Osteoporose und Gefäßverschlüsse lassen sich durch basische Ernährung verhindern und ausreichende Versorgung mit Magnesium, Kalium, Calcium, Vitamine D3 und K2.

Zitronen

Wie ist es möglich, dass in den westlichen Ländern die Menschen gleichzeitig einerseits an calciumarmen Knochen und Osteoporose (Knochenschwund), andererseits an Gefäßverkalkung (Calciumphosphat-Ablagerungen) und calciumreichen Nierensteinen leiden? Dieses Phänomen ist auch als Calcium-Paradox bekannt. Tatsächlich weisen Menschen in den Ländern mit der höchsten Calciumaufnahme (überwiegend aus Milchprodukten als Calciumphosphat) am häufigsten Hüftfrakturen und Osteoporose auf. Hochdosierte Calciumtabletten sind auch keine Lösung: Sie erhöhen nur das Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall.

Es scheint ganz so, dass das Calcium einfach nicht dort landet, wo es hin soll: in den Knochen. Ist das ein Irrtum der Natur oder eine Folge unserer Lebensweise?

Das eigentliche Problem: Latente Übersäuerung lässt Blutgefäße verkalken

Calcium ist der wichtigste Mineralstoff im Knochen und spielt im Säure-Basen-Haushalt des Körpers eine besondere Rolle. Viele Studien zeigen inzwischen, dass eine salz- und säurereiche Ernährung den Calcium-Abbau im Knochen, die Calcium-Ausscheidung über den Urin und die Nierensteinbildung erhöht. Anstatt dem Knochenaufbau zu dienen ist das Calcium vermehrt in Blutgefäßen und Nieren unterwegs. Es wird über den Urin ausgeschieden, in den Nieren als Nierengries oder Nierensteine und in den Gefäßwänden als Verkalkungen abgelagert.

Eine säurereiche Ernährung bedeutet dabei nicht etwa Zitronensaft, sondern vor allem viel tierisches Eiweiß (besonders reich an schwefelhaltigen Aminosäuren), viel Phosphat (Cola, Getreide etc.) und Salz (vor allem aus Fertigprodukten).

Etwa die Hälfte des Calciums liegt im Blut frei vor. 40 % sind an Proteine gebunden, 10 % an Phosphat, Citrat, Sulfat und Hydrogencarbonat. Die Menge des freien, ionisierten Calciums steigt bei einer Übersäuerung (Azidose). Das freie Calcium geht zu einem Teil über den Urin verloren, zum anderen Teil reagiert das freie Calcium im Blut mit dem Phosphat im Blut und lagert sich als Calciumphosphat ab: Die Blutgefäße verkalken. Besonders ungünstig ist es, wenn man gleichzeitig zu viel Phosphat zu sich nimmt, vor allem in Form von Softdrinks und Fertignahrungsmitteln oder auch Milchprodukten. Erhöhte Phosphatwerte im Blut verstärken deutlich die Gefäßverkalkung und erhöhen das Risiko von Gefäßerkrankungen, Schlaganfall und Herzinfarkt.

Das ist der biochemische Mechanismus, wie eine säurebildende Ernährung den Calciumabbau im Knochen, die Calcium-Ausscheidung über den Urin sowie Ablagerungen in Gefäßen und Nieren erhöht.

Die typische westliche Ernährung ist aber nicht nur säurebildend, sondern erhöht auch den Cholesterinspiegel. Erhöhte Cholesterinwerte und Calciumphosphat-Ablagerungen in den Gefäßen bilden die Grundlage für Arteriosklerose. Dabei bilden sich in den Blutgefäßen allmählich Ablagerungen aus Cholesterin und Calciumphosphat, auf deren Grundlage sich tödliche Gefäßverschlüsse entwickeln können.

Im Alter lässt bei den meisten Menschen die Nierenfunktion nach; dadurch entwickelt oder verstärkt sich die leichte chronische Übersäuerung (Frassetto et al., 2001). Daher nimmt die beschriebene Problematik mit den Lebensjahren immer mehr zu. Die Störung des Calcium-Stoffwechsels zeigt sich dann in geschlechtsspezifischen, hormonell bedingten Unterschieden: Bei Frauen entwickelt sich nach der Menopause die Osteoporose, da hormonell nach den Wechseljahren der Knochenabbau begünstigt wird. Bei Männern, deren Knochenmasse höher ist und bei denen keine ausgeprägte hormonelle Umstellung auftritt, äußern sich übersäuerungsbedingte Störungen der Calcium-Haushalts zunächst in Nierengries und -steinen sowie in Gefäßverkalkung, wohingegen der Knochenschwund verzögert auftritt.

Störung des Calcium-Stoffwechsels betrifft jedes Alter

Oberschenkelbruch

Doch die Auswirkungen einer salz- und säurereichen Ernährung sind nicht erst im Alter erkennbar. Schon bei gesunden, jungen Erwachsenen erhöht eine säurebildende Ernährung die Ausschüttung des Stresshormons Cortisol und den Blutdruck. Cortisol fördert die Ausscheidung von Calcium, Magnesium und Kalium über den Urin und verhindert so die Bildung starker Knochen (Esche et al., 2016; Krupp et al., 2014; Murakami et al., 2008).

Gleichzeitig fördert Cortisol die Ansammlung von gesundheitschädlichem Natriumchlorid im Körper, führt zu Wasseransammlungen und erhöht den Blutdruck. Cortisol spielt also eine entscheidende Rolle im Schädigungsmechanismus einer säurebildenden Ernährung. Neben der Ernährung führt auch chronischer Stress zu erhöhten Cortisolspiegeln und begünstigt so eine Übersäuerung und Mineralstoffverluste.

Verschiebung des Blut-pH-Wertes unter körperlicher Belastung kann Gefäßverschluss verursachen

Besonders gefährlich werden Gefäßverengungen bei einer akuten körperlichen Überbelastung:

Azidosestarre der Erythrozyten

Unter starker körperlicher Belastung ist die Durchblutung in den verengten Blutgefäßen unzureichend. Durch Stoffwechselveränderungen bildet das betroffene Gewebe folglich große Mengen an Milchsäure. Normalerweise sorgen in unserem Blut verschiedene Puffer dafür, dass der pH-Wert stabil bleibt. Doch die Leistung der Puffer nimmt mit dem Alter ab. Ist die Pufferleistung im Blut reduziert, kommt es durch die Milchsäure zu einem starken Abfall des pH-Wertes, einer akuten lokalen Übersäuerung vor allem des Herzmuskels.

Eine akute Übersäuerung kann die Versteifung der roten Blutkörperchen (Erythrozyten) zur Folge haben. Sie quellen auf, sind nicht mehr verformbar und können die verengten Blutgefäße kaum noch passieren („Azidosestarre der Erythrozyten“). Die Durchblutung der kleinsten Blutgefäße ist dadurch zusätzlich gestört (Jacob, 2013).

Die Übersäuerung hat auch erhöhte Konzentrationen von freiem Calcium im Blut zufolge. Dies führt dazu, dass die Blutgerinnung in Gang gesetzt wird, da Calcium bei der Blutgerinnung eine wichtige Rolle spielt. Gemeinsam mit der Versteifung der roten Blutkörperchen fördert dies die Entstehung eines kompletten Gefäßverschlusses in Form eines Herzinfarkts oder Schlaganfalls. Aus diesem Grund geht eine säurebildende Ernährung mit einer erhöhten Sterblichkeit durch Herz-Kreislauf-Erkrankungen einher (Jacob, 2013).

Dieses Phänomen betrifft häufig auch schlanke, sportliche und ansonsten scheinbar gesunde Männer. Typisch sind eine säurebildende Ernährungsweise (z.B. Low Carb, proteinreiche Ernährung), Stress und Sport. Diese Männer wähnen sich in Sicherheit, doch bei der nächsten Überanstrengung können ihnen die verkalkten Arterien zum Verhängnis werden.

Jim Fixx: Joggen für ein längeres Leben?

Jogging

Lehrreich ist die Lebensgeschichte des Begründers der Jogging-Bewegung Jim Fixx. Er war einer der weltweit bekanntesten Fitnessgurus. Jim Fixx war überzeugt davon, dass eine gesunde Ernährung nicht wichtig sei. Er glaubte felsenfest daran, dass nicht zu rauchen und körperliche Betätigung ausreichen würden, um vor Herzerkrankungen geschützt zu sein. Umso überraschender war die Nachricht, als Jim Fixx 1984 im Alter von 52 Jahren während seiner täglichen Joggingroutine an einem Herzinfarkt verstarb.

Bei der Autopsie stellte sich heraus, dass eines seiner Herzkranzgefäße zu 95 %, ein zweites zu 85 % und ein drittes zu 70 % blockiert waren. Die Kombination von Gefäßverschluss und erhöhter körperlicher Anstrengung hatte letztlich zu seinem frühen Tod geführt.

Nicht selten hört man von solchen Todesfällen fitter, recht schlanker und meist low-carb-affiner „Leistungsträger“ in den Sechzigern, die beim Sport tot umgefallen sind. Denn Sport alleine reicht nicht aus, um sich vor Herzerkrankungen zu schützen, und körperliche Überforderung kann bei verengten Herzkranzgefäßen tödlich enden.

Weitere Risikofaktoren für einen Gefäßverschluss

Gefäßverkalkung

Ebenso problematisch wie körperliche Überbelastung ist starker akuter Stress. Hierbei werden Katecholamine ausgeschüttet, die die Gefäße zusätzlich stark verengen. Auch ein Flüssigkeitsmangel (Dehydratation) und Nikotin können die Durchblutung stark beeinträchtigen und damit die Sauerstoffversorgung senken. Die Folge: Der Herzmuskel gewinnt seine Energie nicht aus Sauerstoff in den Mitochondrien, sondern vergärt Zucker zu Milchsäure (Glykolyse).

Dies löst eine akute lokale Übersäuerung des Herzmuskels und der Herzkranzgefäße aus. Wenn dann keine ausreichende Pufferkapaziät im Blut vorhanden ist, setzt das freie Calcium die Gerinnungskaskade in Gang: Ein akuter Gefäßverschluss entsteht, der in den Herzkranzgefäßen (Herzinfarkt) oder im Gehirn (Schlaganfall) auftreten kann.

Ein typisches Beispiel ist der gestresste Manager. In der Besprechung führt er eine hitzige Disskussion und regt sich stark auf. In der Pause geht er „zur Beruhigung“ eine rauchen und trinkt dazu einen Energydrink. – In diesen Fall beeinträchtigen Stress, Nikotin und Koffein die Durchblutung auf vielfache Weise und es kann zum Herzinfarkt kommen. Dieses Phänomen kann bereits im mittleren Alter auftreten.

Entstehung eines Gefäßverschlusses durch akute oder chronische Übersäuerung

Lösungsansatz: mehr basenbildende Mineralstoffe zuführen

Gesund mit Basentrunk

Die bei uns übliche Hauptquelle für Calcium sind Milchprodukte. Diese haben jedoch auch einen hohen Gehalt an säurebildendem Phosphat. Sinnvoller ist basenbildendes Calcium aus pflanzlichen Quellen, da dieses auch die Übersäuerung ausgleicht. Gemüse und Obst enthalten im Gegensatz zu Milchprodukten neben Calcium auch reichlich basenbildendes Magnesium- und Kaliumcitrat, die für einen ausgeglichenen Säure-Basen-Haushalt ebenfalls von großer Bedeutung sind.

Zahlreiche Studien zeigen, dass basenbildendes Gemüse sowie Calcium-, Kalium- und Magnesiumcitrat die Calcium-Ausscheidung über den Urin reduzieren und die Knochenstruktur verbessern (Jacob, 2013). Kaliumcitrat ist der wichtigste basenbildende Mineralstoff in Obst und Gemüse. Bei Nierenversagen mit erhöhten Kaliumwerten ist eine erhöhte Kaliumzufuhr allerdings nicht möglich. Hier empfiehlt sich als Notlösung für die Säure-Basen-Balance z. B. bicaNorm, ein magensaftresistentes Natriumbicarbonat.

Warum sich mit den Jahren der Calcium-Stoffwechsel verschlechtert

Mit fortschreitendem Alter steht dem Körper weniger Calcium zur Verfügung. Das hat mehrere Gründe:

  • Zum einen wird meist weniger Calcium über die Nahrung aufgenommen.
  • Aus dem Darm wird zudem weniger Calcium in den Körper aufgenommen, da die Vitamin-D-Versorgung deutlich abnimmt.
  • Zum anderen scheiden insbesondere Frauen nach der Menopause mehr Calcium über den Urin aus.
  • Zu niedrige Calcium-Spiegel im Blut werden auf Kosten der Knochenspeicher erhöht.

Vitamin D3 als Regulator des Calcium-Stoffwechsels

Vitamin D3 wird u.a. für die Muskelfunktion und den Knochenstoffwechsel benötigt und schützt vor Osteoporose. Das Vitamin spielt eine wesentliche Rolle als Calciumregulator. Es steigert die Aufnahme von Calcium aus der Nahrung, verringert den Calciumverlust über den Urin, fördert die Einlagerung von Calcium in die Knochen und den Knochenaufbau.

Vitamin D3 wird vor allem über die Haut mithilfe der UVB-Strahlung der Sonne erzeugt. Im Alter reduziert sich die Eigenbildung in der Haut, weshalb der Vitamin-D-Blutspiegel deutlich abnimmt. Vitamin-D-Mangel ist weit verbreitet und betrifft alle Bevölkerungsschichten. Die Ernährung trägt insgesamt nur wenig zur Vitamin-D-Versorgung bei.

Magnesium ist essentiell für Vitamin-D-Stoffwechsel

Magnesium wird benötigt, um Vitamin D in seine aktive Form umzuwandeln. Bei einem Magnesiummangel kann der Vitamin-D-Stoffwechsel daher nicht effektiv ablaufen – das Vitamin D bleibt inaktiv (Uwitonze und Razzaque, 2018). Wer einen optimalen Magnesium-Spiegel hat, benötigt weniger Vitamin D. Umgekehrt fördert Vitamin D die Aufnahme von Magnesium im Darm. Die beiden Nährstoffe arbeiten somit synergistisch zusammen.

Vitamin K2 – wichtigster Partner von Vitamin D

Vitamin K2 arbeitet mit Vitamin D3 im Knochenstoffwechsel eng zusammen; gemeinsam regulieren sie den Calcium-Haushalt. Vitamin K2 ist insbesondere für unser Herz-Kreislauf-System wichtig, da es die Einlagerung von Calcium in die Blutgefäße und Körpergewebe (Kalkablagerungen) verhindert (Schurgers et al., 2010). Außerdem hilft es bei der Mineralisierung von Knochen und Zähnen (Beulens et al., 2013; Vermeer, 2012).

Im Vergleich mit dem in unseren Lebensmitteln vorherrschenden Vitamin K1 hat Vitamin K2 (als all-trans-Menachinon, MK-7) im Körper eine deutlich bessere Stabilität (Schurgers et al., 2007). Dies ermöglicht seine hohe Wirksamkeit auf Knochen, Herz und Kreislauf. Vitamin K2 wird von Mikroorganismen gebildet und ist in unserer Ernährung kaum enthalten.

Die ganzheitliche Lösung für das Calcium-Paradox

Für einen gesunden Calcium-Stoffwechsel spielt das Säure-Basen-Gleichgewicht eine wichtige Rolle. Daneben sind die Vitamine D3 und K2 als Regulatoren des Calcium-Stoffwechsels von entscheidender Bedeutung. Im Zusammenspiel sind sie für den Einbau von Calcium in die Knochen verantwortlich.

Die Faktoren zur Lösung des Calcium-Paradoxons im Überblick

Erläuterungen

basenbildende Ernährung

Calcium sollte nur in maximaler Dosierung von 500 mg pro Portion (in Form von Calciumcitrat oder -laktat) zugeführt werden. Calcium am besten in der naturgemäßen Kombination mit basenbildendem Magnesium- und Kaliumcitrat ( z. B. Dr. Jacob’s Basenpulver) aufnehmen, um die Übersäuerung als Ursache des gestörten Calcium-Stoffwechsels auszugleichen.

Eine Nahrungsergänzung mit Calcium ergibt nur Sinn, wenn ausreichend Vitamin D3 und K2 (sowie Magnesium) vorhanden sind, sodass das Calcium in die Knochen eingebaut werden kann. Ist dies nicht der Fall, kann das Calcium mehr schaden als nützen.

Vitamin D3 sollte so ergänzt werden, dass Werte von 75-125 nmol/l (entspricht 30-50 ng/ml) im Blutserum erreicht werden. Die regelmäßige tägliche Einnahme von Vitamin D3 ist der wöchentlichen oder monatlichen Hochdosis-Therapie vorzuziehen.

Bei Einnahme von Vitamin D3 ist der Bedarf an Vitamin K2 erhöht. Werden 4000 I.E. Vitamin D3 am Tag oder mehr aufgenommen (z. B. zum Ausgleich eines Vitamin-D-Mangels) sollten daher je 800 I.E. Vitamin D3 etwa 20 µg Vitamin K2 in Form von MK-7 ergänzt werden (z. B. Dr. Jacob’s Vitamin D3K2 Öl). Auch bei bestehendem Risiko eines Knochenabbaus (nach der Menopause/ab ca. 50 Jahren) ist Vitamin D3 zusammen mit Vitamin K2 aufzunehmen, damit das Calcium in die Knochen transportiert werden kann.

Nicht zu vergessen ist die Erhaltung des Säure-Basen-Gleichgewichts durch eine basenbildende Ernährungsweise. Hierzu gehören vor allem reichlich Gemüse, Kräuter, Pilze und Obst. Ebenso wichtig ist die Reduktion von tierischen und industriell stark verarbeiteten Lebensmitteln sowie Salz.

Hier können Sie sich die Literatur als pdf herunterladen.

Über die Autorin

Frau Sandra Karl machte 2010 an der Universität Gießen ihren Masterabschluss in Ernährungswissenschaften. Ihre Abschlussarbeiten schrieb sie zu den gesundheitlichen Wirkungen der Holunderbeere und über das Stillen. Ihr Tätigkeitsschwerpunkt liegt im Bereich der Gesundheitsförderung durch eine ausgewogene Ernährung und gesunde Lebensweise. Weiterhin befasst sie sich mit der Ernährungsmedizin, insbesondere in Zusammenhang mit Zivilisationserkrankungen wie Bluthochdruck, Diabetes mellitus oder Übergewicht. Im April 2014 schrieb Sandra Karl für Sie bereits einen wichtigen Artikel zur Übersäuerung in diesem Webmagazin. Im August 2014 erklärte sie Ihnen, wie Sie sich mit der richtigen Ernährung vor Demenz schützen können. Und im Juni 2015 hob sie die besondere Bedeutung von Milchsäure (Laktat) für die Funktion von Darm und Leber hervor.

Kontakt

sandra_karl@web.de

Kommentar der Redaktion

Seit der Gründung von Netzwerk-frauengesundheit.com war es mir wichtig, meine Leserinnen davon zu überzeugen, dass zu einem gesunden Lebensstil mindestens drei Säulen gehören: sportliche Betätigung, Entspannung und eine vollwertige Ernährung. In diesem Artikel wird sehr schön deutlich, wie diese drei Faktoren auf den Stoffwechsel wirken und warum keiner ohne den anderen Erfolg bringen kann.

Bereits 2010 erschienen die ersten Artikel über die Übersäuerung. Der Artikel „Ich bin sauer, so kann ich mir helfen“ wurde inzwischen über 500.000 mal aufgerufen und ist nach wie vor aktuell. Das 5-Punkte-Programm zur Entsäuerung bestand aus der

  • optimierten Ernährung,
  • Darmpflege,
  • Wickeln/Bädern,
  • Bewegung/Entspannung und
  • Basenmitteln.

Bei einem Expertenchat der BKK 2011 riet ich Frauen in den Wechseljahren: Bei der Ernährung gilt: „auf Kaffee und Alkohol verzichten, viel Gemüse und Hülsenfrüchte essen, wenig Fleisch und fette Milchprodukte.“ Als Sportprogramm empfehlenswert: „Mindestens jeden zweiten Tag eine Stunde schwitzen, dabei aber nicht auspowern.“

Um zum Schwitzen zu kommen, wurde das richtige Lauftraining von einem Sportdozenten in diesem Webmagazin vorgestellt und später zur Osteoporoseprophylaxe das Krafttraining. Ideal für einige Minuten zwischendurch und im Winter als Sport daheim auch das Laufen auf dem Trampolin, das den Zusatzeffekt hat, das Gleichgewicht zu stärken.

Wichtig: Suchen Sie sich den Sport aus, der Ihnen Spaß macht, damit Sie auch langfristig dabei bleiben. Noch besser ist, wenn Sie sich mit Gleichgesinnten treffen und sich gegenseitig motivieren können.

Und immer wieder finden Sie auf dieser Webseite Tipps und Tricks zur vollwertigen, natürlichen und leckeren Ernährung. Stöbern Sie einfach mal in den Kategorien. Sicher finden Sie auch für sich Anregungen, die sich in Ihren Alltag einpassen lassen und die der ganzen Familie schmecken.

Haben Sie eigene Erfahrungen mit dem Einfluss Ihrer Ernährung/Bewegung auf Knochen und Gefäße gemacht, dann schreiben Sie doch einen Kommentar!

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