Aktuelle Studien zeigen, dass sich die Vitamine D3 und K2 in der Prävention und Therapie von Osteoporose und Brustkrebs ergänzen.

Fünfnach12

Fünfnach12

Das Thema Vitamin D ist mittlerweile allgegenwärtig – zu Recht, wenn man sich die große gesundheitliche Bedeutung von Vitamin D klar macht. Besonders für Frauen ist die ausreichende Zufuhr von Vitamin D sehr wichtig, denn sie trägt unter anderem zur Vorbeugung von Osteoporose und Brustkrebs bei und kann auch während der Therapie unterstützend wirken.

Wird ein Vitamin-D-Mangel festgestellt, herrscht jedoch oft große Unsicherheit über die Höhe und Dauer einer Nahrungsergänzung. Zudem stellt sich häufig die Frage, ob die zusätzliche Aufnahme von Vitamin K sinnvoll ist. Diese Fragen sollen hier beantwortet werden. Und lassen Sie sich schon hier versichern: auch wenn es schon Fünfnach12 zu sein scheint, diese einfache Therapie lohnt sich immer!

Osteoporose

Knochenbruch © freshidea-fotolia

Osteoporose betrifft viele Frauen nach der Menopause. Standard ist die Therapie mit Bisphosphonaten. Sie sollte jedoch mit Vorsicht eingesetzt werden. Zwar bewirken Bisphosphonate bei der Knochendichte­messung eine Verbesserung des Knochenbildes, oft kommt es aber trotzdem zu Knochenbrüchen. Bevor zu Medikamenten gegriffen wird, gilt es zunächst herauszufinden, ob dem Körper etwas fehlt. Häufig kann dieser sich durch die Ergänzung bestimmter Vitamine oder Mineralstoffe selbst helfen.

Wichtig für die Knochenmineralisierung sind – neben Calcium, Magnesium und Bewegung – die Vitamine D3 und K2. Ein schwerer Vitamin-D-Mangel führt in den Knochen zu Mineralisations­störungen. Die Nahrungs­ergänzung mit Vitamin D erhöht die Knochendichte und senkt das Risiko für Knochenbrüche [1].

Eine wichtige Aufgabe von Vitamin D3 bei der Knochenmineralisierung ist die Bildung des Proteins Osteocalcin. Für die Aktivierung dieses Proteins ist Vitamin K2 notwendig. Nur durch Vitamin K aktiviertes Osteocalcin kann Calcium binden und so den Knochenaufbau fördern. Für eine verbesserte Knochen­mineralisierung ist also das Zusammenspiel beider Vitamine wichtig.

Regulation des Calcium-Stoffwechsels

Regulation des Calcium-Stoffwechsels

Studien zu Vitamin D und K bei Osteoporose

Die gemeinsame Gabe der Vitamine D und K wurde in verschiedenen Studien auf ihre Wirksamkeit in der Osteoporose-Prävention und -Therapie getestet:

In einer zwölfmonatigen Studie wirkte sich die tägliche Aufnahme von 800 mg Calcium und 400 I.E. (10 µg) Vitamin D3 über ein Nahrungsergänzungsmittel positiv auf die Knochendichte postmenopausaler Frauen aus. Wurden zusätzlich zu Calcium und Vitamin D3 noch 100 µg Vitamin K ergänzt, so war der Effekt noch deutlicher: Durch das Vitamin K konnte auch im Bereich der Lendenwirbel eine erhöhte Knochendichte nachgewiesen werden [2].

In einer anderen Studie wurde über einen Zeitraum von sechs Monaten ein Nahrungsergänzungsmittel mit u.a. 100 µg Vitamin K2, 1600 I.E. Vitamin D3 und 756 mg Calcium gegeben. Dadurch konnte eine deutliche Verbesserung der Knochendichte erzielt werden [3].

Auch die alleinige Gabe von Vitamin K wirkt sich positiv auf die Knochen aus: Bei 244 postmenaupausalen Frauen führte die tägliche Einnahme von 180 µg Vitamin K2 (als MK-7) zu einer deutlichen Verbesserung von Knochendichte und Knochenstärke [4].

Eine Übersichtsstudie, die 13 verschiedene Studien umfasst, bestätigt diese Ergebnisse: Eine Nahrungs­ergänzung mit Vitamin K2 (15-45 mg MK-4 pro Tag) senkte das Risiko für Knochenbrüche erheblich: für Wirbelfrakturen um 60 %, für Hüftfrakturen um 77 % und für sonstige Frakturen um 81 % [5].

Brustkrebs

Studien zu Vitamin D bei Brustkrebs

Brustkrebs-Frauen-© Karen-schultz.dk

Brustkrebs-Frauen-© Karen-schultz.dk

Das Risiko, an Brustkrebs zu erkranken, steht in einem engen Zusammenhang mit Vitamin D. In zahlreichen Studien wurde nachgewiesen, dass Frauen mit Brustkrebs oft einen niedrigen Vitamin-D-Spiegel im Blutserum aufweisen [6]. Zunehmende Vitamin-D-Werte bewirken einer Übersichtsstudie zufolge bei postmenopausalen Frauen ein geringeres Brustkrebsrisiko [7]. Ein Mangel an Vitamin D (<50 nmol/l bzw. <20 ng/ml 25-OH-Vitamin-D im Blutserum) erhöht bei Frauen mit Brustkrebs hingegen das Risiko für einen Rückfall (um 94 %) und für die Sterblichkeit (um 73 %) [8].

Bei etwa 40 % aller Brustkrebspatientinnen bilden sich im Verlauf der Erkrankung Metastasen („Tochter­geschwülste“). Diese setzen sich insbesondere in den Knochen fest. Ein Mangel an Vitamin D ist bei Brustkrebspatientinnen mit Knochenmetastasen außerordentlich häufig [9].

Studien zu Vitamin K bei Brustkrebs

Aufgrund der bereits beschriebenen Wirkungen auf die Knochengesundheit ist bei Brustkrebs die zeitgleiche Einnahme der Vitamine D und K für die verbesserte Knochenmineralisierung empfehlenswert. So kann der Bildung von Knochenmetastasen möglicherweise entgegengewirkt werden.

Vitamin K2 ist vor allem auch bei einer Therapie mit Bisphosphonaten sinnvoll. Durch eine Nahrungs­ergänzung mit Vitamin K2 kann die Wirkung der Bisphosphonate im Knochen verbessert und das Risiko für Knochenbrüche verringert werden [10].

Umgang mit Vitamin D als Nahrungsergänzung

Sonnencreme

Sonnencreme

Vitamin-D-Mangel ist weit verbreitet und betrifft alle Bevölkerungsschichten. Mit der Ernährung hat dies wenig zu tun, denn die Ernährung trägt nur gering zur Vitamin-D-Versorgung bei. Den Großteil des Sonnenvitamins bildet unser Körper bei ausreichender Sonneneinstrahlung in der Haut selbst. Die meisten bekommen jedoch nicht genug Sonne: Im Herbst und Winter reicht die Sonnenstrahlung in Deutschland zur Vitamin-D-Bildung gar nicht aus, im Sommer halten wir uns zu wenig im Freien auf oder cremen uns dick mit Sonnenmilch ein.

Diagnostik des Vitamin-D-Status

Zur Ermittlung des Vitamin-D-Status eignet sich der 25-OH-Vitamin-D-Wert (25-OHD) im Blutserum, den Sie bei Ihrem Arzt bestimmen lassen können. Der optimale Wert liegt bei 75-125 nmol/l (30-50 ng/ml) [1].

Bei einem vorliegenden Vitamin-D-Mangel kann es in manchen Fällen sinnvoll sein, zusätzlich den 1,25-(OH)2-Vitamin-D-Spiegel zu bestimmen. Bei chronischen Entzündungen ist dieser häufig erhöht. Chronische bakterielle Entzündungsprozesse (wie z. B. bei Borrelien oder Chlamydien) können neben erniedrigten 25-OH-Vitamin-D-Spiegeln zu erhöhten 1,25-(OH)2-Vitamin-D-Spiegeln führen. Ist dies der Fall, sollte zunächst mit einer entsprechenden Therapie die Entzündungsursache bekämpft werden. Häufig normalisieren sich anschließend auch die Vitamin-D-Serumwerte [11].

Aufdosierung von Vitamin D

Wurde ein Vitamin-D-Mangel festgestellt, sollte der Serumwert durch eine Nahrungsergänzung in den Normalbereich angehoben werden. Eine empfehlenswerte Formel zur Aufdosierung von Vitamin D ist folgende [12]:

40 x (25-OHD-Sollwert [nmol/l] – 25-OHD-Istwert [nmol/l]) x Körpergewicht [kg]

Die berechnete Vitamin-D-Menge sollte auf etwa zehn Tage verteilt aufgenommen werden [12]. Sinnvoll ist hierbei die kombinierte Einnahme von Vitamin D mit Vitamin K (s. u.). Denn sehr hohe Vitamin-D-Dosen innerhalb eines kurzen Zeitraums sind eher unphysiologisch und können mit Risiken einhergehen (s. u.). Generell sind Vitamin-D-Präparate auf Ölbasis vorteilhaft. In dieser Form ist die Bioverfügbarkeit des fettlöslichen Vitamin D am besten.

Tagesbedarf an Vitamin D

Sonnenbad am Meer

Sonnenbad am Meer

Ist der gewünschte Vitamin-D-Serumwert erreicht, sind täglich 40-60 I.E. Vitamin D3 pro kg Körpergewicht als Erhaltungsdosis empfehlenswert. Bei einem Körpergewicht von 70 kg wären also etwa 3500 I.E. Vitamin D pro Tag ratsam. Neben dem Körpergewicht sollten dabei auch eventuelle Entzündungsprozesse sowie die körpereigene Vitamin-D-Bildung durch Sonneneinstrahlung berücksichtigt werden. Wenn Sie sich regelmäßig im Freien aufhalten, reichen im Frühling und Sommer möglicherweise niedrigere Vitamin-D-Mengen aus. Besprechen Sie Ihren individuellen Bedarf mit Ihrem Arzt oder Heilpraktiker.

Kontrolle des Vitamin-D-Bedarfs

Etwa 10 Wochen nach Beginn der Vitamin-D-Nahrungsergänzung sollte der Serumspiegel erneut überprüft werden. Auf zu hohe oder zu geringe Werte kann dann mit einer Anpassung der Erhaltungsdosis entsprechend reagiert werden.

Risiko dauerhaft überhöhter Dosierungen

Vitamin-D-Überdosierungen und damit verbundene Nebenwirkungen können bei einer regelmäßigen täglichen Zufuhr von über 4000 I.E. (100 µg) Vitamin D auftreten. Hierzu zählen Calciumablagerungen außerhalb der Knochen, z. B. die Bildung von Nierensteinen oder Nierenverkalkung.

Umgang mit Vitamin K2 als Nahrungsergänzung

grüne Gemüseblätter

grüne Gemüseblätter

Vitamin K gibt es natürlicherweise in verschiedenen Formen:

  • Vitamin K1 (Phyllochinon): Vitamin K1 ist in Pflanzen enthalten, vor allem in grünem Blattgemüse wie z.B. Grünkohl oder Spinat. Vitamin K1 macht mit etwa 90 % den Hauptanteil des über die Nahrung aufgenommenen Vitamin K aus.  Vitamin K1 hat jedoch eine geringe Halbwertszeit, d. h. es wird im Körper relativ schnell abgebaut. Zudem wird Vitamin K1 zum Großteil in der Leber für die Blutgerinnung verbraucht.
  • Vitamin K2 (Gruppe der Menachinone): Vitamin K2 wird von Bakterien gebildet. Es findet sich daher in geringen Mengen in tierischen Lebensmitteln wie z. B. Rinderleber.
    fermentierte-Sojabohnen-©nunawwoofy-fotolia

    fermentierte-Sojabohnen-©nunawwoofy-fotolia

    Die einzig wirklich gute Vitamin-K2-Quelle ist jedoch Natto, ein japanisches Gericht, das aus bakteriell fermentierten Sojabohnen besteht. Vitamin K2 ist für die Wirkung im Knochen besonders wichtig, da es eine deutlich längere Halbwertszeit (3 Tage) als Vitamin K1 (1-2 Stunden) aufweist und so höhere Vitamin-K-Blutspiegel bewirkt [13, 14, 15].

Die ausreichende Aufnahme von Vitamin K1 über die Nahrung ist bei regelmäßigem Verzehr von grünem Gemüse möglich, doch Vitamin K2 fehlt in unserer Ernährung weitgehend. Durch eine Nahrungsergänzung sollte daher vor allem Vitamin K2 aufgenommen werden. Besonders empfehlenswert ist die Aufnahme von Vitamin K2 in Form von Menachinon-7 (MK-7), da dieses eine außergewöhnlich hohe Bioverfügbarkeit aufweist [15].

Die offiziellen Zufuhrempfehlungen für Vitamin K unterscheiden übrigens meist nicht zwischen Vitamin K1 und K2 – die besondere Bedeutung von Vitamin K2 und dessen Wirkungen über diejenige von Vitamin K1 hinaus werden leider außer Acht gelassen.

Diagnostik des Vitamin-K-Status

Der Normbereich von Vitamin-K im Blutserum liegt bei 50-900 ng/l. Statt der direkten Bestimmung von Vitamin K wird in der Praxis häufig die Gerinnungsaktivität des Blutes gemessen. Um diese aufrecht­zuerhalten wird jedoch wesentlich weniger Vitamin K benötigt als für die anderen Vitamin-K-Wirkungen.

Eine aussagekräftigere Beurteilung des Vitamin-K-Status ist zwar möglich, jedoch relativ kompliziert. Hierfür können das uncarboxylierte Osteocalcin und das uncarboxylierte Matrix-Gla-Protein bestimmt werden, zwei wichtige Marker für einen Vitamin-K-Mangel [16]. Osteocalcin wird für den Einbau von Calcium in die Knochen benötigt; das Matrix-Gla-Protein schützt die Blutgefäße vor Calciumeinlagerungen und Verschleiß­erscheinungen [13].

Tagesbedarf an Vitamin K2

Vorbeugend ist die tägliche Aufnahme von 0,5-1 µg Vitamin K2 pro Kilogramm Körpergewicht empfehlens­wert. Bei bereits bestehender Osteoporose oder anderen auf einen Vitamin-K-Mangel zurückführ­baren Erkrankungen sollten täglich besser 2-4 µg Vitamin K2 pro Kilogramm Körpergewicht ergänzt werden [13].

Bei der Einnahme von mehr als 4000 I.E. Vitamin D3 am Tag (z. B. zur Aufdosierung) ist je 800 I.E. Vitamin D3 die Ergänzung mit etwa 20 µg Vitamin K2 ratsam.

Vorsicht: Bei der Einnahme von Gerinnungshemmern vom Cumarin-Typ (z. B. Marcumar) darf Vitamin K2 nur nach Absprache mit dem behandelnden Arzt eingenommen werden, da Wechselwirkungen möglich sind.

Fazit

gemeinsam sind sie stark

gemeinsam sind sie stark

Ein Vitamin-D-Mangel bei Frauen kann zur Entwicklung von postmenopausaler Osteoporose und Brustkrebs beitragen. Beide Erkrankungen erfordern eine Verbesserung der Knochenmineralisierung – Brustkrebs vor allem deshalb, weil sich Metastasen häufig im Knochen festsetzen. Für die Knochenmineralisierung ist das Zusammenspiel der Vitamine D3 und K2 wichtig: Vitamin D3 ist für die Bildung, Vitamin K2 für die Aktivierung relevanter Proteine verantwortlich.

Der Vitamin-D-Serumspiegel sollte bei einem Mangel innerhalb kurzer Zeit durch die Gabe von Vitamin D3 auf ein normales Niveau angehoben und dieser Wert anschließend durch eine Erhaltungsdosis langfristig aufrechterhalten werden. Für die Ergänzung von Vitamin K ist aufgrund der sehr guten Bioverfügbarkeit und langen Halbwertszeit Vitamin K2 in Form von Menachinon-7 (MK-7) empfehlenswert. Da es sich bei beiden Vitaminen um fettlösliche Vitamine handelt, eignen sich am besten Präparate auf Ölbasis (z B. Dr. Jacob’s Vitamin D3K2-Öl).

Die Literatur zum Artikel D3 und K2  können Sie sich als pdf herunterladen.

Buchempfehlungen

In früheren Artikeln nachzulesen

In früheren Artikeln zu Vitamin D hatte ich Ihnen schon einige Bücher empfohlen:

Krebsschutz durch Vitamin D und das Buch „Vitamin D. Heilen mit der Kraft des Sonnenhormons, eine medizinische Revolution“ von Dr. Eberhard Wormer

Sonne satt und doch Vitamin D-Mangel, Interview mit Prof. Spitz Prof. Spitz hat mehrere Bücher zu Vitamin D geschrieben, die Sie auf seiner Webseite finden.

Deutschland, das Vitamin-D-Mangelland, Interview mit Uwe Gröber Zusammen mit Prof. Dr. Michael Holick hat Uwe Gröber das Buch „Vitamin D, die Heilkraft des Sonnenvitamins“ herausgebracht. Im März 2015 erschien ein Patientenratgeber zu Vitamin D von Uwe Gröber in Zusammenarbeit mit Klaus Kisters.

Sonnen- Hormon Vitamin D: so können Sie Krebs und Knochenbrüche verhindern. In diesem Artikel empfahl ich Ihnen das Buch „Heilkraft D – Wie das Sonnenvitamin vor Herzinfarkt, Krebs und anderen Zivilisationskrankheiten schützt“ von Dr. Nicolai Worm

Gesund in sieben Tagen. Erfolge mit der Vitamin-D-Therapie

Helden gesund in sieben tagenAls ich vor einigen Jahren die erste Ausgabe des Buches „Gesund in sieben Tagen. Erfolge mit der Vitamin-D-Therapie“ von meinem Kollegen Dr. med. Raimund von Helden in Händen hielt, konnte ich nicht glauben, was ich da las. Ich muss zugeben, dass ich mich auch nicht traute, diese Informationen weiterzugeben, da ich befürchtete, meinen Leserinnen zu schaden, wenn sie jetzt auf eigene Faust anfingen, wahnsinnig hohe Dosen Vitamin D zu schlucken. Inzwischen habe ich eigene Erfahrungen im Freundes- und Bekanntenkreis sammeln können. Was ich dabei lernte:

  • Fast alle Frauen und Männer haben bei uns in Deutschland viel zu niedrige Vitamin-D-Blutspiegel.
  • Bisher gab es keine einzige Komplikation bei der schnellen 10-tägigen Aufsättigung nach obiger Formel.
  • Es gab bei manchen Anwendern tatsächlich wunderbare Verbesserungen der Gesundheit innerhalb von 14 Tagen.
  • Der individuelle Bedarf von Vitamin D nach der Aufsättigung ist sehr unterschiedlich und nicht allein durch das Körpergewicht erklärbar. Deshalb sind Kontrollmessungen ein Muß.
  • Es gab niemanden, der mit den 800IE/Tag ausreichend eingestellt wurde. Unser Bedarf ist aus den unterschiedlichsten Gründen, die in den verschiedenen Vitamin-D-Artikeln dargelegt wurden, Sommer und Winter größer.

Besorgen Sie sich dieses Buch, das bereits in der 18 Auflage erschienen ist. Darin sind auch die K-Vitamine, Magnesium und Calcium ergänzt worden. Bilden Sie sich ein eigenes Urteil, und verbessern Sie zusammen mit Ihrem Arzt Ihren Gesundheitszustand.

Vitamin K2, vielseitiger Schutz vor chronischen Krankheiten

Josef Pies Vitamin K2In diesem Buch, bereits der 5. Auflage, stellt der Naturwissenschaflter Dr. Josef Pies die Geschichte von Vitamin K dar und beschreibt genau die unterschiedlichen Funktionen der Mitglieder der Vitamin-K-Familie. Er legt Forschungsergebnisse vor, fasst in Tabellen und Graphiken die wichtigsten Daten zusammen. Für jemanden, der endlich wissen möchte, was es mit K2 auf sich hat, ein ganz wichtiges Grundlagenbuch.

Besonders möchte ich es den Ärzten und Therapeuten ans Herz legen. Wer mit Vitamin D behandelt, der muss wissen, dass wir über die Nahrung im Normalfall kein Vitamin K2 aufnehmen können. Inzwischen konnte ich verschiedenen Leserinnen schon dadurch helfen, dass ich Ihnen zu ihrem Vitamin D die zusätzliche Vitamin-K2-Einnahme empfahl: Knochenbrüche, die nicht heilen wollten, verheilten plötzlich innerhalb von 10 Tagen. Gelenkschmerzen verschwanden. Also das Buch lesen und prüfen, ob es eine Therapie für einen selber oder einen Freund/Bekannten wäre.

Vitamin K, ein altes Vitamin im neuen Licht, ein Ratgeber

Gröber Patientenratgeber Vitamin KDieser Ratgeber von Uwe Gröber und Klaus Kisters fasst auf wenigen Seiten die wichtigsten Fakten zu Vitamin K zusammen. Ein Büchlein zum Nachschlagen, vergleichbar dem Ratgeber der beiden Autoren über Vitamin D, das ich Ihnen weiter oben schon vorgeschlagen hatte.

Diese Ratgeber eignen sich zum Verschenken an Freunde, die sich erstmal vertraut machen sollen mit der neuen Kombinationstherapie. Aber auch jeder, der sich schon auskennt, wird gerne darin wichtige Dosierungen oder Krankheitsbilder nachschlagen.

Und welche Erfahrungen haben Sie schon mit der Vitamin-D – und K2-Therapie? Dann schreiben Sie doch einen Kommentar.