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Magnesium, das Schlüsselmineral für unsere Gesundheit

Von | 25. August 2015 – 15:28 32 Kommentare 42.794 AufrufeDrucken

Magnesiummangel ist weit verbreitet. Das Magnesiumbuch klärt auf, gibt Hilfe und informiert über die richtige Magnesiumeinnahme und transdermales Magnesium Oil.

Vitalität

Vitalität

Während meiner praktischen Tätigkeit in der Klinik spielte Magnesium schon immer eine große Rolle. Vielen Patientinnen konnte ich helfen, wenn ich ihnen ausreichend hohe Dosen von Magnesium verschrieb, angefangen von Schmerzen bei der Periode (Dysmenorrhö), bei dem prämenstruellen Syndrom (PMS), bei Wechseljahresbeschwerden, Kinderwunsch und Schwangerschaft. Aber auch bei Migräne, Schlafstörungen, Ängsten, Konzentrationsstörungen, Hyperaktivität, Hauterkrankungen…gehört Magnesium zur Therapie, denn alle Stoffwechselvorgänge laufen nur mit Magnesium ungestört. Es wird deshalb auch als „Funke des Lebens“ bezeichnet. Energiegewinnung, Reizübertragung in Nerven und Muskeln: unmöglich ohne Magnesium.

Manchmal ist es nicht einfach, die richtigen Magnesium-Tabletten zu finden, die vertragen werden und deren Dosierung stimmt. Ich fragte mich oft, warum es nicht ein vernünftiges Magnesiumbuch gibt, das uns Ärzte genau über Magnesium aufklärt.

Endlich, jetzt ist es da, das Magnesiumbuch.

Und nicht nur das, auch eine völlig neue und sehr hilfreiche Anwendungsmöglichkeit von Magnesium, die so phantastisch einfach und effektiv ist, dass ich es zuerst kaum glauben konnte. Nämlich die Anwendung über die Haut!

Die Autorin dieses Magnesiumwerkes ist Ihnen keine unbekannte. Über ihr Buch „Endlich frei von Allergie“ interviewte ich Dr. Barbara Hendel im Dezember vergangenen Jahres. Und dieses Jahr im Mail berichtete Dr. Barbara Hendel Ihnen, wie man auch als Vegetarier oder Veganer gesund Gewicht reduzieren kann.

Interview mit Dr. Barbara Hendel über das Magnesium-Buch

Rolle von Magnesium für unsere Gesundheit

Welche Rolle spielt Magnesium generell für unsere Gesundheit?
Funke des Lebens

Funke des Lebens

Magnesium ist der Tausendsassa unter den Mineralstoffen. Es lenkt den gesamten Stoffwechsel, macht uns widerstandsfähig gegen Stress, bringt unser Nervensystem zur Ruhe, festigt unsere Knochen und verleiht uns gleichzeitig Ausdauer und Kraft. Ohne Magnesium läuft im Körper nichts. Zudem besteht bei keinem anderen Mineralstoff ein so gravierender und gleichzeitig so wenig beachteter Mangel wie bei Magnesium. Das mag auch daran liegen, dass es nicht einfach ist, einen Magnesiummangel nachzuweisen.

Magnesiumbedarf und Ernährung

Ist der benötigte Magnesiumbedarf mit einer gesunden Ernährungsweise noch zu gewährleisten?

Schwierig, denn nicht nur durch die Verarbeitung der Lebensmittel, sondern auch durch die ausgelaugten Böden hat sich der Magnesiumgehalt selbst bei den naturbelassenen Lebensmitteln dramatisch reduziert. Monokulturen und die Verwendung von Dünge- und Schädlingsbekämpfungsmitteln verhindern, dass sich der Boden natürlich regenerieren kann. Dies trifft in besonderem Maße auf Mineralstoffe zu. Also, es wird zunehmend schwerer, sich mit dem heutigen Lebensmittelangebot optimal zu ernähren.

Verarbeitete Lebensmittel und Fast food weisen nicht nur wenig Magnesium auf, sondern führen auch zur Übersäuerung. Dadurch steigt der Magnesiumbedarf noch weiter an.

Hinzu kommt, dass Magnesium täglich zugeführt werden muss, weil es nicht auf Vorrat gespeichert werden kann. Einziger Notfallspeicher sind die Knochen. Muss der Körper auf Magnesium in den Knochen zurückgreifen, ist Osteoporose die logische Folge.

Magnesiumbedarf pro Tag

Wie hoch ist der tatsächliche Magnesiumbedarf pro Tag? Wovon ist er insbesondere abhängig?

Die offiziell empfohlene Tagesdosis liegt bei 375 mg Magnesium pro Tag. Für Männer liegt der Wert etwas höher, bei 400 mg, für Frauen bei 300 bis 350 mg pro Tag. Der tatsächliche Bedarf hängt jedoch stark von individuellen Faktoren ab. So kann ein Leistungssportler bis zu 1.200 mg/Tag benötigen. Auch Schwangere und stillende Mütter benötigen mehr Magnesium. Wird Magnesium nicht nur vorbeugend, sondern auch zu therapeutischen Zwecken eingesetzt, kann die notwendige tägliche Dosis ebenfalls wesentlich höher liegen.

Nachweis Magnesiummangel

Welche Symptome deuten auf einen Magnesiummangel hin?
Wadenkrampf

Wadenkrampf

Die Symptome sind sehr indifferent.

Wie lässt sich ein Magnesiummangel eindeutig nachweisen?

Magnesium befindet sich zu 99 Prozent in den Zellen. Deshalb ist es schwierig, aussagefähige Werte durch eine Blutuntersuchung zu erhalten.

Liegt beispielsweise der Magnesiumwert im Blutplasma unter dem Normbereich, so kann man sicher von einem Magnesiummangel ausgehen. Bei einem Normalwert besteht jedoch keine Gewähr, dass nicht doch ein Magnesiummangel vorliegt, weil der Körper aufgrund der Wichtigkeit von Magnesium immer einen bestimmten Level im Blut aufrecht erhält und notfalls Magnesium aus dem Knochen löst.

Magnesium aus dem Vollblut, eine etwas aussagekräftigere Methode, wird nur von wenigen Labors routinemäßig bestimmt.

Deshalb wird häufig ein Bluttest in Kombination mit einem Magnesiummangel-Fragebogen (Beispiel in meinem Buch, Kurztest siehe unten) zur Beurteilung herangezogen.

Magnesium als Nahrungsergänzung und über die Haut

Wem empfehlen Sie, Magnesium zusätzlich zur Nahrung zuzuführen?

Aufgrund der soeben geschilderten Tatsachen empfehle ich praktisch jedem Magnesium zusätzlich zuzuführen. Unsere Lebensmittel enthalten immer weniger Magnesium und können den Bedarf nicht mehr ausreichend decken. Gleichzeitig benötigen wir durch unseren hektischen Lebensstil mehr Magnesium als in früheren Zeiten.

Ein Zuviel an Magnesium scheidet der Körper einfach aus. Eine Mangelversorgung wirkt sich jedoch auf den gesamten Körper negativ aus. Magnesium ist ein Schlüsselmineral, das den gesamten Mineralhaushalt steuert.

Welche Möglichkeiten der Magnesiumaufnahme gibt es? Und welche empfehlen Sie im besonderen Maße?

Abgesehen von Magnesium-Infusionen, die Notfallsituationen oder kurmäßigen Anwendungen vorbehalten sind, gibt es zwei Möglichkeiten, den Körper zusätzlich mit Magnesium zu versorgen. Die orale Einnahme und die Aufnahme über die Haut. Zur Einnahme von Magnesium muss ich nicht viel erzählen, das dürfte jedem bekannt sein.

Magnesium über die Haut
Magnesiumspray

Magnesiumspray

Interessant finde ich eine völlig neue Darreichungsform, das so genannte Magnesium Oil, das äußerlich auf die Haut aufgetragen wird. Magnesium Oil ist kein Öl im eigentlichen Sinn. Es handelt sich dabei um eine hochgesättigte Magnesiumchlorid-Wasser-Lösung, die sich aufgrund ihres hohen Sättigungsgrades zwar ölig anfühlt, jedoch nur aus Magnesiumchlorid und Wasser besteht. Sie wird nicht eingenommen, sondern direkt auf die Haut gesprüht und dort resorbiert.

Der große Vorteil: Der Magen-Darm-Trakt wird umgangen, und das Magnesium kann direkt am Ort des Geschehens aufgetragen und damit auch eine Akutwirkung erzielt werden. Die Resorptionsprobleme im Darm sowie die dosisabhängigen Nebenwirkungen sind also bei der transdermalen Anwendung hinfällig. Besonders für Menschen, die Magnesium oral schlecht vertragen, die generell ungern etwas einnehmen oder die ein Akutproblem, wie z.B. Muskelkrämpfe, gezielt beheben wollen, kann ich diese Anwendungsform wärmstens empfehlen.

Hinzu kommt, dass im Alter die Magensäureproduktion mehr und mehr nachlässt. Magensäure ist aber notwendig, damit Magnesium überhaupt vom Körper aufgenommen werden kann. Da wundert es nicht, dass sich gerade bei älteren Menschen die äußerliche Anwendung von Magnesium großer Beliebtheit erfreut. Viele ältere Frauen leiden an nächtlichen Wadenkrämpfen. Abgesehen davon, dass die orale Einnahme von Magnesium in diesem Fall nichts bringen würde, weil es viel zu lange dauert, bis das Magnesium dort ankommt, wo es gebraucht wird, kann Magnesium Oil direkt auf die schmerzhafte Stelle aufgetragen und eine unmittelbare Wirkung erzielt werden. Eine sehr effektive und elegante Methode!

Wie regulieren Sie Ihren Magnesiumbedarf persönlich?
Fußbad

Fußbad

Ich persönlich fahre mehrgleisig.

Als Ernährungsmedizinerin achte ich natürlich sehr auf meine Ernährung. Aus den oben genannten Gründen reicht das jedoch heutzutage für eine optimale Magnesiumversorgung nicht mehr aus.

Deshalb führe ich Magnesium täglich zusätzlich zu. Nachdem ich die Einnahme von Magnesium schlecht vertrage, verwende ich täglich Magnesium Oil, das ich mir morgens auf die Arme sprühe.

Nach einem besonders stressigen Tag oder nach ausgiebigem Sport gönne ich mir zusätzlich ein Magnesiumbad. Das entspannt mich nicht nur kolossal, sondern tut gleichzeitig meiner trockenen Haut sehr gut.

Überdosierung von Magnesium

Kann es nicht auch zu Komplikationen führen, wenn zu viel Magnesium eingenommen wird?

Nebenwirkungen sind nur bei der oralen Einnahme zu erwarten. Bekannt sind Durchfälle, Übelkeit und Blähungen. Das Auftreten ist dosisabhängig und kann individuell sehr schwanken. Während der eine 400 mg Magnesium problemlos verträgt, lösen bei einem anderen bereits 100 mg Verdauungsprobleme aus. Gerade in diesen Fällen hat sich die äußerliche Anwendung mit Magnesium Oil bewährt.

Indikationen für Magnesium

Bei welchen Krankheiten kann Magnesium außerordentlich wirksam sein?
  • Bei Magnesium denken viele zuerst an Muskelkrämpfe und Sport. Doch Magnesium kann viel mehr.
  • Aufgrund der gefäßerweiternden Wirkung hilft Magnesium vor allem bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Gefäßverkalkungen und Schlaganfall.
  • Magnesium senkt das schlechte Cholesterin, verhindert Kalkablagerungen in den Gefäßen und hilft beim Abnehmen.
  • Aber auch Diabetes, Migräne und Gelenkbeschwerden, Tinnitus, Depressionen und Demenz können mit Magnesium positiv beeinflusst werden.
  • Bei jungen Frauen, die unter Menstruationsbeschwerden leiden, findet man immer niedrige Magnesiumspiegel.
  • Das gleiche gilt für Frauen mit Wechseljahresbeschwerden.

Mit der einfachen Zufuhr von Magnesium können viele Beschwerden wesentlich gebessert oder sogar zum Verschwinden gebracht werden. Es ist kaum zu glauben, dass mit diesem einfachen Mineral die zum Teil lebensbedrohlichen Krankheiten nicht nur verhindert, sondern auch erfolgreich behandelt werden können.

Magnesiummangel-Kurztest

Können Sie für meine Leserinnen eine kurze Hilfestellung geben, wie sie bei sich feststellen können, ob ein Magnesiummangel besteht?

Gerne.

Hier ist mein Magnesiummangel-Kurztest
  • Sind Sie häufig gestresst?
  • Trinken Sie häufig Alkohol?
  • Wachen Sie nachts häufiger wegen Wadenkrämpfen auf?
  • Treten bei Ihnen nach körperlicher oder sportlicher Betätigung Muskelverspannungen auf?
  • Leiden Sie besonders im Nacken- und Schulterbereich an Muskelverspannungen?
  • Leiden Sie an Migräne?
  • Sind Sie Diabetiker?
  • Bemerken Sie öfter ein Kribbeln oder Taubheitsgefühl in Armen oder Beinen?
  • Essen Sie häufig Fastfood?
  • Trinken Sie häufig Cola-Getränke?
  • Nehmen Sie regelmäßig Medikamente wie Entwässerungstabletten, ACE-Hemmer, Abführmittel oder herzstärkende Mittel wie Digitalis ein?
  • Treten bei Ihnen hin und wieder Zuckungen der Augenlider auf?
  • Leiden Sie unter Krämpfen während der Regelblutung?

Wenn Sie mindestens zwei dieser Fragen mit ja beantwortet haben, kann dies ein Hinweis auf Magnesiummangel sein.

Bezugsquellen für Magnesium Oil

Unter dem Keyword “Magnesium Oil” finden Sie diverse Anbieter im Internet. Außerdem sind die Magnesium Oil Produkte auch in der Apotheke erhältlich.

Über die Autorin

Dr. med. Barbara Hendel studierte an der Ludwig-Maximilian-Universität in München Humanmedizin. Es folgten Jahre der Fortbildung in allen Bereichen der Naturheilkunde. Sie gründete eine Tagesklinik für Präventiv- und Ganzheitsmedizin und spezialisierte sich auf die Behandlung chronischer Krankheiten. Dabei war es ihr Ziel, die Selbstheilungskräfte des Patienten zu aktivieren.

Frau Dr. Hendel ist bekannt als Autorin zahlreicher Bücher aus dem Gesundheitsbereich, in denen sie ihre Philosophie vom gesunden und bewussten Leben einem breiten Publikum zugänglich macht.

Weitere Informationen und Kontakt
Bildnachweis

Sämtliche Bilder wurden mit Genehmigung des Verlags dem Magnesium-Buch entnommen. Bildquellen-Nachweis auf den S. 309-310.

Ergänzung von der Redaktion

Sowohl in meinem Frauen-Gesundheitsbuch als auch in zahlreichen Artikeln dieses Magazins wurde bereits auf die Bedeutung von Magnesium hingewiesen. Auf einige aktuelle Punkte möchte ich kurz verweisen.

  • Wenn Sie Magnesium einnehmen, werden die organischen Magnesiumverbindungen (glukonat, citrat, aspartat etc.) besser aufgenommen als die anorganischen (oxid, sulfat).
  • Berücksichtigen Sie das Calcium/Magnesium-Verhältnis, das ungefähr 2:1 betragen soll. Wenn Sie also bspw. zur Verhinderung oder Behandlung einer Osteoporose Calcium einnehmen, müssen Sie die Magnesium-Zufuhr anpassen, z.B. bei 1.000mg Calcium/Tag 500-600mg Magnesium.
  • Dasselbe gilt für die hochdosierte Einnahme von Vitamin D. Magnesium ist wichtig für die Bindung von Vitamin D an das Transporteiweiß und die Umwandlung in aktives Vitamin D in der Leber. Außerdem regt es die Calcium-Einlagerung in den Knochen an.
  • Wenn Sie sich selber Magnesium kaufen, achten Sie genau darauf, ob die Menge von reinem Magnesium angegeben wird oder die Menge des gesamten Magnesiumsalzes. Beispiel 300mg Magnesiumaspartat sind nicht 300mg Magnesium, sondern nur 30mg, da der reine Magnesiumanteil am Magnesiumaspartat nur 10% ist.
  • Außerdem werden oft unterschiedliche Einheiten angegeben: 1mmol=2mval=24,3mg Magnesium!
  • Und vermeiden Sie zu viele Zusatzstoffe.

Buchempfehlung von der Redaktion

Das Magnesiumbuch

Hendel magnesium2Da bei uns der Magnesiummangel so weit verbreitet ist und zu wenig Magnesium zu einer Vielzahl von Beschwerden führt, ist dieses Buch für Jeden ein Muss!

Der Autorin, Frau Dr. Barbara Hendel, ist es gelungen, die wissenschaftlichen Daten über Magnesium zusammenzutragen, sie aber dennoch für Laien gut verständlich aufzubereiten. Sie stellt einleuchtend dar, wie durch unsere moderne Ernährung und unseren Lebensstil der Magnesiumbedarf wächst.

Da Magnesium an allen lebenswichtigen Funktionen beteiligt ist, führt ein Mangel zu einer individuell sehr unterschiedlichen Symptomatik. Die Wechselwirkungen mit anderen Mineralstoffen werden aufgezeigt und die unterschiedlichen Möglichkeiten der Magnesiumaufnahme vorgestellt.

Magnesiumöl sensitivBis vor kurzem war mir nicht bekannt, dass durch Magnesium Oil die Magnesiumaufnahme über die Haut in nennenswerten Mengen möglich ist. Inzwischen nutze ich Magnesium Oil selber und bin froh, dass ich endlich nicht mehr so hohe Magnesiummengen schlucken muss, die meinen Darm belasten. Gerade jetzt im Sommer, wo wir durch Schwitzen und Sport einen noch höheren Magnesiumbedarf als in der kalten Jahreszeit haben, ist das Öl ideal.

Im Magnesiumbuch finden Sie aber auch Tabellen über den Magnesiumgehalt in Nahrungsmitteln, damit Sie Ihre Ernährung optimieren können. Und einen ausführlichen Fragebogen zu Magnesiummangel.

Ich kenne kein Buch über Magnesium, das so umfassend über dieses lebenswichtige Mineral informiert und das gleichzeitig so praktisch ist, dass man nach der Lektüre sofort weiß, was man zu tun hat.

Lesen Sie es, nutzen Sie es und verschenken Sie es!

Leiden Sie auch unter einem Magnesiummangel? Wie gehen Sie damit um? Schreiben Sie doch einen Kommentar!

32 Kommentare »

  • Blümchen sagt:

    Hallo,

    Mein Sohn ist fast 2.5Jahre alt. Da ich für ihn eine gute Magnesiumversorgung sicherstellen möchte, neben einer guten Ernährung, hier nun meine Frage:

    Wieviel Magnesium Oil darf ich ihm tgl aufsprühen?
    Soweit ich weiß, liegt der Tagesbedarf bei 80mg.

    Danke für Ihre Hilfe,
    Blümchen

    • Hallo Frau Blümchen,

      Magnesium Oil ist für die empfindliche, kindliche Haut nicht geeignet, es ist viel zu konzentriert. Magnesium Oil sensitve, das halb so konzentriet ist, ist für Kinder ab 12 Jahren geeignet.
      Bei kleinen Kindern empfehle ich das Bad mit Magnesium Flakes. Wenig Wasser in die Badewanne einlaufen lassen, ca. 500 g Flakes dazugeben und etwa 15 Minuten darin baden. In dieser Lösung können anschließend auch andere Familienmitglieder baden. Auf diese Weise haben Sie eine optimale Ausnutzung.

      Im Übrigen empfehe ich, Kindern Nüsse anstatt Süßigkeiten zum Knabbern zu geben. Sie sind ein wunderbarer Ersatz für den Süßkram und werden von den Kindern gene gegessen. Ich weiß von was ich spreche, habe selbst 5 Enkelkinder ….

      Alles Gute wünscht Ihnen
      Barbara Hendel

      • Blümchen sagt:

        Hallo Frau Dr. Hendel, danke für Ihre Antwort! :-)

        Wie oft sollte ich meinen Sohn darin baden, damit es ausreichend ist?

        Herzliche Grüße!

        • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

          Wie Frau Dr. Hendel schon schrieb: gesundes Essen, bspw. Nüsse, ist wichtiger als tägliches Baden. Das sollten Sie wirklich nur machen, wenn es Ihrem Sohn Spaß macht!

          • Blümchen sagt:

            Die Ernährung steht selbstverständlich obenan! Rohe Nussmuse mag er auch sehr gerne.
            Täglich bade ich ihn nicht, aber 1-2× wöchentlich und da spricht dann ja scheinbar nichts gegen eine Magnesiumbad. Danke!

  • Lamour sagt:

    Liebe Frau Dr.Hendel,

    Ich bewundere Sie für Ihr Engagement. Von Herzen ein großes Dankeschön, auch an Frau Prof.Gerhard!

    Ich bin w,34 Jahre alt und habe noch einen Mg Mangel. Ich bin durch Ihre Artikel noch einmal richtig motiviert worden, das Thema wieder anzupacken. Ihre Dosierungsempfehlungen und Produktvorschläge erleichtern das Zurechtfinden in dem „Dschungel“, danke.

    Mein intrazellulärer Mg-Wert war sehr unterdurchschnittlich und nun werde ich multimethodal vorgehen, das war in der Vergangenheit nicht so leicht, habe ein Kleinkind..:-)

    Mgcitrat oral einnehmen (meine Durchfallgrenze liegt bei 1200mg pro Tag), Mg oil transdermal,rohen Weizengrassaft trinken und mg reiches Mineralwasser (Nürburg Quelle),grüne Smoothies mit Moringapulver.

    Leider ist als Folge des Mg mangels auch mein Kalium sehr unterdurchschnittlich.
    Vielleicht wurde diese „Reaktionskette“ durch meinen ehemals starken Vitamin D Mangel ausgelöst.

    Ich habe bereits Leberreinigungen nach Florian Sauer gemacht, was mir langfristig auch eine bessere Nährstoffaufnahme bescheren wird. :-)

    Ich habe leider auch einen starken Progesteronmangel. Bei meinen Recherchen habe ich gefunden,dass dieser auch mit einem Mg Mangel zusammenhängen kann. Wissen Sie, wie dieser Zusammenhang zustande kommt?

    Ich danke Ihnen für Ihre Mühe!
    Herzliche Grüße!
    Lamour

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Lamour,
      Magnesium ist an sehr vielen Stoffwechselvorgängen beteiligt. Gleichzeitiger Progesteronmangel kann damit aber auch mit Stress zusammenhängen. Dann wird das vom Eierstock gebildete Progesteron in den Nebennieren- und Stress-Stoffwechsel eingeschleust, genauso wie das Magnesium, das vermehrt verbraucht wird. Bitte auch an die B-Vitamine bei Progesteronmangel denken! Gute Zusammensetzung bspw. in Bonasanit. Besorgen Sie sich mal Dr. Jacobs Basensalz, das neben Magnesium auch Kalium enthält. Und haben Sie schon was für die Darmflora getan?
      Alles Gute und weiter viel Erfolg beim Gesundwerden!

      • Lamour sagt:

        Liebe Frau Prof. Gerhard,
        Herzlichen Dank für Ihre guten Tipps!

        Ich habe schon Hydrocolon-Sitzungen durchgeführt mit anschließender Einnahme von Mutaflor und Bifidostämmem. Ich mache auch mit dem Klyso ab und an Baseneinläufe. Der Klyso kommt qualitativ gut an die Hydrocolon heran.

        Nehme von Pure encapsulations den B-Komplex, da ich mich tiereiweißreduziert (keine Milch, kein Fleisch) ernähre. Danke für den Tipp bzgl Bonasanit!!

        Nebennieren und Stresspegel sind ok, ich wollte ggf nochmal mit Algen Schwermetalle ausleiten. Hatte eine MTX Behandlung aufgrund einer Extrauteringravidität vor ein paar Jahren, vielleicht hat das auch etwas zerstört.

        Danke für Ihre guten Wünsche!

  • Marie H. sagt:

    Guten Tag Frau Dr. Hendel!

    Wenn man zusätzlich zur transdermalen Anwendung auch die orale hinzufügen möchte, wie stark sollte man das 31% Zechstein-Magnesiumöl verdünnen, um eine trinkfertige Lösung zu erhalten?
    Alle Angaben zum selber Herstellen beziehen sich normalerweise nur auf MgChlorid-Flakes (33gr. auf einen Liter Wasser).

    Danke im voraus für Ihre Antwort.
    Freundliche Grüße

    • Liebe Marie,
      grundsätzlich empfehle ich Magnesiumöl nicht zur oralen Einnahme. Magneisumchlorid gehört in die Gruppe der anorganischen Magnesiumsalze und hat große Vorteile bei der äußerlichen Anwendung. Vom Darm wird es allerdings nicht so gut aufgenommen wie die organishcen Magnesiumsalze, wie z.B. Magnesiumcitrat. Obenderein schmeckt es bitter rund salzig und führt schnell zu Durchfällen. Ich rate Ihnen also, sich für die orale Einnahme Magnesiumcitrat zu besorgen.

      Ein Wort noch zu der Herstellung von Magnesiumöl aus den Flakes:
      Magnesiumchlorid ist ein sehr wasseranziehendes Molekül und bindet jeweils 6 Moleküle Wasser. Das hat zur Folge, dass die feste Form von Magnesiumchlorid, das Magnesiumchlorid-hexahydrat nur zu 47 % aus Magnesiumchloird und zu 53 % aus Wasser besteht. Um also eine 31 %ige Magnesiumchloridlösung zu erhalten, müssen Sie diesen Wassergehalt mit einberechnen. Das bedeute, dass Sie etwa 2/3 Magnesium Flakes und 1/3 Wasser benötigen, um eine 31 %ige Lösung herzustellen, also ca. 670 g Flakes und 330 ml Wasser. Leider herrscht im Internet, wie Sie sehen, viel Unwissenheit.

      Alles Gute wünscht Ihnen
      Barbara Hendel

  • Melanie sagt:

    Guten Tag, Frau Dr. Hendel,
    ich bin im 5. Monat schwanger und mir nicht ganz sicher, ob ich das Magnesium-Öl „nehmen“ darf. Ganz oft habe ich ein richtig dolles Ziehen am Bauch bzw. unterhalb der Brust und vermute ein Magnesiummangel. Wie verhält es sich mit dem Magnesium-Bad? Beziehungsweise, was empfehlen Sie einer Schwangeren. Zur Zeit nehme ich 300 mg eines Magnesiumpräperates ein.
    Danke für Ihre Rückmeldung und herzliche Grüße
    Melanie

  • Giftzwerg sagt:

    Liebe Fr. Dr. Hendel,
    Ich habe Herzstolpern und vor einiger Zeit Vorhofflimmern (1 Jahr) gehabt. Ich nehme ACE- Hammer, Betablocker und Vasologes. Außerdem nehme ich D3 und K2, OPC und Vitamin C sowie Schwefel ein. Wieviel Magnesiumöl soll ich den nehmen und hilft es bei meinem Problem? Ich weiß nicht was ich noch machen soll…

    Vielen Dank

    LG Giftzwerg

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Giftzwerg,
      Am besten mal den Magnesium- und Calciumspiegel im Vollblut messen lassen und dann Magnesium schlucken und über die Haut. Jeden Abend 8 Sprühstöße auf Oberarme und Oberschenkel. Noch intensiver sind Magnesium Fuß- und Vollbäder. Wohnung, bzw. Arbeitsplatz auf Elektrosmog untersuchen lassen. Entspannungsmethoden, wie Yoga, Qigong erlernen. Alles Gute!

  • Tamara sagt:

    Liebe Frau Dr. Hendel,

    erstmal ein großes Lob für diesen tollen Artikel.
    Ich habe nachgewiesen Mg-Mangel und versuche diesen seit Wochen zu erhöhen. Ich nehme über den Tag verteilt 400-600 mg (Durchfallgrenze) MG-Citrat und versuche jeden Tag ein Fussbad zu machen, bzw. schmiere mich 2x tgl. mit Mg-Öl ein. Leider steigt mein Spiegel nicht an, bzw. meine Beschwerden bleiben. Mein Vit-D-Wert ist auch eher grenzwertig, jedoch merke ich bei jeder Einnahme das fehlende Mg (starke Muskelschmerzen). Haben das Gefühl in einem Teufelskreis zu stecken, denn die Aufnahme von Mg hängt wohl mit Vit D zusammen…
    Haben Sie noch eine Idee wie ich den Magnesiumspiegel erhöht bekomme?

    Vielen Dank und herzliche Grüße, Tamara

    • Barbara Hendel sagt:

      Liebe Tamara,

      bei einem nachgewiesenen Magnesiummangel rate ich Ihnen, sich erst einmal ein paar Magnesium-Infusionen bei einem Naturheilarzt geben zu lassen. Auf diese Weise kann ein Mangel sehr schnell und sicher behoben werden. Anschließend sollten Sie dann mit der äußerlichen Anwendung zum Einreiben, als Fuß- oder Vollbad weiter machen. Denn Magnesium muss täglich zugeführt werden, deshalb ist es wichtig, dass Sie nach den Infusionen täglich mit anderen Darreichungsformen Magnesisum weiterhin substituieren.

      Hier mein bewährter Magnesium „Chocktail“, den ich über 30 Jahre erfolgreich all meinen Patienten infundiert habe. 2 Infusionen wöchentlich über 3 bis 5 Wochen haben sich gut bewährt, einen Magnesiummangel sicher zu beheben.

      Magnesiumsulfat 2 mmol, 5 ml
      Zink 30 mg, 10 ml
      Vitamin B1
      Vitamin B6
      Vitamin B12
      Folsäure
      In 100 ml NaCl-Lösung geben (physiologische Kochsalzlösung). Vorher ein wenig NaCl abziehen, damit die restlichen Substanzen Platz haben.

      Alles Gute wünscht Ihren
      Ihre
      Barbara Hendel

  • Sarah sagt:

    Seit ich abends aufsteigende Fußbäder mit den Zechstein Magnesium Flakes anwende ist meine Einschlafzeit von oft 2 Std auf unter 20 Minuten gesunken. Ich kann es kaum glauben ich schlafe auch wieder durch. Diesen Umstand kannte ich über Jahre nicht mehr

  • Ich bin so glücklich auf diese Seite gestossen zu sein. Ich habe mir das Magnesiumöl besorgt und es ist wirklich sehr wohltuend.

  • Dora sagt:

    Liebe Fr. Dr. Hendel,

    ich verwende seit einigen Tagen Magnesiumöl.
    Da ich gerne auch gelegentlich darin baden oder Fußbäder machen möchte, würde ich gerne wissen, welche Menge des Öls Sie für das Badewasser bzw. für zB 5l Wasser empfehlen würden.
    Ich finde leider überall nur Mengen-Empfehlungen für eine Verwendung von Magnesiumflakes.

    Herzlichen Dank und herzliche Grüße,
    Dora

    • Liebe Dora,

      Magnesium Flakes haben einen Magnesiumchlorid-Gehalt von 47 %, das original Zechstein Magnesium Oil eine Konzentration von 31 %. Angenommen, Sie wollen eine 3%-ige Lösung herstellen, dann brauchen Sie bei 5 Litern Wasser 300 g von den Flakes und 450 ml vom konzentrierten Magnesium Oil, um die gleiche Konzentration zu erhalten.

      Alles Gute
      Dr. Barbara Hendel

  • Elke sagt:

    Befinde mich mitten in den Wechseljahren. Habe seither andauernd starke Kopfschmerzen und hitzewallungen. Habe dann angefangen Magnesium zu nehmen (oral) Sango Koralle. Seitdem sind alle Beschwerden wie weggeblasen. Keine Kopfschmerzen, keine hitzewallungen, sogar meine Reslegs legos geben endlich Ruhe. Habe aber nun bedenken wegen der Herkunft der Sango Koralle (Okinawa)..
    Mir geht es so gut wie lange nicht mehr. Habe mir nun auch das Magnesium Öl bestellt. Traue mich aber nicht die Koralle wieder abzusetzen. Was sagen die? Gibt es eine Alternative zur Sango Koralle, möchte gerne die orale Einnahme beibehalten, falls das Öl doch nicht reicht.
    Lg Elke

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Elke,
      ich hätte keine Probleme mit der Sango Koralle. Wenn Sie die nicht aus irgendeiner finsteren Internetquelle haben, können Sie sich auch beim Hersteller erkundigen, ob das Produkt geprüft wurde. Viele Grüße!

      • Elke sagt:

        Liebe Frau Dr. Gerhard,
        Die Sango Koralle ist von „Zentrum der Gesundheit“!!
        Habe auch schon nachgefragt. Dort meinten sie, dass ihre Produkte immer einwandfrei wären.
        Also, dann lasse ich es mir weiter gutgehen…
        Was ist mit dem basenpulver von Dr. Jacobs? Ist dies in der Wirkung ähnlich?
        Sonst würde ich umsteigen…
        Liebe Grüße
        Elke

  • Christa sagt:

    Liebe Frau Dr. Hendel,

    wieviel von welchen Magnesium Oil genau, sprühen Sie sich täglich auf die Arme?
    Ich bin etwas verwirrt durch die Ergänzung der Redaktion unter diesem Interview, was die Menge des reinen Magnesiums und somit die Dosierung betrifft. Nun weiss ich nicht genau worauf ich beim Kauf dieses Oils achten soll.
    Zudem gibt es Magnesiumchlorid und Magnesiumchlorid Hexahydrat…..?
    Ich bin 54 Jahre und möchte es prophylaktisch anwenden.
    Mein Mann hat verschiedene o.g. Erkrankungen und möchte es ebenfalls unterstüzend anwenden.

    Vielen Dank und freundliche Grüße

    • Liebe Christa,

      in der Regel werden täglich auf jeden Arm 5 Sprayhübe Magnesium Oil morgens und abends gesprüht und einmassiert. 10 Sprayhübe enthalten etwa 160 mg reines Magnesium. Bei einer Anwendung zweimal täglich entspricht das ungefähr 320 mg Magnesium. Wenn Sie Magnesium Oil sensitve verwenden, müssen Sie die doppelte Menge sprühen, weil die Magnesium-Konzentration nur halb so hoch ist.

      Bei lokalen Beschwerden, wie Muskelkrämpfen, Muskelkater, Verspannungen etc. können Sie zusätzlich Magnesium Oil direkt auf die entsprechende Stellen sprühen und einmassieren. Es verschafft unmittelbare Linderung.

      Achten Sie beim Kauf auf das reine Zechstein Magnesium Oil, das aus den Niederlanden kommt. Ich würde Ihnen ja gerne eine Bezugsquelle nennen, aber das ist hier nicht möglich.

      Magnesiumchlorid Hexahydrat ist die feste Form von Magnesiumchlorid, das als Magnesium Flakes angeboten wird. Es heißt deshalb Hexahydrat, weil es 6 Moleküle Wasser bindet. Die feste Form von Magnesiumchlorid besteht also aus über 50 % gebundenem Wasser.

      Ich wünsche Ihnen alles Gute.

      Es grüßt Sie herzlich Ihre
      Barbara Hendel

      • Traudel sagt:

        Hallo zusammen,

        man kann das Mg-Öl ganz leicht selbst herstellen aus MgCl2 Hexahydrat (das kaufe ich im 25-kg-Sack für’s Fußbad):

        30 g MgCl2 in 70 ml Wasser auflösen und in eine Pump-Sprühflasche füllen – fertig!

        Herzliche Grüße
        Traudel

        • Liebe Traudel,

          nachdem immer wieder diese Empfehlung auftaucht, Magnesium Oil aus den Magnesium Flakes selbst herzustellen, möchte ich hier kurz dazu Stellung nehmen:

          Es ist nicht richtig, wenn Sie hier schreiben, dass man aus 30 g MgCl2 Hexahydrat und 70 ml Wasser, Magnesium Oil (30 %) herstellen kann.

          MgCl2 Hexahyrat besteht nur zu 47 % aus Magnesiumchlorid, 53 % sind gebundenes Wasser. Daher auch der Name „Hexahydrat“, denn ein Molekül MgCl2 bindet 6 Moleküle Wasser. Sie dürften nur etwa 15 ml Wasser zugeben, um die gleiche MgCl2 Konzentration zu erhalten, wie sie bei Magnesium Oil vorliegt.

          Zudem bilden sich bei der Herstellung der Magnesium Flakes aus Magnesium Oil durch die Erhitzung chemische Verbindungen, die beim Wiederauflösen in Wasser nicht mehr gelöst werden.

          Mein Rat: Wer ein qualitativ hochwertiges Produkt haben möchte, sollte nicht am falschen Fleck sparen und das original Magnesium Oil, so wie es als Naturprodukt gefördert wird, verwenden.

          Freundliche Grüße
          Dr. Barbara Hendel

  • Birgit sagt:

    Liebe Frau Dr. Hendel,
    speziell bei Restless Legs, das Sie explizit gar nicht ansprechen, könnte ich mir vorstellen, dass das Öl gut wirkt. Sie schreiben auch über ein Magnesiumbad. Können Sie dazu noch eine kurze Information geben? Dauer, Temperatur, Häufigkeit…
    vielen Dank
    Birgit Faschinger-Reitsam

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Birgit,
      da Frau Dr. Hendel in Urlaub ist, antworte ich mal an ihrer Stelle, denn sie hat auch das Magnesiumbad ganz genau in ihrem Buch beschrieben. Da mit zunehmender Magnesiumkonzentration und Wärme des Wassers mehr über die Haut aufgenommen werden kann, sollten sowohl Voll- als auch Fußbad mindestens 37 Grad warm sein und nicht unter 15 min. angewendet werden. Für ein Vollbad mit 40-50 Litern Wasser brauchen Sie 800-1.000 gr Magnesium Flakes. Da ich kein Badefan bin, ziehe ich das Fußbad vor. 5 Liter mit 300gr Magnesium Flakes ergeben eine dreiprozentige Lösung, mit 500 gr eine fünfprozentige Lösung. Probieren Sie einfach aus, was Ihnen gut tut.
      Übrigens könnte es sein, dass Restless Legs auch gut ansprechen. Wenn nicht, könnte es sich auch um einen Zinkmangel handeln, dann hilft hochdosiertes Zink, z.B. als Glukonat oder Aspartat, über einige Wochen.
      Viele Grüße!

      • Romana sagt:

        „…Da mit zunehmender Magnesiumkonzentration und Wärme des Wassers mehr über die Haut aufgenommen werden kann, sollten sowohl Voll- als auch Fußbad mindestens 37 Grad warm sein…“

        Entschuldigung aber praktisch überall im Internet steht dass aufgrund des Osmose Effektes das Wasser NICHT wärmer als Körpertemperatur sein sollte, d.h. max. 37°!

        Die Autorin widerspricht sich in ihrem Buch auch teilweise indem sie für das Vollband genau 37° beim Fussbad aber „mind. 37°“ empfielt. Wenn wärmer wirklich besser ist wieso sollte ich mich gerade beim niedrig konzentrierten Vollbad auf max. 37° beschränken?

        Diese Nachlässigkeit bei solchen nicht ganz unwichtigen Details ist ärgerlich, was stimmt jetzt??

        Bitte endlich um Klarstellung!!
        (Ich habe das Buch eigentlich extra deswegen gekauft!)

        • Liebe Ramona,

          Frau Prof. Gerhard hat mir Ihre Frage mit der Bitte um Beantwortung weitergeleitet.
          Zunächst möchte ich Ihnen sagen, dass ich die aggressive Form, in der Sie Ihren Kommentar verfasst haben, als höchst unangemessen empfinde. Sowohl Frau Prof. Gerhard als auch ich opfern unsere Zeit, um diese Fragen zu beantworten und stellen unser Wissen und unsere Beratung in diesem Forum kostenlos zur Verfügung. Ein etwas freundlicher Umgangston wäre also durchaus angezeigt, anstatt „endlich um Klarstellung!“ – auch noch mit Ausrufezeichen – zu bitten.

          Doch nun zu Ihrer Frage:
          Das Ausmaß der Aufnahme von Magnesium über die Haut hängt von meherern Faktoren ab:

          – vom Feuchtigkeitszustand der Haut
          – von der Größe des mit Magnesium in Kontakt gekommenen Areals
          – von der Magnesiumkonzentration
          – von der Durchblutung
          – von der Einwirkdauer

          Sie sehen also, die Wärme des Badewannenwassers, was ja letztlich Auswirkung auf die Durchblutungsföroderung hat, ist nur ein Punkt von mehreren, die die Aufnahme von Magnesium beeinflussen.

          Die Aufnahme über eine osmostische Wirkung, die Sie hier ansprechen, kommt allenfalls beim Vollbad zum Tragen. Sie wird unterstützt, wenn die Badetemperatur der Körpertemperatur ähnlich ist. Aber bereits hier kommen individuelle Schwankungen ins Spiel. Der eine hat eine Körpertemperatur von 36,2, der andere von 36,7 und wieder ein anderer vielleicht von 37,1. Bleiben Sie also entspannt bei der Temperatur des Badewannenwassers. Die Angabe von 37 Grad ist nur eine Richtgröße.

          Beim Fußbad spielt die osmotische Wirkung eine untergeordnete Rolle, weil die Größe des Einwirkalreals viel zu klein ist. Hier spielen andere Faktoren eine Rolle. Vielleicht haben Sie auch schon einmal etwas vom ansteigenden Fußbad gehört, bei dem die Temperatur des Wassers in Stufen bis 40/41 Grad gesteigert wird. Diese alte Methode aus der Naturheilkunde hat bereits ohne Magnesium erstaunlich gute Effekt – mit Magnesium im Badewasser wird der Effekt noch potenziert.

          Ich hoffe, ich konnte Ihre Frage damit beantworten und wünsche Ihnen alles Gute

          Barbara Hendel

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