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„Ich bin sauer, so kann ich mir helfen“ oder 5 Schritte zur Entsäuerung

Von | 11. November 2010 – 16:35 96 Kommentare 451.036 AufrufeDrucken

klein9Im ersten Artikel über den Säure-Basen-Haushalt habe ich Ihnen erklärt, wie es zur Übersäuerung des Organismus kommt und welche schwerwiegenden Folgen ständige Übersäuerung für Ihren Stoffwechsel und alle Organe haben kann. Es drohen nicht nur Abgeschlagenheit, chronische Müdigkeit,  Kopf- und Rückenschmerzen, sondern auch Rheuma, Osteoporose, Herz-Kreislauferkrankungen und Krebs. In diesem Artikel werde ich Ihnen aufzeigen, wie Sie gegensteuern können, um langfristig gesund zu werden oder zu bleiben.

Therapie der Übersäuerung

Um eine Übersäuerung zu verhindern oder auszugleichen, müssen Sie erst mal selber etwas für sich tun. Dabei reicht es leider nicht, nur einen „Säureblocker“ zu schlucken. Hier das

1_285-Punkte-Programm zur Entsäuerung:

Ernährung

• Darmpflege

• Wickel und Bäder

• Bewegung, Entspannung

• Basenmittel

Diese 5 Punkte werde ich Ihnen im Folgenden erläutern.

1. Ernährung

kräuter2Bei einer gesunden Bio-Ernährung sollte Gemüse als Basenlieferant an erster Stelle stehen. Frisch zubereitete, gemüsereiche Mahlzeiten sind für den Säure-Basen-Haushalt am gesündesten, denn sie sind besonders reich an basischen Mineralstoffen, insbesondere Kalium. Basische Lebensmittel sollten 70 Prozent des Speiseplans ausmachen. Am einfachsten erreichen Sie dies mit einer Vegetarischen Kostform.

Essen Sie langsam und bewusst! Kauen Sie gut (meine Großmutter sagte immer: „32-mal jeden Bissen kauen, einmal für jeden Zahn“). Belasten Sie sich nicht mit einer großen Mahlzeit am Abend, damit sich der Stoffwechsel in der Nacht regenerieren kann.

Doch selbst basische Kost kann sauer wirken, wenn Darm und Stoffwechsel nicht funktionieren.

Trinken Sie viel klares Wasser ohne Kohlensäure, täglich 2-3L, oder Kräutertees. Das hilft Ihrem Körper bei der Ausscheidung der Säuren. Für Viele ist heißes Wasser (10 min. köcheln lassen) am bekömmlichsten, da es den Verdauungsapparat anregt und die Körpermitte stabilisiert.

Reduzieren Sie Genussgifte wie Rauchen, Alkohol und Kaffee. (Der Genuss liegt nicht in der Menge!)

2. Darmbehandlung

BauchwehDurch eine Darmsanierung kann das gesunde leicht saure Darmmilieu wieder hergestellt werden. In einem sauren Dickdarm wird das gasförmige Ammoniak, das den Energiestoffwechsel in der Leber massiv belastet, als ungiftiges Salz ausgeschieden. Die Leber kann wieder entsäuern, und der Energiestoffwechsel wird befreit. Zusätzlich wird die Milchsäure im Dickdarm von Bakterien zu dem Krebshemmstoff Butyrat abgebaut.

Neben einer Ballaststoff reichen Kost eignen sich zur Darmsanierung sogen. Probiotika, das sind Kapseln, die gute Darmbakterien enthalten (Milchsäurebakterien, Colibakterien, Bidifusbakterien usw.). Hier einige Beispiele:

  • 3-Symbiose und 3-Symbiose plus (hypo-a): enthält noch Vitamine und Futter für die Bakterien
  • SymbioLact (SymbioPharm): eine Produktpalette mit verschiedenen Bakterienstämmen, u.a. ein Produkt, das SymbioLact Comp, das ohne Milchzucker, Milcheiweiß, Soja und Gluten auskommt.
  • Dr. Jacobs Probioticum (Dr. Jacob´s Medical GmbH): enthält in einer Kapsel mehrere Milliarden Keime von acht verschiedenen Bakterienstämmen.

Die Behandlung sollten Sie mit Ihrem Arzt absprechen.

Wenn Sie erst etwas ohne Ihren Arzt ausprobieren wollen, trinken Sie Kanne Brottrunk (Kanne), der neben den Brotsäurebakterien auch Milchsäure und viele Enzyme, Vitamine und Spurenelemente enthält. Im Frauen-Gesundheitsbuch (S. 79 f) habe ich genauer beschrieben, wofür er alles gut ist. In der Neuentwicklung Kanne Bio Brottrunk Pauer Essenz enthält 1 ml sogar 50 Millionen guter Bakterien.

Oder Sie versorgen sich mit einem Milchsäure- Präbiotikum (z. B. RegEnergetikum, Dr. Jacob´s Medical GmbH). Neben der darin enthaltenen rechtsdrehenden Milchsäure nähren präbiotische Ballaststoffe aus der Topinambur-Knolle die gesunden Darmbakterien und unterstützen die Wirkung der Milchsäure.

Cover_Köllner_bauchselbstmassageBasische Kräutertees, insbesondere Melisse, sind nicht nur heilsam für Magen und Darm, sondern wirken nachweislich entspannend und stresslindernd. Damit wirken sie auch den psychischen Ursachen der Übersäuerung entgegen.

Sorgen Sie für eine regelmäßige Verdauung, zum Beispiel durch viele Ballaststoffe oder eine Darmreinigung.

Gönnen Sie sich regelmäßig eine Bauchmassage. Wie Sie das machen müssen, finden Sie in einem kleinen Buch von Maria Köllner .

Merken Sie jedoch, dass das alles nichts hilft, dann lassen Sie in einem Speziallabor eine Stuhluntersuchung machen. Dabei sollten nicht nur die Bakterien- und Pilzstämme zahlenmäßig erfasst werden, sondern auch Stoffe, die auf Entzündungen oder eine Schwäche des Immunsystems im Darm hinweisen. Sie wissen ja, 80% unseres Immunsystems liegt im Darm! Auch die Glutenunverträglichkeit ist bei uns viel häufiger, als man bisher dachte.

3. Wickel und Bäder

Wenn Sie ihren Stoffwechsel noch weiter unterstützen wollen, dann verwöhnen Sie sich mit

22_2Basenbädern: Fügen sie dem Badewasser so viel Badesalz zu, dass ein pH-Wert von 8 entsteht. Genießen Sie eine halbe bis eine Stunde das Bad (nicht zu heiß) und messen Sie wieder den pH-Wert. Die Differenz zeigt ihnen an, wie Sie entsäuert haben. Auch ein Fuß-Salzbad ist schon sehr reinigend. Entschlacken über die Haut ist effektiv und angenehm. Aber achten Sie auf gute Salze, bspw. im Wellness Bad von Ihlevital, das Meer- und Himalayasalz, Mineralerde, Dolomit und Korallenfossilien enthält.

Entlasten Sie auch Ihre Leber. Das fängt mit den leicht verdaulichen Nahrungsmitteln und der Alkohol- und Kaffeekarenz an. Zusätzlich machen Sie vor dem Schlafengehen einen

Leberwickel: Tauchen Sie ein Leintuch in kaltes Wasser (noch intensiver, da auch über die Haut entsäuernd ist Kanne Brottrunk statt Wasser) und wringen Sie es gut aus. Legen Sie es auf den nackten rechten Oberbauch. Darüber eine Plastikfolie und dann ein trockenes Handtuch legen. Darauf geben Sie eine Wärmflasche. Zunächst höchstens zwanzig Minuten liegen lassen, um den Kreislauf nicht zu überfordern. Später kann der Wickel bis zu zwei Stunden angewendet werden.

4. Entspannung, Schlaf, Bewegung, Bauchatmung

nilpferd

  • Gönnen Sie sich Ruhe und Entspannung, auch mal zwischendurch, und wenn es nur 5 min. sind, die Sie ganz bei sich selber sein können.
  • Lernen Sie eine Meditationstechnik. Dann wird es Ihnen bald leichter fallen, nicht gleich sauer zu reagieren, sondern gelassener und achtsamer zu werden.
  • Gehen Sie regelmäßig spazieren und beobachten Sie dabei Ihren Atem. Spüren Sie ihn ganz bewusst. Atmen Sie tief in den Bauch ein und aus, um möglichst viel CO2 (Kohlensäure) abzuatmen.
  • Treiben Sie Sport an der frischen Luft, aber übertreiben Sie nicht, Sie wollen ja nicht dabei übersäuern!
  • Aktivieren Sie Ihr Lymphsystem durch Bürsten-Massage, Bewegung oder Trampolin.
  • Sauna oder ein Infrarot-System aktivieren die Entsäuerung und Entgiftung über die Haut und beschleunigen den Prozess.
  • Sorgen Sie für erholsamen Nachtschlaf, damit Ihr Körper genügend Zeit zur Regenerierung hat.
  • Und lachen Sie so viel, dass Sie sich den Bauch halten müssen!

5. Basenmittel

BrausetablettenKalium und Magnesium stabilisieren Nerven, Muskeln, Blutdruck und entsäuern das Innere der Zellen. Werden die Zellen mit übermäßig vielen Säuren überflutet, gelangen diese in die Zelle und verdrängen Kalium und Magnesium. Die Folge: Die Zellen verarmen an Kalium und Magnesium, während sie schädliche Säuren ansammeln. Nehmen wir zusätzlich Kalium und Magnesium auf, können die Säuren die Zelle durch das Austauschsystem wieder verlassen. Dieses Phänomen wird auch intrazelluläre Entsäuerung genannt. Diese Eigenschaft besitzen nur Kalium und Magnesium. Natriumsalze dagegen leisten diese intrazelluläre Entsäuerung nicht.

Magnesium ist das wichtigste Anti-Stress-Mineral. Magnesiummangel ist weit verbreitet und macht sich in ausgeprägten Fällen beispielsweise durch Muskelzittern, Krämpfe, Kopfschmerzen, Überreiztheit und innere Unruhe bemerkbar. Fehlt das Mineral, fällt es uns schwerer, mit psychischen Belastungen umzugehen. Zudem schützt es Herz und Gefäße.

Vom Regen in die Traufe: Sinn und Unsinn der Basenmittel

Die Diskussion darüber, welche Basenmittel die besseren oder natürlicheren sind, wird kontrovers geführt. So wird behauptet, dass Bicarbonat als wichtigster körpereigener basischer Puffer am natürlichsten sei.

Dies ist eine klassische Halbwahrheit: Richtig ist zwar, dass Bicarbonat der wohl wichtigste körpereigene basische Puffer ist. Aber die Natur macht es beim Bicarbonat im Gegensatz zur Vorgehensweise vieler Azidose-Therapeuten genau richtig: Denn der Bicarbonat-Puffer wird über die Atmungskette in den Zellkraftwerken, die Kohlendioxid-Produktion und die Umgebungsluft bedient. Die Belegzellen im Magen spalten enzymatisch Wasser und Kohlendioxid zu Magensäure und Bikarbonat. Die Magensäure wird in den Magen abgegeben und säuert den Speisebrei an. Das Bicarbonat wird in das Blut abgegeben und erzeugt die sogen. Basenflut nach Mahlzeiten. Ein Teil des Bikarbonats gelangt über die alkalischen Pankreasverdauungssäfte wieder in den Darm, um die Magensäure zu neutralisieren. Es besteht hier also ein natürliches Säure-Basen-Gleichgewicht.

Die Auffüllung des Bicarbonat-Puffers geschieht über die Atmung und ist von der Natur nicht über die Ernährung mit natürlichen Lebensmitteln vorgesehen. Die anorganischen Verbindungen, wie Calciumcarbonat oder Natriumbicarbonat, kommen in Mineralwässern oder Gesteinen vor. Normale basenreiche Lebensmittel enthalten meistens organische, basisch wirkende Salze, wie zum Beispiel Kaliumcitrat oder Maleat. Organische Citrate entfalten ihre Wirkung erst im Citratzyklus. Sie können die ebenso im Citratzyklus anfallenden Stoffwechselsäuren auf naturgemäße Weise neutralisieren.

Was passiert aber, wenn man hochalkalisches Natriumbicarbonat (Natron) künstlich über ein Basenmittel zuführt?

Natron reagiert mit der Salzsäure des Magens zu Kochsalz. Kochsalz kann den Blutdruck, das Magenkrebs- und das Nierensteinrisiko erhöhen. Nach der übermäßigen Alkalisierung erhöht der Magen wieder reaktiv die Säureproduktion. Dies schädigt die Magenschleimhaut.

RückenschmerzenBesonders bei Menschen mit zu niedrigem Magensäuregehalt können außerdem gefährliche Bakterien die Säurebarriere des Magens überwinden und sich im Magen-Darm-Trakt ansiedeln. Mit anderen Worten: Natriumbicarbonat hochdosiert über ein Supplement einzunehmen, ist widernatürlich und schadet auf Dauer mehr als es nutzt. Infusionen durch einen erfahrenen Azidose-Therapeuten dagegen können eine sinnvolle vorübergehende Hilfe sein. Denn das Bicarbonat gehört ins Blut und nicht in den Magen-Darm-Trakt.

Gerne wird auch Calciumcarbonat verwendet. In den häufig verwendeten hohen Mengen zur Entsäuerung belastet es den Darm. Vom Körper aufgenommen werden Carbonate nur, wenn der Mensch genug Magensäure hat. Der regelmäßige Verzehr von hochalkalischen Basenmitteln wie Natriumbicarbonat und Calciumcarbonat schädigt auf Dauer die Dickdarmflora. Durch die verstärkte Ammoniakbelastung der Leber wird der Teufelskreis der Azidose nicht unterbrochen, sondern auf Dauer sogar gefördert.

Citrat-Basenmittel wirken im Zellstoffwechsel und schonen den Magen-Darmtrakt. Die Citrate füllen den Citratzyklus als zentralen Stoffwechselweg des Energiehaushalts auf und eliminieren dabei jeweils drei Säuremoleküle. Ein optimales Basenmittel enthält Kalium-, Magnesium-, und Calciumcitrat, Zink (essentiell für das Entsäuerungsenzym Carboanhydrase), Silizium (für das Bindegewebe) und Vitamin D (Calcium- und Magnesiumaufnahme) in einem ausgewogenen Verhältnis.

Ergänzt sollte nur werden, was in der Ernährung zu kurz kommt. Hierzu gehören in Deutschland ernährungsbedingt relativ häufig organische Basen wie Citrat, Kalium, Magnesium, in gesundem Maße Calcium (keine Hochdosis-Supplementierung) – und in den meisten Fällen kein Natrium (diesen Ansprüchen genügt zum Beispiel Dr. Jacob’s Basenpulver, Dr. Jacob´s Medical GmbH). Das darin enthaltene Vitamin D entspricht zwar der DGE-Empfehlung, aber reicht bei einem wirklichen Vitamin D-Mangel nicht aus.

Klinische Studien zeigen, dass Citrat-Basenmittel die Knochen von Frauen in der Postmenopause stärken, die Schmerzen von Patienten mit rheumatoider Arthritis und chronischen Rückenschmerzen lindern und Nierensteinleiden entgegenwirken. Kalium und Magnesium sind dabei vor allem zur Normalisierung des Blutdrucks und Herzrhythmus sehr wichtig. Gleichzeitig sollte der Natriumverzehr eingeschränkt werden.

Warum werden dennoch vor allem anorganisches Natriumbicarbonat, Phosphate und Calciumcarbonat in Basenpulvern verwendet?

Der Grund ist einfach: Sie sind in der Herstellung sehr preiswert. Die besser magen-darm-verträglichen und bioverfügbaren organischen Verbindungen Calciumcitrat, Kaliumcitrat und Magnesiumcitrat kosten im Gegensatz zu den anorganischen Substanzen etwa das Zwei-, Drei- beziehungsweise 5-Fünffache. Außerdem haben sie ein größeres Volumen, so dass die benötigten Mengen nicht so einfach in kleine Kapseln gedrückt werde können.

Was in Basenmitteln überflüssig ist

Auch die Zugabe von Eisen und Kupfer in Basenmitteln ist von zweifelhaftem Nutzen. Zum einen, weil diese Spurenelemente unwesentlich für den Säure-Basen-Haushalt sind und zum anderen, weil viele Menschen ohnehin durch einen historisch noch nie da gewesenen hohen Fleischkonsum damit bereits überversorgt sind.

bypass2Außerdem steht eine erhöhte Eisen- und Kupferzufuhr im Verdacht, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Krebs zu fördern. In einer Untersuchung an 3000 Männern und 3244 Frauen verdoppelten die prooxidativen Metalle Eisen und Kupfer nahezu das relative Risiko, an einer Krebserkrankung zu versterben. Bei nachgewiesenem Mangel sind sie allerdings sinnvoll.

Einige Basenpulver enthalten als Hauptbestandteil Milchzucker (Laktose) oder weißen Zucker (Saccharose). In Mitteleuropa leiden etwa 10 bis 20 Prozent der Bevölkerung an einer Laktose-Intoleranz. Ebenso wenig wünschenswert ist weißer Zucker, der bei Sauerstoffunterversorgung zur Säurebildung führt.

Es lohnt sich also, das Kleingedruckte auf den Packungen zu lesen. Es kommt auf den tatsächlichen Gehalt an basischen Wirkstoffen (Citrat) an. Viele Basenmittel enthalten unnötige Hilfsmittel, für die Sie oft ein Vielfaches im Vergleich zu reinen Citrat-Mischungen zahlen.

Turbo- Basenkur für zwischendurch

• Trinken Sie zweimal täglich ca. 5 g kaliumreiches, natriumarmes Citrat-Basenmittel (zum Beispiel Dr. Jacob’s Basenpulver) mit reichlich Wasser und je 10 ml eines Milchsäure-Präbiotikums (zum Beispiel RegEnergetikum, Dr. Jacob´s Medical GmbH) beziehungsweise 100 ml Kanne Brottrunk (Kanne) – als Turbokur für Darm, Stoffwechsel und Säure-Basen-Haushalt. (In Sprudel schmeckt die Mischung besonders gut, auch wenn stilles Wasser gesünder ist.)

• Nach Ablauf der drei Wochen reichen als Erhaltungsdosis meist täglich etwa 5 g Citrate und 1 Esslöffel Milchsäure-Präbiotikum oder 100-200 ml Kanne Brottrunk.

Folgen der Entsäuerung für Sie

P1010016ausIhre Haare fallen nicht mehr frühzeitig aus, Ihre Haut wird reiner, Ihre Nägel fester, chronische Schmerzen und Entzündungsprozesse lassen nach. Sie werden sich entspannter und deutlich leistungsfähiger fühlen.

Wenn Sie zudem noch auf eine ausgewogene, gemüse- und obstreiche Ernährung achten und sich regelmäßig bewegen, beugen Sie langfristig der Knochenentkalkung und anderen degenerativen Krankheiten vor. Und Sie werden sich einfach vitaler und wohler in Ihrer Haut fühlen. Und ganz von alleine, anstatt sauer zu reagieren, immer häufiger herzhaft lachen!

Und wie haben Sie sich bei Übersäuerung geholfen? Dann schreiben Sie doch einen Kommentar.

96 Kommentare »

  • Esperanza sagt:

    Liebe Frau Dr.Gerhard,

    erst einmal Gratulation für Ihren tollen Blog! Es ist bewundernswert, dass Sie immer noch die Zeit finden, die Fragen zu beantworten – vor allem in der späten Stunde – das zeig, dass sie mit Leib und Seele Medizinerin sind und Sie so viele Menschen wie nur möglich damit erreichen möchten und ihnen Gesundheit verständlich erklären – dafür RESPEKT – CHAPEAU!
    Ich habe ein ziemlich arbeitsreiches, stressiges Leben geführt (die Arbeit hat viel Spaß gemacht, nur die Menge war zu viel), was zu chronischen Erkrankungen, Schmerzen, Bandscheibenvorfälle, Rückenschmerzen, böse Migränen, Magen- und Kopfschmerzen, Schwindel, Herzrasen, unreine Haut, bekam irgendwann auch ein Stempel für Fibromyalgie. Hatte unzählige Klinikaufenthalte, Therapien, Schmerztabletten, vegetarische Ernährung – alles tat mir nicht gut, hat zu keine Linderung geführt – die Schulmedizin konnte mir nicht helfen. Habe dann mit Alternativmedizin angefangen, TCM Klinik, jährliche Ayurvedakuren in Indien, Yoga, Pilates…Gleichzeitig habe ich für mich entschieden, dass ich was ändern muss, sonst gehe ich zu Grunde. Bin ausgewandert – in einem Land, wo es nur 2 Jahreszeiten gibt, Sommer- und Regenzeit, Sonne und… keinen Stress.
    Vor 1,5 Jahren wurde bei meiner Mama Brustkrebs diagnostiziert mit Knochenmetastasen. Ein Schock für mich! Damit auch die Angst es könnte mich auch mal treffen.
    Da auch hierfür die Ernährung eine ganz wichtige Rolle spielt, habe ich sofort entschieden keine tierischen Produkte mehr zu essen. Ich bin fast 51 Jahre jung, habe immer noch meine Regel, was auch ein Risikofaktor darstellt. Ich für mich bin der Meinung gesund zu leben. Meine „Wehwehchen“ sind fast vergessen. Ich Ernähre mich von frischem Gemüse, sonnengereiftes Obst, Hülsenfrüchte, allerlei Samen: Sesam, Mohn, Leinsamen, Hanf, die alle wichtigen Mineralien, B-und A-Vitaminen enthalten, Nüsse, frischen Kurkuma, Avocado, Ingwer, Guanabana, , Kokos, Chia, Quinoa, Amaranth, selbstgemachtes Vollkörnerbrot, selbstgemachtes Sauerkraut für Milchbakterien, Sauerkrautsaft für B12, Sonnenbäder für Vitamin D, Rote Beete, Brokkoli, Carao etc. für Eisen– frischen Ingwertee mit Zitrone , trinke kaum mehr Kaffee, viel Wasser, Zuckerkonsum sehr stark reduziert, dafür aber mit Zuckerrohzucker, oder wird mit Datteln gesüßt. Selbst die Schokolade mache ich selbst nur aus Kakaobutter, Kakao und Rosinen, Datteln, Nüsse, und 1 EL Honig. Ab und an kommt auch Fisch auf den Tisch. Also ich versuche alles was gesund ist aus der Natur zu schöpfen und möchte keine Nahrungsergänzungsmittel aus der Apotheke, oder Pülverchen von Dr. Jakob nehmen, das wieder sehr stark prozessiert wird. Mache mind. 4mal pro Woche 45 – 60 Min Sport. Was ein Risiko darstellt, und was Sie in ihrem Artikel schön erklärt haben ist das Salz – ich esse zu gesalzen. Daran muss ich hart arbeiten. Und ich habe schon immer einen leichten Eisendefizit gehabt, was allerdings mit meiner Menstruation zu tun hat. Leider sind die Schwindelattacken nicht weniger geworden. Vor allem wenn ich die Position ändere, sehe ich ein Paar Min schwarz. Migräne habe ich keine mehr, aber Kopfschmerzen. Das Herzrasen macht mir Sorgen, obwohl keine Insuffizienz vorhanden. Ich werde auch immer vergesslicher, was mir langsam Angst macht. Vor 2 Jahren bei der Mammografie wurde eine Mikroverkalkung festgestellt. Kann man diese wieder lösen? Oberhalb der rechten Brust habe ich einen Knoten entdeckt was Panik ausgelöst hat. Und obwohl basische Ernährung, habe ich doch Cellulite – was lt. Ihrer Erklärung ein Zeichen für Übersäuerung der Zellen darstellt – und ein sehr schwaches Bindegewebe. Was mache ich doch noch falsch? Sorry für meine lange Ausführung…
    Vergaß zu erwähnen, dass ich einen sehr empfindlichen Magen habe (trotz selbstgemachten Brottrunk) habe ich oft einen breiigen, ungeformten hellen Stuhlgang, oft auch mit einem strengen Geruch. Fett bereitet mir Probleme z. B. die selbstgemachte Schokolade mit Kakaobutter. Aber wie schon erwähnt, ernähre ich mich (fast) vegan, ab und an auch mit Fisch. Selbstdiagnose nach FH.Mayr bin ich eher der Typ 3- der Spitzbauch. Woran kann es liegen?

    Vielen Dank
    und ganz liebe Grüße

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Esperanza,
      Sie leben offenbar zu gesund! Das viele Obst, Vollkorngetreide, Samen und Gemüse kann Ihr armer Darm nicht verdauen und durch die Gase wird die Leber zu belastet (Schwindel, Kopfschmerzen). Die Gase drücken nach oben und füheren zu Herzrhythmusstörungen. Man spricht dann von Roemheld-Syndrom. Machen Sie mal Schonkost: Reis, gedünstetes Gemüse und Obst, ev. GAPS-Diät. Den selbstgmachten Brottrunk weglassen und den vielen Zucker (bspw. Datteln). Mehr Richtung ketogene Kost gehen. Elementares Jod für die Brust ergänzen. Alles Gute!

  • Ingrid sagt:

    Meine linke Achillessehne ist entzündet (Kalkablagerung). Sind Basenbäder zur Linderung sinnvoll?

  • Birne sagt:

    Hallo,

    ich habe nun mit dem Pulver von Dr. Jacobsen begonnen.

    Habe schlechte Haut, chronischen Schwindel, chronische Schmerzen
    und vieles mehr.

    Dachte mir „Versuch macht Klug“ und nun geht es mir schlechter :-(

    Ist es möglich das ich erstmal total benommen bin?
    Wie betrunken laufe ich durch den Tag und das begann mit der Einnahme des Pulvers, ist das möglich oder handelt es sich hier um ein Zufall?

    Ganz vorsichtig habe ich begonnen, erstmal nur einem halben Messlöffel am Tag und jetzt 2 mal einen dreiviertel Löffel….

    Danke !

    mfg

  • Josef sagt:

    Prof. Klaus Kopp, Leitender Oberarzt, Bereich Nephrologie, Dialyse, Transplantation, Klinikum rechts der Isar weist anhand seiner über 30-jährigen wissenschaftlichen und klinischen Beschäftigung auf einen immensen praktischen Nutzen einer optimalen Bikarbonat-Substitution hin. Osteoporose, Gicht, Komplikationen in der Schwangerschaft (Eklampsie, EPH-Gestosen), durch schwere Verletzungen (= Polytrauma) z.B. die Schwellung des Gehirns bei Schädelhirn-Trauma, des Rückenmarks bei Wirbelsäulenversetzungen, Schweregrad und Folgeschäden von Diabetes, Bluthochdruck, Einsatz von Dialyse bei Akutem und Chronischem Nierenversagen, Unverträglichkeit und Folgen von Chemotherapie und vieles andere mehr seien in einem bisher ungeahnten Maße vermeidbar.
    Im Falle des Bikarbonat-Mangels bzw. des Bicarbonate-Deficit-Syndroms, BDS sei das wichtigste Puffersystem des Organismus d.h. die biochemische Säure-Basen-Balance, also die Konzentration zwischen H+ und OH- Ionen betroffen. Wie die Körpertemperatur müssten diese Konzentrationen in engen Grenzen konstant bleiben, da sie eine wichtige Basis für die physiologischen Reaktionsabläufe bilden. Es sei daher sinnvoll einen Bikarbonat-Mangel immer auszugleichen, sobald er erkannt wird. Alters- oder Zivilisations- bedingt und krankheitsbegleitend sei der Bikarbonat-Mangel wesentlich häufiger als gemeinhin angenommen wird.

    Inwiefern vertragen sich die Erfahrungen von Prof. Kopp mit der überwiegenden Ablehnung des Natriumbicarbonat im hiesigen Netzwerk?

    • Dr Jacob sagt:

      Patienten, die von Herrn Prof. Kopp behandelt werden leiden – seinem Fachbereich nach zu urteilen – haben oft eine Niereninsuffizienz. Ist die Niere derart stark in Mitleidenschaft gezogen, ist das einzig verbleibende Mittel Natrium-Bicarbonat, was auch sinnvoll ist. Die mit Natrium-Bicarbonat einhergehende Alkalisierung des Magens und Darms muss in diesem Fall leider in Kauf genommen werden.

      Für alle anderen ist die Einnahme von Citraten der natürlichere Weg. (Kalium und Magnesiumcitrat schützt vor einer Niereninsuffizienz, wenn es den Nieren noch halbwegs gut geht.) Citrate kommen zusammen mit wichtigen Mineralstoffen natürlicherweise in Gemüse, Kräutern und Obst vor. Der Körper kann daher gut mit ihnen umgehen und nutzt Citrate, um den Bikarbonatpuffer aufzubauen. So ist auch der Weg über die basenbildende Ernährung: die enthält eben kein Natriumbikarbonat, sondern Kalium-, Magnesium und Calciumcitrat.

  • Wolfgang sagt:

    Hallo,
    man liest sehr viel über das sog. Basen Wasser oder ionisiertes Wasser. Ohne jetzt auf die chemischen Details einzugehen, soll es eine intrazelluläre Übersäuerung (H+) neutralisieren. Hier werden teilweise sehr teure Geräte zur Herstellung angeboten, sowie auch fertige Konzentrate. Manche nehmen es als Kur über 3 Monate ein, andere trinken es langfristig und berichten von tollen Erfolgen. Die Theorie hört sich sehr gut an, was halten Sie davon?
    Grüße
    Wolfgang

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      lieber Wolfgang,
      das ist ein ganz wichtiges Thema. Dr. Jacob hat dazu in seinem Buch „Dr. Jacobs Weg des genussvollen Verzichts“ Stellung genommen. Ich werde ihn bitten, Ihren Kommentar zu beantworten. Viele Grüße

      • Dr Jacob sagt:

        Wasser ist in der Natur neutral, leicht sauer oder leicht basisch. Basisches Wasser gibt es nicht in der Natur, sondern es wird durch Geräte künstlich hergestellt. Das dafür eingesetzte Verfahren heißt „Elektrolyse“. Dabei wird das Wasser durch zwei entgegengesetzt geladene Elektroden chemisch verändert.
        Die eigentlich positiv geladenen Mineralien (z. B. Calcium, Natrium, Magnesium, Kalium) werden von der negativ geladenen Elektrode angezogen und durch Anlagerung von Elektronen negativ geladen. Bei diesem Prozess entstehen auch negativ geladene Hydroxid-Ionen (OH-). Dieser Teil des Wassers ist das basische Wasser und wird später getrunken.
        Die positiv geladene Elektrode zieht die negativ geladenen Mineralien (z. B. Chlor, Schwefel, Phosphor) an, die während dieses Prozesses durch eine selektive Membran wandern und so aus dem basischen Wasser entfernt werden. Dieser Teil des Wassers ist das saure Wasser und wird normalerweise verworfen.
        Zur Neutralisierung der Verursacher starker Säuren (Sulfat, Phosphat und Chlorid) benötigt der Organismus Kalium, Magnesium und Calcium in einem naturgemäßen Verhältnis. Durch Elektrolyse hergestelltes basisches Wasser liefert diese benötigten Kationen jedoch in einem sehr verzerrten Verhältnis: Da die meisten Leitungswässer calcium- und oft auch natriumreich sind, entstehen große Mengen Calciumhydroxid und Natriumverbindungen wie Natriumkarbonat oder Natriumhydroxid. Das hochalkalische Wasser kann auf Dauer das natürliche pH-Gleichgewicht im gesamten Magen-Darm-Trakt alkalisieren – zu Ungunsten der physiologischen Darmflora und zur Freude von pathogenen Keimen. Auch die natürliche Säurebarriere des Magens wird neutralisiert. Der hohe Gehalt an Calciumhydroxid birgt zudem die Gefahr einer Überversorgung mit Calcium.
        Der regelmäßige Konsum von basischem Wasser ist deshalb nicht zu empfehlen. Wer keine Milchprodukte verzehrt, verträgt ein Glas calciumreiches, basisches Wasser sicher besser. Auch der kurzfristige Einsatz dürfte der Gesundheit nicht schaden und kann vorübergehend sogar therapeutisch wirkungsvoll sein.

        • Simone sagt:

          Danke für Ihren Beitrag.
          Ich habe mir 2 Flaschen von einem Aktiv Basen Wasser gekauft, aber aus Respekt bisher noch nicht angerührt.
          Würden Sie mir jetzt also eher davon abraten… weil
          1. mein Stuhl ph Wert basisch ist
          2. Meine Magensäure auch nicht besonders sauer ist (Natron Test, Rote Bete test)
          3. Mein Morgenurin stets basisch ist
          (Ich Scheide keine Säuren aus)

          Würde ich mir jetzt nur schaden?
          Was gibt es für Möglichkeiten den Morgenurin wieder sauer zu bekommen und die entgiftungsstörung zu beheben?

          Ich war schon bei sovielen Heilpraktiker und komme leider nicht weiter :(

          Viele Grüße
          Simone

          • Dr Jacob sagt:

            Entscheidend wäre herauszufinden, warum Ihr Urin basisch ist.
            1. Harnwegsinfekt?
            2. Ammoniak als Puffer und dabei Muskelabbau
            3. sehr basenbildende Ernährung – extrem selten.
            Das Basenwasser gibt hier wenig Sinn.
            Ungünstig wäre es, wenn der Urin immer basisch wäre.
            Per internet läßt sich das leider nicht abklären. Sinnvoll wäre es, einige Tage die pH-Kurve erstellen. http://www.drjacobs.de gibt es einen ph-Flyer mit Streifen und Erklärung.

  • Issa sagt:

    Sehr geehrte Frau Prof Gerhard,

    ich habe schon mit Ernährungsumstellung versucht zu entsäuern , was leider nicht geklappt hat. Dann habe ich mich umgeschaut und verschiedene Aspekte ausprobiert. U.a. habe ich eine ganze Zeit grüne Smoothies (60% Salat, 30% Obst) zur Untestütztung nehme ich gerade Dr.Jacob Basenpulver plus und trinke 2 mal Kräutertee und ich trinke Milch nicht mehr habe gemerkt dass ich immer nach dem ich Milch getrunken habe bekomme ich Durchfall und habe auch gemerkt wenn ich Weißmehlprodukte esse meine Haare riecht wie backenpulver . Seit Halbjahr habe ich die Rückmeldung durch Freunde, dass mein Körpergeruch sich verändert hat, sehr unangenehm und ungewöhnlich und habe ich auch gemerkt dass die Menschen immer egal wo ich bin die Nase rümpfen und schauen direkt meine Schuhe an ! Obwohl ich mich immer Dusche und sauber anziehe! Ich verstehe leider überhaupt nicht was da los ist, haben Sie eine Idee? ich versuche mit den Mitteln zu entsäuern, kann es aber nicht, weil mein Körper komisch reagiert. Können Sie mir da weiter
    Viele Grüße, Issa

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Issa,
      offenbar scheiden Sie ja überflüssige Gifte aus. Am besten lassen Sie sich von einem Arzt für Naturheilkunde beraten, wahrscheinlich fehlen Ihnen einige Bausteine in der Ernährung, damit alle Stoffwechselvorgänge korrekt ablaufen können. Das kann der Arzt durch Blutuntersuchungen und die passenden Nahrungsergänzungen wahrscheinlich beheben. Viel Erfolg!

      • Issa sagt:

        Danke für Ihre Tipp
        Ich habe einen Termin ausgemacht beim Naturheilkunde mal sehen ob das mir wirklich weiter hilft!
        Eine Frage noch Woran kann das liegen ! Wenn ich immer was esse, mein Bauch fühlt sich so als ob er Schwerer geworden? Mein Magen oder Verdauung regiert komisch ?

        • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

          Liebe Issa,
          das kann viele Gründe haben, deshalb ist es wichtig, dass Sie untersucht werden. Sie könnten zu wenig Magensäure haben und deshalb nicht richtig verdauen oder die Leber arbeitet nicht richtig, oder die Darmschleimhaut ist entzündet oder Ihre Darmbakterien sind nicht fleißig genug oder……Alles Gute!

          • Issa sagt:

            Hallo Frau Gerhard

            Ich hatte Termin beim Naturheilkunde gehabt
            Der Behandlung war in Ordnung!
            Bei mir wurde festgestellt also Diagnose: Pilz im Zunge Vitamin B Mangel , Candide-Befall (B37.9) , Gastrointesinale Beschwerden (K92.9) und Histaminnose !
            Ist das ein schlimmes Krankheit ?

          • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

            liebe Issa,
            alles nicht schlimm, aber man muss sich längere Zeit sehr gut ernähren, wird Ihnen der Arzt sicher empfehlen. Alles Gute!

    • Stefanie Schröder sagt:

      Liebe Issa,
      es können neben Schlacken und Säuren auch Schwermetalle ausgeschieden werden. MSM als natürlicher Schwefelstoff und chlorophyllhaltige Pulver wie Gerstengras oder Chlorella Vulgaris Algen helfen die Gifte zu binden und führen dem Körper zusätzlich gute Stoffe zu und dem unangenehmen Geruch des Körpers wird durch die einnahme entgegenwirkt.
      Alles Gute
      S. Schröder Gesundheitsberaterin

  • Selina sagt:

    ich ernähre mich 6 Tage in der Woche vegetarisch. Verwende keinerlei Fertigprodukte und treibe viel Sport an der frischen Luft. Trotzdem bin ich sauer. mit allerlei Beschwerden.
    Woran kann dies liegen?

    Selina

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Selina,
      Am wahrscheinlichsten ist, dass Ihnen Magnesium fehlt und vielleicht noch andere wichtige Pflanzeninhaltsstoffe. Vielleicht essen Sie als Vegetarierin auch zu viele Milchprodukte oder zu viel einfache Zucker. Am besten mal mit einer guten Ernährungsberaterin Ihren Speisezettel durchgehen. Alles Gute!

      • Kurt sagt:

        Hallo, koennen sie mir helfen?
        Ich habe einen nicht agressiven prostatakrebs und meine diaet so umgestellt,
        dass mein ph wert immer bei etwa 7.2 ist. Ich kontrolliere dies jede woche.
        Kann ich so das wachstum vermindern? Oder was koennte ich noch tun?
        Herzlichen dank

        • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

          Lieber Kurth,
          besorgen Sie sich den Prostatakrebs-Kompass: Prävention und komplementäre Therapie mit der richtigen Ernährungs- und LebensweiseProstatakrebskompass von Dr. Ludwig Jacob und fangen Sie gleich mit Granatapfelelixier an. In dem Buch finden Sie eine Fülle weiterer wichtiger und wissenschaftlich gesicherter Nahrungsergänzungen und Lebensstilanweisungen. Alles Gute!

          • Kurt sagt:

            Herzlichen dank. Ich habe dieses buch schon gekauft. Mit den
            Granatapfelkapseln hat es nicht so geklappt, dafuer aber mit
            den brokkolisamen, die ich seit 6 monaten nehme. Der psa wert
            hat sich zuerst stark vermindert und ist jetzt stabil. So habe ich
            noch eine frage:
            Wenn ich einen ph wert von 7.2 habe, dank der gesunden ernaehrung,
            habe ich dann alles richtig gemacht? Ich habe anderswo gelesen,
            dass die saeuren in den von krebs befallenen zellen, nicht entsaeuert
            werden kann. Ist das richtig? Oder gibts da noch ein rezept.
            Herzlichen dank.

          • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

            Lieber Kurth,
            nicht zu viel rein chemisch denken! Wenn Sie noch mehr tun wollen oder müssen, was ich nicht beurteilen kann, da ich Ihre Werte und die Größe des Tumors nicht kenne, lassen Sie sich von einem Arzt der Biologischen Krebsabwehr beraten oder eine Adresse geben. Manchmal ist die zusätzliche Hyperthermie oder eine Immuntherapie noch günstig. Alles Gute!

  • dominik sagt:

    Ich habe eine Bauchspeicheldrüse Schwäche . Aufgrund dieser werden bei mir keine bicarbonate in der Darm abgegeben . Was empfehlen sie da ?

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Lieber Dominik,
      woher wissen Sie, dass die Bauchspeicheldrüse kein Bicarbonat abgibt? Es gibt gute Kräutermischungen, bspw. aus der Hildegard Medizin oder aus der TCM, die die Bauchspeicheldrüse zu besserer Aktivität anregen. Fragen Sie Ihren Arzt für Naturheilunde nach dem für Sie passenden Mittel. Alles Gute!

  • Greta sagt:

    ich frage mich, was mit Magnesiumcitrat im Magen passiert. Also bei Magnesiumcarbonat enstehen durch Reaktion mit der Magensäure (HCL) Magnesiumclorid und Kohlensäure, was man auch daran merkt, dass man anschliessend Aufstoßen muss.

    Bei der Einnahme von Magnesiumcitrat sollten dann, so denke ich, zusammen mit der Magensäure (auch) Magnesiumclorid und Citronensäure entstehen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass Citronensäure gut für einen empfindlichen Magen sein soll.

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Greta,
      Dass Citrate nicht mit der Magensäure reagieren, merkt man schon daran, dass man nach der Einnahme nicht aufstoßen muss (keine CO2-Bildung). Citrate wirken wie ein Puffer. Aufgenommenes Kaliumcitrat bleibt von der Magensäure unberührt und gelangt in den oberen Dünndarmabschnitt. Bei einem leicht alkalischen pH-Wert von 8, welcher in diesem Darmabschnitt vorliegt, dissoziiert das Kaliumcitrat in das Kation Kalium und das Anion Citrat und kann dann vom Körper aufgenommen werden. In der Zelle bindet das Citratmolekül aktiv Säure (H+-Ionen), wobei sich Zitronensäure bildet. Die Zitronensäure wird in den Zitronensäurezyklus (ein ständig ablaufender Stoffwechselprozess in der Zelle) eingeschleust und letztendlich zu Wasser und Kohlendioxid abgebaut. Das Kohlendioxid wird über die Lunge abgeatmet, dass Wasser über den Urin ausgeschieden. Über das Citrat wird Säure gebunden und durch die Bildung neutraler Endprodukte aktiv aus dem Körper entfernt. Alles klar? Viele Grüße!

  • Marla sagt:

    Sehr geehrte Frau Prof. Dr. Gerhard,

    seit vier Wochen nehme ich Basica zur Entsäurung. Eigentlich bin ich damit zufrieden, da es ausschließlich Citrate enthält und keine Carbonate. Nur leider enthält es kein Kalium und Vitamin C, dafür aber Kupfer und Eisen. Sollte ich zusätzlich Kaliumcitrat einnehmen? Ursprünglich wollte ich zur Entsäuerung Dr. Jacobs Basentabletten nehmen, aber mich schreckt persönlich die Tatsache ab, dass die Tabletten nicht nur Citrate enthalten sondern auch Carbonate(Calcium- und Magnesiumcarbonat). Da ich vor Jahren schon einmal mit Calcimcarbonat entsäuert habe und sich daraufhin ein Nierenstein gebildet hatte mit abgehender sehr starker schmerzhafter Nierenkolik, bin ich nun regelrecht panisch nicht wieder in die selbe Situation zu kommen. Könnte es eventuell möglich sein, dass die darin enthaltenen Citrate in Dr.Jacobs Basentabletten die negativen Auswirkungen von Caliumcarbonat minimieren bzw. aufheben?

    Vielen Dank im Voraus!

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Marla,
      warum nehmen Sie nicht das leckere Basenpulver plus oder das neutrale Basenpulver von Dr. Jacobs. Das sind Citrate und eine sehr sinnvolle Mineralstoffzusammensetzung. Außerdem trinken Sie mit jeder Portion 300 ml Wasser, was zur Entsäuerung und Vorbeugung von Nierensteinen auch stark beiträgt. Guten Appetit!

      • Marla sagt:

        Vielen Dank, leider wurden keine meiner Fragen beantwortet nur auf das so leckere Basenpulver verwiesen, was überhaupt nicht lecker ist. Da ich viel auf Reisen bin, kommt ein Basenpulver eh nicht in betracht. Stattdessen stellt sich die Frage, warum in Dr.Jacobs Basentabletten billige Carbonate zugesetzt sind im Gegensatz zum Basenpulver?

        • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

          Liebe Frau Marla,
          Die Hauptzutaten sind Kaliumcitrat, Calciumcitrat und Magnesiumcitrat, das Calciumcarbonat sollte daher kein Problem machen und vor allem auch keine Nierensteine, aber mit solchen spezifischen Fragen wenden Sie sich am besten an den Hersteller. Wenn Sie viel auf Reisen sind, sollten Sie umso mehr auf genug Trinken achten!

  • Ann sagt:

    Hallo Frau Prof.Gerhard,

    erstmal danke für diese Möglichkeit, Fragen zu stellen, finde ich wirklich richtig toll.

    Ich habe eine Frage zum Ansäuern und Aufbau der Darmflora, denn ein Stuhltest ergab, dass meine Laktobazillen, Bifidos und Enterkokken weit unter dem Normbereich liegen + erhöhter pH-Wert im Darm (Alle anderen Bakterien im Normbereich, Ecoli leicht erhöht).

    Ich habe seit 2 Jahren einen Blähbauch, der permenent vorhanden ist und 1-2h nach dem Essen extrem stark wird. Ich habe aber (noch) dennoch keine Schmerzen und auch keine Verdauungsprobleme, es ist einfach sehr unangenehm.

    Ich habe über einen längeren Zeitraum hochdosierte Probiotika genommen (Laktos+ Bifidos+Entercoccus), aber ein kürzlicher Stuhltest zeigte keine Veränderung.

    Nun meine Hypothese: Kann es sein, dass sich die Bakterien der Probiotika sich nicht ansiedeln konnten, weil mein Darmmilieu nicht sauer genug ist? Ich hatte es so verstanden, dass z.B. die Laktos Milchsäure produzieren und damit den Darm sauer halten, aber gleichzeitg ein saures Milieu benötigen um leben zu können.

    Ich würde jetzt Milchsäure-Tropfen und Molkosan nehmen um den Darm wieder anzusäuern und in einigen Wochen wieder beginnen zusätzlich Probiotika zu nehmen. Was halten Sie davon?
    Wieviel g Milchsäure pro Tag würden Sie da empfehlen?

    Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Ann,
      Offenbar ist ja etwas mit Ihrer Verdauung gestört. Das kann erstmal auch daran liegen, dass Sie nicht genügend Magensäure produzieren. Dann kann es sein, dass die Gallenblase nicht richtig arbeitet und die Verdauungssäfte nicht richtig produziert werden oder fließen. Und schließlich können Naharungsmittelunverträglichkeiten dahinter stecken. Wenn Sie diese Ursachen noch nicht haben prüfen lassen, bitte erst einen Termin bei einem Arzt für Naturheilkunde machen und abchecken lassen. Es hat wenig Sinn, nur die Darmflora zu behandeln. Alles Gute!

      • Ann sagt:

        Vielen Dank für Ihre Rückmeldung, Frau Prof.Gerhard.
        Natürlich, dieser Blähbauch ist eine Verdauungsstörung. In meinem obigen Text meinte ich damit, dass ich keine Durchfälle oder Verstopfung etc. habe.
        Ich werde nochmal mit meinem Arzt sprechen wegen der Abklärung Galle, Pankreas etc.
        Dankeschön! Grüße, Ann

  • Kerstin sagt:

    Muss es denn unbedingt das beschriebene Pulver sein?

    Ich habe noch eines von Vitalbase hier daheim… Worauf muss ich bei den verschiedenen Pulvern achten!?

    Alles Gute an alle,
    Kerstin

  • Heike sagt:

    Guten Morgen.

    ich würde gerne 2 Dinge wissen.
    Kann ein Basencitrat (hier: Basencitrate pur nach Rudolf Keil) zum Essen genommen werden kann oder nicht? Es gibt leider widersprüchliche Aussagen dazu im Netz. Bei Dr. Jacobs steht bei seinem Basenpulver, dass es zu den Mahlzeiten genommen werden kann. Woanders gibt es Angaben mind. 30 Minuten vorher oder 1-2 Stunden nach dem Essen.

    Wieviel zeitlicher Abstand von Basencitrat pur zu Eisentabletten sollte sein?
    Laut Beipackzettel hemmen Calcium-/Magnesiumsalze zur Substitution die Aufnahme von Eisen.

    Herzlichen Dank für Ihre Antwort.
    Heike

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Heike,
      Wenn Sie Gemüse essen, sind alle Mineralstoffe drin und es wird wahrscheinlich das aufgenommen, was am nötigsten gebraucht wird. Haben Sie einen Eisenmangel oder schlucken Sie Eisentabletten, dann sollten Sie nicht gleichzeitig konzentrierte Basensalze nehmen, die kein Eisen enthalten. Falls kein Eisenmangel besteht, können Sie das Basensalz auch zum Essen nehmen. Das ist für einige Frauen von Vorteil, um nicht Durchfall von den Basensalzen zu bekommen. Viele Grüße

  • Arthur sagt:

    Guten Tag,

    ihr Artikel hat mir sehr geholfen, doch eine frage bleibt. Nimmt man auch durch die Entsäuerung ab

    grüße

    Arthur l

  • Gertrud sagt:

    Ich leide an Reflux, Pantoprozol nehme ich seid 2Jahren.dazu hab ich sehr viele Blähungen. Was kann ich tun.Kann ich auch mit Wermuth und Krauseminze entsäuern,würde mir das helfen.vor Jahren wurde es mir von einem Hämophaten empfohlen.über eine Antwort wäre ich Ihnen sehr dankbar.MfG
    Darf ich eigentlich Orangen essen?Auf Äpfel bin ich allergisch.

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Gertrud,
      kein Wunder, dass Sie Blähungen haben, denn ohne Magensäure, die durch Pantoprozol ausgeschaltet wird, kann der Darm nicht richtig verdauen. Ein Reflux ist meistens nur ein Zeichen für falsche Ernährung und falsche Gewohnheiten. Lassen Sie sich von einem Arzt für Ganzheitsmedizin/Naturheilkunde beraten.

  • Nicole sagt:

    Guten Tag
    Aufgrund einer Messung nach Jörgensen, die mir eine extrem starke Übersäuerung bestätigt hat, nehme ich nun schon seit 3 Monaten Dr. Jacob’s Basenpulver ein und ernähre mich zu zirka 70% basisch. Leider ohne Erfolg. Dabei ist mir aufgefallen, dass ich nicht nur ein Übersäuerungsproblem, sondern auch ein Magenproblem (vermutlich auch Reflux) habe. Aus diesem Grund wollte ich Sie fragen, ob es doch eine gute Idee wäre, Bicanorm zu probieren. Meine Überlegung dazu: Wenn mein Magen nicht mehr richtig arbeitet, könnte die ja die Ursache der Übersäuerung sein, und daher würde es ev. auch Sinn machen, Bicarbonat zu substituieren anstelle der Citrate, die mir bislang nichts gebracht haben.
    Abgesehen davon, was halten Sie denn von Bicanorm, das magensaftresistent ist? Ist das auch schädlich für den Magen-Darm-Trakt?

    Besten Dank für eine Antwort,
    N.

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Nicole,
      von Natriumhydrogencarbonat halte ich gar nichts. Wenn Sie meinen, dass Sie nicht genügend Magensäure haben und deshalb nicht richtig verdauen können, versuchen Sie es einfach mit BetainHCL, das Sie im Internet bekommen können. Noch vernünftiger wäre natürlich, erstmal von einem Arzt abklären zu lassen, was Sie eigentlich haben! Viele Grüße

    • A. Hirsch sagt:

      Leider ist in diesem Artikel auch nur die halbe Wahrheit beschrieben.
      Die meisten Basenmittel puffern generell erst einmal die Magensäure weg. Daher das Sodbrennen.
      Nur zwei Präparate am Markt umgehen dies und sind Magensaft resistent: Bicanorm und Alkamed plus.
      Zum zweiten , nicht jeder der Reflux hat hat zu viel Magensäure. Oft ist das Problem das zu wenig Magensäure vorhanden ist. Da hilft z.B. Anis-fenchel Tabletten von Synomed.
      Der Tipp bei Übersäuberung zum Arzt zu gehen ist ein Witz. 99 % aller Ärzte können mit dem Thema Über- bzw. Entsäurerung nichts anfangen!

      • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

        Liebe(r) A. Hirsch,
        Leider sind Sie bei dem ersten Punkt auf dem Holzweg. Anorganische Bikarbonate, wie in Bicarnom und Alkamedplus bringen Nachteile mit sich: Natriumbikarbonat (Natron/Natriumhydrogencarbonat/ NaHCO3) und Calciumkarbonat (CaCO3) kommen normalerweise nicht in der Ernährung vor, sondern nur in mineralisiertem Wasser. Sie sind hochalkalisch und können bei einer Dauereinnahme den pH-Wert im Darm verändern und die Darmflora schädigen. Natriumbikarbonat reagiert zudem mit der Salzsäure des Magens zu Kochsalz, das auf Dauer die Magenschleimhaut schädigt. Weiteres dazu finden Sie in dem neueren Artikel zu Übersäuerung.
        Die zweite Feststellung ist richtig: viel zu selten wird gerade bei älteren Menschen an zu wenig Magensäure gedacht. Ich empfehle jedem mit diesem Problem, mal Betain HCL einzunehmen, dann merken viele plötzlich, dass es ihnen besser geht. Anis und Fenchel wirken beruhigend auf den Magen, wirken auch als Tee sehr gut. Der Artikel hat sich aber nicht mit Sodbrennen beschäftigt sondern generell mit Übersäuerung.

        • Heidi sagt:

          DAS stimmt so nicht ganz, Bicanorm wird in Magensaftresistenten
          Kapseln angeboten und kann somit nicht mit der Magensäure reagieren.
          Auch wenn Sie Natriumhydrogencarbonat pur mit Wasser verdünnt auf nüchteren Magen trinken reagiert da nichts mit salzsäure.

          Der PH Wert im Magen steigt erst nach Nahrungsaufnahme – da dann vermehrt Salzsäure produziert wird.
          Da braucht man nicht das teure Zeug von hypo a
          und Dr. Jacobs zu kaufen.

          Natron – Bestes Entsäuerungsmittel 5 kg 9,90 Euro :-)

          Frau Werbeprofessor!!!

          • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

            Liebe Heidi,
            Geiz ist nicht geil, sondern sogar sehr ungesund!
            5 kg 9,90 Euro ist günstig, aber das geht noch günstiger: 25 kg für ca. 30 Euro. Für die Badewanne ist das auch sinnvoll, nicht für den Verzehr. Ich erkläre Ihnen warum:
            Die Neutralisierung der Magensäure merkt man daran, dass man nach der Einnahme von Natron aufstößt: es entsteht Kohlensäure. Wenn das nicht passiert, ist tatsächlich keine Magensäure mehr im Magen, was ein sehr großes Problem darstellt. (Auch dagegen hätte ich Tipps!)
            Bei der Neutralisierung der Magensäure entsteht Natriumchlorid: Salz. Auch das schädigt den Magen stark. Salz ist bekanntlich ein Kanzerogen. Daher wird in der Medizin schon seit Jahrzehnten kein Natron mehr verwendet!
            In magensaftresistenten Kapseln ist Natron schon etwas besser, aber dann alkalisiert es den Dünndarmsaft, was auch sehr ungünstig ist.
            Kaliumreiche Basenmittel sind die naturgemäßesten, Bicanorm ist nur sinnvoll bei Niereninsuffizienz, wenn die Nieren Kalium nicht mehr ausreichend ausscheiden können.
            Gerne bin ich eine „Frau Werbeprofessor“, da ich an den Produkten nicht verdiene, aber Ihnen das Beste für Ihre Gesundheit empfehlen möchte. Viele Grüße!

  • Nelly sagt:

    Hallo!
    Mein Freund leidet seit 15jahren an Diabetes Typ 1 ,er hatte schon mehrere ketoazitosen und bei der letzten wäre er beinahe gestorben auch ist er sehr schwer einstellbar . Würde bei ihm eine entsäuerung hilfreich sein,wenn ja auf was muss er achten ?

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Nelly,
      Mit einfacher Entsäuerung ist es da leider nicht getan. Die richtige Ernährung ist das A und O, da muss er dann leider auf die richtigen Ernährungs- und Diabetes-Spezialisten hören. Zu so ausführlichen individuellen Beratungen eignet sich das Internet nicht.

  • Andrea sagt:

    Hallo, habe eine Frage: Ist auch die Einnahme von rechtsdrehender Milchsäure hilfreich zur Entsäuerung? Und zweite Frage: Ist rechtsdrehende Milchsäure verträglich bei Histaminintoleranz (unter der ich nämlich leide)?
    Vielen Dank für Ihre Antwort!

  • Daniela sagt:

    Hallo, also ich bin grad dabei mich mit dem Thema Säure/Basenhaushalt u Ernährungsumstellung auseinander zu setzen. Bei mir wurde vor ein paar Jahren ein Lipödem festgestellt aufgrund dessen meine Arme u Beine von Jahr zu Jahr schlimmer werden. Ich lagere Wasser ein u habe täglich extreme Schmerzen, blaue Flecke nehme immer mehr zu obwohl ich nicht viel esse(zugegeben nicht immer gesund). Nun ist es so das zu dem Lipödem noch Arthrose gekommen ist. In den Knien u ich vermute auch im linken Arm. Ich will nicht als Pflegefall enden( bin erst 35)u habe beschlossen meine Ernährung nach u nach umzustellen, da ich denke dass man damit sehr viel erreichen kann. Nun lese ich oft man soll mit Entschlackung, Säure/Basenhaushalt in Ordnung bringen usw anfangen. Wie geh ich das am besten an??? Wo fange ich an? Gibt es Ratgeber/Bücher wo alles gut erklärt wird? Bin für alle Tipps dankbar. LG Daniela

  • Ella sagt:

    Hallo,
    ich habe immer wieder Magenprobleme mit aufstossen teilweise drückt es auf die lunge…ich weiss auch nicht woher das kommt…ernähre mich gesund und ausgewogen, da ich zusätzlich auch noch zöliakie und diabetes habe…hab in letzter zeit versucht basisch zu essen….aber seit gestern fühle ich mich richtig schlapp und müde und habe leichten durchfall….
    Was kann da nicht stimmen?!
    lg

  • Maren sagt:

    Sehr geehrte Frau Prof Gerhard,

    ich habe schon viele, viele Stunden im Internet verbracht, um Informationen zur Entsäuerung des Körpers zu finden. Leider habe ich das Gefühl, dass viele Seiten gesponsert sind und keine objektive Hilfe bieten.
    Meine Mutter ist 75 und so übersäuert, dass einige der verschriebenen notwendigen Medikamente nicht mehr anschlagen. Ihre Ärztin würde sie lieber heute als morgen zur Dialyse schicken. Meine Mutter möchte diesen Schritt aber noch nicht gehen.
    Sie hat sich immer sehr gesund ernährt und tut dieses heute auch noch. Sie raucht nicht, trinkt nicht und isst selten Süßes, dafür viel Gemüse, Obst, wenig Fleisch und und und. Ihre Ernährung entspricht weitest gehend der im Rahmen einer Entsäuerung empfohlenen Ernährung. Wie aber kann sie entsäuern?
    Sport oder Sauna scheiden aus.
    Meine Mutter ist sehr jung geblieben, ist stets in Aktion und arbeitet noch 2 Tage die Woche.

    Für eine Antwort wäre ich Ihnen sehr dankbar.

    Mit freundlichen Grüßen
    Maren

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Maren,
      Übersäuerung und „eine Dialyse brauchen“ sind zwei verschiedene Paar Schuhe. Wenn die Nieren nicht mehr richtig arbeiten können, helfen auch alle entsäuernden Maßnahmen nicht. Da ich keine Internetberatung machen darf, würde ich Ihnen dringend empfehlen, mit Ihrer Mutter einen Nierenspezialisten für eine Zweitmeinung aufzusuchen. Gute Besserung an Ihre Mutter!

  • Simsalabim sagt:

    Hallo,

    ich habe schon mit Ernährungsumstellung versucht zu entsäuern (habe viele Symptome), was nicht geklappt hat. Dann habe ich mich umgeschaut und verschiedene Aspekte ausprobiert. U.a. habe ich eine ganze Zeit grüne Smoothies (60% Salat, 30% Obst) zur Untestütztung der basischen Ernährung zu mir genommen. Seit 1 jahr habe ich die Rückmeldung durch Freunde, dass mein Körpergeruch sich verändert hat, sehr unangenehm und ungewöhnlich (nicht sauer, sondern eher „süsslich/würzig“). Wenn ich einen Smoothie trinke wird das besonders stark. Ich verstehe leider überhaupt nicht was da los ist, haben Sie eine Idee? Des Weiteren reagiere ich auch auf Kanne Brottrunkt eher ungewöhnlich: mein Magen reagiert irritiert, selbst wenn ich ihn zum essen und mit viel Wasser zu mir nehme (ähnlihc reagiere ich momentan auf Zitronensaft und Joghurt, Quark). Somit versuche mit den Mitteln zu entsäuern, kann es aber nciht, weil mein Körper komisch reagiert. Können Sie mir da weiter helfen?
    Kann ich einfach die anderen Mittel nehmen (Pro und Präbiotika Tbl., Jacobsen Basenpulver)?
    Viele Grüße, Simsalabim

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Simsalabim,
      Magen und Darm sind offenbar überreizt, also mal alle sauren Getränke weglassen, besser viele Gemüsesuppen, die besser zu vertragen sind als das Rohe. Mal zu einem TCM-Arzt gehen, der Ihnen bei der Ernährung nach den 5 Elementen helfen und eventuell chinesische Kräuter geben kann. Viel Erfolg!

  • Smartköchin sagt:

    Vielen Dank für die tollen Tipps. Jetzt ist mir einiges klarer. Ich ernähre mich seit einiger Zeit basisch und habe zusätzlich noch Basentabletten genommen. Ich dachte, dass mus anfangs sein zum entsäuern. Die lasse ich jetzt weg. Nachdem ich Blutdrucktabletten nehmen muss, bin ich eh immer nicht so wirklich glücklich, wenn ich noch Tabletten zusätzlich einnehme muss. Nachdem ich im Netz auf einigen Seiten unterwegs war und doch teilweise sehr unterschiedliche Anschauungsweisen gefunden habe, find ich Ihre Beiträge am plausibelsten. Fühle mich richtig gut mit der Ernährung. Mir reichen 3 Mahlzeiten am Tag. Ich bin satt, habe keine Heißhungerattacken und habe schon ein paar Kilos verloren. ;-)Das mit dem Brotdrink werde ich gerne mal ausprobieren. Übrigens, dass Bakterien im Darm eine große Rolle spielen und dass das Zusammenspiel von Magen und Darm stimmen muss, war mir nie so wirklich bewusst. Je mehr ich mich mit dem Thema beschäftigte, desto mehr wird mir klar, was bei mir im Laufe der Zeit nicht gestimmt hat. Danke nochmals für die Infos!

  • Eva sagt:

    Guten Tag,

    vielleicht bin ich etwas spät mit meiern Frage zu einem blog aus 2012/13,mal sehen…
    An einer Stelle wird folgendes empfohlen:
    „Trinken Sie zweimal täglich ca. 5 g kaliumreiches, natriumarmes Citrat-Basenmittel (zum Beispiel Dr. Jacob’s Basenpulver) mit reichlich Wasser und je 10 ml eines Milchsäure-Präbiotikums …“
    Soll/kann man diese beiden Präparate, Basenmittel und Präbiotikum, oder auch Nasenmittel und Probiotikum, gleichzeitig einnehmen? Oder muss ein Abstand zwischen beiden liegen? Wenn ja, welches Mittel ist als erstes zu nehmen?
    Danke vorab für Ihren Kommentar.
    Freundliche Grüße,
    Eva

  • Horst Hörmann sagt:

    Hallo hatte in 2007 und 2008 jeweils einen Myokatinfarkt. Nehme ASS 100 und Energy 40. Habe seit Ewigkeiten unmengen Luft im Bauch, man mein man ist im sechsten Monat Schwanger so dick wird der Bauch und sehr oft starkes Sodbrennen drück im ganzen Bauch bis das Zwergfell auf die Herzspitze drückt und Schmerzt. Nun meine ich das mein Körper total Übersäuert ist da ich viel Kaffee trinke und auch recht viel Fleisch und Süßigkeiten zu mir nehme. Wie und womit kann ich meinen Körper am besten entsäuern

  • marion sagt:

    Hallo Fr. Prof.Dr.,
    ich leide unter leichter chron. refluxoesophagitis und habe eine Fructose-Intoleranz, ich weiß auch das mein Körper stark übersäuert ist, leider weiß ich nicht wie ich dem entgegenstäuern soll, da ich mit Lebensmitteln stark eingeschränkt bin. Kann ich denn dieses Basenmittel einnehmen oder was würden sie mir in meinem Fall empfehlen? Über einen Rat würde ich mich sehr freuen! Mit freundlichen Grüßen

    • igerhard sagt:

      Liebe Marion,
      Auch wenn Sie mit Lebensmitteln stark eingeschränkt sind, können Sie genügend Produkte finden, die basisch sind. Dauerhaft am besten ist es natürlich über die Ernährung mit Pflanzen und das völlige Weglassen von einfachen Kohlenhydraten, wie Industriezucker, Weißmehl, Alkohol. Die meisten Menschen mit Fruktoseintoleranz können Obst essen, wenn sie das Obst nach einer Mahlzeit oder als Kompott verzehren. Außerdem muss natürlich der Darm behandelt werden. Basenpulver mit organischen Basen, wie bspw. Dr. Jacobs Basenpulver, dürfen Sie ruhig einnehmen.
      Alles Gute!

  • Mia sagt:

    Hallo Frau Dr. Gerhard,
    vielleicht können Sie mir weiterhelfen. Ich habe Hashimoto und
    Psoriasis. Durch Medikamente hatte ich einen Darmpilz. Womit
    sollte ich die Darmflora wieder aufbauen ? Seit gestern nehme
    ich Pro-Symbioflor und heute habe ich gelesen, dass ich dieses
    Mittel bei Hashimoto nicht nehmen darf. Ich habe mich im Internet
    umgesehen, weil ich nach der Einnahme Durchfall hatte.

    Für eine Antwort wäre ich dankbar.

    Vielen Dank.

  • A sagt:

    Vielen herzlichen Dank.
    Ich trinke viel Wasser (ca. 4 Liter pro Tag), Salz nehme ich nicht viel zu mir. Ich werde es somit erhöhen. Gemüse und Früchte esse ich viel. Jedoch esse ich auch viel Schokolade (werde sie nun reduzieren). Fleisch esse ich sehr wenig. Zum Frühstück gibt es meistens Müesli (Braunhirse, Weizenkeim…). Oft esse ich zwischendurch auch Nüsse.
    Mir ist aufgrund Ihrem Email nicht ganz klar, wie viel ich nun von welchen Präparaten noch einnehmen soll.

    – RegEnergetikum von Dr. Jacob’s?

    – Dr. Jacob’s Basenpulver?

    – Multivitamin-Mineral-Basispräparat “Burgerstein Sport?

    – Magnesium?

    – Calcium?

    Sie erwähnen im oberen Schreiben, dass Unizink oder Acerola-Zink gut aufgenommen werden. Soll ich eines dieser Präparate einnehmen?

    Ich esse viel Käse. Milch trinke ich seit Jahren praktisch keine. Was meinen Sie dazu. Ich las, dass Käse sauer ist.

    Vielen Dank und beste Grüsse

    • igerhard sagt:

      Liebe A,
      Käse macht sauer. Alles übrige habe ich Ihnen ganau gesagt. Wenn Sie nicht klar kommen, bitte einen Arzt für Naturheilkunde aufsuchen. Ich kann Ihnen nichts Genaueres sagen, ohne Sie gesehen und eine genaue Anamnese gemacht zu haben. Denn schließlich wollen Sie ja individuell beraten werden!

  • A sagt:

    Guten Tag Frau Gerhard

    Seit 3 Monaten nehme ich täglich vor dem Frühstück 20ml RegEnergetikum von Dr. Jacob’s und nach dem Mittagessen einen Messlöffel Dr. Jacob’s Basenpulver zu mir.
    Zusätzlich nehme ich fast täglich eine Tablette vom Multivitamin-Mineral-Basispräparat „Burgerstein Sport“ ein. Sie enthält unteranderem wie erwähntes Basenpulver ebenfalls Magnesium und Calcium.

    Trotzdem verspüre ich z.T. noch Krämpfe. Dies vor allem, wenn ich meine Waden zusammen ziehe. Die Fingernägel sind weiterhin mit vielen weissen Flecken gezeichnet. Dies deutet auf Calcium-Mangel hin.
    Meine linke Achillessehne ist entzündet. Ich las, dass dies ev. mit einer Übersäuerung zu tun haben kann. Ich treibe Sport, jedoch eher locker und meist kurz (ca. 30′ pro Tag).
    Manchmal habe ich Mühe, mich zu konzentrieren.

    Empfehlen Sie nun noch mehr Magnesium und Calcium einzunehmen?

    Welches Magnesium kann der Körper sehr gut aufnehmen, ist gesund (naturnah, tut Körper gut…) und relativ hoch dosiert?

    Welches Calcium kann der Körper sehr gut aufnehmen, ist gesund (naturnah, tut Körper gut…) und relativ hoch dosiert?

    Was empfehlen Sie sonst noch?

    Vielen herzlichen Dank

    • igerhard sagt:

      Liebe A,
      Bei den Wadenkrämpfen kann es sich auch um einen Wasser- bzw. Kochsalzmangel handeln. Trinken Sie denn genug? Die weißen Flecken auf den Nägeln sind Zeichen eines Zinkmangels, meist kombiniert mit Vitamin B-Mangel. Je mehr Magnesium und Kalzium Sie isoliert aufnehmen, desto weniger wird offenbar Zink (und auch Eisen) aufgenommen. Reduzieren Sie mal die ganzen Mineralstoffe und versuchen Sie, sich basischer zu ernähren: viel Gemüse oder Smoothies!! Daraus werden Magnesium und Kalzium am besten aufgenommen! Und natürlich die einfachen Kohlenhydrate weglassen, die sind Magnesium- und Vitaminräuber. Wenn das nicht reicht, zwei ML Dr. Jacobs Basenpulver. Unizink oder Acerola-Zink werden gut aufgenommen.

  • Natalie sagt:

    Interessante Seite! Vielleicht möchte ja der eine oder andere auch meine Seite besuchen. Hier geht es hauptsächlich um das Thema Sodbrennen in der Schwangerschaft. Auch deswegen ist die „basische Ernährung“ eine wichtige Sache.

  • Perle sagt:

    Vielen Dank für Ihre interessanten Tipps zur Entsäuerung. Hierzu habe ich folgende Frage: ist es empfehlenswert das „Jacobs Basenpulver“ und den „Kanne Brottrunk“ zeitlich getrennt einzunehmen, damit sich die jeweiligen Stoffe nicht gegenseitig ’stören‘?

    • igerhard sagt:

      Hallo, Perle,
      eine sehr gute Frage. Ich würde auf jeden Fall die getrennte Einnahme empfehlen, sonst überfordert man den Darm. Außerdem müssen Sie erst mal selber ausprobieren, welche Dosis für Sie am verträglichsten ist. Nicht, dass Sie zu schnell aufgeben, weil Sie Blähungen oder Durchfall bekommen. Also beides getrennt und erst mal wenig, dann langsam steigern.
      Viel Erfolg!

  • Dr Jacob sagt:

    Tipp ist: viel weniger essen, was säurebildend wirkt, wie Fleisch, Käse, Wurst, mind 70 % Gemüse und Obst, dann braucht man häufig gar keine Basenmittel. Weglassen von Milchprodukten hilft häufig.

    Dass Citrate mit Mineralstoffen bei Histamintoleranz Probleme machen, ist normalerweise nicht der Fall. Zitronensäure ist aber ein häufiger Zusatzstoff in Fertignahrungsmitteln, die häufig Probleme machen. Die Zitronensäure stammt dann meistens aus China, die Citrate in Dr. Jacobs Basenmittel aus Deutschland und Europa und sind GMO-frei.

  • Hafemann sagt:

    Guten Tag,

    vielen Dank für Ihren interessanten Text. Da ich unter einer Histamin-Intoleranz bzw. übermäßiger Histaminausschüttung leide, wird mir von jeder Form von Citraten abgeraten. Welche Alternative hätte ich für die genannten Mineralstoff-Mischungen?

  • A sagt:

    Noch besser ist vermutlich betreffend oberem Schreiben „Burgerstein Probase“
    http://www.burgerstein.ch/de/produkt/burgerstein-Probase

    Was meinen Sie?

  • A sagt:

    Wie beurteilen Sie das Produkt „Burgerstein Basenmischung“ (siehe unterer Link) im Vergleich zur Kombiniation „Dr. Jacob’s Basenpulver / RegEnergetikum“?

    http://www.burgerstein.ch/de/produkt/burgerstein-basenmischung

    Vielen herzlichen Dank

  • A sagt:

    Vielen herzlichen Dank

    – Wirkt das 10′-15′ gekochte Wasser, wenn es wieder abgekühlt getrunken wird (kalt), gleich, wie wenn es heiss getrunken wird?

    – Wie gut wirkt das 10′-15′ gekochte Wasser auf den Säure-Basen-Haushalt?

    – Ersetzt das 10′-15′ gekochte Wasser ein Säure-Basen-Präparat vollständig?

    – Ersetzt „der Saft von einer frischen Zitrone in Wasser beigemischt“ ein Säure-Basen-Präparat vollständig?

    Vielen Dank für Ihre Hilfe

  • A sagt:

    Liebe Frau Gerhard

    Danke Ihnen viel Mal für obiges Antwortschreiben.

    Was bewirkt das Wasser im Körper, welches 10′ gekocht wurde, gegenüber dem nicht gekochten Wasser?

    Wie reagiert der Körper auf Wasser, welches mit einer frischen Zitrone gemischt ist (Betreffend Säure-Basen-Haushalt)?

  • A sagt:

    Guten Tag Frau Gerhard

    Mit viel Interesse habe ich obigen Bericht gelesen.

    Dazu nachfolgende Fragen:

    – Unter dem ersten Punkt schreiben Sie: Für Viele ist heißes Wasser (10 min. köcheln lassen) am bekömmlichsten, da es den Verdauungsapparat anregt und die Körpermitte stabilisiert.
    => Weshalb 10 Minuten köcheln lassen (reicht es nicht, wenn das Wasser lediglich bis zum Siedepunkt erwärmt wird)?

    – Ich bin viel Angespannt. Was empfehlen Sie mir? Kann eine basische Ernährung helfen?

    – Welche Vorteile bieten „Dr. Jacob’s Basenpulver“ und „RegEnergetikum“ gegenüber „Wasser mit einer frischen Zitrone“?

    – Unter dem Kapitel „Turbo- Basenkur für zwischendurch“ schreiben Sie, dass folgende Präparate gut sind: Dr. Jacob’s Basenpulver, RegEnergetikum (von Dr. Jacob’s).
    Können Sie mir diese am ehesten empfehlen oder gibt es noch andere, natürlichere und preiswerte Präparate, die ebenfalls sehr wirksam und überaus sind?

    – Wie gut sind FitLine-Produkte für den Ausgleich des Säuren-Basen-Haushaltes?

    – Wie gut sind FitLine-Produkte im Vergleich zu „Dr. Jacob’s Basenpulver“ und „RegEnergetikum“?

    – Welche Produkte nehmen Sie zur Entsäuerung Ihres Körpers?

    – Was unternehmen Sie sonst noch zur Entsäuerung Ihres Körpers?

    Vielen Dank

    • igerhard sagt:

      Liebe Frau A,
      Das 10-minütige Köcheln stammt aus der Ayurvedischen Medizin. Es verändert offenbar die Struktur des Wassers. Probieren Sie es mal aus: es schmeckt anders, hat einen leicht süßlichen Geschmack.
      Basische Ernährung ist die einfachste und natürlichste Form, um sich wieder fit und ausgeglichen zu fühlen.
      Sicher gibt es verschiedene Basenpulver. Wenn Sie sich damit eingehend beschäftigen wollen, finden Sie sicher auch im Internet gute Produkte. Wichtig ist das Verhältnis der Mineralien untereinander, die Verbindung des Mineralstoffs, der an organische Säuren gebunden viel besser aufgenommen wird als als Salz und noch einige andere Besonderheiten. Mit Fitline-Produkten habe ich keine Erfahrungen.
      Wenn Sie sich basisch ernähren, müssen Sie sich nicht noch zusätzlich entsäuern. Für zwischendurch helfen Kräutertees und Gemüsesäfte.

  • Guten Tag Reiner,
    die Deckung des täglichen Mineralstoff- und Vitaminbedarfs sollte immer vorzugsweise über die Ernährung erfolgen. Ist der Bedarf aus einem bestimmten Grund erhöht oder kann nicht mit der täglichen Ernährung gedeckt werden, ist eine Supplementierung sinnvoll, wobei vor allem auf die Zusammensetzung der zugeführten Mineralstoffe zu achten ist. Zahlreiche Basenprodukte basieren auf Natrium, Calcium und etlichen Spurenelementen, für die kein Einfluss auf den Säure-Basen-Haushalt nachgewiesen ist und deren Notwendigkeit fraglich ist.

    Im Gegensatz dazu konzentriert sich Dr. Jacob’s Basenpulver auf die Mikronährstoffe, für die ein Mangel in einem erheblichen Teil der Bevölkerung nachgewiesen ist und deren Supplementierung bei dem gegenwärtigen dokumentierten, ungesunden Ernährungsverhalten in Deutschland einen wertvollen, evidenzbasierten Beitrag zu Gesunderhaltung liefern kann. So deckt Dr. Jacob’s Basenpulver als natriumärmstes, kaliumreichstes Basenpulver in Deutschland die Versorgungslücke, die hier bei Kalium im Verhältnis zu internationalen Empfehlungen (USA, WHO) besteht. Als einziges Basenpulver-Präparat am Markt orientiert es sich darüber hinaus beim Verhältnis der enthaltenen Mineralstoffe an dem Vorbild von Gemüse und Obst. Daher ist es kaliumreich und strikt natriumarm und enthält Calcium und Magnesium im Verhältnis von 3:2.

    Die Bedeutung von Supplementen für den Versorgungsstatus in Deutschland zeigen auch folgende Daten auf:

    Der Versorgungsstatus bei dem Mengenelement Kalium ist als kritisch anzusehen: Zurzeit gibt es keinen D-A-CH-Referenzwert für die tägliche Aufnahme von Kalium, sondern nur einen Schätzwert für die minimale Zufuhr. Dieser Wert liegt für Erwachsene bei 2.000 mg Kalium pro Tag. Die offizielle Verzehrempfehlung für die tägliche Kaliumaufnahme in den USA hingegen liegt seit 2004 bereits bei 4.700 mg (Food and Nutrition Board). In Deutschland werden laut der Nationalen Verzehrsstudie II im Schnitt aber nur ca. 3,4 g Kalium täglich auf¬genommen. Somit erreichen über 75 % der Männer und 90 % der Frauen in Deutschland die US-Kalium-Empfehlung nicht. Wenn nur 10 % der Bundesbürger laut einer Erhebung des Robert Koch-Instituts die täglich empfohlenen fünf Portionen Gemüse und Obst erreichen, ist eine Versorgungslücke im Bereich Kalium offensichtlich.

    Die geschätzte, übliche tägliche Zufuhr von Mineralstoffen ohne Nahrungsergänzungsmittel liegt für erwachsene Frauen bei etwa 632 mg Calcium (BgVV 2002). Die empfohlene Zufuhr gemäß der D-A-CH-Referenzwerte beträgt für Calcium 1000 – 1200 mg (DGE 2013b). Diese Differenz von etwa 500 – 600 mg Calcium entspricht der in zwei Portionen Dr. Jacob´s Basenpulver plus enthaltenen Menge an Calcium (540 mg). Die tägliche Calcium-Aufnahme liegt laut aktuellen Daten der NVS II für erwachsene Frauen bei 964 mg/Tag (Median). Wobei 74 % der Frauen in der Altersgruppe 14 – 18 Jahre und 65 % der Frauen über 50 Jahren im Median die Empfehlungen nicht erreichen, obwohl sich diese Werte aus der täg-lichen Aufnahme mit der Ernährung und der Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln zusammen-setzen (MRI 2008). Im Median ergänzten die befragten Frauen Ihre Ernährung im Schnitt um 200 mg Calcium pro Tag. Calcium wird daher im Ergebnisbericht der Nationalen Verzehrstudie II als kritischer Nährstoff bezeichnet.
    Eine unbedachte Supplementation mit hochdosierten Calcium-Präparaten ohne eine gleichzeitige Aufnahme von Vitamin D und Magnesium halten wir für gesundheitlich bedenklich. Denn eine hohe isolierte Calciumzufuhr hemmt die Vitamin-D-Eigensynthese und senkt die intrazellulären Spiegel des natürlichen Calciumantagonisten Magnesium.

    Daher ist die Kombination von Vitamin D und Magnesium in Dr. Jacob’s Basenpulver plus sinnvoll, notwendig und physiologisch.

    Laut Nationaler Verzehrsstudie II liegt die tägliche Magnesiumzufuhr für Frauen im Median bei 361 mg und für Männer bei 432 mg. Allerdings wird von vielen Personen eine beachtliche Menge davon über Supplemente aufgenommen (Frauen: 100 mg, Männer: 86 mg). Insgesamt werden diese guten Werte durch eine Überversorgung der einen und eine deutliche Unterversorgung der anderen Bevölkerungsgruppe erreicht. 10 % der Frauen erreichen nur eine Versorgung von 244 mg Magnesium, 25 % der Frauen erreichen nur 295 mg. Zwei Portionen Dr. Jacob’s Basenpulver plus enthalten die empfohlene Tagesdosis von 375 mg Magnesium und gewährleisten so eine optimale Versorgung.
    Es ist belegt, dass Menschen vor der Entwicklung des Ackerbaus ca. 1.000 mg Magnesium aufgenommen haben. Daher dürften die DGE-Empfehlung von 300-400 mg und die von der EU empfohlene Tagesdosis von 375 mg nur Richtwerte und im individuellen Fall zu niedrig sein können.

    Darüber hinaus ist Vitamin D enthalten, da es auch notwendig für die Aufnahme und Verwertung des enthaltenen Calciums ist. Den Großteil des Vitamin D kann der Körper bei ausreichender Sonneneinstrahlung in der Haut selbst bilden. Bei unzureichender Sonnenbestrahlung (UVB), wie z. B. im Herbst und Winter sowie bei unzureichendem Aufenthalt im Freien reicht die Zufuhr über Lebensmittel häufig nicht aus. Hinzu kommt, dass im Alter die körpereigene Vitamin-D-Produktion nachlässt. Obwohl Vitamin D neben der Aufnahme über die Ernährung (ca. 10-20 % des Bedarfs) auch vom Körper selbst gebildet werden kann (ca. 80-90 % des Bedarfs), erreichen 60 % der Bevölkerung die empfohlene Blutkonzentration von 50 nmol/Liter 25-OH-D nicht.
    Dr. Jacob´s Basenpulver enthält ausschließlich Vitamin D3, das aus dem Wollfett von Schafen gewonnen wird. Die Schafe werden dafür nicht getötet. Die Aufnahme von 5 µg Vitamin D, wie sie in zwei Portionen Dr. Jacob´s Basenpulver enthalten ist, entspricht 100 % der empfohlenen Tagesdosis gemäß dem gesetzlichen, europäischen Referenzwert (RDA), jedoch nur 25 % der aktuellen DGE-Empfehlung von 20 µg Vitamin D.

    Dr. Jacob´s Basenpulver enthält mit Ausnahme von Vitamin D keine weiteren Vitamine. Dr. Jacob’s Basenpulver plus enthält hingegen zusätzlich Vitamin B1, das zum Abbau von Milchsäure notwendig ist. Nur Dr. Jacob’s Melissen-Basentabletten enthalten alle Vitamine des B-Komplexes, die für die Nervenfunktion wichtig sind.

    Nebenwirkungen bei sachgemäßer Anwendung sind bisher keine bekannt. Bei übermäßigem Verzehr kann es aufgrund des enthaltenen Magnesiums zu weichem Stuhl/Diarrhoe kommen. Bei medikamentösen Störungen des Kaliumhaushaltes, Hyperkaliämie oder Nierenversagen sollte es erst und nur nach ärztlicher Beratung und Kontrolle der Kalium-Spiegel verwendet werden.

    Die Einnahme von Dr. Jacob’s Basenmitteln sollte immer an die individuellen Ernährungsgewohnheiten angepasst werden. Viele Anwender nehmen daher auch nur einen Messlöffel ein und ergänzen so ihr individuelles Defizit. Wichtig ist die Aufnahme mit 300 ml Wasser.

    Auch wenn wir unsere Basenmittel für die sinnvollsten, naturgemäßesten und wirkungsvollsten halten, kann kein Nahrungsergänzungsmittel eine gesunde Ernährung ersetzen, sondern nur Defizite einer einseitigen Ernährung ausgleichen. Daher hat Dr. Jacob einen Ernährungsplan entwickelt, bei dessen konsequenter Befolgung ein Basenpulver sich in den meisten Fällen erübrigt.

    Bei Fragen zu unseren Produkten stehen Ihnen unsere freundlichen Kundenberater gerne mit Rat und Tat zur Seite! (für Kontaktdaten besuchen Sie bitte unsere Website: http://www.drjacobs.info)
    Die Quellen-Angaben können sie bei uns anfordern.
    Freundliche Grüße
    Ihr Dr. Jacob´s Medical Team

  • igerhard sagt:

    Lieber Reiner,
    vielen Dank für den kritischen Kommentar. Als Ärztin kann ich das „Gießkannenprinzip“ nicht nachvollziehen. Die Firma stellt ja unterschiedliche Produkte her, ich weiß nicht, auf welches Sie sich beziehen. Für mich besteht keine Frage, dass die Mineralstoffe in dieser Form am besten aufgenommen und verstoffwechselt werden. Da Sie aber auch Ihr Auto nicht nur mit Benzin aber ohne Öl fahren würden, ist es sinnvoll, für bestimmte Einsatzgebiete Vitamine zuzusetzen, damit die Mineralstoffe überhaupt nützen können. Mit Vitamin D liegen Sie insofern richtig, als jeder es am besten durch vernünftiges Sonnenbaden selber bilden sollte. Sie vergessen dabei leider, dass kaum einer Zeit hat, sich täglich mittags (wenn mal die Sonne scheinen sollte) in die Sonne zu legen. Und jetzt im Winter reicht die UV-Strahlung der Sonne NIE für eine Vitamin-D-Produktion in der Haut, weil die Sonne einfach zu niedrig steht. Jeder, auch Sie, profitiert dann von Vitamin D als Nahrungsergänzung. Dazu gibt es viele Artikel in meinem Webmagazin, die aktuellsten hier: http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/sonne-satt-und-doch-vitamin-d-mangel-interview-mit-prof-spitz/ und http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/deutschland-das-vitamin-d-mangelland-interview-mit-uwe-groeber/ Ich werde die Firma bitten, selber zu Ihren Fragen Stellung zu nehmen. Ich bin sicher, dass Sie eine Antwort bekommen werden. Viele Grüße

  • Reiner sagt:

    Kommentar zu den Nahrungsergänzungsmitteln von Dr. Jacob’s. Oft wird von den Behandlern Dr. Jacob’s Basenpulver als bestes natürliches Basenmittel empfohlen. Ich muss leider sagen, dass es erhebliche Nebenwirkungen haben kann, weil man sich allerlei künstliche Vit., die dem Pulver nach dem Gießkannenprinzip zugesetzt sind, gleich mit einverleibt. Dabei übersehen viele, dass Dr. Jacob’s Basen Produkte wie viele industriell hergestellte Lebensmittel mit einer Vielzahl Vitamine schlichtweg angereichert sind. Da künstlich verarbeitete Vitamine A B C D E usw. usw. nicht alle bei Jedem sinnvoll sind, sollte man sich nach einem anderen natürlicheren Produkt umsehen und bei Bedarf die Mangelvitamine separat oder besser auf natürlichem Wege über Lebensmittel oder im Falle von Vit D durch die Sonne zuführen. Ohne Zusätze wäre das Dr. Jacob’s Basen Produkt durchaus brauchbar. Leider wird es vom Hersteller nur als eierlegende Wollmilchsau mit einer Multi Vitamin Anreicherung angeboten. (Kritische Fragen werden vom Hersteller übrigens nicht beantwortet.)

  • Alois sagt:

    Hallo guten Abend,

    ich habe gelesen über Übersäuerung. Mit welcher Methode kann man feststellen ob der Organismus übersäuert ist?

    Danke, mit freundlichen Grüßen
    Luis Pfitscher

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