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Deutschland, das Vitamin-D-Mangelland, Interview mit Uwe Gröber

Von | 19. Juni 2013 – 17:46 23 Kommentare 62.306 AufrufeDrucken

Endlich Sonne nach diesem langen Winter! Die Stimmung steigt, und nichts wie raus! Intuitiv wissen wir, dass wir die Sonne brauchen, dass sie uns Leben und Gesundheit schenkt. Aber wir haben vergessen, wie man richtig mit ihr umgeht. Und wir machen uns nicht klar, dass nur durch das richtig durchgeführte Sonnenbad unser Körper in der Lage ist, ein lebenswichtiges Hormon, das Vitamin D zu bilden. Lange war Vitamin D in der Versenkung verschwunden, schließlich gehörten die Bilder von rachitischen Kindern früheren Jahrhunderten an. Wir glaubten, mit vernünftiger Ernährung genügend Vitamine aufzunehmen. Und außerdem ist die Sonne ja Schuld an Hautkrebs, und davor wollen wir uns und unsere Kinder natürlich schützen.

Es ist genau 110 Jahre her, dass der dänische Forscher Nils Finsen den Medizin-Nobelpreis erhielt, weil er die Hauttuberculose mit Lichttherapie geheilt hatte. Inzwischen wissen wir, dass dies möglich war, weil in der Haut durch das Sonnenlicht Vitamin D gebildet wurde. Die Anwendung dieses Wissens ging in späteren Jahren verloren.

In den letzten Jahren haben Forscher herausgefunden, dass ein Vitamin-D-Mangel nicht nur zu Rachitis und Osteoporose führt, sondern an der Entstehung vieler chronischer Erkrankungen beteiligt ist. Durch Blutuntersuchungen stellte man fest, dass in Nordeuropa bis zu 90% der Bewohner an einem Vitamin D-Mangel leiden.

Aus Gröber "Vitamin D" Abb. 1.4 Die DEVID-Studie. Hausärzte erfassen Vitamin-D-Status von 1.200 Patienten

Aus Gröber „Vitamin D“ Abb. 1.4 Die DEVID-Studie. Hausärzte erfassen Vitamin-D-Status von 1.200 Patienten

2011 hatte Ihnen in diesem Webmagazin  der „Sonnenspezialist“ und Arzt Alexander Wunsch von der Internationalen Konferenz  zu Vitamin D berichtet. Einer der Organisatoren der diesjährigen Internationalen Konferenz  zu Vitamin D, der Apotheker, Buchautor und Mikronährstoffspezialist Uwe Gröber, stellte sich für ein aktuelles Interview zur Verfügung.

Das Sonnenvitamin D

Interview mit Uwe Gröber

Die wichtigsten Fragen rund um das Sonnenvitamin beantwortet Uwe Gröber von der Akademie für Mikronährstoffmedizin in Essen, der gerade mit der Koryphäe der weltweiten Vitamin D-Forschung Prof. Dr. med. Michael F. Holick von der Universität Boston ein aktuelles und sehr lesenswertes Buch über Vitamin D veröffentlicht hat. Wenn möglich sind bei den folgenden Antworten von Uwe Gröber die Seitenzahlen seines Buches angegeben, auf denen Sie Details finden können.

Besonderheiten von Vitamin D

Weshalb interessiert sich die Wissenschaft derzeit so sehr für Vitamin D?

Uwe Gröber: Weltweit zählt ein Mangel an Vitamin D zu den häufigsten und wohl auch wichtigsten Gesundheitsproblemen unserer Zeit. Die Forschungsarbeiten von Professor Michael Holick der letzten 40 Jahre haben gezeigt, dass die Entstehung und das Voranschreiten von vielen chronischen Krankheiten durch einen Vitamin-D-Mangel begünstigt werden. Dazu zählen Erkrankungen der Knochen, der Muskulatur, des Immunsystems, des Herz-Kreislauf-Systems, des Stoffwechsels und des Zentralnervensystems.

Aus Gröber "Vitamin D" Abb. 6.10 Vitamin-D-Status und Brustkrebsrisiko

Aus Gröber „Vitamin D“ Abb. 6.10 Vitamin-D-Status und Brustkrebsrisiko

Was für Ihre Leserinnen besonders interessant sein wird: durch eine gute Vitamin-D-Versorgung sinkt auch das Risiko, an Brustkrebs zu erkranken. Für jede Frau, die an den Folgen von zu viel Sonne vorzeitig verstirbt, müssen 55 Frauen an Brustkrebs sterben, weil sie nicht genug in der Sonne waren! Übrigens gelten dieselben Zahlen für Männer und ihr Prostatakrebs-Risiko! (S. 196)

Was unterscheidet Vitamin D von anderen Nährstoffen?

Uwe Gröber: Vitamin D, auch Cholecalciferol genannt, ist bekannt als Sonnenvitamin, das den Calcium- und Knochenstoffwechsel reguliert. Dabei ist die Bezeichnung Vitamin eigentlich nicht ganz richtig, da es nicht nur mit der Nahrung aufgenommen, sondern überwiegend unter Einwirkung von Sonnenlicht (UV-B-Strahlung: 290-315 nm) in der Haut gebildet wird. Es muss dann im Körper noch in eine aktive Vitamin-D-Form umgewandelt werden. Das Besondere daran ist, dass offenbar fast alle Gewebe und Körperzellen dazu in der Lage sind, was erklärt, warum Vitamin D Einfluss auf so unterschiedliche Erkrankungen wie Krebs, Rheuma, Diabetes und Infektionen haben kann. (S. 73)

Bedarf an Vitamin D

Wie viel Vitamin D brauchen Erwachsene?

Uwe Gröber: In Abhängigkeit von der Körpergröße und vom Körpergewicht benötigt ein gesunder Erwachsener, der keine Medikamente einnimmt, in etwa 2.000 bis 4.000 I.E. Vitamin D täglich.

Auch Schwangere sollten unbedingt auf eine ausreichende Versorgung mit Vitamin D achten. Eine effektive Prävention für ein gesundes Baby beginnt bereits in der Schwangerschaft. Viele Gene für eine gesunde Entwicklung des Kindes werden durch Vitamin D reguliert. Einige Untersuchungen geben Hinweise darauf, dass ein Vitamin-D-Mangel im Mutterleib oder im ersten Lebensjahr das Risiko des Kindes steigert, später an allergischen Erkrankungen, Multipler Sklerose und Diabetes Typ 1 zu erkranken. (S. 104)

Vitamin-D-Mangelsymptome bei Kindern

Welche Vitamin D-Mangelsymptome haben zum Beispiel Kinder?

Uwe Gröber: Unspezifische Symptome eines Vitamin D-Mangels beim Kleinkind können Schreckhaftigkeit, Infektanfälligkeit und Unruhe sein. Ein charakteristisches Vitamin-D-Mangel-Symptom beim Neugeborenen ist nächtliches Kopfschwitzen. Stark ausgeprägte X- oder Säbelbeine sowie Fehlstellungen der Beinachsen, Muskelschwäche oder eine trichterförmige Einsenkung des Brustbeines sind die klassischen Symptome der Vitamin D-Mangelkrankheit Rachitis bei Kindern. Inzwischen gibt es schon Babys, die mit Knochenbrüchen geboren werden!

Vitamin D in der Nahrung

Wie viel Fisch, Eier oder Milch müsste man täglich zu sich nehmen, um den Vitamin-D-Bedarf zu decken?

Uwe Gröber: Um den Tagesbedarf eines Erwachsenen von 2.000 bis 4.000 I.E. Vitamin D über die Ernährung abzudecken, müsste man jeden Morgen zum Frühstück einen sauren Hering mit einem Viertel Glas Lebertranöl herunter spülen oder täglich 4,2 bis 8,4 kg Butter essen. Von Steinpilzen würden man jeden Tag etwa 1,7 bis 3,4 kg verzehren müssen. Von Champignons täglich sogar etwa 2,7 bis 5,4 kg. (S. 30)

Labordiagnostik Vitamin D

Wie lässt sich der Vitamin-D-Spiegel feststellen – und wer sollte sich testen lassen?

Uwe Gröber: Das kann jeder Hausarzt mithilfe der labordiagnostischen Bestimmung des 25-Hydroxy-Vitamin D-Spiegels (abgekürzt 25-OH-Vitamin D) im Blutserum feststellen. Der 25-OH-Vitamin D-Spiegel ist das Barometer für die Vitamin-D-Gesundheit, sozusagen der Vitamin-D-TÜV. Der 25-Hydroxy-Vitamin D-Spiegel sollte zwischen 30 bis 60 ng/ml (bzw. 75-150 nmol/l) liegen.

  • Unter 30 ng/ml spricht man von einer moderaten Unterversorgung oder Vitamin-D-Insuffizienz.
  • Unter 20 ng/ml spricht man von einem Vitamin-D-Mangel.

Testen lassen sollten sich eigentlich alle – genauso wie Sie regelmäßig den Ölstand ihres Wagens überprüfen lassen sollten.

Besonders jede Frau mit Kinderwunsch sollte ihren Vitamin D-Spiegel kennen und ihn im optimalen Bereich halten.

2009 berechnete eine Forschergruppe die finanziellen Belastungen, die 17 europäischen Ländern durch Vitamin D-Mangelerkrankungen entstehen. Sie kamen zu der Schlussfolgerung, dass das Anheben des Vitamin D-Spiegels auf 40 ng/ml zu einer Kosteneinsparung von 187 Milliarden € führen würde. (S. 72)

Vitamin-D-Mangel gefährdete Personengruppen

Wer braucht besonders viel Vitamin D? Wer ist besonders mangelgefährdet?

Uwe Gröber:

  • Aus Gröber "Vitamin D", Abb. 1.6 Die Fähigkeit der Haut, Vitamin D zu bilden, sinkt mit zunehmendem Alter ab

    Aus Gröber „Vitamin D“, Abb. 1.6 Die Fähigkeit der Haut, Vitamin D zu bilden, sinkt mit zunehmendem Alter ab

    Ältere Menschen:  Im Alter lässt die Fähigkeit der Haut, Vitamin D über die Sonne zu bilden, um etwa 50% nach. Ältere Menschen sind zudem häufig zu wenig an der frischen Luft. (S. 40)

  • Auch Personen, die regelmäßig Medikamente einnehmen, die Vitamin D abbauen, müssen unbedingt auf ihre Vitamin-D-Versorgung achten. Das sind vor allem Patienten mit Krebs, Bluthochdruck, Muskel- und Knochenstörungen sowie chronisch entzündlichen Erkrankungen.
  • Zu den Risikogruppen gehören auch Menschen mit starker Hautpigmentierung,
  • fettleibige Personen,
  • Menschen, die sich nur wenig im Freien aufhalten oder Sonnencreme verwenden.
  • Und natürlich Kinder, Schwangere und Stillende.

Was viele nicht wissen: Auch Medikamente können den Bedarf an Vitamin D steigern. Welche Medikamente gelten als „Vitamin-D-Räuber“?

Uwe Gröber: Zu den Vitamin-D-Räubern unter den Medikamenten zählen

  • vor allem Corticosteroide, wie Dexamethason, und Antiepileptika, wie Phenytoin oder Carbamazepin.
  • Aber auch Medikamente, die in der Krebstherapie eingesetzt werden, können die Entstehung eines Vitamin-D-Mangels begünstigen.
  • Bemerkenswert ist, dass auch pflanzliche Präparate, wie Johanniskraut oder Kava Kava, den Vitamin-D-Stoffwechsel stören können. (S. 123)

Warum entwickeln z.B. „Büromenschen“ häufig einen Vitamin-D-Mangel?

Uwe Gröber: Büromenschen entwickeln in Deutschland häufig einen Vitamin-D-Mangel, da sie sich berufsbedingt in der Zeit von 11 Uhr bis 16 Uhr zu wenig im Freien aufhalten und eigentlich den ganzen Tag im Bürogebäude sind. Beim Mittagstisch gibt es zu wenig fetten Seefisch wie Hering und normalerweise auch nicht einen Löffel Lebertran zum Kaffee.

Vitamin D durch Sonnenbaden

Wie oft müssten wir uns der Sonne aussetzen, damit unsere Vitamin-D-Speicher optimal gefüllt sind?

Uwe Gröber: Viele Experten akzeptieren als gute Faustregel die Empfehlung von Professor Holick. Danach genügt es, sich in Frühjahr, Sommer und Herbst etwa 3-4x pro Woche mit ca. 20% der Körperoberfläche (z.B. freie Arme und freie Beine) und mit einer Sonnenstrahlung von 1/3-1/2 der minimalen Erythemdosis (Anmerkung: MEM – die Sonnenstrahlungsdosis, die zu einer beginnenden Hautrötung – aber noch keinem Sonnenbrand – führt) bewusst der Sonne auszusetzen. ABER: Ein Sonnenbrand sollte in jedem Fall vermieden werden, besser Sonnenbaden mit Verstand. Nach dem bewussten Sonnenbad sollte die Haut mit Kleidung oder einer lichtschutzfaktorhaltigen Sonnencreme geschützt werden. Alles über den Hauttyp und die individuelle Bestrahlungsdosis finden Sie auf S. 32 folg.

Nach Untersuchungen von Professor Holick reduziert ein LSF von 15 etwa zu 99,5% die Vitamin-D-Synthese in der Haut. Wir empfehlen in unserem Buch je nach Hauttyp und Sommermonat sowie nach Breitengrad ein 5-10 minütiges Sonnenbad ohne LSF mit freien Armen und Beinen. Nach einem derartigen Sonnenbad können in den nächsten 24 Stunden nach Arbeiten von Holick etwa 4.000- 10.000 I.E. Vitamin D im Körper gebildet werden. Ein Sonnenbrand sollte aber in jedem Fall vermieden werden, also auf die Eigenschutzzeit unbedingt achten. In Deutschland reicht am Vormittag oder Nachmittag der UV-Index (< 3) nicht aus, um Vitamin D zu bilden. Deshalb empfehlen wir das angepasste Sonnenbad um die Mittagszeit. Im Hinblick darauf, welche Lichtschutzfaktoren besser sind aus umweltmedizinischen Gründen, halten wir uns derzeit noch etwas in der Diskussion zurück.

Vitamin D durch Supplemente

Und wieviel Vitamin D sollte man einnehmen, wenn man sich nicht ausreichend häufig in der Sonne baden kann?

Das hängt natürlich von den Vitaminkonzentrationen im Blut ab. Generell macht man nichts falsch, wenn man regelmäßig 1.000-2.000 IE Vitamin D zusätzlich als Supplement einnimmt, auf jeden Fall in den Wintermonaten. In unserem Buch empfehlen wir Schwangeren, die ein Großteil ihrer Schwangerschaft im Herbst und Winter verbringen oder die auch im Sommer nicht genügend in die Sonne kommen, die Einnahme von täglich mindestens 2.000 I.E. Vitamin D.

Stillenden Müttern, die ihr Kind nicht mit Vitamin D-Supplementen substituieren, empfehlen wir etwa 6.000 I.E. Vitamin D am Tag, damit die Muttermilch einen Gehalt an Vitamin D pro Liter bekommt von etwa 800 I.E. Vitamin D. Muttermilch enthält normalerweise wenig Vitamin D, nur etwa 10-60 I.E. pro Liter, wenn die Mutter nicht supplementiert. Säuglingen und Kleinkindern empfehlen wir in unserem Buch 1000 I.E. Vitamin D pro Tag einzunehmen, dann entfällt natürlich die hohe Dosierung bei der Stillenden.

Eine ausreichende Versorgung der Mutter mit Vitamin D (2.000 I.E. pro Tag) scheint auch Autoimmunerkrankungen beim Kind, wie Typ-1-Diabetes und Multiple Sklerose, vorzubeugen, wie neuere Studien zeigen. Außerdem konnte Holick in Studien zeigen, dass das Risiko einer Präeklampsie und einer Frühgeburt signifikant verringert wird. Im Hinblick auf das Hautkrebsrisiko tendieren wir bei Kleinkindern eher zur gezielten Supplementierung.

Und keine Angst, dass Sie überdosieren könnten. Studien haben gezeigt, dass man ohne Gefahr 10.000 I.E. Vitamin D täglich einnehmen kann, ohne Vergiftungserscheinungen zu bekommen. Aber sorgen Sie dafür, dass Sie gute, geprüfte Qualität erhalten. (S. 240)

Kommentar zu Sonnenschutzmitteln von Prof. Gerhard

Prinzipiell ist ein textiler Lichtschutz, der UV A und UV B filtert, am sinnvollsten und gesündesten. Bei den Sonnenschutzmitteln können Sie zwischen Produkten mit chemischen und physikalischen Lichtschutzfiltern wählen.

Die chemischen oder synthetischen Lichtschutzfilter reagieren mit der Haut. Sie werden in den Körper aufgenommen und erscheinen sogar in der Muttermilch. Durch die Reaktion mit den Körperzellen entstehen vermehrt Sauerstoffradikale. Die schädigen die Haut und können Allergien hervorrufen. Was mir als Umweltmedizinerin aber noch mehr Sorgen bereitet, ist ihre langfristige Hormonwirkung im Körper und die schlechte Abbaubarkeit in der Umwelt.

Für die physikalischen oder mineralischen Lichtschutzfilter wird meist Titandioxid oder Zinkoxid verwendet. Die Mineralstoffe legen sich auf die Haut und reflektieren das Licht. Dadurch entsteht ein grauer Schleier, der vielen unangenehm ist. Er hat aber den Vorteil, dass man genau sieht, ob alle Körperstellen auch wirklich ausreichend geschützt sind. Um die Cremes besser verschmieren zu können, wurden die Mineralpartikel immer kleiner, bis hin zu Nanopartikeln. Nanopartikel können u.U. von der Haut aufgenommen und im Körper abgelagert werden. Verlässliche Studien gibt es dazu noch nicht.

Vom gesundheitlichen und ökologischen Standpunkt her spreche ich mich klar für die physikalischen Lichtschutzfilter in Naturkosmetikqualität aus. Diese finden Sie beispielsweise in diesem Shop für Naturkosmetik. Eine kritische Abwägung der Vor- und Nachteile finden Sie auf dieser Seite. Und wenn Sie noch einmal eine aktualisierte Zusammenfassung der Sonnen-Checkliste von Alexander Wunsch als pdf lesen wollen, können Sie sich die hier herunterladen.

Buchempfehlung

Die Heilkraft des Sonnenvitamins

Mehr erfahren Sie im Vitamin D-Buch von Uwe Gröber und Michael Holick: Vitamin D: Die Heilkraft des Sonnenvitamins. 304 S., Hirzel Verlag, 2013.

Mit zahlreichen Tipps, Experteninterviews, anschaulichen Fallbeispielen und aktuellen Erkenntnissen aus der weltweiten Vitamin-D-Forschung bringen der renommierte Mikronährstoff-Experte Uwe Gröber und die Koryphäe der Vitamin-D-Forschung Michael F. Holick von der Universität Boston Licht ins Dunkel Ihrer Vitamin-D-Gesundheit! Das Buch ist gespickt mit Fachwissen, aber auch für Laien sehr verständlich und abwechslungsreich geschrieben.

So werden Sie verstehen, warum ein Vitamin-D-Mangel an so vielen unterschiedlichen Erkrankungen beteiligt sein kann. Ausführlich wird auf alle Erkrankungen eingegangen, bei denen ein Vitamin-D-Mangel eine Rolle spielen kann, und die gibt es reichlich!

Mit einer Checkliste zur Vitamin-D-Gesundheit können Sie Ihr individuelles Vitamin-D-Mangel-Risiko erkennen. (S. 120) Sie bekommen nebenbei genaue Anweisungen, wie Sie sich am leichtesten Ihre Vitamin-D-Sonnendusche holen können oder wie Sie sich individuell supplementieren müssen.

Patientenratgeber Vitamin D

PR_VitaminD_3.Auflage_Final.inddInzwischen (März 2015) ist auch ein übersichtlicher Patientenratgeber zu Vitamin D erschienen, der von Uwe Gröber und Klaus Kisters bearbeitet wurde. Auf nur 28 Seiten finden Sie das Wichtigste und Aktuellste zur Untersuchung bei Verdacht auf Vitamin-D-Mangel und wie Sie selber ganz genau berechnen können, wieviel Vitamin D Sie täglich zu sich nehmen sollten. Die Investition von knapp 4€ hat sich da sehr schnell gelohnt!

Über den Autor

Uwe Gröber ist Leiter der Akademie für Mikronährstoffmedizin in Essen und Autor zahlreicher Publikationen, Fachbücher und Buchbeiträge. Er studierte Pharmazie an der Johann-Wolfgang Goethe Universität in Frankfurt und zählt zu den führenden Mikronährstoffexperten Deutschlands. Neben seiner medizinisch-wissenschaftlichen Beratungstätigkeit ist er europaweit seit Jahren aktiv in der Aus- und Fortbildung von Ärzten, Apothekern und Ernährungswissenschaftlern tätig, unter anderem als Dozent an der Dresdner International University (DIU).
Dank seiner langjährigen praktischen Erfahrung und Kooperation mit verschiedenen Arztpraxen und Kliniken (z.B. IOZ – Interdisziplinäres Onkologisches Zentrum/München, Klinik Bad Trissl/Oberaudorf) überzeugt und begeistert er in Seminaren und Vorträgen zum präventivmedizinischen und therapeutischen Einsatz von Mikronährstoffen. Zu seinen Spezialgebieten zählen die Pharmakologie, Mikronährstoffmedizin, Wechselwirkungen zwischen Arzneimitteln und Mikronährstoffen, Metabolic Tuning, Ernährungs-, Sport- und Präventivmedizin sowie komplementäre Verfahren in der Diabetologie und Onkologie (z.B. Tumoranämie).

Kontakt

Apotheker Uwe Gröber
Akademie für Mikronährstoffmedizin
Zweigertstr. 55
45130 Essen
Tel.: 0201-874 2984
Email: uwegroeber@gmx.net
Internet: www.mikronaehrstoff.de

Haben Sie Ihren Vitamin-D-Spiegel schon bestimmen lassen? Welche Erfahrungen haben Sie mit dem Sonnenvitamin gemacht? Schreiben Sie doch einen Kommentar!

23 Kommentare »

  • Evelin sagt:

    Guten Tag,
    ich nehme auch Vitamin D, Öl von Dr. JACOBS.
    http://www.vitamindservice.de auch sehr interessante Seite.

    Meine Frage: Meine Tochter ist vier Jahre. Wir gehen schon viel raus. Jetzt ist aber auch Winter naja.
    Sie ist ganz gesund, dennoch möcht ich verhindern, dass sie ein Vit. D Mangel bekommt. Ist es sinnvoll ihr Vit. D zu geben? Ich scheu mich etwas davor einem Kleinkind soetwas zu geben.
    Bluttest haben wir bei ihr keinen gemacht und möchte ich auch nicht einfach so.
    Wenn doch, wie hoch sollte die Dosierung für sie sein?
    Wo kann ich mich in Bezug auf Kinder und Vit. D informieren.

    Vielen Dank für eine Antwort

  • lisa sagt:

    Herzlichen Dank für die vielen hilfreichen Informationen!
    Gerne möchte ich mich mit einer Frage an Sie wenden: meine Ärztin empfahl mir eine zusätzliche Einnahme v.Vitamin K2 v. Fa.Thorne 15gtt/d entsprechen lt. Beipacktext 15 mg. Ist dies sinnvoll bzw. In welchem Verhältnis dazu nehme ich D3? Das konnte ich bis jetzt nicht herausfinden.
    Liebe Grüße

  • Dini sagt:

    Hallo,

    ich habe meinen 8-jährigen Sohn testen lassen. Sein Vitamin D Gehalt liegt bei 20,4. Der Kinderarzt hat uns jetzt Vitamin D Öl (Vigantol 1 Tropfen = 500 I.E) verschrieben. Ich möchte den Wert bei ihm anheben und dann täglich versorgen. Wie kann ich den Wert anheben – wieviel Tropfen von dem Öl über welchen Zeitraum kann ich ihm zur Anhebung des Wertes geben?

    Vielen lieben Dank!

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Dini,
      am Ende des Artikel finden Sie den Patientenratgeber mit Formel, so dass Sie selber ausrechnen können, wieviel sie Ihrem Sohn geben müssen. Aber bitte mir dem Kinderarzt absprechen.

      • Francoise sagt:

        Beim VitD ist der Bedarf immer individuell.

        Deswegen ist es ratsam, ca.4-5 Monate nach Beginn der Substitution (am Besten täglich mit Vigantolöl oder wöchentlich mit Dekristol Kapseln) den 25-OH-VitD3 Spiegel messen zu lassen.

        Siehe diese Graphik, die die Wirkung verschiedener Tagesdosen auf den Blutspiegel im Laufe der Zeit bei Männern darstellt:

        http://ajcn.nutrition.org/content/77/1/204/F1.large.jpg

        Aus dieser Studie:

        http://ajcn.nutrition.org/content/77/1/204

        VitD bitte 1 Woche vor der Blutentnahme absetzen!

        Der optimale Bereich soll zwischen 30-40 und 60-70 ng/ml liegen.

        • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

          Liebe Francoise,
          wir empfehlen, 3 Monate nach der Substitution den 25-OH-Vitamin D-Spiegel kontrollieren zu lassen. Für Kinder ist das hochdosierte Dekristol weniger geeignet. Es gibt sehr gute Öle. Der optimale Bereich liegt offenbar um 50ng/ml (verstehe deshalb Ihre angegebenen zwei verschiedenen Bereiche nicht). Viele Grüße!

          • Francoise sagt:

            Liebe Prof.Gerhard,

            wie sie aus der vorher verlinkten Studie nachlesen können (Studie von Prof.Holick, die bereits 2003 veröffentlicht wurde, aber leider immer noch zu wenig bekannt ist) steigt der 25-OH-VitD3 Blutspiegel bei gesunden Männern bei täglicher Einnahme der gleichen VitD3 Dosis (in der Studie 25, 125 und 250 µg pro Tag, sprich 1000, 5000 und 10.000 IE) in den ersten 4-5 Monaten kontinuierlich an und wird erst ab diesem Zeitpunkt (ca 120 bis 150 Tage) stabil.

            Daher macht es wenig Sinn, den Blutspiegel früher zu messen. Es könnte sogar zu der falschen Annahme führen, dass die gewählte VitD Tagesdosis (oder wöchentliche Dosis, z.B. mit Dekristol) zu gering ist, um den Blutspiegel in dem optimalen Bereich von 30-60 ng/ml zu bringen.

            Manche Autoren empfehlen einen höheren unteren Wert für den optimalen Bereich (also 40 ng/ml statt 30) und einen etwas höheren oberen Wert (also 70 ng/ml). Referenzen habe ich leider nicht parat, ich verlinke aber gerne die Artikel, falls ich sie wieder finde.

            Für Kinder sind Vigantolöl in der Tat besser geeignet, um den Bedarf über die sonnenarme Saison zu decken. Leider weigern sich meine Kinder, diese Tropfen einzunehmen. Unklar ist mir, welche Dosen bei welchem Körpergewicht/Alter den vitD3 Blutspiegel der Kinder in den optimalen Bereich bringen. Ich weiß nicht, ob wissenschaftliche Daten zum Thema bereits publiziert worden sind.

            Liebe Grüße
            Francoise

            Anmerkung: der Blutspiegel steigt zwischen dem 3. und 5.Monat nur geringfügig an, so dass eine Messung des 25-OH-VitD3 Spiegels ab dem 3.Monat in der Tat noch vertretbar ist. Ab dem 4. Monat ist das Ergebnis aber m.E. aussagekräftiger.

            2.Anmerkung: zur schnelleren Anhebung des 25-OH-VitD3 Blutspiegels im optimalen Bereich empfiehlt Dr.von Helden die tägliche Einnahme Hochdosen vitD einige Tage lange (nach einer von ihm errechneten Formel). Dies sollte natürlich NUR nach Messung des 25-OH-VitD3 Spiegels und unter ärztlicher Aufsicht erfolgen!Ich verweise gerne aus sein Buch „Gesund in 7 Tagen“.

            3.Anmerkung: seit ich VitD „hochdosiert“ (5000 I.E./Tag vom September bis Ende April)einnehme, habe ich keine ORL Infektionen (Sinusitis, Bronchitis, Schnupfen) mehr, die bei mir in den vorherigen Jahren besonders häufig und hartnäckig waren. Diese Erfahrung mache ich seit 7 Jahren. Dafür hat sich diese Therapie leider keinerlei auf meine wiederkehrende Harnwegsinfekte ausgewirkt.

  • Dini sagt:

    Hallo,
    muß der Calciumspiegel im Blut und/oder Urin bei einer
    Einnahme (dauerhaft) von 20000 IE /Woche überprüft werden? Wenn ja wie oft und wer macht das? Blut und Urin?
    Danke!!

  • Andreas sagt:

    Hallo liebe Leser,

    ich habe in einem Selbstversuch 50.000 IE Vitamin D täglich eingenommen und das über 2 Wochen. Mir sind die Aussagen über die Gefährlichkeit der Überdosierung von Vitamin D durchaus bewusst gewesen. Mein Beschwerdebild war jedoch so umfassend, kein Arzt wusste damit etwas anzufangen und das über Jahre, dass ich dieses Risiko eingegangen bin. Ich habe keinerlei wie auch immer geartete negative Erscheinungen beobachten können. Dafür sind einige meiner sehr belastenden Symptome deutlich rückläufig. Diese meine Erfahrung sollen keine Aufforderung für andere sein einen ähnlich riskanten Versuch zu starten. Das muss jeder für sich selbst entscheiden. Es soll nur aufzeigen, dass man bez. Vitamin D wohl doch etwas zu ängstlich ist.

    Danke für die Aufmerksamkeit

  • Alexandra sagt:

    Hallo Herr Gröber

    mein Arzt hat einen extremen Vit D Mangel bei mir festgestellt.
    Mein Wert:<5!!
    Wie sind die Empfehlungen bei der Dosierung? Reicht es wirklich
    20000i.E. pro Woche einzunehmen????
    Würde mich über ein Kommentar dazu freuen
    Danke

    • igerhard sagt:

      Liebe Alexandra,
      bei einem so niedrigen Wert könnten Sie auch eine Woche lang täglich 10.000 Einheiten einnehmen. Mit so einer hohen Dosierung bestehen aber nur Erfahrungen von einigen Ärzten. Machen Sie es ruhig so, wie Ihr Arzt es Ihnen vorgeschlagen hat.

  • Zu Herrn Casper Udemarks Amnerkungen:
    Zum Vitamin-D-Gehalt von Champignons gibt es anderslautende Aussagen, z.B. vom international tätigen, aktuell informierten Mykologen Prof. Ian Lelley, wonach (Zitat) „bei ganz normalen Champignons schon 100-200g ausreichen“ für die Vitamin-D-Versorgung. Nicht zu verwechseln mit aromatasehemmenden Eigenschaften, die Chen gefunden hat.
    Leider gibt es erstens immer noch viele veraltete Nahrungsmittelinhaltsstofflisten, und zweitens ist die Entdeckung des hohen Vitamin-D-Gehalts von Champignons jüngeren Datums. Lesen Sie gerne selbst nach in Prof. Lelleys Büchern oder in der Studie von Chen oder beim UGB, Unabhängige Gesundheitsberatung.
    Da Champignons eben NICHT in der Sonne gezüchtet werden, sondern in lichtarmen Kellern, entsteht der hohe Vitamin-D-Gehalt der Champignons zunächst natürlich, ohne Bestrahlung.
    Korrekt ist, dass Champignons durch Bestrahlung Vitamin-D-geboostert werden können, was in Amerika getan wird mit dem bestrahlten Champignon „Sun Bella“. Davon reichen dann 8og, um den Vitamin-D Bedarf zu decken. (Ob das vor oder nach dem Pflücken entsteht, entzieht sich meiner Kenntnis)

  • Casper Udemark sagt:

    Es geht hier darum, ob die Pilze sonnenbestrahlt wurden oder nicht.

    Übliche Champignons (Agaricus) enthalten kaum Vitamin D. Mehrere Nahrungsmitteldateien geben den Inhalt mit null an. Jedoch könnte es wohl auch sein, dass man nicht alle Vitamin-D-Stoffe mit gemessen hat (z.B. Ergocalciferol bzw. 25-OH-Ergocalciferol).

    Durch UVC-Bestrahlung von verschiedener Intensität kann man Ergocalciferol (D2) erzeugen. Und zwar erhebliche Mengen: 6 bis 23 µg pro Gramm Champignon.

    Ich weiss nicht, ob die Pilze während der Bestrahlung noch ungepflückt sein müssen, aber wenn es um eine schlichte photochemische Prozess mit dem schon vorhandenen Ergosterol geht, spricht es eher dafür, dass man den Vorgang auch mit gepflückten und verpackten Champignons ausführen kann.

    Wahrscheinlich haben Naturpilze schon reichlich UV erhalten. Das würde auch für Champignons aus Freilandanbau gelten, aber solche gibt es wahrscheinlich nicht. Ins Treibhaus und natürlich bei Dunkelkultur dringt kein UV-licht ein.

    http://pubs.acs.org/doi/full/10.1021/jf803908q
    Vitamin D2 Formation and Bioavailability from Agaricus bisporus Button Mushrooms Treated with Ultraviolet Irradiation, J. Agric. Food Chem., 2009, 57 (8), pp 3351–3355

    NB: Bei der Aussage von Dr. Chen über die 100 g Pilze und Brustkrebs ging es anscheinend nicht um Vitamin D, sondern um andere krebshemmende Stoffe.

    http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/17178902
    Anti-aromatase activity of phytochemicals in white button mushrooms (Agaricus bisporus), Cancer Res. 2006 Dec 15;66(24):12026-34.

  • Liebe Ingrid,
    in allen Deinen Punkten stimme ich Dir zu, und auch ich werde Vitamin D ggf. im Winter ergänzen. Nur der angeblich so extrem niedrige Vitamin-D-Gehalt natürlicher Nahrungsmittel, die Herr Gröber nennt, kann nicht unkommentiert bleiben, da es von renommierten, unabhängigen Wissenschaftlern dazu ganz andere Zahlen gibt, siehe mein erster Kommentar. Ich spreche mich auch nicht dagegen aus, im Winter Vit. D zuzuführen, ich spreche mich vielmehr DAFÜR aus, ganzjährig wissenschaftlich aufgezeigte, gesundheitsaktive Power aus dem Kochtopf bewusst zu nützen, mit Freude am Kochen, Essen und am Leben. Wir sind in Deutschland oft sehr auf Mangel, auf Fehlfunktionen, auf Pathologie ausgerichtet- hier möchte ich die Freude am gesunden Genuss gleichwertig in den Alltag mit aufgenommen wissen. Und der Biss in einen knackig frischen, aromatischen, braunen Champignon mit einem Klecks Orangensenf- das ist Lebensfreude pur!

  • Liebe Ingrid,
    Des Apotheker Gröbers Aussagen bedürfen einer deutlichen Korrektur:
    Der Wissenschaftler Chen des renommierten amerikanischen Krebsforschungszentrums City of Hope hat über Nahrungsmittel geforscht und seine klare Aussage (Zitat!) vom Jahre 2006 lautet: „100g (in Worten: Hundert Gramm) Champignons täglich könnten Brustkrebs verhindern“. Pilze sind ein neu entdeckter Vitamin-D-Träger. Gleichlautende Aussagen kommen von einem ebenfalls international anerkannten, mehrfach ausgezeichneten Mykologen, also Pilzforscher, Herrn Professor Lelley. Zudem kann man immer wieder beobachten, dass bei Mikronährstoff-Interessierten eine ganz wichtige Tatsache vergessen wird: Auch wenn es 1,8 Kilogramm wären, die man zur Vitamin-D-Versorgung AN PILZEN essen müsste, so ernährt sich der Mensch nicht vom Vitamin D allein! So enthalten eben jene Speisepilze die gleichen antikrebs-wirksamen Aromatasehemmer, wie sie (künstlich hergestellt) in der Brustkrebstherapie verabreicht werden.
    Es wäre daher dringend angeraten, sich nicht immer nur auf (industriell verwertbare) Einzelinhaltsstoffe zu stürzen, das entspricht schlicht und ergreifend nicht unserer Realität. Ich stimme Herr Gröber zu, dass wir einen Mangel an Sonnenlichtzufuhr haben, auch durch die übertriebene Lichtschutzanwendung, aber die dargestellte Sicht ist dennoch zu eindimensional und vernachlässigt die (nachgewiesene!) antikrebs-aktive Wirkung gesunder Ernährung zugunsten von industriell hergestellten, zudem teureren Pillen.

    • igerhard sagt:

      Liebe Susanne,
      Leider hatte Herr Gröber keine Zeit, auf den Kommentar zu antworten. Sicher hast Du Recht, dass die Vitamine im Gesamtkomplex des Nahrungsmittels besser wirken als einzeln zugeführt. Dass wir durch die von Dir propagierte ausgewogene und natürliche Ernährung viele Medikamente einsparen könnten, ist klar. Aber erstens schafft der Großteil der Bevölkerung das nicht. Und zweitens hat die Menschheit noch nie so viel Zeit ihres Lebens in geschlossenen Räumen verbracht wie in den letzten Jahren. Das war von der Natur sicher nicht so geplant. Deshalb propagiere ich nach wie vor die 25-OH-Vitamin-D-Bestimmung im Blut (übrigens wie ist Dein Wert nach diesem langen Winter und kurzem Sommer?) und die Vitamin-D-Ergänzung.

      • Francoise sagt:

        Das eine (gesunde, vollwertige, ausgewogene Ernährung) schließt das andere (VitD Ergänzung in den sonnenarmen Monaten) nicht aus!

        Wer hat außerdem Lust, täglich 100-200 g Pilze zu essen, nur um seinen täglichen VitD Bedarf zu decken?

        Ich persönlich ernähre mich sehr bewusst gesund (täglich frisches Bio-Obst und Gemüse, glutenfreie Getreide, Fleisch, Fisch, Eier, Wurst höchstens ein Mal pro Tag), habe aber von einer hochdosierten VitD Einnahme von Sept. bis Ende April eindeutig profitiert: seitdem habe ich keine HNO Infekte (Sinusitis, Bronchitis, Angina) mehr gehabt, auch keine Grippe, nicht mal einen Schnupfen in der kalten Jahreszeit! Dabei habe ich mich vor dem Beginn der VitD Substitution auch sehr gesund ernährt, war aber im Winter/Frühjahr trotzdem oft krank. Erst mit wöchentlicher VitD (2 Dekristol/Wochhe) bzw. mittlerweile täglicher Einnahme (8 Tropfen Vigantolöl) blieb ich von diesen Infekten verschont.

        VitD senkt aber auch das Krebsrisiko, das Osteoporoserisiko und ist deswegen von meiner persönlichen Vorsorge neben gesunder Ernährung, regelmäßigem Sport, gesundem Schlaf nicht mehr wegzudenken!

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