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Endometriose-wenn rätselhafte Schmerzen quälen

Von | 13. September 2012 – 19:40 96 Kommentare 163.790 AufrufeDrucken

Die Endometriose ist nach Myomen die zweithäufigste gynäkologische Erkrankung. Es handelt sich um eine gutartige, oft schmerzhafte Wucherung von Gewebe der Gebärmutterschleimhaut. In diesem Webmagazin hatte ich Sie schon mehrfach über neue Erkenntnisse zur Entstehung und Behandlung der Endometriose informiert. Die Zeitschrift BIO griff jetzt dieses Thema auf. Frau Martina Seifen-Mahmoud machte ein Interview mit mir, das Sie in Heft 4/2012 auf den Seiten 80-84 nachlesen können.

Fakten zur Endometriose

BIO: Was versteht man unter einer Endometriose, und in welchen Körperregionen kann sie auftreten?

Prof. Ingrid Gerhard: Bei einer Endometriose handelt es sich um Gebärmutterschleimhaut (ein anderes Wort dafür ist Endometrium), die sich nicht wie normal in der Gebärmutter befindet, sondern irgendwo außerhalb: in den Eileitern, den Eierstöcken, dem Bauchfell, dem Darm, ja manchmal sogar noch weiter entfernt.

BIO: Wie viele Frauen leiden schätzungsweise unter Endometriose?

Prof. Ingrid Gerhard: In Deutschland erkranken jährlich etwa 40.000 Frauen daran. Da die Beschwerden sehr unterschiedlich sind und die Diagnose nur durch eine Bauchspiegelung gestellt werden kann, lassen sich keine genaueren Zahlen nennen. Denn immer noch ist es ja üblich, Schmerzen bei der Periode, ein häufiges Symptom der Endometriose, für normal zu halten.

BIO: Wie gefährlich ist die Endometriose?

Prof. Ingrid Gerhard: Endometriose ist eine gutartige Erkrankung. Trotzdem sollte sie behandelt werden, denn sonst kann es zu einer Reihe gesundheitlicher Probleme kommen. Beispielsweise zu Verwachsungen im Bauchraum oder zu einer Verklebung der Eileiter. Ganz abgesehen von den Beschwerden, die das tägliche Leben stark beeinträchtigen können.

BIO: Um welche Beschwerden handelt es sich denn dabei?

Prof. Ingrid Gerhard: Am häufigsten sind Unterbauchschmerzen im Zusammenhang mit der Periode, die Dysmenorrhö. Sie können schon einige Tage vor der Regelblutung beginnen und mit Schmierblutungen einhergehen. Schmerzen können auch in der Blase auftreten, im Darm oder beim Geschlechtsverkehr. Sind Herde, also Wucherungen, in der Blase oder im Darm, so können Urin und Stuhlgang blutig verfärbt sein.

BIO: Wie erkennt man eine Endometriose?

Prof. Ingrid Gerhard: Die Diagnose kann immer nur durch den Arzt gestellt werden. Er kann größere Endometrioseherde manchmal schon bei der gynäkologischen Untersuchung ertasten oder im Ultraschall sehen. Bei Beschwerden ohne Befund durch den Frauenarzt sollten die betroffenen Frauen in jedem Fall eine Bauchspiegelung durchführen lassen. Am besten in einem auf Endometriose spezialisierten Zentrum. Denn es gibt durchaus auch Endometrioseveränderungen, die nicht sofort sichtbar sind. Feingewebliche Untersuchungen geben dann Sicherheit.

Wichtig: Wenn die Beschwerden schon lange bestehen oder schlimmer werden, obwohl irgendwann eine Bauchspiegelung ohne Nachweis einer Endometriose gemacht wurde, unbedingt in ein Endometriosezentrum gehen. Ich habe schon Frauen erlebt, die erst als sie selber Blut im Stuhl entdeckt hatten oder die beim Urologen waren, ihre Endometriose bestätigt bekamen.

Bekannte Risikofaktoren

BIO: Welche Frauen sind besonders betroffen bzw. gibt es Risikogruppen?

Prof. Ingrid Gerhard: Da theoretisch bei jeder Periodenblutung auch Gebärmutterschleimhaut über die Eileiter in den Bauchraum verschleppt werden kann, könnte das Endometrioserisiko für

  • Frauen mit vielen Blutungstagen höher sein als für Frauen mit einer kurzen Periode. Aber das allein reicht natürlich nicht aus.
  • Auch die Menge der Schleimhautzellen, die durch die Eileiter gespült werden und
  • das Immunsystem – das normalerweise gut mit diesen Zellbruchstücken fertig wird – spielen bei Endometriose eine Rolle.
  • Da bei den betroffenen Frauen auch häufig andere Erkrankungen des Immunsystems bestehen, muss man von einer gestörten Immunantwort ausgehen.
  • Ein weiterer wichtiger Risikofaktor ist ein Ungleichgewicht zwischen Östrogen und Gelbkörperhormon.

BIO: Wenn meine Mutter Endometriose hatte, bekomme ich sie dann auch?

Prof. Ingrid Gerhard: Vererbung ist nur eine der vielen möglichen Ursachen der Endometriose. Verwandte ersten Grades einer Person mit Endometriose sollen ein ca. achtmal höheres Risiko haben, selber an einer Gebärmutterwucherung zu erkranken.

Was sich in den letzten Jahren allerdings herausstellt, ist, dass unsere ererbten Entgiftungssysteme unterschiedlich gut mit der Beseitigung von Fremdstoffen umgehen können. Wer nicht so gut entgiften kann, wird auf höhere Belastungen mit schädigenden Umweltbedingungen eher eine Erkrankung entwickeln als einer mit einem optimalen Entgiftungssystem.

BIO: Welche Rolle spielt der Umweltfaktor bei der Entstehung der Krankheit?

Prof. Ingrid Gerhard: Umweltfaktoren können auf verschiedene Weise eine Rolle spielen. So können sie etwa das Immunsystem verändern oder die Hormone durcheinander bringen. Untersuchungen zeigen, dass Frauen, die erhöhten Dioxinwerten ausgesetzt waren, häufiger von einer Endometriose betroffen sind. Auch Industriechemikalien mit Hormonwirkung sind bei Frauen mit Endometriose meistens nachweisbar. Solche hormonähnlichen Stoffe finden sich auch in Kosmetika und chemischen Sonnenschutzmitteln. Eine ganz neue Studie konnte bei Frauen mit hoher Urinausscheidung von Oxybenzon, einem chemischen Lichtschutzfilter, häufiger Endometriose nachweisen als bei Frauen mit geringer Belastung.

BIO: Kann eine Endometriose eine Schwangerschaft verhindern?

Prof. Ingrid Gerhard: Ja, das kann sie. Übrigens ist der unerfüllte Kinderwunsch bei vielen Frauen erst der Auslöser dafür, dass die Diagnose Endometriose gestellt wird. In den meisten Fällen sind die Eileiter dann angegriffen und verklebt. Oder es haben sich Zysten und Verwachsungen am Eierstock gebildet.

Operation oft unumgänglich

BIO: Wann muss operiert werden?

wo sich Edometriose überall festsetzen kann

wo sich Edometriose überall festsetzen kann

Prof. Ingrid Gerhard: Es muss immer operiert werden, sobald die Endometrioseherde sichtbar sind. Je weniger Schleimhaut-Wucherungen vorhanden sind, desto größer ist die Chance, dass die Beschwerden zumindest für eine gewisse Zeit wieder verschwinden. Glücklicherweise können viele Operationen gleich während der Bauchspiegelung durchgeführt werden, so dass heutzutage größere Operationen mit Bauchschnitt eine Ausnahme darstellen.

Bei Kinderwunsch ist es besonders wichtig, so sorgfältig wie möglich alle Endometrioseherde zu entfernen, selbst wenn die Eileiter durchgängig sind. Denn offenbar wirkt sich die Reaktion der Abwehrkräfte auf das Endometriosegewebe auch ungünstig auf die Befruchtung der Eizelle aus.

BIO: Ist Endometriose heilbar?

Prof. Ingrid Gerhard: Geht man von den Möglichkeiten der konventionellen Therapie aus, so wird Ihnen jeder Arzt sagen, dass Endometriose nicht heilbar ist. Man kann die Beschwerden lindern, aber es kann immer wieder zu Rückfällen kommen. Da man die eigentliche Ursache für die Entstehung einer Endometriose nicht kennt, kann man sie eben auch nicht heilen.

Allerdings habe ich in meiner Kliniklaufbahn immer wieder Frauen getroffen, die sich neben der konventionellen Therapie ganzheitlich behandeln ließen. Die ihren Lebensstil umgestellt haben und die heute guten Gewissens sagen können: Ich habe keine Endometriose mehr, ich bin geheilt!

Wie natürliche Mittel helfen können

BIO: Wie lässt sich einer Endometriose vorbeugen?

Prof. Ingrid Gerhard: Da gibt es drei ganz große Bereiche:

  • Umwelt: Informieren Sie sich regelmäßig, wie Sie Ihre Umwelt gesund gestalten können. Das fängt beim Essen und der Körperpflege an und reicht bis zu den Verhältnissen in der Wohnung und am Arbeitsplatz.
  • Sport: Leistungssport senkt den Östrogenspiegel, sollte aber nicht übertrieben werden, da sonst bei Kinderwunsch auch das für eine Schwangerschaft wichtige Gelbkörperhormon sinkt. Regelmäßiger Ausdauersport ist sicher die vernünftigste Lösung.
  • Ernährung: Auch eine optimierte biologische Ernährung mit naturbelassener Vollwertkost, Ballaststoffen und viel Frischkost können sich positiv auswirken. Tierische Produkte, auch Joghurt und Käse, Fast Food, einfache Zucker (auch Alkohol) und Industriemehle sollten reduziert werden. In einer italienischen Studie aßen die Frauen mit Endometriose deutlich weniger Obst und Gemüse als die davon unbelasteten Frauen.

BIO: Welche natürlichen Therapien bieten sich zur Behandlung der Krankheit an?

Weihrauch

Weihrauch

Prof. Ingrid Gerhard: Neben gesunder Ernährungs- und Bewegungstherapie sind Entspannungsmethoden zur Stressreduktion wie Yoga oder Autogenes Training (siehe Bericht in diesem Heft auf S. 88 ff) zu empfehlen.

Besonders sinnvoll ist eine regelmäßige Darmpflege. Nicht nur durch aufbauende Präparate wie Probiotika, sondern auch, indem man zum Beispiel einmal pro Woche einen Fastentag einlegt.

Ebenfalls hilfreich sind pflanzliche Mittel, wie die im Weihrauch enthaltene Boswelliasäure zur Entzündungshemmung und Stärkung des Immunsystems.

Der erhöhte oxidative Zellstress, den die Endometriose verursacht, kann durch Antioxidanzien behoben werden. Omega-3-Fettsäuren wirken außerdem ebenfalls antientzündlich. Magnesium (organisch gebunden) wirkt gegen Krämpfe und kann mithelfen, die Übersäuerung abzubauen.

Nachweislich gute Erfolge lassen sich übrigens mit Homöopathie und der Enzymtherapie erzielen. Vor allem, wenn es darum geht, weiteren Verwachsungen vorzubeugen.

Und last but not least hat auch schon so manchen Frauen eine Kombinationsbehandlung aus Hypnotherapie und Traditioneller Chinesischer Medizin helfen können. Diese als SART bezeichnete Therapie wird zur Zeit sogar in einer offiziellen Studie an der Münchner Universität überprüft. Dabei werden die Ernährung nach den 5 Elementen, TCM und Hypnosetherapie kombiniert.

Buchempfehlungen

Inzwischen gibt es zahlreiche Bücher auf dem Markt, die sich dem Thema Endometriose von ärztlicher Seite, aber auch von Seiten der Betroffenen widmen. Einige habe ich Ihnen in den Artikeln von Prof. Schulte-Übbing und Frau Dr. Schweizer-Arau vorgestellt. Ein weiteres Buch einer ehemaligen Patientin wurde von Sigi Nesterenko herausgegeben: „Endlich Schluss mit Endometriose- Ein Ratgeber für Betroffene“. Wegen des unterschiedlichen Wissensstandes und der verschiedenen Therapiemöglichkeiten informiert man sich am besten über das Internet, welches Buch für einen selber am interessantesten ist.

Ganz aktuell, im Jahr 2013 erst erschienen, ein neues Buch von Angelika Koppe über „Selbstheilung bei Endometriose„. Ihre Methode „Wildwuchs“ hatte ich Ihnen schon empfohlen. In ihrem neuen Buch, das auch eine CD mit Visualisierungsübungen enthält, nimmt sie alle Frauen verständnisvoll an der Hand, die sich durch eine chronische Krankheit bedroht und hilflos fühlen. Sie zeigt ihnen, welche Schritte sie gehen müssen, um herauszufinden, was der Körper zur Stärkung seiner Lebenskraft braucht. Mit Hilfe der von ihr geleiteten Visualisierungsübungen wird eine Kommunikation mit dem Körperinneren möglich, das Potenzial der persönlichen Körperweisheit kann entdeckt und ausgeschöpft werden. Die Beispiele aus der Praxis machen Mut, ihr zu folgen und seinen eigenen Weg voller Selbstverantwortung zur Selbstheilung zu gehen.

Das Frauengesundheitszentrum e.V. Berlin, FFGZ Berlin, hat im Sommer eine neue Broschüre zur Endometriose herausgegeben: Endometriose verstehen – Meinen Weg gehengibt Einblick in diese komplexe Erkrankung und zeigt konkrete Behandlungsmöglichkeiten. Die Kranke wird ermutigt, neue Behandlungswege einzuschlagen und die Hoffnung auf Heilung nicht aufzugeben.

BIO: Frau Professor Gerhard, wir danken Ihnen recht herzlich für das informative Gespräch.

Im Bio-Heft 4/2012 finden Sie weitere interessante Artikel über:

  • Verstopfung: eine gute Ergänzung zu dem Artikel über Darmprobleme, den ich vor kurzem hier publiziert hatte.
  • Wasser: wie Sie Ihre Gesundheit mit dem richtigen Wasser stärken können
  • Fußreflexzonentherapie
  • Skribben: hatte ich bisher noch nicht gekannt!
  • Männerlust und Männerfrust
  • Sanfte Geburt mit Hilfe der Doulas: eine schöne Ergänzung zu unserem Wunschkaiserschnitt-Thema
  • Und Vieles mehr

Ein BIO-Gratisheft erhalten Sie beim:

BIO Ritter Verlag
Bahnhofstr. 9
82327 Tutzing
Tel. 08158-8021
Fax 08158-997430
E-Mail: bioritter@aol.com
oder über das Internet http://www.biomagazin.de/

Was möchten Sie noch über Endometriose wissen? Welche Erfahrungen haben Sie damit gemacht? Schreiben Sie doch einen Kommentar!

96 Kommentare »

  • Lucy sagt:

    Liebe Frau Dr. Gerhard,

    ich habe sehr intensiv über meine Endo nachgedacht und bin mir ziemlich sicher, dass ich sie durch viele verschleppte und kaum wahrgenommene Unterleibs-Erkältungen (leichtere Entzündung der Eierstöcke schon mit 15,16 vor allem im Winter, wahrscheinlich durch Radfahren bei Schnee und Kälte) bekommen habe. Diese heilten wohl nie richtig aus, weil ich von Kindheit an immer unter schwerem psychischem Stress stand (psychisch kranke Eltern). Und das merke ich noch heute, je höher das Cortisol, umso mehr macht sich die Endo bemerkbar, obwohl ich eine sehr gute Op hatte, bei der aber wohl nicht alle Herde erwischt wurden.

    Ist jetzt zwar meine persönliche Erfahrung, wollte es aber mal gerne kundtun, dass in meinem Fall Stress die Herde regelrecht pusht.

    LG

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Lucy,
      Stress spielt sicher eine große Rolle, da der hohe Cortisolspiegel sich ungünstig auf die Hormone und das Immunsystem auswirkt. HOffentlich haen Sie inzwischen gute Methoden erlernt, um damit besser umzugehen. Alles Gute für Sie!

  • Alma sagt:

    Sehr geehrte Frau Prof. Dr. Ingrid Gerhard,

    ich wurde bezüglich einer Zyste operiert und dabei hatte man auch Endometriose entfernt und dies wohl nicht zu wenig.

    In meinem ganzen Leben habe ich noch nie Hormone genommen, da ich schon immer strikt dagegen war.
    Ich habe nun das Problem, ob ich ohne irgendeine Einnahme von Hormonen, nach einer OP wie dieser Probleme bekommen könnte.
    Was könnten Sie mir in meinem Fall raten? Ich bin 32, single aber ich möchte definitiv irgendwann Kinder.

    Wäre super, wenn Sie mir hier evtl einen Rat geben könnten.

    Liebe Grüße & Danke im Voraus.
    Alma

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Alma,
      da wir wenig wissen, warum Sie Endometriose bekommen haben, sollten Sie einen Arzt für Naturheilkunde aufsuchen, der einen Mangel an Vitalstoffen, eine Fehlbesiedlung des Darms, eine Hormonstörung usw feststellen und behandeln kann. Auch TCM, Homöopathie und SART können helfen. In meiner ehemaligen Ambulanz für Naturheilkunde in Heidelberg hatten wir nach Endometriose-OP sehr gute Erfolge mit der individuellen Einzelmittel-Homöopathie. Viel Erfolg!

  • Helen A. Mephist sagt:

    Hallo Frau Dr.Gerhard
    ich wurde vor drei Wochen operiert. Entfernung Endo zwischen Gebärmutter und Darm am Bauchfell. zuvor hatte ich eine Entzündung des EierStocks oder eiLeiters. habe zwei Wochen Antibiotika Zuhause genommen. dann 7 Tage lang 5x am tag im Krankenhaus. hatte tierische schmerzen in After und scheide wegen der Drainage die von innen drückte. die Schwester hatte bei der Entfernung der Fäden an meine scheide gezogen,da der erste faden für die Drainage nicht kaputt ging. jetzt muss ich überall nach au s betteln. mein Gynäkologe meinte zwei Wochen nach der op ich dürfte keine schmerzen mehr haben. glaube Rechts mittig hatte ich einen positiven MuskelKnoten auf der Gebärmutter der mir auch entfernt wurde. dort habe ich jetzt auch noch schmerzen. scheide und After tun auch öfters weh. dann aber auch kräftig. auch das Gas welches einem gegeben wird macht mir zu schaffen. bekomme kaum Luft. als würde diese gar nicht richtig ankommen. fühle mich bei körperlicher Betätigung auch schlapp und kraftlos. da es so schrecklich im Krankenhaus War ua durch Verweigerung von Schmerzmitteln und nicht Behandlung der Übelkeit will ich da nicht wieder hin. denke dass ich übertreibe und vllt arbeiten gehen kann. weil angeblich soll ich keine schmerzen haben. aber bei so einem Eingriff wäre es doch unnormal keine zu haben? ich stehe also nervlich zwischen Krankenhaus und arbeiten und fühle mich für beides nicht bereit. die schmerzen kommen und gehen. die meisten habe ich im sitzen und liegen. aber nicht durchgängig. meine Brust spannt auch seit der op ab und zu. das soll vom Gas kommen? ich Bitte um mentale Hilfe und Rat

    Gruß Helen A.

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Helen,
      unbedingt schonen und nicht an die Arbeit denken! Das war offenbar eine schwere OP, die viele Organe in Mitleidenschaft gezogen hat. Suchen Sie sich einen guten Arzt, der Sie aufpäppeln kann, vielleicht wäre auch eine Art Reha gut. Recht gute Besserung!

  • Isabelle sagt:

    Sehr geehrte Frau Professor Gerhard,
    Bei mir wurde im Januar Endometriose festgestellt und ich wurde Anfang März 6Stunden operiert. Leider habe ich Grad 4. Mir musste ein Teil der Vagina,des Darms,im Douglasraum und auch ein Lymphknoten entfernt werden. Wir haben seit über einem Jahr Kinderwunsch. Leider kam bei der Chromopertubation heraus,dass beide Tuben verklebt sind. Ich weiß in sehr seltenen Fällen können sie sich regenerieren,aber mir wurde geraten eine Kinderwunschbehandlung in Betracht zu ziehen,da ich einseitig noch PCO habe und die Wahrscheinlichkeit auf natürlichem Weg schwanger zu werden sehr gering ist. Mir wurde geraten,aufgrund der Größe der OP 3-6Monate die Visanne zu nehmen,eher 6 Monate. Mittlerweile habe ich nach 2 Monaten Einnahme schon arge Nebenwirkungen. In der Kinderwunschklinik wurde mir nun geraten,die Hormone maximal 3-4Monate zu nehmen und dann eine Kinderwunschbehandlung zu beginnen. Nun bin ich hin und hergerissen. Ich habe immer noch ab und an Schmerzen im Darm. Ich muss immer sobald ich etwas esse oft auf die Toilette,andererseits möchte ich Kinder und da ich jeden Tag erlebe,wie andere Kinder bekommen,wächst der Wunsch zunehmend. Ich möchte meinen Körper nicht zu früh belasten,aber auch eine Chance nutzen. Vielleicht können Sie mir zum Einen einen Rat geben,wie ich meinen beleidigten Darm wieder besänftigen kann und wie sie über den Zeitpunkt einer künstlichen Befruchtung denken.
    Ich danke Ihnen schon einmal für Ihre Hilfe.

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Isabelle,
      Sie schreiben nicht, wie alt Sie sind. Die Darmtherapie ist sicher ein ganz wichtiger Punkt. Es sollten gezielte Stuhluntersuchungen durchgeführt werden und dann individuell behandelt. In diesem Artikel finden Sie die Informationen, an wen Sie sich wenden könnten. An Ihrer Stelle würde ich mit einer Schwangerschaft warten, bis der Darm besser ist, um weniger Komplikationen in der Schwangerschaft zu erwarten. Viel Erfolg!

  • Maria39 sagt:

    Sehr geehrte Frau Professor,

    Leider kann mir kein Arzt bisher helfen..

    Aufgrund der endometriose wurde mir mein linker eierstock, 3 zysten bei der Gebärmutter und 10 cm Dickdarm entfernt.

    In diesem Bereich habe ich wenig schmerzen. Die schlimmen schmerzen traten 10 tage nach der op auf, allerdings rechts. Auf Höhe des beckenknochens und bis ca. 10 cm schräg nach oben. Die Entfernungen waren allerdings links.

    Manchmal kann ich nicht stehen vor schmerzen, manchmal habe ich keine. Mittlerweile sind 4 Wochen nach der op vergangenen.

    Ich bin verzweifelt, weil es sich niemand erklären kann.

    Haben sie eine Idee?

    Viele grüße,

    M.

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Maria39,
      Das kann vom rechten Eierstock kommen, den Sie ja wohl noch haben. Das kann vom Darm kommen, der ja nicht nur an der Stelle der Dickdarmentfernung in Mitleidenschaft gezogen wird. Das kann von der Wirbelsäule kommen usw. Am besten lassen Sie sich mal von einem guten Osteopathen untersuchen und behandeln. Berichten Sie mal! Gute besserung!

      • Maria39 sagt:

        HallO Frau Professor,

        Vielen Dank für Ihre Nachricht.

        Ich war beim osteopathen. Der konnte mir letztendlich sagen, woher die schmerzen kommen.

        Sie werden von den faszien verursacht, da mir anscheinend während der op viele Muskeln und sehnen durchtrennt wurden.

        Viele liebe grüße

  • Cara sagt:

    Guten Tag,
    Ich bin 36 Jahre alt und mir wurde vor 10Jahren ein Endometeioseherd im Dickdarm entfernt. Ein weiterer Herd wurde im Douglasraum mit Diagnose inoperabel zurückgelassen.
    Ich hatte kurzzeitig keine Beschwerden, dann massive Verdauungsprobleme (wen wundert nach dickdarmentfernung und massiver Antibiotikagabe). Mithilfe von einem Tcm Mediziner bekam ich aber alles in Griff (apm Massage und Ernährungsumstellung- keine Milch). Richtig gut ging es mir dann mit erneuter Ernährungsumstellung, von einer Kinesiologin diagnostizierte Weizenunverträglichkeit. Meine Haut – und Verdauungsbeschwerden verschwanden und ich würde schwanger.
    Nun ist meine Tochter 5 Jahre alt und ich entdeckte kürzlich Blut im Stuhl während der Periode, jedoch keine Schmerzen. Meine Kinesiologin hat mir schon vor einem Jahr zu einer gänzlich glutenfreien Diät geraten, die ich jetzt aufgrund der Verschlechterung in Angriff nehmen werde. Ich möchte diesbezüglich auch das Buch „die Basisallergie“ von Ursula Johnson erwähnen.
    Ich habe für mich erkannt, das ich Kuhmilch und Gluten nicht vertrage, und vermute sogar deshalb die Entstehung von Endometriose. Gibt diesbezüglich Erfahrungen?

    Gebt nicht auf und man kann mit Ernährung sehr viel steuern!
    Cara

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Cara,
      vielen Dank für den ermutigenden Bericht! Zur Entstehung der Endometriose gibt es viele Theorien. Wie Sie wissen, bin ich davon überzeugt, dass unsere moderne Ernährung, ein kranker Darm und viele Umweltbelastungen das Immunsystem so herausfordern, dass manche Mädchen und Frauen eine Endometriose entwickeln. Sicher könnten sich viele besser helfen, wenn sie aufmerksamer mit den Bedürfnissen ihres Körpers umgehen würden. Kuhmilchprodukte und unser überzüchteter Weizen stehen bei den Unverträglichkeiten an erster Stelle. Also einfach ausprobieren oder austesten lassen, es lohnt sich!

      • Cara sagt:

        Ich bin ganz Ihrer Meinung, man muss einfach für sich herausfinden WARUM der Darm krank ist und WARUM die Endometriose entstanden ist (in meinem Fall ganz besonders da die Endo im Darm sitzt). Darum finde ich den Ansatz von Ursula Johnson sehr interessant. Für jeden den es interessiert,einfach unter die Basisallergie googeln.
        Lg cara

  • Vera sagt:

    Sehr geehrte Frau Doktor Gerhard,
    ich habe nach vielen Jahren Schmerzen endlich eine Diagnose mittels MRT bekommen. Hier ist der Befund:
    Akzentuiertes dorsal verdicktes Myometrium mit konvexbogiger Konfiguration. Größenzunahme der eingebluteten intramuralen Formationen mit jetzt bis zu 25 mm, Nachweis vo mehreren neu aufgetretenen kleinen eingebluteten intramuralen Formationen. Differentialdiagnostisch handelt es sich in erster Linie um intramurale eingeblutete Endometriosenherde mit Endometriosezysten. Begleitend Nachweis freier Flüssigkeit im Becken.
    Meine Frage an Sie wäre: ist hier eine OP zwangsweise notwendig oder sollte ich es mit einer Pille (und falls ja, welche ist besser dazu geeignet?) versuchen? ich bin 42 J. alt, Kinderwunsch besteht nicht mehr. Es sind sehr starke Schmerzen vorhanden, die mich ständig belasten.
    Vielen Dank für Ihre Antwort!

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Vera,
      das müssen Sie mit Ihrem Frauenarzt besprechen, der Ihre Gesamtsituation beurteilen kann. Theoretisch kommen sowohl eine Pille (Dauereinnahme) als auch die Operation (Gebärmutterentfernung) in Frage. Individuelle Vorschläge darf ich aus der Ferne nicht machen.

  • Rena sagt:

    Liebe Frau Doktor Gerhard!
    Danke für Ihre wertvollen Beiträge, ich lese schon länger mit.
    Bei mir besteht seit 6 Monaten eine 3cm Zyste am Eierstock – Verdacht Endometriose Zyste. Oder Zwillingsgeschwülst aufgrund ein paar hellerer Flecken im US.
    Jedenfalls nicht durchblutet, wächst nicht und sonst keine malligen Kennzeichen lt. Arzt.
    Ich habe auf ca-125 Bestimmung bestanden, was Ärzte zwar für nicht sinnvoll empfunden haben, war dann erhöht auf 105. Nn habe ich trotzdem dadurch große Sorgen, obwohl das anscheinend typisch für endo ist.
    Seit 4 Monaten leide ich an fast durchgehenden Unterleibsschmerzen. Die Schmerzen beginnen mit Ende der Periode und verfolgen mich wiederrum bis Tag 2 der darauffolgenden Periode, im Zyklus mal mehr, mal weniger.
    Letzte Woche wurde noch dazu Adenomyose von einem anderen Arzt festgestellt – laut ihm anscheinend deutlich sichtbar im US, er könnte auch einen Schmerzhaften Knoten ertasten hinter Gebärmutter.
    Nun ist BS angeordnet, mit zystenentfernung und wenn möglich Verwachsungen lösen. Dann ev. zwei Monate auf natürlichen weg versuchen, dann künstliche Befruchtung, da Spermiogramm Lebensgefährte auch eingeschränkt.
    Wir üben erst seit 4 Monaten, also zeitlich zum aktuellen Kinderwunsch sind Beschwerden aufgetreten (ws. habe ich darauf auch mehr geachtet und habe mich immer weiter darauf fokussiert).
    Die Knoten in der Muskulatur der Gebärmutter sollen nicht angeriffen werden, da dies neg. für spätere Schwangerschaft sein kann. Amh:1,92, restlichen hormonwerte auch ok, Zyklus wie Uhrwerk, nur schon seit Jahren schmierblutungen 5 Tage vor Periode bei Stuhlgang oder Gf.
    Um ehrlich zu sein, ich bin fertig, mein Leben ist seit 4 Monaten auf dem Kopf aufgrund Angst vor Eierstockkrebs, dauernder zum Teil extreme Schmerzen im Bauch und Rücken und drohender Kinderlosigkeit aufgrund endo und ade.
    Raten sie zu einer OP?
    Haben sie alternative Möglichkeiten für mich bzw. kennen sie hierfür Arzt/Heilpraktiker in oö oder österreich?
    Wie stehen wirklich meine Chancen mit dieser Krankheit Mutter zu werden? Ich bin 33J.
    Vor 4 Monaten hatte ich null Berührungspunkte mit diesem Thema, 1-2 Tage Schmerzen während Periode, aber absolut nicht tragisch. Nie waren Schmerzmittel nötig, nun hilft hingegen kein Schmerzmittel.
    Sepia hilft etwas, tcm Akupunktur leider nicht.

    Sorry für das lange Mail!
    Lg,
    Rena

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Rena,
      Krankheit beginnt im Kopf, wie Sie das jetzt bei sich erleben! Selbstverständlich sollten Sie die Bauchspiegelung machen lassen, damit Sie keine Ängste wegen Krebs haben müssen (den Sie sicher nicht haben, da ist die Endometriose wesentlich wahrscheinlicher). Je mehr Sie entspannen und sich beruhigen, desto größer sind Ihre Chancen schwanger zu werden (auch auf natürlichem Wege). Ob Sepia das richtige Mittel für Sie ist, kann ich nicht beurteilen. Auf jeden Fall sollten Sie nach der BS einen Klassischen Homöopathen aufsuchen, der mit Ihnen gemeinsam Ihr Konstitutionsmittel findet. Adressen von Österreich liegen mir leider nicht vor. Viel Erfolg und alles Gute!

      • Rena sagt:

        Frau Prof. Dr. Gerhard, herzlichen Dank für Ihre schnelle Antwort!!

        • Rena sagt:

          Liebe Frau Prof. Dr. Gerhard!

          Ich wollte mich nochmals mit tollen Neuigkeiten melden und gleichzeitig betroffenen Mut machen!
          Ich bin in der 12ssw schwanger und alles bestens :)
          Ganz ohne Zutun und trotz aller Beschwerden!
          Ich bin übrigens schon jetzt durch die Schwangerschaft beschwerdefrei!

          Ich drücke allen anderen die Daumen und hoffe auch Mut zu spenden!

          Glg,
          Rena

          • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

            Liebe Rena,
            das ist ja ganz super! Ich freue mich sehr für Sie und bin dankbar, dass Sie diese erfreuliche Nachricht meinen Leserinnen mitgeteilt haben. Alles Gute für den Schwangerschaftsverlauf und später viel Freude und Glück mit Ihrem Baby. Lesen Sie ruhig in diesem blog die Artikel über Schwangerschaft, Geburt und Stillen, Ernährung und intrauterine Programmierung, dann können Sie jetzt schon das Leben Ihres Kindes in gesunde Bahnen lenken. Alles Liebe!

  • Lili sagt:

    Sehr geehrte Frau Prof. Dr. Ingrid Gerhard,

    vor sieben Jahren wurde mir Endometriose 3 Grades diagnostiziert und bei einer OP die Endometrioseherden erfolgreich entfernt. Seit dem nehme die Pille (Aristelle) durchgehend und bin beschwerdefrei. Nun bin 35 Jahre alt und möchte mit der Pilleneinnahme endlich aufhören.
    Meine Frage an Sie: was muss man bei dem Absetzten der Pille nach so eine lange Zeit beachten? Raten Sie mir grundsätzlich ohne Pille zu versuchen, oder doch, da die Endometriose so im Zaun gehalten wird, dabei zu bleiben?
    Ich danke Ihnen für Ihre Antwort im Voraus!
    Mit besten Grüßen
    Lili

  • Yvonne sagt:

    Guten Tag Prof. Dr. Gerhard,
    Vielen Dank, dass Sie so viel Energie in diese Seite stecken. Auch ich habe die Artikel mit großem Interesse gelesen. Dennoch benötige ich einen Rat.
    Ich leide unter Schmerzen beim Geschlechtsverkehr seit 4 Jahren. Immer nur anfangs, die ersten paar Minuten, als würde ein Messer in mich eindringen. Dann lässt der Schmerz nach. Trotzdem wäre keinesfalls an einen Stellungswechsel zu denken, da stärkere Schmerzen auftreten würden. Ich habe auch Schmerzen in den Tagen vor der Periode, welche zwar selten kommt, aufgrund des PCOS, aber dennoch da sind. Und ich fühle mich seit Monaten sehr erschöpft und müde, gleichwohl ich mittlerweile täglich 10-12 Stunden schlafe, könnte ich während der Arbeit einschlafen. Ich habe schon viele Ärzte aufgesucht, die mich (teils) nicht sehr ernst nahmen und alle eine andere Diagnose oder auch gar keine stellen. Von Stress über ich solle meine Bezuehung überdenken bis hin zum Reizdarmsyndrom und Vitamin D Mangel. Eine Bauchspiegelung schließt meine jetzige Ärztin (Kinderwunschklinik) aus, da aufgrund des Spermiogramms meines Mannes nur eine ICSI in Frage käme und daher nicht relevant sei, ob bei mir alles in Ordnung ist.
    Haben Sie einen Rat für mich? Welche Diagnose würden Sie stellen- auch wenn dies schwierig ist nur anhand meiner wenigen Infos?
    Herzlichen Dank, Yvonne.

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Yvonne,
      Zu den Schmerzen kann ich wenig sagen, da ich Sie nicht untersuchen kann. Die Müdigkeit spricht für eine Leberschwäche und tatsächlich einen gestörten Darm. Wahrscheinlich lässt auch Ihre Ernährung zu wünschen übrig. Wenn Ihr Mann ein schlechtes Spermiogramm hat, könnten Sie vielleicht gemeinsam etwas dazu tun, gesünder zu werden und die Shancen auf eine natürliche Schwangerschaft zu erhöhen. Gezielte Nahrungsergänzungen, regulative Verfahren, schädigende Umwelteinflüsse ausschließen usw. Lassen Sie sich nicht verunsichern, es ist schon „ein Hammer“, wenn Ihre Ärztin sagt, dass es egal ist, ob Sie in Ordnung sind! Sie wollen doch Ihre Gesundheit und Ihre Chancen auf ein Baby verbessern! Lassen Sie sich von einem guten Arzt für Naturheilkunde oder Heilpraktiker mitbehandeln. Alles Gute!

  • Marlene sagt:

    Sehr geehrte Frau Prof. Dr. Ingrid Gerhard,

    vielen Dank für die tolle informative Internetseite!
    Ich hätte ein paar Fragen an Sie.
    Vor 1 Jahr wurden meine Endometrioseherde entfernt per Bauchspiegelung und Bauchschnitt (linker Eierstock entfernt, Dünndarmteilentfernung und Dickdarm oberflächlicher Befall entfernt).
    Leider bemerke ich (38 J.) nun wieder Probleme und da ich nur noch 1 Eierstock habe reagiere ich da etwas beunruhigt. Meine OP damals habe ich über ca. 3 Jahre hinausgezögert und in der Zeit viel ausprobiert. Der Befall war aber wohl schon zu groß, so daß es keine Chance mehr gab und ich operiert werden musste. Ich hatte vor allem sehr schwere Darmprobleme.
    Sie schreiben, daß man die Ursache der Endometriose heraus finden muss.
    Welche Ursachen könnten das denn sein?
    Ich zähle nun auf, was ich alles ausprobiert habe:……
    Stimmt das, daß der TSH immer bei 1,0 sein soll, damit das alles funktioniert?
    Ich habe immer das Gefühl, daß die Muskulatur des Eierstocks und der Gebärmutter zu schwach sind, und durch fehlende Kontraktion Restmenstruation dort verbleibt. Also ich denke auch an was Mechanisches.
    Gibt es denn Erkrankungen (systemisch oder autoimmun) welche diese Muskelkontraktionen beeinflussen/schwächen können? Oder kann das auch von der Wirbelsäule kommen (Bandscheibenvorfall?)
    Ich bin mittlerweile sehr verunsichert und würde gerne das Richtige für mich finden, ich bin sogar wieder soweit eine Pille im Dauerzyklus einzunehmen (nur mit Levonorgestrel).
    Generell habe ich vor der Pille Angst, wegen den Nebenwirkungen, ich habe gelesen, daß man die Pille auch vaginal „nehmen“ könnte (um Nebenwirkungen abzumildern), was halten Sie davon ? Können Sie eine Pille empfehlen?
    Ich finde es sehr komisch, daß es bei mir so eine schwere Endometriose war, ich bin seit 26 J. Vegetarierin (keine Wurst, kein Fleisch, Fisch JA). Jetzt verzichte ich auch noch auf Milchprodukte und auf Sojaprodukte, da das ja eins der wenigen Empfehlungen bei Endometriose sein soll. Leider bin ich immer noch sehr erschöpft und kann auch nicht Vollzeit arbeiten gehen.
    Also Sie sehen, ich möchte einen nochmaligen Befall wirklich gerne verhindern, aber wie ?
    Ich danke Ihnen vielmals für eine Antwort!
    Mit den Besten Grüßen,
    Marlene

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Marlene,
      Ihren langen Kommentar musste ich etwas kürzen. Sie haben wirklich schon viel versucht und wissen ja auch gar nicht, ob Sie wieder Endometriose haben. Deshalb sollten Sie sich nicht verrückt machen. Sie schreiben nicht, welche Probleme Sie haben. Das Ziehen an einer Seite kann mit dem Darm zusammenhängen oder mit dem Eierstock, der noch vorhanden ist. Häufig meldet er sich in dem Alter um den Eisprungtermin herum oder vor der Periode. Oder es zieht tatsächlich von der Wirbelsäule her. Bloß keine Pille nehmen, die verändert wieder das Immunsystem. Besser gute Darmbakterien nehmen, testen lassen, was für Vitalstoffmängel vorliegen und ausgleichen. Kuhmilchprodukte weglassen ist gut, Fisch wenig, da zu sehr belastet. Von einem guten Arzt für Naturheilkunde oder Heilpraktiker beraten lassen, damit die Erschöpfung besser wird. Mal Rosenwurz nehmen, bspw. Vitango, hilft oft sehr gut. Viele Grüße!

  • Fergi sagt:

    Liebe Frau Dr. Gerhard,

    ich hatte im Juli eine Bauchspiegelung, bei der mehrere kleinere Endometrioseherde entfernt wurden. Etwa 7 Wochen später habe ich angefangen, die Pille (Valette) zu nehmen. Meine Schmerzen sind nach der OP nie wirklich weg gewesen und seit einigen Wochen sind sie wieder so schlimm, dass ich zeitweise arbeitsunfähig bin. Sogar Fieber habe ich hin und wieder und ich blute jeden Tag. Kann es sein, dass seit der Bauchspiegelung im Juli wieder Herde hinzugekommen sind? Meine Blutwerte sind unauffällig, auch der Ultraschall beim Internisten war ohne Befund. Laut meinem Frauenarzt ist eine weitere Bauspiegelung nötig… Was meinen Sie? Ich kann mir kaum vorstellen, dass gerade mal 3 Monate nach der letzten OP wieder etwas nachgewachsen sein kann… Oder?

    Danke für Ihre Hilfe.

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Fergie,
      Wenn Sie Fieber bekommen, spricht das weniger für eine Endometriose als für eine Infektion. Auch die Blutungen könnten ein Hinweis darauf sein. Unbedingt einen bakteriellen Abstrich aus dem Muttermund machen lassen. Eventuell sicherheitshalber ein Antibiotikum verschreiben lassen. Oder die Pille ist zu niedrig dosiert, dann hilft manchmal das Umstellen auf eine höher dosierte Pille, unter der die Gebärmutterschleimhaut besser aufgebaut wird. Gehen Sie mal zu einem anderen Frauenarzt und lassen Sie dort einen US machen, incl. 2. Meinung, ob tatsächlich nochmal eine Bauchspiegelung nötig ist (der Internist ist nicht auf den Unterbauch spezialisiert). Gute Besserung!

    • Kate sagt:

      Sehr geehrte Frau Dr. Gerhard,
      ich bin völlig verzweifelt. Und gerade durch den Beitrag von „Fergi“ wurde ich erneut ermutigt, mich endlich an Sie zu wenden. Ich lese seit langer Zeit auf Ihrer Seite, habe mich aber lange nicht dazu durchgerungen, hier zu schreiben.
      Ich habe seit vielen vielen Jahren immer wieder Unterleibsschmerzen. Gerade während meiner Periode ist es unerträglich. Starke Krämpfe, Rückenschmerzen und ohne Schmerzmittel wie Ibuprofen, Buscopan und Co komme ich nicht über die Runden. Ich hatte bereits unzählige Gynäkologen. Alle haben es mit „Regelschmerzen“ abgetan. Mehrere Pillen konnten meine Krämpfe nicht verändern. Auch der Nuva Ring konnte nicht die gewünschte Linderung erbringen.
      Es wurde vor einiger Zeit bereits ein Verdacht auf Endometriose geäußert, weil meine Schmerzen fast nur auf der rechten Seite bestehen, wurde auch der Blinddarm kontrolliert. Und ebenfalls eine Darmspiegelung gemacht. Der Blinddarmbefund war negativ, auch die Darmspiegelung konnte keine Auffälligkeiten zeigen (auch was Endometrioseherde an den Darmwänden betrifft). Allerdings habe ich damals keine Bauchspiegelung gemacht. Dies war zu einer Zeit in der ich wenig Sport gemacht habe, und einen relativ ungesunden Lebensstandard hatte. Durch Stress im Beruf, nebenberuflichem Studium und vielem Mehr.
      Nachdem ich wieder mehr Sport gemacht habe, meine Ernährung verbessert hatte wurden die Schmerzen weniger.
      Und ich habe das Thema mehr oder weniger komplett ausgeblendet.
      Nun bin ich Ende 20, mache nach wie vor viel Sport und ernähre mich gesund. Dennoch habe ich seit mehreren Wochen wieder Schmerzen auf der rechten Seite. Die Ärzte haben natürlich wieder den Blinddarm vermutet, aber der ist es auch dieses mal nicht.
      Mein Gynäkologe von dem ich bislang sehr viel gehalten habe, hat festgestellt dass Flüssigkeit im Bauchraum besteht, was auf eine geplatzt Zyste hindeutet. Er teilte mir mit, dass man die Flüssigkeit in 2 Wochen kontrollieren müsse, da sie bei keiner Verringerung entfernt werden müsse. Mein Gynäkologe hat derzeit Urlaub und meine Beschwerden wurden nicht besser. Also war ich bei einer Vertretung. Die hat eine neue Zyste mit Einblutung erkannt, die letzte Woche noch nicht vorhanden war. Nach einem sehr langen Gespräch mit ihm äußerte er mit großer Wahrscheinlichkeit den Verdacht der Endometriose. Sagte mir aber, was mich sehr verwundert hat, als erster Mediziner, dass er selbst von der Bauchspiegelmethode sehr wenig hält, weil die Beschwerden danach meist schlimmer werden, die Herde nicht vollständig entfernt werden können und dass viele Patientinnen nicht geheilt werden dadurch. Er riet mir ebenfalls zur Alternativen Heilmedizin. Seit der Diagnose bin ich allerdings völlig überfordert. Die Beiträge der anderen Frauen bestätigen so oft, dass eben durch die OP s nicht die gewünschten Erfolge erzielt werden. Ich habe mir einen Termin in einem Endometriosezentrum vereinbart, der allerdings erst in 2 Monaten ist. Ich frage mich vor allem gerade wie ich weiter vorgehen kann, wenn ich mich gegen eine Bauchspiegelung entscheide. An wen genau muss ich mich für diese Methoden wenden, benötigt ich eine spezielle Überweisung zu diesen Medizinern, wer kann mir auch bei einer Therapie helfen? Der Gynäkologe sagte, es gäbe auch Spezialkliniken, in denen man zB eine Kur bekommen kann. Jetzt stelle ich mir allerdings die Frage, in wie fern man so eine Kur erhält, wenn man nicht vorher die operativen Möglichkeiten ausprobiert hat. Und ich weiß nicht, was der richtige Weg ist. Bauchspiegelung ja, Bauchspiegelung nein. Was soll ich tun? Ich bin völlig überfragt.
      Bitte helfen Sie mir.
      Herzlichst, Kate

  • Denise sagt:

    Sehr geehrte Frau Prof. Dr.Gerhard,

    seit März diesen Jahres habe ich starke Bauchschmerzen und dauerhafte Probleme mit Übelkeit, Bauchkrämpfen und Durchfällen, meist so schlimm das ich seit März so gut wie nicht mehr Arbeiten konnte und bis jetzt 11 Kilo an Gewicht verloren habe (ungewollt). Trotz Ernährungsumstellung hat sich an den Symptomen nichts geändert.
    Nach dem vermutet wurde das es am Stress liegt, ich habe vor kurzem meine Ausbildung abgeschlossen, oder ich einen Reizdarm habe hat mein Internist mich zum Frauenarzt überwiesen mit dem Verdacht auf Endometriose.
    Dies bestätigte sich bei einer ersten Ultraschalluntersuchung, eine Bauchspiegelung folgt demnächst. Vor einer Woche hatte ich eine Darmspiegelubg die absolut unauffällig war.
    Als Therapie wurde mir empfohlen die „Pille“ (Maxim) 6 Monate druchzunehmen und dann nur eine 4 Tagepause zu machen. Damit habe ich nun begonnen.

    Können Sie mir sagen ob diese unerträglichen Bauchkrämpfen, die Übelkeit und die Darmprobleme aufhören, wenn ich mit der „Pille“ therapiert werde. Oder gibt es andere Möglichkeiten vor allem die Übelkeit und Darmprobleme in den Griff zu bekommen?
    Zu ergänzen ist noch das ich auch Krrislaufprobleme habe seit dem die Symptome so ausgeprägt sind.

  • Jasmin sagt:

    Sehr geehrte Frau Prof. Dr. Gerhard,

    bei mir wurde durch eine Bauchspiegelung Anfang Februar eine Endometeiose festgestellt.
    In der Vergangenheit hatte ich immer wieder Unterbauchschmerzen, die zum Teil auch sehr stark waren. War deswegen nicht nur einmal stationär im Krankenhaus. Danach habe ich meinen Frauenarzt gewechselt und bin jetzt bei einem der sich auf Endometeiose spezialisiert hat. Ich habe Hormone bekommen, da man versuchen wollte meine Periode damit zu unterdrücken. Bis jetzt hat das nichts gebracht. Habe ein zweites Hormon bekommen, zwischenzeitlich wurde festgestellt das mein Körper überhaupt kein Östrogen produziert. Letzte Woche, nach 2 Monaten Dauerblutungen wurde eine Ausschabung gemacht. Eigentlich sollte nochmal eine Bauchspiegelung mitgemacht werden, da ich die 2 Monaten durchgeblutet habe und der Frauenarzt davon ausgeht das die Endometeioseherde größer geworden sind. Die Klinik hat den Eingriff verweigert weil ja erst eine vor 2 Monaten erfolgt war und die nicht glauben das da was passiert ist.
    Die letzten Tage ging es mir gut. Seit gestern Abend habe ich wieder zum Teil sehr starke linksseitige Unterbauchschmerzen und mir ist nur noch übel. Schwangerschaft zu 100% ausgeschlossen. Durch die häufigen Klinikaufenthalte wurde alles mögliche Untersucht da man auch von einer Divertikulitis ausgegangen war. Doch das CT war unauffällig.

    Hab wirklich keine Ahnung was ich noch machen soll/kann. Schmerzmittel helfen nicht mehr

  • Magdalena sagt:

    Hallo…ich bin 27 Jahr alt,ich bin schon ein mall mit dem zuste operiert…ich habe bei meine menstruation infernale schmerzen…ich wahr beim Frauen Arzt und hat mir gesagt soll ich für lange Zeit die Pille nehmen (Moniq Gynial)das ich kein Periode mehr bekommen…ist jehtz 8Monate seit wann ich die Pille nehmen und keine Periode habe…Meine Frage ist so was normal oder Gesund?lg

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Magdalena,
      wenn Sie so starke Schmerzen bei der Periode hatten, hat Ihre Frauenärztin es sicher gut mit Ihnen gemeint mit dieser Pille. Sprechen Sie mit ihr, wie lange sie das für nötig hält. In der Zwischenzeit unbedingt auf gesunde Ernährung umsteigen, dann haben Sie eine gute Chance, dass sich die Periodenschmerzen bessern. Alles Gute!

  • Bianca sagt:

    Liebe Frau Prof. Dr. Gerhard,

    leider finde ich keinen Artikel zum Thema Adenomyose.

    Ich leide schon seit 3 Jahren an unerklärlichen Unterbauchschmerzen. Im Mai ´14 wurde ich auf Grund dessen in einer Klinik komplett durchgecheckt. Bei der Bauchspiegelung stellte man fest, meine Gebärmutter sei 17 cm groß und hätte etliche Myome. Die Empfehlung war, mir die Gebärmutter entfernen zu lassen.

    Mein damaliger FA meinte dazu, dass die Gebärmutter nur leicht vergrößert sei (ca. 9 cm). Auf meinen Wunsch hin, da ich eine OP als letzte Alternative ansehe, verschrieb er mir Esmya-Tabletten, die ich 3 Monate lang nahm. Danach war die Stärke der Blutung und der Schmerzen erträglich.

    Leider wurde es wieder schlechter. Inzwischen habe ich einen sehr hohen Eisenmangel und extreme Blutarmut und nehme Eisentabletten. Die Schmerzen sind fast täglich. Sitzen, liegen und stehen fällt mir schwer.

    Nun war ich am Montag im FUS-Center in Dachau. Sie sagten mir, dass ich eine Adenomyose mit vergrößerter Gebärmutter (11,5 cm) habe. Zuerst wurde mir für 6 Monate eine Hormontablette sowie eine Mini-Pille empfohlen. Da ich aber Raucherin bin, wurde die Aussage zurück genommen und mir die Empfehlung gegeben, die Gebärmutter entfernen zu lassen.

    Gibt es noch andere Alternativen?

    Ich bedanke mich vielmals für Ihre Antwort!

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Bianca,
      wenn Sie Informationen zur Adenomyose haben wollen, können Sie alle Artikel zu Uterusmyomen lesen. Ursache und Auswirkungen sind praktisch dieselben. Da Sie sich schon so lange quälen, Hormone wegen des Rauchens nicht in Frage kommen und auch nicht richtig helfen würden, kann ich nur die Empfehlung Ihrer Ärzte zur Gebärmutterentfernung wiederholen. Sie werden sich nach einiger Zeit wie neugeboren fühlen! Alles Gute!

  • SiJa sagt:

    Sehr geehrte Frau Prof. Dr. Gerhard,
    bei mir wurde im Februar per BAuchspiegelung Endometriose diagnostiziert und entfernt (Schokoladenzyste links, 3 cm großer Herd rechts neben der Gebärmutter, tief unten im Becken kleiner Herde und Adenomy uteri in der Gebärmutter), dazu wurde im Anschluss Visanne empfohlen (bin 45 Jahre), die ich aber nicht genommen habe, sondern mit naturidentischer Progesteroncreme bisher behandelte (habe damit immer noch Blutungen gehabt aber viel leichter als früher). Allerdings ging es mir nicht viel besser, noch Schmerzen (bin auf Schmerzmittel allergisch), zudem gab es immer zunehmend das Gefühl eines nassen schweren „Balls“ der von MOnat zu Monat den Bauch „hochgeklettert“ ist und irgendwie fühlt sich die Bauchdecke schwer an, immer mal wieder nass, und brennend,verkrampft, auch stiche bis komischerweise in den Rücken auf BWS Höhe. Von Monat zu Monat kommt das nasse Gefühl immer weiter hoch und ist jetzt schon im unteren Gesicht angekommen. Nach Rücksprache mit der Gyn (bin bisher ihre einzige Endo-Patientin) sollte ich es doch mal mit der Visanne versuchen und wenn ichs nicht mehr aushalte wieder ins Krankenhaus zur Bauchspiegelung wie vor 6 Monaten. Sie sagt das hört sich nicht wie Endo an, weil es soweit da oben ist. Meine Frage: kann es trotzdem Endo sein? Das Problem ist, dass ich auch an CFS (chronische Fatique) erkrankt bin und kann in Folge nicht gut entgiften, die OP war sehr problematisch für mich und deshalb haben wir uns auch für die naturidentische Therapie in Zusammenarbeit mit einer versierten Homöopathin entschieden und gegen die Visanne. Ich nehme auch zusätzlich Nahrungsergänzungen ein und die gesunden Öle, weil ich auch einen Immundefekt habe und viele Mangelzustände hatte. Meine Ärzte sagen, dass ich leider eine Problempatientin bin und auf dieses komische Gefühl, das jetzt schon den Bauch „hochgeklettert“ ist, können Sie mir nichts sagen. Ich bin homöopathisch auch in Behandlung mit Komplexmittel, die Homöopathin hat noch zusätzlich zur Creme Utrogest Zäpfchen ab 5 Tage vor der Blutung empfohlen und mir geraten in meinem Fall auf jeden Fall die Visanne nicht zu nehmen wegen der CFS Erkrankung und der Nebenwirkungen. Was ist Ihre Meinung dazu?

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Sija,
      das natürliche Progesteron hat den Nachteil, dass es u.U. auch in Östrogen umgebaut werden kann. Die Wirkung von Visanne wäre dann wahrscheinlich gegen eine neue Endometriose besser. Meiner Meinung nach könnten Sie die ruhig versuchen. Der Frauenarzt müsste eigentlich im Ultraschall ganz gut sehen können, ob sich wieder Endometriose entwickelt hat. Das „nasse Ballgefühl“ kann ich mir nicht erklären. Vielleicht hängen Ihre Beschwerden auch mit dem Darm zusammen. Der sollte unbedingt mitbehandelt werden. Gute Besserung!

      • SiJa sagt:

        Hallo Frau Prof. Dr. Gerhard,
        vielen Dank für Ihre Antwort! Dass mit dem natürl. Progesteron auch die Östrogene u.U. erhöht werden, wusste keiner, ich versuche jetzt die Visanne. Ja, der Darm wird seit 1,5 Monaten mitbehandelt, ich mache eine Darmsanierung für 6 Monate zusammen mit einer Therapie aus der orthomolekularen Medizin aufgrund einer Genickinstabilität nach Schleudertrauma nach Anweisung von dem Umweltmediziner Prof.Dr.Kuklinski.Diese hat in das CFS geführt und alles weitere ist evtl. dadurch entstanden.Viele Grüße SiJa

      • Ellen sagt:

        Hallo,
        Ich nehme Visanne ein weil ich Endometriose und habe Woche lange brauner Ausfluss. Was kann ich dagegen tun das es auf hört?

        LG Ellen

        • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

          Liebe Ellen,
          zur Frauenärztin gehen und die Schleimhaut in der Gebärmutter prüfen lassen. Dann kann man durch ein zusätzliches Hormonpräparat, das nur kurzfristig gegeben wird, die Blutung stoppen. Viele Grüße

          • Ellen sagt:

            Danke, sie haben mir sehr geholfen.

            Ich habe noch eine Frage, ich sollte eine Spitze nehmen für die Endometriose und nicht mehr die Visanne,

            Das wäre in meinen Fall besser meine Sie, was meinen Sie?

            LG Ellen

          • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

            Liebe Ellen,
            das kann nur Ihre Ärztin, die Sie kennt, entscheiden. Hat beides Vor- und Nachteile. Alles Gute!

          • Ellen sagt:

            Vielen Dank.

            Lg Ellen

        • Ellen sagt:

          Hallo Dr. Ingrid Gerhard,

          ich war bei meiner Frauenärztin die meinte meine schleimhaut in meiner Gebärmutter ist in Ordnung.

          Komisch warum habe ich da immer wieder den braunen Ausfluss, wenn alles in Ordnung ist.

          Meine Frauenärztin meinte auch da gibt es keine Hormonpräparte, die die Blutungen stoppen.

          Könnte Sie mir die Hormonpräpartes Medikament auf schreiben?

          LG Ellen

    • kati77 sagt:

      Hallo Sija, ich habe auch Endometriose. Habe es hauptsächlich aussen an der Blase.Ich wurde im April operiert.Ich habe auch noch immer Probleme die aber im letzten Zyklus endlich mal etwas geringer wurden. Ich nehme auch keine Hormone da ich sie nicht vertrage.Deshalb versuche ich es mit komplementären Methoden. Deine Symptome kenne ich teilweise! Ich habe auch mit brennen zu tun und ich kenne auch dieses innere „nasse“Gefühl.Es ist total unangenehm und fühlt sich an wie eine nasse Wunde, also eben auch „wund“im inneren.Vielleicht tröstet es dich das hier zu lesen , wenn man sonst nur hört dass die Symptome selten bis unbekannt sind. (Falls du das noch liest)
      Nicht aufgeben! Es wird bestimmt wieder besser.lg..

      • Miri94 sagt:

        Hallo kati77,
        ich bin auf deinen Kommentar aufmerksam geworden, da er genau meine derzeitigen Beschwerden beschreibt. Seit Ende letzten Jahres hatte ich immer wieder so ein „druckgefühl“ an der Blase, als müsste ich jeden Augenblick auf Toilette. Das wurde im Laufe der Zeit immer schlimmer und ich bin zum FA gegangen. Ich hatte dann vor ca. 2-3 Monaten eine Blasenentzündung und habe zwei Mal dagegen Antibiotika von ihm bekommen.
        Ich habe jetzt seit einigen Wochen immer wieder das Gefühl eine schlimme Blasenentzündung zu haben, jedoch konnte weder mein Frauenarzt noch der Urologe etwas feststellen. Bei einer Blasenspiegelung und beim Ultraschall war ebenfalls in Ordnung.
        Der FA hatte dann auf mein Bitten hin auch einen Ultraschall gemacht und sich alles angeschaut – unauffällig. Er hatte ebenfalls den Verdacht auf Endometriose, da ich während meiner Periode immer starke Unterbauchschmerzen hatte (früher hatte ich das nie, nur normale Unterleibsschmerzen wie jede Frau sie hat) und auch Probleme mit der Verdauung. Er hat mir dann eine Pille verschrieben, die ich ohne Pause durchnehmen sollte. Das tue ich seit ca. 3-4 Monaten. Ich hatte meine alte Pille davor auch schon 3 Mal durchgenommen, weil ich Angst vor den Schmerzen und den Problemen mit der Verdauung hatte…
        Inzwischen sind die Schmerzen so schlimm, dass sie fast jeden zweiten Tag auftreten und ich sie ausschließlich mit einer Wärmflasche zwischen den Beinen lindern kann. Meistens tritt das nach dem Aufstehen auf. Es brennt tierisch am „Ausgang“ und zieht sich manchmal auch schon hoch in den Unterbauch. Leider kann ich das alles nicht so recht lokalisieren… Ich habe jetzt nächsten Freitag einen Termin in der Gynäkologie im Krankenhaus, in dem meine Mutter arbeitet. Daraufhin soll auch ein MRT gemacht werden. Ich habe nur Angst, dass wieder nichts bei rauskommt und ich einfach mit den Schmerzen leben muss.

        Wie ist das alles bei dir abgelaufen? Es klingt so ähnlich, wenn du sagst, dass du die Endometriose an der Blase hast. Wie ist das möglich?

        • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

          Liebe Miri94,
          dies hier ist kein Forum, deshalb bitte nicht enttäuscht sein, wenn kati77 nicht antwortet. Ich verstehe nicht, warum nicht einfach eine Bauchspiegelung gemacht wird. Mit den Schmerzen leben, müssen Sie sicher nicht. Sie können selber durch Ihre Ernährung und die richtigen Nahrungsergänzungsmittel dazu beitragen, dass weniger entzündungsfördernde Substanzen gebildet werden. Sprechen Sie auf jeden Fall mal mit einem Arzt für Naturheilkunde! Alles Gute und berichten Sie ruhig mal was Ihnen geholfen hat!

  • Irina sagt:

    Sehr geehrte Frau Prof. Dr. Gerhard,

    ich habe seit 2003 Endometriose und wurde schon mehrmals operiert.

    Bis 2013 haben wir versucht schwanger zu werden (ICSI – da mein Ehemann auch Probleme hat) hat aber nichts geklappt.

    Seit Mitte 2014 habe ich starke Unterleibsschmerzen bereits 2 Wochen vor Periode gehabt und wurde dann im November operiert. Einige Endometrioseherde wurden dabei entfernt. Danach nahm ich ca. 4 Monate Visanne und da ich festgestellt habe, dass mir das gar nicht gut tut (unter all den anderen Nebenwirkungen hatte ich wochenlang starke Blutungen) habe ich Anfang April das Medikament abgesetzt und einen TCM Therapeuten aufgesucht wo ich jetzt auch in Behandlung bin. Seit dem habe ich meine Tagen gar nicht mehr bekommen. Bin jetzt fast 4 Wochen drüber und habe ab und zu sehr starke Schmerzen. War auch schon beim Frauenarzt und bin nicht schwanger.

    Können Sie mir erklären woran das liegen könnte?

    Über eine Rückmeldung würde ich mich sehr freuen.

    Viele Grüße
    Irina

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Irina,
      dafür gibt es einige Gründe, die nur Ihr frauenarzt feststellen kann. Es kann ein Zeichen dafür sein, dass durch die TCM Ihrem Körper geholfen wird, sich selber zu regenerieren. Das kann eine Weile dauern, zumal sie ja vorher Hormontabletten eingenommen haben. Ihr Frauenarzt kann durch Hormonuntersuchungen feststellen, ob es eine Störung der Eierstöcke oder der Hirnanhangsdrüse ist. Nach meinen Erfahrungen mit der TCM sollten Sie aber erstmal geduldig einige Wochen bis Monate lang deren Wirkungen abwarten. Alles Gute!

  • Sude sagt:

    Sehr geehrte Frau Prof. Dr. Ingrid Gerhard,

    vor einer Woche wurde bei mir mittels Bauchspiegelung Endometriose festgestellt.
    Leider wurde dabei der linke Eierstock entfernt, des weiteren waren starke
    Verwachsungen am Darm und an der Harnleiter. Auch auf der rechten Seite
    wurden Endometrioseherden entfernt, der rechte Eierstock wäre aber noch
    funktionsfähig. Vor paar Tagen musste ich mit der Visanne Pille anfangen, um
    die Entstehung neuer Herde zu unterdrücken.
    Ich habe fürchterliche Angst, auch den rechten Eierstock zu verlieren. Ich bin erst
    34 und habe den großen Wunsch Kinder zu kriegen. Der Arzt meinte, dass es mit der
    Schwangerschaft länger dauern könnte oder auch evtl. nur mit künstlicher Befruchtung
    möglich wäre.

    Besteht die Möglichkeit auch ohne Hormone, die Entstehung neuer Herde zu unterdrücken?
    Wie schnell können neue Herde entstehen? Gibt es überhaupt noch Methoden, Endometriose
    In diesem fortgeschrittenen Stadium vorzubeugen ?

    Über ein baldige Rückmeldung würde ich mich sehr freuen.

    Vielen herzlichen Dank vorab!

    Beste Grüße,
    Sude

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Sude,
      Geben Sie bei der Suchfunktion mal „Endometriose“ ein, dann werden Sie weitere Artikel finden, die Ihnen die Entstehung von Endometriose erklären und Hilfen anbieten. Eine überwiegend pflanzliche Kost mit Reduktion von Fleisch und Milchprodukten und eine auf Sie abgestimmte individuelle Homöopathie sind meiner Erfahrung nach sinnvoll. Nicht aufgeben, Sie können selber an ihrer Gesundheit arbeiten. Alles Liebe!

  • Nina sagt:

    Sehr geehrte fr. Doctor.
    Ich habe seit jahren Zysten die mal größer mal kleiner ausfallen. Es musste bis jetzt keine operiert werden. Ich hatte gerade meine menstruation und heute morgen hatte ich starke Schmerzen im unterbauch sowie am Steißbein. Ich konnte kaum Wasser lassen noch von der Toilette aufstehen. Selbst beim „pupsen“ hatte ich starke Schmerzen. Ich War kurz davor in die notaufnahme zu fahren bin dann aber doch zur Arbeit gefahren da der Schmerz nach ließ. Ich habe jedoch immer noch schmerzen und auch Kopfweh sowie leichtes Unwohlsein. Nun bin ich am überlegen ob es endometriose sein kann. Und wie schnell ich damit zum arzt sollte bzw in die notaufnahme abends oder ob ich mit schmerz Tabletten es überbrücken soll bis ich einen Termin bekomme. Lg

  • Hallo Nora,

    ich empfehle dir einen TCm Terapeuten zu suchen. Auch chinesischer Sicht ist die Endometriose eine Blut-Stagnation mit Stasebildung (einzelnen Endometrioseherde). Zugrunde liegt meist ein geschwächstes Nieren Yang. Die Pille ist wirklich nicht notwendig, sondern schädigt das System noch mehr. Aus der TCm Sicht bedingt die Pille immer eine Leber Qi Stagnation. Die Ausprägung kann unteschiedlich sein bei den Frauen.

    Liebe Grüße
    Nicole Mara Teutsch Heilpraktikerin

  • Nora sagt:

    Sehr geehrte Frau Prof. Dr. Gerhard,

    ich bin 29 und werde demnächst heiraten. Bei meinem letzten Frauenarztbesuch hat meine Frauenärztin bezüglich meiner Beschwerden (seit ca 6 Monaten Zwischenblutungen um die Zeit des Eisprungs und bereits drei Tage vor der Menstruation einsetzende Unterleibsschmerzen), den Verdacht auf Endometriose geäußert. Da ich gerne Kinder bekommen würde, empfahl sie mir, nun zunächst die Pille zu nehmen und danach gleich zu versuchen, schwanger zu werden. Nun habe ich diesbezüglich einige Bedenken bzw. Fragen an Sie. Ersten möchte ich nur sehr ungern die Pille nehmen, da ich schon seit vielen Jahren gut ohne die Pille zurechtkomme und ich zuvor im Zuge der Einnahme immer starke Gemütsschwankungen hatte. Somit habe ich entschlossen, dass ich damit meinem Körper nicht Gutes tue. Dies ist auch jetzt der Fall, weshalb ich die Pille wirklich nur ungern nehmen würde. Zweitens würden mein Partner und ich, wenn möglich, gerne noch etwas warten und nicht sofort versuchen schwanger zu werden. Allerding habe ich große Angst, dass ich später (oder auch jetzt schon) wegen der endometriose-bedingten Verklebungen und Verwachsungen, nicht mehr schwanger werden kann. Zudem meinte meine Ärztin, eine Bauchspiegelung sei zunächst nicht nötig, denn die Pille und die Schwangerschaft würden die Endometriose austrocknen. Nun also die Frage an Sie: empfehlen Sie mir die Pille zu nehmen? Und ganz allgemein, wie soll ich weiter mit der Diagnose umgehen? Wäre es nicht doch sinnvoller, eine Bauchspiegelung machen zu lassen? Wenn ja, dann bei welcher Anlaufstelle?

    Herzlichen Dank und freundliche Grüße,
    Nora

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Nora,
      die Endometriose ist ja nur eine Verdachtsdiagnose. Welche Konsequenz hätte denn eine Bauchspiegelung für Sie? Ist es dann keine Endometriose, so bleiben Ihre BEschwerden. Ist es eine, dann kann man eventuell einige Herde verkochen, aber die kommen ja sowieso wieder. Also einfach erstmal Lebensstil und Ernährung und Bewegung verbessern, Darm behandeln und Nahrungsergäzungen einnehmen. Die Pille heilt nicht. Eventuell einen Arzt für Naturheilkunde aufsuchen und pflanzlich oder homöopathisch behandeln lassen. Gibt viele Artikel zu dem Thema im Webmagazin. Machen Sie sich einfach mal schlau, indem Sie bspw. Dysmenorhö oder Endometriose in die Suchfunktion eingeben. Alles Gute!

  • Angela sagt:

    Vielen Dank fuer Ihre Hilfe, jetzt habe ich endlich einen logischen Anhaltspunkt, was es sein koennte!

  • Angela sagt:

    Sehr geehrte Prof. Dr Ingrid Gerhard,

    ich bin 22 und bin vor 4 Monaten nach Peru gezogen. Nach etwa einem Monat meiner Ankunft habe ich in den Bereichen der Eierstoecke ein Ziehen gespuert das mit der Zeit staerker wurde. Ich bin zum FA der durch Tasten eine Eierstockentzuendung diagnostizierte und mir drei verschiedene Antibiotika verschrieb fuer insgesamt 3 Wochen. Die Schmerzen waren danach allerdings nicht weg. Ich bin daraufhin zu einem sehr noblen Krankenhaus mit amerikanisch ausgebildeten Aerzten gegangen, wo ein anderer FA eine Eierstockentzuendung ausschloss (auch wiederum nur durch Tasten) und da mein Schmerz zu diesem Zeitpunkt nur noch links im Bereich des Dickdarms oder Eierstocks auftrat, ueberwies er mich zu einem Internisten. Dieser liess eine Stuhlprobe (verdacht auf Parasiten) einen Urintest und ein allgemeines Blutbild machen. Meine Werte sind alle top und in Ordnung.

    Mittlerweile liessen sich meine Schmerzen schon Zyklisch einordnen, zum Beispiel habe ich vermehrt Schmerzen drei Tage vor meiner Periode und waherend meines Eisprungs. Ich habe das dem Arzt auch gesagt und er machte daraufhin eine Ultraschall Untersuchung. Das Ergebnis: Ich habe Wasserablagerungen, was aussieht wie eine Zyste, am rechten Eierstock, da meine Schmerzen aber links sind haette das nichts damit zu tun und sei harmlos. Seine Diagnose: ein Reizdarm. Ich verstehe, dass er diese faellt, da es sehr gut durch die Lebensumstellung sein kann, allerdings habe ich nun wieder meine Tage und der Schmerz zieht durch mein ganzes linkes Bein und ich kann kaum laufen. Um direkt auf Ihren Ernaehrungsrat einzugehen, ich mache jede Woche drei mal Sport, gehe zusaetzlich manchmal noch surfen und esse sehr viel Obst und Gemuese.

    Was ist sinnvoll als naechstes zu tun? Nach einer Darmspiegelung fragen? Stuhlprobleme habe ich auch nur wenn ich meine Periode habe, ich schliesse den Reizdarm deshalb eigentlich aus.

    Vielen Danke fuer Ihre Hilfe!

    Angela

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Angela,
      am ehesten sprechen die Symptome für eine leichte hormonelle Störung, die durch die Veränderung der Lebnsumstände ausreichend erklärbar wäre. Eine Behandlung mit Mönchspfeffer wäre sinnvoll oder mit Homöopathie. Ich weiß aber nicht, was Sie vor Ort bekommen können. Außerdem wären gute Pflanzenöle wichtig, wie Olivenöl, Leinöl, Nussöl oder Fischöl. Eine weitere Diagnostik halte ich momentan nicht für erforderlich. Genießen Sie Ihre Zeit!

  • fabienne sagt:

    Ich Danke Ihnen für Ihre Antwort Frau Prof. Dr Ingrid Gerhard!
    Bin sehr beruhigt :D Nachdem ich auch der Meinung war, dass mir nichts fehlt und dass es normal wäre aber man kann sich dann auch vieles einreden, wenn der Arzt solche behauptungen aufstellt.
    Danke vielmals.
    Ganz ganz liebe Grüße
    Fabienne

  • fabienne sagt:

    Sehr geehrte Frau Prof. Dr. Ingrid Gerhard

    Ich bin 21 Jahre alt und habe teilweise ein leichtes ziehen bei meinen Eierstöcken. Ich habe nicht solche extreme Schmerzen wie hier beschrieben wurden aber ab und zu sticht es mich plötzlich beim rechten Eierstock ein oder wenn ich laufen gehe, dann spüre ich, dass da etwas kribbelt. Wenn ich mich aufrege kann es auch passieren, dass es einwenig zieht. Beim Geschlechtsverkehr tut es nur bei gewissen Stellungen weh. Das Problem daran ist, dass ich es beim Eierstock spüre und nicht wie viele sagen:,, es kann ab und zu bei der Gebärmutter kurz weh tun, wenn der Mann dort anstosst.“, das ja dann normal wäre.
    Um mich zu testen fuhr mein Frauenarzt mit dem Ultrashallgerät zum Eierstock das wiederrum unangenehm war.Darauf hin meinte er, dass es vl wirklich endometriose sein könnte. Ich denke mir aber, wenn man dort einfach so hinfährt, tut das doch sowieso weh oder?
    Naja, darauf hin holte ich mir eine zweite Meinung eines Frauenarztes ein, der meinte heutzutage sagen die Ärzte sofort man hat Endometriose und dass es ihn richtig böse macht, wenn das jeder Arzt sofort behauptet. Er meinte es kann genauso an meinem Hormonhaushalt liegen der zurzeit vl einwenig verrückt spielt, da ich meine Pille für 3 Monate abgesetzt habe.
    Ich hatte vor kurzem noch Morbus crohn, das ich jetzt aber anscheinend los geworden bin laut MR :). Wenn sich Luft ansammelt in meinem Darm und ich merke wie die Luft Richtung Ausgang geht, zieht es leicht bei den Eierstöcken (könnte doch vl noch morbus crohn sein oder ist es weil der Darm an den Eierstock drückt). In der früh, wenn mein bauch leer ist und ich groß auf die Toilette muss, spüre ich ein leichtes ziehen an beiden Eierstöcken (aber nur ab und zu, wenn ich nüchtern im Magen bin und wenn ich mich anstrenge).

    Ist mir echt einwenig peinlich das alles hier aufzuschreiben aber naja ich würde echt gerne wissen, ob das normal ist oder vl doch noch immer morbus crohn? (Was wiederhin echt komisch wäre, da es immer am Eierstock zieht)

    Endometriose konnte bei mir mittels MR zunächst nicht festgestellt werden.

    Mein FA meinte ich sollte die Pille wieder nehmen und dann sehen wir weiter, ich denke aber, dass das nur den Schmerz lindert aber nicht das problem behebt und wenn ich das haben sollte gehört das behandelt, nachdem ich später mal unbedingt ein Kind will.

    Was ist Ihre Meinung dazu?
    Ganz Liebe Grüße und Danke im voraus
    Fabienne

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Fabienne,
      jetzt machen Sie sich aber wirklich verrückt! Ich stimme Ihrem zweiten Frauenarzt zu, dass viel zu oft die Vermutung Endometriose geäußert wird, wenn ängstliche Frauen mit Ziehen kommen. Am wahrscheinlichsten ist, dass sie spüren, wie die Eierstöcke arbeiten, nachdem Sie die Pille abgesetzt haben und das ist ganz normal. Alles Gute!

  • Letizia sagt:

    Sehr geehrte Frau Prof. Dr. Ingrid Gerhard,

    Ich bin 16 Jahre alt und immer wenn ich meine Periode habe, habe ich sehr große Schmerzen beim Stuhlgang. Außerdem habe ich dann immer so starke Rückenschmerzen wenn ich meine Tage habe. Ich nehme seit ca einem Jahr die Pille Aliane. Die Schmerzen habe ich jedoch erst seit ein paar Monaten. Geschlechtsverkehr ist auch fast nicht mehr möglich weil ich dabei auch Schmerzen habe. Können Sie mir einen Rat geben? Lg

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Letizia,
      Als erstes mal von Frauenarzt untersuchen lassen (auch vom After aus), ob er eine Veränderung feststellt. Ernährung umstellen mit viel Gemüse und wenig tierischen Produkten. Eventuell zusätzlich B-Vitamine, Magnesium und ungesättigte Fettsäuren einnehmen, denn die Pille ist ein „Vitaminschlucker“. Am besten einen Naturheilkundearzt aufsuchen. Alles Gute!

  • Viktoria sagt:

    Hey ich bin die viki und 22 jahre..
    Seit einem jahr versuchen wir schwanger zu werden. Ohne erfolg. Ich dachte anfangs es läge an der umstellung der Hormone weil ich mir die mirena spirale nach zwei Jahren entfernen lassen hab… aber vor 7 wochen wurde eine vermeintliche zyste beim FA festgestellt. Im krankenhaus drei Wochen später war sie immernoch da. Wir hofften sie würde mit der regel abgehen.. jedenfalls folgte die bauchspiegelung, da ich über schmerzen klagte ( nach langem gehen, beim verkehr, abends und vorallem vor der regel). Bei der spiegelung kam allerdings etwas anderes raus. Verwachsungen! Und statt nur wie gedacht am rechten eierstock waren beide Eierstöcke sowie beide eileiter mit verwachsungen übersäht und mit meiner beckenwand verwachsen. Diese op ist zwei wochen her und ich wurde mit einer 50:50 chance auf natürliche Befruchtung entlassen….. die eileiter in der selben op zu Checken war wohl ne drin. Jedenfalls ist die op jetzt vier wochen her und ich habe seit zwei Wochen njegliche Schwangerschaftssymptome… brauner ausfluss (was für ne erfolgreiche Befruchtung sprechen soll) ziehen und Übelkeit plus Müdigkeit. ..alles wie bei meiner Tochter. Und gestern wwurde mir beim Frauenarzt eine neie verwachsung gezeigt.. zu klein zum operieren. Er gab mir ibuprofen :( naja von helfen kann ich nich wirklich sprechen. .. er meinte das ich nie gesund werde. Es ist unheilbar und würde immer wieder kommen und mit jeder Rückkehr die Chance auf natürliche Befruchtung zerstören. .. ich bin 22 jahre und am boden zerstört bei solchen worten. Und einiges deckt sich ja mit der endometriose. Was denken sie? Liebe grüße

    • igerhard sagt:

      Liebe Victoria,
      wenn Sie eine Bauchspiegelung hatten, können Sie eigentlich keine Endometriose haben, denn das hätten die Ärzte Ihnen sicher gesagt. Wie kann Ihnen der Frauenarzt eine Verwachsung im Bauch zeigen? Das sieht man im Ultraschall nicht so genau. Suchen Sie eventuell einen anderen Frauenarzt auf. Über http://www.natum.de finden Sie ganzheitlich arbeitende Frauenärzte. Jetzt werden Sie erstmal gesund, ehe Sie versuchen, wieder schwanger zu werden. Gute Besserung!

  • Franziska sagt:

    Sehr geehrte Frau Professor Gerhard,

    seit März diesen Jahres leide ich an sich verschlimmernden Schmerzen im Unterleib. Mehrfach notfallmäßige Schmerzbehandlungen im Krankenhaus. Div. Untersuchungen (CT, Coloskopie, MRT), alle ohne Befund.
    Bei einer Laparoskopie im Mai 14 wurde eine Adenomyosis uteri festgestellt, kleinere Zysten entfernt, aber keine Endometrioseherde gefunden. Allgemeines Fazit der Fachärzte: „dieser Befund könne meine Schmerzen nicht erklären. Psychosomatische Abklärung sinnvoll…“

    Wegen chronischer Migräne (bis 15 Anfälle/Monat) bin ich seit kurzem bei einem Schmerztherapeuten in Behandlung. Da die Unterbauchsymptomatik aber derzeit absolut im Vordergrund steht – ich kann z.T. kaum sitzen, länger stehen oder gehen – hat er mich nach erfolgloser Novaminsulfon-Buscopan-Therapie inzwischen auf 20 mg Targin eingestellt. Meine Schmerzen halten dennoch an.

    Ich habe seit über 20 Jahren (bin jetzt 45) eine Hashimoto-Thyreoiditis (100-er L-Thyroxin).
    Außerdem chronische Depressionen, die seit ca. 3 Jahren sehr gut eingestellt sind mit Fluoxetin/Lamotrigin.

    Gynäkologen empfehlen mir eine Gebärmutterentfernung, sind aber unsicher, ob mir das helfen wird. Eine Hormontherapie (Wechseljahrstherapie oder Progesteronpille) wurden mir zwar auch nahe gelegt, aber dringend wieder davon abgeraten wegen des verstärkenden Einflusses auf die Migräne!

    Ich spüre deutlich, dass in meinem Unterleib „etwas“ ist. U.a. wegen der Migräne/psychischen Erkrankung mache ich regelmäßigen Ausdauersport, der inzwischen unmöglich ist, weil der Schmerz im Unterbauch sich anfühlt, als würde immer ein Gewicht innen nach unten ziehen, jede Erschütterung tut weh.

    Von der Ernährung her bin ich seit vielen Jahren – auch durch ein Reizdarmsyndrom – vorbildlich, was Ihre Empfehlungen angeht. Akupunktur hatte ich ebenfalls bereits probiert.

    Hätten Sie einen Rat? Ist es möglich, dass ich Endometrioseherde habe, die bei der Lap nicht gesehen wurden (ich war in einem spezialisierten Zentrum!)? Wäre es möglich, dss meine Beckennerven „befallen“ sind (zeitweise wird mein rechtes Bein schmerzhaft-taub)?

    Bin relativ verzweifelt und muss da raus – nicht zuletzt wegen des Morphins.

    Ganz herzlichen Dank – freundliche Grüße!
    Franziska

  • Katja sagt:

    Werte Frau Prof. Dr.Gerhard,

    Habe Naturheilverfahren und Homöopathie mit einem Arzt ausprobiert über einen längeren Zeitraum, hat leider nicht funktioniert. Durch die Schmerzen und den chronischen Durchfall, hat sich mein ganzes Essverhalten stark verändert. Mein Appetitt bezieht sich nur noch auf frisches wie Obst, Gemüse und Literweise Milch. Ich kriege einfach nichts anderes mehr hinter. Wiege bei einer Grösse von 173cm nur noch 51kg. Hatte ja nun eine erneute OP, wo alle soweit sichtbaren Herde entfernt wurden. Dann wurden etliche Blutwerte untersucht. Der Arzt meinte ich habe eine Überfunktion der Schildrüse worauf hin ich 2d Tabletten erhielt, die dann wieder abgesetzt wurden, weil nun doch nicht. Habe mir meine Laborwerte aushändigen lassen, Chol doppelt so hoch wie normal, Leberwerte deutlich erhöht, Ery erhöht, Leuko hoch, Kalium erhöht. Da Frage ich mich weshalb nichts gemacht wurde. Seit 4 Wochen habe ich nun auch grösser werdene Xantelasmen unter den Augen, was ja auf einen Mangel hinweisst, trotz allem kann mir keiner helfen. Muss ganz ehrlich sagen, dass ich die Nase gestrichen voll habe, da ich keine vernünftige Hilfe erhalte.

    Mit lieben Grüssen
    Katja

    • igerhard sagt:

      Liebe Katja,
      das kann ich auch alles nicht begreifen! Vielleicht denkt der Arzt ja, wenn Sie literweise Milch trinken, ist es kein Wunder, dass das Cholesterin so hoch ist und die Leber sich wehrt! Vielleicht gehen Sie mal mit den Befunden zu Ihrer Krankenkasse und lassen sich von denen einen vernünftigen Arzt nennen, der Sie ernst nimmt und behandelt. Und lassen Sie sofort die Milch weg und essen Sie Haferschleim! Liebe Grüße und gute Besserung!

  • Katja sagt:

    Liebe Frau Prof.Dr.Gerhard

    Ich bin 37 Jahre alt und in den letzten 2,5 Jahren habe ich 5 Laproskopien am UB über mich ergehen lassen müssen. Erst bei der dritten OP wurde Endometriose festgestellt und entfernt. Nehme Enathone Gyn Spritzen und Activelle Tabl. ein und dass seit einem Jahr.Es ging eine Zeit lang, eine leichte Schmerzsenkung war da. Schweißausbrüche, krampfartigen dumpfen Schmerzen die sich über den Tag ziehen. Leider kann ich Schmerzschübe nicht beeinflussen. Dauerdurchfall, Blasenentleerungsstörung gehören zum Alltag. Regelblutungen habe ich nie wirklich gehabt. Schmerzen beim Geschlechtsverkehr und im tgl. Ablauf sind an der Tagesordnung. Nun soll ich erneut unters Messer. Die Beschwerden nehmen nicht ab und ganz ehrlich habe ich die Nase voll. Jeder Arzt hat mir was anderes erzählt, das wird schon wieder usw. Also ich habe eine hohe Schmerzschwelle, aber das ist nicht mehr normal das durch dies alles mein tgl. Leben so beeinflusst ist. Wie schätzen Sie das ganze ein? Und wie können Sie mir eventuell weiterhelfen? Habe leider aber auch den Glauben an die Ärzte fast verloren.

    Mit freundlichen Grüssen

    Katja

  • Martina Janssen sagt:

    Sehr geehrte Fr.Dr.Gerhard,

    seit November letzten Jahres plagen mich undifinierbare Schmerzen im Urogenital- und Afterbereich.
    Ich habe bereits eine Odysee von Facharztbesuchen und Behandlungen hinter mir. Der erhoffte Erfolg blieb leider bislang aus. Vor drei Tagen ließ ich mich nach der Methode von Dr. Omar Pasha in Remagen behandeln und erhoffe mir bald eine deutliche Schmerzlinderung. Er behandelte alle Nerven S1 bis S4. Zudem wies er mich darauf hin, dass ein MRT meines Beckens eine anlagebedingte Formvariante der Harnblase mit trichterförmiger Ausziehung ventral zur Bauchwand zeige und sich dadurch seines Erachtens nach ähnliche
    Schmerzbilder aufbauen können. Er riet mir, falls sich die Schmerzen nach seiner Behandlung nicht bessern
    sollten, die Anwachsung der Blase an der Bauchwand operativ lösen zu lassen.
    Ich würde mich sehr über Ihre Ansicht freuen.
    M.f.G. Martina

    • igerhard sagt:

      Liebe Martina,
      Ist denn schon einmal eine Bauchspiegelung gemacht worden? Wenn es sich um eine anlagebedingte Formvariante handelt, verstehe ich nicht, warum Sie ausgerechnet seit letztem November diese Schmerzen haben. Oder sollte das Ganze mit einer Senkung von Blase und Gebärmutter zu tun haben? Auch eine Endometriose kann solche Schmerzen machen, ist diese Diagnose ausgeschlossen? Die Arbeitsgemeinschaft für Urogynäkologie der DGGG hat eine Liste von zertifizierten Spezialisten hier: http://www.agub.de/nach-agub-zertifizierte-aerzte/agub-iii-zertifizierte/ Vielleicht finden Sie in Ihrer nähe einen, der Ihnen weiterhelfen kann.
      Viel Erfolg!

  • Veronika sagt:

    Liebe Frau Prof. Dr. Ingrid Gerhard,

    ich bin 33 Jahre alt und habe seit meinem 17. Lebensjahr starke Schmerzen – vor rund 1,5 Jahren hatte ich meine erste OP wo Endo festgestellt wurde und diese auch entfernt wurde. Leider habe ich nun seit ca. 3-4 Monaten wieder Beschwerden, glücklicherweise jedoch nur an 3-4 Tagen kurz vor der Periode – diese jedoch so stark, dass ich mich kaum bewegen kann. Schmerzmittel wie Paracetamol oder Parkemed500 helfen so gut wie gar nicht mehr.
    Ich wurde damals in einem Endozentrum operiert – musste die Kosten jedoch selber tragen, da ich im Ausland wohne und es in meinem Aufenthaltsland keine Spezialisten auf diesem Gebiet gibt.
    Kann es wirklich sein, dass die Probleme so bald nach der OP schon wieder zurück kommen? Ich hätte eigentlich gehofft, dass ich für ein paar Jahre eine Pause hätte. Und stimmt es, dass nach jeder OP die Möglichkeit einer Schwangerschaft sinkt? Bei mir wurde hauptsächlich Endo an einem Eierstock sowie kleine Endoherdo an der Blase entfernt.
    Mein Partner und ich haben schon einen Kinderwunsch, jedoch noch nicht in absehbarer Zeit…

    Vielen Dank für Ihre Hilfe in voraus!
    sonnige Grüße,
    Veronika

  • Michaela sagt:

    Sehr geehrte Frau Prof. Dr. Ingrid Gerhard,

    ich bin 30 Jahre alt und habe seit ca. 6 Jahren starke Schmerzen wenn die Periode einsetzt. Schmerzen hatte ich dabei schon immer, da es immer starke Blutungen sind. Am schlimmsten sind die Krämpfe einen Tag vorher und in den ersten 2 Tagen. Mittlerweile hilft nur noch Ibuprofen. Habe meine Ernährung umgestellt und mache Yoga und Sport aber immer wenn ich meine es wird etwas besser, kommt wieder eine Phase wo es sehr schlimm ist. Habe auch schon diverse Heilpraktiker aufgesucht, Heilfasten, Ayurvedakur, Entgiftungen etc. Hormone wollte ich nie nehmen und wehre mich auch dagegen, da ich sehr auf meine Gesundheit achte. In ca. 2-3 Jahren wünschen wir uns ein Kind. Meine Frauenärztin meinte nun, ich sollte unbedingt eine Bauchspiegelung machen lassen um herauszufinden ob eine Endometriose vorliegt, sie vermutet stark dass das der Fall ist. Sie meint es wäre wichtig zu schauen inwieweit sie schon fortgeschritten ist. Ansonsten könnte es sein, dass ich in den nächsten Jahren schwer oder gar keine Kinder bekommen kann. Seit 10 Jahren habe ich auch eine kleine Zyste 3 cm am linken Eierstock, die Frauenärtzin kann aber nicht erkennen ob es eine Endometriosezyste ist. Ich frage mich nun, ob ich die Bauchspiegelung vorsichtshalber machen lassen soll und dann noch einmal unterstützend zu einem Heilpraktiker gehe.
    Bin mittlerweile etwas verzweifelt, die Schmerzen halte ich schon irgendwie aus, aber auf ein Kind möchte ich nicht verzichten…
    Über einen Ratschlag würde ich mich sehr freuen.
    Viele Grüße,
    Michaela

  • nadia sagt:

    Dankeschön…..
    Ich probiere es aus…
    Ich danke ihnen sehr…. ich werde in 6 Monaten wieder schreiben und erzählen was sich geändert hat

    alles gute
    N.

  • nadia sagt:

    Hallo…

    Ich habe Endometriose seit 3 Jahren bin 22
    Ich nehme die Pille Zoely habe 18 Kilo zugenommen
    Ich habe mit der Pille aufgehört seit 4 Monaten…. habe 7 pillen ausprobiert aber nur die zoely hat bei mir gewirkt habe ganz dolle schmerzen nehme Medikamente zb: Novaminsilvon, Buscopan plus…dolomin
    Die schmerzen hab ich trotztem…..was kann ich noch tun das ich nicht so dolle schmerzen habe…. ich kann und will es nicht und Medikamente machen mich kaputt habe keine kraft mehr hab verschieden Tee Sorten ausprobiert von Kräuter kühne klappt alles nicht….gehe auch zum Arzt ( verschiedene )
    Jeden sagt was anderes….hatte eine op vor mir wurde auch alles entfern soll wohl nicht so schlimm sein bei mir aber ich hab sehr dolle schmerzen….. bitte um tips … danke im vorraus

    lg nadia

  • Tatjana sagt:

    Hallo
    Ich leide seid gut zwei Jahren unter Höllenqualen. Mehrfach wurde ich während meiner Periode schon vom Notarzt abgeholt und ins Krankenhaus verfrachtet. Nie wurde etwas gefunden. Oft der Verdacht, es könne ja eine Zyste geplatzt sein. Die Erklärung reichte zunächst, zumal ich nach diesen anfänglichen Anfangsphasen danach eine Weile ruhe hatte. Aber dann traten die Beschwerden jeden Monat auf und wurden heftiger. Ins Krankenhaus habe ich mich dann nicht mehr bringen lassen, sondern Schmerzmittel gefressen, die aber kaum mehr halfen und von denen mir (trotz Magentabletten) der Magen sauer wurde. Schließlich musste ich, aufgrund Überweisung durch den Notarzt, vor einigen Monaten erneut ins Krankenhaus. Akutes Abdomen. Kein Befund. Weil ich meine Periode hatte, ging es weiter zur Gynokologie. Dort wurde erstmalig ein Verdacht auf Endometriose angesprochen.
    Eine Bauchspiegelung, habe ich aber nicht bekommen, obwohl ich diese zur Abklärung sehr gerne gehabt hätte. Stattdessen hat man mir eine Packung Schmerzmittel geschenkt und mir die Pille verschrieben … mhm. Danke, hab ich mir gedacht. Ich nehme die Pille nicht gern, zumal mein Lebensgefährte und ich gleichzeitig in Behandlung zwecks Kinderwunsch sind. Da die Nichterfüllung dieses Wunsches aber an meinem Freund liegt und dort die Behandlung im Fokus liegt, meinte die behandelnde Ärztin, dass es ja ohnehin noch ein paar Jahre dauern würde und ich da die Pille halt nehmen solle. Okay. Hab ich also getan. Vier Monate durchgenommen, schmerzfrei, bis auf ein gelegentliches ziehen im Unterleib. Aber, höllische Schmerzen beim Geschlechtsverkehr :( Ich kann nicht mehr mit meinem Freund intim sein, weil ich es nimmer aushalte.
    Jetzt musste ich eine 7tägige Pillenpause einlegen, weil ich dummerweise einmal die Einnahme vergessen hatte. Nach diesem vergessen ging es dann schon los. Schmerzendes ziehen, Schmierblutungen … also pause gemacht. Hölle. Ich leide jetzt gerade auch. Ich kann kaum laufen. Es fühlt sich an, wie ein Gewitter in meinem Bauch. Es fühlt sich an, als wäre meine Gebärmutter an einem Gummiband befestigt und würde bei jedem Schritt schmerzhaft auf und ab geschleudert. Mein Bauch ist wieder geschwollen, anfassen geht nicht. Mein Darm spielt verrückt. Mein Rücken wird mit unsictbaren Messerstichen vorallem in der Nierengegend bearbeitet. Es ist höllisch :(
    Und ich weiß nun absolut nicht, was ich tun soll. Wieder ins Kh? Wieder hören, nehmen sie die Pille weiter, nehmen sie die Schmerzmittel -.- warum weigern die sich eine Bauchspiegelung zu machen? Was kann ich tun, um das durchzusetzen? Wohin kann ich mich wenden?
    Organisch sagen die Ärzte sei alles tipp topp, aber die Schmerzen sind da und sehr real.
    Das dreistete war, nach der letzten Untersuchung, dass man mich fragte, ob ich sehr viel psychischen Streß gehabt habe in letzter Zeit -.-! Das empfand ich als furchtbar gemein. Ich saß da mit einem Bauch, wie im 7ten Monat schwanger! Und die fragen mich wirklich, ob ich gerade unter einer psychosomatik leide!
    Ich bin verzweifelt -.- ich mag nicht ewig die Pille nehmen müssen, ich mag nicht ewig angst haben vor diesen Schmerzen …

  • flower sagt:

    Sehr geehrte Frau Prof. Dr. Ingrid Gerhard,

    da ich zur Zeit angefangen bin mit NFP zu verhüten, bin ich gerade dabei zu erlernen wie sich der Muttermund in den verschiedenen Zyklusphasen verhält. Nun ist mir aufgefallen das ich hinter dem Muttermund Richtung Douglas-Raum einen kleinen Knubbel habe er ist maximal 0,5 cm groß ist glatt und mittelhart (irgendwie nicht ganz hart aber auch nicht weich) wenn ich ihn berühre ist es ein bisschen unangenehm bzw. zieht leicht im Unterbauch aber es schmerzt nicht. Als ich nun im Internet gesucht habe was es sein könnte bin ich auf Endometriose gestoßen.
    Die Symptome die ich bei mir wiederfinde sind zum einen Schmerzen beim einsetzten der Menstruation (1 Tag vorher und dauert 2-3 Tage insgesamt)und zum anderen bei bestimmten Positionen beim GV hatte das mit dem GV aber auch schon mit meiner Frauenärztin besprochen und sie meinte dass es daran liegt das meine Gebärmutter ein wenig nach links verlagert ist. Die Frauenärztin hat dann mit ihrer Hand den Druck auf die Stelle ausgeübt die auch beim GV betroffen ist und fragte mich ob das der gleiche Schmerz ist und das war der Fall.(somit für mich auch in Ordnung da man diese Positionen ja umgehen kann)
    Sie hat aber auch noch einen vaginalen Ultraschall gemacht und sich alles genau angeguckt und sagte es sei alles in Ordnung das war im Sommer diesen Jahres. Habe seit September 2012 die Pille abgesetzt (vorher knapp 10 Jahre durchgehen genommen) das mit den Menstruationsschmerzen ist erst im letzten Zyklus sehr schmerzhaft gewesen irgendwie krampfartig…. In den Zyklen davor hatte ich auch leichte Schmerzen… Aber nicht so stark das ich nicht arbeiten gehen könnte oder so. Meine Menstruation dauert ungefähr 5 bis 6 Tage. Außerdem habe ich während den ersten zwei bis drei Tagen der Menstruation Schmerzen beim Stuhlgang (als wäre der Kanal zu eng), aber nicht immer ist mir jetzt glaube ich zweimal aufgefallen das es zeitlich zusammen auftritt. Jetzt wollen mein Partner und ich auch mit der Nachwuchsplanung beginnen und deswegen mache ich mir gerade Sorgen. Meinen Sie meiner Frauenärztin wäre eine Endometriose bei der Untersuchung aufgefallen? Bin regelmäßig bei meiner Frauenärztin ein bis zwei mal im Jahr. Eine rektale Untersuchung hat sie aber noch nie gemacht.
    Was könnte der Knubbel sonst sein? Kann ja auch sein das er schon immer da ist würde mich so auch nicht stören wenn ich wüsste das er unbedenklich ist er ist übrigens leicht erhaben. Oder meinen Sie es deutet auf eine Endometriose hin?
    Den nächsten Vorsorgetermin bei meiner FA habe ich nämlich erst im Januar wo ich es auch ansprechen werde aber bis dahin ist es ja noch weit…

    Vielen Dank im voraus für eine Antwort!

    Mit freundlichen Grüßen

    • igerhard sagt:

      Liebe Flower,
      der Knubbel und Ihre Beschreibung der Beschwerden passen wirklich zu einer Endometriose. Durch eine rectovaginale Untersuchung kann die Frauenärztin sehr gut tasten, wo der Knoten ist und ob er schmerzt. Am besten gehen Sie bald noch mal hin oder zu einer Einrichtung, die auf Endometriose spezialisiert ist.
      Viel Glück!

  • Mandy sagt:

    Ich weiss nicht genau, ob ich Endometriaose habe, aber als ich das hier (und noch mehr solcher Sachen gelesen habe) habe ich Riesenangst. Letztens war ich beim Hausarzt und bei einem Frauenarzt, die mir alle einen Verdacht auf Endometriose gegeben haben. Seit Monate klage ich mit höllischen schmerzen (die schmerzen fangen ab dem Eisprung an bis nach der Menstruatiuon) Meine Gebärmutter liegt mehr im Rücken deswegen tut es da auch am meisten weh wàhrend des Ziyklus. Das würde ich ja einigermassen als normal beschreiben müsste ich nicht jedes mal 2-3 Schmerztabletten einschmeissen.. Dies ist nicht alles ich zähle mal weitere schmerzen auf:

    1) Ziehen im Rücken
    2) Magen/ Darm Beschwerden
    3) leichter Schwindel
    4) Unterleibschmerzen die jedes mal so weh tun dass sich der Schmerz bis ins Bein zieht.. am schlimmsten ist es wenn ich Abends schlafen gehe und Morgens wieder aufwache, da hatte ich das letzte mal kein Gefühl mehr in den Beinen.
    5) Vor und während des Eisprungs habe ich meistens das Gefühl wie wenn ich in der Wechseljahren wäre (Warm, kalt)
    6) Fieber hatte ich auch schon mal (hielt einen Tag an ich muss aber auch sagen dass ich mich gefühlt habe wie wenn ich ne Grippe hätte aber so kurz?)
    7)übelkeit (Ich nehme den Nova Ring) die übelkeit bekomme ich immer kurz dannach wenn ich den Ring eingeführt habe..)
    Die Pille (hab schon etliche sorten probiert) hilft alles gar nicht da wird mir auch immer schlecht oder ich nehme übelst viel zu)

    Das sind jetzt die symptome + vermutungen wo ich habe..

    Ich hab echt angst mein grösster wunsch ist es einmal ein kind zu bekommen.. doch leider konnte mein freund und ich es nicht versuchen weil ich noch in der lehre bin.. die lehre dauert noch ein jahr ..

    was denkt ihr? Könnte das Endometriose sein?Was würdet ihr mir raten? ich hab angst falls ich noch kinder bekommen kann das jahr mir zum verhängnis wird..

    Mein Freund sagte schon falls es an der Zeit liegt dann geht der Kinderwunsch vor..

    Ausserdem dauert es noch fast 2 wochen bis ich zum speziallisten gehen kann…

    • igerhard sagt:

      Liebe Mandy,
      Das kann, muss aber keine Endometriose sein. Für mich haben diese Symptome nichts mit Endometriose zu tun. Da Sie den Nuvaring haben, haben Sie keinen Eisprung, sondern die Beschwerden in der 2. Phase hängen mit den Hormonen aus dem Ring zusammen, mit dem darin enthaltenen Gelbkörperhormon. Die Beschwerden entsprechen dann einem schweren prämenstruellen Syndrom (PMS). Sie können mal versuchen, Ihre Ernährung zu verbessern: viel Gemüse, Salat, kein Süßes, auch nicht in süßen Getränken oder als Alkohol, kein Fast Food, wenig Fleisch, Käse und andere Milchprodukte. Weitere Erklärungen hier: http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/die-plage-mit-den-tagen-pramenstruelles-syndrom-pms-und-blutungsstorungen/
      Wenn Sie das mal 3 Monate machen, dürften die Beschwerden viel besser werden oder auch ganz weggehen. Viel Glück!

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