Das Calcium-Paradox: Knochen morsch, Gefäße verkalkt

Wie ist es möglich, dass in den westlichen Ländern die Menschen gleichzeitig einerseits an calciumarmen Knochen und Osteoporose (Knochenschwund), andererseits an Gefäßverkalkung (Calciumphosphat-Ablagerungen) und calciumreichen Nierensteinen leiden? Dieses Phänomen ist auch als Calcium-Paradox bekannt. Tatsächlich weisen Menschen in den Ländern mit der höchsten Calciumaufnahme (überwiegend aus Milchprodukten als Calciumphosphat) am häufigsten Hüftfrakturen und Osteoporose auf. Hochdosierte Calciumtabletten sind auch keine Lösung: Sie erhöhen nur das Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall. Es scheint ganz so, dass das Calcium einfach nicht dort landet, wo es hin soll: in den Knochen. Ist das ein Irrtum der Natur oder eine Folge unserer Lebensweise? Erfahren Sie hier, wie Sie den „Irrtum der Natur“ ausbügeln können.

Klug mit Schwerhörigkeit und Hörhilfen umgehen

Leider höre ich immer wieder von Patienten (Frauen und Männern): „Jetzt habe ich schon so viele Hörgeräte ausprobiert, aber ich höre ohne immer noch viel besser! Außerdem will ich mich nicht an so ein Gerät gewöhnen, sonst höre ich eines Tages gar nichts mehr!“ Kommt Ihnen irgendwie bekannt vor?
Dann möchte ich Ihnen noch mal genau erklären, was passiert, wenn Sie nicht richtig hören können: die Schallwellen landen unvollständig am Hörnerv, der gibt die brüchige Information an übergeordnete Zentren im Gehirn weiter, das Gehirn kann damit nichts anfangen und verliert die Fähigkeit, Wörter zu erkennen, zu unterscheiden, den Sinn zu verstehen. Daher stammt der Ausdruck: „ich höre, aber ich verstehe nicht“. Mit Hörhilfen kann man das Gehirn regelmäßig stimulieren und damit die Unterscheidungsfähigkeit erhalten. Warten Sie zu lange ab, bis Sie sich an eine Hörhilfe trauen, dann hilft Ihnen das Gerät zwar dabei, besser zu hören, aber Sie werden es nicht mehr schaffen, zu verstehen!
Dabei wird oft unterschätzt, wie stark sich diese Technologie in den vergangenen 20 Jahren weiterentwickelt hat.

Cannabidiol (CBD), Wirkstoff aus Hanf, hilfreich bei Ängsten

Wenn uns Ängste vor gefährlichen Situationen schützen, sind sie sehr sinnvoll. Wenn sie aber ohne eine äußere Bedrohung auftreten, hemmen sie unsere Entfaltungsmöglichkeiten und reduzieren unsere Lebensqualität. Mittlerweile gibt es zahlreiche effektive Therapiestrategien zur Behandlung von Ängsten. Auch die Naturheilkunde hat da einiges zu bieten. Besonders vielversprechend ist ein Wirkstoff aus dem Hanf, das sogenannte Cannabidiol (CBD).
Praxis und Studien zeigen: Cannabidiol (CBD) wirkt angstlösend. Es beeinflusst die Aktivität bestimmter Hirnareale, die das Entstehen von Ängsten unterbinden. Zudem erleichtert CBD das Vergessen traumatischer Erlebnisse, die Ängste triggern können.
Cannabidiol (CBD), ist nicht rezeptpflichtig, wird gut vertragen, macht nicht süchtig. Besonders gut wirkt es, wenn andere Pflanzeninhaltsstoffe, die Terpene, gleichzeitig anwesend sind.

Alzheimer keine Chance geben

In den letzten Jahren hat die Wissenschaft gezeigt, dass Alzheimer eine Mangelkrankheit ist, verursacht durch eine moderne Lebensweise, die nicht mehr im Einklang mit unseren natürlichen Bedürfnissen steht. Die Mängel verhindern die natürliche Regeneration der Nervenzellen. Infolgedessen altern unsere Zellen vorzeitig, obwohl sie eigentlich auf lebenslange „Jugendlichkeit“ ausgelegt sind. Zudem hemmen sie das Wachstum des sogenannten Hippocampus. In ihm befindet sich unsere Gedächtniszentrale.
Die Folge: Anstatt lebenslang zu wachsen, schrumpft der Hippocampus. Damit wird die Kombination aus mangelhafter Regeneration und gestörtem Hippocampus-Wachstum zum Treiber der Alzheimer-Erkrankung.
Bei allen Wachstums- und Regenerationsvorgängen ─ und das gilt nicht nur bei uns Menschen ─ gilt das Gesetz des Minimums. Es besagt, dass es zu Störungen in der Entwicklung kommt und Krankheiten unvermeidlich werden, selbst oder gerade, wenn nur ein einziger (!) Faktor fehlt.
Während das Gesetz des Minimums einen ausgewogenen Lebensstil von uns einfordert, weist die Entwicklungsgeschichte uns darauf hin, welche Bereiche im Leben von Bedeutung sind und auf was es im Detail ankommt, damit wir unser genetisches Potential voll entfalten können.
Entscheidend dabei sind fünf Bereiche oder Säulen:

Immer wieder geht die Sonne auf

Seltsam oder nicht, ich habe mir Kinder gewünscht, seitdem ich selbst ein Kind war. Ich wollte sie ganz dringend, wollte einen dicken Bauch haben, die Gören zur Welt bringen, ihre Mutter sein. Meine Zukunft stand mir glasklar vor Augen, ich dachte: Im Jahr 2000 bist du verheiratet und hast zwei Blagen. Ich zweifelte keine Sekunde daran. Freute mich schon mal darauf. Und dann – bäm! – wurde daraus nichts. Das Jahr 2000 war längstens vorüber und ich Anfang 40, und noch immer weit und breit kein geeigneter Partner in Sicht, mit dem ich Kinder hätte haben können oder wollen. Das war ein Schlag auf die Zwölf, der mich in die Knie zwang. Mir dämmerte, dass ich die Kröte würde schlucken müssen: Du wirst wohl doch nicht Mutter werden … Sie hat fies geschmeckt, diese Kröte, und sie zu verdauen hat mich viel gekostet.

Osteoporose – Hilfe zur Selbsthilfe

Osteoporose ist eine Knochenkrankheit, bei der die Knochen an Festigkeit verlieren. Sie entwickelt sich meist langsam, schleichend und unbemerkt. Das Heimtückische an der Osteoporose ist, dass sie keine Schmerzen verursacht und oft erst wahrgenommen wird, wenn es zu einem Bruch kommt. Leider wird sie in den Jahren, in denen sie langsam, aber stetig entsteht, wenig beachtet und später als unvermeidliche Alterserscheinung hingenommen. Dabei gibt es wertvolle Möglichkeiten der Vorbeugung und Therapie: Ernährung, Bewegung, Nahrungsergänzung. Einige Übungen aus dem „Gesundheitsratgeber Osteoporose“ werden vorgestellt.