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Hashimoto- Thyreoiditis, Hilfe durch Homöopathie

Von | 5. März 2013 – 23:16 92 Kommentare 118.318 AufrufeDrucken

In meiner allgemeinmedizinisch- homöopathisch geführten Arztpraxis bin ich in den letzten Jahren immer öfter mit jüngeren Frauen konfrontiert, bei denen man im Alter von Anfang 20 bis Mitte 30 bereits eine Hashimoto- Thyreoiditis diagnostiziert hat.

Nicht selten tritt die Erkrankung nach einer oder mehrerer Schwangerschaften auf, aber auch bei Frauen ohne Kinder wird oft nach einer längeren Odyssee durch die Arztpraxen dieses Störungsbild diagnostiziert.

Was eine Hashimoto- Thyreoiditis ist, was sie für Symptome hat und wie man sie feststellt, können Sie in diesem Webmagazin nachlesen. Auch über die ganzheitliche Therapie der Hashimoto-Thyroiditis wurde schon berichtet. Ich möchte Ihnen in diesem Artikel aufzeigen, was Sie von der Homöopathie erwarten dürfen.

Konventionelle Therapie der Hashimoto- Thyreoiditis

Wenn keine sonstigen Auffälligkeiten seitens des hormonellen Systems bestehen, insbesondere keine Störungen des weiblichen Zyklus, werden die betroffenen Frauen mit dem Schilddrüsenhormon L-Thyroxin eingestellt und gleichzeitig zur Einnahme von Selen angehalten.

Die Dosisfindung bezieht die Normalisierung des TSH- Wertes und das Befinden der Patientin ein, viele Frauen brauchen eher geringe Dosen zwischen 50 und 75µg Thyroxin.

Feinschliff der Hormontherapie mit Homöopathie bei Hashimoto- Thyreoiditis

Was allerdings bei lege artis durchgeführter endokrinologischer Behandlung auffällt, dass die optimale Gabe von Schilddrüsenhormon nicht immer zu einer befriedigenden Verbesserung des Allgemeinzustandes, z. B. von Stimmung, Antrieb, Energie und anderen spezifischen Beschwerden führt.

Diese Frauen kommen dann nicht selten zum homöopathischen Arzt, der dann sozusagen den „Feinschliff“ der endokrinologischen Therapie vornehmen soll.

Hashimoto- Thyreoiditis, homöopathisches Beispiel aus der Praxis

Eine 24- jährige Patientin stellte sich in meiner Sprechstunde vor, nachdem bei ihr eine Hashimoto- Thyreoiditis mit hohen Autoantikörper- Spiegeln festgestellt wurde. Die medikamentöse Therapie bestand in der Gabe von 50µg Thyroxin und 200µg Selen.

Anamese

Es ging ihr nicht gut. Sie klagte über Müdigkeit, Abgeschlagenheit und ausgeprägte Darmbeschwerden, besonders nach dem Genuss von Milchprodukten und Getreide; das habe sie früher gar nicht gekannt.

Zur weiteren Anamnese ist zu erwähnen, dass beide Eltern der Patientin schon an der Schilddrüse operiert worden sind, beide wegen sehr großer Struma nodosa.

Befunde

Der Test auf Transglutaminase- Antikörper sowie der genetische Marker für Zöliakie waren negativ, die Schilddrüsenfunktion war normal, allerdings waren die Antikörper seit der Erstdiagnose weiter angestiegen und es bestand eine leichte Anämie bei normalem Ferritinwert.

Eine orientierende Untersuchung auf das Vorliegen von Nahrungsmittelunverträglichkeiten vom Typ IgG4 ergaben einer starke Milchunverträglichkeit sowie eine deutliche Unverträglichkeit von Getreide.

Therapie

Die junge Frau wurde hinsichtlich einer milch- und weitgehend glutenfreien Ernährung beraten. Homöopathisch bekam sie die Arznei Calcium silicata, die sich in meiner Praxis gerade beim Vorliegen einer Hashimoto- Thyreoiditis, gekoppelt mit Anämie, hohen Antikörperwerten und diesen auffallenden Unverträglichkeiten von Nahrungsmitteln sehr bewährt hat.

Verlauf

Nach einer Therapie von 6 Monaten stellte sich die Patientin wieder vor. Sie berichtete, dass es ihr viel besser ginge, die Müdigkeit sei verschwunden, die Darmbeschwerden nicht mehr vorhanden, obwohl sie immer mal wieder Milchprodukte und glutenhaltige Getreide gegessen hatte.

Die Kontrolle der Blutparameter ergab einen Abfall der Schilddrüsenantikörper und eine Normalisierung des roten Blutbildes.

Fazit

Das Ziel der homöopathischen Behandlung ist, die Selbstregulation des Körpers wiederherzustellen, das heißt in diesem Fall die Toleranz gegenüber Nahrungsmitteln und die Beeinflussung des Autoimmunprozesses der Schilddrüse.

Dazu müssen immer sehr tief greifende homöopathische Arzneimittel gegeben werden, die in der Lage sind, die Pathogenese des Falles inclusive der Krankheitsgeschichte der Herkunftsfamilie in seiner Dynamik abzubilden. Wir befinden uns hier in dem Bereich der so genannten einseitigen Krankheiten, die relativ symptomarm sind und für deren Behandlung uns bereits Dr. Samuel Hahnemann in seinem Organon klare Anweisungen gegeben hat.

Hashimoto- Thyreoiditis als Impffolge

Eine weitere Facette der Hashimoto- Thyreoiditis stellt ihr zeitnahes Auftreten nach Impfungen dar.

In meiner Praxis habe ich schon mehrere junge Mädchen behandelt, die etwa 4-5 Monate nach der Durchführung der ersten oder zweiten HPV- Impfung (Impfung gegen den Gebärmutterhalskrebs) die Symptome einer Schilddrüsenunterfunktion entwickelt haben. Jedesmal wurde die Diagnose einer Autoimmunthyreoiditis vom Typ Hashimoto gestellt.

Homöopathisch gesehen befinden wir uns im Bereich der Vakzinose, also der Impfkrankheit. Das Phänomen der Vakzinose ist schon seit Hahnemann bekannt und wurde in den folgenden Jahrhundertern besonders von Dr. John Henry Allen, Dr. James Compton Burnett und anderen homöopathischen Ärzten beschrieben.

Eines der Hauptarzneien für die Folgen von Impfungen ist bekanntlich Thuja occidentalis, hier sei besonders die Wirkung auf Autoimmunerkrankungen nach Impfungen erwähnt.

Dieses Medikament setze ich bei Übereinstimmung der Symptome bevorzugt bei Hashimoto- Thyreoiditis infolge Impfungen ein. Natürlich sind die Patientenzahlen in einer ärztlichen Einzelpraxis nicht repräsentativ. Ich habe allerdings bei einigen dieser Mädchen erreicht, dass der Autoimmunprozess unter Thuja zum Stillstand kam, bzw. trotz bestehender Autoantikörper sich die Schilddrüsenfunktion normalisierte und keine Hormongabe mehr erforderlich war.

Über die Autorin

Dr. med. Gabriele Tille, Jahrgang 1956, ist nach ihrem Medizinstudium und der klinischen Weiterbildung seit 26 Jahren niedergelassen als Fachärztin für Allgemeinmedizin und klassische Homöopathie. Seit 1994 Privatärztin in Oberursel mit den Schwerpunkten Homöopathie, Naturheilverfahren, Moderne Mayr – Medizin, Männergesundheit, Frauengesundheit, Ernährungsmedizin und Prävention. Angebot von Seminaren und Fortbildungen für Ärzte, Hebammen und Heilpraktiker.

Dr. med Gabriele Tille
Langwiesenweg 23 a
61440 Oberursel
Tel.: 06171-580901
E-Mail: privatpraxis@yahoo.de

Internet: http://www.naturheilverfahren-hessen.de
http://www.homoeopathie-ausbildungen.de/

Wenn Sie Erfahrungen mit Homöopathie haben, schreiben Sie doch einen Kommentar!

92 Kommentare »

  • Manuela sagt:

    Ich hätte gerne gewusst ob man Globulis durchgehend einnehmen kann , also ohne Pause?
    Danke
    M.Bister

  • Lizzy sagt:

    Liebe Netzwerk-Team, seit vielen Jahren leide ich unter Hashimoto. Ich nehme L Thyroxin 88. Ich bin 53 Jahre alt, habe zwei Kinder, bin selbstständig und hatte meine letzte Periode nach 6 Monaten Pause im Januar 2016 und dann im Juli 2016. Seither nicht mehr. Ich nehme kontinuierlich an Gewicht zu von vormals 62 KG auf jetzt 80 KG, was mich sehr stört. Und das trotz gesunder Ernährung. Sport mache ich zugegebenermaßen wenig. Mein Cholesterinspiegel ist seit einigen Jahren leicht erhöht, obwohl ich wenig Fett esse. Mein Diastolischer Blutwert ist hin und wieder erhöht und pendelt zwischen 70 und 96. Ich leide unter Herzklopfen, mein Puls ist seit Jahren erhöht. MIch war deshalb schon beim Kardiologen, ohne Befund. Er meinte, es käme vom Stress, den ich tatsächlich beruflich habe. Außerdem verzichte ich seit einem Jahr komplett auf Gluten und habe seit dem keine Magen-Darm-Probleme mehr. Vorher litt ich seit fast 10 Jahren unter permanentem Durchfall. Ich fühle mich oft müde, abgeschlagen, leicht depressiv, antriebslos und irgendwie leer. Dann habe ich oft auch Angst, in der Stadt Erledigungen zu machen, sage Kundentermine ab und möchte am liebsten allein zu Hause sein. An anderen Tagen geht es mir super und der Tag kann nicht turbulent genug sein. Meine Gewichtszunahme, gepaart mit der Antriebslosigkeit und dieser Achterbahn der Gefühle machen mir schon Gedanken und ich würde hier gerne von Ihnen einen Rat erhalten, wie ich meine Beschwerden homöopatisch besser in den Griff bekommen bzw. lindern kann.
    Vielen Dank im Voraus.

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Lizzy,
      Sie sind in den Wechseljahren und mit der nachlassenden Hormonproduktion verändert sich auch Ihr Stoffwechsel. Wahrscheinlich haben Sie auch eine leichte Störung im Zuckerstoffwechsel, sicher eine Östrogendominanz, und zu wenige Vitalstoffe. Nur mit Homöopathie können Sie das nicht „in den Griff“ bekommen. Lassen Sie sich von einem Arzt für Naturheilkunde beraten, der Ihnen gezielt beim Ausgleich Ihrer Ernährungsmängel helfen kann, machen Sie Sport, damit der Stoffwechsel wieder besser klappt und lassen Sie sich mal Beraten/coachen, damit Sie von Ihrem Stress-Level runterkommen. Nur Pille einwerfen ist nicht! Alles Gute!

      • Lizzy sagt:

        Vielen Dank für Ihre Nachricht. Das Coaching habe ich schon begonnen und kenne im Grunde die Stellschrauben. Das „nur Pillen einwerfen“ keine Lösung ist, weiß ich. Ich nehme keinerlei Pillen, sondern versuche mich und meinen Körper ganzheitlich zu betrachten, zu verstehen und gut zu behandeln.- Ich handele leider nicht immer aktiv genug. Ernährungstechnisch habe ich viel versucht, auch Bewegung in den Alltag zu bringen, Diäten, gesunde Kost, … Besuch von Spezialisten. Ich trete dennoch auf der Stelle. Seit Jahren. Den Aspekt der Östrogendominanz habe ich noch nicht beleuchtet, hatte aber Anfang des Jahres tatsächlich sehr erhöhte Werte. Seither nehme ich Progesteron-Creme (1 %), 1 x abends. Es hilft mir, denn wenn ich es nicht nehme, leide ich z. B. unter Hitzewallungen und schlafe noch schlechter. Dennoch nehme ich weiter zu, auch unter Diät nicht ab, bin ruhe- und kraftlos, habe diesen hohen Puls und fühle mich oft wie vorher beschrieben. Ich nehme meine Hormone gegen die Schilddrüsenunterfunktion, bin nach Meinung des Endrikronolgen gut eingstellt und dennoch … fühlt mein Körper sich nicht wohl. Ich suche schon seit längerem einen Arzt für Naturheilkunde, der mich ganzheitlich behandelt. Leider bisher ohne Erfolg. … Jetzt habe ich zwar eine Idee, was ich noch untersuchen lassen könnte, aber für die Umsetzung fehlt mir die Lösung. Nämlich ein Spezialist, der ganzheitlich meine Werte betrachtet und nicht nur einzelne Parameter. „Nur Pille“ war und ist nicht meine Idee. …

        • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

          Liebe Lizzy,
          Ich hätte noch drei Vermutungen/Vorschläge:
          für manche Frauen reicht L-Thyroxin nicht, weil sie nicht genug T4 in das aktive T3 umbauen können. Nochmal genaue Schilddrüsendiagnostik vom Labor Dr. Bayer in Stuttgart machen lassen. Dort können Sie sich auch beraten lassen, welche Vitalstoffe im Vollblut noch untersucht werden sollten, um mögliche Mangelerscheinungen zu beheben.
          Vitamin-D-Mangel kann alle Ihre Symptome verursachen, unbedingt messen lassen.
          Wenn der Zuckerstoffwechsel nicht ganz in Ordnung ist, hilft oft das Nahrungsergänzungsmittel Myo-Inositol. Die Frauen können leichter abnehmen und fühlen sich wohler.
          Bei diesen Gesellschaften finden Sie ganzheitlich arbeitende Therapeuten:
          Naturheilmagazin hat Namensliste für Ärzte und Therapeuten
          Natur und Medizin der Karl und Veronika Carstens Stiftung
          Ärztegesellschaft für Erfahrungsheilkunde e.V.
          Zentralverband der Ärzte für Naturheilverfahren und Regulationsmedizin e.V.
          Viel Erfolg!

          • Heidemarie sagt:

            Ich habe auch Hashimoto. Meine Ärztin hat mir erklärt, dass Hashimoto häufig mit eine Kryptopyrolurie zusammen auftritt (der Körper kann dabei Zink aus der Nahrung nicht aufnehmen.) Die Kryptopyrolurie kann durch einen Bluttest festgestellt werden. Seitdem ich „Kryptopyrol“ – zählt allerdings als Nahrungsergänzungsmittel – nehme, geht es mir wesentlich besser.

  • Cathy sagt:

    Sehr informative Seite!
    Anfang 2014 wurde bei mir eine Schilddrüsenunterfunktion festgestellt, nachdem ich aufgrund stetiger Gewichtszunahme und keiner -abnahme mehr zum Arzt gegangen bin. Eine zeitlang wurde dann mit der Dosierung von L-Thyroxin Natrium getestet. Ich war bereits auf 100mg angekommen. Nachdem ich dann bei einem Radiologen war, wurde es als Thyreoiditis festgestellt und die Dosierung auf 75mg wieder herabgesenkt. Gleichzeitig wurde ein Vitamin D Mangel festgestellt, gegen die ich jetzt auch Tabletten nehme. Trotz der regelmäßigen Einnahme der Tabletten, gesunder Ernährung und regelmäßigen Sport nehme ich kaum ab – eher noch weiter zu. Außerdem plagt mich die Müdigkeit.
    Mein Hausarzt weiß auch nicht mehr weiter. Kann ich noch was tun und wenn ja was?
    Liebe Grüße

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Cathy,
      Sie sollten bei einem Endokrinologen die übrigen Hormonachsen abklären lassen. Wie ist der Zuckerstoffwechsel? Gibt es noch andere Mangelerscheinungen? Am besten einen Arzt für Naturheilkunde suchen, der mitbehandeln kann. Alles Gute!

  • mama sagt:

    Hallo, ich bin 47 Jahre alt und bei mir wurde vor ca.1 1\2 Jahren Hashimoto diagnostiziert . Angefangen bin ich mit L-Thyroxin 50mg mittlerweile bin ich bei 100mg angelangt. Ich habe innerhalb eines Jahres 2 Kleidergrößen zugelegt. Ich bekomme immer nur zu hören, Kleidergrößen 38 wäre doch vollkommen ok. Ich bin aber total unglücklich und weiß mir mittlerweile keinen Rat mehr. Das kann doch nicht so weiter gehen.

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Mama,
      wahrscheinlich arbeiten auch andere Hormone nicht richtig. Lassen Sie von einem Endokrinologen auch die anderen Hormone untersuchen. Und was ebenfalls wichtig ist: gehen Sie zu einem Arzt für Naturheilkunde, der Ihnen ganzheitlich helfen kann und die Ursache von Hashimoto herausfinden kann. Alles Gute.

  • Bärbel sagt:

    Vielen Dank für die informative Seite als Medizinerin.
    Ich kenne Leute, die wegen einer Hashimoto-Thyreoitis mit UF sehr lange hochdosierte Schilddrüsenhormone nahmen. Nach dem Absetzen waren die Schilddrüsenwerte ebenfalls normal, es fiel bei den Blutuntersuchungen nicht einmal auf, dass die Hormone abgesetzt wurden. Wie kann das sein? Ist es ein Risiko diese abzusetzen, obwohl die Werte dann normal sind danach? ( also keine Unterfunktion)
    Können Antikörper auch etwas anderes aussagen?
    Halten Sie Radioaktivität auch für einen möglichen Auslöser für HM?
    Danke für eine evtl. Rückmeldung.

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Bärbel,
      eine Hashimoto Thyroiditis kann natürlich so leicht verlaufen, dass viel gesundes Schilddrüsengewebe übrigbleibt. Gute Hinweise gibt oft der SD-US. Wenn der Verdacht auf eine leichte Erkrankung besteht, bzw. wenn durch ganzheitliche Therapien eine Verbesserung der Gesamtsituation erreicht werden konnte, kann man versuchen, die Schilddrüsenhormone abzusetzen. Bzgl. Radioaktivität und Hashimoto kann ich Ihnen nichts sagen. Viele Grüße

  • Zwiza sagt:

    Sehr geehrte Frau Gerhard,

    Ich war vor sieben Jahren diagnosticiert mit Hashimoto. Seit vier Jahren nehme ich L-Thyroxin Tabletten wegen meine Schilddrüseunterfunktion. Bis jetzt habe ich 75ug genommen, die haben aber meine Dose in September auf 100ug erhöht. Die Werte sind jetzt im normalen Bereich.

    Vor sieben Jahren habe ich aber auch knapp 20kg zugenommen. Ich habe schon viel ausprobiert, esse sehr kontroliert und mache sport. Ich kann machen alles aber mein Gewicht bleibt gleich. Ich bin auch noch müde, habe brüchige Nägel und habe schon seit Jahren Akne die nicht weg wollen. Alles ist sehr frustrierend weil ich mich trotz Medikamenten mich nicht besser fühle.

    Können Sie mir vielleicht sagen was ich noch machen kann? Wenn ich zum Arzt gehe, was soll ich noch kontrolieren? Ich hoffe sehr das Sie mir weiter helfen können.

    Herzlichen Dank!

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      liebe Zwiza,
      Ihr Zuckerstoffwechsel könnte nicht ganz in Ordnung sein. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt mal über Myo-Inositol (Clavella). Das bekommt vielen Frauen in Ihrer Situation sehr gut und sie nehmen darunter auch ab. Brüchige Nägel und Akne könnten Hinweise auf einen Mineralstoff- und Vitaminmangel sein, bspw. Magnesium, Zink, Calcium, Selen, Vitamin D. Meistens steckt dahinter, dass der Darm geschädigt ist und die wichtigen Vitalstoffe nicht richtig aufnehmen kann. Wäre kein Wunder, denn auch der Hashimoto als Erkrankung des Immunsystems hängt mit dem Darm zusammen. Sie sehen, es ist nicht ganz einfach. Sie sollten sich einen Arzt für Naturheilkunde suchen, der sich ein genaues Bild von Ihnen machen und Sie gezielt behandeln kann. Alles Gute!

  • Verena sagt:

    Sehr geehrte Frau Gerhard,

    Vielen Dank für ihren Bericht aus ihrer Praxis!

    Wie schön dass es Ärzt/innen wie Sie gibt die einen Weg zur Heilung zeigen und nicht zur lebenslangen Tablettenabhängigkeit.

    Ich bin 47 jahre alt , Mutter von 4 Kindern und vor wenigen Jahren an Hashimoto erkrankt. Ich nehme Levothyrox 75.

    Seit 2 Jahren hat sich mein Zustand kontinuierlich verschlechtert indem ich sehr starke Verstopfung, Antriebslosigkeit, Muedigkeit und Depression bekommen habe, und auch zwei Fehlgeburten (die natürlich altersbedingt sein könnten).

    Vor nur wenigen Wochen habe ich auf Youtube einen Bericht einer Ärztin gehört die selber an Hashimoto erkrankt ist,
    und wie sie es vollkommen auskuriert hat bei Allahs Gnade
    (ich bin Muslima und glaube dass einzig Der, Der uns erschaffen hat es in der Hand hat uns zu heilen, oder auch nicht).

    Die Behandlung zielt darauf die Entzündung einzudämmen: Allergene auszuschliessen, also auf jeden Fall glutenfrei zu essen , eventuell auch ohne Milchprodukte, für genügend Schlaf zu sorgen und vor allem sehr, sehr viel Obst und Gemuese zu sich zu nehmen (möglichst ohne Pestiziden!), am besten in Form von frisch gemachten Säften damit man es leichter verdauen kann, und so mit Hilfe der vielen Mineralien und Vitamine wieder regenerieren kann.
    Auch Umschläge mit Rizinusöl werden empfohlen.
    Ich moechte jedem Hashimotoerkrankten bzw jedem Arzt ans Herz legen (neben Bittgebeten) diesen Bericht zu hören, nur leider ist es in französisch…

    https://www.youtube.com/watch?v=tJ2mk3ZolFU

    ich habe angefangen die Ratschläge umzusetzen und schon nach ca 3-4 Wochen geht es mir unvergleichbar besser, Allah sei Dank!
    Der Verzicht auf Gluten war am schnellsten positiv zu spüren, schon wenige Tage bei der Ernährungsumstellung die ich Stück für Stück vorgenommen habe (drastische Einschränkung von Zucker und vollkommenens Vermeiden von allem industriell gefertigtem und Sojaprodukten, Achtung: in manchen Pflanzenölen ist Soja welches auch noch genmanipuliert ist!)

    Es ist mir inzwischen klar dass die Störung des Darmes , das sogenannte „leaky gut syndrom“, sowie aber auch psychische und körperliche Überanstrengung fuer diese Krankheit asuschlaggebend sind.
    Eine beulenartige Entzündung meiner Schilddrüse die ich äusserlich spüren konnte sowie Beschwerden beim Schlucken sind vollkommen verschwunden!
    Nun möchte ich meiner Schilddrüse helfen sich wieder zu regenerieren und würde gerne das homöopathische Mittel anwenden welches Sie geraten haben, da meine Beschwerden eigntlich gleich sind/waren wie die ihrer Patientin,
    mit dem einzigen Unterschied dass meine Eltern nie an der Schilddrüse operiert wurden und so viel ich weiss auch keine Beschwerden hatten.

    Ich wohne im Ausland und kann deshalb nicht zu einem Heilpratiker, um mich persönlich beraten zu lassen. Ich hoffe mir das Mittel schicken zu lassen oder im Urlaub zu besorgen,
    denken Sie für mich wäre auch die Dosis 2×2 Tropfen pro Woche in Ordnung?
    Was kann ich noch tun damit sich das zerstörte Schilddüsengewebe wieder regeneriert?

    Vielen herzlichen Dank und ein schönes Wochenende und Gesundheit wünscht Ihnen

    Verena

    • Verena sagt:

      Sehr geehrte Frau Dr Gerhard,
      Erst mal vielen Dank dass soe mein Kommentar freigeschaltet haben.
      Ich wuerde mich sehr ueber eine Antwort auf meine Frage freuen. Ich wuerde sie gerne sogar noch was fragen, wie ist es mit Phytolacca, ich habe gelesen dass es bei Autoimmunkrankheiten eingesetzt wird, waer das was fuer uns Hashis? Und wenn ja welche Dosis? Vielen Dank und eine schoene Woche. Verena

  • Side sagt:

    Sehr geehrte Frau Gerhard,

    Nachdem ich hier einige Beiträge gelesen habe, wende ich mich nun auch an Sie. Ich bin 25 Jahre alt. Vor 3 Jahren wurde mir eine verknotete Zyste in der Schilddrüse diagnostiziert. Im Anschluss habe ich direkt die Pille abgesetzt. Es ging mir damit auch psychisch besser als zuvor, aber ich hatte aufeinmal verstärkten Haarausfall. Nach ca einem Jahr bekam ich schluckbeschwerden, ging allerdings nicht zum Arzt. Ich glaube, diese gingen nach einer Weile von alleine wieder weg. Nun habe ich im September zur Sicherheit nochmal die pille danach genommen- seit dem haben die schluckbeschwerden wieder angefangen. Im Februar ging ich (nach einer Kontrolle im Dezember) aufgrund eines Drückens wieder zum Arzt. Daraufhin riet man mir zur op, da das Gewebe um die Zyste kalt sei… Als ich zum Endokrinologen in der Uniklinik ging sagte dieser mir etwas völlig anderes- der Knoten sei nicht auffällig und man würde in meinem Fall erst mal nicht operieren. Nun ist es so, dass ich langsam dahinter gekommen bin, dass meine schluckbeschwerden wohl mit der Schilddrüse Zusammenhängen könnten… Meine Blutwerte sowie Sonographie sind unauffällig (bis auf die Zyste) aber ich habe außerdem sehr trockene Haut, spannungskopfschmerzen, nackenschmerzen und bin psychisch auch nicht gerade belastbar… Irgendetwas stimmt offensichtlich nicht, aber da meine Werte in Ordnung sind, wird nichts gemacht. Ich weiß nun nicht, wie ich weiterverfahren soll und hoffe, dass sie mir evtl sagen könnten, wie ich rausfinde, was mit mir los ist?
    Freundlich Grüße, Side

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Side,
      Finger weg von der Schilddrüse! Seien Sie froh, dass Sie einen Arzt getroffen haben, der auch zurückhaltend mit einer OP bei lediglich einer Cyste ist. Suchen Sie sich einen Arzt für Naturheilkunde und Homöopathie, der Sie ganzheitlich behandeln kann, und optimieren Sie Ihre Ernährung. Gute Besserung!

  • Nako sagt:

    Lieben Dank für die schnelle Antwort!
    Welche Einzelmittel empfehlen Sie?

  • Nako sagt:

    Seht geehrte Frau Gerhard,

    Einen Monat nach ersten HVP Impfung begann meine Libido vollständig zu verschwinden. Das ist jetzt über zwei Jahre her. 1 Jahr nach der Impfung (ich habe nur 2 von 3 Impfungen) wurde aus diesem Grund die Schilddrüse überprüft: Hashimoto mit ganz leicht erhöhten Antikörper. Ich nehme aber keine Medikamente.
    Ich weiß nicht was ich machen soll.
    Zum Thema Libidoverlust sagte die Frauenärztin dass das einfach so ist und ich das akzeptieren soll. Sie hat eine normale Routineuntersuchung gemacht. Sie sagte bei mir ist alles gut weil ich meine Tage regelmäßig bekomme.
    Ein anderer Arzt wollte mir L Thyroxin verschreiben. Ich wollte aber nicht.
    Was empfehlen Sie mir.

    Vielen Dank im voraus für Ihre Antwort
    Nako

  • Haus sagt:

    Sehr geehrte Frau Dr. Gerhard,

    bei mir wurde Hashimoto diagnostiziert und ich kann jetzt ganz gut damit leben.Auch mein Mann hat eine Autoimmunerkrankung. Nun treten bei unsere Teenager-Tochter seit ca. 9 Monaten u.a. extremen und plötzlichen Bauchschmerzen manchmal mit Durchfall verbunden, Blähbauch und Gewichtszunahme auf.Besonders nach der Einnahme von Milchprodukte, Fett und Zucker treten ist dieses der Fall.Ein allgemeiner Bluttest wurde veranlasst und soll unauffällig sein.Unsere Hausärztin scheint auch nicht mehr weiter zu wissen. Welche Schritte können wir veranlassen, um die Ursache abzuklären und unserer Tochter zu helfen?

    Herzlichst
    Haus

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Haus,
      da sollten Sie sich alle drei mal durchuntersuchen lassen, was mit Ihren Immunsystemen los ist: Umweltbelastungen, bspw. Schwermetalle? Elektrosmog? Fehlernährung? Stress? Aber am wichtigsten ist jetzt die schnelle Hilfe für Ihre Tochter.
      In diesem Artikel: „Der Darm denkt mit“ beschreibt der Arzt Runow, was unseren Darm durcheinanderbringen kann und wie man ihm helfen kann.
      Auch in diesem Artikel:“Chronisch krank, gereizter Darm“ finden Sie Anregungen und Adressen, wie Sie weiter vorgehen können.
      Alles Gute! Und seien Sie sicher, Sie können alle drei wieder sehr viel besser werden!

  • Lidwina sagt:

    Hallo Frau Dr. Gerhard,
    ich bin schon 62 Jahre und habe mit schwanger werden keine Probleme mehr. Im Oktober 2014 wurde bei mir Hashimoto festgestellt und ich sollte L-Thyroxin 50 einnehmen. Nach ca 2 Wochen haben ich wegen einer Blasenentzündung Ciprofloxacin bekommen und nach 3 Tabletten schlimme Depressionen mit suiziedgedanken, Herzrhythmusstörungen ( Aussetzern, herzrasen und Herzstolpern). Ich habe das Cipro bis zu Ende einnehmen sollen und es auch mit gemischten Gefühlen gemacht, die Beschwerden wurden immer schlimmer. Ich bekamm antidepressiva, die nichts brachten, wurde dann auf Johanneskraut umgestellt, kann die nicht so gut vertragen, (Hautausschlag). Meine Ärztin hat das L- Thyroxin auf 25 reduziert und dann auf 12,5 und jetzt auf 6, 25. Ich bin ganz verzweifelt, kann dieses L-Thyroxin nicht mehr nehmen. Ich nehme es nun seit 3 Tagen garnicht mehr und es geht mir besser, allerdings kommen dann die Antriebsschwäche wieder und die Müdigkeit, die Symtome der Unterfunktion. Vielleicht sollte ich erwähnen, dass ich mit 32 schon mal eine leichte Unterfunktion hatte und 49 dann eine Überfunktion, die homöopatisch ausgeheilt wurde, es blieb nur ein kleiner kalter Knoten. Ich habe auch schon zu Weihnachten mal das L-Thyroxin abgesetzt und auch da ging es mir besser. Was würden Sie mir raten.

    Herzlichen Dank
    Lidwina

  • Sunshine sagt:

    Hallo,
    ich finde die Berichte und Antworten dieser Seite höchst interessant und werde nun in den nächsten Tagen mal zu einer Hormon Spiegel Untersuchung zum FA gehen. Kurz zu meiner Vorgeschichte:
    Ich habe nach einer unbeschwerten Schwangerschaft und normalen Entbindung mit 32 Jahren meine Tochter zur Welt gebracht. Während der Schwangerschaft war ich sportlich und bis zum Mutterschutz beruflich aktiv. Insgesamt hatte ich auch nur 6-8 Kg zugenommen (nach Entbindung nur noch 2Kg mehr) und meine Werte waren, bis auf den Eisenwert, gut. Ein knapp halbes Jahr nach der Entbindung zeigten sich bei mir zunehmend Symthome wie Kraftlosigkeit, Antriebslosigkeit und eine Gewichtszunahme, die ich anfangs auf den Umzugsstress, auf das Stillen sowie die schlaflosen Nächte geschoben habe…bis ich dann beim Arzt beim Blutcheck war: Der TSH-Wert lag bei 293 …weitere Untersuchung beim Nuklearmediziner ergab die Hashimoto Diagnose. Ich wurde auf L-Throxin 100 eingestellt…das ist jetzt etwa 8-10 Monate her. Laut letzter Untersuchung Anfang Dez. lag der TSH Wert nun bei 1.6. FT3 bei 3.0 und FT4 bei 1.26. Da der TPO Wert noch sehr hoch lag (> 1300), wurde mir Selen empfohlen. Seit Weihnachten nehme ich 200er Selen ein und meine, dass sich innerhalb weniger Wochen mein Körper zeitweise fitter gefühlt hat.
    Jetzt zu meinen Fragen:
    Kann man eine Hashimoto nach Schwangerschaft in dieser Ausprägung heilen ?
    Bin ich auf das L- Thyroxin jetzt angewiesen?
    Welcher Zusammenhang besteht zwischen Gelenk und Gliederschmerzen und dieser Erkrankung?
    Worauf muss ich jetzt achten, wenn ich erneut schwanger werden möchte (außer Ergänzungsvitaminpräparate und niedriger TSH) ?
    Worauf sollte ich den FA hinweisen?
    Wie hoch ist das Risiko eines SS Abbruchs ?

    Herzlichen Dank
    Sunshine

  • Mine sagt:

    Guten Tag nochmals,

    ich meinte natürlich Calcium Silicum. Was ich noch loswerden wollte, ist ein Dankeschön für diese Seite, damit ich wenigstens etwas den künftigen Weg erkennen kann. Nachdem Arzt mir sagt, „Sie wissen bestimmt schon, dass sie Hashimoto haben“ sollte ich mich „nicht so anstellen“. Nach seiner Schilderung musste ich bloß warten, bis sich in der Schilddrüse entweder die knoten bilden und sie entfernt wird, oder dass sie von selbst zerstört wird, auf jeden Fall abwarten und nichts tun!, bis sich die TSH -Werte soweit verschlechtert haben, dass ich lebenslange Hormotherapie brauche. Da frage ich mich, im welchen Jahrhundert wir leben…
    Ich möchte nicht warten, bis sich meine Schilddrüse von selbst zerstört! Und ich glaube, nicht Alles kann man schulmedizinisch erklären und behandeln. Dazu denke ich oft, ich wurde vor kurzem vor einer Frau verflucht, die mir gewünscht hatte, „im Leben nur zu leiden, so wie sie leidet“. Sie hatte Hashimoto.
    Danke nochmals, dass Sie meine wirren Kommentare gelesen haben.
    Machen Sie einfach weiter, Sie helfen den Menschen wie mir.
    Mit einem lieben Gruß,

    Mine

  • Mine sagt:

    Liebe Frau Doktor,
    Vielen Dank für die schnelle Antwort!
    nein, ich habe keine Amalgam-Füllungen und auch eine Umweltbelastung liegt wohl kaum vor. Aus Ihrer Antwort lese ich heraus, dass ich mir schnell einen ganzheitlich agierenden Arzt suchen muss, ich wohne in Düsseldorf, vielleicht werde ich mithilfe Ihrer Links Glück haben.
    Als ich den Bluttest machte, erfuhr ich gerade von der missed Abortion und war einfach am Boden zerstört. Mich wundert, dass die anderen Werte i.O. waren (Leukozythen und MCV leicht erhöht).
    Können Sie mir sagen, ob meine „selbstnachrecherchierte Therapie“ korrekt ist?
    Ich nehme Cefasel 200 täglich, Vit. B12, Vit D3 und Calcium Carbonicum LM 6 2×2 Woche, wie ich bei Ihnen gelesen hatte. Ich hatte bisher körperlich weder Verbesserung, noch Verschlechterung gespürt, mir geht einfach seelisch sehr schlecht, da mir morgen eine Ausschabung bevorsteht. Können Sie mir auch ein Heilmittel nennen, damit man sich von diesem Eingriff schneller erholt? Ich möchte die drei Monate leider nicht abwarten, da eine erneute Schwangeschaft wird mir als Einzige etwas Beruhigung bringen. Außerdem glaube ich nicht, dass es bei uns so schnell klappt, da wir davor über ein Jahr gebraucht hatten.
    Ich danke Ihnen, Sie haben mir sehr geholfen.
    Ihre Mine

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Mine,
      Jetzt schalten Sie aber mal etwas runter! Sie erhöhen Ihr Risiko für eine neue Fehlgeburt, wenn Sie zu früh nach der Ausschabung, die ja die Gebärmutter reizt und stört, schwanger werden wollen. Dann kann der neue Embryo in so einer noch „entzündeten“ Schleimhaut nicht richtig wachsen. Lassen Sie sich besser durch eine gezielte, individuelle homöopathische Behandlung beruhigen! Viel Glück!

  • Mine sagt:

    Liebe Fr. Dr. Gerhard,
    in meiner Verzweiflung gab mir Ihre Seite ein Fünkchen Hoffnung.
    Nachdem ich nach Absetzen der Pille in ein hormonelles Disaster rutschte (PCO-Verdacht wurde nicht bestätigt, lediglich sehr leicht erhöhrtes Prolaktin (28 ggü. vom 24 (Referenzwert) und ein Jahr lang brauchte, um endlich schwanger zu werden, lagen die Träume wieder Brach, als ich vor kurzem Ergebnisse bekam: bei der 8 SSW 1 missed abortion und ein abortives Ei. Dazu stieg bei mir plötzlich MAK auf 900 und ich wurde plötzlich Hashimoto-krank. Dazu soll gesagt werden, dass die restlichen Werte i.O. sind (FT3 bei 2.5, FT4 vbei 1.2 und TSH bei 1.23) Genau vor der Schwangerschaft, also zwei Monate her, waren alle Werte absolut normal!Symptome hatte ich bisher gar keine, keinerlei Unverträglichkeiten, ein starkes Immunsystem, gute Verdauung, us.w. Genetische Veranlagungen habe ich keine, ich habe mich lebenlang (bin 31) gesund ernährt, bin nicht übergewichtig und habe keinerlei Umweltbelastungsfaktoren. Ich bin auch in einer eher naturgebundenen Gesellschaft aufgewachsen, nicht in der „westlichen Welt“, die schon mal als ein Risikofaktor gilt. Ich habe auch kaum Stress im Leben und war schon immer optimistisch. Nun weiß ich nicht weiter und bin nur deprimiert und verloren.
    Mir wurde keine Therapie empfohlen, nur suggerriert, es würde schwierig werden, schwanger zu werden und dann auch erfolgreich austzutragen.

    Meine Frage: stimmt es tatsächlich, dass ich noch die Krankheit heilen kann, da sie nur in sehr frühen Stadium ist und das ich das durch Naturheilverfahren machen kann?
    Ich habe nun aus eigener Faust angefangen, Selen 200 zu nehmen und werde auch Calcium silicum LM 6 ausprobieren. Können sie mir ein Rat geben, damit mein Kinderwunsch in die Erfüllung geht?
    Danke im Voraus!

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Mine,
      jetzt lassen Sie sich nur nicht verrückt machen! Klar, kann man die Krankheit, die bisher ja nur ein Laborwert ist!!, heilen. Haben Sie Amalgamfüllungen in den Zähnen? Dann bekommen nämlich manche Frauen einen Prolaktinanstieg. Lassen Sie auf jeden Fall auch 25-OH-Vitamin D bestimmen, damit Sie wissen, ob auch ein Vitamin-D-Mangel besteht. Viele Frauen haben nach einer missed abortion eine völlig normale Schwangerschaft. Eine homöopathische Therapie kann Sie dabei sicher sinnvoll unterstützen. aber ehe Sie einen erneuten Schwangerschaftsversuch machen, sollten Sie 3 Monate abwarten, bis Sie sich erholt haben.
      Viel Glück!

  • Benni sagt:

    Hallo Frau Dr. Gerhard,

    nach einer mehrjährigen Odyssee bei den Ärtzen und auf mein Dringen hin, die Antikörper zu testen (ich musste meinen Hausarzt regelrecht überreden) wurde bei mir vor drei Wochen Hashimoto diagnostiziert.
    Ich bekam L Tyroxin verabreicht, anfangs eine halbe 50er und jetzt eine ganze.
    Leider hat mir mein Arzt keine weiteren Tips gegeben, wie ich mich weiterhin verhalten soll, was ich gegen die Muskelschmerzen, Rippenschmerzen……….. machen kann.
    Ich fühle mich im moment ein wenig verlassen :-(

    Liebe Grüße
    Benni

  • Rosenblatt sagt:

    Liebe Fr. Dr. Gerhard,
    danke für Ihre Antwort. Da gebe ich Ihnen Recht und genau das ist ja das Problem, es ist ein heilloses Durcheinander, das für mich als „unwissender Patient“ sehr viel Verunsicherung auslöst, da eben jeder etwas anderes sagt.
    Inzwischen habe ich glücklicherweise einen Arzt für Naturheilkunde in München gefunden, der sich auf Schilddrüsenerkrankungen spezialisiert hat. In meiner Nähe findet sich so ein Arzt leider nicht.
    Danke für Ihre wertvollen Ratschläge, die ich dankend annehme. (Progesteron habe ich übrigens in der letzten Schwangerschaft ab der 5. Woche genommen.)
    Herzliche Grüße

  • Rosenblatt sagt:

    Liebe Frau Dr. Gerhard,
    leider hat meine Schwangerschaft in der 10. Woche mit einer nicht vorhandenen Fruchtanlage geendet. Das wäre inzwischen die 3. Fehlgeburt als Missed Abort.
    Im Februar diesen Jahres wurde bei mir Hashimoto diagnostiziert (TPO-AK bei 163, damals war das TSH bei 53, im März TSH ohne Medikamente dann bei 3. Mein aktueller Internist meinte daraufhin, dass der hohe Wert im Februar nicht stimmen könne, jedoch hat das Labor ihm diesen Wert nochmals als korrekt bestätigt).
    Das Ultraschallbild meiner Schilddrüse im März ergab „ein recht kleines Schilddrüsenvolumen“, jedoch nach meinem Internisten nicht ungewöhnlich für meine Statur (158cm, 54kg). Es waren zwar Entzündungszeichen zu sehen, jedoch kein zerstörtes Schilddrüsengewebe. Auf die Funktion sei nicht eingeschränkt. Die Diagnose lautete „kaum aktive Immun-Thyreoiditis“.
    Seit Ende März nehme ich, aufgrund des Kinderwunschs, L-Thyroxin (erst 50, seit Juni 75). Allerdings untersucht mein Internist ausschließlich das TSH, keine weiteren Werte. Er meint, ausschlaggebend ist ausschließlich die Entwicklung des TSH. Von Selen hat er mir, ohne den Selen-Spiegel zu messen, abgeraten, da er darin keinen Sinn sieht. Mein vorheriger Internist hat mir 100ug Selen/Tag empfohlen… momentan nehme ich kein Selen.
    Schwanger wurde ich gleich im 1. Zyklus, jedoch leider mit dem genannten Ergebnis.
    Nun steht wieder eine Kontrolle der Werte an (letzte Kontrolle war die im Mai). Können Sie mir sagen, auf welche Werte ich bestehen soll?
    Meine Gynäkologin bezweifelt aufgrund meiner Statur, der Tatsache, dass ich so schnell schwanger geworden bin und weder unter Gewichtszunahme noch an anderen erkennbaren Symptomen leide, dass die Werte im Februar tatsächlich korrekt waren und ich „nur“ eine Entzündung der Schilddrüse, jedoch keine Hashimoto-Thyreoiditis hatte/habe.
    Allerdings werden ja die Antikörper nicht mehr gemessen, wenn diese einmal bestätigt wurden und die Hashimoto als gegeben hingenommen (so mein Internist).
    Da jeder eine andere Meinung und Vermutung hat: was empfehlen Sie mir als nächsten Schritt? Welche Möglichkeiten habe ich, bei meinem Arzt Untersuchungen einzufordern und welche machen tatsächlich Sinn bzw. soll/kann ich mich zu einem Spezialisten überweisen lassen?
    Da der Kinderwunsch weiterhin besteht, die Unsicherheit, nicht zu wissen, was genau eigentlich mit meiner Schilddrüse stimmt oder eben nicht stimmt mich sehr verwirrt, wünsche ich mir dringend kompetenten Rat.
    Vielen Dank für Ihre Rückmeldung.

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Rosenblatt,
      bei dem Durcheinander von Werten und Nichtwerten, Meinungen und Gegenmeinungen kann ich schwer einen vernünftigen Rat geben. Nehmen Sie doch einfach 100ug Selen/Tag weiter, lassen Sie 25-OH-Vitamin D bestimmen (es sollte hochnormal sein) und nehmen Sie in der nächsten Schwangerschaft unbedingt Progesteron ab Beginn der Schwangerschaft bis zur 12. SSW ein. Checken Sie vorher mögliche Umweltbelastungen ab, wie bspw. Amalgamfüllungen, Elektrosmog, Pestizide. Lassen Sie von einem Arzt für Naturheilkunde klären, woran es liegen könnte, dass Ihr Immunsystem überschießend reagiert. Viel Glück!

  • Kathrinchen sagt:

    Hallo,
    Ich habe Probleme beim Luft holen. Aber nicht direkt mit der Lunge. Die ist frei, und soweit in Ordnung. (Laufen, wandern kann ich ohne Probleme. ) Ich habe das Gefühl nicht richtig tief einatmen zu können.. Flach Atmen ist ok aber tiefes einatmen klappt nur beim 3. oder4. Versuch. Als wenn mein Hals nicht mehr Luft durch lässt. Wenn ich gähnen kann, funktioniert es. Im Hals selber fühlt sich allerdings nichts verändert an. Habe keine schluckbeschwerden, keinen Kloß im Hals, nichts ungewöhnliches. Die Beschwerden treten Intervall mäßig auf. Sind nicht durchgehend. Aber nach welchem Prinzip, hab ich noch nicht heraus gefunden. Wohl eher, wenn ich zur Ruhe komme.

    Kann das mit der Schilddrüse zusammen hängen?
    Ausgelaugt, antriebslos, manchmal aggressiv bin ich schon lange.. Und habe in 4 jähren gute 10 kg zugenommen..
    Wissen Sie Rat???
    Mit freundlichen Grüßen

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Kathrinchen,
      Ihre Beschwerden haben höchstwahrscheinlich nichts mit der Schilddrüse zu tun, sondern mit einer zu starken Anspannung/Verspannung. Ernährungsumstellung, Darmbehandlung und klassische Homöopathie werden Ihnen sicher helfen können. Alles Gute!

  • Neas sagt:

    Hallo Frau Dr. Gerhard,

    ich habe Hashimoto (nehme L-Thyrox 50), Progesteronmangel (ich nehme eine Progesteroncreme), Vitamin D-Mangel (habe es hochdosiert genommen und nehme jetzt eine Erhaltungsdosis), Vit. B12-Mangel und Folsäuremangel (Aufbauspritze bekommen), esse keinen Weizen (bekomme davon Depressionen), trinke keine Kuhmilch. Leider habe ich seit 4 Jahren eine Fructose- und Histaminintoleranz (Symptome: Migräne und Nackenverspannungen). Alles ist dadurch besser geworden.
    Seit einem Jahr habe ich jedoch Ohrensausen, Sehstörungen und Empfindungsstörungen an den Außenseiten der Arme und Beine. Neurologisch ist alles okay, Reflexe funktionieren, aber ich habe eine Anämie (ich glaube, aufgrund der eingeschränkten Ernährung).
    Ich war gerade im Labor zur Selenwertbestimmung und B1, B2 und B6. Die Ergebnisse habe ich noch nicht.
    Jetzt hatte ich hier auf den Seiten gelesen, dass Calcium Silicata helfen könnte, die Symptome zu lindern/zu beseitigen.
    Was meinen Sie? Wäre es einen Versuch wert?
    Vielen Dank und viele Grüße

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Neas,
      Calcium silicatum ist ein homöopathisches Mittel, das ich nie auf gut Glück geben würde. Suchen Sie sich einen Arzt für Klassische Homöopathie, der für Sie das passende Mittel findet und Sie homöopathisch begleiten kann. Ihr Krankheitsbild ist viel zu komplex, als dass man einfach drauflos therapiert. Gute Besserung!

  • Laurienchen sagt:

    Hallo Frau Gerhar,

    da sie Erfahrung mit Hashimoto haben möchte ich auch gerne noch die eine oder andere Frage platzieren:

    – muss ich mich nun mein Leben lang Gluten- und Milchfrei ernähren (Was ich jetzt nicht als schlimm empfinde, ganz im Gegenteil) oder würde die Autoimmunrektion auch nach 10 Jahren Karenz wieder eintreten wenn ich wieder verbotene/bedenkliche Lebensmittel esse?

    – es gibt Ärzte die sagen das die Autoimmunkrankheiten durch das zusammenspiel Darm, Nebennierenrinde und Schilddrüse entstehen. Im normalfall saniere ich meinen Darm und behandle meine Schilddrüse. Trägt die Ernährungsumstellung auch (oder alleine) zur Regenration der Nebenniere bei oder muss ich diese auch behandeln lassen? Z.B. mit zusätzlichen Hormonen o.ä.

    -Wenn ich mich mit der Ernährungsumstellung wohlfühle muss ich mir dann weitere Gedanken machen oder kann ich sagen alles ist ok?

    Mein Ernährungstagebuch wird es mir leider erst in 10 Jahren verraten;-)

    Gruß
    Laurienchen.

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Laurienchen,
      es gibt Patientinnen, die können nach einer gewissen Zeit wieder wenig glutenhaltiges Brot oder Joghurt oder Käse essen. Muss man vorsichtig und einzeln schrittweise ausprobieren. Bloß nicht noch zusätzlich rumbehandeln, je weniger desto besser! Wenn Sie alles richtig machen, erholen sich alle Organe! Dann sind trübe Gedanken kontraindiziert! Alles Gute!

  • Laurienchen sagt:

    Hallo Frau Gerhard,

    mit dem Ernährungstagebuch ist sehr hilfreich!!!

    Ich führe es immer noch und es hat mir geholfen die Signale meines Körpers ernst zu nehmen, bzw. wieder eine bessere Körperwahrnehmung zu erhalten. Ich habe mit dem Tagebuch schnell verstanden, was mir gut tut und was nicht. Bis auf die Reaktionen die zeitverzögert eintreten. Dafür muss man das Tagebuch dann schon wirklich längere Zeit führen.

    Ich konnte gar nicht glauben, was für eine Auswirkung z.B. ein Käsebrötchen bei mir hat. Oder dass dieses Gefühl, das mir den Hals zudrückt, von der Schilddrüse kommt. Eine Entzündung der Schilddrüse die gerademal wieder durch die falschen Lebensmittel ausgelöst wurde. Auch das kann man mit dem Tagebuch nachvollziehen. Nicht taggleich, aber die Erkenntnisse summieren sich mit der Zeit.

    Wichtig ist es, solange den richtigen Arzt zu suchen, der die Schmerzen in den Gelenken/Muskeln etc. ernst nimmt, denn wir sind ja keine Hypochonder oder Simulanten. In der Regel nehmen die Heilpraktiker diese Symptome sehr ernst, während ein Allgemeinmediziner damit eher nichts anfangen kann, aber unter Umständen immer noch sehr bemüht ist zu helfen.

    Ich habe mit der richtigen Ernährung das Gefühl, dass ich in meinen Körper zurückfinde, der vorher nicht wirklich zu mir passte. Ich fühlte mich aus der Mitte bzw. hatte keine und diese kehrt nach und nach zurück.

    Gruß
    Laurienchen

  • Laurienchen sagt:

    Hallo,

    ich möchte hier gerne einmal meine Erfahrung kundtun:

    Bei mir wurde bereits vor 10 Jahren Hashimoto diagnostiziert. Kurze Zeit später wurde bei mir eine Kuhmilchallergie sowie Weizenallergie festgestellt. Trotz Einnahme L-Thyrox besserte sich der Zustand nicht. Im letzten Jahr erhielt ich zusätzlich die Diagnose Lungen-Sarcoidose, welche ebenfalls zu den Autoimmun-Erkrankungen gehört.
    Meine HNO-Arzt mit zuätzlicher homöophatischer Ausbildung verschrieb mir Selen. Danach ging es mir schon erheblich besser. Zeitgleich machte ich eine Glutenfreie Diät und entgiftete meinen Körper. Mein Zustand besserte sich erheblich. Zusätzlich dachte ich mir, dass ich vorsichtshalber zur Ernährungsberatung gehe. Hier erlebte ich mein blaues Wunder. Sie stellte mich wieder auf glutenhaltige Ernährung um. Innerhalb von ca. 3-4 Wochen war ich nicht mehr arbeitsfähig: Black-Out über mehrere Tage, keine Konzentration mehr möglich, antriebslos, schmerzende Gelenke, ich konnte keinen klaren Gedanken mehr fassen.

    Nun habe ich wieder auf glutenfreie Ernährung umgestellt und entgifte erneut meinen Körper. Meine Schmerzen in den Gelenken sind fast schon wieder weg und ich kann schon wieder klar denken. Aber es dauert, bis sich der geschwächte Körper wieder regeneriert hat.

    Sehr empfehlen kann ich das Buch „Die Hashimoto Diät“ von Vanessa Blumhagen und das Buch Weizenwampe. Zumindest versteht man hier den Zusammenhang zwischen Ernährung und Autoimmunerkrankungen. Der Weg zum Arzt und insbesondere zu einem vertrauensvollen Heilpraktiker bleibt einem nicht erspart, aber es hilft!!! Sprecht wegen der Ursachen und Behandlungen mit den Krankenkassen. Meine hat die komplette Ernährungsberatung übernommen, auch wenn es bessere geben sollte. Ebenfalls bekomme ich teilweise Geld für die homöopathische Behandlung und sogar Sportprogramme erstattet.

    Und trinkt grüne Smoothies ohne Zucker, mit wenig Obst oder welches mit langkettigen Kohlehydraten. Ihr hoffe, dass es euch dann schon nach einigen Tagen besser geht.

    Liebe Grüße
    Laurienchen

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Laurienchen,
      vielen Dank für den hilfreichen Kommentar! Er entspricht genau den Erfahrungen, die ich bei mir selber und mit vielen anderen Patientinnen gemacht haben. Manchmal kann auch ein Ernährungs-Tagebuch helfen, in das man neben den Mahlzeiten auch die Beschwerden einträgt und sich gut beobachtet. Für den Anfang ist es für fast jeden gut, gluten- und milchfrei zu essen. Ohne Ernährungsoptimierung und Sportprogramm geht keine chronische Erkrankung weg. Das ist die Basis. Und grüne Smoothies sind sicher einfacher zu machen und billiger als Säcke voll Nahrungsergänzungen.
      Nochmals vielen Dank, dass Sie uns an Ihren Erfahrungen teilhaben lassen und weiter gute Besserung!

  • Rosenblatt sagt:

    Liebe Frau Dr. Gerhard,

    vielen Dank für Ihre wertvollen Tips! Ich habe noch eine weitere Frage an Sie:
    Hashimoto ist bei mir nicht sehr ausgeprägt (Antikörper TPO recht niedrig, intaktes Schilddrüsengewebe). Mein Gynäkologe rät mir, u.a. Jod einzunehmen.
    Mein Internist meint, Jodgabe aufgrund meiner frühen Schwangerschaft wäre bis 150ug Jod in Ordnung. Können Sie diese Einschätzung bestätigen?
    Besten Dank und herzliche Grüße

  • Rosenblatt sagt:

    Hallo Frau Prof. Dr. Gerhard,

    ich bin schwanger (6. Woche) und überglücklich, dass es so schnell geklappt hat.
    In welchen Abständen empfehlen Sie die Schilddrüsenwerte bei Hashimoto zu überprüfen?
    Herzliche Grüße

  • Rosenblatt sagt:

    Liebe Frau Dr. Gerhard,

    da bei mir neben der Hashimoto-Thyreoiditis auch noch Faktor-V-Leiden-Mutation (heterozygot) festgestellt wurde, wurde mir empfohlen, bei eingetretener Schwangerschaft täglich Heparin zu spritzen. Kollidiert die Heparin-Gabe (wie bsp. Impfstoffe) irgendwie mit der Hashimoto-Thyreoiditis? Falls ja: sind Ihnen Alternativen zu Heparin bekannt?
    Besten Dank + liebe Grüße

  • igerhard sagt:

    Liebe S.H.,
    bei vielen Frauen beginnen nach Absetzen der Pille die Eierstöcke nicht schnell genug mit der Arbeit. Dann fehlt Östrogen, und durch das männliche Hormon entsteht die Akne. Ob das bei Ihnen nur eine vorübergehende Phase ist, kann nur der FA oder Endokrinologe nach Hormonbestimmungen entscheiden. Denn manche Frauen haben polycystische Ovarien, die dann vermehrt männliche Hormone produzieren. Besprechen Sie das am besten mit Ihrem Frauenarzt. Dann können Sie entscheiden, ob es sinnvoll ist, die Pille wieder abzusetzen und einen Versuch mit pflanzlichen oder homöopathischen Mitteln zu machen. Viele Grüße

  • Rosenblatt sagt:

    Liebe Frau Dr. Gerhard,
    vielen Dank für die wertvollen Informationen.
    Herzliche Grüße!!!

  • Rosenblatt sagt:

    Liebe Frau Gerhard,
    im Feburar wurde bei mir zufällig eine Hashimoto-Thyreoiditis diagnostiziert.
    Da ich den Wunsch habe schwanger zu werden habe ich mich zur Behandlung an einen Internisten gewandt. Dieser hat ausschließlich das TSH kontrolliert (nach meinem Hausarzt lagen alle anderen Werte im Normbereich).
    Nach 8 Wochen L-Thyroxin 50 liegt mein TSH aktuell bei 2,07, daher hat mein Internist mir geraten, auf 75 erhöhen.
    Sonstige Symptome habe ich keine, ernähre mich seit Jahrzehnten vegetarisch, vorwiegend basisch, treibe regelmäßig Sport+praktiziere Yoga und es geht mir gut.
    Um meinen Gesundheitszustand möglichst beizubehalten beschäftige ich mich seitdem intensiv mit dem Thema, haber allerdings weiterhin offene Fragen und hoffe, dass Sie mir weiterhelfen können:
    Ist es sinnvoll, beim nächsten Check auf eine ausführliche Untersuchung aller SD-Werte zu bestehen?
    Kann ein Internist auch den Hormonstatus überprüfen? Ich bin 35, hatte vor Jahren bereits 2 Aborte (hiernach wurde die Gerinnungsstörung Faktor V festgestellt) und möchte nicht erst 1 Jahr „rumprobieren“ um dann evtl. zu erfahren, dass hormonell was im Ungleichgewicht ist) oder muss ich hierzu zu einem Spezialisten überwiesen werden?
    Meine Gynäkologin hat mir bezüglich Kinderwunsch vor Bekanntwerden der Hashimoto-Thyreoiditis geraten, mich gegen Keuchhusten impfen zu lassen. Gibt es jetzt für mich Indikationen, die gegen die Impfung sprechen?
    Vielen Dank für Ihre Antwort+herzliche Grüße

    • igerhard sagt:

      Liebe Rosenblatt,
      Zunächst zur Keuchhustenimpfung: sie ist nicht so effektiv, wie man gehofft hatte. Können Sie ausführlich hier nachlesen: http://www.impf-info.de/die-impfungen/keuchhusten.html Ich sehe deshalb für Sie persönlich keinen Bedarf. Da Ihr Immunsystem ja sowieso gestört ist, halte ich die Impfung sogar für riskant.
      Wenn Sie weitere Hormone überprüfen lassen wollen, meinen Sie sicherlich die, die mit der Konzeption zu tun haben könnten. Das erledigen in der Regel die Frauenärzte, vor allen Dingen die, die sich mit der Fortpflanzung beschäftigen, u.a.Kinderwunschzentren. In Ihrem Alter und nach 2 Aborten, sollten Sie unbedingt prophylaktisch Progesteronzäpfchen ab der 6. SSW bis zur ca. 12. SSW einführen. Am besten unter Kontrolle der Hormonwerte. In einer eigenen Studie bei Frauen mit 2 und mehr Aborten stiegen die Chancen auf eine Geburt in der Progesterongruppe signifikant.

  • Susanne Kruse sagt:

    Hallo ich habe Hashimoto ohne antikörper und nehme seit paar tagen tyro 75..was kann ich nich tun..wie lange muss ich mich gedulden um besserung zu spüren..habe angststörung die ich durch Meditationen gut hinbekomme, aber noch herzstolpern..wenn es sowas ist. Und bluthochdruck wogegen ich tabletten nehme. Bin 34 jahre alt und habe am 15.2.2014 entbunden. Lg

    • igerhard sagt:

      liebe Susanne,
      das muss dann ja kein Hashimoto sein! Klingt für mich so, als hätten Sie verschiedene Mangelerscheinungen durch unvollkommene Ernährung und vermehrten Bedarf in der Schwangerschaft. Ist mal die Jodausscheidung gemessen worden, Vitamin D, Selen, Magnesium? Unbedingt zu einem Arzt gehen, der sich mit Ernährung und Nahrungsergänzungen auskennt!

  • Aska sagt:

    Sehr geehrte Frau Dr. Gerhard,
    Ich bin 26 und mir wurde neulich die Hashimoto Thyreoditis diagnostiziert. Mir geht es gut, ich habe keine Symptome und die Krankheit wurde zufällig entdeckt bei meinem Frauenarzt. Er sagt, dass meine Schilddrüse noch gut funktioniert aber die antikörper in meinem blut sind 2000. Ist das viel? Könnte ich auch eine homöopatische Kur anfangen? Er hat mir emphohlen L-tyroxin 25 gr zu nehmen eine Tablette am morgen jeden Tag für 6 Monaten und dann wir kontollieren, ob die Antikörper weg sind aber ich will keine Hörmone nehmen und würde etwas homoöpatisches probieren.
    Lg. Aska

    • igerhard sagt:

      Liebe Aska,
      Wenn Ihre Schilddrüse noch normal arbeitet, ist es sicher eine gute Idee von Ihnen, sich mit Naturheilkunde behandeln zu lassen. Schließlich bedeuten die AK ja nur, dass Ihr Immunsystem falsch reagiert, indem es sich gegen die eigenen Schilddrüsenzellen wehrt. Wichtig ist, dass Ihr Arzt eine Umweltbelastung ausschließt. Auch Homöopathie könnte helfen. Viel Erfolg!

  • Tina sagt:

    Sehr geehrte Frau Dr. Gerhard,
    Mit großem Interesse verfolge ich hier ihren Blog zum Thema Hashimoto. Ich kann viele Parallelen feststellen.
    Im November 2006 wurde nach einem Arztwechsel endlich eine Schilddrüsenunterfunktion festgestellt, die ich schon länger vermutet hatte. Im April wurde ich Schwanger, was laut eines Überhangs an männlichen Hormonen und einem nicht vorhandenen Eisprungs fast unmöglich war. Das L-Thyrox hat da wohl Wunder bewirkt. Während und nach der Schwangerschaft habe ich insgesamt 30 kg zugenommen. Im Februar 2009 wurde bei mir ein CPO Syndrom in verbindung mit einer insulinresistenz festgestellt. Mit einer Ernährungsumstellung nach LOGI und Methformin sowie eine andere Pille die Valette, die die männlichen Hormone unterdrückt und meine Akne reduziert hat. Dadurch habe ich innerhalb von 1,5 Jahren das Gewicht wieder verloren. Im September 2010 hatte ich einen Burnout und wurde 2 Jahre mit Venlafaxin behandelt. Was ich aber wegen vieler Nebenwirkungen abgesetzt hatte: Hitzewallungen, Milchgabe, starkes Abhängigkeitsgefühl, Kopfschmerzen und Gefühlskälte. Meinem Antrieb hat das Medikament allerdings geholfen. Ich war leistungsfähiger. Von September 2010 bis Januar 2012 habe ich 10 kg zugenommen, von Januar bis Mai weitere 14 kg -bis heute sind nochmal 10 kg dazu gekommen- ich weiß bis heute nicht warum. Hinzu kamen Ödeme in Beinen und Armen- insbesondere an warmen Tagen . Muskel und Nervenbeschwerden in den Füssen und Beinen und seit kurzem tut mir je nach Wetterlage der gesamte Körper weh . Und das schlimmste ich bin total antriebslos, endlos müde, könnte den ganzen Tag schlafen, sehr trockene Haut, meine Haare brechen immer mehr ab, überall in der Wohnung liegen Haar, ich habe immer weniger auf dem Kopf , sowie brüchige Nägel . Ich fühle mich dauernd nur krank, bin blass und irgendwie habe ich das Gefühl, dass ich in den letzten. 3 Jahren um 15 Jahre gealtert bin. Ich bin jetzt 33 Jahre alt. Im Moment werde ich wegen der Gelenkschmerzen auf Rheuma getestet, eine Szintigraphie folgt noch- da meine Mutter daran sehr stark erkrankt ist. Ich befürchte aber eher den Hashimoto.
    Jetzt meine Frage, wen soll ich in Hamburg aufsuchen, mein Arzt schiebt das alles auf die Psyche und das Übergewicht , ich werde garnicht ernst genommen. Welche Untersuchungen soll ich machen lassen und welche Medikamente könnten helfen? Mittlerweile nehme ich nur L -Thyrox 75.
    Ich würde mich daher sehr freuen, wenn Sie mir helfen können. bin mittlerweile total verzweifelt.
    Lg Tina aus Hamburg

  • Andy sagt:

    Liebe Frau Dr.Gerhard

    Ich leide seit mehr als 10 Jahren an hashimoto. Eventueller Auslöser war EBV.
    Meine TPO -AK sind bei jeder Blutuntersuchung viel zu hoch. Trotz Seleneinnahme von 200ug verändern sich die tpo ak nicht.
    Mein Vit.D3 (25-OH) liegt bei 27,7 ng/Mol
    Meine SD werte sind
    Ft3 2,93 ng/l
    Ft4 10,0 ng/l
    Tsh 0,319 mIU/l
    Tpo >1000 IU/l
    TRAK 0
    Cortisol im Speichel 9562 Pg/ml (ref. 1800-14500 Pg/ml)
    Ich nehme derzeit 100ug l-thyrox ein.

    Ich kann trotz 3x sport in der Woche und 3 Mahlzeiten am Tag gar nicht abnehmen.

    Haben sie noch eine Idee wie ich die hohen TPO-AK senken kann?
    Vielen Dank schon mal Grüße Andy

  • Andrea sagt:

    sehr geehrte Frau Dr. Tille,

    mit großem Interesse verfolge ich ihre Informationen über Hashimoto. Bei mir ist dies vor knapp 15 Jahren nach der Geburt meines 2. Sohnes diagnostiziert worden. Meine TPO-AK sind seit 2008 unverändert über 1000.
    Auf Nachfrage bei meinem Nuklearmediziner erhielt ich als Antwort, damit muss ich leben.
    Auch meine Befindlichkeitsstörungen wie Herzstolpern,innere Unruhe,Schwindel und Übergewicht wurden nicht erhört bzw. abgetan mit dem Spruch: Ist doch nicht so schlimm. (Zum Thema Übergewicht)
    Ich nehme nun bereits Vit.D3 Tropfen 5000 i.E. pro Tag (laut Ganzimmun Befund ist der Spiegel viel zu niedrig) , Selen 200 ug ( mein Selenspiegel ist laut Ganzimmun Befund bei 121), Omega 3 und Ubiquinol.Einmal täglich trinke ich einen Basendrink von Dr.Jacobs.
    Dennoch fühle ich mich nicht wohl.
    Ich bin müde und antriebslos, schlapp,habe häufig kalte Füße und Hände, und friere meist um die Körpermitte.
    Abnehmen geht gar nicht ,auch wenn ich mich seit gut 1,5 Jahren mit täglich drei Mahlzeiten ernähre.
    Nun habe ich gelesen, das Calcium silicata hier gute Dinge tun kann.
    Ebenso habe ich in verschiedenen Internetforen gelesen, das ein Dr. Brownstein aus den USA eine leichte Gabe der Lugolschen Lösung bei Hashimoto für angebracht hält. Obwohl man bei Hashimoto Jod meiden sollte? Laut Urinbefund ist mein Jodgehalt bei 100ug/g Kreatinin.
    Irgendwie bin ich verwirrt, was denn nun über Jod richtig ist.
    Über eine Antwort von ihnen würde ich mich freuen.
    Grüße
    Andrea

  • Andrea sagt:

    Liebe Frau Professor Gerhard,
    herzlichen Dank für Ihre freundliche und rasche Antwort!!

    Ich habe zwar den Befund, kann aber daraus die Schilddrüsenantikörper nicht entschlüsseln – bin Laie. Folgende Infos kann ich noch entnehmen:

    TSH-basal (supersens.) 7.07
    FT4/fr.Thyroxin 1.09
    FT3/fr.Trijodthyr. 3.18
    Peroxidase-AK/MAK 908 U/ml

    Hinweis auf dem Befund: hohe Peroxidase-AK- und Thyreoglobulin-AK-Werte finden sich bei Autommunthyreoiditis…(nehme an, damit ist Hashimoto gemeint?).

    Danke für den Hinweis bzgl. Selen und Vitamin D. In welcher Dosierung und Form wäre dies günstig einzunehmen?

    Freundliche Grüße
    Andrea

  • Monika sagt:

    Hallo Frau Prof. Dr. Gerhard,

    Ich hatte Ihnen im Oktober geschrieben weil ich nach 2 Jahren Ursachenforschung meiner Schlafprobleme auf meine hohen AK-Körper (6800)
    und TSH 4,9 gestossen war.

    Ich nehme jetzt 100 statt 50 L-Thyroxin, 200 Selen und habe parallel die Orthomolekulare Hypo A -Kur gemacht.

    Ich schlafe wieder fast normal und mein letztes Blutbild zeigte einen TSH von 1,5 und einen AK-Wert von nur noch 164.

    Es gibt also doch noch positive Geschichten.
    :-)

    Danke für diese phantastische Seite und Ihre Unterstützung.

    Liebe Grüsse
    Monika

    • igerhard sagt:

      Hallo, Monika,
      das ist ja wunderbar! Ich freue mich sehr, dass diese Kombinationsbehandlung bei Ihnen so erfolgreich war! Und sehr lieb, dass Sie meine Leserinnen informieren und damit ordentlich Mut machen!
      Weiter alles Gute!

  • Andrea sagt:

    Sehr geehrte Frau Prof. Gerhard,

    ich (48 Jahre)habe die Diagnose Hashimoto bekommen: TSH-basal 7.07. Meine Ärztin möchte mit L-Thyroxin 50 behandeln und mit einer halben Tablette einschleichen bzw. auf eine Tablette steigern. Meine Symptome entsprechen so gar nicht der einer Unterfunktion. Ich bin weder besonders müde noch habe ich zugenommen. Mein Blutdruck ist eher zu hoch und ich fühle mich auch nicht antriebslos sondern eher überreizt und nervös mit schnellem Herzschlag (von Zeit zu Zeit). Es wurde auch ein Ultraschall der Schilddrüse gemacht – das „wolkige“ Erscheinungsbild hat die Diagnose wohl bestätigt.

    Ich hatte in den letzten Monaten durch den Tod meiner Mutter viel Stress – außerdem verbinde ich die Symptome auch mit den Wechseljahren.

    Ich war nun gestern bei meinem Homöopathen. Dieser hat auch eine Schwächung der Schilddrüse festgestellt, meint aber, dass er die Unterfunktion und das Hashimoto auch homöopathisch behandeln könnte. Ich möchte das L-Thyroxin eigentlich auch nicht nehmen, bin mir aber auf der anderen Seite auch unsicher. Welchen Rat würden Sie mir geben? Nehmen oder so versuchen?

    Vielen Dank im Voraus für Ihre Unterstützung!
    Andrea

    • igerhard sagt:

      Liebe Andrea,
      Sie schreiben nicht, wie hoch die Schilddrüsenantikörper sind. Nicht jede Schilddrüsenunterfunktion ist gleich ein Hashimoto! Wenn Sie so wenige typische Beschwerden habe, finde ich die Idee der Ursachenbehandlung durch Homöopathie super. Bitte auch an die vollwertige Ernährung denken und Selen und Vitamin D überprüfen lassen! Viel Erfolg und schreiben Sie mal, wie es Ihnen ergangen ist!

  • Mackenbrock sagt:

    Sehr geehrte Frau Professor Gerhard,
    ich habe vor einigen Jahren die Diagnose Hashimoto- Thyreoiditis erhalten mit Antikörpern gegen die Schilddrüse, die sich auch im Magen befinden. Mit zunehmendem Alter werde ich voraussichtlich einen Vitamin B 12-Mangel haben. Lactoseintoleranz ist nicht vorhanden. Darmprobleme habe ich mäßig, kann Milch- und Getreideprodukte vertragen. Ich leide seit meinem 28 Lj. an Vitiligo, die in letzter Zeit stetig zunimmt (bin jetzt 61). Nehme täglich 75 Mikrogramm Eutyrox ein. Fühle mich oft schlapp, müde, antriebslos. Fingernägel sind brüchig, Haare stumpf. Was kann ich tun, um das Fortschreiten der Vitiligo und der Schilddrüsenkrankheit einzudämmen? Können Sie mir einen Homöpathen in meiner Nähe nennen, der sich mit dieser Krankheit auskennt? PLZ 59269.
    Für eine Antwort bin ich sehr dankbar.

    Gruss Gisela Mackenbrock

  • Doris sagt:

    Sehr geehrte Frau Prof. Dr. Gerhard!

    Vielen Dank für diesen aufschlussreichen Artikel.Bei mir (52 J.) wurde gerade im Rahmen eines Gesundheitschecks (wegen einer jahrelangen chronischen Urtikaria)und anschließender nuklearmedizinischer Untersuchung eine Hashimoto Schilddrüsenunterfunktion festgestellt. Die Schilddrüse erwies sich im Sonogramm als verkleinert und echoarm. Die nachgewiesenen AntiTPO-Antikörper und die „noch euthyreote Stoffwechsellage“ bestätigen nach Aussage des Arztes den Verdacht auf eine Immunthyreopathie bei „allerdings hochnormalem TSH“. Leider hat der Arzt mir diesen Befund, den Therapieansatz und das Rezept nur schriftlich zugesandt, was mich mit vielen Fragen zurück lässt. Was z.B. bedeutet es für die Notwendigkeit einer Gabe von Thyroxin, wenn der TSH „hochnormal“ ist. Vorgeschlagen wird vom Nuklearmediziner eine „niedrig dosierte Substitution mit z.b. 75 Nanogramm Thyroxin.
    Ist es bei einer solchen Befundlage möglich durch eine homöopathische Behandlung die Einnahme des Schilddrüsenhormons zu umgehen oder hinauszuschieben? Zumal einige meiner Beschwerden (Muskel- und Gelenkbeschwerden, starke Abgeschlagenheit und Antriebslosigkeit) sich nach meinem subjektiven Eindruck verbessert haben, seit mein Hausarzt mir Vitamin D (alle 2 Wochen)wegen starken Vitamin-D-Mangels und 2xtäglich Teufelskralle Rivoltan)gegen meine Gelenkbeschwerden verordnet hat. Falls Sie in oder um Hannover einen ganzheitlich behandelnden Arzt/Ärztin empfehlen können, wäre ich sehr dankbar.

  • Cathi sagt:

    Guten Abend Prof. Gerhard,

    ich leide seit mehreren Jahren unter einer Schilddrüsenunterfunktion und nehme das bekannte Hormon, was jeder Schulmediziner verschreibt, L-Thyroxin. Zufrieden bin ich nicht.

    Da ich seit über drei Jahren inzwischen sehr empfindlich auf Milch- sowie Getreideprodukte reagiere, recherchiere ich viel über diesen Zusammenhang; denn auch Gelenk- sowie Muskelprobleme plagen mich unter anderem. Organsich ist bei mir alles i. O.

    Ich erhoffe mir nach Ärzteodyseen eine erfolgreiche Hilfe im Bereich der ganzheitlichen Medizin/Behandlung. Haben Sie eine gute Empfehlung zu einem Mediziner, der ganzheitlich behandelt, vielleicht sogar in Sachen Naturheilkunde sehr gut aufgestellt ist?

    Ich wohne in Hamburg, könnte auch nach Braunschweig, Hannover, Hildesheim bzw. in diese Region reisen.

    Herzlichen Dank.

    Cathi

    • igerhard sagt:

      Liebe Cathi,
      Sie schreiben von einer Schilddrüsenunterfunktion, aber nicht, ob Sie Antikörper im Sinne eines Hashimoto haben. Wenn nicht, sollten Sie mal die Jodausscheidung überprüfen lassen. Ob Sie eine Milch- oder Getreideunverträglichkeit haben, sollte eigentlich jeder normale Arzt herausfinden können, denn es gibt den Lactose-Toleranztest, verschiedene Tests auf Gliadin-AK (Glutenunverträglichkeit) usw. Wahrscheinlich ist Ihr Darm nicht in Ordnung, dann kommt es zu solchen diffusen Beschwerden. Das Institut für Mikroökologie ist auf den Darm spezialisiert. Sicher kann man Ihnen dort einen Arzt nennen, der sich mit der Darmdiagnostik und der Darmbehandlung auskennt. http://www.mikrooek.de/fuer-patienten Unter http://www.natum.de finden Sie ganzheitlich arbeitende Frauen- und Allgemeinärzte. In Lübeck praktiziert der Kollege Volkmann, der sich sowohl mit dem Darm als auch mit den Unverträglichkeiten und der SD auskennt: http://www.naturheilkunde-volkmann.de/
      Viel Erfolg und berichten Sie doch mal von Ihren Erfahrungen!

  • Nina sagt:

    Guten Tag Frau Gerhard

    Ich leide unter Hashimoto.
    Verstopfung, Müdigkeit, brüchige Haare und Nägel, Abort und Fertilitätsstörungen sind die Symptome.
    Mir wurde Euthyrox 50 verschrieben.
    Seit ich das nehme gehts mir Emotional nicht sehr gut, daher bin ich sie wieder am absetzten.
    Zur zeit bin ich bei25.
    Ich ernähr mich jetzt Gluten frei und ohne Kuhmilch.
    Denken sie ich könnte Calcium Silicatum auch probieren?
    Und was war mit Thuja.
    Ich danke ihnen herzlich für jegliche Antworten mit freundlichen Grüssen Nina

    • igerhard sagt:

      Liebe Nina,
      ich glaube nicht, dass das ausreichend ist. Besser von einem Naturheilkundearzt untersuchen lassen, den Darm behandeln und geeignete Nahrungsergänzungsmittel verordnen lassen. Ich halte nichts davon, auf eigene Faust irgendein homöopathisches Mittel auszuprobieren.

  • Sandra L. sagt:

    Sehr geehrte Fr.Gerhard,

    vielen Dank für Ihre Rückmeldung.
    Ich war schon bei einem Nuklearmediziner auch beim Hausarzt aber die winken das alles ab, leider.
    Die Psyche ist ja auch sehr gut geeignet jemanden nicht erst nehmen zu müssen.

    Danke Ihnen sehr.

    Mit freundlichen Grüßen
    Sandra

  • Sandra L. sagt:

    Sehr geehrte Fr.Dr.med. Tille,

    unter Calcium Silicta habe ich nichts gefunden. Ist Calcium Silicatum gemeint?
    Ich habe auch eine Hashimoto und meine Werte schwanken zwischen „normal“ und „Unterfunktion“, meine Antikörper sind über 1000erhöht, ich habe starke Körpersymptome.
    (Schwindel, Hörsturz, gangunsicher, Muskelschwäche und Muskelschmerzen, Taubheitsgefühl im Kopf) es verläuft in Schüben und gerade nach Extrembelastungen geht das los.
    Und eine diagnostizierte Laktoseintoleranz habe ich auch.
    Leider hilft einem trotzdem niemand,sondern es wird lieber auf die Psyche geschoben.
    Ich würde es gerne unterstützend mit Calcium versuchen, daher die Frage,
    ob es Calcium Silicatum ist?
    Danke
    Mit freundlichen Grüßen

    Sandra

    • igerhard sagt:

      Liebe Sandra,
      ja, es handelte sich um Calcium Silicatum. Ich möchte Sie zwar nicht enttäuschen, aber ich glaube, bei Ihren Beschwerden wird das nicht ausreichend sein. Sie brauchen einen guten Arzt für Naturheilkunde, der Sie ganzheitlich behandelt.

  • Sehr geehrte Frau Nathalie,

    vielen Dank für Ihre Anfrage.
    Das Medikament wurde in der LM 6, 2×2 Tropfen pro Woche verordnet.

    Mit freundlichen Grüßen
    Gabriele Tille

  • Nathalie sagt:

    Hallo,

    ich leide ebenfalls unter Hashimoto-Thyreoditis und meine Merkmale sind mit denen der 24jährigen Patientin identisch. In welchen Dosen haben Sie denn Ihrer Patientin die Medizin Calcium silicata verordnet?

  • Hashi sagt:

    Das die Hashimoto auch als Folge von Impfungen auftreten kann, wusste ich bis her noch nicht.

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