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Dysmenorrhö, Teil 2: Natürliche Therapien

Von | 11. Februar 2011 – 01:38 13 Kommentare 33.367 AufrufeDrucken

Unser Körper besitzt ein immenses Potential zur Selbstheilung. Es liegt an uns, die notwendigen Voraussetzungen dafür zu schaffen. Im Teil 1 zur Dysmenorrhö hatte ich Ihnen beschrieben, wie es zur Dysmenorrhö kommt und welche Symptome dabei auftreten können. Dort hatte ich Ihnen schon 7 Tipps zur Vorbeugung einer Dysmenorrhö gegeben. Dazu gehört es, belastende Umweltfaktoren zu meiden, auf gesunde Ernährung zu achten und den Darm zu pflegen. Im zweiten Teil zeige ich Ihnen ausführlich, wie Sie Ihre Ernährungssituation mit Nahrungsergänzungen, Pro- und Präbiotika weiter verbessern können. Sie erfahren, welche anderen naturheilkundlichen Methoden, wie z.B. Bewegung, Heilpflanzen, Homöopathie und Entspannungstechniken, Sie sinnvoll bei Dysmenorrhö einsetzen können.

Dysmenorrhö nachhaltig mit orthomolekularer Medizin behandeln

Die ausreichende Versorgung mit Vitaminen, Spurenelementen und Mineralstoffen benötigt der Organismus zum Substanzaufbau, aber auch zur Regulation all der komplexen Prozesse in unserem Körper. Ziel der orthomolekularen Medizin ist es nun, den Körper mit allen notwendigen Substanzen in einer verwertbaren Form und ausreichenden Menge zu versorgen, indem fehlende Nährstoffe substituiert werden.

Folgende Stoffe sind für die orthomolekulare Therapie der Dysmenorrhö besonders wichtig:

  • Omega-3-Fettsäuren: sie wirken regulierend auf verschiedene Hormonsysteme. Die im Öl von Kaltwasserfischen in großer Menge enthaltenen Omega-3-Fettsäuren werden im Körper zu Substanzen umgebaut, die unter anderem an der hormonellen Regulation und am Schmerzgeschehen beteiligt sind. So können Omega-3-Fettsäuren z.B. die Synthese der an den Regelschmerzen beteiligten Prostaglandine günstig beeinflussen. Um die Menstruationsbeschwerden zu bessern, sollten die Omega-3-Fettsäuren über mindestens zwei Monate genommen werden.
  • Vitamin E (Tocopherol) soll ebenfalls helfen, den Regelschmerz zu lindern. Natürliches Vitamin E scheint im Allgemeinen einen stärkeren Effekt als künstliches Vitamin E zu haben. Die Gabe von Vitamin E ist insbesondere in der 2. Zyklushälfte zu empfehlen.
  • B-Vitamine: Frauen, die die Pille nehmen, haben einen erhöhten Vitamin B-Bedarf, denn die Pille ist ein echter Vitamin-Räuber. Das betrifft insbesondere Folsäure und verschiedene B-Vitamine. Im Zusammenhang mit der Dysmenorrhö sind insbesondere die B-Vitamine B1, B3 und B6 von Bedeutung. Vitamin B1 kann, wenn es ausreichend lange genommen wird, die Regelschmerzen lindern. Vitamin B3 wirkt besonders gut in Kombination mit Vitamin C. Ein Mangel an Vitamin B6 kann mit zu Depressionen führen. Doch Vorsicht: wird Vitamin B6 zu lange extrem hoch dosiert, kann es auch schaden!
  • Magnesium unterstützt die Muskelentspannung und hilft so, Krämpfen der Gebärmuttermuskulatur entgegenzuwirken. Zudem beeinflusst Magnesium den Stoffwechsel der Prostaglandine, die an der Schmerzentstehung bei der Dysmenorrhö beteiligt sind. Magnesium kann in der zweiten Zyklushälfte gut mit Vitamin B6 kombiniert werden.

Um die gestörte Regulationsfähigkeit des Hormonsystems bei der Dysmenorrhö anzuregen, können die oben angesprochenen orthomolekularen Substanzen z.B. im Rahmen einer Kur eingesetzt werden.

Dysmenorrhö-Kur (hypo-A)

1. Verbesserung der Regulation, Ausleitung, Entsäuerung

Wohlfühlpaket plus bestehend aus einem Vitamin B-Komplex, Lachsölkapseln, einer Spurenelementekombination und Magnesium-Calcium. Die Lachsölkapseln enthalten sowohl wertvolle Omega-3-Fettsäuren als auch natürliches Vitamin E. Magnesium und Calcium werden als Carbonate eingesetzt und tragen so zur Entsäuerung des Organismus bei. Während der Einnahme sollte auf eine ausreichende Trinkmenge – idealerweise 2 bis 2 ½ Liter klares Wasser pro Tag – geachtet werden, da in diesem Schritt auch Schadstoffe mobilisiert werden, für deren Ausscheidung Wasser gebraucht wird. Die enthaltenen Spurenelemente werden in zahlreichen Enzymsystemen im Körper benötigt und können so zur Verbesserung der körpereigenen Regulation beitragen.

2. Dünndarmsanierung

Das Paket ODS1K (ODS steht für orthomolekulare Darmsanierung) enthält neben Schwarzkümmelöl Spurenelemente, Vitamine und Probiotika für die Dünndarmsanierung. In diesem Schritt werden verschiedene probiotische Keime (Symbionten) und Inulin zur Förderung einer gesunden Dünndarmflora zugeführt. Zudem wird der Körper mit wichtigen Vitaminen (Folsäure, Vitamin B12, Vitamin D3) und Spurenelementen versorgt. Auch wenn ihre Wirkung nicht durch Studien belegt ist, gelten Schwarzkümmelsamen als Mittel gegen Dysmenorrhö. Dass das an Omega-6-Fettsäuren reiche Schwarzkümmelöl von den meisten Frauen im Rahmen dieser Dysmenorrhö-Kur gut vertragen wird, könnte mit den natürlichen Aromastoffen des Schwarzkümmelöls zusammenhängen, die den Leberstoffwechsel aktivieren. Zudem spielt vermutlich die gute Versorgung mit Omega-3-Fettsäuren im ersten Schritt der Entgiftung und Ausleitung eine wichtige Rolle. Wer sich dennoch lieber mehr Omega-3- statt Omega-6-Fettsäuren zuführen möchte, kann Lachsöl oder Vitamin A, E + Lycopin im täglichen Wechsel mit oder auch statt Schwarzkümmelöl einnehmen.

3. Dickdarmsanierung

Entsprechend der Anatomie wird nach dem Dünndarm der Dickdarm saniert. Dazu enthält das Paket ODS2 mit 3-SymBiose plus verschiedene Symbionten für Dünn- und Dickdarm. Ziel ist der Aufbau einer natürlichen Darmflora, die in der Lage ist, krankmachende Keime zu verdrängen und eine gute Nährstoffaufnahme im Darm zu gewährleisten.

Jeder dieser drei Schritte dauert rund vier Wochen. Der Hauptvorteil dieser Kur liegt in der allgemeinen Verbesserung der körpereigenen Grundregulation der Patientinnen. Dadurch kann die Betroffene selbst in vielen Fällen wieder zu Gesundheit und Wohlbefinden gelangen und – im Hinblick auf die Dysmenorrhö – ihre Regelschmerzen, aber auch psychische Beeinträchtigungen im Rahmen eines Prämenstruellen Syndroms – hinter sich lassen.

Erste Hilfe gegen Schmerzen aus der orthomolekularen Medizin

Auch akut können Vitamine und Spurenelemente helfen – wenn sie passen und frei von Zusatzstoffen sind. Dann können sie Schmerzen regelrecht löschen. Um die Schmerzen möglichst schnell zu lindern, werden die Kapseln nicht wie sonst üblich geschluckt. Vielmehr werden die Steckkapseln vorsichtig geöffnet und ca. 1/3 des Kapselinhaltes auf die Zunge gegeben. Das Pulver wird dann gründlich über ½-1 Minute gekaut und dabei gut eingespeichelt. Bei den Ölen wird die ganze Kapsel zerkaut. Bei Schmerzen im Unterbauch bzw. der Gebärmutter zeigen folgende Präparate (hypo-A) häufig besonders gute Erfolge:

  • Magnesium-Calcium
  • Vitamin A, E + Lycopin
  • Spurenelemente
  • Vitamin B Komplex plus
  • 3-SymBiose plus
  • Acerola-Zink

Auch Kalium spe und ADEK sind einen Versuch wert. Nach jedem Präparat spürt man in sich hinein, ob sich die Beschwerden verändert haben. Haben sich die Symptome gebessert oder sind sie gar verschwunden, ist dies ein Hinweis auf einen Mangel an der verabreichten Substanz. Ist der gewünschte Effekt nach 2-3 Minuten noch nicht in vollem Maße eingetreten, geht man zum nächsten Mittel über. Im Akutfall wiederholt man dieses Vorgehen mehrmals am Tag über den Tag verteilt. Beim zweiten Mal beginnt am besten mit den Mitteln, bei denen der schmerzstillende Effekt am größten war.

Wärme entkrampft bei Regelschmerzen

Jede Frau kennt das: Bei Kälte machen wir uns steif, ziehen wir die Schulter hoch und verkrampfen uns. Die angespannten Muskeln dienen dabei der Wärmeproduktion. Umgekehrt hat Wärme eine wohltuende entspannende und entkrampfende Wirkung. Ob Sie dabei zur guten alten Wärmflasche, einem Kirschkernkissen oder einer Fangopackung auf dem Bauch greifen, bleibt Ihnen überlassen. Nur zu heiß sollte die Wärmequelle nicht sein.

Auch warme Bäder oder ein Saunaaufenthalt haben sich bei Regelschmerzen bewährt. Hier sollten Sie jedoch darauf achten, dass der ohnehin schon angeschlagene Kreislauf nicht überstrapaziert wird. Wer besonders während der Regel häufig zu Vaginalinfekten neigt, kann mit Zäpfchen zur Vaginalpflege (z.B. 4Vag) einer Infektion durch den Saunabesuch vorbeugen.

Regelmäßige Bewegung bei Dysmenorrhö

Sportlerinnen leiden seltener unter Dysmenorrhö. Mit dafür verantwortlich sind Endorphine, die bei intensiver Bewegung ausgeschüttet werden und schmerzlindernd wirken. Zudem wird die Durchblutung insgesamt – und damit auch im Becken – verbessert. Geeignet sind vor allem Ausdauersportarten, wie Joggen, Nordic Walking, Wandern, Radfahren und Schwimmen. Hauptsache Sie bewegen sich regelmäßig!

Mit Entspannung gegen Dysmenorrhö

Ob Sie sich für Yoga, Autogenes Training oder andere Entspannungstechniken entscheiden, bleibt Ihnen überlassen. Fest steht aber: Stress verstärkt Menstruationsbeschwerden, und mit Entspannungstechniken kann man ihnen entgegenwirken.

Regelschmerzen wegmassieren: Fußreflexzonentherapie bei Dysmenorrhö

Eine Fußreflexzonenmassage kann ebenfalls zur Entspannung beitragen. Doch die Wirkung einer Fußreflexzonentherapie geht weiter: Durch gezielte Behandlung der Bezugszonen am Fuß können Organe angeregt oder beruhigt werden. Im Fall der Dysmenorrhö sind die Bezugszonen für den Verdauungs- und Urogenitaltrakt, sowie für die Lymphzone des Bauchraums gefragt. Sie liegen entlang der Achillessehnen. Bei akuten Menstruationsbeschwerden sollten Sie etwa eine Handbreit oberhalb von Innen- und Außenknöchel beginnend bis zum Fersenbein den Bereich um die Achillessehne ausstreichend massieren. Diese Massage löst schnell Verkrampfungen des Bauchraums und kann von den meisten Frauen sehr gut selber durchgeführt werden. Der Vorteil der Fußreflexzonenmassage: Selbst wenn Sie unterwegs von der Dysmenorrhö überrascht werden, haben Sie das notwendige Handwerkszeug immer dabei!

Gegen Dysmenorrhö ist ein Kraut gewachsen

Wichtige Heilpflanzen im Zusammenhang mit der Dysmenorrhö sind:

Alchemilla vulgaris

  • Mönchspfeffer (Agnus castus)
  • Frauenmantel (Alchemilla vulgaris)
  • Gänsefingerkraut (Potentilla anserina)
  • Schafgarbe (Achillea millefolium)
  • Traubensilberkerze (Cimicifuga racemosa).

Diese Pflanzen sollen helfen, den Hormonhaushalt zu regulieren, und Verkrampfungen der Gebärmutter und damit Regelschmerzen entgegenwirken. Achten Sie bei der Wahl der Präparate auch auf mögliche Zusatzstoffe. Gut geeignet sind pflanzliche Urtinkturen (z.B. von ALCEA). Oder Sie brühen sich selber Tees aus ökologischem Anbau auf. Im Frauen-Gesundheitsbuch finden Sie auf Seite 179 eine sehr wirksame Teemischung.

Dysmenorrhö mit Spagyrik behandeln

Auf pflanzlicher Basis hergestellte spagyrische Mitteln können ebenfalls helfen, der schmerzhaften Regelblutung zu begegnen.

  • UPELVA spag. (in der 2. Zyklushälfte 3-4 mal tägl. 20-25 Tropfen) (Pekana)

Fühlt sich die Frau zusätzlich erschöpft und überarbeitet, sind folgende Mittel angezeigt:

  • Gw 1 Caulophyllum cp JSO (3-mal täglich 10 Globuli) zur Stärkung der weiblichen Organe und Drüsen (ISO-Arzneimittel)
  • Viscum album cp-Fluid S (3- bis 5-mal täglich 10 Tropfen) (ISO-Arzneimittel)

Die Mittel werden ca. 15 Minuten vor dem Essen eingenommen und für eine Weile im Mund behalten.

Dysmenorrhö mit Homöopathie behandeln

Das homöopathische Komplexmittel Dysmenorrhoe-Gastreu S R75® Tropfen (Dr. Reckeweg) eignet sich zur Selbstbehandlung.

Bei typischer Symptomatik lassen sich auch leicht homöopathische Einzelmittel finden. Wie in der Homöopathie üblich, werden diese individuell nach den Beschwerden bei der Dysmenorrhö ausgewählt. Häufig bei Dysmenorrhö angezeigte Mittel sind:

  • Chamomilla – klumpiges, dunkles Blut mit wehenartigen, unerträglichen Schmerzen, die nach oben drücken, Brustwarzen sehr empfindlich und entzündet, geistige Unruhe, äußerst ungnädig, was Sie gerade noch wollen, weisen Sie im nächsten Augenblick zurück. Generelle große Schmerzempfindlichkeit
  • Magnesium phosphoricum – Menstruationskoliken, Regel früh, dunkel, fadenziehend, Schwellung der äußeren Geschlechtsteile; jammert immerzu über die Schmerzen
  • Pulsatilla – (zu) späte Regel, mit Gerinnseln, wechselhaft, schmerzhaft, aussetzend, Nach-Unten-Drücken, sehr weinerliche Stimmung; Durchfall bei und vor der Menses
  • Viburnum opulus – Menses zu spät, spärlich, dauern einige Stunden, mit Krämpfen, die sich in die Oberschenkel ausbreiten; überdeutliche Wahrnehmung der Sexualorgane
  • Cimicifuga – Menses reichlich, dunkel, koaguliert, immer unregelmäßig, stinkend; Schmerz geht von Hüfte zu Hüfte; generelle Schmerzintoleranz; Agitiertheit, träumt von drohendem Unheil
  • Sepia – Menses sowohl zu früh und reichlich als auch zu spät und spärlich; in der Vagina heftiges nach oben Stechen, Pressen in der Gebärmutter, als würde sie herausfallen; Sie müssen die Beine übereinander schlagen (gegen dieses Gefühl); seelisch: Abneigung gegen geliebte Menschen, besomders Familie, weil Sie sich durch deren Ansprüche äußerst ausgelaugt fühlt
  • Natrium muriaticum – wenn die Regel durch großen Kummer (auch über lange Zeiträume) aussetzt, trockene Vagina

Dysmenorrhö mit Akupunktur behandeln

Dysmenorrhö ist immer Blutstase im Unterleib verursacht durch verschiedene Muster, die der behandelnde Therapeut herausfinden muss.

Akupunktur ist schnell wirksam bei allen Erkrankungen, bei denen etwas bewegt oder ausgeleitet werden soll. Bei chronischen, lange bestehenden Erkrankungen, die die Zufuhr von Wärme und Energie benötigen,  ist Akupunktur nur bedingt wirksam, bzw. die Linderung hält nicht so lange an. Bei der Dysmenorrhö bedeutet das, dass sie bei jungen Frauen bei extrem stechenden Schmerzen mit Kälte im Uterus und gestressten Frauen mit Leber-Qi Stagnation (zusätzlicher Mittelschmerz meist vorhanden, starkes Prämenstruelles Syndrom, PMS) sehr gut wirkt. Bei den übrigen Formen der Dysmenorrhö müssen langfristig chinesische Kräuter gegeben werden, die Akupunktur kann nur vorübergehend lindern.

Es ist wichtig, dass der Akupunkteur/in eine ausführliche Anamnese macht und Zungen- und Pulsdiagnose mit einbezieht, um vor allem die Mangel-Muster (Qi-/ Blut-/ Nierenyang-Mangel) nicht zu übersehen. Denn bei den Mangelmustern wirkt die Akupunktur eben nicht so gut, da vor allem Energie/Substanz fehlt. Wie Sie sich selber mit der Ernährung und Kräutern helfen können, wird Ihnen bald in einem weiteren Artikel eine Spezialistin der Chinesischen Medizin aufzeigen.

Literatur

  • Gerhard, I., Kiechle, M.: Gynäkologie integrativ, konventionelle und komplementäre Therapie. Urban & Fischer 2005
  • Gröber, U.: Orthomolekulare Medizin, WVG 2008
  • Hemm, W.; Mair, St.; Schünemann, M.; Wagner, R.: Das Rezeptierbuch. Foitzick Verlag 2008
  • Volkmann, P.-H.: Frauenkrankheiten ganzheitlich integrativ. Broschüre mit DVD, VBN-Verlag 2007
  • Volkmann, P.-H.: Ökosystem Mensch. Gesundheit ist möglich. VBN-Verlag 2009
  • Volkmann, P.-H.: Orthomolekulare Therapie hypoallergen! Der naturheilkundliche Patientenratgeber. VBN-Verlag 2006

Die Bilder wurden von fotoli. com erworben oder stammen aus dem eigenen Archiv.

Die Biologin und Heilpraktikerin Dr. rer. nat. Inge Ziegler ist seit 11 Jahren als Lektorin und Redakteurin im Bereich Naturheilkunde tätig. Unter anderem arbeitet Sie für das Portal www.naturheilmagazin.de. Ihre Schwerpunkte sind die orthomolekulare Medizin, die Pflanzenspagyrik und die Dorn-Therapie. Ihr wichtigstes Anliegen ist, die Eigenverantwortung und naturheilkundliche Kompetenz der Frauen zu stärken, so dass jede die für sie passende Therapie auswählen und ihren individuellen Weg zu einem Leben mit mehr Gesundheit finden kann.

Dr. rer. nat. Inge Ziegler
Redakteurin Naturheilkunde
Böhmerwaldstr. 50
85630 Grasbrunn
Tel. 089/462796-24

Welche Erfahrungen haben Sie bei Dysmenorrhö mit natürlichen Therapien gemacht? Schreiben sie doch einen Kommentar!

13 Kommentare »

  • karen sagt:

    Guten Tag
    Ich leide seit meiner ersten Periode an Krämpfen und Abgeschlagenheit an den ersten beiden Periodentagen. Ich bin nun 42 und in diesem Jahr musste ich bereits vier Mal am ersten Tag der Periode erbrechen. Ich esse an diesen Tagen kaum etwas, kann aber selbst Wasser und einen halben Zwieback nicht bei mir behalten. Die Schmerzen sind nicht stärker, sondern so wie immer. Aber mein Magen rebelliert und ich bin vollkommen erschöpft und schwach. Gestern musste ich sogar alle zwei Stunden brechen- auch wenn nichts mehr kommt. Nach dem Erbrechen geht es mir jeweils etwas besser. Trotz Durst kann ich bestenfalls ein paar Schlucke Wasser bei mir behalten. Ich bin ratlos und beunruhigt. Den nächsten Termin bei meiner Gynäkologin habe ich erst in Februar. Gibt es etwas, dass ich tun kann um nun alles zu stabilisiern? Was könnte der Grund meiner Übelkeit sein? Vielen Dank für Ihre Hilfe!
    Freundliche Grüsse, Karen B.

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Karen,
      das braucht Sie nicht zu beunruhigen. Hängt sicher mit den in Ihrem Alter zunehmenden Hormonschwankungen zusammen. Gehen Sie mal zu einem Arzt für Homöopathie, der findet sicher ganz schnell das passende Mittel gegen die Übelkeit und das Erbrechen. Alles Gute!

      • Karen sagt:

        Vielen Dank für Ihre Antwort! Ich werde so schnell als möglich einen Termin bei einem Homöopathen ausmachen. Doch heissen die Hormonschwankungen, dass meine Fruchtbarkeit nun schneller verloren geht? Mein Mann und ich wünschen uns so sehr ein Kind! Muss ich sofort zu einer Spezialistin, oder können wir weiterhin einfach probieren? (Ich weiss, die Statistiken sprechen gegen uns.) Vielen Dank für ihre Hilfe und Beratung!
        Freundliche Grüsse
        Karen B.

  • Marie sagt:

    Guten Tag,

    was gibt es bei der Auswahl der Mineralstoff-, Omega 3- bzw. Vitaminpräparate zu beachten? Auf dem Markt sind ja viele Produkte erhältlich und es ist unübersichtlich, welche Dosierung und Zusammensetzung nun die beste ist. Haben Sie hier einen Tipp?
    Bzw., warum empfehlen Sie die Präparate von hypo-A? Was zeichnet diese aus?

    Vielen Dank für Ihre Hilfe!

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Marie,
      Sie haben Recht, dass es für einen Laien sehr schwer ist, die richtigen Produkte herauszufinden. Denn es kommt ja nicht nur auf den Namen an, sondern auch auf die genaue chemische Zusammensetzung, auf die weiteren Inhalts- und Zusatzstoffe. Der Artikel ist nicht von mir, sondern von Frau Dr. Ziegler geschrieben worden. Sie hat offenbar gute Erfahrungen mit den hypo-a-Produkten gemacht. Die Produkte zeichnen aus: keinerlei Zusatzstoffe, auf Umweltgifte geprüft, streng hypoallergen, bioenergetisch auf optimale Verträglichkeit getestet, gleichzeitige Berücksichtigung der Darmgesundheit und damit optimale Aufnahme der Inhaltsstoffe. Belesen Sie sich ruhig mal auf der Internetseite der Firma. Viele Grüße!

  • klaudia sagt:

    guten tag,

    bei mir wurde endometriose festegestellt..was mich vor einer operation abhielt war 1. dass das meine erste operation überhaupt wäre und 2. das weitgehende feedback der ärzte, dass diese in 60-70 % der fälle wiederkommt.

    was ist ihre ansicht dazu?

    danke für ihre zeit

    klaudia

  • Manuela sagt:

    Hallo Dr. Gerhard,

    lieben Dank für die Antwort. ich habe gelesen, dass das Vitamin aus leinöl nicht „so gut“ aufgenommen würde, wie aus Fisch, wobei nicht so gut ja nicht heißt unzureichend? ich nehme aktuell immer mal einen Esslöffel Leinöl morgens (schmeckt nicht, aber ich kriege es runter), die anderen Öle guck ich mal.
    Eine weitere Frage: Vitamin B6 wird immer als Folsäure bezeichnet. Auch da habe ich gelesen, dass der Körper eigentlich nicht Folsäure sondern Folat benötigt? Was wissen sie dazu? Vielen Dank nochmal
    M.Zimmer

  • Manuela sagt:

    Hallo,

    ich hatte mir Lebertran-Kapseln von Biovea geholt, wegen Omega-3 und Vitamin E. Ich hab die erste an einem Abend nach dem Essen genommen und danach Magenkrämpfe bekommen. Das soll natürlich nicht sein, Nun überlege ich sie Mittags vor dem Essen zu nehmen, aber bin verunsichert. Mein Magen hat ja seine Gründe? Ich würde ja mehr Fisch essen, aber ich finde Fisch kaufen bedenklich wegen der Schwermetalle und der Fangmethoden bzw. Kritik an Aquakulturen sowie an Überfischung der Meere.
    Kniffelig. Angeblich soll das Omega-3 aus Leinöl zu wenig vom Körper aufgenommen werden, könnte man da nicht mehr nehmen. Leinöl schmeckt mir zwar nicht, aber der Umwelt zuliebe?
    Vielen Dank für die vielen Informationen,
    Manuela

  • Rebecca sagt:

    Vielen Dank für diesen wirklich sehr ausführlichen Bericht. Ich habe auch schon Akupunktur gemacht, hat mir wirklich gut geholfen. Hoffe ihr findet auch eine gute Lösung für die teilweise wirklich unerträglichen Schmerzen bei Dysmenorrhö…

    LG Rebbi

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