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Unerfüllter Kinderwunsch, Teil 2 Naturheilkunde

Von | 20. September 2011 – 02:12 96 Kommentare 169.332 AufrufeDrucken
Bild der Frauenärztin und Künstlerin Hilly Kessler*

Bild der Frauenärztin und Künstlerin Hilly Kessler*

Viele Paare mit unerfülltem Kinderwunsch fühlen sich von der stark technisierten konventionellen Therapie abgestoßen. Vor allen Dingen dann, wenn sie merken, dass die In vitro Fertilisierung nicht gleich beim ersten Mal klappt. Oder dass sich ein implantierter Embryo im Mutterleib nicht weiterentwickelt. Oder wie der Körper unter der Hormontherapie leidet. Es ist deshalb ganz natürlich, dass sie voller Hoffnung die angeblich sanften naturheilkundlichen Behandlungsmethoden ausprobieren wollen. Wie oft kamen verzweifelte Frauen in meine Naturheilkundeambulanz, die 10 kg zugenommen hatten, die keinen Spaß mehr am Sex hatten, die sich selber nicht mehr leiden konnten und das Leben nicht mehr lebenswert fanden, weil es nur noch von Arztterminen und gescheiterten Befruchtungsversuchen bestimmt war.

Ich kann deshalb gut verstehen, wenn Sie als Betroffene nur diesen Teil des Kinderwunschartikels lesen. Aber ich bitte Sie: auch wenn Sie glauben, schon alles über Kinderwunschbehandlung zu wissen, lesen Sie sicherheitshalber den ersten Teil. Im Teil 1 zu unerfülltem Kinderwunsch haben Frau Dr. Georgieff und ich Ihnen das konventionelle Vorgehen bei unerfülltem Kinderwunsch beschrieben.

Denn nur wenn wirklich eine Basis-Diagnostik bei Ihnen durchgeführt wurde und Sie ziemlich genau wissen, woran es vermutlich liegt, dass Ihr Kinderwunsch noch nicht in Erfüllung gegangen ist, haben Sie die Chance, dass Ihnen mit irgendeiner der naturheilkundlichen Methoden geholfen werden kann. Auch die naturheilkundliche Behandlung richtet sich vor allem nach der Ursache des unerfüllten Kinderwunsches. Entsprechend muss die Behandlung bei Kinderwunsch absolut individuell erfolgen. Außerdem haben wir Ihnen im ersten Teil ein wichtiges 6-Punkte-Programm zur Selbsthilfe zusammengestellt.

Dieser Artikel wurde vom Naturheilmagazin angeregt und wird sowohl dort als auch in diesem Webmagazin publiziert. Da das Design der Artikel sich in beiden unterscheidet, habe ich für das Netzwerk Frauengesundheit zwei Teile daraus gemacht. Zusammen mit meiner erfahrenen Kollegin Frau Dr. med. Reinhild Georgieff aus Leipzig habe wir für Sie im zweiten Teil die naturheilkundlichen Behandlungsmöglichkeiten bei unerfülltem Kinderwunsch zusammengetragen.

Unerfüllter Kinderwunsch, Teil 2 Naturheilkunde

Reinhild Georgieff, Ingrid Gerhard

Trotz der zahlreichen modernen Untersuchungsmöglichkeiten bei unerfülltem Kinderwunsch gibt es immer wieder Paare, bei denen schulmedizinisch keine Ursache gefunden werden kann (sog. idiopathische Sterilität). Hier kann die Kinesiologie helfen.

Kinesiologische Diagnostik bei unerfülltem Kinderwunsch

Die Kinesiologie gehört zu den Bioresonanzverfahren. Sie beruht auf Muskelreflexen und Informationen auf der Basis von Schwingungen. Die Kinesiologie geht davon aus, dass sich gesundheitliche Störungen als Schwäche in der Muskulatur äußern. Diese Störungen der Muskulatur können mit einem manuellen Muskeltest festgestellt werden. Besonders bekannt ist der Muskelarmtest. Bei dieser kinesiologischen Testung werden 4 Ebenen unterschieden, auf denen Störungen auftreten können:

  • die strukturelle,
  • die chemische,
  • die emotionale und
  • die informative.

Während sich die schulmedizinische Untersuchung beim unerfüllten Kinderwunsch vor allem der strukturellen und zum Teil der chemischen Ebene widmet, eröffnet die Kinesiologie darüber hinaus den Blick auf die informative und emotionale Ebene. Doch auch auf chemischer Ebene kann die Kinesiologie eine wertvolle Hilfe beim unerfüllten Kinderwunsch sein. Die Suche nach Schwermetallbelastungen und anderen Umweltgiften, Giften von Bakterien und Viren, Allergien, Übersäuerung und Dysbiosen gestaltet sich rein schulmedizinisch so komplex, dass sie nur in den wenigsten Fällen von unerwünschtem Kinderwunsch in ihrer ganzen Breite durchgeführt wird. Hier kann die Kinesiologie wertvolle Hinweise auf Störungen liefern.

Übersicht über naturheilkundliche Therapiemöglichkeiten

Die folgende Tabelle gibt Ihnen einen ersten Überblick, welche naturheilkundliche Therapie bei welcher Form des unerfüllten Kinderwunsches in Frage kommt. Näheres zu den naturheilkundlichen Behandlungsmöglichkeiten bei unerfülltem Kinderwunsch finden Sie im Anschluss an die Tabelle unter den jeweiligen Therapien.

UrsachenTherapiemöglichkeiten
hormonelle Ursachen
Hypophyse: zu geringe FSH-/LH-ProduktionHomöopathie, Entgiftung, Nahrungsergänzungen
Wechseljahre/Klimakterium: niedriges Östrogen, erhöhtes FSH/LHThymustherapie, Homöopathie, Entgiftung, Akupunktur, TCM
Polyzystisches Ovarsyndrom: erhöhte Androgene, erhöhtes LHEntgiftung, Gewichtsreduktion, Akupunktur, Homöopathie
GelbkörperhormonschwächeMönchspfeffer (Agnus castus), Frauenmantel, Akupunktur, Homöopathie, Nahrungsergänzungen
zu hoher ProlaktinspiegelMönchspfeffer, Homöopathie, Entgiftung
Unterfunktion der SchilddrüseSelen, Neuraltherapie, Entgiftung, Homöopathie
organische Ursachen
EileiterverklebungEnzyme, Osteopathie; Neuraltherapie, Moorbäder oder Moortampons
MyomAgnus castus, Osteopathie, Entgiftung
EndometrioseAgnus castus, Neuraltherapie, Akupunktur, Homöopathie
ZystenEntgiftung, Akupunktur, Neuraltherapie, Homöopathie
SpermienqualitätNahrungsergänzung, Enzyme, Neuraltherapie, Entgiftung, Homöopathie, Akupunktur
ungeklärte Ursachenemotionale Blockaden auflösen durch positiv verstärkende Glaubenssätze, z.B. Mind link; Bachblüten, spagyrische Mittel, Homöopathie, Akupunktur, Nahrungsergänzungen
Ursachensuche mittels Kinesiologie, z.B. mit dem computergestützten System Skasys

Über die folgenden Links gelangen Sie direkt zu den einzelnen Therapien bei unerfülltem Kinderwunsch

Akupunktur bei unerfülltem Kinderwunsch

Akupunktur kann erfolgreich bei verschiedenen Zyklusstörungen bis hin zur Amenorrhö sowie bei Endometriose helfen. Insbesondere eine Kombinationsbehandlung aus Hypnotherapie und Traditioneller Chinesischer Medizin (TCM), die als SART bezeichnet wird, lieferte kürzlich vielversprechende Ergebnisse bei der Behandlung einer Endometriose.

Auch wenn der Spiegel an männlichen Geschlechtshormonen bei der Frau zu hoch (Hyperandrogenämie) ist, bietet die Akupunktur eine erfolgversprechende Alternative. Durch Akupunktur können die Androgene verringert und die Östrogene erhöht werden. Mit Messungen des Hormonspiegels lässt sich der Erfolg nachweisen. Die Akupunkturpunkte sollten bei unerfülltem Kinderwunsch stets individuell ausgewählt werden. Es gibt aber einige Akupunkturpunkte, die sich bei vielen Frauen mit unerfülltem Kinderwunsch bewährt haben. Für Kenner der Akupunktur seien hier die Punkte genannt:

  • Mi 6; Mi 4; KG 2; KG 3; KG 6; KG 8 (nur moxen!); Ma 30; N 3; N 7; N 11; LG 20; LG 14;
  • Mo-Paar: 3E 5–G 41: Schlüssel für Dai Mai (Gürtel um Nabel-LWS);
  • Mo-Paar: Lu 7–N 6: Schlüssel für Ren Mai (KG).

Der Punkt KG 8 wird nicht mit der Akupunkturnadel gestochen, sondern nur „gemoxt“. Bei der Moxa-Therapie (auch Moxibustion genannt) werden die Akupunkturpunkte mit Hilfe von Beifußkraut in Kegel-, Zigarren- oder Pulverform erhitzt. Die Moxibustion empfiehlt sich zudem für (dünne) Frauen mit Energiemangel, während bei (dickeren) Frauen mit Energieüberschuss die klassische Akupunktur häufig die besseren Erfolge zeigt.

Auch die Ohrakupunktur kommt bei unerfülltem Kinderwunsch infolge zu vieler männlicher Geschlechtshormone in Frage. Dabei kommen die Punkte Uterus (58), Endocrinum (22), Ovar (23), vegetatives Nervensystem (51) und Shenmen (55) zum Einsatz. Nogier nennt zur Ohrakupunktur den Gestagenpunkt, den Östrogenpunkt, den Nullpunkt und den Gonadotropinpunkt.

Nach dem Absetzen der Pille dauert es bei einigen Frauen mehrere Monate, bis die Regelblutung wieder normal eintritt. Sollte nach 3-6 Monaten immer noch keine Regelblutung eingetreten sein, kann auch hier die Akupunktur helfen. Aber immer vorher die Hormone bestimmen lassen!

Energiemedizin bei unerfülltem Kinderwunsch

Auch Störungen auf energetischer Ebene können zum unerfüllten Kinderwunsch führen. Hierzu gehören u.a. Störungen des Energieflusses, Narbenstörfelder oder Regenerationsstörungen. Sie lassen sich individuell, z.B. mit Akupunktur, Neuraltherapie, Schlafplatzsanierung oder Magnetfeldtherapie, behandeln. Unter Umständen kann es schon helfen, den Schlafplatz zu wechseln oder dafür zu sorgen, dass während der Schlafenszeiten kein Strom anliegt. Hier können z.B. Netzfreischalter helfen. Auch Belastungen durch Handys in Hosentaschen u.ä. sollten vermieden werden.

Enzymtherapie bei unerfülltem Kinderwunsch

Steckt eine Entzündung hinter dem unerfüllten Kinderwunsch, die z.B. zur Verklebung der Eileiter führt, können Enzyme gegen die Entzündung eingesetzt werden.

Homöopathie bei unerfülltem Kinderwunsch

Eine homöopathische Behandlung eignet sich bei unerfülltem Kinderwunsch besonders für:

  • Frauen mit Zyklusstörungen, angefangen von der Gelbkörperunterfunktion bis hin zum völligen Ausbleiben der Periode, vorausgesetzt, dass das Follikel stimulierende Hormon (FSH) noch normal ist. Bei Zyklusstörungen eignen sich vor allem homöopathische Zubereitungen mit Agnus castus,
  • Frauen mit Endometriose, die noch durchgängige Eileiter haben, bei höheren Schweregraden am besten im Anschluss an die entsprechende Operation,
  • Frauen mit hormoneller oder ungeklärter (idiopathischer) Sterilität – bei diesen Frauen mit unerfülltem Kinderwunsch kann die Homöopathie sehr schön ausgleichend und stabilisierend wirken,
  • Frauen, die durch gezügeltes Essverhalten und erhöhte Leistungsorientierung auffallen – das betrifft heute leider viele moderne Frauen,
  • Männer, deren Spermiogramm eingeschränkt ist, aber noch bewegliche Samenfäden aufweist. Eine Sterilitätsstudie bei Männern mit homöopathischer Therapie hat deutlich gezeigt, dass der Samenbefund unter bestimmten Voraussetzungen mit Homöopathie deutlich verbessert werden kann.

Wenn man homöopathische Einzelmittel vorzieht, muss sich der Therapeut wirklich nach der Individualität der Patientin oder des Patienten richten. Wir konnten in verschiedenen Therapiestudien kein typisches homöopathisches Mittel für unerfüllten Kinderwunsch herausarbeiten. Das ist auch nicht verwunderlich, da ein unerfüllter Kinderwunsch sehr komplexe Hintergründe hat. Im Verlauf der Therapie, die auch mal 1-2 Jahre dauern kann, können sich unterschiedliche Arzneimittelbilder entwickeln.

Ist die Ursache für den unerfüllten Kinderwunsch geklärt, können entsprechend ausgerichtete homöopathische Komplexmittel helfen:

Sind FSH und LH vor dem Übergang in die Wechseljahre bereits grenzwertig erhöht, eignen sich bestimmte homöopathische Komplexmittel beim unerfüllten Kinderwunsch. Beispielsweise können mit dem Präparat Hormeel (Fa. Heel) die Eierstöcke wieder angeregt werden. Bei unerfülltem Kinderwunsch wird der Frau über 10 Wochen Hormeel gespritzt. Hormeel kann wahlweise in einen Muskel oder an Akupunkturpunkte gespritzt werden. Zudem kann Ihnen Hormeel im Rahmen einer Eigenblutbehandlung verabreicht werden. Ähnlich kann auch Ovaria comp. (Fa. Wala) eingesetzt werden. Ovaria comp. kann dabei auch an den Akupunkturpunkt Bl 23 gespritzt werden.

Bei einer Gelbkörperunterfunktion hat sich das homöopathische Präparat Mastodynon (Fa. Bionorica) bewährt. Es eignet sich sowohl bei unregelmäßigen Regelblutungen als auch bei Beschwerden vor und während der Menstruation, wie z.B. Spannungsgefühl in den Brüsten. Auch mit Phyto-L (Steierl) 3×20 Tropfen haben wir gute Erfahrungen gemacht.

Leiden Sie unter Zysten, ist die Behandlung mit homöopathischen Komplexmitteln der Firma Reckeweg einen Versuch wert. Bei linksseitigen Zysten nehmen Sie Sinistro-Gastreu R39, bei rechtsseitigen Dextro-Gastreu NR38.

Neuraltherapie bei unerfülltem Kinderwunsch

Mit Hilfe der Neuraltherapie lässt sich auch bei unerfülltem Kinderwunsch eine gestörte Regulation verbessern. Dies gilt z.B., wenn der unerfüllte Kinderwunsch auf einer Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyerose) basiert. Hier kann die Neuraltherapie über das vegetative Nervensystem die Schilddrüse aktivieren. Auch wenn bestimmte organische Störungen hinter dem unerfülltem Kinderwunsch stecken, kommt die Neuraltherapie in Frage. Frau Dr. Georgieff wendet die Neuraltherapie z.B. gerne bei Endometriose sowie bei Zysten an den Eierstöcken oder Verklebungen der Eileiter an. Durch die Neuraltherapie werden der Energiefluss im kleinen Becken sowie die Durchblutung verbessert und Schmerzen gelindert. Beim Mann kann die Neuraltherapie zur Verbesserung der Spermienqualität eingesetzt werden.

Orthomolekulare Medizin bei unerfülltem Kinderwunsch

Sind im Körper nicht alle Nährstoffe in ausreichender und ausgewogener Menge vorhanden, kann dies die hormonelle Regulation und damit die Empfängnisbereitschaft beeinträchtigen. Welche Mineralstoffe im Rahmen der orthomolekularen Medizin Ihnen bei unerfülltem Kinderwunsch helfen können, sollte individuell vom Therapeuten geprüft werden. Die folgende Übersicht gibt einen ersten Hinweis, welche Nährstoffe bei Störungen der Regel in Frage kommen.

Ausbleiben der Regel bei unerfülltem Kinderwunsch

Bleibt die Regel in Folge einer Magersucht (Anorexie) völlig aus (Amenorrhö) können insbesondere das Vitamin B3, außerdem Zink, L-Tryptophan, Omega-3-Fettsäuren (Fischöl) und Omega-6-Fettsäuren (z.B. aus Nachtkerzenöl) helfen.

Bleibt die Regel bei einer stark übergewichtigen (adipösen) Frau gänzlich aus, kann ein Mangel an Vitamin C, Vitamin E, Omega-6-Fettsäuren, Chrom, Zink, L-Carnitin oder Coenzym Q10 dahinter stecken.

Schwache und seltene Regel bei unerfülltem Kinderwunsch

Tritt die Regel deutlich seltener als alle 28 Tage auf und sind die Blutungen zudem nur schwach (Oligo-Hypomenorrhö), kommen vor allem Selen, Zink, Vitamin B6, Vitamin E und Vitamin C in Frage. Sie verbessern unter anderem die Entgiftung.

Starke Regelblutung bei unerfülltem Kinderwunsch

Sind die Regelblutungen sehr stark (Hypermenorrhö) oder treten Blutungen außerhalb des normalen Regelzyklus auf (Metrorrhagie) können Eisen, Zink, Mangan, ein Vitamin B-Komplex, Lachsöl sowie Ginseng mit Gelee Royal hilfreich sein. Mit Kräuterblut Dragees (Fa. Salus) lässt sich der Blutverlust sanft ausgleichen.

Prämenstruelles Syndrom und unerfüllter Kinderwunsch

Leiden Sie zusätzlich zum unerfüllten Kinderwunsch an einem Prämenstruellen Syndrom (PMS), können insbesondere Vitamin B6, Vitamin E, Magnesium, Kalzium, Omega-3-Fettsäuren, Omega-6-Fettsäuren sowie die Spurenelemente Chrom, Mangan und Zink helfen.

Phytotherapie bei unerfülltem Kinderwunsch

Bei zu hohem Spiegel an männlichen Geschlechtshormonen (sog. Hyperandrogenämie) können nach der Erfahrung von Frau Dr. Georgieff folgende Heilpflanzen bei unerfülltem Kinderwunsch helfen:

  • Echinacea

    Goldrute (Solidago virgaurea, auch empfehlenswert bei Harnwegsinfekten)

  • Rote und Schwarze Johannisbeere (Ribes, enthalten viel Vitamin C zum Schutz vor freien Radikalen, Mineralststoffe und Flavonoide; Rote Johannisbeeren aktivieren den Zellstoffwechsel und das Immunsystem, schützen die Schleimhaut und beruhigen die Nerven)
  • Pappelblätter (Populi folium)
  • Sonnenhut (Echinacea)
  • Brennnesselwurzel (Urtica dioica, verbessert den Abtransport von Schlacken)
  • Kürbiskern (Cucurbita pepo)
  • Sägepalmenextrakt (Serenoa repens)

Die Pflanzen können als Tee, Urtinktur oder in Tablettenform angewendet werden. Zudem stehen Fertigpräparate zur Verfügung. Gute Erfahrungen hat Frau Georgieff z.B. mit Granu Fink femina® gemacht. Welche Präparate bei unerfülltem Kinderwunsch für Sie in Frage kommen, sollten Sie mit Ihrem Frauenarzt besprechen.

Wie der Name „Prolaktin“ schon sagt, regt es u.a. die Milchbildung an. Ein erhöhter Prolaktinspiegel kann zu einem verlängerten Menstruationszyklus bis hin zum Ausbleiben der Regel führen. Entsprechend kann ein zu hoher Prolaktinspiegel (Hyperprolaktinämie) zu einem unerfüllten Kinderwunsch führen. Ist der Prolaktinspiegel zu hoch, muss zuerst die Ursache abgeklärt werden. Beispielsweise können ein Hypophysentumor oder eine übermäßige Schwermetallbelastung, z.B. aus Amalgamfüllungen, dahinterstecken. Diese sind entsprechend zu behandeln. Daneben ist bei erhöhtem Prolaktinspiegel der Mönchspfeffer (Agnus castus, Keuschlamm) phytotherapeutisch die erste Wahl. Agnus castus vermag den Prolaktinspiegel im Blut zu senken. Dazu wird Agnus castus, z.B. in Form von Agnucaston® (Fa. Bionorica) oder Agnolyt® (Fa. Madaus), über 3 Monate eingenommen.

Weitere Heilpflanzen, die wie Agnus castus eine gestagenartige Wirkung zeigen, sind:

  • Alchemilla

    Frauenmantel (Alchemilla wirkt gelbkörperregulierend und durchblutungsfördernd.)

  • Schafgarbe (Achillea hat eine gestagenartige Wirkung.)
  • Brennnessel (Urtica dioica fördert den Schlackenabtransport.)
  • Himbeerblätter (Rubus ideaus wirkt hormonregulierend.)
  • Yamswurzel (Dioscorea enthält natürliches Progesteron.)
  • Küchenschelle (Pulsatilla wirkt günstig auf hormonelle Probleme wie Amenorrhö, Dysmenorrhö und Hypomenorrhö.)

Diese Pflanzen können bei unerfülltem Kinderwunsch in der zweiten Zyklushälfte genommen werden. Besser wirken sie aber, wenn sie über drei Monate genommen werden. Frau Dr. Georgieff empfiehlt dazu folgende Teemischung mit gestagenartiger Wirkung nach Dr. Engelsing:

25 g Frauenmantel, Schafgarbe, Brennnessel und Himbeerblätter zu gleichen Teilen gemischt. Je einen Esslöffel dieser Mischung mit einer Tasse kochendem Wasser aufbrühen und 10–15 min ziehen lassen. Davon dreimal täglich eine Tasse trinken.

Eine Östrogen-ähnliche Wirkung soll auch Rosmarin (Rosmarinus officinalis) haben. Er wird daher auch gerne bei klimakterischen Beschwerden mit nervösen Erscheinungen und Hitzewallungen eingesetzt.

Auch der Beifuß (Artemisia vulgaris) kann Frauen mit unerfülltem Kinderwusch helfen. Beifuß kommt insbesondere für Frauen in Frage, die unter Gebärmutterschmerzen, Zwischenblutungen, Unterleibsentzündungen und einer schmerzhaften Regelblutung leiden.

Schwermetallausleitung bei unerfülltem Kinderwunsch

Auch Schwermetallbelastungen, wie sie z.B. durch Amalgamfüllungen entstehen, können einen unerfüllten Kinderwunsch zur Folge haben. Nach einer vorsichtigen Entfernung des Amalgams muss unbedingt nachbehandelt werden. Denn werden Sie unvorhergesehen zu früh schwanger, könnte es zu einer Fehlgeburt kommen. Neben einer homöopathischen Ausleitung kommt hier eine gezielte Schwermetallausleitung in Frage. Auch Nahrungsergänzungen zur besseren Entgiftung sind nötig. Zur gezielten Amalgamausleitung können z.B. pflanzliche Tropfen und Chlorella-Algen (Fa. Ortho Therapia) verwendet werden. Bewährt hat sich auch eine Chelat-Therapie.

Thymustherapie bei unerfülltem Kinderwunsch

Die Thymustherapie kommt vor allem bei Frauen in Frage, bei denen FSH und LH (die sog. Gonadotropine) grenzwertig erhöht sind. Die FSH- und LH-Werte können schon vor den Wechseljahren (Präklimakterium) erhöht sein. Thymus kann bei diesen Frauen mit unerfülltem Kinderwunsch dazu führen, dass die Eierstöcke wieder besser auf FSH und LH ansprechen. Dadurch lässt sich die Funktion der Eierstöcke zum gewissen Grad wieder reaktivieren. Die Spiegel an FSH und LH können wieder sinken. Auch beim Anti-Müller-Hormon lassen sich Verbesserungen nachweisen.

Die Thymustherapie bei unerfülltem Kinderwunsch dauert etwa 4 Wochen. In dieser Zeit bekommt die Frau jeweils 2-3 Thymusspritzen pro Woche. Mit Hilfe einer kleinen Quaddelung, bei der etwas Thymuspräparat in die Haut des Oberarms gespritzt wird, kann zuvor getestet werden, wie gut das Thymuspräparat von der Frau mit unerfülltem Kinderwunsch vertragen wird.

Leider gibt es inzwischen keine Thymuspräparate, wie z.B. Thymoject, mehr in Deutschland. Sie können aber noch aus dem Ausland bezogen werden, was jedoch etwas umständlich ist. Die internationale Apotheke kann hier weiterhelfen. Außerdem kann Ihr Therapeut Thymuspräparate unter Anleitung selber herstellen. Nähere Informationen hierzu erhalten Sie bei der Deutschen Gesellschaft für Thymus-Therapie e.V. sowie bei der Dr. Miller GmbH.

Psychosomatik bei unerfülltem Kinderwunsch

Mit der kinesiologischen Diagnostik lassen sich bei unerfülltem Kinderwunsch vielfältige emotionale Hintergründe zu Tage bringen. Hierzu gehören z.B. verschiedenste Ängste, blockierende innere Glaubenssätze und mangelndes Selbstvertrauen. Psychische Blockaden können eine Vielzahl von Ursachen und Formen haben: Ängste, Perfektionismus, mangelndes Selbstwertgefühl oder schlicht die Überforderung, mit solchen Situationen umzugehen, können zur Entwicklung und Aufrechterhaltung der Blockaden führen.

Die Psychotherapie und die Naturheilkunde bieten vielfältige Ansätze zur Lösung solcher Blockaden. In der Regel ist eine Kombination verschiedener Therapien möglich. Dies sollten Sie im Einzelfall mit Ihrem Therapeuten besprechen. Zur Lösung emotionaler Blockade beim unerfüllten Kinderwunsch eignen sich z.B.:

  • Psychotherapie: hier finden Sie eine Liste von speziell ausgebildeten Beratern mit dem Schwerpunkt Kinderwunsch
  • Bachblüten
  • Bioresonanzverfahren
  • Mind link nach Dr. J. Lechner
  • Ohrakupunktur
  • Heilsteine
  • Farbtherapie und Aromatherapie
  • Psychokinesiologie nach Dr. Klinghardt
  • Erlernen emotionaler Stressreduktionstechniken

Möglichkeiten und Grenzen naturheilkundlicher Kinderwunschbehandlung

Hat der unerwünschte Kinderwunsch organische Ursachen, sind naturheilkundliche Therapien nur bedingt ausreichend.

Liegen jedoch Störungen in der Hormonregulation, innere Blockaden, Schwermetallbelastungen o.ä. vor, kann die Naturheilkunde bei unerfülltem Kinderwunsch punkten. Dem naturheilkundlichen Therapeuten stehen dazu zahlreiche Therapien zur Verfügung. Besonders bei der Wiederherstellung der Eierstockfunktion bietet die naturheilkundliche Therapie eine echte Alternative.

Aber nicht nur als Alternative sollte man die Naturheilverfahren sehen. In den letzten Jahren wurden durchaus auch gute Resultate erzielt, wenn sie komplementär, also begleitend zur schulmedizinischen Behandlung eingesetzt wurden, wie bspw. die Akupunktur beim Embryotransfer. Für die Zukunft wünschen wir allen Paaren mit unerfülltem Kinderwunsch Kompetenzzentren, die nach den individuellen Bedürfnissen und Sterilitätsursachen Schulmedizin auf höchstem Niveau mit Naturheilkunde verbinden.

Literatur zu Naturheilkunde bei unerfülltem Kinderwunsch (Quellen)

Badtke, G., Mudra, I. N.: Neuraltherapie Lehrbuch und Atlas, Ullstein, Mosby 1994
Georgieff R.: Naturheilkunde bei Kinderwunsch. Erfahrungsheilkunde 2010; 59: 73–77
Richter, K., Becke,H.: Akupunktur, Verlag Volk und Gesundheit 1989
Teut, Michael; Gerhard, Ingrid: Homöopathie bei unerfülltem Kinderwunsch – eine Übersicht und wissenschaftliche Studien, AHZ 256(1): 6-9, 2011

Über die Autorin

Frau Dr. Reinhild Georgieff ist Fachärztin für Gynäkologie und Geburtshilfe und seit 1996 in eigener Praxis in Leipzig tätig. Ihre Schwerpunkte sind Naturheilverfahren, Akupunktur, Neuraltherapie, Kinesiologie. Seit 2005 arbeitet sie mit SkaSys und später Mind link. Sie ist im Berufsverband der Frauenärzte aktiv und seit 2002 im Vorstand der NATUM.
Dr. med. Reinhild Georgieff
Lutznerstr. 145, 04179 Leipzig
tel. 0341 4802496, mail: R.Georgieff@gmx.de

Über die Künstlerin

*Frau Dr. Hilly Kessler ist Frauenärztin in Luxemburg und international bekannte Künstlerin. Ihre Frauenportraits machen betroffen und nachdenklich. Für dieses Webmagazin hat Frau Dr. Kessler mir ihre Bilder zur Veröffentlichung zur Verfügung gestellt. Vielen Dank!

http://www.hillykessler.com

Die übrigen Bilder stammen aus dem eigenen Archiv oder wurden von fotolia.com erworben.

Falls Sie schon Erfahrungen mit der naturheilkundlichen Kinderwunschbehandlung gemacht haben, freuen wir uns auf einen Kommentar!

96 Kommentare »

  • Alexandra sagt:

    Guten Tag Fr. Professor :)

    Mein Mann und ich probieren jetzt seit ca einen halben Jahr ein kleines Wesen zu empfangen.
    es hat bereits einmal geklappt (nach 3 Monaten) aber ich habe es leider in der 6. Woche verloren.

    Jedes mal wenn meine Mens wieder kommt bin ich ziemlich traurig.

    Mein Zyklus ist eigentlich wunderbar zw 28-30 Tage.
    Ich erkenne meinen Eisprung ohne messen aufgrund des eiweißartigen Ausfluß.

    Ich und mein Mann ernähren uns gesund und abwechslungsreich, nur bei mir ist die Anzeige der Waage etwas im roten Bereich.
    Auch habe ich eine Woche heilgefastet um meinen Körper zu reinigen.

    Ich gehe davon aus dass die Qualität des Spermas von meinen Mann in Ordnung ist weil ja bereits einmal eine Befruchtung statt gefunden hat.

    Warum funktioniert nun keine Befruchtung?

    Was können sie empfehlen?

    Vielen lieben Dank für ihre Zeit

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Alexandra,
      nach so kurzer Zeit nicht gleich verzweifeln. Ist ja sehr gut, dass es schon einmal mit der Befruchtung geklappt hat. Wenn Sie trotz gesunder Ernährung übergewichtig sind, bewegen Sie sich vielleicht zu wenig. Am besten viel an die frische Luft und mal das Vitamin D bestimmen lassen. Besorgen Sie sich dieses Buch und lassen Sie sich von Ihrem Mann massieren: Therapeutische Frauen-Massage: Ganzheitliche Massage für natürliches Frau-SeinPfeiffer: Therapeutische Frauenmassage Und wenn Sie wieder schwanger sind, gleich zum Frauenarzt und das Gelbkörperhormon bestimmen lassen. Viel Glück!

  • Tina sagt:

    Hallo Frau Doktor,
    Mein Mann und ich versuchen nun schon 1,5 Jahre ein gemeinsames Baby zu bekommen,ich habe bereits einen Sohn aus meiner früherin Beziehung und nun sind wir in einem Kinderwunschzentrum , meine tests waren alle unauffällig jedoch das spermiogramm meines Mannes wies nur 6 millionen sperminen auf und der Arzt sagte es bliebe nur eine künstliche befruchtung:( ich hatte vor 5 jahren eine konisation und mein muttermund ist in folge dessen stark vernarbt Ltd meiner Frauenärztin,ob es damit zusammen hängen könnte, auf meine Frage meinen muttermund evtl zu weiten reagierte der arzt der kiwu klinik eher wenig begeistert. Mein Mann nimmt nun fertilsan und er macht viel Sport und ernährt sich ausgewogen. Heute sahen wir eine reportage über eigenblutspende und Globulie Behandlung einer Homöopathatin oder womit oder woran glauben sie können wir die spermien verbessern.

    Vielen Dank
    Tina

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Tina,
      macht Ihr Mann vielleicht zu viel Sport? Er nimmt ja schon Nahrungsergänzungen, deshalb erstmal 3-6 Monate abwarten, ob sich das Spermiogramm bessert. Die Spermienanzahl sagt ja weniger aus als die Beweglichkeit. Ein Problem kann wirklich auch der Muttermund sein. Wenn die Konisation sehr gründlich gemacht worden ist, wird u.U. nicht mehr genug Muttermundschleim produziert, was den Spermien den Aufstieg erschwert oder unmöglich macht. Lassen Sie einfach mal einen Postcoitaltest am Eisprungtermin machen. Eigenblutspende ist in Ihrem Fall überflüssig. Homöopathie könnte eventuell helfen. Viel Glück!

      • Tina sagt:

        Vielen Dank für Ihre Antwort,

        Es ist so schwierig als leihe in der Not einen kompetenten arzt zu finden. Ja er macht schon sehr viel Sport mind.4 x in der Woche. Meine konisation war schon sehr gründlich und tief mit zusätzlicher entnahme der Wächterlynphknoten. Aber der arzt sagte da ich normal blute während der periode, das wo was raus kommt , kommt auch etwas rein und daran kann es nicht liegen. Als wir sagten er nimmt jetzt fertilsan war die Antwort, da können Sie auch jeden Tag eine apfelsine essen alles rausgeschmissenes Geld.
        Denke werden auch die Klinik wechseln.
        Volumen 3,7 ml
        Sperminkonzentraton 6,3 mio/ml
        Gesamtspermienzahl 22mio
        Eosintest 30% bewegl.
        Motilität 10% WHO a
        20% WHO a+b
        Morphologie 50%

        Ich werde den Wunsch dieses testet ansprechen beim nächsten Termin.

        Lieben dank

  • Eva sagt:

    Hallo Frau Doktor!

    Ich hatte vor zwei Tagen eine Bauchspiegelung bei der rausgekommen ist dass bei mir beide Eileiter nicht durchgängig sind. Habe ich mit dieser Diagnose noch irgend eine naturheilkundliche Chance??

    Liebe Grüße keksine

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Eva,
      das kommt auf den OP-Befund an. Wenn die Eileiter lange verschlossen und entzündlich verändert sind, gibt es keine Chance. Wenn sie nur verklebt sind, können manchmal entzündungshemmende Maßnahmen helfen. Sprechen Sie mit dem Arzt darüber, der die Bauchspiegelung gemacht hat. Alles Gute!

  • Sabine sagt:

    Guten Tag Frau Prof. Gerhard,

    vielen Dank für die ausführlichen und hilfreichen Informationen auf Ihrer Seite.

    Bei meinem Mann und mir (beide 29) besteht seit gut 2 Jahren der Wunsch nach einem Kind. Die Pille habe ich bereits vor 4,5 Jahren abgesetzt, zuvor hatte ich etwa 10 Jahre lang durchgängig verschiedene Präparate genommen. Nach Absetzen der Pille habe ich nach der Abbruchblutung zunächst keine weitere Blutung gehabt. Nach einigen Monaten ist unter der Einnahme von Mönchspfeffer eine Blutung eingetreten. Ein regelmäßiger Zyklus ist jedoch nicht entstanden, die Zyklusdauer betrug in den Folgemonaten zwischen 4 und 10 Wochen. Etwa 1,5 bis 2 Jahre nach Absetzen der Pille war – ohne Einnahme irgendwelcher Medikamente – ein halbwegs regelmäßiger Zyklus (zwischen 4 und 6 Wochen) vorhanden, jedoch nur für einige Monate und unter erheblichen Menstruationsbeschwerden. Danach wurden die Blutungen immer seltener bevor sie zuletzt zum Jahresbeginn 2015 völlig aufgehört haben. Seitdem ist nur unter der Gabe von Cyclo-Progynova eine leichte Blutung vorhanden gewesen. Nach Absetzen des Präparates (nach 3 Monaten) ist jede weitere Blutung ausgeblieben. Im Ultraschall war keine Veränderung gegenüber dem vorherigen Zustand zu erkennen. D.h., dass die Gebärmutterschleimhaut kaum aufgebaut war. Eizellen sind ausreichend vorhanden (teilweise wurde auch die Diagnose PCO in den Raum gestellt), jedoch reifen diese nicht heran.

    Die Hormonwerte wurden untersucht. Dabei wurde ein signifikanter Östrogenmangel festgestellt (die Werte liegen unterhalb der Nachweisgrenze), alle anderen Werte liegen im Normbereich. Insbesondere auch das Testesteron.

    Unter der Gabe von Clomifen sind keine Eizellen herangereift. Zudem konnte mit Duphaston keine Blutung ausgelöst werden. Nun soll dennoch mit Gonal F stimuliert werden. Für mich stellt sich jedoch die Frage, ob dies Sinn macht, da meine hormonelle Situation offensichtlich stark aus dem Gleichgewicht geraten ist.

    Die Gabe von Schüssler Salzen, chinesischen Kräutern, Vitaminen sowie Akkupunktur (nicht gleichzeitig sondern nacheinander, aber ggf. nicht ausdauernd genug) hat ebenfalls keine Veränderungen bewirken können.

    Ich bin 1,64 m groß und wiege 54 kg. In den letzten Jahren hatte ich relativ starken emotionalen Stress (beruflich und familiär bedingt). Vor etwa 6 Jahren habe ich meine Ernährung und Lebensweise umgestellt und ernähre mich seitdem vorwiegend von Vollkornprodukten, Fisch, magerem Fleisch, Nüssen, Gemüse, Salat, Obst und Milchprodukten. Zudem habe ich mit Sport, den ich zuvor nicht gemacht habe, angefangen. Ich würde sagen, dass ich keinen Leistungssport betreibe (etwa einmal wöchentlich joggen, einmal leichtes Kraft-/Ausdauertraining, einmal Yoga und je nach Zeit noch Klettern oder Wandern) und mein Körper sich an die sportliche Betätigung über die Zeit hinweg gewöhnt hat. Aufgrund der ausbleibenden Regelblutung habe ich die Sportintensität auf das oben genannte Pensum zurückgefahren, um sicherzustellen, dass der Körper keinem zu starken Stress ausgesetzt ist. Vor etwa zwei Jahren war die Intensität etwas höher (zusätzlich zum oben genannten etwa ein bis zwei weitere Male Joggen pro Woche sowie zusätzliches leichtes Kraft-Ausdauertraining mit dem eigenen Körpergewicht).

    Durch die Ernäheungsumstellung sowie die Bewegung habe ich insgesamt etwa 10 kg abgenommen. Mein Körpergewicht ist seit etwa 4 Jahren konstant, in den letzten 2 Jahren sind von den insgeamt 10 kg die letzten 2 kg gefallen.

    Für mich stellt sich die Frage, ob es einen Zusammenhang zwischen dem Östrogenmangel und meiner Lebensweise (Stress, Ernährung, Sport) geben kann und wenn ja, wie ich dem begegnen kann. Oder hat das hormonelle Ungleichgewicht andere Urachen und kann tatsächlich durch die beabsichtigte Stimulation „ausgetrickst“ werden? Ich hätte sehr gerne ein Kind, möchte diesem aber gute Startbedingungen geben und es deshalb nicht in einen Körper „hineinzwingen“, der keinen normalen Zyklus produziert und deshalb für eine Schwangerschaft nicht bereit zu sein scheint.

    Welches Vorgehen würden Sie mir empfehlen um meinen Körper wieder ins Gleichgewicht zu bringen und einen normalen Zyklus herzustellen? Vor Einnahme der Pille hatte ich einen relativ regelmäßigen Zyklus (erste Periode mit 11, Pilleneinnahme mit 16 begonnen).

    Herzlichen Dank für Ihre Zeit, Mühe und Unterstützung!

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Sabine,
      Sie sind ja bestens vorinformiert und haben schon viele gute Therapiemethoden ausprobiert. Wie sieht es mit Elektrosmog, anderen Umweltbelastungen (bspw. Amalgam), dem Bettplatz aus? Könnte eine Schwermetallbelastung vorliegen?
      Regulative Verfahren könnten helfen, Einzelmittelhomöopathie (allerdings brauchen Sie dafür voraussichtlich etwas Geduld) und eine genaue Umweltanalyse und Vitalstoffdiagnostik. Da Sie noch jung genug sind, ist es natürlich am besten, wenn Sie wieder in einem eigenen Zyklus schwanger werden könnten. manchmal ist es aber sehr schwer, die eigentliche Ursache der Unterfunktion der Hirnanhangsdrüse zu finden, dann ist Gonal F eine gute Option. Viel Glück!

  • Felicitas sagt:

    Sehr geehrte Frau Prof. Dr. Gerhard,

    Sie teilen viele wertvolle Informationen. Erst einmal vielen Dank hierfür. Nun zu meinem Problem:

    Ich bin 29 Jahre alt und versuche seit einem Jahr mit meinem Mann (35) ein Baby zu bekommen.

    Mein Zyklus ist 30/31 Tage lang und laut Temperatur und Ovulationstest findet mein Eisprung un den 20/21 Tag statt. Meine zweite Zyklushälfte dauert somit nur 10 Tage. Ist meine erste Zyklushälfte nicht zu lang? Was könnte der Grund sein? Meine Periode dauert immer nur 3 Tage. Ich war schon bei zwei FA, die der Meinung sind, dass alles ok ist. Meine Schleimhaut schien im Ultraschall gut aufgebaut zu Sein.

    Ich war dieses Jahr bereits zwei mal schwanger gleich beim 2-3 ÜZ, doch leider nach dem postiven Test bei ausbleiben der Regel nur ca. 12-14 Tage. In woche 4 begangen Schmieblutungen, die in Woche 5 in Fehlgeburten endeten. Beide Schwangerschaften wurden im ultraschall auch nachgewiesen. Bei der zweiten Fehlgeburt löste sich zuerst die Fruchthöhle und kam bei einem Toilettengang raus. Ohne Blutung, diese setze 2-3 Stunden später ein.

    Was kann der Grund für die So frühen Fehlgeburten sein? Der späte Eisprung? Scheinbar habe ich Probleme mit der Einnistung und nicht mit der Befruchtung.

    Vielen Dank für Ihren Rat.

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Felicitas,
      bei sehr frühen Fehlgeburten handelt es sich meist um Chromosomenschäden. Die lange Eireifungsphase und relativ kurze Gelbkörperphase könnten bei Ihnen jedoch auch auf eine Hormonstörung hinweisen. Überprüfen Sie Ihre Ernährung und etwaige Mängel an Vitalstoffen, zu niedriges Vitamin D, zu viel Stress, zu viel Sport, Umweltbelastungen (Pestizide, Schwermetalle, u.a. Amalgam, Weichmacher, Elektrosmog), gestörtes Immunsystem. Am besten gehen Sie zu einem Arzt für Naturheilkunde, der das alles abklären könnte. Für den Anfang empfiehlt sich Agnus castus, das den Zyklus sanft regulieren kann. Bei erneutem Schwangerschaftseintritt kann in den ersten 3-4 Monaten Progesteron genommen werden. Auch TCM und Homöopathie kommen in Frage. Ist das Spermiogramm in Ordnung? Auch Störungen beim Mann können zu Fehlgeburten führen. Viel Erfolg!

  • Desi sagt:

    Hallo,

    Meine Werte sind ok ebenso die meines Mannes aber wir versuchen seit 1 Jahr erfolglos schwanger zu werden .Wir haben schon 2 Kinder die ich mit 23 und 26 Jahren bekommen habe jetzt bin ich 36 .mein Zyklus schwankt immer zwischen 23-28 Tagen meine Mens ist normalerweise 7, 2-3 davon ist die Blutung recht stark die beiden letzten Monate hatte ich zum ende noch 2 Tage schmierblutungen also insgesamt 9 Tage meine Periode.
    Ich hoffe sie können mir weiterhelfen und haben einen Tipp für mich

    Vielen Dank
    liebe Grüße Desiree

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Desi,
      Ihr Zyklus ist nicht in Ordnung. Jetzt müssen Sie selber eine genaue Anamnese machen und die folgenden Punkte klären: Stress, optimale Ernährung, Umweltfaktoren, Darmgesundheit, Bewegung. Irgendwas davon ist sicher unzureichend. Und dann mit Hilfe eines Therapeuten entgiften, gezielte Nahrungsergänzungen, Darmbehandlung, entstressen. Einen Tipp gibt es nicht! Viel Erfolg!
      Übrigens bald gibt es ein Webinar zum Kinderwunsch, das würde ich mir ansehen, werde ich in Facebook bekannt geben.

  • Michaela sagt:

    Sehr geehrte Frau Prof. Dr. Gerhard,
    ich fühle mich gefangen im Dschungel der Alternativmedizin und hoffe, dass sie mir vielleicht einen Tipp geben können.
    Die Jahre 2008-2010 hatte es mit Expartner, der aber fruchtbar ist, 1,5 Jahre nicht geklappt, habe mich dann homöpathisch behandeln lassen (leider ist das nicht mehr dort möglich,)danach hatte ich regelmäßige Zyklen; ich vermute dass die Behandlung Erfolg hatte, wir haben uns aber dann getrennt. Ich habe mit meinem Mann 2013 eine Tochter bekommen, alles problemlos. Ein paar Monate vorher hatte ich wegen meiner Regelschmerzen Mönchspfeffer genommen. Den Mönchspfeffer habe ich wegen der Schmerzen nach der Stillzeit wieder weiter genommen. Letzten Herbst wurde bei mir eine große Schokoladenzyste entdeckt, in der Phase habe ich auch eine Bioresonanztherapie gemacht, weshalb ich jetzt fast gar nicht mehr krank bin (vorher ständige Infekte). Anfang Januar war ich wegen der Zyste bei einer Naturärztin (diese meinte sie glaubt nicht, dass ich Endometriose habe…,). Im Januar wurde ich wieder sofort schwanger und hatte nach vorherigen Blutungen eine Fehlgeburt in der 10.SSW. Nachdem sich die Zyste nicht verändert hatte und mir von allen seiten zu einer Entfernung geraten wurde, habe ich im April eine Bauchspiegelung machen lassen, die Zyste wurde entfernt, mit dem Befund Endometriose. Im Mai war ich dann bei einer ganzheitlichen Frauenärztin, diese meinte dass ich total W-Lan verseucht bin und dass meine Amalgamfüllung raus muss, und Darmaufbau, Ernährung etc. Das alles klang für mich nicht ganz plausibel, weil ich ja durch und nach der Bioresonanz einen ewigen Darmaufbau immer noch mache, so gut wie kein Weizen, keine Kuhmilchprodukte und keinen Zucker esse. trotzdem war ich noch bei einem ganzheitlichen Zahnarzt der aber nicht nur die Füllung entfernen wollte, sondern auch noch eine Vernarbung gefunden hat, die er mehrmals unterspritzen müsste etc, was wieder eine lange finanzielle und zeitliche Odyssee gewesen wäre. Letztendlich bin ich jetzt im Kinderwunschzentrum gelandet, da ich eine Gelbkörperschwäche bei mir vermute (kurze 2. Zyklushälfte, 2 Tage vor Menstruation Schmierblutung, kaum Temperaturunterschied). Die wollen jetzt eine Hormonscreening machen und wollten mir dann gleich Clomifen geben, was ich jetzt erst einmal nicht nehmen will. Progestan habe ich aber jetzt schon 2 Zyklen genommen. Im letzten Zyklus war ich auch mal für 5 Tage schwanger (hatte da aber mit dem Progestan erst nach dem positiven Test angefangen). Ich weiß nicht mehr weiter, ich kann aus finanziellen und zeitlichen Gründen nicht mehr noch x- Ärzte kontaktieren. W-lan im Zusammenhang mit meiner einen Amalgamplombe wurden sowohl bei der Naturärztin im Januar und bei der Bioresonanz Ärztin letzten Herbst nicht erwähnt, bei anderen Patienten die ich kenne, eben schon, deshalb gehe ich davon aus, dass diese kein Problem bei mir sehen. Was ist ihre Meinung dazu, kennen Sie vielleicht jemanden im Raum Nürnberg, der mir weiterhelfen könnte?
    Ich wollte noch erwähnen, dass ich jetzt 37 bin und manchmal auch Angst habe, dass ich schon in den Wechseljahren sein könnte, seit Mai kämpfe ich auch noch mit Scheidenpilz, bakterielle Infektion, Trockenheit, Brennen usw.
    Liebe Grüße

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Michaela,
      das hört sich ja wirklich nicht so gut an, muss aber mit Wechseljahren gar nichts zu tun haben. Die Ärzte haben ja sicher Hormonbestimmungen durchgeführt und hätten Ihnen das gesagt. Wenn Ihre Eireifung schlecht ist, ist es eine guter Versuch, die Reifung mit Clomifen zu verbessern. Je älter frau wird, desto empfindlicher reagieren die Eierstöcke, sowohl auf Stress als auch auf WLAN, Umweltgifte und Nährstoffmängel (wobei ich aber auch kein großes Problem bei einer Amalgamplombe sehe!). Und dass Ihr Immunsystem am Anschlag ist, merken Sie ja durch die Scheideninfektionen etc. Versuchen Sie, einen Gang zurückzuschalten, die Ernährung zu optimieren und etwas Gutes für Ihr Immunsystem und damit auch für Ihre Eierstöcke zu tun. Alles Gute!

  • Florian sagt:

    Sehr geehrte Frau Professor Gerhard,
    meine Frau und ich haben bereits ein Kind und wünschen uns ein zweites. Leider haben wir wohl etwas zu lange gewartet. FSH und LH hoch, AMH sehr sehr niedrig. Laut der Aussage unseres Kinderwunschzentrums würde nur noch die Eizellspende in Frage kommen, was wir aber nicht wollen. So sind wir auf Ihre sehr informative Seite gestossen.
    Akupunktur haben wir bereits angefangen. Wir würden gerne auch die Thymustherapie versuchen. Leider sind diese Präperate in Deutschland ja nicht mehr zugelassen. Was halten Sie von homöopathischen Thymus-Präparaten wie Neythymun und ähnlichen?
    Wir würden auch gerne eine „richtige“ Thymustherapie durchführen, wissen aber nicht, welches Präparat (Thymus Peptide C®, THYMEX-L®, TFX-Thymomodulin® …) wir wählen sollen. Meistens sind onkologische Indikationen angegeben. Können Sie uns ein Präparat und einen Bezugsweg empfehlen?
    Der Bezug und die Applikation stellt kein Problem dar, da ich selber auch Arzt bin.

    Vielen Dank für Ihre Antwort.
    Mit freundlichen Grüßen,
    Florian

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      lieber Florian,
      selber habe ich keine Erfahrungen mit der Thymustherapie in dem Fall Ihrer Frau. Am besten fragen Sie mal bei Frau Dr. Georgieff nach, die den Artikel geschrieben hat, oder bei der gEsellschaft für Thymustherapie, die in dem Artikel angegeben wurde. Haben Sie denn eine Idee, warum Ihre Frau in den vorzeitigen Wechseljahren zu sein scheint? Könnten auch Umweltbelastungen eine Rolle spielen, die eventuell auf eine Entgiftung reagieren würden? Viele Grüße und hoffentlich Erfolg!

  • Kerstin sagt:

    Hallo liebe Frau Dr. Gerhard,
    Ich bin zufällig auf Ihre Homepage gestoßen und bin begeistert von den vielen Informationen und das Sie so mit Rat und Tat vielen Hilfesuchenden zur Seite stehen. Meine Situation handelt auch von unerfülltem Kinderwunsch und nach einem halben Jahr wurde eine stark ausgeprägte Endometriose festgestellt. Es wurden Teile vom Darm entfernt und ein Stoma gelegt welches nach 4 Monaten wieder zurück verlegt wurde. Danach erfolgten nochmal zwei Ops wegen Narbenverwachsungen und Darmverschluss. Es wurde für 8 Monate das Präparat Visanne verabreicht. Nun möchten wir den Kinderwunsch wieder aufgreifen. Es wurde geraten es erst einmal auf normalem Weg zu versuchen.

    Welche Tipps und homöopatische Mittel könnten Sie mir empfehlen das mein Zyklus und der Eisprung etc alles wieder ins Gleichgewicht kommt.
    Die Eileiter sind durchgängig. Die Gebärmutter leicht vergrößert und der rechte Eierstock hat eine kleine Zyste.

    Könnten Sie mir evtl auch einen guten Frauenarzt und Homöopathen und TCMler vor Ort nennen?

    Ich komme aus PLZ 87700.

    Vielen lieben Dank für Ihre Bemühungen und Ihre Antwort.

    Liebe Grüße
    Kerstin Baur

  • Michaela sagt:

    Sehr geehrte Frau Dr. GERHARD,
    ich freue mich, dass Sie bei PCO oftmals das Myo Inositol als
    Nahrungsergänzung empfehlen. Ich nehme es nun seit mehreren Monaten
    regelmässig ein und es beginnt bereits zu wirken. Mein Zyklus pendelt sich langsam ein – ebenso nehme ich auch Antioxidantien wie Selen und Vitamin C, E, Beta Carotin, welche bei PCO sehr hilfreich sein sollen. Da sich bei mir nach Absetzen der Pille vor fast 7 Jahren gar nichts tat mit Eisprüngen, freue ich mich nach all der langen Zeit, dass sich nun endlich etwas tut. Habe von homöopathischer Hilfe bishin zur craniosacralen Therapie so ziemlich alles probiert. Letztendlich traue ich mich zu sagen, dass man als PCO-Patientin mit Inositol (Clavella, Inofolic, Gesdine usw.) die besten Ergebnisse erzielt und damit eines Tages sicher einmal Mama werden kann! Danke Frau Dr. Gerhart, weil Sie sich immer unserer Frauen-Sorgen annehmen und auch darauf so einfühlsam eingehen!

  • Lia sagt:

    Schönen guten Tag!
    Ich finde diese Seite wunderbar. Endlich ausführliche Information wo und wie kann Alternativmedizin hier ansetzten.
    Vielleicht haben Sie auch für folgendes Problem einen Rat?
    Mein Freund und ich probieren seit 4 Jahren ein Kind zu bekommen. Sämtliche Untersuchungen hatten gute Ergebnisse, bis auf die letzte: der Kremer Test.
    Der war positiv. Das heißt: mein Zervikalschleim hat Antikörpern gegen die Samenzellen meines Freundes und „tötet“ sie alle. Laut Schulmedizin kann man da gar nix machen. Mittlerweile bin ich 42.
    2 IUI waren negativ. Jetzt ist eine ICSI geplant. Gerne würde ich meinem Schleim sagen können bitte produzier keine Antikörper, Alles ist gut!
    lieben Gruß
    Lia

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Lia,
      wenn der Kremertest richtig gemacht wurde,und davon gehe ich mal aus, sollten Sie wirklich ICSI machen lassen. Denn da Sie schon 42 Jahre alt sind, können Sie nicht mehr warten oder experimentieren. Tut mir sehr leid, dass ich Ihnen da keine gute naturheilkundliche Methode nennen kann. Viel Glück, ich wünsche Ihnen, dass es noch klappt!

  • Leserin sagt:

    Sehr geehrte Frau Dr. Gerhard,
    ich habe 2 lebende Kinder auf natürlichem Weg 2007 & 2009 geboren. Im Oktober 2013 kam mein (ebenfalls auf natürlichem Weg gezeugter) Sohn auf die Welt, der tragischerweise wenige Stunden vor seiner Geburt mit 3.700 Gramm im Mutterleib gesund verstarb. Weder ich, noch die Plazenta noch das Baby wiesen einen Defekt auf- ungeklärte Todesursache. Seitdem wurde ich nie wieder schwanger, habe aber alles versucht (Heilpraktiker, TCM, IVF, Ubiquinol, DHEA, L-Arginin,…). Fakt ist: AMH kaum nachweisbar, FSH meist erhöht. Auffälligkeit auch lt. Meinung 2er IVF Kliniken: Mein Körper reagiert nicht auf synthetische Unterstützung, nur auf natürliche: Eisprünge erfolgen (wenn überhaupt) von alleine, ELONVA hat 0 Follikel hervorgebracht, jedoch im Gegensatz dazu Eisprung trotz Cyclo Progynova. Meine Frage an Sie: Was empfehlen Sie zum Senken des FSH? Gibt es irgendeine natürliche Unterstützung? Phyto L? Weizengras? Macca, Globuli,…? Vielen Dank für Ihr Feedback

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Leserin,
      Da kann ich Ihnen leider wenig Spezifisches empfehlen. Am ehesten könnte ich mir vorstellen, dass TCM in Kombination mit Chinesischen Heilkräutern helfen könnten. Es gibt ein ganz neues Buch von Frau Dr. Schweizer-Arau, die in dieser Richtung viel Erfahrung hat. Außerdem denke ich, dass Sie Ihren Bettplatz untersuchen lassen sollten und Elektrosmog ausschalten. Es gibt auch Umweltfaktoren, die einen intrauterinen Fruchttod und Hormonstörungen herbeirufen können. Alles Gute für Sie!

  • Sabine sagt:

    Sehr geehrte Frau Gerhard,

    Mein Mann 32 und ich 27 versuchen bereits seit 2 Jahren schwanger zu werden. Nach einer Fehlgeburt gleich zu Anfang unserer Nachwuchsplanung wurde einige Monate später in der Kinderwunschklinik Pco mit Insulinresistenz festgestellt.

    Seitdem nehme ich metformin, Habe etwa 15 kg abgenommen. Es wurde unter clomifengabe zwei mal eine Insemination durchgeführt. Jedoch auch ohne Erfolg. Meine Zyklen sind noch immer der unregelmäßig und ohne metformin letztmalig 50 Tage lang.

    Inzwischen habe ich neben den Maßnahmen in der KiWu bereits Homöopathie, osteopathie und akupunktur ausprobiert. Leider jedoch ebenfalls ohne Erfolg. Hätten sie noch eine Idee was man versuchen könnte? Mittlerweile sind wir mit unserem Latein am Ende. Letzte Option die jetzt vom Arzt vorgeschlagen wurde ist eine IVF. Aber aufgrund der vielen Nebenwirkungen und der anfallenden Kosten bin ich noch skeptisch. Vielleicht gibt es ja noch eine andere Möglichkeit die uns noch weiter helfen könnte.

    Vielen Dank vorab für eine Rückmeldung. Sabine

  • sol sagt:

    Sehr geehrte Frau Gerhard,
    ich bin 47 und sehr fitt und gesund für mein alter aber anscheind kann ich nicht mehr so leicht schwanger werden, wünsche mir aber sehr noch ein Kind. giebt es in meinen Alter noch hoffnung? mann hört ja immer wieder von frauen in oder über mein alter das sie kinder bekommen haben. ich probiere gerade mit clomifen und progesteron aber ich leide unter trocken heit. ich nehm jetzt estriolum d4 agnus castus dazu. können sie mir bitte per email noch ein tipp geben. ich wäre ihnen sehr dankbar.
    mit freundlichen grüssen Sol

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe sol,
      leider kann ich Ihnen dazu nicht viel sagen, denn ich kenne Ihre Hormonwerte nicht. Es gibt durchaus Frauen, die auch bis zu 50 noch schwanger werden können, meist sind es aber Frauen, die schon früher Kinder bekommen hatten. Sie sind ja offenbar schon bei einem Arzt oder Heilpraktiker in Behandlung. Sprechen Sie ihn mal auf anthroposophische Medikamente, wie bspw. Ovaria comp an. Clomifen hat den großen Nachteil, dass es bei einer Erschöpfung der Eierstöcke schlecht wirkt und zu Trockenheit führt. Alles Gute

  • Pat sagt:

    Hallo liebe Frau Prof. Doc. Gerhardt,

    mein Mann (30) und ich (27) probieren seit 1,5 Jahren ein Kind zu bekommen.
    Wir haben schon eine Tochter… sie wird 3 Jahre alt. Sie beim ersten Zyklus schwanger gewesen.
    Wir schlafen regelmäßig miteinander, Ovulationstest positiv, Zerfixschleim ist wie er sein soll und Gebärmuttermund weich und weit oben.
    Mein Mann hat bereits ein Test gemacht und bei ihm ist alles in Ordnung.
    Hormonell ist bei mir auch alles in Ordnung (bereits der zweite Test).
    Ich habe einen regelmäßigen Zyklus (+- 3 Tage).
    Es gab während der Geburt kleine Komplikationen (Geburtsstillstand, Zangengeburt und Riss
    im Geburtskanal). 2 Wochen nah der Geburt hatte ich starke Schmerzen und Fieber. Laut Krankenhaus hatte ich leicht erhöhte Entzündungswerte. Aber wirklich sagen konnten sie mir auch nicht was ich genau hatte. Sie hatten vermutet, dass es eine Entzündung in der Gebärmutter ist.
    Nach der Geburt von meiner Tochter habe ich extreme Schmerzen bei meiner Periode.
    Nach der Schwangerschaft habe ich sehr schnell sehr viel (ungewollt) abgenommen.
    Das Gewicht bekomme ich leider auch nicht mehr drauf.

    Ich weiß nicht mehr was ich alles probieren soll bzw. machen soll. Kindlein komm tee, Ovaria comp. Bryophyllum.
    Gesunde Ernährung.
    Habe Sie einen Rat? Gibt es hier in der nähe von Wiesbaden/Frankfurt jemand an den ich mich wenden kann?

    Entschuldigen Sie meinen Roman und bedanke mich im Voraus

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Pat,
      das klingt ja fast so, als hätten Sie nach der ersten Geburt eine Unterleibsentzündung gehabt. Dabei könnte es zu einem Eileiterverschluss gekommen sein. Unbedingt als nächsten Schritt eine Eileiteruntersuchung machen lassen, am besten als Bauchspiegelung. Das ist sicher an verschiedenen Frauenkliniken in Ihrer Nähe möglich, auch an der Uni Frankfurt. Toi toi toi!

  • Spring sagt:

    Hallo Katrin,

    befinde mich in der gleichen Lage wie du und komme auch aus der Gegend :)
    Ich empfehle dir Dr. Winfried Weber in Darmstadt.
    Bei Fragen kannst du mir gerne schreiben.

    Viele Grüße
    Steffi

  • flower sagt:

    lieben dank für ihre schnelle antwort frau doktor. ich hoffe sie haben mit ihren tipps recht. an wen kann ich mich da wenden(akupunktur/homöopathie)raum berlin, hamburg, nds? gerne auch per pn.
    vielen dank!

  • flower sagt:

    guten tag frau prof. doc.
    ich versuche schon seit vier jahren schwanger zu werden, ohne erfolg. haben trotz fernbeziehung fast immer um den eisprung verkehr. mein zyklus ist regelmäßig, die mestruationsblutung liegt bei ca.drei tagen, dann eher schmierblutung (2 mal allerdings – im abstand von 8 monaten- mit einer sehr starken blutung an einem tag – fetzenartig- entschuldigung für den ausdruck).ich habe hashimoto, mit erhöhten antikörpern, allerdings sind die werte ok, nehme keine hormone, aber selen. mein partner hat ein eingeschränktes spermiogramm(4- 17 mio), wir haben es schon mit insemintionen versucht ohne hormone 4 x – ohne erfolg. meine eileiter sind durchlässig, allerdings wurden 3 kleine myome (6mm)und ein kleiner brauner punkt am mumu bei der letzen untersuchung gesehen. vorschlag der ärzte bauch- und gebärmutterspiegelung. habe bisher abgelehnt.
    was raten sie mir zu tun? ich würde ungern unnötig operiert werden wollen. kann es ausschliesslich am schlechten spermiogramm liegen?
    können wir mit natürlichen mitteln/akupunktur doch noch schwanger werden?
    vielen dank

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Flower,
      in der Regel liegt nicht eine einzige Ursache vor, die verhindert, dass eine Schwangerschaft eintritt. Neben dem eingeschränkten Spermiogramm können auch das Zusammenspiel von hormoneller und immunologischer Störung bei Ihnen, sowie der Uterus myomatosus eine Rolle spielen. Stressreduktion, gute Ernährung, eventuell Nahrungsergänzungsmittel, Akupunktur und Homöopathie für Sie und Ihren Partner sind in solchen Situationen hilfreich. Viel Glück!

  • Katrin sagt:

    Guten Tag Frau Prof. Dr. Gerhard, mein Lebensgefährte und ich sind beide 39 und versuchen seit einem Jahr schwanger zu werden. Ich muss dazu sagen, ich versuchte es bereits die Jahre davor mit meinem Exmann. Seit ca 5 Jahren habe ich Hashimoto. Bin zur Zeit recht gut eingestellt gewesen und wurde kürzlich sogar schwanger. Ich litt sehr unter Gefühlsschwankungen und an manchen Tagen konnte ich mich an nichts erfreuen. Dann kam letzte Woche Mittwoch die Horrornachricht in der 9.+3 SSW. Das Herz schlägt nicht mehr. Saugcurettage folgte und seitdem sind wir sehr traurig. Ich habe zusätzlich Angst, dass es nie wieder klappt. Angst davor, dass es klappt und dann wieder passiert. Es ist alles noch sehr frisch. Welchen Rat haben Sie für mich? Wie soll ich nur weitermachen. Ich würde mich gerne in die Hände einer erfahrenen Homöopathin begeben. Im Raum Wiesbaden/Mainz/Worms.
    Vielen Dank
    Katrin

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Karin,
      dass Sie sehr traurig und geschockt sind, kann ich gut nachvollziehen. Aber das Gute ist: Sie können schwanger werden!!! Und damit sind Ihre Chancen auf eine weitere Schwangerschaft, die auch durchaus gut zu Ende gehen kann, viel größer als bei anderen Gleichaltrigen. Darüber dürfen Sie sich jetzt erstmal freuen!!! Bei einer erneuten Schwangerschaft würden Sie dann sicher von Anfang an von Ihrem Frauenarzt Progesteron und regelmäßige Hormnkontrollen bekommen. Jetzt aber erstmal 3-6 Monate nicht schwanger werden, damit Sie und Ihre Gebärmutter sich erholen. In der Zwischenzeit optimal ernähren und mit einer homöopathischen Therapie beginnen, das haben Sie sehr gut so geplant. Ich sende Ihnen die Adressen per mail. Alles Gute!

      • Tanja sagt:

        Guten Tag,

        ich habe eine ähnliche Erfahrung hinter mir. Mein Mann und ich haben es im „dritten Anlauf“ geschafft, dass ich schwanger werde. Die Freude war riesig. Leider hat sich nach ein paar Wochen heraus gestellt, dass es sich um eine Eileiterschwangerschaft handelt. Ich wurde sofort operiert, der Eileiter (rechts) konnte erhalten werden. Ich habe danach ca. 6 Wochen gebraucht, um mich wieder zu erholen. Die OP war am 20.01.17 – also vor ca. 3 Monaten.

        Wir würden es nun gerne wieder versuchen. Meine Frauenärztin hat empfohlen, den Eisprung regelmäßig zu beobachten, und es nur von der „gesunden“ Seite zu versuchen. Im Krankenhaus hat man dazu allerdings nichts gesagt, sodass wir nun nicht genau wissen, wie ernst das zu nehmen ist.

        Außerdem überlege ich, mich einmal alternativ beraten zu lassen, ob man mich / meine Eileiter usw. noch zusätzlich behandeln sollte. Gibt es hier einen Ansatz in der Homöopathie, Osteopathie o.ä.? Zum Einen, was das rein körperliche angeht, zum Anderen aber auch die Ängste (die ich leider nicht immer gut unterdrücken kann).

        Wir wohnen in Frankfurt. Haben Sie einen Kontakt hier oder im Rhein-Main-Gebiet, den Sie empfehlen können?

        Vielen Dank für Ihre Ratschläge, Grüße aus Hessen und ein schönes Wochenende!

        • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

          Liebe Tanja,
          dieser schlechte Verlauf tut mir sehr leid! Als Basistherapie empfehlen wir nach allen Operationen ein gutes Enzympräparat über mehrere Monate, z.B. Wobenzym plus. Außerdem würde ich Ihnen eine homöopathische Begleittherapie empfehlen, die sich körperlich und seelisch auswirkt.
          Dr. Gabriele Tille in Oberursel hat schon Artikel in diesem Webmagazin geschrieben und ist eine sehr erfahrene homöopathisch arbeitende Ärztin in Oberursel. Oder in Mainz ein ehemaliger Mitarbeiter von mir, der Arzt Bernhard Luft, Viel Erfolg und Glück!

  • C.A. sagt:

    Sehr geehrte Frau Prof. Dr. Gerhard,
    vielen Dank für Ihre hilfreichen informaionen..

    Mein Mann (43) und ich (38) versuchen seit zwei Jahren ein Baby zu bekommen. Beide wurden wir untersucht. Hormonell und genetisch scheint alles in Ordnung zu sein. Das Spermiogramm meines Mannes konnte durch eine Ernährungsumstellung etwas verbessert werden. Ich habe mir einen kleinen Endometriose-Herd entfernen lassen, sonst wurden keine Verklebungen oder Verwachsungen festgestellt. Meine Eileiter sind durchlässig. Meine Gebärmutter ist nach hinten gewölbt, wodurch sich laut meiner Frauenärztin die starken Regelschmerzen ergeben. Mein Zyklus ist aber regelmäßig, wenn auch nicht besonders lang: meine Ovulation findet meist schon am 12. Zyklustag statt, meine Regelblutung setzt am 26. Zyklustag ein.

    Wir haben drei erfolglose Insemniationen und kürzlich eine erfolglose ICSI Behandlungen hinter uns. Wir versuchen beide Stress so gut es geht zu vermeiden, treiben etwas Sport, rauchen und trinken nicht und ernähren uns so gut es geht ausgewogen. Seit drei Jahren nehme ich Folsäure; meine Schilddrüsenwerte sind in Ordnung. Meinen vor einem Jahr bestehenden Vitamin D Mangel habe ich medikamentös beseitigen können.
    Mein Zahnarzt will mir die Amalgamfüllungen nicht entfernen; seiner Meinung besteht zwischen unerfülltem Kinderwunsch und Amalgam kein Zusammenhang. Er hält die Quecksilberbelastung für zu groß, wenn er die vier Füllungen entfernen würde.
    Ich weiß nicht mehr weiter, was wir alles noch verändern können. Haben Sie noch einen Tipp?

  • Rosa sagt:

    Guten Abend Frau Prof. Dr. Gerhard,

    Wir haben bereits eine kleine Tochter von zwei Jahren. Damals wurde ich direkt im ersten Zyklus schwanger.
    Nun versuchen seit über einem Jahr wieder schwanger zu werden, erfolglos. Wir waren sogar schon im kiwu zentrum, mit dem Ergebnis spermien ok und bei mir, soweit man es mit Ultraschall sehen konnte, auch. Im letzten Jahr hatte ich immer einen regelmässigen Zyklus von 28 Tagen +\- 2 Tage und laut Ovulationsstest immer einen Eisprung um den 13. In der zweiten Zyklushälfte habe ich meisst utrogest genommen, da ich bereits von der Geburt zwei fgs hatte – aber sehr früh, 6. und 9. ssw (auch damals wurde ich jedesMal auf Anhieb schwanger… )
    Da ich seit der Geburt ein wenig pms habe nehme ich zusätzlich zu Gynvital auch noch Mönchspfeffer…ist seit dem so gut wie weg.
    Nun starte ich diesen Monat mit dem 3.Mal clomifen und langsam geht meine Entspanntheit und Zuversicht den Bach runter. Haben sie eine Rat – ich weiß nicht mehr weiter….und das macht das „Kinder kriegen“ nicht einfacher (mache schon yoga:).
    Eine bauchspiegelung will ich eigentlich nicht machen, da ich eigentlich kein Anzeichen von endometriose, verklebung o.ä. Habe. Könne Sie mir im Raum Wiesbaden einen guten Homöopathen empfehlen vielleicht?

    Grüsse

  • Petra sagt:

    Guten Tag Frau Gerhard,

    ich habe das Problem, dass sich meine Gebärmutterschleimhaut nicht aufbauen will. Ich habe seit Absetzen der Pille im April 2013 zwar einen recht regelmäßigen Zyklus, jedoch nur eine ganz leichte Periode (braune Schmierblutung, quasi kein frisches Blut). Seit Juli 2014 bin ich in einem KiWu-Zentrum, dort wurde in einem Zyklus mit Östrogen (Estradiol) versucht zu stimulieren. Wurde dadurch nicht besser, damals die GMS bei 3,7 mm, vor zwei Wochen am ZT 19 bei 4,3 mm. Laut Hormonspiegel ist alles in Ordnung (außer recht hohem Vitamin D3-Mangel, der aber angeblich nicht damit zusammenhängen kann?!). Auch eine Gebärmutter- und Bauchspiegelung wurden gemacht, dabei nur eine ganz schwache Endometriose an der Blase entfernt, die damit nicht zusammenhängen kann. Mein Doc meinte, da kann man quasi nichts machen zum Aufbau, dass meine GMS einfach nicht mehr „leisten“ kann. Sein Vorschlag ist eine hormonelle Stimulation (von FSH und LH) mit bei erfolgreichem Aufbau anschließender Insemination. Fühle mich dort irgendwie nicht mehr gut aufgehoben und kann die Aussage nicht akzeptieren, dass man da nichts machen kann. Es muss doch einen Grund dafür geben? Was kann/sollte ich Ihrer Meinung nach tun? Bin gerade sehr verzweifelt.
    Vielen Dank vorab!
    Herzliche Grüße
    Petra

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Petra,
      es ist wirklich schwierig, eine Gebärmutterschleimhaut, die auf Östrogen nicht richtig reagiert, normal aufzubauen. Man kann den Versuch machen, mit einer sogen. „Scheinschwangerschaft“ oder „Pseudograviditätskur“ die Schleimhaut doch noch anzuregen. Dabei werden vom Frauenarzt wesentlich höhere Östrogen- und Gestagendosen gegeben als üblicherweise, meist kontinuierlich über 3 Monate. Sprechen Sie darüber noch mal mit Ihrem FA. Alles Gute!

  • Nicole sagt:

    Hallo Frau Gerhard,

    herzlichen Dank für die hilfreiche und informativ zusammengestellte Seite. Ich denke vielen Frauen mit unerfüllten Kinderwunsch oder gynäkologischen Problemen spricht diese Internetseite Mut zu. Auch dass Sie sich so engagiert mit den Fragen der Betroffenen auseinander setzen ist bemerkenswert.
    Auch ich möchte mich gern an Sie wenden, nachfolgend meine Sorgen,

    Seit über 1 Jahr bekomme ich nach Absetzen der Antibabypille (Belara) keine Periode mehr. Schon seit Anfang weisen meine Blutwerte erhöhte Prolaktinwerte auf. Es wurde eine Schilddrüsenunterfunktion und eine vermehrte Prolaktinproduktion festgestellt. Außerdem gibt es einen Mutmaßung zu PCO, was aber noch nicht mit Gewissheit bestätigt wurde. Ich bekomme seit 6 Monaten L-Thyroxin für die Schilddrüse und seit 2 Monaten Bromocriptin für das Herabsetzen des Prolaktinwertes. Eine leicht Milchsekretion besteht trotz des Bromocriptin Ich fühle mich oft überfordert und gestresst. Zusätzlich belastet mich der Wunsch einem Kind das Leben zu schenken. Ich wäre schon glücklicher wenn ich zumindest eine Periode bekommen könnte.Welch Vorschläge können Sie mir geben?

    Haben Sie vielen Dank vorab für Ihre Mühe und Zeit die Sie den Internetnutzern entgegen bringen.

    Viele Grüße
    Nicole

  • Hatice Oruclar sagt:

    Guten Tag Frau Gerhard,

    nach einer Fehlgeburt und Eileiterschwangerschaft würde ich nicht mehr schwanger. Durch eine Durchgängigkeitsprüfung wurde festgestellt, dass mein linker Eileiter verklebt (rechter Eileiter durch die Eileiterschwangerschaft getrennt und funktioniert nicht mehr) war es wurde durchgespült, aber der operierende Arzt meinte in spätestens 3 Monaten wird es wieder verwachsen sein und ich soll eine IVF bedingt durch mein alter (39 Jahre alt, bei meinem Mann ist alles in Ordnung). Wir werden im neuen Jahr ein Beratungsgespräch in Wiesbaden vornehmen, aber habe kaum Hoffnung das es klappen könnte wieviele Behandlungen wir uns finanziell leisten können ist unklar, da die Krankenkasse aufgrund der geringen Erfolgschancen sich nicht beteiligt. Ich wünsche mir so sehr ein Kind, was können Sie mir raten?

    Vielen Dank im Voraus für Ihre freundliche Rückantwort.

    Mit freundlichen Grüßen
    Hatice

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Hatice,
      Sie könnten versuchen, mit Enzymen erneute Verwachsungen zu verhindern. Nehmen Sie mal über 3-6 Monate Bromelain POS (2×2) ein oder Phlogenzym oder Wobenzym plus nach Rücksprache mit Ihrem Arzt. Gute Besserung!

  • Melanie sagt:

    …vielen Dank für so viele wertvolle Informationen zum Thema Kinderwunsch!
    Ich habe nach 6 Zyklen Clomifeneinnahme, davon 2 geglückten Schwangerschaften, die jedoch beide ca in der 7. ssw endeten nun einen Termin in einer kinderwunschklinik. Seit ca1 Jahr nehme ich sowohl femibion als auch Mönchspfeffer ein. Was kann ich noch tun, um eigenständig Eisprünge zu bekommen und eine eingetretene Schwangerschaft zu halten?
    Hält die Natur in einem solchen Fall Mittel parat?
    Lieben Dank für Ihre Mühe und liebe Grüße!

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Melanie,
      sowohl die Natur als auch die Homöopathie oder die traditionelle Chinesische Medizin haben Mittel parat. Diese müssen aber individuell eingesetzt werden. Sicher finden Sie einen Arzt oder eine Ärztin für Naturheilkunde, die Ihnen helfen können. Alles Gute!

  • Andrea sagt:

    Vielen lieben danke für Ihre Antwort.Ich bin 30 Jahre und mein Partner 34 jahre.Ich habe meine Eileiter im letzten Jahr durchspülen lassen und sie sind beide durchgängig, als ich wegen der zyste und der Endometriose operiert wurde.Was kann man denn gegen die Männlichen Hormone machen? Ich muss jetzt noch ein ACTH test machen um festzustellen ob das von der hirnanhangsdrüse oder nebenniere kommt.Ich bin schon teilweise verzweifelt und nur am weinen .Ich möchte nicht wahr haben das es nur die Ivf behandlung bei uns sein soll.

    Lieben Dank für Ihre Mühe. Andrea

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Andrea,
      ich kenne Ihre Ernährung nicht. Aber aus unseren früheren Studien an der Klinik weiß ich, dass manche Frauen erhöhte männliche Hormone bekommen, wenn Sie zu viele tierische Produkte, wozu auch Joghurt und Käse gehören, essen. Versuchen Sie mal Ihre Ernährung auf viel Pflanzenkost umzustellen! Und lassen Sie sich von einem Naturheilkundearzt beraten. Nur den Mut nicht verlieren und Vertrauen in den eigenen Körper aufbauen!

  • Andrea sagt:

    Hallo…mein freund und ich haben den kinderwunsch sind auch in der kinderwunsch Klinik.Dort wurde bei der 3 fach Blutprobe festgestellt das ist zuviel männliche Hormone habe und werd jetzt noch ein ACTH test machen.Ich wurde 2012 am Gebärmutterhals operiert und 2013 am linken eierstock zyste und stark ausgeprägte endometriose.Uns wurde die ivf behandlung empfohlen.Was wir nicht unbedingt wolln.Es muss doch was geben das es auch so klappt? Bitte geben sie mir ein Hoffnungschimmer, ich bin sehr traurig darüber. Ich stehe homeopathie sehr offen gegenüber.Ich danke ihnen fürs lesen und auf eine Antwort. Ich muss dazu sagen nach der op im letzten Jahr hatte ich eine 5 monatige gnrh analoga spritzen Therapie. Und seit September diesen Jahres sind wir in der kinderwunsch Klinik. Vielen lieben Dank Andrea

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Andrea,
      Solange mindestens ein Eileiter gut durchgängig ist und Sie einen Eisprung haben, gibt es immer die Chance, dass Sie auf ganz natürlichem Wege schwanger werden können. Wenn Sie noch jung genug sind (unter 35 Jahre), lassen Sie sich einfach Zeit. Vielleicht suchen Sie mal eine Frauenärztin auf, die mit Naturheilkunde oder Homöopathie arbeitet und zeigen ihr die Befunde von der Kinderwunschklinik. Dann kann sie am besten entscheiden, ob es Sinn macht, den Körper mit Naturheilkunde zu unterstützen oder ob Sie besser ivF machen sollten. Alles Gute!

  • Frau Franke sagt:

    Guten morgen,

    vielen Dank für Ihren Artikel! Es ist wirklich der Einzige weit und breit, den ich zu dem Thema „Akupunktur bei Kinderwunsch“ gefunden habe, der mir irgendwie weiterhilft.
    Ich habe nun versucht, im Akupunkturatlas die von Ihnen genannten Punkte zu finden und – vielleicht habe ich eine andere Übersetzung – aber die Bezeichnungen MI und N finde ich in meinem Buch nicht. KG, MA und LG habe ich gefunden.
    Können Sie mir verraten, wo ich die Punkte Mi4 und 6, sowie N3, 7. und 11 finde?

    Vielen herzlichen Dank!
    Frau Franke

  • Lixi sagt:

    Liebe Frau Dr.Gerhard,

    ich bedanke mich herzlich für Ihre schnelle Antwort. Ich bin leider nicht aus Deutschland und bei uns ist leider Hömeopatie nicht so verbreitet – die Ärzte befassen sich nicht mit dieser Thema und so hat man keinen richtigen Ansprechspartner:-(
    Ich habe mir schon den Preparat Pyhto – L 100 ml, Tropfen von Steierl Pharma besorgt und fange an sie zu nehmen. Dazu bitte um Ihren Rat, wie soll ich sie nehmen. 3 x 50 Tröpfen durchgänglich oder nur in einer der Zyklusphase (wenn so, sagen Sie mir bitte, ob dann bis Eisprung oder in dem zweitem Teil des Zyklus?)
    Ich habe auch nachgedacht ob ich einen natürlichen Pogesteron dazu noch nehmen würde z.B eine Progesteron Creme oder irgendwo, habe ich auf Ihre Seite auch über Zäpfhen gelesen, die man vaginal einführt. Problem ist, daß bei uns die Cremen und solche Produkte nur über Internet aus Auslaund, wie z.B DE bestellen kann. Haben Sie mit so einem Produkt schon gute Erfahrungen gemacht? Wenn ja, könnten Sie mir bitte ein Produkt in dieser Rcihtung empfehlen? Würde Ihnen sehr dnkbar sein, weil ich sonst niemanden fragen kann. Dazu noch die letzte Frage. Ich habe auch viel über Sepia D30 gelesen. Meinen Sie, daß sie mir auch gut tuen würde? Wenn ja wie soll ich Globuli verwenden. Ich könnte Sepia in Österrecih in der Apotheke kaufen, da ich in der Nähe von der Grenze wohne.
    Ich weiss, daß ich viele Fragen geschrieben habe, aber bin von tiefstem Herzen Ihnen für jeden Rat, den Sie mir geben, dankbar. Es ist schwierig, wenn der Körper einfach nicht mitspielt.

    Übrigens, ich habe meinen Eispruch jeden Monat regelmäßig, weil ich auch Ovulation Test immer mache und spüre jeden Monat in anderen Eileiter in diser Zeit die Schmerzen, die nur 1 Tag dauern. Sonst hier meine Werte, die ich mit dem Bluttest beim Arzt gemacht habe;

    S-FSH 8,40 mlU/ml
    S-LH S-LH 7,58 mlU/ml
    S- Prolaktin: 27,19 ng/ml
    S- Progesteron 14,32

    Alle Test habe ich richtigen Zeit gemacht. Die ersten drei zwischen 2-5 Zyklus Tag und Progesteron am 22. Tag.

    Nochmals danke für Ihre Hilfe und liebe Grüsse
    Lixi

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Lixi,
      Ihre Hormonwerte sind prima. Sie brauchen kein zusätzliches Progesteron. Phyto-L nimmt man durchgehend während des ganzen Zyklus 3×50 Tropfen. Von Sepia muss ich abraten, da ein homöopathisches Mittel immer individuell gegeben werden sollte. Alles Gute!

  • Lixi sagt:

    Sehr geehrte Prof. Dr. Ingrid Gerhard,

    ich habe zufällig Ihre Seite im Internet gefunden. Ihr Schreiben über Kinderwunsch Prbleme sind sehr interessant. Ich bitte Sie auch um einen Rat. Ich leide schon seit einem Jahr an Gelbkörperschwäche,ind er 2. Teil des Zyklus habe ich zu wenig Progesteron. Meine Ärtztin hat mir die Pille Dabroston gegeben, aber die Pillen haben mir nur ein Monat geholfen, jetzt bekomme ich obwohl ich die Pille 3 x täglich nehme, 5 Tag nach der Ovulation Schmierblütunge. Da wir mit meinem Mann schon seit einem Jahr auf Baby arbeitetn ist dieses Zustand sehr frustirierend. Was würden Sie mir raten. Ich habe schpn nachgedacht, daß ich vileicht natürlichen Progesteron nehme, aber die Frage ist was und wie soll ich das machen. Schein so das oral die Pillen Dabroston bei mir nicht helfen. Bitte um Ihre Hilfe und im Voraus ein herzliches Danke.

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Lixi,
      manchmal hilft diese Art von Gelbkörperhormon nicht. Allerdings sollten Sie sicher sein, dass Sie einen guten und richtigen Eisprung haben und erst 3-4 Tage danach Progesteron nehmen. Besprechen Sie das mit Ihrer Ärztin und fragen Sie auch, ob Sie nicht besser natürliches Progesteron (Progestan, Utrogest) nehmen sollten. Mit Hormonbestimmungen im Blut kann man dann klären, ob Ihre Hormonproduktion und die Kapseln ausreichen. Alternativ könnten Sie es auch mit einem guten Mönchspfefferpräparat versuchen, z.B. Agnucaston. Alles Gute!

  • nese schulte sagt:

    Sehr geehrte Prof. Gerhard

    Ich habe Ihre Seite fast schon studiert, habe alles mögliche (Moortampons, Fruchtbarkeitsmassage, Hormon-yoga, Homöopathie etc.) Ich habe eine Frage zur Hormeel spritzen. Sie schreiben in Muskel… kann man die auch subcutan geben???

    Mit freundlichen Grüssen

  • Beatrix sagt:

    Sehr geehrte Frau Dr. Gerhard,
    derzeit versucht eine Kinderwunschklinik herauszubekommen, weshalb ich nicht schwanger werde. Seit ca. zwei Jahren versuchen mein Mann und ich ein Baby zu bekommen – leider erfolglos. Vor ca. 21 Jahren hatte ich einen Abbruch der komplikationslos verlief. Die Untersuchungen bei meinem Mann sind erfolgt und bei ihm ist alles i.O. Nun werde ich untersucht, meine Regel habe ich noch, allerdings sehr unregelmäßig; mal ist der Zyklus 23 und mal 30 Tage. Man vermutet ich habe eine Insulinresistenz, das wird morgen bei mir untersucht. Auf den AMH-Wert warten wir noch. Aber sicherlich spielt auch mein ALter eine nicht unerhebliche Rolle – 41 Jahre. Da für uns eine künstliche Befruchtung nicht in Frage kommen soll und wir auf natürlichem Wege schwanger werden wollen (sofern es überhaupt noch möglich ist), möchte ich fragen ob Sie Heilpraktiker im Raum Halle/Saale oder Raum Leipzig empfeheln können, die sich darauf spezialisiert haben?
    Vielen Dank!
    Beatrix

    • igerhard sagt:

      Liebe Beatrix,
      ich kenne zwar keinen Heilpraktiker in Ihrer Gegend, aber die Frauenärztin Dr. Reinhild Georgieff in Leipzig, die auch mit Naturheilkunde arbeitet und schon vielen Kinderwunschpatientinnen geholfen hat. Sind die Eileiter denn durchgängig? Viel Erfolg!

      • Beatrix sagt:

        Sehr geehrte Frau Dr. Gerhardt,
        inzwischen sind fast zwei Jahre vergangen. Bei mir wurde damals eine Insulinresistenz festgestellt, ich nahm ein 3/4 Jahr Metformin, setzte es aber wieder ab. Aufgrund der Insulinresistenz habe ich die Diagnose Polyzystisches Ovarialsyndrom erhalten.
        Der AMH-Wert ist in Ordnung und man hat bei Ultraschalluntersuchungen mehrfach ein reifes Ei zum Zeitpunkt des Eisprungs gesehen, dennoch hat es bisher nicht mit der Schwangerschaft geklappt. Die Eileiter sind durchgängig.
        Haben Sie noch eine Idee?
        Vielen Dank!

  • Gaby sagt:

    Hallo liebe Frau Prof. Gerhardt :)

    Wir hatten vor 2 Jahren schonmal schriftlichen Kontakt.
    Ich bin umweltbedingt erkrankt (mit Gendefekt) habe eine sehr stark ausgeprägte MCS/CFS und diverse Nahrungsmittelunverträglichkeiten und Allergien. (Gelbkörperschwäche, Schilddrüsenunterfunktion)
    Gibt es im Raum Koblenz vielleicht eine Frauenärztin, die sich mit solchen Menschen wie mich, auskennt. Ich weiß nicht, mit wem ich über meinen Kinderwunsch sprechen kann, der sich mit diesem Krankheitsbild auskennt. Ich bekomme wöchentlich eine Gluthation-Infusion, die mir sehr gut tut. Dürfte ich diese, auch in der Schwangerschaft weiter zuführen?
    Ich freue mich über jede Anregung.
    Herzlichen Dank vorab!
    Gaby

  • Bianca sagt:

    Guten Tag Frau Prof. Dr. Gerhard,

    habe schon öfters auf Ihrer Internetseite „vorbeigeschaut“, aber entschliesse mich erst jetzt, Sie um Rat zu fragen.
    Seit 2 Jahren besteht bei mir (34) und meinem Partner (41) ein grosser Kinderwunsch. Im Oktober 2013 entschloss ich mich endlich zu einer Bauch- und Eileiterspiegelung. Die guten Nachrichten: die Gebärmutter ist völlig aufauffällig und der rechte Eileiter ist durchgänging. Leider ist der linke Eileiter nicht durchgängig.
    Mein grosses Problem, welches mich zur Verzweiflung bringt, sind meine seit 1 1/2 Jahren in jedem Zysklus auftretenden Zwischenblutunen (diese tauchten 6 Monate nach Absetzen der Pille erstmalig auf. Immer ca. 1-5 Tage nach dem Eisprung beginnt diese Blutung, deren Stärke jeden Monat unterschiedlich ist: mal hellrosa und verschwindend gering, mal dunkelrot, heftig, regelartig.
    Die Ärzte (ich war schon bei vielen) glauben mir erst nicht und tippen dann auf eine Gelbkörperschwäche, welche sich angeblich nach nun unzähligen Blutuntersuchungen nicht bestätigt hat.
    Ich bekomme keine Antworten, wohl weil die Ärzte ratlos sind. Ich soll mich einer 2ten Gebärmutterspiegelung unterziehen, die ich aber vermeiden möchte. Welches Myom oder sonstige Verwachsung sollte ausschliesslich in der 2ten Zyklushälfte bluten?! Meiner Meinung wissen die Ärzte nicht weiter und fordern mich zur Untersuchung auf.
    Es ist wirklich grausam und fast warte ich schon auf diese Zwischenblutung, die fast die gesamte 2te Zyklushälfte bestimmt. Wir sind schon sehr verzweifelt. Ich habe schon diverse bekannte Tees und Mönchspfeffer ausprobiert. Auch hatte ich mich an einen Homöopathen gewannt. Keiner kann sich diese Blutungen erklären oder mir helfen.
    Ist es eine Kopfsache?
    Bislang nehme ich keine künstlichen Hormone, wäre doch alles „auf Verdacht“. Ich frage mich immer, ob ich denn die Einzige mit solchen Blutungen bin und hoffe von Herzen, dass mir geholfen werden kann.

    Im Voraus vielen Dank für Ihre Nachricht und vielleicht den ein oder anderen Erfahrungswert.

    Liebe Grüsse aus Bremen,
    Bianca

    • igerhard sagt:

      Liebe Bianca,
      sind Sie schlank und machen Sie viel Sport? Dann kann es sein, dass trotz normaler Progesteronwerte die Schleimhaut sehr empfindlich auf geringste Hormonschwankungen reagiert. Wenn Sie Ihren Eisprung kennen, würde ich trotzdem „auf gut Glück“ direkt nach dem Eisprung naturidentisches Progesteron als Zäpfchen einführen. Alternativ ein guter Homöopath, der braucht Ihnen die Ursache der Blutungen nicht zu erklären, sondern nur Ihr Simile herausfinden. Vielleicht kann Ihnen auch diese ganzheitliche FÄ weiterhelfen: http://www.praxis-dr-goecke.de/ Viel Glück und nicht verzweifeln!

  • Lina sagt:

    Guten Tag
    Nach 3 Jahren Kinderwunsch mit einem Abort in 6 ssw vor einem Jahr war ich nun bei einem Untersuch .
    Ergebnis: Schilddrüsenunterfunktion 3.75, leichtverdrehte Gebährmutter und die Ärztin nimmt an das mein Eisprung zumindest diesen Zyklus ausbleibt.
    Meine Frage : was kann ich auf natürlicher Basis machen um meine Schilddrüsen zu aktivieren und was um den Eisprung zu stimulieren?
    Herzlichen Dank für jeden Tipp herzliche Grüsse Lina

  • Hülya sagt:

    Ich bedanke mich echt recht <3 für Ihre Antworten, es hat mir einbischen mehr Mut gegeben. Habe echt große Angst keine Kinder zubekommen da Adoption durch die Familien nicht in Frage kommt wächst meine Angst immer mehr.
    Ich werde Ihnen berichten, (natürlich wenn Sie und die Leser das wollen ) wie es bei mir weiter ging und wann ich einen Erfolg habe.

    Im Leben gibt es immer einen Grund, warum was passiert, man muss nur den Grund finden. Zitat Hülya :)

    Liebe Grüße

  • Hülya sagt:

    Ich bedanke mich für Ihre Antwort, denken Sie nach Ihrer Erfahrung bzw Instinkt das ich trotzdem ein Kind bekommen kann :(

  • Hülya sagt:

    Hallo Grau Dr. Gerhard, auch ich möchte mich für Ihren Bericht bedanken. Sehr Interessant was es alles gibt, einerseits auch ärgerlich das ich von keinem Arzt bis jetzt davon hörte sondern per Zufall selber entdeckte.
    Würde auch gerne meine Situation Ihnen und den Lesern mitteilen.
    Ich bin 25 Jahre eigentlich noch Jung doch nach 16 Ops, (zysten rechts links, Leistenbrüche, Netz im Bauch, Verwachsungen, kam vor 7 Monaten dazu das ich Cin 3 bei mir festgestellt wurde und per Konisation Kegelförmig es entfernt wurde. Und ich seit über zwei Jahren nicht Schwanger werde. Eine Insemination haben wir schon hinter uns, leider keinen Erfolg. Spermiogramm meines Mannes wäre in Ordnung. In der Familie haben wir Gebärmutterkrebs, doch nach 2 Kindern würde es entfernt. Sie hatten das Glück Schwanger zu werden. Doch durch meine Ops und das letzte mit dem Cin 3 hat mir so Angst gemacht das ich nie Schwanger werden kann :(
    Mein Umfeld, sowohl auch mein Mann bekommt es zu spüren und habe Angst das auch meine Ehe darunter leidet. Ich werde im Kinderwunsch Zetrum Heidelberg behandelt. Man sagte mir das alles mit Hormonen, Gelbkörperschwäche alles in ordnung sei. Das wir einfach noch weitere Inseminationen durch führen sollen. Schilddrüsenunterfunktion wurde bei mir festgestellt und nehme eine leichte Dosis seit über 5 Monaten. Ich Entschuldige mich bei allen, wegen meinem langen Eintrag doch ich weis echt nicht mehr weiter.

    Freundliche Grüße, freue mich auf jede Antwort, danke <3 Mut für alle :)

    • igerhard sagt:

      Liebe Hülya,
      Ihr Unterleib ist ja offenbar total durcheinander. Ich weiß, dass in Heidelberg an der Universitäts-Frauenkllinik auch Neuraltherapie gemacht wird. Fragen Sie mal, ob Sie nicht von Dr. Weinschenk mitbehandelt werden können. Alternativ käme die Akupunktur in Frage. Viel Erfolg!

  • Dany sagt:

    Hallo Frau Dr. Gerhard,
    wir haben bereits 5 erfolglose Inseminationen hinter uns und die erste ICSI läuft derzeit bzw. ist am 31.10. der Stichtag. Leider hatten wir nach der Punktion nur 1 Ei von 7, dass sich befruchten ließ und das war nach der Zellteilung leider sehr ungleichmäßig geformt, so dass unsere Chancen bei diesem Versuch nur sehr gering sind.
    Ich bin bereits 37 und habe Endometriose und mein Mann zu wenige und unbewegliche Spermien.
    Können Sie uns einen spezialisierten Homöopathen im Raum Braunschweig, Hannover empfehlen? Vielen Dank.
    MfG

  • Kathrin sagt:

    Hallo. Wir sind gerade bei einem Versuch mit eingefrorenen Eizellen. Ich habe PCO, die Schleimhaut ist immer wunderschön aber die Einnistung ist das Problem.
    Kann ich mit Globuli oder Schüssler Salzen diese Einnistung unterstützen?
    Trinke Himbeerblätter und Frauenmanteltee. Dies tut mir sehr gut. Auch zur Entspannung während der Behandlung.
    Sonst nichts
    Können sie mir einen Tipp geben?
    MfG

  • Mehdi sagt:

    Sehr geehrte Frau Dr. Gerhard,

    Leider nach fast 4 Jahren Kinderwunsch und 3 erfolglosen ICSI’s sind wir immer noch Kinderlos.

    12.2012 Spontan Schwanger, endete leider mit früh Abort in 5. SSW )

    Mein Problem ist, dass ich mit 35 Jahren so gut wie in Wechseljahren bin. Die Eierstockaktivität hat nachgelassen, AMH sehr niedrig und jetzt auch noch mein LH / FSH Werte erhöht.

    Könnten Sie mir vielleicht etwas empfehlen, um die Eierstockaktivität anzuregen (mit Homöopathie habe ich noch nie Erfahrungen gemacht)

    Ich wär Ihnen dankbar wenn Sie mir helfen könnten, ich bin am verzweifeln.

    vielen Dank

    • igerhard sagt:

      Liebe Mehdi,
      ich glaube nicht, dass Ihnen mit einfacher Homöopathie zu helfen sein wird. Erkundigen Sie sich mal bei der Firma Heel, ob das Präparat Ovarium comp etwas für Sie wäre und wo es einen Therapeuten in Ihrer Nähe gibt. Manchmal gelingt es auch durch eine Moorkur die Eierstöcke wieder etwas zur Arbeit anzuregen.
      Viel Glück

  • Nadine sagt:

    … vielen Dank für die Antwort, Fr. Dr. Gerhard!
    Da gerade eine weitere gesundheitliche Hürde in mein Leben getreten ist,
    hat sich das Thema Kinderwunsch erst mal nach hinten verlagert. :-(

    Dennoch vielen Dank & beste Grüße

    Nadine

  • Nadine sagt:

    Sehr geehrte Frau Dr. Gerhard,
    mit Interesse habe ich heute Ihre beiden Berichte zum Thema „unerfüllter Kinderwunsch“ im Internet gefunden & gelesen. Meine Eileiter sind nur noch perlschnuratig durchlässig. Deswegen haben wir 2010 zwei IVF-Versuche gehabt. Beim zweiten wurde ich schwanger & habe 2011 einen gesunden Jungen zur Welt gebracht. Nun wird langsam der Wunsch nach einem weiteren Familienmitglied größer. Aber meinem Mann und mir wäre grundsätzlich ein homöopathischer Ansatz lieber, als eine weitere IVF. Können sie mir evtl. einen Homöopathen in unserer Region nennen, der auf die Behandlung bei Eileiterverschluß spezialisiert ist? Es ist Raum Bad Kreuznach (55543) / Alzey (55232)! Vielen Dank, das wäre wunderbar! Einen schönen Sonntag wünscht Ihnen Nadine

    • igerhard sagt:

      Liebe Nadine,
      Wenn die Eileiter nicht richtig durchgängig sind, ist das eigentlich keine Indikation für eine homöopathische Behandlung. Die guten Erfolge, die wir an der Klinik im Rahmen von Studien mit Homöopathie hatten, gab es bei Frauen mit hormonellen Störungen oder Endometriose. Wenn Sie auf Grund Ihres Alters nicht unter Zeitdruck stehen, können Sie einen Behandlungsversuch mit den Moortampons machen, die eine Verbesserung der Eileiterfunktion ermöglichen: http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/weltneuheit-fur-jede-frau-heiser-moortampon-zur-selbstheilung-vagipeat/ Es gibt keine Homöopathen, die auf ein bestimmtes Organ spezialisiert sind, da mit der klassischen Homöopathie immer der ganze Mensch behandelt wird. Auch mit Kinderwunsch kennen sich wenige aus. In Mainz praktiziert ein ehemaliger Mitarbeiter von mir, der homöopathische Arzt Bernhard Luft, der an meiner Klinik auch Kinderwunschpatientinnen behandelt hat. Weitere Therapeuten finden Sie sicher über die Listen der homöopathischen Gesellschaften im Internet.

  • Brigita sagt:

    Die Seite ist sehr interessant für Frauen, die schwanger werden wollen und nicht ihren Ärzten blind vertrauen. Sie bietet den perfekten Überblick, was es für Möglichkeiten gibt, schwanger zu werden. Vielen Dank.

    Als ich meiner Frauenärztin erzählt habe, dass ich schwanger werden möchte, hat sie nur gesagt, so schnell geht das nicht. Im Nachhinein finde ich ihren Kommentar daneben. Denn sie hätte mir zumindest sagen können, fangen Sie mit Sport, gesunder Ernährung und Vitaminpräparaten an. Die Tipps auf dieser Seite werden mir in ein paar Monaten sicher helfen.

    Brigita

    P.S. Kennen Sie die Seite „Zentrum der Gesundheit“. Ich finde, dass ihr Wissen da hinpasst. Ihre Artikel sollten noch mehr Menschen erreichen. :-)

  • Lilly sagt:

    Hallo!
    Danke! Eine der wenige Seiten, die nicht gleich mit einer hormonellen Therapie ums Eck kommen! Es ist so wichtig, dass man erst einmal alle natürlichen Optionen angeht! Hab schon ein paar Mal mitbekommen, dass Paaren überschnell eine Hormontherapie verschrieben wurde, weil angeblich so ein „Humbug“ nicht funktioniert. Es gibt sicher Fälle, in denen das nötig ist, doch die wenigsten sind sich der anderen Wege bewusst. Ich bin durch symptothermale Zyklusbeobachtung mit einem Zykuscomputer schwanger geworden und habe meine Fruchtbarkeit durch Frauenheilräuter gestärkt. Bevor ich bewusst angefangen habe, habe ich durch eine dreiwöchige Heilfastenkur entgiftet. Man kann so viel ereichen, wenn man auf dein eigenen Körper hört und die Hilfsmittel der Natur zu Rate zieht!
    Liebe Grüße,
    Lilly

    • igerhard sagt:

      Liebe Lilly,
      vielen Dank, dass Sie von Ihren persönlichen Erfahrungen berichten. Die Heilfastenkur ist wirklich eine ganz effektive Methode, wenn man entgiften will (und das ist heutzutage für jedermann/jedefrau gut). In der Klinik habe ich oft die Erfahrung gemacht, dass dann plötzlich der Zyklus wieder ganz regelmäßig wurde und aus heiterem Himmel eine Schwangerschaft eintrat.
      Viele Grüße I. Gerhard

      • Hadi sagt:

        Guten Tag!

        Sehr geehrte Frau Dr. Gerhard,

        ich bin 27 Jahre alt Gewicht 69 und Größe 170m und mein Mann 29 und sportlich seit 3-4 Jahren ist unser Kinderwunsch unerfüllt.

        Zuerst nach 1 Jahr versuch wurde uns gesagt wir seien Jung und Gesund und gäbe keinen
        Grund für sorge.
        Seit 3 Jahr Behandlung in der Kinderwunschklinik JK Klinik Linz.

        Es wurde bei mir

        Eileiter angeschaut alles gut

        1x Insemination nicht erfolgreich negativ

        2x ICSI bis jz wurden je 13-18 Eizellen wurden genommen und 9 gereifte Eizellen
        je 1x Embryonen wurde eingesetzt

        Zwei Positiver Test im blut wenig aber wenig geldkörperchen
        Und normaler Zyklus blutung

        Letzten Sommer Urlaubs in Italien am Meer wurde ich auf Natürliche weiße Schwanger nach 8-9 SSW bekamm blutung…

        Beim 3 ICSI war test positiv aber im Blut war nix, bekamm dan Blutung heftige schmerzen und mit Ausfluss war gewäbe Stücken oder sowas ähnliches..

        Mein Behandelter Arzt empfahl uns beiden Blut Untersuchungen zu machen an Gentechnik, Diabetis, Schilddrüsen, Thrombosen usw

        Alles ist Gut gibts keine Problem auser mit Thrombose Mutation mit sehr niedrigen gefahr.

        Es ist 1 Eingefrorener Embryo die bei nächsten Zyklus eingesetzt wird

        Frau Doktor was würden Sie mir raten für meinen Fall?

        • nehme Folsäure 1/2 pro Tag

        •Trinke sehr viel Wasser
        •Körperbehaarung ist gestiegen seit Behandlungen mit all Harmonen.

        •Hab 2 manuelle Therapie gemacht am Rücken und am Bauch

        •Lasse 2-3 im Jahr aus Haut Oberschicht mit Schröpfungsglässer Blut nehmen.

        Schöne Grüße aus Linz und vielen Dank im Voraus

        Hadi Miheeva

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