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Die Plage mit den Tagen: Prämenstruelles Syndrom (PMS) und Blutungsstörungen

Von | 16. Mai 2010 – 13:02 6 Kommentare 55.444 AufrufeDrucken

Über dieses Thema diskutierte ich mit Frau Monika Ritter, der Chefredakteurin von BIO. Sie können das ganze Interview in der BIO 2, 2010, S. 23-28 lesen. Hier stelle ich Ihnen Ausschnitte und Ergänzungen vor.

Das Prämenstruelle Syndrom

klein6BIO: Frau Professor Gerhard, das Prämenstruelle Syndrom betrifft Frauen quer durch alle Altersstufen. Wie würden Sie diese Beschwerden charakterisieren? Wer leidet besonders darunter?

Prof. Ingrid Gerhard: Dieses Syndrom setzt sich aus körperlichen und psychischen Symptomen zusammen. Hierzu gehören vor allem: Brustspannen, Gewichtszunahme, Unterbauchschmerzen, Schlafstörungen, depressive Verstimmungen, Reizbarkeit und Kopfschmerzen. Im Laufe ihres Lebens wird jede Frau in den Tagen vor den Tagen mit diesen Beschwerden mal stärker, mal schwächer konfrontiert. Am häufigsten aber in den Phasen der hormonellen Umstellungen, also in der Pubertät oder im Zusammenhang mit den Wechseljahren. Besonders leiden Frauen, die unter großem Stress stehen, sich ungesund ernähren und wenig für sich selber tun.

BIO: Bauchkrämpfe und Spannungsgefühl in den Brüsten gehören zu den häufigsten Beschwerden. Welche Rezepte aus dem Bereich der Naturheilkunde können Sie empfehlen?

Mönchspfeffer

Mönchspfeffer

Prof. Ingrid Gerhard: Bauchkrämpfe sind an sich nicht so typisch. Setzen sie bereits mehrere Tage vor der Menstruation ein, dann kann dies ein Hinweis auf eine organische Ursache, die Endometriose, sein. In diesem Fall gehört eine genaue Abklärung beim Frauenarzt dazu, ehe man versucht, mit Hausmitteln zu helfen. Für manche Frauen ist die Wärmflasche auf dem Bauch dann gut, andere bevorzugen aber Kälte, da muss frau sich ganz von ihrem Gefühl leiten lassen. Im günstigsten Fall hängen die Bauchschmerzen mit einer leichten Gelbkörperhormonschwäche oder mit einer etwas unterentwickelten oder verlagerten Gebärmutter zusammen. Pflanzliche Mittel mit Mönchspfeffer (auch bekannt als Keuschlamm oder Agnus castus) wirken hier ausgleichend, bspw. Agnucaston oder Femicur N. Auch krampflösende Tees, Magnesium und B-Vitamine, sowie homöopathische Einzel- oder Komplexmittel sind hilfreich. Als Beispiele möchte ich nur Mastodynon nennen oder Phyto-L, mit denen wir in der Klinik auch erfolgreiche Studien gemacht haben.

Das Spannungsgefühl in der Brust ist ein deutliches Zeichen für ein Missverhältnis zwischen Östrogen und Progesteron. Deshalb wirken sich auch hier pflanzliche und homöopathische Mittel mit Mönchspfeffer meist positiv aus. Am besten werden sie kontinuierlich über drei Monate oder immer in der zweiten Zyklushälfte eingenommen. Zu empfehlen ist hier beispielsweise Ceres Geranium (Alcea), ein Homöopathikum von dem frau dreimal täglich drei Tropfen einnehmen kann. Im Akutfall kann man sich auch mit kühlenden Brustauflagen aus Quark, Ringelblumen oder grüner Mineralerde behelfen.

Am besten ist es natürlich, wenn es gelingt, durch eine Ernährungsumstellung das Hormongleichgewicht wieder herzustellen. Hierzu gehören vor allem:

· eine starke Reduktion von koffein- und alkoholhaltigen Getränken

· der Verzicht auf Süßigkeiten

· die Einschränkung tierischer Produkte (auch Käse und Milch).

Erlaubt und hilfreich sind dagegen viele Ballaststoffe durch Gemüse, Salat sowie Vollkorn- und Getreideprodukte. Außerdem gute Öle mit den wichtigen Omega-3-Fettsäuren.

Was junge Mädchen wissen sollten

klein9BIO: Junge Mädchen leiden oft besonders stark unter PMS und der Monatsblutung. Sind hier Tampons zu empfehlen oder eher Binden?

Prof. Ingrid Gerhard: Wenn die jungen Mädchen Tampons benutzen wollen, ist gar nichts dagegen einzuwenden. Sie sollten allerdings nicht prophylaktisch oder über längere Zeit bei zu schwacher Blutung in der Scheide bleiben, weil es dann zu Reizungen der Schleimhaut oder auch mal zu Entzündungen kommen kann.

BIO: Aber nicht nur Bauchweh und Kälteempfinden machen den Mädchen zu schaffen, sondern auch seelische Probleme, beispielsweise Verstimmungszustände. Oft weigern sie sich auch, am Sportunterricht in der Schule teilzunehmen, weil sie sich verunsichert fühlen. Welch tieferer Grund verbirgt sich dahinter und welchen Rat können Sie Müttern geben?

Prof. Ingrid Gerhard: Bei der Periode nicht am Sportunterricht teilnehmen zu wollen, kann vernünftig sein, denn eine zu starke körperliche Belastung verstärkt und verlängert die Blutungen. Man soll den jungen Mädchen dann ruhig ihre Auszeit gönnen. Auch erwachsene Frauen sind ja froh, wenn sie sich vor und während der Periode mal zurückziehen können. Mitunter können leichter Sport und ausgleichende Bewegungen bei manchen Mädchen und Frauen auch krampflösend wirken. Da kann man ruhig individuell entscheiden.

klein11Die Periode ist für die Mädchen ein äußerlich sichtbares Zeichen, dass die Kindheit vorbei ist und das Erwachsensein beginnt, also eine ganz wichtige Orientierungsphase. Je normaler und offener dieser Übergang von den Eltern behandelt wird, desto besser gelingt es, in die neue Rolle hineinzuwachsen. Im Zusammenhang mit Periodenbeschwerden ist es auch ganz wichtig, wie die Mutter mit ihrer eigenen Menstruation umgeht, ob sie leidet oder nicht, das übernimmt die Tochter unbewusst.

BIO: Gerade am Anfang der Pubertät dauert es eine Weile, bis sich die Monatsblutung eingependelt hat. Mal kommt sie nach Plan, dann wieder um zwei Wochen verzögert. Was ist normal, wann sollte ein Arzt konsultiert werden?

Prof. Ingrid Gerhard: Wenn die Periode immer sehr schwach ist oder wenn sie länger als drei Monate ausbleibt, dann sollte ein Arzt aufgesucht werden. Ebenso dann, wenn bis zum 16. Lebensjahr noch gar keine Periode aufgetreten ist.

klein7BIO: Ab welchem Alter sind Verhütungsmaßnahmen bei jungen Mädchen sinnvoll? Zu welchen raten Sie?

Prof. Ingrid Gerhard: Das hat weniger mit dem Alter als mit der sexuellen Entwicklung zu tun. Wenn Geschlechtsverkehr bevorsteht, sollte eine Untersuchung bei der Frauenärztin stattfinden und mit ihr die Verhütungsmaßnahmen besprochen werden. Prinzipiell empfehle ich jungen Mädchen eine niedrig dosierte Hormonpille zur Verhütung. Mit der Einnahme kann man theoretisch schon im Alter von zwölf Jahren beginnen, denn jahrelange Erfahrungen haben gezeigt, dass die Pubertätsentwicklung ungestört weiter verläuft. Die Mädchen sollten aber zusätzlich darauf achten, dass der Partner ein Kondom benutzt, um das Risiko von Infektionen zu vermindern.

Wie viel Blutung ist normal?

BIO: Wie lange darf eine Monatsblutung sein, um als „normal“ eingestuft zu werden? Welche Ursachen können bei einer überdurchschnittlich langen Blutung vorliegen?

Prof. Ingrid Gerhard: Normalerweise dauert die Blutung vier bis fünf Tage. Durch leichtes Schmieren vorher oder nachher kann der Eindruck einer zu langen Blutung entstehen. Wenn aber über mehr als fünf Tage mehr als drei bis vier Binden oder Tampons pro Tag nötig sind, dann ist das zu heftig. Es kann eine unbemerkte Schwangerschaft oder eine Fehlgeburt dahinter stecken. Auch eine Hormonstörung oder eine Veränderung an der Gebärmutter wie Polypen oder Myome und eine Störung der Blutgerinnung können die Ursache sein. Glücklicherweise ist es aber meistens ein ganz harmloser Grund: Frau hat sich einfach zu stark körperlich belastet oder zu viel Sport gemacht.

BIO: Kann Geschlechtsverkehr während der Periode schaden, wie viele glauben?

Prof. Ingrid Gerhard: Nein, wenn es die Partner nicht stört, ist auch während der Periode Liebe erlaubt, zumal einige Frauen in dieser Phase besonders viel Lust verspüren. Manche Frauen, die Probleme mit Unterleibsentzündungen haben, sollten jedoch vorsichtig sein: Durch den alkalischen pH-Wert des Blutes und den offenen Muttermund können Bakterien leichter in die Gebärmutter eindringen. In diesem Fall sollte der Partner besser ein Kondom benutzen.

klein2BIO: Probleme mit dem Schlaf gehören ebenfalls zu den häufigen Symptomen einer PMS: entweder in Form von Schlafstörungen oder durch ein erhöhtes Schlafbedürfnis. Lässt sich durch Bewegung ein Ausgleich schaffen? Oder ist es sinnvoll ein pflanzliches Beruhigungsmittel einzunehmen?

Prof. Ingrid Gerhard: Das erhöhte Schlafbedürfnis kann natürlich auch mal durch den Blutverlust und einen damit verbundenen Eisenmangel hervorgerufen werden. Ein Spaziergang und Bewegung an der frischen Luft verbessern bei allen Menschen den Schlaf. Von sehr anstrengenden sportlichen Betätigungen sollten Frauen aber während der Periode absehen. Gegen pflanzliche Beruhigungsmittel, wie Melissentee oder Baldriantropfen, ist nichts einzuwenden. Auch homöopathische Komplexmittel, wie bspw. dysto-loges, bieten sich bei starker Nervosität und Unruhe an.

BIO: Für viele Frauen auch ein ewiges Ärgernis: die Gewichtszunahme während der Tage, das Gefühl des Aufgeblähtseins. Ein bis zwei Kilo sind es immer. Was kann man dagegen tun?

Prof. Ingrid Gerhard: Hierbei liegt die Ursache meist in einem Gelbkörperhormonmangel und einem Überwiegen der Östrogene. Sinnvoll ist es, in der zweiten Zyklushälfte den Koffein- und Alkoholkonsum einzuschränken, wenig tierische Produkte zu essen, stattdessen aber viel Rohkost und Gemüse. Das harmonisiert den Mineralstoffwechsel.

Auch an Myome denken

BIO: „Je älter ich werde, desto schlimmer wird meine Monatsblutung“, hört man Frauen oft klagen. Körperlich ist dies häufig mit massiven Blutungen verbunden, die durch normale Binden nicht aufzufangen sind. Warum ist das so? Hilft hier tatsächlich eine so genannte Ausschabung?

Prof. Ingrid Gerhard: Mit zunehmendem Alter werden auch die Hormonstörungen häufiger. Die führen dazu, dass in der Gebärmutter die Schleimhaut zu hoch aufgebaut und nicht ausreichend durch Gelbkörperhormon umgewandelt wird. Bei der Regel kann diese Schleimhaut nur schwer oder unvollständig abgestoßen werden. Auch wenn dann oft eine Ausschabung empfohlen wird, müssen sich die betroffenen Frauen darüber im Klaren sein, dass damit nicht die Ursache behoben ist. Die starken Blutungen können auch danach immer wieder auftreten.

klein13Eine weitere Ursache von zu starken Blutungen mit zunehmendem Alter sind Myome, die sich in der Gebärmutter entwickeln. Sie verhindern, dass sich die Gebärmutter bei der Periode richtig zusammenziehen und die Schleimhaut abstoßen kann. In solchen Fällen muss der Arzt entscheiden, ob man die Myome operativ veröden oder entfernen kann oder ob sogar die ganze Gebärmutter entfernt werden muss.

In keinem Fall sollte die Frau jedoch ihre zu starken Blutungen einfach aushalten, weil sie sich daran gewöhnt hat oder weil es vielleicht auch bei der Mutter so war. Denn mit dem erhöhten Blutverlust gehen dem Körper auch wichtige Mineralstoffe und Spurenelemente verloren. Dies kann auf Dauer gesehen den ganzen Organismus schwächen. Heute lässt sich durch eine einfache Ultraschalluntersuchung sehr leicht die Ursache feststellen. Und es gibt viele Möglichkeiten einer Therapie.

Was bei psychischen Problemen helfen kann

BIO: Auf der seelischen Ebene belasten mit zunehmenden Jahren oft auch Ängste, Depressionen sowie ein Gefühl der Hoffnungslosigkeit und inneren Unruhe. Wie kann man diesen hormonell bedingten Problemen sinnvoll begegnen?

klein5Prof. Ingrid Gerhard: Diese psychischen Probleme können zwar letzten Endes hormonell ausgelöst sein, allerdings liegt eine häufige Ursache auch in einem falschen Lebensstil: zu viele inhaltslose, zu süße und zu fette Nahrungsmittel, Fast Food, Alkohol, Kaffee, Zigaretten, zu wenig Bewegung und zu viel Stress. Eine Ernährungsumstellung auf eine biologische Frischkost mit viel Pflanzeneiweiß und guten Pflanzenölen kann oft schon hilfreich sein, damit sich die Botenstoffe im Gehirn normalisieren.

Vorübergehend können auch Nahrungsergänzungen mit Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen wichtige Bausteine für den aus den Gleisen geratenen Stoffwechsel sein. Außerdem: die richtige Mischung zwischen Bewegung und Entspannung ist wichtig, sich Zeit nehmen für die eigenen Bedürfnisse. Eine gute Hilfe bieten bei diesen Beschwerden auch die Homöopathie und die Bachblüten an.

BIO: Es gibt auch Frauen, die völlig problemlos durch ihren Zyklus kommen. Hat das mit der inneren Einstellung zu tun? Mir sagte einmal eine Bekannte: „Sieh‘ es einfach als Akt der Reinigung, als eine Phase, die der Körper braucht und in der es absolut legitim ist, sich zurückzuziehen.“ Ist diese Sichtweise für alle Frauen sinnvoll?

Prof. Ingrid Gerhard: Im Prinzip ja, aber leider haben die wenigsten Frauen, die zwischen Familie und Beruf jonglieren müssen, die Zeit zum Rückzug. Empfehlen würde ich es aber jeder.

Wechseljahre, ein Ende der Plage mit den Tagen

BIO: Wenn nach den Wechseljahren die Blutungen aufhören, fehlt dem Körper dann der Reinigungsprozess durch die Blutungen, wie manche Frauen meinen?

Prof. Ingrid Gerhard: Nein. Wir wissen heute, dass von einer Reinigung bei diesem im Normalfall geringen Blutverlust nicht geredet werden kann. Sicher schwimmen in unserem Blut auch Umweltgifte, wie Blei oder Quecksilber. Doch die meisten Gifte sind im Körper abgelagert, beispielsweise in der Leber, den Nieren, den Haaren. Und es darf nicht vergessen werden, dass bei der Blutung wichtige Eiweiße und Mineralstoffe (neben Eisen auch Zink in größeren Mengen) verloren gehen. Nicht umsonst müssen viele Frauen wegen Schwäche, Müdigkeit oder Haarausfall Eisen und Zink einnehmen.

klein1BIO: Alles in allem lässt sich zu den Plagen mit den Tagen doch sagen, dass es für die älteren Frauen ein Segen ist, dieses notwendige Übel endlich los zu sein. Dass es auch für das Liebesleben von Vorteil sein kann. Was sind hier Ihre Erfahrungen aus der Praxis?

Prof. Ingrid Gerhard: Sie haben Recht: Viele Frauen wollen keine Hormone bei Wechseljahresbeschwerden einnehmen, weil sie froh sind, endlich keine Periodenblutung mehr haben zu müssen. Nach meiner Erfahrung gibt es zwei Reaktionsmöglichkeiten, die sich natürlich zum Teil auch überschneiden: Frauen, die durch den Wegfall der Blutung damit konfrontiert werden, dass die Zeit der Fruchtbarkeit vorbei ist. Dass sie jetzt zu alt sind, um sich noch fortpflanzen zu können. Das führt häufig erst einmal zu Traurigkeit und einer Lebenskrise.

Die andere Möglichkeit ist die, sich auf einen neuen Lebensabschnitt zu freuen. Tatsächlich ganz frei und unbeschwert mit der Sexualität umgehen zu können, ohne Angst vor einer ungewollten Schwangerschaft und ohne störende Periodenblutungen. Bei diesem ganzen Prozess gehen wir Frauen natürlich oft durch ein Wechselbad der Gefühle.

BIO: Frau Prof. Gerhard, wir danken Ihnen ganz herzlich für das Gespräch!

klein4Das BIO-Heft 2, 2010 empfehle ich Ihnen nicht nur wegen meines Interviews, sondern weil Sie darin weitere phantastische Artikel finden über:

  • Das Wandern als Medizin
  • Wie man mit Farben das Wohlbefinden steigern kann
  • Das Jahrhundert der Senioren
  • Einen deutschen Pionier und seine Schule der Geistheilung
  • Dass Biowein wirklich besser ist
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6 Kommentare »

  • Alexandra sagt:

    Sehr geehrte Frau Prof. Gerhard,
    meine Tochter, 12 Jahre, hat seit wenigen Monaten ihre Periode, naturgemäß noch sehr unregelmäßig. Die Blutungen dauern bis zu 6 Tagen und sind recht heftig. Während der ersten Tage hat sie Rücken- und Bauchschmerzen. Meistens am 3. oder 4. Blutungstag hat sie starke Rückenschmerzen und Unterbauchkrämpfe, so stark dass sie weint und sich auch schon übergeben hat. Nach Ibuprofen wird es besser und tritt auch nicht wieder auf. Woran kann das liegen? Könnte Gänsefingerkraut helfen?

    Vielen Dank im voraus und LG

    Alexandra

  • Julietta sagt:

    Sehr geehrte Frau Prof. Gerhard,

    ich hatte immer in der 2. Zyklushälfte stark PMS. Nach einer Blutuntersuchung hat mein FA einen Progesteronmangel entdeckt. Nun nehme ich seit 3 Zyklen ab dem 12.-26. ZT Duphaston.
    Leider hat sich nun die PMS in die 1. Zyklushälfte verschoben und habe ca. 16 Tage Schmierblutung und davon gerade mal 2 Tage meine Periode aber schwach.
    Mein FA meinte den Versuch zu starten mit der Pille Zoely für 1/2 Jahr damit sich das alles einpendelt aber wieder eine Pille – das wollte ich eigentlich vermeiden.
    Haben Sie noch eine Idee was ich nun noch machen kann?
    Mein Zyklus ist durchschnittlich 30 Tage und mein Eisprung ist im Durchschnitt am 18 ZT (ich verhüte symptothermal).

    Vielen Dank im Voraus.
    LG Julietta

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      liebe Julietta,
      wie in anderen Kommentaren schon erklärt, brauchen Sie Nahrungsergänzungen, die den Körper dann befähigen, genügend Progesteron zu bilden: bspw Vitamine D, B-Komplex, Nachtkerzenöl, Vitamin E etc. Am besten lassen Sie sich von einem Arzt für Naturheilkunde beraten. Auch der Mönchspfeffer kann helfen, sowie die Homöopathie und TCM. Viel Erfolg!

    • Cassandra sagt:

      Die Einnahme der Pille führt zur Einleitung von Östrogen in unser Trinkwasser durch den Urin der Frau. Dies beeinflusst den Menschen als auch die Tiere hormonell. Meist ist die Einnahme der Pille dabei nicht wirklich erforderlich. Hoffentlich denken wir Frauen daran, dass wir eine Verantwortung gegenüber der Umwelt haben.

      • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

        Liebe Cassandra,
        danke für den Kommentar! Was in der Menge aber noch mehr ausmacht, sind die Hormone, die durch die Viehzucht ins Wasser gelangen. Für uns Frauen gilt: unbedingt vor der Pilleneinnahme Gedanken über natürliche sichere Verhütungsmethoden machen. Dazu finden Sie einen sehr guten Artikel hier im Webmagazin von einer Frauenärztin, die sich seit Jahren mit natürlichen Verhütungsmethoden beschäftigt. Herzliche Grüße!

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