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Hashimoto-Thyroiditis, ganzheitliche Therapie

Von | 10. Oktober 2012 – 12:42 366 Kommentare 445.757 AufrufeDrucken

Bei Hashimoto liegt häufig eine Östrogendominanz und ein Progesteronmangel vor. Ganzheitliche Ursachensuche erforderlich.

© tobago77 - Fotolia.com

Die Hashimoto-Thyreoiditis könnte man fast eine typische Frauenkrankheit nennen, denn zehnmal mehr Frauen als Männer leiden daran. Diese Schilddrüsenstörung kann anfangs ganz untypische Symptome zeigen, wie Müdigkeit, Aggressivität, Schlafstörungen. Es können Zeichen der Schilddrüsenüberfunktion als auch der Schilddrüsenunterfunktion auftreten. Viele Frauen kennen sich selbst nicht wieder und glauben, nur überarbeitet zu sein oder schieben die Beschwerden auf eine Gelbkörperschwäche oder beginnende Wechseljahre.

Vor zwei Monaten hat Ihnen Christina Sachse ausführlich über diese Autoimmunerkrankung der Schilddrüse berichtet, die sie den Clown unter den Schilddrüsenkrankheiten nannte. Da bei kaum einer Erkrankung das hormonelle Gleichgewicht und gleichzeitig das Immunsystem so durcheinander sind wie bei Hashimoto, liegt es nahe, neben der Schilddrüsenhormontherapie auch ganzheitliche Behandlungen einzusetzen.

Interview mit Prof. Dr. Schulte-Übbing zur ganzheitlichen Therapie bei dieser Schilddrüsenerkrankung

Ein Kollege von mir, Prof. Dr. Schulte-Übbing, dessen Arbeit ich Ihnen schon in früheren Artikeln vorgestellt habe, weist Erfahrungen sowohl mit der Hormontherapie als auch mit verschiedenen alternativen Methoden auf. Mit Ihm führte ich ein Interview zu seinem Vorgehen bei Hashimoto-Thyroiditis.

Was Hashimoto bedeutet

Prof. G: Können Sie für unser Netzwerk kurz zusammenfassen, was M. Hashimoto bedeutet, und welche Auswirkungen die Krankheit haben kann?

Prof. SU: Sehr gern. Der M. Hashimoto, auch „autoimmune Thyreoiditis“ oder „chronisch lymphozytäre Thyreoiditis“ genannt, ist eine autoimmune Schilddrüsenentzündung, die Auswirkungen auf das gesamte Hormonsystem und den gesamten Organismus haben kann. Der Verlauf kann individuell sehr unterschiedlich sein. Zu den sogenannten Autoimmun- Thyreopathien gehört neben der Hashimoto- Thyreoiditis auch der Morbus Basedow. Zwischen beiden Krankheiten kann es auch diverse Übergänge geben.

Prof. G: Wann muss ein M. Hashimoto behandelt werden?

Prof. SU: Da gehen die Meinungen manchmal auseinander. Nach unserer Auffassung sollte ein M. Hashimoto behandelt werden, wenn entsprechende Symptome und/ oder auffällige Hormonwerte (z. B. fT3 und fT4 vermindert, TSH erhöht) vorliegen. Bei normalen fT3 und fT4 Werten kann u. U. auch ein erhöhter TSH Wert (als möglicher Hinweis auf eine bereits latente Unterfunktion) eine Indikation zur Behandlung darstellen. Genauere Angaben zur Diagnostik haben Sie ja schon in Ihrem Schilddrüsenartikel gemacht.

Progesteronmangel und Östrogendominanz bei Hashimoto

Prof. G: Was können wir gegen Hashimoto-Thyreoiditis tun? Und stimmt es wirklich, dass auch ein Progesteronmangel eine Rolle spielen kann?

Prof. SU: Wir betreuen viele Patientinnen mit M. Hashimoto. Bei sehr vielen sehen wir einen deutlichen Zusammenhang mit einem Progesteronmangel, oft gleichzeitig mit einer ausgeprägten Östrogendominanz.

Prof. G: Welche Konsequenzen haben diese Zusammenhänge?

Prof. SU: Wenn wir den Progesteronmangel ausgeglichen haben, können wir bei vielen Frauen bereits innerhalb weniger Monate beobachten, dass die Schilddrüsenantikörper sinken, z.B. die Anti- TPO um etwa dreißig bis fünfzig Prozent. Dies ist auch der Fall bei unseren sogenannten „therapieresistenten“ hypothyreoten Patientinnen. Hierbei handelt es sich um diejenigen Patientinnen, bei denen hohe Anti- TPO trotz Thyroxin- Substitution persistieren.

Prof. G: Wirkt die Therapie auch bei besonders hohen Antikörpern?

Prof. SU: Ja. Interessant ist, dass bei Patientinnen mit sehr hohen Antikörper- Ausgangswerten diese Therapie besonders wirksam zu sein scheint.

Prof. G: Viele Patientinnen mit M. Hashimoto sind schlechter belastbar, schlafen schlecht etc. Wirkt die Therapie auch in dieser Hinsicht?

Prof. SU: Ja. Die meisten Patientinnen geben an, dass sich durch die Therapie auch die körperliche und seelische Belastbarkeit, die Stimmung und der Schlaf bessern.

Prof. G: Sie erwähnen immer wieder mögliche Zusammenhänge zwischen M. Hashimoto, Progesteronmangel und Östrogendominanz. Welche Krankheiten gehen noch mit Progesteronmangel und Östrogendominanz einher?

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Prof. SU: Viele unserer Patientinnen mit gynäkologischen und geburtshilflichen Erkrankungen (z. B. mit hormonabhängigen Tumoren (Brustkrebs, Eierstockkrebs, Gebärmutterkrebs), Endometriose, PMS (Prämenstruelles Syndrom), Uterus myomatosus, Blutungsstörungen, Dysmenorrhö, Habituelle Aborte) haben nicht nur eine Östrogendominanz und einen Progesteronmangel. Viele Frauen leiden gleichzeitig auch unter einer Schilddrüsen- Unterfunktion, sehr oft unter einer Hashimoto-Thyreoiditis.

Prof. G: Woher wissen Sie das? Gibt es dazu schon Studien?

Prof. SU: Nein, es gibt meines Wissens noch keine größeren Studien. Im Rahmen einer kleinen Praxis- Beobachtungsstudie achten wir besonders auf mögliche Zusammenhänge zwischen Progesteronmangel, Östrogendominanz und M. Hashimoto. Größere Zahlen liegen noch nicht vor.

Prof. G: M. Hashimoto ist ja bei Frauen viel häufiger als bei Männern. Warum? Sie behaupten, es läge vor allem am Progesteronstoffwechsel. Dann müsste sich ja in der Schwangerschaft, wo viel mehr Progesteron produziert wird, die Symptomatik eines M. Hashimoto deutlich bessern?

Prof. SU: Ja, in der Geburtshilfe sind Wechselwirkungen zwischen Ovarial- und Schilddrüsen- Hormonen schon seit Jahrzehnten bekannt. Wenn in der Schwangerschaft die Serum- Progesteronspiegel kontinuierlich zunehmen, erhöht sich üblicherweise gleichzeitig ebenfalls kontinuierlich die Sensibilität der Schilddrüsenzellen gegenüber TSH. In der Schwangerschaft geht es unseren Patientinnen mit M. Hashimoto oft deutlich besser: Stoffwechselwege, die M. Hashimoto direkt oder indirekt fördern können, werden bei Schwangeren vor allem durch das natürliche Progesteron geblockt, auch eine vormals bestehende übermäßige Östrogenproduktion.

Das in der Schwangerschaft kontinuierlich ansteigende, körpereigene Progesteron kann die Ausschüttung von SD- Antikörpern reduzieren und gleichzeitig auch die Bindungsfähigkeit der Schilddrüsenhormone erhöhen. Im Laufe der Schwangerschaft messen wir sehr oft geringere freie T3- und T4- Konzentrationen sowie steigende TSH- Werte. Bei vielen Schwangeren wächst die Schilddrüse.

Prof. G: Sie empfehlen bei M. Hashimoto und gleichzeitig nachgewiesenem Progesteronmangel eine Therapie mit sog. naturidentischem Progesteron?

Yamswurzel; © Picture Partners - Fotolia.com

Prof. SU: Ja. Das ist eine sehr einfache und oft sehr effektive Therapie. Man kann oft beobachten, dass – falls Symptome einer Hashimoto-Thyreoiditis bei gleichzeitig nachgewiesenem Progesteronmangel bestehen – auch bei normalen TSH- , T3- , T4- , Anti TPO- Werten eine Therapie mit naturidentischem Progesteron (z. B. als 3-, 5- oder 10 %-ige Creme aus der Yams- Wurzel) die Symptomatik bessern kann.

Prof. G: Mit welchen Nebenwirkungen muss gerechnet werden?

Prof. SU: Bei einer laborkontrollierten L- Thyroxin- plus Progesteron- Substitutionstherapie haben wir bisher keine nennenswerten Nebenwirkungen beobachtet. Wir kontrollieren, wenn möglich, fT3, fT4, TSH, Anti TPO, TAK im Abstand von vier Wochen. Bestehen keine Symptome mehr, bzw. liegen dann alle Werte im Zielbereich, können die Kontrollabstände verlängert werden. Eine halbjährliche oder jährliche Kontrolle kann bei guter Einstellung ausreichend sein.

Prof. G: Können Sie die Therapie mit einer naturidentischen Progesteronsalbe genauer erläutern?

Prof. SU: Bei nachgewiesenem Progesteronmangel therapieren wir, falls keine Gegenanzeigen bestehen, erfolgreich mit einer naturidentischen Progesteronsalbe (z. B. aus der Yams- Wurzel, je nach Serum- Laborwerten 3 %, 5 % oder 10 %). Diese kann z.B. abends (ein bis zwei Hübe) auf die Oberarm- Innenseite aufgetragen werden. Bei Hashimoto- Threoiditis kann sie auch direkt auf die Halsregion über der Schilddrüse aufgetragen werden.

Ein Fallbeispiel

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L. S.-B., geb. 1967, 43 Jahre alt,

Patientin kommt im 3. Quartal 2010 in die Praxis.

Diagnosen: Uterus myomatosus, Dysmenorrhö, Metrorrhagien, bekannter therapieresistenter M. Hashimoto, chron. hohe Anti-TPO- Werte trotz normaler T3- , T4- Werte bei Thyroxin- Substitution, Leistungsverminderung, Müdigkeit.

Labor vor Therapie (14. und 21. Zyklustag): Östrogendominanz: Estron und Estradiol (14. ZT) massiv erhöht. Extremer Progesteronmangel (21.ZT) 1,22 ng/ml (Norm 25 – 27 ng/ ml), T3 und T4 normal, Anti- TPO 95,4 IU/ml (Norm: < 9 IU/ml), Serotonin 43,01 ng/ml (Norm altersentsprechend 200 – 450 ng/ml).

Therapie: Progesteronsalbe, 10%, abends in der 2. Zyklushälfte

Labor nach Therapie (1. Quartal 2011): Estron und Estradiol (14. ZT) im Normbereich, Progesteron (21.ZT) im Normbereich (25 ng/ml, Norm 25 – 27 ng/ ml), T3 und T4 normal, Anti- TPO erstmals halb so hoch (48,4 IU/ml, Norm: < 9 IU/ml). Serotonin besser (212,6 ng/ ml, Norm altersentsprechend 200 – 450 ng/ml).

Effekte: Myome sonographisch kleiner, dopplersonographisch weniger durchblutet, Zyklus normal. Keine Dysmenorrhö mehr. Leistung besser, voller Erfolg.

Follow up: 2. Quartal 2012: Zyklus regelmäßig, optimale Progesteronwerte (2. Zyklushälfte), T3, T4 normal, Dysmenorrhö minimal, Myome nach wie vor kleiner. Operation konnte vermieden werden. Patientin zufrieden.

Andere naturheilkundliche Ansätze

Prof. G: Gibt es auch noch andere naturheilkundliche Ansätze?

Prof. SU: Ja, eine Menge. In meinem Buch „Frauenheilkunde“ finden Sie eine Vielzahl naturheilkundlicher Rezepturen. Bewährt haben sich v. a. Heilpflanzen, die progesteronähnlich wirken können, z. B. Teemischungen, Tinkturmischungen oder Salben mit Extrakten u. a. aus Mönchspfeffer, Frauenmantel, Schwertlilie, Steinsamen, Rainfarn und Weinraute. Die genannten Heilpflanzen können die Ovarial-, Nebennieren- und Hypophysen- Funktionen günstig beeinflussen und ggf. auch beruhigend bzw. harmonisierend auf das Zentrale Nervensystem und Neurovegetativum wirken.

Das Wolfstrappkraut

Wolfstrapp; Lycopus europaeus; © emer - Fotolia.com

Das Wolfstrappkraut (Lycopus europaeus, bspw. in thyreo-loges Tropfen) hilft bei leichten Formen der Schilddrüsenüberfunktion. Unterstützend setzte ich selbstverständlich auch gerne die Akupunktur, die Neuraltherapie und die Homöopathie ein. In diesem Webmagazin hat Ihnen eine Kollegin ein Beispiel der homöopathischen Therapie bei Hashimoto- Thyreoiditis gegeben.

Prof. G: Welche weiteren wichtigen Aspekte für die Therapie gibt es?

Prof. SU:

  • Es gibt infektiologische Aspekte: Infektionen können hormonelle Störungen bewirken oder verstärken.
  • Es gibt toxikologische Aspekte: Giftstoffe können M. Hashimoto, Progesteronmangel, Östrogendominanz bewirken oder verstärken.
  • Wichtig sind auch diätetische Aspekte und
  • immunologische Aspekte.

Infektionen bei Hashimoto

Prof. G: Welche infektiologischen Aspekte sind wichtig?

Prof. SU: Die Hashimoto- Thyreoiditis kann und muss als sogenannte „Silent inflammation“ (stille Infektion) gesehen werden. Immundefizite und/ oder andere Entzündungsherde im Organismus können die Hashimoto- Thyreoiditis fördern.

Umweltgifte bei Hashimoto

Prof. G: Welche toxikologischen Aspekte sind wichtig?

Prof. SU: Wir sehen immer wieder, dass gerade Patientinnen, die durch Giftstoffe mit Östrogenwirkung belastet sind, zu M. Hashimoto, Östrogendominanz und Progesteronmangel neigen. Möglicherweise stören Pestizide, Schwermetalle und viele vor allem fettlösliche Umweltschadstoffe, wie bspw. Weichmacher oder Polychorierte Biphenyle,  das hormonelle Gleichgewicht, indem sie eine Östrogendominanz fördern und/ oder bewirken können, aber auch über direkte und indirekte toxische Effekte.

Auch Quecksilber aus Amalgamfüllungen kann an der Bildung der Schilddrüsenantikörper und dem Progesteronmangel beteiligt sein. Immer wieder sehe ich Patientinnen, deren Schilddrüsenantikörper nach einer vorsichtigen Amalgamsanierung und Amalgamausleitung, deutlich abfallen, ja, die sogar ganz verschwinden können.

Ernährung bei Hashimoto

Prof. G: Welche diätetischen Aspekte sind wichtig? Gibt es eine spezielle Anti- Hashimoto- Diät?

Prof. SU: Eine gezielte Ernährungs- Analyse und ggf. –Umstellung kann sehr sinnvoll sein. Aufgrund unserer Erfahrungen sind Genussgifte im Allgemeinen zu meiden (Alkohol, Tabak – passiv und aktiv inhaliert – und Koffein). Alkohol kann als Lösungsmittel wirken und ggf. die Effekte sog. Endokriner Disruptoren, vor allem von diversen Metall- Östrogenen, potenzieren. So wenig wie möglich tierische Fette (in diesen reichern sich Schwermetalle, Pestizide, Lösungsmittel etc. an). Am meisten Schwermetalle enthalten rote Fleischsorten: Schweine-, Kalb-, Rindfleisch und Wild. So viel wie möglich Lebensmittel verzehren, die reich an pflanzlichen Phenolsäuren sind, Getreide, Früchte (v. a. Birnen, Äpfel, Zitrusfrüchte), Gemüse, Nüsse, Kartoffeln (enthalten Gallussäure, Chlorogensäuren). Speziell Blumenkohl kann das Wachstum progesteron- und östrogenabhängiger Zellen bremsen.

Häufig findet sich bei Patientinnen mit Hashimoto auch eine Glutenunverträglichkeit. Die Abwehrstoffe gegen Gluten kann man im Stuhl und im Blut nachweisen. Ist das der Fall, müssen sämtliche glutenhaltigen Getreide weggelassen werden: Weizen, Dinkel, Roggen, Hafer und Gerste. bei manchen Frauen ist es lediglich eine Weizenunverträglichkeit. Machen Sie am besten selber den Versuch und lassen Sie mal zwei Wochen alle Weizenprodukte weg. Wenn Sie sich wie neugeboren fühlen, wird auch Ihre Schilddrüse wieder normaler arbeiten.

In diesem Zusammenhang möchte ich Ihnen ein Buch des amerikanischen Arztes Dr. William Davis empfehlen: „Weizenwampe: warum Weizen dick und krank macht„. Darin erklärt er, dass der heutige Weizen so genetisch verändert wurde, dass das viele Gluten darin zu ernsthaften Gesundheitsschäden führt. Er gibt Hilfestellung, wie man selber herausfinden kann, ob einem der Weizen schadet, und wie man wieder gesund werden kann.

Immunsystem bei Hashimoto

Prof. G: Welche immunologischen Aspekte sind wichtig?

Prof. SU: Immundefizite können die Effekte von Entzündungen und Östrogendominanz noch mal verstärken. Eine Lymphozytendifferenzierung kann zeigen, ob immunologische Schwachstellen bestehen. Ein Mangel an Natürlichen Killerzellen, T- Helfer, T- Suppressorzellen oder B- Lymphozyten sowie eine Interleukin- Verschiebung sollten behandelt werden, z. B. mit hochdosierten Antioxidantien. Bewährt haben sich Vitamin-C-Infusionen (Hochdosis), ggf. plus Folsäure, Vitamin-B-Komplex, reduziertem Glutathion etc. Der Therapieerfolg sollte dann mittels Lymphozyten- Differenzierung kontrolliert werden.

Glutathion bei Hashimoto

Prof. G: Sie haben das Glutathion erwähnt. Ich halte es für eine sehr wichtige Substanz und habe selbst einige Artikel darüber geschrieben. Können Sie dem Netzwerk kurz erklären, was Glutathion ist und wozu wir es brauchen?

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Prof. SU: Sehr gern. Glutathion ist ein sogenanntes Tripeptid, d. h. eine Substanz, die aus drei wichtigen Aminosäuren besteht. Die Schilddrüsenrezeptoren sind – wie auch die Östrogen- und Progesteronrezeptoren – u. a. vom Glutathion- Stoffwechsel (bspw. von dem der sogenannten Glutathion-S-Transferase, GST, einem wichtigen Enzym) sowie von der Glutathionkonzentration abhängig. Ein Mangel an Glutathion-S-Transferase und an Glutathion kann M. Hashimoto, Östrogendominanz und Progesteronmangel- Effekte fördern. Die Glutathion-  und GST- Serumspiegel sollten gemessen werden. Ggf. sollte Glutathion (GSH) substituiert werden. Wir haben bei Hashimoto- Patientinnen sehr gute Erfahrungen mit hochdosierten Glutathion- Infusionen gemacht. Wenn das nicht möglich ist, kann man auch das S-Acetylglutathion einnehmen. Vorher sollte aber eine Messung des reduzierten Glutathions in einem Speziallabor erfolgen.

Vitamin D bei Hashimoto

Prof. G: Sie haben das Vitamin D3 erwähnt. Wozu ist dieses wichtig?

Prof. SU: Patientinnen mit Hashimoto- Thyreoiditis haben oft deutlich niedrigere Vitamin-D3-Spiegel im Serum als gesunde Frauen. Vitamin D3 zeigt gute hormonregulierende, immunstärkende und antientzündliche Effekte. Die Vitamin D3- Serumspiegel sollten regelmäßig gemessen werden, und Vitamin D sollte bei Mangel substituiert werden.

Selen bei Hashimoto

Prof. G: Sie haben das Selen erwähnt. Wozu ist dieses wichtig?

Prof. SU: Selen ist zur Gesunderhaltung der Schilddrüse von Bedeutung. Die Funktion wichtiger Enzyme, wie z. B. die Aktivität der Glutathion-Peroxidase, ist selenabhängig. Bei Selenmangel kann das Gewebe durch H2O2 (=giftiges Wasserstoffperoxid) geschädigt werden. Auch die Aktivität eines anderen wichtigen Enzyms, der sogenannten Dejodase ist selenabhängig. Fehlt Selen, wird zu wenig T3 aus dem vorhandenen T4 hergestellt. Selen scheint generell bei einer Reihe von Entzündungsreaktionen vor allem von hormonellen Organen eine Schlüsselrolle zu spielen: Selen hat antientzündliche Effekte.

Psyche bei Hashimoto

Prof. G: Welche Rolle spielt die Psyche?

Prof. SU: Eine ganz große Rolle. Wir sehen immer wieder, wie wichtig es sein kann, bei der Therapie des M. Hashimoto seelische, psychische und psychosomatische Faktoren mit einzubeziehen.

Zusammenfassung

Prof. G: Können Sie noch mal die wichtigsten Zusammenhänge zusammenfassen?

Prof. SU: Sehr gerne. Wir sehen bei unseren Patientinnen immer wieder Zusammenhänge zwischen dem Auftreten einer Hashimoto- Thyreoiditis, Progesteronmangel und Östrogendominanz. Oft besteht auch ein gleichzeitiger Selen-, Zink- und Vitamin- D- Mangel. Wenn wir neben der Substitution der Schilddrüsenhormone sowie von Selen, Zink und Vitamin- D3 den Progesteronmangel behandeln, können wir immer wieder beobachten, dass dadurch die Schilddrüsenantikörper sinken, meist innerhalb von 2- 6 Monaten, um im Schnitt etwa um dreißig bis fünfzig Prozent. Dies gilt auch für sogenannte therapieresistente hypothyreote Patientinnen, bei denen hohe Anti- TPO trotz Thyroxin- Substitution bestehen bleiben. Wirksam scheint der beschriebene Effekt vor allem bei Patientinnen mit hohen Antikörper- Ausgangswerten zu sein. Viele Patientinnen äußern auf Befragen, dass sich durch die Therapie auch Schlaf, Stimmung sowie körperliche und seelische Belastbarkeit besserten. Für dauerhafte Besserung ist es natürlich erforderlich, dass Umweltbelastungen so weit wie möglich reduziert werden und dass die Ernährung angepasst wird.

Prof. G: Vielen Dank für das sehr interessante Interview.

Für alle, die weitere Informationen  über Hormone und Hormonstörungen wünschen, weise ich auf Clio 75 hin. In dieser Broschüre des FFGZ Berlin geht es um Schilddrüsenhormone, männliche und weibliche Hormone und vieles mehr.

Zur Person: Prof. Dr. med. Claus Schulte-Übbing

Prof. Dr. med. Claus Schulte-Uebbing ist Frauenarzt mit der Spezialisierung Umweltmedizin, Endokrinologie, Onkologie und Immunologie. Er leitet das Umweltmedizinische Therapiezentrum am Dom in München. Schulte-Uebbing ist umweltmedizinischer Gutachter, Autor medizinischer Fach- und Lehrbücher und international gefragter Referent. Er hält regelmäßig Vorlesungen und hat seit 2007 eine Professur.

Prof. Dr. med. Claus Schulte-Uebbing
Umweltmedizinisches Therapiezentrum am Dom
Weinstr. 7A
80333 München
Tel.: 089/ 299655089/ 299655
Fax: 089/299672
E-Mail: info@prof-schulte-uebbing.de

Und welche Erfahrungen haben Sie mit der ganzheitlichen Behandlung der Hashimoto- Schilddrüsenerkrankung gemacht? Berichten Sie doch Ihren Leidensgenossinnen in einem Kommentar darüber.

366 Kommentare »

  • Zeynep sagt:

    Sehr geehrte Frau Dr. Gerhard,
    Ich bin 28 Jahre alt und habe eine hasimoto. Sie wurde leider erst spät, nach einem Arztwechsel festgestellt (2013).
    Ich habe vor 2 Monaten die pille aufgrund eines Kinderwunsches abgesetzt. In dieser Zeit musste ich aber leider feststellen, dass meine Gynäkologin über die hashimoto so gut wie kein Wissen verfügt.
    Ich wohne in Ostwestfalen und würde gerne wissen ob sich ihres Wissens empfehlenswerte Ärzte in dieser Gegend befinden. Können Sie mir Tipps geben?

    P.s.: ich habe diesen morgen einen positiven schwangerschaftstest gehabt.

  • Kathrin sagt:

    Sehr geehrte Frau Dr.Gerhard,
    seit dem letzten Jahr doktern diverse Ärzte an meinen Beschwerden rum… und keiner kann mir wirklich helfen😞 ich bin damals wegen extremen Extrasystolen zum Hausarzt gegangen mit der Bitte um Abnahme aller Schilddrüsenwerte. Siehe da, der TSH Wert lag bei 8, irgendwas…daraufhin schickte er mich weiter zum Nuklearmediziner auch wegen diverser Knoten an der Schilddrüse. Der Nuklearmediziner sprach zum ersten mal von einem „seronegativem Hashimoto und latente Unterfunktion“…was auch zu meinen ganzen Beschwerden passen würde. Ich habe daraufhin 7 Wochen L Thyroxin verordnet bekommen… leider wurden meine Beschwerden nur noch schlimmer und nach 7 Wochen habe ich den Kampf aufgegeben und die Tabletten abgesetzt. Seitdem ging es mir eigentlich recht gut damit. Vor 4 Wochen hatte ich dann in der UK Münster einen Termin um nochmal wegen den Knoten und dem Hashimoto zu schauen. Was soll ich sagen? Der Termin war enttäuschend. Schilddrüse funktioniert laut dem Endokrinologen aber der Verdacht auf Hashimoto besteht aufgrund der Sonographie immer noch!!!!
    Seit Anfang der Woche geht es mir überhaupt nicht gut… Ich habe eine wahnsinnige, innere Unruhe die mich echt mürbe macht. Mein Hausarzt hat ein weiteres mal die SD Werte überprüft und er war selber ganz baff… der TSH Wert liegt plötzlich bei 1, irgendwas ( so niedrig war er noch nie)und das OHNE MEDIKAMENTE. Er hat jetzt die Vermutung, das diese extremen Schwankungen zu meinen Beschwerden führen…also von der Unterfunktion in eine „fast“ Überfunktion. Er spricht ganz klar von Hashimoto. Völlig ratlos sitze ich nun hier. Muss ich jetzt diesen „Schub“ wochenlang aussitzen? Was kann ich tun???

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Kathrin,
      Sie schreiben nicht, wie alt Sie sind, ob Sie Hormone einnehmen, ob irgendwelche Umweltbelastungen vorliegen könnten, wie Sie sich ernähren. Auf irgendetwas scheint Ihr Immunsystem ja zu reagieren. Am besten gehen Sie mal zu einem Arzt für Naturheilkunde /Homöopathie/TCM, der hoffentlich auf sanftem Weg wieder etwas Ruhe in Ihren Stoffwechsel bringen kann. Manchmal helfen schon die richtigen Schüßlersalze. Alles Gute!

      • Kathrin sagt:

        Vielen lieben Dank für Ihre rasche Antwort. Ich bin 39 Jahre alt, nehme keinerlei Hormone und mein „Leiden“ begann 2009 mit fer Schwangerschaft meiner Tochter. Es wurde das erste mal ein erhöhter tsh wert festgestellt aber nachdem ich lthyrox ausprobiert habe und meine Beschwerden nur schlimmer wurden( Unruhe und Schlaflosigkeit) habe ich die Tabletten abgesetzt und die Gynäkologin hat nicht weiter nachgeschaut. Hashimoto ist definitiv bestätigt worden durch Sono und Szinitigraphie. Ca 1x im Jahr sitze ich über Wochen, ganz plötzlich von einem auf den anderen Tag da und erkenne mich nicht wieder. Diese Unruhe macht mich so wahnsinnig, das ich 2015 sogar wegen Depressionen im fer Psychiatrie behandelt wurde. Ich bin ratlos und hab das Gefühl, niemand kann mir helfen. Jetzt der TSH Wert bei 1,1 obwohl ich keine!! Tabletten nehme ( runter von über 8) mein Hausarzt ist ratlos…

  • Nani sagt:

    Guten Tag,

    bei mir wurde ein Jahr nach der Geburt meines Kindes Hashimoto diagnostiziert (2012). Im September 2015 zeigten meine Blutwerte einen deutlichen Progesteronmangel. Ich habe das Gefühl noch nie richtig mit L-Thyroxin eingestellt gewesen zu sein. Zusätzlich leide ich unter starkem PMS (besonders psychisch).
    Gegen PMS wurde mir für den 15. bis 25. Zyklustag nun Femenita 200mg verschrieben (als vaginale Kapsel).
    Meine Fragen: Bringe ich damit meinen Hormonhaushalt nun restlos durcheinander? Sollte ich durchgängig Progesteron nehmen oder reichen wirklich diese 10 Tage aus? Kann sich dies positiv auf mein Hashimoto / meine Unterfunktion auswirken?
    Während Schwangerschaft und Stillzeit ging es mir super. Seit Hashimoto und PMS werde ich immer wieder von Panikattacken und vielen Unterfunktionssymptomen geplagt.

    Freundliche Grüße
    Nani

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Nani,
      Da PMS ja in der späten Gelbkörperphase auftritt, ist die Behandlung nur in der zweiten Zyklushälfte richtig. Sie müssen halt ausprobieren, ob die Dosis Ihnen hilft, Sie eventuell mehr oder weniger Progesteron brauchen. Manchmal hilft statt vaginal auch das aufstechen der Kapsel und Einreiben in die unbehaarten Unterarme. Bei PMS (und auch Hashimoto) handelt es sich meistens um einen Mangel an Vitalstoffen. Am besten suchen Sie sich einen naturheilkundlichen Therapeuten, der feststellen kann, was Ihnen fehlt und Sie entsprechend beraten kann. Alles Gute!

  • Nat sagt:

    Sehr geehrter
    Ich entschuldige mich erstmal im Voraus fur mein Deutsch.
    Ich komme aus Italien und bin 28 Jahre alt.
    Als Ich 12 Jahre alt war wurde mir eine Anfang von der Hashimoto- Schilddrüsenerkrankung festgestellt, mir wurde damals empholen, sofort die Therapie mit Eutirox azufangen. Und so habe Ich gemacht.
    Ich habe noch die Erinnerung als Ich als kleines Maedchen erlich und direkt den damaligen Arzt gefragt habe, ob, trotz der Hashimoto, mein Leben normal sein koennte: nicht so dick werden, nicht so muede immer sein, und Kinder irgendwann haben… Der hatte mir versprochen, dass Ich ein ganz normales Leben gehabt haette.
    Fur viele Jahren er hatte Recht und mein Leben war, trotz dieser „Krankheit“, ganz normal: die Eutirox-Pille am morgen bevor zu Essen oder die regelmessige Untersuchungen waren gar keine grosse Storung zu meinem Alttagsleben.
    Seit einem Jahr ist aber meine Situation total anders geworden.
    Im Januar 2016 habe Ich plotzlich und ohne Grund angefangen, regelmessige Spotting post Ovulation zu bekommen (ab 17 Tag PO), diese Spotting dauert ein Paar Tage, dann stoppt, und dann faengt 5 Tage bevor der Mestruation wieder an und dauert bis Ich endlich die Tage bekommen, die Tage sind sehr reichlich mit Blutgerinnsel fur 2/3 Tage, nachdem faengt fur die nachste 4/5 Tage wieder Spotting.
    Gleichzeitig mit den Spotting-tagen habe Ich oft auch Darmschmerzen (mit Durchfall) und noch dazu kommt manschmal auch eine Hautirritation. Ich merke auch dass meine Korper-Haare mehr sind und dass die Kopf-Haare mehr fallen.
    Mein Schlaf ist auch nicht mehr so erholsam wie fruher, egal wie viele Stunde Ich schlafe, und Ich bin waehrend des Tages oft muede, meine Konzentration ist auch weniger, und bin emotionell emphindliker geworden.
    Ich habe viele und unterschiedliche Untersuchungen schon gemacht, bei Gynekologer aber auch bei Allgemeinaerzt, mit Sonar und Blutuntersuchung.
    Nach der Meinung den Aerzten ist aber alles in Ordnung, sie haben nichts besonderes entdeckt, auch die Hormonen waren ok.
    Niemand koennte mir deswegen erklaeren warum Ich Spotting habe, und warum auch die anderen Synthome daneben habe.
    Darf Ich Ihnen auch Fragen ob Sie vielleicht ein Arzt mit Ihrem Spezialisierung in Berlin (wo Ich wohne) kennen und mir empholenkonnen? Munchen wo Sie sind ist fur mich zu weit ansonsten haette Ich sehr gerne Ihre Sprechstunde besucht.
    Ich bedanke mich bei Ihnen im Voraus fur die Aufmerksamkeit,
    Lg

  • Ines sagt:

    Guten Abend,

    raten Sie bei Hashimoto von der Pille ab? Es ist nämlich so, dass es mir nach Absetzen der Pille immer sehr schlecht geht und kein normales Leben mehr möglich ist, was sich auch auf die Schilddrüse und die Einstellung mit L Thyroxin auswirkt..deshalb habe ich nun angefangen sie wieder zu nehmen..habe leider keine alternative Lösung für mein Problem bisher gefunden :(

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Ines,
      Diese Frage lässt sich nicht allgemein beantworten. Wenn Sie sowieso eine sichere Verhütung brauchen und sich mit der Pille wohl fühlen, ist nichts dagegen einzuwenden. Brauchen Sie keine sichere Verhütung, gibt es andere hormonelle und naturheilkundliche Alternativen. Diese sollten sie mit einem guten Endokrinologen absprechen. Alles Gute!

      • Ines sagt:

        Vielen Dank für Ihre Antwort Frau Prof. Dr. Gerhard!
        Ich brauche Sie nicht zur Verhütung, aber nehme sie eben aus den oben genannten (gesundheitlichen) Gründen. Können Sie Endokrinologen empfehlen, die mit solchen Methoden arbeiten? Meistens sind es ja doch Heilpraktiker oder Privatärzte..

      • Ines sagt:

        PS: Auch war ich in der pillenfreien Zeit bei einer Privatärztin. Diese hatte im Hormonspiegel meines Gyns funktionellen Östrogenmangel sowie Gelbkörperschwäche diagnostiziert und daraufhin Progestan und Mönchspfeffer 500 mg in den Therapieplan geschrieben. Wäre das eine sinnvolle Alternative gewesen? Habe mich aufgrund der mir wenig verbleibenden Zeit privater beurflicher Umstände und da mir da auch wenig erklärt wurde, eben dagegen und für die Pille (Aristelle, Kombipräparat) entschieden…lieben Dank

        • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

          liebe Ines,
          in dieser Form wäre die Therapie sicher nicht ausreichend gewesen.

          • Ines sagt:

            das heisst, da wäre/ist die Pille effektiver?
            Ich bin nun sehr unsicher wegen meiner Entscheidung mit der Pille…zu welcher alternativer Therapie würden Sie da raten? Kann man Sie auch privat irgendwie anschreiben oder konsultieren?
            Vielen Dank..

          • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

            Liebe Ines,
            ich berate nicht individuell. Sie finden in diesem Webmagazin auch Infos zu naturheilkundlicher und homöopathischer Behandlung bei Hashimoto. Eine Pille zu schlucken, die man nicht zur Verhütung braucht, halte ich persönlich nicht für sinnvoll. Alles Gute!

        • Ines sagt:

          ja, aber ohne Pille entgleist alles bei mir, auch die Schilddrüse, deshalb nehme ich sie wieder wie schon oben beschrieben…

  • Anna sagt:

    Hallo,
    ich bin jetzt seit über einem Jahr krank geschrieben und mir gings immer schlechter, bis sie mich auf Schonkost setzten in der Reha und sämtliche Nahrungsergänzungsmittel gaben:Eisen Magnesium, Vitamin D, kurzfristig Zink.Auch Histaminintoleranz,Laktose (seit Darmsanierung u. Biomilchprodukten besser bzw.da hab ich danach keine Bauchkrämpfe mehr) hab ich festgestellt und meine Ernährung umgestellt, seither sind meine Lymphödeme weg und auch die Verdauungsbeschwerden. Bei Sport, Anstrengung; Stress (auch positives-wie Sonnen,Tanzen,längeres Spazieren,..),schon Erschrecken wenn der Wecker klingelt reicht, dann gehts mir danach sehr schlecht, auch die 2 Tage vor der Periode-bin ich nah am Weinen, habe Gliederschmerzen, Schwellungen, Kopfweh, Blähungen und Bauchkrämpfe, niedriger Blutdruck.Kann auch nichts mehr schweres tragen, teilweise hab ich schon Probleme bei Kleinigkeiten(beim Karotten reiben, Einkaufstüte tragen), besonders die paar Tage vor der Periode.Und Stress und Körperliche Anstrengung lässen sich ja im Alltag nicht vermeiden und ich vermisse meine Arbeit (Kinderkrippe).Alle verwiesen mich immer zur Psychaterin, aber die kann daran ja nix ändern und ich kanns ja immer an Stress festmachen oder Hormone.
    Gestern war ich bei der Endokrinologin die meinte sie denkt das ist ne Autoimmunerkrankung, die Schildrüse ist weg (vor einigen Jahren war sie nur verkleinert).Die LaborErgebnisse hab ich in 2 Wochen.
    Nun habe ich aber so Schmerzen seit letzter Woche, war zum Austesten mit nem Antihistaminikum in der Sauna-war nix(Kopf-/Glieder-/und Haut platzt auf und tut weh) und meine Periode steht bevor, da wirds ja meist noch schlimmer.
    Was könnte ich denn machen dass es besser wird? Habe noch Thyroxin Zuhause.Hatte es vor nemm 3/4 Jahr abgesetzt, weil mir der Heilpraktiker FucusOligoplex empfohlen hatte zum Schildrüsenausgleich, die Werte verbesserten sich da auch etwas, da hatte ichs weiter weggelassen. Schlecht gings mir schon seit fast 2 Jahren und hatte immer wieder plötzliche Heulanfälle, Nasentropfen,Schweissausbrüche,Schwindel, Verwirrtheit bei Stress.Bin recht verzweifelt.Etwas verbesserung hab ich mit den Hormonausgleichenden Globuli Imeda 30 gespürt, halt minimal.Vitamine nehm ich schon ausreichend, und seit letzter Woche auch Eiweißpulver(hatte da Mangel)wegen der Histamindiät.Bin recht verzweifelt und wäre Dankbar für eine schnelle Hilfe.MfG A. H.

  • Esther sagt:

    Guten Abend Frau Dr. Gerhard,

    meine Name ist Esther 51 Jahre und ich habe Hashimoto seid ich denken kann, 2 kalte Knoten an der Schilddrüse die aber nix anstellen :-)).
    Ich wende mich an Sie weil ich langsam nicht mehr weiter weis und das Gefühl habe mich im Kreis zu drehen.
    Kurze Stichpunkte Op Entfernung der Gebärmutter (wegen zu vieler Myome)
    danach stätige Gewichtszunahme ist 5 Jahre her 15 KG PLUS.:-(((
    Im Juli Entfernung des Gebärmutterhalses da Verdacht auf Krebs..Befund danach Gott sei Dank negativ.
    Vor ca. 2 Jahren kam die Schilddrüse wieder ins Visier meiner Ärztin und Sie verschrieb mir l`Thyroxin 25mg ich bekam schweiß Ausbrüche , Zittrige Beine und und und…
    Danach wurde die Dosis erhöht Anhand der Werte erhöht auf 100 mg ich brach das ganze Ab nach ca 2 Monaten und 2 Zusammenbrüche in meinem Geschäft. meine Freundin ist Heilpraktikerin und hat mich wie folgt therapiert :Akupunktur, Vitamin D, Selen Tgl 2oomg, Estradiolcreme D4, Progesteroncreme D4 JSO Biocomplex, Glandulae Injectionen zur Stärkung der Neben Niere,Thuja ,Endomeda c30 Vitamin C lasse ich mir ca jeden 2-3 Monat Spritzen 3 x hinter einander meine Ernährung habe ich umgestellt ich koche alles Frisch auf Gluten verzichte ich wo auch immer es geht Hm ja das wars. Meinem Gyni bad ich mir Blut abzunehmen da ich ab und zu Stimmung Schwankungen hatte und meine Scheiden Flora auch noch anfing schwach zu werden . Daraufhin stellte er fest das Mein Hormon Haushalt NULL ist keinen Eisprung nix mehr. Was mir zu schaffen macht und auch meiner Ärztin ist das der CRP Wert nicht wirklich runter geht er Schwankt zwischen 17 und 18,95.
    T4 0,77…MAK/TPO 2009…TSH Basalwert 3,6…CRP ultrasensitiv 18,95…CKD-EPI 102…
    MDRD 100,0…Thrombos 339…MHC::32,9…MCH 28,8…MCV 88….Hämatokrit 44,7….Hämoglobin 14,7…RDW 14,4… Erythrozyten 5,10…
    mein Wunsch ist es den Entzündung Faktor nach unten zu ziehen wenn möglich Abzunehmen und Osteoporose Prophylaxe und das Meine Haut und der Rest besser mit Feuchtigkeit versorgt wird und meine Haare nicht so ausgehen.
    Die Empfehlung meiner Heilpraktikerin sowie meiner Ärztin sind die Wieder Einnahme von L´Theroxyn 25mg . :-((( damit ich wieder einen Stoffwechsel bekomme…

    Eine Frag geht mir nicht aus dem Kopf, Glauben Sie das eine Verbindung bestehen könnte durch meinen Job Friseurin/Schilddrüse ? Immerhin hab ich eine nachweisliche Berufs Allergie. Weil ja nachweislich bekannt ist das Umweltgifte sich negativ auf die Schilddrüse auswirken.. Immerhin bin ich mit den Dämpfen und den chemischen Haarfarben in Kontakt.

    Nun vielleicht haben Sie ja ein Tolle Idee oder Anregung.
    Lieben Dank auch an dieser Stelle für Ihr Engagement ich verfolge Ihre Seite schon seit langem und habe diese vielen meiner Kunden und Freunden empfohlen.

    Liebe Grüße

    Esther

  • G. sagt:

    Liebe Frau Prof. Gerhard,
    seit über einem Jahr leide ich an Mißempfindungen, Kribbeln an Armen und Beinen, manchmal Kälte und Brennen, das stellenweise am ganzen Körper mal hier mal da sein kann. Dazu sehr trockene Haut, Magen-Darm-Probleme, Stimmungsschwankungen, anfangs bis zu Panikattacken, Schlafstörungen und inzwischen Karpaltunnelsyndrom.
    Ich lebe sehr gesund, fast ohne Alkohol, Kaffee und rauche nicht und bewege mich gerne und viel, habe aber trotzdem einen relativ hohen Cholesterinspiegel(gesamt 195mg/dl), eine beginnende Osteoporose und Gefäßablagerungen wurden festgestellt.
    O.K. ich bin 62 – also sicher auch altersbedingt, aber bisher war immer alles optimal.
    Meine Schilddrüsenwerte sind normal:FT3 2,95 und FT4 116, aber es wurden Schilddrüsenabwehrstoffe auch gefunden: a-TPO 111 und a-Tg 326.
    Mein Neurologe sagt, dass die Mißempfindungen vermutlich eine beginnende Polineuropathie seien, Ursache unbekannt, evt. aber doch auch Hashimoto.
    Wie kann ich hier eine Klärung herbeiführen und vor allem, was ich kann ich tun, damit es mir besser geht?
    Vielen Dank für Ihr Interesse
    G.

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      liebe G.,
      Ihr CholesterinspiegeL ist doch völlig normal. Wer hat Ihnen denn den Floh ins Ohr gesetzt mit dem „realtiv hoch“? Vielleicht „liegt ja schon da der Hase im Pfeffer“. Versuchen Sie vielleicht zu gesund zu essen, vermeiden alles Fette, lieber Margarine als Butter? Sie sollten dringend Ihren Darm überprüfen lassen, die Versorgung mit Vitalstoffen durch spezielle Blutanalysen und dann den Darm behandeln, wodurch sich auch Ihr Immunsystem wieder stabilisieren kann. Sicher wäre auch die GAPS-Diät gut für sie. Wenn der Darm besser wird, geht auch die Neuropathie zurück. Je nach Darmbefund könnten Sie auch die Neuropathie direkt angehen mit genügend Alpha-Liponsäure, Benfotiamin, Omega-3-Fettsäuren. Alles bitte zusammen mit einem Arzt für Naturheilkunde. Gute Besserung!

    • Aenni sagt:

      Hallo,
      wenn der Kommentar noch aktiv ist, lassen Sie bitte unbedingt das Vitamin B12 untersuchen. Das ist ein starkes Nervenvitamin!!!

      • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

        Liebe Aenni,
        das ist zwar richtig, aber meistens wird Vitamin B12 im Serum bei diesen Beschwerden vom Neurologen als allererstes untersucht. Aber die Werte sind meist normal. Am sichersten sind der HoloTC-Test (Gesamt-Transcobalamin) und noch besser der MMA-Test (Bestimmung der Methylmalonsäure in Blut oder Urin, ein Indikator für einen zellulären Mangel). Ausführlich wird das in dem Vitamin B12-Artikel beschrieben. Finde toll, dass Sie sich da eingeschaltet haben, danke, liebe Aenni

  • Maren sagt:

    Sehr geehrte Frau Prof. Gerhard

    Ihr Artikel ist sehr interessant und deshalb habe ich eine Frage.
    Bei meiner Tochter (14 Jahre) wurde bei der J1 Untersuchung eine vergrößerte Schilddrüse festgestellt. Die Sonographie des Internisten vermutet eine Hashimoto-Thyreoiditis. Die Laborwerte auch: Ft4 8.6 erniedrigt und TPO-Antikörper über 1048 erhöht. TSH 2.78 und FT3 5.81! Vitamin D 15.6 nimmt sie jetzt und auch Selen hat sie verschrieben bekommen. Nun hat sie auch Jod Tabletten bekommen, aber ich habe gelesen, das man die nicht einfach so geben sollte. Wie kann man in diesem Alter (beim Frauenarzt ist sie noch nicht) sanft und sinnvoll die Ursache herausfinden und ganzheitlich behandeln? Meine Tochter ist ein ängstliches Mädchen und hat auch einen Tatter, der evt auch damit zusammen hängen könnte?! Sollte ich mit ihr zu einem Endokrinologen gehen? Ich würde mich über eine Antwort sehr freuen.
    Mit freundlichen Grüßen
    Maren

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Maren,
      man kann durch die Jodausscheidung im Urin überprüfen, ob ein Jodmangel vorliegt, dann muss Ihre Tochter Jod bekommen. Wenn Ihr Arzt Hinweise auf einen Jodmangel hat, ist die Therapie natürlich richtig. In der Pubertät kann im Rahmen der Hormonumstellungen schon mal auch die Schilddrüse Probleme machen. Sicher wäre es gut, wenn Sie einen Therapeuten fänden, der die Ursache der Immunstörung feststellen und behandeln kann. Die Berücksichtigung des Darms und möglicher Nahrungsmittelunverträglichkeiten wäre auf jeden Fall wichtig. Alles Gute!

  • Lilly sagt:

    Danke für die Erstellung von Methode Hashimoto.
    Ich bin überzeugt von natürlicher und ganzheitlicher Therapie.
    Meine Bekanntin leidet von Schilddüsen und sie soll auf jeden Fall den Artikel lesen.
    Eine Weitereimpfehlung tue ich.

  • Lady_Stardust sagt:

    Guten Abend,

    ich bin froh, diese Seite gefunden zu haben und vielleicht bekomme ich an dieser Stelle noch einen hilfreichen Tipp.

    Seit gut 15 Jahren ist bei mir Hashimoto bekannt und wird mit 125er L-Thyroxin und 5mg Thybon behandelt. Die Werte sind soweit okay.
    Hinzu kommt ein ausgeprägter Vit-D-Mangel (letzte Messung ergab einen Wert von 4), diesen versuche ich nun mit Vigantol Öl zu beheben.
    Als weitere Erkrankungen kommen hinzu:
    – stark ausgeprägte Endometriose mit Befall sämtlicher Organe. Hormonell werde ich seit Jahren nicht mehr behandelt, da die Nebenwirkungen zu gravierend sind.
    – Lipödem 3. Grades
    – AV-Knoten-Reentry-Tachykardie: Ablation hat leider nicht den gewünschten Erfolg gebracht.

    Meine Frage lautet: Wo kann man therapeutisch noch ansetzen, um dieses große Gesamtproblem „Hormone“ in den Griff zu bekommen?
    Wie kann man diesen Teufelskreis durchbrechen, um am Besten alles wieder ins Lot zu bringen?

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Lady_Stardust,
      Sicher wird es nicht ganz einfach sein, das Gesamtproblem in den Griff zu bekommen, denn „nur“ mit Hormonen hat das ja nichts zu tun. Sie brauchen einen guten Arzt für Naturheilkunde, der zunächst einmal herausfindet, was Sie für Mangelerscheinungen haben. Vitamin D ist sicher nicht das einzige. Und ein bisschen Vigantolöl auch nicht ausreichend. Wahrscheinlich spielen Umweltbelastungen eine große Rolle, die man mit einer richtigen Ausleitung angehen muss. Ernährung umstellen, Darm behandeln usw. Tut mir leid, dass ich Ihnen keinen einfachen schnellen Tipp geben kann! Alles Gute!

  • Wilma sagt:

    Liebe Frau Professor Gerhard !

    Zum Glück habe ich Ihre Seite im Netz gefunden! Sie hat mir in den letzten Tagen schon sehr weitergeholfen.
    Auch bei mit wurde vor 14 Tagen hashimoto diagnostiziert. Eine SU habe ich schon lange , jetzt war der TSH bei 24 , TPO AK 420 , fT3 undfT4
    Im unteren Grenzbereich. Vorgestern war ich wegen starker Herzrythmusstörungen beim Kardiologen.
    Am Herz alles ok . Der Kardiologe empfahl mir
    Bioidentisches Progesteron für die Schilddrüse und gegen meine Schlafstörungen.
    Was ich ihm aus Scham verschwiegen habe ist eine stumme Leberzirrhose die ich seit 16 Jahren habe.
    Meine Leberwerte sind allerdings sehr gut .
    Kommt bioidentisches Progesteron trotzdem für mich in frage ?
    ch vergaß zu erwähnen das ich 51 Jahre alt bin, mitten im Wechsel mit sehr unregelmäßigen Zyklen, relativ sportlich , 165cm und 62 kg.
    Mit herzlichen Grüßen Wilma

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Wilma,
      transdermales Progesteron sollte kein Problem machen. Aber bitte unbedingt offen zum Arzt über Ihre Leber sprechen, das ist nichts zum Schämen! Vielleicht ist ja auch alles ausgeheilt! Und an Vitamin D und Selen denken! Alles Gute!

  • Sandra77 sagt:

    Liebe Frau Gerhard,

    meine Geschichte sieht wie folgt aus: bei mir (38 Jahre) wurde im Frühjahr 2014 ein erhöhter TSH Wert in der 6 SSW festgestellt, es wurde vom Labor die Einnahme von L- Thyroxin empfohlen. Leider endete die Schwangerschaft in einer Fehlgeburt und so kam es zu keiner Einnahme von L- Thyroxin. Im Herbst 2014 war ich dann wieder schwanger und der TSH Wert schoß wieder in die Höhe, diverse Internisten waren der Meinung, ich bräuchte wegen dem erhöhten TSH Wert nichts einnehmen. Mein neuer Frauenarzt hat mir daraufhin L- Thyroxin 50 verordnet (Die Dosis wurde in der Schwangerschaft nicht gesteigert). Im Sommer 2015 habe ich ein gesundes Kind geboren und bei der Nachsorgeuntersuchung Ende September hat mein Frauenarzt mir geraten das L- Thyroxin abzusetzen. Das habe ich dann auch gemacht und hier beginnt meine Odyssee. Nach dem Absetzen schoß der TSH Wert wieder in die Höhe und ich hatte mit vielen Unterfunktion Symptomen zu kämpfen, insbesondere im psychischen Bereich. Von zwei Internisten wurde alles als psychisch abgetan, erst Anfang 2016 habe ich eine Ärztin gefunden, die mir wieder L-Thyroxin Henning verordnet hat. Mir ging es langsam besser, jedoch war es meistens so, dass es mir nach den Steigerungen eine Zeit lang gut ging und dann wurde es wieder schlechter. Ich habe genau Buch geführt, wann es mir gut und wann es mir schlechter geht. Mein Befinden kippt eine Woche vor der Periode und während der Periode geht es mir schlecht. Ich habe mit PMS und psychischen UF Beschwerden zu kämpfen, ich bin dann ein ganz anderer Mensch. Sobald die Periode vorbei ist, geht es mir wieder gut. Könnte hier ein Progesteronmangel hinter stecken? Welche Hormone sollte ich bestimmen lassen? Ich möchte mich endlich wieder „normal“ fühlen.

    Es besteht noch weiterer Kinderwunsch, mein Frauenarzt hat mir geraten außer Folsäure noch Jod zu einzunehmen, ist das empfehlenswert? Auch während der Stillzeit hatte man mir Jodid empfohlen.

  • Anni sagt:

    Guten Tag,
    die Diagnose Hashimoto Thyreoiditis begleitet mich schon viele Jahre. Anfänglicih habe ich einige Wehwehchen darauf geschoben, dann hatte ich die Diagnose PCOS wurde mit Metformin behandelt und fühlte mich OK. Irgendwie habe ich mich damit abgefunden, dass ich halt nicht so fit bin, wie die Menschen um mich herum.
    Jetzt habe ich mein 2. Kind vor 4 Monaten bekommen und es geht mir deutlich schlechter. Da der TSH-Wert supprimiert war die freien Werte so bei 88% lagen, wurde reduziert um 12,5 µg. Eine Lösung war auf jeden Fall das LT am Abend zu nehmen, so kann ich nach vielen Jahren des „Morgenmuffeldaseins“ plötzlich wieder problemlos aufstehen. Ich hatte schon immer niedrige Progesteronwerte, die ich auch schonmal mit meinem Frauenarzt besprochen habe, der das aber alles für quatsch hielt.
    Aktuell habe ich allerdings noch keinen Zyklus, da ich noch voll stille deshalb ist die Frage, wie stillverträglich z.B. die Progesteroncreme ist und ob z.B. Gluthation genommen werden kann.
    Desweiteren stellt sich mir die Frage, ob die unbedingte Jodeinnahme in SS und Stillzeit (angeblich so wichtig für die Gehirnentwicklung meines Babys) nicht auch Teil des Problems sein kann (wobei es mir nach der ersten SS nicht so schlecht ging).
    Vielen Dank für Ihre Hilfe!

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Anni,
      durch die Schwangerschaft und die Geburt kommt natürlich viel durcheinander. Progesteroncreme würde ich nicht nehmen, denn Ihnen fehlt ja während der Stillzeit auch Östrogen. Aber das ist ja seit Jahrhunderten normal. Eher sind Sie ausgelaugt und Ihnen fehlen Vitalstoffe. Glutathion, Vitamin D, B-Vitamine etc, das dürfen Sie alles ruhig nehmen. Oder auch die Ernährung aufwerten mit Gerstengrasssaft, Granatapfelelixier, usw. Alles Gute!

  • mary sagt:

    Hallo,
    bei mir wurde im Okt 2015 Hashimoto festgestellt weiterhin bin ich seit 3 Jahren Histaminintolerant ( zzgl Fruktose und Laktoseintolerant) begann wohl mit einer Helicobakter Infektion in 2011/12. Hoher Zonulinwert, Leaky Gut wird vermutet.
    Seit einigen Monaten kommt nach dem Essen (Kohlenhydrate) und je Menge richtig heftige Wassereinlagerungen an Bauch und Beinen dazu ( Hashi oder Histamin???)
    Ich habe bei einem Hämatologen die Serum-Tryptase messen lassen. Mir wurde ein Wert von 11,9 mitgeteilt.
    Ich ernährte mich bis vor 1 Woche fast ketogen oder sehr Low carb- aber auch dies half nichts mehr. Liegen die Wassereinlagerungen an Hashimoto???
    Ich bin wirklich mehr als verzweifelt.
    Was kann ich noch tun ?

    Meine aktuellen Werte:
    TSH 0.95
    FT3 3,3
    FT4 18,6
    DEHAS 586
    ACTH 23,6
    Cortisol 163
    L-Thyroxin 75
    Liothyronin 2,5 zweimal am Tag
    Danke

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Mary,
      ich nehme an, dass Sie durch Ihre sehr einseitige Ernährung (obwohl ich weiß, dass die von manchen so propagiert wird) einen Mangel an vielen lebenswichtigen Vitaminen, Spurenelementen, Mineralstoffen und sekundären Pflanzenstoffen haben. Auch Hashimoto muss ja einen Grund haben. Lassen Sie sich von einem Arzt für Naturheilkunde sowohl ernährungsmedizinisch beraten, als auch ganzheitlich therapieren. Alles Gute!

    • Yvonne sagt:

      Ich habe Hashimoto und Lipödem – nach Beginn der Einnahme des Euthyrox ist mein Lipödem explodiert… das ist auch verbunden mit seeeehr viel Wasser – zumindest in den Beinen. (Ob es am Bauch auch möglich weiß ich ehrlich gesagt nicht) solltest du stämmige Beine haben und dort nicht abnehmen können, würde ich auch das abklären lassen.
      Alles Gute und LG,
      Yvonne

  • Anne sagt:

    Guten Tag,

    ich habe gerade sehr aufmerksam Ihren Beitrag gelesen.

    Ich habe eine diagnostizierte Schilddrüsenunterfunktion. Nachdem ich 2 Jahre lang Thyronajod eingenommen habe und der TSH-Wert (nach ursprünglich 8)noch bei 2,8 lag, wurde mir L-Thyroxin aufgeschrieben. Das nehme ich nun seit einem Jahr jeden Morgen. Seit etwa 9 Monaten habe ich das Gefühl starke Wassereinlagerungen am Bauch bekommen zu haben. Mein Bauch ist wie aufgequellt und passt nicht zu meinem restlichen Körper. Laut den Angaben meines Personal Trainers habe ich nur 16 % Körperfett, weshalb ich denke, dass es sich nicht um Fett, sondern um Wassereinlagerungen handelt. Ich nehme zusätzlich zu meinem L-Thyroxin die Pille Belara. Keiner meiner Ärzte hat mich je auf die Möglichkeit einer Östrogen-Dominanz angesprochen. Für wie wahrscheinlich halten Sie es, dass ich darunter leide und welche Vorgehensweise würde Sie mir empfehlen? Ich habe leider das Gefühl, dass die meisten Ärzte nicht in der Lage sind über den Horizont zu schauen.

    Vielen Dank im Voraus!

    Beste Grüße,
    Anne

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Anne,
      es ist gut möglich, dass in Ihrem Fall Belara zu östrogenbetont ist. Sprechen Sie mit Ihrer Frauenärztin, damit Sie Ihnen eine Pille mit einem anderen Gestagen (bspw. Levonorgestrel) verschreiben kann, es sei denn, sie hat sie Ihnen bewusst verordnet, weil Sie unter Akne oder Hirsutismus gelitten haben? Viele Grüße

  • Corinna sagt:

    Liebe Frau Prof. Dr. Gerhard,

    mein Hausarzt hat nach Ultraschall und Blutwerten „Hashimoto“ bei mir festgestellt und mir geraten, L-Thyroxin einzunehmen. Ich bin jedoch nicht für diese Art von Symptombehandlung. Würden Sie bitte einen Blick auf meine Blutwerte werfen und mir einen kurzen Kommentar schreiben, ob Sie ebenfalls zu dieser Diagnose tendieren würden? Ich würde mich sehr freuen.
    Das Ergebnis des Ultraschalls weiß ich leider nicht mehr, es war aber auffällig.

    TSH 10.83
    Leukozyten 3800
    T3 2,9
    T4 1.02
    TPO 227

    Alle anderen Werte sind im Normalbereich.
    Jod weiß ich leider nicht – sollte man das testen lassen?

    Vielen Dank und freundliche Grüße,

    Corinna

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Corinna,
      die Werte sprechen für Hashimoto und eine Schilddrüsenunterfunktion. Der Therapievorschlag Ihres Arztes ist richtig. Zusätzlich sollten Sie Ihren Selen- und Vitamin-D-Spiegel kontrollieren lassen und eventuell substituieren. Am besten suchen Sie sich einen Arzt für Naturheilkunde, damit die Ursache für Ihr gestörtes Immunsystem herausgefunden und gezielt behandelt werden kann. Alles Gute!

  • Marlen sagt:

    Liebe Prof. Dr. Ingrid Gerhard,

    ich bin auf Ihren Artikel gestossen! Sehr interessant für mich!
    Ich bin 28 Jahre alt und Mutter eins 1.5 Jährigen Jungen.

    Bei mir wurde per Zufall letztes Jahr zur Überweisung an ein Psychologen die Schilddrüsenwerte getestet und es kam dabei raus, dass ich an einer Unterfunktion leide. Mit dem Ultraschall diagnostiziert die Hausärztin: Hashimoto!

    Ersteinmal war es ein Schock, weil ich mit der Autoimmunkrankheit nie befasst habe.

    Ihr Artikel hat mir die Augen geöffnet und vorallem das Interview mit dem Professor!
    Ich leide nämlich seit der Pubertät an Hirsutismus (vermehrte Behaarung). Damals mit 14 hat die Frauenärztin einen Hormonstatus gemacht und wegen Progesteronmangel und Östrogendominanz mir die Pille verschrieben, die ich jedoch 2010 absetzte, weil mir die jahrelange Einnahme keinen Erfolg brachte.

    Nun sehe ich einn Zusammenhang zwischen Hirsutismus (Progestorenmangel und Östrogendominanz) mit Hashimoto und möchte mich naturheilkundlich neben der endokrinologischen Untersuchung betreeuuen lassen.

    Ernährung möchte ich dann auch umstellen, weil anscheinen was mit meinen Hormonen insgesamr nicht stimmt.

    Sehen Sie auch diesen Zusammenhang? Und könnt ich durch die Therapie von Progesteronmangel evtl von der Substitution durch L-Thyroxin wegkommen?

    Herzliche Grüsse

    Marlen

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Marlen,
      nur den Progesteronmangel therapieren wird Sie sicher nicht von der Substitution mit L-Thyroxin erlösen. Suchen Sie sich bitte einen Arzt für Naturheilkunde, damit die Ursache der immunologischen und hormonellen Störungen geklärt und behandelt werden kann. Nicht jede Schilddrüsenunterfunktion ist ein Hashimoto, das wird leider in der Praxis oft durcheinander geworfen. Außerdem gibt es verschiedene Schweregrade, und je rascher man die Entzündung der SD aufhalten kann, desto größer ist die Chance, dass noch funktionsfähiges SD-Gewebe bleibt, das auch genügend Thyroxin selber produzieren kann. Ernährungsumstellung und Darmbehandlung gehören mit zu den ersten Schritten. Alles Gute und gute Besserung auf dem manchmal etwas mühsamem Weg zu selbstbestimmter GEsundheit!

      • Sandra sagt:

        Hallo Frau Prof. Dr. Gerhard,

        bedingt durch Endometriose habe ich jetzt keine Gebärmutter und keine Eierstöcke mehr.
        Da nicht alle Herde entfernt werden konnten bringt eine Gabe von Östrogen (in welche Form auch immer – ich versuche es jetzt seit 6 Jahren) sofort einen Rezidiv – in meinem Fall Beschwerden am Darm wo die Endo bei mir auch saß bzw. Restherde sitzen, die nicht mehr entfernt werden können.
        Ich nehme jetzt seit 6 Jahren die Progesteron-Creme aus der Klösterl-Apotheke und bin damit sehr zufrieden.
        Parallel habe ich Hashimoto entwickelt (sonographisch festgestellt) und nehme hierfür 100 mg LT.
        Seit geraumer Zeit geht es mir immer schlechter. Ich werde immer müder, antriebsloser, meine Augen werden schlechter, die Haut wird trockener und jetzt habe ich zu allem Überfluss auch noch einen leichten Perikarderguss bekommen.
        Hier im Norden – rund um Hamburg – finde ich einfach keinen Arzt mit einem ganzheitlichen Ansatz. Ich würde aber auch weiter fahren bzw. fliegen.
        Operiert wurde ich damals in München und das war eine gute Wahl.
        Hätten Sie eine Idee wo ich mich behandeln lassen kann?

        Ich bin selbstständig und habe so überhaupt keine Lebensqualität mehr geschweige denn die Kraft zum Arbeiten.

        Ich überlege jetzt schon, ob ich auf die sogenannten „Schweinehormone“ gegen das Hashimoto wechseln soll…

        Tausend Dank für eine Antwort.

        Liebe Grüße aus dem Norden – Sandra

        • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

          Liebe Sandra,
          klingt ja so, als ob die Schilddrüse nicht richtig eingestellt ist. Das Hauptproblem scheint aber Ihr Immunsystem zu sein. Vielleicht finden Sie unter http://www.natum.de eine ganzheitlich arbeitende Ärztin in Ihrer Nähe. Sonst hören Sie sich mal um, und gehen Sie zu einem Arzt für Naturheilkunde, der Ihrem Beschwerdekomplex auf den Grund gehen kann. Gute Besserung!

  • Diese ganzheitliche Therapie ist eine wirklich gute Lösung! diese muss unbedingt weiterverbreitet werden !

    LG Iolena

  • Anna sagt:

    Liebe Frau Prof. Dr. Gerhard,

    herzlichen Dank für Ihre tolle Seite!
    Bei mir besteht ein Kinderwunsch. Mein TSH Wert liegt bei 0,6.
    Eigentlich habe ich mich die letzten Monate ganz gut damit gefühlt. Im letzten Monat scheine ich in der 2. Zyklushälfte einen Schub gehabt zu haben (schlimme Symptome wie Migräne, völlige Unkonzentriertheit, Übelkeit und stechende Schilddrüse). Mein TSH Wert veränderte sich innerhalb eines Monats von 0,6 auf 1,7.
    Jetzt geht es mir wieder etwas besser. Mir fällt auf, dass es mir in der 2. Zyklushälfte meist schlechter geht. Ich habe dann häufig innere Unruhe und ein Zittern wie vor einer Prüfung..und abends dann völlig erledigt. Ansonsten bin ich ein sehr hektischer Mensch, jeder denkt, ich habe eine Überfunktion, wenn er mich erlebt.
    Woher kann diese Unruhe kommen? Bin icb doch zu „scharf“ eingestellt? Wie sollte der TSH Wert bei einem Kinderwunsch sein?
    Ich habe seit langer Zeit auf den Tag genaue 30 tägige Zyklen und lebe seit 7 Jahren ohne hormonelle Verhütung. Ich habe immer mal wieder Zysten, die auch öfter mal platzen (das merke ich dann..). Ich bin 30 Jahre alt, schlank und bei mir wurde Hashimoto vor 10 Jahre diagnostiziert. Ich nehme 100 L-Thyroxin.
    Herzlichen Dank!
    Liebe Grüße aus Berlin.
    Marie

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Anna,
      Es sieht wirklich so aus, als wären Sie mit 100 L-Thyroxin durchgehend zu hoch eingestellt. Lassen Sie sich von einem Schilddrüsenspezialisten beraten und eventuell auf ein anderes Präparat umstellen. Um die Aktivität des Hashimoto beurteilen zu können, wäre auch die Höhe der Antikörper wichtig. Außerdem sollten Sie Ihr Blut auf Nährstoffmängel untersuchen lassen, bspw. Vitamine D und B, Magnesium, Selen usw. Bestehen vielleicht auach Schwermetallbelastungen, Elektrosmog? Versuchen Sie, einen Arzt für Naturheilkunde zu finden, der die Ursache des Hashimoto und damit des entgleisten Immunsystems behandeln kann. Alles Gute!

    • Lisa sagt:

      Sehr geehrte Frau Professor Dr. Gerhard,
      bei mir wurde ebenfalls die Diagnose Hashimoto gestellt.
      Ich habe keine Gebärmutter mehr und seit etwa 6 Jahren wurde mir auf Grund sehr starker Wechseljahrbeschwerden das Gel
      Gynokadin von meiner Frauenärztin empfohlen.Kann es sein, dass sich bei mir eine Östrogendominanz entwickelt hat und ein Progesteronmangel vorliegen kann.Ich habe mich bisher mit dem Gynokadin sehr wohl gefühlt.
      Da ich aber jetzt die Diagnose Hashimoto bekommen habe, bin ich doch sehr verunsichert.Habe ich deshalb Hashimoto bekommen?
      Mein Hausarzt hat mir das Medikament Euthyrox 50 Mikrogramm verschrieben, jetzt aber die Dosis auf 75 Mikrogramm erhöht.
      Ich würde mich sehr über eine Antwort von Ihnen freuen.
      Herzliche Grüsse
      Lisa

      • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

        Liebe Lisa,
        ich glaube nicht, dass durch das Gynokadingel Hashimoto ausgelöst werden kann. Wenn Sie sich damit wohlfühlen, sollten Sie es ruhig weiter nutzen. Ich würde Ihnen aber empfehlen, zusätzlich bioidentisches Progesteron zu cremen und dann mal die Hormone (Östradiol, Östron, Progesteron) kontrollieren zu lassen. Viele Grüße!

  • Jenna sagt:

    Sehr geehrte Frau Prof. Gerhard,

    haben Sie eine Kollegenempfehlung für den sächsischen Raum? Ich möchte gern die Behandlung in einer Person bündeln, um meine Hashimoto (bekannt seit 1 1/2 Jahren) ganzheitlich und insbesondere ursächlich anzugehen, entsprechend dem Artikel oben. Im Moment doktort ein bißchen die Frauenärztin (ohne Kontrolle, hab ich bisher selbst veranlassen müssen) mit Progesteroncreme, der Heilpraktiker mit NEM’s und die Internistin im Endokrinologikum (nur Überwachung, auf Hormone verzichte ich derzeit noch)herum. Wobei bis jetzt auch noch niemand die immunologische/hämatologische Seite angeschaut hat. Probleme habe ich einen ganzen bunten Strauß…von Anämie, über Östrogendominanz, Verdauungsbeschwerden, Gelenks- und Muskelschmerzen, Migräne…hängt irgendwie sicher alles zusammen. Derzeit behandele ich vorrangig mit Spagyrik und Heilpilzen, Progesteroncreme 3% und zwei, drei anderen nützlichen Stoffen u.a. DIM. Das Befinden schwankt, ich kann aber nicht eindeutig feststellen, wieso.

    Auf der Natumseite habe ich schon geschaut. Bei einem FArzt war ich die letzten 8 Jahre in gynäkologischer Betreuung, wobei ich dort von ganzheitlichen Aspekten wenig gemerkt habe. Trotz heftiger, zyklusabhängiger Migräne gab es da nur Triptane…keine Ursachenforschung.

    Vielen Dank im Voraus.

  • Angelika sagt:

    Sehr geehrte Frau Prof. Gerhard,

    Besteht eine Verbindung von Hashimoto und Intralipid-Infusionen?
    Ich befinde mich in KiWU Behandlung und hatte im Zuge dessen viermal Infusionen. jedesmal hatte ich das Gefühl, dass ich viel mehr Energie hatte, wie vorher. obwohl ich gut eingestellt bin und mich gut fühle. Sollte es für Hashimoto hilfreich sein, kann man das Omega3 hochdosiert über Kapseln einnehmen, kann nicht jeden Monat die Infusionen machen lassen. Ich nehme täglich eine Kapsel Omega 3 bisher.

    Herzlichen Dank für Ihre Auskunft,
    MfG

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Angelika,
      sind Sie untergewichtig oder warum wurden die Intralipid-Infusionen gemacht? Die Inhaltsstoffe der Omega-3-Kapseln sind sicher anders. Wegen der häufigen Schwermetallbelastungen bei Fischöl rate ich inzwischen zu Krillöl. Über die Dosierung kann ich nichts sagen, da ich Ihre Ernährung nicht kenne.

  • Gitte sagt:

    Liebe Frau Gerhard,
    ich habe eine Frage: ich bin 50J. alt, habe keine körperlichen oder psych. außergewöhnlichen Beschwerden, Blutwerte sind alle im Normalbereich, auch die Schilddrüsenwerte!
    Beim letzten Frauenartbesuch meinte die Ärztin, ich solle mal meine Schilddrüse untersuchen lassn beim Radiologen. Dabei kam heraus, dass die eine Seite, li meine Schilddrüse verkleinert sei, nicht voll funktionsfähig arbeitet und dass meine re Schilddrüse vergrößert sei, also zu viel arbeitet – die eine Seite hat sozusagen eine Unterfunktion, die andere eine Überfunktion. Dann bekam ich das Medikament Thyronajod 50 von Henning und sollte täglich eine Tabl. nehmen.
    Meine Frage: hilft dieses Medikament meiner Schilddrüse oder warum soll ich es eigentlich einnehmen? Wird dadurch meine Schilddrüse nicht signalisiert, dass sie nicht mehr arbeiten muss – was soll eine solche Einnahme bewirken? Wie gesagt, ich fühle mich gesund! Die Ärztin sagte, das müsste ich jetzt mein ganzes Leben lang nehmen! Fühle mich als käme ich jetzt in die Fangarme der Pharmazie,auch dauerhaft Medikamente nehmen zu müssen anstatt in die Heilung zu gehen, die Heilung meiner Schilddrüse zu unterstützen- oder ist das wirklich nicht möglich?
    Über Ihre Meinung würde ich mich sehr freuen!
    Liebe Grüße

    Gitte

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Gitte,
      so wie Sie Ihren Schilddrüsenbefund beschreiben, kann ich nur spekulieren. Wenn die Schilddrüsenwerte normal sind, haben Sie keine hormonelle Über- oder Unterfunktion. Es kann nur sein, dass ein Jod-, oder Selen-, oder sonstiger Mangel besteht, so dass ein Teil der Schilddrüse sich vergrößert, ohne gleichzeitig vermehrt Hormone zu bilden. Diese Vergrößerung will man wohl durch die Schilddrüsentabletten stoppen. Am besten lassen Sie sich von einem Arzt für Naturheilkunde vor Ort beraten. Viele Grüße!

  • Lena sagt:

    Hallo Fr Prof. G.

    Ich bin mittlerweile sehr verzweifelt! Ich bin leider durch das Medikament orfiril sehr auseinander gegangen, ich habe das orfiril zur stimmungsausgleichung genommen (1200mg) nach 6 Monaten aber aufgrund über 25 kg Gewichtszunahme wieder abgesetzt! Ich leide unter rezidivurenden depressiven Episoden und daher das orfiril heute nehme ich nur noch pantoprazohl morgens 40 abends 40 bisoprolohl 6,25mg und venlafaxin 225mg und die Pille maxim. Die Pille nehme ich aber nur wegen zu hoher testostheron Werte und häftigen regelschmerzen

    Nun zum eigentlichen Problem. Ich habe schon immer viel geschwitzt nur seit einiger Zeit ist es sehr sehr schlimm geworden, mir läuft der Schweiß tropfenweise aus dem Gesicht, dem Rücken, dem Kopf und die Gliedmaßen sind auch sehr schnell klamm bis nass ich muss schon meinen Tages Ablauf danach richten, so schlimm ist es mutleiwrile. Dazu kommen Nervosität, Schlafstörungen, appetitlosigkeit, Antriebssystem, oder anders herum mit rastlosigkeit, schon fast schubweise. Die Schilddrüsen Werte seien beim Hausarzt immer normal, zumindest sagt sie das immer. Jetzt bin ich ihr nochmals auf die nerven gegangen und sie hat glaube ich zum ersten mal den TPO wert mit abgenommen.

    Ich weiß nicht was ich denken soll, bilde ich mir das ein?

    Ich hoffe Sie verstehen so ein bisschen mein Anliegen

    LG Lena

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Lena,
      ich verstehe Ihr Anliegen schon, kann Ihnen aber nicht weiterhelfen. Venlafaxin hat als Nebenwirkung Schwitzen, aber Sie brauchen es wahrscheinlich wegen der Depressionen. Reden Sie bitte mit Ihrer Ärztin über Ihre Beschwerden. Sie sind sicher noch nicht optimal eingestellt. Ich glaube nicht, dass das etwas mit Ihrer Schilddrüse zu tun hat. Gute Besserung!

  • Carmen sagt:

    Sehr geehrte Frau Prof. Gerhard,

    entschuldigen Sie bitte, die vorherige Frage habe ich etwas falsch formuliert. Ich meinte, ist es richtig, dass ein erhöhter Östron-Spiegel im Serum ein Hinweis darauf sein kann, dass Tamoxifen unwirksam ist?
    Danke nochmal!

    Mit freundlichen Grüßen!

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Carmen,
      nein, Tamoxifen wirkt nicht über den Östronspiegel. Aber ein erhöhter Östronspiegel sollte Veranlassung dazu geben, zusätzlich etwas zu tun, um den Östronspiegel zu senken: Gewichtabnahme, Sport, pflanzliche Aromatasehemmer, wie bspw. Kohlgemüse usw. Alles Gute

  • Barbara sagt:

    Sehr geehrte Frau Professor Gerhard,

    seit anderthalb Jahren verspüre ich (40 Jahre) zum ersten Mal seit einigen Wochen eine Besserung meiner Beschwerden (Schlaflosigkeit, Unruhe, Hitzewellen, Gereiztheit). Dies führe ich auf einen längeren Urlaub und auf eine Akupunkturbehandlung in einer chinesischen Praxis zurück.
    Vorher habe ich eine sehr hohe Dosis Progesteroncreme und Estrevagel genommen (z. T. 5 Hub Estreva 0,1 % und 100 mg Progesteroncreme – ohne die Dosis habe ich sofort mit Migräne und den oben genannten Symptomen reagiert).
    Unter Einnahme von Estreva ist mein Zyklus nur völlig durcheinander bzw. nicht existent. Ich habe während des Urlaubs die Dosis Estreva reduziert, was eine leichte Schmierblutung nach sich zog. Auch die Progesteroncreme konnte ich merklich reduzieren. Zuhause nach dem Urlaub merke ich, dass ich wieder leicht erhöhen muss, aber insgesamt ist es besser, was auch der chinesische Arzt bestätigt hat (Untersuchung der Zunge und des Puls).
    Jetzt weiß ich nur nicht, ob sich mein Zyklus automatisch reguliert, wenn ich alles herunterfahre und rein nach meinem Befinden etwas zuführe. Oder sollte ich doch lieber nach Therapieplan stringent vorgehen – also wieder mehr als eigentlich nötig – nehmen, um wieder in den Zyklus zu kommen? (Pause und Erhöhung in der 2. Hälfte) Ich weiß, sie dürfen keine Dosierungsangaben machen…

    Anders gefragt: Habe ich meinen Körper gerade wieder an eine Eigenproduktion gewöhnt, so dass ein vermehrtes Zuführen wie in der 2. Zyklushälfte kontraproduktiv wäre? Ich habe versucht, nicht zu abrupt aufzuhören, sondern auszuschleichen.

    Was mich etwas ratlos macht: Nachdem ich das Estrevagel abgesetzt hatte, habe ich in anderthalb Wochen rund 1,5-2 Kilo zugenommen.
    Seit ich das Östrogengel nehme, sind es insgesamt 5 Kilogramm Zunahme (Fettpolster als „Schwimmringe“, dickere Beine, insbesondere da, wo ich creme), was mich sehr belastet. Ich hatte gehofft, durch Reduzierung des Estrevagels würde Wasser ausgeschwemmt und ich würde wieder Gewicht verlieren. Auch ist mein Bauch sehr „aufgebläht“. Brennesseltee wäre jetzt eine Idee meinerseits, um ggf. Wasseransammlungen zu verlieren?

    Leider gibt es in meiner Region niemanden, der sich damit hinreichend auskennt, weshalb ich Sie noch einmal um Ihren Rat bitte.
    Herzlichen Dank!
    Mit freundlichen Grüßen
    Barbara

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Barbara,
      diese eigenmächtige Therapie ohne Hormonbestimmungen aus dem Blut halte ich für sehr gefährlich! Ihre Symptome und die Dosierungen sprechen für eine erhebliche Östrogendominanz. Das bedeutet, dass auch Brust, Gebärmutter und andere hormonsensible Organe „überdüngt“ werden, was Brustkrebs, Gebärmutterschleimhautkrebs und andere Erkrankungen nach sich ziehen kann. Entweder Sie finden einen Therapeuten, der sich mit der Hormontherapie auskennt (bspw. an jeder Univ.-Frauenklinik mit endokrinologischer Abteilung oder unter http://www.natum.de) oder Sie versuchen langsam zunächst die Östrogentherapie auszuschleichen. Passen Sie auf sich auf!!!

  • Nicole sagt:

    Liebe Frau Prof. Gerhard,
    ich bin einigermaßen verzweifelt. Seit kurzem wurde bei mir die Diagnose Hashimoto gestellt. Auf die Spur gebracht haben die Ärzte diverse hartnäckige Symptome, die hier auch schon in aller Ausführlichkeit von anderen beschrieben wurden. Besonders einschränkend empfinde ich die massive (allerdings jahrelange) Gewichtszunahme, dazu die bleierne Müdigkeit und den allgemein erheblichen Verlust an Lebensqualität. In meinem Fall begann mein „Krankheitsweg“ vor 10 Jahren mit dem Auftreten einer Sinusvenenthrombose (10 Monate nach Entbindung) und der damit festgestellten Faktor V Leiden. Seither nehme ich Marcumar und Enalapril zur Blutdrucksenkung und kurz zuvor begann auch der stetige Gewichtsanstieg. Vielleicht fiel er deshalb nicht so auf. Mit den Jahren entwickelte ich immer mehr Nebenbaustellen, extrem lange und andauernde Menstruation, regelmäßig extrem niedrige Eisenwerte, die im vergangenen Jahr sogar an die Blutanämie heranreichten. Die Gallenblase musste vor 2 Jahren dran glauben. Vor einem Jahr kamen (bedingt durch den damaligen extremen Eisen- und Blutmangel) neurologische Störungen dazu (Taubheitsgefühl in der linken Hand, Feinmotorische Störungen, Migräneanfall mit Aura) diese Symptome hielten sich Intervallmäßig ca. 3 Monate (nicht konstant) und traten nach Eisenkur seither nicht mehr auf. Haarausfall und Hautekzeme blieben, Haare fühlen sich gerade strohig an und liegen überhaupt nicht zudem habe ich vermehrt Haare am Kinn, die weitere Entzündungen verursachen. Ich könnte hier in einem Fort weitererzählen. Mein Hauptproblem: Trotzdem durch auffällige TSH Werte (7.89) und der Diagnose Hashimoto, die jetzt erst zutage gefördert wurde, habe ich den Eindruck, dass in meinem Fall einfach ein umfassender Blick auf alle Beschwerden mehr als überfällig ist. Ich fühle mich von vielen Ärzten (einer schlief am Schreibtisch vor meinem Termin ein) nicht gut versorgt bzw. immer nur in Häppchen eingeteilt und betrachtet. Ich habe extreme Einbußen durch alle diese Medikamente und Beschwerden, kann kaum aktiv sein seit Jahren mit meinem einzigen Kind (und auch das ist eine Folge aller Beschwerden – wir hätten gern noch ein zweites Kind bekommen aber mir war das alles zu viel) ich möchte so gern wieder leben und nicht nur funktionieren. Ich wohne in Darmstadt und bin verzweifelt auf der Suche nach einem Arzt, der nicht nur Privatpatienten nimmt und Schulmedizin sowie Komplementärmedizin kombiniert und sich meiner Krankengeschichte in Ihrer Vollständigkeit annimmt. Ich wäre auch bereit in eine andere Stadt zu fahren, vielleicht haben Sie ja einen Tipp. Ich wäre Ihnen sehr dankbar.
    Aktuell nehme ich (zusätzlich zu Marcumar und Enalapril, L-Thyroxin 50, Selen und Vitamin D). Besten Dank im Voraus Nicole

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Nicole,
      10 Jahre Leidensweg ist ja wirklich eine lange Zeit! Ihr Eindruck ist ganz richtig, dass bei so einer komplexen Symptomatik auch die Schilddrüse nur ein Symptom bietet, aber die zugrunde liegenden Ursachen der Immunstörung damit nicht behandelt sind. Leider kann ich Ihnen keinen Spezialisten nennen. Unter http://www.natum.de finden Sie auch in Darmstadt ganzheitlich arbeitende Frauenärzte. Dr. Koepe habe ich kürzlich bei einem Seminar kennengelernt, er machte einen sehr netten Eindruck, die Praxis bietet auch Naturheilkunde an. In anderen Kommentaren hatte ich auch schon auf die Gesellschaft für Erfahrungsheilkunde mit Ärzteverzeichnis hingewiesen. Viel Erfolg und gute Besserung!

    • Ute sagt:

      Ich würde zu Dr.Armbruster in Darmstadt gehen, ich habe schon viel von Ihm gelesen, er ist in dieser Sache glaube ich der Richtige.

  • Hallo,
    ich möchte Akupunktur und (klassische) Homöopathie ergänzen. Und damit kann man ja auch behandeln, wenn noch keine Hashimoto-typischen Symptome bemerkbar sind. Ob man dann schon die Diagnose gestellt hat, ist ein anderes Thema.
    Gruß aus Karlsruhe
    Klaus Schleusener

  • Ich habe mittlerweile fast 30 Jahre sehr gute Erfolge mit spagyrischen Komplexmitteln und wenn notwendig mit potenzierten Hormonen.

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Lieber Herr Keller,
      das leuchtet mir ein. Es gibt sehr viele ganzheitliche Methoden, die die Ursache des gestörten Immunsystems behandeln und damit erstdie eigentliche Therapie bei Hashimoto sind.

  • nini sagt:

    Hallo fr dr

    Vielen Dank für Ihre Antwort. Sehr hilfreich
    Was genau ist ein Arzt mit Natur heilkunde??
    Habe hier im Ort eine gute Heilpraktikerin würde das auch reichen? ? Vlg

  • nini sagt:

    Hallo hr dr

    Ich habe vor etwa drei Jahren auch die Diagnose hashimito bekommen. Anfangs war es auch okay und ich sagte mir, muß ich jetzt mit leben und wird schon gehen.
    Jetzt mach der Geburt meines zweiten Sohnes er wird zwei ,zu zeit istst alles schlimm bei mir. Ich erkenne mich nicht mehr wieder. Ich bin oft depressiv verstimmt , gar nicht mehr belastbar immer erschöpft und teilweise schlaf Probleme. IIch habe trockene Haare Haarausfall trockene Haut und bin oft heiser.Nähe Zärtlichkeit und sex will ich gar nicht mehr dran denken. Seit fast zwei Jahren überhaupt keine Lust mehr und es wird immer schlimmer. Ich nehme morgens immer 75 mg l thyroxin seit knapp drei Jahren.seit paar monat nehme ich selen.eine morgens. Nächsten Monat habe ich den ersten Termin bei einen endokrinologen .ich hoffe er kann mir helfen. Liebe grüße

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Nini,
      Hashimoto beschränkt sich eben nicht nur auf die Schilddrüse, sondern ist eine Autoimmunerkrankung, die auch viele andere Organe beeinflusst. Zusätzlich zum Arzt für Endokrinologie wäre für Sie ein Arzt für Naturheilkunde sehr wichtig, um Sie wieder ganz gesund und lebensfroh zu machen. Gute Besserung!

  • April sagt:

    Zu meinem Beitrag vom 22. April 2015 um 10:26.

    Sehr geehrte Frau Dr. Gerhard,

    zuerst möchte ich Ihnen für Ihre Hilfe danken.

    Ich war bereits bei einer Ernährungsberaterin / Heilpraktikerin, leider ohne Erfolg.

    Im Juni habe ich einen Termin bei einer anderen Heilpraktikerin.
    Ich habe mir nur Progesteroncreme D 4 bestellt, diese ist ja auf homöopathischer Basis, ich konnte diese somit ohne Rezept beziehen, noch habe ich die Creme allerdings nicht.

    Eine Überweisung zu einem Arzt bezüglich einer möglichen Lebensmittelallergie habe ich letzte Woche bekommen.

    Nun zu meiner Frage…da ich ja die Anti-Babypille nehme und nun die gering dosierte Progesteroncreme ausprobieren möchte, kann es dabei zu Wechselwirkungen kommen?

    Vorher wollte ich noch einen Progesteron-Speicheltest im Internet bestellen und durchführen, ist dies ratsam??

    Diese Speicheltests kann man ja über das Internet beziehen, einen Termin bei der Frauenärztin habe ich erst im Juni und dort müsste ich solchen Test wahrscheinlich auch selbst zahlen.
    Reicht es hin, Progesteron testen zu lassen oder noch andere Hormone oder macht solch ein Test gar keinen Sinn in Ihren Augen?? Solche Tests sind ja auch kostspielig…

    Ich danke Ihnen herzlich.
    Liebe Grüße und alles erdenklich Gute, April.

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe April,
      Leider hatten Sie in Ihrer ersten langen mail nichts von der Antibabypille geschrieben. Entweder haben Sie die falsche Zusammensetzung der Pille oder eine Hormonpille ist generell nicht gut für Sie. Lassen Sie sich über eine alternative Verhütungsmethode beraten. Unter dieser Pille Hormone zu bestimmen, bringt nichts, Speicheltests sowieso nicht. Ob homöopathisches Progesteron helfen wird, weiß ich nicht. Bitte hören Sie auf, auf eigene Faust Medikamente zu bestellen oder Untersuchungen anzufordern. Besser einen guten ganzheitlichen Therapeuten suchen! Viel Glück!

  • Daniela sagt:

    Sehr geehrte Frau Professor Dr. Gerhard,

    ich habe eine Schilddrüsenunterfunktion und auch Entzündungswerte im Blut. Ich habe aufmerksam das Buch von Datis Kharrazian gelesen und habe nach diesem Buch das Muster 3. Allerdings schreibt er dort von 22 Mustern, die weitere Untersuchungen nach sich ziehen. Ich fühle mich jetzt doch überfordert, dass alleine zu verstehen, habe aber den Eindruck, dass an dem Buch viel wahres dran ist. Könnten Sie mir einen Arzt nennen der in Köln nach diesem Konzept praktiziert.
    Zudem habe ich jetzt für 2 Monate Astaxanthin genommen. Erst hatte ich das Gefühl es ging mir besser, aber dann war ich wie in einer Überfunktion, wie kann dass sein?
    Wenn ich das absetze, ist es so, dass ich merke wie der Stoffwechsel wieder langsamer wird, ich mich dann auch wieder schlapper fühle, was dann auch wieder nicht angenehm ist. Ist das Astaxanthin empfehlenswert, oder verstärkt dass die Einnahme von L-Thyroxin? Ich nehme L-Thyroxin 100mg.
    Ich freue mich über eine Antwort,
    Danke,
    Daniela

  • April sagt:

    Sehr geehrte Frau Professor Dr. Gerhard,

    im Jahre 2012, im Alter von 24 Jahren, wurde bei mir Hashimoto festgestellt. Zuerst bekam ich Euthyrox 25, nun nehme ich schon seit einer Weile 50er.

    Ich muss sagen, dass sich mein Gesundheitszustand zunehmend verschlechtert.

    Die Müdigkeit ist so schlimm, dass ich selbst auf der Autofahrt und bei der Arbeit am PC einnicke.
    Am schlimmsten für mich ist es, meine Gewicht zu halten. Ich ernähre mich schon jahrelang sehr bewusst, verzichte auf Kohlenhydrate, Fett, Süßes und Fleisch.

    Ich komme am Tag vielleicht auf 700-800 Kalorien und halte die Kohlenhydrate sehr gering, nehme keinen Zucker zu mir und meine Essgewohnheiten beeinflussen mein tägliches Leben wirklich sehr.

    Bei einer Größe von 1,65 m hatte ich bereits vor einigen Jahren ein Gewicht von 78 kg. Ich habe es geschafft, abzunehmen, aß schon immer wenig und dann ließ ich die Kohlenhydrate komplett weg und schaffte es bis auf 56 Kg.
    Das Gewicht hielt ich eine ganze Weile.

    Nun habe ich innerhalb der letzten 8 Wochen ganze 7 Kg zugenommen, wiege nun 65 Kg und bin sehr unglücklich. Meine Schilddrüsenwerte sind laut Arzt normal. Ich müsse damit leben, dass bei mir jede Weintraube ansetzen würde.
    Die Müdigkeit ist für meine Ärzte von den Werten her auch nicht nachvollziehbar, doch leider sind mir solche Aussagen keine Hilfe. Meine depressive Stimmung macht mir auch sehr zu schaffen.

    Nachdem ich mich 9 Jahre lang vegetarisch ernährt habe, fiel es mir schwer, im August 2014 laut Anweisung meines Endokrinologen wieder Fisch zu essen. Er sagte, dass mir nur noch natürliches Jod in Form von Fisch helfen könne. Ich esse nun meistens 1-2 mal pro Woche Fisch, leider kann ich keine Besserung meiner Probleme feststellen.

    Ich leide auch unter Neurodermitis und auch die Haut wird durch den Verzehr von Fisch nicht besser.

    Vor 4 Wochen habe ich begonnen mich glutenfrei zu ernähren, mein einziges glutenhaltiges Nahrungsmittel ( Knäckebrot), habe ich nun auch noch von der Lebensmittelliste gestrichen und esse stattdessen glutenfreies Knäckebrot, Reiswaffeln… Leider kann ich auch hier keine Besserung meines Befindens feststellen.

    Ich esse sehr viel Salat, Gemüse und Obst.

    Seit 2 Wochen nehme ich nun noch Vitamin D und Fischölkapseln zu mir und heute beginne ich auf eigene Faust eine 200er Selentablette zu mir zu nehmen. Meinen Selenspiegel habe ich testen lassen, dieser liegt bei 90, laut Arzt ok.

    Ich kann mich mit dieser stetigen Gewichtszunahme nicht zufrieden geben und habe sehr viel recherchiert und auch Bücher gelesen. Sehr interessiert bin ich an dieser Progesteron-Creme.

    —————————————————–
    Muss unbedingt vor Benutzung der Creme ein Hormon-Test durchgeführt werden??

    Macht diesen Test nur der Frauenarzt??

    Woher weiß ich, welche Rezeptur in der Creme enthalten sein sollte??

    Können Sie mir sagen, wo ich diese Creme beziehen kann?

    Die Creme bekommt man auch nur auf Rezept vom Arzt oder??

    Nimmt man die Creme dann sein Leben lang??

    Sollte jene Creme dann täglich auf den Hals geschmiert werden??
    ——————————————————

    Zusätzlich würde ich dann weiterhin mein Euthyrox 50 nehmen, Vitamin D, Selen 200, Fischölkapseln und meine Blutdrucktabletten ( Bluthochdruck).

    Ich wäre Ihnen wirklich sehr dankbar über die Informationen zu besagter Creme.
    Ich danke Ihnen von ganzem Herzen für Ihre Hilfe und wünsche Ihnen alles erdenklich Gute.
    Ich nehme noch die Pille namens Maxim zu mir.
    Vielen Dank.
    Liebe Grüße, April.

  • Carolin sagt:

    Sehr geehrte Frau Professor Dr. Gerhard,
    vielen herzlichen Dank für Ihre Antwort.
    Habe nun einen Termin in der Endokrinologie. Ich nehme mir vor, das Thema mutig und besonnen anzusprechen. Bin gespannt wie es läuft…
    Übrigens war ich selbst vor ca. 25 Jahren mal in Ihrer Ambulanz als Patient in der Frauenklinik, habe Ihre Arbeit aber dann aus den Augen verloren. Es ist sehr beeindruckend, was Sie alles geleistet haben und noch leisten.
    Weiterhin alles Gute
    Carolin

  • Kristin sagt:

    Liebe Frau Prof. Gerhard
    ich nehme seit 2005 L-thyroxin. Damals hieß es TSH schlecht -Kinderwunsch- einnehmen 25mg. Nach der Geburt 2007 weiter so. Meine Hausärztin sagte nix weiter. Ich bin dann selbst zur Szinthigraphie. es wären 2 Zysten kein Problem. Es wird nur TSH fT3 und fT4 gemessen. Sonst nix! Vor 2 Jahren bin ich dann auf 50mg hoch und nun ist laut dem Internisten alles i.O.
    2009 Gallenop., Magenspiegelung alles i.O., Ultraschall Ductus choledochus leicht erweitert 9mm.Ich habe seit mehreren Jahren MagenDarmprobleme. Erst Oberbauchbeschwerden und jetzt wechselnde Stühle und meist hellbraun/gelblich. Der Internist meint MRCP und der gang ist zu…Alle Blutwerte CRP Leberwerte …alles i.O. außerdem habe ich Heisshunger auf Süßes und bin extrem müde, antriebslos und habe zugenommen.
    Können nicht alle diese Beschwerden von der Schilddrüse kommen ?
    Bei Enterosan habe ich eine Stuhldiagnostik gemacht alles i.O. bis auf wenig Enterokokken und Fett im Stuhl 5, wäre aber durch Fettanflutung im Darm.
    Welche Werte sollten dringend gemacht werden??, da ich jetzt 38 bin und weiterer Kinderwunsch besteht.
    Können Sie qualifizierte ganzheitliche Ärzte in Sachsen empfehlen.
    LG, vielen Dank für Ihre Zeit

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Kristin,
      da haben Sie ja schon Einiges untersuchen lassen! Ihre Beschwerden sprechen für mich eher für Nährstoffmangel durch unausgeglichene Ernährung und Darmprobleme. Wenn bei der Stuhldiagnostik nur die Mikroflora gemessen wurde, reicht das meist nicht aus. Unter http://www.natum.de finden Sie sicher auch ganzheitliche Frauenärzte in Ihrer Gegend.

  • Carolin sagt:

    Sehr geehrte Frau Dr. Gerhard,
    unsere 11-jährige Tochter bekam im Dezember die Diagnose Hashimoto. FÜr die Unterfunktion bekommt sie Thyroxin weiter wird nichts unternommen.
    Das Buch
    „Schilddrüsenunterfunktion und Hashimoto anders behandeln: Wenn Sie sich trotz normaler Blutwerte schlecht fühlen. Die 22 Muster der Schilddrüsenunterfunktion Broschiert – August 2014
    von Datis Kharrazian“
    wurde mir empfohlen (vielleicht kennen Sie es ja auch?) Zwar habe ich das Biuch noch nicht ganz durchgelesen, aber es scheint mir sehr logisch und faktisch stimmig zu sein. Vieles vom obigen Artikel wird hier auch erwähnt. Da meine Tochter auch noch einen Klumpfuss hat und selektive Mutistin ist, möchte ich dass in Bezug auf Hashimoto mehr geschieht. (Ein Punkt scheint mir die Ernährung zu sein, dies Thema zieht sich durch unsere Familie seit Generationen (Morbus Crohn bei der Oma, Unverträglichkeiten usw.) Mit scheint wir haben hier eine sehr „große Baustelle“, die mich immer wieder auch in die Frustration treibt…

    Nun meine Frage: Gibt es im Heidelberger Raum einen Arzt, der idealerweise auch eine Kassenzulassung hat, und Hashimoto behandelt, indem er versucht, das Immunsystem zu modulieren, also ncht nur Thyroxin gibt. Denken Sie die endokrinologische Ambulanz der Kinderklinik Heidelberg wäre für einen solchen Weg offen? (Hier könnte ich mir vorstellen, dass sie vom Budget her besser ausgestattet ist…)
    Vielen herzlichen Dank für Ihre Arbeit!
    Alles Gute und herzliche Grüße
    Carolin

  • Gini sagt:

    sehr geehrter Prof. Dr. med. Claus Schulte-Uebbing. Interessante dinge habe ich gelesen, danke. Eine Unterfunktion hae ich seit 10 jahren und Hashimoto evtel. 5 Jahre. Behandelt werde ich seit Juni 14. Ich bin jetzt wieder mal verunsichert. Mal steht in Büchern und Berichten, man soll Selen nehmen, wo anders steht es ist eher schädliche wenn man es zu lange nimmt- aber was ist zu lange? Vitamin D soll hoch sein, aber zuviel ist schädlich. Ich suche einfach verlässliche Infos, die mir helfen. Ich bekomme einfach meine Energie nicht wieder. Dabei habe ich schon so vieles an Ehrenämter und Dingen aufgegeben, die mir Freude machten- ich bin manchmal um 11.00 uhr schon so müde das ich mich hinlegen möchte. Ich bin nicht ich und will so gern wieder die „alte“ sein. Gibt es ein Buch das mich nicht verunsichert?

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Gini,
      Leider kann ich Ihnen kein Buch nennen, das Ihnen genau sagen könnte, was Sie einnehmen müssten, um sich wieder fit zu fühlen. Am schnellsten wirkt meistens eine Ernährungsumstellung, kombiniert mit Nahrungsergänzungen. In meinem Frauengesundheitsbuch gibt es einige vorschläge. Aber bei der Auswahl müssen Sie sich von einem Arzt für Naturheilkunde helfen lassen.

  • Lilly sagt:

    Liebe Frau Prof. Gerhard
    Danke für den informativen und interessanten Artikel.
    Seid 12 Jahren habe ich die Hashimoto Autioimmunerkrankung, es hat mit dem Begin meiner Pubertät angefangen (ich bin jetzt 25).
    Vor eineinhalb Jahren hat sich meine Gesundheit deutlich verschlechtert aufgrund eines Virus von dem ich mich einfach nicht erholen kann. Ich leide an Erschöpfung, Gedächtnislücken, Depressionen und einfach extremer physischer Einschränkung und psychischer Labilität. Aber auch schon vorher hatte ich einige schleppende Symptome. Ich lese super viel interessantes über das alternative Heilen von Hashimotos, Hormoninbalancen, Verdauungstrakt Schwäche, Immunschwäche, doch ich kann mir alleine damit nicht helfen und es macht mich verzweifelt.
    Können sie im Raum Köln einen alternativen Mediziner/ Naturheilkunde empfehlen der auf diese Krankheit spezialisiert ist und sich wirklich gut auskennt?
    Über einen Tipp wäre ich sehr froh, mit herzlichen Grüßen und besten Wünschen
    Lilly

  • Isabel sagt:

    Sehr geehrte Frau Prof. Gerhard,

    ich bin eben über Ihren spannenden Artikel gestolpert.

    1983 wurde bei einer Appendekromie extrem viele Zysten an der Eierstöcken festgestellt. Diese wurden abpunktiert.
    1986 wurde Mb. Hashimoto diagnostiziert.
    Über viele Jahre habe ich mal mehr mal weniger L-Thytroxin (nach Labor) genommen, immer habe ich PMS gehabt, welches ich meist zu Jahresbeginn mit Agnus Castus über 3 Monate so regulieren konnte, dass ich damit leben konnte.
    Ich habe nie die Pille genommen.
    Nun meinte meine Gynäkologin, ich sollte wegen zusätzlich auftretender Schmerzen im Kreuz und Lendenbereich Desofemono nehmen.
    Eine großartige Veränderung hat es aber nicht gebracht.

    Vom Gefühl her würde ich lieber auf das naturidentische Progesterongel umsteigen.

    Nun meine Fragen:
    Ich nehme Desofemono morgens zusammen mit dem L-Thyroxin ein – spricht da etwas gegen? Oder sollte die Einnahme getrennt werden – wenn ja warum und wie?

    Ist Desofemono geeignet PMS Symptomatiken unter den oben geschilderten Bedingungen zu bessern?

    Welche Unterschiede in Bezug auf die Schilddrüse sind zwischen Desofemono und naturidentischem Progesteron?

    Ich bin 54 und hatte bis zum zum Beginn der Einnahme von Desofemono eine regelmäßige Periode.

    Haben Sie ganze herzlichen Dank für Ihre Antwort schon im Voraus!!
    Mit freundlichen Grüßen, Isabel

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Isabel,
      Desofemono ist ein synthetisches Gestagen (Desogestrel), und ich habe keine Erfahrung damit, wenn es in Ihrem Alter kontinuierlich gegeben wird. Wenn Sie naturidentisches Progesteron nehmen wollen, sollten richtige Hormonbestimmungen aus dem Blut gemacht und unter der Therapie kontrolliert werden. Unter Desofemono ist das nicht nötig, deshalb ist es wahrscheinlich für die Praxis einfacher, zumal nicht viele Ärzte Erfahrung mit der Dosierung von naturidentischem Progesteron haben. Auf Dauer gesehen ist sicher eine individuelle, auf die Patientin abgestimmt Hormontherapie hilfreicher aber aufwendiger und teurer. Am besten sprechen Sie mit Ihrer Gynäkologin, wenn die jetzige Therapie nicht hilft. Viele Grüße!

  • Melcher sagt:

    Hallo Prof. Dr. Ingrid Gerhard

    Ich wurde im Jahre 2009 an der Schilddrüse operiert. 1 ganzes Jahr musste ich keine Medikamente nehmen bis ich dann zum Kinderwunsch kam.
    Ich nehme seid 2010 nun L Thyrox 125 ein und bin Momentan auf 1,0 eingestellt zwecks des Kinderwunsches soll dieses optimal sein ist das richtig?

    2014 hatte ich eine Fehlgeburt. Laut meiner Hausärztin war da die SD sehr gut eingestellt.

    Ich habe aber noch immer mit starker Müdigkeit zu kämpfen und Antriebslosigkeit sowie Gewicht leider nun 100 Kilo und ich fühle mich nicht mehr wohl.

    Ich bin kein Süßigkeiten Fan und vermeide auch abends nicht zu essen ca.18 Uhr…

    Und das aller schlimmste ist seid der SD Op wachsen mir Haare vermehrt im Gesicht die vorher nicht da waren außer eines kleinen Frauenbärtchen.

    Ich hatte das in der Klink angesprochen in Magdeburg und die Ärztin wollte sich bei mir melden nach mehrmaligen anrufen brachte dieses aber keinen Erfolg. (Keine Auskunft)

    Ich leide da sehr drunter und auch an dem Gewicht 2009 wog ich noch 55 Kilo bei einer Größe von 1,60 cm

    Was kann ich wegen der Haare und dem Gewicht tun?

    Und ist der wert 1,0 optimal bei Kinderwunsch?

    Ansonsten geht es mir mit der SD Unterfunktion recht gut.

    Wird das in meinem Fall auch als Hashimoto eingestuft ich kannte den Wortlaut aber nicht im Zusammenhang mit der Schilddrüse.

    Vielen Dank für Ihre Antwort

    MFG Melcher

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Melcher,
      Die Thyroxindosis muss man von den Laborwerten und Ihrem Befinden abhängig machen, dazu kann ich Ihnen nichts sagen. Aber Ihre Gewichtszunahme und die vermehrte Behaarung sprechen für eine deutliche Hormonstörung, die nichts mehr mit der Schilddrüse zu tun hat. Sie sollten um eine Überweisung in ein gynäkologisch-endokrinologisches Zentrum bitten, damit eine vernünftige Diagnose gestellt wird und Sie adäquat auch wegen des Kinderwunsches behandelt werden können. Alles Gute!

  • Beate sagt:

    Liebe Dunja,
    Liebe Frau Prof.Dr. Gerhard,
    da es in Österreich noch viel, viel schwieriger ist einen Arzt zu finden, der sich auf Autoimmunkrankheiten (vorrangig Hashimoto) spezialisiert hat, wollte ich fragen ob Sie mir diesbezüglich weiterhelfen können.
    Vielen Dank!

  • Beate sagt:

    Liebe Dunja,
    Habe seit Jahren mit Hashimoto und inzwischen auch einer autoimmungastritis zu kämpfen.
    Könntest du mir den Kontakt Deiner Homöopathin zukommen lassen – bin schon lange auf der Suche nach Alternativen, was in Kärnten nicht sehr einfach ist!!
    Vielen lieben Dank

  • Heidrun sagt:

    Guten Abend. Vielen Dank für ihre Meinung Mein TSH ist bei 125 L Thyrox auf 5,5 gestiegen und mein Ferritin Wert liegt gerade mal bei 5,3 Der HB ist noch 12,3 nun bekomme ich 5 x Eisen Infusionen ..Auch ich bin hin und her gerissen mein Gynäkologie sagt wer 5 Tage eine Periode hat und das alles ohne Schmerzen braucht keine Ausschabung . So groß wer das Myom nicht ca 1,5 cm mir macht das alles Angst vor 2,5 Jahren war der Speicher auch lehr es gab 5 Eisen Infusionen danach waren alle Werte samt Schilddrüse super .Wenn ein Speicher aufgefüllt ist kann. Das anderer sich von allei ausgleichen . Vielleicht wie beim letzten mal . Aber wie kann ich den Level halten ? Ich werde 51 Jahre wer weiß wie lange die Periode noch kommt .

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Heidrun,
      Ihr Arzt wird schon Recht haben, denn eine Ausschabung bringt ja keine Dauerlösung. Durch eine homöopathische Behandlung lässt sich der Blutverlust wahrscheinlich reduzieren. Eventuell wäre auch eine Gelbkörperhormontherapie in der zweiten Zyklushälfte angebracht.

  • Heidrun sagt:

    14.01.2015. guten Tag ich bin zum 1. mal auf dieser Seite ihr Artikel ,,Schilddrüsenerkrankung und Wechseljahre hat mir Mut gemacht . Ich bin 50 Jahre wiege 50kg bei 157 cm Meine Schilddrüse IST auf 125 l. Thyroxin wegen Haschimoto eingestellt . Mein Eisen Speicher ist wiederholt nach 2 Jahren lehr Vitamin D am untersten Werd . Da die Periode recht regelmäßig kommt und dann auch 5 Tage anhält verliere ich wohl zu viel Blut . Viele Beschwerden wie Brustspannen schlapp ,gereizt auch antriebslos und keine Lust mehr auf Sexuelle nähe deuten auf einen Progesteron Mangel hin der Speicheltest muss noch ausgewertet werden .Nun soll das Schilddrüsen Medikament erhöht werden ich würde aber gerne ihrem Fallbeispiel folgen und meinen Hausarzt bitten ,Zink und Progesteron auszugleichen auch er hat etwas Erfahrung mit Yams crem ich muss ihn nur überzeugen mich so zu kontrollieren wie sie es taten .Vielleicht verschwindet dann auch mein Myom .

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Heidrun,
      Ob das SD-Medikament erhöht werden muss, kann Ihr Arzt nur an Hand Ihrer Laborwerte entscheiden. Durch zu starke Blutungen haben Sie sicher eine Menge Mangelerscheinungen, die ausschließlich durch die Ernährung nicht behoben werden können. Progesteron kann sicher ebenfalls hilfreich sein, aber verschwinden wird das Myom dadurch nicht. Alles Gute!

  • Gina sagt:

    Sehr geehrte Frau Dr. Gerhard,

    Ich bin 35 Jahre Alt. Hashimoto wurde bei mir diagnostiziert ca. 1 Jahr nach der Geburt meines Sohnes (Im Juni 2009 Geboren). Seit März 2010 nehme ich L-Tyroxin. Ich hatte eine komplizierte Schwangerschaft mit unbehandelte Gestationsdiabetes und Gestose.
    Am Anfang habe ich 50 Mikrogramm genommen und mir ging es nicht so gut aber ich musste funktionieren; ich habe diese dosis bis ende 2013 – Anfang 2014 behalten, dann hatte ich ein Schub und im Februar 2014 musste meine Dosis auf 75 Mikrogramm erhöhen, am Anfang ging es mir besser, ich habe abgenommen (von 65 auf 63 bei 164 cm Körpergroße). Weil Kinderwunsch besteht hat dann mein Endokrinologe die Vitamin D Spiegel untersucht und festgestellt dass ich einen Vitamin-D mangel hatte, mir wurde 20 000 UI Dekristol einmal in der Woche verschieben.
    Im September 2014 wurde ich schwanger, ich bin sofort zum Endokrinologe gegangen und meine Werte überprüfen zu lassen, der Arzt hat dann gesagt dass ich die Dosis nicht erhöhen muss und erst in 8 Wochen! zur Kontrolle kommen soll. Leider hatte ich eine Fehlgeburt in der 9 SSW (Trotz Progesteron Einnahme, Femenita 200 Mikrogramm). Ich mache mir viele Vorwürfe weil ich nicht darauf bestanden habe meine Schilddrüse öfter kontrollieren zu lassen. Es war und ist eine sehr schmerzhaft Erfahrung für mich, ich habe das Gefühl das es an der nicht gut eingestellte Schilddrüse liegen kann dass ich mein Baby verloren habe.
    Jetzt habe ich auf eigene Faust meine Dosis erhöht, auf 100 Mikrogramm, nehme ich Progesteroncreme in der zweite Zyklushälfte, Metafolin 400 Mikrogramm, Selen-Methionin 200 Mikrogramm und N-Acetylcystein zusätzlich zu der weitere Dekristol Einnahme. Seitdem geht es mir viel besser, ich habe abgenommen (von 65 auf 61 Kg) und kann endlich früh aufstehen. Nun bekomme ich Herzrasen wenn ich Grünen Tee trinke.

    Ich ernähre mich seit Mai 2014 Glutenfrei, Jod ist auch auf dem Speiseplan gestrichen; Obwohl mein Endokrinologe sagte dass ich uneingeschränkt Jod und Jodierte Lebensmittel konsumieren kann. Seiner Worte waren “ Ihr Schilddrüse ist sowieso zerstört“.

    Kann es wirklich an die Schilddrüse Einstellung liegen dass ich mein Baby verloren habe? Wie oft sollen die Werte kontrolliert werden?

    Ich suche einen Therapeut der mich ernst nimmt und ganzheitlich behandelt kann im Raum Frankfurt. ich hoffe Sie könne mir weiterhelfen.

    Meiner Werte sind wie folgt:

    03.2014
    TSH 3,6+ (0,3-2,5)
    fT3 6,2 (3,5-8,1)
    fT4 1,2 (1-2,5)
    TPO-AK 779+ (0-60)
    TRAK 0,7 (0-1,5)
    Vit-D 9 (8-60)

    Erhöhung von 50 ug auf 75 ug L-Thyroxin

    05.2014
    TSH 1,3 (0,3-2,5)
    fT3 6,9 (3,5-8,1)
    fT4 1,7 (1-2,5)
    TRAK 0,5 (0-1,5)

    09.2014 (6. SSW)
    TSH 1,6 (0,3-2,5)
    fT3 5,8 (3,5-8,1)
    fT4 1,5 (1-2,5)
    TRAK 0,9 (0-1,5)
    Eisen 71 (37-145)
    Ferritin 27,8 (15-200) –> Es wurde keine Behandlung empfohlen

    10.2014 (nach Fehlgeburt)
    TSH 1,6 (0,3-2,5)
    fT3 5,0 (3,5-8,1)
    fT4 1,4 (1-2,5)
    TPO-AK 443+ (0-60)

    Danach habe ich die Dosis auf 100 ug erhöht.

    Vielen Dank für Ihre Hilfe
    Gina

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Gina,
      Sie haben alles richtig gemacht und müssen sich keine Vorwürfe machen! Die Schilddrüse war im September prima eingestellt. Bei diesen sehr frühen Fehlgeburten handelt es sich häufig um nicht lebensfähige Fehlanlagen. Da kann dann auch kein Progesteron helfen. Leider kann ich Ihnen keinen Schwangerschafts-Schilddrüsenspezialisten in Frankfurt nennen. Aber nach dem, was Sie geschildert haben, sind Sie bei Ihren Ärzten doch gut aufgehoben. Nur Vorsicht mit der eigenmächtigen Erhöhung der Thyroxin-Dosis, dann muss natürlich wieder per Labor kontrolliert werden. Bei guter Einstellung ist eine Laborkontrolle bei Kinderwunsch nur halbjährlich nötig.

  • Sharif sagt:

    HAb auch schon ewig das Problem. Mir wurde die Schilddrüse einfach rausmontiert ohne, dass einer wirklich mal geschaut hat, warum die sich so verändert hat. Vier Wochen später hatte ich fünfzig Kilo mehr auf den Rippen, ständig müde nicht mehr Stressresistent usw. Arzt mein ich brauch Psychopharmaka. Erst durch selber rumprobieren mit diversen Nahrungsergänzungsmitteln und Schüssler Salzen, wie Vit D, Vit B komplex und Omega 3 wurde es besser. Wasser in den Beinen immer noch dick, abnehmen gehtnicht, rauschig nebelig nix geht. Ich hab jetzt selber mit einer Progesteron Therapie begonnen und mein PMS ist schon mal wie weg geblasen, die hohen Insulinspitzen sind auch deutlich besser. doch werde wohl nochmal zu einem anderen Arzt müssen, denn mein letzter meint ein Östradiol Wert von 15 wäre ok, aber laut I-Net nein, diesen Wert hat man nur als Teen, nicht als erwachsene FRau. Also ich muss ehrlich sagen, nur die wenigsten Ärzte haben von Schilddrüse und alles was damit zusammenhäng echt Ahnung.

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Sharif,
      so ist es leider. Aber Sie sollten nicht aufgeben und weiter nach einem ganzheitlich arbeitenden Arzt suchen. Sie können sicher wieder ganz gesund werden. Wichtig wäre nach meiner Erfahrung eine Darmbehandlung. Alles Gute!

  • lina sagt:

    o,mein Gott,ich bin nicht die einzige mit dem Problem.Jetzt verstehe ich,wieso solche starke Nahrungsmittelergänzungen wie von Forever Living mir am besten helfen!!1Danke

  • Anita sagt:

    Sehr geehrte Frau Prof. Dr. Ingrid Gerhard,

    ich habe seit meiner Kindheit Hashimoto-Thyreoiditis. Und ich nehme seit jeher L-Thyroxin ein.
    Ich wollte fragen bezüglich der Ernährung und Hashimoto.
    Akne hat bei mir auch immer schon eine Rolle gespielt.
    Ich habe bei mir persönlich festgestellt, dass ein ungünstiges Verhältnis von Omega6 zu Omega3-Fettsäuren in der Ernährung zu einer Verschlechterung meines Hautbildes führen (Akne).
    Deshalb esse ich auch Fisch wegen der Omega3-Säuren.
    Jedoch musste ich auch feststellen, dass ich komischerweise 2-3 Tage nach dem Fischverzehr auch komisch reagiere, Rötungen im Gesicht, trockene Haut, teilweise Pickel…
    Entweder liegt es an den hohen Mengen Jod (wobei es ja heißt bis 200mikrogramm pro Tag passiert nichts), aber ich habe nur insgesamt 180mikrogramm Jod aufgenommen.
    Oder es liegt an den Schwermetallen im Fisch.
    Ich weiß nicht weiter.
    Soll ich jetzt weiter meinen Fisch essen oder nicht?
    Ich habe mir extra einen Süßwasserfisch mit sehr geringen Jodmengen ausgesucht (35mikrogramm pro 100g), am Jod sollte es also nicht liegen oder? Liegt es nun an den Schwermetallen oder am Jod oder an was???
    Soll ich weiter Fisch essen (ich hatte vor, 100g pro Tag zu essen wegen der Vitamin-D-Zufuhr und weil es ja auf der anderen Seite heißt, Omega3 ist gut bei Hashimoto-Patienten und auf der anderen Seite aber soll man Fisch meiden??).
    Ich bitte um Ihren Rat.
    Danke.

    Freundliche Grüße,
    Anita

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Anita,
      Fisch ist sehr belastet, mehr als zweimal in der Woche lieber nicht essen. Vitamin D und Omega-3-FS kann man sehr gut als saubere Nahrungsergänzung kaufen. Unbedingt auf genügend Zink achten, denn erstens bindet es Schwermetalle und zweitens stärkt es das Immunsystem und bessert die Haut. Als organische Zinkverbindung kaufen, wie bspw.Acerola-Zink oder Unizink mindestens 20mg/Tag nehmen. Suchen Sie sich bitte eine gute Ernährungsberaterin!

  • Andrea sagt:

    Hallo Frau Prof.Dr.Gerhard
    Ich bin 46 Jahre alt und habe seit 26 Jahren die Diagnose Hashimoto.Nach anfänglichen starken Beschwerden war ich mit einstellung auf L-Thyroxin 100 bis vor ein paar Monaten fast Beschwerdefrei.Jetzt spielt mein Körper völlig verrückt,meine Schilddrüsenwerte waren in einer leichten Überfunktion und wir haben das Thyroxin reduziert.Jetzt Werte „“Normal“ aber ich habe so massive Beschwerden das ich kaum noch zur Ruhe komme.Extreme Muskelverspannungen,Taubheitsgefühle in den Händen und Füßen oder am Kopf,Schlafstörungen,Herzrhytmusstörungen,Innere Unruhe und am schlimmsten sind die Panikatacken die mich immer aus heiterem Himmel treffen.Mein Endokrinologe meint das wäre nicht die Schilddrüse und mein Hausarzt meint alles nur Psychosomatisch.Da ich eine Chronisch kranke Tochter habe sind meine Nerven sicher belastet aber das schon seit 12Jahren.Ich bin überzeugt das meine Schilddrüse großen Anteil an meinem Dilemma hat und wäre sehr dankbar für ihre Meinung zu der Situation und möglichen Tips zur Therapie.Ps.Östrogen und Progesterol werden gerade getestet.
    Mit der Hoffnung auf Antwort
    MfG
    Andrea

  • Liebe Frau Gerhard,
    mein Problem besteht darin, dass ich seit 2012 auf die bipolare Störung und gleichzeitig(Nebenwirkungsbedingt)auf eine beginnende Unterfunktion der Schilddrüse hin behandelt werde.
    Nachdem mich eine langjährige Freundin den verdacht äußerte, das ich eine Hashimotoerkrankung haben könnte, forschte ich nach.
    Es stimmte und ich konfrontierte die Ärztin damit. Auch, ob z. B. eine Entgiftung/Entschlackung helfen könnte.
    Sie meinte meine Werte(FT3 -2,44, FT4-1,25, TPO/MAK >1000, TSH 0,602) seien gut und „Wer daran glaubt, dem hilft es auch“!
    Nach sie mir nie gesagt hatte, dass ich Hashimoto habe und sie ebenso lapidar mitteilte, dass alles in Ordnung sei, ließ meinen Entschluss reifen, einen anderen Weg zu gehen.
    Verschiedene Bücher, die ich in den letzten Monaten durcharbeitete, zeigten mir verschiedene Möglichkeiten.
    Mein Wunsch ist, beide Erkrankungen alternativ zu behandeln. Mein Homöopath verneinte allerdings die Frage, ob Schüsslersalze(Lithium) helfen könnten.
    Kennen sie jemand, der beides behandelt bzw. haben sie einen Tipp für mich? Ich konnte via Internet niemand finden.

    Vielen dank im Voraus, mfg magischesdenken

  • Chris sagt:

    Sehr geehrte Frau Prof. Gerhard,
    ich bin überrascht, dass eine eine derartige Plattform für Hashimoto T. gibt und welche Begleiterscheinungen manche Patienten hier schildern. Bei mir wurde vor ca. 3 Jahren eine Schilddrüsenunterfunktion von meiner Hausärztin diagnostiziert. Zum Arzt ging ich, weil ich unkontrolliert zunahm bei gleicher Ernährung. Jede Woche ein Kilo mehr. Ich konnte auf der Waage zuschauen, Startgewicht bei 1,65m 65 kg, aktuell 79 kg. Ich bin mit L-Thyroxin 25 eingestellt (1 x morgens) und bin ehrlicherweise froh, bis auf das für meine Größe zu hohe Gewicht, die erhöhte Müdigkeit und manchnmal auftretende Antriebslosigkeit von weiteren Symptomen verschont zu sein. Bezogen auf die Müdigkeit spreche ich demnächst bei meiner Hausärztin vor, das beeinträchtigt meinen Arbeitstag doch sehr.
    Mein größter Frust ist allerdings das Gewicht. Gibt es eine Möglichkeit, eine Reduktion zu erreichen? Vielleicht mit dauerhaftem Erfolg? Meine Endokrinologe ist da keine Hilfe. Lapidar bekam ich nur zu hören, dass ich abnehmen solle, insbesondere wenn ich noch Kinder wolle (was ich möchte). Es mag sein, dass Fachärzte viel zu tun haben, aber ich wurde ja nicht mal nach meinen Ernährungsgewohnheiten gefragt! Ich mag Süßes nicht und esse viel Grünzeug (Salat, Gemüse etc.) Ich mag natürlich auch Käse, ja und auch Fleisch, Brot und Kartoffeln. Ich treibe Sport (Fitnessstudio, Radfahren und, wenn auch unregelmäßig, Joggen).
    Haben Sie eine Tip zur Ernährungsumstellung, zu vermeidenen Lebensmitteln und möglicherweise zu einer Ernährungsberatung im Raum Halle/Saale?
    Und eine letzte Frage: Ist eine Gewichtsreduktion überhaupt möglich?
    Vielen Dank vorab. Chris

  • Der Weg ist das Ziel sagt:

    Liebe Fr. Gerhard.

    Danke für die Hilfe. Smoothies nehme ich gelegentlich mit auf die Arbeit und werde mit meinem Arzt über die Verordnung von Gluthation nach seinem Urlaub sprechen. Oral oder als Salbe, was meinen Sie wirkt besser ?
    Von Tryptophan 500mg raten Sie ab oder ist das wegen möglicher Nebenwirkungen Vorsicht geboten ?
    Ich wohne in 64646 Heppenheim. Der Schlafplatz ist baubiologisch nicht untersucht. Das Zimmer ist mit einer organischen Glättespachtel an den Wänden, atmungsaktivem Vlies an der Decke und einem allergikerfreundlichem niedrigen Velours ausgelegt. Das Bett mit Metallrahmen ( Typ Himmelbett ) ist hochbeinig und Rost und Matratze können gut atmen. Neben dem Bett ist ein Fenster immer geöffnet / gekippt und ein 2tes kann bei Bedarf geöffnet werden. Das einzige was noch nicht betrachtet wurde sind mögliche Wsseradern. Wenn Sie mir einen Baubiologen empfehlen können, nehme ich gerne Kontakt auf.

    Herzliche Grüße
    DWIDZ

  • mica2509 sagt:

    Wieso habe ich bisher keinen Arzt gefunden, der sich auch nur annähernd mit Hashimoto auskennt…??? ich habe jetzt seeehr lange jeden Beitrag gelesen, und kann es nicht fassen…ich habe meine Ärztin auf VitD usw angesprochen, Werte wurden auch gemacht, alle Werte im Keller, bekomme es nicht verschrieben ( ViTD bei 9, Referenzwert 10-60), musste auch dafür bezahlen das die Werte gemacht wurden, was mir als alleinerziehenden Mutter sehr weh getan hat, meine Gyn meinte nur, als ich einen HOrmonspiegel haben wollte: Was wollen Sie? Sie sind 46, da ist der Hormonspiegel nicht mehr aussagefähig, ich kann ihnen Hormone geben, würde ich aber ungern, finden sie sich damit ab, das sie in den Wechseljahren sind…mein ABER ich habe Hashimoto, wird immer nur müde belächelt, und meine Hausärztin meint immer ich soll nicht immer so einen Schwachsinn im Internet lesen, der eh nicht stimmt, sie weiß schliesslich wovon sie spricht…all meine Beschwerden, wie Schlafstörungen z.B sind die Psyche, ich wolle es nur nicht wahrhaben, Übergewicht ist vom Essen ( dabei esse ich mehr als gesund, und hatte früher nie Probleme mit dem Gewicht) heute nehme ich nicht mal ab, wenn ich nichts esse…
    ich war schon bei sovielen Ärzten, keiner hat Ahnung,und die, die es haben sind Privatärzte, kann ich mir als alleinerziehende Mutter nicht leisten

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Mica,
      Was Sie schreiben, klingt wirklich sehr traurig! Da muss ich mich ja fast für meine KollegInnen entschuldigen! Vielleicht finden Sie unter http://www.natum.de eine Frauenärztin, die Ihnen Verständnis entgegen bringt. Unbedingt Vitamin D einnehmen! Gehen Sie am besten mal zu Ihrer Krankenkasse und berichten Sie Ihr Leid, denn einen nachgewiesenen Vitaminmangel muss jeder Arzt behandeln! Und wenn Sie sich schlecht fühlen, muss auch der Hormonspiegel kontrolliert werden. Gute Besserung!

  • Der Weg ist das Ziel sagt:

    Liebe Fr. Gerhard.
    Hashimoto seit 20 Jahren ! Erstmals sind meine Blutwerte total eskaliert. Homocystein leicht erhöht, µGT, GOT, GPT erstmals dreistellig was mich zienlich umtreibt, CRP 3-fach erhöht Chol und LDL erhöht. Habe durch eine Bekannte einen Arzt gefunden über 6-12 Tage der Depot spritzt um die Schilddrüse zu unterstützen und die Jodaufnahme aus der Nahrung zu verhindern. Nehme seit 2 Wochen kein L-Tyroxin mehr und hoffe auf eine entspannte Zukunft ganz ohne Hormone – will aber im September bei der Blutuntersuchung „Kasse machen“. Worauf muss ich achten ?

    Seit Pfingsten esse ich kein Gluten mehr und verzichte auf Essig, Zitrusfrüchte, Tomaten, rotes Fleisch, Quark + Joghurt, Salat und Rohkost. Was schon vor der Behandlung zu einer besseren Verdauung führte.

    Mit Kohle,Kamille + Myhrre habe ich eine Antipilzkur durchgeführt. Danach kurz Pause gemacht und unterstptze die Darmreinigung nun mit Chlorella.
    Ich bin froh, daß sich die Darmfunktion reguliert und so eine Aufnahme der Wirkstoffe aus Omega 3, Extrakte aus Obst-, Gemüse- und Beeren und Selen, alpha-Liponsäure, DHEA, GABA Maitake und Cordyceps nun möglich ist.

    Derzeit entgifte ich mit Arnika, Goldrute, Brennessel, Thuja/Lachesis was sicher nicht nur die Ausleitung von Giften sondern auch überschüssigen Hormonen begünstigt.

    Auf Solunate kam ich zufällig und nehme 2,3,4 und 17 1x morgens.

    Nach der Entgiftungskur stehen nun ayurvedische Kräuter auf dem Plan ggf eine Antientzündungsdiät, weil ich permanent das Gefühl habe 2 brennende Holzkohlestücke im Hals zu haben.

    Der Erschöpfung habe ich bereits im Frühling mit einer Eigenbluttherapie entgegengewirkt und würde die gerne im Herbst wiederholen – mit verbesserter Verdauung jetzt ist auch Hoffnung, daß es im Körper bleibt.

    Ich mache ein Regenerationstraining für regelmäßigen und gesunden Schlaf, was sich ebenfalls sehr gut auswirkt.

    Der Arzt lieh mir ein Buch: http://www.amazon.de/Schilddr%C3%BCsenunterfunktion-Hashimoto-anders-behandeln-Blutwerte/dp/386731120X/ref=sr_1_1?s=books&ie=UTF8&qid=1406448826&sr=1-1&keywords=schilddr%C3%BCsenunterfunktion+und+hashimoto+anders+behandeln
    das ich mir auch schon kaufen wollte. Nun arbeite ich meine Notizen durch und frage mich ob Tryptophan mir gegen Erschöpfung / Dauermüdigkeit helfen würde und ob Progesteron + Gluthathion noch etwas verbessern würden und auf was ich bei meiner nächsten Blutuntersuchung im September Wert legen soll.
    Neben der gesunden Ernährung rauche ich nicht, trinke 3-4 Tassen Kaffee pro WOCHE, keinen Alkohol nach 22 Uhr aber trotzdem täglich gern 2-3 Gläsern Wein ( mein einziges Laster ). Morgens Obst – mittags Kohlehydrate + Eiweiß -abends Gemüse.
    Das ist ein guter Weg aber die Entzündung scheint im Körper nicht abnehmen zu wollen. Ich bin weig belastbar und nach einem Hundespaziergang 1 h oder 1 km schwimmen erschöpft. Radfahren + joggen geht gar nicht weil die Muskulatur „zumacht“

    Was sagt ihr Gefühl dazu? Ich weiß ich tue schon viel und möchte mich auf das Wesentliche konzentrieren. Tendenz weniger…..

    Sorry für die GRIPSGYMNNASTIK

  • Pfälzerin sagt:

    Hallo
    Bei mir wurde vor Jahren Hashimoto festgestellt und mit L-Thyroxin behandelt in versch. Dosierungsformen (von 25-125; z.Z. 50 ).Außerdem zeitweise mit Selen und teilweise Vitamin D. Leider kann ich keine Verbesserung meines Gesundheitszustandes feststellen. Ich trage weiterhin über 20 kg Übergewicht mit mir rum (trotz diverser Ernährungsumstellungen), habe Schwindelanfälle, Haarausfall, ständig Infekte,…
    Ich weiß nicht mehr was ich tun soll, bitte um Hilfe Ihrerseits.
    Vielen Dank im Voraus
    Pfälzerin

    P.S.: Wohne im Großraum Mannheim/Heidelberg

  • Twinkel sagt:

    Sehr geehrte Prof. Dr. Ingrid Gerhard
    Ich würde mich auch gerne an Sie wenden um mir vielleicht auf die richtige „Spur “ zu helfen. Ich komme aus Bremen und habe seit ca. 18 Jahren Hashimoto ( was lange unendeckt blieb ). Mein großes, großes Problem ist das hier in Bremen und Umgebung mir einen Wolf suche nach einem Arzt / Heilpraktiker oder Ganzheitlicher Medizin damit ich endlich wieder auf dem Damm komme. Nach wirklich jedem Essen wird mir extrem schwindelig ( ich lebe inzwischen fast Fruktose / Histaminfrei )in der Hoffung das dass die Ursache für mein Schwindelproblem ist. Ist es aber leider nicht wie ich jeden Tag festellen darf. Ich war inzwischen bei soviel Ärzten in Bremen und Umgebung und habe dermaßen viel Geld umsonst ausgegeben, unglaublich. Von meinem Hausarzt wurde ich jetzt auf 225 L-Tyrox rauf gesetzt in der Hoffnung damit das Problem in Griff zu bekommen. Zeitgleich mache ich eine Darmsanierung und trotz mehrmaligem Nachfragen bei meiner Heilpraktikerin sagt Sie das mein Hashi mit meiner Symptomatik nix zu tun hat. Zeitlgleich habe ich seit mehreren Jahren Allergien, schlafe sehr schlecht, bin ständig müde und einfach nur noch alle von meinem gestiegenem Gewicht mal ganz abgesehen. Ich weiß wirklich nicht mehr weiter und welcher Arzt / Heilpraktiker / Ganzheitliche Medizin mir endlich helfen könnte. Über einen Tipp oder Schups in die richtige Richtung bez.
    Medizinischer Hilfe würde ich mich sehr freuen.
    Hochachtungsvoll Ihre Twinkel

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Twinkel,
      eigentlich müsste ein Internist doch mal festgestellt haben, warum Ihnen nach jedem Essen schwindelig wird: fällt der Blutdruck ab? Steigt der Puls an? Unterzuckern Sie oder sind es Nahrungsmittelunverträglichkeiten? Haben Sie eine Schadstoffbelastung? Leiden Sie unter Elektrosmog? Fehlen Ihnen bestimmte Vitamine? Das Thema ist sehr komplex. Vielleicht kann Ihnen diese Kollegin in Bremen weiterhelfen: http://www.praxis-dr-goecke.de/ Alles Gute!

  • Claudia sagt:

    Hallo Frau Gerhard,

    ich habe da auch mal eine Frage….
    seit einem halben bis dreiviertel Jahr, ging es mit meiner Konstitution mehr und mehr bergab. Ärzte sagten mir, das Alter, evtl bald Wechseljahre usw.
    Ich werde aber jetzt erst 45. Habe sehr viel Druck und Stress und Ärger in den letzten mind. 10 Jahren gehabt.
    Vor zwei Jahren musste ich die Pille absetzen, wegen einer Thrombose… dann ging es los… erst habe ich abgenommen, war aufgepuscht und sehr quirlig. Dann kam viel Ruhe und positives in mein Leben und ich dachte erst, dass sich mein Körper erholen muss, von den ganzen Strapazen, weil es mir immer schlechter ging. Die Ärzte meinten immer, dass alle Blutwerte in Ordnung wären. Nur mir ging es gar nicht mehr gut, ich tippte auf einen nicht erkannten Zeckenbiss, wegen Muskel- und Gelenkbeschwerden und diese schreckliche Trägheit. Meine Periode uferte aus… und ich leide sowieso schon immer an einem sehr niedrigen Blutdruck, die letzten Monate nahm ich langsam zu, dann meine trockenen u. entzündeten Augen, Muskeln und Gelenke immer schlimmer, verlangsamter Puls usw.
    Da bat ich meinen HA (Internist) meine Schilddrüse per U-Schall zu untersuchen….. nun.. ganz viele Knoten und eine Zyste und leicht vergrößert. Blutwerte normal. Überweisung zur Nuklearmedizin… Da wurde ein farbiges Bild gemacht, habe den Namen nicht parat. SD ist komplett übersiedelt mit Knoten. Alle Knoten sind warm und heiß, SD leicht vergr. auf einer Seite, Blutwerte normal. Meine gefühlten Symptome, incl. Kloß im Hals, wurden links liegen gelassen… ich soll jodhaltig essen und in einem Jahr zur Kontrolle.
    Nach einigen recherchen habe ich mir Thyreo Komplex besorgt, ist das richtig?
    Woher kommen die vielen Knoten? Vor ein paar Jahren waren die noch nicht da.
    Nun stehe ich da mit meinen ganzen gebrechen und weis nicht wirklich weiter.

    Viele Grüße

  • Andrea Nehmke sagt:

    Guten Tag, ich habe mit großem Interesse den Artikel und auch die nachfolgenden Kommentare gelesen. Mein Problem ist folgendes. Ich gehe heute davon aus, dass ich bereits seit 20 Jahren Hashimoto habe. Nach der Geburt meines Sohnes habe ich von Normalgewicht (1,72 65kg) erst rapide abgenommen (bis auf 50 kg). Dies und die Schlafstörungen etc. wurden erst dem Kind und dem dazugehörigen Schlafdefizit zugeschrieben. Dann begann ich zuzunehmen. Was ich erst positiv aufgenommen habe, wurde dann sehr schnell zu einem echten Problem, denn innerhalb von etwa 10 Jahren habe ich dann 70 kg zugenommen, obwohl ich sportlich sehr aktiv bin. Hinzu kam dann Fibromyalgie, Stimmungsschwankungen, sexuelle Unlust, starke Magen/Darmprobleme, Verlust der Gallenblase, Gebärmutterhalskrebs und extreme Menstruationsblutungen. Dazu eine bleierne Müdigkeit tagsüber sowie Durchschlafstörungen. Dann wurde tatsächlich vor jetzt 10 Jahren Hashimoto diagnostiziert und ich erhielt eine Kombination von T3 und T4 im Verhältnis 100 zu 10 mg. Damit ging es mir eine ganze Weile besser und ich begann auch wieder abzunehmen (begleitet durch massiven Sport, da ich selbst Fitnesstrainerin bin). Doch seit nunmehr auch schon wieder 2 Jahren kämpfe ich gegen Schlafprobleme, aufsteigende Magensäure bis hin zu nächtlichem spontanen Erbrechen, Taubheit in den Armen und starken Rheumaschüben. Das Gewicht steigt trotz Ernährungsumstellung auf kh-arm, glutenfrei und eiweissreich wieder an. Ich bin verzweifelt. Nun habe ich nach Umzug einen neuen Endokrinologen gesucht und dort wurde mir gesagt, ich habe kein Hashimoto, mein TSH wäre mit 0,1 zu niedrig und ich hätte eine Überfunktion, daher meine Schlafprobleme. Meine (nach Aussage meines alten Arztes)sehr kleine und extrem unebene Schilddrüse soll nun auf einmal normal groß und unauffällig sein. Kann das alles sein? Sollte ich mir eine zweite Meinung einholen? Ich weiss hier nicht mehr weiter.
    Ich würde meine Odyssee so gerne abschliessen und mich vernünftig eingestellt wissen. Ich hoffe, Sie haben einen Rat für mich.
    Ihre Andrea Nehmke

  • Ilona-Sophia sagt:

    Liebe Frau Prof. Dr. Gerhard,

    vielen lieben Dank für Ihre Antwort. Ich habe Ihren Rat befolgt und nehme das L-Thyroxin nun ein, da ich auch Schwierigkeiten mit meinem weiblichen Zyklus habe und sich das LT darauf auch positiv auswirken soll.

    Ich finde einige naturheilkundliche Ärzte mit den unterschiedlichsten Bezeichnungen, weiß aber leider nicht, zu welchem ich nun gehen soll. Haben Sie vielleicht einen Tipp, wer denn im Raum Stuttgart und Umgebung auf Hashimoto spezialisiert und gut geeignet ist?

    Freundliche Grüße und Danke im Voraus!

    Ilona-Sophia

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Ilona-Sophia,
      Leider kenne ich niemanden und eine Spezialisierung auf Hashimoto können Sie von niemandem erwarten. Ist aber auch nicht wichtig, denn es soll ja nicht ein Organ behandelt werden sondern Sie als ganzer Mensch! Viel Glück!

  • Angela sagt:

    Liebe Frau Professor Gerhard,

    mit großer Freude bin ich soeben intuitiv auf dieser Webseite gelandet.

    ? Bei welchem ganzheitlich orientierten Mediziner in Köln kann ich die Schilddrüsenwerte inkl. Hashimoto zuverlässig diagnostizieren und umfassend behandeln lassen (beim Lesen über Hashimoto fühle ich mich gleich betroffen und erkannt)

    Herzlichen Dank im voraus für Ihren Rat.

    Liebe Grüße,

    Angela

  • Sophia sagt:

    Sehr geehrte Frau Prof. Dr. Gerhard,

    ich bin 45 Jahre alt.

    Leide seit 25 Jahren bekannterweise unter Hashimoto.

    Ich bin mit 75 µg angefangen und bin jetzt bei 150 µg/die, was meiner Meinung nach nicht ausreichend ist.

    Ich habe mit 44 Jahren noch ein Kind bekommen. Während der Schwangerschaft habe ich das Doppelte an Hormonen genommen.
    Nach einer ziemlich komplizierten Schwangerschaft mit Frühgeburt habe ich versucht, das L-Thyroxin wieder zu reduzieren.

    Nach mehreren Monaten habe ich die Dosis jetzt wieder auf 300 erhöht, weil ich einfach nicht zurechtkomme.
    Es ist ja nicht nur der wahnsinnige Haarausfall, der mich seit Monaten quält. Ich verliere ständig Haare. Ich kann sie nicht offen tragen, weil mein Baby sie sofort in den Händen hätte. Es sind teilweise ganze Lockensträhnen, die ausgehen.
    Dann bin ich sehr antriebslos und k.o. Die Libido ist ganz weg.
    Und was ganz fürchterlich ist, ist das seit Monaten bestehende Gefühl, dass mir der Hals geradezu zuwächst.

    Die Stimme ist fürchterlich heiser und rau und ich muss mich ständig räuspern.

    Ich nehme zusätzlich B-Vitamine (seit 3 Tagen), Vitamin D 20 µg und 600 Calcium (wegen Osteopenie) seit mehreren Jahren, Myom, Bindegewebsrheuma (Kollagenose), bin sehr oft hypoglykämisch (meiner Meinung nach). Wenn ich nicht alle zwei Stunden etwas esse, wird mir richtiggehend übel bis zum Erbrechen, vor Hunger.
    Wenn ich etwas einschmeiße, ist es schnell wieder gut.

    Ich war schon bei etlichen Ärzten u. a. Endokrinologen.
    Der war aber nur darauf bedacht, meine Blutwerte in die Norm zu kriegen. Mein TSH war im Keller.
    Aber er reduzierte meine Hormonsubstitution so, dass es mir schlechter und schlechter ging. Nur damit der Wert stimmt.
    Ihm war ganz egal, wie ich mich fühlte.

    Mein Hausarzt schreibt mir nur 150 µg auf. Das bedeutet, dass ich dringend Ihre Hilfe benötige.

    Wie kann ich meine Probleme in den Griff kriegen?

    Seit 3 Jahren kommt eine sehr massive Lactoseintoleranz hinzu.

    Bitte helfen Sie mir.

    Ich bin sehr glücklich, Ihre Seite gefunden zu haben.

    (Mein Sohn leidet auch an Hashimoto).

    Liebe Grüße
    Sophia

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Sophia,
      Ihr Krankheitsbild ist so komplex, dass ich keine einfache Antwort auf die vielen Fragen, die bei Ihnen anstehen, geben kann. Nach einer Schwangerschaft gehen immer die Haare aus, weil sich in der Schwangerschaft das Wachstumstempo der Haare verzögert hat. Aber bei Ihnen scheint es ja viel zu lange zu dauern und zu massiv zu sein. Vielleicht fehlt Ihnen jetzt auch Östrogen und Gestagen. Da ich nicht weiß,ob Sie stillen, kann ich auch keine Hormontherapie empfehlen. Die vielen Beschwerden, an denen Sie leiden, werden Sie nur mit Hilfe eines naturheilkundlich ausgebildeten Arztes in den Griff bekommen können, der Ihnen dabei hilft, Umweltgifte zu finden und auszuleiten, den Darm zu behandeln, die Ernährung zu optimieren, Nahrungsergänzungen in ausreichender Höhe zu verordnen (erscheint mir einiges bei Ihnen unterdosiert) und mit ganzheitlichen Methoden Ihren völlig entgleisten Stoffwechsel zu harmonisieren. Hier finden Sie vielleicht einen Therapeuten in Ihrer Nähe:
      Naturheilbund, der Therapeuten und Patienten zusammen bringt
      http://www.naturheilbund.de/
      Natur und Medizin der Karl und Veronika Carstens Stiftung
      http://www.naturundmedizin.de
      Ärztegesellschaft für Erfahrungsheilkunde e.V.
      http://www.erfahrungsheilkunde.org/2.html
      Zentralverband der Ärzte für Naturheilverfahren und Regulationsmedizin e.V.
      http://www.zaen.org/
      Recht gute Besserung und viel Geduld!

      • Sophia sagt:

        Liebe Frau Prof. Gerhard,

        vielen Dank für Ihre Tipps und Infos.

        Leider habe ich keinen geeigneten Therapeuten gefunden bzw. hatte keine Zeit einen auszuprobieren.

        Da meine kleine Tochter ein Frühchen ist, war ich dafür mit ihr sehr viel im Krankenhaus unterwegs.

        Ich stille schon lange nicht mehr. Die Geburt ist nun drei Jahre her.
        Der Haarausfall besteht weiterhin, ebenso wie das Kloßgefühl, dass mir die Luft nimmt. Ich räuspere mich ständig und habe das Gefühl zuzusitzen in der Lunge.
        Ich habe Vitiligo, Kollagenose, Osteopenie.
        Ich versuche auf Kaffee, Cola etc. zu verzichten.
        Sicherlich habe ich eine Lactoseallergie. Darum ernähre ich mich schon seit Jahren lactosefrei.

        Ich möchte Sie ganz herzlich bitten, mir doch ein paar Tipps zu geben, wie ich selber von zu Hause aus, mich therapieren kann, meinen Zustand verbessern kann.

        Vielen Dank.

        Sophia

  • Ilona-Sophia sagt:

    Liebe Frau Dr. Gerhard,

    durch eine Herzmuskelentzündung wurde bei mir im KH Hashimoto diagnostiziert. Ich hatte bereits die Untersuchung beim Endokrinologen, nur hat der Brief über einen Monat gebraucht, sodass der Hausarzt Blut abgenommen hat und mir aufgrund eines leicht erhöhten TSH-Wertes L- Thyroxin 25 mg verschrieben. Nun kam der Brief des Endokrinologen in dem steht, dass ich noch keine Medikamente brauche. Der Hausarzt meinte jedoch nun, dass seine Werte bereits für die Einnahme sprechen. Habe eine leichte latente Unterfunktion. Hier mal meine Werte:

    TRAK human <1 lU/l (0-1,5)
    FT4 0,86 ng/dl (0,8-1,9); FT3 3,8 (2,2-5,0)
    TSH 2,3 mlU/l (0,4-4)
    Anti-TG <20,0 lU/ml (0-40); Anti- TPO 446 iU/ml (0-35)
    ACTH 13 pg/ml (7-51); Cortisol 196 ng/ml (30-250)

    Blutbefund des Hausarztes:

    TSH 5,64 m/Ul (am 10.6.) und 6,44 (am 29.04.) (0,34-4,5)
    FT 3 3,8 ng/dl (1,9-6,1 )
    FT 4 1,0 ng/dl (0,7-2,0)

    Die latente UF is sichtbar, aber brauche ich schon L- Thyroxin oder soll ich lieber noch warten und die Schilddrüse selbst arbeiten lassen und sehn was passiert? Nehme bereits die Tabletten seit 1 Monat, es wurde aber noch kein Blut seither abgenommen oder sonstiges.

    Können Sie mir vielleicht einen ganzheitlichen Mediziner im Raum Stuttgart empfehlen?

    Ich danke Ihnen im Voraus!

    Freundliche Grüße Ilona-Sophia

  • Elke sagt:

    Liebe Frau Prof. Gerhard,

    durch „Zufall“ entdeckte ich diese Internetseite und finde es großartig, daß Sie so vielen betroffenden Menschen mit Schilddrüsenerkrankungen hilfreich und beratend zur Seite stehen!

    So viele Unsicherheit und Ratlosigkeit gibt es auf so vielen medizinischen Gebieten und keine wirkliche Hilfe bekommen die Menschen.

    Ein „einfaches“ Zuhören, vielleicht auch mal „zwischen“ den Zeilen zu hören oder lesen… DAS hilft oft viel mehr als nur die Laborwerte!
    Jeder Mensch möchte die VOLLE Aufmerksamkeit seines Gegenübers und schon damit kann eine so wertvolle menschliche Verbindung und Hilfe gewährt werden…

    Ich kam auf Ihre Seite, weil ich von Natur aus „neugierig“ bin, selbst an einer chronischen Entzündung der Schilddrüse erkrankt bin und mir von meiner Hausärtztin ein Rezept für die entsprechenden Tabletten holen wollte…

    Mein Internist und Nuklearmediziner ist für „alternative“ Behandlungen nicht wirklich zugänglich und so „probiere“ ich mich selbst in vielerlei Hinsicht aus, nehme Schüßlersalze seit vielen Jahren, auch Selen, Zink und Vitamin D.

    Schüßlersalze helfen nicht nur auf der körperlichen Ebene, sondern sie greifen auch auf den seelischen Bereich des Menschen ein.

    Eine Schilddrüsenerkrankung hat also auch immer mit seelischen Problemen zu tun… Warum haben wir Entzündungen? Warum sehen wir rot? (Entzündungen sind wenn sie akut sind immer rot, heiß, geschwollen und bereiten uns Schmerzen…) Ich finde es sehr schön, daß Sie, liebe Frau Prof. Gerhard für die Betroffenen auf dieser Seite Ihren Beitrag leisten….

    Solche Seiten im Internet sind SO wertvoll und nicht mit Geld zu auszugleichen! :)

    Vielen Dank dafür und für alle Betroffenen und besonders auch für Sie Alles, alles Gute und

    Herzliche Grüße… :)

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Elke,
      vielen Dank für die motivierenden Worte! Auf der einen Seite ist die Medizin wirklich zu sehr auf das Symptom konzentriert, auf der anderen Seite erwarten wir als Patientinnen aber auch, dass man nur ein Mittelchen einwerfen muss (nach Möglichkeit was „natürliches“), damit das Symptom verschwindet. Da muss auf beiden Seiten noch viel gelernt werden! Wie schön, dass Sie diese Selbstverantwortung und das Hinterfragen schon so gut beherrschen! Herzliche Grüße!

  • A.M. sagt:

    Sehr geehrte Frau Gerhard,

    können Sie mir in Nürnberg und Umgebung einen Arzt für Naturheilverfahren nennen, der mich ganzheitlich beraten und behandeln kann?

    Ich leide seit ca 5 Jahren an Hashimoto, nun häufen sich vermehrt Gelenk- und Muskelprobleme.

    Für einen Hinweis wäre ich Ihnen sehr dankbar.

    Gruß, A.M.

  • Ilona-Sophia sagt:

    Liebe Frau Dr. Gerhard,

    Aufgrund einer Herzmuskelentzündung wurde bei mir der Verdacht auf Hashimoto geäußert. Ich war nun nach häufiger Müdigkeit und ständiger Antriebslosigkeit beim Endokrinologen, da die Ergebnisse nach 3 Wochen immer noch nicht kamen, hat mein Hausarzt Thyroxin 25 verschrieben, da meine Blutwerte scheinbar schon drauf hingewiesen haben. Der Endokrinologe schreibt jetzt aber, dass eine Therapie noch nicht notwendig ist. Soll ich die Medikamente nun nach 1-monatiger Einnahme sofort wieder absetzen? Sonst schädigt das doch nur unnötig noch mehr oder? Große Verwirrung macht sich breit. Ich hoffe auf Ihre Hilfe.

    WERTE: TRAK human <1 IU/I, FT4 ng/dl, FT3 3,8 pg/ml, TSH 2,3 mlU/l, Anti-TG <20,0 IU/ml, Anti-TPO446IU/ml, ACTH 13 pg/ml, Cortisol 196 ng/ml

    Vielen Dank im Voraus! Ilona-Sophia

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Ilona-Sophia,
      die Dosis ist so niedrig, dass Sie dem Rat Ihres Endokrinologen ruhig folgen können. Die Anti-TPO sind sehr hoch, also unbedingt vom einen Arzt für Naturheilkunde mitbehandeln lassen, damit die Ursachen geklärt und ganzheitlich therapiert werden kann. Gute Besserung!

  • Oda-Freyja sagt:

    Guten Tag,

    es wird nur davon gesprochen, wie man Hashimoto-Thyreoditis behandelt, aber nicht, wie man diese Behandlungsmethoden finanzieren soll, gerade bei Hartz4 und andere Sozialleistungen. Denn im Katalog für Mehrbedarf für besondere Ernährungformen wird Hashimoto ausgeschlossen.

    Gibt es in so einem Fall Aufklärung, wie man trotz Geldmangels eine optimale Therapie erzielen kann?

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Oda-Freyja,
      Die optimale Therapie muss jeder selber machen, eine spezielle Ernährung brauchen Sie nicht für Hashimoto. In erster Linie hilft die biologische Vollwertkost, Verzicht auf Fleisch und zu viele tierische Produkte, möglichst viel Vollkorn und Gemüse. Außerdem Informationen sammeln, wie man sich vor Schadstoffen schützen kann.
      Aber ich verstehe Ihr Problem: da die naturheilkundlichen Methoden in der normalen Medizin ein Schattendasein fristen, werden sie selten erstattet. Am besten sprechen Sie mal mit Ihrer Krankenkasse darüber. Vielleicht kennen die Mitarbeiter einen Arzt für Naturheilkunde vor Ort, der auch Kassenpatienten naturheilkundlich behandelt.

  • Bärbel sagt:

    Guten Tag Frau Prof. Gerhard,
    bin erzweifelt. Es geht um meinen Sohn 22 Jahre alt. Er leidet an
    Hashimoto. Es ist so schwierig ihn irgendwie einzustellen. Er nimmt Thyroxin 100 Schwankt ständig zwischen Über und Unterfunktion. Die Hormonwerte T4 und T3 sind im Normbereich, aber das TSH ist 9,2. Er studiert und ist sehr durch die Krankheit beeinträchtigt. Wo finde ich im naturkundlichen Bereich einen guten Naturmediziner der hier vielleicht eine Lösung findet. Er ist in der Endokrinologie in Frankfurt. Nimmt bereits Selen 200, Vitamin D und Nahrungsergänzungsmittel. Was ist der Grund für diesen hohe TSH Wert.
    Es wäre sehr nett, wenn Sie mir eine Antwort geben könnten. Wo ich event. einen guten Arzt im Raum Frankfurt finden könnte, der hier weiterhelfen kann.
    Danke

    • igerhard sagt:

      Liebe Bärbel,
      manchmal produziert der Körper „falsches“ TSH, das von den Zellen nicht erkannt wird. Meistens ist TSH jedoch bei einer SD-Unterfunktion erhöht. Hat er vielleicht eine Umweltbelastung? wenn er schon von einem Endokrinologen betreut wird, kann ich Ihnen auch keinen Rat geben. Es sei denn, Sie wollen mal einen Arzt für Naturheilkunde zu Rate ziehen, vielleicht finden Sie hier einen in der Nähe.
      Naturheilbund, der Therapeuten und Patienten zusammenbringt
      http://www.naturheilbund.de/
      Natur und Medizin der Karl und Veronika Carstens Stiftung
      http://www.naturundmedizin.de
      Ärztegesellschaft für Erfahrungsheilkunde e.V.
      http://www.erfahrungsheilkunde.org/2.html
      Zentralverband der Ärzte für Naturheilverfahren und Regulationsmedizin e.V.
      http://www.zaen.org/
      Alles Gute für Ihren Sohn!

  • Myriam sagt:

    Hallo,
    ich bin 48 Jahre alt, und seit Februar 2009 habe ich nicht einen schmerzfreien Tag erlebt.
    Alle Arztbesuche, Klinikaufenthalte, Bluttests, Mrt und Scanner haben nichts bedeutendes ergeben.
    Auch 12 Wochen in der psychosomatischen Tagesklinik konnten mir meine Schmerzen nicht erleichtern oder meinen Schlaf bessern.
    Im Januar 2013 wurde durch Zufall ein Hashimoto entdeckt. Ich nehme täglich 50 mg Thyroxin.
    Ich bin am verzweifeln, denn meine Lebensqualität ist sehr gering.
    Ich schlafe fast gar nicht mehr, immer nur 10 maximal 30 Minuten am Stück.
    Dieser schlechte Schlaf und die Schmerzen saugen meinen Körper aus.
    Hätten Sie eine Idee, was mir helfen könnte.
    Vielen Dank im voraus, mit freundlichen Grüssen Myriam

    • igerhard sagt:

      Liebe Myriam,
      das klingt ja schrecklich! Sie schreiben nicht, wo Sie überhaupt Schmerzen haben. Am besten suchen Sie sich einen Arzt für Naturheilverfahren, der auch nach Umweltbelastungen fahndet. Vielleicht haben Sie eine Schwermetallbelastung und Elektrosensibilität. Hier finden Sie vielleicht Therapeuten:
      Ärztegesellschaft für Erfahrungsheilkunde e.V.
      http://www.erfahrungsheilkunde.org/2.html
      Zentralverband der Ärzte für Naturheilverfahren und Regulationsmedizin e.V.
      http://www.zaen.org/
      Gute Besserung!

  • Rosi sagt:

    Guten Abend sehr geehrte Frau Prof. Dr. Ingrid Gerhard,

    ich bin sehr glücklich ihre Seite gefunden zu haben und ebenso über alle Beiträge die ich hier von Frauen gelesen habe, die mehr oder weniger die selben Gesundheitlichen Probleme, mit nicht zuhörenden Ärtzen,immer wieder nur die Betrachtung auf ein Organ gelegt wird und Unmengen von Körperlichen,Geistigen Alltagsstress, tausende Umweltreize sowie Ernährung unser sensibler Körper ausgesetzt ist und wir dadurch Krank werden..
    Kein Arzt (Schulmedizinier) uns helfen kann bzw. will..das macht mich so wütend..Wissen sie was ich mir letzte Woche von meiner Ärtzin anhören durfte weil ich ein: „ich muss damit Leben“ Hinterfrage und nicht akzeptieren kann.. „ich wäre ja ein sehr schwieriger Patient“..Unglaublich..aber ich verstehe mittlerweile warum..
    schön die Menschen mit Tabletten zustopfen,denn an gesunden Menschen verdient ja keine Pharmafirma und die Arztpraxen wären weniger voll..Logisch..
    so genug Aufgeregt,dann gibt es glücklicherweise noch Mediziner wie sie Frau Prof.Dr.Gerhard die eben helfen wollen und noch wissen warum sie einmal Medizin studiert haben..Wunderbar =)..

    Könnten sie mir einen Rat in meinem Fall geben..
    Erkrankt bin ich letzten Sommer,da fingen die Symptome an,vom Dez.sind diese Werte:
    TSH BASAL 2,41 µlU/ml
    FT3 SERUM 4,8 pmol/l
    FT4 SERUM 13,3 pmol/l
    TRAK SERUM <1 lU/l
    ANTITG SERUM 277,8 U/ml
    ANTITPO SERUM 7108,0 U/ml

    Anderes Labor hat auch getestet,hinzukommt:
    Ferritrin-Mangel 24 µg/l

    Ich bekomme 50mg BerltThyrox weil ich sehr schlimme Schweissausbrüche Nachts hatte,bin Sportlerin und hatte nicht mal mehr Lust Sport zu treiben,Starke Vergesslichkeit,Frieren,Schlafstörungen und GewebeProbleme sind meine Symptome..bin absolut von Homöopathie überzeugt und habe die Berlttyhrox abgesetzt weil nach einiger Zeit die Symptome zurück kamen (trotz normaler Schilddrüsenwerte) seit ca.3Wochen..ich habe ein sehr gutes Körpergefühl und denke was für den Körper gut oder schlecht ist,teilt er uns unbewusst mit,wenn wir darauf vertrauen..ich ernähre mich so gut wie Vegan ,kein Schweinefleisch,max. ein Rindersteak (Bio vom Bauern) in 2 Monaten..

    könnten sie mir einen Rat geben u für welche Globolis käme ich in Frage?

    Vielen Dank für Ihre Mühen..

    • igerhard sagt:

      Liebe Rosi,
      Sie haben eine Autoimmunerkrankung und die muss ja eine Ursache haben! Warum spielt Ihr Immunsystem verrückt? Psyche, Stress, Umweltbelastung, Vitamin- und Mineralstoffmangel usw. Letzteres würde mich nicht wundern, da Sie ja vegan essen. Was ist mit Zink, Selen, Vitamin D, B12 usw?
      Sie möchten ja gerne individuell behandelt werden und deshalb gibt es leider keine Globuli via Internet! Suchen Sie sich bitte einen Arzt für Naturheilverfahren und Homöopathie, der die wichtigsten Mangelerscheinungen und Umweltbelastungen abklärt. Nach der richtigen Substitution ist dann eine individuelle homöopathische Einzelmittelhomöopathie durch eingehende Anamneseerhebung möglich.
      Viel Glück!

  • Cindy sagt:

    Liebe Frau Dr.Gerhard,

    bei mir wurde schon vor Jahren Hashimoto diagnostiziert.
    Doch trotz regelmäßiger und richtiger Tabletteneinnahme haben ich immer wieder mit den Symptomen zu kämpfen.
    Die schlimmsten Symptomen sind davon die Unruhe. Ich bin immer schnell aufgeregt und hektisch und jetzt kommt noch hinzu, das ich ständig mit den Augen, der Nase und den Schultern zucke, es macht mich wahnsinnig.
    Ich möchte das überhaupt nicht, aber es so ein Gefühl da, das mich was stört. Meine Tochter (11 Jahre ) hat auch Hashimoto und rollt auch ständig mit den Augen, sie sagt, es fühlt sich so an als ob was im Auge ist. Können Sie mir ein Rat geben, was man dagegen machen kann ? Weiterhin habe ich neuerdings Probleme mit der Haut, die Augenlider sind trocken und jucken, wie auch die Haut an den inneren Oberschenkeln. Ich habe zwar noch viel mehr Symptome, doch diese machen mich zur Zeit am meisten fertig. Deshalb wollte ich noch fragen, ist es überhaupt möglich, das Schilddrüsenhormon zu einzustellen, das man komplett oder zumindest teilweise Symptomfrei leben kann ? Es kann doch nicht sein, das diese Krankheit einen so fertig macht, vorallem da es ja auch jetzt meine Tochter betrifft, sie ist leider sehr oft genervt und gereizt und hat des öfteren Magen-Darm Beschwerden. Ich würde mich freuen, wenn sie mir meine Fragen beantworten könnten. Vielen lieben Dank.

    • igerhard sagt:

      Liebe Cindy,
      das scheint mal wieder das alte Problem zu sein: Ihre Tochter und Sie haben Hashimoto, also eine Erkrankung des Immunsystems, und keiner fragt nach dem „warum“. Suchen Sie sich bitte einen Arzt für Naturheilkunde, der sich mal mit Ihrer Umwelt und möglichen krank machenden Faktoren beschäftigt, Ihrer Ernährung und möglichen Mangelerscheinungen. Nur an der Einstellung mit dem Schilddrüsenhormon können Ihre Beschwerden nicht liegen.
      Viel Glück!

  • Connie sagt:

    Sehr geehrte Frau Prof. Dr. Gerhard,

    ich (56, 66kg,172cm) nehme auf Empfehlung meines früheren Gynäkologen seit ca. 7 Jahren Angeliq und will nun kurzfristig zur BHT wechseln. Seit etwa 1 1/2 Jahren nehme ich nur noch eine halbe Tablette Angeliq und schleiche momentan immer weiter aus. Ich habe einen ziemlichen Abfall der Libido festgestellt und weiß nun, dass es das synthetische Progestin Drospirenon ist, dass solche Probleme macht. Nun habe ich mich sehr in das Thema BHT eingelesen und meine Gynäkologin möchte mir Estreva Creme und Progesteron oral (Urogest) geben.Ich nehme zur Zeit schon Progestogel und Oekolb Creme zusätzlich, um meine Scheidenschleimhaut auf Vordermann zu bringen und ein wenig auszugleichen.

    Meine Frage: Ich lese im Netz und in den Büchern über Bioidentische Hormontherapie immer wieder von Empfehlungen eines vorherigen Hormontests.
    Aber der Eine spricht vom Speicheltest wegen der freien Hormone, der Andere propagiert den Bluttest, der ja wohl nur die Gebundenen anzeigt und Wright sagt, nur der 24-Stunden-Urintest brächte die richtigen Werte.
    Was ist nun richtig? Es ist sogar schwer, ein Labor für die verschiedenen Tests zu finden. Hatte diesbezüglich mit Dr. Bihlmaier vom Labor Dr. Riegel in Wiesbaden Kontakt.

    Ich wäre dankbar, wenn sie diese Problematik klären könnten, denn solange nicht die echten Werte vorliegen, wäre alles ja nur ein Ausprobieren.
    Meine Ärztin würde es ohne Bestimmung angehen, wenn ich das richtig verstanden habe.

    Herzlichen Dank und freundliche Grüße
    Connie

    • igerhard sagt:

      Liebe Connie,
      ja, das ist alles etwas verwirrend. In diesem Artikel erklärt Ihnen meine Kollegin Dr. Faust-Albrecht, warum sie die Blutuntersuchung bevorzugt: http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/progesteron-das-hormon-der-weisheit-richtig-einsetzen/ Ich selber habe nur Erfahrungen mit der Bestimmung aus dem Blut, was ich Ihnen auch empfehlen würde. Ich denke mal, die Bestimmung aus dem Speichel ist ein Geschäftsmodell, wenn Frauen sich selber behandeln wollen. Davon halte ich nichts, denn jede Frau sollte die hormonelle Therapie, welche auch immer, in Zusammenarbeit mit einem Arzt vornehmen. Die Hormonbestimmung aus dem Blut wird von jedem größeren Labor gemacht und ist nach Indikation durch den Arzt auch von den Krankenkassen erstattungsfähig.
      Viele Grüße!

  • Kathrin sagt:

    Hallo Frau Dr. Gerhard,
    Ich danke vorab für Ihre Aufmerksamkeit.
    Seit Okt. 2013 leide ich unter permanentem Schwindel, konzentrationsschwaeche und Erschöpfungszuständen mit erhöhtem Schlafbedarf und körperlich. Schwäche.
    Seit Jan 2014 bin ich krankgeschrieben und nachdem von meinem Hausarzt ausgeschlossen hat, nun in Psychotherapie. Da ich seit Jahren unter PMS leide u. mir vorstellen konnte, dass hormonelle Faktoren ggfs auch ursaechlich sein könnten, habe ich beim Endokrinologen einen Hormon-Status erstellen lassen und es stellte sich ein Progesteronmangel (<0,2ng/ml) u. Oestradiolmangel (27,6pg/ml), so wie ein leicht erhöhter TPO AK-Wert(18,3IU/ml) heraus. LH u. FSH im Normbereich.
    Da ich seit Jahren bereits Aufgrund einer diagnostizierten SD-Unterfunktion L-Thyroxin nehme, waren diese Werte ebenfalls im Normbereich.
    Der Endokrinolog empfahl nun die Einnahme von Selen u. Progesteron.
    Meine Gynäkologin hat mir Progestan 2x100mg von Dr. kade verschrieben, ist aber auf die SD-Thematik nicht eingegangen. Ist diese Medikation aus Ihrer Sicht sinnvoll u. In welchem Rhythmus sollte ich deshalb nochmal Blutuntersuchungen einfordern? sehen Sie einen Zusammenhang mit meinen Symptomen?
    Vielen Dank!

  • Lisa Sonntag sagt:

    Sehr geehrte Frau Prof. Dr. Ingrid Gerhard,

    seit Juli 2013 weiss ich definitiv, dass ich Hashimoto habe.
    Ich nehme keine Hormontabletten, leide aber an Haarausfall
    und habe eine erhöhte Infektanfälligkeit und wenn ich Sport
    betreibe muß ich vorher Warm-ups machen,ansonsten tun mir die
    Gelenke (Bänder oder Sehen ) weh.

    Vor 10 Jahren habe ich einen Bluttest machen lassen, der
    deutet auf Hashimoto.
    Die Werte sind im Normbereich und ich fühle mich ansonsten gut.
    Mich interessiert, ob ich die Antikörper durch die Einnnahme von
    Omega-3 Fettsäuren (Leinöl) reduzieren kann?

    LG
    Lisa Sonntag

  • Barbara Neuwerth sagt:

    Sehr geehrte Frau Doktor.
    Ich hatte am 5.2.2014 eine Schilddrüsenuntersuchung.
    Heraus kam Hashimoto mit unterfunktion.
    angeraten wurden 75er tabletten.
    da ich aber an Faktor V Leiden erkrankt bin darf ich laut Krankenhaus keinerlei Hormone einnehmen. Was mir auch vor 1,5 wochen von einem andren Krankenhaus bestätigt wurde.
    was bedeutet das für mich? oder gibt es doch medikamente die ich nehmen darf? oder alternativ Medizin ?
    WEil was ich so im net gelesenhabe hat eine nicht behandlung über die zeit fatale folgen.
    vielen dank für ihre zeit und eine antwort.
    lg barbara

  • Sabrina sagt:

    Vielen Dank für ihre schnelle Antwort!

    Meine Frauenärztin ist eine Ärztin für Frauenheilkunde,Geburtshilfe und Naturheilkunde/Naturheilverfahren. Sie müsste doch solche Untersuchungen auch machen können? Werde sie auf jeden fall darauf ansprechen!

    Liebe Grüße

  • Sabrina sagt:

    Hallo Frau Dr. Gerhard,

    ich bin 32 Jahre und kämpfe seit der Geburt meiner Tochter mit meinem Gewicht.
    Ich habe meine Ernährung letztes Jahr umgestellt(ende Okt. 13), esse nicht mehr als 30g Kohlenhydrate am Tag und keinen Zucker.
    Hatte ich letztes Jahr im März schon mal probiert und über 2 Monate gemacht. Dabei lediglich nur 1Kg abgenommen. Daraufhin ging ich zu meiner Frauenärztin und fragte ob das an den Hormonen liegen könnt.
    Da ich nur sehr schwer und langsam an Gewicht verliere. Sie meinte ja, meinem Körper fehlt das Gelbkörperhormon, deshalb würd ich auch kein Gewicht verlieren. Bei einem Hormontest kam heraus dass ich Progesteronmangel habe, warscheins durch die jahrelange Pilleneinnahme. Frauenärztin gab mir die Progestan Kapseln da ich auch immer ca. eine Woche nach meiner Periode dicke Beine bekomme und einen aufgeblähten Bauch. Nehme ansonsten noch L-thyroxin 25. Von den Progestan Kapseln bin ich bei mittlerweile 3 stück (ab 14.Tag nach Periode-24.) vor dem schlafen gehen und trotzdem finde ich, hat sich noch nichts geändert. Ist die Dosierung evtl immer noch zu niedrig oder könnte es auch an was anderem liegen?

    • igerhard sagt:

      Liebe Sabrina,
      Wie Sie Ihren Zustand beschreiben, scheint wirklich eine Östrogendominanz vorzuliegen. Aber was ist die Ursache der Östrogendominanz? Meistens fehlen dem Körper wichtige Arbeitsstoffe, wie Vitamine, Spurenelemente, Mineralstoffe, Enzyme. Auch die Darmfunktion ist meistens eingeschränkt. Sie sollten sich von einem naturheilkundlich arbeitenden Arzt beraten lassen. Die Gesellschaft der Ärzte für Erfahrungsheilkunde http://www.erfahrungsheilkunde.org/2.html kann Ihnen vielleicht einen Ansprechpartner nennen.
      Viel Glück und berichten Sie ruhig mal, was Ihnen geholfen hat!

  • Alex sagt:

    Sehr geehrte Frau Prof. Dr. Ingrid Gerhard,

    erst einmal Danke, dass Sie sich hier so engagieren.
    Meine Frage an Sie, kennen Sie vielleicht eine/n gute/n Arzt/in hier in Berlin?
    Meine Lebensgefährtin leidet an seid Jahren an sämtlichen Symptomen von Hashimoto und wird nirgends adäquat behandelt.
    Obwohl die Blutwerte teilweise über bzw. unter der Norm lagen und auch die Antikörpernachgewiesen wurden, wurde das entweder auf falsche Laborergebnisse geschoben oder einfach nicht beachtet.
    Ich war zu vielen dieser Untersuchungen mit und konnte es selber nicht fassen, wie Ärzte hier in Berlin arbeiten.
    Obwohl meine Partnerin wirklich freundlich gefragt hat, wurde sie teilweise der Praxis verwiesen oder sollte sich lieber bei einem Psychiater vorstellen.
    Bloß weil Sie den Tränen nah war, wenn mal wieder gesagt wurde: alle Werte seien „normal“…
    Wir waren bereits beim Endokrinologikum Berlin und der Endokrinologie in der Charité, das waren wirklich die schlimmsten von allen und in den letzten 8 Jahren sind wir nun bei insgesamt 35 Ärzten angelangt.

    Wenn Sie niemanden in Berlin kennen, würden wir auch zu Ihnen nach Heidelberg kommen, Hauptsache jemand tut endlich mal etwas, danke.

  • Regine sagt:

    Liebe Frau Dr. Gerhard,
    ich hätte zwei Fragen an Sie:
    1. Ich leide seit ca. 7 Jahren oder länger an Hashimoto und bin mehr oder weniger erschöpft. meine TPO-Antikörper
    sind von damals fast 9000 auf momentan 94 zurückgegangen. Welche Aussagekraft hat eigentlich die Höhe der Antikörper? Ich habe gelesen, dass die Höhe nicht entscheidend ist. Stimmt das? Ist es überhaupt möglich, mit eingestellten Schilddrüsenwerten niedrige AK-Werte zu haben bei Hashimoto? Oder liegen dann noch andere gesundheitliche Probleme vor?
    2. Bei mir wurde bei der Radionik festgestellt, dass mein Körper zu 90 Prozent mit Aluminium belastet ist.Habe gelesen, dass dadurch Autoimmunerkrankungen, Allergien und Asthma entstehen können. Ich habe alle 3.
    Der Witz ist nur, dass es sicherlich von der Desensibilisierungsspritze kommt, die ich ja wegen meiner Haustaubmilbenallergie und dem Asthma bekomme. Mein HNO meint, dass die Dosis nichts ausmache und es kein
    Präparat ohne Aluminium gäbe. Stimmt das? Er hat mir geraten weiterzumachen. Was soll ich jetzt tun? Eine Entgiftung würde ja dann nichts bringen, wenn ich jeden Monat eine Desensibilisierungsspritze erhalte.
    Ich habe auch des öfteren Schlafstörungen und zwei meiner 3 Kinder nässen nachts ein (10 und fast 6 Jahre alt, der Große, 11, Gott sei Dank nicht), was für mich oft sehr belastend ist.
    Viele Grüße und vielen Dank schon im Voraus!
    Regine

    • igerhard sagt:

      Liebe Regine,
      entschuldigen Sie, da ist die Antwort wohl total bei mir untergegangen. Die Höhe der SD-AK sagt schon was aus, nämlich wie stark Ihr Immunsystem auf Ihre eigenen SD-Zellen reagiert. Da die Werte so schön abgefallen sind, scheint sich die Situation ja etwas beruhigt zu haben. Zu den Desensibilisierungsspritzen kann ich Ihnen nichts sagen, weiß Ihr HNO-Arzt sicher besser. Ob Ihre diversen Autoimmunkrankheiten nur durch das Aluminium bedingt sind, kann ich auch nicht sagen. Meistens sind es mehrere Umweltgifte, die den Körper so belasten, dass Autoimmunkrankheiten entstehen. Am besten suchen Sie sich einen Arzt für Naturheilkunde, der Sie ganzheitlich behandelt: Ernährungsberatung, Nahrungsergänzungsmittel, entgiften, Darmbehandlung usw. In Würzburg gibt es eine HNO-Praxis, Dr. Ohnsorge, die auch Umweltmedizin und Naturheilweisen macht, vielleicht wäre das mal eine Anlaufstelle für Sie: http://www.hno-juliuspromenade.de/main.html
      Viel Erfolg!

  • Jamina sagt:

    Guten Tag Dr. Gerhard,

    vielen Dank für Ihre Antwort! Ich habe einen leichten VitD-Mangel, Selenwert ist im Normbereich und ich habe 1 Amalgamfüllung (schon seit ca. 20 Jahren).

    Selen und VitD wurden mir verschrieben und die nehme ich seit 5 Wochen. Die Antikörper bleiben aber unverändert.

    Würden Sie empfehlen, die Amalgamfüllüng duch z.B Kunststofffüllung zu ersetzen? Ich habe gelesen, dass durch boren wird noch mehr Quecksilber freigesetzt, was noch schädlicher wäre als die alte Füllung…

    Danke vielmals

    Jamina

    • igerhard sagt:

      Liebe Jamina,
      ich empfehle Ihnen dieses Buch: „Lass Dich nicht vergiften“ von Dr. Mutter. Er ist DER Spezialist bzgl. Amalgam. Es muss nur vorsichtig rausgemacht und hinterher ausgeleitet werden. Wenn Sie erst seit 5 Wochen die Nahrungsergänzungen nehmen, können Sie noch keine Wunder erwarten. Bitte auch an die Darmbehandlung denken!
      Viele Grüße

  • Jamina sagt:

    Sehr geehrte Frau Dr.Gerhard,

    ich würde gerne Ihre Meinung zu meiner Situation wissen:

    eine Schilddrüse-Untersuchung wegen unerfüll. Kinderwunsch (alle Hormone in Ordnung, der Zyklus ist verlängert, ES ca. am ZT 20).

    Anbei meine Werte:

    09.01.2014
    TSH basal – 1,68 mIU/l
    FT3 – 3,03 ng/l
    FT4 – 11,90 ng/l
    TPO – 277 IU/ml
    TRAK – 0,85 IU/l
    Progesteron – 6,75mg/l (ZT20)

    28.02.2014 (ein anderes Labor)
    TSH basal – 1,62 mIU/l
    FT3 – 2,99 pg/ml
    FT4 – 1,26 ng/dl
    TPO – 272 IU/ml
    TSH-Rezeptor Ak – 1,0 IU/l

    Weitere Progesteronwerte (aus unterschiedlichen Zyklen):
    27ZT – 15,3 ng/ml
    20ZT – 6,48 ng/ml
    20ZT – 5,63 ng/ml

    Meine FA ist der Meinung, ich muss die Schilddrüsenwerte verbessern (T3 höher, TSH unter 1), der Zyklus wird sich dadurch verkürzen, also L-Thyroxin 50 nehmen.
    Der Endokrinologe sieht keine Unterfunktion und keine Notwendigkeit, Thyroxin zu nehmen.

    Miene Fragen:
    – wie sehen Sie das?
    – wenn ja, welche Dosierung werden Sie empfehlen?
    – wenn die Werte im Normbereich sind, schadet Thyroxin der Schilddrüse (wird dann die eigene Hormonproduktion verringert)?
    – wenn ich jetzt mit L-Thyroxin anfangen muss ich die Tabletten dann für immer nehmen oder kann man die dann wieder absetzen?

    Vielen Dank
    Jamina

    • igerhard sagt:

      Liebe Jamina,
      Stimme Ihrem Endokrinologen zu. Der leicht erhöhte Progesteronwert am 20. Tag spricht für einen Eisprung am 18.-19. Tag. Am 27. haben Sie ja einen guten Progesteronwert. Wenn dann die Periode erst nach dem 32. Tag kommt, ist ja alles gut. Der Prolaktinwert wäre im Zusammenhang mit dem Zyklus noch wichtig. Versuchen Sie mal Agnus castus (Agnucaston oder Femicur N) zur Zyklusstabilisierung. Und warum haben Sie die SD-AK? Amalgam, Selenmangel, Vitamin-D-Mangel, Darm nicht gesund? Mal die Ursache suchen und behandeln!
      Viel Glück!

  • Andrea sagt:

    Liebe Frau Dr.Gerhard,
    vor genau 2 Jahren, wurde bei mir Hashimoto diagnostiziert. Mir ging es zu der Zeit sehr schlecht, da sich ein Großteil von Über,- und Unterfunktion vermischt hatte. Ich hatte ständig mit einem zu hohen Blutdruck, Herzstolpern/Rhytmusstörungen und einem ständigen Schwindel zutun. Meine Laborwerte lagen immer im Bereich der Norm, mein TSH zwischen 1,9 und 2,7. Da ich in einem Labor arbeite kann ich die Werte ständig selbst kontrollieren. Mein Hausarzt hat mir Selen, Vitamin D und andere Vitaminpräparate empfohlen, die ich zur Zeit auch immer noch einnehme. Zusätzlich ging ich zu einer Endokrinologin, die mich dann mit L-Thyroxin 50 eingestellt hat. Mein Zustand hat sich dann zeitweise verbessert aber auch zeitweise ging es mir wieder schlechter. Seit Januar diesen Jahres, habe ich mit vielen Unterbrechungen im durchschnitt 4 – 5 Std. Schlaf pro Nacht. Hinzu kommen starke Unruhe, verstärktes Herzrasen, Herzstolpern, kurzfristig zu hohen Blutdruck, Schwindel, Magen,- Darmbeschwerden und immer heftigere Angstsymptome. Da die Endokrinologin sich nicht mal 2 min. Zeit genommen hat, bin ich auf anraten einer Bekannten zu einer Nuklearmedizinerin, die sich verstärkt mit Hashimoto beschäftigt. Sie hat mir Vorgeschlagen, von L-Thyroxin 50. auf Novothyral 50 umzusteigen, da laut ihrer Erfahrung es vielen Hashimotopatienten dadurch besser ging. Seit 3 Wochen nehme ich Novothyral und es geht mir noch schlechter.
    Meine Werte lagen am 06.01.2014:
    FT4 : 12,4 ng/l Normwert: 9,3 – 17
    FT3 : 2,8 pg/ml 1,7 – 3,7
    TSH : 0,4 mU/ml 0,35 – 4,5
    Anti TPO : 113 Iu /ml

    Meine Werte mit Novothyral nach 3 Wochen:
    FT4 : 10,1
    FT3 : 3,6
    TSH : 0,2

    Nehme zusätzlich noch ein Pflaster mit Östrogenen mit tgl. 7 Mikrogramm.
    Meine Werte waren vor 2 Jahren:
    Estradiol : < 20
    Testosterone : < 20
    FSH : 142

    Meine Frage an Sie, ist das Novothyral für mich zu hoch dosiert, da es T3 enthält und könnte ich L-Thyroxin und Novothyral kombinieren, so dass ich z.B. nur L-Thyroxin 25 und Novothyral 25 einnehme, so dass T3 nicht zu hoch dosiert ist?

    Im vorraus bedanke ich mich ganz herzlich und wünsche Ihnen eine gute Zeit.

    Liebe Grüsse Andrea M.

    • igerhard sagt:

      Liebe Andrea,
      ich habe den Eindruck, dass Sie sich viel zu sehr auf die Schilddrüse fokussieren, anstatt die Ursache der Beschwerden herauszubekommen. In dem Artikel finden Sie ja Anregungen bzgl. Umweltbelastungen, Nahrungsmittelunverträglichkeit, wobei besonders dem Weizen eine wichtige Rolle zukommt. Ihre Symptome passen wunderbar zu einer Nahrungsmittelunverträglichkeit und Darmstörung! Suchen Sie einen Arzt für Naturheilkunde, der mal ein bisschen weiter denkt! Das Pflaster scheint mir ebenfalls nicht ausreichend zu sein, und ein bioidentisches Progesteron nehmen Sie ja offenbar gar nicht. 2 Jahre alte Hormonwerte sind von der Diagnostik her etwas kümmerlich. Und die Anti TPOs und Schilddrüsenwerte sind so wenig auffallend, dass sie Ihre starken Beschwerden nicht erklären. Ich drücke Ihnen die Daumen, dass Sie einen kompetenten ganzheitlichen Therapeuten finden! Gute Besserung!

  • Dominique sagt:

    Sehr geehrte Frau Gerhard,

    bei mir wurde vor acht Jahren ein Hashimoto diagnostiziert. Ich bin 26 und lebe zudem seit 9 Jahren vegetarisch. Sehr gerne möchte ich eine „vegane Kur“ machen und mich 4 Wochen einmal komplett „tierfrei“ ernähren. Allerdings wollte ich mich zunächst umfassend informieren, was bei Ernährung und Hashimoto zu beachten ist.
    In diesem Zusammenhang habe z.B. ich immer wieder gelesen, dass Soja bei Hashimoto nicht zu empfehlen ist. Morgens nach der Tabletteneinnahme warte ich ja sowieso mindestens 30 min. bis zum Frühstück. Wie kann dann die Aufnahme gestört werden? Ich esse mein Müsli momentan mit Sojamilch, aber sonstige Sojaprodukte in geringen Maßen (1x wöchentlich Tofu, 2x Sojajoghurt).

    Bei meiner Recherche ist mir auch aufgefallen, dass immer wieder von Hashimoto und verschiedenen Intoleranzen zu sprechen ist. Jetzt bin ich völig verunsichert. Was kann und darf ich essen. Gibt es Grundsätze einer vegetarischen Hashimoto Ernährung?

    Ich wende mich auch an Sie, da ich seit ca 5 Wochen ständig müde und schlapp bin, und manchmal nach dem Essen ein Kribbeln und Jucken an unterschiedlichen Hautstellen auftritt (meist am Arm). Dies hatte ich im letzten Sommer bereits, keiner konnte mir sagen, was es damit auf sich hatte. Seit zwei Wochen habe ich auch immer wieder Schmerzen in der Bauchgegend nach dem Essen. Kann es sein, dass ich eine Glutenunverträglichkeit habe? Wie kann ich beim Arzt einen Test verlangen (als Kassenpatient)? Und gäbe es dann hier eventuell wieder Probleme mit meinem Hashimoto was die Ernährung betrifft? Wenn ich auf eine Glutenfreie Ernährung umsteigen müsste und Soja nicht gut ist.
    Wie kann ich umfassend herausfinden (lassen), was momentan das Problem bei mir ist. Ein umfassendes Blutbild, eine Analyse der Ernährung oder „nur“ die Psyche?

    Ich lebe momentan für ein Jahr in einer neuen Stadt und habe hier bisher keinen Arzt, daher meine Fragen an Sie.

    Dominique

    • igerhard sagt:

      Liebe Dominique,
      da Hashimoto eine Autoimmunerkrankung ist, bei der sich das Immunsystem gegen körpereigene Zellen richtet, kann es natürlich sein, dass auch andere Organe angegriffen werden. Häufig findet man tatsächlich eine Gluten- oder Lactoseunverträglichkeit, beides kann man durch Laboruntersuchungen feststellen. Das Kribbeln hängt eventuell mit einem Vitamin B12-Mangel zusammen, der bei vielen Vegetarierinnen anzutreffen ist: http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/zivilisationskrankheiten-durch-vitamin-b12-mangel/ Am besten suchen Sie sich einen Arzt für Naturheilkunde, z.B. über diese Gesellschaft: http://www.erfahrungsheilkunde.org/2.html Das Institut für Mikroökologie ist auf den Darm spezialisiert. Sicher kann man Ihnen dort einen Arzt nennen, der sich mit Nahrungsmittelunverträglichkeiten, der Darmdiagnostik, der Darmbehandlung und der Ernährungsberatung auskennt. Denn wenn Sie viel schlapp und müde sind, können auch noch andere Vitamine oder Spurenelemente fehlen, wie Vitamin D, Eisen, Selen etc. http://www.mikrooek.de/fuer-patienten Alleine auf gut Glück eine vegane Ernährung zu machen, ist schwierig, wenn man Mangelerscheinungen verhindern will. Soja in Maßen, so wie Sie es essen, sollte der Schilddrüse nicht schaden.
      Alles Gute

  • RICHTIGE DRUCKVERSION- die drei andere Briefe bitte löschen. Danke

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    Ich bitte sehr herzlich um Klärung.

    I. Meine Mutter leidet unter Schilddrüsenunterfunktion. es wurde Hashimoto festgestellt (sie nimmt ca. 50 mg. Eutyrox); sie hat mehrere Knoten, angeblich nicht bösartig; der Endokrinologe ist der Meinung, dass die Schilddrüse immer kleiner wird und was dann? kann sie überhaupt verschwinden????

    II. Meine Schwester hat nur Hashimoto, weder noch Schildrüssenrkrankung, sie nimmt keine Tabletten.WENN MAN KEINER UNETER UND ÜBER FUNKTION HAT; NUR HASHIMOTO; IST ES TROTZDEM NICHT SINNVOLL DIE TABLETTEN ANZUNEHMEN???

    III.Mein Vater leider weder noch über und unter Schilddrüsenerkrankung, bei ihm wächst eine/LINKE ODER RECHTE Schilddrüse nach innen, es ist ziemlich groß, manche Ärzte wollen sofort operieren, manche sind sehr vorsichtig und haben sich dagegen entschieden, er nimmt keine Tabletten, er hat viele nicht bösartige Knoten. Sollte er trotzdem keine Tabletten nehmen, dadurch die Schilddrüse sich (Kropf) nicht verkleinert? Manche Ärze waren der Meinung, es druckt ganz tolle, damit kann er oft keine Luft kriegen oder hustet. Der Lungenarzt ist informiert. Mein Vater hat nicht bösartigen Knoten an der Lunge.

    IV: jetzt ICH: Ich nehme seit 4 Jahren 75 L-Thyroxin (Unterfunktion). eines Tages hat der Arzt gesagt, dass die TPO werte sind erhöht, dazu habe ich keine Erklärung bekommen. Ein andere Arzt (Infektologe, hat mich gründlich Untersucht und auch welche TPO Werte festgestellt. Er hat mich informiert, dass ich unter Hashimoto leide und mein Immunsystem „im Laufe des Lebens“ geschwächt wird. Ich leide öfters als an Infektionen usw. Er sagte, wenn ein einziges mal TPO festgestellt wurde, die Krankheit ist und bleibt da. Erstmal war es ca. 60, dann über 100 dann meine er, es hat keinen Sinn mich weiter in die Richtung untersuchen zu lassen, weil ich einfach die TPO Werte im meinem Körper habe. Der Hausarzt hat hat das Thema nie erwähnt, nie für wichtig gehandelt. Der Infektologe sagte, es gibt grundsätzlich kein Medikament dagegen und auch keine Therapie. Meine TPO Werte liegen bei etwa, 1, 5 (ich finde es ok).Sie können mal kommen, mal verschwienden mal kleiner oder größer sein.

    Jetzt lese ich Ihre Seite und möchte einiges klären lassen. Ich leide unter MG; CA, VIT D3 (VitD) Mangel (Tetanie). Es macht mein Leben schwierig. Insgesamt: Elektrolytenstörung. Jetzt lese ich, dass es möglich ist auch möglich Selen dazu zu nehmen und Zink? Vit. D nehme ich schon (Dekristol). Ich brauche aber spezielle Klinik, speziellen Arzt, der sich damit auskennt.

    Kann es sein, dass mein 7-jähriges Sohn meine Schilddrüsenerkrankung sowie diese sog. Tetanie vererben könnte? Könnte ich ihn dagegen untersuchen lassen. Meine Kinderärztin will ihn nicht bei ihm das Blut entnehmen, weil sie Angst hat, das das Kind zu ihr Vertrauen verließt was ich für langsam unakzeptabel finde.

    Mein Sohn ist total alegrgisch (ich habe von der Ärztin endlich verlangt, Prick-Test durchführen zu lassen, die beiden Proben gegen Hausstaubmilben waren sofort positiv), es kommt noch dazu, und wenn ich meinem Art und Kinderärztin von meinem Problemen erzähle (Tetanie, Vit D. Mangel usw.), sie finden es auch sog. HKUS POKUUS (es ist ein Ehepaar). Ansonsten sind sie sehr menschlich, dass reicht manchmal nicht. Am 05.03. habe ich mit meinem Sohn einen Termin in der richtigen Klinik (wegen Allergie).

    Ich bitte um Hilfe und evtl. Empfehlung wo ich mich melden könnte?
    Ich wohne im Raum Braunschweig/Hannover, natürlich vor allem was Thema Schilddrüse anbelangt.

    Im Voraus

    Herzlichen Dank

    • igerhard sagt:

      Liebe Ines,
      Leider kann ich Ihnen nicht viel zu Ihrer ganzen Familiengeschichte sagen, da müsste ich Bände schreiben. Sie müssten halt herausfinden, warum Sie so viele Mangelerscheinungen haben: Umweltbelastungen, falsche Ernährung, kranker Darm usw. Habe mal im Internet für Sie gegoogelt und in Hannover eine Praxis gefunden, die mir für Ihre Problematik genau richtig erscheint: Dr. med. Birgit Steuernagel. Wenn Sie Glück haben, kann sie alles: die Schilddrüse beurteilen, die Ursache für Ihre Erkrankungen finden und auch Ihrem Sohn weiterhelfen.
      Viel Glück

  • Angela Schneider sagt:

    Liebe Fr Dr. Gerhard,

    vielen lieben dank für Ihre schnelle Antwort, sie haben mir sehr geholfen. Nun habe ich Ansätze, und soeben bei meiner Ärztin angerufen und für Montag einen Termin zur erneuten TSH bestimmung bekommen. Ich habe auch bei meiner Frauenärztin angerufen, und Ihr gesagt das ich unter der Novofem Herzstolpern und Herzrasen bekomme. Soll sie ab heute nicht mehr nehmen. Sollte mein TSH Wert im Normbereich sein, dann möchte meine Frauenärztin mich noch mal untersuchen und den Progesteronstatus überprüfen . Bei einem Edokrinologen habe ich auch schon angerufen und nach einen Termin gefragt, aber ohne „DRINGLICHKEITSVERWEIS “ von meiner behandelnden Ärztin und Überweisung beträgt die Wartezeit ein Jahr :(

    Oh man, Hoffendlich wird alles gut. Danke vielmals für Ihre Wertvollen Tipps :
    Lg Gela

  • Angela Schneider sagt:

    Hallo

    Erstmal klasse das Sie hier Ihre Wertvollen Ratschlge und Tipps weiter reichen, das ist für viele hier ein Ansatzpunkt. Bei mir wurde vor drei Jahren eine SSD-Unterfunktion festgestellt, und bekomme seid dem L-Thoraxin 50 mg. Die Symptome verschwanden, aber nun geht es seid ungefähr drei Monaten wieder los. Angefangen mt Haarausfall, Schlafsörungen, Wasseransammlungen in den Beinen, Herzryhtmusstörungen, Panikanfällen, Schweissausbrüchen Zyklusstörungen, Zysten im Unterleib. War dann vor 2 Wochen bei meiner Frauenärztin die mich untersuchte und ein Hormonstatus ansetzte. Diagnose : Östrogen und Testosteron im Normbereich. Bekam dennoch eine Hormonersatztherapie( Novofem) verordnet , Wechseljahre mit 42? Habe am 4.März.14 wieder einen Termn bei meiner Hausärztin und möchte das Sie mich auf Hashimoto testet. Sie sieht mich schon als „Hypochonder“an, und schließt meine Symptome nur auf meine Psyche. Aber ich kenne mich anders, und weiss das es keine DEPRESSIONEN sein können ! Meine Frage ist nun, was muss ich abklären lassen, was für Untersuchungen sind Wichtig , um Feststellen zu können ob ich eventuell unter Hashimoto leide ?

    Liebe grüße Angela
    P.S. Danke schon mal für Ihre Antwort

  • Marion sagt:

    Liebe Frau Dr. Gerhard,

    Wie dankbar bin ich, diese Seite gefunden zu haben… und wie schockierend andererseits, daß sich kein einziger Arzt auch nur ansatzweise mit dieser Krankheit auskennt…
    Ich bin 47 Jahre, Hashimoto wurde bei mir vor 7 Jahren diagnostiziert. LThyroxin war immer 75, dazu nahm ich fast von Anfang an Cefasel 200. (Antikörper seitdem von 1800 auf ca. 400)
    Vor 15 Monaten bekam ich ein Kind (mein erstes). Seitdem ist die Schilddrüse irgendwie komplett entgleist. Mal steigt der Bedarf, dann sinkt er wieder. Am meisten leide ich unter den psychischen Problemen, die sehr zugenommen haben.
    Am schlimmsten ist das ständige Überfordert-Sein und die Antriebslosigkeit.
    Bekomme fast nichts mehr auf die Reihe, die Arbeit türmt sich, alles ist mir zuviel.
    Wie kann ich dieses Symptom bloß in Griff bekommen?
    Seit Schwangerschaft nehme ich jetzt Cefasel 300. Und Ferro Sanol Duodenal.(Eisenmangel ist aber wohl wegen Hashimoto…) Seit ich gestern Ihre Seite entdeckt habe, nehme ich auch Vitamin D, mit Calcium.
    LThyroxin z. Zt. 137,5ug.
    Progesteron ist noch nicht bestimmt.
    Ich habe Ihre Links gleich nach einem Arzt hier in der Nähe (Minden/Herford) durchgeschaut, aber nichts entdeckt. Kennen Sie vielleicht einen Kollegen hier im Umkreis, maximal 70-80-100km? Ob Allgemeinmediziner oder Gynäkologe wäre mir egal… Sonst auch ein Heilpraktiker…
    Habe seit einigen Monaten auch fast jede Nacht taube Hände, vermute Karpaltunnelsyndrom. Das scheint ja ebenfalls zum Symptomenkomplex zu gehören.
    Was mache ich denn damit?

    Liebe Grüße
    Marion

  • Jana sagt:

    Liebe Frau Gerhard,

    ich habe aufmerksam alle Beiträge gelesen und hoffe, dass Sie mir im Zusammenhang mit hohen Prolaktinwerten und Hashimoto helfen können.

    Ich habe seit etlichen Jahren einen erhöhten Prolaktinwert und werde mit Bromocriptin zur Senkung der Werte behandelt. Ein Prolaktinom ist ausgeschlossen. Nun hat sich im letzten Jahr (aufgrund Kinderwunsch) die Diagnose Hashimoto (TPO-AK 180) gesichert und ich werde aktuell zusätzlich mit L-Thyroxin 50 behandelt. Gibt es einen Zusammenhang mit einer latenten Schildrüsenunterfunktion, inkl. Hashimoto und über Jahre hinweg erhöhte Prolaktinwerte? Frage mich, warum die Schilddrüse nicht schon vor 10 Jahren mit untersucht wurde. Gleichzeitig habe ich keinen Eisprung und mittlerweile einen unregelmäßigen Zyklus. Besteht hier ein Zusammenhang mit Progesteron? Auf was kann ich Ihrer Meinung nach noch achten? Ein Arzt riet mir, die SD enfernen zu lassen und somit den AK Haushalt wieder einzufangen. Einen guten Arzt zu finden, ist nicht einfach bzw. werde ich ehr von Arzt zu Arzt gereicht. Vielen Dank vorab für Ihre Antwort.

    LG Jana

    • igerhard sagt:

      Liebe Jana,
      bei meinen Forschungsarbeiten fand ich einen häufigen Zusammenhang von Amalgam und Prolaktinerhöhungen und oft auch die Neigung zur Bildung von Autoantikörpern, so wie bei Ihnen die SD-AK. Von einer Entfernung der Schilddrüse erhoffe ich mir keine Hilfe, nur eine Verschiebung der Krankheitssymptome. Wenn die Schilddrüse ncht mehr da ist, bildet der Körper eben Antikörper gegen ein anderes Organ! Geben Sie nicht auf und suchen Sie weiter nach einem guten Arzt, der den ganzen Menschen betrachtet!

  • Ina sagt:

    Sehr geehrte Frau Gerhard,
    bei mir wurde vor 2 Monaten Hashimoto diagnostiziert. Ich leide seit 9 Monaten unter zeitweisem Kribbeln in den Händen und an den Füßen. Alle fachärztlichen Untersuchungen waren jedoch ohne Befund (alle neurologischen Untersuchungen,Orthopädische Untersuchungen, 4 MRTs wurden zum Ausschluss nervenentzündlicher Erkrankungen wie MS gemacht), wie gesagt: Alles ohne Befund. Die Hashimotodiagnose war vielmehr ein Zufallsbefund. Kann es sein, dass dieses Kribbeln (1-2mal am Tag für ca 1 Minute, keine Schmerzen) eine Nebenerscheinung dieser Schilddrüsenerkrankung ist?
    Viele Grüße
    Ina

    • igerhard sagt:

      Liebe Ina,
      das Kribbeln kann eine Nebenerscheinung der SD-Erkrankung sein, bspw. wenn Sie eine Unterfunkton haben und leichte Ödeme, dann werden die Nerven etwas gedrückt. Kann aber auch ein Hinweis auf Mangelerscheinungen sein, bspw. Magnesium, Kalzium Vitamin D, Vitamin B12 usw. Am besten stöbern Sie mal weiter in meinem Webmagazin, da finden Sie Hinweise auf Mangelerscheinungen und wie man sie behandeln kann. Unbedingt einen Arzt für Naturheilkunde aufsuchen, damit die Ursache behandelt werden kann.
      Gute Besserung!

  • Britta Diekmann sagt:

    Guten Tag,

    vielleicht können Sie mir ja helfen …. versuche mit seit ca. 1,5 Jahren an der richtigen Einstellung mit L-Thyroxin und es ist ein ständiges Auf und Ab. Bis vor ca. 4 Jahren war ich super eingestellt, habe mehrere Jahre Tabletten genommen und es ging mir gut. Dann habe ich auf Anraten eines Arztes die Tabletten leider abgesetzt damals … und nun o.g. Problem :-(! Nun bin ich auf Ihre Seite gestoßen und habe nachgedacht ….. damals habe ich noch die Pille genommen. Können meine Schwankungen mit einem nicht-ausbalancierten Hormonspiegel bzgl. der Sexualhormone zusammenhängen??
    Über Antworten freue ich mich sehr!
    Viele Grüße von Britta Johanna

  • Susanne sagt:

    Hallo,habe seit 6 Jahren Hashimoto und durch meinen Umzug noch keinen Arzt gefunden,der das Thema ernst nimmt.Bei meinem Hausarzt habe ich das Gefühl-er hat zwar schon davon gehört,behandelt aber mehr oder weniger nach der üblichen Methode. Nehme zur Zeit 100 er L-Thyrox und abénds eine Selentablette.Fühle mich grade nicht so gut. Hier meine aktuellen Werte vom 19.12.13 FT3 4,1, Ft4 14,8,TSH o,36 und dann Thyreoidea-Perox.Antikörper 153 das rot geschrieben ist. Was bedeutet das? Gruß Susanne

    • igerhard sagt:

      Liebe Susanne,
      das rot geschriebene bedeutet wahrscheinlich „Achtung, auffallender Wert“. Er passt zu einer Hashimoto- Erkrankung. Insgesamt scheinen Sie aber gut eingestellt zu sein. Wenn Sie sich nicht so wohl fühlen, sollten Sie sich fragen, ob Sie zu viel gestresst sind, ob Sie sich vernünftig ernähren und ob Sie pMS- ähnliche Symptome haben, die zu einem Gestagenmangel passen könnten. Wenn Sie mal rumfragen, finden Sie sicher einen Arzt, der Sie ganzheitlich mitbehandeln kann.

  • Steffi sagt:

    Liebe Frau Gerhard,

    ich danke Ihnen so für Ihre Seite.
    Ich habe eine Hausarzt, der meine Haschimoto Erkrankung nicht ernst nimmt und meint, wenn mein TSH Basal Wert in Ordung sei, müsse es mir gut gehen. Seit ich Haschimoto habe, durchlebe ich ein Wechselbad der Gefühle. Ich kenne mich mittlerweile sehr genau, aber werde leider nicht ernst genommen. Ich habe Herz Rhytmusstörungen, mal mehr, mal wneiger, fühle mich mal wieder ein ganzes Jahr super, vor wllem im Sommer, wenn es warm ist, aber erlebe oft im November, mit einbrechender Kälte und wenig Licht einen Einbruch. Ebenfalls habe ich das Gefühl, dass die Pille mir seitdem sehr geschadet hat, vor allem psychisch. Bei so vielen hier habe ich ja ja ja geschrien, weil es genau die paradoxen Symptome sind, die auch ich kenne. Zur Zeit geht es mir nicht gut, aber ich wurde nur an einen Psychologen weitergereicht, wenngleich ich meinen Hausarzt aufmerksam gemacht habe, ob mein Haschimoto nicht eine Rolle spielen könnte. Das wurde nur abgewiegelt und wann immer ich komme, um meine Werte testen zu lassen, muss ich mich regelrecht „anschnauzen“ lassen, dass dies nicht nötig sei. Dass er auch andere Werte, wie FT3 und FT4 misst, dazu bekomme ich ihn erst Recht nicht. Nun zahle ich die Laborauswertung oftmals selbst, um überhaupt einen Anhaltspunkt zu haben, jedoch weiß ich nun, dass viel mehr gecheckt werden müsste, um Aussagekräftig zu sein. Mir ging es vor Haschimoto gut und das schlimmste ist, sich so allein gelassen zu fühlen. Nochmals tausend Dank, ich werde sofort einen Termin bei Herrn Schulte-Uebbing ausmachen. Liebe Grüße Steffi

  • Miriam sagt:

    Sehr geehrte Frau Gerhard,

    Ich habe vor etwas über einem Jahr die Diagnose Hashimoto erhalten, nachdem ich meinen Hausarzt darauf hingewiesen habe das vielleicht der Ursprung meiner Beschwerden die Schilddrüse sein könnte.
    Es ging mir ca. Ein dreivirteljahr mit L- Thyroxin 125 einigermassen gut. Dann vor ca. 2 Monaten hatte ich ständig Kopfschmerzen, Unruhe und Nervösität, Aggressivität, Haarausfall- TSH 0,27. Jetzt nehme ich nur noch 100, habe aber seit einigen Wochen schlimme depressive Verstimmungen. Mein Gewicht steigt konstant und es geht mir insgesamt sehr schlecht. Antikörper waren bei der letzten Untersuchung gesunken, ich nehme auch Selen. Warum weigern sich meine Ärzte die Antikörper zu bestimmen? Weiterhin habe ich meinen Frauenarzt auf spannende Brüste und dicke Knöchel auf Progesteronmangel angesprochen, was er als völlig lächerlich abgetan hat und nur einen normalen Hormonstatus am 2. tag gemacht hat. Was raten Sie mir?

    Mit freundlichen Grüssen
    Miriam

  • Andrea Jung sagt:

    Guten Tag Frau Dr. Gerhardt,

    ich habe eine Frage bzgl. Hashimoto. Über die Jahre ist mein TSH stetig angestiegen von 2,24 bis zuletzt nov. 2013 auf 3,8. Meine freien Werte befinden sich im unteren Normbereich. Seit 2011 wurde mit 25 mg LT therapiert, jetzt Steigerung auf 75 mg. Ein kleiner Knoten ist unter der Therapie verschwunden.

    Probleme waren ähnlich denen der Wechseljahre.

    Das Gesamtvolumen der Schilddrüse beträgt 6 ml.

    Ist es möglich das ich Hashimoto habe.

    Vielen Dank.

    Mit freundlichen Grüssen
    Andrea Jung

    • igerhard sagt:

      Liebe Andrea,
      Das kann ich nicht beantworten, Ihr Schilddrüsendoktor wird die Antikörper-Untersuchungen sicher gemacht haben. Sprechen Sie mit ihm darüber. Vielleicht leiden Sie ja nur unter einem Jod- oder Selenmangel.
      Viele Grüße

  • Friedrich Piccolruaz sagt:

    Sehr Geehrte Frau Dr Gerhard

    Meine Frau hat vor 3 Jahre die Diagnose Hashimoto bekommen und obwohl wir verschiedene Ärzte
    ausprobiert haben , haben wir es nicht geschafft die Hormone einzustellen .
    Meine Frau leidet sehr , besonders die Psychischen Symptome machen ihr zu schaffen .
    Auch wenn die Werte in der Norm liegen fühlt sie sich nicht wohl ,sie hat stark zugenommen und
    kämpft mit Wasser Einlagerungen . Sobald sie SD Hormone nimmt geht sie in Überfunktion oder
    wird depressiv .

    Viele Grüße

  • wladi sagt:

    liebe frau dr. Gerhard.
    danke ihnen für ihre ratschläge.sie haben ja recht.ich werde es versuchen.obwohl das nicht ganz einfach ist.
    mfg:wladi

  • wladi sagt:

    hallo sehr geehrte frau gerhard.
    habe nun den bericht der untersuchung von meiner endokriptologin.
    ich schreib die auffällige werte auf.
    calcium bei2,1
    ft3 bei 2,64
    ft4 bei 9,93
    tsh basal bei 0,82
    prolaktin bei 5
    25-oh-vitami 16,8
    es soll im Januar ein test gemacht werden mit trh und crh.
    was meinen sie zu dem ganzen?
    mfg:wladi

  • wladi sagt:

    hallo sehr geehrte frau Gerhard.
    habe die blutergebnise von meiner endokrinologin.
    auffällig ist ft3 und ft4 sind recht niedrig und tsh ist normal.
    eine komische konstelation.ich habe auch einen mangel an vitamin d
    und kalcium.leider ist der nächste Termin erst mitte Januar.
    viel zeit zum grübeln.was können sie hierzu sagen?
    vielen dank schon mal.
    liebe grüße:wladi

    • igerhard sagt:

      Lieber Wladi,
      es hat keinen Sinn, jetzt einzelne Werte zu behandeln. Je mehr Sie jetzt im Labor messen lassen, desto mehr verwirrende Befunde werden Sie bekommen. Versuchen Sie wenigstens schon mal, sich gesund zu ernähren mit viel Gemüse, Obst und Vollkorngetreide, verzichten Sie auf Zigaretten und Alkohol und trinken Sie viel Wasser und eventuell Kräutertees. Und nicht so viel grübeln, sondern mal mit dem Leben beschäftigen.
      Viele Grüße

  • Dunja sagt:

    Hallo und danke für Ihre Antwort liebe Frau Gerhard!

    Von Herrn Rieger würd ich gerne wissen ob ich M.Hashimoto also SD-Unterfunktion richtig diagnostiziert bekommen habe also eine zweite Meinung einholen.
    Oder haben Sie mir das eben bestätigt weil ich den TRAK-Wert nicht brauche.?
    Denn falls sich nach der Geburt die Werte wieder „verschlechtern“ kann ich da vielleicht eine Wochenbettdepression bekommen und ev. meine SD verlieren – ist einer Bekannten passiert!
    Aber in erster Linie freu ich mich auf mein Baby und danke für den Yoga Tip, habe auch schon an einem teilgenommen!
    lg
    dunja+

  • Dunja sagt:

    Guten Abend Frau Gerhard,

    ich habe das Buch von Dr.med.Berndt Rieger „Hashimoto und Besedow“ in den letzten zwei Tagen gelesen und stelle mir jetzt die Frage was hab ich,
    ich habe Ihnen meine Werte auf die Diagnose SD-Unterfunktion M.Hashimoto am 15.Oktober übermittelt, ich bin jetzt in der 27 Schwangerschaftswoche und auch neue Werte über meine SD wie fT4 11,9pmol/l; TT3 3,67pmol/l; bTSH 2,01µIU/ml; TAK 101,2 und TPO/MAK 56 U/ml. Siehe da jetzt in der Schwangerschft sinken die beiden AK auf ganz normal was bedeutet das? Steigt mein Progesteronspiegel oder heilt die Schwangerschaft meine SD.

    Es hat aber nie jemand diesen dritten AK TRAK gemessen um festzustellen ob nicht ein Besedow sprich SD-Überfunktion da ist. Sollte das nicht gemacht werden?

    Habe jetzt selbstständig mit Schüßler Salzen Nr. 3,6,11,12 begonnen, weil ich die letzten Winter auch schon genommen habe. Ist das OKEY?
    Ich habe leider keinen Arzt meines vertrauens hier wie SD-Spezialisten oder Naturheilkunde. Kann man auch Herrn Berndt Rieger um Rat fragen?

    Ganz liebe Grüße und ein schönens Wochenende aus dem sehr sonnigen Kärnten bei Villach
    mfg Dunja+

  • wladi sagt:

    hallo frau dr. Gerhard.
    danke für ihre antwort.sie meinen es ist kein hashimoto bei mir?
    Das mit der Umweltbelastung,da könnten sie recht haben.ich arbeite als laserbediener.wir schneiden holz,es stinkt da drin ganz schön nach rauch.es wird nicht alles abgesaugt.nach der schicht stinke ich wie gereuchertes speck.Kann es die Ursache für ein so breites Krankheitsbild sein?
    mfg:Wladi

    • igerhard sagt:

      Lieber Wladi,
      Dieser Arbeitsplatz kann tatsächlich für alle von Ihnen geschilderten Symptome verantwortlich sein. Die Schilddrüsenstörung ist ja nur ein Schauplatz, egal, wie Sie die dann nennen wollen! Haben Sie denn keinen Betriebsmediziner? Sonst suchen Sie sich unbedingt einen Umweltmediziner!
      Viel Glück und gute Besserung!

  • wladi sagt:

    Hallo.
    Ich bin neu hier.bin männlich und 33 jahre alt.
    würde gerne meine geschichte schildern.
    Also 2011 bekam ich Nesselsucht(urticaria factitia) die mit
    cetricin behandelt wurde.gleichzeitig hatte ich fast jede nacht
    magenkrämpfe biszum Schluckauf davon bin ich aufgewacht.
    konnte keine säfte mehr trinken kein Obst,bekam davon sofort magenkrämpfe.haarausfall und trocken haut ich war bleich und müde.
    war sehr oft erkältet und hatte schmerzende gelenke.
    nach 2 Magenspiegelungen und einer darmspiegelung wusste ich immer noch nicht was los war.blut zeigte erhöhte tpo bei 250.andere schilddrüsenwerte waren normal.ich nahm 12 kg ab obwoll ich versuchte viel zu essen und das gewicht wenigstens zu halten.ich neigte leicht zu blauen flecken.irgendwann sagte gefühlt der 100ste Arzt das ich hasimoto habe.die Schilddrüse vermessen und die wird woll kleiner.
    diese Woche war ich beim endokrinologen im kh.die sagte nur wenn man Antikörper gegen die sd hat hat man noch lange kein hashi.das verwiert mich total.also was nun habe ich hasi oder nicht?die Symptome
    sprechen dafür wobei ich gemischte Symptome spüre von unter-Überfunktion.die endo hat mir jetzt blut abgenommen und sagte sie prüft alle Hormone.
    was meint ihr dazu?sollches Krankheitsbild schon erlebt?
    danke schon mal!
    MFG:Wladi

  • Alexandra Bohms sagt:

    Liebe Frau Prof. Dr. Gerhard,

    Ich mache jetzt seit über 5 Jahre eine Ärzteodysee mit.
    Jeder weis etwas anderes oder etwas besser.
    Angefangen hat es mit einer Magen-Darm Grippe die sich sehr hartnäckig gehaten hat. Diese Magen Darm Probleme hielten sich bald 9 Monate. Ich bekam insgesamt drei Magen und zwei Darmspiegelungen.
    Man stelle fest das die Zotten im Darm verklebt sind und meinte ich hätte Zöliakie. Daruf stellt ich die Komplette Ernährung um.Was mich finanziell als Alleinerziehde sehr an meine Grenzen brachte.
    Nach der zweiten Darmspiegelung stellte man keine Besserung fest. Man machte einen Bluttest und mir wurde bestätigt das ich keine Zöliakie
    hatte. Also wurde die Ernährung wieder Umgestellt.In der Zwischenzeit hatte ich ständig Müdigkeitsanfälle war nur am schlafen.
    Dann ging es plötzlich los.Hatte probleme mit dem Blutdruck, konnte von heute auf morgen nicht mehr richtig schlafen.Bekam Tabletten. Hatte dann ständig erhöhte Temperatur stellenweise bis 38.5 und das über viele Monate. War ausgelaugt Müde antriebslos also alles was dazu gehört.Dann hatte ich Wechseljahrprobleme.und ich habe nach der Darmgeschichte innerhalb von 14 Monate 15Kg zugenommen.Trotz sehr viel Sport. Mein Körper hatte ausdünstungen ich konnte mich selber nicht mehr riehchen.Ich hatteGelenkschmerzen.Meine Haare gingen aus.
    Mein Hautbild veränderte sich ich bekamm immermehr kleine Hautwarzen.
    Mein Blutbild war ständig mit zu viel weiße Blukörper.Also eine totale Katastrophe.Ich wurde langsam agressiv und aber auch gleichzeit sehr schwermüdig.Bekam jetzt über zwei Jahre Antidepressiva.
    Ich war auch 7 Wochen in einer Psychosomatischen Klinik.
    Ich hatte sehr viele Ärzte hinter mir. Ich war beim Endogrenologe Hämatologe usw. jeder bestätigte mir ich bin gesund und keiner weis woher das Blutbild die Müdigkeit und die erhöhte Temperatur herkommen.
    Vertrage plötzlich keine Milch mehr und habe ständig einen Blähbauch als ob ich Schwanger wäre.
    Ich bin am Ende und kann nicht mehr. Ich kann mich in der zwischenzeit nicht mehr im Spiegel anschauen. Zu guter letzt habe ich jetzt noch Wassereinlagerungen in den Beinen.
    Wer kann mir endlich helfen.
    Ich soll im Januar an der Gebärmutter Operiert werden da ich immer größere Probleme habe. Sehr starke Blutungen, unregelmäßig,Starke unterleibs-und Rückenschmerzen Kopfschmerzen, also alles was dazu gehört.
    Jetzt habe ich von Hashimoto.Thyreoiditis gelesen und erkenne mich in vielen Dingen wieder.
    Mein Hausarzt meine nur lächelnd das könne nicht sein denn die Blutwerte und die aussagen der anderen Ärzte würde keinen derart Befund ergeben.
    Jeder will nur irgendwelche Bluttest und Untersuchngen machen die Privat bezahlt werden müssse.
    Das kann ich mir nicht leisten. Aber habe ich denn kein Recht darauf das mir geholfen wird?
    Was ist das in Deutschland?
    Ich hoffe sehr das sie mir einen Rat geben können denn noch weiter Jahre kann ich einfach nicht mehr so weiter machen.
    Vielen Dank für Ihre Hilfe
    mfG Alexandra Bohms

  • Maria sagt:

    Liebe Frau Prof. Dr. Gerhard,

    bei mir wurde vor sieben Jahren Hashimoto festgestellt und Euthyrox verschrieben. Ich nahm einschleichend zwei Tage 12,5 mg wobei ich am dritten Tag bei dieser geringen Dosis in einem unglauglichen Angstzustand geriet. Meine Hausärztin verschrieb mir Beruhigungstabletten und es dauerte Wochen, bis ich mich wieder normal fühlte. Zum Glück studierte ich damals, denn ich wäre wochenlang arbeitsunfähig gewesen, da ich so neben der Spur war. Aufgrund dieses entsetzlichen Erlebnisses wollte ich keine Hormontabletten mehr probieren.
    Nun sind aber die Symptome so belastend geworden (sehr schlechter Schlaf oder überhaupt Schlaflosigkeit, keine Energie, keine Ausdauer beim Sport bzw zur Zeit ist nicht mal an Sport zu denken, Gewichtszunahme, zur Zeit gerate ich ja richtigehend in die Isolation, weil ich keine Energie für soziale Kontakte habe…)sodass ich irgendetwas unternehmen muss.
    Nur habe ich grosse Angst davor, dass ich wieder in diesen furchtbaren Angstzustand gerate, wie bei meinen ersten Versuch mit den Hormonen. Das war so schrecklich, dass ich das nicht mehr erleben möchte.
    Was kann ich tun?
    Vielen Dank
    Maria

    • igerhard sagt:

      Liebe Maria,
      Das ist wirklich eine schwierige Frage, die ich Ihnen nicht beantworten kann. Dazu müsste ich genau alle Ihre Werte wissen. Sie müssen auf jeden Fall zu einem guten Endokrinologen und zu einem Arzt für Naturheilkunde. Der Endokrinologe muss genau feststellen, welche Hormone alle durcheinander sind und Sie gezielt behandeln. Der Arzt für Naturheilkunde kann dann an die Ursachen Ihres gestörten Immunsystems gehen und auch mögliche Nebenwirkungen der schulmedizinisch notwendigen Therapie behandeln.
      Viel Erfolg und gute Besserung!

  • Julia sagt:

    Liebe Prof. Dr. Gerhard,

    zu erst einmal möchte ich Ihnen danken.
    Für diese Seite und für Ihre Worte.
    Als ich mir alles durchgelesen habe, konnte ich gar nicht glauben, dass es so jemanden wie Sie gibt. Zu oft bin ich auf Ärzte gestoßen, wo ich immer wieder kämpfen musste (dass mal dieser und jener Blutwert ermittelt wird etc.).

    Ich bin 28 Jahre alt und lebe mit Hashimoto nun seit etwa 7 Jahren.
    Mir geht es mal gut, mal nicht so gut, aber ich habe mich glaub ich ganz gut mit der Hashimoto arrangiert.
    Was mir jedoch Sorgen macht, ist der Aspekt, dass ich sehr unter Zysten im Unterleib leide. Ich verhüte nicht hormonell. Es sind sicherlich immer so 5 Zysten und oftmals platzt dann eine. Ansonsten ist mein Zyklus Monat für Monat auf den Tag genau. Eine PCO wurde 2010 ausgeschlossen.
    Ich mache mir Sorgen, wenn ich daran denke, da ich mich immer mehr mit dem Kinderkriegen auseinandersetze.
    Wissen Sie um eine Häufigkeit von Hashimoto und Unterleibzysten?
    Müssen diese in den „Griff“ bekommen werden, bevor man schwanger werden möchte?
    Welche Hormone sollten bei Kinderwunsch und Hashimoto unbedingt in den Blick genommen werden?

    Herzlichen Dank und viele Grüße aus Berlin,
    Julia.

    • igerhard sagt:

      Liebe Julia,
      Das ist doch schon mal ein gutes Zeichen, wenn der Zyklus so stabil ist! Wenn es den modernen Ultraschall nicht gäbe, würde man die Zysten wahrscheinlich gar nicht bemerken. Also machen Sie sich nicht verrückt und versuchen Sie ruhig erstmal spontan schwanger zu werden. Wenn es Probleme gäbe, denkt man als erstes mal an das Progesteron, das man in der zweiten Zyklushälfte kontrollieren und eventuell verabreichen würde. Aber das ist wirklich nur Spekulation!
      Alles Gute und Gruß zurück nach Berlin!

  • Sabine sagt:

    Hallo!
    Bei mir wurden noch nie Selen- bzw. Vitamin D untersucht. Ich war ja schon bei so vielen Ärzten, doch dies hielt bisher niemand für nötig. Sind diese Blutwerte eine Privatleistung? Ich bin täglich draußen, auch im Winter. Der Vitamin D- Spiegel sollte dann doch nicht so schlecht sein? Oder haben Menschen mit Hashimoto generell einen erhöhten Bedarf? Was halten Sie von einer Glutenfreien Ernährung? Ich habe gehört, dass dies oft die Antikörper senken kann.

    • igerhard sagt:

      Liebe Sabine,
      Lesen Sie einfach mal die Artikel über Sonne und Vitamin D in meinem Webmagazin, dann wissen Sie, warum das Draußensein im Winter überhaupt nichts bringt. Wenn der Arzt es für nötig hält, ist die Bestimmung eine Kassenleistung, wenn nicht, dann müssten Sie das selber bezahlen. Eine glutenfreie Ernährung kann nur dann was bringen, wenn Sie eine Glutenunverträglichkeit haben. Und auch das kann man durch spezielle Blutuntersuchungen herausfinden.

  • Sandra sagt:

    Wow,
    Sie sind ja wirklich toll, so schnelle Reaktion, wie nett.
    Ich hoffe, dass es nicht so ist, habe aber natürlich auch schon an anderes gedacht.

    Wo geht man denn da hin? In welche Richtung denken Sie?

    Habe jetzt erstmal TM beim Nierenspezi, wobei dieser zuächst signalisierte :Werte
    halb so wild. Nun Sammelurin.

    Also nochmal meinen Dank.

  • Sandra sagt:

    Liebe Frau Prof. Gerhard,
    auch ich habe Hashi, nehme 100er Thyrox.und konnte zumind. Gewichtszunahme stoppen.
    Aber das ist nicht mein Problem z. Zt. , ich habe seit mind. 5 Jahren eine verschobene Elektrophorese.
    Albumin im minus, globuline deuten auf Entzündung hin, gesamteiweiss i.O.
    Seit ca. 1 Jahr steigen Bsg und crp an, sind aber nur mässig erhöht. Zudem habe ich Probleme mit Schulter undHüfte bekommen.

    Jetzt zum für mich beunruhigendsten:
    Vor 4Jahren war mein Ana bei 1: 1280!

    Aufgrund meiner jetzigen Beschwerden, mache ich mir Gedanken, konnte dieser Wert nur aufgrund von Hashi so hoch sein??? Im Internet findet man wenig fundiertes hierzu. Einige sagen nur hashi kann das nicht sein.

    Wie ist Ihre Meinung, Arzttm.erst in 2 Wochen.

    Danke vorab.

    • igerhard sagt:

      Liebe Sandra,
      Der ANA kann schon mal bei Hashimoto so hoch sein. Aber die übrigen Blutveränderungen und Ihre Beschwerden sprechen eher dafür, dass Sie eine Autoimmunerkrankung haben, deren eines Symptom eben Hashimoto ist. Aber wahrscheinlich bilden Sie auch AK gegen andere körpereigene Zellen. Es wird höchste Zeit, dass Sie zu einem ganzheitlich arbeitenden Arzt gehen, der die Wurzel des Übels findet und behandelt.
      Viel Erfolg!

  • Sabine sagt:

    Hallo Frau Prof. Dr. Gerhard!
    Ich habe auch mal eine Frage: Leide seit fast 20 Jahren an einer Unterfunktion, seit ein paar Jahren auch an Hashimoto. Nahm viele Jahre L-Thyroxyn Henning 87,5 ein. Nun war mein TSH bei über 5 und auch wieder Antikörper da und ich sollte L-Thyroxyn 100 einnehmen. das nehme ich nun seit 4 Wochen, und zuerst hatte ich den Eindruck, dass es mir besser geht, da ich nicht mehr so müde war. Aber seit ca 3 Wochen hat sich in meinem Hals ein starkes Druckgefühl ausgebildet. Das ist so unangemhem…ich empfinde das als unerträglich, so als ob mich jemand würgt. Habe die Tage ein Unltraschallbild machen lassen und die schilddrüse ist jedoch klein. Ist es eine Nebenwirkung von der Tablettenerhöhung? Pendelt sich das ein oder sollte ich die Dosis wieder herabsetzen?

  • Nicoleta sagt:

    Ms Prof. Dr. Ingrid Gerhard
    Excuse me that I am writing to you in English but I don’t know German . I live in Sweden and I have find your site with so good answers regarding women’s problems and I decided to write to you because you are an authority in the field. I have done some analyses but I would like to know your expert opinion regarding my analyses and my symptoms.
    Low level. Magnesium, Zink, Biotin, Selenium, B12, Iron.
    P calcium 2, 42 Referens (2.15- 2.50 )P-Tyroxin fritt 15 referens (10-22pmol/L) P-Kobalmin 344(190-700) P-Folat >50 (8- 39) P-TYREOTROPIN (TSH) 0,7 (0,4-5.0) P-Kalium 4,5 (3,5-4,4) P-Kreatinin 49 (50-90)
    I have done and hormonal analyses when I was in follicular fas.
    S-Ostradiol 104pmol/L ,S-LH 10 IE/L ,S-Prolaktin 18ug/L , S-Progesteron 1,7 nmol/L
    S-FSH 30 IE/L ,S-Testosteron 1,4nmol/L.
    My symptoms are very oily hair that falls , legs with cellulite and water retention.I have to wash my hair every two days.
    I sweat in panties, I have hot flashes sometime , my legs and shoulders cracking.
    I’m hungry all the time.I am feling tired all the time and with no energy.
    I eat a lot, 3-4 times a day and feel like I get enough. Eat at night at 3 am, I feel thirsty and need to eat sweet bread and after that I am very relaxed.
    I would like to ask you if my tiroid analyses are ok? Also my hormonal analyses efter your opinion?
    I tried L-tyrosine 500mg and I felt very good ,not tired and full with energy.I don’t know if is good to t continous to take L-tyrosine? May be is not good, but I wanted to do not fell so tired.
    what do you sugest to take to stop the hair to fall down and to grow upp?What should I do to do not have all that simptoms?You are avery smart woman with a very large experience in the fields and I am sure that at your advice will help me to solve my problems.
    Thank very much for your attention ,
    Nicoleta

    • igerhard sagt:

      Sorrry, Nicoletta,
      your symptoms are so complex, you have to find a doctor who can treat you with holistic medicine. In the meantime you can already start to change your nutrition. 3 servings per day, above all biological vegetable, especially green vegetables, smoothies, and no sugar at all. No milk products and only few meat.

  • Rita sagt:

    Liebe Frau Prof. Dr. Gerhard
    vielen Dank für diese interessante Seite. Ich möchte mich auch mit einem Problem an Sie wenden:
    Habe Hashimoto, nehme L-Thyroxin 88, bin 56 Jahre alt. Sei ca. 1 Jahr ist meine Körperbehaarung verschwunden (Achsel, Beine, Intimbereich), bzw. sehr zurückgegangen (Kopf, Wimpern, Brauen).
    Blutwerte (auch Nährstoffwerte) sind unauffällig. Der Endokrinologe ist ratlos…Was kann das sein ?

    Vielen Dank für Ihre Antwort
    liebe Grüße Rita

    • igerhard sagt:

      Liebe Rita,
      der Haarausfall kann verschiedene Gründe haben: Nebennierenrindenunterfunktion, Gifte, wie bspw. Schwermetalle (Blei, Quecksilber), Autoimmunerkrankung. Vielleicht liegt es aber auch nur an der Schilddrüse. Am besten zunächst mal bei einem Arzt für Umweltmedizin untersuchen lassen. Viel Erfolg und viele Grüße!

  • Monika sagt:

    Oh je! Nochmal tausend Dank für diesen wertvollen Tipp!
    Hätte es sonst jetzt wirklich zu schnell abgesetzt!
    Ihnen auch alles Gute!!

  • Monika sagt:

    Liebe Prof. Dr. Gerhard,
    vielen vielen Dank für Ihre rasche Antwort und diese phantastische Seite. Leider wird man heute mit vielem allein gelassen wie ich ja jetzt selber feststellen musste.
    Man reagiert 2 Jahre nicht auf meine erhöhten TSH-Werte (2-4) trotz ständigem Drängen meinerseits mal eine richtige Untersuchung in der Nuklearmedizin durchzuführen.
    Jetzt nehme ich seit 9 Tagen ganze 25 mg L-Thyroxin mehr und ich bin ein neuer Mensch! Ich fühle mich wie neugeboren und seit 2 Tagen schlafe ich auch wieder richtig tief und fest durch!!!
    In meinem Bericht vom Krankenhaus stand noch dass schilddrüsenseitig Herzrasen und Schlafprobleme nicht zu erkären seien. :-)
    Wenn ich es nicht genau so erlebt hätte, würde ich das nicht für möglich halten.
    Ich werde jetzt so rasch wie möglich Liviella absetzen, die ich jetzt sicherlich nicht mehr brauche.
    Ansonsten habe ich meine Ernährung auf Metabolic Balance umgestellt, gehe bereits zum Heilpraktiker, habe Akupunktur versucht, mache Sport und Yoga. Die ganze Palette half aber nicht bei meinen Schlafproblemen.
    Jetzt bin ich überglücklich dass man endlich die Ursache gefunden hat!
    Das wollte ich Ihnen noch gerne mitteilen und vielleicht hilft es auch anderen Frauen weiter, die die gleichen Symptome haben und deren Blutwerte bei Hasmimoto auch erstmal „gut“ aussehen.

    Vielen lieben Dank
    Monika

    • igerhard sagt:

      Liebe Monika,
      das freut mich sehr für Sie! Aber bitte nicht gleich Liviella absetzen, mindestens 4 Wochen abwarten und dann ganz langsam ausschleichen, z.B. nur jeden 2.Tag eine Liviella, damit das ganze Spielchen nicht von vorne losgeht!
      Alles Gute und vielen Dank für den motivierenden Bericht!

  • karin sagt:

    Liebe Frau Dr. Gerhard

    Ich bin noch am Anfang meiner Hashimotobehandlung, weiß dieses erst seit 14 Tagen.
    Ich bekomme L-Tyroxin 50

    Durch eine einseitige Oberlidschwellung wurde ich vom Augenarzt aufmerksam gemacht.

    Bis jetzt vertrage ich die Medikation gut , aber die Schwellung (Myxödem?) geht nicht sehr zurück.

    Bleibt nun diese Veränderung bestehen oder wird sie durch optimale Medikation wieder verschwinden ?

    Und gibt es im allgemeinen ein Vitamin und Spurenelementekombipräparat welches man als Hashimotopatient unterstützend einnehmen könnte?

    Vielen lieben Dank
    Karin

    • igerhard sagt:

      Liebe Karin,
      diese Schwellung muss nicht unbedingt mit Hashimoto zu tun haben. Ein allgemeines Präparat gibt es nicht. Wichtig ist, erstmal herauszufinden, welche Mangelerscheinungen vorliegen und auf eine vernünftige Ernährung umzustellen. Sowohl ein Schilddrüsenspezialist als auch ein Arzt für Naturheilkunde wären für Sie gut.
      Gute Besserung und viele Grüße

  • Christina sagt:

    Nachtrag: Kann es sein, dass die Schilddrüsenunterfunktion durch die Östrogendominaz ausgelöst wurde?

    • igerhard sagt:

      Liebe Christina,
      mit den Werten kann ich leider nicht viel anfangen, weil die Messeinheiten alle unterschiedlich sind. Die mögliche Östrogendominanz verursacht jedenfalls nicht die Schilddrüsenunterfunktion, sondern beiden Störungen liegt eine (oder auch verschiedene) Ursache(n) zu Grunde. Vielleicht haben Sie einfach nur einen Jodmangel, kombiniert mit anderen Nährstoffmängeln. Überprüfen Sie Ihre Ernährung, essen Sie reichlich Gemüse und Kräuter, lassen Sie die Milchprodukte, Fleisch und Süßigkeiten mal weg. Diese leichten Hormonstörungen kann man immer mit einer geeigneten Ernährungsumstellung in den Griff bekommen!

  • Christina sagt:

    Hallo Frau Dr. Gerhard,

    ich bin derzeit mit einer Schilddrüsenunterfunktion in Behandlung und mit L-Thyroxin 75 eingestellt. FT3 und FT4 sind im Normbereich. Diese Schilddrüsenunterfunktion hat sich aber erst schleichend entwickelt. Dezember 2011 war der TSH-Wert noch bei 2,77. Danach bekam ich immer schlimmer werdende Symptome. Im Oktober 2012 ist mein TSH-Wert bis auf 5,6 gestiegen. Mein Endokrinologe meinte, dass es untypisch für mein Alter (32) sei, dass der Wert so hoch ist. Zu den Schilddrüsenbeschwerden kamen noch Symptome einer Östrogendominanz hinzu (Brustspannen, schmerzhafte Menstruation, zu kurze und zu lange Zyklen, Ödeme, Gewichtszunahme von 20 kg – leider stetig steigend – trotz gesunder Ernährung und regelmäßigem Sport). Ich wurde zu einer Frauenärztin geschickt. Aber sie meinte, es sei alles in Ordnung und die Symptome könne ja jeder haben. Folgende Werte kamen beim Bluttest heraus:

    Bluttest 2. Zyklustag (26.02.2013) / nachmittags nicht nüchtern
    Östradiol 0,2 nmol/l
    Progesteron 1,4 nmol/l

    Bluttest 23. Zyklustag (19.03.2013) / nachmittags nicht nüchtern
    Östradiol 0,47 nmol/l
    Progesteron 15,5 nmol/l

    Da die Symptome sich weiter verschlechterten habe ich auf eigene Kosten einen Speicheltest durchführen lassen. Dieser hat meine Vermutung auf eine Östrogendominanz bestätigt:

    Speicheltest 21. Zyklustag (05.10.2013) / morgens nüchtern
    Östradiol 2,9 pg/ml
    Progesteron 115,4 pg/ml
    Progesteron/Östradiol-Quotient 34,2

    Ist bei diesen Werten die Gabe einer Progesteron-Creme oder Utrogest sinnvoll? Leider nimmt kein Arzt, bei dem ich bis jetzt war, meine Beschwerden für voll. Halten Sie es für klug einen neuen Arzt aufzusuchen? Bei Homöopathen wurde ich leider immer abgewiesen, da ich neben der Erstanamnese noch hätte weitere kostenintensive Untersuchungen machen sollen. Momentan bin ich ratlos an wen ich mich wenden kann und wer mich ernst nimmt.

    Ich hoffe Sie können mir vielleicht weiterhelfen.

    Liebe Grüße Christina

  • Candy sagt:

    Hallo Frau Prof. Dr. Ingrid Gerhard
    Vielen Dank für Ihre Antwort .
    Ich bin 28 Jahre alt.

    Ich nehme seit kurzem cefasel und calcimagon.
    Muss man die Tabletten(Cyclo Progynova )sein ganzes Leben lang nehmen?
    Kann ich später so überhaupt Kinder bekommen?
    Ich werde mal nach einem Theraputen in meiner Nähe suchen ,der in dem Bereich Klassische Homöopathie behandelt oder traditioneller chinesischer Medizin.
    Bis jetzt hatte ich Glück ,das meine Privatversicherung oft Akupunktur und frühere Behandlungen in der klassischen Homöoathie bezahlt hatte,aber auch wenn nicht wäre es mir das Wert ,es selbst zu zuzahlen,wenn mir dabei geholfen wird.
    fSH:6.7
    LH:4.4
    Östradiolwerte habe ich in den Unterlagen nicht gefunden.
    Liebe Grüße Candy

    • igerhard sagt:

      Liebe Candy,
      da ich nicht weiß, ob die Hormone in Ihrem Blut während der Hormonpilleneinnahme gemessen wurden, kann ich Ihnen nicht sagen, ob Sie später Kinder bekommen können. Wenn Sie sich ganzheitlich behandeln lassen, können Sie ja mal die Cyclo Progynova absetzen und sehen, was passiert. In der Pause dann aber auf jeden Fall noch mal genau die körpereigenen Hormone überprüfen lassen.
      Viele Grüße

  • Monika sagt:

    Hallo Frau Prof.Dr. Gerhard,
    auch ich bin verzweifelt.Ich konnte 47 Jahre schlafen wie ein Bär bis es plötzlich innerhalb von 3 Monaten abrupt aufhörte. Seit 2 Jahren schlafe ich kaum noch, kaum mehr als 2-3 Std.
    Das Leben ist zur Qual geworden. Mein Hausarzt konnte anhand den Blutwerten nix finden. Habe Hashimoto seit 20 Jahren, war gut eingestellt mit 50 mg.
    Meine Regel kam pünktlich, nix sprach für Wechseljahre.
    Weil man nix fand sprach man von Wechseljahrsbeschwerden. Gynokadin und Progesteron half nur am Anfang, erst Liviella half etwas. Andere Symptome habe ich nicht, nur die SChlafstörungen.
    Mein Gyn sagt ich sei hormonell eingestellt und schickte mich zu weiteren Ärzten. Ein Neurologe meinte die Blutwerte seien nicht ausreichend bei Hashi, ich sollte in die Klinik.
    Heute jetzt habe ich den Befund! Mein TSH liegt bei 4,8 !!!
    MAK 6279,7 !!
    Ich soll jetzt 75 mg nehmen.
    Allerdings steht im Bericht dass schilddrüsenseitig nichts für Schlafstörungen spricht.
    Können Sie sich etwas erklären oder sehen Sie gar einen Zusammenhang?
    Ich lese immer nur dass Hashimoto Schlafstörungen verursacht und dachte eigentlich das wäre jetzt die Erklärung.
    Kann ich hoffen dass sich der SChlaf verbessert wenn ich jetzt die Dosis erhöhe?
    Wie würden Sie weiter vorgehen auch im Hinblick auf die Hormone, die ich eigentlich gerne absetzen würde, da ich mir nicht vorstellen kann, dass meine Beschwerden daher rühren.

    Vielen vielen Dank im voraus !!!!
    Liebe Grüsse
    Monika

    • igerhard sagt:

      Liebe Monika,
      Wenn Ihre SD-AK so hoch sind, spielt Ihr immunsystem verrückt. Sie sollten einen Arzt aufsuchen, der nicht nur die Schilddrüsenwerte behandelt. Als ganzheitliche Therapie kommen Homöopathie, Psenergy, TCM usw. infrage. Wenn Sie die weiblichen Hormone absetzen, riskieren Sie, dass es Ihnen vorübergehend noch schlechter geht. Tut mir leid, dass ich Ihnen kein einfaches Allheilmittel nennen kann, ich kann gut nachvollziehen, wie Sie leiden! Sie müssen ganz individuell behandelt werden.
      Viele Grüße und gute Besserung!

  • Candy sagt:

    Hallo.
    Bei mir wurde vor 2-3 Jahren Hashimoto festegestellt.Ich bekomme momentan L-Thyroxin 100.
    Ich bin trotz der Einnahme der Tabletten ständig müde,kraftlos,kopflos
    habe einen niedrigen Blutdruck.
    Ohrgeräusche,Sehstörungen ,Innere Unruhe, Nervosität, Gereiztheit,Stimmungstief, Weinerlichkeit Kälteempfinden und Frieren. Schmerzen in den Fingern(und angeschwollene Hände -besonders Nachts. Gelenkschmerzen,Kopfschmerzen,
    Angst, große Konzentrationsprobleme, Vergesslichkeit.starkes Schwitzen. Haarausfall.
    Eingeschränkte Berufstätigkeit. Verlust von Selbstwertgefühl..
    hinzu kam das ich vor ca3 Jahren eine Depot Hormontherapie (3Monatsspritze -abgesetzt habe ,weil meine neuen Frauenärztin sagte das dies nicht so gut für den Körper sei..
    Seit dem bekam ich keine Periode mehr..
    Sie sagte das ich auch kaum Gebärmutterschleimhaut habe..sie verschrieb mir Tabletten und sagte damit müsste es gehen..es änderte ich allerdings nichts..
    Irgendwann suchte ich im Internet nach Ärzten die mir viell helfen können..
    Ich fand eine Klinik in Stuttgart..dort fragte ich ob es viell von dem hashimoto kommen könnte-sie sagten das es von der 3Monatsspritze sei.
    Ich nahm die Blutwerte von meiner Frauenärztin mit, sie sagten sie ich hätte einen zu niedrigen Östrogenwert und soll cyclo-progynova nehmen und beim Orthopäden meine Knochendichte messen.
    es wurde ein Glukosetest gemacht Glucose nach 60 min 80,3 und nach 120 Min:64,3 und alle möglichen Werte gemessen
    ,mein TSH war bei 1,5002, Cortisol war gut:7,7,Progesteron:0.10 ,Prolaktin bei 5,4 ,DHEAS:307.5, sexualhorm. bindendes Globulin bei 102,8 ,Anti-Müller-Hormon bei 1.01 , TPO :338.7, Anti-Thyreoglobulin -Antikörper: 9.7
    ..Ich bekam ein Bericht und dort steht :sekundäre Amenorrhoe mit Estrogenmangel, Hypothalamscih-hypophysäre Dysregulation ,z.n Depot-hormontherapie, Hashimoto- Thyreoiditis.
    Ich soll weiter die Cyclo -Progynova nehmen ..das wars..
    ich fühle mich all diesen Blutwerten und dieser Diagnose etwas allein gelassen ..und weiß momentan auch nicht was gut ist..

    können sie mir vielleicht ein Tip geben was ich noch machen könnte .Lg candy

    • igerhard sagt:

      Liebe Candy,
      Sie schreiben nicht, wie alt Sie sind. Es fehlen die Werte der Hormone FSH, LH und Östradiol. Wahrscheinlich ist die Behandlung mit Cyclo-Progynova wirklich die einfachste Lösung für Sie, da offenbar die Eierstöcke nicht mehr so recht arbeiten wollen. Alternativ könnten Sie versuchen, einen Therapeuten zu finden, der Sie mit Klassischer Homöopathie behandelt oder mit traditioneller chinesischer Medizin, aber das zahlt die Krankenkasse nicht. Nehmen Sie Selen und Vitamin D?

  • Dunja sagt:

    Sie haben ein sehr schönes Einfühlungsvermögen und aussagekräftige Wahrheiten, ich danke Ihnen sehr Frau Gerhard!

    Ich bin seit den vielen Mehrfachimpfungen und darauffolgenden Hautproblemen bei meinem Hund impfkritisch geworden und habe seit 2009 auch mich keiner mehr unterzogen.
    Jetzt befasse ich mich noch mehr damit und finde zum Beispiel die Bücher von „Friedrich P. Graf“ darüber sehr aufklärend und eigentlich informativ.
    (wie Die Impfentscheidung und Kritik der Arzneiroutine bei Schwangeren und Kleinkindern)
    Die Gürtelrose wurde gefühlsmäßig von mir (nach 3 Tagen) als Lippenbläschen Herpes eingeordnet und gleich mit SiliceaGel ausgetrocknet, von meiner Gynäkologin als Gürtelrose diagnostiziert und telefonisch durch meine Homöopathin mit Globulies behandelt. Alles gut !
    Danke es gibt mir ein gutes Gefühl meine SD erstmal bei meiner Homöopathin behandeln zu lasse und gut zu wissen das es SD-Hormone gibt.
    Ganz liebe Grüße aus Kärnten und ich wünsche auch Ihnen alles Gute!
    Dunja+
    P.S. Wirklich bewundernswert diese Kommentar und Ihre Antworten Netzwerkseite, ergibt ein sehr unkompliziertes Kommunizieren über sehr spezielle Themen die uns körperlich betreffen. Schöne Zeit noch !

    • igerhard sagt:

      Liebe Dunja,
      da bin ich aber froh, das es Ihnen gut geht und die Gürtelrose so rasch abgeklungen ist. Die Bücher von Dr. Graf sind prima. Gerade hat er ein neues herausgebracht, das ich bald mal besprechen werde: „Homöopathie und die Gesunderhaltung der Frauen“.
      Alles Gute!

  • Dunja sagt:

    Wouw danke für die prompte und liebe Antwort Frau Gerhard,

    nein ich versuche wegen der Schwangerschaft so wenig wie möglich einzunehmen, außer mich gut und gesund zu ernähren.

    Habe aber bedenken weil ich im Moment so leicht erregbar (Wutausbrüche, Streiten gegenüber meinem Freund, sodaß er mich meidet), Hitzeunverträglichkeit mit darauffolgenden tagelangem Kopfschmerz und dazu kam noch ne Gürtelrose (herpes zoster)am rechten Innenarm letztes Monat bis jetzt hatte: also eigentlich Symptome einer SD-Überfunktion. Dann sollte man kein Jod zusich nehmen???
    Bis jetzt sagte man mir ich hätte ne SD-Unterfunktion mit M.Hashimoto, weil ich auch leicht friere, normal niedrigen Blutdruck habe und eben erhöhte TAK und TPO, bei erhöht normalen TSH und erniedrigt normalen T4 – aber erhöht normalen T3 Wert und wahrscheinlich auch wegen der Sonographie-Befunde.
    Stimmt das?

    Wenn ich mit einer Hormon substitution beginne kann ich damit nach der Stillzeit wieder aufhören und Alternativ weiterversuchen oder muß man dann sein leben lang SD-Hormone nehmen?

    Danke nochmals im Voraus,
    Dunj+Baby

    P.S: Kann M.Hashimoto durch Impfschaden entstehen zb. HepA+B mit Twinrix für Erwachsene?

    • igerhard sagt:

      Liebe Dunja,
      Ich gehöre zu den Ärzten, die der festen Überzeugung sind, dass Impfungen viele schädliche Nebenwirkungen haben können, auch zur Auslösung von Autoimmunkrankheiten führen können. Ob das jetzt bei Ihnen der Fall ist oder bei dieser Impfung häufiger, das weiß ich nicht. Die Wissenschaft hält sich da ja sehr bedeckt!
      Gürtelrose klingt aber gar nicht gut! Da muss unbedingt etwas durch Ihre Homöopathin getan werden! Auch die Schilddrüse und Ihre Übererregbarkeit kann sie vielleicht erstmal homöopathisch behandeln, ein Versuch ist es wert. Außerdem kann man jederzeit unter der Kontrolle der SD- Werte die SD-Hormone ausschleichen, wenn Sie sie jetzt benötigen.
      Alles Gute!

  • Dunja sagt:

    Hallo Frau Gerhard!

    Danke sehr für diesen regen Austausch über SD-Blutwertbeobachtungen und alternativen Therapien !
    Ich bin 40 Jahre, lebe in Kärnten und bin jetzt in der 19. Schwangerschaftswoche
    Habe seit 09.2009 die Diagnose auf M.Hashimoto als SD-Unterfunktion nach den Blutwerten:
    fT4 15.8 pmol/l (11-22)
    TT3 2.25 pmol/ml (0.9-2.7
    bTSH 2.256 mU/l (0.4-3.5)
    TAK 399 IU/ml (60) und TPO 137 U/ml (60)
    der SD-Befund der Nuklearmedizin Schilddrüsen-Ambulanz in Klagenfurt lautet: Incipiente Struma diffusa et nodosa bei Autoimmunthyreopathie Typ Morbus Hashimoto, aktuell euthyreote Funktionslage. Vorerst noch zuwartende Haltung bezüglich SD-Medikation.

    Infektionsserologisch wurde damals auch eine Lyme-Borreliose mit Antikörper gegen folgende Antigene p41,OspC nachgewiesen werden.
    aber um die geht es mir heut nicht.

    02.2010-Blutwerte: T4 13.6; T3 -; TSH 2.844 Empfehlung Euthyrox 75µg eine halbe am Tag.

    Wechselte damals zu meiner Homöopathin und versuchten alternativ mit
    Selen 200µg/d; Kaliumjodid D1 und Glandulae Thyreoidea C30.
    05.2010-Blutwerte: T4 12.2, T3 1.94, TSH 1.75
    11.2010-Blutwerte: T4 11.61,T3 -, TSH 1.85

    Danach hab ich nix gemacht, außer 1-2 im Jahr SD-Werte messen lassen ohne Sonographie, weil ich nie wirkliche Symptome bzw. Probleme habe oder so wie heute Schwanger bin!!!

    03.2013-Gesundenuntersuchung:
    fT4: 13.1 pmol/l(10.0-20.0)
    TT3: 5.31 pmol/l(3.70-6.10)
    bTSH: 2.69 µIU/ml(0.30-4.00)
    AK gg. Thyreoglobulin TAK + 190.7 U/ml(<60)
    AK gg. Thyreoperoxidase TPO + 92.7 U/ml(<60)
    Selenwert ok, Vit.D3 Oleovit 1x/wo 35Tr. eingenommen

    18.07.2013-Schwanger-SSW7-Embryo 5Wochen alt:
    SD-Blutwerte: T4 12.5, T3 5.08 , TSH 3.14
    meine Gynäkologin sagt sind ok, meine Homöopathin hab ich nicht gefragt, aber der Arzt von damals im LKH-Klagenfurt hat auf diese Werte
    wieder gemeint Euthyrox75 und jetzt 1Tab./d einnehmen und in 3 Wo eine Hormonkontrolle, unbedingt weil ich Schwanger bin.

    Bitte um Ihre Meinung und eine alternative die ich mit meiner Homöopathin besprechen kann.
    Danke im Voraus und entschuldigung für diesen ausführlichsten Text
    lg
    Dunja+Baby!

    • igerhard sagt:

      Liebe Dunja,
      das ist ja ganz toll, wie Sie Ihre Schilddrüse in den Griff bekommen haben! Nehmen Sie denn immer noch die Medikamente von Ihrer Homöopathin? Der TSH-Wert geht noch, so dass ich meine, Sie könnten ruhig erst mal mit Ihrer Homöopathin weiterarbeiten, z.B. Selen, Kaliumjodid, Vitamin D. Wenn in 4 Wochen bei einer TSH-Kontrolle das TSH angestiegen sein sollte, müsste man über eine leichte Substitution nachdenken.
      Viel Erfolg und eine glückliche, unkomplizierte Schwangerschaft!

  • Nicole sagt:

    Sehr geehrte Frau Gerhard,
    seit über 10 Jahren begleiten mich nun Hashimoto und Endometriose. Ich nehme täglich 75 mg L-Thyroxin, das ich gut vertrage, aber es treten immer wieder Episoden auf, in denen ich schlecht schlafe, nervös und geknickt bin. Wegen der Endometriose wurde ich einige Male operiert, das letzte Mal vor 2 Monaten. Es wurden starke Verwachsungen im Darm-Bereich gefunden, die nur teilweise gelöst werden konnten. Nun wurde mir zu einer hormonellen Therapie geraten oder Abwarten, bis ich wieder Beschwerden bekomme und dann eben wieder operieren. Ich würde gerne auf die Hormonbehandlung verzichten und mich lieber ganzheitlich behandeln lassen, auch wegen dem Hashimoto. Ich denke, daß beides miteinander zusammenhängt.
    Über Ihre Meinung und einen Rat wäre ich Ihnen sehr dankbar.

  • U:reitz sagt:

    Hallo,

    ich möchte den Betroffenen hier diese Seite ans Herz legen, damit kann man hier vielen helfen.

    http://www.vitamindelta.de/erfolge/mein-burn-out-war-ein-vitamin-d-mangel.html

  • Miriam Kuhn sagt:

    Sehr geehrte Frau Prof.Dr.Gerhard
    Ich habe die Diagnose Hashimoto-Thyreoiditis seit 2011. Ich nehme Euthyrox 25 und es geht mir eigentlich gut damit, die Werte sind seither in der Norm.
    Nach einer stressigen Zeit in diesem Sommer habe ich seit ein paar Tagen trotz gleicher Nahrungsmenge plötzlich zugenommen und fühle mich sehr müde, schaffe es kaum, mich zum Arbeiten aufzuraffen, die Verdauung ist nicht gut und ich friere schnell.
    Kann es sein, dass durch den Stress die Schilddrüse schlechter arbeitet? Ich habe in meiner Verzweiflung gestern statt einer zwei Tabletten Euthyrox genommen. Bis jetzt habe ich keine Veränderung bemerkt, aber es braucht wahrscheinlich etwas länger.
    Ist das ein Problem, wenn man in solchen Tief-Phasen vorübergehend die Dosis verdoppelt? Könnte man die Tabletten auch halbieren und 1 1/2 nehmen?
    Ich hoffe auf ihre Antwort.
    Freundliche Grüsse

    • igerhard sagt:

      Liebe Miriam,
      klar kann man sich seine individuelle Dosis heraussuchen. Besser fände ich aber, wenn Sie erstmal das Blut überprüfen lassen würden, wie stark sich die Werte verändert haben und ob die Antikörper sehr hoch geworden sind. Unbedingt zum Endokrinologen gehen!

  • Kerstin Höntzsch sagt:

    Sehr geehrte Frau Prof. Dr.Gerhard,

    ich bin 50 Jahre alt. Im April 2013 wurde bei mir Hashimoto diagnostiziert. Zur gleichen Zeit hatte ich meine letzte Regelblutung. Anfangs wurde mir L Thyroxin 50 verordnet u. ich hatte kaum körperliche Probleme. Im Juli wurde die Dosis nach Blutuntersuchung erhöht auf 75.
    Anfang August hatte ich mit starken Blutungen, die nicht aufhörten, zu käpfen.Eine Gynäkologin in Vertretung verordnete mir für 10 Tage Hormone,leider konnte ich nicht den Namen des Präparates lesen, da von einer größeren Packung einfach etwas abgeschnitten wurde, kein Beipack, nix. Da ich durch die starke Blutung psychisch nicht im normalen Bereich lag u. zudem starke Schmerzen hatte, hab ich nicht einmal nachgefragt. Nach 10 Tagen sollte eine Abbruchblutung einsetzen, passierte aber nicht. Meine Frauenärztin kam dann auch erst Anfang September aus dem Urlaub u. ein Termin war bereits geordert. Da es zu keiner Abbruchblutung kam, hatte sich die Gebärmutterschleimhaut so stark aufgebaut, dass sich eine Zyste, die sich auch noch irgendwie gebildet hatt, zum bersten brachte u. ich in der Arbeit vor Schmerzen zusammenbrach. Die Gynäkologin behandelte mich sofort , stellte diese Zyste fest, verordnete mit Assumate fur 10 Tage Dos: 1-0-1, danch fand die Abbruchblutung statt, dann nahm ich ab ersten Tag der Blutung Qlaira ein u. der Ärger ging richtig los. Gleichzeitig hatte ich mit einer starken Bronchitis zu kämpfen ( Roxi 300 Dos: 1/2-0-1/2 ) wahnsinniger Migräne über 6!!! Tage und der Blutdruck von 160/105 bis 105/60 war sehr schwankend. Stimmungsschwankungen mit „Heulattacken“ u. natürlich der wahnsinnige Kopfschmerz lassen mich resignieren. Ein Anruf bei der FRauenärztin bracht nur den Rat , die Pille weiter einzunehmen, um die Blutungsstärke u. Zyklus in den Griff zu bekommen. Qilaira hätte nichts mit der Migräne und dem Blutdruck zu tun.
    Selen nehme ich seit ca. einer Woche ein, dazu noch Magnesium.
    Meine Frage wäre, ist es in Ordung diese Pille weiter einzunehmen, oder sollte man auf ein anderes Präparat zurückgreifen u. der 2. Blutdruckwert von oft 98-100 gibt mir zu denken, denn ein Schaganfall ist das letzte, das ich , als eigentlich lebensfroher u. vor Energie sprühender Mensch brauche.
    2. Frage. Sollte ich eventuell die Thyroxin Dosis verringern??
    Ein Termin bei der Heilpraktikerin meines Vertrauens ist bereits geordert, da die Ärzte diese Krankheit leider nicht ganzheitlich behandeln u. das enttäuscht u. verwundert mich sehr.
    Viele Grüße aus Oberfranken u. Danke für Ihre hoffentlich hilfreiche Antwort.

    • igerhard sagt:

      Liebe Kerstin,
      Qlaira ist eine Hormonpille, die zur Verhütung entwickelt wurde, aber auch bei zu starken Blutungen eingesetzt werden kann. Natürlich können die Hormone, die darin sind, den Blutdruck erhöhen und Migräne auslösen. Bei Hashimoto und in den Wechseljahren kommt es häufig zu einem Überwiegen der Östrogene und einem Gestagenmangel. Vielleicht würde es reichen, wenn Sie bioidentisches Progesteron cremen. Sprechen Sie mal erst mit Ihrer Heilpraktikerin und Frauenärztin.
      Viel Erfolg

  • Romy sagt:

    Verrückte Welt!
    Im Jahr 2004 nach der Geburt meines Sohnes, sind meine Schilddrüsenwert ständig von Über- in Unterfunktion gewechselt und wieder anders rum. Voll Chaos! Dann wurde Hashimoto diagnostiziert. Ich wurde mit L-Tyroxin eingestellt. Letztes Jahr (August 2012) wurde bei mir hormoneller Brustkrebs festgestellt. OP, Chemo, Bestrahlung hatte ich alles, jetzt bekomme ich Tamoxifen.
    Kann es sein, daß der Krebs durch Hashimoto entstanden ist?

    Vielen herzlichen Dank für Ihre Antwort.

    • igerhard sagt:

      Liebe Romy,
      Ich glaube, das muss man anders ausdrücken: Hashimoto und Brustkrebs liegen wahrscheinlich ähnliche oder dieselben Ursachen zugrunde. Lassen Sie sich bei einem ganzheitlich arbeitenden Arzt auf Umweltbelastungen und Mangelzustände untersuchen. Unter http://www.biokrebs.de bekommen Sie dazu weitere Informationen. In Kürze werden Sie auch im Webmagazin einen Artikel über das erhöhte Brustkrebsrisiko bei Hashimoto und die möglichen Ursachen finden.
      Gute Besserung!

  • Angela sagt:

    Werte Frau Prof. Dr. Gerhard,
    Wirklich tolle Komentare. Man sieht wie gross das Informationsbeduerfniss ist und auch der Leidensdruck. Ich habe auch Hashimoto. Da ich immer Muskrlschmerzen habe und Watte im Kopf, muss ich jetzt was ändern. Die Haare gehen aus und ich bin immer gleich auf 180. (50 Jahre alt)
    Meine Werte sind immer stabil. Bei 75 Euthyrox.

    TSH basal LIA 1, 48 mikroIU/ml Ref. 0, 27 – 4, 2
    Freies T3 LIA 2, 30 pg/ml Ref. 2, 0-4, 4
    in SI-Einheiten 3, 53 pmol/l Ref. 3, 7-6, 76
    Freies T4 LIA 1, 13 ng/dl Ref.0, 90-2, 00
    In Sl -Einheiten 14, 5 pmol/l Ref. 11, 6-25, 8

    Ich kann damit nix anfangen. Habe aber von einer Umwandlungsstoerung gelesen und frage mich, ob ich sie vielleicht auch habe, denn es geht mir nicht gut. Was sagen Sie dazu?
    Liebe Grüße Angela

    • igerhard sagt:

      Liebe Angela,
      die Schilddrüse scheint gut eingestellt zu sein. Wie hoch Ihre Antiköerper sind, schreiben Sie nicht. Sie haben in den Artikeln ja gelesen, dass man der Ursache für die Schilddrüsenstörung auf den Grund gehen muss. Sicher brauchen Sie noch andere Hormone und Nahrungsergänzungen. Suchen Sie sich am besten einen ganzheitlich arbeitenden Arzt.

  • Brigitte sagt:

    Hallo!

    Mir wird ende Oktober die gesamte schilddrüse entfernt. Habe mehrere Knoten und die op ist laut arzt Therapie 1. Wahl. Näher wurde von keinem Arzt auf mich eingegangen. Ich wurde überhaupt nicht aufgeklärt über meine Krankheit, nur jetzt auf dieser Seite hole ich mir interessante Infos. In letzter Zeit habe ich gelegentlich schwindelanfälle hier meine blutwerte: ft3 3.25 pg/ml ft4 10,94 TSH 0,43 Ab-TPO <10 Ab-HTG <20
    Habe ich Hashimoto? Wie wird es nach der op sein?
    Gibt es einen Zusammenhang mit meiner gallenop?
    Bin noch jung (33) und will das bestmögliche für meine zukunft tun. Was empfehlen sie mir!
    Ich wünschte es gäbe mehr Ärzte, die ganzheitlich behandeln.
    Liebe Grüsse
    Brigitte

    • igerhard sagt:

      Liebe Brigitte,
      Die Werte sehen nicht nach Hashimoto aus. Wahrscheinlich ist bei Ihnen der Ultraschall- und Tastbefund entscheidend. Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob die OP nötig ist, holen Sie doch eine zweite Meinung ein. Am besten bei einem Schilddrüsenspezialisten, der nicht selber operiert.
      Viel Glück!

  • Aljana sagt:

    Liebe Frau Prof. Dr. Gerhard,

    erst einmal ein großes Kompliment für Ihre Hilfe, Zusprüche, Mutmachungen und Ratschläge, die Sie hier jedem einzelnen erteilen.

    Aufgrund dessen möchte ich mich auch einmal an Sie wenden und hoffe, dass Sie mir auch einen Ratschlag erteilen können. Vielleicht auch meine Laborwerte ein bisschen erklären.
    Habe seit ca. drei Jahren die unerschiedlichsten Symptome, die da wären

    Gefühl wie Watte im Kopf,
    Schwindel,
    Atemnot,
    Herzrasen,
    manchmal flackert es auch,
    Unterschenkel, Füße, Unterarme und Hände kribbeln, pieken und brennen bzw. die Unterschenkel und Waden sind als wenn kleine Blitze dadurch jagen,
    Kopfschmerzen, als wenn der Kopf und die Knochen bzw. Gelenke in einem Schraubstock stecken,
    plötzlich auftretende Übelkeit
    Schmerzen im Leib (vom Unterleib bis zur Schulter) mit Blähungen und Krämpfen
    restless Legs
    Erschöpfung
    Schwitzen
    feuchte Hände und Füße,
    Ohrenentzündungen und
    Entzündungen unter den Achseln,
    mein PAP III-Test war auch die letzten zwei Male nicht in Ordnung.

    So das wars schon.
    Gott sei Dank habe ich die Symptome nicht alle auf einmal. Aber sie wechseln sich ständig ab. Es ist immer irgendwas. Manchmal habe ich ein bis zwei Tage Ruhe, dann ist wieder irgendwas. Langsam geht mir die Luft aus. Der Körper kann sich ja auch gar nicht mehr richtig erholen. Die Psyche schon gar nicht.
    Ärzteodysse habe ich auch hinter mir wie einige etliche andere hier auch. Von psychosomatisch bis „nehmen ’se mal ein paar Pillen und alles wird gut“, habe ich alles erlebt.
    In Eigeninitiative bin ich dann nach Internetrechersche in die
    Uniklinik Düsseldorf – Endokrinielogie – und die haben jetzt meine Werte übersandt.

    Ich stelle sie ein und hoffe auf Ihre Hilfe weil ich Anfang September noch einen Termin bei einem Endokrinologen habe.

    Aufgrund der Werte und der Empfehlung der Uni bin ich von 100 L-Tyroxin auf 75 zurückgegangen. Aber irgendwie geht es mir nicht besser.
    So hier die Werte:
    Freies T3 2.6 ng/l /2.6 – 5.1)
    Freies T4 15.6 pg/ml (9.1 – 19.1),
    TSH Thyreoidea-Stimul.Horm. 0.45 ulU/ml, (0.27 – 4.20),
    Anti-TPO (MAK 15.7 lU/ml (<35.0),
    Metanephrin in EDTA-Plasma 32 ng/l (<90),
    Normetanephrin in EDTA 34 ng/l (<180)

    Schilddrüsensonographie:
    Volumen rechts circa 2 ml. links ca. 2 ml. Das Schilddrüsenparenchym erscheint insgesamt inhomogen und diffus echoarm und ist mit der Diagnose einer Thyreoiditis vereinbar. Umschriebene Läsionen lassen sich nicht abgrenzen.

    Ich hoffe inständig, dass Sie mir mir einen Tip geben können bzw. was Sie aus diesen Laborwerten erkennen.

    Vielen Dank im voraus für Ihre Hilfe.

    LG Aljana

  • stefanie sagt:

    sehr geehrte Damen und herren,
    ich interessiere mich sehr für eine natürliche/pflanzliche Empfängnisverhütung. Da mein Frauenarzt nichts von pflanzlichen Mitteln hält, wollte ich Sie fragen, an wen ich mich wenden kann, um Informationen und Produkte (Yamswurzel) zu erhalten, bzw. ob Sie mir in diesem Anliegen weiterhelfen können?

    vielen herzlichen Dank für ihre Bemühungen!

    mit freundlichen Grüßen,

    stefanie snieder

  • Claudia sagt:

    Hallo!

    Bei mir wurde vor zwei Jahren Hashimoto (35) diagnostiziert. Hatte schon seit längerem mit Herzrasen, Panikattaken und seit mehreren Jahren mit Hypertonie meine Probleme, Eiallergie, großen Darmpolypen (mit 35) Seit Februar vermehrte sich das Herzstolpern. Seit kurzem nehme ich Eutyhrox 50 – kurzzeitig war mein Herzstolpern etwas besser, aber es verschlechtert sich momentan wieder. Nehme Vitamin D3(spiegel vor kurzem bestimmt – im oberen Drittel), Selen,Magnesium, Betablocker. Werde wegen dem Herzstolpern immer wieder damit weggeschickt, da es angeblich für den Hashimoto normal ist. – Hatte ein Herzschall – das letzte mal vor 2 Jahren – war soweit alles normal. Suche einen Arzt im Bereich München oder Passau, der mir weiterhelfen kann. Eine Heilpraktikerin meinte einmal ich hätte einen Progesteronmangel, schickte mich zu einem Arzt – der immer noch abwarten wollte. vielen Danke für eine Antwort
    Claudia

  • Sabine sagt:

    Liebe Frau Dr. Gerhard,

    vielen Dank für die Beantwortung der zahlreichen Fragen, was ich sehr spannend und hilfreich finde auch für meinen „hash mich, ich bin der Frühling“ um es mal leicht und flocking auszudrücken.
    Ich bekomme vom Endokrinologen Thyronajod 50 verschrieben: nun ist ja jOD WICHTG für die Funktion der Schilddrüse , andere (z. B. Hausarzt) sagt wider, daß Jod kontraindiziert sei bei Hashi.
    Mein bisheriges Resümee: mäßiger Jodkomsum, aber auch mit Thyronajod?
    (ich esse keinen Fisch).
    Was meinen Sie?
    Vielen Dank für Antwort.

    Sabine

  • Andrea Müller sagt:

    Sehr geehrte Frau Prof. Dr. Gerhard,
    durch Zufall bin ich auf diese Internetseite gestoßen und hoffe in Ihnen endlich eine kompetente Fachfrau in Sachen Hashimoto gefunden zu haben. Ich habe nämlich ein etwas „kompliziertes“ Problem: Ende 2005 wurde bei mir ein TSH von 13 (FT3 und FT4 normal)festgestellt. Mein Hausarzt meinte, das sei Hashimoto. Das komische war nur, dass ich keinerlei Symptome hatte, welche die Diagnose einer Unterfunktion bestätigt hätten. Der Arzt verschrieb mir trotzdem Schilddrüsenhormone, kleinste Dosierung 25 mg. Das ging 3 Tage gut, dann bekam ich alle nur möglichen Symptome einer Überfunktion. Von da ab wurden die 25mg Tabletten halbiert. An meinem Zustand änderte sich allerdings nichts. In Absprache mit dem Arzt habe ich die Einnahme abgebrochen. Ab da war wieder alles gut und mir ging es bestens. Seit diesem Zeitpunkt lasse ich alle 3 Monate meine SW kontrollieren. FT3 und FT4 immer im Normbereich, TSH schwankt zwischen 7 und 18. Ich habe dann selber mal recherchiert und bin zu der Annahme gekommen, dass der Wert ab dann schlecht war, als ich wegen der Wechseljahre (unerträgliche Hitzewallungen) Hormone genommen habe (nehme ich immer noch, hab schon versucht zu reduzieren, aber dann kommen die Hitzewallungen wieder). Vor dieser Einnahme war der Wert immer okay. Ich habe daraufhin die Herstellerfirma angeschrieben und nachgefragt, ob hier ein Zusammenhang bestehen könne. Die Antwort darauf war wenig aufschlussreich…. Aber siehe da, einige Monate später stand plötzlich auf dem Beipackzettel, dass das Präparat die Schilddrüsenwerte beeinflussen kann.
    Ich habe es dann noch ein paarmal mit den Schilddrüsenhormonen probiert, aber es war jedes Mal das gleiche: mir ging’s schlecht und geändert hat sich der Wert trotzdem nicht. Auch eine längere Einnahme von Selen hat nichts geändert. Auch ein Ultraschall der Schilddrüse war unauffällig. Seit dem gehe ich halt regelmäßig zu den Werten testen, nehme nichts ein und fühle mich rundum gesund. Ich hoffe, Sie können mir eine Erklärung für dieses Phänomen liefern.
    Noch zu meiner Person: Ich bin 57 Jahre, 170 cm, 60 kg, durchtrainierte Figur, ernähre mich einigermaßen gesund ohne Kalorien zu zählen, will damit sagen, dass ich alles essen kann, meine einzige Schwäche ist Schokolade. Meine sonstigen Blutwerte sind alle normal und ich nehme außer den Wechseljahrshormonen keinerlei Medikamente ein.
    Für eine Antwort wäre ich Ihnen sehr dankbar.

    • igerhard sagt:

      Liebe Andrea,
      Da Sie ja offenbar keine Schillddrüsen-Antikörper haben und normale FT3- und FT4-Werte, würde ich mir wegen des TSH keine Gedanken machen. Ähnlich wie bei den Schilddrüsenhormonen gibt es wahrschenlich aktive Formen des TSH und weniger aktive, die aber im Laborassay mit gemessen werden. Habe in der Klinik einige dieser Fälle erlebt. Das gilt übrigens auch für andere Hormone, wie bspw. FSH, das eigentlich erst erhöht sein sollte, wenn die Eierstöcke nicht mehr schaffen, also in den Wechseljahren, das aber auch mal bei jüngeren Frauen mit normaler Eierstockfunktion fälschlich erhöht gemessen werden kann.

  • Sabrina sagt:

    Hallo,
    ich hätte eine Frage bezüglich der Einstellung bei Schilddrüsenunterfunktion. Ich habe Hashimoto und fühle mich mit einer Einstellung von 150 Mikrogramm nicht gut. Nun soll ein Teil des T4 Präparates auf T 3 umgestellt werden.
    Dies riet mir mein Frauenarzt. Ich solle das mit meinem Hausarzt besprechen. Was wäre denn ihr Rat in der Sache. Mein FA dachte daran 25 Mikrogramm zu ersetzen. Wieviel T3 bräuchte ich denn dann? Im Internet steht, ein Verhältnis von 10:2 wäre für Patienten mit Hashimoto am besten geeignet ( normal wohl 10:1 ).
    Zudem wüsste ich gerne, wie das Verhältnis von Östradiol zu Progesteron sein soll, weil ich eine Östrogendominanz habe, die nun ausgeglichen werden soll. Ich möchte in einem viertel Jahr nochmal meine Werte bestimmen lassen.
    Vielen Dank im Voraus für Ihre Hilfe.
    Liebe Grüße von Sabrina

    • igerhard sagt:

      Liebe Sabrina,
      Diese Fragen sind zu speziell, um sie hier beantworten zu können. Schließlich gibt es ja Ärzte, die Sie betreuen und Ihnen in Abhängigkeit von Ihren Werten die richtige Hormondosis verschreiben müssen. Während des Zyklus ändert sich das Verhältnis von Östradiol zu Progesteron. Man muss also schon genau wissen, wo man steht. Auch kommt es darauf an, welches Gestagen in welcher Form Sie nehmen.
      Viele Grüße

  • Doris sagt:

    Sehr geehrte Frau Dr. Gerhard,

    mit Interesse habe ich Ihre Internetkommentare zum Thema Hashimoto verfolgt. Wie auch die anderen Betroffenen befinde ich mich bei einem Arzt, der lediglich eine Schilddrüsenhormonsubstitution vornimmt und alle anderen auftretenen Probleme entweder symptomatisch bekämpft oder eine Überweisung an einen Neurologen vorzieht.

    Erwiesen sind bei mir B12-Mangel und Eisenmangel. Auftretende Herzrhythmusstörungen wurden mit Beta-Blocker behandelt, massive Schlaflosigkeit sollten durch sedierende Psychopharmaka in den Griff zu bekommen sein. Beide Behandlungen waren erfolglos.

    In eigener Regie begann ich durch umfangreiche Lektüre angeregt, Selen und Vitamin D einzunehmen. Beide Nahrungsergänzungen haben sich positiv ausgewirkt. Selen beruhigt mein Herz, Vitamin D hat mich nach 1,5 Jahren Schlaflosigkeit endlich wieder zum Schlaf geführt. Meine Gewichtsspirale nach unten ist endlich gestoppt. Ich bin ruhiger und kann mich endlich wieder so konzentrieren wie es für meinen Beruf erforderlich ist. Zusätzlich nehme ich Vital-Complex. Bei den behandelnden Ärzten wurde meine Initiative mit „Placeboeffekt“ quittiert.

    Ich suche nach einer ärztlichen Betreuung, die einen ganzheitlichen Ansatz verfolgt und sich mit der Vielzahl der Symptome von Hashimoto und geeigneten Therapien auskennt. Ich wäre Ihnen sehr dankbar, wenn Sie mir im Raum Dortmund, Hagen, Iserlohn eine Ärztin/einen Arzt nennen könnten.

    Danke im Voraus.
    Herzliche Grüße

    Doris

    • igerhard sagt:

      Liebe Doris,
      ich bin begeistert, wie Sie sich selber therapiert haben! Von wegen „Placeboeffekt“! Da kann man nur allen Ärzten wünschen, diesen „Placeboeffekt“ mal am eigenen Leib zu erfahren. Leider kann ich Ihnen keine Ärzte nennen. An den Universitätskliniken gibt es normalerweise gute Endokrinologische Abteilungen, die Sie aber sicher schon ausprobiert haben und die ja leider nicht ganzheitlich arbeiten. Unter http://www.natum.de finden Sie ganzheitlich arbeitende Frauenärzte. Die Gesellschaft der Ärzte für Erfahrungsheilkunde http://www.erfahrungsheilkunde.org/2.html kann Ihnen vielleicht auch einen Ansprechpartner nennen.
      Alles Gute!

  • Sabine sagt:

    Sehr geehrte Frau Prof. Dr. Gerhard,
    vielen lieben herzlichen Dank für Ihre freundliche Auskunft.
    Darf ich Sie nochmals kurz belästigen und kurz nachfragen (ich befürchte, mein Endokrinologe ist wenig auskunftbereit und Alternativen gegenüber wenig aufgeschlossen):

    (1) Würde bei einer Hypothalamus-Insuffiziens der ganze weibliche Zyklus zum Erliegen kommen? Ein hoher Soya-Konsum könnte nicht etwa die Dysmenorrhoe bewirken? Im Umkehrschluss: Es liegt vermutlich gar keine Hypothalamusinsuffiziens mehr vor [oder kann sie nur einzelne Hormonachsen betreffen(Wachstumshormon, ACTH?)]?

    (2) Sie schreiben: Die „Progesteronsalbe sollte ausreichend sein“
    Ist 1,5%-ige Progesteronsalbe (Pro-Vive) nach Ihrem Dafürhalten zu gering dosiert, wenn schmerzhafte Mastodynie vorliegt? Welche wirklich guten Alternativen gibt es zu dieser von meinem HP verordneten (durch den Endokrinologen aber für überflüssig gehaltenen), teuren und schwer aus dem Ausland zu beschaffenen Salbe?

    (3) Ist nach Ihrem Dafürhalten die Substitution von DHEA („Anti-Aging-Hormon“?)- wie mein HP es für sinnvoll hält – überhaupt sinnvoll/notwendig, sofern der Normbereich noch erreicht wird?
    Möchte vermeiden, dass aufgrund des „Rumjonglieren mit Hormonen“ irgendwann ernsthaftere Erkrankungen zu befürchten sind?

    Ich hoffe, Sie durch das erneute Nachfragen nicht belästigt zu haben?
    Freundliche Grüße und die besten Wünsche.

    • igerhard sagt:

      zu 1: Würde bei einer Hypothalamus-Insuffiziens der ganze weibliche Zyklus zum Erliegen kommen? ja.
      Ein hoher Soya-Konsum könnte nicht etwa die Dysmenorrhoe bewirken? ????
      Es liegt vermutlich gar keine Hypothalamusinsuffiziens mehr vor [oder kann sie nur einzelne Hormonachsen betreffen(Wachstumshormon, ACTH?)]? ja, kann einzelne Achsen betreffen
      zu 2: Alternativ Utrogest
      zu 3: Ist nach Ihrem Dafürhalten die Substitution von DHEA (“Anti-Aging-Hormon”?)- wie mein HP es für sinnvoll hält – überhaupt sinnvoll/notwendig, sofern der Normbereich noch erreicht wird? Man muss das Gesamtbild sehen, kann ich so detailliert nicht beurteilen. Am besten guten Endokrinologen fragen.

  • Cornelia sagt:

    Guten Tag Frau Dr. Gerhard,

    ich leide seit über 15 Jahren an einer Unterfunktion. Der erste Verdacht auf Hashimoto ist nun rund 6 Jahre her und seit Anfang des Jahres ist Hashimoto bestätigt.
    Leider fühle ich mich von den Endokrinolgen im Stich gelassen mit meinen ganzen Beschwerden.
    Nicht mal über Hashimoto wurde ich aufgeklärt und so langsam verzweifle ich daran.
    Momentan nehme ich Euthyrox 150mg, die Ärzte würden lt . Blutbild lieber das ich 137 mg zu mir nehme aber dann werden meine Beschwerden immer schlimmer, dass habe ich schon mehrfach getestet unter Aufsicht.

    Meine Beschwerden sind: Depressionen (werden mit Citalophram behandelt), starker Haarausfall, schlechte trockene Haut, Wundheilungsstörungen, Durchfall, Verdauungsprobleme, Schlafstörungen, Müdigkeit, Ausgelaugt fühlen, Konzentrationsprobleme, endokrines Auge (rechts, nur leicht), brüchige Nägel, ständig Schnupfen (kein Heuschnupfen), Gewichtszunahme, Gefühl der Überforderung, Agressionen usw…

    Mein letztes Blutbild kann ich nicht deuten, und der Arzt hat gar nichts dazu gesagt ausser das ich mein Euthyrox verringern soll. Vielleicht können Sie mir einen Tip geben.

    Dianose: seronegative chronisch lymphozytäre Thyreoiditis

    Leukozyten /nl 7.52
    Erythrozyten /pl 4.47
    Hämoblobin g/dl 12.8
    Hämatokrit % 40.5
    MCV fl 90.7
    MCH pg 28.6
    MCHC g/dl 31.6 (Ref-Bereich. 33.0 – 36.0)
    Thromozyten /nl 285

    Neutrophile % 71.2
    Monozyten % 4.9
    Eosinophile % 3.4
    Basophile % 0.6
    Lymphozyten % 18.5
    HbA1c % 5.25
    Glukose mg/dl 86
    TSH mU/l 0.41
    fT3 ng/l 2.75 (Ref-Bereich 2.77-5.27)
    fT4 ng/dl 1.14
    Anti-TG U/ml 37
    Anti-TPO U/ml 10
    Testosteron nmol/l 1.14
    SHBG mmol/l 286 (Ref-Bereich 18.0-144)
    FAI 0.399 (Ref-Bereich 0.550-12.0)
    DHEAS 971
    Cortisol 16.8
    ACTH ng/l 6.34
    AAk: Transglutamin. U/ml 0.20
    AAk: TSH-Rezeptor lU/l <1.00
    Freies Cortisol 64.5
    Androstendion 0.57

    Ich danke Ihnen herzlichst.
    Viele Grüße
    Cornelia

    • igerhard sagt:

      Liebe Cornelia,
      Ihre Beschwerden sind mit einer Schilddrüsenstörung nicht ausreichend erklärbar. Sie haben wahrscheinlich eine extreme Mangelversorgung mit verschiedenen Mineralstoffen und Vitaminen. Suchen Sie sich einen ganzheitlich arbeitenden Arzt, der bspw. Ihren Vitamin-D-Spiegel und anderes im Blut bestimmt und Sie ganzheitlich behandelt. Informieren Sie sich über eine gesunde vollwertige Ernährung und unterstützen Sie Ihre Darm- und Leberfunktion. Hierzu gibt es eine ganze Reihe von Artikeln in diesem Webmagazin.

  • Sabine sagt:

    Sehr geehrte Frau Dr. Gerhard,
    bei mir (44, 181, 70kg) liegt eine „polyglanduläre Insuffiziens“ vor (Hashimoto, Hypothalamusinsuffiziens, Diabetes Typ I, NNR-Insuffiziens, Amenorrhoe), neben Konzentrationsproblemen und Nervenschmerzen.

    Nun hat mich ein Artikel von Frau Dr. Schreiber in München darauf aufmerksam gemacht, eine Schwermetalluntersuchung vornehmen zu lassen.
    Einige Werte (nach Provokation):
    – Aluminium = 66,63 ug/l Norm < 10
    – Arsen = 26,69 ug/l < 15
    – Quecksilber = 3,39 ug/l < 2

    Darf ich folgende 3 Fragen an Sie richten:
    (1) Kann eine Schwermetallbelastung die Ursache für die polyglanduläre Insuffiziens sein / und besteht (nach Ausleitung) im Umkehrschluss Hoffnung auf Besserung?

    (2) Mein HP meinte kürzlich, meine Zellen müssten mehr mit ft3 gesättigt sein und verschrieb mir das nicht-synthetische Hormon "Thyro-Gold", das KK leider nicht erstatten.
    (die Werte unter synthetischem L-Thyroxin-150 waren zuvor: TSH = 0,01 und ft3 = 2,2 [2,3-4,2]). Was halten Sie von nicht-synthetischem Schilddrüsenpräparaten?

    (3) Ich habe die Pille abgesetzt (aufgrund wiederkehrender Migräne). Nun besteht Dismenorhoe und Mastodynie. Nachdem mein HP mir DHEA verordnete, hat sich die Mastodynie extrem verstärkt (ist DHEA= Vorstufe von Östrogen, kontraindiziert?). Reicht zur Behebung der Beschwerden eine 1,5%-Pro-Vive-Progesteronsalbe (aus`m Ausland)aus? Gibt es Alternativen (der o.g. Tee?)? Über welche Apotheke, unter welchem Namen beziehe ich den von Ihnen o.g. Tee?

    Vielen lieben Dank für Ihre Mühe schon mal im Voraus.
    Freundliche Grüße, Sabine

    • igerhard sagt:

      Liebe Sabine,
      Eine Ausleitung kann sicher sinnvoll sein. Allerdings kann man nicht vorhersagen, ob die Drüsen wieder ihre eigene Arbeit aufnehmen werden.
      Mit Thyrogold habe ich keine Erfahrungen.
      Progesteronsalbe sollte ausreichend sein. Verstehe allerdings nicht, dass Sie überhaupt ohne Pille eine Dysmenorrrhö haben, wo kommen die Östrogene her, wenn Sie eine Hypothalamusinsuffiziens und dadurch eine Ovarialinsuffiziens haben? Würde an Ihrer Stelle einen guten Endokrinologen aufsuchen.

  • Kathrin sagt:

    Sehr geehrte Frau Prof. Dr. Gerhard,

    vor 2 1/2 Jahren wurde bei mir (jetzt 42Jahre) Hashimoto diagnostiziert und wird mit L-Thyroxin 100 behandelt. Wahrscheinlich bin ich lange Zeit „unerkannt“ gewesen.
    Nach großen Problemen bei der Einstellung ist der TSH-Wert (aktuell 0,7 – 1,3 mU/l unter L-Thyroxin 100) und ich fühle mich auch wohl.

    1995 + 2006 wurde jeweils ein Fibroadenom links wegen der Größe bzw. Größenveränderung entfernt. Rechts befand sich auch ein Fibroadenom, welches jedoch unauffällig, klein und in der Größe stabil war. Der Gynäkologe ist m.E. sehr gewissenhaft und lässt seine Diagnose auch durch eine Zweitmeinung absichern.
    Durch diese „Vorgeschichte“ bin ich mindestens 3xjährlich in gynäkologischer Kontrolle (Ultraschall; Mammographie ist durch dichtes Gewebe nicht optimal). Bis Sommer 2012 war alles i.O. Doch bei der letzten Kontrolle (12/12)wurde rechts ein lobuläres Mamma CA (pT1c; L0; V0; pN0(0/1 sn);R0; G2; ER:80% pos.; PR:100% pos.;Her2: score 2+; FISH: neg.; Ki67>20%)festgestellt. Innerhalb von etwa 5 Monaten kam diese Veränderung zustande.
    Jetzt läuft gerade das volle Programm: OP 01/2013; z.Z. Chemo (4x3wöch.Epirubicin+Cyclophosphamid; 12x wöch.Paclitaxel, davon morgen die 7. Infusion), anschließend noch Bestrahlung (Anzahl noch offen) und mind. 5Jahre Tamoxifen).

    Im Rahmen der Behandlung bin ich zu einer Praxis für Integrative Onkologie (Naturheilverfahren) gekommen und dort wurde erstmals durch einen Vitaminstatus festgestellt, dass ich einen ausgeprägten Vitamin D Mangel habe (25-Hydroxy: 19,5nmol/l und 1,25-Dihydroxy: 57,1pmol/l).
    Zur Behandlung nehme ich tägl. 8Tr. Vigantol-Öl 20000 1.E./ml.
    Weitere Medikamente sind Milgamma 100 1×1; Neurodoron 2×1; Pascoflair 425 2×1 (erstes wg. Kribbeln in Füßen nach Chemo; letztere beide wg. Herzrasen durch Chemo).

    Je mehr ich mich über die Erkrankung Brustkrebs informiere (man muss seinen Feind kennen), desto mehr Zusammenhänge lassen sich feststellen. Besonders interessant ist für mich die Kombination Brustkrebs, Hashimoto, VitD-Mangel gewesen. Manchmal erkenne ich mich in den Berichten anderer Frauen wieder. Manchmal aber auch nicht. Alles Einbildung?

    Die Erkrankung jetzt ist nicht zu ändern, aber ich möchte natürlich etwas dafür tun, um nicht noch einmal damit konfrontiert zu werden. Daher meine Frage: gibt es etwas, was Sie mir aus Ihrer Sicht empfehlen können? Bspw. Östrogenwerte, Progesteronwerte – und wer führt diese Untersuchungen durch bzw. veranlasst sie und welche Schlüsse kann welcher Mediziner daraus ziehen? Oder haben Sie im Rahmen der Naturheilkunde noch Tipps / Ideen?

    Oder etwas ganz anderes?!?!?

    Viele Informationen und viele Fragen, ich hoffe sehr, Sie können mir weiterhelfen. Die Ärzte in der Chemotherapie und auch in der Integrativen Onkologie, wo ich nächste Woche wieder einen Termin habe, sind Neuem gegenüber sehr aufgeschlossen, aber wie es immer ist – überall herrscht Zeitnot. Nicht bei der Behandlung, eher beim Recherchieren und Erstellen von Zusammenhängen (weiter oben schrieb Fr. Armbruster: „Was lernen Ärzte eigentlich?“; die Frage ist m.E.: „Wann?“!).

    Herzlichen Dank im Voraus und beste Grüße,

    Kathrin

  • Christin Stachl sagt:

    Sehr geehrte Frau Prof. Dr. Gerhard,

    ich nehme seit ca. 10 Jahren L-Thyrox gegen eine Schilddrüsenunterfunktion. Zusätzlich wurde bei mir PCO diagnostiziert. Vor sechs Jahren habe ich innerhalb von vier Jahren 40 Kilo zugenommen – obwohl ich nichts an meiner Ernährung verändert habe. Im Gegenteil, je mehr ich zugenommen habe, desdo mehr verschiedene Sachen habe ich versucht. Ich hab sowohl „Schlank im Schlaf“ (1 Monat | +/- 0 kg), Ernährungsberatung (2 Monate | im ersten Monat + 2kg im zweiten Monat – 3kg), Sport (letzten Sommer 3x in der Woche 1 h Schwimmen gegangen | +/- 1kg) als auch Metabolic (2 Monate | – 1 kg) versucht. Ich bin Dankbar, dass ich in den letzten 2 Jahren nicht mehr mehr zugenommen habe. Allerdings wäre ich auch Dankbar, wenn ich irgendwie wieder abnehmen könnte.

    Können Sie mir einen Rat geben?

    Viele lieben Grüsse,
    Christin Stachl

  • Dominika sagt:

    Seehr geehrte Prof. Dr. Ingrid Gerhard,

    Ich bin 32 Jahre alt und leide seit 1999 an Hashimoto T. Bis 2011 habe ich L-Thyroxin 175mg eingenommen. Innerhalb dieser Jahre wurde das Medikament immer wieder aufgrund des zu hochen TSH-Wertes erhöht…ich leidete ebenfalls unter Abgeschlagenheit, innerer Nervosität und allgemeiner Überlastung ( 2008 kam mein Sohn zur Welt/ schwere bradykäre Eklampsie) übermäßiges Schwitzen, vorallem im Gesicht und Nacken, Herzrythmusstörungen, Hypertensive Krisen, flacher Schlaf, extremer Druck in Schilddrüsen gegend. Aus Frust, da ich nicht mehr so weiter Leben konnte, habe ich die Medikation abgesetzt. Alle Symptome verschwanden! Der TSH Wert allerdings vor 6 Monaten lag bei ca 18!!! Eine Gewichtsabnahme ist unmöglich!!!
    In letzter Zeit jedoch manifestierte sich bei mir extreme geistige Leistungsschwäche, Libidoverlust, und z.t. Wortfindungsstörungen und starke Vergesslichkeit. Ich fing an Selen 200 -300 mg einzunehmen. Ich wechselte den Hausarzt. Stellte meine Ernährung von Weizen auf Dinkel um und unternahm eine Schwermetallausleitung ( Nickel und Quecksilberbelastung) Meine aktuellen Werte sind :
    TSH 13.84
    FT3 : 2,9
    FT4: 0,84
    MCHC:32,6
    Albumin: 55,5
    Gamma-Globuline: 19,8
    HDL-Cholesterin: 33
    Anti-TPO 278,90
    TRAK TSH-Rezeptor: 0.30
    Vit. B12 : 770
    Vit. D3 (RIA): 138
    Vit. D3 (CLIA) 24

    Selen im Urin : 28,76

    IgG4 Pool1 und 2 sind mit Rastklasse 5 eingestuft worden…

    Nun nehme ich außer L-thyroxin 50mg und Selen 300mg noch Vit. D3 5000IE,und Aminosäuren ein.
    Momentan lese ich das Buch : Schilddrüsenunterfunktion und Hashimoto anders behandeln von Dr. Datis Kharratzian (kann ich allen nur empfehlen)
    Dort schreibt er, dass laut seiner Erfahrungen er eine starke Senkung von Schilddrüsen antikörpern und Besserung der Beschwerden durch Glutenfreie Diät sieht. Nun stelle ich meine Ernährung danach um.

    Meinen Progesteron und Östrogenspiegel möchte ich ebenfalls bestimmen lassen.
    Wenn Sie meine Werte sehen, was würden Sie mir noch empfehlen?
    Mir geht es allgemein schon besser, und bei Glutenverzicht merke ich, dass der Druck an der Schilddrüse verschwindet. Jedoch möchte ich so wenig L-Thyroxin einnehmen, da es mir unter Einnahme so schlecht ging, und eher mit natürlichen Mitteln meine Schilddrüse und meinen Körper helfen.
    Ich würde mich über eine baldige Antwort sehr, sehr freuen.
    LG
    Dominika

  • Michele Reinsberger sagt:

    Sehr geehrte Frau Prof. Dr. Gerhard,

    meine Frau war vor kurzem zur Untersuchung im Klinikum Mitte Bielefeld bei Prof. Dr. Feldkamp. Ihr geht es sehr schlecht, aber ihre Werte werden immer als „normal“ eingestuft. Sie nimmt jetzt über die letzetn Jahre L-Thyroxin, mittlerweile ein Kobiprodukt mit T3 und 50mg. L-Thyroxin.
    Von Prof. Dr. Feldkamp wurde ihr Hashimoto attestiert. Er gab sich damit zufrieden und sagte nur sie solle weiter L-Thyroxin nehmen. Er sagte uns, dass es psychisch sei.
    Meine Frau ist mit ihrer Kraft am Ende hat keinen Lebensmut mehr. Wir haben einen 5 Jährigen Sohn. Diese Krankheit belastet unsere Familie sehr. Ich weiss auch nicht wie ich ihr helfen kann. Sie ist oft sehr stark gereizt. STimmungsschwankungen, ist stets Müde, selbst nach 10 Stunden Schlaf.
    Was können wir tun.
    Wir haben es satt von Ärzten immer zu hören, dass meine Frau gesund ist und sie nicht machen können außer L-Thyroxin verschreiben.

    Mit freundlichem Gruß
    Michele Reinsberger

    • igerhard sagt:

      Lieber Herr Reinsberger,
      Ich kann mir gut vorstellen, wie Ihre Frau und die ganze Familie leiden. Wahrscheinlich kann Ihnen nur ein Arazt für Naturheilkunde helfen, der ganzheitlich arbeitet und das Immunsystem und die anderen Hormondrüsen behandelt. Vielleicht finden Sie einen Arzt in der Gesellschaft der Ärzte für Erfahrungsheilkunde: http://www.erfahrungsheilkunde.org/2.html
      Viel Glück und gute Besserung!

  • Prof. Schulte-Uebbing sagt:

    Prof. SU:

    Vor der nächsten Schwangerschaft sollten Sie die Hormone überprüfen lassen: Nicht nur die Hormone der Eierstöcke, auch die der Schilddrüse, der Nebennierenrinde müssen optimal eingestellt werden. Wir können Ihnen ggf. dabei helfen. Ggf. brauchen Sie morgens Selen, Thyroxin, Vitamin D3, DHEA, Calcium, Folsäure, abends Magnesium, Progesteron und Zink … Mit Jod- Einnahme sollten Sie bei M. Hashimoto sehr zurückhaltend sein. Kommt es zu einer Schwangerschaft, kann der Progesteron-, Thyroxin-, Vit D3-, Selen-, Folsäure- Bedarf massiv steigen. Das sollte man/ frau wissen und berücksichtigen. Wir haben damit Erfahrung. Kommen Sie ggf. in unsere Sprechstunde.

  • A. Siebenhandl sagt:

    Liebe Frau Doktor!
    Ich hatte vor einigen Wochen eine Fehlgeburt. Bei mir wurde unter anderem auch vor längerer Zeit Schilddruesenunterfunktion und Hashimoto festgestellt.
    Alle Werte sind im Normbereich, außer die Antikoerper sind erhöht. – bei 1000- 3000 . Sie schwangt bei jeder blutuntersuchung.
    Mit Euthyrox war ich nie zufrieden, also wurde kurz vor festgestellter ersten schwangerschaft, die vor einiger zeit amit Fehlgeburt endete
    auf 3hyrex 75 mikrogramm umgestellt.
    Zusätzlich nahm ich Tabletten, die IOD enthit- empfaehlung der Frauenaerztin.
    Meine Frage, darf ich in der schwangerschaft Iod zu sich nehmen, trotz schilddruesenantikoerper? Auf was ist bei der nächsten Schwangerschaft zu achten?
    Vielen Dank für Ihre Antwort!

  • anke poltmann sagt:

    Hallo, ich habe seid ca. 5jahren hashimoto und struma.nahm bis vor kurzem 150mg l-thyroxin.Seid einem halben jahr bin ich auf ein kombi-präparat umgestiegen. D.h. 100 t3 t4 und 25 l-thyroxin.leide jetzt an überfunktion laut meiner Werte.habe Herzrasen, transpiriere sehr stark, Hab schlafprobleme und bin ständig k.o.würde gerne abnehmen.wie kann das gelingen?
    LG

    • igerhard sagt:

      Liebe Anke,
      dann sind Sie offenbar nicht richtig eingestellt. Sie müssen sich von einem Endokrinologen richtig einstellen lassen, eventuell sind dazu noch andere Hormone zusätzlich nötig. Außerdem sollten Sie sich einen Arzt für Naturheilkunde suchen, der eine ganzheitliche Begleittherapie machen kann, bspw. mit Ernährungsberatung, orthomolekularen Substanzen oder Homöopathie. Das muss individuell gemacht werden und geht nciht im Internet.
      Viele Grüße

  • Hildegard sagt:

    Sehr geehrte Frau Prof. Gerhard,
    ich war schon bei sehr vielen Ärzte, immer wegen den gleichen Symptomen!
    Leider habe ich das Gefühl, dass man mich nicht ernst nimmt.
    Nun habe ich hier gelesen, dass es vielen so ging, bei denen nach Jahren Hashimoto festgestellt wurde.
    Ich würde gerne meinen Artzt selbst darauf hinweisen, dass man mich darauf untersucht.
    Können sie mir sagen was er für Werte braucht oder was er untersuchen muss um eine Diagnose zu stellen.
    Dann kann ich schonmal viel selbstsicherer auftreten und man nimmt mich vielleicht mal ernst , ist zwar traurig,dass man so zum Arzt gehen muss, aber ich möchte endlich wieder wenn es möglich ist beschwerdefrei sein.

    Liebe Grüße
    Hildegard

  • Tanja sagt:

    Hallo,
    bei mir wurde eine Schilddrüsenunterfunktion festgestellt, aber meine Ärztin möchte mir keine Medikamente geben.Bin zu ihr gegangen weil es mir schon sehr lange richtig schlecht geht, ich habe ihr alles geschildert.Mir wird es von einer Minute zur anderen tot schlecht, werde dann weiß wie eine Wand.Habe absolut keinen Appetit, zwinge mich zum essen. Krämpfe in den Füßen besonders Nachts , außerdem werde ich Nachts schweizgebadet wach.u.s.w.
    Ich werde es noch einmal bei einem andern Arzt versuchen!
    Stellt man dieses Hashimoto bei einem großen Blutbild fest, oder muss man spezielle Werte kontrollieren lassen?
    Könnte diese Untersuchung auch meine Frauenärztin machen oder muß man zum Hausarzt?
    Ich hoffe dass Sie mir weiterhelfen können.
    Vielen Dank für ihre Mühe und ein schönes Wochenende.

    Liebe Grüße Tanja

    • igerhard sagt:

      Liebe Tanja,
      mit dem Problem besser zum Hausarzt gehen. Der kann Sie eventuell zu einem Internisten, bzw Endokrinologen überweisen. Ein großes Blutbild reicht für die Diagnose sicher nicht aus.
      Liebe Grüße

  • Suse sagt:

    Liebe Frau Prof. Gerhard,

    bei mir wurde vor knapp fünf Jahren eine Hashimoto Thyreodities festgestellt und ich habe seitdem viele, aber leider kaum gute Erfahrung mit deren Behandlung gemacht. Während der TSH schon vor der Behandlung mit L-Thyroxin stark schwankte ((zw. 1 und 4), ging es mir mit dessen Einnahme immer schlechter – am schlechtesten mit einem TSH von 1. Seit zwei Jahren habe ich L-Thyroxin und die Pille abgesetzt, der TSH stabilisiert sich nun ganz langsam bei 2,5. Letztes Jahr habe ich es sechs Monate mit einer 10%-Progesteronsalbe probiert, aber auch das half nichts. Selen (200) nehme ich seit fünf Jahren, Zink (20) seit drei Jahren – bei beidem musste ich selbst auf eine Blutuntersuchung drängen, nachdem ich darüber gelesen hatte.
    Ich ernähre mich sehr gesund mit viel Gemüse und wenig Kohlenhydraten,
    habe aber gelegentlich Heißhunger auf rotes Fleisch (?).

    Im Grunde bin ich nun wieder an dem Punkt, an dem ich vor der Diagnose war: Es geht mir nicht gut (aber besser als mit der Schlddrüsenhormonbeandlung), ich habe starke Stimmungs- und Gewichtsschwankungen, die offensichtlich mit dem Regelkreislauf zu tun haben (mein Zyklus schwankt zwischen 24 und 29 Tagen) und ich habe alle Wochen starke Entzündungssymptome der Schilddrüse (fliegende Hitze am Hals, entzündeter Rachenraum, trockene Nasennebenhöhlen).

    Zumindest habe ich eine Hausärztin, die eingewilligt hat, dass wir meine Wert beobachten, leider fällt ihr aber nichts anderes ein.
    Leider finde ich partout keinen verständigen Arzt an meinem Wohnort (Bonn), der mir nicht nur glaubt, dass mir die Therapie mit L-Thyroxin nicht bekommt, sondern der auch andere Behandlungsmethoden kennt.
    Daher meine Fragen:
    Was kann ich noch tun? Und wie kann ich einen Arzt finden bzw. davon überzeugen, mit mir diesen Weg zu gehen?
    Können Sie mir vielleicht sogar einen Tipp für einen Spezialisten im Raum Köln/Bonn geben?

    Für Ihre Hilfe wäre ich Ihnen sehr dankbar!

    Viele Grüße
    Suse

    • igerhard sagt:

      Liebe Suse,
      Sie schreiben nicht, wie die Schilddrüsenantikörperwerte sind. Die Symptome (fliegende Hitze am Hals, entzündeter Rachenraum, trockene Nasennebenhöhlen) müssen nicht typisch für eine Schilddrüsenentzündung sein. Haben Sie auch Vitamin D untersuchen lassen? Haben Sie mal zur Zyklusstabilisierung Mönchspfeffer versucht, bspw. Agnucaston oder Agnolyt?
      Leider kann ich Ihnen keinen Schilddrüsenspezialistenvor Ort nennen, ich kenne nur die Praxisklinik, in der sehr viel Naturheilkunde zusätzlich zur Schulmedizin gemacht wird: http://www.praxisklinikbonn.de/
      Viel Erfolg!

  • Peggy Götze sagt:

    Sehr geehrte Frau Prof. Dr. Ingrid Gerhard,

    vielen Dank für Ihre hilfreichen Informationen. Ärgerlich macht mich nur, dass sich unsere Ärzte häufig nicht die Zeit nehmen, Mühe machen genaue Ursachenforschung zu betreiben. Gerade meine Symptome habe ich beim Arzt angesprochen und wurde vertröstet, dass ich nicht ewig wie 20 aussehen könnte. Natürlich habe ich für meine 40 Jahre noch eine gute Figur, aber die Problematik der kontinuierlichen Gewichtszunahme bleibt. Da ich mein bisheriges Leben immer auf gesunde Lebensweise geachtet habe und oft auf Naturprodukte statt chem. Mittel zurückgegriffen habe, freut mich der Link zu diesem Ernährungsbuch + der Hinweis zur ganzheitlichen Frauenärztin sehr. Meine Frage:
    1. „Eierstockhormone könnten durcheinander sein“ – ist das jetzt schon altersbedingt in Richtung Wechseljahre oder welche Ursachen gibt es noch – die naheliegend sind?
    2. In einer Frauenzeitschrift hatte ich vor längerer Zeit mal einen Artikel über die Einnahme von Schilddrüsenhormonen gelesen. Dort wurde die Einnahme auf abends fokusiert. Einnahme sollte nach der letzten Mahlzeit erfolgen. Auch die vorteile wurden beschrieben, kann sie leider nicht mehr 1:1 erinnern. Was halten Sie generell von einer Einnahme am Abend?

    Für eine nochmalige Antwort wäre ich Ihnen dankbar.

    Mit freundlichen Grüßen
    P. Götze

  • Ksenija sagt:

    Sehr geehrteFrau Prof. Dr. Gerhard,

    Ich bin 48 Jahre alt und leide unter Hashimoto seit 2000. Seit dem bin ich in der hausärztliche Behandlung mit L-Thyroxin 75. Müdigkeit und Gedächtnisschwäche habe ich seit dem aber war ich in der Lage meinen Job auszuüben. Außerdem, habe ich meine Tochter in 2003 bekommen und dachte dass die Müdigkeit davon kam. Vor zwei Jahren bekam ich Panik Attacken, Herzrasen, Missempfindungen, Taubgkeit und Kribbeln in den Fingern und Zehen. Mit der Erschöpfung ist es schlimmer geworden. Trotz 9 Stunden Schlaf bin ich sehr erschöpft das ich kaum etwas erledigen kann. Arbeiten kann ich nur 1-2Stunde pro Tag von zu Hause. MS ist ausgeschlossen worden . Schlaf Apnoe auch.Rheu
    Seit Dezember habe ich meine Ernährung auf Gluten/Lactose/ Milchprodukte Frei umgestellt. Habe ich bei eine Heilpraktikerin Lebensmittel IgG-Antikörpertest machen lassen. Auch ein Blutbild das nach Laborzentrum nach Ettlingen zugeschickt wurde. Die Werte die nicht im normalen Bereich waren sind:
    Kalium im Vollblut 37.9- mMol/l Norm:(38.0-55.0)
    Phosphat im Serum 2.62+ mMol/l Norm(0.80- 1.50)
    Triglyceride 184+ mg/dl Norm(50-150)
    Albumin55.0 – % Norm(55.8-66.1)
    Jod im Serum 81.0mg/l Norm(32.0-76.0)
    Lithium im Blut (AAS) 2.3- mg/l Norm(5.0-45.0)
    Magnesium im Blut 1.25- mMol/l Norm(1.50-2.00)
    Mangan im Blut14.4+mg/l Norm (7.1-10..5)
    Selen im Blut 70.0- mg/l (75.0- 160.0)
    Vitamin D 20.3-mg/l (30.0-100.0)
    Vitamin B12 288- ng/l (300-9000
    Seit dem nehme ich verschiedene Ergänzungsprodukte von Tisso und die Vitamine B12 und Vitamin D sind wieder im Norm Bereich.
    Die Werte beim Labor Test beim Frauen Arzt:
    E2II 34,18
    FSH 93,42
    LH 35,40
    PRG 0,26
    PRL8,65
    TES < 0.10
    Laut der Arzt bei mir sind die WechselJahren aufgetreten.
    Shilddrüssewerte seit Dezember wäre ganz unterschiedlich , hatte ich Herzrasen, dass Gefühl das ich ersticke etc…
    TSH im Januar 2013 9.01+, im Februar 0.45, April 2013 1.47
    Zellkerne ANA 1:640 Titer <1:80
    Cortisol im Speichel morgens 3.11 ng/ml Norm 2.00-10.10; mittags 1.60 ng/ml Norm (1.55-6.00); abends 1.24 ng/ml Norm1.12 4.85)
    Diagnose – Nebennierenschwäche im fortgeschrittenem Stadium. Seit 3 Wochen nehme ich DHEA Kapseln 15 mg, aber merke keine Verbesserung. Im Gegenteil mit der Erschöfung ist es schlimmer geworden. Ich kan mich kaum bewegen. Mir ist schwindelig, habe ich abgenommen ( bin 1.72 und wiege 55 kg). Rheuma und Borreliose sind auch ausgeschlossen. Bei MRT des Schädels – mehrere primär unspezifische Marklagerläsionen links betont.
    Meine Hausärztin nimmt mich nicht ernst.
    Was würden Sie mir raten, was soll ich tun?

    Ich freu mich auf Ihre Antwort!

    Mit freundlichen Grüssen
    Ksenija P.

  • Peggy Götze sagt:

    Sehr geehrte Frau Prof. Dr. Ingrid Gerhard,

    seit ca. 1 Jahr werde ich (40 Jahre) mit L- Thyroxin 75 mg, bei einer Hachimoto Erkrankung, behandelt. Aller 6 Wochen werden meine TSH Werte bestimmt und der Therapieverlauf ist bei L – Thyroxin 75 mg geblieben. Meine Werte kenne ich leider nicht.
    Was ich an meinem Körper bemerkt habe ist 1. Obstipation 2. Gewichtszunahme von 4 kg (in einem Jahr bei gleicher Ernährung)3. starkes Schwitzen 4. Stimmungsschwankungen.
    Meine Fragen wären:
    1. Führt die Einnahme von L- Thyroxin zur Obstipation?
    2. Neigt man bei Hachimoto trotz medikamentöser Therapie zur Gewichtszunahme? Wenn ja, wie kann ich gegensteuern? Ist ein Ausweichmedikament empfehlenswert? Am meisten beunruhigt mich, dass ich ständig zunehme. Sie mögen denken 1 Jahr 4 kg ist nicht viel, aber wo soll das hinführen. Das wichtigste ist doch das persönliche Wohlbefinden. Das gerät bei mir dadurch ins Schwanken.
    3. Habe mir im asiatischen Raum Tee aus dem „Unsterblichkeitskraut“ bestellt. Ist Ihnen dieses Gewächs bekannt und könnte es einene positiven effekt auf meine nebenwirkungen haben?

    Bitte helfen Sie mir vorrangig auf meine Gewichtszunahme.
    Ich wohne im Raum Leipzig – könnten Sie mir dort vielleicht einen Spezialisten empfehlen und was kann ich eigenständig tun?
    Vielen lieben Dank

    • igerhard sagt:

      Liebe Frau Götze,
      das hört sich so an, als ob Sie nicht genügend L-Thyroxin bekommen, bzw. dass auch die Eierstockhormone durcheinander sind und Sie auf jeden Fall noch was anderes brauchen.
      Das Unsterblichkeitskraut (Gynostemma pentaphylla) ist in China weit verbreitet. Sie können sich diese winterharte Pflanze auch bei uns kaufen und die Blätter roh oder im Salat essen. Sie sollen eine gute Wirkung auf die Leber haben und auch antioxidativ wirken. Damit können Sie also gar nichts falsch machen, sondern sich nur was Gutes tun. Ich bezweifle allerdings, dass dieser Tee ausreichend ist, um Ihre Beschwerden zu behandeln. Aber Sie haben Glück: in Leipzig praktiziert eine ganzheitlich arbeitende Kollegin von mir, Frau Dr. Georgieff, die wird Ihnen sicher weiterhelfen können. Außerdem empfehle ich Ihnen das Buch „Tomatenrot und Drachengrün“ von meiner Kollegin Dr. Bihlmaier mit tollen Ernährungstipps zum Gesundwerden und Abnehmen. http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/gesundheit-schlemmen-tomatenrot-drachengrun/
      Viel Erfolg und alles Gute!

  • Sara sagt:

    Hallo und danke für den tollen Artikel!
    Ich habe viele neue Anregungen erhalten. Von Gluthadion habe ich beispielsweise vorher noch nie etwas gehört.
    Als ergänzende Informationsquelle kann ich anderen Betroffenen die Website http://www.schilddruesenguide.de wärmstens empfehlen. Dort gibt es auch viele Hinweise zu komplementären Heilmetoden und auch eine Ärzteliste.
    Liebe Grüße
    Sara

  • Sophia sagt:

    Liebe Frau Prof. Gerhard,

    ich leide an Hashimoto und zusätzlich befinden sich in jeder Schilddrüsenhälfte ein Knoten (9mm und 11mm), einer ist kalt und heiß und einer ist nur kalt.
    Die Schilddrüse ist sehr klein geworden und ich soll L-Thyroxin einnehmen.

    Ich leide seit einem Jahr unter Schwindelattaken (linksseitiger Drehschwindel), 15 kg Gewichtszunahme, Panikattaken und habe auch seit dieser Zeit keine Periode mehr.
    Mein Alter 49 Jahre!

    Ich vertrug mein ganzes Leben lang keine Hormonpräparate, nahm daher noch nie länger die Pille ein und wegen etlichen Allergien und Pseudoallergien, bekam ich die Diagnose MCS.

    L-Thyroxin verursacht bei mir Kopf-und Sehstörungen. Ich hatte mir in München in einer Apotheke eine Progesteronsalbe fertigen lassen und habe den Eindruck ebenfalls bei täglicher Anwendung Befindlichkeitsstörungen zu bekommen.

    Vitamiin D3-Mangel wurde vor Jahren auch bei mir diagnostiziert.

    Mir wurde (wegen der Knoten) schon zu einer vollständigen Schilddrüsenentfernung geraten.

    Welches Vorgehen für die Zukunft würden sie mir raten?

    Vielen Dank!
    Mit freundlichen Grüßen
    Sophia

  • angela uffmann sagt:

    Hallo!
    Vor ca. einem Jahr bekam ich nach einer Untersuchung die Diagnose Hashimoto. Eine Unterfunktion ist schon seit Jahren bekannt. Ich nehme L- Thyrox 88. Kurz nach der Geburt meiner Tochter vor drei Jahren bekam ichviele unterschiedliche Beschwerden: Schwindel, Schweißausbrüche, Herzrasen, trockene Haut, brüchige Fingernägel, Menstruatiosprobleme. Ich bin oft lustlos, müde und erschöpft. Hinzu kommt der Tod meines Vaters und Grossvaters und die Trennung vom Vater meines Kindes.
    Mein Hausarzt hat mich nie richtig über Hashimoto aufgeklärt. In den letzten drei Jahren habe ich eine ware Odyssee durch Facharztpraxen hinter mir. Ohne erkennbaren Erfolg.
    Und auch bei meiner jetzigen Ärztin (Homöopathin) stoße ich auf Unverständnis . Sie meint, ich suche ja regelrecht nach einer Krankheit und schiebt die Symptome Richtung Psyche. Dabei möchte ich doch einfach nur wieder eine bessere Lebensqualität haben. Vielleicht haben Sie ja einen Tipp für mich? Lg Angela

  • Wolf sagt:

    Guten Tag,

    ich möchte meiner Lebenspartnerin helfen.

    Sie ist 60 Jahre jung und leidet sehr a.d. Krankheit.

    Besonders aufgefallen sind mir:

    Körperliche und geistige Schwäche

    Sie nimmt stetig zu, obwohl sie gar nicht viel zu sich nimmt

    Ungeduld, teilweise wird sie im Gespräch laut, allerdings wenig agressiv

    Unlust zum Sex seit ca. 4 Jahren

    Leider hat sie noch andere Erkrankungen, wie Bandscheibenvorfälle, Schmerzen in allen Gelenken, Rheuma, Poliatrithys.

    Seit Jahren nimmt sie ein Schilddrüsenmedikament ein und ihre Schilddrüse wird kleiner.

    Sie ist starke Raucherin, ist gerne süßes und Wurst, Schinken, Fleisch. Sehr selten in kleinster Menge Alkohol.

    Sie schläft ansich auch gut durch.

    Alle Versuche von mir ihr beizubringen, das Sie erst einmal ihre
    Ernährung/Essgewohnheiten umstellen muss, liefen ins leere.

    Also, was kann Mann (ich/sie) machen um ihr wieder zur -natürlich dem Alter entsprechende- einigermaßen befriedigenden Lebensqualität zu verhelfen ?

  • Evi sagt:

    Guten Tag Frau Dr. Gerhard,

    ich, 48 J., habe seit Jahren Hashimoto und seit längerem auch Probleme mit den weiblichen Hormonen (ich leider bereits seit Jahren an Haarausfall und Libidoverlust, jetzt kamen noch Schlafstörungen und Rosacea hinzu).
    Ich versuche seit langem einen SD-Arzt zu finden, der mir in beidem (!) weiterhelfen kann. Leider ohne Erfolg. Bisher lehnen mich die SD-Ärzte ab, was die weibl. Hormone betrifft und meine Gynäkolgin kennt sich halt nicht mit der SD so gut aus.
    Das waren meine letzten Werte von ihr.

    LH: 18,4 Norm Ovulationsphase 14-96, Lutealphase 1,0-11,4
    FSH: 25,4 Norm Ovulationsphase 04,7-21, Lutealphase 1,7-7,7
    1,7-7,LH/FSH 0,7 Norm < 1,5
    Estradiol:75,1 Norm Ovulationsphase 85-498, Lutealphase 43-211
    Progesteron 5,1 Norm Ovulationsphase 0,8-3, Lutealphase 1,7-27,0

    Nun wollte ich es doch einmal mit einem Wechseljahrspräparat versuchen, darunter bekam ich heftige SD-Probleme (heftiges innerliches Frieren und Herzenge-Beschwerden), so dass ich diese wieder abgesetzt habe.
    Dann versuchte ich es mit der Yamswurzel. Die half mir prima gegen die Schlafstörungen, aber auch diese machte mir gleiche Beschwerden wie oben, vor allen Dingen Herzenge-Beschwerden.
    Aktuell versuche ich es nur mit Progesteron im 2. Zyklus….und es stellen sich wieder Herzenge-Beschwerden ein.
    Mittlerweile lässt mich das verzweifeln.

    Lt. meiner Hausärztin und dem letzten Endokrinologen-Gespräch solle ich meine SD-Hormone von 100 runtersetzen. Daraufhin ging es mir noch schlechter.

    Dazu möchte ich noch sagen, dass ich mich ansonsten biologisch, vollwertig, vegetarisch gesund ernähre und auch öfters Rad fahre und meine sonstigen Blutwerte immer auch sehr gut sind.

    Haben Sie eine Idee?
    Ich freue mich sehr über eine Rückmeldung.
    Vielen Dank dafür vorab.

    • igerhard sagt:

      Lieber Wolf,
      es ist sehr lieb, wie Sie sich um Ihre Freundin (mit Recht) sorgen. Aber wenn sie nicht von sich aus auf die Idee kommt, dass ihr Lebensstil für ihren schlechten Zustand verantwortlich ist, werden Sie gar nichts ändern können. Vielleicht können Sie mal mit Ihrem Hausarzt beraten, wie Sie gemeinsam Ihre Freundin umstimmen können. Vielleicht spielen Sie auch einfach zu viel mit? Wenn sie merken würde, dass Sie ehrlich um sie besorgt sind und nicht mehr mit ansehen können (mit allen Konsequenzen), wie sie sich zu Grunde richtet, würde sie vielleicht aufwachen?!
      Ich wünsche Ihnen gute Nerven und viel Phantasie, damit Sie diese schwierige Situation meistern.

    • igerhard sagt:

      liebe Evi,
      offenbar haben Sie ja noch Eisprünge, denn Progesteron ist noch nachweisbar und Östorgen auch. Wenn überhaupt könnten Sie es mit Mönchspfeffer versuchen, bspw. Agnolyt Tropfen.
      Haarausfall und Rosacea sprechen dafür, dass bei Ihnen eine Störung des Darms und des Immunsystems vorliegt und Sie wahrscheinlich einen Mangel an wichtigen Vitaminen und Spurenelementen haben.
      Das Institut für Mikroökologie ist auf den Darm spezialisiert. Sicher kann man Ihnen dort einen Arzt nennen, der sich mit der Darmdiagnostik und der Darmbehandlung auskennt. http://www.mikrooek.de/fuer-patienten
      Unter http://www.natum.de finden Sie ganzheitlich arbeitende Frauenärzte. Die Gesellschaft der Ärzte für Erfahrungsheilkunde http://www.erfahrungsheilkunde.org/2.html kann Ihnen vielleicht auch einen Ansprechpartner nennen.
      Viel Glück

  • Gabi Just sagt:

    Guten Tag,

    ich bin seit meinem 17. Lebensjahr in endokrinologischer Behandlung meiner Schilddrüse. Nun habe ich seit einigen Jahren Hashimoto. Nach der Geburt meines Kindes wies die letzte Blutuntersuchung einen Antikörperspiegel von über 24 000 auf, was für mich erstmal ein Schock war- die Zahl hat sich versechsfacht. Der Doktor riet mir, bei meinem L Thyroxin 100 mg zu bleiben, ohne weitere Behandlung.
    Ich kann dies jedoch nicht akzeptieren und würde mir gerne weitere Meinungen anhören, ob ich denn den hohen Antikörperwert doch behandeln sollte. Ich habe gelesen, dass sich die Antikörper ohne Behandlung auch auf andere Organe auswirken können. Ich bin auch noch jung (25 Jahre) und möchte nicht darauf warten, dass ich dann irgendwann wirklich starke gesundheitliche Einschränkungen habe. Daher würde ich mich sehr über Ihre Meinung freuen.

    Ganz liebe Grüße
    Gabi

    • igerhard sagt:

      liebe Gabi,
      es ist sehr vernünftig von Ihnen, der Ursache Ihrer Schilddrüsenerkrankung auf den Grund gehen zu wollen. Leider wissen wir Ärzte heute noch nicht, was die eigentlich Ursache ist. Wahrscheinlich spielen Umweltbelastungen (incl. Elektrosmog), Hormonstörungen, Stress, Fehlernährung u.a. eine Rolle. Am besten versuchen Sie, einen Arzt oder Heilpraktiker zu finden, die sich mit Umweltmedizin, Nahrungsergänzungen, Homöopathie auskennen. im Artikel konnten Sie ja lesen, dass bspw. Selen und Vitamin D ausgeglichen werden müsssen und dass eine vollwertige Bio-Frischkost-Ernährung auf jeden Fall hilfreich ist.

  • Maria sagt:

    Sehr geehrte Frau Prof. Gerhard,

    Sie schreiben „Speziell Blumenkohl kann das Wachstum progesteron- und östrogenabhängiger Zellen bremsen.“
    Ist das nun gut oder schlecht?

    Vielen Dank für den interessanten Artikel. Wenn Sie nur in Hamburg wären!

    Mit freundlichem Gruß

    • igerhard sagt:

      Liebe Maria,
      das bezieht sich auf hormonabhängige Tumore, bspw. Brustkrebs, deren Wachstum durch Substanzen in Kohlgemüsen gebremst wird.
      Es ist nett, dass Sie sich wünschen, ich wäre in Hamburg. Aber da ich seit Jahren keine Praxis mehr mache, könnte ich Ihnen dort auch nicht weiterhelfen. Wenn Sie eine ganzheitlich arbeitende Frauenärztin suchen, schauen Sie mal in der Ärzteliste von http://www.natum.de nach.
      Herzliche Grüße

  • Frau Koch sagt:

    Hallo, heute haben wir wieder die Laborwerte meiner Tochter 16 Jahre bekommen und ich bin wieder erschrocken. Die Schilddruese ist 2×30 ml gross, schon sehr gross, und dann noch das Hashimoto da ist. Sie nimmt jetzt schon L-thyroxin 125 mg, ganz schön hoch, wenn ich mir vorstelle, ich habe gar keine mehr und ich nehme diese Dosis auch. Frage mich, wie es weiter geht. Der wert tgak wert liegt bei fast 796. Was kann man noch machen, ich bin irgendwie ratlos, bräuchte wirklich ihre Hilfe bitte. Danke Frau Koch

  • sehr geehrte frau prof. gerhard

    ich danke für den ausführlichen hinweis auf progesteronmangel / östrogendominanz bei hashimoto

    was mir allerdings bei ihren ausführungen zu kurz kommt ist der zusammenhang von hashimoto und überjodierung

    meines erachtens spielt die anhaltende überdeckung des jodbedarfs, wie sie bei normaler ernährung insbesondere durch nicht zu deklarierende tierfutterjodierung erreicht wird, sowohl bei der auslösung als auch beim fortschreiten der autoimmunen schilddrüsenentzündung eine wesentliche rolle

    bei der hashimoto wird die unterfunktion nicht durch zuwenig jod verursacht, sondern im gegenteil durch zuviel! zuviel jod macht – einfach ausgedrückt – die schilddrüse kaputt und die gerät dann wegen zunehmender beschädigung in eine unterfunktion

    deshalb gehört eine jodbewusste ernährung mit zu einer erfolgreichen therapie – ich spreche aus erfahrung und bin selbst sehr dankbar dass ich über diesen zusammenhang informiert wurde

    ich gebe diese information gerne weiter und würde mich freuen wenn sie ihrerseits dieses so wesentliche thema aufgreifen und damit den katalog ihrer wertvollen ratschläge bereichern

    mit freundlichen grüssen

  • Liljana Wenzel sagt:

    Guten Tag

    Ich habe schon viel im internet über Haschimoto gesucht und erlesen
    jedoch muss ich festellen das viele Ärzte in meinem fall nichts unternehmen ich leide seit 10 jahren an Haschimoto (verdacht bestand 2002) nach mehrenren anläufen arztewechseln wurde auf mein drängen Haschimoto th. 2007 festgestellt seit dem bekomme ich ich L-Thyroxin als medikament und keine weite Behahandlung auch nach anfragen was man noch tun könne wurde ich immer nur mit einem rezept weg gschickt mal überfuntion wochen später unter funtion seit 5 Jahren nur noch unterfuntion gegen schlafstörung bekomme ich seit enem jahr antidepressiver die ich absetzte da ich an gewicht zunahm. Das sidn meine Erfahrungen dich ich seit 10 Jahren habe und es hat sich bis heute nichts geändert. einen spezualisten habe ich nie aufgesucht das man es aus Allg. Ärztlicher sicht ( auch wechsel der Allg. Ärtzte haschimoto TH. bekannt) nicht füt notwenig erachttet wurde.
    Meine Frage nun??

    Wozu all diese berichte und möglichkeiten wenn sie einem nicht zugänglich oder emfpolen werden um Patienten zu behandeln.
    ich bin jetzt 48 jahre erwerbsunfähigkeitsrente weite erkrankeungen
    wie Rheuma, Athrose Migräne und erkrankung der wirbelsäule (OP).
    auch gegen die ständigen Hitzewallungen erhält man informationen zur Lindunrung Uterus wurde wegen schlechter blutwerte und absenkung 4. graden bereits enfernt.
    was kann ich als patient tun um eventuell eine therapie oder hilfe zu bekommen um besser mit der erkrankung zu leben?

    • igerhard sagt:

      Liebe Liljana,
      Sie sprechen ein ganz großes Problem unseres Gesundheitssystems an: es werden von Organspezialisten Symptome und Laborwerte behandelt, dabei benötigen wir dringend Ärzte, die den ganzen Menschen sehen. Sie leiden unter vielen verschiedenen Erkrankungen, die man vielleicht durch eine Änderung des Lebensstils am besten selber beeinflussen könnte. Versuchen Sie einen Arzt zu finden, der ganzheilich arbeitet und Sie über eine gesunde Ernährung, Bewegung und psychischen Ausgleich beraten kann. Dann wird die Stimmung auch ohne Antidepressiva besser, die Schmerzen nehmen ab und Sie werden sich wieder wohler fühlen. Viel Erfolg!

  • C. Korte sagt:

    Sehr geehrte Frau Prof.Dr.Gerhard,
    vielen Dank für Ihre freundliche Auskunft.
    Darf ich mich nochmals kurz mit folgender Frage an Sie wenden:

    Wenn im Zusammenhang eines „polyglandulären Autoimmunsyndroms“ [mitunter Hashimoto + Diabetes + Hypothalamusinsuffiziens] durchgängig Paresen und wiederholt extreme Bewusstseinstrübungen auftreten, [trotz in dem Moment einwandfreier BZ-Werte], kann dann eine „Hashimoto Enzephalitie“ der Verursacher sein?

    Ich frage, weil sich auf dem kraniellen MRT Jahre zuvor schon der Altersnorm untypisch viele Flecken befanden (aus denen man damals aber keine entzündliche ZNS-Erkrankung schlussfolgerte) und mir die Paresen v.a. aber diese wiederholt auftretenden Bewusstseinseinbrüche ungemein zusetzen.
    (p.s.: Die Paresen hält man wegen des exellenten Hb1ac nicht für Polyneuropathie.)

    Vorab schon mal vielen herzlichen Dank.

    • igerhard sagt:

      Liebe Frau Korte,
      die Hashimoto Enzephalopathie ist extrem selten, aber so wie Sie es beschreiben, denkbar. Sprechen Sie bitte Ihren Endokrinologen darauf an, denn die Therapie ist bisher noch sehr unklar. Ich hoffe, dass er Ihnen weiterhelfen kann. Gute Besserung!

  • Philipp sagt:

    Hallo.
    ich nehme seit etwa 7 Monaten L-Thyroxin 50. Ich bemerke bei mir seit ca. 3 Monaten eine ansteigende Agressivität und habe in den kleinsten Konflikt Situationen Schwierigkeiten auf dem Boden zu bleiben und merke schnell wie mein Adrenalin Pegel steigt.Noch dazu kommt, dass ich seitdem wieder an Gewicht verliere.Ausgangs Gewicht 68kg bei einer Körpergröße von 1,68m und jetzt nach 7 Monaten ca. 50kg. Jetzt muss ich dazu sagen, dass ich Transsexuel bin von Frau zu Mann und seit März 2012 Testosteron bekomme. Im Austausch zu anderen TS Männern waren aber die Symptome wie Agressionen schon viel eher und hatten sich bis dahin wieder gelegt.Jetzt weiß ich nicht, ob es zu wenig L-Thyroxin ist oder zu viel.

  • Sabine Milz sagt:

    Sehr geehrte Frau Prof.Dr.Gerhard,

    Sie sagen oben, dass es mit selbstverordneten “Mineralien oder Vitaminen sicher nicht getan” sei, sofern eine Hashimoto (nebst weiteren Hormondrüseninsuffiziensen) vorliegt.

    Mein Endokrinologe überhört tunlichst meine Symptome, wie da wären plötzlicher Konzentrationsverlust und diffuser Ganzkörperschmerz…..
    Vielleicht täusche ich mich, aber ich habe den Eindruck, ich muss IHM gerecht werden und werde in sein medizinisches Raster eingepasst.

    Ich suche daher Alternativwege.

    4 hoffentlich relativ kurze Fragen:

    (1) Ist eine Neuraltherapie erfahrungsgemäß und nach Ihrem Dafürhalten eine erfolgversprechende Therapie?

    (2) Ist die von Ihnen im obigen Artikel beschriebene Teemischung irgendwo käuflich zu erwerben? Unter welcher Bezeichnung müsste ich recherchieren?

    (3) Kann ich unbedenklich Yams-Pulver einnehmen, selbst dann, wenn ich mich noch nicht in den Wechseljahren befinde, ohne dass ich mit irgendwelchen Nebenwirkungen zu rechnen habe?

    (4) Können Sie mir ganz evtl. einen ganzheitlich arbeitenden Arzt im Raum Wuppertal/Düsseldorf empfehlen (wahlweise einen Link nennen, wo ich dann selbst recherchieren könnte)?

    Vielen herzlichen Dank.
    Sabine Milz

  • Selkiejoy sagt:

    Klopf klopf, wie Schuppen von den Augen, seit 10 Jahren quäle ich mich rum. Tilidin, Kadaton, Amitriptin…. Mit 35 Jahren in den Wechseljahren, Muskeln wie ein trainierter Mann, kann aber nicht mal mehr eine Tasche tragen. Der ganze Körper ist so schmerzempfindlich, selbst leichte Berührung treibt mir Tränen in die Augen. Erst in 6 Wochen 28kg verloren, dann in 1 ,5 Jahren 40 kg zugenommen. Magen Darm Herz Augen Ohren Schlaf, mein Körper quält mich! Ich brauche dringend Hilfe im Raum Wiesbaden. Ich schaffe das so nicht mehr. Bitte helfen sie mir…

    • igerhard sagt:

      Tut mir wirklich leid, dass es Ihnen so schlecht geht. Wenn Sie glauben, dass das an der Schilddrüse liegen könnte, müssen Sie einfach Ihren Hausarzt um eine Überweisung zum Schilddrüsenspezialisten, bzw. Endokrinologen bitten. Der kann dann genau die Hormone und Antikörper bestimmen. Wenn Sie schon mit 35 in den Wechseljahren waren, scheinen ja auch andere Hormone nicht ausgeglichen zu sein.

  • Bärbel Kristen sagt:

    sehr geehrte Frau Prof.Dr.Gerhard,
    ganz zufällig wurde bei mir Hashimoto festgestellt,Antikörper letztes Jahr über 2500,jetzt ca 1050,TSH 1,85, ich nehme L-Thyroxin 50 und selen,meine Schilddrüse sieht laut Ärztin noch gut aus, jedoch gehts mir oft schlecht,schlapp,ohne Antrieb,Schwindel,dazu kommt noch,dass ich seit dem Tod meiner Oma 2009 an Angst und Panikatacken leide,ich erkenne mich nicht wieder und bin sehr traurig,auch habe ich das Gefühl,dass alles auf meine Psyche geschoben wird,ich hätte eine Frage und zwar möchte ich wissen,welche Mineralien und Vitamine ich nehmen kann, um meinen Körper wieder Kraft zu geben,für eine Antwort bin ich Ihnen unendlich dankbar,
    mit freundlichen Grüßen
    Bärbel Kristen

    • igerhard sagt:

      Liebe Bärbel,
      mit ein paar Mineralien oder Vitaminen ist es sicher nicht getan. Es kann sein, dass Sie zusätzlich Progesteron brauchen. Hashimoto ist eine Erkrankung des gesamten Immunsystems und deshalb brauchen Sie einen ganzheitlich arbeitenden Arzt. Schauen Sie doch einfach mal, welcher Arzt in Ihrer Nähe Naturheilverfahren und/oder Homöopathie anbietet, und fragen Sie im Bekanntenkreis herum, wer mit welchem Therapeuten gute Erfahrungen gemacht hat. Ihr Krankheitsbild ist viel zu komplex, um jetzt nur ein Mittelchen anzupreisen, das alles wieder gut machen soll!
      Sollten Sie niemanden finden, dann mailen Sie mich eunfach mit der Angabe Ihres Wohnortes an, vielleicht kenne ich zufällig jemanden.
      Viel Glück!

  • Soraya sagt:

    Sehr geehrte Frau Prof.Dr. Gerhard

    Ich habe auch Hashimoto , meine Hausarzt hat mir gesagt ,dass ich nie Fish essen darf :( .

    Stimmt das oder?

    MFG

    • igerhard sagt:

      Liebe Soraya,
      in Maßen dürfen Sie Fisch essen, wenn Sie Schilddrüsenmedikamente einnehmen. Da Fisch Jod enthält und die Schilddrüse aus Jod ihr Hormon macht, hat Ihr Hausarzt Angst, dass das zu viel sein könnte. Auch Nahrungsergänzungsmittel, die Jod enthalten, sollten Sie nicht einnehmen oder nur nach Rücksprache mit Ihrem Arzt.

  • Claudia Korte sagt:

    Sehr geehrte Frau Professor Gerhard,

    ich bin ausgesesprochen froh, jemand Fachkundiges wie Sie anzutreffen.

    Frage: Besteht Ihrer Auffassung nach eine realistische Chance, eine 10-jährige Hashimoto auszuheilen, selbst wenn andere Autoimmunerkrankungen zumindest landläufig als unheilbar gelten?

    Konkreter Hintergrund: Bei mir liegt ein polyglanduläres Autoimmunsyndrom vor (d.h. Diabetes Typ I, Hashimoto, Hypothalamusinsuffiziens, Morbus Addison (sek/prim?), Amenorrhoe), neben einer mehr als doppelt pathologischen Colontransitzeit.
    Mein Heilpraktiker ist der Auffassung, alle Symptome mit ausreichend Geduld, Leberentgiftung, Ozontherapie (?) und Homöopathie in den Griff zu bekommen.
    Derzeit substituiere ich 125 (ehemals 150) Einheiten L-Thyrox, der TSH liegt bei 0,05 (also Übersubstitution), der ft3 bei 2,55 Einheiten)
    Meiner Beobachtung zufolge kann ich beliebig viel L-Thyrox substituieren, ich bleibe mit dem ft3-Wert mehr oder weniger im Range von 2,0 bis 2,7.

    Der Endokrinologe glaubt nun nach Jahren der Übersubstitution (zwecks Anvisieren eines passablen ft3-Wert), dass diese Übersubstitution langfristig enormen Stress für den Körper bedeute. Und tatsächlich habe ich diverse weitere Symptome entwickelt wie Belastungs-Asthma, Migräne etc.
    Frage: Ist selbst eine 10-jährige Hashimoto mit den von Ihnen beschriebenn Maßnahmen evtl. noch ausheilbar? Eine Ozontherapie eher kontraproduktiv?
    (kurz eine Zusammenstellung meiner Medikamente: L-Thyrox 125, Novofem, Humatrope1,1, Huminsulin…)

    Entschuldigen Sie bitten den hiermit verbundenen Zeitaufwand.
    Vielen herzlichen Dank schon mal vorab.
    Mit freundlichem Gruß, Claudia Korte

    • igerhard sagt:

      Liebe Frau Korte,
      Das Motto, das ich chronisch kranken Menschen oder auch Krebskranken immer wieder sage, ist: Heilung ist immer möglich. Allerdings sind diese sogen. Spontanheilungen oder Wunderheilungen selten. Meiner Erfahrung nach muss sich da wirklich etwas ganz Besonderes auf der nicht körperlichen, sondern energetischen oder geistigen Ebene abspielen. Ich hatte in einigen Artikeln schon auf das Phänomen der Wunderheilungen verwiesen. Wenn ich nur mein normales medizinisches Wissen heranziehe, sehe ich keine realistische Chance zur Heilung. Allerdings sollte durch eine gute Einstellung der Medikamente und eventuell eine begleitende ganzheitliche Therapie der Gesamtzustand gebessert werden können.
      Viel Glück und gute Besserung!

  • Hannelore Voinea sagt:

    Sehr geehrte Frau Professor Gerhard,

    durch Zufall bin ich auf Ihre Seite im Internet gestoßen. Seit einigen Jahren wurde bei mir eine leicht vergrößerte Schilddrüse bzw. Schilddrüsenunterfunktion festgestellt. Hierzu nehme ich Jodetten Henning.
    Allerdings habe ich seit einigen Tagen begonnen nach Hashimoto-Thyreoiditis zu recherchieren und mich ein bißchen einzulesen.
    Zu meinem Hintergrund: ich bin seit 21 Jahren in Deutschland und habe seit dann von 58 auf z. Zt. 99 kg zugenommen. Bei meiner Übersiedlung war ich 33 Jahre alt und hatte bis dann noch nie 60 kg gewogen bei einer Höhe von 173 cm; als Kind und Jugendliche war ich sehr dünn, trotz dessen, dass ich wie „ein Scheunendrescher“ essen konnte.
    Meine Mutter hat ein Jodunverträglichkeit und in meinem Herkunftsland wurde das Trinkwasser mit Jod versetzt.
    Viele der Symptome bei Hashimoto-Thyreoiditis kann ich bei mir schon seit Jahren feststellen.
    Lange wurde ich wegen Endometriose behandelt und bis zu guter letzt wurde dann 2000 meine Gebärmutter auch wg. Myombildung entfernt. Leider bin ich nie schwanger geworden und hatte eine eher unregelmäßige und mit starker Blutung einhergehende Regel; wenn sie mal regelmäßig war dann in einem sehr kurzen Zyklus von 20-23 Tagen.
    In den ersten Jahren in Deutschland hatte ich den Eindruck den Stress physisch zu spüren. Da ich volltags beschäftigt bin, hat der Stress in den letzten Jahren auch nicht nachgelassen.
    Leider habe ich mir nie richtig die Zeit genommen um den ganzen Symptomen nachzugehen bzw. habe sie als Lappalien betrachtet oder auf das älter werden geschoben wie z. B. das Tränen der Augen, geschwollene, manchmal sogar schmerzende Lymphknoten, Haarausfall, geschwollene Lider, Wasseransammlungen in den Beinen, brüchigen Nägel, rheumatische Schmerzen, kalte Füße, Schlafstörungen, Müdigkeit, Apathie manchmal, Libidoverlust etc. etc.
    Im Januar d. J. hat mein Frauenarzt einen Hormonspiegel gemacht und festgestellt, dass mein Hormonhaushalt die Wechseljahre eingeleitet hat. Leider kenne ich die Werte nicht – könnte sie jedoch verlangen.
    Vor zwei Jahren war ich in Stuttgart bei einem „namhaften“ Endokrinologen und dessen Fazit war: ich solle abnehmen, ansonsten sei alles i. O. Diese Aussage hat mich verunsichert und deshalb bin ich dem Thema „Schilddrüse“ nicht weiter nachgegangen. Nun haben mich jedoch ein paar Berichte in unterschiedlichen Medien wieder auf das Thema gebracht.
    Meine Frage nun an Sie: wie kann ich feststellen, ob bei mir die Schilddrüse in Ordnung ist oder evtl. eine Hashimoto-Thyreoiditis vorliegt.
    Da ich noch ein paar Jahre zu arbeiten habe, möchte ich dies mit Freude und Elan tun und nicht nur müde und abgeschlagen.

    Mit Dank im voraus für Ihre Antwort
    und freundlichen Grüßen

    Hannelore Voinea

  • marina struzyna sagt:

    Vermute stark, dass ich ebenfalls betroffen bin. Da ich bereits 63 J. bin, zusätzlich nur Kassenpat. werden wohl wieder keine Abklärungsversuche gestartet – bisher wurde ich auf Hinweise zu extremer Gewichtszunahme (12 Kg in 9 Monaten),u.a. die nachfrage zu lipödem, weil OS extrem verdickt, nur auf das haben sie nicht reduziert. Nächtliche Schwitzattacken, Schlafstörungen, Haarausfall werden einfach ignoriert. Kann ich überhaupt H.Syndrom haben mit 63 J.? Allein eine Befragung nach Erblichkeit scheint bei mir jede therap. Maßnahme ad acta zu legen, denn ich habe weder eine Familie noch ein Wissen über diese – meine Unterlagen sind vernichtet worden (Adoptivmutter). Manchmal glaube ich, für Ärzte bin ich eine tolle Patientin, man muss nichts herausfinden, denn das geht nur gegen Bares u. genau davon habe ich zu wenig! Mir ist bereits 1x gesagt worden, dass ich als Kr.schw. keine Beschwerden habe, bzw. die nicht wirklich da wären…so „durfte“ ich unbehandelt 4 Wochen mit einem Hinterwandinfarkt rumkriechen, bevor überhaupt ein EKG erstellt wurde – nur damit ich Ruhe gebe und dann..ach herje.. Seitdem ist mein Vertrauen arg im Keller, zumal ich stets solche charakteristischen Antworten erhalte. Keine Diagnostik weil ehem. kr.schw., bzw. Kassengezwungene?! Dennoch bitte ich um Antwort was Krh.möglichkeit in meinem Alterbetrifft. Vielen Dank.M.Struzyna

    • igerhard sagt:

      Liebe Frau Struzyna,
      Das klingt ja sehr bitter! Selbstverständlich kann jeder Internist bei Ihnen eine Schilddrüsenhormonuntersuchung veranlassen. Auch in Ihrem Alter kann man eine kranke Schilddrüse haben. Bestehen Sie auf der Untersuchung!
      Viele Grüße!

  • sipontina sagt:

    hallo,

    seit 2010 wurde bei Hashimoto festgestellt, seitdem geht geht es nur bergab,erst musste ich mit meinen Augen kämpfen dann bekam ich Endometriose und zum Schluss musste meine Gebärmutter entfernt werden wegen Myom Bildung. Mein Sorge bin nicht ich, weil man als Erwachsene steckt man vieles weg, sondern meine 15järige Tochter, sie bekam letztes Jahr Alopecia Areata. Keiner konnte mir sagen, was meiner Tochter fehlte, bis ich dahinter kam, dass das ein Symptom von Hashimoto ist. Ich habe mich mit dem Kinderarzt in der Wolle gehabt, bis er endlich die Antikörper kontrolliert hat, und siehe da, die Mama hatte recht, meine Tochter hat auch Hashimoto. Nun ist es so, dass alle Werte grenzwertig sind und sie daher keine Schilddrüsenhormone bekommt. Die Haare sind zwar nachgewachsen, aber es kommen immer wieder neue Stellen. Sie nimmt Z.z Selen 100 und zink 12,5, mein Problem ist, dass die Ärzte mich nicht ernst nehmen. Ich suche Hilfe, wir wohnen im Raum Köln

    lg
    sipontina

    • igerhard sagt:

      Liebe Frau Sipontina,
      Offenbar spielt sowohl bei Ihrer Tochter als auch bei Ihnen das Immunsystem verrückt. Ihre Erkrankungen sind mir sehr verdächtig auf Umweltbelastungen. Sie sollten beide zu einem Arzt gehen, der sich auch in Umweltmedizin auskennt. Ich habe mal in der Ärzteliste der NATUM http://www.natum.de/29-0-arztsuche.html nachgesehen, in Köln gibt es Dr. Michael Radecki. Der wird Ihnen sicher weiterhelfen können.
      Viel Erfolg und berichten Sie mal von Ihren Erfahrungen!

  • Manuela Daniel sagt:

    Hallo,
    Ich habe seit einigen Jahren Hashimoto, bin mit einem Kombipräperat ganz gut eingestellt und nehme zusätzlich Selen.
    Ich bin jedoch alles andere als zufrieden. Mein größtes Problem sind Ängste und Depression, absolutes Stimmungschaos. Mit nun 50 Jahres könnten ja auch noch andere hormonelle Schwankungen dazukommen, wobei ich vor etwa 3 Monaten einen Hormontest habe machen lassen. Dieser ergab weder nennenswerte Ungleichgewichte bei Östrogen noch bei Progesteron, alles soweit normal. Ich muß unbedingt etwas unternehmen, denn mein psychisches Problem ist für mich fast unerträglich. Diese Angstphasen sind Schübe, die nach ein paar Wochen wieder abklingen und dann meist über Monate fast weg sind.
    Ich würde mich sehr freuen, wenn sie mir einen Rat geben könnten.
    Liebe Grüße
    Manuela

    • igerhard sagt:

      Liebe Manuela,
      leider können nur wenige Ärzte die Hormonergebnisse richtig interpretieren. Wie Sie in dem Hashimoto-Artikel sicher gelesen haben, besteht bei vielen Frauen ein Gestagenmangel. Ich würde deshalb auf jeden Fall mal eine Gestagentherapie versuchen. Eventuell brauchen Sie auch etwas Östrogen dazu, am besten über die Haut. Vielleicht finden Sie ja einen Hormonspezialisten, der Sie richtig einstellen kann. Oder Sie schauen mal in der Therapeutenliste von psenergy nach, wer in Ihrer Nähe ist: http://www.psenergy.ch/Therapeuten Auch damit sehen wir gute Erfolge.
      Gute Besserung und liebe Grüße!

  • sumse sagt:

    Guten Tag,
    vor kurzem war ich bei einem Endokrinologen, der auch Studien durchführt. Auf Befragen über den Nutzen von Selen wurde mir geantwortet, dass gerade eine neu durchgeführte Testreihe hierzu keinen Nutzen zeigen konnte. Außerdem ist noch nicht klar, was eine lange Seleneinnahme sonst noch bewirkt, oder? Ich habe es jedenfalls erstmal abgesetzt und fühle mich wirklich nicht schlechter damit.
    Grüße
    Sumse

    • igerhard sagt:

      Liebe Sumse,
      es würde auch niemand erwarten, dass Sie so rasch eine Veränderung nach Absetzen von Selen merken. Es wird ja auch nicht behauptet, dass jede Frau mit Hashimoto von Selen profitiert. Deshalb würde ich immer erst den Selenspiegel im Blut messen lassen, ehe ich Selen verordnen würde. Der Blutselenwert sollte hochnormal sein, das ist er bei vielen deutschen Frauen nicht. Wenn ein Selenmangel besteht, muss man es ergänzen, dann sinken normalerweise auch die Antikörpertiter. Aber Sie wissen ja: jeder Mensch ist einmalig. Und was dem einen gut tut, braucht der andere nicht. Insofern kann man auch nicht aus einer Studie Schlussfolgerungen für alle ziehen, sondern muss jeden Patienten ganz gezielt und genau untersuchen.
      Viele Grüße!

  • gerd sagt:

    Hallo!
    ich hätte gern gewusst, ob und welche symthome bei MAK anti TPO 8515 und unaufälligen FT3 und FT4 vorhanden sein können, da unsere Familie gerade auseinander bricht.
    Meine Frau weisst seit der vorletzen Geburt seit 6 Jahren eine vielzahl der Symthome auf!
    Vor einigen Wochen drängte ich Sie dann ihre Schilddrüse zu untersuchen.
    Die Endokrinologin vertitt aber die Auffassund das unsere Probleme nicht daher rühren.
    Sollten wir trotzdem eine Behandlung durchführen?

    • igerhard sagt:

      Lieber Gerd,
      da macht Ihr ja Schlimmes durch! Wie war denn der TSH-Wert? Dann wüsste man, ob Ihre Frau zurzeit mehr eine Überfunktion oder eine Unterfunktion der Schilddrüse hat. Die hohen Antikörper zeigen, dass Ihre Frau krank ist und sich sicher schlecht fühlt! Da reicht es aber in der Regel nicht, dass man ihr nur Schilddrüsenhormone gibt, denn damit ist die Ursache ja nicht behoben. Warum richtet sich das Immunsystem plötzlich gegen eigene Zellen? Ihre Frau leidet unter einer Autoimmunerkrankung. Wenn die Endokrinologin das nicht versteht, suchen Sie sich eine andere. Besser noch, suchen Sie sich zusätzlich einen Arzt oder HP, der Ihre Frau ganzheitlich behandelt. Sie haben ja sicher diesen Artikel über Homöopathie gelesen: http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/hashimoto-thyreoiditis-hilfe-durch-homoeopathie/ Oder hier eine Therapeutenliste, die mit einer speziellen Art von homöopathischen Mitteln arbeiten, wobei auch der psychische Zustand berücksichtigt wird: http://www.psenergy.ch/pages/p-therapeuten.php Sie glauben nicht, wie viele Familien schon kaputt gegangen sind, weil Hahimoto zu spät erkannt und behandelt wurde! Ich wünsche Ihnen viel Glück!

  • wende sagt:

    sehr geehrte Damen und Herren,

    können sie mir einen arzt oder homöophaten im grossraum köln/Bonn empfehlen, der sich mit der Behandlung von hashimoto auskennt?

    vielen dank!

    mit freundlichen grüssen

    wende

  • Hashi sagt:

    Würden Sie heutzutage zu einer vollständigen Schilddrüsenentfernung raten, wenn ein Patient über mehrere Jahre nicht einzustellen ist ?

    LG
    Michael

  • PS mein Sohn 20 Jahre hat auch sehr viele symptome für ihn habe ich jetzt ein Termin bei einem Endokrinologe und meine Tochter 21 Jahre die im 8 Monat schwanger ist leider auch . Aber die will sich nicht damit beschäftigen . Das macht mir sorgen .Ich schreibe mal meine Werte datum:30.10.2012
    Antiethyreoidale Peroxidase TPO

    AK MAK: 5963,4 U/ml (normberreich< 60 U/ml)
    Thyreoglouin-AK : 11,0 U/ml(normberreich<60 U/ml)
    TRAK(TSH-Rezeptor-AK): 0,4 U/ml (<IU/I negativ)
    (1,0-1,5 IU/I grauberreich
    (<1,5 IU/I positiv)

    ich schreibe mal spasses halber die werte bei der normalen blutuntersuchung auf am 28.8 2012
    TSH1 3,03 mlU/l 0,27 – 4,20

    normalen blutuntersuchung auf am 24.10 2012
    TSH1 3,24 mlU/l 0,27 – 4,20

  • Ich finde es schon echt verblüffend, dass sich so wenige Ärzte mit dieser Krankheit beschäftigen. Es könnte viel Leid und Geld gespart werden. Ich habe vor zwei Wochen endlich die Diagnose bekommen. Ich wusste sie aber schon mindestens fünf Jahre vorher. Zwar nicht dass es Hashimoto ist, aber dass es die Schilddrüse sein müsste. Weil ich schon sehr viele Symptome davon hatte. Ich habe mich auch zwischen durch darauf untersuchen lassen, aber es wurde mir immer nur gesagt, dass alle Werte gut sind, manchmal waren sie leicht an der Grenze. Ich habe in meinem Leben leider so manche Erkrankung schon hinter mir wie Rheuma, Knoten in der Brust, Gebärmutter entfernt, Gallenblase entfernt, beide Schwangerschaften waren der reine Horror von Anfang an. Mit danach schweren Angstzuständen und Gefühlsschwankungen..immer mal wieder Herzrhythmusstörungen, sehr niedrigen Blutdruck, mir ist immer kalt und was ich schon seit meiner Jugend sehr stark habe, sind diese Dauermüdigkeit, und ich meine richtig müde. Ich habe meistens das Gefühl gehabt, dass ich mich nicht im Schlaf erholen kann.. und ich könnte noch mehr aufzähle,n und die Beschwerden hatte ich schon alle vorher …und immer mal wieder Fieber, ohne dass ich mir das erklären konnte … dann kamen vor fünf Jahren noch die Symptome mal von einer Überfunktion und dann wieder von einer Unterfunktion. Das beste: vor fünf Wochen waren die Werte bei der ersten Untersuchung gut. Ich fühlte mich so schlecht, dass ich dachte, ich habe einen Herzinfarkt. Es ging nichts mehr, war auch drei Tage im Krankenhaus und die Aussage war schon ein Witz. Ich hätte zu viele Symptome, die nicht zusammen passen … Was lernen die Ärzte eigentlich ??? Ich hatte sie darauf hingewiesen, dass sie mal nach der Schilddrüse schauen sollen ….nein die Werte waren in Ordnung. Ich war eine Woche später nochmal von meinem Hausarzt zur SD- Untersuchung geschickt worden … und was soll ich sagen? Da habe ich endlich eine Diagnose bekommen …. Und was ich ganz wichtig finde, ich hatte Glück im Unglück, denn ich habe an dem Tag der Untersuchung gearbeitet, und es ist körperlich anstrengende Arbeit … Ich habe die Vermutung dass es auch damit zusammen hängt. Denn immer wenn ich mich körperlich belaste, bin ich absolut platt oder habe die Probleme sehr ausgeprägt .

    • igerhard sagt:

      Liebe Anja,
      da haben Sie ja wirklich schon viel mitgemacht! Ich bezweifle bei der langen Krankengeschichte aber, dass alles nur von der Schilddrüse kommt. Viel wahrscheinlicher ist, dass eine Grundstörung vorliegt, die zu diesen verschiedenen Erkrankungen und Beschwerden geführt hat. Vielleicht vertragen sie bestimmte Nahrungsmittel nicht, so dass sie davon immer müder werden. Oder Ihr Körper ist ausgelaugt und Sie müssten ihm mit Hilfe einer guten Ernährung und guten Nahrungsergänzungen Kraftstoff liefern. Auch der Umgang mit psychischen Belastungen und Stress kann zu diesen Symptomen führen. Am besten suchen Sie sich zusätzlich zu dem Schilddrüsenspezialisten einen Arzt, der Sie naturheilkundlich mitbehandelt. Gute Besserung!

  • N. Teutsch sagt:

    Ich behandele in meiner Naturheilpraxis viele Frauen mit Schilddrüsenunterfunktion und Hashimoto. Wenn ich im Labor einen TSH von > 2,6 sehe, fange ich sofort an mit der Unterstützung der Schilddrüse und warte nicht erst bis gar nichts mehr geht. Dazu setze ich Mikronährstoffe und pflanzliche Arzneimittel ein.
    Ich arbeite präventiv und nicht erst wenn das „Kind buchstäblich in den Brunnen gefallen ist“. Gerade die Schilddrüse finde ich wird oft viel zu sehr vernachlässigt. Und jede Frau reagiert außerdem anders. Nicht alle haben die laut Schulmedizin „klassischen Symptome“.
    Bzgl. der Progesteronschwäche, kann ich das nur bestätigen. Aufgrund der vielen Kontakte mit Plastik in unserer Nahrung, werden vermehrt Östrogene entwickelt und führen dadurch zur sog. Östrogendominanz. Ich habe ebenfalls wunderbare Erfahrung mit einem natürlichen Progesteronöl und zusätzlich noch auf jede Patientin angepasste weitere Medikation. Wer seine Hormone Progesteron/ Östrogen/ Testosteron/ DHEA überprüfen möchte, sollte einen Speicheltest durchführen lassen.

    • igerhard sagt:

      Liebe Frau Teutsch,
      vielen Dank für die Mitteilung Ihrer wichtigen Erfahrungen, denen ich voll und ganz zustimme. Bzgl. der Hormonbestimmungen halte ich es für sehr wichtig, dass sich die Patientin in Betreuung eines Therapeuten befindet, der auch mit den Ergebnissen was anfangen kann. Was für den einen Normwerte sind, ist für den anderen zu hoch oder zu niedrig. Da braucht es schon Erfahrung!

  • Claudia Wennmann sagt:

    Sehr geehrte Frau Dr. Gerhard !

    Bei mir wurde vor ca. 2 Jahren eine Unterfunktion festgestellt. Ich nahm einige Zeit L-Thyroxin 75 ein, was ich aber leider – meiner Meinung nach – nicht gut vertragen habe, da es bei mir vermehrt Tachykardien auslöste. Diese sind vegetativ bedingt. Mein Hausarzt, der mich aufgrund eines auffälligen Langzeit- EKGs zum Kardiologen überwies, dieser mich dann ziemlich schnell zur Katheterablation nach Bad Nauheim schickte – ich diese ganze Prozedur über mich ergehen ließ – ohne den erwünschten Erfolg – nach 2 Monaten sollte nochmal das Gleiche erfolgen; da hat mir aber glücklicherweise der Arzt, der den Eingriff machen sollte von der 2. Ablation abgeraten, weil der Punkt zu nah am AV Knoten lag- hat er mich mit einem Antiarrhythmikum therapiert ( Tabl.) – Das habe ich ca. 2 Mon. einegenommen, dann habe ich beide Medikamente abgesetzt und seitdem keine Tachykardien mehr gehabt. Nun habe ich gerade meine neuesten SD Werte abgefragt und mein TSH liegt bei 4,26. Medikation wieder mit L-Thyroxin 125Ich weiß nicht was ich tun soll. Da ich Ihre Seiten sehr schätze, wende ich mich hilflos an Sie.
    Mit freundlichen Grüßen

    Claudia Wennmann

    P.S. Die Ablation war Dez./ Jan. 2010/2011

    • igerhard sagt:

      Liebe Frau Wennmann,
      Ist bei Ihnen denn schon mal der Selenspiegel gemessen worden? Der ist sicher zu niedrig. Nehmen Sie einfach mal Selen als Selenit (bspw. selen-loges), fangen Sie mit 100mikrogram/ Tag an, eventuell steigern. L-Thyroxin dazu, aber ganz wenig, nur 50. Eventuell weitere Nahrungsergänzungen dazu, eventuell auch Progesteroncreme. Aber da müssten Sie vor Ort einen Arzt finden, der Sie ganzheitlich betreut. Und nicht zu viel auf einmal probieren, wenn es Ihnen eigentlich gut geht. Viel Erfolg! Sie kriegen das sicher wieder gut hin!

  • Prof. G: Wann muss ein M. Hashimoto behandelt werden?

    Meiner Meinung nach ist das die falsche Frage, weil sie die Ärzte und ihre defensivmedizinischen Bedürfnisse zu sehr in den Mittelpunkt stellt.

    Mich interessiert, wann und wie Hashimoto möglichst früh behandelt werden kann. Die meisten Patientinnen, die sich mit Hashimoto schlecht fühlen, wollen nämlich eine Behandlung nicht erst dann, wenn es der Arzt nicht mehr aufschieben kann und fT4 unter die Normgrenze gefallen ist. Dann ist nämlich so manche Patientin schon bei Hartz IV gelandet oder hat die zweite Fehlgeburt hinter sich.

    Auch bei scheinbar unauffälligen Werten inklusive normalem TSH kann man es meiner Meinung nach mit Thyroxin versuchen, ich habe zum Beispiel davon profitiert und bin bei weitem nicht die Einzige. Bei undramatischen Ausgangswerten muss man eben die Einstiegsdosis niedriger wählen als bei einer eindeutigen Unterfunktion. Wer normale Werte hat und dennoch 25 oder 37,5 µg Thyroxin nimmt, kommt damit nicht in die Überfunktion, profitiert aber möglicherweise. Außerdem wird Thyroxin so viel besser vertragen als wenn sich der Körper bereits an die Unterfunktion gewöhnt hat.

    Ich verstehe nicht, warum die Medizin bei Hashimoto so sehr mit Thyroxin zaudert, während die Gynäkologie den Frauen bei banalsten Anlässen die Pille aufdrängen will.

    • igerhard sagt:

      Ich stimme Ihnen zu, dass bei nachgewiesenem Hashimoto frühzeitig behandelt werden sollte. Ich möchte aber zu bedenken geben, dass wir mit der Substitution von Schilddrüsenhormon nur ein Symptom behandeln. Viel wichtiger finde ich, dass wir versuchen, die Ursache der fehlgeleiteten Immunreaktion zu finden: Umweltgifte ausleiten, Selen und ev. noch andere Mineralstoffe, Spurenelemente und Vitamine ergänzen, den Darm als wichtigsten Part unseres Immunsystems stabilisieren, usw. Leider beschränkt man sich in der Standard-Arztpraxis auf das Organ Schilddrüse, ohne dabei den ganzen Menschen einzubeziehen.

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