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Neue Erkenntnisse über Vitamin D und Hilfe bei Scheidenentzündungen, Interview mit Prof. Dr. med. Claus Schulte-Uebbing

Von | 24. Februar 2010 – 01:35 255 Kommentare 268.471 AufrufeDrucken

Die meisten von Ihnen wissen, dass Vitamin D vor Osteoporose schützt. Aber Vitamin D kann noch viel mehr.

Effekte von Vitamin D

klein30 (3)

© ingerhard

Es häufen sich Studien, die zeigen, dass es gegen Entzündungen wirkt, das Immunsystem moduliert, vor oxidativen Schädigungen schützt und einen Hormon ähnlichen Effekt hat. Während man anfangs annahm, dass bei einem Vitamin D-Mangel im wesentlichen die Hormon abhängigen Tumore, wie Brustkrebs, Eierstockkrebs und Prostatakrebs häufiger auftreten, ist dies inzwischen ebenfalls für das Luftröhren-, Bronchial-, Harnblasen-, Speiseröhren-, Magen-, Darm- und Bauchspeicheldrüsen- Karzinom wahrscheinlich. In Zellkulturen und bei Versuchstieren konnte durch Vitamin D- Gabe das bösartige Wachstum sogar gebremst werden. Deshalb war es für den Frauenarzt Prof. Dr. med. Claus Schulte-Uebbing naheliegend, chronische Entzündungen der Scheide und schlechte Muttermundabstriche mit Vitamin D zu behandeln. Über seine Erfahrungen mit dieser neuen ungefährlichen Behandlungsmethode habe ich ihn für das Netzwerk Frauengesundheit befragt.

Prof. Gerhard: Herr Prof. Schulte-Uebbing, Sie haben bereits vor 6 Jahren in Ihrer Praxis damit begonnen, Scheidenentzündungen mit Vitamin D zu behandeln. Wie müssen wir uns das vorstellen?

Drop of Gasoline

Öltropfen, Torian – Fotolia.com

Prof. Schulte-Uebbing: Die Vitamin D- Behandlung erfolgte mittels Vaginal- Tampon: Die Patientinnen wurden angewiesen, dreimal pro Woche abends vor dem Einschlafen 10 Tropfen Vitamin-D (VigantolR Tropfen, Wirkstoffgehalt 0,5mg Colecalciferol pro ml Öl, 1 Tropfen enthält ca. 500 I.E. Vitamin D) auf einen in Olivenöl getränkten Tampon zu tropfen, einzuführen und über Nacht einwirken zu lassen. Nach acht Wochen wurde eine Kontrolluntersuchung durchgeführt.

Vitamin D- Zäpfchen bei Scheidenentzündungen

Prof. Gerhard: Bei welchen Erkrankungen haben Sie diese Methode eingesetzt?

Prof. Schulte-Uebbing: Indikationen für die therapeutische vaginale Vitamin D- Behandlung waren zunächst vor allem der PAP II W in Verbindung mit bakterieller Infektion, die chronisch therapieresistente bakterielle Scheiden- und Muttermundentzündung. Später auch der erstmals festgestellte PAP III D (leichte bis mittlere Dysplasie).

Vitamin D- Zäpfchen bei schlechtem PAP

Prof. Gerhard: Wie viele Patientinnen überblicken Sie mit dieser Behandlung und wie häufig waren die verschiedenen Indikationen?

essential oil in action

Liv Friis-larsen – Fotolia.com

Prof. Schulte-Uebbing: Von den im Beobachtungszeitraum der letzten sechs Jahre über tausend behandelten Scheiden- und Muttermundentzündungen waren etwa ein Zehntel sogen. “Problem-Patientinnen“, das heißt Patientinnen mit – trotz adäquater Primärtherapie – chronisch rezidivierenden Entzündungen, z. T. mehr als viermal jährlich. Von den mehreren tausend Patientinnen, bei denen im Rahmen der regelmäßigen Krebs- Vorsorge PAP- Abstriche gemacht wurden, fanden sich mehrere hundert mit rezidivierendem PAP II W und über hundert mit einem PAP III D (mit leichten bis mittelgradigen Dysplasien). Bei diesen Patientinnen erfolgte im Anschluss an die adäquate Therapie (meist Antibiotika- oder Antimykotika-Therapie) sechs Wochen lang die in dieser Arbeit vorgestellte vaginale Vitamin D- Therapie.

Prof. Gerhard: Herr Prof. Schulte-Übbing, Sie deuteten es gerade schon an: Bei allen Frauen erfolgte offenbar zunächst die klassische Abklärung mit Abstrichen und die gezielte Standardtherapie. In meinem Frauen-Gesundheitsbuch habe ich genau ausgeführt, bei welchen Muttermundabstrichen welche weitere Diagnostik oder Therapie nötig ist. Aber leider quälen sich ja viele Frauen immer wieder mit denselben Problemen herum, und wie oft erleben wir in der Praxis, dass trotz 14 Tagen Behandlung mit Scheidenzäpfchen oder sogar Tablettenschlucken die Beschwerden rasch wiederkommen.

Prof. Schulte-Uebbing: Richtig, und genau für diese Frauen ist die Vitamin-D-Scheidenbehandlung eine gute Option. Wir stellten nämlich fest, dass die Frauen gut mit dieser Methode zurechtkamen und dass wir zum Teil ganz erstaunliche Erfolge erzielen konnten.

Erfolge der Vitamin D- Scheiden-Zäpfchen bei verschiedenen Indikationen

Prof. Gerhard: Könnten Sie darauf noch näher eingehen?

Prof. Schulte-Uebbing:

• Frauen im geschlechtsreifen Alter: Mindestens die Hälfte der „Problem-Patientinnen“, die vor der vaginalen Vitamin D- Behandlung mehr als vier behandlungsbedürftige Scheidenentzündungen (v. a. Gardnerella vaginalis-, Streptokokken-, Staphylokokken- Infekte) pro Jahr gehabt hatten, profitierten – subjektiv und objektiv – von der Therapie: Sie gaben an, weniger Beschwerden zu haben, ein oftmals vorbestehender Ausfluss sei geringer, sie hätten weniger Schmerzen etc. Objektiv ergaben die Abstriche unmittelbar nach den acht Wochen vaginaler Vitamin D-Behandlung deutlich weniger behandlungsbedürftige Infekte. Auch bei den später erfolgten viertel- bzw. halbjährlichen Kontrollabstrichen waren auffallend weniger behandlungsbedürftige Befunde. Inzwischen geben immer mehr von unseren früheren „Problem- Patientinnen“ zu, dass sie weit über die Acht- Wochen- Behandlung hinaus aufgrund der guten Effekte Vitamin D vaginal regelmäßig prophylaktisch anwenden. Dies schon einige Monate, teilweise Jahre.

erotic orange

Erotische Orange, Sergey Bek – Fotolia.com

Frauen in Klimakterium und Menopause: Eine alleinige vaginale Vitamin D-Behandlung der Hormonmangel- Kolpitis (v. a. durch Östrogen- und Progesteronmangel) erscheint mir wenig sinnvoll. Durch primären Hormonmangel sekundär auftretende bakterielle Scheidenentzündungen (vor allem Strepto-, Staphylokokken etc.) und/ oder Pilze (v.a. Candida albicans) können dadurch nicht ausreichend behandelt werden. Deshalb haben wir für diese Frauen spezielle Zäpfchen entwickelt, die neben Vitamin D noch Hormone enthalten, je nach Bedarf Natürliches Progesteron oder Östriol.

• PAP II W: Hier ist die Vitamin D-Behandlung sehr effektiv. Über 75 % der Patientinnen mit PAP II W hatten bereits 8 Wochen nach der vaginalen Vitamin D-Behandlung bei der zytologischen Kontrolle einen PAP II. Weniger als 23 % hatten nach wie vor unverändert einen PAP II W. Bei nur 2 % ergab sich nach der Vitamin D- Behandlung eher eine leichte Verschlechterung. Die Ursachen für die Verschlechterung sind unklar (Unverträglichkeits- Reaktion/ allergische Reaktion auf Tampon, Olivenöl, Vitamin D, mechanischer Reiz, andere Ursachen ?).

• Auch beim PAP III D sind die Ergebnisse ermutigend. Knapp die Hälfte der Patientinnen mit PAP III D (leichte Dysplasie) hatten bereits nach 8 Wochen Vitamin D- Behandlung bei der zytologischen Kontrolle einen normalen PAP II, also keine dysplastischen Zellen mehr. Etwa ein Drittel der Patientinnen mit mittelschwerer Dysplasie hatten bereits nach acht Wochen Behandlung mit Vitamin D einen PAP II bzw II W, keine Dysplasien mehr bzw. nur noch leichte vereinzelte Dysplasien. Somit können leichte Dysplasien mit vaginaler Vitamin D- Behandlung sehr effektiv angegangen werden. Die therapieresistenten Fälle waren vor allem Patientinnen mit hohen HPV- Titern (high risk 16, 18). Hier scheint der Therapiezeitraum von 8 Wochen nicht zu genügen. Allerdings beobachten wir den Trend, dass nach der Vitamin D-Behandlung die HPV- high risk- Titer bei einigen Patientinnen abgefallen waren.

Erklärungsmodell der Vitamin D- Wirkung über die Scheide

Prof. Gerhard: Wie erklären Sie sich diese Erfolge durch Vitamin D?

KrankenschwesterProf. Schulte-Uebbing: Ein Grund ist sicher, dass bei uns heute viele Menschen einen Vitamin D-Mangel haben. Wir untersuchten seit 2006 bei einer ganzen Reihe von Frauen vor und zum Teil auch nach der Behandlung die Vitamin D-Blutspiegel. Es zeigte sich bei uns eindeutig der folgende Trend: 45 % der „Problem-Patientinnen“ hatten lediglich ausreichende 25-Hydroxy-Vitamin D- Werte im Serum (30- 50ng/ ml) und 55 % hatten mangelhafte25-Hydroxy-Vitamin D- Werte im Serum (<30ng/ ml). Erstaunlicherweise traf dies auch für Frauen zu, die zum Teil schon über längere Zeit Vitamin D (zum Teil in Kombination mit Kalzium) eingenommen hatten. Vitamin D-Kapseln werden – insbesondere bei älteren Menschen – offenbar nicht richtig resorbiert. Im Gegensatz dazu hatten diejenigen Patientinnen, welche vor unserer ersten Labormessung das Vitamin D als Öl (Vigantol-Öl R) oral eingenommen hatten, deutlich bessere (40 % befriedigende, 60 % gute) Werte. Dies liegt wohl daran, dass Vitamin D-Öl offenbar v. a. über die Schleimhaut des Mundes und nicht erst über die Darmschleimhaut resorbiert wird. Und da Vitamin D, wie Sie eingangs schon erwähnt haben, antientzündlich und antioxidativ wirkt, haben wir einen doppelten Effekt; vor Ort heilend und im ganzen Körper normalisierend.

Prof. Gerhard: Und wird denn das Vitamin D auch über die Scheide gut aufgenommen?

Prof. Schulte-Uebbing: Aufgrund unserer Laborergebnisse fanden wir, dass Vitamin D-Öl hervorragend über die Vaginalschleimhaut resorbiert wird. Nicht nur, dass über verbesserte Blutspiegel Osteoporose behandelt oder verhindert werden kann: Wir können auch von einer verbesserten Vitamin D-Versorgung von Scheide, Gebärmutter, Blase, Rektum und Beckenboden- Strukturen ausgehen. Das bedeutet auch: weniger Beckenboden- Probleme, weniger Beckenboden- Schwäche, bessere Kontrollfunktionen von Blase und Darm. Wir fanden, dass offenbar die Resorption über die Mundschleimhaut (Vitamin D-Öl) nicht besser ist als diejenige über die Scheide. Ganz im Gegenteil. Die Resorption über die Scheidenschleimhaut scheint noch besser zu sein. Daraus folgern wir, dass es eine einfache, kostengünstige und risikoarme Methode ist, die wir Patientinnen und Kolleg(inn)en empfehlen können.

Prof. Gerhard: Dies sind sicher sehr viel versprechende Ergebnisse. Trotzdem ist es keine Eigentherapie und jede Frau sollte sich von ihrem Frauenarzt gut untersuchen und beraten lassen. Aber da Sie schon Rezepturen haben, die sich in der Praxis bewährt haben, würde ich Sie bitten, unseren Leserinnen die Zusammensetzung der Zäpfchen zu nennen, damit sie mit ihrem Arzt darüber diskutieren können.

Prof. Schulte-Uebbing: Das tue ich gerne:

Rezepturbeispiele

Angegeben sind die Mengen pro Zäpfchen

  • Vaginal-Ovula mit Vitamin D

    Rezept

    Rolf Richter – Fotolia.com

Rp. Vitamin D 12.500 I.E.

Neutralöl, Adeps solidus ad 2,0 g; m.f.

XII /XXIV Ovula

  • Vaginal-Ovula mit Vitamin D und Estriol

Rp. 0,5mg Estriol

Vitamin D 12.500 I.E.

Neutralöl, Adeps solidus ad 2,0g; m.f. ovula

XII/XXIV Ovula

In dieser Dosierung nicht zur Dauertherapie geeignet.

  • Vaginal-Ovula mit Vitamin D und Natürlichem Progesteron

Rp. Progesteron nat. 90 mg

Glutathion 50 mg

Vitamin D 12.500 I.E.

Neutralöl, Adeps solidus ad 2,0 g; m.f.

XII/XXIV Ovula

  • Vaginalovula mit Vitamin D und Calendula

Rp. Vitamin D 12.500 I.E.

Calendulaöl 0,6g

Adeps solidus ad 2 g;m.f. Ovula

XII/XXIV Ovula

Über den Autor

Schulte-ÜbbingProf. Dr. med. Claus Schulte-Uebbing ist Frauenarzt mit der Spezialisierung Umweltmedizin, Endokrinologie, Onkologie und Immunologie. Er leitet das Umweltmedizinische Therapiezentrum am Dom in München. Schulte-Uebbing war mit Prof. Dr. Volker Zahn einer der ersten Ärzte, denen von der Ärztekammer die Zusatzbezeichnung Umweltmedizin verliehen wurde. Vor über zwanzig Jahren (1988) fingen Zahn und Schulte-Uebbing an der T.U. München mit den ersten Umweltmedizin- Vorlesungen an. Schulte-Uebbing ist Umweltmedizinischer Gutachter, Autor medizinischer Fach- und Lehrbücher und international gefragter Referent. Er hält regelmäßig Vorlesungen und hat seit 2007 eine Professur.

Adresse: Weinstr. 7A, D – 80333 München (AM MARIENPLATZ), Tel. 0049- 89- 2996550049- 89- 299655

e-mail: info@prof-schulte-uebbing.de

255 Kommentare »

  • Biggi sagt:

    Guten Tag und Hallo,

    Bitte bitte entschuldigen Sie den folgenden längeren Text….

    so langsam weiß ich nicht mehr weiter,
    da ich verschiedene Meinungen von Ärzten bekommen habe bzgl. HPV und dessen Heilung. Ist es richtig, dass eine High Risk Infektion unheilbar ist? Kann es lediglich nur vom Immunsystem oder anderen Maßnahmen in Schach gehalten werden? Im Internet liest man auch immer unterschiedliche Meinungen; die einen sagen z.B., dass eine Konisation i.d.R. auch gleichzeitig eine Therapie und Heilung ist, andere wiederum hatten, trotz Konisation, ein Rezidiv und mussten sich einer Total-OP unterziehen.
    Bin total verunsichert und verängstigt deshalb. Ich hatte vor zwei Monaten einen Pap 3d1 und HPV High Risk positiv. Drei Wochen später wurde auf meinen Wunsch eine Konisation Bon meinem Gynäkologen gemacht und es wurde alles im Gesunden entfernt, aber es war schon CIN 2. Nun sagte ein Urologe zu meinem Mann und mir, man könnte nicht von sowas geheilt werden und müsste ein Leben lang engmaschig kontrolliert werden. Ist das wirklich so oder scheiden sich da die Geister bzw. Meinungen? Dann würden sich ja wahrscheinlich immer wieder Dysplasien bilden und irgendwann sind doch operative Möglichkeiten ausgeschöpft, nicht wahr? Müsste man dann mit Chemo und Bestrahlung weitermachen?
    Ich würde ganz gerne auch das Vitamin D vaginal ausprobieren, um vielleicht den Viren den Garaus zu machen. Könnte man z.B die Vitamin D Öl Tropfen mit Multigyn Actigel o.ä. vermengen und mittels Aplikator vaginal einführen oder geht das nur in Form von Zäpfchen? Welche Dosierung bräuchte man täglich vaginal?

    Bitte ganz dringend um einen Rat deshalb und weiß mittlerweile nicht mehr, ob ich dem Urologen, meinem Gynäkologen oder Dr. Google glauben soll. Werde diese Woche 40 Jahre alt und bin nur noch traurig. :(

    Vielen vielen Dank schon mal im Voraus!

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Biggi,
      es tut mir sehr leid, dass Sie so verunsichert werde und das Vertrauen in die Heilkraft Ihres Körpers verlieren! Es ist ganz dummes Zeug, dass Sie nicht gesund werden können! Lassen Sie sich die Zäpfchen machen, und experimentieren Sie nicht mit neuen Kombinationen herum. Lassen Sie Ihren Vitamin-D-Spiegel im Blut messen und schlucken Sie Vitamin D. Nehmen Sie hochkonzentrierten Grünteeextrakt ein (Tigovit) und sanieren Sie Ihren Darm. Reduzieren Sie Ihren Stress, ernähren Sie sich gesund. Dann haben Sie in einem Jahr dieses Thema vergessen. Alles Gute!

      • Lara G. sagt:

        Hallo alle zusammen
        Ich leide seit 6 Jahren unter einer BV.
        Habe zich Antibiotiker und aufbaukuren probiert.In der Apotheke gibt es nichts mehr was ich ausprobiert habe und zwar immer gleich fünffach sechsfach oder mehr.Nach dem meine 4. Gyn auch nichts mehr für mich tun konnte habe ich es aufgegeben,und gehe deshalb auch seit 2 Jahren zur keiner Gyn mehr.Da ich aber immer noch auf der Suche bin bin ich auf diese Seite gestolpert.Nun meine Frage ist,ist dieses Vitamin D Öl verschreibungspflichtig ? Was könnte ich mir selbst zu legen was mir helfen kann?

  • Kathrin L: sagt:

    Guten Tag FRau Gerhard

    seit ich vor 2 JAhren Ihre Seite gefunden habe und ich durch PAP3 2-3 mal wöchentlich die Ovula mit 7500 i.E eingeführt habe, ist mein Abstrich TOP. Seit 1 Jhr nehme ich die Ovula prophylaktisch wöchentlich 1 mal.
    Da ich für diese Höhe immer ein Privatrezept brauche, wollte ich Sie fragen, ob es sinnvoll ist, die Dosis der Ovula zu reduzieren? Die Dame in der Apotheke meinte, wenn es auf 5000 I.E. reduziert wird, ist es ohne Rezept möglich.

    Was meinen Sie ? Als vorbeugende Maßnahme eine Ovula mit 5000 i.E pro Woche ausreichend?

    Meine Frauenärztin schreibt sie mir auf Wunsch auf, aber nicht auf kompletter Überzeugung :-)

    Eine andere FRage: Ich nehme in den Wintermonaten 1 Tropfen Vitamin D Oel täglich , da ich kaum Tageslicht erfahre.
    Meine Ärztin meint, das die Ovula für den ganzen Körper ausreichend wäre, da es auch in den Körper gelangt? Ich frage mich aber ob das korrekt ist, da doch die Ovula dierekt in der Scheide wirken?

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Kathrin L.,
      Ich würde sagen, dass Sie das Vitamin D nicht mehr für die Scheidenbehandlung benötigen, dass Sie aber dringend Ihren Gesamt-Vitamin-D-Spiegel verbessern müssen. Das Vitamin D in der Scheide bringt nicht genug für den ganzen Körper, das hat Prof. Schulte-Übbing gemessen. Einen Tropfen Vitamin D zu schlucken, der normalerweise 800 IE Vitamin D enthält, ist für einen Erwachsenen viel zu wenig. Da wir nur eine Krankenkasse und keine Gesundheitskasse haben, bleibt uns nichts anderes übrig, als die „gesunden Medikamente“ selber zu bezahlen. Ich empfehle deshalb gerne die Vitamain D3K2 Tropfen von Dr. Jacobs, die eine hervorragende stabile Qualität und einen niedrigen Preis haben. Und da wir K2 brauchen, um den Knochen gut aufzubauen, würde ich das immer kombinieren. Wenn Sie genau wissen wollen, wieviel Vitamin D Sie brauchen, sollten Sie einmal den 25OH-Vitamin D-Wert im Blut messen lassen. Lesen Sie dieArtikel, die ich verlinkt habe, dann können Sie sich sehr gut selber weiterhelfen. Alles Gute!

      • Kathrin L. sagt:

        Vielen DAnk Frau Dr. Gerhard

        ich habe ehrlich gesagt Angst mit den Ovula aufzuhören. Würde es gerne provilaktisch dauerhaft einführen. Welche Dosierung würden Sie empfehlen ?

        Das Öl was ich nehme hat 1000 i.E und laut Anweisung alle 2 Tage ein Tropfen. Ich nehme aber jeden Tag einen.

        Ich werde mir den Spiegel mal überprüfen lassen. Hatte ich schon mal gemacht, vor 2 JAhren November und da war er laut Ärztin grenzwertig , aber noch akzeptabel. Nehme aber seit dem das Öl.

        Ihr empfohlenes Öl werde ich mir zulegen, weil da ja das K2 auch gleich mit dabei sit. Danke für die Info. LG

  • Lisa sagt:

    Sehr geehrte Frau Dr. Ingrid Gerhard, ich habe PAP IVa-p. Da hilft kein Öl oder Zäpfchen oder? Mir wurde eine Konisation empfohlen, aber mir ist nicht Wohl bei der Sache. Mfg Lisa

  • Jeanne sagt:

    Sehr geehrte Frau Prof. Gerhard,

    könnten Sie noch etwas zu meiner Frage vom 12. Dezember 2016 schreiben? Einiges habe ich durch Ihre Bezugnahme auf den Kommentar des Textes meiner Leidensgenossin bereits erfahren. Vor allem die Frage nach der zusätzliche eingesetzten Östrogensalbe ist mir wichtig, da ich einen Leberschaden durch die Einnahme von Hormontabletten vor 20 Jahren habe. Deshalb habe ich bei der Hormonsalbe ein schlechtes Gefühl. Ich will nicht, dass sie meine Leberwerte wieder verschlechtern.

    Mit freundlichen Grüßen,
    Jeanne

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Jeanne,
      solange bei der Östrogensalbe Estriol benutzt wird, brauchen Sie sich wegen der Leber keine Sorgen zu machen. Gefährlich sind synthetische und konjugierte Östrogene und Estradiol. Viele Grüße!

  • Jeanne sagt:

    Sehr geehrte Frau Prof. Gerhard,

    nach dem Lesen Ihres Artikels habe ich bemerkt, dass meine Frauenärztin mir die hier beschriebene Vitamin D Therapie, allerdings plus eine Therapie mit Oestro-Gynaedron M 0,5, verschrieben hat.
    Seit eineinhalb Jahren habe ich pap 3D und einen high Risk Virus. Nach zwei Konisationen wurde Anfang des Jahre eine Komplettoperation der Gebärmutter durchgeführt (ich bin 69 Jahr alt). Nun habe ich leider vor einem Monat bei der Kontrolluntersuchung wieder einen Abstich mit pap 3D. Und dies bei entfernter Gebärmutter.
    Aus diesem Grunde möchte meine Frauenärztin als Versuch eine Vitamin D Therapie durchführen.
    Meine Frage nun an Sie:
    Weshalb muss ich zusätzlich die Oestro-Gynaedron Salbe benutzen? Ist dies bei meinem Befund nicht kontraproduktiv? Eine solche Salbe kann ja Tumore erst begünstigen. In der Packungsbeilage selbst steht, dass sie nicht bei Tumore der Gebärmutterschleimhaut angewendet werden darf. Würden Sie dies auch empfehlen?
    Ferner wüßte ich gerne, wie eine weitere Vorgehensweise bei einem pap 3D nach einer Totalentfernung aussieht.

    Vielen lieben Dank für Ihre Antwort!

    Mit freundlichen Grüßen,
    Jeanne

    • Melli sagt:

      Hallo Jeane

      mir geht es ebenso.Habe seit eineinhalb Jahren Pap 3 d ,High Risk,zwischendurch auch mal Pap 2.Es wurde noch ein zusätzlicher Markertest vom Zytologen gemacht.
      Ich habe auch keine Gebärmutter mehr.

      Meine Gyn hat noch nichts von solch einer Behandlungen mit Vit.D Zäpfchen gehört.

      Gibt es zwischendurch etwas neues bei Ihnen ?
      Mich würde auch interessieren wie das vorgehen ist,nach einer Hysterektomie mit Pap 3 d ?

      Meine Gyn. sagt alle 3 Monate Kontrolle reicht erstmal aus.

      Würde mich über eine Antwort freuen.

      Viele Grüße
      Melli

      • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

        Liebe Melli,
        Sie sollten unbedingt mit der Aromatherapie die Scheidenschleimhaut verbessern. Vielleicht liegt jetzt nur ein lokaler Östrogenmangel vor, dann wird häufig der Abstrich eher schlechter als besser beurteilt. Außerdem eine Darmbehandlung machen, denn wenn sich im Darm genügend gute Bakterien befinden, verbessert sich auch die Flora in der Scheide.

        • Melli sagt:

          Sehr geehrte Frau Dr.Gerhard,

          herzlichen Dank für Ihre Antwort.
          Ich habe mir gleich Kapseln mit verschiedenen Kulturen gekauft um dem Darm zu helfen.Ich ernähre mich gesund,nehme Vit.D,Magnesium,ab und an Zink und B Vitamine.Mit Rosenholzzäpfchen habe ich auch schon behandelt,ohne Erfolg.Mit der Aromatherapie werde ich mich beschäftigen.

          Einen Hormonmangel habe ich und eben den Hpv.Die Zusatzuntersuchung (Profilerationsgrad ?)war in Ordnung.

          Kann man den Befund 3 d dann länger so stehen lassen(mehr als 2 Jahre),oder muß eine Biopsie gemacht werden?Welche Behandlungsmethoden gäbe es bei auffälligen Stellen ?

          Habe ich nach fast 2 Jahren noch die Chance das es wieder ausheilt ?

          Auch Kolposkopiert wurde nur am Anfang der schlechten Befunde (ohne einfärbung ).

          Nochmals vielen Dank !
          Melli

          • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

            Liebe Melli,
            Ist denn bei Ihnen die Gebärmutter inclusive Geärmutterhals und Muttermund entfernt worden? Dann mal keine Panik! Niemand macht dann alle 3 Monate Pap-Abstriche von der Scheide! Lösen Sie sich einfach mal von den „Scheidenproblemen“, die in meinem Augen keine sind. Genießen Sie Ihr Leben, Ihre Sexualität und erfreuen Sie sich an Schönem! Alles Liebe!

  • Ronja sagt:

    Hallo ertsmal,
    Ich bin langsam am verzweifeln, denn mein Frauenarzt macht nicht mehr und kann mir auch nicht mehr sagen als dass ich immer wieder Infektionen habe (v.a Pilz- aber auch bakterielle Infektionen)
    Das ganze fing damit an dass ich letztes Jahr angefangen habe die Pille zu nehmen, doch ich hatte solche starke Nebenwirkungen dass ich die entgültig 9 Monate später abgesetzt habe.
    Jetzt 6 Monate später habe ich zum einen eine Unverträglichkeit gegenüber Kondomen entwickelt (diese brennen bei berührung im Intimbereich sehr stark, sonst habe ich an keiner Körperstelle Probleme Kondome zu berühren), außerdem habe ich immer wiederkehrende Infektionen. Ich kann diese solange behandeln wie ich will vor meinen tagen oder kurz danach habe ich wieder eine Infektion. Was ich zu den Infektionen feststellen musste ist dass ich nachdem ich einen Höhepunkt habe, ein jucken in der Scheide bekomme.
    Ein weiter Problem ist dass ich auch ind er vermeindlich Infektins-freien zeit ein so starkes brennen im Intimbereichhabe dass GV nicht funktioniert.
    Ich hoffe auf eine Besserung durch eine solche Therapie, da ich durch meine Autoimmunkrankheit einen etwas niedrigeren Vitamin D – Spiegel habe (Stand Frühling dieses Jahres), aber schon seit Frühling Vitamin D (5.6000 pro Woche) einnehme

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Ronja,
      ich weiß nicht, was Sie für eine Autoimmunerkrankung haben. Wenn Sie einen zu niedrigen Vitamin-D-Spiegel haben, ist 5.600IE pro Woche nicht viel. Sie sollten den Blutwert kontrollieren lassen. Vielleicht sollten Sie mal bei einem Hautarzt austesten lassen, worauf Sie so stark reagieren. Denn wenn Sie immer ein Brennen auch ohne Infektion haben, könnte das allergisch sein. Bei allen Autoimmunkrankheiten sollten der Darm und die Psyche mitbehandelt werden. Manchmal kann man das Immunsystem mit Colostrum stabilisieren, sowohl lokal als auch getrunken. Unter http://www.natum.de finden Sie vielleicht einen frauenarzt in Ihrer Nähe, der sich mit solchen Therapien auskennt. Alles Gute!

  • Sarah sagt:

    Sehr geehrte Fr. Doktor,
    ich bin total verweifelt. Im letzten Jahr (2015) im Oktober wurde bei mir einen auffälligen Pap diagnostiziert. Im April dann (2016) zur Regelkontrolle dann der Schock Pap 3d mittelschwere Dysplasie. Ich bin erst 30 Jahre alt und hab mega angst krebs zu bekommen. Ich weiß was es heißt Krebs zu haben da mein Papa schon Krebs hatte. Meine Frauenärztin war sehr unhöfflich und erklärte mir das es nicht behandelt werden kann außer einer OP. Im November muss ich wieder hin und ich habe so angst das ich operiert werden muss. Ich möchte auf jedenfall noch Kinder haben und möchte das Risiko mir einer OP nicht eingehen. Ich nehme momentan Frauenmineralien und Vitamin D als Tablettenform. Ich trinke grünen Tee und versuche mich ausgewogen zu ernähren. Können sie mir vielleicht Tipps geben was ich noch machen kann? Ich habe hier schon viel von dem Vitamin D ÖL gehört was über die Schleimhäute aufgenommen werden soll. Kann ich das ausprobieren und wo bekomm ich sowas her? Mein Frauenärztin sage, dass ich nicht machen soll. Es würde dadurch nur noch schlimmer werden. Ich kann und werde das aber nicht so hin nehmen und meinen Arzt dann wechseln.
    Bitte helfen sie mir.

    MfG

    • Szandra S. sagt:

      Sehr geehrte Frau Doktor,

      Ich habe über die D-Vitamin Therapie gelesen und hat meine Interesse geweckt. Letztes Jahr im Dezember haben sie bei mir Pap 3 Ergebnis gefunden. In der Monate wurde den Anstrich nochmal genommen und es ergab Pap 4/a. So haben sie mir eine Konisation empfohlen. Es lief alles gut, Wurde alles im gesunden entfernt. Ich habe mir schon gedacht, dass ich es jetzt hinter mir habe, aber die nächste Kontrolle in drei Monaten (Oktober 2016) ergibt wieder Pap 3/d 2. Bei mir wurden auch HPV Viren mit high risk nachgewiesen. Die nächste Untersuchung ist Mitte Januar. Meine Frage wäre ob ich etwas tun könnte ein besseres Ergebnis zu bekommen? Es wurde auch Ultraschall bei den Eierstöcke gemacht, alles ist in Ordnung. Wäre für mich eine D-Vitamin Öl Therapie sinnvoll ? Könnten Sie mir vielleicht weiterhelfen ?
      Vielen Dank
      Szandra S.

      • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

        Liebe Szandra,
        das wäre sicher ein guter Versuch. Zusätzlich sollten Sie aber Ihren Vitamin-D-Spiegel im Blut überprüfen lassen, denn das Öl in den Zäpfchen reicht nicht aus, erniedrigte Blutwerte zu stabilisieren. Lassen Sie sich unbedingt von einem Arzt für Naturheilkunde mitbehandeln, damit Ihr Immunsystem wieder in Ordnung kommt. Gute Besserung!

        • Szandra S. sagt:

          Vielen Dank für Ihre Antwort.
          Ich hätte noch eine letzte Frage, welcher von den oben genannten Rezept sollte ich mir holen ?
          Danke schön.
          Mit freundlichen Grüßen,
          Szandra

          • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

            Liebe Szandra,
            das müssen Sie mit Ihrem Frauenarzt besprechen, der Ihnen auch das Rezept schreiben muss. Am besten informieren Sie sich bei der Apotheke, wie das abzulaufen hat. Viel Erfolg.

  • Pusteblume sagt:

    Guten Tag Frau Prof. Gerhard,

    ich bin in der 23. Woche schwanger und bei mir wurde ein PAP III D II Befund festgestellt (vor der Schwangerschaft hatte ich einen PAP II P). Darf ich die Vaginal-Vitamin-D-Therapie in der Schwangerschaft anwenden? Würden Sie ggf. eine geringere Dosierung der Vigantol-Tropfen auf dem Tampon empfehlen? Mein Vitamin D Wert ist sowieso immer grenzwertig (um die 30), ich supplementiere mit 20.000 i.E. Dekristol pro Woche und 5 µg Vitamin D täglich (sind in einem Schwangerschafts-Kombi-Präparat enthalten). Sollte ich die zusätzliche Supplementierung dann weglassen, wenn ich Vigantol-Öl vaginal nehme? Vielen Dank im Voraus.

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Pusteblume,
      Das Vigantol-Öl vaginal reicht nicht zum Anheben der Blutspiegel von Vitamin D aus. Statt der 20.000 IE pro Woche sollten Sie Vitamin D täglich 2-3 Tausend IE einnehmen. Dann brauchen Sie das Vigantolöl für die Scheide nicht. Vaginal sollten Sie in der Schwangerschaft nicht so hoch dosieren, man weiß noch zu wenig über die Effekte. Alles Gute!

      • Sarah sagt:

        Hallo zusammen, hallo fr. Doktor, ich brache einen Tipp Wiechmann mit meinem bestehenden pap 3D umgehen soll. Meine Frauenärztin sagt mir keine weitere vorgehnsweise als eine Op. Ich möchte aber noch Kinder bekommen da ich noch keine habe und eine op wäre das letzte was ich will. Ich brauch einen Rat. Danke im Voraus

        • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

          Liebe Sarah,
          Pap3D ist noch kein Grund für eine OP. Bei der Klösterl-Apotheke in München Zäpfchen bestellen. Vitamin-D-Spiegel messen lassen, Darm behandeln, damit das Immunsystem wieder besser funktioniert, Stress reduzieren. Alles Gute!

  • Kathrin L: sagt:

    Guten Tag FRau Doktor, Auf Grund Ihrer Empfehlung habe ich vor 2 Jahren alle 1-2 Tage eine Vita-Ovula 7500 IE eingeführt. Daraufhin verbesserte sich mein Abstrich ins Top Gute und seit dem nehme ich prophylaktisch so alle 5-7 Tage 1 und mein Ergebnis ist weiterhin top.
    Da die einheiten hoch sind, möchte meine Apotheke das ich immer ein grünes Rezept bringe.

    Meine Frage: Empfehlen sie zur reinen Prophylaxe es so, wie ich es mache oder würde Ovula mit weniger einheiten genügen ?

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      liebe Kathrin,
      Gratulation zu diesem tollen Ergebnis! Da offenbar das Vitamin D in dieser Form wenig in den restlichen Körper aufgenommen wird, könnten Sie das ruhig so weitermachen. Ob eine niedrigere Dosis genauso gut ist, weiß niemand. Wenn Ihr Abstrich aber jetzt so gut ist, können Sie ruhig eine niedrigere Dosierung probieren. Viele Grüße!

  • LeLa333 sagt:

    Hallo Frau Prof. Dr. Ingrid Gerhard,

    woher weiß ich, welche der Vit.D-Zäpfchen die richtigen für mich sind? Ich bin von Pap3d auf 2a, aber mit pos. High Risk Viren.

    Wofür ist die 2. Rezeptur geeignet und brauche ich ein Rezept? Wäre diese Kombi gut bei Kinderwunsch?

    Und ist das das Rezept-Beispiel für 1 Zäpfchen oder werden das dann 10?

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe LeLa333,
      Gratuliere, dass sich der Pap so schön gebessert hat. Ein gesundes Immunsystem wird auch mit den High Risk Viren fertig! Die anderen Zäpfchen enthalten auch Hormone, deshalb müssen Sie immer ein Rezpet haben und mit Ihrem Frauenarzt absprechen, ob und wenn ja welche überhaupt nötig sind. XII/XXIV Ovula sagt dem Apotheker, dass er 12 oder 24 Ovula machen soll. Um Ihr Immunsystem zu verbessern, sollten Sie einen Arzt für Naturheilkunde aufsuchen.

  • Biana sagt:

    Hallo

    Hilft es auch bei Lichen Sclerosa? Sollich auch Tabletten und das Öl nehmen?

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Biana,
      Sie müssten mit Ihrem Frauenarzt besprechen, ob Sie einen echten Lichen haben und diese Therapie ihm sinnvoll erscheint. Da Lichen eine Autoimmunerkrankung ist, reicht eine lokale Behandlung nicht aus. In leichteren Fällen kann auch die Aromatherapie helfen. Gute Besserung!

  • Mary sagt:

    Hallo liebe Ärztin

    Mein Name ist Mary, bin 24 Jahre alt und nun ende des 5. Monat Schwanger.

    Ich hatte 18 Monate lang einen PAP-Abstrich Stufe III. Meine Frauenärztin riet mir nur abwarten und allenfalls OP. Im März 2015 wurde ich ihn los – und zwar auf ganz natürliche Weise! ich habe komplett meine Ernährung umgestellt, eine Tee kur gemacht, basisch ernährt. Vor allem Hildegarden von Binningen und seine Dinkelkuren haben mir sehr geholfen. Es war nicht einfach aber nach 6 Monaten war e komplett weg, und mein PAP-Strich war normal. Meine Frauenärztin wollte das nicht glauben. Deshalb glaube ich fest daran, dass man mit der richtigen Ernährung und dem richtigen Immunsystem alles bekämpfen kann.

    Nun zu meiner Frage. Seit Wochen habe ich Schmerzen beim Geschlechtsverkehr, einen weissen, übelrichenden Ausfluss. Ich liess einen Test machen und man teilte mir mit:
    bakterielle Infektion der scheide. Meine Frauenärztin hat mir nun 2 versch. Antibiotika (1. Amoxi-Mepha 2. Azithromycine) verschrieben für mich und mein Partner. Ich habe ihr gesagt, dass ich die nicht einnehmen möchte, ohne es auf natürliche Weise es probiert zu haben. Da ich eben Schwanger bin und angst habe dem Baby zu schaden. Ich habe nun in einem Monat wieder den nächsten Termin und wir werden uns beraten.

    Ich bin auf diesen Artikel gelandet und bin sicherlich überzeugt, dass es klappt! (Denn ich habe wirklich Vitamin D-Mangel und nehme täglich eine Tropfe ein)

    Sie geben hier verschiedene Rezepte an und ich kann dem nicht ganz folgen. Welche Methode würden sie mir empfehlen?

    Habe ich das richtig verstanden, dass ich ein hochwertiges Extra Virgine Öl nehme, das Tampon eintunken und dann die Vaginalol-Öl 10 Tropfen auf den Tampon tupfe, und dies 3x wöchentlich über die Nacht einführe?

    Ausserdem sagt man ja immer, man sollte viel Milch, Käse und Eier während der Schwangerschaft verzehren, wegen dem Baby. Meiner Meinung nach unterstützen eben erst recht diese tierische Produkte eine Infektion. Gibt es da alternativen?

    Danke für Ihre Rückmeldung.
    Ganz liebe Grüsse aus der Schweiz
    Mary

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Mary,
      es ist sicher sinnvoll, bei einer nicht lebensbedrohlichen Erkrankung auf Antibiotika in der Schwangerschaft zu verzichten. Mit der Aromatherapie können Sie sich sehr gut helfen. Sie haben Recht, dass zu viel Milch und Käse Entzündungen fördern können. Milch lassen Sie bitte ganz weg. Naturjoghurt und fettarmer Käse, (am besten als Ziegen- oder Schafskäse), können Sie essen. Das Wichtigste ist aber viel Gemüse und Rohkost. Über Hülsenfrüchte können Sie genug Pflanzeneiweiß aufnehmen. Mit Kanne Brottrunk können Sie für sich und Ihr Baby den Darm und das Immunsystem verbessern. Alles Gute!

    • Angela sagt:

      Guten Abend
      Ich hätte eine wichtige Frage und zwar: wegen Thrombose Neigung darf ich künstliche Östrogene auf keinen Fall einnehmen. Ist evtl. Vaginal Ovula mit Vit.D und Estriol für mich geeignet? Ist das natürlich? Wenn nicht, was wäre die Östrogen Alternative? Darf ich fragen woher kommt der Natürlicher Progesteron in Vaginal Ovula? Vielen herzlichen Dank im Voraus. Lieber Gruss.

  • A. sagt:

    Liebe Frau Dr. Gerhard,

    ich habe drei Fragen zu meinem schlechten Portiobefund. Der zeitliche Ablauf bis jetzt war so:

    2011 – zu Beginn meiner zweiten Schwangerschaft wurde ein PAP IVa festgestellt. Die Biopsie ergab CIN III.

    Feb. 2013 – 6 Monate ach der Stllzeit ergab sich ein PAP III mit nur wenigen veraenderten Zellen.

    Aug. 2013 – erneut PAP IVa, jedoch Beginn der dritten Schw.

    Feb. u. Sept. 2015 PAP IVa, meine Aerztin draengt jetzt wirklich auf eine Entscheidung. Ich habe nach der Stillzeit abgewartet, bin nun aber nach so langer Zeit der schlechten Befunde auch wirklich soweit, einer Konisation zuzustimmen.

    Meine Eigenbemuehungen (u.a. Ernaehrung, Vit. D, Homoepathie) waren leider nicht ausreichend.

    Ich hatte vor einigen Tagen eine Schmierblutung, dachte zuerst an eine Zyste, da dies im Sept. auch der Fall war. Ich hatte nach der letzten Mens Vagi C genommen, einfach um mochmal was dafuer zu tun.

    Meine Aerztin besah sich alles und machte erneut einen Abstrich. In der Sonografie war alles gut.

    Allerdings zeigt der MM nun atypische Gefaesse.

    Jetzt im Nachhinein denke ich, dass das Vagi C diese Gefaesse gereizt haben koennte, was zur Schmierblutung fuehrte (ueber Nacht). Doch auch waehrend der Untersuchung konnte sie dort zu schnell eine Blutung ausloesen.

    Meine Frage an Sie ist, denn ich habe jetzt sehr sehr grosse Angst, ob diese neu aufgetretenen atypischen Gefaesse mit hoher Wahrscheinlichkeit auf ein invasives Geschehen hindeuten? Wuerde dann eine Koni noch reichen? Koennen diese Gefaesse auch durch das Vit. C gereizt worden und dennoch harmlos sein?

    Ab und an, seit dem Sommer, hatte ich auch einen suesslich riechenden Ausfluss, hab das aber abgetan, da mir das kaum und nur selten auffiel. Aber im Nachhinein…

    Ich bin generell seit dem Abstiilen Ende Maerz in schlechter Verfassung, sehr erschoepft, Muskelschmerzen, Schlafprobleme, Hitzewallungen.

    Kann mir, unabhaengig vom Befund jetzt, Progesteron helfen, wieder auf die Beine zu kommen, oder ist das erst nach der Abklaerung bzw. der OP beantwortbar?

    Ich bin gerade 35 geworden, und ich habe richtig Angst, zu lange gewartet zu haben.

    Danke fuer Ihre Antworten,
    A.

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe A.,
      unbedingt auf Ihre Ärztin hören und jetzt eine Konisation machen lassen. Mit dem Vagi C hat das alles nichts zu tun. Lassen Sie sich gleichzeitig von einem Arzt für Naturheilkunde betreuen und mit den richtigen Nahrungsergänzungsmitteln fit machen. Wie ist denn Ihr Vitamin-D-Spiegel? Unbedingt genug Vitamin D und Magnesium einnehmen, damit Sie den Eingriff rasch und gut überstehen! Alles Gute!

      • A. sagt:

        Vielen Dank fuer Ihre Antwort,

        ja, ich lasse das jetzt machen.

        Mein Vit.D-Spiegel ist seit ein paar Monaten aufgefuellt, ebenso bekomme ich Vit. B12 sowie Eiseninfusionen, und bin weiterhin in homoepathischer Behandlung.

        Aufgrund meiner sehr heftigen Mens, seit der dritten Geburt und nochmals verstaerkt durch die Kupferspirale, die vor einem knappen Jahr eingesetzt wurde, blute ich quasi aus. (Ich hatte von 2004 bis 2008 ebenfalls eine Kupferspirale, aber nicht so heftige Blutungen damit.)

        Den Hormonstatus habe ich gestern erhalten:
        Prog. 0,44ng/ml,
        E2 550pg/ml,
        gemessen am 20. ZT bei einem Zyklus von 30 Tagen, Zyste wurde per Sono ausgeschlossen.

        Spricht das nicht fuer eine heftige Oestrogendominanz? Ich wuerde neben den anderen Therapien auch gerne eine Progesteroncreme verwenden. Wie ist Ihre Meinung dazu?

        Nochmals lieben Dank fuer Ihre Antworten,

        A.

        • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

          Liebe A.,
          Die Hormonwerte, die Sie geschickt haben, könnten zu einem verspäteten Eisprung passen, eine ständige Östrogendominanz kann man daraus noch nicht ablesen. Da die Therapie mit Progesteroncreme sehr diffizil ist und einen Therapeuten braucht, der sich auskennt, würde ich davon zur Zeit Abstand nehmen, erst mal die dringenden Sachen erledigen! Ich drücke Ihnen die Daumen und wünsche Ihnen schnelle Genesung!

  • Tinga sagt:

    Hallo Prof. Schulte-Uebbing,

    Es wird beschrieben den Tampon zuerst in Olivenöl zu tränken.Ist es völlig egal welches Olivenöl man nimmt? Es gibt das Ölivenöl Extra Vergine oder Vergine? Reicht der aus, der in Supermarktketten zu kaufen gibt für die Behandlung? Könnte man auch andere Öle verwenden wie z.B.Leinöl, Traubenkernöl,Sonnenblummenöl, Rapsöl etc.

    Mit freundlichen Grüßen
    Tinga

  • Rebecca sagt:

    Guten Abend Fr Dr Gerhard,

    Leider habe ich schon 2 Jahre einen Pap 3D 1 / high risk 16. Eine hochdosiert Therapie mit Vit D 15000 ie über 3 Monate hat leider nichts verändert.
    Ich bin mit den Empfehlungen bezüglich der Zäpfchen, Tampons und Orale Einnahme überfordert.
    Was nehme ich in meinem Fall wie oft in welcher Dosis?
    Herzlichen Dank
    Rebecca

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Rebecca,
      individuelle Empfehlungen sind mir per Internet nicht erlaubt. Das ist Sache Ihres Frauenarztes. Sie sollten jedoch einen Arzt für Naturheilkunde aufsuchen, damit Ihr gesamtes Immunsystem verbessert wird. Denn Sie wissen ja, eigentlich müssten bei gutem Immunsystem die Pap-Werte ausheilen. Gute Besserung!

    • michaela sagt:

      Liebe Rebecca,
      Leider habe ich erst jetzt Deinen Bericht gelesen. Ich war selber jahrelange Patientin von PAP 3d mit high risk 31.
      Viele emotionale Situationen und Ängste haben mich geplagt. Ich habe es jetzt allerdings geschafft auf PAP2 und ohne high risk! Wie? In erster Linie emotionalen Stress reduziert, Mir das Buch von Margret Madejsky „Alchemilla“ zugelegt (darin sind wunderbare Rezepturen enthalten) und ich habe von der Firma LABO LIFE „2L PAPI“ über mehrere Monate eingenommen. Dabei handelt es sich um eine Mikroimmuntherapie auf homöopathische Weise!
      Ich bin kein Arzt und stelle weder Diagnosen noch Therapien! Mir hat das ganze geholfen und gebe meine Erfahrung wirklich gerne weiter!
      Alles Liebe, michaela

  • C. sagt:

    Liebe Frau Professor Gerhard,

    seit 2 Jahren habe ich immer wiederkehrende Scheiden-und Pilzinfektionen. Bisher hat kein Mittel, das mir von den Ärzten (auch nach höomöopathischer Behandlung) verordnet wurde, angeschlagen.

    Ich bin nun in der 26. Woche schwanger und habe einen starken Gardnernella-Befall. Wieder hat kein Mittel geholfen. Da ich starke Schmerzen im Genitalbereich habe und mir natürlich Sorgen um mein Kind mache, wollte ich nun Vitamin D ausprobieren.

    Welche Zäpfchen sind denn für Schwangere zu empfehlen bzw. was empfehlen Sie Schwangeren Frauen, was Scheideninfektionen und Vitamin D betrifft im Allgemeinen?

    Was ist mit einer Mitbehandlung des Partners?

    Lieben Gruß
    C.

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Frau C.
      Sie sollten sich mal von einem Therapeuten beraten lassen, der sich mit Aromapflege auskennt. Einen Artikel finden Sie hier. In der Eisbärapotheke in Karlsruhe kann man Ihnen sicher helfen und Ihnen oder Ihrem FA Produkte nennen. Die Scheidenbehandlung mit Vitamin D halte ich dabei für weniger erfolgversprechend. Kennen Sie denn Ihren 25OH-VitaminD-Spiegel im Blut oder schlucken Sie genügend Vitamin D? Bei Gardnerella ist eine Partnerbehandlung nicht nötig. Alles Gute!

      • C. sagt:

        Liebe Frau Prof. Dr. Gerhard,

        genau das wurde bei mir gemacht. Nach Abschluss der Behandlung kamen die Beschwerden leider direkt wieder. Deswegen hoffe ich jetzt auf Vitamin D.

        Nichtsdestotrotz vielen Dank.

      • F. sagt:

        Liebe Frau Prof. Gerhard,

        da ich leider nicht finden konnte, wie ich hier einen neuen Beitrag schreibe, setze ich meine Frage unter ihren letzten Kommentar (bitte entschuldigen Sie!).
        Aus meiner Verzweiflung heraus und weil bisher sämtliche verschriebene Medikamente nicht geholfen haben, recherchiere ich selber viel im Internet und suche nach Tipps zur Selbstbehandlung. Ich stieß auf die Entsäuerungsprodukte von Alka. Die Erfahrungsberichte klingen vielversprechend und ich würde eine Entsäuerung gerne ausprobieren, jedoch verwirrt mich die Aussage des Herstellers, dass der Candida Albican Pilz am besten in einer sauren Umgebung gedeiht. Ich hatte soetwas schonmal in einem Forum gelesen und meinen Frauenarzt darauf angesprochen. Er fand diesen Gedanken abwegig und verneinte es. Mir wurde sogar empfohlen, regelmäßig Vagi-C einzunehmen, um meine Scheidenflora anzusäuern. Fördere ich nun durch das Ansäuern mit Vagi-C gerade die Pilzausbreitung oder nicht? Tendentiell würde ich eher dem Hersteller der Alka-Produkte misstrauen. Hier ist ein Ausschnitt dessen, was auf der Alka-Website steht:

        „Bei der Entstehung von Scheidenpilz ist der Säuregrad der Vagina gestört, sodass dieser eine optimale Umgebung für das Gedeihen von Scheidenpilz bietet (Candida Albicans) Der Candida Albican Pilz gedeiht am besten in einer sauren Umgebung (pH 3,5 – 4,5). Er kann aber nicht in einer basischen Umgebung überleben. Der Verzehr von Getränken und sauren Lebensmitteln begünstigt die Entstehung von Scheidenpilz. Aber auch Stress und Medikamente (Antibiotikum) haben einen Einfluss auf die Entstehung von Scheidenpilz.[…] Ein entsäuerter Körper korrigiert den vaginalen Säuregrad und Scheidenpilz kann nicht mehr entstehen.“

        Ich wäre sehr dankbar über ihre Meinung zu diesem (in meinen Augen) Widerspruch.

        Mit freundlichem Gruß!

  • Familiemo sagt:

    Liebe Frau Prof. Gerhard,

    ich (35Jahre, 2 Kinder) wurde im Oktober 2013 wegen Struma mulitinodosa (gutartig) operiert. Mir wurde die gesamte SD entfernt. Seitdem nehme ich Eutirox und momentan wird ein TSH-Wert von 1 angestrebt. Bereits vor Operation hatte ich gelegentliche Herzstolperer und meine Zyklus war immer um eine paar Tage entweder vor oder-nachverschoben.
    Die OP verlief gut und ca. 3 Monate nach OP fing es mit leichtem Schwindel an, der sich dann wieder etwas legte. Hinzu kamen öfters Kopfschmerzen, kleine Missstörungen an Fingern und Gesicht (diese verschwanden eigentlich dann) für Tage hatte ich dann hauptsächlich am späten Nachmittag und abends Druckgefühl in Augen und es fingen Herzschmerzen an, die sogar in den linken Arm ausstrahlten.

    Ich war diesbezüglich 2 mal in Notaufnahme, wo Kontrollen am Herz gemacht wurden und anscheinend war immer alles in Ordnung. Mein Hausarzt veranlasste Blutbild, auch OK. Er wusste auch nicht mehr weiter und schickte mich zu einer Neurologin, es wurde ein KOPF-MRT gemacht, auch alles ok und die Ärztin meinte manchmal braucht die Umstellung nach SD-OP oft bis zu einem Jahr und ich sollte Geduld haben. Mit der Zeit wurde wirklich alles etwas besser, aber es gibt wenige Tage wo ich behaupten kann, dass es mir richtig gut geht.
    Voranging besteht Müdigkeit, manchmal Muskelschmerzen an Oberschenkel, Herzschmerzen war auch wieder dabei, Menstruation kam wieder mit 7 Tagen Verspätung, Lipido hat stark abgenommen, Haarwuchs an Beinen auch eher zugenommen (hatte dort schon immer ziemlich starken Haarwuchs)

    Ausser Eutirox nehme ich keine Medikamente. Ein paar Monate vor OP wusste ich gar nicht, dass ich Knoten habe und habe deshalb auch noch nie Eutirox genommen, obwohl ich annehme, dass ich veranlagungshalber eine SD-Unterfunktion hatte.

    Ich fühle mich leider bei meinem HA nicht gut aufgehoben. Als ich meinen Endokrinologen fragte, ob gewisse Symptome auftreten, weil ich keine SD mehr habe und noch nicht optimal eingestellt bin, verneinte er sofort und das wars.

    Nun sind sie mein Hoffnungsschimmer, vielleicht haben sie einen Rat, damit ich meine Lebensqualität etwas zurückerhalte. Wären gewisse Hormonproben oder spezifische Untersuchungen notwendig?

    Lieben Dank aus der Ferne..

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Familiemo,
      Ihr Kommentar passt zwar gar nicht zu diesem Artikel, aber vielleicht sind Sie über das Vitamin D darauf gekommen. Sie sollten zu einem Frauenarzt gehen, der sich mit den weiblichen Hormonen auskennt, denn Schilddrüse und Eierstöcke beeinflussen sich auch. Außerdem zu einem Arzt für Naturheilverfahren, der klären kann, welche Vitalstoffe (bspw. Vitamin D, Selen, etc.) Ihnen fehlen und der mit homöopathischen oder pflanzlichen Mitteln Sie wieder ins Gleichgewicht bringen kann. Und unbedingt herausfinden, was an Ihrem Schlafplatz los ist. Dabei hilft Ihnen ein Geobiologe: http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/wenn-die-erde-krank-macht/ Alles Gute!

  • Anna sagt:

    Liebe Frau Prof. Gerhard,

    vor einem Monat habe ich eine Konisation gehabt (der Befund lag bei PAP3DII, path. Befund nach der Konisation CIN I).
    Nun hat meine FÄ mir geraten, mich im Internet zu dem Thema „Vitamin D Mangel“ zu belesen und einen Vitamin D Test machen zu lassen.
    Einen Bluttest habe ich bei meinem Hausarzt bereits machen lassen, der Wert liegt bei 18.

    Was halten Sie von dieser „vorbeugenden Behandlung“ mit Vigantol Tropfen? Meine FÄ hat mir den Tipp gegeben diese über einen Tampon aufzunehmen.
    Können Sie mir etwas empfehlen?

    Herzliche Grüße

    Anna

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Anna,
      Sie sollten 2.000IE Vitamin D täglich schlucken und dafür sorgen, dass Ihr Vitamin-D-Spiegel im Blut im oberen Normbereich bleibt. In dem Interview mit Dr. Schulte-Übbing beschreibt er ja, wie Sie zusätzlich Vitamin D über Scheidenovula anwenden können. Das alleine reicht aber nicht aus, um schnell seine Vitamin-D-Versorgung zu verbessern. Die Tropfen auf dem Tampon sind nur die zweitbeste Lösung. Viele Grüße!

  • Susi sagt:

    Liebe Frau Prof. Gerhard, nochmals danke für Ihre spannende Antwort. Verstehe ich ihren Hinweis richtig, dass sie glauben, dass die Zellen aus einem Unterbewussten Grund noch immer entartet sind? Wenn ja, weshalb glauben sie das? Meine Heilpraktikerin hat bereits eine Trauma-Aufstellung gemacht. Sie will noch eine zweite machen und nach weiteren Themen im Feld forschen.

    Schockiert hat mich ihr Hinweis über die weitere konisation, denn eigentlich heißt es doch, dass „lediglich“ das Frühgeburtsrisiko steigt. Weshalb schadet eine zu massive gewebeentnahme der Fruchtbarkeit?

    Nochmals vielen herzlichen Dank für Ihre Anregungen und Antworten! Ich finde es so schade, dass es nicht mehr Ärzte gibt, die im ganzheitlichen Sinne behandeln und offen für neue schonendere Methoden der Heilung sind und Frau sich übers Internet behelfen muss.

    Herzliche Grüße,
    susi

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Susi,
      jetzt muss unser Zweiergespräch aber mal ein Ende haben! Der Mensch besteht nun mal nicht nur aus Körper, sondern auch aus Geist und Seele. Unsere Zellen speichern Informationen, die wir mit unserem verstand nicht abrufen können. Empfehle Ihnen dieses Buch: der Healingcode, das ich Ihnen in diesem Artikel vorgestellt hatte.
      Wenn zu viele Drüsenzellen aus dem Gebärmutterhals durch die Konisation entfernt werden, haben die Spermien offenbar Probleme, in die Gebärmutter zu gelangen. Dies kann besonders dann der Fall sein, wenn die auffälligen Zellen zu tief im Gebärmutterhalskanal liegen. Ist jedoch glücklicherweise bei jungen Frauen nicht so häufig.
      Bedenken Sie bei allen Ihren Entscheidungen:
      Sie haben keinen Krebs!
      Die Entwicklung zu Krebs geht oft über Jahre!
      Ihre Zellveränderungen können sich in mindestens 50% noch normalisieren, es lohnt sich also, in Gesundheit „von der Pike auf“ zu investieren!
      Wenn Sie Lust haben, schreiben Sie mir in einem Jahr mal wieder! Viele Grüße!

  • Susi sagt:

    Liebe Frau Prof. Gerhard,

    vielen Dank für Ihre schnelle Antwort.
    ergänzend: ich bin 36 und werde in diesem Jahr 37.
    Den Pap Befund habe ich seitdem ich 31 Jahre alt bin, entstanden nach einer traumatischen Trennung und neuem Partner.
    Können Sie mir genauer sagen, weshalb Sie die erneute Konisation persönlich nicht empfehlen. Wie stufen Sie das Risiko bei einer erneuten Schwangerschaft nach 2 Leep Schlingenresektionen ein.

    Die Licht Therapie hört sich sehr interessant an.
    Meine behandelnde Gynäkologin ist weit entfernt von Heilpraxis und alternativen Methoden. Halten Sie es für sinnvoll die Vitamin D Zäpfchen mit meiner Heilpraktikerin zu besprechen und einen Therapieverlauf mit ihr abzuklären, oder muss dies zwingend bei einem Gynäkologen passieren?
    Das bringt nämlich die nächsten Probleme mit sich.
    Und ist es Ihrer Meinung nach tatsächlich möglich diese offentsichtlich schon lange geschädigten und entarteten Zellen zu regenerieren, ganz zu schweigen vom HPV?

    Ich danke Ihnen für Ihre Empfehlungen und Einschätzungen. Wenn ich mich zu einer erneuten alternativen Therapie entscheide, würde ich gerne von „allen Seiten“ auf die entarteten Zellen und das Virus schiessen, denn dies wird dann auf jeden Fall der letzte Versuch sein. Nervlich bin ich am Ende, zumal mein Alter auch nahe legt, dass der zweite Kinderwunsch nicht mehr allzu lange bis zur Umsetzung warten sollte.
    Herzliche Grüße und ein schönes Wochenende!
    Susi

  • Susi sagt:

    Liebe Fr. Dr. Gerhard,

    ich habe eine etwas längere Leidensgeschichte mit einem PAP 3d, die sich seit 2010 fotrsetzt.
    Im Frühjahr 2010 wurde erstmalig ein Pap 3d CIN1 festgestellt. Ich habe große Angst vor Operationen und eigentlich Ärzten im Allgemeinen. Kurz und gut, ich habe weitere 1,5 Jahre mit Pap 3d verbracht, bevor ich erstmalig zur Kolposkopie Sprechstunde überwiesen wurde. Die Kolposkopische Untersuchung (die für mich extrem schmerzhaft ist) ergab pap 3d cin2. Auch damit wollte ich mich nicht geschlagen geben. Ich suchte den ersten Heilpraktiker auf. Seine Immunsteigernde Therapie half leider nur begrenzt, die Dyplasien wurden kleiner, verschwanden aber nicht.
    Zwischenzeitlich wurde ich ungeplant schwanger und brachte per Notkaiserschnitt einen gesunden Jungen zur Welt.
    Auch nach der Geburt blieb mein Pap3d bestehen, verschlechterte sich aber auf CIN3.
    Nun gab ich das Wehren auf und lies eine Schlingenkonisation durchführen. Das war im Dezember 2013. Schon im OP-Bericht war zu lesen, dass die Feingewebsuntersuchung noch befallene Zellen an den Rändern vermuten lies.
    Dies bestätigte sich 3 Monate später bei der nächsten Kolposkopie. Weiterhin Pap 3d CIN2. Ich war am Boden zerstört. Wir wünschen uns dringend noch ein zweites Kind. Und mit jedem Stück GBH weniger ein Stück Risiko mehr. Also zwei weitere Heilpraktiker: Eigentbluttherapie und Scheidensanierung. Diagnose via Oberon-Gerät ergab keine HPV Viren mehr.
    Wieder Kolposkopie, wieder Pap 3d Cin 2 HPV-High Risk persistent.
    Meine Ärztin empfahl mir eine Re-Konisation. Wir haben zu dem Zeitpunkt gebaut, hatten viel privaten Stress. Ich zögerte hinaus.
    Durch Zufall geriet ich über eine Empfehlung an eine weitere Heilpraktikerin, die mir in Aussicht stellte mich zu heilen. Diesmal Horvi-Präparate oral und gespritzt.
    Nun im Februar 2015 wieder die große Ernüchterung. Der Befund bleibt bestehen.
    Ich habe große Angst kein gesundes Kind mehr auf die Welt bringen zu können nach einer weiteren Konisation, außerdem stellt sich mir die Frage, wenn diese Veränderung – die nie mit bloßem Auge sichtbar ist, sondern nur mikroskopisch nachgewiesen werden kann, so klein ist, wie will man sie bei einem erneuten Eingriff erwischen?! Ich will nicht akzeptieren, dass man auf „blauen Dunst“ in mir rumschneidet. So frage ich mich, bei meiner Historie, würden sie mir empfehlen noch einen Versuch mit Vitamin Präparaten zu versuchen? Die Dysplasie ist offensichtlich besonders hartnäckig. Auch kenne ich keine Ärztin in der Umgebung, an die ich mich zwecks Behandlung mit diesen Präparaten wenden könnte. Außer Heilpraktiker. Die im Natum-Netzwerk vorgeschlagenen Ärzte in meiner Umbegung kenne ich und habe nichts gutes gehört….
    Was und wen würden Sie mir empfehlen?
    Und eine weitere Frage schwirrt mir immer im Kopf herum, die mir die Schulmedizin nur sehr ausweichend beantwortet hat bisher: ich hatte 1999 einen feigwarzen Befall. Gibt es einen bekannten oder vermuteten Zusammenhang zwischen Feigwarzen und HPV? Irgendwie erscheint es mir nahezu liegen, da die Virenfamilie die gleiche ist??
    Ich hoffe, Sie können mir helfen. Oder zumindest eine Einschätzung und Empfehlung aussprechen.

    herzlichen Dank,
    Susi

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Susi,
      Sie schreiben nicht, wie alt Sie sind. Bei Kinderwunsch erscheint mir auch zum jetzigen Zeitpunkt eine zweite Konisation nicht sinnvoll. Die Scheidenzäpfchen sind immer einen Versuch wert. Sie sollten allerdings auch Ihren Vitamin-D-Blutspiegel prüfen lassen. Es gibt auch die Möglichkeit der Photodynamischen Therapie. Erkundigen Sie sich mal in diesem Zentrum in Speyer. Zu Ihrer letzten Frage: Frau kann sich entweder mit Feigwarzen oder mit HPV oder mit beidem anstecken, entweder vom selben oder von verschiedenen Partnern. Das bedeutet aber nur, dass Ihr Immunsystem geschwächt ist. Versuchen Sie immer wieder herauszufinden, warum! Alles Gute!

  • Kathrin sagt:

    Guten Morgen

    Werden geringe Mengen von den Scheidenzäpfchen im Körper aufgenommen?

    Meine HÄ meint, ich solle nur 1 Trpfen vom Vitamin-ÖL ( 20000 I.E) pro Tag einehmen ( Blutwert Vitamin D liegt bei 18 ), da ich ja durch die Zäpfen ( 7500 I.E 1-2x pro Woche)zusätzlich Vitamin D aufnehme.

    Ist das tatsächlich so?

  • Kathrin sagt:

    Guten MOrgen Frau Dr. Gerhard.

    Danke für ihre Rückmeldung. Gestatten Sie mir dennoch noch mal eine Rückfrage.
    Auch wenn die Zäpfchen bei mir den Erfolg zeigten, habe ich mir vor 2 Wochen, in Eigenfinanzierung, einen Bluttest Vitamin D machen lassen. Ich habe den Wert 18, laut Ärztin grenzwertig-aber da Wintermonate sind, noch verträglich. und ich bräuchte nichts ein zu nehmen. Aber ich könnte. Deshalb nehme ich jetzt täglich Vigantoletten als Granulat mit 1000I.E. 30 Tage lang täglich und dann alle 2 Tage und Ende März zur Kontrolle.
    Welche Emfehlung würden Sie geben, welche Vitamine ich noch kontrollieren lassen sollte ? Und was meinten Sie mit Darm-Kontrolle?

  • Angelika F. sagt:

    Hallo Frau Prof.Dr.Gerhard!
    Heute habe ich leider den Befund PAP 4a bekommen. Nun bin ich am Boden zerstört. Lohnt es sich trotzdem mit den Zäpfchen anzufangen?? Bin mir auch nicht sicher ob ich eine Konisation sofort machen lassen soll oder in eine Spezialsprechstunde gehe um eine zweite Meinung einzuholen. Habe seit einem Jahr durchgehend Entzündungen im ganzen Scheiden/Schamlippenbereich bis hin zum After. Alles ist ständig gerötet. Ich leide unter Histaminintoleranz und habe deswegen riesig Angst vor Medikamenten und OP. Hatte leider schon mehrmals einen anaphylaktischen Schock. Liebe Grüße aus Nürnberg von einer Verzweifelten

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Angelika,
      eine Zweitmeinung ist immer richtig. Außerdem können Spezialisten auch noch Zusatzuntersuchungen machen, die genauere Ausssagen zur Bösartigkeit erlauben. Parallel dazu sollten Sie aber zu einem ganzheitlich arbeitenden Arzt gehen, der die Ursachen Ihrer Entzündungen und des gestörten Immunsystems klärt. Denn alles gehört irgendwie zusammen. Gute Besserung!

  • Kathrin sagt:

    Lieber Herr Dr. Schulte-Uebbing, liebe Frau Dr. Gerhard.

    vor ca 6 Monaten habe ich mich hierdrüber gemeldet, da ich mehrfach PAP3D hatte.
    Ich habe das Vitamin D Ausprobiert Habe mir Zäpfchen anfertigen lassen mit 7300E pro Zäpfchen. Dies nahm ich ca. alle 3 Tage.

    Und sobene der ersehnete Anruf von meiner Gynäkologin. PAP2 !

    Danke Danke Danke

    Werde dies nun weiterhin nehmen, vlt.so alle 4-5- Tage und hoffen das die Kontrolle in 6 Monaten zufriedenstellend ist.
    Wäre die Dosierung ok?? Oder sollte man noch mehr reduzieren? Und wenn es in 6 MOnaten wieder PAP2 ist, sollte man dann ganz aufhören oder das doch als Vorsorge benutzen?

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Kathrin,
      das ist natürlich keine Dauertherapie, aber erst mal können Sie so weitermachen. Aber Sie sollten sich trotzdem einen Arzt für Naturheilkunde suchen, damit auch andere Vitaminmangel-Erscheinungen behandelt werden können und der Darm, der so wichtig für Ihr Immunsystem ist. Alles Gute!

  • Tina sagt:

    Sehr geehrte Frau Prof. Dr. Gerhard und Herr Prof.Dr. Schulte-Uebbing,

    meine Anamnese ist folgende: Verlaufskontrolle Papp III D, HPV 16 und 56 Nachweis 3/2012, Z.n. 2 x Scheidenstumpfresektion 3/2012 und 8/2012 (hist. VAIN1-2)

    Z.n. Konisation 2000 und 2011, Z.n. LAVH 11 /2011

    Diagnose: VAIN 2

    Kolposkopischer Befund 12/2014

    Vagina: Vaginalgrund gut einstellbar, mit unauffälliger Essigreaktion, dorsal der Hysterektomienarbe zeigen sich 2 kleine Bereiche mit jodgelber Reaktion und scharfer Begrenzung, ein Bereich ca 7mm und ein Bereich (rechts davon) nur ca 1-2 mm groß

    Beruteilung: Va. VAIN 1

    Nativ: ph 4,8, Döderlein-Mischflor, „Clue cells“

    Zytologie: Gruppe IIID, Zellbild entspricht einer mäßigen Dysplasie

    Histologie; Vaginalbiobsat dorsaler Vaginalgrund: VAIN 2

    Empfehlung: Die Pat. erhielt ein Rezept über Arillin vag.supp. operative Therapei im Sinne einer Laservaporation der betroffenen Bereiche.

    Nach der Supp Behandlung habe ich Tampons mit Jogurt getränkt angewand für 4 Tage, je Tag einmal für die Nacht.

    Ich bin bin sehr beunruhigt das mich dieses Thema schon wieder ereilt, schon wieder eine OP, habe im Feb. einen Termin zur Vorstellung und Laserung in der Uni Ddorf und ich suche hier im Netz nach Alternativen und Hilfe.

    Möchte einfach nicht das man mir die Scheide noch weiter verkürzt und die psychische Belastung ist auch nicht ohne.

    Was ist mit der Scheidenstumpfnarbe in Inneren zum Bauchraum hin, können da auch Gewebeveränderungen entstehen oder entstanden sein sie man vll übersieht?

    Ich bin 51 habe 3 Kinder, ich wurde unmittelbar nach der 1. Konisation 2000 schwanger mit dem 3. Kind.

    Über Ihre Meinung und Ihren Rat würde ich mich sehr freuen.

  • Angelika F. sagt:

    Hallo ich habe auch eine Frage dazu. Muß es unbedingt das Vigantol-öl sein oder gehen auch andere Vitamin D Tropfen. Habe die von Pure zu Hause. Habe ich das so richtig aufgefasst das man den Tampon in Olivenöl tränke und dann 7500 Einheiten Vitamin D darauf tropfe? Das ganze dann über Nacht in die Scheide sehr weit einführe??? Wie oft mach ich das am besten?? Habe seit 3 Jahren einen PAP 3

  • Annette sagt:

    Sehr geehrte Frau Prof. Dr. Gerhard,

    geben Sie bei Patientinnen mit starkem Mangel von Vitamin D (also unter 10) mit vaginalen Beschwerden zusätzlich auch Vigantol Tropfen oral?

    Oder geben Sie dann die Zäpfchen länger als 8 Wochen, um den Wert zu normalisieren?

    Herzlichen Dank!

  • Inci sagt:

    Ich habe Ihren Bericht mit grossem Interesse gelesen und werde umgehend meine FA bitten mfr ein Rezept für die Ovid Vitamin D Zäpfchen auszustellen.
    Auch ich habe verschiedene Salben und auch Zäpfchen (Oekolp Forte) ausprobiert.
    Alles brennt und juckt entsetzlich!
    Dies ist nun ein neuer Hoffnungsschimmer für mich.

  • Rosenruhe sagt:

    Hallo Frau Prof. Dr. Gerhard,

    ich habe nun Ihre Seite entdeckt und möchte Ihnen kurz meinen Verlauf schildern.

    Ich habe schon seit gut 4 Jahren Pap IIId und habe auf vielen Wegen versucht ihn in den Griff zu bekommen. Dunkelfeldtherapien, Aderlass, klassische Homeopathie, UVB Eigenblut, Infusionen SANUM Mittel, Vitamin C Infusionen, psychosomatische Energethik nach Banis etc.
    Mein Vitamin D Spiegel habe ich auch seit Jahren im Auge. Aktuell liegt er bei 108 nmol/l, also eigentlich ok.
    Nun habe ich PAP 4a CIN II und der Arzt rät zur Konisation. Ich persönlich halte davon nichts und Suche nun nach einem Weg, den PAP doch wieder zu senken.
    Ist es bei dem Vitamin D Wert, angezeigt trotzdem Vitamin D Zäpfchen zu verwenden?
    Thuja, Rosenöl und Vagi C ist auch schon durch.

    Zu bemerken ist noch, dass meine Leukozyten schon seit vielen Jahren am unteren Rand bewegen immer zwischen 3,6-3,9 c/nl. Ich weiss auch, dass nicht alles nur im Blut ist, aber kein Arz und Heilpraktiker hat es bisher geschafft das Abwehrsystem zu stärken. Es ist aber auch nicht so, dass ich mich krank, müde etc. fühle. Ganz im Gegenteil.

    Ich weiss, es ist sehr komplex. Ich bin mit meiner Krankengeschichte schon durch viele Hände gereist, aber wirklich geholfen hat mir niemand.

    Vielleicht hätten Sie noch eine Idee für mich und mein PAP Wert.

    Vielen Dank für Ihre Mühe und Zeit

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Rosenruhe,
      könnte sein, dass Sie einen Zinkmangel haben, dann bekommt man leichter Entzündungen und die Leukos sind niedrig. Könnten Sie mal im Vollblut messen lassen oder mal ein organisches Zinkpräparat einnehmen. Bei PAP 4a empfehle ich auch eine Konisation, denn auf die Schnelle wird sich der nicht ändern lassen, wenn Sie schon so viel versucht haben. Alles Gute!

  • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

    Liebe Katrin,
    bitte informieren Sie sich in diesen Artikeln über die Dosierungen von Vitamin D und wie man einen Mangel feststellen kann:
    http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/sonne-satt-und-doch-vitamin-d-mangel-interview-mit-prof-spitz/
    http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/deutschland-das-vitamin-d-mangelland-interview-mit-uwe-groeber/
    Die angegebenen Produkte gibt es ohne Rezept. Bei hohen Dosierungen kontrolliert man einfach mal nach 3 Monaten den Vitamin-D-Spiegel im Blut.
    Eine Kontrolle in 6 Wochen ist zu früh. Mal in Ruhe 2-3 Monate abwarten, es kann ja nichts passieren!
    Alles Gute!

  • Katrin sagt:

    Hallo Frau Dr. Gerhard,

    Im Februar 2013 wurde bei mir erstmals ein Pap 3d festgestellt, daraufhin wurde ein HPV-Abstrich gemacht der positiv auf die high risk Viren war. Da sich an den Abstrichen nichts änderte ging ich im März diesen Jahres in eine Dysplasiesprechstunde, da wurden auch Gewebeproben entnommen diese ergaben bei Pap 3d aber auch bis Cin 3 ( hier war aber der Hpv test auf einmal negativ). Deshalb wurde im Mai eine Konisation durchgeführt, danach lautete es im Op-bericht das alles im gesunden entfernt wurde und es keinen Anhalt auf invasiven Tumorwachstum gibt. Also alles schön soweit … dachte ich… nach 7 wochen wurde der erste Kontrollabstrich gemacht und ergab wieder 3d, da wurde mir gesagt es könne daran liegen das der Abstrich zu zeitig durchgeführt wurde … der nächste Abstrich 3 Monate nach Op , auch Pap3d… bin langsam etwas verzweifelt… habe nun im Oktober wieder einen Termin in der Dysplasiesprechstunde ich möchte gern noch ein Kind (Pille habe ich deswegen auch schon nach der Op abgesetzt…und sehe diesen Wunsch nun langsam in Gefahr :-( habe nun von den Ovid D Zäpfchen gehört und nach einem Gespräch mit meiner Frauenärztin und Kontrolle des Vitamin D spiegels ( liegt bei 22 mikrogramm/l) hat sie mir das Rezept ausgestellt… könnten diese Zäpfchen in meinem Fall helfen? Und laut klösterl Apotheke sollte man diese 2 bis 3 mal pro Woche anwenden meine Frauenärztin meinte eins pro Woche würde reichen… ich selbst tendiere ja zu 2 in der woche ;-)

  • SBAPO sagt:

    Es ist schön, in diesem Forum auf ganzheitlich Interessierte zu treffen- gerade bei diesem Problem mit sich verschlechterten Papwerten gibt es viele Möglichkeiten, „individuelle Rezepturen“ herzustellen, mit Kräutern, ätherischen Ölen, die durch Aromatogramm bestimmt sind oder auch homöopathische Essenzen, wie Tilia oder Hydrastis, die sich sehr positiv auf die Vaginalschleimhaut auswirken. Ebenso können auch die klassischen Hormone wie Östrogen oder auch Progesteron eingearbeitet werden.

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Sbapo,
      vielen Dank für diese wichtige Information. In den nächsten Wochen wird ein ausführlicher Artikel in diesem Webmagazin erscheinen, welche Alternativen es mit verschiedenen Aromen gibt.

  • Kathrin sagt:

    Hallo Frau Doktor

    ich bin 44 und nehme keine Pille.
    Seit ca 1,5 Monaten versuche ich mich an den Vitamin D Ovula ( Rezept 1) alle 3 Tage.
    Seit gestern müsste ich meine Regel haben. ANzeichen sind da. Habe sie sonst alle 24 bis 28 Tage. Heute wäre der 29.
    Kann das an den Vitamin D liegen?

    bei der letzten Regel nahm ich auch 1 Hormonpflaster, um eine menstr. Migräne zu verhindern. Ich trug es 3 Tage. Legte es am 3. Tag der Regel an, wonach dann ca. 12 h späer meine Regel weg blieb bzw. sich verkürzte und aufhörte. ( Sonst habe ich sie 5 Tage lang). Aber das kann doch jetzt keine Wirkung mehr haben, oder?

    Sollen denn jetzt die ersten Anzeichen der Wechseljahre kommen?

  • Prof. Schulte-uebbing sagt:

    Bei Morbus Crohn gibt es zur Darmstärkung in der Hildegard- Heilkunde die Heilpflanzen BERTRAM, YSOP, WERMUT. Die Vitamin D- Vaginal- Zäpfchen sind nach Gebärmutter- Entfernung gut zur Vorbeugung und Therapie leichterer Vaginal- Entzündungen, auch Vitamin- D kombineirt mit Calendula (RINGELBLUME) hat sich bewährt. Nach Gebärmutter- Entfernung sollten keine Gebärmutterhals- Zellen mehr vorhanden sein. Bitte nachfragen, welche Zellen dysplastisch waren und in welchem Umfang.

  • Andrea sagt:

    Sehr geehrte Frau Dr. Gerhard,

    ehe ich zu meiner Frage komme möchte ich Ihnen ein dickes Lob aussprechen für so viel Einsatz und Hilfsbereitschaft. Wirklich Super!!

    Mit sehr großem Interesse habe ich die diversen Schreiben auf dieser Seite gelesen. Natürlich habe auch ich ein Problem bzw. eine Frage.
    Ich leide seit 14 Jahren an Morbus Crohn und nehme Höchstdosis Imurek ein. Vor einem Jahr wurde bei mir dann ein pap 3D festgestellt und mir wurde die Gebärmutter entfernt.
    Vor 2 Wochen dann erneut der gleiche Befund.
    Da mein Immunsystem ja geschwächt ist habe ich jetzt besonders große Angst wie es weitergeht. Ist der Krebs jetzt vorprogrammiert oder kann man noch was machen? Ist die Therapie mit den Zäpfchen auch etwas für mich?
    Was würden Sie empfehlen?
    MfG Andrea

  • Margitta sagt:

    Liebe Frau Gerhard

    nach langem Sitz am PC habe ich heute eine Praxis in zwickau gefunden. Diese stehen nicht auf natum.de….wenden aber diese Methode schon seit längerer Zeit an. Habe da in 4 Wochen ein Beratungsgespräch.
    Danke nochmal .

  • Margitta sagt:

    Guten Tag Frau Gerhard, Guten Tag Herr Doktor Schulte-Uebbing

    Ich habe mir nun auch mal Ihren Beitrag durchgelsen und es treten einige Fragen dazu auf.

    Die Rezeptbeispiele: Wann sollte denn welches angewandt werden?
    Also wann sollte z.b. das 2. von Vorteil sein, wann das 3. Und wann reicht das erste aus?

    Außerdem kann man schlecht herauslesen, wie lange diese Einnahme sein soll. Reichen 2 Monate , und sobald ein Abstrich in Ordnung ist, kann man aufhören? Wäre generell eine Prophylaxe zu empfehlen bei anfälligen Frauen?

    Es ist schwer seinen FA von dieser Methode zu überzeugen. Das geht meist dann nur über genauere Informationen vom Netz und mit Eigenversuch unter ärtzlicher Kontrolle. Aber was soll ein FA, der damit eigentlich nichts zu tun hat, kontrollieren ( Außer dem Abstrich)? Und auch das rezept. Klar geht es über ein Privatrezept. Aber wenn der FA es prinzipiell ablehnt,und keins ausstellt….was dann?
    Selbst habe ich schon bei 2 ganzheitlichen FÄ ( Gefunden über das natum.de) angerufen. Und beide wussten über diese Therapie nicht Bescheid bzw. haben diese noch nicht angewandt.
    Man ist da schon ziemlich aufgeschmissen als Frau.

    Was meinen Sie dazu? Was können Sie raten?
    Es steht so schön alles hier drinnen, aber die schwierigkeiten beginnen ja schon einen FA zu finden, der mit dieser Methode vertraut ist, dann sollte er ja auch für Termine erreichbar sein..ohne das man vlt. einen Tag Urlaub braucht u.s.w .

    Und ich kann mir vorstellen, das es Nicht so viele Ärzte gibt für diese Methode. Kommt man als Neupatientin auch mit dran?

    Es ist schwierig. ich selbst würde es gerne probieren, stolper aber schon über die erste Hürde einen FA zu finden.( Sachsen)

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Margitta,
      Ihre Probleme kann ich gut nachvollziehen, aber leider nicht lösen. Dieser Artikel soll auch nur eine Anregung sein, was außer der üblichen Therapie noch möglich ist. Viele Patientinnen drucken ihn einfach für ihren Arzt aus. Ich habe mir sagen lassen, dass es dann doch Ärzte gibt, die sich weiter informieren und ihren Patientinnen weiterhelfen. Es ist keine Methode, die frau ganz alleine machen kann. Ich hoffe, dass Sie noch jemanden finden. Alles Gute!

  • Rieke sagt:

    Liebe Frau Gerhard,

    vielen lieben Dank für Ihre sehr schnelle Rückmeldung,
    meinen Sie denn, ich sollte auf jeden Fall erst den HPV Test machen lassen, oder wäre eine Behandlung mit den Vitamin D Zäpfchen in jedem Fall sinnvoll?

    Gruss
    Rieke

  • Rieke sagt:

    Liebe Frau Gerhard,

    ich habe jetzt auch zum zweiten mal innerhalb zwei Jahren einen PAP3D.
    (Genauere Defination wurde nicht genannt, HPV nicht getestet, Arzthelferin sagte mir das es die PAP Klassifizierung so nicht mehr gäbe, es wäre etwas „ähnliches“ !!?? also leichte Abweichungen)
    Meine behandelnde Frauenärztin ist gegenüber naturheilpraktischen Methoden überhaupt nicht aufgeschlossen, daher habe ich mir jetzt einen Termin mit einer ganzheitlich arbeitenden Ärztin gemacht und würde dort dann auch den Kontrollabstrich machen wollen.
    Da wollte ich mich nach einem Rezept für die VitD Zäpfchen erkundigen.
    Zusätzlich hatte ich mich bei meiner jetzigen Ärztin nach einer Behandlung mit naturidentischen Hormonen erkundigt, da ich die Bücher von Fr. Scheuerstuhl und auch Dr. Lee gelesen habe. Ich bin fast 48 und meine Periode fängt erst an sich leicht zu verkürzen. Ich vermute jedoch anhand meiner Beschwerden im mom eher eine Östrogendominanz. Die Frage wischte meine Ärztin direkt mit: „nur Progesteron sowieso nicht“ vom Tisch und drückte mir ein Rezept für die klassische Hormonersatztherapie in die Hand. Die Zäpfchen gibt es ja auch mit Hormonen, aber die sind ja nicht für eine Dauermedikation gedacht oder? Wie sollte mein Vorgehen jetzt sein? Zunächst einen Speicheltest um zu sehen, was genau fehlt? Oder reicht da ein Bluttest? Ich wäre da gerne gut vorbereitet für meinen Termin mit der neuen Ärztin! Achja- ich subventioniere Selen, Zink und Vitamin D 20000iE da bei mir ein starker Mangel (19ng) festgestellt wurde. Vielen Dank im Voraus

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Rieke,
      prima, dass Sie schon Vitamin D einnehmen. Gut, dass Sie sich eine zweite Meinung bei einer anderen FÄ einholen. Besprechen Sie mit ihr, zu welchem Zeitpunkt im Laufe des Zyklus Sie am besten die Hormonuntersuchung machen lassen. Das Geld für die Speicheluntersuchung können Sie sich erstmal sparen. Außerdem sollte sie auf jeden Fall einen HPV-Test machen, damit man den Abstrich besser bewerten kann. Welche Hormontherapie dann bei Ihnen sinnvoll ist, wird Sie an Hand Ihrer Untersuchung und der Werte dann sicher ausführlich mit Ihnen besprechen. Alles Gute!

  • Kathrin sagt:

    Guten Morgen Frau Gerhard,

    vor einiger zeit fragte ich Sie um Ihre Meinung zewcks dem Testen des Hormaonpflasters Estramon 50 zur Vermeidung meiner menstruationsbedingten Kopfschmerzen NACH der Regel.
    ich sollte es probieren und am 1 und 3. Tag der Regel nehmen.
    Habe es vergessen und heute am 3. Tag der Regel eins aufgeklebt.

    Was denken Sie, soll ich dann noch eins NAch der Regel nehmen? Oder erst mal nur so mit dem einen Testen? Ich habe immer 5 Tage meine Regel.

    Wann bauen sich denn die Hromone wieder auf nach der Regel?

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Kathrin,
      dann warten Sie ruhig erstmal ab. Vielleicht reicht ja schon das eine Pflaster. Sie sollten die Therapie aber unter Aufsicht Ihres Frauenarztes machen. Aus der ferne kann ich keine genauen Anweisungen geben.

  • Anna sagt:

    Guten Tag Frau Gerhard

    nun habe ich mit den Ovula angefangen.
    Ich habe das Rezeptbeispiel nur. 1 von Dr. Schulte-Uebing-nur ohne dem Neutralöl. Meine Apotheke hielt aber Rücksprache mit der Klosterapotheke in München. Diese verwenden bei der Herstellung auch kein Naturöl mehr, weil da wohldie Ovula besser fest werden würden.
    MH naja ich kenn mich da nicht aus, muss da vertrauen, das die Wirkung die selbe ist ! ?

    Jetzt habe ich 2 mal dieses angewandt.
    meine Frage. Länger wie 7 Stunden ohne Toilettengang halte ich über NAcht nicht aus. Dann kommt natürlich auch das aufgelöste Parafin mit raus. Wie ist das mit der Wirkung von dem Öl bzw. Vitamin D? Reicht das aus, oder sollte es länger wirken? LG Anna

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Anna,
      das sollte ausreichen. Wenn Sie unsicher sind oder lieber früher auf die Toilette gehen wollen, anstatt sich das zu verkneifen, können Sie ja zusätzlich einen Tampon benutzen. Viele Grüße!

  • Prof. Schulte-Uebbing sagt:

    1.Wie oft sollte man ein Vaginal-Ovula mit Vitamin D (Ohne Hormone) anwenden ?

    Vit D ist nicht nur Vitamin, sondern vor allem auch ein Hormon. Die Anwendung ist individuell unterschiedlich. Hängt von Patientin und Indikation an.

    2.Reicht alle 3 Tage? Kann man das bei Erfolg auch als Prophylaxe 6 Monate durchführen ? Bei dem von Prof. Schulte angegebener Dosis steht ja nur die Anwendung vom dem Öl auf das Tampon und das 3 mal pro Woche.

    Bei leichten Dysplasien (CIN I) und wenig aggressiven HP Viren ist die Anwendung alle drei Tage effektiv. Eine längere Anwendung, auch über sechs Monate, ist möglich. Regelmäßige cytologische Kontrollen sollten durchgeführt werden. Eine Schwangerschaft sollte während der Anwendung vermieden werden.

    3. Wie muss man sich verhalten während der Regel?

    Unmittelbar während der Regel keine Anwendung.

    4. Wie ist es vor dem Kontrollabstrich? Paar Tage pausieren?

    Vor dem Kontrollabstrich ist keine Pause nötig

    5. Was ist denn der Unterschied in der Wirkung bei den Vitamin- D- Rezepturen ?

    OVID hat Vitamin- D- Wirkung, OVID- E hat Vitamin- D- und Östrogen- Wirkung, OVID- P hat Vitamin- D- und Progesteron- Wirkung, OVID- CAL hat Vitamin- D- und Calendula- Wirkung.

  • Katrin sagt:

    Sehr geehrte FRau Gerhard,

    ich habe einige Fragen zu dem Vitamin D und dem o.g. Text.

    1.Wie oft sollte man ein Vaginal-Ovula mit Vitamin D ( Ohne Hormone) anwenden ?

    2.Reicht alle 3 Tage ? Und kann man das bei Erfolg auch als Prophylaxe 6 Monate durchführen??

    Bei dem von Dr. Schulte angegebener Dosis steht ja nur die Anwendung vom dem Öl auf das Tampon und das 3 mal pro Woche.

    3. Wie muss man sich verhalten während der Regel?
    4. Und wie ist es vorm Kontrollabstrich? paar Tage pausieren?

    5. Was ist denn der UNterschied in der Wirkung bei den 3 o.g. Rezepturen.

    Ich hoffe das waren nicht zu viel Fragen auf einmal :-)

    LG Katrin

  • Anna sagt:

    Guten Tag Frau Doktor

    ich möchte jetzt nun auch zum ersten mal diese Vitamin D Zäpfchen testen. ( widerholt PAP 3D)
    Meine FÄ kann damit nicht so richtig was anfangen :-)

    Welche Rezeptur wäre jetzt die richtige Wahl. Die 1. ??

    Und soll man die Scheide nach dem Zäpfchen einführen mit einem Tampoon verschließen ? Über nacht?
    Und wie oft sollte das Zäpfchen benutzt werden.?

    LG Anna

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Anna,
      so eine Behandlung geht nur mit der FÄ vor Ort, die auch die richtige Zäpfchenart verschreiben muss. Informieren Sie sich bei der Apotheke. Die Zäpfchen werden jeden Abend für mindestens 6 Wochen eingeführt, Tampons benötigen Sie nicht. Viel Erfolg!

  • Ankes sagt:

    Hallo Frau Dr. Gerhard,

    kann ich die Vit.D-Tampon-Kur auch während der Stillzeit durchführen, oder muss ich an der Dosierung etwas ändern?

    Vielen Dank für Ihre Antwort,
    Anke

  • Kathrin sagt:

    Liebe Frau Gerhard,

    gestatten Sie mir bitte noch 2 letzte Fragen zu dem Hormonpflaster ( Estramon 50) und meinem Versuch bei der menstruellen Migräne.

    1. Meine Kopfschmerzen treten erst am Ende bzw kurz danach auf.
    Ist es dennoch ratsam das 1. Pflaster am 1. Tag und das 2. Pflaster am 4. Tag zu nehmen?

    2. Sollte mit aufbringen des 1. Pflasters doch nebenwirkungen einstellen…hören die dann zeitnah auf, wenn ich das Pflaster vorzeitig abmache?

    lg Kathrin

  • evi hamilton sagt:

    Ein Arzt fuer Naturheilkunde wegen des pap testes oder wegen der SD ?
    VIELEN DANK

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      liebe Evi,
      BEIDES! Wir müssen neu lernen, dass wir nicht nur „die Schilddrüse“ sind oder „der PAP“, sondern dass alles zusammengehört, zu einer Frau, und die hat neben diesem Körper auch noch Geist und Seele, oder ?

  • evi hamilton sagt:

    Hallo,

    Bei mir wurde bei der letzten Vorsorge ein PAP3 d festgestellt.
    Kontrolle in 3 Monaten …. dann bin ich auf ihren Artikel gestossen. Gerne wuerde das mit den tropfen von olivenoel ind vit d arbeiten bis zur nächsten Kontrolle.
    Ich bin auch an hashimoto erkrankt, das hat aber keine einwirung auf den pap test oder?
    muss ich mir sorgen un dieses ergebniss machen ?
    Danke

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Evi,
      das können Sie prima versuchen, denn das Vitamin D brauchen Sie mit Sicherheit auch für die Schilddrüse. Sie sollten sich aber trotzdem zusätzlich von einem Arzt für Naturheilkunde beraten lassen, denn wenn nicht grundlegend etwas geändert wird, wird ein krankhafter Befund dem nächsten folgen. Gute Besserung!

  • Kathrin sagt:

    Hallo Frau Gerhard

    Vielen dank für Ihre Rückmeldung.

    Und die Nebenwirkungen sind dann auch nicht so gravierend wie bei einer Langzeittherapie mit solchem Pflaster? Bzw. Risiken zwecks Thrombose oder Brustkrebs oder so. ?

  • Kathrin sagt:

    Guten Tag Frau Prof. Gerhard,

    habe heute mal ein anderes Anliegen und bitte Sie um Ihre Meinung.

    Ich war heute beim Frauenarzt und habe das Problem mit den Kopfschmerzen rund um die Regel erzählt. Also ich habe auffallend-meist nach der Regel 1-3 Tage Kopfschmerzen-manchmal auch Übelkeit dazu. Ich bin 44 Jahre und nehme keine Pille oder anderes.

    Sie gab mir Estramin-Pflaster, die ich nur während der Regel 2 Stück im Ganzen aufkleben soll.

    Ich bin ja eigentlich komplett gegen Hormonanwendung auf Dauer. Und der Beipackzettel der Pflaster ist auch nicht ohne. Allerdings bezieht sich die auf Daueranwendung. Ich soll ja nur 2 Pflaster pro Regel benutzen.
    Haben Sie Erfahrung damit. ? Mir nutzt es ja nchts, wenn ich versuche etwas gegen diese Kopfschmerzen zu tun und als nebenwirkung steht Kopfschmerzen und Migräne :-(.
    irgendwie habe ich angst es auszuprobieren.

    LG Kathrin

  • Cyberwitch sagt:

    Sehr geehrte Frau Prof.Dr.Gerhard,

    ich bin in der 32.SSW. Es wurden Streptokokken B bei mir gefunden.
    Nun soll ich mit Vagi C bis zur Geburt therapieren.
    Kann ich sonst noch etwas nehmen/anwenden?

    Besten Dank!

    Mit freundlichen Grüßen
    Nina

    • igerhard sagt:

      Liebe Cyberwitch,
      toller Name! Ich würde noch Zink empfehlen, das das Immunsystem braucht, z.B. Unizink oder Acerolazink. Darauf achten, dass das Zink organisch gebunden ist, damit es gut aufgenommen wird, mindestens 10mg Zink pro Tag. Weiter eine gute Schwangerschaft und viel Vorfreude auf ein gesundes Baby!

  • Christine sagt:

    Liebe Frau Prof. Gerhard,

    vielen Dank für Ihre Antwort.

    Gestatten Sie mir noch zwei Fragen.

    1. Haben Sie Erfahrungswerte mit Wechselwirkungen eine kohlehydratarmen Diät (also ähnlich Atkins, low-carb high fat) und dem Metabolismus der Pille?

    Mir kam folgender Fachartikel in die Finger, bei dem eine low carb Diät eine 16% Erhöhung einer Warfarin/Marcumar Dosierung erfordert, um den therapeutischen INR Wert zu halten.

    Die Ärzte vermuteten eine Induzierung vom Leberenzym CYT 40 durch eine low carb Diät.

    Wenn dies tatsächlich so wäre, wären mir als Laie die vielen bräunlichen Schmierblutungen durch Gestagen- und/ode Östrogenabfall erklärbar, von denen die Atkins Fans in ihren „Laienforen“ berichten und um die sie sich sorgen.

    http://www.researchgate.net/publication/5487993_Potential_interaction_between_warfarin_and_high_dietary_protein_intake
    http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/15755790
    http://www.medscape.com/viewarticle/572711_1

    2. Ich bin mir bewusst, dass es zu oberem Thema wohl bislang keine Fachliteratur und Studien gibt, das Thema dennoch aber für Millionen „andersessende“ Pillenanwenderinnen interessant sein könnte.

    Ich selber nehme seit 12 Monaten problemlos die starke Bella Hexal 35, ernähre mich ebenfalls seit 12 Monaten low-carb, habe damit 25 Kilo abgenommen und bin laut Ketostickmessung seit 3 Monaten auch zu 80% in „Ketose“.

    Gibt es eine Möglichkeit, im Labor einen für die Empfängnisvergütung therapeutisch wirksamen Östrogen- und Gestagenspiegel unter Pilleneinnahme messen zu lassen, um diesen auch unter Ketose sicherzustellen?

    Besten Dank für Antwort und viele Grüße
    Christine

  • Christine sagt:

    Sehr geehrte Frau Prof. Dr. Gerhard,
    wie verhält sich die orale Applikation von Vitamin D (ca. 7500 IE auf Tampon, 3x die Woche und zusätzlich 1000.IE. per Tablette) mit der Wirkung von oralen Kontrazeptiva?
    Ich habe gehört, dass Vitamin D, also Cholecalciferol, mittels CYP450 in der Leber metabolisiert wird, genauso wie auch die Bestandteile der Pille z.B Ethinylestradiol.
    Wenn beide Stoffe das P450 zur Verstoffwechslung benötigen, heisst dass, dass beide als P450 Inhibitoren gelten und damit letztendlich eine verminderte Wirkung der Pille bestehen kann?
    Danke für Ihre Auskunft.
    Gruß,
    Christine

    • igerhard sagt:

      Liebe Christine,
      Keine Angst, das sind so niedrige Konzentrationen, die Sie da einnehmen, und das meiste ja sogar über die Scheide, da gibt es keine Bedenken. Wenn Sie aber schon nach Vitaminen fragen, Sie wissen ja sicher, dass die Pille ein Vitaminräuber ist und dass es deshalb gut für Sie wäre, wenn Sie zumindest Vitamin B Komplex, incl. der Folsäure ergänzen würden. Genaueres finden Sie in meinem Frauen-Gesundheitsbuch. Viele Grüße

  • Salamanca sagt:

    Liebe Frau Prof. Dr. Gerhard, vielen Dank für Ihre schnelle Antwort!
    Im Frauen-Gesundheitsbuch werden auf S. 286 oben als Nahrungsergänzung bei akuten Magenbeschw. die Magnesium-Calcium Kapseln (hypo-a) empfohlen; so kam ich darauf. Habe ich da was falsch verstanden? Danke auch für Ihren Link-Hinweis.
    Viele Grüße,
    Salamanca

  • Salamanca sagt:

    Guten Abend Frau Prof. Dr. Gerhard,
    ich hatte vor wenigen Wochen schon einmal Rat bei Ihnen erhalten; inzwischen habe ich einen Termin bei einer ganzheitlich orientierten Frauenärztin, wenn auch leider erst Mitte Juni. Hatte Estreva nach 2 Mon. abgesetzt und mit dem Progestan gar nicht begonnen, da dort u.a. steht, dass es zu Blutdruckabfall führen kann.
    Ich hatte Ihnen Anfang März auch geschrieben, dass ich meist niedrigen Blutdruck habe; 2. Wert oft unter 60. Ich fühle mich nicht immer unwohl dabei, aber wenn er noch tiefer sackt schon.
    In Ihrem „Frauen-Gesundheitsbuch“ habe ich gelesen, dass die Rosmarin-Urtinktur, aber auch Weißdorn empfehlenswert seien. Ich wollte mir nur einem beginnen, ist es egal mit was? Als ich CERES Rosmarin aufgerufen habe, stand auch, dass man/frau die Tropfen braucht, wenn sie es an Speisen nicht mag. Das trifft für mich nicht zu. Ich würze sehr gern mit Rosmarin; trifft vermutlich nicht auf jeden zu. Sollte ich eher Trophicard Köhler -Tabl oder Magnesium-Calcium hypo a? Erstere stehen auf S. 261 (niedr. Blutdruck) und wegen Magenbeschwerden wollte ich Magnesium-Calc. hypo a nehmen.
    Herzlichen Dank im Voraus für Ihre Antwort.
    Salamanca

  • Benita sagt:

    Erst einmal vielen Dank für die schnelle Antwort.
    Jetzt habe ich noch eine Frage.
    Im Artikel der Natum im Folgemonat wird im Gegensatz zu oben angegeben, dass die Patientinnen täglich einen getränkten Tampon benutzen sollten. Hier ist ja eine 3malige Applikation vorgesehen.
    Wie verhält es sich mit den Zäpfchen, die Hormone enthalten? Wie oft sollten diese pro Woche zum Einsatz kommen?
    Und wieso ist Estriol nicht zur Dauertherapie geeignet, aber bei Progesteron fehlt dieser Hinweis?

    • igerhard sagt:

      Liebe Benita,
      Es kommt auf die Dosierung der Hormonzäpfchen an, und die sollten Sie mit Ihrem Frauenarzt absprechen! Er wird dann entscheiden können, wie häufig und wie lange Sie die Zäpfchen (finde ich besser da genauer dosierbar als den Tampon) einführen können. Eine Hormontherapie, egal ob über die Haut, Scheidenschleimhaut oder den Magen, ist nichts zur Selbstbehandlung!!!

  • Benita sagt:

    Sehr geehrte Frau Prof. Gerhard,
    diese Woche hatte ich erstmals einen PAP IIID. Im Laufe meines Lebens hatte ich schon 2 Male einen PAP III, der dann aber wieder besser wurde.
    Nun bin ich offensichtlich in der Menopause. Meine Myome beginnen sich zu verkleinern.
    Mein Gynäkologe hat mir jetzt Milchsäurezäpfchen verschrieben.
    Als ich nun auf Ihre Seite stieß, wurde ich natürlich hellhörig und habe ihm den Artikel geschickt. Er hat sich noch nicht zurückgemeldet, wird es vermutlich erst nächste Woche machen.
    Daher wollte ich schon einmal in Erfahrung bringen, ob es Sinn macht, Vit D Zäpfchen und Milchsäure im Wechsel zu nehmen, oder ob ich erstmal nur ein Sache ausprobieren sollte. Welche Hormonzugabe wären bei mir angesagter, unter den vorgenannten Bedingungen?
    Zum HPV kann ich nichts sagen. Da muss ich erst in Erfahrung bringen, ob das untersucht wurde.

    Vielen Dank im Voraus

    • igerhard sagt:

      Liebe Benita,
      Es kann gut möglich sein, dass Ihr PAP sich nur verändert hat, weil Sie in den Wechseljahren sind und Östrogenmangel haben. Oder es hängt mit einem geschwächten Immunsystem zusammen. Ausschließlich Milchsäurezäpfchen (es gibt Zäpfchen mit Milchsäure oder mit Milchsäurebakterien, wird oft verwechselt) werden da wahrscheinlich nicht helfen. Ihre Idee der Kombination von Vitamin-D-Zäpfchen und Milchsäure ist eine Möglichkeit, Vitamin D mit etwas Östriol, ein Östrogen, was Sie trotz der Myome ruhig einführen können, eine weitere. Den HPV-Test sollte man sicherheitshalber haben, obwohl trotz HPV-Nachweis eine totale Ausheilung möglich ist. Lassen Sie auch Vitamin D im Blut bestimmen, ist meist zu niedrig. Und unterziehen Sie Ihre Ernährung und Ihren Darm einem „Gesundheitscheck“.
      Viel Erfolg!

  • Kathrin sagt:

    Guten Tag Frau dr. Gerhard

    Zur Prophylaxe , z.b nach Geschlechtsverkehr wird Milchsäurebakterien empfohlen. Hier im Internet steht „aktive Milchsäurebakterien“.
    In der Apotheke wusste keiner was mit aktiven anzufangen. Es wären alles nur gefriefgetrocknete Substanzen. Man hat mir Vagisan gegeben.

    Kann ich diese auch zur Prophylaxe nehmen? Oder ?

  • Mina sagt:

    liebe Frau Prof.Gerhard,
    eine frage; wenn eine junge Frau (19), wegen B-ALL leukemie behandelt wird, darf sie gleichseitig vitamin D einnehmen? Wenn ja wiewiel mg am Tag?
    Vielen dank

  • Anna sagt:

    Guten Tag Frau Dr.Gerhard

    nach 2 mal Abstrich PAP3, endlich PAP2. Warte zwar noch auf den Befund des HPV-Test, aber bin erst mal etwas erleichtert.
    Nach dem 2. Mal PAP3 habe ich konsequent OHNE Badezusätze gebaden und Milsäurebakterien eingeführt. Anfangs eine 7-Tage Kur, später alle 2-3 Tage.

    Jetzt meine Frage: Kann man das Scheidenmilleau schützen, wenn man beim Baden mit Badezusatz ein Tampon einführt? Oder sollte ich generell darauf verzichten?
    Und wie ist es im Sommer bei Clohrwasser? Kann man sich mit Tampons schützen, das die Flora nicht gestört wird?

  • Kathrin sagt:

    Ich war heute beim Abstrich. Sollte der Befund wieder PAP3 ergeben, ist meine allg. FÄ bereit mir ein Rezept auszustellen, das ich das mit dem Vitamin D ausprobieren kann.

    Dennoch nochmal meine Frage: Im o.g. Text steht das man mit einem Vaginaltampon 2-3 mal die Woche therapiert. ABER die Rezeptvorschläge beziehen sich auf Zäpfchen.
    Ist das jetzt egal was mir die FÄ verschreibt?
    Ich würde ja Zäpfechen für die Vitamin-D Therapie bevorzugen, vor den in Öl getränkten und mit Vitamin D betupften Tampons.

    Bin etwas verunsichert.

    Was meinen Sie Frau Gerhard??

  • Kathrin sagt:

    Guten Morgen FRau Dr. Gerhard
    gestatten sie mir noch eine Frage:

    In dem Text steht, das man sich auf Rezept eine Tinktur anfertigen lässt, die man dann auf ein in Öl getränktes Tampon träufelt.
    Aber bei den Rezeptvorschlägen steht was von Zäpfchen.
    Könnten sie mir dies bitte erklären?

  • Kathrin sagt:

    Hallo Frau Gerhard,

    bekomt man die Zäpfchen nur auf Rezept oder kann man sie auch frei verkäuflich erwerben?

  • Mia sagt:

    Sehr geehrte Frau Prof. Gerhard,

    Vielen Dank für Ihre Antwort. Natürlich werde ich den Sachverhalt bei meinem nächsten Arztbesuch ansprechen.

    Unabhängig davon, ob Nebenwirkungen nicht bereits nach 2 maliger Anwendung auftreten können, interessiert mich,
    1. ob Nebenwirkungen der Zäpfchen bekannt sind, und
    2. ob sie grds. den Hormonhaushalt beeinflussen können.

    Ich würde mich sehr freuen, wenn Sie mir hierzu kurz Auskunft geben könnten!

    Mit freundlichen Grüßen,

  • Mia sagt:

    Sehr geehrte Fr. Prof. Gerhard,

    Ich habe schon länger mit HPV zu tun und gegenwärtig liegt bei mir ein PAP III vor. Meine Frauenärztin hat mir die Ovid D Zäpfchen aus der Klösterl Apotheke verschrieben. Ich habe sie bisher 2x angewendet. Mich wundert, dass ich nirgends etwas über Nebenwirkungen dieses Präparates finde. Es gibt auch keine Packungsbeilage. Kann es sein, dass die Zäpfchen meinen Hormonhaushalt beeinflussen? Ich beobachte bereits einige Tage seit der Anwendung typische „PMS“Symptome, obwohl ich erst kurz nach meinem Eisprung bin und diese Symptome bei mir normaler Weise erst viel später im Zyklus (Kopfschmerzen, Brustschmerzen) oder gar nicht!!! (Pickel, sehr schnell fettende Haare) eintreten. Auch hatte ich bei der Anwendung ein Ziehen in der Eierstock- Gegend. Haben Sie Erfahrung mit derartigen Nebenwirkungen bei der Zäpfen- Anwendung? Soll ich sie lieber nicht anwenden? Ich bin 31 Jahre alt und sehr dünn. Vielleicht sind die Zäpfchen für mich zu stark? Können sie Einfluss auf den Hormonhaushalt haben?

    Herzlichen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!

    Mit freundlichen Grüßen!

  • Manuelam sagt:

    Hallo,

    ich habe die Verdachtsdiagnose Adenomyosis uteri, ein MRT und eine Bauchspiegelung werden so beurteilt, keine klare Aussage ob es eine IST, nur dass es eine sein könnte. Außerdem wurden bei der Bauchspiegelung 2-3 kleinere Endometrioseherde entfernt, ansonsten soll einem Kinderwunsch nix entgegen stehen.
    Ich habe 2007 die Pille abgesetzt, danach Veränderungen an meinem Körper festgestellt: Mundgeruch, stärkeres Schwitzen, ebenfalls starker Geruch (muss Kleidung jeden tag wechseln), veränderter Ausfluss. Außerdem habe ich inzwischen Allergien, die ich sonst nicht hatte (oder ich wusste es nicht, da wenig klare Symptome).
    ich habe es mit Mönchspfeffer, Utrogest auf den Oberschenkel schmieren, Homöopathie und nun auch Ostheopathie versucht, alles nützte nichts, die Schmerzen werden aber mal mehr, mal weniger stark. Es gibt tage, da hilft eine hohe Dosierung mit Novaminsulfon, an anderen tagen hilft auch Ibuprofen nicht. Durch den „Genuss“ von Ibuprofen habe ich jetzt eine Gastritis und ein reflux (ich denke, dass es vom Ibu kommt).
    Nun plane ich eine Neuraltherapie, wieder 1-200 Euro.
    Ich überlege aber auch nochmal in Eigenregie mit Pregnenolone oder eigentlich Progest E (nach Dr. Ray Peat) einen Selbstversuch zu starten, Progest E bekomme ich aber anscheind in Deutschland nicht, da bliebe dann Pregnenolone. Es wäre billiger. ich habe mir ihr Buch bestellt. Aber als ich sah, dass sie hier auf die Kommentare antworteten, dachte ich, na ja, man ist so allein damit. Was denken sie zu meinen Plänen?
    Vielen Dank für ihr Buch, ihren Einsatz
    Manuela

    • igerhard sagt:

      Liebe Manuela,
      viele Kommentare, viele Fragen, viele Beschwerden! Da kann ich wirklich keine einfache Antwort geben. Sie brauchen eine ganzheitlich arbeitende Frauenärztin, die Sie eventuell unter http://www.natum.de finden werden. Ich könnte mir gut vorstellen, dass Ihre Beschwerden durch Hormonstörungen zustande kommen, kann aber nur warnen, auf eigene Faust selber mit Hormonen „rumzuprobieren“. Außerdem könnte ein Mangel an verschiedenen Vitaminen und Spurenelementen vorliegen, bspw. Magnesium, Vitamin D, ungesättigte Fettsäuren. Insofern ist die Frage, ob alleinige Neuraltherapie ausreichend ist.
      Hoffe, dass Sie eine kompetente Ärztin finden!

  • Kathrin sagt:

    Hallo Frau Dr. Gerhard,

    Vor einigen Wochenbat ich Sie hier um Ihre Hilfe.

    Die FÄ die ich in Greiz gefunden hat therapiert zwar ganzheitlich, hat aber auch noch nie die Vitamin-D Therapie gemacht.
    Jetzt steh ih wieder ganz am Anfan. Weiß nicht wo ich mich hinwenden kann. Ein FA der diese Therapie anwendet. Komme aus 08412.

    Wird das eigentlich von den KK bezahlt? Wie sind da die Erfahrungen?

    LG Kathrin

  • Bella sagt:

    Update: Habe nochmal mit meiner FA telefoniert. Sie sagt es waren absolut keine veränderten Zellen zu finden und alles völlig in Ordnung :) und das „w“ für Wiederholung steht nur dabei wegen der Vorgeschichte und weil daher eine Kontrolle/Wiederholung in 3 Monaten wichtig wäre.
    Lg Bella

    • igerhard sagt:

      Liebe Bella,
      da hat Ihre Frauenärztin Recht. Lokal brauchen Sie keine Zäpfchenbehandlung mehr zu machen. Und Sie können auch sofort versuchen, schwanger zu werden. Freue mich mit Ihnen, dass der Befund so gut geworden ist.
      Viele Grüße und ein frohes Weihnachtsfest, an dem Sie inbrünstig „Ihr Kinderlein kommet“ singen sollten!

  • Bella sagt:

    Hallo Frau Dr. Gerhard,

    schon im September habe ich hier geschrieben und aufgrund eines PAP IIId eine achtwöchige Vitamin D Behandlung begonnen. Im April diesen Jahres habe ich schonmal 8 Wochen diese Behandlung gemacht..danach im Mai PAP II. Im AUgust 2013 leider wieder PAP IIId aber HPV negativ!!
    Habe nun 8 Wochen Behandlung hinter mir und mein Abstrich letzte Woche ergab einen PAP IIw

    Nun meine Fragen:
    1. Sollte ich die Vitamin D Behandlung lokal noch weiter fortsetzen?? (Vitamin D 20000 nehme schlucke ich seit 2 Monaten 1x wöchentlich)
    2. Mit dem PAP IIw wollte ich nun meinen angestrebten Schwangerschaftswunsch endlich fortsetzen… Falls ich also nun keine weiteren Zäpfchen mehr verwende..könnte ich das dann sofort in Angriff nehmen?? Habe gestern das letzte Zäpfchen verwendet. Oder ist es ratsam lieber eine gewissen Zeitraum abzuwarten..(wenn ja wie lange??)?

    Liebe Grüße
    Bella

  • Erika S. sagt:

    Sehr geehrte Frau Doktor,

    lieben Dank für Ihre Antwort.
    Ich trinke nun täglich (seit einer Woche) Brottrunk. Da er mir pur nicht schmeckt, trinke ich ihn mit Tee. Da ich mir schon so meine Gedanken wegen PlllD und Hpv positiv mache, habe ich mir regenerierende Vaginalzäpfchen bestellt. Bin durch Zufall drauf gestoßen: „Dieses Rezept wurde für verdächtige Abstriche (Pap III) erdacht. Die Zäpfchen sollen Viren bekämpfen und die Schleimhaut am Muttermund regenerieren. Im Mittelpunkt der Rezeptur steht die Alchemilla, die durch antivirale und entzündungswidrige Heilmitel wie kolloidales Silber, Sanikel, ätherisches Rosen- und Geranienöl ergänzt wird. Regenerierende Wirkung geht von Retinolpalmitat, Ringelblume und Taubnessel aus.“ Was halten Sie davon? Ich werde mich wohl auch demnächst in homöopathische Hände begeben, da ich von meiner Frauenärztin nichts ausser den Werten bekam. Oral nehme ich auch Nachtkerzenöl und Apfelessig Kabseln zu mir.
    Liebe Grüße

    • igerhard sagt:

      Liebe Erika,
      Bitte den Brottrunk nicht mit heißem Tee trinken, dann gehen die guten Milchsäurebakterien kaputt! Entweder in kalten Tee oder in Wasser verdünnt. Die Scheidenzäpfchen klingen sehr interessant, unbedingt probieren und mir bitte mal den Link schicken, kenne ich nämlich in dieser Kombination nicht. Ihren Entschluss, zusätzlich Homöopathie zu machen, finde ich sehr gut. Viel Erfolg und liebe Grüße!

  • Kathrin L. sagt:

    Hallo Frau Doktor Gerhard

    habe eine FÄ in Greiz gefunden und auch schon angeschrieben.
    können Sie noch einen TIP geben, zwecks Ernährungsumstellung??

  • Erika S. sagt:

    Hallo,

    ich erführ leider auch, dass ich Pllld habe und der Hpv Test leider positiv ist. Nun suche ich natürlich auch nach Möglichkeiten, um mein Immunsystem zu unterstützen. Nun nehme ich Brottrunk zu mir. Ich stieß auch auf folgendes: „Wegen des hohen Gehalts an Milchsäurebakterien eignet sich der Brottrunk in der äußerlichen Anwendung auch zur Bekämpfung von Pilzen. Frauen, die unter Vaginalpilzen leiden, hilft ein mit Brottrunk getränkter Tampon, den sie in die Scheide einführen.“ Würde Brottrunk auch bei mir helfen?

    • igerhard sagt:

      Liebe Erika,
      Brottrunk trinken hilft auch den Scheidenbakterien. Ob der Tampon mit Brottrunk bei Ihnen funktionieren wird, weiß ich nicht. Besser richtige Milchsäurebakterien, die für die Scheide hergestellt wurden, verwenden, da es Hunderte von verschiedenen Milchsäurebakterien-Familien gibt.

  • Kathrin L sagt:

    Liebe Frau Doktor, leider hat mir die von Ihnen genannte Hompage keinen Erfolg gebracht bei der Suche nach einem ganzheitlich arbeitenden FÄ in Sachsen oder Nähe.
    Eigentlich hat es überhaupt nicht funktioniert. Es kam keine Anzeige.
    Können Sie mir noch mal weiter helfen? Bitte!

  • Kathrin L. sagt:

    Lieber FRau Dr.

    Vitamin D schlucken? sollte ich mich da ärzttlicher Aufsicht unterziehen, wegen Bluttest und so. oder kann ich das bedenkenlos selbst machen?

  • Kathrin L sagt:

    Guten Tag FRau Prof. Dr. Ingrid Gerhard,

    mit Interesse habe ich hier die Seite gelesen.
    Gerne würde ich diese Vitamin D Therapie ausprobieren. Ich habe aber die befürchtung, das meine FÄ das nicht macht.
    Kurz meine Geschichte.
    Ich bin 43 Jahre und hatte im Herbst 2011 erstmals den Befund PAP3. Wurde darauf hin zur Kontrolle im Dezember bestellt und musste vorher 10 Tage Zäpfchen nehmen, damit der Abstrich aufgehellt ist. Da war alles ok. Auch die beiden Abstriche 2012 i.o und dann gefolgt vom Abstrich im Februar 2013..alles i.o.
    August 2013 plötzlich wieder PAP3. Kontrolle November 2013….PAP3d. Sollte nun eine Pilzbehandlung mit Zäpfchen machen. nächste Kontrolle Februar 2014. Therapiere mich jetzt selbst noch mit Milchsäurebakterien.
    Meine Frage: wenn der Abstrich im Februar erneut negativ ausfällt und meine FÄ das mit dem Vitamin nicht macht..kennen Sie einen Kollegen/in der in Sachsen damit therapiert? oder was können Sie mir raten?
    Hatte schon dr. Uebbing gemailt, aber noch keine Rückmeldung. Bitte helfen sie mir.

  • Tina sagt:

    Hallo Dr. Ingrid,

    sehr interessiert habe ich fast alle Berichte gelesen.
    Nach einem Vulvakarzinom, hatte schon 4OP´s incl. 1x Laser.,habe jetzt schon wieder, nach letzter LaserOP im 01/13 , PAP III D.

    Wie kann ich das Vitamin A Öl dosieren, bei einem PAP III D mit vorherigem Vulvakarzinom. Soll ich das Öl einfach mit einem Wattepad aufbringem? Wenn Ja, wieviel?

    Desweiteren habe ich Hashimoto und hatte einen DCIS in der rechten Brust mit Amputation.
    Kann es hier Zusammenhänge geben ?
    Vertagen sich Tamoxifen, Protyrid und Eutyrox ?

    Es wäre schön wenn Sie mir helfen könnten
    viele Grüße
    Tina

    • igerhard sagt:

      Liebe Tina,
      wenn es so einfach wäre, dass man auf jede bösartige Veränderung nur das Richtige draufschmieren muss, wäre Medizin sehr einfach. Sie müssen einen Arzt finden, der Sie ganzheitlich behandelt, damit Ihr Grundproblem, das dazu führt, dass Sie immer wieder an verschiedenen Körperstellen entartete Zellen bilden, behandelt. Wenn Sie niemanden kennen, wenden Sie sich am an die Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr http://www.biokrebs.de Ich könnte Ihnen, auch wenn ich noch eine Praxis hätte, ohne eine ganz gründliche Anamneseerhebung und Untersuchung keine Ratschläge erteilen.

  • özlem sagt:

    hallo Dr. Ingrid

    letzte woche wahr ich beim frauenarzt
    die hat krebsvorsorge test gemavht
    dies ist leider III D und hpv virus 16
    Ich bin sehr sehr traurig und in panik
    Ich weise es nicht mehr was ich machen soll.
    Wenn ich an meine kinder denke wird mir noch traurige.
    Ich weisses nicht mehr . gar nicht macht keine spas mehr. ich will nicht mehr einkaufen, mi freunden treffen, einfach waarten auf krebs:(((((
    wo von soll ich jetz anfangen :((((((kennen sie in frankfurt am main eine gute artz über diese thma spätzial ist. Bitte um verständnisse wegen meine halbgebrochene deutsch. Vielen Dank.

    • igerhard sagt:

      Liebe Özlem,
      nur keine Panik! Bei den meisten Frauen geht das von alleine wieder weg! Und bei den anderen dauert es viele Jahre, bis die ersten richtigen Krebszellen nachweisbar sind. Versuchen Sie gesund zu leben: nicht rauchen, viel Obst und Gemüse essen, Bewegung und Spaß mit den Kindern. Dann regen Sie Ihr Immunsystem so an, dass es spielend mit den paar Viren fertig wird. Und dann bildet sich auch der III D zurück! Sprechen Sie mal mit Ihrem Frauenarzt darüber, der sollte Spezialist genug sein! Wichtig ist nur, dass Sie regelmäßig (etwa alle 6 Monate) die Abstriche kontrollieren lassen. Und jetzt im Winter auf jeden Fall Vitamin D 1.000 IE täglich einnehmen.

  • Petra sagt:

    Hallo Frau Prof. Dr Gerhard,

    habe gestern den Befund 3d bekommen, nächste kontrolle in 8 Wochen
    sind die Öltropfen für mich auch geeignet oder sind die Zäpfchen besser.
    Kann ich die einfach in der Apotheke kaufen oder muss meine Frauenärztin
    sie verschreiben

    • igerhard sagt:

      Liebe Petra,
      mit der Frauenärztin besprechen und ein Rezept geben lassen. Oder direkt in der Apotheke anrufen und sich sagen lassen, was die Ärztin auf das Rezept schreiben soll, wenn sie damit noch keine Erfahrungen hat. Oder drucken Sie ihr doch einfach den Artikel aus.

  • Elke Rösse sagt:

    Hallo Frau Dr. Gerhard,
    noch mal eine Frage zur Dosierung für die Anwendung mit Tampon.Bei den Vigantol Öltropfen, die ich habe, ist angegeben, dass ein Tropfen 663 IE entspricht. Oben wird aber ausgeführt, dass ein Tropfen 500 IE entspricht. Soll ich dann nur 7 Tropfen nehmen oder ist das dann zu „trocken“?
    Grüße
    Elke

  • Bella sagt:

    Liebe Frau Dr. Gerhard,

    vielen Dank!! Dann werde ich mir die Zäpfchen nochmal bestellen und 8 Wochen anwenden. Super :)
    Meinen 25-OH-Vitamin-D-Spiegel kenne ich leider nicht. Aber ich habe am Montag einen Termin bei einem Naturheilarzt.. da werde ich mal um eine Bestimmung bitten.
    Liebe Grüße und ein schönes Wochenende
    Bella

  • Bella sagt:

    Liebe Frau Dr. Gerhard,

    vielen Dank für ihre Antwort und die Tipps!
    Ich habe mit der veganen Enährung aufgrund der PAP Werte angefangen…eben weil tierische Eiweiße ja Entzündungen unterhalten. Fühle mich eigentlich sehr gut damit. Methylcobalamin und Selen supplementiere ich zur Zeit. Methylmalonsäure kenne ich gar nicht…aber werde mal nachschaun.

    Meine FA hat nochmal die HPV Viren untersuchen lassen. Seit gestern weiß ich, dass ich keine HPV high risk Viren mehr habe :) Juhuu
    Allerdings verstehe ich nicht wieso dann der Wert wieder auf PAP IIId gerutscht ist… :(
    Hmm…wäre unter diesen neuen Umständen eine Wiederholung mit den Zäpfchen doch angebracht??

    Vielen Dank und ein schönes Wochenende!!
    Bella

    • igerhard sagt:

      Hallo, Bella,
      das ist ja super!!! Wenn Sie schon Methylcobalamin nehmen, brauchen Sie keine Methylmalonsäure mehr zu messen. Würde jetzt die Zäpfchen noch mal empfehlen. Und wie ist der 25-OH-Vitamin-D-Spiegel? Bei unserem schlechten Wetter und veganer Ernährung werden Sie sicher auch regelmäßig Vitamin D schlucken müssen.
      Weiter so tolle Fortschritte und lieben Gruß!

  • igerhard sagt:

    Liebe Bella,
    Prof. Schulte-Übbing, der mit der Methode die meisten Erfahrungen hat, war in Urlaub. Er hat mir folgende Antwort übermittelt:
    „Wir sehen immer wieder, dass die vaginale high dose Vit-D-Therapie leider nicht oder nur vorübergehend hilft, wenn es sich um einen Infekt mit besonders aggressiven high risk HP- Viren handelt. Hier kann leider eine OP (Abrasio / Konisation) notwendig werden. Danach kann Vit D zur Rezidiv- Prophylaxe versucht werden. In den Fällen, wo dann immer noch aggressive HP- Viren vorhanden (Partner/in/nen) sind, kann es dann sogar nach OP (Konisation / Abrasio) gelegentlich leider wieder zu einem PAP III D kommen. Hier ist dann unter Umständen der/ die Immunologe(in) gefordert: Eine Immun- Analyse und individuelle -therapie einschließlich Partner(in/nen) kann dann ggf. helfen.
    Und noch mein Tipp, da Sie schreiben, dass Sie vegan leben: unbedingt 25-OH-Vitamin D und Selen und Methylmalonsäure (http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/zivilisationskrankheiten-durch-vitamin-b12-mangel/ ) messen lassen. Wenn zu niedrig, ist das Immunsystem gestört und wird mit den Viren nicht fertig

  • Bella sagt:

    Liebe Fr. Prof.Dr. Gerhard,

    seit Juni 2012 schlage ich mich mit einem Pap IIId herum (nur einmal im November 2012 war er kurz IIw)…HPV high risk. Ich hatte schon 2 Termine in der Dysplasiesprechstunde mit Gewebsentnahme bzw. Ausschabung, doch in dem Gewebsmaterial konnten keine auffälligen Veränderungen entdeckt werden. Also weder ekto- noch endozervikal war etwas zu sehen. Der P16 Marker war immer negativ.
    Ich habe schon einiges unternommen, zuletzt habe ich u.a. das belgische Mittel 2LPAPI (Mikroimmuntherapie) genommen, habe damals auch sofort aufgehört zu rauchen und ernähre mich gesund und vegan.
    Zwischen April und Juni 2013 habe ich 8 Wochen die OVID Zäpfchen aus der Klösterl Apotheke angewendet. Ergebnis bei der Dysplasiesprechstunde im Juni: Pap II !! Und wie gesagt keine Auffälligkeiten in der Gewebsprobe. Nun hatte ich wieder einen Abstrich und das ernüchternde Ergebnis: wieder Pap IIId…

    Nun meine Frage(n): ist es sinnvoll die Behandlung mit den Zäpfchen noch einmal durchzuführen??Und wenn ja über was für einen Zeitraum??
    Kann es sein, dass das gute Ergebnis im Juni durch „oberflächige“ Verbesserungen kam bzw. das Vitamin D den Wert irgendwie verfälscht hat?? Was kann ich tun um eine anhaltende Verbesserungen zu erzielen?

    Vielen Dank und herzliche Grüße
    Bella

  • Simone sagt:

    Liebe Frau Prof. Dr. Ingrid Gerhard

    meine Geschichte ist lang und so lansam möchte ich gerne mal nich nur Medikamente nehmen und opperiert werden.
    Mit 23 Entzündung der Eierstöcke und Zysten 3 Wo Krankenhaus Zellveränderung nach 1 Jahr Konisation immer wieder Entzündungen Schmerzen Zysten Pille dann wurde eswas besser mit den Schmerzen.
    Immer wieder Zysten und Blutungsstörung trotz Pille.
    Myom dass in der Gebärmutter wurzelte mit 44 wurde Enomitriose festgestellt, HPV Virus fetgestellt.
    Gebärmutter soll raus. Ich ließ mir ein Jahr Zeit.
    Dann PAP 3d immer wieder Entzündung auch im Vaginalbereich ständig Jucken und rot.
    Gebärmutterentfernung dann 2012.
    Die Hormone sind sehr schwankend leide auch an Mastophatie daran merke ich das besonders. Die Wechseljahre haben eingesetzt.
    Starkes Jucken und Rötungen im Intimbereich.
    Meine Gynekologin verschreibt mir Antibiotika von wegen der Entzündung. Ich werde die auf einen Fall nehme hatte nach 3 Packungen vor 3 Jahren eine Bauchspeileldrüdenentzündung.

    Seit 3 Monaten obwohl Gebärmutter raus ist wieder PAP 3d
    Was kann ich tun?
    Haben Sie einen Tip für mich ist diese ÖL Kur sinnvoll oder an wehn kann ich mich wenden damit ich den Pap 3d bzw die Entzündungen in den Griff bekomme

    Danke und Herzliche Grüße
    Simone

    • igerhard sagt:

      Liebe Simone,
      ein einzelner Tipp oder eine bestimmte Methode wird Ihnen nicht helfen können, da Ihr Leiden ja über Jahrzehnte geht und verschiedene Organe betroffen sind. Auch die übliche Schulmedizin wird darauf keine Antwort finden. Sie müssen sich einen Arzt für Naturheilkunde suchen, der Sie ganzheitlich behandelt und auf Ursachensuche geht. Leider sind das oft Methoden, die von der Krankenkasse nicht abgedeckt sind, da nicht wissenschaftlich bewiesen. Vielleicht finden Sie auf der NATUM- Webseite eine FrauenärztIn in Ihrer Gegend, die ganzheitlich behandelt: http://www.natum.de/29-0-arztsuche.html oder eine Ärztin für Naturheilkunde oder Homöopathie oder Akupunktur unter http://www.erfahrungsheilkunde.org/2.html Fragen Sie mal in Ihrem Bekanntenkreis nach, sicher kennt jemand einen vertrauenswürdigen Therapeuten. Viel Glück!

  • Conny sagt:

    Liebe Fr. Prof. Gerhard,

    Ich bin in der 16 Woche schwanger und habe einen Vitamin D Mangel. Mein Wert liegt bei gerade 16 ng/ml. Mein Nuklearmediziner rät mir 8 Wochen eine Dosis von 6000 IDE und anschließend eine Dosis von 2000 IDE einzunehmen bis die Werte stabil sind. Meine Homöopathin sagt, ich sollte 2 Wochen jeden Tag 20.000 IDE einnehmen und dann zur Blutkontrolle kommen. Die Speicher müssten schnell aufgefüllt werden, um dem Baby nicht zu schaden. Meine Frauenärztin rät mir lediglich Vitamin D zusammen mit einem Vitaminpräparat für Schwangere einzunehmen (400 IDE) und regelmäßig in die Sonne zu gehen und Fisch zu essen. Im Beipackzettel zum Vitamin D Öl wird massiv vor einer Überdosierung gewarnt. Schwangere sollen hier max. 600 IDE einnehmen. Andernfalls drohen körperliche und geistige Schädigungen des Kindes. Ich bin wirklich sehr verunsichert und weiß ehrlich gesagt gar nicht mehr was ich glauben soll. Ich will auf jeden Fall nur das Beste für das Baby und es weder durch eine Überdosierung noch durch einen Mangel gefährden. Können Sie mir bitte eine Empfehlung geben?

    Vielen Dank und Grüße
    Conny H.

    • igerhard sagt:

      Liebe Conny,
      Ihr Nuklearmediziner kommt meiner Vorstellung am nächsten, siehe auch diesen Artikel:
      http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/deutschland-das-vitamin-d-mangelland-interview-mit-uwe-groeber/ Heute rät man sogar jeder Schwangeren zu 4.000 IE Vitamin D täglich und während der Stillzeit 6.000! Das mit dem Fischessen nciht übertreiben, der hat nicht genug Vitamin D, dafür eine ganze Menge Gifte. Da Sie sicher nicht jeden Tag vorschriftsmäßig Sonnenbaden können (bitte alle Artikel in diesem Magazin von dem Arzt Alexander Wunsch lesen!), dauert es viel zu lange, bis Ihr Baby an genügend Vitamin D rankommt. Man kann fast nicht überdosieren, aber fast immer unterdosieren!
      Alles Gute für Sie und Ihr Baby!

  • Joy sagt:

    Liebe Fr. Prof. Gerhard,

    ich plage mich auch mit wiederkehrenden Scheidenentzündungen seit
    fast 2 Jahren.
    Nun bin ich auf den Vitamin D-Mangel gestoßen, der bei mir als Zufallsergebniss auch bescheinigt wurde.
    Von meinem Hausarzt habe ich jetzt die 20000I.E. bekommen, kann man diese auch lokal in der Scheide anwenden ? Oder wirkt sich das Aufstocken durch orale Einnahme auch auf die Scheidenentzündungen irgndwann günstig aus ?
    Es ist toll, dass es so engagierte Mediziner wie Sie gibt, ich habe den Austausch anderer Betroffener mit Ihnen sehr aufmerksam gelesen.
    Mit besten Grüßen
    verbleibt Joy

    • igerhard sagt:

      Liebe Joy,
      klar, nach einiger Zeit wird sich bei ausreichend hohen Vitamin-D-Spiegeln auch die Häufigkeit der Scheidenentzündungen reduzieren. In der Zwischenzeit dafür sorgen, dass die Scheidenschleimhaut gut aufgebaut ist und genügend aktive Milchsäurebakterien mitarbeiten.
      Viele Grüße!

  • Tatiana sagt:

    Sehr geehte Prof. Schulte-Uebbing,

    vielen Dank für Ihre schnelle und ausführliche Antwort und auch für Ihre Tätigkeit im Bereich Frauengesundheit.

  • Prof. Schulte-Uebbing sagt:

    Sehr geehrte Frau Tatiana,

    die hochdosierte vaginale Vitamin D Behandlung ist eine sehr effektive Methode zur Therapie (= Behandlung) und Rezedivprophylaxe (=Vermeidung von des wiederholten Auftretens) vaginaler Infekte und hilft auch oft gegen high risk HPV- Infekte und leichtere Dysplasien (=Zell- Veränderungen) der Zervix (=des Gebärmutterhalses). Wir haben Studien gemacht, die das immer wieder belegen. Wir haben leider keine Daten, wie das hochdosierte vaginale Vitamin D in der Frühschwangerschaft auf den Embryo wirkt. Daher können wir derzeit diese Methode nicht in der Frühscwangerschaft empfehlen.

  • Maria sagt:

    Liebe Frau Prof. Dr. Gerhard,

    zunächst einmal danke, danke, danke für diese tolle Seite! Hier findet man nicht nur jede Menge Information, die Seite macht vor allem Mut sich seiner Lage doch nicht zu ergeben.

    Ich bin 34 Jahre alt und habe zwei Kinder. Nach der Geburt von Kind Nr. 2 vor zwei Jahren habe ich ständig Probleme mit Scheideninfektionen. Mein PAP-schwankt etwas, ist aber nach vorheriger Behandlung mit Döderlein und Vagi-C in Ordnung. Die Scheideninfektionen habe ich dennoch ständig. Dazu kommt, dass ich starke Blutungen haben, die meist 9 Tage und länger dauern. Zusätzlich liegt bei mit ein Vitamin D Mangel vor, so dass sich dieser Behandlungsversuch ja geradezu aufdrängt.

    Wie lässt sich herausfinden, welche Wirkstoffkombination für mich die Richtige ist? Wendet man die Zäpfchen mit Estriol bzw. Progesteron täglich an? Ist es auch möglich in der ersten Zyklushälfte Estriol und danach Progesteron anzuwenden?

    Wie gerne hätte ich eine Ärztin wie sie hier bei mir in den Nähe, der ich all diese Fragen stellen könnte. Können Sie mir eine Ärztin eventuell empfehlen? (Dann würde ich ihnen natürlich noch meinen Wohnort schreiben :-)).

    Viele Grüße

    Maria

  • Tatiana sagt:

    Sehr geehrte Prof. Gerhard,

    ich bin 32 Jahre alt. Im November 2012 wurde bei mir PapIIId festgestellt, am April 2013 noch mal. Ich wurde im März 2013 zum 2 Mal schwanger, leider hatte ich Ende Mai eine Fehlgeburt. Die erste Schwangerschaft verlief vor 2 Jahren komplikationlos. In 2 Wochen habe ich einen Termin in der Dysplasiesprechstunde. Der Abstrich ergab, dass ich eine bakterielle Vaginose (Streptokokken) habe und nun nehme ich Antibiotika ein.
    Ich habe mit meiner Gynäkologin Ihre Erfahrung von der Therapie mit Vitamit D vorgestellt, sie war von den Ergebnissen der Studie begeistert und hat mir Rezept verschrieben.
    Jetzt nun meine Frage, wir planen weiterhin eine weitere Schwangerschaft, ob man in diser Zeit unbedenklich die Therapie mit Vit.D durchführen kann?

    Vielen Dank für Ihre Antwort im voraus!
    Mit freundlichen Grüßen aus Berlin
    Tatiana

  • cornelia sagt:

    Liebe Frau Prof.Dr.Gerhard,
    ich hoffe, ich bekomme nicht irgendwann eine Rechnung für diese Mails?
    Aber das muss ich Ihnen noch schreiben: Ich war heute bei einem 2.Frauenarzt – wissen Sie was der feststellte: Ich habe das sauberste Scheidenmilieu, dass er je gesehen hat – keine Bakterien – keine Entzündung – lediglich eine allergische Reaktion aufgrund eines zu niedrigem PH-Wert. Ist das nicht unglaublich?

    • igerhard sagt:

      Liebe Cornelia,
      So einfach ist das manchmal, wenn man ein bisschen Geduld hat. Auch das Scheidenmilieu kann sich oft von alleine regenerieren. Aber Sie haben Recht, bei so vielen Anfragen sollte ich auch bald mal ans Geldverdienen denken!
      Lieben Gruß

  • cornelia sagt:

    Hach – sie sprechen mir aus der Seele!!!
    Bis jetzt hatte ich Gyno-Mykonalsalbe, die brannte. – Sobelinsalbe, die wirkt 0,0. – Amoclav macht Durchfall. Und jetzt hab ich Arilin auf dem Rezept – aber hm – wirkt 1.innen – meine Scheideninfektion ist aber äußerlich und 2. wirkt Arilin doch nicht bei Xlebsiella pneumoniae und Escherichia coli – oder? Warum wissen Frauenärzte so wenig von der Wirkung der Mittel? Mir ist es schier unvorstellbar, dass es nicht, wie bei Pilzinfektionen, „einfach“ eine Salbe gibt, die hilft und Beschwerden lindert. Deshalb vieeelen lieben Dank für Ihren lokalen Tipp, Ihre Cornelia

  • cornelia sagt:

    Liebe Frau Dr. Gerhard!
    Ich hätte noch eine Frage: Salben wirken bei mir gleich 0,0 – Amoclav muss ich wegen Durchfall stoppen. – Nun soll ich auf Ciprofloxacin wechseln. Mein Frage nun: Muss ich unbedingt Penicillin nehmen? Genügt nicht: Döderlein – Mutaflor – Joghurt – etc.?

  • cornelia sagt:

    Vielen lieben Dank! – Mein nachträglicher Gedanke war, dass es viell. gerade durch das Absetzen von Vigantol kam – ich also wieder in einen Vit.D-Mangel fiel. Es war übrigens eine bakterielle Mischinfektion – keine Pilzinfektion. Meine Ärztin verschrieb mit jetzt Amoclav – hm. -Ich habe so etwas zum ersten Mal, hätte gerne die Ursache gefunden, um zu verhindern, dass ich es noch einmal bekomme. Aber herzlichen Dank an Sie.

    • igerhard sagt:

      Liebe Cornelia,
      Amoclav ist ja ein ganz schöner Hammer, nur wegen einer Mischinfektion der Scheide! Bitte unbedingt alle Artikel und Kommentare bei mir zu Scheidenentzündungen lesen, dann wird Ihnen die Ursache sicher klar werden und Sie können besser vorbeugen. Wenn Sie mit dem Tablettenschlucken schon begonnen haben, anschließend unbedingt die natürliche Scheidenflora unterstützen!
      Viele Grüße und hoffentlich langfristigen Erfolg!

  • cornelia sagt:

    Ich habe seit 28 Jahren Vit.D Mangel aufgrund einer Pfusch-OP (Entfernung der Schild-und Nebenschilddrüsen). All die Jahre nahm ich nur AT10 oder Doss ein. Vor kurzem gab mir mein Arzt wegen meines sehr niedrigen Vit.D-Wertes, aber gerade Vigantol Öl tgl. 10 Tropfen um meinen Vit.D Haushalt aufzustocken. Nach 8 Wochen war er besser. Doch nun habe ich plötzlich das erste Mal in meinem Leben eine Scheideninfektion. Wie kann das sein?
    Ich denke Vigantol hilft eher dagegen und nicht: Löst es aus?
    Bei mir scheint es aber so gewesen zu sein.

    • igerhard sagt:

      Liebe Cornelia,
      ich bezweifele, dass das Vigantolöl für die Scheideninfektion verantwortlich ist. Scheideninfektionen können viele Gründe haben. Sie schreiben nicht, ob es sich um eine bakterielle oder Pilzinfektion handelt. Nehmen Sie bitte weiter das Vigantolöl und lassen Sie abklären, ob vielleicht eine Gelbkörperunterfunktion besteht.

  • Prof. Schulte-Uebbing sagt:

    Sehr geehrte Frau Tina,

    beim PAP III D müssen wir zwischen CIN I, II und III unterscheiden. Auch ist die Immun- Abwehr und das Vorhandensein / Fehlen von HPV/ v. a. high risk, entscheidend.

    Bei einem CIN I und II / HPV high risk negativ low risk negativ oder low risk pos kann Vit D high dose vaginal sehr erfolgreich sein.

    Bei einem PAP IV a oder PAP III D / CIN III / HOV high risk positiv ist die OP in jedem Fall notwendig und ggf. die anschließende Rezidivprophylaxe mit Vit D möglich.

  • Tina sagt:

    Guten Tag!

    Ich habe gestern den Befund PAP IIID bekommen. Nun wird in 1,5 Wochen eine Curretage gemacht. Macht es in dem Fall auch Sinn VIT. D zu nehmen? Wenn ja, soll ich die Untersuchung abwarten um das Ergebnis nicht zu verfälschen? Oder macht es Sinn jetzt schon zu starten. Und welche Vitamin D Dosierung sollte ich verwenden, bzw. gibt es etwas, was zusätzlich unterstützt.

    Liebe Grüße

    Tina

  • Petra sagt:

    erst einmal Vielen Dank für Ihre schnelle Antwort Frau Prof.Dr.Gerhard,

    ich habe im April die nächste Kontrolluntersuchung, wenn sich dann der Befund wieder nicht ändert sollte ich es dann weiterhin mit der Vitamin D Therapie versuchen oder sofort einen Naturheilkundearzt aufsuchen? Meinen Sie aufgrund Ihrer Erfahrung, dass sich der Befund dadurch ändern könnte ohne das ich eine Konisation machen lassen muss ? Und sollte ich trotzdem weiterhin zu den Kontrolluntersuchungen gehen? denn wie gesagt meine Frauenärztin rät mir dringend zu einer Op,solange der Befund sich aber nicht grundlegend ändert möchte ich gerne erst einmal andere Therapien ausprobieren.

    Und könnten Sie mir evlt einen guten Naturheilkundearzt im Ruhrgebiet empfehlen?

    Mit freundlichen Grüßen

  • Nicole sagt:

    Sehr geehrte Frau Prof. Gerhard

    ich habe im September 12 entbunden, nach dem Wochenbett wurde bei mir Ende Oktober eine Ausschabung vorgenommen da sich dort noch ein Plazentarest befand. Anfang Dezember bekam ich dann die Mitteilung, dass bei der Untersuchung festgestellt wurde, dass ich Pap IIw hatte und in 3 Monaten zur Kontrolle kommen soll.
    Jetzt war ich Ende Januar zur Kontrolle dort und das Ergebnis dieses Mal war HPV High Risk 18 und Pap IIID.
    Behandlungsvorschlag ist warten und in 3 Monaten erneute Kontrolle, wenn dann wieder so ein Ergebnis vorliegt, Konisation.
    Ich bin mir nicht sicher, ob das der richtige Weg ist, daher meine Frage: würden mir diese Zäpfchen vielleicht schon helfen und kann ich sie auch während der Stillzeit nehmen?
    Vielen Dank im Voraus
    Mit freundlichen Grüßen

    • igerhard sagt:

      Liebe Nicole,
      Keine Panik! Durch den Hormonmangel während des Stillens kann der Abstrich schon mal etwas ungünstiger ausfallen, ohne dass das schlimm sein muss. Die Zäpfchen dürfen Sie ruhig einführen. Da es aber verschiedene Zusammensetzungen der Zäpfchen gibt, sprechen Sie vorher mit der Apotheke darüber. Auch HPV ist kein Drama, denn Sie wissen ja: ein gesundes Immunsystem wird damit fertig. Sorgen Sie dafür, dass Sie sich vernünftig ernähren. Lassen Sie sich eventuell von einem ganzheitlich orientierten Arzt beraten. Alles Gute!

  • Petra sagt:

    Liebe Frau Professor Gerhard,

    ich habe seit letzem Jahr November 2011 einen PAP 3D Befund hpv aber negativ. Ich habe auf dieser Seite dann von der Vitamin D Therapie erfahrern und wende diese nun an in der Hoffnung das sich dann der Befund ändert an. Dazu habe ich allerdings noch eine Frage kann ich das Vitamin D auch anweden wenn ich meine Periode habe? Bei der letzen Kontrolluntersuchung hat meine Frauenärztin einen Prognosetest veranlasst dieser ergab das ich eine Konisation durchführen lassen sollte, dass möchte ich aber nicht machen lassen. Falls sich durch die Vitamin D Therapie der Befund nicht ändern sollte, hätten Sie eventuell noch eine andere Idee die ich ausrpobieren könnte?

    Vielen Dank im vorraus

    Mit freundlichen Grüßen

  • Camila sagt:

    Liebe Frau Professor Gerhard,
    ich habe 12 ovula in der Klösterl Apotheke-München bestellt aber ich weiss nicht, wie ich das nehmen soll (jeden Tag oder 3 mal in der Woche??). Ich habe keine Hinweise von der Apotheke bekommen und erstaulicherweise konnte meine Ärtztin auf meine Frage nicht antworten. Ich bitte Ihnen, das mir zu erklähren. Vielen Dank.
    Mit freudlichen Grüßen, Camila.

    • igerhard sagt:

      Liebe Camila,
      ich darf Ihrer Frauenärztin aber nicht aus der Entfernung ins Handwerk pfuschen! Da würde ich mich strafbar machen. Die Zusammensetzung der Zäpfchen ist unterschiedlich, deshalb müssen Sie mit ihr besprechen,wie Sie sie nehmen sollen. Sie können sie ja auf diesen Artikel verweisen oder auf die Adresse von Prof. Schulte-Übbing.
      Mit freundlichen Grüßen

  • Lisbeth Mayer sagt:

    Liebe Frau Prof. Dr. Gerhard!

    Können Sie mir Kolleginnen und Kollegen in Wien empfehlen, die sich mit dieser Materie beschäftigen. Ich bin leider bisher noch auf keinen Frauenarzt gestoßen, der sich intensiv mit den Mangelerscheinugen beschäftigt.

    Herzlichen Dank,
    Lisbeth Mayer

  • Liebe Frau Professor Gerhard,

    ich bin Heilpraktikerin mit Schwerpunkt TCM und diese Seite und der Artikel über Vit. D-Zäpfchen hat mir bei der Behandlung einiger Patientinnen sehr weitergeholfen. Ich möchte betonen, dass ich bei der Vit.D Gabe immer bei den jeweiligen Hausärzten den D3 Spiegel kontrollieren lasse.

    Wie sehen Sie den Einsatz von Vit. D Supp. bei Feigwarzen?
    Ich würde mich freuen darüber Ihre Meinung zu lesen.

    Ich möchte Ihnen noch sagen, dass ich Ihre Antworten auf die gestellten Fragen auf dieser Seite, nicht nur als sehr hilfreich, sondern auch als unglaublich engagiert und sehr zugewandt empfinde.

    Liebe Grüße
    Birte Bonde

    • igerhard sagt:

      liebe Frau Bonde,
      vielen Dank für Ihre lobenden Worte. Die meisten Erfahrungen mit den Vitamin D-Zäpfchen hat Prof. Schulte-Übbing. Am besten wenden Sie sich mal an ihn persönlich. Seine Kontaktdaten stehen unter dem Artikel zu den Vitamin D-Zäpfchen. Gut, dass Sie noch mal darauf hingewiesen haben, wie wichtig die Bestimmung des VitaminD-Spiegels im Blut ist.
      Viele Grüße
      Ingrid Gerhard

  • Nina sagt:

    Liebe Frau Professor Gerhard,

    vielen Dank für Ihre freundliche Reaktion. Gerne greife ich die Punkte, die ich scheinbar nicht verständlich genug dargelegt habe, auch im Interesse der Mitleser erneut auf:

    1) Nun, die von mir erwähnten allergischen Reaktionen habe ich durch früher exzessiv angewendete Anti-Pilzcremes und -Zäpfchen bekommen. Einige Monate ging das alles gut – aber plötzlich lief meine Haut amok. Am Ende bekam ich Juckreiz und Entzündungen auf alles, was lokal angewendet wurde – d.h. auch auf Pflegecremes, Gleitgele, Östrogenzäpfchen. Meine Haut war sehr dünn geworden durch die vielen Infektionen und damit vermutlich auch durchlässiger. Die Haut war wirklich kaputt – sie war so dünn wie Pergament. Was man mit mir therapeutisch veranstaltete, das war ein Unding. Bsp.: Wenn eine Creme unerträglich juckte wie 100 Mückenstiche sagte man mir „das ist normal – weitermachen bis sie 14 Tage voll haben“.

    Aber diverse Allergien auf Salbengrundlagen, Duftstoffe, Konservierungsstoffe sind auch nachgewiesen worden. So viel ich weiß, bin ich da kein Einzelfall. Das interessiert aber meine Ärzte nicht – sehr gerne möchte man mir weiterhin Salben verschreiben, auf die ich laut Allergiepaß nachweislich allergisch bin. Schon komisch. Daher ergreife ich selbst die Initiative um für mich verträgliche Salben und Zäpfchen zu finden.

    Die Ovula-Rezepturen von Herrn Professor Schulte-Uebbing habe ich noch NICHT probiert. Aber zwischenzeitlich habe ich mit der Kloesterl-Apotheke in München Kontakt gehabt, um das Allergiepotenzial für starke Allergiker wie mich auszuloten. Die Apotheke meinte, daß für mich nur die Ovula-Rezeptur auf Basis von Kakaobutter in Frage kommt, da die andere Rezeptur Hartfett (= Paraffin) enthält, worauf ich allergisch bin. Insofern bin ich da schon einen großen Schritt weiter gekommen.

    2) Von einem systemischen Eingriff in meinen Hormonhaushalt wurde mir von der gynäkologischen Endokrinologie dringend abgeraten, allerdings nicht wegen der damaligen PAP IIID. Die Begründung war: Es wurde zum einen kein Hormonmangel über Blutanalysen nachgewiesen, sondern nur aufgrund der Symptomatik her ergab sich die Diagnose „lokaler Mangel“. Des weiteren gäbe es Menschen, die auf Hormongaben (gemeint war damals die Antibabypille als Empfängsniverhütung) sehr schlecht reagieren und Krankheitsneigungen ausbilden wie z.B. erhöhte Pilzneigung, lokalen Hormonmangel. Weiter habe ich das strikte Abraten der gynäkologischen Endokrionologie offengestanden nicht hinterfragt. Ihren Pro-Hinweis auf die gute Verträglichkeit von Hormonen zum Schlucken werde ich im Hinterkopf behalten.

    Ich denke zunächst, daß man mit einer lokalen Estriol-Therapie nicht viel falsch machen kann, so daß ich diesen Behandlungsversuch einfach Mal starten werde. Dank Ihrer Beiträge habe ich nun neuen Mut und neue Kraft gefunden, es zu wagen mit dieser Lokal-Therapie und die Beschwerden nochmals anzugehen.
    Vielleicht hilft Estriol ja wirklich und man hätte dann schon ein Mal eine Bestätigung, DASS es wirklich ein lokaler Östrogenmangel ist. Dann kann man erneut abwägen, was die beste Dauertherapie ist – lokal oder systemisch.

    Aufbau der Vaginalflora und Darmsanierung habe ich mehrfach betrieben und tue dies immer Mal wieder als Kur (Darmflora-Kapseln zum Schlucken, Vaginal-Flora-Kapseln lokal, milchsauer Vergorenes essen). Ebenso achte ich auf gesunde Ernährung, etwas Sport/ Bewegung auch als Streßabbau, genug trinken – naja und das Wichtigste – guten Mut.

    Seelische Aspekte sind nicht von der Hand zu weisen, da haben sie absolut Recht. Allerdings muß ich sagen, daß bei mir großteils die mangelhafte Pilz-Behandlung durch meine Ärzte zu einer Chronifizierung der Infektion über Jahre hinweg geführt hat und entsprechend wurde mir so erst Dauerstreß beschert.

    Für die Empfehlungen von versierten Ärzten danke ich Ihnen. Das sehe ich mir sofort ein Mal an. Meine Fragen sind nun alle beantwortet.

    Vielen Dank und ich wünsche Ihnen und den Mitlesern ein gutes Neues Jahr 2013

    Beste Grüße

    Nina

    • igerhard sagt:

      Liebe Nina,
      Das ist wirklich nett von Ihnen, dass Sie noch mal so ausführlich geschrieben haben, denn Sie haben Recht, Sie sind absolut kein Einzelfall. Was Sie jetzt alles geschrieben haben, spricht ja eher für eine durch Medikamente geschädigte Haut als nur für einen lokalen Östrogenmangel. Gut, dass Sie sich schon in der Apotheke beraten ließen. Ich wünsche Ihnen viel Erfolg bei der Behandlung. Geben Sie ruhig mal Bescheid, wie sich die Sache entwickelt hat und behalten Sie die ganzheitliche Therapie mit Homöopathie oder TCM im Hinterkopf.
      Auch Ihnen ein gutes neues Jahr
      Ingrid

  • Nina sagt:

    Liebe Frau Professor Gerhard,
    ich habe mit größtem Interesse all die wertvollen Beiträge gelesen. Ich persönlich habe eine Rückfrage zu den Ovula-Rezepturen von Herrn Prof. Schulte-Uebbing (Vit D und Estriol).

    Meine Vorgeschichte: Lokaler Östrogenmangel durch Antibabypille, PAP III + Konisation, parallel 6 Jahre chron. Pilzinfektion im Ano-Genitalbereich, Blasenentzündungen, Atrophie. Exzessive Antipilz-Lokalbehandlungen haben das Problem nicht gelöst, sondern zur Ausbildung von Allergien und Überempfindlichkeiten geführt. Das gilt auch für gute und pflanzliche Produkte.

    Die Lösung war damals: Pille absetzen, lokal ALLES weglassen, sehr lange Fluconazolbehandlung (Prof. Tietz Berlin). Seit 2 Jahren bin ich halbwegs beschwerdefrei was Infektionen angeht – die Symptome des lokalen Östrogenmangels sind deutlich besser geworden, aber nicht wirklich weg und derzeit wieder verschlimmert. Deshalb reagiere ich auf die erwähnten Ovula mit Vit. D und Estriol: Ich habe Atrophie, Scheidentrockenheit, jahrelang Rhaghadenneigung durch Sex im Introitus, Brennen beim und nach Sex, lange Wundgefühl nach Sex, häufige Blasenentzündung. Sonst alles ohne Befund (Lichen, Dermatosen u.s.w.). Eine systemisch wirksame Hormongabe scheidet bei mir laut gynäk. Endokrinologin aus wegen der Vorgeschichte. Wie also therapieren?

    1. Hätten Sie eine Idee, wie eine überempfindliche, evtl. geschädigte Haut lokal mit Estriol versorgt werden kann? Oekolp u.ä. vertrage ich nicht. Meinen Sie, daß die oben erwähnten Ovula-Rezepturen von Prof. Schulte-Uebbing auch in meinem Fall verträglich sein könnten? Ich bin ängstlich wegen der Allergiereaktion (14 Tage unvorstellbares Jucken) und meine hier ansässigen Ärzte wissen keinen Rat, so daß ich die Beschwerden des lokalen Östrogenmangels unbehandelt aushalte. Ich bin 41 und habe seit ich 31 bin die obige , frustrierende Karriere begonnen.

    2. Könnten Sie mir einen Arzt im Rhein-Main-Gebiet empfehlen?

    Für Ihre Einschätzung bin ich sehr dankbar und ich hoffe, meine ausführliche Schilderung und Bitte um Ihren Rat geht nicht zu weit.

    Beste Grüße

    Nina

    • igerhard sagt:

      Liebe Nina,
      das ist ja wirklich eine Leidensgeschichte! Mir ist nicht ganz klar: hatten Sie jetzt die allergische Reaktion auf die Östriol-Vitamin D- Ovula oder befürchten Sie die nur? Und wegen welcher gynäkologischen Vorgeschichte sollten Sie keine systemische Hormontherapie einsetzen, wegen der Konisation? Es gibt ja die naturidentischen Hormone, die man sehr fein auf den eigenen Hormonbedarf abstimmen kann, sofern tatsächlich ein Östrogenmangel vorliegt. Es kann auch sein, dass nur die Scheidenflora nicht richtig aufgebaut ist die Sie durch eine geeignete Therapie verbessern können. Eine Darmbehandlung ist bei so chronischen Beschwerden immer nötig, zumal Sie ja auch unter wiederholten Blasenentzündungen leiden.
      Folgende Adressen fallen mir ein:
      http://www.natum.de, eine Gesellschaft von ganzheitlich arbeitenden Frauenärzten
      http://www.gsaam.de, eine Gesellschaft, deren Ärzte sich mit individueller Hormontherapie auskennen
      http://www.mikrooek.de, eine Arbeitsgruppe, die sich mit Schleimhäuten und der Darmtherapie beschäftigt.
      Alle verfügen über Ärztelisten.
      Nicht unbeachtet lassen sollten Sie den psychischen und Stressfaktor und einen Nährstoffmangel. Auch die Homöopathie könnte Ihnen vielleicht helfen. Der Arzt Bernhard Luft in Mainz war einige Jahre mein geschätzter homöopathischer Mitarbeiter in der Frauenklinik.

  • Dinchen sagt:

    Hallo erstmal,
    Bin durch zufall auf diese seite gestossen, mit einem
    ähnlichen problem. 2006 wurde bei mir Pap IV mit HPV festgestellt, kurz darauf hatte
    ich die Konisation, im oktober 2011 war der pap abstrich erneut positiv, und meine Gyn
    überredete mich die Feigwarzen weg zu läsern!
    Im März diese Jahres war ich wg starkem unterleib schmerzen
    ins KH gebracht, da ich über 22 tage leichte blutungen hatte!
    Die ärzte entschieden sich für eine Laparaskopie nach 2 tagen,
    dabei wurde mein Myom ca 5 cm gross entfernt, den ich seit 2008 hatte u es
    wurde festgestellt das ich Endometriose hab!!
    Daraufhin musste ich 3 monate Visanne holen, und vor einem monat
    wieder das gleiche!! Pap 2 u HPV positiv!
    Weiss nicht mehr was ich zu mir holen soll,
    aber ne OP kommt nicht in frage, das ist sicher!!
    Hat jemand erfahrung mit diesen tropfen in dieser situation gemacht????
    Wenn ja bitte schreiben, ich lebe jetzt in Schweden u hier kennt man sowas nicht !!

    • igerhard sagt:

      Liebe Dinchen,
      bei so einer Vorgeschichte mit Krebsvorstufe, Endometriose und wiederkehrenden Virusinfektionen ist es mit einfachen Tropfen nicht getan. Ihr Immunstem ist überhaupt nicht in Ordnung, die Wurzel des Übels muss behandelt werden. Suchen Sie sich am besten einen ganzheitlich arbeitenden Therapeuten oder kaufen Sie sich ein Buch über Frauengesundheit. Zusammengefasst helfen Ihnen nur
      Die Guten4:
      • Umweltgifte finden und meiden (incl. Rauchen und Elektrosmog),
      • vollwertige Bio-Ernährung mit Verzicht auf einfache Kohlenhydrate,
      • regelmäßige Bewegung (3 Std pro Woche), am besten an der frischen Luft,
      • Stress abbauen mit Entspannungstraining und Meditation.
      Viel verlangt, doch ohne eine Lebensstiländerung geht gar nichts!

  • Susanne sagt:

    Hallo Frau Gerhard,

    seit nicht ganz einem Jahre habe ich einen Pap 3d (HPV high risk), bei der Dysplasiesprechstunde hat sich nach einer Gewebeprobe ergeben, dass ich einen CIN I habe, nun will ich natürlich alles tun, um der Heilung zu helfen. Ich habe schon sehr viel Stress durch Umzug und neuen Job von mir ablegen können und glaube, dass eine Behandlung mit Vitamin D zusätzlich optimal wäre. Meine Eisenwerte bewegen sich an der Untergrenze, deshalb werde ich mir ein entsprechendes Medikament dazu noch suchen.

    Meine Frage: Bekomme ich die Zäpfchen in der Klösterl Apotheke nur auf Rezept? Oder kann ich diese auch so abholen? Wie genau werden die Zäpfchen genannt?

    Vielen Dank!

    Susi

    • igerhard sagt:

      Liebe Susanne,
      im Artikel sind Rezepturbeispiele angegeben. Der Frauenarzt muss ein Rezept schreiben. Er sollte auch entscheiden, eventuell nach Rücksprache mit der Apotheke, welche der Rezepturen für Sie am besten ist. Viel Erfolg!

  • Beeeby195 sagt:

    Sehr geehrte Frau Gerhard,

    ich habe mit großem Interesse gelesen, dass Sie sich sehr gut mit Zellveränderungen im Gebärmutterhals auskennen.
    Ich selbst bin ein Freund der alternativen Medizin und würde Ihnen gerne folgenden Fall schildern.

    Im Mai 2012 bekam ich die Diagnose Pap IIID. Leider hatte mir der Arzt damals nicht sofort einen HPV Test empfohlen und sagte ich solle mir keine Sorgen machen und in drei Monaten noch einmal wiederkommen.

    Nachdem ich mein Immunsystem mit Hilfe von homöopathischen Mitteln versucht habe zu verbessern, machte ich Ende September einen weitern Abstrich- Diesmal den ThinPrep-Imagine und einen HPV Test.

    Jetzt der Schock: Pap IV a Zellen einer mäßigen Dysplasie, CIN II, parasale Dyskariosen und Nacktkerne.
    Mein Frauenarzt empfahl mir schon am Telefon eine Ärztin, die mich operieren soll (Konisation).
    Da ich erst 27 Jahre alt bin und meine Familienplanung noch nicht abgeschlossen ist (noch habe ich keine Kinder), möchte ich mich nun über mögliche Alternativen informieren.

    Ich habe gelesen, dass ein Progesteron- und Vitamin D Mangel sehr häufig die Ursache für so einen Befund sein kann (Viele der Symptome wie Reizbarkeit, Schlafstörungen, kalte Hände, Brustspannen, vermehrte Fettablagerungen am Bauch etc. weise ich auf).

    Dazu sollten Sie ebenfalls wissen, dass ich sehr lange eine Pille – Qlaira- genommen habe, die mich so gut wie gar nicht mehr hat bluten lassen.

    In der Hoffnung, dass Sie mir einen Rat und möglicherweise noch einen Fachmann im Raum NRW nennen können, verbleibe ich mit freundlichen Grüßen!

    • igerhard sagt:

      Liebe Beeby195, das ist wirklich ein Schock, wenn sich innerhalb so kurzer Zeit der Abstrich so verändert hat. Vitamin D-Mangel spielt wirklich häufig eine ursächliche Rolle, die Frage ist nur, ob man durch das Schlucken von Vitamin D die Zellveränderung noch aufhalten kann. In dem Artikel, den Sie hier gelesen habe, hat Prof. Schulte-Übbing ja das Vitamin D direkt vor den Muttermund gebracht. Am besten lassen Sie sich über seine Praxistelefonnummer oder seine mail einen Kollegen in NRW empfehlen, der mit dieser Methode Erfahrung hat und der sich mit Dysplasien des Muttermundes auskennt. Wegen der Allgemeinsymptome, die Sie angeben, wäre es sicher sinnvoll, zusätzlich einen Arzt für Naturheilkunde aufzusuchen und sich ganzheitlich behandeln zu lassen.

  • chlori sagt:

    Bei mir handelt es sich um eine (reine) chronische Candida Infektion. Kann hierfür auch die Vitamin D Behandlung helfen (das wurde mir in dem Artikel nicht ganz klar)?

    Bekommt man die Vitamin D Tropfen bzw. die Zäpfchen in jeder Apotheke? Ich würde es gerne auf eigene Faust probieren (weil ich das Vertrauen zu Frauenärzten endgültig verloren hab) – gibt es irgendwelche Nebenwirkungen?

    Und mich würde interessieren ob jemand damit Erfahrungen gemacht hat?

    Danke!

    • igerhard sagt:

      Bei einer chronischen Candida-Infektion muss der ganze Mensch und sein Immunsystem behandelt werden. Also Psyche, Darm, Umwelt usw. Und natürlich Vitamine und Mineralstoffe ergänzt werden, sofern sie fehlen. Deshalb würde ich an Ihrer Stelle mal von einem Arzt den Vitamin-D-Spiegel im Blut bestimmen lassen. Bei einem Mangel ist es dann sicher besser, Vitamin D einzunehmen und nicht nur in die Scheide einzuführen. Außerdem sollten Sie zu einem Naturheilkundearzt gehen, damit er Ihr Immunsystem wieder aufbauen kann.
      Die fertigen Scheidenpräparationen gibt es in der Klösterl-Apotheke in München. Ganzheitlich arbeitende Frauenärzte finden Sie unter http://www.natum.de.

  • Tatyana sagt:

    [MARKED AS SPAM BY ANTISPAM BEE]
    Ich habe von meiner Hebamme über Vitamin D vieles gehört, nach dem mir in der 30. SSW Zervixinsuffizient als Diagnose gestellt worden, hat mir meine Hebamme Blut abgenommen und mein Wert liegt bei 27, mir wurde empfohlen 5000 IE täglich einzunehmen. Meine Frage ist, ist die Dosierung richtig? Kann ich damit meinem Baby schaden? Hat das auf die Bindegewebe Auswirkung? Ist öl besser und in welcher Dosierung?Ich nehme Vigantolette(Tabletten)oral.Vielen Dank für die Antwort.

    • igerhard sagt:

      liebe Tatyana,
      die Dosis ist in Ordnung und schadet Ihrem Baby sicher nicht. Es ist gut möglich, dass dadurch auch das Bindegewebe stabiler wird. Bleiben Sie ruhig bei den Vigantoletten. Viel Glück für Sie und Ihr Baby!

  • Steffi sagt:

    [MARKED AS SPAM BY ANTISPAM BEE]
    Hallo Frau Gerhard,
    erstmal vielen Dank für den aufschlussreichen Artikel! Vor zwei Jahren wurde bei mir PAP III D festgestellt und die Vitam-D-Therapie erweckt in mir die Hoffnung auf eine Alternative zu einer Konisation. Beim nächsten Termin werde ich meinen Gynäkologen darauf ansprechen. Weiter beschäftigt mich ein Thema, über das ich sehr gerne eine zweite fachliche Meinung einholen würde. Kann die Einnahme der Pille eine Gebärmutterdysplasie begünstigen? Dabei interessiert mich sowohl ob eine jahrelange Einnahme zur Dysplasie führen kann, als auch ob eine Einnahme bei vorhandener PAP III D negativen Einfluss haben könnte. Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen. Herzlichen Dank!

    • igerhard sagt:

      Nach wie vor ist umstritten, ob die Pille eine Gebärmutterdysplasie begünstigt. Deshalb kann man auch nicht empfehlen, aus diesem Grund die Pille abzusetzen. Was anderes ist es mit dem Rauchen, da ist man sich einig, dass Rauchen die Entwicklung einer Dysplasie fördert. Es scheint auch gesichert zu sein, dass die Benutzung eines Kondoms zur Abheilung einer Dysplasie beiträgt. Ich würde das mit den Vitamin D-Zäpfchen mal versuchen, alternativ gibt es noch 4Vag. Wichtig ist eine vollwertige Ernährung, um das Immunsystem anzuregen, damit es mit eigener Kraft die Infektion bekämpfen kann.

  • Tanja L. sagt:

    Guten Tag,

    ich habe jetzt schon einige Male diesen Artikel gelesen und ich würde Sie gerne fragen, ob diese Therapie für mich überhaupt noch geeignet sein könnte??

    Ich habe seit 3 Jahren einen chronischen Pap III D.
    Im August 2009 wurde ich nach Rücksprache mit meinem Frauenarzt schwanger, er meinte ich hätte halt einen chronischen konstanten Pap III D.Eine Abstrichkontrolle Anfang des Jahres in der Schwangerschaft ergab sogar einen Pap 2 W.

    So nun bin ich leider wieder bei III D und mein Frauenarzt hat mich zur Konisation eingewiesen, ich suche aber ,wie wahrscheinlich so viele andere auch, nach Alternativen, besonders weil der Wert ja in der Schwangerschaft besser war!

    Mit freundlichen Gruß

    • igerhard sagt:

      Liebe Tanja, natürlich ist die Behandlung einen Versuch wert. Sie sagen ja ganz richtig, dass offenbar eine Besserung möglich ist, wenn Sie in der Schwangerschaft einen Pap 2 W hatten. Viel Erfolg und freundlichen Gruß I. Gerhard

  • igerhard sagt:

    Liebe Kollegin,
    Herr Apotheker Schlett von der Klösterl Apotheke in München hat wahrscheinlich noch fertige Vitamin D Scheidenzäpfchen vorrätig. Vielleicht hat er auch inzwischen sein eigenes Vitamin D-Konzentrat. Also wenden Sie sich einfach mal an diese Apotheke: http://www.kloesterl-apotheke.de.
    Ob Vigantoletten lokal denselben Effekt haben, bezweifele ich, da Öl besser resorbiert wird. Am besten wenden Sie sich mal direkt an Dr. Schulte-Übbing in München, den Entwickler dieser Methode.Adresse: Weinstr. 7A, D – 80333 München (AM MARIENPLATZ), Tel. 0049- 89- 299655
    e-mail: info@dr-schulte-uebbing.de
    Ich halte die Kontrolle des Vitamin D im Blut für ausreichend.
    Viele Grüße

  • Anke Dalhoff sagt:

    Sehr verehrte Frau Kollegin,
    habe nun gehäuft Vigantol-Öl nach Anleitung verordnet und stehe nun vor dem Problem, dass es, wie oben beschrieben, nirgends aufzutreiben ist. Den Frauen wurde nun teilweise von den Apotheken Vigantoletten empfohlen. In welcher Dosierung und vaginal oder oral könnte dies einen Ersatz bei rez. Pap IIID darstellen?
    Außerdem wurde von Hausärzten auf die Kontrolle des Ca-Spiegels hingewiesen? Empfehlen Sie dies neben dem Vit-D-Spiegel auch? Gibt es weitere Parameter, die regelmäßig (in welchen Abständen) kontrolliert werden müssen?
    Mit freundlichen Grüßen, A.Dalhoff

  • petra sagt:

    Hallo nochmal…

    langsam verzweifle ich: der Oberarzt welcher meine Konisationen operiert hat rät mir dringend ab das Präparat zu testen und sagt bei mittelschwerer PAP III empfiehlt Prof. Uebbing das Mittel nicht, das stimmt so nicht!!

    Meine Frauenärztin schreibt mir kein Rezept für die Zäpfchen…??? sollte ich zu einem Arzt für Naturheilverfahren wechseln, was meinen Sie liebe Frau Gerhard?

    • igerhard sagt:

      liebe Petra,
      ja, es ist ein steiniger Weg, wenn man Verfahren ausprobieren will, die die orthodoxe Medizin ablehnt. Es ist gut möglich, dass Ihnen Ihre Frauenärztin die Zäpfchen nicht auf Kassenrezept verschreiben kann, auf Privatrezept geht aber immer, nur müssen Sie sie dann selber bezahlen. Als Ergänzung zur Frauenärztin wäre die Konsultation eines Arztes für Naturheilkunde sicher sinnvoll.

  • petra sagt:

    Die genauen Preise:

    12 Zäpfchen: 22,50 €
    und
    24 Zäpfchen: 42,45 € Plus Versand 5,10 €

    mit 24 Zäpfchen kommt man genau 8 Wochen aus, wenn man sie so anwendet wie das ÖL…so langsam komme ich hinter dieses Mittelchen ;)))

  • petra sagt:

    Hallo Frau Gerhard!

    In der Klösterl Apotheke in München sagte man mir die Zäpfchen seien vorrätig auch in der Dosis: 7500 Einheiten, weiß jedoch erstmal gar nicht wie diese jetzt dosiert werden: 12 insgesamt sind lieferbar Preis 32 € und 22 Zäpfchen..jetzt brauch ich ein Neues Rezept, …….das Öl wird 3 X i. der Woche jeweils 10 Tropfen angewendet…

  • Petra sagt:

    gut ich habe soeben, Dr. Weinschenk angeschrieben wie auch aus der Klösterl Apotheke die Zäpfchen angefordert…soweit so gut ;) Danke!

  • Petra sagt:

    Hallo Frau Gerhard!

    Sie schreiben:
    Heißt das, dass Sie schon mal eine Konisation hatten und jetzt die nächste droht?

    >>> Ja, so ist es! Zudem habe ich einen Kinderwunsch, bin aber erst einmal wieder sehr enttäuscht weil wir diesen momentan vergessen können, möchte keine Fehlgeburt befürchten…

    Und: Wenn Dr. Schulte-Übbing sich nicht meldet (in Bayern ist noch Ferienzeit!)

    >>> gut an Urlaub hatte ich noch nicht gedacht… als ich anrief, wurde mir versichert er sei im Hause….?

    wenden Sie sich mal an Dr. Weinschenk in Karlsruhe, info@biogyn.de, ein toller Kollege mit viel Erfahrung bei PAP III D, der auch noch andere ganzheitliche Methoden kennt und überprüft….vielleicht hat er auch noch eine Kontaktadresse in Ihrer Nähe.

    >>> ich werde Dr. Weinschenk kontaktieren, eine Adresse in der Nähe wäre schon toll! Einen Naturheilpraktiker in NRW habe ich gefunden…er nimmt für eine Anamnese (Krankheitsgeschichte ergründen) 70 €. Ganzheitlich gesehen bin ich sehr interessiert an einer Heilung im Gesamtbild des Körpers, des Geistes und der Psyche…

  • petra sagt:

    Hallo Frau Gerhard!

    Zunächst einmal Danke für die Nachricht! In der Klösterl Apotheke habe ich natürlich auch angerufen, die haben mir dasselbe Feedback gegeben wie Ihnen…jetzt wird das Vigantol Öl hier in Essen geliefert, sobald es wieder zu haben ist. Die Zäpfchen, so dachte ich, seien mit Zusatzstoffen wie: Estriol, Progesteron versehen, die in meinem Fall nicht nötig sind – mittelgradige PAP III D – .

    Ich habe zudem noch dringende Fragen an Herrn Prof. Uebbing per E-Mail gestellt und übe mich auch dort in Geduld…in den nächsten Tagen wird bei mir eine weitere OP stattfinden – die 3. seit dem 8. Mai 2009 und das Öl wäre in meinem Fall eine echte Lösung/Rettung… >>>> habe die nächste Konisation bereits um 1 Woche verschoben…

    Mit freundl. Grüßen,
    Petra

    • igerhard sagt:

      Liebe Petra,
      Soweit ich weiß,gibt es auch die Zäpfchen ohne Hormone. Andernfalls ist gegen Östriol darin gar nichts einzuwenden, im Gegenteil! Heißt das, dass Sie schon mal eine Konisation hatten und jetzt die nächste droht? Wenn Dr. Schulte-Übbing sich nicht meldet (in Bayern ist noch Ferienzeit!), wenden Sie sich mal an Dr. Weinschenk in Karlsruhe, info@biogyn.de, ein toller Kollege mit viel Erfahrung bei PAP III D, der auch noch andere ganzheitliche Methoden kennt und überprüft. Sie können beruhigt sein: Eile ist bei PAP III D nicht nötig! Vielleicht hat er auch noch eine Kontaktadresse in Ihrer Nähe.

  • igerhard sagt:

    Habe mich wegen Ihrer Probleme noch mal schlau gemacht und auch rumtelefoniert. Fakt ist, dass die Firma Merck bis voraussichtlich September kein Vigantolöl mehr liefern kann. Herr Apotheker Schlett von der Klösterl Apotheke in München hat noch fertige Vitamin D Scheidenzäpfchen vorrätig. Außerdem hofft er, bis in einer Woche so weit zu sein und ein eigenes Vitamin D-Konzentrat zu haben. Also wenden Sie sich einfach mal an diese Apotheke: http://www.kloesterl-apotheke.de
    Viel Glück und gute Besserung!

  • petra sagt:

    Liebe Frau Claudia Kainz,

    bitte sagen Sie mir doch kurz, woher Sie das Vigantol Öl bezogen haben, mir wurde gesagt, es ist erst wieder Ende August – Anfang September lieferbar! Leider telefoniere ich schon alle Apotheken ab, um es zu bekommen!

    Mit freundl. Grüßen,
    Petra K.

  • petra k. sagt:

    hallo ihr lieben,
    das präparat kommt wie gerufen, ich werde es ausprobieren, vielen dank! mit freundl. grüßen p.k.

  • Claudia Kainz sagt:

    Ok. danke für ihre Information!!!
    Mit freundlichen Grüßen C. Kainz

  • igerhard sagt:

    Liebe Frau Kainz,
    Da es üblich ist, dass man Vitamin D zur Verhütung und Behandlung von Rachitis und Osteoporose einnimmt, ist es sicher das richtige Öl. Sollten Sie die Anwendung über längere Zeit vorhaben, müssen Sie allerdings den Vitamin D-Spiegel im Blut überprüfen lassen. Innerhalb der nächsten 14 Tage werde ich einen Artikel über Vitamin D ins Netz stellen, der Ihnen weitere Erklärungen geben wird.

  • Claudia Kainz sagt:

    ok dankeschön.hab mir jetzt das öl geholt aber da steht was über rachitis drin in der Packungsbeilage ist das das richtige???

  • Claudia Kainz sagt:

    hallo ich hab da mal ne frage dazu und zwar sind das jetzt zäpfchen oder ein öl???
    und wie heißt das genau???

    mit freundlichen grüßen kainz claudia

    • igerhard sagt:

      Wie es im Text steht, haben Sie beide Möglichkeiten: entweder Sie kaufen das Öl und tropfen es auf einen Tampon oder sie lassen sich in der Apotheke die Zäpfchen (Ovula) herstellen. Dazu gibt es am Ende des Textes die Rezepturbeispiele. Soweit ich weiß, kann Ihr Arzt oder Apotheker sie Ihnen auch direkt von der Klösterl Apotheke in München besorgen.

  • igerhard sagt:

    Vielen Dank für diesen Kommentar. Die Vorteile des Sonnenlichts werde ich in einem der nächsten Artikel aufgreifen. Ob Solarien die Sonne ersetzen können, ist für mich momentan noch fraglich. Solarien sind in ihrer Leistung stark begrenzt, außer es handelt sich um medizinische Geräte. Außerdem erzeugen die meisten Geräte deutlich mehr UVA als UVB. Daher bezweifle ich, dass man mit den herkömmlichen kosmetischen Geräten ausreichend Vitamin D aufbauen kann, geschweige denn, mehr als in der Natursonne. Aber das wäre sicher ein ganz wichtiges Forschungsprojekt, sowohl was die Entwicklung von Geräten angeht, die weniger UVA abstrahlen als auch die Wirkung auf die Vitamin D Produktion.

  • Bernhard Schöhl sagt:

    Es ist schön, dass das Netzwerk hier sich mit Vitamin-D Mangel
    unsrer „Modekrankheit Nummer Eins“ befasst!
    Zur Klarstellung sollte nicht vergessen werden, dass es sich nicht um
    ein Klassisches Vitamin sondern das sogenannte „Sonnenschein-Vitamin“ ein Körpereigenes Hormon handelt.
    Dieses wird in der Haut am stärksten durch UVB-Strahlen in der Sonne oder noch stärker in SOLARIEN mit UVB-Röhren erzeugt.
    Man sagt in unseren Breiten (Deutschland) können wir nur ca. 10% eines ausgewogenen Vitamin-D-Spiegels über die Nahrung versorgen.
    Lebertran bietet die höchste Orale Versorgung und Lachs oder fette Fischsorten. Aber wir können uns nicht wie die Eskimos aus den Weltmeeren ernähren.
    Auch künstliches Vitamin-D ist nicht mit der Natur ohne Nebenwirkungen gleich zu setzen. Unsere Ernährung hat sich unser Körper in den Jahrtausenden angepasst. Sie ist ihm nicht fremd.
    Es schrieb ein Forscher „Wenn wir einen Grashalm nachmachen könnten, dann könnten wir beginnen, ein komplexes Gebilde wie ein Vitamin-D nach zu bauen. Denn noch vor wenigen Jahren dachten wir dieses „Sonnenschein-Hormon“ sei ein Vitamin so wurde es falsch Bezeichnet.
    Noch streiten unsere (von fehlgeleiteten Statistiken) Mediziner und reden den massenhaften Gesundheitserfolgen wie hier bestens beschrieben schlecht. Die natürlichste Heilwirkung durch die SONNE ist der Chemie im Wege, mit der Krankheit ihr Geschäft zu machen.

    Osteoporose wurde als Frauenkrankheit bezeichnet, aber es wird mehr und mehr auch zur Männerkrankheit, da Sonnenmangel durch Panikmache
    zur Volkskrankheit geworden ist. Vitamin-D-Mangel ist bei vielen Krankheiten wie Krebs, Herz, Kreislauf, Diabetes … so wie hier beschrieben wiederzufinden.

    Der Mensch war Nackt unter der Sonne (auch Schwangere) und nicht immer in Höhlen. Auch wenn, die Sonne intensiver geworden ist, dürfen wir sie nicht so sehr vermeiden wie dieses heute üblich ist.
    Wir müssen unsere Haut trainieren und sollten sie angepasst dosiert, als vorbeugendes Werkzug zur Gesundheit nutzen um einen ausreichenden Vitamin-D-Spiegel einzustellen.
    Die verfälschten Statistiken haben nicht berücksichtigt, dass in den Jahren vor den Siebzigern ca. viermal so viele Menschen im Freien arbeiteten als heute. Damit erklärt sich auch die verdrehte Behauptung, dass es heute 75% mehr Hautkrebs gibt als damals.
    Viele Artikel wie auch dieser, belegen das Vitamin-D im Körper regulierende und entzündungshemmende Eigenschaften hat.

    Die naturbelassenen Öle sind sicher eine gute Hilfe. Vergessen wir aber nicht Großflächig bei leichter UV-B Bestrahlung unser Vitamin-D anzureichern. Es ist bestimmt besser als nur Gesicht und Hände zu verbrennen oder nachgemachte Chemie mit Nebenwirkungen zu nutzen.

    Es wird noch einige Jahre dauern bis solche Mediziner sich gegen altbackene durchsetzen können.
    Wer möchte kann von mir weitere Lektüre genannt bekommen.
    bschoehl@t-online.de

    Nochmals danke für diesen Artikel.

    B. Schöhl

  • igerhard sagt:

    Sehr geehrte Frau Dalhoff,
    In der Schwangerschaft auf gar keinen Fall hochdosiert lokal in der Scheide Vitamin D einsetzen, die Konzentrationen, die den Fetus treffen können, sind dann noch höher als im peripheren mütterlichen Blut. Es besteht sonst das Risiko einer teratogenen Schädigung: mentale und körperliche Retardierung, Hypoparathyroidismus, Aortenstenose. Mit vaginalen Behandlungen wäre ich generell vorsichtig. Wichtig bei Pap-Anomalien wären Zink, ev. auch Selen, und Vitamin D oral, letzteres als Öl besser resorbierbar, unter Kontrolle der Laborwerte. Immunologische Unterstützung mit pflanzlichen oder homöopathischen Präparaten, bspw. CERES Echinacea purpurea Urtinktur (ALCEA). Auch durch Neuraltherapie werden Erfolge berichtet.
    Viel Erfolg und freundliche Grüße

  • Anke Dalhoff sagt:

    Sehr geehrte Frau Kollegin,
    haben Sie auch Erfahrungen in der Schwangerschaft mit Vigantol-Öl bei Pap IIID, bzw. ist es überhaupt zulässig Vitamin D in der Gravidität lokal einzusetzen.
    Mit freundlichen Grüßen,
    Anke Dalhoff

    • anneliese Schmidt sagt:

      Hallo ich habe eine Frage zur Rezeptur & Dosis für die Vaginal Ovula mit Vitamin D. Ich habe das selbe Rezept von meine FA bekommen und würde gerne wissen wie hoch die Dosis pro Ovula letztendlich ist, weil er mir empfohlen hat die fast täglich zu nehmen. Ich finde das sehr hochdosiert alles und bin total verunsichert.

      Kann man die Rezeptur wie folgt so übersetzen? Übersetzung in Klammern.

      Rp. (NIMM) Vitamin D 12.500 I.E. (ENTSPRICHT 25 Tropfen)

      Neutralöl, Adeps solidus, ad (FÜLLE AUF) 2,0 g; m.f. (MISCHE dass es 12 / 24 Ovula werden )

      Wenn man 12 Zäpfchen nach der Rezeptur hat, würde sich die Dosis pro Zäpfchen nur auf ein 12tel belaufen? Oder bedeutet es dass pro Zäpfchen die volle Dosis 1200 I.E. anwesend ist?

      Ich habe die Ovula von der KLosterapotheke gemacht bekommen, aber da erreiche ich nie jemanden und mein FA ist ein privater Prof. der nicht so oft Zeit hat und auch die Gesprächstermine viel geld kosten. Deshalb wäre ich um eine Antwort dankbar.

      • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

        Liebe Anneliese,
        wenn in 2,0g 12.500 Einheiten Vitamin D sind, dann werden diese 2 g auf 12 oder 24 Ovula verteilt. Also keine Angst, die Dosis ist so niedrig, dass frau nicht auf das Schlucken von Vitamn D verzichten darf, wenn sie einen Vitamin-D-Mangel hat. Viel Erfolg!

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  • [MARKED AS SPAM BY ANTISPAM BEE]
    natural hormone replacement…

    Neue Erkenntnisse über Vitamin D und Hilfe bei Scheidenentzündungen, Interview mit Prof. Dr. med. Claus Schulte-Uebbing | Netzwerk Frauengesundheit – Ratgeber für Frauenheilkunde…

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