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Myome-wie gefährlich sind sie wirklich?

Von | 12. Juli 2012 – 16:43 517 Kommentare 436.196 AufrufeDrucken

Viele Frauen sind besorgt, wenn sie die Diagnose „Myom“ erfahren. Doch die meisten dieser Wucherungen sind harmlos und machen keine Beschwerden. Da Myome so häufig sind und junge Frauen sich zunehmend dafür interessieren, wie sie sich davor schützen können, hat die Zeitschrift BIO mit mir ein Interview darüber geführt. Die Fragen stellte Martina Seifen-Mahmoud. Sie können das Interview in der BIO 3/2012, S. 48-53 nachlesen.

Was und wo Myome sind

BIO: Was sind Myome eigentlich?

Prof. Ingrid Gerhard: Myome sind gutartige Geschwülste der Gebärmuttermuskulatur. Sie sind die häufigsten gutartigen Tumore bei Frauen zwischen Pubertät und Wechseljahren.

BIO: Welche Frauen sind besonders betroffen?

Prof. Ingrid Gerhard: 30-70% der über Dreißigjährigen haben Myome. Der Altersgipfel liegt bei 50 Jahren. Häufiger als bei weißen Frauen treten Myome bei Frauen afrikanischer Herkunft auf.

BIO: Wodurch werden Myome verursacht?

Prof. Ingrid Gerhard: Da das Wachstum von Myomen an die Funktion der Eierstöcke gekoppelt ist, stehen sie unter Östrogeneinfluss. Je mehr das Gleichgewicht zwischen dem eher schützenden Gelbkörperhormon zugunsten von Östrogen verschoben ist, desto eher können sich Myome entwickeln. Man hat außerdem festgestellt, dass im Myomgewebe mehr Andockstellen (Rezeptoren) für Östrogene vorhanden sind als in der normalen Muskulatur der Gebärmutter. Das heißt die Myome reagieren auch auf ein Zuviel an Östrogen empfindlicher und wachsen leichter. Das Gute daran ist, dass sie nach den Wechseljahren, wenn nicht weiter Östrogene eingenommen werden, schrumpfen.

BIO: Wo können Myome auftreten?

Prof. Ingrid Gerhard: Myome können in der Gebärmutterwand auftreten (intramural), von dort mehr nach außen zum Bauchfell hinwachsen (subserös) oder mehr nach innen Richtung Gebärmutterschleimhaut (submucös). Wenn sie nur in der Gebärmutterwand wachsen, spricht man von intramural. Entsprechend unterschiedlich fallen dann die Symptome aus. Manchmal ist die gesamte Gebärmuttermuskulatur myomytös verändert, die Gebärmutter ist dann vergrößert, ohne dass man einzelne Knoten sicher abgrenzen kann.

BIO: Und wie groß können Myome werden?

Prof. Ingrid Gerhard: Myome können Kindskopfgröße und mehr erreichen. Aber meistens läßt man es ja nicht so weit kommen.

Beschwerden durch Myome

BIO: Welche Beschwerden können Myome verursachen?

Prof. Ingrid Gerhard: Am häufigsten sind Blutungsstörungen. Die Blutungen sind oft verstärkt, dauern zu lange oder können auch ganz unregelmäßig werden. Wenn der Blutverlust im Laufe der Zeit zu groß wird, werden Sie sich immer matt und müde fühlen. Dann ist eine Blutarmut (Anämie) entstanden, die dringend behandelt werden muss.

Myome können auch Schmerzen verursachen, bei der Periode, beim Geschlechtsverkehr oder bei der gynäkologischen Untersuchung. Es sind sogar manchmal wehenähnliche Schmerzen möglich, wenn ein Myom in der Gebärmutterhöhle hängt und die Gebärmutter sich schmerzhaft zusammenzieht, um es auszupressen.

Myome können auch auf die Organe im kleinen Becken drücken. So zum Beispiel auf die Blase, dann hat man den Eindruck einer Reizblase oder Blasenentzündung. Sie können hinten auf den Darm drücken, so dass man Schmerzen beim Stuhlgang oder Kreuzschmerzen hat.

Aber zu Ihrer Beruhigung: 50% der Myome machen keinerlei Beschwerden!

BIO: Wie kann frau feststellen, ob sie ein Myom hat?

Prof. Ingrid Gerhard: Myome können zunächst nur vom Frauenarzt bei der Tastuntersuchung oder, früher noch, bei der vaginalen Ultraschalluntersuchung festgestellt werden. Manchmal ist es nötig, dass auch noch ein Ultraschall von der Bauchwand aus gemacht wird, wenn die Lage des Myoms unklar ist. Größere Myome können Sie dann oft selber durch Abtasten des Bauches fühlen

Behandlung von Myomen

BIO:Wie werden Myome normalerweise behandelt?

Zunächst kommt es immer darauf an, wie groß das Myom ist, ob es eins ist oder ob es mehrere sind und wo sie liegen. Dann spielt es natürlich eine Rolle, ob und welche Beschwerden sie verursachen, ob Kinderwunsch besteht oder ob Sie die Familienplanung abgeschlossen haben und kurz vor den Wechseljahren stehen.

  • Hormonell: Meistens versucht es die konventionelle Medizin zunächst mit Hormongaben, den GnRH-Analoga oder anderen, die die Eierstockfunktion völlig unterdrücken, in leichteren Fällen mit Hormonpillen in einer bestimmten Zusammensetzung, wie sie auch zur Verhütung eingesetzt werden. Die Hormone wirken nur, solange man sie einnimmt. Nach Absetzen dieser Medikamente ist ganz rasch die vorherige Myomgröße mit den gleichen Beschwerden erreicht.
  • Operativ: Deshalb entscheidet man sich heute oft zu einer operativen Maßnahme, bei der einzelne Myome chirurgisch oder mit besonderen Strahlentechniken entfernt oder eingeschmolzen werden. Allerdings muss bei 30-50% der Frauen damit gerechnet werden, dass sie im Laufe von 5 Jahren wiederkommen. In einem Buch der Professorin Gerlinde Debus wird ausführlich dargestellt, welche Methoden statt der Gebärmutterentfernung noch in Frage kommen. Des Weiteren kann man beim Frauengesundheitszentrum in München eine Broschüre zu Myomen erwerben.
  • Gebärmutterentfernung: sie ist nur selten nötig.

BIO: In welchen Fällen sollte man Myome operativ entfernen lassen?

Prof. Ingrid Gerhard:

  • Wenn sie zu stark auf umliegende Organe drücken,
  • die Blutungsstörungen nicht zu beherrschen sind oder
  • Kinderwunsch besteht und der Arzt den begründeten Verdacht hat, dass die Myome die Befruchtung verhindern
  • oder wenn die Myome Fehl-, Tod- oder Frühgeburten auslösen.

Sanfte Methoden

BIO: Gibt es auch sanfte Methoden aus der Naturheilkunde, mit denen frau sich helfen kann?

Gesunde Kost kann das hormonelle Gleichgewicht wiederherstellen

Gesunde Kost kann das hormonelle Gleichgewicht wiederherstellen

Prof. Ingrid Gerhard: Wenn die Myome noch klein sind, möglichst unter 4cm im Durchmesser, kann man versuchen, das Hormongleichgewicht wieder herzustellen. Dazu eignet sich die Ernährungsumstellung, bei Übergewicht die Gewichtsabnahme, unterstützt durch Pflanzenheilmittel, Homöopathie, Anthroposophische Mittel oder TCM.

Ich habe vor kurzem noch mal bei vielen Kollegen herumgefragt, ob sie wirklich mit diesen Methoden ein Verschwinden von Myomen beobachtet hätten. Der einstimmige Tenor ist: praktisch nie, aber die Blutungsstörungen und die Schmerzen können trotzdem in vielen Fällen gebessert werden. Ich selber erinnere mich nur an zwei Patientinnen, bei denen im Ultraschall einmal ein 2cm und einmal ein 4cm großes Myom nach homöopathischer Konstitutionstherapie nicht mehr nachweisbar waren.

Schafgarbe

Schafgarbe

Die typischen Frauenteemischungen werden gerne eingesetzt, um die Schmerzen bei der Periode und die Blutungsstörungen zu beeinflussen, bspw. Schafgarbenkraut, Frauenmantelkraut aber auch Mädesüßblüten, und entspannend wirkt Erdrauchkraut. In der „Neuen Pflanzenheilkunde für Frauen“ sind einige beschrieben. Agnus castus, das Keuschlamm, hat Progesteron ähnliche Wirkungen und kann manchmal auch erfolgreich zur Zyklusregulierung bei Myomen eingesetzt werden (Agnolyt, Agnucaston, Femicur N). Zur raschen Blutstillung bei Hypermenorrhö eignet sich Hirtentäscheltinktur, mehrmals täglich während der Periode 20-30 Tropfen. Man kann es mit CERES Bursa pastoris Urtinktur kombinieren, mehrmals täglich 5 Tropfen.

BIO: Und wie lässt sich ein Eisenmangel, der durch den zu starken Blutverlust zustande kommt, ausgleichen?

Brennnesseltee

Brennnesseltee

Prof. Ingrid Gerhard: Den Eisenmangel gleichen Sie am besten durch Eisen als Gluconat aus, verbunden mit Pflanzenextrakten oder Vitamin C- haltigen Säften, die die Aufnahme des Eisens verbessern. Sehr gute Erfahrungen bzgl. Verträglichkeit und nachweisbarem Hb-Anstieg haben wir in meiner Sprechstunde mit Floradix Kräuterblut mit Eisen gemacht, worin u.a. auch der bewährte Brennnesselextrakt enthalten ist. Auch bei den Schüßlersalzen gibt es einige, die die Blutbildung verbessern.

Schließlich spielen wie bei allen Erkrankungen auch psychische und mentale Faktoren beim Umgang mit Myomen eine Rolle, so dass viele Kollegen auch gute Erfahrungen mit Hypnosetherapie, Visualisierungsreisen u.a. gemacht haben

Wann Myome gefährlich werden

BIO: Können Myome entarten und sich zu Krebsgeschwüren entwickeln?

Prof. Ingrid Gerhard: Nein, das gibt es praktisch nicht. Die bösartigen Geschwülste der Gebärmuttermuskulatur, die Myosarkome, entwickeln sich eigenständig, wie man aus genetischen Untersuchungen von gutartigen und bösartigen Knoten weiß.

BIO: Kann man trotz Myomen schwanger werden?

Prof. Ingrid Gerhard: Ja, das kann man. Es hängt von der Größe und der Lokalisation der Myome ab, ob u. U. die Einnistung des Embryos erschwert ist oder ob die Eileiter verlegt sind.

BIO: Gefährden Myome eine Schwangerschaft?

Prof. Ingrid Gerhard: Da in der Schwangerschaft viele Östrogene und Wachstumsfaktoren gebildet werden, kann es passieren, dass die Myome anfangen zu wachsen. Das kommt besonders in den ersten drei Monaten der Schwangerschaft bei ungefähr jeder dritten Frau, die Myome hat, vor. U.U. muss dann auch mal in der Schwangerschaft ein Myom operativ entfernt werden. Dem Baby passiert aber dabei nichts.

Leider erleiden Frauen mit Myomen häufiger Fehlgeburten, weil die Myome den Raum in der Gebärmutter einschränken oder die Blutzufuhr im Mutterkuchen reduziert ist. Wenn das einmal vorgekommen ist, wird Ihnen Ihr Frauenarzt vielleicht empfehlen, die Knoten entfernen zu lassen.

Gelegentlich können Myome eine normale vaginale Entbindung erschweren oder unmöglich machen, dann wird Ihnen Ihr Geburtshelfer einen Kaiserschnitt empfehlen. Vielleicht denken Sie, dann kann man mir ja die Myome gleich mit entfernen! Aber das ist nicht sinnvoll, das Gewebe ist viel zu weich und zu stark durchblutet, das könnte sehr gefährlich werden.

Auch im Wochenbett können Komplikationen auftreten, wenn sich die Gebärmutter nicht richtig zusammenziehen kann, die Blutungen verstärkt sind oder sich Blut aufstaut und sogar Fieber auftritt.

Was jede Frau sonst noch tun kann

BIO: Welche Rolle spielt die Ernährung?

Tofu und Soja

Tofu und Soja

Prof. Ingrid Gerhard: Über mindestens vier verschiedene Mechanismen beeinflusst die Ernährung das Myomwachstum:

  • Tierische Fette und Eiweiße regen das Wachstum von Myomen an, während die hohe Aufnahme von grünem Gemüse schützt.
  • Umweltgifte, die eine Östrogenwirkung haben, die sogen. Xenoöstrogene, auch endokrine Disruptoren genannt, können an die Rezeptoren für Östrogene binden und wie Östrogene das Myomwachstum anregen. Hierzu gehören Schwermetalle, Weichmacher und viele weitere Industriechemikalien.
  • Pflanzenöstrogene scheinen dagegen ein Schutz zu sein, wie bei japanischen Frauen festgestellt wurde, die sich sojareich ernährten.
  • Durch einen zu hohen Verzehr von einfachen Zuckern und Weißmehlprodukten kommt es zu einer vermehrten Insulinausschüttung. Durch Insulin werden Wachstumsfaktoren in der Gebärmutter gebildet, die die Myome stimulieren.

Fazit

Sie schützen sich vor dem Wachstum von Myomen, wenn Sie viel Gemüse essen, Fleisch, Milch- und Milchprodukte reduzieren und Lebensmittel mit niedrigem Glyx- Index bevorzugen. Im Diametric-Verlag ist ein Myom-Kochbuch von Gudrun Brachhold erschienen, das Ihnen bei der Optimierung Ihrer Ernährung eine Hilfe sein kann.

BIO: Frau Prof. Gerhard, wir danken Ihnen ganz herzlich für das informative Gespräch!

Das BIO-Heft 3, 2012 empfehle ich Ihnen nicht nur wegen meines Interviews, sondern weil Sie darin weitere wichtige Artikel finden über:

  • Sonne und Haut
  • Diabetes
  • Wie Singen die Abwehrkräfte stärkt
  • Homöopathie als Selbsthilfe
  • welche Blüten Sie essen dürfen
  • warum Linkshändigkeit kein Makel mehr ist
  • und vieles mehr

Ein BIO-Gratisheft erhalten Sie beim:

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517 Kommentare »

  • Leni sagt:

    Hallo,
    ich bin 34 Jahre alt und hatte Ende Mai eine hysteroskopische Myomentfernung…schon zum zweien mal weil der Eingriff leider ein Jahr zuvor misslungen war. Angeblich konnte alles entfernt werden (etwa 4cm groß) aber die Ungewissheit bleibt. Anfang des Jahres habe ich bis April einen Versuch mit Esmya gemacht, was ich gut vertragen habe aber leider schrumpfte das Myom nicht. Erst 5 Wochen nach Absetzen von Esmya bekam ich wieder meine Periode und das war kurz nach der op und sehr stark. Schmerzen hätte ich bestimmt auch gehabt aber ich hing am Tropf mit Paracetamol und bekam auch teilweise Ibuprofen. Seitdem hatte ich noch 2x meine Tage (gerade wieder) und am zweiten Zyklustag starke Regelschmerzen, die ich selbst mit Myom so nicht hatte. Ich bin irritiert. Kann das an den Hormonen liegen bzw. noch mit Esmya zusammen hängen? Meine Periode ist auch immer noch stark aber wohl noch im Rahmen.

    Danke und Grüße

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      liebe Leni,
      wahrscheinlicher ist, dass es noch mit der Narbe in der Gebärmutter zusammenhängt. Damit sich nicht wieder ein Myom entwickelt und als sehr hilfreiches Antioxidanz würde ich Ihnen die Einnahme vn Tigovit empfehlen. Gute Besserung!

      • Leni sagt:

        Liebe Frau Prof. Dr. Gerhard,
        vielen Dank für die schnelle Antwort. Das könnte natürlich auch sein. Ich hatte jetzt auch am dritten, vierten und fünften Zyklustag immer abends für 2-3 Stunden nochmal dieses ziehen und dann wird nochmal Schleimhaut abgestoßen. Ich weiß wirklich nicht, ob das mit der Narbe zusammen hängen kann und muss wohl zum Arzt. Ich befürchte fast das Myom ist noch oder wieder da. Tigovit werde ich probieren. Allerdings habe ich Probleme Kapseln in dieser Größe zu schlucken. Wissen sie ob man die Kapseln auch offenen und den Inhalt auflösen kann?

        Danke und Grüße
        Leni

        • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

          Liebe Leni,
          Man kann die Kapseln öffnen und unter Joghurt mischen, allerdings schmeckt es nicht sehr gut und die Wirkstoffe können nicht gut aufgenommen werden. Die Kapselgrösse ist eigentlich klein (Standardgrösse 0). Ich habe festgestellt, dass es ganz einfach ist, sie zu schlucken, wenn man kein Getränk zum Runterschlucken nimmt, sondern einen etwas zerkauten Nahrungsbissen. Die Firma hat mir angeboten, dass Sie eine Probe anfordern können zum Ausprobieren.
          Alternativ, wenn beides nicht klappt, würde ich zu grünen Tee trinken raten. Sie müssten zwar sehr viel trinken mind 2 – 3 Liter aber es wäre ein Versuch. Guten grünen Tee gibt es über die teekampagne, kann man online bestellen. Prof. Hunstein hat seinen erfolgreichen Selbstversuch mit diesem grünen Tee durchgeführt. Alles Gute!

      • Christina sagt:

        Liebe Frau Prof. Gerhard,

        wie viele Kapseln Tigovit empfehlen Sie pro Tag (zur Schrumpfung von Myomen) und wie viele sollten nach dem Schrumpfen der Myome zur Erhaltung eingenommen werden? Ich nehme momentan drei Kapseln pro Tag, habe mich aber gefragt, ob evtl. auch zwei reichen würden. Ich habe in Studien nichts dazu gefunden.

        Vielen Dank vorab und viele Grüße
        Christina

        • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

          Liebe Christina,
          da die Grünteeextrakte bzgl. ihres Wirkstoffgehalts nur schwer vergleichbar sind, gibt es immerhin aber eine Blutuntersuchung von Tigovit, die demonstriert, dass mit 3 Kapseln gute hohe EGCG-Spiegel über mehrere Stunden gemessen werden. Sie sollten deshalb auf jeden Fall erstmal bei 3 Kapseln bleiben. Und wichtig: im Abstand zu den Mahlzeiten einnehmen! Alles Gute und schreiben Sie mal, wie sich der US der Myome entwickelt hat.

  • Kirsten sagt:

    Sehr geehrte Frau Professor Dr. Gerhard,

    ich (50 J) habe seit Jahren ein Myom. Bei der heutigen Kontrolle stellte meine Frauenärztin fest, dass es seit dem letzten Jahr 1 – 1,5 cm gewachsen ist und inhomogen aussieht. Sie meinte, es könnte sich u. U. in einen bösartigen Tumor verwandeln und riet mir zur Entfernung der Gebärmutter. Ich bin jetzt verunsichert, da ich gelesen habe, dass Myome äußerst selten bösartig werden. Außerdem stehe ich vor den Wechseljahren, welche das Myom ja auch eher schrumpfen lassen.
    Außer starken Regelblutungen habe ich sonst keine Beschwerden.
    Für Ihren Rat wäre ich Ihnen sehr dankbar.
    Mit freundlichen Grüßen

  • Marlene 75 sagt:

    Guten Tag, sehr geehrte Frau Professor Dr.Gerhard . Wollte wissen,was ist akzeptable Menge an Bio frischen Hüttenkäse,Bio Sauerrahm,oder Sauerrahmbutter,Bio Fleisch in der Woche.Habe myomen und Schilddrüsenunterfunktion,Versuche mich gesund zu ernähren,aber kann mich nicht so richtig ganz vom denn oben genannten Lebensmittel auf Dauer zu trennen .Wehre dankbar,wenn sie mir was dazu Antworten.Noch eins, können Sie mir noch andere Quelle für gesunde Rezepte bei myomen empfehlen, das“ myomen Kochbuch „habe schon.Danke für ihre Antwort.

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Marlene 75,
      1-2mal in der Woche 100gr Biofleisch ist okay, Milchprodukte nur fettarm oder fettfrei, besser von Ziege und Schaf als von Kuh. Das Buch „Tomatenrot und Drachengrün“ ist sehr vielseitig. Außerdem möglichst keinen einfachen Industriezucker. Bei Schilddrüsenunterfunktion Jod wichtig, Artikel darüber in Arbeit. Alles Gute

      • Marlene 75 sagt:

        Dankeschön für so schelle Antwort! Jod nehme ich zu sich als wakame Alge und trinke spirulina Pulver,weil ich möchte die schilddrüssen Tabletten nach und nach reduzieren.Were dankbar wenn Sie mir noch sagen ob die Pille qlaira für mich die richtige ist.Meine Frauenärztin sagte nur nach der Ausschabung, dass​ qlaira die beste ist.Mache mir aber sorgen,weil vor meine letzten Periode hatte 3 Wochen sehr angespannte Brust und die Periode war wieder länger und intensiver.Bei Ihnen habe draus gelesen,das es heißt zu viel Östrogen im Körper.Also ist die Pille die richtige, muss nur mehr an meine Ernährung achten? Dankeschön im voraus.

        • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

          Liebe Marlene75,
          es gibt nicht DIE richtige Pille! Ihre Frauenärztin wird sich Gedanken darüber gemacht haben. Da alle Hormonpillen auch vitamin räuber sind, sollten Sie mal über die nächsten 3 Monate ein passendes Vitamin kombipräparat einnehmen, wie bspw. Bonasanit plus.

  • Claudia sagt:

    Sehr geehrte Frau Prof. Dr. Gerhard,

    ich habe so starke Blutungen, so dass ich jetzt dreimal die Woche zur Infusion muss. Mein HB-Wert lag letztens nur bei 8,6 und mein Eisenspeicher bei 4. Aufgrund meiner Myome, welche ich bereits vor 8 Jahren entfernt bekommen habe aber sie leider nachgewachsen sind, entstehen diese starken Blutungen. Hinzu kommen jetzt Zysten. Ich habe jetzt am 13.7. einen OP-Termin für die Entfernung der Gebärmutter sowie die Entfernung des rechten Eierstockes, da sich auch dort sehr große Zysten befinden. Der linke müsste normalerweise auch raus aber der Gynäkologe meint, dass er ihn versucht zu erhalten damit ich nicht in die Wechseljahre komme. Beim MRT kam raus, dass ich eine sehr große Flüssigkeitsansammlung um die Gebärmutter habe was man aber erst in der OP sieht.
    Meine Angst ist jetzt einfach, dass ich mich falsch entscheide wenn ich mir die Gebärmutter entfernen lasse. Aber ich kann ja auch nicht die nächsten Jahren zu den Eiseninfusionen gehen. Das hilft mir gesundheitlich nicht weiter. Wie sehen Sie das?
    Ganz liebe Grüße
    Claudia (47 Jahre)

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Claudia,
      Die Gebärmutter muss raus! Bloß keine Ängste! Hinterher werdenSie sich ohne diesen ständigen Blutverlust viel besser fühlen. Alles Gute!

      • Claudia sagt:

        Liebe Frau Prof. Dr. Gerhard,

        danke für Ihre schnelle Antwort. Ich habe nur Angst, dass ich danach Hormone nehmen muss die ich nicht vertrage. Momentan nehme ich die Esmya damit ich keine Blutung mehr vor der OP bekomme. Aber ich habe so Stimmungsschwankungen. Unerträglich.

        Liebe Grüße

        Claudia

        • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

          liebe Claudia,
          bei dem, was Sie in der letzten Zeit erlebt haben und was Sie jetzt vor sich haben, hätte jeder diese Stimmungsschwankungen! Versuchen Sie es doch mal mit einem pflanzlichen Beruhigungsmittel, bspw. Lasea. Und falls Ihr Hormonsystem nach der OP etwas durcheinander sein sollte (was es darf!) gibt es auch dagegen pflanzliche Alternativen. Toi toi toi!

          • Claudia sagt:

            Liebe Frau Prof. Dr. Gerhard,

            ich versuche es mal damit. Danke.

            Ich habe nur Angst, dass es nach der OP noch schlimmer wird. Das möchte ich nicht.

            Aber ich glaube, ich habe keine andere Wahl als diese OP.

            Liebe Grüße

            Claudia

  • lilith sagt:

    Sehr geehrte Frau Prof. Dr. Gerhard,

    ich bin 47 J alt und verfüge nach Embolisation immer noch über 8 Myome (subserös-intramural, 7cm,6cm 4,5cm kleiner), insgesamt sind es noch gut 600 cm3.Diese drücken auf die Blase ( alle 2 stunden, morgens auch tw. stündlich auf die Toilette). Blutung dank Progestan normal.

    Nun meine Fragen:

    ??? Kann ein so großes Myom einen dicken Bauch verursachen ?

    ??? Mir wird aufgrund meines Alters nun einvernehmlich zur LASH geraten.Ist eine LASH überhaupt verhältnismäßig, wenn die Blutung normal ist und nicht sicher ist, ob ich nach der OP weniger oft muss ?

    ??? ICH habe bgl. der LASH Bedenken, weil ich sehr widersprüchliches zu LIBIDOVERLUST und SCHEIDENTROCKENHEIT gelesen habe: Was sind Ihre Erfahrungen ? Wie groß ist die Wahrscheinlichkeit, dass dies Eintritt ?

    ??? Stimmt es, dass frau durch die LASH wegen Minderdurchblutung früher in die Wechseljahre kommen kann ?

    Vielen Dank

    Lilith

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Lilith,
      Bei so vielen Myomen und solchen Beschwerden ist es für mich keine Frage, dass Sie sich von Ihrer Gebärmutter verabschieden sollten. Die Nebenwirkungen, die Sie befürchten, sind nichts und viel seltener als das, worunter Sie zur Zeit leiden. Viel Glück

  • tina sagt:

    guten tag fr. dr. gerhard,
    bei mir wurden zwei kleine myome endeckt, eins (1,9cm)liegt in der Gebärm.hinterwand und ragt in die Gebärmutterhöhle hinein, das andere weiter vorne auch ca. 1,5cm submukös.da wir bei einer kiwu kinik in behandlung sind, haben diese mir nun zur op geraten, da es zu einnistungsproblemen führen könnte und es keinen sinn hat weitere icsis zu machen. was meinen sie? ich habe angst, dass es narben gibt und sich erst recht nichts mehr einnistet. die zeit drängt auch (natürlich versuchen wir es schon seit 6 jahren ohne einen hauch von schwangerschaft)und wir haben schon zwei erfolglose icsis hinter uns (mein mann hat zudem oatI-II). nach der 2.icsi bekam ich am abend nach dem transfer einmalig sehr sehr starke wehenartige schmerzen über stunden!können diese myome von der stimulation her kommen?der gyn hat evtl. sogar was von adenomyose erwähnt(aber unsicher).ich habe angst, nie kinder bekommen zu können.beschwerden habe ich manchmal unterleibsziehen und ab und an eine starke regel.was raten sie mir?
    viele grüße

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Tina,
      da stehen Sie ja vor einer schweren Entscheidung. Die Stimulationen könnten schon das Wachstum von Myomen anregen. Unbedingt eine zweite Meinung einholen, denn so eine Myom-OP ist sicher nicht einfach. Versuchen Sie mit Tigovit das Myomwachstum zu bremsen. Viel Glück

  • Conny sagt:

    Liebe Fr. Prof. Gerhard,
    meine Gebärmutter wurde am 10.05.17 samt Gebärmutterhals und Eileitern entfernt. Außerdem wurde an den Eierstöcken Endometriose entfernt. Am Tag 3 nach der OP wurde ich entlassen. Schmerzen halten sich in Grenzen. Leichter Wundfluss besteht noch. Was mir am meisten Probleme macht, ist, dass ich tagsüber friere (auch bei Außentemp. von 30°C letzte Woche) und eine Wärmflasche benötige. In der Nacht schwitze ich dann wiederum sehr stark. Vormittags bin ich in der Lage 2-3 Stunden am Schreibtsich zu sitzen (selbstständig), aber nachmittags bin ich so fertig, dass ich eigentlich nur im Bett liegen kann. Aufgrund von Urlaub meines FA habe ich erst am 29.05. einen Kontrolltermin. Sind meine Beschwerden normal. In der Uniklinik, in der ich operiert wurde, wurde leider nicht über Verhaltensmaßnahmen noch über mögliche Beschwerden aufgeklärt. Zur Zeit nehme ich am Abend eine Ibuprofen 600mg.

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Conny,
      Nach so einer schweren OP ist das nicht ungewöhnlich. Auch am Eierstock wurde ja operiert und wenn die Gebärmutter und die Eileiter entfernt wurden, ist die Durchblutung der Eierstöcke zunächst mal nicht optimal. Die Eisbärapotheke in Karlsruhe bietet Tinkturen an, die Mönchspfeffer, Frauenmantel und eventuell Cimicifuga enthalten. Lassen Sie sich dort mal beraten. Damit könnten Sie vorsichtig Ihre Eierstöcke unterstützen. Gute Besserung!

  • Steffi sagt:

    Sehr geehrte Frau Prof. Gerhard.

    Mein zuvor nur kleines Myom ist durch Rizinusölpackungen, Ernährungsumstellung, Entsäuerung und Massagen bereits geschrumpft. Ich leide/litt zusätzlich an Endometriose (Minimalbefund bei Bauchspiegelung entdeckt; wurde entfernt), jedoch ohne Schmerzen, etc. Würden Sie in diesem Fall ebenfalls Tigovit empfehlen? Ich würde es gern ausprobieren, um das Myom und die Endometriose komplett loszuwerden.

    Vielen lieben Dank für Ihre hilfreichen Antworten!

  • tina sagt:

    Hallo, bin etwas verunsichert, trotz US hat mein FA im Jan2017 nichts festgestellt, er meint eine starke Blutung wäre normal nach 4 Schw/ 3 Kindern. Also versuchten wir mit Cedia 30 die Blutung zu regulieren, aber dadurch kam es nur zu sehr starken Stimmungsschwankungen und die Mens war 2 Tage kürzer,aber trotzdem heftig. Dann nahm ich Chlormadinon, da kam es im 2.Zyklus zu starken Zwischenblutungen,mein FA sagte ich soll das mal 6 Monate durchziehen,Geduld haben.Mein Hausarzt meint es muß was passieren,der Hb sinkt zu stark,ich habe bisher alle 3 Monate eine 1000er Infusion bekommen. Aber es sollte der Blutverlust gestoppt werden.Also bin ich zu einem Gyn. der auch operiert, bei der Untersuchung stellte er zunächst mal mehrer Myome fest, das Größte sei ein Vorderwandmyom- er rät zu einer
    Ablation.Ich frage mich nun wieso vor 4 Monaten trotz US mein FA keine Myome gesehen hat. Ich weiß nicht ob ich jetzt noch zu einem andern FA gehen soll,oder ob ich die OP am 1.6. machen lass.Was kann ich noch tun?

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Tina,
      Ja, da verliert man manchmal den Glauben! Vielleicht hat der eine Arzt ein zu altes US-Gerät, der andere operiert gerne. Meinen Sie mit Ablation eine Endometriumentfernung? So ist das ja wirklich kein Zustand. Es kann nicht verkehrt sein, noch eine andere Meinung von einem Frauenarzt zu hören, zumal es bei Myomen verschiedene Therapieoptionen gibt. Eine Tinktur aus Blutwurz, Hirtentäschel und Wiesenknopfkraut hat sich bei zu starker Menstruation bewährt, wie in meinem Pflanzenheilkundebuch beschrieben. Den Hirtentäschelextrakt Styptysat N gibt es in der Apotheke. Viel Glück!

  • Una sagt:

    Sehr geehrte Frau Prof. Dr. Gerhard,
    Bei mir wurde bei einer Untersuchung zum möglichen Einsetzen einer Kupferkette/-Spirale ein ca 7 cm großes Myom entdeckt, das laut Ärztin ungünstig liegt. Da sie nicht meine eigentliche Frauenärztin ist, bekam ich nur dürftige Informationen zu dem Thema. Nun habe ich mich erst einmal selbst belesen, bevor ich zu meine Frauenärztin kann.
    Einige der beschriebenen Symptome scheine ich zu haben, habe sie jedoch bisher der Hashimoto Thyreoiditis und dem L-Thyroxin zugeschrieben.
    Wie z.B. : starke Schmerzen und Krämpfe während der Regel die ich vorher nie hatte(trotz Antibabypille),später einsetzende,(zu Beginn schwache) stärkere Regel, „komisches“ Druckgefühl im Unterleib,Schmerzen beim GV.
    Bei der Methode mit den Hormonen bin ich in Zusammenhang mit dem LT etwas skeptisch ob das passt? Außerdem möchte ich ungern noch mehr Hormone zu mir nehmen und noch mehr Beschwerden haben als ohnehin schon.
    Die Ärztin, die das Myom festgestellt hat, meinte, dass ich mit diesem Myom eher nicht schwanger werden kann. Ein Kinderwunsch besteht mit 26 eigentlich noch.
    Welche Methoden wären in diesem Fall möglich?
    Oder wäre es „besser“ auf ein Kind zu verzichten?
    Ich freue mich auf Ihre Antwort.
    Mit freundlichem Gruß,
    Una

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Una,
      da muss erstmal ganz genau geklärt werden, wo das Myom sitzt, denn heute gibt es viele gute Verfahren, um ein Myom zu entfernen. Unbedingt Spezialisten aufsuchen und nicht verrückt machen lassen! In der Zwischenzeit alles tun, damit das Myom nicht weiter wächst: Ernährung bessern, Bewegung und hochkonzentrierten Grünteeextrakt einnehmen (Tigovit). Alles Gute!

  • Dorothee sagt:

    Sehr geehrte Frau Prof. Dr. Gerhard,

    ich bin 33 Jahre und hatte im Februar in der 18. SSW eine Fehlgeburt, allerdings hatte dies nichts mit meinem Myome zu tun. Bereits zu Beginn der Schwangerschaft wurde ein submuköses Myome in der Gebärmutter entdeckt, welches 2,5 cm groß war.
    Nach der Fehlgeburt hatte ich einmal meine Periode, danach war ich 14 Tage drüber. Bei der Nachkontrolle stellte mein Frauenarzt fest, dass mein Myome um 1 cm gewachsen ist und nun auch meine Gebärmutter verformt bzw. auf einen Eierstock drückt. Deswegen bleibt wohl auch meine Periode aus.

    Mein Frauenarzt hat mir die Esmya verschrieben, in der Hoffnung das Myome verkleinert sich wieder. Ich sollte auch direkt damit anfangen und nicht auf meine Periode warten. Ich habe das Präparat jetzt 1 Tag eingenommen und direkt leichte Blutungen bekommen. Ich bin total verunsichert und verzweifelt, ob dies die richtige Entscheidung ist. Sollte ich mir das Myome operativ entfernen lassen oder die Hormonbehandlung zunächst fortsetzen? Ich möchte gerne ein Kind und habe Angst es klappt nicht mehr.

    Ich habe seit 3 Monaten auch komplett meine Ernährung umgestellt und die Ratschläge von Ihnen bereits umgesetzt.

    Über eine Antwort von Ihnen würde ich mich sehr freuen,

    herzliche Grüße

    Dorothee

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Dorothee,
      Es tut mir sehr leid, dass Sie Ihr Baby verloren haben. Jetzt bitte nicht verrückt machen! Ein submuköses Myom ist nicht so einfach ohne Folgen für die Gebärmutter zu operieren. Und Esmya ist an sich nur sinnvoll, wenn man eine Operation machen will. Warten Sie doch einfach in Ruhe ab und gönnen Sie sich 3 Monate Ruhe, ehe Sie wieder eine Schwangerschaft anstreben. Wenn Sie schon Ihre Ernährung umgestellt haben, wird sich auch Ihr Zyklus wieder normalisieren. Es gibt übrigens etwas ganz Neues, ein hochkonzentriertes Polyphenol aus dem Grüntee, Tigovit, das in einer ersten Studie so gute Ergebnisse bei Myomen gebracht hat, dass es jetzt in weiteren Studien, u.a. der Charite in Berlin, geprüft wird. Vielleicht wollen Sie sich auch einen Arzt für Naturheilkunde suchen, der Sie ganzheitlich behandeln kann. Auch die Therapeutische Frauenmassage kann Ihnen Ihre Angst nehmen und Sie bei dem Zustandekommen einer unkomplizierten Schwangerschaft unterstützen. Alles Gute!

  • Josefine sagt:

    Guten Tag Frau Prof. Gerhard,
    ich habe schon seit längerer Zeit Myome, es sind mittlerweile wohl vier, davon eines ca. 5, die anderen ca. 2,5 cm. Machen mir aber keine weiteren Probleme, bisher auch keine stärkeren Blutungen, im Gegenteil, diese werden in letzer Zeit eher schwächer und es gab schon ein, zweimal längere Pausen (40 bis 60 Tage) – was ja auch passt, denn ich bin 55 und einerseits froh, wenn die Periode irgendwann gar nicht mehr kommt (nur einerseits, denn andererseits ist es trotz allem auch ein Abschied…).

    Meine Frage ist, ob das Mittel Klimadynon, das ich derzeit nehme (weil ich öfter Beschwerden hatte, die ich auf Hormonungleichgewichte zurückgeführt habe wie Stimmungsschwankungen, Schwitzen nachts, verstärkte Schlafprobleme, innere Unruhe) nicht letztlich Myome eher nochmal wachsen lässt?

    Ich frage auch deshalb, weil zuletzt ein kleiner Polyp entdeckt wurde, der aber evt. auch ein weiteres Myom sein könnte (das ließ sich wohl im US nicht ganz sicher bestimmen….). Die Ärztin, die das sah, ist nicht meine „Haupt-Gynäkologin“, sie ist spezialisiert auf Endokrinologie und ich wollte bei ihr einmal den Hormonstatus bestimmen lassen und eben evt. das passende Mittel für die Übergangszeit bekommen. Sie empfahl mir wegen des Polypen/Myoms (entdeckt grade beim zweiten Termin bei ihr, nach ca. dreimonatiger Einnahme von Klimadynon) gleich mal eine Ausschabung, um ihn zu entfernen.

    Das ist mir aber zu schnell. Ich hatte das einmal wegen eines über mehrere Jahre beobachteten Polypen, der dann doch mal raus sollte – es ist kein Riesending, aber eben auch nicht nichts… Und meine „Haus-Gynäkologin“ hat sich das nun auch nochmal angesehen und empfohlen, abzuwarten, bzw. nach drei Monaten nochmal nachzusehen (eigentliche Vorsorge wäre erst wieder in ca. 7,8 Monaten).

    Aber irgendwie machen sie mich alle grad ein bisschen wirr (bzw. ich bin vielleicht selber ein bisschen wirr und gehe zuviel zu Gynäkologinnen?? ;-)…).
    Jedenfalls höre ich jetzt immer mit Bedenken-Miene „Uterus Myomatus“ und bin dadurch irgendwie verunsichert. Denn ich habe zwar keine größeren Beschwerden, die auf die Myome zurückzuführen sind, hab aber langsam das Gefühl, das ist nur noch ein „Schrott-Uterus“, der vor allem ein potentieller Gefahrenherd ist…

    Angefangen hat das alles mit den oben beschriebenen Beschwerden, die ich auf Wechseljahres-Hormon-Schwankungen zurückgeführt habe und nach einigen Monaten nicht mehr so gerne aushalten wollte. Ich habe zwischenzeitlich auch Gynokadin bekommen, aber da mir nie jemand so richtig erklärt hat, warum, wozu und vor allem, wie es sich dann auf meine Werte auswirkt, wollte ich das dann irgendwann nicht mehr (auch da wäre ja die Frage, ob es nicht die Myome eher wachsen lässt…).

    Derzeit überlege ich, einfach alles wieder sein zu lassen, also das Klimadynon auch wegzulassen und dann wieder zur ganz normalen Vorsorge im Winter zu gehen… Vielleicht ist mir doch lieber, meine – nicht immer angenehmen, aber aushaltbaren – Beschwerden einfach zu durchleben, als mit irgendwelchen Hormongaben so im Neben zu stochern – und sich dann eben evt. neue Probleme einzuhandeln, z.B. wachsende Myome. die ja, wenn ich es richtig verstanden habe, in und nach den Wechseljahren oft kleiner werden/verschwinden bzw. zumindest nicht mehr wachsen.

    Aber vielleicht können sie mir nochmal eine Einschätzung geben, va. zum Thema Östrogene/Phytoöstrogene (soweit ich weiß, enthält Klimadynon mit Cimicifuga ein solches) und Myome.

    Herzlichen Dank dafür und auch für Ihre wirklich sehr informative Seite, die so seriös wirkt, wie man es ganz selten im Bereich der Gesundheitsinformationen im Internet findet.
    Josefine

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Josefine,
      kann gut verstehen, dass Sie verunsichert sind. Klimadynon lässt sicher die Myome nicht wachsen! Cimicifuga soll sogar das Myomwachstum bremsen. Und noch ein Tipp: ein Grünteespezialextrakt, Tigovit, hat in Studien schon gezeigt, dass er Myome verkleinern kann. Unbedingt versuchen und bitte Rückmeldung über den (Miss)Erfolg geben! Also Klimadynon weiter und Grünteeextrakt dazu und erstmal nicht mehr zum Gynäkologen, es sei denn, Sie bekommen mehr oder andere Beschwerden. Viel Glück!

      • Josefine sagt:

        Vielen Dank, liebe Frau Professor Gerhard, für die schnelle Antwort und die Info zum (Nicht-)Myom-Wachstum durch Klimadynon.
        Dann probiere ich wohl mal diesen Grünteeextrakt, habe mich schon darüber informiert, weil ich das ja hier schon gelesen habe. Ich werde dann berichten!
        Noch kurze Rückfrage dazu: Soll man das schon auch länger nehmen, bevor es (eventuell) Erfolge zeigt? Ist ja zum Beispiel glaube ich auch bei Klimadynon so, dass man sagt, es zeigt erst Wirkunngen nach zwei, drei Monaten (wenn es denn Wirkungen zeigt). Also Grünteeextrakt auch erstmal auf jeden Fall ein paar Monate?
        Ich wünsche Ihnen erstmal schöne, entspannte Ostern!
        Beste Grüße
        Josefine

        • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

          Liebe Josefine,
          Ja, auf jeden Fall 3-6 Monate und dann je nach Beschwerden weiter. Viele Grüße!

          • Christine sagt:

            Liebe Frau Gerhard, liebe Josefine,
            konnten Sie inzwischen schon Erfahrungen zu Tigovit/einem Alternativpräparat bei Myomen machen? Ich nehme ein anderes Produkt (ECEG von Peak, 320 mg ECEG pro Tag), da ich Tigovit doch sehr teuer finde. Leider kann ich keine Erfhrungsberichte im Internet finden. Nehme das Produkt seit knapp drei Wochen und hoffe auf Verkleinerung meiner Myome.
            Danke und Gruß

          • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

            Kann leider zu dem fraglichen Alternativprodukt nichts sagen. Schließlich kommt es auch darauf an, wie rein die Rohstoffe sind, wie die Bioverfügbarkeit ist (sicher anders als bei Tigovit, da andere Kombination), Studien dazu liegen mir nicht vor.

  • Elke sagt:

    Guten Tag,
    War gestern beim MRT wegen meines Myomes (auf eigene faust). Dabei kam heraus : es hat eine Größe von 6,7 x 7 cm. Es liegt intermural. Mein fa drängt mich zur OP, da dadurch auch die gm vergrößert ist.
    Beschwerden sind etwas stärkere regelblutung. Eisenwert normal, dank der eisentabletten, die ich wunderbar vertrage. Bei regelschmerzen halte ich mich mit ingwerwasser über „Wasser“.
    Werde im august 53 Jahre. Meine Periode hat schon 2 x für ein halbes Jahr ausgesetzt.
    Was raten Sie mir?? Oder vielleicht der fokussierte Ultraschall?
    Bildet sich das Myom bei dieser größe nach den Wechseljahren komplett zurück oder bleibt es so?
    Lg Elke

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Elke,
      wenn Sie sonst keine Probleme haben, wie bspw. Druck auf die Blase, Obstipation, Schmerzen, würde ich erstmal abwarten. Unbedingt den hochkonzentrierten Grünteekomplex Tigovit einnehmen, dessen Inhaltsstoffe das Myomwachstum hemmen können. Eine Verkleinerung des Myoms ist durchaus möglich. In der Ernährung darauf achten, dass Sie wenige tierische Produkte essen (besonders Kuhmilchprodukte und Fleisch enthalten Hormone und Wachstumsfaktoren), viel Bio-Gemüse, Vollkorngetreide und Leinsamen (normalisieren den Östrogen-Stoffwechsel) und Sport. Viel Erfolg und bitte mal berichten!

  • Sabine sagt:

    Hallo werde im Mai 50 Jahre. Man könnte eine Lash machen.Und weiss nicht was ich tun soll kann mich nicht entscheiden ob Embolisation. Dieser Eingriff horcht sich gar mich leichter an.

  • Sabine sagt:

    Hallo was halten Sie von Embolisation? Habe ein 10 cm großes Myom das mir leicht auf die Blase drückt und verstärkte Blutung.Oder soll ich eine Lash durchführen lassen?

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Sabine,
      beide Eingriffe können ihre Berechtigung haben. Es hängt von Ihrer individuellen Situation, OP-Fähigkeit, Alter usw. ab, welche OP für Sie persönlich günstiger ist. Das müssen Sie mit Ihrem Frauenarzt, bzw. Operateur besprechen. Alles Gute!

  • Conny sagt:

    Sehr geehrte Frau Prof. Gerhard,
    seit vielen Jahren habe ich Myome (ausgeprägter uterus myomatosus) und habe damit 3 Kinder, allerdings alles Frühchen, zur Welt gebracht. Jetzt bin ich Mitte 40 und ein Myom ist nun auf Kindskopfgröße angewachsen. Mir wurde nun zur Entfernung der Gebärmutter durch Bauchschnitt geraten, da ich vor vielen Jahren eine Krebserkrankung hatte (nicht an Gebärmutter). Allerdings kann ich mich nicht so richtig dazu durchringen, da mir die Myome kaum Beschwerden bereiten (außer Schmierblutungen und einer sehr starken Monatsblutung und für meine Figur recht dicker Bauch) und weil ich bereits eine geringe Blasensenkung habe. Ich habe nun Angst, dass sich die Blasensenkung verstärkt oder es gar zu einem Blasenvorfall kommen könnte. Aufgrund meiner zurückliegenden Krebserkrankung sei keine andere OP wirklich sicher, falls doch bösartige Zellen vorhanden seien bzw. auch keine Verkleinerung durch Ultraschall/MRT möglich. Ich kann mich einfach nicht entscheiden. Wie sehen Sie das?
    Vielen Dank und schöne Grüße
    Conny

  • Claudia sagt:

    Sehr geehrte Frau Prof.Dr. Ingrid Gehard,

    habe vor vier Monaten bis auf meine Gebärmutter alles raus bekommen. obwohl ich drei Myome habe in der Gebärmutterwand haben sie diese nicht entfernt. Bin ich auch froh. Meine frage ist jetzt können diese Myome jetzt noch Wachsen? Mein Östrogenspiegel liegt bei 13 und Progesteron bei 0,4. Nehme nichts ein an Hormonen außer gegen Hitzewallung Klimaktoplant N von DHU. Esse so gut wie ganz selten Fleisch. Trinke zwei Tassen Grünnentee am Tag. Viel Gemüse und Obst. Aber man sagst ja, wenn die Hormone nicht im Gleichgewicht sind können Myome weiterwachsen selbst in den Wechseljahren stimmt das?

    Mit freundlichem Gruß
    Claudia

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Claudia,
      Bei den niedrigen Östrogenwerten, wenn die Eierstöcke fehlen, wachsen Myome normalerweise nicht weiter. Wenn Sie sich weiter so gesund ernähren und bewegen, sollten auch möglicherweise vorhandene hormonaktive Substanzen aus der Umwelt bei Ihnen wenig Chancen haben. Alles Gute!

      • Katharina sagt:

        Sehr geehrte Frau Prof. Dr. Gerhard,

        vielen Dank für diese hilfreiche Seite. Ich bin 51 J. alt und hebe seit ca. 8-10 Jahren Myome. Diese verursachen nur wenig Beschwerden. Etwas stärkere Regelblutungen und manchmal Unterleibsschmerzen zwischen der Regel. Vor ca. 4 Jahren war ein Myom auf ca. 8 cam angewachsen und meine Frauenärztin riet mir zu Esmya. Nach 3-monatiger Einnahme Verkleinerung des Myoms auf ca. 4 cm. Danach aber innerhalb 1 Jahres Anwachsen auf die ursprüngliche Größe. Meine Frauenärztin meinte solange es keine Beschwerden macht muss man nichts weiter unternehmen. Vor ca. 6 Monaten war das Myom auf 10 cam angewachsen und meine Frauenärztin sagte ich sollte mir doch evtl. eine OP überlegen. Sie könne die GM nicht mehr beurteilen, da alles com Myom überdeckt sei. Sie riet zu eine Zweitmeinung. Ich ging zu einem operierenden Frauenarzt. Der sagte mir nach der Untersuchung, dass es mit Sicherheit ein Myom und nichts anderes ist, aber es würde mir mit eigener Wahrscheinlichkeit früher oder später stärkere Beschwerden verursachen. Er erklärte mir die OP Methoden und riet zur lparoskopischen suprazervikalen Hysterektomie. Ich machte einen OP-Termin und fing wieder an Esmya zu nehmen, um die Operierbarkeit zu verbessern. Bei der US-Kontrolle bei meiner Frauenärztin war das Myom auf 5 cm geschrumpft. Nun meinte sie, dass evtl. doch besser abgewartet werden könnte schon leichte Wechseljahr-Anzeichen habe und dann vielleicht das Myom bei der Größe bliebe. Ich bin jetzt verunsichert. Ich habe Angst vor der OP und den Risiken, auch weil ich ja keine starken Beschwerden habe. Andererseits will ich nicht, dass dieses hin und her immer wieder losgeht, wenn das Myom doch wieder wächst. Ich habe auch Angst, dass wirklich bösartige Veränderungen im US übersehen werden könnten, da alles nur Myom ist. Soll ich besser warten bis stärkere Beschwerden auftreten in der Hoffnung, dass das Wachstum immer schwächer wird?
        Haben Sie einen Rat?

        Mit freundlichen Grüßen

        • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

          Liebe Katharina,
          Solche Schwankungen der Myomgröße sind sehr ungewöhnlich und ja eigentlich ein gutes Zeichen, das heißt, kein Hinweis auf Bösartigkeit. verbessern Sie Ihre Ernährung (wie schon mehrfach in den Kommentaren beschrieben), und versuchen Sie zusätzlich den hochkonzentrierten Grüntee Extrakt 100 Kapseln EGCG – tigovit Tigovit . Damit konnte in Studien eine Verkleinerung von Myomen erzielt werden. Viel Glück und berichten Sie mal!

          • Katharina sagt:

            Liebe Frau Professor Gerhard,
            vielen Dank für die rasche Antwort. Ich werde es mit Ernährungsumstellung und Grünteeextrakt versuchen und werde in ca. 3 Monaten wieder per US kontrollieren lassen. Ich werde dann berichten.
            Mit freundlichen Grüßen
            Katharina

      • Claudia sagt:

        Vielen lieben Dank für die schnelle Antwort.

        lieben Gruß
        claudia

  • Tina sagt:

    Liebe Frau Prof. Dr. Gerhard,

    mit großem Interesse habe ich Ihre Seite – insbesondere Ihre Ausführungen zu Myomen – gelesen. Ich stecke gerade in einer Zwickmühle, da mir geraten wurde meine Myome – 1X subserös, 3,7 cm und 1X intramural, 2,7 cm – operativ entfernen zu lassen, sonst drohe unter Umständen die „Zerstörung“ der Gebärmutter. Da ich kein Freund von Operationen bin, habe ich mir eine zweite Meinung eingeholt, dort wurde mir gesagt, dass eine OP vorerst nicht nötig sei. Nun ist es so, dass ich 33 Jahre alt bin und noch keine Kinder habe, aber mir grundsätzlich noch ein Kind wünsche. Da ich nun auch nicht mehr die „jüngste“ bin, frage ich mich, ob ein Zuwarten eher kontraproduktiv sein könnte. Haben Sie da eine Hilfestellung zum weiteren Vorgehen? Ihr Myom-Kochbuch werde ich mir direkt bestellen, so kann ich wenigstens schon einmal einen positiven Impuls setzen.

    Vielen Dank bereits im Voraus!

    Beste Grüße
    Tina

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Tina,
      wenn man intramurale Myome entfernen will, ist das eine ziemlich heftige OP an der Gebärmutter, das subseröse Myom ist da weniger dramatisch. Ich würde erstmal auf die zweite Meinung hören. Stellen sie die Ernährung um. Und noch ein heißer Tipp: ein Grünteespezialextrakt, Tigovit, hat in Studien schon gezeigt, dass er Myome verkleinern kann. Unbedingt versuchen und bitte Rückmeldung über den (Miss)Erfolg geben! Viel Glück!

  • Sofia sagt:

    Ich hatte eine leere fruchthöhle ohne embryo mit dottersack in der 10.ssw habe ich es mit cytotec versucht das es abgeht aber leider ohne Erfolg.
    2 Wochen später die Ausschabung heute zur Kontrolle wurde ein utersu myomatosus in der Gebärmutter entdeckt. Ich hab noch ein myom rechts außen an der Gebärmutter. Ich bin 37 Jahre alt und ich hab Kinder Wunsch. Ich möchte schnell wieder schwanger werden. Muss ich operieren?ich hab keine schmerzen und keine starken blutung.was raten sie mir.

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Sofia,
      die leere Fruchthöhle ohne Embryo hat sicher nichts mit den Myomen zu tun. Da Sie schon 37 sind, würde ich nicht am Uterus rumoperieren, sondern erst noch mal versuchen, normal schwanger zu werden (aber erst in 3 Monaten), es sei denn Ihr Arzt hat gute Gründe für eine OP. Unbedingt mit guten Nahrungsergänzungen Ihre Gesundheit verbessern. Alles Gute!

      • Sofia sagt:

        Also bloß nicht operieren aber nicht das ich wieder eine Fehlgeburt bekomme wegen den myom. Auf was für Ernährung sollte ich achten und vermeiden?vielen Dank für ihre Antwort.kann man sie auch telefonisch erreichen bzw. Per email.lg sofia

        • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

          Liebe Sofia,
          lesen Sie das Myom-Kochbuch und die weiteren Artikel zur Ernährung. Individuelle Beratungen mache ich nicht. alles Gute!

          • Sofia sagt:

            Liebe Frau Prof.Dr. Gerhard, vielen dank für ihre Antwort. Habe noch eine frage,kann ein Baby gesund in der Gebärmutter wachsen wenn man ein kleines 2cm myom hat? Was wäre ein wichtiger Grund für eine Operation? Vielen lieben dank nochmal. Lg

          • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

            Liebe Sofia,
            das sollte normalerweise kein Problem darstellen. Ihr Frauenarzt wird das aber besser beurteilen können, da er genau sieht, ob das Myom breitbasig oder gestielt ist, wo es genau sitzt usw. Alles Gute!

  • Steffy sagt:

    Sehr geehrte Frau Prof. Dr.Gerhard,

    Trotz Gebärmutterentfernung kehren bei mir Myome immer wieder zurück und zwar an den Eierstöcken (per Op und Histologie nachgewiesen).
    Wieso kehren die Myome immer wieder zurück ohne Gebärmutter und was kann man dagegen tun?

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Steffy,
      Myome bestehen aus glatter Muskulatur, kann Ihnen deshalb nicht sagen, woher die an Ihren Eierstöcken kommen sollen. Myome sind estrogenabhängig. Handelt es sich wirklich um Myome, dann vermeiden Sie Kuhmilchprodukte und reduzieren Sie Ihren Fleischkonsum, essen Sie viele Vollkorngetreideprodukte und Leinsamen, sowie Gemüse, dadurch scheiden Sie über den darm Ihre eigenen Östrogene besser aus. Kaufen Sie Biokosmetik oder besser noch reduzieren Sie Ihren Verbrauch an Hygiene- und Körperpflegeprodukten, da sie hormonaktive Substanzen enthalten können (App Toxfox nutzen). Lassen Sie Ihren Schlafplatz untersuchen. Wenn immer wieder in derselben Körperregion etwas auftritt, ist das sehr verdächtig auf eine Belastung in dem Bereich. Treiben Sie regelmäßig Sport. Alles Gute!

      • Manu sagt:

        Sehr geehrte Frau Dr. Gerhard, seit einem halben Jahr habe ich ein Myom am Gebärmuttermund, dass mit den GV verdirbt da es dabei permanent anfängt zu bluten. Es füllt die Scheide fast vollständig aus. Damit kann ich aber leben weil ich inzwischen Single bin :o(
        Seit einigen Jahren bin ich von Tampons auf Mooncup umgestiegen und möchte gern wissen ob die Handhabung das Wachstum eventuell begünstigt oder Komplikationen auftreten können.
        Lieben Dank für Ihre Antwort.

  • Lissi sagt:

    Hallo Frau Prof. Dr. Ingrid Gerhard,
    auch ich habe vergangene Woche die Diagnose „Seitenwandmyom“ erhalten. Es ist 3 cm groß und und meine Frauenärztin empfahl mir sofort dieses laparoskopisch entfernen zu lassen.
    Ich war zunächst total geschockt, weil ich überhaupt nicht wusste was das alles bedeutet. Auch habe ich totale Panik vor einer Operation an meiner Gebärmutter.
    Ich bin 25, habe zwar aktuell noch keinen Kinderwunsch, könnte mir Kinder jedoch gut vorstellen wenn der richtige Mann gefunden ist. Ich lebe seit 6 Jahren vegetarisch, mache viel Sport, nehme die Pille und hatte nie Probleme mit meiner Periode oder sonstige Beschwerden.
    Nach einer Recherche im Internet habe ich oft gelesen, dass man mit Myomen Leben kann und diese erst mal beobachten sollte. Daher verstehe ich die schnelle Überweisung zur Frauenklinik überhaupt nicht. Kann ich durch absetzten der Pille (Valette) und Veränderungen der Ernährung die Operation vermeiden?
    Gerne würde ich Ihre Meinung dazu wissen und würde mich über eine Antwort freuen. Viele Grüße, Lisa

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Lisa,
      Sie haben völlig Recht, so schnell muss man nicht zum Messer greifen! Die Pille müssen Sie auch nicht absetzen, höchstens umstellen auf eine mit einem stärkeren und anderen Gestagen. Bezüglich Ernährung müssen Sie ihre Kuhmilchprodukte reduzieren, besser auf Ziege und Schaf umsteigen, die weniger Hormone enthalten. Viel Vollkorngetreide und Leinsamen, Gemüse und Salat. Mal Ihre Kosmetika überprüfen, die enthalten meistens östrogenaktive Substanzen, umsteigen auf gute Bioware, bspw. von Weleda oder Dr. Hauschka. Mit der App toxfox vom BUND finden Sie gleich im Laden heraus, wo Hormongifte drin sind. Hochkonzentrierte Grünteepolyphenole hemmen das Myomwachstum, tigovit, würde Ihnen dieses Nahrungsergänzungsmittel dringend empfehlen. Berichten Sie mal in einem halben Jahr, was sich getan hat! Viel Glück!

  • Katinka sagt:

    Sehr geehrte Frau Professor Gerhard,

    Ich habe seit etwa 2 Jahren ein submuköses Myom von ca. 2cm Größe und heftige Blutungen in relativ kurzen Abständen (ca. Alle 15-18 Tage). Durch den hohen Blutverlust fühle ich mich nach der Periode müde und schlapp. Meine FA empfiehlt mir die Gebärmutter komplett zu entfernen. Ich bin 48 Jahre alt und habe keinen Kinderwunsch. Ich würde gerne wissen, ob es angemessen ist, gleich die Gebärmutter zu entfernen oder ob man nur das Myom entfernen sollte? Laut FA liegt das Myom schlecht und es gibt ein hohes Risiko, dass die Operation nicht erfolgreich ist bzw. dass das Myom wieder nachwächst.

    Ich habe auch gelesen, dass man Myome mit Magnet-Resonanz Topografie entfernen lassen kann? Haben Sie dazu Erfahrung, ob das nur bei bestimmten Myom sinnvoll ist.
    Vielen dank.

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Katinka,
      bei einem submukössem Myom und in Ihrem Alter erscheint mir tatsächlich die Gebärmutterentfernung am sinnvollsten mit den geringsten Nebenwirkungen. Viel Glück!

    • Neeöe sagt:

      Liebe Katinka, ich hatte im letzten Jahr auch ein gr. Myom- was mir sehr viel Lebensenergie durch den Blutverlust gekostet hat. Ich habe es mit natürlichen Heilmitteln versucht, bzw. meinen inneren prozess zu dem Thema zu erkennen um mich dann zu entscheiden, ein gutes KH aufzusuchen. Ich hatte gut gewählt und einen sehr fürsorglichen Arzt angetroffen, der mir zur einer Ausschabung rat,jedoch auch meiner Ansicht war meine Gebärmutter zu lassen. Sehr weise. Seither keine Schmerzen, keine Blutungen mehr die sooo heftig waren.
      Die Gebärmutter zu entfernen ist ein gr. Verlust… Es wird viel zu oft und fast unnötig operiert und dann noch das Alter vorschieben, finde ich persönlich grenzwertig. Myome kann man durch Ernährungsumstellung und Naturheilmittel heilen. Fragen sie einen gute Homöopathen was das beste Mittel für sie wäre, ich hab es mit APIS Mellifica heilen dürfen. Alles Gute und achten Sie auf Ihren Körper und Ihr Gefühl.

      • Lotte sagt:

        Ich stehe auch vor der Entscheidung GM raus oder nicht. Allerdings habe ich auch Angst davor, anschließend hat man wohl auch Probleme. So ganz ohne ist es wohl nicht auch wenn mein FA meint das die GM nur zum Kinder austragen da ist. Und da mein Kinderwunsch abgeschlossen ist kann sie ja auch weg. So einfach ist es eben nicht, ich hab nicht so viel gutes darüber gelesen. Aber die ewigen Blutungen und Schmerzen möchte ich auch nicht mehr. Was soll ich bloß tun????

        • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

          Liebe Lotte,
          es kommt immer darauf an, wie groß die Myome sind und wo sie sitzen. Oft kann eine Naturheilkundeärztin helfen, die mit pflanzlichen Mitteln und Nahrungsergänzungen sowohl Blutungsstörungen als auch Schmerzen verbessern kann. Die OP sollte wirklich nur die allerletzte Option sein. Neu ist, dass man mit dem Tigovit Grünteekomplex die Myome sogar zum Schrumpfen bringen kann, wie kürzlich in einer frauenärztlichen Fachzeitschrift mitgeteilt wurde.

  • Elke sagt:

    Sehr geehrte Frau Dr.Gerhard,
    immer erleichterter las ich die Kommentare auf ihrer Seite zum Thema Myom.
    Ich habe seit mehreren Jahren ein Myom (Größe? erster Diagnosezeitpunkt?)
    Aber mit 3 Kindern und einem größeren Bauprojekt sind meine Eisenkräfte seit einigen Jahren, wenn es gut läuft, am unteren Bereich( Hb 12,5). 2012 habe ich Eiseninfusionen bekommen und 2013 eine Kur,da war mein Zustand etwas stabiler, aber im Anfang 2015 waren die Eisenwerte wieder ganz schlecht Hb5,5 mmol/lund 3,8myg/l. Ab da habe ich Einsentabletten genommen, die ich aber jetzt nicht mehr vertrage.
    Sehen Sie eine Chance die Myome soweit zu „beruhigen“ mit Meditation oder mit der Methode Wildwuchs, mit innerer Kommunikation, dass sie mir den Blutverlust verringern und sich meine Eisenwerte endlich mal so regulieren?
    Meine FÄ hat mir letztes Jahr bei der jährl. Kontrolle zur Endometriumablation geraten, um die Blutungen, angenommen, die Särke ist durch das Myom bedingt, einzudämmen.
    Sind meine Blutungen mit 2 Tagen größte Tampongröße 3 -4 Stck. plus Einlage und dann noch 5Tage schwache Blutung bei einer Zykluslänge von 25 Tagen so stark , dass die Endomatriumablation die richtige und einzige Möglichkeit darstellt ? Können sie mir etwas raten?
    Vielen Dank für ihre Aufmerksamkeit, Elke

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Elke,
      mit der vielen Bluterei schaden Sie sich mehr als durch irgendeinen operativen Eingriff. Da Sie Größe und Lage der Myome nicht benennen können, gehe ich davon aus, dass Ihre Ärztin mit dem Vorschlag recht hat. Wenn Sie nicht sicher sind, ob das die einzige Möglichkeit ist, holen Sie sich eine zweite Meinung ein von einem Frauenarzt ein, der nicht selber operiert, Sie aber gründlich untersucht. Alles Gute!

  • Lisa sagt:

    Hallo,
    ich habe ein 4×3,5×2,5 cm großes submuköses Hinterwandmyom in Isthmusnähe. Vor 10 Tagen hat meine Periode begonnen und hatte am 3. Tag so ein Ziehen im Steißbereich woraufhin dann auch ein etwa 4 cm großes Koagel abgegangen ist. Am 4. und 5. Tag stoppte die Blutung tagsüber und kam dann Abends wieder. Da ich am 6. und 7. Zyklustag wieder diesen leichten Zugschmerz nach unten hatte, war ich in der Uniklinik wo das Myom schon mal zum Teil entfernt wurde. Ich hatte/habe wirklich Bedenken das noch Blutreste in
    der Gebärmutter sind v.a. weil die Lage des Myoms evtl. Den Abfluss behindert…also ich weiß nicht ob da eben am Myom noch alles vorbei konnte. Der Arzt sah beim Ultraschall keine Stauung oder Koagel und meinte er würde keinen Grund für das Ziehen sehen. Da nun gestern am 11. Tag das ziehen wieder da war, kommt nun doch wieder die Angst das nicht alles draußen ist. Am Mittwoch hat es übrigens auch nochmal abends geblutet. Sonst nur noch leichte Schmierblutung. Was meinen Sie? Kann das gefährlich werden wenn nicht alle Schleimhautreste raus sind? Oder kann ich dem Arzt vertrauen und man hätte sowas per Ultraschall gesehen?
    Danke und Grüße

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      liebe Lisa,
      vertrauen Sie ruhig Ihrem Arzt. Es können sich zwar immer mal wieder Koagel bilden, aber das ist nichts Bedrohliches. Hört das Ziehen nicht auf, gehen Sie nochmal zum Arzt, vielleicht muss er Ihnen vorübergehend bestimmte Hormone verschreiben. Alles Gute!

      • Lisa sagt:

        Vielen Dank für Ihre Antwort. Das ziehen ist zum Glück weggegangen und ich war seitdem auch nicht mehr beim Arzt. Allerdings hatte ich nun einen Tag etwa 8h lang eine leichte Blutung so als ob die Periode einsetzt. Dies war am am 20. Zyklustag. Dann war es wieder weg. Sowas hatte ich bisher noch nie und nun kommt wieder die Frage auf ob vielleicht die Periode viel zu früh eingesetzt hat und nun etwas nicht abfließen kann. Schmerzen hab ich keine. Danke und viele Grüße!

  • Clandi sagt:

    Ich bin 45 und bei mir hat man vor ca. 2 Jahren ein ca. 8,4 cm breites Myom an der Gebärmutter festgestellt. Mich wollte man ebenfalls gleich operrieren bzw. Hormone geben. Beides habe ich abgelehnt und habe mich über alternativen erkundigt. Nun zwei Jahre später ist mein Myom auf ca. 4,2 cm geschrumpft nur alleine durch eine kompl. Ernährungsumstellung und einem Tee. Leider wird heute viel zu schnell operiert, da die Ärzte so besser ihre Betten voll bekommen und es eigentlich totale Abzocke ist. Es ist schwer einen Frauenarzt bzw. Ärztin zu finden die über ihren Tellerrand hinaus sehen. Ich habe kompl. auf Milch, Weißmehl, Fleisch, Wasser aus Plastikflaschen etc. verzichtet. Gerne gebe ich noch nähere Informationen bezüglich der Ernährungsumstellung.

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Clandi,
      Vielen Dank, dass Sie uns von Ihren guten Erfahrungen mit der Ernährungsumstellung bei Myom berichten! Bei den Ärzten geht es sicher nicht nur um Abzocke, sondern sie sind einfach zu sehr spezialisiert auf ihr Fachgebiet. Sie lernen an der Uni nicht, dass es hormonaktive Substanzen in unserer Umwelt und Nahrung gibt, die wie Östrogene das Myomwachstum anregen. Ihren Vorschlag, dass Sie gerne genauer über Ihre Erfahrungen und die Ernährungsumstellung berichten wollen, möchte ich gerne annehmen. Wir könnten ja einen Artikel mit einem Interview darüber schreiben. Vielleicht haben Sie auch die beiden US-Bilder von vor 2 Jahren und jetzt, damit unsere Leserinnen wissen, dass Sie tatsächlich diese Veränderung erleben durften. Viele Grüße

      • Yvonne sagt:

        Hallo Frau Dr. Gerhard,ich (30)leide seit längerer Zeit an Unterbauchschmerzen rechts. Nun wurden mehrere myome von ca bis 2cm entdeckt. Ebenso war meine Periode ca. 10 Tage lang und in den letzten Monaten sehr stark. Habe auch wehenartige schmerzen im Bauch und Rücken. Und ein ziehen in den Oberschenkel während der periode. Vor sechs Monaten war noch kein myom da. Soll ich einer op zusagen?

        • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

          Liebe Yvonne,
          Sie sind noch sehr jung. Versuchen Sie lieber durch die Änderung Ihres Lebensstils und der Ernährung ein Wachstum der kleinen Myome zu verhindern. Ein Arzt für Naturheilkunde oder TCM kann die Beschwerden sicher bessern. Alles Gute!

    • Barbara sagt:

      Liebe Clandi,
      ich bitte Dich sehr mir Informationen bezüglich der Ernährungsumstellung zukommen zu lassen.
      Vielen Lieben Dank!
      Barbara

    • Elke sagt:

      Liebe candi,
      Habe ein ca. 7cm großes Myom.
      Interessiere mich für eine Ernährungsumstellung.Hast du darüber noch nähere Infos.
      Llg elke

    • Steffi sagt:

      Hallo Clandi,
      ich bin an deiner Ernährungsumstellung und an deinen Tee interessiert. Ich habe leider nach einer OP wieder neue Myome und bin auf Naturheilkunde umgestiegen. Zunächst steht Entsäuerung auf dem Plan. Ich bin für alle Infos dankbar.

  • Brigitta sagt:

    Liebe Frau Gerhard
    Was würden Sie mir empfehlen: Vor zwei Monaten hat meine FÄ in der Gebärmutter ein Myom (5x5cm) festgestellt, heute bei der Kontrolluntersuchung war es bereits 7×5.5cm gross. Vor zwei Jahren hatte ich noch kein Myom. Ich bin schlank, knapp 53 Jahre alt und habe regelmässig meine Periode (im Abstand von ca. 15 bis 28 Tagen). Ganz lieben Dank für Ihre Antwort.
    Herzliche Grüsse
    Brigitta

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Brigitta,
      Entweder ist das wirklich ein zu schnelles Wachstum oder es war ein anderes Gerät und anderer Durchmesser wurde gemessen. Sicherheitshalber noch mal US bei einem US-Spezialisten machen lassen und ganz kurzfristige Kontrollen. Leider gibt es meines Wissens bis heute keine ganz sichere Methode, um gutartiges von bösartigem Wachstum zu unterscheiden. Viele Grüße

      • Brigitta sagt:

        Liebe Frau Gerhard

        Ganz herzlichen Dank!
        Der Untersuch wurde bei derselben Frauenärztin mit demselben Gerät gemacht.
        Sie hat mich heute noch angerufen und mir empfohlen, ein MRI machen zu lassen, was nun bei einem Spezialisten am Mittwoch getan wird.

        Ich wünsche Ihnen ein wunderbares Wochenende, mit herzlichem Danke und Gruss
        Brigitta

  • Steffi sagt:

    Sehr geehrte Frau Prof. Dr. Ingrid Gerhard,

    kurz zu meiner Person: ich bin 33 Jahre alt (Kinderwunsch besteht), habe eine Schilddrüsenunterfunktion (angeboren) und ich habe jahrelang die Pille genommen. Mit meinem Myom habe ich einige Jahre gut gelebt, welches wegen der Pille kaum Beschwerden verursacht hat und kaum gewachsen ist. Nach einer kurzen Einnahmepause(3/4 Jahr, Größe des Myoms blieb dank Heilkräutern stabil) sollte ich die Pille für 3 Monate ohne Pause einnehmen. Hierbei verdoppelte sich fast die Größe des Myoms und die Blutungen wurden unerträglich. Somit wurden bei mir im Juni zwei Myome (ca. 4,5cm und 2,5cm) und eine Eierstockzyste mittels Bauchspiegelung entfernt. Bereits im August zeigte sich ein neues Myom, welches bis jetzt jedoch nicht weiter gewachsen ist und keine Probleme verursacht. Die Tendenz zu weiteren Myomen besteht. Ich bin an den Ursachen interessiert, um dementsprechend handeln zu können (Naturheilkunde erwünscht). Was sollte Ihrer Meinung nach genau getestet werden (Hormone, etc.) bzw. an wen muss ich mich wenden? Bei Myomen stehen ja auch Umweltgifte in Verdacht.
    Vielen Dank im Voraus!

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Steffi,
      da kann Ihnen ein Arzt für Naturheilkunde helfen. Auf Grund einer genauen Anamnese kann er individuelle Zusatzuntersuchungen anordnen. Anschließend wird er Sie beraten, wie Sie mit der Ernährung und speziellen Nahrungsergänzungsmitteln „entgiften“ können. Alles Gute!

      • Michaela sagt:

        Liebe Frau Prof. Dr. Gerhard,
        als 34-jährige, sonst gesunde, schlanke Frau, werde
        ich mit erhöhtem Testosteronwert
        seit 7 Jahren einfach nicht schwanger. Der erhöhte
        Testosteronspiegel blockiert meine Eifollikel.
        Nun las ich auf einer ihrer Seiten, dass Umweltgifte
        die weiblichen Hormone vermännlichen können. Meine
        Kinesiologin testete nun aus, dass ich mit Chlorella und
        Ziegenmolke laut Dr. Klinghardt Psychokinesiologie
        entgiften soll – das sollte meine Hormonlage verbessern.
        Glauben Sie, dass an diesem Ansatz etwas dran ist?
        Ich habe schon alles versucht und mein erhöhter männlicher
        Hormonwert gibt nicht klein bei! Ich danke für ihre Hilfe!

  • Susan sagt:

    Sehr geehrte Frau Prof. Dr. Gerhard,

    ich (39 Jahre, keine Kinder, kein Kinderwunsch, Retroflexio uteri, Hashimoto, lt. Blutbefund gut eingestellt mit L-Thyroxin 75) habe seit ca. 10 Jahren kleine Myome, eines davon ist inzwischen 1,6cm groß, das andere ca. 1 cm. Beide sind direkt an der Gebärmutterwand/an der Schleimhaut lokalisiert.
    Seit meinem 17. Lebensjahr verhüte ich bis auf zwei Pausen (je ca. 12 Monate) mit der Pille. Lange Jahre habe ich die Valette (zuletzt im Langzyklus) eingenommen, womit ich mich sehr wohl fühlte, jedoch ab und an auch leichte Zwischenblutungen hatte.
    Anfang 2014 wurde bei mir zuerst ein Carcinoma in situ in einer Brust festgestellt, das jedoch nach dem zytologischen (Biopsie-)Endbefund ein Papillom ist, nicht entfernt wurde und seitdem nicht wächst, 7 mm Größe. Nach diesem Befund habe ich eine miasmatische Homöopathiebehandlung begonnen, die im Winter 2015 beendet wurde, inzwischen sehe ich meine Homöopathin „nach Bedarf“.
    Allerdings habe ich seit Anfang 2015 immer wiederkehrende Zwischenblutungen und sehr starke Abbruchblutungen, weshalb mir mein Gynäkologe im Frühjahr 2015 Minisiston verschrieb, im Herbst (es trat keine Besserung ein) habe ich auf Anraten meiner Homöopathin die Pille abgesetzt- und mit Temperaturmessung/Zervixschleim verhütet (es klappte recht gut, aber ich war total genervt davon). Ich hatte einen regelmäßigen Zyklus von 28-32 Tagen, allerdings fühlte ich mich in meinem Körper nicht mehr richtig wohl und startete deshalb im Frühjahr 2016 einen erneuten Pille Versuch mit Lamuna 30- der allerdings ebenfalls zu sehr starken Blutungen, ständigen Bauchschmerzen, Zwischenblutungen, etc. führte. Mein Gynäkologe meint, dass die Myome so stark bluten, weil sie direkt an der Schleimhaut sitzen. Er schlug mir deshalb im Sommer 2016 einen erneuten Valette Versuch vor – eine Spirale möchte ich mir nicht einsetzen lassen…
    Allerdings habe ich nun unter der Valette kaum auszuhaltende Bauchschmerzen während der Abbruchblutung und auch außerhalb dieser Zeit, immer wieder Blutungen (frisches Blut), z.B. nach Geschlechtsverkehr oder anstrengendem Sport. Mein Gynäkologe ist der Meinung, dass eine Teilentfernung der Gebärmutter via Bauchspiegelung die perfekte Lösung für mich wäre, weil sich dann auch das Verhütungsproblem lösen würde. Ich habe allerdings Angst vor der OP, ihren Folgen (Inkontinenz? Früherer Eintritt der Wechseljahre? Lange Rekonvaleszenz) und frage mich, ob ich mich ohne die zusätzliche Hormongabe überhaupt wohl fühlen kann.

    Haben Sie einen Rat für mich wie ich weiter vorgehen könnte?

  • Julia sagt:

    Sehr geehrte Frau Prof. Dr. Gerhard,

    ich bin 39 Jahre alt. Ich habe wahrscheinlich eine Progesteron schwäche (Schmierblutungen in der 2. Zyklushälfte). Ich habe eine Zeit lang Hormone genommen um diese auszugleichen, habe aber nach einigen Monaten damit aufgehört. Die Schmierblutungen sind nicht so stark, dass sie mich stören. Ich bin schon seit mehr als 20 Jahren Vegetarierin, esse allerdings viele Milchprodukte.

    Vor ca. einem Jahr wurde bei mir ein Myom an der Außenseite der Gebärmutter, Größe (ca. 4,5×4,3 cm) festgestellt. Er „sitzt“ quasi auf der Gebärmutter drauf. Und ist nicht sehr tief in der Gebärmutterwand, jedoch nicht auf einem Stiel. Es muss innerhalb von 1-1,5 Jahren gewachsen sein. Es kam nach dem ich die „Progresteron-Tableten“ abgesetzt habe. Das Myom macht/-e mir jedoch keine Beschwerden. Da ich über eine Schwangerschaft nachdachte, habe ich mich bei mehren Frauenärzten beraten lassen, bzgl. der Risiken. Nur ein Arzt erklärte mir, dass bei meinem Myom (Größe, Position) eine Entfernung nicht notwendig wäre. Es wurde mir erklärt, dass erst bei den Myomen, die über 5 cm. im Durchmesser aufweisen, eine Entfernung vor der Schwangerschaft auf Grund von Risiken (Wachstum des Myoms in der Schwangerschaft, Rückbildung nach der Entbindung) zu einer Entfernung geraten wird. Andere Ärzte sprachen sich damals schon für einer OP. Ich habe das Myom so gelassen, das wurde erst alle 3 Monate beobachtet und sich nicht verändert.

    Aufgrund der Lebensumstände kam es nicht zum Versuch Schwanger zu werden. Jetzt ist das Thema wieder aktuell und ich war zum Ultraschall um mich vorher zu Informieren, wie es um das Myom steht und bekam die Nachricht, es ist gewachsen: 6,7×6,3 cm. Meine Frauenärztin sprach erst von einer deutlichen Empfehlung es entfernen zu lassen. Als sie meine Skepsis vernahm sprach sie davon, dass ich es auch mit dem Myom versuchen kann. Mir fällt es schwer die Risiken „Schwangerschaft mit Myom“ vs. Risiken „Schwangerschaft mit einer Narbe nach Myom-Entfernung“ abzuwägen. Was müsste ich dabei Ihrer Meinung nach beachten? Was würden Sie mir raten?

    Vielen Dank im Voraus.

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Julia,
      wenn das Myom außen auf der Gebärmutter aufsitzt, würde ich es bei dieser Größe entfernen lassen. Vielleicht geht es ja mikrochirurgisch. Auf jeden Fall von einem Spezialisten machen lassen. Alle Kuhmilchprodukte weglassen, deren Östrogengehalt ist viel zu hoch, besser wenig Ziegen- oder Schafmilchprodukte. Myomkochbuch lesen. Viel Glück!

      • Julia sagt:

        Sehr geehrte Frau Prof. Dr. Gerhard,

        vielen Dank für Ihre Rückmeldung und Ihre Empfehlung!

        Ich wurde diese Woche erfolgreich laparoskopisch operiert. Jetzt muss sich mein Organismus nach der OP erholen und heilen.

        Ich wünsche Ihnen weiterhin viel Erfolg bei Ihrer Arbeit und erstmal schönes Wochenende.

  • Danka sagt:

    Guten tag meine Tocher ist 20 Jahre alt und vor 6 Monaten wurde ihr festgestehlt das Sie ihnen und am rand von Gebärmutter ein Myom hat der 5 cm schon gross ist. Ihre Frauenärtztin hat jetzt ihr die 3 Monats sprize empfohlen. So bekommt Sie keine Periode mehr und sollte das Myom nicht mehr wachsen. Sind Sie auch einverstanden mit dem was die Ärtztin uns empfollen hat? Bitte schreiben Sie mir ihre Meinung.Danke noch ein lieben Gruss

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Danka,
      ich bin kein Freund der Dreimonatsspritze bei so jungen Frauen. Am besten holt Ihre Tochter noch eine Zweitmeinung bei einem anderen Frauenarzt ein. Auf jeden Fall sollte sie ihre Ernährung umstellen. Viele Grüße!

  • Anita sagt:

    Sehr geehrte Frau Prof. Dr. Gerhard

    Ich bin 33 Jahre alt, habe keine Kinder, will sehr jetzt Kinder haben. Ich habe ein 4.8 x 5.1 cm intramurales Myom im Bereich der Vorderwand der Gebärmutter.
    Kavum uteri ist noch nicht beeinträchtigt.
    Kann es überhaupt mit einem solchen Myom Schwanger werden, und wenn ja, wie gefährlich ist es für Frühgeburt und für das Kind. Ich habe Angst dass ich keine Kinder haben kann.

    Ich danke Ihnen sehr und warte auf Ihre professionelle Antwort

    MfG
    Anita

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Anita,
      ja, klar, damit können Sie schwanger werden. Natürlich könnte das Risiko für eine Fehlgeburt oder vorzeitige Wehen größer sein als bei Frauen ohne Myom. Aber sonst wird ein Myom nicht für das Kind gefährlich. Also keine Angst, versuchen Sie einfach schwanger zu werden. Ernähren Sie sich so wie es in dem Myom-Kochbuch steht, damit das Myom nicht weiter wächst. bei manchen Frauen kann man das Myom-Wachstum mit Grünteeextrakten stoppen, wie bspw. Tigovit. Viel Erfolg!

      • Anita sagt:

        Sehr geehrte Frau Prof. Gerhard,

        Vielen vielen Dank für Ihre schnelle Antwort.
        Das Kochbuch habe ich bereits gekauft, dank Ihre Empfehlungen hier auf dieser Webseite, obwohl es sollte meine Frauenärztin tun.
        Diesen Grünteeextrakt werde ich auch kaufen.

        Danke
        MfG
        Anita

  • Anja sagt:

    Vor ca. 6 – 7 Jahren wurde bei mir ein Myom in der GM festgestellt. In den letzten 1,5 Jahren ist es schneller gewachsen ( 9, 1 x 7,5 cm). Eine Behandlung mit Esmya wurde 3 Monate durchgeführt. Im ersten Monate bekam ich keine Regelblutung, im 2. und 3. Monat meine ganz normale Periode. Das Myom wurde nicht kleiner. Zwischen- und Dauerblutungen hatte ich nie. Heftige Schmerzen am ersten Tag der Regel habe ich, seitdem ich die Periode als Jugendliche das erste Mal bekommen habe. Seit einiger Zeit habe ich einige Tage nach dem Eisprung intervallweise heftige Schmerzen im linken Unterbauch (ca. 3 – 4 Tage). In der ersten Zyklushälfte ist alles ohne Beschwerden. Lt. Aussage der FÄ hat dies nichts mit dem Myom zu tun, untersucht, was es sein könnte, wurde allerdings auch nicht. Da Esmya zu keinem Erfolg führte, meint meine FÄ ich sollte die Gebärmutter durch Bauchschnitt entfernen lassen, da es sein könnte, dass es sich um etwas Bösartiges handelt. Ich habe am 17.10. einen Termin im Klinikum und den absoluten Horror. Kann das mit der Bösartigkeit stimmen? Ich bin 49 Jahre alt und habe keine Kinder. Kann man die Gebärmutter mit so einem großen Hinterwandmyom durch die Scheide entfernen?

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Anja,
      dass ein Myom bösartig wird, ist sehr selten. Trotzdem würde ich in Ihrem Fall auch zur Gebärmutterentfernung raten. Ob das von der Scheide aus möglich ist, kann nur der Operateur beurteilen, würde ich Ihnen aber nicht empfehlen, ist zu schwierig für normale Chirurgen bei der Größe. Außerdem haben Sie ja auch Schmerzen, da kann man die Ursache besser herausfinden, wenn man einen Bauchschnitt macht. Alles Gute! Und keine Angst, auch ein Bauchscnitt ist nicht schlimm!

    • Lau sagt:

      Hallo Anja,wie gehts dir und wie ist das verlaufen..?
      Ich nehme auch Esmiya seit ca. 2,5 Monaten. Im Gegenteil hat sich das Myome um ca. 4,5 cm gewachsen. Also sind es jetzt 16 cm. Ich habe angst weil die Ärzte sagen das es auch ein Sakome sein kann…

  • Susanne sagt:

    Sehr geehrte Frau Prof. Dr. Gerhard,

    ich habe Myome an der Gebärmutterrückwand und bin vor 3 Jahren trotzdem schnell schwanger geworden. Scheinbar sind die Myome in der Schwangerschaft gewachsen und wurden auf Grund der Lage nicht mehr beobachtet. Unsere Tochter lag bis zum Schluss in der Beckenendlage und konnte zur Geburt nicht tiefer rutschen. Als irgendwann doch ein Kaiserschnitt gemacht wurde, stellte man fest dass die Myome so groß waren dass sie ihr einfach im Weg waren und eine vaginale Geburt unmöglich machten.
    Nun kam unsere Tochter mit Einschnürungen aus der Ei-Haut, dem ABS-Syndrom, zur Welt. Man sagte uns dies sei eine Laune der Natur und weder genetisch noch wäre es wahrscheinlich dass dies beim nächsten mal wieder auftritt.
    Jetzt hörte ich kürzlich von einer Osteopathin, dass sie es so kennt, dass diese Einschnürungen auftreten können wenn das Kind im Mutterleib auf Grund von Myomen in einer ungünstigen Position festsitzt. Können Sie das bestätigen? Wäre für uns bei einer weiteren Schwangerschaft das Risiko wieder genau so hoch?

    Vielen Dank und viele Grüße

    Susanne

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Susanne,
      dass Myome als Ursache in Frage kommen sollen, ist mir nicht bekannt und erscheint mir eher unwahrscheinlich. Bei ABS-Syndrom ist ja die innere Eihaut beschädigt, die außen sitzenden Myome können dafür ja wahrscheinlich nicht verantwortlich sein. Sind die Myome groß, sollten Sie sich vor eier erneuten Schwangerschaft trotzdem beraten lassen, ob es nicht besser wäre, sie entfernen zu lassen, um das Wachstum des Babys nicht zu gefährden. Alles Gute!

      • Susanne sagt:

        Vielen lieben Dank für Ihre schnelle Antwort! Die Myome sind inzwischen wieder wesentlich kleiner und meine Frauenärztin sagt genau wie vor 3 Jahren dass sie einer Schwangerschaft nicht entgegen stehen dürften. Ich werde wohl nach dem was ich hier so gelesen habe mal was an meiner Ernährung ändern und dann schauen wir mal, ob wir uns lieber noch mal beraten lassen zwecks einer Entfernung. Also vielen Dank!

        Herzliche Grüße

        Susanne

        Susanne

  • Sabine sagt:

    Guten Tag, ich bin 39 Jahre alt. Im Zuge einer KiWu-Behandlung wurden bei mir im Februar mehrere Myome festgestellt. Im März 2016 wurden 6 Myome laparoskopisch entfernt. Im Juni dann noch ein submuköses mit einer HSK. Im Arztbericht steht „das Cavum scheint myomfrei zu sein“. Im September wurde dann erneut ein intramurales Myom (ca. 4 cm x 3 cm) festgestellt, welches eine Schwangerschaft eigentlich unmöglich macht. Jetzt bin ich etwas ratlos. Natürlich kann ich das Myom erneut operieren lassen, aber wenn es in der „Wartezeit“ wieder nachwächst bin ich genauso weit wie vorher. Wäre Esmya hier eine Möglichkeit, um das Myomwachstum nach der OP etwas zu unterdrücken? Vielen Dank.

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Sabine,
      leider hat Esmya nicht zu einer Verkleinerung von Myomen beigetragen, es kann lediglich die starken Blutungsstörungen reduzieren. Myome haben immer etwas mit Östrogendominanz zu tun. Deshalb unbedingt mal genau überprüfen, was Sie bzgl Ernährung und Bewegung ändern können (bspw. Kuhmilchprodukte weglassen wegen der vielen Hormone darin). In der Literatur wird beschrieben, dass es mit hochkonzentriertem Grünteeextrakt möglich sein könnte, das Wachstum von Myomen zu bremsen (bspw. EGCG in Tigovit). Eventuell Progesteron Creme in der 2. Zyklushälfte. Nahrungsergänzungen und Kräutertherapie zum Entgiften. Alles Gute!

  • Julia sagt:

    Sehr geehrte Frau Prof. Gerhard,
    seit ca. 15 Jahren habe ich (fast 52 Jahre, Periode immer noch alle 25-26 Tage, seit ca. 1 Jahr hat sich der Abstand um ca. 3-4 Tage verkürzt, kommt aber immer noch regelmäßig) Myome, bzw. einen Uterus myomatosus der Richtung Douglas-Raum wächst. Beschwerden habe ich keine sehr großen, ab und zu etwas Schmerzen im unteren Rücken , nicht wirklich verstärkte Blutungen, keine Zwischenblutungen.
    Bin immer regelmäßig zur Kontrolle, bisher war auch kein Wachstumstendenz zu erkennen. Doch letzte Woche statt der bisherigen ca. 5cm auf 9 cm gewachsen.
    Ich habe nun große Angst ein Sarkom zu haben, meine Ärztin hat mir geraten in ein Myom_zentrum zu gehen, dort habe ich nun am 17.10. einen Termin.
    Gibt es auch eine andere Erklärung außer Bösartigkeit für dieses Wachstum? Beruhigen wollte oder konnte sie mich nicht.
    Bis 2014 hatte ich die Mirena liegen, seitdem keine mehr.
    Vielen Dank für Ihre Mühe
    und herzliche Grüße
    julia

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Julia,
      Sarkome sind äußerst selten, aber Ihre Ärztin macht wohl Druck, damit Sie auch wirklich zur Untersuchung gehen. Meistens wachsen Myome in diesem Alter, da Progesteron weniger wird und die Östrogene das Myomwachstum fördern. Ganz ruhig bleiben, das Risiko ist nicht hoch! Alles Gute!

      • Julia sagt:

        Vielen Dank für die kurzfristige Rückmeldung und Ihre Erklärung, die mich nun doch wieder entspannter schlafen lässt.
        Etwas beruhigter werde ich nun den Untersuchungstermin im Myom-Zentrum abwarten.
        Nur schade, dass mir meine Frauenärztin – welche ich seit fast 20 Jahren eigentlich sehr schätze- keine derartige Erklärung gibt.

        Vielen Dank für Ihre hochinteressante und informative Seite!

        • Julia sagt:

          Liebe Frau Prof.Dr. Gerhard,

          Am 17.10. bin ich nun im Myom-Zentrum gewesen. Auch der Professor dort hat mich bezüglich meiner Angst vor einem Sarkom beruhigen können.
          3 Myome habe ich , 1. Hinterwand zum Teil intramural,größtenteils subserös 8x5x6
          2. Vorderwand1,7×1,5×1,4 cm
          3. vorderhand eher am isthmozervikalen Übergang 3×1,7×2,5

          Sein Vorschlag Mrt , um zu sehen ob das große Myom mit einer myomenukleation entfernt werden könne, die beiden kleinen Myome nicht anfassen. Falls dies nicht ginge dann LASH.

          Wenn es nicht weiterwächst könnte man auch weiterhin beobachten, da ich keine Beschwerden habe. Er meinte aber, er geht vom weiteren Wachstum aus.
          Nun möchte ich Sie um ihren Rat bzgl. meiner evtl. Entscheidung bitten.

          Momentan befinde ich mich in osteopsthischer Behandlung, dort behandelt mein Therapeut den Bauch-Beckenbereich, dann habe ich die Ernährung u.a. mit Hilfe des myomkochbuches umgestellt, kommende Woche Behandlung bei einem Homöopathen, außerdem tägliches Ausdauertraining.
          Mitte Dezember würde ich dann nochmal zu meiner Frauenärztin gehen, damit Ultraschall gemacht wird, um zu sehen ob sich bzgl des Wachstums was getan hat. Wenn nicht gut, wenn ja dann erneute Vorstellung im Myom-Zentrum.

          Esmya kommt lt Prof. nicht in Frage, da ich keine starken Blutungen habe.
          MRgFUS auch nicht wg. Grössenprogredienz und Lage der Gebärmutter.

          Ich wäre sehr an Ihrem Rat interessiert, haben Sie evtl. noch andere Ideen.

          Herzliche Grüße
          Julia

          • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

            Liebe Julia,
            Sie machen alles PERFEKT! Angeblich soll die Einnahme von einem hochkonzentrierten Grünteeextrakt das Myomwachstum bremsen können, bspw. Tigovit, wäre mal einen Versuch wert. Habe aber keine eigenen Erfahrungen damit. Alles Gute!

          • Julia sagt:

            Liebe Frau Prof. Gerhard,
            ich wollte kurz ein Feedback geben.
            Eben komme ich von meiner Frauenärztin, das Myom wurde heute nochmal kontrolliert.
            Es ist nicht gewachsen, sondern sogar geschrumpft.
            Keine 8 oder 9 cm mehr, sondern nur noch 6,3 cm.
            Also hat mein Plan wirklich schon in den letzten 2 Monaten etwas gebracht.
            Ich werde auf diesem Weg bleiben und meine Ärztin sagte, sie wäre sich mittlerweile sicher, dass ich die Zeit bis zu den Wechseljahren gut überstehen werde und die „Dinger“ weiterschrumpfen.

            Herzliche Grüße und danke für Ihre Empfehlungen
            Julia

          • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

            Liebe Julia,
            Das ist aber eine gute Nachricht! Freue mich sehr über Ihren Erfolg! Herzliche Grüße und weiter so im Neuen Jahr!

  • Sabrina sagt:

    Guten Abend,
    Ich bin 29 Jahre alt und bei mir wurde aktuell ein kirschgroßes, intramurales Myom festgestellt, welches in der letzten Vorsorge vor genau einem Jahr noch nicht zu sehen war.

    Meine Symptome sind eine starke und schmerzhafte Regelblutung mit Koagelbildung, Rücken- und Beckenschmerzen ausstrahlend in die Oberschenkel und Obstipation.

    Kann das Myom wirklich schon Auslöser für derartige Beschwerden sein?

    Desweiteren blutet mein Cervix häufig nach körperlicher Anstrengung und dem Stuhlgang. Der PAP Abstrich war unauffällig und mein Arzt vermutet ein Austreten der Gebärmutterschleimhaut in den Cervix.

    Mein FA empfiehlt mir für 6 Monate die Einnahme der Pille Maxim, aufgrund Gefäßerkrakungen in der Familie und weil ich Raucherin bin, möchte ich aber keine Pille einnehmen.
    Als weitere Behandlung sieht mein FA eine Hysterektomie als einzige Lösung.

    Ich bin verängstigt eine solch drastische Therapie empfohlen zu bekommen und würde gern wissen, ob es wirklich keine Alternativen zur Pille und Hysterektomie gibt.

    Vielen Dank und liebe Grüße
    Sabrina

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Sabrina,
      Ihre Symptome und die Tatsache, dass Sie Raucherin sind, sprechen dafür, dass Sie einen Mangel an verschiedenen Vitaminen, Spurenelementen und Mineralstoffen haben. Besorgen Sie sich das Myom-Kochbuch, und optimieren Sie Ihre Ernährung. Versuchen Sie, sich das Rauchen abzugewöhnen. Mit Hilfe der TCM oder der Homöopathie können Sie sowohl die Beschwerden als auch die Nikotinsucht sicher in den Griff bekommen. Es gibt mit Sicherheit viele Alternativen zur Hysterektomie, wenn Sie mitspielen! Viel Erfolg!

      • Maria sagt:

        Hallo, ich habe 3 Myome, eine in der Gebärmutter 1x2cm und 2 außen 8cm und 5cm
        Ich habe aber einen Kinderwunsch! Der Arzt hat gesagt ich muss aber eine OP machen dafür Muss er meine Gebärmutter operieren, ich habe aber Angst das ich danach nicht mehr schwanger bleibe, was Raten Sie mir Lg Maria

        • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

          Liebe Maria,
          wahrscheinlich hat Ihr Arzt Recht. Wenn die Myome so groß sind, bestehen die Risiken, dass Sie entweder gar nicht erst schwanger werden oder dass Sie Fehl- bzw. Frühgeburten erleiden. Heute kann man aber sehr zielgerichtet operieren, so dass meistens leichter eine Schwangerschaft eintritt als mit Myomen. Alles Gute!

  • Marie sagt:

    Hallo,
    aufgrund von verlängerter Regelblutung wurde bei mir im März diesen Jahres ein Ultraschall gemacht und mein Frauenarzt fand ein 2cm großes submuköses Myom. Ich hatte auch schon seit Monaten stärkere Regelblutungen als früher. Im Mai verzögerte sich die Regel um eine Woche. Dachte zunächst ich sei schwanger aber das Myom machte nun Ärger und ich war mit wehenartigen Schmerzen in der Notaufnahme. Als am Folgetag endlich die Regel einsetzte ging es mir besser. Das Myom war dann auch schon wieder gewachsen (3,5 cm) oder vielleicht hatte es mein Frauenarzt auch nicht exakt ausgemessen. Ich hatte mich inzwischen in der Uniklinik vorgestellt und mich für eine Op entschieden. Ende Mai wurde durch die Scheide operiert. Leider hatte ich zu diesem Zeitpunkt ungeplant meine Periode und bei der Op löste sich dann eine größere Menge geronnenes Blut und die Ärzte mussten abbrechen, obwohl ich diese Bedenken vorher ansprach aber der operierende Chefarzt meinte es sei kein Problem. Das war es dann hja wohl aber doch. Das Myon war sozusagen wie ein Stopfen und dahinter hatte sich Blut gestaut. Ein Rest von 1cm war also noch da :-( und die Narkose war mir überhaupt nicht bekommen. Heute war ich zur Kontrolle und nun ist das Myom schon wieder 2cm groß. Die letzten zwei Blutungen waren pünktlich, normal stark und normal lang. Schmerzen hatte ich auch keine. Mir wurde nun erstmal dazu geraten es weiter zu beobachten.

    Ich frage mich aber nun wie das weiter gehen soll?! Es kann ja auch nicht sein das dieser Eingriff ständig wiederholt werden muss. Oder hat man länger Ruhe wenn das Myom nahezu komplett entfernt wurde? Ich habe Angst das es auch dann wieder genauso schnell nachwachsen würde. Ich bin 33 und habe noch keine Kinder. Die Ärztin meinte das ein halbes Jahr vor einer geplanten Schwangerschaft das Myom nochmal so gut es geht entfernt werden muss. Wobei ich momentan eher das Gefühl hab das das Myom nun viel schneller wieder Probleme macht und anscheinend ja auch konstant wächst. Eine Schwangerschaft plane ich in naher Zukunft nicht.

    Was meinen Sie?

    Danke und Grüße

  • Llilith sagt:

    Sehr geehrte Frau Prof Gerhard,

    nach 3 Embolisationen macht ein 6cm großes Myom immer noch Beschwerden.Meine Frauenärztin hat mir nun Esmya verordnet.

    Meine Frage: Kann Esmya bei embolisierten, d.h. von der Blutzufuhr abgeschnittenen und überwiegend nekrotisierten Myomen überhaupt wirken ?

    Danke und viele Grüße

    Lilith

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Llilith,
      Was heißt Beschwerden? Schmerzen oder Blutungen? Auf jeden Fall Esmya versuchen

    • Llilith sagt:

      Sehr geehrte Frau Prof Gerhard,

      gerade in der Art der Beschwerden sehe ich das Problem: Ich habe keine Blutungsbeschwerden und keine Schmerzen, sondern Druckbeschwerden (Blase und manchmal irgendwie Bauch insgesamt). Das bedeutet: Esmya soll hier das Myom SCHRUMPFEN.

      ABER (wenn ja wie ?) KANN/SOLL ESMYA ÜBERHAUPT AUF EIN NEKROTISIERTES (also abgestorbenes) MYOM WIRKEN, d.h.IN MEINEM FALL DIESES SCHRUMPFEN ???

      Ich habe als Laiin den Eindruck, dass hier sinn- und erfolglos auf Tote geschossen wird…Oder verstehe ich etwas falsch ???

      ratlose Grüße von

      Lilith

      • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

        Liebe Llilith,
        ich verstehe genau, was Sie meinen und bin auch unsicher. Falls das Myom aber nicht richtig „abgestorben“ ist und noch Rezeptoren für Hormone vorhanden sind, könnte Esmya helfen. Besprechen Sie das noch mal mit Ihrem Arzt!

    • Llilith sagt:

      Sehr geehrte Frau Prof .Gerhard,

      ich habe KEINE Blutungsbeschwerden und auch KEINE Schmerzen. Meine einzige Beschwerde ist, dass das Myom auf die Blase drückt und ich durchschnittlich alle 2 h auf die Toilette muss.

      Meine Frage: (Wie) kann ein Medikament(Esmya) auf ein embolisiertes, also totes Organ (Myom) wirken d.h. hier dieses schrumpfen ???

      Laienhaft kommt mir das vor als würde man auf Tote schießen…

      Verwirrte Grüße von

      Lilith

      • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

        Liebe Lilith,
        wenn Sie Ihre Myomleiche im Bauch haben, drückt sie eben weiter auf die Blase! Ist die Leiche wirklich eine Leiche bringt Esmya nichts. Ist die Leiche aber noch gar keine richtige Leiche, könnte Esmya dabei helfen, dass sie nicht wieder quicklebendig wird.

  • Fcs sagt:

    Guten Tag,
    ich bin 48 Jahre alt und es wurde ein 9×10 cm großes Myom im rechten Teil meiner Gebärmutter festgestellt. Da ich bis vor kurzem die mirena hatte, blieben Blutungen meist aus. Das würde sich jetzt ändern. Meine Gebärmutter ist deutlich vergrößert. Meine FÄ rät vorsichtig zur Entfernung des Gebärmutter Körpers, da sie bei der Größe Beschwerden erwartet. Ich muss häufig auf Toilette und habe teilweise Probleme beim Wasserlassen.
    Außerdem hatte ich einen Bandscheibenvorfall im Lendenbereich vor 3 Jahren, der wegen Lähmungserscheinungen operiert wurde. Die Rückenschmerzen habe ich nach wie vor. Wäre es möglich, dass das Myom dafür mit verantwortlich ist?
    Mit anderen Worten – irgendwie ist mein Zustand im Moment schon auszuhalten, aber ich frage mich, inwieweit ich auf eine klare Verbesserung hoffen darf, durch eine OP, die ja auch ihre Risiken hat…?
    Danke und liebe Grüße

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Fcs,
      nur weil Beschwerden erwartet werden, ist es kein Grund aktiv zu werden. Ihre Ärztin müsste an Hand der genauen Lokalisation des Myoms und der Gebärmuttergröße und -lage entscheiden können, ob die Blasenbeschwerden oder die Rückenschmerzen damit zusammenhängen könnten. Treten allerdings tatsächlich mehr oder neue Beschwerden auf, würde ich nicht lange abwarten und die Gebärmutter entfernen lassen. Dann überwiegen meiner Erfahrung nach die Vorteile bei weitem die Nachteile. Alles Gute!

  • Elke sagt:

    Guten Tag, habe seit Jahren 1 Myom, welches nun eine Größe von 7 cm hat. Ich bin 52. Wechseljahre haben angefangen, hatte Schon 2x 1/2 jahr keine periode
    Mehr. Z.zt. Habe ich wieder ganz normal meine regelblutung mit starken Blutungen.
    Mein Gynäkologe meinte nun dass meine Gebärmutter raus müsse, da er jetzt keinen freien Blick mehr hätte bei einer Krebsvorsorge(Eierstöcke seien nicht mehr gut sichtbar) etc.. Bin mir jedoch so unsicher ob ich es wirklich machen lassen soll. In den Wechseljahren schrumpft das Myom doch sowieso? Meiner Meinung nach macht da eine op doch gar keinen Sinn, außer das natürlich meine eisenwerte wieder besser werden. Habe jetzt solange damit gelebt und jetzt soll sie schnellstmöglich raus? Was würden Sie mir raten?
    Heute wurde mein Blut untersucht. Ergebnis kommt morgen. Außer den starken Blutungen habe ich keine Beschwerden. Während meiner Periode trinke ich ingwerwasser, das hilft mir bei den Krämpfen.
    Für eine Antwort bedanke ich mich bereits jetzt
    Lg e.w.

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Elke,
      es kommt darauf an, wie schnell das Myom gewachsen ist und ob Ihr Arzt der Meinung ist, es könnte bösartig sein. Wenn nicht, können Sie vielleicht wirklich abwarten und zur Blutungskontrolle bioidentisches Progsteron als Creme oder Kapseln in der zweiten Zyklushälfte nehmen. Sprechen Sie mit ihrem Arzt über diese Option. Alles Gute

  • thea sagt:

    Sehr geehrte Frau Prof Dr. Gerhard,

    Ich habe nach Myomembolisation noch 2 Myome (7,5 cm und 4 cm), die auf de Blase drücken (Ich muss regelmäßig 7-8x am Tag, nachts hät die Blase 6-7h durch).

    Meine FA hat hat mir nur zur weitern Schrumfpung der Myome Esmya verschrieben, mit dem Argument, dass man dies jetzt auch 2x 3 Monate und länger einnehmen dürfe und dass mitterlweile viele Fälle bekannt seien, wo das Myom nicht nach Ende der Einnahme wieder nachgewachsen sei.

    Nun meine Frage: Ich möchte die Esmya keineswegs dauerhaft einnehmen, würde aber 1-2 Zyklen versuchen, falls ich sie vertrage.

    Wäre es möglich- falls die Myome tatsächlich schrumpfen sollten – die Größe durch Progestan zu halten ?????? (Ich habe ein paar Monate nach der Diagnose und auch seit der Embolisation – nun schon insgesamt 3 Jahre Progestan genommen und es ist nichts nachgewachsen).

    Viele liebe Grüße,

    thea

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe thea,
      Ihre Idee ist gut: Esmya versuchen, es ist wirklich jetzt zur Langzeit-Intervalltherapie zugelassen. Wie Progesteron in der Kombination wirken wird, ist unklar. Auf jeden Fall können Sie Progesteron aber wieder nach Absetzen von Esmya nehmen. Alles Gute!

  • Carina sagt:

    Sehr geehrte Frau Prof. Dr. Gerhard,

    ich bin 33 Jahre alt mit unerfülltem Kinderwunsch seit ca 1,5 Jahren. Ich habe 4 kleine Myome. (1-3 cm) Diese sitzen in der Muskulatur, da wo es eigentlich nicht stört. Diese wurden bei mir vor 5 Jahren festgestellt, woraufhin ich auch die Pille abgesetzt habe. Sie waren immer unauffällig und ich habe nie Schmerzen und auch keine starke Regelblutung.
    In der Kiwi wurde alles kontrolliert und soweit sind alle anderen Faktoren unauffällig.
    Somit ist der verdacht da, dass evtl. Mikromyome evtl. stören…aber über solo konnte man diese nicht festlegen. Gebärmutterspiegelung ist geplant. Aber wenn da auch nichts auffälliges ist, sollte ich laut KiWu Klinik mit Esmya anfangen.
    Habe jedoch bedenken, nicht nur wegen den Nebenwirkungen sondern auch wegen dem Ergebnis. Werden die Myome tatsächlich kleiner? Habe ich überhaupt Myome die stören?
    Würde ein MRT mehr Aufschluss geben vor der Emsig Behandlung?

    Ich danke im Voraus.

  • taddy sagt:

    mir wurde vor fast 4 jahren die gebärmutter entfernt.ich hatte ein riesen myom.1.5 kilo schwer und 17 cm durchmesser.meine o.p dauerte 7 std.ich bin 47 und bekomme durch die o.p meine regel nicht mehr.aber jeden Monat habe ich alle Symptome.auch durch die o.p.aber immer nur wenn ich meine tage hätte.z.z tut die narbe wo die drenage drin war tut mir seid 4 tagen so stark weh dad mich das schon sehr einschränkt.ich muss schmerztabletten nehmen um es erträglich halten zu können….warum wird man nach einer solchen schweren o.p nicht aufgeklärt was da noch kommen kann? dank des netzes habe ich mich selber schlau gemacht.über starke verwachsungen und narben schmerzen hat mich keiner aufgeklärt.auch das ich magen darm und nieren schmerzen haben werde.nur wärend der periode.sonst habe ich keine probleme.zum glück schon schlimm genug das man ohne gm trotzdem solche schmerzen ertragen muss.ich warte sehnlichst auf die wj.damit das endlich ein ende hat.und jeden tag hoffe ich das diese schmerzhaften Symptome endlich verschwinden.hat noch jemand solche erfahrungen? würde mich so gerne mal austauschen mit frauen die auch so eine schwere o.p hinter sich haben.

  • Annya sagt:

    Liebe Frau Prof. Gerhard,
    ich bin in der 22. SSW und habe an der Außenwand der Gebärmutter ein Myom. Bereits vor der Schwangerschaft wurde dieses diagnositiziert und hatte eine Größe von 2cm x 4cm. Meine FA meinte ich soll es entfernen lassen, doch dann wurde ich schwanger. In der 19. SSW war mein letzter Termin zum US und das Myom hatte bereits an Größe zugenommen (4 x 4cm). Ich merke, dass es wieder gewachsen ist. Es fühlt sich größer an und ich kann es durch die Bauchdecke spüren. Es tut sogar weh -es fühlt sich an der Stelle wie ein starkes Ziehen an. Ich habe solche Angst, dass meinem Baby etwas passiert, da es noch so früh ist.

    Meinen Sie, dass alles gut geht und mein baby gesund zur Welt kommt?
    Kann ich gegen weiteres Wachstum etwas tun?
    Welche Risiken gibt es zu bedenken?

    Vielen Dank im Voraus und viele Grüße

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Annya,
      es ist ganz normal, dass in der ersten Schwangerschaftshälfte Myome weiterwachsen. Da es an der Außenwand der Gebärmutter sitzt, schadet es Ihrem Baby nicht. Wenn Sie an der Stelle ein Ziehen spüren, können Sie täglich etwas Progesteroncreme (eventuell hilft auch Magnesium Oil) in die Bauchhaut einmassieren. Durch eine pflanzenbasierte Ernährung mit wenig tierischen Produkten können Sie selber mithelfen, dass das Myomwachstum stoppt. Richten Sie sich doch etwas nach dem Myomkochbuch. Alles Gute für Sie und Ihr Baby!

  • Bia sagt:

    Sehr geehrte Frau Prof.Dr.Gerhard,
    ich bin 42 Jahre alt und habe seit meinen letzten beiden Schwangerschaften starke Probleme mit sehr starken Regelblutungen. Nach dem 2 Kind im Jahr ( ich habe insg. 3) wurde in der Nachsorgeuntersuchung ein Myom festgestellt. Allerdings kann ich nicht sagen wie groß,welche Lage usw. da es von der damaligen Frauenärztin nur beiläufig erwähnt wurde.

    In diesem Jahr bin ich im Januar spontan schwanger geworden.Allerdings hatte ich am 21.03.eine Fehlgeburt in der 8./9. SSW. in der Notaufnahme der Klinik.
    Ich hatte eine natürliche Fehlgeburt ohne Ausschabung.
    Da ich das “ Abortmaterial“ wie es im Ärztejargon heißt mitgenommen habe( der Abgang passierte während ich mit Blutungen ca. 5 Stunden auf dem Gang der Klinik in der Notaufnahme warten musste). Auf dem Arztbrief stand aber Abortus incompletus. Nach der erneuten Kontrolle bei der Haus-Gyn. sah man nur noch einen kleinen Rest Schleimhaut,der noch mit der Blutung abgehen würde…

    Es wurde dann tageweise der hcg kontrolliert,der nach Aussage der Ärztin dann nach ca. 7 Tagen nicht mehr nachweisbar war.
    Die folgende Regel setzte recht zügig im normalen Zyklusverlauf ein.Allerdings blutete es sehr stark und sehr lange.Die folgenden Regelblutungen kamen auch „pünktlich“ aber auch hier dauerten sie fast zwei Wochen und waren sehr stark.

    Meine Gynäkologin erwähnte in einer der Vorsorgeuntersuchungen das meine Gebärmutter leicht vergrößert wäre,im Ultraschall sah man nichts von Myomen.

    Nun zu meiner Frage. Am Freitag setzte nach dem ersten Tag Schmierblutung eine sehr starke Blutung ein,die mit dem Abgehen von sehr großen Koageln einherging.Auch damit müsse ich mich abfinden,laut der Gyn, bis zu den Wechseljahren,denn es läge an der retroflektierte Gebärmutter. Ich musste die Vorlagen sehr häufig wechseln ,wegen der starken Blutung. Beim erneuten Wechsel und beim abwischen,bemerkte ich plötzlich etwas festes ,derbes im Scheideneingang. Ich konnte das Gebilde auf das Toilettenpapier legen.Es hatte die Form einer Kidneybohne und am Ende eine Art „Stiel“ oder Häutchen, ich habe es unter dem Wasserhahn abgewaschen um es näher zu betrachten.Eine Fehlgeburt kann es nicht sein,denn ich hatte im aktuellen und dem Zyklus davor keinen Verkehr. Die Konsistenz hatte eher etwas fleischiges,festest,wie Muskel.

    Kann es sein,dass ich ein Myom hatte,dass nun mit der Blutung abgegangen ist? Ich habe das Gebilde in einer NACL Lösung aufbewahrt,damit ich es ins Labor einsenden kann.Dennoch würde es mich interessieren, ob ein Myom vollkommen unentdeckt bleiben kann,denn meine Gynäkologin hatte mich in der Zyklusmitte noch untersucht und nichts außer eine aufgebaute GMS gesehen und das ich mich kurz vor dem Eisprung befinde. Nachtrag: die Größe des Gebildes betrug ca. 2,5-3 cm

    Vielen Dank fürs Lesen bis hier hin und entschuldigen Sie das der Text so lang geworden ist.

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Bia,
      das kann am ehesten ein gestielter Polyp gewesen sein. Auf jeden Fall mal zur Frauenärztin mitnehmen und untersuchen lassen. Je nach Ultraschallgerät und Lage des Polypen kann es gut sein, dass er sich der Darstellung entzieht. Auf jeden Fall dafür sorgen, dass die Blutungen nicht so stark und lange bleiben, sonst bekommen Sie einen Eisenmangel. Unter http://www.natum.de finden Sie sicher eine ganzheitlich arbeitende Frauenärztin, die Sie entsprechend beraten kann, auf keinen Fall mit der zu starken Blutung „abfinden“!

      • Bia sagt:

        Liebe Frau Prof. Dr.Gerhard,
        vielen Dank für die prompte Antwort.Das Uterusmaterial habe ich heute in die Pathologie gegeben.Ich hoffe ich habe zeitnah ein Ergebnis,denn ich fahre nächste Woche in den Urlaub.
        Gesetzt dem Fall es ist ein Polyp,müsste ich dann ins Krankenhaus zur Ausschabung?
        Viele Grüße Bin
        DAnke für den Hinweis für den Ganzheitlichen Gynäkologen ich habe bereits einen Termin bei einer vereinbart.

  • Judith sagt:

    Sehr geehrte Frau Dr. Gerhard,

    vielen Dank für diese Seite!
    Ich habe eine Frage zu meinen Myomen und Kinderwunsch. Ich bin 38 Jahre und habe zwei nach Innen wachsende Myome 3,5 und 3 cm). Letztes Jahr im Mai habe ich die Pille abgesetzt und starke Blutungen, da wurden die Myome entdeckt. Aufgrund meines Kinderwunsches hat mich meine Ärztin zu einer Mini-HSK geschickt, bei der die Ärzte nicht viel sehen konnten. Die Aussage war lapidar: meine Gebärmutter ist nicht voll von Myomen. Sollte ich mehrere Fehlgeburten haben, so könnte es einen Zusammenhang geben. Ein weiterer Arzt hat mir ebenfalls nur empfohlen „einfach mal los zu legen“ und sollten mich die Myome weiter mit starken Blutungen ärgern. So soll ich wieder kommen. Im Urlaub mit Jetlag im April hatte ich sehr starke Blutungen. Ich habe meine Ernährung auf fast vegan umgestellt. Daraufhin lief alles gut.
    Jetzt war ich bei einer Ärztin, die die Lage so einschätzt, dass ich mit den Myomen gar nicht erst schwanger werden könnte. Ich soll zunächst für 3 und dann noch mal für 3 Monate Esmya (ohne OP) nehmen. Das dauert 7 Monate und ich bin sehr unsicher, ob ich nicht doch operiert werden muss, wenn das Medikament nicht anschlagen sollte. Auch verunsichert mich, dass die anderen Ärzte (2 mit HSK statt diese mit Ultraschall) mir das Medikament nicht nahe gelegt haben bzw. nur davon sprachen, dass ich Probleme bekommen könnte. Diese Ärztin sagt, ich werde sie bekommen. Die Myome sind nicht größer geworden. Vorher haben alle von 3-4cm bei beiden gesprochen.
    Ich bin bereit das Medikament zu nehmen, aber ist das wirklich die beste Therapie?

    Über Ihre Einschätzung freue ich mich!

    Vielen Dank und viele Grüße
    Judith

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      liebe Judith,
      von Esmya halte ich in Ihrem Fall nichts. Es kann zwar die Stärke von Blutungen reduzieren, aber die Myome werden kaum kleiner. Die Operationsergebnisse von intramuralen Myomen sind schlecht, deshalb stimme ich den Ärzten völlig zu, die Ihnen geraten hatten, einfach mal loszulegen. Nach meinen Erfahrungen haben Sie keine andere Chance. Viel Glück!

  • Marianne sagt:

    Liebe Frau Prof. Gerhard,

    ich habe ein Myom von 6 cm Größe. Es gab Zeiten, da hatte ich mit Druckschmerz und Harndrang zu tun. Es gab aber auch immer wieder schmerzfreie Zeiten, außer während der Regel. Dort neigte ich schon immer zu starken Krämpfen. Mein Zyklus war immer um die 28 Tage, seit zwei Jahren 25 Tage. Ich bin 47 Jahre alt. Nun warte ich diesmal auf meine Regel, bin jetzt am 29. Zyklustag und habe sehr starke Krämpfe, wehenartig, so als hätte ich sehr stark meine Regel. Meine Frauenärztin konnte ich nicht erreichen, außerdem dachte ich, in meinem Alter kann es schon zu unterschiedlich langen Zyklen kommen und ich rechnete jeden Tag mit meiner Regel. Langsam werde ich aber unruhig. Trotz Buscopan Plus habe ich starke Schmerzen und weiß gerade nicht weiter. Können Sie mir einen Rat geben ?

    • Marianne sagt:

      Ich habe meine Schmerzen nicht mehr ertragen und bin heute früh auf die Notaufnahme. Dort stellte man fest, dass das Myom mittlerweile 7,8 cm x 6,4 cm ist. Außerdem habe ich eine 4,6 cm große Zyste am rechten Eierstock. Ich bin sehr traurig, denn diese Größe wurde von 5 cm in einem Jahr erreicht. Dazu muss ich sagen, dass ich sehr viel versucht habe, Akupunktur, Basenfasten, Hormonyoga, Homöopathie, Sport….es hat nichts gebracht. Man wollte mich gleich im Krankenhaus behalten und an den Schmerztropf legen. Kurzfristig wird mir zu einer Entfernung der Gebärmutter geraten (jetzt 13,3×9,2 cm). Das wollte ich vermeiden, habe davor große Angst. Aber es geht wohl nicht mehr anders, mir machen auch schon längere Zeit Blasenentleerungsstörungen zu schaffen. Da ich insgesamt sehr angespannt bin, schob ich es immer auf den verspannten Beckenboden. Nun vermute ich, dass doch das Myom drückt. Ich bin gerade sehr mutlos. Ich höre immer wieder, dass es nach der OP gerade häufig Probleme mit der Blase gibt. Ich habe ein schwaches Bindegewebe und bin insgesamt eher schmerzempfindlich.

      • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

        Liebe Marianne,
        Kein Grund zur Sorge, für viele Frauen ist die OP wirklich eine Erlösung. Wenn Ihr Myom so rasch gewachsen ist, ist das ein Hinweis auf eine Umweltbelastung. Nach der OP, die ich auch für sinnvoll halte, unbedingt abklären lassen. Alles Gute!

        • Marianne sagt:

          Guten Morgen und vielen Dank für Ihre Antwort,
          in welche Richtung kann man bei Umweltbelastungen denken ? Oder was könnte ich verändern ? Einen schönen Sonntag und viele Grüße.

          • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

            Liebe Marianne,
            sowohl in meinem Frauen-Gesundheitsbuch als auch im Buch von Dr. Mutter: „Lass Dich nicht vergiften“ finden Sie eine Fülle von Informationen. danach müssen Sie selber kriminalistisch vorgehen.Geben Sie in der Suchfunktion dieser webseite einfach mal „vergiften“ oder „entgiften“ ein, Auch da erfahren Sie, was Sie tun können. Viel Erfolg!

          • Marianne sagt:

            Liebe Frau Prof. Gerhard,

            ich habe am 20.6. die OP per Lash gut überstanden.
            Bin seit gestern zu Hause und schone mich. Merke, dass ich noch viel liegen muss. Hab häufig Druck im Unterbauch, evt. auch noch Luft. Versuche die Verdauung mit Flohsamen wieder besser in Gang zu bringen. Die Blase funktioniert wieder besser, nur die Anzeige (Harndrang) ist noch durcheinander, aber ich denke, dass kann sein, wenn sie monatelang durch die Gebärmitter abgeklemmt wurde. Im Krankenhaus meinte man, hormonell würde sich nichts verändern, da ich die Eierstöcke behalten habe. Ich fühle aber starke Stimmungsschwankungen von euphorisch zuversichtlich bis mutlos verzweifelt und auch immer Hitzewallungen und Schweissausbrüche. Kann die OP den Hormonstatus verändern ? Gebärmutter wurde bis auf Hals entfernt (war 16x16x10cm groß), die Eileiter wurden mit entfernt, die Eierstöcke blieben erhalten. Über Ihre Rückmeldung würde ich mich freuen. Ich möchte meine Frauenärztin wechseln, haben Sie auch da einen Rat, wo ich eine ganzheitlich arbeitende Ärztin finden kann ? Vielen Dank.

          • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

            Liebe Marianne,
            bei der OP wurde sicher die Blutversorgung zu den Eierstöcken reduziert, so dass diese Phase der hormonellen Umstellung etwas andauern kann. Am besten lassen Sie sich von Ihrer Frauenärztin vorübergehend bioidentische Hormone verschreiben. Unter http://www.natum.de finden Sie ganzheitlich arbeitende Frauenärzte. Gute Besserung!

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Marianne,
      auf Notfälle bin ich nicht eingerichtet.

  • Diana sagt:

    Guten Tag

    Ich bin 25 Jahre alt und bei mir wurde ein Myom Ca 4,9 mal 5,8 entdeckt
    Ich habe natürlich sehr Dolle Angst da ich noch Kinderwunsch habe.
    Ich fliege im Urlaub demnächst und habe Angst das es in der Zeit viel größer wächst und am Ende die Gebärmutter raus op werden muss den ich habe erst am 12.08.16 ein Termin bekommen :(
    ich hoffe sie können mich da beruhigen..
    und ich mache gerne Sport meine Frauenärztin sagte ich soll es erstmal lassen mit den Sport (Fitness)

    Nun wollte ich eine zweit Meinung hören
    Ist es gut Sport zu treiben oder muss Mann da aufpassen ( ich habe auch schmerzen im Unterleib und im Rücken rein) ich bitte um eine schnelle Rückantwort.

    Ich danke Ihnen voraus

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Diana,
      da kann ich Sie wirklich beruhigen: so rasent schnell wächst ein Myom nicht. Für was haben Sie im August einen Termin bekommen? Soll das Myom entfernt werden? Sie können ruhig weiter Sport machen. Die Übungen, bei denen Sie Schmerzen bekommen, müssen Sie entweder lassen oder dosierter durchführen. Auf jeden Fall vernünftig ernähren: pflanzenbasierte Biokost, Vollkorngetreideprodukte, wenig oder keine tierischen Produkte. Unbedingt das Myomkochbuch nutzen. Alles Gute!

  • Itak sagt:

    Hallo! Bei mir wurde letzte Woche ein ca 11x11cm großes Myom entdeckt. Bis vor 3 Jahren hatte ich nur 1 das unter 2cm groß war. Jetzt sind es 3 unter 2 cm und eben das Große. Da ich noch keine 33 Jahre alt bin und keine Kinder habe, aber einen großen Kinderwunsch, rät mir die Gyn zu einer Entfernung mit Erhalt der Gebärmutter.
    Mit Bauchschnitt. Laut Ultraschall sieht dieses soweit gut aus und da ich keine Beschwerden (keine starken Blutungen, Dismenorrhoe,.., höchstens mal ein ziehen und an manchen Tagen zieht es mich dann doch öfter zur Toilette)
    Demnächst habe ich das Vorgespräch im KH, da es stationär und per Bauchschnitt gemacht werden sollte.
    Dennoch habe ich Angst.
    Da ich nicht weiß ob das auch tatsächlich alles so möglich und am Ende nicht doch die Gebärmutter raus muss oder verletzt wird und ich somit keine Kinder mehr bekommen kann.
    Wie groß ist das Risiko bei einem so großem Myom?
    Mit freundlichen Grüßen

    Itak

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Itak,
      wenn die Ärzte meinen, dass sich das Myom gut entfernen lässt, dann dürfen Sie schon darauf vertrauen. Nach der OP sollten Sie aber versuchen herauszufinden, warum Sie in der kurzen Zeit ein so starkes Myomwachstum hatten, damit nicht gleich wieder neue Myome kommen. Ernährung verbessern und den Schlafplatz untersuchen lassen! Viel Glück!

  • Seso sagt:

    Hallo Frau Prof. Dr. Gerhard,

    bei mir ist seit 1 Jahr Mehrere Uterusmyome, ein großes intermural von ca. 7cm mit
    zentraler Nekrose diagnostiziert wurden.

    Meine FA meinte dass Zentral Narkose zum Krebs werden kann.
    Der OP Arzt wiederum sagte dass es nicht stimmt!
    DA weisst man selber nicht was man glauben soll.
    Ich hatte davor trotz die Grössen den Myomen nie schmerzen nur dieses ein mal was zur Narkose geführt hat was man auch im MRT Bilder sehen könnte.
    Meine Frage an Sie: was genau ist Zentral Narkose und ist das Gefährlich für mein Körper?

    Beste Grüsse
    Seso

  • B. sagt:

    Sehr geehrte Frau Prof.Dr. Gerhard,

    Beim jährlichen Check bei meiner Frauenärztin wurde gestern ein ca 5 cm großes gestieltes Myom
    außen an der Gebärmutter festgestellt. Meine Frauenärztin war von der Größe überrascht, da vor einem Jahr noch nichts zu sehen war. Sie empfahl mir in 3 Monaten zur Kontrolle zu kommen. Ist es möglich ein solches Myom homöopathisch zu behandeln?
    Mit freundlichen Grüßen
    B.

  • Adriana sagt:

    Sehr geehrte Frau Prof. Dr. Gerhard,
    vor 2 Wochen war ich nach längerer Zeit mal wieder zur Kontrolle beim FA gewesen. Hierbei wurde ein Myom festgestellt. Ich holte mir eine 2. Meinung ein. Auch hier wurde das Myom festgestellt, ca. 12 cm groß (sehr großer Uteruns myomatosus). Der FA riet zu einer OP mit Entfernung über einen Bauchschnitt des Myoms und der Gebärmutter gleich mit. Er überwies mich in die Frauen- / Uniklinik. Diese bestätigten den Befund und rieten ebenfalls zur Entfernung des Myoms, allerdings mit Erhaltung der Gebärmutter nach Möglichkeit. Ich würde früh oder spät Probleme mit Blase und Darm bekommen…Hier stellte man folgendes Procedere vor: Versuch der laparoskopischen suprazerviakalen Hysterektomie in Bereitschaft Laparotomie mit suprazervikaler Hysterektomie und Salpingektomie bds. Ich bin nun aber sehr verunsichert, ich hatte vorab keinerlei der typischen Symptome oder Beschwerden. Bis in 3 Wochen muss ich mich aber über die OP Methode entscheiden. Bauchschnitt oder Entfernung in „Einzelstücken“…. Sollte sich nachträglich herausstellen, dass es bösartig ist, besteht doch ein großes Risiko der „Streuung“ falls es über „Stückchen“ entfernt wurde? Auf der anderen Seite soll ein Bauchschnitt ein größerer und somit riskanterer Eingriff sein… Gebärmutter würde ich eigentlich schon erhalten, warum gesunde Organe mit entfernen…. Ich habe unheimlich Angst vor dem Eingriff, Krankenhaus ist für mich eine Horrorvorstellung…. Haben Sie einen Rat für mich?

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Adriana,
      Wenn Sie so ein großes Myom haben, wird sich das nicht so leicht entfernen lassen. Außerdem wächst an anderer Stelle meist ein neues Myom nach. Von „gesunder Gebärmutter“ kann da nicht mehr die Rede sein. Bei der Größe halte ich auch vom „Stückeln“ nicht viel, dann lieber Bauchschnitt und Entfernung der Gebärmutter. Wie alt sind Sie denn? Wenn Sie keinerlei Beschwerden haben, können Sie vielleicht ein Vierteljahr abwarten, natürlich unter US-Kontrolle, um ein zu rasches Wachstum zu erkennen. Manchmal stoppt das Wachstum ja, wenn Sie die Menopause hinter sich haben. Alles Gute und keine Angst vorm Krankenhaus!

      • Adriana sagt:

        Hallo Fr. Prof. Dr. Gerhard,
        vielen Dank für Ihre Antwort! In 4 Wochen werde ich 46. Wenn das Myom nicht weiter wachsen würde, müßte es trotzdem entfernt werden? Wie sieht denn eine Genesung bei Bauschnitt aus, ist man da lange außer Gefecht gesetzt? Vorm Krankenhaus habe ich regelrecht Panik….

        • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

          Liebe Adriana,
          Wenn das Myom nicht wächst und Sie nicht stört, muss es nicht raus. Aber das kann besser der Arzt entscheiden, der Sie untersucht. Wenn Sie gutes „Heilfleisch“ haben, sind Sie nach der Gebärmutterentfernung in 4-6 Wochen wieder fit. Wirklich kein Grund zur Panik. Alles heilt schneller, wenn Sie Ihre Gedanken und damit Ihr Immunsystem auf Heilung programmieren. Alles Gute!

          • Adriana sagt:

            Hallo Fr. Prof. Dr. Gerhard, ich war gestern noch mal beim FA gewesen. Dieser hat mir sehr zur OP geraten, da ich ansonsten irgendwann mit einer Not OP wegen Harnleiter- oder Darmprobleme rechnen müsste. Auf eine bestimmte Art der Entfernung hat er sich nicht festlegen wollen. Beides, also Spiegelung oder Bauchschnitt käme wohl in Betracht, wobei es bei der Spiegelung auf Grund der Größe des Myoms sein könnte, dass zum Bauchschnitt umgeschwenkt werden müsse. Beide Verfahren hätten Vor- und Nachteile. Ich denke ich tendiere eher zu einem Bauchschnitt da ich das Risiko einer Zerstreuung von vielleicht bösartigen Zellen lieber vermeiden will, auch wenn es heißt das Risiko sei sehr sehr gering. Drum rum kommen werde ich wohl nicht. Ich tue mich trotzdem sehr schwer, da es mir ja an sich echt gut geht…
            Ich danke Ihnen für Ihre „Fernberatung“ und werde mich noch mal melden, wenn ich es rum habe!
            Beste Grüße

          • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

            Liebe Adriana,
            das ist sicher eine sehr gute Entscheidung! Ich drücke Ihnen die Daumen, dass alles wunderbar glatt geht! Alles Gute!

  • Claudia sagt:

    Sehr geehrte Frau Prof. Dr. Gerhard,

    ich habe momentan eine ca. 15 cm große Gebärmutter mit einem Myom außen von ca. 4,5 cm sowie mehren kleinen innen. 2008 wurden mir schon einmal alle Myome schon einmal entfernt. Weiterhin habe ich an beiden Eierstöcken auch je eine Zyste. Eine ist ca. 6,8 cm die andere ca. 4,5 cm. Seit ca. 10 Jahren sind meine Blutwerte nicht in Ordnung und ich bekomme regelmäßig Infusionen. Eine Therapie mit Esmya und Jubrele war erfolglos. Nun rät man mir, die Gebärmutter zu entfernen. Ich möchte alle Möglichkeiten ausgeschöpft haben bevor ich mich zu diesem Schritt entschließe. Ich bin allerdings schon 46 Jahre alt und Kinderwunsch ist auch nicht mehr vorhanden.
    Wie sehen Sie das?
    Viele Grüße
    Claudia S.

  • kerstin sagt:

    Hallo,
    Ich habe sehr viele Myome in der Gebärmutter. Das größte ist wohl ca. 4,0 cm. Jetzt sagte mir mein Frauenarzt gestern meine Gebährmutter ist doppelt so groß wie normal.
    Ich bin fast 50 und habe ein Kind.
    Können Sie mir sagen ob dies gefährlich ist und muss es operiert werden. Ich habe einen Bauch wie im 6. Monat schwanger. Meine Regelblutung bekomme ich alle 2 Monate nur noch.

    LG Kerstin

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Kerstin,
      Nur in ganz seltenen Fällen werden Myome bösartig. Wenn Sie keine besonderen Beschwerden haben und Sie der „6-Monatsbauch“ nicht stört, können Sie ruhig abwarten unter regelmäßiger Ultraschallkontrolle. Vielleicht sprechen Sie mit Ihrem Frauenarzt mal über eine Progesterontherapie. Alles Gute!

      • Kerstin sagt:

        Hallo nochmal. Habe vergessen zu schreiben , dass ich schon Beschwerden habe u zwar. Ich habe grosse Schmerzen direkt beim Höhepunkt beim Verkehr. Jetzt hat mir meine Ärztin Esmya verschrieben. Nehme diese seit 3 Tagen u habe Bauchschmerzen und einen ganz trockenen Mund. Meinen Sie dass diese Behandlung für mich richtig ist? LG u vielen Dank

        • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

          Liebe Kerstin,
          ob diese Behandlung für Sie sinnvoll ist, muss Ihre Ärztin entscheiden. Meines Wissens wirkt Esmya am besten, wenn es darum geht, zu starke Blutungen bei Uterus myomatosus zu reduzieren. Eine dauerhafte Verkleinerung der Myome ist damit nicht zu erreichen. Wenn Sie Beschwerden haben, sollten Sie vielleicht doch über eine Gebärmutterentfernung nachdenken. Am besten zweite Meinung bei anderem Frauenarzt, der Sie unterswuchen kann, einholen. Alles Gute!

  • Regula sagt:

    Guten Morgen
    Ich habe im September 2015 ein Submuköses Myom (ca. 3cm Durchmesser) operieren lassen. Es konnte nicht alles abgetragen werden weshalb die Ärzte sagten dass ich evtl. eine zweite Operation benötige um das Myom ganz zu beseitigen.
    Vor der Operation hatte ich versucht das Myom durch das Medikament Esmya „schrumpfen“ zu lassen. Nach einem Monat Einnahme des Medikamentes ist das Myom eher gewachsen als kleiner geworden, zudem hatte ich starke Nebenwirkungen und vermehrt Blutungen weshalb die Behandlung mit Esmya als erfolglos abgebrochen wurde und die OP im Fokus stand.
    Nach gut einem halben Jahr bin ich wieder gleichweit wie im September 2015. Das Myom verursacht wieder langanhaltende und starke Blutungen (obwohl ich die Spirale habe). Die US-Untersuchung zeigte dass das Myom nun ca. 4×3 cm gross ist. Die Ärzte sagten dass sie das Myom nicht mehr mittels demselben OP-Verfahren wie im Herbst abtragen können da es nun zu gross sei. Sie empfahlen mir die GM zu entfernen oder nochmals Esmya zu probieren – wenn das Myom kleiner wäre könnte es nochmals operiert werden.
    Ich bin etwas ratlos. Einerseits fühle ich mich etwas unwohl gegenüber dem Gedanken die GM zu entfernen obwohl ich keinen Kinderwunsch habe (bin 42). Andererseits schreckt es mich ab alle halben Jahre wieder im OP zu landen…. das erscheint wie eine never-ending-story…. wenn die Ärzte nicht alles entfernen können wächst es ja wieder – die ersten Symptome – Abklärungen… Termine – hin und her und wieder Spital am Schluss.
    ich bin sehr aktiv, sportlich und viel unterwegs. Das schrenkt mich schon ein und belastet mich.
    Wie oft kann ein solcher Eingriff überhaupt vorgenommen werden? Ich habe nächsten Montag einen Termin bei einem Arzt der das Myosure-Verfahren anwendet… aber wenn es keine Möglichkeit gibt das Myom komplett zu entfernen muss ich wohl immer davon ausgehen dass es wieder nachwächst….
    Gibt es noch andere Möglichkeiten? Was spricht für eine Entfernung der GM (nebst der Tatsache dass ich dann zumindest keine Myome mehr habe) – was sind Gründe wieso die GM möglichst erhalten bleiben sollte?
    Besten Dank für ein paar Ratschläge
    Lieber Gruss
    Regula

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Regula,
      da Sie erst 42 Jahre alt sind, müssen Sie damit rechnen, dass das Myom weiter wächst und dass die Blutungsstörungen nicht besser werden. Wenn der Arzt es noch mal mit dem Myosure-Verfahren versuchen will, ist das okay. Anschließend würde ich zu einem Arzt für Naturheilkunde und Homöopathie gehen, der versuchen kann, die Blutungsstörungen zu verbessern und das Hormongleichgewicht wiederherzustellen. Vielleicht kommen Sie dann noch ein paar Jahre ohne zu große Schwierigkeiten mit der Gebärmutter weiter. Andernfalls würde ich bei starken Blutungsstörungen, die Ihre Eisen- und Zinkreserven in den Keller bringen, unbedingt zur Gebärmutterentfernung raten. Ist halt eine OP mit allen möglichen normalen Risiken, aber letzten Endes besser als der ständige Blutverlust. Vorübergehend könnte die Durchblutung der Eierstöcke etwas leiden, was mit Hormonen und pflanzlichen Mitteln ausgleichbar ist. Auf Ihr Lebensgefühl, das Sexualleben und die üblichen Alterungsprozesse hat die OP keinen negativen Einfluss.

  • Irina sagt:

    Hallo Frau Doktor,leider habe ich mehrere Myome in der Gebärmutter. Eines davon ist 7cm mal 5cm gross.
    Wollte sie fragen,ab welcher grösse sollte man ein Myome operativ entfernen lassen.Will meine Gebärmutter nicht so früh verlieren.
    Bin 44 Jahre alt und sehr sportlich veranlagt.
    mich plagen Ängste dass ich dadurch verfrüht in die Wechseljahre gelange nach der OP.
    Vielen dank im Voraus.
    Irina

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Irina,
      Die Entscheidung für eine Op richtet sich nach Ihren Beschwerden. Wenn Sie keine haben und auch nicht bei den Menstruationen zu viel Blut verlieren, können Sie die Myome ruhig behalten, müssen sie aber regelmäßig vom FA mit US kontrollieren lassen. Bei manchen Frauen arbeiten nach der Gebärmutterentfernung die Eierstöcke tatsächlich etwas weniger, aber meistens reguliert sich das nach einigen Monaten wieder ein. Also keine Angst vor einer OP, falls sie erforderlich ist!

  • Snickers sagt:

    Sehr geehrte Frau Doktor,

    Ich bin 35 und mit meinem zweiten Kind in der 18. SSW. Bei der vorletzten Vorsorge Wurde ein Myom an der Hinterwand festgestellt, bei einer Vorderwandplazenta. Meine FA sagte die Lage wäre unproblematisch. Gestern war nun die nächste Vorsorge aber ohne US. Beschwerden habe ich nicht, allerdings habe ich in den vier Wochen fünf Kilo zugenommen, und fühle mich an dem meisten davon unschuldig). Kann das Myom so Stark gewachsen sein, so dass es doch Probleme machen könnte, sollte ich doch einen US machen lassen?

    Vielen Dank für Ihre Hilfe

  • Sevim sagt:

    Sehr geehrte Frau Prof. Dr. Gerhard, Ich habe heute erfahren das ich ein myome habe im bereich des kleinen becken Durchmesser 2 cm auf die rechte seite asuer gäbermutter ich bin 29 jahre alte und habe planungen zum schwanger werden kann man mit ein 2 cm myom schwanger werden? Ich habe nur manchmal Bauchschmerzen sonst ist alles gut die Periode bekomme ich immer recht zeitg ich wäre sehr froh wen sie mir hier könnet ein bischen helfen? Ich bedanke mich im voraus lg sevim

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Sevim,
      Sie haben Glück, dass das Myom so klein ist und nur außen an der Gebärmutter sitzt. Damit können Sie schwanger werden. Sie sollten aber etwas tun, damit sich nicht weitere Myome entwickeln. Also bitte einen Arzt für Naturheilkunde aufsuchen und entgiften, Ernährung verbessern. vielleicht möchten Sie auch mit Ihrem Körper und Ihrer Gebärmutter reden, hier geht es zur Methode Wildwuchs. Alles Gute!

      • Carola sagt:

        Hallo Frau Prof.Dr.Gerhard,
        ich habe gestern erfahren, dass ich ein grosses Myom an der aüsseren Gebährmutter habe.Ich habe seit 1 Woche andauernde Schmerzen links.Jetzt meine Frage:kann es auch platzen,es drückt sehr?Danke und LG

        • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

          Liebe Carola,
          nein, keine Angst, es kann nicht platzen. Sollten die Schmerzen nicht weggehen, bitte noch mal zum FA gehen. Wenn das Myom einen Stiel hat, kann es sich manchmal daran drehen oder es kann mal etwas hineinbluten, ist aber alles selten. Gute Besserung!

  • Nicole sagt:

    Sehr geehrte Fr. Prof. Dr. Gerhard! Ich bin 44 Jahre und habe keine Kinder und auch keinen Kinderwunsch. Ich lebe in Spanien und hier mußte ich leider in den vielen Jahren hier feststellen das Vorsorge keine große Rolle spielt. Es ist schwer einen Termin beim Gynäkologen des staatlichen Gesundheitssystems zu bekommen, wenn es nur um eine Kontrolle geht und es ist immer mit langen Wartezeiten verbunden (1Jahr ist nicht ungewöhnlich) Um auf den Punkt zu kommen. Im Jahr 2010 wurde ein Myom bei mir festgestellt, aber es war mir nicht möglich es regelmäßig kontrollieren zu lassen…und nun bin ich in Behandlung nachdem ich endlich die entsprechenden Untersuchungen erhalten habe. Erschreckender Weise ist mein Myom stark gewachsen und es sind wohl auch mehrere. Wie ich verstanden habe außen und innen und die Gebärmutter ist stark vergrößert. Leider habe ich noch nicht den genauen Befund, um die Größe in cm angeben zu können. Aber die Ärztin sprach von zwei Kindskopfgroßen Myomen, was nun auch erklärt warum mein Bauch so groß geworden ist in denletzten ca. zwei Jahren. Ich ärger mich so das ich mich nicht schon längst privat versichert habe um die regelmäßige Vorsorge vorzunehmen, wie ich es in Deutschland immer getan habe. Nun ist es aber zu spät. Meine Frage ist: Hier hab ich zunächst nur eine Meinung eingeholt, gehe aber in den nächsten Tagen zu einem zweiten Arzt. Die erste empfiehlt mir die Gebärmutter entfernen zu lassen durch einen Bauchschnitt entweder wird der quer oder längst vollzogen. Je nach Befund, der noch aussteht. (War heute beim Ultraschall und Biopsie Entnahme) Ist es notwendig bei stark vergrößerter Gebärmutter mit sehr großen Myomen die Gebärmutter durch einen Bauchschnitt zu entfernen, der ja viele schmerzhafte und langwierige Heilzeit benötigt oder ist es in meinem Fall auch möglich vaginal vorzugehen? Ich bin wirklich stark verunsichert und weiß nicht wie ich mich entscheiden soll. Zumal mir hier ohne Privatversicherung auch nicht viele Möglichkeiten gegeben werden. „Uterus muß raus durch Bauchschnitt. Eierstöcke werden erhalten und bis zur OP werde ich auf die Warteliste gesetzt“, das kann sicher ein halbes Jahr dauern. Mein Mann und ich, wir wollen uns zum 01.03. nun privat versichern, gehen aber davon aus das es nun mit meiner derzeitigen gynäkologischen Krankengeschichte schwierig wird, überhaupt aufgenommen zu werden. Dann hab ich wohl keine andere Wahl und muß die Gebärmutter entfernen lassen, wenn ich dran bin und auf die Weise die hier ansteht ohne eine andere OP Alternative. Liebe Frau Dr. Gerhard, ich weiß natürlich das Sie an meiner Situation nichts ändern können, aber ich würde nur gerne ihre Meinung dazu hören. Vielen Dank im Vorraus und lieben Gruß aus dem trotzdem schönen Spanien ;-) Nicole

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Nicole,
      Ich weiß, dass es in Spanien schwierig ist mit den Terminen. Bei zwei kindskopfgroßen Myomen würde ich immer einen Bauchschnitt vornehmen lassen, alles andere ist viel zu schwierig und kompliziert und bei der Größe der Myome gefährlich. Da eine Biopsie entnommen wurde, ist man sich wohl nicht sicher, ob alles gutartig ist. Nachdem so viele Voruntersuchungen gelaufen sind, können Sie bei einer neuen Krankenversicherung auch nicht mehr behaupten, nichts von der vergrößerten Gebärmutter gewusst zu haben. Also in den sauren Apfel beißen und schnell von der Gebärmutter verabschieden! Alles Gute!

  • Anni sagt:

    Guten Abend, Fr. Prof. Dr. Gerhard,
    vor 4,5 Monaten wurde mir wegen eines 10 cm gr. Myoms die Gebärmutter inkl. Hals entfernt – per Bauchschnitt.
    Leider habe ich die Narkose nicht gut vertragen und die stundenlang heftig gebrochen. Dabei sind wohl einige meiner Bauchmuskeln (Bäuche) angerissen und tags darauf noch ein Muskel ganz gerissen. Durch eine Not-OP wurde nochmal aufgemacht, die Blutungen gestillt, die vielen Blutkoagel an den Muskelbäuchen entfernt.
    Nun habe ich irgendwie eine verhärtete und sehr druckempfindliche Bauchdecke, und weiß leider nicht ob sich das noch ändert nach der Zeit. Wissen Sie mir vielleicht einen Rat?
    (Ich empfinde es übrigens als fast ein Wunder, dass Sie sich die Arbeit machen und die Fragen hier alle beantworten, Sie haben meine absolute Hochachtung – DANKE :-) )

  • Bine sagt:

    Sehr geehrte Frau Prof. Dr. Gerhard,
    gerade komm ich von meiner FA. Habe vergangenen Tag meine Tage bekommen, bin also jetzt am 9 ZT. Ich habe ein Myom in der Gebärmutter (intracavitär) das mit 2,7 cm in die Gebärmutter hängt. Bis Donnerstag hatte ich die Mirena, die habe ich aber mit einem großen Koagel ausgeschieden. Ich habe stark geblutet. Mein HB ist aber heute bei 12. Stundenweise war es extrem heftig, Riesen-o.b. nur 20 Minuten. Seit zwei Tagen ist es ruhiger, sickert nur, aber die Schleimhaut ist noch 15 mm und ich soll nun zur Ausschabung. Ich bin mir nicht sicher ob das verfrüht ist!? Plan B wäre, dass wir bis nächsten Freitag, also 11 Tag warten, ob der Körper das alleine regelt. Ich bin bei einem TCM-Heilpraktiker seit Oktober in Behandlung und das Myom war vorher 2,8, dann im Dezember 2,6, heute 2,7. Es war also kleiner geworden und unter der TCM ging es mir auch eigentlich besser. Was raten Sie mir? Die Blutungen waren mal ähnlich schlimm aber das war im September/Oktober, danach waren sie besser und erträglich. Eine Ausschabung soll keine große Sache sein, und wenn es nötig ist, klar, dann mach ich das auch. Da mein Hb gut ist, kann ich die Blutung die ansteht um das aus dem Körper zu befördern sicher ertragen, viel vond em was rauskommt ist ja dann eh „altes Zeug“. Ich freue mich sehr auf Ihren Rag. LG Bine

    • Bine sagt:

      Oh sorry, Tippfehler, der erste Satz sollte heissen, „habe vergangenen Sonntag meine Tage bekommen…“.Die starken Blutungen waren Donnerstag – mit Spirale raus und Freitag immer stundenweise. Es kamen wirklich viele große Koagel raus. Schade ich meinem Körper wenn ich warte und ihm ne Chance gebe oder ist es unwahrscheinlich dass es funktioniert?

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Bine,
      es kann sein, dass das Myom in der Gebärmutter verhindert, dass sich die Gebärmutter bei der Periode richtig zusammenziehen kann und Sie deshalb stärker bluten. Ihre Symptome sprechen für einen Progesteronmangel, deshalb könnten Sie auch mit Ihrem FA besprechen, ob Sie nicht ab sofort für 14-16 Tage ein Gestagen nehmen sollten, um die vorhandene Schleimhaut richtig umzubauen und dann bei der nächsten Periodenblutung die Schleimhaut richtig ausscheiden zu können. Besprechen Sie auch, ob man im Rahmen einer Ausschabung und Hysteroskopie das Myom entfernen könnte, um zukünftige Blutuungsstörungen zu vermeiden. Auf jeden Fall die TCM weitermachen, damit Ihr Hormongleichgewicht wiederhergestellt wird. Alles Gute!

      • Bine sagt:

        Liebe Frau Prof. Dr. Gerhard,
        danke für Ihre Antwort.
        Ja, das hat ein Arzt auch vermutet, aber die Blutung hört immer wieder auf wenn ein großes Koagelstück abgegangen ist. Dann geht es aber irgendwann wieder los. Jetzt war ich heute soweit, dass ich mich im KH notfallmässig ausschaben lassen wollte, da ich heute wieder stark geblutet habe (vergangene Tage auch nochmal, das ist immer stundenweise und dann richtig heftig). Aber die Schleimhaut ist jetzt nur noch 1,3 mm. Ich hatte wirklich eher das Gefühl, die GM kämpft gegen die Schleimhaut an. Jetzt hoffen, dass die Blutung dauerhaft weg bleibt. Ich glaube eigentlich eher, dass die dicke Schleimhaut das Problem ist, weil bisher hatte ich noch keine Probleme mit dem Myom, dass die Blutung nicht aufhörte. Und es ist nicht grösser geworden. Jetzt hab ich natürlich Angst, jetzt ZT 13, dass die Schleimhaut wieder so dicke wird zum nächsten Zyklus. Oder ist das unwahrscheinlich? Wie konnte sie unter der Mirena nur so dick werden und kann man irgendwas natürliches tun, damit sie das nicht wieder tut?
        Ich habe Progestogel hier, was ich noch nicht benutzt habe, meine FA hat es mir zwar aufgegeschrieben, wusste aber nicht, wie ich es bei meinem vermutetem Progesteronmangel/Östrogendominanz nehmen muss. Progesteroncreme mochte sie mir nicht aufschreiben, weil sie sich damit nicht auskennt. Im KH wurde mir gesagt, man muss die Gebärmutter spiegeln um zu sehen ob es entfernt werden kann und man würde das direkt dann machen. Hab natürlich Angst, sowas birgt ja Risiken. Yamswurzelkapseln sind auch vorhanden, die hab ich bisher auch immer in der zweiten ZH genommen. Blut wegen Hormone wurde jetzt mal abgenommen und diese Frauenärztin arbeitet auch mit TCM und naturheilkundlich/homöopathisch.
        Der letzte HB war übrigens gut mit 12 und der Ferritinwert lag bei 70. Ich hab nicht mal Eisen bekommen (nehm ich aber selbst schon)
        Würde mich sehr freuen,wenn Sie mir nochmal antworten. Liebe Grüße

        • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

          Liebe Bine,
          Progestogel wird nicht ausreichend sein, um die Schleimhaut in der Gebärmutter richtig umzuwandeln. Lassen Sie sich doch von Ihrer FÄ naturheilkundlich oder weiter mit TCM behandeln. Ohne Mirena werden Sie da sicher Erfolg haben. Leider bringt Mirena bei einigen Frauen die Hormone durcheinander. Deshalb würde ich mit weiteren Aktionen erst mal abwarten. Alles Gute!

          • Bine sagt:

            Guten Morgen :-) Danke für Ihre Antwort. Ja, das werde ich tun. Allerdings ist sie nächste Woche nicht da und ich hab Angst, keinen Eisprung zu haben und die Schleimhaut hat wieder den ganzen Monat Zeit, sich groß aufzubauen. Ich habe auch schwer die Mirena im Verdacht. Ich hatte sie jetzt über zehn Jahre und nie Nebenwirkungen bemerkt, dachte ich! Aber seit zwei Jahren kam mir alles komisch vor, auf die Spirale wäre ich aber nie gekommen. Ich war zwar fest davon überzeugt eine Östrogendominanz zu haben, aber dass es an der Spirale liegen könnte…! Ich hab aber auch nie den Beipackzettel gesehen. :-( Und mich nicht informiert. Das passiert mir sicher nicht mehr. Um wieviel mm wächst denn die Schleimhaut so täglich? Beeinflusst eigentlich die Progesterongabe auch die Temperatur? Ich wünsche Ihnen einen schönen Sonntag!

          • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

            Liebe Bine,
            wenn Ihre Ärztin nicht da ist, gehen Sie doch zum Hausarzt oder ihrer Vertretung und bitten Sie ihn, Ihnen Utrogest oder Progestan 1oo aufzuschreiben. Dann nehmen Sie ab 16.-25. Zyklustag erst 1 für 5 Tage, dann 2. Dann sind Sie sicher, dass die Schleimhaut umgebaut wird und nicht ewig wachsen kann. Durch Progesteron steigt die Temperatur an, deshalb misst man bei Kinderwunsch die Basaltemperaturkurve. Alles Gute!

          • Bine sagt:

            Hallo, momentan habe ich nur noch Schmierblutung eigentlich, es wird auch immer dunkler. Seit Freitag. Temperatur messe ich. Also würde die Temperatur dann auch steigen, wenn ich das Utrogest nehme? Mein Hausarzt schreibt mir die nicht auf, er kennt sich damit nicht aus. Mit der Vertretung müsste ich mal gucken. Noch hatte ich wohl keinen Eisprung lt der Kurve, jetzt ZT 16, aber heute vor einer Woche konnte man sehen, dass der Eierstock arbeitet. Wenn ich zu früh das Progesteron nehme, verhindere ich dann den Eisprung?
            Die Frage ist jetzt, OP oder Progesteron? Natürlich würde ich es gerne ohne OP versuchen. Das Myom hat ja nicht diese Schleimhaut verursacht, ich denke, wenn man so viel Schleimhaut aufgebaut hat wie ich, dann ist eine dermassen starke Blutung doch normal oder nicht? Wäre jetzt das Myom das Problem, was mich wundern würde, weil wirklich nie solche Probleme gemacht hat und nicht grösser geworden ist, dann müsste ich doch heftiger bluten weiterhin oder?
            PS. Habe Progestan aufgeschrieben bekommen, ich habe jetzt gelesen, dass man die Kapseln auch aufmachen und auf die Haut schmieren kann, das wäre genau so gut und würde besser vom Körper verarbeitet. Haben Sie davon schon mal gehört?
            Vielen Dank für Ihre Mühe.
            Bine

          • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

            Liebe Bine,
            klar können Sie den Inhalt von Progestan auch über die Haut aufnehmen, machen viele Frauen so. Was heißt denn das: „heute vor einer Woche konnte man sehen, dass der Eierstock arbeitet“? Ist die Temperatur hoch gegangen und oben geblieben? Sonst kann man keinen arbeitenden Eierstock „sehen“. Also: entweder hatten sie Ihren Eisprung am 9. Tag, dann sollte ca 15 Tage später die Periode von alleine kommen. Oder Sie hatten noch keinen Eisprung, dann sollten Sie sofort Progestan nehmen, das dann genauso wie das vom Eierstock produzierte Progesteron die Temperatur erhöht. Nimmt man Progesteron zu früh, so wird der Eisprung unterdrückt. Aber der 16. Tag ist ja nicht „zu früh“. Viel Erfolg!

          • Bine sagt:

            Morgen wird jetzt wohl doch die Ausschabung und hyster. Myomentfernung, wenn möglich, vorgenommen. Die Östrogendominanz wird dann im Anschluss angegangen. Wo schmiert man das denn am besten hin? Nein, Eisprung war da noch nicht, der war wohl gestern. Vor der OP möchte ich jetzt damit nicht anfangen, vll ist das gar nicht gut. Die FA hat wohl vermutlich gesehen, dass da Follikel drin sind. bei mir ist eher das Problem, dass ich meistens einen Eisprung habe, aber eine Gelbkörperschwäche und so ein bisschen hab ich die Mirena im Verdacht. Puh…ich hab echt Angst vor morgen…

          • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

            Liebe Bine,
            keine Angst, erstmal gar nichts Neues machen und nur die OP abwarten. Vielleicht normalisiert sich danach alles von alleine! Viel Glück!

          • Bine sagt:

            Danke. Das wäre sehr schön :-) Danke für Ihre Mühe, ganz toll, dass Sie immer so nett antworten.

          • Bine sagt:

            Hallo Frau Prof. Dr. Gerhard,
            das Myom konnte komplett entfernt werden. Da es breitbasig an der Hintwerwand lag, dauerte der Eingriff dann doch etwas länger und ich hab natürlich auch nochmal ordentlich Blut verloren. Aber dank Eisen bin ich auf dem richtigen Weg :-). Natürlich hab ich Angst, dass bei dem Befund was rausgekommen ist, denn das wird ja eingeschickt alles. Die Krebsvorsorge im Dezember war unauffällig. Das Wachstum des Myoms war jetzt auch nicht sooo viel. Es war in den ersten acht Monaten, als ich die Östrogendominanzbeschwerden hatte – somit vermutlich keinen Eisprung – um n knappen Zentimeter gewachsen. Dann nach Beginn der TCM hatte es sich wieder etwas verkleinert. Der Besuch bei meiner FA wird es zeigen, wenn ich zur Nachuntersuchung gehe. Mein Augenmerk liegt natürlich jetzt darauf, dass die Schleimhaut sich nicht wieder so hoch aufbaut. Die Progesteronkapseln hab ich noch nicht „geschmiert“, war jetzt nach dem Eingriff direkt unsicher. Wo würden Sie denn empfehlen, wohin man den Inhalt der Kapseln schmiert?
            Lieber Gruß

          • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

            Liebe Bine,
            steht alles in diesem Artikel. Prinzipiell sollte die Progesterontherapie aber immer unter Kontrolle der Laborwerte und Überwachung Ihres Frauenarztes stattfinden. Alles Gute!

  • Sabrina sagt:

    Liebe Frau Dr. Gerhard, ich habe Sie bereits mehrfach angeschrieben und um Rat gebeten und Sie haben mir immer Mut und Tipps gegeben, dafür nochmal danke. Ich bin nun endlich trotz submukösem Myom schwanger geworden und bereits in der 14.ssw. Auf Ihr Anraten habe ich auch Protestan zu mir genommen und ich habe das Gefühl es hilft mir gut. Nun meine Frage, wie lange soll ich Protestan noch nehmen? Es kann doch nicht schaden bis zum Ende der Schwangerschaft zu nehmen? Noch eine andere Frage, ich war zur Untersuchung der Schwangerschaft in einer Klinik und man hat eine Plazenta praevia festgestellt, da ich erst in der 14.ssw bin, muss ich mir da sorgen machen und mich schon nun bereits schonen und z.b: keine Hausarbeiten mehr durchführen? Vielen Dank für Ihre Mühe und Zeit. Lg Sabrina

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Sabrina,
      normalerweise produziert der Mutterkuchen genügend Progesteron nach der ca. 15. SSW. Dann können Sie es ruhig ausschleichen. Sollten Sie Ziehen oder Bauchschmerzen bekommen, können Sie es ja jederzeit wieder einsetzen. Damit die Gebärmutter ruhig bleibt, können Sie sich auch regelmäßig mit Magnesium Oil den Bauch einreiben.
      In dieser frühen SSW kann man nicht eigentlich von einer Plazenta prävia sprechen, meistens ist es nur eine tiefliegende Plazenta, die sich bei wachsender Gebärmutter nach oben zieht. Solange Sie keine vorzeitigen Wehen haben, können Sie (leider!) ganz normal Ihre Hausarbeit machen. Viel Glück!

  • Yvonne sagt:

    Hallo Frau Dr. Graf,
    mein FA hat gestern ein 7cm großes gestieltes subseröses Myom festgestellt. Ich bin 34 und in der 13. SSW. Jetzt habe ich sehr große Angst, ich könnte das Baby verlieren. Ich habe in 2 Wochen wieder Termin und wir schauen nach, ob es gewachsen ist. Es macht aber keinerlei Beschwerden, keine Blutungen, etc. Was können Sie mir raten? Danke für Ihre Hilfe!!!

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Yvonne,
      das gestielte subseröse Myom sollte eigentlich die Schwangerschaft nicht stören. Wenn es nicht ganz rapide wächst, was ich nicht annehme, pflegen Sie sich und Ihr wachsendes Baby und sehen Sie der Geburt optimistisch entgegen. Alles Gute!

  • Andrea sagt:

    Hallo Frau Prof. Dr. Gerhard,
    in meiner Gebärmutter wächst seit einigen Jahren ein Myom heran, das inzwischen 8,1 cm groß ist. Beschwerden habe ich schon, aber es gibt Schlimmeres. Dennoch rät man mir zur Entfernung des Myoms. Ich habe bereits die Schilddrüse entfernt bekommen und anschließend einen straken Einschnitt in mein allgemeines Wohlbefinden, meine Leistungs- und Konzentrationsfähigkeit erlebt. Auch durch die Hormonsubstituation und nach nun 8 Jahren fühle ich mich noch immer nicht wieder stark oder energiegeladen. Das habe ich inzwischen akzeptiert. Seit 8 Jahren werde ich weiterhin gegen Bluthochdruck behandelt. Ich bin 49. Nun zu meiner Frage: mir wurde im KH gesagt, dass ein Bauchschnitt erforderlich sei und die Gebärmutter ganz entfernt werden müsse, weil das Myom so groß sei. Ich habe gelesen, dass durch Hormonbehandlung ein Myom kleiner werden kann. Gibt es Gründe, warum dies nicht therapiert wird, wenn eine Minimalinvasive Behandlung grundsätzlich besser ist? Eine weitere Frage für mich ist, ob ich nach einer Gebärmutterentfernung (Eierstöcke möchte ich behalten) mit Hormonellen Schwierigkeiten rechnen muss? Besten Dank für Ihre Antwort.

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Andrea,
      Sie sind viel zu jung, um alle paar Jahre eine andere schwere Erkrankung zu bekommen! Es wird höchste Zeit, dass Sie sich mal von einem Arzt für Naturheilkunde ganzheitlich beraten lassen, um den Ursachen Ihrer Erkrankungen auf die Schliche zu kommen und vor allen Dingen auch den Blutduck auf natürlichem Wege zu normalisieren. Ein so großes Myom lässt sich nicht hormonell verkleinern. Da bei der Gebärmutterentfernung die Durchblutung der Eierstöcke vorübergehend reduziert werden kann, könnten leichte Wechseljahresbeschwerden auftreten, müssen aber nicht. Mein Rat: Gebärmutterentfernung, aber anschließend umweltmedizinische Diagnostik und naturheilkundliche Therapie mit änderung des Lebensstils. Alles Gute!

  • Erika sagt:

    Sehr geehrte Frau Prof. Gerhard,
    ich bin 56 Jahre alt. Vor ca. 18 Monaten haben meine Tage ausgesetzt und ich nahm (und nehme) nehme an, dass ich in den Wechseljahren bin. Allerdings hatte ich in dieser Zeit noch zwei- oder dreimal Blutungen, die genauso stark waren und so lange dauerten wie meine normale Periode zuvor.
    Seit Jahren habe ich ein Myom, im letzten November stellte die Frauenärztin nun fest, dass es innerhalb eines Jahres um 50 % gewachsen ist. Sie hat mich zur Untersuchung in ein Krankenhaus geschickt und dort sagte man mir nun, das Anwachsen des Myoms IN den Wechseljahren könnte auf einen bösartigen Tumor hinweisen. Da man das nicht untersuchen kann, ohne das Gewebe anzugreifen, sollte die Gebärmutter mitsamt Myom per Bauchschnitt entfernt werden.
    Falls ich aber doch noch nicht in den Wechseljahren sei, hätte das Anwachsen vermutlich keine beunruhigenden Ursachen. Feststellen ließe sich das nur, wenn meine Periode über 12 Monate ausbleibt.
    Ich bin nun etwas ratlos und stehe vor der Entscheidung, abzuwarten oder die Gebärmutter entfernen zu lassen. Können Sie mir einen Rat geben?
    MfG, Erika

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Erika,
      Lassen Sie doch einfach die Hormone im Blut bestimmen, dann wissen Ihre Ärzte, wo Sie in den Wechseljahren stehen. Kurz vor der Erschöpfung der Eierstöcke kommt es zu einer Östrogendominanz, so dass Myome schneller wachsen können. Lassen Sie sich am besten in einem Zentrum beraten, das auf Myome spezialisiert ist und holen Sie eine weitere Meinung ein (am besten von Ärzten, die nicht selber operieren!) Alles Gute!

  • Regina sagt:

    Liebe Fr. Prof. Dr. Gerhard,

    mir wurde vor gut 5 Wochen laparoskopisch ein Myom der Größe eines Apfels aus der Gebürmutter entfernt und bei der OP auch gleich die Sterelisation vorgenommen.
    Ich habe seit der OP das Gefühl, nicht wieder richtig auf die Beine zu kommen…bin unendlich schlapp, müde, habe immer wieder Unterleibsschmerzen, meine Periode ist stärker und schmerzhafter als zuvor, habe seitdem trockene Augen….kurz gesagt, ich fühle mich einfach nur mies und kann mir leider auch nicht im Entferntesten im Moment vorstellen, wieder arbeiten zu gehen. Eine körperliche Untersuchung (keine Blutabnahme) bei der Frauenärztin war unauffällig.
    Kann das „normal“ sein, immerhin bereits 5 Wochen seit OP? Vielleicht „stelle ich mich auch ja einfach nur an“? Was kann ich tun, damit ich schneller wieder auf die Beine komme? Wäre es ratsam, mir noch eine Zweitmeinung von einem anderen Arzt einzuholen?
    Ich bedanke mich jetzt schon für Ihren Rat und wünsche noch einen angenehmen Tag.

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Regina,
      viele Frauen haben nach einer Sterilisation dieses Problem, weil die Blutversorgung für die Eierstöcke vorübergehend reduziert wird. Sprechen Sie mit dem Frauenarzt und lassen Sie sich vielleicht vorübergehend leichte Hormone verschreiben. Vielleicht ist auch Ihr Eisenspiegel zu niedrig. Alles Gute!

      • Regina sagt:

        Liebe Fr. Prof. Dr. Gerhard,

        vielen lieben Dank für die rasche Antwort.

        ich habe nun morgen Vormittag einen Termin bei einem Frauenarzt hier in der Nähe, bei dem ich kurzfristig einen Termin bekomme habe und werde ihn darauf ansprechen.

        Ich wünsche Ihnen noch einen schönen Abend :-)

  • Susanne sagt:

    Liebe Fr. Prof. Dr. Gerhard,
    koennte man bei starker Blutung (aufgrund von Myomen) Cyklokapron zur Blutstillung einnehmen?

    Vielen Dank und Gruesse,
    Susanne

  • Anna sagt:

    Wie stehen Sie zu Esyma? Ich hatte sehr häufige Blutungen, meist nur mit wenigen Tagen Abstand.

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Anna,
      diese Frage kann Ihnen nur Ihr Frauenarzt beantworten, der feststellen muss, welche Ursache Ihre zu häufigen Blutungen haben. Klingt für mich eher wie ein hormonelles Problem und dann ist Esmya nicht angezeigt. Viele Grüße

  • Claudia sagt:

    Ein schönen guten Abend Frau Doktor,

    mir wurde am 20.04.2015 ein Myom von der Größe 7,6 cm entfertn dabei wurde mir der Uterus aufgeschnitten, weil das Myom sonst nicht entfernt werden konnte. Der Eingriff wurde mit 4 löchern durch die Bauchdecke gemacht.
    Meine Frag ist jetzt, wie lange so ein Heilungsprozess? Und wenn alles verheilt ist, ob ich dann wieder in der Altenpflege arbeiten kann weil man da ja auch mehr als 80 kg heben muss ?

    Vielen dank im voraus

    Liebe Grüße
    Claudia

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Claudia,
      Wie lange die Heilung braucht, ist individuell unterschiedlich, aber im Normalfall sollte nach 6 Wochen alles okay sein. Klar können Sie wieder in der Altenpflege arbeiten. Aber Sie sollten jetzt schon anfangen, Ihre Bauch-, Rücken- und Beckenbodenmuskulatur zu trainieren, am besten unter Anleitung. Gute Besserung!

  • Andrea sagt:

    Guten Abend!
    Im Januar wurde bei mir ein Myom 4cm groß festgestellt.
    Die Hormonspiralle hab ich nach 4 Wochen enfernen lassen..nicht vertragen.
    Jetzt war ich bei der Kontrolle und es ist 6cm,also ziemlich gewachsen.ich habe nach der gyn Untersuchung in der Nacht sehr viel Urin verloren, eine totale Inkontinenz gehabt und war total fertig. Auch habe ich seit ein paar wochen ein Fremdkörpergefühl in der Scheide.Daraufhin hat mein Arzt mir eine Operation vorgeschlagen,aber es wird wahrscheinlich so sein,dass ich die Gebärmutter verliere,weil es nicht gut liegt.Ich bin 47 Jahre und meine Periode ist noch normal.Ich habe nur sehr starke Schmerzen jedes Monat.
    Was würden Sie mir raten.
    Ich bedanke mich im voraus.
    Beste Grüße
    Andrea

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Andrea,
      wie Sie Ihre Beschwerden beschreiben, scheint das Myom wirklich sehr schlecht zu liegen. Da kann sich manchmal eine Gebärmutterentfrenung wirklich als Segen erweisen. Wenn Sie sich unsicher sind, einfach noch einen zweiten Gynäkologen aufsuchen. Viel Glück!

      • Andrea sagt:

        Vielen Dank Fr Prof.
        Ich habe das getan und der meinte, dass ist sollte erst die letzte Maßnahme sein.
        ich hatte heuer einen Blasentumor(gutartig)
        Und jetzt bin ich sehr unsicher, ob der Harnverlust wirklich von dem Druck der gr Gebärmutter sein kann.
        Das meinte der Urologe und der Gynäkologe meinte das ist möglich weil es sehr schlecht liegt.
        Kann sich so ein Myom auch als bösartig entwickeln?
        Sind die Esmya ratsam?
        Es hat mir einer der beiden Ärzte gesagt,dass die Gebärmutter eine wichtige Funktion hat und deshalb nur operiert wird, wenn es gar nicht mehr geht.
        Was meinen Sie denn dazu?
        Meine Freundin hatte danach 2 Banscheibenvorfälle und extreme Gewichtsprobleme sowie starke psychische Probleme.
        Ich bin ihnen sehr dankbar, wenn sie mir ihre Meinungen dazu noch mitteilen.
        Viele lieb Grüße
        Andrea

        • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

          Liebe Andrea,
          ich kann dazu keine Meinung haben, da ich den Befund nicht selber kenne. Wenn nur die Gebärmutter entfernt wird, erholen sich die Eierstöcke normalerweise sehr rasch, so dass Gewichtsprobleme und psychische Probleme nicht auftreten sollten. Offenbar ist ja mit dem ganzen Unterleib was nicht in Ordnung (wenn Sie auch einen Blasentumor hatten), deshalb lassen Sie mal Ihren Bettplatz untersuchen. In ganz seltenen Fällen kann ein Myom auch mal bösartig werden. Esmya wirkt immer nur vorübergehend, kann man aber durchaus mal vorübergehend probieren. Viele Grüße!

  • Nikole sagt:

    Hallo Frau Dr. Gerhard,

    meine Schwägerin (sie ist 39 und der 20 ssw) liegt seit Montag wegen starken Schmerzen im Krankenhaus, sie war paar tage vorher beim FA gewesen und er hat ein groseren myom festgestellt. Alles deutet darauf hin das die schmerzen von dem myome kommen, was kann man da machen bzw. Welches Risiko besteht für das Kind? Die Ärzte wissen bestimmt was zu tun ist aber ich möchte sie auch irgendwie beruhigen können bzw. Mich da auch etwas drüber genauer informieren. Den unsere Schwiegermutter tut hier nur Panik verbreiten usw.
    im voraus vielen dank

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Nikole,
      Es ist gut, dass Ihre Schwägerin in der Klinik ist. Bettruhe, eventuell Magnesium dazu und Progesteron stellen die Gebärmutter ruhig, und man merkt rasch, ob es das Myom ist, das die Schmerzen macht oder nicht. In seltenen Fällen kann in der Schwangerschaft ein Myom zerfallen, was dann diese Schmerzen macht. Mehr kann man in der Schwangerschaft nicht tun. Gute Besserung an Ihre Schwägerin

  • Mandy sagt:

    Hallo pro Dr Ingrid Gerhard

    Ich bin in der 32ssw so wie es aussieht habe ich ein 6 cm großes myom ob woll ich da zu sagen muss keiner weiß wirklich was es ist ich War jetzt schon bei 4 Ärztin die ein sagen es ist ein myom und die anderen sagen es ist ein hämatom

    Ich habe auf Grund das keiner weiß was es jetzt ist angst so ein bisschen vor der Geburt ich habe gelesen das Viel passieren kann werend der spontan Geburt und ob da nicht besser ein kaiserschnitt ist

    Ich Bitte um schnelle Antwort was sie mir sagen würden auf rund das keiner weiß was es ist
    LG mandy

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Mandy,
      Bisher habe ich nicht gehört, dass verschiedene Ärzte sich nicht für eine Diagnose entscheiden können, denn es gibt ja US. Wäre es gefährlich, wären Sie sicher schon längst behandelt worden. Wahrscheinlich sollten Sie in Ruhe abwarten, denn erst wenn die Geburt losgeht, kann man genau sagen, ob dieses „Etwas“ ein Geburtshindernis sein könnte oder nicht. Die Zeit reicht dann immer noch für die Entscheidung zu einem Kaiserschnitt, das ist jetzt, egal was Sie haben, viel zu früh! Viel Glück und freuen Sie sich auf Ihr Baby!

  • Simone sagt:

    Liebe Fr. Dr. Gerhard,
    ich bin 26 Jahre alt und nehme schon zum zweiten Mal esmya ein. Seit der zweiten Einnahme von esmya (vor einem Monat) habe ich einen bräunlichen Ausfluss, der manchmal auch blutig ist, und verspüre des Öfteren einen Druck im Unterbauch. Ist dies besorgniserregend?

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Simone,
      besorgniserregend finde ich das nicht, aber Sie sollten trotzdem mal zu Ihrem Frauenarzt gehen, der Sie kennt und Tastbefunde und US vergleichen kann. Die Erfahrungen mit Esmya sind noch sehr beschränkt, da es noch nicht lange so intensiv wie momentan eingesetzt wird. Alles Gute!

  • Sabrina sagt:

    Hallo liebe Frau Prof. Dr. Gerhard,
    nun habe ich bereits die zweite Fehlgeburt erlitten. Ich hatte nun auch ein Beratungsgespräch im Krankenhaus mit der Ärztin die mich auch ausgeschabt hatte. Mir war bewusst, dass ich ein submuköses Myom von 2 cm habe. Die Ärztin meinte ich solle es aber nochmals probieren schwanger zu werden, da sie nicht davon ausgeht dass es alleine vom Myom kommt. Sie sagte bei einer erneuten Fehlgeburt würde sie die Genetik untersuchen und dann wenn dabei sich nichts herausstellt evtl eine Entfernung des Myoms veranlassen. Ich bin 34 Jahre und weiß nicht wie ich mich nun entscheiden muss. Ich habe solche Angst keine Kinder bekommen zu können.
    Vielen Dank für Ihre Mühe

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Sabrina,
      das Myom ist sehr klein, da macht man häufig durch eine Op mehr kaputt als heil. In der nächsten Schwangerschaft unbedingt von Anfang an Progesteron einnehmen. Normalerweise ist genug Platz in der Gebärmutter. Wenn sich der Mutterkuchen nicht gerade an der Stelle mit dem Myom festsetzt, haben Sie sehr gute Chancen, dass es beim nächsten Mal klappt. Viel Erfolg und die Angst vergessen!

      • Sabrina sagt:

        Liebe Frau Prof. Dr. Gerhard, ich bin wieder schwanger geworden trotz 2cm großen submokösem Myom. Heute war ich im Krankenhaus weil ich seit 2 Tagen leicht bräunlichen Ausfluss habe. Man konnte jedoch im Krankenhaus nichts feststellen. Anhand des Ultraschalles konnte man die Fruchthöhle sehen. Diese liegt jedoch direkt neben dem Myom. Ist dies schon kein gutes Zeichen? Ich bin erst in der 6.ssw. Vielen lieben Dank für Ihr Mühe und Zeit

        • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

          Liebe Sabrina,
          keine Angst, das muss gar nichts zu sagen haben. Sprechen Sie Ihren FA aber mal auf Progesteron an, denn der bräunliche Ausfluss könnte auf einen Progesteronmangel hindeuten und dann täten Ihnen Progesteronkapseln sicher gut. Viel Glück!

          • Sabrina sagt:

            Liebe Frau Prof. Dr. Gerhard, auf Ihr Anraten , nehme ich bereits alle 8 Stunden Progesteron oral ein. Insgesamt 600mg. Dass hat der Arzt mir verschrieben, nachdem ich ihm von Ihnen erzählt habe. Ich hoffe es geht alles gut. Meinen ersten Termin habe ich am 7.12.. Vielen lieben Dank für Ihre antworten und Zeit .. Lg

          • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

            Liebe Sabrina,
            Die Dosis ist sehr hoch. Maximal 2x200mg (wir haben normalerweise nur 2x100mg gegeben) reichen in der Frühschwangerschaft aus.

  • schneckenmama sagt:

    Schon seit einigen Jahren diagnostiziert mein FA bei mir Myome, die keine oder nur geringe Beschwerden verursacht haben bisher. Nun hatte ich zum dritten Mal starke Blutungen mit Schleimhautstücken – einmal als ich eine Pille vergessen hatte, danach als reguläre Blutung und dann wieder nach einer Woche korrekter Pilleneinnahme. Daraufhin habe ich sofort die Pille abgesetzt, nun ist seit drei Wochen Ruhe, die nächste reguläre Blutung müsste die Tage beginnen. Mein FA meinte, es hätten sich wohl mehrere Myome zusammengeschlossen, es sei nun ca.5cm groß und er riet mir nun zu einer Ausschabung. Da ich beide Eltern früh durch Krebs bzw. Hirntumor verloren habe, habe ich nun große Angst, es könnte etwas bösartiges dahinterstecken. FA meinte, das sei sehr selten und ich sei eigentlich zu jung dafür. Wollte er mich nur beruhigen oder wie hoch ist das Risiko wirklich? Ich bin 39, habe zwei Kinder, letzte reguläre Kontrolle war vor 3Monaten! Ich habe Angst!

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Schneckenmama,
      Sie brauchen wirklich keine Angst zu haben, denn eine Entartung eines Myoms ist sehr selten. Viel häufiger sind Blutungsstörungen durch ein Hormonungleichgewicht. Am besten lassen Sie nach der nächsten Blutung (um den 5. Tag) noch mal einen Ultraschall machen. Wenn die Schleimhaut nicht hoch aufgebaut ist, ist auch eine Ausschabung überflüssig. Das Myom kriegen Sie dadurch sowieso nicht weg. Wenn Sie sicher vor einer Schwangerschaft geschützt sein wollen, kann Ihnen auch wieder eine Pille (gestagenbetont) zu einem stabilen Zyklus verhelfen, ohne dass das Myom wächst. Notfalls eine zweite Meinung bei einem anderen Frauenarzt mit Spezialisierung auf Ultraschall einholen. Alles Gute!

  • Sabrina sagt:

    Liebe Frau Prof. Dr. Gerhard,
    ich hatte nun im Juni die zweite Fehlgeburt in der 10.SSW.Ich bin 34 Jahre alt. Mein Frauenarzt hat einen Blutgerinnungstest veranlasst. Die Werte waren soweit ganz gut. Lediglich der lipoprotein-wert war auf 33 erhöht. Nun nehme ich seit einem Monat ass100. Zudem wurde bei mir bei der erste Fehlgeburt ein gestieltes submuköses Myom in einer Größe von 2 cm festgestellt. Bereits bei Untersuchung des Myoms teilten mir die Ärzte mit, dass sie nicht davon ausgehen, dass die FG aufgrund des Myoms entstehen, da eine Einnistung bei jedem Versuch geklappt hat. Eine leichte Schilddrüsenunterfunktion wurde auch festgestellt, hier wurde ich aber mit Tabletten eingestellt. Nun war ich beim ärtzlichem Gespräch und der Arzt teilte mir mit, ich solle es ein drittes Mal probieren. Nun bin ich sehr unsicher und weiß nicht, ob es doch an diesem Myom liegen kann oder ob alles zusammen kommt, Lipo-Wert, Schilddrüse und Myom. Ich habe jetzt meine Arztberichte angefordert um mir diese durchzulesen, dort steht etwas von Metaplasiezellen aber nur unter „Bemerkung“. Hat das eventuell etwas zu bedeuten? Vielen Dank für Ihre Mühe und Hilfe. Ich weiß es zu schätzen, dass Sie sich die Zeit nehmen um uns Frauen ein gutes Gefühl zu geben. Man ist wirklich verzweifelt.

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Sabrina,
      schade, dass Sie wieder eine Fehlgeburt hatten. Das gestielte Myom hat sicher nichts damit zu tun. Viel häufiger ist ein Progesteronmangel. Leider lässt sich ein erhöhter Lipoproteinwert kaum ausreichend senken, es ist allerdings unklar, ob der überhaupt etwas mit Fehlgeburten zu tun hat, meiner Erfahrung nach nicht. (Anmerkung am Rande: meiner ist genetisch bedingt immer zu hoch, aber ich hatte 2 völlig normale Schwangerschaften). Metaplasiezellen sind ungefährlich. Also frohgemut neue Schwangerschaft versuchen, aber vorher genügend Vitamine (Folsäure, B-Komplex etc) einnehmen und auf jeden Fall nach positivem Schwangerschaftstest bis zur 14. SSW Progesteron nehmen. viel Erfolg!

  • Gitta sagt:

    Liebe Frau Prof.Dr. Gerhard,

    ich war gestern bei meiner alljährlichen Kontrolle und es wurde bei mir wieder ein Myom in der Größe von 4×4,8 entdeckt.
    Morgen darf ich nach Tübingen zur Myom-Sprechstunde, die sich das Ganze anschauen und die Weiterbehandlung mit mir besprechen.

    Meine Frage heute:
    Ich hatte in den letzten Jahren immer wieder ein Myom, die sich allerdings von selber „verflüchtigten“.
    Gestern war ich ganz entsetzt und irritiert, dass mich meine FA in eine Uni-Klinik weiter überweist.
    Vor 5 Jahren hatte ich einen Myom, dieser war auch recht groß und hatte Unebenheiten. Hier stand ich auch kurz vor der OP und nach einer nochmaligen Kontrolle, war der Myom weg.

    Kann ich hoffen, dass sich auch dieser Myom „in Luft auflöst“? Soll ich weiter warten?
    Ist das normal, dass Myome wieder verschwinden können?

    Seit einem halben Jahr habe ich auch meine Ernährung umgestellt und abgenommen. Da ich ein Lipödem habe, verzichte ich nun auf Kuhmilch-Produkte.
    Ich weiß nur nicht, was Sie unter „ruhigen Schlafplatz“ verstehen?

    Beschwerden im Unterleib habe ich keine, das einzige was mir auffällt, dass ich seit Wochen sehr müde bin und mich schlapp fühle.

    Ich wäre über einen Rat & Ihre kompetente Rückmeldung sehr dankbar.

    Freundliche Grüße
    Gitta (45)

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Gitta,
      wenn Myome über 2cm Durchmesser einfach so verschwinden, bin ich sehr skeptisch, meistens waren die Myome ein US-Fehler. Da Sie 45 sind, könnten Sie Glück haben, dass sich das Myom nach den Wechseljahren (und natürlich durch Ihre vernünftige Ernährungsumstellung)verkleinert. Ist die Periode zu stark, haben Sie vielleicht einen Eisenmangel und fühlen sich deshalb schlapp und müde. Das können Sie ja mal im Labor prüfen lassen. Dann gleich 25OH-Vitamin D mitbestimmen lassen, ist trotz Sommer bei vielen Frauen zu niedrig. Unter „ruhigem Schlafplatz“ verstehe ich u.a. frei von Elektrosmog. Neben diesem Artikel gibt es noch einige, die über die Risiken von Elektrosmog und Schlafplatzbelastungen aufklären. Alles Gute!

  • Ulrike sagt:

    Sehr geejrte Frau Prof. Dr. Gerhard,
    Ich bin 36 Jahre alt und bei mir wurde vor 6 Jahren ein Myom in der Gebärmutterwand festgestellt.
    Letztes Jahr entschloss ich mich zu einer OP da das Myom bzw. die Gebärmutter stark bergrößert war.
    Es wurde ein Myom von 6 cm entfernt, leider jedoch das große Myom das oben im Muskeö sitzt nicht. Im OP Bericht stejt, dass die Eierstöcke unauffällig waren, die Gebärmutter insgesamt aber verplumbt ist.
    Ich bin leider stark übergewichtig und habe jetzt ein Jahr nach der OP anscheinend einen kleinen Narbenbruch (im Bindegewebe). Ich hatte eben vor 4 Wochen einseitig etwas schweres gehoben. Darauf hin hat sich der Bereich unterhalb der nArbe und darüber bis zum Nabel stark verhärtet.
    Ich war dan gleich bei meinem Frauenarzt und er hat innen und außen eine Sonographie gemacht. Es konnte keine Flüssigkeit im Bauchraum festgestelt werden und auch kein Hämatom. Er hat mir uu einer Gewichtsabnahme geraten die Belastung zu reduzieren. Er sagt auch, dass mein „großes“ Modell der Gebärmutter von außen zu spüren sei.
    Nach der Untersuchung wurde die Bauchdecke wieder weicher und ich begann letzte Woche mit Physio zum Aufbau der Bauchmuskualtur. Nun ist mein Bauch wieder bretthart (also unter dem Bauchfett) wie ein Stein vom Nabel abwärts. Ichmach mir nun riesige Sorgen dass meine Gebärmutter die Ursache ist und dieses ev. an der Bauchdecke verwachsen ist.
    Hätte mein Frauenarzt dies am Ultraschall gesehen? Kann ich einen Bauchdeckenbruch habe? Unter Tags wird der Bauch wieder ein bisschen weicher. Nach der Nacht ist es am Schlimmsten.
    Ich denke über eine Gebärmutterentfernung nach… Was soll ich tun?
    Mit lieben Grüßen,
    Ulrike

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Ulrike,
      Wenn die Bauchdecken hart werden, kann es zwar an der Gebärmutter liegen, aber es könnte auch sein, dass nur die Bauchmuskeln verkrampfen. Das wäre nicht verwunderlich, denn zur Zeit schwitzen Sie sicher viel und machen Übungen für die Bauchmuskulatur. Das könnte zu einem Magnesiummangel führen und dann verspannen sich gerade die Muskeln, die man stärker als normal benutzt. Nicht jedes Myom lässt sich leicht entfernen, deshalb hat Ihr Arzt sicher das größere nicht entfernt. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt über Ihre Beobachtung und Ihre Beschwerden. Er kann am besten entscheiden, ob eine OP sinnvoll ist oder bei Ihrem Übergewicht eher gefährlich. Alles Gute!

      • Anja sagt:

        Sehr geehrte Frau Prof. Dr. Gerhard,
        Ich sende mich ebenfalls mit starken Blutungsbeschwerden durch Myome an Sie. Eine Ausschabung im Dez. 14 brachte nichts. Danach hatte ich 3 Monate keine Regel mehr, dann ging alles wieder los. Seitdem habe ich Blutungen mal mehr mal weniger. Nun verordnete meine Ärztin mir Chlormadynon. Zuerst sollte ich es zyklisch einnehmen, bekam aber heftigste Blutungen davon. Nun soll ich es durchgängig nehmen. Ich bin sehr verunsichert, habe im Moment
        wieder starke Blutung. Gibt es ein Medikament, das besser
        geeignet ist? Ich bin 56 Jahre alt. Vielen Dank.

        • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

          Liebe Anja,
          Es gibt verschiedene Gestagene, die man bei Ihren Beschwerden einsetzen kann. Ihre Frauenärztin wird sich was dabei gedacht haben, dass sie ausgerechnet dieses verschrieben hat. Es kann gut möglich sein, dass die Blutungen besser werden, wenn Sie die Tabletten durchgängig nehmen. Vielleicht könnte Ihnen auch eine homöopathische Behandlung helfen. Alles Gute!

          • Anja sagt:

            Sehr geehrte Frau Prof. Dr. Gerhard,
            Vielen Dank für Ihre Nachricht. Ich werde das Chlormadynon noch weiter einnehmen, möchte dann aber auf natürliches Progesteron in der 2. Zyklushälfte wechseln. Da ich noch einen Zyklus habe, nehme ich kein Östrogen. Oder würde ein Östrogengel in der 1. Zyklushälfte zu einer Normalisierung beitragen?
            Im voraus vielen Dank!

          • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

            Liebe Anja,
            Ein Östrogengel in der ersten Zyklushälfte ist nur sinnvoll, wenn Ihre Frauenärztin einen Östrogenmangel festgestellt hat und der US der Gebärmutter einen fehlenden Schleimhautaufbau nachgewiesen hat. Von Ihrer Beschreibung her glaube ich das erstmal nicht. Alles Gute!

          • Anja sagt:

            Sehr geehrte Frau Prof. Gerhard,
            Ich nehme seit 1 Woche natürliches Progesteron (200 mg oral). Nun habe ich von dem Präparat Ulipristalacetat gehört, welches die Progesteronrezeptoren besetzt, da auch Progesteron die Myome wachsen lässt. Ist es nun falsch, das Progesteron einzunehmen? Ausserdem stelle ich fest, dass ich nun ab und zu Hitzeschübe habe. Meine Blutwerte sind nicht gut, sodass ich diese starken Blutungen unbedingt in den Griff bekommen muss. Für Ihre Stellungnahme bedanke ich mich herzlich.

          • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

            Liebe Anja,
            Sie haben ja sicher die Progesterontherapie mit Ihrem Frauenarzt abgesprochen. Ob das natürliche Progesteron ausreichend ist, um Ihre Blutungen zu reduzieren, kann ich nicht sagen. U.U. kann natürliches Progesteron auch in etwas Östrogen umgebaut werden. Ulipristalacetat darf man nur vorübergehend einnehmen, wenn sowieso eine OP geplant ist. Sprechen Sie mit Ihrem Frauenarzt, welche Alternativen es für Sie gibt. Schädlich ist das Progesteron, was Sie gerade einnehmen, aber nicht. Sie können die Kapseln auch aufstechen und das Öl über die Haut aufnehmen. Alles Gute!

          • Anja sagt:

            Sehr geehrte Frau Prof. Gerhard,
            Nachdem ich nun seit mehreren Monaten in der 2. Zyklushälfte 200 mg Progesteron einnehme, sind meine starken Blutungen vorbei. In der Einnahmepause habe ich nur sehr leichte Blutungen, aber manchmal auch Zwischenblutungen. Nun weiss ich manchmal nicht, welche die „echte“ Periode ist und wann ich wieder mit dem Progesteron anfangen soll. Auch habe ich starke Hitzewallungen und denke, das Progesteron unterdrückt nun den Rest Östrogen, den ich noch produziere. Was mir auch Sorgen macht, ist dass meine Ärztin sagt, sie könne die Schleimhaut auf dem Ultraschall nicht sehen, da die Myome sie verdecken. Kann es denn nicht sein, dass die Schleimhaut so dünn ist, dass sie nicht sichtbar ist, da ja – wie ich meine – das Östrogen ziemlich unterdrückt wird? Gegen die Hitzewallungen hat mir die Ärztin Gynokadingel verschrieben. Dieses habe ich noch nicht genommen, da ich Angst habe, dass die Myome wachsen. Was raten Sie mir- auch Hinblick auf die Zwischenblutungen?
            Vielen Dank für Ihre Antwort!

          • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

            Liebe Anja,
            das ist ohne Hormonbestimmungen im Blut schwer einzuschätzen. Das Progesteron unterdrückt nicht Ihr Östrogen. Ich nehme eher an, dass Ihre Östrogenproduktion auf Grund der Wechseljahre weniger geworden ist. Sie sollten sich während der Progesteroneinnahme nach der Hälfte der Zeit Blut für die Bestimmung von Progesteron und Estradiol abnehmen lassen und ca. eine Woche nach Absetzen des Progesterons für Estradiol und FSH. Bei Myomen wäre ich auch vorsichtig mit Gynokadingel. Zu den Zwischenblutungen kann ich nur Hypothesen aufstellen, aber das bringt uns ohne Hormonwerte auch nicht weiter. Haben Sie gegen die Hitzewallungen denn schon etwas Pflanzliches probiert? Sind die Hitzewallungen unter Progesteron besser? Alles Gute!

      • Anja sagt:

        Sehr geehrte Frau Prof. Gerhard,

        Vielen Dank für Ihre Antwort. Leider weigert sich meine Ärztin, die Hormone zu bestimmen. Sie sagt das bringe nichts, da ich ja sowieso in den Wechseljahren sei und die Werte schwanken. Ich hatte schon mehrfach Remifemin eingenommen und dadurch auch Besserung der Hitzewallungen, allerdings dann wieder starke Blutungen. Dann habe musste ich ja Chlormadynon nehmen, wodurch die Blutungen aber noch stärker wurden. Erst durch das Progesteron habe ich Besserung und möchte auch vorerst dabei bleiben. Mir macht nur die nicht sichtbare Schleimhaut Sorgen. Ist durch das Progesteron sichergestellt, dass diese vollständig abblutet? Oder sind die Blutungen auch schwächer, weil das Östrogen auch nachlässt, denke ich? Vor 14 Monaten wurde eine Ausschabung gemacht, soweit in Ordnung.
        Vielen Dank nochmals!

        • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

          Liebe Anja,
          Vielleicht motivieren Sie Ihre Ärztin mal, an dieser Fortbildungsveranstaltung zur bioidentischen Hormontherapie teilzunehmen. Machen Sie sich keine Sorgen wegen der nicht sichtbaren Schleimhaut, das ist doch ein sehr gutes Zeichen. Wenn Sie das Progesteron gut vertragen, können Sie durchaus auch 300mg am Tag in der zweiten Zyklushälfte einnehmen, damit bluten Sie sicher genügend ab. Je nach Alter und Stadium der Wechseljahre (noch ein Grund, warum ich die Hormone bestimmen würde) könnten Sie auch Progesteron durchgehend nehmen. Genaueres finden Sie in diesem Artikel zu Progesteron. Alles Gute!

  • Julia sagt:

    Sehr geehrte Frau Prof. Dr. Gerhard,
    ich bin in der 12. Woche schwanger und habe ein kleines Myom in Cervixnähe (3×3 cm) . Es liegt auch weg von Plazeta. Meine FA und der Arzt an der Uniklinik haben mir beide gesagt, dass keine Gefahr besteht. Leider bin ich aber generll ängstlich, und habe Angst, es wird riesengroß! Der Arzt in der Uniklinik (Spezialist für solche Fälle) meint aber, es wird ca nur 10-20 Prozent wachens. Das Myom ist intermural, mit scheinbarer Tendenz nach außen.
    Vielleicht können Sie mich ja zusätzlich beruhigen. Das kleine ist zeitgerecht entwickelt.
    Liebe Grüße, Julia

  • Gita sagt:

    Sehr geehrte Frau Prof. Dr. Gerhard,

    ich bin Anfang 30 und bei mir wurde nun ein ca. 10 cm großes Myom festgestellt.
    Ich möchte noch Mutter werden und habe große Angst vor einer komplizierten operation. Leider habe ich bei allen meiner 3 Kreuzbandplastiken am eigenen Leib erfahren, dass OP´s auch schief laufen können und dass Ärzten auch mal Fehler unterlaufen. Daher habe ich eine besonders große Angst vor dem Eingriff und das meine Gebärmutter beschädigt werden könnte. Ich suche nach Konservativen Methoden und bin total verängstigt und überfordert mit meiner Diagnose.

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Gita,
      ein Myom dieser Größe wird normalerweise operiert. Ob das Risiko hoch oder niedrig ist, hängt u.a. mit der Lage des Myoms zusammen. Immer eine zweite Meinung einholen! Gehen Sie auf jeden Fall in eine Klinik, die auf gebärmuttererhaltende Therapien spezialisiert ist. Viel Glück!

  • Karla sagt:

    Liebe Fr. Dr. Gerhard
    Vielen Dank fuer den informativen Artikel. Ich bin 26 Jahre alt und bei mir wurde ein submukoeses Myom festgestellt, das mir sehr grosse Probleme bereitet, d.h. sehr starke und häufige Blutung und starke Unterleibsschmerzen, die mich fuer die Zeit bettlaegerig gemacht hatten. Ich nehme seit drei Monaten esmya, hatte zum Glueck keine Beschwerden und habe mich auch super gefuehlt und soll anschliessend die Pille (Maxim) einnehmen. Ich habe Angst, dass die Pille das Wachstum des Myoms beguenstigt und ausserdem scheint mir dass dies ja keine besondere Loesung sei wenn man sich die Nebenwirkungen vor Augen fuehrt, oder?

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Karla,
      Die Pille ist relativ niedrig dosiert. Wenn Sie Glück haben, wird der Östrogenüberschuß, der wahrscheinlich bei Ihnen besteht, dadurch ausgeglichen. Es kommt auf die Größe des Myoms an, ob Sie auch einen Versuch mit naturheilkundlichen Methoden machen können. Unter http://www.natum.de finden Sie vielleicht eine ganzheitlich arbeitende Frauenärztin in Ihrer Nähe. Lassen Sie bitte unbedingt Ihren Schlafplatz untersuchen und überprüfen Sie mögliche Umweltbelastungen und Ernährungsfehler. Alles Gute!

    • A. sagt:

      Ich habe die Maxim eingenommen und mein Myom ist gewachsen…habe noch Kinderwunsch und weiß jetzt nicht, ob ich seine selektive embolisation machen lassen soll.

      LG Anja

      • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

        Liebe Anja,
        lassen Sie sich von zwei oder drei verschiedenen Frauenärzten beraten, denn ich kann dazu nichts sagen. Es kommt auf den Untersuchungsbefund, die hormonelle Situation, die Ernährung, Größe und Art des Myoms an usw. Alles Gute für die richtige Entscheidung!

  • Sandra sagt:

    Hallo
    vor 8 Tagen hatte ich eine Bauchspiegelung wegen Verdacht auf Endometriose (Erstdiagnose 1997) und min. 4 Myome in Ultraschall bei der Voruntersuchung zu sätzlich ist der re Eileiter um min. das doppelte wohl verdickt.
    Wegen starker Verwachsungen zwischen Darm und Gebährmutter wurden „nur“ 2 Endometrioseherde entfernt, an die Myome war lt Aussage kein ran kommen und rechts konnten Eileiter und Eierstock wegen der verwachsungen nicht mal gesehen werden.
    Bin jetzt verunsichert was ich davon halten soll das die Myome jetzt also weiter in meinem Bauch sind, kann man die da einfach so lassen? Was sollte ich beachten?

    MfG
    Sandra

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Sandra,
      so lange die Myome keine starken Beschwerden machen, müssen Sie sie lassen. Tun Sie alles, damit sie nicht weiter wachsen. Lesen Sie den Artikel und verändern Sie Ihre Ernährung. Lassen Sie Ihren Schlafplatz untersuchen, damit Ruhe im Unterleib eintritt. Gehen Sie zu einem Arzt für Naturheilkunde, der Sie ganzheitlich behandelt. Myome sind immer ein Zeichen für eine Hormon- und Stoffwechselstörung, deren Ursachen herausgefunden werden müssen. Alles Gute!

  • vivliana sagt:

    Hallo Frau D. Gerhard

    ich möchte ihnen gerne meine geschichte erzählen zu den Myomen.
    Es war so das ich im oktober 2014 zu einer harmlosen myomen entfernung ins krankenhaus kam. gabei hat sich rausgestellt das ein myom ein leiomyosarkom ist.alles zum glück stufe eins low grade und sehr sehr niedrig.Darauf musste die gebährmutter entfernt werden. ich möchte ihnen nur sagen myome können sehr wohl gefährlich werden und können zum bösartigen sarkom umschlagen. denke das sollten frauen auch wissen die ihren artikel lesen. mit freundlichen grüßen

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Vivliana,
      Sie wissen ja selber, dass Myome sehr häufig sind und das Entartungsrisiko sehr, sehr gering ist! Es tut mir sehr leid, dass ausgerechnet bei Ihnen ein Leiomyosarkom festgestellt wurde. Frauen müssen natürlich wissen, dass eine Entartung mal möglich ist, deshalb sollten sie auch regelmäßig alle 6-12 Monate (je nach Größe und Wachstumstendenz der Myome) zum Frauenarzt und zum US gehen. Aber es sollte nicht allen Frauen mit Myomen Angst gemacht und sie zur Gebärmutterentfernung geschickt werden. Vielen Dank für Ihren wichtigen Kommentar und weiterhin gute Gesundheit!

  • Karin sagt:

    Hallo Frau Fr. Gerhard,
    Ich komme mit einem anderen Thema zu ihnen.
    Ich bin 54 Jahre alt, und meine Regel kam
    in den letzten zwei Monaten mal gar nicht und dann mal nur ganz schwach wie schmierblutungen.
    (Meine Myome sind auch kleiner geworden.)
    Nun habe ich mein Hormonspiegel testen lassen.
    FSH : 54 und Estradiol: 15.
    Meine Frage: muss ich da noch verhüten.
    Habe eine Bekanntschaft in weiterer Entfernung und höchstens ein mal im Monat Geschlechtsverkehr.
    Was meinen Sie zu den Werten?
    Man ist sich doch immer unsicher, dass man ja nicht schwanger wird.
    Für ihre Meinung bin ich dankbar
    Grüße Karin

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Karin,
      dass eine Schwangerschaft bei diesen Werten eintreten könnte, ist höchst unwahrscheinlich. Da brauchen Sie nicht mehr zu verhüten, zumal Sie ja auch so selten GV haben. Alles Gute!

  • Katharina sagt:

    Liebe Frau Dr. Gerhard,
    ich habe noch vergessen, mein Alter zu erwähnen: ich bin 48 Jahre alt,
    die Hormonprüfung ergab, dass ich noch nicht in den Wechseljahren bin(LH, 5.5,FSH 6.2,FT3 2,8,FT4 1,33, Eisenwert 122) neben den unten erwähnten Schmerzen waren die Blutungen teilweise sehr stark, die Schmerzen aber nicht immer zyklusabhängig. Zwei Myome sind seit der Esmya-Gabe etwas geschrumpft, jetzt 3cm und 4cm groß liegen aber in der Nähe der Blase und des Darms, die Größe der Gebärmutter: ca. 10 cm. Für eine Antwort und einen Rat wäre ich sehr dankbar.
    Viele Grüße,
    Katharina

  • Katharina sagt:

    Liebe Frau Dr. Gerhard,

    ich habe schon seit einigen Monaten starke Unterleibs- und Beckenbodenschmerzen und bin in einer ziemlichen Krise. Neben einem Infekt nach dem andern besteht eine große Erschöpfung. Nach zahlreichen Untersuchungen, einer Helicobactertherapie und einem CT wurde die Diagnose Adenomyose gestellt und mir zur Teilentfernung meiner Gebärmutter geraten. Ein blöder Nebenbefund kam noch hinzu: kleiner Tumor in der Niere, nicht zystisch aber auch nicht eindeutig bösartig. Blutwerte ansonsten in Ordnung. Lebewerte allerdings etwas erhöht.Ich konnte mich bislang zur OP nicht entschließen und habe Angst, dass die Schmerzen nicht dadurch weggehen und mein Gesundheitszustand noch schlechter wird. Eine Ausschälung der Myome befürwortet meine Frauenärztin nicht, da die Risiken zu groß sind. Es gab auch schon eine Myom-OP 2008, bald waren aber wieder welche da, die allerdings über Jahre hinweg beobachtet werden konnten. Auf Grund meiner Beschwerden bin ich schon 3 Monate krank geschrieben und habe noch einiges unternommen: hömöopathische Behandlung, Ernährungsumstellung, Psychotherapie, langsam geht es aufwärts: weniger Schmerzen, mehr Bewegung und Sport möglich, allerdings mit vielen Ups und Downs.
    Esmya nehme ich seit 1,5 Monaten. Zur OP wird mir nun im Juni geraten.
    Der Tumor in der Niere ist nicht größer geworden, kann laut Urologen weiter beobachtet werden. Soll ich die OP wagen?
    Viele Grüße,
    Katharina

  • Mary sagt:

    Hallo Frau Dr Gerhard,
    Ich war bei meinem Arzt. Die Eierstöcke sind OK ,
    die Gebärmutter hat wieder sehr viel Schleimhaut aufgebaut ….er sagt, dass es durch den hohen Östrogenspiegel kommt. Yvette soll ich weiter nehmen und Esmya wurde wieder verschrieben.

    Wie kann man den Östrogenspiegel selber regeln?! Gibt es irgendwelche Möglichkeiten?

    Danke und viele Grüße

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Mary,
      die Östrogendominanz kann durch Ihr Fettgewebe, Umweltgifte und über die Ernährung kommen. Da ich Sie nicht kenne, empfehle ich Ihnen, eine gute Ernährungsberaterin aufzusuchen, die Ihnen individuelle Ernährungsvorschläge machen kann, um Ihr Fettgewebe zu reduzieren und die richtigen Nahrungsmittel zu essen (Beispiel Vollkorngetreide, keine tierischen fette etc.). HInweise finden Sie auch schon in dem Buch „Tomatenrot und Drachengrün„. Außerdem mindestens 3 Stunden Sport pro Woche machen. Alles Gute!

  • Mary sagt:

    Herzlichen Dank für Ihre Rückmeldung!!
    Viele Grüße

  • Mary sagt:

    Vielen lieben Dank für Ihre Antwort.

    Ich nehme immernoch die Yevette. Er hat vor zwei Wochen Ultrashall gemacht und sagt, dass es normal sei. Durch die Selbstheilung und der Wunden seien Blutungen ganz normal.
    Ich kann mir nicht vorstellen, dass sooo viel Blut normal ist.
    Welche Hormone empfehlen Sie? Was kann ich machen?!

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Mary,
      unter der Minipille Yvette kann man durchaus ständig Blutungen haben. Dann muss die Pille vielleicht gewechselt werden. Wenn Sie vor 2 Wochen zuletzt bei Ihrem Frauenarzt waren, müsen Sie wieder hin. Ich darf Ihnen per Internet keine Therapievorschläge machen. Wenn Sie soooo viel bluten, lassen Sie mal ein Blutbild machen, normal ist das nicht. Lassen Sie sich eventuell auch mal beim Hausarzt untersuchen. Viele Grüße!

  • Mary sagt:

    Liebe Frau Prof. Dr. Gerhard.

    Ich wende mich an Sie, weil ich total verzweifelt bin.

    Ich wurde am 20.2. an der Gebärmutter operiert. Mir wurden 8 Myome in der Größe von ca. 1,5- 3,8 cm entfernt.
    Vorher wurde mit verschiedenen Medikamente versorgt ( hämoöpatisch und Schulmedizin). Esmya habe ich als letztes genommen, welches die Blutungen teilweise gestoppt hatte. Ca. 2,5 Wochen nach der OP hatte ich die 3 Monate Einnahmezeit von Esmya erreicht. Nach Absetzen von Esmya , ca. eine Woche später fingen die Blutungen sehr leicht an und dauern bis jetzt weiter an!!! Es sind sehr starke Blutungen, mit Gewebe und teilweise Stechen und Ziehen in der Gebärmutter. Ich mache kein Sport und keine körperliche Anstrengung.Ich kann einfach nicht mehr. Ich muss sehr oft Binden wechseln, selbst in der Nacht.
    Was kann ich noch machen?! Wie kann man die Blutungen stoppen?! Die Ursache- die Myome – sind entfernt, aber warum blute ich denn noch so sehr?!
    Ich hoffe Sie können mir weiterhelfen .
    Herzliche Grüße

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Mary,
      Sie müssen unbedingt zu Ihrem Frauenarzt gehen! Der wird einen Ultraschall von der Gebärmuttter machen und Ihnen Hormontabletten geben, damit die Blutung aufhört. Er wird auch überprüfen, ob Sie vielleicht eine Entzündung haben. Also nicht verzweifeln, sondern richtig untersuchen lassen. Gute Besserung!

  • Mari sagt:

    Sehr geehrter Frau Dr. Gerhard,
    seit knapp zwei Jahren weiß ich von einem intramuralem Myom, dieses war bei Entdeckung ca. 3×3 cm groß und ist auf gewachsen 4×5,6cm (wobei die neueste Messung von einem anderen Arzt mit besserem Ultraschallgerät stammt). Es handelt sich dabei um ein Konglomerat aus mehreren Myomen. Bei der letzten Untersuchung wurden außerdem noch ca. 4 weitere kleine Myome gefunden (eines außen drauf sitzend, die anderen intramural).
    Ich werde demnächst 32, ernähre mich schon sehr lange vegetarisch und derzeit glutenfrei, und bin schlank. Schon immer habe ich sehr starke Regelblutungen mit Stücken, doch konnte ich da keine Verschlimmerung durch die Myome feststellen. Ich habe starken Eisenmangel, den ich versuche zu behandeln; meine Schilddrüsenwerte schwankten vor drei Jahren mit Verdacht auf Hashimoto, doch nun sind sie normal. Hormone (Pille) nehme ich nicht und hab ich auch noch nie.
    Ich habe Kinderwunsch und bin sehr unschlüssig, wie ich deshalb bezüglich der Myome verfahren soll.
    Der Frauenarzt sieht zwei Möglichkeiten:
    Entweder Entfernung des großen Myoms, dann ein Jahr warten und dann schwanger werden. – Ich habe Angst, dass bei der Operation etwas beschädigt wird, vor allem aber mache ich mir Sorgen aufgrund der Narbe, die entsteht. Außerdem frage ich mich, ob es nicht sein kann, dass innerhalb des Jahres Wartezeit eines der anderen Myome zu wachsen beginnt und ich dann vor demselben Problem stehe.
    Die zweite Möglichkeit wäre möglichst bald schwanger zu werden. – Hier gibt es natürlich die Gefahr einer Fehlgeburt. Auch frage ich mich, ob das Myom durch die Hormonschwankungen in der Schwangerschaft so stark wachsen könnte, dass es dann nicht mehr gebärmuttererhaltend zu entfernen ist und eine zweite Schwangerschaft unmöglich macht, sodass ich kein zweites Kind bekommen könnte.
    Natürlich können Sie aus der Ferne schwer Konkretes dazu sagen, aber vielleicht können Sie mir doch kurz Ihre Einschätzung schreiben. Das würde mich sehr freuen!
    Vielen Dank!

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Mari,
      Sie haben einen sehr vernünftigen Frauenarzt! An Ihrer Stelle würde ich erstmal versuchen, herauszufinden, warum Sie ein Myom nach dem anderen bekommen. Meist sind es Schwermetallbelastungen, Belastungen des Schlafplatzes und ähnliches. Dann die Ursache gezielt behandeln. Ein intramurales Myom zu entfernen ist immer mit hohem Risiko verknüpft, dass es hinterher nicht mehr zu einer normalen Schwangerschaft kommen könnte, deshalb würde ich erst mal eine Schwangerschaft mit Myom riskieren. Alles Gute!

  • Canan sagt:

    Danke für Ihre schnelle antwort aber da hab ich jetzt eine frage was ich nicht verstanden habe.
    Was meinen Sie mit bettplatz auf störungen

    Danke schonmal für Ihre antwort

  • Canan sagt:

    Hallo Frau Dr.Gerhard

    Ich bin 26 jahre alt.bei mir wurde letzest jahr in juni ein myome von 5 cm grösse festgestellt der ausserhalb der gebärmutter war.meine FA empiehl mir es entfernen zulassen was ich auch tat während der op wurden noch zwei weitere gesehen die auch entfernt wurden alles lief gut.
    Mein mann und ich wollen unbedingt ein kind haben aber innerhalb von acht monaten wurde in meiner gebärmutter 2 myome in der grösse von zwei cm und eine ausserhalb gefunden in der grösse von 3,5 cm und das an der selben stelle wo das vorherige operativ entfernt worden ist.
    Gibt es andere methoden sie zu vernichten,und ich habe seit 2 monaten sehr starke blutung kann es wegen den myomen sein.

    Können Sie mir helfen bitte???

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Canan,
      Das ist ja schlimm, dass Sie so schnell schon wieder Myome haben. Unbedingt den Bettplatz auf Störungen untersuchen lassen. Außerdem eine Ärztin für Naturheilkunde suchen, die Sie bzgl. Lebensstil, Ernährung und heilsamen Pflanzen berät. Haben Sie Amalgamfüllungen? Frauen mit Schwermetallbelastungen neigen zu Myomen. Am besten auf Vegetarische Kost mit wenig Milchprodukten umstellen. Myome vernichten kann man nicht, sondern man kann sie nur am weiteren Wachstum hindern. Alles Gute!

  • Maria sagt:

    Hallo Frau Dr. Gerhard,

    Ich bin 54 Jahre alt. Mir ist schon seit längerer Zeit bekannt, dass ich mehrere kleine und ein Myom von 4cm habe. Liegen aber gut. Die Gebärmutter ist 9 cm groß ,
    Bei der Untersuchung sagte meine FA zu mir, dass meine Eierstöcke schon ganz klein seien. Bin ich in den Wechseljahren?
    Blutungen habe ich aber schon noch. Manchmal stärker, aber auch an Monaten normal. Kann es dann sein, dass es die Myome sind, welche bluten. Wenn ja, wie kann man Myome „stilllegen“. Welche Möglichkeiten gibt es?
    Noch eine Zusatzfrage: wenn die Eierstöcke schon klein sind, braucht man auch nicht mehr verhüten .
    Ich bitte um ihre Meinung.

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Maria,
      Myome alleine bluten nicht. Offenbar arbeiten Ihre Eierstöcke noch, deshalb müssen Sie wohl auch noch verhüten. Durch Hormonuntersuchungen könnte ihr Arzt Ihnen Genaueres sagen. Viele Grüße!

  • Petra sagt:

    Hallo Frau Prof. Dr. Gerhard,

    ich bin 52 Jahre und habe seit 3 Monaten sehr starke Blutungen.
    Ich habe ein 4 cm großes Myom (was zur Zeit Wachstumtendenz zeigt) und der Uterus ist vergrößert und hoch aufgebaute Schleimhaut es besteht auch ein Verdacht auf Polypen. Mein FA verschrieb mir Cyclo-Progynova 2 mg. Die Blutung ist weiterhin stark aber kürzer. Im Krankenhaus wurde mir eine Hysteretomie empfohlen. Mein Frauenarzt empfiehlt mir Esmyra für 3 Monate, in der Hoffnung das sich nach der Einnahme meine Blutungen von selbst einstellt. Ich habe seit Jahren Eisenmangel nehme ständig Eisentabl..
    Eine Entscheidung fällt mir schwer. Können Sie mir einen Rat geben?
    Ich nehme sehr ungern Hormone und bin auch von Esmyra nicht so überzeugt.
    Wäre die Op ein Risiko mit HB Wert unter 9?

    Vielen Dank schon mal für Ihre Antwort.

    Grüsse
    Petra

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Petra,
      das sind schwierige Fragen, die nur sehr vage von mir beantwortet werden können. Eine große OP mit so niedrigem Hb ist ein Problem. Da würde ich lieber versuchen, die Blutungen erstmal mit Medikamenten (oder einer Ausschabung?) zu reduzieren. Da Sie offenbar einen Östrogenüberschuss haben, wäre auch die hormonelle Therapie zu überdenken (weniger oder kein Östrogen, viel Gestagen). Wenn Ihr FA in solchen Fällen gute Erfahrungen mit Esmyra gemacht hat, muss man auch darüber noch mal nachdenken. Also am besten noch mal mit Ihrem Frauenarzt alle Optionen durchgehen. Alles Gute!

  • Sabine sagt:

    Hallo
    Meine FA hat bei mir mehrere Myome verstreut in der Gebärmutter(meine Gebärmutter ist ziemlich groß 10 Zentimeter DU)
    festgestellt. Ich bin 54 Jahre alt, habe aber noch meine Blutungen.
    Normal manchmal auch stärker. Lt FSH Test in der Perimenopause.
    Nun wurde mir vorgeschlagen ESMYA einzunehmen, dass die Myome schrumpfen und somit eine OP nicht in Frage kommt. Was meinen Sie, durch die Wechseljahre bleiben die Myome dann kleiner, oder wäre eine Ausschabung sinnvoller?
    Oder was könnte ich tun. Schmerzen bereiten mir die Myome nicht, höchstens die sind auch für die Blutungstärke maßgebend.
    Können sie mir helfen

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Sabine,
      mit einer Ausschabung kann man die Myome nicht entfernen. Wenn damit zu rechnen ist, dass die Periode bald aufhören wird, kann man vorübergehend die Myome mit Esmya zum Schrumpfen bringen. Ausprobieren.

  • Nicole sagt:

    Hallo

    ich habe gerade die Diagnosse eines evtl Myoms wa aber auch „gut durchblutete Reste “ der Schwangerschaft ( Mein Sohn ist 6 Monate alt und ich hatte bis vor 3 Wochen keinerlei Beschwerden ) sein könnten.
    Nun soll ich in 2 Tagen unter s Messer was mir gar nicht gefällt.
    Ich mag diese „Ausschabung“ nicht , aber es wird mir dringend geraten diese zu machen ?
    Ich hatte vor 3 Wochen meine Blutung so stark das ich 2 h wie „auslief“ und daraufhin vom FA empfholen ein Termin zur Beratung im Krankenhaus wahrzunehmen. Hier wurde heute eben ein 2 cm großes Myom oder Reste festgestellt , was man erst nach der Spiegelung ( die vor der OP Stattfindet ) genau sagen kann-
    was soll ich nur tun.
    Möchte sogern OP Termin absagen- beide Ärzte raten jedoch nicht dafür da dann wohl meine nächste Blutung ( in 6 Tagen ) wieder sooo stark sein wird.

  • Arzu sagt:

    Liebe Frau Dr. Gerhard

    Ich hoffe sie können mir ein wenig die Angst nehmen.
    Ich bin 35 Jahre jung und bin in 6ssw und habe einen myom in der Gebärmutter hinterwand mit einer Größe von ca. 5×5 cm.
    Nun alles war ok doch seit 2 Tagen habe ich richtig Schmerzen wie sehr starke wehen Schmerzen. Bin dann auch sofort ins KH wo die gyn. Zum Glück nichts gefunden haben das die Schwangerschaft normal sei alles ok ist keine Blutungen, vorsichtshalber hat ein Urologe nochmal geckugt wegen vielleicht Steine aber alles ok und Chirurgie hat auch geckugt vielleicht Blinddarm nein wars auch nicht aber die starken Schmerzen sind noch da. Die Ärzte meinten nach Hause gehen und ausruhen zu mir. Aber die Schmerzen sind stärker geworden mein ganzer bauch tut weh zieht in den Rücken kann kaum gerade laufen. Ich weiß das da auch Dehnung Schmerzen sind. Hab dann meine gyn. Angerufen und die meinten ich soll die Ruhe bewahren und Magnesium und ne paracetamol nehmen. Jetzt ein tag vorbei die Schmerzen immer noch da. Kann ein myom solche starke Schmerzen in der Schwangerschaft verursachen die einen lähmen wenn ja geht das dann die ganze Schwangerschaft durch… Was kann ich tun um die Schmerzen zu lindern.. Ich will nicht Schmerzmittel nehmen wegen der Schwangerschaft..

    Liebe grüße
    Arzu

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Arzu,
      Ja, ein Myom kann diese Schmerzen machen. Es kann aber auch sein, dass Sie einen Progesteronmangel haben. Gehen Sie zur Frauenärztin und lassen Sie die Hormone bestimmen oder gleich Progesteron geben. genügend Magnesium einnehmen! Viel Glück!

  • Kristina sagt:

    Liebe Frau Dr. Gerhard,

    Ich hoffe Sie können mir ein wenig meine Angst nehmen.

    Ich bin, nachdem ich die Pille abgesetzt habe, direkt im 2 ÜZ schwanger geworden. Die Freude war natürlich groß. Bei der ersten Untersuchung habe ich das Herz schlagen sehen. Aber ich hatte immer ein ungutes Gefühl, was sich leider bestätigt hat. Der Krümel hat sich nicht weiterentwickelt und ich hatte am Freitag in der 7Ssw eine Ausschanung. Habe es alles körperlich super verkraftet und die Ärzte haben mir alle Mut gemacht, das es bestimmt schnell wieder klappt. Nun war ich gestern zur Nachkontrolle bei meiner FÄ und dann der Schock.

    Sie hat ein ca 2 cm großes Myom entdeckt. In der Gebärmutter. Sie vermutet, dass es in der Wand sitzt. Sie hat mich dann beraten & gesagt, dass sie es erst nochmal so probieren würde ohne Op.

    Nun hab ich natürlich panische Angst, dass ich nicht schwanger werden kann :(
    Ich würde den Rat meiner Ärztin gern befolgen und es direkt erneut versuchen.
    Habe auch noch einen Termin für eine Zweitmeinung.

    Ich hoffe wirklich ich übertreibe ein wenig …. Bin doch erst 27 und wir möchten gern eine kleine Familie.

    Liebe Grüße und vielen Dank für Ihre informative Seite.

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Kristina,
      tut mir leid, dass der erste Schwangerschaftsversuch schief gegangen ist, aber das hat nichts zu sagen, ist bei vielen Frauen so. Das Myom ist ja winzig, bloß nichts operieren lassen, meistens sind die Verwachsungen danach viel schlimmer. Ich kenne so viele Patientinnen, die mit größeren Myomen ohne Probleme eine Schwangerschaft ausgetragen haben. Aber bitte jetzt nach der Ausschabung nicht sofort schwanger werden, der Gebärmutter mal 3 Monate zum richtig Ausheilen Ruhe geben. Und mal den neuen Artikel im Netzwerk über Kinderwunsch lesen. Am besten mal die Ernährung verbessern und „myomfeindlich“ essen, Ruhe und Optimismus bewahren! Eventuell homöopathisch begleiten lassen. Eventuell in einer neuen Schwangerschaft frühzeitig (6.-14. SSW) mit Progesteron unterstützen. Alles Gute!

  • Sabrina sagt:

    Liebe Frau Dr. Gerhard,
    ich möchte mich recht herzlichst bei Ihnen für Ihre schnelle Antwort bedanken und gehe nun mit einem besseren Gefühl an die Sache.
    Ein großen Kompliment an Sie, Sie sind eine tolle Frau und Ärztin. Lese schon seit längerem Ihr Buch und finde sie einfach großartig.
    Viele liebe Grüße
    Sabrina

  • Sabrina sagt:

    Sehr geehrte Frau Dr. Gerhard,

    ich habe nun mal doch eine Frage an Sie, obwohl ich mich nicht verrückt machen möchte.
    Ich habe seit Jahren ein Myom in einer Größe von 2 cm in meiner Gebärmutterwand sitzen. Ich bin dann im Oktober 14 schwanger geworden, jedoch habe ich in der 6. SSW eine Fehlgeburt erlitten.
    Es wurde dann eine Ausschabung veranlasst und um nochmals zu gucken wie das Myom liegt. Dabei wurde festgestellt, dass das Myom 2 cm groß ist und in der Wand sitzt. Vorab wurde ich darüber informiert, dass wenn es sich bestätigen wird, dass das Myom in der Wand sitzt, ob dieses gleich entfernt werden soll. Dies bejate ich.
    Das Myom wurde dann jedoch nicht entfernt, da der Chefarzt meinte, er würde erst nochmals abwarten, bei der 2. Schwangerschaft.
    Nun war ich vor zwei Wochen beim FA weil ich eine sehr starke Periode hatte. Dieser spritze mir ein Mittel und die Periode hörte auf. Zudem wurde mir für zwei Monate die „Pille“ verschrieben. Nun muss ich erstmal wieder verhüten und dann dürfte ich wieder loslegen. Nach der OP hatten mein Lebensgefährte und ich, ohnehin verhütet.
    Meine Frage, ist es trotzdem möglich eine normale SS trotz Myom zu schaffen? Und hätten Sie diesen Weg auch gewählt? Vielen Danke für Ihre Antwort und Mühe.
    Viele Grüße Sabrina

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Sabrina,
      ein kleines Myom in der Gebärmutterwand ist sehr schwer zu operieren und oft hat man danach Verwachsungen und Narben. Deshalb finde ich Ihren Arzt sehr vernünftig, dass er erstmal eine weitere Schwangerschaft abwarten will. Wenn sich der Mutterkuchen nicht gerade direkt über dem Myom einnistet, haben Sie gute Chancen, dass es beim nächsten Mal klappt. Auf jeden Fall sollten Sie mit Ihrem Arzt sprechen, ob Sie nicht sicherheitshalber gleich von Anfang der Schwangerschaft an Progesteron nehmen sollten. Viel Erfolg mit der Behandlung!

  • uti sagt:

    Sehr geehrte frau Prof dr Gerhard, nun war ich also bei dem Termin im Krankenhaus. Es sind mehrere myome von ca 100mm mal80mm.
    Mir wurde ein Medikament empfohlen, welches ich erstmal 3 monate einnehmen soll.
    Ich wollte ihnen das nur schreiben. Sie möchten ja sicher auch wissen, wie es ihren Schreiberinnen geht.
    Herzlichen dank für ihre mitfühlenden worte.
    Uti

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Uti,
      vielen Dank für die Nachricht. Das sind ja wirklich schon ziemlich große Myome. Leider ist es so, dass die Tablettenbehandlung nur 3 Monate möglich ist und nach dem Absetzen die Myome wieder wachsen. Also unbedingt frühzeitig mit den verschiedenen Möglichkeiten der Anschlusstherapie auseinandersetzen. Viel Glück!

  • CK sagt:

    Hallo Fr, Doktor Gerhard,

    ich habe seit 3-4 Jahren ein Myom an der Hinterwand. Bis vor 4 Wochen hat es mir keine Beschwerden gemacht. Es ist ca. 6,6×4,5×7 cm. Ich bin sehr schlank und kann es gelegentlich durch die Bauchdecke tasten.
    Ich habe keine Blutungsstoerungen, nur immer stechende Schmerzen im Unterbauch / Uterus. Manchmal zieht der Schmerz direkt ins Schambein und haelt dort eine Weile an.Kann denn ein Hinterwand Myom diese Art Schmerz verursachen? Wieso spuere ichnas Myom manchmal und manchmal nicht ? Kannndies mit Blasenfuellung oder Luft im Darm zusammenhaengen?

    Vielen Dank!

  • uti sagt:

    Ach Gott, der erste teil der Mail ist wohl einfach verloren gegangen.sehr geehrte frau dr Prof Gerhard, ich bin 48jahre, habe 3kinder , davon sind 2zwillinge, die waren bei der Geburt vor 16jahren so groß wie einlinge. Nun hatte ich vor einem Monat starke schmerzen unten links im bauch. Beim Ultraschall sagte mein Hausarzt , dass meine Gebärmutter vergrößert ist. Das ist doch normal nach den Zwillingen oder? meine „Wasserleitung“war seid dem nicht mehr ganz dicht, und ich habe nun ein Bändchen um die harnröhre. Bei einer ultraschalluntersuchung beim Frauenarzt vor 3wochen hätt der Frauenarzt ein myom gefunden. Nun habe ich zur Abklärung montag eine Termin im Krankenhaus. Wenn da jetzt rauskommt, dass ich operiert werden muss, geht dann das Bändchen kaputt? dann hatte ich am 25.12 eine 5stündige Gallensteinkolik.(die steine hatte mein Hausarzt beim Ultraschall schon gesehen)(weiter siehe Mail zuvor….) nun meine frage, könnten die schmerzen vor eine Monat , unten links was mit der Gallensteinkolik zu tun haben? oder könnte auch meine schilddrüsenunterfunktion und der damit verlangsamte verdauungsvorgeng schuld sein an den schmerzen unten? kann ein myom zur Verstopfung , und somit zu solchen starken schmelzen führen? ich habe dann novalgin bekommen, die haben mir dann auch beider Gallensteinkolik geholfen.

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Uti,
      Erst mal abwarten ob und wenn ja, was für eine Op nötig ist. Auch ein Myom kann zu Verstopfung und Schmerzen führen. Machen Sie sich jetzt nicht zu viele Sorgen, sondern lassen Sie mal in Ruhe abklären, was eigentlich los ist. Alles Gute und vor allen Dingen gute Besserung!

  • Maka Ber sagt:

    Prof. Dr. Ingrid Gerhard ,

    ich habe 11 cm Grösse Myom. Vor zwei Jahre war es 8cm. Allgemein habe ich keine Beschwerden. Ich habe vor ein paar Monaten angefangen workouts zu machen und zu trainieren, zweimal oder dreimal in der Woche mache ich das, So meine Frage lautet: darf man igentlich, wenn man ein Myom hat zu trainieren oder begünstigen workouts den Wachstum von einem Myom?

    Vielen Dank im Voraus fuer Ihre Antwort.

  • Lilith sagt:

    Sehr geehrte Frau Prof. Gerhard,

    Ist es möglich, große Myome (9,5 cm, 6 cm, 4cm, 3 cm, 1 cm) prämenopausal
    (44 J.) mit bioidentischem Progesteron zu SCHRUMPFEN, oder kann man damit nur die Beschwerden lindern ?

    Danke !

    Lilith

  • babsy sagt:

    Hallo
    Ich hatte letztes Jahr am 11 September meine op mir wurde die gebarmutter Eileiter und der rechte eierstock entnommen
    Die ersten 2 Wochen hatte ich leichte Blutungen dann garnix mehr nun habe ich festgestellt das ich Blutungen habe muss aber dazu sagen das ich keinen Sex hatte oder sonst körperliche anstrengend Unternehmen hatte was kann das sein bin ganz normal auf die Toilette gegangen muss ich mir sorgen machen da ich ja nun seid 15 Monaten keine Blutungen hatte
    Ich bedanke mich bei Ihnen

  • Christina sagt:

    Sehr geehrte Frau Dr. Gerhard,

    Danke für ihre Antwort und die Links.
    Meine Ernährung ist bereits pflanzlich, ich bin Veganer.
    Ich habe mir styptysat aus der Apotheke besorgt. Bisher konnte ich damit mit Erfolg die Blutungen mindern.
    Mir wurde ein Enzym empfohlen, das habe ich nun länger eingenommen. Nach 5 min. bekam ich immer Gänsehaut. Ich lasse es erstmal weg, bis ich die Person erreicht habe, die es mir empfohlen hat.
    Dann gehe ich zur Fußreflexzonenmassage, die auch positiv auf die Blutungen wirken. Ich hoffe auch auf das Myom. Weiter unternehme ich noch einiges auf spirituelle Art für das Myom.
    Außerdem hörte ich von einem Präparat namens flenin von schuck. Haben sie damit Erfahrungen?
    Eine Entgiftung hatte ich mit Mariendistel begonnen, musste ich leider abbrechen, wegen allergischer Reaktionen. Brennnessel vertrage ich auch nicht, vielleicht können sie mir eine Alternative nennen.
    Gerne hätte ich auch ihre Meinung gehört zu utrogest, in meinem Fall.

    Danke schonmal.

  • Conny sagt:

    Sehr geehrte Frau Professor Gerhard!
    zufällig bin ich auf diese Seite gestoßen und wende mich heute ebenfalls mit einer Frage an Sie.
    Ich bin 49 Jahre alt und hatte im März 2014 eine Hysteruskopie und Abrasio wegen eine submukösem Myom von 3 cm. Ich hatte vorher sehr starke Blutungen, nach der OP hatte ich meine Regelblutung noch einige Zeit, seit 2 Monaten nun nicht mehr, keine Schmerzen Blutungen usw. Die Hitzewallungen bekomme ich mit refmerin ganz gut in den Griff.Die Histolgie im März war unauffällig.
    Ich war nunmehr im Oktober zur Kontrolle und hier hat min Gynäkologe aufgrund des Myoms angeraten die Gebärmutter zu entfernen; ich habe mir hierzu bei einem weitern -Chefarzt einer Frauenklinik- eine 2.Meinung eingeholt; dieser rät mir nun zur Entfernung der Gebärmutter einschl.Adenexen. Wenn ich nun hier den Ausführungen folgen, bin ich etwas verwirrt was ich nun machen soll.
    Der Befund zeigt im Sono, ein 3 cm großes intracavitäres Myom peripher hohe Vaskularisation
    empfohlen wird eine LASH mit Adnexektomie bds.
    Wennich hier lese, wei groß zum Teil die Myome bei anderen Frauen sind, möchte ich mich nicht zu schnell zu einer OP entscheiden.
    Könnten Sie mir hierzu einen Rat geben?
    vielen herzlichen Dank!und freundliche Grüße

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Conny,
      offenbar hat sich das Myom ja nicht vergrößert. Eine erhöhte Vaskularisation ist für Myome typisch. Sie sollten einen weiteren Rat von einem sehr guten US-Arzt einholen, der nicht selber operiert und moderne Geräte hat. Kann er keine Hinweise für eine Bösartigkeit finden, gibt es auch keinen Grund zur Op! Viele Grüße!

  • Emma sagt:

    Sehr geehrte Frau Gerhardt,

    Ich habe bereits seit ein paar Jahren ein Myom. Im März diesen Jahres hab ich mich in einer Klinik, wegen Kinderwunsch vorgestellt. Mir wurde gesagt, dass eine Ssw mit diesem Myom nicht möglich ist. Das Myom hatte damals eine Größe von 3,7x 3,7x 4 cm, saß an der Hinterwand der Gebärmutter, mit zentraler liquider Struktur (Nekrose).
    Ein oder zwei Tage später hätte ich meine Periode bekommen sollen, was nicht geschah. Da aber eine Ssw angeblich mit Myom nicht möglich ist, hab ich mir anfangs keine Gedanken gemacht, als sie nicht pünktlich einsetzte. Nach ca. 1 Woche, wurde ich nervös und dachte ich komm vielleicht in die vorzeitigen Wechseljahre ( zu diesem Zeitpunkt war ich 36). Nach 2 Wochen hab ich doch mal einen Ssw-Test gemacht, welcher schließlich positiv war. Die Freude war unermesslich groß! Bin gleich zu meiner Frauenärztin, welche die Ssw auch bestätigte. Ich war der glücklichste Mensch! Als ich meine Sorge bezüglich Myom äußerte, meinte die Ärztin: „Naja das ist halt da.“ Dem Myom wurde auch nie wieder Aufmerksamkeit geschenkt, und auch wenn ich meine Beschwerden äußerte, wurde mir immer gesagt, das sei normal.
    Ende der 17 . Ssw, bei einer Kontrolluntersuchung konnten keine Herztöne mehr festgestellt werden…….
    Dabei hab ich 2 Tage vorher mein Baby zum ersten und zum letzte Mal gespürt! Zum Zeitpunkt der Geburt war das Myom dann ca. 7,5 cm.
    Nun ist es ca. 6 cm (intramural an der Hinterwand) und nekrotisch.
    Ich habe jetzt verschiedene Meinungen von Ärzten. Manche meinen entfernen, andere meinen nein. Eine Entfernung ist allerdings wohl nicht so einfach, weil eine ziemlich große Narbe an der Gebärmutter entstehen würde.
    Mein Kinderwunsch ist jedoch sehr, sehr groß! Bin mittlerweile auch 37!
    Ich bin völlig ratlos und häng völlig in der Luft, weil mir keiner einen „richtigen“ Rat geben kann. Ich hab Angst dass ich nie wieder ein Kind bekommen kann!
    Das zerrt neben dem eigentlichen Verlust meines Babys zusätzlich an den Nerven.
    Was würden Sie mir raten?
    Für Ihre Antwort schon mal vielen Dank!

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Emma,
      es tut mir wirklich sehr leid, dass Sie Ihr Baby so früh verloren haben. Leider haben Frauen mit Myomen ein erhöhtes Risiko für Fehlgeburten. Besonders schwer zu behandeln sind die intramuralen Myome. In vielen Universitäts-Frauenkliniken gibt es Spezialisten für Myomtherapie, bspw. Berlin, Kiel, München, Heidelberg, Tübingen. Am besten holen Sie dort noch eine weitere Meinung ein. Alles Gute!

  • Sheila sagt:

    Sehr geehrte Frau Professor Gerhard!
    Nach langem suchen bin ich auf diese Seite Aufmerksam geworden. Ich bin mittlerweile 38 Jahre alt und habe noch keine Kinder, doch gerne noch den Wunsch danach. Letztes Jahr im Sommer wurde eine Schwangerschaft festgestellt jedoch wegen fehlender Herztöne abgebrochen. Gleichzeitig wurde eine Adenomyoses diagnostiziert.Verschiedene Ärzte sagten ich müsse sobald wie möglich ein Kind bekommen, da meine Gebärmutter entfernt werden muss. Seit Monaten habe ich immer schlimmere Regelschmerzen und das alle 20 Tage. letzte Woche war ich zur Routine Untersuchung, wo in der Uterus plötzlich ein Myom mit 7cmx 4cm festgestellt wurde. Dieser Arzt sagte er müsse mir sofort die Uterus entfernen, woraufhin ich die Praxis verlies…nun war ich am Wochenende bei einem Prof der ein MRT wünscht, da er diese Myom entfernen will und auch laut seiner Aussage kann.Er muüsse sehen ob es ein Ademyom ist und wie wie es sitz( Kapsel oder verwachsen). Nun habe ich am Donnerstag einen Termin zum MRT und bin wirklich von allem so ziemlich verwirrt und ängstlich. Dazu muss ich erwähnen, das ich in der Türkei lebe und hier derzeit auch alle Untersuchungen stattfinden. Können Sie mir Bitte Ihre Meinung dazu mitteilen, wäre mir eine große Hilfe… Lieben Dank und freundliche Grüße

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Sheila,
      wenn Ihr Kinderwunsch groß ist, ist es gut, dass der Professor ein MRT machen will, um die genaue Größe und Lage festzustellen. Bevor Sie sich aber zu einer Myomentferung entscheiden, sollten Sie mit dem Professor genau absprechen, wie er danach die Chancen für eine unkomplizierte Schwangerschaft einschätzt. Am besten auch vorher die Hormone untersuchen lassen, damit Sie nicht plötzlich in den Wechseljahren sind und die konservative OP überflüssig wäre. Vielleicht finden Sie auch einen ganzheitlich arbeitenden Arzt, der Sie zusätzlich homöopathisch begleiten kann. Alles Gute!

  • Petra sagt:

    Sehr geehrte Frau Professor Gerhard!
    Zufällig bin ich auf diese Seite gestoßen mit so vielen Frauen, die Ihre Hilfe suchen. Glücklicherweise habe ich im Gegensatz zu diesen Frauen nicht das Problem mit Schmerzen oder Blutungen. Ich habe ein anderes Problem: Ich habe unter siebenjähriger HRT mit Lafamme 1,0/2,0 mg seit zwei Jahren neu zwei bis drei frisch wachsende Myome, das größte ca. 6 cm groß, das letzte verkalkte ist geschrumpft Meine Frauenärztin hat bei der Routine- Jahreskontrolle sonographisch Serometra festgestellt und riet mir dringend zur Abklärung. HSK und Abrasio ergaben Hämometra, die abgesaugt und bei laufender Spülung der Hystera weitgehend entfernt wurde.
    Der OP-Bericht beschrieb in Sachen Eierstöcke, Zervix und Endometrium keine Auffälligkeiten. Der vorherige PAP betrug Faktor I ohne jede Auffälligkeit. Der pathologische Befund des abgetragenen Gewebes durch fraktionierte Abrasio wies keinerlei Hinweis auf Malignität auf. Dennoch riet mir er mir zur Hysterektomie, lieber noch zur Total-OP unter Entfernung all meiner Unterleibsorgane. In meinem Alter mit 60 Jahren sei das doch die sicherste Variante, um Krebs vorzubeugen. Schließlich sei ich ja nicht mehr im gebärfähigen Alter und die Uterusbänder könne er ja erhalten, damit ein wenig Stützfunktion noch bestehen bleiben könne, zumindest in den nächsten 10 Jahren und mehr.
    Diese Botschaft hat mich entsetzt, vor allem angesichts der äußerst umstrittenen Hysterektomie, die zum Beispiel Herr Dr. Möller von der Tagesklinik Altona in Hamburg in 70 bis 90 % der Fälle für unnötig hält, auch jenseits der Menopause, deren Kriterien ich noch nicht einmal erfülle.
    Ich wäre dankbar für Ihre Antwort!

    Ihre Petra J.

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Petra,
      ich schließe mich Ihrem Entsetzen an. Nach dem, was Sie schreiben, ist eine solche Totaloperation völlig übertrieben! Allerdings sollten Sie die hormonelle Therapie überdenken und, falls sie weiter Hormone benötigen, andere Zusammensetzungen und Dosierungen wählen. Vielleicht finden Sie unter http://www.natum.de auch eine Ärztin, die Ihre Beschwerden ganzheitlich ohne Hormone behandelt.

  • Christina sagt:

    Sehr geehrte Frau Dr. Gerhard,

    Im Februar 2013 wurden mehrere Myome in meiner Gebärmutter festgestellt. Eines war ca 6 cm groß und dazu mehrere kleine. Mein Frauenarzt riet mir dazu, diese zu entfernen zu lassen, möglich nur über einen großen Bauchschnitt aufgrund der Lage. Darauf habe ich mich eingelassen. Meine Gebärmutter konnte erhalten werden. 3 Monate hatte ich regelmäßige und normale Blutungen. Danach wurde es wieder mehr aber laut Arzt war alles in Ordnung.
    Vor wenigen Wochen hatte ich aber sehr starke Regelblutungen und Schmerzen. Wieder wurden Myome festgestellt mit der Empfehlung, diese entfernen zu lassen. Ob nochmal die Gebärmutter erhalten werden kann, kann keiner garantieren. Ich bin fast 38 Jahre jung und habe einen Kinderwunsch. Mit 34 hatte ich Brustkrebs.
    Ein zweiter Arzt, der mit bioidentischen Hormonen arbeitet, hat mir utrogest verordnet. Das hat mir ca. 5 Wochen Erleichterung gebracht. Nun habe ich schwallartige Blutungen mit viel Gewebe. Der Arzt überlegt, mir Methergin zu geben. Meint aber auch, ich soll über eine Gebärmutterentfernung nachdenken.
    Ich bin völlig verunsichert und möchte nicht wieder operiert werden. Erst dieses Jahr habe ich das ok bekommen schwanger werden zu dürfen. Nun steht wieder alles in Frage. Haben sie einen Rat für mich?
    Ich würde mich sehr über eine Antwort freuen. Übrigens ist mein Schlafplatz entstört.

    Vielen Dank im Voraus.

  • Olja sagt:

    Sehr geehrte Prof.Dr.Gerhard ich habe Anfang dieses Jahres schon an sie geschrieben ich hatte Myome in der Gebärmutter viele kleine und mir wurde hormonspiralle empfohlen und eingesetzt im Januar dieses Jahres .Jetzt war ich im Juni zur Kontrolle und meine FA sagte myomen sind gleich geblieben also nicht gewachsen ,aber die hat eine Zyste am Eierstock entdeckt und sagte wir warten ab .die zyste macht mir keine Probleme . Jetzt meine Frage bei mir tut der beckenknochen beide Seite weh und hab auch manchmal starker druck im Becken mit schmerzen und man hat das gefüllt man muss aufs Toilette . Ist nicht oft kommt aber immer wieder meistens Nachts.und unten links rückenschmerzen und vorne links wenn man mir Hand drauf drückt könnte das von Myomen sein ?ich hab immer wieder leichte rückenschmerzen wie leichte wehen was könnte das sein ich bin 37 Jahre .viele Dank

  • Gab48 sagt:

    Sehe geehrte Prof.Dr.Gerhard, ich bin 48 Jahre alt und hatte 2013 im Kiel, OP

    mit komplete Gebärmutterekonstruktion. entfern wurden bis der kleinste 48 stück,das ist war ich habe vor der OP Esmya genommen, nach der OP und absetzen
    von Eamya glech nach 4 Wochen wieder Periode und Einzele reifen wie verruskt.das Problem ist das jetzt 7 Monate nach der OP wieder 2 und 3cm neue
    Myome, Eizele reifen wahnsin und nach FHS vermessung keine Wechseljahre.Was kan Ich tun?Minipille oder hormonspirale oader wieder Esmya meine Ärztin ist ratlos, Ich bin am Boden zestort es war OP mit Bauschnitt, Ich habe keine eigene Kinder.Seelisch ist man fertig ich werde dankbar fur Ihr Rat da ich schon Angst habe was zu nehmen.

  • nessi sagt:

    Sehr geehrte Frau Prof. Dr. Gerhard,
    Ich bin jetzt 48 und hatte vor fünf Jahren Gebärmutterhals außen ein Stiel (?) Myom, worauf die Gebärmutter samt Gebärmutterhals entfernt wurden. Im Mai diesen Jahres wurde erneut ein größeres Myom links am Scheidenkamm festgestellt und am 21.7. erneut OP. Seitdem fühle ich mich sehr schlapp und habe ständig Schmerzen im Unterbauch und das Gefühl, mein Unterbauch, direkt über der Scheide, wird stark gedrückt. Es ist ein extrem unangenehmes Gefühl. Auch leide ich seit der OP unter ständigen Kopfschmerzen. Die letzte, sehr schmerzhafte Untersuchung am 21.8. durch meine Frauenärztin ergab keine Auffälligkeiten, die innerliche Narbe sondert aber immer noch gelbliche Flüssigkeit ab. Ich bin sehr verunsichert, da ich nicht weiß, ob der schleppende Heilungsprozess normal ist, ob ich mich schon wieder normal belasten darf und ob die Gefahr erneuter Myome besteht. Die Anweisung der Ärztin lautet lassen Sie es langsam angehen, machen sie nur so viel, wie sie schaffen. Wenn es danach ginge, würde ich den ganzen Tag entsprechend meinem Befinden nur im Bett liegen bleiben. Trotz Nachfrage bekomme ich keine klarere Aussage. Haben Sie vielleicht einen Tipp für mich. Ab 6.9. bin ich wieder gesund geschrieben. Sollte Ihrerseits Interesse bestehen, könnte ich Ihnen die Berichte des Krankenhauses zukommen lassen. Für Ihre Antwort bedanke ich mich im Voraus herzlich.

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Nessi,
      da kann irgendwas bei Ihnen noch nicht in Ordnung sein. Holen Sie bitte eine zweite Meinung bei einem Frauenarzt in Ihrer Nähe ein, der Sie untersuchen kann. Vielleicht finden Sie unter http://www.natum.de einen ganzheitlich arbeitenden FA. Sollte organisch doch alles in Ordnung sein, kann er Ihnen sicher ein gutes Aufbaumittel empfehlen oder rezeptieren. Gute Besserung!

  • Sabine75 sagt:

    Sehr geehrte Frau Prof. Gerhard,

    vielen Dank für die rasche Antwort. Mir drängen sich noch Fragen auf

    1. Wie konnte es im Mai zu der starken Blutung kommen (HB innerhalb weniger Stunden bei
    5)?

    2. Wachsen die Myome unter Levomin 30 weiter?

    3. Wie groß dürfen die Myome sein für eine Myosure Operation?
    Wie oft muss ich die Größe beurteilen lassen.

    Mein HB Wert ist aktuell wieder auf 10 gesunken und ich muss wieder Eisentabletten nehmen.

    Vielen Dank für Ihre Zeit und Ihre Mühe!

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Sabine75,
      Kann sein, dass Ihre eigenen Östrogene zu hoch sind und deshalb die Pillen zu niedrig dosiert. Sind Sie übergewichtig? Dann würde auch im Bauchfett eine Extraportion Östrogen gebildet. Wann eine Op indiziert ist, müssen Sie mit dem behandelnden Arzt besprechen. Vielleicht sollten Sie zusätzlich zu einem naturheilkundlich arbeitenden Arzt gehen, denn man kann zwar mit naturheilkundlichen Methoden die Myome nicht verkleinern, aber man kann die zu starke Blutung normalisieren. Gute Besserung!

  • Sabine75 sagt:

    Sehr geehrte Frau Prof. Gerhard,
    ich bin im Übrigen 39 Jahre alt und leide seit Jahren an einer schweren Depression, die medikamentös behandelt wird.
    Mir wurde zu einer Myosure Operation geraten.
    ich habe zwei submukös liegende Myome (3x3x3 cm und 3x3x4,5cm), die dieses Jahr
    im Mai zu einer kreislaufwirksamen Blutung geführt haben, in deren Folge eine Not-Abrasio und die Gabe von
    jeweils zwei Erythrozytenkonzentraten und FFPs erfolgten.
    Zu der Zeit nahm ich die Pille Dienovel im Langzeitzyklus, allerdings mit mäßigem Erfolg.
    Zuletzt musste ich aufgrund starker Blutungen alle ein bis zwei
    Wochen eine Pause machen.
    Für eine MrgFus Behandlung bin ich nicht geeignet.
    Zur Kontrolle des Zyklus erhielt ich den Nuvaring. Im dritten Monat der Anwendung hielt die Blutung an und ließ auch erst im darauffolgenden Monat durch Gabe der Levomin 30
    stoppen. Die darauf folgende Abbruchblutung war für meine Verhältnisse sehr kurz (4 statt 10 Tage) und schwach.
    Denken Sie dass dies ein anhaltender Effekt der Levomin 30 sein kann oder raten Sie zu einer Entfernung der Myome.
    Vielen Dank für Ihre Einschätzung!

  • Katarina sagt:

    Guten Tag liebe Frau Professor!

    Ich habe Ihnen Anfang April dieses Jahres hier mein Problem beschrieben: damals in 10 Ssw mit Myomen. Ihre Meinung hat mir viel Kraft und Hoffnung gegeben. Ich möchte Ihnen heute schreiben, dass ich mittlerweile in der 32 Ssw bin, mich sehr gut fühle und die Myome nicht weiters Probleme im Alltag darstellen. Bis Mutte Juni nahm ich Progesteron, nachdem es mir gut ging, meinte mein Arzt, ich könne probieren, ohne weiter zu machen und nur bei Schmerzen eventuell einnehmen. Schmerzen kamen gittseidank nicht, nur sehr selten, wenn meine Tochter die im Unterleib „trifft“, aber es ist nichts Tragisches. Momentan ist der große Myom 7 cm (also von den anfänglichen 6 cm nur 1 cm gewachsen).

    Liebe Frau Professor, ich möchte mich bei Ihnen nochmals bedanken!!! Auch dank Ihnen hab ich die Anfangszeit, die mit Ängsten verbunden war, überstanden! Danke sehr auch für den Hinweis über fokussierten Ultraschall, mit dem ich nach der Geburt die Myome behandeln lassen kann.

    Alles Beste für Sie und Ihre Patientinen!

    Katarina

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Katarina,
      Da freue ich mich aber sehr, dass alles so gut verlaufen ist! Und sehr aufmerksam von Ihnen, mir das auch zu schreiben! Ihr Brief wird sicher für viele Frauen in ähnlicher Situation eine große Hilfe sein. Alles Gute weiter für Sie und Ihr Baby, eine sanfte Geburt und viel Glück!

  • perdita sagt:

    Ich habe eine frage kann man schwanger wärten wenn keine gebämutter hat und nur die eierstöcke im köper hat das ist meine frage

  • Claudia sagt:

    Liebe Frau Prof.Dr. Gerhard,

    mir wurde mein Myom am 4.11.2013 entfernt. Vorher hatte ich sehr viele Beschwerden, so dass es unerträglich wurde.

    Da sich mein Myom 5x8cm in der Gebärmutterwand befand, wurde leider bei der Entfernung die Gebärmutter beschädigt. Ich habe sehr viel Blut verloren, jedoch konnte meine Gebärmutter erhalten werden. Danach war ich 4 Wochen arbeitsunfähig. Ich hatte starke Schmerzen und auch starke Blutungen. Diese wurden nach einer gewissen Zeit weniger, bis gar nicht mehr. Die OP ist nun 10 Monate her, jedoch habe lch immer noch Angst davor Sport zu treiben. Vorher bin ich viel gejoggt oder habe Squash gespielt, nun habe ich Panik davor, dass sich durch solche Sportarten (besondere Erschütterungen im Körper) die Naht in der Gebärmutter lösen können. Mir ist bewusst , dass es nun 10 Mobate her sind, dennoch habe ich einfach Angst was falsches zu machen.

    Wann darf man in der Regel wieder Sport treiben? Auf was sollte ich achten? lt meiner Ärztin Soll es bei mir um eine sehr schwere OP gehandelt haben. OP Dauer 4 Stunden.

    Ich danke Ihnen sehr für Ihre Rückantwort.

    Liebe Grüße,
    Claudia

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Claudia,
      leider sind Sie mal wieder ein Beispiel dafür, dass es sinnvoller sein kann, bei einem ungünstig sitzenden Myom die ganze Gebärmutter zu entfernen als nur das Myom! Aber nach 10 Monaten muss alles gut geheilt sein, da löst sich keine Naht mehr. Trotzdem würde ich für den Anfang einen Sport bevorzugen, der nicht mit zu großen Erschütterungen einhergeht, z.B. Walking und Muskelaufbau im Studio. Gute Besserung!

  • Marianne sagt:

    Liebe Frau Prof.Dr. Gerhard,

    vor fast einem Jahr schickte ich Ihnen folgenden Befund.

    “Knotig vergrösserter Uterus, transversal bis 6×10 cm und cranio-caudal 10 cm“.

    Ich bin froh, dass mein Myom sich nicht vergrößert hat. Habe es
    mit Homöopathie und Yoga probiert. Leider habe ich seit einigen Monaten mit sehr starken Regelschmerzen zu tun. Insgesamt hat sich mein Zyklus auf drei Tage verkürzt, die Blutungsstärke ist völlig normal. Nur über den ersten und zweiten Tag komme ich meist nur mit Schmerzmitteln. Magnesium nehme ich regelmäßig ein. Ihre Ernährungsvorschläge versuche ich umzusetzen.

    Heute war ich bei meiner Frauenärztin und sie meint, ich solle nun doch über eine OP nachdenken wegen der Schmerzen. Was mich so erschreckt ist, dass laut Ihrer Aussage nur eine Entfernung des Myoms wohl nicht möglich ist, da es großflächig außen sitzt. Also rechnet sie mit einer Gebärmutterentfernung. Ich bin 45 Jahre alt und will das auf keinen Fall. Bis auf die Krämpfe habe ich keine Beschwerden. Kann ich sonst noch etwas gegen die Schmerzen tun ?

    Mache mir viele Gedanken. Habe ein sehr weiches Bindegewebe und jetzt schon mit schwachem Beckenboden zu tun. Wenn die Gebärmutter entfernt werden muss, muss man dann mit Senkungsbeschwerden rechnen ? Werde
    ich dann schneller in die Wechseljahre kommen ?

    Für Ihre Antwort wäre ich Ihnen sehr dankbar.

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Marianne,
      Sie sollten sich wegen der Gebärmutterentfernung keine Gedanken machen. Wenn Sie einen schwachen Beckenboden haben, kann man bei der OP eventuell gleich was unternehmen, um ihn zu stützen. Die meisten Frauen kommen nicht schneller in die Wechseljahre. Diese Schmerzen noch jahrelang auszuhalten kann ja auch nicht die Lösung sein. Da es inzwischen viele Methoden gibt, um auch größere Knoten zu entfernen und die Gebärmutter zu schonen, würde ich Ihnen empfehlen, eine zweite Meinung einzuholen. Alles Gute!

  • Miri sagt:

    Herzlichen Dank für Ihre schnelle Antwort Frau Dr. Gerhard!!!!

  • Tanja sagt:

    Hallo Frau Dr. Gerhard,

    Ich bin in der 20. Woche schwanger und habe Schmerzen in der linken Leiste. Diese sind so stark, dass ich nicht mehr laufen kann. Im liegen sind die Schmerzen erträglich aber nicht weg, ebenso im Sitzen. Die Schmerzen traten vor zwei Tagen plötzlich auf und ich war deswegen der gynäkologischen Ambulanz. Der Gynäkologe hat ein Ultraschall gemacht. Er hat festgestellt dass es meinem Baby gut geht, ich aber einen circa 6 cm großes Miom in der Gebärmutterwand habe. Dies sitzt wohl am Rand der linken Seite ungefähr in dem Bereich wo die Schmerzen auftreten. Er macht das Miom für meine Schmerzen verantwortlich. Ich kann mir gar nicht vorstellen dass dieses solche Schmerzen hervorrufen kann, da ich seit längerer Zeit 3 davon habe und von diesen noch nichts gemerkt habe. Mir wurde gesagt das diese unkompliziert und unproblematisch für die Schwangerschaft wären.

    Jetzt meine Fragen dazu:

    Kann dieses Miom solche Schmerzen hervorrufen dass ich mich nicht mehr bewegen kann? Ja!

    Falls ja, kann ich gegen dieses Miom etwas unternehmen? nein

    Der Arzt sagte mir er könne da leider nichts machen, außer mir Paracetamol zu geben. Ich müsse das einfach „aussitzen“. Vielleicht können Sie sich vorstellen dass mich das erschüttert hat. Ich kann mich nicht mehr bewegen oder selbstständig gehen ohne höllische Schmerzen zu haben. Ohne Hilfe kann ich nicht einmal zur Toilette gehen oder mich anziehen. Ich bin gelinde gesagt verzweifelt bei der Aussicht das 20 weitere Wochen ertragen zu müssen

  • Miri sagt:

    Hallo Frau Dr. Gerhard,

    Ich habe durch das Medikament Esmya nach drei Monaten eine Myomschrumpfung von ca. 47% erreicht (jetzt: 3,7 x 4 x 6,4cm).
    Keine Nebenwirkungen… mir gings eigentlich nie besser.
    Am Montag steht der Termin für die lapraskopische Myomenukleation.
    Die möglichen Risiken, auf die ich im Vorgespräch hingewiesen wurde, machen mir allerdings die Entscheidung für den Eingriff recht schwer. Es handelt sich um ein Intramurales Myom und dabei ist wohl nicht ganz klar, wie tief es in die Gebärmutter reicht… und wie weit die Gebärmutter durch den Eingriff verletzt wird.
    Meine Überlegungen gehen dahin, eine zweite Therapie mit Esmya vorzuziehen, um die Größe weiter zu reduzieren und damit gegebene Risiken zu verringern. Leider konnte ich diesbezüglich keine Informationen finden und auch das Ärzteteam kann hierzu leider keine Aussage machen.
    Allerdings muss ich mich am Montag entscheiden haben, wie es weitergeht.
    Was würden Sie raten? Kann ein MRT die Lage spezifizieren?

    Vielen Dank für jede Antwort!!!!

    Miri

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Miri,
      wenn Ihre Myomspezialisten, die Sie und Ihren Uterus kennen, Ihnen dazu keine Antwort geben können, kann ich das auch nicht. Länger als 3 Monate soll Esmya nicht gegeben werden. Es ist fraglich, ob das Myom weiter schrumpfen wird. Wenn Sie Esmya ohne OP absetzen, hat es bald wieder die alte Größe. Ein MRT bringt Sie mit Ihrer Entscheidung nicht weiter. Alles Gute!

  • Irene sagt:

    Liebe Dr. Gerhard

    Ich bin 41 Jahre alt und habe schon längere Zeit Myome 6cm. Und Trage seit 2 Jahre Hormonspirale. Habe auch starkr Blutungen und Anämie, deswg Hormonspierale genommen.
    Da ich seit Februar 4 mal schmerzen habe, riet mir Frauenarzt, Gebärdenmutter rausoperieren zu lassen. Habe auch starkr Blutungen und Anämie, deswg Hormonspierale genommen.
    Wenn Ich Gebärmutter rausmachen lasse, wie wirkt dann auf meine Körper?
    Wird Wechseljahre früher? Wenn ja, wieviel Jahre? Muss man nach OP was einnehmen? Wird Organe nach unten versenkt, drückt dann auf Blase?
    Gebärmutterhals bleibt aber erhalten, sagt der FA.

    Und noch habe Endometriose im linke Eileiter? Was soll ich tun?
    FA sagte, er würde es wegmachen? Kann mann behnadeln lassen? Kann man auch nur am Stück Eileiter rausmachen, da wo Endom. befindet?

    Eigentlich habe ich ende Juli OP Termin. Ich verschiebe es, da ich noch Bedenkzeit und anderen Meinungen noch einhole.
    Seit paar Jahre bin ich aber oft müde, kommt es auch vom Myome, Hormonspirale….,oder?

    Ich habe Angst und weiß nicht, was ich tun soll. Welche Lösung am besten wäre?

    Auf Ihren Antwort würde ich mich freuen.
    LG

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Irene,
      Sie sind bei Ihrem Arzt sehr gut aufgehoben. Ich würde auch zur Entfernung der Gebärmutter mit Erhaltung des Gebärmutterhalses und Entfernung des Eileiters mit Endometriose raten. Und wenn dadurch die Wechseljahre ein halbes Jahr früher kommen, macht das doch auch nichts! Aber Sie werden sich insgesamt sehr viel besser fühlen und auch nicht mehr so müde sein. Wichtig ist, dass Sie Ihre Ernährung verbessern und sich bewegen, dann werden Sie die OP auch gut überstehen! Gute Besserung und viel Vertrauen in die Heilkraft Ihres Körpers!

  • Rita sagt:

    Hallo Frau.dok.Gerhard,

    Ich bin 52Jahre im Menopause,sehr verzweifelt und möchte gerne ihre ehrliche Meinung hören. Leider habe ich ein ziemlicher komplexer Problem. Seit Jahren habe ich eine vergrößerte Gebärmutter und zusätzlich viele Bandscheiben Vorfalle/zbw. vorwollbungen. Momentan habe ich ein vielfaches Problem: LWS Bandscheibenvorfall/vorwollbungen laut MRT-dadurch ziemlich starke Rueckeschmerzen, eine absolute Spinalkanalstenose L3/4, leichte druck auf die Blase/Darbereich, ausstrahlende Schmerzen in die beide Beinen, Gangsproblemem und außerdem Uterusmyome 3,1cm dorsal, 2,5cm ventral.Meine Frage wäre könnten diese Myomen bzw vergrößerte Uterus meine Rueckeschmerzen bzw.meine BSV hervorrufen oder beeinflussen? Muss mein Uterus entfernen lassen-meine Frauenärztin hat mir unbediengt empfohlen? Was könnten Sie mir empfehlen? Für Ihre Antwort bedanke ich mich im Voraus!

  • Doro sagt:

    Hallo! Ich bin 38 Jahre alt. Schon seit ca 6-8 Jahren leide ich an Myomen. Die Gebährmutter ist mit mehreren Myomen durchsetzt die im Laufe der Jahre immer mehr gewachsen sind in den letzen 12 Monaten wieder vermehrtes Wachstum. Mittlerweile ist das größte über 5 cm groß, so dass ich selbst dies als drückender Fremdkörper im Bauch spüren kann. Ich habe seit gut 2 Jahren 2 mal im Monat für ca eine Woche sehr starke Blutungen.In den ersten Tagen der Blutungen habe ich Bauchkrämpfe, Rückenschmerzen, Blähungen und das Gefühl ein „großes Geschäft“ machen zu müssen. Durch die dauernde Verwendung von Tampons und Damenbinden (Tampons reichen oft allein nicht mehr aus) und die Nässe durch Blut und Schwitzen leide ich seit einem Jahr an immer wiederkehrenden Ekzemen im Schritt die nur mit Kortison in den Griff zu kriegen sind. Dazu kommt ständiger Harndrang, obwohl es sich anfühlt als ob die Blase voll ist kommt wenig. Auch muss ich regelmäßig Eisentabletten nehmen sonst fühle ich mich trotz ausreichend Schlaf sehr müde. Also alles in allem fühle ich mich so nicht mehr wohl. Mein Frauenarzt meint dass eine OP nicht notwendig ist, da die Risiken die Nutzen übersteigen und meine Beeinträchtigungen ja nicht so dramatisch sind. Aber das ist doch kein Zustand so in seiner Lebensqualität eingeschränkt zu sein. Natürlich habe ich Angst vor einer OP. z.B. vor dem frühzeitigen Einsetzen der Wechseljahre etc. Was soll ich tun ? Kann ich mich direkt an eine Klinik wenden, da der Frauenarzt eine OP nicht für nötig hält ? Muss die ganze Gebährmutter entfernt werden oder gibt es Alternativen. Kinderwunsch habe ich keinen. Wenn ich nichts mache was dann ? Werden die Myome immer größer bzw. was bringt es mir dann wenn ich eine OP rauszögere die ich dann irgendwann sowieso machen müsste ? Oder gehen die Myome irgendwann weg ? Ich bitte um Rat. Grüße !

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Doro,
      am besten ist wirklich, Sie holen eine zweite Meinung bei einem anderen FA ein. Vielleicht kann Ihnen auch Ihr Hausarzt eine Klinik empfehlen. So rumzudoktern und auch noch Kortison schmieren zu müssen, das kann ja wirklich nicht die Lösung sein. Wenn Sie einen so großen Uterus myomatosus mit verschiedenen Myomen haben, würde ich Ihnen auch die Gebärmutterentfernung empfehlen. Es kann sein, dass die Wechseljahre ein halbes Jahr früher kommen, aber dafür werden Sie sich viel besser fühlen, wenn Sie nicht ständig ausbluten und diese Schmerzen haben. Gute Besserung und keine Angst! Ich bin zwar auch Naturheilkundeärztin, aber manchmal ist eben doch eine OP angesagt.

  • Anika sagt:

    Liebe Dr. Gerhard,

    ich bin nun in der 27. SSW und leide mittlerweie sehr unter meinem Myom. Ich habe ein ca. 3,5×6,5 cm großes subseröses Myom an der Vorderwand der GM, das eher nach außen wächst. Bisher war ich 3x (ca. jedes Monat seit Mai) wegen krampfartiger Schmerzen ambulant im Spital. Behandelt wurde immer mit Mexalen (gegen die Schmerzen) und Magnesium (gegen die Krämpfe). Diesmal mußte ich allerdings im Spital bleiben, da das Myom vorzeitige Wehen ausgelöst hat. Gebärmutterhals ist zum Glück lang (4,2) und Muttermund fest verschlossen, allerdings hab ich einfach trotzdem Angst, dass es vielleicht zu einer Frühgeburt kommen könnte. Im Moment bin ich wieder zuhause und habe keine Wehen mehr, das Myom verkrampft (wird steinhart und drückt sich sichtbar aus dem Schwangerbauch raus)sich trotzdem 3-4x pro Stunde (sonntags waren es alle 2-3 Minuten).

    Mich würde interessieren ob ich nun irgendetwas aktiv tun kann um nochmalige vorzeitige Wehen bzw. so ein stark krampfendes Myom zu verhindern?! Ich versuche nun regelmäßig Magnesium und im Bedarfsfall Mexalen zu nehmen und schone mich soweit es geht. Aber könnte ich durch eine wie sie beschriebene Ernährungsumstellung oder andere alternative Behandlungen, realistische Erfolge erzielen und mein Myom beruhigen?

    Ich würde mich über jeden hilfreichen Tip, der mir noch eine komplikationsarme Restschwangerschaft verschafft, sehr freuen!!!!

    Vielen lieben Dank und liebe Grüße,
    Anika

  • Ive sagt:

    Hallo, ich bin ein wenig verzweifelt und deswegen schreibe ich nun hier.
    Im Mai musste ich ins KH, wegen einer sehr starken Anämie (Wert nur bei 5,5 statt des Minimums von 12). Diese Armut musste eine Ursache haben also habe ich mich, weil ich seit vielen Monaten starke Regelblutungen trotz Pille hatte, bei einer Frauenärztin checken lassen, die dann ein kleines Myom, ca. 3 cm groß fand. (Meine vorherige Frauenärztin nahm mein Problem nicht ernst und verschr. mir eine andere Pille). Sie sagte, dass wäre der Grund für die langen, schmerzhaften und starken Blutungen. Das Myom liegt mitten in der Gebärmutter, in dem Muskelgewebe und daher könne sich die Gebärmutter nicht schliessen, sagte man mir. Und dass ich es deswegen mit einem recht neuen Medikament versuchen soll, welches mich mit gerade 36 Jahren, in die Wechseljahre schicken würde.
    Dieses Medi soll ich 3-6 Monate nehmen. Dann müßte evtl. trotzdem meine Gebärmutter entnommen werden, sagte man mir. Ich habe Angst vor den Nebenwirkungen, des Medikamentes und auch Angst, dass ich dann in den Wechseljahren „hängen“ bleibe. Da ich absolut kein Freund von Medikamenten bin, ich gerade nach 20 Jahren in einem Horror-Job beschäftigt war und endlich, ebenfalls nach 20 Jahren mit der Pille aufgehört habe, will ich erst checken, ob ich nicht um das Medi und eine evtl. OP herum kommen könnte und bin somit in homöopatischer Behandlung. Dort habe ich einmal Lachesis c200 und c50 bekommen. Meine homöopatische Ärztin geht auf mein ganzes Leben ein, nicht nur auf meinen Körper.
    Nebenbei habe ich mir bei einer anderen Frauenärztin, eine 2. Meinung geholt. Disese sagte ähnliches, wie meine eigentliche Frauenärztin, nur aber auch halt, dass es in der MHH Hannover, eine Spezialistin gäbe, die darauf spezialisiert wäre dass Myom zu entfernen ohne dass die ganze Gebärmutter raus muss. Aber auch dies wäre nur ein Versuch.
    Ich bin 36, habe keine Kinder. Weiß nicht mal, ob ich Kinder will. Habe 20 Jahre (gegen meinen echten Willen) die Pille genommen. Habe nur für einen Job gelebt, den ich hasse und jeden Morgen mit Magenschmerzen angetreten habe. Die Magenprobleme bin ich inzwischen (Krankmeldung) komplett los, obwohl ich sie Jahre lang hatte.
    Seit dem Absetzen der Pille (vor etwa 3 Wochen), habe ich kaum noch Tage, an denen ich nicht mindestens ein wenig blute. Mein Körper ist doch total durcheinander, ich würde ihm so gern helfen.
    Mein Blutwert ist mit 11,5 ok. Und ich möchte kämpfen!
    20 Jahre habe ich gegen mich, meine Bedürfnisse und Weiblichkeit gekämpft.
    Nun lese mich durch Bücher, habe auch das Myom-Kochbuch bestellt. Meine Blutwerte lasse ich immer kontrollieren.
    Ich weiß, es klingt fast verrückt aber ich möchte endlich für mich kämpfen und hoffe, dass es noch nicht zu spät ist.
    Ich wäre sehr dankbar über eine Meinung Ihrerseits.

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Ive,
      ich kann Sie in Ihrem Vorgehen nur total unterstützen! Sie sind auf dem richtigen Weg. Vertrauen Sie Ihrer Homöopathin! Ein so kleines Myom, auch wenn es in der Gebärmutterwand steckt, lässt sich „beruhigen“. Richtige Ernährung, Stressreduktion, veränderte Lebenseinstellung, Homöopathie: alles super! Schreiben Sie ruhig mal, wie Sie weiter gekommen sind! Alles alles Gute!

  • Andrea sagt:

    Liebe Dr. Gerhard,

    ich bin 49 Jahre alt und leide seit Jahren unter mehreren Myomen, die nie Beschwerden verursacht haben. Nun hatte ich kürzlich starke Bauchkrämpfe, die nach ein paar Tagen langsam abklangen. Es fühlte sich an wie wenn ich meine Tage bekommen würde, was jedoch nicht geschah. Gleichzeitig fühlte ich mich extrem prämenstruell. Ungewöhnlich an den Schmerzen war, dass ich in den ersten Tagen Schmerzen beim Gehen und Sitzen bzw. Hinsetzen und besonders auch beim Stuhlgang.

    Ich habe dies nun vor ein paar Tagen gynäkologisch abklären lassen und die Gynäkologin rät mir zur Gebärmutterentfernung. Sie erläuterte, dass sie kürzlich eine Patientin in ihrer Praxis hatte, bei der die Myome bösartig waren und möchte dies nun unbedingt mittels Gebärmutterentfernung bei mir ausschließen.
    Sie hat drei der Myome (Juli 2014) vermessen:

    Myom 1: 6×6 cm (Nov.2012 4,3 x 5,6 cm) ist nach ihrer Info seit der letzten Untersuchung (Nov. 2013) gewachsen. Leider hatte sie das Myom im Nov. 2013 nicht vermessen, letzte Vermessung der Größe war im Nov. 2012)
    Myom 2: 4×4 cm
    Myom 3: 5×4 cm
    Daneben habe ich auch noch weitere kleine Myome.
    Die Gyn. sagt, dass meine Gebärmutter sehr groß und aufgrund der Myome ausgebeult sei. Weitere Infos zu den Myomen habe ich nicht.

    Wenn es sich irgendwie vermeiden lässt möchte ich meine Gebärmutter nicht entfernen lassen!

    Da ich bisher keine Beschwerden hatte, hatten die Gynäkologin und ich die Übereinkunft, die Myome lediglich zu beobachten.
    Außerdem habe ich seit Jahren Zyklusunregelmäßigkeiten und Wechseljahressymptome, so dass ich hoffte, dass die Myome sich in absehbarer Zeit zurückbilden würden.

    Letztes Jahr ist bei mir nun das Hashimoto-Syndrom festgestellt worden. Seit ca. einem Jahr nehme ich Schilddrüsenhormone ein.
    Nun frage ich mich, ob meine Zyklusunregelmäßigkeiten sowie die Wechseljahressymptome auch durch das Hashimoto-Syndrom hervorgerufen worden sein könnten. Hinzu kommt dass ich jahrelang beruflich sehr viel weltweit unterwegs war und auch das meinen Zyklus beeinflusst haben könnte.
    Es könnte meine Entscheidung, wie ich mit den Myomen weiter umgehe, sehr beeinflussen, wenn meine Menopause evtl. doch noch in weiterer Ferne liegt.

    Meine Heilpraktikerin, die kinesiologisch behandelt, hat vor ein paar Tagen festgestellt, dass meine Schilddrüse diese Situation hervorgerufen hat, indem sie stark schwankende Mengen an Schilddrüsenhormonen an den Körper abgegeben hat und daraufhin ein Hormonchaos entstanden ist (so habe ich es zumindest verstanden). Ich fühle mich von ihr gut betreut und nehme nun seit ein paar Tage einige Mittel ein, um sowohl Schilddrüse als auch Gebärmutter und Hormonsituation zu stabilisieren.

    Ich bin gerade dabei, mich umfassend zu informieren, um eine gute Entscheidung treffen zu können.
    Können Sie mir eine Empfehlung geben wie sie an meiner Stelle weiter vorgehen bzw. handeln würden?

    Vielen Dank!

    Herzliche Grüße
    Andrea

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Andrea,
      Leider habe ich in meiner 30-jährigen Tätigkeit nicht erlebt, dass nach der Menopause eine so große und myomatöse Gebärmutter normal wird. Sie wird also immer vergrößert bleiben und auf Darm und Blase drücken. Ich finde zwar gut, dass Ihre Heilpraktikerin versucht, eine Stabilisierung zu erreichen, aber bzgl. Gebärmutter dürfen Sie da nicht zu viel erwarten. Wenn es meine Gebärmutter wäre, würde ich mich davon trennen. Alles Gute!

  • kirsten sagt:

    Sehr geehrte Frau Dr.Gerhard,
    ich bin 47 jahre alt. Seit einem JAHR wurde ein MYOM von ca. 6 cm in meiner GM – ziemlich unten, rechts – im US diagnostiziert. Dies stört mich nicht, nur hatte ich unregelmäßige , stärkere Blutungen. Die STARKEN SCHMERZEN und auch besonders Schmerzen zwischen den Regeln, sodass ich nicht aufstehen konnte empfand ich schlimmer und dass diese Attacken alle 3-6 monate kommen wie im April 2013, November 2013 (wo ich als Notfall ins KH ging und den Darm gespiegelt bekam- war o.k. nur der CRP wert war etwas erhöht.-und leukos.)und diesen Mai 2014, wo es am schlimmsten war. Diese Schmerzattacken, ca. vier tage lang,- wehenartig, mit ausstrahlung in rechten Rücken, und Oberschenkel, wie gelähmt, sogar übelkeit mit starken kopfschmerzen hatte ich – wollte ich behandelt haben. Mir wurde als Lösung eine Entfernung der Gebärmutter ohne Hals nahegelegt und vorher eine Ausschabung. Die Schmerzen kämen von einer Endometriose – ich dachte immer, das MYOM sei schuld!- Oder der Blinddarm! –
    ebenso hatte ich diesen MAI eine ZYSTE am rechten Eierstock (3 cm) die schmerzhaft war. (im US) und nun wieder weg ist.
    Momentan geht es mir eigentlich gut, wieder mal. aber ich habe angst vor der nächsten attacke, wenn diese schmerzen kommen. -kann man dies nicht im Hormonspiegel erkennen? Was verursacht denn diese Schmerzen?
    Ist die Endometriose weg, wenn man auch nur eine Abrasio macht? Und lohnt es vielleicht doch, nur das MYOM zu entfernen und die GM drinnen zu lassen oder geht das operativ gar nicht? MEINE Termine zur Abrasio sind schon Anfang Juli und die Laparoskopie Mitte JULI.
    ICH würde Sie um Ihre MEINUNG bitten.-
    vielen Dank auch für Ihre hilfreichen Äntworten. LG Kirsten

    • igerhard sagt:

      Liebe Kirsten,
      ich glaube weniger an eine Endometriose als daran, dass das Myom die Schmerzen verursacht hat. Denn ein Myom kann sich entzünden oder, wenn es einen Stil hat, auch daran verdrehen. das könnte lebensbedrohlich werden. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt darüber. Wenn die Entfernung des Myoms schwierig ist, würde ich mir an Ihrer Stelle die Gebärmutter entfernen lassen. Gute Besserung!

  • Anja sagt:

    Sehr geehrte Fr. Prof. Dr. Gerhard,
    Ich bin 30 Jahre alt und mein Mann und ich haben jetzt seit 1,5Jahren den Wunsch ein Kind zu bekommen. Bisher ohne Erfolg, ganz zu Beginn unserer Versuche hat es geklappt aber hatte einen Abgang. Vor zwei Monaten stellte meine FÄ an der Gebärmutterwand ein 3cm großes Myom fest, meinte aber auch das der unerwünschte Kinderwunsch daran nicht läge. Mein Mann und ich sind gesund alle Tests sind äußerst positiv ausgefallen. Heute hatte ich einen erneuten kontrolltermin und das myom ist auf 4cm gewachsen. Meine Ärztin sagte ich solle mich operieren lassen. Wären Sie der selben Meinung auch d as mein Myom nichts mit dem unerfüllten Kinderwunsch zu tun hat?
    Ich danke Ihnen für Ihre Antwort.
    LG Anja

    • igerhard sagt:

      Liebe Anja,
      Ein 4 cm großes Myom ist so ein Grenzfall. Es hängt wirklich davon ab, wo das Myom sitzt. Unter http://www.natum.de finden Sie ganzheitlich arbeitende Frauenärzte, die Ihnen vielleicht mit natürlichen Methoden dabei helfen können, dass das Myom nicht weiter wächst und eine Schwangerschaft eintreten kann. Da Sie schon eine Fehlgeburt hatten, fehlt Ihnen vielleicht nur Progesteron, und es gibt pflanzliche und homöopathische Mittel, die die eigenen Hormone vorsichtig einregulieren können. Viel Glück!

  • Moni sagt:

    Sehr geehrte Frau Prof.Dr. Gerhard,

    ich lebe nicht in Deutschland sondern auf den Kanaren (Spanien).
    Ich bin 49Jahre alt und habe einen Sohn (natürlich vor 19Jahren entbunden jedoch mit anschließender Not OP Plazentaabriss)

    Nun wurden vor cirka 2Jahren Myome festgestellt und mir wurde dann (in der Hoffnung auf Reduktion) die Mirena Spirale eingesetzt. Die Blutungen wurden weniger (jedoch auch unregelmässiger). Die Schmerzen etwas erträglicher.

    Mein grösstes Myom hat cirka 14cm im Durchmesser und ist gut tastbar.
    Extremer Stress über mind. 2Jahrzehnte- starkes Übergewicht sowie schlimme Krampfadern schüren starke Ängste vor einer Totalentfernung der Gebärmutter.

    Evtl. liegt ein Hashimoto vor (konnte nicht einwandfrei nachgewiesen werden) Auch ein evtl. Cortisolmangel könnte mein Übergewicht erklären.

    Unangenehmer Ausfluss (nur mit OB möglich zu arbeiten) belastet auch sehr.
    Meine Libido ist quasi weg seit einem Jahr obwohl ich in einer recht glücklichen Beziehung lebe habe einfach keine Lust.

    ein Vitamin B12 Mangel ist festgestellt und wird auch behandelt.

    Das Lebensmittelangebot ist hier ziemlich beschränkt. (weissbrot an der Tagesordnung Gemüse nicht immer verfügbar ausser Tomaten Gurke Zuccini Paprika evt. Aubergine und Möhren.

    Fisch gibt es reichlich …jedoch schwirrt dann Hashimoto in meinem Kopf.
    Was raten sie mir?

    Danke im voraus
    Moni

    • igerhard sagt:

      Liebe Moni,
      da kann ich wenig raten. Sie haben die wichtigsten Punkte ja schon selber erkannt: Stressreduktion und eine vernünftige Ernährung. Bewegung gehört noch dazu. Wenn Sie Glück haben, wachsen die Myome nicht weiter, wenn Sie vielleicht allmählich in die Wechseljahre kommen. Schleunigst das Weißbrot weglassen, vielleicht haben Sie eine Weizenunverträglichkeit und haben deshalb die Gewichtsprobleme. Zweimal in der Woche Fisch können Sie ruhig essen. Vermehrt Hülsenfrüchte essen, die haben genügend wichtiges Eiweiß. Unbedingt den Scheidenausfluss behandeln, gibt Zahlreiche Artikel zu diesem Thema in diesem Webmagazin. Sie brauchen einen Therapeuten, der Sie naturheilkundlich und bzgl. Ernährung gut berät, im Rahmen eines Kommentars ist mir das nicht möglich.
      Alles Gute!

  • Katja sagt:

    Liebe Dr.Gerard.

    Bin 43 hab keine Kinder wollte aber evtl. versuchen noch welche zu bekommen. Habe an der Gebärmutter obendrauf ein 8 cm Myom.
    2 Myome a 5 cm sind vor einem Jahr entfernt worden.
    Wäre eine Myomentfernung vor evtl. Schwangerschaft zu empfehlen, weil man nach der Op 1 Jahr warten muss mit der Schwangerschaft und ich schon 43 bin oder danach.

    Danke Katja

    • igerhard sagt:

      Liebe Katja,
      das hängt ganz von der genauen Lage und Durchblutung des Myoms ab. Außerdem sollten Sie vorher Hormone bestimmen lassen, die Auskunft darüber geben können, wie akitv Ihre Eierstöcke noch sind, d.h. wie viel Zeit Ihnen vermutlich noch zum Schwangerwerden bleibt. Alles Gute!

  • Irina sagt:

    Liebe Frau Prof. Dr.Gerhard,

    auch bei mir( 39 J, 57 kg) wurde vor 2 Jahren ein kleines Myom entdeckt.Am letzten Freitag wurde aber festgestellt , das es gewachsen sei und jetzt etwa 4 cm groß, und meine Gebärmutter sei auch vergrößert auf 10 cm.
    Meine FA meinte das es sehr ungünstig sitzt (irgendwie direckt vor dem Muttermund) und es weiter wachsen sollte, muss ich dann die GM entfernen lassen.
    Meine FA operiert selber !!
    Ihr Argument wäre , ich bin eh sterillisiert, Kinder hab ich ja und soweiter.
    Ich habe schon über 10 Jahren eine Anämie, Ferritinwert liegt bei 6 , nehme Eisentabletten ein.
    Hatte im Januar einen Zusammenbruch , nach dem ich zugenommen habe,am Bauch und Hüften und bis dato geht mir allgemein garnicht so gut.
    Habe gestern viel zu Östrogendominanz gelesen und sehe da- es sind alle meine Symptome.
    PMS hab ich schon immer gehabt,meine Tage verlaufen mal stark ,mal weniger stark, Schmerzen habe ich mässig , bekomme mit Naproxen gut weg.
    Meine Brüste fangen immer direkt zur Eisprung mit Schmerzen und Schwellung an, was dann 7-10 Tage anhält, Gewichtszunahme durch zuviel Wasser, von der psychischer Verfassung ganz abgesehen.. es gibt Tagen wo ich jeden quasi umbringen kann, und weil mich dann alles nervt , ziehe ich mich dann zurück
    Ich versuche jetzt mit Feminon N, meine Ernährung umzustellen, zweite Meinung einholen . Ich möchte definitiv meine GM behalten. Was mich noch interessiert, auf welche Vitamine und Medikamente soll man ev aufpassen, die dann Östrogenpushend wirken ? Was ist mit Fisch ?Ich habe letzte 1,5 Jahre immer wieder Wobenzym eingenommen.Soll ich lieber aufhören die Gelatine und Grünlippmuscheln einzunehmen, sind ja auch tierische Eiweiße?
    Fragen über Fragen :(
    LG, Irina

  • Maria sagt:

    Liebe Frau Prof. Gerhard,

    vielen Dank!

    Herzliche Grüße

    Maria

  • Lara sagt:

    Liebe Frau pro Gerhard

    Erstmal ich bin sehr beunruhigt … Ich bin 28 Jahre
    Ich hätte schon immer seit ich denken kann eine lange und starke periode .. Sehr viel blut. Immer und starke schmerzen
    Vor 6 Monaten hätte ich eine heftige nierenbeckenebtzundung die plötzlich kam..
    Seit dem habe ich immer mal wieder Darmbeschwerden mit Verstopfung und. Durchfall..

    Ich habe im Januar aus diesem Grund zwischenblutung gehabt meine Frauenärztin hat bei leichter Blutung einen pap abstrich gemacht —negativ
    Ist das überhaupt da möglich ? Bei leichter periode

    Letzer zeit hätte ich immer mal wieder Bischen darmstechen…
    ging zum Arzt er hat gesagt freie Flüssigkeit im douglasraum…
    Ich bin zur Frauenärztin Habe das kontrollieren lassen Flüssigkeit ist weg …

    Danach war ich beim Urologen zur Kontrolle der eine vergröserte gebärmutter plötzlich festgestellt hat . Das war 6 Tage vor meiner Periode …

    Danach war ich bei einem anderen Frauenarzt der hat zwei kleine Myome festgestellt .
    Er hat gesagt es sind entweder kleine Myome oder so bluteinlagerung . Verdacht auf endomitriose
    Er sagte man kann das nicht im Ultraschall unterscheiden .. Er hat noch gesagt meine Schleimhaut ist hoch aufgebaut …
    Und ich soll mir keine Gedanken machen.

    Zwei Tage später hätte ich meine Tage …

    Er sagt ich soll eine Hormonbehandlung machen … Auf Grund der v a. Endomitriose. Er hat mir blut abgenommen
    Ich habe jetzt einfach Angst das ich krebs habe ….

    Das kann man doch gar nicht unterscheiden oder ?

    Was soll ich tun ?

  • Maria sagt:

    Liebe Frau Prof. Gerhard,

    vielen Dank für Ihre Antwort und Ihren Rat! Ich versuche nun positiver zu denken.

    Ich habe hier schon einige Male gelesen, dass vor einer Myomentfernung eine Therapie mit Esmya sinnvoll ist. Meine Frauenärztin hat mir hierzu allerdings nichts gesagt. Ist das Medikament nicht so verbreitet oder hat es vielleicht viele Nebenwirkungen? Halten Sie es für empfehlenswert?

    Beste Grüße

    Maria

    • igerhard sagt:

      Liebe Maria,
      Esmya ist ein relativ neues Präparat und wird vor allen Dingen von den Ärzten verschrieben, die selber operieren. Deshalb kann Ihre FÄ wahrscheinlich nicht so viel dazu sagen. Wie bei jedem Medikament kann es NW haben, aber meistens wird es sehr gut vertragen. Keine Angst und viel Glück!

  • Sarah sagt:

    Liebe Frau Dr.Gerhard,

    von meiner FA wurde ich zu einem Endoskopie Experten geschickt, weil ich ein 10 cm Myom habe. Dieser hat jetzt aber folgende Diagnose:

    vergrößerter Uterus, 7×10, Myome bis 5 cm, 7 Myome, Endometrium 8 mm

    Doppler: Myom ausgeprägte Perfusion

    Es muss natürlich operiert werden, wobei die Gefahr ist, dass es 2 Bauchspiegelungen geben wird oder doch einen Bauchschnitt. Jedoch empfiehlt er vorab für 3 monate Esmya zu geben. Dann HSK vor der OP.

    Ich habe bis heute keine Beschwerden, trotzdem hört sich alles nachvollziehbar an. Natürlich macht mir das große Angst.

    Was meinen Sie? Ich bin 37 Jahre alt, Moslem, d.h. hatte nie Verkehr, bin beruflich sehr eingebunden und will aber unbedingt noch Kinder.

    Ich hatte nie Beschwerden, alles war immer vorbíldhaft.

    Danke für Ihre Einschätzung.

    Liebe Grüße Sarah

    • igerhard sagt:

      Liebe Sarah,
      mit so einem Uterus myomatosus wird es mit einer Schwangerschaft schwierig werden. Da Sie schon 37 Jahre alt sind, können Sie nicht lange warten, weder mit der OP noch mit dem Schwangerwerden. Wenn Ihre Ärzte auf Grund der Befunde der Meinung sind, dass Sie operiert werden müssen, sollten Sie das baldmöglichst in Angriff nehmen. Die 3-monatige Vorbehandlung mit Esmya gehört zum Standard und soll dafür sorgen, dass bei der OP möglichst Gewebe schonend operiert werden kann. Gute Besserung und viel Erfolg!

  • Maria sagt:

    Liebe Frau Prof. Gerhard,

    ich bin 30 Jahre alt und habe auch Myome. Vor zwei Jahren wurde bei mir vor meiner ersten Schwangerschaft ein kleines Myom (2 cm) an der linken Gebärmutteraußenwand festgestellt. Wir haben uns trotzdem für eine Schwangerschaft entschieden und ich wurde auch schwanger. In den ersten drei Monaten hatte ich sehr starke Bauchschmerzen, da das Myom extrem gewachsen ist, nach Ablauf des dritten SSW-Monats hatte ich bereits vier Myome an der linken Seite der Gebärmutter (2 Mal 8×9, 2 Mal 3×4), der Mutterkuchen hat sich zum Glück rechts eingenistet. Im weiteren Verlauf der Schwangerschaft hatte ich keine Beschwerden, habe auf natürlichem Wege entbunden und habe ein gesundes Kind.

    Die Myome haben sich nach der Schwangerschaft leider nicht zurückgebildet und sind genauso groß mit einer Tendenz zum Wachsen. Ich habe sehr starke Blutungen bei der Periode.

    Ich möchte unbedingt noch ein zweites Kind und bald möglichst schwanger werden. Meine Frauenärztin hat mir zu einer OP geraten und ich war schon im Krankenhaus, wo solche OPs durchgeführt werden. Mir wurde mitgeteilt, dass aufgrund der Myomgröße bei der lapraskopischen OP zusätzlich noch ein Bauchscnitt notwendig sein wird. Die Ärtzin hat auch gesagt, dass ich die Myome schnell entfernen lassen muss, da sie weiter wachsen werden. Ich kann die Myome an meiner linken Bauchseite gut ertasten.

    Ich habe eine große Angst, dass bei der OP etwas schief gehen kann, dass die Gebärmutter verletzt wird und ich nicht mehr schwanger werden kann.

    Haben Sie Erfahrungswerte, ob eine Schwangerschaft mit 4 größeren intramuralen Myomen (alle auf der linken Gebärmutterseite) gut verlaufen kann oder ob ich vor einer Schwangerschaft doch die Risiken einer OP auf mich nehmen muss. Wie hoch ist die Gefahr, dass die Myome in den ersten 3 Monaten wieder so extrem wachsen und kann deren Lage dann bei Wachstum die Entwicklung des Babys beeinträchtigen?

    Vielen Dank im Voraus für Ihre Hilfe!

    Herzliche Grüße

    Maria

    • igerhard sagt:

      Liebe Maria,
      Leider muss angenommen werden, dass die Myome in der Schwangerschaft noch weiter wachsen werden. Die Chancen, dass Sie mit so großen Myomen erneut eine unkomplizierte Schwangerschaft erleben dürfen, sind nicht besonders hoch. Aber ich verstehe Ihre Ängste vor den Risiken einer Operation. Es ist sehr vernünftig, dass die Ärzte dann einen Bauchschnitt machen werden. Dann ist das Risiko viel kleiner, dass etwas mit der Gebärmutter passieren könnte, weil man sorgfältiger und unter besserer Sicht vorsichtig operieren kann. Da Sie erst 30 Jahre alt sind, bin ich sehr optimistisch, dass Sie und Ihre Gebärmutter die Operation gut überstehen werden. Außerdem schaden Ihnen auf Dauer die zu starken Blutungen so sehr, dass auch dadurch die nächste Schwangerschaft gefährdet sein könnte. Seien Sie guten Mutes und vertrauen sie auf Ihre Ärzte.

  • Marit sagt:

    Hallo,
    ich bin 40 Jahre alt und weiß seit etwa 5 Jahren, daß ich ein Myom habe. Meine frühere Frauenärztin sagte, daß es – solange es keine Probleme macht, ruhig da bleiben kann und ich mich nicht aufregen brauche. Ich solle zu den regulären Kontrollen kommen und mich vorzeitig melden, wenn die Blutungen schlimmer würden oder ich Zwischenblutungen bekommen würde.
    Ich bin vor 1.75 Jahren umgezogen (in ein SEHR ländliches Gebiet) und habe es noch nicht geschafft, hier einen Termin zu bekommen. Meinen ersten Termin (Wartezeit = 1 Jahr) mußte ich absagen, ich habe keinen Ersatztermin bekommen, sondern darf neu warten :(
    Ich habe meine Periode jetzt häufiger als früher (ca alle 25 Tage), aber kürzer und leichter. Ich weiß nicht, ob das im Zusammenhang mit dem Myom steht. Mutter und Großmütter (ja, ich bin erblich vorbelastet) haben über sehr starke und langanhaltende Blutungen berichtet, nicht über einen kürzeren Zyklus.
    In der Hoffnung, mehr über Myome zu erfahren, bin ich auf dieser Seite gelandet. Es hat mich geschockt, daß die Ernährung damit zusammenhängen soll, da ich zuvor nie davon gehört habe.
    In meinem Fall gibt es noch ein Problem: ich habe eine chronisch-entzündliche Darmerkrankung, die durch die Spezielle Kohlenhydratdiät kontrolliert wird: das heißt, daß ich seit einigen Jahren hauptsächlich Fleisch, Gemüse, Obst, Nüsse, Käse, Eier esse. Vor etwa einem Jahr habe ich vorsichtig angefangen, die Diät zu lockern und andere Lebensmittel wieder einzuführen: Brot (Weißbrot geht, solange es nur selten ist; Vollkorn geht gar nicht, sofort Blähungen und Durchfall), Milch (ging problemlos), Reis (geschälter Reis scheint zu gehen).
    Ich befürchte, daß ich mit dieser Ernährung mein Myom gut gedüngt habe. Und ich frage mich, wie ich die unterschiedlichen Diätregeln in Einklang bringen kann: Fleisch, Käse, Eier und meine frisch wiederentdeckte Milch würden als tierische Erzeugnisse alle wegfallen. Ich kann ja nicht nur von Salat und Gemüse leben. Gibt es da irgendwo Tips?

    • igerhard sagt:

      Liebe Marit,
      völlig richtig: über Fleisch, Käse und Milch freuen sich die Myomzellen. Denn diese Nahrungsmittel enthalten reichlich Wachstumsfaktoren. In diesem Artikel wird eine Ernährung vorgestellt, die vor Myomen und anderen Zivilisationskrankheiten schützt: http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/uebersaeuerung-%E2%80%93-mythos-oder-echtes-problem/ Im Prinzip ist es die vernünftige vegane Kost mit viel frischem Gemüse, Hülsenfrüchten und eventuell Soja. vielleicht können Sie auch andere Vollkorngetreide und Pseudogetreide gut essen, wie Buchweizen, Quinoa, Amaranth. Bei chronisch entzündlicher Darmerkrankung kann man außerdem viel durch eine mikrobiologische Therapie erreichen. Alles Gute!

  • Anika sagt:

    Vielen lieben Dank für die schnelle Antwort!!! Sie beruhigt mich schon ein wenig!!! Ich werde zur Sicherheit noch einen baldigen FA-Termin vereinbaren!!!

    Danke nochmals uns liebe Grüße,
    Annika

  • Anika sagt:

    Hallo Prof. Dr. Ingrid Gerhard,

    ich bin nun in der 18. Woche schwanger und habe ein Myom. Meine FA meinte das wäre kein Problem und es gibt keinen Grund zur Sorge. Seit ein paar Tagen mache ich mir leider trotzdem Sorgen. Vor der Schwangerschaft war das Myom ca. 2cm und seitdem hat meine Ärztin auch kein Wort mehr darüber verloren und ich auch nicht nachgefragt. Allerdings spüre ich seit einigen Wochen rechtsunten im Unterbauch sehr deutlich eine feste Kugel, die meiner Meinung größer wird und auch morgens im Liegen sichtbar raussteht. Zu meinem nächsten FA-Besuch sind es planmäßig noch 3 Wochen und heute habe ich einiges über Myome gelesen und auch über mögliche Fehlgeburten/erschwerte Geburten/…, dass ich gerade ziemlich beunruhig bin, dass diese Kugel mein Myom sein könnte, das massiv gewachsen ist und vielleicht Beschwerden oder Schlimmeres verursachen könnte.

    Was meinen sie und was kann ich tun?!

    Ich würde mich sehr über baldige Antwort freuen!!

    Mit freundlichen Grüße,
    Anika

    • igerhard sagt:

      Liebe Anika,
      Durch den Einfluss der Schwangerschaftshormone wachsen bei vielen Frauen die Myome. Leider kann man nichts dagegen tun und bald müsste das Wachstum auch aufhören. Aber Ihre FÄ hatte ja gesagt, dass es keinen Grund zur Sorge gibt. Offenbar handelt es sich um ein sogen. subseröses Myom, das der Gebärmutter außen aufsitzt, weshalb Sie es auch tasten können. Es ist ganz selten nötig, dass ein Myom in der Schwangerschaft entfernt werden muss. Ob eine normale Entbindung möglich sein wird oder ob Sie vielleicht einen Kaiserschnitt brauchen, müssen Sie in Ruhe abwarten. Aber ehe Sie so beunruhigt sind, gehen Sie doch lieber noch mal zu Ihrer Frauenärztin, die sollte im US die Wachstumsgeschwindigkeit des Myoms gut beurteilen können.

  • Emmanuella sagt:

    Hallo Prof. Dr. Ingrid Gerhard,

    vielen Dank für ihre Empfehlungen es ist wirklich zu schätzen.

    Mit besten Grüßen

    Emmanuella

  • Emmanuella sagt:

    Hallo Prof. Dr. Ingrid Gerhard,

    wie kann ich meine akut Nieren-bzw. Rückenschmerzen vermindern?
    Welche Tee oder (Pflanzen,Ernährung)kann ich gegen Blähung & Myome benutzen?
    Das Myom-Kochbuch Für eine hormonfreie Ernährung habe ich.
    Bitte warum sagen vielen, dass wir afrikanische Frauen aus genetischen Gründen mehr Myome entwickeln?
    Bitte da ich nicht richtig die Produkten (Lebensmitteln) und ihre Bedeutungen auskenne, können Sie mir ein Buch empfehlen?
    Ich habe schon Termin beim Arzt aber ich möchte selber meine Gesundheit in Hand nehmen und selber viel tun um mich vollzufühlen.

    Danke für ihre baldige Antwort.

    Mit besten Grüßen

    Emmanuella

  • Emmanuella sagt:

    Hallo Prof. Dr. Ingrid Gerhard,

    vielen Dank für die Antwort.

    Es grüßt Sie Emmanuella

  • Emmanuella sagt:

    Hallo Prof. Dr. Ingrid Gerhard
    Ich habe auch einigen Fragen an Sie. Zuerst muss ich Ihnen bedanken für ihre große Leistungen hier. Ihre Antwort an jeder Frage so professionell sei gesegnet.
    Im Februar 2009 waren 3 große Myome bis 10 cm von meiner Gebärmutter entfernt. Aber gerade sind die zugewachsen … mein Bauch sieht wie 5 bis 6 Monate Schwangere Frau aus. Lange Regel, bis zwei Mal im Monate, manchmal kommt es gar nicht, ständig schmerzen im Nieren Bereich, Rücken, Kreuz-Beine Schmerzen schließlich Druckgefühle habe ich. Meine Brust sind so groß …ich fühle mich nicht wohl. Klar ich muss mich operieren lassen.
    Meine Fragen sind: Können die Myome von meiner Gebärmutter noch für das zweite Mal entfernen?
    Gibt es Zusammenhang zwischen großere Myome und Brust?
    Ich möchte von ganzen Herz mein Gebärmutter erhalten! Dazu ist die Frage kann ein Großer Uterus myomatosus nach Behandlung gesund Kind auf die Welt bringen? Welche Risiko stellt es für die Schwangerschaft da?
    Ich bin 42 Jahr alt habe ich kein Kind und meine Kinderwunsch ist so groß.
    Bitte welche Behandlung wäre für mich sinnvoller nach ihrer Erfahrung?

    Danke für ihre baldige Antwort.

    • igerhard sagt:

      Liebe Emmanuella,
      normalerweise kann man Myome noch einmal behandeln, allerdings hängt es natürlich davon ab, wo die Myome liegen und wie groß die einzelnen sind. Wenn die Gebärmutterhöhle nicht betroffen ist, könnten Sie sogar noch Chancen für eine Schwangerschaft haben. Die Fehlgeburtenrate ist jedoch nach Myomoperationen, bzw. bei Uterus myomatosus deutlich erhöht. Wenn Sie auch so große Brüste haben, spricht das alles für eine extreme Östogendominanz. Das reduziert dann wieder die Chancen für eine Schwangerschaft. Am besten lassen Sie sich mal von einem guten Endokrinologen und Reproduktionsmediziner beraten. Hier finden Sie die Kliniken mit Spezialisierung: http://www.repromedizin.de/arbeitsgemeinschaften/urz.html
      Wenn Sie in der Zwischenzeit schon selber etwas tun wollen: Lassen Sie mal alle tierischen Lebensmittel und einfachen Kohlenhydrate weg und essen Sie viel Gemüse, Kräuter und Salate, Vollkorngetreideprodukte. Damit können Sie die Östrogendominanz reduzieren.
      Viel Erfolg und herzliche Grüße!

  • miri sagt:

    Vielen Dank Frau Dr. Gerhard für die schnelle Antwort und frohe Ostern für Sie!!!
    miri

  • miri sagt:

    Liebe Frau Doktor Gerhard,
    Ich habe derzeit ein Myom, dass in den letzten drei Monaten von 4×6 cm auf 5×8 cm angewachsen ist.
    Nach der vorletzten Untersuchung (vor vier Monaten) schien es zunächst ein wenig geschrumpft zu sein.
    Nun wurde mir Esmya verschrieben, um im Sommer das Myom entfernen zu können (uteruserhaltend).
    Da ich lange versucht habe, mich östrogenarm zu ernähren, habe ich mich durch das anfängliche „Schrumpfen“ des Myoms bestätigt gefühlt (um wieviel es geschrumpft ist, ist mit leider nicht bekannt, da der Arzt davon ausging, die Grösse sei nicht so genau anzugeben).
    Östrogendominanz als Ursache des Wachstums zu sehen, schien mir logisch. Dass mein Myom sich dann doch vergrössert hat, habe ich mir durch meine Zuckersünden der letzten Wochen erklärt.
    Wenn ich nun aber über das Medikament Esmya lese, dass es als Progesteronrezeptor- Modulator fungiert, also wohl die Rezeptorstellen für das Progesteron besetzt, verstehe ich einfach nicht mehr, was nun richtig ist. Ich sehe hier einen Widerspruch. Das Medikament soll wirken, allerdings gehen auch allerhand Nebenwirkungen damit einher.
    Würden Sie das Medikament empfehlen?
    Beschwerden habe ich durch mein Myom nicht, allerdings bereitet mir das Wachsen einfach auch Sorge. (Kinderwunsch ist nicht akut.)
    was ich vergessen hatte: ich habe eine leichte Form von Morbus Crohn, die bisher nicht medikamentös behandelt wird, weil so gut wie keine Beschwerden vorliegen.
    Besteht die Gefahr, dass Esmya das ändert?

    • igerhard sagt:

      Liebe Miri,
      die Nebenwirkungen bei Esmya sind sehr unterschiedlich, von einem Einfluss auf M. Crohn habe ich bisher nicht gehört. Es gibt offenbar Myome, deren Wachstum durch Progesteron verstärkt wird. Das Wesentliche der Studien mit Esmya war, dass die Blutungen geringer wurden oder ausblieben und damit natürlich auch weniger Östrogen auf die Myome einwirkte. In wie weit man das Myomwachstum wirklich mit der Ernährung aufhalten kann, ist nicht bekannt. Ursache von Myomen können auch hormonaktive Umweltgifte sein oder Wachstumsfaktoren aus tierischen Produkten. Myomwachstum muss also nicht nur mit den körpereigenen Hormonen zu tun haben. Am besten suchen Sie sich noch einen Arzt für Naturheilkunde, der Sie bei der Urssachensuche begleiten kann.
      Viel Glück!

  • Conny Sch. sagt:

    Sehr geehrte Damen/Herren
    ……
    Dennoch stellte sich dann irgendwann ein Myom ein ,wobei dies 5 cm groß war und der Arzt mir sagte ich müsse
    mir keine Sorgen machen, erklärte mir ,was ein Myom ist, aber er teilte mir nicht genauer mit wo genau das Myom sitzt und was man eventuell dagegen tun kann, damit es erst gar nicht größer werden kann.
    Ich ging also weiterhin und Regelmäßig,meistens alle drei Monate, zum Frauenarzt und einmal im Jahr zur Krebsvorsorge. Ich bin jetzt übrigens im Alter von 49.
    Nun, weiter ging es dann so, das mir der Frauenarzt dann irgendwann erzählte, das Myom mal zu entfernen, da es ein wenig größer geworden ist ,ich glaube es waren 9 cm ,wenn ich mich recht erinnere.
    Das war 2010, in diesem Jahr begann ich einen Fernlehrgang als Multimedia Designerin ,zum einen war ich nicht bereit, mich einer OP zu unterziehen ,da ich keinerlei Probleme hatte noch Schmerzen noch sonst etwas, habe mir dann auch die Pille (Cerazette) verschreiben lassen, eben weil ich der Meinung war, das die Hormone dem Moym eventuell entgegen wirkten.
    Meine letzte Myom Kontrolle war im Mai 2013 , das Myom hatte zu diesem Zeitpunkt eine Größe von 12 cm . Und den Frauenarzt hatte ich auch und wieder einmal gewechselt , der mir vor zwei Jahren auch sagte,keine Sorge ,das ist alles nicht so schlimm , im letzten Jahr wollte er mich dann zur OP schicken, ich bin nach wie vor gegen eine OP.
    Wissen Sie es ist alles gut und schön, aber man erwartet auch irgendwann einmal eine vernünftige Beratung eventuell einen Alternativ Vorschlag oder so etwas in dieser Richtung ,aber das was ich bisher an Beratung bekommen oder erlebt habe, ist mir definitiv nicht genug und ich werde mich keiner OP unterziehen, solange ich weiß, dass es Alternativen gibt. Man hätte mir z.B. eine Akupunktur vorschlagen können (welche ich auch gegen meine Arthrose im HWS und LWS Bereich bekomme und auch hilft) ,als das Myom noch 5 cm groß war, aber es kam nichts.
    Es gibt auch Naturbelassene Medikamente die helfen könnten,soweit ich informiert bin und es gibt sicherlich Alternativen.
    Sicherlich und das gebe ich zu, ist meine Periode Stärker geworden und bleibt auch mal etwas länger als es für gewöhnlichist und sie kommt auch nicht immer auf den Tag pünktlich, aber dennoch erkläre ich mich nicht zu einer OP bereit.
    Seit einem Jahr trinke ich täglich ein bis zwei Tassen Zinnkraut und Schafgarben Tee. Aufgrund dessen,das ich mich auch mit der Heilung von Kräutern beschäftige und ein Buch von Maria Treben besitze, so kam ich dazu den Tee täglich zu mir zu nehmen,ob das Myom kleiner geworden ist,weiß ich nicht, da ich eigentlich am 14.04. 2014 wieder zur Kontrolle müsste,aber Ehrlich gesagt immer mit gemischten Gefühlen und mit Misstrauen zum Frauenarzt fahre.
    Ich habe mich nun wie so oft im Internet informiert bin ich dabei auf Ihre Webseite gestoßen und möchte Sie an dieser
    Stelle fragen, ob Sie eventuell dazu bereit wären, mir eine Hilfreiche Beratung zukommen zu lassen,mit der ich was anfangen
    kann.Inzwischen macht mich das Thema Myom nervlich fertig und ich weiß einfach nicht mehr ,wem ich was glauben soll.
    Es würde ich mich freuen, eine kurze Antwort von Ihnen zu erhalten .
    Ich bedanke mich für die Zeit, die Sie sich für diese Mail genommen haben und hoffe auf eine Antwort ,es muss doch Möglichkeiten
    geben,das Myom in den Griff zu bekommen und etwas zu tun, ohne das man sich unters Messer legt.
    Mit freundlichen Grüßen
    Conny S.
    >

    • igerhard sagt:

      Liebe Conny,
      Sie werden verstehen, dass ich diesen langen „Kommentar“ nicht ins web stellen konnte, denn Ihre Krankengeschichte ist zu lang, um sie als Kommentar gelten zu lassen. Ich habe deshalb einiges weggekürzt. Ihre Verärgerung über Ihre ärztliche Versorgung kann ich gut verstehen, leider haben die wenigsten Ärzte Zeit für lange Erklärungen.
      Wenn Sie das Myom so wenig stört und Sie schon 49 Jahre alt sind, haben Sie eine gute Chance, dass Sie bald in die Wechseljahre kommen und der Hormonmangel dann dazu führt, dass das Myom nicht weiter wächst oder sogar etwas kleiner wird. Ich kenne keine Naturheilmethoden, die ein Myom ab etwa 3 cm wieder zur Rückbildung bringen könnten. Das Myomwachstum aufhalten könnte man nur, wenn man die Ursachen für die Myomentstehung bei Ihnen finden würde. In verschiedenen Artikeln dieser Webseite lesen Sie ja, dass Umweltfaktoren, Ernährungsfaktoren, Östrogendominanz und Gestagenmangel eine Rolle spielen können. Was ich Ihnen jetzt sagen werde, wird Sie auch nicht erfreuen: Wenn Sie eine Chance haben wollen, dass sich das Myom nicht weiter vergrößert, lassen Sie Ihren Schlaf- und Arbeitsplatz auf Belastungen untersuchen, essen Sie vegetarisch und lassen Sie Fast Food, alle tierischen Produkte sowie alle einfachen Kohlenhydrate weg, bewegen Sie sich mindestens dreimal in der Woche eine Stunde heftig.
      Außer einer Gebärmutterentfernung gibt es moderne Methoden der Myomentfernung, bspw. mit fokussiertem US, Verödung einer Arterie usw. Es hängt jedoch von der Art und dem Sitz des Myoms ab, ob das möglich und sinnvoll ist. Am besten informieren Sie sich bei Ihrem FA darüber.
      alles Gute!

  • Sara sagt:

    Was wäre wenn ich jetzt 3 Monate nach der OP schwanger werden sollte?
    Ist die Gefahr einer Ruptur sehr groß? Ich meine bis der Bauch wächst sind ja auch schon einige Monate vergangen und bis dahin müsste doch die Narbe an der Gebärmutter verheilt sein.
    Ich werde 38 Jahre. Letztes Jahr im Juli habe ich eine Gebärmutterspiegelung machen lassen (Hinterwandmyom) und wurde danach auch nach 2 Zyklen schwanger. Hatte leider in der 7.SSW eine Fehlgeburt mit Ausschabung. Und während dieser kurzen Schwangerschaft ist dann das neue Myom „aufgetaucht“ ca 3cm.
    Durch die Gestagenpille ( Einahme seit 2 Monaten ) habe ich Dauerblutungen.
    Danke für Ihre Antwort

    • igerhard sagt:

      Liebe Sara,
      Der Arzt, der Sie operiert hat, müsste diese Frage am besten beantworten können, denn er weiß, wie viel die Gebärmutterwand bei dem Eingriff verletzt wurde. Wenn das nur oberflächlich war, dürften Sie wahrscheinlich wieder schwanger werden. Unbedingt gleich zu Schwangerschaftsbeginn Progesteron in genügend hoher Dosierung nehmen, da die Myomentwicklung für einen Gestagenmangel spricht und auch die Fehlgeburt erklären könnte.
      Viel Glück!

  • Sara sagt:

    Hallo,
    ich hatte im Januar eine bauchspiegelung mit myomentfernung (Vorderwandmyom).
    Meine Frage ist, wie lange ich bis zu einer erneuten Schwangerschaft warten sollte?
    Im Moment verhüte ich mit degastrerol aristo…
    Danke u lieben Gruß

  • Katarina sagt:

    Liebe Frau Doktor,

    Vielen Dank für Ihre Worte!!!! Ich werde auf jeden Fall über den Verlauf meiner Schwangerschaft berichten.

    Alles Gute und nochmals vielen Dank für was Sie für uns alle tun!!!!

    Katarina

    • igerhard sagt:

      Liebe Katarina,
      wollte noch nachtragen, dass für Sie später vielleicht auch die neue Methode des fokussierten Ultraschalls in Frage kommt, womit man die Myome zerstören kann, ohne dass operiert werden muss, und wobei die Gebärmutter erhalten wird.
      Nochmals alles Gute!

  • Katarina sagt:

    Sehr geehrte Frau Dr. Gerhard,

    Ich bin in der 10 Woche schwanger. Vor drei Wochen hatte ich ganz kurze Blutungen, ging sofort zur Notaufnahme. Die Frauenärztin hat festgestellt, dis Blutungen kommen von einer Ektopie. Was bei dieser Untersuchung aber festgestellt wurde waren 2 Myome in dem unteren Teil der Gebärmutter, 3 und 6 cm groß. Sie meinte es könnte zum Kaiserschnitt führen aber mehr sollte ich von meinem Arzt erfahren. Bei dem war ich gestern, die Myome sind nicht viel weiter gewachsen (auf 6,6cm), klassifiziert als intramural, der Mutterkuchen bildet sich anscheinend unter den Myomen. Mein Arzt hat mir gleich alle Risiken aufgestellt und mich zum Spezialisten für Risikoschwangerschaften geschickt. Da geh ich nächsten Mittwoch hin.

    Ich versuche natürlich positiv zu denken und glaube fest daran, dass alles gut gehen wird. Hab natürlich auch Angst, bin 33 und dies ist meine erste Schwangerschaft.

    Die aufgestellten Risiken waren: Fehl-oder Frühgeburt, Mutterkuchen nicht genug Ernährstoffe für das Baby, beim Kaiserschnitt müsste gleich die Gebärmutter mitgehen, weil der Schnitt genau dort führen müsste, wo die Myome liegen.

    Liebe Frau Doktor, ich weiß, dass es rein aus einer Beschreibung unmöglich ist, eine Stellungnahme zu nehmen, wäre Ihnen trotzdem sehr, sehr dankbar, wenn Sie mir Ihre Meinung schreiben würden.

    Vielen Dank für Ihre Zeit!!!!

    Katarina

    • igerhard sagt:

      Liebe Katarina,
      nun mal gaaanz langsam! Sie sind erst in der 10. SSW. Nicht gleich an Gebärmutterentfernung und Kaiserschnitt denken. Erstmal werden Sie sich jetzt ganz positiv auf die Schwangerschaft und Ihr Baby einstimmen und sich freuen! Nicht bei allen Frauen mit Myomen klappt es mit einer Schwangerschaft, also sind Sie etwas ganz Besonderes. Sorgen Sie gut für sich und Ihr Baby, dazu einiges in diesen Artikeln:
      http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/richtige-ernaehrung-und-vitalstoffe-fuer-ein-gesundes-baby/
      http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/babycare-%E2%80%93-vorsorgeprogramm-fuer-eine-gesunde-schwangerschaft/
      Es ist schon mal gut, dass bisher die Myome nicht weiter gewachsen sind. Sollte viel später ein Kaiserschnitt nötig sein, was auf Grund Ihrer Beschreibung möglich ist, dann lassen Sie sich in einem Spezialzentrum operieren und nicht in einem kleinen Krankenhaus. Ich habe an der Uniklinik fast nie erlebt, dass gleich beim Kaiserschnitt die Gebärmutter entfernt werden musste. Und nach der Geburt kann man in Ruhe die richtige Methode finden, um die Myome zu entfernen. Übrigens kann es möglich sein, dass Sie zu Frühgeburtsbestrebungen neigen werden, dann lassen Sie sich mit Progesteron behandeln.
      Viel Glück und eine wunderbare Schwangerschaft! Berichten Sie mal, wie alles gelaufen ist!

  • Julia sagt:

    Sehr geehrte Frau Dr. Gerhard,

    vor einem Jahr wurden bei mir drei Myome an der linken Außenseite der Gebärmutter festgestellt. Eines ist 2cm, die Anderen ca. 3 und 4 cm groß. Mein Frauenarzt riet mir dazu, diese durch Operation entfernen zu lassen, da ich in ein paar Jahren Kinder bekommen möchte. Jedoch stelle ich mir die Frage, ob diese Operation jetzt wirklich notwendig ist, da sich die Myome innerhalb dieses Jahres kaum vergrößert haben und ich mit 26 Jahren auch noch Zeit habe. Sollte ich lieber noch abwarten oder hat mein FA recht damit, dass sie jetzt entfernt werden sollten, um Probleme bei der Schwangerschaft und Risiken für das Kind zu vermeiden?

    Die Myome bereiten mir im Übrigen keinerlei Probleme. Da ich früher eine schwache Blutung hatte, hat sich diese eher in Richtung normal verändert.

    Ich würde mich sehr über eine Antwort freuen.
    Vielen Dank im Voraus.

    • igerhard sagt:

      Liebe Julia,
      Wenn Sie das Größenwachstum engmaschig mit US kontrollieren lassen, können Sie abwarten. In der Zwischenzeit aber unbedingt etwas gegen das weitere Wachstum tun! Östrogendominanz durch die richtige Ernährung und Sport verhindern, eventuell den Bettplatz untersuchen lassen, eventuell naturheilkundlich begleiten lassen. Viel Glück!

  • Olja sagt:

    Hallo sehr geehrte Frau Dr.Gerhard,ich habe schon an sie paar mal geschrieben am Ende Januar wurde bei mir Hormonspiralle eingesetzt um Wachstum der Myomen zu unterdrücken und Blutungen in den Griff zu bekommen jetzt meine Frage im Februar hatte ich meine Tage allerdings sehr lange 15 Tage .Im März bin ich ganz verzweifelt ich habe schon seit 18 Tage Blutungen aber in abgeschwächter Form ist das normal oder soll ich zum FA?oder ist das eingewöhnungsphase? Danke

  • Olja sagt:

    Sehr geehrte Frau Dr. Gerhard ich habe im Januar schon an sie geschrieben ich hatte eine Ausschabung hatte Polypen im Gäbermutterhals und kleine Myomen weiß nicht wie groß FA sagte viele kleine die hatte mir zu Hormonspiralle geraten was ich auch gemacht habe jetzt sind es ca6 Wochen her und ich hab vermehrt einen dursichtigen gelblichen Aussfluss ist das normal ?das stört mich ständig zu Toilette zu gehen weil es halt alles nass ist was meinen sie dazu? Danke

    • igerhard sagt:

      Liebe Olja,
      kann sein, dass der Ausfluss nur durch die Reizung der Schleimdrüsen im Gebärmutterhals hervorgerufen wird. Kann auch sein, dass die Scheidenflora durcheinander geraten ist. Am besten vom FA überprüfen lassen.

  • Eva sagt:

    Sehr geehrte Frau Dr. Gerhard,

    vielen Dank für Ihre rasche Antwort!
    Der Bettplatz wurde schon bei der Einrichtung des Schlafzimmers geprüft, aber da es schon ein paar Jahre her ist, werde ich dies nochmals veranlassen.
    Kryptozoospermie: könnte es vielleicht auch damit zusammenhängen, dass mein Mann vor 3 Jahren bei einem Unfall eine Niere verloren hat?
    Ich habe heute noch einen Termin bei meinem FA und ich danke Ihnen nochmals für die Antwort. Somit tue ich mir bei diesem Termin schon etwas leichter, da sie meine Entscheidung nochmals bekräftigt haben.
    Und ich werde mir Ihre Ratschläge und Tipps zu Herzen nehmen!

    Freundliche Grüße
    Eva

  • Eva sagt:

    Sehr geehrte Frau Dr. Gerhard,

    ich (34) habe seit Jahren ein intramurales Myom (4,5 cm groß)und mein Partner und ich haben einen Kinderwunsch und versuchen seit 6 Monaten schwanger zu werden. Da ich fast dauernd ein Ziehen im Unterleib habe, hat mein Arzt vorgeschlagen, mich für 3 Monate in den Wechsel zu versetzen. Aber da ein Kinderwunsch vorliegt, hat er meinen Partner zum Urologen zu einem Spermiogramm geschickt. Diagnose: Kryptozoospermie und der Urologe hat eine ICSI empfohlen. Ich habe dann mit meinem Arzt gesprochen und er meinte, dass es meine Entscheidung sei, ob wir nun mich in den Wechsel versetzen oder ob wir gleich schauen sollen, dass ich so schnell wie möglich schwanger werde. Und nun bin ich ratlos. Wir möchten sehr gerne ein Kind haben, aber was sind die Risiken und ist eine Versetzung in den Wechsel überhaupt sinnvoll? Welche Konsequenzen können entstehen, ob ich diese Therapie mache oder nicht? Welche Konsequenzen hätte ich in der Schwangerschaft?
    Vielen Dank im Voraus!
    Liebe Grüße
    Eva

    • igerhard sagt:

      Liebe Eva,
      Kann Ihnen nur empfehlen, erstmal so schnell wie möglich eine Schwangerschaft zu versuchen. Klappt es nicht und der Arzt ist der Überzeugung, dass das Myom Schuld daran sein könnte, kann man das mit dem Wechsel immer noch machen, bzw. muss überlegen, ob das Myom operativ entfernt werden kann (was bei richtig intramuralem Sitz schwierig ist). In einer Schwangerschaft könnte das Myom wachsen. Aber erstmal abwarten.
      Übrigens, warum hat Ihr Mann eine Kryptozoospermie? Wenn das unklar ist, würde ich auf jeden Fall mal den Bettplatz untersuchen lassen, vielleicht gibt es eine Störung im Unterleibbereich von Ihnen beiden. http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/wenn-die-erde-krank-macht/
      Und noch etwas: wenn Sie eine ICSI machen lassen müssen, dann suchen Sie sich bitte ein großes Fortpflanzungszentrum, wo man eventuell auch Erfahrung mit mikrochirurgischen Eingriffen hat. Ich drücke Ihnen die Daumen!

  • Nadine sagt:

    Ach ja, ich habe vergessen zu schreiben, dass das Myom auf meine Blase drückt, heisst, ich merke es zunehmend wenn sich diese füllt und schmerzen habe ich auch ab und an, allerdings sind diese auszuhalten. Blutungen sind sehr gering.
    Danke nochmal im Voraus.
    MFG Nadine

  • Nadine sagt:

    Sehr geehrte Frau Prof. Dr. Gerhard,

    ich bin 33 Jahre und habe ein 8cm grosses Myom. Mein Problem, ich habe ein grosses Problem mit einer Operation. Zuerst war ich mir sicher das ich die OP durchziehe, aber nachdem ich mit dem Professor sprach und der mein eigentliches „Kopfproblem“ nicht verstand, habe ich mich anders entschieden. In der Zeit (1Jahr) ist das Myom kurz kleiner geworden, jetzt aber wieder bei 8cm. Ob ich einen Kinderwunsch habe… gute Frage. Ich kann es nicht sagen.
    Ich bin mir nicht sicher, ob ich bisher mein eigentliches Problem gut erklärt habe. Eine Blinddarm OP vor ca. 10 Jahren, war kein Thema, aber irgendwie ist das jetzt anders. Ich reagiere aggressiv, wenn ich zu einer Untersuchung des Myoms gehe, habe Durchfall und meine Gedanken drehen sich nur darum, obwohl es ja nicht gefährlich ist. Jetzt war ich nochmals in einer „Privatklinik“, von der ich mir erhoffte Esmya verschrieben zu bekommen, hier ist der Tenor „wir verschreiben dieses Präparat in der Kombi mit einer OP, es wäre sonst zu teuer“ und normalerweise würde man dies erst ab 9-10cm geben, weil eine OP ratsam wäre. Zählt hier nicht nur der „Geld-Gedanke“? Eine Entfernung der Gebärmutter wäre auch undenkbar für mich, vielleicht will ich doch noch Kinder. Nun weiss ich einfach nicht, was ich machen soll, das Myom liegt aussen, Platz bis zur Schleimhaut ist wohl auch noch etwas, aber wie lange soll/kann ich warten. Auch der Heilungsprozess von 14 Tagen (Bettruhe) und dann erst nach 4-6 Wochen Sport (da ich ein Pferd besitze) schreckt mich zunehmend ab! Ich hoffe sie können mir einen Rat geben. Ist die OP wirklich unabdingbar? Wie kann ich diese Kopfsache abstellen? Ich weiss es ist keine schlimme Krankheit und ich muss „dankbar“ sein, aber wie soll das gehen, wenn mich der Gedanke daran fast den Tränen nahe bringt.
    Vielen Dank für Ihre Zeit!
    MFG
    Nadine

    • igerhard sagt:

      Liebe Nadine,
      natürlich gibt es in Ihrem Alter keine Frage, dass man das Myom konservativ entfernen muss, denn die Chance auf eine Schwangerschaft dürfen Sie ja nicht vergeben. Nach meinen Erfahrungen bildet sich so ein großes Myom durch keine medikamentöse Therapie dauerhaft zurück. Hier lesen Sie, warum Esmya nur vor einer Op verschreiben wird: http://www.uterus-myomatosus.net/esmya-ulipristalacetat-myome-beispiele-fuer-wen-geeignet.html Wenn die OP für Sie ein „Kopfproblem“ ist, müssen Sie zu einem Spezialisten für „Kopfprobleme“ gehen. Es hat wenig Sinn, eine unausweichliche Sache vor sich herzuschieben und sich dadurch seine Lebensqualität zu ruinieren. Viel Glück!

  • angelika sagt:

    Sehr geehrte Frau Dr. Gerhard,

    beim letzen Kontrolltermin sagte meinFA ich hätte mehrere Myome in der Gebärmutter. Ich habe zumindest wissentlich kein Probleme damit,(wobei evtl. meine deutliche Gewichts-/Umfangzunahme in den letzen zwei Jahren und verstärkte Schmerzen im Kreuzbeinbereich (mit Magnesiummangel) damit in Verbindung gebracht werden könnten.)
    Ich trage seit mind. 11,5 Jahren die Mirena- Hormonspirale und habe seitdem keine Regelblutung mehr und ein Wechsel der Mirena steht jetzt an.
    Mein FA sagte mir, das aufgrund der Lage der Myome ein Austausch der Mirena nicht problemlos möglich sei, bzw. ich damit rechnen muss dass die neue nicht platziert werden könne. Leider kann ich ihnen derzeit nicht mitteilen wie groß die Myome sind. Ich habe gehofft noch einmal mit der Mirena zu verhüten und danach mit den Wechseljahren evtl durch zu sein. Ich bin 47 und habe ein Kind 16,5 J.

    -Könnte die jetzt noch vorhandene Spirale liegen bleiben bis zum
    Ende der Wechseljahre und möglicherweise eine zweite dazu gelegt.
    werden? Denn Hormonreservoir auffüllen geht leider nicht.
    -Kann ich evtl. erreichen, dass die Myome „kurzzeitig“ ausreichend entleert sind, damit eine neue Mirena gelegt werden kann? Z.b. durch Akupunkuter der Nervbahnen am Unterarm bzw. Wade, die auch zu einem Abort führen könnten. Ich weiß, dass es sehr unangenehm ist , diese Nervpunkte zu reizen, aber dafür würde ich das evtl. in Kauf nehmen.

    ich würde mich freuen, wenn sie mir auch weiterhelfen können so, wie sie bereits vielen anderen geholfen haben.
    Viele Grüße

    • igerhard sagt:

      Liebe Angelika,
      Nein, leider kann man keine Myome „entleeren“, denn sie bestehen aus fester Muskulatur. Lassen Sie doch erstmal eine Hormonbestimmung machen, vielleicht brauchen sie ja gar keine Verhütung mehr. Sonst kennt Ihr FA sicher noch Alternativen, bspw. Hormonstäbchen, die man unter die Haut einsetzt. Alles Gute!

  • Olja sagt:

    Oder gibt es andere Alternative zu Hormonspirale und dreimonatsspritze?Danke

  • Marianne sagt:

    P.S. Ich bin 45 Jahre alt.

    • igerhard sagt:

      Liebe Marianne,
      Geschwollene Brüste sind immer ein Zeichen für einen Östrogenüberschuss, bzw. Progesteronmangel. In den Artikeln über Wechseljahre habe ich Agnus castus Präparate genannt, die Sie ruhig einnehmen können. Prinzipiell sollte aber jede Behandlung unter der Aufsicht Ihrer Frauenärztin erfolgen. Achten Sie auch auf Ihre Ernährung, indem Sie tierische Produkte reduzieren und viel Gemüse essen.

  • Ruth sagt:

    Hallo Frau Dr. Gerhard,

    bei der Vorsorge wurde ein Myom entdeckt 5 cm x 7 cm.
    Keine Beschwerden.
    28 Jahre
    Kinderwunsch.

    Ich habe eine Überweisung zur operativen Gyn. erhalten.

    Jetzt habe ich gehört, dass man nicht jedes Myom behandeln muß, ist man beschwerdefrei.
    Oder ist meins zu groß?
    Reicht auch beobachten?

    Oder was halten Sie von fokussiertem Ultraschall?
    Ist die Methode sicher?

    Danke vorab.

  • Marianne sagt:

    Liebe Frau Prof.Dr. Gerhard,

    ich hatte schon einmal am 22.September geschrieben.

    Gestern war ich bei meiner Frauenärztin, das Myom ist
    unverändert 4cm. Nun könnte ich ja froh sein, dass es
    nicht gewachsen ist, aber ich hatte gehofft, wenn
    ich so eifrig Hormonyoga mache, dass es sich vielleicht
    etwas verkleinert.;-(

    Meine Ärztin hält nichts davon, dass ich etwas zum
    Hormonausgleich einnehme. Sie schrieben von Mönchspfeffer,
    kann ich das bedenkenlos einnehmen und können Sie mir
    da etwas empfehlen ? Wäre Progesteronsalb einen Versuch
    wert ?

    Ich habe keine Zyklusunregelmäßigkeiten und keine sehr
    starke Blutung. Die Eisenwerte sind in Ordnung.
    Zu Beginn der Periode habe ich sehr starke Schmerzen,
    nur mit Schmerzmittel zu ertragen ungefähr einen Tag und
    eine Nacht. Dann wird es besser.
    Ich habe keine Hitzewallungen oder nachts Schweißausbrüche,
    allerdings sehr trockene Schleimhäute und geschwollene
    Brüste. Seelisch habe ich das Gefühl sehr häufig PMS zu
    haben, nicht nur vor den Tagen. Ich bin extrem dünnhäutig.
    Für Ihren Rat wäre ich sehr dankbar.

    Viele Grüße
    Marianne

  • Olja sagt:

    Hallo ich habe schon erwähnt das die FA mir hormonspirale einsetzten will um das Wachstum der Myomen zu unterdrücken jetzt hätte ich eine Frage wenn ich die mir nicht einsetze lasse wachen dann die Myomen oder muss man nicht unbedingt was dagegen tun ich weiß ja nicht von was die Blutungen kommen Myomen oder Polypen ich habe zu große Angst von Nebenwirkungen Dank.

  • Olja sagt:

    Hallo
    Ich habe seid November leichte bist mäßige Blutungen bin zum FA gegangen und die hat bei mir kleine Myomen nicht eine und Polypen im Gebärmutterhals festgestellt jetzt will die mir eine Ausschabung machen und danach hormonspirale einsetzen um das Wachstum der Myomen zu unterdrücken ich will aber keine Hormone hab bis jetzt auch nicht mit Hormonen verhütet was würden sie mir empfehlen bin 37 J. Danke

  • Momo sagt:

    Hallo,

    Stehe (alter45 )kurz vor einer gebärmutterentfernung. Grund ein 9cm gestieltes myome. Doppleruntersuchung wurde gemacht.
    War unauffällig myome nicht gut durchblutet.
    Jetzt habe ich aber Zweifel, möchte meine gebärmutter behalten . Außer gelegentlichen Druck im Unterleib habe ich keine Probleme.
    Frage kann ich night nur das myome entfernen lassen. Habe sehr schwaches Bindegewebe und habeAngst vor blasensenkung (harninkontinenz).

    Mit was kann ich argumentieren.

    Vielen Dank schon im Vorraussetzung

  • Rebecca sagt:

    Guten Abend Frau Dr. Gerhard

    ich habe diesen Sonntag erfahren, dass ich schwanger bin. Die Freude ist sehr gross, da ich vor zwei Jahren eine Fehlgeburt erlitten habe.
    Ich habe seit einiger Zeit schmerzen im Rücken und in der rechten Hüfte.(die Behandlung beim Osteopathen half leider nicht viel). Am Dienstagmorgen hatte ich einen so stechenden Schmerz im Rücken, dass ich gleich meiner Frauenärtzin angerufen habe und sie meinte ich soll doch gleich vorbei kommen. Die Schwangerschaft wurde bestätigt und Sie fand beim Ultraschall einen gutartigen Tumor (etwa 4cm Durchmesser) an meinem rechten Eierstock. Da ich erst in der 5ten SSW bin, konnte Sie noch nicht viel dazu sagen. Seither bin ich natürlich sehr beunruhigt und suche überall im Netz nach Frauen die ähnliches erlebt haben. Zwischenzeitlich weiss ich, dass meine Rückenschmerzen sehr wohl damit zutun haben könnten. Man findet auch sehr viel über Myome in der Gebärmutter und die möglichen Folgen während der SSW. Aber nicht wenn man schwanger ist und einen gutartigen Tumor am Eierstock hat. Können Sie mir da Auskunft geben? Natürlich ist es immer individuell verschieden. Aber ich wüsste sehr gerne ob eine Schwangerschaft ohne Probleme verlaufen kann und, oder mit was für Komplikationen man rechnen muss. Kann man diesen Tumor trotz SSW behandeln? Vorab vielen herzlichen Dank und ganz liebe Grüsse Rebecca

    • igerhard sagt:

      liebe Rebecca,
      so ein gutartiger Tumor am Eierstock ist in der Frühschwangerschaft gar nicht selten. Meistens ist es eine Zyste, die durch die Schwangerschaftshormone entstehen. und jede Zyste ist für Ärzte ein Tumor! Also keine Panik und in Ruhe abwarten!
      Alles Gute!

  • Yvonne sagt:

    Hallo Frau Prof. Dr. Gerhard,

    bitte entschuldigen Sie das ich nochmal schreibe aber Ihr Rat tut mir sehr gut. Ich habe nochmal mit meiner Frauenärztin über das Myom gesprochen. Es ist an der Gebärmuttervorderwand. Sie sagte das es verhältnismäßig gut sitzt. Ich versuche mir keinen Streß mehr zu machen aber eine Restangst ist trotzdem da. Meine Frauenärztin ist sehr gewissenhaft und vorsichtig was schwangere Frauen angeht. Ich habe das Gefühl sie ist recht entspannt was das Myom angeht. Ich versuche mich so gut es geht zu schonen und mich gesund zu ernähren und darauf zu vertrauen das einfach alles gut geht.
    Ich habe im Moment auch keine Beschwerden und auch keine Blutungen, das einzige was ich ein bißchen habe sind Bauchschmerzen

  • Yvonne sagt:

    Hallo Fr. Prof. Dr. Gerhard,

    ich habe die Stelle des Myoms etwas falsch beschrieben. Es liegt an der Innenseite der Gebärmutterwand. Muss ich mir in dem Fall Sorgen machen? Ich bin einfach so unsicher

    Liebe Grüße
    Yvonne

    • igerhard sagt:

      Liebe Yvonne,
      Sorgen machen ist immer überflüssig! Denn damit verändern Sie gar nichts. Natürlich macht es einen Unterschied, ob das Myom an der Innen-oder Außenwand der Gebärmutter liegt. Immerhin sind Sie schwanger geworden und darüber freuen Sie sich erstmal. Reden Sie mit Ihrer Ärztin über die Progesteronbestimmung, ernähren Sie sich und Ihr wachsendes Baby gesund, und üben Sie sich im Stressabbbau. Seien Sie zuversichtlich, dass alles gut wird, denn ändern können Sie jetzt sowieso gar nichts. Bedenken Sie, dass Ihr Baby Ihre Gefühle wahrnimmt, umgeben Sie es mit Liebe, dann wird es sich auch trotz Myom in Ihrer Gebärmutter wohlfühlen.

  • Yvonne sagt:

    Sehr geehrte Frau Prof. Dr. Ingrid Gerhard,

    ich habe heute von meiner Frauenärztin erfahren das ich in der 5 SSW bin und gleichzeitig habe ich erfahren das ich ein Myom an der Außenseite der Gebährmutter habe….Größe 1,8/3,7 cm.
    Ich bin 38 Jahre alt und habe schon eine dreijährige Tochter.
    Die Ärztin sagte das es die Schwangerschaft nicht beeinträchtigt, dennoch habe ich jetzt ein wenig Angst wegen einer evtl. Fehlgeburt.
    Sind Fehlgeburten bei einem Myom sehr häufig?
    Auch habe ich ein wenig Angst vor der Geburt da es ja zu verstärkten Blutungen kommen kann. Ich war sehr froh als ich erfahren habe das ich schwanger bin aber jetzt hat es irgendwie einen Beigeschmack. Muss ich mir Sorgen machen oder kann ich meine Schwangerschaft geniessen???

    Liebe Grüße
    Yvonne

    • igerhard sagt:

      Liebe Yvonne,
      das Myom ist sehr klein und liegt an der Außenseite der Gebärmutter. Da kann man ruhig erst mal Entwarnung geben. Bei der Lage ist eine Fehlgeburt unwahrscheinlich, ebenso die befürchteten verstärkten Blutungen bei der Geburt. Da ein Myom ein Zeichen für einen Östrogenüberschuss sein könnte, sollten Sie Ihre Gelbkörperhormonwerte im Blut überprüfen lassen und eventuell bei zu niedrigen Werten bioidentisches Progesteron einnehmen. Lassen Sie sich am besten von Ihrer Frauenärztin beraten. Und dann genießen Sie mal Ihre Schwangerschaft!

  • Michaela sagt:

    Liebe Frau Prof. Dr. Ingrid Gerhard,

    vielen, lieben Dank für Ihren Tipp. :)

    Ich war gestern bei meiner Frauenärztin, zu der ich seit 21 Jahren hingehe. Zum Glück war sie aus dem Urlaub wieder da. Sie hat die modernsten Ultraschallgeräte und sich meine Gebärmutter genauestens angesehen – auch mit einem Doppler. Für sie habe ich ganz klar und zu 100 % ein Myom, das nicht behandelt werden muss. Ich soll halbjährlich bis jährlich zur Kontrolle kommen – mehr nicht. Eine Gebärmutterausschabung oder Hysteroskopie ist in ihren Augen absolut kein Thema und total unnötig. Sie hat mir geraten, einen Menstruationskalender zu führen, in dem ich auch eventuelle weitere Zwischenblutungen vermerken soll.

    Ich bin froh, auf Ihren Rat gehört zu haben und möchte mich auf diesem Wege nochmal ganz herzlich bedanken.

    Liebe Grüße,
    Michaela Kirchhoff

  • Michaela sagt:

    Liebe Frau Prof. Dr. Ingrid Gerhard,

    ich bin 46 Jahre alt und hatte Neujahr Zwischenblutungen. Da meine Frauenärztin gestern im Urlaub war, bin ich zu einem Vertretungsfrauenarzt. Dieser hat einen Abstrich gemacht und beim Vaginalultraschall ein ca. 4 cm großes intramurales Myom festgestellt. Er meinte, in meinem Alter wäre das zu 99 % ein Myom und gutartig. Zur ganz sicheren Abklärung (und Besprechung, ob das Myom in jedem Fall später operativ entfernt werden soll) möchte er, dass ich im Krankenhaus eine Gebärmutterausschabung (Hysteroskopie, Abrasio) machen lasse. Er meinte, dass jede 2. oder 3. Frau über 35 (größtenteils unbemerkt) ein Myom hat.

    Ich denke darüber nach, am Montag früh zu meiner Gynäkologin zu gehen, um eine zweite Meinung einzuholen. Würden Sie dazu raten? Ist es üblich, zur 100 %ig sicheren Diagnose eines Myoms eine Ausschabung zu machen? Er meinte, ja – auch wenn es sich in seinen Augen zu 99 % um ein Myom handelt. Normalerweise wird eine Ausschabung in einer kurzen Vollnarkose gemacht. Trotz zwei Kaiserschnitten habe ich panische Angst vor einer Vollnarkose und würde lieber alles andere machen. Was halten Sie von einer lokalen Anästhesie (Muttermund) oder Periduralanästhesie?

    Vielen Dank im voraus für Ihre Antwort.

    Liebe Grüße,
    Michaela

    • igerhard sagt:

      Liebe Michaela,
      holen Sie bitte eine zweite Meinung ein, denn eine Ausschabung bei einem intramuralen Myom ist unüblich und auch unnötig. Allerdings kann ich mich da nicht festlegen, weil ich nicht den genauen Befund kenne. Kommt auch auf die Stärke der Zwischenblutung an und wie die Schleimhaut in der Gebärmutter aufgebaut ist. Auch die Art der Anästhesie hängt davon ab, was nun eigentlich gemacht werden soll und wie die Anästhesisten ausgestattet sind.
      Viel Glück und nichts überstürzen!!!

  • Anne sagt:

    Liebe Frau Prof.Gerhard,
    ich bin 51 Jahre alt und habe seit 2006 ein Myom, das sich wie folgt entwickelt hat:
    2006 3 cm, 2009 3,4 cm, 2011 4,6 cm, 2012 7 cm, 2013 8,5 cm (letzte Untersuchung am 18.12.13). Bei der letzten Vorsorgeuntersuchung vor einer Woche riet mir mein Frauenarzt dringend zu einer Gebärmutterentfernung, da sich ein Myosarkom entwickeln könnte. Ich habe aber außer einem leichten Druckgefühl keine Beschwerden. Ist eine Gebärmutterentfernung ihrer Meinung nach wirklich notwendig? oder kann sich das Myom noch rasant vergrößern? Dieser Zyklus ist der erste, in dem meine Periode ausblieb.
    Vielen Dank im Voraus!

    • igerhard sagt:

      Liebe Anne,
      Lassen Sie sich bitte von einem anderen FA, der Sie untersuchen kann, beraten. Ohne genaue Befunde und persönlichen Kontakt kann und darf ich Ihre Frage nicht beantworten. Wenn Sie jetzt tatsächlich in die Wechseljahre kämen, hätten Sie die Chance, dass das Myom nicht weiter wächst.
      Viele Grüße!

  • Gaby sagt:

    Liebe Frau Gerhard
    Ich habe ein kleineres Myom und ein größeres (6 cm)
    am Rand der Gebärmutter. Letzte Woche hatte ich eine Fehlgeburt (7 SS),
    der Befund aus dem Krankenhaus lieferte keine Erkentnisse warum ich die Fehlgeburt hatte. Meine FÄ meinte es könne an dem Myom liegen, allerdings würde es nicht unbedingt so liegen das es die Fehlgeburt verursacht haben könnte. Sie sagte das man Myome mit Tabletten behandeln kann, das aber da wenig Erfahrungswerte bestehen und das auch nur selten gemacht wird. Mein Mann und ich sollten uns mal Gedanken darüber machen. Ich möchte natürlich bald wieder schwanger werden, ich bin 37 Jahre alt, was meinen sie dazu?

    • igerhard sagt:

      Liebe Gaby,
      Ein Myom von 6 cm Größe kann man nicht mit Tabletten entfernen. Wenn das größere Myom sonst keine weiteren Probleme macht, sollten Sie in 3 Monaten wieder versuchen, schwanger zu werden und von Anfang an Gelbkörperhormone einehmen. Sollten sie dann trotzdem eine Fehlgeburt bekommen, so würde ich das Myom entfernen lassen. Da es sich bei Ihnen um eine sehr frühe Fehlgeburt gehandelt hat, ist es sehr wahrscheinlich, dass es sich um eine Anlagestörung gehandelt hat, das muss gar nichts mit den Myomen zu tun haben. Sicherheitshalber würde ich Ihnen zu einer vernünftigen,eiweißreduzierten Ernährung raten, um das Myomwachstum nicht weiter zu fördern.
      Viel Glück!

  • Julia sagt:

    Liebe Frau Gerhard,

    ich bin 29 Jahre alt und nehme seit über 10 Jahren die Pille. Nach wochenlanger, starker Blutungen wurden bei mir multible submuköse Leiomyome diagnostiziert, die durch eine operativ-hysteroskopische Abtragung weitgehend entfernt wurden. Unter Absprache mit der Ärztin setzte ich die Pille ab. Ein halbes Jahr nach dem Eingriff hatte ich ein einziges Mal meine Periode. Da bei der ersten OP nicht alle Myome entfernt werden konnten, wurde der Eingriff nun wiederholt mit Verdacht auf Asherman-Syndrom. Die Ärztin erklärte mir, dass sich meine Gebärmutterhöhle als sehr verengt und „verkrampft“ darstellte (Cavum entfaltete sich nur unzureichend)und die Gebärmutterschleimhaut nur inselförmig vorhanden ist. Mir wird nun eine Hormonkur mit Cyclo-Progynova empfohlen damit sich die Schleimhaut wieder „normal“ aufbaut.

    Ich fühle mich von meiner FÄ und den Ärzten im Krankenhaus allgemein schlecht beraten und suche mir meine Informationen selbst zusammen. Mich stört vor allem, dass sich kein Arzt mit der Ursache des Problems beschäftigt. Alle reden von „genetischer Veranlagung“, dagegen kann man ja nix machen. Ich arbeite im Labor regelmäßig mit Schwermetallen und frage mich, ob das mein Krankheitsbild beeinflusst.

    Ich war noch nie schwanger, möchte aber zukünftig eine Familie gründen. Meine Gebärmutter scheint sehr unter der OP gelitten zu haben und ich würde gerne wissen, ob es noch andere Mittel und Wege gibt die Heilung zu unterstützen.

    Vielen Dank.

    • igerhard sagt:

      Liebe Julia,
      es tut mir wirklich leid, dass Ihre Gebärmutter durch die Eingriffe so gelitten hat! Lassen Sie sich durch das „verkrampft“ nicht verunsichern: durch die Eingriffe ist einfach zu viel Schleimhaut zerstört worden, das ist keine Verkrampfung, für die Sie sich schuldig fühlen müssen. Sie können daran gar nichts ändern! Auch die genetische Veranlagung ist nur eine Entschuldigung. Sicher ist die Idee mit Cyclo-Progynova erst mal richtig. Parallel dazu sollten Sie unbedingt einen Arzt für Umweltmedizin suchen, der Sie wegen der Schwermetallbelastung untersuchen und behandeln kann, falls nötig. Bei so massiven Myomen würde ich auch immer den Bettplatz untersuchen lassen: http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/wenn-die-erde-krank-macht/ und die Ernährung verbessern: so wenig wie möglich tierische Produkte.
      Viel Erfolg und liebe Grüße!

  • Susi sagt:

    hallo,
    ich habe gestern erfahren das ich in der siebten Woche schwanger bin.
    Im selben Moment habe ich erfahren das ich ein Myom habe das ca 8cm groß ist. In 2 Wochen habe ich einen weiteren Termin um zu schauen ob und wie sehr es gewachsen ist.
    Nun versuche ich mich einwenig schlau zu machen.
    Kann man in etwa sagen wie schnell Myome in der SS wachsen?
    Eine normale Geburt wird nicht möglich sein, da das Myom unten liegt.Was mich nicht so sehr beängstigt. Aber meine FÄ meinte es würde auf jeden Fall schwierig werden und wenn es wächst muss man mal sehen. Das wollte sie erst mal abwarten. Eine OP wäre auf jeden Fall momentan zu riskant.
    Arbeiten kann ich momentan nicht, da das Myom bei Anstrengung starke schmerzen verursacht.
    Können sie mir irgend einen Rat geben?

    • igerhard sagt:

      Liebe Susi,
      In der Schwangerschaft wachsen die Myome unterschiedlich schnell, da müssen Sie wirklich abwarten. Wahrscheinlich können Sie im Moment von Glück sagen, dass Sie mit diesem Myom überhaupt schwanger geworden sind. Wenn erst mal die ersten 4-5 Monate rum sind, lässt das Wachstum der Myome meist nach. Versuchen Sie mal den Konsum tierischer Produkte zu reduzieren, und essen Sie stattdessen viel Gemüse und Vollkorngetreideprodukte.
      Alles Gute für Sie und Ihre Schwangerschaft!

  • Carla sagt:

    Liebe Frau Prof. Gerhard,

    auch ich wollte mich mit einem wichtigen Anliegen an Sie wenden:
    Ich bin 42 Jahre und habe bislang keine Kinder.
    Ende Mai dieses Jahres wurden bei mir mittels laparotomischer Myomenukleation zwei größere Myomknoten (eines mit 8,5 cm und ein weiteres mit ca. 4cm Durchmesser) entfernt. Vor drei Tagen, also nur 5 1/2 Monate nach dieser OP, wurde bei mir mittels Ultraschall bereits wieder ein neues Myom entdeckt mit ca. 2 cm Durchmesser (intramural und an der Vorderwand), was mich in helle Aufregung versetzt hat.
    Die Monate vor und nach der OP bis jetzt hatte ich, was die Lebensführung anbelangt, sehr viel unternommen, v.a. Einnahme von Pflanzentherapeutika (gestagenotrop), Vitaminen und Optimierung der Ernährung (überwiegend balaststoffr. vegetar. Ernährung), was offensichtlich bislang nicht viel gebracht hat. Daher bin ich nun ziemlich ratlos, was die Prävention anbelangt und suche händeringend nach den Ursachen. Nach dem Hormontest ist bei mir auch keine Östrogendominanz festgestellt worden,lediglich etwas Progesteronmangel, wobei auch gesagt wurde, dass die Hormone bei mir nicht ganz im Gleichgewicht seien. Familiäre Vorbelastung ist keine bekannt. Mein Frauenarzt, welcher auch naturheilkundl. arbeitet, ist der Auffassung, dass man bei mir zunächst mal das hormonelle Gleichgewicht wieder herstellen muss. Aber die Behandlung fängt wegen termin. Überlastung noch lange nicht an, dabei bin ich nun sehr beunruhigt und wollte am liebsten sofort beginnen, bevor das Myom weiterwächst bzw. weitere Myome entstehen. Ich würde mich nun gerne mit ein paar Fragen an Sie wenden: Auf was konkret soll man seinen Schlafplatz untersuchen, evtl. ob Schadstoffe in dem Zimmer vorhanden sind und wohin kann man sich deswegen wenden? Konnten auch mit der TCM, v.a.der Akupunktur, bei der Behandlung von Myomen Erfolge erzielt werden, v.a. im Hinblick darauf, dass das neue Myom bei mir noch ziemlich klein ist? Gibt es gute Adressen für einen Kuraufenthalt, wo man die hormonelle Balance mit ganzheitl. Behandlungen, wie bsp. Akupunktur, Bewegungstherapie, Entgiftungen etc. wieder erlangen kann?
    Ich bedanke mich ganz herzlich bei Ihnen. Viele Grüße.

    • igerhard sagt:

      Liebe Carla,
      Prima, was Sie schon angefangen haben! Vielleicht können Sie sich ja doch von Ihrem Frauenarzt schon mal vorab ein Rezept für Progesteroncreme geben lassen. Näheres zu Progesteron können Sie hier im Laufe des Wochenendes in einem neuen Artikel lesen. die ballaststoffreiche vegetarische Ernährung ist sicher gut. Den Bettplatz lassen Sie am besten von einem Spezialisten untersuchen, Adresse finden Sie in diesem Artikel: http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/elektrosmog-und-erdstrahlen-was-ist-wirklich-dran/ Bei sehr kleinen Myomen, wie bei Ihnen zur Zeit, kann man auch einen Versuch mit Akupunktur und Chniesischen Heilkräutern machen. Eine spezielle Kurklinik kenne ich nicht, aber die finden Sie sicher leicht im Internet. Wenn Sie nicht zu schlank sind, wäre eine Fasten- oder Mayrkur sicher hilfreich.
      Erzählen Sie bei Gelegenheit mal, was Ihnen geholfen hat! Viel Glück!

  • Johanna sagt:

    Liebe Frau Prof. Dr. Gerhard,

    Haben Sie schon einmal davon gehört, dass Frauen die unter einem Myom leiden trotz penibler Hygiene auch unter einem abscheulichen Körpergeruch (süßlich, nach Verwesung)leiden. Ähnlich dem Geruch, der bei Gebärmutterhalskrebs (Zervixkarzinom) auftreten kann. Der Geruch kann so schlimm werden, das selbst im Krankenhaus Patientinnen isoliert werden müssen. Vielen Dank!

  • Monika sagt:

    Liebe Frau Gerhard,
    auch ich habe eine Frage zu meinem Myom:
    Ich bin jetzt 32 Jahre alt, habe bisher keine Kinder. Ich schätze in vlt 2 Jahren wird die Kinderplanung in Angriff genommen :)
    Das Myom habe ich seit etwa 8 Jahren und es war lange sehr klein. Nun ist es im Laufe des letzten Jahres stark gewachsen. Im Aug 2012 waren es etwa 3 cm, jetzt sind es 6 cm. Mein FA rät mir aufgrund des relativ schnellen Wachstums zu einer OP. Am besten innerhalb der nächsten 6 Monate, auf jeden Fall vor geplanter Schwangerschaft.
    Beschwerden habe ich, glaube ich, keine durchs Myom. Zwar habe ich gelegentlich Unterbauch- oder Rückenschmerzen; diese habe ich bisher jedoch eher auf Stress geschoben.
    Was denken Sie zu der Notwendigkeit einer OP?
    Der Gedanke an eine OP bereitet mir grundsätzlich Angst und dazu habe ich Angst, dass irgendetwas schief gehen könnte, so dass ich dann nicht mehr schwanger werden könnte.
    Grüße und vielen Dank.

    • igerhard sagt:

      Liebe Monika,
      Dann ist das Myom in einem Jahr wirklich rasch gewachsen. Aber nicht nur die Größe, auch die Lage des Myoms ist bzgl. des zukünftigen Kinderwunsches entscheidend. wenn Sie nicht sicher sind, ob die OP für Sie richtig ist, stellen Sie sich einfach bei einem anderen FA vor. Unter http://www.natum.de finden Sie ganzheitlich arbeitende Frauenärzte. Stellen Sie unbedingt Ihre Ernährung um und lassen Sie klären, ob eine Östrogendominanz besteht, die Sie mit bioidentischem Progesteron ausgleichen können.

  • tuba sagt:

    ubrigens der myom ist ein rasch wachsendes intramurales myom corpus

    • igerhard sagt:

      Liebe Tuba,
      das Myom wächst wirklich sehr schnell. Leider gibt es keine ganz sicheren Methoden, um unterscheiden zu können, ob es sich um ein (allerdings sehr, sehr selten!) bösartig entartetes Myom handeln könnte. Wenn Sie nicht sicher sind, ob die Operation das Richtige für Sie ist, müssten Sie eine zweite Meinung bei einem Frauenarzt einholen, der Sie untersuchen kann.

  • tuba sagt:

    Liebe Frau Gerhard
    Ich bin 28 habe 2 kinder bei mir wurde dez.2012 ein myom endeckt es entwickelte sich wie folgt weiter
    dez 2012: 1,0 – 1,0 – 1,1
    jun 2013: 2,9 – 1,9 – 1,7
    sep 2013: 4,1 – 3,3 – 4,4
    heute oktober: 4,98 – 3,8 – 4,8
    meine frauenarzt sagt ich darf nicht mehr warten mus entfernt werden.
    der myom wächst zu schnell für alternative kein zeit.
    Ich habe zu lange starke periode und ganz leicht schmerzen wie wehen während der periode.
    seit 1 woche habe ich ein leichten druckschmerz.
    Wie ist ihre meinung.

  • Christina Beidinger sagt:

    Sehr geehrte Frau prof.Dr.gerhard,
    Ich bin 46 jahre alt u d habe ein myom in der gebärmutter. Es ist 10 mal 7cm groß. Vor einem monat hatte ich einen massiven Harnverhalt , die Urologen konnten an der Blase und Niere nichts finden was zu dem Verhalt führen konnte. Da ich an dem gleichen Tag meine Blutungen bekommen habe bin ich sofort zu mei er Ärztin gegangen.Meine FA konnte auch nicht sicher sagen ob das myom was damit zu tun hat, aber Sie meint das Myom ist gewachsen und die Gebärmutter ist zu groß, also muss raus.Ich bin jetzt sehr verunsichert, denn ich keine regelmäßigen blutungen mehr habe und hoffte bald in die wechseljahre zu kommen ohne irgen einen operativen Eingriff. Ist den die Größe des Myoms und so ein Harnverhat schon eine Indikation für eine Gebärmutterentfernung?
    Danke!

    • igerhard sagt:

      Liebe Christina,
      Ein Myom von 10cm kann diese Beschwerden machen. Aber vielleicht gibt es ja auch in Ihrem Fall eine andere Methode, um nur das Myom entfernen zu lassen oder zum Schrumpfen zu bringen, am besten zweite Meinung einholen!

  • Karina sagt:

    Ich möchte noch hinzufügen das das miom mir unerträgliche schmerzen während der Periode bereitet (muss starke Schmerzmittel nehmen) ich diese unregelmässig und sehr sehr stark habe und noch dazu immer zwischenblutungen in letzter Zeit.

    • igerhard sagt:

      Liebe Karina,
      das ändert natürlich die Situation. Man kann und darf eben über Internet keine individuellen Empfehlungen geben. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt über die möglichen Operationsmethoden und suchen Sie sich eventuell gleichzeitig einen Arzt für Naturheilverfahren zur Begleitung.

  • Karina sagt:

    Hallo, erstmal finde ich es Klasse das sie sich die Zeit nehmen und unseren Kommentaren antworten, vielen dank dafür!!!! Ich habe seit ca 1,5 Jahren ein ca 3×3 gr. Myom in der gebärmutterwand welches in die Gebärmutter reindrückt und habe Angst vor einer op, ich weiß nicht was ich tun soll. Ich habe keine Eileiter (hidrosalpinx)mehr wir versuchen seit 2008 über künstliche Befruchtung ein Kind zu bekommen.
    Beim 11. (!)Embriotransfer (mittlerweile mit gespendeten Eizellen weil mein antimüllerwert ganz unten ist) war ich schwanger hatte und in der 7. Woche eine Fehlgeburt. Das miom war noch sehr klein und wurde vorher 3 Monate mit Hormonen zum schrumpfen gebracht.
    Auch der 13. Transfer war eine Schwangerschaft wieder mit fg in der 6. Woche. Das miom kann der Grund gewesen sein.
    Eine voruntersuchung hat ergeben das ich geeignet wäre für eine rfus Therapie (Reduzierung 45-55% des mioms). Abgesehen von den kosten die ich selber tragen müsste (2000€, ich lebe im Ausland), weiß ich nicht was ich machen soll, ich befürchte das das miom dann ja wieder in der ss wachsen wird und wenn ich nicht gleich ss werde und wieder mehrere versuche brauche, hat es auch wieder Zeit zu wachsen. Ich kann mir absolut kein Risiko leisten.
    Bzgl. der op habe ich Angst, das die Gebärmutter so sehr verletzt wird das wenn der embrio sich genau an der Vernarbung einnistet es wieder schief geht oder ich an einen schlechten Operateur gerate der noch schlimmeres verursachen könnte. Die Ärzte wollen natürlich operieren ( verdienen ja dran), meine Ängste werden abgetan. Wirklich unabhängig urteilt dort keiner.
    Die op hatt voll Narkose und das Risiko keine Kinder mehr zu bekommen. Danach soll ich 6 Monate bis zum nächsten Transfer warten! (1embrio haben wir noch eingefroren). Ich bin wirklich verzweifelt und lasse die Monate nur so ins Land gehen da ich nicht weiß was ich machen soll. Mittlerweile bin ich 38 , möchte aber noch nicht aufgeben und es so lange probieren wie auch nur ein Hauch einer Hoffnung besteht. Könnten sie mir bitte ihre Meinung dazu geben?
    Danke

    • igerhard sagt:

      Liebe Karina,
      das ist eine schwierige Entscheidung. Das Myom erscheint nicht so groß, dass man unbedingt operieren müsste. Die Zeit läuft Ihnen ja auch weg. Fünf Jahre so ein Stress wegen des Kinderwunsches, so viele Hormonkuren und Eingriffe! Ich persönlich würde mir keine weiteren Risiken durch Op aufhalsen und möglichst bald zum Ende kommen und nicht verzeifeln, sondern ENDLICH MAL WIEDER LEBEN!

  • Michaela sagt:

    Sehr geehrte Frau Prof. Dr. Gerhard,

    ich bin 41 Jahre alt und habe einen Kinderwunsch (noch keine eigenen Kinder). Mein Frauenarzt diagnostizierte vor etwa zwei Jahren ein Myom außerhalb der Gebärmutter. Zunächst sehr klein, nach zwei Jahren nun etwa 4cm groß. Beschwerden macht mir das Myom nicht. Leider ist mein Frauenarzt sehr schnell mit OP-Ratschlägen und meinte, ich solle das Myom entfernen lassen, damit es später während einer Schwangerschaft keine Probleme macht.
    Muss ich das Myom wirklich prophylaktisch entfernen lassen? In ANbetracht meines Alters möchte ich ja möglichst schnell schwanger werden und nicht (nach einer OP) 4-6 Monate warten.

    Vielen Dank für Ihre Antwort.
    Freundliche Grüße,
    Michaela

    • igerhard sagt:

      Liebe Michaela,
      Stimme Ihnen zu, dass es mit 41 Jahren vielleicht besser ist, erst mal schwanger zu werden. Sicherheitshalber könnten Sie eine zweite Meinung bei einer FÄ einholen, die durch US und Untersuchung feststellen kann, wie sehr das Myom bei einer Schwangerschaft stören könnte. Auch gibt es spezielle Hormonuntersuchungen, die einen Hinweis darauf liefern, wie lange man noch mit einer ausreichenden Fruchtbarkeit rechnen kann.
      Viel Glück!

  • Marianne sagt:

    Liebe Frau Prof.Dr. Gerhard,

    ich war wegen mehrfacher Blasenprobleme beim Urologen.
    Ich wurde zum CT geschickt und zur Blasenspiegelung.
    Die Blase ist in Ordnung, aber ein Myom drückt darauf.
    Ich habe hin und wieder einen starken Druckschmerz mit Harndrang
    auf der Blase.

    Ich habe die Beschwerden häufig, aber nicht täglich. Meist
    um den Eisprung und in der Woche vor Regelbeginn. Meine Frauenärztin sieht das mit dem Myom recht gelassen. Wenn ich aber den Befund lese, ist meine Gebärmutter schon vergrößert dadurch. Das Myom sitzt außen. Ich bin 44 Jahre alt.

    „Knotig vergrösserter Uterus, transversal bis 6×10 cm und cranio-caudal 10 cm mit Impression der Harnblase von cranio links dorso-lateral.“

    Ich habe nun mit Hormonyoga begonnen, lese aber im Internet, dass das auch zum Wachstum der Myome führen kann. Nun weiss ich nicht, ob ich es lassen soll. Ansonsten habe ich alles Symptome eines Progesteronabfalls. Meine Ärztin möchte keine Hormone geben, weil in meiner Familie sehr viel Brustkrebs aufgetreten ist. Ich bekomme nur eine Hormonsalbe für die Scheide, da ich sehr infektanfällig geworden bin.

    Meine Fragen sind

    Treten Myombeschwerden zyklusabhängig auf ?
    Kann Hormonyoga aus Ihrer Sicht sinnvoll sein oder lieber lassen ?
    Raten Sie bei dem Befund zu einer OP oder kann ich der Behandlung meiner Ärztin folgen und warte ab ?
    Hormonell wären das sicher noch ein paar Jahre bis ich durch die
    Wechseljahre bin, oder ?
    Kann ich sonst noch etwas tun ?

    • igerhard sagt:

      Liebe Marianne,
      Sie können Ihrer Frauenärztin ruhig vertrauen, der Befund ist nicht so schlimm, dass man operieren müsste. Die Beschwerden zu Zyklusmitte und vor der Periode hängen eher mit einer leichten Hormonstörung zusammen, wie sie in diesem Alter häufig ist, als mit dem Myom. Hormonyoga können Sie ruhig machen, das kann u.U. die Hormone etwas stabilisieren. Sie können auch mal einen Versuch mit Agnus castus machen, sprechen Sie mal Ihre Frauenärztin darauf an.

  • Erika Fischer sagt:

    Liebe Frau Dr. Gerhard,

    ich habe ein Myom, das z. Z. 7,5 x 7,5 cm groß ist (vorher jahrelang
    ca. 5 x 5 cm) und seit 1 Jahr eine Anämie.
    Nach meiner Frauenärztin sollte ich jetzt erneut Ultraschall machen, sie rät zu einer Ausschabung – hoffe, daß die noch möglich ist.
    Ich kann mich nur nicht entscheiden, ob ich in das Marienhospital in Darmstadt oder in die Frauenklinik nach Mannheim gehen soll. Beide haben – nach Erfahrungsberichten im Internet – gute Kritiken, jedoch hat das Marienhospital meist Belegbetten, d. h. dort arbeiten dann auch meist nur „Belegärzte“ – hingegen in Mannheim auf der Station täglich
    Gebärmutterentfernungen (was ich auf keinen Fall will!!) oder auch Myome entfernt werden. Ich selbst habe im Marienhospital entbunden, finde es menschlich schon sehr schön. Ich denke, je größer eine Klinik, desto mehr Erfahrungen, andererseits auch mehr Hektik…
    Denke, da ist guter Rat teuer…

    Liebe Grüße

    • igerhard sagt:

      Liebe Erika,
      sicher ist eine Ultraschalluntersuchung zunächst am wichtigsten, um die Größe und Lage des Myoms und die Gebärmutterschleimhaut zu beurteilen. Wenn Sie schon seit einem Jahr eine Anämie haben, sollten Sie schleunigst etwas Sinnvolles dagegen tun. Und das könnte auch eine Entfernung des Myoms oder sogar der Gebärmutter sein. An Ihrer Stelle würde ich in eine größere Klinik gehen, denn dort kennt man vielleicht auch andere Methoden als nur die Entfernung der Gebärmutter.

  • christina sagt:

    Hallo Frau Prof.Dr. Gerhard,
    ich hatte Sie bereits am 28.06.2013 mit meinem Anliegen kontaktiert. Mein Frauenarzt riet mir dringend zu einer Gebärmutterentfernung.Ich habe jetzt eine zweite Meinung eingeholt.Die Frauenärztin meinte, wenn ich keine Beschwerden habe, sieht sie keinen Grund, dafür eine OP durchzuführen. Sie hat mich nochmal gründlich untersucht und alles für ok befunden (keine Vergrößerung der Gebärmutter oder Beeinträchtigung anderer Organe). Man sollte das ca. 6 cm große Myom jedoch halbjährlich beobachten. Außerdem ist die Frauenärztin genau wie Sie der Meinung, wenn ich bald in die Wechseljahre komme, daß sich das Myom dann wieder verkleinert.
    Ich denke, ich werde jetzt von einer OP absehen. Die zweite Meinung klang für mich überzeugend.
    Abschließend hätte ich gerne noch einmal Ihren Rat dazu.
    Als Privatpatientin habe ich hier wieder einmal das Gefühl, daß es nur ums Geld geht.

    Vielen Dank im Voraus!

    LG Christina

  • Veronika sagt:

    Liebe Frau Gerhard,
    ich bin nun in der 23. Woche schwanger. Vor drei Monaten habe ich das erste mal einen Knoten im rechten Beckenbereich ertastet.
    Die Frauenärztin hat dann einen Ultraschall gemacht und gemeint, sie könne nicht genau sagen, um was es sich handelt.
    Der Hausarzt tippte auf Lipom oder Lymphknoten.
    Der Chirurg meinte es sei was im Darm.
    Letzterer schickte mich zum MRT. Diese Ärztin meinte dann, es sei Endometriose. Sie hat auch noch einen zweiten Knoten darstellen können. Einen im rechten Becken und einen unter dem Nabel.
    Mir bereiteten die Knoten nie Schmerzen, sie wurden nicht größer und ich kann sie auch verschieben. Oft verändern sie auch selbst ihre Lage um einige Zentimeter.
    Vorgestern tat mir einer der beiden ziemlich weh, sodass ich mich kaum noch bewegen konnte. Ich hatte gestern zufällig einen Termin bei einem anderen Frauenarzt. Ich schilderte ihm das Ganze und er machte einen Ultraschall. Der schmerzende Knoten war diesmal nicht im rechten Becken, sondern rechts vom Nabel. Dieser Arzt meinte es handle sich bei beiden Knoten um gestielte Myome. Als ich ihm erzählte, dass der Knoten aber meistens unten im Becken liegt, sagte er nur, das könne nicht sein, da sich gestielte Myome nicht so weit verschieben.
    Heute hatte ich vormittags noch leichte Schmerzen und der Knoten war auch immer noch neben dem Bauchnabel. Mittlerweile ist er wieder unten im Becken und ich habe auch keinerlei Schmerzen mehr.
    Nun meine Frage: Kann es sich bei den beiden Knoten nun um gestielte Myome handeln, obwohl sie ihre Lage verändern? Kann es sein, dass es gestielte Myome sind, die durch Kindsbewegungen oder Gebärmutterbewegungen sich derart verschieben?
    Alle Ärzte haben mich beruhigt, es sei nichts bösartiges, was ich auch glaube, aber nach 3 Monate möchte ich doch mal wissen, um was es sich genau handelt.
    Vielen Dank im Voraus
    Liebe Grüße

    • igerhard sagt:

      Liebe Veronica,
      am wahrscheinlichsten sind tatsächlich gestielte Myome, gerade weil sie ihre Lage verändern können. In seltenen Fällen kann es passieren, dass sich so ein Stiel verdrehen kann, dadurch das Myom nicht mehr richtig durchblutet wird und anfängt zu schmerzen. Sollten diese Schmerzen länger andauern, müssen sie zum Arzt. Aber im Moment scheint ja keine Gefahr zu bestehen. Und wenn sie so liegen, wie Sie beschreiben, sollten sie einer normalen Geburt auch nicht im Wege stehen. Viel Glück für den weiteren Schwangerschaftsverlauf!

  • Sabine sagt:

    Liebe Frau Gerhard,

    Bei mir wurde ein Myom 7cm, teils in der Gebärmutter Muskulatur und teils an der Wand, festgestellt. Beschwerden habe ich keine.
    Der Arzt meinte es bestehe die Möglichkeit, dass es in alle Richtungen wächst. Also auch in die Gebärmutter hinein, wo es die Fruchtbarkeit beeinträchtigen kann. Ich bin 33Jahre alt und es besteht Kinderwunsch, will nun die Pille absetzen und versuchen schwanger zu werden. Ob ich das aber erst rausoperieren lassen sollte bevor ich schwanger werde? In meinem Fall muss aber ein Bauchscnitt gemacht werden, sagte der Arzt, zu großes Myom.
    Könnte dann aber die Narbe an der Gebärmutter bei einer Schwangerschaft Probleme bereiten? Und wieso sollte ich etwas rausoperieren lassen was noch nicht stört?
    Ich weiß, dass es bei jeder Frau anders ist und man keine feste Aussage treffen kann, wie man vorzugehen hat.
    Ich wäre Ihnen aber sehr dankbar, wenn Sie zu meinem Fall etwas empfehlen können.
    Liebe Grüße

    • igerhard sagt:

      Liebe Sabine,
      Das ist eine sehr schwierige Frage. Wenn Sie Glück haben, werden Sie trotz des Myoms rasch schwanger, und wenn Sie noch mehr Glück haben, siedelt sich der Mutterkuchen an einer Stelle an, die noch nicht vom Myom belegt worden ist. Dann könnte die SS normal verlaufen. Allerdings könnte eventuell ein Kaiserschnitt erforderlich sein. Lassen Sie sich vor dem ersten Schwangerschaftsversuch operieren und muss dabei die Gebärmutter aufgeschnitten werden, so kann die Narbe auch für eine SS störend sein. Am besten holen Sie vor Ort eine zweite und dritte Meinung bei guten Frauenärzten und erfahrenen US-Spezialisten ein. Viel Glück bei der richtigen Entscheidung!

  • Bettina sagt:

    Liebe Frau Prof. Dr. Gerhard,
    War letzte Woche beim Arzt weil ich immer müde bin, er hat Blut abgenommen wie er die Wert gesehen hatte, wollte er mich sofort zu einen Basischeck sehen. Heute war ich bei Ihm mein Blutwerte sind total schlecht ein HB von 7,6 und ein Ferritin von 2,4 (ich habe immer schon wenig Eisen aber so schlimm noch nie, woher mein Eisenmangel kommt ist noch nie richtig festgestellt worden vor gut 15 Jahren hatte ich mal öfters Darmprobleme da stand im Raum das ich ein M.Crohn hätte der ist histologisch aber nie nachgewiesen worden. )Von Eisenpräperaten bekomme ich Bauchschmerzen. Der Dr. wollte mir Eisen Spritzen aber ich habe ganz schlechte Venen das es nicht geklappt hat. Jetzt will er erst Stuhlproben haben dann will er es nochmal mit Tabletten versuchen. Beim Ultraschall ist herausgekommen das ich einen 8cm Myom habe. Hier meine Frage: Kann meine Blutarmut vom Myom kommen ich bin 48 und habe nur noch unregelmäßig meine Periode Mal 2-3 Monate garnicht und dann hab ich sie mal wieder – aber dann mit Schmerzen. Jetzt habe ich schon seid gut 2Mon. keine Periode.
    Herzlichen Dank im voraus für ihre Antwort.
    LG, Bettina

    • igerhard sagt:

      Liebe Bettina,
      Das ist ja wirklich ein extremer Eienmangel. Wenn Sie früher durch das Myom starke Periodenblutungen hatten, könnte das Ihren Eisenmangel erklären. Aber natürlich muss man im Darm nach einer Blutungsquelle suchen! Versuchen Sie es mal mit Floradix Kräuterblut und dem Schüßlersalz Nr. 3 (mehrmals täglich eine Tbl. unter der Zunge zergehen lassen). Auch in der Hildegard-Medizin, der TCM und Ayurveda gibt es spezielle Kräuter, die die Blutbildung anregen. Versuchen Sie mal, einen Spezialisten in Ihrer Umgebung zu finden.
      Viel Glück!

  • Sandra sagt:

    Liebe Frau Prof. Dr. Gerhard,

    Bei mir wurde letztes Jahr ein stark durchblutetes Myom der Grösse 8x7cm an der Aussenseite der Gebärmutter entdeckt. Meine damalige Frauenärztin riet mir vorerst von einer operativen Entfernung des Myoms ab, da eine Schwangerschaft trotz Vorhandesein eines Myoms möglich sein kann. Mein Lebenspartner (33) und ich (32) haben nun seit rund 2 Jahren einen Kinderwunsch, der sich bis heute leider nicht erfüllen liess. Ich habe innerhalb eines Jahres bereits zum 3. Mal eine Fehlgeburt (1x 5. Ssw. / 1x 6. Ssw. / 1x 7. Ssw.) erlitten, was sehr fustrierend und belastend für mich und mein Partner ist. Inzwischen bin ich der Überzeugung, dass das Myom der alleinige Verursacher für die Fehlgeburten ist und dass ich (wohl oder übel) mein Myom entfernen lassen muss. Vor über einem Monat hab ich mein Wohnort gewechselt, weshalb ich noch keine neue Ärztin aufgesucht habe. Welche Methode (zur Entfernung des Myoms) gibt es und welche sind aufgrund meines presenten Kinderwunsches ratsam (unter Abwägung der Risiken)? Mein Ärztin sprach damals von einer Myomentfernung durch Bauchspiegelung. Wie lange dauert der Heilungsprozess nach dem Eingriff und wie lange muss ich mit dem Kinderwunsch warten?

    Vielen Dank und beste Grüsse

    • igerhard sagt:

      Liebe Sandra,
      So detailliert kann Ihnen auf Ihre Fragen nur ein neuer Frauenarzt antworten, der die genaue Lage und Durchblutung im US bewerten kann. Er kann auch am besten die richtige OP-Methode auswählen. Wenn Sie Glück haben, geht es wirklich laparoskopisch. Je nach Größe der OP sollten Sie 3- 6 Monate abwerten, ehe Sie erneut schwnager werden. Viel Glück!

  • Peggy sagt:

    Liebe Frau Prof.Dr.Gerhard,
    ich werde 52 Jahre und habe meine Periode immer regelmäßig bekomme. Seit ca. 1 Jahr habe ich meine Periode unregelmäßig. Die letzten 2 Monaten sind sie ganz weg gegeblieben und in diesem Monat hatte ich sie für 4 Tage ziemlich stark , mit Rückenschmerzen, so dass mir das Stehen sehr schmerzlich ist und Leistenschmerzen, dass ich nicht laufen kann, ebenso starke Brustschmerzen . Solche Schmerzen hatte ich in der ganzen Zeit meiner jahrelangen Menstruation noch nie. Dazu kommt jetzt Migräne . Nun ist für diesen Monat meine Periode fast beendet, aber ich habe noch nie in all den Jahren Rückenschmerzen und meine rechte Leiste schmerzen noch …
    Ich habe nun den Verdacht , dass ich einen Myom habe oder sind es doch schon die Wechseljahre und kann hoffen, dass ich einen Myom hatte, die nun schrumpft.. ?
    Würde mich über eine Rückantwort von Ihnen freuen…
    Vielen Dank und liebe Grüße,
    Peggy

    • igerhard sagt:

      Liebe Peggy,
      Diese Schmerzen können harmlos sein, aber auch auf ein Myom hinweisen. Gehen Sie unbedingt zu Ihrer Frauenärztin und lassen Sie sich untersuchen, incl. Ultraschall. Sollte keine organische Ursache vorliegen, so kann man die Beschwerden sicher mit Pflanzenmitteln oder Homöopathie gut in den Griff bekommen. Viel Glück!

  • Claudia sagt:

    Liebe Frau Prof. Dr. Gerhard,

    auch ich habe ein Myom von einem Durchmesser von 5 cm. Relativ klein zu den Damen, die hier im Forum geschrieben haben. Dennoch wurde mir zu einer Entfernung geraten, da ich starke Schmerzen bei der Regelblutung habe sowie starke und lange Blutungen. So stark, dass ich am 1. Tag meiner Regel am Besten das Haus nicht verlassen sollte. Da ich aber so viel negatives zu den OP’s gelesen habe, habe ich Angst vor der OP. Was würden Sie mir raten?

    Vielen lieben Dank für Ihre baldige Antwort.

    Ihre Claudia

    • igerhard sagt:

      Liebe Claudia,
      Auf Dauer gesehen, können Sie sich nicht durch eine zu starke Blutung schwächen lassen. Deshalb würde ich Ihnen zu einer OP raten. Wenn Sie allerdings in Ihrer Nähe eine Frauenärztin finden, die ganzheitlich arbeitet und Ihnen spezielle Mittel gegen die Blutungen verschreiben kann und diese Ihnen helfen, könnten Sie erst mal abwarten. Ärzteliste unter http://www.natum.de
      Viele Grüße

  • christina sagt:

    Hallo Frau Prof.Dr. Gerhard,
    ich habe seit Jahren Myome die klein waren, aber stetig leicht gewachsen sind. Bei der letzten Routineuntersuchung wurde festgestellt, daß ein Myom auf mittlerweile 6 cm gewachsen ist. Ich habe eine Spirale und dadurch keine Beschwerden (vorher hatte ich sehr starke Blutungen und auch starke Bauchkrämpfe).Die Spirale habe ich schon seit 6 Jahren.
    Mein FA meinte nun wäre es allerhöchste Zeit und eine OP unumgänglich. Das Myom könnte Blase und Darm beeinträchtigen und er sprach sogar von einem erhöhten Tromboserisiko. Wie schnell muß die Gebärmutter operativ entfernt werden, oder gibt es noch andere Möglichkeiten? Muß ich mir jetzt zeitlich Streß machen mit einer OP?

    Vielen Dank im Voraus für Ihre Anwort.

    LG
    Christina (46 Jahre)

    • igerhard sagt:

      Liebe Christina,
      Sie müssen sich keinen zeitlichen Stress machen. Aber je größer das Myom wird, desto schwieriger kann eventuell die OP werden. Wenn Sie bald in die Wechseljahre können, könnten Sie die Chance haben, dass das Myom etwas schrumpft. Ohne eingehende Untersuchung und US kann ich natürlich nciht entscheiden, wie dringend bei Ihnen die OP ist. Wenn Sie unsicher sind, suchen Sie doch eine Frauenärztin für eine zweite Meinung auf. Unter http://www.natum.de finden Sie Ärzte, die auch naturheilkundlich arbeiten und ganzheitlich denken.

  • Christine sagt:

    Liebe Frau Prof. Dr. Ingrid Gerhard,
    auch bei mir sind seit ca. 2009 mehrere Myome endeckt worden, die mittlerweile laut Aussage meines FA „grösser als ein Baby“ sind…im November 2012 waren es ca. 15 cm x 8 cm – jetzt angeblich ca. verdreifacht grösser. Hatte in der Zwischenzeit leider auch sehr viel Stress….
    Sie schreiben an Maria v. 09.April 2013: „..Neben der Entfernung gibt es moderne radiologische Methoden, die das Myom eventuell schrumpfen lassen..“ Könnten Sie mir sagen, welche radiologischen Methoden Sie dabei meinen? Die Aussage des Klinikum Dachau im Nov. 2012, nach meinem MRT-Befund war, dass das Myom für eine Ultraschall-Zertrümmerung bei mir „zu gross und zu sehr durchblutet“ sei. Gibt es noch andere Methoden? Leider hat mir bisher keiner meiner FA zu Anfang, trotz Nachfrage, ein Medikament gegeben um das Wachstum zu verhindern. Ich bin nun seit März 51 Jahre alt, habe, ausser einem sehr dicken Myombauch…wie eine Schwangere, keine Schmerzen und Beschwerden (ausser, dass ich öfter Wasser lassen muss, da es wohl auf die Blase drückt) – und die letzte Periode (3. April 2013) ist nun seit 6 Wochen überfällig. Die Wechseljahrsbeschwerden, wie starke Hitzewallungen, habe ich mit nur einer individuell ausgetesteten hömöopathischen Spritzenbehandlung vollständig weg bekommen (Toll!!!)(durch den HP Prof. Gottfried Wagner( http://www.heilzentrum-wagner.de ).
    Meine Hoffnung ist nun: Kann durch die ausbleibende Periode, bzw. die Wechseljahre, das Myom wieder schrumpfen? Oder erliege ich da einer Illusion? Irgendwie hoffe und galube ich ganz tief in meinem Inneren, dass es auch ohne eine schwere, grosse OP wieder schrumpfen kann…
    Für Ihre Antwort bedanke ich mich ganz herzlich, Ihre Christine S.

    • igerhard sagt:

      Liebe Christine,
      Es tut mir sehr leid, aber bei der Größe des Myoms sehe ich wenig Chancen, dass das Myom sichtbar kleiner wird. Natürlich kann man sagen: „Wunder passieren immer wieder, und auch Krebsgeschülste können mal von alleine zurückgehen“, aber darauf können wir uns ja leider nicht verlassen. Sie müssen sich mal überlegen, wie Ihr Darm, Ihre Blase, ja sogar Herz und Lungen unter so einem Riesending im Bauch leiden! Die kriegen ja gar keine Luft! Wenn ich an Ihrer Stelle wäre, und das sage ich jetzt wirklich ganz ehrlich, würde ich mir die Gebärmutter entfernen lassen. Allerdings würde ich gleichzeitig meinen Schlafplatz untersuchen lassen. Ich habe gerade auf der Webseite von Herrn Wagner gesehen, dass er auch Kinesiologie macht. Vielleicht kann er damit Anhaltspunkte finden, was man noch Ganzheitliches tun kann.
      Viel Glück!

  • Maria sagt:

    Sehr geehrte Frau Prof.Dr.Gerhard,

    vor anderthalb Jahren betrug der Durchmesser meines Myoms (Außenseite der Gebärmutter) ca. 4 cm, nun sind es 13cm mal 10cm mal 10cm. Das Myom soll 2/3 des Unterbauchs ausfüllen. – Meine Beschwerden, die vermutlich durch das Myom hervorgerufen werden, sind starke Blähungen, sonst aber nichts, also z.B. keine Blutungen.
    Meine Frage: Muss ich das Myom operativ entfernen lassen? Gäbe es alternativ Behandlungsmethoden? Oder: Kann ich mit diesem Myom erst mal so weiterleben?

    Herzlichen Dank im voraus und freundliche Grüße,
    Maria (48 Jahre)

    • igerhard sagt:

      Liebe Maria,
      meiner Erfahrung nach bildet sich so ein großes Myom nicht von alleine weit genug zurück, auch nicht nach den Wechseljahren. Neben der Entfernung gibt es moderne radiologische Methoden, die das Myom eventuell schrumpfen lassen. Sprechen Sie mal Ihren FA darauf an. Homöopathische und andere naturheilkundliche Methoden helfen da nicht.

  • Christiane Touzin sagt:

    Sehr geehrte Frau Prof. Dr. Gerhard,
    seit 2 Jahren riet mir meine Frauenärztin, eine Ausschabung vornehmen zu lassen, da in meiner Gebärmutter etwas wachsen würde was man nicht genau identifizieren könne. Daher habe ich dies vor 4 Monaten machen lassen und ein gutartiger Polyp wurde entfernt. Seitdem habe ich so extrem starke Perioden (termingerecht), dass ich wieder zur Ärztin gegangen bin. Jetzt heisst es, ich hätte in der Gebärmutter ein ca 4 cm grosses Myom und die Gebärmutter solle doch entfernt werden. Dies war definitiv schon vor der Ausschabung da, man hat es aber nicht für nötig befunden, mir davon etwas zu sagen. Da ich auch eine Bauchspiegelung hatte, wäre es durchaus möglich gewesen, das Myom gleichzeitig zu entfernen. Ich habe daraufhin die Ärztin gewechselt, und meine neue Ärztin rät mir zu einer Hormonspirale. Jetzt habe ich aber schon von vielen Nebenwirkungen gehört, und da ich eh schon übergewichtig bin und Gemütsschwankungen habe, weiss ich nicht, ob diese Methode für mich geeignet wäre. Treten die Nebenwirkungen oft auf? Was würden Sie mir raten? Wäre eine Gebärmutterentfernung eventuell doch angebracht? Da ich bereits eine Senkung und einen leichten Vorfall habe und bei Husten etwas Urin verliere, habe ich Bedenken, dass dies durch eine Entfernung verschlimmert würde. Könnte man bei einer Entfernung eventuell etwas gegen die Blasenschwäche und den Vorfall tun? Ich bin 46 Jahre alt und noch nicht in den Wechseljahren, der Hormonhaushalt wurde gerade erst überprüft.

    Für Ihre Antwort bedanke ich mich vielmals im Voraus und möchte Ihnen ein schönes Osterfest wünschen.
    Mit freundlichen Grüssen Christiane Touzin

    • igerhard sagt:

      Liebe Christiane,
      wenn in der Gebärmutterhöhle, also im Bereich der Schleimhaut ein Myom sein sollte, ist das nichts für eine Hormonspirale. Wenn das Myom woanders sitzt, könnte man eine Hormonspirale in Erwägung ziehen. Sie wird sich nicht ungünstig auf Gemütsschwankungen auswirken. Ist die Gebärmutter nicht zu groß, so kann man sie sehr gut von der Scheide aus entfernen und dabei gleich die Blase anheben, so dass sie hinterher keine Blasenschwäche mehr haben sollten. Wenn Sie sich nicht sicher sind, was Sie machen sollen, holen Sie eventuell noch eine dritte Meinung ein! Aus der Entfernung ohne eigene Untersuchung kann ich nicht entscheiden, was für Sie die beste Methode ist. Wegen der Blutungsstörung und Blasenschwäche käme auch noch die Beratung bei einer homöopathisch arbeitenden Ärztin infrage. In der Ärzteliste der NATUM finden Sie vielleicht jemanden in Ihrer Nähe: http://www.natum.de
      Viele Grüße und auch ein frohes Osterfest!

  • igerhard sagt:

    Liebe Beatrix,
    Bei einem Myom von lediglich 4 cm Durchmesser ist in Ihrem Alter normalerweise die Gebärmutterentfernung nicht angebracht. Vertrauen Sie sich ruhig Ihrem Frauenarzt an, der Sie an ein Zentrum für MrgFUS vermitteln kann. Er wird Ihnen die entsprechenden Unterlagen für die Krankenkasse mitgeben. Ob sich Ihr Myom für diese Therapie eignet, müssen Sie vor Ort die radiologischen Fachärzte entscheiden lassen. Die können Ihnen unter Umständen auch alternative Methoden vorschalgen, ohne dass die Gebärmutter entfern werden muss. Die Schmerzen sollten Sie nicht länger aushalten, manchmal hilft dagegen auch eine Behandlung beim homöopathischen Arzt. Viel Glück und gute Besserung!

  • Patricia Tholl sagt:

    Sehr geehrte Frau Prof. Dr. Gerhard

    War heute beim F.A. und Er nimmt mal an, dass ich ein Myom habe (war sich leider nicht zu 100% sicher).Was mich ein klein wenig stuzig macht ist, dass Myome gerne an und in der Gebährmutter enstehen. Habe aber seit 3 Jahren keine Gebärmutter sowie kein Gebärmutterhals mehr. Kann ich trotzdem ein Myom bekommen. Ich bin 31 Jahre alt. Wie würde dann für mich der weiter Weg aussehen, wenn es ein Myom ist????

    Ich danke schon mal im voraus für Ihre Antwort, wünsche Ihnen noch einen schönen Tag und schöne Ostern

    Mit freundlichen Grüßen Patricia Tholl

  • Irmgard Baumann sagt:

    Sehr geehrte Frau Prof. Dr. Gerhard,
    auch ich bin leider betroffen.Im März 2011 wurde bei mir ein Myom im
    mittleren Größenbereich festgestellt. (ca 4cm Durchmesser) Im September
    2012 war es leider gewachsen auf fast 10 cm Durchmesser. Nun war ich wieder zur Kontrolle und soll mich DRINGEND operieren lassen. Praktischer Weise gleich die komplette Gebärmutter Entfernung! Ich weiß, welche Probleme so etwas mit sich bringt und habe auch gerade einen nahen Angehörigen durch einen Behandlungsfehler mit Todesfolge verloren. Deshalb suche ich dringend nach Alternativen. Aufgrund meines Alters (44) hoffe ich, dass ich auf die Wechseljahre rechnen kann. Natürlich habe ich leider auch eine Eisenmangelanämie mit leeren Eisenspeichern, trotz jahrelanger Eisen Einnahme verschiedener Präparate. Kann Sepia hier nicht auch hilfreich sein? Agnus castus nehme ich schon regelmäßig seit ca 2 Jahren. Ebenso diverse Eisenpräparate.Vielen herzlichen Dank für einen Rat und einen angenehmen Tag !

    • igerhard sagt:

      Liebe Frau Baumann,
      Es gibt heute moderne Methoden, mit denen man Myome „still legen“ kann. Ob Ihr Myom dafür in Frage kommt, weiß ich nicht. Bei einem Myom von 10 cm Durchmesser und Ihrer jahrelangen Eisenmangelanämie dürfen Sie nicht auf die Wechseljahre warten. Am besten lassen Sie sich noch mal von einer zweiten Frauenärztin beraten, die nach Möglichkeit nicht selber operiert. Ich kann Ihre Sorgen verstehen, aber das darf Sie nicht von einer sinnvollen Operation abhalten. Ich kenne viele Frauen, denen es durch die vielen Blutungen richtig schlecht ging und die nach der OP sagten: „warum habe ich das nicht früher machen lassen, endlich bekomme ich wieder Kraft!“Wenn Sie noch mal die Homöopathie versuchen wollen, dann nur bei einer sehr guten Homöopathin, die Sie konstitutionell behandelt. Einfach mal Sepia oder Agnus castus nehmen bringt nichts. Außerdem würde ich mal den Bettplatz untersuchen lassen. Dazu finden Sie in diesem Webmagazin einige Artikel mit Begründungen. Viel Glück und gute Besserung!

  • nadine rohpeter sagt:

    schoenen guten tag, ich bin in der 12ten schwangerschaftswoche und bei mir wurde am gebaehrmutterhals ein myom entdeckt.
    nun habe ich schon soviele berichte gelesen das es zu komplikationen kommen kann das ich mir so langsam sorgen mache.. mein frauenarzt hingegen meint das es nicht schlimm sei und da myom nicht unbedingt wachsen muss.
    wie sieht es aus mit anstrengungen, stress etc…? kann man weiter arbeiten?
    danke

    • igerhard sagt:

      Liebe Nadine,
      Wenn Ihr Frauenarzt den Eindruck hat, dass das nicht schlimm ist, hat er sicher Recht. Myome am Gebärmutterhals können höchstens mal bei der Entbindung Probleme machen, aber das wird er Ihnen dann schon früh genug sagen. Natürlich können Sie weiter arbeiten. Sie können sich ganz normal wie immer verhalten.
      Alles Gute!

  • Myome sind als gutartige Gewächse anzusehen, die durch Stimulation entstanden sind. Damit stehen sie in einer Reihe mit Warzen, Polypen, Zysten, gutartigen Knoten, aber auch mit Organvergrößerungen, wie einer Schilddrüsenüberfunktion mit Kropfbildung, Leberschwellungen und auch mit dem Bluthochdruck. Das Ziel der Behandlung ist neben der Beschwerdebesserung von Blutungen und Schmerzen die Beruhigung der chronischen systemischen Stimulation. Das kann erreicht werden durch körperliche Aktivität, durch Vegetarismus und immer wieder eingeschaltete Fastenzeiten, durch Schlafausdehnung, Meditation, Kaffeeverzicht und einen umsichtigen Stressabbau. Die Frau muss das Tempo aus ihrem Leben nehmen. Für besonders wichtig halte ich die komplette Beendigung von Impfungen, die als immunprovokative Ereignisse unheilvolle systemische Stimulationen bewirken. Häufig wird die betroffene Frau in ihrer Vergangenheit das Zusammentreffen von Impfereignissen und den Beginn der Myomvergrößerung feststellen können. Homöopathisch können die individuellen Anteile aus der Vergangenheit mit dem Beschwerdebild der Gegenwart zusammengeführt und in Reaktion gebracht werden. Hilfreich kann Schwangerschaft werden: Zwar wird zunächst das Myom wachsen, sich aber in der zweiten Hälfte der Zeit erweichen und nach der Geburt schrumpfen. Mit der Fortsetzung einer oben beschriebenen achtsamen Lebensführung wird danach das Myom kaum weiter wachsen.
    (Umfangreichere Erläuterungen zu diesem Thema finden Sie in meinen Schriften im Verlag unter http://www.sprangsrade.de)

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