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Curcumin hilft gegen Depression, Entzündungen und Krebs

Von | 10. Juli 2017 – 22:31 1.367 AufrufeDrucken

Innovative Komplexverbindungen mit Curcumin verbessern die Bioverfügbarkeit und erhöhen die Wirkung.

frische Kurkumawurzel

Unser Zellstoffwechsel unterliegt einem ständigen Um-, Auf- und Abbau. Der Zellstoffwechsel ist dabei die Grundlage aller lebensnotwendigen physiologischen Abläufe und muss in der Lage sein, sich dynamisch den wechselnden Bedingungen anzupassen. Zellen reagieren auf Reize und geben diese an das Zellinnere weiter. Über diese sogenannte „Signalkette“ werden Wachstum, Lebenszyklus und Stoffwechsel der Zellen gesteuert.

Sekundäre Pflanzenstoffe wirken auf dieses hochkomplexe Regulationssystem. Pflanzen produzieren ihre individuellen sekundären Pflanzenstoffe. Sie dienen ihnen als Abwehrstoffe, Lockstoffe für Insekten, sie wirken antioxidativ, schützen vor starker Sonneneinstrahlung oder sorgen für die Festigung des Gewebes. Etwa 5 000 bis 10 000 verschiedene sekundäre Pflanzenstoffe kommen in der menschlichen Nahrung vor.

Wissenschaftliche Studien belegen die gesundheitlichen Wirkungen von diversen sekundären Pflanzenstoffen. Beispielsweise können sie über die Beeinflussung von Zellsignalwegen die Entstehung und das Fortschreiten von Krebserkrankungen verhindern oder verlangsamen. Die Gelbwurz (Curcuma longa) enthält hochwirksame Polyphenole und gehört zu den am besten untersuchten Zellregulatoren.

Polyphenole sind sekundäre Pflanzenstoffe, die eine spezifische Struktur aufweisen. Kurkuma enthält die Polyphenole Curcuminoide. Zu dieser Wirkstoffgruppe gibt es bemerkenswerte Studienergebnisse im Hinblick auf Entzündungen und oxidativen Stress – beides wichtige Einflussfaktoren bei der Entstehung von Krebserkrankungen.

Curcumin – die Kraft aus der Kurkumawurzel

Curcumin (Diferuloylmethan), Demethoxycurcumin und Bisdemethoxycurcumin bilden die Gruppe der Curcumine und stammen aus der Gelbwurz (Curcuma longa). Dieses Gewürz wird traditionell in der indisch-südostasiatischen Küche eingesetzt. Sein Name geht auf das altindische „kunkuman“ zurück, das auf die safrangelbe Farbe des Wurzelstocks anspielt.

Curcumin hemmt Entzündungen

In den asiatischen Ländern wird die Kurkumawurzel traditionell als natürliches Heilmittel bei Entzündungen sowie Leber- und Magen-Darm-Problemen eingesetzt. 9 000 präklinische und klinische Studien haben bisher die Kraft des Curcumins erforscht, somit gilt Curcumin als einer der am besten untersuchten Naturstoffe.

Curcumin als Krebsblocker

Brustkrebs © Axel Kock fotolia.com

Curcumin kann präventiv vor Krebserkrankungen schützen und sich positiv bei Krebserkrankungen auswirken. Curcumin verhindert die Teilung (Proliferation) verschiedener Krebszellen und hemmt Substanzen, die am Krebswachstum beteiligt sind (z.B. Chemokine, Transkriptionsfaktoren, Wachstumsfaktoren).

Dabei stärken die Curcumine das antioxidative Schutzsystem und wirken entzündungshemmend.

Man vermutet, dass auch die Metastasierung der Tumoren verhindert wird (Aggarwal et al., 2003).

Curcumin bremst die Bildung von Brustkrebsmetastasen (Aggarwal et al., 2005).

Curcumin hilft gegen Depressionen

Depressionen haben weltweit stark zugenommen. Eine aktuelle Übersichtsstudie ergab, dass Curcumin auch dagegen gut wirkt. Ausgewertet wurden sechs placebo-­kontrollierte klinische Studien mit insgesamt 277 Patienten. Sowohl die depressiven Symptome als auch die Angstgefühle der Patienten konnten durch Curcumin deutlich gelindert werden – und das bei guter Verträglichkeit (Ng et al., 2017).

Bioverfügbarkeit von Curcumin

Curcumin ist ein Multitherapeutikum mit herausragenden Wirkungen.

Problem: Leider wird Curcumin im Darm nur schlecht resorbiert; das bedeutet, es hat nur eine geringe Bioverfügbarkeit (Messgröße dafür, wie schnell und in welchem Umfang ein Stoff resorbiert wird und am Wirkort zur Verfügung steht). Zudem unterliegt es einem schnellen Abbau in der Leber und wird dadurch unwirksam.

Da Curcumin fettlöslich ist, wird es am besten mit einer fetthaltigen Mahlzeit verzehrt (das wurde Ihnen in diesem Webmagazin schon bei Vitamin D und K2 erklärt). Dabei wird es über das Lymphsystem aufgenommen und entgeht so dem direkten Abbau in der Leber. In Kombination mit Wasser liegt die Bioverfügbarkeit hingegen bei nahezu Null. Daher kann man – je nach Studiendesign und Art der Curcumin-Einnahme – eine spektakulär verbesserte Bioverfügbarkeit im Vergleich zum extrem schlecht bioverfügbaren normalen Curcumin nachweisen. Dies sagt aber noch sehr wenig über die tatsächliche klinische Wirksamkeit aus.

Lösung: Innovative Komplexverbindungen erhöhen die Bioverfügbarkeit von Curcumin um ein Vielfaches und ermöglichen therapeutische Wirkungen an den Zielzellen.

Curcumin-Komplexverbindungen: innovative Lösungen für bessere Bioverfügbarkeit

Longvida® – Curcumin-Fett-Komplex als Kraftstoff für Ihr Gehirn

Eine neue vielversprechende Curcumin-Formulierung ist Longvida®, in Deutschland erhältlich als Neuracur®. Mit Longvida® ist es Neurowissen­schaftlern aus Kalifornien gelungen, eine Formel zu entwickeln, die die herausragenden Eigenschaften für den Gehirnstoffwechsel mit einer hochwirksamen Bioverfügbarkeit und Verträg­lichkeit vereint. Mit der sogenannten SLCP-Technologie (Solid Lipid Curcumin Particle) gelang es, eine Curcuminformel zu entwickeln, die im Magen-Darm-Trakt absorbiert wird und von dort über die Lymphe als freies Curcumin in den Blutstrom und die Zielzellen gelangen kann, um dort optimal zu wirken. Randomisierte, placebo-kontrollierte klinische Studien belegen dies.

Bioverfügbarkeit und Dosierung

Longvida® ist 67- bis 285-mal besser bioverfügbar als herkömmliches Curcumin. Somit erreicht diese einzigartige Formel hervorragende therapeutische Konzentrationen an reinem verfügbaren Curcumin an den Zielzellen. Es reichen bereits kleine Mengen, um den gewünschten therapeutischen Effekt zu erzielen. Die Halbwertzeit (= Zeitspanne, nach der eine mit der Zeit abnehmende Konzentration auf die Hälfte des anfänglichen Wertes abfällt) liegt mit etwa 7 Stunden deutlich höher als bei reinem Curcumin (1-2 Stunden).

Als Blut-Hirn-Schranke wird eine physiologische Barriere zwischen Flüssigkeitsräumen im Blutkreislauf und dem Zentralnervensystem bezeichnet. Longvida® ist die erste Curcumin-Formel, die die Blut-Hirn-Schranke überwinden kann (Gota et al., 2010). Nicht zuletzt diese Tatsache eröffnet neue Wege in der Hirnforschung.

Vielfältige Wirkungen auf das Gehirn

Alzheimer © M.Dörr & M.Frommherz fotolia.com

Die geistige Leistungsfähigkeit und Psyche verbessern sich. Das Arbeitsgedächtnis und die Aufmerksamkeit werden gesteigert. Nach einem Monat verbesserten sich Gelassenheit, Zufriedenheit und Müdigkeit/Erschöpfung signifikant. Eine placebokontrollierte Studie (Cox et al., 2015) zeigte diese Wirkungen nach Einnahme von 400 mg Longvida®.

Schutz vor der Alzheimer-Krankheit bietet Longvida® durch die Senkung der beta-Amyloid- Konzentration im Plasma und somit Beseitigung von hohen Konzentrationen, die sich als Plaques ablagern können. Diese Ablagerungen in Gehirn und Blutgefäßen werden mit Demenz in Verbindung gebracht (DiSilvestro et al., 2012).

Longvida® ist die hochwirksame Formel für den Gehirnstoffwechsel und gegen den Alterungs­prozess. Sie vereint eine hohe Bioverfügbarkeit und Wirksamkeit an den Zielzellen mit sehr guter Verträglichkeit.

Curcumin in Kombination mit chemischem Emulgator Polysorbat 80 (Mizellen)

Ein Lösungsansatz zur Erhöhung der Bioverfügbarkeit von Curcumin ist die Einbettung des fettlöslichen Moleküls in chemische Emulgatoren (bspw. in curcumin-loges®, Curcuflex®, Curcucell®). Damit erreicht man, dass sich die Moleküle zu Mizellen (grenzflächenaktive Substanzen) ausrichten und nach außen hin wasserlöslich werden. Die Verbindung wird dann nicht über die Lymphe aufgenommen, sondern direkt über den Darm ins Blutsystem. Über die Pfortader gelangt sie dann zur Metabolisierung in die Leber.

Die Ergebnisse der oft angeführten Bioverfügbarkeitsstudie (185-fach höhere Bioverfügbarkeit) wurden mit sehr hoher Dosierung erzielt: 500 mg Curcumin (Schiborr et al., 2014). Sie sind nicht übertragbar auf die marktüblichen Produkte mit ca. 80 mg Curcumin am Tag und haben sich auch in klinischen Studien nicht bestätigt. Diese verliefen bislang negativ.

Vorteile:

Sehr gute Bioverfügbarkeit in hoher Dosierung (500 mg Curcumin)

Nachteile:

  • Curcuminanteil gering (8 %)
  • Höchstkonzentration nach einer Stunde, dann starkes Abfallen (Dützmann et al., 2016, Kocher et al., 2016)
  • Wirkung in klinischen Studien nicht eindeutig belegt (Dützmann et al., 2016, Kocher et al., 2016)
  • Entzündungen im Darm werden durch Emulgator Polysorbat 80 möglicherweise begünstigt (Chassaing et al., 2015; Viennois et al., 2016)

Curcumin in Kombination mit Piperin-Pfefferextrakt

Der Pfefferextrakt, der zum Curcumin hinzugefügt wird, soll die Aufnahmefähigkeit des Curcumins verbessern (bspw. in Curcuperin®, Curcuma Piperin®, Curcuma 3000 bio®).

Vorteile:

20-mal höhere Bioverfügbarkeit (Shoba et al., 1998)

Nachteile:

Piperin hemmt CYP-Entgiftungssysteme und somit den Medikamentenstoffwechsel (Atal et al., 1985, Bhardwaj et al., 2002, Franceschi et al. 2015, Gurley et al., 2012)

Curcumin-Phospholipid – der Star in Wirkung und Verträglichkeit

Curcumin Kapsel © oilslo fotolia.com

Curcumin als Komplex mit einem Phospholipid (bspw in Dr. Jacob´s Curcumin phospholipid) .

Vorteile:

  • 29-mal höhere Bioverfügbarkeit (Cuomo et al., 2011)
  • 60-mal höhere Bioverfügbarkeit des besonders wirkungsvollen Demethoxycurcumin
  • überwindet Zellmembranen und gelangt in das Zellinnere

Nachteile:

keine bekannt

Studien zum Curcumin-Phospholipid

An über 2000 Patienten in 28 klinischen Studien wurde die Wirksamkeit von Curcumin-Phospholipid bestätigt. Damit ist Curcumin im Phospholipid-Komplex die wirkungsvollste klinisch erprobte Form des Curcumins mit antientzündlichen, schmerzlindernden und stimmungsaufhellenden Wirkungen. Je nach Indikation haben sich Curcumin-Dosen ab 200 mg (1000 mg Curcumin-Phospholipid) pro Tag als wirksam erwiesen.

Das einzigartige Merkmal des Curcumin-Phospholipids ist die Zusammensetzung der drei Curcuminoide im Blut. Da die Absorption von Demethoxycurcumin sogar um das fast 60-fache erhöht ist, werden besonders hohe Plasmaspiegel von Demethoxycurcumin erreicht. Interessanterweise erweist sich dieses in vielen Untersuchungen als deutlich wirkungsvoller als Curcumin. Daher dürfte nicht nur die verbesserte Absorption, sondern auch das besondere Curcuminoid-Profil für die herausragenden klinischen Wirkungen des Curcumin-Phospholipids verantwortlich sein.

Wirkungen des Curcumin-Phospholipids

  • wirkt auf eine Vielzahl von Zellsignalwegen und Transkriptionsfaktoren ein und bremst auf diese Art das Wachstum von Krebszellen
  • positive Effekte bei Entzündungen und Schmerzen
  • verbessert die Schmerzsymptomatik, die Entzündung und Beweglichkeit bei Arthrose (bei der tgl. Einnahme von 1 g Curcumin-Phospholipid-Komplex)
  • Die Einnahme von 2 g Curcumin-Phospholipid-Komplex zeigte eine vergleichbar starke Schmerzlinderung wie 1 g Paracetamol.
  • Wirkung bei diabetischer Mikroangiopathie
  • Wirkung auf verschiedene Augenerkrankungen wie Retinopathie, Uveitis
  • Wirkung bei gutartiger Prostatavergrößerung
  • wirkt komplementär stark abmildernd auf Nebenwirkungen von Chemo- und Strahlentherapie
  • kann bei chronischer lymphatischer Leukämie die Lymphozytenzahl um mehr als 20 % reduzieren
  • verbessert die Stimmungslage, positiver Effekt auf Depressionen

(Allegri et al., 2010; Appendino et al., 2011; Belcaro et al., 2010a, b, 2014a, b; Di Pierro et al., 2013; Golombick et al., 2015; Ibrahim et al., 2010; Kowluru und Kanwar, 2007, Kulkarni et al., 2009; Ledda et al., 2012; Mazzolani, 2012; Mazzolani und Togni, 2013; Steigerwalt et al., 2012)

Tab. 1: Vergleich der Bioverfügbarkeit verschiedener Curcumin-Formulierungen bezogen auf die jeweilige Curcumin-Dosis

 Curcuminoid-Dosis [mg]cmax [ng/ml]AUC [ng/ml]
Natives Curcumin (Shoba et al., 1998)200064
Curcumin + Piperin (Shoba et al., 1998)200018080
Natives Curcumin (Schiborr et al., 2014)5003,428,6
Curcumin in Micellen (Schiborr et al., 2014)5001354,9*4939,7*
Curcumin-Phospholipid normal (Cuomo et al., 2011)20968,9640,2
Curcumin-Phospholipid hoch (Cuomo et al., 2011)376206,91336

Cmax: maximaler Wert im Blutserum; AUC: Fläche unter der Konzentrations-Zeit-Kurve, Maßeinheit für die Bioverfügbarkeit. *Curcumin in Micellen weist zwar die höchste Bioverfügbarkeit auf, jedoch resultiert diese nicht auch in einer Wirksamkeit des Curcumins (siehe Tab. 2).

Tab. 2: Vergleich der Wirkung von Curcumin-Phospholipid mit Curcumin in Micellen

 Bioverfüg-barkeitklinische StudienTeilnehmer gesamtpositive Ergebnissenegative Ergebnisse
Curcumin-Phospholipid29-fach282000280
Curcumin in Micellen185-fach25202

Ernährungstipp mit Curcuma

Curcumin lässt sich über Kurkuma-Pulver in die tägliche Ernährung einbauen. Nehmen Sie das fettlösliche Curcumin jedoch nicht mit Wasser ein, sondern mit Fett. Eine Möglichkeit ist, Kokosöl oder Ghee in der Pfanne auf max. 100 Grad zu erwärmen und Kurkuma-Pulver hineinzugeben. Diese Paste lässt sich direkt einnehmen oder beim Kochen verwenden.

Kurkuma-Pulver enthält ca. 3 Prozent Curcumin, der Gehalt kann stark schwanken. Es ist also gar nicht so leicht, genug Curcumin über die Ernährung aufzunehmen.

Literatur als pdf hier

Über die Autorin

Als Heilpraktikerin und Präventologin beschäftigt sich Miriam Grünkemeier mit diversen Themen der Gesundheitsprävention. Sie war beratend für eine Krankenkasse im Bereich Naturheilverfahren tätig und arbeitet heute in einer Klinik für Schmerzpatienten. Neben ihrer Leidenschaft, Kinderbücher zu schreiben, verfasst sie Fachartikel im Gesundheitsbereich.

Kontakt

Miriam Grünkemeier
Am Hanach 16
54343 Eltville
0176 – 70 66 80 64
Email mirigruen@googlemail.com
https://buchmirigruen.jimdo.com/

Stellungnahme der Redaktion

Kurkuma mit Blüte © dneprstock fotolia.com

Schon vor ca. 30 Jahren kam ich bei meiner ersten Ayurvedakur mit Kurkuma in Kontakt. Seitdem ist Kurkuma aus meiner Küche und als Erste-Hilfe-Wurzel nicht mehr wegzudenken. Wichtig zu wissen ist, dass in der frischen Kurkumawurzel der Curcumingehalt deutlich höher ist als im Pulver. Allerdings besteht die Wurzel zu 90% aus Wasser, was die verzehrbare Curcuminmenge wieder relativiert.

Sie finden die Wurzel inzwischen in vielen Bioläden. Auch im Internet wird sie angeboten. Die Wurzeln lassen sich problemlos bis zu 24 Monate an einem kühlen, trockenen Ort lagern. Es lohnt sich also, sich einen Vorrat anzulegen. Lagern Sie die Wurzel zu lange, dann keimt sie aus und kann noch als dekorative Pflanze Ihr Heim verschönern.

Kurkuma als pflanzliches Antibiotikum

Kurkuma gehört zu den natürlichen pflanzlichen Antibiotika. Sie können sie bei Verdauungsstörungen einsetzen und als Tee bei Harnwegsinfektionen. Und wenn Sie unter Herpes leiden: einfach etwas Kurkumapulver mit Ghee verrühren und auf das Bläschen tupfen. Kann beliebig häufig wiederholt werden.

Für unsere Gesundheit ist es wirklich ein Gewinn, dass es den Forschern gelungen ist, die Bioverfügbarkeit des Curcumins so zu verbessern, dass wir nicht tonnenweise Kurkumawurzel essen müssen (da würden die meisten Mägen und Därme streiken), sondern dass wir im Krankheitsfall durch Kapseln genügend wertvolles Curcumin aufnehmen können.

Dies sind meine Vorschläge

  1. Um von den in Studien nachgewiesenen Vorteilen des Curcumins zu profitieren, reicht es oft nicht aus, sein Essen mit Kurkumapulver zu würzen.
  2. Zur Prävention sollte Kurkuma in Fett gelöst aufgenommen werden – so ist es im Ayurveda seit Jahrtausenden üblich.
  3. Curcumin im Phospholipid-Komplex ist die wirkungsvollste klinisch erprobte Form des Curcumins. Antientzündliche, schmerzlindernde und stimmungsaufhellende Wirkungen von Curcumin-Phospholipid wurden in vielen Studien nachgewiesen. Je nach Indikation empfiehlt sich die Einnahme von 1-2 gr Curcumin-Phospholipidkomplex (entsprechend 200-400 mg Curcuminoide) während einer Mahlzeit.
  4. Soll speziell der Gehirn-Stoffwechsel verbessert werden, so empfehlen sich ab 400 mg Longvida® (bspw. Neuracur®).

Haben Sie auch schon Erfahrungen mit der Heilwirkung von Kurkuma gemacht? Dann berichten Sie uns doch davon in einem Kommentar.

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