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ALZHEIMER-Demenz IST HEILBAR bei rechtzeitiger Behandlung

Von | 14. Juli 2016 – 22:57 9 Kommentare 18.808 AufrufeDrucken

Aus evolutions- und neurobiologischer Sicht ist Alzheimer weder unvermeidbares Schicksal noch unheilbar, sondern eine verhaltensbedingte Mangelerkrankung. Durch individualisierte ganzheitliche Therapie lässt sich der geistige Abbau aufhalten und rückgängig machen.

85-jährige Seniorin

85-jährige geistig und körperlich fitte Seniorin

Die eigentliche Ursache für Alzheimer ist nicht, dass wir älter werden, sondern wie. Und nur deshalb lässt sie sich auch kausal behandeln. In Deutschland gibt es nun erste Erfolge bei der Behandlung nach meinem daraus abgeleiteten Therapiekonzept – eine sensationelle Umkehr des geistigen Abbaus.

Die Alzheimer-Krankheit ist gekennzeichnet durch einen progressiven Verlust des episodischen Gedächtnisses und den Abbau der kognitiven und sozialen Leistungsfähigkeit. Viele Alzheimer-typische Veränderungen, wie zum Beispiel ein gestörter Energiestoffwechsel im Hippocampus (unserer Erinnerungszentrale für Erfahrungswissen, dem Ausgangsort des Alzheimer-Krankheitsprozesses), sind schon im mittleren Lebensalter erkennbar. Dennoch dauert es oft noch Jahrzehnte bis zum Ausbruch der Krankheit. Infolge dieser langen Entwicklungszeit ist Alzheimer in der Regel eine Krankheit des älteren Menschen.

Häufigkeit von Alzheimer

Vor etwa 100 Jahren war die Alzheimer-Krankheit noch sehr selten, obwohl damals schon sehr viele Menschen das heute für Alzheimer typische Lebensalter von über 65 Jahren erreichten. Erst aufgrund unserer moderneren Lebensweise hat sich das Erkrankungsrisiko inzwischen drastisch erhöht! So hat sich beispielsweise in Japan in dem kurzen Zeitraum von nur 2 Jahrzehnten (1961 bis etwa 1985) die Häufigkeit versiebenfacht, alleine durch eine Abkehr von der traditionellen Lebensweise.

Zudem erreichen aufgrund moderner Therapien der klassischen Zivilisationskrankheiten (Arteriosklerose, Diabetes mellitus, Krebs etc.) heutzutage immer mehr Menschen ein Alter, das es der über die vielen Jahre entwickelten Alzheimer-Krankheit erlaubt, auszubrechen. Mittlerweile ist diese Form der chronischen Demenz mit etwa 30 Millionen Fällen die häufigste weltweit, allein in Deutschland gibt es derzeit über eine Million Betroffene. In Ermangelung einer kurativen (heilenden) Therapie avancierte Alzheimer in den USA inzwischen sogar zur dritthäufigsten Todesursache, gleich nach Herzkreislauf- und Krebserkrankungen.

Warum geistige Fitness bis ins hohe Alter normal ist

Sowohl die Evolutionsbiologie als auch die moderne Hirnforschung geben uns überzeugende Erklärungen dafür, dass geistige Fitness bis ins hohe Alter nicht ein besonderes Privileg ist, sondern eigentlich von der Natur so gewollt ist.

Die Evolution der Großmutter

Urgroßmutter-Phänomen

Evolution der (Ur)Großmutter

Interessanterweise wurde aus evolutionsbiologischer Betrachtung heraus ein hohes Alter bei erhaltener geistiger Fitness sozusagen zum „Ziel“ der menschlichen Evolution. Danach sicherte über viele Jahrhunderttausende der Menschheitsgeschichte die Lebenserfahrung der Stammesältesten das Überleben der Sippe und damit deren Fortpflanzungserfolg.

Dieser Effekt konnte für die Zeit bis zum Anfang des 20. Jahrhunderts eindeutig nachgewiesen werden. Unter der Bezeichnung „Evolution der Großmutter“ ist dieses Verständnis mittlerweile sogar gymnasialer Lehrstoff: Laut umfassenden Untersuchungen alter Geburtsregister erhöhte die Anwesenheit einer Großmutter in Großfamilien die Zahl ihrer Enkel und deren Chance, die Kindheit zu überleben. Jedes Lebensjahrzehnt, das die Großmutter nach den Wechseljahren noch lebte, bescherte ihr im Vergleich zu Familien, in denen die Großmutter früh verstarb, zwei Enkel mehr, die das Erwachsenenalter erreichten.

Langlebigkeit jenseits der Menopause kann jedoch nur dann ein evolutionsbiologisches Selektionskriterium sein, wenn neben der körperlichen Fitness auch die geistige Leistungsfähigkeit bis ins hohe Alter erhalten bleibt. Eine Alzheimer-Demenz würde diese von der Evolution entwickelte Fortpflanzungsstrategie unterlaufen, was im Umkehrschluss bedeutet, dass unser Erbgut darauf ausgelegt ist, uns vor Krankheiten wie Alzheimer zu schützen. (Eine Ausnahme bilden Erbgutveränderungen, wo selten auftretende Mutationen genau diesen genetischen Schutzmechanismus zerstören).

Lebenslanges Hirnwachstum

Damit wir ein Leben lang neue Erfahrungen sammeln, auswerten und als Einsichten und Wissen weitergeben können, benötigen wir vor allem einen funktionierenden Hippocampus. Im Einklang mit der Evolution-der-Großmutter-Theorie entstehen dort tagtäglich Tausende neuer Hirnzellen, und zwar, wie gezeigt werden konnte, beim 92-Jährigen noch genauso wie beim 18-Jährigen.

Interessanterweise beginnt die Alzheimer-Krankheit genau dort, wo im Hippocampus dieser als „adulte Neurogenese“ bezeichnete Prozess der Nervenzellneubildung stattfindet, und zwar dann, wenn diese durch unsere Lebensweise verhindert wird. Umgekehrt reduziert eine effiziente Nervenzellneubildung das Alzheimer-Risiko. Die Alzheimer-Demenz kann daher als Folge einer verhaltensbedingten Störung der adulten Neurogenese verstanden werden.

„Gesetz des Minimums“

Bei allen Wachstumsprozessen, auch bei dem Wachstum der Nervenzellen im Gehirn, gilt das Minimumgesetz, d.h. die knappste Ressource limitiert das Wachstum. Die Produktion, Reifung und letztendlich die überlebenswichtige Integration der neuen Nervenzellen sind entscheidende Vorgänge, die durch unsere Lebensweise beziehungsweise durch hormonelle Botenstoffe, lokale Wachstumsfaktoren, Nahrungsmittel und Mikronährstoffe reguliert werden. Jeder individuelle Mangel kann somit zu denselben Symptomen führen.

Die eigentlichen Ursachen von Alzheimer

Dicke Frau mit Chips und Fernbedienung auf der Couch © fotolia Picture factory

Dicke Frau mit Chips und Fernbedienung auf der Couch © fotolia Picture factory

Um eine Krankheit zu vermeiden oder tatsächlich heilen zu können, sollte man die Ursachen kennen, denn nur dann kann man sie beheben. Unzählige inter- und intrakulturelle Studien weisen eindeutig daraufhin, dass das Erkrankungsrisiko durch individuelles und gesellschaftliches Verhalten beeinflusst wird. Doch obwohl wir aufgrund dieser Studien mittlerweile die wesentlichen Risikofaktoren der Alzheimer-Krankheit (Mangel an Bewegung, Zeit, gesunder Ernährung etc.) kennen, wird dennoch das Lebensalter als die primäre Ursache hervorgehoben.

Diejenigen Risikofaktoren, die wir selbst durch unser Verhalten und durch ärztliche Maßnahmen beeinflussen können, werden hingegen als Ursache in Frage gestellt. Aber das Lebensalter ist nicht die Ursache für Alzheimer, sondern das Älterwerden gibt uns die Möglichkeit, die Konsequenzen unserer modernen Lebensweise, an die unser Organismus nicht angepasst ist, zu erleben.

Im ländlichen Okinawa beispielsweise leben derzeit noch die ältesten Menschen der Welt. Sie haben aber auch das weltweit geringste Alzheimer-Risiko. Deren „hirngerechten“ Lebensstil kann man jedoch nicht in eine Pille packen, den muss man schon leben! Deshalb scheitern auch sämtliche Versuche, die Krankheit medikamentös in den Griff zu bekommen. Schließlich kann kein Medikament einen verhaltensbedingten Mangel beseitigen, wie beispielsweise eine ungesunde Ernährung, einen Mangel an Bewegung, Schlaf oder sozialem Miteinander ausgleichen. Und dies erklärt auch, weshalb man Alzheimer als unvermeidbar erklärt und die wahren Ursachen kleinredet, schließlich soll weder unsere Lebensweise in Frage gestellt, noch die Hoffnungslosigkeit bei der Medikamentenentwicklung aufgedeckt werden. Aber ohne eine Änderung der Lebensweise wird Alzheimer weder vermeidbar noch therapierbar sein.

Zu diesem Schluss kamen auch kürzlich die Forscher der oben genannten Studie, die in Japan den enormen Risikozuwachs, an Alzheimer zu erkranken, untersuchten. Nach ihrer Aussage kann Japan nur durch eine Rückkehr zu den traditionellen Werten das hohe Erkrankungsrisiko wieder senken.

Mangel an Mikronährstoffen

Wie oben unter dem „Gesetz des Minimums“ beschrieben, limitiert der Nährstoff, der am wenigsten vorhanden ist, das Nervenzellwachstum. Bis heute lässt sich an einer Routine-Blutanalyse nicht ablesen, welcher das im Einzelfall ist. Das macht das Finden der einen, alles erklärenden Ursache unmöglich. Und das erklärt ebenso das Scheitern aller bisherigen monotherapeutischen Versuche, den Krankheitsprozess in den Griff zu bekommen. Schließlich kann kein Medikament einen krankheitsverursachenden Mangel ausgleichen, der durch eine bestimmte Ernährung oder Lebensführung entstanden ist.

In diesem Webmagazin wurden Ihnen schon verschiedene Teilaspekte einer Ernährung, die vor Alzheimer schützen kann, vorgestellt, wie bspw.:

Überfluss an Giftstoffen

Aber nicht nur Mängel sondern auch Giftstoffe, wie erhöhte Mengen an Alkohol oder Nikotin, hemmen die Neurogenese und erklären unter anderem so das erhöhte Alzheimer-Risiko bei Rauchern und Trinkern.

Mobilfunkstrahlung öffnet die Blut-Hirnschranke, so dass im Blut zirkulierende Giftstoffe, wie bspw. Pestizide, Schwermetalle und Weichmacher, im Gehirn ihre schädliche Wirkung entfalten können. Depressionen und Gedächtnisstörungen sind erst der Anfang.

Gestörte Stressregulation bei gestörter Nervenzellneubildung

Die neugebildeten Hirnzellen im Hippocampus sind verantwortlich für die erfahrungsabhängige Regulation unserer Gefühlslage beziehungsweise unserer Reaktion auf Stresssituationen. Menschen mit einer nicht produktiven Neurogenese sind deshalb stressempfindlicher. Jeder kleine Schreck, jeder potentiell unangenehme Gedanke führt bei ihnen zu einer übertriebenen Stressantwort. Sie fällt stärker aus als nötig und hält vor allem länger an. Infolgedessen drohen zunächst Depression und langfristig Alzheimer.

Um frühzeitig der Stressfalle zu entfliehen, finden Sie in diesem Webmagazin Vorschläge zur angepassten Bewegung und Sport sowie zu Entspannungstechniken.

Rolle des beta-Amyloid

Aufgrund des chronisch erhöhten Cortisol-Spiegels leidet der Hippocampus unter einer gestörten Energieversorgung, zudem wird in ihm vermehrt sogenanntes beta-Amyloid freigesetzt und zugleich schlechter abgebaut. Das beta-Amyloid, das in kleinen Mengen den Nervenzellen eigentlich als Schutz dient, beginnt durch diese chronische Konzentrationserhöhung zu verkleben („amyloid“ bedeutet „kleberähnlich“). Das verklebte beta-Amyloid wandelt sich nun vom Schutzfaktor zum Giftstoff.

Als Alzheimer-Toxin löscht es Erinnerungen aus und zerstört den Hippocampus auf vielfältige Weise. Beschleunigend wirken Infektionen, aber auch Giftstoffe (wie z.B. Aluminium, Blei oder Quecksilber). Darüber hinaus aktiviert das Alzheimer-Toxin seine eigene Biosynthese und wirkt wie ein Prion, also ein infektiöses Protein, das vom Hippocampus ausgehend nach und nach das restliche Gehirn infiziert und zerstört.

Rechtzeitig systemisch therapieren und tatsächlich heilen

Eine gestörte adulte Neurogenese führt somit über Depression (chronisch erhöhtes Cortisol) zu Alzheimer (chronisch erhöhtes Alzheimer-Toxin, gestörter Energiestoffwechsel etc.). Um erfolgreich diese schwerwiegenden Konsequenzen zu therapieren, ist ein systembiologischer Ansatz nötig. Dazu gehört eine auf den Patienten abgestimmte Umstellung der Lebensweise, die sämtliche individuellen Defizite (Ursachen der Alzheimer-Demenz) behebt, die die Nervenzellneubildung behindern. Dabei müssen die oben genannten „Brandbeschleuniger“ durch therapeutische Maßnahmen ausgeschaltet werden.

Körpereigene Wirkstoffe und Naturstoffe

Körpereigene Wirkstoffe sowie bestimmte Naturstoffe sind dazu in der Lage und in klinischen Studien als wirksam getestet worden. Beispielsweise empfehle ich:

  • Johanniskraut-Extrakt, um unter anderem die Neurogenese im Hippocampus zu stimulieren;
  • ferner die vom gesunden Körper auch selbst gebildete Alpha-Liponsäure, um das Gehirn von Giftstoffen zu befreien und den bei Alzheimer typischerweise gestörten Energiestoffwechsel des Hippocampus zu normalisieren;
  • lithiumhaltiges Heilwasser, da gezeigt werden konnte, dass Lithium als Spurenelement selbst in sehr niedriger Dosierung sehr effektiv die Bildung des Alzheimer-Toxins unterbindet.
  • Weitere Wirkstoffe sind ein Extrakt aus Ginkgo biloba, der unter anderem die Hirndurchblutung verbessert, und
  • PQQ, ein vitaminähnlicher Nahrungsstoff, der die Regeneration von Hirnzellen beschleunigt.
Ganzheitliche Alzheimertherapie

Abb. 1 Systembiologisches Konzept zur Prävention und Therapie von Alzheimer-Demenz

Wie in der Abbildung zu sehen, greift jeder dieser Wirkstoffe auf vielfältige Weise in die lebenswichtigen Stoffwechselwege des Gehirns ein, die bei Alzheimer gestört sind. Die Abbildung illustriert diesen systemischen Ansatz und verdeutlicht, warum die Behandlung mit einer Verhaltensänderung, wo nötig, einhergehen muss.

Einzeln angewandt und ohne eine gleichzeitige Anpassung an eine artgerechte Lebensweise, konnten diese Wirkstoffe den fortschreitenden Alzheimer-Prozess meist nur für eine gewisse Zeit aufhalten oder verzögern. Ein aus ihnen zusammengestelltes Wirkstoffpaket hingegen, eingebettet in ein ganzheitliches, systembiologisches Therapie-Schema, bei dem die verhaltensbedingten Defizite ebenfalls angegangen werden, kann, früh genug begonnen, den Krankheitsprozess umkehren.

Lebensstilfaktoren

Zu diesen Änderungen, die gleichzeitig präventive Maßnahmen darstellen, gehören, wie ebenfalls in der obigen Abbildung zu sehen, beispielsweise auch

  • ein Mehr an körperlicher Aktivität,
  • ein Mehr an sozialem Miteinander,
  • sowie eine hirngerechte Ernährung
  • und intermittierendes Fasten.
  • Dazu ausreichend Tiefschlaf, währenddessen das Alzheimer-Toxin auf natürliche Weise abgebaut wird und zugleich die Neurogenese ablaufen kann.

Alle diese Maßnahmen wirken nachgewiesenermaßen vielfältig. Der systemische Ansatz bringt die Chance mit sich, eine vermeintlich als unheilbar geltende Krankheit erfolgreich zu bekämpfen, anstatt sich dem vermeintlich unabwendbaren Schicksal hinzugeben und nebenwirkungsreiche Pillen zu schlucken.

Ergebnisse erster Fallstudien

Eine erste Fallstudie aus den USA war erfolgreich, weil sie diese Prinzipien mehr oder weniger zufällig, ohne eine zugrundeliegende evolutionsbiologische Erklärung der Alzheimer-Entstehung, anwandte: Alle acht teilnehmenden Patienten, die sich noch in der Alzheimer-Frühphase befanden, wurden geheilt.

Das Alzheimer-Therapiekonzept nach Nehls (ATnN), das sich allerdings aufgrund meiner systembiologischen Theorie von dem US-amerikanischen in einigen Aspekten unterscheidet, wird mittlerweile von verschiedenen Ärzten deutschlandweit umgesetzt. Eine ständig aktualisierte Ärzteliste finden Sie hier.

Die erste Patientin, bei der durch bildgebende Verfahren und eine ganze Reihe neuropsychologischer Tests mehrerer unabhängiger Experten die Diagnose Alzheimer gestellt bzw. bestätigt wurde, hat mittlerweile das sechsmonatige Therapieprogramm absolviert. Dabei regenerierte sich ihre Erinnerungsfähigkeit. Beim MMSE (Mini Mental Status Examination), einem Test, der geistige Leistungs- und Erinnerungsfähigkeit misst, wurde bei ihr anstatt eines etwa 10-prozentigen Abbaus, der bei Alzheimer in diesem Zeitraum zu erwarten gewesen wäre, ein über 30-prozentiger Zuwachs gemessen.

Ihr Neurologe, der sie ein Jahr zuvor untersucht und überwiesen hatte, hatte eine solche Umkehr des geistigen Abbaus noch nie erlebt. Schließlich ist dies ein Erfolg, der bisher mit keinem Medikament erreicht wurde (und sehr wahrscheinlich in absehbarer Zeit auch nicht erreicht werden wird). Und das ist mittlerweile kein Einzelfall. Auch die anderen Patienten, die in Freiburg in Behandlung sind, zeigen denselben positiven Trend.

Die Zukunft der Alzheimer-Therapie

Aufgrund der positiven Ergebnisse des Freiburger Therapiezentrums, die die Fallstudien aus den USA zu bestätigen scheinen, ist es meiner Ansicht nach nun höchste Zeit, eine neue Ära der Alzheimer-Therapie einzuläuten.

Wir planen deshalb eine wissenschaftliche Veröffentlichung der ersten Therapieerfolge, ebenfalls in Form von Fallstudien. Diese soll dann dazu dienen, die entsprechenden Ethikkommissionen zu überzeugen, uns grünes Licht für eine groß angelegte multizentrische Studie zu geben.

Durch die Erfolge des Freiburger Zentrums für ganzheitliche Medizin sind wir aber auch sicher, dass wir das Konzept nun auch vielen Ärzten näherbringen können, die bisher noch skeptisch waren. Wenn uns das gelingen sollte, würden wir deutschlandweit nicht nur Anlaufzentren für Betroffene schaffen. Das langfristige Ziel wäre auch, dadurch die Verlaufsdaten von so vielen Patienten wie möglich zu erhalten.

Viele wichtige Fragen müssen beantwortet werden

Diese sollen nicht nur die Einzelfallstudien bestätigen, sondern uns wertvolle Antworten auf viele wichtige Fragen geben. Beispielsweise:

  • Bis zu welchem klinischen Stadium der Erkrankung ist der Alzheimer-Prozess noch umkehrbar?
  • Inwieweit beeinflussen die individuelle Einhaltung bzw. Umsetzung bestimmter Verhaltensweisen (Schlaf, Ernährung, Bewegung etc.) den Krankheitsverlauf?
  • Welchen Einfluss haben das genetische Profil oder bestimmte Vorerkrankungen auf den Behandlungserfolg?
  • Da Patienten aufgrund der häufigen und starken Nebenwirkungen durch die Einnahme von Standardtherapeutika (Donezepil etc.) auf diese verzichten müssen, wäre eine weitere wichtige Frage, ob sich deren Behandlungserfolg von dem derjenigen Patienten unterscheidet, die diese Medikamente zusätzlich zum systembiologischen Verfahren weiter einnehmen.

Prospektive klinische Studie ohne Kontrollgruppe aus ethischen Gründen

Im Rahmen der prospektiven klinischen Studie möchten wir aus ethischen Gründen auf eine Kontrollgruppe verzichten, die man, wie sonst bei klinischen Studien unheilbar geltender Krankheiten, unbehandelt lässt. Eine solche Kontrollgruppe ist meines Erachtens in diesem Fall auch nicht nötig, denn schließlich ist ja hinreichend bekannt, dass Alzheimer bisher ohne Intervention nicht umkehrbar war, somit trotz Behandlung fortschreitet und tödlich endet.

Entscheidend für die Qualität der Daten wird jedoch sein,

  • dass wie bisher auch in Freiburg eine unabhängige, von Experten durchgeführte Diagnostik vor und nach der Behandlung stattfindet und
  • das Therapiekonzept unter ärztlicher Aufsicht so vollständig wie möglich umgesetzt wird.

Fazit

alte frau schüttelt sich vor lachen

glüclich lachende Großmutter © fotolia Picture factory

Die Natur hat die Alzheimer-Demenz nicht vorgesehen, vielmehr hat sich unser genetischer Bauplan dahingehend entwickelt, uns bis ins höchste Alter geistig fit zu halten, um ein Leben lang Erfahrungswissen sammeln zu können und dieses zum Schutz der nächsten Generationen weiterzugeben. Die drei Schlüsselbegriffe, die diesen Umstand erklären, sind

  • die „Evolution der Großmutter“,
  • die lebenslange Nervenzellneubildung in unserem Erfahrungsgedächtnis, genannt „adulte Neurogenese“ und damit verbunden
  • das „Gesetz des Minimums“, das schon 1828 für das Pflanzenwachstum entdeckt wurde.

Die ersten beiden Aspekte bilden die Grundlage für den lebenslangen Schutz vor Alzheimer. Letzterer hilft zu erklären, weshalb Alzheimer zu einer logischen Konsequenz unserer heutigen Lebensweise wird, da wir wesentliche Bedürfnisse unseres Gehirns nicht mehr befriedigen. Das Gesetz des Minimums macht aber auch verständlich, weshalb Einzelmaßnahmen wenig Wirkung zeigen und deshalb fälschlicherweise als irrelevant abgetan werden.

Werden die entscheidenden Mängel jedoch individuell behoben, kann sich das natürliche Regenerationspotential unseres Erfahrungsgedächtnisses aufgrund seiner Fähigkeit zur lebenslangen Nervenzellneubildung voll entfalten. Diese Erkenntnis erlaubte mir die Entwicklung eines ganzheitlichen Programms, das es nicht nur unwahrscheinlich macht, an Alzheimer zu erkranken, sondern die Krankheit sogar heilt, vorausgesetzt, sie ist noch nicht allzu weit fortgeschritten.

Wie finde ich einen Therapeuten?

Das ist aus verschiedenen Gründen noch schwierig. Der Glaube, Alzheimer sei unvermeidbar und unheilbar, ist tief im ärztlichen Denken verankert. Viele Experten, die ihre gesamte Karriere auf die Entdeckung eines Monotherapeutikums setzten, schüren weiterhin medienwirksam den Zweifel an den Erfolgen einer systembiologischen Therapie. Und viele Ärzte, selbst wenn sie von meinem systembiologischen Therapiekonzept überzeugt sind, haben Sorge vor Sanktionen, wenn sie durch mein Therapiekonzept von den offiziellen Therapie-Leitlinien abweichen. Wir sind dabei, diesen Fehleinschätzungen entgegenzuarbeiten.

Leitlinien sind  nur Vorgaben. Ärzte sollten wissen, dass sie Patienten weiterhin nach Leitlinien symptomatisch behandeln können, bzw. diese Behandlung nicht beenden müssen, wenn sie sich entschließen, meinen systembiologischen Therapieplan umzusetzen. Voraussetzung ist nur, dass der Patient durch mögliche Nebenwirkungen der klassischen Alzheimer-Medikamente nicht davon abgehalten wird, eine auf die individuellen Ursachen der Erkrankung abzielende Therapie so effektiv wie möglich umzusetzen.

Da ein wichtiger Teil meines Therapiekonzepts das Aufdecken und Behandeln kausaler Defizite ist und weder die dafür notwendige Labordiagnostik (z.B. Mangel an Vitaminen oder Spurenelementen) noch die Beratungsleitung (z.B. Ernährung, Therapieplan) leitlinienkonform und damit kassenärztlich abrechenbar sind, bleibt oft nur die Eigenleistung des Patienten. Das kann zu Konflikten in der Arzt-Patient-Beziehung führen, was ebenso viele Therapeuten abschrecken mag, dieses neue Therapieverfahren anzuwenden. Ich hoffe, dass mit immer mehr Therapieerfolgen sich die kassenärztliche Leistung und damit auch das Angebot für Patienten verbessern.

Patienten bzw. deren Angehörige, die heute schon einen Therapeuten suchen, sollten zunächst ihren Hausarzt oder Neurologen fragen. Zum Zeitpunkt dieses Schreibens (6. Juni 2016) kenne ich jedoch nur eine Praxis in Deutschland, die das Konzept derzeit umsetzt und das mit Erfolg: www.biologische-alzheimertherapie.de

Weitere Praxen haben angekündigt, das systembiologische Therapiekonzept anzubieten. Auf meiner Homepage werde ich in Zukunft weitere Therapeuten listen, sobald Sie mein Therapiekonzept anwenden und gelistet werden möchten. Ich bitte diese Kollegen, sich bei mir zu melden.

Wir sind im Aufbau einer Gesellschaft für systembiologische Alzheimer-Therapie, die es sich zur Aufgabe machen wird, Therapeuten zu beraten und mit der in der Praxis gesammelten Erfahrung das Therapiekonzept ständig weiter zu entwickeln.

Ein ganz aktueller wissenschaftlicher Artikel von mir zu diesem Thema „Unified theory of Alzheimer´s disease (UTAD): implication for prevention and curative Therapy“ wurde am 15.7.2016 in der Zeitschrift Journal of Molecular Psychiatry publiziert. Interessierte können sich ihn hier kostenfrei herunterladen.

Über den Autor

Dr. Michael NehlsDer Arzt und Molekulargenetiker PD. Dr. med. Michael Nehls entschlüsselte die Ursachen verschiedener Erbkrankheiten. Seine richtungsweisenden Entdeckungen publizierte er u.a. mit zwei Nobelpreisträgern. Er war leitender Genomforscher einer US-Firma, danach Forschungsleiter und Vorstandsvorsitzender eines Münchner Biotech-Unternehmens.

Mittlerweile arbeitet er als selbstständiger Wissenschafts-Theoretiker, Dozent und Autor. Für seine bahnbrechenden Erkenntnisse zur Alzheimer-Entstehung, Prävention und Therapie, die er in seinen Spiegelbestsellern „Die Alzheimer-Lüge“ und „Alzheimer ist heilbar“ präsentiert, wurde Dr. Nehls mit dem Hanse-Preis für Psychiatrie 2015 ausgezeichnet.

Kontakt

PD. Dr. med. Michael Nehls
Email: michaelnehls@yahoo.de
Homepage: www.michael-nehls.de

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Können Sie das alles glauben? Würden Sie Ihr Leben auch ändern, wenn Sie damit einer möglichen Alzheimer-Demenz entgehen könnten? Schreiben Sie doch einen Kommentar!

9 Kommentare »

  • Jörg Cappallo sagt:

    Hallo,
    ich mache z.Z. ein Praktikum in der Demenzstation eines größeren Altenheimes. Ich habe eine naturheilkundliche Ausbildung als Heilpraktiker und mehrjährige selbstständige Praxiserfahrungen in den traditionellen westlichen, als auch östlichen Naturheilverfahren mit Schwerpunkt manuelle Medizin, Physiotherapie, Akupunktur und Homöopathie. Meine Erfahrungen in der Demenzstation sind:
    – es fehlt an einer interdisziplinären Zusammenarbeit zwischen Pflegepersonal und Ärzten (es werden Medikationen mitunter nicht oder schlecht kommuniziert) Physiotherapeutisch notwendige Maßnahmen werden nicht oder zu spät ergriffen, weil Haftungsfragen ungeklärt bleiben( z.B. Belastungsvorgaben nach Operationen)
    – Die Krankheit Demenz, wird letztendlich verwaltet. Betreuungsangebote, welche die motorische oder psychosoziale Kompetenz stärken sind sinnvoll, verpuffen aber an dem Mangel eines Gesamtkonzeptes.
    – Ernährungsphysiologische Ansätze werden nur rudimentär, keinesfalls konsequent angewendet. z.Z. zum Beispiel versucht die Leitung unter dem Deckmantel TCM Schlafmittel durch Kräuterkissen zu reduzieren, was ja vom Ansatz löblich ist, nur ebenen in keinem Fall etwas mit TCM zu tun, noch in irgendeiner Art und Weise mit Diazepan konkurieren kann, insbesonders nicht nach Abhängigkeit.
    – Nochmal zur Ernährungsphysiologie: Eine mittelklassige Hotelküche ist in keinem Fall, den Erfordernissen einer alters- und krankheitsbedingten Physiologie angepasst. Wenn ich mittelklassig sage, dann wird diese von den Bewohnern selbst als durchaus schmackhaft empfunden. Eine Ernährungsform, welche sie gewohnt sind. Zuckerreich, isolierte Kohlenhydrate, tierische Fette.

    – und wir reden hier über ein Altenheim, welches eine guten Ruf hat.
    – Noch Fragen?

  • Petra sagt:

    Lieber Herr Nehls, ich bin Medizinjournalistin und meine Mutter ist an Alzheimer im Endstadium erkrankt. Ich habe viel gelesen und recherchiert: Ihr Beitrag ist in allen Aspekten fantastisch. Vielen Dank dafür, Petra Neumayer

  • Ilse sagt:

    Ich bin Heilpraktierin und behandle Paienten mit Demenz seit einigen Jahren v.a. mit klassischer Homöopathie. Ich kann nur bestätigen, dass es möglich ist, bei entsprechender Lebensführung eine Verbesserung der Situation zu erreichen! Das Konzept von Dr. Nehls finde ich sehr vielversprechend, vielleicht wäre es auch für Heilpraktiker anwendbar?

    • Um das Therapie-Konzept anzuwenden, genügt es prinzipiell, wenn man die Vorschläge, die ich in meinem Buch „Alzheimer ist heilbar“ beschreibe, umsetzt. Dazu ist meist ein Team von Therapeuten erforderlich, weil der systembiologische Ansatz alle Lebensbereiche betrifft. Zudem sollte man aufgrund des Umstandes, dass die meisten Patienten nicht nur mit Alzheimer, sondern oft gleich mit einer ganzen Reihe von Beschwerden belastet sind und deshalb auch viele Medikamente gleichzeitig erhalten, auf mögliche Wechselwirkungen mit den vorgeschlagenen Wirkstoffen achten und eng beobachten, welche Medikationen durch die allgemeine Gesundung obsolet werden.
      Nach einer verlässlichen Diagnostik durch einen neurologischen Fachexperten kann meines Erachtens auch ein gut ausgebildeter Heilpraktiker, der seine Grenzen kennt und eng im Team mit anderen Spezialisten zusammenarbeitet, die Therapie bei seinen Patienten umsetzen. Schließlich geht es „nur“ um die Umsetzung einer Lebensweise, die unseren natürlichen körperlichen und geistigen Bedürfnisses entspricht.
      Allerdings in der akuten Erkrankungsphase, die meist aufgrund eine jahrzehntelang existierenden Mangelsituationen eingetreten ist, muss man bei der Umstellung der Lebensweise auf Reaktionen bei der Umstellung achten. Um ein konkretes Beispiel zu nennen, ein Alzheimer-Patient, der zugleich unter einer Herzkrankheit leidet, sollte sehr behutsam an ein Bewegungsprogramm herangeführt werden. Oder beispielsweise bei der Gabe von Johanniskraut sollte auf mögliche Wechselwirkungen mit anderen Medikationen geachtet werden.
      Aber wie schon gesagt, in meinem Buch sind die wesentlichen Aspekte der Anleitung beschrieben. Darüber hinaus werden wir in naher Zukunft Seminare für interessierte Therapeuten anbieten. Siehe auch: http://www.michael-nehls.de/alzheimer-therapiezentren.htm

      • Mia69 sagt:

        Hallo! Habe mit meinem Mann vor 1 Jahr das 1. Buch gelesen und wir haben daraufhin unsere Ernährung umgestellt. Nach 6 Monaten war der Cholesterin Wert wieder ok. Die Migräne verschwunden und auch allergische Reaktionen auf Nahrungsmittel und Insektenstiche waren weg. Das Buch ist wirklich gut beschrieben und erklärt und nicht nur wie in vielen anderen Büchern, in denen nur steht Kohlenhydrate sind schlecht aber nicht warum. Ausserdem habe wir wieder Normalgewicht. Vielen Dank.Alle die sich such das Buch geksuft haben und es gelesen haben setzen das auch um. Am Anfang ist es etwas schwer. Aber Geschmack ist ja Erziehungssache. Einer Freundin habe ich das auch empfohln, deren Tochter ganz schlimm unter Neurodermitis leidet und auch hier ist es fast weg. Vielen Dank fpr Ihr Buch und Ihre Arbeit. LG

  • In Ihrem Beitrag schreiben Sie:
    „Mobilfunkstrahlung öffnet die Blut-Hirnschranke, so dass im Blut zirkulierende Giftstoffe, wie bspw. Pestizide, Schwermetalle und Weichmacher, im Gehirn ihre schädliche Wirkung entfalten können. Depressionen und Gedächtnisstörungen sind erst der Anfang.“

    Dies wurde durch neue Forschungsergebnisse bestätigt. Die Arbeitsgruppe des schwedischen Forschers Leif Salford fand in einer Experimentenreihe mit mehr als 2000 Ratten nach zweistündiger GSM – Bestrahlung eine erhöhte Durchlässigkeit der Blut-Hirn-Schranke für Albumin-Eiweiße und als Folge Neuronenschäden (Salford et al. (2003), Nittby et al. (2009), Nittby et al. (2011)). Die Strahlungsintensitäten lagen bei SAR 1 W/kg und weit darunter (Nittby et al. 2011: 0,37 mW/kg). Salford dazu: „Es gibt gute Gründe dafür, anzunehmen, dass das, was im Rattenhirn passiert, auch im menschlichen Gehirn passiert.“ (BBC (2003)). So bestehe die Möglichkeit, dass die Strahlung der Mobil¬telefone bei einigen Menschen die Alzheimersche Krankheit und frühe Demenz auslösen könne: „Wir können nicht ausschließen, dass sich einige Jahrzehnte täglichen Handy-Gebrauchs auf eine ganze Generation von Nutzern schon im mittleren Alter negativ auswirken.“(ebda) Die Forschergruppen Sirav / Seyhan wiesen 2011 und 2016, Tang et al. 2015 erneut nach, dass Handystrahlung geringer Intensität die Blut-Hirn-Schranke öffnet: „Die Autoren schlussfolgern, dass eine Exposition von Ratten bei elektromagnetischen Feldern von 900 MHz oder 1800 MHz die Durchlässigkeit der Blut-Hirn-Schranke erhöhen könnte, wobei geschlechtsspezifische Unterschiede vorhanden sein könnten.“ (EMF-Portal zu Sirav / Seyhan (2016))

    Anbei Links zu den Summarys der neuen Studien zu BHS:

    Sirav/Seyhan 2016 : https://www.emf-portal.org/de/article/28535
    Sirav/Seyhan 2011: https://www.emf-portal.org/de/article/19853
    Tang J et al.2015: https://www.emf-portal.org/de/article/26411

    • Vielen Dank für Ihren Beitrag. Dem ist eigentlich nichts hinzuzufügen. Außer vielleicht die Bemerkung, dass es trotz der Allgegenwart von menschengemachter Strahlung sich lohnt, diejenigen Ursachen auszuschließen, die definitiv in der Macht jedes Einzelnen sind. Unser Gehirn ist enorm belastbar, wenn wir ihm alles geben, was es zum Erhalt seiner Gesundheit benötigt. ich will damit die Belastung durch Stahlung nicht kleinreden, ich habe nur in Gesprächen immer wieder gehört, dass Menschen die Ursache rein auf die Strahlung schieben und dann weiterhin, unter dem Motto, gegen die Strahlungsbelastung könne man ja nichts tun, einen Lebensstil pflegen, der definitiv eine ganze Reihe von kausalen Risikofaktoren mit sich bringt.

  • Ulrike sagt:

    Kollege Nehls hat völlig recht.
    Ich habe bei meinen Patienten auch die Erfahrung gemacht, dass eine menschengerechte Lebensführung zu Gesundheit im Alter führt. Die ermutigende Botschaft: Wir haben es selbst in der Hand und sind nicht von Pillen abhängig. Danke für diese Erkenntnisse.

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