DMSO – ein einfaches, bewährtes, kostengünstiges und natürliches Mittel, das unserem Körper rasche Regeneration und Regulation ermöglicht.

Gesunde Schönheit © Dr. Hilly Kessler
Sich bei akuten und chronischen Symptomen sowie für Wohlbefinden mit Natursubstanzen eigenverantwortlich und eigenständig zu helfen, liegt im Trend. Die oft lange bekannten Hausmittel, wie Magnesiumchlorid, Milchsäure, Natron, Eigenurin, Lugol‘sche Lösung, Schleimzucker, Petroleum sowie wichtige Pflanzen, wie Beifuß, Mariendistel, Weißdorn, Karde und andere Naturmaterialien, wie Propolis und Weihrauch, bilden einen wundervollen Gesundheitswerkzeugkasten.
DMSO ist darin das Dachmittel. Es bietet die breiteste Palette an harmonischen Wirkungen und lässt sich mit allen anderen Substanzen dieser Toolbox mischen und sinnvoll kombinieren. DMSO verbessert deren Wirksamkeit bzw. Transport im Körper. Das Wissen um die Handhabung, Möglichkeiten und Anwendung von DMSO wurde jedoch weitgehend vergessen.
Was ist DMSO?
Dimethylsulfoxid, abgekürzt DMSO, ist eine kleinmolekulare, organische Schwefelverbindung, die früher hauptsächlich aus Holzbestandteilen (Lignin) im Rahmen der Zellstoff- und Papierherstellung gewonnen wurde.

Sulfoxide mit beliebigen organischen Resten und DMSO
Inzwischen gibt es, da der weltweite Bedarf sehr hoch ist, industrielle Herstellungsverfahren, die eine höhere Reinheit des Dimethylsulfoxids liefern. Pharmazeutisch zertifiziertes DMSO mit der Bezeichnung DMSO Ph. Eur. (Europäisches Arzneibuch) ist dadurch inzwischen für Jeden freiverkäuflich und preisgünstig bei vielen Internetshops beziehbar.

MSM
DMSO wird im Körper zum größten Teil in eine organische Schwefelverbindung umgewandelt, die auch als MSM bekannt ist. Nur ein sehr kleiner Teil des aufgenommenen DMSO, ca. 1%, wird in das ursprüngliche Dimethylsulfid zurück verwandelt, welches, wie andere natürliche Sulfide auch, einen für Menschen ungewöhnlichen Geruch hat. Wir scheiden es über die Atemluft aus.
Da die mittlere Verweilzeit von DMSO im Körper etwa 1,5 Tage beträgt, verschwindet der Geruch nach zwei Tagen wieder. Diese Vorgänge kennen wir auch vom Knoblauch. Der Geruch beim DMSO wird sehr unterschiedlich beschrieben, jedoch meist als austernartig bezeichnet.
Entdeckung der Wirkungen von DMSO
DMSO als Substanz wurde bereits 1866 von einem russischen Chemiker entdeckt. Da es sich bei Raumtemperatur um eine Flüssigkeit handelt und diese erstaunlicherweise sowohl Salze als auch fettlösliche Stoffe aufnimmt, wird es als Lösemittel in Laboratorien geschätzt.
Anfang der 1960er Jahre untersuchte ein amerikanischer Forscher die Überlebensrate von Transplantationsgewebe in verschiedenen Aufbewahrungsflüssigkeiten. Er stellte verwundert fest, dass Mischungen, die DMSO enthalten, offenbar die Zellen stabilisieren und regenerieren. Ein Jungbrunnen im Reagenzglas war gefunden und ein ergiebiges Forschungsfeld eröffnet.
In tausenden medizinisch-wissenschaftlichen Veröffentlichungen werden seit dieser Zeit die vielfältigen Wirkungen von DMSO als Heilmittel beschrieben.
Heilwirkungen von DMSO
- Hemmung von Entzündungen
- Radikalfänger
- Regeneration von Gewebe und Förderung der Wundheilung
- Glättung von Narben
- Zellschutz und Verbesserung der Sauerstoffsättigung
- Stabilisierung des vegetativen Nervensystems
- Linderung von Schmerzen
- Entspannung der Muskulatur
DMSO als Kanalöffner
Bemerkenswert ist, dass DMSO sehr rasch in alle Bereiche des Körpers wandert, biologische Membranen mühelos überwindet. Man erreicht damit also auch Verteilungsräume, die sonst schwierig zugänglich sind, wie etwa Gelenkkapseln, Knochenmark, Fettgewebe. Im Falle von Entzündungen in diesen Bereichen ist dies ein entscheidender Vorteil. Ganzheitlich ausgedrückt wird DMSO deshalb gerne als Kanalöffner bezeichnet, weil es auch anderen Stoffen ermöglicht, besser „rein oder raus“ zu kommen.
Handhabung und Anwendung der heilenden Flüssigkeit DMSO

Zubehör zum Umgang mit DMSO
DMSO Ph. Eur. kauft man für die äußerliche und orale Verwendung üblicherweise als pure, 99,9%ige Ware in Braunglasflaschen. In dieser Form, also als Reinstoff, wird es jedoch nur in Ausnahmefällen verwendet, etwa um Warzen, Aphten, Herpesbläschen oder Nagelpilz zu betupfen.
Vorsicht mit Kunststoffmaterialien
Bei der Handhabung von DMSO ist zu beachten, dass es, aufgrund seiner guten Lösungseigenschaften, mit den meisten Kunststoffmaterialien unverträglich ist. Deshalb sollte man zum Abmessen, Mischen, Lagern und Anwenden, wenn möglich, Glas-, Metall-, oder Porzellanutensilien verwenden. Lässt es sich nicht vermeiden, zum Beispiel bei einem Sprühkopf oder einer Spritze, so sollten diese Kunststoffmaterialien zuerst mit einer kleinen Menge reinem DMSO vorgespült werden.
Verdünnung mit wässriger Lösung
Sowohl für die flächige, äußerliche, als auch für die orale Anwendung wird DMSO stets mit wässrigen Lösungen verdünnt. Bewährt haben sich dazu Wasser, Magnesiumchlorid-Lösung 5%, isotonisches Meerwasser und Eigenurin. Für die äußerliche Anwendung kommen dabei Konzentrationen zwischen ca. 75% und 10% bezogen auf DMSO zum Einsatz.
Hinweis: Mischt man DMSO mit wässrigen Lösungen, so kommt es zu einer spontanen Wärmeentwicklung – ein in diesem Ausmaß seltenes physikalisches Phänomen. Da die Haut auf DMSO individuell sehr unterschiedlich mit einem Kribbeln/Jucken, leichter Rötung, bis hin zu „Brennnessel-Gefühl“ reagiert, passt man die Konzentrationen dieser Mischungen einfach dem eigenen Hauttyp an.
Wenn man spürt, dass eine Mischung an einer Hautstelle zu stark wirkt, so wäscht man sie ganz simpel mit Wasser wieder ab und verdünnt die DMSO-Flüssigkeit weiter, bevor man sie erneut anwendet. In der Regel verträgt man am Beinbereich höhere Konzentrationen als an Brust/Bauch. Am sensibelsten reagiert meist die Gesichts-, Hals- und Kopfhaut. Menschen mit heller/blauer Augenfarbe reagieren oft sensibler als diejenigen mit braunen Augen.
Beispiele für DMSO als Heilmittel und Hausmittel
Äußerliche Behandlung mit DMSO

Ellbogen-Pinselung mit DMSO
Für die äußerliche Behandlung von Arthrose, Arthritis, Sehnenentzündungen u. ä. an Fuß, Knie, Hüfte, Ellbogen, Hand- und Schultergelenken sowie Wirbelsäule, vermischt man 4 Teile DMSO (z.B. Teelöffel) mit 6 Teilen Magnesiumchlorid-Lösung. Es handelt sich also bezogen auf DMSO um eine 40%ige Mischung. Diese trägt man einfach mit den Fingern, einem Naturhaarpinsel oder einer Sprühflasche großzügig am Gelenkbereich auf. Danach lässt man es idealerweise für wenigstens 30 Minuten, ohne Kleidung darauf, einwirken.
Für die Behandlung von Narben vermischt man dagegen 6 Teile DMSO mit 4 Teilen Magnesiumchlorid-Lösung oder Eigenurin. Der Narbenbereich wird mit dieser Mischung großzügig benetzt, und man lässt für mindestens 30 Minuten einwirken.
Für ein Gesichtswasser, zur Hautregeneration, vermischt man 1 Teil DMSO mit 9 Teilen isotonischem Meerwasser. Diese Flüssigkeit kann man einfach nach dem Waschen aufsprühen oder mit einem Pad aufreiben. Das Gemisch aus DMSO und natürlichen Mineralien strafft die Haut, da es für eine verbesserte Wasseraufnahme sorgt und Gewebe stabilisiert. Nach dem Einziehen kann mit reinem Pflanzenfett oder Aloe gepflegt werden. Kontakt mit unerwünschten Hilfsstoffen in üblichen Kosmetika sollte man für wenigstens 2 Stunden vermeiden.
DMSO zur innerlichen Anwendung
DMSO innerlich wird gerne bei Rheuma, Migräne, Blasenentzündung, Fibromyalgie oder auch Venenentzündungen, Arteriosklerose und neurodegenerativen Erkrankungen eingesetzt. Für die orale Anwendung werden ca. 1 bis 4 Teelöffel DMSO in einem 0,3 l Getränk verrührt. Dies kann/können Wasser, Säfte, Smoothies, Tee sein. In der Mischung mit Wasser hat DMSO einen bitteren, zwiebelartigen Geschmack. Beliebt ist auch die Mischung mit einer halben, gemixten Biozitrone auf 0,3 l mit Wasser, weil dies erfahrungsgemäß den algenartigen Geruch mildert, der durch die Verstoffwechselung von DMSO entsteht.
Eine weitere hilfreiche Form der DMSO Anwendung stellen Ohren- und Nasentropfen dar. Akute oder chronische (Mittel-)Ohrentzündungen, Sinusitis, Tinnitus, Nasenpolypen sind hierfür typische Indikationen. Hierbei hat sich eine DMSO-Konzentration von 15% bewährt. Das heißt es werden für 100 ml Gesamtmenge 15 ml DMSO mit 85 ml Verdünnungsflüssigkeit gemischt. Dies kann Eigenurin oder die schon erwähnte Magnesiumchlorid-Lösung sein.
Steriles DMSO als Heilmittel für Therapeuten

gereinigtes DMSO wird in Flasche gespritzt
Für die Behandlung von Wunden, sowie für DMSO Anwendungen in Form von Infusionen oder Injektionen, gibt es sterile Fertigmischungen in Ampullen. Diese enthalten vorverdünntes DMSO zu 7,5 Gramm und wahlweise zusätzlich Magnesiumchlorid, Procain oder rechtsdrehende Milchsäure. Durch die Vorverdünnung kann der Ampulleninhalt ohne weiteres mit Kunststoffspritzen und anderem Laborzubehör gehandhabt werden.
Anwendungsfelder für Injektionen sind beispielsweise Neuraltherapie, Narbenbehandlung, Zahnfleischregeneration, Sehnenentzündungen, aber auch direkte Gelenkinjektionen für die Knorpelregeneration oder den Abbau von Stenosen.
Infusionen werden mit üblichen Kochsalz-Lösungen hergerichtet, in die der Ampulleninhalt überführt wird. DMSO-Infusionen können eine steilere Anflutung des Wirkstoffs im Kreislauf erzeugen als die orale Aufnahme. Sie werden gerne mit Procain, Vitaminen, Basen und anderen in der Naturheilkunde bewährten Infusionszusätzen kombiniert.
DMSO & Co. – ein natürlicher Gesundheitswerkzeugkasten
Wenngleich uns die vielfältig regulierenden und regenerierenden Eigenschaften des DMSO schon außergewöhnlich vorkommen, so wird es noch einmal interessanter, wenn man andere Wirkstoffe in Kombination zu DMSO verwendet. Da es sich bei DMSO um einen Kanalöffner handelt, können andere Substanzen besser ankommen. Gleichzeitig können Toxine und Stoffwechselprodukte das Gewebe besser verlassen. Grundsätzlich lassen sich alle Mittel und auch Therapieverfahren mit DMSO kombinieren, um diese zu optimieren.
So kann man beispielsweise Aminosäuren, Vitamine, Milchsäure, Mineralien oder Jod in Form von Lugolscher Lösung mit DMSO vermischt anwenden. Letztere ist geeignet bei verschiedenen Drüsenbeschwerden wie Brust, Schilddrüse und Prostata.
Bei den Therapieverfahren Akupunktur, Hypnose, Stoßwellen, Ultraschall, Magnetfeld, Bioresonanz, Osteopathie u. a. wird die Kombination mit DMSO, meist als Einreibung, von vielen Therapeuten als verbesserte Behandlungs-Effektivität geschätzt.
DMSO für Kräuter-Auszüge
Verwendet man DMSO als Auszugsmittel für Pflanzen/Kräuter oder andere Naturmaterialien, so wählt man damit die wesentlich bessere Alternative zum Alkohol (Ethanol). DMSO hat ein mehr als doppelt so hohes Dipolmoment als Alkohol oder Wasser. Der Auszug wirkt also, allgemein gesprochen, wesentlich ganzheitlicher in Bezug auf die Gesamtheit der zur Verfügung stehenden Pflanzeninhaltsstoffe, fettlösliche genauso wie wasserlösliche.
Ob einjähriger Beifuß (Artemisia annua), Brennnessel, Mariendistelsamen, Kardenwurzel, Propolis oder Weihrauch, alle diese DMSO-Extrakte sind einfach und kostengünstig herstellbar sowie vielseitig in der Anwendung.
Mögliche Nebenwirkungen der DMSO-Anwendung
In den meisten Fällen handelt es sich bei den beschriebenen Nebenwirkungen von DMSO eigentlich um Wirkungen. So wurde beispielsweise auf alten Beipackzetteln aus den 1980er Jahren die mögliche Hautrötung als Nebenwirkung genannt. Diese entsteht durch die Erweiterung der kleinsten Blutgefäße in der Haut und ist also eine erwünschte Wirkung. Da dieser Effekt jedoch bei unterschiedlichen Menschen sehr individuell ausfällt, ist es wichtig, diese möglichen Erscheinungen zu kennen.
Braunäugige Personen spüren ein Kribbeln, Jucken oder auch Brennen nach äußerlicher DMSO-Anwendung auf der Haut oft wesentlich weniger als helläugige und „vertragen“ dadurch höhere DMSO-Konzentrationen. Dieser Effekt hat mit dem Transport der natürlichen Hautfette „nach innen“ zu tun, weshalb es sich bei empfindlicher Haut empfiehlt, diese ca. 1 Stunde danach mit natürlichen Fetten oder Aloe zu pflegen.
Bei innerlicher Anwendung, oral oder per Infusion/Injektion, sind solche Hautempfindungen unbekannt. Eine andere (Neben-)Wirkung ist der mögliche vermehrte Speichelfluss. Auch dieser ist durch die Wirkung von DMSO zu erwarten, da es das vegetative Nervensystem in Richtung Parasympathikus, also „Heilung, Erholung, Ruhe, Verdauung“ lenkt, was die Drüsentätigkeit verstärkt.
Weitere Nebenwirkungen können sein: vorübergehender Schwindel, Kopfdruck, Müdigkeit. Auch dies ist durch die gefäßerweiternde Wirkung von DMSO erklärbar. Der oben beschriebene, vorübergehende Geruch nach Aufnahme von DMSO gehört ebenfalls zu den Nebenwirkungen. Der Geruch tritt nach jeder DMSO-Anwendung auf, gleichgültig ob äußerlich oder innerlich, und ist natürlich abhängig von der Dosis.
Verträglichkeit von DMSO mit Medikamenten
Potentiell werden Medikamente, zusammen oder parallel mit DMSO verabreicht, ebenfalls in ihrer Wirkung verstärkt. Dies wird auch heute noch gerne genutzt, um zum Beispiel die Dosis von Cortison – Gaben reduzieren zu können. Solche Wechselwirkungen sind auch für verschiedene Antibiotika, Schmerzmittel (NSAR, Morphine), Gold-Arzneien und Alkohol bekannt. Für die meisten heute üblichen Medikamente sind diese Wirkverstärkungen durch DMSO im Detail nicht erforscht.
Es wird deshalb empfohlen, im Falle der gleichzeitigen Einnahme von verschiedenen Medikamenten, mit kleinen Mengen DMSO zu beginnen. Nach fast fünf Jahren „Das DMSO-Handbuch“ und unzähligen detaillierten Zuschriften und Rückmeldungen von begeisterten AnwenderInnen kann gesagt werden, dass potentielle Wechselwirkungen zu Medikamenten, außer den oben genannten, in der Praxis offensichtlich keine Rolle spielen.
Fazit
Das bewährte und frei verfügbare DMSO bietet zahlreiche Möglichkeiten für die Anwendung im Bereich Gesundheit und Schönheit. Sowohl Therapeuten als auch Privatleute können damit, entweder als Einzelmittel oder in der Kombination mit anderen Therapieverfahren und natürlichen Stoffen, virtuos und kreativ umgehen. Der Erfahrungsschatz wächst dynamisch, und viele AnwenderInnen teilen ihre DMSO-Rezepte und Erfolge inzwischen im Internet.
Über den Autor
Dr. Hartmut Fischer studierte an der Fakultät für Chemie und Pharmazie der Universität Würzburg, wo er im Fachbereich Organische Synthesechemie promoviert wurde. Berufsjahre in der Pharmaindustrie beförderten sein Engagement für die alternative Heilkunde. Forschung und Wissensverbreitung zu einfachen, natürlichen Substanzen, die sowohl in Praxen/Kliniken als auch zu Hause eigenverantwortlich angewendet werden können, stehen dabei im Fokus.
Kontakt
Praxisinstitut Naturmedizin
https://www.facebook.com/PraxisinstitutNaturmedizin/
Buchempfehlung von der Redaktion
Das DMSO-Handbuch beschreibt Geschichte, Wirkweise und vor allem die praktische Anwendung dieser vielseitigen Heilflüssigkeit sehr ausführlich. Ärzte, Heilpraktiker, Physiotherapeuten, Osteopathen, Gesundheitsberater und auch alle medizinischen Laien finden hier viele Anregungen, Fallbeispiele und Beschreibungen, um den Möglichkeiten, die mit DMSO und seinen verschiedensten Mischungen im Gesundheits- und Schönheitsbereich erzielt werden können, nahe zu kommen.
Der Autor Dr. Hartmut Fischer vereint, aufgrund seines Werdegangs, Wissen zu Pharmazie, Bio-Chemie, Physik und Medizin. Ein für medizinische Fachbücher ungewöhnlicher Schreibstil machen alle Fakten verständlich und die Lektüre neben der Wissensaneignung zu einem Vergnügen. Dosierungs- und Beschaffungsübersichten am Ende des Buches ermöglichen schnelles Nachschlagen.
Sehr anschaulich werden eigentlich komplizierte biochemische Abläufe erklärt und mit viel Literatur untermauert. Das DMSO-Handbuch ist mittlerweile in der siebten Auflage erschienen und hat zur Wiederentdeckung und Verbreitung dieser, seit mehr als 50 Jahren erforschten und bewährten, natürlichen Arznei maßgeblich beigetragen.
Auf über 100 Seiten werden Fallbeispiele von A-Z dargestellt, nach Krankheiten und Beschwerden sortiert. Dabei werden sowohl die äußerliche Anwendung als auch die orale und intravenöse Therapie berücksichtigt. Da der Autor in eigener Praxis tätig ist und inzwischen viele Laien und Therapeuten in Seminaren ausgebildet hat, gehen ihm die überzeugenden Fallbeispiele nicht aus.
Laien empfehle ich jedoch, mit der Eigenanwendung vorsichtig zu sein und sich zumindest am Anfang in die Hände eines erfahrenen DMSO-Therapeuten zu begeben. Oder ein Seminar beim Buchautor zu besuchen!
Die Bebilderungen wurden mit freundlicher Genehmigung des Verlages dem DMSO-Handbuch entnommen.
Gefällt Ihnen die Darstellung dieses alten, neuen Heilmittels, oder haben Sie sogar schon Erfahrungen damit? Dann Schreiben Sie doch einen Kommentar!

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An Dr. Fischer. Meine Nackenschmerzen sind manchmal unerträglich nehme seit 3 Monaten DMSO flüssig zur Einreibung (ärztl Doagnose Zerfikalsyndrom) hilft aber kaum nur Schmerzmittel helfen.Bitte raten Sie mir! Vielen Dank
Guten Tag Gitti,
wenn sich nach 3-monatiger Anwendung keine Verbesserung einstellt (was normalerweise schon nach wenigen Tagen zu erwarten ist), würde ich neu überlegen. Man kann das DMSO mit anderen „Mitteln“ mischen, wie zum Beispiel Magnesiumchlorid-Lösung (Magnesiumionen wirken zusätzlich Muskel relaxierend und Sympatikus lösend) oder Procain-Lösung (Pasconeural 2% 5 ml ist zum Beispiel frei verkäuflich). Procain kann das „Schmerzgedächtnis“ auflösen.
Am Anfang würde ich auch manuelle Therapien mit einbinden und ebenso die geistig-seelischen Aspekte mit betrachten – „Was sitzt mir im Nacken? Welche dringenden Entscheidungen treffe ich nicht? …“.
Viele Grüße
Hartmut Fischer
Hallo Herr Dr. Fischer,
danke für Ihre interessante Website und Ihr Buch. Ich hoffe, dass Sie auch mir ein wenig helfen können.
Habe seit Ende 2007 Asthma. Halbes Jahr später kam noch eine chronische Sinusitis hinzu. Die ganzen Stirnhöhlen waren zu. Außer, dass ich durch die Nase keine Luft bekam, hatte ich keine weiteren Beschwerden. Keine Kopfschmerzen oder Erkältungen. Mein Asthma hat mir auch keine Probleme bereitet. Ich habe nur einmal am Tag (manchmal auch das vergessen) das Cortison-Spray benutzt. Mein Bedarfsspray kam kaum zum Einsatz. Im Januar 2015 ließ ich mich operieren. Laut Operateur wurde alles gründlich „ausgeräumt“ weshalb ich auch 6 Wochen große Schmerzen hatte. Danach war ich aber wie neugeboren. Ich konnte wieder riechen und frei atmen. Der gute Zustand hielt aber nicht lange. Schon Sommeranfang hatte ich die erste Ohrenentzündung. Die Abstände wurden immer kürzer. Anfang 2016 geriet mein Asthma außer Kontrolle (Folge der OP?). Nach paar Schritten hatte ich starke Luftnot mit Erstickungsängsten. Inhalationen (Pari) mit Cortison und dauernder Einsatz vom Salbutamol halfen nichts. Nur hochdosiert Cortison. Im Juli 2016 musste ich mich einer Not-OP unterziehen. Bin eines Morgens mit total zugeschwollenem rechtem Auge aufgewacht. Nach der OP sah ich aus als ob ich vom Klitschko persönlich KO geschlagen wurde. Tenor der Ärzte: Ist normal, wir mussten alles gründlichst „ausräumen“. Danach wurde aber alles noch schlimmer. Ich bekam weiterhin Ohrenschmerzen, die nach paar Tagen in Paukenergüsse übergingen. Es sind beide Ohren betroffen, natürlich nicht immer gleichzeitig. Und es hilft nichts anderes (leider nur kurzfristig) außer Cortison. Seit paar Tagen habe ich wieder starke Asthmabeschwerden (die Anfälle kommen paar Mal im Jahr). Dazu noch Kopfschmerzen und allgemeines Unwohlsein. Meine Lebensqualität ist beinahe bei Null. Benutze seitdem 70% DMSO im Lendenbereich und auf rechte Hüfte (2x/Tag, habe noch Cox-Arthrose) und trage es auf die Stirn auf (3-4/Tag). Bisher leider noch ohne nennenswerte Verbesserung. Seit heute habe ich noch MSM 3x2g/Täglich (werde in den nächsten Tagen die Dosis erhöhen) dazu genommen. Ist die Anwendung unmittelbar an der Stirn (Gehirn) nicht schädlich? Was könnte ich noch machen? Vor Nasen- oder Ohrentropfen habe ich Respekt, würde es aber, wenn Sie das für hilfreich halten, ausprobieren. Bitte dringend um Hilfe.
Ich konnte mich leider nicht kürzer fassen. Entschuldigung.
Ach ja, ich bin jetzt 55 Jahre. Bis 2007 richtig gesund (2006 Diagnose Hypothyreose). Meine Mutter hatte TB und ist an einer Lungenembolie nach einer OP verstorben als ich 2 Jahre alt war. Vielleicht ist das auch hilfreich für Sie.
Viele Grüße
Anita P.
Liebe Anita,
ich denke, Dr. Fischer wird Ihnen auch noch antworten. Auf Ihre Horrorgeschichte möchte ich aber kurz eingehen. Die Schleimhäute der Nasennebenhöhlen sind wie die Schleimhäute des Magen-Darm-Traktes zu beurteilen. Das heißt, ehe Sie nicht Ordnung in Ihrem Darm schaffen, werden sich kaum die Nasen-Nebenhöhlen beruhigen. Sicher haben Sie auch haufenweise Anitibiotika bekommen. Wenn Sie erst 2007 Asthma bekommen haben und ein Jahr vorher eine SD-Unterfunktion festgestellt wurde, könnte das dann mit der Therapie zusammenhängen? Nehmen Sie Jod ein? Versuchen Sie doch, einen Arzt für Naturheilkunde in Ihrer Nähe zu finden, der Sie begleiten kann. Gute Besserung!
Hallo Frau Dr. Gerhard,
danke für die schnelle Antwort. Meine Hypothyreose wurde mit L-Thyroxin 100 behandelt. Damals nahm ich kein Jod und kein Selen. Obwohl es mir wahrscheinlich geholfen hätte. Der TSH-Wert war im oberen Normbereich. Ich hatte aber große Symptome einer Unterfunktion. Nach 3 Wochen L-Thyrox war ich wieder hergestellt und konnte am Leben teilnehmen. Selen nehme ich seit 2015, Jod seit Anfang 2017. Im April 2017 habe ich versucht auf L-Thyroxin zu verzichten und nur durch Jod meine Schilddrüse zu aktivieren. Im Juli habe ich mich aber damit nicht wohl gefühlt und wieder mit der Einnahme des Hormons begonnen. Den zweiten Versuch ohne Hormone auszukommen habe ich im Dezember 2017 gestartet. Diesmal nahm mich aber deutlich mehr Jod (Lugolsche Lösung 5%). Mir ging es gut und die Blutuntersuchungen schienen das auch zu wiederspiegeln. Der TSH-Wert ist deutlich angestiegen aber die fT3- und ft4-Werte waren ok. Die dritte Blutuntersucheng Anfang August hat dann leider eine andere Tendenz gezeigt. Der TSH ist weiter bis auf über 8 angestiegen und das fT4 war im unteren Normbereich. Ich habe mich eigentlich gut gefühlt, habe aber trotzdem wieder mit L-Thyroxin 75 angefangen. War das richtig, oder hätte ich noch abwarten können? Erneute Blutkontrolle soll in 2 Wochen erfolgen.
Ich habe vor in ca. einem Monat Heilfasten durchzuführen. Wäre es ratsam Flohsamenschallen und Bentonit/Zeolith dazu zu nehmen? Ich trinke seit gut 15 Jahren jeden Morgen selbstgemachtes Kombucha und seit etwa 2 Jahren noch selbstgemachten Kefir (Tibetanischer Pilz) im Laufe des Tages. Ich esse eigentlich gesund. Koche immer selbst, kein Fastfood und keine (wirklich keine) Softdrinks. Meine Lieblingsgetränke sind Wasser und Tee. Leider habe ich einen Hang zu Süßigkeiten, was die gesunde Ernährung wieder deutlich relativiert.
Antibiotika habe ich zum Glück nicht oft bekommen (2-3 Mal). Aber Cortison, entweder oral oder i.V.
Ich würde mich über Ihre weiteren Ratschläge und Tipps freuen.
Viele Grüße
Anita P.
Liebe Anita P.
Das Heilfasten ist sicher eine gute Idee, das sollten Sie aber mit ärztlicher Betreuung machen. Ob es in Ihrem Fall sinnvoll ist, gleichzeitig Flohsamaenschalen und Zeolith zu nehmen, sollten Sie mit Ihrem Therapeuten besprechen. Der Hang zu Süßem bedeutet, dass Ihnen sicher auch andere Vitalstoffe fehlen, wie bspw. B-Vitamine. Sie sollten eine Stuhluntersuchung machen lassen und im Blut die Vitaminversorgung überprüfen lassen. Was ist mit Vitamin D? Haben Sie denn mal die Jodausscheidung im Urin überprüfen lassen? Sie sehen, ohne Sie wirklich zu kennen, kann ich keine Therapievorschläge machen. Alles Gute!
Hallo Trude,
nein, davon habe ich bisher nicht gehört. Und das Mischungsverhältnis würde dabei auch keine Rolle spielen, weil wir inzwischen sogar gute Erfahrungen mit reinem DMSO in einer speziellen Anwendungsvariante am Auge machen.
Wie aus der Irisdiagnostik bekannt, können sich die Iriden teilweise auch sehr rasch und komplett in Sachen Farbe, Strukturierung, Muster … ändern. „Nach ewigen Zeiten“ ist auch aus meiner persönlichen Erfahrung also eine starke Veränderung der Iris nichts ungewöhnliches.
Was die Durchblutungssituation am Auge betrifft gilt das ebenfalls. Da DMSO nach bisherigen augenärtzlichen Erfahrungen mit DMSO-Augentropfen ebenfalls die gesamte Durchblutungssituation am Auge, einschließlich Augenhintergrund, stabilisiert/verbessert, könnte dies auch damit zusammen hängen. Insgesamt würde ich persönlich also, zumindest aus der Ferne, mit den sehr positiven Beobachtungen, die Sie damit machen, die Anwendung beibehalten. Doch das entscheiden Sie am Besten selbstverantwortlich und nach Körpergefühl.
Viele Grüße
Hartmut Fischer
Hallo Herr Dr. Fischer, ich nehme seit einigen Tagen dmso oral ein, und habe seither einen fischigen, komischen Mundgeruch. Woher kommt das? Was kann ich dagegen tun? Und wie lange dauert es bis die Schmerzen (Ischias/ISG) vergehen? Ich habe auch sehr viel Verspannungen in den Oberschenkeln, Po und Schulter-Nacken Bereichen,
grüße Anita
Hallo Anita,
der Geruch in der Ausatemluft (also kein Mundgeruch in dem Sinn) rührt von einem Abbauprodukt des DMSO her, DMS (Dimethylsulfid), und hat wie alle organischen Sulfide einen „seltsamen“ Geruch. Das kennt man vor allem vom Knoblauch auch. Es gibt verschiedenen Tricks die man ausprobieren kann diesen zu minimieren oder vermeiden. Dazu gehören das Vermischen des DMSO mit einer gemixten Biozitrone (ganze Frucht), das gleichzeitige Verzehren von Petersilie und anderen Kräutern, das Einnehmen von Chlorophyl- oder Algentabs.
Die Zeitdauer bis zur Schmerzlinderung ist sehr individuell und hängt natürlich maßgeblich von den „Begleitumständen“ ab. Das heißt, dass in solchen Fällen am Bewegungsapparat parallel auch manuelle oder andere therapeutische Maßnahmen dazu kommen sollten, denn DMSO ist hier zunächst eine symptomatische Behandlung, die z.B. Fehlhaltungen, Wirbelblockaden, Faszienverschiebungen usw. nicht wegzaubern kann. Das können dann jedoch vielleicht „goldene Hände“. DMSO wirkt durchaus auch Muskel relaxierend, doch auch hier ist es notwendig die Ursachen der „Verspannungen“ parallel zu betrachten.
Viele Grüße
Hartmut Fischer
Hallo Herr Dr. Fischer, seit rund 1,5 Jahren nutze ich DMSO. Mein Problem Fussschmerzen beidseitig, (auch Besenreiser habe), kann ich zwar mit DMS lindern bzw bis ganz weg, kommen jedoch immer wieder. Ich habe inzw. derzeit, 1,25 Liter DMSO 2 TL auf 0,3 Liter der ganzen Zeit aufgenommen. Äusserlich zus. DMSO 50/50 Spray dazu Spray MG Chlorid 6 EL auf 1 Liter Wasser als Spray. Die schmerzen wollen einfach auf dauer nicht weichen (Neurologe ergab gar nichts) Polyneuropahtie wurde festgestellt. Nun dachte mir Salbe herstellen. Weinlaub (6 TL) + Beinwell (6 TL) + Arnikatinktur (3 TL) + DMSO (25 TL) Füsse und Waden eingesalbt. Ergebnis brodelnde Waden, leicht ziehen und stechen Beinbereich. Nach Salbung (Morgens) erhöhte sich Wohlbefinden drastich gut, DOCH zum Nachmittag begannen die Fussschmerzen stärker zu werden und Abends noch mehr! Ein Nebeneffekt, da ich es auch mit der Bandscheibe habe, die sich jeden Morgen meldet, der Morgenschmerz blieb aus ??? dazu selbst habe. Fussschmerzen jedoch da, welche mit nur innerlichen Einnahme nicht waren. Kann doch nun nicht „Lebenslang“ DMSO einnehmen ? Brauche dringend Rat, den ärztliche Hilfe kann vergessen > Aussage 3 Ärzte kann man nichts machen. Da ich Schmerzmittel Allergie habe alle mögl. Sorten, alle Nebenwirkungen bekommen. Schon lange beschäftige mich mit alternativen, dabei auf DMSO stiess. Danke all Ihr Infos im I-Net, ohne diese hätte gar keine schmerzfreien Tage, kann nicht mal 100 m laufen ohne Schmerz. DRINGEND Rat gesucht. MFG Luke
Sehr geehrter Herr Dr. Fischer ,
mein erstes Anliegen mag trivial erscheinen, denn es betrifft meine Haut. Obwohl ich mich seit vielen Jahren gesund und bewußt ernähre, mich aktiv um die Erhaltung meiner Gesundheit kümmere, habe ich eine sehr trockene, pergamentartig erscheinende Haut, die an den Schienbeinen auch schuppt. Die Haut ist ein Organ und hier stimmt etwas nicht. Der Hinweis vom Hautarzt #mehr cremen‘ ist lächerlich, typisch Smptimbegandlung. Ich möchte wissen, ob DMSO innerlich und )oder äußerlich hier helfen kann. Es schein, als ob die Haut kein Wasser aufnimmt, egal wie viel ich trunke, auch das Gewebe ist schlaff.
Zweites Thema ist Sehschwäche. Könnte hier ein Zusammenhäng bestehen oder sind hier die Augentropfen ein gutes Mittel?
Auch mein Vater hat mit den Augen Probleme, hier ist es Netzhautablösung auf dem linken Auge. Kann ich ihm mit den Augentropfen zu Besserung verhelfen?
Herzlich Dank für Ihre großartige Pionierarbeit, – und ihre Geduls mit all den Fragen und Ihre freundlichen hilfreichen Antworten.
Bin gespannt, was ich von Ihnen höen werde.
Sonnige Grüße
Marie
Was raten Sie mir?
Liebe Marie,
jetzt möchte doch erstmal ich kurz antworten. Trockene Haut muss von innen behandelt werden, da haben Sie völlig Recht! Es gibt was Neues, das ich kürzlich entdeckt habe: Regulat pro Hyaluron, von der Firma Dr. Niedermaier. Außerdem Omega-3-Fettsäuren. Vielleicht ernähren Sie sich zu gesund, dann fehlen oft wichtige Vitamine, wie bspw. B12, Zink, Jod, Vitamin D, oder der Darm ist müde durch zu viele Ballaststoffe. Lässt sich alles feststellen und gezielt behandeln. Will sagen, wenn Mangelerscheinungen vorliegen, kann auch DMSO nicht viel machen.
Alles Gute!
Ich habe gute Erfolge mit Heilfasten erzielt. Während des Fastens wird der Stoffwechsel umgestellt und die Leber entlastet. Der Körper wird aktiviert und nach dem Fasten geht der Körper effektiver mit Nahrung und Wasser um – ein Versuch ist es Wert!
Guten Tag Marie,
schließe mich den bisherigen Kommentaren und deiner Empfindung an – trockene Haut = das stimmt etwas „innerlich“ nicht. Wobei das innerlich natürlich auch Geist und Seele einschließt. Die Wasseraufnahme der Haut ist z.B. bekanntermaßen auch unzureichend, wenn Ängste das Leben bestimmen. Doch zu weit können wir hier den Bogen nicht spannen … Kurz und gut: es gibt nur einen Haut und „innen wie außen“, d.h. Ernährung-, Lebens- und Denkgewohnheiten sind zu überprüfen/anzuschauen. Beispielsweise stehen meiner Meinung nach bei vielen Menschen zu wenig Fette auf dem Speiseplan. Sowohl ungesättigte als auch gesättigte.
Auf DMSO bezogen kann aus der Erfahrung gesagt werden, dass es als Vermittler von Transportprozessen und vor allem als „Lieblingspartner“ von Wasser auch hier gute Dienste leisten kann. Wir sehen das daran, dass viel Therapeuten im Bereich Schönheit/Anti-Aging mit DMSO in unterschiedlichsten Anwendungsformen begeisterte Berichte zurück senden. Einfaches Beispiel ist das Aufsprühen einer ca. 10%igen DMSO Lösung in Thermalwasser oder Tiefseewasser vor der Behandlung mit Ultraschall. Ich tüftle hierzu gerade auch an einer Mischung mit organischen Natrium-/Kalium-/Magnesiumsalzen …
Hinzu kommt noch die Art des Wassers, das getrunken wird. Kirschen platzen auf, wenn es regnet … Das heißt, dass reines Wasser (Regen ist weitgehend destilliertes Wasser, hat also sehr niedrigen osmotischen Druck) aufgrund der osmotischen Effekte in die Zellen (Kirschen) strömt. Umgekehrt, wenn Wasser mit hohem Gehalt an „Mineralstoffen“, also osmotisch wirksamen Teilchen, ins Spiel kommt, strömt Wasser aus den Zellen heraus.
Augen: Ja, nach meiner Erfahrung gehen „trockene Haut“ und Augensymptome dieser Art oft Hand in Hand. Man kann dann z.B. auch oft einen Östradiol Mangel feststellen.
Viele AnwenderInnen der DMSO-Augentropfen melden Erfolge, sowohl bei Sehschwäche als auch bei Netzhautablösungen, wie man auch aus den wenigen Leserbriefen, die auf meiner Seite http://www.pranatu.de veröffentlicht sind erfahren kann. Ich benutze die DMSO 3% Lösung von der Firma http://www.alchemist.de , 2 – 6 mal täglich, je nach Empfinden. Die positiven Effekte werden oft schon nach den ersten Anwendungen geschildert, doch ich würde hierbei längerfristig denken. Aufgrund der hervorragenden Diagnostik-Ergebnisse auch von Augenärzten, sehe ich die DMSO-Augentropfen zunehmend auch als Prävention, sozusagen als Augenpflege für (noch) Augengesunde, da wir alle unsere Augen im modernen Leben sehr fordern.
Viele Grüße
Hartmut Fischer
Lieber Herr Dr. Fischer,
Ihr tolles Buch habe ich gelesen und nehme es immer wieder gern zur Hand.
Mit DMSO kam ich bereits 2010 in Berührung, in einer Salbe für mein CRPS.
Danach ist es etwas in Vergessenheit gekommen.
Nun hat mein Mann eine schwere Lungenfibrose begleitet von einer Herzinsuffizienz (beidseitig).
Da wir eigentlich nichts mehr zu verlieren haben, konnte ich meinen Mann im Juli überreden 3 x wöchentlich einen Teelöffel DMSO in 300 ml Tomatensaft einzunehmen.
Da ich sehr geruchsempfindlich bin und selbst immer noch Probleme mit meinem CRPS und durch große körperliche und seelische Belastung ständig Nackenschmerzen habe, nehme ich das DMSO auch mit.
Haben Sie evt. Hinweise für uns, bezüglich der Anwendung und wie wir meinem Mann evt. noch besser helfen können.
Vielen Dank im Voraus und lieb Grüße
Eva
Liebe Eva,
dreimal wöchentlich 1 Teelöffel DMSO ist aus meiner Erfahrung bei einer Lungenfibrose sehr wenig. DMSO hat sehr erstaunliche Gewebe regenerierende Eigenschaften, doch dazu werden teilweise hohe Mengen benötigt. Das Ganze ist ja „Studien mäßig“ abgesichert, da man festgestellt hat, dass selbst Tagesdosen von ca. 80 Gramm (ca. 30 Teelöffel) über Monate hin, keinerlei Auffälligkeiten in der Labordiagnostik hervorrufen. Da ist also viel Luft nach oben … Ich würde aus der Ferne gesprochen für mich eher eine Menge von 3 – 6 Teelöffel in einem 300 ml Getränk, 1 bis 2 mal täglich, veranschlagen.
Inzwischen gibt es auch gute Erfahrungen mit der Inhalation von hochverdünntem DMSO, beispielsweise auch zusammen mit Wasserstoffperoxid. Dazu füllt man ca. 5 Tropfen DMSO pro 20 ml Salzlösung in den Inhalator. Abwechselnd dann das Wasserstoffperoxid 3% mit ca. 20 Tropfen pro 20 ml Salzlösung.
Die Herzinsuffizienz ist wahrscheinlich hier Folge des hohen Lungenwiderstands, so dass ich zuerst daran arbeiten würde.
Alle wichtigen sonstigen Regenerationsfaktoren und die Funktion der Schleimhäute fördernder Stoffe sind auszuschöpfen: Vitamin D, Magnesium, Vitamin C, Selen, Jod gehören dazu.
CRPS: Äußerlich-lokale Anwendung von DMSO 60% (z.B. Firma http://www.alchemist.de) großzügig aufsprühen, 1 bis 2 mal täglich und eine halbe Stunde danach mit Hautpflege Aloe begleiten. Zusätzlich manuell den Bereich mit einem Kochlöffel oder ähnlichem ausstreichen Richtung Körpermitte.
Viele Grüße
Hartmut Fischer
Lieber Herr Dr. Fischer,
vielen Dank für Ihre Antwort und die Tipps.
Das mit der Inhalation werden wir auf jeden Fall versuchen und die Salzlösung mit DMSO bzw. Wasserstoffperoxid anreichern.
Das Problem mit der oralen Einnahme ist, dass meinem Mann bereits nach Einnahme des 1 Teelöffels in 300 ml Wasser meist extrem übel wird. Er isst dann den ganzen Tag kaum etwas und lebt von Zwieback und Tee,. Er würde das DMSO im Moment am liebsten absetzen.
Wir haben es schon mit den unterschiedlichsten Flüssigkeiten probiert, aber es ist immer ähnlich.
Haben Sie dazu evt. noch eine Idee?
Vielen Dank und liebe Grüße
Eva
Guten Tag Herr Fischer,
danke für diese Information. Dennoch verstehe ich nicht ganz, in welchem Verhältnis diese beiden Lösungen vermengt werden sollen.
Wasserstoffperoxid 3% mit DMSO und Salzlösung, aber in welchem Verhältnis? 20 Tropfen DMSO oder 20 Tropfen Wasserstoffperoxid 3%? Wären Sie vielleicht so freundlich und könnten nochmal „genau“ beschreiben, wie viel von was? Genauso DMSO mit Salzlösung. Denn 20ml NaCl sind ja viel für eine Inhalation.
Sehr geehrter Herr Dr. Fischer,
Nachdem ich ihr Buch über DMSO gelesen habe, und auch seit einer Woche meine Wirbelsäule mit einspruehe bin ich ganz begeistert wie schnell es wirkt.Seid 4 Jahren habe ich (67) Muskelverspannungen im Nacken , daher auch Muskelverspannungen und Verkrampfungen IM AUGE (lt.Augenarzt) die sehr unangenehm si nd.Dazu noch Benommenheit, und das den ganzen Tag. Es ist ein Zustand der unerträglich ist.Ich bin im Alltag sehr eingeschränkt.
Das Problem mit den Augen ist schlecht zu beschreiben. Gefühl von geschwollen, klebrig und trocken.Eine Odyssee von Aerzten und Untersuchungen haben nichts gebracht.
(Akupunktur, Chiropraktiker, Neurologe, Krankengymnastik, neue Brille. Sogar eine Augenlidstraffung hab ich ueber mich ergehen lassen. (Rat v.Augenarzt) Zur Zeit bin ich beim Osteopathen in Behandlung allerdings erst 4 mal.Bis jetzt noch keine Besserung. Jetzt endlich meine Frage: kann mir DMSO als Augentropfen helfen und wie ist die Mischung? Es ist meine letzte Hoffnung, ich bin so verzweifelt denn ist keine Lebensqualität mehr. Oder haben sie mir einen anderen Vorschlag oder Adresse?
Nehme auch Produkte von Robert Franz.
Endschuldigen sie bitte meinen ausfuehrlichen Brief aber nur so können sie sich ein besseres Bild von mir machen.
Ich waere ihnen sehr dankbar für eine Antwort. Danke für Ihre Mühe und machen sie weiter so.Alles Gute
Ingrid Neubrand
Guten Tag Frau Neubrand,
Sie beschreiben selbst, dass die Augensymptome in einem „größeren“ Zusammenhang stehen und insofern denke ich, ist der Gang zum Osteopathen beispielsweise sicher zielführend. Auch die DMSO-Augentropfen würden nach meiner Erfahrung zu einer Besserung beitragen. Ich verwende eine anwendungsfertige Mischung DMSO 3% von der Firma http://www.alchemist.de, 2 – 6 mal täglich, je nach Stärke der Symptome. Jeweils 1 Tropfen in jedes Auge. DMSO wirkt nachweislich auch Muskel relaxierend und die Augenmuskulatur würde davon profitieren. Neben den vielen anderen guten Eigenschaften des Mittels.
Viele Grüße
Hartmut Fischer
Wo kann man denn die Antworten auf all diese spannenden Fragen der Teilnehmer lesen?
Vielen Dank im Vorraus für die Antwort.
Liebe Grüße
Lisa
Liebe Lisa,
Herr Dr. Fischer hat schon viele Kommentare beantwortet. Einfach unten bei „ältere Kommentare“ öffnen. Jetzt war Urlaubszeit, da dauert es etwas mit dem Beantworten. Viele Grüße
Ich trage eine Bildschirmarbeitsbrille, die ich mittlerweile auch beim Lesen trage. In der Ferne waren meine Augen immer super scharf. Seit einigen Monaten verschlechterte sich dies jedoch, es war wie ein Schmier im Blickfeld und ich beschloss mir die Augentropfen zu machen.
Kochsalzlösung gekauft und DMSO ph.eu. 99,99% abgewogen und gemischt. In eine Pipettenflasche bemessen und umgefüllt.
Bereits nach der ersten Anwendung von je 1 Tropfen pro Auge merkte ich sofort danach: wow – wie einmal frisch gereinigt. Die Sehkraft wurde wieder schärfer und viel klarer.
Das war vor ca. 4 Wochen. Ich machte dies noch ein paar Tage und habs dann schlicht vergessen. Insgesamt hat sich meine Sehkraft verbessert. Auch beim Nah-Sehen.
Gestern merkte ich dann wieder so einen leichten Schleier und träufelte mir dann je einen Tropfen Augentropfen in jedes Auge. Brennt auch nicht!
Heute früh vorm Spiegel war ich dann etwas geschockt:
Ich habe mir meine Augen nach ewigen Zeiten mal genauer angeschaut und zwei Dinge festgestellt:
1.) habe ich am rechten Auge innen und unten in der Mitte Einblutungen (tut nicht weh – merke nichts) und
2.) meine Augenfarbe auf beiden Augen ist viel heller geworden. Ich hatte vorher links ein fast dunkelbraunes Auge und rechts ein grünbraunes.
Die sind jetzt beide mittelgrün.
Hat das schonmal jemand beobachtet? Werden die wieder dunkler irgendwann? Ich trau mich jetzt nicht mehr, die zu nehmen. Das Mischungsverhältnis stimmte 100%. Ich habe das von einer Anleitung von Dr. Fischer einfach auf meine Menge runtergerechnet