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DMSO, besondere Flüssigkeit für Gesundheit und Schönheit

Von | 12. November 2017 – 23:20 8 Kommentare 30.757 AufrufeDrucken

DMSO – ein einfaches, bewährtes, kostengünstiges und natürliches Mittel, das unserem Körper rasche Regeneration und Regulation ermöglicht.

Gesunde Schönheit © Dr. Hilly Kessler

Sich bei akuten und chronischen Symptomen sowie für Wohlbefinden mit Natursubstanzen eigenverantwortlich und eigenständig zu helfen, liegt im Trend. Die oft lange bekannten Hausmittel, wie Magnesiumchlorid, Milchsäure, Natron, Eigenurin, Lugol‘sche Lösung, Schleimzucker, Petroleum sowie wichtige Pflanzen, wie Beifuß, Mariendistel, Weißdorn, Karde und andere Naturmaterialien, wie Propolis und Weihrauch, bilden einen wundervollen Gesundheitswerkzeugkasten.

DMSO ist darin das Dachmittel. Es bietet die breiteste Palette an harmonischen Wirkungen und lässt sich mit allen anderen Substanzen dieser Toolbox mischen und sinnvoll kombinieren. DMSO verbessert deren Wirksamkeit bzw. Transport im Körper. Das Wissen um die Handhabung, Möglichkeiten und Anwendung von DMSO wurde jedoch weitgehend vergessen.

Was ist DMSO?

Dimethylsulfoxid, abgekürzt DMSO, ist eine kleinmolekulare, organische Schwefelverbindung, die früher hauptsächlich aus Holzbestandteilen (Lignin) im Rahmen der Zellstoff- und Papierherstellung gewonnen wurde.

Sulfoxide mit beliebigen organischen Resten und DMSO

Inzwischen gibt es, da der weltweite Bedarf sehr hoch ist, industrielle Herstellungsverfahren, die eine höhere Reinheit des Dimethylsulfoxids liefern. Pharmazeutisch zertifiziertes DMSO mit der Bezeichnung DMSO Ph. Eur. (Europäisches Arzneibuch) ist dadurch inzwischen für Jeden freiverkäuflich und preisgünstig bei vielen Internetshops beziehbar.

MSM

DMSO wird im Körper zum größten Teil in eine organische Schwefelverbindung umgewandelt, die auch als MSM bekannt ist. Nur ein sehr kleiner Teil des aufgenommenen DMSO, ca. 1%, wird in das ursprüngliche Dimethylsulfid zurück verwandelt, welches, wie andere natürliche Sulfide auch, einen für Menschen ungewöhnlichen Geruch hat. Wir scheiden es über die Atemluft aus.

Da die mittlere Verweilzeit von DMSO im Körper etwa 1,5 Tage beträgt, verschwindet der Geruch nach zwei Tagen wieder. Diese Vorgänge kennen wir auch vom Knoblauch. Der Geruch beim DMSO wird sehr unterschiedlich beschrieben, jedoch meist als austernartig bezeichnet.

Entdeckung der Wirkungen von DMSO

DMSO als Substanz wurde bereits 1866 von einem russischen Chemiker entdeckt. Da es sich bei Raumtemperatur um eine Flüssigkeit handelt und diese erstaunlicherweise sowohl Salze als auch fettlösliche Stoffe aufnimmt, wird es als Lösemittel in Laboratorien geschätzt.

Anfang der 1960er Jahre untersuchte ein amerikanischer Forscher die Überlebensrate von Transplantationsgewebe in verschiedenen Aufbewahrungsflüssigkeiten. Er stellte verwundert fest, dass Mischungen, die DMSO enthalten, offenbar die Zellen stabilisieren und regenerieren. Ein Jungbrunnen im Reagenzglas war gefunden und ein ergiebiges Forschungsfeld eröffnet.

In tausenden medizinisch-wissenschaftlichen Veröffentlichungen werden seit dieser Zeit die vielfältigen Wirkungen von DMSO als Heilmittel beschrieben.

Heilwirkungen von DMSO

  • Hemmung von Entzündungen
  • Radikalfänger
  • Regeneration von Gewebe und Förderung der Wundheilung
  • Glättung von Narben
  • Zellschutz und Verbesserung der Sauerstoffsättigung
  • Stabilisierung des vegetativen Nervensystems
  • Linderung von Schmerzen
  • Entspannung der Muskulatur

DMSO als Kanalöffner

Bemerkenswert ist, dass DMSO sehr rasch in alle Bereiche des Körpers wandert, biologische Membranen mühelos überwindet. Man erreicht damit also auch Verteilungsräume, die sonst schwierig zugänglich sind, wie etwa Gelenkkapseln, Knochenmark, Fettgewebe. Im Falle von Entzündungen in diesen Bereichen ist dies ein entscheidender Vorteil. Ganzheitlich ausgedrückt wird DMSO deshalb gerne als Kanalöffner bezeichnet, weil es auch anderen Stoffen ermöglicht, besser „rein oder raus“ zu kommen.

Handhabung und Anwendung der heilenden Flüssigkeit DMSO

Zubehör zum Umgang mit DMSO

DMSO Ph. Eur. kauft man für die äußerliche und orale Verwendung üblicherweise als pure, 99,9%ige Ware in Braunglasflaschen. In dieser Form, also als Reinstoff, wird es jedoch nur in Ausnahmefällen verwendet, etwa um Warzen, Aphten, Herpesbläschen oder Nagelpilz zu betupfen.

Vorsicht mit Kunststoffmaterialien

Bei der Handhabung von DMSO ist zu beachten, dass es, aufgrund seiner guten Lösungseigenschaften, mit den meisten Kunststoffmaterialien unverträglich ist. Deshalb sollte man zum Abmessen, Mischen, Lagern und Anwenden, wenn möglich, Glas-, Metall-, oder Porzellanutensilien verwenden. Lässt es sich nicht vermeiden, zum Beispiel bei einem Sprühkopf oder einer Spritze, so sollten diese Kunststoffmaterialien zuerst mit einer kleinen Menge reinem DMSO vorgespült werden.

Verdünnung mit wässriger Lösung

Sowohl für die flächige, äußerliche, als auch für die orale Anwendung wird DMSO stets mit wässrigen Lösungen verdünnt. Bewährt haben sich dazu Wasser, Magnesiumchlorid-Lösung 5%, isotonisches Meerwasser und Eigenurin. Für die äußerliche Anwendung kommen dabei Konzentrationen zwischen ca. 75% und 10% bezogen auf DMSO zum Einsatz.

Hinweis: Mischt man DMSO mit wässrigen Lösungen, so kommt es zu einer spontanen Wärmeentwicklung – ein in diesem Ausmaß seltenes physikalisches Phänomen. Da die Haut auf DMSO individuell sehr unterschiedlich mit einem Kribbeln/Jucken, leichter Rötung, bis hin zu „Brennnessel-Gefühl“ reagiert, passt man die Konzentrationen dieser Mischungen einfach dem eigenen Hauttyp an.

Wenn man spürt, dass eine Mischung an einer Hautstelle zu stark wirkt, so wäscht man sie ganz simpel mit Wasser wieder ab und verdünnt die DMSO-Flüssigkeit weiter, bevor man sie erneut anwendet. In der Regel verträgt man am Beinbereich höhere Konzentrationen als an Brust/Bauch. Am sensibelsten reagiert meist die Gesichts-, Hals- und Kopfhaut. Menschen mit heller/blauer Augenfarbe reagieren oft sensibler als diejenigen mit braunen Augen.

Beispiele für DMSO als Heilmittel und Hausmittel

Äußerliche Behandlung mit DMSO

Ellbogen-Pinselung mit DMSO

Für die äußerliche Behandlung von Arthrose, Arthritis, Sehnenentzündungen u. ä. an Fuß, Knie, Hüfte, Ellbogen, Hand- und Schultergelenken sowie Wirbelsäule, vermischt man 4 Teile DMSO (z.B. Teelöffel) mit 6 Teilen Magnesiumchlorid-Lösung. Es handelt sich also bezogen auf DMSO um eine 40%ige Mischung. Diese trägt man einfach mit den Fingern, einem Naturhaarpinsel oder einer Sprühflasche großzügig am Gelenkbereich auf. Danach lässt man es idealerweise für wenigstens 30 Minuten, ohne Kleidung darauf, einwirken.

Für die Behandlung von Narben vermischt man dagegen 6 Teile DMSO mit 4 Teilen Magnesiumchlorid-Lösung oder Eigenurin. Der Narbenbereich wird mit dieser Mischung großzügig benetzt, und man lässt für mindestens 30 Minuten einwirken.

Für ein Gesichtswasser, zur Hautregeneration, vermischt man 1 Teil DMSO mit 9 Teilen isotonischem Meerwasser. Diese Flüssigkeit kann man einfach nach dem Waschen aufsprühen oder mit einem Pad aufreiben. Das Gemisch aus DMSO und natürlichen Mineralien strafft die Haut, da es für eine verbesserte Wasseraufnahme sorgt und Gewebe stabilisiert. Nach dem Einziehen kann mit reinem Pflanzenfett oder Aloe gepflegt werden. Kontakt mit unerwünschten Hilfsstoffen in üblichen Kosmetika sollte man für wenigstens 2 Stunden vermeiden.

DMSO zur innerlichen Anwendung

DMSO innerlich wird gerne bei Rheuma, Migräne, Blasenentzündung, Fibromyalgie oder auch Venenentzündungen, Arteriosklerose und neurodegenerativen Erkrankungen eingesetzt. Für die orale Anwendung werden ca. 1 bis 4 Teelöffel DMSO in einem 0,3 l Getränk verrührt. Dies kann/können Wasser, Säfte, Smoothies, Tee sein. In der Mischung mit Wasser hat DMSO einen bitteren, zwiebelartigen Geschmack. Beliebt ist auch die Mischung mit einer halben, gemixten Biozitrone auf 0,3 l mit Wasser, weil dies erfahrungsgemäß den algenartigen Geruch mildert, der durch die Verstoffwechselung von DMSO entsteht.

Eine weitere hilfreiche Form der DMSO Anwendung stellen Ohren- und Nasentropfen dar. Akute oder chronische (Mittel-)Ohrentzündungen, Sinusitis, Tinnitus, Nasenpolypen sind hierfür typische Indikationen. Hierbei hat sich eine DMSO-Konzentration von 15% bewährt. Das heißt es werden für 100 ml Gesamtmenge 15 ml DMSO mit 85 ml Verdünnungsflüssigkeit gemischt. Dies kann Eigenurin oder die schon erwähnte Magnesiumchlorid-Lösung sein.

Steriles DMSO als Heilmittel für Therapeuten

gereinigtes DMSO wird in Flasche gespritzt

Für die Behandlung von Wunden, sowie für DMSO Anwendungen in Form von Infusionen oder Injektionen, gibt es sterile Fertigmischungen in Ampullen. Diese enthalten vorverdünntes DMSO zu 7,5 Gramm und wahlweise zusätzlich Magnesiumchlorid, Procain oder rechtsdrehende Milchsäure. Durch die Vorverdünnung kann der Ampulleninhalt ohne weiteres mit Kunststoffspritzen und anderem Laborzubehör gehandhabt werden.

Anwendungsfelder für Injektionen sind beispielsweise Neuraltherapie, Narbenbehandlung, Zahnfleischregeneration, Sehnenentzündungen, aber auch direkte Gelenkinjektionen für die Knorpelregeneration oder den Abbau von Stenosen.

Infusionen werden mit üblichen Kochsalz-Lösungen hergerichtet, in die der Ampulleninhalt überführt wird. DMSO-Infusionen können eine steilere Anflutung des Wirkstoffs im Kreislauf erzeugen als die orale Aufnahme. Sie werden gerne mit Procain, Vitaminen, Basen und anderen in der Naturheilkunde bewährten Infusionszusätzen kombiniert.

DMSO & Co. – ein natürlicher Gesundheitswerkzeugkasten

Wenngleich uns die vielfältig regulierenden und regenerierenden Eigenschaften des DMSO schon außergewöhnlich vorkommen, so wird es noch einmal interessanter, wenn man andere Wirkstoffe in Kombination zu DMSO verwendet. Da es sich bei DMSO um einen Kanalöffner handelt, können andere Substanzen besser ankommen. Gleichzeitig können Toxine und Stoffwechselprodukte das Gewebe besser verlassen. Grundsätzlich lassen sich alle Mittel und auch Therapieverfahren mit DMSO kombinieren, um diese zu optimieren.

So kann man beispielsweise Aminosäuren, Vitamine, Milchsäure, Mineralien oder Jod in Form von Lugolscher Lösung mit DMSO vermischt anwenden. Letztere ist geeignet bei verschiedenen Drüsenbeschwerden wie Brust, Schilddrüse und Prostata.

Bei den Therapieverfahren Akupunktur, Hypnose, Stoßwellen, Ultraschall, Magnetfeld, Bioresonanz, Osteopathie u. a. wird die Kombination mit DMSO, meist als Einreibung, von vielen Therapeuten als verbesserte Behandlungs-Effektivität geschätzt.

DMSO für Kräuter-Auszüge

Verwendet man DMSO als Auszugsmittel für Pflanzen/Kräuter oder andere Naturmaterialien, so wählt man damit die wesentlich bessere Alternative zum Alkohol (Ethanol). DMSO hat ein mehr als doppelt so hohes Dipolmoment als Alkohol oder Wasser. Der Auszug wirkt also, allgemein gesprochen, wesentlich ganzheitlicher in Bezug auf die Gesamtheit der zur Verfügung stehenden Pflanzeninhaltsstoffe, fettlösliche genauso wie wasserlösliche.

Ob einjähriger Beifuß (Artemisia annua), Brennnessel, Mariendistelsamen, Kardenwurzel, Propolis oder Weihrauch, alle diese DMSO-Extrakte sind einfach und kostengünstig herstellbar sowie vielseitig in der Anwendung.

Mögliche Nebenwirkungen der DMSO-Anwendung

In den meisten Fällen handelt es sich bei den beschriebenen Nebenwirkungen von DMSO eigentlich um Wirkungen. So wurde beispielsweise auf alten Beipackzetteln aus den 1980er Jahren die mögliche Hautrötung als Nebenwirkung genannt. Diese entsteht durch die Erweiterung der kleinsten Blutgefäße in der Haut und ist also eine erwünschte Wirkung. Da dieser Effekt jedoch bei unterschiedlichen Menschen sehr individuell ausfällt, ist es wichtig, diese möglichen Erscheinungen zu kennen.

Braunäugige Personen spüren ein Kribbeln, Jucken oder auch Brennen nach äußerlicher DMSO-Anwendung auf der Haut oft wesentlich weniger als helläugige und „vertragen“ dadurch höhere DMSO-Konzentrationen. Dieser Effekt hat mit dem Transport der natürlichen Hautfette „nach innen“ zu tun, weshalb es sich bei empfindlicher Haut empfiehlt, diese ca. 1 Stunde danach mit natürlichen Fetten oder Aloe zu pflegen.

Bei innerlicher Anwendung, oral oder per Infusion/Injektion, sind solche Hautempfindungen unbekannt. Eine andere (Neben-)Wirkung ist der mögliche vermehrte Speichelfluss. Auch dieser ist durch die Wirkung von DMSO zu erwarten, da es das vegetative Nervensystem in Richtung Parasympathikus, also „Heilung, Erholung, Ruhe, Verdauung“ lenkt, was die Drüsentätigkeit verstärkt.

Weitere Nebenwirkungen können sein: vorübergehender Schwindel, Kopfdruck, Müdigkeit. Auch dies ist durch die gefäßerweiternde Wirkung von DMSO erklärbar. Der oben beschriebene, vorübergehende Geruch nach Aufnahme von DMSO gehört ebenfalls zu den Nebenwirkungen. Der Geruch tritt nach jeder DMSO-Anwendung auf, gleichgültig ob äußerlich oder innerlich, und ist natürlich abhängig von der Dosis.

Verträglichkeit von DMSO mit Medikamenten

Potentiell werden Medikamente, zusammen oder parallel mit DMSO verabreicht, ebenfalls in ihrer Wirkung verstärkt. Dies wird auch heute noch gerne genutzt, um zum Beispiel die Dosis von Cortison – Gaben reduzieren zu können. Solche Wechselwirkungen sind auch für verschiedene Antibiotika, Schmerzmittel (NSAR, Morphine), Gold-Arzneien und Alkohol bekannt. Für die meisten heute üblichen Medikamente sind diese Wirkverstärkungen durch DMSO im Detail nicht erforscht.

Es wird deshalb empfohlen, im Falle der gleichzeitigen Einnahme von verschiedenen Medikamenten, mit kleinen Mengen DMSO zu beginnen. Nach fast fünf Jahren „Das DMSO-Handbuch“ und unzähligen detaillierten Zuschriften und Rückmeldungen von begeisterten AnwenderInnen kann gesagt werden, dass potentielle Wechselwirkungen zu Medikamenten, außer den oben genannten, in der Praxis offensichtlich keine Rolle spielen.

Fazit

Das bewährte und frei verfügbare DMSO bietet zahlreiche Möglichkeiten für die Anwendung im Bereich Gesundheit und Schönheit. Sowohl Therapeuten als auch Privatleute können damit, entweder als Einzelmittel oder in der Kombination mit anderen Therapieverfahren und natürlichen Stoffen, virtuos und kreativ umgehen. Der Erfahrungsschatz wächst dynamisch, und viele AnwenderInnen teilen ihre DMSO-Rezepte und Erfolge inzwischen im Internet.

Über den Autor

Dr. Hartmut Fischer studierte an der Fakultät für Chemie und Pharmazie der Universität Würzburg, wo er im Fachbereich Organische Synthesechemie promoviert wurde. Berufsjahre in der Pharmaindustrie beförderten sein Engagement für die alternative Heilkunde. Forschung und Wissensverbreitung zu einfachen, natürlichen Substanzen, die sowohl in Praxen/Kliniken als auch zu Hause eigenverantwortlich angewendet werden können, stehen dabei im Fokus.

Kontakt

Praxisinstitut Naturmedizin

info@pranatu.de

www.pranatu.de

https://www.facebook.com/PraxisinstitutNaturmedizin/

Buchempfehlung von der Redaktion

Das DMSO-Handbuch beschreibt Geschichte, Wirkweise und vor allem die praktische Anwendung dieser vielseitigen Heilflüssigkeit sehr ausführlich. Ärzte, Heilpraktiker, Physiotherapeuten, Osteopathen, Gesundheitsberater und auch alle medizinischen Laien finden hier viele Anregungen, Fallbeispiele und Beschreibungen, um den Möglichkeiten, die mit DMSO und seinen verschiedensten Mischungen im Gesundheits- und Schönheitsbereich erzielt werden können, nahe zu kommen.

Der Autor Dr. Hartmut Fischer vereint, aufgrund seines Werdegangs, Wissen zu Pharmazie, Bio-Chemie, Physik und Medizin. Ein für medizinische Fachbücher ungewöhnlicher Schreibstil machen alle Fakten verständlich und die Lektüre neben der Wissensaneignung zu einem Vergnügen. Dosierungs- und Beschaffungsübersichten am Ende des Buches ermöglichen schnelles Nachschlagen.

Sehr anschaulich werden eigentlich komplizierte biochemische Abläufe erklärt und mit viel Literatur untermauert. Das DMSO-Handbuch ist mittlerweile in der siebten Auflage erschienen und hat zur Wiederentdeckung und Verbreitung dieser, seit mehr als 50 Jahren erforschten und bewährten, natürlichen Arznei maßgeblich beigetragen.

Auf über 100 Seiten werden Fallbeispiele von A-Z dargestellt, nach Krankheiten und Beschwerden sortiert. Dabei werden sowohl die äußerliche Anwendung als auch die orale und intravenöse Therapie berücksichtigt. Da der Autor in eigener Praxis tätig ist und inzwischen viele Laien und Therapeuten in Seminaren ausgebildet hat, gehen ihm die überzeugenden Fallbeispiele nicht aus.

Laien empfehle ich jedoch, mit der Eigenanwendung vorsichtig zu sein und sich zumindest am Anfang in die Hände eines erfahrenen DMSO-Therapeuten zu begeben. Oder ein Seminar beim Buchautor zu besuchen!

Die Bebilderungen wurden mit freundlicher Genehmigung des Verlages dem DMSO-Handbuch entnommen.

Gefällt Ihnen die Darstellung dieses alten, neuen Heilmittels, oder haben Sie sogar schon Erfahrungen damit? Dann Schreiben Sie doch einen Kommentar!

8 Kommentare »

  • barbara sagt:

    Habe mich selbst, und meine drei katzen behandelt.tierarzt wollte sie vor 4 jahren einschläfern.ein wundermittel

  • Appelmann Susanne sagt:

    Hallo Hr Dr.Fischer, ich habe von DMSO von einer Bekannten gehört Sie schwört ohne Ende darauf und ist tolal begeistert davon! Sie hatte es auch mir empfohlen somit zu meiner Frage ich leide an Morbus Hashimoto bestünde eine Chance das DMSO mir Hilfe geben könnte? Zugleich möchte ich noch fragen ob es auch bei Lymphödem helfen würde??
    Über eine Antwort von Ihnen würde ich mich sehr freuen und mit gleichzeitig dafür bedanken.

    lieben Gruß Susanne A.

  • Mimi sagt:

    Ich habe Fragen zu den Augentropfen:
    – Wie lange sind sie haltbar?
    – Wenn ich 5 ml Kochsalz-Lösung und 5 Tr. DMSO nehme, bin ich dann etwa bei 5 %?
    – Würde eine Beigabe von Procain unterstützend wirken bei einem grauen Star bei Borreliose?
    Herzlichen Dank und freundliche Grüsse
    Mimi

  • Maria sagt:

    Guten Tag
    Was mir bislang an Informtionen, trotz intensiver Recherche fehlt, sind Infos zur konkreten Anwendung.
    – Wann kann ich die Hautstellen wieder mit Kleidung bededecken?
    – Wenn die Handinnenflächen bestrichen sind, können dann nicht noch nach Stunden durch Handkontakt Giftstoffe in den Körper geleitet werden?
    – wie verhält es sich bei oraler Einnahme mit der zwangsläufigen Aufnahme von Umweltgiften oder bei Passiv-/Rauchern?
    – Sind Mundspülungen sinnvoll? Was passiert mit Amalgan, Kunststoff- oder Keramikfüllungen?

    Wenn ich nur endlich Antworten auf diese Fragen bekäme!
    Sehr interessierte Grüße von Maria

    • Hallo Maria, solche Fragen beantworte ich regelmäßig auf der Facebook Seite https://www.facebook.com/PraxisinstitutNaturmedizin/ oder auf http://www.pranatu.de unter dem Menüpunkt FAQ oder indem ich emails auf meinem Kontaktformular auf http://www.pranatu.de beantworte. Ebenso wird natürlich in den DMSO-und Co- Seminaren auf all diese Fragen eingegangen. Es gibt also einige Möglichkeiten :-)
      Äußerlich lokal behandelte Hautstellen sollten wenigstens 30 Minuten ohne Kleidungskontakt bleiben. Wenn man sicher gehen möchte, so wäscht man die Haut vor dem Ankleiden dann einfach ganz kurz mit Wasser ab.
      Ebenso wäscht man die Hände kurz ab, wenn man damit die Haut mit DMSO-Lösungen bestrichen hat. Dann werden durch Handkontakt auch keine weiteren Substanzen aufgenommen. Übrigens ist das weit weniger der Fall, als viele befürchten, denn DMSO ist ja eine kleinmolekulare Substanz und kann also Mikroorganismen, (Metall-)Partikel, … gar nicht transportieren.
      Eine veränderte oder gar verstärkte Aufnahme von Umweltgiften bei oraler Anwendung von DMSO ist unlogisch. Passiv-/Rauchern rate ich von der Anwendung von DMSO ab. Nicht nur wegen der verstärkten Wirkung des Nikotins, sondern vor allem wegen der evtl. vermehrten Aufnahme von industriellen Tabak-Beimischungen und toxischen Verbrennungsprodukten.
      Mundspülungen werden von vielen sehr gerne angewendet, wobei ich eine DMSO-Konzentration von 15 – 20% empfehle. Zu Metallen und Keramik zeigt DMSO keine Wechselwirkungen. Kunststofffüllungen enthalten keine Weichmacher, UV-Stabilisatoren, Formtrennmittel, Monomerreste usw. wie die industriellen Massenkunststoffe. Bei ihnen ist eher der natürliche Abrieb problematisch als der Kontakt mit vorverdünntem DMSO.

      Für dich das Allerbeste!
      Herzlich
      Hartmut Fischer

  • Angela du Maire sagt:

    Lieber Dr. Fischer,
    wir haben uns bei Ihrem DMSO-Seminar kennengelernt. Seither verwende ich es täglich privat und in meiner Heilpraktiker-Praxis. Es macht alle Spritzen und Infusionen so viel erfolgreicher als vorher! Freitags ist bei mir immer großer DMSO-Infusionstag, damit der Patientengeruch übers Wochenende verfliegen kann. Ich kann es nur immer wieder empfehlen bei Schmerzen jeglicher Art immer einen Therapieversuch mit DMSO zu machen. Bis jetzt hat es nur ein einziges Mal nicht langfristig gewirkt, da hat ein Knochen immer auf die Sehne gerieben, was immer wieder die Entzündung befeuert hat. Ansonsten hatte ich immer durchschlagenden Erfolg mit DMSO! Herzlichen Dank für Ihre Arbeit und Ihre Forschung dazu und für Ihr öffentliches Engagement für diese einzigartige Natursubstanz.
    Herzlichst
    Angela du Maire

  • Sabine sagt:

    Lieber Herr Dr. Fischer, wir benutzen DMSO bereits seit vielen Jahren und ich bin äußerst erfreut, dass es nun auch Einzug hält in das allgemeine Wissen für Jedermann und Jederfrau. Mein Mann hat mit Ihnen bereits auf dem Akasha-Kongress in Köln ein kurzes Gespräch geführt, wo es um die Beimengung von DMS O bei der Vitamin B17-Infusion ging. Wir nutzen das DMSO für jegliche Form von Schmerzen, behandeln Warzen und Lippenherpes damit und es ist ein unverzichtbarer Schatz in unserer Hausapotheke ! Leider leider ist der Geruch nach der Einnahme immer noch etwas gewöhnungsbedürftig ! Und „verrückt“ finde ich es immer wieder, dass man selbst bei geringfügigem Kontakt mit dem Mittel, also wenn ich es zum Beispiel bei jemand anders auftrage, ich den Geschmack nach kürzester Zeit selbst auf der Zunge schmecke. Ein Zeichen für die grandiose Wirkungskraft !

    Danke, dass Sie vielen Frauen Ihr Wissen hier auf dieser großartigen Seite zur Verfügung stellen !

    Herzlichst

    Sabine H.

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