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Endometriose: Heilung ist immer möglich. Teil 1 Erklärungen zur Entstehung

Von | 28. Oktober 2010 – 22:51 146 Kommentare 137.416 AufrufeDrucken

P1010058kleinViele Faktoren tragen zur Entstehung einer Endometriose bei. Deshalb kann auch durch unterschiedliche Maßnahmen der Ausbruch der Erkrankung, ihr Fortschreiten und sogar ihre Heilung unterstützt werden. In diesem ersten Artikel möchte ich Ihnen aufzeigen, wie man sich den Einfluss von Stress, Umwelt- und Ernährungsfaktoren vorstellen kann.

In Folgeartikeln werde ich die Umweltbedingungen genauer beschreiben, wie Sie sich mit der Ernährung und Nahrungsergänzungen helfen können und warum Bewegung so gut tut. Schließlich werde ich Sie mit verschiedenen ganzheitlichen Heilmethoden vertraut machen, die meiner Erfahrung nach die konventionelle Behandlung sehr erfolgreich ergänzen.

Entstehungsmechanismus der EndometrioseEntstehungsmechanismus der Endometriose

Durch Stress oder fehlerhafte Ernährung verkrampft sich die Gebärmutter während der Periode unregelmäßig oder zu heftig, so dass Blut mit Gebärmutterschleimhaut nicht nur nach außen über die Scheide fließt, sondern auch durch die Eileiter in den Bauchraum.

Normalerweise können die Fresszellen im Bauchraum mühelos damit fertig werden. Wenn aber zu viel ausgeschwemmt wird oder die Fresszellen zu träge sind, setzen sich die Schleimhautzellen der Gebärmutter fest. Unter dem Einfluss der Hormone (oder hormonähnlicher Umweltgifte) fangen sie an zu wachsen.

Bei der nächsten Periode blutet es jetzt nicht nur aus der Gebärmutter in den Bauchraum, sondern die dort angesiedelten Schleimhautzellen bluten selber. Das macht erhebliche Schmerzen und führt zu Verwachsungen.

Das Immunsystem reagiert heftig auf die Schleimhaut an der falschen Stelle. Es kann völlig durcheinander geraten und sogar Abwehrstoffe gegen andere körpereigene Zellen produzieren. Es kann eine richtige Autoimmunkrankheit entstehen. Manchmal richtet sich das Immunsystem auch gegen Samenzellen, so dass es schwierig ist, schwanger zu werden.

Umweltfaktoren, Ernährung und Bewegung haben einen direkten Einfluss auf die Hormone, den Zyklus und das Immunsystem, so dass zu jedem Zeitpunkt und bei jedem Stadium der Endometriose an diesen „Schrauben“ gedreht werden kann.

cover_becherer endometriose_ Gerade ist im Kohlhammer-Verlag ein ganz ausführlicher Ratgeber über Endometriose erschienen, dem ich dieses Kapitel entnommen habe. Erfreulicherweise wird darin nicht nur die konventionelle schulmedizinische Therapie mit Operation und Medikamenten abgehandelt. Vielmehr ist es den Herausgebern, Becherer und Schindler, gelungen, viele Spezialisten der Naturheilkunde zu finden, die seit Jahren erfolgreich ihre Methoden bei Frauen mit Endometriose einsetzen: Heilpflanzen, TCM, Homöopathie, Kinesiologie, Achtbarkeitstraining und viele mehr. Hier können Sie sich das Inhaltsverzeichnis in Adobe runterladen.

Über Ihre Erfahrungen mit Endometriose können Sie gleich hier Ihren Leidensgefährtinnen einen Kommentar hinterlassen.

146 Kommentare »

  • Nadine sagt:

    Liebe Prof. Dr. Ingrid Gerhard,

    ich habe heute die Nachricht bekommen evtl Endometriose zu haben. Derzeit habe ich die Mirena liegen. Beschwerden habe ich minimale während der „Periode“, Blutungen habe ich aufgrund der MIrena nicht, bzw nur minimal.
    Jetzt hab ich soviel gelesen, dass es gut sei Hormone zu nehmen. Mein Arzt wollte die „Schokozyste“ beobachten und in 8 Wochen soll ich nochmal zur KOntrolle und wenn die dann noch nicht weg ist dann soll sie operativ entfernt werden.
    Ich wollte mich dann auch steriliesieren lassen, da ich mit der Kinderplanung durch bin. Ob dies ratsam ist weiß ich auch nicht wirklich.
    Ich muss dazu sagen das ich nur noch einen Eierstock und Eileter habe, da diese mir vor 17 Jharen entfernt wurden aufgrund einer großen Zyste. BS habe ich danach einige hinter mir aufgrund Verwachsungen und Zysten Neubildungen.
    Ich weiß nicht weiter.
    Vielen Dank im Voraus für Ihre Antwort.

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Nadine,
      da Frauen unter der Mirena häufiger gutartige funktionelle Eierstock-Zysten bekommen, kann ich nicht beurteilen, wie wahrscheinlich eine Endometriose ist. Sie geben Ihr Alter nicht an. Wenn Sie Angst vor einem erneuten Eingriff haben, könnten Sie auch die Mirena entfernen lassen, unter US-KOntrolle die Entwicklung abwarten und mit einem modernen Diaphragma verhüten. Wenn nicht, ist Ihre Überlegung mit der Zystenentfernung und gleichzeitiger Eileiterunterbindung sicher vernünftig. Sprechen Sie das Für und Wider doch ruhig mit Ihrem Frauenarzt ab. Alles Gute!

  • Heike sagt:

    Liebe Frau Dr. Prof. Gerhard,

    schon fasst mein ganzes Leben lang litt ich an sehr starken Blutungen, dazu auch immer an einen sehr heftig schmerzenden Eisprung sowie schmerzenden, prallen Brüsten die mit Einsetzen der Periode aber wieder weg waren. Unzählige Operationen haben mich mein Leben begleitet wie z.B Zystenentfernungen, Bauchspuegelung zur Entfernung von Verwachsungen und einige Bauchapiegelungen zur Einsicht wegen unerfülltem Kinderwunsch und Eileiterdurchspülung.Ich hatte im zarten Alter von 16 Jahren eine normale Geburt. Mit Anfang 20 kam wieder ein Kinderwunsch der jedoch wiederum 20 Jahre überfüllt blieb. Nach 4 aufeinander folgenden, unverhofften Schwangerschaften im Alter von 37 bis 39 Jahren ( 2 normale Abgänge, 2 operativ entfernte Eileiterschwangerschaften ) würde ich dann glücklicherweise doch noch durch eine IVF erneut schwanger und meine Tochter kam Dank täglicher Gabe von Heparin gesund und munter in einem Alter von 40 per Kaiserschnitt zur Welt. Soweit zur Vorgeschichte.
    Da ich aber irgendwann den Leidensdruck der heftigsten Monatsblutungen nicht mehr aushielt ließ ich mir im Juli 2016 eine Gebärmutterabablation mit der Godnetzmethode machen und war danach sehr froh als so gut wie keine Blutungen mehr kamen.Seither nur noch dunelbraune/schwarze Schmierblutungen. Ein paar Monate später jedoch bekam ich immer zur Menstruation immer heftiger werdende Schmerzen. So stark das ich 2 mal mit dem Sanka ins Krankenhaus musste. Im März 2017 machte man bei mir deshalb eine Bauchspiegelung und teilte mir im Anschluss mit das ich wieder gravierende Verwachsungen hatte, die jedoch alle entfernt werden konnten. Aber auch ein minimaler Endoherd würde zwischen Blase und Gebärmutter gefunden und entfernt. Ich dachte damit die Schmerzen endlich weg zu haben.Aber Pustekuchen! Die Schmerzen kommen jeden Monat wieder. Viel Stärke Schmerzmittel halten es nur gering in Schach. Mein FA meint nach einem Ultraschall nun das sich warscheinlich Endoherde in der Gebärmuttermuskulatur befinden würden und rät mir zur GM Entfernung. Iwie kann ich daran nicht glauben denn die heftigen Schmerzen fingen erst in den Monaten nach der Ablation an. Irgendwas sagt mir das esbdas nicht ist und nun bin ich auf der Suche nach Hinweisen die evtl. im Zusammenhang mit der Aviation stehen könnten die diese Schmerzen verursachen. Ich möchte mir kein gesundes Organ entfernen lassen zumal ich mir nicht sicher bin das es Endometeiose ist. Vielleicht haben Sie mir einen Rat?
    Sonnige Grüße

  • Steffi sagt:

    Sehr geehrte Frau Prof. Dr. Gerhard,

    ich habe Endometriose (erste OP hatte ich im April).

    Es gibt ja viele Vermutungen bzgl. der Ursachen für die Entstehung und Förderung der Endometriose, u.a. auch Kunststoffe/ Weichmacher.

    Diesen Dienstag habe ich einen Zahnarzttermin. Ich bekomme zwei neue Füllungen. Würden Sie allg. von Kunststoff-/ Kompositfüllungen abraten? Würden Sie allg. eher zu Zementfüllungen raten?

    Ich kann mir finanziell nur Kunststoff-/Komposit- oder Zementfüllungen leisten.

    Ich verzichte bereits auf Plastikflaschen usw., aber die Füllung hat man ja ständig im Mund.

    Ich habe allerdings auch schon andere Kunststofffüllungen. Würden 2 mehr noch einen großen Unterschied machen?

    Und eine Plastik-Beißschiene für die Nacht bekomme ich auch; das Material ist natürlich auch nicht gesund…

    Herzlichen Dank im Voraus!

    Steffi

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Steffi,
      es ist toll, wie gut Sie sich schon informiert haben! Sprechen Sie das Problem doch mit Ihrem Zahnarzt an. Ich habe gehört, dass es inzwischen schon Kunststofffüllungen geben soll, die ohne die bekannten Weichmacher auskommen. Auch die Plastik-Beißschiene muss ja nicht unbedingt ein Material enthalten, da sich herauslöst oder hormonell wirkt. Nicht verrückt machen lassen, wir leben in dieser Welt und können nicht allem aus dem Weg gehen. aber wenn wir uns gut informieren (so wie Sie) lässt sich schon einiges verbessern! Alles Gute!

  • Jien sagt:

    Hallo,

    ich bin 25 Jahre alt und 2015 wurde bei mir Endometriose diagnoszitiert. Eine Bauchspiegelung habe ich bereits hinter mir. Seit meinem Beginn der Periode hatte ich immer sehr starke Schmerzen, verbunden mit Rückenschmerzen, PMS (1,5-2 Wochen vor dem Einsetzen der Periode), die Brüste taten sehr doll weh, Heißhunger, Hitzewallungen, weinerlichkeit, aber das schlimmste waren die unerträglichen Unterleibsschmerzen mit Kreislaufbeschwerden, Schwindel..

    Nach der OP meinten die Ärzte dass es nur 2 Möglichkeiten gibt: entweder die Pille nehmen oder die GnRH Analoga, die einen in die künstlichen Wechseljahre mit all den schlimmen Nebenwirkungen versetzen.

    Eine kombinierte Pille darf ich aufgrund von Migräne Aura nicht nehmen. Also bleibt nur die Desogestrel Aristo Pille. Ich habe mich nach der OP noch monatelang dagegen gewährt, da ich auch eine Schilddrüsenerkrankung habe (Hashimoto) und meine Hormone eh sehr schwanken, wollte ich sie nicht noch mehr durcheinander bringen und meinen Körper damit belasten.

    Ich nahm sie dann aber ein, ansonsten besteht das Risiko das sich neue Herde bilden, die wieder operiert werden müssen und das ich unfruchtbar werde.

    Die ersten Wochen der Pilleneinnahme waren der Horror.. jeden Tag starke Übelkeit, Schwindel und extreme weinerlichkeit. Meine Ärztin meinte das ich da jetzt durch muss und der Körper benötigt 2-3 Monate um sich daran zu gewöhnen.

    Aber seither fühle ich mich nicht mehr wie ich selbst. Die Übelkeit ist oft präsent, mir ist oft schwindelig.. und diese extremen Stimmungsschwankungen und die Antriebslosigkeit macht mich fertig.

    Ich weiß einfach nicht mehr was ich tun soll :( Mittlerweile recherchiere ich schon nach alternativen Methoden, den Gang zum Heilpraktiker kann ich mir aufgrund von Studium und co nicht leisten..

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Jien,
      Da sind Sie ja wirklich in einer schrecklichen Situation! Wenn alles in der Pubertät anfing, waren sie ja offenbar seitdem nie gesund! Sie haben massive Vitalstoffmängel, der Darm ist gestört und das Hormonsystem und Immunsystem in Mitleidenschaft gezogen. Vielleicht haben Sie auch zu viel Stress und andere Probleme. Nur so konnten sich Endometriose und Hashimoto entwickeln. An die Desogestrel Aristo werden Sie sich nicht „gewöhnen“. Vielleicht finden Sie ja einen guten Arzt für Naturheilkunde, der mit Ihnen eine Ernährungsumstellung und Darmbehandlung macht, vielleicht zusätzlich TCM oder Homöopathie.
      Ärztegesellschaft für Erfahrungsheilkunde e.V.
      http://www.erfahrungsheilkunde.org/2.html
      Zentralverband der Ärzte für Naturheilverfahren und Regulationsmedizin e.V.
      http://www.zaen.org/
      Viel Erfolg!

  • selina sagt:

    Hallo,

    anfang des Jahres wurde bei mir eine 5cm große Zyste am linken Eierstock entdeckt, die wie eine Endometriosezyste aussieht.. ich hatte Schmerzen die von der Zyste in den ganzen Bauch ausstrahlten, meistens in der ersten Hälfte des Zyklus. Es war eigentlich eine Operation vorgesehen, wenn die Zyste nach ein paar Wochen nicht verschwunden war. Da ich mich aber nach meinem Gefühl her nicht auf eine Operation einlassen kann, habe ich versucht, zuerst mit Homöopathie und später mit bioenergetischer Medizin etwas zu erreichen.. Die Schmerzen während der Periode haben sich DEUTLICH verbessert/sind so gut wie verschwunden! Allerdings kehren die Schmerzen an der Zyste immer wieder und obwohl ich über einen Monat/Zyklus schmerfrei war, ist die Zyste auf 7cm gewachsen. Ich habe Angst, dass Verwachsungen entstehen und der Eierstock zu sehr belastet wird, aber vor Verwachsungen durch eine OP und den Umstände drum herum (und Zysten entstehen ja wahrscheinlich immer wieder neu) fürchte ich mich auch, weswegen ich noch nicht mit gutem Gewissen „Ja“ zu einer „harmlosen“ Bauchspiegelung sagen kann.. Meine neue Frauenärztin sagt, ich kann noch abwarten und alle drei Monate zur Kontrolle kommen, aber eine Schokoladenzyste könnte ohne Operation nicht verschiwnden.. ich möchte aber die Hoffung nicht aufgeben und es nochmal mit der Homöopathie versuchen, denn meine Homöopathin ist davon überzeugt, dass die Zyste sich auch ohne OP zurückbilden kann.. jetzt mache ich mir nur Sorgen, weil die Schmerzen auf einmal wieder da sind und bei Ärzten einfach keine Zeit ist, um Sorgen zu besprechen, jeder erzählt etwas anderes und ich wurde gar nicht richtig über Risiken aufgeklärt (z.B. kein Sport bei 7cm??).. Sind Sie der Meinung, dass ich die Zyste auch ohne OP wieder zurückbilden kann oder sollte man bei Schmerzen und der Größe auf jeden Fall operieren?
    Ich versuche es auch mit der Methode Wildwuchs, hat jemand Erfahrungen damit gemacht?, und möchte eine Selbsthilfegruppe besuchen..

    Liebe Grüße,
    Selina

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Selina,
      entweder ist es eine Wasser gefüllte Zyste, die sich zurückbilden kann, oder eine Schokoladenzyste, die sich wenig oder gar nicht zurückbildet. Das müsste ein guter Frauenarzt im US eindeutig unterscheiden können. Ist es wirklich eine Schokoladenzyste, dann bitte unbedingt entfernen lassen. Wenn sie von alleine platzt, besteht das Risiko, dass Sie im ganzen Bauch eine Endometriose bekommen. Also bitte eindeutige Diagnose, eventuell durch zweiten Frauenarzt, und dann entscheiden. So große Endometriosezysten gehen weder mit Homöopathie noch mit Methode Wildwuchs weg. Alles Gute!

  • Tamara sagt:

    Liebe Frau Dr. Gerhard
    Im Januar 2015 wurde bei mir Endometriose Grad 3 mit verschlosseben Eileiter (beidseitig) diagnostiziert. Bei der BS wurde mir zudem eine Endozyste entleert. Danach habe ich 1 Jahr die Visanne genommen und im Januar 2016 mit ICSI begonnen. Nach 2 Frischversuchen und 2 Kryotransfer das Resultat: 2 biochemische Schwangerschaften und dafür wieder ne 3cm grosse Endozyste. Vor dem letzten Versuch hatte ich noch vorher nen ERA-Test machen lassen. Der letzte Transfer Ende Juni 2017 ist dann ganz kläglich gescheitert bzw. es fand keine Einnistung statt obwohl ich 2x expandierte Blastos hatte. Nun meine Frage: Können verschlossene Eileiter irgendwann wieder frei kommen? Bin schon 36 und der Kinderwunsch sehr gross. Eine weitere Entnahme von Eizellen kommt bei mir nicht mehr in Frage, da ich jeweils immer eine Überstimulation mit Atemnot nach 3h Entnahme hatte die am Tropf mit Schmerzmittel im KH endete. Zudem möchte ich eigentlich keine Visanne mehr nehmen sondern es mit TCM, Yoga und Naturheilkunde in den Griff bekommen. Was empfehlen Sie mir?

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Tamara,
      Ich finde es sehr vernünftig, dass Sie diesen Stress nicht mehr weitermachen wollen, sondern dass Sie naturheilkundlich was gegen die Endometriose unternehmen wollen. Falls die Eileiter endometriosebedingt verschlossen sind, gibt es die kleine Chance, dass durch diese Therapie wieder eine Durchgängigkeit erreicht wird. Wenn Ihr Zyklus wieder normal ist, würde ich Ihnen ein Webinar bei Anne und Markus vorschlagen, damit sie wenigstens sicher sind, dass Sie die fruchtbare Phase ausnutzen. Es ist nie falsch, auch kleinste Chancen wahrzunehmen, vorausgesetzt, Sie lassen sich Ihre Lebensfreude nicht nehmen, auch wenn es nicht klappen sollte. Alles Liebe!

  • Jeanne1985 sagt:

    Hallo zusammen.

    Ich bin 31 Jahre alt und habe zwei Kinder (6&3). Da bei mir im Rahmen einer Vorsorgeuntersuchung eine große Menge Blut und Wasser im Douglasraum festgestellt wurde, musste ich vor zwei Wochen eine Laparoskopie durchführen lassen. Dabei wurde bei mir Endometriose und Adenomyose festgestellt. Die Herde waren wohl nicht sehr stark ausgeprägt. Dennoch wurde mir nun Visanne verschrieben. Ist es wirklich notwendig diese einzunehmen, auch wenn ich bisher keine Beschwerden durch die Endometriose hatte? Ich habe keine schlimmen Schmerzen während der Regel. Lediglich Probleme mit dem zweiten Kind schwanger zu werden. Eine Pille habe ich noch nie genommen,da ich Hormone nicht gut vertrage. Deshalb frage ich mich wie sinnvoll es in meinem Fall ist die Visannne einzunehmen.
    Vielen Dank für eine Antwort!

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Jeanne1985,
      in dem Artikel konnten Sie ja Einiges zur Entstehung der Endometriose lesen, deshalb können Sie sich vorstellen, dass ich persönlich nicht an den Nutzen der Pille glaube. Viel mehr würde ich Ihnen empfehlen, nach der Ursache zu suchen und mit einer Darmtherapie, Nahrungsergänzungen und weiteren Verfahren Ihr Immun- und Hormonsystem wieder zu stabilisieren. Geben Sie in die Suchfunktion einfach mal Endometriose ein, dann finden Sie weitere wichtige Artikel zu dem Thema. Viel Erfolg!

  • xyz123 sagt:

    Liebe Frau Prof. Gerhard!

    Vor einigen Monaten hatte ich starke Schmerzen im Unterleib, im Krankenhaus wurde eine eingeblutete Zyste festgestellt- knappe 5cm. Ich solle mir aber keine Sorgen machen, mich schonen und in 2-3 Monaten zur Kontrolle. Die Schmerzen vergingen nach wenigen Tagen und ich spürte die Zyste nicht mehr. 6 Wochen später ging ich zum Arzt,die Zyste hat sich leider nicht verändert. Die Ärztin meinte es sieht nach einer Endometriosezyste aus. So lange sie keine Beschwerden macht,kann ich aber auf eine OP verzichten.

    Da ich noch Jungfrau bin, hatte sie nur den Bauchultraschall gemacht und noch hinzugefügt dass es sich eventuell auch um ein Teratom handeln könnte. Ich mache mir jetzt aber große Sorgen wegen der Endometriose. Ich hatte Jahrelang am ersten Tag der Periode sehr sehr starke Schmerzen – es war die Hölle und ohne eine Schmerztablette nicht überstehbar! Die Tage danach hatte ich sogut wie keine Schmerzen.Jetzt nehme ich die Pille (aber nicht wegen der eventuellen Endo) und hatte zum dritten Mal meine Abbruchblutung und diesmal habe ich absolut nichts gespürt- KEINE SCHMERZEN! Vl doch keine Endometriose? Ich bin 23 und will unbedingt viele Kinder,habe aber viel über Verwachsungen und Verklebungen gelesen.. Würde man das am Bauchultraschall sehen? Ich habe meine Tage mit 11 Jahren bekommen und die Schmerzen somit jahrelang ertragen.. Habe Angst vor einem „Totalschaden“ in mir drinnen.. :(

    Bitte entschuldigen Sie die Länge ich wusste nicht wo ich beginnen soll..

    Schönen Abend und liebe Grüße!

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe xyz123,
      Nein, weder im Bauchultraschall noch im Scheidenultraschall kann man Verwachsungen sehen. Dies könnte man nur bei einer Bauchspiegelung. Aber da sich Verwachsungen auch wieder lösen können, sollten Sie lieber, anstatt sich Sorgen zu machen, eine Möglichkeit finden, um Ihre Schmerzen zu reduzieren. In diesem Artikel wird beschrieben, was Sie gegen Schmerzen bei der Periode tun können und wie Sie eine Endometriose verhindern können. Viel Glück!

  • Selina sagt:

    Hallo

    Ich werde seit meinem 11./12. Lebensjahr von unerträglichen Menstruationsschmerzen gequält. Wenn ich diese Schmerzen habe, muss ich auch Erbrechen und habe Durchfall. Die Schmerzen sind auch so stark, dass ich schreien muss. Sonst bin ich jemand, der nicht so sensibel reagiert. Aber dies halte ich nicht mehr länger aus.
    Zwei Wochen vor meiner Menstruation fangen auch „die anderen“ Schmerzen in meinem Unterleib an, es fühlt sich auch so an, als würde da schon etwas bluten. Zwar sind die Schmerzen da nicht so stark, wie wenn ich meine Tage habe, aber angenehm sind sie sicher nicht. Rückenschmerzen habe ich dann manchmal auch. Wenn ich dann die Periode bekomme, kommt kein Frischblut. Das Blut ist dunkel und hat oft diese Klumpen.
    Manchmal kommt auch nur Schmierblut oder nur ganz wenig Blut, dann sind die Schmerzen nicht ganz so schlimm.
    Aber wenn sie da sind, dann sind sie wirklich heftig und unerträglich.
    Ich bin nun 17 und all das bereitet mir grosse Sorgen. Von den bisherigen Frauenärzten fühle ich mich nicht ernstgenommen.
    Aber so kann es nicht weitergehen, ich fühle mich eingeschränkt und wage manchmal kaum das Haus zu verlassen, da ich nicht das Risiko eingehen will, vor anderen Leuten so gesehen zu werden.
    Meine Mutter meinte, dass dies Kollikartige Schmerzen seien (Sie kennt sich da aus.)
    Ich fange dann auch zu schwitzen und später habe ich kalt. Und zittere auch vor Schmerzen. Dabei habe ich auch eine Art Schmerzträume, keine Ahnung, ob es das gibt. Aber ich fange dann an, irgendwie zu halluzinieren, sobald ich die Augen schliesse und ich kollabiere auch.
    Ich habe dann auch Schmerzen und Krämpfe im Darm. Also Schmerzen und Krämpfe im Unterleib.

    Bitte, bitte geben Sie mir einen Ratschlag, lange halte ich dies nicht mehr aus, ich bin verzweifelt.

    LG

    PS: Vielleicht sind ein paar Sachen vergessen worden, um hier aufzuschreiben.

  • Petra sagt:

    Guten Tag,

    bei mir wurden vor fast 4 Wochen mehrere Endometrioseherde im Bauchraum und an der Blase und eine große Schokoladenzyste entfernt.

    Ich bin 30 Jahre alt. Stärkere Regelschmerzen o. ä. hatte ich bisher noch nie.

    Meine Frauenärztin riet mir dazu, die Visanne einzunehmen.

    Zudem habe ich eine generalisierte Angststörung und Depression. Ich bin in Therapie.
    Leider habe ich Krampfadern und sehr starke Angst vor Thrombosen und Embolien.

    Ist das Dienogest aus der Visanne ebenso gefährlich wie das verrufene Drospirenon (in Bezug auf Thrombose)?

    Das Dienogest aus der Visanne ist bei Venenproblemen vermutlich nicht so gut geeignet?
    Es wird oft geschrieben, dass das Östrogen für Thrombosen verantwortlich ist, nicht die Gestagene. Ist das der aktuelle Stand der Dinge?

    Levonorgestrel soll eventuell bei Venenproblemen etwas weniger riskant sein. Aber ist dem so, dass Levonorgestrel viel schwächer auf die Endometriose wirkt als Dienogest?

    Die OP ist fast 4 Wochen her. Wäre es sinnvoll, nicht mehr lange mit der Einnahme der Visanne zu warten, sondern am besten diese Woche mit Beginn der Regel zu beginnen?

    Vielen vielen Dank im Voraus!

    Petra

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Petra,
      Vielleicht wäre es bei Ihrer Gesamtsituation besser, sich von einem Arzt für Naturheilkunde und Homöopathie behandeln zu lassen. Denn jetzt ist ja erstmal die Hauptmenge der Endometriose weg. In diesem Artikel finden Sie Therapiemöglichkeiten.von SART bis Homöopathie. Wichtig ist, dass Ihr Immunsystem und Ihre Psyche stabilisiert werden. Was hat es für einen Sinn, täglich eine Pille zu schlucken, die einen noch mehr in Angst versetzt? Überstürzen Sie nichts! Alles Gute!

  • San. sagt:

    Guten Abend,

    bin im Jänner 2016 nach 1 1/2 Jahren Schmerzen im Bauch und Schulter operiert worden, habe nach dee OP die minipille durchgenommen, jetzt habe ich sie 2017 abgesetzt und es fängt schon wieder an bei meiner Schulter zu ziehen, ich habe auch sehr unregelmäßig die Periode, entweder hängt das mit der Endo zusammen oder es ist weil sich erst alles normalisieren muss?? Beim Harn lassen muss ich auch immer drücken (endo in der Blase)
    Ich weiss nicht ob ich mich nacheinmal operieren lassen soll? Meine größte Angst ist, dass ich nicht schwanger werden kann und ich die Endometriose schon wieder habe

    LG San.

  • Linda sagt:

    Liebe Frau Prof.Dr. Gerhard,

    Mich plagen schon seit 1/2 Jahr immer wieder starke Unterleibsdchmerzen. Ich war gestern bei meinem Gyn mit meinem Verdacht. Er hat mich abgetastet und einen Ultraschall gemacht, aber nichts gefunden. Er sagte, ich soll die Pille durchnehmen. Wenn es eine Endometriose ist, werden damit die Schmerzen vergehen. Ehrlich gesagt macht mich die Antwort nicht so glücklich, eben auch weil ich keine Grwissheit habe. Haben Sie einen Rat für mich, was ich tun kann? LG

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Linda,
      ich weiß nicht, wie alt Sie sind. Und wann Sie die Schmerzen haben. Nur im Zusammenhang mit der Periode? Lesen Sie die Artikel über Dysmenorrhö, passen Sie die Ernährung an und nehmen Sie eventuell die in dem Artikel beschriebenen Nahrungsergänzungsmittel, die sehr gut gegen die Schmerzen im Zusammenhang mit der Periode helfen. Alles Gute!

    • Johanna sagt:

      Hallo Linda,

      wenn es Endometriose ist, werden die Schmerzen durch die Pille vllt wenn Du Glück hast gemindert, aber die Endometriose kann weiter wachsen, denn die Pille kann eine Endometriose nicht heilen, nur den Zyklus unterdrücken, falls du sie über mehrere Monate durchnimmst, und damit die Schmerzen hoffentlich mindern.
      Ich weiß nicht, in welcher Region du lebst, aber stelle Dich in einem Endometriose Zentrum (Stufe 2 oder 3) vor, die werden Dir weiter helfen können, falls es sich um Endometriose handelt.
      Leider haben viele niedergelassene Frauenärzte eine veraltete oder falsche Kenntnis über diese komplizierte Erkrankung.
      Gute Hilfe wirst Du deshalb leider nur in einem spezialisierten Zentrum finden.
      Du kannst dort (meist sind die Zentren in Universitätskliniken eingegliedert, über endometriose-vereinigung.de findest du eine Liste, es sollte mind. ein Stufe 2 Zentrum sein) einfach anrufen und einen Termin vereinbaren. Du brauchst dann nur noch eine Überweisung, ob von deinem FA oder vom Hausarzt, das macht keinen Unterschied.

      LG Johanna

  • sanny sagt:

    Hallo,

    Ich habe aufgrund unerfüllten Kinderwunsches angefangen, mich mit verschiedensten Behandlungen auseinander zu setzen.

    Dabei bin ich auf den Artikel über Endometriose gestoßen und fast aus den Latschen gekippt.

    Denn ich habe früher oft bei mir beobachtet, dass neben der normalen Regelblutung auch Blut aus dem After austrat, habe dem aber keine große Beachtung geschenkt. Ich habe das immer mit Hämorrhoiden erklärt, weil man ja so stark presst, wenn die Regel kommt.

    Dementsprechend habe ich meiner Ärztin aber nie etwas gesagt, nur von meinen immensen Regelschmerzen berichtet, die sich oft über 3-4 Tage hinziehen, manchmal sogar länger.

    Dass Blut aus dem Darm austritt habe ich nun schon einige Zeit nicht mehr beobachtet, wenn, dann ist es nur sehr wenig.

    Die Schmerzen sind aber immernoch unerträglich und es wirft mich jedesmal für ein paar Tage aus der Bahn.

    Nun wurde regelmäßig Ultraschall gemacht und auch mein Blut untersucht.

    Deshalb meine Frage: Wären Schäden, die durch Endometriose aufgetreten sind, nicht bei diesen Untersuchungen aufgefallen?
    Ich meine, wenn diese so gravierend wären, dass sie zu Unfruchtbarkeit führen?

    Oder sollte ich, obwohl kein Blut mehr aus dem After austritt, trotzdem nochmal den Arzt aufsuchen, und mich im Hinblick auf Endometriose untersuchen lassen?

    Ich wäre sehr dankbar für einen Rat…

    Daher im Voraus schon mal „Danke“ :)

    Lg Sanny

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Sanny,
      unbedingt einen Arzt aufsuchen, der sich mit Endometriose auskennt. Wenn Sie noch keine Bauchspiegelung hatte, ist die dringend erforderlich. Aber wirklich nur von einem Spezialisten durchführen lassen! Viel Glück!

  • Cemile sagt:

    Liebe Frau Prof. Dr. Gerhard, nach langem suchen im Netz bin ich auf Ihre Seite gestoßen. Erst ein mal möchte ich mich von Herzen für Ihr Engagement hier bedanken!

    Ich bin seid über 20 Jahren immer wieder Endometriose Patentin Mittlerweile habe ich schon 3 Bauchschnitte hinter mir. Es wurde gesäubert und aufgeräumt. Dabei wurde auch viele große Myome, die es sich in meiner Muskulatur miterweile gut eingelebt hatten – entfernt. Alles was noch wichtig ist um eventuell doch noch mal schwanger zu werden wurde drin gelassen. Mein Sohn ist 26 und ich bin 46. Das wird wohl nix mehr.
    Sehr schade.

    Jetzt plagen seid langer Zeit wieder Myome und Endometriose mich. Es heisst nun muss alles raus. Da ich aber schon drei Bauchschnitte habe und alles vernarbt ist, muss wohl wieder ein richtiger Bauchschnitt gemacht werden. Mein ganzer Unterbauch kann ich nicht mehr fühlen durch all die Narben. Ich glaube das hat auch andere Auswirkungen, die sicher nicht offensichtlich sind. Alles in mir sträubt sich dagegen, diesen Weg zu gehen.

    Ich habe starke Schmerzen und das ganz ohne meine Tage. Wenn ich diese habe, dann liege ich buchstäblich mit Schmerzmittel die ersten 24 Stunden flach.

    Immer wieder pendele ich zum Frauenarzt. War schon bei einigen. Mehr als es wieder festzustellen passiert nicht. Und natürlich die alte Leier; lassen Sie sich endlich alles rausnehmen! Dann wird sicher alles gut. Das glaube ich nicht. Denn dann habe ich schon wieder eine Narbe etc. Außerdem; wenn man Körper das immer wieder produziert, dann stimmt was generell nicht.

    Können Sie mir eine alternative anbieten (Arzt, Klinik etc.) ich komme aus Heidelberg.
    Wenn es sein muss auch gerne weiter weg. Das ist auch ok.

    Mein Wunsch wäre all das weg zu bekommen, ohne einem Eingriff.

    Vielen Dank
    C.C.

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe CC,
      leider kann ich Ihnen auf Grund meiner Erfahrungen keine Hoffnung machen, dass Sie diese chronische Krankheit ohne Op loswerden. Schon zu lange schlagen Sie sich damit rum und haben wahrscheinlich starke Verwachsungen, die ohne OP nicht verschwinden können. Die OP bietet die Chance, auf lange Sicht schmerzfrei zu werden. Eine naturheilkundliche oder homöopathische Nachbehandlung könnte den Erfog sichern. Alles Gute!

      • Cemile sagt:

        Vielen Dank für die Antwort, auch wenn diese leider nicht anderes aussfällt wie die, die ich schon kenne.

        Ich denke halt, mit einer neuen Narbe (die vierte an der selben stelle!) wird das auch nicht wirklich für mich besser werden. Trotz dem vielen Dank!

        Wenn es wenigstens minimal invasiv geschehen kann, aber da traut sich halt keiner hin zB. in Heidelberg nicht.

  • Kerstin sagt:

    Sehr geehrte Frau Dr. Gerhard,

    ich schreibe hier mal rein, weil ich zur Zeit schlichtweg überfordert und verzweifelt bin. Letztes Jahr wurde bei mir im Rahmen einer Not-OP (Verdacht auf Blinddarm) Endometriose Grad IV festgestellt. Ich hatte eine geplatzte Schokoladenzyste und Herde auf Blase, Eierstöcken, Bauchfell. Vor einigen Monaten wurden auch Herde in der Gebärmuttermuskulatur gefunden. Seit nun 7 Monaten habe ich immer wiederkehrende tagelang anhaltende Leisten- und Oberschenkelschmerzen. Die machen mich ganz irre. Es zieht an der Innenseite des Oberschenkels wie blöde und mein Bein schwillt auch leicht an. Ultraschall beim Arzt ergab auch einen geschwollenen Lymphknoten. Leistenbruch wurde ausgeschlossen. Warum der Lymphknoten geschwollen ist, konnte mir bisher niemand sagen. Seit 7 Monaten werde ich von Arzt zu Arzt geschickt, ich bin genauso schlau wie vorher. Meine Schmerzen wurden nicht besser, getan wurde ausser Physiotherapie und Ultraschall nichts. Langsam kann ich nicht mehr. Wenn dieses Schmerzen-Phasen da sind, kann ich kaum sitzen, da es mir auch am Gefäßmuskel zieht, eben beim Stuhlgang hatte ich das ganze Papier voller hellrotem Blut und der Stuhlgang hat sehr weh getan. Ich frage mich die ganze Zeit, ob das alles auch mit der Endometriose zu tun hat und wünsche mir nichts mehr, als endlich mal eine ganzheitliche Betreuung. Ich bin bei Prof. Dr. Ebert in Berlin in Behandlung. Er kontrolliert sehr genau, aber ausser der Visanne bietet er mit seit Beginn der Diagnose nicht anderes an. Haben Sie einen Tipp für mich, was ich tun kann oder an wen ich mich hier in Berlin mal wenden kann? Bin müde vom Suchen und Hin- und Hergeschickt werden. Ich glaube an ganzheitliche Betrachtung des Körpers und alternative Heilmethoden – momentan brauche ich aber dringend erst Mal eine Schmerzlinderung, da ich sonst Gefahr laufe, aus dem Schmerzkreislauf nicht mehr rauszukommen. Ibuprofen und Dicolfenac helfen nicht. Haben Sie eine Idee, was ich tun kann oder wer mir helfen könnte?

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Kerstin,
      es tut mir sehr leid, dass Sie so leiden müssen. Prof. Ebert ist sicher für eine Endometriosepatientin ein sehr guter Ansprechpartner. Ich weiß nicht, wie alt Sie sind und ob bei diesen Befunden eine erneute OP eventuell mit Gebärmutterentfernung sinnvoll wäre. Denn offenbar spielt sich ja in ihrem Bauchraum immer noch was ab. An der Charite gibt es eine naturheilkundliche Ambulanz, die von Prof. Michalsen versorgt wird. Vielleicht wäre das ein Weg für sie. Oder Sie schauen mal unter http://www.natum.de nach einer ganzheitlich arbeitenden Frauenärztin in Ihrer Nähe. Viel Erfolg und gute Besserung!

      • Kerstin sagt:

        Liebe Frau Prof. Dr. Gerhard,
        vielen Dank für Ihre Antwort. Also glauben Sie, dass die Leisten- und Oberschenkelschmerzen mit der Endometriose in der Gebärmutter zusammenhängen? Ich bin 33 und würde sehr gerne Kinder bekommen, eine Gebärmutterentfernung kommt daher nicht in Frage. Kann man die Gebärmutter ganzheitlich „beruhigen“? Können die Herde dort noch mal weggehen? Eine neue Zyste am Eierstock habe ich auch nur durch Tee trinken und ruhig bleiben weg bekommen :-) Bin in Phytotherapie und habe meine Ernährung auf Milch- und Weizenmehlfrei umgestellt.

        Die Charite Ambulanz werde ich mir mal anschauen. Vielen Dank für diesen Tipp!

      • Angsthase sagt:

        Liebe Frau prof.dr.ingrid gerhard… ich habe angst das ich ebenfalls unter endometriose leide.. allerdings War es schon viel schlimmer..nur halten die schmerzen zu Beginn der periode ca.2 Tage an mit starken Blutungen aber danach ist es normal und Schmerzfrei.. anfangs ist das Blut dunkelrot sehr dunkel rot mit schleimstücken danach wird es klar bis es ganz aufhört.. ca.5tage blute ich mittlerweile keine 7-8 mehr

    • Jasmine sagt:

      Ich wünsche Dir alles Liebe und Gute!!!!! Wurde dieses Jahr deswegen operiert. Meine Beschwerden sind nach nem halben Jahr trotz visanne wiedergekommen. Bin auch sehr enttäuscht, dass man regelrecht alleine gelassen wird. Für uns die eh schon keine Kraft und Nerven mehr haben, müssen von Arzt zu Arzt laufen und werden kaum ernst genommen. Ich finde das dermaßen traurig. Ich wünsche allen Betroffenen alles Liebe und gute und viel Unterstützung von Familie und Freunden!!!!

      • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

        Liebe Kerstin,
        ich kann Ihren Frust gut nachvollziehen. Aber so lange die sogen. Schulmedizin nicht die eigentliche Ursache (oder besser die Kombination von Ursachen) für Endometriose kennt, wird sie sie auch nicht heilen können. Deshalb immer versuchen, einen Arzt für Naturheilkunde zu finden, der das aus dem Ruder gelaufene Immun- und Hormonsystem wieder balanzieren kann. Wir haben in meiner Ambulanz sehr gute Erfahrungen gemacht mit gesunder Bio-Ernährung ohne Zusatzstoffe, individuelle Nahrungsergänzungen, Darmheilung und individuelle (konstitutionelle) Homöopathie. Viel Erfolg!

  • Kattl sagt:

    Hallo Frau Prof. Dr. Ingrid Gerhard,

    nachdem ich das hier durchgelesen habe, möchte ich einmal von mir erzählen. Meine Geschichte ist ähnlich, wie die der anderen. Seit meiner Kindheit habe ich starke Schmerzen während meiner Menstruation (meine Mutter meinte immer: Stell dich nicht so an) sodass mir recht frühzeitig die Pille verschrieben wurde.
    Dies ging aber nach einiger Zeit mit starken Problemen einher. Durchgängig nehmen funktionierte noch nie…

    Ich nahm die Pille bis ich 27 Jahre alt war… inzwischen hatte ich Dauerschmerzen, litt regelmäßig unter Fieberschüben… die Ärzte standen vor einem Rätsel. Mein Entzündungswert war hoch, doch im Ultraschall war nichts zu entdecken. Man riet mir zu einem Krankenhausaufenthalt. Und so kam es zur ersten OP. Diagnose: Massive Verwachsungen im Bauchraum. Die wurden aufgelöst, aber eine Endometriose wurde nicht entdeckt. So ging ich meiner Wege. Setzte die Pille ab und mir ging es zwei Jahre lang endlich gut! Ich trieb Sport und trotz des Stresses im Studium hatte ich kaum Schmerzen während meiner Menstruation.
    Doch das ging nach trügerischer Ruhe wieder los. Jedoch wollte ich die Pille einfach nicht mehr nehmen!

    Dann kam der Oberhammer… ich bekam pfeiffrisches Drüsenfieber und wurde beim Ultraschall mit einem großen Tumor am linken Eierstock belohnt. Hier meine erste Frage: Ist der entstanden, weil ich mich geweigert habe weiter Hormone zu nehmen? Ich hatte schon immer ein starkes ziehen unten links…

    Nun wurde der beobachtet, aber er wurde nicht kleiner… also wieder zur OP. Siehe da: Es war eine Endometriosezyste. Und dem nicht gefehlt: Mein Eierstock war zerstört. Komplett verbacken und nicht mehr wiederzuerkennen. Er wurde mir entfernt. Ich habe sehr lange daran zu knabbern gehabt. Seit dem ist eigentlich nichts mehr, wie es war. Ich hatte nur Probleme mit der Psyche, bin ständig traurig, habe immer Unterleibsschmerzen, wenn auch nicht so stark, wie während der Menstruation und alle Ärzte raten mir dringend zur Pille, die ich auch nahm. Die erste hatte so starke Nebenwirkungen (Visanne), dass ich sie wechseln musste. Doch auch die zweite verschaffte mir nur einen Monat Ruhe. Danach brachen die Schmierblutungen durch… als Rat soll ich immer zwei Pillen nehmen, wenn das passiert. Dadurch wurde es aber noch schlimmer (BEim erten Mal ging es, beim zweiten Mal nicht). Ich setzte sie ab, bekam dadurch extrem starke Schmerzen und war am Dauerweinen – hatte ich so noch nie erlebt! Der zweite Arzt riet mir auch zur Pille und gab mir natürliches Protesgeron.

    Nun bin ich völlig verwirrt. Soll ich die Pille weiter nehmen, obwohl mein Leben dadurch völlig durcheinander gerät? Wie kann ich es ganzheitlich probieren? In unserer Gegend gibt es zwar viele Heilpraktiker, aber keiner, der auf die Frauengesundheit spezialisiert ist. Ich war auch schon bei vielen Heilpraktikern, die mir alle rieten die Pille abzusetzen. Ich bekam eine Bachblütentherapie, aber keine Homöpathie. Außerdem bekam ich Citrokehl. Nun bin ich nur noch müde… unendlich müde und kaputt… ich weiß nicht mehr weiter :(

    Liebe Grüße,
    Kattl

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Kattl,
      eigentlich braucht man auch nicht auf Frauenheilkunde spezialisiert zu sein, um Ihnen helfen zu können. Sie müssen dringend Ihren Darm behandeln lassen, überprüfen, welche Vitalstoffe Ihnen fehlen (bspw. B-Vitamine, Omega-3-Fettsäuren, Vitamin D usw.), Ihre Ernährung optimieren und sich genügend bewegen. Umweltbelastungen und Elektrosmog sind noch so ein Problem, das Sie ausschalten sollten. Ist die Schilddrüse mal überprüft worden? Auch ich würde zum Absetzen der Pille raten. Informieren Sie sich über natürliche Verhütungsmethoden. Gute Besserung!

  • Kristina sagt:

    Hallo Frau Prof. Dr. Ingrid Gerhard,

    wir versuchen seit über 2 Jahren schwanger zu werden, leider ohne Erfolg! Im August dieses Jahr hatte ich eine Bauchspiegelung, ergebnis ich habe Endometriose :( Meine Eileiter, sowie Gäbermutterhals sind nur sehr schleppend durchgängig. Mein Mann hat ein mittelmäßiges Spermiogramm. Die erste IVF war leider nicht erfolgreich… es könnten nur 4 Eizellen entnommen werden und nur eine wurde vefruchtet. Wie sind meine Erfolgschancen? Laut meiner Ärztin in der KIWU haben wir gute chancen schwanger zu werden, da ich 28 Jahre alt bin…. im Internet lese ich jedoch nichts positives :( gibt es eine alternative therapie die mir helfen könnte?

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Kristina,
      Ihre Angaben reichen nicht aus, um sagen zu können, ob es andere Methoden gibt, die schneller zu einem Baby führen. Endometriose und schlecht durchgängige Eileiter sind nur schwer mit natürlichen Therapien zu behandeln. Vertrauen Sie ruhig Ihrer Ärztin, die Ihnen sicher mit Recht Hoffnung macht, denn sie kann die Qualität der Eizellen beurteilen. Viel Glück!

  • Momo sagt:

    Hallo zusammen,

    nachdem ich auf diese Seite gestoßen bin möchte ich gerne ein Teil meiner Geschichte mit euch teilen.
    Seit meiner Pubertät habe ich aufgrund starker Menstruationsschmerzen eine Pille genommen und war dadurch weitestgehend beschwerdefrei. Mit Anfang 20 habe ich versucht sie abzusetzen. Woraufhin ich so starke Regelschmerzen hatte, dass ich während meiner Periode eine Packung Schmerzmittel zu mir genommen habe! Nach einigen Monaten habe ich mich dazu entschieden die Pille wieder zu nehmen da es mir als das kleinere Übel erschien.
    Als ich 30 wurde habe ich einen neuen Versuch unternommen, allerdings vorher einen Heilpraktiker aufgesucht. Dieser hat mir eine Homöopathie empfohlen, welche ich seither immer im Haus habe. Ich weiß wann ich meine Tage bekomme und nehme beim ersten ziepen meine „Zucker- und Zauberkügelchen“ nach Bedarf. Es fasziniert mich auch einige Jahre später noch welche Wirkung sie haben und das ich meine Menstruation Dank ihnen als normaler Mensch überstehe.
    Etwa zeitgleich hat mich meine damalige, neue Gynäkologie das erste Mal mit Endometriose konfrontiert. Beim Ultraschall hat sie eine sogenannte Schokoladenzyste entdeckt und mich vor die Wahl einer Hormontherapie oder einer Einweisung ins KH gestellt. Aufgrund meiner guten Erfahrungen wollte ich es erneut mit Homöopathie probieren, was von ihr belächelt wurde. Zur Folgeuntersuchung nach drei Monaten war die Zyste weg!!! Das war auch das letzte Mal, dass ich bei dieser Ärztin war.
    Vor zwei Jahren hat meine neue Gynäkologin, in einer für mich privat wie beruflich sehr herausfordernden Zeit, wieder so eine Zyste entdeckt. Nachdem wir die Zyste zwei Jahre beobachtet haben, sie sich in der Zeit nur geringfügig verändert hat und dazu der Verdacht auf ein Myom in der Gebährmutter aufgetaucht ist, habe ich mich dazu durchgerungen eine Bauch-und Gebährmutterspiegelung machen zu lassen. Ich hatte große Angst vor einem Aufenthalt im KH, davor dass mir im Bauch rumgeschnippelt wird und vor der Vollnarkose sowieso. Letzten Freitag hab ich es nun hinter mich gebracht. Die Zyste ist weg und ich hab eine Diagnose „tiefinfiltrierende Endometriose im Darm“.
    Nun bin ich gar nicht mehr ängstlich sondern positiver Dinge. Endlich weiß ich worum es sich handelt und kann mit meinem Homöopathen und meinen Selbstheilungskräften daran arbeiten sie im Zaum zu halten.
    Im KH wurde mir nahegelegt halbjährlich einen Nierenultraschall machen zu lassen, da es wohl vorkommt das eine Endometriose die Harnwege verklebt. Da ich dies vorher noch nie gehört habe, mich aber bei den Ärztinnen in sehr guten Händen fühlte werde ich den Rat befolgen. Vielleicht ist auch das hier für jemanden interessant.
    Desweiteren kann ich das Buch „Frauen Körper – Frauen Weisheit“ empfehlen, welches mir geholfen hat Zusammenhänge besser zu verstehen.
    Vielleicht machen meine Erfahrungen der Einen oder Anderen Mut alternative Heilmethoden zu probieren und sich von Ärzten zu trennen die nicht einfühlsam sind. Letztendlich sind es unsere Körper und wir können lernen sie zuerhören und gut zu behandeln!

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Momo,
      vielen Dank für die ermutigende Schilderung des eigenen Endometriose-Lebensweges. Ein Arzt würde natürlich sagen, Sie hätten viel früher intensiv behandelt werden müssen, um eine so schwere Darmendometriose zu verhindern. Das gelingt aber leider nach meinen Erfahrungen mit der alleinigen Schulmedizin nicht, deshalb war es sicher klüger, sich selber zu informieren und alternative Wege zu gehen. In diesem Artikel finden Sie Hinweise, wie Sie durch Entgiftung, Ernährung, Bewegung und Pflanzenheilmittel noch mehr an der Wurzel des Übels arbeiten können. Ich wünsche Ihnen weiter alles Gute!

    • Mmmm sagt:

      Hallo, mich würde interessieren welches Heilmittel Ihnen geholfen hat da ich so ziemlich die selben Beschwerden habe..

  • Bjiiii sagt:

    Guten Tag,

    ich war gestern beim Frauenarzt und sie hat tatsächlich den Verdacht auf Endometriose nach der Untersuchung der Gebärmutter. Ich muss jetzt wieder die Pille nehmen in der Hoffnung, dass es besser wird.

    Viele Grüße

  • Anna sagt:

    Hallo,
    ich leide seit Jahren an immer stärkeren Schmerzen, 3 Ärzte haben mich bisher darauf hingewiesen das ich ziemlich sicher Endometriose habe. Der erste hat es so beiläufig gesagt das ich es nicht weiter beachtet habe, durch einen Ortswechsel und weit aus stärkeren Schmerzen jetzt auch in der Brust 6 Jahre später bin ich an einen „Spezialist“ geraten, der ohne Ultraschall, nur durch meine Erzählungen sofort spiegeln wollte.

    Ich hatte das Gefühl er will nur seine Belegbetten voll bekommen.
    Parallel verschrieb er mir die Gestagen Pille Evakadin nachdem der Nuvaring nach 3 langzyklen zu Dauer Blutungen geführt hat.

    Geschockt von der Art und Weise habe ich sofort eine weitere Ärztin auf gesucht die einen Ultraschall machte und nichts sah Eierstöcke usw scheinen unverändert) , allerdings am Dam einen Knoten ertastet hat und Anhand meiner Erzählungen meinte das eine endo sehr wahrscheinlich ist.

    Mittlerweile nehme ich die Pille 4 Monate und meine Haut ist furchtbar, ich habe Akne. Hatte vorher nie Probleme mit der Haut. Meine Libido ist nicht mehr vorhanden (darunter leide ich am meisten) und ich will die Pille eigentlich nicht mehr nehmen.

    Meine Beziehung leidet darunter sehr!
    Nicht weil mein Partner kein Verständnis hat sondern weil ich nicht damit zurecht komme das ich keine Lust mehr habe.

    Ich habe zwar meine Menstruation nicht aber immer leichte Schmerzen und schmierblutungen.

    Würde es mir sehr Schaden die Pille ab zu setzen? Welche Alternativen gibt es zur Hormon Behandlung? Ich will die Pille einfach nicht nehmen.

    Steigert sich das Risiko der Unfruchtbarkeit ohne hormonelle Behandlung?

    Das ist einfach kein Leben für mich mit Akne und ohne Lust aufs liebe machen.

    Über eine Antwort wäre ich sehr dankbar!

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Anna,
      klar müssen Sie die Pille absetzen, das ist ja kein schönes Leben mehr! Und wenn dann die Schmerzen stärker werden sollten, muss eine Bauchspiegelung gemacht werden, damit Sie endlich mal wissen, woran Sie sind und was sich wirklich in Ihrem Bauch abspielt. Lernen Sie die Symptothermale Methode zur Verhütung. Suchen Sie eine Naturheilkundeärztin auf, die bei Ihnen den Zyklus und das Immunsystem mit pflanzlichen oder homöopathischen Mitteln unterstützen kann. Durch die Hormoneinnahme haben Sie sicher auch einen Mangel an Vitaminen und Vitalstoffen, z.B. B-Vitamine, Omega-3-Fettsäuren, die Sie ergänzen müssten. Alles Gute!

      • Astrid P sagt:

        Liebe Frau Prof. Gerhard, ich stehe kurz vor einer Laparoskopie wg. Endometriosezysten auf beiden Eierstöcken (6 u 4cm). Der Operateur hat mir bereits gesagt, dass er einen der beiden Eierstöcke nicht retten können wird. Ich bin 40 Jahre habe noch keine Kinder aber Kinderwunsch. Mein AMH Hormonwert ist noch sehr hoch 7.24. Nun habe ich starke Bedenken wegen der Op das sich durch die Entfernung meines Eierstockes meine Chancen auf eine Schwangerschaft extrem verschlechtern.Ich bitte um Ihren Rat.
        Mit lieben Grüßen
        Astrid

      • Anna sagt:

        Hallo, danke für die Bestätigung. Ich bin schon ganz verunsichert… Alles Gute Ihnen!

  • Bjiiii sagt:

    Guten Tag,

    habe seit 1 Jahr immer wiederkehrende Harnwegsinfekte. Diese werden immer mit Antibiotika behandelt. Bakterien verschwinden aber Unterleibschmerzen und Schmerzen bei voller Blase bleiben. Verstärkung der brennenden Becken- Unterleibsschmerzen im Sitzen. Strahlen neuerdings stark ins Kreuz aus. Besonders vermehrt Schmerzen vor und nach der Periode. (Seit September 2015 keine Pilleneinnahme mehr)Dazu kommt ein geröteter Harnausgang und Brennen im Intimbereich. Seit Monaten ein Teufelskreis aus dem ich befreit werden möchte. Kann es Endometriose sein?

    Vielen Dank

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Bjiii,
      Unterleibschmerzen im Zusammenhang mit der Periode könnten auf Endometriose hindeuten. Die brennenden Gefühle und der gerötete Harnausgang passen eher nicht dazu. Ihr Frauenarzt muss nach einer Untersuchung entscheiden, ob es sinnvoll ist, eine Bauchspiegelung zu machen. Wenn Sie ständig Antibiotika einnehmen mussten, ist es ganz wichtig, dass Sie Ihren Darm behandeln lassen, denn auch der Darm ohne Endometriose kann Schmerzen verursachen und zu Entzündungen anderer Gewebe führen. Gute Besserung!

  • Isabell sagt:

    Hallo Ihr Lieben. Ich bin 19 Jahre alt.
    Ich leide seit ca 5 Jahren an Schmerzen. Ich dachte immer dass es mein Darm ist aber nach einer Zysten-Entfernung an der Gebärmuter wurde Endometriose diagnostiziert.
    Bei der Operation wurde außerdem größtenteils die Endometriose-Herde entfernt.
    Selbstverständlich war ich Anfangs schockiert aber inzwischen gehe ich damit ganz normal um. Sich selber zu einem Opfer machen und in Trauer versinken macht die Krankheit nicht besser!
    Mit meiner Frauenärztin habe ich folgende Therapiemaßnahme festgelegt:

    Ich nehme die ganz normale Anti-baby-Pille wie die letzten Jahre auch ein. Allerdings setzte ich diese nicht ab. Meine Periode fällt somit aus und die Gebärmutterschleimhaut kann sich nicht bilden (also auch keine Bildung der Endometriose).
    Nach ca. 5 Monaten macht man eine kleine Unterbrechung.
    Ich bin sehr zufrieden mit dieser Therapie, da mir meine Ärzten von der Visanne abgeraten hat.
    Aber Besprecht selber alles nochmal mit einer Expertin und experimentiert nicht rum.
    Endometriose ist eine weit verbreitete Krankheit, lasst euch davon nicht unterkreigen :)
    LG

  • Luisa sagt:

    Hallo,
    ich hatte auch sehr starke Schmerzen im Unterleib. Ich war im Krankenhaus in einer Frauenklinik, bei meinem Frauen- und Hausarzt. Keiner wusste mir zu helfen. Ich hatte so starke Schmerzen, dass ich mich gekrümmt habe. Beim zweiten Besuch im Krankenhaus haben sie dann die Vermutung der Endometriose gebracht und konnten mir aber leider nicht garantieren, ob sie etwas finden. Ich nahm das Risiko in Kauf, da ich mir nicht mehr zu helfen wusste. Zum Glück fanden sie einen kleinen Entzündungsherd, den sie auch entfernten. Anfangs war ich überglücklich, dass die Schmerzen weg waren, aber mittlerweile habe ich permanent Schmerzen. Ich wurde im Dezember 2014 operiert und ein halbes Jahr später hatte ich immer und immer wieder diese Schmerzen. Ich bin gerade mal 20 Jahre und wenn man mir sagt, dass ich die Schmerzen nur mit Schmerzmitteln stillen kann, kann es ja wohl nicht der Sinn sein. Ich will nicht mein Leben lang hohe Schmerzmittel nehmen, denn die Dosierung wird immer höher, weil nach und nach nichts mehr wirkt. Ich verzweifel langsam, weil es einfach keine Lebensqualität mehr ist. Ich benötige unbedingt einen Weg, um damit leben zu können, aber momentan schränkt es mich total ein. Ich liege nur noch im Bett mit Wärmflasche und mit 20 Jahren kann ich mir Besseres vorstellen.
    Man liest ja wirklich viel, wie man es behandeln kann, nur weiß ich nicht, was nun wirklich Wirkung zeigt.
    Meine Pille wurde auch schon umgestellt auf die Visanne 2mg, da dort angeblich das Gelbkörperhormon vorhanden sein soll, was ich benötige. Eine sehr teure Pille, denn für 84 Tabletten sind 170€ nicht gerade gering, aber zum Glück zahlt dies meine Krankenkasse.
    Vielleicht finde Lösungen und Wege, um mit der Krankheit leben zu können.

  • Anja sagt:

    Leider nach jahrelangen schmerzen und op’s habe ich meine Gebärmutter entfernen lassen.
    Hormone hatten mich zu stark verändert und das wollte ich nicht mehr.

    Bei dieser Operation wurde auch nach weiteren endometriose-herden gesucht, aber nichts gefunden.

    Zwei wunderschöne jahre später habe ich wieder die gleichen schmerzen und noch mal eine op will ich nicht.

    Also keine Hormone und keine OP. Was bleibt mir noch?

    Vegetarisch ernähre ich mich bereits.

    Weiss einfach nicht mehr weiter

  • Kristina sagt:

    Hallo,

    bei mir wurde im Januar diesen Jahres nach starken Beschwerden und einem darauffolgenden Ultraschall (bei dem Zysten festgestellt wurden) eine Bauchspiegelung durchgeführt. Es wurde eine sehr ausgeprägte Form der Endometriose festgestellt. Bereits auf den Organen haben sich massive Verwachsungen gebildet. Es wurde weitestgehend koaguliert. Ich bin 25 Jahre alt und gab natürlich in Zukunft einen Kinderwunsch an. Dies soll lt. Aussage des Arztes momentan nicht möglich sein. Zuerst müsse eine erneute OP erfolgen in der alles „freigelegt“ wird. Soweit so gut.

    Ich habe von meinem gyn die Desofomono 75 bekommen. Diese habe ich vor Ca 1 Woche abgesetzt da ich massive Schmerzen und sehr starke Blutungen hatte. Als ich dann erneut im Krankenhaus war, wurden wieder neue Herde festgestellt. Nun nehme ich seit 2 Tagen die visanne. Aufgrund der Schwere der Endometriose wird diese auch von der Krankenkasse übernommen.

    Ich habe nun ein bisschen im Internet recherchiert und am Montag einen Termin bei einem neuen Gynäkologen.

    Ich habe etwas bedenken bei der Visanne wie es in ein paar Jahren mit Kindern aussehen wird. Der Arzt im Krankenhaus sagt ich solle mir mit der Linderplanung nicht so viel Zeit lassen. Das setzt mich nun ziemlich unter Druck und ich habe Angst niemals Kinder bekommen zu können.

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Kristina,
      Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen, wichtig ist erstmal, dass Sie den Ursachen Ihrer Endometriose auf die Spur kommen und wieder besser werden. Ihr Körper muss erstmal zur Ruhe kommen, alles andere findet sich dann später schon. Vielleicht kann Ihnen auch die Methode Wildwuchs und der Austausch mit anderen Betroffenen helfen. Wenn möglich suchen Sie sich begleitend einen Arzt für Naturheilkunde oder Homöopathie. Gute Besserung!

    • Micky sagt:

      Hallo,
      in Deutschland kann man eine Schwerbehinderung bei Endometriose beantragen, dass erzählt einem aber keiner!
      Wendet Euch an die Schwerbehinderten-Vertretung Eurer Gemeinde, Eures Landkreises.
      Je nach Schwere können da 50-60% zusammen kommen und es gibt relevante Nachteilsausgleiche (Kündigungsschutz, Steuervorteile, ggf. mehr Urlaub)!!!

  • Daniela sagt:

    Gibt es nachweislich Frauen, bei denen Endometriose in „normalem“ Umfang aber mit verschlossenen Eileitern sich durch eine massive Umstellung der Ernährung (basenüberschüssig, Einnahme v. Hanföl und div. Kräutertees…) sowie Lebensweise (Bewegung, Entschleunigung, Meditation) sich zurückgebildet hat und sogar Eileiter wieder durchlässig wurden?
    Danke und lg Daniela

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Daniela,
      das habe ich nie erlebt, aber vielleicht hat es auch noch niemand so intensiv versucht? Wenn Sie das versuchen wollen und Sie noch jung genug sind, warum sollte es nicht funktionieren? Viel Erfolg (bitte Erfahrungen mitteilen) und liebe Grüße

  • Stephanie sagt:

    Liebe Frau Dr Gerhard,

    ich habe mittlerweile so starle schmerzen, mit allem drum und dran, das ich für mehrere Stunden im Bett liege und mich krümme vor Schmerzen. Ich bertrage die Pille nicht, war bereits bei 5 Frauenärzten und in einer Uni Klinik. Ich vermute, dass ich Endometriose habe, aber kein Arzt nimmt mich ernst oder will mir helfen. Ich ertrage diese schmerzen nicht mehr

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Stephanie,
      es muss nicht immer Endometriose sein, wenn man Bauchschmerzen hat. Nehmen Sie auf jeden Fall mal Omega-3-Fettsäuren ein und B-Vitamine. Besorgen Sie sich Magnesium Oil und reiben Sie sich damit den Bauch ein. Suchen Sie sich einen Arzt für Naturheilkunde, der Ihnen weitere Tipps zur Schmerzbekämpfung geben kann. Gute Besserung!

      • Stefanie sagt:

        Hallo, ich wurde bereits 2010 wegen endometriose operiert, habe danach leider keine pille genommen. Jetz wurde wieder eine endometriose uns Zysten festgestellt und ich soll nächste Woche operiert werden. Ich habe allerdings extrem angst vor dem kh Aufenthalt und würde gerne wissen ob ich das einfach alles mit einer pille in den Griff bekomme. Meine fa rät mir nicht zu einer op aber auch nicht davon ab, sie hat mir jetzt die pille maxim verschrieben um alles etwas zu unterdrücken. Meinen Sie ich bekomm das damit in den Griff oder ist eine op des bessere weg. Mfg stefanie

        • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

          Liebe Stefanie,
          Ohne Untersuchung und eingehende Anamnese kann Ihnen niemand sagen, was für Sie der richtige Weg ist. Lassen Sie sich von der Frauenärztin genau die Gründe nennen, die für oder gegen eine OP sprechen. Alles Gute und vertrauen Sie auf Ihr Bauchgefühl

        • Sabine sagt:

          Hallo Stefanie und alle anderen Mitleidende, ich habe inzwischen 3 OP’s hinter mir und keine Fortpflanzungsorgane mehr. Trotzdem hatte ich immer noch starke Schmerzen nach der letzten OP im letzten Jahr. Aus lauter Verzweiflung bin ich zu einer Ärztin gegangen, die TCM (Tradionelle Chinesische Medizin) praktiziert. Ich kann nur Allen wärmstens empfehlen,das auch zu tun. Ich bin nach 5 Wochen fast schmerzfrei. Und den Rest bekommen wir auch noch geregelt. Und das nur mit der Einnahme von in heißem Wasser aufgelösten Kräutern. Ich wünsche allen Betroffenen alles Gute und viel Kraft.

  • Burcu sagt:

    Guten Tag Frau Fr. Gerhard

    Vor 2 Jahren hatte ich eine Myomoperation und bei dieser Operation wurde auch Endometriose festgestellt und entfernt. Vor der Operation und nach der Operation habe ich immer Visanne genommen und nehme sie weiterhin. Nun habe ich seit ca. 2 Monaten morgens leichte Schmerzen beim Kreuz, die max. 2 Stunden präsent sind und wieder verschwinden.

    Kann es sein, dass ich wieder Myome oder Endometriose kriege obwohl ich die Visanne regelmässig nehme?

    Besten Dank für Ihre Antwort.

    Freundliche Grüsse

    Burcu

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Burcu,
      Wenn Sie jeden Tag nur morgens diese Schmerzen haben, spricht das eigentlich nicht für einen Zusammenhang mit Myomen oder Endometriose. Eher stimmt etwas mit Ihrem Bett oder Ihrer Matratze nicht. Prinzipiell kann Visanne aber nicht 100%ig vor Endometriose und Myomen schützen. Viele Grüße

    • Angelina sagt:

      Liebe Burcu,
      Ich nahm nach einer Laparoskopie wegen Endometriose (Juli 2014) seit 18 Monate die VISANNE und habe sie, bis auf einige von Jenapharm genannten Nebenwirkungen (gelegentlich Schweißausbrüche, Gewichtszunahme, Akne auf dem Rücken), ganz gut vertragen. Seit Dezember 2015 plagten mich Rückenschmerzen. Auf einem Röntgenbild hat man dann eher den Zustand meiner Knochensubstanz betrachtet („für Ihr Alter (31) sehr ungewöhnlich“) sodass man mich ins Krankenhaus zum MRT und Knochendichtmessung geschickt hat. Resultat: Osteoporose. Da ich 2012 bereits schon einmal ein MRT gemacht hatte, resultierten mein Chirurg, mein Orthopäde und mein Frauenarzt die Osteoporose aufgrund der Medikation mit VISANNE, welche ich vor 4 Wochen aufgrundessen leider abbrechen musste. Vielleicht ist die Information ja Hilfreich für Sie, da ich die VISANNE bereits einen längeren Zeitraum eingenommen habe.

      Lg, Angelina

      • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

        Liebe Angelina,
        das durch das Gestagen in Visanne die Eierstockfunktion unterdrückt werden soll, um die Endometriose „auszutrocknen“, ist wirklich das Risiko einer Osteoporose erhöht. Es ist erstaunlich, dass dies bei Ihnen in so relativ kurzer Zeit eingetreten ist. Nehmen Sie unbedingt aar os ein, das den Knochenaufbau stimuliert und machen Sie Kraftsport. Lassen Sie sich naturheilkundlich behandeln, um Ihr Immunsystem zu stabilisieren und die endometriose zu behandeln. Bei uns in der Ambulanz haben wir auch gute Erfolge mit der Einzelmittelhomöopathie gesehen.

  • Sa sagt:

    Guten Abend Frau Dr. Gerhard

    Ich habe im Mai 2013 aufgrund eines aufgeschwollenen Eierstocks operiert. Die Ärzte haben eine Laparoskopie durchgeführt und es wurden mehrere Endometrioseherden wegoperiert.
    Nun nehme ich seitdem die Pille Mikrogynon im Langzyklus (2x im Jahr mache ich jeweils 1 Woche Pause). Der Frauenarzt hatte mir statt der Visane die Pille empfohlen, da es anscheinend weniger Nebenwirkungen hätte. Ich habe einen grossen Kinderwunsch und mache auch Akupunktur, Kinesiologie und Yoga, um die Endometriose so gut es geht zurückzuhalten.
    Nun mache ich mir aber trotzdem Gedanken, ob die Visane oder die Pille bei Kinderwunsch besser ist. Was meinen Sie?
    Was mir auch sorgen bereitet ist, dass ich seit 2 Jahren nun die Pille ständig nehme und je länger ich sie nehme, desto mehr habe ich Angst unfruchtbar zu werden. Jedoch möchten mein Freund und ich erst in einem Jahr mit der Kinderplanung beginnen. Muss ich mir wegen der Pille sorgen machen? Wann würden sie mir empfehlen die Pille abzusetzen, wenn ich dann endlich ein Kind möchte?

    Vielen Dank im Voraus für Ihre Antwort.

    Freundliche Grüsse
    Sa

  • lisi sagt:

    Bei mir wurde bei einer operativen Myomentfernung Endometriose festgestellt und gleich mit entfernt. In naher Zukunft möchte ich mit meinem Freund Kinder bekommen. Ist dies möglich? Wenn ja wie lange sollte ich warten?

  • Manuela sagt:

    Ich habe seit 2008 bestätigt, dass ich eine Endometriose Stufe 4 habe! Diese wurde 2008 operiert! Danach bis dato die Pille genommen und es war ohne jede Schmerzen oder Zysten! Nun habe ich auf Grund eines Kinderwunsches die Pille abgesetzt! Muss ich Angst haben, dass die Endo wieder zurück kommt? Wie lange habe ich Zeit um schwanger zu werden?

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Manuela,
      nur keine Panik.Geben Sie Ihrem Körper erstmal die Chance, sich auf das Leben ohne Pille einzustellen. Wenn Sie Glück haben und Ihr Immunsystem hat sich stabilisiert, wird die Endometriose auch nicht wiederkommen. Sollten Sie in einem Jahr, regelmäßige Zyklen vorausgesetzt, nicht schwanger geworden sein, lassen Sie die Eileiterdurchgängigkeit und das Spermiogramm Ihres Mannes kontrollieren. Viel Glück!

  • Sara sagt:

    Liebe Frau Dr. Gerhard,

    ich wurde im Juni 2015 wegen sehr stark angeschwollener Eileiter per Laproskopie operiert und im gleichen Zuge wurde Endometriose festgestellt. Die verklebten Eileiter rührten wohl daher. Seitdem habe ich nur noch leichte Schmerzen während meiner Periode und fühlte mich eigentlich recht gut. Nun wurde von meiner Frauenärztin aber festgestellt, dass meine Eileiter wohl wieder verklebt sind und anschwellen. Mehrere Endometriosefachärzte, raten mir nun möglichst schnell zu einer weiteren Laproskopie und ggf. Eileiterentfernung, sollten diese nicht mehr funktionsfähig sein. Sie haben mir auch gesagt, dass wenn ich einen späteren Kinderwunsch habe, es von Vorteil wäre die Eileiter zu entfernen. Hätten sie noch einen Rat für mich, ob es vielleicht Sinn macht nicht zu operieren und es mit Naturheilverfahren zu versuchen? Mich wieder operieren zu lassen und sogar die Eileiter zu entfernen macht irgendwie wenig Sinn für mich.

    Ich Danke ihnen für ihre Hilfe.
    Liebe Grüße

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Sara,
      wahrscheinlich haben Ihre Ärzte Angst, dass durch die Endometriose in den Eileitern immer mehr Endometriose auch im Bauchraum verteilt wird, was zu weiteren Verwachsungen und Schmerzen führen kann. Da ich den OP-Bericht und das Ausmaß Ihrer Endometriose nicht kenne, kann und darf ich Ihnen keinen weiteren Rat geben. Unter http://www.natum.de finden Sie Frauenärzte, die auch mit Naturheilverfahren arbeiten. Suchen Sie sich einen in Ihrer Nähe aus und lassen Sie sich dort noch mal beraten. Alles Gute für Sie!

  • Sonja sagt:

    Hallo
    Ich hätte da auch eine Frage.Und zwar habe ich die Diagnose im 2012 erfahren.Im April 2013 wurde ich Operiert.Nun habe ich am 3 September eine Anti-Hormon-Spritze gekriegt.Ich habe meine Periode zuletzt am 17 September bekommen.Und seid dort ist funkstille.Keine Periode mehr gekriegt.Kann das möglich sein das durch diese Spritze die Endo zurück geht?

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Sonja,
      es hat ja einen Grund, warum Ihr Frauenarzt Ihnen diese Spritze verordnet hat. Sie soll die Endometriose unterdrücken, das heißt, es soll auch keine Periode kommen. Allerdings ist eine echte Heilung dadurch meistens nicht möglich. Vielleicht finden Sie einen Arzt für Naturheilkunde, der Ihnen ganzheitlich helfen und die Ursache der Endometriose finden kann. Alles Gute!

  • Natascha sagt:

    Hallo.
    Erstmal danke das sie uns helfen. Ich bin 20 und bei mir ist erst vor 3 Monaten Endometriose festgestellt worden. Ich hatte schon seit 3 Jahren starke Schmerzen im Unterleib, aber immer in größeren Abständen. Oft beim Geschlechtsverkehr und tagelang tat mir der Unterleib beim laufen weh. Ich war oft bei verschiedenen Frauenärzten wegen den wiederkehrenden Schmerzen. Deren Aussagen waren: Einbildung, das Wetter!!!, oder zu viel Alkohol am Wochenende. Ich empfand dies als eine große Beleidigung und behandelte nichts denn da war ja „nichts“. Vor drei Monaten bekam ich solche Schmerzen das ich nicht mehr stehen konnte und wurde ins Krankenhaus gebracht: Tennisballgrosse Züste und Endometriose. Es wurde operiert und Maxim verschrieben. Maxim hat nichts gebracht also habe ich sie abgesetzt. Diesen Monat habe ich oft Übelkeit, mir wird schwindlig und dazu kommen heftige Schmerzen bei der Periode. Ich bin bei der Arbeit stark verhindert und weis nicht mehr was ich tun soll. In 1 Jahr möchte ich mit meinem Partner Kinder bekommen und danach die Gebärmutter entfernen lassen. Aber was kann ich bis dahin tun? Die Pille möchte ich nicht mehr nehmen. Können sie einen guten Arzt in Baden-Württemberg empfehlen? Bitte helfen sie mir da ich das Gefühl habe von den Frauenärzten nicht ernst genommen zu werde. Vielen lieben Dank.

  • Bettina sagt:

    Liebe Frau Dr. Gerhard, im letzten Jahr wurde bei mir eine Eierstockzyste entdeckt, die daraufhin durch eine Lapraskopie entfernt werden sollte. Bei der OP wurden eine Endometriose erkannt und Verwachsungen zwischen Darm und Beckenwand sollten gelöst werden. Leider wurde dabei aber die Beckenarterie verletzt. Die Zyste wurde dann bei der 2. Operation entfernt- wg der Vorgeschichte wurden die Verwachsungen aber nicht weiter behandelt. Auf Anraten meines Arztes- und aus Angst vor noch mehr Verwachsungen- habe ich dann mit der Einnahme der Visanne begonnen. Nach nun mittlerweile 12 Monaten möchte ich diese Pille wg Gewichtszunahme, Stimmungsschwankung, etc. aber wieder absetzen und habe über Alternativen nachgedacht. Ganzheitliche Heilmethoden und ua die Ernährung wird immer wieder im Zusammenhang mit der Endometriose genannt. Kann eine Ernährungsumstellung sinnvoll sein um weitere Verwachsungen zu vermeiden oder ist diese nur bei der Schmerztherapie relevant? Vielen lieben Dank, Ihre Bettina

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Bettina,
      da bei der Endometriose immer das Immunsystem nicht in Ordnung ist, macht natürlich eine Ernährungsumstellung Sinn. Richten Sie sich am besten nach den Ernährungsvorschlägen, die auch bei Rheuma und anderen entzündlichen Erkrankungen gemacht werden. Außerdem würde ich Ihnen Nahrungsergänzungen empfehlen und ein hochdosiertes Enzympräparat, das weitere Verwachsungen verhindern kann. Am besten lassen Sie sich von einem Arzt für Naturheilkunde beraten. Sprechen Sie mit Ihrer Frauenärztin auch über Ihre Nebenwirkungen bei Visanne. Es gibt Pillen mit anderen Hormonzusammensetzungen, die Sie vielleicht besser vertragen. Alles Gute!

  • GP sagt:

    Ich habe im April die Pille abgesetzt, nach ca. 7 Jahren.
    Dann war ich im Juni zur Kontrolle beim Frauenarzt.
    Sie hat Endo (braune Zyste) im Unterleib entdeckt.
    Daraufhin sollte ich die Pille weiter einnehmen, die Mayra.

    Nun sind zwei Monate mit Pille vergangen und ich habe seit ca. 4 Wochen kein Hungergefühl, habe zweil mal gebrochen, mein Magen (direkt unter der Brust) drückt, als ob ich jederzeit brechen müsste. Mein Bauch ist angeschwollen, mein Unterleib ist Kugelrund und dicker geworden. Krampfartige schmerzen habe ich zwischendurch, meine Menstruation in den zwei Monaten nach der Pilleneinnahme war nur braune Schmierblutung.
    Am 05.10. habe wieder ein Termin beim Frauenarzt, soll ich warten oder zum Frauenarzt?

    Ich weiß nicht, ob es an der Endo liegt diese ganzen Nebenwirkungen oder ein anderes Problem.
    Schwangerschaftstest war negativ.

  • Nicole sagt:

    Nach Bauchspiegelung hatte ich die Diagnose endometriose und nach der op visanne verschrieben bekommen, nach vielen Nebenwirkungen jetzt die maxim, habe aber trotz der hormoneinnahme immernoch Schmerzen,zwar nicht so schlimm wie vor der op.Ist das normal oder muss ich mir sorgen machen?

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Nicole,
      Meistens kann die Endometriose durch die OP nicht vollständig geheilt werden. Sie sollten sich dringed einen Arzt für Naturheilkunde suchen, der Sie ganzheitlich behandelt und den Ursachen Ihrer Endometriose auf die Spur kommen kann. Gute Besserung!

  • Monika sagt:

    Liebe Prof. Dr. Ingrid Gerhard,
    ich bin 32 Jahre jung und bei mir wurde letztes Jahr im Sommer bei entfernen einer Zyste Endo festgestellt. Ich habe jetzt ein Jahr die Visanne genommen und hatte echt alle Nebenwirkungen die man haben konnte. Extreme Stimmungsschwankungen (habe damit eh schon Probleme wegen Morbus Basedow)ständige Entzündungen an der Vagina, Ausfluss, wirklich keine Lust mehr auf Sex, Scheidentrockenheitt, Schwitzen…. Kann so weiter gehen. Ich hab Sie dann selber einfach abgestezt und hatt erst drei Wochen später einen Termin beim FA. Mir ging es echt gut in der Pause. Der FA hat mir jetzt Maxim verschrieben und es geht wieder los. Hab noch zwei Wochen bis zur nächsten Blutung gewartet und dann damit Angefangen und es geht wieder los. Kopfweh, Stimmungsschwankungen und die Lust auf Sex verschwindet auch wieder. Ich will das nicht mehr und überlege einfach nichts mehr zu nehmen. Ich weiß nicht ob ich mal Kinder möchte. Im Moment und die nächsten 2-3 Jahre nicht. Aber so wie es mir gerade geht kann es nicht weiter gehen. Mein FA sagt da muss ich durch aber es muss doch auch anderes gehen.

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Monika,
      Sie haben völlig Recht: wenn die Hormonpillen Ihre Lebensqualität so stark einschränken, können Sie das nicht einfach jahrelang ertragen, zumal wie üblich nur ein Symptom behandelt wird, aber nicht die Ursache Ihrer Erkrankung. Natürlich müssen Sie sicherstellen, dass Sie ohne Pille nicht ungewollt schwanger werden. Unter http://www.natum.de finden Sie ganzheitlich arbeitende Frauenärzte, die Sie sicher gut beraten können. Zusätzlich brauchen Sie aber einen Therapeuten, der Ihr Immunsystem und Ihr Hormonsystem ganzheitlich behandelt, z.B. mit Nahrungsergänzungen, Homöopathie oder TCM. Alles Gute!

  • Miriam sagt:

    Hallo,

    ich leide auch unter Endometriose und habe 6 Monate die Visanne genommen. Leider war ich dirch dieses Präparat nicht mehr ich selbst…Nun habe ich sie abgesetzt und fühle mich deutlich besser. Leider will mein Freund noch kein Kind und ich bin jetzt überfragt, ob es sinnvoller ist die Pille wieder zu nehmen, da ich ja einen Kinderwunsch habe und kein Risiko eingehen möchte. Was würden Sie mir denn empfehlen?

    Vielen Dank und Beste Grüße
    Miriam

  • Sybille sagt:

    Hallo Frau Prof. Dr. Gerhard,
    ich bin 38 Jahre alt und leide seit ich meine Periode habe unter Regelschmerzen. Die Länge meiner Periode hat sich in den letzten 5 Jahren von 3-4 Tagen auf 1 1/2 verkürzt. Verschiedene Ärzte sagten, dass dies völlig normal sei und ich habe mich damit abgefunden.

    Nun habe seit ca. 4 Monaten einen kugelrunden Unterbauch. Auch im Oberbauch bin ich total aufgebläht und fühle mich sehr unwohl. Da ich eigentlich immer einen Flachen Bauch hatte, mache ich mir nun sorgen. Ich war bei einer Frauenärztin, die nichts feststellen konnte, außer die Aussage machte, es könnte sein, dass meine Gebärmutter nach vorne gekippt sei.

    Eine Blutuntersuchung bei meiner Hausärztin ergab nun, dass ein Leberwert an der Grenze sei und ich an Blutarmut leide. Auch zeigt mein Körper Hämatome auf, wenn ich mich wo anschlage. Mein Zehnagel z. B. wurde von jetzt auf nachher völlig Blau und ich kann mich nicht erinnern es irgendwo angeschlagen zu haben, außer dass ich merkte dass meine Schuh drückte. Mein rechter Fuß ist immer angeschwollen und nun ist auch der Linke angeschwollen. Der Linke Fuß ist am Morgen wieder normal, der rechte hingegen nicht. Auch muss ich Nachts des öfteren (bis zu 5 mal) austreten.

    Ich leide gelegentlich an Verstopfungen und meine Stuhlkonsistenz verändert sich von Normal bis hin zum Bleistiftstuhl. Eine Magen- und Darmspiegelung blieb ohne Ergebnis.

    Ich bin völlig verunsichert und auch verzweifelt. Ich denke über eine Bauchspiegelung nach, meine Hausärtzin befürwortet dies (noch) nicht. Auch habe ich Angst, dass es sich um eine schlimmere Erkrankung wie die Endometriose handeln könnte.

    Können Sie mir einen Tipp geben bzw. sagen um was es sich handeln könnte.

    Durch eine Ultraschalluntersuchung lassen sich schwerwiegende Erkrankungen leider nicht feststellen.

    Für Ihre Antwort und Ihre Bemühungen bedanke ich mich bereits im Voraus.

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Sybille,
      Lassen Sie dringend in einer US-Spezialabteilung einer Frauenklinik abklären, ob an den Eierstöcken etwas Besonderes auffällt. Gehen Sie zu einem Internisten, der die Ursache Ihrer pathologischen Leberwerte und der gestörten Blutgerinnung und des schlechten Blutbildes abklärt. Wenn das alles in Ordnung ist, lassen Sie sich vom Mikrobiologischen Labor in Herborn einen Therapeuten in Ihrer Nähe nennen, der die genaue Darmfunktion untersucht. Das geht über Stuhluntersuchungen und Bluttests.
      Alles Gute!

  • Nadja sagt:

    Liebe Marie,

    bin gerade auf deinen Kommentar bzw. auf deine Frage gestoßen und habe mir auch die Antwort von Frau Dr. Gerhard durchgelesen.

    Ohne hier urteilen oder (be-)werten zu wollen – einfach nur ganz kurz meine Geschichte:

    immer schon schwache Blutung, NIE Probleme, ab 16 Pille, mit 28 wegen schlechter Leberwerte absetzen müssen. Mit 34 dann Einsatz des NuvaRings, alle Ärzte waren sich einig:
    Hormonungleichgewicht durch den Nuvaring. Ihr Vorschlag: andere Hormone nehmen, damit die Probleme aufhören.

    Meine „Probleme“: 1 Tag vor und am 1. Tag der Periode morgens und abends dermaßen starke Darm- und Unterleibsschmerzen, dass ich tw. brechen musste und am Boden zusammengekauert da lag. Ansonsten immer beschwerdefrei, alles okay.

    letzten September – 5 (!) Jahre nach Auftreten dieser Symptome wurde mir eine unauffällige Zyste, die einfach zu wachsen begann, entfernt. Horrorbild für den Chirurgen: weit fortgeschrittene Endometriose, Eileiter zerstört, Gebärmutter an den Darm gewachsen, Harnblase angegriffen, zig Entzündungsherde im Bauchraum.
    Und KEINER der davor behandelnden Ärzte war zu einem Kommentar bereit.

    Wenn es also in deiner Familie bereits eine Endometriose-Vorgeschichte gibt und du diese Beschwerden hast, dann lass dir bitte eine Bauchspiegelung machen und es unbedingt abklären. Ist ein kleiner Eingriff – allerdings die einzige Möglichkeit, wirklich Klarheit zu bekommen.

    Unbedenklich sind deine Schmerzen für mich nicht – da ich selber ja auch „nur“ zu Beginn der Regel diese Schmerzen hatte.
    Es gibt Fälle, in denen die Endometriose jahrelang schmerzlos versteckt wuchert – nicht bei allen Frauen löst sie so massive Schmerzen aus.

    Bitte lass es abklären.

    Alles Gute für dich!

    Liebe Grüße
    Nadja

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Nadja,
      das ist ganz lieb, dass Sie auf Maries Probleme eingegangen sind! Vielen Dank dafür! Natürlich sollte es nicht so weit kommen wie bei Ihnen, aber glücklicherweise ist es normalerweise so, dass bei den meisten Frauen mit diesen Symptomen durch eine Bauchspiegelung zu diesem Zeitpunkt keine Endometriose gefunden wird. Und dann geht man doch am besten an die Wurzel der Endometrioseentwicklung und durchbricht den Teufelskreis von Stress, Magnesiummangel, ungünstigen Entzündungsmediatoren etc. Natürlich sollte man nicht 5 Jahre mit der Laparoskopie warten, wenn die Beschwerden trotz ganzheitlicher Therapie bleiben! Viele Grüße!

  • Marie sagt:

    Sehr geehrte Frau Dr. Gerhard,

    ich habe eine Frage, die mich seit kurzer Zeit sehr beschäftigt:

    Eine Freundin von mir wurde vor zwei Wochen mit starken Schmerzen im Unterleib ins Krankenhaus eingeliefert und da sie stetige starke Schmerzen während ihrer Periode hatte, wurde bei ihr eine Bauchspiegelung gemacht und somit eine Endometriose festgestellt.

    Nun berichtete ich meiner Mutter ganz aufgeregt von dieser Diagnose und die erklärte mir ganz nebenbei, dass dies nichts schlimmes sei und sie diese Erkrankung auch habe.

    Nun zu mir:

    Sei Juni 2014 habe ich nun die Pille absetzt, da ich sie nicht mehr nehmen möchte und mich wohler fühle ohne jeden Tag eine kleine Tablette einzunehmen. Eine Zeit bin ich ohne Pille auch hervorragend zurecht gekommen. Im Februar 2015 hatte ich nun aber so starke Schmerzen, dass ich mich fast übergeben musste vor Schmerz und nach einer halben Stunde auch das Bewusstsein verlor für wenige Minuten.
    Da ich im Krankenhaus arbeite und das ganze auch während der Arbeitszeit passierte, brachte man mich sofort in die Ambulanz und machte einen äußeren Ultraschall meines Bauches. Dort stellte man jedoch nichts fest. Nach einer Stunde war auch alles erledigt. Der Schmerz war weg und ich fühlte mich wieder hervorragend. Man riet mir lediglich noch einmal meine Gynäkologin aufzusuchen und evtl ein Schmerzmittel in der Apotheke zu holen, damit ich so die Zeit meiner Periode überbrücken kann, da es häufig normal sei, wenn man die Pille lang (7 Jahre) genommen hat und der Körper sich umstellt, dass man starke Schmerzen hat.

    Nun war ich direkt eine Woche später auch bei meiner Frauenärztin und die machte einen vaginalen Ultraschall und tastete alles ab, konnte jedoch nichts ungewöhnliches feststellen und sagte mir ebenfalls, es sei normal einen besonders starken Schmerz während der Periode zu haben, wenn man lange Zeit die Pille eingenommen hat.

    Ok nun hatte ich im März bei der nächsten Periode keine Beschwerden und im April kam wieder ein ähnliches Spiel auf mich drauf zu wie im Februar. Aber immer nur am ersten Tag der Periode. Dieses mal war ich allerdings zu Hause und war vorbereitet. Ich hatte ein Schmerzmittel für Menstruationsbeschwerden im Haus und habe direkt eines eingenommen und dann hatte sich das ganze nach 20 Minuten. Dann ging es mir wieder prima.

    Nun sorge ich mich aber sehr, da ich mit dem Thema Endometriose nun häufiger konfrontiert werde und selbst unter solchen Schmerzen leide. Aber ich fühle mich immer nur am ersten Tag der Periode für die ersten 1-2 Stunden schlecht, wenn ich nichts einnehme, ansonsten geht es mir gut. Während ich meine Pille eingenommen habe, hatte ich gar keine Beschwerden. Eine starke Periode hatte ich auch bereits immer.

    Wie wahrscheinlich ist es wohl, dass dies alles auf eine Endometriose hinweist? Und außerdem hatte ich mit 19 (ich bin jetzt 24) eine Bauchspiegelung, da ich starke Unterleibsschmerzen hatte beim Tasten und man vermutete eine Eierstocksentzündung und um zu kontrollieren, ob die Eierstöcke verklebt seien, wurde eine Bauchspiegelung durchgeführt. Hier stellte man aber fest, dass alles in Ordnung sei.

    Kann es nun sein, dass sich in den letzten 5 Jahren bei mir so etwas entwickelt hat? Ich mache mir wirklich sorgen, dass so etwas unbemerkt bleibt und am Ende der Kinderwunsch ausbleibt.

    Herzlichen Dank für Ihre Hilfe und viele Grüße!!

  • anna sagt:

    Liebe Prof. Dr. Ingrid Gerhard,

    Ich suche zeit lange eine einem Gynäkologen Arzt für Naturheilkunde (Z.b Homöopathie) in Berlin, oder andere Staat das nicht so weit weg ist. Ich habe nur eine gefunden das leider keine neue Patienten nehmen. können Sie mir helfen, was empfehlen?

    Mit freundlichen Grüßen

  • Maja sagt:

    Guten Abend,
    mein Problem ist der Unterleib. Seid meinem 15 ten Lebensjahr habe ich mit schmerzen zu tun. ( bin 56 J. alt ) Als ich jung war waren es die Regel Schmerzen und gelegendlich eine Eierstock entzündung.25 Jahre später wurde mir endlich die Gebährmutter entfernt. ( Sie soll Apfelsienen groß gewesen sein) Die Ärzte bei denen ich vorher war konnten nichts feststellen. Trotzdem ich immer betohnt habe das ich Schmerzen habe.
    Nach ca 7 Jahren hatte ich wieder starke schmerzen, bis zum Rücken. ( Vehen ähnlich ) Wieder ein anderer Gyn. Sagte es wären Verwachsungen. Weshalb ich ins Krankenhaus mußte. Das war vor ca. 3 Jahren. Jetzt geht es schon wieder los. ( ich habe diese schmerzen so satt, zudem möchte ich sie wissen lassen das ich einen stehenden Beruf habe.)
    In dem Bericht als die Gebährmutter entfernt wurden stand das Herde von Emdiometrose entfernt wurde. Mein jetziger Gyn. hilft mir nicht weiter, dazu kommt noch das Gefühl das mir nicht geglaubt wird.)

    Mit freundlichen Grüßen

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Maja,
      offenbar ist Ihr Unterleib Ihr Schwachpunkt. Es ist eher selten, dass nach den Wechseljahren noch einmal Endometriose auftritt, deshalb glaube ich nicht, dass die Schmerzen von einer Endometriose kommen. das ständige Stehen zieht natürlich die Eingeweide nach unten, da brauchen Sie gar keine Verwachsungen zu haben. Wichtig wäre für Sie regelmäßige Beckenbodengymnastik und die Rücksprache mit einem Schmerztherapeut, damit Ihr Schmerzgedächtnis beruhigt werden kann. Alles Gute!

  • Karla sagt:

    guten tag,

    vor zwölf tagen wurden bei mir zum 1.mal endometriose herde entdeckt & zysten a.d. eierstöcken entfernt; die zystenbildung ist unabhängig von der diagnose der endo. schon seit beginn meiner regelblutung immer wieder ein thema.
    jetzt nun endometriose. mir wurde „visanne“ als 6monatstherapie gegeben, um danach 6monate ohne hormon zu bleiben aufgrund unseres kinderwunsches; ich nehme dieses medikament nun seit 11 tagen.
    seit zwei tagen habe ich blutungen.
    meine frage ist:
    warum hat man eine blutung mit diesem präparat, was blutet überhaupt?
    natürlich ist jetzt die sorge da, dass es nicht bluten „darf“..
    ich hoffe, sie können mir einen kurzen diskurs über diese gynäklogische situation geben.

    mit freundlichem gruß,
    Karla

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Karla,
      vielleicht haben Sie nicht am Beginn des Zyklus mit den Tabletten angefangen, dann sind Blutungen häufig. Oder die Dosis in der Pille ist für Sie nicht ausreichend oder die Zusammensetzung der Pille müsste geändert werden, oder…Sprechen Sie mit Ihrem Frauenarzt über die Gründe. Alles Gute!

  • Stefanie sagt:

    Liebe Frau Prof.Dr.I.Gerhard,

    ich bin 34 Jahre alt, habe gerade die 3. gescheiterte Icsi Behandlung hinter mir und stehe kurz vor unserem 1. Kryotransfer. 2003 wurde eine Schilddrüsenunterfunktion und Hashimoto festgestellt und 2011 nach jahrelangen Beschwerden Endometriose III diagnostiziert. Mit jeder Kiwu Behandlung nahmen die Schmerzen zu, die Erfolgsaussichten auf eine Schwangerschaft aber verbesserten sich. Trotz meiner jetzigen Beschwerden empfielt der Kiwu Doc den Kryotransfer in diesem Zyklus. Die letzte Icsi war im Oktober, aber die physiologischen Bedingungen für das Eintreten einer Schwangerschaft sind gut, so der Doc. Er befürchtet mit einem operativen Eingriff um den Verlust meines linken Eierstocks, der laut Ultraschall sehr durch die Endo in Mitleidenschaft gezogen wirkt und um einen Abfall des AMH und einer insgesamt schlechteren Situation durch die höchstwahrscheinlich anschließende Wechseljahrestherapie in 6 Monaten. Als Kiwu- Patientin will man nur eines, nämlich schwanger werden, aber eben auch die optimalen Bedingungen dafür. Jetzt habe ich mich gut über das Netzwerk über Endometriose informieren können, habe meine Ernährung komplett auf Bio Vollwertkost umgestellt und fühle mich dadurch nicht mehr all zu hilflos und der Endometriose unterlegen.
    Ich weiß, dass ich das am Ende selbst entscheiden muss, aber meine Frage ist, den Zyklus abzubrechen und doch operieren lassen oder dem Handwerkzeug des Arztes vertrauen und abzuwarten. Ich wohne in Thüringen und habe auch in Weimar eine über NATUM zertfizierte Frauenärztin gefunden, die ganzheitlich arbeitet. Ich bin jedoch nicht sicher mit meiner Geschichte gut bei ihr aufgehoben zu sein und wollte gern auch dazu ihre Meinung erfahren.

    Auch von mir noch mal ein herzliches Dankeschön für ihr Engagement. Es tut gut zu wissen, dass da jemand ist der uns Endometriosepatientinnen versteht.

    Herzliche Grüße
    Stefanie

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      liebe Stefanie,
      ohne genau Ihren US-Befund zu kennen, ist schwer zu entscheiden, was für Sie momentan besser ist. Wenn Ihr Arzt die Situation günstig einschätzt, würde ich an Ihrer Stelle die Chance nutzen. Man kennt wirklich die Folgen der Op nicht. Vielleicht könnten Sie sich gleichzeitig mit Akupunktur behandeln lassen, das soll beruhigend wirken und die Empfänglichkeit steigern. Ich drücke Ihnen die Daumen!

  • Michael S. sagt:

    Liebe Frau Prof. Dr. Gerhard,

    vielen Dank für Ihre schnelle Antwort.
    Ich werde das Thema mit meiner Frau besprechen und hoffentlich finden wir einen geeigneten Therapeuten.

    Viele Grüße,
    Michael

  • Michael S. sagt:

    Sehr geehrte Frau Prof. Dr. Ingrid Gerhard,

    Ich schreibe für meine Frau, da wir beide in Argentinien leben und sie kein Deutsch spricht. Meine Frau hat Adenomyose und hat bereits eine Behandlung mit Lupron und Visanne hinter sich. Leider sind die Schmerzen und starken Blutverluste während der Menstruation nach kurzer Zeit wieder aufgetreten.

    Darüber hinaus hatte sie in den letzten drei Jahren bereits drei Abgänge (einmal in der 14. Schwangerschaftswoche und zweimal in der 22. Woche). Das letzte Mal vor sechs Wochen. Sie war mit Zwillingen schwanger.

    Alle bisher konsultierten Ärzte sagten uns, dass es keine Heilungsmöglichkeiten gibt. Abgesehen von den Abgängen, hat sie jeden Monat sehr starke Schmerzen und enorme Blutverluste, was sich natürlich auch sehr negativ auf ihre Blutwerte auswirkt.

    Was schlagen Sie als Therapie vor? Gelten die oben genannten Ratschläge auch für Adenomyose? Gibt es alternative Therapien? Haben Sie evtl. auch Informationen zu diesem Thema auf Englisch?

    Viele Grüße und vielen Dank im Voraus für Ihre Hilfe,
    Michael

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Lieber Michael,
      das ist wirklich sehr traurig für Sie beide. In diesem Artikel lesen Sie Einiges über die Besonderheiten von Myomen, worunter Ihre Frau leidet. Man findet immer Umweltbelastungen, emotionale Belastungen, Störfelder und eine Östrogendominanz. Ein erster Schritt wäre ene Ernährung, aus der sämtliche tierischen Produkte außer Fisch gestrichen werden, da die das Myomwachstum fördern, und Aufnahme einer lebendigen Pflanzenkost. Leider kann ich Ihnen keine vergleichbare englischsprachige Webseite nennen. Versuchen Sie vor Ort einen Therapeuten zu finden, der ganzheitlich arbeitet und diese Ursachen mit einbezieht. Alles Gute und liebe Grüße an Ihre Frau!

  • Marie85 sagt:

    Sehr geehrte Frau Dr. Gerhard,

    danke für Ihren Artikel.

    Ich weiß leider nicht ob ich Endometriose habe, sie wird allerdings von Ärzten vermutet da meine Symptome (Extreme Schmerzen mit Ohnmacht, Erbrechen, Krankheitsgefühl, usw.) zu stark sind.

    Nun sind meine Ängste vor einer Narkose noch viel größer und ich ertrage seit Jahren lieber die Schmerzen als eine Bauchspiegelung machen zu lassen. Selbst Hypnose hat mir leider nicht gegen meine Ängste geholfen. Daher möchte ich fragen ob Sie vielleicht eine Möglichkeit für eine Untersuchung ohne Narkose kennen und ob es Kliniken dafür gäbe.

    Über eine Antwort wäre ich Ihnen sehr dankbar.

    Beste Grüße
    Marie

  • Anita sagt:

    Sehr geehrte Frau Prof. Dr. Gerhard,

    zuerst möchte ich Ihnen sagen, dass ich es wirklich sehr ehrenwert finde dass Sie über diesen Online-Weg Frauen Ihre Unterstützung anbieten.

    Ich selber leide schon seit Jahren an Endometriose, allerding habe ich diese nicht bewusst wahrgenommen. Leider nehmen viele Ärzte diese Erkrankung nicht erst. Ich war vor kurzen bei einem Privatarzt (Spezialist auf Endometriose) und dieser konnte mir nicht wirklich helfen. Die Diagnose war Endometriose im Bauchfell, alles andere ist in Ordnung (Gebermutter, Eierstöcke, Darm). Er hat mir als Therapievorschlag die Pille bzw. Hormoneinnahme empfohlen. Dies ist sicher ein Weg um die Schmerzen zu lindern. Ich bin jedoch leider nicht sehr positiv eingestellt auf eine Hormoneinnahme. Die Pille habe als junges Mädchen Jahre genommen, ich muss sagen da ich sie jetzt schon Jahre nicht mehr nehme fühle ich mich viel besser und seelisch auch stabil. Der Arztbesuch hat also außer hohe Privatkosten nicht das erwünsche Ergebnis gebracht und ich bin natürlich sehr enttäuscht.

    In einigen Artikeln habe ich gelesen, dass durch eine Darmreinigung, basische Ernährung und Entspannungstechniken ein Erfolg erzielt werden kann. Können Sie das durch Ihre Erfahrung bestätigen? Was würden Sie mir raten/empfehlen?

    Oder gibt es von der Schulmedizin, ein gutes Schmerzmittel?
    Ich nehme jeden Monat (zur Regel) viele Tabletten ein. Und an manchen Morgen habe ich das Gefühl schon nicht mehr richtig wach zu werden. Es ist einfach schrecklich.

    Ich würde gerne zu Ihnen in die Praxis kommen, doch leider wohne ich in Österreich/Wien. Vielleicht können Sie mir auch einen Arzt/Ärztin in der Umgebung empfehlen?

    Vielen Dank für Ihre Unterstützung.
    Anita

  • Anna H. sagt:

    Liebe Frau Prof. Gerhard,

    nach ca. 6 Monaten stets rezidivierenden stärksten Schmerzen (so stelle ich mir eine Fehlgeburt vor) am letzten Tag der Regel bzw. einen Tag danach hat mein Gynäkologe gestern die Verdachtsdiagnose einer Endometriose diagnostiziert und rät zu einer laparoskopischen Abklärung.

    Alter: 25 Jahre
    Verhütung: Kondom (möchte keine künstlichen Hormone in meinem Körper bzw. bin gegen Pillen)
    Keine Fehlgeburten/Kinder etc.
    1 Sexualpartner

    Es wurden vor 1,5 Monaten zwei Zysten mit einem Gesamtdurchmesser von knapp > 6 cm festgestellt (Ultraschall), die ich nicht operativ entfernen lassen wollte, man verordnete mir Gelbkörperhormone (1 Packung knapp 10 Tage).

    Gestern wieder Ende der Regel, stärkste Schmerzen (bin in der Praxis umgefallen, wollten mir eine Infusion geben, es wurde jedoch durch kontrollierte Atmung meinerseits und dadurch dass man mich auf eine Trage legte innerhalb von 20 Minuten besser). Bei der anschließenden Ultraschalluntersuchung stellte der Arzt eine nicht rein funktionelle Zyste mit einem Durchmesser von 2,6 cm fest und rät/drängt mich jetzt zur Laparoskopie und Zystenbalgabtragung zwecks histologischer Untersuchung (bin selbst Sekretärin im Pathologischen Institut).

    Gerne würde ich diese Untersuchung umgehen und versuchen durch eine langfristige Ernährungsumstellung, Entspannungsmethoden und regelmäßigem Sport der Endometriose zu Leibe zu Rücken.

    Würden Sie trotzdem die Laparoskopie durchführen lassen?
    Beste Grüße
    Anna H.

  • Caro sagt:

    Ich hasse diese Krankheit
    Nach 1 Jahr Leidensweg war es endlich klar
    Im dez.14 wurde ich operiert endo stufe 3
    Seit dem nehme ich die 4 Pille nix hilft.
    Lebensfreude weg schlaf weg Energie weg
    Tag für Tag schmerzen lange halt ich das nicht mehr aus was soll ich tun ?

    Glg Caro

  • Susann sagt:

    Sehr geehrte Frau Dr. Gerhard,

    bei mir wurde vor kurzem eine ca. 5 cm große Endozyste entfernt. Leider ist eine weitere kleine nach wie vor noch vorhanden (wurde wohl übersehen). Dies ist meine erste Erfahrung mit Endometriose. Kinder habe ich keine. Weitere Herde gibt es (wohl) nicht. Es gab aber mehrfach Verwachsungen, die wahrscheinlich auch von einer OP vor ca. 6 Jahren herrührten. Ich bin 43 Jahre alt und hatte bislang keinerlei Beschwerden. Die große Zyste löste lediglich das ein oder andere Ziehen aus, aber nicht wirklich schmerzhaft.
    Nun wurde mir zunächst keine weitere OP vorgeschlagen, sondern eine Hormonbehandlung mit Maxim, evtl. zunächst nur 3 Monate, evtl. 6 Monate. Zusätzlich wurde mir Curcuma und Bromelain verschrieben. Da ich noch nie Hormone genommen habe, möchte ich mir diese nun auch ersparen.
    Wie schätzen Sie die Situation ein und gibt es auch andere Möglichkeiten, die Zyste „wegzubekommen“? Wie wahrscheinlich ist es, dass weitere Endometriose auftritt?
    Danke für Ihre Antwort

    Susann

    • igerhard sagt:

      Liebe Susann,
      Sie schreiben nicht, was das für eine OP vor 6 Jahren war, eher nicht wegen Endometriose? Die kleine weitere Zyste, die Sie noch haben, muss ja keine Endometriosezyste sein, oder?
      Wegbekommen kann man leider richtige Endometriosezysten mit keiner Therapie, auch nicht mit der Pille. Man kann nur versuchen, durch eine ganzheitliche Therapie zu verhindern, dass sich die Endometriose weiter ausbreitet. Ist ja toll, dass Sie schon Bromelain und Curcuma bekommen!
      In diesem Artikel gab ich zwar ein Interview zu Homöopathie bei Kinderwunsch, aber darin ist auch angegeben, dass die Homöopathie gut bei Endometriose helfen kann: http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/wem-die-homoopathie-bei-kinderwunsch-helfen-kann-mein-interview-fur-die-ahz/ Wenn Sie einen Klassischen Homöopathen kennen, wäre das für Sie eine sehr gute Lösung. In einem weiteren Artikel wurde auch die Chinesische Therapie in Kombination mit einer Art Hypnosetherapie vorgestellt: http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/endometriose-teil-2-sart-studie-zu-neuer-therapie/ . Auch das könnten Sie versuchen.
      Sie sehen, ich bin der Überzeugung, dass Sie durchaus dafür sorgen können, dass keine weitere Endometriose auftreten wird, wenn Sie sich ganzheitlich behandeln lassen. Viel Glück!

  • Nina sagt:

    Sehr geehrte Frau Dr. Gerhard,

    eben bin ich auf Ihren Artikel gestoßen, habe auch gleich Ihr Buch bestellt.
    Bei mir wurde vor gut 14 Monaten eine Endometriose festgestellt, während der Bauchdeckenspiegelung wurden auch die größten Herde sofort entfernt. Seitdem nehme ich die Maxime im Langzeitzyklus und bei den kurzen Unterbrechungen (alle 3 Monate)habe ich nur noch sehr leichte und reguläre Unterleibsschmerzen.
    Morgen habe ich einen Termin bei meiner Ärztin, da ich die Maxime gerne wieder absetzen möchte (ich habe sie auch nur wegen der Endometriose genommen). Ich bin 36 und möchte spätestens zum Ende diesen Jahres schwanger werden.
    Haben Sie einen konkreten Tip, was ich vorbeugend tun kann um eine Neuentstehung zu verhindern?

    Viele Grüße und lieben Dank

    Nina

  • sibel sagt:

    Liebe Prof. Dr. Ingrid Gerhard
    İch habe seit 13 jahren diese krankheit.Mein jetziges alter ist 35. Einmal bin ich operiert worden.ich lebe in der Türkeiin İzmir .Momentan habe ich aufgegeben mit dieser krankheit zu kaempfen.İn ein paar monaten werde ich eine entscheidung treffen und mich ganz operieren lassen ich hab nehmlich auf beide seiten meiner eier die krankaheit.Die linke ist 5 cm gros die rechte 3 cm.İch werde eier und gebaermutter entfernen lassen, wei ich nicht mehr mit schmerzen und hormon tabletten leben möchte.
    Hier gibt es nicht viel möglichkeiten mit anderen teraphien.

    • igerhard sagt:

      Liebe Sibel,
      Das tut mir sehr leid für Sie. Aber vielleicht finden Sie wenigstens einen Therapeuten für Naturheilkunde oder Homöopathie, der Sie behandeln könnte, der/die müssen ja keine Frauenärzte sein! Ihre Eierstöcke sind für die nächsten mindestens 30 Jahre noch wichtig, sonst müssen Sie sowieso weiter Hormontabletten nehmen.
      Gute Besserung und viel Glück beim Treffen der richtigen Entscheidung

  • B. sagt:

    Liebe Frau Prof. Dr. Ingrid Gerhard,

    ich bin 28 Jahre alt und bei mir wurde vor fast 2 Jahren Endometriose diagnostiziert. Bei einer Bauspiegelung wurde festgestellt, dass ich an der Endometriose Stufe 4 erkrankt war und viele Verwachsungen an Blase, Darm, Eierstöcken, Gebärmutter, etc. hatte, die entfernt wurden.

    Nachdem ich mich einigermaßen von der Operation erholt hatte, machte ich für 4 Monate eine „Wechseljahrsthearphie“, die viele Nebenwirkungen mit sich brachte. Danach nahm ich die Visanne und da ich diese nicht gut vertragen habe, seit ungefähr einem halben Jahr die Finic, mit deren Einnahme ich ca. alle 4-6 Monate aussetzte und meine Periode bekomme.

    Die Endometriose scheint bisher nicht wiedergekommen zu sein, auf jeden Fall lässt sich im Ultraschall nichts erkennen.

    Doch seit ich vor fast 2 Jahren operiert wurde, spielt mein Körper, eher gesagt mein Unterleib, verrückt. Ich bin seitdem durchgehend an irgendetwas erkrankt: Blasenentzündung, andere Infektionen, Herpes, diversen Blasenproblem, Pilzinfektionen, Bartholinische Zyste, etc.
    Die Bartolinische Zyste wurde im Juli entfernt und ich habe mich noch immer nicht ganz davon erholt. Nun haben sich auf der Narbe auch noch Schleimhaut Knubbel (Ich kann mich leider nicht an den Fachbergriff erinnern) gebildet, die sich entzündet haben und mir Schmerzen bereiten und mich Nerven kosten. Meine Ärzte sagen mir, dass die Heilungsprozesse, auch schon nach der ersten OP, ungewöhnlich lange dauern.

    Es scheint bei mir also etwas aus dem Gleichgewicht geraten zu sein. Diese ganzen Erkrankungen haben ja eigentlich nichts mit Endometriose zu tun, sind aber erst seit der Operation aufgetreten und lassen mich überhaupt nicht mehr zur Ruhe kommen.

    Haben Sie eine Mögliche Erklärung für meine Situation? Sie schreiben im vorangehenden Artikel:

    “ Das Immunsystem reagiert heftig auf die Schleimhaut an der falschen Stelle. Es kann völlig durcheinander geraten und sogar Abwehrstoffe gegen andere körpereigene Zellen produzieren. Es kann eine richtige Autoimmunkrankheit entstehen.“

    Über einen guten Rat, wie ich endlich ein Ende in diese Krankheitsgeschichte bringen könnte, würde ich mich sehr freuen.

    Viele Grüße,
    B.

    • igerhard sagt:

      Liebe B,
      nach meinen Erfahrungen spielen Umweltbelastungen bei der Endometriose eine große Rolle. Dazu finden Sie in diesem Webmagazin Einzelheiten in diesem Interview: http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/endometriose-und-umweltfaktoren-interview-mit-prof-dr-schulte-ubbing/
      Versuchen Sie, einen Arzt zu finden, der sich mit Umweltmediin etwas auskennt. Oder einen Arzt, der Naturheilkunde praktiziert und neben einer ausführlichen Erhebung der Krankengeschichte auch Testverfahruen einsetzt, um die Ursache für Ihre Anfälligkeit herauszufinden. In manchen Fällen reicht es schon, wenn man die Ernährung auf biologische Frischkost umstellt mit viel Gemüse und bestimmte Nahrungsergänzungen zuführt, die Mangelerscheinungen ausgleichen. Dazu gehört in Ihrem Fall mit den Wundheilungsstörungen sicher Zink, eventuell auch Vitamin D und B12. Aber bitte nichts auf gut Glück einnehmen, sondern erst eine richtige Diagnose stellen lassen. Schließlich konnte in meiner Ambulanz vielen Frauen auch mit Ernährungsberatung und konstitutioneller Homöopathie geholfen werden.
      Viel Erfolg! Ich bin sicher, dass Sie ganz gesund werden können.

  • Jankovic Frage sagt:

    Hallo Frau Jankovic,
    haben Sie es denn mit chinesischer Medizin auch versucht?
    http://www.zhaiclinic.com
    Der Erfolg von Dr. Xiao- Ping Zhai liegt doch genau darin, dass sie mit ihrer Methode die Eierstoecke wieder zum Funktionieren bringt und das hormonelle Gleichgewicht herstellt durch Akkupunktur und Kraeutertherapie. Ihre Art zu behandeln hat sie im Buch „How to get pregnant“ beschrieben.
    Meine Empfehlung ist, eine sehr gute Fertilitäts- Klinik mit chinesischer Medizin aufzusuchen!
    Alles, alles gute!

  • Jankovic sagt:

    Liebe Prof. Dr. Ingrid Gerhard,

    vielen Dank für die schnelle Antwort und Ihre Einschätzung!
    Mit der Tatsache müssen wir leben, doch versuchen wir alles und geben nicht auf.

    Mit freundlichen Grüßen!

  • Jankovic sagt:

    Sehr geehrte Prof. Dr. Ingrid Gerhard,

    über eine weit entfernte Bekannte bin ich auf Sie gestoßen.
    Ich heiße XY, bin 33 Jahre alt, und seit ca. 4 Jahren
    haben bei mir bereits die Wechseljahre eingesetzt (eigentlich sehr schnell nach
    dem Engriff an der Endometriose).

    Bei uns besteht der Kinderwunsch seit Jahren, wir haben alles versucht, doch wollte es
    einfach nicht klappen. Im Moment bekomme ich meine Regel überhaupt nicht.

    Ich fasse alles so gut es geht zusammen:
    – Operiert wurde Endometriose III,Endometriosezyste 3 cm, Leiomyom 1,5 cm
    – Seit 2009 nehme ich täglich eine Hormonbehandlung ( 1 x Utrogest und Gynakadingel).
    – Letzte Hormonwerte sind:
    AMH: 0,01/ E2: 68,1/ PRG: 0,391/ LH: 60,3/ FSH: 61,4
    – Ich habe täglich Schmerzen, leide sehr.

    Alle Ärzte geben mir weniger als 1 % die Chance mit eigenen Eizellen schwanger zu werden.

    Welche Homöopathischen Mittel würden Sie empfehlen (für Verbesserung der Fertilität, und für die Behandlung der Endometriose), bzw. kann man mit diesen eventuell meine Hormonbehandlung absetzen?
    Ich wollte Ihre Meinung dazu hören.

    Mit freundlichen Grüßen
    Frau xy aus München

    • igerhard sagt:

      Liebe Frau xy,
      ich glaube nicht, dass Ihnen mit einfacher Homöopathie zu helfen sein wird. Erkundigen Sie sich mal bei der Firma Heel, ob das Präparat Ovarium comp etwas für Sie wäre und wo es einen Therapeuten in Ihrer Nähe gibt. Manchmal gelingt es auch durch eine Moorkur die Eierstöcke wieder etwas zur Arbeit anzuregen. Aber leider muss ich Ihren Ärzten in der schlechten Einschätzung Ihrer Situation beipflichten.
      freundliche Grüße

  • Maria sagt:

    Prof. Dr. Ingrid Gerhard,

    gestern bin ich (24) aus dem Krankenhaus entlassen worden. Ich habe eine Bauchspiegelung hinter mir, nachdem ich ziemliche Schmerzen im Unterleib hatte. Ursache dafür war eine Endo-Zyste, die entfernt worden ist. Auch weitere Herde sind entnommen worden.
    Nach Aussage des Arztes ist mein gesamter Bauchraum, auch Eileiter etc. sauber. Dennoch gäbe es noch weitere Herde im Beckenbereich, die so diffus sind, dass man sie kaum entfernen könne.
    Der Arzt sagte, ich sei ein „leichter Fall“ und ich müsse den Kopf nicht in den Sand stecken.

    Natürlich frage ich mich was der Auslöser für diese Endo gewesen sein könnte. Ich vermute beinahe, dass die vor 2 Monaten eingenommene Pille danach ein Grund für das Wachstum dieser einen Zyste gewesen sein kann.
    Die Pille danach war eine absolute Ausnahme. Ich lebe ansonsten ohne Hormoneinnahme, da ich dieser nicht traue. Auch in Zukunft würde ich gerne hierauf verzichten und nicht plötzlich die Pille nehmen, um weitere Wucherungen zu vermeiden.

    Jetzt ist die Frage wie ich mich am Besten verhalte?
    Ich bewege mich sehr viel (habe kein Auto, mache alles mit dem Rad, gebe Reitunterricht und bin sehr aktiv), habe kein Übergewicht und versuche mich gesund zu ernähren.
    Allerdings leide ich an Mitral-und Aortenklappeninsuffizienz und wurde bereits an Aorta und Darmarterie operiert. Die daraus resultierenden psychischen Schäden sind therapiert und ich bin ein positiver Mensch.
    Der einzige Stress in letzter Zeit ging eben von dieser Pille danach aus.

    Haben Sie Tipps und Anregungen für mich, bzw können Sie mir Hoffnung und Mut machen?

    Es dankt und grüßt,
    Maria

    • igerhard sagt:

      Liebe Maria,
      es ist schon denkbar, dass die Pille danach mal zu einer Cyste führen kann. Aber in so kurzer Zeit kann man wohl keine Endometriose bekommen. Irgendwas stimmt also mit Ihrem Immunsystem nicht so ganz. An unserer Klinik haben wir gute Erfahrungen bei so einer Situation gemacht mit der Klassischen Homöopathie. Hier können Sie einen Therapeuten finden: https://www.dzvhae.de/
      Viel Erfolg und freundliche Grüße

  • Nadine sagt:

    Hallo Frau Dr. Gerhard
    Vor 2 Jahren hatte ich eine Bauchspiegelung, bei der etliche Herde entfert und Verwachsungen gelöst wurden. Mittlerweile ist alles wieder da, da ich die Pille, die ich danach nehmen sollte, nicht vertragen habe, und gleich wieder abgesetzt habe. Ich bin nun auf der Suche nach dem richtigen homöopathischen Mittel bzw Schüssler Salz.
    Es wird ja immer gesagt, dass sich die Herde in der Schwangerschaft zurückbilden. Ich hatte aber 3 wahnsinnig schmerzhafte Geburten, bei denen ich lange vor Schmerzen geschrien habe, selbst wenn ich gerade gar keine Wehe hatte. Kann es denn sein das das auch von der Endometriose kam?
    VIELE GRÜßE

  • Michele sagt:

    Hallo,

    ich musste im November 2003 wegen Endometrioseherde in der Bauchdecke operiert werden. Danach wurde ich bis Dezember 2010 mit Leios dauertherapiert. 2010 im Mai musste meine Gallenblase wegen Gallensteine entfernt werden. Erst vor kurzen habe ich in den Nebenwirkungen mal nachgelesen und musste mit bedauern Feststellen das die Pille Gallensteine als Nebenwirkung hat. Bis September 2011 habe ich dann die Pille Leona eingenommen. Diese hat auch mit unter Gallensteine als Nebenwirkung.

    Ich muss gestehen, dass ich ab und zu eine Pille vergessen hatte und ich bekam dann auch hin und wieder meine Regel.

    Seit dem September 2011 nehme ich bisher keine Pille mehr.
    Ich habe zusammen mit dem absetzen der Pille meine Ernährung umgestellt, war wieder ein glücklicher Singel und meine berufliche Laufbahn bekam auch einen neuen Aufschwung.
    Der Erfolg spiegelte sich darin nieder, dass ich mir richtig gut ging.
    Ich wollte zumindest etwas dagegen tun, dass die Endometriose nicht wieder kommt und habe noch Schüssler Salze eingenommen. Der Erfolg schlug sich bei mir sogar noch im Gewicht nieder. Vorher 68 Kilo mit einer Konfektionsgröße von 38/40 und nachher 54 Kilo mit einer Konfektionsgröße von 34/36. <– Da muss sich Frau doch wohl fühlen. :D

    Ich hatte bis März 2013 eine Pause von der Endometriose. Außer der bekanntlichen Regelschmerzen bekam ich in dieser Zeit keine Herde.

    Im März musste ich wegen außerplanmäßigen Schmerzen zu meiner Gynäkologin. Ich hatte 1 Endo-Zyste am Eierstock und einen Ansatz einer 2. Zyste daneben.
    Diese Zyste bildete sich innerhalb einer Woche auch noch aus.
    Musste also wieder operiert werden.

    Eine komplette Lebensumstellung hat zu dem auch nicht geholfen.
    Ich habe zwar wegen Probleme erst vor kurzen dem Arbeitgeber wechseln müssen und mich somit wieder verbessert. Aber trotzdem kommt die Endometriose weiter.

    Die neue Theraphie (Tablette) meiner Gyn soll Visanne werden.
    Ich hoffe nur, dass ich nicht wieder zunehme und unter Stimmungsschwankungen leide.

    Ich frage mich während schmerzhaften Phasen immer wieder – was habe ich verbrochen, dass ich so Bestraft wurde.

    Zu dem zu lesen, dass es keine Heilung gibt und die Forschung in die Richtung nicht voran kommt ist sehr traurig.
    Diesen Defekt haben sehr viele Frauen. 2003 sagte mal ein Arzt zu mir, dass jede 10. Frau betroffen ist und 2013 soll es jede 5-6 Frau sein.

    Die Behandlung die Eierstöcke entfernen ist doch wohl nicht euer Ernst. Einer Frau mit 20 und ohne Kinder ein solches Angebot zu machen. Die Krankenkassen machen es sich auch sehr einfach. Es wird nur die Visanne bezahlt und auch nur, weil sie nicht als Verhütungsmittel zugelassen ist. Die anderen Pillen mit dem vergleichbaren Effekt darf die arme Patientin selber bezahlen.

    Auch SART wird von keiner Krankenkasse bezahlt, denn TCM wird auch schon nicht von den Kassen bezahlt. Es sind zu viele Frauen und dem entsprechend zu hohe Kosten. Vielen Dank, sehr Sozial.
    Menschen ohne Endometriose können sich die Schmerzen nicht vorstellen.
    Im übrigen helfen die Schmerzmittel inklusive Nebenwirkungen auch nur bedingt.

    Meine Hoffnung liegt zur Zeit darin, dass meine Mutter nach dem 2. Kind keine Probleme mehr mit der Endometriose hatte.

    Mit freundlichen Grüßen

    Michele

  • nora p. sagt:

    Ich habe ca 10 jahre lang hormonpräparate gegen die endometriose genommen, zuletzt visanne.
    Ich wollte aus gesundheitlichen Gründen keine Hormone mehr nehmen und habe diese abgesetzt. Seit 4 Monaten bekomme ich endlich wieder meine Menstruation und fühle mich wieder als Frau. Mein Lebensstil ist auch gesünder als damals, als die Krankeit ausgebrochen war.
    Seit 4 Monaten ging es gut und ich habe große Hoffnung, dass die Endometriose nicht wieder kommt. Wie hoch ist die Chance?

    • igerhard sagt:

      Liebe Nora,
      Offenbar ist ja 10 Jahre lang unter Visanne keine Endometriose mehr aufgetreten. Deshalb denke ich, dass Ihre Chancen groß sind, dass die Endometriose nicht wiederkommt. Sicherheitshalber sollten Sie überprüfen, ob alle belastenden Umweltfaktoren ausgeschlossen sind, dass Ihre Ernährung mit Bio-Vollwertkost ausgeglichen ist und dass Sie sich regelmäßig bewegen. Sollte es irgendwo noch zwicken, auch an Stellen, die nichts mit Endometriose zu tun haben, würde ich Ihnen eine kostitutionelle homöopathische Behandlung empfehlen. Viel Glück, toll, dass Sie das geschafft haben!

  • igerhard sagt:

    Liebe Silvia,
    Ich kann Ihre Enttäuschung gut verstehen, wenn Sie zu den Patientinnen gehören, die unter Endometriose leiden und noch nicht die richtige Therapie oder den richtigen Arzt gefunden haben. Bei vielen Krankheiten spielen Gendefekte, also die Genetik, eine Rolle, was aber nicht heißen muss, dass jeder mit diesem Gendefekt krank werden muss. In den letzten 20 Jahren haben wir viel dazu gelernt, nämlich durch die Epigenetik, die erklärt, warum von zwei verschiedenen Personen mit demselben Gendefekt die eine krank wird und die andere nicht. Gerade bei der Endometriose gibt es sicher nicht nur eine Entstehungsursache. Aber unabhängig von der Ursache gibt es auch viele Wege, die zur Heilung führen können. Das müssen Sie mir schon abnehmen, denn ich habe fast 30 Jahre lang Hunderte von Endometriosepatientinnen behandelt. Und glücklicherweise viele von ihnen mit Erfolg durch die Kombination von Schulmedizin und ganzheitlichen Heilmethoden.

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