Home » Erkrankungen, Naturheilverfahren

Weltneuheit für jede Frau: Heißer Moortampon zur Selbstheilung, VAGIPEAT®

Von | 14. März 2011 – 00:45 54 Kommentare 59.090 AufrufeDrucken

Schon seit Jahrhunderten sind Moorbäder und Moorpackungen bekannt, aber Moortampons? Warum gerade vaginal? Ist das nicht irgendwie anrüchig oder sogar verrückt? Nein.
Erstens können wir uns mit der vaginalen Moorbehandlung all die möglichen Nebenwirkungen des Bades, der Kur und der Wärmebelastung sparen. Somit steht die Methode mehr Menschen zur Verfügung.
Und zweitens ist es nur auf vaginalem Wege möglich, das innere Genitale exakt, schnell, intensiv und langfristig zu erreichen.

Die neue Methode VAGIPEAT® ist eine sehr wirksame, einfache, ungefährliche und umweltschonende Behandlung. Sie eignet sich hervorragend zur preiswerten Selbsthilfe und kann verschiedene gesundheitliche Probleme auch dort lösen, wo die moderne Medizin mit ihrem riesigen medikamentösen und operativen Angebot versagt.

Entstehung des Moores

Fast alle Moorpflanzen sind anerkannte Heilkräuter. Die reifen Moorpflanzen verfaulen nach ihrem Ableben nicht, wie es sonst auf der Wiese geschieht, sondern sie sinken unter die Wasserfläche. Dort, unter dem Ausschluss von Sauerstoff, bleiben die wirksamen Verbindungen aller Heilkräuter konserviert.

Jeder kennt die heilende Kraft verschiedener Kräutertees. Diese werden durch Aufguss wertvoller Heilpflanzen zubereitet. Ein wirksamer Pflanzentee (aus Blüte, Blatt, Wurzel) ist das Ergebnis der Ernte nur eines einzigen Jahres. Im Moor verfaulen und zerfallen die gesunkenen, wertvollen Heilpflanzen nach ihrem Ableben unter der Wasseroberfläche nicht. Auch werden sie von keinen Wiederkäuern gefressen, wie es auf einer Wiese normalerweise passiert, sondern sie werden unter dem Ausschluss von Sauerstoff in all den nachfolgenden Jahren immer mehr angereichert und konserviert, Jahr für Jahr.

Im Verlauf von Jahrhunderten und Jahrtausenden werden immer neue Erntegenerationen dieser Moor-Kräutersammlung hinzugefügt. Die Moor-Wirkstoffe werden dadurch immer konzentrierter, was ihre Wirksamkeit ständig erhöht. Aus dem ursprünglichen Sumpf bildet sich so, im Verlauf von 6.-10.000 Jahren, eine mehrere Meter dicke, saubere „Heilkräuter“- Moorschicht.

Inhaltsstoffe und Wirkung des Moores

In Moor, korrekt gesagt im Torf, gibt es eine ganze Reihe von wertvollen Verbindungen wie Huminsäure, Kieselsäure, Proteine, Stärke, Pflanzenhormone, ätherische Öle, Polyphenole, Bitterstoffe, Gerbstoffe, Vitamine, Flavonoide, Harze, Spiraesäure (aus der das erste Aspirin hergestellt wurde), Schleimstoffe, usw.

Möglicherweise stört sich jemand an der dunklen Farbe des Moores und assoziiert sie zu Unrecht mit Schmutz. Das Moor, respektive das Moorwasser, zeigt seine Heilkraft gerade durch die wesentlich dunklere Farbe, als sie jeder normale Kräutertee hat. Hier kann ich nur an Kaffee oder an Kakao als Beispiele erinnern, die ebenfalls beide ihre dunkle Farbe haben. Heute weiß jeder, dem diese Getränke schmecken, dass die dunkle Farbe ihre Qualität eher bestätigt als mindert.

Dasselbe gilt für das Moor. Moor besteht hauptsächlich aus organischen Stoffen mit unterschiedlichem Mineralgehalt. Seine schöne, dunkle Farbe ist durch die wertvolle Huminsäure mit einer ganzen Reihe von biologisch aktiven Enzymen, Mineralstoffen und organischen Substanzen angereichert, die natürliche orthomolekulare Eigenschaften aufweisen.

Die Ergebnisse der wissenschaftlichen Forschung belegen die vielseitigen Effekte des Moores: die günstige Beeinflussung der Haut- und Schleimhaut, des Stoffwechsels, der Hormone und der glatten Muskulatur. Das Moor wirkt neurophysiologisch, immunobiologisch, antibakteriell, antiviral, krebshemmend, durchblutungsfördernd, blutstillend und ausgleichend.

Und vor allem: Es ist ein besserer Speicher und ein schonenderer Überbringer der Wärmeenergie als das Wasser. Während das Wasser oder ein dünnes Moorbad schon ab 44 Grad Celsius verbrühen, ist die vaginale Moorbreitemperatur bis 53 Grad noch ungefährlich.

Moorbäder: Wirkungen und Nebenwirkungen

Die Moorbehandlung wird vor allem als eine besondere Wärmebehandlung (Heilmittel) angewandt. Aber auch seine mechanischen und chemischen Moorbestandteile haben eine große Bedeutung, insbesondere bei der gynäkologischen Anwendungsart.

Die üblichen Moorwannenbäder sind gut, aber nicht optimal. Wir sind Warmblüter. Das bedeutet, dass unser Körper bestrebt ist, die Temperatur im Körperinneren konstant zu halten. Wird nun dem Körper Wärme über die Moorwannenbäder zugeführt, so wehrt sich der Körper, indem er versucht, diese zusätzliche Wärme über Schweißkühlung am Kopf und weitere innere Kreislaufmechanismen loszuwerden.

Wenn diese Regelmechanismen nicht ausreichen, so entstehen unangenehme Hitzegefühle, Herzrasen, oder sogar Kollapsneigung. Das führt dazu, dass der Badende die weitere Wärmezufuhr (das Bad) schnellstmöglich beenden will. Im Allgemeinen sind Bäder nicht ganz ungefährlich: Es gibt eine ganze Reihe ernster Gefahren, die zu beachten sind, die sogar lebensgefährlich sein können.

Vaginale Moorbehandlung: Geschichte, Wirkungen und Nebenwirkungen

Die vaginale Moorbehandlung (heiße Moortamponade) stellt seit mehr als einem halben Jahrhundert die Hauptsäule der kurort-gynäkologischen Behandlungen im Kurort Bad Elster (Deutschland) dar, wo sie erfunden wurde, und in Franzensbad (Tschechien), wo sie nach dem Krieg übernommen wurde. Erst seit 1986 gab es das VAGIMORAN® auch im westlichen Deutschland. Seine Produktion wurde 2005 aus Rentabilitätsgründen eingestellt.

Glücklicherweise kam jetzt ein Nachfolgeprodukt VAGIPEAT® aus Tschechien auf den deutschen Markt. Sein Fortschritt gegenüber allen vorherigen Methoden ist die Idee, die neue Moormethode noch einfacher für die Selbstbehandlung der Frauen zu Hause zu konzipieren. Ein Frauenarzt kann das VAGIPEAT® ebenfalls in seiner Praxis nutzen, ein Muss ist es aber nicht mehr. Das Moor wird in einer Tube geliefert, die sich auch im Wasserbad zu Hause erwärmen und von der Frau selbst ausdrücken lässt.

Die heißen vaginalen Moortamponaden wirken lokal. Der wärmeabwehrende Körpermantel wird widerstandslos umgangen. Das verursacht keine zentralen Abwehrreaktionen und keine unangenehmen Gefühle. So wirkt die Moortamponade auf Organe des kleinen Beckens direkt, intensiv, langfristig und selektiv ein. Folglich gibt es auch keine Herz-Kreislauf- oder Schilddrüsen-Kontraindikationen mehr.

Der Muttermund der Gebärmutter (Portio uteri) taucht unmittelbar in den heißen Moorbrei des Tampons ein. Alle Parametralbänder und lymphatischen Wege werden von der therapeutischen Wärme mit dem direkt erwärmten venösen Blut und der extrazellulären Flüssigkeit sofort erreicht. In nur 1 cm Entfernung vom heißen Moortampon verläuft die Arteria uterina, die das aufgewärmte arterielle Blut bis zur Gebärmutterschleimhaut und entlang des Uterus und der Eileiter bis in die Eierstöcke bringt. Gleich daneben liegen die überaus wichtigen Nervenknotenpunkte, die Frankenhäuserschen Ganglien, welche die Empfindlichkeit des inneren Genitale auf die Hormone steuern.

Die Wärme bewirkt ihre mehr als 24 Stunden anhaltende sympathikolytische Umstellung mit trophotroper (aufbauender) Auswirkung auf Organe des gesamten kleinen Beckens. In unmittelbarer Nähe werden auch die Muskulatur und die Nerven der dort verlaufenden beiden Harnleiter erreicht. Die Harnblase und der Darm sind nur wenige Millimeter vom heißen, vaginal liegenden Moorkern gelagert. Das hat alle vorstellbaren therapeutischen Konsequenzen. Das periurethrale Gewebe wird bei Harninkontinenz gefestigt und schmerzhafte Spasmen der Blase und des Afters entkrampft.

Da dabei keine Wärme-Abwehrmechanismen geweckt werden, ist die heiße vaginale Moorbreitamponade sehr verträglich. Das innere Genitale hat nur wenige Wärmeendkörperchen. Die hohe Scheidenhauttemperatur wird kaum wahrgenommen. Die vaginale Moorbehandlung wird daher als ausgesprochen angenehm empfunden. Das alleine erlaubt eine problemlose und effektive Erwärmung des inneren Genitale über 2 Stunden(!), weil die Wärme, im Moortampon gespeichert, noch über so lange Zeit schonend abgegeben wird. Danach folgt eine mehr als 24-Stunden andauernde trophotrope Aufbauphase.

Wann Sie die Moortampons benutzen dürfen

  • Postoperative Infiltrate
  • Beschwerden nach Gebärmutterentfernung
  • Kinderwunsch
  • hormonelle ovarielle Störungen
  • Neigung zu ovarieller Zystenbildung
  • Eileiterverwachsungen
  • therapieresistente chronische Zervizitis als Ursache für eine Spermienblockade
  • chronische, therapieresistente Scheidenentzündungen, auch wenn die gängigen Scheidenmittel bereits allergische Reaktionen hervorrufen
  • unheilbare „unerklärliche, chronische Unterleibsbeschwerden“
  • atrophisch schrumpfende Scheide
  • lästiger Juckreiz der Vulva
  • sexuelle Probleme und andere.

Wann Sie auf die Moortampons verzichten müssen

  • Genitaltuberkulose
  • Akute Adnexitis, solange der so genannte Provokationskurzwellentest (PKW-Test) positiv ausfällt, d. h. ein Leukozytenanstieg nach einer 20-minütigen Kurzwellenbestrahlung im athermischen Bereich noch nachweisbar ist. Kalte Moortamponade ist erlaubt.
  • Große, wachsende Myome
  • Ovarial-Tumore und –Zysten (bei Follikelzysten bis 5 cm Durchmesser sind die Tampons dagegen noch indiziert, da sich die Zysten durch Ausreifung spontan auflösen können.)
  • Schwangerschaft
  • Endometriose: Behandlung aktiver Herde:Typ 1 und unbekannter Typ. Am besten sprechen Sie die Moor-Behandlung mit Ihrem Frauenarzt ab. Werden sekundäre Folgen der Endometriosetherapie behandelt, so gibt es hier keine Kontraindikation der Moortherapie mehr, auch nach der abgeschlossenen Hormontherapie nicht.
  • Maligne Tumore des Unterleibes
  • In den ersten Tagen einer starken Periode darf man die Moortamponade nicht anwenden. Das Abflusshindernis könnte die Entstehung einer Endometriose begünstigen

Wie Sie die Moortampons richtig verwenden

Mooreinführung FALSCH

Mooreinführung RICHTIG

Die VAGIPEAT®-Tube wird in einem Thermostat, im Backofen oder in heißem Wasser auf die Temperatur von 50 Grad C erwärmt. Der Verschluss der Tube wird abgeschnitten. Das Einführungsrohr im Perlonstrumpf wird auf das Gewinde eingeschraubt und in die Scheide eingeführt. Der heiße Moorbrei wird tief in der Scheide im hinteren(!) Scheidengewölbe ausgedrückt. Dies dauert nicht mal eine Minute. Das Einführungsrohr wird zurückgezogen. Ein sauberer Teil des Perlonstrumpfes bleibt vor der Scheide liegen. Eine übliche Vorlage dient als Schutz der Wäsche vor dem Ausfließen der Moorpackung.

Während der nachfolgenden Behandlungszeit von 30 Minuten bis zu 6 Stunden und mehr müssen Sie nicht liegen oder sitzen bleiben. Das Wasserlassen stellt kein Problem in diesem Zeitraum dar. Die intensive lokale Wärme sorgt für die Mehrdurchblutung auch dann, wenn Sie mit dem eingeführten Moortampon Ihrem normalen Leben weiter ungestört nachgehen. Nach dieser Behandlungszeit wird der „Moortampon“ mittels Perlonhülle von Ihnen selbst unter leichtem Zug entfernt und zusammen mit dem Hausmüll entsorgt.

Was Kritiker bemängeln

Vielerorts gibt es noch gewisse Vorurteile gegenüber dieser innovativen, noch etwas ungewöhnlichen, doch typisch gynäkologischen physikalisch-therapeutischen Behandlung. Zu Unrecht wird befürchtet,

  • dass die Methode viel zu zeitaufwendig sei,
  • zu unangenehm für die Frauen,
  • viel zu unsauber sei, weil dabei pathogene Keime in die Scheide eingeschleppt werden könnten,
  • oder der „schmutzige“ Moortampon zumindest das saure Scheidenmilieu stören würde.
  • Auch müsse der Arzt für diese Methode über einen besonderen Raum verfügen.

sauberer Moortampon

Nichts davon ist wahr. Die heißen vaginalen Moortamponaden werden von den Frauen in der Regel als recht angenehm empfunden. Bei einer korrekten Anwendung sind sie auch sehr sauber und für andere unsichtbar. Das ausgereifte Moor ist praktisch keimfrei. Es besitzt sogar starke antibakterielle und antivirale Inhaltsstoffe. Für die vaginalen Anwendungen wird nur ein nachgewiesen saures Moor von einem pH 4 – 4,5 angewandt. Dadurch ergibt sich ein nachträglicher Selektionsvorteil für den Laktobazillus. Das Moor hat eine hautschützende Wirkung.

Fragen und Antworten

In der Scheide bleiben geringe Moorreste. Was dann?

Moorinhaltsstoffe sind gesund, man muss sie nicht nach jeder Moortamponade sofort entfernen. Sie üben eine günstige chemische, antimikrobielle und antivirale sowie pH-regulierende Wirkung aus. Mit der Zeit werden sie fester und können eventuell mit dem Finger entfernt werden. Spätestens bei der nächsten Periode kommen sie spontan heraus.

Falls erwünscht, reicht eine kurze, kräftige, lauwarme Scheidenspülung mittels einer Dusche mit abmontiertem Duschkopf für nur einige wenige Sekunden. Solche kurze Scheidenspülung hat keinen negativen Einfluss auf die Scheidenflora bei den Moortamponaden.

Sind die Moorbakterien nicht für die Scheide gefährlich?

Nein. Für den Moortampon wird grundsätzlich nur ein frisch gestochener, ausgereifter, und bakteriologisch unbedenklicher, reiner, noch nie benutzter Hochmoortorf mit saurem pH-Wert benutzt. In Huminsäuren sterben alle Bodenbakterien und Pathogene allmählich ab.

Schade ich der Umwelt, wenn ich Moortampons benutze?

Moortampon in Perlonhülle

Moortampon in Perlonhülle

Ein Moortampon besteht aus nur 200 g Moor. Das schont die Moorlandschaft. Die Energiekosten für einen Moortampon betragen nur einen Bruchteil der Kosten für ein übliches, viele Kilogramm schweres Moorbreibad. Genauso entfallen jegliche Entsorgungskosten, weil ein Moortampon auf dem üblichen Wege von Ihnen selbst mit dem Müll entsorgt wird. Dort hilft er sogar, die Deponiegifte und die Schwermetalle durch die chelatbildende Wirkung der Huminsäuren an sich zu binden und so zu neutralisieren.

Wie oft, wie lange, welche Temperatur ist für mich richtig, wann darf ich Geschlechtsverkehr haben, an welchen Zyklustagen ist die Behandlung am besten?

Je nach der Indikation soll die Anwendung entweder heiß, zimmertemperiert oder kalt erfolgen, entweder kurzfristig oder langfristig, entweder täglich oder zweimal wöchentlich, entweder einen kurzen Zyklus lang oder als Dauerbehandlung, entweder zyklusabhängig oder zyklusunabhängig, entweder kurz vor dem Geschlechtsverkehr oder unabhängig davon, entweder tief in die Scheide oder auch oberflächlich auf die Vulva.

Ja sogar zusätzlich als heiße Brustpackung bei der Mastopathie oder als heiße Kreuzpackung zur Geburtserleichterung können Sie die Moorpackung erfolgreich verwenden. Sie können auch einen kalten Moorstreifen direkt in eine eiternde, zerfallende Wunde ausdrücken, z. B. nach einem Dammschnitt. Ab dem 5. Periodentag darf man auch bei der Restblutung anfangen. Näheres im meinem Fachbuch.

Gibt es ein für Laien verständliches Fachbuch über die vaginale Moorbehandlung?

Ja. Es gibt ein Buch „Vaginale Moorbehandlung“ von Robert Kovarik, also von mir. In diesem Buch gibt es viele Ratschläge zu allen gynäkologischen Indikationen, aus 35 Jahren meiner Erfahrungen. Ich empfehle es Ihnen dringend vor der Anwendung zu lesen, damit Ihnen keine Fehler unterlaufen und Sie den besten Nutzen daraus ziehen. Hier können Sie in das Inhaltsverzeichnis schauen. Das VAGIPEAT® und das Fachbuch kann man hier bestellen

Über den Autor

MUDr./Univ. Prag Robert Kovarik, Facharzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe, Physikalische Therapie, Balneologie und Heilrehabilitation, sexologische Ausbildung, eine fast abgeschlossene psychiatrische Fachausbildung an der Karls-Universität Prag. Chefarzt des Gynäkobalneologischen Hauptzentrums «Pawlik» und «Purkyne» in der damaligen Tschechoslowakischen Republik in Franzensbad (550 Betten). Republikflucht 1981 nach Deutschland, politisches Asyl, deutsche Fachanerkennungen, leitender Oberarzt in Privatklinik Dr. Wagner in Hinterzarten, wissenschaftlicher Mitarbeiter von Prof. Goecke in der gynäkologischen Abteilung des akademischen Lehrkrankenhauses Luisenhospital Aachen, Dozent und Leiter der praktischen Ausbildung im Grundkurs für die Zusatzbezeichnung „Physikalische Therapie/Badearzt“ in NRW, Privatpraxis in Aachen. Viele Publikationen zu verschiedenen Spezialthemen. Jetzt medizinischer Berater für balneotherapeutische Behandlungsmethoden.

Kontakt

Dr. Robert Kovarik

Medizinischer Berater für balneotherapeutische Behandlungsmethoden
Allgemeine Kontaktanfrage: anfrage@medizinische-beratung.de
Link zur fachlichen Beratung: www.naturmedizin-beratung.de
Link zur Bestellung: http://www.vaginale-moorbehandlung.de/

Wenn Sie sich jetzt für diese innovative Methode entscheiden, dann schreiben Sie doch einen Kommentar über Ihre Erfahrungen.

54 Kommentare »

  • Karin sagt:

    Sehr geehrter Herr Dr. Kovarik,

    Meine Frauenärztin hat mich auf die vafinale Moorbehandlung aufmerksam gemacht. Bei mir wurde der HPV-Virus festgestellt, zudem leide ich seit 2 Jahren an immer wiederkehrenden Scheidenpilzen und Scheidenentzündungen. Daher nun meine Frage, wie ich die Moortampons am besten anwende (bspw. Grad und Dauer etc.).
    Vielen Dank

    • Dr. Robert Kovarik sagt:

      Liebe Karin,
      das ausgereifte Moor hat antibakterielle, antivirale, pilzhemmende und entzündungshemmende Wirkung, darüberhinaus hat es ein saures pH, so dass der schützende Laktobazillus einen Selektionsvorteil bekommt. Für Ihre Indikation reichen die Moortamponaden schon bei der Zimmertemperatur, möglichst lange, auch über die Nacht liegen lassen, und die Moorreste erst nach einigen Tagen entfernen. So verlängern Sie die positive chemische Wirkung. Die Dauer der Kur? Je nach Bedart, ab 10 Anwendungen 2x wöchentlich. Nach der bakteriologischen Normalisierung später eventuell vorbeugend auch episodenweise, z.B. nur einmal pro Woche, pro 14 Tage, pro Monat usw.

  • Johanna sagt:

    Guten Tag,

    ich habe mir die vaginale Moorbehandlung bestellt, auf Grund verklebter Eileiter.

    Ich habe riesige Probleme beim Einführen des Röhrchen mit dem Netz drumherum. Das ist schier unmöglich. Das ist groß und das komplette Gegenteil von gleitend, es ist schmerzhaft und funktioniert einfach nicht. Gleitmittel sind ja nicht erlaubt, soweit ich das gelesen habe. Mit größter Mühe habe ich es mal geschafft. Beim zweiten Versuch habe ich nur das Netz so tief wie möglich hineingestopft und dann mit aller Kraft versucht, die Tube hinein zu leeren. Leider ging so das Moor nicht tief genug hinein, was bei verklebten Eileitern ja unbedingt der Fall sein muss. Somit befand sich nur im vorderen Teil der Vagina ein Klumpen.
    Was mich dann zudem noch ärgert, ist, dass es mir unmöglich war, diese riesige Tube zu entleeren, sondern vielleicht gerade mal die Hälfte in das Säckchen passt. Der Rest steckt in dem Plastikröhrchen fest und ist dann wohl kaum noch zu verwenden. Somit entsorge ich eine Menge von dem teuren wertvollen Moor.

    Da ich bei verklebten Eileitern diese Prozedur täglich machen müsste, ich aber auf Grund dieser Qualen die Behandlung abbrechen musste, ist nun das Geld für 2 Tuben zum Fenster rausgeschmissen. Das ärgert mich natürlich auch sehr, da man auf den Kosten ja selbst sitzen bleibt. Ärzte kennen dieses Mittel nicht und verschreiben kann es ja auch niemandem.

    Haben Sie irgendwelche Tipps?

    • Dr. Robert Kovarik sagt:

      Es gibt Frauen, die sich bei der Einführung des Moortampons oft auch unbewusst verkrampfen. In der Regel hilft hier die Einführung in einer hockenden Position, bei der die Verkrampfung kaum möglich ist. Von der Firma kommt die Packung mit einem viel zu engem Perlonstrumpf, wo relativ wenig Moor passt. Ich habe es schon angemahnt. Bei der Bestellung über die Biotherik-Seite (www.biotherik.com) werden zu jeder Packung noch alternative Säckchen kostenlos beigelegt, wo die Moormenge die ganze Scheide ausfüllt. Falls nicht, bitte melden Sie sich bei mir wieder.

  • Berni sagt:

    Sehr geehrter Herr Dr Kovarik, sehr geehrte Frau Dr Gerhard,
    Nach insg 8 operativen Eingriffen innerhalb 4 Monaten im Unterleib an Blase, Darm (Stoma), Harnleitern, und Gebärmutter (Hysterektomie) wegen Endometriose und leider erheblichen Komplikationen, leide ich seit Februar an Klebsiellen ESBL.
    versuche nach mehreren erfolglosen Antibiotika nun Naturheilkundlich diese wieder loszuwerden.
    Darmsanierung mit symbio Produkten läuft parallel.
    Angocin und D Mannose ohne Erfolg.
    Überlege nun, ob die Moor tamponaden vielleicht den Durchbruch bringen könnten.
    Viele Grüße

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Bernie,
      das könnte möglich sein, ist allerdings nciht billig. Ich habe keinen Kontakt mehr mit Dr. Kovaric. Auf diesen Webseiten über Moortampons, die von seinem Sohn betreut werden, können Sie sicher mehr erfahren. http://www.moortampon.de/ und http://www.vaginale-moorbehandlung.de/moorprodukte.html Alles Gute!

    • dr.kovarik sagt:

      Sehr geehrte Frau Berni,

      nach so vielen Operationen in einem relativ kleinen Gebiet gibt es sicherlich viele inneren Narben, respektive postoperativen Infiltrate aus denen die Keime gelegentlich ausbrechen, was die Chronizität Ihrer Beschwerden verursacht. Ich sehe hier zwei Probleme, die es zu lösen gibt:

      1. Infiltrate:

      Hier kann Ihnen die 50oC heiße vaginale Moortamponade mit Sicherheit helfen, die Fibrinablagerungen allmählich zu resorbieren und das Kollagengewebe zu lockern, falls sie korrekt hoch bis in den Scheidenfundus für etwa 2 Stunden täglich oder mindestens 2x wöchentlich wiederholend platziert wird. Antientzündliche Torfinhaltstoffe, Wärme und dadurch auch die lokale neurovegetative Normalisierung des lokalen postoperativen algodystrophischen Syndroms kann eine entscheidende selbstheilende Funktion haben. Die postoperativen Infiltrate waren eine der bewährtesten und offiziellen Indikationen für die vaginale Moorbehandlung in meiner Zeit in Franzensbad. Eine Behandlungskur ab 15 Anwendungen würde Sie höchst wahrscheinlich definitiv von Schmerzen befreien. Die Selbstbehandlung wäre risikofrei möglich, aber unter dem Infektionsschutz wie weiter beschrieben. Falls Sie einen geeigneten Frauenarzt dazu finden, würde ich ihm gerne nähere fachlichen Empfehlungen geben.

      2.Die Infektionsherde:

      Es gibt etwas besseres, preiswerteres und universelles als Antibiotika mit ihrem beschränkten Spektrum und Resistenzen, womit ich meine persönliche, jahrelange, gute Erfahrungen habe: Ich empfehle Ihnen sich die Informationen zum „kolloidalen Silber“ im Internet anzuschauen und auch, wie man sich es zu Hause mit IonicPulser selbst zubereiten kann. Die silbernen Nannopartikelchen würden auch in die fibrösen Herde eindringen und sowohl Bakterien als auch Viren und Pilze sehr schnell abtöten.

      Ich wünsche Ihnen viel Erfolg!

  • Dr. Kovarik sagt:

    Liebe Dancarina,
    es spricht nichts dagegen, die Moortamponade zu versuchen. Sie hat antibakterielle (lokale!) und antientzündliche Effekte und normalisiert das Scheidenmillieu. Ich würde Ihnen empfehlen mit der moderaten Temperatur von 42-44 Grad Celsius anzufangen und bei guter Verträglichkeit bis auf 50 Grad Celsius zu steigern. Näheres in meinem Buch darüber.
    Der übelriechende und therapieresistente Ausfluss ist für eine anaerobe, tief versteckte Infektion typisch. Ich habe einen Verdacht, ob die Cerclage hier nicht eher eine negative Rolle zur Zeit spielt. Der nach der Konisation verkürzte Muttermundkanal stellt trotz der Cerclage kein Hindernis für eine aufsteigende Infektion dar. Sollte eine Entzündung darüber entstehen, könnte der Eiter aus den oben liegenden Cervikaldrüsen oder dem Endometrium nicht frei abfließen, sondern sich weiter nach oben ausbreiten oder chronifizieren. Die chronische Entzündung in der Gebärmutter dürfte den Schüttelfrost und Schmerzen wie auch die Sturzblutung gut erklären.
    Ich würde also die Cerclage lieber entfernen lassen, denn sie hat wahrscheinlich keinen Sinn mehr. Dann gäbe es noch eine Chance für die Heilung ohne eine Operation (Gebärmutterentfernung).
    Gegen Anaerobier hilft sehr schnell das Metronidazol, lokal und peroral.
    Ich würde es alternativ auch mit dem kolloidalem Silber (lokal und peroral) versuchen (siehe im Internet!)
    Viel Erfolg!

  • dancarina sagt:

    Hallo,

    ich habe folgende Frage: 2012 wurde mir aufgrund eines Zervix Ca der GM-Hals entfernt sowie eine Trachelektomie gemacht. Hier ging es für mich nicht primär um einen noch bestehenden Kinderwunsch, sondern daru, dass jedes Organ und vor allem die Gebärmutter eine Funktion im Körper hat; und ich war nicht bereit, meine Gebärmutter zur Gänze entfernen zu lassen. Da auch der Muttermund entfernt wurde, wurde eine Cerclage gelegt, um die Gebaermutter vor aufsteigenden Infektionen zu schützen. Bis September 2014 war ich nahezu beschwerdefrei; nastürlich etwaas mehr Schmerzen als vorher während der Menstruation, aber sonst nichts weier.

    Seit September 2014 plage ich mich jedoch mit Dauerinfektionen, die einen heftigen, übelriechenden Ausfluss verursachen und Kontaktblutungen beim Geschlechtsverkehr (mal mehr, mal weniger, die letzte war wie ein Blutsturz….). Ich kann einfach nicht mehr, das belastet mich extrem! Die Schmerzen, der Geruch…

    Es wurde mit Antibiotika vaginal und oral behandel,t mit Aufbaupräparaten danach, es kommt immer wieder. Dann naturheilkundlich, eine monatelange Darmentgiftung gemacht, dann homöopathisch… es ist immer noch da.

    Können die Moortampons hier helfen? Von der Gynäkologin wurde mir nach der letzten Blutung, die auch Schüttelfrost und Erbrechen zur Folge hatte, geraten, die GM nun entfernen zu lassen. Ich sei eh schon 43 und Kinder könnte ich aufgrund der erschwerten Situation, der Vernarbungen durch die Operastion und der verkleinerten GM und Dauerinfektionen sowieso nicht mehr so leicht empfangen…und da mich das so belastet, sei der Eingriff die einzig wahre Möglichkeit, mir zu besserer Gesundheit zu verhelfen.

    Doch ich finde so eine Operation ist immer erst der letzte Schritt.

    Da die Moortampons jedoch auch kostenintensiv sind, frage ich mich, ob ich sie überhaupt anwenden darf? Ich bin ansonsten gesund, die Abstriche alle drei Monate sind negativ.

    Doch unbeschwerter GV ist nicht möglich, die Angst vor Blutung, Infektion, die Abscheu vor diesem fauligen Geruch,…. lt. Ärztin ist die Ursache der Cerclage faden an dem sich die Bakterien immer wieder festhänger; logische Schlussfolgerung: Cerclage entfernen, geht aber nur wenn die GM entfernt wird, da diese sonst keinen Schutz mehr hat.

    Danke für eine Antowrt, ob ich diese Moortampons überhaupt anwenden darf,

    alles Liebe auch allen anderen hier!

  • silke sagt:

    hallo! ich habe vor 3 wochen eine laporoskopie machen lassen. sie stellten fest, dass ich endometriose habe, es wurden einige zysten entfernt und meine beiden eileiter sind stark aufgequollen. ich bin 34 und habe kinderwunsch! ich bin jetzt auf der suche nach alternativen methoden. darf ich die moorbehandlung anwenden? ich bin etwas verunsichert, da ich etwas von endometriose und moor gelesen habe, dass das nicht gut sein soll!? ich habe aber meine endo seit ein paar monaten gut im griff, da ich frauenmanteltee trinke und essgewohnheiten umgestellt habe. also die zysten, die entfernt wurden, waren sozusagen “ alte“. ich würde mich über eine antwort sehr freuen!

  • Nele sagt:

    Sehr geehrter Herr Dr. Kovarik,

    vielen Dank für Ihre schnelle Antwort!
    Jetzt stellt sich die Frage, was „groß“ und was „schnell wachsend“ in Zahlen bedeutet, es ist schwer sich unter diesen doch eher vagen Begriffen, etwas vorzustellen.
    Zur Proliferation durch stoffwechselstimulierende Maßnahmen habe ich auch noch eine Frage: Ist das ein Erfahrungswert oder eine Vermutung? Soweit ich weiß, gelten Myome nach heutigem Wissensstand, als hormonabhängig, primär östrogenabhängig wachsend. Wenn die Moortampons, wie Sie selbst schreiben, einen positiv-ausgleichenden Effekt auf die Progesteron-Produktion haben und das Wachstum „kleiner“ Myome positiv beeinflussen können, dann verstehe ich nicht, warum dieser Effekt nicht auch bei „größeren“ Myomen wirkt.

    Freundliche Grüße,
    Nele (BITTE VERWENDEN SIE ZUM SCHUTZ MEINER PRIVATSPHÄRE MEIN PSEUDONYM – DANKE)

    • Dr.Robert Kovarik sagt:

      Es ist mein Erfahrugswert, ausprobiert auf Grund der vorherigen wissenschaftlichen Vermutung, entgegen der bisherigen pauschalen Gegenanzeige(!), dass die Normalisierung der Progesteronproduktion zum Stilstand der Myomentwicklung bei kleineren Myomen führt. Bei den größeren Myomen habe ich die heiße vaginale Moortamponade aus forensischen Gründen nie ausprobiert, weil man dort eventuell durch die gesteigerte Durchblutung zu Myomkoplikationen (Blutung) oder zum Wachstum beitragen kann. Ich wollte nichts riskieren, weil die Operation allgemein empfohlen wird. Da gibt es also keine Erfahrungswerte und auch keine plausible wissenschaftlch begründete Vermutung, welcher von den Effekten (positiv oder negativ) sicher überwiegen würde. Die Beurteilung der größe und des Schnelligkeit des Wachstums ergibt sich aus der wiederholenden Beobachtung der Patientin und dass müsste jeder Arzt für sich selbst entscheiden.

  • Nele sagt:

    Sehr geehrter Dr. Kovarik,
    ich habe ein intramurales Myom, PMS und starke Menstruationsblutungen. Ich vermute, dass ich einen Progesteronmangel habe – ich versuche gerade meine Frauenärztin dazu zu bewegen, das genauer zu untersuchen.
    Sie schreiben, dass die Moortampons nicht geeignet seien bei Myomen. Können Sie mir dazu vielleicht ganz kurz etwas schreiben? Denn die Vorstellung eines warmen Moortampons finde ich ehrlich gesagt sehr verlockend.
    Freundliche Grüße,
    Nele

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Sehr geehrte Nele,
      dies ist die offizielle Stellungnahme des Arbeitskreises „Gynäkologische Balneotherapie“ im Verband der Deutschen Badeärzte:
      „Myome und ovarielle Follikelzysten
      Kleinere Uterusmyome und Follikelzysten werden von der Non-Stress- Moorinduktion der gesunden ovulatorischen Zyklen und von den sekundär regelrechten Gestageneinwirkungen genauso profitieren, wie durch die sonst übliche pharmakologische Gestagentherapie auch. Eine Gefahr besteht nur bei sehr großen und schnell wachsenden Uterusmyomen, deren Proliferation durch vasodilatatorische, stoffwechselstimulierende Maßnahmen angeregt werden kann. Die lauwarme Non- Stress-Moorbehandlung kleinerer Myome und Follikelzysten bedeutet daher keine Kontraindikation mehr.“

      Wenn das Myom nicht besonders groß ist und keine pathologische Blutungen verursacht, könnten Sie es jedenfalls versuchen. Eine Probebehandlung während eines Zyklus kann keinen Schaden verursachen und Sie werden selbst erfahren, ob die Moortamponade Ihre Schmerzen lindert. Danach können Sie selbst weiter entscheiden.

      Viel Erfolg damit!

      Dr. Robert Kovarik

  • Dr. Robert Kovarik sagt:

    Mit 41 Jahren ist es noch nicht zu spät mit der vaginalen Moorbehandlung anzufangen. Lassen Sie sich unter keinen Zeitdruck setzen und entspannen Sie sich! Diese Kur verbessert alle Funktionen des inneren Genitale in dem Maße, dass man von einer echten „Verjüngung“ sprechen darf. Die Menstruation kann danach immer noch spontan wieder kommen und sogar die spontane Schwangerschaft kann gelingen. Notfalls, wenn es nach 6-8 Monaten noch nicht spontan klappen sollte, kann immer noch die „künstliche Befruchtung“ unter viel besseren Voraussetzungen und Chancen als jetzt durchgeführt werden, weil Sie dafür innerlich besser vorbereitet werden. Die Moortamponade-Kur wir jedenfalls eine deutliche und schnelle Hilfe auch bei den vorzeitigen Wechseljahren werden.

  • nese schulte sagt:

    Liebes Team!!!
    Ich bin 41 Jahre alt. Wir haben seit sechs Jahren Kinderwunsch. Bei mir wurde vorzeitige Wechseljahre festgestellt.Helfen die Tampons trotzdem??

    Danke!

  • Nadine sagt:

    Guten Tag Frau Dr. Gebhardt , und herr Dr. Kovarik ,

    habe mich auf Ihren beiden Seiten über Morrtampons informiert, ich stehe kurz vor einer IVF , schon am Dienstag ist die Punktion (mein Mann ist sterilisiert) und nun lese ich von der positiven Wirkung (Tip meiner Heilprktikerin Frau Anne Lohmann) auf der Seite von Biotherik oder war es eine Andere (?) steht dass man es bei Myomen anwenden kann bzw sollte , auf der Seite Frauengesundheit steht nicht anwenden bei Myomen . Was mach ich denn jetzt ?

    Vielen Dank für eine schnelle Antwort

    Nadine Abs

  • Svetlana S sagt:

    Vielen Dank für die Information. In dem Fall werde ich selbstverständlich warten.
    Liebe Grüße,
    Svetlana

  • Kovarik sagt:

    Liebe Frau Svetlana,

    ja, Sie haben ein völliges Recht, sich zu beschweren. Es ist sicherlich nicht in Ordnung, dass Sie immer noch nicht wissen, warum es zu der Lieferverzögerung kam. Ich schicke die Kopie dieser Email auch an meinen Sohn, mit der Bitte, dass er Ihnen baldmöglichst selbst antwortet. Mein Sohn kümmert sich um das Vagipeat in Deutschland, während ich in Südamerika lebe. Nach meinen letzten Informationen würden Sie allerdings von der Verzögerung nur profitieren, daher lohnt es sich für Sie noch etwas zu warten, wie wir es auch tun. Auch meine Interessenten hier in Paraguay warten noch, allerdings sie wissen warum und so sind sie geduldig.

    Der Hersteller ändert nämlich auf Grund unserer Reklamationen die Art der Sterilisierung der Einführungsröhrchen, und wir erwarten seine verbesserte Lieferung jeden Tag. Die alten Kombipackungen will mein Sohn daher nicht verschicken. Bei dem bisherigem Vorgang schrumpfte nämlich das Plastik so, dass es oftmals Schwierigkeiten bereitete, das engere Röhrchen auf die Tube aufzuschrauben. In wenigen Tagen gibt es einen Moorkongress in Bad Bayersoien, wo auch über das Vagipeat gesprochen wird. Der Hersteller versprach uns die neuen, breiteren Röhrchen bis dato rechtzeitig nachzuliefern, um weitere Reklamationen zu vermeiden. Auch bekommen Sie eine verbesserte Version des Textilbeutelchen für den vaginalen Moortampon. Das ermöglicht eine noch intensivere Wärmewirkung zu entfalten. Das wird ohne Mehrkosten für Sie, diesmal auf Kosten meines Sohnes beigelegt, bis der Hersteller auch diese unsere Einwände anerkennt und selbst für die Verbesserung seines Kombiproduktes auch in dieser Hinsicht sorgt.

    Also warten Sie bitte noch einige Tage, Sie werden von meinem Sohn ganz bestimmt nicht vergessen. Sollten Sie in absehbarer Zeit immer noch nicht beliefert werden und keine Auskunft bekommen, so melden Sie sich bitte erneut bei mir!

    Danke für Ihre Geduld!
    Viele Grüße aus Paraguay!

    Dr. Robert Kovarik

  • Svetlana S sagt:

    Hallo Herr Dr. Kovarik.
    Vor zwei Wochen habe ich über Internetseite http://www.biotherik.com Moortamponades bestellt und bezahlt. Bis jetzt gibt es leider überhaut keine Information ob meine Bestellung geliefert wird. Auf meine E-Mail wurde auch nicht beantworten, deswegen versuche ich Sie auf diese Seite zu erreichen. Wie und wo kann man die Tamponaden bestellen? Danke für Ihre Antwort.

  • Vielen Dank für Ihre ausführliche Antwort :)

    Die Angaben zur Dosierung reichen mir als grober Anhaltspunkt bereits aus; mehr wollte ich nicht.
    Wer sich unsicher ist, ob das Buch passend ist und eine Leseprobe wünscht, kann übrigens über googlebooks einige Seiten lesen. Ich fand den Einblick sehr hilfreich :)

    • igerhard sagt:

      Liebe Linda,
      danke für den wichtigen Tipp mit Googlebooks! Herr Kovarik ist übrigens schon seit einiger Zeit dabei, einen neuen Artikel für dieses Webmagazin zu schreiben, mit Antworten auf ganz viele Fragen, die in der Zwischenzeit aufgetaucht sind. Der Text muss eigentlich nur noch redaktionell überarbeitet werden, aber ich habe dazu keine Zeit. Wenn Sie Zeit und Lust hätten, dies für Ihre Leidensgenossinnen zu tun, würde ich mich freuen!
      Liebe Grüße

  • Dr. Robert Kovarik sagt:

    Liebe Linda,
    es ist nicht möglich auf Ihre nicht konkrete Frage noch konkreter zu antworten, als ich es schon getan habe. Die Kinderwunsch-Problematik hat doch viele Ursachen: pH- und Scheidendysmikrobie-Probleme, sexuelle Probleme, zervikale Probleme mit der Struktur des Schleimes, Allergie gegen das Sperma oder Toxinproblematik bei der chronischen Zervizitis, Probleme mit dem schlecht reagierendem Endometrium oder mit dem Myometrium, wie es bei der Adenomyosis oder bei Myomen der Fall ist, ferner gibt es tubare Verwachsungen, ob intern oder extern, auch sekretorische Störungen des tubaren Epithels oder peristaltische Probleme der tubaren glatten Muskulatur, ob bloße Spasmen oder ein organischer Verschluss, oder Menstruationszyklusstörungen wie die Gelbkörperschwäche, also ovarielle Störungen, die bis zu den Rückenschmerz-Blockaden der neurovegetativen Steuerung im Sinne des algodystrophichen Syndroms, und dann auch zu den Hypothalamo-Hypophysären, ja psychologischen Stressproblemen greifen, nur um die wichtigsten Beispiele zu nennen.
    Bei einigen funktionellen Indikationen reichen nur 4 Anwendungen pro Zyklus zum sofortigen Erfolg, bei anderen, organischen, sind eventuell 60 und mehr Anwendungen, mit jeweils 10-12 Anwendungen pro Zyklus nötig. Auch die Behandlungstemperatur und die Behandlungsdauer pro Anwendung können variieren.
    Das alles ist in meinem Buch differenziert behandelt und ich kann und darf Ihnen keine individuelle Ratschläge geben, ohne Sie selbst zu untersuchen. Eine Untersuchung bei mir ist nicht mehr möglich, da ich nicht mehr praktiziere und nicht mehr in Deutschland lebe. Vielleicht sollten Sie am Besten die Behandlungskompetenz Ihren Ärzten überlassen, die haben ja einen erheblichen Studiumvorsprung nach der Fachausbildung, der manchmal zur Lektüre meines Buches und zur korrekten Anwendung der Moortamponaden nötig ist.
    Während einige Frauen schon nach dem ersten Zyklus schwanger wurden, hat eine meine geduldige Patientin erst nach 2 Jahren der kontinuierlichen Behandlung ihre fehlende Menstruation und dann gleich ein gesundes Kind bekommen. Es gibt also immer eine Hoffnung. Eine allgemeine, „konkrete“ Frage auf Ihren so allgemein formulierten Kinderwunsch gibt es nicht, und eine Selbstbehandlung ohne das Studium des Buches wäre für Sie nur Zeit und Geldverschwendung.
    Was das Format des E-Books betrifft, so liegt es in der Kompetenz des größten E-Book-Verlags, des Ciando-Ebook-Verlags, der sicherlich mehrere passenden Formate zu Verfügung stellt. Fragen Sie also dort danach! Ich verkaufe mein Buch nicht privat, nur mein Sohn bietet noch die gedruckte Version auf seiner Seite http://www.biotherik.com zu dem Moortampon Vagipeat an.

  • Hallo Herr Kovarik,
    ich finde es sehr schade, dass Sie nicht konkreter auf meine Frage eingehen, sondern nur auf Ihr Buch hindeuten. Ich verstehe nicht, wieso Sie keine Angaben zur Häufigkeit der Anwendung machen können.
    Selbst in der klassischen Homöopathie, die äußerst individuell durchgeführt wird, können Interessenten vorab mehr Informationen bekommen.

    Mir würde es bereits helfen, wenn Sie ungefähre Angaben machen würden.
    „Pro Zyklus zwischen vier und zehn Tampons, mindestens drei Zyklen einplanen“ würde ausreichen – dass es dabei immer auf die individuellen Voraussetzungen der Frau ankommt, ist selbstverständlich. Schließlich sind wir nicht in der Schulmedizin.

    Noch etwas technisches: Wenn Sie Ihr Buch als Ebook anbieten, sollte es vorzugsweise im Epub-Format (oder mobi, wenn Sie über Amazon verkaufen wollen) vorliegen. Als pdf, so wie es jetzt angeboten wird, ist es auf vielen Ebook-Readern sehr schwer zu lesen.

  • Dr. Robert Kovarik sagt:

    Liebe Linda,
    entschuldigen Sie bitte die nachfolgende Gleichung, aber mir kommt Ihre Frage so ähnlich schwierig zu beantworten vor, als ob Sie vor dem Kauf eines Autos fragen würden: Wie oft und in welcher Richtung muss ich mit dem Lenkrad drehen, um dort zu hinzugelangen, wohin ich möchte. Zuerst müssten Sie doch etwas Konkretes angeben, wenigstens Ihr Ziel! Denn, genauso wie das Auto, auch die vaginale Moorbehandlung ist nur ein Instrument, das unterschiedlich zu unterschiedlichen Indikationen angewandt werden muss. Bei der Kinderwunsch-Problematik gibt es viele Ziele und dementsprechend Moortamponaden-Empfehlungen was die Häufigkeit, Bezug zum Zyklustag, Zeitpunkt des Geschlechtsverkehrs, Tag des zu erwartenden Eisprungs, Anzahl der Anwendungen pro Zyklus, Wiederholungstaktik usw. betrifft. Um nicht immer dieselben Fragen jeder Anwenderin einzeln und kompliziert beantworten zu müssen, habe ich ein ausführliches Buch mit vielen Indikationen, näheren Erklärungen und praktischen Tabellen vereinfacht zur Selbstanwendung geschrieben. So, wie Sie zuerst einen Führerschein vor dem Benutzen Ihres Autos erwerben müssen, um sicher und ohne Schaden ans beliebige Ziel, das Ihnen wert ist, ohne zu fragen selbstfahrend zu kommen, genauso müssen Sie sich zuerst Ihre eigene Kompetenz zur Selbstheilung mit dem Moortampon aneignen. Oder überlassen Sie das alles lieber Ihren Ärzten (oder Taxifahrern, um bei der Gleichung zu bleiben)! Sollte Ihr Wunsch nach dem Kind die etwa 16 Euro, die das E-Buch im Ciando-Verlag kostet, vor dem Entschluss zur Selbstbehandlung nicht wert sein, so warten Sie lieber noch eine gewisse Zeit, bis es so weit wäre. Sollten Sie sich irgendwann zur Selbstbehandlung entschließen, so geht es nicht ohne Fachinformationen und Fleiß bei dem Lernen. Ansonsten wünsche ich Ihnen viel Erfolg, sollten Sie die Moortamponaden selbst oder mit den Ärzten informiert anwenden.

  • Linda sagt:

    Hallo Frau Prof. Dr. Gerhard,
    können Sie mir vielleicht sagen, wie häufig die Moortampons bei einer Kinderwunschbehandlung angewendet werden sollen?
    Bevor ich Buch und Tampons bestelle, die ja doch ziemlich teuer sind, würde mich diese Info interessieren.

    Viele Grüße,
    Linda Benninghoff

  • Sarah sagt:

    Hallo

    Ich habe Antikörper im zervixschleim , der linke eileiter ist verschlossen und pco habe ich auch noch,meine Ärztin meinte dass ich
    Auf normalem Wege nicht schwanger werde kann.Ich hab jetzt drei Inseminationen
    Hinter mir – alle negativ. Der nächste schritt wäre eine ivf. Würden sie mir die Moor
    Kur empfehlen? Es muss doch etwas geben was den Bösen
    Schleim wieder gesund macht.

    Danke im voraus
    Sarah

    • igerhard sagt:

      Liebe Sarah,
      die Moortampons sind durchaus einen Versuch wert! Viel Glück!

    • Dr.Robert Kovarik sagt:

      Sowohl der Cervikale Block als auch die Eileiterverklebungen sind sehr gute Indikationen für die heißen vaginalen Moortamponaden. Die Erwärmung der schleimproduzierendenden Drüsen im Zervix, der im heißen Moor sitzt, steigert ihren Soffwechsel und bewirkt dadurch eine Hyperproduktion eines gesunden und wässrigen Schleimes, in den noch keine Bakterien aus der Scheide eingedrungen sind. So kann man einen gesunden Zervikalschleim, freundlich für die Spermien, direkt zum Zeitpunkt der Ovulation erreichen. Ähnliches passiert mit den endolympheproduzierenden Zellen des Eileiters, die über die arteria uterina und ihr ramus tubarius erwärmt werden. Die gesteigerte Produktion der Endolymphe kann die Fibrinverklebungen lösen, weil die Flüssigkeit direkt inmitten dsn Fibrinklebstoff produziert wird.

  • Lotta sagt:

    Hallo

    Ich habe im Januar eine Gebärmutter- und Bauchspiegelung mit Eileiterdurchlässigkeitsprüfung machen lassen.
    Leider ist bei mir eine Gebärmutterdoppelung festgestellt worden, dazu kommt noch, dass ich nur einen funktionsfähigen Eileiter habe und der in den letzten neun Jahren sehr verklebt ist.

    Ich habe vor neun Jahren ein Kind, ganz normal bekommen.
    Wir sind im April zur Behandlung in einer kiwu praxis gewesen mit einem ivf-Versuch, der leider negativ ausging, die Eizellen haben sich nicht eingenistet.

    Wir wollen im Juli eine weitere Behandlung starten. Aber trotzdem gern zusätzlich etwas nebenher tun.
    ich habe gerade den Artikel über die Moortampons gelesen und war ganz begeistert.
    Kann ich diesen auch in meinem Falle ausprobieren??

    Ist es auch machbar, die Tampons kurz vor einer nächsten ivf Behandlung zu machen, die im Juli anfängt, oder ist dies lieber nicht ratsam?

    Ich freue mich über ihre Antworten und bin sehr gespannt.

    Danke im voraus

    lotta

    • igerhard sagt:

      Liebe Lotta,
      wenn Sie vor 9 Jahren eine normale Schwangerschaft hatten, ist das mit der Gebärmutterdoppelung nicht schlimm. Das sollte kein HIndernis für eine neue Schwangerschaft sein. Natürlich können Sie die Moortampons versuchen. Wenn der Eileiter nicht zu stark verklebt ist, kann es durch die Moortampons sogar manchmal zu einer Lösung kommen. Am besten kaufen Sie sich das Buch dazu, damit Sie alles richtig machen.
      Viel Erfolg! Und schreiben Sie mal, wie es Ihnen weiter ergangen ist!

    • Dr.Robert Kovarik sagt:

      Darüber habe ich in einem andren Kommentar positiv geschrieben.

  • Bettina sagt:

    Sg. Fr. Prof. Gerhard,

    ich habe seit Februar eine sehr hartnäckige Gebärmutterentzündung, die ständig zwischen subakut und akut wechselt. Ich habe bisher nur homöopathisch behandelt (ich bin schon seit Jahren antibiotikaresistent). Bei der frauenärztlichen Untersuchung wurden Bakterien festgestellt (aber keine Chlamydien), und an einer Stelle eine Veränderung des Gebärmuttergewebes, das vielleicht ein Myom sein könnte, meinte die Frauenärztin. (Krebsabstrich war neg.) Weiters hat sie freie Flüssigkeit im Bauchraum festgestellt (könnte vielleicht ev. auch von der chron. Darmentzündung kommen die ich habe) Vielleicht aber von der Entzündung der Gebärmutter? Ich glaube dass eine leichte chronische Entzündung der Gebärmutter schon seit der Geburt meiner Tochter (Notkaiserschnitt nach 30 Stunden eingeleiteter Wehen wegen Schwangerschaftsvergiftung) besteht, weil ich schon seit diesem Zeitpunkt Schmerzen beim Geschlechtsverkehr habe und regelmäßig Schleim aus der Vagina abgegangen ist. Seit Februar ist es nun akut (beginnend mit blutvermengtem Schleim und dann gelbem Schleim und geschwolllenen Lymphknoten in der Leiste). Ich habe warme Sitzdampfbäder gemacht, die mir anfänglich gut getan haben, dann aber meinen Zustand noch verschlechtert haben(vielleicht habe ich sie aber zu lange gemacht), nach einem warmen bzw. heißen Bad schwitze ich immer in der Nacht seit Februar, deshalb weiß ich nicht ob Wärme bzw. Hitze jetzt gut für mich ist. Kann ich in meinem Fall die Vagipeat Tampons anwenden, und wenn ja mit welcher Temperatur? Ich bin schon ziemlich verzweifelt, weil mich die ständige Entzündung viel Kraft kostet, und ich mir auch schon Sorgen bzgl. bleibender Schäden für meine Gebärmutter mache, deshalb hoffe ich sehr dass Sie mir weiterhelfen können.
    Ich danke Ihnen herzlich

    • igerhard sagt:

      liebe Bettina,
      Wenn Sie auf eigene Faust die Vagipeat anwenden wollen, sollten Sie sich in dem dazu gehörigen Buch informieren, wie sie genau vorgehen müssen. Aber vielleicht interessiert sich ja auch Ihre Frauenärztin dafür und kann Ihnen weiterhelfen. So individuelle und genaue Ratschläge darf ich per mail nicht geben.

    • Dr.Robert Kovarik sagt:

      Liebe Bettina,
      ich würde auf Ihrer Stelle zuerst das schnell breitspectrum-antibiotisch wirkende Kolloidale Silber (bitte googeln Sie darüber!) über die Mundschlemheit resorbiert einige Tage anwenden. Ich selbst habe damit die besten Erfahrungen. Falls Moortamponaden, dann nur bei der Zimmertemperatur, dann könnten Sie nämlich noch die lokale antibakterielle und entzündungshemmende Wirkung von Huminsäuren risikolos nutzen.

  • Dr.Kovarik sagt:

    Liebe Elisabeth,
    Sie sind geradezu ein Idealfall für die heiße vaginale Moorbehandlungskur. Mit der wärme-reflektorisch optimierten neurovegetativen Situation im kleinen Becken (Trophotropie – Sympathikolyse) wird auch die viel zu feste Hülle um die Follikel aufgelockert. Mit der vaginalem Moorbehandlung lassen sich sogar „Wasserzysten“ um die 4 cm erfolgreich spontan ganz ohne Probleme auflösen. Damit es funktioniert müssen Sie es richtig machen, dazu mehr in meinem Buch „Vaginale Moorbehandlung“. Viel Erfolg! Dr.Kovarik

  • Elisabeth sagt:

    Sg. Frau Prof. Dr. Gerhard!

    Ich habe PCOS und bekam vor 14 Tagen ein Ovarian Drilling.
    Meine Ärztin meinte bei der Untersuchung gestern, dass es wenig Hoffnung gibt, natürlich schwanger zu werden, da die Haut rund um die Eierstöcke bei PCOS-Frauen viel zu fest sei und kein Ei „durchspringen“ könne.
    (Es hat sich nun nämlich ein großer Follikel gebildet, der eigentlich bald sprungreif sein sollte – aber wahrscheinlich kommt er nicht durch.)
    Mein Ärztin meinte, dass ich nun bald künstlich befruchten könnte, was in mir aber immer noch große Gewissenskonflikte auslöst (Was passiert mit den nicht benötigten befruchteten Eizellen? – das sind ja auch schon Lebewesen – ich kann sie schlecht einfrieren lassen und einfach vergessen).
    Könnte mir der Moortampon helfen, auf natürlichem Weg schwanger zu werden?
    Herzlichen Dank schon im Voraus für Ihre Rückmeldung!

  • Christine sagt:

    Mir wurde von einer Hebamme empfohlen den Moortampon zu verwenden, da wir schon einen langen unerfüllten Kinderwunsch haben, aber körperlich bei uns Beiden so weit alles in Ordnung ist. Ich hatte zwei Konisationen und habe oft mit Pilz und Scheidentrockenheit zu kämpfen. Ich werde auch die Noreia Scheidenbehandlungszäpfchen verwenden und soll während der Behandlung jetzt 5 Monate lang verhüten.
    Meine Frage zu den Moortampons ist eigentlich ganz einfach: wie lange sind die Moortampons haltbar??? Ich möchte nämlich das Buch und 8 Stück Moortampons bestellen und weiß noch nicht genau wie die Moortampons in meinem Fall zu verwenden sind, das sollte ich mir laut der Hebamme aus dem Buch heraus lesen.

    Bei dem Link wo man die Moortampons bestellen kann habe ich auch nur den Kombipack mit dem Buch gefunden, gibt es denn 8 Stück zusätzlich ohne Buch auch zu bestellen?
    Vielen Dank für Ihre hoffentlich baldige Antwort.

    • igerhard sagt:

      Liebe Christine,
      Ich habe Ihre Anfrage an den Autor des Artikels weitergeleitet. Allerdings muss ich aus meiner Erfahrung sagen, dass nach 2 Konisationen eventuell der Gebärmutterhals so verkürzt ist, dass nicht genug Schleim produziert wird und die Samenfäden nicht in genügender Zahl in die Gebärmutter aufsteigen können. Sollten Sie über 35 Jahre alt sein, würde ich nicht allzu lange warten, sondern zu einem Frauenarzt gehen, der den Sims-Huhner-Postcoitaltest machen kann. Viele Grüße

      • Dr. Robert Kovarik sagt:

        Liebe Christine,
        heute habe ich Ihre Fragen gelesen. Die heiße Moortamponade scheint sehr einfach zu sein, dennoch gibt es dabei entscheidende Fehler (nicht tief genug usw.), die Ihnen nach der Lektüre des Buches nicht unterlaufen werden, und auch werden Ihnen die Ratschläge zu der Dosierung und andere wichtige Informationen Antworten auf Ihre Fragen geben: Anregung der Produktion des qualitativ hochwertigen Zervikalschleimes, antibakterielle Effekte usw. Die Haltbarkeit ist an der Packung aus den gesetzlichen Gründen zwar beschränkt, in der Natur reift der Torf aber über Jahrhunderte, ja Jahrtausende, wobei er eine immer bessere Qualität erreicht, bis er zu einem trockenem und dadurch unwirksamen Braunkohle wird. Ich empfehle Ihnen trotzdem die Tuben kühl zu lagern, denn es kann eventuell zur Gasbildung (wir in einem echten Moor) und dadurch zur Ausdehnung der Tuben kommen.

  • Corinna Mayer sagt:

    Eben bin ich auf den interessanten Thread zum Moortampon gestoßen. Mir wurde geraten, eine Bauchspiegelung zur Überprüfung der Eileiterdurchlässigkeit wegen eines früheren Blinddarmdurchbruchs durchführen zu lassen. Bevor ich dem zustimme, wollte ich mich über natürliche Methoden informieren, eventuelle Verklebungen zu lösen. Meine Frage dazu betrifft die Verwendung innerhalb des Zyklus: Wenn man den Moortampon in der ersten Zyklushälfte verwendet, besteht dann nicht die Gefahr, dass man der Eizelle durch die große Wärme schadet? Und wenn man ihn in der zweiten Zyklushälfte verwendet, besteht ja grundsätzlich die Möglichkeit, dass eine Schwangerschaft eingetreten ist, wofür die Wärme doch sicher auch nicht gut wäre? Herzlichen Dank für eine Antwort!

  • Pamela Sauerwald sagt:

    Ich bin 29 und bei einer Gebärmutterspiegelung, die vor ca. 1 Monat durchgeführt wurde, hat der Arzt festgestellt das meine Eileiter(der rechte zum Teil, der linke wohl ganz) verklebt sind. Mir wurde sofort zu einer künstlichen Befruchtung geraten, allerdings möchte ich erst andere Schritte gehen bevor dieser in Frage kommt. Können diese Tampons leichte Verklebungen lösen? Gibt es Frauen die ihre Verklebungen damit wirklich gelöst haben?

    • igerhard sagt:

      Wenn es sich nur um Verklebungen handelt, können Sie auf jeden Fall einen Versuch mit den Moortampons machen. Ich würde Ihnen noch zusätzlich Enzyme empfehlen, bspw. Wobenzym, die zusätzlich Verklebungen auflösen können. Viel Erfolg!

  • Luna Mayer sagt:

    Sind die Moortempons bei Frauen ab 40 zur Behandelung von Eileiterverklebung ratsam?
    Wenn nach einer Bauchspiegelung „Sterilität“ festgestellt und nicht behoben wurden ist,
    kann die konventionelle Methode mit Moorbehandelung helfen?
    Eine Ostheopatische Behandlung hat leider nicht geholfen.

    • igerhard sagt:

      Sie können jedenfalls mit den Moortampons nicht viel falsch machen. Da ich Ihren genauen Operationsbefund nicht kenne, weiß ich nicht, wie groß Ihre Chancen sind, dass sich die Verklebungen damit noch lösen lassen. Auf Grund Ihres Alters würde ich bei Kinderwunsch habe nicht lange damit experimentieren.

  • igerhard sagt:

    Auf die Frage einer Leserin hat Herr Dr. Kovarik für Sie geantwortet:
    Frage:
    Wir haben Ihre interessanten Ausführungen zu den Moortampons gelesen und hier im FFGZ Berlin würden wir das auch sehr gerne für verschiedene Anwendungsgebiete weiterempfehlen. Für viele Frauen ist der Preis recht hoch, deshalb die Frage an Sie, ob frau wohl auch herkömmliche Moorpräparate dafür benutzen kann?

    Antwort von Dr. Kovarik
    Für die vaginale Moorbehandlung eignet sich nur ein bakteriologisch reiner, fein gemahlener, breiig gemachter, frisch gestochener und ausgereifter Torf mit pH unter 4,5.

    Die Verpackung und Transportkosten einer größeren Menge von Torfbrei, von der man sich die Moortamponaden selbst abzweigen könnte, wären viel zu hoch. Ich kenne kein passendes Produkt. Der Torf, der auf dem üblichen Apotheken-Markt ist, hat meistens entweder einen viel zu hohen pH-Wert, weil dies für die Rheumaerkrankungen bei der nur äußerlicher Anwendung durchaus reicht (kein Laktobazillus!), oder es handelt sich der Bezeichnung nach zwar um ein „Moor“, aber nicht um den vollständigen breiigen Torf. Oft werden nämlich nur Moorstoffe, Moorfraktionen, respektive nur huminsäurehaltige Produkte (teilweise nicht aus echter Moorlandschaft, sondern aus Abfallprodukten des Holzes der Papierindustrie) mit entzündungshemmenden Eigenschaften angeboten, die nach ihrer Auflösung keine breiige, sondern nur dünnflüssige Konsistenz aufweisen. Sie haben viele Nachteile für die Gynäkologie:

    Die wässrige Konsistenz (auch bei Moorschwebstoffbad) kann nur wenig Wärme im Vergleich zu dem Torfbrei speichern. Diese darf nur höchstens auf 43 Grad Celsius aufgewärmt werden, sonst droht eine Verbrühungsgefahr. Dagegen bildet der Torfbrei eine netzartige Mikrostruktur, in der kleine Wassermengen durch die feinen Torfpartikelchen elektrostatisch so eingeschlossen werden, dass das Wasser nicht fließen kann. Die breiige Konsistenz speichert daher viel mehr Wärme, die sie auch sehr schonend durch eine Konduktion und nicht durch die Konvektion wie im Moorschwebstoffbad abgibt, so dass die Moorbreitamponade-Temperatur um die 50 Grad Celsius ohne jede Gefahr liegen darf und soll. Diese hohe und langfristige vaginale Wärme ist einer der entscheidenden Heilfaktoren der Moortamponaden.

    Die verdünnungsfertigen flüssigen Moor-Handelsprodukte mit ihren gelösten Torfinhaltsstoffen, angewandt an der Haut, haben also ihren Sinn auf Grund der niedrigen Transportkosten nur für die Rheumaerkrankungen. Für die Scheide sind sie ungeeignet, nicht nur, weil sie nur wenig Wärme speichern, sondern auch weil sie dabei viel zu heiß wirken und auch sofort ausfließen würden.

    Dazu käme noch, dass man sich die entsprechende technische Ausrüstung irgendwie selbst zusammen basteln müsste: Ein handlicher Behälter für den Moortampon, etwas womit man ihn mit dem Torfbrei befüllen könnte, etwas womit man dann den Torfbrei tief(!) in das Scheidegewölbe einführen könnte, etwas womit man den verbrauchten Torfbrei wieder ausziehen könnte… Diese qualitative und technische Ausrüstung ist bei jeder Vagipeat-Moortamponade schon gelöst.

    Es gibt noch behördliche Komplikationen:

    Jeder Hersteller von Moortamponaden muss laufende bakteriologische Kontrollen unter der ständigen Aufsicht eines Apothekers nachweisen, und sein Produkt muss von den Aufsichtsbehörden für einen ganz bestimmten Zweck zugelassen sein.

    Die Quellen (Lokalitäten) für den Torfabbau sind meist naturgeschützt. Die genehmigten Torf-Abbaustätten sind daher sehr rar und der Abbau entsprechend teuer.

    Die hohen Anschaffungs- und Produktionskosten haben schon bei dem Vorgängerprodukt Vagimoran zu dem vergleichbar hohen Preis geführt. An dem Produktpreis wird daher sicherlich kein Spielraum nach unten möglich sein, weil trotz dieses Preises die Unrentabilität der Grund war, warum der deutsche Hersteller des Vagimorans, Allgäuer Heilmoor aus Bad Wurzach, die Produktion schließlich eingestellt hat. Auch der Vertrieb (die Verfügbarkeit) hat ihren Preis.

    Damals kamen noch die Arztkosten zu den Kosten der Vagimoran-Behandlung dazu.

    Der Vorteil des Vagipeats für den Hersteller ist, dass dieses Moortampon mit geringeren Arbeitskosten in Tschechien hergestellt und so seine Produktion hoffentlich rentabel wird. Der Vorteil des Vagipeats für die Frauen ist, dass sich es die Frauen jetzt auch selbst, also auch ohne Arztkosten, applizieren, und somit erheblich sparen können.

    Fazit:
    Eigenherstellung der Moortamponaden ist theoretisch möglich. Ob es praktisch durchführbar wäre, ob sich das lohnen würde und ob es dann legal wäre, muss jeder für sich selbst entscheiden. Der Hauptvorteil des Vagipeats ist seine gelöste qualitative, technische und behördliche Problematik, seine einfache Verfügbarkeit und Möglichkeit der Arztkosten sparenden Selbstbehandlung. Die üblichen Alternativen für die Moortamponaden sind nebenwirkungsreiche und teure Hormone, Operationen oder Verzicht auf die Behandlung einiger sonst therapieresistenter Indikationen (Zervikaler Faktor, lokale Algodystrophie im kleinen Becken usw).

  • igerhard sagt:

    Über viele Jahre habe ich in der Naturheilkundeambulanz der Univ. Frauenklinik Heidelberg die vaginale Moorbehandlung mit Vagimoran® eingesetzt. Trotz der großen Akzeptanz bei den Frauen und der guten Erfolge hat sich diese Methode nicht flächendeckend bei den Frauenärzten durchgesetzt. Wahrscheinlich weil die Behandlung den Routinebetrieb zu sehr störte. Denn nach dem Einführen des Moorbreis in die Scheide mussten die Patientinnen eine Stunde liegen bleiben. Wer hat schon so viel Platz in der Praxis? Dazu war die Methode einfach zu billig, verdienen ließ sich daran nichts. Es wunderte mich deshalb nicht, dass irgendwann Vagimoran® nicht mehr verfügbar war.
    Sie können sich deshalb meine Freude vorstellen, als ich durch „Zufall“ im Internet auf VAGIPEAT® stieß. Und sich dann auch noch herausstellte, dass der Entwickler ein Kollege war, der vor über 20 Jahren bei mir an der Klinik bereits einen Vortrag über die vaginale Moorbehandlung gehalten hatte. Ich bin begeistert von der Möglichkeit, dass Sie nun zu Hause selber die Moorbehandlung durchführen können. Manchmal sind geniale Ideen ganz simpel, versuchen Sie es einfach! Und lassen Sie die Leserinnen des Netzwerks-Frauengesundheit an Ihren Erfahrungen teilhaben.

Kommentar schreiben

Hier können Sie Ihren Kommentar hinzufügen. Sie können diese Kommentare auch mittels RSS abonnieren

Seien Sie nett. Halten Sie es sauber. Bleiben Sie beim Thema. Kein Spam.

Um Ihren eigenen Gravatar einzurichten, registrieren Sie sich bitte bei Gravatar.