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Hilfe bei Scheideninfektionen. Teil 1 allgemeine und spezifische Maßnahmen

Von | 28. September 2010 – 23:23 543 Kommentare 672.701 AufrufeDrucken

23_2Fast jede Frau leidet irgendwann einmal unter einer Scheideninfektion. Juckreiz, Ausfluss, Brennen und Schmerzen sind oft die typischen Anzeichen. Und viele Frauen schlagen sich immer wieder mit diesen quälenden Symptomen herum. Deshalb wurde ich von Frau Martina Seifen-Mahmoud für die Zeitschrift BIO zu dieser Erkrankung interviewed.Hier finden Sie das Interview mit einigen Ergänzungen und den Themen: Ursachen von Scheideninfektionen, Vorsorgemaßnahmen und Hilfen. In einem zweiten Artikel werde ich auf bestimmte Lebenslagen eingehen: Schwangerschaft, Stillzeit, Pille und die Probleme in den Wechseljahren.

Ursachen von Scheideninfektionen

Gibt es einen Zusammenhang zwischen Sommer, Sonne, Badefreuden und Scheideninfektion?

Ja, den gibt es. Viele Haut- und Schleimhautbewohner lieben eine feucht-warme Umgebung. Synthetikunterwäsche, String-Tangas und hautenge Stretch-Jeans sorgen für dieses Hautklima, bei dem man im Sommer noch leichter ins Schwitzen kommt. Eine erhöhte Ansteckungsgefahr droht außerdem durch Schwimmbäder, nasse Badesachen und gemeinsam genutzte, feuchte Handtücher.

Im Urlaub kann die zu intensive Sonneneinstrahlung das Immunsystem schwächen. Auch ungewohnte Speisen oder ein Zuviel an bestimmten Nahrungsmitteln oder Alkohol belasten den Organismus vermehrt. Last but not least ist für viele im Urlaub endlich mal Zeit für häufigen Sex, der die Scheidenschleimhaut und das Scheidenmilieu verändert.

Was in der Scheidenhöhle wohnt

Warum kann es relativ schnell zu einer Infektion kommen?

In der weiblichen Scheide leben eine Vielzahl von Bakterien und Pilzen in Harmonie zusammen, sofern die Milchsäure produzierenden Döderleinbakterien überwiegen und die möglicherweise krank machenden Keime in Schach halten. Das schaffen sie, indem sie den Säuregrad der Scheide bei einem pH- Wert von etwa 4 halten. Die Milchsäurebakterien sind von den Östrogenen abhängig, deshalb schwankt ihre Zahl und Aktivität im Verlaufe des Zyklus.

Werden diese hilfreichen Bakterien abgetötet, beispielsweise durch Antibiotika oder gechlortes Schwimmbadwasser, dann vermehren sich die schädlichen Keime. Auch durch Reinigungsmittel, hormonelle Veränderungen, Samenflüssigkeit, Blut, kann sich der pH-Wert verändern. Rötung und Schwellung im Intimbereich, untypisch gefärbter oder übel riechender Ausfluss, Juckreiz, Brennen – all dies sind Zeichen einer Infektion.

Bakterien oder Pilze

Scheideninfektionen werden meistens durch Bakterien oder Pilze verursacht – worin liegt der Unterschied?

899205.jpgPilze und Bakterien haben unterschiedliche Lebensbedingungen. Pilze lieben beispielsweise Zucker. Frauen mit Übergewicht und einer erhöhten Zuckerkonzentration im Gewebe erkranken deshalb häufiger an Pilzinfektionen. Hierbei handelt es sich um Hefepilze, sogen. Candida-Arten. Ganz typisch ist dabei der weiße bröckelige Ausfluss, starker Juckreiz, eine gerötete und geschwollene Schleimhaut. Wenn frau schon „Pilzerfahrung“ hat, kann sie bei den ersten Anzeichen drei Tage lang KadeFungin 3 (Dr. Kade) einführen, das rezeptfrei erhältlich ist und die Pilze abtötet. Anschließend empfiehlt es sich, mit KadeFungin Milchsäurekur den pH- Wert wieder zu stabilisieren. Inzwischen gibt es ein neues Produkt, Multi-Gyn FloraPlus, das durch die Förderung der eigenen Laktobazillen in vielen Fällen die Pilzbesiedelung verhindern oder stoppen kann.

Bei ernsteren Pilzinfektionen und geschwächtem Immunsystem kann es sein, dass die Pilzsporen, die sich tief ins Gewebe eingraben können, von einfachen Anti-Pilzmitteln nicht erreicht werden. Dann sind spezielle, verschreibungspflichtige Mittel nötig, wie bspw. Fluconazol, das Pilze und Sporen abtötet.

Steigt der Scheiden-pH-Wert an, so vermehren sich die krank machenden Bakterien. Sie können aus dem Darm in die Scheide überwandern, bspw. die Colibakterien, oder durch Schmierinfektionen schon bei kleinen Mädchen in die Scheide eingebracht werden, bspw. die Streptokokken. Seltenere Erreger wie Gonokokken oder Chlamydien werden beim Geschlechtsverkehr übertragen. Sie machen aber selten eine starke Scheidenentzündung, sondern viel mehr eine Eileiterentzündung.

Das Hämophilus vaginalis-Bakterium, das heute normalerweise Gardnerella vaginalis genannt wird, liebt basisches Milieu und vermehrt sich besonders auf mangelhaft aufgebauter Scheidenschleimhaut. Diese Infektion kommt häufig nach den Wechseljahren oder unter niedrig dosierten Verhütungs- Pillen vor. Der Ausfluss ist eher klar und dünnflüssig und riecht nach Fisch. Juckreiz kann, muss aber nicht auftreten. Manchmal reicht es dann schon, wenn man mit Vitamin C (Vagi-C, Taurus- Pharma) die Scheide ansäuert. Vitamin C hat auch antioxidative Eigenschaften und ist daher besser als Milchsäure. Unter dem Einfluss des Vitamin Cs kann sich die eigene Scheidenflora in kürzester Zeit wieder regenerieren. Oder Sie verbessern mit Milchsäurebakterien das Scheidenmilieu. Mitunter ist aber eine lokale Hormon- oder sogar Antibiotikatherapie (am besten mit Metronidazol oder Clindamycin) sinnvoller.

Da die unterschiedlichen Infektionsauslöser auch verschiedene Behandlungen brauchen, ist es wichtig, dass man in der Regel eine Scheidenentzündung nicht nach Schema F selber behandelt. Sondern dass zunächst der Frauenarzt die richtige Diagnose stellt.

Trichomonaden

Auch Trichomonaden, also einzellige Geißeltierchen, gelten als Auslöser. Was ist hier zu beachten?

Trichomonaden werden vor allem beim Geschlechtsverkehr übertragen, nur die Hälfte aller Frauen bekommt allerdings Symptome. Wenn bekannt ist, dass der Partner Trichomonaden hat, muss unbedingt mit einem speziellen Antibiotikum behandelt werden. Besonders gefährlich sind sie in der Schwangerschaft, da sie zu einer Frühgeburt führen können. Vor Trichomonaden schützt man sich am besten durch die Benutzung eines Kondoms bei jedem Geschlechtsverkehr.

Risiko: Geschlechtsverkehr

Wie reduziert man beim Geschlechtsverkehr das Risiko für eine Scheideninfektion?

PC630508Einen Schutz haben wir gerade schon genannt: das Kondom. Man verhindert damit nicht nur, dass krank machende Bakterien übertragen werden können, sondern gleichzeitig schützt man die Scheide vor der basischen Samenflüssigkeit. Es dauert nämlich bis zu vier Tage nach dem Geschlechtsverkehr, bis sich der normale saure pH- Wert wieder eingestellt hat. Deshalb empfehle ich Frauen, die zu Scheideninfektionen neigen, nach dem Geschlechtsverkehr prophylaktisch ein Scheidenzäpfchen mit biologisch aktiven Milchsäurebakterien einzuführen, bspw. Vagiflor (Chiesi), 4Vag (hypo-a, enthält noch „Futter“ für die Bakterien und Vitamine) oder SymbioVag (SymbioPharm, enthält noch Milchsäure und Inulin, einen Nährstoff für Milchsäurebakterien).

Auch bestimmte Sexualpraktiken erhöhen das Risiko für Infektionen. So zum Beispiel wenn nach dem Analverkehr direkt Vaginalverkehr ausgeführt wird, ohne das Kondom zu wechseln oder sich gründlich zu reinigen. Denn dann können sich die Darmbakterien richtig wohl in der Scheide fühlen.

Psyche schuld?

Wenn Frauen immer wieder unter einer Scheideninfektion leiden – welche Rolle spielt der psychische Aspekt dabei?

Stress und Überlastung beeinträchtigen das Immunsystem und damit auch das Ökosystem unserer Haut und Schleimhäute. Die einen Frauen reagieren auf Stress mit Magen- oder Darmbeschwerden, die anderen mit Asthma oder Neurodermitis und wieder andere mit ständig rezidivierenden Infektionen. Dahinter können Partnerprobleme stecken, Ängste, Erfolgsdruck bei Kinderwunsch usw. Den Einfluss von psychischen  Faktoren  und Umweltbelastungen auf wiederholte Scheideninfektionen hat meine Kollegin Dr. Ulrike Güdel-Banis in einem gesonderten Artikel dargestellt.

Aber bevor man die Ursache auf die Psyche schiebt, sollte man wirklich eine klare Diagnose stellen. Denn wie oft kommen Frauen in die Sprechstunde und wollen nur wieder „die Zäpfchen gegen meinen Pilz“, die überhaupt keinen Pilz haben. Oft ist die Schleimhaut durch Pilzbehandlungen geschädigt oder es steckt eine Hormonstörung dahinter. Dies alles kann behandelt werden und schon ist die „psychische Ursache“ aus dem Weg geräumt.

Übertriebene Hygiene meiden

Welches sind die häufigsten Fehler bei Hygienemaßnahmen, die immer wieder propagiert werden? Was kann man tun oder sollte man möglichst unterlassen?

22_2Der häufigste Fehler ist sicher, dass man „untenrum“ besonders „rein“ sein und gut riechen will. Leider wird viel zu häufig, zu intensiv und mit zu vielen Waschmitteln und Deos gearbeitet. Das reizt die Haut, tötet die guten Hautbakterien ab und erleichtert den krank machenden Keimen, die beispielsweise aus dem Darm kommen, den Eintritt in die Scheide. Ganz wichtig: Der Intimbereich sollte immer von vorne nach hinten, also vom Scheidenausgang zum After gereinigt werden.

Man nimmt dafür am besten Einmalwaschlappen oder solche aus Baumwolle, die man nur einmal benutzt und dann bei mindestens 60 Grad wäscht. Benutzen Sie ein- zweimal am Tag eine Waschlotion mit einem pH-Wert unter 7, bspw. Deumavan sensitiv (Kaymogyn). Pflegende Salben, wie Deumavan Salbe (Kaymogyn) oder Asche Basis Creme (Chiesi) sind unbedingt nach dem Waschen zu empfehlen, da sie die Haut glätten, vor Austrocknung schützen, Beschädigungen verhindern und weniger Darmbakterien auf der Haut verbleiben.

Verzichten sollte man auf Scheidenduschen, die nur die normale Scheidenflora durcheinander bringen. Die Scheide kann sich selber reinigen. Zurückhaltung ist auch geboten bei der Benutzung von duftenden Feuchttüchern. Sie reizen unter Umständen die Haut und können allergische Reaktionen auslösen.

Welche Vorteile hat ein Bidet?

23_1Wenn man richtig herum darauf sitzt, wird das Genitale von vorne nach hinten abgespült und man schmiert nicht mit einem Waschlappen in alle Richtungen. Auch kann man die Temperatur regeln und eine Art Kneippkur für den Unterleib machen, indem man zwischen warm und kalt wechselt. Manche haben einen integrierten Fön, so dass die Haut besonders schonend getrocknet wird.

Welche Maßnahmen gelten für den Partner?

Auch der Partner sollte sich vor dem Geschlechtsverkehr das gesamte Genitale waschen und dabei auch die Vorhaut zurückschieben. Anschließend ist gründliches Händewaschen angesagt. Damit reduziert er das Risiko von Scheideninfektionen bei der Partnerin. Leidet die Partnerin unter wiederholten Scheideninfektionen, muss unter Umständen beim Partner mal eine Spermaprobe untersucht werden, denn er kann unter einer Entzündung leiden, ohne es zu merken. Nur ein Abstrich vom Penis reicht normalerweise nicht aus.

Und nicht zu vergessen, das Kondom, das ihn selbst und die Partnerin vor Infektionen schützt. Übrigens gilt dasselbe, wenn frau eine Partnerin hat: durch den Austausch der Scheidensekrete kann sie sich infizieren, und zwar ist das Risiko umso höher, je häufiger die Partnerinnen wechseln.

Tabelle: Intimpflege: was ist richtig, was ist falsch?
Tabelle_Intimpflege

Tipps zur Vorbeugung

Wie lässt sich einer Scheideninfektion am besten vorbeugen?

23_3Das fängt im Alltag bei der Kleidung und der Hygiene an. Die Unterwäsche sollte aus atmungsaktivem Material und nach Möglichkeit bei 60 Grad waschbar sein, denn dann gehen auch Pilze kaputt. Tangas sind für anfällige Frauen nichts. Der Slip sollte täglich gewechselt werden, die Kleidung nicht zu eng sein. Superenge Jeans sehen zwar flott aus, wenn man aber den ganzen Tag darin sitzen muss, entsteht ein schlechtes Hautklima. Hat man eine sitzende Tätigkeit, dann ein Kissen oder eine Unterlage wählen, die nicht zum Schwitzen führen.

Piercing und Intimrasuren reizen die Haut, so dass sie besonders sorgfältig mit Pflegecremes nachbehandelt werden muss. Dafür bietet sich Sagella Sensitive Pflege-Balsam an (Rottapharm), in dem zusätzlich ein pflanzlicher Haarwuchshemmer enthalten ist. Über die vernünftige Hygiene hatten wir ja schon gesprochen.

Um Infektionen durch Schwimmbadbesuche vorzubeugen, führt man am besten vor dem Schwimmen einen nicht reizenden Spezialtampon in die Scheide ein, den Symbiofem protect (SymbioPharm). Und wenn man befürchten muss, dass durch Medikamente, wie bspw. Antibiotika oder Nebennierenrindenhormone, die Scheidenflora leiden könnte, führt man prophylaktisch aktive Milchsäurebakterien ein, wie bspw. 4Vag (hypo-a) oder Vagiflor (Chiesi).

Auch nach einer Untersuchung beim Frauenarzt, nach operativen Eingriffen am Muttermund oder einer Ausschabung können die vorsichtshalber benutzt werden. Für Frauen, die besonders nach der Periode oder nach dem Geschlechtsverkehr an Scheidenentzündungen erkranken, sind diese Zäpfchen oder Scheidencremes auch eine große Hilfe.

Wichtig ist, dass nicht nur äußerlich mit Salbe behandelt wird, sondern dass die Zäpfchen tief in die Scheide, am besten abends, eingeführt werden. Außerdem gibt es zahlreiche Feuchtmittel als Vaginalsalben, -gels und -zäpfchen mit unterschiedlichen Inhaltsstoffen, wie Hyaluronsäure, Pflanzenextrakten (Aloe vera, Teebaumöl, Soja, Ringelblumen), die neben der Befeuchtung auch antientzündliche Eigenschaften haben. Sie sind aber wirklich nur zur Prophylaxe und als Gleitmittel geeignet. Informieren Sie sich vorher, ob sie mit Kondomen vereinbar sind.

Naturheilverfahren einsetzen

Welche naturheilkundlichen Maßnahmen empfehlen Sie?

In der Naturheilkunde wird ja weniger ein bestimmter Keim behandelt als das Terrain, der Boden, auf dem sich eine Erkrankung erst ausbilden kann. Deshalb kann man mit homöopathischen Mitteln behandeln, wenn der Ausfluss eine bestimmte Qualität hat, Besonderheiten bei der Monatsblutung bestehen und gleichzeitig typische Gemütssymptome auftreten.

ArzneimittelNur ein Beispiel: Calcium carbonicum, wenn die Patientin unter einem wund machenden milchigen Ausfluss leidet, die Blutungen zu stark und zu lang sind und sie ewig fröstelt. Homöopathische Komplexmittel können dann verschiedene Arten von Ausfluss abdecken. Mehr dazu finden Sie in meinem Frauengesundheitsbuch.

Oder man versucht es mit den Schüßlersalzen, bspw. Natrium chloratum D6 (Nr. 8) bei wässrig-klaren, wund machenden Absonderungen oder Natrium phosphoricum D6 (Nr. 9) bei sauer-käsigem Ausfluss. Auch Pflanzenmittel aus Sonnenhut, Lavendel oder der Kapuzinerkresse können helfen, die in Form von CERES Urtinkturen (Alcea) den Körper und die Seele bei der Selbstheilung unterstützen. Am besten wendet man sich an eine naturheilkundlich geschulte Therapeutin.

Aber Achtung: Wie größere Studien gezeigt haben, hilft bei immer wiederkehrenden Pilzinfektionen oft der wiederholte Einsatz eines bestimmten Anti-Pilzmittels besser als die Homöopathie, wie ich in einem anderen Artikel schon ausgeführt habe.

Ernährungsumstellung hilft

Kann sich frau auch durch die richtige Ernährung vor Scheideninfektionen mit Pilzen schützen?

Immer wieder tauchen neue Pilzdiäten auf. Letzten Endes wird man sein Immunsystem am besten stärken, wenn man wenig Industriezucker und Auszugsmehle zu sich nimmt, dafür reichlich Obst, Salat, Gemüse und Vollkornprodukte. Auch ein Zuviel an tierischen Nahrungsmitteln sollte vermieden werden, darunter fällt auch der reichliche Konsum von Milch und Käse.

Bei chronischen Pilzinfektionen sollte man auf jeden Fall beim Hausarzt einen Zuckerbelastungstest machen. Auch wenn er unauffällig sein sollte, ist vorübergehend der Konsum von süßem Obst und Kohlenhydraten einzuschränken.

23_4Besteht der Verdacht, dass auch im Darm zu viele Pilze wohnen, was sich durch Blähungen und Durchfall bemerkbar machen kann, so sollte frau mit Ihrem Arzt besprechen, ob eine Stuhluntersuchung nötig ist. Werden darin viele Pilze nachgewiesen, muss der Darm behandelt werden, damit die Pilze nicht die Scheide besiedeln und das Immunsystem weiter schwächen. Frau kann auch auf eigene Faust rechtsdrehende Milchsäure schlucken, bspw. Mykocur (Asconex). Man rührt dreimal täglich 20 Tropfen dieser 20% igen Milchsäure in Wasser oder Tee ein (nicht in Milch!) und trinkt sie über mehrere Wochen regelmäßig. Dadurch wird wieder ein gesunder Darm-pH-Wert eingestellt, das Immunsystem wird aktiviert und der Stoffwechsel entlastet. So stellt sich dann auch wieder eine normale Scheidenflora ein.

Heute wissen wir, dass viele Frauen sogar im Sommer unter einem Vitamin D- Mangel leiden, auch dann droht eine verstärkte Anfälligkeit für Scheideninfektionen. Am besten den Vitamin D- Spiegel messen lassen und Abhilfe schaffen, was übrigens sehr gut mit Vitamin D- Öl über Scheidentampons oder –zäpfchen geht.

Weitere Hilfen

In der Apotheke gibt es Vitamin-C-Tabletten für die Scheide. Was ist davon zu halten?

Diese Tabletten säuern die Scheide an und ermöglichen dadurch den guten Scheidenbakterien bessere Überlebensbedingungen. Vitamin C hat antioxidative und immunmodulatorische Eigenschaften und ist daher mehr als eine Säure. Vitamin -C-Tabletten für die Scheide haben sich als Schutz vor bakteriellen Infektionen besonders in der Schwangerschaft bewährt. Voraussetzung ist natürlich, dass die eigenen Laktobazillen von guter Qualität und in ausreichender Anzahl vorhanden sind. Seit einigen Jahren wissen wir erst, dass vollwertige Laktobazillen Wasserstoffsuperoxid bilden können, das H2O2, und damit die anderen Bakterien in Schach halten. Wenn die Laktobazillen diese Fähigkeit nicht haben, hilft auch das Vitamin C nicht weiter. Übrigens kann man im Labor durch einen Abstrich und eine spezielle Kultur testen lassen, ob die eigenen Milchsäurebakterien Wasserstoffsuperoxid bilden können.

Joghurt für die Scheide?

Eine positive Wirkung sagt man auch so genannten Milchsäure-Gels bei Scheidenpilzinfektionen nach? Mitunter hilft aber auch ganz einfach ein Naturjoghurt, mit dem man die Scheide behandelt. Welche Erfahrungen gibt es?

Die Milchsäure-Gels säuern nur an. Besser sind Milchsäurebakterien(s.o.). Die haben allerdings den Nachteil, dass sie im Kühlschrank aufbewahrt werden sollten. Für Reisen sind die Milchsäuregels deshalb praktischer. Von Naturjoghurt würde ich heute abraten. Diese Laktobazillen gehören nicht zu Vaginalflora! Joghurt hat zwar einen kühlenden Effekt, was manchmal schon hilfreich ist. Das kann aber höchstens mal ein Notbehelf sein, wenn alle Apotheken geschlossen sind.

Impfung gegen Scheideninfektionen

Man hört auch immer mal, dass man sich gegen Scheideninfektionen impfen lassen kann. Was ist davon zu halten?

Das kann eine sehr hilfreiche Sache sein. Es gibt eine spezielle Impfung gegen Candidapilze, aber auch eine zweite, die aus Milchsäurebakterien gemacht wird und das Immunsystem der Scheide verbessert, so dass sie auch anderen Entzündungserregern vorbeugen kann.

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Und welche Erfahrungen haben Sie mit der Scheidenhygiene und Infektionen gemacht? Unten können Sie einen Kommentar hinterlassen!

543 Kommentare »

  • Hallo Frau Dr Gerhard,
    ich möchte mich eigentlich sehr kurz fassen, hoffentlich klappt das.
    Ich leide seit fast einem Jahr unter bakterieller Vaginose.
    Beim ersten mal wurde mir ein Pilzmittel und Fluomicin verschrieben.
    Nach der nächsten Periode war der Geruch wieder da also mit Arilin Zweitagespackung behandelt.
    Nach der nächsten Periode das gleiche Spiel erneut.
    Und wieder Arilin, diesmal die Sechstagespackung.
    Beim nächsten mal vaginale und orale Einnahme von Arilin.
    Es hat alles nichts geholfen.
    Habe auch bereits Octenisept vaginaltherapeutikum versucht und und und… war bereits so weit dass ich mir Knoblauch eingeführt habe da dies ein gutes Haushaltsmittel sein soll.
    Wie dem auch sei… ich leide leider immer noch unter der Vaginose.
    Mein Problem ist eigentlich nur der Geruch und das Brennen bzw Wundsein nach dem GV.
    Ich bin 25 Jahre alt und nehme seit 12 Jahren die Pille.
    Seit der bakteriellen Infektion habe ich auch Probleme mit einem immer wiederkehrenden komischen Geschmack im Mund und schmerzenden Nebenhöhlen.
    Mein HNO und meine Zahnärztin sagen jedoch es isr alles i.O.
    Ich bin langsam echt am verzweifeln.
    Ich hoffe Sie können mir iwie helfen :(
    Mit freundlichen Grüßen

  • Birgit sagt:

    Hallo Frau Dr. Gerhard,

    mit großem Interesse las ich die Informationen auf dieser Seite und Ihre Ratschläge!

    Ich schlage mich seit mehreren Wochen mit einer Scheideninfektion herum. Ich nahm die Beschwerden als innerliches und äußerliches leichtes Brennen wahr. Ich startete eine Selbstbehandlung mit 1 Woche Vagisan Zäpfchen, einigen Tagen Gynophilus Kapseln und ging dann zur Ärztin. Sie empfahl mit Tantum Rosa Spülungen innerlich und äußerlich (4x) gefolgt von äußerlicher Anwendung von Deumavan Creme (so oft es geht cremen) und innerlich für 2 Monat Hydrolact Hylactiv Zäpfchen. Ich soll Schwimmtampons nehmen, wurde mir geraten und die tägliche Slipeinlage sowie Tampons weglassen (soweit es geht).

    Meine Beschwerden wurden nicht besser und meine Ärztin war auf Urlaub, so besuchte ich einen anderen Arzt. Dieser nahm einen Infektionsabstrich und es wurden Enddarmbakterien festgestellt. Ich nahm 5 Tage 2 x tgl. Amoxicomp Genericon 1 g Antibiotika.

    Zeitgleich nahm ich abends Scheidenspülungen mit Frauenmanteltee, Taubnesselkraut/blüte und Schafgarbe vor (Margret Madejski Buch). Ich las aber dann im Internet, dass Spülungen nicht so gut seien.

    Ich besorgte mir auch noch Scheidenzäpfchen nach einem Rezept von Margret Madejski die ich bisher noch nicht angewendet habe (Frauenmantelkraut, Rosenöl).

    Seit Anfang meiner Beschwerden nehme ich Omnibiotic 6, 2 x tgl. Es gibt auch ein Produkt extra für die Frau, der Apotheker meinte, dass das Omnibiotik 6 besser sei und ich soll es dauerhaft anwenden.
    Außerdem trinke ich täglich 1 – 2 Tassen Frauenmanteltee und dusche meinen Intimbereich 1 x tgl. mit dem Tee.

    Die Beschwerden sind noch immer da, ich war zwischenzeitlich auf Urlaub. Die Deumavan Creme setzte ich sehr bald ab, da sie Paraffine enthält und ich diesen negativ gegenüber stehe.
    Ich besorgte mir eine Aromatherapie Vagi Creme aus einer lokalen Apotheke (Nachtkerzenöl, Rosenöl…). Diese trage ich 2-3 x tgl. auf, überlege aber, für außen auf reines Kokosöl als Pflege umzusteigen.

    Seit heute verwende ich Döderlein Kapseln, davon habe ich noch 10 Kapseln zuhause. Von den Hylactiv Zäpfchen hab ich noch 4 Pkg. zuhause… aber sie enthalten Teebaumöl, das ja auch reizen könnte. Noch dazu ist die Einnahme von max. 1 Woche empfohlen, da es sonst zu Überreaktionen kommen könnte.

    Ich weiß nun nicht weiter.. ich sollte wohl mal bei einer Behandlung bleiben und einige Wochen nichts anderes zuführen.

    Was raten Sie mir?

    Am Rande möchte ich noch anmerken, dass ich seit der Geburt meiner zweiten Tochter konstant 10 – 12 kg zuviel mit mir herumschleppe und beim Essen sehr sehr undiszipliniert bin. Ich esse gesund, aber immer zuviel. Ich versuchte im Herbst und im Frühjahr zwei kurze Basenfastenkurzen, aber lange konnte ich dieser Ernährung nicht folgen (max. 2 Wochen ohne tierische Produkte, ohne Kaffee, wenig Zucker, wenig glutenhältige Getreide).
    Ein Speichelhormontest (Anfang des Jahres) ergab zuwenig Progesteron. Ich startete aber keine Behandlung.

    Im Wirrwarr der Informationen wende ich mich nun an Sie.
    Soll ich schon wieder zum Arzt starten? Die Vorsorgeuntersuchung steht auch an (letzte war im Februar).

    Ich freue mich auf einige Zeilen und bedanke mich im Voraus!
    Liebe Grüße aus Österreich,
    Birgit

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Birgit,
      das klingt ja alles ziemlich chaotisch. Sie scheinen sehr fixiert auf Ihr Scheidenproblem zu sein. Dass Ihre arme Scheide sich gegen so viele unterschiedliche Pflanzenextrakte oder Chemie mit und ohne Spülungen usw. wehrt, kann ich gut nachvollziehen. Entspannungsübungen, Hormonyoga, mentales Training, das täte Ihnen, Ihrem Gewicht und Ihrer Scheide gut. Und mal rekapitulieren, was los war, als es mit den Beschwerden begann: Ärger mit dem Partner, Stress im Job usw. Alles Gute!

      • Birgit sagt:

        Guten Tag Frau Dr. Gerhard,
        Vielen Dank für Ihre offenen Worte… ja, es gibt vieles, das nicht so rund läuft. Ich bin grad dabei, mir etwas mehr Freiraum für mich selbst zu schaffen.

        Ich habe noch eine Frage zum Kanne Brottrunk. Ich habe mir soeben 10 Flaschen gekauft.
        Wieviel trinke ich davon pro Tag?
        Soll ich die Menge langsam steigern? Bis zu welcher Menge, in welcher Zeit in etwa?
        Trinkt man den Trunk unverdünnt? Er schmeckt sehr essigsauer :-)
        Wie lange sollte man so eine „Kur“ durchführen bzw. kann man den Trunk immer trinken oder gibt es auch ein „zuviel“ davon?
        Ersetzt der Brottrunk sozusagen Produkte wie Omnibiotic?

        Ich bin schon gespannt auf Ihre Ausführungen!
        Freundliche Grüße
        Birgit

        • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

          Liebe Birgit,
          Fangen Sie mit dem Brottrunk ruhig langsam an, vielleicht 50ml. Sie können ihn gerne verdünnen mit Wasser oder Apfel-/Traubensaft. Dann langsam steigern, so wie Sie ihn vertragen. Manche Leute trinken eine ganze Flasche am Tag, normalerweise empfehle ich 200ml. Es sind so viele gute Milchsäurebakterien darin enthalten, dass Sie wirklich keine anderen Darmkeime brauchen, vorausgesetzt, Sie haben nicht irgendwelche anderen Erkrankungen, wie bspw. Krebs. Viel Erfolg!

  • Hazel sagt:

    Liebe Frau Dr. Gerhardt,

    erst einmal vielen Dank für diese ausführlichen und guten Informationen. Hierbei handelt es sich um eine e der besten Informationsseiten zu Scheidenproblemen die ich bisher gefunden habe.

    Ich habe ebenfalls mit ständig wiederkehrenden Scheideninfektionen (Pilze, Blasenentzündung, Gardnerella) zu kämpfen, momentan ist es bakterielle Vaginose. Haben Sie einen Tipp, wie ich diese gut ohne Antibiotika in den Griff bekomme?
    Ich glaube auch, dass mein Darm viel mit reinspielt, denn ich habe einen Reizdarm, bin dort also sehr empfindlich.
    Ich überlege schon lange, mich mit alternativen Heilkonzepten auseinanderzusetzen, aber die Kosten für die Behandlung durch Heilpraktiker sind für mich als gesetzlich versicherte Studentin schwer finanzierbar.
    Können Sie möglicherweise eine Versicherung empfehlen, die alternative Heilungskonzepte mit einschließt?

    Viele Grüße

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Hazel,
      die bakterielle Vaginose ist typisch für Frauen, die etwas zu wenig Östrogen haben, bspw. durch die falsche Pille/Hormonspirale. Informieren Sie sich über gesunde Ernährung und hören Sie auf Ihren Bauch, denn nicht alles, was für andere gesund ist, werden Sie vertragen können. Natürlich spielen auch Stress und seelische Belastungen eine Rolle. Am preiswertesten ist es, mit Kanne Brottrunk langsam wieder eine gesunde Darm- und Scheidenflora aufzubauen.
      Manche gesetzliche Krankenkassen zahlen auch Naturheilverfahren, sonst lohnt sich oft eine Zusatzversicherung. Am besten informieren Sie sich über Ihre und andere Kassen im Detail. Alles Gute

  • Sarah sagt:

    Hallo Frau Dr. Gerhard,

    ich leide seit 1,5 Jahren an einem Brennen in der scheide und der Vulva. Ich habe wiederholt in Abstrichen E-Coli und Enteroccus facealis nachgewiesen bekommen. Behandelt habe ich mit vielen Packungen Vagi C, Symbiovag, Vagisan Milchsäurebakterien und Wala Majorana Gel. Außerdem habe ich 2 Monate Aromatherapie hinter mir mit Teebaumol und Oregano Öl. Dazu habe ich Symiolact Comp und Darmflora Plus Select eingenommen für den Darm.

    Alles hilft nichts, ich habe immernoch ein starkes brennen und es schränkt mich sehr sehr ein!
    P.S.: eine kleine Ergänzung: ich nehme keine Pille und bin 25 Jahre alt. Habe ca 3 Jahre sehr oft Antibiotikum genommen weswegen keine Flora total kaputt war.

    Habe Sie noch eine Idee? Ich möchte ungern Amribiotikum nehmen.

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Sarah,
      es ist völlig richtig, von einem weiteren Antibiotikum werden Sie nicht gesund werden. Versuchen Sie, mit Kanne Brotrunk Sitzbäder zu machen und Kanne Brottrunk für den Darm zu trinken. Außerdem muss ein Arzt für Naturheilkunde klären, welche Vitalstoffe Ihnen fehlen (wahrscheinlich u.a. Zink), die Sie zum Abheilen der Scheide brauchen. Auch eine konstitutionelle Homöopathie ist eine Möglichkeit. Alles Gute!

  • Leyla sagt:

    Liebe Frau DR.Gerhard,
    Ich bin 31jahre alt und hatte am 29.5.17 einen Termin bei meinem Frauenarzt zum zweiten Mal jetzt seit dem ich das Stäbchen als Schwangerschaftsschutz trage hatte ich auf der rechten Seite meiner Schamlippe ein Wundenbereich und an meiner Klitoris fing es wieder leicht an zu kribbeln und zu jucken. Außerdem leide ich schon immer an starken Ausfluss….. Bin wirklich am ende und weiß nicht mehr weiter. Wie gehe ich denn jetzt vor? Könnte wirklich nur noch weinen. Habe mir direkt in der Apotheke auch eine Intim Waschlotion gekauft von Sagella heißt sie glaub ich. Ich habe vor den Frauenarzt zu wechseln. Ach ja am 17.12.13 wurde ich an Gebärmutterhalskrebs operiert da es nicht richtig gemacht wurde muss ich alle 3mon zur Kontrolle. Ich bedanke mich bei Ihnen im voraus für Ihre Antwort. Ich hoffe und bete das ich eine Antwort bekomme von Ihnen.

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Leyla,
      Scheidenentzündungen können eine Nebenwirkung des Hormonstäbchens sein. Offenbar ist Ihr Immunsystem ja nicht so ganz in Ordnung, wenn Sie auch schon an Gebärmutterhalskrebs operiert wurden. Individuelle Vorschläge darf ich Ihnen nicht machen. Wenn Sie mit Ihrem Frauenarzt nicht klarkommen, sollten Sie sich bei einem anderen eine zweite Meinung einholen. Wie lange liegt denn schon das Stäbchen? Vielleicht kann es ja bald raus und dann werden wahrscheinlich auch die beschwerden besser. Gute Besserung!

      • Leyla sagt:

        Liebe Frau Gerhard,
        Ich Danke Ihnen von ganzem Herzen für Ihre Antwort.Es bedeutet mir unheimlich viel und ich fühle mich endlich verstanden.Nicht nur das ich habe endlich eine erste kleine Diagnose habe sondern das ich weiß was ungefähr los ist.Es ist ein Riesen Geschenk für uns Frauen das Sie sich als FA die Zeit nehmen uns zu Antworten, was nicht selbstverständlich ist.Dafür auch noch mal da spreche ich glaube ich für alle Frauen Einmal ein Riesen Dankeschön 😘🌹🌹🌹.Das Stäbchen Implanon 68mg Implantat steht auf dem Ausweis den ich auch erst auf Nachfrage bekommen hatte beim letzten Besuch habe ich erst seit de 26.4.2016.Aber dem FA kann man sagen was man will nichts sind Nebenwirkungen vom Stäbchen. Alles Schwachsinn sagt er auch wenn ich sage ich habe die selben Symptome in einem Forum für Frauen gelesen die auch die Symptome haben durch das Stäbchen.Ich habe seit dem auch in den Handflächen kleine Bläschen und sie jucken es ist alles wund in den innen Handflächen.Aber der FA sagt es wäre eine Hautkrankheit irgendwas mit L da gibt es Salben für.Da meinte ich ich habe Probleme mit dem Gewicht nehme zu und merke das meine Fettverbrennung nicht mehr so wie vorher ist da kam von ihm wieder das wäre Schwachsinn!So was gibt es als Nebenwirkung nicht beim STÄBCHEN IMPLANON,genauso wie Depressionen, hitzewallungen,ständige Schmierblutungen die ich ein Tag habe dann wieder nicht. Oder habe 2std Schmierblutungen und dann erst nach 4std wieder. Oder manchmsl 2 Wochen durchgehend.Und er sagt nichts dazu es wäre normal. Meine richtige Periode habe ich schon lange nicht mehr.Manchmal habe ich Angst oder das Gefühl das ich schwanger bin. Aber er sagt wäre unmöglich das Implanon wäre zu 99,9% sicher.Die Beschwerden werden immer schlimmer als ich es das erste Mal hatte war es nicht so schlimm und ich habe starke Unterleib schmerzen am schlimmsten auf der rechten Seite. Auch die Symptome die ich bekam nach der Salbe werden immer schlimmer. Kann ich den Frauenarzt einfach so wechseln? Habe Angst das der oder die nächste FA de ich wähle noch schlechter ist. Bin so Ratlos.Mir hat auch noch keiner erklärt warum oder woran es liegt das ich Gebärmutterhalskrebs hatte alke 3mon muss ei Abstrich gemacht werden.Wie soll ich denn jetzt am besten vorgehen Frau Dr. Gerhard? Ich komme aus 59065 Hamm. Wenn Ihre Praxis nicht zu weit weg wäre würde ich auch zu Ihnen kommen.Also so verzweifelt 😩 war ich noch nie. Auch wurde kein Ultraschall gemacht denn er sagte dies würde nur 1mal im Jahr bezahlt werden von der Krankenkasse aber ich war noch gar nicht da gewesen dieses jahr ich müsste es obwohl ich sagte das ich Schmerzen habe selbst bezahlen und zwar 59€ und noch was. Hab dann auch nichts mehr gesagt außer das ich das Geld nicht habe. Er hatte mich abgetastet und gemerkt das ich Schmerzen habe und sagte nur die Scheide sei sehr trocken ob ich hier vor bis vor der Abtastung ein Tampon drin gehabt hätte und ich sagte Nein. Und von ihm kam nichts mehr. Und der Abstrich wegen dem Gebärmutterhalskrebs wurde gemacht.Ach man hab so eine Angst.Kann man sich jederzeit kostenlos Impfen lassen gegen Pilzinfektionen? Oder muss man dies selbst bezahlen? Habe so viele Fragen. Aber ich denke es sprängt sicherlich jetzt schon den Rahmen entschuldigung. Bedanke mich von ganzem Herzen 💕 für Ihre Hilfe im voraus.
        Ganz liebe grüße Leyla

        • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

          Liebe Leyla,
          unter http://www.natum.de finden Sie sicher eine Frauenärztin, die Ihnen das Stäbchen entfernen wird. dann kann Ihr Immun- und Hormonsystem sich regenerieren, und Sie brauchen sich über eine Impfung gegen Pilze keine Gedanken mehr zu machen.
          Alles Gute!

          • Selin sagt:

            Sehr geehrte Frau Dr. Gerhard,

            da ich die Funktion für das hinterlassen einer eigenen Anfrage nicht finde wollte ich mein Leiden unter diesem Kommentar kurz erklären. Ich leide seit einem Jahr an dem Keim Klebsiella welches sich sowohl in meiner Harnröhre als auch Scheide befindet. Ich habe einmalig für 5 Tage ein Antibiotikum verschrieben bekommen nach einem Antibiogramm. Meine Beschwerden also mein ständiges brennen in der Harnröhe ist leider immer noch da. Ich möchte nicht schon wieder Antibiotika nehmen. Hab ich die Möglichkeit mit der Naturheilkunde den Keim zu töten? Ich bin derzeit bei einer Homöopathin und probiere mein Konstitutionsmittel aus.

          • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

            Liebe Selin,
            das ist gut, dass Sie sich homöopathisch behandeln lassen. Nehmen Sie eine Hormonpille ein oder haben Sie eine Spirale? Einen Keim für immer abzutöten ist unmöglich. Sie müssen über den Darm Ihr Immunsystem stabilisieren. Dabei kann Ihnen vielleicht auch Ihre Homöopathin helfen.

      • Susan sagt:

        Sehr geehrte Frau Gerhard, seit einigen Wochen leide ich an nicht abklingenden Scheideninfektion, da bei mir keine Scheidenflora mehr veranden ist. Ich nehme an durch chronische Blasenentzündung, viel Antibiotika und eine Fructose Intolleranz durch die ich mich nicht so besonders gesund ernähren kann wie man sollte. Ich benutze jetzt seit Wochen Scheidenzäpfchen (Milchsäure, Döderlein, usw.) Und bekomme es trotzdem nicht in den Griff. Ich hab auch schon Antibiotika vom Frauenarzt bekommen und trotzdessen hab ich immer noch verschiedene Darmbakterien wie Streptokkoken und Ecoli. Wie sinnvoll ist es eigentlich Antibiotika zu bekommen da die ja die Scheidenflora zerstören? Und was halten Sie von dem D – Mannose Zucker? Haben Sie einen Tipp für mich? Bei mir soll eine künstliche Befruchtung gemacht werden und als Voruntersuchung eine
        Gebährmutterspieglung, doch mit den ganzen Bakterien geht das leider nicht.
        Was ich vergessen habe zu erwähnen, das ich all die Sachen an Hygiene berücksichtige. Das heißt Einmalwaschlappen, klares Wasser, spezielle Intimpflegeseife, richtige Wischrichtung, und auch keine übertriebene Hygiene.
        Ich bedanke mich im Vorraus für ihre Antwort! LG Susan

        • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

          Liebe Susan,
          die D-Mannose ist gegen wiederkehrende Blasenentzündungen. Offenbar ist Ihr Darm nicht in Ordnung, sonst würden Sie keine Fruktose-Intoleranz haben und hätten gute Scheidenbakterien. Unbedingt von einem Arzt für Naturheilkunde behandeln lassen. Der kann auch klären, ob Ihnen Vitamine u.ä. fehlen. Alles Gute!

  • Michaela sagt:

    Hallo, durch Zufall stieß ich auf diese Seite und freu mich sehr meine Verzweiflung los zu werden. Ich bin 43 Jahre alt, sportlich aktiv und ernähre mich gesund. Auch ich leide seit Jahren an bakterialler Vaginose und es wird stetig schlimmer (vermutlich chronisch). Meine FA kann mir außer mit Antibiotika und div Milchsäure-Zäpfchen nicht helfen. Ich habe schon soooo viel probiert und nichts hilft auf Dauer:(. Vor ca 6 Wochen dann ein positiver PAP-Befund =》mittelmäßige Zellveränerungen. Meine FA macht weiterhin nichts, PAP wird in einigen Monaten wiederholt. Nun meine Frage: kann der positive PAP-BEFUND mit der immer wiederkehrenden Vaginose zusammen hängen? Spätestens jetzt müsste ich doch meine Flora in Ordnung bringen damit sich der Wert normalisiert oder? Hatte meine FA angesprochen, ich solle mir keine Sorgen machen. Kann ich wirklich sorglos schlafen? Wie finde ich heraus wer sich in meiner Nähe mit der angesprochenen Aromatherapie befasst? Das klang sehr interessant und scheint Erfolge zu bringen. Vielen lieben Dank für Ihre Antwort.

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Michaela,
      Eine immer wiederkehrende bakterielle Vaginose hängt oft mit einem Östrogenmangel zusammen. Wahrscheinlich leben Sie zu gesund und sind zu sportlich aktiv. Der PAP-Befund hat nichts mit bösartig zu tun, sondern zeigt nur, dass die Schleimhaut nicht gut aufgebaut und leicht entzündet ist. Also keine Sorge! Ihnen könnten Östriol-Scheidenzäpfchen helfen oder tatsächlich die Aromatherapie. In dem Artikel zur Aromatherapie sind Apotheken angegeben, über die Sie sicher einen Arzt in der Nähe finden können. Gute Besserung!

  • Felicitas sagt:

    Liebe Frau Prof. Gerhard,

    ich bin 31 Jahre alt und leite seit meinem 13. Lebensjahr, d.h. seit meiner ersten Periode, unter bakteriellen Vaginosen. Ich möchte meine Krankheitsgeschichte nicht zu detailliert ausbreiten, denn der Text würde endlos werden. Zusammenfassend: Die chronischen Entzündungen haben meine Schleimhäute komplett kaputt gemacht, ich habe außerdem eine Leukoplakie der Vagina bis zur Portio entwickelt. Ich war bei diversen Spezialisten in Behandlung (die irgendwann alle ratlos waren) und habe schon fast alles ausprobiert – auch viele naturheilkundliche Ansätze, Phytotherapie und Homöopathie – nichts hat dauerhaft geholfen. Ich habe bessere und schlechtere Tage und weiß mittlerweile sehr gut, worauf ich achten muss, um die Infektion einigermaßen in Schacht zu halten, komplett symptomfrei bin ich jedoch nie (mein pH-Wert ist trotz Anwendung von Milchsäuregels alle zwei Tage immer zwischen 5 und 6). Seit ich einen neuen Partner habe, geht es mir jedoch besser als früher, und sogar GV ist für schmerzfrei möglich, was für mich eine absolut neue Erfahrung ist. Leider habe ich in diesem und letzten Jahr zwei Fehlgeburten in Folge in der 8. und 10. SSW erlitten (es waren meine ersten Schwangerschaften und ich wurde beide Male sehr schnell schwanger). Da es sich um Missed Abortions handelte, musste ich ausgeschabt werden. Der pathologische Befund nach der letzten Ausschabung ergab Entzündungszellen in der Plazenta, im Bericht wurde eine aufsteigende Infektion als mögliche Ursache genannt. Meine Gyn glaubt nicht, dass meine chronischen Entzündungen an den Fehlgeburten Schuld sind. Ich habe jedoch große Angst, es erneut zu versuchen und frage mich, was ich das nächste Mal tun kann, um einer Fehlgeburt vorzubeugen. Denken Sie, dass die Vagipeat Moortampons mir helfen könnten (das ist tatsächlich etwas, was ich noch nicht ausprobiert habe)? Und wäre aus Ihrer Sicht in der nächsten Schwangerschaft eine Behandlung mit Utrogest sinnvoll? Vielen Dank für Ihre Mühe und dieses tolle Forum!!

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Felicitas,
      Ich stimme Ihrer Frauenärztin zu, dass frühe missed abortions in der Regel nicht mit einer Entzündung zu tun haben. Entweder sind es Fehlanlagen oder eine Gelbkörperschwäche. Bei letzterem ist Utrogest sehr sinnvoll. Auch Ihre Idee mit den Moortampons ist sehr gut, da sie sowohl antientzündlich als auch hormonell ausgleichend wirken. Ist der Darm schon mal richtig behandelt worden? Haben Sie mal Kanne Brottrunk versucht? Alles Gute!

      • Felicitas sagt:

        Liebe Frau Prof. Gerhard,

        herzlichen Dank für Ihre schnelle Antwort! Kanne Brottrunk habe ich schon probiert, aber möglicherweise nicht lange oder konsequent genug. Werde nochmals einen Anlauf wagen. Die Moortampons habe ich mir auch schon bestellt und hoffe, dass sie meiner Haut gut tun werden. Ich werde berichten… Viele Grüße, Felicitas

  • Luna sagt:

    Liebe Frau Gerhard,

    ich habe zum zweiten Mal in 3 Monaten eine Streptokokkeninfektion. Bei der ersten wurde mit Sobelin behandelt, dass sehr gut geholfen hat.
    Ich würde nun gern eine Behandlung ohne Antibiotikum versuchen. Im Internet habe ich gelesen, dass zunächst Vagi-hex empfohlen wurde und im Anschluss Döderlein zum Wiederaufbau der Scheidenflora. Das Vagi-hex hat aber wohl heftige Nebenwirkungen (Brennen und Jucken). Können Sie es empfehlen oder gibt es bessere Alternativen?
    Herzlichen Dank,
    Luna

  • Maria sagt:

    Hallo ich bin 31 Jahre alt und hab seit Jahren mit einer bakteriellen vaginöse und blasenenzündung zutun die sich einfach nicht mehr bekämpfen lässt . Angefangen hat das ganze im Krankenhaus durch Antibiotika und danach nach zahlreichen vaginalen antibiotika und anti Pilz Cremes die immer wieder durch Antibiotikum ausgelöst wurden schlägt nix mehr an und ich werde nicht gesund . Meine Frauenärztin verschrieb mir jetzt die oekolp Creme die ich 2 mal in der Woche verwenden soll. Allerdings ist diese Creme für Frauen die an Östrogenmangel leiden , da es bei mir aber überhaupt nicht de Fall ist frag ich mich ob ich die überhaupt einnehmen soll bzw darf ??? Da ich ja noch Kinder möchte später . Aufgeschrieben hat sie mir die Creme weil sie meint die baut die scheide wieder auf . Bin mir sehr unsicher jetzt .

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Maria,
      Die Creme schadet mit Sicherheit nicht. Es ist wichtig, dass die Scheidenflora wieder aufgebaut wird, dafür gibt es noch viele andere Mittel. Außerdem muss der Darm erstmal gesund gemacht werden. machen Sie sich einfach mal in diesem Webmagazin schlau. Alles Gute!

      • Maria sagt:

        Vielen Dank für Ihre Antwort. Milchsäure Gel oder Zäpfchen hab ich auch schon zahlreich eingeführt . Könnten Sie mir eventuell die anderen Mittel aufschreiben die die scheidenflora aufbauen , da ich kein Östrogenhaltige Medikamente einnehmen möchte und eventuell auch die richtigen links wo ich mich durchlesen kann?

  • Ana sagt:

    Sehr geehrte Frau Gerhard,

    ich habe seit einigen Jahren einer „Gardnerella“ Scheidenflora, und immer mal wieder Juckreiz und leicht unangenehmen Geruch.
    Ich habe bereits verschiedene Behandlungsmethoden ausprobiert und vermute, dass es nie weg war. Ich nehme nicht die Pille und keine Komdome mit meinem Partner, er hat bei meiner ersten Behandlung mit Antibiotikum (vaginal) auch ein Antibiotikum (oral, 1x) genommen. Auch machen wir während meiner Behandlungen Pausen vom Geschlechtsverkehr. Multigyn, Zäpfchen mit ätherischen Ölen (Thymian, Zimt, Teebaum und Lavendel gemischt mit Traubenkernöl), nur Teebaumöl, Symbiavag, intensive Probiotika mit bestimmten Strängen (l. crispatus, rhamnosus, reuteri) etc. habe ich ausprobiert. Nun bin ich schwanger (7.Monat) und es wurde zudem eine Infektion mit Mycoplasma Hominis (<10000) diagnostiziert. Soll ich nun behandeln, und wie? Ich würde ungern zu Antibiotika greifen, weiss aber nicht ob die Mycoplasmen Infektion behandelt werden müsste. Es gibt so viele Mittel (Melisa Mayorana), Vagi-C, Fluimizin, ich weiß nicht mehr in welcher Kombination ich nun wie fortfahren soll, und auch wie mit dem Sexleben umgehen. Sofern eine Antibiotika Behandlung der Mycoplasmen notwendig sein sollte (wie gesagt mir wäre lieber nicht): Es wurde mit Moxyfloxacin (Antibiotikum) verschrieben und dann von anderer Seite davon abgeraten. evtl. seien Erythromycin oder Azithromycin sinnvoller, was aber zu prüfen wäre.

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Ana,
      um Ihr Baby nicht zu gefährden, muss die Mykoplasmeninfektion in der Schwangerschaft behandelt werden. Da wir keine Fernbehandlungen durchführen dürfen, lassen Sie sich bitte von Ihrem Arzt beraten. Alles Gute!

  • Barbara sagt:

    Hallo,
    ich weiß nicht genau, wie ich weiter verfahren soll.
    Im Dez. 2016 hatte ich eine Blasenentzündung und habe mir mit pflanzlichen Mitteln (Arctuvan, Canephron) gut helfen können. Nach Weihnachten kamen die Beschwerden wieder und ich dachte, dass ich durch meinen Urlaub die Sache vielleicht zu sehr geschludert und zu wenig getrunken habe. Ich habe dann einen Terminam 13.01. bei der Frauenärztin einen Termin bekommen, die mich gründlich untersucht hat und aufgrund der urinprobe eine leichte Erhöhung der Leukozyten festgestellt hat. Sie verschrieb mir ein einmaliges Antibiotikum, welches aber nicht geholfen hat. Da sie meinte, dafür ansonsten nicht zuständig zu sein, ging ich am 16.01. zu meinem Hausarzt, der mir ein Antibiotikum verschrieb, welches ich bis morgen noch nehmen muss.
    Nun kam mir der Verdacht, dass es vielleicht keine Blasenentzündung ist, weil der Schmerz eher am Scheideneingang ist und ich im Dezember wegen der Entfernung eines Lipoms einen Tag im Krankenhaus war. Ich dachte, ich hätte mir vielleicht einen Keim eingefangen, und habe mal Canesten Salbe benutzt, die ich noch zu Hause hatte. Ich habe das Gefühl, dass das hilft, aber nach einiger Zeit sich der Schmerz wieder meldet.
    Aufgrund des Ärztezuständigkeitschaoses weiß ich nun nicht, was ich machen soll: Selbstbehandlung versuchen oder was sonst und bei wem?

  • Katja sagt:

    Sehr geehrte Frau Dr. Gerhard,

    da bei mir iRd letzten Tests Chlamydien festgestellt wurden (zum Glück habe ich mich vermutlich vor nicht allzu langer Zeit infiziert), nehme ich momentan für 10 Tage (wenige stehen noch aus) Doxycyclin. Da ich oft nach Antibiotikatherapien einen Scheidenpilz bekommen habe, habe ich mir nun in weiser Voraussicht in der Versandapotheke die KadeFungin Milchsäurekur bestellt. Ich frage mich, ob ich diese schon ab sofort, also vor Ablauf des Antibiotikums präventiv nehmen kann. Oder wäre das ungünstig, da ja quasi an den Geschlechtsorganen durch das Antibiotikum „therapiert“ wird und die Milchsäure da irgendwie interferiert?

  • Lene sagt:

    Hallo,
    Ich leide seit Monaten unter Ausfluss und juckreiz. Ich war auch schon bei meiner Frauenärztin da ich Verdacht auf Scheidenpilz hatte doch sie sagte zu mir ich solle Shampoo mit niedrigen Ph wert nehmen… Jetzt ist es mal gut und mal schlecht! So wie heute da ist wieder so ein Tag da habe ich ganz starken Ausfluss und sehr dolles jucken. Ich werde mir auf jeden Fall eine zweite Meinung einholen, weil ich sehr dolle Panik habe das es doch Scheidenpilz sein könnte und ich diesen unbehandelt lasse..

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Lene,
      Vor einem Scheidenpilz braucht man keine Panik zu haben, denn die Pilze sind immer da, bei jeder Frau. Sorgen Sie einfach dafür, dass die Pilze sich bei Ihnen nicht zu wohl fühlen, indem Sie sich vernünftig ernähren und den Ratschlägen Ihrer Frauenärztin folgen. Alles Gute!

  • Mara sagt:

    Hallo,
    ich leide mittlerweile seit ca. 2 Jahren an einer Gardnarella Infektion (anfangs zusätzlich Streptokkoken B+ Pilz).
    Ich bin mittlerweile bei der vierten Frauenärztin und habe schon unzählige Versuche mit Arilin, Sobelin, Vagi-C sowie danach Aufbaukuren mit Relactagel, Döderleinkapseln, Multi Gyn Gel, Gynophilus und andere hinter mir.
    Max. Zwei Monate hält meine Freude, spätestens dann kehrt der sehr übel riechende Ausfluss zurück.
    Ich lebe seit 7 Jahren in einer festen Partnerschaft und verhüte nur mit der Pille „Yasminelle“.
    Mein Freund war mittlerweile schon bei einem Urologen um sich testen zu lassen.. ihm wurde Prostatasekret abgenommen aber es wurden keine Gardnarellabakterien gefunden…
    Ich halte mich jedes Mal an sämtliche Vorgaben, nehme alles so wie es mir von der Ärztin empfohlen wird, benutze keine Duschgels aber der Erfolg bleibt auf lange Sicht bisher leider aus.
    Ich habe gerade wieder eine Behandlung mit Sobelin hinter mir und muss jetzt wieder ein Gel und danach Kapseln nehmen… es belastet mich wegen diesem extrem unangenehmen Geruch teilweise schon in der Arbeit & im täglichen Leben allerdings betrifft es mittlerweile auch meine Partnerschaft.. ich bestehe beim Sex auf Kondome, da ich Angst habe mein Freund könnte doch auch betroffen sein und mir immer wieder die Bakterien zurück geben… mein Freund ist schon extrem genervt weil ich jedes mal darauf bestehe obwohl wir früher nur mit der Pille verhütet hatten und ich nie etwas bekam und er sich ja für mich testen lies….
    Ich weiß langsam nicht mehr weiter.. hat jemand einen Tipp für mich?

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Mara,
      die Yasminelle ist einfach nichts für Sie. Das Östrogen ist so niedrig dosiert, dass viele Frauen dadurch einen Hormonmangel haben und entweder immer wieder Scheidenentzündungen oder auch Blasenentzündungen. Mit Ihrem Freund hat das nichts zu tun! Entweder machen Sie den Versuch mit einer anderen, stärker östrogenhaltigen Pille oder steigen gleich auf NFP um. Wenn Ihr Freund ein verantwortungsvoller Mann ist, wird er sicher gern „mitspielen“.

      • Mara sagt:

        Vielen Dank für die schnelle Antwort, ich habe meinen Blister noch zu Ende genommen und nun die Pille gewechselt.
        Habe auch heute meine vorerst hoffentlich letzte Aufbaukur nach Sobelin hinter mir.
        Evtl. mache ich nochmals einen Durchgang mit Gel + Kapseln für weitere drei Wochen… sicher ist sicher.. und dann hoffe ich das die Yasminelle der Übeltäter war und ich endlich nach zwei Jahren wieder beschwerdefrei bin :)
        Sie haben mir wieder Hoffnung gegeben, dass ich doch noch eines Tages diese Bakterien wieder los werde.
        Vielen Dank & drücken Sie mir die Daumen ;-)

  • Triapetra sagt:

    Hallo,
    Vielleicht können Sie mir noch einen Tipp geben. Ich bin Mitte 30 und leide seit bald 2 Jahren an einer bakteriellen Vaginose die ich durch gute vegetarische Ernährung und Einnahme von vit.B-Komplex, Zink und Vitamin C soweit im Griff habe dass mein Milieu nur noch nach der Mens oder auch mal nach Sex kippt. Nach der Menses ist es trotz der Menstasse oft so schlimm dass nur 1,5% Wasserstoffperoxyd Spülungen helfen, danach nehme ich Actigel und Döderlein. Sonst nehme ich keinerlei Medikamente und verhüte mit NFP. Haben Sie eine Idee was ich noch ausprobieren könnte?

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Auf jeden Fall eine gute Darmflora aufbauen, eventuell Aromatogramm und gezielt Pflanzliche Heilmittel.

      • Sophie sagt:

        Sehr geehrte Frau Prof. Gerhard,
        Ich bin 24 Jahre alt, und kämpfe nun seit einem halben Jahr mit einer Dysbalancierten Vaginalflora.
        Dadurch dass ich nun einen neuen Partner habe (sind seit ca 8 Monaten zusammen) wollte ich mir die Hormonspirale „Jaydess“ einsetzen lassen. als „Vorbereitung“ darauf habe ich mit der mini Pille Monique Gynial angefangen. nach ca. 1 Monat hat mir meine damalige Frauenärztin dann die Jaydess eingesetzt, und das, obwohl ich ihr damals gesagt habe, dass ich bereits Schmerzen beim Urinieren und einen Verdacht auf eine Zystitis hatte.
        Sie hat mir nur gesagt das macht nichts, und hat mir das Antibiotikum Motrim verschrieben.
        Da sich meine Symptome stark verschlimmerten (Blut im Harn, starke Schmerzen) bin ich auf Augmentin (Amoxicillin/Clavulansäure) umgestiegen.
        Nach 3 Tagen waren die Symptome weg und mir ging es wesentlich besser.
        Dann habe ich allerdings einen Scheidenpilz (Candida Albicans) bekommen.
        Dieser tritt bei mir öfters auf, speziell im letzten Jahr hatte ich vorhergehend schon 3 Pilzinfektionen.
        Habe daraufhin ein systemisches Fluconazol verschrieben bekommen, und meine Ärztin hat mir geraten, die Spirale wieder entnehmen zu lassen, falls die Infektionen wieder vermehrt zurück kehren.
        Ich habe mir die Spirale entnehmen lassen, und hatte aber nach der Pilzbehandlung weiterhin rücckehrende Symptome. Ich bin dann ins Krankenhaus gegangen und habe mir dort einen Abstrich machen lassen, da wurde Gardnerella vaginalis festgestellt. habe daraufhin eine Dalacin Vaginalcreme Behandlung verschrieben bekommen. Habe die Behandlung allerdings nach 2 Tagen abgebrochen, da ich mich sehr unwohl damit gefühlt habe. Ich habe dann den Frauenarzt gewechselt, werde nun von einem Spezialisten für Infektiologie in Wien betreut.
        Habe immer wieder rückkehrende Symptome gehabt (also brennen, jucken, vermehrten ausfluss), es wurde allerdings nie ein Keim festgestellt.
        Jatzt habe ich allerdings vor 3 Wochen die pille danach nehmen müssen, da meinem Freund und mir das Kondom gerissen ist.
        Ich habe daraufhin extrem schlecht reagiert mit extremen Schmerzen in beiden Brüsten und allgemein sehr schlechtem Zustand und Bauchschmerzen.
        Ich habe einen Hormontest machen lassen, da meine Periode ausgeblieben ist. das Östradiol war um die 800, Progesteron bei 0,12 und HCG negativ.
        Bin dann zu meinem Frauenarzt, der hat bei mir eine 3 cm Ovarielle Zyste festgestellt. Er meinte wir sollten die nächste Periode abwarten, um zu sehen, ob die Zyste von alleine weggeht.
        In gemeinsamen Konsens haben wir dann besprochen, dass er mir die Kupferspirale einsetzt, und vorher hat er noch einen Abstrich gemacht.
        Am nächsten Tag habe ich meine Periode bekommen, allerdings habe ich normalerweise immer Bauchschmerzen bei meiner Periode, das war diesmal garnicht, und die Periode hat auch viel kürzer gedauert (4 Tage).

        In der Kultivierung des abstriches, den mein Frauenarzt gemacht hat, wurde nach einer Woche wieder mäßig Gardnerella vaginalis festgestellt.
        Inzwischen habe ich auch wieder Symptome also massiven durchsichtigen bid gelben Ausfluss und immer wieder Bauchschmerzen.
        Mein Frauenarzt hat mir jetzt 7 Tage Clindamycin 300mg 2xtgl. und darauffolgend prophylaktisch 1×1 fluconazol und 2-4 wochen 1×1 gynophilus vaginalis verschrieben.

        nun meine Fragen:
        Ich habe mir einiges über Östrogendominanz durchgelesen, könnten die immer wiederkehrenden Infektionen hiermit zu tun haben?
        Soll ich nochmals meine Hormonwerte testen lassen? Ich weis garnicht wann ich die testen lassen soll, da mein Zyklus mittlerweile komplett durcheinander gekommen ist. Ich habe gehört eine Progesteronsalbe könnte hier helfen.
        Habe mir jetzt Vitamin D Öl gekauft, da mein Vitamin D auch zu niedrig ist, kann es sein dass die immer wiederkehrenden Infekte auch mit einem Vitamin D Mangel zu tun haben?
        Was kann ich noch prophylaktisch tun, um eine wiederkehrende Infektion zu verhindern?
        Gibt es natürliche Methoden, um den Östrogenspiegel zu senken?
        Habe mir auch um meine Darmflora nicht komplett kaputt zu machen diese Trinkbeutel mit natürlichen Darmkeimen von Omni Biotic gekauft, diese interferieren nicht mit der Therapie oder?
        Vielen Dank,
        S.P.

        • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

          Liebe Sophie,
          das ist ja mal wieder eine typische unendliche Geschichte! Omnibiotic ist schon mal prima. Wiederkehrende Infektionen können mit der Spirale zusammenhängen, auch mit Vitamin D-Mangel, mit gestörter Darmflora, mit Stress, mangelhafter Ernährung usw. Offenbar haben Sie keinen regelmäßigen Eisprung und deshalb eine relative Östrogendominanz. Wieder normalisieren kann man das mit ballaststoffreicher Ernährung, keine tierischen Produkte, kein Fastfood, reichlich Bewegung, und Stressreduktion. Das Immunsystem stärken mit gesunden Nahrungsergänzungen, wie ich sie im Weihnachtsartikel vorgeschlagen habe. Alles Gute!

  • Framboise sagt:

    Liebe Prof.Gerhard,

    seit einigen Wochen habe ich in der Scheide an der linken Seite starke Schmerzen.

    Ein Frauenarzt hat unter Mikroskop Escherichia coli festgestellt und mir 2 Zäpfchen mit Metronidazol verchrieben. Diese haben nicht geholfen.

    Auf Nachfrage habe ich erfahren, dass er den vaginalen Abstrich nicht ins Labor geschickt hat. Ist es bei vaginalen Schmerzen nicht üblich, eine Bakterienkultur mit Antibiogramm anfertigen zu lassen?

    Noch eine Frage: letztes Jahr hatte ich links eine Bartholinitis. Die habe ich erfolgreich mit ätherischen Ölen (mit Olivenöl gemischt, Tampons damit getränkt und Tag und Nacht getragen) behandelt.

    Ich habe aktuell die gleichen Schmerzen, die linke Drüse ist allerdings diesmal nicht geschwollen. Nur ist der Bereich außen und innen druckempfindlich. Der Schmerz strahl von einem Punkt links aus.

    Mein Hausarzt meinte, es könnte sich um eine Entzündung des Drüseneingangs handeln. Was meinen Sie dazu? Der Frauenarzt hat über diese Hypothese nur gelacht. Ich habe wenig Vertrauen zu ihm, weil er auch behauptete, Milchsäurebakterien nützen nach einer Behandlung mit Antibiotika nichts. Ich führe trotzdem jeden Abend ein Zäpfchen mit Milchsäure und 1 anderes mit Milchsäurebakterien ein.

    Morgen habe ich einen Termin mit einem naturheilkundlich arbeitenden Frauenarzt.

    Ich wäre Ihnen sehr dankbar, wenn Sie mir ihre Meinung dazu schreiben könnten. Muss der vaginale Abstrich für eine Bakterienkultur ins Labor, damit ein Antibiogramm hergestellt werden kann? Soll man jetzt lieber mit ätherischen Ölen behandeln, wenn eine bakterielle Vaginose tatsächlich vorhanden sein soll? Könnte es sich tatsächlich um eine Entzündung des Drüseneingangs handeln? In diesem Fall: welche Behandlung wäre ist angebracht?

    Ich muss noch erwähnen, dass ich seit einigen Monaten an Scheidentrockenheit leide, seit August deshalb Ovestin Creme abends einführe (zuerst täglich 3 Wochen lang, danach 2 Mal/Woche), die letzten Wochen die Estriolcreme aber höchstens 1 Mal pro Woche eingeführt habe, weil ich es immer wieder vergessen habe. Seit 4 Tagen führe ich sie wieder täglich (abends) ein.

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Framboise,
      der vaginale Abstrich muss nicht jedes Mal ins Labor, weil man viele Diagnosen auch als Frauenarzt selber mit dem Mikroskop stellen kann. Der neue Frauenarzt wird Ihnen sicher besser helfen können. Alles Gute!

      • Framboise sagt:

        Lieber Prof.Gerhard,

        vielen Dank! Der neue FA konnte unter Mikroskop keine Bakterien erkennen, außer Laktobazillen, was nicht erstaunlich ist, da ich seit 3-4 Abend Milchsäurebakterien vaginal einführe. Er hat den Abstrich ins Labor geschickt. In der Scheide sei keine Rötung, Entzündung sichtbar, er habe keine Ahnung, woher diese Schmerzen kommen.

        Ich glaube, ich werde diese Zäpfchen mit ätherischen Ölen gegen Kolibakterien der OK Apotheke in Karlsruhe bestellen und hoffen, dass sie helfen werden. Wenn der Fa Kolibakterien festgestellt haben und ich nach wie vor die gleichen Schmerzen haben, ist die Infektion mit diesen Bakterien wahrscheinlich noch da.

        Kann eine Infektion des Eileiters solche linksseitige Schmerzen verursachen?

        LG Framboise

  • Anna Maria sagt:

    Sehr geehrte Frau Prof.Dr. Gerhard,

    Ich móchte auch gerne Ihre Meinung kennen. Ich bin 25 und leide glaug ich seit 15 Jahre auf einen Scheiden Ausfluss… Meine Frauenärztin hat mir schon verschiedene Zäpchen etc vorgeschrieben, aber es hilft nichts. Mal ist es besser und mal schlimmer. Es riecht vor allem sehr unangenehm und intensiv. Ich habe jetzt auch oft nachblutungen nach Scheiden kappseln oder nach Sex. Auch beim Frauenarzt beim Abstrich fange ich zum bluten an. Ich hatte jetzt halbes Jahr IIID Ergebnisse. Jetzt ist es von selbst auf II gegangen. Ich habe vor halben Jahr Pille abgesetzt. Sollte ich die wieder einnehmen? Mein Regel dauert um die 10Tage in letzte Zeit. Ich wurde vor einem Monat am Mandeln operiert und hatte 3x heuer schon Angina. Ich glaube es hängt alles zusammen. Ich móchte auf fragen wie man am besten unterwäsche Wäscht? Ich trage nur 100% Baumwolle. Danke für Ihre Antwort

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Anna Maria,
      Manche Frauen haben seit der ersten Periode mit Ausfluss zu tun. Am besten suchen Sie sich einen Therapeuten, der mit Konstitutionsmittel-Homöopathie behandelt, denn diese Unterleibschwäche drückt sich auch in der Blutungssstörung aus. Baumwollunterwäsche bei 60 Grad waschen, noch heißer ist nicht nötig. Wenn Sie eine sichere Methode zur Verhütung anwenden, würde ich von der Pille abraten und lieber versuchen, Ihre Gesundheit zu stabilisieren. Alles Gute!

  • Balduine sagt:

    Hallo Frau Prof. Gerhard,
    Im September diesen Jahres machte meine Frauenärztin einen Abstrich, da ich seit Juli ein immer wieder kehrendes Brennen in der Scheide hatte. Es wurden escherichia coli -Bakterien festgestellt, worauf ich das Antibiotikum Cefpodoxim erhielt- Wirkung gleich null. Inzwischen „doktore“ ich selbst- Milchsäurezäpfchen (Döderlein und Lactofem), außerdem noch Gynoflor für 10 Tage von der FÄ. Octenisept habe ich gesprüht, MultiGyn probiert (das brennt wahnsinnig), Homöopathie … Nix schlägt an! Ich habe im vergangenen Jahr insgesamt 6 mal Antibiotika geschluckt, davon halt 1x vom FA verordnet, der Rest vom HNO-Arzt, da ich eine chronische Sinusitis habe. Im Juni diesen Jahres habe ich mich auf meine Nebenhöhlen operieren lassen- ich kann zwar wieder ohne Nasenspray durchatmen, ansonsten immer wieder Schnupfen mit Entzündung der Nasennebenhöhlen… Außerdem nehme ich seit Oktober SymbioFlor 1, demnächst weiter mit der 2. tja, seitdem hatte ich drei Pilzinfektionen und nun die Bakterien, welche ich nicht mehr loswerde. Was kann ich tun? Erneutes Antibiotikum? Seit kurzem habe ich auch noch einige entzündete Drüsen/Zysten an der Scheide und kann kaum Sitzen- dagegen mache ich derzeit Sitzbäder mit Eichenrinde. Ich dachte evtl an Aromatherapie- aber meine FA verdreht da nur die Augen…. Wieder Antibiotikum schadet doch sicher mehr?! Ich hoffe auf ihre Hilfe! Danke!

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Balduine,
      Da bekommt man mal wieder sehr schön demonstriert, wie die Schleimhäute von Nasennebenhöhlen, Darm und Scheide zusammengehören! Aromatogramm und dann Aromatherapie wäre doch eine gute Lösung. Allerdings sind wir damit der Ursache kein Stück näher gekommen, oder? Mal an Umweltfaktoren (auch Schimmelpilze in Wohnung oder Arbeitsplatz), Bettplatzbelastung, Elektrosmog, Stress und Psyche denken. Alles Gute und viel Erfolg bei der kriminalistischen Tätigkeit

  • Jana sagt:

    Guten Tag Frau Dr. Prof. Gerhard!
    Ich habe einige Fragen bezogen auf flora wieder aufbauende Medikamente.
    Kann ich ‚Vagi C‘ auch nach einer ueberstandenen Pilzinfektion verwenden? Ich bin sehr verunsichert, denn in der Packungsbeilage steht, Zitat: „Nach Normalisierung der Vaginalflora durch das Präparat kommt es in einigen Fällen zu einer stärkeren Vermehrung der Hefen, und dies kann dann zu einer spürbaren (symptomatischen) Pilzinfektion mit entsprechenden Beschwerden führen.“ Zitat Ende. kann ich das Medikament bedenkenlos verwenden ohne eine moegliche neue Pilzinfektion zu riskieren Denn genau das Gegenteil will ich ja erreichen. ich litt sehr oft an Vaginalmykosen und erhalte derzeit eine Erhaltungstherapie mit Fluconacol. ich will aber natuerlich meine Flora zuseatzlich aufbauen.
    Ausserdem moechte ich gerne das Aromatogram fuer Bakterien machen lassen ( habe chronische Probleme mit pathogenen Bakterien in der Scheide). Wo kann ich dieses Aromatogram beziehen?
    Meine letze Frage bezieht sich auf „MultiGyn actigel“. Wirkt es nur gegen Bakterien oder hat es auch eine hemmende Wirkung auf Hefen? Leider finde ich im Internet nichts dazu.

    Vielen Dank fuer Ihre Muehe im Vorraus!
    Mit ganz lieben, freundlichen Gruessen,
    Jana

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Jana,
      bei Vagi C sollten Sie dem Beipackzettel vertrauen und es lassen. Ein Aromatogramm wird bspw. in der Eisbärapotheke in Karlsruhe gemacht. Multigyn Floraplus ist als Schutz vor Pilzen und Hefen gedacht, nicht das Actigel. Viele Grüße

      • Jana sagt:

        Sehr geehrte Frau Doktor, vielen Dank für Ihre Antwort! Ich habe noch eine Frage die mich beunruhigt. Vor starken zwei Wochen habe ich die Pille (Femikadin) abgesetzt um meine Ständigen Probleme mit Pilzinfektionen zu reduzieren. Seit ein paar Tagen habe ich Unterbauch schmerzen von denen ich merke dass sie von den Geschlechtsorganen kommen, ähnlich wie damals vom Eisprung oder meinen Zysten. als Frau fühle ich dass es aus der Richtung kommt. Außerdem habe ich Schmerzen in den Brustwarzen. Gibt es einen Zusammenhang von Absetzen der Pille und diesen Beschwerden?

        Mit ganz Freundlichen Grüßen,

        Jana

        PS. ich bin sehr froh und dankbar darüber dass Sie mit ihrer tollen Internet Seite einem Mit Rat und Tat zur Seite stehen!

        • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

          Liebe Jana,
          Sie haben ja schon selber die Diagnose gestellt! Endlich fühlen Sie mal wieder, dass sich was mit den eigenen Hormonen tut und dass Ihre Eierstöcke wieder zum Eisprung bereit sind. Nichts Gefährliches, ganz normal! Viele Grüße

  • Alice sagt:

    Sehr geehrte Frau Prof. Dr. Gerhard,

    da ich an Schmerzen und Brennen im Intimbereich gelitten habe, wurde mir Candibene 100mg für 6 Tage verschrieben. Gleichzeitig musste ich das Antibiotikum Clindac (Wirkstoff Clarithromycin) gegen eine Bronchitis nehmen! Gestern nahm ich meine letze Candibene – Tablette ein! Meine Frage wäre nun, ob ich sofort mit einer Milchsäurekur beginnen soll, da ich gelesen habe, dass Milchsäurepräperate schlecht nach einem Scheidenpilz wären, jedoch gut nach bzw. während einer Antibioika-Therapie.

    Vielen Dank im Vorraus!

    Mit freundlichen Grüßen Alice

  • Rieke sagt:

    Ich habe mal eine Frage,
    seit 10 Tagen nehme ich Vagi-Hex. Habe auch regelmäßig Verkehr mit meinem Freund.
    Seit einigen Tagen stelle ich fest, dass ich bräunlich, gelblichen Ausfluss habe.
    Ich hatte im vergangenen Jahr eine Eileiterschwangerschaft und habe jetzt Angst, dass es wieder eine solche ist.
    In der Packungsbeilage steht, dass sich die Tabletten braun verfärben wenn Sie warm werden.
    Kann es also sein, dass ich diesen braunen Ausfluss wegen der Tabletten habe?
    Lieber Gruß

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Rieke,
      das kann gut sein. Wenn der bräunliche Ausfluss bestehen bleibt, Sie keine sichere Verhütungsmethode haben und eventuell noch Schmerzen dazu kommen, suchen Sie bitte Ihren Frauenarzt auf. Alles Gute!

  • Anja sagt:

    Sehr geehrte Frau Dr. Gerhard,

    ich habe seit über zwei Monaten ein brennen im äußeren Intimbereich innere und äußere Schamlippen sind gerötet. Die Beschwerden fingen 1 Woche nach einer Antibiotikagabe an (3 Tage Azythromicin) dieses Antibitoka nahm ich aufgrund eines langanhaltenden Hustens über Wochen.

    Zwei Frauenärzte machten keine genaueren Untersuchen. Der Hautarzt und Urologe fand dann per Vaginalabstrich in der Kultur mäßig Streptokokken B und mäßig klebsiella pneumoniae. Der Urolge verschrieb mir ciprofloxacin 500 mg 2xtgl. über 5 Tage und der Hautarztt cefaclor 500 mg 10 Tabletten. Nun weiß ich nicht ob ich ein Antibiotika nehmen soll und wenn ja welches von beiden (welches wirkt besser gegen diese keime?) Oder kann man diese Keime naturheilkundlich behandeln?

    Sollte der Partner auch behandelt werden? Da ich die letzten Jahre schon sehr viel Antibiotika nehmen musste (aufgrund chronischer Blasenprobleme/entzündungen) möchte ich mich vorab erkundigen.

    Mein Immunsystem ist sehr schwach geworden.

    Können Sie mir sagen welcher Arzt das Darmmileu (besiedlung) untersuchen kann?

    Vielen Dank im Voraus.

  • Jana sagt:

    Sehr geehrte Frau Prof.Dr. Gerhard,
    Ich habe ein paar Fragen an Sie und ich hoffe Sie können mir helfen. Ich bin mit meinen Nerven am Ende und weiß wirklich nicht mehr weiter. Ich entschuldige mich jetzt schon mal für diese lange Nachricht! Seit langem Plage ich mich mit Pilzinfektionen herum. Es hat vor ungefähr drei Jahren angefangen, ob es eventuell etwas mit meiner MS zu tun hat weiß ich nicht und konnte auch nichts dazu finden. Ich bin 21 Jahre alt. Allein dieses Jahr hatte ich schon sieben mal Pilzinfektionenen . Darmpilze sind abgeklärt, da habe ich laut Stuhlprobe keine. Ich habe schon sehr sehr viel probiert sowohl Naturheilkundlich als auch Schulmedizinisch. Multigyn und die ganzen Milchsäurezäpfchen habe ich Schon des öfters versucht. Viele local angewendete Medikamente wie zB clotrimazol haben schon gar keine Wirkung mehr. Ich nehme seit fast 2 Wochen täglich Fluconazol oral ein, und eine Erhaltungstherapie soll folgen. Vor zwei Tagen hatte ich wieder ein blödes Gefühl und Beschwerden. Da mein FA im Urlaub ist musste ich zu einem Vertretungsarzt. Da bekam ich die, für mich schockierende, Diagnose: Pilz! ich konnte es nicht fassen….. Ich hatte all meine Hoffnung in das Fluconazol gesetzt und gedacht dass es jetzt leichter wird und ich endlich wieder befreiter leben kann und auch wieder ein richtiges Sexualleben führen kann. Ich war verzweifelt. Diese ständig wiederkehrenden Infektionen haben Spuren bei mir hinterlassen also auf psychischer Ebene. Leider hat der Arzt mir auf meine Frage wie es denn sein könne dass ich während einer Fluconazol Therapie einen Pilz bekommen könne, nicht geantwortet. Mir sind Resistenzen auch bei Pilzen bekannt weswegen ich schon des Öfteren nach einer Erregerbestimmung+ Antimykogramm bat, was aber nicht für nötig gehalten wurde weil es ja keine Resistenzen gegen Antimykotika gäbe- wie mir gesagt wurde. Aber das stimmt ja überhaupt nicht ich habe viel recherchiert und gelesen…
    ich hatte dann am selben Tag noch so starke Beschwerden und Angst und fragen dass ich noch am selben Tag in eine gynäkologische Ambulanz ging. Dort wurde genau geguckt und auch ein Abstrich gemacht, allerdings wurde dieser Abstich mit Hilfe eines sehr langen Spekulums sehr weit oben schon am Muttermund also ein Zervix Abstrich. Heute bekam ich das Ergebnis der Pilzkultur: keine Pilzinfektion!
    Was kann ich noch glauben worauf kann ich mich nun verlassen ich bin verwirrt.
    habe ich nun einen Pilz oder nicht? Kann es sein dass der Pilz nur im untern ( Scheidenausgang Näheren) Bereich ist und dadurch nicht am Abstrichtupfer war? Denn die Scheidewand war ja vom Spekulum bedeckt…. Kann so etwas denn sein?
    Wie kann es sein dass der eine Arzt einen Pilz diagnostiziert und der andere keinen?
    Und hat es Sinn das Fluconazol noch weiter zu nehmen?

    Ganz viele liebe Grüße und ein schöne Woche wünsche ich Ihnen!

    Jana

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Jana,
      Wie verhüten Sie denn? Sowohl Pille als auch Spirale können zu diesen wiederkehrenden Pilzinfektionen führen. Eine Pilzkultur ist in der Regel genauer als nur der Blick ins Mikroskop, zumal viele pilzähnliche Gebilde im Scheidensekret in Wirklichkeit nicht krankhaft sind. sehr gut hilft in solchen Situationen ein Aromatogramm und die Aromatherapie. Unter http://www.natum.de finden Sie eventuell eine Frauenärztin, die weitere ganzheitliche Methoden kennt. Auch die Gynatren-Impfung könnte Ihnen vielleicht helfen. Viel Erfolg!

  • Elke sagt:

    Bakterien /Scheidenpilz

    Soweit ich 55 zurück denken kann minimum2,5 Jahre leide ich heftig an Bakterien und ständig an Scheidenpilz-ich vermute das es was mit der Gebärmutterentfernung zutun hat-warum sonst oka früher hatte man auch schon mal eine Pilzinfektion.betont auf schon mal.Seit 2,5 Jahren leide ich ständig daran. Was ich schon alles gekauft und behandelt habe Vagi hexusw. sämtlich Sorten von Scheidenzäpfchen und Creme die sogenannten Kombipackunge-ich weiß nicht mehr weiter und es schmerzt im unteren Bauchraum.Vom GV kann es nicht sein den habe ich schon lange nicht mehr.Wer kann mir gute tips geben die aber wirklich helfen Danke.Beim FA bin ich regelmäßig.

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Elke,
      in Ihrem Alter fehlt der Scheide Östrogen und Ihre Darmflora hat nicht genügend gesunde Bakterien, die sich auch in der Scheide ausbreiten könnten. Sie müssen also beides ändern: den Darm behandeln und die Scheidenschleimhaut mit östrogenaktiven Substanzen (bspw. delima, Estriol) aufbauen. Ein Arzt für Naturheilkunde kann Ihnen da sicher helfen. Viel Glück!

  • Lisa sagt:

    Guten Abend,
    Ich hab seit gut zwei Jahren immer wieder mit Scheidenpilz zu kämpfen.
    Mittlerweile schlägt es auch auf meine Psyche, weil ich das Gefühl habe, ich mache etwas falsch, obwohl ich behaupten würde, dass ich mich zB ausgewogen gesund zudem auch meist vollwertig ernähre. Ich berücksichtige auch die anderen Faktoren, wie Intimhygiene und Co
    Der nächste Schritt wäre aus Angst noch den Rest, den ich als gelegentliches Genussmittel ansehe, komplett zu streichen, und da redet mir mein radikaler Verstand ein, müssen auch sämtliche Kohlenhydrate gestrichen werden und das würde ich als großen Eingriff meiner Lebensqualität sehen. Gibt es noch Möglichkeiten davor?
    Ich nehme zwei bis drei Mal in der Woche das Majorangel von Wala und hab trotzdem den nächsten Pilz bekommen.
    Die nächste Stufe zur Ergänzung im Alltag (was ich bisher noch nicht gekauft habe) wäre nach der Empfehlung meiner Ärztin der Linola Schutz Balsam- würden Sie ebenso diese „Creme“ empfehlen?
    Ich bin schon total verunsichert, weil zB meine Ärztin nicht viel von Darmaufbau od ähnliches hält und sie meinte das wär eine Wissenschaft für sich und sehr unwahrscheinlich, dass dies längerfristig wirkt
    Wie würde man hier am besten Vorgehen?
    Ich fürchte schon jeden möglichen Auslöser, wie Sex mit meinem Partner zB und verfalle dann in Unruhe.
    Meine Ärztin hatte mir zuletzt auch eine Broschüre bez der Impfung mitgegeben.
    Ist diese tatsächlich sinnvoll? Dann würde ich diese ernsthaft in Erwägung ziehen. (Ich bin 27)
    Und was soll ich örtlich am besten prohylaktisch anwenden?
    Ich habe das Gefühl, ich muss etwas zur Unterstützung regelmäßig einführen, obwohl ich inständig hoffe, dies nicht mein ganzes Leben lang tun zu müssen.
    Daher weitermachen mit einem Gel wie zB Majoran oder besser Milchsäurbakterien?
    Ich denke meine Verwirrung und Verunsicherung liest man in meinen Zeilen.
    Ich danke Ihnen für Ihre Zeit
    Herzensgrüße
    lisa

  • Jana sagt:

    Sehr geehrte Frau Professor Dr Gerhard,
    Ich habe eine Frage zu einem Bakterium. Heute war ich beim Frauenarzt wegen einer Kontrolle weil ich andauernd unter pilzinfektionen leide. Zum Glück hat hat er heute keine Pilz gefunden aber dafür Bakterien namens „Leptothrix“. Er meinte es müsse eigentlich antibiotisch behandelt werden aber dann hätte ich wieder das Pilzproblem. Ich soll jetzt „Vagi-Hex“ nehmen. Meine Fragen lauten was es sich mit diesem Leptothrix auf sich hat, ich habe noch nie davon gehört, und wie kann man das bekommen? Ich war weder schwimmen noch hatte GV. Ist es schlimm? Und hilft das Vagi-Hex gegen diese Infektion? Im interent habe ich fast nichts zu diesen Leptothrix gefunden… Ich bin gerade etwas ratlos.
    Vielen Dank schon mal für Ihre Mühe
    Mit lieben Grüßen
    Jana

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Jana,
      Leptothrix sind völlig ungefährliche Bakterien, die nicht behandelt werden müssen. Im Mikroskop sehen sie aus wie lange Laktobazillen. Es handelt sich nicht um eine Infektion! Auf der Haut und damit auch in der Scheide gibt es Tausende von Bewohnern! Also lassen Sie ihn in Ruhe. Allerdings kann Leptothrix auch in Zusammenhang mit Trichomonden oder Pilzen vorkommen, dann würde man die natürlich behandeln. Alles Gute!

  • Céleste sagt:

    Liebe Frau Prof. Dr. Gerhard,
    Seit einigen Tagen leide ich an den oben genannten Symptomen. Anfangs dachte ich, dass sich aufgrund Stress sich nur wieder Scheidenpilz gebildet hätte. Also trug ich die Creme auf, die mir meine Frauenärztin verschrieben hatte und die beim letzten Mal super geholfen hat (Mycolog N). Das hat es auch dieses Mal, aber beim eincremen hat es immer gebrennt an einer Stelle in der Nähe des Scheideneingangs. Als ich nachschaute, entdeckte ich, dass die innere Seite der Schamlippen um den Scheideneingang herum gerötet war und von dort kam auch das Jucken/Brennen her.
    Etwa zur gleichen Zeit (vielleicht eherr etwas vorher) wurde ich noch krank. Fieber, Kopf, Gelenk- und Gliederschmerzen waren mit im Paket. Es ging von Tag zu Tag besser aber ist noch nicht ganz weg.
    Ich bin 17 Jahre alt, das letzte Mal Geschlechtsverkehr ist ca 5 Wochen her und es wurde immer ein Kondom benutzt, ein hormonelles Verhütungsmittel benütze ich noch nicht, aber der Nuvaring ist die verschriebene Methode.
    Da wir in unserer Familie eher selten über solche Probleme reden, ist es mir unangenehm mit meiner Mutter darüber zu reden. Ich hätte eher vorgehabt, mich beim meiner FA zu melden und so schnell wie möglich einen Termin zu bekommen. Sie ist aber oft sehr ausgebucht (ich hoffe es für diesen Monat jedoch nicht…), deshalb wollte ich sie um ihren Rat/ihre Meinung dazu fragen.
    Herzliche Grüsse,
    Céleste

  • Lisa sagt:

    Liebe Frau Prof. Dr. Gerhard,

    da ich relativ häufig an einer scheidenpilz infektion leide wollte ich Sie fragen, ob der Pilz auch durch Oralverkehr übertragen werden kann.
    Weder mein Partner noch ich haben Probleme im Mundbereich aber bestände trotzdem die Möglichkeit das der Pilz dadurch immer Ping Pong spielt?
    Und wenn ja was kann man dagegen unternehmen? Muss mein Partner auch ein Mittel dagegen anwenden?
    Gänzlich auf Oralsex verzichten wollen wir nicht.
    Ab wann, nach einer Pilz-Therapie, wäre Oralsex wieder Möglich?

    Vielen Dank im Voraus für Ihren Rat!

    Lg Lisa

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Lisa,
      Pilze finden sich überall auf der Hautoberfläche und es ist viel wahrscheinlicher, dass die Pilze dann von Ihrer Haut in die Scheide eingeschleppt werden. Sie müssen Ihre Darmflora gut aufbauen und die Scheidenflora, damit sich darin die Pilze nicht wohl fühlen. Alles Gute!

  • Ann-Kathrin sagt:

    Liebe Frau Doktor,

    Ich bin 24 uns leider seit 8 Jahren an Morbus crohn. Gleichzeitig fing es mit scheidenpilz an. Seit meiner Kindheit habe ich neurodermitis, momentanan den Händen und immer wieder im intimbereich. Mittlerweile häufen sich die scheidenpilze bei mir und das macht mir sehr zu schaffen. Medikamente gegen den crohn nehme ich nicht mehr da keine Beschwerden. Ich Pflege meinen intimbereich mit deumavan und kokosöl. Beim duschen nehme ich deumavan sensitive und zum rasieren den multi gyn Schaum. Mit meinem Partner habe ich ca 4 mal in der Woche sex. Er hat einen ziemlich großen penis deswegen reiße ich oft am scheideneingang unten ein. Gleichzeitig haben wir immer oralverkehr. Teilweise nimmt mein freund spuke um meine scheide feuchter zu machen. Kondome kommen nicht in Frage, da sein penis davon immer schlaff wird. Warum auch immer. Ich nehme ca 2 mal die Woche döderlein Bakterien. Trinke brottrunk und 3 mal am Tag 15 tropfen grapefruitkernextrakt. Die Pilze kommen momentan in Abständen von 3 bis 4 Wochen wieder. Ich benutze keine Tampons mehr sondern eine menstriationstasse. Verhüten tun wir mit dem nuvaring. Ich bin mit meinem Latein so am Ende. Das mich das sehr belastet und ich jeden Tag schon schaue oh habe ich bloß keinen ausfluss. Mein Freund hat sich oft mitbehandelt. Hatte aber nie syntome. Mein Frauenarzt sagte mir wenn er nix hat brauch er eigentlich nichts tun. Vllt haben sie ein Typ für mich. Ich bin momentan dabei weniger Zucker zu essen. Weizelmehl weg zulassen. Ich bin nicht gerade dünn und versuche immer wieder abzunehmen. Irgendwann kommt aber immer wieder die Lust auf was süßes.

    Ich hoffe sehr eine Antwort von Ihnen zu bekommen.

    Grüße

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Ann-Kathrin,
      Leider sind wiederkehrende Scheidenpilze eine häufige Nebenwirkung hormoneller Verhütungsmethoden. Beim Nuvaring ist laut Beipackzettel eine von 10 Frauen betroffen. Falls Sie auch ohne Verhütungsring einen einigermaßen regelmäßigen Zyklus haben, könnten Sie sich vielleicht an die symptothermale Methode gewöhnen. Mit dem Impfstoff Gynatren gelingt es in manchen Fällen auch, die Immunabwehr der Scheide zu verbessern und die Häufigkeit von Scheidenpilzen zu reduzieren. Alles Gute!

  • Jana sagt:

    Sehr geehrte Frau Gerhard,

    seit nun einem halben Jahr leide ich immer wieder an einem zurückkehrenden Scheidenpilz.
    Allerdings sind die einzigen Symtome die ich bemerke
    Quark ähnlicher ausfluss + einm geröteteten Intimbereich (Kein Jucken oder brennen)

    Nun war ich letztens beim Gyn und dieser hat wieder einen Pilz festgestellt.
    Habe Canesten 3 Tage angewendet + 5 Tage Creme zu äußerlichen Anwendung.
    Nun ist mein Intimbereich allerdings immer noch gerötet ( tut nicht weh aber sieht gereizt aus)
    Im Anschluss an Canesten nehme ich nun Multi Gyn Flora Plus um meine Scheidenflora wieder aufzubauen.
    Ausfluss habe ich weiß-gelblichen aber nicht quark ähnlich und auch nicht bröcklich.

    Woran könnte es liegen, dass die Schamlippen immer noch gerötet sind?.
    Mein Partner und ich hatten keinen Sex und er als der letzte Pilz da war, hat er ebenfalls die Pilzcreme genutzt.

    Ich hoffe Sie können mir einen Rat geben.

    Mit freundlichen Grüßen
    Jana

  • Ina sagt:

    Hallo,
    ich habe heute eine einseitige Schwellung außerhalb der äußeren Schamlippe entdeckt, die mehr oder weniger stark juckt. Es sieht fast aus wie eine Blase. Derzeit bin ich im Ausland und spreche die Landessprache nicht. Was sollte ich wohl tun?

  • Jana sagt:

    Sehr geehrte Frau Professor
    Vielen Dank für Ihre Antwort über das abgelaufene Fluconazol vor kurzem!
    Ich habe noch eine Frage zu dem Wirkstoff clotrimazol. Er ist ja Wirkstoff der gängigen Therapeutika gegen pilzinfektionen. Ich habe allein in diesem Jahr schon 4 mal Clotrimazolhaltige Medikamente ( Creme+Zäpfchen) nehmen müssen, auch jetzt wurde es mir wieder „verschrieben“. Meine Frage lautet ob die Pilze dagegen eine Resistenz aufbauen können wenn es öfters verwendet werden muss so wie es bei mir der Fall ist, oder ob es auch nach häufigem Gebrauch noch genau so wirksam ist.
    Vielen Dank für Ihre Mühe
    Liebe Grüße
    Jana

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Jana,
      Es ist durchaus möglich und auch nachgewiesen, dass Pilze eine Resistenz gegen Antimykotika entwickeln können. Das gilt auch für Clotrimazol. Sie sollten die Ursache Ihrer häufigen Pilzinfektionen herausfinden und behandeln. Auch die Aromatherapie wäre eine Alternative. Alles Gute!

  • Jana sagt:

    Sehr geehrte Frau Professor Gerhard,
    Ich habe eine Frage bezüglich Fluconazol. Der Gynäkologe meinte ich solle eine einmal Dosis Fluconazol 150mg einnehmen weil davor schon mehrere pilzinfektionen hatte und diese lokal behandelt habe. Mir fiel ein dass ich zuhause noch eine Gabe des Fluconazols hatte dass mir früher mal verschrieben wurde also sagte ich ich habe es noch zuhause. Ich habe jetzt festgestellt dass dieses Fluconazol bis 11.2015 haltbar war ich habe es trotzdem genommen. Meine Frage ist, ob nach 5 Monatigem ablaufen eine gute Wirksamkeit noch genau so gewährleistet ist wie vor Ablaufdatum.
    Liebe Grüße jana

  • Sara sagt:

    Verehrte Frau Prof. Gerhard,

    ich habe gehört, dass man schnell an einer Übersäurung der Scheide leiden kann, wenn man mit Vaginalkapseln wie Döderlein, Gynoflor, Gynophilus etc. behandelt. Falls dies der Fall ist, welche Symtome würden hier zum tragen kommen?

    Vielen Dank!

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Sara,
      ist mir nicht bekannt, aber man sollte natürlich des Guten nicht zu viel tun.

    • frances sagt:

      Sehr geehrte Frau Gerhard,

      Ich habe seid letzten monat bemerkt, das ich immer gegen zyklus mitte einen rotbraunen Ausfluss habe, merke ich aber nur beim Toilettengang. Also sehr leicht. Schmerzen habe ich keine, es juckt und brennt auch nichts. Mache mir trotzdem sorgen. Habe erst nächste woche einen Termin beim meiner Ärztin. Was kann das sein?

      Liebe Grüßen

      • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

        Liebe Frances,
        das tritt bei manchen Frauen mal auf und hat mit den Hormonveränderungen zur Eisprungzeit zu tun. Ist sicher nichts Gefährliches und muss nicht behandelt werden. ist aber gut, dass Sie sich sicherheitshalber untersuchen lassen. LG

  • Alice sagt:

    Sehr geehrte Frau Professor Gerhard,

    seit Sommer 2015 wurde bei mir 2x eine bakterielle Infektion festgestellt! Vor 2 Monaten habe ich diese zum 2. Mal mit Antibiotika behandelt, danach 6 Tage döderlein-Kur. Kurze Zeit darauf bekam ich meine Periode und seitdem habe ich wieder öfters einen gelblich weißen Ausfluss. (Kein Juckreiz, kein Geruch, kein Brennen) Nun ist mir Gynophilus empfohlen worden, ich weiß nur leider nicht, ob ich dieses Medikament 2x am Tag durch 1 Woche oder 1x am Tag durch 14 Tage nehmen soll!
    ich bin 18 Jahre alt und nehme eine sehr niedrig dosierte Pille

    Vielen Dank im Vorraus

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Alice,
      am besten jeden Abend vor dem Schlafengehen einführen, da tagsüber sonst so viel rausläuft. Gelblich weißer Ausfluss ohne Beschwerden muss nichts Krankhaftes sein, also nicht verrückt machen. Wenn die Pille sehr niedrig dosiert ist, kann manchmal ein leichter Östrogenmangel mitspielen, das kann Ihr Frauenarzt aber rasch feststellen, wenn er sich die Scheidenflüssigkeit im Mikroskop anschaut.
      Alles Gute!

  • Anna sagt:

    Sehr geehrte Frau Gerhard,

    Ich bin 19 Jahre alt und noch Jungfrau.
    Ich habe seit den letzten 3-4 Tagen grünlichen flüssigen Ausfluss.
    Am Anfang habe ich mir dabei nichts gedacht aber seit gestern kann ich nicht mehr richtig sitzten weil ich sonst im Intimbereich schmerzen habe.
    Außerdem sind meine aüßeren Schammlippen rötlich und etwas angeschwollen.
    Ich habe bereits mit 9 Jahren meine Tage bekommen und seit dann an sind sie sehr unregelmäßig.
    Am Anfang hatte ich meine Periode drei Monate lang und nach einem Monat wieder drei Monate lang. Nachdem mir dann meine FA Tabletten verschrieben hatte und ich durch diese Tabletten nur noch höchstens 2-3 meine Periode hatte, habe ich damals aufgehört die Tabletten zu nehmen. Inzwischen habe ich meine Perioden immer ein Monat (manchmal auch 2-3 Wochen länger) lang und dann wieder einen Monat nicht. Da ich nie einschätzen kann wann meine Periode beginnt, trage ich jeden Tag binden.
    Könnten Sie mit vielleicht raten was ich jetzt tun sollte, da ich ehrlich gesagt nicht gerne zu FA gehe, weil es mir etwas peinlich ist.

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Anna,
      den Frauenarzt kann ich Dir nicht ersparen. So eine unregelmäßige Periode muss seinen Grund haben. Der grünliche Ausfluss klingt nach Hormonmangel und bakteriellem Ungleichgewicht der Scheidenflora. Binden unbedingt weglassen, Baumwollunterwäsche tragen, die man gut kochen kann. Für Frauenärzte ist es nichts Peinliches, wenn eine Patientin Ausfluss hat!! Also hingehen! Viele Grüße!

  • Andrea sagt:

    Liebe Frau Professor Gerhard,
    ich bin gerade auf diese Internetseite gestoßen und möchte die Möglichkeit eines Austausches und guter Tips gerne nutzen – vielen Dank dafür!
    Vor zehn Monaten suchte ich aufgrund starken Brennens im Intimbereich meinen Frauenarzt auf, der Abstrich ergab eine zu hohe Zahl Escherichia coli Bakterien. Nach einem oralen Antibiotikum kamen die Beschwerden wenige Wochen später wieder, erneut erfolgte die Therapie mit einem Antibiotikum und vaginalen Milchsäurezäpfchen. Nach etwa fünf Monaten, unmittelbar während des dritten Antibiotikums, kamen sehr starke Unterleibsschmerzen hinzu, unregelmäßiges Ziehen im vorderen Unterleib und Schmerzen im Bereich des Steißbeins. Der Frauenarzt konnte bei der Untersuchung und im Ultraschall jedoch nichts feststellen. In der selben Woche holte ich Rat beim Hausarzt ein, der Blut und Urin untersuchte, keinen Befund feststellen konnte und eine Endometriose in den Raum stellte. Ich suchte also einen Spezialisten auf, der eine Endometriose für „sehr unwahrscheinlich“ hielt. Chlamydien und andere pathogene Bakterien wurden in der Zwischenzeit ausgeschlossen, lediglich E.Coli waren in geringer Zahl weiterhin im Abstrich, gegen die ich diesmal aber kein Antibiotikum bekommen sollte. Das Brennen im Vaginalbereich und leichte Unterleibsschmerzen blieben zurück.
    Seither verwende ich konsequent Milchsäure und habe nach einigem Ausprobieren ein Produkt gefunden, das die Beschwerden im Vaginalbereich lindert. Ich war guten Mutes und wollte ohne das häufige Antibiotikum wieder ins Gleichgewicht kommen. Letzte Woche war ich erneut bei meinem Gynäkologen, weil das brennende Gefühl zwar kaum noch spürbar ist, die Unterleibsschmerzen aber wieder stärker wurden. Als Ursache für die Schmerzen nannte er eine weit hinten liegende Gebärmutter wenige Tage vor meiner Periode, das Ziehen im vorderen Unterleib konnte er jedoch nicht erklären. Zur Sicherheit machte er einen erneuten Abstrich und heute kam der Anruf: Die E.Coli Anzahl ist zu hoch, ich soll ein Antibiotikum nehmen.
    Ich bin sehr verunsichert, da ich nicht weiß, wie die Unterleibsschmerzen einzuordnen sind und ob sie in Zusammenhang zu den bakteriellen Infektionen stehen.
    Zusätzlich zu dem heute verordneten Antibiotikum nehme ich Vagisan Biotin-Lacto Kapseln und ein vaginales Milchsäurepräparat, außerdem habe ich mit dem vom Hausarzt empfohlenen agnus castus begonnen.
    Haben Sie eine Idee, wie ich außer den genannten Präparaten und guter Hoffnung weiter vorgehen könnte, um beschwerdefrei zu sein?
    Herzlichen Dank für ihre Antwort,
    Andrea

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Andrea,
      da ich nichts über Ihr Alter, Ihren Zyklus, Verhütungsmethoden und die Vorgeschichte weiß, kann ich nur spekulieren. Theoretisch möglich ist eine leichte Entzündung der Gebärmutter, aber das hätte Ihr Arzt sicher festgestellt. Da Sie immer wieder Antibiotika nehmen, ist sicher Ihr Darm und seine Bewohner in Mitleidenschaft gezogen. Vielleicht liegt auch ein Östrogenmangel vor, so dass Sie anfälliger für Infektionen im Genitalbereich sind. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt über diese Möglichkeiten und suchen Sie einen Arzt für Naturheilkunde auf, der Ihnen bei der Stabilisierung des Darms und des Immunsystems helfen wird. Alles Gute!

    • Tanja sagt:

      Liebe Andrea!Ich leide seit über zwanzig Jahren an Endometriose und und hatte schon mehrere OPs.Bei mir ist/war immer die Blase stark betroffen.Daher wurden auch verschiedense Antibiotika verschrieben.Die natürlch nachhältig keine Wirkung zeigten. Bei den Untersuchungen im Vorfeld (Ultraschall,MRT etc.)wurden die Herde niemals angezeigt, obwohl sie Pflaumengroß waren.Klarheit schafft nur eine LSK. Es ist eine “ miese Lebenssituation“ unerklärliche Schmerzen+Bakterien… Liebe Grüsse und alles Gute,Tanja

  • Maria sagt:

    Liebe Frau Dr. Gerhard,
    Ich bin 26 Jahre alt und hatte bis jetzt erst einmal Chlamydien, einen Scheidenpilz und eine Ausschabung am Muttermund. Alles ließ sich schnell und einfach versorgen! Seit 2 Monaten leide ich allerdings an einem Scheidenpilz! Zuerst war es ein Pilz wahrscheinlich hervorgerufen durch das Tragen von Slipeinlagen während einer Zwischenblutung. Dann beim FA gewesen und behandeln lassen! Als der Pilz weg war trat eine bakterielle Vaginose ein! Wurde erst mit Sobelin Vaginalcreme erfolglos behandelt und nun mit antibiotischen Vaginalzäpfchen! Heute das letzte und immernoch Beschwerden! Sollte eigentlich ab morgen mit Milchsäurezäpfchen starten! Soll ich die trotz anhaltender Beschwerden tun oder was würden Sie mir empfehlen? Liebe Grüße

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Maria,
      Da haben Sie für Ihr junges Alter ja schon Einiges hinter sich! Ob Milchsäurezäpfchen jetzt das richtige sind, kann ich ohne Untersuchung nicht sagen. Vielleicht ist Ihre Schleimhaut auch nur durch die verschiedenen Behandlungen so empfindlich geworden. Sie sollten jedoch dringend etwas für Ihr Immunsysten tun, am besten lassen Sie sich von einem Arzt für Naturheilkunde beraten. Viele Grüße!

  • Rosi sagt:

    Hallo,
    vor knapp einem Jahr wurde bei mir eine Hilicobacter Behandlung mit zwei verschiedenen AB durchgeführt, die ich allerdings aufgrund von AB Unverträglichkeit nach vier Tagen abgebrochen habe. Seitdem habe ich immer wieder Schwierigkeiten mit Pilz- und Bakterieninfektionen. Im Sommer war ich zwei Monate beschwerdefrei, ansonsten durchgehend mit Beschwerden. Ich habe mehrmals Pilzmittel (oral und lokal) genommen und insgesamt 9x Antibiotika. erst der zweit FA hat spezifische Erregerbestimmungen vornehmen lassen und Ureaplasmen gefunden (wurde mit AB therapiert). Behandlungen schlagen auch alle immer an, bin dann immer kurzzeitig (ca. eine Woche) beschwerdefrei, dann geht alles wieder los. Beschwerden: gelblicher Ausfluss, brennen, leichtes brennen beim Wasserlassen bzw. wenn ich doll muss, Fremdkörpergefühl in der Scheide, leichter Juckreiz, Schmerzen beim GV. wir nutzen seit zwei Monaten immer Kondome. Der Fa will derzeit nicht behandeln und dem Körper die Chance geben, sich selber zu regulieren. Ist das grundsätzlich eine gute Idee? Er hat nicht einmal mehr einen Abstrich gemacht. Kann ich meinen Körper irgendwie unterstützen? (ich habe inzwischen vagisan oral und local, vagiflor, Multigyn, Knoblaum, Oreganoöl, Kokosöl und ich weiß nicht mehr was schon alles ausprobiert. Gibt es evtl. noch gute Ideen, wie ich weiter vorgehen kann? Vielen Dank und viele Grüße Rosi

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Rosi,
      gut, dass Ihr FA nicht mehr auf die übliche Weise weiter behandeln will. Allein schafft Ihr Körper das aber wahrscheinlich nicht. Suchen Sie sich bitte einen Arzt für Naturheilkunde, der Ihren Darm behandelt und Ihnen die richtigen Nahrungsergänzungen empfiehlt. Gute Besserung!

  • Carla sagt:

    Sehr geehrte Frau Prof. Gerhard!

    Ich bin 40 Jahre alt, habe seit 3 Monaten die Pille abgesetzt und habe nun am Scheideneingang seit kurzem Juckreiz und zusätzlich seit (?) wie Halsmandeln aussehende Gebilde? Was kann das sein? Letzte Kontrolle war im Sommer, Abstrich ok!
    Vielen Dank,
    Carl

  • Elsa sagt:

    Hallo und guten Abend,
    seid ca. einem 3/4 Jahr leide ich an immer wiederkehrender bakterieller Vaginose. Symptome: geschwollenes Gefühl, leichtes Brennen, milchiger/gelblicher Ausfluss, manchmal scharfes Stechen am Kitzler, kann keine engen Sachen ertragen. Kein Geruch, kein Juckreiz. Meine FA stellte unter dem Mikroskop eine leichte bakterielle Infektion und einen ganz geringfügigen Pilzbefall fest. Behandlung: Batrafen Creme und ein Antibiotikum in Zäpfchenform. Es ging mir etwas besser, dann wieder schlechter. Wieder FA. Kein Pilz mehr, aber Vaginose. Behandlung 2 Tage Arilin, anschließend Eubiolac. Es ging mir einen Monat richtig gut, dann Periode und alles wieder von vorn. Da es noch nicht soooo schlimm ist gerade, behandel ich selbst mit Döderlein und habe mir Vagi-C bestellt, ausserdem Teststäbchen zum PH Wert testen. Wenn es nicht besser wird, geh ich natürlich nochmal zur FA. Aber nun zu meiner eigentlichen Frage… Seit 2 Jahren weiß ich, dass ich keine Fructose vertrage; das heißt, ich habe mein Vegetariertum über Bord geschmissen, esse kein Obst ausser Bananen und Avocado und nur ausgewähltes Gemüse. Meinem Bauch geht es seitdem prima, endlich! Aber was macht das mit dem Rest des Körpers? Ich habe darüber nachgedacht, dass sich aus dem Fehlen des Obstes vielleicht eine Immunschwäche ergeben hat, die zu diesen bakteriellen Infektionen führt. Oder ist das zu weit hergeholt?? Seit zwei Wochen führe ich Zink und Folsäure zu, sicher ist sicher. Oder ist das einfach Quatsch? Danke für Ihre Meinung und Gedanken! Viele Grüße Elsa

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Elsa,
      es kann schon möglich sein, dass ihnen jetzt Antioxidanzien fehlen, vielleicht ist der Stoffwechsel auch zu sauer, wenn Sie nicht mehr vegetarisch leben. Sie schreiben auch nichts über Ihr Alter und eine mögliche Hormontherapie/Pille. Lassen Sie sich am besten von einem Arzt für Naturheilkunde beraten, auf Vitamin-mangelerscheinungen testen und den Darm mit den richtigen Medikamenten stabilisieren, dann werden Sie auch irgendwann wieder fruktosehaltige Nahrungsmittel essen können. Viel Glück bei der weiteren guten Selbstbehandlung!

  • Maja sagt:

    Sehr geehrte Frau Gerhard,

    Kurz zu meiner Geschichte. Im Juli diesen Jahres hatte ich eine Ureaplasma-Infektion, welche zuerst mit 10 Tagen Doxy behandelt wurde, da die Beschwerden blieben wurde nach 10 Tagen nochmals mit 10 Tagen Doxy behandelt, beides mal merkte ich auch eine Verbesserung, aber die Beschwerden gingen nicht ganz zurück. Nach einem Monat ging ich dann nochmals zu Arzt, welcher wieder Abstriche nahm und ziemlich viele Untersuchungen vornahm. Da ich immernoch Beschwerden hatte, hat dieser mir 20 Tage Doxy gegeben, welches ich blöderweise genommen habe, aber wahrscheinlich schon resistent dagegen war. Danach war es auch kurzfristig gut, habe auch Döderlein, Vagiflor,VagiC genommen.Dann kam der Pilz, welchen ich einmal mit Kadefungin und einmal mit Nystatin behandelte. Jetzt circa 3 Monate später merke ich immer noch leichte Beschwerden wie gelegentliches Stechen und Schmerzen beim Wasserlassen, Juckreiz. Also wieder zum Arzt, dieses mal kam Candida glabrata raus, welcher ja sehr schwer zu entfernen ist, ohne richtige „harte Mittel“. Der erneute Abstrich (sogar PCR-Untersuchung) auf Ureaplasma und Chlamydien war negativ. Ich habe viele negative Befunde, aber trotzdem teilweise Beschwerden.
    Meine Frage ist nun, sind Ureaplasma so gefährlich dass sie unbedingt komplett weg sein müssen oder können sie zur Flora gehören in ganz geringer Zahl? Laut Recherche scheiden sich da die Geister. Können trotzdem Erreger da sein obwohl Abstriche negativ sind?

    Dasselbe zum Candida glabrata?

    Ich werden nun eine Darmsanierung machen um das Immunsystem wieder aufzubauen, außerdem habe ich schon ein Aromatogramm in Auftrag gegeben.
    Könnten Sie noch etwas empfehlen?

    Vielen Dank für Ihre Mühe
    Maja

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Maja,
      da sind Sie ja mit Ihren Recherchen und Therapien schon recht weit gekommen. Das Ungleichgewicht unter den Scheidenbewohnern kann durch eine Darmbehandlung, ballaststoffreiche gesunde Ernährung und die Aromatherapie sicher normalisiert werden. Man bekommt eine Scheide nicht keimfrei, auf der anderen Seite kann man bei einem einfachen Abstrich auch nie alle Keime erfassen. Auch Psyche und Stress spielen eine wichtige Rolle. Könnte auch ein Mangel an Vitaminen oder Spurenelementen eine Rolle spielen? Besonders B-Vitamine, Vitammin D und Zink sollten u.U. ergänzt werden. Alles Gute!

      • Maja sagt:

        Liebe Frau Prof. Dr. Gerhard,

        Vielen Dank für Ihre Antwort. Die Lage hat sich trotz weiterer Darmsanierung und Vitaminauffüllung nur kaum geändert.
        Aber ich habe nun endlich mit der Aromatherapie begonnen und bin ganz begeistert, merke schon nach 2 Tagen eine leichter Besserung.

        Ich war auch noch einmal beim Arzt zum Abstrich gewesen, und dieses mal war der Candida glabrata weg und dafür Saccharomyces cerevisiae ++ vorhanden. Bakterien waren Staphylococcus lugdunensis (+), muss ich mir wegen diesen Bakterien sorgen machen oder könnte es eine Verunreinigung sein?

        Lakotbazillen und Döderlein sind mit +++ und ++ vorhanden, pH jedoch bei 4,4 leicht erhöht.

        Vielen Dank für Ihre Mühe
        Maja

        • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

          Liebe Maja,
          das sind alles ganz normale Keime, der pH ist auch gut, also nicht weiter verrückt machen! Geduld! Viele Grüße

          • Maja sagt:

            Guten Abend,

            Vielen Dank für Ihre Antwort, das ist immer total beruhigend.
            Ich hätte noch eine Frage, ich habe einschließlich gestern 20 Tage Aromazäpfchen genommen (Thymian thymol, Koriander, Rosengeranie, Teebaumöl, Lemongrass). Da es leider am 17/18 Tag wieder etwas schlechter geworden ist habe ich mir noch einmal Zäpfchen nachbestellt und die Apotheke meinte auch bei chronischen Beschweren könnte die Behandlung länger dauern.
            Jetzt habe ich nur etwas Bedenken wie lange ich fortfahren soll, aus Angst die guten Bakterien auch zu zerstören. Ich kann es leider nur total schwer sagen wann es wirklich gut ist, es schwillt doch als mal noch an oder ist gerötet, außerdem habe ich eine leicht offene Stelle inzwischen außerhalb.

            Was meinen Sie zu der Dosierung? Wenn ich jetzt aussetzte kommt es dann schon zu Resistenzen?

            Da ich auch davon ausgehe dass meine Hormone nicht in Ordnung sind, da ich vor 6 Monaten die Pille abgesetzt habe und meine Tage sehr unregelmäßig kommen (ca. 6-8 Wochen), kommt auch keine Pause wegen der Blutung dazwischen. Oder können meine Beschwerden auch durch die Hormone bedingt sein?
            Meine Werte waren 3 Monate nach Absetzen der Pille 199 pg/ml Östradiol, 14,26 ng/ml Progesteron und 2,3 IU/l FSH (10 Tage vor der Blutung). Zu dieser Zeit hatte ich auch sehr viele kleine Zysten an den Eierstöcken, welche aber jetzt nach 6 Monaten wieder weg sind.

            Mich beschleicht so langsam das Gefühl, dass irgendwie alles zusammenhängt aber ich weiß nicht wo ich wirklich ansetzen soll. Schwierig.

            Liebe Grüße und vielen Dank für Ihre Mühe:)

          • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

            liebe Maja,
            gute Bakterien machen Sie damit nicht kaputt. Wenn Sie auch noch Zyklusstörungen nach Absetzen der Pille haben, würde ich dringend eine homöopathische Behandlung empfehlen. Alles Gute und ein frohes Osterfest!

  • Mecki sagt:

    Ich hoffe sehr dass Sie mir helfen können…Ich leider immer an einer Art Entzündung nach meiner Menstruation! Jucken brennen und übler Geruch! Ca eine Woche nach der Periode ist der Spuk vorbei! Im Moment nehme ich symbio vag aber diese Zäpfchen kann ich nicht vertragen! !Ich bekomme Schmerzen und brennen davon.Haben Sie einen Rat für mich? Außerdem haben wir einen Kinderwunsch…
    Verzweifelte grüße

  • Süssfrosch sagt:

    Sehr geehrte Frau Gerhard,

    mit grossem Interesse habe ich Ihren Artikel bezüglich Scheideninfektionen gelesen, denn ich bin geplagt davon seit ca. 2 Jahren. Damals erlitt ich nach einer Breitband-AB-Einnahme eine schwere, mehrfach rezidivierende Clostridienenteritis. Es folgten viele AB, letztendlich rettete eine Stuhltransplantation mein Leben, die Keime verschwanden aber mein Darm erholte sich nie davon. Seit dieser Zeit kämpfe ich auch immer wieder mit bakteriellen Vaginosen oder Scheidenpilzen. Mit allerhand Aufwand wie Döderlein, Milchsäuregel, Vagi C, 4-Vag, Multigyn und Sagella hab ich das auch einigermaßen im Schach halten können. Jetzt jedoch bedarf dies allergrößter Mühe, denn seit meiner Schwangerschaft hab ich fast dauerhaft Probleme. Ich führe also permanent zu. Heute war ich zum regulären Arztbesuch, es wird mittlerweile bei jedem Termin ein Abstrich gemacht. Die letzten zwei Male war der PH deutlich besser, erst 4,4 und heute 4,0, keinerlei Geruch, dennoch immer viel Pilz, da er sich auch im sauren Millieu prächtig entwickelt und manchmal sind Ecoli zu finden, ein anderes Mal Staphylokokken aber besser wird es nicht. Ich bin momentan in der 24. SSW, meine Ärztin hat natürlich Sorge bezüglich Frühgeburt durch Bakterien, will aber aufgrund meines schlechten Darmzustands kein AB verabreichen. Ich soll weiter ansäuern und wir halten es in Kontrolle. Ich habe neben dem Candida Albicans vorallem mit dem Candida Grablata zu kämpfen. Dieser lässt sich natürlich von Clotrimazol nicht beeindrucken, systemische Antimykotika möchte ich nicht nehmen. Eine Alternative wären noch mit kolloidalen Silber getränkte Tampons ab und an zu verwenden um den Grablata einzudämmen. Es gibt sehr gute Erfahrungen mit Grablata-Infektionen im Mund und Mundspülungen mit koll. Silber, die den Pilz beseitigen konnten. Es wäre also vaginal eine Möglichkeit. Ich nehme morgens und abends Tisso. Probiotika ein, esse keinen Zucker ausser ab und an eine Banane, Fructose vertrage ich gar nicht. Ich führe Vitamine und Mineralien zusätzlich zu, auch in Form von Gemüse und Algen, um das Baby ausreichend zu versorgen. Bisher geht es ihm blendend. Dennoch mache ich mir bezüglich natürlicher Geburt grosse Sorgen wegen der Keim-situation vaginal. Einen Kaiserschnitt möchte ich möglichst nicht. Haben Sie noch irgendeine Idee, wie ich das Millieu bessern kann? Ich wäre Ihnen sehr dankbar für eine kurze Rückmeldung.

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Süßfrosch,
      Für mich ist das Wundermittel für den kranken Darm immer noch Myrrhinil intest, auch in der Schwangerschaft sehr geeignet. Machen Sie sich mit der Scheide und deren pH nicht verrückt! Was meinen Sie, was man für Keime und pHs bei anderen Schwangeren fände, wenn man sie so intensiv untersuchen würde wie Sie! Mit kolloidalem Silber habe ich keine Erfahrungen, niemand kann seine Scheide keimfrei bekommen! Nicht die Pilze machen krank, sondern das Milieu, in dem sich die Pilze entwickeln, ist bei Ihnen gestört. Mit der Sanum-Therapie kann man sehr gut das Milieu verbessern, suchen Sie sich mal einen Therapeuten, der damit Erfahrung hat. Weiter alles Gute für Sie und Ihr Baby, und lassen Sie es getrost auf natürlichem Wege kommen.

      • Süssfrosch sagt:

        Liebe Frau Dr. Gerhard,

        vielen Dank für Ihre zügige Antwort.
        Mir ist natürlich bewusst, daß die Scheide nicht keimfrei ist, das wollte ich auch nicht anstreben. Es geht mir nur um den Umstand, daß im Falle der hoffentlich natürlichen Geburt mein Kind mit Candida und pathogenen Keimen angesteckt wird, gegen die es noch keine eigene Abwehr besitzt.
        Da mein Millieu so nachhaltig gestört ist, gehe ich auch davon aus, daß bei mir beim vor der Geburt stattfindenden B-Streptokokken-Abstrich ein „positives“ Ergebnis herauskommt. In diesem Fall wird ja nach meinen Recherchen bei der Geburt ein Antibiotikum per Tropf verabreicht. Für mich wäre das jedoch eine Katastrophe. Wünscht man keine Behandlung, muss man daß in der Klinik wohl unterschreiben und damit leben, daß der Säugling schwer erkrankt bzw. sterben kann aufgrund dieser Bakterien, die ja sonst eher harmlos sind. Für mich eine sehr schwere Entscheidung, die mich überfordert…

        • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

          Liebe Süßfrosch,
          Ich kann gut nachvollziehen, wie Sie sich in der Klemme fühlen. Dabei ist mir gerade noch eine Lösung eingefallen: die Aromatherapie. Lesen Sie sich unbedingt diesen Artikel durch und kontaktieren Sie eventuell Frau Hamm oder einen der Therapeuten, die aufgelsitet sind. Damit tun Sie dann wirklich das Beste für sich und Ihr Baby! Ich drücke Ihnen die Daumen für eine beglückende Geburt! Sagen Sie einfach mal Bescheid, was Ihnen geholfen hat.

          • Süssfrosch sagt:

            Vielen Dank für Ihren Zuspruch und den Hinweis zur Aromatherapie. Ich werde mich an Frau Hamm wenden und Ihnen Rückmeldung bezüglich Therapie und dem Nachwuchs geben. Bis dahin alles Gute :)

  • Pilzgulasch sagt:

    Zwei Fragen an Ärzte:

    1.) Ärzte empfehlen immer Lactobacillen-Zäpfchen(Döderlein). Soweit ich es verstehe, werden die Lactobacillen mit Hilfe von Östrogen zu Milchsäure verwandelt und sorgen so fürs saure Milieu. Was aber, wenn gar nicht ein Lactobazillenmangel schuld am zu hohen PH-Wert ist, sondern ein Östrogen-Mangel? Noch kein Arzt oder Apotheker hat mir je eine Östrogensalbe empfohlen. Warum nicht?

    2.) Bei Darmerkankungen gibt es Stuhltransplantationen. Mit den ersten Stuhltransplantationen wurde bereits in den 50er-Jahren experementiert. Warum sollte dasselbe Prinzip nicht genauso für die Vaginalflora funktionieren: zuerst die Vaginalflora komplett mit einem starken Antibiotikum „töten“ und dann gesunde Vaginalflora transplantieren – scheint mir logischer, als zu versuchen mit irgendwelchen Zäpfchen, Cremes und Gels die Vaginalflora wieder aufzubauen. Warum wird erst jetzt begonnen mit Vaginalfloratransplantation zu experimentieren? 60 Jahre nach den ersten Experimenten mit Kottransplantationen?
    Mir scheint das als medizinischer Laie durchaus vielversprechend – warum wird hier nicht mehr geforscht?
    https://clinicaltrials.gov/ct2/show/NCT02236429

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Pilzgulasch,
      Antwort Frage 1: bei gesunden jungen frauen denken Ärzte nicht daran, dass sie einen Östrogenmangel haben könnten. Leider kommt das aber bei Frauen, die besonders niedrig dosierte Pillen zur Verhütung einnehmen immer wieder vor. Die Lactobazillen werden nicht zu Milchsäure verwandelt, sondern produzieren Milchsäure.
      Antwort Frage 2: Außerdem gibt es verschiedene Familien von Lactobazillen, die die Eigenschaften haben können, Bakterien und Pilze abzutöten. Diese Erkenntnis ist aber noch nicht sehr alt, deshalb wird erst in den letzten Jahren die VAginalflora individuell aufgebaut. Mit Vaginal- und Kot-Transplantationen muss man sehr vorsichtig sein, da eine ganze Bevölkerung von Bakterinestämmen transplantiert würde mit guten und schlechten Eigenschaften, so dass das Resultat beim Empfänger nicht vorhersehbar ist und auch mal katastrophal ausfallen kann.

  • Susi sagt:

    Hallo Frau Prof. Doktor,

    bei meinem letzten FA-Besuch haben Sie eine scheideninfektion festgestellt und die Ärztin hat mir arilin vaginalzäpfchen verschrieben. (6 Stück) davon habe ich nun 3 Stück bis meine Periode eingetreten ist,eingenommen. Ich habe mal flüssigen Ausfluss (Übelriechend), mal bröckeligen Ausfluss… Da wir Nachwuchs wünschen, gehe ich davon aus, dass wir die Pläne verschieben müssen bis die Infektion weg ist??? Auch interessiert mich wie es sich beim geschlechtsverkehr verhält!?? Könnte es sein dass ich meinen Mann angesteckt habe??? Er war noch nicht beim Urologen… Und was könnte es für Folgen haben wenn man während der Infektion geschlechtsverkehr hat???? Seit dem mir die Diagnose vorliegt traue ich mich schon gar nicht mehr und distanziere mich, da ich manchmal danach brennende Schmerzen habe… Ich danke Ihnen vielmals für Ihre antwort.

  • Melanie sagt:

    Kann Teebaumöl die Gold-Kupferspirale (Gold Lina) spröde, also unwirksam machen? Ich hatte vor 2 Monaten eine Pilzinfektion und diese wurde auch erfolgreich behandelt. Darauf bekam ich die Goldspirale eingesetzt. Soweit so gut, doch seit 3 Tagen riecht der Ausfluss manchmal komisch. Daher habe ich seither 2x mit Teebaumöl (habe einen Tropfen auf ein wassergetränktes Wattestäbchen gegeben) ein Wattestäbchen in die Vagina eingeführt. Nun habe ich plötzlich Angst, dass das Öl die Spirale, also den Gold-Kupfer Draht, spröde machen könnte und somit nicht mehr wirkt. Freundliche Grüsse

  • Bettina sagt:

    Ich habe nie wirklich Probleme mit Infektionen gehabt, aber oftmals das Gefühl, dass das Scheidenmilieu bzw. der Ausfluss nicht optimal ist. Ich habe zufällig Infos über Kräutertampons gelesen, die mit Kräutern de TCM gefüllt sind und gegen solche Probleme helfen sollten, Infektionen, Keime, Pilze, Verbesserung des Immunsystems uns. Da es sehr überzeugend klang, habe ich das ausprobiert. Seit dem ist das Scheidenmilieu wirklich super! Mich würde interessieren, ob und welche Erfahrungen von anderen damit gemacht wurden, und wie anerkannt bzw seriös diese Art von Behandlung ist. Vielen Dank!

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Bettina,
      Es gibt auch auf dem deutschen Markt Kräuterzäpfchen, wir nennen es dann Aromatherapie oder Phytotherapie. Viele Pflanzenextrakte haben antientzündliche und antibiotische Inhaltsstoffe, so dass diese Art von Behandlung durchaus seriös ist. Bei den Kräutertampons der TCM sollten Sie nur sicher sein, woher die Zutaten kommen, da immer wieder von Schadstoffbelastungen die Rede ist. Alles Gute!

  • Gast sagt:

    Guten Tag,

    ich habe im Januar 2015 einen Sohn per Kaiserschnitt bekommen. Seit etwa Mai/Juni habe ich eine bakterielle Infektion. Sie wurde bereits zweimal mit Antibiotikum behandelt, wobei vor der ersten Behandlung kein Abstrich gemacht wurde. Nachdem aber die Beschwerden (unangenehmer Geruch, Brennen, Jucken) blieben, wurde ein Abstrich gemacht und E.Coli-Bakterien festgestellt. Aber auch nach der erneuten Antibiotika-Behandlung, die nun 3 Tage her ist, sind die Symptome wieder da.
    Kommende Woche werde ich wohl nochmals zum Frauenarzt gehen müssen.

    Doch nun mache ich mir langsam so meine Gedanken:
    – Werde ich das jemals los?
    – Hat das Auswirkungen auf eine zweite Schwangerschaft? Man hört ja immer wieder, dass bakterielle Infektionen Fehlgeburten auslösen oder unfruchtbar machen können.
    – Muss ich nun aufgrund der Infektion und/ oder der Behandlung mit Antibiotika warten bis wir es probieren ein zweites Kind zu zeugen?

    Bei der Geburt meines Sohnes hatte ich einen großen Blutverlust, weshalb ich eine Bluttransfusion drei Tage nach der Geburt erhielt, da der Eisenwert noch immer zu niedrig war, die Schwangerschaft verlief ohne Komplikationen.

    Vielen Dank für Ihre Antwort im Voraus.

    Ein weiblicher Gast

  • Ariane sagt:

    Liebe Frau Doktor,
    Ich bin 29 und habe die Pille vor einem Jahr abgesetzt, da ich mich ohne sie wohler und ausgeglichener fühle. Allerdings habe ich seither recht häufig direkt nach meiner Periode Juckreiz. Ich war deswegen schon ein paar mal beim gyn und habe das testen lassen. Mir wurde empfohlen, nach jeder periode milchsäurebakterien einzuführen. Ist das wirklich die Lösung? Mein Körper sollte das doch auch irgendwie selbst schaffen oder?
    Vorsorglich wurde ich auf chlamydien getestet – negativ. Ich bin seit vielen Jahren in einer Beziehung, da hätte mich das gewundert. Seit absetzen der Pille nutzen wir Kondome. An die Spirale trau ich mich nicht, da viele Frauen über Infektionen klagen.
    Der Juckreiz bedeutet, dass das scheidenmillieu nicht in Ordnung ist, allerdings weiß ich auch nicht, ob es ein Pilz ist. Ich hatte früher (zuletzt vor 1,5 jahren) teilweise bis zu 4 blasenentzündungen im Jahr – dass ich nach dem sex auf die Toilette gehe ist selbstverständlich! Und auch sonst achten mein partner und ich auf alle Möglichkeiten, die man beachten kann.
    Können Sie mir einen Rat geben?

    Danke & schönes Wochenende
    Ariane

  • Barbara sagt:

    Liebe Frau Doktor, ich habe mittlerweile seit ich vor 2.5 Jahren die Kupferspirale eingesetzt bekommen habe immer wieder Probleme mit Pilzen und Bakterien – davor hatte ich das Problem mit Pilzen auch schon, aber nicht mit Bakterien und weit nicht so oft. In letzter Zeit ist es jedoch so schlimm, dass ich alle 3 Wochen beim Arzt stehe und mir irgendwelche Zäpfchen oder Tabletten verschreiben lassen muss. Alle meine Frauenärzte, und ich war mittlerweile schon bei 3, haben mir gesagt dass es nicht von der Spirale kommt und sie können mir nicht sagen warum ich das so oft habe. Nun, jetzt habe ich auch seit diesem Jahr immer wieder gelb/weißliche Beulen auf meinen äußeren Schamlippen – die hin und wieder extrem schmerzen und bei denen Eiter austritt wenn man sie zu fest angreift. Ich habe mal eine Zugsalbe bekommen, damit gingen sie so halbwegs weg – aber auch nicht richtig. Und seit dieser Woche sind wieder 3 solcher Beulen da – und letzte Woche hatte ich gerade wieder eine Zäpfchenkur und diese Woche sind Döderlein dran. Ich weiß nicht mehr weiter, bin echt am verzweifeln. Bitte helfen Sie mir! Ich weiß mittlerweile echt nicht mehr was ich machen soll – ich würde so gerne wieder normal Sex haben und kann einfach nicht, weil ich mich nicht mehr traue und so schäme.

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Barbara,
      wahrscheinlich belastet bei Ihnen die Spirale doch das Immunsystem zu stark. Es gibt Ärzte für Naturheilkunde, die austesten können, ob Sie die Spirale besser entfernen lassen sollten. Außerdem müssen Sie Ihren Darm behandeln lassen, die Ernährung verbessern und wahrscheinlich, zumindest vorübergehend, Nahrungsergänzungsmittel einnehmen. Hier sind Ärztegesellschaften, die Ärztelisten haben:
      Ärztegesellschaft für Erfahrungsheilkunde e.V.
      http://www.erfahrungsheilkunde.org/2.html
      Zentralverband der Ärzte für Naturheilverfahren und Regulationsmedizin e.V.
      http://www.zaen.org/
      Außerdem können Sie unter http://www.natum.de ganzheitlich arbeitende Frauenärzte finden. Alles Gute und nicht verzweifeln, Ihnen kann sicher geholfen werden!

  • Steffi sagt:

    Hallo
    Ich habe seit langer Zeit stetig 1 Woche vor einsetzen meiner Regel heftige Vaginalbeschwerden. Ausfluss mal klar, mal bröckelt weiss. Der Geruch wird unangenehm.
    Dann brennt die Haut, leichter Juckreiz kommt dazu und die Haut bildet von allein Eintisse.
    Dadurch wird das Wasser lassen zur Qual.
    Es ist dann entweder eine bakterielle Infektion, ein Pilz oder auch mal ohne Befund.
    Hormone sind laut Gyn top.
    Ich habe allerdings Hashimoto und Vitamin D Mangel.
    Ich bin wirklich verzweifelt….

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Steffi,
      in der Phase kurz vor der Periode leiden viele Frauen unter ähnlichen Beschwerden, weil die Eierstock-Hormone verfrüht abfallen und dadurch das Immunsystem labiler wird. Stabilisieren Sie Ihren Zyklus nicht nur mit Vitamin D, sondern auch mit Omega-3-Fettsäuren, Vitamin E, B-Vitaminen und vollwertiger, biologischer Pflanzenkost. ZUsätzlich kann sich Vicolac immun und lokal sehr günstig auswirken. Alles Gute!

  • verzweifelt sagt:

    Hallo ich bin 26 jahre und ich weiß nicht mehr weiter und meine Ärztin schickte mich weg und sagte da ist nichts.
    Also um von vorn anzu fangen. Es begann ende März diesen Jahres, beim Geschlechtsverkeher blutete ich extrem. Bei den nächsten Malen wieder. Mittlerweile blutete ich auch zwischendurch einfach mal oder bei größerer Anstrengung beim toilettengang. Keine weiteren Symptome. Im Mai ging ich zu meiner Ärztin, sie machte einen Abstrich und ich sollte Antibiotika nehmen. Das Problem auch nach der Einnahme änderte sich nichts. Aber die Werte des Abstriches waren wohl in Ordnung.
    Nun sollte ich eine pillenpause einlegen gesagt, getan. Ich habe nach jeder Packung eine Woche Pause gemacht,aber wieder nichts, das Problem besteht weiterhin.
    Ich war Anfang Juli wieder dort, zuvor eine Woche im Urlaub. Ich sagte ihr, dass ich immer noch blute, sie meinte es käme vom Klima Unterschied im Urlaub… nur da war alles in Ordnung ! Und das Problem besteht ja nun schon seit April !
    Sie speiste mich damit ab, dass sie kein blut sieht und ich solle im Oktober wieder kommen.
    Ich wollte dann zu einer anderen Ärztin nur geht das ja in diesen Quartal nicht mehr.
    Heute hab ich dann braunen Ausfluss gehabt. Ich Weiß nicht mehr weiter und was ich noch machen kann. Ich hoffe sie können mir helfen.
    Ich habe einen neuen Mann kennengelernt und ja ich würde auch gern wieder geschlechtsverkehr haben wollen.

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Verzweifelt,
      Wenn Sie eine Pille einnehmen, ist sie möglicherweise etwas zu niedrig dosiert, so dass die Schleimhaut der Gebärmutter nicht stabil aufgebaut bleibt. Wenn die Ärztin sich nach der Untersuchung und dem Abstrich und dem US sicher ist, dass nichts Schlimmes vorliegt, ist die Blutung eine ganz harmlose Nebenwirkung mancher Pillen. Sie können ruhig Geschlechtsverkehr haben. Alternativ kann ich Ihnen sonst auch nur zur Absicherung eine Untersuchung bei einem anderen Frauenarzt vorschlagen. Viel Glück!

  • Kathi sagt:

    Hallo Fr.Dr.Gerhard und zwar leide ich seit ca 3.Jahren nach BV,ist das normal da ich noch 17 bin??Biete sie daher mir zu helfen was kann ich essen/trinken das das weggeht? Beim FA war ich noch nie denn ich trau mich ehrlich gesagt nicht?Gibt es vielleicht Tablette dagegen die rezeptfrei sind und keine schlechten Nebenwirkungen haben??Ich danke Ihnen im Vorhinein und hoffe auf Rückmeldung!Lg

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Kathi,
      das hängt wahrscheinlich mit den hormonellen Umstellungen in Ihrem Alter zusammen. Multigyn Actigel können Sie getrost versuchen. Wenn allerdings gleichzeitig Ihr Zyklus nicht regelmäßig ist, sollten Sie auf jeden Fall zum Frauenarzt. Benutzen Sie bei der Periode Tampons (Reste können zu einer Entzündung führen) oder haben Sie Geschlechtsverkehr, dann steht sowieso ein Termin beim Frauenarzt an. Nur Mut!

  • Brigitte sagt:

    Hallo Frau Dr. Gerhard,
    ich bin 60 Jahre alt und habe nach einer Darmteilentfernung vor 4 Jahren oft mit Durchfällen zu tun – was wohl auch so bleiben wird – seit einiger Zeit habe ich als Folge immer wieder mit Darmbakterien in der Scheide zu tun. Ich renne jedes Mal zu meiner Ärztin und bekomme Vagimid, wenn es bakteriell ist. Anfangs half das auch für ein paar Monate, aber nun habe ich immer wieder ein Brennen in der Scheide, bekomme dann auch mal ein Milchsäurepräparat. Außerdem haben wir die Hormoncreme, die ich seit ein paar Jahren nehme, gewechselt. Aber ich bekomme das Brennen nicht weg. Gestern Abend habe ich ein Milchsäurezäpfchen eingeführt und es hat so gebrannt, dass ich nicht schlafen konnte. Haben Sie einen Tipp für mich, jede Woche Frauenarztbesuch uns Schlafentzug ist irgendwie ätzend!

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Brigitte,
      Welcher Teil des Darmes wurde denn entfernt? Dickdarm oder Dünndarm? Und warum? Normalerweise kann man mit speziellen guten Darmbakterien und Pflanzenheilmitteln den Darm wieder beruhigen. Lesen Sie mal die Artikel über den Darm. Also: etwas für die Darmheilung tun, ist die eine Sache, etwas direkt für die Scheide, die andere. Dafür bieten sich Scheidenzäpfchen an, die die Schleimhaut widerstandsfähiger machen, z. B. Ovestin oder Delima. Wenn Sie so oft Durchfall haben, sind inzwischen sicher auch Nährstoffmängel entstanden, die die Haut empfindlicher machen, auch das bitte überprüfen lassen. Viel Erfolg!

  • Kim sagt:

    Hallo Frau Gerhard,
    ich habe seit Dienstag ein extremes brennen und jucken im vaginalem Bereich aus der Ausfluss hat einen unangenehmen Geruch. Ich hatte dann am Donnerstag einen Frauenarzttermin wo die meinte es sei eine Infektion und verschrieb mir Arilin Rapid Vaginalzäpfchen für 2 Tage.
    Das erste Zäpfchen sollte ich am selben Abend einnehmen und das zweite Zäpfchen am Freitagabend. Das habe ich gemacht immer bevor ich ins Bett gehe doch es tut immernoch weh und juckt. Es sind zwei Tage vergangen was soll ich jetzt machen, abwarten bis Morgen oder direkt morgen meine Frauenärztin wieder aufsuchen?

  • Stella sagt:

    Sehr geehrte Frau Prof. Dr. Ingrid Gerhard!
    Mitte April habe ich auf natürlichem Wege meinen Sohn geboren.
    Leider habe ich mir bei der Geburt einen Dammriss und Schürfungen zugezogen, worauf hin ich die Verlezungen mit Sitzbädern (Totes Meer Salz) behandelt habe. Damit Luft an die Wunde gekommen ist, habe ich auch Einmalslipeinlagen aus reiner Baumwolle (ohne Plastikfolie und Parfüm) verwendet.
    Da ich seit letzter Woche vermehrt Brennen beim Wasserlassen habe, fiel mir auf, dass mein Scheideneingang und innenliegenden Schamlippen feuerrot sind.(jedoch kein Ausfluss, nur leichter Juckreiz)

    Daraufhin ging ich gestern zu meiner Frauenärztin. Sie meinte (da mein ph- Wert durcheinander ist)das ich wohl eine bakterielle Infektion habe. Sie hat mir deshalb Sobelin Vaginalcreme verschrieben, die ich eine Woche lang 2 x täglich anwenden soll.
    Beim Durchlesen der Packungsbeilage ist mir jedoch aufgefallen, dass dieses Medikament in die Muttermilch übergeht und z.B.:Durchfall und verschiedenen andere Dinge bei meinem Sohn auslösen können.
    Nun bin ich sehr verunsichert!!
    Soll/ bzw. kann ich dieses Medikament in der Stillzeit anwenden? und sind es überhaupt Bakterien oder vielleicht was Anderes (Pilz)?
    Wie ist Ihre Meinung dazu?

    Vielen Dank!

  • Lisa sagt:

    Liebe Frau Prof. Dr.Ingrid Gerhard,
    Ich hatte dieses Wochenende sehr viel sex mit meinem Freund und seit Montag hab ich ein brennen und häufiges wasserlassen was auch richtig schmerzt zudem nehme ich die pille und habe jetz aber einen rötlichen ausfluss können sie mir helfen?

  • Lena sagt:

    Liebe Frau Doktor,

    Ich hatte seit Dienstag Abend ein leichtes Jucken im intim Bereich und dachte mir zuerst nichts dabei. Mittwoch hatte ich den ganzen Tag mit starken Jucken am Scheideneingang und an der Klitoris zu kämpfen was dann Richtung Abend aber verschwand.. Am Abend besorgte ich mir dann Kadefugin 3. Und benutze das diesen Abend. Ich bin heute Abend bei der dritten Tablette und es juckt auch nurnoch minimal zwischendurch. Manchmal ist die Klitoris sehr empfindlich und sticht kurz zB manchmal beim abwischen nach dem Klogang aber auch nicht immer. Was mich noch etwas beunruhigt.
    Ich bin mir im Moment überhaupt nicht mehr sicher ob es überhaupt ein Pilz war. Ich hatte nur das Jucken und eigentlich überhaupt keinen Ausfluss. Ich bin sehr dünn und hatte vlt noch die Idee das es ein Östrogen Mangel sein könnte? Oder war es doch ein Pilz weil mein Immunsystem nicht besonders fit ist? Ich bin sehr verunsichert und würde mich über eine Antwort sehr freuen.
    Lg und danke schonmal

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Lena,
      Du kannst Dir sicher vorstellen, dass eine Diagnose per Internet in diesem Fall nicht möglich ist. Einfach mal abwarten und wenn die Beschwerden wiederkommen, vom Frauenarzt eine Diagnose stellen lassen.

  • Julia sagt:

    Sehr geehrte Frau Prof. Dr. Gerhard,

    ich habe immer wieder das Problem, dass nach dem Eisprung bzw. vor der nächsten Menstruation ein sehr starkes Brennen auftritt.

    Es ist nichts gerötet, keine Ablagerungen, der Zervixschleim ist teils leicht rot/braun durchzogen aber nicht flockig o.ä. und kein Geruch.
    Zudem spannen die Brüste und ich fühle mich sehr „traurig/weinerlich“ & ängstlich und das ohne Grund.

    Nach dem Eisprung (laut Zyklusbeobachtung müsste dieser am 22./23.05.2015 gewesen sein) hatte ich einen Tag roten Ausfluss (leichte Menstruation wäre übertrieben ausgedrückt).

    Ich benutze keine hormonellen Verhütungsmittel – die Hormonspirale habe ich im Febuar ziehen lassen, da ich diese nicht vertragen habe (ständig Pilz- und Bakterieninfektion im Wechsel – ein Antibiotikum nach dem anderen oral & vaginal) aber seither keine Infektion.

    Ich hoffe Sie haben einen Rat für mich. Ich versuche zur Besserung aktuell morgens Multigyn Actigel und Abends Majorana Vaginalgel, 2x tgl. Allium Sativum Tablette in die Scheide, und die Akutbehandlung mit Borax D4 (im Falle es doch Pilz ist) und Kalium Chloratum D6 (zum Aufbau der Schleimhaut).

    LG und vielen vielen Dank im Voraus.

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Julia,
      Sie leiden offenbar unter einem Progesteronmangel und einer Störung des Immunsystems. Lassen Sie bitte Ihre Darmflora untersuchen und eventuell auch Ihr Blut auf Nährstoffmängel. Die alleinige Lokalbehandlung wird Ihnen dauerhaft nicht helfen. Viele Grüße!

      • Julia sagt:

        Liebe Frau Prof. Dr. Gerhard,

        Vielen Dank für Ihre Antwort.

        Ich habe nun mein Blut testen lassen und einen Hormonstatus gemacht.
        Nährstoffe und Blut alles ok.
        Darmflora alles ok.

        Progesteron am 22. ZT 5,93ng/ml
        FSH am 3. ZT 9,0 mU/ml
        LH am 3. ZT 5,0 mU/ml
        LH-FSH-Ouotient am 3. ZT 0,6
        Prolaktin am 3. ZT 8,0 ng/ml
        Östradiol (E2) am 3. ZT 36 pg/ml
        Testosteron, gesamt am 3. ZT 0,37 ng/ml
        Androstendion am 3. ZT 1,13 ng/ml
        DHEAS 1,9D µg/ml

        Was sagen Sie dazu? Wenn ich richtig lese, ist das Progesteron tatsächlich zu niedrig!?
        Was kann ich tun, vorallem möchte ich nicht unbedingt Hormone einnehmen. Ich bin grad am Versuch mit Mönchspfeffer und erhoffe mir natürlich damit eine Besserung.

        Über eine erneute Antwort wäre ich Ihnen zutiefst dankbar und würde mich sehr freuen.

        LG Julia

        • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

          Liebe Julia,
          Ja, Progesteron ist zu niedrig. Der Versuch mit Mönchspfeffer ist sehr sinnvoll. Außerdem kann man dem Körper bei der Bildung von Progesteron helfen, indem man Vitamin-B-Komplex einnimmt, Omega-3-FS, Vitamin E und Magnesium. Viel Erfolg!

  • ulli sagt:

    liebe fr. Doktor,
    ich habe eine wichtige frage wegen meines seit ca. drei tagen anhaltenden ausfluss, der 1. nahezu farblos (bzw. durchsichtig) 2. etwas trüb und 3. (leider) seltsam nicht wirklich übel auch nicht normal riecht.
    bis jz habe ich zweimal mit essigwasser (apfelessig verdünnt 1:5) gespült, was nicht gebrannt hat und außerdem ebenfalls zweimal mit joghurt bzw Buttermilch behandelt. es juckt kaum bzw. nur ganz wenig, aber der Geruch irritiert mich, ich hatte so etwas noch nie (eine pilzinfektion schon einige male… naja mit knapp 48 ja auch nicht so schlimm) und ich erreiche meinen Gynäkologen frühestens am montag :( nach ca. 2 stunden surfen im Internet und so bin auf diese seite gestossen…
    vielleicht haben sie einen rat für mich und ich kann mir etwas nicht verscheibungspflichtiges aus der apotheke holen…!
    danke im voraus und
    freundliche grüße

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Ulli,
      Klingt nach einer leichten bakeriellen Vaginose, die in Ihrem Alter häufiger durch hormonelle Schwankungen oder Stress auftritt. In der Apotheke bekommen Sie sicher Multigyn oder Milchsäurezäpfchen ohne Rezept. Aber in der nächsten Woche unbedingt vom frauenarzt untersuchen lassen. Alles Gute!

  • Ricarda sagt:

    Guten Tag,
    da ich langsam verzweifelt bin, werde ich mich nun an Sie. Ich plage mich seit 4 Wochen mit einer Scheideninfektion. Behandelt wurde es, nach Abstrich mit verschiedenen Antimykotika, auch oral. Nun ist die Therapie beendet und die Symptome Juckreiz sowohl Scheide, als auch Analbereich sind immernoch da.
    Die Lactobacillus waren vorhanden, zu Beginn der Infektion in hohem Maße. Aber die tun offenbar nicht ihre Aufgabe. Woran kann es noch liegen, daß ich ständig Infektionen habe, die auch hartnäckig sind und warum auch am Po?

  • Yvi sagt:

    Sehr geehrte Frau Prof. Dr. Ingrid Gerhard, ich habe zum Thema Scheideninfektionen einige Fragen. Ich bin vor 10 Jahren an einem Vulvakarzinom erkrankt. Hatte danach keine „Beschwerden“. Seit Anfang diesen Jahres geht’s irgendwie drunter und drüber. Ich habe einen neuen Freund. die ersten 2 Male GV gingen eigentlich ohne Probleme, nur das ich durch die OP ziemlich eng bin. Dann beim „spontanen“ GV blutete ich auf einmal sehr stark. Die Blutungen hörten dann aber nächsten Tag auf. Aber seitdem blute ich jedes mal und dann entsteht daraus meist eine ziemlich starke Entzündung, die dann mit Antibiothika behandelt werden muss. Die Stelle muss wahrscheinlich vernarbt sein, die jetzt jedesmal aufplatzt. Ich trau mich schon gar nicht mehr Gv zu haben. Das passiert auch trotz Gleitcrems. Ich behandel mich aus Angst schon mit Kamille, aber die Entzündung kommt trotzdem, sodass ich wahrscheinlich nach dem nächsten GV wieder Antibiothika nehmen muss. Gibt es nichts was man zur Vorsorge tun kann, dass diese Blutungen nicht mehr passieren, zB ne Creme die solche „Vernarbungen“ weich machen oder vielleicht was nach dem GV das sohne Infektion gar nicht erst auftritt? Vielleicht wissen Sie ja einen Rat. Vielen Dank

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Yvi,
      das ist sehr schwierig, weil ich natürlich den Befund, Ihr Alter, Ihre hormonelle Situation etc. nicht kenne. Am meisten würde ich mir von der Aromatherapie versprechen. Erkundigen Sie sich bei der Apotheke einfach mal nach Therapeuten.
      Alternativ ist mir noch eingefallen, dass Colostrum für Sie sehr geeignet wäre. Besonders effektiv wäre die Therapie sicher, wenn Sie für Ihr angeschlagenes Immunsystem auch Vicolac immun Colostrum schlucken würden.
      Alles Gute!

  • Leonie sagt:

    Liebe Prof. Dr. Ingrid Gerhard, ich hätte eine Frage zum Thema „Scheideninfektion“… Ich war noch nicht beim Frauenarzt, weiß also noch nicht mit 100%iger Sicherheit, dass es sich um eine Scheideninfektion handelt. Doch vorallem der typische Geruch, der weißliche Ausfluss und das Jucken im Vaginalbereich sprechen dafür. Nun, jetzt zu meiner Frage: Ist es „normal“, dass man eine Scheideninfektion schon mit 13 Jahren bekommt?! Es ist mir peinlich, keine Frage, meinen Eltern habe ich auch noch nichts gesagt, was würden Sie tun?

    Ich würde eine Antwort wirklich sehr erhoffen, mit freundlichen Grüßen, Leonie

  • Vielen Dank für diesen Artikel.
    Nur zu Deumavan habe ich noch eine Frage. Bei den Inhaltsstoffen von Deumavan sind auch Stoffe der Rohölindustrie enthalten, von denen in der Zeitschrift Ökotest abgeraten wird. In den Produkten von Multigyn konnte ich solche Stoffe nicht finden. Danke für einen kurzen Kommentar.
    Mit freundlichen Grüßen

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Brigitte,
      das ist richtig. Der große Vorteil bei der Selbstmedikation ist, dass Paraffin im Vergleich zu pflanzlichen Produkten praktisch nie eine Allergie auslöst. Außerdem wurde nachgewiesen, dass Colibakterien, die ja im Genitalbereich überall sind, darauf nicht wachsen. Bei unempfindlicher Haut kann man aber ohne weiteres erstmal die natürlichen Alternativen einsetzen.

  • Deadlines sagt:

    Guten Tag Frau Prof. Dr. Ingrid Gerhard.

    Ich habe in den letzten Monate immer wieder nach einem Termin bei verschiedenen Frauenärzten gebeten, ich werde immer wieder nur vertröstet bzw erst im späten sommer. Zu meiner alten möchte ich nicht mehr, da sie zwar fachlich kompentent ist aber ich dort nie ein Termin bekomme und nur auf Jugendsprechstunden vewiesen werde, aber dort bin ich wochenlang hin gegangen aber nie kam ich dran…

    Jetzt zu meinen Problem, seit Monaten habe ich mehrmals am Tag gelblichen Ausfluss mit starken fischigen Geruch und ich weiß einfach nicht was ich dagegen tun kann. Gibt es denn irgendwas in der Apotheke was nicht verschreibungspflichtig ist ??

    Mfg

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Deadlines,
      ich habe noch nie gehört, dass man ständig bei Terminen beim Frauenarzt nicht drangenommen wird. Was ist los mit Ihnen? Natürlich gibt es Produkte, die nicht verschreibungspflichtig sind, bspw. von Multigyn oder die Aromatherapie Fragen Sie einfach mal in der Apotheke. Viele Grüße

  • Bienchen sagt:

    Liebe Frau Prof. Dr. Ingrid Gerhard,

    ich wollte gerne nachfragen ob ich Vagi C Tabletten auch bei bestehendem Pilz nehmen darf. Mein Arzt verschrieb mir Gyno Pevaryl und anschliessend Vagi C. Da ich eine evtl. Frühschwangerschaft nicht ausschliessen kann, bekam ich Angst und nahm das Gyno Pevaryl nicht.

    Nach fast 2 Wochen wo ich meinen Frauenarzt nicht erreichen konnte, teilte mir zumindest die Arzthelferin mit, dass ich dann jetzt erstmal nur Vagi C nehmen soll und abwarten soll wenn ich Angst hätte. In dem Mittel steht allerdings es begünstigt einen Pilz noch mehr bei Anwendung mit Pilz.

    Ich bin total überfragt. Ich nehme es jetzt und hoffe ich habe mich richtig entschieden.

    Was meinen Sie? sobald ich meine Tage kriege, würde ich das Gyno Pevaryl anfangen zu nehmen, richtig? wenn nicht dann gehe ich zum Arzt, dann bin ich wohl Schwanger…

    Vielen lieben Dank für eine Antwort!!

    Liebe Grüsse

    Bienchen

  • Manuela sagt:

    Hallo Frau Prof. Dr. Ingrid Gerhard,
    ja, wir kommen mit einem Essig, den ich auf 3% verdünnt und meine Tochter diesen Tafelessig 5% als Spüllösung sehr gut zurecht. Damals meinte meine Ärztin, das ein 3%iger Essig bei älteren und ca. 5%iger Essig bei jungen Frauen in der Regel sehr optimal wäre. So probiert und wirklich, es hilft uns. Auch meine Tochter hatte schon als junge Frau Intimprobleme. Dort meinte dann auch die Ärztin, sie solle dann immer nach der Periode das schlechte Blut mit dem Essig ausspülen und er hilft so, den sauren Bereich sofort zu unterstützen. Dann kam auch das Thema zum Geschlechtsverkehr und auch hier wurden diese Essigspülungen nach jedem Verkehr empfohlen. Tatsächlich sind wir nun schon seit einigen Jahren Beschwerdefrei. Wir können diesen ganz einfachen Tafelessig auch vorbeugend tatsächlich nur empfehlen.
    Ganz herzliche Dankesgrüße von Manuela

  • Manuela sagt:

    Frau Prof. Dr. Ingrid Gerhard,
    vor vielen Jahren war auch ich häufig von BV betroffen. Immer wieder das gleiche Problem und Medikamente etc. Eine neue Ärztin riet mir damals zu Scheidenspülungen mit Branntweinessig, keinen Apfelessig wegen seiner Inhaltsstoffe, die förderlich sein könnten um Pilzinfektionen zu unterstützen. Bereits bei der Behandlung mit Antibiotika sollte ich Essigscheidenspülungen anwenden.Ich probierte ihn erst 1% verdünnt und sollte das Essigwasser vom Ende meiner Periode bis zum Beginn der nächsten Periode täglich mind. 2x nutzen. Anschließend sollte ich für mich probieren, die Konzentration auf 3 bzw. 5% anzuheben. Nach dem Absetzen der Spülungen kamen erneut gesundheitliche Probleme und sie riet mir nun zu täglichen Spülungen mit Essig. Ergebnis, ich danke meiner Ärztin. Auch meine heute 18 jährige Tochter spült vorsorglich und auch zu ihrem eigenem Wohlsein mit Essig. Ein einfaches Mittel mit diesem tollen Ergebnis. Nun meine Frage: Sie empfehlen keinen Essig sondern Multigyn. Sollten wir auf dieses Produkt noch einmal umsteigen? Ich nutzte es bereits jedoch mit negativem Erfolg. Wichtig war auch bei mir, ein Spülgerät zu nutzen, was das Scheideninnere etwas optimaler weitete, um mit der Lösung wirklich alle Bereiche zu benetzen bzw. zu erfassen. Vielen Dank und viel Erfolg bei Ihrer Arbeit und erst Recht wünsche auch ich Ihnen viel Gesundheit!

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Manuela,
      schön, dass Sie so gute Erfahrungen mit den Essig-Scheidenspülungen gemacht haben. Ich bin kein Befürworter der Essigspülungen, da die Bakterienflora der Scheide gestört wird und die richtige Essigkonzentration für jeden anders ist, sonst wird die Schleimhaut geschädigt. Alles Gute!

  • Himym sagt:

    Ich habe ein Problem unzwar litt ich an einer bakteriellen Infektion meine Frauenärztin hat mir Arilin Vaginalzäpfchen verschrieben (6 Stück jeden Abend eine) und zur Nachbehandlung gynophilus scheiden Kapseln zur Wiederherstellung der scheidenflora. Nun hab ich das Problem das der Fischige Geruch zwar Weg ist aber ich nun einen braunen oder besser gesagt ziemlich Dunklen Ausfluss habe und das während der Behandlung .. Ist das Normal? Und wann geht das weg ich weis nicht was ich machen soll :(

  • Laura sagt:

    Sehr geehrte Frau Dr. Gerhart Ich habe seit 3 Jahren eine Bv besser gesagt eine nicht heilende Bv.nach zich Arzt besuchen zich Antibiotiker und langfristigen Aufbaukuren bekomme ich sie einfach nicht weg.5 verschiedene Antibiotiker, 2 Partnerbehandlungen monatelange Aufbaukuren nix nix nix.Blut, Urin, Stuhlgang alles untersucht. Nicht nur ich sondern die Ärzte sind auch ratlos. Ich treibe viel Sport habe meine Ernährung komplett umgestellt, trinke sogar Dinge die ekelhaft schmecken wie Kanne Brottrunk, Pille habe ich auch gewechselt. Ich bin verzweifelt, heut zur Tage heilt man sogar Krebs aber nicht meine BV.Es ist alles getan was getan werden musste, meine Frauenärzte Habe ich auch zich mal gewechselt, das kann doch nicht sein das mir nichts und niemand Hilft.Es gibt ein Buch von einer Frau die 8 Jahre lang das gleiche Elend hatte und da ihr die Ärzte nicht helfen konnten man sie es selbst in die Hand, das Buch heist linderung Bakterieller Vaginose. Sie garantiert das man den BV in nur 3 Tagen mit Hausmittel Bekämpft,das Buch muss man aber eben Bestellen und ich bin Skeptisch. Hausmittel wie Knoblauch, Teebaumöl, Essig, Jogurt und Petersille habe ich auch schon probiert, NiX. Ich weis nicht was ich noch tun soll ? In der Apotekhe gibt es nichts was ich nicht ausprobiert habe, und das nicht nur eine Kur die 7 oder 14 Tage geht sondern ich habe immer alles gleich 3 fach genommen.So gibt es denn noch irgendwas was ein Mensch noch ausprobieren kann ? Können Sie mir vielleicht helfen, oder sollte ich einfach damit Leben ?

  • goldi sagt:

    Liebe Mitleidenden,

    ich bin 31 Jahre alt und hatte zw. meinen 19. und 25. Lj. dauernd Pilzinfektionen, diese sind mittlerweile weg. Vor 4 Jahren hatte ich zum ersten Mal eine Bakterielle Vaginose, welche mit AB behandelt worden ist. Die Bakterien verschwanden, die Schmerzen (Jucken, Brennen) blieben. Nach einem fast 3 jährigen Ärztemarathon gab ich die Hoffnung schon auf. Eine Freundin von mir empfahl mir eine Phytotherapeutin (Pflanzenheilkunde) die bemerkte, dass ich Nierenkristalle habe, die sich beim Urinieren in der Scheide absetzen und somit die Scheide reizen (kein einzige Arzt tippte auf die Niere und untersuchte sie). Die Phytotherapeutin gab mir pflanzliche Tropfen mit, die ich zu gewissen Zeiten nehmen musste, nach 2 Tagen waren die Schmerzen weg. Bis vor 2 Wochen war ich völlig schmerzfrei (1 Jahr ohne Schmerzen). Leider bekam ich wieder eine Bakterielle Vaginos (anzumerken sei, dass ich schwanger werden will und 2 mal hintereinander Clomifen eingenommen habe). Bakterien wurden behandelt, Schmerzen blieben. Habe die Phytotherapeutin kontaktiert und sie meinte, die linke Niere hat einen Nierenstau.

    Ich wollte eigentlich damit sagen, dass ich sehr traurig darüber bin, dass die ÄrztInnen nicht den ganzen Körper untersuchen. Mir wurde gesagt, ich hätte Vulvodynie und Vestibulitis, außerdem sollte ich Antidepressiva usw. nehmen. War wirklich schon verzweifelt. So viele Frauen lassen sich die Haut operativ entfernen, weil keine andere Ursache gefunden wird, dabei wird nicht mal alles untersucht. Nur weil es unten juckt und brennt, heißt es noch lange nicht, dass da unten etwas kaputt ist. Der Körper sollte mehr als Gesamtes betrachtet werden. Hoffe das geschieht irgendwann. Ich musste 3 Jahre leiden und habe Gott sei Dank meine Rettung gefunden.

  • B.M. sagt:

    @Mara: hast Du da ggf. jedes Mal Deinen Eisprung? Ich hab da näml.auch voll (Mittel) Schmerzen und extremen „Ausflzss“ = Zervixschleim.

    Viel Erfolg bei Deiner Lösungsfindung. (Verhütungs-)Pille hilft!

    LG BM

  • Tanja Regina sagt:

    Vielen lieben Dank für die schnelle Antwort!

    Leider ist mein Frauenarzt in der Hinsicht ziemlich unflexibel. Er sagt dass ich damit halt leben muss, immer wieder Fluconazol (so hießen die Tabletten ☺️, war gestern schon zu spät) zu nehmen. Hab sie auch schon als Kur genommen.
    Was für Spezialuntersuchungen würden sie machen? Alternativen hat er nur die Sagella waschlotion genannt und die deumavan Creme!

    Liebe Grüße Tanja

  • Tanja Regina sagt:

    Guten Abend Frau Gerhard!!

    Vielen dank für die tolle informative Seite!!

    Hab trotzdem eine Frage!
    Ich (30) habe zwei Kinder und litt schon vor der Geburt des 1. Kindes regelmäßig (nach jeder Periode) an pilzinfektionen. Damals riet mir mein Frauenarzt ich soll die Pille ohne Pause durchnehmen. Die Infektionen hörten fast auf.
    Seit dem 1. Kind hab ich sie wieder sporadisch bekommen. War immer beim Arzt und bekam KadeFungin, wenn das nicht gewirkt hat dann eine Mukovicol (weiß nicht mehr genau wies hieß,es war was mit muko…). Nun leide ich wieder unter wiederkehrenden Infektionen (Juckreiz und Brennen, leichter Ausfluss aber kein Geruch) und ich weiß nicht weiter. Mein Arzt ist leider für 2 Wochen in Urlaub. Bei anderen Ärzten nimmt niemand welche Pat. an die akute Beschwerden haben.

    Hätten sie Tipps für mich wie ich die Zeit überstehe? Und wie ich am besten Vorsorge? Ich ernähre mich sehr gesund (Obst, Gemüse, kaum Fleisch und wenn dann nur bio-Rind vom Bauern nebenan) treibe Sport und wasche nur mit Wasser!
    Langsam nervt mich das Thema, denn ich fühle mich eingeschränkt…

    Vielen lieben Dank und gute Nacht
    Tanja Regina

  • Mara sagt:

    Trotzdem danke, laut dem anderen Frauenarzt ist es Endometriose, die ist behandelbar, und der Ausfluss wird mit KadeFungin Milchsäurekur (7 Applikatoren) und RePHresh sanol (4 Applikatoren)behandelt. Dann sollte mein Leiden endlich ein Ende haben! :)

  • Mara sagt:

    Sehr geehrte Frau Gerhard,
    Ich bin 18 Jahre alt, und habe ein Problem, welches mich seit Monaten belastet.
    Ich war schon unzählige male bei meinem Frauenarzt, jedes mal verschrieb er mir KadeFungin.
    Mein Problem ist:
    Ich habe seit ca.7 Monaten einen Starken gelben Ausfluss, welcher für mich unerträglich ist. Jedes mal ist Blut mit im Ausfluss. Wenn ich eine Slipeinlage trage, muss ich diese alle 2 Stunden wechseln, da sie dann sozusagen „voll“ ist. Einen starken Geruch hat mein Ausfluss nicht, aber zuerst hatte er eine stark klebrige Konsistenz, sodass man ihn wie ein gummiband auseinanderziehen konnte. Nun ist er extrem flüssig, und ich weiß nicht mehr weiter. Ich habe jetzt ca. 120€ für KadeFungin ausgegeben, aber es hilft einfach nicht. Ich weiß auch nicht mehr was ich noch tun soll, denn mein Frauenarzt sagt mir jedes mal: Sie haben eine Hefepilzinfektion. Daran glaube ich aber nicht, schließlich habe ich keinen Juckreiz oder sonstiges dergleichen. Sobald der Ausfluss sehr stark wird, also gegen Nachmittag, habe ich unerträgliche Rückenschmerzen die sich über den After bis zum Unterleib erstrecken.. Bitte helfen sie mir weiter.. ich verzweifle.
    Vielen Dank im Vorraus.

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Mara,
      da kann ich Ihnen wirklich nicht weiterhelfen. Holen sie eine zweite Meinung bei einem anderen Frauenarzt ein, der vielleicht zusätzliche Abstriche macht. Sollte eine Entzündung ausgeschlossen sein, könnte Ihnen sicher ein homöopathisch arbeitender Arzt helfen.

  • Evi sagt:

    Sehr geehrte Frau Prof. Dr. Gerhard,

    meine Frauenärztin hat bei mir eine bakterielle Scheideninfektion diagnostiziert (ohne Abstrich) und mir Vagimid (6 Zäpfchen)und ein Milchsäurepräparat für die Anschlussbehandlung verschrieben. Ich möchte das Antibiotikum nicht nehmen, da ich voll stille. Gäbe es eine alternative Behandlungsmöglichkeit? Metronidazol geht in die Muttermilch über, Embryotox rät eher zu einer einmaligen oralen Gabe. Ich bin sehr verunsichert, da meine Frauenärztin mich da recht schnell abgespeist hat.
    Muss die Infektion behandelt werden oder könnte man sie einfach ignorieren und ggfs. nach dem Abstillen in einem Jahr behandeln?

    Herzlichen Dank für Ihre Antwort.

    Mit freundlichen Grüßen
    Evi

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Evi,
      wenn Sie keine Beschwerden haben, hat Ihre Ärztin wohl an dem Fischgeruch bemerkt, dass die Bakterienflora durcheinander ist, was in der Stillzeit durch den Östrogenmangel oft vorkommt. Sie können dann ruhig abwarten. Oder Sie nehmen mal Multigyn. Alles Gute!

  • Lisa sagt:

    Hallo,
    Ich habe da auch ein Problem. Immer wenn ich mit meinem freund schlafe ohne Kondom manchmal auch mit. Merke ich danach oft auch mehrere Tage ein brennen in und um die scheide manchmal auch beim wasserlassen habe dies eigentlich immer bin ziemlich ratlos macht mich auch ziemlich zu schaffen.Ausfluss habe ich dabei manchmal manchmal aber auch nicht.
    Vielen dank im voraus

  • Margit sagt:

    Liebe Frau Prof. Dr. Gerhard,

    ich hatte in der Vergangenheit einige Scheidenentzündungen und meine Scheidenschleimhaut ist seitdem immer gereizt und empfindlich. Nun dachte ich daran, die Vaginalflora zu unterstützen. Wären in diesem Fall 4vag oder Symbiovag geeignet? Und sollten beide verwendet werden oder nur eines? Ich danke Ihnen im voraus für Ihre Einschätzung und sende

    Liebe Grüße

    Margit

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Margit,
      in beiden sind Milchsäurebakterien und deren „Futterstoffe“. In 4vag sind noch Vitamine und Spurenelemente, besonders Zink, das das Immunsystem der Scheide unterstützt. Das Fett darin wird sehr gut vertragen. Entscheiden Sie sich für eines von beiden, Vergleichsstudien, was besser ist, gibt es nicht. Gute Besserung!

  • Marion sagt:

    Ich habe seit ein paar Wochen in Abständen immer wieder an den Schamlippen ein unangenehmes jucken.
    Es geht dann auch wieder weg, aber wie gesagt es kommt immer wieder.
    Bin 55 Jahre und wollte mal wissen, (ich gehe mal davon aus das es kein Pilz ist) was man dagegen tun kann, bzw. welche Salbe man verwenden könnte.

  • Eva sagt:

    Sehr geehrte Frau Gerhard

    Auch ich leide seit nun fast 4 Jahren an einer Vaginose.
    Nach diversen Behandlungen wie TCM, Gynatren Impfung, Ernährungsumstellung, Sport, Darmsanierung etc. sind die meisten Symptome weitestgehend verschwunden. Danach folgte eine Kette an Pilzinfektionen die ich mittlerweile auch gut im Griff habe. Das einzige was ich nicht los werde ist der Juckreiz an den Schamlippen. Nach vielen Untersuchungen wurde aber gar kein Pilz mehr festgestellt; manchmal eine bakterielle Entzündung die mit Decoderm tri Salbe bzw. Nystalocal Salbe behandelt wurde. Jedoch kam das Jucken schnell wieder. Ich benutze keine seife beim duschen und Creme mich jeden Tag mit Deumavan Salbe ein. Was kann ich noch tun um das lästige Jucken endlich los zu werden?
    Ebenfalls würde ich gerne wissen ob das benutzen einer Vaginaldusche hilfreich oder eher schädlich ist da man sehr verschiedene Meinungen darüber liest.
    Ich benutze sie nach dem Verkehr und nach der Periode mit Leitungswasser.

    Vielen Dank und herzliche Grüße

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Eva,
      Wenn der FA keine Veränderungen an den Schamlippen feststellen kann, ist die Haut nur überreizt, entweder durch Allergie oder durch die Scheidenduschen mit Leitungswasser. Wenn Scheidendusche, dann nur die mit multigyn. Viele Grüße

  • Natalié sagt:

    Sehr geehrte Frau Professor Gerhard,
    vielen Dank für Ihre Tipps. Bei der Natum habe ich bereits geschaut, aber meistens braucht man eine private Krankenversicherung. Können Sie mir spontan jemanden empfehlen, die auch Kassenpatienten nehmen?

    Ich habe noch eine weitere Frage, die ich letztes Mal vergessen hab zu stellen: Meine Brustwarzen und die Haut außenrum jucken seit einigen Monaten sehr stark. Manchmal kommt auch milchiges Sekret auf Stimulation. Prolaktin und Zytologie sind in Ordnung. Trotzdem habe ich Angst, dass es Anzeichen für Brustkrebs sein können. Ist das so? Oder was für andere Ursachen kann das haben?

    Vielen Dank und viele Grüße
    Natalié

  • Natalié sagt:

    Sehr geehrte Frau Prof. Gerhard,

    ich leide seit 2 Jahren an chronisch rezidivierenden Candida- und bakteriellen Infektionen. Ich studiere Biomedizin im Master, brauche jetzt aber eine Pause, da ich nichts mehr machen kann. Ich würde das Haus am liebsten nicht mehr verlassen, da ich ständig zum Weinen anfange. Zunächst wurde ich von meinem niedergelassenen Gynäkologen behandelt, bis er nicht mehr weiter wusste und mich in die Uniklinik geschickt hat. Auch da wurden nur Symptome behandelt. Zuletzt war ich bei Prof Weißenbacher in Behandlung, ein super netter Gynäkologe, der meine letzte Hoffnung war. Seine Therapie bestand in einer Fluconazol (200 mg) pro Woche, individuell zusammen gemischten Zäpfchen aus Nystatin und Ciprofloxacin, die ich 2 mal die Woche über 2 Monate einnahm und täglich einer Creme mit der selben Zusammensetzung wie die Ovula. Diese Therapie habe ich nun 3 Mal gemacht, da es jedes mal wieder kam. Nach dem 3. Mal sind meine Enterokokken und Staphylokokken resistent gegen das Ciprofloxacin geworden. Nun bekomme ich neue Zäpfchen mit Cotrimoxacol, die ich aber nicht nehme wegen dem neuen FA. Mittlerweile bin ich nach Hessen umgezogen und habe mir dort einen niedergelassenen FA gesucht. Er meinte, dass meine Bakterien zwar im Übermaß vorhanden sind, aber immerhin nur Haut- und Darmbakterien sind. Jetzt hat er mir 12 Tabletten Vagihex verschrieben und 14 Tabletten Gynophilus. Denn ich solle die Zäpfchen erstmal nicht mehr nehmen, nicht dass ich gegen das neue AB auch resistent werde. Also gut, die Vagihex-Kur habe ich gemacht. Nun bin ich mitten in der Gynophilus-Therapie. Die Beschwerden sind nicht komplett weg. Es juckt immer wieder, dagegen hat er mir Cortison verschrieben, was temporär den Juckreiz auch lindert. Nun hat er mir die erste Impfspritze Gynatren verabreicht und ich habe so Angst, dass es alles noch schlimmer macht. Ist es denn so, dass falls noch Bakterien da sind, die Impfung alles schlimmer macht und es jetzt nie mehr abheilt? Ich bitte Sie, helfen Sie mir oder bitte geben Sie mir einen Tipp. Ich bin mittlerweile komplett pleite von den Privatbehandlungen und habe kein Geld mehr für eine psychosomatische Therapie, die vielleicht bei meinem Zustand gut wäre. Ist denn eine psychosomatische Therapie immer eine Privatleistung?

    Für eine Antwort und Tipps wäre ich Ihnen sehr dankbar.

    Mit freundlichen Grüßen,

    Natalié

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Natalié,
      normalerweise macht die Gynatren nichts schlimmer, also keine Angst!!! Eine Psychotherapie kann Ihnen vom Arzt verordnet werden, dann zahlt die KK eine bestimmte Anzahl von Stunden. Behandeln Sie Ihren Darm! Ernähren Sie sich biologisch überwiegend pflanzlich, machen Sie Sport und vergessen Sie die Antibiotika und Cortison. Unter http://www.natum.de finden Sie sicher eine ganzheitlich arbeitende Kollegin, die Ihnen helfen kann. Alles Gute!

  • Emilia sagt:

    Liebe Prof. Dr. Ingrid Gerhard

    Ich habe seit etwa 6 Tagen große Schmerzen, kann weder sitzen, laufen noch auf Toilette gehen. Außerdem sind der Scheideneingang sowie die kleinen Schamlippen und die Klitoris stark angeschwollen.
    Nach dem durchlesen des obigen Artikels kann ich mir vorstellen, woher ich das haben könnte.. „So zum Beispiel wenn nach dem Analverkehr direkt Vaginalverkehr ausgeführt wird, ohne das Kondom zu wechseln oder sich gründlich zu reinigen. Denn dann können sich die Darmbakterien richtig wohl in der Scheide fühlen.“
    Ich war nun beim Arzt, habe eine Creme, eine Spülung und Tabletten zum einnehmen verschrieben bekommen, aber die Schmerzen halten an und ich kann auch immer noch nicht auf Toilette gehen und das wird langsam ziemlich schmerhaft…
    Was kann ich tun?
    Liebe Grüße, Emilia

  • sweta sagt:

    Liebe Prof. Dr. Ingrid Gerhard!
    Ich verwende seit 3 tagen Arilin Vaginalzäpfchen,wurde mir von meiner Frauenärztin gegen Bakterien verschrieben,darf ich den trotz der laufenden Behandlung Geschlechtverkehr haben?
    Liebe Grüße

  • Stella sagt:

    Liebe Prof. Dr. Ingrid Gerhard!
    Ich bin so froh, dass ich auf diese Seite gestoßen bin und hoffe Sie können mir helfen.
    Ich bin 30 Jahre alt und seit meinem 15 Lebensjahr habe ich mind. zwei Mal im Jahr einen Scheidenpilz.
    Diesen habe ich immer erfolgreich mit Kade Fungin Creme behandelt. Vor 5 Wochen war es dann auch wieder so weit. Nach der 3 tägigen Behandlung mit Kade Fungin hatte ich ca. 2 Wochen Ruhe. Als ich wieder etwas bemerkte, ging ich zur Frauenärztin und diese stellte noch Pilzfäden fest. Woraufhin ich noch einma behandelte. (2 Tage genommen, 3 Tage Periode, dann noch einmal). Schon zwei Tage danach spürte ich ein brennen. Die Frauenärztin meinte es sei wohl alles empfindlich und verschrieb mir Tanosynt. Doch dies brennte sehr stark und ich musste nach 2 Tagen wieder aufhören. Darauf hin sollte ich, da kein Pilz mehr zu erkennen war, Sobelin äußerlich nehme. Doch die Beschwerden wurden immer schlimmer und am Scheideneingang bekamm ich rote entzündliche Stellen. Noch dazu starken gelben Ausfluss. Meine Frauenärztin ist auch ratlos, da sie keinen Pilz findet auch der ph Wert stimmt. Ich muss nun Kamillensitzbaeder machen, Prednicarbat acis Salbe nehmen und habe einmalig eine Fluconazol Basic 150 genommen. Was soll ich machen? Bzw. was habe ich?
    Liebe Grüße

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Stella,
      Ohne Untersuchung kann ich Ihnen natürlich auch nicht sagen, was Sie haben! Am wahrscheinlichsten ist, dass Sie eine Immunschwäche haben (zu viel Stress, zu schlechte Ernährung oder ähnliches kann dazu führen). Oder dass Sie überempfindlich auf einen Stoff in den Medikamenten reagiert haben. Optimieren Sie Ihre Ernährung, pflegen Sie Ihren Darm und suchen Sie sich eventuell eine Frauenärztin, die sich mit pflanzlichen Behandlungen auskennt unter http://www.natum.de . Gute Besserung!

  • Sandra sagt:

    Liebe Frau Dr. Gerhard,

    ich habe für mich gesehen ein riesen Problem, das seid Jahren.
    Ich bin 27 Jahre alt, habe alle 2-3 Monate mit Bakterieller Infektionen zutun. Das seid mindestens 10 Jahre.
    Habe weder Jucken noch brennen, habe nur diesen fischigen Geruch.
    Beim Geschlechtsverkehr ist es extrem, das ich mich mittlerweile vor meinem Partner schäme.
    Meine Frauenärztin verschreibt mir immer wieder Arilin 6 Zäpfchen, dann ist es auch wieder gut. Kommt dann in den nächsten Monaten wieder.
    Versuchen seid Jahren ein Kind zu bekommen was nicht klappt.
    Möchte deswegen nicht alle paar Monate Antibiotikum nehmen. Gibt es etwas anderes was ich bei einer bestehende Infektion helfen kann.
    Benutze schon ph-neutrale Waschlotion und auch Multi gyn gel.
    Ich verzweifle noch.

    Ich bitte um Antwort

    Liebe Grüße Sandra

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Sandra,
      Der fischige Geruch spricht dafür, dass der Scheidensäurewert nicht in Ordnung ist. Das kann auch mit zu wenig Östrogen zusammenhängen. Und damit wiederum, dass es mit einer Schwangerschaft nicht klappt. Am besten gehen Sie mal zu einem Frauenarzt, der auch die Hormone untersucht. Vielleicht könnten Ihnen schon ganz einfache Östriol-Scheidenzäpfchen helfen. Auch eine Ärztin für Naturheilkunde, die pflanzliche Scheidenzäpfchen und Aromaöle kennt, könnte Ihnen Alternativen vorschlagen.

  • Marie sagt:

    Hallo,

    ich nehme seid heute KadeFungin 6 Kombi. Jetzt habe ich gesehen, dass ich heute meine Periode bekommen müsste. Mein Zyklus ist aber nicht auf den Tag genau. Soll ich jetzt erst die Periode abwarten, bei Periode absetzen oder auch währen der Periode weiter nehmen. Der Juckreiz macht mich wahnisnnig!

    Vielen Dank.

  • ella sagt:

    Liebe Frau Prof. Dr. Ingrid Gerhard,

    Danke, das beruhigt mich sehr. Und so eine Kontaktblutung ist dann immer braun? Und nicht rot, wie bei der Menstruation?

    Liebe Grüße

  • ella sagt:

    Hallo,

    Ich bin 18 Jahre alt und habe immer wieder nach dem GV bräunlichen starken Ausfluss. Dieser hält dann meist so einen oder zwei Tage an und ist dann wieder vollkommen verschwunden. Ansonsten sieht er dann ganz normal aus… Manchmal riecht er ein wenig bis stark säuerlich, aber das auch nicht immer. Kann so etwas eine Kontaktblutung sein? Denn sie tritt wirklich immer nur nach dem GV ein. Ich habe auch beobachtet, dass er stärker auftritt, wenn es etwas heftiger zugeht und zu stark an den Muttermund gestoßen wird bzw. gar nicht auftritt, wenn der Muttermund nicht oder sehr sanft berührt wird… vor vier Monaten, als ich beim FV wegen des Abstrichs war wurde nichts festgestellt. Habe aber auch nichts von dem zeitweiligen ausfluss gesagt, da ich ihn ja nicht immer habe und sonst auch null Beschwerden. Trotzdem habe ich jetzt, wo ich immer mehr im Internet über die verschiedenen Krankheiten lese angst vor etwas doch ernsterem.

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Ella,
      nicht verrückt machen lassen! was Sie haben, nennt man wirklich Kontaktblutungen. Wenn der Krebsabstrich beim FA okay war, ist das kein Grund zur Beunruhigung. Bei vielen jungen Frauen stülpt sich durch die Östrogene die Schleimhaut aus dem Gebärmutterhalskanal etwas nach außen. Diese drüsige Schleimhaut ist empfindlicher als die normale Scheidenschleimhaut und kann bei heftigen Berührungen leicht bluten. Auch harmloser Ausfluss kann dann vermehrt auftreten. Sprechen Sie beim nächsten Mal Ihren FA darauf an. Manchmal kann man die Schleimzellen am Muttermund dann etwas veröden.

  • Julia sagt:

    Liebe Frau Prof. Dr. Gerhard,

    nach etlichen Blasenentzündungen und oft fehlerhaften Behandlungen ohne Antibiogramm (z. B. wegen Notarztbesuchen am WE) habe ich dieses Jahr inzwischen 12x ca.8 unterschiedliche Antibiotika nehmen müssen. Inzwischen bin ich aber bei einem sehr fähigen Urologen in Behandlung und die Blasenentzündungen haben sich eingestellt. Welches Antibiotikum half wurde über einen Vaginalabstrich fest gestellt (viel E.Colli, viele Staphylokokken und mäßig Enterococcen), da nur noch der unterer Harnleiter und der Blasenausgang betroffen waren, was darauf hindeutete das immer neue Bakterien aus der Scheide einwandern ausserdem wird mein Freund mitbehandelt, der durch eine unbemerkte Prostatainfektion mit Mykroplasmen und Staphylokokken mit ein Auslöser war. Ein paar Tage war alles gut, seither plage ich mich allerdings mit Scheideninfektionen (meist bakteriell aber auch Pilz). Die Scheide war zwischenzeitlich sehr trocken und es wurde starker Hormonmangel festgestellt der aber durch eine genauere Untersuchung mit 3 Messungen pro Zyklus näher bestimmt werden soll. Auch ein Immunstatus wurde erhoben um ggf. das Immunsystem mit Lektinen wieder aufzubauen. Auf Antibiotika soll solange verzichet werden aber die Scheide ist sehr entzündet und ich habe etwas Angst, dass die Infektion in Gebärmutter und Eileiter aufsteigen könnte, gerade wenn ich jetzt mein Tage kriege. Zur Zeit wende ich Gynoflor und gelegentlich Multigyn Actigel(brennt etwas) an, was könnte ich sonst tun?

    Viele Grüße
    Julia

  • Anna sagt:

    Sehr geehrte Frau Prof. Dr. Gerhard

    Ich(25) war vor ca. 3 1/2 Wochen beim FA um mein Verdacht auf eine Pilzinfektion bestätigen zu lassen. Meine Ärztin hat mir Zäpfchen verschrieben sowie eine Salbe zur äußeren Anwendung. Die Salbe habe ich ca. 1 Woche benutzt. Nun juckt es allerdings immernoch und ich möchte meinen, ich habe wieder Außfluss. Es jucken jedes mal nur an einer kleinen Stelle meiner Schamlippen. Der Scheideneingang juckt nicht. Meinen sie, der Pilz ist immernoch/schon wieder da? Kann es auch etwas anderes sein?
    Außerdem hatte ich seit einigen Wochen ebenfalls starke Verdauungsprobleme und fast nach jeder Mahlzeit Blähungen. Diese Beschwerden haben sich gelindert. Hängt das eine mit dem anderen zusammen und was kann ich tun?
    Die Pille nehme ich nicht und halte mich an alle Regeln, Pilze zu vermeiden.

    Vielen Dank.

    Anna

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Anna,
      es ist möglich, dass Ihre Darmflora durcheinander ist und damit auch die Scheide nicht genügend Abwehrkräfte hat. Bauen Sie den Darm mit guten Darmbakterien wieder auf, dann werden sich auch die Scheidenprobleme bessern. Wenn der Ausfluss wiederkommt, muss der FA noch mal überprüfen, was los ist.
      Viele Grüße

  • Jule sagt:

    Sehr geehrte Frau Prof. Dr. Gerhard,

    ich habe vor etwa acht Wochen jemanden kennengelernt. Da ich die Pille(Desmin 20) vor etwa einem Jahr abgesetzt hatte, haben wir zunächst mit Kondom verhütet. In dieser Zeit bemerkte ich zum ersten Mal ein Jucken und Brennen und hatte Schmerzen beim Geschlechtsverkehr. Hinzu kam eine Zwischenblutung, die ich bis dahin noch nie hatte. Mit dem Einsetzen der Zwischenblutung habe ich mit der Einnahme der Pille (Desmin 20) begonnen und habe mit dem Ende der Blutung meine Frauenärztin wegen der noch immer anhaltenden Juckbeschwerden und des Brennens aufgesucht. Diese hat – lediglich anhand einer visuellen Betrachtung – einen Scheidenpilz festgestellt. Ich habe dann die von ihr verordneten Medikamente (Vagisan-Kombi und Kadefungin) angewandt, das Jucken verschwand zwar, doch das Brennen und die Schmerzen beim Geschlechtsverkehr blieben. Ich habe dann erneut die Frauenärztin aufgesucht und sie meinte, dass es besser aussehen würde und hat mir lediglich ein Präparat mit Lacto… verschrieben. Ein Abstrich wurde nicht gemacht. Widerwillig und frustriert habe ich das Medikament eingenommen, doch auch das half nicht. Brennen und Schmerzen waren schlimmer denn je, außerdem habe ich den für die bakterielle Vaginose typischen Fischgeruch festgestellt (allerdings nur nach dem Geschlechtsverkehr). Ich habe daraufhin die Frauenärztin gewechselt und diese hat endlich den ersehnten Abstrich gemacht und tatsächlich eine Infektion festgestellt und mir Arilin Kombi und eine Creme zur äußeren Anwendung verschrieben (Behandlung läuft noch). Jetzt habe ich seit ein paar Tagen allerdings ein Jucken am Darmausgang. Hatte die erste Ärztin Recht und ich habe parallel zur bakteriellen Vaginose auch eine Candidose? Ist das möglich? Muss ich erneut zum Arzt oder kann ich erst einmal selbst etwas tun?

    Vielen Dank für Ihre Hilfe.

    Jule

    • igerhard sagt:

      Liebe Jule,
      Es ist gut möglich, dass Sie eine Mischinfektion haben. Auch kann sich manchmal durch die Pille die Stoffwechselsituation und die Darmflora ändern. Am besten noch mal kontrollieren lassen und den Darm mitbehandeln.

  • Manuela sagt:

    Hallo Frau Dr. Gerhard,

    ich hatte bis gestern einen Magen-Darm-Infekt mit Fieber ect. Habe allerdings kein Antibiotikum eingenommen. Seit heute juckt und brennt es in meinem Intimbereich. Kommt das von dem Infekt? Geht das von alleine wieder weg, oder sollte ich zu meiner Frauenärztin gehen? Außerdem habe ich Unterleibsschmerzen wie bei der Periode. Schon über den ganzen Infekt. Ich dachte das hat mit dem Infekt zu tun, kann es vll doch an etwas anderem liegen?

  • Angela sagt:

    Liebe Frau Dr. Gerhard,
    ich habe diese Seite gefunden da ich schon lange nach einer Möglichkeit suche meine Beschwerden im Intimbereich in den Griff zu bekommen.
    Ich bin 30 Jahre alt und habe seit 1,5 Jahren die Pille abgesetzt. Seit kurzem versuchen wir auch ein Kind zu bekommen.
    Ich habe seit einem Jahr immer wieder auftrettende Infektionen im Scheidenbereich meist vor der Periode und bakteriell. Es ist ein brennen und der Bereich ist immer gerötet und sehr heiß.
    Seit einem Jahr habe ich auch einen auffälligen Paptest, erst nur einen 2w und seit November einen 3d. Die Ärtze sagen das muss nur beobachtet werden da es sich von selbst wieder zurück bilden kann. Das verunsichert mich ziemlich da ich immer im Hinterkopf habe das es sich auch in die andere Richtung entwicklen könnte und nicht rechtzeitig gehandelt wird. Kann auch dies der Grund für meine Beschwerden sein?
    Ich versuche mit Milchsäurekuren oder Multigyn meine Flora wieder in den Griff zu bekommen war aber bisher nur minder erfolgreich und hab auch schon einige Pilzbehandlungen und Antibiotikaeinnahmen hinter mir.
    So langsam geht mir die Ausdauer aus und ich komme mir blöd vor jeden Monat beim Arzt zu stehen da die Beschwerden immer wieder kommen. Haben Sie einen Rat oder Tipp für mich? Vielen Dank im Vorraus

  • anna ... sagt:

    Sehr geehrte Frau Dr. Gerhard,
    Ich hatte gestern mein erstes mal und als mein freund sein Genital in mich reingesteckt hat tat es zwar weh und wir beide spürten einen Wiederstadt, aber ich blutete nicht, wieso? (Bin noch jungfrau gewesen)
    Ausserdem hatte mein freund weissen ausfluss von mir auf seinem genital der fischig riecht, ist das normal? Mir ist das sehr unangenehm und ich weiss nicht was ich machen soll.
    (Ich bin auch generell sehr eng und der gv tut mir weh. Wir brauchten 2 monate bis wir sein teil rein bekommen haben, aber nie roch es so obwohl ich bei petting zb auch sehr erregt bin)

    • igerhard sagt:

      Liebe Anna,
      Lassen Sie sich von Ihrem Frauenarzt untersuchen, der kann dann feststellen, ob Sie normal gebaut sind und ob Sie Ausfluss haben. Es muss nicht immer bluten beim ersten Mal. Wenn das Jungfernhäutchen gut dehnbar ist oder wenn Sie bei der Periode immer Tampons benutzt haben, blutet es meistens nicht. Beim FA auch gleich das Verhütungsthema ansprechen!

  • Anna sagt:

    Sehr geehrte Fr. Dr. Gerhard,

    ich möchte schwanger werden. Kann ich nach dem Geschlechtsverkehr Döderlein-Zepchen anwenden? ist das irgendwie schädlich für die Spermien?
    ich habe ein paarmal nach dem Geschlechtsverkehr bakterielle Infektion bekommen, daher benutze ich Döderlein zur Vorbeugung. eine andere Frage. Wie lange kann man Döderlein anwenden?

    MfG
    Anna

  • Claudia sagt:

    Liebe Frau Prof. Dr. Gerhard,

    ich habe wiederholt einen Scheidenpilz und habe fluconazol 1x Tablette verschrieben bekommen.
    Leider steht in der Packung nicht, ab wann die Kapsel wirkt und wie lange?

    Können Sie mir bitte schreiben, wann die Wirkung einsetzt und wie lange diese anhält? Und muss ich auch hier täglich die Unterwäsche, wie auch Pyjama und Bettwäsche wechseln?

    Weiteres würde ich gerne nach der Behandlung eine Milchsäurekur beginnen, weiß allerdings nicht wann. Könnten Sie mir bitte auch hierbei behilflich sein?

    Desweiteren habe ich Morbus Basedow (Schilddrüsenüberfunktion). Dadurch schwitze ich leider vermehrt am ganzen Körper, auch im Schritt. Dies führt leider ständig zu einer nassen Unterhose, was unheimlich unangenehm ist. Zzt. Wechsel ich meine Unterhose -wenn es mir möglich ist- mehrmals am Tag. In der Firma ist es super unangenehm, da ich im Sitzen arbeite und dort vor Ort nicht meine Unterwäsche wechseln kann. Von der ständigen Angst, dass ich einen Fleck in der Hose haben könnte, will ich erst gar nicht beginnen. Kann ich durch diese ständige Nässe im Schritt einen Pilz fördern? Und was kann ich dagegen tun. Slipeinlagen lösen sich leider durch die Nässe.

    Ich danke Ihnen sehr für Ihre Hilfe.

    Vielen lieben Dank.

    Claudia

    • igerhard sagt:

      Liebe Claudia,
      Die Wirkung setzt bei Fluconazol rasch ein. Die Milchsäurekur ist nach heutigem Wissensstand nicht erforderlich, da die Pilze es besonders gerne sauer haben. Wahrscheinlich bekommen Sie immer wieder die Pilze, weil Sie unter dem starken Schwitzen im Genitalbereich zu leiden haben. Und dann müssen Sie wahrscheinlich den ganzen Tag auf einem Stuhl mit Synthetikpolster sitzen. Könnten Sie sich da nicht ein dickes Baumwollhandtuch drunterlegen? Auf jeden Fall Baumwollunterwäsche tragen. Es gibt auch größere Slipeinlagen, die gut aufsaugen und die eine breitere Klebefläche haben. Und warum ist Ihr Basedow so schlecht eingestellt, dass Sie ständig schwitzen?
      Viele Grüße

  • Lydia sagt:

    Hallo Frau Dr. Gerhard,

    ich bin noch am selben tag in die klinik da ich schmerzen bekam die mich nicht mehr laufen liessen… Habe men kind in der nacht noch verloren….
    ich danke ihnen trotzdem für die schnelle antwort

    lg Lydia

    • igerhard sagt:

      Liebe Lydia,
      das tut mir sehr leid! Fehlgeburten zu diesem Schwangerschaftszeitpunkt haben meistens aber nichts mit einer Infektion zu tun. Sondern entweder war die Fruchtanlage nicht gut oder Sie hatten einen Gelbkörperhomonmangel. Wenn Sie wieder schwanger sind (frühestens nach 3 Monaten!) sollten Sie einen frühen US machen lassen, Hormonwerte im Blut messen lassen und frühzeitig Progesteron einnehmen. Sorry, dass ich das so sage, aber ich habe 30 Jahre über Fehlgeburten geforscht und merke immer wieder, dass die wenigsten Ärzte sich da richtig auskennen. Alles Gute! Und nicht traurig sein! Die Chancen stehen gut, dass es beim nächsten Mal ohne Komplikationen läuft.

  • Lydia sagt:

    Sehr geehrte Frau Doktor Gerhard,

    Ich bin jetzt in der 8 Woche schwanger und habe Bakterien in der scheide. Habe von meinem Frauenarzt Arilin verschrieben bekommen. Der Geruch ist jetzt weg aber die blutungen nehmen zu. Ich habe natürlich angst das irgendwas mit meinem Baby ist. Mir scheint mein Arzt aber überfordert, Praxis dauervoll und nimmt sich keine Zeit mehr Fragen zu beantworten. Suche einen neuen das ist aber schwierig meisten sind voll. Habe einen gefunden, der aber erst in 4 wochen einen Termin hat.
    Ich weiss nicht ob das normal ist mit der blutung. Habe gestern die 2 genommen. Mich wundert es aber da ich davor kaum blutungen hatte ein bisschen aber nicht viel und jetzt dann immer mehr.
    Hoffe Sie können mir helfen. Ich danke Ihnen schonmal im voraus

    liebe grüsse
    Lydia

  • kathi sagt:

    Sehr geehrte Frau Dr. Gerhard,

    ich habe vor 7 Monate die Pille abgesetzt und würde ganz gerne schwanger werden. Leider hat es bisher noch nicht funktioniert. Hatte keinen regelmäßigen Zyklus, wobei er sich jetzt so einigermaßen eingependelt hat. Habe ab und an in der 1. Woche nach meiner Periode (ab dem 8. Zyklustag) immer wieder einen unangenehmen Geruch nach GV. Mein Frauenarzt verschrieb mir Vagi C. Meine Frage, kann ich trotzdem auch bei Einnahme während des Eisprungs schwanger werden?

    Vielen Dank!

    • igerhard sagt:

      Liebe Kathi,
      Vagi C normalisiert ja nur den pH-Wert der Scheide, Sie können also ruhig damit schwanger werden. Sollte es mit der Schwangerschaft nicht bald klappen, dann lassen Sie sich mal homöopathisch behandeln.

  • Karo sagt:

    Guten Tag,

    ich hatte vor zwei Wochen einen Scheidenpilz. Diesen habe ich mit Kadefungin Zäpfchen sowie der Creme behandelt. Am Sonntag darauf war er dann komplett weg, die Creme habe ich weiterhin genommen bis am Mittwoch darauf meine Periode einsetzte. Heute (Sonntag) war der letzte Tag meiner Periode und es setzte sofort wieder ein Brennen in der Scheide ein.
    Was kann ich dagegen tun? Wieder die Kadefungin Creme benutzen? Oder etwas anderes aus der Apotheke holen?

    Mit freundlichen Grüßen und vielen Dank
    Karo

    • igerhard sagt:

      Liebe Karo,
      wenn Sie jetzt in Not sind, ruhig noch mal die Pilzcreme nehmen. Besser aber zum Doktor gehen und mit ihm genau besprechen, wie Sie in Zukunft solche Rückfälle vermeiden können. Denn es gibt auch sehr wirkungsvolle andere Medikamente.

  • Susanne sagt:

    Liebe Frau Prof. Gerhard,

    zuerst möchte ich ein ganz großes Lob für Ihre informative Webseite aussprechen, sie hat mir schon sehr viel geholfen, manches über Beschwerden zu verstehen, wo eine Erklärung durch den FA in der knappen Zeit in der Sprechstunde manchmal zu kurz kommt.

    Ich habe nun seit einem halben Jahr mit Scheideninfektionen und Scheidenpilzen zu kämpfen und weiß nicht mehr so recht weiter. Vorab muss ich mich für die etwas lange Beschreibung entschuldigen und hoffe, dass Sie mir vielleicht ein paar Tipps geben können.

    Im Herbst 2013 hatte ich zum ersten Mal starken Juckreiz & Brennen in der Scheide und außerdem Schmerzen nach dem Geschlechtsverkehr und eine sehr empfindliche Scheidenschleimhaut. Daraufhin bekam ich vom FA Arilin Rapid verschrieben. Als Nachbehandlung sollte ich Vagiflor Zäpfchen für 6 Tage anwenden. Jedoch musste ich das Vagiflor bereits nach 4 Tagen wieder absetzen, da ich extremen Juckreiz und Schmerzen bekam.
    Der nächste Termin beim FA war bei einer Urlaubsvertretung, die Ärztin meinte, dass es nach einem Pilz aussähe und verschrieb mir Kadefungin Creme, jedoch ohne einen Abstrich zu machen. Auch das half leider nicht.
    Als meine FA wieder aus dem Urlaub kam stellte sie bei einem weiteren Termin im Januar die Diagnose Candida Albicans (auch per Abstrich) und verschrieb mir eine 1x Tablette zum Einnehmen gegen den Pilz (den Namen des Medikaments weiß ich leider nicht mehr) und Clotrimazol-Salbe. Daraufhin spürte ich zunächst eine leichte Besserung, Anfang März ging es jedoch wieder los mit den gleichen Symptomen (starker Juckreiz, Brennen, Ausfluss, rissige und stark gerötete empfindliche Schleimhaut).
    Gleichzeitig wurde ich beim Hausarzt vorstellig, weil ich über 6 Wochen lang schlimm eingerissene Mundwinkel die nicht mehr von selbst abheilen wollten hatte. Per Abstrich wurde auch hier Candida Albicans diagnostiziert und als Therapie eine Mischung aus Weicher Zinkpaste, Clotrimazol und Hydrocortison verordnet. Damit wurde es deutlich besser, ist jedoch immer noch nicht ganz verschwunden. Nun bekam ich noch Amphomoronal Lutschtabletten dazu.
    Bei einer neuen Untersuchung beim FA ist jetzt im Abstrich kein Pilz mehr festzustellen, dafür aber Gardnerella. Jetzt bekam ich ein Rezept für Sobelin Creme, scheue mich aber noch diese anzuwenden, da es soweit ich das der Packungsbeilage entnehmen konnte ein Antibiotikum ist.
    Dazu muss ich vielleicht noch einige zusätzliche Informationen mitteilen:
    Ich bin seit Jahren immer wieder von Blasenentzündungen geplagt und habe daher schon sehr viel Antibiotikum eingenommen, allein 2013 drei Mal. Nach dem letzten Mal hatte ich für einige Wochen Magen- und Darmbeschwerden (Sodbrennen, Magenschmerzen, Übelkeit sowie starke Blähungen und Verstopfung). Die Verdauungsbeschwerden halten nach wie vor an. Demensprechend habe ich einfach Vorbehalte was Antibiotika betrifft.
    (Gegen die wiederkehrenden Blasenentzündungen haben mir übrigens die von Ihnen empfohlenen natürlichen Präparate (Angocin und Aplinamed Preiselbeer-Trinkgranulat) ausgezeichnet geholfen, seit ich diese vorbeugend bzw. als Kur einnehme, bin ich hier beschwerdefrei! :)
    Abgesehen von den beim FA verschriebenen Medikamenten versuche ich seit Anfang des Jahres immer wieder und besonders nach der Regelblutung, die Scheidenschleimhaut mit Milchsäurebakterien zu unterstützen (Vagisan-Kapseln und Vagisan-Creme), was mir guttut, aber nur vorübergehend Linderung bringt.
    Seit einigen Wochen versuche ich auch auf Rat des Hausarztes auf Zucker und Weißmehl zu verzichten, wegen des Pilzes.

    Ansonsten sollte ich vielleicht noch erwähnen, dass ich in endokrinologischer Behandlung bin, da ich ein seit 2000 diagnostiziertes Prolaktinom habe. Hier nehme ich täglich eine Tablette Dostinex ein, was den Prolaktinspiegel zwar etwas senkt, jedoch nur bis zu einem bestimmten Punkt, d.h. der Wert befindet sich seit Jahren trotz der hohen Dostinex-Dosis weit über dem Normbereich. Außerdem nehme ich seit 2006 die Pille Belara ein, was ich gerne vermeiden würde, jedoch hatte ich zuvor ohne Pille keinen Zyklus mehr, daher hat die Endokrinologin eine Pille dauerhaft verordnet. Und für die Schilddrüse nehme ich L-Thyroxin Henning 100.

    Meine Fragen wären nun zu den Beschwerden der Scheidenschleimhaut, ob Sie mir eine Alternative zu der Antibiotikacreme Sobelin empfehlen könnten, d.h. könnte ich es vorerst einmal mit Milchsäure, Döderlein oder lieber mit Vitamin C Zäpfchen versuchen? Würde da eine längerfristige Kur vielleicht helfen? Kann man so eine Scheideninfektion damit vielleicht in den Griff bekommen und auf ein Antibiotikum verzichten?
    Und hätten Sie eine Empfehlung zur Dauerbehandlung bei erhöhter Anfälligkeit für Scheideninfektionen und Scheidenpilze?

    Ich würde mich sehr über Ihre Einschätzung freuen und danke Ihnen schon im Voraus!

    Herzliche Grüße!

    • igerhard sagt:

      Liebe Susanne,
      so viele Krankheiten auf einmal! Mit der Einzelbehandlung jeder Erkrankung kommen Sie nicht weiter. Wo liegen die wahren Ursachen? Beispiel: in der Klinik fanden wir in Studien heraus, dass Frauen mit hohem Prolaktin signifikant häufiger Amalgamfüllungen und eine Quecksilberbelastung hatten als Frauen mit normalen Prolaktinwerten. Durch die vielen Antibiotika hat Ihre Darmflora gelitten, dadurch werden Darm, Mund und Scheide vermehrt von Pilzen heimgesucht. Die Pille unterdrückt die normale Reaktion Ihres Immunsystems usw. Um es kurz zu machen: suchen Sie sich einen Arzt für Naturheilverfahren, am besten mit Kenntnissen in der Umweltmedizin. Es muss nach Umweltbelastungen und Störfeldern im Mundbereich gesucht werden, der Darm muss behandelt werden, Stress muss reduziert werden, wobei auch die Akupunktur helfen kann. Wahrscheinlich brauchen Sie auch gute Nahrungsergänzungen und eine Begleitung durch eine Ernährungsberaterin. Unter diesen Links finden Sie Ärztelisten:
      http://www.naturheilbund.de/
      http://www.naturundmedizin.de
      Ärztegesellschaft für Erfahrungsheilkunde e.V.
      http://www.erfahrungsheilkunde.org/2.html
      Zentralverband der Ärzte für Naturheilverfahren und Regulationsmedizin e.V.
      http://www.zaen.org/
      http://www.umwelt-und-gesundheitsberatung.de/
      Viel Erfolg und gute Besserung!

  • conny sagt:

    prof. Dr. Ingrid Gerhard

    ich hab da mal eine frage mein ausfluss. istzurzeit mal rotbraun. mal weiß klar rosa und was mir noch aufgefallen ist das er nach eisen/essig riecht ……was könnte das sein ?danke schon mal

  • Selina sagt:

    Hallo liebe Frau Doktor,
    Können Sie mir vielleicht sagen wie lange Pilzsporen also Candidasprosszellen/Sporen auf Oberflächen wie zb. Kunstoff, Metall oder Papier überleben? Sie glauben garnicht wie lange ich schon gegoogelt habe, aber die einzige Information ist immer nur: „Sporen überleben lange“. Aber nirgendwo steht WO sie wie lange überleben können, also gerade wie lange sie auf häuslichen Oberflächen überleben würde mich sehr interessieren, denn aufgrund von häufigen Scheidenpilzinfektionen meiner Mitbewohnerin und mir habe ich mir überlegt dass man auch das Infektinsrisiko zuhause eliminieren sollte, das Problem ist eben dass ich eben nichts weiß wo und wie lange die Sporen überleben und dass es kein (auf dem normalen Markt erhältliches) Desinfektionsspray oder Wäschespüler gibt welche Pilzsporen vernichtet, das ist sehr blöd meiner Mreinung nach..
    Herzlichen Dank schon mal für Ihre Antwort, Ich wünsche Ihnen noch einen schönen Abend, Lieben Gruß Selina

    • igerhard sagt:

      Liebe Selina,
      das wird Ihnen niemand im einzelnen sagen können, da es auch noch von anderen Bedingungen abhängt, wie lange sich Pilzsporen halten. Mit Desinfektionsspray machen Sie auf Dauer auch Ihre eigene gute Flora kaputt, Finger davon lassen! Außerdem sind nicht die bösen Pilze schuld, sondern das Milieu, das ihnen gute Wachstumsbedingungen gibt, also feucht-warm. Wichtig: Wäsche und Handtücher nicht gemeinsam benutzen, mit mindestens 60 Grad waschen, regelmäßig Hände waschen, Darmgesundheit durch gesunde Ernährung fördern.
      Alles Gute!

  • Melanie sagt:

    Sehr geehrte Frau Doktor Gerhard, nach dem Geschlechtsverkehr ohne Kondom riecht es fischig, außerdem habe ich schmerzen beim Geschlechtsverkehr. Jedoch sind sonar keine beschwerden. Kann dies eine scheideninfektion sein oder einfach nur eine Sensibilität? Vielen Dank. Liebe Grüße, Melanie

    • igerhard sagt:

      Liebe Melanie,
      wir sprechen da von bakterieller Vaginose, d.h. es sind bestimmte Bakterien in der Überzahl, die durch ihren Stoffwechsel den Fischgeruch verursachen. Oft wird durch die Samenflüssigkeit beim GV der Scheiden-pH-Wert zu lange zu basisch, worüber sich diese Bakterien freuen. Wenn Sie Schmerzen haben, spricht das für eine leichte Entzündung. Dann kann man bspw. Fluomycin Scheidenzäpfchen nehmen. Aber nicht auf Dauer. Besser nach jedem GV Milchsäure oder Milchsäurebakterien einführen. Finden Sie alles in den Artikeln über Scheideninfektionen oder Scheidenentzündungen.

  • Mihaela Mark sagt:

    Sehr geehrte Fr. Doktor Gerhard,

    Am 15 Februar 2014 habe ich Ihnen geschrieben und meine Symptome beschrieben. Si haben mir Myrhinil Intest und Symbiolact empfohlen. Das habe ich gleich bestellt und Myrhinil hat mir sehr gut geholfen, über 3 Wochen war ich Beschwerde frei und es war wunderbar, dachte der Fluch ist endlich vorbei. Jetzt nach absetzten dieses Medikament sind leider die Symptome wieder da. Ich muss wieder ein Termin beim Frauen Arzt und beim Proktologe machen :( . Symbiolact nehme ich weiter, nur es hilft nicht so viel. Jetzt wollte ich Sie fragen: soll ich Myrhinil Intest wieder nehmen, und wenn ja über wie lange Zeit? Wahrscheinlich ich bekomme wieder von meinem Frauenarzt eine Antibiotika Behandlung was wieder die Darmflora kaputt macht. Er gibt mir auch immer Gynoflor Zäpfchen 6 Stück , ich soll eins jeden zweiten Tag nehmen. Soll ich davon vielleicht auch mehrere nehmen?

    Vielen Dank für Ihre Ratschläge und für Ihre Zeit.
    Liebe Grüße,
    Mihaela

  • Jana sagt:

    HAllo liebe Frau Doktor,
    Ich war gerade bei der Urologin wo mir gesagt wurde, dass ich Klebsiellen und Enterokokken im Urin hatte. Jetzt hat die Sprechstundenhilfe noch ein Harnwegssabstrich und ein Vaginalabstrich gemacht. Naürlich hatte sie Handschuhe an aber zwischendruch ist sie zu Tür gegangen und hat die Türklinke angefasst mit dem gleichen Handschuh mit dem sie mir danach wieder im Intimbereich and der Schleimhaut berührt hat… oh Gott ich habe jetzt panische Angst das ich mir wegen der was weiß ich was eingefangen haben könnte. Ich bin danach nach hause und hab aus lauter Not heraus das Sterillium Virugard in den intimbereich gemacht. Wenn das etwas gewesen wäre, wäre das nun mit dem Sterillium weggegangen? Bitte halten Sie mich nicht für verückt aber ich habe große Angst!
    Liebe Grüße Jana

    • igerhard sagt:

      Liebe Jana,
      Keine Angst, den Handschuh trägt sie nur, um sich selber zu schützen, Sie werden dadurch nicht weiter infiziert. Aber es ist natürlich die Höhe, dass sie mit denselben Handschuhen, mit denen sie bei Ihnen Abstriche gemacht hat, die Türklinke anfasst. Und die wird dann wieder von allen Patienten angefasst! Sterillium sollten Sie im Intimbereich aber nicht häufiger anwenden, sonst geht Ihre gute Flora kaputt, und Sie werden anfällig gegenüber krank machenden Bakterien.

  • Elisabe sagt:

    Was eventuell noch relevant ist, und ich im vorhergehenden Kommentar nicht erwähnt habe: Vor 2 Wochen war ich wegen einer Brustentzündung gezwungen Antibiotika zu nehmen, die aber mit dem Stillen vereinbar waren und angeblich nur geringfügig an das Baby durch die Milch übertragen werden (Augmentin). Bei Erwachsenen weiß ich, daß Antibiotika die Flora angreifen können, aber ob die geringe Menge die sie eventuell sekundär erhalten hat dies bei ihr bewiken können weiss ich nicht… vielen Dank für Ihre Zeit

  • Elisabe sagt:

    Sehr geehrte Frau Gerhard,
    ja ich stille und meine Tochter bekommt noch keine feste Nahrung. In letzter Zeit haben wir tatsächlich häufiger Feuchttücher verwendet, da wir viel aus dem Haus waren. Ich nehme aber dafür parfümfreie, sentive. Zu hause verwenden wir Kamillentee zum Reinigen des Intimbereichs und keine Creme. Sollte ich auch unterwegs auf die Tücher verzichten und anfangen eine Creme zu verwenden? Vielen Dank für Ihre schnelle Antwort!

  • Elisabe sagt:

    Hallo Frau Doktor!
    Seit einigen Tagen habe ich bemerkt dass die Scheide meiner 5 Monate alten Tochter unangenehm nach Fisch riecht. Sollte ich zum Kinderarzt? Kann ich ein Hausmittel anwenden oder ist es eher eine Entzündung und muss medikamentös behandelt werden? Danke

    • igerhard sagt:

      Liebe Elisabe,
      stillen Sie? Benutzen Sie parfümierte Feuchttücher? Die können die gesunde Hautflora zerstören und dann vermehren sich Bakterien, die diesen Geruch machen. Am besten nur Wasser nehmen und hinterher mit neutraler Creme schützen.

  • Lily sagt:

    Sehr geehrte Frau Doktor,

    Ich habe jetzt Pilze und Trichomonaden. Meine Frauenartz hat mir 2 Zäpfchen Arilin und 6 Zäpfchen mit Creme von Kadefungin gegeben. Außerdem habe ich selbst auch Vagisam gekauft.
    Meine Frage lautet, kann ich Arilin und Vagisam parallel benutzen, oder soll ich zuerst Arilin dann Kadefungin und danach wieder 10 Tage Vagisan Kapseln benutzen?

    Vielen Dank im Voraus!

    Mit freundlichen Grüßen
    Lily

  • Jana sagt:

    Hallo sehr geehrte Frau Doktor!

    Meine Frage lautet, warum in ‚Döderlein Med‘ Hefeextrakt enrhalten ist? Hilfe?! Ich habe ständig Pilze gehabt und habe Angst dass es bei Pilzanfälligkeit eher kontraproduktiv sein könnte?
    Ich habe im Internet einen interessanten Artikel über die Wirkung von Vitamin C (also Vagi C) auf Vaginalpilz von der Albert-Ludwigs-Universität gefunden welchen ich Ihnen schicken wollte!

    Vielen Dank jetzt schon mal für Ihre Antwort!

    http://www.freidok.uni-freiburg.de/volltexte/1452/pdf/doktorarbeit-guelcan-anbarci-07_07.pdf

    • igerhard sagt:

      Liebe Jana,
      in den Kapseln ist kein Hefeextrakt drin, die Döderlein Bakterien wurden nur auf Hefeextrakt gezüchtet. Irgendwoher muss man die Bakterien ja bekommen. Also keine Angst, können Sie ruhig benutzen!
      Ganz tolle und liebe Idee von Ihnen, mir die Doktorarbeit als pdf zu schicken. Kenne den Doktorvater Prof. Daschner gut und schätze ihn sehr. Interessante und schöne Arbeit! Kann ich für einen der nächsten Artikel zu dem Thema sicher mit benutzen.
      Herzliche Grüße

  • Tine sagt:

    Hallo,
    Ich habe ihren Beitrag gelesen, ich hatte kurz nach meiner Blutung Geschlechtsverkehr und alles war in Ordnung, nun frage ich mich, da ich die 2 male danach leichte schmerzen am Anfang hatte, ob es durch die Blutung und das Sperma kommen könnte. Jedoch hab ich auch mal gelesen das dies bei jungen Mädchen auch ohne bestimmten Hintergrund eintreten kann. Ich bin 17 Jahre als und etwas irritiert. Habe auch leider erst Mitte März den nächsten Untersuchungstermin bei meiner Gynäkologin. Könnten sie mir evtl. Weiterhelfen? Mein Ausfluss riecht ausserdem nicht übel sondern eher stärker als sonst,jedoch habe ich von Natur aus auch schon viel Ausflugs und soweit ich das Beurteilen kann ist dieser auch nicht mehr geworden. Bitte um Antwort, und schon mal im Vorraus vielen Dank auch für den sehr gut geschrieben Bericht. LG Tine

  • lara sagt:

    Seher geehrte Frau Doktor

    Ich leide seit 2 Jahren an bakterieller vaginose,ich habe bis lang 4 Ärzte gewechselt,weil kein Arzt mir helleren konnte.Ich habe alle möglichen Antibiotiker verschrieben bekommen,ich kam mir vor wie ein Versuchskaninchen.Meine letzte Ärztin hatte leider auch die Hoffnung verloren genau wie ich heute.Ich war bin so verzweifellt das ich mir einfach denke für was gibt es Ärzte wenn sie dir nicht Hefen können.Nach jeder Einnahme von antibiotiker habe ich sogar Zäpfchen zur Stabilisierung bekommen,während der Einnahme von den antibiotiker und paar Tag da nach war ich immer Beschwerden/frei,doch der Albtraum hatte immer wieder angefangen.Mein Mann wurde auch behandelt und vergütet haben/wir nur mit kondom.Die Ärzte können/für mich leider nichts mehr/tuhen .So jetzt Frage ich sie muss ich damit leben? Ich mache momentan eine Knoblauch Behandlung ich habe zwar schon aufgegeben aber das ist mein letzter Versuch.bitte helfen/sie mir.

  • Mihaela Mark sagt:

    Liebe Frau Gerhard,
    Vielen herzlichen Dank für Ihre Ratschläge, für Ihre Zeit und für die Schnelligkeit Sie mir geantwortet haben!
    Ich werde sofort diese Tipps umsetzten und ich melde mich in ein Paar Wochen mit den Ergebnisse.

    Herzliche Grüße,
    Mihaela

  • Mihaela Mark sagt:

    Hallo Frau Gerhard,

    Vielen Dank für die vielen hilfsreichen Tipps, was ich auf diese Seite gefunden habe.

    Nun mein Problem:Vor 6 Monate hatte ich eine Mandelentzündung die ich mit eine 10 tägige Antibiotika Therapie behandelt habe. Seit dem ( ich glaube schon das eine Verbindung damit steht) leide ich ständig unter Bakterieninfektionen und Scheidenpilze. Dazu kommt auch ein Jucken am After.
    Mein Frauenarzt hat mir bis jetzt 2 mal in Anilin Zäpfchen verschrieben und zuletzt Metronidazol 400 Tabletten für 5 Tage. Nach jeder Antibiotika Behandlung habe ich Gynoflor alle 2 Tage ein Zäpfchen , 12 Tage lang bekommen.
    Ich bin nach jeder Behandlung fast beschwerdefrei, aber nach maximal eine Woche bekomme ich Vaginalpilz, die ich mit Kadefungin selbst behandle. (dafür gehe ich nicht mehr zum Frauenarzt, es ist mir schon sehr peinlich dass ich fast jede 2 Woche in der Praxis bin :( )
    Ich hatte den Verdacht, wegen dem Jucken am After das vielleicht dort Bakterien sind, die immer Richtung Scheide „wandern“, aber die Stuhlprobe war unauffällig . Mein Hausarzt hat mir sogar eine Enddarmspiegelung gemacht und auch nichts gefunden .
    Jetzt stehe ich wieder mit Beschwerden da: Jucken, Brennen, Rötung aber kein Ausfluss (zumindest ich sehe keins) und habe ich die Hoffnung fast verloren.
    Ich würde alles tun, damit ich dieses lästige Juckreiz los werde. Ich denke an eine Fastenkur,Ernährungsumstellung, alles was helfen könnte bin ich bereit zu tun. Ich habe gedacht auch den Frauenarzt zu wechseln aber eigentlich ich war immer zufrieden bei ihm.
    Was raten Sie mir? I
    ch bedanke mich bei Ihnen und entschuldige mich für meine Schreibfehler, Deutsch ist nicht meine Muttersprache.
    Schöne Grüße,
    Mihaela

  • Sonja sagt:

    Diesen Beitrag habe ich bereits im Juli 2013 gepostet. Leider habe ich keine Antwort bekommen. Nun versuche ich es erneut und wäre sehr dankbar um einen Rat, da ich sehr verzweifelt bin.

    Liebe Frau Prof. Dr. Gerhard,

    ich bin sehr verzweifelt und hoffe sie können mir helfen. Vor mittlerweile 3 Jahren hatten ich das erste mal eine Scheideninfektion welche mit einer Antibiotikacreme behandelt worden ist. Diese Creme war allerdings so stark, dass ich davon Blutungen bekommen habe. Seitdem ich diese Creme hergenommen habe, ist meine komplette Scheide gestört. Bei mir wachsen bzw überleben seitdem keine Milchsäurebakterien mehr und ich muss seitdem jeden Tag etwas hernehmen, dass mein Scheidenmilieu sauer hält, ansonsten bekomme ich gelben Ausfluss und Brennen. Riechen tut er nicht. Ich habe schon eine Zeitlang Balance aktiv eingenommen (keine Besserung und unter dem Abstrich sind keine Milchsäurebakterien gewachsen), dann habe ich Gynoflortabletten genommen mit Estriol (auch keine Besserung), dann habe ich eine Zeitlang Multigyn hergenommen und jetzt seit längerer Zeit Symbiovag und obwohl dieses sogar “Futter” für die Milchsäurebakterien enthält und lebende Bakterien, wachsen und überleben einfach keine Milchsäurebakterien mehr bei mir. Ich bin total verzweifelt und weiß nicht mehr was ich machen soll. Zu wenig Östrogene habe ich auch nicht, meint mein Frauenarzt, da meine Periode immer regelmäßig kommt.Seid fast 1 Jahr bin ich dabei meinen Darm aufzubauen (Symbioflor) aber es zeigt sich keine Besserung.

    Haben Sie noch eine Idee, weshalb keine Milchsäurebakterien mehr bei mir überleben und nicht mehr wachsen? Abgesehen davon dass meine Lebensqualität sehr eingeschränkt ist, ich zudem Unmengen an Geld ausgebe für alle Medikamente, die ich seitdem nehmen muss und ich schon mehrere Frauenärzte ausprobiert habe, aber jeder mich wegschickt mit einem “ich weiß auch nicht weiter”, steigt meine Hoffnungslosigkeit ins Unermessliche. Ich bin 27 Jahre alt, so kann das doch nicht weiter gehen. Ps: die Pille habe ich seit Jahren abgesetzt, damals habe ich die Biviol hergenommen, diese aber nicht vertragen aufrund von der Pille hervorgerufenen chronischen Scheidenpilz. Seit Absetzen der Pille auch keinen Pilz mehr gehabt.

    Ich hoffe Sie haben noch irgendwie einen Rat.

    Vielen herzlichen Dank.

    Sonja

  • Andi sagt:

    Hallo ich sollte ja berichten wie es mir ergangen ist. Die schmerzen wurden immer schlimmer somit bin ich am 7.Januar dann zu meinem frauenarzt, diese konnte nichts feststellen und vermutete das die schmerzen von der blase kommen, es war eine sehr schlimme blaseninfektion ich bekam Cotrimoxazol AL 800/160 ich habe jeden tag 4-5 liter wasser getrunken und danach waren die schmerzen weg, damit aber nicht genung, ich habe von dem Antibiotikum einen Pilz bekommen Kade Fungin 3 tage angewendet und der Pilz war weg, nur habe ich jetzt noch zu allem überfluss eine bauchfellentzündung bekommen das die blaseninfektion ausgelöst hat. Meine blutwerte sind alle OK bis auf die viel zu hohe leukozyten zahl. Vielen dank für die tollen tips

  • Alexandra sagt:

    Danke,

    und verzeihen Sie mich für eine weitere Frage.

    Was ist Ihre Meinung zur basischen Ernährung.
    Gesunde Ernähren ist das A und O. Was ist wenn man auch auf Fleisch und Milchprodukte verzichtet.

    Mit freundlichen Grüßen

    Alexandra

    • igerhard sagt:

      Liebe Alexandra,
      auf Fleisch und Miilch zu verzichten ist sicher eine gute Sache, wenn man sich auskennt und die pflanzenbasierte Ernährung richtig durchführt. Kaufen Sie sich dann ein gutes Buch über vegane Ernährung. Aber schon die Reduktion von Fleisch und Milchprodukten bringt viel, bspw. nur am Sonntag Fleisch, einmal in der Woche Fisch und jeden Tag eine Joghurt. Auch Hülsenfrüchte auf den Speiseplan setzen.
      Viele Grüße

  • nina sagt:

    Liebe frau Doktor Gerhard!
    Ich leide schon seit fast einem Jahr an einer Pilzinfektion im Intimbereich. Ich war auch schon oft bei meinem FA. Es wurde eine Pilzinfektion festgestellt. Ich habe eine Salbe bekommen was mir auch geholfen hat. Ich hatte nach der Behandlung keine Probleme mehr. Nun hat es bei mir wieder Angefangen stark zu jucmen. Ich habe mir Canesten besorgt aber nur die Creme da ich noch Jungfrau bin wollte ich die die Vaginaltablette nicht benutzen. Reicht die Creme auch aus oder werde ich die Tablette benutzen müssen ?

  • Alexandra sagt:

    Vielen Dank Frau Dr. Gerhard für die Hinweise.

    Eine allgemeine Frage: was halten sie grundsätzlich von Vaginalduschen.

    Die Inhaltsstoffe Sodium Bicarbonate, Citric Acid, Aloe Barbadensis (Aloe Vera) Powder, Lactose, Ascorbic Acid scheinen nicht schädlich zu sein, oder?

    Freue mich auf Ihre Antwort.

  • Simone sagt:

    Liebe Frau Dr. Gerhard,

    ich habe immer wieder mit Scheidenpilzen zu kämpfen. Meine Frauenärztin verschreibt mir dann meist gleich die Lomexinsalbe und beim letzten Mal die Dalacin-Vaginalcreme. Sie hatte mir auch schon mal so rötlich-braune Scheidenzäpfchen verschrieben (weiß ich leider den Namen nicht mehr). Nur leider helfen diese Dinge bei mir scheinbar nicht, bzw. nach der Dalacin-Vaginalcreme hatte ich das Gefühl, dass das Jucken sogar noch schlimmer geworden ist.
    Bzw. sind es vll gar keine Scheidenpilze sondern einfache Infektionen, die ich mit anderen vll homöopathischen Mitteln bekämpfen könnte?? Ich will halt nicht immer irgendwelche Medikamente nehmen, wenn sie dann doch nicht helfen. Bin grad so unsicher, ob ich nochmal zur Frauenärztin gehen soll, denn ich befürchte sie verschreibt mir einfach die nächste Chemiekeule die nix hilft.

    Mit freundlichen Grüßen
    Simone

  • Alexandra sagt:

    Guten Tag Frau Prof. Dr. Ingrid Gerhard,

    ich bin 23 Jahre alt und kämpfe seit zwei Jahren mit immer wiederkehrendem Pilz (und 3 Mal sogar Gardnerella).

    In den Zeiten wo ich viel Stress hatte, kam der Pilz jedes Mal nach dem Geschlechtsverkehr. Mein Partner musste auch ein Antimykotikum (und bei den Bakterien das Antibiotikum) nehmen.

    Meine früheren Ärzte haben mir immer Antimykotikum, Vagi-C,Vagiflor, Sagella verschrieben.
    Und fast nach jeden Geschlechtsverkehr musste ich wieder zum Arzt.

    Nach Anweisungen meiner jetzigen Ärztin benutze ich:

    -2 Mal in der Woche, nach Geschlechtsverkehr und nach der Menstruation das Multi Gyn FloraPlus zum Aufbau der Scheidenflora
    – eine MultiGyn Vaginaldusche (obwohl ich anfangs sehr skeptisch darüber war, hilft es mir, ich hatte seit 3 Monaten keinen Pilz mehr
    -und vor kurzem habe ich angefangen das MultiGyn ActiGel äußerlich anzuwenden

    Aber leidenfrei bin ich nicht.

    Die vielen Antipilzmitteln haben meinem Vulvabereich zwischen den kleinen Schamlippen unten (Dammseite) und Scheideneingang (weiß nicht ob dieser Bereich vestibular navicular fossa heißt) geschadet.

    Ich spüre diesen Bereich ständig, er fühlt sich sehr trocken und unangenehm an.
    Wenn etwas Ausfluss auf die Slipeinlage kommt, reizt er sofort die dortige Haut.

    Nach einer Intimrasur trotz MultiGyn Waschlotion und neuer Rasierklinge reagiert meine Vagina sofort infektionsartig, worauf ich das MultiGyn Floraplus zum Aufbau der Scheidenflora nehme.

    Beim Geschlechtsverkehr (trotz genug Feuchtigkeit) tut es am Anfang am Eingang der Vagina weh, danach verschwindet oder besser gesagt wird dieser Schmerz durch die angenehmen Empfindungen ausgeblendet, habe ich den Eindruck.

    Die Probleme beim Geschlechtsverkehr hatte ich schon immer. Früher (vor 3 Jahren) dachte ich aber es würde weh tun, weil ich maximal einmal in der Woche GV hatte und die Vagina sozusagen „untrainiert“ war.

    Die Pille nehme ich seit ich 18 bin. Als ich sie einmal abgesetzt habe (mit 20 ca.) habe ich sofort viele Pickel bekommen.
    Meine jetzige Pille heißt „Maxim“.

    Ich benutze jedes Mal ein neues Waschtuch, treibe keine übertriebene Hygiene, esse wenig Süßigkeiten/Gebäck/zuckerhaltige Produkte (vor ein Paar Monaten vielleicht maximal ein mal in der Woche, leider viel in der Weihnachtszeit und seit dem 1.01 keine einzige Süßigkeit/Gebäck). Esse seit mehreren Monaten nur Dinkel und Roggenbrot.
    Auf Brot gar zu verzichten habe ich seit einer Woche angefangen.
    Esse ganz viel Gemüse und Obst.
    Denke eventuell auf eine basische Ernährung umzusteigen. Insbesondere kein Fleisch und Brot.
    Baumwollunterhosen, keine enge Jens, usw.
    Psychologische Gründe kann es natürlich auch haben, aber ich kann leider nicht vollkommen den Stress meiden.

    Hoffe, dass ich mein Problem verständlich geschildert habe.
    Freue mich auf Ihren Rat.

    Mit freundlichen Grüßen
    Alexandra

  • Andi sagt:

    Hallo Frau Prof. Dr. Ingrid Gerhard,

    ich 24 Jahre weis nicht mehr weiter, vor 4 Jahren hatte ich das erste mal probleme mit einer Infektion/Pilz. Brennen und Jucken in der Scheide die Schamlippen sind stark angeschwollen und rot. Bis heute weis mein Frauenarzt nicht was es war, ich habe Kade Fungin 3 bekommen, Vagihex, Vagiflor und schließlich inimur alles hat nichts geholfen schlussendlich hat er mir Mysteclin verschreiben dadurch wurde es besser. Seit dieser Zeit habe ich ständig Porbleme mit eingerissenen Stellen auf de Vulva usw.. dagegen hat er mir ein sitzbad verschreiben. Jedoch vor 5 Tagen fangen die Selben Symthome von damals an, am Tag zuvor hatte ich Geschlechtsverkehr ein Brennen und Jucken in der Scheide die Schamlippen sind stark angeschwollen und rot, beim Wasserlassen gibt es ein seltsamen druck aber erst wenn die Blase fast leer ist. ich bin nichtraucher und nehme seit 7 Jahren die Pille Aida. Ich bin Vegetarien und ernähre mich gesund, esse kaum süßigkeiten und habe noch ein normales Gewicht die Tendenz geht aber eher zum Untergewicht. Ich betreibe auch keine übertiebene Hygiene, ich benutze zum waschen Sagella das mir mein Frauenartzt empfohlen hat. Ich habe jetzt schon alles möglich ausprobiert was mein Frauenarzt mir epfohlen hat Kadefungin 3, Wärmflaschen darafu gelegt, Preiselbeermuttersaft getrunken, Jogurth Obs…. Ich habe solche Schmerzen ich kann nachts nicht mer richtig schlafen. Es hilft auch keine Schmerztablette ibu 600 schlagen nicht an. Ich bin langsam am verzweifeln.
    Ich hoffe sie können mir helfen

    • igerhard sagt:

      Liebe Andi,
      Scheide und Blase sind von einer Schleimhaut ausgekleidet, die durch Östrogene vollständig aufgebaut wird. Sie nehmen eine Pille ein, die extrem wenig Östrogen enthält. Und da Sie zudem Vegetarierin sind, wenig Fettansatz haben, besteht einfach eine Östrogenmangelsituation, wie ich in dem Teil 2 der Scheideninfektionen kurz beschrieben habe. Die Schleimhaut ist also zu trocken und kann sich nicht richtig gegen unliebsame Bakterien und Pilze wehren. Außerdem haben Vegetarierinnen häufig einen Zinkmangel, der das Immunsystem schwächt, u.U. einen Vitamin-D-Mangel, der ebenfalls schlecht für Schleimhaut und Immunsystem ist.
      Mein Tipp: mit Frauenarzt über Pillenwechsel reden oder über andere Verhütungsmethode nachdenken, 25-Oh-Vitamin D im Blut messen lassen, Zink im Vollblut bestimmen oder gleich die entsprechenden Nahrungsergänzungen einnehmen. Vielleicht auch mal nach einem Arzt für Naturheilkunde umsehen, der Sie ganzheitlich beraten und behandeln kann.
      Viel Erfolg und berichten Sie doch bei Gelegenheit mal, wie es Ihnen ergangen ist!

  • Cindy sagt:

    Hallo, ich bin in 3 Tagen schon in der 35 SSW und habe so peinlich es auch klingt während und nach dem Geschlechtsverkehrs ein brennen in der Vagina. Unangenehm riecht sie auch und juckt ab und zu. Ich habe gelesen falls es Pilz sei kann es zu einer Fehl oder Frühgeburt kommen. Und wenn mein Baby dann durch die Scheide kommt es sich anstecken kann. Mein Frauenarzt hat noch Urlaub und meinen Termin habe ich leider erst diesen Freitag. Hätten sie mir evtl. Tipps oder wissen sie ob ein Kaiserschnitt nötig ist da ich ja kurz vor der Geburt stehe?

    Schonmal Lieben dank für eine Antwort :)

    Liebe Grüße

    • igerhard sagt:

      Liebe Cindy,
      unbedingt erst mal vom Arzt eine Diagnose stellen lassen. Wenn das in dieser Woche wegen der Feiertage nicht möglich sein sollte, dann können Sie in der Schwangerschaft ruhig mit Multigyn die Scheide pflegen. Sicherheitshalber erstmal keinen Geschlechtsverkehr mehr! Da Sie noch etwas Zeit bis zur Geburt haben, kann Ihr Arzt die Scheidenprobleme sicher noch gut behandeln, einen Kaiserschnitt nur wegen Pilzen müssen Sie nicht befürchten!Wünsche Ihnen noch einen guten Schwangerschaftsverlauf und eine problemlose Geburt!

  • Antonia sagt:

    Guten Tag Fr. Dr Gerhard,
    Seit ungefähr 3-4 Wochen hab ich einen veränderten Ausfluss, er riecht und schmeckt säuerlich,ist leicht bröcklig& trocknet sehr schnell nach dem Geschlechtsverkehr mit meinem Freund.Liegt das an einem veränderten pH – Wert?
    Momentan kann ich leider keinen Frauenarzt aufsuchen ,durch die Feiertage.
    Kann ich irgendetwas tun zur weiteren Vorbeugung?

    • igerhard sagt:

      Liebe Antonia,
      so schnell bin ich mit dem Antworten wegen der Feiertage auch nicht. Wenn Sie zum ersten Mal solchen Ausfluss haben, ist es schon sinnvoll, sich erstmal vom Frauenarzt untersuchen zu lassen. Wenn Sie häufiger damit zu tun haben sollten, kann man sich ganz gut helfen, indem man Scheidenzäpfchen zu Hause hat, die man direkt nach dem Verkehr einführt, damit der pH-Wert wieder gesenkt wird. Inzwischen gibt es auch Hinweise, dass die multi-gyn-hilfreich eingesetzt werden kann.

  • tina sagt:

    Seit ca 4 Monaten leide ich unter extremen schmerzen beim Geschlechtsverkehr. Wenn mein freund versucht in mich einzudringen tut es weh wenn er erstmal drinne ist geht es von den schmerzen her manchmal aber auch nicht. Es wurden bei mir streptokokken typ b festgestellt diese wurden auch mit Antibiotika behandelt. Danach wurde ein pilz festgestellt auch dieser wurde behandelt. Dann wurden e coli Bakterien festgestellt auch diese wurden wieder mit einem Antibiotika behandelt. Dann hieß es wieder ich hätte streptokokken und ich bekam erneut ein Antibiotika diesmal jedoch höher dosiert es ist allerdings nicht besser geworden im Gegenteil die schmerzen sind meiner Empfindung nach schlimmer geworden. Ich weiß langsam nicht mehr was ich noch tun soll es belastet meine Beziehung ungemein und es ist keine Besserung in Sicht ich hatte sowas zuvor noch nie. Was soll ich tun?

  • Bea sagt:

    ich habe seit 2 wochen einen ganz komischen und anderst riechenden Ausfluss ,brennen im Genitalbereich und Juckreiz. Außerdem hat es ein/zweimal leicht geblutet. Bevor ich diese Symptome bekommen habe ,hatte ich Beschwerden mit meinem Magen-Darm und hatte Durchfall .Ich leide seit Wochen unter extremen Stress und Druck und esse viel Zucker.In lezter Zeit uíst zusätzlich meine Neirodermitis schlimmer geworden. Ich war noch bei keinem Arzt aber hab es mit Joghurt versucht ,was nicht wirklich geholfen hat. Wäre es ratsam einen Arzt aufzusuchen ?

  • Heike sagt:

    Guten Tag Frau Dr. Gerhard,
    ich bin fast 47 Jahre alt. Seit Anfang des Jahres hatte ich Dauerblutungen, am Ende (vor 12 Wochen) hatte ich eine Hysterektomie. Begleitet wurden die Blutungen von ständig wiederkehrender bakterieller Vaginose, Gebärmutterschleimhautentzündung und dauerhaft schlechtem PH-Wert.
    8 Wochen nach der OP war der PH-Wert in Ordnung. Dann kam es nochmal zu einer Blutung wegen einem Hämathom. Seit dem ist der PH-Wert wieder schlecht, wird jeden tag schlechter. Ich behandle alle 2 bis 3 Tage mit Vagisan Milchsäurezäfchen. Das reicht dann wieder für 2 bis 3 Tage. Liegt das an den Wechseljahren? Muss ich das jetzt immer machen? Oder ist das eventuell das Hämathom? Mein FA meinte, bei manchen Frauen ist das so. Diese Auskunft finde ich irgendwie unzureichend. Es fällt mir gerade etwas schwer, mich mit einer nun lebenslangen Behandlung mit Milchsäure abzufinden. Besten Dank für eine Antwort.

    • igerhard sagt:

      Liebe Heike,
      Irgendwas stimmt ja offenbar mit Ihrem Unterleib nicht. Gehen Sie mal zu einem Arzt für Naturheilkunde. Vielleicht findet er Mittel, um die Heilung zu beschleunigen. Sie befinden sich sicher noch in einer Übergangsphase. Statt Milchsäurezäpfchen können Sie mal Milchsäuebakterien versuchen, eventuell auch 4vag

  • Melek sagt:

    Hallo Frau Doktor,
    Mein scheidenpilz hat sich im Laufe der Tage verbessert aber am Dienstag hab ich meine Tage bekommen und somit ist das Brennen in meiner Scheide wieder da aber wenn sie da ist dann nur für paar Stunden und dann ist es wieder weg.. Kommt meine Pilzinfektion zurück? Ich habe ja noch gynoflor zum einführen aber das darf ich erst wenn meine Periode weg ist.. Was soll ich jetzt machen?

  • Jana sagt:

    Hallo liebe Frau Doktor!

    Ich habe sehr oft mit Vaginalpilzen zu kämpfen. Meine Frage ist, ob Hautpilz etwas mit Scheidenpilz zu tun hat? Denn ich habe starke Schuppen auf dem Kopf und auf dem Schampoo ist die Rede von einem HefePilz welcher die Schuppen auslöst und ich habe gelesen, dass Vaginalpilz auch eine Hefepilz ist, kann es sein, dass ich mich immer wieder selbst anstecke, wenn ich mir auf den Kopf und dann in den Intimberich fasse?

    Liebe Grüße Jana

  • Bibi sagt:

    Hallo Freu Dr Ingrid Gerhard,

    ich hatte vor ca. 2 Wochen mit meinem Freund GV (mit Kondom)..
    beim einführen hat es ziemlich weh getann… nach 1..2 tagen hatte ich dann meine Regel beim OB einschieben hats auch weh getann ich hatte meine Regel nicht sehr stark und dachte das es vielleicht unten zu trocken ist und deswegen weh getann hat.. als meine Tage vorbei waren hat es manchmal beim Wasserlassen gebrannt.. dann kam dazu das ich sehr starken ausfluss habe.. durchsichtig sehr wenig gelblich… .. ich habe ein Blässchen indekt und dachte es ist ein Brandbläschen.. jetzt hab ich zwei unten nebeneinander.. und meine Scheide hat kleine wunde Stellen… und die kleiner Scheide ist seid heute richtig stark Angeschwollen… beim Wasserlassen brennt es richtig schlimm…
    Der Ausflus hört nicht mehr auf.. :( ich habe morgen einen Termin beim FA am Abend.. davor muss ich noch in die Arbeit.. aber ich weiss nicht wie ich das noch aushalen soll .. Ich hab bisschen Wundsalbe drauf aber das hat nicht wirklich geholfen :(

  • Julia sagt:

    Hallo,
    Habe folgendes Problem: ich bin zum zweiten Mal schwanger (11. Woche) und habe einen Scheidenpilz, der auch von meiner Frauenärztin behandelt wird. Schon in der Schwangerschaft mit meinem ersten Kind hatte ich immer wieder Pilze und bakterielle Infektionen. Außerhalb der Schwangerschaften war nie etwas in der Richtung! Frage mich natürlich, was da bei mir los ist. Bin schon seit Beginn der zweiten Schwangerschaft total panisch, was Ausfluss und sonstige Symptome angeht. Gibt es ein Medikament, mit dem man sich in der Schwangerschaft schützen kann? Habe zu Beginn der Schwangerschaft Vagi C bekommen, aber mit Pilz ist das ja nun schlecht.
    Für einen Rat wäre ich echt dankbar!
    Vielen Dank
    Julia

  • Melek sagt:

    Hallo,
    Ich habe seit einer Woche scheidenpilz und war am Dienstag beim Frauenarzt und mir wurde dann fluconazol verschrieben aber das ist bis heute noch nicht weg:-( ich bekomme das Gefühl das es weg ist und auf einmal kommt das Brennen wieder oder wenn ich auf die Toilette gehe habe ich das Gefühl das es schlimmer wird.. Ich hatte das schon mal und zwar im Juni da hatte ich das erste mal Geschlechtsverkehr da hab ich Milchsäure Tabletten bekommen und binnen einer Woche war es schon weg danach hatte ich keinen Geschlechtsverkehr mehr und vor zwei Wochen hatte ich das erste mal wieder GV und das kam dann wieder.. Ich habe noch zusätzlich gynflora bekommen welche ich aber nach meiner Periode die jetzt bald kommen einnehmen soll weil es sonst nicht wirkt .. ich wollte fragen wann die Wirkung von fluconazol einwirkt und ob es schlimmer wird wenn ich mich mit einem wärmebeutel untenrum wärme..?!

    • igerhard sagt:

      Liebe Melek,
      nach einer Woche müssten die Beschwerden weg sein. Wenn nicht, müssten Sie noch mal zum Arzt gehen. Ich könnte mir vorstellen, dass Kälte mehr lindert als Wärme, aber das müssen Sie mal ausprobieren. In Zukunft am besten immer gleich nach dem Verkehr ein Scheidenzäpfchen, bespw. Multigyn oder Milchsäurebakterien

  • Stefanie sagt:

    Liebe Frau Dr. Gerhard,

    seit fast eineinhalb Jahren leide ich unter Brennen, Rötungen und zum Teil auch Schwellungen im äußeren Intimbereich (Scheideneingang, Schamlippen). Angefangen haben die Beschwerden mit einer Pilzinfektion nach Antibiotikaeinnahme. Nach Anwendung einer Antipilzsalbe sind die Beschwerden geblieben und ich bekam von der Frauenärztin im Wechsel weitere Antipilz- und Kortisonsalben verschrieben, durch die die Beschwerden aber nur noch schlimmer wurden. Seit ca. einem Jahr nehme ich auf Anraten eines anderen Frauenarztes nur noch Deumavan, nachdem er Pilze und andere Infektionen ausgeschlossen hatte.
    Die Beschwerden sind seitdem mal schlimm, mal weniger schlimm, gehen aber nie ganz weg. Nun habe ich in Ihrem Buch und in Ihren Artikeln gelesen, dass die Ursache oft im Darm liegt, und habe die Darm- und Vaginalflora von einem darauf spezialisierten Labor untersuchen lassen. Der Vaginalstatus war ohne Befund. Bei der Darmflora wurde ein Mangel an Laktobazillen, Bifidobakterien, Enterokokken und Akkermansia gefunden, außerdem ein deutlich verminderter IgA-Wert und ein stark erhöhter Lysozym-Wert.

    Nun meine Fragen:
    1. Können die Beschwerden im Intimbereich trotzdem mit dem Darm zusammenhängen, obwohl die Vaginalflora genügend (sogar sehr viele) Laktobazillen aufweist? (Ich habe ein weiteres chronisches Hautproblem, ein juckendes Ekzem an den Füßen.)
    2. Wie gehe ich am besten vor, um die Ursache für meine Darmbeschwerden zu finden? Das Labor schreibt, dass der erhöhte Lysozym-Wert auf eine chronisch-entzündliche Darmerkrankung hinweist, die Symptome von Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa habe ich aber nicht (auf jeden Fall keine Durchfälle). Kann die Entzündung auch andere Ursachen haben, wie Nahrungsmittelunverträglichkeiten? Ich habe auch eine leichte chronische Gastritis, oft Blähungen und manchmal leichte, brennende Schmerzen im Magen-/Darmbereich.

    Danke im Voraus und ein großes Lob für Ihre wirklich sehr hilfreiche Internetseite und für Ihr Engagement!!

    • igerhard sagt:

      Liebe Stefanie,
      Da sind sie ja schon richtig weit mit Ihren Untesuchungen gekommen, gratuliere! Der darm muss sicher behandelt werden, am besten wenden Sie sich an das Institut für Mikroökologie. Das Institut für Mikroökologie ist auf den Darm spezialisiert. Sicher kann man Ihnen dort einen Arzt nennen, der sich mit der Darmdiagnostik und der Darmbehandlung auskennt. http://www.mikrooek.de/fuer-patienten Außerdem gibt es in der Scheide verschiedene Typen von Laktobazillen, die guten sollten H2O2 bilden. Auch das kann man von dem Institut prüfen lassen. Selbstverständlich können auch Nahrungsmittelallergien eine Rolle spielen, ist sogar sehr häufig. Also nicht aufgeben, weitermachen mit einem guten Therapeuten. Bis dahin vielleicht schon mal Kanne Brottrunk probieren, hilft bei den meisten darmbedingten Beschwerden: http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/kanne-bio-brottrunk%C2%AE-ein-lebensmittel-das-es-in-sich-hat/

  • Nicole sagt:

    Liebe Frau Prof. Dr. Gerhard,

    das werde ich tun. Haben Sie evtl. eine Empfehlung (Hautarzt) für den Berliner Raum?

    Vielen Dank.
    Nicole

  • Nicole sagt:

    Sehr geehrte Frau Prof. Dr. Gerhard,

    ich habe sehr aufmerksam die vielen Fragen und Ihre hilfreichen Antworten gelesen und möchte Sie nun ebenfalls um Hilfe bitten.

    Ich bin 32 Jahre alt, verhüte nicht hormonell, hatte im Januar und Mai jeweils Antibiotika-Behandlungen wegen Mandelentzündungen.

    Folgenden Verlauf möchte ich Ihnen schildern:

    Juni: Beginn von starkem Juckreiz der äußeren Schamlippen, (innen und außen). Auffällig war hier, dass beim Kratzen mit den Fingernägeln eine gräuliche schmierige Substanz unter den Fingernägeln blieb.

    Juli: Versuch der eigenmächtigen Behandlung mit Canesteen once.
    –>Keine Linderung. Weiterhin starker Juckreiz.

    August: erster Besuch beim FA. Sichtkontrolle und Abstrich. Diagnose: Überpflegter Intimbereich. Klarer Ausfluss. Kein Pilz. Ich sollte mir Baby-Wundschutzsalbe, sowie Sagella Waschlotion kaufen.
    –>Keine Linderung. Juckreiz wird zunehmend stärker und diese graue Substanz beim Kratzen ist weiterhin vorhanden.

    Oktober: zweiter Besuch beim FA. Erneuter Abstrich. Klarer Ausfluss. Ich bekam auf Drängen die Salbe „Baycuten HC“ (Wirkstoff Clotrimazol) verschrieben.
    Der Abstrich ergab zu wenige „Döderlein-Stäbchen“. Daraufhin sollte ich mir die 7-Tage Kadefungin Milchsäurekur kaufen.
    –> Keine Linderung. Juckreiz wird zunehmend stärker.
    Inzwischen auch auf den inneren Schamlippen und im Analbereich. Ich kratze zeitweise bis es blutet (Schamlippen).

    November: Aus Verzweiflung Wechsel des FA. Sichtkontrolle. Diagnose: zu trockene Haut. Pilzinfektion.
    Ich bekam Fungizid Vaginalcreme (Wirkstoff Clotrimazol) verschrieben. Dazu sollte ich Babyöl und SpenglerSan Immunmodulationswasser Creme benutzen.
    –> heute nach 5 Tagen Behandlung mit der Vaginalcreme: Juckreiz weiterhin unverändert stark vorhanden. Die graue Substanz ist jedoch nicht mehr vorhanden beim Kratzen.

    Ich schlafe seit Monaten nicht mehr richtig und tagsüber werde ich verrückt, wenn die Juckattacken kommen.
    Der Juckreiz äußert sich wie kleine Nadelstiche auf der Innenseite der äußeren Schamlippen.
    Vom ständigen Kratzen ist die Haut inzwischen so kaputt und empfindlich, dass jede Berührung schmerzt. Beim Wasserlassen brennen die aufgekratzten Stellen wie Feuer.

    Es tut mir leid für diese lange Ausführung, aber ich hoffe so sehr, dass Sie mir helfen können.

    Vielen Dank
    Nicole

    • igerhard sagt:

      Liebe Nicole,
      Leider habe ich keine Lösung für Sie. Ohne sich das selber anschauen zu können, kann auch ich keine Diagnose stellen. Ich würde Ihnen empfehlen, mal einen guten Hautarzt aufzusuchen, damit er feststellen kann, ob eine Allergie oder eine Autoimmunerkrankung dahinter steckt.
      Gute Besserung!

  • Sam sagt:

    Vielen Dank Frau Dr. Gerhard,

    Das klingt einleuchtend. Eine Frage habe ich dazu noch. Ich habe gelesen, dass man nach der Behandlung mit Antibiotika die Scheidenflora wieder aufbauen kann, mit Milchsäure Zäpfchen. Können Sie hier etwas empfehlen? Ich habe beispielsweise über vagisan Milchsäure Zäpfchen gelesen.

    Vielen Dank

    Sam

  • Sam sagt:

    Hallo!

    Ich war gestern beim FA und habe Arilin vaginalzäpfchen (antibiotika) verschrieben bekommen, aufgrund einer bakteriellen Infektion. Diese soll ich nun 6 Tage nehmen. Kann ich während dieser zeit Sex haben? Dazu steht nichts in der Packungsbeilage und meine Ärztin hat auch nichts gesagt.

    Danke!

  • Nina sagt:

    Guten Tag Frau Gerhard,

    ich habe ein großes Problem. Vor gut einer Woche wurden bei mir Genitalwarzen vom Frauenarzt diagnostiziert. Daraufhin habe ich ein Rezept für Aldara 5% Creme bekommen. Der Arzt meinte, ich soll selbst entscheiden wie oft ich das verwende, weil es wohl auch ganz schön unangenehm sein könnte.
    Ich habe die Creme daraufhin täglich benutzt weil ich keine Probleme und auch keine Schmerzen dabei hatte. Allerdings kann ich auch nicht wirklich eine Besserung der Warzen feststellen… Seit 2 Tagen habe ich nun sowohl kleine Wunden rund um den After und unglaublich geschwollene innere Schamlippen. Zusätzlich auch noch einen verstärkten, milchig bis gelblichen Ausfluss, der beim Austritt höllisch schmerzt. Die Schmerzen sind permanent da und kaum auszuhalten, aber wenn ich urinieren muss, ist es so schlimm, dass ich jedesmal beinahe ohnmächtig vor Schmerzen werde. Ich bin wirklich nicht überempfindlich und hatte früher auch schon einige Blasenentzündungen mit Schmerzen beim Wasser lassen, aber diese Schmerzen sind 100 mal schlimmer! Ich kann kaum laufen, schlafen, habe Angst zu trinken weil ich nicht auf die Toilette möchte. Außerdem habe ich große Kopfschmerzen und allgemein auch Gliederschmerzen. Ich dachte erst, das sind Erkältungssymptome nebenher, aber vielleicht hängt das auch zusammen? Die inneren Schamlippen sind wirklich total prall geschwollen. Habe im Internet über Bartholinitis gelesen und dachte, dass ist es, aber auf Fotos sieht das anders aus als bei mir. Ich werde am Montag so schnell wie möglich zum Arzt, aber bis dahin weiß ich nicht, wie ich das durchstehen soll. Nehme viel Schmerzmittel, die aber leider nicht für die Schmerzen in der Scheide helfen..
    Liebe Grüße
    NIna

    • igerhard sagt:

      Liebe Nina,
      das klingt ja wirklichganz schrecklich. Offenbar hat sich durch das Mittel alles entzündet und Ihre gesunde Haut angegriffen. Es kann auch sein, dass in die verletzte Haut ein anderer Entzündungserreger eingedrungen ist. Sie müssen dringend zum Arzt, da kann ich Ihnen gar nicht weiterhelfen.
      Gute Besserung!

  • Jana sagt:

    Hallo nochmal liebe Frau Doktor,
    vielen Dank für ihre Antwort!!!

    Meine Behandlung mit Inimur endet heute und ich werde jetzt noch ein Kontrollternim ausmachen, das Problem ist nur meine Pille endet in 5 Tagen und dann habe ich Angst dass das Dilemma dann wieder anfängt weil ich ich irgendwie seit ca. drei Zyklen immer nach den Tagen eine bakterielle Infektion bekomme und Pilz scheint bei mir nun auch seit zwei Monaten ein Dauerzustand zu sein (trotz viet Tage lang Fluconazol. Ich werden dann auch fragen ob ich irgenwas profilaktisch zum einnehmen bekommen könnte während der Regel, dass ich nicht nach jeder Regel immer eine Infektion habe, halten sie das für sinnvoll??
    Meine andere Frage wäre nun, was ich jetzt als Aufbaumittel nach dem Inimur nehmen könnte?? Ich habe viel gesesen von Multigyn actigel (hat mir früher schon leider nichts gebracht :( ), Dörderleins und Balance Activ (Milchsäure) und VagiC. Aber meine Frage zu VagiC, die ich auch schon weiter oben in einem Komentar gelesen habe in Bezug auf VagiC und Pilz, ist ob ich die auch nach einer Mischinfektion mit Bakterien UND Pilzen nehmen kann oder ob ich dann noch mehr den Pilz förder?
    Und wann wann es ihrer Meinung nach sinnvoll wäre den Kontrolltermin zu machen. Weil wenn ich ihn nächste Woche mache kann ja alles verfälscht werden wennn ich jetzt noch Säure oder so etwas nehme oder??? Aber wenn ich es nach den Tagen mache habe ich wieder Angst dass ich eine Infektion habe… Ach ich weiß nicht weiter…
    Ganz Liebe Grüße Jana

  • Alexandra sagt:

    Hallo bin 23 Jahre. Der Frauenarzt hat einen Pilz bei mir festgestellt. Bekam Kade fungin 3 verschrieben. Mein Problem ist das ich untenrum so entzündet bin das ich nicht auf Toilette mehr richtig gehen kann weil jedes mal wenn der Urin über die gereizte haut läuft schreie ich mir wirklich die Seele aus dem Leib.habe mich mittlerweile damit abgefunden mich in die Wanne zu hocken damit es nicht ganz so stark daran kommt.aber es kann ja jetzt auch nicht die Lösung sein. Können sie mir vielleicht einen Tipp geben wie ich fast Beschwerdefrei wieder auf die Toilette gehen kann. Ich weiß auch nicht ob die Kade fungin Creme gleichzeitig dafür ist damit es abheilt. Das brennen ist echt nicht mehr auszuhalten. Bitte um Hilfe. Danke

  • Jana sagt:

    Hallo liebe Frau Doktor

    Mein Frauenarzt hat heute bei mir heute ein Mischinfektion mit Bakterien und Soor festgestellt, bei den Bakterien handle es sich um welche, die eigentlich durch Geschlechtsverkehr übertagen werden hat er gesagt (leider hab ich den Namen vergessen,, irgendwas mit Ox oder so am Ende) ich bin 17 Jahre alt und hatte noch nie Geschlechtsverkehr und im Schwimmbad war ich seit 2 jahren nicht, wie kann das kommen???
    Ich habe sehr sehr starkes Brennen und Jucken und Brennen beim Wasserlassen, er hat mit “Intimur creme“ verschrieben, macht es das alles was ich habe weg?? und Muss ich danach nochmal zur Kontrolle??
    Und er hat gesagt ich habe eine Warze am Scheideneingang,, Hilfe was muss man da machen, er ist da nichtmehr drauf eingegangen… Soll ich zum Hautarzt??
    Liebe Grüße Jana

    • igerhard sagt:

      Liebe Jana,
      Solche Bakterien findet man auch bei kleinen Mädchen ohne Geschlechtsverkehr, also keine Panik! Das sind die hormonellen Umstellungsphasen. Und Warzen gibt es viele, die können auch wieder vo alleine weggehen. Wenn die Behandlung geholfen hat, sicherheitshalber zur Kontrolle gehen. Und wenn Sie die Sache mit der Warze beunruhigt, ist die Vorstellung beim Hautarzt keine schlechte Idee.

  • Konstanze sagt:

    Liebe Frau Doktor Gerhard,

    Danke für Ihre schnelle Antwort. Ich war heute nochmal bei meinem FA, er hat mir nochmals Arillin verordnet, aber ich soll nur ein Zäpfchen davon nehmen. Danach noch zwei bis drei Tage mit Döderline behandeln und dann wie schon gesagt nach dem GV eine Fluomicin. Die Impfung hat er mir auch empfohlen.
    Aber ist wirklich eine Garantie vorhanden das die Symptome dann verschwinden? Ich bin mir da noch etwas unschlüssig. Was ich auf jeden fall ausprobieren werde, ist das MultiGyn Actigel…darüber habe ich mir heute schon so einige Infos eingeholt. Gynoflor ist ein Präparat zum Aufbau? Und in der Wirkung ähnlich dem MultiGyn zu vergleichen? Oder würden Sie die Döderline ganz weglassen und nur eines von den anderen beiden Präparaten empfehlen?
    Viele Grüße Konstanze….

    • igerhard sagt:

      Liebe Konstanze,
      so detailliert darf ich per Internet keine ärztlichen Beratungen machen. Ihr Frauenarzt scheint sehr kompetent zu sein. Eine Garantie, dass eine Therapie 100% hilft, kann Ihnen niemand geben! Gynoflor und Multigyn haben ganz unterschiedliche Inhaltsstoffe, was für einen selber besser ist, merkt frau nur beim Ausprobieren.

  • Konstanze sagt:

    Sehr geehrte Frau Doktor Gerhard,

    Das ist die erste Seite die mir weiterhilft. Viele Frauen mit ähnlichen Problemen und Symptomen wie ich sie habe. Und auf die Sie schon etliche Male sehr kompetent und liebevoll geantwortet haben. Ich denke bei Ihnen kann man sich in den besten Händen Fühlen. Daher möchte auch ich kurz mein Problem schildern. Ich bin 36 Jahre alt, verhüte nicht hormonell, da mein linker Eierstock nicht genügend Eibläschen produziert und eine Schwangerschaft nur auftreten kann wenn Hilfe bzw Stimulation der Eibläschen erfolgt. Mein linker Eierstock wurde mir vor drei Jahren aufgrund einer Dermoidzyste entfernt, da konnte man nichts mehr retten.
    Mein Problem bezieht sich darauf das ich nach jedem GV mit meinem festen Partner auch an einem fischähnlichen Geruch leide. Nur nicht durch Ausfluss. Es ist von innen. Da ich das ja immer schon im Vorfeld weiß bin ich, so wie ich es gerne Ausdrücke schon so geschädigt das ich mich selbst untersuche. Ich war auch schon etliche Male bei meinem FA damit. Es wurde jedesmal ein Abstrich gemacht, und auch eingeschickt. Nicht jedesmal, aber des öfteren. Er schließt Geschlechtskrankheiten wie Trichomonaden oder Chlamydien aus. Auf mein Nachfragen hin erklärte er mir das der pH wert der Frau und des Mannes nicht gleich sind, und es daher zu Unstimmigkeiten kommen kann. Die diesen Geruch hervorrufen. Behandelte mich des öfteren aber schon mit Arillin, oder gab mir Fluomizin mit. Er sagte mir ich solle prophylaktisch zwei Tabletten Fluomizin nach dem GV zwei Tage anwenden. Doch leider ging der Geruch nach diesen zwei Tagen nicht vorüber, so das ich alle sechs Vaginaltabletten aufbrauchen musste. Jetzt ist das Wochenende vorüber und ich habe wieder diesen Geruch. Muss dazu sagen das mein Partner und ich uns nur an den Wochenenden sehen können aufgrund einer fernbeziehung. Morgen früh um neun ist der nächste Besuch bei meinem FA. Dieses Spektakel geht nun schon seid Jahren. Und meine Belastungsgrenze ist so ziemlich am Ende. Ich hoffe Sie können mir vielleicht weiter helfen, und wie ich mich weiter verhalten soll.
    Ich bedanke mich im Voraus über eine Antwort Ihrerseits.
    Viele Grüße…..

    • igerhard sagt:

      Liebe Konstanze,
      Ihr Frauenarzt hat Ihnen das gut erklärt: durch den basischen pH-Wert des Spermas wird auch Ihr Scheiden-pH-Wert basisch. Und bei vielen Frauen ist es so, dass sich die eigene Scheidenflora nicht rasch genug erneuern kann, um den pH-Wert wieder zu senken. In dem basischen Milieu der Scheide fühlen sich bestimmte Bakterien wohl, die diesen Geruch auslösen. Vielleicht liegt bei Ihnen auch zusätzlich ein leichter Östrogenmangel vor, so dass sich die Scheidenschleimhaut nicht gut genug aufbaut. Folgende Vorschläge sollten Sie mit Ihrem FA besprechen: Impfung mit Gynatren, immer nur einmal Fluomicin nach dem GV, dann Gynoflor, eventuell MultigynActigel.
      Viel Erfolg!

  • Vicky sagt:

    Hallo Liebe Frau Doktor,
    Ich habe eine Frage bezüglich zweier Produkte, habe leider nirgends eine Antwort gefunden.
    Meine erste Frage wäre: warum steht im Beipackzettel von VagiC, dass es Scheidenpilz fördert und sogar hervorrufen kann??? Ich habe es doch extra besorgt weil ich ständig Pilze und Bakterien habe :(

    Und meine zweite Frage ist ähnlich wie die erste: warum ist in den Dörderlein Med Hefeextrakt und Fruchtzucker als Inhaltsstoff, das ist doch auch wieder sehr kontraproduktiv oder????

    was kann ich denn überhaupt nehmen?? Ich bin ratlos.

    ganz liebe Grüße Jana

    • igerhard sagt:

      Liebe Vicky,
      VagiC säuert ja die Scheide an und bei saurem pH-Wert wachsen Pilze gerne. Deshalb wird auch im Beipackzettel daraufhin gewiesen, dass es vorzugsweise bei bakteriellen Scheidenentzündungen eingesetzt werden soll.
      In Döderlein Med ist kein Hefeextrakt drin, sondern die Bakterien wurden in einer speziellen Lösung gezüchtet, die u.a. Hefeextrakt enthielt. Die können Sie also ruhig nehmen.

  • Britta sagt:

    Ich habe diesen Beitrag schon einmal gepostet – leider wurde darauf nicht geantwortet, daher versuche ich noch einmal – würde mich freuen, wenn es klappt.

    Sehr geehrte Frau Doktor Gerhard,

    ich bin 37 Jahre alt und habe eigentlich immer nach meiner Periode mit einer Pilzinfektion zu kämpfen. Ich nehme die Pille (Velafee wegen meiner Hautprobleme) durch (6 Packungen) und dann lasse ich es zu einer Regelblutung kommen – dies ist mit meiner Frauenärztin abgesprochen. Von daher hält sich die Anzahl der Pilzinfektionen pro Jahr in Grenzen. Aber es nervt mich trotzdem. Ich hatte vorher nach meiner Periode einige Zeit das Problem mit einer bakteriellen Vaginose, welches sich gelegt hat, seitdem ich nach der letzten Tamponbenutzung 1 VagiC-Tablette anwende. Der Pilz kommt aber nach der Periode wieder. Normalerweise behandel ich mich selber, ohne vorherige Abklärung durch meiner Ärztin. Canesten Gyn Once hilft mir auch immer, von daher scheint meine Selbstdiagnose (vermehrter, gelblicher, geruchsloser, bröckeliger Ausfluss und leichtes Brennen, als wären kleine Hautrisse vorhanden, kein Juckreiz) auch immer richtig zu sein.
    Aber würde gerne etwas zun, damit es gar nicht erst zu einer Pilzinfektion kommt.
    Würden eventuell Spezialtampons (ellen) helfen? Bei der Stifung Warentest sind diese allerdings als unsinnig bewertet worden. Dort wird Naturjoghurt empfohlen, von dem Sie wiederum abraten.
    Dieses Problem besteht seit ca. 1 – 2 Jahren, früher hatte ich ganz selten mal eine Pilzinfektion, da wusste ich aber auch woher die kam (Scheidenspülungen). Diese Spülungen mache ich heute natürlich nicht mehr.
    Könnte der Pilz eventuell auch von der VagiC-Tablette kommen? Aber dann muss ich mich für eines der beiden Übel entscheiden. Bakterielle Vaginose oder Pilz… Den Pilz kann ich selber behandeln. Aber das kann es ja auf lange Sicht auch nicht sein.
    Ich hätte da allerdings noch eine Frage. Könnte man Canesten Gyn Once auch tagsüber anwenden (dann wäre man den Pilz schneller wieder los)? In der Packungsbeilage steht, dass man es am besten abends anwenden sollte, ich denke mal, weil das Mittel so länger in der Scheide bleibt.

    Freundliche Grüße und vielen Dank

    Britta

  • Brigitte sagt:

    Sehr geehrte Frau Dr. Gerhard,
    ich bin wirklich sehr froh, dass ich Ihre Seite gefunden habe und möchte mich Ihnen gerne anvertrauen. Mein Frauenarzt ist zwar sehr verständnisvoll, aber ich glaube als Mann, kann er sich einfach keine Vorstellung davon machen wie es ist, wenn es „dort“ juckt.
    Ich bin 47 Jahre alt und habe schon seit Jahren immer wieder mit Pilz (Candida) und auch mit Allergien (hauptsächlich gegen Parabene und Formalin) im Vaginalbereich zu kämpfen. Normalerweise hilft mir dann die Nystaderm comp. Paste (Nystatin, Hydrocotisonacetat) gegen den Juckreiz. Nicht so diesesmal.
    Ein Abstrich ergab: reichlich Enterococcus faecalis; reichlich Escherichia coli; mäßig Döderlein Stäbchen; kein Pilzwachstum;
    Mein Arzt hat mir 6 St. Arilin-Zäpfchen (100 mg Metronidazol/Zäpfchen) verschrieben und für anschließend 6 St. Vagiflor-Zäpfchen. Aber das Arilin ist halt auch wieder Antibiotika und wird die Anfälligkeit erneut erhöhen.
    Ich hatte vor ca. einem Jahr eine Hysterectomie. Antibiotika hab ich zuletzt bekommen wegen einer Magenschleimhautentzündung aufgrund Helicobacter Pylori und danach, weil mir eine Hütftprothese eingesetzt wurde.
    Mein Immunsystem dürfte also ziemlich angeschlagen sein.
    Ich verwende für den Intimbereich eine seifen-/parabenefreie, ph-hautneutrale Waschlotion und Einmalhandtücher. Meine Unterwäsche wasche ich bei 60 Grad und mit Hygiene-Spüler. Nach dem Toilettengang desinfiziere ich Hände und Toilette mit Antiseptikum.
    Kann ich sonst noch etwas tun? Würde mir evtl. eine Impfung helfen – wenn ja, welche genau? Gibt es eine Salbe, die ich (zusätzlich zu den Zäpfchen) für den Außenbereich benutzen sollte?
    Ich bin mittlerweile schon soweit, dass ich bereits mit Juckreiz reagiere, wenn ich nur mal eine öffentliche Toilette (ganz schlimm z.B. Bahnhof oder Raststätte) benutzen muss. Ich weiß natürlich, dass das nur Einbildung ist aber die Reaktion folgt nur kurz danach trotzdem.
    Ich wäre Ihnen wirklich sehr dankbar, wenn Sie mir irgendwie helfen könnten, denn ich wünsche mir nichts sehnlicher, als diesen Teufelskreis endlich zu durchbrechen.
    Mit freundlichen Grüßen

    • igerhard sagt:

      Liebe Brigitte,
      Mit Ihren Hygienemaßnahmen machen Sie sicher des Guten zu viel! Lassen Sie mal das ganze Desinfizieren sein und benutzen Sie nur Wasser. Womöglich sprayen Sie auch noch und inhalieren die Desinfektionsmittel. Das macht alles Ihr Immunsystem kaputt. Gebärmutterentfernung, Hüftprothese und das alles bei Ihrem jugendlichen Alter, da bin ich sprachlos. Suchen Sie sich bitte einen ganzheitlich arbeitenden Arzt, der Sie an die Hand nimmt und mit Ihnen gemeinsam Ihren Lebensstil, die Ernährung, die Bewegung und mögliche Umwelt- und psychischen Belastungen „bearbeitet“. Dann wird sich auch Ihr Immunsystem erholen, Sie werden den Juckreiz los und haben eine Chance ganz gesund zu werden.
      Alles Gute!

  • Vicky sagt:

    Sehr geehrte Frau Doktor
    Ich suche dringend Hilfe bei einem Problem bezüglich der Pille in Verbinung mit Scheideninfektionen. Ich leide nun schon seit knapp einem Jahr an ständigen verschiedenen Vaginalinfektionen. Mein alter Frauenarzt schlug mir „Cerazette“ vor, wege meinen Regelschmerzen und weil man da ja irgendwann keine Blutung mehr bekommt, was das Keimrisiko dämmen sollte. Am 13.08.2013 habe ich nun angefangen sie zu nehmen. 22 Tage habe ich sie genommen, dann bin ich zum FA weil ich wieder Probleme hatte, der sagte, das wäre nicht die richtige für mich weil sie meine Scheide ausgetrocknet hätte und meine Pickel sehr verschlimmrt hätte ausserdem hatte ich zu dem Zeitpunkt (5.9) schon seit mehreren Tagen Zwischenblutung was ich auf die typische Nebenwirkung der Minipille zurückführe. Der Arzt hat mir dann die „Morea sanol“ gegeben und sagte ich solle sie gleich vom einen auf den anderen Tag nehmen und die „Cerazette“ absetzen. Seit dem 6.9 nehme ich nun die „Morea sanol“ und meine Blutungen haben bis jetzt (22.9) nicht aufgehört also es sind schwache Blutungen manchmal orange oder braun.. jetzt war ich am 19.9 wieder beim Arzt weil das Bluten nicht aufhört und eigentlich sollte bei mir ein Abstrich gemacht werden und das geht ja jetzt nicht. Der FA hat mir jetzt eine weitere Pille namens Ministon 20fem und gesagt ich soll beide Pillen nehmen und die Ministon nur bis das bluten aufhört. Aber mein Problem ist jetzt das ich Angst habe das mein kompletter Zyklus durcheinander ist, weil ich mich auch an einem Tag übergeben habe kurz nachdem ich die morea sanol nahm, und auch einmal vergessen habe sie zu nehmen, nach dem übergeben habe ich eine weitere genommen und jetzt sind inklusive heute noch 5 Tabletten drinn, was irgendwie nicht stimmen kann.. Hilfe jetzt endet sie ja dann am Donnerstag und dann müsste ich doch meine Tage bekommen oder??? aber Sinn der Sache war ja das man endlich den Abstrich machen kann…. oh Gott bitte helfen sie mir ich weiß jetzt garnicht mehr was ist und was ich machen soll!
    Liebe Grüße Vicky

    • igerhard sagt:

      Liebe Vicky,
      jetzt machen Sie sich mal wegen des Abstrichs nicht verrückt! Ihr FA versucht ja, Ihr Hormonchaos in den Griff zu bekommen, das kann manchmal etwas länger dauern, ist aber kein Grund zur Panik! Fragen Sie am besten Ihren FA, wie er das mit den Tabletten gemeint hat.

  • Marianne sagt:

    Liebe Prof. Dr. Gerhard, danke für den Tip mit der allergischen Reaktion. Ich habe die SymbioVag (nach 7 Tagen) jetzt weggelassen und merke eine deutlich Besserung. Sie können sich gar nicht vorstellen wie froh ich bin. Zum Hautarzt gehe ich erstmal nicht, vielleicht regeneriert sich alles von allein. Nochmal danke.

  • Marianne sagt:

    Vielen Dank für Ihre schnelle Antwort. Kann es sein, dass ich auf die SymbioVag Zäpfchen allergisch reagiere ? Das ist nämlich das
    Einzige, was ich jetzt neu nehme. Alles andere Oekolp, MultiGyn ActiGel und auch Kadefungin habe ich bisher vertragen. Ich werde morgen zum Hautarzt gehen.

  • Marianne sagt:

    Liebe Frau Prof. Dr. Gerhard,

    durch Blasenentzündungen musste ich mehrfach Antibiotika nehmen.
    In der Scheide sind schon seit längerem zu wenig Milchsäurebakterien. Darum versuche ich die Scheidenflora mit BioVag und Östrogensalbe zu regenerieren.

    Vor ungefähr zehn Tagen hatte ich das Gefühl einen Pilz zu bekommen und nahm auf Anraten meiner Ärztin Canifug Combi 3 Tage Salbe und Zäpfchen. Ich hatte das Gefühl, die Beschwerden wurden besser, aber nachdem ich mit dem Mittel aufhörte, waren sie wieder da. Ich wurde mittlerweile auf Pilze und Bakterien getestet, ein Abstrich wurde ans Labor geschickt, Befund negativ.

    Ich habe ein gefühl, als wäre die Scheide wund, alles brennt, MultiGyn ActiGel, Deumavan Salbe/Reinigungslotion selbst die Östrogensalbe. Ich weiß eigentlich gar nicht mehr, was ich noch tun kann, damit dieses Brennen aufhört. Waschen tue ich mich nur noch mit Wasser morgens und abends.

    Gestern habe ich es mit Bepanten Wund und Heilsalbe probiert. Das brachte etwas Linderung.
    Momentan nehme ich nachts die BioVag Zäpfchen, selbst wenn die sich auflösen und es kommt davon etwas in den äußeren Scheidenbereich, brennt es. Meine Beschwerden sind also hauptsächlich im Scheideneingang. Vom Sex kommen die Beschwerden nicht, denn darauf verzichten mein Mann und ich jetzt schon.

    Für Ihre Hilfe wäre ich sehr dankbar.

    • igerhard sagt:

      Liebe Marianne,
      das klingt ja fast so, als wären Sie auf irgendetwas allergisch geworden. Am besten stellen Sie sich mal bei einem Hautarzt vor. Zur Pflege würde ich Ihnen momentan nur zu gutem Mandelöl raten, bspw. von Weleda.
      Gute Besserung!

  • Laura sagt:

    Sehr geehrte Frau Dr. Gerhard,

    seit ein paar Tagen habe ich einen sehr starken Ausfluss und es brennt und juckt. Meine Frauenärztin empfiehlt mir bei Infektionen eigentlich immer Kadefungin 3 Kombi oder die Canesten Creme für drei Tage. Nun ist es so, dass wir seit ein paar Monaten versuchen ein Baby zu bekommen. Mein Eisprung ist morgen und ich bin mir nicht sicher wie ich vorgehen soll. Daher meine Frage an Sie: darf man Kadefungin oder Canesten anwenden, obwohl man gerade versucht schwanger zu werden? Bzw. können diese Behandlungen den Spermien schädigen?

    Vielen Dank im Voraus und liebe Grüße
    Laura

    • igerhard sagt:

      Liebe Laura,
      Die Datenlage für diese Pilzmittel ist so gut, dass sie keine Probleme für eine mögliche Schwangerschaft darstellen sollten. Ob die Samenfäden daduch vielleicht langsamer werden, weiß man nicht. Versuchen Sie es doch einfach mal mit Multi-gyn floraplus Gel, das hilft auch bei Pilzen und stört vielleicht die Spermien weniger?
      Viel Erfolg!

  • Vicky sagt:

    Sehr geehrte Freu Doktor,ich bin es mal wieder.. :(
    Ich habe jetzt schon zum vierten mal eine Pilzinfektion :( Mit meinen ganzen Beschwerden in dem Bereich sprich mehrere bakterielle Infektionen und Pilze bin ich nun schon von Frauenarzt zu Frauenarzt gerannt, habe alles mögliche versucht wie Milchsäure/Bakterien, Sitzbäder,Brottrunk weil letztes mal festgestellt wurde,das ich garkeine Flora also gar keine Milchsäurebakterien habe. Nun habe ich vor einer starken Woche eine 12 tägige Vagiflor Kur beendet. Das Einführen von Vagiflor als auch von Michsäure hat sehr sehr am Scheideneingang/Vorhof gebrannt und das nun schon seit mehreren Monaten, aber warum? Deswegen bin ich am Donnerstag zum FA gegangen, welcher mal wieder einen Pilz feststellte, warum es mir aber da immer brennt, kann ich mir aber einfach nicht erklären. Da ich nun schon öfters Pilze hatte, hat er mit nun vier Tabletten Fluconazol 150 verschrieben, weil ich das alles nun schon so lange mitschleppe und weil er meint, es hätten sich schon Resistenzen bilden können. Ich habe ja schon dreimal Nystatin genommen wegen Candida im Bauch, auch habe ich ja seit mehreren Monaten die Ernährung komplett umgestellt auf Vollwertkost (Gemüse,Vollkorn, Basisch, Homöopathie…. kein Zucker,Hefe,Weißmehl…) Meine Frage ist nun, ob das Fluconazol allein reicht, weil man hat ja keine Creme für den äußeren Intimbereich, also ob das Fluconazol auch Pilze auf der äußeren Haut entfernt??

    Liebe Grüße und Danke
    Vicky

  • Andrea sagt:

    Ich habe seit einem Jahr das Verhütungsstäbchen seit dem nur noch die Tage ganz selten habe ich mal Sex mich macht das schon voll fertig die Frauenärztin weigert sich das teil rauszuholen wo es mir mega schlecht geht ich kann doch nicht 360 Tage meine Tage haben ,habe schon überlegt es mir selber rauszuholen. und jetzt meint die auch noch ich müsste Arilin nehmen. und sie wollte in 3 Monaten noch mal einen Krebsvorsorgeabstrich machen das witzige ist die macht das jedes mal wenn ich bei ihr bin langsam glaube ich die will mich ausnehmen wie eine Weihnachstgans! Was meinen sie dazu was kann ich machen. Ich will das stäbchen nicht mehr haben mir reichst. will auch mal wieder glücklich sein! Und im Moment sieht es nicht daraus aus.
    Liebe Grüße Andrea

    • igerhard sagt:

      Liebe Andrea,
      Ihr Kommentar ist für mich etwas schwer verständlich. Wenn Sie durch das Verhütungsstäbchen dauernd Blutungen haben, ist das sicher nicht die geeignete Verhütungs-Methode für Sie. Wenn Sie unzufrieden mit Ihrer Frauenärztin sind, sollten Sie eine zweite Meinung einholen und eventuell die Frauenärztin wechseln.

  • Jana sagt:

    Liebe Frau Gerhard,
    ich war nun heute bei dem Frauenarzt meiner Mutter und er hat bei mir Vestibular Adenitis diagnostiziert. Da es hierfür kein Heilmittel gibt, hat sie mir empfohlen weiter mit OeKolp zu arbeiten auf den Verhütungsring (circlet) umzusteigen, da dieser zusätzlich die Hormone zwar in niedriger Dosierung, aber direkt in die Schleimhaut abgibt und diese dadurch stärken kann. Haben sie noch zusätzliche Tipps?
    Es ist zwar schön endlich zu wissen, was das wirkliche Problem ist, aber die Aussichten sind leider trotzdem nicht so rosig…
    Viele Grüße,
    Jana

  • Angelique sagt:

    Sehr geehrte Frau Dr. Gerhard,

    ich bin 18 Jahre alt und verhüte nun schon seit 3 Jahren mit der Pille.
    Seit 2 Jahren leide ich jedoch an ständig wiederkehrender bakterieller
    Vaginose, welche direkt nach meiner Regelblutung erneut auftritt,
    obwohl ich im selben Monat Arilin in Form von Vaginalzäpfchen dagegen genommen habe.
    Derzeitig leide ich wieder daran, habe aber schon einen Termin beim FA
    ausgemacht.
    Diesmal riecht mein Ausfluss aber nicht fischig, sondern eher faulig und
    Schmerzen im Unterleib quälen mich ebenfalls.
    Ich bin mir mitlerweile ziemlich sicher, dass das ganze im Zusammenhang
    mit meiner Pille steht, denn vor der Einnahmen hatte ich nie Probleme
    mit Infektionen.
    Nun meine eigentliche Frage an Sie: Ich weiß, dass die Beschwerden nach meiner Regelblutung wieder auftreten, wenn ich nicht zusätzlich
    Zäpfchen mit Milchsäurebakteiren verwende oder andere diverse Cremes
    etc. benutze.
    Was würden Sie mir empfehlen und wenn es wirklich an der Pille liegen sollte, welche wäre besser für mich geeignet (in Bezug auf die Zu-
    sammensetzung)?

    Vielen Dank im Vorraus für Ihre Antwort!

    • igerhard sagt:

      Liebe Angelique,
      Wahrscheinlich liegt Ihr Problem wirklich an der Pille. Fragen Sie Ihren Frauenarzt nach einer Pille, die etwas mehr Östrogene enthält. Wenn Sie Schmerzen im Unterleib habe, müsste auch ein Abstrich gemacht werden, damit Sie keine Infektion verschleppen.

  • Jana sagt:

    Liebe Frau Dr. Gerhard,
    Zunächst mal vielen Dank für den ausführlichen und informativen Artikel. Er hat mir Hoffnung gegeben, mein Problem doch noch irgendwie lösen zu können. Ich bin 23 Jahre alt und habe seit ca. 3 Monaten mit einer hartnäckigen Scheideninfektion zu kämpfen. Ich hatte in der Zeit zusätzlich 2 Pilze, welche ich aber erfolgreich mit KadeFungin behandeln konnte. Die Scheideninfektion äußert sich eigentlich nur durch Schmerzen beim Geschlechtsverkehr. In meinem Abstrich fanden sich nur Coli-Bakterien, die laut meiner Frauenärztin eigentlich allein durch mein Immunsystem bekämpft werden müssten. Ich habe nun 2 Antibiotika und sämtliche Aufbaukuren (Vagisan) hinter mir und es wird nicht besser. Die Schmerzen beim Verkehr gehen von einem Punkt aus, ich beschreibe es wie das Gefühl eines Schnitts, der durch die Weitung immer wieder aufgeht, aber auch die restliche Schleimhaut fühlt sich auch immer gereizt an. Meine Frauenärztin hat die Stelle mehrfach untersucht und konnte keine Verletzung feststellen. Ich habe auch schon 2 Wochen am Stück auf Sex verzichtet in der Hoffnung, dass es doch eine Wunde ist, die dann heilt, aber es bringt leider gar nichts. Seit der letzten Antibiotikumeinnahme habe ich zudem das Gefühl, dass meine Scheide sehr trocken ist. Ich hatte früher immer sehr viel Ausfluss und eine eher feuchte Flora und jetzt kommt da wirklich nur noch sehr wenig bis gar nichts. Meine Frauenärztin hatte mir zwischenzeitlich auch Oekolp Hormonzäpfchen gegeben (sie sagte um die Vagina dehnbarer und weicher zu machen) und das war eigentlich das einzige Präperat, bei dem ich das Gefühl hatte, dass es mir wirklich geholfen hat. Nun habe ich schon länger die Vermutung, dass die Beschwerden mit meinem Pillenwechsel zur Pille Maxim Anfang des Jahres zu tun haben und ihr Artikel verstärkt jetzt den Verdacht, dass eventuell die Hormonzusammensetzung der neuen Pille meine Schleimhaut stört? Ich habe morgen einen Termin bei der Frauenärztin meiner Mutter und werde dann diesen Verdacht auf jeden Fall ansprechen. Trotzdem interessiert mich Ihre Meinung sehr, da sie auf mich sehr kompetent wirken. Würden sie mir empfehlen die Pille ganz abzusetzen und vielleicht auf eine hormonfreie Alternative zu wechseln (Kupferspirale) oder sollte ich es nochmal mit einer anderen Pille versuchen? Habe bis zum Wechsel in 9 Jahren 3 verschiedene Pillen gehabt die ich wegen Problemen wie Schmierblutungen oder Zysten wechselte, aber an sich war ich immer zufrieden mit der Pille.
    Ich würde mich über eine Antwort von ihnen sehr freuen, da ich inzwischen auch psychisch sehr unter der ganzen Sache leide.
    Liebe Grüße,
    Jana

    • igerhard sagt:

      Liebe Jana,
      kenne diese Probleme. Sie können tatsächlich durch die für Sie nicht ganz passende Zusammensetzung der Pille hervorgerufen werden. Bitten Sie Ihre Ärztin, Sie auf ein anderes Präparat einzustellen. Als Alternativen gibt es sonst wirklich verschiedene Spiralen oder das Diaphragma. Die FFGZ http://www.ffgz.de/index.htm hat sicher gute Inforamtionsbroschüren zur Verhütung.
      Viele Grüße und gute Besserung

  • Britta sagt:

    Sehr geehrte Frau Doktor Gerhard,

    ich bin 37 Jahre alt und habe eigentlich immer nach meiner Periode mit einer Pilzinfektion zu kämpfen. Ich nehme die Pille (Velafee wegen meiner Hautprobleme) durch (6 Packungen) und dann lasse ich es zu einer Regelblutung kommen – dies ist mit meiner Frauenärztin abgesprochen. Von daher hält sich die Anzahl der Pilzinfektionen pro Jahr in Grenzen. Aber es nervt mich trotzdem. Ich hatte vorher nach meiner Periode einige Zeit das Problem mit einer bakteriellen Vaginose, welches sich gelegt hat, seitdem ich nach der letzten Tamponbenutzung 1 VagiC-Tablette anwende. Der Pilz kommt aber nach der Periode wieder. Normalerweise behandel ich mich selber, ohne vorherige Abklärung durch meiner Ärztin. Canesten Gyn Once hilft mir auch immer, von daher scheint meine Selbstdiagnose (vermehrter, gelblicher, geruchsloser, bröckeliger Ausfluss und leichtes Brennen, als wären kleine Hautrisse vorhanden, kein Juckreiz) auch immer richtig zu sein.
    Aber würde gerne etwas zun, damit es gar nicht erst zu einer Pilzinfektion kommt.
    Würden eventuell Spezialtampons (ellen) helfen? Bei der Stifung Warentest sind diese allerdings als unsinnig bewertet worden. Dort wird Naturjoghurt empfohlen, von dem Sie wiederum abraten.
    Dieses Problem besteht seit ca. 1 – 2 Jahren, früher hatte ich ganz selten mal eine Pilzinfektion, da wusste ich aber auch woher die kam (Scheidenspülungen). Diese Spülungen mache ich heute natürlich nicht mehr.
    Könnte der Pilz eventuell auch von der VagiC-Tablette kommen? Aber dann muss ich mich für eines der beiden Übel entscheiden. Bakterielle Vaginose oder Pilz… Den Pilz kann ich selber behandeln. Aber das kann es ja auf lange Sicht auch nicht sein.
    Ich hätte da allerdings noch eine Frage. Könnte man Canesten Gyn Once auch tagsüber anwenden (dann wäre man den Pilz schneller wieder los)? In der Packungsbeilage steht, dass man es am besten abends anwenden sollte, ich denke mal, weil das Mittel so länger in der Scheide bleibt.

    Freundliche Grüße und vielen Dank

    Britta

  • Vicky sagt:

    Liebe Frau Dr. Gerhard vielen Dank für ihre Antwort! Habe jetzt mal viele Beiträge von ihrem Blog gelesen und finde sie sehr hilfreich und interessant. Habe mir jetzt auch ihr Buch bestellt.
    Nur leider geht es mir gerade wieder nicht so toll. Nach der Bakteriellen Entzündung hat sich jetzt auch noch ein Pilz draufgesetzt und das, wo ich jetzt noch nichtmal das Fluomizin fertig habe. Habe sehr viel bröckeligen Ausfluss und Co. Sollte ich jetzt gleich im Anschluss Kadefungin Tabletten nehmen? Die Creme nehme ich schon. Und dann weitermachen mit Dörderleins, Michsäure?? Habe mir Vagi C geholt aber was ich nicht verstehe, dass da steht ,man soll es nicht bei/nach Pilz nehmen weil es dies fördern würde?? Ich bin verwirrt :( Ich weiß langsam nicht mehr weiter, ich esse kein Zucker, Weismehl, Hefe und co. mehr, ernähre mich Gemüse und Vollkornreich, und hatte Nystatin/ Entsäuerungstherapie… u.s.w. Ich muss jetzt noch auf das Ergebnis des Abstrichs warten und hoffe dass es keine Mischinfektion ist..hilfe!! Mein Arzt ist jetzt auch leider im Urlaub, sodass ich selbst beim Labor anrufen muss, geht das einfach?
    Irgenwie ist der Wurm drinn…

    Liebe Grüße und ein schönes Wochenende wünschend, Vicky

    • igerhard sagt:

      Liebe Vicky,
      Wenn der Ausfluss so typisch ist, dann Kadefungin Tbl nehmen. Bei Ihnen scheint momentan ein zu schwaches Immunsystem vorzuliegen und eventuell auch Stressfaktoren. Das geschädigte Immunsystem hängt häufig mit dem Darm zusammen. Langfristig müssen Sie über die Ernährung die Darmflora stabilisieren, dann bessert sich automatisch auch die Scheidenflora. Vielleicht nehmen Sie zu viel Vollkorn zu sich, was die Darmwand reizen könnte? Oder Sie vertragen kein Gluten? Zur Regeneration der Darmschleimhaut eignet sich eine Kur mit Symbioflor http://symbiopharm.de/ Am besten lassen Sie sich von der Firma einen Arzt in Ihrer Nähe nennen, der sich mit dieser Behandlung auskennt. Auch eine individuelle Impfung gegen Scheideninfektionen ist über diese Firma beziehbar http://symbiovaccin.de/ und oft als letzter Ausweg sehr erfolgreich. Außerdem lesen Sie mal die Ratschläge der Experten hier: http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/wiederkehrende-scheidenentzuendungen-was-experten-raten/
      Viel Glück und gute Besserung!

  • Viky sagt:

    Sehr geehrte Frau Doktor

    Ich habe ein paar Fragen und Sorgen in Bezug auf bakterielle Scheidenentzündung. Heute war ich beim FA, weil ich mir eigentlich meine erste Pille verschreiben lassen wollte (Minipille) und um mich nochmal untersuchen zu lassen, ob im Scheidenbereich alles in Ordnung ist, weil ich schon zweimal Pilz und einmal eine bakterielle Infektion hatte und deswegen sehr ängstlich und sensibel geworden bin in dem Bereich und seit zwei Monaten Dauerausfluss habe. Zwischendurch war ich nochmal bei meiner EX FA, und da wurde immer nur gesagt, dass Ausfluss und (für mich)komischer laugenartiger Geruch normal sei. Naja heute wurde dann durch Abstrich und PH Messung eine Entzündung festgestellt. Der FA meinte, es sind Kokken und viel zu wenig Milchsäurebakterien, ich bin jetzt wirklich ratlos und frustriert, nach den letzten Problemen mit Pilzen und Bakterien hab ich alles erdenkliche gemacht, was empfohlen wird: Pilzdiät, Nystatin, regelmäßig Milchsäure (Balance Activ war super, aber letztes mal hat es höllisch gebrannt), Kamillenbäder, Salbei/Tymian Tee, Sagella Waschlotion, Hygienespühler, Homöopathie, sehr reinlich sein, was ich sowieso bin… Der Arzt hat mir nun Fluomizin mitgegeben und danach soll ich Milchsäurebakterien nehmen. Meine Frage ist, ob es reicht die Scheide innen zu behandeln und der äußere Intimbereich nicht infiziert ist? Und ob ich vor den Milchsäurebakterien ansäuern soll, wenn ja lieber mit Milchsäure oder Vagi C? Ich frage mich nun, woher diese blöde Enzündung und vor allem die Bakterien herkommen, bin zur Zeit häufig Krank (Halzentündung…), vielleicht daher?
    Entschuldigen Sie, dass ich so viel geschrieben habe, aber es macht mir echt Sorgen, wie ich die Bakterien und Co endgültig in den Griff bekomme.
    Herzliche Grüße Und Danke
    Viky

    • igerhard sagt:

      Liebe Viky,
      Die Behandlung durch Ihren Frauenarzt ist prima. Mehr brauchen Sie im Scheidenbereich erst mal nicht zu machen. Aber wegen der Infektanfälligkeit sollten Sie was unternehmen: bspw. Ihren Vitamin-D-Spiegel messen lassen und wahrschenlich Vitamin D einnehmen, wie es in verschiedenen Artikeln auf meiner Webseite vorgeschlagen wird. Außerdem auf gesunde vollwertige Ernährung umsteigen, auch dafür gibt es Anregungen in diesem blog.
      Alles Gute!

  • Claire sagt:

    Ich hane seit 2 wochen jetzt blutungen opwohl ich die pille cerazette nehme wo ich eigentlich doe blutungen noch bekommen sollte vor 2 wochen hatte ich beschwerden beim wasserlassen zu erst dachte ich es sei eine blasenentzündung doch neulich habe ich so was wie ein knoten in der scheide ertastet und das macht mir alles zimliche angst jetzt was kann dass sein ?

  • Sonja sagt:

    Liebe Frau Prof. Dr. Gerhard,

    ich bin sehr verzweifelt und hoffe sie können mir helfen. Vor 2 Jahren hatten ich das erste mal eine Scheideninfektion welche mit einer Antibiotikacreme behandelt worden ist. Diese Creme war allerdings so stark, dass ich davon Blutungen bekommen habe. Seitdem ich diese Creme hergenommen habe, ist meine komplette Scheide gestört. Bei mir wachsen bzw überleben seitdem keine Milchsäurebakterien mehr und ich muss seitdem jeden Tag etwas hernehmen, dass mein Scheidenmilieu sauer hält, ansonsten bekomme ich gelben Ausfluss und Brennen. Ich habe schon eine Zeitlang Balance aktiv eingenommen (keine Besserung und unter dem Abstrich sind keine Milchsäurebakterien gewachsen), dann habe ich Gynoflortabletten genommen mit Estriol (auch keine Besserung), dann habe ich eine Zeitlang Multigyn hergenommen und jetzt seit längerer Zeit Vagiflor und obwohl dieses sogar „Futter“ für die Milchsäurebakterien enthält und lebende Bakterien wachsen und überleben einfach keine Milchsäurebakterien mehr bei mir. Ich bin total verzweifelt und weiß nicht mehr was ich machen soll. Zu wenig Östrogene habe ich auch nicht, meint mein Frauenarzt, da meine Periode immer regelmäßig kommt.Jetzt bin ich dabei meinen Darm aufzubauen.

    Haben Sie noch eine Idee, weshalb keine Milchsäurebakterien mehr bei mir überleben und nicht mehr wachsen? Abgesehen davon dass meine Lebensqualität sehr eingeschränkt ist, ich zudem Unmengen an Geld ausgebe für alle Medikamente, die ich seitdem nehmen muss und ich schon mehrere Frauenärzte ausprobiert habe, aber jeder mich wegschickt mit einem „ich weiß auch nicht weiter“, steigt meine Hoffnungslosigkeit ins Unermessliche. Ich bin 26 Jahre alt, so kann das doch nicht weiter gehen. Ps: die Pille habe ich seit Jahren abgesetzt, damals habe ich die Biviol hergenommen, diese aber nicht vertragen aufrund von der Pille hervorgerufenen chronischen Scheidenpilz. Seit Absetzen der Pille auch keinen Pilz mehr gehabt.

    Ich hoffe Sie haben noch irgendwie einen Rat.

    Vielen herzlichen Dank.

    Sonja

  • Simone sagt:

    Liebe Dr. Gerhard,

    Habe heute einen Brief meines FA zugeschickt bekommen,indem geschrieben stand das meine pilzkultur positiv sei und ich das verschriebene Präparat einnehmen soll,um eine PilzErkrankung zu vermeiden! Nun wurde mir Tardyferon bei Eisenmangel verschrieben. Ich bin in der 27. Ssw und nun stell ich mir die Frage warum bekomm ich Eisen wenn ich doch eine positive Pilzkultur habe?

  • Julia sagt:

    Sehr geehrte Fr. Dr. Gerhard,
    ich war vor zwei Tagen bei meinem Frauenarzt, da ich seit ca. 1 Woche einen Juckreiz hatte. Er hat mir Arilin Vaginalzäpfchen verschrieben, ein Antibiotikum mit vielen Nebenwirkungen. Erstaunlicherweise ist der Juckreiz nach dem Arztbesuch vergangen, sollte ich die 6 Vaginalzäpfchen trotzdem nehmen oder kann sich die Scheidenflora selber wieder stabilisieren?
    Vielen Dank für Ihre Antwort,
    Julia

  • Ola sagt:

    Liebe Dr.Gerhard,

    vor 2 Wochen habe ich einen Abstrich gemacht und habe Gardnerella. Meine Ärztin hat mich Clindamycin (450mg) vorgeschrieben. Laut meine Ärztin (was sie in Sprechstunde sagte) sollte ich die Antibiotika für 3Tage, einmal täglich nehmen. Mein Freund sollte auch mitbehandelt werden (er auch 3tage x1 pro tag)

    Als ich beim Apotheker war, habe ich bemerkt, dass in Rezept eine Packung von 30Stück Antibiotika verschrieben war. Heute bin Ich nach Hause geflogen und hatte leider die Möglichkeit meine Ärtztin zu treffen nicht.

    Könnten Sie mich sagen, ob Clindamycin x1 Täglich für 3Tage angewendet ist? Ich bin jetzt total verwirrt, da ich 30Stück Antibiotika habe und soweit ich mich erinnern kann hat die Ärztin nie gesagt dass ich eine lange Kur von 7 Tagen machen sollte. 3 Stück Antibiotika sind schon für mein Freund. Sie können nicht wissen was die Frau Doktorin an mich sagte, aber vielleicht könnte Sie mir eine optimale Anwendungsdauer empfehlen?

  • Anja sagt:

    Liebe Dr. Gerhard,

    ich bin 18 Jahre alt und habe seit ca einer Woche trockene Haut und Juckreiz im Intimbereich (nicht bei den Schamlippen, sondern nur auf der Haut zwischen Bauch und Scheide).

    Was könnte das sein?

    Ich weiß nicht ob ich es in nächster Zeit zum Arzt schaffe, hoffentlich können Sie mir helfen.

    Liebe Grüße

    Anja

    • igerhard sagt:

      Liebe Anja,
      das kann ich so nicht sagen. Wenn das an der Haut zwischen Bauch und Genitale, also im Schambereich ist, könnte es eine Allergie sein oder eine Reizung nach dem Schamhaar rasieren oder auch mal Filzläuse.
      Am besten zum Haut- der Frauenarzt gehen, wenn es bleibt.
      Gerne mal schreiben, was es war!
      Lieben Gruß!

  • Katja sagt:

    vielen Dank für Ihre Antwort. Was mich so ärgert ist, dass ich diese Infektionen erst seit einigen Jahren bekommen. Vor bspw. 5 oder 10 Jahren hatte ich damit überhaupt noch keine Probleme.
    Ich wüsste momentan leider auch nicht, was ich ändern kann. Ich lebe in einer stabilen Beziehung, ernähre mich regelmäßig und auch überwiegend gesund, einzig eine etwas stressige Arbeit sehe ich als Ansatzpunkt.

    Ich weiß nicht so recht, woher die Entzündungen kommen. Ich habe da länger drüber nachgedacht: ich glaube auch, dass es öfter nach meiner Periode vorkommt. So auch dieses mal. Da war meine Periode auch gerade erst zu Ende. Kann das sein? Wird die Scheidenflora durch Tampons zu sehr gereizt?

    Ich war heute in der Apotheke und habe Mykohaug 3 Kombi bekommen.
    Zuletzt hatte ich Biofanal, das habe ich gestern das 1. mal genommen, da ich da noch was übrig hatte, aber das hatte die Apotheke heute unglücklicherweise nicht.
    Ist dieses Mittel Mykohaug recht? ich hatte das noch nie. Kann ich das jetzt trotz meiner 1. Anwendung von gestern nehmen?

    Danke, Katja

    • igerhard sagt:

      Liebe Katja,
      wie Sie in den Artikeln über Scheidenentzündungen lesen konnten, verändert der basiche pH des Menstruationsblutes und der Samenflüssigkeit den pH-Wert der Scheide so, dass die guten Bakterien sich nicht behaupten können. Auf jeden Fall keine Tampons benutzen!! Nach der Periode und dem GV Milchsäurebakterien in die Scheide einführen. Ob Mykohaug jetzt richtig für Sie ist, kann ich ohne Untersuchung nicht beurteilen. Mit einem „neutralen“, die Scheide pflegenden Produkt, wie ich Sie Ihnen schon genannt hatte, machen Sie jedenfalls nichts verkehrt.

  • Katja sagt:

    Sehr geehrte Frau Dr. Gerhard,

    ich (30) nehme seit über einem Jahr keine Pille (Kinderwunsch).
    Ich habe auch seit Jahren hin und wieder mit einer Infektion zu kämpfen.
    Während meiner ersten Schwangerschaft (2009/2010) gleich mehrfach. Ich bekam dann immer wieder Tabletten zum Einführen vom Arzt.

    Außerhalb der Schwangerschaft leide ich auch hin und wieder zu Infektionen. Aber zum Glück nur alle paar Monate. Ich gebe zu, ich gehe nicht immer zum Arzt. Irgendwie erwischt es mich auch immer vorm Wochenende…ich wartete manchmal auch, bis es von allein wegging – sicher nicht die beste Idee…

    Im November 2012 wurde ich wieder schwanger. Noch vor dem Aussetzen der Regel hatte ich die erste Infektion. Leider verlor ich das Kind.

    Seit einigen Tagen geht es wieder los, jucken, leichtes Brennen… Ich glaube es fing nach der Intimrasur an. Vielleicht war es auch Zufall… Schwanger bin ich meines Wissens noch nicht. Mein Frauenarzt hat leider grad mit den Folgen des Hochwassers zu kämpfen. Wie kann ich mich selber behandeln, ohne immer gleich zum Arzt zu müssen?

    Die meisten Medikamente sind doch verschreibungspflichtig, oder?

    MfG Katja

    • igerhard sagt:

      liebe Katja,
      wenn Sie immer wieder mit Scheidenentzündungen zu kämpfen haben, müssen Sie irgendetwas in Ihrer Ernährung oder mit Ihrem Lebensstil ändern. Offenbar ist Ihr Unterleib eine Schwachstelle, lassen sie sich also mal von einem ganzheitlich arbeitenden Arzt beraten. Das halte ich im Hinbllick auf eine neue Schwangerschaft für sehr wichtig. Jetzt für den Notfall kann Ihnen Multigyn Linderung verschaffen oder 4Vag oder ähnliche Produkte, für die Sie kein Rezept brauchen.
      Gute Besserung!

  • Marlies sagt:

    Liebe Frau Prof. Dr. Gerhard,

    Danke für Ihre Antwort!!
    Mir gehts schon besser :)
    Ich hätte da aber noch eine kurze Frage, unzwar:

    Vor ca. 1 1/2 Wochen war ich beim Facharzt, da mein Ausfluss (dick-weißlich und ein bisschen gelb) wieder kam. Und ich mir sehr große Sorgen machte, dass das wieder ein Pilz sein könnte!
    Mein Arzt meint jedoch, dass das weiße im Ausfluss Milchsäurebakterien sind und das meine Flora normal ist.

    Bevor ich die Infektionen hatta, hatte ich immer glasig-milchigen ausfluss und das täglich.
    Ich bekam vor ca. 2monaten eine neue Pille nämlich die Yris, davor nahm ich die Yris mite.

    Meine Frage an Sie: kann das durch die neue Pille sein, dass mein Ausfluss nicht mehr glasklar ist sonder weiß-cremig und manchmal gelblich?? Habe auch viel weniger ausfluss. Zur Zeit hab ich keine Beschwerden außer gelegentlich einmal ein bisschen Juckreiz aber nicht viel.

    Ca. jeden zweiten Tag verwende ich Döderlein, weil ich zuviel Angst habe, dass die ganze Geschichte wieder kommt.
    Ich beschäftige mich leider fast den ganzen Tag mit diesem Problem, und das macht mich ziemlich fertig.

    Mfg Marlies

    • igerhard sagt:

      Liebe Marlies,
      ja, durch die Zusammensetzung der Pille verändert sich der Muttermundschleim und auch der Ausfluss wird anders. Aber wenn Sie sich den ganzen Tag mit Ihrer Scheide beschäftigen, werden die Probleme nicht aufhören.
      Es geschieht nicht das,
      was wir wollen,
      sondern das,
      was wir uns vorstellen
      und denken.
      Sokrates

  • cornelia sagt:

    Liebe Frau Prof.Dr. Gerhard,
    ich finde meinen Eintrag vom Juni 2013 nicht mehr vor – was nicht wichtig ist – aber eben auch keine Antwort auf meine 2.Frage: Muss man bei einer bakteriellen Scheideninfektion unbedingt – besser – ein Antibiotikum nehmen?
    Und wenn, ist dann besser Amiclav oral oder Arilin über die Scheide oder Traumasept? Gibt es nicht einfach eine Salbe die erfahrungsgemäß lokal wirkt? Sobelin wirkt gleich 0,0 und Gyno-Muykotral brennt.
    Liebe Grüße, Cornelia

  • Maria sagt:

    Liebe Frau Prof. Dr. Gerhard,

    Herzlichen Dank für Ihre Zeit und die tolle Betreuung.

    Viele liebe Grüße

    Maria

  • Maria sagt:

    Liebe Frau Prof. Dr. Gerhard,

    ganz lieben Dank für die schnelle Antwort und Ihr Rat.

    Viele liebe Grüße

    Maria
    PS: Darf ich Sie was ganz anderes Fragen, ob Sie auch ein Rat geben können, was ich am besten während der Stillzeiten gegen Migränen nehmen darf. Sorry, dass ich Sie nach was ganz anderem Frage, aber es ist leider nicht immer so einfach einen kompetenten Rat zu bekommen. Herzlichen Dank im Voraus

  • Maria sagt:

    Sehr geehrte Frau Prof. Dr. Gerhard,

    m Internet habe ich Ihr Netzwerk gefunden und war sehr froh, dass ich auch meine Frage stellen kann.
    Ich habe wegen Scheidenentzündung Arilin Rapid bekommen, habe aber meine bedenken anzuwenden, da ich stille und würde gerne Sie fragen, ob ein Pflanzliches Mittel existiert und ob evtl. die Entzündung von allein heilen kann? Ich habe selbst (ohne Untersuchung beim Frauenarzt) nichts gespürt und war deswegen überrascht.
    Sollte ich auf etwas besser achten, da ich das Baby oft in unser Bett mitnehme?

    Im Voraus bedanke ich mich bei Ihnen für Ihre Hilfe, Zeit und die Unterstützung. Und freue mich sehr bald von Ihnen ein Rat zu bekommen.

    Einen schönen Tag noch und ein schönes Wochenende

    Mit freundlichen Grüßen

    Maria

    • igerhard sagt:

      Liebe Maria,
      Das ist keine Entzündung, sondern eine sogen. bakterielle Vaginose, die viele Frauen während des Stillens haben, weil die Eierstockhormone noch schlafen! Sie müssen gar nichts machen und dürfen auch ruhig Ihr Baby mit ins Bett nehmen! Falls Sie doch Ausfluss oder Geruch stören sollten oder umgekehrt Sie Schmerzen beim GV bekommen sollten wegen Trockenheit, (aber Achtung, Sie müssen auch weiter gar nicht merken!!! ist harmlos, eine reine „Labordiagnose“), nehmen Sie Multigyn oder ähnliches.
      Freue mich, dass Sie so vernünftig waren und nicht gleich ein AB geschluckt haben, bitte anderen Müttern weitersagen!
      Lieben Gruß und Spaß am Baby!

  • Nadja sagt:

    Sehr geehrte Frau Prof. Dr. Ingrid Gerhard,

    ich bin sehr froh auf diese Seite im Internet getoßen zu sein und hoffe das Sie mir weiterhelfen können.

    Ich bin 24 Jahre alt, vor einigen Wochen habe ich bemerkt, dass sich mein Scheidenausfluss verändert hat, er ist „bröckelig“ und riecht, juckt aber nicht.

    Ich bin derzeit in Australien und habe versucht einen Termin bei einem Frauenarzt zu machen- vergeblich! Die Wartezeiten für Termiine sind zu lang.

    Wollte jetzt demnächst in die Apotheke um mir ein Rezept zu holen,
    können Sie mir sagen, welches Medikament mir helfen würde, die Scheideninfektion zu beseitigen`?

    Vielen Dank im Vorraus.

    Lieben Gruß,
    Nadja

  • Steph sagt:

    Hallo.

    Ich hatte eine Gardnerella vaginalis-Infektion, die nach einigen Monaten mit 2 bis 3 Packungen erfolgreich behandelt wurde ( die Bezeichnung weiß ich nicht mehr ). Nahm anschließend noch Milchsäure-Tabletten zum Aufbau der Normalflora. Soweit alles ok. Nun mache ich mir aber doch Gedanken, dass die Bakterien eventuell aufgestiegen sind. Ich konnte nicht sofort mit dem Medikament anfangen, da ich meine gerade erst bekommen Tage hatte. Schmerzen im Unterleib, Zwischenblutungen oder sonstiges hatte ich aber nicht. Hab aber gelesen, dass es auch unbemerkt bleiben kann, wenn sich die Eileiter und Eierstöcke entzündet haben. Oder würde man diese doch bemerken und Symptome bekommen?
    Meine Frauenärztin hat nach der ersten Behandlung bei der Untersuchung keine Entzündungszeichen in der Scheide gesehen.
    Vielen Dank!

  • Alexandra sagt:

    Sehr geehrte Frau Dr. Gerhard!

    Seit ca. 7 Monaten leide ich (31 Jahre alt) inzwischen an wiederkehrenden Blasenentzündungen, bzw. habe das Gefühl, sie ist trotz 6 maliger Antibiotikabehandlung noch nie weggegangen. Zwischendurch habe ich dann auch immer Pilzinfektionen bekommen. Die letzten 10 Tage habe ich das AB Zoroxin genommen, und die BE ist besser geworden, 2 Tage vor Beendigung der AB-Behandlung habe ich dann aber wieder ein Scheidenbrennen bemerkt. Da ich die letzten Tage auch immer Deumovan und Döderlein verwendet habe, den Nuvaring verwende ich bereits seit 1 1/2 Monaten nicht mehr (vormals 8 Jahre durchgehend), verstehe ich nicht warum ich schon wieder so ein Brennen nach innen habe. Mittlerweile sind auch Unterleibsschmerzen dazugekommen. Vielleicht muss ich dazu sagen, dass ich seit Entnahme des Ringes keine Periode mehr hatte, bzw. nur mal kurz an einem Tag einen rötlichen Schleim. Ist das nunmehr wieder die Blase oder wegen dem Brennen im Scheidenbereich? Verwende seit nunmehr 3 Tagen Vagilact, und mir kommt vor, das macht alles nur noch schlimmer. Vor 2 Monaten habe ich dann mal die Estriol-Salbe von meiner FA verschrieben bekommen, hat die Sache kurzweilig besser gemacht, bis dann halt wieder die nächste BE anstand. Auch eine Antibiotika-Salbe habe ich mal wg. Bakterien bekommen, aber daraufhin habe ich dann wieder eine BE gehabt. Teufelskreis! Würde mir in den nächsten Tagen ev. Canesten-Kombi (Zäpfchen samt Salbe) helfen? Oder besser wieder nur Gynophilus mit Deumavan verwenden? Mir kommt vor, ich hab auch schon alles durch. Ach ja Zink-Tabletten nehme ich jeden Tag eine! Zinnkrauttee hilft etwas und die Urol-Flux-Forte Kapseln (Goldrute) 2 mal am Tag helfen, nicht ständig auf das WC zu müssen! Für Ihre Meinung bzw. Rat wäre ich Ihnen sehr dankbar.

    Liebe Grüße, Alexandra

    • igerhard sagt:

      liebe Alexandra,
      Ihr Problem ist so kompliziert, dass ich nicht kurz und individuell darauf antworten kann. Suchen Sie sich bitte eine Frauenärztin, die ganzheitlich arbeitet, vielleicht unter http://www.natum.de. Wahrscheinlich liegt bei Ihnen eine Mischung aus Hormonmangel, gestörter Darm-, Scheiden und Blasenflora durch die vielen Antibiotika vor und eine Schwäche des Immunsystems. Da brauchen Sie Geduld und eine gute Therapeutin. Gute Besserung!

  • Marlies sagt:

    Sehr geehrte Frau Dr. Gerhard,
    Ich bin 21 Jahre alt und leide seit ca 5 Monaten unter durchgehender Scheideninfektion. In den 5 Monaten war ich schon bei verschiedensten Frauenärzten, doch bis jetzt hat leider nichts geholfen, das mich ganz heilt. Habe schon ziemlich viel ausprobiert (Multigyn-Acti-Gel, Gynophilus, Döderlein, Joghurttampon, Vitamin C-Zäpfchen) von Ärzten bekam ich verschrieben: Fluconazol (ca 5 Mal eingenommen), Itrabene, Candibenezäpfchen und Creme,…noch dazu musste ich aufgrund 3 bakterieller Scheideninfektionen Antibiotika einnehmen. Mein derzeitiger Arzt hat mir eine andere Pille verschrieben wegen dem Östrogen. Nehme zur Zeit den 2. Blister.
    Vor ca 1 1/2 Wochen war ich bei einer Homöopathin (habe 2 Globuli erhalten), sie meinte jedoch, dass es einige Wochen dauern würde, bis man eine Veränderung merkt. Das dauert mir aber viel zu lange. Zur Zeit haben sich meine Symptome wieder verschlimmert.
    Meine Symptome sind: Brennen, Rötung, Juckreiz (eher am After, geht jedoch bei Besserung der Vaginalsymptome wieder weg) Wärmegefühl und auf Druck Schmerzen.
    Ich bin schon komplett verzweifelt, habe keine Ahnung, was ich noch machen soll. In 4 Wochen fliege ich auf Urlaub, und am meisten habe ich davor Angst! Chlorwasser schädigt doch noch mehr die Scheidenflora oder?
    Ich halte auch alle Regeln bei Scheideninfektionen ein, und ich verstehe einfach nicht, warum mein Problem nicht verschwindet!
    Was könnte ich noch ausprobieren?
    Was soll ich machen, wenn mein Problem bis zu meinem Urlaub nicht verschwindet?
    Habe total Angst, dass ich die Infektionen überhaupt nicht mehr los werde.
    Bitte, bitte helfen Sie mir! Danke!

    • igerhard sagt:

      Liebe Marlies,
      noch ist bei jeder Frau irgendwann die Scheideninfektion weggegangen, allerdings kann es schon dauern. Dass die Symptome jetzt schlimmer geworden sind, könnte darauf hin deuten, dass es sich um eine sogen. Erstverschlimmerung bei der homöopathischen Therapie handelt, und das wäre ein gutes Zeichen. Da Sie auch Afterjucken haben, könnten Sie zu viele Pilze im Darm haben. Das würde mich nicht wundern nach so vielen Antibiotika und Behandlungen, die nicht nur die Scheidenflora sondern auch die Darmflora verändern. In 4 Wochen wollen Sie gesund sein? Dann schlage ich Ihnen eine „Rosskur“ vor: ab sofort nur Biogemüse und Biosalat essen, dazu 2 mal in der Woche Geflügelfleisch und zweimal Fisch, zweimal am Tag eine Naturjoghurt, einmal am Tag Obst, keine Süßspeisen, keine süßen Getränke, kein Alkohol, keine einfachen Kohlehydrate (Reis, Pasta, Brot). Wetten, dass Sie dann in 4 Wochen keine Scheidenprobleme mehr haben? Und wenn Sie in Chlorwasser baden, vorher ein Symbiofem protect Schutztampon einführen.
      Viel Erfolg und schönen Urlaub!

  • Anna sagt:

    Hallo danke für ihre Antwort, Stuhl habe ich schon vor einem 3/4 jahr kontrolieren lassen jedoch war da alles okay was verstehen Sie unter ganzheitlicher Arzt was ist Delima ? Es is halt schwierig hab bereits den dritten Frauenarzt jeder stellt Pilz fest jedem erzähl ich die ganze geschichte aber es werden immer jur zäpfchen Tabletten oder cremes verschrieben danke für ihre Antwort

    • igerhard sagt:

      liebe Anna,
      wenn Sie mal auf dieser Webseite stöbern, werden Sie selber herausfinden, was ich unter einem ganzheitlich arbeitenden Arzt verstehe. Individuellere und genauere Anwweisungen zu Ihren Beschwerden kann und darf ich nicht per Internet geben.

  • Anna sagt:

    Hallo ich leide seit meiner zweiten Schwangerschaft ständig an einem Scheidenpilz , meine Tochter kam am 19.10.2011 per Kaiserschnitt auf die Welt. Mein Frauenarzt meinte nach der Schwangerschaft verschwindet dieser von selbst. nach dem Kaiserschnitt von selbst. 5 Wochen nach dem Kaiserschnitt bekam ich eine Gebärmutterentzündung diese wurde mit viel Antibiotika behandelt und der Pilz war wieder / immer noch da. Ich habe Itrabene, Sporanox, Flucosept, Diflucol, und diverse Zäpfchen , Tantum Rosa, ausprobiert . Was könnte ich noch versuchen bzw kann das an den Hormonen liegen ? Ich verhüte nicht hormonell. Wäre dankbar über ihre Hilfe

  • Stefanie sagt:

    Hallo Frau Dr. Gerhard,

    Ich habe folgendes Problem: Vor ca. einer Wocher habe ich nach dem Geschlechtsverkehr einen Riss in der Scheidenwand bemert, nach ein paar Tagen zusätzlich einen leichten Juckreiz. Ich habe mit in der Apotheke 4Vag Zäpfchen gekauft und angewendet. Nach der ersten Anwendung spürte ich ein leichtes Brennen – das steht aber in der Packungsbeilage als normale Begleiterscheinung. Nach dem zweiten Zäpfchen war das Brennen richtig stark und unangenehm und am Morgen war die Scheide geschwollen, die Schleimhaut hat leicht geblutet und ich habe immernoch Brennen und Schmerzen.
    Ich werde die Zäpfchen natürlich nicht mehr anwenden aber kann ich etwas gegen die Beschwerden tut bzw. muss ich einen Arzt aufsuchen?
    Vielen Dank für Ihre Hilfe.

  • Anna sagt:

    Sehr geehrte Frau Dr. Gerhard,
    Bei wurde vor 4 Jahren eine Kolpitis plasmacellularis in Freiburg festgestellt.
    Seitdem neige ich immer wieder zu Infektionen die mit sehr starkem brennen anfangen und wo nur das Antibotika Sobelin Creme hilft. Alternativ auch Gynomunal, wobei ich es allerdings leider nicht mehr Vertrage, bestimmt wegen dem Hopfen, weil ich auch neurodermitis habe. Gynomunal hatte mir gegen die kolpitis auch Immer geholfen, dauerte zwar länger in der Anwendung aber war gut. Leider kennt sich niemand mit dieser Krankheit aus, außer in Freiburg, deshalb muss ich die Ärzte sagen, dass sie in der Kultur nach leukozyten gucken müssen. Momentan hatte ich es wieder total doll. Habe die sobelin 7 Tage genommen dann gab mir die Ärztin fluomizin wegen enterokokken , dass ich allerdings 2 Tage genommen habe und es wieder aufgehört habe wegen Periode. Ich denke mal dass auch da nur das Sobelin hilft. Die Krankheit hat unbekannte Erreger. Nach der periode wollte ich nochmals das Sibelin, für 7 Tage. da auch das brennen während der periode unerträglich ist. Seit ich die Krankheit hatte, habe ich Immer Reizungen dünne Haut im introitusbereich und neige immer zu Infektionen. Das brennen durch das Antibotika wurde zwar gleich besser, aber ich merke das die Haut wieder total angegriffen ist und schmerzt oder eventuell die Entzündung noch besteht. Ich überlege es jetzt nach den 5. Tag aufzuhören und gleich die Milchsäurekur, oekolp oder multigyn eventuell fluconazol wegen Pilz zu verwenden. Ich weiß nicht mehr weiter. Ich denke der Darm spielt auch eine große Rolle. Ich habe Angst das dich die Haut wieder nicht aufbaut und wieder mit Reizungen anfängt, was ich ja 4 Jahre lang hatte. Und gibt es ein ähnliches Produkt wie Gynomunal? Danke

  • Daniela sagt:

    Hallo…ich bin am verzweifeln…also meine geschichte…ich leide seit 3 monaten unter non stop Blasenentzündung…wurden schon sämtliche tests gemacht…blasenkateter…harnröhrenabstrich…alles okay…aber urin test beim hausarzt zeigt immer wieder be an…jede woche aufs neue…antibiotikum sämtliche bekommen wurde aber nie besser…bis ich mal selbst ins gesundheitsamt ging um mich da auf sämtliche krankheiten testen zu lassen…und siehe da…chlamydien…obwohl das krankenhaus das auch testete 2 wochen zuvor…da war aber alles ok…in der Zwischenzeit hatte ich aber kein geschlechtsverkehr nichts…den seit 3 monaten wo alles anfing…hab ich das komplett mit meinem partner eingestellt….aufjedenfall waren die beschwerden bis vor ner woche trotz ergebnis fast weg…ich leide unter permanent starken brennen intim…nicht nur beim wasserlassen…zum verrückt werden :-(( jetzt nehme ich seit 5 tagen doxycilin gegen chlamydien…und gestern habe ich wohl einen fatalen fehler gemacht…ich nahm ein bad…den ich hatte wie gesagt die letzten tage so gut wie nichts mehr…und ich dachte ich habe es entlich überstanden…und seit dem sind die schmerzen extrem wieder da…kann das ein pilz sein…durch das antibiotikum und durchs baden verschlimmert…oder wieder eine be…obwohl ja aber das antibiotikum auch für harnwegsinfekt ist…das ich nehme…Auslöser war wirklich dieses baden…ab da an…fing alles wieder an…brennen wasser lassen…und konstant…ich werde langsam auch depressiv wegen den schmerzen…das nimmt mir jede lebensfreude…und die Ärzte wissen nicht weiter…beim arzt war ich seit dem bad noch nicht…weil ich jetzt auch noch meine Periode bekommen hab…da erkennt man wohl schlecht einen pilz…aber verursacht ein pilz so starkes brennen? Ich weiss nicht mehr weiter…trink viel blasentee…halt mich warm…hab mir cystinol akut in der apotheke geholt aber auch das wirkt nicht gegen dieses brennen…obwohl mir das letztes jahr bei be half…

    • igerhard sagt:

      Liebe Daniela,
      Jetzt erst mal die Periode abwarten, dann multigyn, eventuell als Scheidenspülung, dann MultigynFloraplus und für die Blase Angocin antiinfect. Wenn das nicht ausreicht, einen Arzt für Naturheilkunde oder Homöopathie aufsuchen. Gute Besserung!

  • Nina sagt:

    Hallo,

    ich habe seit einem halben Jahr immer wieder ein Jucken im Intimbereich, vor allem mehr im äußeren Bereich der kleinen Schamlippen,weniger in der Scheide. Ich war nun bei meiner Frauenärztin die mich mit Canifug Kombi behandelt hat. Allerdings ist dieses Unwohlgefühl immernoch vorhanden und jucken tut es auch ab und zu noch. Sie machte nach der 6 Tages Kur Canifug einen Abstrich, um nachzusehen ob noch Pilze oder Bakterien wachsen, der Test war allerdings negativ. Ich bin etwas verunsichert wie ich nun weiter vorgehen soll, besonders deswegen, weil es sich einfach noch nicht richtig anfühlt und ich Angst habe, dass das Jucken wieder so schlimm wird wie vor der Behandlung.
    Wie kann ich denn nun am Betsen vorgehen?
    Danke!

    • igerhard sagt:

      Liebe Nina,
      um Pilze zu verhüten, auf normale Intimhygiene achten, keine Slipeinlagen, keine Synthetikunterwäsche, keine Tampons bei der Periodede etc. Eventuell noch Multigyn und Scheiden-pH niedrig halten. Dazu gibt es einige Hinweise in den verschiedenen Artikeln über Scheideninfektionen.

  • Manu sagt:

    Hallo, ich habe ein sehr großes Problem und zwar habe ich mittlerweile seit 4 Wochen im Vaginalbereich kleine bläschen die nach 2-3 Tagen immer wieder von alleine verschwinden .Ich hab keine Schmerzen und sie beeinträchtigen den Alltag nicht (nur die Beziehung leidet langsam darunter).Ich hatte am Anfang von meinem Frauenarzt ein Mittel gegen Scheidenpilz bekommen dieses hat nicht geholfen also wieder zum Arzt ..ich meinte das es ja evt. Herpes genitalis sein kann aber mein Arzt meinte das herpes anders verlaufen würde . Ich habe trotzdem Aciclovir 400 Tabletten 35 stück bekommen und Creme , wärend der behandlung damit bemerkte ich kein unterschied zu vorher . es war mal da dann wieder nicht . so langsam bin ich ratlos weil es an die Nerven geht . wieder beim Arzt jetzt hab ich ein Antbiotikum bekommen warum auch immer . herpes wäre es nicht .Kann es sein das ich herpes habe aber dieser nicht auf Aciclovir anschlägt? Ich weiß so langsam nicht mehr weiter und ehrlich gesagt ein leben mit dauerherpes im genitalbereich möchte ich auch nicht . das herpes nie verschwindet ist mir klar aber das er jeden 2 tag wieder kommt ist doch nicht normal . hoffe auf Antwort ..Danke

    • igerhard sagt:

      Liebe Manu,
      ohne Schmerzen und bei dem komischen Verlauf ist das kein Herpes. Lassen Sie mal einen Hautarzt drauf schauen. Vielleicht ist es eine Allergie. Und warum leidet die Beziehung darunter, wenn Sie keine Schmerzen haben und die Bläschen Sie nicht beeinträchtigen? Oder treten die Bläschen nur nach dem Geschlechtsverkehr auf?

  • Chrissi sagt:

    Hallo Zusammen,
    zwar unschön aber immer wieder beruhigend zu lesen, dass es nicht nur mir so geht :o(

    Als ich 17 war, habe ich ca. 1,5 Jahre auch ständig Pilze gehabt und mit einem Mal (nach der Trennung von meinem damaligen Partner) war es jahrelang weg. Ich bin jetzt 27 und leide nun seit 3 Jahren erneut an ständigen Infektionen: Pilzen, Trichomonaden, Streptokokken, Chlamydien, Gardnerella, etc. Diagnosen kann ich mittlerweile fast selber stellen^^ Ob mit oder ohne Einnahme der Pille (Belara) habe ich die Beschwerden. Hunderte von Euro gingen in diverse Antibiotikapräparate (Arilin usw.), Anti-Pilzcremes (Kade Fungin usw.) und Zäpfchen, Aufbaupräparate (Döderlein, VagiC, Vagiflor usw.), Pflegeprodukte (MultyGyn Actigel usw.) – NICHTS was dauerhaft hilft! Ich beachte die Intim-Hygienemaßnahmen, verhüte zusätzlich mit Kondom (ich hatte seit 5 Jahren denselben Partner, der auch oft mitbehandelt wurde). Eine Gynatren Impfung vor 2 Jahren hat den Pilz dann allerdings ersetzt durch Bakterieninfektionen. Nach 2 Jahren habe ich trotz regelmäßiger Auffrischung mit Lyseen (alle 6 Mon.) nun wieder einen Pilz.

    Diverse Maßnahmen (Therapien, Globuli, Diäten, salzfreie Kost) von Heilpraktikern haben auch nichts genutzt und auch ein Nahrungsmittelunverträglichkeitstest hat keinen Aufschluss gegeben. Als ich mich irgendwann dazu entschloss, keinerlei Präparate mehr einzunehmen, ist etwas höchst Seltsames passiert, was ich in meinem Kalender (ja, hört sich verrückt an aber aus Verzweiflung und Verwunderung hat das Sinn gemacht) dokumentiert habe: die Infektionen (identifiziert am Geruch und gelblich-grünem Ausfluss, ich hatte weder Brennen, Jucken, bröckeligen Ausfluss)sind immer wieder von alleine weggegangen > 7 Tage Beschwerden, 3 Tage keine, 4 Tage welche, 10 Tage keine usw. Leider in ganz unterschiedlichen Abständen und dann mit einem Mal waren sie komplett weg – ohne jegliche Medikamente *hurra* Nach 5 Monaten nun allerdings habe ich die gleichen Beschwerden wieder – ich bin buchstäblich zusammengebrochen, beginnt die Odyssee erneut?

    Meine Beziehung ist mittlerweile in die Brüche gegangen. Ich kann nicht abstreiten, dass die ständigen Infektionen mich psychisch extrem belasten und es dadurch immer wieder zu Problemen in der Beziehung gekommen ist. Auch nach der Beziehung bleiben die Infektionen bestehen, sodass es nicht an dieser liegt. Mittlerweile habe ich mich sogar schon in eine Therapie begeben, leider klingen die Infektionen nicht ab. Mit den Jahren bin ich nun schon bei meinem 8. Gynäkologen, der mit seinem Chinesisch auch am Ende ist. Dort gehöre ich schon zum Inventar und man begrüßt mich mit Namen, bin ja schließlich ständig in der Praxis.

    Es scheint aussichtslos zu sein, ich bin echt verzweifelt. Gibt es Spezialisten auf diesem Gebiet?

    LG, Chrissi

  • Ramona sagt:

    Sehr geehrte Frau Doktor

    Ich nehme Bezug auf Ihre Antwort vom 12.3.13

    Gerne möchte ich Ihnen berichten, wie es mir ergangen ist. Vorab kann ich Ihnen schon mal mitteilen, dass ich seit Februar leider immer noch nicht beschwerdefrei bin.

    Ich war kurz nach Ihrer Antwort, für welche ich mich an dieser Stelle herzlich bedanken möchte, nochmals beim FA. Es wurden diverse Untersuchungen gemacht, welche einen Pilz und eine bakterielle Infektion ausschlossen. Mein FA entnahm mir noch eine Probe um mich auf HP Viren zu untersuchen, weil sein Verdacht bestand, dass die Beschwerden durch diese Viren ausgelöst werden. Der Befund war positiv. Es waren sehr viel Hochrisikotypen dabei. Unter anderem wurde Genotyp 31 diagnostiziert. Ich musste diese Nachricht erst einmal sacken lassen, wobei mir eigentlich nur das Internet all diese Informationen vermittelte. Mein FA befand es nicht als nötig, mich darauf hinzuweisen, was das genau für Viren sind. Als ich Ihn nochmals aufsuchte meinte er nur, ich müsste mir keine Sorgen machen, die Viren seien ja nur im Scheideneingang und nicht im Gebärmutterhals (Krebsabstrich war negativ). Er vermittelte mir auch, dass er mir nun nicht mehr wirklich weiterhelfen könne, da Viren sich nicht behandeln lassen. Er riet mir weiterhin mit Betadine zu desinfizieren, mit Tannosynt Sitzbäder zu machen und mit Melksalbe die Haut danach zu fetten.

    Meine Beschwerden sind nach wie vor, dass sich die Haut genau beim Scheideneingang (nur im unteren Teil links und rechts)entzündet/rötet, brennt oder extrem juckt. Die Beschwerden sind nicht immer präsent. Sie können täglich aufteten, es kommt aber auch vor, dass ich zwei bis drei Tage beschwerdefrei bin.

    Ich konnte die Antwort meines FA natürlich nicht akzeptieren. Vor fünf Wochen hatte ich einen Termin bei meinem Naturarzt. Er konnte ziemlich schnell feststellen(ohne sich die Scheide anzuschauen, dass meine Schleimhäute total zerstört seien. Durch die vielen verschiedenen Medikamente, Salben und Sitzbäder könne sich die Haut absolut nicht mehr regenerieren. Er riet mir viel zu trinken und Geduld zu haben. Er mischte mir Tropfen für die Schleimhaut und gegen diese Viren. Leider wurde es nicht besser und ich war heute nochmals da. Er befürchtet, dass durch die Einnahme von diversen Antibiotikas in den vergangenen Jahren, die Schleimhaut solche Mühe hat sich zu verbessern. Ich fange am Montag mit einer drei tägigen Kur an (Nux vom. L200) und fahre danach gewohnt mit den Tropfen weiter. Er meint ich müsste mich nun bis ca. ende Juli gedulden. Dann habe ich den nächsten Termin. Für den akuten Juckreiz und zur Regenerierung der Haut bekam ich Johanniskrautsalbe.

    Ich bin gespannt auf Ihre Meinung.

    Freundliche Grüsse
    Ramona

    • igerhard sagt:

      Liebe Ramona,
      vertrauen Sie dem Naturarzt und geben Sie Ihrer Haut etwas Zeit. Die homöopathischen Mittel brauchen ja auch immer etwas Zeit, bis sich der Körper neu einreguliert hat. Weiter viel Geduld und freundliche Grüße

  • Eva sagt:

    Hallo, nach einer harnröhrenentzündung habe ich mir Vagisan Milchsäure Zäpfchen aus der Apotheke geholt. am Anfang hat es leicht gebrannt, und nach der 4. Behandlung ist meine Scheide dick geworden und angeschwollen. Reicht es, wenn ich abwarte und die Zäpfchen absetze? Heute Nacht habe ich eine Allergietablette genommen. Gibt es einen tip wie die Anschwellung schneller geht. Oder lieber zum Frauenarzt?
    Vielen dank!

  • anne sagt:

    Hallo Frau Gerhard….
    Ich habe da mal eine Frage…
    Ich bin 23 Jahre und habe seit sechs Jahren schon eine Tochter.
    Ich habe seit der Geburt von meiner Tochter die viertel jahresspritze genommen,die musste ich jetzt leider absetzen weil ich sie schon zu lange nehme.nun hatte ich vor fünf Wochen einen Abstrich machen lassen und der war nicht gut…ich musste insgesamt 20 Tabletten Antibiotika nehmen. Danach hatte ich zwei Wochen Ruhe.
    Nun ist seit zwei Wochen wieder ein fischiger Geruch da, der von innen kommt…also Ausfluss ist nur ab und an mal da…jucken oder brennen tut nichts.ich dusche täglich aber kaum bin ich fertig mit duschen und ich geh dann kurz mit meinen Finger am scheideneingang…riecht mein finger wieder nach fisch.helfen sie mir bitte…ich weiß nich mehr weiter…und mein Freund riecht es ja auch beim GV und das ist mir unangenehm..
    Lg.

    • igerhard sagt:

      Liebe Anne,
      das ist eine bakterielle Vaginose. Die verschiedenen Bakterien, die in der Scheide wohnen, haben sich verändert. Stress, Antibiotika, Hormonmangel können Ursachen sein. Wenn die normalen „guten“ Döderleinbakterien nicht aktiv genug sind und genug H2O2 produzieren, steigt immer wieder der pH-Wert der Scheide an, und dann vermehren sich diese anderen Bakterien, die den dünnflüssigen, oft fischig riechenden Ausfluss hervorrufen. Hier finden Sie Erklärungen dafür http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/hilfe-bei-scheideninfektionen-und-trockener-scheide-teil-2-verschiedene-lebensphasen/ und Sie werden verstehen, warum Sie diesen Ausfluss nicht wegbekommen. Einige Therapievorschläge finden sie bereits in dem Artikel.
      Vorschläge speziell für Sie: entweder
      • Multigyn Vaginaldusche benutzen, einmal täglich, dann Multigyn Actigel einführen oder
      • Fluomicin, das die schlechten Bakterien abtötet, dann aber die Scheidenflora wieder mit guten Döderleinbakterien aufbauen.
      Auf jeden Fall mit der Frauenärztin das weitere Vorgehen besprechen.

  • Anja gampe sagt:

    Hallo an alle Mitleidenden,
    Ich habe mich entschlossen meine Erfahrungen hier kurz zu schildern da ich selbst 6 Jahre dauerhaft unter einer Scheidenenzümdung litt,die es mir unmöglich machte überhaupt Sex zu haben und meine Beziehung sehr stark belastete. Bei mir fing alles vor 6 Jahren mit einer Antibiotika Therapie gegen Blasenentzündung an, ein paar Wochen später bekam ich eine leichte Entzündung der Scheide , eim Frauenarzt erhielt ich eine Pilzsalbe, obwohl kein Pilz festgestellt wurde, diese half aber nicht. Ab jetzt therapierte ich 1 Jahr lang bei verschiedenen Frauenärzten mit Pilzsalben und Cortison . Erst nach einem Jahr setzte ich die Pille ab und jetzt brach die Entzündung richtig aus. Festgestellt wurde ein massiver Candidabefall im Darm. Ich bekam wieder Pilzmittel als Tabletten und Salben mehrere Monate bis kein Pilz mehr festgestellt wurde, aber eine Restentzündung blieb. Ab jetzt suchte ich selber und ging nicht mehr zum Frauenarzt, da ich absolut keinen Bock mehr auf Medikamente hatte, die eh nicht halfen, sondern nur alles noch verschlimmerten.
    Ich begann
    1. die scheidenflora wieder aufzubauen mit verschiedenen Präparaten, das beste darunter Multi gyn aktigel, Multi gyn Flora plus. Dies zeigte eine geringe Linderung.
    2. begann ich eine Leber und Gallenblasenreinigung nach Andreas Moritz (Buch dazu im Internet ). Dies brachte mich sehr stark voran, Entzündung besserte sich und auch mein Allgemeinbefinden!!!! Reinigung immer mit einer Colonhydrotherapie machen, nie ohne!!!!
    3. Darmaufbau mit Darmflora plus select Kapseln von Dr.Wolz und Mutaflor 3 Monate lang
    4. flor essence (ist ein indianischer Heiltee, reguliert körperfunktion, entsäuert sehr stark und tötet schädliche Erreger, Bakterien, Vieren, Pilze ab) bitte diese Tinktur nicht unterschätzen!!!!!!! Und mind.6 Monate lang trinken
    5. Ernährungsumstellung auf basische Ernährung (80 Prozent basisch, 20 Prozent Säure Nahrungsmittel tägl.)
    6. der wichtigste Schritt um wieder gesund zu werden: Speichel Hormontest machen und therapieren mit bioidentischen Hormonen um hormonelles Gleichgewicht wiederherzustellen und somit die Schleimhäute zu stabilisieren (estriol sehr wichtig, ist das sogenannte Schleimhauthormon, ist dieses zu gering vorhanden, kann es zu Infektneigung der Scheide kommen)
    Jetzt nach 6langen Jahren kann ich endlich wieder sagen, ich fühl mich sehr gut und kann endlich wieder mein Leben leben. Ich wünsche allen anderen viel Erfolg liebe Grüße Anja

    • igerhard sagt:

      Liebe Anja,
      vielen Dank für den ausführlichen Kommentar. Er ist wirklich eine gute Zusammenfassung dafür, was ich in diesem Webmagazin immer wieder propagiere: Verantwortung für die eigene Gesundheit übernehmen, immer die Ernährung verbessern, den Darm behandeln und „entgiften“. Wenn nötig die hormonelle Situation überprüfen.

  • ines sagt:

    Guten Morgen Ich hatte vor Wochen das Problem Feuchttuch benutzt und dann hatte ich diesen Juckreiz und Ausfluss. Habe Ihren Rat angenommen bin zum Artzt der mir sagte das jetzt alles durcheinander ist da Ph wert zu hoch,hat mir Arilin und eine Creme mit Aplikator Kadefungin verschrieben was geholfen hat nur jetzt ist es wieder da dieser Ausfluss Hatte mir 3Tage combiKadefungin besorgt aber ich weiss mir jetzt kein Rat mehr war es nicht ausgeheilt

    • igerhard sagt:

      Liebe Ines,
      Offenar wusste Ihr Arzt ja nicht, ob Sie unter Bakterien oder Pilzen leiden. Besorgen Sie sich mal Fluomicin Vaginaltabletten. Anschließend aber unbedingt die gesunde Scheidenflora unterstützen mit Produkten, die in meinen Artikeln genannt sind.
      Gute Besserung

  • Anika sagt:

    Dankeschön,

    Meine Periode kommt immer unregelmäßig. Von hormonmangel weiß ich nichts, was aber auch nicht untersucht wurde. Ich denke ich werde auf jeden Fall eine andere Ärztin aufsuchen.

  • Lili sagt:

    Liebe Frau Gerhard.

    Ich bin 30 Jahre alt und habe seit 5 Jahren immer extremes Brennen und Ausfluss nach dem Liebesspiel. Habe schon alles ausprobiert. Über Verhütung wechseln (Verschiedene Pillen, Kondome und jetzt Implanon). Wasche mich Intimfreundlich. Die Frauenärztin kann mir auch nicht helfen außer immer wieder Flora Zäpfchen zu verabreichen. Also sobald nach dem Geschlechtsverkehr muss ich die Zäpfchen einführen.
    Meine Frage: Kann das sein, dass ich mein Leben lang nach dem Liebesspiel aus dem Bett springen muss, zuerst Wasserlösen, dann mich mit Wasser waschen und anschliessend das Zäpfchen einführen muss?
    Habe bis jetzt leider keinen Partner gefunden, wo das auf eine längere Zeit mitmacht. Bin sehr verzweifelt.

    Liebe Grüsse Lili

    • igerhard sagt:

      Liebe Lili,
      wahrscheinlich verkrampfen Sie sich aus Angst immer so, dass die Scheide zu trocken ist und dann wird die Schleimhaut natürlich stark beansprucht. Versuchen Sie doch einfach mal vor dem Liebesspiel ein geruchsfreies oder lecker duftendes Gel oder Bioöl außen und innen in der Scheide mit den Fingern zu verteilen, muss der Partner gar nicht merken. Einfach mal googeln.
      Mal Bescheid sagen, ob das geholfen hat!

  • Anika sagt:

    Vielen dank erstmal für die Antwort Frau Dr. Gerhard.
    Ich benutze keine Tampons, daran kann es also nicht liegen. Für die äußere Entzündung ist die Salbe aber gut oder? Es handelt sich dabei um Linoladiol.
    Ihre genannten Möglichkeiten werde ich auf jeden Fall meiner Ärztin vorschlagen. Sie ist aber fest davon überzeugt, dass eine Infektion nicht ohne Geschlechtsverkehr entstehen kann. Sollte ich vielleicht die Ärztin wechseln?

    • igerhard sagt:

      Liebe Anika,
      Die Salbe enthält Östrogen, haben Sie keine Periode oder einen Hormonmangel? Wenn nicht, gibt es auch hormonfreie Salben. Wenn Ihre Ärztin sich wirklich so geäußert hat, liegt sie falsch. Pilze und bakterielle Infektionen kann frau auch ohne Ansteckung durch Geschlechtsverkehr haben. Falls Sie eine Zweitmeinung einholen wollen, gehen Sie doch mal auf http://www.natum.de . Dort gibt es eine Ärztesuchliste von FrauenärztInnen, die ganzheitlich arbeiten.

  • Viky sagt:

    Hallo Frau Doktor, ich bin es nochmal,
    also meine Beschwerden waren wirklich besser, nachem ich jetzt auch homeopathisch behandelt werde, eine Candida Diät mache, und noch Sachen zur Entgiftung nehme. Profilaktisch hab ich dann weiterhin das ACtigel und Majoranagel genommen, soweit war es also ok also vom Juckreiz und komischen Gefühl her, aber weder Geruch noch Ausfluss sind weggegangen, was mich schon stört. Und jetz (während b.z.w nach den Tagen,also seit Samstag habe ich wieder Beschwerden wie Juckreiz (Schamlippen, Scheideneingang) und leichtes Brennen (ich denke, das kommt durch FloraPlus, was ich dummerweise ausser zur inneren Anwenung, auch noch außen genommen habe, was sehr sehr gebrannt hat)naja ich bin jetzt wieder sehr unsicher weil es sich schon wieder ähnlich anfühlt wie da, als Baktrien aussen und innen festgestellt wurden. Nur ist es jetzt noch viel weniger Juckreiz als es damals war aber eben schon ähnlich vom Gefühl, woher weiß ich denn ob ich eine Infektion habe? Denken sie ich sollte wieder zum Fa gehen? Liebe Grüße Vicky

  • Anika sagt:

    Hallo,

    Ich bin 18 Jahre alt und habe schon länger starken Ausfluss der schleimig und übelriechend ist.Dazu habe ich immermal wieder Entzündungen an der Scheidenhaut, die sehr stark jucken und brennen. Meine Frauenärztin hat es allerdings nicht für nötig gehalten, die Ursache für den Ausfluss herauszufinden, da ich noch Jungfrau bin und meiner Religion nach bleiben muss. Für die äußerliche Entzündung hat sie mir eine Salbe verschrieben. Der Ausfluss war nämlich auch schon vor dem Auftreten der Entzündungen stark.Sollte eine andere Ursache, obwohl ich noch keinen Geschlechtsverkehr hatte, ausgeschlossen werden?

    Danke

    • igerhard sagt:

      Liebe Anika,
      Ihr Ausfluss mit der folgenden Entzündung könnte für eine Pilzinfektion der Scheide sprechen oder, da Sie sagen, dass der Ausfluss übel riecht, auch eine bakterielle Infektion. Benutzen Sie Tampons? Auch Tamponreste in der Scheide können mal Scheidenentzündungen verursachen. Am besten bitten Sie Ihre Frauenärztin um eine Untersuchung des Ausflusses unter dem Mikroskop und/oder eine Untersuchung der Scheide mit einem Vaginoskop, das man auch für kleine Mädchen benutzt, um das Jungfernhäutchen nicht zu verletzen (haben aber nicht alle Frauenärzte Erfahrung damit). Wenn der Ausfluss aus der Scheide kommt, hat es wenig Sinn, nur äußerlich Salbe aufzutragen.
      Viele Grüße

  • Rita sagt:

    Hallo!
    Ich habe ein Problem. Und zwar habe ich eben bei Ihnen gelesen, dass ein Wechsel zwischen analem Verkehr und vaginalem Verkehr Bakterien in der Scheide verursachen kann. Leider wusste ich das vorher nicht und hatte gestern diesen Wechsel ohne zwischendurch den penis gereigt zu haben. Hab ich jetzt zu 100% eine Infektion? Woran merke ich das? Was soll ich jetzt tun?
    LGt

  • Viky sagt:

    Noch einmal Hallo Frau Doktor Gerhard.
    Nochmal vielen Dank für ihre Antwort!
    Sie fragten mich nach dem Pco Syndrom, von dem ich noch nie hörte. Ich habe dann nochmal meine Mutter gefragt, aber sie sagte, dass es ausgeschlossen ist, dass ich das habe. Es war so, dass ich wegen starken Bauchschmerzen ins Krankenhaus gegangen bin, wo bein Ultraschall gesehen wurde, dass sie verdreht seien und deshalb schmerzen würden( plus leichter Blindarmentzündung)also wurde beides Entfernt. Es wurde schon vermutet, dass sich ein Eierstock verdreht hätte, aber zum Glück nicht.
    Ich hatte ja erst vor 2 1/2 Wochen einen Abstrich+Kulturen machen lassen und da wurde ja nichts festgestellt. Aber ich habe jetzt einen sehr merkwürdigen und störenden Geruch im Intimbereich (nicht fischig sondern eher muffig-säuerlich) und sehr sehr viel milchigen Aussfluss. Was kann ich tun, bin wieder etwas verzweifelt, nehme schon die ganze Zeit Multigyn Actigel aussen.
    Vielen Dank für ihre Mühe!
    Vicky

    • igerhard sagt:

      Liebe Viky,
      Behandlung nur äußerlich ist unzureichend. So ein Ausfluss muss nichts Schlimmes sein, kann allein durch eine Hormonimbalanz und eine leicht gestörte Bakterienflora der Scheide bedingt sein. Empfehle eine homöopathische Therapie.

  • Nici sagt:

    Hallo

    Ich hab seit Tagen Juckreiz und weiss gelblichen Ausfluss..
    Mein FA hat leider erst am 16 wieder Zeit. Könnten sie vielleicht sagen was es sein könnte?

    Liebe Grüße

  • Vicky sagt:

    Hallo nochmal Frau Doktor!
    Vielen Dank für ihre Antwort!
    Also meine Tage hab ich leider nicht regelmäßig, sondern sie kommen meistens mehrere Tage zu früh und dauern dann auch mal bis zu einer Woche ( inklusive Schmierblutungen). Die Pille nehme ich nicht obwohl mir bereits auf Grund von starken Regel und Eisprungschmerzen eine verschrieben wurde weil ich Angst vor den Nebenwirkungen habe wobei sie im Moment auch nicht nötig wäre weil ich noch keinen GV hatte. Auch wurden 2011 mehrere Zysten an den Eierstöcken operativ entfernt. Also ich werde dann mal einen Therapeuten aufsuchen. Ich hätte noch drei Fragen an Sie: Würden Sie mir raten jetzt Milchsäurebakterien oder ähnliches zu nehmen oder vorher nochmal zu einem FA zu gehen? Kann man diese Hormonschwankungem irgendwie messen? Wird in ihrem Buch auch auf dieses ganze Thema unter dem ich gerade etwas leide angegangen? Weil ich suche schon lange einen Ratgeger für diese ganzen Frauenprobleme.
    Es grüßt Sie herzlich Vicky!

    • igerhard sagt:

      Liebe Vicky,
      dann war meine Vermutung mit der leichten Hormonstörung ja richtig. Lese ich das richtig, dass Ihnen schon mit 16 Jahren Zysten am Eierstock entfernt wurden? Haben Sie ein PCO-Syndrom oder was waren das für Cysten? Ziemlich unüblich diese Therapie. Ja, natürlich kann man die Hormonstörung genau untersuchen und im Blut oder Speichel hOrmone messen. Kaufen Sie sich das Frauen-Gesundheitsbuch, damit Sie Ihren Körper besser kennen lernen. Die Milchsäurebakterien können Sie auf jeden Fall einführen, wenn keine großen Probleme bestehen, müssen Sie nicht vorher zum FA. Viele Grüße!

  • Viky sagt:

    Sehr geehrte Frau Doktor Gerhard

    Ich habe mir Ihren Bericht und die ganzen Kommentare durchgelesen und dies half auch ein bisschen, jedoch würde ich trotzdem gerne meine Beschwerden nennen, denn sie arten langsam zu einem richtigen Leidensweg für mich aus.
    Ich bin 18 Jahre alt und hatte vor drei Jahren einen schlimmen HarnwegsInfekt, womit das ganze Übel anfing. Erst nach 2 Wochen Schmerzen war ich beim Arzt und bekam Antibiotika. Bis jetzt leide ich unter regelmäßigen Schmerzen beim Wasserlassern oder auch einfach beim Sitzen, ohne dass Bakterien im Urin zu finden sind (habe etliche Male den Urin untersuchen lassen). Ich habe viel versucht: Cranberry, verschiedene Tees…. Aber jetz ist noch etwas dazu gekommen, was mich noch deutlich mehr belastet als die Probleme mit der Blase. Anfang Dezember hatte ich zum ersten Mal einen Scheidenpilz, welcher mit Multilind und Kadefungin mehr oder weniger erfolgreich behandelt wurde, jedenfalls war ich einige Wochen beschwerdefrei. Dann hatte ich immer wieder ein komisches,juckendes, glitschiges Gefühl mit viel Ausfluss im Intimbereich worauf ich beim FA war und nach einem Abstrich unerwünschte Bakterien festzustellen waren. Mir wurde gesagt, dass ich dies mit einfachen Milchsäurezäpfchen in den Griff bekommen würde, Multigyn Actigel habe ich äusserlich auch genommen. Leider besserten sich die Beschwerden nicht, sondern wurden schlimmer (extremer Juckreiz). Ich ging wieder zum FA und kam mit einem Antibiotikum heraus (Sobelin), weil gerade innen den Schamlippen also am äusseren Geschlechtsbeerich „schlechte“ Bakterien waren. Ich wendete also das AB innerlich und äusserlich an. Beim Arzt wurde mir absolut nichts von Aufbau der Flora nach AB gesagt und auch auf die Frage nach MilchsäureBakterien wurde gesagt es wäre unnötig. Ich habe mir dann die Kadefungin Milchsäurekur geholt und 2 Wochen war ich dann mehr oder weniiger beschwerdefrei. Dann bekam ich eine schwere Halsentzündung und ein Pilz mit allen Symptomen trat auf. Ich nahm dann auf eigene Faust nochmal ein Antimykotikum, als dann die Beschwerden nicht besser wurden, ging ich erneut zum FA um eine Mischinfektion oder ähnliches auszuschließen, das war vor zwei Woche, die Beschwerden besserten sich etwas. Letzten Dienstag kamen die Ergebnisse vom Abstrich: kein Pilz mehr. Ich war erleichtert.Ich begann Mulitgyn FloraPlus und das Wala Majorana Gel zu nehmen, weil es nie komplett weg zu gehen schien, also der wechselnde Juckreiz vor allem beim Gehen oder das Brennen beim Sitzen. Ich habe im Moment viel durchsichtig, glasigen Aussfluss (kein Geruch) aber mein Intimbereich riecht seit neustem leicht fischig also die Haut. Nun bin ich total verunsichert und habe ständig Angst, dass ich da unten wieder etwas habe, obwohl ich doch alles mögliche versuche zu machen, es ist so so belastend. Ich spüre die ganze Zeit meinem Intimberich unangenehm, früher habe ich ihn ganicht so wahrgenommen. ich hatte in dem Bereich früher nie Probleme, ich musste oft Antibiotika nehmen und hatte nie einen Pilz oder ähnliches. Meine ganze Aufmerksamkeit ist gegen meinen Willen immer darauf gerichtet wegen der Angst, aber leider haben sich meine Befürchtungen so oft bestätigt. Aber ich möchte nicht jezt schon zum 5.mal zur selben FA gehen wegen den Beschwerden, es war letztes mal schon unangehem weil sie auch nicht mehr weiter wusste. Nun muss ich aber sagen dass bei mir Candida im Darm vermehrt gefunden worden ist, da ich auch Probleme mit dem Bauch habe, also ich sehe da schon eine mögliche Verbindung mit dem Scheidenpilz aber mit schlechten Bakterien hat das doch nichts zu tun oder?? Ich weiß eben auch nicht, woher die bakterielle Scheideninfektion kam, denn ich bin sehr auf Sauberkeit und Hygiene bedacht (Intimwaschlotion/Wasser, Baumwollunterwäsche jeden Tag wechseln,waschen bei 60 Grad mit Hygienespüler, nicht setzten auf öffentliche WCs….aber langsam wird es etwas fanatisch aber alles nur wieder wegen der Angst.Ich weiß nicht ob meine Scheidenflora jetzt in Ordung ist oder nicht. Die Intimprobleme belasten mein Leben wirklich sehr. Haben Sie noch irgendwelche Tipps für mich, ich nehme alles dankend an.
    Grüße Viky

    • igerhard sagt:

      Liebe Viky,
      vielen Dank für die ausführliche Darstellung Ihrer Probleme. Sie haben wirklich schon sehr viel ausprobiert. Sie schreiben nicht, ob Sie die Pille einnehmen, eine regelmäßige Periode haben, sexuellen Verkehr haben. Manchmal können geringe Hormonstörungen zu der anfälligen Scheidenflora führen. Natürlich kann zu viel Candida im Darm auch zu Candida in der Scheide führen, aber in der letzten Zeit hatten Sie ja wohl keine Scheidenpilze mehr und stattdessen eine bakterielle Vaginose. Das spricht dann eher für eine Hormonschwankung. Am ehesten kann Ihnen meiner Meinung nach ein Therapeut helfen, der gut homöopathisch arbeitet. Denn nur immer die Scheide zu behandeln, wird nicht reichen, die konstitutionelle Homöopathie, das ist die Behandlung mit Einzelmitteln bringt Sie sicher weiter.

  • ayse sagt:

    sehr geehrte frau Doktor

    ich bin 21 und habe immer wieder probleme mit infektionen(bakteriel)
    wahr auch schon öffters beim frauenarzt. sie hat jedes mal abtrich genommen
    antibiotika crem für die vagina verhrieben und auch zäpfchen und crems für die äussere anwendung.
    doch immer wen ich meine Regel bekomme oder nachdem GEschlechtverkehr hab ich brennen und jucken
    an meiner Vagina. ich habe au die pille genommen und seit 3monaten jetzt abgesetzt.
    ich habe auch seit 1jahr den gleichen partner.

    an was könnte es liegen das ich so offt eine infetion habe?

  • Ramona sagt:

    Sehr geehrte Frau Doktor

    Toll, dass Sie all diese Anfragen so liebevoll und kompetent beantworten.

    Auch ich habe eine Entzündungsproblem. Angefangen vor ca. 6 Wochen während einer starken Grippe. Habe versucht mit Gyno Canesten selbst zu behandeln. Da ich erfolglos war, ging ich zum Frauenarzt. Der hat mir dann mitgeteilt, dass ich extrem Wund bin. Aussen wie Innen. Diese Wundheit machte sich durch brennen, sehr starkes brennen bemerkbar.
    Er meinte aber, dass ich keinen Pilz hätte. Der jedoch auch schon verschwunden sein könnte. Ich hatte Jahrelang nie mehr Probleme mit Pilzen oder Entzündungen.Geschlechtsverkehr hatte ich schon längere Zeit nicht mehr

    Ich bekam: Fluomizin, Gynoflor und Fluconax.

    Da ein paar Tage später meine Tage einsetzten habe ich mit der Vaginaltablettenkur gewartet. Meine Tage verliefen normal, ohne Beschwerden. Freute mich schon, dass alles vorbei ist.
    Zudem muss ich sagen, dass ich genau zu diesem Zeitpunkt die Pille abgesetzt habe. Jedoch die Pille noch einnahm, als die Entzündung angefangen hat. Es kann also nicht die Pille als Ursprung gewesen sein.
    Kurz nach Ende der Tage fing es wieder an. Schmerzen/Brennen genau gleich. Anfangs hatte ich das Gefühl, dass brennen ist weniger, wenn ich einen OB trage.
    Fluconax habe ich wegen den erdenklich schlimmen Nebenwirkungen, die auftreten könnten, nicht genommen. . Ich fing die Behandlung mit Fluomizin an. 6 Tage lang. Die Beschwerden waren nicht konstant gleich. Es gab bessere und schlechtere Tage. Jeodoch hatte ich permanent das Gefühl, kaum mehr Ausfluss zu haben und extrem ausgetrocknet zu sein. Die Vaginaltabletten bröckelten meistens den Tag durch raus.
    Dann fing ich an mit Gynoflor. 6 Tage lang zwei Vaginaltabletten vor dem zu Bett gehen. Zustand hat sich nicht geändert. Der Ausfluss ist teils sehr wässerig und dann wieder alles sehr trocken.
    Zudem muss ich Ihnen sagen, dass mein Vaginaeingang teils stark entzündet ist.Die äusseren Schamlippen sind nicht betroffen. Ich habe so gut wie kein jucken, nur brennen. Aber nicht an allen Stellen gleich stark. Ich musste auch feststellen, dass ein Teil der Haut,welche in die Scheide führt, sich weislich verfärbt hat. Ich dachte erst, dass es Resten der Vaginaltabletten sind. Ist jedoch tatsächlich verfärbt, hellrosa-weiss. Das macht mir nun doch alles etwas Sorgen. Komisch finde ich auch, dass die Entzündung im Bereich den man sehen kann, nicht überall gleich rot/stark ist.

    Habe lokal versucht mit Bepanthen, Pevaryl, Gyno Canesten, Intimöl (welches beruhigen soll), zu behandeln und habe mich mit Prurimed gewaschen. Unterwäsche gekocht und immer eine Slipeinlage getragen.Hilft alles nichts.

    Ich bin gespannt auf Ihre Rückmeldung und hoffe, dass Sie mir helfen können.
    Vielen Dank im Voraus.

    Herzliche Grüsse, Ramona

    • igerhard sagt:

      Liebe Ramona,
      Zwar haben Sie mir ausführlich geschildert, was Sie für Beschwerden haben und wie die Schleimhaut aussieht, aber daraus kann ich keine Ferndiagnose stellen. Bitte gehen Sie unbedingt noch mal zur Frauenärztin oder eventuell zu einer anderen, wenn Sie nicht zufrieden sind, und doktorn Sie nicht herum, das reizt alles die Haut immer mehr. Es müssen Spezial-Abstriche und Kulturen gemacht werden, eventuell auch mit einem Vergrößerungsglas, dem Kolposkop, nachgeschaut werden. Außer einer durch Pilze oder Bakterien hervorgerufenen Entzündung kann es auch allergisch oder autoimmunologisch bedingt sein oder eine Zellveränderung. Es gibt bei den Frauenärzten und Hautärzten Spezialisten dafür.
      Gute Besserung! Und schreiben Sie mal, was es war und was Ihnen geholfen hat.

  • Vanessa sagt:

    Liebe Frau Gerhard,

    ich bin 19 Jahre habe seit ungefähr 4 Wochen Probleme mit meiner Scheide. Alles fing erst an, als ich ca. vor 5 Wochen mit meinen Freund GV hatte. Ich hatte schon währenddessen richtig heftige Schmerzen. Es hat sich so angefühlt, als würde es mich innerlich zerreisen. Er ist auch immer irgendwo dagegen gestoßen. Wir mussten deswegen auch abbrechen. Einen Tag später bin ich mitten in der Nacht vor Schmerzen in der Blase aufgewacht. Ich hatte einen richtigen Druck in der Blase und heftiges Brennen und Ziehen beim Wasser lassen. Musste dann auch sofort in die Notaufnahme, weil ich es vor Schmerzen in der Blase nicht mehr ausgehalten habe. Hatte auch Blut im Urin. Es kam natürlich eine Blasenentzündung raus mit sehr vielen Bakterien. Dagegen habe ich dann Antibiotika bekommen. Die Schmerzen waren nach drei Tagen weg, und dann bekam ich einen Pilz. Ich war wegen den Beschwerden auch beim Frauenarzt. Meine Ärztin verschrieb mir KadeFungin, und sie hat mir empfohlen, dass ich mir nach den GV immer eine Vagi C Tablette einführen soll, weil sie geschätzt hat, dass die Blasenentzündung deswegen entstanden sein könnte. Alles in einem waren die Beschwerden nach ungefähr 2 Wochen weg. Aber irgendwie hab ich momentan schon wieder ein Wundgefühl in der Scheide, und es juckt und sticht im Schamlippenbereich. Sehr stark merke ich es beim Laufen und auch beim Sitzen. Ich habe gelesen, das dieses unangenehme Jucken auch von Darmbakterien in der Scheide kommen kann. Was gibt es da für Medikamente dagegen? Meine Frauenärztin hat gesagt, dass sich mein Freund auch mal beim Urologen untersuchen lassen soll, da es auch sein kann, dass er mir Bakterien übertragen hat. Ich nehme die Pille Lamuna 20 und wir haben deswegen ohne Kondom verhütet. Ich habe echt Angst, dass ich jetzt jedes mal nach dem GV an Blasenentzündungen oder anderen Infektionen leide. War bei mir leider jetzt des öfteren schon so. Wie kann man die Infektionen denn vorbeugen? Muss mein Freund auch auf irgendetwas achten? Hilft denn das Vagi C Zäpfchen gegen Infektionen? Als ich mir das Zäpfchen zum ersten Mal eingeführt habe, hat es auch sehr gebrannt. Weiß nicht mehr, was ich machen soll. Ich scheine sehr anfällig zu sein.. :(

    Ich würde mich über eine Antwort von Ihnen sehr freuen.
    Liebe Grüße
    Vanessa

    • igerhard sagt:

      Liebe Vanessa,
      Tut mir leid, dass Du so Beschwerden hast. Sicher ist vernünftig, wenn auch der Freund mal untersucht wird. Offenbar ist die Scheidenschleimhaut nicht genügend aufgebaut, so dass die Milchsäurebakterien nicht ausreichend „Futter“ haben. bitte die artikel über Scheidenentzündungen und die Kommentare noch mal ausführlich lesen, ich kann nicht immer wieder dasselbe empfehlen. Vagi-C reicht offenbar nicht, besser Milchsäurebakterien einführen, nach dem GV ebenfalls, oder multigyn oder Delima, eventuell die Pille wechseln, eine mit mehr Östrogen verschreiben lassen.

  • Laura sagt:

    sehr geehrte Frau Doktor,
    Ich habe seit einigen Wochen anscheinend eine scheideninfektion.vor 6 tagen war ich beim Frauenarzt sie hat mir scheidenzäpfchen mit chlotrimazol verschrieben und zusätzlich einee scheidenspülung .aber jetzt ist alles noch viel schlimmer.ich habe starken juckreiz an der vagina un im analbereich.ich werde noch verrückt und weis nicht was ich machen soll. Ihr muss dazu sagen das ich in Italien lebe und viele der hier beschriebenen Medikamente nicht bekomme.die zäpfchen habe ich abgesetzt
    Vielen dank schonmal im voraus

  • Hanni sagt:

    Sehr geehrte Frau Doktor,

    ich habe seit langer Zeit (über 5 Jahre) immer wieder Probleme mit bakteriellen Infektionen.
    Ich habe jetzt diverse Male nach Absprache mit meinem Gyn Vagi C und oder auch Vagi Flor genommen, danach stellt sich auch immer eine deutliche kurzfristige Besserung ein. Diese hält genau so lange bis ich meine Tage bekomme.
    Der starke Ausfluss und unangenehme Geruch schränken mich wirklich ein.
    Im Moment ist es wirklich extrem, deswegen auch der Entschluss mal Google zu fragen.

    Ich bin 25, verhüte mit meiner zweiten Mirena (aktuelle liegt seit 3,5 Jahren), bin mit der Spirale bis auf ab und zu vorkommende Zysten wirklich sehr gut zufrieden. Komischer weise hatte ich bei der ersten Spirale meine Tage fast gar nicht, somit auch weniger Beschwerden. Ich habe regelmäßig Sex mit meinem festen Partner.

    Muss ich mein leben lang mit Vagi C leben? Das wäre echt nervig…

    Danke für einen sehr aufschlussreichen Artikel.
    Gruß

    • igerhard sagt:

      Liebe Hanni,
      Bei Ihnen besteht offenbar das Problem, dass der Säuregrad der Scheide zu hoch ist. Sie sollten also nach der Periode und nach jedem GV (bis zu 3 Tage bleibt der ScheidenpH basisch) Vagi C oder Milchsäurebakterien oder Multigyn einführen. Es gibt auch Spezialuntersuchungen, die Sie über dieses Institut machen lassen können, um gezielt Ihre Scheidenflora zu normalisieren: http://www.mikrooek.de/fuer-patienten Auch eine Impfung gegen diese bakteriellen Infektionen ist möglich. Sprechen Sie mal mit Ihrem Frauenarzt darüber.

  • Sarah sagt:

    Liebe Frau Dr. Gerhard,
    ich bin 20 Jahre alt und verspüre nun seit ungefähr 4 Tagen dieses Jucken.
    Ich habe seit knapp einem halben Jahr einen Freund und in meinen letzten Beziehungen ist so etwas noch nie aufgetreten.
    Mit meinem jetzigen Freund habe ich ziemlich oft Geschlechtsverkehr. Wir sehen uns meist alle 2. Tage und wenn wir uns sehen schlafen wir auch miteinander und das meist 2,3 oder auch 4 Mal hintereinander. Ich hatte zuerst gedacht, es ist einfach nur wund, wollte es denn verheilen lassen, aber plötzlich fing es an zu jucken.
    Ich habe nun schon versucht Wundcreme für Babys rauf zu machen, aber es hilft nicht.
    Ich mag auch deswegen nicht gerne zum Frauenarzt gehen.
    Wissen Sie vielleicht ob das eine Pilzinfektion ist?
    Ich kenne mich mit sowas nicht aus und weiß nicht, wie ich handeln soll.
    Darf ich nun überhaupt noch mit meinem Freund schlafen oder ist das nun erstmal tabu.?
    Wird es vielleicht auch von alleine weg gehen?
    Bitte helfen Sie mir, ich bin schon am verzweifeln. :(

    Mit freundlichen Grüßen
    Sarah

    • igerhard sagt:

      Liebe Sarah,
      das Jucken kann alles Mögliche sein, Pilze oder Filzläuse oder….das muss sich unbedingt ein Frauenarzt ansehen! Zum Verzweifeln gibt es da gar keinen Grund, sondern nur zum raschen Abklären. Solche Beschwerden hat jede Frau mehrfach in ihrem Leben!
      Viel Glück und gute Besserung

  • Jimena sagt:

    Sehr geehrte Frau Prof. Dr. Gerhard,

    vielen Dank für Ihre wertvollen Publikationen. Ich habe sie aufmerksam gelesen und versucht, persönliche Schlüsse daraus zu ziehen.

    Unsere Tochter (6 Jahre alt )leidet seit 2 1/2 Jahren an Jucken/Brennen in der Scheide (scheinbar Klitoris, innere Schamlippen und Scheide). Es belastet ihren Körper und das Gemüt sehr und sie weiß teilweise nicht wohin mit sich, um es so auszudrücken. Es kann sein, dass sie nachts deshalb aus dem Schlaf gerissen wird. Tagsüber presst sie ihren Unterleib mehrmals an eine Kante (z.B. eine Tischkante) um Entlastung zu bekommen.
    Einen außergewöhnlichen Geruch kann ich genauso wenig feststellen wie einen Ausfluss. (Den gibt es bei Kindern vielleicht gar nicht?)
    Den pH-Wert konnte die Frauenärztin letzte Woche nicht ermitteln, es ist bei dem Kind zu wenig Feuchtigkeit vorhanden. Der Abstrich (aktuell von dieser Woche) ist unauffällig, gleichzeitig waren die Beschwerden aber auf dem Höhepunkt.

    Erstes Auftreten:
    Nach starker allergischer Reaktion der Augen mit anschließender Bindehautentzündung in Norwegen. Dies wurde antibiotisch behandelt. (2 x bekam sie Antibiotika im Leben)

    Maßnahmen ohne Erfolg:
    Konsultation der Kinderärztin: (Cremen mit Pilzcreme)
    der Frauenärztin (Abstrich- war vor langer Zeit ebenfalls unauffällig)
    Kinder- und Jugendgynäkologin (organisch alles in Ordung, Sitzbäder mit Salzlösung)
    Bioresonanztherapie

    Maßnahmen mit teilweisem Erfolg:
    Naturheilpraktisch arbeitende Kinderärztin:
    Besserung durch: Darmkur mit Sankombi, Albicasan, Notakehl, Fortakehl, anschließend mit Symbioflor, Prosymbioflor und Symbiolact. Dies haben wir schon öfter wiederholt.

    Beobachtung:
    Vor, während und (lange) nach Ausbruch von Magen-Darm-Infekten (2 x), Grippalen Infekten oder Mandelentzündungen (2 x) wird das Leid immer wieder sehr schlimm. Ebenfalls nach Insektenstichen, auf die sie ohnehin insgesamt recht stark reagiert.

    Ernährung und Umgebung:
    Wenig Zucker, oftmals selbstgemachtes Müsli und Vollkornbrot
    Harmonisches Familienleben, Erfolg und Freude in der Schule

    Den Kanne Brottrunk nehmen wir seit wenigen Tagen.

    Wir wären sehr glücklich und dankbar, wenn Sie einen Ratschlag geben könnten und vielleicht eine Medikation empfehlen könnten.

    Mit freundlichen Grüßen,
    Jimena

    • igerhard sagt:

      Liebe Jimena,
      Das ist ja schlimm, wie lange das bei Ihrer kleinen Tochter schon geht! Suchen Sie sich bitte einen sehr guten Homöopathen, der das Kind konstitutionell behandelt. Ich bin sicher, dass sie dann ganz schnell ganz gesund wird!

  • Marina sagt:

    Liebe Frau Dr. Gerhard,

    ich bin eben aus Verzweiflung auf diese Seite gestoßen.
    Ich weiß mittlerweile wirklich nicht mehr weiter.
    Ich bin 25 Jahre alt und nehme die Microgynon nun seit 4 Jahren.
    Zu meinem Problem:

    Ich habe jetzt wirklich seit vielen Monaten immer wieder starke Beschwerden. Ich bekomme bei jeder Kleinigkeit danach ein jucken, leichtes brennen und Ausfluss- nicht bröckelig- fischig. Und ich merke dass ich innerlich geschwollen bin- Sex tut meist auch nach 3 Tagen noch weh.

    Besonders auffällig ist dass ich wirklich jedes Mal nach dem Sex mit meinem Mann diese Beschwerden bekomme- diese dann, wenns gut läuft 3 Tage anhalten- dann habe ich wieder Sex und wieder die Beschwerden. Ganz davon abgesehen, dass mein Mann sich mittlerweile beschwert, will ich so nicht weitermachen. Das ist doch kein Zustand.

    Meiner Frauenärztin hab ich davon berichtet- sie meinte wahrscheinlich ist meine Vagina zu trocken- ich solle es miz Olivenöl und danach Bepanthen versuchen. Sogar das Olivenöl hatte gebrannt.

    ich achte mittlerweile eh sehr auf meine Ernährung, da ich Diät halte. Verwende immer spezielles Intimwaschgel aus der Apotheke. Versuche es immer wieder mit Vaginaltabletten von Kadefungin- der Creme auf einem Tampon- oder auch einer Milchsäurekur von genanter Marke. Nichts hilft.

    Ich bin langsam wirklich ratlos und ich will dass mir Sex wieder Spaß machen kann und unbeschwerter Leben können. Das Jucken ist so unangenehm dass ich im Grund nichts mehr machen will.

    Ich hoffe auf einen Rat.

    Vielen Dank dass Sie sich die Zeit für unsere Problemchen nehmen.

    Liebe Grüße

    Marina

  • Nina sagt:

    Liebe Frau Gerhard,
    mein Mann und ich möchten gern ein zweites Kind.
    Ich hatte im Oktober letzten Jahres eine Kürettage
    Und seitdem ist mein Milieu gestört.
    Meine Frauenärztin erwähnte es bei der Nachuntersuchung.
    Und ich kontrolliere jetzt regelmäßig zu Hause den pH-Wert.
    Aber trotz symbiovag Kur steigt er immer weiter
    Momentan liegt er bei 6! Ich hatte sonst nie Probleme
    Und Beschwerden habe ich im Moment auch nicht.

    Was kann der Grund sein?

    Und förderlich fürs schwanger werden ist es ja wohl
    Auch nicht oder? Vielleicht haben sie einen Rat
    Für mich.

    Viele Grüße

    • igerhard sagt:

      Liebe Nina,
      machen Sie sich nicht verrückt mit den pH-Messungen, wenn Sie keine Beschwerden haben. Der pH-Wert kann über einige Tage nach dem GV und der Periode erhöht bleiben, auch während des Zyklus darf er schwanken. Machen Sie weiter mit symbiovag. Viele Grüße.

  • Ingrid sagt:

    Liebe Frau Gerhard,

    einerseits finde ich mich mit einigen meiner Beschwerden in den Beschreibungen anderer Frauen wieder, andererseits unterscheidet sich mein Symptombild sowie die Vorgeschichte doch in einigen wesentlichen Punkten von jenen anderer Frauen (und ich betreibe schon seit 3 Monaten Internetrecherche auf der Suche nach einem Lösungsansatz für mein Problem).

    Ich bin 29 Jahre alt und habe die letzten 5 Jahre durchgehend mit dem Nuvaring verhütet. Seit gut einem Monat habe ich diesen jedoch mit Hoffnung auf Verbesserung meiner Beschwerden abgesetzt. Ich leide nämlich seit gut 3 Monaten an einem ständigen Gefühl des Wundseins der Vulva und auch im Bereich des Afters. Innenseite der kleinen Labien sowie das Vestibulum sind mal mehr, mal weniger stark gerötet, reagieren jedoch besonders bei Berührung mit Rötung, ebenso verhält es sich bei der Haut am After. Wobei mich die Berührung selbst eigentlich weniger schmerzt, auch das Einführen von Tampons und Geschlechtsverkehr mit reichlich Multigyn Liquigel sind möglich. Längeres Gehen oder Radfahren jedoch relativ schmerzhaft und die Haut sieht vor allem dann sehr in Mitleidenschaft gezogen aus. Auch sind die kleinen Labien leicht geschwollen. Jucken verspüre ich jedoch keines.
    Der signifikante Unterschied ist nun der, dass meine Beschwerden nicht mit einer Pilzinfektioon begonnen haben und ich auch während meiner Beschwerden keine solche hatte. Zwar hatte ich einige Mykosen in der Zeit während der hormonellen Verhütung (1x machmal 2x im Jahr), jedoch waren diese nach einer 3-Tage-Kombi-Therapie immer ausgestanden und es blieb nie ein Missempfinden zurück.
    Vor 3 Monaten litt ich an einem Herpes genitalis-Rezidiv. Hier möchte ich noch anfügen, dass ich seit wahrscheindlich 3 Jahren diesen Virus habe. Wahrscheindlich deshalb, weil sowohl die Erstinfektion als auch die bis jetzt 2 Rezidive so leicht verlaufen sind, dass ich dachte, es handle sich um eine kleine Hautabschürfung durch das Rasieren. Allein der Umstand, dass es sich schon zum 3 mal um die gleiche Stelle handelte, lies mich vor 3 Monaten zum Gynäkologen gehen. Ich hatte den Herpes also zuvor nie medikamentös behandelt und nach 4 Tagen war nichts mehr davon zu sehen. Mir ist es deshalb so wichtig, dies zu erwähnen, weil ich Sie wissen lassen möchte, dass ich eigentlich kein schlecht funktierendens Immunsystem habe, ich bin selten krank, werde von jeder Grippewelle verschont, habe keine Allergien, Neurodermitis usw. Als ich dieses Mal vom Arzt die Diagnose Herpes genitalis gestellt bekam, hat mich das doch sehr getroffen und ich habe das verschiebene Medikament genommen, obwohl der Herpes nicht schlimmer war als die anderen 2 Male zuvor. Gleichzeitg fing ich an, eine Propoliscreme auf Vulava und After zu geben, um den Heilungsprozess zu fördern, wie ich dachte. Nach 5 Tagen Autragen dieser Creme begann das Brenne, welches bis heute nicht verschwunden ist. Ich dachte bei den ersten Anzeichen sofort an eine Art Kontaktdermatitis, hervorgerufen durch die Propoliscreme und setzte diese sofort ab. Doch wenn es sich um eine Kontaktdermatitis gehandelt hätte, hätten die Beschwerden doch nach einigen Wochen abklingen müssen?Ich habe bereits 4 verschiedene Gynäkologen aufgesucht, unter anderem auch an der Uniklinik Innsbruck. Einer glaubte es handle sich um eine leichte bakterielle Vaginose und verschrieb mir eine Antibiotikacreme, die ich auch auftrug, ohne Erfolg. Wieder eine dachte, es könnte ein in tiefen Hautschichten sitzender Pilz sein, ohne jedoch Pilzsporen im Fluor zu sehen, trotzdem nahm ich 5 Tage lang Itraconazol (oral), das Brennen blieb.
    Mittlerweile haben sich sämtliche Abstriche und Kulturen (Chlamydien, Pilze, ..) als negativ erwiesen, auch die angenommene bakterielle Vaginose erwies sich im Nachhinein als falsch – lediglich der PH-Wert war einen Tick zu wenig sauer und ich es waren sehr wenig Lactobazillen vorhanden. Mittlerweile habe ich schon wochenweise Kuren mit Döderlein-Kapseln und Multigyn-Actigel hinter mir – nichts änders sich und mittlerweile habe ich schon lange aufgehört, ständig neue Produkte auszuprobieren. Ich überwasche nicht, wasche den Intimbereich nur mit Wasser, benutze Baumwollunterwäsche und versuche so oft wie möglich Röcke zu tragen, auch Geschlechtsverkehr habe ich auf Grund einer Fernbeziehung sehr selten. Nichts hilft! Das Eigenartige daran ist, dass es unabhänging von meinen Bemühungen gute Tage und schlechte Tage gibt.Ich könnte aber nicht sagen, wovon das abhängig ist.
    Mittlerweile bin ich doch schon recht verzweilfelt und ich fühle mich in meinem Leben eingeschränkt. Vor allem weil ich nicht verstehe, was ich da eigentlich wirklich habe und deswegen nicht weiß, was ich dagegen bzw. für meine Körper tun kann. Ich war noch nie empfindlich, ich verstehe einfach nicht, wieso sich meine Haut überhaupt nicht mehr regenerieren will!
    Was noch nie gemacht wurde ist ein Biopsie. Könnte es denn lichen slerosus sein, auch wenn ich kein Jucken nicht habe und eigenlich keine signifikanten Hautveränderungen? Ich hoffe inständig, dass dem nicht so sei.
    Bitte verzeihen Sie für die überdimenionale Nachricht, aber es war mir wichtig, alles genau anzuführen, gerade da ich schon so viele Arztbesuche hinter mir habe, die immer nur zur gleichen Aussage führten: äußerliches Erscheinungsbild unauffällig, Fluor ohne Erreger.
    Danke im Voraus und beste Grüße,
    Ingrid
    Ich habe auch schon lange aufgehört, ständig wieder neue Produkte auszuprobieren,

    • igerhard sagt:

      Liebe Ingrid,
      Sie haben sich sehr genau beobachtet, deshalb kann ich mir auch ein gutes Bild machen. Außerdem haben wir beide das große Glück , dass mein Mann Haut- und Nervendoktor ist, so dass ich ihn für Sie gleich zusätzlich konsultieren konnte.
      Zunächst die gute Nachricht: einen Lichen haben Sie sicher nicht. Eine Biopsie ist überflüssig.
      Und jetzt die weniger gute Nachricht: Ihre Beschwerden klingen typisch nach einem rezidivierenden Herpes genitalis, und den wird man nur schwer wieder los. Aber die Beschwerden können für längere Zeit ganz verschwinden.
      Außerdem hatten Sie wohl eine allergische Reaktion auf Propolis, was relativ häufig ist. Kreuzallergien treten z. B. auf bei Perubalsam, der viel für Salben und in der Kosmetikindustrie benützt wird.
      Also Vorschlag: suchen Sie sich einen guten Naturheilkundetherapeuten, der was für die Stabilisierung Ihres Immunsystems tut, damit der Herpes seltener kommt und sich die Scheidenflora regenerieren kann. Dazu gehört natürlich auch die Reduktion von Stress etc. (Genaueres in meinem Frauen-Gesundheitsbuch). Gehen sie eventuell zu einem guten Hautarzt und Allergologen, damit er Sie wegen der Propolis- und Kreuzallergien beraten kann. Viel Erfolg und viele Grüße.

  • Tascha sagt:

    Sehr geehrte Frau Doktor!

    Ich leide auch unter immer wieder kehrenden Pilz- und bakteriellen Infektionen. Habe unter Betreuung meine Frauenärtzin schon so ziemlich alles probiert und ist sie auch schon am Ende ihrer Ratschläge angelangt. Die letzte Empfehlung von ihr ist eine Diät ohne Zucker…?! Muss sagen bin davon nicht sehr begeistert und weiss ich auch nicht ob ich diese ein halbes Jahr durchstehe! Was halten sie davon? Was sagen sie zu Darmreinigungen?? Wär sowas vielleicht auch sinnvoll und ausreichend?
    Kurz zu meiner Krankengeschischte:
    Habe schon die Gynatren-Impfung probiert! Nehme ständig die Florea-Kapseln! Bei Pilzinfektionen nehme ich die Itrabene-Kapseln, Travocort und sonst Döderlein, Tantum-Rosa!! Habe auch schon Vitamin-D Zäpfchen probiert – momentan leide ich laut Ärztin an einer bakteriellen Infektion! Sie hat mir Mysteclin und Döderlein verschrieben! Meinen Sie das hilft?! Bin schon verzweifelt, denn dauerhaft hilt bei mir gar nichts… Habe wirklich Angst, dass ich das nie los werde. War sogar schon bei einer Ärztin die mit Kräutern arbeitet, aber das führte bei mir nur zu Verstopfung und das wars…!
    Wir haben auch schon die Pille umgestellt. Nahm zuerst die Liberel mite, die hat bei mir eigentlich keinerlei Nebenwirkungen verursacht, also von Gewicht usw.! Aber anscheinend war sie fördernd für meine Infektionen!! Dann hatte ich die Tangolita, die war für mich ein Horror, hatte schreckliche Stimmungsschwankungen und eine Menge an Mitessern im Gesicht – dafür war es mit den Infektionen besser! Ja und jetzt hab ich die Zoely! Nehme sie seit zwei Monaten und jetzt… hab ich wieder eine Mischung aus Pilzen und Bakterien… TOLL!!

    Bitte Sie um Hilfe, denn mir schlägt das schon sooo auf die Psyche und es nervt… Ist natürlich auch nicht für mein Liebesleben fördernd…

    Freu mich über jeden Ratschlag von Ihnen! Vielen Dank im Voraus!

    Liebe Grüße

    • igerhard sagt:

      Liebe Tascha,
      kann gut nachvollziehen, wie Sie dieses Problem nervt. Aber ohne eine Ernährungsumstellung und Darmbehandlung werden Sie nicht dauerhaft gesund werden können. Ohne Zucker heißt ja nicht ohne jede Süße, sondern nur Verzicht auf Industriezucker. Stattdessen vollwertige Biokost. Vorsicht mit Darmreinigungen, das muss gekonnt sein, sonst kommt der Darm noch mehr durcheinander. Am besten mal zu einem Naturheilkundearzt gehen.

  • Christa sagt:

    Sehr geehrte Frau Prof. Dr. Ingrid Gerhard,

    seit ca. 5 Tagen leide ich unter einer massiven Scheidenentzündung.
    Es besteht kein Ausfluss und es juckt auch nicht. Die Schleimhaut der Scheide ist massiv gerötet und brennt wie Feuer. Vor ca. 2 Wochen habe ich Antibiotika genommen. Ich bin leider schon seit der Pubertät häufig anfällig für Scheidenpilze. Seit der 3. Schwangerschaft leide ich aber seltener unter Scheidenpilzen sondern vielmehr unter Scheidenentzündungen. Was würden Sie mir empfehlen? Was mache ich falsch bzw. was soll ich beachten. Was können Sie mir als Therapie zwecks der Entzündung empfehlen?
    Vielen Dank für Ihre Rückantwort.
    Viele Grüße
    Christa

    • igerhard sagt:

      Liebe Christa,
      Sie werden verstehen, dass ich in einem Kommentar nicht ausführlich auf Ihr Problem eingehen kann. Die Antworten stehen alle schon in meinen Artikeln oder in meinem Frauen-Gesundheitsbuch. Das fängt mit der täglichen Hygiene an, der Ernährung und hört mit der Darmbehandlung noch nicht auf. Also schauen Sie einfach mal, was von den bisher beschriebenen Vorschlägen für Sie passt.

  • Simone sagt:

    Sehr geehrte Frau Pof. Dr. Gerhard,

    Ich habe ein sehr akutes Problem. Freitag war ich bei der 3. Gynatrenimpfung und seit gestern habe ich 39 Grad Fieber, starke Kopfschmerzen, Gliederschmerzen, Abgeschlagenheit und Husten. Habe es mit Wadenwickeln probiert und eine Ibuhexal 400 genommen. Leider bisher keine Besserung. Kann ich ohne Bedenken weitere Tabletten einnehmen? Was kann ich sonst tun/ einnehmen was die Wirksamkeit der Spritze nicht beeinträchtigt?

    Was bedeutet diese starke Impfreaktion? Nach der ersten Spritze bin ich auch krank geworden (siehe meine Mail vom 16.01.) Die zweite Spritze habe ich gut vertragen. Sollte ich weitere Impfungen besser sein lassen?

    Wäre nett, wenn Sie mir weiterhelfen könnten, was ich akut tun kann.

    Vielen Dank
    Viele Grüsse
    Simone

    • igerhard sagt:

      Liebe Simone,
      wenn Sie die zweite Spritze ohne Probleme vertragen haben, liegt jetzt vielleicht eine Kombination mit richtiger Erkältung/ Grippe vor. Wadenwickel und fiebersenkende Tees können Sie ruhig machen. Auch gegen eine weitere Ibuhexal ist nichts einzuwenden. Und schonen Sie sich. Da nach 3 Spritzen ja sowieso erstmal Schluss ist, würde ich den Effekt abwarten und dann das weitere Vorgehen mit Ihrem Frauenarzt besprechen. Gute Besserung und viele Grüße!

  • Frau Jäger sagt:

    Hallo, mich quält schon seit Jahren ein mal mehr dann weniger Juckreiz an den kleinen Schamlippen äußere Seite, eine Frauenärztin meinte es sei Lichen sclerosus genitalis, diese Diagnose bereitet mir große Angst, ein anderer Frauenarzt bestätigte diese Diagnose nicht. Habe schon gesalbt und geölt aber der Juckreiz besteht weiter, was für juckreizstillende Salbe können sie mir empfehlen. Ich bin 51 Jahre, Probleme mit feucht werden beim GV habe ich nicht. Es ist nur der lästige Juckreiz der mich nervt: DANKE für Ihre Antwort!
    Ach weiß nicht ob das wichtig ist zu wissen, ich leide an Vitiligo seid meinen 12 ten Lebensjahr!

    Liebe Grüße: Frau Jäger

    • igerhard sagt:

      Liebe Frau Jäger,
      Leider bin ich da überfragt. Haben Sie mal einen Hautarzt konsultiert? Ich kenne einige Patientinnen, denen mit ganzheitlichen Methoden geholfen werden konnte. Auch wenn es seltsam klingt: bspw. mit Fußreflexzonenmassage, TCM, Homöopathie u.a. Liebe Grüße

  • Theresia sagt:

    Liebe Frau Prof. Gerhard,

    mit Interesse habe ich Ihren Artikel gelesen.
    Heute möchte ich mich gerne mich einer Frage an
    Sie wenden. Ich leide unter einer Gebärmuttersenkung,
    daher wurde ein Pessar (in Würfelform) eingesetzt.
    Seitdem habe ich keine Beschwerden mehr. Allerdings
    habe ich in letzter Zeit verstärkt Scheidenpilze.
    Kann ich vorbeugend etwas tun, damit keine Scheidenpilze
    mehr entstehen, die Frauenärztin vermutet einen Zusammenhang
    mit dem Pessar.

    Ich danke Ihnen im voraus herzlich für Ihre Einschätzung und
    verbleibe

    Mit herzlichen Grüßen
    Theresia J.

  • Christine sagt:

    Hallo,
    vielen Dank für Ihre schnelle Antwort.
    Dennoch frage ich mich, warum blieb das Problem des „nicht feucht werden“ selbst in der Zeit wo ich weder Spritze noch Pille nahm? Es verging ja schon über ein Jahr in der ich keinerlei Hormone nahm und natürlich Verhütet habe. Selbst da änderte sich nichts was das betrifft.

    Bei mir war bisher immer das Problem das ich verschiedene Sorten von Pillen nicht vertragen habe. Hatte vor meinen Schwangerschaften 3 verschiedene ausprobiert die alle mit schlimmen Nebenwirkungen verbunden waren wie Depressionen und Migräne anfällen. Weshalb ich dann eigentlich keine Pille mehr nehmen wollte.
    Spirale hatte ich auch schon mit dem Gedanken gespielt. Hatte auch schon ein kurzes Beratungsgespräch bei meinem FA und hab auch etwas darüber im Internet geforscht. Aber da ich ja sehr empfindlich auf Hormone reagiere und auch im Internet viel über Nebenwirkungen über Mirena zu lesen ist kam ich davon ab.

    Können sie mir denn einen Hormonspezialisten im Raum Erftstadt/ Köln empfehlen?
    Danke schonmal für Ihre Antwort.
    Liebe Grüße Christine

    • igerhard sagt:

      liebe Christine,
      leider kann ich Ihnen keinen Hormonspezialisten empfehlen. Versuchen Sie es doch mal mit der Uni-Frauenklinik in Köln. Dort müsste es eigentlich eine gynäkologische Endokrinologie geben. Nach dem,was Sie schreiben, tendiere ich immer mehr zur Spirale. Viele Grüße

  • Christine sagt:

    Sehr geehrte Frau Prof. Dr. Gerhard,
    auf der Suche nach möglichen Gründen für meine Sorge bin ich auf diese Seite gestoßen und hoffe mir von Ihnen einen Rat einholen zu können.

    Ich bin 28 Jahre alt und zweifache Mutter. Nach meiner letzten Entbindung (Mai 2008) fing ich dann mit der 3 Monatsspritze an mit der ich bis auf extrem Mangelnde Lust auf Sex auch sehr Zufrieden war. Ich brauchte gar keinen Sex mehr was natürlich für meinen Mann nicht sehr berauschend war weswegen ich die Spritze dann auch Anfang 2011 abgesetzt habe.
    Seit Juli 2012 nehme ich nun minisiston fem 20.

    Laut meines FA ist mein Abstrich in Ordnung (dieser war allerdings im Juli als ich mir die Pille verschreiben lassen habe). Allerdings ist seit der Pilleneinnahme mein Ausfluss extrem stinkend sodass ich mich selbst nicht mehr riechen kann.
    Genauso leide ich seit dem ich mit der Spritze angefangen habe daran, das ich egal in welcher Situation, welcher Tageszeit etc. nicht feucht werde. Egal wie lang das Vorspiel andauert. Anfangs dachte ich daran das es nur an der 3 Monats Spritze lag, aber selbst seit ich diese dann abgesetzt habe bessert sich da nichts.

    Jetzt ist meine Frage, woran liegt es das ich nicht feucht werde? Mangelnde Östrogene?
    Was kann ich gegen den extrem stinkenden Ausfluss machen?
    Sollte ich nochmal meinen FA aufsuchen und ggf. ein Pillenwechsel ansprechen?

    Vielen Dank schonmal für ihre Antwort.
    Liebe Grüße
    Christine

    • igerhard sagt:

      Liebe Christine,
      Sie haben es ganz richtig erkannt, die zu niedrig dosierte Pille ist das Problem. Da kann man weder feucht werden, noch kann sich eine vernünftige Scheidenflora halten, denn auch die braucht genügend Östrogen. Der Ausfluss stinkt so, weil diese Bakterien nicht von den Milchsäurebakterien (die keinen Nährboden haben) in Schach gehalten werden können. Also entweder eine total andere Pille, (eventuell mal zu einem Hormonspezialisten gehen) oder eine Spirale.
      Viel Erfolg und wieder guten Sex!
      Liebe Grüße!

  • Laura sagt:

    Sehr geehrte Frau Gerhard!
    Ich leide seit ein paar Tagen an einem weiß-gelblichen Ausfluss und immer wieder kehrendem Juckreiz, mal mehr, mal weniger.
    Ich bin 18 Jahre alt und nehme die Pille (aida) . Seit ein paar Monaten bin ich mit meinem Freund zusammen und wir hatten in der letzten Zeit ziemlich häufig GV. Könnte das damit zusammenhängen? Darf ich trotz dieser Beschwerden normal Geschlechtsverkehr haben? Ich will nicht unbedingt deshalb gleich zum Gynäkologen rennen.
    Wäre Super wenn Sie mir weiterhelfen könnten! Vielen Dank und liebe Grüße

    • igerhard sagt:

      Liebe Laura,
      ohne Untersuchung kann ich nicht sagen, was dem Juckreiz zugrunde liegt. Etwas weiß-gelblicher Ausfluss ist bei vielen Frauen ganz normal. Der Juckreiz könnte nur eine leichte Hautreizung durch häufigen Verkehr und die Intimhygiene sein. Sollte es schlimmer werden, müsste eine Frauenärztin Sie untersuchen, um eine Infektion auszuschließen. Also erst mal abwarten!

  • Simone sagt:

    Sehr geehrte Frau Prof. Dr. Gerhard,

    vielen Dank für Ihre Homepage und Ihre interessanten Tipps!

    Ich bin 36 Jahre alt und leide seit 11 Jahren an immer wieder kehrenden Scheideninfektionen. Fast immer handelt es sich um Candidainfektionen. Letztes Jahr habe ich über ca. 4 Monate 2mal wöchentlich Fluconazol eingenommen. In dieser Zeit hatte ich keine Beschwerden. Aber ich denke, dass eine lebenslange Tabletteneinnahme keine Lösung sein kann.

    Vor 10 Tagen habe ich mich mit Gynatren impfen lassen. Die Impfreaktion war sehr stark und ich bekam hohes Fieber und Erkältungserscheinungen. Nun steht die zweite Impfung an und ich habe die Befürchtung, dass die Reaktion wieder ähnlich wird. Verträgt man die zweite Spritze besser?

    Ausserdem möchte ich bald schwanger werden. Bisher habe ich keine Kinder. Wie lange muss ich nach der Gynatren-Grundimmunisierung warten um schwanger zu werden?

    Was kann ich vorbeugend für Produkte verwenden und wie oft? Momentan benutze ich SymbioVag. Reicht eine vorbeugende Behandlung einmal wöchentlich?

    Welche Milchsäureprodukte beeinträchtigen die Fruchtbarkeit der Spermien nicht?

    Es wäre wunderbar, wenn Sie mir weiterhelfen könnten. Herzlichen Dank!

    Viele Grüße

    • igerhard sagt:

      Liebe Simone,
      So starke Impfreaktionen auf Gynatren sind sehr selten, meistens werden die Folgeimpfungen besser vertragen. Gegen das schwanger werden spricht nichts. Aber wenn Sie sich unwohl fühlen, warten sie besser 4 Wochen nach der Impfung ab. Wenn immer wieder Pilzinfektionen auftreten, stimmt was mit Ihrem Immunsystem, bzw. dem Darm nicht. Lesen Sie mal diese Artikel in meinem Webmagazin oder besrogen Sie sich „Das Frauen-Gesundheitsbuch“ von mir. Es gibt auch eine spezielle Candida-Vaccine. Einmal pro Woche Symbiovag ist wohl nicht ausreichend: am besten immer, wenn sich der pH-Wert in der Scheide verändert hat, also nach der Periode und dem Geschlechtsverkehr und dem Schwimmbad. Die Milchsäureprodukte sicherheitshalber erst 2-5 Std. nach dem Verkehr anwenden.

  • Helena sagt:

    Hallo Fr.Prof Dr. Gerhard !

    Ich besitze derzeit die Vermutung, dass ich mir eine Pilzinfektion eingefangen habe (Termin beim Frauenarzt ist schon in Aussicht), da mein Ausfluss kumplig und eher grünlich als weiß ist – meine Frage daher: können sich Pilzinfektionen nachhaltig negative Auswirkungen haben(Schwangerschaftsunfähigkeit etc), wenn man zu lange mit der Behandlung gewartet hat oder solche Infektionen immer wieder auftreten?

    Ich würde mich sehr über eine Antwort freuen :))

    • igerhard sagt:

      liebe Helena,
      wenn es nur eine Pilzinfektion ist, sollte sie keine langfristigen negativen Auswirkungen haben. Wenn so eine Infektion immer wieder auftritt, sollte man nach der Ursache forschen: zu viel Stress, falsche Ernährung, kranker Darm usw., damit gute Gesundheit besteht, bevor man schwanger werden möchte.

  • *laura* sagt:

    Hallo Frau Dr. Gerhard,
    diese Seite gibt mir zum ersten Mal das Gefühl, dass ich wirklich noch etwas tun kann. Ich habe wie einige andere schon Jahre mit einer wiederkommenden Pilzinfektion und Blasenentzündung zu kämpfen. Manchmal wechselt sich das ab, manchmal kommt es auch zusammen. Leider geht es mir wie vielen hier, und ich habe das Gefühl, dass mein Frauenarzt das nicht so ernst nimmt, wie ich es mir wünschen würde. Manchmal haben mich sogar schon die Praxishelferinnen mit einem Medikament abgewimmelt, ohne dass ich einen Arzt gesehen habe. So nach dem Motto, „ach es brennt un juckt , nadann ist es ein Pilz“ – so viel zu, ich fühle mich nicht ernst genommen. Auch der Wechsel meines Gynäkologen wurde nur mit Enttäuschungen bestätigt, weshalb ich seit einiger Zeit immer in Selbstversuchen das ganze zu bekämpfen versuche. Mir ist bewusst, dass ich von Ihnen jetzt keine Wunder erwarten darf, aber ich hoffe zumindest von Ihnen ernst genommen zu werden. Ich weiß ehrlich nicht mal mehr, wie es genau anfing, entweder mit einem Pilz oder mit einer Blasenentzündung. Und dann das klassische Hin- und Her, Gynäkologe und Urologe behandeln fleißig immer nur auf Ihrem Gebiet, nebeneinander her. Auch auf Fragen hin, ob es sich hierbei vielleicht um ein Zusammenspiel der beiden Infektionen handeln könnte, bekam ich nur ein „Ja, könnte sein“ – aber eine wirkliche Hilfe gab es nicht. Außer, dass ich zusätzlich zu Antibiotika noch ein Scheidenpilzrezept bekam. Nun ist es leider mal wieder so weit, meine Scheide ist trocken, brennt, juckt und meine Blase entleert sich nur tröpfchenweise und das tut auch noch höllisch weh. Gefühl: eindeutig zu trockene Scheide, ob es bereits Pilze oder Bakterien gibt, weiß ich nicht, aber die Blasenentzündung ist in jedem Falle kurz vor Ausbruch. Manchmal hab ich es schon geschafft diese mit viel trinken (u.a. cranberrysaft und blasentee) und warm halten einzudämmen. Antibiotika habe ich bereits 20 Tage am Stück nehmen müssen (vor zwei Monaten), um das endgültig los zu werden. Danach habe ich dann noch 40 Tage Tabletten gegen „Resturin“ in der Blase bekommen. Das sollte aber keine Dauerlösung sein. Derzeit versuche ich erstmal meine Scheidenflora mit einer Milchsäurekur von KadeFungin aufzubauen. Nun habe ich aber gelesen, dass dies nur sinnvoll wäre, wenn ich da noch Laktobazillen habe, aber wenn alles weg ist, sollte man eher die MultiGyn FloraPlus nutzen. Ist das richtig? Oder würden Sie noch etwas anderes empfehlen. Leider weiß ich nicht, ob ich da nun noch welche habe, so wie es mir scheint, habe ich aber keine, da ich eindeutig zu häufig (alle 3 Wochen und /aber vor allem nach der Periode). Zusätzlich ist da diese Blasenentzündung, die mich plagt. Ich weiß jetzt leider auch nicht in welcher Reihenfolge ich was machen soll. Sie empfehlen nach dem Sex auch ein VagiFlorzäpfchen, Sie empfehlen nach der Intimrasur auch ein Produkt, welches mit Milchsäure angereichert ist. Soll ich die Kur sein lassen und das FloraPlus beginnen? und was dann? Ist es sinnvoll, regelmäßig eine Kur zu machen, muss ich dann alle Produkte gleichzeitig nehmen? Oder nach dem Aufbau mit dem FloraPlus noch die Kur ranhängen oder ist das zuviel – vor allem dauert das ja auch alles immer und dann kommt die Periode und der „Spaß“ geht von neuem los. Ich bin 23 Jahre alt, nehme die Pille (Yaz, 24 Tage), vertrage diese gut, habe keine Allergien, bin Nichtraucher, lebe in einer festen Partnerschaft. Ich habe oft auch Schmerzen beim GV (trotz Gleitgel), ich weiß eigentlich gar nicht mehr, wie es sich anfühlt keine Schmerzen dabei oder danach zu haben. Das ist nicht schön, vor allem, weil ich eigentlich mal gerne Sex hatte, aber jetzt ist es immer der pure Stress für meinen Körper. Das belastet mich, und dann auch meinen Partner sehr. Ich bin verzweifelt, aber nur weil ich das Gefühl habe, dass Ärzte aneinander vorbei arbeiten, mich nicht ernst nehmen, nichts dauerhaft hilft. Mein Gyn meinte zusätzlich, dass „nur Frauen in den Wechseljahren“ Östrogenmangel bekommen könnten – dabei liegt in seiner Praxis eine Broschüre bei der auch gebährfähige Frauen trotz (oder aufgrund) Pilleneinnahme genau mit dem Problem „Scheidentrockenheit“ aufgrund von Östrogenmangel beschrieben werden. Ich könnte noch drei Seiten darüber schreiben. Ich könnte auch noch drei weitere Seiten mit Fragen aufschreiben, aber ich hoffe erstmal die wichtigsten gestellt zu haben. Ich danke Ihnen schon einmal für diese Seite und Ihren Beitrag und für’s lesen..ich wäre Ihnen sehr dankbar, wenn ich vielleicht ein wenig Unterstützung bekommen könnte.

    • igerhard sagt:

      Liebe Laura,
      wahrscheinlich hängen Ihre immer wiederkehrenden Beschwerden schon mit der Pille zusammen, denn sie ist recht niedrig dosiert. Und das kann sich sowohl auf die Scheiden- als auch Blasenschleimhaut auswirken. Sie hatten bei Ihrem Frauenarzt ja schon die richtige Broschüre entdeckt! Außerdem gibt es Frauen, die generell unter der Pilleneinnahme zu Pilzinfektionen neigen. Per Internet darf ich IHnen aber keine weiterreichenden persönlichen Therapieempfehlungen geben. Schauen Sie mal in der Ärzteliste von http://www.natum.de, vielleicht finden Sie dort eine Frauenärztin, die ganzheitlich arbeitet. Wegen der Blasenentzündungen verweise ich auf diesen Artikel http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/immer-wieder-blasenentzundung-muss-nicht-sein/ Darin finden Sie viele Vorschläge zur Verhütung und Behandlung mit Pflanzen, bspw. Angocin antiinfect oder Canephron N
      Viel Erfolg!

  • Tina sagt:

    Guten Tag,
    Bin 21 jahre alt , Habe immer vor meiner Rengel weissen Ausfluss und ein ziehen im Eierstock, habe auch ein Juckreiz und ab und zu brennen beim Harn lassen??
    Hätte noch eine Frage warum ich beim Sex immer blähungen bekomme das direkt dann sticht bis zur Schulter wenn ich mich nicht anders positioniere?? ist das alles normal?

    Vielen Dank im Vorraus

  • Hilke sagt:

    Hallo Frau Dr. Gerhard,
    ich habe Ihre Seite gelesen und mich bei vielen Beiträgen wiedergefunden. Das was Sie schreiben finde ich gut, deshalb schreibe ich Ihnen mein Problem auch:
    Vor 3 1/2 Jahren hat mein Ex-Mann mich und meinen Sohn wegen einer anderen Frau verlassen, eine Woche später bekam ich die erste Scheideninfektion. (Mit 16 Jahren hatte ich auch schon über mehrere Monate / Jahre Infektionen.) Seitdem habe ich einmal im Monat eine Infektion. Ganz plötzlich kommt es, ich habe schon immer eine Packung Canifug oder andere Zäpfchen zuhause, falls es abends anfängt, dass ich es gleich nehmen kann. Ich habe auch schon den Frauenarzt gewechselt, da er mir nicht mehr helfen konnte. Er sagte, ich brauch nicht vorbeikommen, ich kann das Medikament in der Apotheke holen. Der neue Arzt meinte auch, es könne psychisch sein, denn mit meinem Ex-Mann habe ich noch ziemlich Stress und wir streiten ums Geld, er hintergeht mich. Ich habe noch mit der ganzen Sache zu kämpfen. Einen neuen Freund habe ich wieder. Aber da er gerne und oft Sex hat und wir dann aber wegen der Infektionen nicht können, belastet dies natürlich so langsam auch die Beziehung. Meine Intymhygiene ist normal, ich weiss ja, auf was ich achten muss. Es sei denn, ich weiss einiges noch nicht, aber wir haben uns die letzten Monate in vieles eingelesen. Eine Impfung habe ich auch hinter mir, aber das viele Geld war leider unnötig ausgegeben, es half gar nichts. Mir macht das ganze jetzt so langsam immer mehr mein Leben schwer. Ich fühle mich dann nicht wohl, nehme die Zäpfchen, mir tut alles weh, ich habe dann Kleidung an, in der ich mich gar nicht wohlfühle. Ich finde es so gemein, denn die Trennung selber ist nicht einfach und jetzt habe ich einmal im Monat so eine Infektion – so geht es mir nie besser. Ich hoffe, Sie können mir irgendwie helfen. Wenn Sie noch bestimmte Sachen wissen müssen, antworte ich Ihnen gerne. Die Pille nehme ich nicht mehr. Das hat mein Freund entschieden, auch die Heilpraktikerin hat mir davon abgeraten. Letzten Sonntag wäre die Zeit meines Eisprungs gewesen, und soeben habe ich wieder eine Infektion. Hängt es damit zusammen. Ich bin 42 Jahre alt. Ich möchte gerne mal wieder fröhlich sein, ich hoffe, Sie können mir helfen. Vielen Dank und viele Grüße Hilke

    • igerhard sagt:

      Liebe Hilke,
      Sicher ist es zunächst einmal vernünftig, wenn der Frauenarzt bei immer wiederkehrenden Scheidenpilzen ein Mittel verschreibt, das mit Chemie die Pilze abtötet. Und auch, wenn das wiederholt in den kritischen Zyklusphasen gemacht wird, in denen sich die Pilze zu wohl fühlen und sich wieder vermehren. In einer Studie konnte gezeigt werden, dass dieses Vorgehen besser half als Homöopathie: http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/scheidenpilze-behandlung-mit-chemie-oder-homoopathie/.
      Wir müssen uns aber klar darüber sein, dass kein Mensch dauerhaft pilzfrei ist. Damit kommen wir zur Naturheilkunde, nicht der Pilz ist der Böse, sondern das Milieu, in dem er sich wohlfühlt. In verschiedenen Artikeln über Scheidenpilze in diesem Webmagazin können Sie nachlesen, welche Vorsorgemaßnahmen Sie treffen können, damit sich die Pilze in Ihrer Scheide nicht mehr wohlfühlen, bzw. das Immunsystem so stark ist, dass es die Pilze an der Vermehrung hindert.
      In Ihrem Fall würde ich Scheidenzäpfchen benutzen, die antientzündlich wirken, die natürliche Scheidenflora wieder aufbauen und den Scheiden-pH-Wert konstant niedrig halten. Nach der Periode, nach Geschlechtsverkehr, nach dem Schwimmen wird der pH zu basisch, also dann immer prophylaktisch diese Zäpfchen einführen (bspw. Multi-Gyn Floraplus, Vag4, Delima).
      Vorausgesetzt Sie haben wirklich Beschwerden durch Pilze, könnten Sie in den nächsten 3 Monaten einmalig nach jeder Periode Itraconazol schlucken, sofern nichts gegen die Einnahme dieses Medikaments spricht.
      Wichtig bei immer wiederkehrenden Beschwerden ist es auch, seine Ernährung genau zu überprüfen und dafür zu sorgen, dass auch die Mikroflora des Darms gesund ist. Das erreichen Sie durch vollwertige Biokost mit wenig einfachen Kohlehydraten, genügend Ballaststoffen aus Getreide, Gemüse und Obst und milchsäurehaltige Nahrungsmittel, wie Sauerkraut, saure Bohnen oder am bequemsten mit Kanne Brottrunk.
      Kommen Sie alleine nicht klar, so schauen Sie mal in der Ärzteliste der NATUM nach, einer Gesellschaft von Frauenärzten, die sich mit Naturheilkunde und Ganzheitsmedizin beschäftigen: http://www.natum.de
      Viel Erfolg und Gute Besserung!

  • freddie sagt:

    Liebe Prof. Dr. Ingrid Gerhard,

    Ich habe vor ca zwei Jahren zum ersten mal eine eierstock- blasen- entzündung und eine zyste gehabt, eine zeit in der ich sehr überfordert und in sämtlichen lebensbereichen gestresst war und sexuell etwas fordenden freund hatte. Diese krankheit wurde leider nicht richtig erkannt und behandelt, nach zahreichen antibiotika kehrten die probleme immer wieder und ich lag mehrere monate nur im bett. Sie wollten dann meinen bauch aufschneiden und reinschauen was los ist, aber ich habe mich dagegen entschieden. Gibt es nicht auch eine andere möglichkeit um zu sehen was in meinem unterleib los ist, als ihn aufzuschneiden? Mir kommt das nicht richtig vor.

    irgendwann sagte mir meine frauenärztin in deutschland, dass sie denkt, ich könnte mir gar nicht mehr vorstellen ohne antibiotika gesund zu sein und riet mir ab, weitere tabletten zu nehmen, und mich stattdessen wieder langsam ans leben zu gewöhnen. Es dauerte weitere 3 monate, bis ich wieder größtenteils beschwerdenfrei war, auch wenn mein unterleib sich lange angeschwollen angefühlt hat. Mit yoga, tees, wärme und kräutern und viel viel ruhe bin ich langsam wieder komplett fit und gesund geworden.

    Nach 10 immer gesunderen monaten passierte dann wieder das selbe, ich wurde wieder krank, konnte es nicht ganz auskurieren und kämpfte wieder lange mit der entzündung. Seit dem bin ich aber nicht mehr komplett beschwerdenfrei:

    Wenn immer ich mich selbst befriedige bekomme ich eine leichte blasenentzündung und meine scheide juckt. Ich dachte ich hätte einen pilz, aber bei einem test wurden coli- bakterien in meiner scheide gefunden, es wurde getestet auf welches antibiotikum sie ansprechen und ich habe es genommen, aber es ist nicht besser geworden!

    Im gegenteil, mittlerweile habe ich mich von meinem freund getrennt und eine weile keinen sex gehabt, aber vor kurzem habe ich wieder mit jemandem geschlafen und die symptome waren sofort ein stechender schmerz unter dem bauchnabel, geschwollene lymphknoten, eine juckende scheide und klitoris und ein seltsames gefühl beim wasserlassen und blähungen.

    Die ärzte verschreiben mir immer antibiotika und meinen es dauert halt, aber es muss doch noch irgend eine andere möglichkeit geben? Mittlerweile habe ich auch im leben kaum noch stress und achte darauf, immer viel zeit zu haben und auszuruhen, aber ich bin echt verzweifelt, habe angst und kann schon seit ein paar monaten nicht mehr richtig entspannt atmen.

    Ich möchte so gern einmal kinder haben und ein schönes Leben mit einem Mann führen, aber ich kann doch nicht mit jemandem zusammen sein wenn ich nach jedem Geschlechtsverkehr erstmal ein paar Wochen krank bin.. :(

    Falls sie mir irgendwie helfen können oder jemanden empfehlen können wäre ich sehr dankbar. Ich habe zu den ärzten in Wien, bei denen ich war mittlerweile eigentlich kaum noch vertrauen, aber ich weiß auch nicht an wen ich mich wenden soll, und da ich schon so lange krank war und das thema auch für die meisten menschen ein tabu ist kann ich eigentlich mit niemandem mehr so richtig darüber sprechen und tue immer so als wäre alles in ordnung.

    Ich war sehr froh diese seite zu finden und zu sehen, dass auch andere frauen unter scheideninfektionen leiden und bin für jede hilfe dankbar.

    • igerhard sagt:

      Liebe freddie,
      Bei diesen immer wiederkehrenden Entzündungen müsste Ihr gesamtes Immunsystem stabilisiert und Ihr Darm behandelt werden. Schauen Sie sich einfach in meinem Webmagazin mal die Artikel zur Bedeutung des Darms an. Vielleicht finden Sie ja über diese Adresse: http://www.mikrooek.de/fuer-patienten weitere Hinweise und einen Arzt vor Ort. Da mir auch der psychische Faktor eine große Rolle zu spielen scheint, habe ich für Sie mal die Webseite rausgesucht, die mit einer sehr speziellen Methode, der Psenergy, arbeitet. Frau Dr. Banis hat schon einige Artikel dazu bei mir geschrieben. Hier ist die Therapeutenliste, wobei erfreulicherweise auch einige in Wien dabei sind: http://www.psenergy.ch/pages/p-therapeuten.php
      Viel Erfolg und ein zunehmend gesundes 2013 wünscht Ihnen Ihre Ingrid

  • Hannah sagt:

    Sehr geehrte Frau Gerhard,

    vor einigen Jahren hatte ich länger Zeit mit sehr häufigen Scheidenpilzen zu kämpfen, damals war ich ich 17. Nachdem ich sehr viele Pilzmittel ausprobiert habe und mich auch mit Gynatren habe impfen lassen, und das alles nur kurzzeitig geholfen hat, bin ich irgendwann zu einem Heilpraktiker gegangen und habe eine Anti-Pilz-Diät gemacht und die Infektionen von da an mit dem Majorana Vaginalgel von Wala bekämpft. Zudem habe ich meine Pille gewechselt und nehme seitdem die Maxim. Das hat alles sehr lange gut funktioniert und meine Scheide hat sich super erholt, so dass ich mir kaum noch Gedanken über Infektionen gemacht habe. Seit einiger Zeit merke ich jedoch, dass ich wieder zu Infektionen der Scheide neige. Das Vaginalgel von Wala scheint nicht mehr richtig zu helfen und auch eine zweite Diät hat nicht den gewünschten Effekt gebracht.

    Nun würde ich von ihnen gerne wissen, ob es sein kann, dass der Erfolg z.T. doch von der Imfpung abhängt und diese vielleicht nicht mehr wirkt. Muss man sie auffrischen?

    Oder könnte ein erneuter Pillenwechsel mir etwas bringen?

    Ich habe Angst, durch erneutes dauerhaftes Verwenden von Anti-Pilz-Mitteln wie Canifug meine mühsam aufgebaute Schleimhaut wieder zu schädigen.

    Liebe Grüße,

    Hannah

    • igerhard sagt:

      Liebe Hannah,
      Es ist ja die Frage, ob Sie tatsächlich immer Pilze haben oder ob es sich um Mischinfektionen oder überwiegend bakterielle Infektionen handelt. Es gibt zwei Möglichkeiten: entweder ist das Immunsystem zur Zeit geschwächt, so dass Sie vermehrt zu Scheideninfektionen neigen (Stress, falsches Essen, Partnerprobleme) oder die Pille ist wirklich etwas zu niedrig dosiert, so dass es sinnvoll sein könnte, sie zu wechseln, bzw. zu einer ganz anderen Verhütung zu greifen, denn die künstlichen Hormone könnten sich langfristig auch auf das Immunsystem auswirken. Da Gynatren offenbar früher schon mal geholfen hatte, spricht das eher für Mischinfektionen, und Sie können ruhig eine Auffrischimpfung machen lassen.

  • Brigitte sagt:

    Sehr geehrte Frau Gerhard, mit großem Interesse habe ich Ihre Seite gelesen. Auch ich (63 J.) habe seit fast einem Jahr ständig Probleme, die mittlerweile auch meine Ehe belasten. Es begann mit extrem starken Schmerzen beim GV, an eine Infektion dachte ich erstmal nicht. Nun bin ich bei dieser Sache beim 3. Gynäkologen, der als erstes die Befunde ins Labor schickte. Hier kurz die Ergebnisse:
    Der Arzt meinte, in erster Linie sind die Beschwerden hormonell bedingt und gab mir Vagifem-Zäpfchen. Der Laborbefund ergab mäßig Gardnerella vaginalis und reichlich „Ureaplasma urealyticum“. Ich bekam 10x Doxycyclin, 6x Arilin und 1x Fluconazol. Der Partner wurde auch mit Doxycyclin behandelt. Danach wurden Streptokokken festgestellt, dagegen bekam ich Amoxi 1000, gegen den aufgetretenen Scheidenpilz Canifug und anschließend Mysteclin Vaginaltabl., da ich immer noch Ausfluss und Brennen verspürte. Zum Aufbau der Scheidenflora nehme ich derzeit Gynoflor, ansonsten 1x pro Woche Vagifem.
    Ich möchte keine Antibiotika mehr nehmen; was kann ich tun, damit ich endlich diese Infektionen loswerde und auch wieder angstfrei GV haben kann. Besten Dank für Ihre Antwort.

    • Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Brigitte,
      vielleicht reicht einmal in der Woche Vagifem nicht. Höher sollte man diese Art von Östrogenzäpfchen aber nicht dosieren, besser Östriol Vaginalsalbe nehmen. Etwa 10 Tage täglich und dann nur 3 mal in der Woche. Dann müsste sich die Scheidenschleimhaut normalisiert haben. Als Gleitmittel sollten Sie ein Multigyn-Produkt wählen, das die Scheide befeuchtet. Bringen Sie Ihren Darm in Ordnung, indem Sie regelmäßig Joghurt essen, auch darunter verbessert sich die Scheidenflora. Hilft das alles nicht, bitte mich noch mal anschreiben.
      Viel Erfolg!

    • Hannah sagt:

      Liebe Frau Gerhard,

      ich bin gerade etwas verzweifelt und fühle mich schlecht verstanden und beraten. Nun bin ich auf diese Seite gestoßen und hätte gerne Ihren Rat. Ich habe schon seit längerem immer wieder Juckreiz und Rhagaden im Intimbereich. Im April habe ich mein Kind spontan zur Welt gebracht und stille es noch teilweise. Nun war ich bereits im Sommer zur Nachsorge bei meinem Gynäkologen und habe ihm schon damals mein Problem geschildert. Dieses war zwar bereits vor der Schwangerschaft immer mal wieder vorhanden, aber war nicht von Dauer. Er sagte mir, dass ich stillbedingt einen Östrogenmangel hätte und untenrum wie eine 70-Jährige aussähe. Meine Haut wäre weißlich und ich hätte eine Atrophie der Labien. Ich solle erstmal einmal täglich Oekolp-Salbe verwenden und nach der Stillzeit wiederkommen. Von dem Vergleich war ich natürlich etwas schockiert. Ich war etwas skeptisch gegenüber der Nutzung einer Östrogensalbe während des Stillens, tat es dann trotzdem eine Weile. Darunter verschlimmerten sich der quälende Juckreiz und Rhagaden aber. Ich verwendete dann zeitweise Deumavan bzw. Tannolact. Momentan leide ich permanent darunter. Deshalb war ich nun nochmals beim Gyn. Er konfrontierte mich wieder mit dem obengenannten Vergleich, legte mir dann einen Zettel vor, auf dem „Lichen planus“ stand und sagte, das wäre meine Diagnose. Es sei eine Art Flechte. Ich müsse abstillen, sonst könne ich Geschlechtsverkehr irgendwann nur noch mit Gewalt haben. Die Krankheit werde mich wohl erstmal für längere Zeit begleiten. Auf die Frage, ob das vergleichbar mit Lichen sclerosus et atrophicus sei (darüber hatte ich mich schon informiert), sagte er ja. Dass ich ein Problem damit habe, abzustillen, wollte er nicht verstehen. Die Bindung sei jetzt hergestellt und mehr als 6Monate seien unnütz. Dass ich die Nähe zu meinem Kind, die in dieser Weise ja sowieso nur noch wenige Monate bestehen wird, nicht so plötzlich aufgeben möchte, brauchte ich diesem Arzt dann nicht mehr erzählen. Er rezeptierte mir 1x/tgl. Linoladiol H. Nun bin ich total überfordert, traurig, ängstlich und hin-und hergerissen. Muss ich wirklich schon abstillen? Sollte ich mir vorher eine Zweitmeinung einholen? Was passiert, wenn ich nach einer erneuten Schwangerschaft wieder stillen will? Habe ich jetzt wirklich für lange Zeit oder gar immer diese Symptome? Dazu kommt die Angst vor dem Entartungsrisiko… Haben Sie damit Erfahrung? Ich würde mich sehr über eine Antwort freuen!

      Mit freundlichen Grüßen,

      Hannah

      • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

        Liebe Hannah,
        da scheinen Sie ja wirklich an einen sehr gefühlvollen Gynäkologen geraten zu sein. Unter http://www.natum.de finden Sie Frauenärzte, die ganzheitlich arbeiten und vielleicht noch andere Ideen haben. Es ist sicher richtig, dass Sie einen stillbedingten Hormonmangel haben, aber das hat ja jede Frau. Wenn sich Ihre Haut so stark verändert hat, kommt sicher auch noch ein Problem des Immunsystems dazu. Ist Ihr Vitamin-D-Spiegel in Ordnung? Natürlich dürfen Sie weiterstillen. Folgende Behandlungen kommen in Frage:
        Oekolp-Creme: darin ist ein Östrogen, das Östriol, das Ihrem Baby mit Sicherheit nicht schadet.
        Aromatherapie, in diesem Artikel finden Sie auch eine Apotheke.
        Colostrum, am besten lokal und trinken. Damit würde ich anfangen, dann in Ruhe einen anderen Arzt suchen. NIcht zu vergessen die Darmtherapie. Dafür würde ich Kanne Brottrunk empfehlen, der auch Ihrem Baby über das Stillen guttut. Alles Gute und berichten Sie mal, was geholfen hat.

  • Oksana sagt:

    Hallo Frau Gerhard,

    seit ca. 1 1/2 Jahren leide ich unter ständig wiederkehrendem Jucken der Scheide (sowohl Innen als auch Aussen).
    Angefangen hat das ganze als ich wegen einer OP am Zahn, Antibiotika einnehmen musste.
    Nach einer Pilzinfektion bekam ich ziemlich bald eine starke Blasenentzündung. Die wieder antibiotisch behandelt wurde. Dieses wiederholte sich ein zweites Mal. Bald bekam ich ein- bis zweimal im Monat eine Pilzinfektion. (so vermutete ich es zumindest und behandelte es mit Antipilzmittel aus der Apo. VagiC und Multi-Gyn LiquiGel, Naturjoghurt, Brottrunk, Sitzbädern)
    Auch meine Frauenärztin hat mir Antipilzmittel verschrieben, obwohl sich bei zwei Untersuchungen keine Pilzinfektion bestätigt hat. (einen fischähnlich Geruch habe ich auch bemerkt). Den Juckreiz bekam ich bald jeden Monat.
    Nach dem ich zu guter Letzt eine Heilpraktikern aufgesucht hatte, war ich ca. 4 Monate von Beschwerden frei.
    Nun seid ca. 1 1/2 Wochen juckt es wieder.
    Dieses mal sind die Symptome charakterisch aber anders als sonst.
    Das Jucken ist nicht konstant da. Bei wenig Bewegung (z.B. sitzen) juckt es wenig bis gar nicht.
    Beim gehen, (Bewegung/Reibung) und durch Jucken zur Abhilfe kommt es zu starkem Juckreiz. Sowohl in der Scheide als auch außen. Fischähnlicher Geruch ist auch vorhanden.

    Bei meiner Frauenärztin war ich diesbezüglich noch nicht.
    Die letzten 4 Tage 4Vag Zäpfchen benutzt. Das erste Zäpfchen hat in den ersten paar min. unheimliches Brennen und Jucken verursacht. Das sich aber schnell wieder legte.
    Die Beschwerden sind jedoch unverändert.

    Können Sie mir vielleicht helfen? Was kann ich noch tun? Was vermuten Sie was ich habe?

    Ich bin 28 Jahre alt, verheiratet, Mutter von 2 Kindern, normalgewichtig, Nichtraucher und habe keine Allergien. Habe sonst auch ein gutes Immunsystem. Benutze im Genitalbereich nur reines Wasser.
    Noch eine Frage hätte ich. Ist ein fischähnlicher Geruch im Genitalbereich immer ein Zeichen von einer Erkrankung?

    Für Ihre Antwort bin ich Ihnen im Voraus sehr dankbar.

    • igerhard sagt:

      liebe Oksana,
      ein fischähnlicher Geruch ist nur Zeichen für einen veränderten Säuregrad der Scheide, so dass andere Bakterien als üblich dort wachsen. Man nennt das auch bakterielle Vaginose und fast jede 2. Frau leidet immer mal wieder daran, geht meist von alleine wieder weg. Wenn Sie eine Pille zur Verhütung einnehmen, kann es mit zu wenig Östrogen zusammenhängen. Gefährlich ist das nicht, aber lästig. Am besten sprechen Sie noch mal mit Ihrer Frauenärztin darüber. Vielleicht würde Ihnen auch die Gynatren-Impfung helfen.

  • Sarah sagt:

    Hallo Frau Gerhard,

    ich hatte vor einem Jahr eine Blasenentzündung, es war Blut in meinem Urin. Ich habe kein Medikament genommen und gehofft, dass es durch vieles Trinken weggehen würde. Die Blasenentzündung kam, als sich viel geändert hatte: ich nahm die Pille nicht mehr und hatte gleichzeitig einmal ungeschützen Geschlechtsverkehr. Ich weiß aber nicht, was der Auslöser war… Ich hatte schon drei Tage später kein Blut mehr im Urin und die Schmerzen waren auch weg.

    Als ich das erste Mal nach der Blasenentzündung meine Regel bekam, ist mir ein Geruch aufgefallen, vielleicht fischig. Ich hatte und hab auch das Problem, vor dem Geschlechtsverkehr mit meinem Freund unbedingt vorher auf die Toilette gehen zu müssen, weil es passieren konnte und auch passiert ist, dass ich meine Blase währenddessen nicht mehr kontrollieren konnte. Das war mir vorher nie passiert. Ich musste auch generell häufiger auf die Toilette. Aber ich habe nichts unternommen, weil es mir auch unangenehm war, deswegen zum Arzt zu gehen.

    Vor ca. 1 Monat ist mir aufgefallen, dass meine Unterwäsche ganz feucht war. Ich habe Angst bekommen und bin zu einem Urologen gegangen. Nach einer Katheterurin-Entnahme wurde mir mitgeteilt, E.coli-Bakterien in „massenhaftem Ausmaß“ im Urin zu haben. Mir wurde sofort ein Antibiotika verschrieben, das ich über mind. 10 Tage einnehmen sollte. Ich habe mich informiert und viel gelesen und habe aus Angst vor den Folgen (Pilz-Scheiden-Infekt, Resistenz der Bakterien…) das Antibiotika nicht genommen. Ich habe es mit Homöopathie probiert, aber die Anzahl der Bakterien hat sogar zugenommen. Momentan spüre ich auch hin und wieder ein Brennen und Ziehen beim Wasserlassen.

    Ich würde Antibiotika nehmen, wenn kein Weg daran vorbei führt, aber möchte dann bloß einmal etwas nehmen und die Bakterien/Infektion an ihrem Ausgangspunkt bekämpfen. Ich möchte nicht etwas gegen die Bakterien im Urin unternehmen, wenn sie jederzeit aus der Scheide nachkommen können. Halten Sie es für möglich, dass die Blasenentzündung durch eine Scheideninfektion ausgelöst wurde/wird? Was würden Sie an meiner Stelle tun? Ich bin sehr verunsichert und möchte nichts leichtfertig einnehmen.
    Ich bin 20 Jahre alt, rauche nicht, habe keine Allergien,bin normalgewichtig, benutze keine besonderen Seifen o.ä. und habe bisher in meinem Leben bloß einmal Antibiotika genommen. Ich bin Ihnen im Voraus sehr sehr dankbar für Ihre Antwort.

    Viele Grüße,
    Sarah

  • Nina sagt:

    Hallo Frau Gerhard, ich habe wie alle anderen hier auch Probleme mit dem Intimbereich.Ich leide nun seit ca 1,5 Wochen an starkem Juckreiz auf (!) den Schamlippen. Kein besonderer Ausfluss, und wirklich nur auf den äußeren Schamlippen, dort wo die Haare wachsen.Ich rasiere mir seit Jahren den Genitalbereich aber beim letzten mal sind nach ca 4 Tagen nach der Rasur die o.g. Symptome aufgetreten. Eine Behandlung mit Canesten Once war erfolglos, auch lindert die Creme den Juckreiz nicht. Ich habe aber wie gesagt kein Jucken zwischen den Schamlippen und auch die Haut auf den äußeren Schamlippen ist nicht anders als sonst, keine Rötungen, Schwellungen oder dergleichen.
    Mein Frauenarzt empfohl mir Deumavan Salbe, die aber auch in keinster Weise hilft…
    Haben sie einen Rat was es sein könnte?
    Habe Angst, dass ich etwas Schlimmeres habe!

    Vielen Dank schonmal!

  • Susanne sagt:

    Hallo Frau Gerhard,
    ich habe schon sehr lange ein weisslich bis gelblichen ausfluss.es riecht nicht und juckt auch nicht.habe schon einiges ausprobiert.nix hilft.mein frauenarzt hat sich garnicht darüber geäussert als ich es erzählte.kann man dafür auch die schüssler salze nehmen?

    • igerhard sagt:

      Theoretisch schon, aber es kommen verschiedene Salze infrage. Wahrscheinlich hat ihr Frauenarzt nicht reagiert, weil diese Art von Ausfluss ganz normal ist und einfach mit den Hormonen zusammenhängt. Kann auch stressbedingt verstärkt sein. Besser gar nicht drum kümmern!

  • Juliane sagt:

    Liebe Frau Gerhard,

    ich habe seit 2 Tagen ein Brennen und Jucken in der Scheide. Ich habe Canesten gegen Pilze verwendet, aber im ersten Moment hat dies das Jucken eher verschlimmert. Die innere Haut in der Vagina ist stark gerötet. Ich habe keinerlei Ausfluss.
    Ich habe im Moment nicht die Möglichkeit zum Arzt zu gehen und habe nun vor, mir aus der Apotheke ein nicht verschreibungspflichtiges Mittel gegen bakterielle Infektionen der Scheide zu besorgen. Da ich seit längerem keinen Geschlechtsverkehr hatte, kommt eine sexuell übertragene Infektion nicht in Frage.
    Welches Mittel würden Sie empfehlen?

    • igerhard sagt:

      Liebe Juliane,
      Es kommt manchmal vor, dass das Jucken nach Canesten schlimmer wird, weil die Pilze kaputt gehen und noch mehr die Haut reizen. Oder dass man alergisch reagiert auf irgendeinen Zusatz in der Zäpfchenmasse. Versuchen Sie es mal mit Delima, das auch gegen Entzündungen hilft, oder mit 4VAg. Wenn das Problem bestehen bleibt, unbedingt zum Frauenarzt gehen!

  • carusa sagt:

    liebe frau gerhard,
    ich leide seit ca. 4 jahren (ich bin 22) regelmäßig an harnwegs- und vaginalpilzinfektionen, wobei häufig, aber nicht immer beides zugleich auftritt. Ich verhüte (auch seit ca. 4 Jahren) mit der Dianemite – Pille.
    Im letzten halben Jahr hat sich die Lage zugespitzt: Ich habe mindestens alle vier Wochen eine Blasenentzündung und/oder eine Pilzinfektion.
    Ich denke, dass die vielen verschiedenen Antibiotika den Rest dazu tun.
    Ich laufe von einem Arzt zum nächsten (Gynäkologen, Allgemeinmediziner, Urologen) aber es scheint mir immer dasselbe zu sein: mehr oder weniger genaue untersuchung -> kurzfristig effektive behandlung (div. antibiotika für die blase und meist Vaginaltabletten a la canesten und cremen für den pilz) und ein paar wochen später fängt alles von vorne an.
    Können Sie mir eine nachhaltigere Behandlung empfehlen? Mir wurde beim vorletzten Arztbesuch eine Schluckimpfung empfohlen (uro vaxom), halten Sie das für sinnvoll?

    • igerhard sagt:

      Liebe Carusa,
      dann liegt das Problem wohl in einer allgemeinen Abwehrschwäche. Um das zu beheben, braucht es mehrere Schritte: eventuell auf andere Pille umstellen, den Darm sanieren und eine gute Darmflora aufbauen, dazu gehört u.a. die Ernährung auf Obst-Gemüse-Vollkorn-Frischkost umstellen, Stress und Umweltgifte reduzieren. Das ist ein Mammutprogramm und deshalb brauchen Sie einen ganzheitlichen Arzt, der Sie bei allen diesen Ansätzen betreut und berät. Die Impfung ist prima, aber ich bezweifle, dass sie alleine eine Heilung bringen kann. Viel Erfolg!

  • Tina sagt:

    Hallo Frau Gerhard,

    vielen Dank für Ihre Antwort. In der Tat habe ich ganz vergessen mein Alter anzugeben. Also ich bin 33 Jahre alt und nehme keine Hormone. Seit circa einem Jahr nehme ich die Pille nicht mehr, da mein Freund sterilisiert ist. Außerdem rauche ich ca. 5 – 7 Zigaretten pro Tag. Unter einer trockenen Scheide leide ich nicht.

    Den beißenden Geruch würde ich eher so beschreiben. Fischartig – machmal extrem fischartig mit Amoniak und Zwiebel. Man kann es schlecht beschreiben aber das meine ich mit „beißendem“ Geruch.

    Mir ist auch das andere Medikament wieder eingefallen. Gynoflor. Für drei Tage hatte ich letztes Jahr auch ein Antibiotika genommen und danach etwas zum Wiederaufbau der Scheidenflora.

    Würden Sie mir, da Sie jetzt mein Alter wissen, raten, es mit Delima oder Oekolp zu versuchen?

    Vielen Dank für Ihre Antwort.

  • Tina sagt:

    Hallo Frau Gerhard,

    seit ca. 2 Jahren habe ich folgendes Problem. Ich habe stark richenden (beißenden) Ausfluss (kein Juckreiz).Dieser unangenehme Geruch belastet mich sehr stark. Beim rutinemäßigen Besuch meines Frauenarztes, konnte dieser nichts feststellen. Er verschrieb mir Vagisan Zäpfchen, beim zweiten mal ein anderes Präparat, dessen Namen ich nicht mehr weiß. Döderlein Zäpfchen habe ich auch schon ausprobiert. Es wird zwar besser, aber ganz werde ich diesen Geruch nicht los. Ich nehme jetzt schon täglich abends ein halbes Vagisan-Zäpfchen, dann geht es.

    Wenn ich meine Tage habe, nehme ich keine Zäpfchen und merke sofort nach ca. 2 bis 3 Tagen, dass dieser beißende Geruch wieder da ist. Es ist mir sehr unangenehm.

    Auch mein Freund bemerkt manchmal (nicht immer) beim GV diesen Geruch. Ohne Zäpfchen würde es überhaupt nicht gehen. Tagsüber nehme ich neuerdings einen Tampon mit Naturjoghurt, damit dieser Geruch nicht „raus“ kommt.

    (Ich trage Baumwollwäsche, benutze keine Waschlotion im Intimbereich).

    Vielleicht können Sie mir weiterhelfen.

  • Maxi sagt:

    Hallo Frau Gerhard,

    ich habe gesundheitlich momentan einige Probleme und bislang konnte mir sowohl der Apotheker, noch die Frauenärztin nicht wirklich weiter helfen.
    Ich bekomme ständig Vaginalpilz, fast wöchentlich. Wobei ich nicht weiß, ob die Infektion wieder kommt oder gar nicht richtig weg war. Ich war schon häufig deswegen bei der Frauenärztin, die hat dann auch festgestellt, dass es ein Pilz ist und mir Vaginaltabletten und Salbe verschrieben. Auch Kapseln für die Wiederherstellung der Scheidenflora habe ich daraufhin genommen. Doch nachdem ich die Präparate abgesetzt hatte, kam der Pilz wieder. Wenn ich keinen Partner hatte, habe ich nie diesen Pilz bekommen. Immer nur wenn ich einen hatte, also ich denke im Zusammenhang mit Geschlechtsverkehr, entsteht dieser Pilz. Zusätzlich habe ich Neurodermitis und habe gelesen, dass das auch im Zusammenhang stehen könnte.

    Vielleicht können Sie mir da weiterhelfen.

    • igerhard sagt:

      Liebe Maxi, es kann schon sein, dass ein Zusammenhang mit dem Geschlechtsverkehr besteht. Aber die eigentlich Ursache liegt an den mangelhaften Abwehrkräften Ihrer Haut und Schleimhaut. Dazu gehört auch die Neurodermitis. Sie müssen dringend einen Arzt oder eine Ärztin für Naturheilverfahren finden, der/die eine gründliche Darmbehandlung bei Ihnen vornimmt. Zusätzlich kann man dann eventuell noch eine Impfung gegen die Scheidenpilze machen.

  • igerhard sagt:

    Allergie, Filzläuse, Hormonmangel, Lichen usw. Vom Frauenarzt checken lassen!

  • Margot sagt:

    habe lt. Frauenärztin eine anaerobe Scheideninfektion, die ich lt. Ärztin mit Anaerobex behandelt habe, habe zur Zeit keinen Ausfluß (war etwas bräunlich und roch nach Eisen?) hab´aber trotzdem ein leichtes Brennen – was kann ich nehmen?
    nehme keine Verhütungsmittel, aber hab´ eine Schilddrüsenunterfunktion, welche ich relativ erfolgreich mit Euthyrox behandle
    Könnte auch eine Harnröhreninfektion od. ähnliches dahinterstecken?
    Danke für ihre Antwort

    • igerhard sagt:

      Habe nach Ihrer Beschreibung eher den Eindruck, dass die Scheidenschleimhaut zu trocken ist, vielleicht besteht ein Östrogenmangel? Versuchen Sie es mal mit einem dieser Produkte:
      Delima® Feminin aus Granatapfelsamen- und Traubenkernöl, das Pflanzenhormone und pflegende Fettsäuren enthält,
      Phyto Soja® Vaginal Gel auf Sojabasis,
      Multigyn® Liquigel, das auf Polysacchariden aus Aloe vera basiert,
      Gynomunal Vaginalgel®, das Pflanzenhormone aus Hopfen enthält, daneben Hyaluronsäure und Liposomen, die die Haut befeuchten und kräftigen,
      Hyalofemme® Vaginalgel, das Hyaluronsäure enthält,
      Vagisan® FeuchtCreme mit Milchsäure und rückfettenden Eigenschaften.
      Auch eine anthroposophische Pflanzenmischung bringt Hilfe. Sie besteht aus: Rosmarinus/Prunus comp., Gelatum® (WALA)
      Viel Erfolg!

  • Claudia sagt:

    Hallo Frau Gerhard,

    ich habe folgendes Problem. Ich war vor ca. 1,5 Wochen im Freibad, hab seit dem Schmerzen. Es ist so ein Brennen, dachte es wär der Harnweg oder die Blase, da ich häufiger Wasser lassen muß als sonst (hab das Gefühl das es wärmer ist als sonst), kein Juckreiz. Hab mir so Urinteststreifen aus der Apotheke besorgt, aber die zeigen keine Veränderungen an, alles normal. Vielleicht ist es doch die Scheide, ich kann es nicht wirklich sagen. Hab mal mit dem Finger abgetastet, kann aber auch da nichts auffälliges feststellen. Kein auffälliger Ausfluß, ehr klar und nicht riechend. Hab etwas Stress und mach mir natürlich Gedanken, vielleicht steiger ich mich auch etwas zu sehr da hinein. Haben Sie einen Tip für mich, der mir vielleicht den Gang zum Gyn erspart?

    • igerhard sagt:

      Liebe Claudia,
      Die Beschwerden klingen für mich eher wie Blasen-/Harnröhrenbeschwerden. Der Urintest aus der Apotheke ist da nicht ausreichend. Am besten gehen Sie zum Hausarzt, um das genau abklären zu lassen. Alternativ, wenn die Beschwerden nicht zu stark sind, könnten Sie es mit Angocin antiinfect versuchen, das ist ein Pflanzenmittel, was bei dieser Art von Blasenreizungen wirkt. Wenn es nicht besser wird, unbedingt zum Doktor!

  • Mel sagt:

    Hallo Frau Gerhard!!
    Ich finde Ihre Arbeit sehr interessant und hilfreich!
    Ich lebe seit 2 Jahren in Australien mehr im Landesinneren wo es schwieriger ist die richtigen Arzte und behandlungen zu finden. Ich habe Probleme mit Scheideninfektionen wegen haufigen Verhutngswechsel, sprich Minipille, Injektion, Vaginalring, seit 6 Monaten garnichts ausser Kondom. Seit dem eher wenig Sex, unausgeglichen, Stress, Gewichtsschwankungen, emotional. Ich bin 25 und lebe ziemlich chaotisch, bin sehr emotional und leicht reizbar. Habe zur Zeit brokeligen weiss, manchmal gelblich- graulichen Ausfluss, riecht sauer nicht fischich, kein jucken oder Brennen. Letzte Infektion vor ein paar Monaten mit Starken Jucken und mit Climatrizol behandelt. Beachte Hygiene nur Wasser, Baumwolle. Aber falsche Ernahrung zu unregelmassig, weil meine Arbeit ist auf Nachtschicht, sitzend also zur zeit sehr unausgeglichen. Ich denke es ist wieder eine Infektion. Wie komme ich in Australien an diese Zapfchen ran oder Impfung und Brottrunk welche ich bisher noch nie versucht habe? Desweiterin habe ich manchmal starke, ubelriechende blahungen und jetzt gerade Durchfall. Mein Freund hat diesselben Blahungen und Nachtschweiss und ich finde er ist zuviel Fleisch und trinkt jeden tag Bier. Was mache ich mit ihm?Seit dem ich keine hormonelle Verhutung mehr nehme neben Gewichtsschwankungen bis zu 10kg auch meine Haut schlechter geworden. Sollte ich wieder die Pille nehmen? Injektion soll zu Osteoporose im alter fuhren und vaginalring soll zu hoch dosiert sein. Entschuldigen Sie meine Rechtschreibung aber ich hatte nicht genugend zeit. uber ihren rat wurde ich mich sehr freun!!?! Viele grusse

    • igerhard sagt:

      Hallo, Mel,
      Sie haben ja schon selber geschrieben, welche Veränderungen nötig wären, damit Sie die wiederkehrenden Pilzinfektionen loswerden: vernünftige Ernährung, Bewegung, eventuell wieder die Pille (Kombination aus Östrogen und Gestagen), da momentan die Hormone durcheinander sind. Dann an sich selber arbeiten, um ausgeglichen und fröhlich zu werden. Da helfen keine Pillen, kein Brottrunk und keine Impfung! Tut mir leid, dass ich Ihnen da nicht mehr helfen kann. Vielleicht gibt es ja auch in Australien eine Naturheilkundeärztin, die sich um sie kümmern kann.

  • Nina sagt:

    Hallo Frau Gerhard ,
    Ich leide schon seit ein paar Jahren unter übel riechendem Ausfluss , der mich sehr beeinträchtigt . Aus Scham war ich bisher aber noch nicht beim Arzt . Was ich aber bis jetzt gelesen habe werde ich wohl an dem Weg zum Arzt nicht vorbei kommen . Meine Frage jetzt , da ich keinen Juckreiz oder sonstiges und nur den beschrieben Ausfluss habe, handelt es sich wohl um eine bakterielle Infektion . Ich danke ihnen jetzt schon für ihre Antwort und würde mich auch über Tipps freuen …

    • igerhard sagt:

      Liebe Nina,
      Sie haben den Geruch zwar nicht beschrieben, aber ich nehme an, dass er fischig riecht. Dann handelt es sich um eine bakterielle Vaginose. Er kann auch faulig riechen als Hinweis auf eine Entzündung am Muttermund. Deshalb bitte unbedingt als erstes zum Frauenarzt. Wenn Sie dort waren und eine Diagnose haben, können Sie mir gerne noch mal schreiben, dann kann ich Ihnen Tipps geben, wie Sie sich in Zukunft vor diesem Ausfluss schützen können.

  • Julia sagt:

    Hallo Frau Gerhard,

    ich habe ein Problem was mich wirklich belastet, ich bin langsam wirklich verzweifelt. Seit 2,5 Jahren (also seit der Geburt meiner Tochter)leide ich fast pausenlos an Pilzen und auch bakteriellen Infektionen. Ich habe mittlerweile nichtmal mehr ein paar Wochen Ruhe, bin quasi spätestens alle 2-3 Wochen bei meinem Gynäkologen. Der ist auch langsam ratlos, genauso wie die anderen Ärzte wo ich mich vorgestellt habe. Ich habe gar keine Chance mit Milchsäure und Döderleinbakterien zu arbeiten, weil ich dann schon wieder die nächste Infektion bekomme. Und die Periode kommt dann auch noch dazwischen (wenn sie denn mal kommt). Eine Pille nehme ich nicht ein.
    Auch auf die empfohlene Intimpflege achte ich, d.h. nur Wasser zum waschen, 60Grad Wäsche etc.

    An Medikamenten habe ich glaube ich bald sämtliche Cremes und Zäpfchen durch, Milchsäurekuren, Vagi C, MultiGyn nehme ich alles ohne Erfolg. Momentan nehme ich Fluconazolkapseln, sehe aber auch keinen großen Erfolg. Femibion Flor Intim kapseln zum schlucken habe ich auch schon kurmäßig eingenommen. Eine Stuhlprobe wurde schon gemacht, war aber keine übermäßige Pilzbelastung zu finden. Ich weiß wirklich nicht mehr weiter, ich habe gar keine Chance meine Scheidenflora wieder aufzubauen, weil dann schon die nächste Infektion vorliegt. Vor allem habe ich Angst, dass das ganze Antibiotikum gegen die Bakterien mich bald kaputt macht.

    Ich bin wirklich verzweifelt und für jeden Tipp dankbar…

    • igerhard sagt:

      Liebe Julia,
      ZU Ihrem Problem fallen mir 2 wichtige Punkte ein, an denen man ansetzen müsste: ein zu schwaches Immunsystem und Stressfaktoren, wobei übermäßiger Stress, krank machende Emotionen und psychische Belastungen natürlich ihrerseits das Immunsystem stören. Solche Probleme haben Frauen nach dem ersten Baby häufiger. Am besten lassen Sie sich mal von einem Psychotherapeuten beraten.
      Das geschädigte Immunsystem hängt häufig mit dem Darm zusammen. Langfristig müssen Sie über die Ernährung die Darmflora stabilisieren, dann bessert sich automatisch auch die Scheidenflora. Das erreichen Sie durch vollwertige Biokost mit wenig einfachen Kohlehydraten, genügend Ballaststoffen aus Getreide, Gemüse und Obst und milchsäurehaltige Nahrungsmittel, wie Sauerkraut, saure Bohnen oder am bequemsten mit Kanne Brottrunk http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/kanne-bio-brottrunk%C2%AE-ein-lebensmittel-das-es-in-sich-hat/ Alternativ oder zusätzlich eignet sich eine Kur mit Symbioflor http://symbiopharm.de/ am besten lassen Sie sich von der Firma einen Arzt in Ihrer Nähe nennen, der sich mit dieser Behandlung auskennt. Auch eine individuelle Impfung gegen Scheideninfektionen ist über diese Firma beziehbar http://symbiovaccin.de/ und oft als letzter Ausweg sehr erfolgreich.

  • mina sagt:

    Hallo Frau Gerhard,

    ich habe auch ein Problem….. ich habe seit der Geburt meiner Tochter (14 Monate) regelmäßige Probleme mit dem ständigen Jucken und beim Wasserlassen unangenehmes Brennen…. Es vergeht nach einer Zeit wieder aber es kommt meist nach dem Geschlechtsverkehr wieder. Ich habe in den letzten 5 Monaten 3 Pilzbehandlungen von meinem Frauenarzt bekommen, nur leider ist das eigentliche Problem nicht erledigt. Der stark riechende Ausfluss ist geblieben, der manchmal sogar blutig ist, das Jucken und Brennen ebenfalls. Welchen Rat können Sie mir gebe,n um endlich Ruhe davon zu haben. Ich danke Ihnen schon mal recht Herzlichst. Liebe Grüße Mina

    • igerhard sagt:

      Sie schreiben nicht, ob Sie noch stillen oder eine Pille nehmen oder die Periode schon von alleine haben. Nach der Geburt kann es sich um ein hormonelles Problem handeln, dass einfach die Östrogene noch nicht hoch genug sind. Offenbar sind die Beschwerden nicht nur durch Pilze bedingt, sondern auch durch Bakterien, denn die machen den unangenehm riechenden Ausfluss. Reden Sie mit Ihrem Frauenarzt, ob ein Östrogenmangel besteht, dann kann man den gut durch Scheidenzäpfchen oder -creme behandeln. Andernfalls sollten Sie mal eine regelmäßige Kur mit Multigyn machen und dann nach jedem Geschlechtsverkehr eine eintägige Wiederholungsbehandlung, damit sich die Scheidenflora regenerieren kann. Alle anderen Optionen können Sie ja noch mal in diesem Artikel nachlesen.

  • nicki sagt:

    Hallo Frau Gerhard.

    ich habe viele probleme mit ein weißen ausfluss. ich habe schon oft mittel dagegen bekommen. aber es trat wieder und wieder auf. ich versuche schon seit jahren schwanger zu werden. kann es evtl.daran liegen das meine schleimhaut die spermien auf dem weg zum ei abtöten?
    ich suche irgendwas und bin über jeden tipp dankbar, wo ich meine schleimhaut auf den normal stand bekomme und nicht mehr abtötet.

    • igerhard sagt:

      Liebe Nicki,
      Ob der Schleim tatsächlich die Spermien abtötet, kann Ihr Frauenarzt ganz leicht mit dem Sims-Huhner-Test feststellen. Teilen Sie ihm Ihre Befürchtung mit, dann kann er diese einfache Untersuchung machen oder Sie zu einem auf Kinderwunsch spezialisierten Zentrum schicken. Falls keine organische Ursache für Ihren unerfüllten Kinderwunsch besteht, lassen Sie sich mal homöopathisch behandeln.

  • Tanja sagt:

    Werte Frau Gerhard,

    Sie schreiben über eine spezielle Impfung gegen CANDIDA!

    „…Es gibt eine spezielle Impfung gegen Candidapilze, aber auch eine zweite, die aus Milchsäurebakterien gemacht wird und das Immunsystem der Scheide verbessert…“

    Da ich nachweislich immer wieder daran leide, würde mich diese besonders interessieren. Ich kenne nur die zweite, nämlich die Gynatren-Impfung, die ja nicht direkt gegen Candida konzipiert ist und auch dort nicht immer hilft.
    Wo kann ich die erstgenannte bekommen?

    Vielen Dank

  • Tanja sagt:

    Werte Frau Gerhard,
    Sie schreiben in Ihrem Artikel über ZWEI mögliche Arten der Impfung, nämlich: „(…) Es gibt eine spezielle Impfung gegen Candidapilze, aber auch eine zweite, die aus Milchsäurebakterien gemacht wird und das Immunsystem der Scheide verbessert (…)“
    Die zweite, also die GYNATREN-Impfung kenne ich und weiß, das sie bei ScheidenPILZ nicht immer hilft. Die erste allerdings, eine direkt gegen CANDIDA gerichtete Impfung kenne ich nicht!
    Da ich seit Dezember letztens Jahres ca. 10 Pilzinfektionen hatte (Candida albicans, im Labor nachgewiesen) und nun 10 Wochen lang mit Fluconazol behandelt werde (2x pro Woche) und endlich beschwerdefrei bin, würde mich natürlich diese Impfung sehr interessieren. Denn anscheinend stimmt mit meinem „Mileu“ etwas nicht, wenn ich so anfällig bin. Ich hatte davor in meinem Leben lediglich 3-4 Pilzinfektion insgesamt und nun (ich bin 29) gingen sie nicht mehr weg, auch wenn ich bereits alle Maßnahmen und Tipps befolgt habe (inklusive Waschen bei 90°, Kanne Brottrunk täglich, Pflege mit Deumavan und alles erdenkliche zur lokalen Ansäuerung des Mileus, bzw. Döderlein Bakterien).
    Ich würde mich sehr über Ihre Hilfe freuen!

  • Tina sagt:

    Hallo Frau Gerhard,
    ich war am Freitag zur Ausschabung und Polypentfernung im KHS. Danach normale leichte Blutung, welche am Sonntag in leichten Ausfluss überging. Seit der OP ist aber der gesamt Bauch gereizt (Luft im Bauch, Übelkeit, Durchfall, Verstopfung wechseln sich ab, ständiges Ziehen im Unterleib). Liege deshalb viel mit Wärmkissen und fühle mich noch schwach wenn ich aufstehe und mich etwas bewege. Am Montag war ich zur Kontrolluntersuchung beim Frauenarzt. Dieser meinte, es hätte sich Bauchwasser gebildet und der Ausfluss eine leichte Entzündung wären wohl schuld an den Blähungen und den Schmerzen. Er hat mir dafür Arilin und Lefax verordnet. Seit der Untersuchung habe ich wieder Blutungen – nicht stark aber den ganzen Tag. Weiterhin Ziehen im Bauch. Gestern Abend starke Probleme/Schmerzen beim Einführen des Zäpfchens am Scheideneingang. Ist das normal oder muss das nochmal abgeklärt werden? Kann ich das Arilin trotz Blutungen überhaupt nehmen?
    Danke + viele Grüße

    • igerhard sagt:

      Da stimmt was nicht! Wenn Sie keine Bauchspiegelung hatten, gibt es keinen Grund warum der Darm so verrückt spielen soll und Sie immer noch diese Schmerzen haben. Wo soll das Bauchwasser herkommen? Messen Sie mal Fieber. Entweder haben Sie eine Infektion, dann müssen Sie aber ein Antibiotikum schlucken, oder bei der Ausschabung ist was schief gelaufen. Wenn bisher keine Besserung eingetreten ist, bitte noch mal zum Arzt gehen.

  • Annemarie sagt:

    Sehr geehrte Frau Gerhard!
    Ich bin 50 Jahre alt und habe seit meinem 15. Lebensjahr immer wieder mit Scheidenpilz- und Harnwegsinfektionen zu kämpfen. Die Blasenentzündungen hatte ich mit einer Impfung (Booster Stovac) in den Griff bekommen. Ich war 4 Jahre davon befreit bis dann dieses Jahr im Februar, kurz vor meiner Auffrischungsimpfung, erstmalig wieder ein leichter Harnwegsinfekt auftrat gefolgt von einer heftigen Scheidenentzündung. Ich bekam vom Urologen Antibiotika und die Scheideninfektion behandelte ich mit Canifug, was aber nicht so richtig half. Also ging ich zu meiner Gynäkologin – welche einen Abstrich machte und keinen Pilz mehr feststellen konnte. Da ich aber immer noch ein starkes Brennen und Juckreiz hatte, bekam ich Sobelin verschrieben. Irgendwann hat es dann angeschlagen und ich war zum Glück wieder beschwerdefrei. Nun hat es mich am 5. Juni wieder erwischt. Es begann wieder mit einer Harnwegsinfektion und starkem Brennen und Jucken im Genitalbereich. Der Hausarzt sagte, es wäre nur eine leichte Blasenentzündung und verschrieb mir Monuril. Ich trank das Granulat vor dem Zubettgehen und morgens ging es mir wieder besser. Aber im Laufe des Tages bekam ich wieder dieses Brennen und Jucken im Genitalbereich – alles war stark gerötet. Ich habe wieder mit Canifug behandelt – half aber irgendwie nicht nichtig. Dann habe ich wieder Sobelin angewendet – brachte aber auch nicht wirklich Besserung. Ich weiß gar nicht mehr, woher nun so richtig die Beschwerden kommen. Merkwürdig finde ich, dass es immer mit einer Blasenentzündung beginnt und dann sofort auch die Schmerzen im äußeren Genitalbereich beginnen ehe ich überhaupt ein Antibiotikum eingenommen habe. Bis ich mal wieder beschwerdefrei bin, dauert es immer länger. Auch ich halte mich immer peinlichst an alle Vorsichtsmaßnahmen welche empfohlen werden und trotzdem erwischt es mich immer wieder. Wie schon andere Frauen hier schrieben, beeinträchtigt das total mein Leben. Meine Frage: Gibt es Zusammenhänge zwischen einer Harnwegsinfektion und einer Vaginose? Ich habe meistens beides gleichzeitig und es ist sehr schmerzhaft.
    Vielleicht haben Sie einen Rat für mich – ich wäre Ihnen sehr dankbar!
    Mit freundlichen Grüßen
    Annemarie

    • igerhard sagt:

      Liebe Annemarie,
      bei Ihnen spielen wahrscheinlich zwei Störungen eine Rolle: im Darm ist das Gleichgewicht zwischen guten und schlechten Bakterien und damit auch das Immunsystem gestört. Und die Schleimhaut von Blase und Scheide ist durch zu wenig Östrogen nicht widerstandsfähig genug. Überdenken Sie mal ihre Ernährung, darüber finden Sie einiges auch in diesem Webmagazin und ergänzen Sie sie mit Kanne Brottrunk, der viele gute Darmbakterien enthält und außerdem noch Enzyme, Mineralstoffe etc. Den Aufbau der Scheiden- und Blasenschleimhaut können Sie mit speziellen Östrogenzäpfchen fördern, die Östriol enthalten, ein Östrogen, das nur „vor Ort“ wirkt und nicht die Leber oder Gefäße belastet. Bspw. Ovestin als Scheidensalbe oder Zäpfchen. Sprechen Sie mal mit Ihrer Frauenärztin darüber.

  • Anne sagt:

    Guten Tag Frau Gerhard,

    vor Jahren hatte ich Ausfluss, leicht bräunlich und unangenehm riechend, jedoch nicht nach Fisch, keinen Juckreiz, keine Schmerzen. Mit Vaginalzäpfchen ging alles weg. Heute weiß ich nicht mehr, welche das waren.
    Vor ein paar Wochen bekam ich diesen Ausfluß wieder. Meine jetzige Gynäkologin verschrieb mir Arilin, was auch geholfen hat. Jetzt, kaum drei Wochen danach, ist alles wieder da. Ich möchte ungern schon wieder AB nehmen. Was kann ich tun, gibt es ein Medikament, das ich ohne Rezept in der Apotheke kaufen kann oder muss ich doch wieder zum Arzt?
    Sonnige Grüße

    • igerhard sagt:

      Liebe Anne,
      dann stimmt wohl was mit der Scheidenflora und dem Immunsystem der Scheide nicht. Am besten versuchen Sie, die Scheidenflora wieder aufzubauen. Folgende Scheiden-Behandlungen ohne Rezept sind möglich: 4Vag, Multi-Gyn, Delima, Symbiovag, Vagiflor usw. Sicherheitshalber sollten Sie nach Geschlechtsverkehr und nach der Periode die Behandlung noch ein paar Mal wiederholen, um Rückfällen vorzubeugen.

  • bella sagt:

    Sehr geehrte Frau Gerhard,

    meine Beschwerden äußern sich in brennen und jucken. Ich hatte des öfteren die Diagnose Pilz und habe es mit Absprache diverser Frauenärzte mit Zäpchen und Cremes behandelt. Nun habe ich mal wieder meine Beschwerden nur ist kein Pilz zu erkennen. Die letzte Ärztin die mir etwas dazu sagen konnte, meinte es könnte eine irritative Dermatitis sein. Diese sei nur durch reichlich Fett und Protopic behandelbar. Bis jetzt hat sich immer noch nichts gebessert. Haben sie vielleicht einen Rat, was ich noch machen könnte? Danke

    • igerhard sagt:

      Hallo, bella,
      manchmal verstecken sich die Pilze so, dass man sie nur erkennt, wenn man einen Abstrich macht und eine Kultur anlegen lässt. Das Institut für Mikroökologie ist auf die Untersuchungen der Scheidenflora spezialisiert: http://www.mikrooek.de/fuer-patienten. In der Zwischenzeit könnten Sie es mit besonderen Scheidenzäpfchen versuchen: 4Vag oder Multigyn oder Delima. Die sind nicht nur gegen Pilze gerichtet, sondern bringen auch die Scheidenflora wieder in Ordnung und hemmen Entzündungen. Viel Erfolg!

  • Petra Maier sagt:

    Danke !
    Dass es diese Seite mit diesen vielen wertvollen Ratschlägen und Tipps gibt.Ich werde es weiter geben geben, da ich als Physiotherapeutin arbeite, werden diese Dinge oft an bzw. besprochen.Toll diese Seite !!!

  • Anna sagt:

    Sehr geehrte Frau Gerhard!

    Leider geht es mir ähnlich wie vielen Frauen. Kurz zu meinem Problem. Ich setzte im Dezember 2011 die Pille ab, da wir uns ein Kind wünschen. Damit fing das alles an. Ich bekam vor der Periode meinen ersten Pilz (bin schon 30). Mein Gyn verschrieb mir Chlotrimazol. Während der Einnahme bekam ich dann meine Periode und ich sollte noch eine Fluconazol nehmen. Half aber nicht. Nun sollte ich Nystatin nehmen und da wurde es etwas besser. Weg ging es aber nicht! Mein Gyn meinte dann, ich sollte vier Wochen lang jede Woche eine Fluconazol nehmen, was ich auch tat. Also es etwas besser war, der Gyn aber meinte ich sollte noch vier Wochen anhängen, habe ich zu einer neuen Gyn gewechselt! (da wir ja den Wunsch haben Nachwuchs zu bekommen und ich das Fluconazol nicht so lange nehmen wollte und ich mich nicht verstanden fühlte). Die Neue Gyn behandelte mich wieder mit Chlotrimazol, und ich soll jetzt am ersten Tag der Periode eine Fluconazol nehmen (200mg). Ich habe aber auch jetzt, trotz Fluconazol am Mi 18.04.2012, wieder das Gefühl, ich habe einen Pilz. Nun will ich aber nicht jedes Mal zur Gyn laufen. Meine Frage an Sie, kann ich denn zum Beispiel den ganzen Monat (also immer wenn ich denke, ich bekomme einen Pilz) mich mit Chlotrimazol behandeln. Wie lange kann man das anwenden ? Monate????
    Ich würde mich sehr über Ihre Hilfe freuen!
    Danke Anna

    • igerhard sagt:

      Liebe Anna,
      Sicher ist es zunächst einmal vernünftig, wenn der Frauenarzt bei immer wiederkehrenden Scheidenpilzen ein Mittel verschreibt, das mit Chemie die Pilze abtötet. Und auch, wenn das wiederholt in den kritischen Zyklusphasen gemacht wird, in denen sich die Pilze zu wohl fühlen und sich wieder vermehren. In einer Studie konnte gezeigt werden, dass dieses Vorgehen besser half als Homöopathie: http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/scheidenpilze-behandlung-mit-chemie-oder-homoopathie/.
      Aber wie lange darf man das wirklich machen? Wir müssen uns ja klar darüber sein, dass kein Mensch dauerhaft pilzfrei ist. Damit kommen wir zur Naturheilkunde, nicht der Pilz ist der Böse, sondern das Milieu, in dem er sich wohlfühlt. In verschiedenen Artikeln über Scheidenpilze in diesem Webmagazin können Sie nachlesen, welche Vorsorgemaßnahmen Sie treffen können, damit sich die Pilze in Ihrer Scheide nicht mehr wohlfühlen, bzw. das Immunsystem so stark ist, dass es die Pilze an der Vermehrung hindert.
      Oft hat frau auch nach Pilzinfektionen Beschwerden, die gar nichts mehr mit Pilzen zu tun haben, sondern nur eine Reizung der Schleimhaut sind. Da helfen dann natürlich auch keine Pilzmittel mehr. Der Frauenarzt müsste sich einen Abstrich genau unter dem Mikroskop ansehen oder eine Pilzkultur machen lassen.
      In Ihrem Fall würde ich Scheidenzäpfchen benutzen, die antientzündlich wirken, die natürliche Scheidenflora wieder aufbauen und den Scheiden-pH-Wert konstant niedrig halten. Nach der Periode, nach Geschlechtsverkehr, nach dem Schwimmen wird der pH zu basische, also dann immer prophylaktisch diese Zäpfchen einführen (bspw. Multi-Gyn Floraplus, Vag4, Delima).
      Vorausgesetzt Sie haben wirklich Beschwerden durch Pilze, was eigentlich erst mal untersucht werden müsste, können Sie in den nächsten 3 Monaten einmalig nach jeder Periode Itraconazol schlucken, sofern nichts gegen die Einnahme dieses Medikaments spricht.
      Wichtig bei immer wiederkehrenden Beschwerden ist es auch, seine Ernährung genau zu überprüfen und dafür zu sorgen, dass auch die Mikroflora des Darms gesund ist. Das erreichen Sie durch vollwertige Biokost mit wenig einfachen Kohlehydraten, genügend Ballaststoffen aus Getreide, Gemüse und Obst und milchsäurehaltige Nahrungsmittel, wie Sauerkraut, saure Bohnen oder am bequemsten mit Kanne Brottrunk http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/kanne-bio-brottrunk%C2%AE-ein-lebensmittel-das-es-in-sich-hat/
      Kommen Sie alleine nicht klar, so schauen Sie mal in der Ärzteliste der NATUM nach, einer Gesellschaft von Frauenärzten, die sich mit Naturheilkunde und Ganzheitsmedizin beschäftigen: http://www.natum.de
      Viel Erfolg und Gute Besserung!

  • Tiffany sagt:

    Ich habe seit Wochen einen sehr starken und nervenden Juckreiz und Ausfluss (aber keinen stark riechenden) Habe ich damit automatisch Scheideninfektionen?
    Tiffany

  • Antonia sagt:

    Sehr geehrte Frau Gerhard,

    ich habe ihre Artikel über Scheideninfektionen auf der Homepage aufmerksam gelesen und sie erschienen mir sehr hilfreich. Ich schreibe Ihnen, weil ich nicht mehr weiter weiß und Sie für kompetent halte.
    Ich leide seit ca. 3 Jahren (ich bin 22 Jahre alt) an ständig wiederkehrenden Infektionen. Ich habe mich schon bei 5 Ärtzinnen vorgestellt, aber leider nie eine endgültige Diagnose erhalten. Anfangs wurde ich wegen Pilzinfektionen behandelt und bekam viele verschiedene Cremes und Zäpfchen. Als ich keine Besserung erfuhr, ging ich zu einer anderen Gynäkologin, welche mir versicherte, dass meine Schleimhaut und meine Scheidenflora durch die (aggressive) Behandlung sehr irritiert und geschädigt wurde. Viel mehr als einige neue Cremes und eine Überweisung zum Hautarzt konnte sie mir auch nicht vermitteln. Mein Hautarzt war sich ebenfalls unsicher und ein zweiter ebenfalls. Beide vermuteten einen Pilz oder eine Bakterielle Vaginose, sowie einen Zusammenhang mit einer leichten Neurodermitis, die ich seit der Kindheit habe.
    Die Symptome haben sich auch verändert: anfangs hatte ich starke Schmerzen nach dem Geschlechtsverkehr und auch vermehrten Juckreiz. Momentan kommen noch weißer, zähflüssiger Ausfluss und kleine Risse in der Haut dazu. Nach jedem Geschlechtsverkehr bemerke ich ein starkes Brennen, kann jedoch nicht benennen, von wo es genau ausgeht. Bis vor ca. 3 Wochen nahm ich die Pille (Minisiston), die ich jetzt abgesetzt habe. Ich kann ziemlich genau sagen, dass meine Beschwerden mit der Einnahme der Pille begannen. Leider habe ich mich erst jetzt dazu durchgerungen, hormonfrei zu verhüten. Meine derzeitige Gynäkologin hat mir von weiteren Cremes abgeraten, allerdings auch keine wirkliche Diagnose gestellt. Sie ist auch der Ansicht, dass meine Beschwerden nicht zwangsläufig mit der Pille zusammenhängen. Sie empfahl mir „VagiC“, was bei mir nicht half, sondern Juckreiz und Brennen verschlimmerte. Ansonsten hat sie mir von einer Impfung berichtet, deren Kosten ich allerdings selbst tragen müsste.
    Ich habe mich schon durch verschiedenste Foren gelesen, Hausmittel ausprobiert und leider nie eine dauerhafte Lösung gefunden. Mittlerweile bin ich sehr verunsichert und kann kaum unbeschwert Geschlechtsverkehr haben. Ich benutze keine seifenhaltigen oder parfümierten Duschgels o.ä., betreibe keine übertriebene Intimhygiene und trage sehr selten Unterwäsche mit hohem Synthetikanteil. Im Prinzip bin ich nie beschwerdefrei und habe das Gefühl verloren, wie sich eine gesunde Scheide anfühlt/anfühlen muss. Zudem habe ich große Angst, dass ich mittlerweile Folgeschäden, z.B. an der Gebärmutter, davon getragen habe. Ich fühle mich nicht ausreichend behandelt und habe teilweise schon den Mut und die Ausdauer verloren, alle paar Monate die Gynäkologin aufzusuchen. Die Infektionen schränken nicht nur mein Liebesleben ein (oder belasten meine Beziehungen), sondern nehmen mir auch ein Stück Lebensqualität.
    Momentan benutze ich nur ab und zu „Advantan Milch“ (vom Hautarzt verschrieben) oder Panthenol Salbe, um den Juckreiz zu lindern und kleine Risse zu heilen. Antibiotika gegen die Infektion habe ich noch nie bekommen. Vor kurzem wurde mir eine chronische Gastritis diagnostiziert, sowie eine laterale Halszyste (ich hatte auch hin und wieder Magenprobleme). Eine Heilpraktikerin riet mir dahingehend zu Schüßlersalzen und Basentabs- diese nahm ich eine Weile ein, allerdings ohne große Veränderungen zu bemerken.
    Meine aktuelle Vermutung ist, dass all diese Symptome irgendwie zusammen hängen könnten. Mein Hausarzt und meine Gynäkologin haben sich jedoch dahingehend noch nicht geäußert oder Untersuchungen angestellt.
    Mein