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Handy für Ihr Kind, was Sie vorher wissen sollten. Interview mit dem Umweltarzt Dr. Mutter

Von | 22. Januar 2010 – 21:35 35 Kommentare 61.342 AufrufeDrucken
boy talking on cell

Sonya etchison, fotolia.com

Am 11.12.2009 gab der Umweltmediziner Dr. Mutter der Schwäbischen Zeitung ein Interview zu der Frage, was er von dem Handy als Weihnachtsgeschenk für Kinder hält. Da ich Dr. Mutter in seiner Zeit als Mitarbeiter der Umweltambulanz der Universitätsklinik in Freiburg kennen- und schätzen gelernt habe, erbat ich von ihm die Erlaubnis, das Interview, das in der Zeitung stark gekürzt worden war, in ungekürzter Form und durch weitere Punkte ergänzt für meine Leser in meinem Webmagazin publizieren zu dürfen. Diese Erlaubnis hat er mir per mail erteilt.

Interview mit Dr. Mutter

Verbreitung von Elektrosmog

SZ: Viele Kinder wünschen sich zu Weihnachten ein Handy. Was halten Sie davon?

Mutter: Würden Sie Ihrem Kind 2 kg Zigaretten zu Weihnachten schenken? Aber Spaß beiseite, die wissenschaftlichen Daten zeigen eindeutig, dass Handytelefonieren mindestens genau so gefährlich ist wie das Zigarettenrauchen. Bei Kindern ist der schädliche Effekt noch höher. Darauf haben ja die oberste europäische Umweltbehörde oder die russische Strahlenschutzkommission mehrfach hingewiesen und vor Handys und anderen Funkinformationssystemen gewarnt.

Dies zeigen jetzt auch die neusten Ergebnisse der bisher größten und aufwendigsten Studie der Geschichte zu diesem Thema (WHO Studie) oder andere Studien: Junge Erwachsene, welche in ihrer Kindheit oder Jugend mit dem Handy telefonierten, haben ein 5,2-fach erhöhtes Risiko, an einem bösartigen Hirnkrebs zu erkranken, im Vergleich zu einer Kontrollgruppe, welche nie mit dem Handy telefonierte. In Wirklichkeit dürfte das Hirnkrebsrisiko aber noch höher liegen, da die benutzte Kontrollgruppe ja nicht völlig strahlenfrei lebte, und somit die Unterschiede der Krankheitshäufigkeiten verwässert wurden.

Die Kontrollgruppe hat zwar nicht oder nur wenig mit dem Handy telefoniert, aber war anderen technischen Mikrowellenstrahlungen aus Schnurlostelefonen, Mobilfunksendern und schnurlosen Internetsendern (WLAN) ausgesetzt. Weiterhin waren sie unendlich oft „Passivtelefonierer“, das heißt, sie waren den Strahlungen ausgesetzt, welche von Handytelefonierern in einem Umkreis von etwa 300 m ausgesendet wurden. Mehrere Forschungen der Universität Lund in Schweden haben z.B. gezeigt, dass die Handystrahlung aus einer Entfernung von 1,80 m noch schädlicher ist auf die Blut-Hirn-Schranke und die Gehirnproteine als die direkte Bestrahlung.

Daniel Bujack. fotolia.com

Daniel Bujack. fotolia.com

Die Kinder haben heutzutage keine Chance mehr zu leben, ohne dieser technischen Strahlung, Elektrosmog, ausgesetzt zu sein. Denken Sie nur an Schulen, wo bald praktisch jedes Kind ein Handy trägt und benutzt oder in den Schulen DECT-und WLAN Anlagen in Betrieb sind. Handys, WLAN, Mobilfunksender und auch Schnurlostelefone senden ja auch, wenn nicht telefoniert wird oder nicht gesurft wird.

Wohlgemerkt, der schädliche Effekt zeigt sich schon nach einer Anwendungsdauer von 10 Jahren. Um die Schädlichkeit von Zigarettenrauchen zu beweisen, benötigen Sie 20-40 Jahre Beobachtungsdauer. Und da würden Sie auch eine unbelastete Kontrollgruppe nehmen, die nie Zigarettenrauch ausgesetzt war. Dann ist der Unterschied und der Effekt größer. Leider finden Sie aber keine unbestrahlte Kontrollgruppe mehr. Alle Menschen, fast weltweit (es gibt weltweit etwa 4 Milliarden Handys), sind dieser Strahlung rund um die Uhr ausgesetzt. In Deutschland bestehen 100 Millionen Handyverträge, mehr als Einwohner, und über 200000 Mobilfunksendeanlagen.

Brisant an der ganzen Sache ist ja auch, dass die Gesundheitsrisiken durch Mobilfunk nicht versicherbar sind. Die Versicherungskonzerne schätzen offenbar das Gesundheitsrisiko des Mobilfunks zu hoch ein.

Aus einem zweiten Grund sind Handys nicht zu empfehlen, falls Sie noch einen Grund für die Leser suchen:

Für die Elektronikbauteile benötigt man das Element Tantal. Davon gibt es auf der Erde aber wenig, bzw. hauptsächlich in Afrika. Für den Tantalabbau werden aber die dort ansässigen Völker vertrieben oder ermordet, und die Abbaugegenden weiträumig mit giftigen Substanzen verseucht. Jedes Handy ist also auch ökologisch und sozial eine Katastrophe. Man weiß auch, dass Kinder, welche Handys benutzen, weniger soziale Kontakte und soziale Fertigkeiten aufweisen als Kinder ohne Handys. Die Kinder heute sitzen ja schon ein Großteil ihrer Lebenszeit, die sie sinnvoller z.B. in der Natur verbringen könnten, vor elektronischen Medien und eben auch am Handy.

Handystrahlung besonders für Kinder gefährlich

SZ: Warum sind Handystrahlen vor allem für Kinder gesundheitsschädlich? Gibt es Studien, die das belegen?

Mutter: Es ist wichtig zu erwähnen, dass auch bei Erwachsenen schädliche Effekte beobachtet werden können. Aber heute sind Feten schon betroffen. Ein Teil der Studien hat nämlich untersucht, wie der Gesundheitszustand von Kindern ist, deren Mütter in der Schwangerschaft das Handy benutzten. Das brisante Ergebnis: die im Mutterleib bestrahlten Kinder litten häufiger an Aufmerksamkeitsstörungen als ihre vorgeburtlich unbestrahlten Genossen.

Und auch Säuglinge können stark belastet sein: Durch Babyphones. Die senden 24 Stunden eine digital gepulste Mikrowellenstrahlung aus. Säuglinge und Kinder haben ein Gehirn, welches sich im Wachstum befindet. Und jedes schnell wachsende Gewebe reagiert empfindlicher auf die Strahlung.

Weiterhin ist der Schädelknochen von Kindern noch nicht dick verkalkt, so dass in ein Kinderhirn mehr Strahlung eindringt als in ein Erwachsenengehirn. Die internationalen Grenzwerte, welche an einer wassergefüllten Puppe mit 30-minütiger Einstrahlung festgelegt wurden, schützen uns nur vor der Hitzewirkung dieser Strahlung. Das Gehirn wird durch die Handystrahlung also nur um ein paar Hundertstel Grad Celsius erwärmt.

Die Grenzwerte schützen aber nicht vor den biologischen Wirkungen der Handystrahlung. Und da gibt es bezüglich der Schädigung der menschlichen Erbsubstanz, also der DNA, keinen Unterschied zwischen radioaktiver Gamma-Strahlung, und Handystrahlung. Beide Strahlungsarten führten zu den selben Erbsubstanzschäden. Dies wurde in einer von der EU geförderten Studie an 14 europäischen Forschungszentren eindeutig bewiesen und neuerdings nochmals bestätigt.

Langzeitfolgen von Handystrahlung

Wir wissen ja nun seit einiger Zeit, dass niedrig dosierte radioaktive Strahlung, welche nicht zu einer Erwärmung oder zu Verbrennungen führt, doch aber erst nach Jahrzehnten tödlich sein kann, ohne dass eine thermische Wirkung, also Erhitzung, stattfindet. Es ist, gelinde ausgedrückt, schon ziemlich eigenartig, dass die Grenzwerte für Handystrahlung nur gegen die Überhitzung schützen, aber nicht vor Langzeitfolgen.

Neben

  • Schäden der Erbsubstanz wurden aber auch
  • Hirnstromveränderungen,
  • die vermehrte Bildung von schädlichen Freien Radikalen im Körper,
  • Hormonveränderungen und vielerlei Befindlichkeitsstörungen, sowie
  • Schäden an menschlichen Samenzellen

durch Handystrahlung bewiesen.

Es verwundert also nicht, dass unsere Kinder immer häufiger unter Verhaltensstörungen und Entwicklungsstörungen leiden, die vor 30 Jahren praktisch noch unbekannt waren.

  • Alleine wegen ADS/ADHS (Aufmerksamkeitsdefizitsysndrom) schlucken deutsche Kinder pro Jahr schon über 2000 kg Ritalin, eine Psychodroge.
  • Und etwa ein Drittel der deutschen Kinder leidet an Verhaltensstörungen (laut Umweltbundesamt Berlin, 3.10.09),
  • und viele an Kopfschmerzen (laut RKI-Kinder-Studie).

gesund statt chronisch krankWie in meinem neuen Buch beschrieben („Gesund statt chronisch krank“), zeigt die Datenlage, dass neben der zunehmenden Strahlenbelastung auch Impfbegleitstoffe, Gifte in der Nahrung, und Amalgamfüllungen der Mütter an diesem Desaster ursächlich sein können. Übrigens nehmen gerade auch tödliche Gehirnkrebse bei Kindern deutlich zu und haben sogar die Blutkrebshäufigkeit, welche selbst auch ansteigt, fast überholt. Eine neue Studie an Ratten, welche von der Universität Leuven in Belgien durchgeführt wurde, hat sogar gezeigt, dass Handystrahlung süchtig macht, aber zum vorzeitigen Tod der bestrahlten Ratten führt.

Krankheiten durch Handystrahlung

SZ: Welche Krankheiten können Ihrer Meinung nach durch Handystrahlen entstehen?

Mutter: Nach derzeitigem Wissenstand können tatsächlich einige Beschwerden und Krankheiten durch die Handystrahlung ausgelöst oder verstärkt werden: Kopfschmerzen, Tinnitus, Schlafstörungen. Blutdruckprobleme, psychische Krankheiten, Erregtheit trotz chronischer Müdigkeit, Kopfdruck, Sehstörungen, Asthma, Schlafstörungen, Verhaltens- und Entwicklungsstörungen im Kindesalter, Infektanfälligkeit, Nervenschäden, Stoffwechselerkrankungen, Konzentrationsstörungen, Gedächtnisprobleme, Infektanfälligkeit und als schlimmste Konsequenzen neurodegenerative Erkrankungen und Krebs. Dies wurde von der russischen Strahlenschutzkommission im Jahre 2008 veröffentlicht. Alterskrankheiten werden immer jüngere Menschen treffen und die durchschnittliche krankheitsfreie Lebenserwartung wird nach Ansicht von unabhängigen Experten schon in den nächsten Jahrzehnten drastisch abnehmen. Übrigens hat sich der Anteil an psychischen Erkrankungen in den letzen 10 Jahren verdoppelt.

Chronische Krankheiten sind für über 80% der Ausgaben im Gesundheitswesen verantwortlich und der größte Teil davon ist durch exogene Faktoren, also durch Schadfaktoren aus der Umwelt oder Ernährung, bedingt. Nur ein geringer Teil wird durch Gene verursacht. Es gibt auch sehr ernst zu nehmende Hinweise, dass die Strahlung von Funksendern zu Pflanzenschäden und zum jetzigen Bienensterben (Colony collaps syndrom) beiträgt und auch z.B. Vögel geschädigt werden können.

Neuste Hinweise bestehen auch dahingehend, dass z.B. Schimmelpilze in Häusern, welche bestrahlt werden, mehr und aggressivere Pilzgifte in den Wohnraum ausdünsten. Meine Beobachtungen deuten zudem darauf hin, dass die Strahlung auch Infekterreger, wie z.B. Borrelien, in Stress versetzen könnten, und Infektionen einen schwereren und chronischen Verlauf zeigen könnten.

Risiko von Handystrahlung reduzieren

SZ: Wenn Kinder nur ab und zu mit dem Handy telefonieren, ist das genauso riskant, wie wenn man täglich länger damit telefoniert?

Mutter: Nun, weniger zu telefonieren ist schon gesünder. Das ist ähnlich wie beim Rauchen: eine pro Tag macht nicht so viel, wie 20 pro Tag.

Umgang mit dem Mobilfunkproblem in Europa und der deutschen Politik

SZ: In Frankreich soll Schülern unter 15 Jahren verboten werden, ihr Handy in der Schule zu benutzen. Wie sieht es in anderen Ländern Europas aus?

Mutter: In Frankreich wird sogar über ein generelles Handyverbot für Kinder diskutiert. Wegen gesundheitlicher Probleme bei den Angestellten haben alle Bibliotheken von Paris Ihre WLAN-Netze abgeschaltet. In Frankreich mussten Mobilfunkbetreiber auf Gerichtsbeschluss Ihre Handymasten abbauen, weil die Anwohner sich vor Gesundheitsschäden fürchteten. Das Parlament in Lichtenstein setzt sich für eine drastische Reduzierung der Grenzwerte ein, Belgien hat sie schon reduziert aufgrund der eigenen oben erwähnten Rattenstudie.

Salzburg hat vor Jahren schon die Salzburger Vorsorgewerte eingeführt, die extrem niedriger sind als die deutschen Grenzwerte, die österreichsche Ärztekammer warnt schon seit Jahren vor den Gesundheitsgefahren von Mobilfunk und anderen Funksystemen, und die Europäische Umweltagentur hat ihre Warnung von 2007 jetzt nochmals eindringlich bekräftigt. Außerdem sprach sich die Mehrheit des EU-Parlamentes 2008 für eine Reduzierung der Grenzwerte aus und Immobilienfachhändler belegen, dass Immobilien mit Sichtkontakt zu Handymasten schlecht verkauft werden können. In skandinavischen Ländern ist die Krankheit „Elektrosensibilität“ anerkannt, und Betroffene haben die Möglichkeit, in funkarme Oasen zu ziehen, wo sie ein normales Leben führen können.

Natürlich wehrt sich die Mobilfunkindustrie mit Macht gegen mobilfunkkritische Stimmen. Auch werden mobilfunkkritische Studien angegriffen oder deren Autoren denunziert. Als Beispiel mag hier Prof. Lerchel, Mitglied unserer Strahlenschutzkommission und bekannter Handybefürworter, stehen, der mobilfunkkritische Studien aus Österreich, als „gefälscht“ bezeichnete. Dies löste einen medienwirksamen Skandal aus, der mit Unterstützung des Rektors der Universität Wien fast zu dem Rückzug dieser Studien führte.

Mittlerweile wurde der Fall aber aufgeklärt und als Finte der Mobilfunkindustrie, um ihnen unangenehme Studienergebnisse zu beseitigen, entlarvt. Trotzdem wurde der Ruf der mobilfunkkritischen Wissenschaftler durch die angezettelte Medienkampagne, in der Spitze durch den mobilfunkfreundlichen „Spiegel“ so geschädigt, dass er durch eine Richtigstellung wohl nur schwer wiederhergestellt werden kann.

Dass sich die Mobilfunkindustrie mit allen Mitteln wehrt, ist aber verständlich, denn es geht buchstäblich um das Überleben dieses wohl weltweit neben der Pharmaindustrie mächtigsten Industriezweiges: Man fürchtet ähnliche Szenarien wie bei Asbest, Holzschutzmittel und Tabak: Verbot und eine unendliche Prozesswelle von Geschädigten. Allerdings sind in USA schon die ersten Gerichtsprozesse von Hirntumoren durch Handystrahlung erfolgreich durchgeführt worden.

Die Mobilfunkindustrie und die zahlreichen von Ihnen abhängigen Experten geben mit Unterstützung der großen Funk-und Printmedien absolute Entwarnung und Unbedenklichkeitserklärungen. Die von Ihnen gegründete Forschungsgemeinschaft Funk und das IZMF (Informationszentrum Mobilfunk e.V.) gibt sogar in Ärzteseminaren, die von den Ärztekammern akkreditiert sind, Entwarnung und stellt Strahlenschäden als eingebildet und psychisch bedingt dar.

Die besten Studien, welche im Rahmen des deutschen Mobilfunkforschungsprojekts (DMF) geplant waren, wurden auf Druck der Netzbetreiber (!) nicht durchgeführt. Stattdessen wurde das Geld für „Risikokommunikationsforschung“ ausgegeben, für Kurzzeitversuche und methodisch schlechte Untersuchungen zum Phänomen der Elektrosensibilität. Die entwarnenden Ergebnisse der mit 50% durch die Mobilfunkindustrie finanzierten Studie waren absehbar. Die meisten der durch die Mobilfunkindustrie finanzierten Studien geben ja Entwarnung.

Auch die Bundesregierung gibt anhand der Tatsache, dass sie Hauptaktionär der T-Mobile sind und über 50 Milliarden Euro beim Verkauf der UMTS Lizenzen an die Netzbetreiber eingenommen haben, Unbedenklichkeitsbescheinigungen für Mobilfunk und andere Funksysteme. Viele Experten sehen darin aber Übereinstimmungen mit der Debatte um die Schädlichkeit des Rauchens.

Weltweit hat sich gerade Deutschland dafür einen Namen gemacht, da insbesondere die deutschen Politiker, Wissenschaftler und Beamte (z.B. der Chef des ehemaligen Bundesgesundheitsamtes) sehr viel Geld von der Tabakindustrie angenommen haben, damit ein Rauchverbot oder Werbeeinschränkungen um Jahrzehnte hinausgezögert wurden.

In der Informationsschrift des Umweltbundesamtes Berlin: „Späte Lehren aus frühen Warnungen“ werden solche Zusammenhänge deutlich aufgezeigt. Die Österreichische Ärztekammer und ein Übersichtsartikel in der Zeitschrift „Lancet“ kommen zu folgendem Schluss:

„Wenn Handys ein Lebensmittel wären, würden sie sofort verboten“.

MutterDr. med. Joachim Mutter
Abteilung für Umwelt- und Integrative Medizin
Department of Environmental and Integrative Medicine
Lohnerhofstrasse 2
D-78467 Konstanz/Germany
Tel: ++49(0)7531/ 8139681
Fax: ++49(0)7531/ 991604

www.zahnklinik.de
jo.mutter@web.de
jm@zahnklinik.de

35 Kommentare »

  • Doc Morris sagt:

    Kinderärzte für strengere Sicherheitsstandards bei Strahlung von Handys

    Die American Academy of Pediatrics (AAP) fordert von der Bundesbehörde FCC die Überprüfung ihrer Bestimmungen für die Strahlung von Handy und Smartphone.

    Laut Internationaler Agentur für Krebsforschung wird bei der Benutzung von Handys an das Gehirn von Kindern doppelt so viel Energie und an das Knochenmark zehn Mal mehr Energie abgegeben als bei Erwachsenen.

  • Einen schlüssigen Nachweis der Schädlichkeit von Mikrowellen- und Handystrahlen konnte jetzt der IbF-Überkreuztest mit auf Wasser (in Mikrowellenherde in 3 Minuten) aufgeprägten Information überkreuz mit dem IbF-Überkreuztest nachweisen. Die Kontamination durch MW-Wasser (DOT / Anti-Dot) mit nur 2 ml Einnahme reagiert mit einer bis 4-stündigen Verkehrung normaler Zell-Energie-Kapazität „C“ in Mykrofarad – um bis 50% reduziert – ist an Gesunden nachweisen.

    Der Nachweis an bereits Intoxierten konnte schlüssig und reproduzierbar mit dem IbF-MW-Antidot nachgewiesen werden – durch Normregulation. Besonders interessant ist die Tatsache, dass das Wasser auch noch nach 6 Monaten diese pathologisch wirkende „Information“ auf Wasser aufgeprägt aufweist. Somit ist das Wassergedächtnis (inkoporiert oder nicht) ebenfalls nachgewiesen.
    Allein mit der Berührung am Solarplexus kann man die Energie-Verkehrung mit einem relativen Zellalterungsprozess und mit schweren Schädigungen an der Zellmembran, ja, bis zum Leukämieverdacht nachweisen. Dieser Verdacht samt den entsprechenden Blutwerten wurde erst nach mehrwöchiger Gegentherapie (mit Blutwert-Nachweis) wieder mit einer Rücknahme der Therapie-Empfehlung beantwortet – an einer Münchner Klinik.

  • Anne S. sagt:

    Herr Herr Wölfle,

    mit ihrem ersten Beitrag werfen Sie Herrn Dr. Mutter Unwahrheiten und ein
    Zerrbild der Wirklichkeit vor.

    Sie sollten ihre gemachten Aussagen vielleicht doch besser nochmals überdenken.

    Zitat:
    „Berliner Landgericht stoppt Internet-Kriminalität der Mobilfunkbetreiber“

    http://gigaherz.ch/pages/posts/endlich-ein-lichtblick1632.php

    Immer wieder in der medizinischen Geschichte mussten wissenschaftliche Erkenntnisse im Nachhinein revidiert werden, was heute angesichts des großen Lobbyismus immer schwieriger wird.
    Auch Dr. Semmelweis musste für seine Erkenntnisse Häme und Spott erdulden, weil die zeitgemäße Mehrheit der Mediziner anderer Meinung war.
    Was eine Mehrheit behauptet muss also noch lange nicht richtig sein.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Ignaz_Semmelweis

  • Eine Stellungnahme zu den einzelnen Beiträgen, die alle Zweifel beseitigt, ist nicht möglich, da in dieser Problematik keine Erkenntnisse bzw. Studienergebnisse vorliegen, die von allen als zweifelsfreie Fakten akzeptiert werden. Zweifels-Frei ist aber, dass es viele Einzelerkenntnsse und Forschungsergebnisse gibt, die darauf hinweisen, dass die derzeit geltenden Grenzwerte keinen sicheren Schutz gegen die Einwirkungen von elektromagnetischen Feldern bieten. Wie in allen strittigen Fällen der Vergangenheit (Asbest,PCB, Holzschutzgifte, zinnorganische Verbindungen und und und), bei denen sich die Anfangsverdachte, nach langen und heftigen Auseinandersetzungen, (leider) bestägtigten, sollte auch in den Fragen des Mobilfunks schleunigst UNABHÄNGIGE Forschung finanziert werden, die der gewaltigen Dimension (hier ist die gesamte Bevölkerung aller Altersstufen betroffen) angemessen ist. Bis dahin sollte das Vorsorgeprinzig OBERSTE Priorität haben.
    Dipl.-Ing. Johann J. Fonfara
    Ehem. Gerichtsgutacher und Sachverständiger
    Kontakt: johann.fonfara@dugi-ev.de; http://www.dugi-ev.de

  • Auch in den USA soll schon vor Jahren ein Gericht einer Klägerin Schadenersatz zugesprochen haben, weil die Klägerin angeblich wegen Handygebrauch einen Kopftumor bekam. So entscheiden Gerichte nun mal zuweilen, wie jetzt eben auch einmal in Italien. Das darf aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Mehrzahl derartiger Klagen – ohne großes Aufsehen zu erregen – abgewiesen werden. Wenn Sie Ihre Leser nur einseitig informieren, Frau Gerhard, zeichnen Sie ein verzerrtes Bild der Realität.

  • igerhard sagt:

    Hier können Sie sich als PDF ein aktuelles Urteil aus Italien herunterladen, in dem der Zusammnhang zwischen Handy-Nutzung und einem Nerventumor als bewiesen angesehen und als Berufskrankheit anerkannt wurde
    http://groups.google.com/group/mobilfunk_newsletter/browse_thread/thread/a72fc60cfa31655

  • igerhard sagt:

    Jetzt ist der Kongressbericht der medizinischen Woche Baden-Baden vom 31.10.09 online mit interessanten Vorträgen und Links sowie Fernsehhinweisen zum Thema Mobilfunk:
    http://www.naturheilmagazin.de/archiv/kongressberichte/medizinische-woche-baden-baden/chronischkrankdurchstrahlung.html

  • Guten Tag Frau Prof. Gerhard
    zur Kenntnis,
    natürlich Sie dürfen den Text auch einstellen, je nach Bedarf.

    Die Grenzwerte für Mäuse

    22.02.2010
    Krzysztof Puzyna

    Sehr geehrter Herr Prof. Lerchl,

    Sie schreiben unter
    http://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=38536
    Alexander Lerchl, Sonntag, 21. Februar 2010, 12:07 @ spatenpauli

    „4-5 Wochen = Alter der Tiere bei Ankunft (S. 2, re. Spalte, 3. Abs., 4. Zeile);
    41 Wochen = Dauer der Exposition (Abb. 5, 6, 7 und 10);
    46 Wochen = Ende des Experiments (S. 5, li. Absatz, 3. Zeile).
    (Merke: 5+41=46)“

    das ist ja schön, alle strittigen Daten der Studie auf einem Platz zu sehen.
    Ich sollte Sie schon früher kritisieren.

    Sie unterscheiden sich trotzdem von der Antwort der Mitarbeiterin Frau Angela M. Sommer in der Dauer der Exposition um eine Woche: „It was corrected that the experiment lasted 42 weeks(..)“

    Aber die ANZAHL der Wochen der Exposition war und ist NICHT DER PUNKT meiner Kritik. Ich glaube Ihren Angaben, sogar mehr als der von Frau A. Sommer.

    DER PUNKT ist, dass wenn Sie schreiben „(…) Langzeitstudie bezieht sich auf die Lebensdauer der Tiere!“ und im Fazit die Ergebnisse auf Menschen übertragen und schreiben, dass sich keine Veranlassung ergibt, die Grenzwerte für Menschen für die Ganzkörperexposition zu senken*, dann brauchen Sie für solche Aussage ein Wirkungsmodell in welchen athermische EMF-Wirkungen in Mäusen in Beziehung zu athermischen EMF-Wirkungen in Menschen stehen.

    In der Aussage für die aktuellen, deutschen Grenzwerte (für Menschen versteht sich)* stehen Daten aus 41 Wochen der Dauerexposition von 160 AKR-Mäusen gegenüber von Daten aus 521 Wochen der Dauerexposition z.B. von 1.000 Patienten aus Naila, die auf eine Senkung der Grenzwerte hinweisen.

    Ihre Behauptung für die aktuellen Grenzwerte ist ohne ein Wirkungsmodell* sehr unwissenschaftlich, sehr vage, irreführend.

    Sie würden solche vagen Schlüsse auch international nicht formulieren, Sie würden damit nicht durchkommen, darum ist Ihre Aussage im Abschlussbericht* in der Publikation BMC Cancer 2004** auch nicht vorhanden.

    *-„so dass sich mit der generellen Einschränkung der Übertragbarkeit von Experimenten aus Tierversuchen auf die Situation beim Menschen keine Veranlassung ergibt, die bestehenden Grenzwerte für die Ganzkörperexposition zu senken.“
    Quelle: Abschlussbericht
    http://emf-forschungsprogramm.de/forschung/biologie/biologie_abges/bio_040_AB_b.pdf

    **- http://www.biomedcentral.com/1471-2407/4/77

    Mit sonnigen Grüßen
    aus Hamburg
    Krzysztof Puzyna

  • umtsno sagt:

    Sehr geehrte Frau Prof. Gerhard,
    mein Kontakt mit Stephan Schall alias Spatenpauli hat über Ihre Foren stattgefunden.

    Wenn Sie der Meinung sind, hier soll es weiter gehen, dann können Sie meinen Text aus dem pdf entnehmen.
    Ich finde, der Text ist doch zu groß.

    http://iddd.de/umtsno/100aerzte.htm#lug
    oder
    http://iddd.de/umtsno/izgmfLerchlSP.pdf

    Mit warmen Frühlingsgrüßen aus Hamburg
    Krzysztof Puzyna

  • So oben die Menschen, wie unten die Mäuse; die Esoterik von Prof. Dr. Alexander Lerchl

    16.02.2010
    Krzysztof Puzyna

    Kommentar zu „No effects of GSM-modulated 900 MHz electromagnetic fields – siehe unten“ zuerst veröffentlicht auf der Seite

    http://iddd.de/umtsno/100aerzte.htm#soob

    oder als pdf

    http://www.iddd.de/umtsno/emfkrebs/EsoterikvALerchlS.pdf

    Eigentlich sollte ich Prof. Lerchl selbst fragen. Aber ich werde meine Thesen lieber hier stellen und nicht in die Foren von IZgMf, wo er sich selbst beteiligt. Ich hoffe, das Risiko direkt von den Händisvertretern der IZgMf-Foren getäuscht zu werden, so zu minimieren.

    Die Vertreter der Mobilfunkindustrie, wie auch Prof. A. Lerchl, der als Referent für den Mobilfunkindustrie Verein IZFM bei Ärztefortbildungen tätig ist, verweigern die Anerkennung jedem EMF-athermischen Wirkungsmodell, das bis heute vorgeschlagen wurde.
    „Es fehlen (…) Kenntnisse über biophysikalische Wirkmechanismen“.

    Damit gibt es nach der Mobilfunkindustrie und ihrer Lobby keine ursächlichen Beweise der Schädlichkeit der athermischen Strahlung. Es gibt keine Mikrowellenkrankheit, keine Berufsunfähigkeit auf Grund von der athermischen Mobilfunkbestrahlung, keine athermischen Effekte – wie die gentechnisch manipulierten, „freilaufenden“ Mäuse es angeblich gezeigt hätten. (The mice were unrestrained (in contrast to Utteridge, i.e., minimizing stress to the animals)

    Ich sehe jedoch einen logischen Fehler – Lerchl und andere Vertreter der Mobilfunkindustrie verlangen von den vor Mobilfunkstrahlen warnenden Epidemiologen und Ärzten eine Erklärung des gesamten Mechanismus der Krankheitsgefährdung. Für seine Experimente selbst hat er aber kein Wirkungsmodell, versucht jedoch den Eindruck zu erwecken, dass seine Ergebnisse zur Gefährlichkeit von der Mobilfunkstrahlung etwas aussagen könnten.

    „(..) da diese Tiere spontan Leukämie entwickeln und daher ein gutes Modell sind, um mögliche induzierende oder beschleunigende Auswirkungen der Exposition zu untersuchen.“

    Lerchl kann nicht beweisen, dass man die Gesundheit der AKR- Mäuse in irgendwelchen Zusammenhang mit der menschlichen Gesundheit gleichsetzen darf.

    „Anerkanntes Modell“ – bedeutet, dass das Modell einem anerkannten Wirkungsmechanismus folgt, damit widerspricht Prof. Dr. Lerchl sich selbst, denn er leugnet jeden biophysikalischen Wirkmechanismus für die athermische Exposition der elektromagnetischen Feldern.

    Darum ist solches „Anerkanntes Modell“ weniger anerkannt und wichtig, als Lerchl selbst textet und viel weniger als die epidemiologischen Studien zu Schädigungen durch Mobilfunksender.
    ( http://iddd.de/umtsno/60krebsBTSStudien.htm )

    Nach welchem wissenschaftlichen Gesetz werden genmanipulierte Mäuse als adäquate Entsprechungen für Langzeitstudien auf Menschen bezahlt und als No EMF- Effect anerkannt?

    Lerchl bespricht ausgewählte, gerade ihm passende, epidemiologische Studien und danach passende Tierexperimente. Er zeigt aber keinen Mechanismus, der erlaubt, die Gesundheit von Menschen mit Krebsen von manipulierten Mäusen zu vergleichen – „(..)ein anerkanntes Modell für Leukämieerkrankungen sind.“

    Es sei denn, es handelt sich hier um die Esoterik – von A. Lerchl:

    So oben die Menschen, wie unten die Mäuse in den Kunstofffläschchen

    (hier siehe FOTO der Anlage an der originalen Adresse)

    Wenn er aber diese Studie aus Steuergeld finanzierte, dann frage ich, warum man für die epidemiologischen Studien, wie z.B. von Dr Eger kein Geld vom Staat zur Verfügung gestellt bekommt? Die Steuerzahler würden für die menschenzentrierten Studien bestimmt Geld gerne ausgeben, aber für die „freilaufenden“ Mäuse bestimmt nicht !!

  • Zum Streit zwischen Dr. Mutter und Prof. Lerchl,

    Wenn schon, denn schon – auch diese Medaille hat zwei Seiten. Die offene Antwort von Prof. Lerchl auf den offenen Brief von Dr. Mutter gibt es hier:

    http://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=38299

    Der Vorsitzende des NIS-Ausschusses der SSK antwortete, weil er der Meinung ist, dass Falschbehauptungen nicht unwidersprochen bleiben sollten und Nicht-Antworten ebenso klar genannt werden müssen.

  • igerhard sagt:

    Nachdem Dr. Mutter der Schwäbischen Zeitung ein Interview gegeben hatte, das Sie in meinem Webmagazin in ungekürzter Form lesen konnten, war Prof. Lerchl, Vorsitzender der deutschen Strahlenschutzkommission (SSK), Ausschuss nichtionisierende Strahlung, darüber entsetzt und kritisierte das Interview als unwissenschaftlich und unverantwortlich. Daraufhin antwortete Dr. Mutter in einem offenen Brief
    http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/wp-content/uploads/2010/02/Mutter_Lerchl_Brief_100206.pdf
    und einer ausführlichen Dokumentation
    http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/wp-content/uploads/2010/02/Mutter_Lerchl_Doku_100206.pdf,
    in der er die aktuelle Literatur zusammengestellt hat, die ich Ihnen nicht vorenthalten möchte.

  • Anne S. sagt:

    Sehr geehrte Lesende,

    es gibt einen einen wirklich lesenswerten Aufsatz von Prof. Erich Fechner, einem Mann mit Weitblick und Verantwortungsbewusstsein.
    Dieser Aufsatz hat nichts an Aktualität verloren und kann durchaus und sollte durchaus im Kontext mit der Mobilfunkindustrie gelesen werden.

    Und lieber Herr Schall, ich glaube kaum, dass der Herr Professor Fechner, als bodenständiger und weitblickender Mensch, irgend etwas mit Verschwörungstheorien am Hut hatte, was Sie dem Leser immer wieder suggerieren möchten.

    http://www.dr-schnitzer.de/efwi001.htm

  • Eva Weber sagt:

    Sehr geehrte Frau Kühweider!
    Sehr geehrter Herr Schall!

    Sie haben Recht, wir genießen hier Gastrecht zu schreiben. Ich möchte doch kurz zu dem Interessenskonflikt, in dem Sie Dr. Mutter sehen, meine Meinung sagen. Als Arzt hat er die Erfahrung gemacht, dass bei verschiedenen Patienten Beschwerden mit EMF in Verbindung stehen. Sie würden ihm also vorschreiben, dass er als Arzt seine Erfahrung weder publizieren, noch diese in die Behandlung seiner Patienten einbeziehen darf. So verstehe ich das! Ich würde dies sogar als unterlassene Hilfeleistung bezeichnen.

    Ich lernte z.B. eine Frau kennen, die unter fast ständigem Kopfschmerz, hohem Blutdruck und Nasenbluten litt. Sie hat mich eingeladen in ihr Haus. Wir saßen beim Kaffee. Es war mir äußerst unbehaglich, und ich fragte schon, ob sie denn einen Mobilfunkmast in der Nähe hätte? Nein! Dann entdeckte ich in ca. einem guten Meter Entfernung in einem Bücherbord ein kleines DECT-Telefon. Da, wo sie saß, war ihr Lieblingsplatz. Stunden am Tag saß sie also dort. Heute hat sie ein Schnurtelefon, hat keinen Kopfschmerz und kein Nasenbluten mehr und die Blutdruckmedikamentengabe konnte verringert werden. Ich als Laie hätte es als „unterlassene Hilfeleistung“ angesehen, der Frau nicht den Rat zu geben, es einmal mit einem herkömmlichen Schnurtelefon zu versuchen. Ich stehe damit nicht einmal im Gegensatz zum Bundesamt für Strahlenschutz (BfS).

    Herr Schall, sie sprechen mich plötzlich mit Herr an. Warum die wundersame Wandlung? Wir kennen uns doch persönlich von der INFO-Verantstaltung des BfS in der TU München, Juni 2009.
    http://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=32181
    http://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=32792

    Zudem haben Sie mich doch schon zweimal angerufen.

    Frau Kühweider! Sie haben Recht, es gibt ein Recht auf Meinungsfreiheit. Das beinhaltet aber auch, dass die verbreitete Meinung nicht bewusst unwahr und ehrverletzend ist, wie Sie das mir gegenüber immer wieder praktizieren. Sie wissen, dass gegen bestimmte Einträge im IZgMF der Forenmaster einschreiten hätte müssen!

    Hier ganz allgemein unterstellen Sie Betroffenen „ungesunden Lebenswandel, Rauchen, Fettsucht, Drogenmissbrauch“. Das von Ihnen verwendete Wort „pöbeln“ wollen Sie bitte einmal auf Ihre eigenen Beiträge hier und in Foren, insbesondere in dem Ihnen äußerst nahestehenden IZgMF. beziehen.

  • Anne S. sagt:

    Sehr geehrter Herr Schall,

    danke für die Belehrung, aber es steht hier nirgends, dass man nur einen
    Kommentar schreiben darf/soll!
    Warum sollte ich nicht auch einen Kommentar kommentieren dürfen?

    Wenn der Betreiber dieser Homepage mich darauf hinweist, ist das vollkommen okay und akzeptiert.

    Es spricht aber auch für sich selbst, wenn die Mobilfunklobby mit allen Mitteln versucht, kritische Stimmen in der Öffentlichkeit zu verhindern.
    Man kann den Menschen nicht oft genug vor Augen führen, mit welchen subtilen und menschlich sowie moralisch anstößigen Mitteln Konzerne in vielen Bereichen agieren, wenn es um viel Geld geht, und hier geht es um viel Geld, das steht ja wohl außer Frage!
    Egal in welchen Sparten……..da wird doch über Leichen gegangen!

    http://209.85.135.132/search?q=cache:L_lYiUOwOZIJ:www.buergerwelle.de/pdf/izmf_neutral.doc+Korruption+Mobilfunkindustrie&cd=1&hl=de&ct=clnk&gl=de&lr=lang_de

    http://groups.google.com/group/mobilfunk_newsletter/browse_thread/thread/707fecd5e11e5513

    http://www.mikrowellensmog.info/Fehler.html

    Oder sollte die Mobilfunkindustrie plötzlich zur Mimose mutiert sein!

  • Kühweider sagt:

    Frau Weber,

    wenn sie von Grundrechten reden,sollten sie daran denken wie schamlos
    Sie mit Leserbriefschreibern umgehen welche nicht ihre Ansichten teilen.

    Sie verstossen gegen Artikel 5 des Grundgesetzes(Meinungsfreiheit),mit jedem Anruf den sie persönlich oder in Ihrem Auftrag machen oder machen lassen.
    Ich wollte mit Ihnen schon in Kontakt treten,aber sie weichen nur aus und können nichts beweisen.Jeder Mensch hat mal ein Brummen,Stechen,Schwindel oder Ähnliches und das hat gar nichts mit
    Funk zu tun.

    mfg

  • Liebe Frau S., lieber Herr Eva Weber,

    Ihr großes Engagement für die aus Ihrer Sicht gute „Sache“ in Ehren, aber ich glaube Sie mißbrauchen die Kommentarmöglichkeit zu einer schädlichen Verdünnung substanzieller Meinungen. Ein Kommentar ist mMn ein 1-maliger Vorgang, ein Kommentar kann zustimmend sein oder ablehnend. Legitim ist beides. Ihnen beiden missfallen offenkundig einige das Interview mit Dr. Mutter ablehnende Kommentare. Und deshalb kommentieren Sie diese Kommentare. Doch darum darf es nicht gehen. Den allgemeinen Getriebeschaden der Mobilfunkdebatte werden wir hier nicht reparieren können, es geht hier allein um Kommentare zum Interview mit Dr. Mutter und nicht um die Fortsetzung von Diskussionen, die Sie anderswo führen. Bitte respektieren Sie die Gastfreundschaft, die Sie hier genießen. Wenn Sie unbedingt kontrovers diskutieren möchten: Sie wissen beide welche Foren Ihnen hierfür zur Verfügung stehen. Manchmal ist weniger mehr.

  • Eva Weber sagt:

    Sehr geehrte Frau Kühweider,
    Sehr geehrter Herr Schall!

    Als erstes möchte ich mich bei Frau Prof.Gerhard dafür bedanken, dass zum Artikel von Dr. Mutter Kommentare abgegeben werden können.

    Hand in Hand sind Sie Frau „Kühweider“ und Herr Schall mit Kommentaren aufgetaucht. Sie sind bekannt aus dem Forum IZgMF, einem angeblichen „Informationszentrum GEGEN Mobilfunk“. Der Name ist irreführend. Menschen die an Funk leiden, werden dort namentlich niedergemacht, denn Mobilfunk freundlicher geht es nicht mehr. Eine kleine Andeutung im obigen Beitrag von „Kühweider“, erlaube ich mir etwas auszuführen.

    PERSÖNLICHE Verunglimpfung und Verleumdung hier:
    http://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=36156
    http://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=34038
    Kein Forenmaster schreitet ein!

    UNFASSBARER BEZUG von Darstellungen zu Menschen die an Funkauswirkungen leiden:
    http://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=37823
    http://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=36292
    (übrigens eine Antwort auf Prof. Lerchl)

    ICH ZITIERE PROF. ALEXANDER LERCHL, ein fester Bestandteil dieses Forums, aus
    http://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=34546

    Es geht um SELBSTMORDE BETROFFENER, dabei 2 mit Abschiedsbriefen:

    „Charles, Sie stellen hier Sachverhalte als Tatsachen dar, ohne sie zu belegen, und sprechen von Selbstmorden, weil die Betroffenen „den Elektrosmog nicht mehr aushalten“ konnten. Die Frage muss erlaubt sein: Sind nicht diejenigen, die die Bevölkerung ständig über die vermeintlichen Gefahren verunsichern, um nicht zu sagen verrückt machen, zumindest MITVERANTWORTLICH? Trotz aller wissenschaftlichen Belege, Versuche mit Betroffenen, ob sie Felder spüren können, und so weiter und so fort wird all dies nicht zur Kenntnis genommen und weiterhin Panik verbreitet. Nicht nur durch Baubiologen, selbsternannte Sachverständige sondern auch durch die Massenmedien.“

    Wie raffiniert hier wieder ausgedrückt „Felder spüren können“, keineswegs die Folgen: Stiche, Kopfschmerz, Schlaflosigkeit, inneres Vibrieren, Brummen, Schwindel, Muskelschmerzen etc.

    Es ist also tatsächlich so, nach Meinung des Leiters der Strahlenschutzkommission, dass z.B. ich, die ich nach Aufrüstung eines schon bestehenden Mobilfunkmastes mit UMTS, wovon ich gar nichts wusste,jede Lebensqualität verlor, kein menschenwürdiges Leben mehr in meinem Haus,keinen Garten mehr, Probleme in öffentlichen Verkehrsmitteln, ganz ganz still sein soll, damit die Presse nichts erfährt und sonst auch Keiner, weil dann vom obersten Strahlenschützer (SSK) noch Schuldzuweisungen erfolgen?

    Der Clou in diesem Forum:

    Ein Ex-Mobilfunk-Pressesprecher, auftretend mit Nickname „Ex-Mobilfunker“ teilt den Mitlesern mit, dass er sich telefonisch beim Bundesamt für Strahlenschutz nach meiner Korrespondenz erkundigt hat um Licht ins Dunkel zu bringen.
    http://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=36303

    Soweit ist es schon gekommen, mit den Grundrechten in Bezug auf elektromagnetische Felder.

  • Anne S. sagt:

    Sehr geehrter Herr Schall,

    das ist wohl immer der Blickwinkel aus dem man die Sache betrachtet.

    Logisch gesehen, würde ich doch eher denken, der Herr Dr. Mutter hätte es bestimmt einfacher und schnell Kariere machen können, wenn er ein Mitläufer wäre und alles so nkritische nehmen würde, wie viele andere Ärzte auch und sich dem gewünschten Mainstreamdenken angepasst hätte.

    Die Hierarchiestrukturen in Gesundheitswesen sind ja hinlänglich bekannt, Klinken werben sogar mit „flachen Hierarchiestrukturen“ bei ihren Einstellungen.
    Im Gegenteil, als kritischer Arzt wurde er in der Freiburger Universitätsklinik hinauskatapultiert.
    Und ist es nicht verständlich, dass sich Ärzte mit den gleichen Prioritäten und Ansichten gegenseitig unterstützen? Nicht anders ist es auch bei anderen Ärzten.
    Mir ist z. B. aufgefallen, dass gerade die unkritischen Ärzte, alle schön in Gremien, Kommissionen und Ausschüssen zusammensitzen, sich gegenseitig auf die eigene Literatur und sich selbst berufen und viele gesundheitspolitische Entscheidungen beeinflussen.
    Und ist es nicht so, dass gerade solche Ärzte, die alle Gefahren negieren, sich die Patienten auf lange Sicht erhalten, weil sie an einer Ursachenbeseitigung nicht interessiert sind, sonder so weiterhin viele Symptome behandeln können und die Patienten nie ausgehen werden.

    Dr. Mutter hingegen geht an die Ursachen, wo auch eine reelle Chance besteht, dass nicht ewig Symptome mit den „guten Mittelchen“ der Pharmas behandelt werden muss.

  • Anne S. sagt:

    Sehr geehrter Herr Robert,

    da kenne ich einige Menschen, die in ihren Augen die gleiche „wissenschaftliche Sensation“ darstellen würden, weil sie ganz gezielt auf E-Smog reagieren.

    Mein Körper reagiert nun mal so, ob Ihnen das nun gefällt oder nicht.

    Meinen Sie die Bäume bilden sich den E-Smog auch nur ein?

    http://www.puls-schlag.org/download/Raum%20und%20Zeit%202680_147_021.pdf

  • Anne S. sagt:

    Sehr geehrte/geehrter Frau/Herr Kühweider,
    eigentlich ist es nicht mein Ding auf einem solchen Niveau zu diskutieren, aber vielleicht kann ich Ihnen ja helfen ihren Horizont etwas zu erweitern.

    Vorab…..ich habe in meinem Leben weder geraucht noch Alkohol getrunken und mich im geläufigen Sinne gesund ernährt und so lange es mein Gesundheitszustand zugelassen hat auch regelmäßig Sport betrieben.
    Nachdem ich allerdings Bücher von Bruker und Kollath gelesen habe, ist für mich inzwischen gesunde Ernährung etwas anderes als im landläufigen Sinne gesehen.

    Sicher haben Sie den Begriff genetische Disposition noch nicht gehört, sonst würden Sie vielleicht auch nicht solch einen Schwachsinn schreiben.

    Würden Sie zu einem Menschen mit Down-Syndrom oder anderen genetischen Defekten auch sagen, „selbst schuld…..hättest mal besser gesund gelebt, wärst Du auch nicht so behindert“!!??

    Leider sind gerade solche Menschen wie Sie, oft mit dem Glück einer optimalen Genetik gesegnet, sind aber nicht fähig etwas zu begreifen, was Sie nicht am eigenen Leibe erfahren mussten.
    Bis zu einem bestimmten Zeitpunkt in meinem Leben habe ich auch oft Unverständnis für empfindliche und wehleidige Menschen aufgebracht, und oft bei mir gedacht, „wie kann man sich nur so anstellen, so nach dem Motto „Augen zu und durch“!
    Ich wurde leider eines besseren belehrt….es sei Ihnen zu wünschen, dass Sie nicht solche Erfahrungen machen müssten, aber ich bitte Sie doch etwas bedachtere Äußerungen gegenüber Menschen zu machen, deren Situation Sie nicht kennen.

  • Eva Weber sagt:

    Sehr geehrter Herr Dr. Wölfle!

    Sie schreiben:“Es ist schade, dass manche Umweltmediziner, in diesem Fall Dr. Mutter, dem Vorsorgegedanken mehr Kraft verleihen wollen, indem sie wie in diesem Interview mit Irreführungen und Halb- bis Unwahrheiten ein Zerrbild der Wirklichkeit entwerfen.“

    In dem Interview von Dr. Mutter zeigt sich allerdings ein entschieden anderer Vorsorgegedanke als bei der Mobilfunkindustrie.

    VODAFONE Pressemitteilung vom 22.10.2010: „Ein Nutzer kann an sieben Tagen pro Woche jeweils 24 Stunden mobil telefonieren, ohne gesundheitlichen Risiken ausgesetzt zu sein.“

    ch habe so etwas einfach nicht für möglich gehalten, aber: „WAS SIE SCHON IMMER ÜBER MOBILFUNK WISSEN WOLLTEN“, Broschüre IZMF Seite 53:

    5.05 WIE LANGE DARF MAN MAXIMAL AM TAG MIT DEM HANDY TELEFONIEREN ?
    „Zeitliche Einschränkungen gibt es nicht, denn die gesetzlich festgelegten Grenzwerte, die auf den Grenzwertempfehlungen der unabhängigen Organisation ICNIRP und WHO beruhen, gehen von einer Dauereinwirkung durch elektromagnetische Felder aus (siehe auch Frage 2.03). Diese Grenzwerte schützen auch Kinder sowie ältere Menschen und kranke Mitbürger selbst bei einer ununterbrochenen Einwirkungsdauer von 24 Stunden am Tag.“

    Prof. Lerchl im Film „Wenn das Telefon krank macht“ http://www3.ndr.de/media/telefon120.html Mobilfunkmasten sollten auf Schulen gestellt werden. Meine OFFENEN BRIEFE hierzu findet man unter http://forum.gigaherz.ch/viewtopic.php?t=22911

    Das sind wohl die „richtigen“ Vorsorgemaßnahmen, insbesondere für
    Kinder???

    Eva Weber

  • Robert sagt:

    Hallo Frau S.

    wenn Ihr Mann das Handy nachts nicht ausschaltet, glauben Sie dann, dass es unentwegt sendet?

    Wenn Sie mit einer Trefferwahrscheinlichkeit von etwas grösser als 50% sagen können, ob WLAN ein- der ausgeschaltet ist, wären Sie die wissenschaftliche Sensation in Deutschland.

    Soweit ich weiss, ist das in einem sauber ausgeführten Test noch keinem gelungen.
    Und solange das nicht zweifelsfrei nachgewiesen wurde: ja, reine Einbildung.

    Hallo Frau Gerhard,

    ich verfolge die Mobilfunkdiskussion jetzt doch schon einige Jahre.
    Wenn Sie so treuherzig den Dr Mutter und den Prof Frentzel-Beyme zitieren, kommt mir das sehr, sehr naiv vor.

    Und wenn Sie sagen:
    „Daraus geht für mich als Ärztin und Wissenschaftlerin eindeutig hervor, dass es keinen Zweifel an den schädlichen Effekten gibt.“
    dann erst recht.

    Schaun Sie sich mal die Seite von Herrn Wölfle genauer an. Eine Fundgrube zu Thema Mobilfunk und „Elektrosmog“.
    Sie können einiges lernen.
    Gerade wenn man sich als Wissenschaftlerin bezeichnet, sollte man sich nicht einseitig informieren.

  • An Dr. Mutter und seiner Einschätzung der Gefahrensituation durch schwache elektromagnetische Felder (EMF) scheiden sich die Geister. Ich zum Beispiel sehe in Dr. Mutter jemanden, der auf der einen Seite die Angst vor EMF gezielt schürt, und der zugleich auf der anderen Seite die Symptome, die von dieser Angst hervorgerufen werden, medizinisch behandeln will. Daraus resultiert ein offensichtlicher Interessenskonflikt, der das Wirken von Dr. Mutter aus meiner Sicht stark belastet. Problematisch ist insbesondere die einseitige Sichtweise von Dr. Mutter, die jegliche Gegenargumentation ausblendet.

    Wie Sie wissen, hat Dr. Mutter vor wenigen Wochen in Brasilien eine sogenannte Funklochklinik eröffnet, in der u. a. angeblich an Elektrosmog Erkrankte behandelt werden und Erholung finden. Da auch Sie, Frau Dr. Gerhard, unter den Ärzten dieser Funklochklinik sind, zumindest besagt dies deren Werbeprospekt, frage ich mich, ob Sie mit der Einstellung des Interviews nicht eher einem Geschäftskollegen eine Gefälligkeit erweisen wollten, als dass es Ihnen auf eine sachlich ausgewogene und erst dadurch faire Information Ihrer Leser(innen) ankommt. Wie sehen Sie dies?

  • Kühweider sagt:

    Frau Weber und Anne S.

    wie immer verbreiten Hardcore-Sendemastgegner unbewiesene Anschuldigungen,meist ist bei den sog. E-Smog Betroffenen eine
    vorschädigung durch ungesunden Lebenswandel(Rauchen,Fettsucht,Drogenmissbrauch o.ä.( gegeben.
    Dann wird irgend ein Grund für die Wehwechen gesucht und gefunden,welche meist Zeitgleich mit der Rente,Pension auftauchen,
    im Moment ist das E-Smog der letzte Schrei.Meist hilft eine Umstellung des Lebenswandels -Bewegung und gesunde Ernährung-wenn dieses nicht den gewünschten ERfolg hat ist Unterstützung durch einen Psychologen hilfreich.
    Also vergessen sie alle Verschwörungstheorien oder ähnliches und bejahen sie das Leben und alles wird gut.

    P.S. Frau Weber ich bin nicht KLAKLA und Pöbeln sie nicht wieder per Telefon.

    mfg und abs

  • Anne S. sagt:

    Sehr geehrter Herr Wölfe,

    auf ihrer Homepage habe ich Ihren Kommentar zu den von Ihnen veröffentlichten Mails von Dr. Mutter gelesen, wo Sie anführen, „der Leser möge sich seine eigenen Gedanken zu den Ausführungen von Dr. Mutter mache,“ und Begriffe wie „Anstand und Vertraulichkeit“, bezüglich der veröffentlichten Mails negieren.

    Ich sehe das als einfache Bürgerin, die der Mobilfunkindustrie und kollaborierenden Behörden willkürlich ausgesetzt ist, etwas anders.
    Die einzige Möglichkeit, Missstände anzuprangern, ist damit an die Öffentlichkeit zu gehen, damit Menschen nicht weiter hinters Licht geführt werden.
    Ich bin dankbar dafür, dass es solche Ärzte wie Herrn Dr. Mutter oder Frau Professor Gerhard gibt, die Rückgrat und den Mut besitzen, solche Dinge öffentlich beim Namen zu nennen.

    Kürzlich habe ich mich mit einem ehemaligen Mitarbeiter der Mobilfunkindustrie unterhalten, der dort durch seine Tätigkeit krank wurde, und der mir mitgeteilt hat, dass viele Details aus internen Studien einfach unter den Tisch gekehrt werden und vor der Öffentlichkeit verschwiegen werden.

    Mir stellt sich die Frage, wo die Verantwortlichen in der Mobilfunkindustrie den genannten von Ihnen beschriebenen „Anstand“ gelassen haben?

    Und Sie können mir glauben, ich habe mir „meine eigenen Gedanken“ gemacht, und auch eigene Erfahrungen gesammelt, die mir unabhängig von jeglichen Studien und irgendwelchem unverständlichen wissenschaftlichen Argumenten, die für den Laien oft schwer zu verstehen sind, zeigen, dass Mobilfunk Auswirkungen auf meine Gesundheit hat.

    Wie es Frau Professor Gerhard schon in Ihrem Beitrag erwähnt hat, reagieren auch auf den Elektrosmog nicht alle Menschen gleich stark, genau wie bei allen anderen Umweltbelastungen.

    Diese Erfahrung mache ich in der eigenen Familie! Wenn mein Mann sein Handy angeschaltet hat, kann ich nachts vor Unruhe und Herzklopfen nicht schlafen, Ihm hingegen macht es nichts aus. Manche würden dann herkommen und behaupten, das wäre vielleicht alles Einbildung, aber es ist ganz offensichtlich, da ich in der Regel meist nicht gewusst hatte, dass mein Mann vergessen hatte, das Handy auszuschalten.

    Nicht anders war es mit der WLAN Technik, ab dem Zeitpunkt, an dem WLAN in unserem Haus vorhanden war, hat mein Herz verrückt gespielt, und ich hatte ständig einen hochroten und heißen Kopf, wenn WLAN abgeschaltet war, sind alle Beschwerden abgeklungen……wir hatten das Spielchen einige Male wiederholt um herauszufinden, dass es wirklich keine Einbildung ist. Diese Technik haben wir schnellsten wieder abgeschafft. Mein Mann hatte genau wie mit dem Handy keine Beschwerden, ich aber ganz extreme Auswirkungen.

    Was würden Sie also solchen Menschen wie mir raten, soll ich das alles einfach so hinnehmen?

  • igerhard sagt:

    Als ich dieses Interview mit Dr. Mutter ins Netz stellte, ahnte ich nicht, wie heiß auf dieser Seite der Artikel diskutiert werden würde. Inzwischen liegt mir eine Arbeit des bekannten Bremer Epidemiologen, Prof. Frentzel-Beyme vor, über die „Athermischen Wirkungen elektromagnetischer Felder auf die Gesundheit“, die ich Ihnen nicht vorenthalten möchte. Sie wurde publiziert in
    UmweltMedizinGesellschaft 2009; 22(3): 210-218 und kann in ganzer Länge über die folgende Webadresse heruntergeladen werden:
    http://www.schattenblick.de/infopool/medizin/fachmed/mz1um198.html.
    Daraus geht für mich als Ärztin und Wissenschaftlerin eindeutig hervor, dass es keinen Zweifel an den schädlichen Effekten gibt. Und auch wenn nicht jeder Betroffene schwer erkrankt (was ja für fast jedes Gift gilt), muss sich die Gesellschaft an den Schwächsten orientieren (bspw. Embryonen, Kinder, Kranke) und darf nicht locker lassen bei der Aufklärung und Forderung nach einer massiven Reduktion von EMF in allen Bereichen.

  • Die wirksame Verleugnung der gefährlichen Mobilfunkstrahlung, ist der Ausdruck der Macht, welche Mobilfunkindustrie in der Welt besitzt. Als das Roamingsverfahren noch nicht erfunden wurde und die Mobilfunktodestürme kein Geschäftsmodell darstellten, dann waren die Wissenschaftler sich weltweit über die Schädlichkeit der athermischen Strahlung einig.

    Es gab früher Studien, die tatsächlich ehrliche Langzeitstudien waren. Die epidemiologische Langzeitstudie von Prof. Dr. med. habil. Stanislaw Szmigielski dauerte 20 Jahre (1971-1990).

    Seine Ergebnisse sind überzeugend. Damals die Wissenschaftler im Ostblock suchten nach positiven Wirkungen der EMF z.B. um die Arbeitseffizienz und die Ernten zu steigern. Sie fanden und dürften das veröffentlichen:
    schädliche Langzeitwirkungen der EMF-Strahlen.

    Sie stellten eine eigenartige Krankheit durch die elektromagnetischen Felder fest: die Mikrowellenkrankheit.

    In der 20-jährigen Studie von Szmigielski, kann man durchschnittlich 5 mal mehr Krebsraten sehen, was für mich ein echtes Krebsrisiko bedeutet ohne dass irgendwelche wirtschaftliche, politische oder militärische Zensur sich einschaltete.

    Herr Szmigielski selbst, fing ab ca. Jahr 2000 an, eigene Ergebnisse zu verharmlosen, in Polen wagte er nicht mal diese Langzeitstudie im eigenen Literaturverzeichnis zu erwähnen.

    Sehen Sie sich bitte die 3 Tabellen aus dieser Studie an:
    http://www.iddd.de/umtsno/odpsejm/humR.htm#31tab1

    siehe auch Pos. 17
    http://www.iddd.de/umtsno/odpsejm/wykaz.htm#oben1

    Szmigielski S., Sobiczewska E., Kubacki R.: „Carcinogenic potency of microwave radiation: overview of the problem and results of epidemiological studies on Polish military personnel.“ European Jour, Oncology, 2001, vol.6. No.42.

    Ähnlich ist im kleineren Maßstab auch Prof. Lerchl ergangen. Noch 1999, hat er selbst negative Wirkungen von EMF bewiesen – Studies on the Effects of Radio-Frequency Fields on Conifers 1999 (A. Lerchl et al. University of Wuppertal)

    http://www.iddd.de/umtsno/lebewesen/lebewesen7.htm#art

    Aber schon 2003 seine für 2 Jahre geplante „Langzeitstudie“ an Mäusen wurde nach 5 Monaten veröffentlicht. Alle Mäuse waren durch die Strahlung ganz schnell nach 3 Monaten von Prof. Lerchl eliminiert.
    http://www.iddd.de/umtsno/alt-gespo.htm#unten

    Darum echte Wahrheit zeigen EMF-Studien, die vor den Roamingsverfahren (als Mobilfunk auf wenige Mobilfunktürme einer Firma begrenzt, kleine Reichweite lieferte und kein Weltgeschäft war) gemacht wurden, wie Auftragsarbeit von Prof. em. Prof. Dr. med. habil. Karl Hecht „Auswirkungen von Elektromagnetischen Feldern, eine Recherche russischer Studienergebnisse 1960-1996“

    http://www.iddd.de/umtsno/rus.htm

    Solche Arbeiten zeigen echte Beweise!

    Mehr darüber im Brief von Prof. Hecht an die Schweizer Ärzte

    „Zur Verharmlosung der gesundheitsrelevanten Wirkung von hochfrequenten Radio- und Mikrowellenstrahlungen (einschließlich des Mobiltelefonsystems) auf die funktionellen und körperlichen Prozesse des Menschen.“

    Den Brief finden sie über

    http://www.iddd.de/umtsno/profhecht.htm#ververt

    Die Techniker, wie ehemaliger WHO-Angestellter M. Repacholi wandten an, dass die Messungen der EMF nicht die nötige Genauigkeit hätten.

    Heute wissen wir, dass erst seit Mai 2006 nach der Veröffentlichungen der Ergebnisse des DMFs „Bestimmung der realen Feldverteilung von hochfrequenten elektromagnetischen Feldern in der Umgebung von UMTS-Sendeanlagen“ von IMST GmbH, Kamp-Lintfort, die Öffentlichkeit wissen darf, wie man die Mobilfunkfelder richtig misst, dass die Breitbandmessgeräte höchstens eine Orientierungshilfe sein dürfen und das frequenzselektive Messverfahren „ausgeprägte Gefahr von Fehlbewertungen der Immission durch falsche Messgeräteeinstellungen in sich birgt.“

    Ferner siehe Prof. Dr.-Ing. V. Hansen u.a.
    Forschungsvorhaben im Auftrag des Bundesamtes für Strahlenschutz, zum 31. März 2007

    „Entwicklung eines praktikablen rechentechnischen Verfahrens
    zur Ermittlung der tatsächlichen Exposition in komplizierten
    Immissionsszenarien mit mehreren verschiedenartigen HF-Quellen“

    Erst 2006 stellte Dr. Bornkessel von IMST GmbH, Kamp-Lintfort
    der breiten Öffentlichkeit seine Ergebnisse zur „Entwicklung von Mess- und Berechnungsverfahren zur Ermittlung der Exposition der Bevölkerung durch elektromagnetische Felder in der Umgebung von Mobilfunk Basisstationen“ vor.

    Bis 2006 wurde in Deutschland die Strahlung amtlich falsch eingeschätzt!
    Alle Erlaubnisse für den Mobilfunk, ihr Techniker und Politiker! wurden unter falschen, technischen Messergebnissen in Namen des Rechtsstaates erteilt.

    Darum unterstütze ich Dr med. Eger i Dr. med. Neppe vollständig, die seine epidemiologischen Studien im Zusammenhang mit der räumlichen Nähe des Mobilfunks machen und nicht mit der exakten Exposition, wie Mobilfunkmafia (SSK, ICNIRP) es fordert, verknüpft.

    Letztendlich, ist die Forderung der SSK nach exakter Erfassung der Exposition durch eine begrenzte ICNIRP-MAFIA-Theorie der kurzzeitigen Erwärmung des toten Gewebes, politisch erzwungen worden!

    Bei athermischen Wirkungen sind aber die Strukturen der EM-Felder und die Möglichkeit zur zeitlichen und räumlichen Kohärenz der schwachen EM- Felder mit natürlichen EMF wichtiger. Diese Zusammenhänge sind nicht leicht messbar und berechenbar, wie die Leistungsflussdichte des Leuchtturmstrahlmodells.

    mit sonnigen Grüssen aus dem kalten Hamburg
    Krzysztof Puzyna

  • Anne S. sagt:

    Sehr geehrter Herr Wölfle,

    ganz aktuell zum Interview „Handys für Kinder“ von Dr. Joachim Mutter sollten Sie sich vielleicht folgenden Link anschauen.

    http://www.oldenburk.de/files/j.mutter_a.lerchl_.pdf

  • Eva Weber sagt:

    Sehr geehrter Herr Dr. Wölfle!

    Betroffene haben das Vertrauen in Betreiber und Schutzbehörden längst verloren!

    Dr. Kaul: Mobilfunkmasten als Phallussymbole. Archaische Angst! Alles Psyche! Wenige Umweltärzte sorgen für Durchführung von Psychiatrisierung nach Fact Sheet 296 WHO. „Fixiert, Angst!“ Auch per Ferndiagnose für das Deutsche Mobilfunk-Forschungsprogramm (DMF).

    Weil ich mich in einer „subjektiv empfundenen Notlage“ befinde, beantwortet Prof. Lerchl, Leiter der Strahlenschutzkommission (SSK), meine Fragen nicht.

    Lt. GfK-Marktforschung leiden 55,4 Prozent der Deutschen an Schlafstörungen. 19 Prozent sind müde und unkonzentriert, 24,7 Prozent fühlen sich „wie zerschlagen“.(Münchner Merkur 18.1.2010)

    Menschen an Mobilfunkmasten berichten u.a. darüber! Dass Schlafstörungen nicht mit Melatonin-Abfall, bedingt durch EMF, zusammen hängen, beweist Prof. Lerchl für das (DMF) anhand einer „isolierten“ Hamster-Pinealdrüse. All ihrer reizgebenden Zuleitungen, beginnend beim Auge, beraubt, erbrachte sie, wie selbst der Laie erwartet, NICHTS unter den Grenzwerten.

    Sichtbar leiden an Basisstationen die Bäume. Blattverlust, zunehmend kahle Äste, aufgeplatzte Stämme, schließlich Entfernung. Die Koniferen-Studie Lerchl et al. ergab bei den bestrahlten Sämlingen dreimal höhere Absterberaten. Die Studie wird nicht veröffentlicht, begründet mit eigenartigen Argumenten. Das Bundesamt für Strahlenschutz spricht übrigens von keiner höheren Sterberate!

    Wir Betroffene, die wir kaum mehr am Leben teilnehmen können, gesundheitliche Beschwerden über Beschwerden, WIR SEHEN KEINEN GRUND MEHR, AN IRGENDWELCHE SCHUTZWIRKUNGEN UND AN FÜRSORGE DES STAATES GEGENÜBER DIESER TECHNIK, AUCH NUR IM MINDESTEN, NOCH ZU GLAUBEN!

  • Sehr geehrte Frau Anne S.,
    die von Ihnen angesprochenen Aspekte sind sicherlich zu umfangreich, um sie hier in angemessener Form zu diskutieren.
    Den eigentlichen Anlass meines Kommentars möchte die Inhaberin dieses Weblogs gemäß ihrer Auskunft hier allerdings nicht debattieren, deshalb habe einige Informationen dazu auf meiner Homepage bereitgestellt: http://www.ralf-woelfle.de/elektrosmog/allgemein/rdw_mutter.htm

  • Anne S. sagt:

    Sehr geehrter Herr Wölfle,

    war es nicht seither so, dass die Mobilfunkindustrie viele wichtige Informationen einfach zurückhält?
    Ich denke auf keinen Fall, dass Ärzte, die aufklären und präventiv etwas erreichen wollen, bedenklich handeln.
    Bedenklich wird es für mich, wenn Menschen Gefahren aus rein gewinnbringenden und kommerziellen Gründen ausgesetzt werden.
    Wie ich ihrer Homepage entnehme, verweisen Sie doch auf solche Seiten, die verharmlosen und in falscher Sicherheit wiegen, wie z.B.:

    Zitat:
    „Diese vermuteten Effekte werden bei einer Langzeitwirkung elektromagnetischer Felder mit Beeinträchtigung der Gehirnfunktion, Beschleunigung des Krebswachstums oder subjektiven Beschwerden wie Kopfschmerzen oder Schlafstörungen infolge einer so genannten „Elektrosensibilität“ in Verbindung gebracht. Der Zusammenhang dieser Krankheitsbilder mit den aufgezeigten Effekten wie auch die Ursächlichkeit dieser Krankheiten in elektromagnetischen Feldern sind nicht belegt und strittig.“
    http://www.emf-portal.de/lfu.php?l=g&detail=220&sstate=YToyOntpOjE7aToxO2k6MDtpOjE7fQ==#headline

    Zitat:
    „Grenzwerte und Vorsorgemaßnahmen zum Schutz der Bevölkerung vor elektromagnetischen Feldern“
    …….“Das Schutzkonzept ist geeignet und flexibel genug, um vor den im Alltag vorkommenden Expositionen zu schützen.“
    http://www.fmk.at/content.php?id=241

    Gerade Grenzwerte sind für sensible Menschen überhaupt nicht aussagekräftig, und werden beliebig von Land zu Land gesenkt oder erhöht!
    Worin soll hier irgend eine Aussagekraft liegen?

    Und was soll man davon halten, wenn die Mobilfunkindustrie Studien finanziert? Wie aussagekräftig können diese sein?

    http://groups.google.com/group/mobilfunk_newsletter/browse_thread/thread/fb91fb10a392c044

  • igerhard sagt:

    Sehr geehrter Herr Wölfle,
    Ich gebe zu, dass für einen Nicht-Mediziner und Technikfan die Aussagen von Herrn Dr. Mutter übertrieben erscheinen mögen. Als Umweltmedizinerin habe ich in den letzten 30 Jahren viele Diskussionen über die (Un)Schädlichkeit von Rauchen, Amalgam, Asbest, Holzschutzmitteln, Pestiziden etc. erlebt. Wenn wir uns als Ärzte, die die Geschädigten in der Praxis behandeln, nicht für das Vorsorgeprinzip einsetzen, wer dann? Und solange nicht zweifelsfrei erwiesen ist, dass hochfrequente elektrische Strahlung auch für die Schwächsten unserer Gesellschaft (bspw. Ungeborene, Kinder, Kranke) völlig ungefährlich ist, müssen wir aufklären und warnen. Für eine inhaltliche Diskussion möchte ich Sie an Herrn Dr. Mutter verweisen. Gerne drucke ich dann Ihren Disput mit seinen und Ihren Wahrheiten in diesem Webmagazin wieder ab.

  • Es ist schade, dass manche Umweltmediziner, in diesem Fall Dr. Mutter, dem Vorsorgegedanken mehr Kraft verleihen wollen, indem sie wie in diesem Interview mit Irreführungen und Halb- bis Unwahrheiten ein Zerrbild der Wirklichkeit entwerfen.
    Bedenklich wird es allerdings, wenn sie damit auch andere Vertreter der Ärzteschaft zur ungeprüften Übernahme und Weitergabe ihrer falschen Ansichten verleiten. Denn das stellt nicht nur die Angemessenheit ärztlicher Mobilfunkkritik überhaupt in Frage, sondern lässt auch Zweifel an der Glaub- und Vertrauenswürdigkeit all dieser Mediziner aufkommen, die sich derart leicht blenden und etwas vormachen lassen.

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