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Natürliche Nahrungsergänzungen: Granatapfelsaft

Von | 16. September 2017 – 18:07 48 Kommentare 106.936 AufrufeDrucken

Granatapfelsaft enthält natürliche Polyphenole, die entzündungs- und krebshemmend hemmend wirken und die Gefäße jung halten. Diese Qualitätsunterschiede müssen Sie kennen.

Wenn Sie durch die Einkaufsstraßen laufen, sehen Sie ständig Menschen, die am Essen sind: Eis, Hamburger, Salzbrezeln, süße Teilchen. In unserer Überfluss- Gesellschaft gibt es Nahrung in Hülle und Fülle. Das Problem ist nur, dass viele dieser Nahrungsmittel leere Hüllen für Geschmackstoffe und Kalorien sind. Es sind keine Lebensmittel mehr, die den Organismus mit Vitalstoffen und Bioenergie versorgen. Auch bei sogen. „gesunder Ernährung“ nimmt man in der Regel heute nicht mehr so viele Vitalstoffe auf, wie wir für unsere Gesunderhaltung brauchen. Deshalb kann es in vielen Lebensphasen wichtig sein, unsere Nahrung mit Nahrungsergänzungsmitteln aufzubessern.

Unter Nahrungsergänzungsmitteln versteht man auf der einen Seite Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente und andere Pflanzeninhaltsstoffe, die einzeln oder in Kombination in hoch dosierter und konzentrierter Form angeboten werden, auf der anderen Seite aber auch konzentrierte und besonders verarbeitete Lebensmittel, die nachgewiesene positive gesundheitliche Auswirkungen haben.

In einer Serie von Artikeln möchte ich Ihnen einige davon vorstellen. Denn sie haben den Vorteil, dass Jede(r) sie anwenden kann, ohne Angst vor Nebenwirkungen haben zu müssen, und dass sie der Körper durch das natürliche Zusammenspiel der Pflanzeninhaltsstoffe optimal aufnehmen und verwerten kann. Eines dieser phanatastischen Lebensmittel ist der Granatapfelsaft.

Der Granatapfel

granatapfel_bearbeitet-1Der Granatapfel ist eine der ältesten Kultur- und Heilfrüchte der Menschheit. Manche Historiker sehen im Granatapfelbaum den „Baum des Lebens“, der im Garten Eden die Unsterblichkeit verliehen haben soll.

  • Im Christentum wurde der Granatapfel zum Symbol für die Reinheit und Jungfräulichkeit von Maria.
  • Bei den Griechen soll Aphrodite, die Göttin der Liebe, den Granatapfel auf Zypern als Baum des Lebens gepflanzt haben.
  • In Rom war der Granatapfel in der Hand der Göttin Juno ein Symbol der Ehe.
  • Im Orient bedeutet der Granatapfel schlicht „die Frucht des Paradieses“ und gilt seit jeher als Symbol der Unsterblichkeit und Sinnlichkeit.

Ursprünglich ist er in den Himalaya-Gebieten und Persien beheimatet, einem alten Kulturraum, wo er seit Jahrtausenden angebaut wird. Hierzulande erfreut er sich zunehmender Beliebtheit. In den USA gilt der aromatische Saft des Granatapfels inzwischen als Gesundheitssaft des Jahrzehntes. In den letzten Jahren zeigten nämlich über 250 wissenschaftliche Studien, dass Granatapfel-Inhaltsstoffe vor oxidativem Stress, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Demenz, überschießenden Entzündungsreaktionen und Krebs schützen können.

Inhaltsstoffe

Der Granatapfel besteht aus Schale, Fruchtfleisch, Früchten und Kernen. Die Schale der Frucht ist sehr derb, sie wurde als Anti-Parasitenmittel genutzt und sollte nicht in großen Mengen regelmäßig verzehrt werden. Im Fruchtfleisch und den Früchten liegen neben Vitaminen und Mineralstoffen wichtige sekundäre Pflanzenstoffe vor, wobei besonders der hohe Gehalt an Polyphenolen von Bedeutung ist. Dazu zählen:

granatapfelstückPhenolcarbonsäuren (vor allem Ellagsäure)

Ellagitannine (vor allem Punicalagine) und

Flavonoide.

In der Frucht und im Saft liegen die Polyphenole überwiegend an Zuckermoleküle gebunden vor. Um im Darm resorbiert zu werden und ihre Wirkung zu entfalten, müssen diese Zuckerbindungen gespalten und die großen Moleküle zu kleineren abgebaut werden. Hierbei kommt es vor allem auf Fermentationsprozesse durch die Dickdarmflora an. Anscheinend kann nicht jeder Mensch gleichermaßen von den gesundheitsfördernden Wirkungen des Granatapfelsafts profitieren, denn die individuelle Beschaffenheit der Dickdarmflora ist verantwortlich dafür, wie viele Wirkstoffe letztlich aus dem Darm ins Blut aufgenommen werden können.

Schließlich gibt es noch die Kerne, die unverdaulich sind, aber aus denen ein besonders wertvolles Öl hergestellt wird, das mehrfach ungesättigte Fettsäuren und hormonähnliche Substanzen enthält, die sich positiv auf die Haut und den Hormonstoffwechsel auswirken können. Darüber werde ich aber in einem gesonderten Artikel berichten.

Granatapfelsaft als „Rostschutz“ für die Zellen

Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Krebs und Alterungsprozesse sind u.a. eine Folge von oxidativem Stress, verursacht durch aggressive freie Radikale. Nicht nur Eisen oxidiert und „rostet“, sondern auch unsere Zellen. Granatapfel- Polyphenole haben sich in klinischen Studien als potenter „Rostschutz“ für die Zellen erwiesen, weil sie auf direktem und indirektem Weg den oxidativen Zellschäden entgegenwirken. Isolierte hoch dosierte Antioxidanzien wie zum Beispiel Vitamin E werden in Fachkreisen immer umstrittener. Dagegen ist die Vielfalt an Granatapfel-Polyphenolen ein natürlicher Weg, die antioxidativen Schutzsysteme des Körpers zu stärken.

Granatapfelsaft übertrifft die bisher potentesten Antioxidanzien aus Rotwein, Blaubeer-, Acai- und Cranberrysaft bei weitem. Er hat die 3-4-fache antioxidative Kraft von Rotwein oder Grüntee. Ein deutsches Granatapfelelixier mit fermentierten Granatapfel-Polyphenolen erreicht sogar die etwa 75-fache Stärke.

Entzündungshemmend

Rückenschmerzen

© PeJo – Fotolia.com

Chronisch entzündliche Erkrankungen, wie bspw. Gelenkrheuma, und oxidativer Stress hängen eng miteinander zusammen: Bei Entzündungen entstehen freie Radikale, welche die Entzündungsreaktion zusätzlich verstärken. Die Granatapfel- Polyphenole können nicht nur oxidativen Stress reduzieren, sondern auch Entzündungsprozesse abmildern. Aktuelle Untersuchungen belegen, dass Granatapfel- Polyphenole die entzündliche Zerstörung des Gelenkknorpels bei Rheuma bremsen können.

Granatapfel-Polpyhenole verfügen über eine breite Wirkung gegen Viren, Bakterien und Parasiten. Sie können sogar Grippe-Viren abtöten und deren Vermehrung hemmen (lokale Anwendung im Mund- und Rachenraum). Granatapfelsaft kann jede antivirale und antibiotische Medikation sinnvoll unterstützen.

Gut für Herz und Gefäße

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In zahlreichen Studien haben Granatapfel-Wirkstoffe vielseitige Gefäß schützende Wirkungen bewiesen.

  • So kann Granatapfelsaft bei Patienten mit koronarer Herzkrankheit die Durchblutung des Herzmuskels verbessern und die Häufigkeit von Angina-Pectoris-Anfällen halbieren.
  • Bei Patienten mit verengter Halsschlagader verminderten sich nach einem Jahr Granatapfelsaftverzehr die Ablagerungen an der Halsschlagader um 35%. Gleichzeitig wurde eine Senkung des Blutdrucks und des schlechten LDL-Cholesterins festgestellt.
  • Auch bei Zuckerkranken ergaben sich Gefäß schützende Effekte, so dass der Saft des Liebesapfels auch Potenz- und Erektionsstörungen besserte.

Gesundes Gehirn, gesunde Nerven

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Die antientzündlichen, antioxidativen Effekte von Granatapfel-Wirkstoffen entfalten sich auch im Gehirn und versprechen günstige Effekte bei Multipler Sklerose und Morbus Parkinson. Sie wirken dem geistigen Verfall, wie bspw. der Alzheimer-Demenz, entgegen. Auch gibt es Hinweise darauf, dass Granatapfelsaft Hirnschäden, die durch Sauerstoffmangel auftreten können, bessern kann, wie bspw. nach Schlaganfällen. Sogar die Folgen von leichteren Gehirnschäden, die Kinder durch schwierige Geburten erlitten haben, sollen sich durch regelmäßiges Trinken von Granatapfelsaft lindern lassen,

Granatapfel-Wirkstoffe hemmen Krebs

© ingerhard

Die Polyphenole des Granatapfels haben bei verschiedenen Krebsarten eine Tumor hemmende Wirkung. Für Frauen ist die antiöstrogene Wirkung interessant, die bei fermentierten Produkten offenbar doppelt so ausgeprägt ist wie bei frischem Saft. Sie ist ähnlich der Wirkung des Antihormons Tamoxifen, das in der Nachbehandlung von Brustkrebs eingesetzt wird. In Zellversuchen mit Östrogenrezeptor-positiven Brustkrebszellen hemmten fermentierte Granatapfelsaft- Polyphenole das Wachstum der Krebszellen um 80%, ohne das Wachstum der gesunden Zellen zu beeinträchtigen.

Die meisten klinischen Erfahrungen wurden inzwischen bei Prostatakrebspatienten gesammelt. Je langsamer der PSA-Wert im Blut nach einer Therapie ansteigt, desto länger ist normalerweise die Lebenserwartung. Die Polyphenole des Granatapfels bewirkten, dass im Schnitt viermal so viel Zeit verging, bis sich der PSA-Wert verdoppelte: in sechs Jahren stieg die PSA-Verdopplungszeit von 15,4 Monaten auf 60 Monate und damit natürlich auch die Überlebenszeit.

Weitere experimentelle Studien zeigten überzeugende Wirkungen gegen Darm-, Haut- und Lungenkrebszellen. Leukämiezellen konnten sich durch Granatapfel- Polyphenole wieder zu gesunden Zellen zurückbilden oder wurden in den programmierten Selbstmord getrieben. Die Neubildung von Gefäßen, die Krebsgeschwülsten die Metastasierung ermöglichen, wurde gebremst.

Granatapfelpolyphenole auch bei Brustkrebs

Da immer wieder verunsicherte Brustkrebs-Patientinnen schreiben, dass ihnen der Arzt vom Granatapfel während der Antihormontherapie abgeraten hätte, möchte ich die inzwischen vorliegenden Studienergebnisse kurz bewerten. Es klingt für meine Leserinnen vielleicht etwas zu wissenschaftlich, aber Sie können ja ihren Arzt darauf verweisen.

Granatapfel-Polyphenole wirken anti-östrogen und unterstützen die Tamoxifen-Wirkung. Der Wirkungsmechanismus von Granatapfel gegen Brustkrebs ist komplex. Granatapfel-Polyphenole zeigen u.a. eine milde anti-östrogene Wirksamkeit auf gleich mehreren Ebenen.

Mandal et al. (2015) wiesen nach, dass Granatapfelextrakt bei Versuchstieren die Bildung von Östrogenrezeptoren im Brustkrebsgewebe dosisabhängig senkt. Dabei wurde die Expression des alpha-Rezeptors stärker reduziert als die des beta-Rezeptors. Auch andere prokanzerogene Signalwege wurden gehemmt.

Außerdem wurde in einer Studie gezeigt, dass das Wachstum Östrogenrezeptor-positiver Brustkrebszellen durch Granatapfelextrakt unterdrückt wird (Sreeja et al., 2012). Auch die Wirkung des Medikamentes Tamoxifen, das unspezifisch an den ER-alpha bindet und diesen hemmt, konnte durch einen Granatapfelextrakt verbessert werden (Banerjee et al., 2011: Pomegranate sensitizes Tamoxifen action in ER-α positive breast cancer cells. J Cell Commun Signal; 5(4): 317-324.).

Also keine Angst vor einem natürlichen Lebensmittel mit Antikrebs-Aktivität! Wenn Sie mehr darüber wissen wollen, ist auch dieser Artikel über Pflanzen, die die guten Östrogenrezeptoren fördern, lesenswert.

Das Gesamte ist mehr als die Summe seiner Teile

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© Pseudonomy

Auch wenn das Wissen über die Wirkungen der einzelnen Inhaltsstoffe des Granatapfels in den letzten Jahren deutlich zugenommen hat, ist es fraglich, ob es sinnvoll ist, einzelne Stoffe zu isolieren und damit Präparate herzustellen. Denn die einzelnen Stoffe und Stoffgruppen verstärken sich gegenseitig in ihrer Wirkung: Die Gesamtwirkung kommt durch die Synergie vieler Inhaltsstoffe zustande, so dass in Studien die Wirkung einzelner Komponenten der des ganzen Saftes meist unterlegen war, z.B. bei Entzündungen oder bei der Krebshemmung.

Worauf es ankommt:

Die Qualität von Granatapfelprodukten

Ausschlaggebend für die medizinische Wirkung ist, in welcher Form man Granatapfel zu sich nimmt. Ein Schuss Grenadinen-Sirup verfeinert zwar das Getränk, hat aber keinerlei Gesundheitswert. Man kann die Granatapfelfrucht schälen und die Früchte essen. Dabei sollte man aber die harten Kerne ausspucken, da sie nicht verdaut werden können und den Darm stark reizen. Und man muss sich im Klaren darüber sein, dass die meisten der wertvollen Inhaltsstoffe im Fruchtfleisch sind, das man nur in ganz geringen Mengen mitisst. Wer Saft selbst gewinnen will, kann einen Granatapfel wie eine Zitrone teilen und auspressen – aber Vorsicht: Die Flecken lassen sich nicht auswaschen.

granatapfel_bearbeitet-3kleinEin Problem bei Granatapfelsäften sind Verfälschungen: Ein großer Teil der Getränke, die nach eigener Angabe zu 100% aus Granatapfelsaft bestehen, enthalten Zusatz von Zucker, Farbstoffen und anderen minderwertigen Fruchtsäften. Das spart Produktionskosten, denn Granatäpfel sind teuer. Der echte Granatapfelsaft zeichnet sich durch einen aromatisch-fruchtig-herben Geschmack aus. Die Hauptwirkstoffe sind Gerbstoffe, und das schmeckt man auf der Zunge.

In den meisten klinischen Studien wurden täglich 570 mg Polyphenole (als Gallussäure-Äquivalent) in Form von Granatapfelsaft verzehrt. Achten Sie beim Kauf darauf, dass der Polyphenol-Antioxidanzien-Gehalt vom Hersteller angegeben und durch regelmäßige Analysen nachgewiesen wird. Die einzige mit den Studien vergleichbare Methode ist die Messung der Polyphenole als Gallussäure-Äquivalent nach Folin-Ciocalteu.

Auch bei echten Säften sind die Wirkstoffkonzentrationen aufgrund der Herstellungsverfahren sehr unterschiedlich. Manche Säfte schmecken zwar sehr gut, enthalten aber kaum Polyphenole. Denn sie werden mit Rinder- oder Fischgelatine geklärt, was die Wirkstoffe herausfiltert. Im sogen. Granatapfel-Vollfrucht-Saft, der aus fein vermahlenen Kernen besteht, fehlen die herben Polyphenole, die für die Wirkung entscheidend sind. In der bisher größten publizierten Reihenuntersuchung ergaben sich für den Verbraucher wichtige Ergebnisse: Die Säfte aus Konzentrat wiesen im Durchschnitt einen Polyphenol-Antioxidanzien-Gehalt von 2288 mg/l auf, (zwischen 897 bis 4265 mg/l Polyphenole).

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Bei sogen. Granatapfel-Muttersäften handelt es sich um Granatapfelsäfte, die nicht aus Konzentrat, sondern direkt aus der Frucht hergestellt werden. Ihr Gehalt an Polyphenolen ist je nach Herstellungsverfahren sehr unterschiedlich. So schwankte der Polyphenolgehalt in der gleichen Studie bei Frisch-/Direktsäften zwischen 904 bis 2067 mg/l (Median 1409 mg/l). Es gibt auch noch deutlich polyphenolreichere, sehr bittere Muttersäfte, die durch die Verarbeitung der ungeschälten Frucht hergestellt werden.

Hohe Temperaturen im Herstellungsverfahren von Granatapfelextraktpulvern zerstören vor allem die hitzeempfindlichen Polyphenole und führen zu oxidierten und hochpolymeren Polyphenolen, die schlechter vom Darm aufgenommen werden können. Die Extrakte werden überwiegend aus der Schale gewonnen.

Bei gefriergetrockneten Saftpulvern dagegen, die in Studien häufig verwendet werden, bleibt die Frischequalität der Pflanzenstoffe besser erhalten. Bei vielen Kapseln sind die Polyphenolangaben nicht korrekt und die Verzehrempfehlungen zu niedrig. Bei Granatapfel-Extrakten, die auf 40 % Ellagsäure standardisiert sind, wird zumeist Ellagsäure-Extrakt künstlich zugesetzt.

Bei der Herstellung verschiedener Granatapfelprodukte wird der Prozess der Lebendfermentation mit probiotischen Mikroorganismen eingesetzt: Dr. Jacob’s Granatapfel-Elixier enthält hochkonzentrierten Granatapfelsaft und Fruchtfleisch mit lebendfermentierten Granatapfel-Polyphenolen und erreicht eine Polyphenolkonzentration von 30.000 mg/l Polyphenole als Gallussäureäquivalent.

Wie man Granatapfelprodukte als natürliche Nahrungsergänzung einnimmt

Einnahmemenge: Zur Gesunderhaltung dürfte täglich ein halbes bis ein Glas hochwertiger Granatapfelsaft bzw. /10-20 ml Granatapfel-Elixier (ca. 300 – 600 mg/l Polyphenole, gemessen als Gallussäure-Äquivalent nach der Folin-Methode) ausreichen. Bei einer bestehenden Erkrankung sollten mindestens 570 mg/l Polyphenole als Gallussäure-Äquivalent verzehrt werden, wobei lebend fermentierte Polyphenole eine höhere Bioaktivität aufweisen, also besser vom Körper aufgenommen und verarbeitet werden können. Ob noch größere Mengen noch mehr bewirken könnten, ist zurzeit unklar.

Einnahmezeit: Die Bioverfügbarkeit von Polyphenolen ist am höchsten, wenn sie eine Stunde vor oder nach den Hauptmahlzeiten und dem Verzehr von Milchprodukten aufgenommen werden.

Einnahme mit welchen anderen Nahrungsmitteln: Polyphenole reagieren mit Proteinen und formen schlecht resorbierbare Polyphenol- Protein- Komplexe (Ausfällung). Eine aktuelle Studie (Yang et al., 2016) zeigt allerdings, dass auch die Polyphenol- Protein- Komplexe aufgenommen werden, wenn auch etwas verzögert. In einer Studie mit 18 gesunden Probanden wurde un­tersucht, ob durch die zeitgleiche Einnahme eines Sojaproteinisolates zusammen mit Granatapfelsaft die Bioverfügbarkeit der Polyphenole beeinflusst wird.

Die Probanden verzehrten entweder nur Granatapfel­saft oder Granatapfelsaft mit Sojaproteinisolat gemischt. Zwar erzielten die Probanden, die Granatapfelsaft mit Sojaproteinisolat zu sich nah­men, signifikant geringere Maximalwerte an Ellagsäure, allerdings wur­de die Ellagsäure langsamer ausgeschieden und verblieb damit länger im Blut. Die Urolithinwerte im Urin unterschieden sich nicht zwischen den beiden Gruppen. Die Bioverfügbarkeit von Granatapfelpolypheno­len wird durch den gemeinsamen Verzehr mit Sojaproteinisolat somit nicht beeinträchtigt.

granatapfel_bearbeitet-6Bioverfügbarkeit: Für Granatapfelsaft ist in Studien dokumentiert, dass er nicht bei jedem Menschen gleich gut wirkt. Denn die Bioverfügbarkeit von Granatapfelsaft- Polyphenolen hängt auch stark von der Beschaffenheit der Darmflora ab. Darmbakterien verwandeln die Granatapfel- Polyphenole in resorbierbare Substanzen. Die Fermentation mit probiotischen Mikroorganismen (Lebendfermentation) verbessert wie eine Art natürliche Vorverdauung die Bioverfügbarkeit und Bioaktivität. Zudem bauen die Mikroorganismen den fruchteigenen Zucker ab – ein Plus für Diabetiker (Patent nach Dr. med. L.M. Jacob).

Allergien: In der Literatur wird vereinzelt von allergischen Reaktionen auf Granatapfel berichtet.

Arzneimittelwechselwirkungen: Der sehr populäre Gesundheitstrank wird in den USA von hunderttausenden Personen mit Herz-Kreislauf- Erkrankungen und medikamentös behandelten erhöhten Blutfetten konsumiert. Bisher sind keine Arzneimittelinteraktionen beschrieben worden.

Und welche Erfahrungen haben Sie mit Granatapfelsaft gemacht? Schreiben Sie doch einen Kommentar!

48 Kommentare »

  • Sabine sagt:

    Liebe Frau Dr. Gebhard,

    würden Sie eher das fermentierte Granatapfelelexir empfehlen oder doch eher das GRANAFORTE ?

    Ich hatte vor 5 Jahren hormonpositiven Brustkrebs…..

    Herzliche Grüsse

    SABINE

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      liebe Sabine,
      das ist egal, im Elixier sind 720mg Polyphenole, in Granaforte 500mg pro Tagesdosis. Beide schmecken unterschiedlich. Granaforte ist niedriger dosiert, aber auch preiswerter. Kommt auch darauf an, was Sie sonst noch so einnehmen. Einfach ausprobieren, was Ihnen besser tut. Viele Grüße

      • Sabine sagt:

        Liebe Frau Dr. Gerhard,

        sonst nehme ich noch Kurkuma, Vitamin D3, Vitamin A ein und spritze Mistel (Esche). Gleich nach meiner OP habe ich hunderttausend Sachen eingenommen, aber das hab ich seit einiger Zeit reduziert. Dann probiere ich es mal mit dem Elixier ! Danke für Ihre schnelle Antwort und danke für Ihre tolle Arbeit !!

        Alles Gute auch für Sie und ganz herzliche Grüße !

  • Ursula sagt:

    Guten Abend,

    ich hatte vor 2 Jahren Brustkrebs ohne Lymphknotenbefall und ohne Metastasen und nehme Granatapfel-Elixir.

    Sie schreiben es darf nicht mit (Kuh-)Milch eingenommen werden.

    Ich habe eine Frage zur Einnahme: Nehme ich es stark verdünnt eine Stunde vor einer Mahlzeit ein, bekomme ich starke Magen-Darm-Probleme, gleiches passiert eine Stunde nach einer Mahlzeit.

    Ich vertrage es nur, wenn ich es morgens im Müsli mit diversen Getreideflocken, Leinsamen, Nüssen und Hafermilch mische und esse.

    Bringt es so eigentlich noch was, da die Flocken und die Hafermilch ja auch Eiweiße enthalten und entstehen hier auch Komplexe, die der Körper gar nicht aufnehmen kann ?

    Vielen Dank für Ihre Antwort im Voraus.

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Ursula,
      Die Einnahme mit Flocken und Pflanzenmilch ist sinnvoll. So schmeckt es auch am besten!
      Eine neue Studie zeigt auch, dass die Kombination von Granatapfel-Polyphenolen mit Sojaprotein nicht die Aufnahme hemmt, nur etwas verzögert. Alles Gute!

  • Monda sagt:

    Guten Tag!

    Ich bin etwas verunsichert: am 20.August 2014 fragte Sonja, ob sie parallel zu Tamoxifen ohne Bedenken das Granatapfel-Elixier einnehmen darf. Dies wurde bejaht.
    Nun lese ich aber in „Frauenarzt“ 54/13 von Dr. Markmann unter „Eine Auswahl wichtiger Wechselwirkungen für den Alltag“ (in Anlehnung an: De Jong FA et al., European J Cancer 44 (2008) 374-382):

    Granatapfel (Punica granatum) – VERMINDERUNG DER TAMOXIFEN-WIRKUNG DURCH ANTI-AROMATASE-AKTIVITÄT.

    Jetzt weiß ich natürlich gar nicht mehr weiter. Was stimmt nun?
    Und:
    Mir wurde Tamoxifen und monatlich Zoladex verschrieben.
    Wie sieht es bei dieser Kombination mit der Einnahme von fermentiertem Granatapfelsaft aus?

    Vielen Dank!

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Monda,
      da immer wieder verunsicherte Patientinnen dieselben Fragen stellen, habe ich im Artikel die Antwort gegeben. Die Studie von 2008 ist total veraltet und war keine Studie, sondern ein Review. Ich persönlich empfehle jeder Frau zur Vorsorge oder bei Brustkrebs das Granatapfel-Elixier. Übrigens auch allen Männern mit Prostatakrebs-Risiko oder zur Unterstützung der Krebsbehandlung. Alles Gute für Sie!

  • Kathrin sagt:

    Hallo FRau Dr. Gerhard, immer wieder finde ich den Weg zzu IHnen :-). Schon die Vitamin D Sache hat mir geholfen:-)

    Ich habe jetzt die Muttersäfte für mich entdeckt. Also Cranberry, Arnia und Granatapfel.
    Abwechseln..also jeden Saft als Extrakur. Täglich 75 ml.

    Und da es ja 3 oder 5l Packungen sind, komme ich jeweils 1,5 bis 2 MOnate hin.
    Was halten SIe davon?

  • Anna sagt:

    Sehr verehrte Frau Dr. Gerhard,
    mein Mann trinkt täglich einen Liter verdünnten Granatapfelsaft wegen seiner Prostata. Jetzt muss er täglich 2 Antibiotikum einnehmen: Cipro wegen Klebsiella Pneumonia und ZacPac wegen Heliobacter.
    Er nimmt die beiden Antibiotika morgens und abends mit dem verdünnten Granatapfelsaft ein, den er auch tagsüber immer zwischendurch trinkt.
    Gibt es da eine Wechselwirkung bzw Wirkstoff-Herabsetzung durch den Granatapfel (so wie manchmal bei Ananas)?

    Beste Grüße und vielen Dank!
    Anna

  • Stefan sagt:

    Guten,Tag.
    ich habe vor kurzer Zeit angefangen Granatapfelsaft zu mir zu nehmen.
    Dieser Saft ist ein aus 100% Konzentrat hergestellter Saft.
    Was muss ich bei der Einnahme beachten.
    Auf der Flasche 750 ml steht nur drauf 3,75 Einheiten Pro Flasche.
    Wie muss man diesen Saft einnehmen um die Optimalen Ergebnisse zu erhalten
    Antwort wäre sehr nett

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Lieber Stefan,
      diese Einheiten bedeuten gar nichts, da nicht dabei steht, auf was sie sich beziehen und mit welcher Methode sie gemssen wurden. Was heißt „optimale Ergebnisse“? Kommt darauf an, welche Ergebnisse erwünscht sind! Kann man also gar nicht allgemein beantworten! Will Mann oder Frau sich vor Krnakheiten schützen, dann sind 300mg/L Granatapfelpolyphenole pro Tag ausreichend, zur Therapie (bspw. bei Prostata- oder Brustkrebs) 600mg/L. Viele Grüße

  • Besa sagt:

    Hallo,
    Momentan tut sich viel in meinem Körper. Habe ein Lipom am linken rippenbogen. Habe schon gehört, dass es bei Hunden super mit Granatapfel Saft weg gegangen ist.
    Ich möchte eine OP vermeiden und somit probiere ich Momentan das Dr.Jacobs Granatapfel Elixier.

    Können Sie mir was dazu sagen, hab ich Chancen es loszuwerden ?!

  • Maya sagt:

    Hallo, wie gefährlich ist es über den Tag verteilt 1L Granatapfelmuttersaft unverdünnt zu trinken? Ich hatte das am 29. Dez. gemacht, wusste nicht, dass man den Saft verdünnen muss.
    Ich hatte extreme Unterleibsschmerzen aufgrund ausbleibender Periode. Ich muss dazu sagen, dass ich vielfältige Unverträglichkeiten (Histaminproblem) auf alle möglichen Medikamente und künstl. Hormone habe. Aus diesem Grund und wegen der unerträglichen Schmerzen trank ich 1L über den Tag obwohl der Saft sehr nach Essig schmeckte (Muttersaft aus dem Bioladen).
    Am 30. Dez. bekam ich ein unangenehmes Gefühl in der Brustmitte, ab dem 31. Dez. starken Husten mit zähem Schleimauswurf, seit dem 1. Januar 2017 auch noch einen Fastverlust meiner Stimme.
    Meine Blutwerte sind 1A, aber die HNO-Ärztin sagte es sei alles feuerrot auch die Luftröhre. Ich solle Omeprazol nehmen.
    Von dem es sehr gut möglich ist, dass ich es morgen nicht vertragen werde.
    Für Rat wäre ich sehr dankbar!
    Der Granatapfelmuttersaft muss bei mir eine Magensäureexplosion ausgelöst haben. Meinem Unterleib hat’s allerdings sehr gut getan, am Abend bekam ich – mit 6 Tagen Verspätung – die Menstruation und Schmerzen und Übelkeit waren weg.
    Nun sitze ich hier und schreibe mitten in der Nacht, denn im Liegen muss ich nur husten.

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Maya,
      von solchen Selbstexperimenten kann ich nur abraten. Wenn Sie so viele Unverträglichkeiten haben, geht so viel Saft gar nicht. Lassen Sie mal vorübergehend alles Obst und Säfte weg, essen Sie nur Schleimsuppen, dann gehen diese Reizungen auch ohne Omeprazol rasch weg. Alles Gute

  • franziska sagt:

    Hallo Frau Gerhard

    Ich nehme Betablocker Blutdruckmittel und Xarelto als Blutverdünner. Kann ich trotzdem den Granatapel Saft nehmen? Harmoniert das Miteinander

    Lieber Gruss aus dem Kraichgau

  • Hallo,
    Vielen Dank für die zahlreichen Informationen und ehrlichen Antworten. Ich selber trinke seit Jahren verschiedene Granatapfelsäfte und vertraue den Herstellern. Ich habe verschiedene Favoriten. Was für mich ein Muss ist, ist Saft in und aus der Flasche.

  • Leo sagt:

    Hallo,

    gibt es (vermuten Sie) Qualitätsunterschiede in Bezug auf die gesundheitliche Wirkung zwischen „Dr. Jacob’s Granatapfel-Elixier“ und „Pomixir Bio Granatapfel-Elixier von Elite Naturel“

    https://granar.de/500ml-Pomixir-Bio-Granatapfel-Elixier
    https://www.elitenaturel.com/de/erganzungsmittel/supplements/100-organic-pomixir

    Vielen Dank

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Lieber Leo,
      der Unterschied ist: das eine Elixier von Dr. Jacobs ist z. T. fermentiert und enthält hohe Mengen Punicalagin, das andere – der Versuch einer Kopie – nicht. Punicalagin gehört zu den Polyphenolen und soll die Substanz sein, die für die vielfältigen positiven Wirkungen des Granatapfels verantwortlich ist.

  • Hallo,
    0.2Liter Granatapfelsaft senkt nach Studien das Risiko an Krebs zu erkranken um 25%. Das ist schon eine beträchtliche Summe. Ich trinke ehr viel von der Frucht und für mich ist sie eine Wunderfrucht.

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe granatapfelsaftpresse,
      um einen wirklichen Krebsschutz zu haben, sollte man/frau ca 600mg Polyphenole aus dem Saft täglich zu sich nehmen. Das entspricht dann etwa einem halben Liter Granatapfelsaft pro Tag. Ist in unseren Breitegraden, wo Granatapfel nicht wächst, ein ziemlich teurer, aber sehr leckerer Spaß. Ernährt man sich aber gesund und bekommt noch reichlich Polyphenole aus anderen Pfalnzenquellen, dann mag auch ein Viertel Liter täglich gut sein.

      • vollhorst sagt:

        Granatapfelsaft enthält nach Angabe der Firma Granar zwischen 4000 – 6000 mg Polyphenol je 1 liter. Bedeutet dann aber nicht den Konsum von einem halben Liter pro Tag, sondern nur 100 bis 150 ml Saft. Ich kann den publizierten Polyphenolgehalt der Firma Granar nicht prüfen und muss den Herstellerangaben vertrauen, wie auch den anderen Firmen, die diese Säfte anbieten, da nicht jeder zu Hause einen Gaschromatographen oder ein Analysegerät für die Bestimmung der Polyphenolgehalte hat.

        • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

          Lieber Vollhorst,
          Informieren Sie sich über die Herstellungsmethoden und bilden Sie sich selber ein Urteil. Sie werden verstehen, dass ich keine Warentesterin bin und mir nicht alle Granatapfelsaftprodukte im Detail ansehen kann. Lassen Sie sich den schmecken, der Ihnen wohltut. Viele Grüße!

  • Tina sagt:

    Hallo,

    gerne möchte ich wissen, ob 1/4 L Granatapfelmuttersaft täglich hinreichend wirksam sind, um die Herzdurchblutung signifikant zu steigern und wenn ja, ab wann etwa diese Wirkung eintritt . Ich habe einen Stent und nehme die bekannte schulmedizinische Medikation. Vielen Dank.

    • Dr. Jacob sagt:

      Achten Sie dabei vor allem auf den Polyphenolgehalt, der sollte angegeben sein und ca. 600 mg pro Tages-Portion betragen. Bei Säften kann der stark variieren. Geschmack ist dann etwas herb.

      • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

        Liebe Tina,
        Wenn Sie sich nicht sicher mit dem Polyphenolgehalt des Saftes sind (der zudem sehr wechselhaft ist) und ja wirklich etwas für Ihre Gefäße tun wollen, kann ich Ihnen dringend das Granatapfel-Elixier empfehlen. Die Polyphenole sind 25-fach konzentrierter: 1 Portion (10 ml) Granatapfel-Elixier enthält etwa die gleiche Menge an Polyphenolen wie 1 Glas Granatapfelsaft (250 ml). In 20ml pro Tag haben Sie dann schon 720mg Polyphenole und einen echten Gefäßschutz. Gute Besserung!

  • Berlin008 sagt:

    Hallo,reichen 120 ml pro Tag für ein Herzpatient ? Wir pressen täglich einen Granatapel,daraus erhalten wir 100 bis 120ml .Ich habvwoanders gelesen,dass es 330ml am Tag sein müssen,stimmt es ? Lg

  • stephan a. sagt:

    Hallo,
    bei mir wurde eine angins pectoris und dreigefäßerkrankung festgestellt. Kann das Granatapfel-Elixier hier tatsächlich helfen? Und wenn ja, mit welcher Dosierung sollte ich das problem angehen? Wie ist die kalium-konzentration im saft bei gleichzeitiger verwendung von betablockern und ace-hemmern zu bewerten?

    • Dr. Jacob sagt:

      Hallo Stephan,
      es gibt zahlreiche Studien, die die positiven Effekte von Granatapfel-Polyphenolen auf die Myokarddurchblutung und arteriosklerotische Gefäßablagerungen nachweisen. Einen Versuch ist es also allemal Wert.
      Als Dosis wären 20 ml Granatapfel-Elixier pro Tag empfehlenswert. Das in dieser Menge enthaltene Kalium (300 mg) sollte zusammen mit den von Ihnen genannten Medikamenten keine Probleme bereiten. Wenn Sie unsicher sind, halten Sie Rücksprache mit Ihrem behandelnden Arzt.

    • Alischa sagt:

      Hallo, ich kann nur sagen, das sich viele Volkskrankheiten verbessern und beheben lassen.Diese Filme sollten zum Nachdenken anregen. Denn nur Granatapfelsaft zu trinken und dann zu erwarten, das sich etwas verbessert, wird wohl nichts alleine bringen.
      Gabel statt Skalpel
      Was uns wirklich nährt
      What the health (deutsch)
      Hope for all (deutsch)
      Sie finden manche Filme im kostenlos im Netz oder einfach mal die Suchmaschine bedienen.
      Mir ist jedenfalls ein Licht aufgegangen und es hat meine Gesundheit geholfen.

  • Brenda sagt:

    Hallo,

    welch ein toller, sehr gutveranschaulichter Artikel! Ich schwöre ebenso die universelle Kraft des Granatapfels. Ich leide unter Bluthochdruck und wollte Sie gerne fragen, inwieweit man den Muttersaft, von dem ich 3x täglich 5ml trinke, mit anderen, natürlichen Hilfsmitteln kombinieren darf.
    Mein Kardiologe empfiehlt mir 3x täglich Hibiskustee zu trinken und ich bin mir nicht sicher, ob ich beides kombinieren kann oder soll.

    Viele Grüße
    Brenda

  • sonja sagt:

    Hallo, habe eben den Artikel gelesen und bin von der Wirkung des Granatapfel begeistert. Nehme seit 2 Monaten Tamoxifen zur Nachbehandlung meines Brustkrebs. Nun meine Frage – Kann ich das Granatapfel Elixier dauerhaft parallel zum Tamoxifen einnehmen ohne Angst haben zu müssen etwas Falsches zu tun?
    Vielen lieben Dank für Ihre Bemühungen

  • BKlinge sagt:

    Danke für den guten und aufschlussreichen Artikel!
    Ich schwöre seit Jahren auf die Wirkung von Cranberries. Selbstverständlich darf man nicht alles auf die Wirkung der Beere zurückführen, man sollte auch sonst einen gesunden Lebensstil mit Sport und guter Ernährung pflegen. Ich trainiere drei bis vier mal die Woche und achte auf meine Ernährung. Dennoch spüre ich, wie mein Wohlbefinden noch etwas besser geworden ist, seit ich die Frucht entdeckt habe. Ich kaufe sie frisch beim Obsthändler (verfeinert jeden Salat – ausprobieren!) und nutze Nahrungsergänzungsmittel auf Cranberry-Basis. Nach viel rumprobieren bin ich bei den Produkten von Avitale gelandet (avitale.de), da sie ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis haben (viele Produkte in der Drogerie sind maßlos überteuert!) und zumindest mir persönlich sehr bekömmlich schmecken.
    Gruß,
    Beate

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe BKlinge,
      Das Cranberrypulver macht einen guten Eindruck. Persönlich habe ich keine Erfahrung mit den Produkten dieser Firma. Aber da über 30 mg Proanthocyane in der Pulver-Tagesdosis sind, könnte das Cranberrypulver sehr hilfreich sein.
      Viele Grüße!

  • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

    Lieber Johann,
    Das hängt davon ab, wie er verzehrt wird und wie viel davon aufgenommen werden kann.
    Wichtig sind die weißen Membranen. Werden diese nicht mitverzehrt, ist die Polyphenolmenge der reinen Samen sehr gering.

  • Bernhard sagt:

    Hallo !

    Polyphenole sollen sehr gesund sein und gegen Krebs wirken. Empfohlen werden 600mg. pro Tag. Meist wird das aber nur bei granatapfel-Säften angegeben.
    ich möchte aber die Polyphenole wissen die ein Granatapfel hat? (und nicht der saft)
    Meine Frage daher: Wie viele Polyphenole hat ein Granatapfel ca. ?

    Danke !

    glg Johann

  • setra sagt:

    Hallo,

    meine Mutter nahm das Granat-Apfel-Elixier und konnte die Flasche aber nicht vollständig aufbrauchen, weil sie aus gesundheitlichen Gründen ins Krankenhaus und dann gleich in die Reha kam. Nun ist die Flasche schon länger als 7 Wochen geöffnet, stand aber die ganze Zeit im Kühlschrank. Wie lange kann der Inhalt noch getrunken werden?

  • igerhard sagt:

    Frau T.N. schrieb mir diese Frage, die leider aus ungeklärten Gründen von meinem Browser nicht akzeptiert wurde:
    „Seit Jahren nehme ich die Klima-Aktiv-Kapseln (Soja-Isoflavone) der Firma Alsiroyal ein und habe keinerlei Wechseljahresbeschwerden. Da ich auch sehr gute Erfahrungen mit dem Granatapfel-Elixier von Dr. Jacob’s gemacht habe, würde ich gern wissen wollen, ob sich die gleichzeitige Einnahme beider Präparate als sinnvoll erweist oder Disharmonien entstehen könnten.“
    Meine Antwort:
    Gegen die Kombination von Granatapfel-Polyphenolen und Soja-Isoflavonen, welche auch zur Gruppe der pflanzlichen Polyphenole gehören, gibt es keine Einwendungen. Die östrogen-ähnlichen Effekte in manchen Organen (bspw. Gehirn, Knochen, Gefäße) und anti-östrogenen Wirkungen in anderen(bspw. Brust, Gebärmutter) ergänzen sich in der Kombination der beiden Produkte optimal.

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