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Granatapfelsaft und Granatapfelsamen Heilmittel für Frauen

Von | 26. Februar 2016 – 01:16 23 Kommentare 17.302 AufrufeDrucken

Während der Granatapfelsaft durch seine antioxidativen Eigenschaften für Gesundheit sorgt, hilft der Extrakt aus Granatapfelsamen mit seinen Pflanzenhormonen bei Wechseljahresbeschwerden und gilt als zusätzlicher Krebsschutz.

Granatapfel2Granatapfel (Punica granatum) gilt als älteste Heilfrucht der Menschheit. Die aus den Mythen vieler alter Kulturvölker bekannte Frucht – altdeutsch auch als Paradiesapfel bekannt – soll schon im Garten Eden beheimatet gewesen sein. Im Orient gilt die „Frucht des Paradieses“ noch heute als Symbol der Unsterblichkeit und Fruchtbarkeit. Im Mittelalter schmückte er zahlreiche europäische Ärztewappen und stellte ein zentrales Symbol des Christentums dar.

Heute gilt in den USA sein aromatischer Saft als Gesundheitssaft des Jahrzehntes. Er wird seit Jahrhunderten als Nahrungs- und Genussmittel verwendet. Seine gesundheitsfördernden Eigenschaften sind dabei in vielen Kulturen bekannt und werden auch extensiv genutzt. Zu kaum einer anderen Pflanze wurden in den letzten Jahren mehr ernährungswissenschaftliche Studien durchgeführt als zum Granatapfel.

Einige klinische Studien bestätigen die positiven Effekte der antioxidativen, entzündungshemmenden, antisklerotischen und antikanzerogenen Eigenschaften der Granatapfelinhaltsstoffe.

Power in Schale, Fruchtfleisch, Früchten, Kernen

Der Granatapfel besteht aus Schale, Fruchtfleisch, Früchten und Kernen.

Schale

Die Schale ist sehr ledrig, sie wurde als Anti-Parasitenmittel genutzt und sollte nicht in großen Mengen regelmäßig verzehrt werden.

Fruchtfleisch

Im Fruchtfleisch und den Früchten liegen neben Vitaminen und Mineralstoffen wichtige sekundäre Pflanzenstoffe vor, wobei besonders der hohe Gehalt an Polyphenolen von Bedeutung ist. Dazu zählen:

  • Phenolcarbonsäuren
  • Ellagitannine und
  • Flavonoide.
Saft

GranatäpfelIn der Frucht und im Saft liegen die Polyphenole überwiegend an Zuckermoleküle gebunden vor. Um im Darm resorbiert zu werden und ihre Wirkung zu entfalten, müssen diese Zuckerbindungen gespalten und die großen Moleküle zu kleineren abgebaut werden.

Dickdarmflora wichtig

Hierbei kommt es vor allem auf Fermentationsprozesse durch die Dickdarmflora an. Die Zusammensetzung der Dickdarmflora ist bei jedem Menschen anders. Deshalb ist es individuell unterschiedlich, wie viele Wirkstoffe letztlich aus dem Darm ins Blut aufgenommen werden können. So kann also nicht jeder gleichgut von den gesundheitsfördernden Wirkungen des Granatapfelsafts profitieren.

Samen

Schließlich gibt es noch die Kerne, die unverdaulich sind, aber aus denen ein besonders wertvolles Öl hergestellt wird, das mehrfach ungesättigte Fettsäuren und hormonähnliche Substanzen enthält, die sich positiv auf die Haut und den Hormonstoffwechsel auswirken können.

Diese Gesundheitskräfte haben die verschiedenen Granatapfelteile

Saft: mit oder ohne Schale

Für die Gesundheit kommt es natürlich darauf an, in welcher Form man den Granatapfel zu sich nimmt.

Ein Schuss granatapfelhaltiger Grenadine-Sirup verfeinert zwar das Getränk, hat aber keinerlei Gesundheitswert. Manche ausgepressten Säfte schmecken sehr gut und begeistern Gourmets, aber enthalten kaum mehr Wirkstoffe (Polyphenole).

Das andere Extrem sind sehr bittere Säfte, weil die Polyphenole überwiegend aus der Schale stammen. Und davon sollte man ja nicht zu viel verzehren.

Hohe antioxidative Kraft

Der Saft gilt als anti-entzündlich und anti-cancerogen. Granatapfelsaft übertrifft die bisher potentesten Antioxidantien aus Rotwein, Blaubeer-, Acai- und Cranberrysaft bei weitem. Er hat die 3-4-fache antioxidative Kraft von Rotwein oder Grüntee. Ein deutsches Granatapfel-Elixier mit fermentierten Granatapfel-Polyphenolen erreicht sogar die etwa 75-fache Stärke.

Wertvoller Samen, reich an Phytoöstrogen

GranatapfelpuhlenBesonders die Samen gelten als reich an aktiven Pflanzenhormonen (Phytoöstrogenen) und werden vor allem bei Wechseljahresbeschwerden gerne eingesetzt. Die Symptome der Wechseljahre hängen mit der nachlassenden Hormonproduktion in den Eierstöcken zusammen. Da liegt es nahe, den Verlust durch Pflanzenhormone auszugleichen.

Frauen im Fernen Osten weisen weniger Symptome in den Wechseljahren als die westlichen Frauen auf. Das hängt wahrscheinlich mit dem dortigen Lebensstil und der Ernährung zusammenhängen, denn dort nehmen die Frauen mehr natürliche Phytoöstrogene auf als bei uns.

Phytoöstrogene sind sekundäre Pflanzenstoffe. Sie sind keine Östrogene im chemischen Sinn, sondern besitzen lediglich strukturelle Ähnlichkeit mit diesen. Diese Ähnlichkeit ermöglicht eine Bindung an Östrogenrezeptoren, wodurch eine östrogene oder auch antiöstrogene Wirkung erzielt werden kann. Da die Körperzellen eine unterschiedliche Anzahl und verschiedene Arten von Östrogenrezeptoren (Andockstellen) haben, können auch Pflanzenhormone unterschiedliche Wirkungen haben, je nach ihrer Molekülstruktur.

Phytoöstrogene unterstützen auf vielfältige, positive Weise den menschlichen Stoffwechsel und sind dem körpereigenen Hormon Östrogen sehr ähnlich. Der Vorteil von Phytoöstrogenen aus dem Granatapfel ist klar erkennbar: sie täuschen die Hypophyse nicht und greifen auch nicht – wie künstliche Hormone – in den Regelkreislauf Hypophyse-Ovar ein. Die Komposition dieser Pflanzenhormone in Granatapfelsamenöl reduziert Wechseljahresbeschwerden ohne ungünstige Wirkungen auf die Brust und die Gebärmutter zu haben (s.u.).

Granatapfelsamenöl „delima®“ bei Wechseljahresbeschwerden

Leider lassen sich die Granatapfelsamen nicht einfach aus der Frucht lösen und nur selten richtig kauen. Auch wenn Sie jeden Tag einen Granatapfel essen würden, bekämen Sie zu wenig Öl aus den Samen, um damit Ihre Wechseljahresbeschwerden zu lindern. Granatapfelsamenöl muss richtig professionell hergestellt und verarbeitet werden. Granatapfelsamenöl delima® gibt es als Kapseln zum Schlucken und als Scheidenzäpfchen.

Kapseln bei Hitzewallungen und Co

In Form von Kapseln kann das Granatapfelsamenöl als diätetisches Lebensmittel eingenommen werden zur Behandlung von Wechseljahresbeschwerden, insbesondere von Hitzewallungen, Schweißausbrüchen und Schlafstörungen. Das Öl in den delima® Kapseln wird auf schonende Weise aus den Kernen der reifen Frucht gewonnen. Kalt gepresst ergeben 500 kg Früchte etwa 1 kg Öl.

Scheidenzäpfchen bei trockener Scheide

delima_feminin_doppelpack_croppedAuch bei Scheidentrockenheit, die vermehrt in und nach den Wechseljahren auftritt, kann das Granatapfelsamenöl helfen. Es wird dann in Form von Scheidenzäpfchen unkompliziert und ohne Nebenwirkungen angewendet. Im Beipackzettel wird es zwar als Gleitmittel mit einer Wirksamkeitsdauer von einer Stunde empfohlen. Jedoch haben strukturierte Anwendungsberichte, die zu den Scheidenzäpfchen gesammelt wurden, gezeigt, dass gute Ergebnisse u.a. bei Dyspareunie, der trockenen Scheide und Wechseljahresbeschwerden erzielt werden können. Dazu müssen die Zäpfchen kurmäßig über einige Wochen täglich eingeführt werden.

Studie mit Granatapfelsamenöl bei Wechseljahresbeschwerden

An der Universitätsfrauenklinik der Medizinischen Universität Wien wurde eine Studie zur Wirkung von Granatapfelsamenöl durchgeführt. Getestet wurde das Produkt delima®. Ziel der Studie war die wissenschaftliche Überprüfung der potenziellen Wirkung der Phytoöstrogene im Granatapfelsamenöl auf Wechseljahresbeschwerden. Primäres Ziel war die Analyse der Wirkung von delima® auf die Reduktion der Zahl der Hitzewallungen pro Tag. Auch der Einfluss auf die Lebensqualität wurde erfasst.

In der prospektiven, randomisierten, placebo-kontrollierten klinischen Doppelblindstudie, wurden 81 postmenopausale Frauen mit Wechselbeschwerden statistisch untersucht. Die Studienteilnehmerinnen nahmen pro Tag 2 Kapseln delima® bzw. Placebo über 12 Wochen.

Nach zwölfwöchiger Behandlung mit Granatapfelsamenöl nahm die Häufigkeit der Hitzewallungen signifikant ab, um 38,7% in der Verumgruppe (P=0,001) und um 25,6% in der Placebogruppe (P=0,01). In der Verumgruppe wurde nach 24 Wochen eine Reduktion der Zahl der Wallungen pro Tag von 60 Prozent dokumentiert, was zeigt, dass die Wirksamkeit des Präparats nachhaltig ist.

Reduktion Hitzewallungen alle Patientinnen

Während des zwölfwöchigen Beobachtungszeitraums zeigte die Gesamtbewertung aller Symptome eine deutliche Verringerung, sowohl in der Verumgruppe (von 16,0 auf 9,0) wie auch in der Placebogruppe (von 18,0 auf 14,5) und waren marginal signifikant (P=0,08). Nach 12 Wochen hatten sich die urogenitalen und mentalen Beschwerden in der Verumgruppe um 50% verringert, verglichen mit 25% in der Placebogruppe. Die vegetativ-somatischen Symptome gingen während der Granatapfelsamenöleinnahme signifikant zurückging (P=0,03). Besonders Schlafstörungen stellen eine häufige Beschwerde während der Menopause dar. In der Studie verringerte das Granatapfelsamenöl die Beschwerden hinsichtlich der Schlafstörungen signifikant (P=0,02).

Reduktion Schlafstörungen postmenopausale Patientinnen

Die Ergebnisse der Studie belegten einen eindeutigen Zusammenhang zwischen der Einnahme von Granatapfelsamenöl in Form von delima® Kapseln und der Verringerung der Wechseljahresbeschwerden. Weiterhin wurde belegt, dass delima® Kapseln keine Nebenwirkungen haben und somit eine sichere und wirksame Behandlungsmethode bei Wechseljahresbeschwerden sind.

Granatapfelsamenöl als Krebsschutz

Besondere Fettsäuren

Das Granatapfelsamenöl ist ein wertvolles, fettes Öl mit mehr als 80 % konjugierten Fettsäuren. Die wichtigste davon ist mit über 60 % die Punicinsäure, eine konjugierte Linolensäure mit cis-9, trans-11, cis-13 C18:3n5Konfiguration. Punicinsäure hindert ähnlich wie das Antikrebsmedikament Tamoxifen andere Östrogene daran, sich an Rezeptoren zu binden. Ein Isomer der Punicinsäure, alpha-Eleostearinsäure, hemmte östrogensensitive Brustkrebszellen besonders stark am Wachstum.

Phytosterole

Phytosterole sind eine Gruppe von in Pflanzen vorkommenden chemischen Verbindungen aus der Klasse der Sterine. In den letzten Jahren ist das Interesse an Phytosterolen größer geworden, denn es gibt Hinweise dafür, dass sie eine wichtige Rolle bei der Prävention von immer mehr Krankheiten, auch von hormonell bedingten Krebserkrankungen, spielen. Epidemiologische Daten belegen, dass eine phytosterolreiche Ernährung vor Brustkrebs, Prostata- oder Dickdarmkrebs sowie vor kardiovaskulären Krankheiten schützt.

Das Granatapfelsamenöl enthält eine Reihe von Phytosterolen mit synergistischer Wirkung auf Stoffwechselprozesse, an denen Östrogen beteiligt ist.

Chemo-präventive Wirkung bei Brustkrebs

Neue Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass Granatapfelsamenöl nicht nur östrogenähnlich wirkt, sondern dass es auch das Enzym Aromatase, das Östrogen aus Androgen bildet, hemmen kann. Studien kamen zu dem Ergebnis, dass das Granatapfelsamenöl eine 90-prozentige Hemmung der östrogenabhängigen Zelllinien-Proliferation bewirkt. Diese Ergebnisse sind eine gute Basis für weitere klinische Tests, um die chemo-präventive Wirkung von Granatapfelextrakten bei Brustkrebs zu untersuchen.

Die antikanzerogene und chemopräventive Wirkung verschiedener Granatapfelfraktionen auf östrogensensitive Brustkrebszelllinien wurde auch im Enzymtest nachgewiesen. Die Ergebnisse belegen sowohl für die chromatographisch gereinigten Polyphenole als auch für das Granatapfelsamenöl ein erhöhtes präventives Potenzial bei Brustkrebs.

Übrigens gibt es neue Studien, die nahe legen, dass auch Prostatakrebszellen durch die Inhaltsstoffe der Granatapfelsamen gehemmt werden können.

Fazit

Die pharmakologische Wirkung aller Granatapfelkomponenten deutet auf eine große Bandbreite von Anwendungsmöglichkeiten hin. Dazu gehören bspw. die Behandlung und Vorbeugung hormonbedingter Krebsarten. Aber auch andere Erkrankungen können verhütet werden, bei denen chronische Entzündungen eine wesentliche Rolle spielen.

delima_kapseln_detail_croppedIn mehreren Studien wird den Granatapfel-Inhaltsstoffen eine gesundheitsfördernde und krankheitspräventive Wirkung zugesprochen. Sie können dabei helfen, gesund zu bleiben oder den Krankheitsverlauf zu verzögern. Sie können Standard-Therapien ergänzen und möglicherweise deren Wirkungs-/ Nebenwirkungsprofil verbessern.

In diesem Artikel sollte besonders das Granatapfelsamenöl vorgestellt werden. Es normalisiert den Fettstoffwechsel bei Fettleibigkeit und Hyperlipidämie. Das Risiko für Diabetes vom Typ 2 kann möglicherweise reduziert werden.

Für Frauen ist wichtig, dass sich Granatapfelsamenöl, u.a. wegen seiner Phytoöstrogene, bei Wechseljahresbeschwerden bewährt hat. In einer Studie mit delima® Kapseln (Fa. Pekana) wurde die Wirksamkeit kontrolliert. Im Gegensatz zu einigen Nahrungsergänzungen mit anderen Phytoöstrogenen ist kein ungünstiger Effekt auf die Brust zu erwarten. Im Gegenteil, bei Brustkrebspatientinnen kann die Tamoxifenwirkung verstärkt werden.

Haben Sie Erfahrungen mit Granatapfelsamenöl? Dann schreiben Sie doch einen Kommentar.

23 Kommentare »

  • Käthe M. sagt:

    Guten Tag Frau Prof. Gerhard,
    aufgrund meiner Brustkrebsdiagnose Triple negativ bin ich mir unsicher, ob ich Granatapfelsamenkapseln nehmen darf, die eine tamoxifenverstärkende Wirkung haben sollen, diese Art Therapie für mich aber gar nicht relevant ist. Zusätzlich möchte ich gerne die Zäpfchen nehmen.
    Über eine baldige Antwort würde ich mich freuen, vielen Dank im Voraus.

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      liebe Käthe,
      auch wenn Sie keine tamoxifenverstärkende Wirkung brauchen, dürfen Sie ruhig die Granatapfelsamenkapseln und -zäpfchen nehmen. Denn Sie wünschen sich ja sicher die positive Wirkung auf Haut, Schleimhäute und Wechseljahresprobleme. Alles Gute!

  • Nina B. sagt:

    Sehr geehrte Frau Prof. Gerhard,
    ist es möglich, die Delima Kapseln wegen Wechseljahresbeschwerden wie Hitzewallungen und Schlafstörungen, trotz Einnahme von Famenita 200mg, zusätzlich einzunehmen.
    Da ich ein größeres Myom habe, soll ich lt. FA keine Östrogene einnehmen, ich bin nun unsicher, wie es sich bei Phytoöstrogen verhält.
    Über eine Antwort wäre ich sehr dankbar. Mit freundlichen Grüßen –
    Nina

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Nina B.,
      in diesem Artikel habe ich zusammengestellt, welche Pflanzenhormone Sie einnehmen dürfen, wenn Myome oder Brustkrebs besteht. Viel Erfolg! Außerdem unbedingt Tigovit bei Myom probieren! Alles Gute!

      • Nina B. sagt:

        Sehr geehrte Frau Prof. Gerhard,
        vielen Dank für Ihre Antwort mit den informativen Links.
        Grünteekapseln nehme ich schon seit 3 Jahren von Catechin Loges ein, ich hatte von einer Studie gelesen, wo Teilnehmerinnen damit Grünteekapseln Myome verkleinern konnten, kann deshalb leider nicht an der Studie mit Tigovit teilnehmen. Welche Grünteekapseln effektiver sind auch in der Konzentration der Wirkstoffe kann ich leider nicht beurteilen.
        Kann man zu den Grünteekapseln zusätzlich noch Granatapfelölkapseln einnehmen, oder wird das zu viel?

        Herzliche Grüsse – Nina

        • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

          Liebe Nina,
          das können Sie gut kombinieren. Viel Erfolg und viele Grüße!

          • Nina sagt:

            Sehr geehrte Frau Dr. Gerhard,

            die Delima Kapseln nehme ich nun seit über 3 Wochen, und bemerke auch eine positive Wirkung in Bezug auf Schlafprobleme und Hitzewallungen, die sind fast vollständig verschwunden.
            Nun habe ich nach drei Monaten wieder eine stärkere Regelblutung bekommen (evt. daher das Verschwinden der Hitzewallungen, wegen natürlicher Östrogenbildung?), sollten die Kapseln während der Blutungsdauer nun ausgesetzt werden?
            Vielen Dank und herzliche Grüße – Nina

          • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

            Liebe Nina,
            nein, Sie können die Kapseln weiter einnehmen. Sollten die Beschwerden wegbleiben, Delima ausschleichen. Alles Gute!

  • Anna sagt:

    Liebe Frau Prof. Dr. Gerhard,

    vielen Dank für Ihre Antwort, ich habe nun mit der Einnahme der Delima Kapseln begonnen. Empfehlen Sie das Granatapfelelixier zusätzlich oder eines von beiden? Mir wurde außerdem die Einnahme von Indol-3-Carbinol Kapseln empfohlen. Halten Sie es für sinnvoll diese ebenfalls zu nehmen? Viele Grüße Anna

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Anna,
      Granatapfelelixier können Sie immer zusätzlich nehmen, da andere Inhaltsstoffe. Ob Indol-3-Carbinol dann noch sein muss (schließlich sollen Sie sich ja vernünftig ernähren), weiß ich nicht, kenne auch kein gutes deutsches Produkt. Alles Gute!

      • Sabine sagt:

        Ich nehme das Indol-3-Carbinol der Firma FAIRVITAL. Das sind 500 mg Sulphorafan und zusätzlich 500 mg Brokkolipulver. Ich vertrage die Kapseln gut, kann allerdings jetzt keine besonderen „Heilerfolge“ vermelden. Aber vielleicht hilft dieser Tipp !

        Herzlichst
        SABINE

        • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

          Liebe Sabine,
          Sichtbare Heilerfolge können Sie damit auch nicht erwarten. Vorausgesetzt das Produkt ist sauber und gut, können Sie das gute Gewissen haben, Ihre Ernährung mit Pflanzeninhaltsstoffen ergänzt zu haben, von denen wir heute annehmen, dass sie vor hormonabhängigem Krebs schützen. Es handelt sich aber nicht um Pflanzenöle, die vor Hitzewallungen schützen oder das Problem der trockenen Scheide behandeln. Alles Gute!

  • Sara sagt:

    Ich sollte niedrigdosierte Scheidenzäpfchen (oecolp) gegen Beschwerden durch Scheidentrockenheit regelmäßig verwenden. Nach der Lektüre der Risiken laut Beipackzettel habe ich mich dagegen entschieden.
    Nun habe ich mir die delima Vaginalzäpfchen besorgt und bin froh über diese Alternative. Gerne würde ich auch gleichzeitig die Kapseln nehmen.
    Meine Frage: Wäre das im Sinne einer Überdosierung von Phytoöstrogenen riskant oder kann ich beide Präparate nehmen?

  • Anna sagt:

    Liebe Frau Professor Dr. Gerhard,

    mit großem Interesse habe ich Ihren Artikel über Granatapfelsamenölkapseln gelesen. Ich nehme nach einer Brustkrebserkrankung (Tumor war hormonrezepto positiv) Tamoxifen und habe mit Nebenwirkungen wie Scheidentrockenheit (mit Femisanit habe ich gerade begonnen) und häufig auftretenden Schweißausbrüchen zu kämpfen. Bisher hatte ich die Information, dass Phytoöstrogene in meinem Fall auf keinen Fall genommen werden dürfen. Deshalb möchte ich mich nochmals bei Ihnen vergewissern, dass ich die Delimakapseln bedenkenlos nehmen kann und wo in Bezug auf Phytoöstrogene Vorsicht geboten ist. Schon jetzt vielen Dank für Ihre Antwort und viele Grüße. Anna

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Anna,
      die Inhaltsstoffe in Granatapfelsamenöl binden überwiegend an die guten Östrogenrezeptoren. So weit mir bekannt, gibt es keine Studien, die negative Effekte zeigen. Wenn Sie das Produkt bedenkenlos nehmen wollen, müssten Sie beim Hersteller (Pekana) noch mal nachfragen. Meine Recherchen beruhen auf den Ergebnissen von vor 2 Jahren, wie im Artikel beschrieben. Alles Gute!

  • Lara sagt:

    Wie schnell wirken delima kapseln

  • Annemarie sagt:

    Liebe Frau Prof.Dr.Gerhard,
    ich habe auch eine Frage zur Verwendungsdauer, allerdings nicht der Kapseln, sondern der Zäpfchen von Delima.
    Meine Gynäkologin hat mir ursprünglich eigentlich chemische Zäpfchen empfohlen. Diese sollte ich langfristig (lebenslang)einmal pro Woche verwenden.
    Da mir pflanzliche, nebenwirkungsärmere Mittel immer lieber sind, bin ich nun u.a. durch Ihren ausführlichen Artikel auf die Phytoöstrogene im Granatapfelsamen gestoßen und habe mir die Delima-Zäpfchen besorgt. Kann ich auch diese langfristig einmal wöchentlich einführen, oder was wäre Ihr Rat dazu?
    Vielen Dank und freundliche Grüße,
    Annemarie

  • Beate sagt:

    Sehr geehrte Frau Prof. Gerhardt,
    ich bin 53 Jahre alt uns lese schon längere Zeit Ihren Newsletter und die Beiträge auf Ihrer Website. Jetzt möchte ich einmal die Gelegenheit nutzen, Ihnen für die vielen tollen Informationen und Anregungen zu danken, die ich sonst nicht erhalten hätte! Vieles davon habe ich auch meinen Freundinnen weitergegeben und auch Ihr Buch schon mehrfach verschenkt.
    Heute möchte ich mich auch einmal mit einer Frage an Sie wenden. Nicht untypisch für mein Alter schlage ich mich mit ein paar Wechseljahresbeschwerden herum (Hitzewallungen, Schlafstörungen) und habe mir jetzt einmal Delima gekauft um zu versuchen, damit eine Verbesserung zu erreichen. Ich bin optimistisch .. Hier meine Frage: Können Sie mir eine Empfehlung über die Dauer der Einnahme geben?
    Vielen Dank!

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Beate,
      ich freue mich, dass Ihnen meine Informationen gefallen. Für Delima gibt es keine Empfehlung für die Dauer der Einnahme. Wenn es Ihnen damit besser geht, warten sie 3 Monate ab und dann machen Sie einen Auslassversuch. Alles Gute!

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