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Hilfe bei Scheideninfektionen und trockener Scheide. Teil 2 Verschiedene Lebensphasen

Von | 29. September 2010 – 10:55 253 Kommentare 331.818 AufrufeDrucken

899205.jpgScheideninfektionen können in jedem Lebensalter auftreten: bei kleinen Mädchen, reifen Frauen und noch nach den Wechseljahren. In diesem Artikel, der Teil des Interviews mit BIO war,  finden Sie nun weitere Besonderheiten zu den verschiedenen Lebensphasen. Neben den Entzündungen spielen auch zu trockene Schleimhäute eine Rolle. Die Hygiene- Tipps und Vorsorgemaßnahmen gelten, wie im ersten Teil beschrieben, immer und sollen hier noch einmal zusammengefasst werden.

Tipps zur Vorbeugung von Scheideninfektionen und Scheidentrockenheit

  • Atmungsaktive Unterwäsche
  • Vor dem Schwimmen im Pool Spezialscheidentampons benutzen, im Meer nicht erforderlich
  • Nach dem Schwimmbad und nach dem GV Scheidenpflegezäpfchen
  • Vor dem GV Hände und Intimbereich gründlich waschen, auch der Partner
  • Immer gut abtrocknen, fönen, auch den Intimbereich
  • Pflegende, unparfümierte Hautsalben, die speziell für den Intimbereich sind
  • GV nur mit Kondom bei neuen Partnern
  • Kondomwechsel nach Analverkehr
  • Bei häufigem GV großzügig Gleitmittel benutzen, um die Haut zu schonen
  • Sicherheitshalber bei den ersten Anzeichen einer Infektion Milchsäuregel dabei haben, muss nicht gekühlt aufbewahrt werden. Helfen allerdings nicht gegen Pilze, nur gegen eine gestörte Vaginalflora.

Scheideninfektion in der Schwangerschaft verhüten

Kann eine Infektion in der Schwangerschaft gefährlich werden? Wie kann Frau vorbeugen?

Schwangere wasserBakterien und Trichomonaden können über den Gebärmutterhals zu einer Infektion des Fruchtwassers führen, was schlimmstenfalls einen vorzeitigen Blasensprung mit Frühgeburt auslösen kann. Pilze aus der Scheide können beim Geburtsvorgang das Baby anstecken.

Am besten kontrolliert die Schwangere selber regelmäßig den Säuregrad ihrer Scheide. Dafür gibt es spezielle Handschuhe mit pH-Messplättchen an der Fingerspitze. Sobald der pH-Wert über 4 ansteigt, muss sie den Frauenarzt aufsuchen, damit er unter dem Mikroskop oder durch einen speziellen Abstrich aus der Scheide die Ursache der Veränderung feststellen und gezielt behandeln kann.

Wenn keine Risikoschwangerschaft besteht, kann sie auch prophylaktisch jeden Abend ein Vagi-C-Ovulum (enthält 250mg Vitamin C, Taurus) tief in die Scheide einführen. Bei dieser Behandlung ist das tiefe Einlegen besonders wichtig, weil das Vitamin C sonst am äußeren Genitale brennen kann. Im Übrigen gelten dieselben Pflege- und Vorsorgetipps wie außerhalb der Schwangerschaft.

Scheidenentzündungen und trockene Scheide nach der Geburt

Immer wieder höre ich von Frauen, die nach einer Geburt über eine brennende oder trockene Scheide klagen und Schmerzen beim Geschlechtsverkehr haben. Seltsamerweise auch von Frauen, die einen Kaiserschnitt hatten, das kann doch eigentlich nicht mit dem Geburtsvorgang zusammenhängen?

Das ist richtig. Bei der normalen vaginalen Geburt wird natürlich das Gewebe stark belastet, aber durch die Schwangerschaftshormone ist es so gut vorbereitet, dass es sich schnell wieder erholt. Nach der Geburt und während der Stillzeit kommt es zu einer extremen Hormonumstellung, egal, wie die Geburt stattgefunden hat. Die Östrogene sind dann oft so niedrig wie in den Wechseljahren. Die Schleimhaut in der Scheide wird entsprechend dünn.

Je nach Schweregrad tut die junge Mutter gut daran, Feuchtmittel vor dem Geschlechtsverkehr zu benutzen. Von Hebammen habe ich den Tipp, dass die Frauen das Damm- Massageöl (enthält Mandel- und Weizenkeimöl, Weleda), das sie in der Schwangerschaft benutzen, um den Damm zu massieren und elastisch zu halten, auch nach der Entbindung nutzen können. Sie träufeln das Öl auf ein Schwämmchen und führen es tief in die Scheide ein. Eine einzige Behandlung soll oft über mehr als eine Woche wirksam sein.

In schwereren Fällen kann man auch ohne Einschränkung Hormonzäpfchen benutzen: Estriol-Scheidenovula und –Cremes. Östriol ist völlig ungefährlich für das Baby, denn es wirkt nur im Genitalbereich der Frau und kommt nicht in der Milch an. Im Übrigen können alle Maßnahmen erfolgreich sein, die ich weiter unten für die Frau nach 50 beschreibe.

Der Einfluss der Pille auf Scheidentrockenheit

Welchen Einfluss haben Hormone wie die Pille auf das Scheidenmilieu?

24_1Frauen, die keine Pille einnehmen, merken an der Qualität des Scheidenschleims deutlich die Wirkung des Östrogens in der ersten Zyklushälfte und des Gelbkörperhormons in der zweiten. In den meisten Verhütungspillen sind aber während des ganzen Monats beide Hormone enthalten. Je nach Zusammensetzung überwiegt das Östrogen oder das Gelbkörperhormon, entsprechend verändert sich die Scheidenflora.

Da man im Laufe der letzen Jahre versucht hat, mit immer geringeren Hormondosen auszukommen, um die Nebenwirkungen der Pille zu verringern, gibt es inzwischen Frauen, die trotz Pille eine unterentwickelte Scheidenschleimhaut haben. Das Östrogen reicht einfach nicht aus. Sie sind dann natürlich besonders anfällig für Infektionen.

Der Frauenarzt kann diese Atrophie leicht feststellen. Oft reicht es aus, Zäpfchen oder Cremes mit einem speziellen Östrogen, dem Estriol, in die Scheide einzuführen. So gibt es bspw. eine ganze Produktpalette von OeKolp (verschreibungspflichtig, Dr. Kade). Oder der Gynäkologe wechselt auf eine andere Pille, die mehr Östrogen enthält, bzw. ein anderes Gelbkörperhormon. Sehr wirksam soll auch die Kombination von Hormonen mit Vitamin D in den Scheidenzäpfchen sein. Darüber hatte ich schon früher berichtet.

Tipps gegen Scheidentrockenheit für Frauen 50-plus

Es ist bekannt, dass es in den Wechseljahren zu einer Veränderung der Scheidenflora kommt. Was kann man hier tun?

SE2206Diese Veränderung beruht auf dem zunehmenden Hormonmangel, wodurch die Scheidenschleimhaut dünner wird. Für diese Situation ist Estriol ideal, denn es wirkt nur im Genitalbereich und auf die Schleimhaut der Blase. Sogar Frauen, die keine Hormone einnehmen dürfen, können es ohne Bedenken benutzen (bspw. Oekolp, Dr. Kade). Ich empfehle in den ersten 14 Tagen die tägliche Anwendung. Wenn dann die Schleimhaut wieder normal aufgebaut ist, reicht die Behandlung zweimal in der Woche.

Gibt es spezielle Maßnahmen für die 50-plus-Generation?

Wie schon erwähnt, gilt für diese Frauen, dass sie auf Grund der dünneren Scheidenschleimhaut anfälliger für Infektionen sein können. Wenn sie keine Probleme mit Entzündungen haben, sollten sie beim Intimverkehr großzügig Gleitmittel anwenden, um die dünne Schleimhaut zu schonen. Ideal ist Deumavan als Salbe oder Deumavan natur (Kaymogyn), da darauf keine Bakterien wachsen.

granatapfel_bearbeitet-3kleinZäpfchen mit Granatapfelextrakt, Delima (PEKANA), haben eine hormonähnliche und antientzündliche Wirkung, so dass sie für dieses Alter ideal sind. Von einigen Anwenderinnen bekam ich den Hinweis, dass sie ein halbes Delima-Zäpfchen direkt vor dem Geschlechtsverkehr einführen. Das ist angenehmer als die üblichen Gleitmittel, weil in der Konsistenz etwas fettiger.

Es gibt auch Vaginalgel, das Hopfenextrakt enthält, der ja eine hormonähnliche Wirkung hat. In Kombination mit Liposomen für mehr Feuchtigkeit und Hyaluronsäure, die einen flüssigen Film auf der Oberfläche bildet, sowie Vitamin E wird diese Zusammensetzung in Gynomunal Vaginalgel (Taurus) von der 50-plus-Generation geschätzt. Aber Vorsicht mit dem Einführungsstab, er ist etwas scharfkantig, am besten vorher etwas Gel auch an die Spitze des Stabes verteilen.

Besonderheit mit trockener Scheide nach Chemotherapie

ros4Mit zunehmendem Alter leiden manche Frauen auch an einer Schrumpfung des äußeren Genitale mit Entzündungen und Juckreiz. Auch unter einer Chemotherapie können diese Entzündungen auftreten. Da kann man mit Erfolg ein Gel benutzen, das aus einer anthroposophischen Pflanzenmischung besteht: Rosmarinus/Prunus comp., Gelatum (WALA). Ein bis dreimal täglich wird das Gel dünn und ohne Druck aufgetragen. Anfangs kann es etwas brennen, aber nach einer Woche ist oft der Spuk schon vorbei.

Auch wenn keine Schwangerschaft mehr eintreten kann, sollten sich Frauen dieser Generation bei unbekannten Partnern unbedingt mit Kondomen schützen, denn das Ansteckungsrisiko ist vom Alter unabhängig. Bei Beschwerden wird der 50-plus- Generation primär weniger mit Ansäuern der Scheide und Milchsäurebakterien zu helfen sein als mit Östrogenen. Auch hier empfehle ich in erster Linie Estriol (s.o.).

Natürliches Estrogen bei Scheidentrockenheit und Wechseljahresbeschwerden

Wenn allerdings noch andere Beschwerden bestehen, wie Hitzewallungen, Depressionen usw., die nicht mit naturheilkundlichen Methoden zu bessern sind, dann empfehle ich natürliches Estradiol, das auf den ganzen Körper und nicht nur auf die Scheide wirkt. Am einfachsten, da am individuellsten dosierbar, ist das Gynokadin Dosiergel (Dr. Kade), das nicht geschluckt werden muss, sondern das über die Haut aufgenommen wird. Dadurch belastet es nicht die Leber. Diese Behandlung muss aber wegen der Einschränkungen und der möglichen Nebenwirkungen unbedingt mit dem Frauenarzt abgesprochen und von ihm rezeptiert werden. Bis eine Entscheidung gefallen ist, kann man aber ohne Risiko die lokale Behandlung einleiten.

Und wie gehen Sie mit Scheideninfektionen oder trockener Scheide um? Berichten Sie den Netzwerk-Frauen doch über Ihre Erfahrungen.

253 Kommentare »

  • Anna sagt:

    Guten Tag!
    Endlich ist mein Befund da! Mir fehlen Lactobakterien und Biotin.
    Jetzt soll ich unter anderem Vagisan Biotin nehmen.
    Seit 3 Tagen nehme ich jedoch Actigel von MultiGyn und bin begeistert!!!
    Sollte ich die empfohlenen Medikamente trotzdem nehmen? Oder reicht MultiGyn?
    Und liegt so was auch an der Pille oder woran?

  • Lia sagt:

    Hallöchen,
    Welche Spezialtampons beim Schwimmen würden Sie denn empfehlen? Gibt es die auch in der Apotheke?
    Und welche Scheidenpflegezäpfchen würden Sie empfehlen?
    Mit freund. Grüßen Lia

  • Emilia sagt:

    Guten Tag!
    Ich leide seit 2-3 Monaten an Problemen im Intimbreich. Dazu gehört Jucken, Brennen, Schmerzen beim GV, Ausfluss und dieser riecht kränklich und ist cremeartig.
    Meine Frauenärztin meinte, dass ich eine trockene Scheide und eine Entzündung hätte. Ich benutze Vagisan Feuchtcreme, Zäpfchen, usw.
    Jedoch half nichts!
    Nun hatte ich vor 3 Wochen die Pille abgesetzt und warte auf den Heilungsprozess.
    Ich las viel von Multi Gyn Lequilgel und Acticgel… was sollte ich jetzt verwenden? Ich war nämlich vor gut einer Woche beim Frauenarzt und dieser meinte, er kann nur eine Rötung erkennen und keine Trockenheit mehr.
    Ich verwende seit gestern Lequilgel, aber irgendwie ist das glaube ich nicht das richtige. Oder sollte ich das lieber erst ein paar Tage ausprobieren? Ich habe einen Tester für Acticgel.
    Welches würden Sie für sämtliche Beschwerden empfehlen? Und wie lange dauert es, bis mein Zyklus sich eingependelt hat? Denn ich weiß ehrlich gesagt nicht, ob es nun eine Vaginose oder Trockenheit ist?!
    Ich bin mit meinen Kräften am Ende und fühle mich nur noch unwohl.
    Was ich noch vergessen hatte!:
    Der Juckreiz ist nur im Scheideneingang, ebenfalls sind die inneren Schamlippen davon betroffen.
    Früher hatte ich immer nur nach häufigem GV diese Symptome und diese haben auch nur eine Woche angehalten (habe mit meinem Partner nie ein Kondom genutzt, da ich nur ihn hatte und er mich…)
    Was soll ich noch tun? Ich möchte bis sich mein Zyklus beruhigt hat, die Symptome lindern oder auch verbessern!!!
    Bitte um eine Rückmeldung!
    Mit freundlichen Grüßen
    Emilia

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Emilia,
      nurnicht zu viel ausprobieren, sondern in Ruhe abwarten, wie das Mittel, was Sie zur Zeit benutzen, im Laufe von 2 Wochen bewirkt. Wie schnell sich der Zyklus normalisiert, kann man nicht vorhersehen, zwischen 1-6 Monaten. Alles Gute!

  • Anna sagt:

    Würden Sie dieses denn empfehlen? Ich lese immer nur etwas von einem Activ Gel oder so ähnlich.
    Geeignet als Schutz bei trockener Scheide bis die Nebenwirkungen der Pille nach lassen, oder eher weniger?

  • Anna sagt:

    Hallo noch einmal!
    Welche Produkte der MultiGyn Reihe können sie für eine trockene Scheide empfehlen?
    Bekomme ich diese auch in der Apotheke?

  • Tabea sagt:

    Also ich habe ihm die Symptome beschrieben und darauf hin meinte er, dass er eine Rötung sieht und deshalb einen Abstrich macht.
    Ich würde meine Beschwerden gern lindern, aber meine Haut reagiert denke ich sehr schlecht mittlerweile auf Cremes.
    Bis jetzt hatte ich Vagisan Feucht Creme, Linola Schutzbalsam, usw.
    Noch eine Frage: Wenn ich an Scheidentrockenheit leide,kann es sejn, dass ich dann ab und zu eine Infektion bekommen kann oder ist dieser Ausfluss üblich bei Trockenheit in der Scheide? Ich meine,ist es nicht ein Signal auf Regulierung. Unabhängig von cremigen Ausfluss oder nicht.

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Wenn Sie einen normalen Zyklus bekommen, werden Sie auch in Ihrem Alter nicht mehr an Scheidentrockenheit leiden. Behandeln Sie Ihren Darm und optimieren Sie Ihre Ernährung, dann wird die Scheide auch nicht mehr so anfällig für Pilze und Bakterien sein und die Schleimhaut kann sich wieder regenerieren. Alles Gute!

  • Tabea sagt:

    Hallo!
    Ich leide durch die Pille unter Scheidentrockenheit. Diese habe ich erstmal abgesetzt seit ca. einer Woche und warte nun geduldig auf die Heilung.
    Ich habe Juckreiz, Brennen, sowie Ausfluss (dieser ist momentan cremeartig) und riecht eben anders als sonst (kränklich).
    In einigen Netzwerken las ich nun schon, dass die Scheide durch die Trockenheit anfälliger wird. Nun habe ich Angst, dass ich eine bakterielle Vaginose oder einen Pilz haben könnte.
    Am Dienstag (vor 3 Tagen) war ich beim Frauenarzt, der hat einen Abstrich gemacht. Da kann er doch schon was sehen, oder? Denn gejuckt, usw. hat es dort auch schon! Habe mir dabei nichts gedacht, denn die Trockenheit begleitet mich nun seit 6 Wochen dauerhaft!
    Bitte um eine Rückmeldung!!!!

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Tabea,
      Es kommt darauf an, ob der Frauenarzt nur einen Krebsabstrich gemacht hat oder gezielt nach Bekterien oder Pilzen gesucht hat. Am besten fragen Sie ihn nächste Woche. In der Zwischenzeit können Sie mit Multigyn die Beschwerden lindern, egal was Sie haben. Viele Grüße

  • Anna sagt:

    Vielen Dank für die schnelle Antwort!
    Ich werde Ihren Rat befolgen mit den Nahrungsergänzungen und um eine andere Verhütungsmethode habe ich mich schon gekümmert.
    Vielen, vielen Dank!!!!!
    Ich wünsche Ihnen noch einen schönen Tag.

  • Anna sagt:

    Guten Abend!
    Ich bin 16 Jahre alt und leide seit 2 Monaten dauerhaft an einer trockenen Scheide.
    Im Sommer 2014 bekam ich eine Pille (aufgrund von starken Regelschmerzen), die kein Östrogen enthält. Ca. 2 Monate später bekam ich eine Pilzinfektion. Seit diesem Zeitpunkt hatte ich ab und zu mit Juckreiz und Brennen zu kämpfen (hielt immer 2-3 Tage an). Ich vertrage auch keine Tampons.
    Im August 2016 hatte ich das erste Mal Sex mit meinem Freund. Im Oktober 2016 wurde die Scheide nach dem Sex alle 3 Monate für 1-2 Wochen trocken (unangehm riechender Ausfluss,Juckreiz, Brennen, Schmerzen beim GV). Wir stiegen auf ein Gleitgel um, welches uns enorm geholfen hat! Jedoch leide ich seit April 2017 unter dauerhafter Scheidentrockenheit und ich hatte bis jetzt 2 Scheideninfektionen. Ich war bei 2 Frauenärzten: die eine sagte mir, dass ich eine trockene Scheide habe und verschrieb mir sämtliche Cremes, die letztendlich meinen Intim Bereich nur noch empfindlicher machten. Der andere sagte mir, dass ich zu jung sei für eine trockene Scheide.
    Außerdem leide ich an zu hohen Blutdruck. Bis jetzt nehme ich noch keine Tabletten, da ich noch sämtliche Tests machen muss. Kann dies auch eine Ursache für die Trockenheit sein?
    Ich nehme nun keine Creme mehr, habe die Pille vor 2 Wochen abgesetzt und muss nun natürlich abwarten.
    Jedoch habe ich große Angst, dass diese Beschwerden dauerhaft bleiben! Was soll ich dann noch tun? Ich brauche dringend Ihren Rat, denn es macht mich psychisch einfach nur noch fertig.

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Anna,
      Du brauchst keine Angst zu haben! Das Beste, was Du tun konntest, ist diese Gestagenpille abzusetzen. Du musst ein bisschen Geduld haben, bis sich Dein Zyklus wieder normalisiert. Dann wird auch die Scheidentrockenheit aufhören. Die möglicherweise wieder auftretenden Schmerzen bei der Periode kannst Du wunderbar mit den richtigen Nahrungsergänzungen behandeln. Die solltest Du sofort nehmen, da diese Hormonpillen Vitaminfresser sind. Und natürlich musst Du Dich über eine alternative Verhütung kümmern, bspw. NFP oder eine moderne Scheidenverhütung, wie Caya. Und bitte keine Hormonpillen oder Hormonspirale mehr, dann wird sich auch der Blutdruck wieder normalisieren. Viel Glück!

  • Jana sagt:

    Sehr geehrte Frau Prof. Dr Gerhard,
    Ich habe Probleme mit der linken Bartholin Drüse. Die ganze Linke innere schamlippe ist geschwollen und ich fühle ein Art Knoten ( verdickt). Heute war ich kurzfristig beim Arzt weil ich sehr unangenehme Schmerzen habe, es zieht ganz unangenehm. Er meinte bis jetzt sei es eine starke Reizung und Schwellung dieser Drüse aber noch kein Abszess. Wenn es schlimmer würde, müsse ich ins Krankenhaus meinte er. Er verschieb mir „Lotricomb“. Eine Pilzinfektion hat er ausgeschlossen. Aber er meinte dass er mir Lotricomb verschrieben hat weil es Kortison enthält und das gegen die Drüsen Reizung helfen würde. Eigentlich sollte ich zugsalbe nehmen aber er meinte dass würde die Haut im Intimbereich nicht vertagen.
    Meine Frage ist nun ob es noch eine andere Möglichkeit gäbe das zu behandeln zB mit einer pflanzlichen Salbe? Ich würde ungern Kortison anwenden wenn es nicht unbedingt nötig ist (Bin auf Grund von MS öfters mal auf Kotrison angewiesen gewesen und hatte starke Nebenwirkungen), zumal auch Clotrimazol enthalten ist, was ich nicht nehmen möchte, wenn ich wie jetzt, gar keine Infektion mit Pilzen habe.
    Ich würde mich freuen ihren Rat zu hören.
    Wäre lotricomb Mittel der Wahl oder täte es auch eine andere Salbe?
    Vielen lieben Dank für Ihre Mühe!
    Mit freundlichen Grüßen
    Jana

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Jana,
      Diese Therapie ist ziemlich unüblich, zumal es sich bei der Batholinitis um eine bakterielle Entzündung handelt. Wenn die Entzündung nicht zu stark ist, kann man gut mit Sitzbädern arbeiten, die Frauenmantel oder Eichenrinde enthalten. Dazu kann man Silicea D12 stündlich ein Tablette und Enzyme, z.B. Wobenzym plus oder hypo-a Enzyme nehmen, aber bitte nur unter ärztlicher Kontrolle. Gute Besserung!

      • Jana sagt:

        Guten Abend,
        Vielen vielen Dank für Ihre Antwort!
        Das dir Kortison Salbe unüblich für diese Entzündung ist, habe ich auch gedacht und somit nicht genommen. Ich habe in den letzten Tagen viel recherchiert und nehme jetzt für 5 Tage Povidon-jod Salbe an der Stelle für den antiseptischen Effekt. Was halten Sie davon ?
        Vielen Dank für die Idee mit den Sitzbädern, da werde ich morgen welche kaufen. Homöopathisch würde ich gerne etwas für meine Haut tun weil die macht mir allegemein zur Zeit leider Probleme.
        Also auch Danke für den Tipp mit dem Silicea!
        Liebe Grüße und vielen Dank für Ihre Mühe!
        Jana

        • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

          Liebe Jana,
          das ist ja viel besser! Zink hochdosiert einnehmen, braucht die Haut und ist gegen Entzündungen, z.B. Acerola Zink von hypo-a, am besten von denen gleich noch die B-Vitamine dazu und die 4Vag Scheidenzäpfchen, damit die Bakterien in der Scheide keine Chance haben. Gute Besserung!

  • Hanna sagt:

    Guten Tag Frau Prof. Gerhard!
    Vielleicht können Sie mir helfen: ausgelöst durch diverse Krankheiten (Epstein Barr Virus, Nebennierenschwäche, Fatigue Syndrom) habe ich einen extremen Mangel an Estriol, was sich insbesondere durch starke Scheidenatrophie zeigt. Ich bin 45 Jahre alt, Menstruation regelmäßig aber deutlich schwächer als vor der Erkrankung. Andere Symptome, wie z.B. starkes Schwitzen, Müdigkeit usw., werden inzwischen besser. Ein Blut Hormontest letztes Jahr ergab, dass „hier noch alles in Ordnung ist, Sie können sogar noch Kinder kriegen“. Seit 2 Jahren nehme ich nun lokal Estriolsalbe, inzwischen täglich in einer enormen Dosis. Das scheint aber überhaupt nichts zu bringen – das Gewebe schwindet immer mehr. Können Sie mir einen Rat geben?

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Hanna,
      Estriol wird außerhalb der Schwangerschaft vom weiblichen Körper nicht gebildet. Meinen Sie Estradiol-Mangel? Wenn der Zyklus noch ganz regelmäßig und die Hormone normal sind, stellt sich die Frage, ob Sie den Eindruck einer Scheidenatrophie haben oder ob dies eine Diagnose der Frauenärztin ist. Entsprechend unterschiedlich wäre das therapeutische Vorgehen. Wenn sich atrophische Veränderungen bei guten Hormonen zeigen, kann es sich um eine Autoimmunerkrankung handeln. Aromatherapie zur Linderung ist durchaus möglich. Alles Gute!

  • Karin sagt:

    Hallo,
    Ich habe im März 2016 meinen 3 Kaiserschnitt mit gleichzeitiger Sterilisation gehabt. Seither stille ich, zwar nicht mehr voll aber nach Bedarf. In der 2 Zyklushälfte leide ich oft an starkem Juckreiz an den äußeren Schamlippen. Pilzinfektion ist laut Frauenarzt negativ. Was kann ich dagegen tun bzw was verhilft mir Linderung? Vielen Dank im voraus

  • Jana sagt:

    Hallo liebe Frau Professor,
    Ich habe eine Frage bezüglich der Pille und häufigen Vaginalinfektionen.
    Öfters wurde mir gesagt und habe ich gelesen, dass die kombinierte Pille aufgrund des Östrogens einen negativen Einfluss auf die Anfälligkeit von Infektionen haben. Ich litt sehr oft an Mykosen, und habe vor einigen Monaten die Pille abgesetzt. Wäre ich mit der Minipille besser bedient, was die Anfälligkeit auf Infektionen angeht? bzw. hat die Pinipille keinen Einfluss auf Infektanfälligkeit?
    Mit ganz Freundlichen Grüßen
    Jana

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Jana,
      Alle hormonellen Verhütungsmethoden haben das Risiko, dass sie sich auch auf das Immunsystem auswirken. Frauen, die empfindlich für Scheideninfektionen sind, würde ich davon abraten, incl. Minipille und Hormonspirale. Leider kann frau auch bei den verschiedenen kupferhaltigen Spiralen nicht ganz sicher sein vor Infektionen. Am besten ist eine natürliche Verhütung und Benutzung des Cyclotest. Viele Grüße!

  • Karla sagt:

    Hallo Frau Frau Prof. Gerhard!
    Ich bin 59, hatte vor 10 Jahren eine vag. Hysterektomie (problemlose Heilung). Kurz danach Blasenprobleme, Pilz, Trockenheit mit Brennen inernlich und äußerlich. Ich bekam u. a. Oekolp Salbe und Oekolp forte. Es dauerte lange,ca. 4 Monate, bis sich das wieder gab. Danach hatte ich relativ selten mal leichte Blasenprobleme und Brennen am Scheideneingang und in der Scheide, bekam das aber mit ein wenig Oekolp schnell in den Griff.
    Nun habe ich wieder mit dem gleichen Problem schon inzwischen 4-5 Wochen zu tun.Nach dem FA-Besuch, Kontrolle, hatte es begonnen. Wieder ein Brennen in der Scheide und am Eingang. Ich habe seit Jahren eine Senkung, Rektozele u. Zystozele (am Scheideneingang sieht man das, aber noch richtig drin), die FÄ bestätigte mir das. Daraufhin habe ich Beckenbodengymnastik gemacht, auch mit EMS-Gerät. Jedenfalls verschlechterte sich das unangenehme Gefühl, es kam ständiger Harndrang dazu, die Harnröhre schien auch gereizt.Es ist ähnlich, wie vor 10 Jahren nach der Hysterektomie.Blasenentzündung liegt keine vor!
    Ich habe knapp 3 Wochen Oekolp Salbe benutzt, eine halbe Dosis des Einführgerätes wie empfohlen. Des weiteren Milchsäurebakterien (ich hatte Antibiotika bekommen)und Multi Gyn liqui. Da man Oekolp nur höchstens 3 Wochen jeden Tag nehmen soll, will ich es nun nur noch 2x in der Woche nehmen.
    Es wurde ein wenig besser, doch seit ich ein Siebpessar versucht habe, nun brennt es wieder mehr, trotz Multi Gyn und der Harndrang ist wieder stärker geworden.Die Schleimhaut, auch die der Blasen und Harnröhrengegend scheint schnell gereizt zu sein.
    Pilz ist keiner zu sehen, Juckreiz besteht auch nicht.
    Ich überlege nun, mir wieder Oekolp forte verschreiben zu lassen, da die Salbe in der Scheide vielleicht durch die Veränderungen (Wülste) schlecht verteilt wird.

    Müsste das Estrogen nicht schon längst wirken? Was raten Sie?

    Vielen Dank.

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Karla,
      Da Oekolp Estriol enthält, brauchen Sie keine Angst vor einer längeren Anwendung zu haben. Wenn Sie nur eine halbe Dosis genommen haben, kann der Wirkungseintritt natürlich länger dauern. Sie könnten auch zusätzlich Estriol als Tabletten schlucken. Die Senkungsbeschwerden könnten sich weiter verbessern durch eine transdermale bioidentische Progesteroncreme 3%. Sprechen Sie noch mal mit Ihrer Frauenärztin darüber. Alles Gute!

  • Marie sagt:

    Hallo ich hatte ein halbes Jahr mit Scheideninfektionen zu kämpfen. Die Infektionen sind verschwunden nur habe ich nach wie vor ein Jucken und Brennen. Der Abstrich beim Frauenarzt ist unauffällig. Es fühlt sich alles trocken und gereizt an. Könnten Sie mir ein gutes Feuchtigkeitsgel oder Creme empfehlen? Multigyn vertrage ich nicht und Milchsäurezäpfchen brennen nur noch mehr. Welche Bestandteile sollte so ein Präperat haben dass nicht noch mehr reizt und bei Trockenheit hilft? Wie sieht es mit Hyaluronsäure aus?
    Danke für das Lesen.

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Marie,
      Mandelöl wirkt sehr neutral, auch Colostrum ist eine Möglichkeit als Vicosan intim. Auch die Aromapflege hält zahlreiche gute Mischungen bereit. Alles Gute!

      • Marie sagt:

        Vielen Dank für die Enpfehlungen.
        Könnte man auch von Kafefungin das Befeuchtungsgel + Ovula für die Scheide benutzen?

        • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

          Liebe Maria,
          ausprobieren, bei manchen Frauen reicht das.

          • Marie sagt:

            Bei mir wurde jetzt eine Hpv Infektion und Pap 3d festgestellt. Kann dieser Infekt meine Trockenheit verursachen? Wie lange kann es auch Dauern bis mein Körper hoffentlich den Virus von sich aus bekämpft?

          • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

            Liebe Maria,
            seit 2 Monaten haben Sie unter unterschiedlichen Namen 7 verschiedene Fragen zu Ihren Scheidenproblemen gestellt. So kommen wir nicht weiter. Besprechen Sie Ihre Probleme bitte mit Ihrer Frauenärztin. Und wenn Sie den Eindruck haben, dass sie Ihnen nicht helfen kann, suchen Sie sich eine neue Therapeutin. Machen Sie eine Darmbehandlung, optimieren Sie Ihre Ernährung und unterstützen Sie Ihr Immunsystem. Klären Sie Ihre Partnerschaft und denken Sie über ein Absetzen der Hormonpille nach, die das Immunsystem belasten kann. Alles Gute!

  • Sabine sagt:

    Guten Abend,
    ich bin 46 Jahre alt und leide seit meinem 24. Lebensjahr unter immer wiederkehrenden Blasenentzündungen. Immer sind Coli-Bakterien schuld. Ich trinke sehr viel und versuche auf diese Weise die Bakterien auszuspülen. Habe in meinem Leben auch schon sehr viel Antibiotika geschluckt und schon viele andere Dinge versucht. Seit einem Jahr dauert das Gefühl einer leichten Blasenentzündung manchmal Wochen an, z.T. ist es ein leichter Druckschmerz. Im Sommer kamen dann plötzlich beim und nach dem GV Unterleibsschmerzen dazu. Zudem war die Scheide sehr trocken. Die Frauenärztin stellte Pilze fest, keine Bakterien. Nach der Pilzbehandlung wurden die Schmerzen allmählich besser. Das Gefühl der Blasenentzündung blieb. Seit Beginn des Jahres nehme ich Mannose, das Gefühl der leichten Blasenentzündung blieb trotzdem, bis ich vor 3 Wochen wieder starke Schmerzen beim GV und danach bekam. Diesmal stellte meine Frauenärztin Coli-Bakterien im Urin fest, der Abstrich war in Ordnung. Diesmal hat mir meine Frauenärztin OeKolp Ovula 0,03 mg Vaginalzäpfchen verschrieben. Ich habe jetzt jedoch Bedenken, diese zu nehmen. In der Verpackungsbeilage wird beschrieben, dass diese für Frauen nach den Wechseljahren bestimmt ist. Ich habe meine Regel noch regelmäßig. Kann trotzdem ein Östrogenmangel und damit ein Abbau der Scheidenschleimhaut vorliegen? Zudem habe ich Angst, die Zäpfchen dann regelmäßig nehmen zu müssen. Oder kann man die Scheidenschleimhaut und die Blasenschleimhaut mit 20 Zäpfchen wieder aufbauen?
    Ich bedanke mich im Voraus für Ihre Antwort

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Sabine,
      Offenbar haben Sie noch nie daran gedacht, mal eine gute Darmbehandlung zu machen. Wenn die Bakterienzusammensetzung im Darm besser wird, wird sie es auch in der Scheide und in der Blase. Geben Sie in der Suchfunktion mal Darm ein und informieren Sie sich über dieses wichtige Thema. Wenn der Darm nicht besser wird, werden Ihnen auch die Oekolp nicht dauerhaft helfen. Alles Gute!

    • Antje sagt:

      Liebe Sabine, eine Freundin von mir hatte die gleichen Probleme. Bei ihr war das Problem die Spirale. Nachdem diese ausgetauscht worden war, waren die Blasenentzündungen vorbei. Die behandelnde Frauenärztin sagte ihr, das habe sie selbst nicht gewusst, dass ältere Spiralen möglicherweise Blasenentzündungen verursachen können.

      • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

        Liebe Antje,
        danke für den hilfreichen Kommentar! Nicht nur ältere Spiralen können Blasen- und Scheidenentzündungen verursachen. Nur meistens fällt es den Patientinnen erst nach einer ganzen Weile auf, dass ein Zusammenhang mit der Spirale bestehen könnte. Deshalb rate ich auch Frauen mit Scheiden- und Blasenproblemen schon im Vorfeld von einer Spirale ab. Viele Grüße

  • Jana sagt:

    Sehr geehrte Frau Professor,
    Ich habe eine Frage zu Pilzen.
    Heute war ich kurzfristig beim FA wegen Beschwerden. Nach der Untersuchung meinte er das Bakterien für meine Beschwerden verantwortlich wären. Er sagte es sei kein Pilz zu sehen, außer einige wenige „Pilzphyten“. Meine Frage ist nun was Pilzphyten sind und ob eine gewisse Anzahl an Hefen normal in der Scheide ist, und ab wann sie einen Pathogenen Wert haben. Ich bin sehr verunsichert gerade weil ich leider in der Vergangenheit oft an Mykosen litt und nun einfach gerne wissen würde, ob der heutige Befund was Pilze angeht unauffällig ist.

    Mit freundlichen Grüßen und besten Dank,
    Ihre Jana

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Jana,
      Ihr Arzt meinte wahrscheinlich, dass er Fäden gesehen hat, die zu einer anderen Art Pilz gehören als die Candida Pilze und die nicht für Beschwerden verantwortlich sind. Machen Sie sich deshalb keine Sorgen.

  • Sarah sagt:

    Guten Tag,
    ich bin gerade auf ihren Artikel gestoßen. Ich bin 28. Jahre und habe vor gut 6 Monaten die Pille (Maxim) auf Grund Kinderwunsch abgesetzt. 4 Wochen nach Absetzen bekam ich einen starken Juckreiz mit Brennen und Wundgefühl. Ich war mehrfach bei meiner FA und es wurde nichts festgestellt. Auch zwei Abstriche waren OB. Seither habe ich viel ausprobiert. Deumavan, Vagisan, Döderlein, Eubiolac Verla und Xapro Salbe. Nichts hilft wirklich.
    Ich habe die Pille vorher durchgehend 12 Jahre genommen.
    Haben Sie noch einen Tipp für mich?
    Liebe Grüße Sarah

  • Jana sagt:

    Hallo sehr geehrte Frau Professor! Ich hoffe Sie hatten einen guten Rutsch und konnten gut in das neue Jahr kommen! Ich habe diese Frage schon gestellt gehabt aber ich glaube ich habe einen Fehler beim abschicken gemacht so dass sie nicht veröffentlicht wurde. Hier also nochmal meine Frage:
    Der Abstich von Herborn ist da und dort schreiben die Zitat:“ Bitte bedenken Sie, dass bei einer Symptomatik, die auf eine Infektion mit Candida spp. hindeutet, aber bei der keine Candida spp. nachweisbar sind, ursächlich auf eine sogenannte Laktobazillose zurückzuführen sein können. Hierbei ist die von den Laktobazillen produzierte Milchsäure wahrscheinlich für die Symptomatik (Brennen, Jucken) verantwortlich.“ Zitat Ende.
    Können Sie mir sagen was eine Laktobazillose ist? Ich habe dazu rein Garnichts im Internet gefunden… Ich frage mich auch ob es sich nur einen Verdacht handelt?
    Vielen vielen Dank schon mal für Ihre Antwort! Ich grüße Sie ganz herzlich!

  • Jana sagt:

    Guten Abend sehr geehrte Fr. Professor Gerhard!
    Ich wende mich wieder an Sie weil ich wieder Pilzgeplagt bin. Obwohl ich als Erhaltungstherapie 1xwöchentlich Fluconazol nehme und meine Flora zusätzlich aufbaue habe ich seit ein paar Tagen wieder einen Pilz (war gestern Wegen Beschwerden beim Gyn). Noch letze Woche war alles ok weil da war ich zur Kontrolle…
    ich verstehe echt nicht vorher das kommt?
    Meine Frage ist, ob es zwischen dem Pilz und der Tatsache dass mein Freund mich am Wochenende oral vaginal befriedigt hat, einen Zusammenhang gibt…?
    Meine Ärztin meinte es sei keine sehr ausgeprägte Infektion aufgrund meiner starken Beschwerden wird es jetzt aber mit Inimur Myko behandelt.
    Wissen Sie einen Rat für mich bzw ob es mit dem Petting was zu tun hat? Und warum ich trotz Fluconazol einen Pilz habe?

    Ps. Ich habe jetzt ein antimykogramm und Aromatogramm veranlasst beim Labor Herborn.

    Mit ganz lieben Grüßen, und vielen Dank für Ihre Antwort!
    Jana

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      liebe Jana,
      Offenbar ist Ihre Schleimhaut extrem empfindlich. Meiner Erfahrung nach hilft langfristig nur eine intensive Ernährungsumstellung und Darmbehandlung. Sie sind ja schon auf einem guten Weg, wenn Sie ein Aromatogramm machen lassen. Eine genaue Stuhluntersuchung und Zufuhr der fehlenden guten Darmbakterien wäre dann der zweite Schritt. Alles Gute!

      • Jana sagt:

        Liebe Frau Doktor, vielen Dank für Ihre Antwort. Ich hätte noch eine Frage… wie ich ja erzählt habe, wurde wieder eine pilzinfektion festgestellt, Es wurde dann noch eine pilzkultur angelegt beim Arzt. Heute rief ich an wegen dem Ergebnis, und mir wurde gesagt es sei nichts gewachsen… wie kann das sein? Der Arzt hat auf jeden Fall eine Infektion festgestellt und mir ja auch was verschrieben…. wie kann das jetzt sein?
        Ich habe ja ein Vaginalabstrich an Herborn geschickt… ich dachte nicht dass ich das mal sagen würde aber ich hoffe da wäschst ein Pilz denn sonst kann ja garkein Aromtatogram und auch keine Resistensprüfung stattfinden…. ? Ich bin sehr ratlos gerade
        Können Sie mir helfen?
        Mit freundlichen Grüßen
        Jana

        • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

          Liebe Jana,
          erstmal abwarten. Irgendwas wird im Aromatogramm schon wachsen. Wenn nicht, umso besser, dann gibt es trotzdem sehr heilsame Aromatherapeutika. Alles Gute!

          • Jana sagt:

            Sehr geehrte Frau Professor,
            Ich bin es nochmal, Jana. Der Abstrich von Herborn ist ausgewertet… kein Pilz Wachstum also auch kein Aromatogram und kein Antimykogram. Ehrlich gesagt weiß ich gerade nicht ob ich mich freuen soll oder nicht…
            Können Sie mir erklären wie es sein kann dass zwei unterschiedliche Ärzte unter dem Mikroskop ganz klar Pilze gesehen haben, aber im Abstrich nichts gewaschen ist…? Was ist der Grund dafür?

            Mit ganz freundlichen Grüßen,
            Jana

          • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

            Liebe Jana,
            es gibt in der Scheidenflora auch Milchsäurebakterien, die sehr groß und lang sind und leicht mit Pilzen verwechselt werden können. Freuen Sie sich einfach und pflegen Sie Ihre Scheide ruhig trotzdem mit Aromapflegeprodukten. Alles Gute!

          • Jana sagt:

            Vielen Dank für Ihre Antwort! Ich werde mir auf jeden Fall aus der Aromatherapie etwas zusammenstellen lassen! Ich habe schon bei Ihnen geguckt was es dort für fertig gemischte Öle gibt!

            Eine Sache wollte ich noch fragen: ist es wahrscheinlich dass, wenn man einen Pilz im Darm hatte, und auch vaginal oft Pilzinfektionen hat, dass es sich da um den gleichen Pilz handelt?
            Im Sommer wurde durch eine Stuhlprobe „Candida Rugosa“ festgestellt, der mit Fluconazol behandelt wurde.
            Ist es wahrscheinlich dass diese Candida spp. Auch für meine Vaginalen Infektionen verantwortlich war/ist?

            Vielen Dank und Freundliche Grüße!

          • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

            Liebe Jana,
            das kann, muss aber nicht sein. Wenn Sie ein Anti-Pilzmittel genommen haben, verschieben sich die verschiedenen Pilzpopulationen und welche, die vorher nur in kleiner Zahl vorhanden waren, nehmen plötzlich überhand. Viele Grüße

          • Jana sagt:

            Guten Abend liebe Frau Professor!
            Warum nehmen die in kleiner Zahl da gewesene Pilze überhand wenn ich ein anti Pilz Mittel genommen habe?
            Das verstehe ich Leider nicht…
            die Pilze sollen doch weggehen von dem Medikament…
            ich bin etwas ratlos gerade…

            Ich wünsche Ihnen einen schönen Abend und erneut ganz herzlichen Dank für Ihre Antwort!
            Jana

          • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

            liebe Jana,
            grnauso wie es verschiedene Bakterienarten gibt, so gibt es auch unterschiedliche Pilzfamilien. Alle können auf andere Mittel empfindlich sein. Fragen Sie Ihren behandelnden Arzt danach.

          • Jana sagt:

            Hallo noch einmal liebe Frau Professor! Ich hoffe Sie hatten einen guten Rutsch!
            Ich hatte ihnen ja die Frage gestellt wegen der Verschiebung der Pilzpopulation….
            nun habe ich leider schon wieder eine weitere Frage es tut mir leid aber dazu habe ich nichts im Internet gefunden…. der Abstich von Herborn ist da und dort schreiben die
            Zitat:“ Bitte bedenken Sie, dass bei einer Symptomatik, die auf eine Infektion mit Candida spp. hindeutet, aber bei der keine Candida spp. nachweisbar sind, ursächlich auf eine sogenannte Laktobazillose zurückzuführen sein können. Hierbei ist die von den Laktobazillen produzierte Milchsäure wahrscheinlich für die Symptomatik (Brennen, Jucken) verantwortlich.“ Zitat Ende.
            Hilfe! Was ist das??? Habe ich das oder ist das nur ein Verdacht? Und was ist eine Laktobazillose?
            Darf ich jetzt keine Milchsäurebakterien Präperate und Milchsäure zur Flora Stabilisierung nehmen?? Ich habe mir das alles schon gekauft…
            Bitte helfen Sie mir!
            Vielen vielen Dank schon mal für Ihre Antwort! Ich grüße sie ganz herzlich!

  • Renate sagt:

    Hallo,
    Kurz zu mir: ich bin 24 Jahre alt und kämpfe mit häufigen Blasenentzündungen.

    Ich hab vorkurzem meine Mandeln rausbekommen. Davor hatte ich 5 Wochen lang dauernd eitrige Angina, dadurch dauernd Antibiotika im Einsatz.

    Wenn ich meine Periode bekomme, brennt mein Intimbereich. So als wäre ich auf das Blut „allergisch“.
    Das brennen habe ich auch nach GV sehr stark. Und auch einfach so, ohne irgendwas gemacht zu haben.
    Pilz wurde vom FA ausgeschlossen. Daraufhin hab ich darum gebeten mir die Ovestin-Creme verschreiben zu lassen. Diese benutze ich seit Dienstag. Das brennen ist noch da.
    Jetzt ist bei mir untenrum aber alles rot, trocken, angeschwollen und brennt. kann das sein, dass ich allergisch auf die Creme reagiere, oder hab ich diese Falsch aufgetragen (auch auf dem äusseren Intimbereich aufgetragen)?
    Was kann ich gegen das brennen tun? Ist es gut die Multilindcreme zu verwenden? Was halten sie von Kokosöl?

  • Jessi sagt:

    Hallo,
    Ich habe vom 22.11.-29.11. cefurax gegen Sinusitis genommen. Nicht lange und der Scheidenpilz war da. Diesen habe ich während der Einnahme des Antibiotika mit Kade Fungin Creme behandelt und nach der Einnahme noch die Zäpfchen dazu. Das bröckelige weiße ist weg, es juckt nicht mehr. Allerdings ist meine Scheide so ausgetrocknet,dass sie an der äußeren Schamlippe und am scheideneingang eingerissen ist, nur leicht aber es brennt!!! Wie kann ich das behandeln?

  • Nicole sagt:

    Hallo Ich habe seit 4 Monaten Probleme mit brennen in der Scheide. Aber anders als sonst ist es kein jucken durch einen Pilz. Das hat auch der Frauenarzt bstätigt und hat vor ca. 3 Wochen einen Abstich ins Labor geschickt. Da kamm raus das ich Enterococcus faecalis und Häm. Streptokokken der Rr. B habe. Daraufhin sollte ich 5 Tage Antipjotikum Amoxicilin nehmen was ich auch tat. Zusätzlich habe ich regelmäßig auserlich Olivenöl mit etwas Teebaumöl zur beruhigung aufgetragen. Das hat leider alles nichts geholfen es brennt nach wie vor sehr stark. Mommentan nehme ich Majorana Vaginalcreme was auch nicht wirklich hilft. Was kann ich nur machen um die Bakterien los zu werden. Vielen Dank im voraus!

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Nicole,
      Bakterien sind immer in der Scheide, die meisten Frauen haben damit null Probleme. Zu denken wäre an Allergie, Unverträglichkeit von Cremes oder Salben, die Sie benutzen, psychischer Stress, Darmprobleme. Wenn Sie schon Alles ausprobiert haben, würde ich am ehesten zu einem Aromatogramm raten und anschließende gezielte Aromatherapie. Gegen Bakterien wirkt noch Fluomizin, allgemein heilend Multigyn, Delima. Alles Gute

  • Angela sagt:

    Guten Abend Frau Gerhard,

    danke für die Antwort. Dennoch habe ich noch Fragen:
    Wenn ich lese dieses Präparat sei nicht einzunehmen bei:

    „einer ausgeprägten Neigung zu Krampfadern
    (Störungen der Blutgerinnung
    Lungenembolie
    Schlaganfall
    Angina Pectoris
    Herzinfarkt)
    Herzklappenfehler.“

    Ich habe eben eine ausgeprägte Neigung zu Krampfadern und eine meiner Herzklappen schliesst nicht zu 100%.
    Sollte man einfach prinzipiell keine Beipackzettel mehr lesen, weil man dann gar keine Medikamente mehr einnehmen würde, und sich die Pharmahersteller eben nur absichern wollen, oder ist das doch ernstzunehmen?
    Vielen Dank im voraus für Ihre Antwort.
    Angela J.

  • Angela sagt:

    Hallo Frau Gerhard,
    ich bin 48, seit bereits 3 Jahren in den Wechseljahren, beziehungsweise ohne Blutung.
    Nun habe ich wie viele hier Schmerzen beim Sex. Das typische Brennen eben.
    Bei der Untersuchung bei meiner Frauenärztin stellte sie fest, dass die Trockenheit in der Scheide nicht so ausgeprägt sei, mehr die an den äusseren Stellen.
    Da ich eine zeitlang Gynomunal Vaginalgel ( 3x 1 Woche in Folge jeden Abend) genommen habe und ich keine wirkliche Besserung feststellen konnte, hat sie mir nun Ovestin Creme verschrieben. Und ich zögere noch sie anzuwenden. Da ich zum einen eigentlich keine Hormone nehmen möchte und zum anderen die Nebenwirkungen bei aller Relativierung, die ich im Netz dazu schon gelesen habe, doch sehr abschrecken. Auch wenn ich keine Krebserkrankung hinter mir habe, und dafür sehr dankbar bin, kommt es mir so ein bisschen vor als würde ich es provozieren mit Verwendung von Hormoncremes.
    Ich gebe zu , dass es sich hier durchaus um eine „Hysterie“ in kleiner Form handeln kann, aber die Gedanken habe ich nunmal. Wenn Sie mir da weiterhelfen könnten wäre das toll.
    Ich habe zwar auch keine akute Thrombosegefahr, jedoch Krampfadern mit schon zweimaliger OP. Vielleicht müsste ich auch das bereits schon mal verwendete Gel über einen längeren Zeitraum anwenden? Oder ein anderes Gel?
    Ich bedanke mich im voraus für Ihre Antwort.

    Angela J.

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Angela,
      es gibt verschiedene Östrogene, in Ovestin ist Östriol, ein Östrogen, das sogar vor Krebs schützt. Also keine Angst, was Besseres können Sie nicht nehmen! Viele Grüße

      • Manuela sagt:

        Hallo Frau Gerhard,
        Ich bin 57 habe mit 32 meine Gebärmutter entfernt bekommen.
        Bis vor Ca 2 Jahren keine Probleme beim Geschlechtsverkehr.
        Jetzt habe ich, trotzdem dass ich genügend Feuchtigkeit habe, Schmerzen beim eindringen (welch grausiges Wort für etwas schönes) des Penis. So als würde der Muskel sich nicht öffnen wollen.
        Ich habe von meiner Gynäkologin östrogenhaltige Zäpfchen bekommen.
        Doch auch hier das Problem beim einführen.
        Haben Sie einen Rat für mich?
        Danke
        Suzi111

  • Milena sagt:

    Hallo Frau Gerhard,

    ich litt nach einer Hirnhautentzündung und stärker Antibiotikaeinnahme im Februar bis vor zwei Monaten an wiederkehrenden Pilzinfektionen und auch an einem Gentialherpes.
    Darauf hin habe ich meine Spirale ziehen lassen und leide seitdem „nur noch“ in meiner zweiten Zyklushälfte an an einer starken Rötung der obere Scharmlippen. Diese Rötung verursacht schmerzen und ich fühle mich sehr unwohl, da ich durch die lange Behandlung und dieses Gefühl „nichts hilft“ bereits psychisch etwas angeschlagen bin.
    Aktuell nehme ich keine Medikamente ein.
    Ich habe natürlich auch schon viele Dinge dagegen unternommen.
    Ich trage mittlerweile Baumwolle Unterwäsche(nichts besonders sexy), Wäsche mich nicht übertrieben und berücksichtige alles was mein Frauenarzt mir aufgeben hat.
    Es ist mir auch schon unangenehm geworden einen weiteren Termin beim Frauenarzt zu vereinbaren. Ich denke, er weiß auch nicht weshalb ich das immer bekomme.
    Liegt es vielleicht an Unregelmäßigkeiten in meinem Hormonhaushalt?
    An wen kann ich mich da wenden?
    Gibt es dafür Spezialisten?
    Einfach Östrogenhaltige salbe aufzutragen, obwohl nichtmal weiß ob überhaupt ein Mangel besteht möchte ich ich auch nicht mehr.
    Liegt es am ph wert? Kann man das testen?

    Ich bin übrigens 25 Jahre alt und bis zu meiner Antibiotikaeinnahme war alles in Ordnung.
    Ich hoffe Sie haben eine Idee.
    Ich bin verzweifelt…
    VG und danke!
    Milena

  • Sylvia sagt:

    Sehr geehrte Fr. Gerhard,

    muss auf Grund von Trockenheit und Entzündung des Gebärmutterhalses Ovestin-Creme 2 mal wöchentlich vaginal anwenden. Krebsabstrich wurde gemacht (3.8.2016) lt. Arzt wird es wohl ein PAP 3 werden. Ergebnis kommt aber frühestens nächste Woche. Meine Frage, kann ich (an den Ovestin freien Tagen) Milchsäurebakterien (Gynophilus Kapseln) verwenden?

  • Francoise sagt:

    Liebe Prof.Gerard,

    ich bin 46 Jahre alt und leide seit ein paar Jahren zunehmend unter Scheidentrockenheit, welche ich allerdings nur beim Geschlechtsverkehr merke, das aus dem Grund nur noch mit Gleitcreme (Deumavan) möglich ist.

    Ansonsten spüre ich kein Brennen in der Scheide, ich habe auch keinen Ausfluss und auch keine Wechseljahressymptome.

    Meine Blutung wird von Jahr zu Jahr schwächer, mittlerweile dauert sie nur noch 1- max.2 Tage, oft habe ich nur Tropfen in der Einlage, dann wird sie mal wieder stärker.

    Ich leide auch zunehmend unter wiederkehrenden Blasenentzündungen (3 innerhalb 9 Monaten), dazu hatte ich vor 6 Monaten eine Bartholinitis (selbst mit ätherischen Ölen behandelt).

    Auf ihrer Seite las ich, dass lokaler Östrogenmangel Harnwegsinfekte fördern kann und dass Estriolzäpfchen die Scheidenschleimhaut wieder aufbauen und so Harnweginfekte vorbeugen kann (ich beuge seit der letzten Blasenentzündung im Februar mit D-Mannose täglich, vor und nach dem GV, zusätzlich Nitrofurantoin, 100 mg, vor und nach dem GV).

    Mein Frauenarzt sagte mir aber, wenn ich noch meine Blutungen habe, könne ich keinen Östrogenmangel haben und weigerte sich, die Estriolzäpfchen zu verschreiben.

    Meine Fragen an Sie:

    1) Kann ein lokaler Östrogenmangel in der Scheide vorliegen und gleichzeitig ein normaler Östrogenspiegel im Blut?

    2)Wenn ja: dann wäre die Messung von Östrogen im Blut bzw. im Speichel bei Scheidentrockenheit ohne systemische Symptome eines Östrogenmangels sinnlos, oder?

    3)Kann das Estriol durch die Scheidenschleimhaut ins Blut übergehen? Denn die Hersteller weisen auf systemische Nebenwirkungen von Östrogenen im Beipackzettel der Estriol Zäpfchen hin, als ob das Estriol eine Wirkung im ganzen Körper entfalten würde. Könnte das wirklich der Grund für die Weigerung meine Frauenarztes, mir diese Zäpfchen zu verweigern?

    4)Können die Delima Zäpfchen tatsächlich die gleiche Wirkung auf die Scheidenschleimhaut und die vaginale Flora haben wie Estriol Zäpfchen? Ist eine dauerhafte tägliche Anwendung dafür notwendig?

    Im Voraus für ihre Antwort!

    LG Francoise

    PS Tolle Seite!!!!!!!!!!!

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Francoise,
      ob Ihr Östrogenspiegel im Blut normal ist, wissen Sie ja gar nicht. Wenn die Blutung so unregelmäßig und schwach ist, mit Sicherheit nicht. Deshalb brauchen Sie das Geld für eine Messung auch gar nicht auszugeben! Sie können ohne Ängste zusätzlich zu Ihren vielleicht noch selber produzierten Hormonen die Östriolzäpfchen nehmen. Das Östriol bindet nicht an die Östradiol-Rezeptoren, sie schaden Ihnen also auf gar keinen Fall. Ich würde 2 Wochen lang täglich ein Östriolzäpfchen nehmen und wenn die Beschwerden dann besser sind, nur noch jeden 2. Tag. Aber das finden Sie ganz leicht selber heraus. Delima können Sie genauso anwenden, so häufig, wie Sie auf Grund Ihrer Beschwerden denken. Das kann man genauso über Jahre machen wie mit dem Östriol. Alles Gute!

  • Mmaria sagt:

    Guten Tag, ich (59 Jahre) war heute beim FA, einerseits zur Krebsvorsorge andererseits wegen Unterleibsschmerzen, die mich jetzt schon ein paar Monate begleiten. Vor 2 Monaten hatte ich eine eintägige Blutung. Daz sei gesagt, dass ich die seit 3 Jahren immer um die gleiche Zeit habe … Schon komisch.
    Der Arzt sagte mir fehlen Hormone und irgend etwas mit der Muskulatur. Er riet mir zu oekolp forte Ovula.. Ich habe sie mir verschreiben lassen. Jetzt frage ich mich ob ich nehmen soll, oder überhaupt brauche. Ich habe keine trockene Scheide… Ich habe nur diese leichten Unterleibsschmerzen. Im Beipackzettel steht unter anderem, der Arzt sollte einem auf dass eine oder andere hinweisen, das hat er leider nicht getan. Dann steht unter „unbedingt beachten“ Migräne und starke. Kopfschmerzen – das habe ich.
    Ich weiß wirklich nicht warum ich die Zäpfchen nehmen soll, wozu sind sie bei mir gut..
    Ich habe irgendwie das Gefühl – sie sind nicht gut für mich – oder besser ich brauche sie nicht – ich bräuchte etwas anderes.
    Ich bin total verunsichert.

    Ich wäre so dankbar für Hilfe.

    Herzliche Grüße

    Maria

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Mmaria,
      verstehe, so wie Sie Ihre Beschwerden beschreiben, auch nicht, was Sie mit Ökolp sollen. Sprechen Sie noch mal mit Ihrem Arzt oder gehen Sie zu einem anderen, denn ich kann Ihnen leider keine Therapieempfehlung geben.Viele Grüße

  • Jaxbe sagt:

    Liebe Frau Prof. Gerhard,

    bin 52 und in den Wechseljahren, seit 5 Jahren keine Monatsblutung mehr. Leide an Brennen und grünlichem Ausfluss in der Scheide, auch Trockenheit, aber nicht so schlimm. Seit 22 Jahren einen Partner/Ehemann und seit ca. zwei Jahren starke Schmerzen beim Eindringen beim GV trotz Gleitcremes und -Zäpfchens. Bei drei verschiedenen Frauenärztinnen gewesen. Bei der letzten wurde mal der Keim Gardnarella Vaginalis gefunden. Therapie mit vaginalzäpfchen, kein Antibiotikum, da ich zu Candida neige. Scheidenpilz wurde aber ausgeschlossen bei allen drei. Multiallergikerin, daher schon Waschmittel sensitiv. Da ich auch viele Lebensmittelallergien (diese Lebensmittel so weit es geht, meide) und auch Histaminintoleranz habe, hier vielleicht eine Ursache?
    Jetzt will mir meine Frauenärztin Oekolp Forte verschreiben. Da ich die Schildrüsenerkrankung Hashimoto sowie auch mehrere kalte Knoten habe (keine Medikation), die ein Glück nicht mehr gewachsen sind, möchte ich hier kein Ungleichgewicht verursachen . Was können Sie mir raten?

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Jaxbe,
      mit Ökolp machen Sie nichts falsch, weil Östriol so gut wie ausschließlich auf die Schleimhäute im Genital- und Blasenbereich wirkt. Unbedingt nehmen: anfangs täglich, nach 3 Wochen reicht es meistens alle 2 Tage. Viel Erfolg!

  • Steffie 37 sagt:

    Hallo!
    Ich bin 37 mit Blutdruck Schwankungen und hab im Februar 16 entbunden!nehme die juprele!Seit einer Woche brennen heiss und aua,beim Geschlechtsverkehr!Habe am Freitag Zäpfchen oekolp forte 0,5 von meiner FA bekommen!Grausam in der Einführung,da glitschig und rutschen trotz tiefen reinschieben immer wieder raus!?Was kann ich machen?Ohne pille und nur Kondom????da streikt mein Mann!!!WS kann man machen???gibt es auch noch andere Möglichkeiten????Tablette mit applikator???Sie meinte sonst spirale!Ich habe sonst nie Probleme gehabt und es ist wirklich grausam !!!!Blutdruck Tabletten nehme ich leichte und eine halbe pro Tag!

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Steffie37,
      stillen Sie noch und haben Sie deshalb diese Gestagenpille bekommen? Wenn nicht, gibt es auch andere Pillen, die zusätzlich ein Östrogen enthalten, was auch bei leichten Blutdruckschwankungen möglich ist. Vielleicht haben Sie ja nur vorübergehend eine Scheidenreizung, da könnten Ihnen Aromaöle helfen. Außerdem gibt es jede Menge Alternativen, die Sie mit Ihrer Ärztin absprechen sollten. Hier ein Artikel von einer Frauenärztin zu den zahlreichen Verhütungsmethoden Alles Gute!

      • Steffie 37 sagt:

        Hallo!Ich stille nicht und habe die östrogenfreie Pille,wegen des Blutdruck problems und des Alters bekommen! :( aber warum empfiehlt sie mir dann ne hormonspirale?ich überlege schon mit nem verhütungscomputer anzufangen!Warum empfiehlt sie mir keine andere Pille?!Die Zäpfchen sind auch nicht so das ware.Seit Freitag nehme ich sie und immer noch trocken und Geschlechts Verkehr ist noch nicht drin!Es zückt auch nichts!2014 mit der juprele keine Probleme,2015 zwecks Kinderwunsch abgesetzt,2Monate später schwanger,dann die Pille wieder begonnen,2Wochen Regel,dann alle zwei Tage zwischen Blutung und jetzt ist alles normal,aber seit letzter Woche das Gefühl wie Wechseljahre!Welche Pille wäre denn gut!und was wäre wenn ich die juprele weglassen undcundc nur den Verhütung Computer benutze,würden dann die Probleme sich auflösen?!
        Achso ich nehme noch euthyrox 75 mg SD eingestellt!Mein Blutdruck ist immer so bei 150/100 und nachts bei 120/80 und normal! 1/2 tablette morgens!

        • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

          Liebe Steffi 37,
          wenn Sie vor der Schwangerschaft die juprele gut vertragen haben, renkt sich das sicher wieder ein. Sollten Sie einen regelmäßigen Zyklus bekommen, ist der Verhütungscomputer eine Möglichkeit. Gehen Sie noch mal zur Frauenärztin, vielleicht haben Sie ja doch nur eine einfache Scheideninfektion. Andernfalls müssen die Hormonwerte kontrolliert werden. Gute Besserung!

  • Stephanie sagt:

    Hallo.
    Ich habe ein kleines Problem. Ich hab letztes Jahr im Oktober die Pille abgesetzt bis dieses Jahr März. Erst nahm ich die Zoely, dann bekam ich urplötzlich ein brennen im scheideneingang. Wegen anderer Nebenwirkungen wechselte ich die Pille und nehme nun die Jubrele. Seit dem ersten Brennen hab ich Xapro Creme bekommen. Anfangs wirkte die Creme auch super. Dann bekam ich meine Blutung nach pillenwechsel, das brennen hielt an, ich nahm die Creme weiter. Anfang letzter woche setzte ich die Creme ab, das brennen klang ab. Nun hat es 4 Tage nicht gebrannt und von einer Sekunde auf die andere war es wieder da.. Ich bin am verzweifeln..

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Stephanie,
      da es sich bei Jubrele um eine Pille handelt, die nur ein Gestagen enthält, könnte es sein, dass Sie starke Hormonschwankungen mit Östrogenmangel haben, deshalb war die Xaprocreme eine gute Idee und hat ja auch geholfen. Möglich ist auch, dass Sie allergisch gegen irgend etwas sind, das fängt beim Material der Unterwäsche an, dem Waschmittel bis hin zu Nahrungsmitteln. Es kann auch im Zusammenhang mit Geschlechtsverkehr stehen. Machen Sie sich eine Liste und spielen Sie ein wenig Kriminalist, dann werden Sie sicher die Ursache finden. Wenn nicht, Pille absetzen und natürliche Verhütung lernen. Alles Gute!

  • Britta sagt:

    Guten tag. Ich bin in der 7.ssw und habe einen resistenten klebsiella pneumoniae keim im vaginalbereich. Alle Antibiotika kommen wg. Der frühschwangerschaft nicht in frage. Es brennt, juckt, leicht gelblicher nicht riechender Ausfluss. Was kann ich an nicht schädlichen Mitteln probieren?

  • Katrin sagt:

    Guten Tag,
    Ich habe vor Ca. 6 Wochen die Pille Maxim abgesetzt und leide jetzt seit Ca. 2 Wochen an ständigem harndrang. Blasenentzündung wurde schon ausgeschlossen. Kann das mit dem Pille absetzten zusammen hängen? Hat sich vllt ein östrogenmangel eingestellt?

  • Anni sagt:

    Guten Tag Frau Dr. Gerhard.

    Ich leide schon seit geraumer Zeit an trockener Scheide und wunder, trockener Haut im Intimbereich. Das Empfinden beim GV ist auch gestört bzw. fast garnicht vorhanden.
    Zu mir:
    34J, seit 6J trage ich ein Implanon und davor hatte ich 11J die 3Monatsspritze. Vor dieser hatte ich 3 verschiedene Pillen, weil ich immer unter Unterleibskrämpfen gelitten habe, die bis zum Erbrechen und Kreislaufzusammenfall geführt haben.

    Meine Frage:
    Kann die Trockenheit mit dem Implanon zusammen hängen?
    Ich habe von meiner FÄ ein Rezept über Ökolp Forte 0,5mg Zäpfchen bekommen.Diese soll ich 1x /Woche nehmen.
    Würden Sie mir die auch empfehlen? Oder gibt es auch noch eine andere Alternative?
    Ich möchte einfach gerne diese Beschwerden loswerden und beim GV mal wieder was empfinden können.

    MfG Anni

    PS: Aufgrund einer Hashimoto nehme ich täglich 100 Mikrogramm L-Thyroxin Henning und eine Glutensensitivität liegt auch vor.

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Anni,
      Da muss man sich ja richtig Sorgen um Sie machen, denn die Symptome sprechen für einen Östrogenmangel. Haben Sie tatsächlich seit 17 Jahren mit Gestagenen verhütet? Das bedeutet, dass Sie über viele Jahre weniger Östrogen produziert haben als andere Frauen. Lassen Sie auf jeden Fall mal eine Knochendichtemessung machen, denn ich habe schon junge Frauen erlebt, die durch diesen Östrogenmangel sehr früh eine Osteoporose bekommen haben. Für die Scheidentrockenheit ist das Ökolp forte richtig. Ob es ausreichend sein wird, müssen Sie herausfinden. Alles Gute!

  • Miriam sagt:

    Liebe Frau Prof. Gerhard,
    ich hatte 2x im Abstand von etwas über einem Jahr Lymphdrüsenkrebs und daher gerade beim 2. Mal starke Chemotherapien (Hochdosis mit Transplantation) bekommen. Seit 1 1/2 Jahren versuche ich mit Hilfe von meinem Gynäkologen meinen Hormonhaushalt wieder hin zu bekommen. Beim GV habe ich jedesmal Risse und Schmerzen. Ich weiß nicht mehr was ich noch machen soll. Trotz täglicher (doppelte Dosis) von Estriol und verschiedene Wechsel der Präparate wird es manchmal etwas besser, also die Wundheilung tritt schneller ein, aber es ist nie ohne Verletzung. Auch das Benutzen von Gleitgel hilft nicht. Zwar ist es dann bei dem GV nicht so schmerzhaft aber danach.
    Ich bin jetzt 36 Jahre und möchte mein Leben auch beim GV wieder genießen. Haben Sie noch einen Rat?
    Liebe Grüße

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Miriam,
      Versuchen Sie mal Sanddornkapselextrakt, Femisanit. Das hat schon vielen Frauen nach Chemotherapie geholfen. Außerdem wichtig Nahrungsergänzungen, die sich günstig auf die Haut auswirken: Zink, Omega-3-Fettsäuren, Selen, B-Vitamine, Vitamin E, am besten natürlich nach vorheriger genauer Blutuntersuchung, was Ihnen fehlt. Werden Sie denn auch mit Östrogen und Progesteron eingestellt? Gute Besserung!

  • Kimberly sagt:

    Hallo,
    ich habe seit ich Antibiotika nehmen musste (Oktober 15)
    Mit einer Pilzinfektion zu kämpfen.
    Diese kam gefühlt jede 2 Monate wieder
    Als ich das 3 mal beim Frauenarzt war weil ich dachte das ich wieder ein Pilz hatte ( Symptome waren kleine wunden und die Klitoris war sehr empfindlich und angeschwollen)
    Der Arzt konnte keinen Pilz feststellen und meinte die wunden können auch durch eine zu trockene scheide entstehen und hat mir vagisan verschrieben.

    Nun hab ich das Gefühl das meine Klitoris wieder etwas angeschwollen ist…
    Kann das wieder ein Pilz sein ?

    Liebe grüße
    Kimberly

  • Julia sagt:

    Sehr geehrte Frau Professor Gerhard,

    Tolle Homepage, chapeau!

    Seit September hatte ich fünf Pilzinfektionen und eine Infektion mit E.coli.

    Der letzte Abstrich war o.B., jedoch habe ich immer noch Schmerzen. Mein Gynäkologe vermutet, dass die Schleimhaut noch sehr gereizt ist u empfiehlt Oekolp Ovula und Milchsäure-Gel.

    Würden Sie noch warten mit einer Gynatren Behandlung?

    Haben Sie noch einen Therapie-Vorschlag?

    In Ihrem Artikel erwähnten Sie spezielle Tampons zum Schwimmen und Zäpfchen nach GV. Wie heißen diese genau?

    Besten Dank schon im Voraus für Ihre Bemühungen,

    Julia M.

  • Sarah sagt:

    Hallo,
    vor zwei Wochen befriedigte ich mich an einer Massagedüse im Schwimmbad. Zwei Tage später bekam ich einen leichten Druck/Schmerz an der Klitoris. Nun war ich letzte Woche beim Frauenarzt und erzählte ihm von den Schmerzen auf Höhe der Symphyse. Der Arzt machte einen Abstrich der Scheide, es wurden Bakterien festgestellt. Dafür bekam ich nun Zäpfchen verschrieben. Vagihex. Soll diese 6 Tage jeweils eins abends nehmen. Urin wurde auf Nitrit getestet, wg evtl Blasenentzündung. Negativ.
    Seit dem Frauenarztbesuch sind die Schmerzen schlimmer geworden. Im Moment fühlt es sich an, als sei etwas unter der linken großen Schamlippe entzündet oder gebrochen. Klitoris ist empfindlich und tut weh.

    Kann es sein, dass die Schmerzen vom Abstrich (es war mehr als nur unangenehm, es tat weh – ich verkrampfte es war sogar Blut dabei) kommen innerlich und nach außen strahlen?
    Ausfluss hab ich durchsichtigen und seit dem Zäpfchen gestern auch verstärkt.
    Vielen Dank für Ihre Antwort!!!
    Achso…ich traute mich nicht dem Arzt von der Befriedigung an der Düse zu erzählen. Berichtete ihm aber das ich im Schwimmbad war.

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Sarah,
      Die Schmerzen in Klitoris und Labie sind wahrscheinlich von der „Massage“, wobei ein Äderchen geplatzt sein kann, so dass Sie einen kleinen Bluterguss da haben. Ist sicher nichts Gefährliches, einfach in Ruhe abwarten. Durchsichtiger Ausfluss ist auch normal und meistens von der Zyklusphase abhängig.

  • Ina sagt:

    Liebe Frau Dr. Gerhard,

    ich (22) habe seit ca. 1 Jahr ein Problem mit Schmerzen beim und nach dem GV. Ich habe schon viele Sachen von der Apotheke ausprobiert (Scheidenzäpchen, Cremen, Salben, Multi-Gyn brennt total) aber kein Ergebnis damit erreichen können. Nach dem Besuch beim FA stellte sich eine Pilzinfektion heraus, die ich auch wie beschrieben behandelt habe. Momentan war ich sogar ein bisschen froh, da ich dachte, dass damit diese Probleme auch gelöst werden. Aber die Schmerzen sind noch immer genau so wie vorher. Ich weiß nicht, was ich noch machen kann.
    Vielleicht haben Sie noch einen Tipp für mich. Würde mich sehr darüber freuen!

    Vielen Dank im Voraus!

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Ina,
      Nehmen Sie die Pille ein? Dann sind vielleicht die Schleimhäute zu trocken. Versuchen Sie es mal mit Granatapfelsamenextrakt (Delima Scheidenzäpfchen) oder schlucken Sie den Sanddornextrakt Femisanit.

      • Ina sagt:

        Vielen Danke für die schnelle Antwort!

        Ja, ich nehme die Pille schon länger.
        Delima Zäpfchen habe ich noch nicht verwendet.
        Femisanit schlucke ich seit 2 Wochen täglich.

        Liebe Grüße Ina

        • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

          Liebe Ina,
          dann haben Sie ja schon „die Schuldige“ gefunden. Durch die Pille kann Folgendes passieren:
          1. sie hat zu wenig Östrogen, so dass die Schleimhaut nicht genügend aufgebaut wird,
          2. sie verändert Ihr Immunsystem,
          3. sie raubt Ihnen Nährstoffe, so dass Ihr Immunsystem erschöpft ist und die Schleimhaut defekt.
          Informieren Sie sich über nichthormonelle Verhütungsmethoden und besprechen Sie Ihre Probleme mit Ihrem Frauenarzt. Alles Gute!

          • Ina sagt:

            Können Sie mir weiterhin noch zu Zäpfchen oder östrogenhaltigen Cremen oder irgentwelchen Tipps raten?

            Vielen Danke für die vielen Informationen.

            Liebe Grüße Ina

          • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

            Liebe Ina,
            Delima hatte ich Ihnen schon genannt. Eventuell Östriol-Zäpfchen. Besser die Pille wechseln oder das Kontrazeptivum. Alles Gute

          • Ina sagt:

            Liebe Frau Dr. Gerhard,

            jetzt muss ich mich nochmal melden, ich habe die Delima Zäpfchen schon ausprobiert, die ersten Male war es, wie wenn nie irgentetwas gewesen wäre, keine Schmerzen, nichts! Hab mir gleich ein paar Päckchen gekauft, doch jetzt sind die Schmerzen trotz Zäpfchen wieder da. Ich hatte vor ca 7 Jahren meine erste Pille (Xyliette) gegen Akne bekommen, durch diese habe ich nach ca 3-4 Jahren starken Haarausfall bekommen. Dann bekam ich die Pille Alisma vom Arzt verschrieben. Diese habe ich bis jetzt genommen. Seit 3 Wochen nehme ich die Diane mite, da meine Arbeitskollegin (in der Apotheke) meinte, dass diese vielleicht besser wäre. Doch jetzt sind wie gesagt die Schmerzen wieder da. Meine Frage jetzt: Kann oder soll ich eine „normale Pille“, gemeint ohne diesen Inhaltsstoffen gegen Akne und Haarausfall nehmen, ohne wieder auf diese Beschwerden hoffen zu müssen? Und werden die Schmerzen beim GV vielleicht besser durch eine nicht so aggressive Pille?

            Viele Dank im Voraus für die Bemühungen!

            Liebe Grüße Ina

          • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

            Liebe Ina,
            Ob die Schmerzen beim GV tatsächlich mit der neuen Pille zusammenhängen, kann ich nicht beurteilen. Bitte nicht in zu kurzer Zeit die Pillen wechseln, erst mal etwas abwarten. Von „aggressiv“ kann bei Diane mite eigentlich nicht die Rede sein. Viele Grüße!

  • Tina sagt:

    Hallo Frau Dr. Prof. Gerhard,

    ich hoffe sehr, Sie können mir mit Ihrem Rat weiterhelfen.
    Seit fast drei Monaten habe ich mit einer Scheideninfektion zu kämpfen. Ich weiß nicht, ob ich sie nicht wegbekomme oder sie einfach gleich immer wieder kommt. Behandelt wurde das ganze mit 1% sowie 2% Clotrimazol als Vaginaltabletten, V-Zäpfchen und V-Creme sowie mehrfach mit einem oralen Antibiotikum. Zudem nehme ich ebenfalls seit Wochen, bis auf die Behandlungstage, täglich Premeno duo V-Zäpfchen. Ebenfalls nehme ich seit neun Tagen Döderlein Milchsäure Kapseln.

    Kurz zu mir: Ich bin 34, im August habe ich meine Chemotherapie nach einem Brustkrebs Re-Rezidiv abgeschlossen, ich habe keine Monatsblutung und eine sehr trockene Scheide.

    Mein Gynäkologe meint, der Grund wäre mein schwaches Immunsystem, jedoch hätte ich bei meinen letzten Chemos keine Probleme damit.

    Können Sie mir einen Rat geben? Für Ihre Meinung wäre ich Ihnen wirklich sehr dankbar.

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Tina,
      es tut mir sehr leid, dass Sie so unter den Folgen der Chemo leiden müssen. So wie Sie es beshreiben, arbeiten wohl momentan die Eierstöcke nicht mehr, was zu einem Hormonmangel geführt hat. Lesen Sie sich mal diesen Artikel über naturidentische Hormone bei Krebserkrankungen durch. Sie finden darin, dass Sie Östriol ruhig nehmen dürfen, bspw. Ovestin Scheidenzäpfchen oder Scheidensalbe. Dann können die Döderleinbakterien in der Scheide wieder wachsen und selber Milchsäure bilden. Nach einer Woche (manchmal auch 2) täglicher Behandlung kann frau auf jeden 2. Tag umstellen. Sprechen sie bitte mit Ihrem Arzt darüber. Natürlich sollte außerdem das Immunsystem normalisiert und der Darm behandelt werden. Auf der Seite der Biologischen Krebsabwehr finden Sie weitere wichtig Informationen. Alles Gute für Sie und denken Sie jetzt wirklich an sich!

  • A.S sagt:

    Hallo Fr. Dr. Igerhard.
    Ich bin 16 Jahre alt und habe ebenfalls ein Problem mit meiner Scheidenflora.
    Diese juckt, ist wund, deutlich gerötet, es brennt fürchterlich und man kann kleine rote Punkte oder kleine Bläschen erkenn und spüren. Mein Ausfluss ist gering und leicht gelblich.
    Ich war öfters beim FA, welcher keinen Pilz feststellen konnte. Habe dieses Problem seit meiner behandelten Pilzinfektion (welche durch Zäpfchen und Crems behoben wurde). Diese ist jedoch schon seit einem Jahr her.
    Benutze 100%Baumwollunterwäsche, keine Tampons und Binden mehr sonder vor kurzem benutze ich ein Menstruationstasse.
    Mein FA meinte dass ich die Pille nehmen soll, da ich einen Östrogenmangel vorliegen habe (kriege die Regel sehr unregelmäßig) und dazu soll ich mir Sebamed lotion parfumfrei jeden Abend auf die Problemzone schmieren. Das probiere ich seit 1. Monat aus, aber es tut sich nichts.
    GV hätte ich Lust nur dieses Problem steht mir im Wege.
    Bräuchte dringend einen Ratschlag.
    Ich habe ebenfalls mit meinem Hausarzt darüber gesprochen, der meinte ich solle zu Not noch ein Mittel gegen eine Pilzinfektion nehmen. Scjaden tut es nicht, aber bin mir nicht sicher ob ich es machen soll.
    Verzweifle
    Über einen Kommentar wäre ich Ihnen dankbar – mein FA weiß nämlich selber nicht mehr weiter.
    LG

  • Christa sagt:

    Liebe Frau Doktor Gerhard,

    mein Frauenarzt hat mir gegen Scheidentrockenheit, unter der ich (54)sehr leide und durch die ich praktische keine Lust mehr auf Intimverkehr verspüre, die Oekolp- Creme (Estriol 1,0 mg) verschrieben.
    Bei der Dosierung soll ich mich an den Beipackzettel halten.
    Gegen die gelegentlichen Brustschmerzen (Östrogendominanz) wurde mir außerdem das Porgestogel verschrieben, welches ich bei Bedarf, auch nach Packungsanleitung, anwenden soll.
    Ein Hormonstatus wurde nicht gemacht.
    Nun habe ich in einem Ihrer Artikel gelesen, dass das Verhältnis Estriol/Progesteron aufeinander abgestimmt sein soll und frage mich, ob ich mit der 2 x wöchentl. Erhaltungsdosis von Estriol und der gelegentlichen Anwendung von Progestogel (10 mg) richtig liege? Oder kann/sollte ich das Progerston öfter bzw. regelmäßig anwenden um den Brustschmerzen vorzubeugen?
    Die Dauer dieser Behandlung richtet sich nach den Beschwerden, meinte mein Frauenarzt, allerdings möchte er mich auch nicht öfter als einmal jährlich zur Vorsorgekontrolle sehen.
    Wäre es denn in Ordnung wenn ich diese beiden Hormone langfristig anwende bzw. selbst ausprobiere wie oft ich das Progerston einsetze?
    Zur Pflege der Scheidenschleimhaut benutze ich das MultiGyn Liquid Gel und werde mir noch die, von Ihnen empfohlenen, Delima Vaginalzäpfchen kaufen.
    Ich litt bereits in früherern Jahren schon sehr unter PMS und Brustspannen, Progerston war aber nie ein Thema.
    Das Progestogel hilft mir sehr gut, wenn ich es ein paar Tage hintereinander angewendet habe.
    Zu der Estriol – Creme kann ich noch nichts sagen, da ich erst am Anfang dieser Therapie stehe.

    Herzlichen Dank für Ihre Antwort und freundliche Grüße
    Christa

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Christa,
      Estriol ist gar kein Problem und muss nicht auf die Progesterondosis abgestimmt werden. Anders wäre es bei Estradiol, aber das nehmen Sie ja nicht. Ökolp nimmt man die ersten 14 Tage täglich, dann kann man auf 2mal die Woche übergehen. Wenn Sie sowieso Delima einsetzen, werden Sie vielleicht noch weniger brauchen. Sie können Progestogel ruhig regelmäßig anwenden, wenn es Ihre Brustbeschwerden verhindert. Da Sie nicht schreiben, ob Sie noch Ihre Periode haben, sollten Sie mit Ihrem FA die Häufigkeit und Dosis aber absprechen. Viele Grüße!

  • Bianca sagt:

    Hallo, leider melde ich mich nochmals zurück. War am Sonntag im Thermalbad und seit Dienstag juckt und brennt es wieder. Habe mir wieder in der Apotheke Kadefungin Kombipackung geholt und wende diese gerade an. Es hilft auch sehr gut. Es juckt kaum mehr und die Wunden verheilen. Allerdings ist die Scheide auch wieder sehr trocken dadurch. Außerdem habe ich im Dammbereich noch eine Wunde bzw. einen kleinen Riss und das will einfach nicht verheilen. Was kann ich nach der Anwendung von Kadefungin tun, dass die betroffene Hautstelle endlich verheilt und meine Schleimhaut wieder besser ist? Vielen Dank im Voraus. Liebe Grüße Bianca

  • Vanessa sagt:

    Guten Tag,
    Ich war vor zwei Wochen beim Frauenarzt und es wurde festgestellt, dass ich Bakterien habe. Hab auch Antibiotika bekommen (es war dann alles gut) und danach Aufbauzapfchen. Die ersten paar Mal war alles ok, doch seit 2-3 Tagen juckt und brennt meine Scheide. Was könnte das sein und was kann ich dagegen tun?

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Vanessa,
      da ist wohl die Scheidenflora durcheinander gekommen und möchte gepflegt werden. Probieren Sie mal Multigyn oder Vagiflor. Wenn das nicht ausreicht, muss auch der darm behandelt werden. Alles Gute!

  • Bianca sagt:

    Hallo, ich hoffe mir kann jemand helfen. Zu meiner Leidensgeschichte. Angefangen hat alles mit Juckreiz, Brennen und offenen Stellen an der Scheide bzw am Scheideneingang und drum herum. Es wurde dann bei einer Vertretung ein Pilz diagnostiziert und ich bekam eine Tablette zum einnehmen und Batrafen zum einführen. Danach war es kurz besser, aber es brennte und juckte dann wie die Hölle. Also kam ich ins Krankenhaus, da wurde dann behauptet ich hätte Herpes. Ich bekam Aciclovir in Tabletten- und in Cremeform. Aus dem Krankenhaus entlassen, hatte ich immer noch die gleichen Symptome. Dann bin ich zu meinem Frauenarzt, da er dann wieder aus dem Urlaub zurück war. Dort wurde wieder ein Abstrich gemacht und es war wieder ein Pilz, dort bekam ich dann Antibiotika mit 4 tabletten über 12 tage lang und kadefungin.
    Ich muss sagen, das half mir auch. Die Wunden sind nun verheilt und demzufolge brennt es auch nicht mehr, da keine offenen Wunden mehr da sind. Ich muss mich allerdings sehr beherrschen, es nicht wieder aufzukratzen, da der Juckreiz leider immer noch da ist. Mein Frauenarzt meinte, ich soll weiterhin die Haut mit einer Fettcreme pflegen. Im Moment nehme ich Bepanthen, die mir auch sehr gut hilft. Warum ist der lästige Juckreiz immer noch da und wann hört das auf? Könnte es auch zusätzlich ein Hautproblem sein? Es ist alles auch sehr trocken. Seit 2 Tagen nehme ich nun Brottrunk zu mir und ich habe das Gefühl, es wird dadurch auch ein bisschen besser, vllt bilde ich mir das auch nur ein. Ich will endlich wieder mein Leben & vorallem mein Sexleben genießen können. Ich bin jetzt ein Jahr mit meinem Freund zusammen und 2 Monate hab ich nun schon mit diesem Laster versäumt, auch wenn noch viele weitere folgen werden ;)
    wäre dankbar über jeden Tipp dankbar. Danke

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Bianca,
      das machen Sie mit dem Brottrunk schon richtig, denn im Darm muss eine gesunde Flora wiederhergestellt werden. Vorsicht mit zu fettiger Salbe, die kann u.U. den Juckreiz erhöhen. Versuchen Sie mal Multigyn oder Delima. Gute Besserung!

      • Bianca sagt:

        Danke für Ihre Antwort. Soll ich das ActiGel oder das LiquiGel von Multigyn nehmen? Die Wunden sind abgeheilt, aber sobald keine Creme drauf ist, juckt es wieder etwas. Es ist also einfach zu trocken. Da würde das LiquiGel besser passen oder? Bin mir gerade nicht sicher. Wie sieht es denn mit Deumavan aus? Die Salbe wurde mir auch empfohlen und diese habe ich auch noch vorrätig. Ist sie auch zu fettig oder kann ich sie benutzen?

        • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

          Liebe Bianca,
          Liquigel ist sicher okay. Deumavan ist anders zusammengesetzt, aber kann auch helfen. Viel Erfolg beim Ausprobieren, denn jede Haut reagiert etwas anders.

          • Bianca sagt:

            Hallo Frau Gerhard,

            ich melde mich nochmals und muss sagen, dass es mir mit dem Brottrunk und Bepanthen viel besser geht.
            Der Juckreiz hat sich deutlich verbessert und selten juckt es noch kurz, aber ich habe keinen Drang mehr mich zu kratzen. Nun stelle ich aber fest, dass ich kaum bzw. gar keinen Ausfluss mehr habe. An was könnte das liegen? Zu trocken?

            Liebe Grüße Bianca

          • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

            Liebe Bianca,
            „kein Ausfluss“ ist doch wunderbar! Ausfluss muss nicht sein.

  • Isa sagt:

    Hallo,
    bei mir wurde vor einer Woche nach unglaublichen inneren uns Aeusserlichem Brennen ein Pilz diagnostiziert.
    Ich bekam Fluconazol, 1 Tablette und sollte eine Milchsäure nur machen. nach 1 Woche ist das innere Brennen gegangen, aussen aber geblieben. Zu sehen sind wenn ueberhaupt nur selten ein paar Punkte. Dazu schwillt der Übergang zu den inneren Schamlippen an und fühlt sich heiss an. Der letzte Abstrich war aber OK.

    Was kann das noch sein??? Und wie werde ich das Brennen aussen los?

  • Franzi sagt:

    Hallo,

    Ich habe seit etwa einer Woche eine stark geschwollene Scheide und auch nur innen. Abstriche waren unauffällig. Das einzige was festgestellt werden konnte ist, dass ich zu wenig Milchsäurebakterien habe. Kann daher die Schwellung kommen???

  • Ina sagt:

    Hätte man einen Leistenbruch nicht beim Ultraschall oder im MRT sehen müssen? Ich hatte im Frühjahr eine sehr schwere Sicherheitsglasplatte getragen und dabei einen ruck im Unterleib verspürt, ebenso ein Druckgefühl. Da dachte ich auch an einen Leistenbruch. Aber wie gesagt, im MRT wurde sowas wohl nicht gesehen.

    Ich habe auch keine typische Beule am Bauch. Es ist zum verzweifeln. :(

    Wie kann man einen Leistenbruch feststellen und kann dieser von selbst heilen wenn man sich monatelang nicht mehr bewegt und nur gelegen hat? Ich konnte im letzten Sommer nicht mehr laufen und sitzen, mich nicht nach vorne beugen oder die Beine anwinkeln.

    Danke schön auch für den Tip mit der Seite für die Ärzte, das werde ich meiner Frauenärztin berichten, vielleicht ist dort ja jemand der weiß, was mit mir los ist.

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Ina,
      das ist ganz wichtig, was Sie gerade berichtet haben. Erzählen Sie Ihrer Ärztin das. So ein Bruch kann nach innen gehen, dann sieht man außen gar nichts. Und in MRT und US kann man nichts sehen, weil Sie LIEGEN! Sie müssen im Stehen untersucht werden! Viel Glück!

  • Ina sagt:

    Vielen lieben Dank für die schnelle Antwort und den Link. Die Schwellung ist deutlich sichtbar. Betroffen ist der komplette äußere Genitalbereich. Meine Ärztin dachte zunächst an einen Pilz. Ich besorgte mir Kadefungin welches aber keine Besserung brachte. Der typische Ausfluß und Juckreiz waren nicht vorhanden. Ein Abstrich zeigte keine Auffälligkeiten.
    Dann vermutete sie eine Herpesinfektion, allerdings waren nirgends Bläschen zu finden. Ein weiterer Abstrich wurde gemacht, ohne Befund. Ein Bluttest zeigte Antikörper gegen EBV. Aber das kann nicht für diese Beschwerden verantwortlich sein.

    Mittlerweile habe ich zig “Verdachtsdiagnosen“ von Vulvodynie, Beckenvenensyndrom, Endometriose, Lymphabflussstörung, Pudendusneuralgie u.s.w.!

    2 mal war ich in diesem Jahr im MRT wo einmal das Becken und einmal mit Kontrastmittel die Blutgefäße im Becken angeschaut wurden. Alles unauffällig… aber im liegen geht die Schwellung ja weg.

    Im Sommer waren die Schmerzen und Schwellung so stark, das ich kurz vor der Ohnmacht war. Selbst die Geburt meines Sohnes vor 18 Jahren oder Zahnschmerzen sind ein Klacks dagegen.

    Ich bin jetzt 35 Jahre alt und habe Angst das man nie rausfindet was mit mir los ist.

    Liebe Grüße, Ina.

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Ina,
      da ist wirklich guter Rat teuer! Vielleicht liegt es daran, dass die Untersuchungen alle im Liegen gemacht werden. Und wenn dann sowieso die Schwellung weg ist, kann man sie nicht sehen. Ich denke an so eine Art Leistenbruch an anderer Stelle. Oder ein Lymphödem (in so einem Fall konnte ich mal einer Patientin mit Selen helfen). Es gibt inzwischen einige Foren für Ärzte im Internet, in denen sie sich über schwierige Fälle austauschen können, z.B. coliquio. Vielleicht kann Ihr Frauenarzt das mal versuchen. Alles Gute und nicht verzweifeln, es muss eine Lösung geben!

  • Ina sagt:

    Liebe Frau Dr. Gerhard,

    mit großem Interesse habe ich den Artikel gelesen. Seit langem leide ich an einem extrem trockenen Genitalbereich. Dazu kommen eine ständige Schwellung und Rötung, sowie ein Füllegefühl als wäre man mit Flüssigkeit gefüllt. Dadurch entsteht ein ständiger Druck nach unten der sich beim tragen, pressen, Erschütterung und Wärme verstärkt. Im liegen und bei Kälte geht die Schwellung zurück.

    Kurz vor Beginn meiner Periode kommen Schmerzen hinzu im äußeren Genitalbereich. Der Schmerz ist stechend und reißend und tritt bei jeder Bewegung auf.

    Ich benutze keine Slipeinlagen oder Tampons, sondern eine Menstruationstasse seid dem ich diese Beschwerden habe. Dabei habe ich festgestellt, das mit dem tragen dieser Tasse die Schwellung erträglich ist.

    Zusätzlich creme ich den Genitalbereich mit Deumavan.

    Beim Frauenarzt wurden in diesem Jahr zahlreiche Abstriche von innen und außen gemacht, ohne Befund.Keine Entzündungen, Fehlbesiedlungen oder Pilze.

    Die Schmerzen vor Beginn meiner Periode und diese Schwellungen machen mich fertig. Niemand hilft mir, ich bin seit Monaten nicht mehr arbeitsfähig denn zeitweise kann ich nur reitbeinig gehen.

    Einen Progesteronmangel behandel ich jetzt selbst mit einer Progesteroncreme, denn meine Frauenärztin wollte mir Progesteron nicht verschreiben, weil ich vor 13 Jahren Thrombosen hatte. Die Creme verwende ich jetzt seit dem 19. November.

    Ich bin nur noch verzweifelt und hoffe auf ein Wunder… ich will endlich Schmerzfrei sein, möchte wieder Unterwäsche tragen, mich bewegen wie ich möchte, will nicht mehr breitbeinig gehen müssen wegen der Schwellung und ich will wieder arbeiten!

    Es ist ein absoluter Horror!

    Haben sie eine Idee was das sein könnte?

    Liebe Grüße, Ina.

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Ina,
      hat die Schwellung denn mal ein Arzt gesehen oder haben Sie nur das Gefühl der Schwellung? Manchmal macht sich eine Gebärmuttersenkung auf diese Art bemerkbar oder eine Thrombose im Genitalbereich. Kann Ihnen da leider auch nicht weiterhelfen. Unter http://www.natum.de finden Sie ganzheitlich arbeitende Frauenärzte, vielleicht versuchen Sie das noch mal. Alles Gute!

  • sabine sagt:

    Guten Tag Frau Dr. Gerhard
    ich war am Freitag und Samstag schwimmen und am Sonntag auf einer Veranstaltung mit Kleiderordnung die eine Strumpfhose erforderte. Sonntag Nacht brannte meine Scheide so stark das ich nicht schlafen konnte.
    Montag morgen konnte ich vor Schmerzen nicht sitzen oder stehen . Bin dann sofort zu meinem FA .
    Er sagte das es eine ganz starke Entzündung ist . Ob Pilz oder bakteriell konnt er nicht sagen . Er hat mir ein Kombipac inimur und cefuroxim aufgeschrieben .
    Seit heute habe ich beim Wasserlassen unertägliche Schmerzen an den Schamlippen . Das die Medis erst wirken müssen weiß ich , aber wann wird das endlich besser ?

    Sabine

  • Louise sagt:

    Liebe Frau Dr.Gerhard,

    ich leide seit langem an Beschwerden in der Vulva, die immer dann auftraten, nachdem diese mit chemischen Stoffen aller Art in Berührung kam. Tausend Untersuchungen folgten inklusive Biopsie. Ergebnis: keine Hauterkrankung oder -entartung. Es geht eher in die Richtung Irritative Dermatitis. Die Haut reagiert wirklich gegen alles – auch z.B. Deumavan. Nun das Problem: die Haut in der Vulva juckt nun seit Wochen. Nach meinem Empfinden, weil sie gereizt ist (grad hatte ich auch noch einen Pilz) und trocken, denn sie schuppt leicht. Ich habe in letzter Zeit Mandelöl verwendet – bisher das einzige, worauf die Schleimhaut nicht gereizt reagiert. Trocknet dies die Haut aber weiter aus, da sie ja schuppt? Oder gibt es eine Alternative, die ich versuchen kann?

    Vielen Dank und viele Grüße

  • Ina Janßen sagt:

    Liebe Frau Dr.Gerhard,

    ich habe öfters mit Pilzinfektionen zu kämpfen und schon viel ausprobiert.
    Nun plagt mich dieser wieder und mein Gynekologe hat mir nochmals inimur myko 1% aufgeschrieben.
    Das hat mir beim letzten mal super geholfen, jedoch juckt es trotz des 4. Tag immer noch.
    Nun habe ich mir Deumavan drauf getan welches etwas lindert.
    Kann es sein das die Haut vom inimur so gereizt ist und es deshalb noch juckt?

    Vielen Dank im voraus für Ihre Antwort.

    Ina Janßen

  • bluenadine sagt:

    Hallo!

    Ich(20) leide zur zeit wahrlich unter vaginaler Trockenheit. Ich habe nach dem sex schmerzen.es fühlt sich an
    Wie winzige risse vorallem zwischen after und vagina aber auch an den inneren
    Schamlippen. Wenn ich auf toilette gehe brennt es stark. Ein paar stunden später juckt es furchtbar
    Und bleibt trocken, weiße brocken bilden sich immer wieder.

    Was ist das und wie behandel ich das? Gibt es etwas auf naturbasis?

    Ich hoffe jemand kann mir helfen.

  • Hofmann Mirela sagt:

    Sehr geehrte Frau Dr. Gerhard: Ich bin 49 jahre und nehme zu zeit Famenita 200mg abends ..leide hoch Blutdruck,Mein FA meint ist normal das ich hoch Blutdruck habe ,ich leider unter hitzewallungen schlafstörung und jeden morgen angstzustände,habe sehr knie schmerzen und herzrasen….ich weiss nicht mehr was ich machen soll TSH 1.82…Cortisol 150 Estradiol 696 FSH 21.4 LH 39.2 Progesteron 1.3/L Sind meine werte … soll ich die Famenita deutsch 30 tage nehmen? Momentan leide ich auch brennen beine, oberschenkel und unter nierenbereich..

    Im voraus besten Dank

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Mirela,
      diese Frage kann ich nicht beantworten, das muss der Arzt Ihnen sagen, der Ihnen Famenita verordnet hat. Vielleicht suchen Sie sich mal eine naturheilkundlich arbeitende Ärztin, die die Gesamtheit Ihrer Symptome beurteilen und behandeln kann. Gute Besserung!

  • Franziska sagt:

    Liebe Frau Gerhard,
    herzlichsten Dank für Ihre Empfehlungen.
    Liebe Grüße von
    Franziska

  • Franziska sagt:

    Liebe Frau Gerhard,
    ich bin 50 Jahre alt und leide seit einem Jahr an einem dünnflüssigen gelben, selten auch mal leicht blutigem
    Ausfluss. Das sieht immer so aus, als würde Flüssigkeit aus der Scheide tropfen. Wenn ich am Abend bade, dann ist es mal einen Tag nicht. Meine Frauenärztin hatte mir zuerst Antibiotika, dann Zäfpchen zum Aufbauen der Schleimhaut verschrieben. Das hat keine Besserung gebracht. Sie findet jetzt immer Entzündungszeichen auf dem Abstrich. Jetzt mal sollte ich Biguanelle und anschließend Sagella und Gynoflor probieren. Die Symptome bleiben unverändert. Die Krebsabstriche sind unauffällig. GV ist nicht einfach, es schmerzt und ich möchte lieber die Schleimhut nicht noch mehr reizen. Ich habe von dem Vitamin C gelesen. Würden Sie mir das auch empfehlen?
    Seit einem halben Jahr habe ich keine Regel mehr. Ich fühle mich eigentlich trocken, aber es ist ständig nass, einfach nicht richtig. Es sieht wie Eiter aus, klingt fürchterlich.
    Ich wäre Ihnen sehr dankbar, wenn Sie mir einen Rat nennen können.
    Liebe Grüße von
    Franziska

    • igerhard sagt:

      Liebe Franziska,
      Das ist überhaupt nichts Gefährliches, sondern eine für das Alter typische Fehlbesiedlung mit Bakterien in der Scheide. Dadurch entsteht das paradoxe Gefühl der Scheidentrockenheit bei gleichzeitig Ausfluss. Lassen Sie sich mal homöopathisch behandeln, das geht dann sicher weg. Hilfreich zur Symptomlinderung kann auch VagiC sein oder Delima oder MultigynActigel. Gute Besserung!

  • elvira sagt:

    Sehr geehrte Frau Dr. Gerhard,

    ich frage für eine sehr alte Dame (88 J.), die an starker quälender Vagina-Trockenheit mit Brennen und Jucken leidet („wie rohes Fleisch“).

    Ihre Ärztin hat nur Ideen für lokale Anwendungen, die die alte Dame aber nicht durchführen kann und will.

    Ich bin für sie auf der Suche nach etwas, das sie viell. leicht einnehmen kann. TCM, Homöopathie, Schüssler…. es gibt hier etliche Wege, aber welcher ist Ihrer Erfahrung nach der wirksamste? Und auch spürbar wirksam?

    Passen WEchseljahres-Medikamente auch für so alte Frauen?

    Vielen lieben Dank für Ihre Hilfe.

    • igerhard sagt:

      Liebe Elvira,
      Hat sich die Dame denn richtig von einer Frauenärztin untersuchen lassen? Nicht dass es sich um eine Krebsvorstufe oder eine schwere Pilzinfektion handelt. Wenn sie keine lokalen Anwendungen machen kann und will (ich würde immer für eine Östriolsalbe plädieren, wenn kein Pilz vorliegt) und auch Sitzbäder nicht in Frage kommen, bin ich überfragt. Wechseljahresmedikamente bringen da nichts. Sicherheitshalber könnten Sie unter http://www.natum.de ja mal schauen, ob in der Nähe eine ganzheitlich arbeitende FÄ praktiziert, die eine Idee hätte. Alles Gute!

  • elisa sagt:

    Liebe Frau Gerhard,

    ich hatte vor zwei Monaten eine Pilzinfektion in der Scheide, die mit KadeFungin behandelt wurde. Nach einigen Wochen verspürte ich einen ständigen Druck auf der Blase, allerdings kein Brennen beim Wasserlassen. Eine Untersuchung beim FA ergab, dass die Vaginalschleinhäute enzündet sind. Sie wurde behandelt mit fluomyzin. Das linderte die Beschwerden, die allerdings kurze Zeit später wieder kamen. Sowohl Urin, als auch Abstrich waren negativ (keine Bakterien). Ich habe immernoch dieses Druckgefühl in der Vagina, was öfter auch in ein Brennen übergeht. Der FA meint aber, dass es keine Blasen- oder Vaginalenzündung ist. Nun habe ich einige Wochen mit Milchsäure behandelt, was die Beschwerden lindert. Wenn ich absetzte tauchen die Beschwerden allerdings sofort wieder auf. Kann es sein, dass meine Beschwerden mit einer trockenen Schleimhaut zu tun haben, da ich damit in der Vergangenheit oft zu tun hatte?
    Und ist es möglich, dass mein Hormonhaushalt evtl. gestört ist? Ich habe nämlich auch im Bereich der Nase, Mund und Rachen eine sehr trockene Schleimhaut, die mir Beschwerden macht. Kann man mit 30 Jahren schon einen Östrogenmangelt haben und kann dieser solche Beschwerden verursachen?
    Eine Ernährungsumstellung und Darmsanierung habe ich schon hinter mir. Daher bleibt für mich nur noch die Erklärung des Hormonhaushaltes…
    Vielen Dank für Ihre Antwort

    • igerhard sagt:

      Liebe Elisa,
      nehmen Sie die Pille ein? Die kann manchmal durch unglückliche Zusammensetzung solche Beschwerden verursachen. Auch der Mineralstoffwechsel kann gestört sein. Spontan würde ich Ihnen am ehesten eine Klassische Homöopathie empfehlen. Viele Grüße

  • Nalan sagt:

    Liebe Frau Dr. Gerhard,
    nachdem ich über Ihre sehr hilfreiche Liste eine ganzheitlich praktizierende Gynäkologin gefunden habe, konnte mir ENDLICH geholfen werden. Vielen Dank für diesen Hinweis!!
    Ursache meiner ständigen Beschwerden waren nicht Pilze und Bakterien, sondern lichen sclerosus. Alles andere was man festgestellt/auf Vermutung behandelt hatte waren demnach Sekundärinfektionen.
    Jetzt werde ich mit Emovate Creme behandelt und die Entzündungen sind vollständig zurück gegangen, wobei die Frauenärztin mich auf die Dauerhaftigkeit dieser Erkrankung bzw. Behandlung hingewiesen hat.
    Ich fühle mich sehr gut aufgehoben, verstanden und behandelt.
    Trotzdem möchte ich Sie fragen, ob es Spezialisten für diese Erkrankung gibt und wie ich diese finden kann?! Und welche seriösen und informativen Internetseiten gibt es?
    Über eine Antwort freue ich mich sehr!
    LG

  • Sabrina sagt:

    Sehr geehrte Frau Dr. Gerhard,
    wieder einmal bin ich auf Ihr Forum gestoßen und es tut wirklich gut zu wissen, dass es soviele Gleichgesinnte auf der Suche nach einer Lösung gibt. Mit Brennen im Vaginalbereich habe ich über Jahre hinweg immer wieder zu tun, hatte darum auch erst die Pille gewechselt, nun aber seit zwei Monaten ganz abgesetzt, um zu testen, ob dies einen positiven Einfluss auf meine Schleimhäute haben könnte.
    Leider verspüre ich nach dem Stuhlgang auch ein Brennen / Wundgefühl am After. Außerdem scheint es mir, dass das Brennen in der Scheide ebenfalls nach dem Stuhlgang schlimmer wird. Kann dies zusammenhängen?
    Vor vier Monaten wurden bei mir leichte Hämorriden entfernt (drei Mal in regelmäßigen Abständen). Danach war das Brennen verschwunden, fängt nun aber erneut an (vorne und hinten). Diverse Cremes oder Döderlein / Multigyn Actigel helfen immer nur zeitweise.
    Halten Sie auch in meinem Fall Stress / Sorgen / psychischen Druck – Darmflora geschädigt – Scheidenflora geschädigt für mögliche Auslöser meiner Beschwerden?
    Nächste Woche habe ich einen Termin bei einer anderen Frauenärztin, da meine Ärztin langsam ratlos ist.
    Über Ihre Einschätzung würde ich mich sehr freuen.
    Viele Grüße

  • Kathrin sagt:

    Sehr geehrte Frau Dr. Gerhard,
    ich habe seit Januar ein Problem mit einer stark geröteten Scheide. Ich hatte damals eine Blasenentzündung, musste Antibiotikum nehmen, dann kam ein Pilz, der mit Pilzcreme behandelt wurde und nochmal eine Creme gegen Bakterien, die damals noch da waren. Seit dem ist meine Scheide total gerötet. Ich habe dann verschiedene Zäpfchen zum Aufbau der Scheidenflora, Bepanthen Augen- und Nasensalbe, Majorana, Nystalocal, Multigyn-Actigel, Decoderm-tri (in dieser Reinfolge) genommen und wende nun zweimal täglich ein Sitzbad aus Kräutern an, welches mir meine neue Frauenärztin verschrieben hat. Leider hat es bisher (schon 6 Tage sind vergangen) noch keinen Erfolg gezeigt. Die Scheide ist auch sehr trocken und bildet schnell weißen Belag, juckt und brennt. Innen ist jedoch nichts, die Abstriche und Kulturen zeigten keine Bakterien oder Pilze an.
    Ich bin mittlerweile sehr verzweifelt und hoffe Sie können mir einen Ratschlag geben!
    Viele Grüße

    • igerhard sagt:

      Liebe Kathrin,
      Bei Ihrem Problem fallen mir 2 wichtige Punkte ein, an denen man ansetzen müsste: ein zu schwaches Immunsystem und Stressfaktoren, wobei übermäßiger Stress, krank machende Emotionen und psychische Belastungen natürlich ihrerseits das Immunsystem stören.Das geschädigte Immunsystem hängt häufig mit dem Darm zusammen. Langfristig müssen Sie über die Ernährung die Darmflora stabilisieren, dann bessert sich automatisch auch die Scheidenflora. Das erreichen Sie durch vollwertige Biokost mit wenig einfachen Kohlehydraten, genügend Ballaststoffen aus Getreide, Gemüse und Obst und milchsäurehaltige Nahrungsmittel, wie Sauerkraut, saure Bohnen oder am bequemsten mit Kanne Brottrunk http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/kanne-bio-brottrunk%C2%AE-ein-lebensmittel-das-es-in-sich-hat/ Alternativ oder zusätzlich eignet sich eine Kur mit Symbioflor http://symbiopharm.de/ am besten lassen Sie sich von der Firma einen Arzt in Ihrer Nähe nennen, der sich mit dieser Behandlung auskennt. Auch eine individuelle Impfung gegen Scheideninfektionen ist über diese Firma beziehbar http://symbiovaccin.de/ und oft als letzter Ausweg sehr erfolgreich.

  • Franzis sagt:

    Liebe Frau Dr. Gerhard,

    vor Estradiol habe ich auch Angst. Die Creme aus dem Internet hat weniger als die Hälfte der Dosierung von z.B Estreva oder Gynokadin.
    Da ich mir momentan noch selbst helfen muss, bis ich einen geeigneten Arzt finde ( herzlichen Dank für den Tipp mit der Liste :-), wollte ich die Creme auch nur in geringer Menge, also keinen ganzen Hub, zweimal die Woche nehmen.
    Progesteron wird ja, bei Überdosierung, in Estrogene umgewandelt, was ich eigentlich gar nicht als so verkehrt empfinde. Bisher habe ich allerdings nicht den Eindruck überdosiert zu sein, also keinerlei Symptome.
    Ich bedanke mich für Ihre Hilfe und hoffe, bald bestens eingestellt zu sein, mit Hilfe eines Arztes.
    Liebe Grüße von Franzis

  • Franzis sagt:

    Liebe Frau Dr. Gerhard,

    das Progestan nehme ich mit Absprache meiner Frauenärztin. Ich fühle mich unter Progsteron sehr wohl.
    Nach neuesten Studien gibt es unter richtiger Einstellung bioidentischer Hormone keine Zunahme an Brustkrebserkrankungen.
    Hormone sind sehr schwankend und jetzt festgestellte Werte können morgen schon wieder ganz anders aussehen.
    Ich finde eigentlich nicht, dass ich mutig sind, sondern einfach nur verzweifelt. Ich hatte genügend Symptome mit Beginn meiner Wechseljahre und keiner half mir. Nun helfe ich mir einfach selbst.
    Liebe Grüße von Franzis

    • igerhard sagt:

      Liebe Franzis,
      meine Erwiderung bestand im Wesentlichen darin, Sie vor zu viel Progesteron zu warnen, da daraus natürlich im Körper auch andere Hormone gebildet werden. Außerdem schrieben Sie ja davon, dass Sie sich auch Estrogene über das Internet besorgen wollen. Von einer selbständigen Östrogentherapie kann ich als Ärztin nur abraten. Vielleicht finden Sie unter http://www.natum.de eine ganzheitlich arbeitende FÄ, die Erfahrung in der Behandlung mit bioidentischen Hormonen hat.
      Viele Grüße

  • Franzis sagt:

    Liebe Frau Dr. Gerhard,
    ich bin 48 Jahre alt und untergewichtig. Ich nehme schon seit 4 Jahren Progestan am Morgen und am Abend eine Kapsel ein. Im Gesicht und vaginal verwende ich die Oekolpsalbe.
    In letzter Zeit bemerke ich, dass meine Gesichtshaut immer dünner wird, zudem habe ich kaum noch eine Libdido und verliere manchmal unkontrolliert Urin.
    Ich habe Angst vor Estradiol, auch dem bioidentischen.
    Ich habe mir nun trotzdem im Internet eine Creme bestellt mit E2 und E3 im Verhältnis 20:80.
    Ich überlege eine ganz kleine Menge zweimal die Woche im Gesicht anzuwenden.
    Ich weiß die Salbe wirkt systemisch, da ich eh Probleme habe, auch Osteoporose, wäre das nun weniger das Problem. Meine Frage ist, darf man Estradiol nur zweimal in der Woche anwenden oder muss man sich nach dem Zyklus richten und bringt etwas durcheinander?
    Ich möchte keine zu starke systemische Wirkung. Ich habe gelesen, dass schon geringe Mengen E2 die Haut aufbauen und auf die Knochen wirkt.
    Ich wäre für eine Antwort wirklich sehr dankbar.
    Liebe Grüße von Fanzis

    • igerhard sagt:

      Liebe Franzis,
      sehr mutig, wie Sie mit den Hormonen rumspielen! Da ich selber über Jahrzehnte in der Hormonforschung tätig war, habe ich einen Heidenrespekt auch vor niedrigen Estradiol- und Progesteronkonzentrationen. Ohne Hormonbestimmungen aus dem Blut würde ich gar nichts machen! Suchen Sie sich bitte einen endokrinologisch versierten Fachmann/frau
      Viele Grüße!

  • Jana sagt:

    Hallo Frau Doktor, vielen Dank für ihre Antwort!

    Beschwerden habe ich schon, welche sich durch (oft)extremes brennen in der Harnröhre, gelblich/grünen Ausfluss aus der Scheide und etwas Juckreiz bemerkbar machten,ich bin mit meinem Latein am Ende, habe schon so viel probiert und gelesen…aber was die permanent redizivierenden Scheideninfektionen angeht bin ich nun ratlos hab mir jetzt nochmal Cranberry und Bärentraubenblätter Tabletten geholt, weil ich es eben solange wie möglich ohne AB versuchen wollte, aber das brennen wird schon langsam sehr arg. Ein weiteres Problem sind halt die Ungleichheiten von den Antibiograms des Vaginal- und Harnröhrenabstrich. Selbst wenn ich irgendwann ein AB nehmen müsste, wüsste ich nicht welches, weil die exakt gleichen Bakterien von den Vaginal- und Harnröhrenabstrich Befund gegen genau das gleiche AB unterschiedlich empfindlich, bzw resistent sind. Das ist so komisch!
    Könnten Sie mir noch sagen was der Unterschied zwischen:

    1. Ampi-/Amoxicillin – +

    und

    2. Ampicillin/Sulbactam + +

    ist. Weil genau so steht es auf dem Befund. Ich dachte Ampi-..cillin ist das gleiche das darunter stehende Ampicillin/Sulbactam aber das kann doch nicht sein weil beim ersten nur keim 2 empfindlich ist, und beim zweiten beide empfindlich sind… ich bin verwirrt.. weil genau so steht es da.

    Entschuldigen Sie für die für die komplizierten Fragen!
    Ich wünsche Ihnen einen schönen Abend!
    liebe Grüße Jana

    • igerhard sagt:

      Liebe Jana,
      auch wenn ich mich wiederhole, Sie können nicht ein Antibiotikum nach dem anderen nehmen. Was soll Ihnen dann noch helfen, wenn Sie mal richtig krank sind? Deshalb ist Ihr Versuch, mit Cranberry und Bärentraubenblättertabletten auszukommen erst mal vernünftig. Aber wenn sie da nicht die richtigen Extrakte kaufen, wirken sie nicht. Also bitte einen Arzt für Naturheilkunde aufsuchen.
      Zu Ihrer Frage: es werden immer verschiedene AB und deren Kombinationen ausgetestet. Durch Kombinationen versucht man auch Keime zu erreichen, die mit einem einfachen AB nicht erreichbar sind. Die AB unterstützen sich quasi gegenseitig.
      Auf Grund Ihrer Symptome könnten Sie auch nur an einem Hormonmangel leiden. Ist eine spezielle Hormontherapie mal versucht worden?

  • Nalan sagt:

    Liebe Frau Dr. Gerhard,
    vielen Dank für Ihre schnelle Antwort, noch dazu zu so später Stunde.
    Ich habe mir über das Ärzteverzeichnis eine entsprechende Praxis gesucht. Auch werde ich den behandelnden Arzt auf microoek.de aufmerksam machen, damit ENDLICH mal die Wurzel allen Übels gefunden wird!
    Ich habe wieder Hoffnung und fühle mich darin bestätigt, dass das eigentliche Problem woanders liegt (nämlich der Darm).

    Alles Liebe und Gute,
    bitte machen Sie weiter mit dieser Seite!!

    Nalan

  • Jana sagt:

    Hallo liebe Frau Doktor,
    Ich weiß nicht mehr weiter. Ich habe auch keinen richtigen Ansprechpartner der mir mir etwas erklärt leider, weil die Ärztin so knapp wie möglich redet, ich hoffe Sie können mir helfen, bezüglich miner Fragen. Entschuldigen Sie für den langen Test aber ich weiß echt nicht mehr weiter…
    ICh habe gerade den Befund von dem Harnröhren- und Vaginalabstrich von der Urologen abgeholt. Sowohhl in der Harnröhre als auch in der Scheide sind Klebsiella Pneumoniea, Enterokokken und koagulase-negative Straphylokokken, in der Harnröhre dazu noch vergrünende Streptokokken. Was sind diese koagulase-negative Straphylokokken und vergrünende Streptokokken? Sind die pathogen? Weil auf dem Befund steht bei denen jeweils “ Keim der physiologischen Standortflora“ und von den beiden wurde auch kein Antibiogram gemacht, sind die schlimm? Ich habe im im Internet geschaut aber fande keine verständliche Infomation.
    Die beiden Abstriche sind von vor 1 1/2 Wochen, eine Woche davor wurde nur eine Urikultur angelegt,damals wie jetzt wurde immer ein Anibiogramm gemacht und bei der Urinkultur zeigte es an, dass Klebsiellen und Enterokokken auf Ciprofloxacin empfindlich wären. Das Ab habe ich nicht genommen weil ich die anderen beiden Abstriche abwarten wollte. Das echt komische ist, die Klebsiellen aus Harnröhren/Vaginalabstrich aufeinmal als resistent für Ciprofloxacin angezeigt werden, aber das aller komischte ist, auf den Befundblättern ( Harnröhre/vaginal) von vor 1 1/2 Wochen, steht auf dem Harnröhrenabstrich, dass die Klebsiellen gegen Tetracyclin empfindlich seien und auf dem Vaginalabstich shet sie seien resistent auf einmal, das verstehe ich beim besten Willen nicht, es sind doch exakt die gleichen Bakterien und wurden auch am selben Tag abgenommen, wie kann das sein?? Ist Tetracyclin und Doxycyclin das gleiche, weil das wurde mir jetzt verschrieben. Gegen die gleiche Infektion habe ich schon mal Ampicillin genommen und danach Ciprofloxacin weil die Enterokokken mit dem Ampicillin nicht weggingen und E.Coli noch dazu kamen. Obwohl im Antibiogram stand es sie wirkam, ich versteh das nicht. Ich verstehe auch nichr warum bei jedem der 5 Abstriche die bei mir je gemacht wurden bei gleichen bakteriellen Infektionen das Antibiogramm immer andere ABs als wirksam bzw unwirksam anzeigte.
    Ich hoffe Sie können mir helfen!
    Ganz ganz liebe Grüße Jana

    • igerhard sagt:

      Liebe Jana,
      das ist auch für mich sehr verwirrend. Was haben Sie denn für Beschwerden? Wenn Sie nichts Gefährliches haben, lassen Sie die Finger von immer neuen Antibiotika und suchen Sie sich einen Arzt für Naturheilkunde. Auf und in unserem Körper gibt es Millionen von unterschiedlichen Bakterien, die uns nicht nur krank machen, sondern auch gesund erhalten. Es gibt nämlich durchaus auch Alternativen aus dem Pflanzenreich und der Homöopathie. Die Adressen habe ich gerade in meiner letzten Antwort auf eine ähnliche Frage zu diesem Artikel geschrieben.

  • Nalan sagt:

    Liebe Frau Dr. Gerhard,
    ich bin soo froh, über Ihre sehr informative Seite gestolpert zu sein, denn nun weiß ich, daß ich mit meinem Problem (gestörte Vaginalflora) nicht alleine bin.
    Seit der Geburt meines zweiten Jungen, 2010, ich selber bin 38 und verhüte seit 2012 mit ‚Qlaira‘, leide ich immer wieder, erschreckend regelmäßig, an Brennen und Juckreiz im äußeren Genitalbereich. Abstriche ergeben nichts, d.h., es ist kein Pilz vorhanden oder etwas anderes, was die Beschwerden auslösen könnte. Nur gähnende Leere, also auch keine Milchsäurebakterien. Meine FÄ empfahl mir Deumavan und eine regelmäßige Milchsäurekur mit Kadefungin Gel. Außerdem benutze ich zum waschen eine spezielle Waschlotion mit pH 3,4. Zusätzlich werde ich immer wieder auf Pilz prophylaktisch behandelt. Als die Beschwerden die ersten Male auftraten, gab man sich noch Mühe und es wurde mir Sorbelin verschrieben, auch andere Antibiotika in Zäpfchenform, Vagi-C, Gynoflor…hat alles geholfen aber die Beschwerden kamen zurück. Gerne um die Periodenzeit herum.
    Ich behalf mir selber mit Deumavan und Milchsäuregel. Was die Beschwerden in Grenzen hält.
    In der GynAmbulanz wurde einmal ein Antibiogramm hergestellt: Klebsiella pneumoniae=massenhaft. Daraufhin wurde ich entsprechend behandelt.
    Bei meiner FÄ werde ich mittlerweile abgefertigt: so eine Phase hat man schon mal im Leben. Aha.
    Liebe Fr.Dr. Gerhard, was können Sie mir dazu sagen? Nicht nur ich bin vezweifelt, sondern mein Mann auch!

    Vielen Dank,

    • igerhard sagt:

      Liebe Nalan,
      nach so vielen Behandlungen und Antibiotika können sich Milchsäurebakterien ja auch nicht mehr wohl bei Ihnen fühlen! Versuchen Sie, eine ganzheitlich arbeitende Ärztin oder FÄ zu finden, die erstmal Ihren Darm behandeln, die feststellen, ob die Verhütungspille mitschuld an der Misere ist, und die dann dafür sorgen, dass sich die Scheidenflora regeneriert. Unter http://www.natum.de finden Sie ganzeitlich arbeitende FÄ. http://www.mikrooek.de ist eine Arbeitsgruppe, die sich mit Schleimhäuten und der Darmtherapie beschäftigt. Und dies sind Ärzte für Naturheilkunde: Ärztegesellschaft für Erfahrungsheilkunde e.V. http://www.erfahrungsheilkunde.org/2.html
      Zentralverband der Ärzte für Naturheilverfahren und Regulationsmedizin e.V. http://www.zaen.org/ Überall werden Ärztelisten angeboten.
      Nicht verzweifeln, Sie kriegen das wieder hin!

  • Tanja sagt:

    Sehr geehrte Frau Dr. Gerhard,

    ganz herzlichen Dank für Ihre Antwort und das Angebot mir weiter zu helfen. Meine neue Frauenärztin ist ganzheitlich orientiert und wird auch unter natum.de aufgeführt und scheint mir helfen zu können.

    Ich bin 43 – sie sagt aber meine Hormone seien ok, da sich keine Veränderung der Schleimhautzellen zeigen würde, die sie nach einem Abstrich unter dem Mikroskop untersuchte. Es zeigte sich jedoch, dass die Scheidenflora gestört ist, was wohl zu den Problemen bei mir führt. Bei mir sind zu viele Gardnerella – im Verhältnis zu den Milchsärebakterien im Verhältnis 1:1. Diese soll ich nun zunächst mit Zäpfchen dezimieren. Danach wird per Impfung der Körper animiert wieder mehr Milchsäurebakterien zu bilden, um die Flora zu stabilisieren. Lokal geht diese Stabilisierung bei mir nicht, da der Körper sich ja akut gegen alles wehrt, was dort lokal angewendet wird.

    Ich habe nun Hoffnung, dass sich bei mir das Gleichgewicht wieder herstellen wird und kann allen, die benso wie ich lange nach Hilfe gesucht haben, nur raten sich mindestens eine zweite Meinung einzuholen!

    Viele Grüße und einen schönen Abend!

  • Tanja sagt:

    Sehr geehrte Frau Dr. Gerhard,

    ihre Seite hat mir neue Hoffnung gegeben. Ich leide nun seit einem Jahr und weiß nun vielleicht endlich, was mit mir los ist!
    Vor einem Jahr ging es los: Schmerzen beim Geschlechtsverkehr, Brennen am Scheideneingang. Ich wurde von meiner damaligen Frauenärztin mehrmals gegen Pilze behandelt wobei ich sagen muss, dass ich im Nachhinein nicht glaube wirklich welche gehabt zu haben, denn es wurde keine Kultur angelegt. Die Diagnose war eher: es ist gerötet und brennt also muss da ein Pilz sein … Es gab immer kurz eine Besserung aber danach wurde es nur umso schlimmer. Im August dann: Bakterielle Infektion der Scheide, Harnröhre und Blase mit Enterokokken. 5 Tage Penecillin und anschließende Pilzbehandlung. Danch brannte es höllisch! Ich bekam in der Apotheke ein Gel, das die Schleimhäute beruhigen sollte. Ergebnis: Höllisches Brennen. Döderlein Vaginalzäpfchen: Höllisches Brennen. Meine Frauenärztin riet zu Bepanthen und einer Cortisonsalbe: Höllisches Brennen. Sie wusste keinen Rat mehr und riet zu Sitzbädern mit Kamille: es brannte weiter. Erst nachdem ich in Urlaub war beruhigte sich alles.
    Dann der Rückschlag: Weihnachten Blasenentzündung. Wieder Antibiotika und Pilzbehandlung. Seitdem brennt es wieder … Vor allem nach dem Gebrauch von Kondomen. Allergisch bin ich nicht, das habe ich testen lassen. Ich merke aber, dass die Schleimhäute wieder und noch immer gereizt sind. Selbst mit ph-neutraler Seife brennt es sofort, wenn ich mich dort wasche. Wenn ich nach dem Pinkeln zu stark tupfe brennt es sofort. An Sex ist gar nicht mehr zu denken …
    Ich habe mir nach dem Lesen hier Deumavan Natur gekauft. Die beruhigt zumindest den Scheideneingang samt Harnröhre, denn die reagierte immer mit am stärksten, was zu heftigen Schmerzen führte. Zu tief darf ich sie aber nicht anwenden, denn dann brennt und drückt es heftig! Auch Hyalofemme hatte ich getestet aber auch das verursachte höllische Schmerzen. Döderlein geht momentan auch wieder gar nicht, da es höllisch brennt nach deren Gebrauch.
    Ich habe morgen bei einer neuen Frauenärztin einen Termin, die hoffentlich mehr Rat weiß, als meine letzte Frauenärztin. Dennoch würde ich Sie gerne auch nach Ihrem Rat befragen, denn ich bin momentan wirklich verzweifelt und halte diese ständigen Schmerzen und Beschwerden nicht mehr aus …
    Wie kann ich meine Schleimhäute beruhigen, ohne sie zunächst weiter zu reizen?!
    Vielen Dank im Vorraus für Ihre Antwort!

    • igerhard sagt:

      Liebe Tanja,
      es ist sicher vernünftig, dass Sie einen Rat bei einer anderen FÄ einholen. Ich weiß nicht, wie alt Sie sind, wie Ihre Hormone sind, wie die Schleimhaut aussieht. In vielen Zäpfchen und Salben sind Zusatzstoffe, auf die Sie allergisch sein könnten. Nicht aufgeben, man wird Ihnen sicher helfen können. Sollten Sie in zwei Monaten trotz der Bemühungen Ihrer FÄ keine Linderung erfahren, melden Sie sich bitte noch mal und senden Sie Ihr Alter, Wohnort und Hormonergebnisse mit. Dann kann ich versuchen, weitere Therapeuten für sie zu finden. Alles Gute!

  • gaby wolf sagt:

    ich bin 54 und wohl in den wechseljahren. beim sex habe ich keine problem mit trockenheit, eher das gegenteil. nun habe ich immer häufiger einen tag nach gv ein schlimmes brennen und alles ist dick angeschwollen und rot im intimbereich,ganz schlimm dirrekt am scheideneingang, es ist kaum auszuhalten. pilze ect hat der frauenarzt ausgeschlossen, mir aber auch sonst nix sagen können. kann man allergisch gegen sein eigenes scheidensekret,was beim erregung produziert wird, sein? ist es zu feucht?
    es brennt wie hölle, was tun,damit es besser wird und was tun, damit es nicht weeder so wird?

  • Moni sagt:

    Sehr geehrte Frau Dr. Gerhard,
    hätte da mal eine Frage, ich muss seit dieser Woche Vagifem einnehmen
    muss ich nun auf Sex verzichten.

    Mit freundlichen Grüßen
    Moni

    • igerhard sagt:

      Liebe Moni,
      Eine sehr gute Frage! Die Herstellerfirma Novo Nordisk Pharma AG behauptet: „Ein Übertritt des Wirkstoffes auf den Mann beim Geschlechtsverkehr ist nicht anzunehmen“. Auf der anderen Seite kann es aber 12-24 Std dauern, bis das ganze Östrogen von der Schleimhaut aufgenommen worden ist. Deshalb empfehlen vorsichtige Ärzte, Vagifem abends einzuführen und 12 Stunden keinen Sex zu haben. Wenn Sie Ihren Partner auch nach dieser Zeit vor dem Östrogen schützen wollen, müssten Sie ein Kondom benutzen. Leider sind mir keine Studien bekannt, die den Übertritt von Östrogen aus Scheidenzäpfchen auf den Mann untersucht hätten.

  • Agnes sagt:

    Hallo Frau Dr. Gerhard,

    ich leide schon seit zehn Jahren an vaginalen Beschwerden. Alle Abstriche die vor kurzem bei mir gemacht worden sind, zeigten keine besonderen Auffälligkeiten. Meine Scheide ist gerötet und brennt,dazu kommt, dass ich beim urinieren auch ein brennen spüre und der Harnröhrenausgang gerötet und leicht nach aussen gestülp ist. Beim GV brennt es und der Harnröhrenausgang sticht. Ich benutze auch Multigyn Actigel, aber es hilft immer nur wenn es gerade drauf ist. Ich vermute, dass ich einfach eine trokene Scheide habe.Aber warum habe ich immer das Gefühl der Harnröhrenausgang entzündet ist? Vielleicht haben Sie einen Rat.

    Liebe Grüße
    Agnes

  • Maria sagt:

    Sehr geehrte Frau Dr. Gerhard,

    vielen Dank für Ihre Antwort. Ich werde gerne Ihren Rat annehmen und Mandelöl sowie die Delima Zäpfchen ausprobieren. Den Gynokadin Gel nehme ich erst seit 2 Wochen, vielleicht dauert die vollständige Wirkung noch. Die Schweißausbrüche und Depressionen sind bereits fast weg. Ich könnte versuchen vorübergehend (für 1 Woche) noch zusätzlich Oekolb Salbe dünn auf zu tragen. Beim sitzen und husten habe ich noch diesen Druckschmerz im Intimbereich. Was man dann auch in der Harnröhre merkt. Von der Biopsie werde ich Abstand nehmen. Erst einmal abwarten wie es jetzt wird, leider geht das alles nicht von heute auf morgen, sondern man braucht viel Geduld, was halt schwer fällt wenn man diese Beschwerden hat.
    Vielen Dank
    Mit freundlichem Gruss

  • Maria sagt:

    Sehr geehrte Frau Dr. Gerhard, vor 5 Monaten hatte ich eine Blasenentzündung, die nach 4 verschiedenen Antibiotika erst nach 2 Monaten weg ging. Nach dem 3 Antibiotika setzte ein starkes Brennen im Intimbereich ein, Kultur wurde angelegt von der Scheide. Bekam erst Kardafungin dann Fluomicin Zäpfchen. Zum Aufbau dann Oekolp Zäpfchen, Vagisan Zäpfchen zum Aufbau der Vaginalflora.Das Brennen wurde kurz besser, aber nach 2 Tagen kam es zurück.Der Versuch mit Clobe Galen Salbe half nicht. Etwas Linderung brachte Deumavan Salbe.Da ich auch unter Depressionen, Schlaflosigkeit nachts, Schweißausbrüche leide bekam ich jetzt Gynokadin Gel, was wenigstens einige Beschwerden linderten.Aber das Brennen ist nach wie vor da, der Scheideneingang besonders. Es geht auch in Schmerzen über. Mir wurde gesagt die Vaginalflora müßte aufgebaut werden. Mein PH Wert liegt bei 5,6. Habe jetzt mir Döderleinkapseln in der Apotheke geholt. Die erste Zeit habe ich sie gut vertragen und jetzt bei der 2 Packung wird das Brennen wieder stärker.Da mein PH Wert sich nicht verändert, dachte ich man muss weiter mit den Milchsäure Tabl. machen. Habe mir jetzt Vagisan Milchsäure Bakterien geholt und wollte einmal ausprobieren ob ich auf diese anspreche.Ich bin wie viele Frauen hier im Forum verzweifelt und stelle fest, dass es anderen Frauen auch so geht. Aber leider hat keiner eine Lösung. Dachte jetzt schon einmal an eine Biopsie der Haut, ob ich da weiter komme.Wieso fällt der PH Wert nicht und warum brennen auf einmal die Döderleinkaps. Ich glaube meine FA hat alles probiert.
    Vielen Dank
    mit freundlichen Gruss

    • igerhard sagt:

      Liebe Maria,
      Wahrscheinlich reagieren Sie nicht schnell genug auf das Gynokadin Gel, und Ihre Scheide ist noch zu empfindlich. Vielleicht reicht auch die Dosis von Gynokadin noch nicht aus. Cremen Sie einfach mal nur mit Mandelöl, da sind dann keine Zusatzstoffe drin, auf die man überempfindlich reagieren kann. Eine andere Möglichkeit wären die Delima Scheidenzäpfchen. Von einer Biopsie halte ich gar nichts.

  • Melek sagt:

    Hallo Frau Doktor,

    Ich schon wieder :-D
    Ich habe ihren Rat befolgt und mir angocin antiinfekt gekauft und genommen jedoch ohne Kombination mit multigyn. Das Brennen war dadurch endlich weg aber nach zwei Wochen habe ich bemerkt das meine Scheide total gerötet war und mein Ausfluss sah ganz komisch aus also an den Rändern war schon Belag und bisschen gelblich, aber es hat kein bisschen gebrannt, nur ganz wenig gejuckt. Ich hatte das letzte mal Pilz im November da waren die Symptome kaum auszuhalten weil das sehr unangenehm war und andauern gebrannt hat ! Einen Monat lang! Danach kam das immer nur ganz bisschen so wie ich es ihnen mitgeteilt habe.
    Heute war ich wieder beim Frauenarzt und wieder hat meine Ärztin eine Pilzinfektion festgestellt, diesmal brennt es aber garnicht was mich total erleichtert, sie meint fluconazol wäre zuviel weil ich seit November Medikamente eingenommen habe also fluconazol, gynoflor, vagisan Zäpfchen, chlotrimazol und und und ..
    Deshalb soll ich jetzt wenn meine Periode zu Ende geht canifug Kombi für drei Tage nehmen..
    Ist es danach Endlich weg oder sollte ich doch lieber wieder fluconazol nehmen?
    Geschlechtsverkehr hatte letztens erst letztes Jahr und sollte ich meine Partner mitbehandeln lassen ? Wenn ja gibt es creme die ich für ihn in der Apotheke bekomme ?

    Gruß Melek

  • Sabinah sagt:

    Guten Morgen Frau Dr. Gerhard,

    kann es sein, dass das Brennen im äußere Hautbereich nach 3 Wochen zunimmt, weil die Haut eventuell nach dieser Zeit leicht allergisch / gereizt reagiere ?
    Das merkwürdige ist, dass ich schon das Gefühl hatte, das es besser wird und jetzt kippt es gerade. Entweder, weil die Behandlungsphase noch nich ausreichend ist… Ich habe aber fast das Gefühl, dass es der Haut „zu viel“ wird, denn im inneren Bereich scheint es schon besser zu sein ?
    Kann das sein ?
    Sorry, aber ich bin total verunsichert und das heftige Brennen war vorher so nicht. Es brennt eigentlich fast mehr als am ANfang der Behandlung.
    Danke für Ihr Verständnis.

    Lieben Gruß

  • Sabinah sagt:

    Liebe Frau Dr. Gerhard,

    vielen Dank für Ihre Antwort. Eine Frage hätte ich noch.
    Ich nehme das Estriol ovulom bereits seit 3 Wochen, so wie es lt. Beipackzettel vorgesehen ist.
    Jetzt müsste ich die Anwendung auf 2 x pro Woche einschränken.
    Da ich aber noch nicht beschwerdefrei bin, ist meine Frage wie lange darf ich die täglich Dosis fortsetzen bis ich spätestens reduzieren sollte ?
    Vielen Dank und beste Grüße

    • igerhard sagt:

      Liebe Sabinah,
      Sie dürfen das Estriol ruhig noch weiter benutzen. Erst wenn die Beschwerden deutlich besser geworden sind, reduzieren Sie langsam, jeden 2. Tag. Manche Frauen müssen eine ganze Weile bei diesser Dosierung bleiben.
      Viel Glück!

  • Sabinah Brown sagt:

    Sehr geehrte Frau Dr. Gerhard,

    ich bin 58 Jahre jung und habe ebenfalls die o.g. Probleme mit Scheidentrockenhaut / Enge beim GV. Das ich ca. 3 Jahre keinen Partner und daher keinen GV hatte, wirkt sich vermutlich zusätzlich negativ auf die Entwicklung der Schleimhaut aus.

    Ich nehme jetzt seit 3 Wochen täglich Estriol Ovolum. Bisher merke ich nur eine minimal Verbesserung und hatte neulich nach dem GV heftige Blutungen. Kann es sein, dass das Esriol Ololum nicht ausreicht bei mir ? Oder muss ich einfach noch länger Geduld haben bis es wirkt ?

    Lieben Gruß Sabinah

    P.S.: ich habe Hashimoto-Thyreoiditis und meine Schilddrüse scheint z.Zt. heftig in den Unterfunktionsbereich zu gehen (wird in kürze untersucht).
    In dem Zusammenhang habe ich auch von trockenen Schleimhäuten gelesen.
    Kann das sein ?

    • igerhard sagt:

      Liebe Sabinah,
      lassen Sie sich noch etwas Zeit. Am besten abends die Ovula nehmen und vor dem GV Delima, Granatapfelsamenextrakt. Vitamin D überprüfen lassen. Auch die Schilddrüse spielt natürlich eine Rolle.
      Viele Grüße

  • Melek sagt:

    Hallo Frau Gerhard,

    Ich habe schon einmal geschrieben da ich unangenehme schmerzen und Brennen im scheidenbereich hatte..
    Also im November hatte ich das erste mal GV mit meinem Partner und anschließend nach 3 Tagen hatte ich scheidenpilz. Ich habe fluconazol bekommen und danach für die Therapie gynoflor. Das hat es aber garnicht verbessert ich hatte ab und zu wieder dieses Brennen was auch lange anhielt danach war ich wieder beim Frauenarzt und die haben dort einen Abstrich gemacht und es ins Labor geschickt jedoch ohne Erfolg da ich überhaupt keine Infektionen habe aber dieses Brennen ist immer noch da über die Feiertage hatte ich zum Glück keine Beschwerden mehr habe danach jedoch meine Periode bekommen womit das wieder anfing zu Brennen. Ich habe die Pille auch schon abgesetzt vor kurzem weil ich den Verdacht hatte das es vielleicht dran liegen könnte jetzt muss ich deswegen abwarten, habe die Pille chariva genommen. Außerdem musste ich oft auf die Toilette aber es kam fast immer ncht viel raus, es hat auch nie gebrannt, nur wenn ich abgewischt (von vorne nach hinten) habe und aufstand hat es wieder angefangen. Jetzt nehme ich wieder vagisan Milchsäure Zäpfchen weil mir das mal geholfen hat aber zweifle das es mir jetzt noch hilft.. Das Brennen kommt fast immer morgens oder wenn ich aufstehe erst garnicht und wenn ich dann im Bus sitze oder in der Schule bin fängt es schlimm an zu Brennen und wird mir sehr unangenehm .. Was soll ich noch dagegen machen ? Habe keine Infektion trinke schon fast jeden Abend blasen und Nieren Tee ..
    Gruß Melek

    • igerhard sagt:

      Liebe Melek,
      Das klingt ja fast so, als ob Sie auch eine leicht Blasenreizung haben. Versuchen Sie mal die Kombination mit Angocin antiinfect für die Blase und Multigyn für die Scheide. Und dann auf jeden Fall noch mal beim Frauenarzt vorbeigehen.

  • Vicky sagt:

    Hallo liebe Frau Doktor
    Ich hoffe Sie hatten einen guten Rutsch und schöne Feiertage!
    Können Sie mir noch einmal einen Rat geben?
    Seit Monaten habe ich ich ja dieses Infektionsproblem…
    Und die Enterokokken species gehen einfach nicht von Antibiotika weg.
    In den letzten Monaten nahm ich erst 5 Tage Ampicillin gegen eine Klebsiellen pneumonea und Enterokokken Infektion, ein paar Wochen danach waren die Enterokokken immer noch da und dazu noch E.Colis kein Ahnung wie die noch dazu gekommen sind da nahm ich 5 Tage Ciprofloxacin. Naja und nun sind die Enterokokken immer noch da (mit drei +++, also stark) was soll ich denn jetzt tun? Warum gehen die nicht weg? Habe nochmal Ampicillin Rezept bekommen aber noch nicht genommen, ich meine wenn es nichts bringt?? Kann ich auch versuchen mit Bakterien und Säure zu arbeiten? (was ich schon seit 10 Tagen mache aber sowohl Bakterien als auch Multigyn brennt wie Feuer) Oder besteht die Gefahr, dass die Enterokokken aufsteigen??? Ausserdem habe ich sehr Probleme mit den Harnwegen,habe Juckreiz, brennen und ein komisches Gefühl am/im Harnwegsausgang. Bei den Stäbchentest zuhause war immer Protein darin und leicht Leukos aber kein Nitrit auch heute. Hatte vor 10 Tagen die Regel, war da wegen massiven Juckreiz im Intimbereich noch beim Vertretungs FA, keine Untersuchung hat aber auf Pilz getippt und eine Tablette Fluconazol verschieben. Ich weiß nicht ob es ein Pilz war, es war dann ein paar Tage besser aber jetzt ist vorallem das Harnwegsproblem wieder da. Kann es ein Pilz in der Harnröhre sein?? reicht da ein Fluconazol? und was soll ich bloß mit den Enterokokken machen?
    Es grüßt Sie herzlich Vicky

    • igerhard sagt:

      Liebe Vicky,
      es tut mir zwar sehr leid, dass Sie immer noch keine Ruhe mit Ihren Infektionen gefunden haben, aber ich kann Ihnen keine weiteren Ratschläge geben. Sie müssen die Behandlung bei einem naturheilkundlich orientierten Frauen- oder Allgemeinarzt durchführen lassen. Da ich Sie persönlich nicht untersuchen kann, was aber notwendig wäre, kann ich auch keine weiteren individuellen Empfehlungen geben.
      Alles Gute!

  • ingrid sagt:

    Sehr geehrte Frau Doktor.
    Habe einem lange Krankengeschichte hinter mir. Mamma Ca mit Rezidiv
    Alles aber gut überstanden. Bom 50 Jahre und durch Antihormone bereits im Wechsel
    Oder eigentlich schon durchstanden.. Was mir blieb ist eine Scheidentrockenheit wobei es so keine Schmerzen verursacht. Doch aufgrund von Blutungsneigung, starken Berührungsschmerzen und der daraus resultierende Teufelskreis gibt es leiden schon lange keinen GV mehr. Ich habe eine harmonische Beziehung. Aber es belastet uns beide sehr. Hormonhaltige Mittel sind bei mir tabu. Würde mich über jeglichen Ratschlag freuen. Liebe Grüße Ingrid

  • Vicky sagt:

    Hallo Frau Doktor, vielen Dank für ihre Antworten!!
    ich hätte nun noch eine letzte Frage, welche mir wirklich Sorgen bereitet, bitte antschuldigen Sie dass es sich so blöd anhört, aber das bereitet mir echt Sorgen,nämlich ist es schlimm wenn beim urinieren gerade auch noch auf einem fremden Klo ein Wassertropfen aus diesem Wc nach oben an die ScheidenIntimhaut spritzt, kann man sich von sowas eine Infektion holen oder wie verbreiten sich die möglichen Bakterien da?? ich habe solche Angst weil ich andauern ja Infektionen habe.

    liebe Grüße Vicky und ich wünsche Ihnen ein frohes Fest!!!

    • igerhard sagt:

      liebe Vicky,
      das ist eine gute Frage und gar nicht blöd. Aber da wir in Europa ja Wasserspülung haben und auf unserer äußeren Haut immer jede Menge Bakterien hausen, würde ich diesen Ansteckungsweg ausschließen.
      Viele Grüße und auch frohe Weihnachten!

  • Vicky sagt:

    Hallo nochmal Frau Doktor, entschuldigen Sie hier habe ich gleich noch die nächte Frage hinerher.

    Ich war heute beim FA und es wurden zum wiederholten mal Leptothrix festgestellt. Ich habe nirgends zu diesen Bakterien etwas gefunden und mein FA meinte dass diese sehr selten seinen. Um was handelt es sich da genau? Als ich sie zuletzt hatte, gab er mir erst „Inimur“ und als sie nicht weg gingen „Arillin Rapid“ nun habe ich sie wieder aber sehr wenig wie er sagte. Er hat mir nun nichts gegeben und gesagt ich solle eben die Flora aufbauen mit Milchsäure und co. Genügt das denn???? ich habe sehr Angst dass die Infektion schlimmer wird! Sollte ich es lieber mit Octenisept oder Floumicin versuchen, sind ja beide freiverkäuflich, um die weg zu kriegen??? Bitte helfen sie mir
    Liebe Grüße Vicky

  • Vicky sagt:

    Hallo liebe Frau Doktor,

    Ich habe gerade angefangen Pro Symbioflor zu nehmen. Mein Problem ist nun, dass ich vor 2 1/2 Wochen eine E.Coli und Enterokokken Infektion hatte welche mit Antibiotikum beahndelt wurde, ein paar Wochen davor musste ich schonmal eines nehmen gegen Klebsiellen und Enterokoken. Die Enterokokken sind von dem ersten Antibiotikum nicht weg gegangen sondern sie waren sogar „massives Wachstum“ nach dem ersten. In dem Smbioflor sind ja E.Colis und Enterokokken, kann ich das denn nehmen wenn ich dauernd Infektionen mit diesen Bakterien in der Scheide habe, ist das denn nicht kontraproduktiv???

    Liebe Grüße Vicky

    • igerhard sagt:

      liebe Vicky,
      das ist nicht kontraproduktiv, weil in Prosymbioflor keine ansteckenden Bakterien sind. Ihr Darm ist immer voller Bakterien, durch Symbioflor unterstützen Sie die guten, die Sie unbedingt brauchen, wenn Sie gesund werden wollen.
      Viele Grüße

  • Laura sagt:

    Hallo, liebe Vicky,
    einfach die Innenseite (und mittig) des WC-Papiers verwenden, da sie ja nicht an der Metallkante entlangratschen…. Und schon ist das Problem gelöst :-)
    Es ist schon wahr, dass ein stabiles Immunsystem abwehren kann. Im Falle eines momentan geschwächten finde ich es wichtig, möglichen Fäkalverschmutzungen aus dem Wege zu gehen; was mit o.g. „Methode“ leicht zu händeln ist.
    Auf diesem einfachen Wege „vermittelte Sicherheit“ trägt indirekt einen kleinen Teil zur Verbesserung des Immunsstatusses bei, indem Ängste und damit verbundene Spannungszustände reduziert werden.
    Liebe Grüße Laura

  • Vicky sagt:

    Hallo liebe Frau Doktor!
    Ich wollt mich nochmal bedanken für Ihre Antworten!!

    Nun schreibe ich Ihnen leider schon wieder, was mir leidtut. Also ich bin jetzt bei einer Heilpraktikerin, einen naturheilkundlichen Arzt habe ich in meinem Umfeld leider nicht gefunden. Nun habe ich ein Problem in Bezug auf Milchsäure. Ich versuche ja im Moment meine Flora wieder herzustellen, nun erstmal mit Milchsäure und dann Bakterien. Aber das Milchsäuregel bereitet mir so starke Schmerzen, dass ich davon sogar aufwache, also immer wenn es eben herausläuft oder wenn es an den Scheidenausgang oder an die Schleimhaut des äußeren Intimbereichs kommt. Es brennt wahnsinnig und tut sehr weh, bin ich vielleicht allerigisch oder ist die Haut einfach nur sehr gereizt von den Infektionen, Pilzmitteln und Antibiotika? Aber das brennen zb auch als ich vor Monaten Vagiflor nahm war damals auch schon, also das fing irgendwann vor 6 Monaten oder so an. Ich habe keine Erklärung dafür.Ich habe mir nun Kamillosansalbe und diese Hametum Wund und Heilsalbe geholt wegen der wunden Haut und den Schmerzen und weil der FA bei der letzten Kontrolle gesagt hat dass eine der kleinen Schamlippen geschwollen und röter ist, er sagte ich solle mal das Deumavan nehmen aber ich hatte das schon länger zuhause gehabt und es half nichts. Denken sie, dass die beiden Salben gut sind dafür?
    Es grüßt Sie herzlich Vicky

  • Vicky sagt:

    Hallo nochmal Frau Doktor! Danke für ihre Antwort!

    Ich habe am 10.11 nun die letzte Ampillicin Tablette genommen (10 Tabletten an 5 Tagen) gegen die Klebsila pneumoniae und Enterococcus species genommen und das Arillin rapid gegen Leptothrix. Auch habe ich mir nun das SymbioVag geholt und werde dann jetzt damit aufbauen und mache eine Darmsanierung u.a wegen sehr viel Candida im Darm… Nun habe ich eine Frage wie lange ich nun eigentlich noch geschützt bin durch das Penicillin, es ist ja schon 8 Tage her seit ich es aufhörte. Besteht noch ein Schutz gegen Bakterien, denn im Moment habe ich ja gar keine Flora mehr also keine guten Bakterien.. Und bezüglich einer möglichen Infektionsquelle hätte ich noch eine Frage ( sie wirkt wahrscheinlich etwas paranoid und dumm aber ich weiß sonst wirklich nicht woher ich mit gerade mal 18 Jahren diese Bakterien bekommen habe): in unseren SchulWCs gibt es Metall klopapierspender, wo man das Klopapier vorne herauszieht und da kommt es manchmal nicht richtig raus, sodass man es mit den Fingern herausziehen muss, dort ist dann eine Metallfläche wo man halt mit den Fingern drauflangt und wo auch das Klopapier draufliegt und beim rausziehen darauf herausbefördert wird.. kann es sein, dass auf dieser Metallplatte Bakterien von den Fingern anderer sind und diese dann auf das Papier kommen und dann eben in den Intimbereich??? Tut mir leid es hört sich wirklich sehr komisch an aber das beschäftigt mich.. :( können sie mir Entwarnung geben? Weil ich habe Angst dass ich durch diesen Vorgang vielleicht wieder etwas bekomme..

    Liebe Grüße Vicky

    • igerhard sagt:

      Liebe Vicky,
      Entwarnung! ÜBERALL sind Bakterien, an jedem Türgriff, in der Straßenbahn usw. Die entscheidende Frage ist doch: was ist mit Ihrem Immunsystem los, dass es mit Bakterien, die überall sind, nicht umgehen kann? Gehen Sie mal zu einem Arzt für Naturheilkunde oder Homöopathie, damit das herausgefunden und behandelt werden kann.

  • Vicky sagt:

    Hallo liebe Frau Doktor, vielen Dank für ihre Antwort! ich werden jetzt dann den Zyklus noch die Morea Sanol nehmen. Ich hatte ja die Infektion mit Lepthotrix und dazu noch Pilz was vor drei Wochen mit Inimur behandelt wurde, die Bakterien sind noch immer da es sindjetzt Klebsila pneumoniae und Enterococcus species (hab mir den Befund geben lassen). mein Fa hat mir vor einer starken Woche dann Arillin Rapid zwei Vaginal Tabletten mitgegeben welche ich aber noch nicht mehmen konnte wegen Blutung. ein tag davor war ich beim Urologen welcher einen Abschtrich gemacht hat und ihn eingeshickt hatund da kam das dann eben mit den beiden weiteren Keimen heraus was der Frauenarzt jedoch komischer weiße unter dem Mikroskop nichqlso sah . Die Urologin hat mir jetzt Ampicillin (oral) verschrieben. Was soll ich denn jetzt nehmen ich weiß langsam nicht mehr was ich machen soll und woher diese ganzen Bakterien herkommen. Seit zwei Jahren war ich nicht im Schwimmbad und Sex hatte ich auch noch nicht… Ach ja und noch eine Frich haage hatte ich noch ich wollte mir 4Vag bestellen aber dann las ich dass Hefe ein Inhaltsstoff ist. Warum denn das?? Ich habe permant auch Pilze und dass soll doch gegen Pilze sein also was was ist dann der Sinn dass in einem solchen Pràperat dann Hefe, was ja ansich schon ein Pilz ist da als Inhaltsstoff ist?
    liebe liebe Grüße Vicky

    • igerhard sagt:

      Liebe Vicky,
      Hefe und Candida-Pilze haben nichts miteinander zu tun! Und Selenhefe schon mal gar nicht. Diese Zäpfchen dürfen Sie also ruhig nehmen. Die verschiedenen Keime, die Sie haben, kann man nicht mit bloßem Auge und nicht im Mikroskop sehen, die müssen im Labor gezüchtet werden. Sie sollten unbedingt Ihren Darm behandeln und eine biologisch einwandfreie Frischkost essen, dann hört das auch mit den Infektionen auf. Dazu finden Sie einige Artikel in diesem Webmagazin.
      Gute Besserung!

  • Vicky sagt:

    Hallo Liebe Frau Doktor,

    Ich hätte eine Frage bezüglich der Pille Zoely.
    Ich leide seit 4 Monaten an ständigen Vaginalinfektionen. Als ich letztens beim Frauenarzt war hat er was von der Zoely Pille erzählt und gesagt dass sie diese Infektionsanfälligkeit lindern soll. Stimmt das denn, denn weder in der Backungsbeilage, noch im Internet hab ich dazu Informationen gefunden. Ich bin sehr unsicher ob ich jetzt schon wieder die Pille wechseln soll, denn ich habe vor etwas mehr als drei Monaten erstmals die Pille genommen, die Cerazette, welche ich nicht vertragen habe (Akne) und abgesetzt habe, und im Moment nehme ich die Morea sanol. Das wäre der dritte Pillenwechsel in drei Monaten, würden Sie das für sinnvoll halten und hilft diese Zoely wirklich gegen Vaginalinfektionen? Zumal ich damals eigentlich mit der Minipille anfing um irgendwann gar keine Blutung mehr zu bekommen.

    Liebe Grüße Vicky

    • igerhard sagt:

      Liebe Vicky,
      Die Cerazette war eventuell ungünstig für Sie, weil sie kein Östrogen enthielt. Morea sanol ist relativ stark durch das spezielle Gelbkörperhomon darin, soll gut für die Haut sein. Zoely hat wieder ein anderes Östrogen und Gelbkörperhormon, ob die Ihr Immunsystem weniger belastet, weiß niemand. Würde deshalb erstmal sehen, wie Sie mit der jetzigen Pille hinkommen und nicht ständig wechseln.

  • Sabrina sagt:

    Sehr geehrte Frau Prof. Dr. Gerhard,

    vor sechs Wochen habe ich mein erstes Kind auf natürlichem Weg zur Welt gebracht (über zwei Stunden Presswehen und Kristellerhilfe).Das Gefühl fürs Wasserlassen hat sich bis heute nicht richtig eingestellt. In den ersten drei Wochen musste ich auf den Bauch drücken,da ich auf mein Becken keinen Druck ausüben konnte. Nach vier Tagen stellte sich neben den Schmerzen der Geburtsverletzung (Scheidenriss und Labienschürfungen) ein Juckreiz und das Gefühl von Wundsein ein. Der Frauenarzt stellte eine Entzündung der Naht mit Eiter sowie eine leichte Pilzinfektion fest. Ich bekam eine Salbe (Nystatin Lederle) zur äußerlichen Anwendung gegen den Pilz. Nachdem das Gefühl von Wundsein sich verschlimmerte habe ich noch drei weitere Medikamente gegen den Pilz angewandt (Vagisan Myko Kombi, KadeFungin 3, Gyno-Daktar). Inzwischen kam noch das Gefühl einer Blasenentzündung hinzu und ein Schmerz in der Klitoris. Vor ca. drei Wochen stellte man fest, dass kein Pilz mehr vorhanden ist und ebenfalls keine Blasenentzündung besteht, jedoch das Gefühl von Schmerz, starkem Wundsein, Brennen und leichtem Jucken, Fremdkörper in der Scheide sowie der starke Schmerz einer Blasenentzündung sind geblieben. Daraufhin habe ich Multi-Gyn Actigel angewandt und keine Besserung erfahren. Die Narbe behandelich mich Weizenkeimöl. Nun habe ich eine Therapie mit dem Antibiotikum Sobelin Vaginalcreme durchgeführt was ebenfalls zu keiner Besserung geführt hat. Ich bin verzweifelt, da ich nicht mal mit meinem Kind spazieren gehen kann. Alltägliche Aufgaben fallen mir schwer, da ich bereits nach ca. 10 Minuten gehen einen starken Druck der Blase mit Schmerz sowie Stechen in der Harnröhre/Ende Harnröhre verspüre sowie ebenfalls einen starken Schmerz/Druck/Stechen in der Klitoris und Schmerz in der Scheide (Vermehrt Wundsein sowie Stechen im oberen Bereich, zwischen den inneren Schamlippen (mehr der Linken bei Druckbelastung durch Tasten) und Bereich Ausgang Harnröhre sowie Juckreiz und Stechen vermehrt Scheideneingang). Auch das Sitzen oder Bücken bereitet Schmerzen, da bei äußeren Druck, wie durch das sitzen entsteht, meine Scheide schmerzt(vermehrt im oberen Bereich der inneren Schamlippen/Harnröhre). Im Bereich Narbenende der Geburstverletzung ist ebenfalls ein Schmerz den ich als stechen und dumpf beschreiben würde. Hier ist ein Knorbel sowie ein Hautzipfelchen. Ebenfalls ist neben dem Scheideneingang im Bereich Narbe beim sitzen/laufen und drücken mit Finger bis drei Zentimeter neben Scheideneingang zum Gesäßknochen hin ein starker Schmerz zu verspüren (hier ist allerdings nur Muskel).Ein heißes Bad lindert sofort alle Schmerzen bis auf den zuletzt beschriebenen (Bereich Narbe). Allerdings stellt sich alles sofort wieder ein, wenn ich zur Toilette gehe (auch brennen) oder ein paar Minuten laufe. Ich kann dann auch nicht unterscheiden ob ich zur Toilette muss oder nicht so stark ist der Druck und das Stechen. Wo genau das Fremdkörpergefühl entsteht kann ich nicht beschreiben. Ich kann mit diesem Leiden nicht mehr so leben. Es belastet mich inzwischen auch psychisch.Derzeit habe ich schon so gut wie komplett abgestillt um die Hormone wieder auf normal einzustellen. Allerdings hat eine Untersuchung des Scheidenschleimes ergeben, dass die Zellen (nennt man das so?) gut aussehen. Können Sie mir einen Rat geben was ich tun kann oder wer mir wirklich helfen kann? Dafür wäre ich Ihnen sehr dankbar.

    Vielen Dank.

    • igerhard sagt:

      Liebe Sabrina,
      da müssen Sie ja wirklich sehr leiden! Am ehesten nehme ich an, dass durch die Geburt Nerven im Bereich des Beckens und der Scheide zu stark belastet wurden und sich deshalb dieser Schmerz immer wieder, besonders beim Stehen und Gehen, einstellt. MIt den Hormonen wird das nichts zu tun haben. Vielleicht könnte Ihnen ein Osteopath oder Craniosakraltherapeut helfen. Auch ein guter Homöopath kann vielleicht aus der Zusammensicht Ihrer Symptome ein geeignetes homöopathisches Mittel finden.
      Gute Besserung!

  • Sabrina sagt:

    Sehr geehrte Frau Dr. Gerhard,
    ich nehme seit ca. 5-6 Jahren die Yasminelle, da ich diese Pille am besten vertrage. Seit etwa 4 Jahren habe ich immer wieder mit Scheidenentzündungen zu tun, im Labor wurden mehrfach e.coli Bakterien nachgewiesen. Milchsäure etc. halfen meist nicht allein, so dass ich auch verschiedene Antibiotika eingenommen habe.
    Aktuell ist es jedoch besonders schlimm, auch nach zwei verschiedenen Antibiotika, Döderlein, Multigyn Gel und Milchsäure sind die Beschwerden noch immer da. Meine Ärztin verschrieb mir nun eine andere Pille (Dienovel).
    So langsam frage ich mich jedoch, ob ich die Pille nicht besser ganz absetzen sollte, um meine Schleimhäute wieder zu normalisieren? Oder halten Sie die stärker dosierte Pille bzw. die Einnahme von Hormonen für die besser Wahl?
    Über Ihre Einschätzung würde ich mich sehr freuen.

    Vielen Dank im Voraus.

    • igerhard sagt:

      Liebe Sabrina,
      es ist tatsächlich so, dass manche Frauen durch die Verhütungspille anfälliger für Infektionen der Scheide werden. Dann muss man sich entscheiden: unsicherere oder aufwändigere Verhütung, oder andere Zusammensetzung der Pillen versuchen. Letzteres tun Sie ja gerade schon. Wenn das auch nicht hilft, besprechen Sie mit Ihrer Frauenärztin andere Formen der Verhütung: die natürliche (eventuell mit Zykluscomputer), Frauenkondom oder Spirale.

  • Anja sagt:

    Vielen lieben Dank, dann werde ich das so machen.

    Freundliche Grüße

  • Anja sagt:

    Liebe Frau Dr. Gerhard,

    vielen Dank für Ihre rasche Antwort.

    Wäre alternativ zu Gynoflor auch möglich, mit Xapro – Creme weiter zu behandeln? Davon wurde mir neulich schon mal vorsorglich ein Muster mitgegeben, was ich aber aufgrund meiner Angst, dass es Auswirkungen auf die Milchmenge haben könnte, noch nicht probiert habe.

    Freundliche Grüße Anja L.

  • Anja sagt:

    Liebe Frau Dr. Gerhard,

    ich habe auch das Problem mit der trockenen Scheide während der Stillzeit (seit 8 Monaten), was wirklich sehr sehr unangenehm ist. Mein Arzt hat einen Abstrich gemacht, es wurden leicht erhöhte Bakterienwerte und Leukozytenwerte festgestellt, aber keine Pilze o.a.

    Er hat mir nun 6 Zäpfchen Gynoflor verschrieben.

    Ich bin mir nun nicht ganz sicher, ob dies täglich oder wöchentlich zur Anwendung kommen sollte… die Apothekerin meinte wöchentlich, der Arzt sagte (wenn ich mich recht erinnere) täglich.
    Was meinen Sie?

    Meine zweite Frage bezieht sich auf die Stillauswirkung. Wirkt sich Estradiol in dieser Dosierung (wöchentlich oder täglich) auf die Milchmenge aus? Ich habe irgendwo gelesen, dass Östrogen die Milchmenge reduziert, was nicht so toll wäre.

    Herzliche Grüße und vielen Dank im Voraus.

    Anja L.

    • igerhard sagt:

      Liebe Anja,
      Gynoflor jeden Tag ist genau richtig. Das Östriol, das darin enthalten ist, wirkt praktisch nur auf die Scheidenschleimhaut, hat sicher keinerlei Auswirkungen auf die Milch. Falls Sie noch länger stillen wollen, würde ich aber empfehlen, nach einer Woche auf jeden Fall noch mit den Zäpfchen weiterzumachen, aber dann reicht wahrscheinlich zweimal die Woche. Alternativ oder zusätzlich, falls das nicht reicht, Multi-Gyn LiquiGel.
      Viel Glück und genießen Sie Ihre Stillzeit!

  • Brigitte sagt:

    Guten Morgen Frau Dr. Gerhard
    ganz herzlichen Dank, werde ich machen :-))

    herzliche Grüße und eine schöne Zeit
    Brigitte

    tolles Forum mit vielen guten Infos

  • Brigitte sagt:

    Hallo Frau Dr. Gerhard,
    ich habe Scheidentrockenheit, wie schon mal geschrieben,das Thema ist hier ausreichend behandelt, da habe ich mir jetzt Zäpfchen geholt. Meine Frage ist, wie sich die Scheidenenge erklärt, die hat sich durch Zäpfchen nicht geweitet. Erklären Sie es mir bitte einmal, da habe ich in den anderen Beiträgen nicht gefunden.

    Im Voraus herzlichen Dank!
    mit herzlichen Grüßen
    Brigitte

    • igerhard sagt:

      Liebe Brigitte,
      für die Scheidenenge gibt es zwei Möglichkeiten: entweder ist durch einen Hormonmangel das Gewebe so geschrumpft, dass es sich nicht so schnell nur durch die Zäpchen dehnen kann. oder Sie haben nur das Gefühl von Enge durch das längere Erleben der Trockenheit. Am besten besorgen Sie sich eine angenehme Creme von Wala oder Weleda, die man in der Schwangerschaft zur Vorbereitung des Scheidenausgangs einmassiert. Und das tun Sie dann einfach auch.
      Viel Erfolg!

  • Maria sagt:

    Sehr geehrte Frau Prof. Gerhard,

    ich habe ein starkes Brennen in der Scheidengegend. Man Montag war ich bei meinem FA und er hat Pilz diagnostiziert. Er hat aber keinen Abstrich gemacht und mir Flucanzol 150 mg 4x verschrieben. Heute war ich wieder beim FA, weil das Brennen nicht besser geworden ist. Der Arzt meint jedoch, es ist nichts zu erkennen und kann sich nicht erklären wo das Brennen herkommt. Vielleicht habe es etwas mit meiner Psyche zu tun…

    Woher kann das Brennen noch herkommen? Und was kann ich dagegen tun? Es ist sehr unangenehm und belastet mich zu dem stark.

    Im Voraus vielen Dank

    • igerhard sagt:

      liebe Maria,
      da wird die Psyche wahrscheinlich etwas vorschnell zum Buhmann gemacht! Versuchen Sie es mal mit pflegenden Zäpchen, wie bspw. Mulitigyn. Hilft das nicht, so auf jeden Fall einen Abstrich für eine Kultur machen lassen.
      Viel Glück und gute Besserung

  • Brigitte sagt:

    Sehr geehrte Frau Dr. Gerhard,
    ich bin 56 Jahre und leide seid ca 2 Monaten an einer trockenen sowie sehr engen Scheide, sodass es beim Geschlechtsverkehr sehr weh tut. Bin deshalb schon sehr verzweifelt!
    Welchen Rat geben Sie mir?

    Im Voraus herzlichen Dank
    mit herzlichen Grüßen
    Brigitte

  • Brigitte sagt:

    Sehr geehrte Frau Dr. Gerhard,

    Ich leide seit Jahren an wiederkehrenden, verschiedenen Scheideninfektionen (Bakterien und Pilzen). Vor einem Monat wurde eine Pilzinfektion behandelt. Da dies keine Wirkung zeigte hat meine Frauenärztin einen Abstrich gemacht. Die diagnostizierte Bakterieninfektion wurde mit Antibiotika behandelt. Die Symptome sind jedoch abgeschwächt noch immer vorhanden. Habe jetzt 6 Tage Gynoflor und Tantum Rosa bekommen. Leider ohne Erfolg. Jetzt ist meine Frauenärztin im Urlaub. Sie meinte das keine Infektion mehr da ist. Ich nehme aufgrund unregelmäßiger Blutungen seit einigen Jahren die Pille Midane. Haben Sie noch einen Rat was ich noch versuchen könnte. Bin diesmal schon etwas verzweifelt!

    Danke für Ihre Antwort!

    Mit freundlichen Grüßen!

  • Julia r. sagt:

    Sehr geehrte Frau Prof. Dr. Gerhard,

    Ich kämpfe seit Wochen mit einer dauerhaft roten Scheide. Ein Infekt wurde von meinem Gynäkologen ausgeschlossen. Nun habe ich gynomunal vaginalgel und oekolp Creme bekommen. Ich habendes Gefühl das es nach derboekolp Creme nochvschlimmer geworden ist. Was kann ich tun damit Ruhe in die Sache kommt.

    Vielen dank

    Freundliche Grüße

    Julia r.

    • igerhard sagt:

      Liebe Julia,
      wenn es durch Oekolp schlimmer wird, könnte es sein, dass es sich doch um eine Pilzinfektion handelt. Lassen Sie die mal weg und versuchen Sie Multi-Gyn FloraPlus. Sonst noch mal zum Arzt gehen.
      Lieben Gruß

  • Friedrich sagt:

    Hallo Frau Dr. Gerhard,

    ich habe seid Jahren Probleme im Intimbereich. Das reißt einfach nicht ab. Immer wiederkehrende Blasenentzündung, Pilzinfektionen (neuerdings jedes mal nach dem GV) oder irgendwelche anderen nervenaufreibenden Dinge wie einfaches Brennen, Ausfluss oder Juckreiz!
    Ich habe seid vielen Jahren die Pille Juliette genommen. Ich musste sie jetzt wechseln, weil sie einfach zu hoch dosiert ist. Denke das diese ständigen Infektionen von der Pille kommen. Seid 2 Tagen nehme ich nun die Asumate30!
    Was kann ich am besten gegen all das tun?? Aufbaukuren der Flora habe ich schon viele hinter mir. Es bringt nichts.
    Und gibt es eine Pille die weniger oder keine Infektionen auslöst??

    Ich wäre sehr dankbar über eine hilfreiche Antwort.

    Mit freundlichem Gruß
    S. Friedrich

    • igerhard sagt:

      Liebe Frau Friedrich,
      Leider gibt es Frauen, die durch jede Hormonpille diese Probleme mit wiederkehrenden Infektionen hat. Käme nicht eine nicht-hormonelle Verhütungsmethode für Sie infrage? Alternativ sollten Sie sich einen Arzt für Naturheilkunde suchen, der Sie ganzheitlich behandelt und auf Ursachensuche geht. Leider sind das oft Methoden, die von der Krankenkasse nicht abgedeckt sind, da nicht wissenschaftlich bewiesen. Vielleicht finden Sie auf der NATUM- Webseite eine FrauenärztIn in Ihrer Gegend, die ganzheitlich behandelt: http://www.natum.de/29-0-arztsuche.html oder eine Ärztin für Naturheilkunde oder Homöopathie oder Akupunktur unter http://www.erfahrungsheilkunde.org/2.html Fragen Sie mal in Ihrem Bekanntenkreis nach, sicher kennt jemand einen vertrauenswürdigen Therapeuten. Viel Glück!

  • Liebe Frau Dr. Gerhard, haben Sie vielen herzlichen Dank für Ihre Rückantwort. Habe mich gefreut darüber :o)

    Werde es ausprobieren.

    Ich wünsche Ihnen ein wundervolles Wochenende,

    herzlichst,

    Eva-M. Hagedorn.

  • Eva-Maria Hagedorn sagt:

    Sehr geehrte Frau Prof. Dr. Gerhard!

    Endlich, endlich bin ich auf ein Forum gestoßen, welches ich mit großem Interesse gelesen (fast schon studiert) habe, da mich das Thema Scheidentrockenheit ebenfalls betrifft.

    Ihre Kommentare und Ratschläge zu dieser komplexen Thematik sind sehr informativ und aufschlußreich und dafür möchte ich mich bedanken.

    Ich bin 56 Jahre alt und leide ebenfalls unter einer sehr trockenen sowie brennenden Scheide, die bei jedem bischen blutet. Kein Frauenarzt konnte mir diesbezüglich irgendwie weiterhelfen, deshalb habe ich es aufgegeben.
    Geschlechtsverkehr ist bedingt dadurch schon lange nicht mehr möglich.
    Ansonsten habe ich keinerlei Beschwerden was die Wechseljahre anbelangt. Fühle mich, außer der trockenen Scheide, Pudel wohl.
    Allerdings mußte ich kürzlich aufgrund einer Blasenentzündung ein Antibiotikum schlucken und seither brennt die Scheide um so doller. Deshalb meine Frage an Sie, liebe Frau Dr. Gerhard, könnten mir die von ihnen oben genannten Gels (wie z. B. das Multigyn Actigel) ebenfalls weiterhelfen?

    Für eine Antwort wäre ich Ihnen sehr verbunden und danke für Ihre Aufmerksamkeit und Bemühungen.

    Mit besten Grüßen,
    Eva-M. Hagedorn.

    • igerhard sagt:

      Liebe Frau Hagedorn,
      Sicher können Sie Multigyn nehmen, damit machen Sie nichts falsch. Da Sie aber auch Blasenentzündung hatten und die Blasenschleimhaut auf dieselben Hormone reagiert wie die Scheide, würde ich entweder Östriiol in die Scheide einführen (anfangs jeden Tag, dann nur noch zweimal wöchentlich) oder Delima nehmen, das ebenfalls eine leichte Östrogenwirkung haben sollte. Geschlechtsverkehr wird dann bald wieder möglich sein, und die Blase ist besser geschützt.
      Viel Erfolg damit!

  • Christina sagt:

    Liebes Expertenrat-Team,

    mit grosser Aufmarksamkeit habe ich mich zu den Wirkstoffen gegen Scheideninfektionen auf der Mylti-Gyn- Internetseite informiert!
    Ich leide seid ca. 19 Monaten an einer hartnäckigen Scheideninfektion die sich einfach nicht in den Griff kriegen lassen will-ich bin verzweifelt und wäre über einen Rat Ihreseits sehr, sehr dankbar!
    Ich bin 36 Jahre alt, kinderlos und seid gut drei Jahren in einer festen Partnerschaft.

    Mit freundlichen Grüßen,
    christina

    • igerhard sagt:

      Liebe Kerstin,
      das war mal wieder kein Kommentar, sondern eine lange Krankengeschichte, die sich so einfach nciht beantworten lässt und die ich deshalb nicht als Kommentar einstellen konnte. Ich habe versucht, Ihnen per e-mail zu antworten, aber offenbar stimmt Ihre e-mail-Adresse nicht, da meine Antwort nicht auslieferbar war. Suchen Sie sich eine ganzheitlich orientierte Frauenärztin über http://www.natum.de oder lesen Sie die bereits existierenden Antworten geduldig nach. Dann finden Sie sicher eine Lösung für Ihr Probelm.

  • mauni sagt:

    Vielen herzlichen DANK, Frau Prof. Dr. Gerhard!
    Mit den Produkten von Multigyn hört sich gut an.
    Was mir richtig zu schaffen macht, ist das Problem mit dem Schlafen.
    Da sind mehrere Faktoren beteiligt, und ich denke, die Wechseljahre leisten auch ihren Anteil.
    Daher meine Überlegung mit Mexican Wild Yam, damit ich mich ausgeschlafen insgesamt wieder besser fühlen möchte.
    Die allergische Reaktion auf die Wild yam Creme kann evtl. an Geranium Öl liegen, das darin enthalten ist.
    Herzliche Grüße, mauni

  • mauni sagt:

    Guten Abend,
    Frau Prof. Gerhard!
    Zuerst sehr informative Seite!
    Bedingt Wechseljahre (53Jahre alt) habe ich mit extremer Scheidentrockenheit, auch mit Infektion zu tun. Sonst habe ich KEINE Hitzewallung, oder Schweißausbrüche. Meiner Gynäkologin behandelte vor einem Jahr mit Fluomicin, danach Oekolp. Seit einiger Zeit ist es wieder extrem. So stark, dass ich kaum Zäpfchen, o.ä. benutzen kann.
    Daher denke ich an etwas alternatives; Mexican Wild Yam Produkte.
    Was würden Sie dazu sagen?
    Eine Bekannte gab mir die Creme zum Probieren, aber ich bekam Hautausschläge davon. Sie sagte, es gäbe auch Kapseln zum Einnehmen.
    Da einige davon begeister sind, ist es einerseits verlockend zum Ausprobieren, andererseits bin ich verunsichert wegen dieser Reaktion.
    Oder sollte ich CERES Urtinktur probieren? Ich nehme schon Löwenzahn Dil. von der Firma wegen der toten Zahngeschichte.
    Für Ihre Meinung wäre ich sehr dankbar.

    • igerhard sagt:

      Liebe Mauni,
      Wenn Sie auf die Wild Yam-Creme Hautausschlag bekommen haben, könnten Sie theoretisch ruhig Wild Yam Kapseln einnehmen. Allerdings bin ich nicht sicher, dass sich damit der Ausfluss verbessern wird. Und Hormone oder hormonähnliche Substanzen brauchen Sie doch gar nicht.An Ihrer Stelle würde ich die Multigyn Vaginaldusche und anschließend Multigyn Actigel verwenden. Wenn Sie eine Therapeutin haben, die sich mit den CERES Urtinkturen auskennt, könnten Sie das begleitend machen.

  • Meyer Ines sagt:

    Guten Tag. Ich habe gerade auch so ein ähnliches Problem: ich habe kürzlich auf einem Toilettengang ein Feuchttuch benutzt, 2Tage später hatte ich einen Juckreiz in der Scheide, meistens abends. Jetzt bin ich mir nicht sicher, ob es davon kommt und was ich dagegen tun kann, auch Ausfluss ist dazu gekommen. Ich bin jetzt 44 und nehm die Pille seit 4 Monaten nicht mehr und hatte auch seit dem keine Regel mehr, meine Ärztin sagte, das wäre normal. Fühle mich aber unwohl damit und tendiere dazu, den Arzt zu wechseln .

    • igerhard sagt:

      Liebe Ines,
      es kann durchaus sein, dass Juckreiz und Ausfluss damit zusammenhängen, dass Sie die Pille abgesetzt haben. Ihre Ärztin hat zwar Recht, dass es nach Absetzen der Pille dauern kann, bis die Periode wieder kommt, wenn sie überhaupt noch kommt, aber gegen den Juckreiz und Ausfluss sollte man schon was tun. Am besten mit diesen neuen Beschwerden noch mal zur Ärztin gehen, denn deren Aussage bezog sich ja nur auf das Ausbleiben der Periode. Dann wird sie Ihnen sagen können, obe eine Entzündung oder nur ein Hormonmangel vorliegt und Sie wissen dann durch die beiden Artikel, was am besten zu tun ist.
      Gute Besserung!

  • Olivia sagt:

    Besten Dank für die ausführlich Information! Wunderschöne Seite! Hier finde ich echt nützliche Artikel. Grüße! Olivia

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