Die Endometriose ist nach Myomen die zweithäufigste gynäkologische Erkrankung. Es handelt sich um eine gutartige, oft schmerzhafte Wucherung von Gewebe der Gebärmutterschleimhaut. In diesem Webmagazin hatte ich Sie schon mehrfach über neue Erkenntnisse zur Entstehung und Behandlung der Endometriose informiert. Die Zeitschrift BIO griff jetzt dieses Thema auf. Frau Martina Seifen-Mahmoud machte ein Interview mit mir, das Sie in Heft 4/2012 auf den Seiten 80-84 nachlesen können.
Fakten zur Endometriose
BIO: Was versteht man unter einer Endometriose, und in welchen Körperregionen kann sie auftreten?
Prof. Ingrid Gerhard: Bei einer Endometriose handelt es sich um Gebärmutterschleimhaut (ein anderes Wort dafür ist Endometrium), die sich nicht wie normal in der Gebärmutter befindet, sondern irgendwo außerhalb: in den Eileitern, den Eierstöcken, dem Bauchfell, dem Darm, ja manchmal sogar noch weiter entfernt.
BIO: Wie viele Frauen leiden schätzungsweise unter Endometriose?
Prof. Ingrid Gerhard: In Deutschland erkranken jährlich etwa 40.000 Frauen daran. Da die Beschwerden sehr unterschiedlich sind und die Diagnose nur durch eine Bauchspiegelung gestellt werden kann, lassen sich keine genaueren Zahlen nennen. Denn immer noch ist es ja üblich, Schmerzen bei der Periode, ein häufiges Symptom der Endometriose, für normal zu halten.
BIO: Wie gefährlich ist die Endometriose?
Prof. Ingrid Gerhard: Endometriose ist eine gutartige Erkrankung. Trotzdem sollte sie behandelt werden, denn sonst kann es zu einer Reihe gesundheitlicher Probleme kommen. Beispielsweise zu Verwachsungen im Bauchraum oder zu einer Verklebung der Eileiter. Ganz abgesehen von den Beschwerden, die das tägliche Leben stark beeinträchtigen können.
BIO: Um welche Beschwerden handelt es sich denn dabei?
Prof. Ingrid Gerhard: Am häufigsten sind Unterbauchschmerzen im Zusammenhang mit der Periode, die Dysmenorrhö. Sie können schon einige Tage vor der Regelblutung beginnen und mit Schmierblutungen einhergehen. Schmerzen können auch in der Blase auftreten, im Darm oder beim Geschlechtsverkehr. Sind Herde, also Wucherungen, in der Blase oder im Darm, so können Urin und Stuhlgang blutig verfärbt sein.
BIO: Wie erkennt man eine Endometriose?
Prof. Ingrid Gerhard: Die Diagnose kann immer nur durch den Arzt gestellt werden. Er kann größere Endometrioseherde manchmal schon bei der gynäkologischen Untersuchung ertasten oder im Ultraschall sehen. Bei Beschwerden ohne Befund durch den Frauenarzt sollten die betroffenen Frauen in jedem Fall eine Bauchspiegelung durchführen lassen. Am besten in einem auf Endometriose spezialisierten Zentrum. Denn es gibt durchaus auch Endometrioseveränderungen, die nicht sofort sichtbar sind. Feingewebliche Untersuchungen geben dann Sicherheit.
Wichtig: Wenn die Beschwerden schon lange bestehen oder schlimmer werden, obwohl irgendwann eine Bauchspiegelung ohne Nachweis einer Endometriose gemacht wurde, unbedingt in ein Endometriosezentrum gehen. Ich habe schon Frauen erlebt, die erst als sie selber Blut im Stuhl entdeckt hatten oder die beim Urologen waren, ihre Endometriose bestätigt bekamen.
Bekannte Risikofaktoren
BIO: Welche Frauen sind besonders betroffen bzw. gibt es Risikogruppen?
Prof. Ingrid Gerhard: Da theoretisch bei jeder Periodenblutung auch Gebärmutterschleimhaut über die Eileiter in den Bauchraum verschleppt werden kann, könnte das Endometrioserisiko für
- Frauen mit vielen Blutungstagen höher sein als für Frauen mit einer kurzen Periode. Aber das allein reicht natürlich nicht aus.
- Auch die Menge der Schleimhautzellen, die durch die Eileiter gespült werden und
- das Immunsystem – das normalerweise gut mit diesen Zellbruchstücken fertig wird – spielen bei Endometriose eine Rolle.
- Da bei den betroffenen Frauen auch häufig andere Erkrankungen des Immunsystems bestehen, muss man von einer gestörten Immunantwort ausgehen.
- Ein weiterer wichtiger Risikofaktor ist ein Ungleichgewicht zwischen Östrogen und Gelbkörperhormon.
BIO: Wenn meine Mutter Endometriose hatte, bekomme ich sie dann auch?
Prof. Ingrid Gerhard: Vererbung ist nur eine der vielen möglichen Ursachen der Endometriose. Verwandte ersten Grades einer Person mit Endometriose sollen ein ca. achtmal höheres Risiko haben, selber an einer Gebärmutterwucherung zu erkranken.
Was sich in den letzten Jahren allerdings herausstellt, ist, dass unsere ererbten Entgiftungssysteme unterschiedlich gut mit der Beseitigung von Fremdstoffen umgehen können. Wer nicht so gut entgiften kann, wird auf höhere Belastungen mit schädigenden Umweltbedingungen eher eine Erkrankung entwickeln als einer mit einem optimalen Entgiftungssystem.
BIO: Welche Rolle spielt der Umweltfaktor bei der Entstehung der Krankheit?
Prof. Ingrid Gerhard: Umweltfaktoren können auf verschiedene Weise eine Rolle spielen. So können sie etwa das Immunsystem verändern oder die Hormone durcheinander bringen. Untersuchungen zeigen, dass Frauen, die erhöhten Dioxinwerten ausgesetzt waren, häufiger von einer Endometriose betroffen sind. Auch Industriechemikalien mit Hormonwirkung sind bei Frauen mit Endometriose meistens nachweisbar. Solche hormonähnlichen Stoffe finden sich auch in Kosmetika und chemischen Sonnenschutzmitteln. Eine ganz neue Studie konnte bei Frauen mit hoher Urinausscheidung von Oxybenzon, einem chemischen Lichtschutzfilter, häufiger Endometriose nachweisen als bei Frauen mit geringer Belastung.
BIO: Kann eine Endometriose eine Schwangerschaft verhindern?
Prof. Ingrid Gerhard: Ja, das kann sie. Übrigens ist der unerfüllte Kinderwunsch bei vielen Frauen erst der Auslöser dafür, dass die Diagnose Endometriose gestellt wird. In den meisten Fällen sind die Eileiter dann angegriffen und verklebt. Oder es haben sich Zysten und Verwachsungen am Eierstock gebildet.
Operation oft unumgänglich
BIO: Wann muss operiert werden?
Prof. Ingrid Gerhard: Es muss immer operiert werden, sobald die Endometrioseherde sichtbar sind. Je weniger Schleimhaut-Wucherungen vorhanden sind, desto größer ist die Chance, dass die Beschwerden zumindest für eine gewisse Zeit wieder verschwinden. Glücklicherweise können viele Operationen gleich während der Bauchspiegelung durchgeführt werden, so dass heutzutage größere Operationen mit Bauchschnitt eine Ausnahme darstellen.
Bei Kinderwunsch ist es besonders wichtig, so sorgfältig wie möglich alle Endometrioseherde zu entfernen, selbst wenn die Eileiter durchgängig sind. Denn offenbar wirkt sich die Reaktion der Abwehrkräfte auf das Endometriosegewebe auch ungünstig auf die Befruchtung der Eizelle aus.
BIO: Ist Endometriose heilbar?
Prof. Ingrid Gerhard: Geht man von den Möglichkeiten der konventionellen Therapie aus, so wird Ihnen jeder Arzt sagen, dass Endometriose nicht heilbar ist. Man kann die Beschwerden lindern, aber es kann immer wieder zu Rückfällen kommen. Da man die eigentliche Ursache für die Entstehung einer Endometriose nicht kennt, kann man sie eben auch nicht heilen.
Allerdings habe ich in meiner Kliniklaufbahn immer wieder Frauen getroffen, die sich neben der konventionellen Therapie ganzheitlich behandeln ließen. Die ihren Lebensstil umgestellt haben und die heute guten Gewissens sagen können: Ich habe keine Endometriose mehr, ich bin geheilt!
Wie natürliche Mittel helfen können
BIO: Wie lässt sich einer Endometriose vorbeugen?
Prof. Ingrid Gerhard: Da gibt es drei ganz große Bereiche:
- Umwelt: Informieren Sie sich regelmäßig, wie Sie Ihre Umwelt gesund gestalten können. Das fängt beim Essen und der Körperpflege an und reicht bis zu den Verhältnissen in der Wohnung und am Arbeitsplatz.
- Sport: Leistungssport senkt den Östrogenspiegel, sollte aber nicht übertrieben werden, da sonst bei Kinderwunsch auch das für eine Schwangerschaft wichtige Gelbkörperhormon sinkt. Regelmäßiger Ausdauersport ist sicher die vernünftigste Lösung.
- Ernährung: Auch eine optimierte biologische Ernährung mit naturbelassener Vollwertkost, Ballaststoffen und viel Frischkost können sich positiv auswirken. Tierische Produkte, auch Joghurt und Käse, Fast Food, einfache Zucker (auch Alkohol) und Industriemehle sollten reduziert werden. In einer italienischen Studie aßen die Frauen mit Endometriose deutlich weniger Obst und Gemüse als die davon unbelasteten Frauen.
BIO: Welche natürlichen Therapien bieten sich zur Behandlung der Krankheit an?
Prof. Ingrid Gerhard: Neben gesunder Ernährungs- und Bewegungstherapie sind Entspannungsmethoden zur Stressreduktion wie Yoga oder Autogenes Training (siehe Bericht in diesem Heft auf S. 88 ff) zu empfehlen.
Besonders sinnvoll ist eine regelmäßige Darmpflege. Nicht nur durch aufbauende Präparate wie Probiotika, sondern auch, indem man zum Beispiel einmal pro Woche einen Fastentag einlegt.
Ebenfalls hilfreich sind pflanzliche Mittel, wie die im Weihrauch enthaltene Boswelliasäure zur Entzündungshemmung und Stärkung des Immunsystems.
Der erhöhte oxidative Zellstress, den die Endometriose verursacht, kann durch Antioxidanzien behoben werden. Omega-3-Fettsäuren wirken außerdem ebenfalls antientzündlich. Magnesium (organisch gebunden) wirkt gegen Krämpfe und kann mithelfen, die Übersäuerung abzubauen.
Nachweislich gute Erfolge lassen sich übrigens mit Homöopathie und der Enzymtherapie erzielen. Vor allem, wenn es darum geht, weiteren Verwachsungen vorzubeugen.
Und last but not least hat auch schon so manchen Frauen eine Kombinationsbehandlung aus Hypnotherapie und Traditioneller Chinesischer Medizin helfen können. Diese als SART bezeichnete Therapie wird zur Zeit sogar in einer offiziellen Studie an der Münchner Universität überprüft. Dabei werden die Ernährung nach den 5 Elementen, TCM und Hypnosetherapie kombiniert.
Buchempfehlungen
Inzwischen gibt es zahlreiche Bücher auf dem Markt, die sich dem Thema Endometriose von ärztlicher Seite, aber auch von Seiten der Betroffenen widmen. Einige habe ich Ihnen in den Artikeln von Prof. Schulte-Übbing und Frau Dr. Schweizer-Arau vorgestellt. Ein weiteres Buch einer ehemaligen Patientin wurde von Sigi Nesterenko herausgegeben: „Endlich Schluss mit Endometriose- Ein Ratgeber für Betroffene“. Wegen des unterschiedlichen Wissensstandes und der verschiedenen Therapiemöglichkeiten informiert man sich am besten über das Internet, welches Buch für einen selber am interessantesten ist.
Ganz aktuell, im Jahr 2013 erst erschienen, ein neues Buch von Angelika Koppe über „Selbstheilung bei Endometriose„. Ihre Methode „Wildwuchs“ hatte ich Ihnen schon empfohlen. In ihrem neuen Buch, das auch eine CD mit Visualisierungsübungen enthält, nimmt sie alle Frauen verständnisvoll an der Hand, die sich durch eine chronische Krankheit bedroht und hilflos fühlen. Sie zeigt ihnen, welche Schritte sie gehen müssen, um herauszufinden, was der Körper zur Stärkung seiner Lebenskraft braucht. Mit Hilfe der von ihr geleiteten Visualisierungsübungen wird eine Kommunikation mit dem Körperinneren möglich, das Potenzial der persönlichen Körperweisheit kann entdeckt und ausgeschöpft werden. Die Beispiele aus der Praxis machen Mut, ihr zu folgen und seinen eigenen Weg voller Selbstverantwortung zur Selbstheilung zu gehen.
Das Frauengesundheitszentrum e.V. Berlin, FFGZ Berlin, hat im Sommer eine neue Broschüre zur Endometriose herausgegeben: „Endometriose verstehen – Meinen Weg gehen“ gibt Einblick in diese komplexe Erkrankung und zeigt konkrete Behandlungsmöglichkeiten. Die Kranke wird ermutigt, neue Behandlungswege einzuschlagen und die Hoffnung auf Heilung nicht aufzugeben.
BIO: Frau Professor Gerhard, wir danken Ihnen recht herzlich für das informative Gespräch.
Text incl. Bildnutzung mit freundlicher Genehmigung des Bio Ritter Verlags.
Im Bio-Heft 4/2012 finden Sie weitere interessante Artikel über:
- Verstopfung: eine gute Ergänzung zu dem Artikel über Darmprobleme, den ich vor kurzem hier publiziert hatte.
- Wasser: wie Sie Ihre Gesundheit mit dem richtigen Wasser stärken können
- Fußreflexzonentherapie
- Skribben: hatte ich bisher noch nicht gekannt!
- Männerlust und Männerfrust
- Sanfte Geburt mit Hilfe der Doulas: eine schöne Ergänzung zu unserem Wunschkaiserschnitt-Thema
- Und Vieles mehr
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oder über das Internet http://www.biomagazin.de/
Was möchten Sie noch über Endometriose wissen? Welche Erfahrungen haben Sie damit gemacht? Schreiben Sie doch einen Kommentar!



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Werte Frau Prof. Dr.Gerhard,
Habe Naturheilverfahren und Homöopathie mit einem Arzt ausprobiert über einen längeren Zeitraum, hat leider nicht funktioniert. Durch die Schmerzen und den chronischen Durchfall, hat sich mein ganzes Essverhalten stark verändert. Mein Appetitt bezieht sich nur noch auf frisches wie Obst, Gemüse und Literweise Milch. Ich kriege einfach nichts anderes mehr hinter. Wiege bei einer Grösse von 173cm nur noch 51kg. Hatte ja nun eine erneute OP, wo alle soweit sichtbaren Herde entfernt wurden. Dann wurden etliche Blutwerte untersucht. Der Arzt meinte ich habe eine Überfunktion der Schildrüse worauf hin ich 2d Tabletten erhielt, die dann wieder abgesetzt wurden, weil nun doch nicht. Habe mir meine Laborwerte aushändigen lassen, Chol doppelt so hoch wie normal, Leberwerte deutlich erhöht, Ery erhöht, Leuko hoch, Kalium erhöht. Da Frage ich mich weshalb nichts gemacht wurde. Seit 4 Wochen habe ich nun auch grösser werdene Xantelasmen unter den Augen, was ja auf einen Mangel hinweisst, trotz allem kann mir keiner helfen. Muss ganz ehrlich sagen, dass ich die Nase gestrichen voll habe, da ich keine vernünftige Hilfe erhalte.
Mit lieben Grüssen
Katja
Liebe Katja,
das kann ich auch alles nicht begreifen! Vielleicht denkt der Arzt ja, wenn Sie literweise Milch trinken, ist es kein Wunder, dass das Cholesterin so hoch ist und die Leber sich wehrt! Vielleicht gehen Sie mal mit den Befunden zu Ihrer Krankenkasse und lassen sich von denen einen vernünftigen Arzt nennen, der Sie ernst nimmt und behandelt. Und lassen Sie sofort die Milch weg und essen Sie Haferschleim! Liebe Grüße und gute Besserung!
Liebe Frau Prof.Dr.Gerhard
Ich bin 37 Jahre alt und in den letzten 2,5 Jahren habe ich 5 Laproskopien am UB über mich ergehen lassen müssen. Erst bei der dritten OP wurde Endometriose festgestellt und entfernt. Nehme Enathone Gyn Spritzen und Activelle Tabl. ein und dass seit einem Jahr.Es ging eine Zeit lang, eine leichte Schmerzsenkung war da. Schweißausbrüche, krampfartigen dumpfen Schmerzen die sich über den Tag ziehen. Leider kann ich Schmerzschübe nicht beeinflussen. Dauerdurchfall, Blasenentleerungsstörung gehören zum Alltag. Regelblutungen habe ich nie wirklich gehabt. Schmerzen beim Geschlechtsverkehr und im tgl. Ablauf sind an der Tagesordnung. Nun soll ich erneut unters Messer. Die Beschwerden nehmen nicht ab und ganz ehrlich habe ich die Nase voll. Jeder Arzt hat mir was anderes erzählt, das wird schon wieder usw. Also ich habe eine hohe Schmerzschwelle, aber das ist nicht mehr normal das durch dies alles mein tgl. Leben so beeinflusst ist. Wie schätzen Sie das ganze ein? Und wie können Sie mir eventuell weiterhelfen? Habe leider aber auch den Glauben an die Ärzte fast verloren.
Mit freundlichen Grüssen
Katja
Liebe Katja,
Leider ist die Endometriose eine Erkrankung, die verschiedene Ursachen hat. Und wenn man nichts an den Ursachen tut, wird man auch die Krankheit nicht los. Angefangen von der falschen Ernährung über Umweltfaktoren:
http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/endometriose-und-umweltfaktoren-interview-mit-prof-dr-schulte-ubbing/ Vitaminmangelerscheinungen bis hin zur Psyche:
http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/endometriose-teil-2-sart-studie-zu-neuer-therapie/
alles muss berücksichtigt werden, wenn man die Schmerzen vollständig loswerden und gesund werden will. Suchen Sie sich einen guten Arzt für Naturheilverfahren, (am besten auch mit Kenntnissen der Umweltmedizin und Homöopathie), der mit Ihnen gemeinsam die Wurzel des Übels findet und Sie begleitet. Viele Grüße
Sehr geehrte Fr.Dr.Gerhard,
seit November letzten Jahres plagen mich undifinierbare Schmerzen im Urogenital- und Afterbereich.
Ich habe bereits eine Odysee von Facharztbesuchen und Behandlungen hinter mir. Der erhoffte Erfolg blieb leider bislang aus. Vor drei Tagen ließ ich mich nach der Methode von Dr. Omar Pasha in Remagen behandeln und erhoffe mir bald eine deutliche Schmerzlinderung. Er behandelte alle Nerven S1 bis S4. Zudem wies er mich darauf hin, dass ein MRT meines Beckens eine anlagebedingte Formvariante der Harnblase mit trichterförmiger Ausziehung ventral zur Bauchwand zeige und sich dadurch seines Erachtens nach ähnliche
Schmerzbilder aufbauen können. Er riet mir, falls sich die Schmerzen nach seiner Behandlung nicht bessern
sollten, die Anwachsung der Blase an der Bauchwand operativ lösen zu lassen.
Ich würde mich sehr über Ihre Ansicht freuen.
M.f.G. Martina
Liebe Martina,
Ist denn schon einmal eine Bauchspiegelung gemacht worden? Wenn es sich um eine anlagebedingte Formvariante handelt, verstehe ich nicht, warum Sie ausgerechnet seit letztem November diese Schmerzen haben. Oder sollte das Ganze mit einer Senkung von Blase und Gebärmutter zu tun haben? Auch eine Endometriose kann solche Schmerzen machen, ist diese Diagnose ausgeschlossen? Die Arbeitsgemeinschaft für Urogynäkologie der DGGG hat eine Liste von zertifizierten Spezialisten hier: http://www.agub.de/nach-agub-zertifizierte-aerzte/agub-iii-zertifizierte/ Vielleicht finden Sie in Ihrer nähe einen, der Ihnen weiterhelfen kann.
Viel Erfolg!
Liebe Frau Prof. Dr. Ingrid Gerhard,
ich bin 33 Jahre alt und habe seit meinem 17. Lebensjahr starke Schmerzen – vor rund 1,5 Jahren hatte ich meine erste OP wo Endo festgestellt wurde und diese auch entfernt wurde. Leider habe ich nun seit ca. 3-4 Monaten wieder Beschwerden, glücklicherweise jedoch nur an 3-4 Tagen kurz vor der Periode – diese jedoch so stark, dass ich mich kaum bewegen kann. Schmerzmittel wie Paracetamol oder Parkemed500 helfen so gut wie gar nicht mehr.
Ich wurde damals in einem Endozentrum operiert – musste die Kosten jedoch selber tragen, da ich im Ausland wohne und es in meinem Aufenthaltsland keine Spezialisten auf diesem Gebiet gibt.
Kann es wirklich sein, dass die Probleme so bald nach der OP schon wieder zurück kommen? Ich hätte eigentlich gehofft, dass ich für ein paar Jahre eine Pause hätte. Und stimmt es, dass nach jeder OP die Möglichkeit einer Schwangerschaft sinkt? Bei mir wurde hauptsächlich Endo an einem Eierstock sowie kleine Endoherdo an der Blase entfernt.
Mein Partner und ich haben schon einen Kinderwunsch, jedoch noch nicht in absehbarer Zeit…
Vielen Dank für Ihre Hilfe in voraus!
sonnige Grüße,
Veronika
Liebe Veronica,
lesen Sie bitte meine Antwort an Nina. Die Frage hatte sie in diesem Artikel gestellt: http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/endometriose-heilung-ist-immer-moglich-teil-1-erklarungen-zur-entstehung/
Wenn man die Ursache der Endometriose nicht behandeln kann, wird sie natürlich rasch wiederkommen. Empfehle Ihnen dringend die Dysmenorrhö-Kur von hypo-a: http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/dysmenorrho-teil-2-naturliche-therapien/ und eine konstitutionelle homöopathische Therapie. Den Kinderwunsch möglichst nicht mehr rausschieben!
Viele Grüße!
Sehr geehrte Frau Prof. Dr. Ingrid Gerhard,
ich bin 30 Jahre alt und habe seit ca. 6 Jahren starke Schmerzen wenn die Periode einsetzt. Schmerzen hatte ich dabei schon immer, da es immer starke Blutungen sind. Am schlimmsten sind die Krämpfe einen Tag vorher und in den ersten 2 Tagen. Mittlerweile hilft nur noch Ibuprofen. Habe meine Ernährung umgestellt und mache Yoga und Sport aber immer wenn ich meine es wird etwas besser, kommt wieder eine Phase wo es sehr schlimm ist. Habe auch schon diverse Heilpraktiker aufgesucht, Heilfasten, Ayurvedakur, Entgiftungen etc. Hormone wollte ich nie nehmen und wehre mich auch dagegen, da ich sehr auf meine Gesundheit achte. In ca. 2-3 Jahren wünschen wir uns ein Kind. Meine Frauenärztin meinte nun, ich sollte unbedingt eine Bauchspiegelung machen lassen um herauszufinden ob eine Endometriose vorliegt, sie vermutet stark dass das der Fall ist. Sie meint es wäre wichtig zu schauen inwieweit sie schon fortgeschritten ist. Ansonsten könnte es sein, dass ich in den nächsten Jahren schwer oder gar keine Kinder bekommen kann. Seit 10 Jahren habe ich auch eine kleine Zyste 3 cm am linken Eierstock, die Frauenärtzin kann aber nicht erkennen ob es eine Endometriosezyste ist. Ich frage mich nun, ob ich die Bauchspiegelung vorsichtshalber machen lassen soll und dann noch einmal unterstützend zu einem Heilpraktiker gehe.
Bin mittlerweile etwas verzweifelt, die Schmerzen halte ich schon irgendwie aus, aber auf ein Kind möchte ich nicht verzichten…
Über einen Ratschlag würde ich mich sehr freuen.
Viele Grüße,
Michaela
Liebe Michaela,
Im Prinzip stimme ich Ihrer FÄ zu. Allerdings wissen wir ja, dass mit der Bauchspiegelung und einem möglicherweise mikrochirurgischen Eingriff die Ursache nicht behoben ist und deshalb, wäre es eine Endometriose, diese bis zu Ihrem aktiven Kinderwunsch möglicherweise wieder da wäre. Vielleicht lesen Sie sich mal diese beiden Artikel über die Dysmenorrhö durch und schauen Sie, ob da nicht noch eine sinnvolle Therapie für Sie dabei ist. Da Sie sich gesund ernähren und Sport machen, könnten durchaus Ungleichgewichte bei den Mineralstoffen bestehen.
http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/dysmenorrho-teil-1-ursachen-erkennen-tipps-zur-vorbeugung/
http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/dysmenorrho-teil-2-naturliche-therapien/
Versuchen Sie es mal ein halbes Jahr mit den richtigen Nahrungsergänzungen und klassischer Homöopathie.
Viel Glück und berichten Sie mal!
Dankeschön…..
Ich probiere es aus…
Ich danke ihnen sehr…. ich werde in 6 Monaten wieder schreiben und erzählen was sich geändert hat
alles gute
N.
Hallo…
Ich habe Endometriose seit 3 Jahren bin 22
Ich nehme die Pille Zoely habe 18 Kilo zugenommen
Ich habe mit der Pille aufgehört seit 4 Monaten…. habe 7 pillen ausprobiert aber nur die zoely hat bei mir gewirkt habe ganz dolle schmerzen nehme Medikamente zb: Novaminsilvon, Buscopan plus…dolomin
Die schmerzen hab ich trotztem…..was kann ich noch tun das ich nicht so dolle schmerzen habe…. ich kann und will es nicht und Medikamente machen mich kaputt habe keine kraft mehr hab verschieden Tee Sorten ausprobiert von Kräuter kühne klappt alles nicht….gehe auch zum Arzt ( verschiedene )
Jeden sagt was anderes….hatte eine op vor mir wurde auch alles entfern soll wohl nicht so schlimm sein bei mir aber ich hab sehr dolle schmerzen….. bitte um tips … danke im vorraus
lg nadia
Liebe Nadia,
Wenn ich Ihre Geschichte höre, werde ich ganz traurig. http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/dysmenorrho-teil-2-naturliche-therapien/ Wenn Sie diesen Artikel lesen, wissen Sie, was Ihnen fehlt! Darm behandeln und die richtige Ernährung und die richtigen Nahrungsergänzungen, dann wissen Sie in einem halben Jahr gar nicht mehr, was Schmerzen sind, versprochen!
Hallo
Ich leide seid gut zwei Jahren unter Höllenqualen. Mehrfach wurde ich während meiner Periode schon vom Notarzt abgeholt und ins Krankenhaus verfrachtet. Nie wurde etwas gefunden. Oft der Verdacht, es könne ja eine Zyste geplatzt sein. Die Erklärung reichte zunächst, zumal ich nach diesen anfänglichen Anfangsphasen danach eine Weile ruhe hatte. Aber dann traten die Beschwerden jeden Monat auf und wurden heftiger. Ins Krankenhaus habe ich mich dann nicht mehr bringen lassen, sondern Schmerzmittel gefressen, die aber kaum mehr halfen und von denen mir (trotz Magentabletten) der Magen sauer wurde. Schließlich musste ich, aufgrund Überweisung durch den Notarzt, vor einigen Monaten erneut ins Krankenhaus. Akutes Abdomen. Kein Befund. Weil ich meine Periode hatte, ging es weiter zur Gynokologie. Dort wurde erstmalig ein Verdacht auf Endometriose angesprochen.
Eine Bauchspiegelung, habe ich aber nicht bekommen, obwohl ich diese zur Abklärung sehr gerne gehabt hätte. Stattdessen hat man mir eine Packung Schmerzmittel geschenkt und mir die Pille verschrieben … mhm. Danke, hab ich mir gedacht. Ich nehme die Pille nicht gern, zumal mein Lebensgefährte und ich gleichzeitig in Behandlung zwecks Kinderwunsch sind. Da die Nichterfüllung dieses Wunsches aber an meinem Freund liegt und dort die Behandlung im Fokus liegt, meinte die behandelnde Ärztin, dass es ja ohnehin noch ein paar Jahre dauern würde und ich da die Pille halt nehmen solle. Okay. Hab ich also getan. Vier Monate durchgenommen, schmerzfrei, bis auf ein gelegentliches ziehen im Unterleib. Aber, höllische Schmerzen beim Geschlechtsverkehr :( Ich kann nicht mehr mit meinem Freund intim sein, weil ich es nimmer aushalte.
Jetzt musste ich eine 7tägige Pillenpause einlegen, weil ich dummerweise einmal die Einnahme vergessen hatte. Nach diesem vergessen ging es dann schon los. Schmerzendes ziehen, Schmierblutungen … also pause gemacht. Hölle. Ich leide jetzt gerade auch. Ich kann kaum laufen. Es fühlt sich an, wie ein Gewitter in meinem Bauch. Es fühlt sich an, als wäre meine Gebärmutter an einem Gummiband befestigt und würde bei jedem Schritt schmerzhaft auf und ab geschleudert. Mein Bauch ist wieder geschwollen, anfassen geht nicht. Mein Darm spielt verrückt. Mein Rücken wird mit unsictbaren Messerstichen vorallem in der Nierengegend bearbeitet. Es ist höllisch :(
Und ich weiß nun absolut nicht, was ich tun soll. Wieder ins Kh? Wieder hören, nehmen sie die Pille weiter, nehmen sie die Schmerzmittel -.- warum weigern die sich eine Bauchspiegelung zu machen? Was kann ich tun, um das durchzusetzen? Wohin kann ich mich wenden?
Organisch sagen die Ärzte sei alles tipp topp, aber die Schmerzen sind da und sehr real.
Das dreistete war, nach der letzten Untersuchung, dass man mich fragte, ob ich sehr viel psychischen Streß gehabt habe in letzter Zeit -.-! Das empfand ich als furchtbar gemein. Ich saß da mit einem Bauch, wie im 7ten Monat schwanger! Und die fragen mich wirklich, ob ich gerade unter einer psychosomatik leide!
Ich bin verzweifelt -.- ich mag nicht ewig die Pille nehmen müssen, ich mag nicht ewig angst haben vor diesen Schmerzen …
Liebe Tatjana,
Theoretisch gibt es zwei Möglichkeiten für Sie: Sie wenden sich an ein Endometriosezentrum, wo man sicher eine Bauchspiegelung machen wird. Und/Oder Sie suchen sich einen naturheilkundlich arbeitenden Arzt, der Ihnen bei der Suche nach der Ursache Ihrer Erkrankung hilft und bspw. auch Mangelzustände ausgleichen kann, denn Magnesiummangel, Gelbkörperhormonmangel usw. können auch eine Rolle spielen. In diesen Artikeln bekommen Sie Hinweise auf die Ursache Ihrer Schmerzen und wie alternative Therapien helfen können:
http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/endometriose-heilung-ist-immer-moglich-teil-1-erklarungen-zur-entstehung/
http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/endometriose-teil-2-sart-studie-zu-neuer-therapie/
http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/endometriose-und-umweltfaktoren-interview-mit-prof-dr-schulte-ubbing/
Viel Erfolg und gute Besserung!
Sehr geehrte Frau Prof. Dr. Ingrid Gerhard,
da ich zur Zeit angefangen bin mit NFP zu verhüten, bin ich gerade dabei zu erlernen wie sich der Muttermund in den verschiedenen Zyklusphasen verhält. Nun ist mir aufgefallen das ich hinter dem Muttermund Richtung Douglas-Raum einen kleinen Knubbel habe er ist maximal 0,5 cm groß ist glatt und mittelhart (irgendwie nicht ganz hart aber auch nicht weich) wenn ich ihn berühre ist es ein bisschen unangenehm bzw. zieht leicht im Unterbauch aber es schmerzt nicht. Als ich nun im Internet gesucht habe was es sein könnte bin ich auf Endometriose gestoßen.
Die Symptome die ich bei mir wiederfinde sind zum einen Schmerzen beim einsetzten der Menstruation (1 Tag vorher und dauert 2-3 Tage insgesamt)und zum anderen bei bestimmten Positionen beim GV hatte das mit dem GV aber auch schon mit meiner Frauenärztin besprochen und sie meinte dass es daran liegt das meine Gebärmutter ein wenig nach links verlagert ist. Die Frauenärztin hat dann mit ihrer Hand den Druck auf die Stelle ausgeübt die auch beim GV betroffen ist und fragte mich ob das der gleiche Schmerz ist und das war der Fall.(somit für mich auch in Ordnung da man diese Positionen ja umgehen kann)
Sie hat aber auch noch einen vaginalen Ultraschall gemacht und sich alles genau angeguckt und sagte es sei alles in Ordnung das war im Sommer diesen Jahres. Habe seit September 2012 die Pille abgesetzt (vorher knapp 10 Jahre durchgehen genommen) das mit den Menstruationsschmerzen ist erst im letzten Zyklus sehr schmerzhaft gewesen irgendwie krampfartig…. In den Zyklen davor hatte ich auch leichte Schmerzen… Aber nicht so stark das ich nicht arbeiten gehen könnte oder so. Meine Menstruation dauert ungefähr 5 bis 6 Tage. Außerdem habe ich während den ersten zwei bis drei Tagen der Menstruation Schmerzen beim Stuhlgang (als wäre der Kanal zu eng), aber nicht immer ist mir jetzt glaube ich zweimal aufgefallen das es zeitlich zusammen auftritt. Jetzt wollen mein Partner und ich auch mit der Nachwuchsplanung beginnen und deswegen mache ich mir gerade Sorgen. Meinen Sie meiner Frauenärztin wäre eine Endometriose bei der Untersuchung aufgefallen? Bin regelmäßig bei meiner Frauenärztin ein bis zwei mal im Jahr. Eine rektale Untersuchung hat sie aber noch nie gemacht.
Was könnte der Knubbel sonst sein? Kann ja auch sein das er schon immer da ist würde mich so auch nicht stören wenn ich wüsste das er unbedenklich ist er ist übrigens leicht erhaben. Oder meinen Sie es deutet auf eine Endometriose hin?
Den nächsten Vorsorgetermin bei meiner FA habe ich nämlich erst im Januar wo ich es auch ansprechen werde aber bis dahin ist es ja noch weit…
Vielen Dank im voraus für eine Antwort!
Mit freundlichen Grüßen
Liebe Flower,
der Knubbel und Ihre Beschreibung der Beschwerden passen wirklich zu einer Endometriose. Durch eine rectovaginale Untersuchung kann die Frauenärztin sehr gut tasten, wo der Knoten ist und ob er schmerzt. Am besten gehen Sie bald noch mal hin oder zu einer Einrichtung, die auf Endometriose spezialisiert ist.
Viel Glück!
Ich weiss nicht genau, ob ich Endometriaose habe, aber als ich das hier (und noch mehr solcher Sachen gelesen habe) habe ich Riesenangst. Letztens war ich beim Hausarzt und bei einem Frauenarzt, die mir alle einen Verdacht auf Endometriose gegeben haben. Seit Monate klage ich mit höllischen schmerzen (die schmerzen fangen ab dem Eisprung an bis nach der Menstruatiuon) Meine Gebärmutter liegt mehr im Rücken deswegen tut es da auch am meisten weh wàhrend des Ziyklus. Das würde ich ja einigermassen als normal beschreiben müsste ich nicht jedes mal 2-3 Schmerztabletten einschmeissen.. Dies ist nicht alles ich zähle mal weitere schmerzen auf:
1) Ziehen im Rücken
2) Magen/ Darm Beschwerden
3) leichter Schwindel
4) Unterleibschmerzen die jedes mal so weh tun dass sich der Schmerz bis ins Bein zieht.. am schlimmsten ist es wenn ich Abends schlafen gehe und Morgens wieder aufwache, da hatte ich das letzte mal kein Gefühl mehr in den Beinen.
5) Vor und während des Eisprungs habe ich meistens das Gefühl wie wenn ich in der Wechseljahren wäre (Warm, kalt)
6) Fieber hatte ich auch schon mal (hielt einen Tag an ich muss aber auch sagen dass ich mich gefühlt habe wie wenn ich ne Grippe hätte aber so kurz?)
7)übelkeit (Ich nehme den Nova Ring) die übelkeit bekomme ich immer kurz dannach wenn ich den Ring eingeführt habe..)
Die Pille (hab schon etliche sorten probiert) hilft alles gar nicht da wird mir auch immer schlecht oder ich nehme übelst viel zu)
Das sind jetzt die symptome + vermutungen wo ich habe..
Ich hab echt angst mein grösster wunsch ist es einmal ein kind zu bekommen.. doch leider konnte mein freund und ich es nicht versuchen weil ich noch in der lehre bin.. die lehre dauert noch ein jahr ..
was denkt ihr? Könnte das Endometriose sein?Was würdet ihr mir raten? ich hab angst falls ich noch kinder bekommen kann das jahr mir zum verhängnis wird..
Mein Freund sagte schon falls es an der Zeit liegt dann geht der Kinderwunsch vor..
Ausserdem dauert es noch fast 2 wochen bis ich zum speziallisten gehen kann…
Liebe Mandy,
Das kann, muss aber keine Endometriose sein. Für mich haben diese Symptome nichts mit Endometriose zu tun. Da Sie den Nuvaring haben, haben Sie keinen Eisprung, sondern die Beschwerden in der 2. Phase hängen mit den Hormonen aus dem Ring zusammen, mit dem darin enthaltenen Gelbkörperhormon. Die Beschwerden entsprechen dann einem schweren prämenstruellen Syndrom (PMS). Sie können mal versuchen, Ihre Ernährung zu verbessern: viel Gemüse, Salat, kein Süßes, auch nicht in süßen Getränken oder als Alkohol, kein Fast Food, wenig Fleisch, Käse und andere Milchprodukte. Weitere Erklärungen hier: http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/die-plage-mit-den-tagen-pramenstruelles-syndrom-pms-und-blutungsstorungen/
Wenn Sie das mal 3 Monate machen, dürften die Beschwerden viel besser werden oder auch ganz weggehen. Viel Glück!