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Eine gesunde Darmfunktion – aber natürlich!

Von | 6. März 2016 – 01:13 10 Kommentare 8.215 AufrufeDrucken

Wenn Ihr Darm gesund ist, fühlen Sie sich wohl und geistig fit. Eine Ernährung, reich an Polyphenolen und polyphenolreichen Nahrungsergänzungsmitteln unterstützen Ihre Gesundheit.

Toilet paper on a toilet, close-up

© Africa Studio – fotolia

Verstopfung, Reizdarm, Bauchkrämpfe, Blähungen, Entzündungen im Darm, Durchfallerkrankungen – nicht für jeden von uns läuft das tägliche „Geschäft“ reibungslos ab. Darunter kann nicht nur die Lebensqualität sondern die gesamte Gesundheit leiden. Unser Darm führt häufig ein Schattendasein – und wird in seiner Bedeutung gewaltig unterschätzt. Vielen Menschen ist nicht bewusst, dass dieses fleißige Organ neben der Verdauung noch eine Reihe weiterer wichtiger Aufgaben übernimmt.

So ist der Darm unser wichtigstes Immunorgan – hier sitzen etwa zwei Drittel der Abwehrzellen. Chronische oder wiederkehrende Infekte, Abwehrschwächen, Entzündungen und Allergien nehmen häufig hier ihren Anfang.

Für die Gesunderhaltung des Darmes sind die dort angesiedelten »guten« Bakterien von immens wichtiger Bedeutung. Sie sorgen dafür, dass die Verdauung optimal funktioniert, schützen die Schleimhäute, wirken Entzündungen entgegen und unterstützen die Immunfunktion. Die fleißigen Darmbewohner und ihre Aufgaben kann man durch die Zufuhr von probiotischen Keimen und mit Hilfe der richtigen Ernährung sinnvoll unterstützen. Davon profitiert nicht nur der Darm sondern der ganze Mensch.

Warum Darmprobleme in der heutigen Zeit so weit verbreitet sind

  • Schweres und zu schnelles Essen,
  • Fast food,
  • eine zu geringe Ballaststoffzufuhr,
  • Medikamente,
  • Genussmittel,
  • Nahrungsmittelzusätze (z. B. Geschmacksverstärker etc.) und
  • Stress – das sind die häufigsten Ursachen für Darmbeschwerden.
  • Dazu kommt noch der weit verbreitete Bewegungsmangel.

All diese Faktoren setzen vor allem der empfindlichen Darmflora zu.

  • Problematisch ist auch die Anwendung von Antibiotika, denn diese wirken nicht nur gegen die krankmachenden Keime sondern „fegen“ auch den wertvollen Bakterienrasen im Darm weg.

Blähungen, Darmträgkeit, Nahrungsmittelunverträglichkeiten sind daher weitverbreitete Beschwerden, die unseren modernen Lebensstil widerspiegeln und – auf lange Sicht – die Gesundheit insgesamt nachhaltig beeinträchtigen können.

Enger Zusammenhang zwischen dem Darm und dem psychischen Wohlbefinden

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© contrastwerkstatt – fotolia

Unser gesamter Verdauungstrakt ist von Nervenzellen überzogen: Die hier sitzenden 100 Millionen(!) Nervenzellen bilden unser „zweites Gehirn“. Dabei stimmen nicht nur die Zelltypen, sondern auch die gebildeten Botenstoffe (z. B. Serotonin und Adrenalin) mit jenen des Kopfhirns überein. Allein die Produktion von Serotonin, ein Botenstoff der u. a. für die Psyche, das Wohlbefinden und die Schmerzentstehung wichtig ist, findet zum größten Teil im Darm statt. Die Nervenzellen im Bauchraum nehmen Informationen auf, verarbeiten diese und geben sie weiter.

Dabei arbeitet das Bauchhirn weitgehend selbständig: es sendet weitaus mehr Signale zum Kopfhirn, als es von dort empfängt. 90% des Informationsaustausches verlaufen vom Bauch zum Gehirn und werden dort ausgewertet und gespeichert. Umgekehrt sind es nur 10%. Daher ist es verständlich wenn belastende Ereignisse unsere Verdauung beeinträchtigen können und sich Befindlichkeitsstörungen (z.B. Bauchschmerzen, Völlegefühl) einstellen.

Auch der Reizdarm wird mit einer Störung des Bauchhirns in Verbindung gebracht. Hierbei spielt vermutlich der Botenstoff Serotonin, der u.a. für die Glücksgefühle aber auch für die Schmerzweiterleitung von Bedeutung ist, eine wichtige Rolle. Man vermutet eine Überaktivierung der entsprechenden Schaltstellen im Bauchraum, gepaart mit einer dadurch bedingten erhöhten Schmerzempfindlichkeit bei den Betroffenen.

Damit wird deutlich, dass psychische Belastungen unsere Darmgesundheit einschränken können und – umgekehrt – ein gesunder Darm auch für unsere Stimmung und die Psyche von Bedeutung ist.

Was Probiotika leisten können

Bei den probiotischen Keimen („pro bios“ = für das Leben) handelt es sich um lebende Bakterien, z. B. diverse Laktobazillen oder Bifidobakterien oder auch den Keim E. Coli Nissle 1917, die von außen zugeführt werden und sich im Darm ansiedeln können. Dort unterstützen sie die ansässige Darmflora bei ihren vielfältigen Aufgaben und fördern damit die Verdauung, die gesunde Abwehr. Sie helfen dabei, die Darmschleimhaut vor krankmachenden Veränderungen zu schützen und Entzündungen entgegenzuwirken.

Allerdings ist es sehr wichtig, dass die Probiotika die obere Verdauungspassage (z. B. den Magen mit der aggressiven Magensäure) unbeschadet überstehen und „heil“ im Darm ankommen. Das ist z. B. bei dem Großteil der im Kühlregal von Supermärkten angebotenen Milchprodukte (z. B. Joghurts) nicht der Fall. Diese sind zudem häufig mit reichlich Zucker angereichert, was die „guten“ Darmbakterien gar nicht mögen. Ein gutes Nahrungsmittel mit Milchsäure und heilenden Bakterien ist Ihnen in diesem Webmagazin schon vorgestellt worden: der Kanne Bio Brottrunk®.

Für alle, die es einfacher wollen, ist es empfehlenswert, auf bewährte probiotische Mischungen aus der Apotheke zu setzen. Hier eine kleine Auswahl, die Sie mit Ihrem Therapeuten besprechen sollten:
Probiotik® – Produkte (www.nutrimmun.de),
Mutaflor® (www.ardeypharm.de,)
3-SymBiose® plus (www.hypo-a.de)
Pro-Symbioflor®, Symbioflor® 1 und 2 (www.Symbiopharm.de).

Wann die Einnahme von Probiotika sinnvoll ist

Die Anwendung solcher Präparate kann bei einer Reihe von Beschwerden hilfreich sein.

So können sie beispielsweise bei allgemeiner Abwehrschwäche, häufigen Infektionen oder auch bei Allergien kurmäßig (über einen Zeitraum von 4 bis 6 Monaten) angewendet werden.

Probiotika können auch für Personen sinnvoll sein, die sich vor Reisedurchfall schützen möchten. Hier ist es ratsam ein solches Präparat etwa ein bis zwei Wochen vor dem Reiseantritt anzuwenden und dieses auch während des Urlaubs weiter einzunehmen.

Auch Frauen, die häufig an Scheidenentzündungen und Blasenentzündungen leiden, kann man Probiotika empfehlen. Auch bei Frauen mit Endometriose ist der Darm oft so gestört, dass er mitbehandelt werden muss.

Zur Anwendung bei Hauterkrankungen (z. B. Neurodermitis) liegen gute Daten vor.

Unbedingt ratsam ist die Zufuhr der probiotischen Keime auch in Zusammenhang mit einer Antibiotikatherapie. Hier rate ich jedoch, erst nach der Therapie probiotische Bakterien zuzuführen. Einzige Ausnahme sind Patienten, die unter Antibiotika zu starken Durchfällen neigen. Dort macht die gleichzeitige Anwendung der Probiotika zusammen mit dem Antibiotikum Sinn.

Gute Ergebnisse aus verschiedenen medizinischen Studien liegen auch zur Anwendung von probiotischen Keimen bei Verstopfung vor, beim Reizdarmsyndrom oder entzündlichen Darmerkrankungen. Die Verträglichkeit ist im Allgemeinen gut – lediglich bei entzündlichen Darmerkrankungen sollte, am besten in Absprache mit dem behandelnden Arzt, eine einschleichende Dosierung in Betracht gezogen werden, da die Betroffenen empfindlich reagieren können.

Unterstützung der Verdauung mit der Ernährung – worauf es ankommt

Eine vitalstoffreiche Kost mit vielen Ballaststoffen ist jedem anzuraten, wobei die Faserstoffe nicht von allen Menschen gleich gut vertragen werden und somit die persönliche Verträglichkeit berücksichtigt werden sollte. So verträgt beispielsweise nicht Jeder uneingeschränkt Rohkost.

Die Polyphenole

BeerenZu den darmgesunden, sekundären Pflanzeninhaltsstoffen gehört in erster Linie die interessante Gruppe der Polyphenole. Das sind in Obst, Gemüse, Gewürzen und Kräutern vorkommende Stoffe, die viele gesundheitsfördernde Eigenschaften entfalten können. Reich an Polyphenolen sind z. B. Beerenfrüchte (vor allem die Acaibeere und die Gojibeere, aber auch die heimischen Himbeeren und Brombeeren), der Granatapfel, Traubenkerne (mit dem Inhaltsstoff OPC) sowie Gewürzpflanzen, wie Ingwer (Gingerole) und die Gelbwurz (Kurkumine).

Polyphenole als natürliches Antibiotikum

Diese speziellen sekundären Pflanzeninhaltsstoffe wirken verdauungsfördernd und tragen zum Schutz des Darms vor „fremden“ (schlechten) Bakterien und Pilzen bei. Polyphenole werden von den Pflanzen als „hauseigene Antibiotika“ gebildet. Damit halten sich die Gewächse Bakterien, Viren und Pilze vom Leib.

Ein solches interessantes Polyphenol ist z. B. das Resveratrol, welches unter den Schalen der Weintrauben steckt. Der Rebstock stellt vor allem dann viel von diesem natürlichen „Antibiotikum“ her, wenn er viel Feuchtigkeit ertragen muss und im feuchtwarmem Klima der Befall mit Bakterien, Viren und Pilzen droht.

Polyphenole als Schutz vor Krebs

Nicht minder interessant sind die Hinweise auf eine mögliche krebshemmende Wirkung dieser Gruppe, die derzeit in der ernährungsphysiologischen Forschung näher untersucht wird. Einige Vertreter der Polyphenole können auch zum Schutz des Magens vor Helicobacter pylori beitragen. Dieses Bakterium ist an Magenschleimhautentzündungen und der Entstehung von Magenkrebs mitbeteiligt.

Polyphenole als Schutz vor Entzündungen

Weiterhin üben Polyphenole aber auch eine antientzündliche Wirkung aus. Das ist bedeutsam, weil entzündliche Prozesse u. a. die Entstehung von Darmkrebs begünstigen können.

Polyphenole wirken am Besten im „Team“. Es ist daher sinnvoll sich regelmäßig und möglichst reichlich mit den verschiedensten, polyphenolreichen Früchten und Gewürzpflanzen zu versorgen. Wem die Beschaffung zu mühsam ist, der kann auch auf Präparate ausweichen, die aus den verschiedensten polyphenolreichen Pflanzensorten zusammengesetzt sind (z. B. plantazym® Aktivkomplex, auf Polyphenole standardisiert)

Verdauungsfördernde Gewürzpolyphenole

Einige asiatische Pflanzen sind inzwischen auch bei uns wegen ihrer wertvollen Inhaltsstoffe sehr beliebt.

Gelbwurz enthält Kurkumin

Gelbwurz mit KurkuminZu dem in der Gelbwurz (Kurkuma) vorherrschenden Polyphenol – dem Kurkumin – gibt es inzwischen weit mehr als 2500 veröffentlichte wissenschaftliche Studien. Das signalisiert das große Interesse seitens der Forschung an diesem bioaktiven Pflanzeninhaltsstoff. In Indien wird Kurkuma in der traditionellen Volksheilkunde seit mehr als 4000 Jahren u. a. bei Verdauungsproblemen, entzündlichen Prozessen jeglicher Art (z. B. auch bei entzündlichen Hauterkrankungen, Entzündungen im Mund- und Rachenraum und Entzündungen im Verdauungstrakt) und zur Stärkung der Abwehrkraft angewendet.

Kurkumin sollte allerdings nicht als Einzelsubstanz angewendet werden, denn die optimale Wirkung ist von der Anwesenheit anderer Polyphenole abhängig. So besteht beispielsweise eine enge Abhängigkeit zwischen Kurkumin und dem bereits oben erwähnten Resveratrol. In der praktischen Anwendung sollten beide daher unbedingt kombiniert werden (z. B. in plantazym®, s.o.)

Ingwer enthält Gingerole

IngwerwurzelAuch der Ingwer selbst kann mit einer langen Tradition im Heilwesen aufwarten. Bei den alten Griechen und Römern fand der Ingwer in der Medizin u. a. bei Magen- und Verdauungsbeschwerden Anwendung. Ingwer regt die Wärmerezeptoren an und steigert somit das Wärmeempfinden. Die Gewürzpflanze enthält Scharfstoffe (vor allem Polyphenole), welche  die Produktion von Verdauungssäften anregen und hilfreich sind gegen Übelkeit und Erbrechen. In asiatischen Ländern wird die Ingwerwurzel auch heute noch bei Erkältungskrankheiten und Rheuma eingesetzt. Die entzündungshemmende Wirkung der Gewürzpflanze wurde in Humanstudien u. a. bei Gelenkbeschwerden belegt.

So sieht eine darmfreundliche Lebensweise aus

  • Damit die Verdauung gut funktioniert ist es wichtig, sich regelmäßig und ausreichend zu bewegen. Zu viel Sitzen begünstigt die Darmträgheit.
  • Eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr ist wichtig. Wenn nicht genügend getrunken wird, kann dies ebenfalls zur Verstopfung bzw. einem harten Stuhlgang beitragen.
  • Auch kann es sinnvoll sein, hin und wieder eine Fastenkur durchzuführen, die der Entgiftung (vor allem des Darms) gilt.
  • Wichtig ist es zudem, nicht immer gleich bei einer Schniefnase oder Ohrenschmerzen zum Antibiotikum zu greifen. Wissenschaftler warnen vor den unaufhaltsamen Bakterienresistenzen durch leichtfertige Anwendungen dieser Arzneimittel, bzw. unsachgemäßem Gebrauch (z. B. zu frühes Absetzen).
  • Und schließlich sollte man versuchen, Stress zu vermeiden und den sensiblen Darmbakterien nicht durch Hektik und Zeitnot den Garaus zu machen.

Und denken Sie daran: Dickdarmzeit ist morgens: Erziehen Sie Ihren Darm, stehen Sie frühzeitig auf und gönnen Sie sich ausreichend Zeit für den Toilettengang.

Über die Autorin

FotoOkt2013Prof. Dr. rer. nat. Michaela Döll ist als ernährungsmedizinische Expertin im In- und Ausland seit Jahren bekannt. Seit mehr als 20 Jahren ist sie auf Kongressen und Fortbildungen in der Weiterbildung von Therapeuten aktiv. Sie ist Professorin an der Universität in Braunschweig (Fachbereich Lebensmittelchemie). Ihre Arbeitsschwerpunkte sind Vitalstoffmedizin, Ernährung, Zivilisations – und umweltbedingte Erkrankungen. Mit mehr als 250 Fachartikeln und inzwischen 15 Büchern hat sie sich in der Fachwelt längst einen Namen gemacht und ihr Expertenrat ist auch in TV-Sendungen und im Hörfunk gefragt.

Kontakt
Prof. Dr. rer. nat. Michaela Döll
Gartenweg 20
67157 Wachenheim
Telefon: +49 (0)6322 92280
Fax: +49 (0)6322 620125
mail@prof.drmdoell.de
http://www.prof.drmdoell.de/

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Und was tun Sie für Ihren Darm? Haben Sie Erfahrungen und Tipps, dann schreiben Sie doch einen Kommentar!

10 Kommentare »

  • Anna sagt:

    Hallo,

    nach einer langen Antibiotikatherapie möchte ich meinen Darm aufbauen, da ich mit ständig wiederkehrenden Scheidenentzüngen zu kämpfen habe.
    Mir wurde Symbioflor oder Bactoflor empfohlen.
    Welches ist das bessere Mittel oder kann ich beides einnehmen?

    Danke für die Antwort!

  • Sandra sagt:

    Liebe Frau Prof.

    Ich habe soweit es geht meinen Stress reduziert und Nahrungsergänzungsmittel genommen. Mit dem Druck im Oberbauch ist es viel besser. Ich spüre aber immer noch öfters (ca 1 x wöchentlich) Übelkeit im Oberbauch und Abgeschlagenheit. Wenn ich mich hinlege wirds besser. Was kann das sein?? Kann was ernstes dahinter stecken? Blähungen habe ich auch täglich. Stuhl habe ich täglich.
    Etwas Angst hab ich schon, da meine Freundin (32 Jahre) vor 2 Jahren an Magenkrebs gestorben ist. Es ging alles sehr sehr schnell. Innerhalb von 3-4 Monaten.

    Würden Sie mir zu einer Magenspiegelung raten??

    Ganz liebe Grüße

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Sandra,
      die Kommentare sind nicht dazu gedacht, mehrere Monate lang Patientinnen zu beraten. Sie müssen sich schon einen Arzt suchen, der Sie betreut. Auch in Österreich gibt es Ärzte für Naturheilverfahren. Nach Vorlage aller Befunde müssen die klären, ob eine Magenspiegelung notwendig ist. Das kann und darf ich nicht beurteilen. Sie müssen ja irgendwann mal gesund werden und das geht nur, wenn Sie ein Arzt kontinuierlich betreuen kann. Alles Gute!

      • Prof. Dr. Michaela Döll sagt:

        Liebe Anna,

        die beiden Produkte unterscheiden sich nicht gravierend und sind beide geeignet die durch Antibiotika geschädigte Darmflora wieder zu regenerieren.

        Dazu ist eine mindestens 4 wöchige Anwendungsdauer empfehlenswert.

  • sandra sagt:

    Liebe Frau Dr.

    Bei mir ist Helicobacter Pylori festgestellt worden. Dezeit hab ich ne HP Gastritis. Mir wurde zu 2 Antibiotika und Säureblocker geraten. Gibt es auch andere Möglichkeiten außer Antibiotika??? Zudem stille ich noch meinen 14 Monate alten Sohn.

    Ich habe keine Schmerzen, nur derzeit Druck im Oberbauch, etwas Übelkeit. Magengeräusche. Und ich fühl mich bisschen schlapp.

    Könnten Sie mir bitte Tipps geben, wie ich diese Bakterien beseitigen kann bzw was kann ich tun, um meinen Magen zu unterstützen. Welche Alternative Möglichkeiten gibt es??

    Bin Ihnen im Voraus schon sehr dankbar.

    Lg

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Sandra,
      Helicobacter findet sich bei der Hälfte der Menschen, und ob er wirklich für Ihre Schlappheit und Magenbeschwerden verantwortlich ist, wissen Sie nicht. Da es sich nicht um eine gefährliche Erkrankung handelt und Sie noch stillen, würde ich jetzt sofort auf keinen Fall die vorgeschlagene Therapie machen. Reduzieren Sie Ihren Stress, verändern Sie Ihre Essensgewohnheiten, nehmen Sie Nahrungsergänzungen und lesen Sie diesen umfassenden Artikel einer anderen Webseite, worin auch viele Tipps gegeben werden, wie man selber mit Helicobacter fertigwerden kann. Mein Vermutung ist, dass Sie nur durch Schwangerschaft und Babystress Magenbeschwerden haben, die Sie gut ohne Antibiotika behandeln können. Gute Besserung!

      • Sandra sagt:

        Liebe Frau Dr.

        Viele Dank für Ihre Ratschläge. Ich habe mich gegen Antibiotika entschieden. Ich möchte es ohne versuchen. Wenn ich auf meine Ernährung achte geht es mir auch besser. Es stimmt auch, dass ich viel unter Stress bin. Ich benötige dringend Erholung. Meine Kinder fordern mich recht raus. Außerdem schläft mein 14 Monate jünger Sohn nicht durch und ist recht unruhig und weinerlich in der Nacht. Leider habe ich niemanden der mir mal tagsüber die Kinder abnimmt, da mein Mann ganzen Tag in der Arbeit ist.

        Welche Nahrungsergänzungsmittel würden Sie mir empfehlen??

        Lg

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