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Immer wieder Blasenentzündung muss nicht sein

Von | 31. Juli 2010 – 22:46 428 Kommentare 365.955 AufrufeDrucken

frau in BootBlasenentzündung im Winter, weil man ständig friert, im Frühjahr, weil man die erste Sonne überschätzt, im Sommer, weil man sich im nassen Badezeug verkühlt, im Herbst…Und ganz schlimm im Urlaub, wenn man sich doch endlich mal richtig erholen und regenerieren will. Da Blasenentzündungen viele Frauen quälen und es gute Vorsorgemöglichkeiten gibt, sofern frau sie kennt und anwendet, hat mich Frau Ritter, die Chefredakteurin von BIO zu diesem Thema befragt. Sie können das ganze Interview in der BIO 3, 2010 lesen. Hier stelle ich Ihnen Ausschnitte und Ergänzungen vor.

BIO: Jede 2. Frau hat mindestens einmal im Leben mit einer Blasenentzündung zu tun, so zeigen Studien. Was sind die typischen Symptome?

Prof. Ingrid Gerhard: Neben dem ständigen Harndrang verspüren die Betroffenen Brennen beim Wasser lassen und Schmerzen im Unterleib. Es können nur kleine Urinmengen entleert werden, was meist mit Krämpfen verbunden ist.

BIO: Durch welche Faktoren wird eine Blasenentzündung ausgelöst?

Prof. Ingrid Gerhard: Ursache einer Blasenentzündung sind fast immer Bakterien, die durch eine Verkühlung, durch Geschlechtsverkehr oder eine Katheterisierung der Blase überhand genommen haben.

BIO: Warum tritt sie immer wieder mal auf?

Prof. Ingrid Gerhard: Hierfür gibt es verschiedene Gründe. So haben Frauen – im Unterschied zu Männern – eine kurze Harnröhre. Die Bakterien haben deshalb leichtes Spiel, vom äußeren Genitale in die Blase hoch zu wandern. Auch hormonelle Schwankungen können dazu führen, dass nicht nur die Schleimhaut der Scheide, sondern auch die der Blase verkümmert, so dass Bakterien leichter anhaften können.

4_28Ebenso kann eine Antibiotika-Therapie das natürliche Gleichgewicht von guten und schlechten Bakterien auf Haut und Schleimhäuten stören. Last but not least ist ein geschwächtes Immunsystem häufig Auslöser einer Blasenentzündung. Der Körper kann die Bakterien nicht richtig in Schach halten, so beispielsweise bei der Zuckerkrankheit oder als Folge von anderen Erkrankungen.

BIO: Welche naturheilkundlichen Maßnahmen sind bei einer Blasenentzündung erfolgreich?

3_28Prof. Ingrid Gerhard: An erster Stelle stehen hier die pflanzlichen Antibiotika aus Kapuzinerkresse und Meerrettichwurzel in ANGOCIN Anti.Infekt N (Repha). Sie werden bereits in den oberen Darmabschnitten in das Blut aufgenommen und schädigen die „guten“ Darmbakterien nicht. Sie sind rezeptfrei in der Apotheke erhältlich. Auch die Homöopathie kann helfen, doch sollte man sich das passende Mittel von einem Arzt empfehlen lassen.

BIO: Was kann Frau vorbeugend tun?

Prof. Ingrid Gerhard: Die Badezeit und das Tragen nasser Badekleidung begünstigen gerade im Sommer eine Infektion der Harnwege. Deswegen sollte nach dem Schwimmen möglichst der Badeanzug gewechselt werden. Auch das Sitzen auf blanken Stühlen oder Steinen ist zu vermeiden.

Die Blase hat gerne warme Füße, denn an den Füßen endet der Blasenmeridian. Das bedeutet auch: Nicht auf kaltem Boden barfuß laufen! Wer viel schwitzt, sollte viel trinken, damit die Blase gut durchgespült wird. Bei den allerersten Anzeichen einer Blasenentzündung ist es ratsam, mit einer Wärmflasche auf dem Bauch ins Bett zu gehen und viel zu trinken.

Cranberry in palmsIdeal ist beispielsweise Cranberrysaft. Dieser verhindert, dass sich die Bakterien an der Blasenwand anheften können. Außerdem macht Vitamin C den Urin sauer, und das mögen die Bakterien gar nicht. Am besten nur leichte basische Nahrungsmittel essen und für eine gute Verdauung sorgen.

Auch Schüßlersalze sind im Anfangsstadium hilfreich. Hier kann alle zehn Minuten 1 Tablette Natrium phosphoricum D6 – möglicherweise im Wechsel mit Ferrum phosphoricum D12 – eingenommen werden. Natrium sulfuricum D6 ist zu empfehlen, wenn die Entzündung nach Kälte und Nässe aufgetreten ist. Dann ist nach einem Tag meist alles ausgestanden.

BIO: Welche Mittel können Sie zur Vorbeugung empfehlen?

Prof. Ingrid Gerhard: Die folgenden Rezepte kann man sowohl zur Vorbeugung von Blasenentzündungen als auch zur Begleitung einer antibiotischen Therapie einsetzen.

Blasentees

1_30

• Je 20 g Birken-, Orthosiphon-, Bärentrauben- und Schwarze Johannisbeerblätter sowie Goldrutenkraut mischen. Davon 1 EL mit 150 ml kochendem Wasser übergießen und fünf bis maximal acht Minuten ziehen lassen. Viermal täglich 1-2 Tassen trinken.

• 20 g Birken- und Orthosiphonblätter mit 30 g Bärentrauben- und 10 g Pfefferminzblättern mischen. Davon 1 EL mit 150 ml kochendem Wasser übergießen und zehn Minuten ziehen lassen. Viermal täglich 1 Tasse lauwarm trinken.

Achtung: Bärentraubenblätter sind für Kinder unter 12 Jahren sowie während der Schwangerschaft und Stillzeit nicht geeignet. Auch sollten Tees und Medikamente, die Bärentraubenblätter enthalten nur maximal fünfmal im Jahr und dann höchstens eine Woche verwendet werden, da sonst Leberschäden auftreten können. Deshalb noch ein Tee ohne Bärentraubenblätter:

• 50 g Schachtelhalmkraut, 30 g Birkenblätter, 20 g Wacholderbeeren mischen. 1 TL der Mischung mit 150 ml kochendem Wasser aufgießen und zehn Minuten ziehen lassen. Dreimal täglich 1 Tasse nach den Mahlzeiten trinken.

Pflanzliche Arzneimittel

Bärentraubenblätter gibt es auch in Tabletten, z. B. Cystinol akut Drg. oder mit Goldrutenkraut zur Nierendurchspülung als Cystinol N Lösung (Schaper und Brümmer).

Bei wiederkehrenden Blasenentzündungen und Reizblase Canephron N (Bionorica SE) längerfristig einnehmen, z.B. 12 Wochen durchgehend, bei akuten Harnwegsinfektionen bis zum Abklingen der Symptome. Die Pflanzenkombination enthält Tausendgüldenkraut, Liebstöckelwurzel und Rosmarinblätter. Dadurch entkrampft sie die Blase, wirkt antientzündlich und antibakteriell. Dosierung: 3 x tgl. 2 überzogene Tbl. oder 5ml.

Oder:

Morgens, mittags und abends je 3-5 Tr. von je einer Sorte: CERES Solidago Ø, CERES Echinacea Ø und CERES Tropaeolum Ø (ALCEA). Wenn Sie Ihren Körper gut kennen, werden Sie vielleicht schon bei den ersten Anzeichen mit diesen Tropfen verhindern, dass es zu einer ausgewachsenen Entzündung kommt.

Nahrungsergänzung

Die Kombination aus Cranberry, Vitamin C, Zink und Selen stärkt das Immunsystem und schützt gezielt die Blase (in Tuim urofemin, Dr. Willmar Schwabe, 4 x tgl. 4 Tbl.).

Spagyrik

Bei ersten Signalen 3x tgl. je 20 Tr. Akutur® spag und Toxex® spag Tropfen (Pekana) in etwas Flüssigkeit vor den Mahlzeiten.

BIO: Wann ist bei einer Blasenentzündung von einer Behandlung mit herkömmlichen Antibiotika eher abzuraten?

2_28Prof. Ingrid Gerhard: Wenn es sich um wiederkehrende Blasenentzündungen ohne Fieber handelt. In diesem Fall würden die meisten Antibiotika nur die natürliche Keimbesiedlung von Darm und Schleimhäuten zerstören, was weitere Infekte vorprogrammiert. Dann ist es viel besser, die Wurzel des Übels herauszufinden und mit naturheilkundlichen Methoden das Immunsystem zu stärken. Die oben beschriebenen pflanzlichen Antibiotika aus Kapuzinerkresse und Meerrettichwurzel in ANGOCIN Anti-Infekt N (Repha) beispielsweise schädigen die Darmbakterien nicht. In der Therapie stehen sie darum immer an erster Stelle. Bei den Alarmsignalen Fieber und Rückenschmerzen dagegen sollte man nicht alleine herumdoktern, sondern schleunigst einen Arzt aufsuchen.

BIO: Kann eigentlich eine Blasenentzündung auch durch zu häufigen Geschlechtsverkehr ausgelöst werden?

 

Brautpaar, © Internetter - Fotolia.com

Prof. Ingrid Gerhard: Leider ja, wir Frauenärzte sprechen dann oft von einer Honeymoon-Cystitis. Beim Austausch von Intimitäten werden Keime vom gesamten Genitalbereich einschließlich der Afterumgebung verteilt und in die Scheide eingebracht. Durch die „Massage“ der Scheide werden die Bakterien in die Harnröhre und Blase gedrückt. Deshalb sollten sich beide Partner vor dem Verkehr gründlich säubern. Zur Prophylaxe empfehlen wir den anfälligen Frauen die Blasenentleerung nach jedem Geschlechtsakt. Außerdem hat es sich bewährt, viel zu trinken, damit sich die Bakterien nicht anheften können.

BIO: Manche Frauen klagen unter der Einnahme der Pille oder in den Wechseljahren über gehäufte Blasenentzündungen, gibt es da tatsächlich einen Zusammenhang?

Prof. Ingrid Gerhard: Ja, den gibt es deshalb, weil die Schleimhaut der Blase wie die Scheidenschleimhaut auf Östrogene anspricht. Wenn eine Pille mit sehr niedrigem Östrogengehalt eingenommen wird oder wenn nach den Wechseljahren die Eierstöcke nicht mehr genügend Östrogene produzieren, trocknen bei manchen Frauen die Schleimhäute des Genitalbereichs einschließlich der Blase aus. Bakterien können sich dann leichter in der Blase ansiedeln. Wenn das der Fall ist, helfen oft Scheidenzäpfchen mit Östriol auch der Blase. Oder die Frauenärztin verschreibt eine andere Verhütungspille, bzw. für die ältere Frau natürliche Östrogene.

BIO: Welche Hygienemaßnahmen sind wichtig für den Intimbereich?

Prof. Ingrid Gerhard: Die häufigsten Bakterien, die man bei Blasenentzündungen findet, stammen aus dem eigenen Darm. Deshalb sollten Mütter ihren Töchtern von klein auf beibringen, dass sie sich nach der Toilette immer von vorne nach hinten abwischen müssen. Seifen, Waschlotionen und Deos sollten nur sehr zurückhaltend benutzt werden, um die empfindliche Haut im Genitalbereich nicht zu schädigen und die natürliche gesunde Keimbesiedelung zu erhalten. Am besten eignen sich Produkte, die den Säureschutzmantel stärken, beispielsweise Deumavan Waschlotion sensitiv (Kaymogyn). Einmalwaschlappen sind zu bevorzugen, damit keine Keime in den vorderen Genitalbereich verschleppt werden.

BIO: Frau Prof. Gerhard, wir danken Ihnen ganz herzlich für das Gespräch!

Falls sie Fragen zu Blasenentzündungen haben oder eigene Erfahrungen mit anderen Leserinnen teilen wollen, gehen Sie einfach auf dieser Seite nach unten und geben Sie Ihren Kommentar ein. Ich werde auf jeden Fall darauf antworten.


TitelblattIm BIO-Heft 3, 2010 finden Sie weitere interessante Artikel über:

• Schilddrüsenstörungen

• Essstörungen

• Wie wichtig Tanzen ist

• Pilgern der besonderen Art

• Selbstachtung

• Sonnenyoga

• Außerdem Wohlfühltipps für die heiße Jahreszeit und vieles mehr

Im August erscheint das BIO-Heft 4. Darin erfahren Sie in einem weiteren Interview mit mir, was Sie gegen Scheidenentzündungen tun können.

Ein BIO-Gratisheft erhalten Sie beim:

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Tel. 08158-8021,

Fax -997430, E-Mail: bioritter@aol.com oder über das Internet

428 Kommentare »

  • Loser sagt:

    Hallo ihr Lieben!

    Ein Super Artikel, vielen Dank dafür! :)

    Bei mir hat D-Mannose den absoluten Durchbruch gebracht. Nach jahrelanger Leidenszeit und wirkungsloser Therapie mit Antibiotika, Tees und Cranberrysaft bin ich auf D-Mannose gekommen! Ein natürlicher Zucker, der die E.Coli-Bakterien aus der Blase spült. Bereits nach einigen Wochen geht es mir damit viel besser!

    Gute Besserung :)

  • Susi sagt:

    Liebe Frau Prof. Gerhard,
    Ich bin eine 24 jähruge Ungarin und habe schon fast 7 jahren flitterwochen cystitis und niemand kann mir helfen. Ich habe auch wirklich alles probiert… sumetrolim, monuril, zinnat, nitrofurantoin und noch gott weiss wieviele antibiotika. Ich habe mit der pille aufgehort, habe cranberry und urovaxom kuren gemacht, higenisch mache ich auch alles (dusche vor und nach der GV, wasser lassen…) ich habe schon mittel gegen blasenpilz auch probiert, danach wurde ein bisschen besser jezt habe ich BE nur bei jede zweite GV. Ich benutze zurzeit Dmannose, rosenhoney und lactinelle nach jeden GV aber funktioniert nicht immer und es ist auch sehr teuer. Ich bin auf der punkt meine beziehung aufgeben und allein leben fur immer, weil ich es nicht nur phisisch sondern auch seelisch nicht weiter machen kann. Jezt lebe ich in denmark und mochte Strovac als letzte chance ausprobieren. Aber das produziert man nicht in denmark… was denken sie, was soll ich tun oder wie kann ich strovac so bekommen?
    Danke fur ihren hilfe!

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Susi,
      kann mir gut vorstellen, dass Sie verzweifelt sind! Haben Sie denn schon mal eine Darmbehandlung gemacht? Nur wenn die Darmflora gesund ist, ist auch die Scheidenflora so stabil, dass keine Blasenentzündungen auftreten. Was sonst noch hilft ist Angocin antiinfect oder ein hochkonzentriertes Preiselbeer-Trinkgranulat. Auch Strovac hilft einigen Patienten. Wenn Sie ein Privat-Rezept haben, können Sie es vielleicht direkt bei der Firma oder über eine Online-Apotheke bestellen. Allerdings müssen Sie wissen, dass diese Impfung, wie viele andere Impfungen auch, Quecksilber und Aluminium enthält. Gute Besserung!

      • Susi sagt:

        Danke schon fur ihre antwort! Wovon besteht ein Darmbehandlung? Was soll ich tun?

        • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

          Liebe Susi,
          leider weiß ich nicht, was bei Ihnen zu kaufen ist. Lesen Sie bitte die verschiedenen Artikel über den Darm, dann finden Sie sicher eine Lösung für sich. Was immer geht, ist die gesunde Ernährung mit vorwiegend Pflanzenprodukten und kein fast Food oder einfache Zucker.

          • Katharina sagt:

            Liebe Susi,

            oh Mann – das liest sich, als hätte ich es geschrieben :( Bin inzwischen auch D-Mannose-Dauerkonsument (das einzige, was einigermaßen hilft), habe die ganzen Mittel (Antibiotika, pflanzlich, homöopathisch, energetisch) ebenfalls durch und inzwischen einen multiresistenten Keim, der nur noch auf Nitrofurantoin anspricht.
            Strovac hat bei mir leider nicht geholfen :/
            Ich glaube inzwischen, dass es auch eine psychische Sache ist, denn wenn die eigene Immunabwehr im Eimer ist, reicht ein einsamer Bazillus und es haut einen wieder um.
            Abwehrkräfte stärken mit allen Mitteln, ist mein momentaner Plan, Sport, Schlafen, Ernährung, Stressfaktoren im Leben ausschalten. Eventuell ist die Blasenentzündung nur Symptom für ein tiefersitzendes Problem. Ich wünsche uns viel Glück und Erfolg, denn diese Krankheit kann einem wirklich die Lebensfreude rauben :( LG

    • Melanie sagt:

      MEERRETTICH!!!!
      Liebe Susi,
      deine Geschichte hat mich wirklich ergriffen weil ich selbst insgesamt 9 Monate am Stück an einer Blasenentzündung gelitten habe. Die Zeit war ganz schlimm, zumal ich in dieser Zeit einen tollen Mann kennen gelernt habe. Unser Sexualleben war durch die Blasenentzündung sehr eingeschränkt. Nach langer Suche und vielen Antibiotika, Spagyrik usw. hat mich der Meerrettich letztendlich „gerettet“. Seid dem predige ich jeden der eine Blasenentzündung hat folgendes.

      Kaufe dir eine Stange Meerrettich. Koche etwas Wasser auf. Warte bis es nicht mehr kochend heiss ist. Reibe dem Meerrettich ca. einen Zentimeter hoch in eine Tasse und gebe das warme Wasser hinzu. Gut umrühren und regelmässig und vorallem viel trinken, sobald du auch nur die geringsten Anzeichen einer Blasenentzündung hast. Zusätzlich auch nach dem GV trinken!!! Ich habe davon täglich 3 Liter getrunken. Es schmeckte mir überhaupt nicht gut – zumal es ungemein scharf ist und die frische Zubereitung Arbeit bereitet. Aber wer wirklich verzweifelt ist muss es einfach ausprobieren. Seitdem ich es immer regelmässig getrunken habe, sind meine Beschwerden verschwunden.

      Viel Erfolg und gute Besserung euch allen!!!

      • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

        Liebe Melanie,
        ds ist ein sehr guter Tipp! Die Senfglycoside (die auch in der Kapuzinerkresse sind) im Meerrettich sorgen dafür, dass die Bakterien kaputt gehen. Ist zwar, wie Sie schon sagen, eine Rosskur, aber sicher hilfreich, wenn man sie so konsequent anwendet. Vielen Dank!!

  • Kitty sagt:

    Sehr geehrte Frau Prof. Gerhard,

    Ich habe jetzt seit gut 8 Wochen Schmerzen und Probleme im Intimbereich.
    Begonnen hat alles mit der Einnahme der Leios und anschließendem GV (mit Kondom). Ein paar Tage später hatte ich die erste Blasenentzündung woraufhin ich mit Monuril behandelt wurde. Natürlich kam auch direkt ein Pilz den ich mit einem 1Tages Präparat bekämpfen wollte. Fehlgeschlagen – vom Arzt Canesten 3 Tages Kombi erhalten. Pilz war weg, nach GV jedoch direkt die nächste BE und Cotrim für 6 Tage. Bakterien waren schnell weg und sind es angeblich immer noch. Den Pilz musste ich natürlich erneut bekämpfen, erst mit Multigyn Flor plus und anschließend mit Canesten 3 Tages Kombi (hatte das Gefühl, nur multigyn reichte nicht). Der Pilz ist angeblich auch weg, jedoch habe ich jetzt sehr starke Beschwerden. Mein Intimbereich fühlt sich komplett zerstört an, angeschwollen und wund. Auch die Klitoris ist komplett überreizt. Zudem habe ich durch gehend das Gefühl, auf die Toilette zu müssen, wobei dann aber meist nur ein sehr schwacher Harnstrahl kommt (manchmal ist er auch kräftig und „strahlig“). Ich bin sehr verspannt auf der Toilette, brauche immer etwas bis überhaupt was kommt. Die Frauenärzte meinen, es sei alles in Ordnung. Trotzdem hat mir einer Linoladiol N und Remifeminin aufgeschrieben. Ob das so richtig was bringt, weis ich nicht. Damals hatte ich immer Last mit BEs und Pilzen als ich die Pille genommen habe, weshalb ich Sie absetzte. Auch diesmal dachte ich mir, kommt bestimmt von der Pille und habe sie vor zweieinhalb Wochen abgesetzt. Meine Symptome haben sich allerdings verschlimmert. Zudem habe ich seit einer Woche extreme Akne bekommen. Die Stimmungsschwankungen sind kaum auszuhalten, jeden Tag habe ich Phasen, an denen ich nur weinen kann. Das ist sehr untypisch für mich. Kann das wirklich alles Hormonbedingt sein? Eine Heilpraktikerin hat mit empfohlen meinen Darm mit Omibiotic aufzubauen, da ich in den letzten 10 Monaten 4 mal ein Antibiotikum eingenommen habe. Was ich kann ich tun damit es mir endlich wieder besser geht?! Der ständige Harndrang und Brennen und Wundgefühl im Intimbereich, sowie die Stimmungsschwankungen nehmen mir jegliche Lebensfreude und Schränken mich sehr ein ..
    Zudem habe ich auch seit 2 Monaten eine sehr unschöne Trennung und einen Umzug hinter mir. Aufgehört zu Rauchen (nach 10 Jahren etwa 12 Stk/Tag) habe ich vor 8 Wochen. Ich bin 25 Jahre alt und Student, momentan habe ich keine Uni und sehr viel Zeit zum grübeln .. Ernähren tue ich mich vegetarisch und einigentlich auch recht ausgewogen. Seit 4 Wochen gehe ich joggen, zuvor habe ich keinen Sport gemacht.
    Können Sie mir einen Rat geben, wie ich aus diesem Loch rauskomme?

    Viele Grüße
    Laura

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Laura,
      nur nicht die Geduld verlieren! Sie haben doch schon eine ganze Menge getan, um Ihren Zustand zu verbessern. Nach Absetzen der Pille muss Ihr Körper sich ja erstmal auf die eigene Hormonproduktion einstellen. Den Darm unterstützen ist ganz wichtig. Wirklich vernünftig ernähren, ohne Fast food und Säfte, viel Gemüse, selbst gekocht. Detox-Tee in der Apotheke kaufen, gibt es gut von Salus. Kanne Brottrunk ausprobieren. Unbedingt Zink hochdosiert einnehmen, hilft gegen Akne u.a. Und wenn Sie jetzt Sport machen, auch an Magnesium denken. Alles Gute!

  • Greta sagt:

    Moin,

    ich würde gern wissen, ob ich Angocin auch vorbeugend bei wiederkehrender, z.T. chronischer Blasenentzündung nehmen kann und in welcher Dosierung das dann sinnvoll wäre. Canephron und Cranberry hat nicht so gut funktioniert.

    Danke für eine Antwort
    Greta

  • Babsi M. sagt:

    Liebe Frau Prof. Gerhard,

    nachdem ich früher häufig Blasenentzündung hatte, dies aber aufhörte nachdem ich keine Pille mehr nahm, habe ich seit einigen Monaten wieder regelmäßig Blasentzündung. Allerdings immer nur nach GV. Nicht jedesmal aber immer wieder. Nachdem ich ihre interessanten Beiträge gelesen habe, konnte ich die letzt BE mit Angocin, Berberis und Solidago beheben. Ebenfalls habe ich Bio-Vaginaletten besorgt, die die Scheidenflora wieder in Einklang bringt. Ich bin 49 Jahre und habe seit ca. drei Jahren keinen Zyklus mehr. Für die Durchspülung der Blase trinke ich viel Kräutertee, speziellen Blasentee nur bei Beschwerden.
    Im Moment habe ich keine Beschwerden, jedoch hat man jetzt eben bei einer Routineuntersuchung des Urin festgestellt (im Rahmen einer Vorsorgeuntersuchung), dass Lykozyten im Urin sind. Hat dies etwas zu bedeuten?
    Ich bin mir sicher, dass die BE durch eine trockene Scheide verursacht werden. Mein Mann und ich benutzen daher schon steriles Gleitgel, Kondome und ich wasche mich auch jedesmal mit warmem Wasser im Genitalbereich. Ich möchte keine Hormone / Östrogene einnehmen. Haben Sie eine alternative Lösung?

    Gibt es eine Liste für natürlich, ganzheitlich behandelnde Gynäkologen bzw. Ärzte? Ich wohne im Raum Bonn.

    Vielen Dank für Ihre Antwort.

    Mit vielen Grüßen

    Babsi M.

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Babsi,
      prinzipiell brauchen Sie keine Angst vor dem natürlichen Hormon Estriol zu haben, das viele Frauenärzte in dieser Situation kennen und gerne rezeptieren. Alternativ können Sie Delima anwenden oder Femisanit . Wichtig auch die Behandlung des Darms, damit immer genügend gute Bakterien für die Genitalschleimhäute zur Verfügung stehen. Alles Gute!

  • Medala sagt:

    Hallo Prof. Dr. Ingrid Gerhard,

    Ich hatte zum ersten mal vor ca 2 Jahren Blasenentzündung danach wieder nach einem halben Jahr. Seit dem hatte ich bis vor 2-3 Monaten fast nichts mehr … aber in diesen 2-3 Monaten hatte ich fast alle 2 Wochen wenn nicht öfter eine Blasenentzündung. Ich merke schon wenn ich morgens aufwache dass ich eine gänsehaut habe und meine blase drückt, dann gehe ich auf die Toilette und nehme einen süßlichen Geruch auch war, es brennt aber noch nicht so stark … ich leg mich wieder ins Bett und hab die ganze zeit Gänsehautschauer im 3 min Takt. Meine Blase drückt auch die ganze zeit … wenn ich in die schule musste bin ich immer gegangen und heim gefahren, da ich immer sehr bleich wurde und mir stark kalt war ununterbrechend mit gänsehaut, abgesehen vom harndrang. Kaum war ich zu Hause hab mich ins bett gelegt oder mit nem Buch auf die Toilette gesetzt, nach 2-3 Stunden war’s vorbei.

    Ich weiß nicht mehr was ich tun soll … ich hoffe sie können mir helfen.
    Ich hab auch das problem dass ich nächste woche Fachabi schreibe und darf an den 4 Tagen keine Probleme haben, also wie kann ich da für mich gezielt vorgehen?

    Vielen Dank schon mal im Voraus
    Medala

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Medala,
      dazu habe ich leider wenig zu sagen. Trinken Sie mal regelmäßig über den Tag verteilt heißen Cystustee, der wärmt, entgiftet und schützt vor Bakterien und Viren. Viel Glück für das Abi

  • Stella71 sagt:

    Liebe Frau Prof. Gerhard,

    mich plagen schon seit Jahren Blasenentzündungen, allerdings ohne Bakterienbefund. Nach der Strovac-Impfung sind die Beschwerden nicht mehr ganz so heftig, aber dennoch treten die Schmerzen an der Harnröhre und beim Wasserlasesn auf, vornehmlich nach Geschlechtsverkehr, allerdings auch häufig kurz nach dem Eisprung und vor der Periode. Periode alle 28 Tage. Blasenspiegelung hat ergeben, dass ein Hormondefizit bestehen würde. Hormonbestimmung am 21. ZT: Ö 108, P: 7,8. Ich hatte auch kurzfristig einmal Rimkus-Hormone genommen, wegen hohem Blutdruck und Östrogenwert von 180 wieder abgesetzt. Unter Hormongabe waren meine Blasenbeschwerden zwar nicht besser, aber die bleierne Müdigkeit am Nachmittag, die mich auch noch plagt, war sehr viel besser. Mein Ferritin-Wert liegt bei 22. Milchsäure-Gel-Kur brachte auch etwas Linderung. Ovestincreme nehme ich schon sehr lange.

    Sie sehen, ich habe schon viele Therapien durchgeführt, das Problem leider nicht los bekommen. Die Müdigkeit schränkt mich auch sehr ein. Haben Sie noch einen Therapievorschlag ?
    Ich bin 45 Jahre alt, 173 cm groß und 70 kg schwer.

    Lieben Dank & Beste Grüße

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Stella71,
      Der Progesteronwert am 21. Tag ist etwas niedrig. Versuchen Sie es doch mal mit einer niedrig dosierten Progesteroncreme in der 2. Zyklusphase. Der Ferritinwert spricht für einen Eisenmangel, auch das kann Ihre Müdigkeit hervorrufen. Der Sanddorn-Spezialextrakt hilft nicht nur der Scheide sondern auch der Blase. Mit diesem homöopathischen Komplexmittel Manuia gibt es gute Erfahrungen bei Erschöpfung. Oder mit der Rosenwurz (Rhodiola). Am besten lassen Sie sich mal von einem Arzt für Naturheilkunde richtig beraten. Alles Gute!

      • Stella71 sagt:

        Liebe Frau Prof. Gerhard,
        Ich möchte hier heute einmal eine positive Rückmeldung geben und mich herzlich für Ihre Therapieempfehlung bedanken!
        Ich nehme nun schon seit 2 Monaten aufgrund Ihrer Empfehlung Femisanit gegen meine ständigen Harnröhrenschmerzen (immer ohne Bakterienbefund). Begleitend dazu Relactagel Milchsäure-Gel und kann sagen, dass es mir nach jahrelangem Leidensweg sehr viel besser geht! Delima-Zäpfchen zusätzlich vor GV.
        Mein Naturmediziner hat mir jetzt noch eine 5%-ige Progesteroncreme verschreiben, allerdings mit 0,03 % Östradiolbeimischung. Habe starkes PMS und instabile Gemütslage. Meinen Sie, ich sollte auf das Östradiol verzichten? Ö:108, P: 7,8 am 21. ZT.
        Lieben Dank noch einmal und herzliche Grüße

        • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

          Liebe Stella 71,
          danke für die mail, freue mich über die Besserung, die bei Ihnen eingetreten ist. Kann möglich sein, dass Sie durch diese Kombination mit Östradiol und 5% Progesteron überdosiert sind. Ich persönlich hätte in dieser Situation vorsichtiger mit 1% Progesteron in der zweiten Zyklushälfte begonnen. Aber da Ihr HP Sie ja persönlich kennt, wird er seine Gründe haben. Alles Gute

  • Sina sagt:

    Liebe Frau Prof. Gerhard,

    ich habe seit fast zwei Jahren starke Probleme mit der Blase und hoffe Sie haben einen Tipp für mich. Alle vier Urologen sind leider nicht weitergekommen.
    Zu meiner Person ich bin 35 Jahre und nehme seit 5 Jahren keine Pille mehr ein. Früher hatte ich oft nach dem GV Blasenentzündung und seit Absetzung der Pille habe ich keine Probleme mehr.
    Jedoch habe ich seit 2 Jahren einen ständigen Druck auf der Blase mit teilweisem Brennen in der Harnröhre. Es wurden mehrere Kulturen angelegt und es handelte sich nicht um Blasenentzündungen. Teilweise habe ich auch einen starken Harndrang, obwohl die Blase nur mit ca. 150ml befüllt ist. Blasenspiegelung und Ultraschall inkl. Abstrich waren unauffällig.

    Haben Sie eine Idee was ich machen kann, um die Blase zu unterstützen bzw. zu entlasten?

    Ich wäre Ihnen für einen Tipp sehr dankbar, da ich bald nicht mehr weiter weiß.

    Danke Ihnen.

    Viele Grüße Sina

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Sina,
      in manchen Frauenkliniken gibt es Ärzte, die eine spezielle Blasendruckmessung vornehmen. Damit kann man feststellen, ob die Blasennerven zu stark reagieren. Trinken Sie denn genug, denn manche Frauen haben diese Beschwerden nur, wenn die Blase nicht genügend durchgespült wird. Durch die früheren Antibiotika kann die Darm- und Scheidenflora immer noch gestört sein, so dass auch die Blase in Mitleidenschaft gezogen wird. Dann helfen gute Darmbakterien (schlucken) und Scheidenbakterien (Ovula), bspw. 4Vag oder Symbiovag. Alles Gute!

      • Ame sagt:

        Prof.Dr. Ingrid Gerhard ich habe schon mein ganzes Leben(bin 16) jeden Tag eine blasenentzündung.Ich war schon bei vielen Ärzten,Krankenhäusern und wurde oft untersucht aber es hieß immer nur:sie haben eine blasenentzündung,wir wissen nicht wieso sie immer zurückkehrt. Ich habe schon alles versucht.Aber es geht nicht weg. So langsam verliere ich die Hoffnung jemals gesund zu werden und deshalb frage ich auf jeder Seite ob man mir helfen kann. Ich hoffe die können mir dabei weiterhelfen.

  • Louise sagt:

    Liebe Frau Prof. Dr. Gerhard,

    heute wende ich mich – nachdem ich Ihre Website schon einige Jahre mit großem Interesse lese – in eigener Sache an Sie:

    Ich bin 54 Jahre alt, in den Wechseljahren und stark übergewichtig (ca 130 kg). Immer wieder habe ich monatelang gar keine Periode, aber von Dezember bis März kam sie auf einmal wieder regelmäßig. Mitte März wurde von meiner Frauenärztin beim Kontrollultraschall festgestellt, dass sich meine Gebärmutterschleimhaut trotz der Periodenblutungen immer noch bei einer Höhe von 10 mm befand. Sie bestellte mich daraufhin vorgestern erneut in ihre Praxis, um dies zu kontrollieren.
    Seit meinem letzten Besuch, also seit Mitte März, war die Periodenblutung wieder ausgeblieben und ich habe seit Wochen extram viel seelischen und emotionalen Streß.
    Gestern ergab sich dann beim Ultraschall, dass die Gebärmutterschleimhaut auf 15 mm angewachsen ist.
    Nun riet sie mir dringend zu einer Ausschabung – auch um zu prüfen, ob evtl Krebsvorstufen vorliegen.
    Mir ist seit gestern hundeelend, auch weil ich schon so viele andere Probleme und Ängste (und auch eine Depression) habe.
    Ich fürchte mich vor dem Eingriff und davor, was dabei herauskommt.
    Können Sie mich in dieser Hinsicht etwas aufklären? Ist eine Ausschabung wirklich sinnvoll? Gibt es da ein Risiko für Komplikationen?
    Auf das Ergebnis der Histologie muss ich danach etwa zwei Wochen warten, weil die Uniklinik in unserem Ort derzeit überlastet ist.
    Ich weiß gar nicht, wie ich das nervlich durchstehen soll, zumal ich mit allem sehr allein bin.

    Für eine Antwort wäre ich sehr, sehr dankbar.

    Herzliche Grüße,
    Louise

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Louise,
      es ist davon auszugehen, dass die Gebärmutterschleimhaut nur so hoch aufgebaut ist, weil in Ihrem vielen Fettgewebe zu viele Östrogene produziert werden. Und die bauen die Schleimhaut so weit auf. Wenn dann Gelbkörperhormon fehlt, was in Ihrem Alter ganz normal ist, wird die Schleimhaut nicht um- und abgebaut. In der Regel steckt absolut nichts Bösartiges dahinter. Also machen Sie sich mal keine Sorgen, eine Ausschabung ist kein Problem. Ein Problem ist nur, dass die Schleimhaut immer wieder neu aufgebaut wird, so lange Sie nicht an Gewicht abnehmen. vielleicht kriegen Sie das ja auch noch irgendwann hin, lassen Sie sich von einer Ernährungsberaterin begleiten. Alles Gute!

  • Melisa sagt:

    Hallo Frau Prof.

    Ich habe seit Ende Dezember wiederkehrende Blasenentzündung…irgendwie werde ich das nicht los. Kann sowas auch mit Vitamin D Mangel Zutun haben?
    Heute habe Urin überprüfen lassen. wieder Blut im Urin, aber wenig. Urin wurde nun eingeschickt,vielleicht wird es falsch behandelt, weil immer wiederkehrend. Jetzt meine Frage, sollte ich Antibiotika nehmen oder angocin ? Was würden Sie sonst noch empfehlen? Ihre Beiträge sind echt klasse…habe vieles gelesen und abgespeichert. Habe auch bemerkt, nachm GV brennen…verhüten mit Kondome….wir haben zu hause auch so eine Afterspüle…ist das vielleicht auch Grund? Gruß Melisa

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Melisa,
      Wenn Sie bei der Afterspüle immer von hinten nach vorne spülen, dann kann es schon sein, dass Bakterien vom Afterbereich leicht zur Harnröhre gelangen können. Natürlich können auch ein Vitamin D-Mangel oder ein Vitamin C-Mangel einen Einfluss haben. Den Vitamin-D-Spiegel können Sie ja auf jeden Fall mal messen lassen. Angocin hilft gut zur Behandlung aber auch zur Vorbeugung. Ob Sie ein Antibiotikum brauchen, muss Ihr Arzt entscheiden. Gute Besserung!

      • Melisa sagt:

        Hallo Frau Prof.

        danke für ihre Antwort, die letzte BE habe mit Angocin wegbekommen…danach habe mir wieder eins eingefangen, da musste ich leider Antibiotikum einnehmen.
        Mein Vitamin D habe überprüfen lassen, nur 17% werde nun Vitamin D Tabletten einnehmen.
        Was ist nach einer Antibiotika Behandlung gut einzunehmen, damit man die Darmflora wieder aufbaut, hatte nun zweimal schon Darme-Care von Salus getrunken.
        Dann bekomme ich wenn ich BE habe so kribbelige Beine und werde nervös, woran liegt das? an den Bakterien?

        Danke

        • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

          liebe Melisa,
          die kribbeligen Beine liegen nicht an den Bakterien. Wahrscheinlich ist nicht nur das Vitamin D zu niedrig, sondern auch Zink, Magnesium u.a. Ich habe auf der Webseite viele Artikel über den Darm oder auch Bücher, einfach mal nachlesen. Es gibt so viele verschiedene Produkte, besprechen Sie das besser mit einem Arzt, der Sie behandeln kann.

  • Christine sagt:

    Guten Morgen Frau Prof. Gerhard,

    ich habe leider auch das Problem der wiederkehrenden Blasenentzündung (Ecoli, verkürzte Harnröhre durch Geburt) mindestens 5 x im Jahr.

    Ich behandele diese immer wieder mit Angocin und viel trinken, wie auch dieses Mal, in den Aktphasen 3×5 täglich, (ich habe schon 500er Packungen bestellt) womit es auch bisher meist abgeklungen ist, doch allmählich gehen die BEs ineinander über, ich kämpfe jetzt schon seit Wochen und muss grosse Mengen Angocin nehmen, sobald ich die Dosis reduziere brennt es wieder, der heutige Urintest (habe Combur5) war wieder alles (++) und brennende Schmerzen.

    Jetzt liegt eine Packung Monoril hier und ich überlege aufzugeben und eine Stosstherapie damit zumachen, leider bekomme ich von Antibiotika immer Magen-Darm Probleme..haben Sie eine Empfehlung für mich?

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Christine,
      wenn es jetzt so schlimm ist, müssen Sie wohl noch mal eine Stoßtherapie machen. Aber dann lesen Sie bitte den Artikel über die Antibiotika bei Blasenentzündungen und am Schluss meine Zusammenfassungen. Suchen Sie sich bitte einen Therapeuten, der Sie bei einer naturheilkundlichen und Darmtherapie vor Ort beraten kann. Alles Gute!

      • Christine sagt:

        Vielen Dank für die schnelle Antwort!

        Also mein letzter Versuch ist Cystinol und D-Mannose, aber es geht mir mies daher vielleicht spätestens morgen einmal Monoril, das belastet die Darmflora angeblich nicht…(ich habe Laktobazillen zum Darmaufbau da, die nehme ich danach direkt mal ein paar Tage ein)
        P.S. wäre eigentlich von einer Kur mit Udo-Vaxom zu halten? Ich habe das vor langer Zeit mal verschrieben bekommen…

        Vielen Dank und viele Grüsse
        Christine!

  • Tina sagt:

    Hallo Frau Dr. Gerhard,

    unzählige Arzt besuche liegen hinter mir. Oftmals wurde gesagt, bei Frauen wären Blasenentzündungen bis 5 mal im Jahr normal und man sollte ein Antibiotikum nehmen.
    Seit ca 1 Jahr habe ich dauerhaft ein leichtes Brennen nach Entleerung der Blase spüre und nach dem GV ca 2 Tage später oft starke Schmerzen habe obwohl ich alle Verhaltensmaßnahmen berücksichtige!
    Vor 3 Wochen war ich aus Verzweiflung bei einer Heilpraktikerin, sie stellte mir einen Ernährungsplan zusammen (nur dunkles Fleisch, kein Weizen/Glutamat/Lactose und vieles mehr) und schrieb mir viele homöopathische Mittel auf.
    Ich hielt mich an alles und sagte ihr heute nach 3 Wochen dass ich es finanziell mit den Mitteln nicht weiter machen kann. Ihre Aussage war, dass ich in ein paar Jahren durch meine gestörte Schleimhaut durch die Antibiotika ganz krank werde, wenn ich nicht weiter mache.

    Bin total verzweifelt. Natürlich kann ich zum Aufbau der Darmschleimhaut auf viele Lebensmittel verzichten. Aber sollte ich es nicht auch mit anderen günstigen Mitteln versuchen? D-Mannose oder Angocin?

    Was schlagen Sie für eine 23 jährige als Verhütungsmittel vor? Ich nehme die Maxim, vertrage sie zwar gut aber lese in letzter Zeit nur schlechtes auch im Verbindung mit einer BE.

    Sie schreiben oft von einer Salbe mit Estriol, die die Blase Schleimhaut wieder aufbauen soll. Welche empfehlen Sie?

    Über eine Antwort wäre ich Ihnen sehr dankbar.

    Liebe grüße
    Tina

  • Janine sagt:

    Sehr geehrte Frau Prof. Gerhard,
    Ich bin am verzweifeln. Seit einem Jahr bekomme ich regelrecht jeden Monat eine Harneegsinfektion. Bin inzwischen bei meinem Urologen in Therapie. Teilweise ohne Erfolg. Inzwischen mach ich eine Prophylaxe mit nilox. Jedoch erwischt es mich trotzdem. Ich habe sämtlichen Antibiotika wie zb levoflacin etc. Eingenommen. Alternativen wie cranberry, cystinol oder Aqualibra versucht. Erfolglos. Auch nach 2 urin Kulturen und einem flow test konnte nichts fest gestellt werden. Ich bin es leId ständig Antibiotika einzunehmen bzw bei jedem ToilettenGang angst haben zu müssen das es wieder weh tut.

    Ich wäre über eine Antwort sehr erfreut. Vielen Dank schon mal

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Janine,
      ich kann immer wieder nur dasselbe empfehlen:
      Gehen Sie zu einem Arzt für Naturheilkunde, der auch die Bakterienflora im Darm berücksichtigt.
      Überprüfen Sie Ihren Bettplatz. Machen Sie Ihr Schlafzimmer elektrosmog-frei.
      Lassen Sie durch Blutuntersuchungen klären, welche Vitalstoffe Ihnen fehlen
      Ziehen Sie eine Hormonstörung in Betracht, wenn der HWI immer zur gleichen Zyklusphase eintritt.
      Verabschieden Sie sich von künstlichen Hormonen (Pille, Hormonspirale) und eventuell auch Kupferspirale.
      Optimieren Sie Ihre Ernährung und kochen Sie selbst.
      Sprechen Sie Ihren Arzt auf Urovaxom an.
      Gute Besserung!

  • Irina sagt:

    Liebe Frau Prof. Gerhard,

    ich bin 35 Jahre alt und habe seit 15 Jahren Probleme mit BE. Mit 20 Jaren angefangen, mit dem ersten Infekt, habe ich seitdem immer wiederkehrende BE gehabt. Bis zu 10 mal im Jahr. Vor 11 Jahren wurde ich dann an der Harnröhre operiert, da eine Verengung festgestellt wurde. Die Beschwerden haben sich etwas gebessert nach der Op und ich litt dann 3 bis 4 mal im Jahr an einer BE. Ich habe viele Urologen und andere Ärzte in der Zeit aufgesucht und wurde immer mit Antibiotika in der Zeit behandelt. Langzeitantibiotika und pflanzliche Sachen ebenso. Im Sommer 2016 kam eine starke Blasenentündung die mir besonders aufgefallen ist, da sogar das Medikament lange nicht einschlagen wollte. Seit dem habe ich ein ernstes Problem und weiss nicht mehr weiter. Immer wiederkehrende Entzündungen (ca. alle vier Wochen mittlerweile) Bei drei letzten wurden keine Bakterien im Urin nachgewiesen, obwohl die Beschwerden üblich für BE waren, mit dem Unterschied, dass die Beschwerden morgens sehr stark waren und zum Ende des Tages sich besserten. Paar Tage später wurde es dann richtig akut und von heute auf morgen weg. Diese Beschwerden kann ich überhaupt nicht zuordnen ebenso die Ursache dafür. Es fängt meistens morgens an nach dem ersten Toilettengang. Brennen und stechen wie bei einer BE üblich. Nur die Beschwerden verschwinden auf einmal und kommen genau so wieder. Ausfluss aus der Scheide ist mir dabei aufgefallen. Laut Frauenarzt, der mich untersucht hat, jedoch alles in Ordnung.
    Es belastet mich und auch meinen Ehe mitlerweile stark, denn ich habe nur noch Angst eine nächste BE zu kriegen.
    Ich suche im Internet nach Lösung, weil ich mich ziemlich verloren fühle und die vielen Ärzte, die ich schon aufgesucht habe, mir nicht wirklich helfen konnten.
    Meine Frage an Sie: Welche Schritte kann ich unternehmen oder welche Ärzte noch aufsuchen? Und vor allem was kann diese neue Art von Beschwerden bedeuten?

    Ich danke Ihnen im voraus für Ihre Zeit und Hilfe!

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Irina,
      offenbar ist Ihre Blasenschleimhaut so gereizt, dass sich die Blase besonders in ganz entleertem Zustand bemerkbar macht. Trinken Sie gleich ein bis zwei Gläser lauwarmes Wasser, damit sie schnell wieder gefüllt wird. Außerdem lasen Sie unbedingt den Darm untersuchen und mit Probiotika behandeln. Nur mit gesunden Bakterienkulturen im Darm haben Sie die Chance, dass sich auch die Blase/Scheide erholt. Auch die TCM kann Ihnen sicher weiterhelfen. Alles Gute!

  • Karin sagt:

    Sehr geehrte Rau Prof. Gerhard,
    bin 60 Jahre.
    habe von meiner FÄ. Estriol 0.5mg/G verordnet bekommen, hatte vor 10 Jahren eine Totalop, Östrogen u. Progesteron unter dem Normalwert. Seit 1/2 Jahr habe ich vermehrt Blasenprobleme betr. Toilettengang,kann es schon noch halten,aber je nach Trinkmenge stdl. Blasenentleerung!!. Wollte eine Progesteroncreme zur Beckenbodenstärkung, Knochenaufbau… verordnet haben, darauf ist sie aber gar nicht eingegangen. Bin der Meinung, dass ich eine Urgeinkontinentz habe u. nach Studieren Ihrer Veröffentlichungen auf evtl. Progesteronmangel als Ursache gestossen.
    Urologe ist im Gegensatz zu mir nicht der Meinung, das ich Beckenbodenschwäche habe!!
    Können Sie mir bitte einen Rat geben wie u. was ich nehmen sollte? ob ich die Gyn. wchseln sollte?
    Eine richtige Therapie wäre ja dann mit Labormessungen verbunden, zahlt das die KK?
    Ganz herzlichen Dank u. Vergelts Gott für diese Möglichkeit, Probleme loszuwerden u. noch dazu fachkompetente Auskunft zu
    bekommen.
    LB G

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      liebe Karin,
      zunächst ist die Estriolcreme sicher gut. Dann setzen Sie sich, oder besser noch Ihre Frauenärztin oder Ihr Hausarzt, falls noch erforderlich, mit der Eisbärapotheke in Karlsruhe in Verbindung. Dort wird man Ihnen sagen, wie Ihre Ärztin eine 3% Progesteroncreme rezeptieren kann. Die Creme müssen Sie selber bezahlen, aber bei der niedrigen Dosierung sind keine Hormonbestimmungen erforderlich. Viele Grüße

      • Karin sagt:

        Sehr geehrte Frau Prof.DR. Gerhard,

        herzlichen Dank für Ihre Antwort.
        wie oft u. wielange sollte ich erstmal die Estriolcreme verwenden, bzw. wie oft u. wielange die Progesteroncreme danach?
        Viele Grüße u. DANKE
        Karin

        • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

          Liebe Karin,
          die Estriolcreme erstmal 2 Wochen jeden Abend nehmen, dann die Progesteroncreme abends einen Hub dazu. Alles weitere muss Ihre behandelnde Frauenärztin entscheiden, bzw. Sie, je nach Besserung der Symptomatik. Viel Erfolg!

          • Karin sagt:

            Liebe Frau Prof. Gerhard,
            ich danke Ihnen sehr für Ihre Beratung u. werde Beides versuchen, gegebenenfalls mit Arztwechsel.
            Ganz ohne ärztliche Begleitung möchte ich über längere Zeit keine Hormone nehmen.
            Liebe Grüße
            Karin

          • Karin sagt:

            Liebe Frau Prof. Gerhard,
            habe noch eine kleine Frage zum Estriol.
            Ist dies vaginal auf Tampons z.b. zu verwenden oder wie das Progesteron dermal, also auf den Bauch oder Oberschenkeln einzureiben?
            Herzliche Grüße
            Karin

          • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

            Liebe Karin,
            vaginal als Creme mit Applikator oder als Scheidenzäpfchen. Viel Erfolg!

  • Trina sagt:

    Ich habe seit mehreren Jahren wiederkehrende Blasenentzündungen (ausgelöst durch Geschlechtsverkehr).
    Alle „Standards“ wie nach dem GV auf die Toilette, viel Trinken, warm halten, Intimhygiene etc. beachte ich. Eine Harnröhrenverengung kann bei mir nicht die Ursache sein, der Urinstrahl wurde gemessen und ist in Ordnung.
    Seit ich GV habe nehme ich auch die Pille (erst Microgynon, jetzt Minisiston). Auf anraten meiner neuen Ärztin soll ich auf eine hormonfreie Verhütungsvariante umsteigen. Parallel hat sie anhand einer mikrobiologischen Untersuchung (anhand Stuhlprobe) festgestellt, dass mein Immunsystemwerte sehr schlecht sind. Der Immunsystemaufbau erfolgt.
    Meine Frauenärztin sagt sie würde nicht denken dass die Pille schuld sein könnte. Sie kann mir also nicht weiter helfen (bin auf der Suche nach einer anderen).
    Ist die Kupferkette geeignet? Manche Frauen berichten bei Kupferkette/-spirale von dem gleichen Problem.
    Gibt es andere hormonfreie Alternativen?

  • Steffi sagt:

    Sehr geehrte Prof. Dr. Ingrid Gerhard,
    ich bin 20 Jahre alt und leide seit einem Jahr – seitdem ich meinen ersten Freund habe – an immer wiederkehrenden Blasenentzündungen ausschließlich nach dem Geschlechtsverkehr.
    Auf Rat meines Urologen nahm ich einige Monate lang Infectotrimet 50 nach jedem GV ein, was mir auch half. Nach Absetzen trat die Problematik aber wieder auf.
    Da ich nicht dauerhaft Antibiotikum einnehmen will, bin ich auf der Suche nach einer anderen Lösung.
    Ich habe mir auch eine zweite Meinung eingeholt. Statt Infectotrimet wurden mir je 2 Dragees Canephron N nach jedem Geschlechtsverkehr empfohlen.
    Das habe ich nun aber noch nicht ausprobiert, weil ich Angst vor einer neuen BE habe und sie im Moment wirklich nicht gebrauchen kann.
    Generell habe ich eigentlich immer nach dem GV – und auch in anderen Situationen wie z.B. einem Schwimmbadbesuch – Angst vor einer neuen BE – es ist eine psychische Belastung mittlerweile.
    Zudem scheint meine Blase durch die ganzen BEs sehr mitgenommen. Mein Harndrang-Gefühl tritt oft plötzlich und stark auf, was vorher nicht so war.
    Im Grunde bin ich auf der Suche nach einem Mittel, mit dem ich wieder unbeschwerter durchs Leben gehen kann – ohne ständige Angst.
    Was womöglich in direktem Zusammenhang damit steht: Ich leide unter Scheidentrockenheit. D.h. nach dem GV reißt die Schleimhaut ein, ein Riss ist eigentlich immer erkennbar. Auch darauf wurde ich von meiner Frauenärztin behandelt mit Estriolzäpfchen und einer Hormoncreme. Vollkommen verschwunden sind die Beschwerden aber nicht. Als Pille nehme ich Swingo 20.
    Soll ich vielleicht die Pille absetzen und anders verhüten? Das scheint bei einigen Frauen ja zu helfen.
    Außerdem habe ich gelesen, dass Angocin Anti-Infekt gut wirken soll. Auch als „Pille danach“ quasi. Ist das die bessere Alternative im Vergleich zu Canephron N?

    Ich würde mich sehr über einen Rat von Ihnen freuen :)
    Vielen Dank im Voraus!

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Steffi,
      In Ihrer Pille ist nur sehr wenig Östrogen, am besten sprechen Sie mit Ihrer Ärztin, dass Sie eine Pille brauchen mit 30 statt nur 20 µgr Estradiol. Ob Ihnen Canephron oder Angocin besser helfen wird als Prophylaxe, das müssen Sie ausprobieren, vergleichende Studien zu der Frage gibt es nicht. Alternativ informieren Sie sich doch zusammen mit Ihrem Freund mal über NFP. Alles Gute!

      • Steffi sagt:

        Vielen Dank für den Rat. Ich werde meine Frauenärztin definitiv darauf ansprechen!
        Wegen des starken und plötzlich eintretenden Harndrangs: Was kann ich dagegen unternehmen? Mir wurden Spasmex 5mg Tabletten verschrieben. Allerdings verunsichern mich die Nebenwirkungen. Sind sie Ihrer Meinung nach das Mittel der Wahl?

    • Sternenfrau sagt:

      Liebe Steffi,

      versuche es mal mit Cranberryextrakt. Hilft bei mir prima. Ich nehme es vorbeugend 1 oder 2 Kapseln a 600 mg Trockenextrakt eine morgens eine abends. Mitterlerweile reicht bei mir eine. Die verhindern, das sich die Bakterien bzw. Keime an der Blasenschleimschaut festsetzen.
      Gibt es im Drogeriemarkt DM. Cranberry + Vitamin C

      Liebe Grüße

  • Sternenfrau sagt:

    Liebe Frau Prof. Gerhard,
    habe seit 4 Wochen eine Blasenentzündung. Habe schon 2 x Antibiotikum verschrieben bekommen. Zuerst Cipro Basic von meiner Hausärztin und danach weil immer noch Erreger im Urin waren Cefurox vom Urologen. Zunächst waren nach der letzten Einnahme die Keime/Bakterien und Symptome weg, aber nach 3 Tagen ging es wieder los. War jetzt wieder bei meiner Hausärztin, die mir dazu riet es mit einem pflanzlichen Präparat zu versuchen auf Grund der vielen Nebenwirkungen von zu viel Antibiotikum, da es sich ja nach ihrer Meinung um eine leichte Blasenentzündung handelt. Bin ratlos, habe immer noch ein komisches Gefühl im Unterbauch und leichtes Brennen beim Wasserlassen. Habe hier in dem Forum viel über pflanzliche Mittel gelesen, bin irgendwie überfordert. Habe mir bereits Cranberry Kapseln bestellt und nehme sie seit 2 Tagen. Was kann ich noch tun um diese Bakterien aus meinem Urin loszuwerden? Oder hängt es mit den Wechseljahren zusammen? Bin 51 Jahre habe erst seit dem letzten Jahr häufiger damit zu tun. Habe seit 11/2 Jahre keine Blutung mehr. Irgendwie habe ich jetzt totales Kopfkino, und denke, das ich die Dinger nie wieder los bekomme.
    Mit freundlichen Grüßen und herzlichen Dank im Vorraus für Ihren Rat
    Sternenfrau

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Sternenfrau,
      ich habe bereits in zahlreichen Kommentaren beantwortet, was man alles noch unternehmen kann, einfach mal nachlesen. Vieles spricht bei Ihnen dafür, dass erstens der Östrogenmangel eine Rolle spielt und zweitens ein schlechtes Ökosystem im Darm. Beides kann man gut behandeln. Viele Grüße

      • Sternenfrau sagt:

        Vielen Dank für ihre schnelle Rückantwort. War heute beim Frauenarzt. Er hat einen Abstrich und eine Kultur von meinem Urin angelegt. Hat mir bis das Ergebnis da ist, AngocinN für die Blasenentzündung empfohlen und eine 5% Estriol Creme von Dr. Wolf für den Aufbau der Scheidenflora, Urogenital… . Ich weiß nicht, ob ich diese Creme benutzen soll??? Es handelt sich hierbei um Hormone, denen ich eigentlich ablehnend gegenüber stehe auch wenn sie nur lokal angewendet werden. Wer sagt mir denn, das sie nicht doch im ganzen Körper wirken? Gibt es schon Studien über die Langzeit(neben)wirkungen?
        Über einen weiteren Rat wäre ich dankbar.
        Mit freundlichen Grüßen
        Sternenfrau

        • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

          Liebe Sternenfrau,
          Estriol ist überhaupt kein Problem, im Gegenteil. Minimal wirkt es natürlich im ganzen Körper (sofern die Zellen eine Andockstelle für dieses Hormon haben) und schützt vor den ungünstigen Wirkungen von Estradiol. Bis ins hohe Alter darf Frau ruhig Estriolcreme verwenden, ohne Nebenwirkungen befürchten zu müsssen.

          • Sternenfrau sagt:

            Sehr geehrte Frau Gerhard,

            vielen Dank für die schnelle Information. Jetzt bin ich etwas beruhigter was die Verwendung der Estriol Creme anbelangt.

            Vielen Dank und herzliche Grüße
            Sternenfrau

  • Elfi sagt:

    Sehr geehrte Frau Professor,
    ich bin 75 Jahre alt und hatte auch früher ab und an Blasenentzündungen, behandelt mit Antibiotika oder auch nur mit Akutur.
    Jetzt bin ich sehr unglücklich über meine Serie von BE 2016.
    Die letzte von Oktober werde ich einfach nicht los, trotz einer Menge von Maßnahmen.

    Urologin: Stravac-Impfungen Sept./Okt.
    zweimal Fosfomycin Aristo 3000 mg Ende November

    Heilpraktikerin: Akutur bis 6×10 Tr. tgl.
    Canephron N Tropfen
    Acimol 4x 2
    Auto-Nosode
    Angocin 3×5
    Blasen- und andere Tees usw.
    Mit all´diesen Mitteln ist es erträglich, aber nicht gut.
    Es zieht und drückt im Unterleib, insbesondere beim Sitzen, Bücken, Wasserlassen, häufiger Harndrang, Beeinträchtigung des Wohlbefindens. Ich gehe eientlich täglich ca. 1 h an die frische Luft, traue mich jetzt aber gar nicht so richtig.
    Nun bin ich gestern beim wsiederholten Lesen Ihres obigen Artikels und einiger Kommentare auf „Natural D-Mannose Powder“ gestoßen und habe es mir bestellt.
    Meine Frage an Sie ist: Kann ich D-Mannose Powder zusätzlich zu den anderen Mitteln nehmen oder „beißt“ sich da etwas?
    Für eine Antwort und auch jeden anderen Hinweis wäre ich Ihnen sehr dankbar.
    Ich wünsche Ihnen schöne Feiertage und ein gutes neues Jahr.
    Elfi

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Elfie,
      Sie können die Mannose ruhig zusätzlich einnehmen. Was ich aber für wichtiger halte, ist dass Sie Ihre Scheiden- und damit auch die Blasenschleimhaut mit dem Hormon Östriol gut aufbauen. Das wirkt oft Wunder! Lassen Sie sich von Ihrer Frauenärztin beraten! Wenn es sogar beim Sitzen und Bücken immer im Unterleib drückt, könnte auch noch eine Senkung oder eine Veränderung der Gebärmutter eine Rolle spielen. Alles Gute!

  • Natalie sagt:

    Hallo.
    Ich habe seit 3/4 Jahr ständig das problem eine blasenentzündung zu bekommen und lebe langsam in angst und wünsche mir wenn ich ehrlich bin nur noch einzuschlafen und das es ein „ende“ hat. Meine erste blasenentzündung war nicht sehr schlimm bekam antibiotika weil sie eine woche anhielt. Meine 2. Lief so ab dass es ein heiser tag war ich weder etwas trunk noch aufs klo ging. 3 tage später brach di BE aus dass ich sogar mit dem krankenwagen abgeholt wurde. Seit dem habe ich ein kleines trauma könnte man sagen. Aufjedenfall meine 3. BE bekam ich im sommer weil mine nieren zu kalt waren. Meine 4. Kam einfach so ohne grund da ich vorher krank war und mich sowieso warm anzug und im bett blieb ist es mir ein rätsel wi ich diese bekommen habe. Bis jetzt habe ich immer antibiotika bekommen di gut halfen aber nid auf dauer also neme ich seit juni ein preiselbeer granulat zuerst mit kaltem wasser mittlerweile mit heisem wasser. Vor kurzem hatte ich wieder anzeichen auf einer blasenentzündung von der ich ebenfalls nicht weis von woher.An dem punkt möchte ich aber noch sagen..dass ich seit anfang meiner blasenentzündung die pille „valette“ nehme di ich bald wechseln werde weil ich starke regelschmerzen davon bekomme, und einen Freund habe seit dem wieder sexuel aktiv bin. (Ob sex und die pille etwas damit zu tun haben weis ich nicht da ich ein jahr vorher di gleiche situation hatte und keine BE bekommen habe) zusätzlich habe ich seit langem einen pilz und eine bakterielle Infektion in der scheide gehabt was man seit kurzem erst feststellen konnte. Meine frage wäre also. 1. Bei welchem arzt soll ich gehen um meine nieren und blase kontrollieren zu lassen. 2. Was kann ich noch tun um die blasenentzündung ganz weg zu bekommen damit sie nicht mehr kommt? Vorallem probleme habe ich in der nacht wenn ich schlafe, da ich dann nicht wie am tag ständig tee trinken kann habe ich morgens oft angst auf die toilette zu gehen. (Berechtigt) Danke im Vorraus.

    • Hallo, das sieht ganz nach einem schwachen Immunsystem aus. Antibiotika schwächen dieses und töten alle Bakterien ab – auch die guten. Schauen Sie doch mal unter naturheilt.com nach. Auf jeden Fall sind Zink, Vitamin C hochdosiert u. a. wichtig. Viel Gemüse, jetzt besonders das Wintergemüse hat viel Vit. C. Gute Besserung R. Pikran

  • Cesca sagt:

    Sehr geehrte Frau Doktorin,

    Meine kurze Gesundheitsgeschichte: Ich bin 23 Jahre alt. Das erste Mal wo ich in der Nacht häufiger aufs Klo musste, da war ich 16 (zu dieser Zeit nicht sexuell Aktiv und keine Einahme der Pille). Kannte diese Beschwerden überhault nicht, somit ging ich zur Schulärtzin. Sie empfiehlte mir Blasen- und Nierentee (VON Heumann) und die Beschwerden waren nach ein paar Stunden weg und hatte Jahre lang keine.
    Mit Winter 2014 ging es aber dann richtig los. Hab jetzt seit zwei Jahre regelmäßig blasenbeschweden, eigentlich nur im Winter bzw. Herbst. Umso öfters ich es habe umso länger dauern sie an und die Beschwerden sind schlimmer meiner Meinung nach.Hab seit frühling 2014 einen fixen freund (keine hormonelle verhütung) und im Herbst 2014 fing mein Studium an. Auf der Uni gibt es eigentlich kaum einen Tag wo mir nicht zu kalt ist, die räume sind einfach zu wenig geheizt.

    Generell bin ich ein sensibler Mensch und mir ist sehr leicht kalt. Im Sommer geh ich selten schwimmen, denn unter 30Grad ist mir sowieso zu kalt um mich im bickini ins kalte Wasser zu stürzen.

    Mein Frauenarzt meinte dazu i soll mich warm anziehen, vor allem die Füße (leichter gesagt als getan) und ich sollte meine Blase trainieren. Also trainieren, weil die Blase ihre Funktion (Urin aufzunehmen) verlernen kann. Dass ich häufiger früher auf Toilette gehe aus Langweile oder Vorsichtsmaßnahme trofft vollkommen zu.

    Aja zur Behandlung der Beschwerden hab ich den Tee getrunken. Zwischen 3-5 mal am Tag und mindestens eine Woche lang.

    Nebenbei: Nehme seit zwei Monaten Nova-Ring als Verhütungsmittel.

    Was sagen Sie zu meiner Geschichte? Ich weiß nicht was ich noch tun soll: Viele Schichten Anziehrn, sogar in der Nacht im Bett (mindestens einen dicken Pullover im Winter), Hygiene Dinge beachten (Urin lassen nach dem Sex, vorne nach hinten, baumwoll Unterhosen, keine Duft slipeinlagen, täglich wechseln).
    Was ich vergessen habe: seit das sich 14 bin oder so kann es leicht seit, dass mir meine Knochen bzw. Gelenke von der kälte weh tun. Dies ist auch ein Grund wieso ich in den kalten Monaten keine Jeans Hosen trage.

    Habe auch eine Zeit lang cranberry tableten genommen also letzten Winter.und auch tapletten zur stärkung der abwehrkraft. Aber regelmäßig Tabletten zu nehmen durxhgehend ist auch nicht die Lösung oder?

    Danke im voraus.

  • Liesi sagt:

    Hallo :)
    Ich habe momentan auch eine akute BE was bei mir keine Seltenheit ist und grundsätzlich durch den Geschlechtsverkehr entsteht. Ich habe bereits eine strovac Impfung hinter mir, die ganze 4 Monate gewirkt hat und dann ging es jetzt wieder los. Habe ein Antibiotikum durch genommen. Mir wurde jedoch vom Arzt mitgeteilt das dieses nicht gut auf meine Keime ansprechen würde und ich nochmal vorbei schauen soll. Das werde ich dann wohl auch tun, da ich merke das es nicht ganz weg ist.
    Meine Frage ist nun ob sie der Meinung sind das mir ein Umstieg auf eine andere Pille helfen könnte. Ich bin 21 und nehme jetzt seit 6 Jahren die Aida von Jenapharm. Da ich mich immer sehr unwohl gefühlt habe und Vorallem seit einigen Jahren sehr mit akne kämpfe hat mir meine Frauenärztin jetzt Bella hexal verschrieben. Haben diese Pillen einen niedrigen oder einen hohen Östrogen Gehalt?. Was würden Sie mir sonst noch raten um aus dem ewigen Teufelskreis raus zu kommen der mittlerweile sogar meine Beziehung belastet weil ich angst vor Intimität habe, da immer diese Schmerzen einer BE folgen.
    Vielen Dank

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Liesi,
      Die Aida ist sehr niedrig dosiert, Bella ist besser, hat mehr Östrogen und hat zudem ein Gestagen, das günstig für die Haut ist. Könnte gut sein, dass Sie damit ihre Sorgen loswerden! Toitoi

      • Kathleen sagt:

        Hallo,
        ich würde gern mal eine Information dalassen,die nirgendwo bedacht wird.Das spricht hauptsächlich jene Frauen an,die wie ich immer wieder durch Geschlechtsverkehr Blasenentzündung bekommen.
        Ich selbst habe auch lange gesucht und probiert,ich hab mir sogar fast einen Zahn ziehen lassen :D weil eine Verbindung zwischen Zahn und Blase Homöopatisch gesehen durchaus möglich sein kann.Den Termin dafür hatte ich schon,bis meine Hausärztin folgendes mutmaßte.
        Meine Schleimhäute sind im Allgemeinen eher trocken!Also sei es durchaus möglich,das ich auch beim GV nicht „feucht“ genug werde und dadurch der Harneingang gereizt würde.Erst dachte ich eher skeptisch….hm,naja,ich hab da nix gemerkt ;) ! Aber wenn man schon vieles ausprobiert hat,ist Gleitgel nun doch die simpleste Variante.Meine Ärztin empfahl mir „FilmeGyno“ zum einführen (etwa einen halben Tag oder auch eine halbe Stunde vor dem GV),“Vea Olio“ um den Harneingang zu „schützen“ und zusätzlich Gleitcreme beim GV.
        Wie üblich entlehre ich nach dem GV die Blase und dusche mich kurz ab.
        Was soll ich sagen,ich war völlig überrascht!Ich wartete einen Tag ab,dann den nächsten und tatsächlich blieb die Blasenentzündung aus.
        Keine Ahnung,was von den Dreien (Zäpfchen,Gel oder Gleitgel) meine Problemlösung war/ist.Aber ich bin nun seitdem komplett beschwerdefrei.

  • Claire sagt:

    Seit Jahren leidet meine Mutter (über 70 Jahre) unter wiederkehrenden Blasenentzündungen, sie geht vom Urologen zum Frauen- und Hausarzt, bekommt jedesmal Antibiotika, hat schonCranberry und Angocin eingeommen. Eine Impfung hat nichts gebracht und auch die Blasenspiegelungen führen nur wieder zu Antibiotika. – Zur Zeit nimmt sie regelmäßig die Oekolp Salbe.
    Das Antibiotikum wirkt jedesmal, aber nach ca. 10 Tagen geht es wieder los. Besonders nachts ist es schlimm, sie kann dann das Wasser nicht mehr halten, muss bis zu 11 Mal zur Toilette! Wir wissen nicht mehr weiter. Gibt es noch irgendetwas, das sie tun kann? Vielen Dank im Voraus. Claire

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Claire,
      Unbedingt konsequent täglich die Salbe nehmen. Die Darmflora aufbauen. Ernährung überprüfen, am besten mal eine gute Vollblutanalyse machen und gezielt Nahrungsergänzungen einnehmen. Zink fehlt ihr sicher. Arzt für Naturheilkunde oder guten Heilpraktiker aufsuchen. Was ist mit der Psyche? Alles Gute!

      • Claire sagt:

        Sehr geehrt Frau Profssor,,,

        Liebe Frau Professor Dr. Gerhard,
        erstmal vielen lieben Dank für die Antwort. Die Tipps werden wir sicher beherzigen. Psyche ist aufgrund anderer Erkrankungen (Diabetes, COPD) ziemlich am Boden. Wäre eine weitere Impfung hilfreich oder die Zugabe von Multivitaminpräparaten z.B. O…immun? Bin dankbar für jeden Hinweis.

        Claire

        • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

          Liebe Claire,
          Es tut mir sehr leid, aber bei so vielen schweren Erkrankungen ist es sicher mit einem einfachen Multivitaminpräparat, das wie in Ihrem angesprochenen Fall noch viele unverträgliche Zusatzstoffe enthält, nicht getan. Auch die Impfung wird Sie (bzw. Ihre Mutter) da nicht weiterbringen, die Sie ja schon erfolglos versucht hatten. Der Diabetes ist ein Risikofaktor für wiederkehrende Entzündungen. Am besten sollte Ihre Mutter wirklich einen Arzt für Naturheilkunde aufsuchen, der das Gesamtbild behandeln kann und nicht nur einen kleinen Aspekt daraus. Felicia hatte ja auch schon auf d-Mannose hingewiesen, das würde ich auf jeden Fall versuchen. Finden Sie so schnell keinen Arzt, so ergänzen Sie die Ernährung mit Zell Oxygen Immunkomplex von Dr. Wolz oder Wohlfühl plus von Hypo-a. Viel Erfolg!

    • Felicia sagt:

      Seit einer verschleppten Blasenentzündung bekam ich immer wieder neue BE. Seit über einem Jahr bin ich davon befreit durch die vorbeugende und auch akute Einnahme von D- Mannose. Das ist ein spezieller Zucker, an den sich die E.coli- Bakterien anheften und dann ausgeschwemmt werden. Mittlerweile nehme ich die D- Mannose nicht mehr ständig, sondern nur noch bei den ersten Anzeichen einer Blasenentzündung über einige Tage hochdosiert und habe seitdem keine einzige BE mehr bekommen. Ich kann es wirklich nur empfehlen, die Wirkung ist auch in Studien nachgewiesen (einfach mal googeln, z.B. Ärzteblatt). Gute Besserung!

    • Stephanie sagt:

      Hallo, ich kann ihnen aus eigener Erfahrung die D.Mannose ans Herz legen..ich nehme das D.Mannose natural Pulver von Zein Pharma..einfach die ersten Tage 3mal täglich oder öfters einen TL in Wasser auflösen und trinken…danach jeden Tag morgens und abends 1 TL..ich mache das jetzt schon 2 Monate lang so und meine chronischen Beschwerden sind weg!! leider habe ich Anfangs zu früh damit aufgehört und die Entzündung kam sofort wieder aber nach den ersten Stunden wieder mit D.Mannose habe ich es wieder in den Griff bekommen,seitdem nehme ich D-Manose schon seit Wochen und alles ist ok.
      Das Pulver kommt einem am Anfang zwar teuer vor,jedoch ist es das erste mal für mich dass ich eine Blasenentzündung ohne Antibiotika losgeworden bin!Und dass ich nicht mehr zum Arzt rennen muss ist mir der Preis wert!

  • Theresa sagt:

    Hallo Frau dr. Gerhard,
    Ich bin 18 jahre alt und leide nun seit etwa einem halben jahr an stabdig wiederkehrenden Blasenentzündungen, welche mit starken Schmerzen verbunden sind. Mein arzt hat gemeint es wäre kein bakterieller Infekt und gab mir desshalb homöopathische mittel, welche ich auch jedes mal wieder genommen habe. Nach 2-4 tagen war dann meinst wieder Ruhe. Jetzt hatte ich längere zeit (ca 1 Monat) nichts mehr, in dieser zeit war ich auch sexuell nicht so stark aktiv. Jetzt hatte ich mal an ein paar Tagen hintereinander je mehr als 1 mal Geschlechtsverkehr und die Entzündung ist wieder da. Was kann ich tun, ich habe schon gelesen mal soll nach dem sex Wasserlassen und befolge dies auch stets, aber es bringt leider nichts.
    Mit freundlichen Grüßen

  • Simona sagt:

    Liebe Frau Prof. Gerhard,

    Ich hatte von 18-24 mindestens 4x pro Jahr eine Blasenentzuendung und jedes Mal Antibiotika. Dann habe ich eine Candida Diaet gemacht und hatte seitdem keine einzige Entzuendungen mehr.

    Ausser jetzt – mein 2. kind ist 10 Monate, noch gestillt. Er reduziert aber die Milch trastisch im Moment. Ich bin im Vaginalbereich komplett trocken (Hormonumstellungen? Ich glaube ich bekomme meine erste Regel seit der Geburt)
    Jetzt habe ich 3 Tage mit Angocin und Homeopathie probiert, das brennen wurde staerker. Dann kam Blut und ich bin zum Arzt. Der hat mit Erythromycin fuer 7 Tage gegeben da ich allergisch auf Penicillin bin. Kurz vor dem Arztbesuchen habe ich Blasentee getrunken und ein heisses Fussbad gemacht. Innerhalb von 3 Stunden war das Brennen und das Blut weg. Ich fuehle mich wieder ganz normal (24h spaeter), habe aber jetzt panische Angst vor Folgeerscheinungen, da ich das Antibiotikum nicht nehme… Ich habe ja keine Schmerzen und habe gerade 6 Wochen Darmkur hinter mir, wegen einer Antibiotikabehandlung bei der Geburt meines Sohnes.

    Muss ich das Antibiotikum nehmen?
    Nehmen ich Angocin und Blasentee weiter?
    Ich habe einmal Doerlein gekauft vielleicht hilft das der Scheidenflora und damit der Blase.
    Fuer mich ist es so seltsam, dass das Blut weg ist, dann kann es ja nicht mehr so gravierend sein.

    Vielen Dank!

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Simona,
      sehe ich wie Sie. Wenn Sie so trocken sind, was kein Wunder ist während der Stillzeit, eventuell etwas Östriolcreme in die Scheide einführen, das baut auch die Blasenschleimhaut wieder auf. Alles Gute!

  • Elisabeth sagt:

    meine Frage; in diesem Jahr habe ich schon die 10. BE, immer wieder Behandlung mit Antibiotika, da etliche Bakterien sich in der Blase befinden. Im Juni wurde mir 150 mg Botox in die Blasenwände gespritzt, das war erfolgreich.
    Außerdem habe ich Divertikel, können die Bakterien daher kommen?
    Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen,
    Gruss Elisabeth

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Elisabeth,
      Divertikel und Blasenentzündungen haben wahrscheinlich eine Ursache gemeinsam: Ernährungsfehler und Veränderung der Darmflora. Suchen Sie unbedingt einen Therapeuten für Naturheilkunde, der Ihren Darm gut behandeln kann. Da Sie Ihr Alter nicht geschrieben haben, kann ein Östroenmangel verstärkend wirken. Gute Besserung!

  • Maria sagt:

    Sehr geehrte Frau Prof Dr. Gerhard,

    da ich leider wieder eine Blasenentzündung habe, riet mir mein Urologe zur Strovac Impfung.
    Montag soll ich die 1. Spritze erhalten.
    Gleichzeitig verschrieb er mir das Antibiotikum Doxcycyclin 200 1a Pharma für 10 Tage.

    Da nun das Wochenende vor der Tür steht und ich nicht mehr rechtzeitig fragen kann, hoffe ich auf Ihren Rat :
    Sollte ich wegen dem Antibiotikum noch mit der Impfung warten weil sich das ja vielleicht irgendwie widerspricht (Antibiotikum und Impfung ) oder ist das Quatsch und ich kann mich Montag trotz akuter BE und Antibiotikagabe impfen?

    Schönes Wochenende und freundliche Grüße,
    Maria Merker

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Maria,
      KÖnnen Sie ruhig gleichzeitig machen. Gute Besserung!

      • Maria sagt:

        Sehr geehrte Frau Prof. Dr. Gerhard,

        gerne möchte ich Sie noch mal um Rat fragen.
        Gestern beim Urologen erhielt ich die letzte Strovac Impfung.
        Bis dato zeigten meine Teststicks vor allem morgens, wenn ich noch nicht viel getrunken habe, erhöhte Leukozyten und Nitrit an.
        Für mich klar: Blasenentzündung, weswegen ich zur Sicherheit, um nicht unterwegs auszulaufen, meinen SPK mit Beutel rangemacht habe.
        Der Urologe hat auch nachmittags (wo ich schon viel getrunken habe ) Blasenspiegelung gemacht und sagte, ich habe keine akute Entzündung.
        (Heißt es, dass es eine Art inaktive Entzündung ist?).
        Jedenfalls habe ich heute aufgrund der Aussage den Beutel entfernt und hab 3 oder 4 x Urin verloren. Hose klitschhass.
        Also habe ich doch noch eine Blasenentzündung?
        Sicherlich ist mein Blasenvolumen durch den SPK etwas kleiner geworden, aber dann würde ich ja trotzdem nicht so viel Harn verlieren?
        Der Stick war ja auch gefärbt.
        Was raten Sie mir?

        Langsam bin ich mit meinem Latein am Ende und beim Heilpraktiker habe ich erst in 2 Wochen einen Termin bekommen. ..

        Vielen Dank und Grüße;
        Maria

        • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

          Liebe Maria,
          So ein Katheter ist auch immer ein Reiz für die Blase, was die Leukos erklärt und immer befinden sich irgendwo Bakterien. Das muss also nicht immer gleich eine BE sein, die dringend Antibiotika braucht. Aus Angst vor einer BE trinken Sie ja dann auch wahrscheinlich sehr viel. Ich weiß leider im Moment keinen neuen Rat. Alles Gute!

          • Maria sagt:

            Ich danke Ihnen.
            Ich habe vergessen zu schreiben dass ich öfter mal auslaufe. Dagegen hab ich 1x 15mg Spasmex verschrieben bekommen.
            Leider wurde ich nicht aufgeklärt darüber, ob ich das jetzt schon nehmen kann trotz einiger Leukos usw im Urin?
            Fördert es eigentlich auch Infektionen, wenn man mal in einer feuchten Einlage sitzt und nicht gleich wechseln kann?

            Danke!
            Einen schönen Tag Ihnen!

          • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

            Liebe Maria,
            Spasmex dürfen Sie ruhig nehmen. Warum ist die Einlage feucht? Saugt sie nicht genügend auf? Dann müssen Sie eben eine andere Sorte kaufen. Kleinkinder sitzen auch jeden Tag in „feuchten“ Windeln, aber bekommen keine Infektion. Lassen Sie sich in einem guten Sanitätshaus beraten.

          • Maria sagt:

            Ich danke Ihnen vielmals für Ihre ganzen guten Ratschläge, liebe Frau Prof. Dr. Gerhard.
            Eine letzte Frage hätte ich noch (entschuldigen Sie, falls das komisch sein sollte) :
            Darf man Verkehr mit Kondom haben, wenn wenig Bakterien und Leukos im Urin sind wie bei mir (aufgrund Katheter ja normal)?
            Ich habe keine Schmerzen o.ä. nur ab und an leichte Inkontinenz.
            Meinen Partner möchte ich nicht anstecken, oder muss ich mir da keine Sorgen machen?

            Schönen 1. Advent!

          • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

            Liebe Maria,
            da brauchen Sie sich keine Sorgen zu machen. Unsere Haut ist voll mit Millionen von Bakterien, die wir zum Leben brauchen.

          • Maria sagt:

            Liebe Frau Prof. Dr. Gerhard,

            nach einem langen Weg und vielen Tips von Ihnen (siehe oben) und letztendlich dank der Strovac Impfung habe ich keine/kaum Blasenentzündung mehr.

            Nun habe ich von den Menstruationstassen gehört. Was meinen Sie, dürfte ich diese auch nutzen als Blasenentzündungsgefährdete und Querschnittsgelähmte, welche im Intimbereich kaum Gefühl und Feuchtigkeit hat? Oder provoziert das eher?
            Wie schaut es aus mit Tampons?

            Ach ja, und kann man auch eine Blasenentzündung sich einfangen, wenn man nackt schläft und dabei die Bettdecke wegrutscht und man merkt es nicht?

            Liebe Grüße

          • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

            Liebe Maria,
            Da ich Ihre anatomischen Gegebenheiten nicht kenne, kann ich nicht beurteilen, ob Sie mit der Menstruationstasse und Tampons hinkommen werden. Da hilft nur ausprobieren. Da Tampons oft die Scheide sehr austrocknen, würde ich die Tasse als physiologischer empfinden, die Scheidenflora sollte weniger in Mitleidenschaft gezogen werden. Wenn Füße oder Blasenbereich unterkühlen, kann das natürlich die Anfälligkeit für eine Blasenentzündung wieder erhöhen. Viele Grüße

  • Pia sagt:

    Sehr geehrte Frau Professor Gerhard,
    asl junge Frau litt ich häufig an Blasenentzündungen, dann seit der Geburten meiner 2 Kinder überhaupt nicht mehr. Bis vor kurzem hatte ich die Kupferspirale, die mir jetzt mit 46 Jahren nach 5 Jahren entfernt wurde. Dann bekam ich im Frühjar dieses Jahres die Hormonspirale Mirena eingesetzt und seither hatte ich 2 schlimme Blasenentzündungen, die mit Antibiotika behandelt wurden. Jetzt habe ich das Gefühl, es kündigt sich schon wieder eine an, obwohl ich viele Verhaltensmaßnahmen beachte. Kann es sein, dass das Einsetzen der Mirena die Ursache dafür ist oder sind es vielleicht beginnende Wechseljahre? Vielen Dank für Ihre Antwort. Mit freundlichen Grüßen, Pia S.

  • Carina sagt:

    Hallo, ich bin 64 Jahre alt und leide schon mein ganzes Leben unter Phasen mit wiederkehrenden Blasenentzündungen. Ich hab gerade jahrelang Ruhe gehabt, aber jetzt gehts wieder los, 3 BEs mit Abständen von ein paar Wochen, jedesmal Behandlung mit Antibiotika.
    Vor 4 Wochen bin ich mal wieder mit Urovaxom für 90 Tage angefangen. Heute habe ich von D-Mannose gelesen und möchte das mal probieren. Meine Frage: Kann man es zusammen mit Urovaxom einnehmen und was ist besser, Kapseln oder Pulver?
    Beste Grüße und danke für eine Antwort!

  • euroClinix sagt:

    Ein wirklich tolles Interview, das umfassend über Blasenentzündungen aufklärt.
    Danke für diesen Beitrag – insbesondere die verschiedenen Tipps zur Vermeidung. Da sind sind einige dabei, die man doch schnell mal vergisst, wie die Infektionsrisiken beim Geschlechtsverkehr oder Toilettengang.

    Gern würde ich noch 2 Hinweise ergänzen:

    – wenn sich Harndrang bildet, dann auch direkt Urinieren und nicht „zurückhalten“ – regelmäßiges Urinieren spült die Bakterien aus, bevor sie die Harnröhre erklommen haben
    – beim Urinieren aufrecht sitzen, damit sich die Blase auch komplett entleert

    Beste Grüße

  • Ute sagt:

    Liebe Frau Prof. Gerhard,

    ich hatte mit 29 Jahren aufgrund stark befallener Endometriose einen großen operativen Eingriff; die Eierstöcke, Gebärmutter und ca 30 cm Darm wurden entfernt. Bei diesem Eingriff wurden Nerven zur Blase verletzt. Seither leider ich unter den Folgen der OP und unter Blasenentleerungsstörungen, ca. 250 ml Restharn.

    Mittlerweile bin ich 46 Jahre alt. Während dieser Zeit wurde ich nicht mit Hormonen versorgt, da ich diese nicht vertrage. Es war immer unklar, ob die Endometriose ggf. dadurch wieder gefördert wird. Ich leide unter ständig wiederkehrenden Blasenentzündungen, die letzten 3 Jahre praktisch dauerhaft, also auch dauerhaft AB. Vor einem Jahr hatte ich dann wieder begonnen, mit zu katheterisieren und Abends vor dem zu Bett gehen, als Vorsorge-Antibiotika Nifurantin einzunehmen (von dem ich nicht schlafen konnte). 2 Untersuchungen/Beratungen in unterschiedlichen Krankenhäusern ergab lediglich, dass ich mich weiter katherisieren soll, und mich am besten einen Blasenkatheter entscheiden soll, was ich aber nicht möchte.

    So, nun werden ja leider die Blasenentzündungen dadurch nicht weniger. Die kleinste Kleinigkeit, und schwups, eine BE. Mein Alltag, meine Psyche, meine Sexualität sind dadurch stark belastet.

    Vor 2 Monaten habe ich nun beschlossen nicht mehr zu katheterisieren und auch kein AB mehr zu nehmen. Ich habe bei meiner Hausärztin, die auch auf Naturheilkunde spezialisiert ist, eine Aufbaukur gemacht, nehme tgl. morgens und abends D-Mannose, trinke Cranberry-Saft, Blasentees und komme ganz gut damit zurecht. Allerdings, wenn ich Sport machen, Sex habe, schwimmen gehe, bekomme ich sofort wieder eine BE. Klar, meine Blase leert sich nicht komplett, aber mittlerweile denk ich, dass mein Problem auch vor der Blase, nicht ausschließlich in der Blase sitz. Meine Frauenärztin gab mit nun Vagiflor und meinte, dass sie mir jetzt auch nicht groß weiterhelfen kann.

    Ich denke, ich werde nun auch die aktuelle BE wegbekommen. Ich hatte den Urin zwar austesten lassen (Klebstella Pneumonie), möchte das AB aber nicht nehmen, da ich ja jetzt schon so weit mit dem Aufbau meines Immunsystems bin. Aber ich mach mir schon Sorgen, auch um meine Nieren.

    Ich würde mich sehr freuen, wenn Sie mir Ihre Einschätzung schulden würden!

    Herzlichen Dank dafür!

    Ute

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Ute,
      Wenn wirklich beide Eierstöcke entfernt wurden, leiden Sie unter einem Hormonmangel. Sie sollten unbedingt über die Haut/Scheide mit Östriol und Progesteron versorgt werden. Beide haben keinen ungünstigen Effekt auf eine Endometriose und sind positiv für die Blase. Wie ist denn Ihre Knochendichte? Außerdem sollten Sie den Darm behandeln, denn von dort wandern die guten Bakterien in die Scheide und schützen auch die Blase. Alles Gute!

      • Ute sagt:

        Liebe Frau Prof. Gerhard,

        ein verspätetes Dankeschön für Ihre Tipps:-)

        Mittlerweile wurde mein Darm aufgebaut, die Scheide mit entsprechenden Zäpfchen versorgt, doch leider hat mich trotz aller Vorsichtsmaßnahmen wieder eine schwere Blasenentzündung ereilt, die mit AB behandelt werden musste. Daher baue ich gerade also wieder Darm und Scheide auf.

        Ich habe nun den Urologen gewechselt und im Januar einen Termin. u.U. werde ich wohl um einen Blasenschrittmacher nicht herumkommen, da meine Restharnmengen einfach zu hoch sind und durch die Selbstkatheterisierung die Scheidenflora und auch die Blase stark gereizt werden.

        Ich bin mir nun etwas unsicher mit meinem weiteren vorbeugenden Maßnahmen. Ich trinke fleißig Blasentee, nehme Canephron, D-Mannose. Ich reagiere sehr sensibel, wenn mein Urin zu sauer ist, die Blase schmerzt dann umgehend, daher versuche ich basisch zu bleiben. Allerdings scheinen sich die Bakterien ja im basischen Milleu richtig wohl zu fühlen?!

        Ich würde mich sehr freuen, wenn Sie mir wieder einen Tipp hätten. Auch vielleicht einen Fahrplan für den Tag, welche Einnahme Sie mir empfehlen würden.

        Herzlichen Dank schonmal für Ihre Rückmeldung und Ihre tolle und hilfreiche Website.
        Eine schöne Adventszeit!
        Ute

  • Maria sagt:

    Sehr geehrte Frau Prof. Dr. Gerhard,

    vor 3 Jahren hatte ich einen Tumor, infolgedessen ich (30) leider nach der Operation inkontinent geworden und mit suprapub. Katheter versorgt worden bin. Klappt damit auch ganz gut, nur leider habe ich seit ca 1 Jahr gehäuft Blasenentzündungen.
    Intermittierend kathetern klappt leider noch nicht.

    Bisher bekam ich (dieses Jahr schon 5x) immer nur für 10 Tage nach Antibiogramm Antibiotika, was zwar half, aber 3 Wochen später war die BE wieder da.
    Nur als ich mal 10 Tage AB plus 2 Wochen Nitrofurantoin nahm und zufällig in dieser Zeit auch einen Katheterwexhsel bekam (alle 5 Wochen), hatte ich für 3 Monate Ruhe vor BE.
    Bei meinem jetzigen Infekt will mir mein neuer Urologe aber auch nur 10 Tage AB verschreiben und keine antibiotische Langzeitbehandlung.
    Überhaupt hab ich das Gefühl, dass ich urologisch nicht unbedingt in besten Händen bin, hab schon öfter gewechselt.

    Ich hab jedoch Angst, dass die BE nach diesen 10 Tagen AB dann wieder vor der Tür steht.
    Angocin hab ich schon probiert, nicht vertragen (Durchfall).
    Cranberry und Methionin haben mir auch nicht wirklich geholfen.
    Ich trinke viel und bin auf Hygiene bedacht.
    Drum denk ich, dass allein der Katheter nicht schuld sein dürfte, die ersten 2 Jahre hatte ich auch kaum BE.

    Haben Sie einen Tipp für mich?

    Lieben Dank!

  • Ela sagt:

    Sehr geehrte Frau Prof. Dr. Ingrid Gerhard,
    ich bin in der 35. Schwangerschaftswoche und nehme heute die letzte Tablette des Antibiotikums gegen die Blasenentzündung. Ich hatte zunächst versucht mit Cranberry und Angocin die Einnahme von Antibiotikum zu vermeiden, aber da es nach einer Woche nicht geholfen hatte blieb mir nichts anderes übrig. Meine Bedenken sind nun, dass ich nach Abschluss der Antibiotika-Therapie demnächst eine erneute Blasenentzündung bekomme. Zumal ich nach sechs Tagen Antibiotika manchmal immernoch ein Stechen in der Blase merke (besonders wenn sich der Kleine bewegt).
    Was kann ich tun, um eine erneute Infektion zu vermeiden?
    Probiotika nehme ich schon, auch Regacan von Syxyl zur Immunabwehr und gelegentlich Symbio vag. Auch trinke ich weiterhin Cranberrysaft. Kann ich diese „Mittelchen“ noch mit Brottrunk und D-Mannose ergänzen oder wird es zu viel und reizt die Blase eher?
    Vielen Dank für Ihre Antwort und freundliche Grüße
    Ela

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Ela,
      nach meinen Erfahrungen ist Kanne Brottrunk ideal, weil er als ganz natürliches Lebensmittel eine Fülle von guten Bakterien enthält, die auch für Ihr Baby wichtig sind und es vor der Anfälligkeit für Allergien und krankhafte Erreger schützt. Die Poweressenz ist hochkonzentriert und wird von einigen Frauen lieber genommen, die nicht gerne eine halbe bis eine Flasche Brottrunk pro Tag trinken wollen. Wenn Sie Brottrunk bisher nicht kennen, langsam anfangen und steigern! Alles Gute für Sie und Ihr Baby!

  • Amy sagt:

    Sehr geehrte Frau Prof. Dr. Ingrid Gerhard

    Ich hatte vor etwa 2 jahren immer wiederkehrende Blasenentzündung. Es wurde diagnostiziert, dass ich eine chronische Blasenentzündung hatte die therapiert wurde. Danach hatte ich diese nur selten. Nun habe ich vor 10 tagen eine schlimme Blasenentzündung mit blut in der blase. Habe für 10tage antibiotika bekommen und eine vorbeugende pilzcreme. Heute am letzten Tag an dem ich die Antibiotika nehmen sollte habe ich schon wieder eine Blasenentzündung obwohl ich die Antibiotika gewissenhaft nehme und alle Vorbäugemassnahmen beachte (viel trinken, cranberry tee und gleich nach dem geschlechtsverkehr zur toilette) Ich weis nicht mehr weiter, was kann ich noch tun? Vielen Dank

  • Sonnenblume sagt:

    Guten Tag,
    Ich habe seid gestern eine leichte Blasenentzündung. Da ich schonmal damit zu tun hatte und zur Zeit im Urlaub bin, habe ich mir Canephron N mitgenommen und nehme diese nun ein. Da ich aber nicht mehr viele habe, hab ich mir hier in Italien etwas in der Apotheke geholt. Das heißt: Cysberry von TEVA. Dies besteht unter anderem aus Crenberries. Nun ist meine Frage ob ich dies in Kombination mit Canephron nehmen kann? Vielen Dank für die Hilfe.

  • Claudia sagt:

    Hallo Frau Prof. Gerhard
    Ich schreibe ihnen, weil ich sehr verzweifelt bin. Ich bin 55 Jahre alt und leide seit Jahren unter häufigen Harnwegsinfekten. Laut Urologen habe ich eine leichte Stenose der Harnröhre, die jedoch meine Beschwerden nicht erklärt. Meine Gynäkologin begann daraufhin vor ca. 2 Jahren mit einer Hormontherapie (oral mit Presomen und vaginal mit Oekolp 0,5mg mehrfach wöchentlich). Anfangs schien die Therapie erfolgreich, denn ich war ungefähr ein Jahr beschwerdefrei. Seit Ca.3 Monaten leide ich wieder ständig unter Harnwegsinfekten obwohl sich an meinen Lebensgewohnheiten nichts geändert hat. Alle gängigen Vorsichtsmaßnahmen treffe ich schon seit Jahren

    Ich freue mich auf ihren Rat
    Mit freundlichen Grüßen Claudia

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Claudia,
      Haben Sie keine Gebärmutter mehr? Vielleicht muss die Östrogendosis verändert werden. Unbedingt auch an die guten Bakterien für den Darm denken, was sich direkt auf die Blasenschleimhaut auswirken wird. Störfeld am Bettplatz ausschließen. Emotionale Probleme angehen, eventuell Bachblüten oder Emotionscode Auch alle anderen Artikel über Blasenentzündungen lesen, gibt viele Tipps!

  • Valerie sagt:

    Liebe Frau Prof. Gerhard,

    auch ich habe seit Dezember 2015 mit Blasenentzündungen zu kämpfen. Ich achte sehr auf die Vorsorge. Ich nehme 2x täglich 1 Cranberrykapsel, 2x täglich 5 Angocin, täglich ein paar Schluck Cranberrysaft. Dazu trinke ich für die Darmgesundheit täglich 2 Gläser Kanne Brottrunk und mache momentan eine 28 Tage Kur mit probiotischen Bakterien zum trinken (vom Urologen verordnet).

    So viel dazu. Nun habe ich im letzten Tag des Urlaubs nicht aufgepasst und saß etwas zu lang draußen im Kalten. Ich hatte dann nachts gemerkt, dass der Harnleiter brennt, am Morgen war dies nicht mehr zu spüren. Ich bin nun wieder zu Hause und alles was ich merke sind Schmerzen in der Blase. Es ist schwer zu beschreiben, es brennt nichts, ich spüre sie einfach. Ansonsten habe ich normalen Harndrang, keine anderen Symptome für eine Entzündung. Ich nehme weiterhin alle Medikamente zur Vorsorge, nur mehr Angocin. Ich teste hin und wieder meinen Urin mit Combur-Teststreifen, es ist alles in Ordnung. Dennoch weiß ich ja aus der Erfahrung, dass dies nicht normal sein kann. Was raten Sie mir? Soll ich zum Arzt gehen, obwohl keine Bakterien nachweisbar sind? Wie lange hält das Gefühl der „spürbaren“ oder gereizten Blase an? Heilen die Schmerzen mit meiner Behandlung bald wieder aus? Ich trinke natürlich 3l am Tag und wärme viel.

    Vielen Dank für Ihren Rat!

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Valerie,
      das kann schon 3 Tage anhalten. Regelmäßig eine Wärmflasche auf den Bauch ist sicher gut. Sonst tun Sie ja wirklich alles. Wenn Sie allerdings so viel trinken, schwemmen Sie sehr viel Magnesium aus und das kann die Tendenz zu Verkrampfungen, auch der Blase, erhöhen. Sprühen Sie einfach Magnesium Oil auf die Blasenregion und massieren Sie es sanft ein. Alles Gute!

  • Elisabeth sagt:

    Lieb Frau Professor Gerhard,

    ich schreibe nicht wegen mir, sondern wegen meiner Tochter, (32), die unerwartet, aber voller Freude schwanger geworden ist (9 Woche) . Leider leidet sie seit 10 Jahren an immer wiederkehrenden Blasenentzündungen, die wohl meist mit Antibiotika behandelt wurden. Jetzt in den letzten 2 Monaten hat sie bereits das 4 mal solches verschrieben bekommne. Sie hatte einen Urologen gefunden, bei dem sie sich zum ersten Mal ernst genommen fühlt, der aber die vorher angedachet Therapie zum Aufbau der Blasenschleimhaut und des Darms, also der Immunabwehr nun aussetzt, weil seiner Meinung nach, diese gefährlicher bzw. unerforschtrr seien, als Antibiotika und deshalb zu riskant in der Schwangerschaft.
    Meine Tochter ist sehr verunsichert, auch, weil sie nicht arbeiten kann und deswegen finanziell in Schwierigkeiten geraten würde.So ihre Ängste.das ist aber verkraftbar. Ich mache mir große Sorgen wegen ihrer Gesundheit. Können Sie mir raten? Sie lebt in Köln.

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Elisabeth,
      bei Ihrer Tochter muss unbedingt die Darmbehandlung fortgesetzt werden. Sie kann auch einfach mal mit Kanne Brottrunk anfangen, das baut die Darmschleimhaut auf und wirkt sich nach der Erfahrung vieler Frauenärzte später auch positiv auf die Gesundheit des Babys auf. Als Schutz vor wiederkehrenden Blasenentzündungen D-Mannose einnehmen, was die Anheftung der Bakterien an der Blasenschleimhaut verhindert. Unter http://www.natum.de findet IHre Tochter sicher in Köln einen ganzheitlich arbeitenden Frauenarzt. Alles Gute!

  • Aileen sagt:

    Hallo,

    ich habe auch schon seit 10 Jahren mit BEs zu kämpfen, immer Nitrit positiv E.coli Bakterien. Hatte dann die uro Vaxom Kur gemacht und war 3 Jahre beschwerdefrei.

    Nachdem ich dann wieder eine hatte habe ich die Kur nochmal 3 Monate gemacht.
    Nach dem GV hatte ich leider wieder die üblichen Symptome, aber diesmal war kein Nitrit und E.coli mehr zu finden. ALso hat das Uro Vaxom geholfen, dafür nun andere Bakterien. Habe schon 4 mal Antibiotikum dieses jahr genommen und bin mittlerweile gegen das Cipro resistent.

    Habe Monuril genommen, und jetzt 4 Tage später sind noch wenige Leukos im Urin sagte der Urologe. Ein Brennen habe ich auch noch. Aber nicht beim Wasserlassen sondern danach und das dann für mehrere Stunden. Wenn die Blase voll ist, ist alles gut. Soll nun Canephron nehmen, 60 Stück. Nehme nebenbei noch Angocin die Stoßtherapie.
    Habe nun schon oft gelesen, das einige Angocin als Dauermedikation nehmen 3×1 pro Tag und nach dem SEx direkt 3-4 Stück. Mein urologe und die Apothekerin sagten aber, das soll man nicht tun, da es dann auch bald nicht mehr wirkt und die gerinnung beeinträchtigt (habe keinerlei Erkrankungen).
    Habe mir jetzt noch die Globulis gekauft und möchte die täglich dauerhaft nehmen und noch Acimol.

    Darf ich Acimol und Angocin als Dauermedikation einsetzen und nach dem GV noch zusätzlich prohylaktisch Angocin nehmen?
    Ist D-Mannose das Gleiche wie Acimol?

    Für meinen Darm muss ich auchw as tun, das weiß ich :)

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Aileen,
      dann brauche ich Ihnen über den Darm ja nichts mehr zu erzählen (und die Ernährung!). Acimol ist eine Aminosäure, D-Mannose ein Zucker. Beides soll sich günstig auswirken, aber eins von beiden reicht. Wegen Angocin erkundigen Sie sich doch einfach mal beim Hersteller repha: ich persönlich würde kein Risiko sehen, wenn Sie es über längere Zeit einnehmen. Sie müssen nur aufpassen, dass Sie nicht zu viel unterschiedliche Sachen einnehmen, die aber alle einen zu ähnlichen Wirkmechanismus haben. Gute Besserung!

  • Patricia sagt:

    Sehr geehrte Frau Prof. Dr. Gerhard, ich bin 55 Jahre alt und habe seit 30 Jahren immer mal wieder Blasenentzündungen. Da ich wegen einer Darmentzündung auf Antibiotika verzichten sollte, habe ich mich vor ca. 10 Jahren mit Strovac (Grundimmunisierung, dreifach) impfen lassen und dies jedes Jahr mit Perison aufgefrischt. So hatte ich sieben Jahre glücklicherweise keine BE. In den letzten zwei Jahren habe ich aber leider, trotz der Impfung wieder mindestens zwei BE im Jahr. Diese wurden mit Antibiotika behandelt, was eine erneute Darmentzündung zur Folge hatte. Zur Zeit versuche ich eine BE mit Angocin, Cystinol, Utiproplus und Canephron zu bekämpfen. Gleichzeitig nehme ich mehrere Mittel zum Darmaufbau. Diese Vielzahl an Medikamenten stört mich sehr. Sollte ich die Grundimmunisierung mit Strovac erneut durchführen lassen? Wie stehen Sie zu Impfungen?
    Ich danke Ihnen vielmals für Ihre hilfreichen Kommentare in diesem Forum.

    Mit freundlichen Grüßen,
    Patricia

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Patricia,
      das Sie so gut auf Strovac reagiert hatten, könnten Sie das ruhig wieder versuchen. Allerdings könnte es jetzt sein, dass Sie einfach nur einen leichten Östrogenmangel haben, den Sie gut und ungefährlich mit Östriol Scheidenzäpfchen behandeln könnten. Sprechen Sie Ihre Frauenärztin mal darauf an. Viele Grüße!

      • Patricia sagt:

        Liebe Frau Prof. Dr. Gerhard,
        herzlichen Dank für Ihren guten Rat.
        Vaginal nehme ich im Wechsel bereits Vagisan Milchsäurezäpfchen und 3xwöchentlich Xapro Creme, so dass die erneute Grundimmunisierung vielleicht doch eine Lösung darstellt. Allerdings habe ich damals mit einer starken Rötung und Schwellung an der Injektionsstelle und mit Schüttelfrost reagiert, was bei der Auffrischung mit Perison nicht problematisch war. Zudem habe ich jetzt von einigen Impfgegnern gehört, dass ich mir damit eher schaden würde.
        Was meinen Sie?
        Mit besten Grüßen,
        Patricia

        • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

          Liebe Patricia,
          informieren Sie sich, was heute in dem Impfstoff drin ist. Man kann nicht alle Impfungen in Bausch und Bogen verurteilen, auch wenn ich mich nicht gerade zu den Impffreunden zähle. Wahrscheinlich müssen Sie unter mehreren Übeln das wählen, was für Sie am meisten Aussicht auf Erfolg hat. Sprechen Sie noch mal mit Ihren Ärzten darüber, die Ihren Zustand besser beurteilen können als ich. Gute Besserung!

  • Valentia sagt:

    Ich hab nochmal eine Frage und zwar nehme ich auch LThyrox und Cetirizin, kann das auch Einfluss haben?

  • Lisa sagt:

    Hallo Frau Prof. Seit 2014 leide ich unter wiederkehrenden Harnwegsinfekten. Meine Frauenärztin verschreibt mir jedes Mal bloß Antibiotika. 10 Tage zwei mal am Tag. Es hilft zwar aber nach ein paar Monaten ist alles wieder da. Ich hab eigentlich jeden Tag Angst wieder sowas zu bekommen. Ich nehme seit Dezember Acimol zur Harnsäuerung, trinke jeden Tag ca. 2 Liter, Trinke Cranberrysaft aus der Apotheke und und und. Meine Ärztin meinte da ich den Infekt ja „nur“ alle paar Monate habe ist das nicht schlimm. (Sie hat ja die schmerzen nicht) sie meinte irgendwann geht das wieder weg. Aber mal nach der Ursache zu suchen tut sie nicht. Hab auch gehört man soll die Darmbakterien wieder aufbauen da die durch Antibiotika zerstört werden. Meine Ärztin meinte nö.. muss man nicht. Bei einem Urologen war ich auch schon.. der hat gar nichts besonderes gesagt nur: ist halt so. Ich weiß echt nicht weiter. Kein arzt hilf einem.

  • Valentia sagt:

    Kann ein Harnwegseffekt auch durch den Umstieg von Mikro zu Minipille erfolgen? Hatte noch nie einen Harnwegsinfekt und eine Woche nach dem Wechsel wurde auf einmal Blut im Urin gefunden und eine Blasenentzündung diagnostiziert…ich hatte noch nie Geschlechtsverkehr und habe mich auch nicht verkühlt.
    Welches Antibiotikum ist denn außer Ciproflofaxin zu empfehlen?

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Valentia,
      das richtige Antibiotikum müssen Sie nach Austestung mit Ihrem Arzt besprechen. Es kann gut sein, dass Sie nach dem Absetzen der Mikropille zu wenig Östrogen haben (denn die Minipille hat ja nur ein Gestagen), was die Blasenschleimhaut empfindlicher macht. Könnte Ihr Frauenarzt im Scheidenabstrich überprüfen. Wenn Sie Glück haben, gibt sich das wieder, andernfalls ans Absetzen der Minipille denken. Alles Gute!

  • Enna sagt:

    Guten Abend
    Meine Frage wäre ob ich bei Bluthochdruck die Ceres Solidago comp. Tropfen einnehmen darf? Ich nehme seit fünf Jahre BD Medikamente. Vielen Dank im Voraus. Lieber Gruss

  • Cathy sagt:

    Sehr geehrte Frau Prof. Gerhard,

    ich habe auch eine Frage… Ich habe eine akute Blasenentzündung, die ich erst (mit Hilfe meines Arztes) naturheilkundlich und homöopathisch versucht habe zu heilen, die ich nun aber doch mit Antibiotika behandeln muss. In der Vergangenheit habe ich schon mehrmals mit Uro Vaxom gute Erfahrungen gemacht (mehrere Jahre keine Blasenentzündung. Das möchte ich gleich im Anschluss nach der Antibiotikabehandlung wieder machen (über drei Monate und dann Auffrischung). Ich würde meinen Darm aber auch gerne mit Symbioflor wieder aufbauen. Kann ich die beiden Mittel zusammen nehmen? Vagisan Milchsäurebakterien auch noch dazu, um einer schon vorprogammierten Pilzinfektion vorzubeugen? Oder ist das alles zuviel?

    Vielen Dank und liebe Grüße,

    Cathy

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Cathy,
      Können Sie alles gleichzeitig machen, da alles eine andere wirkung hat. Die Kombination ist sicher in Ihrem Fall sinnvoll. Gute Besserung!

    • Sophie Reza sagt:

      Sehr geehrte Frau Dr. Gerhard,

      Ich war schon immer anfällig für Blasenentzündungen.
      Doch seitdem ich die Kupferkette als Verhütungsmittel habe ist es extrem geworden.
      Kann die Kupferkette Auslöser für die Entzündungen sein?

      Mit freundlichen Grüßen

      Sophie

      • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

        Liebe Sophie,
        das kann gut möglich sein und wird immer wieder berichtet, u.a. weil sich das Scheidenmilieu verändert. Es gibt auch noch andere Erklärungen, die aber hier zu weit führen würden. Für Frauen, die immer wieder Probleme mit dem Unterleib haben (egal ob Scheide oder Blase) sind Spiralen keine gute Lösung. Versuchen Sie es doch mal mit einer natürlichen Methode! Viele Grüße!

  • Maria sagt:

    Sehr geehrte Frau Prof. Dr. Gerhard,

    im vergangenen Jahr hatte ich (58) monatelang mit einer brennenden, gereizten Harnröhre zu tun. Ich habe das Problem schließlich mit Oekolp-Creme in den Griff bekommen und mit einer wöchentlich zweimaligen Gabe zunächst auch behalten. Nun geht es wieder los! Halten Sie es für möglich, dass die neuerliche Reizung durch die Einnahme von Entwässerungstabletten (Acemit), die ich 4 Wochen lang zur Behandlung eines Makulaödems nach einer Cataract-OP einnehmen musste, wieder „befeuert“ wurde? Das Acemit durfte ich vor 5 Tagen absetzen, die Harnröhre brennt weiter. Nun wende ich die Östrogen-Creme wieder täglich an – bisher allerdings ohne spürbaren Erfolg. Ist das unbedenklich? Wie lange kann und darf ich so weitermachen?

    Herzlichen Dank
    Maria

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Maria,
      Die Östriol Creme dürfen Sie ohne Angst ständig weiternehmen, die ist nur für alles gut. Wenn nach täglicher Nutzung die Beschwerden besser sind, reicht meistens jeden zweiten Tag. Alles Gute!

  • Olga sagt:

    Sehr geehrte Frau Prof.

    Ich bin 41 Jahre und leide seit der Pupertät an rez. Harnwegsinfekten ( fast immer E.Coli ) und meist nach dem GV.
    Ich behaupte zu sagen das ich eigentlich so ziemlich alle Möglichkeiten einer Therapie ausgeschöpft habe.
    Natürlich anfangs etliche Antibiose ,
    ( seit ca. 3 Jahren keine mehr ),sämtliche Naturprodukte (Canephron,Angocin,Cranberry u.s.w. ),
    Strovac-Impfung, Homöopathie mit Eugenbluttherapie und und und….
    Ich weiss mir langsam keinen Rat mehr.
    Aktuell seit 3 Wochen wieder eine BE und habe diesmal alle 3h D-Mannose eingenommen für ca. 3 Tage nach Schema..nach kurzer Besserung musste ich nun heute wieder zum Doc.
    Ich bin mir nun nicht sicher ob ich es doch nochmal mit einer Antibiose versuchen soll (nach Kultur )
    Ich bin beunruhigt weil ich auch am Alport-Syndrom leide ( chron. entzündliche Nierenerkrankung )und ein bissel Angst um meine Nieren habe wegen den aufsteigenden Keinen.
    Und wenn ja,wie kann ich den Darm dabei unterstützen, was die Schleimhautflora angeht…mir fällt nur Joghurt essen ein ?
    Ich bin selbst Krankenschwester und weiss um die Schädigung im Körper nach einer Antibiotika -Therapie, aber ich bin wirklich hin und hergerissen.

    MfG,Olga

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Olga,
      vom Joghurtessen rate ich ab, reicht nicht. Aber Sie haben richtig erkannt, dass Sie etwas für Ihren Darm tun müssen. In diesem Artikel über „Chronisch krank“ wird sehr schön beschrieben, wie Sie diagnostisch vorgehen können. Auch in diesem aktuellen Artikel über Darmgesundheit werden Produkte genannt. Da Sie ja offenbar ein besonders schwerer „Fall“ sind, würde ich Ihnen dringend raten, sich einen Arzt für Naturheilkunde zu suchen, der sich mit der Therapie des Darms gut auskennt. Wahrscheinlich müssen Sie auch Ihre Ernährung verbessern und den Stresslevel runterfahren. Gute Besserung!

  • Lisa sagt:

    Schönen guten Morgen ,
    Ich bin mittlerweile sehr verzweifelt ich habe seid letztes Jahr August jedes Mal nach dem geschlechtsverkehr eine Blasenentzündung . Letztes Jahr August habe ich auch die Pille abgesetzt . Ich habe schon Angocin, Nephroselct, cystisol akut und Solidago ausprobiert leider kam die Blasenentzündung immer wieder . Habe gerade eine Langzeittherapie mit dem Antibiotikum Furadantin gemacht die 6 Wochen ging . Da war ich endlich mal beschwerdefrei. Doch schon eine Woche nach absetzen des Antibiotikum habe ich sofort wieder eine direkt einen Tag nach dem Gewchlechtsverkehr . Ich trinke jeden Tag fast 3 Liter am Tag , zur Toilette gehe ich such sofort danach und auf geschlechtskrankeheiten wurden Wir auch getestet . Es ist sehr belastend , vor allem weil ich gerne schwanger werden würde aber ich Angst hab durch die ständige Blasenentzündung und damit Antibiotika Therapie mein Kind zu schädigen
    Ich hoffe so sehr das Sie noch einen Tipp für mich haben
    Mit freundlichen Grüßen

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Lisa,
      Sie sollten sich unbedingt einen Arzt für Naturheilkunde suchen, damit Ihr Darm behandelt wird. Wenn Sie genügend gute Darmbakterien haben, schützen die auch die Scheiden- und Blasenschleimhaut. Bis Sie einen Therapeuten gefunden haben, können Sie schon mal mit dem Trinken von Kanne Brottrunk anfangen. Zu viel Trinken von Wasser, besonders wenn es nicht heiß ist, schwächt eventuell Ihr Immunsystem. Auch die TCM und die klassische Homöopathie könnten Ihnen sicher helfen. Alles Gute!

  • Lisa sagt:

    Hallo Frau Prof. Gerhard,

    ich bekomme leider auch häufig Blasenentzündung (3x/ Jahr) in letzter Zeit auch häufiger. Seit einem viertel Jahr nehme ich täglich D’Mannose ein und hatte seitdem keine Beschwerden mehr, bis gestern :-(
    Bei mir handelt es sich aber denke ich um ein ganz anderes Problem. Sobald ich daran denke, dass ich jetzt schon lange keine Blasenentzündung mehr hatte, dann kommt sie garantiert ein paar Tage später. Ich bekomme richtige Bauchkrämpfe und steigere mich so lange hinein, bis sie garantiert kommt. Ich weiß einfach nicht wie ich das verhinder soll…für mich ist diese Krankheit das Allerschlimmste und meine permanente Angst davor zieht sie denke ich auch noch magisch an.
    Was würden Sie mir in so einem Fall raten?
    (Letztes Mal bin ich die Entzündung mit Bärentraubenblättern, viel Trinken und Cranberrie-Kapseln losgeworden sowie Cantharis D200).
    Kann ich alle diese Mittel zusammen einnehmen oder sollte ich auf eines verzichten. Kann man Cantharis-Globulli zusammen mit Bärentraubenblätter-Kapseln einnehmen oder nur eins von beiden? Ist es außerdem ratsam ausgepressten Zitronensaft zu trinken? Ist es besser beim Geschlechtsverkehr ein Kondom zu verwenden um zu verhinder, dass zu viele Bakterien in den Harntrakt gelangen?
    Ich weiß das sind ziemlich viele Fragen auf einmal, aber da hat sich eben ganz schön was angesammelt.

    Viele Grüße
    Lisa

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Lisa,
      Sie können pflanzliche und homöopathische Mittel ruhig zusammen einnehmen. Nicht zu häufig Bärentraubenblätter Kapseln schlucken, die wirken außerdem nur in alkalischem Harn. Besser Angocin antiinfect. Ausgepresster Zitronensaft soll das Immunsystem stärken, sehr gut, wenn Sie das vertragen. Am allerwichtigsten ist wohl, etwas gegen die Ängste zu tun, bspw. mit Innerwise Gute Besserung!

  • Beate sagt:

    Sehr geehrte Frau Prof. Gerhard,

    ich habe vor ca. 20 Jahren wegen häufiger Blasenentzündungen eine Impfung mit E.Coli.Bakterien erhalten (Strovac). Ich hatte zwar zunächst grippeähnliche Symptome, aber letztendlich hat die Impfung mir geholfen. Leider habe ich momentan sehr mit der Reizblasensymptomatik zu kämpfen, bakteriell war alles in Ordnung (oder Bakterienanzahl unterhalb der Nachweisgrenze?). Ich bin mittlerweile 54 Jahre, wahrscheinlich kommt auch Östrogenmangel und dadurch bedingte dünne Blasenschleimhaut dazu. Von Hormonen habe ich nach der Erfahrung mit der Mirena Hormonspirale die Nase voll, ich habe Sorge, dass mir Östrogenzäpfchen schaden würden. Was halten Sie von einer erneuten Strovac-Impfung auch wegen der Reizblasensymptomatik? Cranberrysaft trinke ich mittlerweile täglich, aber
    gibt es auch eine einfachere Dauerlösung in Form der Impfung?
    Vielen Dank für die guten Infos hier im Netzwerk Frauengesundheit

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Beate,
      Ich fände es wirklich sinnvoller, die dünne Blasenschleimhaut zu behandeln, als noch mal die Impfung zu versuchen. Vor Östriol Scheidenzäpfchen oder -salbe brauchen Sie keine Angst zu haben, da es sich bei Östriol um ein „gutes“ Östrogen handelt, wie auch in diesem Artikel beschrieben wurde. Alternativ gibt es die Delima-Scheidenzäpfchen aus Granatapfelsamen und die Femisanit Tabletten aus Sanddorn (dazu kommt bald ein eigener Artikel). Viel Erfolg und berichten Sie mal von Ihren Erfahrungen!

      • Beate sagt:

        Sehr geehrte Frau Prof. Gerhard,

        die Delima-Scheidenzäpfchen verbessern wohl den Feuchtigkeitsgehalt der Scheidenschleimhaut für ca. 1 Stunde, allerdings versthe ich nicht, wie sie Einfluss auf die Blasenschleimhaut nehmen sollen. Ich weiss dass das Östriol naturidentisch ist – aber auch die Therapie mit bioidentischen Stoffen wird ja nur bei heftigen Beschwerden im Klimakterium empfohlen. Was spricht ihrer Meinung nach gegen die Impfung mit E.coli-Bakterien, also die Immunisierung? Gibt es negative Erfahrungen, Negativberichte darüber?
        Eine Rückfrage zu den Östriol Scheidenzäpfchen: wirken die lokal oder systemisch? MfG Beate

        • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

          Liebe Beate,
          zu Delima: einee Stunde Feuchtigkeit auf der Schleimhaut ist nur eine gesetzliche Pflichtangabe. Die pflegende Wirkung der Vaginalzäpfchen ist auf die hochwertigen Öle zurückzuführen. Zu dem Produkt wurden vor einigen Jahren strukturiert Anwendungsberichte gesammelt. Das Produkt wird von den Therapeuten gerne kurmäßig über einige Wochen empfohlen. Gute Ergebnisse konnten u.a. bei Dyspareunie, der atrophischen Kolpitis und dem klimakterisches Syndrom dokumentiert werden. Und wenn sich Scheidenschleimhaut verbessert, tut das die Blasenschleimhaut auch. Die bioidentische Hormontherapie kann durchaus auch bei leichteren klimakterischen Beschwerden eingesetzt werden. Die Östriolwirkung hängt vom Gewebe und der Art und Anzahl der darin befindlichen Hormonrezeptoren ab. Genaueres finden Sie in diesem Artikel über naturidentische Hormone. Also keine Angst vor Östriol! Wegen der Impfung in Ihrem speziellen Fall sollten Sie sich mit der Firma in Verbindung setzen. Alles Gute!

  • Ronja sagt:

    Sehr geehrte Frau Prof. Gerhard,

    ich bin 59 Jahre alt und habe – wie ich so viele Frauen hier im Forum – gravierende Blasenprobleme. Außer einer Reizblase machen wir seit Monaten Harnwegsinfekte das Leben schwer.

    Ich würde gerne Ihren Rat erbitten, zu meiner aktuellen Problematik. Seit September habe ich sozusagen ständig einen Harnwegsinfekt:
    1. 29.9.-3.10.2015 Cipro 250 mg- 1A, 10 Stück
    2. 20.11.2015 Cotrim forte 960 mg 10 Stück (blind verordnet, leider resistent, wie sich später herausstellte)
    3. 30.11.2015 Cipro 250 mg/10 Stück. Verordnet nach Antibiogramm

    4. 18.12.2015 Cipro 250 mg/10 Stück. Veordnet nach Antibiogramm
    hierzu Labortest:
    Leukozyten negativ
    Nitrit positiv
    100.000/ml Escherichia coli
    100/ml Enterococus faecalis
    5.000/ml Urethralflora

    Da ich nach dieser Antibiotika-Gabe immer noch Symptome hatte, habe ich eine Packung Cystinol eingenommen. Leider hat es nicht geholfen.

    5. 19.1.2016 Cipro 250 mg/10 Stück. Verordnet nach Labortest
    hierzu Labortest:
    Leukozyten positiv (ca 75 Leuko/µ)
    Nitritnachweis positiv
    500.000/ml Escherichia coli
    100/ml Enterococcus faecalis
    500/ml Urethralflora.

    Dass ich im Grunde genommen seit Ende September dauernd Antibiotika einnehme, ist erschreckend. Zumal es ja offensichtlich gar nicht wirkt, obwohl im Antibiogramm als sensibel ausgetestet.

    Ich weiss mir keinen Rat mehr. Möchte auf jeden Fall diese dauernde Antiobiotika-Gabe unterbrechen. Es kann ja so nicht weitergehen.
    Seit 2 Wochen nehme ich 3×2 Cystorenal cranberry plus (36 mg Proanthocyanidine pro Tag). Mannose-Pulver brachte nichts.

    Was raten Sie mir? Wenn auch dieses Mal der Infekt nicht ausgeheilt ist (laut Labor), soll ich dann wieder Antibiotika nehmen oder was könnte ich machen?
    Ich erwäge, eine Homöopathin aufzusuchen.

    Ich bin sehr, sehr dankbar für Ihre Einschätzung!
    Herzliche Grüße
    Ronja

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Ronja,
      Homöopathie ist sicher ein Weg. Allgemeine Naturheilkunde ein weiterer (Darmtherapie, Abwehrkräfte steigern, TCM etc.) und eine Östrogengabe, um die Schleimhaut aufzubauen und widerstandsfähig zu machen, ein weiterer. Lesen Sie bitte meine Kommentare auf ähnliche Anfragen. Gute Besserung!

      • Ronja sagt:

        Sehr geehrte Frau Prof. Gerhard,

        herzlichen Dank für Ihre Antwort. Darf ich Sie noch folgendes fragen:

        Muss bei einem Laborbefund wie oben genannt (19.1.2016) mit Antibiotika therapiert werden, oder kann man es durchaus auch alternativ probieren? Ist dieser Befund gravierend? Oder könnte man da von einer „leichten“ Blasenentzündung sprechen?

        Herzliche Grüße
        Ronja

        • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

          Liebe Ronja,
          ob leicht oder schwer hängt auch von Ihrem subjektiven Befinden ab. Sie haben ja selber gemerkt, dass die wiederholten Antibiotika nie langfristig geholfen haben, deshalb wird es Zeit, dass Sie Alternativen versuchen, ohne sich in Gefahr zu bringen. Gute Besserung!

          • Ronja sagt:

            Vielen herzlichen Dank für Ihre Ratschläge!
            Ihre Homepage mit den vielen Tipps ist sehr hilfreich!

            Herzliche Grüße
            Ronja

          • Ronja sagt:

            Sehr geehrte Frau Professor Gerhard,

            eine letzte Frage hätte ich noch:

            Ich nehme täglich ein Cranberry-Produkt (36 mg Proanthocyanidine),
            dazu 2 mal täglich 2 gr. D-Mannose.

            Macht es Sinn, dazu noch zusätzlich zum Ansäuern L-Methionin täglich zu nehmen, oder habe ich mit der D-Mannose alles abgedeckt?

            Freue mich über eine Einschätzung!
            Herzliche Grüße
            Ronja

          • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

            Liebe Ronja,
            das sollte reichen! Viele Grüße!

          • Ronja sagt:

            Sehr geehrte Frau Prof. Gerhard,

            ich wende mich nach nun 8 Monaten erneut an Sie. Leider haben bisher alle möglichen alternativen Versuche inklusive der Behandlung durch eine Homöopathie keinen Erfolg gebracht. Ich habe eine Blasenentzündung nach der anderen.
            Trotzdem verliere ich nicht den Mut und suche weiter, zum Beispiel nach einer guten Naturheilkundlerin. Vielleicht wissen Sie einen Weg, wie ich eine seriöse finden kann?
            Ich habe noch eine Frage zu dem Vitamin D-Öl, das hier und auch andernorts beschrieben worden ist und dem u.a. auch eine positive Wirkung auf die Blase zugeschrieben wird. Ich nehme an, man kann alternativ zum verschreibungspflichtigen Vigantol auch ein frei zugängliche, wie z.B. das von Dr. Jacobs Vitamin D3 Öl verwenden. Könnte ich davon z.B. 1 Tropfen (oder mehr?) in meine Oestro-Gynaedron M 1,0 mischen und dies 2-3mal pro Woche? Wäre die Vitamin D-Versorgung damit abgedeckt?
            Ich freue mich sehr über einen Rat .
            Herzliche Grüße

            Eine fra

          • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

            Liebe Ronja,
            selbstverständlich können Sie das rezeptfreie Vitamin D3-Öl von Dr. Jacobs verwenden. Es schadet auch sicher nicht, wenn Sie einen Tropfen mit der Gynaedron vermischen. Aber das reicht nicht aus, um einen ausgeglichenen Vitamin-D-Spiegel zu bekommen. Die Menge Vitamin D, die Sie einnehmen müssen, hängt von Ihrem Gewicht und dem Blutwert ab. Lesen Sie die verschiedenen Artikel über Vitamin D in diesem Webmagazin, indem Sie oben rechts die Suchfunktion nutzen.
            Bei diesen naturheilkundlichen Gesellschaften finden Sie Ärzte, die Sie individuell beraten können:
            Ärztegesellschaft für Erfahrungsheilkunde e.V.
            Zentralverband der Ärzte für Naturheilverfahren und Regulationsmedizin e.V. Alles Gute, ich freue mich, dass Sie Ihren Mut nicht verlieren!

  • Theresa sagt:

    Sehr geehrte Frau Prof. Dr. Ingrid Gerhart,
    ich (19 Jahre) leide nun seit 4 Jahren an wiederkehrenden Blasenentzuendungen, die ohne AB nicht zu beseitigen sind. Anfangs waren es 8 BEs pro Jahr mittlerweile sind es alle 2-3 Wochen eine. Ueber die Jahre war ich bei 3 verschiedenen Arzten, habe eine Zystokopie und eine Doppelballonuntersuchung machen lassen im Krankenhaus, habe eine Homöopathin aufgesucht und alles ausprobiert was nur geht. Die Loesung schien der letzte Arzt den ich im September aufsuchte und mir ein anderes AB gab. Er sagte ich waere zuvor immer falsch behandelt worden und der Infekt sei nie ausgeheilt. Das war meine letzte Hoffnung und siehe da nach der Einnahme war ich 3 Monate ohne Entzuendung. Bei Kaelte musste ich aufpasen, aber eine akute Entzuendung blieb aus. Jetzt sitze ich wiederrum da und habe starke Schmerzen, ganz ploetzlich. Nun gibts wieder Tee ohne Ende und pflanzliche Tabletten, denn einen Arzt erreiche ich jetzt und um Silvester sowieso nicht. (Letztes Jahr um Silvester hatte ich dasselbe Problem, bin ins Krankenhaus und mir wurde gesagt das das doch nur ein leichter Infekt sei und ich deswegen nicht haette kommen sollen, Schmerzen hin oder her) Nun Frage ich Sie, was ich denn noch machen kann? Ich halte das langsam nicht mehr aus. Es ist eine unglaubliche Belastung im Leben und betrifft so viele Frauen die keine Loesung finden.

  • Monsi44 sagt:

    Sg. Fr. Dr. Gerhard,

    Was halten sie von Betmiga bei OAB. Habe Nebenwirkungen gelesen, find ich nicht so prickelnd. Habe häufigen Harndrang wenn ich pysischen od. psychischen Stress habe. Sonst nicht. Da ich aber auch zu HWI neige, sagt mir das jetzt nicht so zu. Soll Betmiga 3 Wochen nehmen.
    LG

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Monsi44,
      manche Frauen finden durch das Produkt tatsächlich Linderung. Sie müssen also ausprobieren, ob es für Sie so gut ist, dass Sie mögliche Nebenwirkungen in Kauf nehmen. Alternativ gibt es homöopathische und pflanzliche Heilmittel, die Ihnen individuell von einem Arzt für Naturheilkunde empfehlen werden könnten. Gute Besserung!

  • Rike sagt:

    Sehr geehrte Frau Prof.,
    ich habe seit einem Jahr immer wiederkehrende Blasenentzüdungen. Dagegen wurde mir immer AB verschrieben, was auch sehr gut geholfen hat. Vor ein paar Monaten wurde ich dann geimpft, was allerdings nur zwei Monate half. Jetzt wurden in meiner Harnröhre Gardnerella Bakterien gefunden, wogegen ich jetzt schon das zweite AB nehmen muss, weil das erste nicht gewirkt hat. Langsam bin ich mit meinen Nerven am Ende, ich nehme jetzt wieder Canephron und die Tropfenkur von CERES, dazu jeden Tag zwei Cranberry-Kapseln. Haben Sie eventuell noch einen weiteren Tipp für mich? Irgendwas, das ich noch ausprobieren könnte?
    Vielen Dank schon mal!

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Rike,
      Sie sollten von Ihrer Frauenärztin überprüfen lassen, ob Ihre Scheidenschleimhaut durch genügend Östrogen aufgebaut ist. Scheiden- und Harnröhrenschleimhaut sind ganz ähnlich und deshalb auch beide von Östrogen abhängig. Ob die Inhaltsstoffe in den Cranberrykapseln hoch genug konzentriert sind, um das Anheften von Bakterien in der Blase zu verhindern, weiß ich nicht. Außerdem kommen Sie nach so vielen Antibiotika nicht drumherum, Ihren Darm behandeln zu lassen, damit sich wieder eine gesunde Darmflora aufbauen kann. Ärzte für Naturheilkude können Ihnen da weiterhelfen. Gute Besserung!

  • inga sagt:

    Sehr geehrte Frau Dr. Gerhard,

    gibt es eine Alternative zu östrogenhaltigen Scheidenzäpfchen bei trockener Scheide und wiederkehrenden Blasenentzündungen nach den Wechseljahren? Ich bin 63 Jahre alt, in ständiger Behandlung/Begleitung durch einen homöpathisch arbeitenden Arzt, nur leider spricht die Blase/Scheide nicht wirklich darauf an.

    Danke für Ihre Antwort.

  • Sarah sagt:

    Prof. Dr. Ingrid Gerhard,

    ich leide seit ca. 4 Jahren an immer wiederkehrenden Blasenentzündungen. Ich habe schon viele Antibiotikas bekommen aber dennoch kam die Probleme immer wieder. Teilweise bekam ich sie kurz nach dem Geschlechtsverkehr aber auch so bekomm ich sie. Ich gehe jedes Mal danach auf die Toilette und wische von vorn nach hinten. Meine Schmerzen kommen oft ohne Vorankündigung und sind so stark das ich am Wochenende in die Notfallpraxis gehe und die jedesmal auch feststellen, dass ich eine hohe Anzahl an Bakterien habe.
    Ich habe sogar diese Impfung gehen die Blasenentzündung bekommen. Zwar ist sie nicht mehr so stark wie am Anfang, dennoch bekomme ich zwischen durch wieder eine. Ich nehme dann oft Canephron um pflanzlich was für die Blase zu tun. Langsam weiss ich jedoch nicht weiter was ich tun kann. Haben Sie noch Ratschläge für mich?

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Sarah,
      wie für viele andere Frauen mit demselben Problem gilt auch bei Ihnen, dass Sie sich einen Therapeuten suchen müssen, der eine Darmbehandlung bei Ihnen vornimmt. Denn nur ein gesunder Darm sorgt für eine gesunde Blasenschleimhaut. Ein weiterer wesentlicher Punkt ist bei vielen Frauen ein Östrogenmangel, z.B. in und nach den Wechseljahren, durch eine zu niedrig dosierte Pille oder in der Stillzeit. Schließlich kann ein Störfeld an einem ganz anderen Körperteil vorliegen, das sich auf die Blase auswirkt, oder ein gestörter Bettplatz. Ärzte für Naturheilkunde kennen sich meistens damit aus. Alles Gute!

  • Finn sagt:

    Sehr geehrte Frau Prof. Dr. Gerhard,

    ich bin seit ca. einem halben Jahr mit meiner Freundin zusammen, welche leider nach dem Geschlechtsverkehr wiederholt an Blasenentzündungen leidet.
    Während der Zeit der anschließenden Antibiotika-Einnahme und für einen Zeitraum danach, haben wir mit Kondomen verhütet. In dieser Zeit gab es keine solchen Probleme.

    Mittlerweile nimmt sie eine spezielle Kur zur Stärkung des Immunsystems der Blase ein und achtet allgemein auf vorbeugende Maßnahmen.

    Dennoch neigt sie dazu, kurz nach dem Geschlechtsverkehr ohne Kondom, wieder ein „Kneifen“ zu spüren.

    Aus dem Grund habe ich mich ebenfalls schon von einem Urologen untersuchen lassen, welcher eine Urinprobe getestet und einen Ultraschall durchgeführt hat. Sein Fazit war, dass ich keinerlei Auffälligkeiten aufweise.

    Langsam aber sicher, sind wir ratlos…

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Lieber Finn,
      Sie haben nicht geschrieben, wie Sie jetzt verhüten. Sollte Ihre Freundin jetzt die Pille nehmen, kann das ihr Immunsystem wieder verändern. Oder wenn Sie keine Verhütung mehr haben, kann Angst (oder Ambivalenz) vor einer Schwangerschaft ebenfalls zu solchem „Kneifen“ führen. Die spezielle Kur sollte auch den darm mit berücksichtigen. Alles Gute!

      • Finn sagt:

        Sehr geehrte Frau Prof. Dr. Gerhard,

        danke für Ihre Antwort!
        Meine Freundin hat durchgehend, auch während der Verhütung mit Kondomen und der Einnahme des Antibiotikum, die Pille weiter genommen.
        Die Kondome haben wir nur aufgrund der Wechselwirkung des Antibiotikum gewählt.

        Kann es denn auch möglich sein, dass ich beispielsweise die Bakterien im Sperma habe und sie dadurch anstecke?

        Gegen die Problematik durch Überbeanspruchung spricht doch wohl die Infektion durch Coli-Bakterien, laut Befund, und die Tatsache, dass während der Verhütung mit Kondomen keine solchen Symptome aufgetreten sind, oder?

        • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

          Lieber Finn,
          theoretisch ist Ihre Vermutung richtig, aber trotzdem eine Rarität. Wenn Sie ganz sicher gehen wollen, suchen Sie doch einen Urologen oder Andrologen auf, der die erforderlichen Untersuchungen machen kann. Alles Gute!

  • Vanessa sagt:

    Guten Tag Frau Prof. Dr. Ingrid Gerhard

    Ich bin 16 Jahre alt und leide seit Januar 2015 unter ständiger wieder kommender Blaseentzündung. Mittlerweile habe ich sie scho wieder seit 7 Tagen. Langsam bin ich am Ende meiner Kräfte. Ich nehme im Moment Schüsslersalz und D-Mannose (heute das erste Mal eingenommen) aber ich hatte 3 Stunden nach der einnahme der D – Mannose Durfall… muss ich es also nochmals nehmen oder nicht?
    Ich halte die Schmerzen langsam nicht mehr aus was kann ich noch machen ich bin völlig verzweifelt
    Liebe Grüsse

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Vanessa,
      Manche Leute bekommen von D-Mannose Durchfall, da hilft nur weniger nehmen. Bei einer akuten Entzündung reicht das aber nicht. Gehen Sie bitte zum Arzt. Kurzfristig können Sie es mit Angocin antiinfect versuchen. Wenn Sie schon fast ein Jahr an diesen wiederkehrenden Entzündungen leiden, stimmt was nicht. Bitte suchen Sie einen Arzt für Naturheilkunde oder Homöopathie auf, damit Ihnen ganzheitlich geholfen werden kann. Gute Besserung!

    • Peter sagt:

      Hallo Vanessa in dein ALter ist das nicht normal in selten Fällen könnte auch eine Ic gedacht werden . Spreche es mal an.

  • Lila sagt:

    Ich hatte auch Monate lang immer wieder BE nach Sex, Wechseljahre sind wohl mit ein Grund. Irgendwo las ich von Angocin Anti Infekt Tabletten, rein pflanzlich etwas.

    <<<< Gleich nach dem Sex 5 Tabletten Angocin einnehmen <<<<

    und Mindestens 2 Gläser Wasser trinken nach dem Sex, damit eventuelle Keime und Bakterien schnell ausgespült werden.

    Seit ich das so mache – geht es mir gut, Blase stärken mit Cranberry Saft oder pflanzliche Tabletten mit Kürbis und Cranberry ist auch nicht verkehrt.

    Aber die 5 Tabletten sofort und viel trinken – hilft bei mir, dass erst gar keine BE entsteht. Wenn doch mal wegen kalter Füsse oder so – beim ersten anzeichen die 5 Tabletten und Blasentee.

    Antibiotika ist auf Dauer keine Lösung, die BE kommt immer wieder und die Antibiotika schädigen den Körper und die Abwehr noch mehr.

    Gute Besserung!

  • Stella71 sagt:

    Ständige Blasenentzündungen, starke Blutung, kurze Zyklen

    Sehr geehrter Frau Prof. Gerhard,

    ich bin 44 Jahre, 173 cm, 69 kg, 2 Kinder. Mich plagen seit Jahren starke Monatsblutungen. Ich hatte es im Sommer mit einer Mirena versucht, sie wegen Nebenwirkungen allerdings vorzeitig ziehen lassen. Zudem haben sich meine Zyklen auf 21 Tage verkürzt, durch den hohen Blutverlust bin ich natürlich sehr müde und unkonzentriert. Außerdem plagen mich nach der Periode (verursacht durch häufige Anwendung großer Tampons ?) immer wieder kehrende Blasenentzündungen. Ich nehme hierfür Ovestin Creme & Cranberry Kapseln aber ein großer Erfolg kann ich hier nicht sehen.

    Ich denke darüber nach eine Endometriumablation machen zu lassen. Mein Frauenarzt möchte es weiter hormonell versuchen, da er damit meine anderen Probleme mit der Blase in den Griff bekommen möchte.

    Welchen Rat können Sie mir geben ?

    Beste Grüße und vielen Dank im voraus!

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Stella,
      Sicher liegt ein hormonelles Problem vor. Lassen Sie sich weiter von Ihrem FA hormonell behandeln, am besten mit Hormontabletten. Zusätzlich/Alternativ können Sie auch einen Arzt für klassische Homöopathie aufsuchen, vielleicht haben Sie Glück und er findet ganz rasch Ihr richtiges Mittel! Alles Gute!

      • Stella71 sagt:

        Lieben Dank für Ihre Antwort. Ich scheue mich immer noch in meinem Jungen Alter mit einer Hormonersatztherapie zu beginnen. Wäre eine Pille vorerst nicht auch einen Versuch wert? Oder wirkt sich diese wieder auf meine Blase aus? Die Blasenbeschwerden sind mittlerweile chronisch.

        • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

          Liebe Stella 71,
          natürlich können Sie auch eine Pille nehmen, vorausgesetzt, sie hat genügend Östrogen und ein ausgewogenes Östrogen/Progesteron-Verhältnis. Allerdings müssen Sie wissen, dass die Pille auch das Immunsystem beeinflussen und einen Vitamin-B-Mangel verursachen kann. Am besten sprechen Sie noch mal mit Ihrem Arzt.

  • Johanna sagt:

    Sehr geehrte Frau Prof.Dr.Gerhard,

    danke für Ihren Beitrag und die nützlichen Informationen. Mir ist bewusst, dass zu häufige Antibiotikaeinnahme den Kreislauf der wiederkehrenden BLasenentzündung oft verschlimmert und habe in dieser Hinsicht schon ein paar Maßnahmen ergriffen, um aus dem Kreislauf herauszukommen. In Zukunft werde ich mit Ihren Informationen noch etwas anders damit umgehen und erst einmal auf Angocin und Canephron umsteigen. Leider bin ich gerade im Ausland – abseits eines Arztes und einer Apotheke- und habe mir eine Blasenentzündung eingefangen. Ich habe von meiner Hausärztin für diesen Fall ein Antibiotikum bekommen, das ich bei meiner letzten Blasenentzündung auch von ihr bekam.
    Da ich den Verlauf aus Erfahrung bei mir recht gut kenne und glaubte, mit Tee trinken und Cystinol nicht weit zu kommen, habe ich mich entschieden dieses Antibiotika zu nehmen bevor die Entzündung noch mehr voranschreitet. Es hilft auch. Nun bin ich jedoch unsicher, ob ich es drei oder fünf Tage nehmen soll. Mir wären 3 Tage lieber – diese Entzündung ist auch nicht so stark, wie die letzte (da wurden 5 Tage 1 Tablette alle 12 Stunden verordnet). Leider hatte mir meine Ärztin nicht Nitrofurantoin verschrieben, sondern Cipro – 1 A 500mg – ein Breitbandantibiotikum, das auch sehr die Darm- und Scheidenflora in Mitleidenschaft ziehen soll. Wie ich las, soll es bei Nitrofurantoin in Ordnung sein, die Tabletten nur 3 Tage zu nehmen. Bei diesem Antibiotikum bin ich mir jedoch nicht sicher. Wie gesagt, mir wären 3 Tage Einnahme lieber, aber natürlich nur, wenn dies mit diesem Antibiotikum machbar ist. Können Sie mir diesbezüglich eine Auskunft geben?
    Vielen Dank im Voraus!
    Johanna

  • Christiane sagt:

    Sehr geehrte Frau Prof.Dr.Gerhard,

    erst einmal vielen Dank für den sehr interessanten& hilfreichen Artikel!

    Leider habe ich nun innerhalb 1 Jahres den 8. Harnwegsinfekt. Alles wurde untersucht beim Urologen, Frauenarzt… Jedes Mal wurde mit AB behandelt, was auch immer sehr schnell (meist schon nach der 1. Tablette) Wirkung zeigte.
    Über den Winter habe ich 3x täglich eine Cranberry-Kapsel eingenommen und hatte dann knapp 3 Monate Ruhe. Blöderweise habe ich das Medikament dann abgesetzt und bekam recht schnell die nächste Infektion.

    Da ich nun langsam am Verzweifeln bin und kein AB mehr nehmen möchte, habe ich nach Alternativen gesucht und bin auf Ihren Artikel gestossen. Seit Dienstagnacht habe ich erneut einen Harnwegsinfekt, seit Mittwochmittag nehme ich alle 3 Std. 4 Tabletten Angocin. Außerdem 3x täglich 30 ml Cranberrysaft& trinke 3 Tassen Brennesseltee.

    Leider ist bisher keine deutliche Besserung eingetreten.
    Von der Ärztin habe ich Monuril bekommen, was ich aber noch nicht eingenommen habe. Die Symptome belaufen sich lediglich auf häufigen Harndrang mit Brennen beim Wasserlassen.

    Meine Frage nun: Wie lang dauert es bis die Wirkung von Angocin eintritt? Soll ich Monuril einnehmen?

    Zur Vorbeugung habe ich mir wieder die Cranberry-Kapseln gekauft. Ich habe aber auch gelesen, dass man Angocin zur Vorbeugung einnehmen kann, wenn ja in welcher Dosis und in Kombination mit Cranberry?
    Ein Präperat zum Aufbau der Darmflora habe ich nun ebenfalls gekauft, aber noch nicht damit begonnen, weil ich unsicher bin, was man alles miteinander kombinieren kann.

    Es wäre schön, wenn Sie mit diesbezüglich helfen können!

    Danke& viele Grüße
    Christiane

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Christiane,
      wenn sich Ihre Beschwerden bisher nicht gebessert haben, sollten Sie Monuril einnehmen, dann war einfach die Bakterienmenge zu groß. Angocin bewirkt, dass sich die Bakterien nicht an der Blasenschleimhaut festkrallen können, dasselbe bewirken hochdosierte Cranberry-Produkte Brennnesseltee wirkt durchspülend. Alle Produkte haben auch eine antientzündliche Wirkung. Der Cranberrysaft enthält normalerweise zu wenige von den gegen die Blasenentzündung wichtigen Inhaltsstoffen. Die Wirkung der pflanzlichen Mittel sollte nach 2 Tagen spürbar sein. Mit dem Aufbau der Darmflora können Sie jederzeit auch bei Einnahme von Angocin beginnnen. Gute Besserung!

  • Kaira sagt:

    Sehr geehrte Frau Prof.Dr.Gerhard,

    seit ca. einem 3/4 Jahr wird meine Frau ( 47 Jahre ) in unregelmässigen Abständen immer wieder von einer Blasenentzündung geplagt.
    Die letzte ( Nr. 7 ) kam vergangenes Wochenende.Die ersten 2 Entzündungen waren so stark, dass wir ins Krankenhaus mußten (mit Blut im Urin ).Sie bekam Antibiotika verschrieben und es wurde wieder besser.Seitdem nimmt meine Frau regelmässig Cranberry – Kapseln und trinkt gezielt 2 – 3 Liter ( incl. 2 – Tassen Blasen und Nieren Tee ).
    Die letzten Blasenentzündungen hat sie mit “ canephron “ in den Griff bekommen.
    Wie ich in vielen Kommentaren hier lesen konnte, und das kann ich bestätigen, schlägt so eine immer wiederkehrende Blasenentzündung auf die Psyche.
    Nun habe ich versucht im Internet Möglichkeiten zur Behandlung, bzw. Vorbeugung zu finden, so das nicht gezwungenermaßen ein Antibiotikum verschrieben werden muß.
    Ich las immer wieder von folgenden Produkten :
    – “ demonatur „, Dragees
    – “ cysto fink mono “
    – “ Angocin “
    – “ Urofemin “
    Dann gibt es die immer wieder auftauchenden Säfte, die helfen sollen :
    – Cranberrysaft
    – Preiselbeersaft
    …beide Sorten auch als Tablette / Dragees

    Meine Frage :

    Kann man Pauschal sagen, was von diesen Mitteln am besten zur Vorbeugung / Behandlung taugt ?

    In einem Buch für Klosterheilkunde entdeckte ich ein Rezept für eine Teemischung, bestehend aus Liebstöckel, Hauhechel, Löwenzahn, Wacholder, Birkenblätter, Goldrutenkraut und Thymiankraut.Dieser Tee soll wohl als Kur gedacht sein.Es steht von 2 Wochen Anwendung dabei.

    Was halten Sie von dieser Art der Behandlung ?
    Birgt so eine Teemischung Risiken ?
    Oder erscheint sie Ihnen auf Grund der Zusammensetzung nutzlos ?
    Ich würde meiner Frau gern helfen, diese schmerzhafte Entzündung auf Dauer los zu werden.

    Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen.

    Mit freundlichen Grüßen

    Kaira

  • Violetta sagt:

    Liebe Frau Prof. Gerhard,
    Seitdem ich einen neuen Partner habe (1jahr) bekomme ich regelmäßig e. Coli Erreger in die Blase. Nachdem pflanzliche Mittel nicht helfen, muss ich dann Antibiotika nehmen. Meine Frage:
    Ist eine Einzeltherapie mit Monuril weniger belastend für den Körper als z. B eine 5 Tage Therapie mit herkömmlichen AB?
    Und wie kann ich mir das Problem im Zusammenhang mit der Partnerschaft erklären?
    Vielen Dank!

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Violetta,
      entweder haben Sie andere Praktiken beim Liebesspiel oder Ihr Immunsystem ist geschwächt oder..Lesen Sie noch die anderen Artikel über Blasenentzündungen, dann finden sie vielleicht noch ein paar Tipps zur Verhütung, denn Antibiotika können ja keine Dauerlösung sein!

    • Martina sagt:

      Hallo Frau Dr. Gerhard,
      ich hatte innerhalb von ca. 10 Wochen zum zweiten Mal ziemlich viel Blut beim Wasserlassen im Urin.
      Beim ersten Mal war ich bei meinem Hausarzt. er hat mit Antibiotika behandelt.Nun hatte ich die gleichen Beschwerden wieder. Blut. Schmerzen und Brennen sowie häufiges zur Toilette gehen. Die Bescherden waren allerdings in beiden Fällen nach einem halben bis einen Tag wieder weg.Bin nun zu meinem Urologen gegangen.Der Urin war nicht so gravierent schlecht.Weiterhin hat er eine Blasenspiegelung durchgeführt. Da sah er in der Blase eine veränderte Stelle.Er meint das wäre,wahrscheinlich, eine Entzündung durch Darmerreger. Nun nehme ich wieder Antibiotika und muss Anfang Oktober wieder zur Blasenspiegelung weil er ausschliessen will das es ein Tumorart ist,die fast genauso aussieht

      Vielen Dank

      • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

        Liebe Martina,
        Nehmen Sie bitte gleich nach den Antibiotika gute Darmbakterien ein. Da ich Ihr Alter nicht kenne, könnte auch eine hormonelle Störung zu der Anfälligkeit der Blasenschleimhaut führen. Lassen Sie sich von Ihrem Frauenarzt beraten. Gute Besserung!

  • Julia sagt:

    Liebe Frau Professor Gerhard,
    seit etwa einem Jahr leide ich an immer wiederkehrenden Harnwegsinfekten.Die Strovac-Impfung hat nicht geholfen.Mit Akupunktur (das mache ich seit einem halben Jahr) habe ich gute Erfahrungen gemacht- nichtsdestotrotz kommen die Entzündungen immer wieder.Angocin hilft mir dabei immer sehr gut und ich kann bei Beschwerden ganz auf Arztbesuche und Antibiotika verzichten.Wenn ich Angocin absetze treten die Beschwerden nach kurzer Zeit wieder auf.Daher meine Frage: Wie lange kann ich Angocin vorbeugend (2×2) einnehmen?Ich frage deshalb weil ich keine Resistenzen (falls das bei pflanzlichen Mitteln überhaupt möglich ist) entwickeln möchte. Und ist davon auszugehen, dass ich meine chronischen Infekte langfristig überwinde, sofern ich Angocin für längere Zeit nehme?
    Vielen Dank für Ihre Hilfe!Diese Seite ist wirklich toll – und entgegen der Meinung vieler Urologen muss tatsächlich nicht immer ein Antibiotikum her.

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Julia,
      Alternativ können Sie zur Ansäuerung auch L-Methionin oder D-Mannose nehmen. Haben Sie denn schon an eine Darmbehandlung, TCM oder Homöopathie gedacht? Viele Grüße!

      • Julia sagt:

        Liebe Prof. Gerhard,
        vielen Dank!Ja, darüber habe ich schon nachgedacht.Ich werde diese Woche eine Stuhlprobe versenden und dann wird mir mitgeteilt wie vorgegangen werden kann.Haben D-Mannose und L-Methionin den gleichen Effekt wie Acimed bzw.Acimethin (davon habe ich hier auch schon ab und zu gelesen)? Ich könnte diese Präparate also als Alternative zu Angocin nehmen?
        Vielen Dank für Ihre Hilfe!

  • Denise sagt:

    Sehr geehrte Frau Professor Gerhard,

    ich nehme seid ca. 3 Wochen Urovaxom und haben seid ein paar Tagen erhöhte Lykos. Kann das von der Behandlung kommen oder hab ich mir einen neuen Infekt eingefangen?

    Ich versuch schon alles um meine chronische Blasenentzündung in den Griff zu bekommen. Angocin, Urofemin, Canephron, Blasen und Nierentee´s, viel trinken.

    Wäre Akupunktur ein Heilungsansatz? Die Osteopathie hat zwar etwas gebracht aber wie sich jetzt raus stellt auch nicht dauerhaft.

    Vielen Dank im Voraus für Ihre Hilfe.

    Denise

  • Anne sagt:

    Sehr geehrte Frau Professor Gerhard,

    welche Möglichkeiten bieten sich denn den Frauen, die postmenopausal antihormonell mit Tamoxigen behandelt werden? Nach inzwischen ca. 20 Antibiosen bin ich mittlerweile mehr als frustriert von den rezidivietenden Harneegsinfekten, die offenbar mit meinem Hormonmangel zusammenhängen. Mein Immunsystem versuche ich nach der Carboplatinchemo und etlichen OPs unter Vollnarkose wieder aufzubauen. Aber ich drehe mich irgendwie im Kreis und komme nicht zur Ruhe mit den Infekten.

    Vielleicht haben Sie ja noch einen guten Tipp! Was halten Sie in diesem Kontext von hochdosierten Vit.C Infusionen?

    Herzlichen Dank und viele Grüße !

  • Mareike sagt:

    Liebe Frau Dr.Gerhard,

    wie hoch ist die Dosierung bei einer dauerhaften Einnahme von Angocin zur Vorbeugung einer Blasenentzündung? Ich habe gehört morgens und abends je 2 Tabletten? Und: Ich habe seit Januar schon 5 blasenentzündungen gehabt. jedesmal unangekündigt mit Fieber und stark Blut im Urin, sodass ein antibiotikum her musste. mein Immunsystem ist mittlerweile deswegen zerstört und mein physischer Zustand im Kellner. Auch ich habe einen engen Zusammenhang zum Geschlechtsverkehr festgestellt. Aber wird das nun ein leben lang so bleiben ?? früher hatte ich auch regelmäßig Sex und bin mit nackigen Füßen über kalte Böden gelaufen. … Mittlerweile habe ich richtig Angst vor dem Sex, weil mich die Panik begleitet, dass ich spätestens zwei Tage danach wieder eine BE habe. …
    Eine Frage habe ich vergessen: Kann es sein, dass mein Partner etwas in seinem Sperma hat, dass er auf mich überträgt?
    VG!

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Mareike,
      ich kann mir gut vorstellen, wie verzweifelt Sie nach diesen vielen Monaten sein müssen! Wenn Ihr Immunsystem so im Keller ist, sollten Sie zu einem Arzt für Naturheilkunde gehen, der überprüfen kann, ob Ihnen wichtige Vitamine fehlen, z.B. Vitamin D oder Zink, wie Sie am besten Ihren Darm behandeln können, der durch die vielen Antibiotika sicher in Mitleidenschaft gezogen ist, und ob Umweltbelastungen eine Rolle spielen könnten. Es ist eine Rarität, dass die Keime durch das Sperma übertragen werden. Das Normale ist, dass es Ihre körpereigenen Mitbewohner sind, die beim Geschlechtsverkehr in die Scheide gelangen und von dort in die Blase, wo sie sich wegen der Immunschwäche wohl fühlen. Angocin 2×2 zur Vorbeugung ist richtig. Alternativ konzentrierten Preiselbeersaft oder den Urin mit einer natürlichen Aminosäure, dem L-Methionin, ansäuern. Soll alles verhindern, dass sich die Bakterien an der Blasenwand festkrallen.
      Gute Besserung, das kriegen Sie sicher wieder hin!

      • Mareike sagt:

        Liebe Frau Doktor,

        Kann ich denn Angocin und Methionin gleichzeitig nehmen oder muß ich mich für eines von beiden entscheiden? ? Ich habe beides nun die letzten Wochen gleichzeitig eingenommen. Leider sitze ich nun wieder mit einer leichten BE auf der Toilette :( Noch habe ich das Antibiotikum nicht angerührt da ich es so bekommen will um meinen Körper nicht wieder zu belasten. Ich habe nun gehört dass man NATRON in Wasser auflösen und trinken soll. Aber wirkt das dann nicht dem Methion entgegen? Methion macht den Urin doch sauer. Natron neutralisiert ihn aber und die Bakterien fühlen sich doch nur im sauren urin unwohl oder? VIELEN DANK und freundliche Grüße!

        • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

          Liebe Mareike,
          von Natron halte ich nichts. Aber so individuelle Ratschläge, die Sie offenbar benötigen, kann Ihnen nur ein Therapeut geben, der Sie kennt. Außerdem die Darmbehandliung nicht vergessen. Viele Grüße!

  • Claudia sagt:

    Guten Abend Frau Prof. Dr.Gerhard,

    auch ich habe eine kurze Frage an Sie.
    Wie viele andere leide auch ich unter ständig wiederkehrenden Blasenentzündungen durch GV.
    Kürzlich bin ich auf Angocin Anti-Infekt N gestoßen.
    Gelesen habe ich, dass hier Wechselwirkungen mit Schilddrüsenpreparaten auftreten können.

    Nun zu meiner Frage:
    Ich nehme morgens 25mg L-Thyroxin und am späten Nachmittag die Pille „Maxim“, beeinträchtigt Angocin Anti-Infekt N die Wirkund der Pille und inwieweit stört es meine schon vorhandene Schilddrüsenunterfunktion bzw. nimmt der Körper das L-Thyroxin erst garnicht ganz auf?

    Angocin Anti-Infekt N möchte ich sowohl vorbeugend einnehmen sowie direkt nach dem GV und bei akuter BE.

    Im Voraus bedanke ich mich herzlichst für Ihre Antwort

    und verbleibe mit freundlichen Grüßen

    Claudia

  • Helma sagt:

    Sehr geehrte Frau Professor Gerhard,

    meine Tochter ist 18 Jahre alt, nimmt seit einem JAhr die Pille Bellissima, hat seit Januar diesen Jahres ihren ersten Freund … und nach dem ersten GV (nicht 100% sicher) trat bei ihr eine Blasenentzündung auf. Auch Schmerzen in der Nierengegend, aber mit Ultraschall keine Entzündung nachweisbar. Erste Behandlung mit Cefuroxim (ärztlicher Notfalldienst).

    Erneute Blasenentzündung, aber keine Keime im Urin nachweisbar. Gabe von Monoril und Canesten durch Frauenärztin, zeitgleiche Behandlung mit Canophron Tropfen. … später dritte Blasenentzündung, erneut keine Keime im Urin nachweisbar. Chlamydien-Kultur negativ. Ein zweites MAl Monoril. Der Urologe empfiehlt eine Blasenspiegelung. Ich bin skeptisch. Ich halte die Pille für verantwortlich, denn meine Tochter hat auch immer Zwischenblutungen. Zudem hat sie Schamplippen, die außen liegen, so dass auch dadurch m.E. eine größere Infektgefahr besteht. Sie ist sehr verzeifelt. Schläft schon nicht mehr mit ihrem Freund. Da eine Blasenspiegelung auch Risiken hat, würde ich ihr nich so gerne dazu raten, aber sie hat auch Angst, das ernstere Erkrankungen vorliegen. Ein bisschen recherchiert sie auch im Internt. Was sagen Sie?

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Helma,
      ich halte eine Blasenspiegelung ebenfalls für überflüssig. Mit der Lage der Schamlippen haben die Blasenentzündungen auch nichts zu tun. Man kann versuchen, auf eine Pille mit einer anderen Zusammensetzung umzusteigen, sie sollte mit ihrem Frauenarzt darüber sprechen. Viele junge Frauen bekommen unter der Pille eine Abwehrschwäche, u.a. da die Pille ein Vitaminräuber ist. Diese ist umso ausgeprägter, je unausgewogener die Ernährung ist und je schlechter die Darmflora ist. Ihre Tochter sollte dies von einem Arzt für Naturheilkunde überprüfen lassen. Gute Besserung!

  • Christiane sagt:

    Hallo liebe Frau Professor Gerhard,
    die Blasenentzündung scheint nun erst einmal überstanden. Mit Hilfe von Monuril (Einmalgabe) hat sich das alles wieder beruhigt.
    Ich habe mir außerdem Oekolp Salbe von meiner Frauenärztin verschreiben lassen.
    Außerdem trinke ich nun vorbeugend Blasen- und Nierentee aus dem Reformhaus und nehme 3 x 2 Tabl. Angocin.
    Der Urologe hat mir nun wieder eine Auffrischung (2 Monate) mit Uro Vaxom empfohlen.
    Meine Frage an Sie ist folgende: Ich bemerkte nach meiner ersten Entbindung (ist schon 48 Jahre her) so komische „Zipfel“ am Darmausgang, die ich für Hämorrhoiden hielt. Ich habe mehrfach die Frauenärztin danach gefragt.
    Nun – nach vielen Recherchen im Internet – scheinen das aber Marisken zu sein.
    Können diese „Gebilde“ ursächlich verantwortlich sein für die vielen Blasenentzündungen in den letzten 15 Jahren? Vorher waren die Marisken auch schon da, aber ich war vermutlich hormonseitig noch geschützt. Könnte das sein? Und müsste ich mir diese Dinger operativ entfernen lassen bzw. was kann ich tun, damit die Coli-Bakterien nicht immer wieder den Weg in die Blase finden?
    Ich würde mich über eine Antwort sehr freuen.
    Freundliche Grüße
    Christiane

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Christiane,
      Marisken sind lediglich kleine Ausstülpungen der Darmschleimhaut, sie haben mit Ihren Blasenentzündungens sicher nichts zu tun. Finger weg von einer OP! Mal den Bettplatz untersuchen lassen und den Darm behandeln. Viele Grüße!

  • Christiane sagt:

    Sehr geehrte Frau Doktor,
    ich hab im Moment ein ziemlich heftiges Problem:
    Ich muss drei verschiedene Blutdruckmedikamente nehmen: Bisoprolol 5 mg, Rasilez 150 mg, HCT 12,5 mg.
    Dazu nehme ich abends wegen einer Generalisierten Angststörung 100 mg Opipramol und bei Bedarf 1,5 mg Bromazanil.
    Ich habe – nachdem ich im Jahr etwa 4 x eine Blasenentzündung hatte, die immer mit Antibiotika behandelt wurden, vom Urologen Uro Vaxom verschrieben bekommen, das ich seit August genommen habe (90 Tage, danach Pause, danach Auffrischung) nun seit drei Tagen wieder eine BE. Auf Anraten des Urologen sollte ich es mit Naturheilmitteln versuchen. So nehme ich seit drei Tagen Urol flux forte (Goldlrutenkrautextrakt), ich trinke viel und wende Wärme an.
    Leider ist der Urin immer noch trüb und es brennt beim Wasser lassen. Ich bin ziemlich verzweifelt und unsicher. Morgen ist Feiertag, und ich will nicht schon wieder zum Notdienst laufen.
    Sollte ich mir wieder Oekolp Salbe von meiner Frauenärztin verschreiben lassen. Aber das kann ich auch erst übermorgen.
    Ich bin ziemlich ratlos.
    Freundliche Grüße
    Ihre Christiane

  • Irina sagt:

    Liebe Prof. Dr. Ingrid Gerhard,

    vielen Dank für die schnelle Antwort!

    Nein, sie bekommt kein Vitamin D.
    Was die gesunde Ernährung angeht, sie ernährt sich relativ gesund, sie isst viel Gemüse, Obst, natürlich gibt es auch mal was Süsses, aber Fast Food gibt es bei uns nicht!
    Ich gebe ihr zur Immunstärkung Sanostol Multivitaminsaft.

    Vielen Dank!

  • Irina sagt:

    Guten Tag!

    Ich habe schreckliche Sorgen um meine Tochter (5 Jahre alt). Sie hat oft Blasenentzündung, jetzt vor 3-4 Wochen hatte Sie sie wieder, hat ein Antibiotikum (Cotrim) bekommen, danach waren die Beschwerden weg.
    Jetzt wollte der Arzt den Urin kontrolieren, und hat Bakterien Pseudomonas festgestellt, die gegen alle herkömliche Antibiotika ressistent sind!!!
    Der Doktor meint aber, da sie ja keine Beschwerden hat (wie schmerzen beim Wasserlassen oder Fieber) warten wir 2-3 Wochen ab.

    Ich habe aber schreckliche Angst was das sein könnte?
    Können Sie mir bitte sagen, wie gefährlich so etwas ist?
    Kann es von alleine verschwinden?
    Und was ich jetzt machen soll, warten oder lieber sofort behandeln?

    Vielen Lieben Dank im Voraus

  • Sophia sagt:

    Liebe Leidensgenossinnen,

    ich habe in meinem Beitrag am 27. Oktober 2014 mein Leiden geschildert. Und jetzt kann ich sagen, dass es mir viel besser geht und ich seitdem keine Blasenentzündung mehr hatte.

    Was ich gemacht habe: Ich bin zu einem Heilpraktiker (Immunbiologen) gegangen, der mein Immunsystem komplett aufgebaut hat. Der Heilpraktiker hat empfohlen, nachdem er meine Stuhl- und Blutprobe ausgewertet hat, mehrere Monate Probiotika sowie Darm-Bakterien (Stichwort: Darmkur) einzunehmen. Außerdem hat er festgestellt, dass ich weitere Vitamin- und Spurenelemente-Mängel habe, die ich dann einige Zeit eingenommen habe. Zudem habe ich zwei Monate auf GV verzichtet, um meinen Körper nicht mit neuen Bakterien zu stressen. Die Behandlung und die ganzen Medikamente waren leider sehr teuer aber absolut ihr Geld wert. Man sollte am besten eine Zusatz-Krankenversicherung abschließen.

    Ansonsten versuche ich weiterhin, viel zu trinken und nehme nach dem GV D-Mannose und manchmal ein paar Tabletten Angocin. Die Panik vor einer neuen Blasenentzündung nach dem GV wird auch immer weniger – leider schlägt einem solch eine Leidensgeschichte natürlich auch auf die Psyche.

    Ich wünsche euch alles Gute und hoffe, dass es ihr auch bald wieder gesund werdet!

    Viele Grüße
    Sophia

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Sophia,
      über Ihre Rückmeldung freue ich mich sehr. Stichworte Darm, Immunsystem, Nährstoffmängel, wenn man die bei chronischen Erkrankungen nicht berücksichtigt, kann es keine endgültige Heilung geben. Toll, dass das bei Ihnen funktioniert hat. Alles Gute weiterhin!

  • MayaHELP sagt:

    Vielen Dank für die schnelle Antwort.

    Kann ich denn meinen Homocysteinspiegel auch bei meinem Frauenarzt oder Hausarzt überprüfen lassen?

    Was bedeutet mit guten Darmbakterien füttern??

    Welche sind das und in welcher Form?

    Frohe Ostern und herzlichen Dank!

    LG, Maya

  • MayaHELP sagt:

    Liebe Prof. Dr. Ingrid Gerhard,

    Seitdem ich Geschlechtsverkehr habe quäle ich mich mit blasenentzündungen und reizungen.

    Nichts half wirklich bis Auf acimol, meine Rettung.

    Nun bin ich schwanger und ohne überhaupt Sex zu haben(vor lauter Angst vor neuen Qualen)
    Hatte ich bereits starke reizungen Schwangerschafts bedingt.
    Unsere Beziehung leidet und das Sexualleben wird gesteuert von Ängsten und schmerzen durch meine blase.

    Dürfte ich acimol weiternehmen??
    Der beipackzettel ist nicht aussagekräftig.
    Was sagen sie zu den Inhaltsstoffen??
    Acimol wäre weiterhin meine Rettung.
    Denn cranberry, viel trinken, von vorne nach hinten wischen, zur Toilette gehen usw hilft alles nichts.

    Bitte um Hilfe!

    Freundliche grüße,

    Maya

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Maya,
      So weit ich weiß, liegen keine Studien zur Schwangerschaft vor. Sie sollten Ihren Homocysteinspiegel im Blut prüfen lassen, denn wenn der zu hoch werden sollte, kann das dem Ungeborenen und Ihnen schaden. Außerdem muss die Schilddrüsenfunktion überprüft werden. Sie sollten sich an einen Arzt für Naturheilkunde wenden, um Alternativen zu finden. Ganz wichtig: den Darm mit guten Darmbakterien füttern, das hilft Ihnen, dem Baby und der Blase! Alles Gute!

  • Eva sagt:

    ein einschneidendes Erlebnis gab es bei mir nicht … es wird nur vermutet, dass nach einer Antibiotikagabe letztes Jahr August(wegen Lungenentzündung)sich mein Immunsystem nicht gut erholen konnte und sich deswegen heimlich der Candida und die „schlechten“ Bakterien ausgebreitet haben. Somit war ich praktisch eine tickende Zeitbombe.

    Ist es denn möglich Strovac zu impfen, während man noch Antibiotika zu sich nimmt (dann würde ich die Behandlung vielleicht verlängern lassen)bzw. macht es etwas aus noch von den Bakterien befallen zu sein?

    Ich habe auch von der Nosode Enterococcinum D200 gehört, hilft das insbesondere bei lediglich oraler Aufnahme?

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      liebe Eva,
      der Zusammenhang mit der Antibiotikagabe ist gut möglich, wobei sich natürlich die Frage stellt, warum Sie die Lungenentzündung bekamen. (Sie kennen ja die Geschichte mit der Henne und dem Ei!) Die Impfung Strovac enthält auch Quecksilber (Thiomersal) und Aluminium, so dass ich heute eher davon abrate. Und auf eigene Faust eine sehr potente Nosode zu nehmen, kann ich auch nicht empfehlen. Suchen Sie sich bitte einen Arzt für Homöopathie!

  • Eva sagt:

    Liebe Frau Dr.

    mein Leidensweg ist lang und ich bin mittlerweile richtig verzweifelt! (10.Woche)

    vor 10 Wochen hat alles begonnen mit einem Scheidenpilz (so dachte zumindest ich)- ich hatte sofort die Behandlung mit Joghurt-Tampons, Kagefungin und danach Canesten begonnen… als es nicht besser wurde ging ich zur Frauenärztin, die meinte es sei ein Mischinfekt, danach wurde 6 Tage lang mit Antibiotika Zäpfchen behandelt, danach 6 Tage Pilzcreme + vaginale Tabletten und danach 7 Tage Milchsäure… aber es wurde selbst nicht besser als meine Tage kamen. Deswegen bin ich danach wochenlang nochmal zu meiner Frauenärztin gegangen (die meinte lediglich eine Reizung), dann zum Notfallarzt (bekam eine Creme gegen Bakterien und Pilze), dann ins Krankenhaus, weil ich mittlerweile auch starke Unterbauchschmerzen hatte (Ergebnis: sie finden nichts außer einer leichten Dünndarmentzündung). Die mittlerweile eingeschaltete Heilpraktikerin meinte mein gesamter Körper sei von Pilzen befallen. Deswegen halte ich bis heute eine strikte Candida Diät und habe 2 Wochen lang Nystatin genommen und zum Abschluss noch eine Flucanozol. Mein neuer Frauenarzt, war der erste der dann schließlich feststellte, dass ich eine Mords Blasenentzündung (Enterococcus, Klebsiella,Escherichia coli) habe und das Brennen in der Scheide auch davon kommt… daraufhin wurde mit 7 Tage lang Levofloxacin verschrieben. Für 4 Tage hatte ich dann Ruhe, bis alles wieder von vorne losging, Unterbauchschmerzen, Brennen in der Scheide, Harndrang… das habe ich versucht mit Cystinol, Angocin und Urofemin Tuim selbst zu behandeln (weil der Urinschnelltest wie immer keinen Befall ergab) … als es nicht weg ging wurde mein Urin erneut ins Labor geschickt, mit dem Ergebnis sehr hohe Keimbelastung durch Enterococcus… der ist also nicht kaputt gegangen, … deswegen nehme ich jetzt seit 3,5 Tagen ein neues Antibiotika (Unacid) … leider will es dadurch nun aber auch nicht wirklich besser werden, darum nehme ich nun zusätzlich Probiotika (Symbio Lact + Dr. Wolz) 2 mal täglich und 3 mal täglich Angocin und Urofemin und zusätzlich Perenterol, gegen doch sehr ausgeprägten Durchfall, und Döderleinzäpfchen und Cantharis Globuli. Natürlich trinke ich mittlerweile sogar 4-5l Blasentee pro Tag, dusche nur noch und koche sämtliche Wäsche ab. Ich weiß nicht mehr was ich noch machen soll, langsam verliere ich jeglichen Lebensmut (ich bin doch erst 26). Am Donnerstag sollte mir Strovac geimpft werden, allerding habe ich Angst, dass ich bis dahin nicht beschwerdefrei bin! HILFE!

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Eva,
      da klingt ja wirklich furchtbar, was Sie gerade durchmachen! Sie haben ja nun schon eine Menge Schulmedizin und Naturheilkunde durch! Mir stellt sich nur die Frage, was ist vor ca. 10 Wochen passiert, dass Sie plötzlich so massive Unterleibsbeschwerden bekommen haben und Ihr Immunsystem offenbar nicht mit den paar Bakterien fertig wird? Versuchen Sie mal herauszubekommen, ob Sie ein besonders belastendes Ereignis verkraften müssen, ob eine neue Umgebung/Arbeitsplatz Sie beunruhigt, ob eine Umweltbelastung vorliegen könnte usw. Am besten suchen Sie sich einen Arzt, der die klassische Homöopathie beherrscht oder die Traditionelle Chinesische Medizin, damit nicht nur offensichtliche körperliche Symptome behandelt werden, sondern die Ursachen für Ihre Erkrankung gefunden werden. Und bitte nicht mehr als 2,5 Liter trinken, zu viel schwächt den Körper!!! Gute Besserung!

  • Lieselotte sagt:

    Habe wegen Colibakterien im Urin Cotrim forte 960 mg verordnet bekommen 10 tTabletten.Nach der 6.Tablette habe ich die Behandlung abgebrochen.Bekam nach der Einnahme immer Magen-und Darmbeschwerden,später dann Erbrechen und Herzrasen.Blutdruck 80/60 und einen Puls von 40.Da mein Arzt bis 7.4.. Urlaub hat wende ich mich mit der Bitte an Sie.Könnte ich nun als Ersatz ein pflanz.Mittel nehmen-evt.Uvalysat.Ist eigentlich das Absetzen von Cotrim nun gefährlich?Ich bedanke mich für Ihre Antwort im Voraus.

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Lieselotte,
      Haben Sie denn noch Blasenbeschwerden? Es kann gut sein, dass schon nach der 6. Tablette die Coli weg sind. Auf keinen Fall wieder neu mit Tabletten aus dieser Stoffgruppe anfangen. Als Ersatz können Sie vorübergehend (eine Woche) Medikamente aus Bärentraubenblättern nehmen, wie Uvalysat. Wenn die Beschwerden aber schlimmer werden, unbedingt zum Vertretungsarzt gehen. Gute Besserung!

  • gemüle sagt:

    Ich ( 67 ) habe seit 6 Monaten immer wieder Blasenentzündungen; die Abstände wurden immer kürzen. Zuerst Cystinol , dann verschiedene Antibiotika, zuletzt ca. 2 Monate Uro-Tablinen, die auch halfen. Nur, nach dem Absetzen vor 14 Tagen,kam nun wieder eine BE. Der Urologe würde wieder ein Antibiotikum verschreiben vermutlich, meine Hausärztin verschrieb Angocin. Seit 2 Tagen nehme ich nun Cystinol + Angocin+ Cantharis . Darf ich überhaupt das alles zusammen nehmen, oder kann es gerade ein Fehler sein ??
    VIelen Dank für eine Antwort
    gemüle

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Gemüle,
      Cystinol akut ist Bärentraubenblätter, darf man nur kurzzeitig nehmen, toxisch, Cystinol long durchspült, Cantharis ist homöopathisch und Angocin, pflanzlich, verhindert, dass sich die Bakterien an die Blasenschleimhaut anheften. Theoretisch geht vorübergehend mal alles zusammen. Lieber mal die Schleimhaut durch Östriol Scheidenzäpfchen oder -creme aufbauen. Und den Darm behandeln, damit die guten Darmbakterien Sie vor Infektionen schützen. Alles Gute!

  • Jenicada sagt:

    Hallo,
    wie ich mich freue diese Seite gefunden zu haben.Ich kämpfe schon seit Jahren mit dauernden BE.
    Jetzt Gatte ich vor 1 Woche eine Op, Entfernung Blinddarm und Eileiter. Würde im KH 3x tgl. mit AB gespült. Kaum zuhause bekam ich natürlich einen Scheidenpilz durch das viele AB.
    Ich behandle jetzt gerade mit Kaddfungin. Möchte nun danach aber meine Flora von Darm und Scheide aufbauen. Hab da an Combiflora gedacht.
    Da ich nun aber auch bisschen das Gefühl habe eine BE zu bekommen, fand ich Acimol. Und auch die Vaginal Tabletten Eubiolac Verla Hören sich gut an. Kann ich diese Dinge gemeinsam verwenden? Oder was raten Sin mir?
    Danke im Voraus….

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Jenicada,
      persönliche Beratungen sind mir per Internet nicht erlaubt. Außerdem ist es nicht mein Ding, für ein Problem die eine Pille und für ein anderes Problem eine andere vorzuschlagen, auch wenn es sich um was naturheilkundliches handelt. Wenden Sie sich bitte an einen Arzt für Naturheilkunde, der Sie als ganze Person behandelt. Gute Besserung!

  • Lulu sagt:

    Ich hatte auch immer sehr oft eine Blasenentzündung.Meine Frauenärztin, hat mir dann empfohlen nach jedem Geschlechtsverkehr 3 Tage lang 3xtäglich Cranberry Kapseln mit Vitamin C einzunehmen,ich nehme die von dm.Jetzt nehme ich jeden Tag eine Kapsel und ich hatte schon über 1 Jahr keine Blasenentzündung mehr.

  • Julia sagt:

    Hallo Frau Dr. Gerhard,
    Ich leide unter chronischer Blasenentzündung seit 1 1/2 Jahren und weiß so langsam nicht mehr weiter. Habe meistens keine Bakterien im Schnelltest, warte ich aber zu lange Blut im Urin und dann auch nachweisbar. Mit Antibiotikum geht es weg, allerdings nie ganz. Eine akute Blasenentzündung habe ich mittlerweile jeden Monat.
    Ich habe alles durch, Heilpraktiker, Besuche beim Frauenarzt, Urinprobe beim Urologen, Cystinol, Canephron, Opsonat…
    Haben Sie da irgendeinen Rat für mich?
    Das einzige was ich von meinen Ärzten anhören ist “ da weiß ich jetzt auch nicht weiter “ und so Tiegel ich nur von Hausarzt zu Gynäkologe usw…
    Gruß, Julia

  • Carina sagt:

    Liebe Frau Dr. Gerhard,

    ich habe eine etwas ungewöhnliche Frage. Ich hatte in früheren Jahren häufige, aber eher leichte Blasenentzündungen, die nach der Umstellung auf eine andere Pille aufhörten. Danach war ich jahrelang beschwerdefrei. Seit ich nun in eine andere Wohnung umgezogen bin, habe ich seit über 2 Jahren ständig mit heftigen Harnwegsinfekten zu kämpfen. 6 Wochen nach Einzug in die neue Wohnung hatte ich den schlimmsten Infekt meines Lebens mit Nierenbeckenentzündung und Krankenhausaufenthalt, seitdem ständig wieder kehrende und heftige Infekte. Vielleicht ist das gehäufte Auftreten nach dem Wohungswechsel nur Zufall, aber ich habe deswegen ein komisches Bauchgefühl. Es ist auch so, dass aus Spargründen in der Wohnanlage das Heißwasser nicht wirklich richtig heiß wird. Kann das problematisch sein?

    Vielen Dank & freundliche Grüße
    Carina

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Carina,
      Heißwasserboiler sollten das Wasser auf 60 Grad aufheizen, gelegentlich sollten die Leitungen mit 70 Grad durchspült werden, damit sich keine Legionellen festsetzen. Das hat aber mit Blasenentzündungen nichts zu tun. Sie sollten aber einen Baubiologen zuziehen, denn es gibt giftige Stoffe aus Materialien (Teppiche, Kleber etc.), die das Immunsystem stören können. Außerdem Elektrosmog oder geopathologische Zonen. Auch darüber finden Sie aufklärende Artikel in diesem Webmagazin.

  • Aleksandra bubnjevic sagt:

    Liebe Frau Dr.Gerhard
    Ich bin froh diese Webseite entdeckt zu haben. Mein Problem hat vor sieben Monaten angefangen. Ich bin zum Hausarzt da ich das Gefühl hatte mein Urin stinkt.der verschrieb mir ein Medikament welches einmal am abend eingenommen wird und dann nicht mehr.die Beschwerden waren dann weg.nach einigen Wochen wieder das gleiche.der Urin hat gesunken. Beim Frauenarzt erhielt ich aufgrund des Abstriches Antibiotika. Nach der Einnahme kam wieder der Geruch. Wieder zum gynäkolog. Diesmal wurde eine Kultur angelegt und erneut Antibiotika
    Neuerlich war ich beim Urologen. Dieser meinte es ist eine blasenentzuendung ohne Schmerzen. Haben sie einen Rat
    Ich wäre für eine weitere Meinung dankbar. Ich bin 35 habe zwei Kinder.beide Geburten waren natürlich
    Mit freundlichen grüßen

  • Laura sagt:

    Hallo Frau Dr. Gerhard,
    ich hatte in meinem Leben hin und wieder mal Probleme mit Blasenentzündungen, meistens nach dem Geschlechtsverkehr. So einmal im Jahr vielleicht. Nun seit der Geburt meines 2. Kindes (beide Male Kaiserschnitt) habe ich fast alle 4 Wochen Probleme mit der Blase. Mal mit Bakterien im Urin, mal ohne. Innerhalb eines Jahres habe ich bis zu 10 verschiedene Antibiotika genommen (u.a. mehrmals Monuril, mehrmals Ciprofloxacin, Cotrim forte, Urotablinen, Cefpodoxim…). Jede Blasenentzündung hat einen Scheidenpilz im Schlepptau. Und jede Entzündung zieht mir bis in die Füße. Meine Füße fühlen sich dann kalt an obwohl sie es nicht sind und sie brennen sogar richtig! Ich habe schon so viel versucht: Duschen vor dem Verkehr und danach direkt auf Toilette ist sowieso Standard! Wir verhüten mit Kondom, D Manose, Cantharis, Canephron, Bärentraubenblätterextrakt, Cranberry, Nieren & Blasentee, Solidago Steiner, Angocin…alles versucht, aber nichts hilft dauerhaft. Sogar eine Blasenspiegelung habe ich machen lassen, ohne Befund. In letzter Zeit ist der Urin sauber, doch Schmerzen habe ich trotzdem. Laut Frauenarzt und Urologe ist alles in Ordnung. Nun bin ich bei einer Heilpraktikerin in Behandlung, aber auch während dieser Behandlung kam es nun zum 2. Mal zu Beschwerden. Ich weiß mir nicht mehr zu helfen. Die Strovac Impfung empfahl mir der Urologe. Nur sind ja nicht immer Bakterien im Urin zu finden, dann hilft ja auch die Impfung nicht. Haben Sie vielleicht noch Tipps für mich?
    Ich freue mich über eine Antwort.

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Laura,
      Sie haben Recht: wenn Sie gar nicht ständig Bakterien haben, bringt die Impfung auch nicht viel. Das Problem liegt wohl tiefer. U.U. wirkt die Kaiserschnittoperation als Störfeld. Ich würde Ihnen empfehlen, mal einen Arzt für Neuraltherapie aufzusuchen. Außerdem muss dringend der Darm mit seiner Mikroflora saniert werden. Wenn die Darmflora besser wird, normalisiert sich auch die Scheidenflora und die Blasenreizungen hören auf. Auch ein Arzt für Traditionelle Chinesische Medizin könnte Ihnen weiterhelfen. Alles Gute!

  • sanny812 sagt:

    Sehr geehrte Frau Dr.
    auch ich habe eine lange LeidensGeschichte auf dem puckel und weiß langsam nicht mehr weiter. im April 2014 habe ich eine oder mehrere blasenentzündungen gehabt,welche mit mehreren AB bei Urologen behandelt wurden. im Oktober dann War ich endlich Bakterien frei,doch die Beschwerden sind leider bis heute nicht weg gegangen,mal mehr mal weniger. allerdings ist dieser Schmerz nicht beim Wasser lassen sondern danach sobald die blase einen Leerlauf hat. wenn sie gefüllt ist bin ich Beschwerde frei.brennen und ziehen im scheidenBereich hab ich also nur wenn die blase leer ist. mein fa hat auf alles mögliche getestet und es sei alles in Ordnung und wie gesagt Bakterien in der blase sind auch keine vorhanden. kann es sein das meine scheidenFlora von so vielen ab geschädigt ist? ich habe mir jetzt für die scheidenFlora Milchsäure Zäpfchen für die scheide geholt in der Hoffnung das das ständige brennen und ziehen bald ein Ende hat. zusätzlich nehme ich seid heute cystinol n welches mir empfohlen wurde. ich trinke ca vier Liter am tag und die WärmeFlasche und mein Heizkissen sind mein bester freund geworden da ich meine es hilft mir. eine blasenSpiegelung hab ich auch hinter mir und diese War nicht auffällig. ich bin total Ratlos und weiß nicht mehr weiter.haben sie vielleicht noch einen Rat für mich?

  • bahar sagt:

    Lieber frau prof.Gerhard

    Ich habe in 6 monten 3x blasenentzündung
    Beim ersten 3000granut getrunken war entzündung Weg vor 2 Monaten habe ich wieder blasenentzündung ich habe 5 Tage antibiotiker genommen war Weg vor 2 wochen hab ich wider blasenentzündung dieses mal hab ich flanzliche mittel genommen aber var nicht Weg dann fa. Hat mich zur urologie geschickt urologe hat mir wieder 3000granut geschrieben aber ich gehe immer noch 5 6x am tag wc ich hab keine schmerzen keine bult im urin aber ich bin zu oft auf das tuoletie ist es chronische blasenentzündung oder ganz normale weil ich möchte ein kind. Wenn ich chronische blasenentzündung habe darf ich schwangwer werden

    Vielen dank für antwort

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Bahar,
      Erst sollte die Blase in Ordnung sein, dann können Sie schwanger werden. Sonst gehen Sie das Risiko ein, dass Sie in der Schwangerschaft immer wieder Antibiotika nehmen müssen und das wäre nicht gut für das Baby. Gute Besserung!

  • Romy sagt:

    Hallo Frau prof dr Gerhard

    ich habe auf ihren Rat einen Therapeuten aufgesucht der mich energetisch getestet hat. das ergebniss war das die Spirale ein Störfaktor ist. der therapeut hat auch sehr speziell getestet ob das im zusammenhang mit der spirale steht war aber nicht so. Also wenn ich das richtig verstanden habe ist sie zwar ein Störfeld aber nicht mit der Blasenentzündung in verbindung.
    Nun kann ich mir aber nicht erklären woher ich dann diese ständigen Blasenentzündungen habe oder wieso ich sie überhaupt bekommen habe vor einem jahr.

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Romy,
      dann müssen Sie wohl weitersuchen!? Oder Sie hören auf, danach zu suchen, was früher vielleicht mal war, sondern verlegen sich aufs Suchen einer Therapie: Darmbehandlung, Homöopathie, weniger Stress und Elektrosmog usw. Viel Erfolg!

  • Romy sagt:

    Hallo Frau Prof Gerhard

    Dankeschön für die schnelle Antwort

    Das versteh ich jetzt nicht die erste spirale war eine andere wie die zweite
    Ich dachte es liegt an Art der spirale weil vorher hatte ich das nicht mit der ersten und durch den wechel kam es.
    Meine frauenärztin meinte es liegt nicht daran sie empfahl mir eine Impfung
    Müsste man dann über eine andere verhütungsmethode nachdenken?

    Vielen Dank für die schnelle Antwort

  • Romy sagt:

    Hallo Frau Prof. Gerhardt
    Vielen lieben Dank für die schnelle Antwort!!!
    Und für die genannten Adressen.

    Was wäre denn wenn man die spirale einfach wieder tauscht zu der vorherigen?
    Wenn das das Problem sein könnte und das das störend ist!?
    Dann könnte ich die ganzen Pillen absetzten die ich jetzt nehme.

    Nochmals lieben Dank für die Antwort
    Ich freue mich auf Ihre Rückantwort

    Liebe Grüße romy

  • Romy sagt:

    Hallo Frau prof.gerhard
    Ich leide seit einem Jahr an wiederkehrender blasenentzündung.
    Ich nehme das angocin und bin soweit gut zurecht gekommen aber ich bekomme trotzdem eine blasenentzündung wenn ich es versuche abzusetzen
    Vor einem Jahr hatte ich das noch nie ich esse das gleiche ich trinke das gleiche auch die Menge ist gleich nach dem Sex geh ich zur Toilette und mach mich frisch auch mein Partner ist der gleiche wie vor einem Jahr ich habe also mein Lebensstil nicht geändert und hab auf einmal eine blasenentzündung .mein Gedanke ist das es von der kupferspirale kommt .im August letztes Jahr hatte ich einen Wechsel und im Oktober rum hatte ich meine erste blasenentzündung .
    Es wurde Blut und Urin untersucht ist aber alles ok.mein Frauenarzt sagt das die spirale nichts damit zu tun hat im Internet findet man aber andere Meinungen .nun möchte ich Sie Fragen ob es von der spirale kommen kann?
    Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen .
    Mit freundlichen Grüßen Romy

  • Carla sagt:

    Liebe Frau Professor Gerhard,
    Ich hoffe, dieser Track ist noch offen, da auch meine Tochter (21) seit knapp 2 Jahren an wiederkehrenden Blasenentzündungen leidet. Da die ersten beiden sich relativ schnell (trotz extre viel Trinken innerhalb von 1-2 TAgen) in eine Nierenbeckenentzündung ausweiteten, sind wir seither relativ schnell bereit ein Antibiotikum zu nehmen. Auch die Urologen und die Hausärztin sagen, es sei zu riskant lange mit Globuli und viel Trinken herumzuprobieren. Unserer Erfahrung nach (und wir sind eigentlich eingefleischte Homöopathieanhänger) ist es tatsächlich so, dass mit der Globuligabe und dem Ausschwemmen die Symptome erst besser werden, es dann aber immer am nächsten oder übernächsten Tag zu einem Rückfall mit Rückenbeschwerden kommt. Und spätestens dann knicken wir ein und nehmen ein Antibiotikum. Dazu dann allerdings immer etwas zum Schutz des Darms (Perenterol oder Probiotik Protekt sowie Eubiolac für die Scheide). Der Verdacht drängt sich auf, dass zumindest die letzten beiden (Ende Sept und Ende Oktober) durch Geschlechtsverkehr ausgelöst wurden. Leider wohnt der Freund weit entfernt vom Studienort meiner Tochter und dann ist der KOntakt halt auch ein bisschen intensiver. Sie geht aber immer anschließend aufs Klo und trinkt viel.
    Wir haben jetzt mit einer Urovaxom-Kur begonnen und hoffen, dass das hilft. Trotzdem habe ich noch ein paar Fragen.
    Könnte der ursprünglich Auslöser die Pille (Lamuna) sein und wenn ja, welches Präparat würden Sie für ein junges Mädchen stattdessen empfehlen? Da in unserer Familie fast alle über 40 an Krampfadern leiden (ich bekam bereits meine linke Vena Cava entfernt), ist zu viel Östrogen auch nicht die Lösung.
    Mein Gynäkologe empfahl mir schon vor längerem zur Intimpflege (Waschen und Duschen) Sagella pH 3,5. Das nimmt meine Tochter inzwischen auch, um den Säureschutzmantel zu erhalten. 1x täglich waschen ist bei ihr – auch laut Urologin – wichtig, da sie Ausfluss hat, der sich natürlich auch zersetzt. Ich habe ihr jetzt das Sagella noch als Tücher besorgt, damit sie sich damit vor dem Geschlechtsverkehr (unbemerkt auf der Toilette) damit reinigen kann, vor allem wenn die morgendliche Wäsche schon über 12 STunden zurückliegt. Oder ist das eher kontraproduktiv?
    Auch trägt sie – vorwiegend – auf Anraten der Urologin Baumwollunterwäsche. Die jeweiligen Freunde (die Beziehungen halten leider nicht immer so lange wie sie es sich wünscht) benutzen KOndome. KÖnnen auch die entzündungsfördernd sein?
    Und zum Urovaxom wüsste ich noch gern: Der Arzt meiner Tante sagte, man solle kein hochdosiertes Vitamin C dazu nehmen, weil es die Wirkung der e-coli Bakterien ausbremsen würde. Meine Tochter nimmt aber derzeit noch Cranberry Kapseln, allerdings nur ein am Tag dazu. (Das eine Produkt enthält 90 mg Vit c pro Kapsel, das anderen 40 mg). Die Hausärztin sieht keine Problem und rät nur, einen zeitlichen Abstand von ca 3 STd. Einzuhalten. Wie sehen Sie das?
    Sehr gerne höre ich von Ihnen. Besten Dank!

  • Lynn sagt:

    Herzlichen Dank fuer Ihre ausfuehrlichen Infos und aufmunternden Worte.
    Bin sehr froh, dass es alternative Behandlungsmoeglichkeiten gibt und versuche
    neben deren Anwendung, nach all dem verzweifelten Aufbaeumen innere Gelassenheit einzuueben
    Liebe Grüße, Lynn

  • Lynn sagt:

    Liebe Frau Prof. Gerhard,
    liege nun mit Harndrang um 2 Uhr Nachts wieder wach und verzweifele zunehmend.
    Seit 3 Wochen leide ich unter staendigen 24/7 intensiven Harndrang,
    auch Nachts mit unterschiedlicher Urinabgabe zw. 50-500ml.
    Der extreme Blasendruck kommt schon 5 min nach Entleerung wieder.
    Als Naturmittel habe ich anfangs Canephron, Nieren und Blasentee verwendet.
    Eine Urinkultur zeigte den Erreger : Enterobacter chloacae, der gegen die meisten
    gaengigen oralen Antibiotika resistent ist.

    Auf Cibrofloxacin und Cotrimforte hat der Erreger im Labor erfreulicherweise empfindlich reagiert

    Bei mir in der Anwendung leider nicht. Nur anfaenglich leichte symptomatische Verbesserung mit Cibrofloxacin und dann extreme Verschlechterung. Absetzen und Wechselnzu Cotrim Forte, hier auch nur 4 Tage leichte Verbesserung,mit ’nur‘ 10-12 Blasenentleerungen. Sollte Cotrim Forte noch eine 2 Packung sprich ca.,10-12 Tage weiternehmen.
    Nun wieder 24Std. Harndrang.
    Das ist Folter und ich weiss nicht mehr ein und aus. Bin komplett uebermuedet und weine viel.
    Was ist das nur fuer ein fieser Erreger ? Kann man den nochmal loswerden? Sehen Sie eine Perspektive ?
    Habe auch Angst, dass ich nach Absetzen von Cotrim Forte dem Erreger dann voellig hilflos ausgeliefert bin und
    Nierenschaedigungen bekomme.
    Ich wuerde mich sehr ueber einen Ratschlag freuen und Danke, dass Sie sich die Zeit nehmen
    einem Online-Forum zu helfen!

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Lynn,
      kann mir gut vorstellen, wie verzweifelt Sie sind. Was alle Frauen mit wiederkehrenden Blasenentzündungen lernen müssen:
      1. welcher Kummer/Sorgen belasten mich unbewusst oder bewusst so stark? Davon muss ich mich befreien.
      2. nicht der böse Keim ist Schuld, sondern das Milieu, das ihm das Wachstum erlaubt.
      Suchen Sie sich einen ganzheitlich arbeitenden Therapeuten, der Sie mit Bachblüten, Homöopathie oder Chinesischer Medizin unterstützt. Für den jetzigen akuten Fall empfehle ich weiter Blasentee, immer eine warme Wärmflasche auf die Blase, Angocin antiinfect, damit die Bakterien nicht an der Blasenwand kleben bleiben, sondern ausgespült werden, Bromelain POS 4×2 nüchtern, bzw. eine halbe Stunde vor dem Essen gegen die Entzündung, und hochdosiert Milchsäure für den Darm, bspw. Symbiolact comp oder 3-Symbiose o.ä. In meinem Frauengesundheitsbuch und der Pflanzenheilkunde für Frauen finden Sie weitere hilfreiche Tipps. Und keine Angst: Sie werden wieder ganz gesund!

  • Sophia sagt:

    Herzlichen Dank für Ihre schnelle Antwort und Wünsche. Da ich vor 1,5 Monaten erst umgezogen bin und somit den Schlafplatz gewechselt habe, kann ich mir eine Schlafplatzbelastung eher nicht vorstellen.
    Würde sich die Kupferspirale nicht zunächst durch Scheidenentzündungen und ein gestörtes Milieu bemerkbar machen?
    Ich werde auf jeden Fall als nächstes einen Heilpraktiker aufsuchen.

    Viele Grüße
    Sophia

  • Sophia sagt:

    Liebe Frau Professor Gerhard,

    ich bin 29 und habe nun innerhalb von sieben Monaten die sechste Blasenentzündung, Behandlung jedesmal mit Antibiotika. Erst fünf innerhalb von vier Monaten, dann hatte ich drei Monate Ruhe, in der Zeit nahm ich Uro Vaxom aber hatte auch nur einmal GV, wobei kein Infekt auftrat.

    Nun, am letzten Tag der Uro Vaxom Einnahme, hat es mich wieder erwischt. Ich habe zunächst Angocin hochdosiert und Cantharis Blasenglobuli genommen aber mir ist das Risiko, die Entzündung zu verschleppen zu hoch und ich bin zum Arzt gegangen, obwohl sich die Entzündung diesmal nicht so schlimm angefühlt hat wie sonst.
    Die Teststreifen zuhause zeigten aber eideutig Nitrit und rote sowie weiße Blutkörperchen. Nun nehme ich wieder Nifurantin. Mein E-Coli-Stamm ist mittlerweile gegen drei Antibiotika resistent sagte der Arzt.

    Was ich alles erfolglos probiert habe: Seit sechs Monaten Cranberrykapseln und Saft (Reformhaus), die letzten drei Monate davon Tuim Urofemin, zwischendurch Acimol (L-Methionin) über mehrere Wochen, während der Infekte und danach Canephron, immer mal wieder Angocin über mehrere Wochen und natürlich drei Monate lang Uro Vaxom. Blasen und Nierentee, Wärmflaschen usw. habe ich natürlich auch genutzt.
    Probleme mit Pilzen oder Scheidenentzündungen hatte ich übrigens während der Zeit nicht, das habe ich checken lassen. Und Magen/Darm-Probleme traten auch nicht auf.

    Die „Regeln“ befolge ich natürlich auch immer (von hinten nach vorn wischen, nach GV zur Toilette usw., viel trinken…)
    Ich verhüte übrigens mit der Gynefix, die habe ich vier Monate, bevor alles anfing, bekommen.

    Ich bin mit den Nerven ziemlich am Ende, weil ich gefühlt alles getan habe, um nicht wieder krank zu werden. Als nächstes würde ich die D-Mannose-Kur ausprobieren. Haben Sie sonst noch Tipps für mich?
    Welche der o.g. Mittel soll ich während der Antibiotika-Behandlung ggf. weiter nehmen?

    Der Rat meines Arztes: Bekommen Sie ein Kind. Das kann doch nicht die einzige Lösung sein.

    Herzlichen Dank für Ihren Rat.

    Viele Grüße
    Sophia

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Sophia,
      Sie haben ja wirklich schon fast alles probiert, was man selbständig tun kann. Meine Theorie: Kupferspirale als Störfeld, eventuell in Kombination mit einer Schlafplatzbelastung. Natürlich ist das Schwangerwerden keine Lösung, im Gegenteil: wenn der Unterbauch belastet ist, wird auch das Eintreten und Austragen einer Schwangerschaft schwieriger. Vorschlag: einen Therapeuten suchen, der Störfelder austesten kann. Sind die Tests negativ, kann das Gleichgewicht sicher mit Akupunktur u. ähnlichen Methoden wiederhergestellt werden. Gute Besserung!

  • Ottilia sagt:

    Liebe Fr. Dr. Ingrid Gerhard
    Ich bin weiblich 58 Jahre und werde seit 2 Jahren wegen Hashimoto behandelt.
    Mein neuer Ha. hat nun meine Geschlechtshormone getestet.

    Estradiol 17-beta(E2) -10,0pg/ml 12,0-35,0
    Progesteron 0,1 ng/ml 0,1-0,35
    DHEA-sulfat DHEAS 17,4 ng/dl 29,7-,182,2
    Testosteron ges. 0,07 ng/ml 0,11-0,57
    Testosteron freies 1,08 pg/ml 1,0-11,0
    nehme seit 5 Wochen 1/2- 1 Hub gynokadin morgens 0,6mg/g Gel
    auf die Oberarme,
    und eine erbsengroße Menge abends 3%Progesteroncreme auf die Innseite der Schenkel.
    Meine Beschwerden sind seit 14 Tage Herzklopfen, heftige Schweißausbrüche, zittrig, Druck im Körper, Schlafstörungen wegen bis zu 4 mal Wasserlassen in der Nacht,Pulsanstig,Kopfdruck der sich bei Steigerung von den Gels noch verstärkt. Seit 3 Tagen Durchfall und Magenprobleme. Kribbeln an Händen und Füssen.

    Meine Frage nun wäre; Kann das alles von diesen Gels kommen?
    und was kann ich tun.
    Ich habe vor 4 Wochen zusätzlich zu meinen Schilddrüsen Tabletten Tybon bekommen und nehme täglich 5mg dazu.

    Vielleicht könnten sie mir einen Rat geben. Vielen Dank.

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Ottilia,
      Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, denn da wurden offenbar zu viele Hormone auf einmal geändert. Am ehesten könnte Ihre Verschlechterung an einem Zuviel von Schilddrüsenhormonen liegen. Und das beeinflusst natürlich auch die übrigen Hormone. Da muss eine ärztliche Kontrolle sein! Alles Gute!

  • Mira sagt:

    Sehr geehrte Frau Professor Dr. Gerhard,

    meine Mutter (63 Jahre) leidet seit mehr als 9 Wochen unter einer immer wiederkehrenden Harnwegsinfektion, begleitet mit einem Brennen und Jucken im inneren Scheidenbereich.
    Ihre Frauenärztin hat ihr nun zum dritten Mal ein Antibiotikum verschrieben, sie bekam allerdings nach den letzten beiden Einnahmen immer direkt eine Pilzinfektion.
    Sie hat bereits hochdosiertes Vitamin C genommen und eine Hormonsalbe ausprobiert, aber beide Versuche führten dazu, dass das Brennen/Jucken noch schlimmer wurde.
    Mittlerweile ist meine Mutter psychisch am Ende. Sie kann kaum sitzen durch ihre Beschwerden.
    Heute hat sie einen Termin beim Urologen vereinbart, kann aber dort erst Ende Oktober vorstellig werden. Haben Sie einen Tipp, wie sie ihre Beschwerden lindern kann?

    Vielen Dank im Voraus,
    Mira

    PS: Meine Mutter hat eine Gebärmuttersenkung und eine üble Narbe nach ihren Geburten zurückbehalten. Gibt es damit einen Zusammenhang zu den Beschwerden?

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Mira,
      es ist denkbar, dass die Narbe als Störfeld wirkt. Wahrscheinlicher ist erstmal, dass Ihre Mutter auf Grund eines Hormonmangels immer wieder Blaseninfektionen bekommt, jetzt aber vielleicht durch die Antibiotika eine Pilzinfektion der Scheide. Manchmal lindert schon Multigyn. Bewährt haben sich Sitzbäder mit Heilkräutern, bspw. mit Melissenblättern und Ringelblüten, und Majorana Vaginalgel. Vielleicht finden Sie in Ihrer Nähe ja eine ganzheitlich arbeitende Frauenärztin unter http://www.natum.de. Gute Besserung!

  • Carina sagt:

    Guten Tag

    Ich habe immer wieder Blasenentzündungen und wenn ich keine habe habe ich immer das Gefühl ( vorallem wenn ich etwas zu wenig trinke) , dass bald eine kommt…

    Nun bin ich Schwanger und weiss nicht was ich alles nehmen/trinken kann um eine Balsenentzündung vorzubeugen…. Darf ich z.B. Ceres tropfen, Blasentee, Cranberrykapseln… Nehmen?

    Vielen Dank für Ihre Antwort!
    Freundliche Grüsse
    Carina

  • Christiane sagt:

    Sehr geehrte Frau Professor,
    ich danke Ihnen sehr für Ihre Antwort.
    Am Montag hatte ich einen Termin beim Urologen zwecks i.v. Pyelogramm. Der Befund war gut, sowohl Nieren als auch ableitende Harnwege i.O., was mich natürlich erst einmal beruhigt hat.
    Leider ist meine Blasenentzündung, die unter Cefuroxim nicht zum Stillstand kam, noch mal so richtig schlimm geworden.
    Gestern bekam ich ein Rezept für Cotrim forte, das allem Anschein nach erst mal hilft.
    Wo finde ich einen Arzt für Naturheilkunde? Es treffen schon einige der von Ihnen genannten möglichen Faktoren zu.
    Ich bin froh, dass ich diese Seite gefunden habe.
    Freundliche Grüße
    Christiane

  • Christiane sagt:

    Sehr geehrte Frau Professor,
    nun habe ich das Uro Vaxom ca. 4 Wochen genommen, den Urin angesäuert mit Methionin und die Oekolp Salbe verwendet. Nun war ich für eine Woche bei meinem Sohn zu Besuch – und prompt bekam ich trotz aller Vorsicht wieder eine heftige Blasenentzündung, die bis heute trotz Antibiotikum Cefuroxim 250 (2 Tabl. pro Tag) noch nicht gegriffen hat.
    Ich bin am Verzweifeln. Was kann ich sonst noch tun? So langsam verlier ich den Glauben an Heilung.
    Wenn es noch irgend etwas tun kann, bitte teilen Sie es mir mit.
    Freundliche Grüße
    Christiane

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Christiane,
      Dann müssen Sie sich wohl mal von Grund auf von einem Arzt für Naturheilkunde beraten lassen. Die Infektanfälligkeit hat ja einen Grund: Schadstoffbelastung, psychische oder Stressbelastung, Nährstoffmängel, gestörter Darm usw. Kein Grund zum Verzweifeln, sondern nur zum Weitersuchen, wo die Ursache liegen könnte. Gute Besserung!

  • Julia sagt:

    Liebe Frau Professor Gerhard,

    ich habe bereits vor einigen Wochen geschrieben. Leider leide ich derzeit an einer akuten BE und weiß nicht was ich tun soll. Es begann alles vor knapp drei Monaten und ich wurde seitdem vier Mal mit Antibiotika (Fosfomycin, Nifurantin B6 – Akuttherapie, Ciprofloxacin, Nifurantin B6 – Prophylaxe) therapiert. In der vergangenen Woche war ich beim Urologen, der nach einem Urinschnelltest sagte, dass keine Keime zu sehen seien. Er legte jedoch gleichzeitig eine Kultur an und am nächsten Morgen erhielt ich die Mitteilung, dass ein massives Keimwachstum bestehe. Er verschrieb mir Nifurantin B6, das ich in den Monaten davor bereits zwei Mal (und noch dazu unregelmäßig) eingenommen hatte. Ich hatte Nifurantin B6 nach meiner letzten BE für zwei Wochen vorbeugend verschrieben bekommen. Zwischendurch habe ich Nifurantin mit Unterbrechungen hin und wieder vorbeugend genommen. Ich weiß, dass das sehr dumm war und deshalb vermutlich auch kein Keimwachstum im Schnelltest zu erkennen war. Ich bin mir ziemlich sicher, dass ich eine Resistenz gegen das Antibiotikum entwickelt habe, da meine Beschwerden immer schlimmer werden (starker Harndrang, Bauchschmerzen, Toilettengang 1 x stündlich). Leider muss ich das Antibiotikum noch zwei weitere Wochen nehmen, da erst nach Ende der Einnahme festgestellt werden kann, ob und welche Keime vorhanden sind und welches Antibiotikum das richtige für mich ist. Derzeit sind ja durch das Antibiotikum keine Keime im Schnelltest sichtbar. Die Vorstellung, dass ich noch zwei weitere Wochen mit diesen akuten Beschwerden zu kämpfen haben werde ist furchtbar. Gibt es denn irgendetwas, das ich tun kann, damit es besser wird? Ich weiß wirklich nicht mehr weiter:(((.

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Julia,
      auf jeden Fall noch mal zum Arzt. Wenn die Keime nicht ansprechen, sind sie auch nachweisbar. Die Kombination mit pflanzlichen Mitteln, wie Angocin antiinfect oder Preiselbeerkonzentrat oder Mannose ist aber immer möglich. Darmflora mitbehandeln und basische Ernährung, kein Kaffee oder Alkohol. Alternativ einen Arzt aufsuchen, der klassische Homöopathie macht. Gute Besserung!

  • Salamanca sagt:

    Entschuldigen Sie meine nochmalige Rückfrage. Erkennt man das „Eiweiß“ im selben Test oder müssen hierfür Kulturen angelegt werden? Das hätte mir mein FA doch sicher gleichzeitig mitgeteilt!? Bin sicher, dass der Brottrunk entgiftend gewirkt hat. Anders kann ich mir nicht erklären, dass von einem Tag auf den anderen kein Blut mehr im Urin war.
    Ihnen auch alles Gute!

  • Salamanca sagt:

    Vielen lieben Dank für Ihren schnellen Rat!

    Mit dem Brottrunk werde ich in jedem Fall weiter machen, zumal er mir mit Wasser verdünnt, richtig gut schmeckt. Ich würde Sie bitten, mir noch zu schreiben, ob Sie eine Idee haben, warum der Urin noch trüb ist, obwohl vom Befund her ok. Sollte ich zusätzlich zum Urologen? Wir hatten im März d. J. korrespondiert, wegen evtl. HET. Bin keineswegs grundsätzlich dagegen, aber diese Beipackzettel … WAS alles eintreten KÖNNTE! Für den mediz. Laien furchterregend. Sie hatten mir seinerzeit mitgeteilt, dass Sie meiner Beschreibung nach davon ausgehen, dass ich eine kl. Menge an Östrogen u. Progesteron unterstützend nehmen könne, da sich durch Vollzeit-Job, Haushalt, u. 3 Kinder die Wechseljahre oft schwerer auswirken.
    Herzlichsten DANK!

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Salamanca,
      Wenn der Urin in Ordnung ist und das Trübe kein Eiweiß, dann würde ich erstmal abwarten. Vielleicht hat der Brottrunk einen entgiftenden Effekt bei Ihnen, das wäre doch super! Verstehe Ihre Bedenken mit der HET gut.Vielleicht finden Sie ja einen Therapeuten, der sich mit bioidentischen Hormonen auskennt, die kann man individueller dosieren. Alles Gute!

  • Salamanca sagt:

    Sehr geehrte Frau Professor! Anfang Juli hatte ich eine Blasenentzündung. Ich war sehr matt, fühlte mich wie bei einem Infekt. Urin war trüb, dunkel. Kein Brennen o. Schmerzen beim Wasserlassen, kein häufiger Harndrang. Im Test wurde Blut im Urin festgestellt. Bekam vom Gyn Monuril 3000g Granulat für einen Tag. Wenige Tage später war der Urin wieder ok. Seit einigen Tagen habe ich Gliederschwere u. eine Bronchitis. War gestern zur Blutentn. beim Hausarzt u. habe von mir aus um Urinunters. gebeten. Blutwerte, auch CRP ok, aber wieder Blut im Urin. Sollte es gyn. abklären lassen und bin dann heute Mittag zum Gyn., da war der Urin wieder ok, was mich sehr erleichtert hat. Die Farbe ist trotzdem ungewöhnlich grünstichig. Ich habe gestern erstmals eine ganze Flasche Brottrunk u. zusätzlich Wasser, Tee getrunken. Kann das so gut gewirkt haben, dass der Urin heute ok war? Seit Mittwoch nehme ich Angocin (aus Ihrem Buch erfahren); habe mit Stoßtherapie begonnen. Gewöhnlich trinke ich genug. Wenn ich dann mal einen Tag weniger trinke, aber immerhin noch 2 bis 2,5 Liter, finde ich es merkwürdig und beängstigend, dass der Urin trüb ist. Ich bin momentan insgesamt schlapp und mein FA hat mir gesagt, dass es doch empfehlenswert sei, mit Estreva u. Prgestan zu beginnen, weil diese Anfälligkeit der Blase auch durch das Klimakterium sein könne, auch das schlechte Allgemeinbefinden. Denken Sie, dass ich noch zum Urologen sollte? Meine Erleichterung über den neg. Befund ist schon wieder am Abklingen, da der Urin nicht wie sonst aussieht. Könnte die Verfärbung eventuell v. Brottrunk kommen? Ich hatte das Estreva Gel nach 2 Mon. im Februar wieder abgesetzt, da ich dann ergänzend mit Progestan hätte beginnen sollen. Aber laut Beipackzettel wirkt es sehr blutdrucksenkend, und meine Werte sind ohnehin niedrig. Besonders nach dem Aufstehen morgens fühle ich mich erst mal nicht gut. Im Voraus vielen Dank für Ihre Antwort!

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Salamanca,
      Machen Sie weiter mit Brottrunk. Und wenn Sie keine Hormone schlucken oder schmieren wollen, dann lassen Sie sich einfach von Ihrem FA zusätzlich Ovestin, also Östriol, aufschreiben und behandeln Sie die Scheide. Dadurch verbessert sich auch die Blasenschleimhaut. Anfangs jeden Abend, dann reicht dreimal die Woche. Ein Gelbkörperhormon ist zusätzlich nicht nötig. Alles Gute!

  • Monsi sagt:

    Sg Fr. Dr.
    Muss derzeit Antibiotika wegen BE noch bis Montag früh einnemen. Ich möchte danach mit Uro vaxom und Angocin fotrsetzen. In welcher Dosis soll ich Angocin einnehmen? Kann ich gleich am Montag Mittag mit Angocin beginnen ? Uro vaxom erst ab Dienstag früh da Einnahme in der früh auf nüchternen Magen erfolgen sollte. Hatte Ende voriges Jahr 3 Monate Uro vaxom genommen. Heuer bereits eine Auffrischung. Wie lange soll ich Urovaxom nehmen?
    Vielen Dank

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Monsi,
      die Dosierungen und Einzelheiten der Therapie müssen Sie mit Ihrem Arzt vor Ort besprechen. Üblich ist bei Angocin zunächst mit höherer Dosis einzusteigen, bspw. 3×4 und dann wochenweise bei Wohlbefinden auf 3×3 und 3×2 zu reduzieren. Viel Erfolg!

  • Martina sagt:

    Sehr geehrte Frau Prof. Gerhard,
    Meine Tochter (1 Jahr) wurde mit einem schweren Harnwegsfehler geboren (Doppelniere, Megaureter, Ureterocele) und zwischenzeitlich mehrfach operiert (u.a. künstlicher Ausgang mit Nephrostoma, Entfernung Megaureter, Verbindung beider Nierenpole, Entfernung Ureterocele aus Blase) . Leider hat sie sich im Krankenhaus mit Keim (Pseudomonas aeuroginosa) infiziert, sodass zahlreiche Antibiotikabehandlungen unumgänglich waren. Seit letzter Blasen-OP konnte kein Pseudomonas mehr festgestellt werden. Jedoch wiederholt Infektionen aufgrund Enterokokken und Ecoli Bakterien, weshalb nephrologischer Kinderarzt zu einer 3 monatigen AB-Prophylaxe mit Nitrofurantoin geraten hat. Seit 4 Tagen ist unsere Tochter nun ohne AB, jedoch musste ich heute wieder erhöhte Leukozyten im Urin feststellen. Ich würde so gerne eine erneute AB-Therapie vermeiden. Sind die erwähnten Canephron N Tropfen und das Alpinamed Preiselbeergranulat bereits für Kleinkinder geeignet? Seit ca. 3 Monaten verabreiche ich meiner Tochter täglich 1/2 Beutel Symbiolact comp., und Symbioflor 1 (zuvor Prosymbioflor für 8 Wochen, in ca. 3 Wochen zusätzlich Symbioflor 2). Kann ich diese Mittel ggf mit Canephron und Alpinamed kombinieren?

    Ich bedanke mich bereits jetzt recht herzlich dafür, dass Sie sich Zeit für uns nehmen und freue mich über eine Nachricht von Ihnen.

    Freundliche Grüße
    Martina

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Martina,
      da machen Sie ja wirklich sehr viel mit. Leider kenne ich mich mit so kleinen Kindern nicht aus. Am besten Sie oder Ihr Arzt rufen direkt bei der Firma an. Gut, dass Sie schon die Darmbehandlung eingeleitet haben. Vielleicht können Sie ja auch über das Internet einen Kinderarzt mit dem Schwerpunkt Naturheilkunde in Ihrer Umgebung finden. Recht gute Besserung für Ihre Tochter und Ihnen viel Kraft!

    • Angelika sagt:

      Liebe Martina, haben sie hierzu die Antwort bekommen? Wir haben die gleichen Diagnosen und mich würde interessieren ob ohne antibiose etwas gemacht werden kann. Danke ihnen

  • Christiane sagt:

    Sehr geehrte Frau Professor,
    ich danke Ihnen sehr herzlichh für Ihre Rückmeldung und die Empfehlung. Genau so hat meine Frauenärztin entschieden: sie hat mir Oekolp Creme verschrieben, die ich seit einer Woche anwende.
    Parallel dazu war ich noch beim Urologen, der mir Uro-Vaxom verschrieben hat, das ich seit vorgestern einnehme und nun auf ein gutes Ende hoffe – hoffe – hoffe!
    Herzliche Grüße
    Christiane

  • Christiane sagt:

    Sehr geehrte Frau Professor,
    seit meinen Wechseljahren (bin jetzt 75 – früher nur sehr selten) leide ich unter rezidivierenden Harnwegsinfekten und wurde fast immer mit Antibiotika – vorwiegend Ciprofloxacin und Ofloxacin behandelt. Nebenher wende ich natürlich naturheilkundliche Präprarate an: Angocin, Cranberries, Blasen- und Nierentees, Canephron etc. etc.
    Im letzten Jahr wurde ich fast ganz verschont, hatte nur 1 x einen Infekt, in diesem Jahr aber schon 3.
    Ich wollte es hinkriegen mit Angocin, aber es ließ sich nicht aufhalten, und mein Arzt hat mir natürlich wieder Ofloxacin 100 mg für drei Tage verschrieben.
    Der Urin ist bereits nach der dritten Tablette wieder klar, aber ich fühle mich noch nicht gut: schwitze nachts und bin etwas matt.
    Den Urin habe ich mit Sticks gemessen, er zeigt noch Leukos an und etwas Eiweiß.
    Meine Nierenwerte waren immer in Ordnung bisher bis auf eine Erweiterung des li Nierenbeckens.
    Ich habe nächste Woche einen Termin beim Urologen, und ich will ihn auf Urovaxom und Strovac ansprechen.
    Ich bin diese Entzündungen so leid und habe die ekelhaften Schmerzen so satt.
    Was kann ich denn NOCH tun?
    Scheidenzäpfchen zum Wiederaufbau der gesunden Bakterienflora habe ich bereits genommen.

    Ich würde mich sehr sehr freuen, wenn Sie mir kurz antworten könnten.
    Freundliche Grüße
    Christiane

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Christiane,
      Als meine Schwiegermutter in Ihrem Alter war, hat sie dasselbe durchgemacht. Letztlich halfen ihr dauerhaft nur Östrogenzäpfchen für die Scheide (Ökolp, erst täglich, dann dreimal die Woche) und eine Darmsanierung. Dass Sie nachts noch schwitzen, bedeutet, dass Sie noch nicht mit dem Infekt fertig sind. Unbedingt zusätzlich von einem naturheilkundlich oder homöopathisch arbeitenden Arzt behandeln lassen. Gute Besserung!

      • Christiane sagt:

        Liebe Frau Professsor Gerhard,
        Liebe Frau Professor Gerhard,
        nun habe ich Uro-Vaxom vom Urologen verschrieben bekommen, die Kasse hat es sogar gezahlt.
        Ich hatte fast ein Jahr keine schweren Blasenentzündungen mehr – bis zum Mai diesen Jahres, da war es wieder vorbei, und ich musste bereits 1 x Monuril nehmen, und nun, zwei Monate später hat mich wieder eine schlimme Blasenentzündung erwischt.
        Der Urologe hat gemeint, ich sollte es mit Angocin antiinfekt behandeln, ich habe zwei große Packungen genommen, dann bekam ich Magenprobleme. Also hab ich alles nur rausgezögert, und nun ging es mir richtig schlecht, der Befund war ebenfalls heftig.
        Also wieder Monuril, und ich bin ziemlich enttäuscht und verzweifelt, und hab schon eine große Angst entwickelt.
        Die Oecolp Salbe hab ich ständig verwendet, ebenso Multigyn Aktiv Gel, aber es scheint doch nicht für längere Zeit gut zu gehen.
        Nun bin ich mal wieder ratlos und denke über Strovac nach, oder eben noch mal Uro-Vaxom, das ich jetzt aber selbst zahlen muss.
        Haben Sie, liebe Frau Professor, vielleicht doch noch einen Rat für mich?
        Freundliche Grüße
        Christiane

        • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

          Liebe Christiane,
          Die Ursache Ihrer Blasenempfindllichkeit liegt dann wohl noch woanders. Lesen Sie mal andere Antworten von mir zu Anfragen durch. Im Prinzip ist alles immer wieder dasselbe, was man abchecken muss:
          gestörter Schlafplatz,
          nicht die richtigen Bakterien im Darm,
          Stress oder/und emotionale Probleme,
          Zu wenige gesunde Pflanzenstoffe in der Ernährung.
          Suchen Sie sich einen guten Arzt für Naturheilkunde, der Sie beraten und wieder ins Gleichgewicht bringen kann. Gute Besserung!

  • Julia sagt:

    Liebe Frau Prof. Gerhard,
    vielen Dank für Ihre Antwort!Ich nehme jetzt cranberry- und kürbiskapseln von Abtei mit Zink.Ich möchte noch ergänzen, dass ich seit Kurzem (3 Monate) in einer neuen Beziehung (Fernbeziehung) bin und seit meiner letzten BE keinen Verkehr mehr hatte (3 Wochen) , aber dennoch die Symptome (Harndrang) habe.In der letzten Woche war ich überzeugt davon, dass ich Chlamydien habe; dies hat sich allerdings als negativ herausgestellt.Kurioserweise hatte ich aber in der ganzen Zeit ( der Einbildung) keine Beschwerden aber auf einmal, seit ich weiß, dass ich keine Chlamydien habe, ist der harndrang wieder da.Wahrscheinlich ist es doch psychosomatisch?Was könnte ich hierbei tun?
    Vielen herzlichen Dank für Ihre Beratung!
    Julia

  • Julia sagt:

    Liebe Frau Professor Gerhard,
    es ist wirklich toll, wie Sie in diesem Forum Leid geplagten Frauen helfen und mein Mitgefühl geht an alle, die sich schon lange mit BE rumschlagen!
    Ich habe seit einem Monat eine blasenentzündung, die entweder gar nicht richtig ausheilt oder immer wieder kommt.Vorher war ich nie anfällig für Blasenentzündungen. Inzwischen habe ich drei Antibiotika-Therapien hinter mir und weiterhin Symptome (mit bakterienbefund): Harndrang und vermehrtes Wasserlassen.Ich spüre auch, dass mein Immunsystem durch die Therapien gelitten hat und ich seit etwa zwei Wochen eine Erkältung verschleppt habe.Ich fühle mich sehr sehr matt. Ich war vor 7-8 Jahren bereits in Therapie bei ganzheitlich behandelnden Ärzten und habe somit meine chronischen scheideninfektionen endgültig in den Griff bekommen.Daher werde ich wahrscheinlich wieder diesen Weg einschlagen.Allerdings habe ich auch Angst davor, dass diese Blasenentzündung, die scheinbar aus dem Nichts aufgetaucht ist, gar nicht mehr verschwindet und setze mich dadurch vielleicht unter Druck?Was ist Ihre Empfehlung?Mein Urin wurde vom allgemeinarzt ins Labor geschickt, um zu schauen welche Bakterien vorliegen, und ich werde am Montag bescheid bekommen.Eine weitere Antibiotika-Therapie möchte ich gerne vermeiden.
    Liebe Grüße
    Julia

  • Martina sagt:

    Hallo Prof. Dr Gerhard

    Ich bin seit 1.Jahr transplantiert ( Niere) und leide seit etwa 1, 5Monaten unter einer Harnwegsinfektion allerdings schmerzfrei nur mit hohem Fieber. Hatte 3 Antibotika nehmen müssen innerhalb von 2 Wochen , weil die Werte nicht so schnell absanken wie die Nephrologen sich das erhofft hatten. Letzte Woche waren die Werte in einem sehr angemehmen Bereich habe mich auch gut gefühlt, allerdings steigen die Entzündungswerte wieder und ich soll morgen wieder mit einer Antibiotischen Behandlung beginnen Was mich sehr traurig macht da ich schon sehr viele Medikamente nehmen muss die mich sehr müde und schwach machen.Denken sie ich bin was die Harnwegsinfektionen angeht bei den Nephrologen gut aufgehoben oder sollte ich besser mit diesem Problem zu einem anderen Facharzt gehen? Würde mir auch gerne einen Hausarzt suchen weil ich bisher nur in Behandlung von Nephrologen war. Was würden sie mir empfehlen einen Allgemeinmediziner oder einen Internisten ( Naturheilverfahren) . Vielen Dank für ihren Beitrag, hoffe sehr auf natürliche Heilmittel.
    Liebe Grüße Martina
    De

    • igerhard sagt:

      Liebe Martina,
      Zunächst kommen Sie sicher um eine antibiotische Therapie nicht herum, Sie dürfen ja Ihre Niere nicht riskieren. Vielleicht können Sie in Zukunft mit Angocin antiinfect das Anheften der Bakterien an der Schleimhaut verhindern. Sie sind sicher bei Ihrem Nephrologen gut aufgehoben. Zusätzlich würde ich mich auch an einen Arzt für Naturheilkunde wenden, egal ob Allgemein- oder Innere Medizin, der Sie dabei unterstützen kann, Ihr Immunsystem wieder aufzubauen, den Darm zu sanieren und stabiler zu werden. Alles alles Gute!

  • Purzel sagt:

    Hallo,
    Und danke für ihre schnelle Antwort.
    Das Problem habe ich schon 2 Jahre.
    Vom Geschlechtsverkehr kommen die Entzündungen nicht, auch von der Periode nicht.
    Das ganze hat nach einer Nierenbeckenentzündung angefangen.
    Die Ärzte haben alles Untersucht und können mir auch nicht helfen.
    Ich weiß garnicht wie es weiter gehen soll?
    Ich hätte aber eine Frage zu den Bärentraubenblätter,
    warum darf man die nur ca. 10 Tage brauchen?
    Ist Antibiotika nicht schädlicher wegen redistenzen ?
    Bei den meisten Blasenentzündungen die ich habe wurde immer die Bakterien
    Entrokken gefunden sind das spezielle Bakterien?
    Oder auch etwas wie E- Coli?
    Danke für ihre Antwort

    • igerhard sagt:

      Liebe Purzel,
      Bärentraubenblätter haben Inhaltsstoffe, die zu einer Lebervergiftung führen können. Enterokokken sind wie die Colibakterien ganz normale Darmbewohner, also nichts Aufregendes, außer wenn sie an Blasenentzündungen beteiligt sind. Versuchen Sie herauszufinden, warum sie so anfällig sind.

  • Purzel sagt:

    Guten Tag,
    Was soll ich sagen ich erleide monatlich eine Blasenentzündung.
    Ich habe schon so viele Untersuchungen gemacht zB .
    Blasenspiegelung , CT – Adomen , Nietenreflux ,
    Div Ultraschall von Blase u Niere usw.
    Die Strovac Impfung habe ich versucht u Urovaxum , Cranbarry , brotdrunk ,
    Angocin .. Hatte ich keine Cance.
    Milchsäurebakterien für die Scheide , darmaufbau usw
    Die Entzündungen kommen immer wieder.
    Das einzige was mir etwas geholfen hat sind Bärentaubetabletten,
    die soll man ja nicht länger als 10 Tage nehmen.
    Was kann ich noch tun?
    Ich brauch dringend hilfe , ich kann doch nicht ständig Antibiotika schlucken.
    Die Blasenentzündung sind immer mit Entrokken im Urin.
    Was kann ich tun?
    Ich bin übrigens 38 Jahre.

    • igerhard sagt:

      Liebe Purzel,
      bei so einer langen Krankengeschichte kann ich auch per Internet keine Lösung finden. Ein ganzheitlich arbeitender Arzt kann sicher herausfinden, wodurch das immer wieder passiert: nach dem Geschlechtsverkehr? in Zusammenhang mit der Periode? durch die Pille? durch seelischen Stress? durch ein Störfeld? durch ein gestörtes Immunsystem bei Fehlernährung und Vitaminmangel? Hier finden Sie sicher einen Arzt, der Ihnen helfen kann:
      Naturheilbund, der Therapeuten und Patienten zusammenbringt
      http://www.naturheilbund.de/
      Natur und Medizin der Karl und Veronika Carstens Stiftung
      http://www.naturundmedizin.de
      Ärztegesellschaft für Erfahrungsheilkunde e.V.
      http://www.erfahrungsheilkunde.org/2.html
      Zentralverband der Ärzte für Naturheilverfahren und Regulationsmedizin e.V.
      http://www.zaen.org/
      Viel Glück und gute Besserung!

  • idgy sagt:

    Sehr geehrte Frau Professor Gerhard,
    Ich bin eine leidenschaftliche schwimmerin, doch seit drei Jahren habe ich einmal im Jahr kurz nach schwimmbaderöffnung immer eine heftige blasenentzündung. Im letzten Jahr vier Antibiotika hintereinander da gegen viele eine Resistenz besteht.
    Im Moment habe ich wieder Blasenenzündung und das erste Antibiotika.
    Hoffe es schlägt an. Meiner Meinung nach hat das schon etwas mit dem Schwimmbad zu tun, obwohl ich alles erdenkliche vorgeschriebene mache um nicht zu erkranken.
    Jetzt ziehe ich eine Impfung in Betracht.
    Meinen sie diese kann mir dauerhaft helfen?

  • Christina sagt:

    Ich kann die Wirkung von Angocin bestätigen. Nach einem ganzen Jahr regelmäßiger BE (alle 2-4 Wochen) habe ich nach homöopathischen Tropfen, Blasentees und einer Vielzahl an Antibiotika schließlich Angocin ausprobiert. Nach der hochdosierten Kur ging es mir um einiges besser. Hatt danach 3 Monate lang keine BE. Allerdings führte langfristig etwas anderes bei mir zur kompletten Beschwerdefreiheit: harnansäurende Kapseln (Acimethin bzw. Acimed). Kann ich nur empfehlen, wenn Angocin nicht (mehr) hilft und man nicht von Antibiotika abhängig sein will!
    LG

  • angel173 sagt:

    Hallo,

    Vielen Dank für die schnelle Antwort. Es ist kein starkes Brennen sondern nur ein leichtes ziehen um es genauer auszudrücken. Und wenn ich spinnen würde, wäre ja auch nicht jedesmal was im Urin zu finden ….

    Ja, wurde auch alles gemacht und auch alles negativ, deswegen bin ich ja so verzweifelt.

    Von der Impfung raten mir die Urologen ab, das es nicht wirklich sinnvoll ist und bei den meisten auch nicht anschlägt “ zusammengepanschte Keime“ und dies habe ich jetzt schon von 3 Urologen gehört.

    Wie gesagt, seidem ich ins Wasser gefallen war, habe ich es ununterbrochen? Kann es damit irgendwie zusammenhängen?

    Lieben Dank auch für die genannten Adressen

  • Tami12 sagt:

    Hallo Gerhardt, ich habe seit dem ich mit meine Freund habe paar Stunden später Probleme mit meiner Blase sobald ich einmal aufs Klo gehe nach dem Sex, tut es danach sehr weh und bekomme das Gefühl nicht los aufs Klo gehen zu müssen, ich sitze dann paar Stunden auf Toilette und lass einfach laufen , die paar Tropen die dann kommen. (4 Stunden) danach ist es dann wie weg. Und am nächsten Tag das gleiche, 4-5 Tage lang. Wenn ich er zeit dann kein Sex mehr habe, hat es ein Ende nach 5 Tagen. Aber wenn ich mit ihm schlafe, ist es jeden Tag das selbe.
    Ich nehme die pille.
    Gibt es irgendwas wie ich das los bekomme.

  • angel173 sagt:

    Hallo Frau Dr. Gerhard,

    ich hoffe sie können mir irgendwie helfen, da ich schon total verzweifelt bin und nicht mehr weiter weiß …

    Alles begann letztes Jahr im Februar 2013 … Dort bin ich in Thailand mit einem Schiff untergegangen und schwamm mehrere Minuten in dem „siffigen“ Wasser …

    Es hatte keine 4 Wochen gedauert und ich erlitt meine erste Blasenentzündung, dort verschrieb man mir ein Antibiotikum was überhaupt nicht anschlug, daraufhin folgte dann das „Tavanic“ was zwar anschlug, mich aber total umhaute. Danach war auch alles wieder in Ordnung, bis dann die nächste Blasenentzündung folgte … so geht es nun schon seit 15 Monaten im jeweiligen Abstand von 2-3 Wochen. Ich war schon bei sämtlichen Urologen und auch Frauenärzten keiner konnte mir weiterhelfen, sondern man bekommt immer nur wieder ein Antibiotikum verschrieben … Es wurden auch sämtliche Abstriche genommen, Untersuchungen durchgeführt, Partner wurde mitbehandelt … alles negativ. Wir verhüten sogar doppelt mit Pille( nehme schon seit 12 Jahren ein und die selbe) und Kondom. Ich habe es auch schon mit den „Urotablinen“ für 3 Monate versucht, nur kaum hat man es wieder abgesetzt kam wieder die nächste Blasenentzündung …

    Ich trinke genug, befolge die Hygienemaßnamen, nehme regelmäßig die Preiselbeerkapseln ein, nur alles nützt nichts und ich bekomme es immer und immer wieder.

    Der letzte Urologe meinte, ich soll mir nicht solche Gedanken machen, das würde mit der ersten Schwangerschaft wieder verschwinden… alles eine Hormonumstellung und ganz viel ist auch auf den Stress zurückzuschieben ( aber ich habe nicht mehr als sonst auch … und mehr als ein Jahr lang schon gar nicht ) Bin mir also ziemlich veräppelt vorgekommen …

    Hinzu muss ich sagen, dass meine Blasenentzündungen immer ein wenig anders ablaufen als man sie kennt … ich habe nämlich KEIN Brennen beim Wasserlassen sonders es fühlt sich immer komplett unangenehm an, …. Und jedesmal ist der Urin wieder aufällig und es geht ohne Antibiotikum nicht weg ….

    Ich bin also echt verzweifelt und brauche dringend Ihre Hilfe …

    Vielen Dank schon einmal
    LG Anna

  • Bianka sagt:

    Guten Morgen,

    Zunächst einmal vielen Dank für die tollen Tipps. Ich habe einen neuen Partner und wir haben bisher 4 Wochenenden miteinander verbracht und jedesmal bekam ich eine Blasenentzündung und musste Antibiotika nehmen. Ich war nach der letzten Antibiotika Einnahme nochmal bei einem Urologen. Dieser bestätigte mir das nun alles ok sei und verschrieb mir ein weiteres niedrig dosiertes Antiniotikum welches ich jedesmal nach dem Sex nehmen soll. Ich bin weinend nach Hause Gefahren weil ich langsam aber sicher verzweifel. Leider hatte ich im letzten Jahr viel Stress und darunter scheint mein Immunsystem sehr gelitten zu haben, sodass ich nun im letzten halben Jahr bestimmt schon 10 Mal Antibiotikum nehmen musste (in der Regel jedoch wegen einer Bronchitis).

    Ich möchte diese Tanletten nicht nehmen weil sie meiner Meinung nach alles nur schlimmer machen. Ich versuche meine Füße warm zu halten, 1,5 bis 2l Wasser und ungesüssten Tee zu trinken, nehme Canberry Kapseln und kleinblütgriges weidenröschen. Ich trinke 3 mal täglich Wasser mit grapefruitkernextrakt und angocin und canephron habe ich seit gestern auch. Habe außerdem noch ein Pflanzliches Medikament auf Basis von bärentraubenblättern.

    Macht es Sinn soviel zu nehmen?
    Weiterhin gehe ich zum Heilpraktiker (Akupunktur und leberreinigung)

    Nun hat man mir empfohlen in natron zu baden bzw. Entsprechende Spülungen zu machen. Warum dann das ansäuern durch cranberry?
    Weiterhin wurde mir der Tipp mit Joghurt Tampons bzgl Milchsäurebakterien gegeben (dummerweise hatte ich 1 Woche bevor wir das 1. mal Sex hatten 4 Tage lang einen Tampon vergessen nachdem ich meine Periode hatte)
    Aber das ist doch das komplette Gegenteil zu dem Tipp mit dem natron?

    Was ist denn nun richtig? Können Sie mir da helfen?

    • igerhard sagt:

      Liebe Bianca,
      Cranberry und Angocin verhindern, dass sich Bakterien an der Blasenwand anheften. Spülungen würde ich lassen. Joghurt Tampon ist sinnlos, da die Milchsäurebakterien in der Joghurt andere sind als die, die Sie in der Scheide brauchen. Bärentraubenblätter nicht zu lange nehmen, gefährlich. Akupunktur und Leberreinigung ist gut, aber nicht die Darmsanierung dabei vergessen. Der Darm hat sicher durch die AB sehr gelitten und dann ist man halt anfälliger für Infektionen der Scheide und Blase. Stress abbauen! Unbedingt auch die anderen Artikel über Blasenentzündungen in diesem Webmagazin lesen. Gute Besserung!

  • Christine sagt:

    Liebe Fra
    leider habe ich seit vielen Jahren mit wiederkehrenden BE zu tun. Sie kommen meist nach dem GV. In den letzten 15 Jahren hatte ich zwar immer mal wieder Entzündungen, aber seit letzen Jahr ist alles anders.
    Ich hatte im letzten Jahr ca 8 mal Blasenentzündung, alle kamen nach dem GV ( das ist mein Hauptauslöser).
    Wir duschen uns beide vor dem GV, haben keine wechselnden Stellung, Feuchtigkeit ist genug da, ich trinke davor sehr viel um direkt danach zur Toilette zu gehen. Dann benutze ich noch regelmäßig milchsäurepräparate. Waschen entweder nur mit Wasser oder mit Schaum von multigyn ( nur Milchsäure).
    Wir wissen nicht mehr weiter. Mein mann hat auch seinen Urin schon untersuchen lassen, negativ.
    Zahlreiche Abstiche beim FA waren ebenfalls negativ ( auf Pilz, chlamydien etc).

    Seit der Geburten meiner Kinder ist es noch viel schlimmer geworden mit den BE’S. wie gesagt, hatte ich früher auch häufig damit zu kämpfen, aber eben nicht nach jedem GV.
    Mittlerweile ist es so, dass ich davon ausgehen kann eine BE am nächsten oder übernächsten Tag zu bekomme.
    Gleichfalls ist seit 8 Monaten ein Dauerbrennen in meiner Scheide bzw harnröhre geblieben. Es brennt vermehrt am Abend. ich bin ratlos. Allenfalls die täglich zufuhr von milchsäurezäpfchen hilft.
    Ich nähme auch nach GV immer 4 Tabletten Angocin. Das hat früher noch ganz gut geholfen, jetzt hilft es leider auch nicht mehr.

    Haben sie denn noch tipps was ich machen kann?
    Achso, Impfung mit Strovac und urovaxom habe ich auch durch. Uro vaxom letztes Jahr, danach keine Verbesserung.
    Strovac die letzte Spritze vor 4 Wochen…und seit 2 tagen wieder heftige Blasenentzündung mit Antibiotikum.
    Die Ärzte können bzw wollen nicht helfen. Die Urologen bei denen ich war, nehme mich garnicht richtig ernst. Sagen, ich soll doch einfach sex haben und nicht dran denken, dann passiert auch nichts. so ein quatsch.

    Wenn ich cranberry Präparate nehme, dann brennt es noch mehr in meiner harnröhre.
    Woher kann dieses dauerhafte brennen kommen, das seit 9 Monaten nicht mehr weggeht?
    Sind die Schleimhäute evtl verletzt? Was kann ich noch machen?

    Herzliche Grüße

    • igerhard sagt:

      Liebe Christine,
      das ist ja wirklich ein schlimmes Leiden! Nehmen Sie die Pille ein? Vielleicht besteht bei Ihnen ein Östrogenmangel?! Dann fühlen sich die Schleimhäute wie verletzt an. Am besten suchen Sie mal einen Hormonspezialisten auf. Gute Besserung!

  • Sarah sagt:

    Hallo Frau Dr. Gerhard,

    Seit etwas über einem Jahr leide auch ich häufig unter Blasenentzündungen. Anfangs traten sie vor allem nach dem Sex auf, aber inzwischen bekomme ich quasi ständig welche. Vom Sex kann es definitiv nicht kommen, da ich mich zum Einen danach immer sofort gründlich mit Wassser wasche. Zum anderen treten sie inzwischen auch auf, wenn ich gar nicht mit meinem Freund intim war (was mir durch die ständigen Blasenentzündugen sowieso kaum noch mögich ist). Vom Hausarzt bekam ich immer sofort Antibiotika, was ja aber auf Dauer keine Lösung sein kann. Gerade weil ich dadurch auch ständig erkältet bin, oder neue Blasenentzündungen bekomme… Ich schlafe immer mit Wärmfläsche, bzw. wärme prinzipiell immer meine Füsse usw. Ausreichend zu trinken schaffe ich aufgrund meiner stressigen Beschäftigung leider nicht immer- und sobald ich mal ein paar Stunden nicht genug trinken kann, bemerke ich schon das typische Ziehen im Unterleib bzw. den starken Harndrang (der inzwischen sowieso meistens schon sehr stark ist).
    Was kann ich noch tun, um prinzipiell einer Blasenentzündung vorzubeugen? Und stimmt es, dass Baumwollunterwäsche hilfreich ist?
    Danke!

  • gabi sagt:

    Sehr geehrte Frau Gerhard.

    Bin 54 Jahre, habe seit ca. 7 Jahren immer wieder BE (ganz selten brennen , in der Regel nur ständig dieser Druck und das Gefühl ständig „bieseln“ zu müssen, immer wieder Coli-Bakterien). Manchmal mit Cranberrys, Angocin geschafft. Leider häufig Antibiotika. Urovaxom, Autovaccine, Heilpraktiker sehr viel ausprobiert, leider nur etwas besser, aber nie in den Griff bekommen. Vor ein paar Monaten Estriol-Salbe begonnen.Auslöser sehr häufig Geschlechtsverkehr, auch kalte Füße, kaltes Wasser.

    Paralell passte sein 2 1/2 Jahren mein Pap-Abstrich nicht, immer 3 d, in Verbindung mit sehr vielen HPV Viren low und high risk. (+CN 2).Vor einem Jahr Konisation, danach 2 w dann, wieder 3 d. Nachdem man mich doch sehr verängstigt hatte und der Arzt meinte, es besteht Hoffnung damit meine Blasenentzündungen in den Griff zu bekommen, habe ich mich vor 3 Wochen zur Op (HE) entschieden.
    Seit diesem Zeitpunkt musste ich nachts immer raus um zu „bieseln“, vorher nie. Nun habe ich seit Freitag erhöhte Leukozyten (von Hausarzt fest gestellt) und das Gefühl einer Blasenentzündung.
    Der Entlassungsbericht vom KH ergab Restharn, dies hatte ein Urologe bei Spiegelung auch bereits festgestellt.
    Soll morgen zu meiner Gynokologin. Befürchte es lautet wieder Antibiotika.
    Nun entdecke ich Sie mit dieser Seite… Ab Freitag bin ich für 1 Woche im Urlaub. Vielen Dank im voraus.(langfristig werde ich mich um einen Arzt kümmern, wie von ihnen empfohlen : natum.de, vielen Dank für den Tipp)
    Viele Grüße
    Gabi

  • Sabine sagt:

    Guten Tag Frau Dr. Gerhard,
    Ich bin 41 Jahre alt und habe seit 6 Jahren immer wieder BE. Seit 4 Monaten bin ich in Wechseljahren. Mein Frauenarzt hält es für frühzeitig und verschrieb Hormonpreparat und er meinte es könnte positiv auch auf die Blase auswirken. Ich habe mit der Einnahme noch nicht begonnen. Es sind so viele Nebenwirkungen in der Packungsbeilage beschrieben und Einnahme erst ab Ausbleiben der Regel von 12 Monaten empfohlen wird. Was meinen Sie?
    Danke

  • Isabel sagt:

    Guten Tag Frau Dr. Gerhard,
    ich bin 30 Jahre alt und habe seit 4 Monaten ein starkes Brennen in der Scheide. Das Brennen ist so stark, das an Geschlechtsverkehr mit meinem Freund (sind seit ca. 3 Jahre zusammen) nicht zu denken ist. Es gibt Tage da brennt es nach dem Wasserlassen, dann wieder auch nicht, und es gibt Tage da brennt es auch ohne das ich zuvor auf Toilette war. Angefangen hatte alles im Dezember 2013. Da der Verdacht eine Blasenentzündung nahe lag, hat mein Hausarzt mir 2 x Levoxacin verschrieben. Das Brennen jedoch verschwand nicht. Es folgten viele Arztbesuche beim Urologen, Gyn., usw. Die Laborteste vom Urin waren ok, aber jetzt ist bei einem der Labortest folgende Diagnose bestätigt worden: Massenhaft Enterokokken faecalis in der Scheide. Mein Arzt hat mir darauf „Augmentin“ verschrieben. Das brennen war während der Therapie die ersten 3 Tage verschwunden, dann jedoch folgte starker Durchfall und das Brennen kam wieder zum Vorschein. Ich weis einfach nicht mehr weiter. Ich weiß nicht ob ich nochmal Antibiotika nehmen soll oder es mal mit einem Grapefruitkernextrakt Therapie versuchen soll. Was meinen Sie?
    Danke!!

    • igerhard sagt:

      Liebe Isabel,
      was heißt „Brennen in der Scheide“? Meinen Sie äußerlich im Bereich der Schamlippen oder innen im Bauch? Wenn es äußerlich sein sollte, hat dann schon mal ein guter Hautarzt drauf gesehen? Die Ursachen können von Stress über Hormonstörung, Allergie bis zur Entzündung durch Bakterien oder Pilze oder Viren gehen. Deshalb kann ich Ihnen ohne genauere Kenntnis des Befundes auch nichts persönlich raten. Vielleicht finden Sie unter http://www.natum.de einen naturheilkundlich versierten Arzt, der Sie ganzheitlich beraten und behandeln kann. Von weiteren Antibiotika kann ich Ihnen nur abraten und auf gut Glück und eigene Faust den Grapefruitkernextrakt nehmen, ist wahrscheinlich auch hinausgeworfenes Geld. Bis Sie einen Therapeuten gefunden haben, würde ich an Ihrer Stelle nur Multigyn oder Deumavan zur Pflege nehmen, keine Feuchttücher, keine Weichspüler für die Wäsche, keine Synthetikunterwäsche usw.
      Viel Erfolg! Und berichten Sie ruhig mal, was oder wer Ihnen geholfen hat.

  • Sabine sagt:

    Guten Tag Frau Dr. Gerhard,
    Ich bin 41 Jahre alt und habe seit 6 Jahren immer wieder BE. Seit 4 Monaten bin ich in Wechseljahren. Mein Frauenarzt hält es für frühzeitig und verschrieb Hormonpreparat und er meinte es könnte positiv auch auf die Blase auswirken. Ich habe mit der Einnahme noch nicht begonnen. Es sind so viele Nebenwirkungen in der Packungsbeilage beschrieben und Einnahme erst ab Ausbleiben der Regel von 12 Monaten empfohlen wird. Was meinen Sie?
    Danke

  • Josephine sagt:

    Ein großes Dankeschön, Frau Prof. Dr. Gerhard,

    dann werde ich selbstverständlich lieber warten.

    Ich möchte an dieser Stelle auch ein Lob an Sie aussprechen, für die schnellen Antworten und tollen Ratschläge. Man fühlt sich hier wirklich aufgehoben und ernst genommen.

    Josephine

  • Josephine sagt:

    Vielen Dank Frau Prof. Dr. Gerhard,

    ich bin 21 und die Pille nehme ich seit ca. 7 Monaten nicht mehr, weil man mir den Tipp gegeben hatte, dass dies auch Auslöser für Blasenentzündungen sein kann. Kann ich Ihrer Meinung nach wieder die Pille nehmen?

    Vielen Dank auch für die anderen Tipps. Ich werde definitiv anfangen, Kanne Brottrunk täglich zu trinken.

    Mit besten Grüßen,
    Josephine

  • Josephine sagt:

    Sehr geehrte Frau Prof. Dr. Gerhard,

    seit knapp 1,5 Jahren habe ich in regelmäßigen Abständen mit Blasenentzündungen zu kämpfen. Diese stehen in unmittelbarem
    Zusammenhang mit Sex. Anfangs gelegentlich, inzwischen jedoch nach jedem Sex mit meinem Partner. Dies kann aber auch damit zusammenhängen, dass wir durch meine häufigen Erkrankungen seltener miteinander schlafen können. Bis jetzt wurde jede Blasenentzündung mit Antobiotika
    behandelt. Hätte ich Ihre Artikel bloß früher gelesen…
    Ansonsten weiß ich nicht, was ich noch falsch mache. Mein Partner und ich gehen vor dem Sex duschen, ich auch danach. Außerdem gehe ich sofort danach auf Toilette und trinke wenigsten noch 750 ml Tee.

    Vorbeugend habe ich mich vor 5 Wochen mit Strovac impfen lassen. Dazu kann ich allerdings noch nichts sagen, da ich mich ohne meinen Partner im Ausland befinde, und somit keinen Sex habe.

    Vor meinem Auslandsaufenthalt jedoch, bahnten sich wieder typische Symptome einer BE an. Ich habe daraufhin meine Einnahme von Angocin erhöht und mich mit einem Kirschkernkissen auf die Couch gelegt. Nach zwei Tagen waren keine Bakterien mehr im Urin nachzuweisen. Es wäre natürlich trotzdem belastend, wenn nach jedem Sex mindestens zwei Tage folgen, die ich auf der Couch verbringen muss. Aber es hat mich doch schon sehr gefreut, die BE auf diesem Wege losgeworden zu sein.

    Mittlerweile nehme ich Angocin wieder in der üblichen Dosierung 2 Tabletten, dreimal am Tag. Trotz dessen und trotz Abstinenz verspüre ich immer mal wieder Schmerzen in der Blase, auch wenn keine Bakterien nachgewiesen werden können. Diese Schmerzen gehen oft nach ein paar Stunden und mit einem Kirschkernkissen vorüber; sind aber trotzdem sehr belastend.

    Woran kann das liegen? Durch die häufige Einnahme und die häufigen BE´s? Ich kann mir vorstellen, dass meine Blasenwand total hinüber ist. Wenn ja, wie lange wird es dauern, bis sich eine kaputte Blasenwand wieder regeneriert?

    Mit freundlichen Grüßen und vielen Dank für die Antwort im Voraus!

  • Judith sagt:

    Was ich nicht ganz verstehe, ich soll mich basisch ernähren, aber den Urin sauer halten. Macht preiselbeersaft nicht sauer? Was man im Netz findet ist so widersprüchlich. Habe gelesen, dass E-Choli Bakterien sich auf Dauer an das saure Milieu in der Blase anpassen können. Manche schreiben, im basischen Urin halten sich Bakterien erschwerend. Alles sehr verwirrend! Welches globuli denken Sie ist am besten, bei starkem Brennen beim Wasserlassen, wärme ist beruhigend, bei Kälte wird es schlechter. Muss nicht häufiger zur Toilette bei BE, nur starke Schmerzen in der Blase und harnröhre. Ich würde wirklich alles machen, um diese Beschwerden wenigstens zu reduzieren!

  • Judith sagt:

    Sehr geehrte Frau Prof. Dr. Gerhard, ich hatte vor 4 Wochen wieder eine blasenentzündung die ich mit ciprobeta 250mg behandelte. Seit dieser Zeit nehme ich Urovaxom. Seit Sonntag habe ich wieder ein Brennen beim Wasserlassen, der Frauenarzt sagt aber es sind keine Leukos drin, nur Ery’s. Ich nehme jetzt canephron, cantharis und trinke jeden Tag dieses Preiselbeergranulat. Es wird nicht besser und ist unangenehm, aber auch nicht so schlimm dass ich gleich AB nehmen müsste. Ja jetz mach ich mir Sorgen, da am Wochenende mein Eisprung ist (möchte schwanger werde) und ich weiß genau dass ich nach dem GV wieder dran bin mit BE. Wissen Sie Rat? Mein Frauenarzt hat mir Miktonetten verschrieben, aber die behandeln ja das Problem nicht. Danke schonmal für ihre Bemühungen! Ich lese diese Beiträge von den Leidensgenossinnen und halte sehr viel von ihrer Meinung, da Sie mit alternativmethoden arbeiten. Ich fühle mich auch nicht so allein mit diesem gravierendem Problem. Danke!

  • Sarah sagt:

    Guten Tag Frau Prof. Dr.Gerhard,

    ich habe seit fast 2 Jahren leichte Blasenentzündungen, diese werden nicht schlimmer, weil ich sie vorher mit extrem viel Wasser trinken und Angocin stoppen kann. Trotzdem kommen die BEs immer und immer wieder.
    Cranberrykapseln haben auch nichts bewirkt – Blasentees helfen nur akut.

    Im Urikult konnte nix direktes nachgewiesen werden (meistens geringe Anzahl von Colibakterien) und die Blasenspiegelung brachte auch kein Ergebnis. Die 3-Monate Kur Uro-Vaxom und etliche Antibiotika bringen leider nichts. Meine Frauenärztin hat auch noch einmal getestet, ob es an anderen Bakterien liegen könnte – nicht gefunden.

    Auch beim Verzicht auf Sex folgen Blasenentzündungen – es gibt auch keine Zusammenhänge zur Periode :( Ich reagiere empfindlich, wenn ich Sekt, Cola oder Bier trinke, in Leggins schlafe (Habe jetzt immer dicke Jogginghosen an …), Tangas anhabe oder etwas wenig am Tag getrunken habe (manchmal sehr schwierig, da oft Stresssituationen auf der Arbeit vorhanden sind).

    Zu meinen Daten: Ich bin 24 Jahre alt, 165 cm groß und 62 kg schwer, nehme seit ich 15 bin die Minisition 21 fem, bin Allergiker (Gräser- und Baumpollen)

    Mein Privatleben leidet extrem, oft kein Sex (dabei liebe ich meinen Freund sehr – wir müssen oft verzichten), nachmittags einen Kaffee trinken ist bei gereizter Blase schon nicht drin… Würde mich lieber um meine Figur kümmern :-/

    Kann man mir noch helfen? Ich habe im März einen Termin bei einer Urologin in Aachen um mir eine zweite Meinung einzuholen.

    Der Urologe meines Freundes meinte zu ihm, dass das nicht sein kann, dass es von ihm kommt.
    Das stimmt nicht ganz oder?

    Vielen Dank und grüße an alle Betroffenen

  • Sabine sagt:

    Guten Tag Frau Prof. Dr.Gerhard,

    Danke für die schnelle Antwort. An welchen Arzt (Hausarzt oder Facharzt) wende ich mich, um Hormonhaushalt zu überprüfen.
    Angocin nehme ich hochdosiert, bereits gestern damit angefangen.
    Gestern in der Praxis wurde in Urin sowohl erhöhte Anzahl von Leukozyten als auch Blut festgestellt. Ich muss aber sagen, dass die Symptome sich bereits schon heute verbessert haben, was auch der Urintest zu Hause bestätigt hat. Was würden Sie empfehlen wie lange soll Angocin hochdosiert eingenommen werden, momentane Dosis 5 Tabletten pro Einnahme im Abstand von 3-4 Stunden.
    Vielen Dank und viele Gruesse

  • Sabine sagt:

    Sehr geehrte Frau Prof. Gerhard,

    Vielen Dank für viele Ratschläge, man füllt sich bei Ihnen sehr kompetent aufgehoben.Ich bin 41 Jahre alt und hatte bis zum 35 Lebensjahr einmal Blasenentzündung. Mit 35 fing es mit BE an und leider chronisch geworden. Die Ärzte verschreiben sofort immer Antibiotikum, und dann leider immer wieder, ohne was anderes auszuprobieren oder die Gründe rauszufinden. Daher bin ich zu dem anderen Arzt gegangen, der einige Untersuchungen gemacht hat.Leider sind die Wartezeiten dort sehr lang….für die Berufstätige. Daher finde ich diesen Forum sehr hilfreich.
    Seit heute habe ich BE und bekam Monuril 3000.
    Vorher versuche ich aber mit Angocin, da ich Medikament vorher nicht kannte und werde über meine Erfahrung berichten.
    Viele Gruesse

  • Kristina sagt:

    Sehr geehrte Frau Prof. Gerhard,

    ich bin 28, vor ein paar Jahren habe ich es mit der Pille als Verhütungsmittel versucht und relativ schnell meine erste Harnwegsinfektion bekommen. Damals habe ich die akute Entzündung mit einem Antibiotikum in den Griff bekommen. Auch danach war mein Harnweg weiter gereizt, und ein Nahrungsergänzungsmittel mit Cranberryextrakt hat eine Wiedererkrankung verhindert.
    Auch in den folgenden Jahren habe ich besonders in stressigen Phasen die üblichen Symptome einer angehenden Infektion verspührt, aber hier war eine Eigentherapie mit Cranberrysaft, -kapseln und Nieren- und Blasentee immer erfolgreich.
    Nun habe ich seit einigen Monaten immer wieder Beschwerden. Meine Hausärztin hat mir eine dreitägige Antibiotika-Therapie verschrieben. Nach der Therapie war mein Urin in Ordnung. Was blieb war ein wiederkehrendes Druckgefühl in der Harnröhre (zwischen Blase und Harnausgang). Ich wurde an eine Urologin überwiesen. Diese nimmt, um Verunreinigungen zu vermeiden, den Urin mithilfe eines Katheters. Auch bei dieser Untersuchung war der Urin ok. Sie empfahl mir, zu beobachten, ob das von mir beschriebene Druckgefühl im Zusammenhang mit meinem Zyklus auftritt.
    Kurze Zeit später bekam ich wieder starke Symptome, ständiger Harndrang, Schmerzen im Harnweg etc. und meine Urologin hat mir ein Antibiotikum verschrieben. Diesmal für fünf Tage. Die Harnwegsinfektin ist weg, allerdings bekam ich nach der ganzen Antibiotikaeinnahme eine Pilzinfektion, diese habe ich selber behandeln können und die Scheidenflora mit entsprechenden Präperaten wieder aufgebaut.
    Nun mein eigentliches Problem, das Druckgefühl in Harnweg ist noch immer da. Meist nach dem Urinieren, verstärkt morgens und abends und unabhängig von meinem Zyklus. Ich versuche weiterhin viel zu trinken, regelmäßig auf die Toilette zu gehen etc. Vor zwei Tagen verspührte ich das bekannte Ziehen und versuchte es mit dem viel empfohlenen Angocin, allerdings vertrage ich es nicht (Hautrötungen mit Hitzegefühl im Gesicht, Magenprobleme), auch Cystinol löst bei mir Magenbescherden aus. Die wiederkehrenden Beschwerben beeinträchtigen meine Lebensqualität sehr, vor allem auch mein Sexualleben. Mein Freund lässt sich gerade ebenfalls untersuchen.

    Nachdem ich nun hoffentlich meine gesamte Krankengeschichte (ich hoffe nicht zu ausführlich) dargelegt habe, können Sie mir vielleicht einen Tipp geben, was ich machen kann um meine jetztige Anfälligkeit zu verbessern? Und was könnte dieses Druckgefühl auslösen? Halten Sie es für sinnvoll, wenn eine Blasenspiegelung vorgenommen wird, um den Harnweg genauer betrachten zu können oder ein Röntgenbild?

    Vielen herzliche Dank im Voraus!
    Mit freundlichen Grüßen

    Kristina

  • Judith sagt:

    Guten Tag, ich bin 28 und habe seit meinem 16. LJ mit fast monatlicher blasenentzündung zu kämpfen, die ständig mit Pilzen einhergehen. Habe ALLES mögliche versucht, Antibiotika (bin gegen viele schon resistent), cranberrysaft, nifurantin über Monate, globuli usw., war bei 10 Urologen und keiner konnte helfen. Die BE tritt meist nur bei Geschlechtsverkehr auf, mein Freund hat sich auch schon oft untersuchen lassen-ohne Befund. Kann es am sperma auch liegen, bringe es nämlich sehr damit in Verbindung. Mein Frauenarzt sagt ich besitze keine laktobazillen in der Scheide,das wäre evtl der Auslöser, mache daher 3x /Woche kur mit Milchsäurezäpfchen. Trinke regelmäßig Kefir, cranberrysaft u nehme zink, selen, vitamin C. Nun habe ich meine Pille abgesetzt seit 1 Monat, möchte schwanger werden. Nehme z. Zt. Wieder Antibiotika, aber was soll ich machen?! So kann das nicht weitergehen, vor allem wenn ich schwanger werden will. Habe Angst dass es deswegen nicht funktioniert! Ich kann diese Schmerzen auch nicht aushalten, habe immer ein Antibiotikum daheim um es gleich zu nehmen. Diese Schmerzen sind innerhalb von 10 Minuten so schlimm, habe fast immer Blut innerhalb kürzester Zeit im Urin. Bitte helfen Sie mir, ich weiß keinen Rat mehr!

    • igerhard sagt:

      Liebe Judith,
      das ist ja wirklich ein gravierendes Problem. Die Pille weglassen ist schon mal ein erster guter Ansatz. Als nächstes müssen Sie einen ganzheitlich arbeitenden Kollegen finden, der Ihren Darm behandelt. Dann ist die Frage, ob Umweltbelastungen vorliegen, bspw. Amalgam, oder Ihr Bettplatz nicht in Ordnung ist. Zu all diesen Themen gibt es Hinweise in besonderen Artikeln in diesem Webmagazin. Schließlich hilft eine gesunde Biokost, um das Immunsystem zu verbessern. Am Samen selbst liegt es sicher nicht, sondern, wie Ihr Arzt ganz richtig vermutet, an dem ungünstigen Milieu in Ihrer Scheide und Blase. Schließlich können in solchen Fällen auch Akupunktur und die traditionelle Chinesische Medizin helfen. http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/haeufige-harnwegsinfekte-helfen-zubereitungen-aus-der-preiselbeere/ Wie Sie ja schon gelesen haben, ist Cranberrysaft zur Vorbeugung und Behandlung nicht ausreichend.
      Alles Gute und nicht verzweifeln, Sie kriegen das in!

  • renate sagt:

    Hallo ich habe eine frage bei harwegentzündung ob frau oder mann ist ein geschlechtsverkehr möglich?

  • Marlis sagt:

    Ich habe jetzt auch eine Therapie begonnen, die mir mein Gynokologe verschrieben hat um die Scheidenflora auf den richtigen PH-Wert zurückzubringen. Bestehend aus Milchsäure und Östrogen-Tabletten.
    Schade, dass meine Nephrologen nicht auf diese Idee kommen, dieses überprüfen zu lassen. Leider hat die Ganzheitsmedizin bei den Fachärzten noch nicht genug Einzug gehalten.
    Leider habe ich z. Zt. wieder eine Blasenentzündung, die ich mit Angocin zu bekämpfen versuche.

  • Simone sagt:

    Hallo! Danke für die Antwort. Aber kann es wirklich sein, dass man „im Becher“ Blut und Bakterien im Urin sieht, die dann im Labor nicht mehr nachweisbar sind? Sie waren doch bei der „Becherprobe“ da. Wie kann es sein, dass dieser gleiche „Becherurin“ anschl. im Labor kein Ergebnis hat. Bin ja froh darüber, aber ich würd es gerne auch verstehen….?!
    Liebe Grüße von Simone

  • Marlis sagt:

    Vielen Dank für die Antwort.
    Ich bin von meiner nephrologischen Praxis ins KH eingewiesen worden aufgrund des UrinBefunds. Am 5.12.stationär aufgenommen, dort bekam ich eine Infusion Meronem und am nächsten Tag war der Urin frei von Keimen.
    Ich muss dazu sagen, dass ich Immunsupresiva aufgrund einer Nierentransplantation nehme, daher darf das Immunsystem nicht gestärkt werden.
    Während meines Aufenthaltes wurde ich auch einem Urologen und einer Gynäkologin vorgestellt. Letztere stellte fest dass mein PH-Wert meiner Scheidenflora nicht ok war, und hat mir Kapseln(Doederlein) aufgeschrieben, die ich dann am letzten Tag erhielt. Also nur eine insgesamt.
    Ich habe seit meiner vorletzten Entlassung am 31.10.täglich Cranberrykapseln,Angocin und Heumanns Blasen und Nierentee eingenommen bzw. getrunken und gehofft, dass die Vorbeugung hilft.
    Ich habe nur Angst, dass ich jetzt wieder ins KH muss und schon wieder Meronem kriegen muss. Irgendwann sind die Keime dagegen wahrscheinlich auch resistent.

  • Simone sagt:

    Hallo! Hab mal eine Frage: Ich hatte vor einigen Wochen nach einem Thermalbadbesuch am nächsten Tag irgendwie das leichte Gefühl eine BE zu haben. Beim Hausarzt wurde Urin im Becher getestet und Blut und Bakterien gefunden. Ich sollte AB nehmen, hab aber aufgrund der eigentl. nicht sehr starken Beschwerden versucht ohne Antibiotika die BE wegzubekommen. Mit Angocin, Preiselsan, Harntee usw. hatte ich dann auch rasch das Gefühl, es ist besser. Hab selbst dann Combur-Test gemacht und keine Bakterien, sondern nur noch Blut im Urin festgestellt. Weiter mit o. g. Mitteln -aber immer das gleiche Teststreifen-Ergebnis, mal Blut mit, mal ohne Bakterien… aber eigentl. sonst keine Beschwerden. Test-Ergenis wurde aber jedesmal nach GV wieder schlechter. Daraufhin zum Urologen, der auch nicht den Urin direkt aus Blase, sondern im Becher testete. Er fand dort im 1. Schnell-Test auch Blut und Bakterien und wollte schon AB verschreiben. Auf mein Zögern setzte er dann im Labor eine Kultur an und stellte nach 2 Tagen fest, dass Urin absolut in Ordnung ist. Bin daraufhin z. Frauenarzt, der sagte, dass ich kaum Milchsäurebakterien habe. Nun muss ich tägl. Vaginalzäpfchen nehmen. Bin eigentl. beruhigt, dass es doch keine BE ist, mit der ich über Wochen „das Teststäbchen bekämpft“ hab. Aber nun meine Frage: Ist es echt möglich, dass ledigl. ein Mangel an Milchsäurebakterien zu diesen „falschen“ Ergebnissen führen kann? Das wär doch sicher auch für andere „Geplagte“ wichtig, denn ich hätte, wenn ich nicht so skeptisch gewesen wäre, sicherlich schon beim 1. Hausarztbesuch die AB genommen…! Kann das Ergebnis wirklich stimmen? Und was kann ich ausser den Vaginalkapseln noch machen, um die Scheidenflora aufzubauen?? Vielen Dank im voraus für Ihre Antwort!

    • igerhard sagt:

      Liebe Simone,
      das haben Sie ja prima hinbekommen, Gratulation! Wahrscheinlich liegt bei Ihnen ein leichter Hormonmangel vor und die Schleimhäute sind leicht reizbar. Die Idee mit den Milchsäurebakterien ist sicher gut. Außerdem sollten Sie die Darmflora stabilisieren mit milchsauer vergorenem Gemüse, vie Pflanzenkost und eventuell Kanne Brottrunk.
      Alles Gute!

  • Marlis sagt:

    Sehr geehrte Frau Prof. Gerhard,
    nach erneutem Aufenthalt im Krankenhaus wegen eines Harnweginfekts und Therapie mit Meronem, wurden 5 Tage nach Entlassung wieder Keime im harn gefunden.
    Während meines Aufenthaltes konnte der Keim aber überhaupt nicht nachgewiesen werden, da der Urin am 2. tAg nach Einweisung nicht mehr vorhanden war. Das ist alles sehr seltsam.
    Allerdings hatte ich kurz vor dem stationären Aufenthalt mit Angocin in hoher dosis angefangen. Kann sein, dass es die Wirkung war darauf war.
    Die Ärzte rieten zu einer Langzeittherapie mit Antibiotikum bei Keimfreiheit. Das ist leider nicht passiert. Nun ist der Keim wieder da und so langsam bin ich ratlos.
    Nehme Cranberry Kapseln (36) und wie gesagt Angocin seit Oktober in unterschiedlicher Dosierung.
    Nitrofurantoin darf ich wegen der transplantierten Niere nicht nehmen.
    Gruß aus Hannover

  • Marlis k sagt:

    Hallo, ich hatte schon vor ein paar Wochen geschrieben und seitdem angocin und cranberries-Kapseln eingenommen . Leider hatte ich 6 Wochen nach meiner meronem Therapie im Krankenhaus erneut eine e. Coli Infektion , die ich aber nicht bemerkt habe . Da ich wegen meiner transplantierten Niere ständig in Behandlung bin , wurde wieder e. Coli gefunden . Wieder Krankenhaus und meronem- Infusion . Die Ärzte konnten keinen Keim nachweisen , da der Urin immer negativ war . Seit Donnerstag bin ich zu Hause und heute, also 5 Tage später , sind wieder keime im Urin . Ich verstehe das nicht . Nehme jetzt wieder angocin alle 3 Std 5 Tabletten ,aber bin sehr skeptisch, ob es überhaupt hilft .

    Haben sie einen Rat ?

    Vielen dank im voraus

  • sarah sagt:

    Hallo….ich hätte nochmal eine kurze frage….wirkt Angocin besser in Kombination mit methionin oder sollte der Urin eher basisch sein,wie bei der einnahme von bärentraube….ich hatte seit 4 Wochen ruhe durch das ansäuern des urins……leider kam jetzt die be.zurück……ist die kombination ok? LG Sarah

  • Anna sagt:

    Hallo liebe Frau Gerhard,

    ich habe fast ein Jahr lang unter den Auswirkungen einer wiederholten (und unnötigen) Antibiotika-Therapie gelitten, obwohl der Erreger am Ende wahrscheinlich ein Herpes-Virus war.

    Ich habe meine Ernährung umgestellt und lange Probiotika genommen, um überhaupt wieder zurecht zu kommen. Leider bin ich noch immer nicht arbeitsfähig! Seit zwei Wochen verzichte ich nun KOMPLETT auf Zucker, die meisten KH, süßes Obst und tierische Produkte.

    Nun habe ich seit 1,5 Wochen eine Blasenentzündung, wahrscheinlich durch Verkühlung und/oder öffentliche Toilette. War bei meinem (nicht so tollen) Frauenartz, der stellte weiße Blutkörperchen im Urin fest und verschrieb mir ohne auf meine Frage nach Alternativen einzugehen Antibiotika.

    Angocin (5x am Tag 5 Tabletten) hat mäßig gewirkt. Habe nach einer Woche aus Verzweiflung zu den Antibiotika (einmalige Einnahme, Granulat) gegriffen, danach wurde es schlimmer als zu Beginn der Erkrankung.
    Habe weder Fieber noch Blut im Urin.
    Mich quälen andauernder Harndran, ziehen im Unterleib und leichtes Brennen am Harnrörenausgang; stark gereizte, fast wunde Scheide, sowie ein dicker Wasserbauch. Trinke seit BE gut 4-6 Liter pro Tag, meist Tee.

    Nun habe ich zu einem antibakteriellen Mittel gegriffen namens Grapefruitkernextrakt. Das scheint direkt zu helfen. Der Harndran ist vermindert, das Ziehen im Unterleib fast verschwunden nach jetzt grademal 2 Tagen. Jedoch schmerzt jedoch die Scheide immer mehr, brennen, wundsein.
    Mein Partner und ich verzichten schon auf GV seit ich BE habe!

    Welche Probiotika genau empfehlen Sie, um den Darm dahingehend zu sanieren? Ich habe nur noch Symbiolact zuhause im Kühlschrank…
    Sind Milchsäurezäpfchen in meinem Fall ratsam?
    Ich bin ziemlich Histaminintolerant und vertrage keine Fermentierten Produkte, wie von Tisso oder ähnlichen Firmen!

    Herzliche Grüße von der Ostsee,
    Anna

  • Marlis sagt:

    Vielen Dank für die schnelle Antwort.

  • Marlis sagt:

    Hallo, ich war gerade 14 Tage im Krankenhaus wegen einer verschleppten Blasenentzündung. Dazu muss ich sagen, dass ich seit 2002 nierentransplantiert bin und in diesem Jahr schon einige Harnweginfekte hatte.
    Diese wurden immer mit cipro behandelt, was aber beim letzten Infekt nicht mehr wirkte. Im Krankenhaus meinte man, dass der e-coli resistent geworden sei und nur Meronem (infusion) ansprach.

    Nun wollte ich, um vorzubeugen ein Meerrettichpräparat nehmen, weiß aber nicht, ob es das Immunsystem zu sehr ankurbelt, da ich ja Immunsuppresiva nehme. Cranberrykapseln nehme ich jetzt bereits, aber über die Wirkung ist man ja nicht sicher.

    Über eine Antwort würde ich mich freuen. Vielen Dank !

  • letta sagt:

    Sehr geehte Frau Dr. Gerhard,
    auch ich (47J) bin eine Leidgeplagte seit ca 10 Jahren. Alles was ich hiergelesen habe habe ich auch schon probiert. Gv ohne Antibiotikum ist unmöglich. Meine Blase ist wohl seit Kindheit mein Schwachpunkt. Mit 11 J. wurde eine unterentwickelte kaum funktionsfähige Niere entfernt. Bisdahin hatte ich wohl unbemerkt chronische Entzündungen. 2 Jahre später Entfernung Harnleiter, da immer noch Bakterien im Urin waren. Ich habe bei Infekten, Unterkühlungen sofort zu Blasenentzündungen geneigt. Ende 30J, eig. zeitgleich wie meine Zyklen kürzer wurden begannen die Entzündungen nach GV. 2x Ausschabungen.Vor 2 Jahren wurde die Gebärmutter entfernt, von Myomen durchwachsen. Im le. Jahr kam ich kaum aus Blasenentzündeungen heraus, ich wurde in der Urologie absolut durchuntersucht und es wurden Proben aus der Blase entnommen.Diagnose: Plattenepithelmetaplasie bei chron. Enzündungskomponente, urotheliale Hyperplasie. Therapie ein viertel Jahr Nitrofurantoin, hochdosiert Vit.C..
    Kein Wunder dass ich oft zu Scheideninfektionen neige!
    Meine Blase ist einfach mein schwaches Organ!
    Mein Mann kommt mittlererweile auch damit klar:-)
    Meine Idee: gibt es denn eine antibiotische Salbe die man vor GV anwendet, die die orale Einnahme eines Antibiotikums ersetzen könnte. So würde der Wirkstoff doch gleich an Ort und Stelle wirken und nicht den ganzen Stoffwechsel belasten?? Das wäre doch einen Versuch wert.

    Ach ja, Oekolb habe ich über 2 Jahre genommen (bin sehr dünnhäutig geworden)und viel Geld in einen Heilpraktiker investiert. Heute habe ich deutliche Anzeichen von Wechseljahresbeschwerden. Gynokadin habe ich auch ein gutes Jahr gecremt und veruche es gerade wg. viel Kopfweh und hohem Puls abzusetzen.
    Sonst bin ich gesund.

    Vielen Dank für Ihre Gedanken und eine Antwort.
    Letta

  • Aylin sagt:

    Liebe Fr. Dr. Prof. Gerhard,

    Ich habe seit etwa 2 Jahren und aktuell etwa seit einem Jahr min. 1 mal im Monat eine BE.
    Langsam bin ich wirklich am verzweifeln, weil mir keiner so wirklich helfen kann. Ich war beim Arzt, Urologen und sogar im Krankenhaus. Immer bekomme ich Antibiotika verschrieben und es kommt immer wieder. Ich versuche eigentlich alles um einer BE zu umgehen. Ich weiß einfach nicht mehr weiter, so kann man doch nicht mehr weiterleben. Auch der GV mit meinem Freund ist kaum mehr möglich. Zu meiner Person: ich bin 19 Jahre alt, mache Sport und bin 1,65 m groß und wiege 65 Kilo.

    Mit freundlichen Grüße,

    Aylin

  • igerhard sagt:

    Liebe Julia,
    Zu Ihrer Anfrage, ob die immunisierende Wirkung von Uro-Vaxom bei paralleler Einnahme von Angocin durch Abtötung der Keime vermindert wird.
    Dieser Effekt ist nicht zu erwarten, da in Uro-Vaxom keine lebenden Keime, sondern nur lysierte Fraktionen verschiedener Spezies von E. Coli enthalten sind.

  • liebe Jeannine,

    die Phytotherapie ist – wenn korrekt angewandt – eine sehr gute Therapiemöglichkeit, auch für Kleinkinder. Allerdings erfordert der Einsatz hier eine genaue Kenntnis der Materie und Erfahrung. Eine durchdachte Therapie mit Phytotherapeutika in Kombination mit Aromatherapie scheint mir hier sinnvoll. Allerdings gebe ich prinzipiell keine therapeutischen Ratschläge, ohne mir vorher einen persönlichen Eindruck (mit Anamnese) gemacht zu haben.

    liebe Grüße
    Natascha von Ganski
    Mitherausgeberin von „Die neue Pflanzenheilkunde für Frauen“ http://www.amazon.de/gp/product/389883302X/ref=as_li_tf_tl?ie=UTF8&camp=1638&creative=6742&creativeASIN=389883302X&linkCode=as2&tag=netzwerkfraue-21

  • Julia sagt:

    Sehr geehte Frau Dr. Gerhard,

    vielen Dank für ihren aufschlussreichen Artikel!

    Ich bin 20 und habe nun seit circa 5 Monaten immer wiederkehrende Blasenentzündungen.
    Da ich jedes Mal nur mit Antibiotika abgefüllt werde, versuche ich es nun mit uro vaxom. Nun stelle ich mir jedoch die Frage, ob ich uro vaxom und angocin gleichzeitig einnehmen darf (angocin wende ich nicht dauerhaft an, jedoch sofort, sobald Anzeichen auftreten).
    Denn Angocin tötet ja soweit ich weiß die Erreger, die ich durch uro vaxom ja extra meinem Körper hinzufüge.
    Wäre dann eine doppelte Therapie nicht kontraproduktiv für die Immunisierung?

    Vielen Dank im Voraus,
    Julia

  • Jeannine sagt:

    Sehr geehrte Frau Prof. Ehrhardt,
    ich bin etwas verzweifelt und bräuchte dringend einen guten Ratschlag. Es ist etwas verzwickt.
    Meine knapp 2 jährige Tochter hatte vor ca. 4 Wochen einen Harnwegsinfekt und die Ärztin verschrieb Antibiotika, da E. Coli Keime im Urin nachgewiesen worden sind. Nach der 3 tägigen Einnahme hatten wir kurzzeitig den Eindruck, es ist besser. Allerdings fasste sie sich, genau wie seit Beginn der Blasenentzündung, wieder in den Schritt und sagte wieder schmerzverzerrt aua. Dies wechselt nun mit symptomfreien Tagen ab. Nunmehr bekam sie auch zeitlich h die unteren Eckzähne und ebenso Durchfall und Verstopfung und starke Bauchkrämpfe und Koliken. Das ging mindestens 1 1/2 Wochen so. Nunmehr scheint es etwas besser. In der Zeit waren wir bei 2 Kinderärzten, 2 Heilpraktikern. Urin wurde nicht mehr kontrolliert. Es ist sehr schwierig daran zu kommen. Die Urinbeutel sind in ht wirklich hilfreich und ins Töpfchen will sie durch den ganzen Stress gar nicht mehr machen. Es scheint besser, aber ich bin unsicher und habe Angst, dass es die Nieren angreifen könnte, wenn wir noch keine Sicherheit haben. Nebenbei muss ich erwähnen, dass i h auch als Kind und Jugendliche damit zu kämpfen hatte. Antibiotika ist keine Lösung und die tollen pflanzlichen Sachen sind für Kinder fasst alle nicht einnehmbar. Können Sie mir bitte einen Tipp geben, ob zB Equisetum/Serum lactis Dil. Von WeledaSchwäbisch…sowie Ihre oben benannten Urtinkturen für Kleinkinder einnehmbar sind? Ich habe schon mit allerlei Globuli und Kräutern experimentiert oder ob Schachtelhalmkraut mit Birkenblättern und Wachholderbeeren als Tee für Kleinkinder sind????
    Herzlichen Dank im Vorraus für Ihren Rat
    LG
    Jeannine

  • Nicole sagt:

    Sehr geehrte Frau Dr. Gerhard,

    ich hatte Anfang Juni 2013 meine allererste schlimme Blasenentzündung in meinem Leben (mit Blut im Urin). Seitdem habe ich irgendwie immer noch mit den Symptomen zu kämpfen. Ich muss nicht ständig auf die Toilette, verspüre aber seit Sonntag wieder einen ständigen Druck auf der Blase, egal ob voll oder leer. Gestern war ich bei meiner Frauenärztin, sie untersuchte den Urin und meinte da ist nix zu sehen. Da meine Scheide auch seit ein paar Tagen juckt (aber eher im Außenbereich) untersuchte sie mich und meinte, ich habe so gut wie keine Milchsäurebakterin mehr. Sie gab mir für 7 Tage eine Kur von Kadifungin.

    Ich hatte gleich bei der BE im Juni ein Antibiotikum von ihr bekommen. Ich war auch im August noch mal beim Urologen der mich auch gleich wieder mit Anitbiotikum vollpumpen wollte, obwohl keine Bakterien mehr zu sehen war. Ich nahm dann noch mal 5 Tage Cystenol akkut, eigentlich war es dann fast weg und jetzt fängt es schon wieder an….Meine Frauenärztin sagt, ich kann das Cystenol auch ruhig noch länger nehmen… ich bin aber verunsichert, weil in der Packunsbeilage was von Leberschäden steht.

    Ich bin sehr verunsichert und überlege eine neue Frauenärztin zu suchen. Sie sagt gestern zu mir, ich habe wohl sehr wenig getrunken, dass würde sie an meinem Urin sehen. Ich sagte dann, ich habe aber mindestens schon 2 Liter getrunken, wie kann das dann sein? Eine richtige Anwort bekam ich nicht von ihr….

    Kann es auch psychisch bedingt sein? Ich heirate nächsten Samstag und habe auch wegen geplanter Schwangerschaft vor 2 Monaten die Pille abgesetzt.

  • Esa sagt:

    Liebe Dr. Ingrid Gerhard,

    vielen herzlichen Dank für Ihre schnelle Rückantwort. Ich werde mich über die Seite die Sie empfohlen haben schlau machen.

    Esa

  • Esa sagt:

    Liebe Dr. Ingrid Gerhard,
    1. ich und mein Mann möchten Kinder und versuchen es seit ein paar Monaten. Nun habe ich aber nach jedem GV eine Blasenentzündung. Die BE hat zugenommen, seit dem der Sex ungeschützt ist. Hat dies einen Zusammenhang?
    2. Zur Zeit habe ich klebsiella pneumonia und E-coli und mir wurde Sporidex-AF 750 (Cephalexin Extended Release Tablets) für eine Woche verschrieben, nach dem ich Nitrofurantoin MR für eine Woche eingenommen hatte und der Infekt immer noch da war. Zusätlich nehme ich Citralka Syrup. Nun, ich trinke ca. 3 Ltr Wasser am Tag, halte mich sehr sauber, benutze keine Seifen im genitalbereich und habe zur Zeit auch keine Schmerzen. Ist GV zu dieser Zeit möglich/erlaubt?
    3. Kann diese BE zu Blutspuren führen?
    4. Davor hatte ich eigentlich ca. 1 Monatlang Cranberry Tabletten eingenommen und war sehr frustriert dann schon wieder BE zu bekommen und glaube inzwischen fast gar nicht mehr an das Cranberry wunder…
    Danke für Ihre Antwort.
    Esa

  • Marianne sagt:

    Liebe Frau Prof. Dr. Gerhard,

    leider bin ich scheinbar immer noch nicht am Ende des Weges.
    Meine Blasenprobleme kommen wieder. Bei meiner Frauenärztin
    heute kam heraus, dass ich trotz vier Wochen Östrogensalbe
    kaum Milchsäurebakterien habe. Nun wurde mir eine Impfung,
    Gynatren empfohlen, aber vorher soll ich meine Blasenentzündungen
    in den Griff bekommen, evt. auch mit einer Impfung Strovac.
    Ich verstehe nicht wie es sein kann, dass die Östrogensalbe nichts
    gebracht hat. Nehme seit Wochen Döderlin Kapseln und die Kadefungin Milchsäurekur sowie Vagiflor.
    Ich habe soviel gemacht, außer den ganzen Dingen für die Blase,
    die sie auch empfohlen haben (Angocin, Cranberry. Blasentee usw.),
    mache ich spezielle Yogaübungen für den Hormonhaushalt und ernähre
    mich seit Wochen zuckerfrei.Meine Lebensqualität leidet langsam,
    ich fühle mich oft schlapp durch die Infekte und Antibiotika.
    Wollte jetzt eine Darmsanierung machen und werde dafür in Absprache
    mit meiner Ärztin Stuhl in ein Labor einschicken, bin trotzdem
    ziemlich mutlos. Können Sie mir etwas zu den Impfungen schreiben ?
    Ist das eine Alternative ?

  • Marianne sagt:

    Liebe Prof.Dr. Gerhard,

    vielen Dank für Ihre Antwort und Ihre Geduld auf meine vielen Fragen.
    Die letzte Urinkultur war in Ordnung.
    Ich lasse jetzt das Angocin langsam ausschleichen. Parallel habe ich mit Urofemin angefangen. Zusammen mit der Immunisierung und Darmsanierung hoffe ich das Wiederkehren der Blasenentzündungen verhindern zu können.

  • Manuela sagt:

    Liebe Frau Prof. Dr. Ingrid Gerhard,

    vorab vielen Dank für den infomativen Beitrag.
    Kurz zu mir; ich bin 25 Jahre, relativ anfällig für BE (durch den Geschlechtsverkehr) und nehme seit 2 Jahren keine Pille, da wir einen Kinderwunsch haben.
    Hin und wieder kommt es doch mal vor, dass eine BE durch den GV entsteht.
    Derzeit ist es mal wieder der Fall und ich plage mich seit über 2 Wochen damit herum. Es fühlt sich genau wie eine BE an, AUßER, dass es beim Wasser lassen nicht brennt und nicht weh tut.
    Ich war in dieser Zeit bereits bei 2 Hausärzten, die jedoch beide keine Bakterien im Urin feststellen konnten, nur ein wenig Blut.
    Bisher habe ich es ohne Antibiotika mit Solidabon Steiner, Canephron, div. Blasentees und Cranberrysaft versucht.
    Ich trinke pro Tag über 2 Liter und wärme mich mit einem Dinkelkissen.
    Es gab den ein oder anderen Tag, an dem es besser war, aber es geht einfach nicht weg.
    Können Sie mir einen Rat geben, was in meinem Fall (vor allem ohne Bakterien im Urin) am sinnvollsten ist?
    Ich habe ein Rezept für ein 5-tägiges Antibiotikum, welches ich aber lieber meiden möchte.

    Ich freue mich auf Ihre Rückmeldung.

    Vielen Dank und liebe Grüße
    Manu

    • igerhard sagt:

      Liebe Manuela,
      Vielleicht schaffen Sie es ja noch mit hochdosiert Angocin antiinfect oder dem bereits oben schon beschriebenem Preiselbeerextrakt, Preiselbeer-Trinkgranulat Alpinamed (täglich 2 Beutel), die Entzündung loszuwerden. Aber nicht mehr lange abwarten, sonst lieber ein AB nehmen. Da Sie schon 2 Jahre Kinderwunsch haben, sollten Sie sich einen Arzt für Naturheilkunde suchen, der Ihre „Schwäche im Unterleib“ mit Homöopathie oder Akupunktur behandelt und auch die durch die häufigen AB vermutlich gestörte Darmflora berücksichtigt.
      Gute Besserung!

  • joami sagt:

    Danke für den Tipp. Wir warten ständig darauf, dass der urologe die Ursache findet und wir wieder ungeschützten GV haben können. Daher habe ich die pille nicht abgesetzt bisher, um dann „testen“ zu können, ob die Ursache von ihm ausging. Leider zieht sich das ganze in die Länge, ansonsten hätte ich die Pille bereits abgesetzt. Ich werde die pille absetzen und das preiselbeerextrakt besorgen. Vielen Dank.

  • Marianne sagt:

    Liebe Frau Prof. Dr. Gerhard,

    nun nehme ich schon wider bereits sechs Tage das Angocin hochdosiert, aber die Beschwerden werden, wenn ich das Angocin gemäß Packungsbeilage beginne zu reduzieren, wieder stärker (Harndrang, Bauchschmerzen). Nun lese ich in der Beschreibung des Mittels im Internet bei Enerokokken, die der Urologe feststellte, dass es anfangs stark wirkt, aber die Enterokokken nicht beseitigt, also dafür nicht gut geeignet ist.
    Was soll ich jetzt machen ? Cranberrykapseln nehme ich auch. Wieder Antibiotika möchte ich nicht. Ich habe nach wie vor kein Fieber und keinen Blut im Urin. Trotzdem möchte ich natürlich gern den Harndrang und die Bauchschmerzen wieder loswerden. Meine Ärztin denkt über eine Immunisierung nach, aber dafür muss ich sicher erst beschwerdefrei sein.
    Können Sie mir noch einen Rat geben ? Das Angocin lassen ? Etwas anderes versuchen ?

    • igerhard sagt:

      Liebe Marianne,
      Die Immunisierung kann man jederzeit machen. Unbedingt auch an den Darm denken und mitbehandeln. In den nächsten Tagen kommt ein Artikel ins Internet, der Preiselbeerkonzentrat, bspw. Preiselbeer-Trinkgranulat Alpinamed, empfiehlt. Reden Sie mit Ihrer Ärztin darüber.

  • joami sagt:

    Liebe Frau Prof. Gerhard, ich habe seit 4 Jahren Probleme mit BE nach dem Geschlechtsverkehr mit meinem Partner. Wir wurden beide untersucht, jedoch negativ. Wir können nur geschützten sex haben, wollen jedoch bald kinder. Manchmal kommt es trotzdem zu BE, dann hilft tuim urofemin sehr gut. Wir sind sehr verzweifelt und die Nerven liegen blank, weil uns niemand helfen kann. Haben Sie einen Rat oder tip? Meine Pille ist die yasminelle. Vielen Dank im voraus. Gruß joami

    • igerhard sagt:

      Liebe Joami,
      Warum nehmen Sie denn die Pille, wenn Sie trotzdem geschützten Verkehr haben müssen? Bei manchen Frauen kann die Pille das Immunsystem und die Schleimhaut der Scheide und Blase so verändern, dass Infektionen immer wiederkehren. Wann planen Sie denn eine Schwangerschaft?
      mein Vorschlag: Verhütungsmethode oder zumindest die Pille wechseln, nach jedem ungeschützten GV für einen Tag Angocin antiinfect oder Preiselbeerextrakt (das Preiselbeer-Trinkgranulat Alpinamed hat die höchsten Konzentrationen schützender Inhaltsstoffe, noch in dieser Woche werden Sie einen neuen Artikel dazu in meinem Webmagazin lesen können)
      Viel Glück und ma lBescheid sage, was geholfen hat

  • Marianne sagt:

    Liebe Frau Prof. Dr. Gerhard,

    vielen Dank für Ihre Rückmeldung. Am Dienstag habe ich die Blasenspiegelung hinter mich gebracht, alles ohne Befund.
    Die Blase ist nur aufgrund der letzten Infekte leicht gerötet
    am Ausgang. Das Myom drückt auf die Blase, aber nicht erheblich.

    Bis Montag habe ich Cotrim genommen. Nun habe ich wieder das Gefühl von Ziehen und Harndrang. Vielleicht kann das aber auch noch von der Blasenspiegelung sein. Ich habe nun wieder mit Angocin begonnen, auch wenn es langsam wirklich ins Geld geht, wenn man es über Wochen nimmt.
    Vielleicht habe ich auch eine Reizblase entwickelt. Ich kann es nicht mehr unterscheiden.

    Meine Ärztin sagt, ich soll jetzt keine Antibiotika mehr nehmen. Im Notfall würde sie die Entzündungswerte im Blut überprüfen und nur dann Antibiotika geben. Ich fühle mich dort gut aufgehoben.

    Den Urin werde ich mit Cranberrysaft ansäuern oder ist davon abzuraten, wenn die Blase noch gereizt ist ?

    Mit freundlichen Grüßen
    Marianne Kerst

  • Gilda sagt:

    Liebe Frau Prof. Gerhard,

    Vielen Dank für den Artikel und die zahlreichen hilfreichen Tipps in den Kommentaren.
    Ich nehme gerade aufgrund ihres Artikels zur Vorbeugung Cystinol und das Angocin, da ich in den letzten Wochen trotz Antibiotikaeinnahme (Monuril 3000) wierderholt Blasenentzündungen (bishin zu Nierenschmerzen) hatte. Im Unterbauch krampft es manchmal noch etwas, scheinbar wirken die Mittel und spülen die Entzündung aus?

    Meine Frage: Da ich meist Tabletten ohne Zerkauen nicht herunterschlucken kann, möchte ich Sie nach einer Alternative zu den Tabletten Angocin fragen. Gibt es eventuell homöopathische Kügelchen oder alkoholfreie Lösungen dieses Produktes?

    Vielen Dank für eine Antwort!

    Herzliche Grüße,
    Gilda

    • igerhard sagt:

      Liebe Gilda,
      Endlich habe ich etwas für Sie gefunden: einen Preiselbeerextrakt, den Sie in Wasser auflösen und trinken können: das Preiselbeer-Trinkgranulat Alpinamed. Angeblich sind darin die höchsten Konzentrationen an Blsenschutzstoffen, noch in dieser Woche werden Sie einen neuen Artikel darüber bei mir lesen können.

  • Marinne sagt:

    Hallo Frau Prof. Gerhard,

    ich bin sehr verunsichert. Hatte bisher selten mit Blasenentzündungen zu tun. Im letzten Jahr nahmen jedoch die Scheidenentzündungen zu.
    Irgendwann las ich über den Beginn der Wechseljahre und die Veränderung der Hormone. Da sämtliche Milchsäurekuren keinen Erfolg brachten, verschrieb mir meine Frauenärztin jetzt eine Östrogensalbe zur vierwöchigen Anwendung.

    Parallel dazu bekam ich Blasenentzündungen, jedoch ohne Fieber und Blut im Urin, dafür immer mit starken Unterleibsschmerzen. (ein Myom habe ich auch, das auf die Blase drückt). Ich war mehrfach beim Urologen, der mich mit Antibiotika behandelte, zunächst mit Cotrim forte. Nach einer Woche waren wieder Keime im Urin, also bekam ich ein anderes Antibiotikum (Nirofantin ?). Die Schmerzen ließen nicht nach, also befolgte ich den Rat meiner Heilpraktikerin und nahm Angocin, was mir schnell Linderung brachte ! Leider bekam ich beim Ausschleichen erneut eine Blasenentzündung, wieder ohne Blut und Fieber. Im Urin waren keine Keime sichtbar, erst nach Anlegen der Kultur. Der Urologe verschrieb wieder Cotrim. Meine Allgemeinärztin, die ganzheitlich arbeitet, meint, ich soll es erstmal ohne Antibiotikum versuchen, viel trinken und Cysto Hevert nehmen. Nun nach sechs Tagen habe ich es nicht mehr ausgehalten und mit dem Antibiotikum begonnen. Leider lese ich jetzt, dass sie bei wiederkehrenden Infekten davon abraten.
    Ich bin sehr verunsichert. Im Internet lese ich soviel widersprüchliches bei Blasenentzündungen, auch dass man sie nicht verschleppen soll und nur AB helfen. Dann wieder, dass es so erst Recht zu wiederkehrenden Infekten kommt. Dann wieder soll der Urin sauer sein, da die Bakterien sich nicht halten können, dann soll man wieder Natron nehmen, damit der Urin basisch wird ??? Wenn ich jetzt mit dem Angocin nach der Antibiotikagabe anfange, kann ich Cranberry zusätzlich nehmen ? Ich soll auch noch zur Blasenspiegelung. Raten Sie davon vorerst ab ? Ich habe das Gefühl, die Schleihäute sind sehr gereizt. Über eine Rückmeldung würde ich mich sehr freuen.

    • igerhard sagt:

      Liebe Marianne,
      Wenn ein Myom auf die Blase drückt, kann eventuell der Harn nicht so gut abfließen, was Infektionen fördern könnte. Deshalb ist es nach dieser langen Geschichte sicher gut, eine Blasenspiegelung vorzunehmen. Bei einem Östrogenmangel in den Wechseljahren ist auch die Blasenschleimhaut nicht mehr so stabil, deshalb ist eine Östogensalbe für die Scheide sicher gut. Gleichzeitig Cranberry und Angocin ist wahrscheinlich überflüssig, weil die Wirkmechanismen ähnlich sind. Reden Sie mit Ihrem Urologen, was er von der Ansäuerung des Urins hält. Bei wiederholten Blasenentzündungen spielt auch eine gestörte Darmflora eine Rolle. Überprüfen Sie Ihre Ernährung und pflegen Sie Ihren Darm. Dazu wird Ihnen Ihre Heilpraktikerin sicher gute Anleitungen geben können.

  • sarah sagt:

    Guten Tag…..ich leide seit ungefähr 10 Jahren an be.die alle 2 Wochen neu ausbrechen….angocin und die anderen Natur Methoden wirken zwar um die akute be.zu bekämpfen aber wirklich geholfen hat mir nichts….ich habe mehrfach die blase gespiegelt bekommen und die blase auch impfen lassen…..egal wie sehr ich beim gv.aufpassen oder versuche mich warm zu halten es bricht immer wieder aus…..und vom urologen,Hausarzt oder frauenarzt bekomme ich nur Antibiotika verschrieben…..ich weiß einfach nicht mehr weiter ….mein ganzes leben ist dadurch eingeschränkt….im Sommer kann ich nicht baden gehn im Winter nicht vor die Tür….und in der Beziehung ist es auch sehr belastend….es wäre lieb wenn Sie mir helfen könnten….

    • igerhard sagt:

      Liebe Sarah,
      das tiefer liegende Problem hinter den wiederkehrenden Blasenentzündungen kann im Umweltbereich, im Emotionalen, im Darm …. liegen. Wenn Sie dauerhafte Heilung wollen, bleibt Ihnen nichts anderes übrig, als sich einen Arzt für Naturheilkunde zu suchen. Der muss eine eingehende Anamnese erheben und danach entscheiden, mit welcher ganzheitlichen Methode Ihnen am besten zu helfen ist. Vielleicht finden Sie auf der NATUM- Webseite eine FrauenärztIn in Ihrer Gegend, die ganzheitlich behandelt: http://www.natum.de/29-0-arztsuche.html oder eine Ärztin für Naturheilkunde oder Homöopathie oder Akupunktur unter http://www.erfahrungsheilkunde.org/2.html Viel Glück!

  • kira sagt:

    Hallo Frau Dr. Ingrid Gerhard,

    Ich habe seit 3 Monaten das selbe Problem. Nach dem Sex bekomme ich immer wieder eine Blasenentzündung, teilweise habe ich schon Antibiotika bekommen etc. Was würden sie vorschlagen?

    Vielen dank

  • Conny sagt:

    Hallo Fr. Prof. Gerhard,

    Kann ich während der Schwangerschaft zur Vorbeugung von Blasentzündungen Solidagoren Liquid (Mischung aus Goldrutenkraut, Gänsefingerkraut und Schachtelhalmkraut) 2 x tgl. 10 Tropfen über einen Zeitraum von 4 Wochen einnehmen?

    Auf dem Beipackzettel steht, dass Schangere aus Mangel an Erfahrung das Medikament nicht verwenden sollen.

    Vielen Dank für Ihren Empfehlung.

    Viele Grüße
    Conny

  • Christine sagt:

    Hallo Frau Prof. Gerhard,
    auch ich bin eine Leidgplagte seit ca 1,5 Jahren.
    Ich habe eine chronische Nierenerkrankung, die ich aber gut im Griff habe. Nur meine ständigen (beinahe wöchentlichen) Blasenentzündungen senken Tag für Tag die Lebensqualität und täglich steigt der Leidensdruck.
    Ich habe schon hinter mir:
    Eigenbluttherapie, Darmsanierung mit Mutaflor, Homöopathie mit Tropfen und Globuli, Akupunktur, Alle Antibiotika bis hin zur Penicillinresistenz, Cranberrysaft und – kapseleinnahme über längeren Zeitraum,Angocin Anti Infekt über längeren Zeitraum, Gepan Instill Blasenspülung,Langzeitantibiotikatherapie (darunter auch Infekte und Schmerzen)…
    Im ersten Jahr hatte ich häufig Klebsiella Pneumoniae im Urin keine E. coli. Hatte im Mai eine Blasenspiegelung und der Urologe konnte keine Entzündung feststellen. Mittlerweile ist mein Urin auch Keimfrei. (ich stixe selbst und Nitrit ist in letzter Zeit immer negativ, nur ab und an Leuko++ und Ery ++) und ich habe Blasenschmerzen. Sowohl beim Wasser lassen als auch „in Ruhe“.
    Ibuprofen und Diclofenac darf ich wegen der Nierenerkrankung nicht nehmen, somit bleibt mir nur noch fast täglich Busopan+ oder Novalgin.
    Ich habe kein Wochenende geschweige denn Urlaub, in dem ich keine Schmerzen habe und mich unbeschwert bewegen kann.
    Die üblichen Ratschläge (Füße warm halten, Unterhemd anziehen, viel trinken, nach dem Sex auf Toilette, keine übermäßige Intimpflege…) halte ich schon immer ein, da ich ja seit meiner Kindheit Probleme damit hatte (Ureter-OP`s).
    Nun meine Frage:
    Was kann ich noch tun?
    Habe etwas von Canephron gelesen, kann das helfen?
    Wie sieht es mit Urovaxom aus?
    Mein Urologe (der 4. mittlerweile) meinte etwas von der Strovac Impfung..
    Aber: ich habe seit Wochen ja kein positives Nitrit mehr im Urin. Kann Strovac oder Urovaxom trotzdem helfen, auch wenn keine Bakterien nachweisbar sind?
    Und kann man alle 3 Therapien parallel machen?
    Ich hoffe auf Ihre Hilfe und bedanke mich im voraus.
    Viele grüße

    Christine

    • igerhard sagt:

      Liebe Christine,
      Haben Sie vielleicht eine interstitielle Zystitis? Besorgen Sie sich mal das Buch „Blasenentzündungen, Blasenschmerzen….damit müssen Sie nicht leben“ von Ihnes Ehmer. Entweder Strovac oder Urovaxom, da diese Impfungen das Immunsystem stabilisieren sollen. Sprechen Sie mit Ihrem Urologen, womit seine Erfahrungen am besten sind. Canephron als Begleitmittel ist in Kombination mit jeder der beiden Impfungen möglich. Gute Besserung!

  • Jacqueline sagt:

    Hallo Frau Prof. Gerhard,

    auch ich (35) habe ein Problem mit einer chronischen Blasenentzündung. Ich hoffe Sie haben ein paar Tipps für mich.
    Alles fing Anfang 2012 an. Damals kam es zu einigen Veränderungen. Nach einer 10-Jährigen Beziehung hatte ich einen neuen Freund. Zur Verhütung nahm ich fortan die Anti-Baby-Pille ,,Trisyston“ (Generika „Trigynom“). Dazu kam, dass an meinem Gebärmutterhals einige mutierte Zellen festgestellt wurden und operativ entfernt wurden, indem ein keilförmiges Stück vom Gebärmutterhals entnommen wurde. Alle Folgeuntersuchungen sind bisher negativ. Vor der OP hatte ich bereits das Gefühl einer aufflammenden Blasenentzündung und danach auch. Die erste Blasenentzündung überhaupt meine ich. Der Test, welcher dann noch direkt im KH durchgeführt war jedoch negativ.
    Seit diesem Zeitpunkt kämpfe ich regelmäßig mit Blasenentzündungen. Diese treten zumeist nach dem GV sowie in Verbindung mit starken Nachtschweiß auf. Ich muss dazu teilweise zweimal pro Nacht mein T-Shirt wechseln.
    Die Blasenentzündungen äußern sich unterschiedlich. Die Schmerzen sind unterschiedlich stark. Einige der Entzündungen bekomme ich durch exzessives Trinken in den Griff. Ich habe allerdings das Gefühl, dass die Entzündung dann nie richtig weg ist und beim kleinsten Fehltritt das ganze Prozedere von vorne beginnt. Erst nach der Einnahme von Antibiotika hatte ich immer für ne Weile (2 Wochen) Ruhe. Seit Januar 2012 hatte ich zwischen 10-15 Blasenentzündungen.
    Ich bin ein wenig verzweifelt, wie ich mit diesem leidigen Thema weiter umgehen soll. Ich habe bei diversen Internet-Recherchen gelesen, dass es Zusammenhänge zwischen dem Nachtschwitzen und Blasenentzündungen gibt bzw. der Anti-Baby-Pille, die den Schutzfilm der Blase deutlich reduziert und somit Blasenentzündungen auslösen kann.
    Vielen Dank für Ihre Hilfe:-)

  • Heidi sagt:

    Hallo,
    ich vermute, dass ich eine Blasenendzündung habe, weil ich oft zur Toilette muss. Das Ganze geht knapp 14 Tage so. Antibiotika will ich keines nehmen, da ich erst vor gut 4 Wochen eines vom Zahnarzt verordnet bekam. Durch Stöbern im Internet bin ich auf das Medikament Cystinol N Lösung gestoßen, die ich für 7 Tage einnehme. Habe darüber nur Gutes gelesen. Falls nach den 7 Tagen Einnahme noch keine Besserung zu bemerken ist, kann ich dann noch Cystinol Akut Dragees für ein paar Tage einehmen? Oder was würden Sie mir raten?

    Ich muss sagen, ich bin 50 Jahre und seit 5 Jahren in den Wechseljahren und hatte nur 1 x einen Blasenendzündung. Passe auch immer auf, dass ich mir die Blase nicht verkühle.Was kann man vorbeugend einnehmen und wie lange?
    Bedanke mich schon jetzt für Ihre Antwort.Mfg Heidi

  • Natalja sagt:

    Libe fr.dr.Gehard
    Danke für ihre antwort bei uns in Hannover habe ich gekukt auf der seite die sie mier gegeben haben aber bei uns giebt es keine arzt der mit chineseschin medizin arbeitet haben sie vieleicht einen rat was ich so ausprobieren kann

    Mit freundlichen Grüßen

  • S. sagt:

    Hallo Frau Prof. Gerhard,
    danke für Ihre Antwort!
    Geholfen hat mir für die Blasenentzündung das Angocin (alle 3 Std. 5 Tabletten, später nur noch drei mal tägl.). Bin diesmal wirklich das erste Mal ohne ein Antbiotikum durchgekommen. Dazu habe ich noch Canephron genommen und werde es noch eine Weile weiternehmen.
    Und beides plus Blasentee werde ich nun immer für den Fall der Fälle auf parat haben.
    Für die gleichzeitigen Scheidenprobleme hat mir die Salbe von Deumavan Linderung verschafft, sowie Milchsäurebakterien-Zäpchen. Die Gele von Multigyn waren trotz viele guter Bewertungen für mich nicht das Richtige. Hatte den Eindruck, es wird eher schlimmer. Vielleicht vertrage ich sie nicht. Außerdem ist das Gel bei mir nachts wieder rausgelaufen und ich bin dann morgens immer in kalt-nasser Unterwäsche aufgewacht…
    Herzliche Grüße und schöne Pfingsten
    S.

    • igerhard sagt:

      Liebe S,
      Freue mich sehr, dass Sie mit diesen Therapien klar kommen und Linderung gefunden haben. Für andere Patientinnen wird es wichtig sein zu wissen, dass es Hilfe gibt, dass die aber durchaus für Jede anders aussehen kann. Vielen Dank für Ihre Mitteilung und ein wunderschönes Pfingstfest!

  • zwerg sagt:

    Hallo Frau Prof.
    ich bin 25 Jahre und weiß mir auch kein rat mehr.ich habe vor einen jahr eine harwegsentzündung gehabt.es war so schlimm das ich auch vor schmerzen nicht mehr laufen konnte und ich in die notaufnahme musste. seit dem habe ich immer wieder mit der blase und nierenschmerzen.wenn ich merke das es wieder anfängt nehme ich blasentee und zwischendurch streukügelchen von Dulcamara D6 ein.aber es will irgendwie nicht ganz verschwinden.habe immer das gefühl das es noch nicht ganz weg ist wenn es mir wieder besser geht.was soll ich denn noch machen?

    Lg
    ich hoffe sie haben einen rat für mich

  • Natalja sagt:

    Hallo Frau Dr.Gerhart
    ich habe seit 11 jahren immer wieder eine Blasenentzündung igal was ich für Medikamente ein nehme zwei Wochen ist alles gut und dann feng das wieder von vorne an nach einem glas wasser gehe ich 7 mal auf die toallete und nachts kann ich auch nicht mehr durch schlafen ich stehe 7 mal nachts auf die Toallete. Ich habe drei kinder mit denn kann über haubt nichts mehr unternehmrn ich bin zu hause gefesselt und ich war schon bei vier Urologen die auser einer blasenspiglung, röntgen und Antibiotikum nichts gemacht haben.
    Ich würde mich freuen um eine antwort

    Mit freudlichen Grüßen

  • S. sagt:

    Hallo Frau Prof. Gerhard,
    ihre Seite und Tipps sind für mich sehr informativ und es gibt mir neue Hoffnung auf Besserung und Vermeidung von Infektionen. Trotz vieler Blasenentzündungen hab ich noch etliches Neues erfahren, was ich ausprobieren werde, weil es mal wieder soweit ist…
    Im letzten halben Jahr hab ich öfters Scheiden- und Blasenprobleme gleichzeitig. Manchmal ist die Scheide auch nur einfach so wund, ohne dass die Ärztin etwas finden kann und auch außen etwas offen.
    Gibt es da einen Zusammenhang, dass dies mit Blasenentzündugen zusammen auftritt?
    Ich habe auch den Artikel zu Intiminfektionen gelesen und so werde ich nun alles zusammen angehen. Bei der Sprechstunde beim Arzt geht ja oft alles eher schnell, so viele Tipps wie hier hab ich noch nie bekommen.
    Vielen Dank und viele Grüße
    S.

    • igerhard sagt:

      Liebe S.
      ja, sehr oft hängen Blasen- und Scheidenprobleme zusammen, weil die Schleimhäute sehr ähnlich und sich sehr nah sind. Berichten Sie ruhig mal von Ihren Erfahrungen und was Ihnen geholfen hat, das ist für andere Leidtragende immer sehr beruhigend.
      Viel Erfolg

  • Iman sagt:

    Hallo Frau Prof.

    vielen Lieben Dank für Ihre Antwort.

    Mache Ich ab Morgen mit Urovaxom.

    Vielen Dank

  • Iman sagt:

    Hallo Frau Prof.

    Guten Tag.

    Bitte ich bin seit 16 verheiratet. Die letzte 8 Jahren ich habe immer wieder blasenentzündung nach sex mit mein Mann. Es ist ein muss nach sex. Ich hatte immer antibiotikum bis mein immune system kaputt gegangen. Jetzt ich vertrage viele viele Medikamente nicht mehr. Ich bin sehr sauber und mein mann auch. Wir duschen bevor sex immer sehr sehr gut. Habe mit kondom und ohne versucht. Haben wir auch mit antibacteriell mittel unsere sex organe gewaschen. Habe ich auch 2 tabletten canephron N nach sex für mehre tage… Ich habe alles versucht aber leider immer blasenentzündung mit e-coli. Wir haben auch oral sex aufgehört… Und kein saliva mehr benützen.. Immer nur gleit gel
    Ich habe auch die D-Mannose probiert.
    Ich war zum Frauen Arzt und Sie hat meine Vagina getestet für Candida und ecoli und alles negative.
    Er auch war getestet bei Urologe und hat nix gefunden.
    Solange ich kein Sex habe… Dann kein BE … Nur mit sex.
    Ich verstehe nicht mehr was soll ich tun ??? Bitte bitte helfen Sie mir.
    Ich danke Ihnen sehr für Ihre Zeit.

    vielen Dank.

    Liebe Grüsse

    Iman

    • igerhard sagt:

      Liebe Iman,
      Ich würde mal eine Kur mit Urovaxom empfehlen, man nimmt 3 Monate lang jeden Morgen nüchtern 1 Kapsel. Außerdem nach dem Geschlechtsverkehr die Blase entleeren und 1-2 Gläser Blasentee trinken.
      Viel Erfolg!

  • inga willeke sagt:

    Hallo Frau Prof.
    bin 66 Jahre alt.Habe seit 5 Wochen eine Blase etzündung.Es wurde eine Kultur angelegt zum wiederholtem Mal.Ergebnis: doxy100mg. Gibt es eine Alterative für mich? Gruß inga willeke

  • Inga sagt:

    Sehr geehrte Frau Prof. Dr. Ingrid Gerhard,

    kann Angocin zusammen mit der Pille eingenommen werden ohne die Wirkung der Pille zu beeinträchtigen?
    Viele Dank für die Antwort.

    Mit freundlichen Grüßen

    Inga Barthel

  • Liebe Frau Prof. Gerhard,
    vielen Dank für diesen interessanten Beitrag. Besonders die konkreten Angaben zu naturheilkundlichen Produkten und zur Phytotherapie sind sehr hilfreich für die Praxis.
    Danke, Christina Bülow-Sartori

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