Home » Erkrankungen, Naturheilverfahren

Vulvodynie, Schmerzen im Intimbereich

Von | 3. August 2013 – 23:22 155 Kommentare 253.862 AufrufeDrucken
Bild der Frauenärztin und Künstlerin Hilly Kessler*

Bild der Frauenärztin und Künstlerin Hilly Kessler*

Von Problemen im Intimbereich bleibt kaum eine Frau im Laufe ihres Lebens verschont. Meist kann der Frauenarzt helfen. Was aber, wenn der V-Bereich – also Vulva (Schamlippen, Kitzler und Bereich um den Scheideneingang) und Vagina (Scheide) – schmerzt, und die Schmerzen nicht mehr aufhören oder immer wiederkehren? Dann könnte es sich um eine Vulvodynie handeln. Während in den USA bereits starke Patientenorganisationen für die Bekanntheit und Erforschung deses Krankheitsbildes sorgen, stehen in Deutschland noch viele Ärzte hilflos vor der chronischen Schmerzpatientin mit Vulvodynie. Die wichtigsten Fakten zu dieser Erkrankung werden in diesem Artikel zusammengefasst, eine Buchempfehlung für weitere Details finden Sie am Ende des Artikels.

Definition und Symptome

Vulvodynie bedeutet nichts anders als „Schmerzen im Bereich der Vulva“, für die keine gynäkologische Ursache gefunden werden kann.

Neu ist dieses Krankheitsbild keineswegs, aber es gibt kaum Ärzte, denen es ein Begriff ist und die es diagnostizieren und behandeln können. Die betroffene Frau bemerkt zunächst meist, dass sie Schmerzen beim oder nach dem Geschlechtsverkehr hat. Das kann bereits beim ersten Geschlechtsverkehr der Fall sein, dann spricht man von einer primären Vulvodynie, oder aber erst später auftreten (sekundäre Vulvodynie). Es kann sein, dass die Schmerzen ausschließlich bei Berührungen, wie beim Verkehr, auftreten. Sie können aber auch völlig unabhängig davon bestehen und sich vielleicht in bestimmten Positionen wie im Sitzen oder bei Bewegungen, wie beim Laufen, verstärken.

Mögliche Symptome können sein, dass es aufgrund von Schmerzen unmöglich ist,

  • einen Tampon in die Scheide einzuführen,
  • den Penis in die Scheide einzuführen, also Geschlechtsverkehr auszuüben,
  • dass der Frauenarzt eine Untersuchung der Scheide mittels eines Scheidenspiegels vornimmt,
  • oder dass sogar die Tastuntersuchung mit dem Finger schmerzhaft ist.

Die Schmerzen können aber auch ohne äußeren Anlass vorhanden sein im Bereich von

  • Scheide und Vulva, und /oder ausstrahlen in
  • Enddarm, After, Harnröhre und Damm

Häufige Irrwege

Oft ist ein zeitlicher Zusammenhang mit Infektionen im V-Bereich erkennbar, wie beispielsweise einer Pilzinfektion. Der erste Weg führt die Betroffenen daher natürlich zum Frauenarzt. Wenn von gynäkologischer Seite nichts festgestellt werden kann, die Schmerzen aber unverändert fortbestehen, beginnt für die Frauen sehr oft eine Odyssee. Es werden weitere Frauenärzte konsultiert, der Hautarzt, manchmal auch der Orthopäde oder Neurologe – meist ebenfalls ohne Befund. Ganzheitliche Mediziner, Homöopathen und Heilpraktiker erreichen in der Regel auch keine wesentliche Schmerzlinderung. Und so „landen“ die Betroffenen oft beim Psychologen oder Psychotherapeuten, wo nach seelischen Ursachen gefahndet wird.

Dabei ist inzwischen ganz klar: Vulvodynie ist keine psychische Erkrankung! Selbstverständlich haben die Schmerzen, die damit verbundenen sozialen und partnerschaftlichen Einschränkungen und die notwendigerweise vorhandenen Ängste enorme Auswirkungen auf die Psyche. Das kann bis hin zu Depressionen führen.

ABER: Vulvodynie ist eine Schmerzkrankheit, welcher körperliche Ursachen zugrunde liegen.

Diagnose

Der allerwichtigste Schritt ist zunächst, dass die richtige Diagnose, also Vulvodynie, gestellt wird. Wenn frau weiß, woran sie leidet, wenn das Ganze endlich „einen Namen hat“, dann stellt allein dies schon eine Erleichterung dar.

Vulvodynie ist eine Ausschlussdiagnose, das heißt, es müssen tatsächlich alle oben aufgeführten Spezialisten wie Gynäkologe, Hautarzt, Neurologe und eventuell Orthopäde aufgesucht werden, um Erkrankungen auf diesen Gebieten gegebenenfalls zu erkennen oder eben auszuschließen.

Wenn dies allerdings bereits unter der Verdachtsdiagnose einer Vulvodynie geschieht, das heißt, wenn nach den Ursachen für Schmerzen in der V-Zone gefahndet wird, dann können alle notwendigen Untersuchungen von Anfang an sehr viel zielgerichteter erfolgen.

Manche Ärzte sind auch dankbar, wenn die Patientin ihnen Informationsmaterial zum Thema Vulvodynie mitbringt.

Häufigkeit

In den USA wurde in einer Folge der Kultserie „Sex in the City“ das Thema Vulvodynie angesprochen, und der Sender konnte sich anschließend vor Anrufen, Emails, Faxen und sonstigen Hilferufen nicht mehr retten.

Insgesamt ist man in den USA schon Meilen voraus. Es gibt dort starke Patientinnenorganisationen, die sich an die Medien und die Politik wenden und bewirken konnten, dass inzwischen zahlreiche wissenschaftliche Studien über Vulvodynie durchgeführt werden. Unter anderem haben breit angelegte Umfragen klar ergeben, dass Millionen von Frauen in den USA betroffen sind. Man darf davon ausgehen, dass dies in Europa nicht anders ist.

Demnach sollen mindestens 20 Prozent aller Frauen wenigstens einmal in ihrem Leben an chronischen Beschwerden und/oder Schmerzen im Vulvabereich leiden!

Ursachen

© Andrea Danti - Fotolia.com

© Andrea Danti – Fotolia.com

Bis jetzt ist noch nicht klar, was genau die Ursache für diese oft brennenden, manchmal auch stechenden oder rasiermesserartigen, oft unerträglichen Schmerzen ist. Sehr wahrscheinlich gibt es verschiedene Ursachen, die zusammenwirken können und im Endeffekt zu demselben Krankheitsbild führen. Es gilt, diese Ursachen aufzuspüren. Dazu ist oft eine Zusammenarbeit von Ärzten verschiedener Fachgruppen notwendig. Denn auch wenn sich die Symptome im Intimbereich zeigen, ist Vulvodynie keine gynäkologische Erkrankung im eigentlichen Sinne.

Eine ganz wichtige Rolle spielt dabei das Nervensystem:

  • Eine Störung im Bereich der kleinsten Nervenendigungen kann bestehen.
  • Durch krankhafte gestörte Nervenendigungen laufen vermehrt entzündliche Reaktionen im Gewebe ab.
  • Bestimmte Beckennerven können geschädigt sein.
  • Eine generelle Veränderung des Schmerzempfindens und der Schmerzverarbeitung im Gehirn ist ebenfalls in der Diskussion.

Weitere wichtige Rollen spielen:

  • das Immunsystem
  • eventuelle Störungen im Gerinnungssystem
  • der Beckenboden
  • eine verminderte Durchblutung im Beckenbereich.

Therapie

© Brian Jackson - Fotolia.com

© Brian Jackson – Fotolia.com

Auch wenn es im Einzelfall nicht immer möglich ist, die ganz spezielle Ursache zu finden, so gibt es bereits etliche Therapiemöglichkeiten. Angefangen von medikamentöser Therapie über neurologische Verfahren bis hin zum operativen Eingriff als letzte Möglichkeit existieren zahlreiche Maßnahmen. In den allermeisten Fällen ist aber kein chirurgischer Eingriff notwendig, um eine deutliche Besserung zu erreichen.

Medizinische Maßnahmen

Folgende medizinischen Maßnahmen können angewendet werden:

  • In jedem Fall jegliche Vermeidung örtlicher Reize
  • Lokale Therapie mit speziellen Cremes, die beispielsweise Östrogen oder ein örtliches Betäubungsmittel enthalten
  • Medikamente, die bei chronischen Schmerzen zum Einsatz kommen
  • Biofeedbacktraining des Beckenbodens
  • Radiofrequenztherapie
  • Neuromodulation
  • Chirurgische Ausschneidung des Gewebes um den Scheideneingang

All diese so genannten schulmedizinischen Verfahren stehen bei der Therapie an erster Stelle, wobei einer gezielten Schmerztherapie oberste Bedeutung zukommt. Das Aufsuchen eines Schmerztherapeuten, der sich mit diesem Krankheitsbild auskennt, ist daher vordringlich. Es geht darum, die Schmerzen soweit irgend möglich zu mindern oder möglichst sogar völlig auszuschalten, um den Betroffenen ihre Lebensqualität wiederzugeben.

Ganzheitliche Methoden

Es ist darüber hinaus aber auch sehr wichtig, dass die Betroffenen diese Schmerzkrankheit als etwas sehen, was sie als gesamte Persönlichkeit betrifft. Viele Betroffene leiden noch an anderen Erkrankungen wie interstitieller Zystitis, Fibromyalgie oder Reizdarmsyndrom, die genau wie Vulvodynie ebenfalls auf der Liste der wenig erforschten Krankheiten stehen – eben weil die Ärzte mit den üblichen Untersuchungsmethoden so wenig finden können. Das spricht dafür, dass in vielen Fällen nicht „nur“ die V-Zone involviert ist, sondern etliche Systeme des Körpers. Es ist immer „die ganze Frau“ betroffen.

Insofern haben begleitende psychologische Beratungen zum Umgang mit der Erkrankung, aber auch ganzheitliche, alternative Verfahren ihre Berechtigung und ihren Platz in der Therapie und können als Ergänzung zur Schulmedizin sehr hilfreich sein.

Solche alternativen Möglichkeiten können sein:

  • Stressreduzierung durch alle dafür geeigneten Maßnahmen wie beispielsweise Yoga und Meditation
  • Entspannungsübungen für den Beckenboden
  • Osteopathie
  • Akupunktur
  • Lösung versteckter Emotionen und unbewusster Probleme (Emotionscode, Innerwise, Heilungscode, Psenergy)

Fallbeispiel

Anita (38) führte wie viele Frauen ein ganz normales Leben mit Mann und zwei Schulkindern und war seit einiger Zeit wieder in Teilzeit berufstätig. Was sie sehr beunruhigte, war, dass sie seit einigen Wochen nicht mehr mit ihrem Mann Geschlechtsverkehr haben konnte. Immer, wenn er versuchte, in sie einzudringen, hätte sie vor Schmerz schreien können. Dasselbe war der Fall beim Versuch, einen Tampon einzuführen. Mit häufigen Pilzinfektionen hatte sie seit Jahren Erfahrung, aber dies fühlte sich ganz anders an.

Ihre Frauenärztin untersuchte den gesamten Bereich von Scheide und Vulva gründlich und teilte ihr mit, dass diesmal keine Pilzinfektion bestehe. Sie denke aber, dass Anita eine Form der Vulvodynie entwickelt habe. Zunächst verordnete sie spezielle Cremes, wodurch die Schmerzen etwas erträglicher wurden, aber nicht aufhörten. Anita wurde an einen Spezialisten für Schmerztherapie überwiesen, wo sie Medikamente erhielt. Im Laufe mehrerer Monate wurden die Medikamente kontinuierlich angepasst, und die Schmerzen konnten dadurch weitgehend zum Abklingen gebracht werden. Durch begleitende Gespräche mit einer Psychologin hat sie gelernt, mehr Rücksicht auf sich selbst und ihre Bedürfnisse zu nehmen.

Expertin in eigener Sache

© FotolEdhar-fotolia.com

© FotolEdhar-fotolia.com

Wer an Vulvodynie leidet, wird nicht umhin kommen, zur „Expertin in eigener Sache“ zu werden. Zum einen, weil die Ärzteschaft kaum etwas über dieses Krankheitsbild weiß, zum anderen aber auch, weil die Patientin ihren Körper am besten kennt. Und je mehr Wissen frau über diese Erkrankung erwirbt, umso besser kann sie Verantwortung übernehmen – im Umgang mit Ärzten und im Rahmen der Behandlungsmöglichkeiten.

Es gilt zudem, vieles im eigenen Leben zu überdenken, neu zu werten und zu ordnen. Nicht wenige Partnerschaften wachsen enger zusammen durch den gemeinsamen Umgang mit der Erkrankung, die ja immer auch den Partner mit betrifft; manche können auch daran scheitern, weil sie vielleicht doch nicht so stabil sind wie erhofft. In jedem Fall ist es ein Lernprozess, mit Vulvodynie umzugehen und es kann auch ein Anlass sein, manchmal sogar eine Chance, sein Leben neu einzurichten.

Es ist davon auszugehen, dass sich in den kommenden Jahren durch die Zunahme der wissenschaftlichen Studien zum Thema Vulvodynie etliche neue Therapiemöglichkeiten auftun werden. Schon jetzt gibt es immer wieder „Erfolgsberichte“ von Betroffenen, die Mut machen. In jedem Fall ist Vulvodynie eine behandelbare Erkrankung – niemand muss „damit leben“!

Buchempfehlung von der Redaktion

Probleme im Intimbereich – damit müssen Sie nicht leben!

Ines Ehmer, Michael Herbert

Zuckschwerdt-Verlag, 4. komplett überarbeitete und erweiterte Auflage 2016, ISBN 978-3-86371-187-0

Ehmer-Intim-Umschlag-NEU.inddIn diesem ärztlichen Ratgeber wird ausführlich auf alle Probleme eingegangen, die mit dem V-Bereich zu tun haben. Im ersten Teil werden in 12 Kapiteln die normalen Abläufe und häufigen Erkrankungen beschrieben. Der ganze zweite Teil widmet sich in 11 Kapiteln der Vulvodynie. Dieses Buch ist eine Fundgrube für alle Frauen, die ihren Intimbereich kennenlernen und pflegen wollen. Am besten schenken Sie dieses Buch auch Ihrem Frauenarzt, denn da steht vieles drin, was frau wissen will, worüber der normale Frauenarzt aber weder im Studium noch in der Ausbildung genug gelernt hat. Die lokale Behandlung mit Salben und Injektionen, die wir an der Klinik einsetzten, war eigentlich immer unzureichend. Ich kann mich aber noch gut an zwei Patientinnen erinnern, denen mit Fußreflexzonenmassae, bzw. Osteopathie dauerhaft geholfen werden konnte. Also versuchen Sie ruhig nicht wissenschaftlich bewiesene ganzheitliche Methoden.

Endlich ist diese neue überarbeitete Auflage des Ratgebers rund um den Intimbereich erschienen. Herr Prof. Michael Herbert ist inzwischen an die Uniklinik Graz gewechselt und wird auch dort mit moderner Schmerzmedizin besonders unglücklliche Patientinnen behandeln. Als Co-Autor des Buches hat er sein Wissen eingebracht.

Gesellschaften und Selbsthilfegruppen

  • ICA Deutschland e.V. Förderverein Interstitielle Cystitis MICA – Multinational Interstitial Cystitis Association
    Jürgen Hensen Untere Burg 21 D-53881 Euskirchen
    Tel/Fax: 0163 9084493
    www.ica-ev.de

    Anmerkung: Die ICA ist in erster Linie eine Selbsthilfeorganisiation für Patienten, die an interstitieller Cystitis leiden. Aufgrund des gehäuften gemeinsamen Auftretens beider Erkrankungen nimmt sich die ICA Deutschland aber auch der Vulvodyniepatientinnen an.
  • NVA National Vulvodynia Association
    PO Box 4491 Silver Spring, MD 20914-4491, USA
    Tel. +1 301 299 0775, Fax: +1 301 299 3999
    www.nva.org
  • Univ.-Prof. Dr. med. Michael Herbert
    Klinische Abteilung für Spezielle Anästhesiologie, Schmerz- und Intensivmedizin
    Universitätsklinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin
    Medizinische Universität Graz
    Auenbruggerplatz 29
    A-8036 Graz, Österreich
    Tel +43 (316) 385 – 13911

    Fax +43 (316) 385 – 13491
    e-mail: MichaelKarl.Herbert@klinikum-graz.at 

Anmerkung: Es existiert dort eine spezielle Sprechstunde für Vulvodyniepatientinnen

Über die Autorin

Dr. med. Ines Ehmer ist Ärztin und Schmerztherapeutin mit Schwerpunkt „Chronische Erkrankungen mit Unterleibsschmerzen“. Sie war viele Jahre als Medizinalrätin und Gutachterin sowie als Ärztin für Sozialmedizin tätig. Seit über 15 Jahren beschäftigt sie sich mit Schmerzerkrankungen im Bereich von Frauenheilkunde und Urologie sowie Sexualmedizin.

www.docdurchblick.com

Über die Künstlerin

*Frau Dr. Hilly Kessler ist Frauenärztin in Luxemburg und international bekannte Künstlerin. Ihre Frauenportraits machen betroffen und nachdenklich. Für dieses Webmagazin hat Frau Dr. Kessler mir ihre Bilder zur Veröffentlichung zur Verfügung gestellt. Vielen Dank!

www.hillykessler.com

Falls Sie an einer Vulvodynie leiden, berichten Sie doch mit einem Kommentar davon, was Ihnen geholfen hat!

155 Kommentare »

  • Einhorn sagt:

    Sehr geehrte Frau Prof. Gerhard,

    ich würde sehr freuen, wenn ich mich mit einer Frage an Sie wenden darf. Seit fast zwei Jahre leide ich nun schon an Beschwerden im äußeren Intimbereich. Genauer gesagt an einer bestimmten Stelle, an der linken Seite direkt neben der Klitoris bzw. im Bereich des Ansatzes der linken großen Schamlippe. Eine Ärzteodyssee habe ich im Laufe dieser zwei Jahre hinter mir, allerdings ohne Ergebnis bzw. Befund.

    Als Auslöser fallen mir zwei Dinge ein: Erstens wurde mir ein paar Wochen vor Auftreten der Beschwerden ein starkes Antibiotikum verschrieben (wegen einem grippalen Infekt mit Fieber). Dieses Antibiotikum habe ich schon während der Einnahme nicht vertragen und es hat leider auch einige Folgebeschwerden hinterlassen – d.h. vor allem die ersten Monate nach dem Antibiotikum hat sich an meinem Körper vieles schmerzhaft und „falsch“ angefühlt, also ob da mein Intimbereich sich auch schon latent gereizt angefühlt hat, kann ich gar nicht sagen.

    Zweiter und in meinen Augen direkter Auslöser war einige Wochen nach der Antibiotikumeinnahme eine Fahrt mit einem Rad mit einem sehr harten Rennsattel, auf dem ich ohne Radhose – also mit Unterhose und Hose darüber fahren musste. An diesem Abend spürte ich die Beschwerden zum ersten Mal – eben genau links neben der Klitoris, genau an der Stelle, wo meine Unterhosen eine Naht haben. Darum habe ich mir gedacht, ich habe mir die Stelle einfach durch den harten Sattel an der Unterhosennaht aufgerieben.
    Aber wenn es nur das wäre, müssten die Beschwerden doch nach fast 2 Jahren schon weg sein?? Die Beschwerden an dieser Stelle sind vor allem Druckschmerzen, d.h. beim Duschen kann ich diese Stelle nur ganz sacht berühren, Unterwäsche fühlt sich an dieser Stelle sehr ungut an (reibend und brennend), und auch generell Sitzen ist sehr unangenehm und tut an dieser Stelle weh. Und Sex habe ich seither mit meinem Partner gar nicht mehr, da ich richtig Panik habe, damit diese unangenehmen Schmerzen noch zu verschlimmern (daher weiß ich gar nicht, ob ich beim Sex direkt auch Schmerzen IN der Vagina hätte).
    Wenn ich aber z.B. ohne Unterwäsche liege, also gar kein Druck auf diese Stelle kommt, habe ich oft gar keine Beschwerden.

    Könnten diese Beschwerden Ihrer Meinung nach für eine Vulvodynie sprechen?

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Einhorn,
      die Sache mit dem Fahrrad ist eine wirklich gute Erklärung! Offenbar ist durch diesen Druck die Knochenhaut an der Stelle oder ein Nerv so gereizt, dass Sie immer noch diese Schmerzen haben. Unbedingt einen Versuch mit Neuraltherapie machen, am besten lokale Injektion. Auch einen klassischen Homöopathen könnten Sie aufsuchen, vielleicht hat er rasch das richtige Mittel für Sie. Gute Besserung!

  • Lea sagt:

    Sehr geehrte Frau Prof. Gerhard,
    Ich leide seit 7 Jahren an Vulvodynie, genauer am vulvären Vestibulitis Syndrom. Ich hatte noch nie in meinem Leben schmerzfreien GV. Am schlimmsten sind die stechendenm reißenden Schmerzen um den Hymenring herum.
    Bis auf eine OP habe ich bereits alle erdenklichen schulmedizinischen und naturheilkundlichen Mittel ausprobiert- nur Antidepressiva wollte ich nicht nehmen.
    Sie empfehlen immer wieder die Neuraltheraphie auszuprobieren. Ich habe einen guten Freund, der neuraltherapeutisch arbeitet. allerdings ist er kein Gynäkologe. Wird bei dieser Therapieform das Procain direkt in die Vulva/das Vestibulum gesprizt?
    Was halten Sie von einer lokalen Appikation von CBD Öl?
    Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen!
    Liebe Grüße,
    Lea

  • Lioba sagt:

    Hallo,
    ich habe seit ca. 1 1/2 Jahren mit Brennen im Vulva- und Vaginalbereich zu kämpfen. Zunächst war es nur beim Geschlechtsverkehr. Zuerst tippte ich auf eine Latexallergie, aber auch ohne Kondom kamen irgendwann sehr brennende Schmerzen. Ich wurde oft mit Pilz- oder Vaginoseprodukten behandelt, auch wenn die Laborergebnisse nachher zeigten, dass nichts vorlag. Ich war nun sehr lange nicht mehr sexuell aktiv. Aber seit ein paar Monaten brennt es innen wie außen quasi durchgehend, selbst ohne sexuellen Kontakt. Meine Gynäkologin hat mich komplett durchgecheckt und weiß nicht mehr weiter. Sie kann nur bestätigen, dass die Scheideninnenwand gerötet ist. Sie hat mich an die Hautklinik weiter überwiesen, da wohl normale Hautärzte dort nicht weiterkommen. Jedoch muss ich nun 4 Monate auf einen Termin warten. Das macht mir psychisch sehr zu schaffen, da meine Lebensqualität durch das Brennen und natürlich das fehlende Sexualleben sehr eingeschränkt ist. Eine Freundin erzählte mir jetzt von Vulvodynie. Meine Frauenärztin dachte zunächst an Neurodermitis im Intimbereich, jedoch habe ich nun mehrfach gelesen, dass eine Neurodermitis auch dort mit Ausschlag und Juckreiz einhergehen sollte, was bei mir nicht der Fall ist. Diese Ungewissheit ist ziemlich furchtbar. Und die Symptome für Vulvodynie scheinen ja sehr vielfältig zu sein?!
    Ich fühle mich gerade etwas alleine gelassen mit der Behandlung und habe überlegt, das Problem mit einem Heilpraktiker anzugehen.
    Trotzdem wäre es für mich hilfreich, vielleicht eine Einschätzung zu bekommen, ob es sich bei den Symptomen auch um Vulvodynie handeln könnte.

    Vielen Dank im Voraus und für die offenen Beiträge auf dieser Seite! Alleine von den Beschwerden von anderen Frauen zu lesen, hilft schon weiter. Da fühlt man sich nicht mehr so alleine :)

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Lioba,
      Vulvodynie ist leider keine Ferndiagnose. Der Versuch mit einem Heilpraktiker ist immer eine gute Idee. Vielleicht findet er/sie ganz andere Gründe für die Scheidenreizung, bspw. ein schlechter Schlafplatz, eine besondere Allergie, ein kranker Darm usw. Viel Erfolg!

  • Nurs sagt:

    Hallo habe mir den Artikel durchgelesen und festgestellt, dass ich die selben syntome habe. jedoch möchte ich wissen ob ich soweit richtig liege.
    Seit nun 2 Jahren leide ich unter unerklärlichen schmerzen im Vaginalbereich. Es fing mit einer Blasenentzündung an die immer wiederkehrend war mehrere Behandlungen mit Antibiotika sorgten dafür dass ich anfällig gegen Pilze wurde. Immer wiederkehrende Blasenentzündungen machten mir das Leben schwer. Eine Blasenschwäsche begleitet mich leiderwährend und auch in der Zeit wo es besser wurde. Deswegen auch dir Untersuchung bei mehreren Urologen.
    Die Schmerzen änderten sich von Zeit zur Zeit. Erst war es ein Brennen beim wasserlassen, dann begleitet von leichtem Jucken, später stichartige schmerzen die so Intesiv zu spüren sind wenn ich laufe oder mich in Bewegung setze. Diesem folgen Schweißausbrüche und Bluthochdruck. Enge Hosen gehen gar nicht.
    Frauenarzt verordnete die Pille um den Hormonspiegel zu stabilisieren. Urologe verschrib tabletten um die Häufigkeit der Toilettengänge zu regeln alles Erfolglos.
    Die Scherzen sind zu beginn weiter oben im Vagina gewesen jetzt aber an den Kitzler und äußeren und inneren Schamlippen zu spüren.
    Dabei helfen weder Schmerztabletten, noch Wärmeflachen.
    Alle möglichen Vaginaltabletten Pflegeprodukte Ratschläge vom frauenarzt wurden beachtet. Nach dem GV sind die Schmerzen sehr aktiv zu spüren als hätte sich irgendwas gerissen. Bemerkt habe ich auch dass wenn ich erregt bin dass ich schmerzen habe ohne den Partner.
    Nun stehe ich an dem Punkt dass ich einen Psychosomatikerin zur rat gezogen habe. Sie hat mir Antidepresiva verschrieben, um mich einbisschen zu entlassten. diese Half einbisschen die Schmerzen wurden weniger jedoch kehrte alles wieder zurück nach 4 Wochen.
    Nun möchte ich von Ihnen wissen ob es sich nun um Vulvodynie handeln könnte und wenn ja welche Schritte ich einleiten muss?
    bedanke mich für Ihre Antwort und Mühe.
    LG
    Bisher hatte ich keine gesundheitlichen beschwerden.
    Der Schmerz Mehrere Frauenärzte habe ich gewechselt, einen Urologen habe ich auch zur Rat gezogen. Jedoch ohne Befund. Blut wurde genommen um zu schauen ob eine Entzündung vorliegt auch negativ.

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Nurs,
      da haben Sie in den zwei Jahren ja schon einiges mitgemacht. So weit ich weiß, gibt es in Deutschland keine Spezialisten für Vulvodynie, im Artikel finden Sie ja die Adresse des Co-Autors des Buches, der sich auf diese diffizile Behandlung spezialisiert hat. Alternativ würde ich Ihnen empfehlen, einen Arzt für Naturheilkunde und Neuraltherapie aufzusuchen. Manchmal gelingt es mit der Neuraltherapie, diese Schmerzen zu lösen. Viel Glück!

  • Diana sagt:

    Guten Tag Frau Dr. Gerhard

    Seit ein paar Monaten habe ich Unterleibsschmerzen, genauer gesagt ein brennder/steckender Schmerz an der Scheiden Innenwand, sobald ich erregt bin. Die Schmerzen sind teilweise sehr heftig und teils fast nicht spürbar. Es ist gleichgültig ob ich alleine oder mit meinem Partner zusammen bin.
    Die Schmerzen werden immer heftiger und häufiger. Und bleiben teilweise bis zu 30 Min danach. Zudem habe ich bemerkt, dass Sie stärker sind, wenn ich meine Tage habe.

    Die Male in denen es nicht weh tut werden immer seltener.

    Ich war bereits beim Gynäkologen. Er hat mich auf Geschlechtskrankheiten getestet und auch einen ausführlichen Ultrschall gemacht. Gefunden wurde nichts.
    Der Arzt hat mir Magnesiumtabletten verordnet. Geholfen haben die nichts.
    Langsam habe ich keine Lust mehr auf Sex.

    Ich bin 31 Jahre alt und hatte immer Spass beim Sex – aber bei diesen Schmerzen habe ich keine Lust mehr.
    Ich bin übrigens nicht schwanger.
    Ich habe die 3. Minerva-Spirale ingesamt seit 12 Jahren ohne Probleme. Diese sitzt gem. meinem Gynäkologen richtig. Aber langsam bin ich echt ratlos und denke, es könnte evt an dieser liegen.

    Haben Sie eine Idee?
    Vielen Dank im Voraus.

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Diana,
      Kenne keine Minerva-Spirale, meinen Sie Mirena? Die Schmerzen könnten auf eine Endometriose hinweisen, aber das hätte Ihr Frauenarzt sicher festgestellt. Eine Spirale im Uterus kann auch zu Störungen führen, ob das auf Ihr Problem zutrifft, kann ich nicht entscheiden. Im Zweifelsfalle besser Spirale raus und sehen, was passiert. Alles Gute!

  • Sunny sagt:

    Hallo,
    danke für den interessanten Bericht. Auch ich leide seit 3 Jahren unter starken Schmerzen in der Scheidenwand. Ein GV ist nur unter Schmerzen möglich. Vor 6 Jahren erlitt ich einen Burnout, dass schwere Depressionen zur Folge hatte. Es folgte ein heftiger Bandscheibenvorfall, der nach 1 Jahr ärztlicher Behandlung operiert werden musste. Seither bin ich in psychologischer Behandlung aufgrund langer nicht verarbeitete Trauma.
    Mein FA verordnete mir verschiedene Salben und Hormonkapseln. Die Salben brennen und auch die Tabletten blieben ohne Erfolg.
    Mittlerweile vermute ich gar einen Zusammenhang der Bandscheibennervenschädigung, die ggf die Scheidenschmerzen auslösen. Wird Druck auf die Scheidenwand ausübt, habe ich stechend reißende Schmerzen, die danach noch als brennender Schmerz Stunden anhalten, manchmal bis zum After ausstrahlen.
    Das Buch werde ich mir bestellen, evtl find ich eine Lösung.
    Es ist eine zusätzliche nervliche Belastung, obwohl mein Partner viel Verständnis zeigt.
    Freundliche Grüße
    Sunny

  • Maike sagt:

    Hallo,

    auch ich habe Schmerzen ohne Ende. Ich bin 36 und habe seit 2 Jahren mehr oder weniger mit Pausen Probleme. Die ersten 23 Jahre hatte ich immer wieder Blasenentzündungen. Mit 23 hatte ich die erste Bauchspiegelung, da bei mir Endometriose festgestellt wurde. Die Schokoladenzysten waren Tennisballgross. Ich wurde aber nicht weiter behandelt. Die Blasenentzündungen verschwanden, für ca. 10 oder 11 Jahre. Zwischenzeitlich folgten aber noch 2 weitere Bauchspiegelungen. Nach der 3. bekam ich eine Kur mit einem Medikament, was die Herde austrocknen sollte. Seitdem nehme ich die Pille durchgehend, d.h.keine Blutungen. Dann vor 3 Jahren fing es wieder an. Blasenentzündung, Pilz Infektion, Antibiotika, Antimyotika und alles immer im Wechsel. Untersuchungen, verschiedene Ärzte, blasenspiegelung. Alles ohne Befund. Manchmal war Blut im Urin, manchmal nicht. Dann nach 6 Monaten war plötzlich Ruhe, für ca 1,5 Jahren. Seit ca. 3 Monaten wieder da, aber anders. Teilweise sind es wirklich blasenentzündungen, teilweise einfach nur brennen und schmerzen, ohne Befund. Man sagte mir, reizblase oder Psyche. Na klar, psyche, denn wenn ich nur ein leichtes brennen verspüre, drehe ich fast durch, hatte alles lange genug. Nun habe ich auch Schmerzen in der scheide. Brennende Schmerzen, und zusätzlich stechende Schmerzen beim wasserlassen. Das ganze seit 2 Wochen durchgehend. Ich bin am Ende. Es fühlt sich an, wie eine Mischung aus blasenentzündung und Pilz Infektion, ist aber äußerlich weder rot noch beruhrungsempfindlich. Fa und Urologe finden nichts. GV macht das ganze noch viel schlimmer. Währenddessen kaum auszuhalten, nur mit ganz viel Gleitcreme (nicht immer) und nachher fühl ich mich wie zerrissen. Der Schmerz breitet sich in den Unterleib aus, mit pochenden, dumpfen und manchmal stechenden, krampfartigen Schmerzen. Nach ein paar Stunden bessert es sich. Als hätte ich mir ein Flugzeug eingeführt. Das komische ist allerdings, wenn ich keinen GV hatte, sind die Schmerzen nachmittags ab ca 16 Uhr bis abends am schlimmsten. Ich trinke viel Wasser, Tee und die Wärmflasche mindert. Aber nicht immer. Auch krampflösende Medikamente helfen nicht. Verschiedenste Cremes helfen nicht, Antibiotika, nur weil Blut im urin ist, lehne ich mittlerweile ab. Kann ja nicht sein. Die neuste Diagnose war gestern, psychosomatische Störung. Ob ich wohl in eine psychosomatische Klinik gehen mag.
    Ich habe hier viel gelesen, aber alles spielt sich quasi äußerlich ab, zb keine Unterwäsche mehr tragen können usw. Das hab ich nicht, bei mir ist es nur innerlich. Hormone wurden abgeklärt, auch angeblich alles ok.
    Ich weiß nicht mehr weiter, ich heute jeden Tag, meine Beziehung leidet. Klar kriegt man da was an der psyche, aber ich bin doch nicht bekloppt. Ich war noch nie sonderlich stabil, aber deshalb nun Schmerzen ertragen? Vielleicht hat jemand das gleiche und einen Tipp! Hört sich das nach Vulvodynie an?
    Lg

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Maike,
      das hat mit Vulvodynie sicher nichts zu tun. Sie schreiben nicht, was die Bauchspiegelungen ergeben haben. Die Beschwerden können mit einer Endometriose zusammenhängen (die sich auch in der Blase ansiedeln kann). Lassen Sie sich von einem Endometriose-Spezialisten beraten. Gute Besserung!

      • Maike sagt:

        Hallo, in den Bauchspiegelungen sind jedes mal 1 bis 5 Schokoladenzysten und jede Menge Herde entfernt worden. Man sagte mir, das ich keine Beschwerden mehr haben würde und auch keine zysten, wenn ich die Pille durchgehend nehme. Das tue ich seit 6 Jahren.
        Ich hab so Schmerzen, ich kann schon nicht mehr raus gehen. Ich dreh durch. Ich werde schauen, wo ich einen Endometriose Spezialisten finde.
        Vielen Dank für die schnelle Antwort.
        Lg

  • Sofia sagt:

    Hallo an alle Leidensgenossinnen,

    auch ich habe seit 3 Jahren Schmerzen im Intimbereich und muss sagen, das ich es erschreckend finde, wie viele Frauen betroffen sind. Fast alle beschreiben die gleichen Symptome und keine findet dauerhafte Hilfe, das kann es doch irgendwie nicht sein.
    Ich habe einen Jahrelangen Arztmarathon hinter mir und stehe immernoch ohne Diagnose da. Was das mit der Psyche macht, brauche ich ja nicht zu erzählen.
    Vielleicht wäre es hilfreich, wenn man sich zusammen schließt und über Symptome, Vorerkrankungen, Untersuchungen und bereits durchgeführte Behandlungen austauschen könnte.
    Bei Facebook gibt es eine Gruppe, die sich mit dem Thema Schmerzen im Intimbereich befasst.
    Die Gruppe heißt „Vestibulodynie/Vulvodynie – Deutschsprachige Gruppe“

    Wenn also jemand mag, kann er dieser Gruppe gerne beitreten zum Austausch. Ich werde dort in kürze auch berichten, wie alles anfing, was die Symptome sind, was bisher gemacht wurde u.s.w. .
    Im Moment liebäugel ich ja mit einer Botox Behandlung. Es ist zwar nur eine zeitlich begrenzte Symptombehandlung, aber egal.

    Liebe Grüße an alle, Sofia.

  • Marienkäfer0815 sagt:

    Sehr geehrte Frau Gerhard,

    ich leider nun seit schon mehr als 15 Jahren an mal mehr mal weniger starken Schmerzen im Scheidenbereich.
    Angefangen hat alles mit einer bzw. mehreren Pilzinjektionen. Danach hat sich mein Leben verändert, es wurde dann zwar keine Pilzinfektionen oder andere Infektionen diagnostiziert, aber meine Scheide ist empfindlich auf jegliche Art der Berührung und Kleidung, Sex ist so gut wie unmöglich. Das Tragen von Hosen speziell Jeans ist fast unerträglich und dadurch nur wenige Minuten möglich. Von den ca 50 Hosen in meinem Schrank sind lediglich 3-4 tragbar. Längeres Gehen oder gar Sport ist ebenfalls nicht möglich.
    Beim Frauenarzt habe ich leider wenig Tipps bekommen. Meine Frauenärztin hat nur ebenfalls festgestellt, dass meine Haut sehr schnell fereizt ist, wenn sie nur mit einem Wattestäbchen entlang streift.

    Ich habe mich seit einiger Zeit im Netz mit Vulvodynie beschäftigt und vermute, dass es etwas in diese Richtung ist.
    Leider finde ich wenig Information über Adressen von möglichen Ärzten in Baden Württemberg.
    Sehr interessant finde ich die Behandlung in den USA mit Botox, da ich mir vorstellen kann, dass die „Stillegung“ der Nerven eine Linderung bringen kann, auch wenn diese nur vorrübergehend ist, aber mit vielleicht zumindest für ein paar Woche die Lebensqualität zurück gibt, dass ich einfach etwas aus meinem Kleiderschrank ziehen und anziehen kann. Ich bin ehrlich gesagt, kein großer Freund von Homöopathie (Schüsslersalze habe ich mal ausprobiert) und kann mir auch nicht vorstellen, dass irgendeine Diät Abhilfe schafft.

    Meine Mutter hat ähnliche aber leichtere Beschwerden, sie leidet an Fibromylagie.

    Ich wäre über jegliche Tipps dankbar.

    Vielen Dank für Ihre Hilfe
    Marienkäfer

  • Sani63 sagt:

    Hallo Frau Dr. Gerhard, ich habe seit 5 Wochen Probleme mit meiner Scheide. Die Haut außen und innen brennt, beim Sitzen fühlt es sich an als ob kleine Nadeln von innen pieksen. Länger sitzen ist kaum möglich. Jeder Reibung an der Unterhose ist total unangenehm, nur superweite Hosen sind erträglich.
    Angefangen hat alles vor ca. 8 Wochen mit einer hartnäckigen Pilzinfektion. Habe mit Kadefungin Salbe und Zäpfchen therapiert und da nach 3
    Tagen noch keine Besserung in Sicht war noch Mal
    Canesten Once und danach Milchsäurekapseln
    zum Aufbau. Dann war erst Mal gut. Nach ca. einer Woche und GV fing es plötzlich an an den
    Schamlippen zu brennen, aber kein Jucken. FA
    meinte, ich hätte übertherapiert und mir Xapro
    verschrieben. Das hat aber gebrannt wie Hölle, so
    dass ich es nach zwei Tagen abgesetzt habe. Habe
    parallel mit Multigyn Floraplus versucht die Flora
    aufzubauen und habe mit Bepanthen geschmiert.
    War dann nach 2 Wochen bei einem anderen Gyn.
    Der meinte auch, dass die Schleimhäute gereizt
    wären und verschrieb mir Lonadiol HN. Der
    Abstrich ergab keine Pilze und keine Bakterien
    außer ein paar Darmbakterien. Hat mir Fluomizil
    verschrieben. Danach hatte ich das Gefühl, dass es
    nur schlimmer wurde. Beim letzten Besuch hat er
    mir Karison verschrieben mit dem Hinweis, wenn
    das nicht hilft, ist er mit seinem Latein am Ende…es
    müsse die Haut sein. Bin daraufhin zum Hautarzt.
    Der bestätigte die Diagnose gereizte Schleimhäute
    und auch eine Woche Carison und anschließend
    noch Mal Lonadiol HN.

    Bis jetzt spüre ich keinerlei Verbesserung. Bin
    verzweifelt und fürchte, dass es sich um Vulvodynie handeln könnte. Was meinen Sie ?

    Könnte Aromatherapie helfen ? Wer führt diese durch ?

    Da das innere Brennen seit einer Woche stärker wurde bin ich zum Hausarzt zur Urinuntersuchung. Es war Blut und Leukocyten im Urin. Er hat den Urin eingeschickt und vermutet Blasenentzündung, aber zusätzlich zu o.g. Beschwerden, nicht ursächlich. Sehen Sie das auch so ?

    Vielen herzlichen Dank !!!

  • Nusaybah sagt:

    Hallo Frau Dr. Igerhard

    Habe im November letztes Jahr entbunden wurde einfach zu viel genäht mit damm Schnitt . Geheilt war ich in mehreren Monaten nicht, auch sitzen konnte ich nach 5 Monaten Entbindung immer noch nicht daraufhin wechselte ich das Krankenhaus. Habe dann granulationspolypen gehabt die von alleine nicht weg gingen wurden dann rausoperiert . Leide seit der Entbindung an schmerzen am scheideneingang links und dann treten auch immer wieder schmerzen seitlich an den schamlippen sowie am kitzler und auch am After ein stechen die schmerzen an der Vagina sind stechen sowie als ob man mit ne raasierklinge überall drängelt es ist einfach höllisch das schlimme ist egal wann es auftritt ich kann mich nicht mehr bewegen bei jeder Bewegung muss ich schreien ich muss mich einfach nicht bewegen. Ich weiß echt nicht mehr weiter meine Frauenärztin hat mir schon alle möglichen Betäubungsmittel bis zu Cremes aufgeschrieben und nichts hilft. Beim Geschlechtsverkehr ist es noch schlimmer. Und danach fühle ich mich als hätte ich ne Operation hinter mir. Was kann es bloß sein was haben die Ärzte bloß bei der Entbindung falsch gemacht. Habe auch Seitdem Probleme beim Stuhlgang. Ich kann so einfach nicht mehr weiterleben. Verliere die Hoffnung.

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      liebe Nusaybah,
      das klingt ja wirklich ganz schlimm. Sie können versuchen, an einer Unifrauenklinik ein Beckenboden-Spezialzentrum zu finden. Manchmal muss man wirklich nachoperieren.
      Oder Sie suchen einen Arzt, der spezialisiert ist auf Neuraltherapie:
      DGS e.V. | Deutsche Gesellschaft für Schmerzmedizin e.V. http://www.dgschmerzmedizin.de/
      DGfAN e.V. | Deutsche Gesellschaft für Akupunktur und Neuraltherapie e.V. http://www.dgfan.de/
      IGNH e.V. | Internationale medizinische Gesellschaft für Neuraltherapie nach Huneke, Regulationstherapie e. V. http://www.ignh.de/arztsuche/
      Ich wünsche Ihnen gute Besserung! Bleiben Sie tapfer und optimistisch für Ihr Baby!

  • Saskia18 sagt:

    Hallo,
    ich bin 18 Jahre alt und schlafe seit ca. 2 Jahren mit meinem Freund und bisher auch nur mit ihm. Seit dem ersten mal habe ich immer Schmerzen beim und nach dem GV. Es ist ein brennendes Gefühl und wird nach dem Wasser lassen nochmal schlimmer. Ich kann dann weder laufen, noch sitzen oder mich irgendwie großartig bewegen. Es tut einfach tierisch weh. Anderweitig habe ich diese Probleme nur wegen meiner Regel, wenn ich viele OBs eingeführt habe, jedoch nicht annähernd so schlimm wie beim GV. Mein Freund hat sich auch schon untersuchen lassen und ich war schon bei 4 Frauenärzten, die mir alle nur Befeuchtungscremes gegeben haben, die aber nichts geändert haben.
    Kann das diese Vulvodynie sein?
    Wenn nicht, was dann?
    Ich bin langsam am verzweifeln…
    LG Saskia

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Saskia18,
      benutzt Ihr Kondome? Dann könnte es davon eine Unverträglichkeit sein. Benutzt Ihr keine, dann gibt es seltene Fälle von „Spermaallergie“, das könnte der Hautarzt durch eine Testung herausfinden. Typisch für eine Vulvodynie sind die Beschwerden nicht

  • Lilly sagt:

    Guten Tag Fr. Prof. Dr. Gerhard,
    ich kenne dieses Problem, habe es von Anfang an… dachte mir als Teenager, als ich meine Periode bekommen habe das es doch gar nicht geben kann das man sich ein OB unten einführt, da es solche Schmerzen verursacht hat. Hab Sie aus Unwissenheit und vor Schmerzen nur in die Unterhose gelegt, danach nur Binden verwendet. Bei mir ist es auch so das ich, wenn ich meine Tage habe beim Stuhlgang immer Blut mitgeht (hier habe ich nachgelesen das es Endometriose sei) Habe letztes Jahr im Dez. eine Darmspiegelung gehabt, hier wurde auch nichts in dieser Richtung festgestellt.
    Beim Geschlechtsverkehr sind immer schmerzen dabei und auch das ein Streitpunkt mit meinem Mann, da ich logischerweise nicht so oft will. Es fühlt sich beim GV an wie wenn man von innen im Intimbereich voll auf gedehnt wird und das brennt und sticht so richtig. Auch noch ca. eine Stunde danach. Es strahlt auch bis in den After und Eierstöcke aus, auch genauso wenn ich meine Tage habe, strahlt es so aus.
    Genauso wie Sie oben beschrieben haben, reicht schon die Untersuchung beim Gynäkologen mit dem Finger. Es brennt auch ca. eine halbe Stunde nach, was ich auch meiner Gyn. gesagt habe aber das hat Sie gar nicht ernst genommen. War auch schon bei einer anderen Gyn. deswegen. Vielleicht liegt es an meiner Hüftdisplasie, dass es hierzu beiträgt?
    Jetzt bin ich 32 und in 2 Wochen entbinde ich und habe solche Panik vor der Entbindung, dass es so unendliche Schmerzen sind als normal und evtl. danach schlimmer wird z.B. beim GV. Jetzt in der SSW habe ich auch ständig so dumpfes Stechen innen im Intimbereich, sowohl auch im After. Haben Sie denn evtl. schon mal was gehört nach der Entbindung, ob es besser od. schlechter geworden ist? Und ob evtl. doch ein Kaiserschnitt besser wäre? Ich weiß gar nicht was ich machen soll, bin am verzweifeln.
    Vielen Dank im Voraus.

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Lilly,
      Sprechen Sie mit Ihrem Frauenäerzt über Ihre Ängste. Es werden so viele Wunsch-Kaiserschnitte gemacht, warum dann nicht auch bei Ihnen! Ob die Schmerzen nach der Geburt besser oder schlechter werden, kann Ihnen niemand sagen. Man kann natürlich auch unter der Geburt eine örtliche Betäubung oder eine Anästhesie verschiedener Nerven machen. Sicher klärt Ihr Frauenarzt Sie gerne darüber auf. Alles Gute für Sie und Ihr Baby!

  • Carmen sagt:

    Vielen Danke für Ihre rasche Antwort. Können sie mir gezielt etwas zur Pflege empfehlen?
    Nachtrag: Wir verhüten mit Kondom.
    Ich nehme schon seit 5 Jahren keine Pille mehr.
    Beste Grüße

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Carmen,
      in Deutschland verbietet das Ärztegesetz, individuelle Ratschläge per Internet zu geben. Informieren Sie sich am besten in einer darauf spezialisierten Apotheke, wie bspw. die Eisbär-Apotheke in Karlsruhe Durlach. Viel Erfolg!

  • Carmen sagt:

    Ich hatte dieses Jahr schon drei mal mit einer bakteriellen Scheidenentzündung zu tun. Nach der letzten Infektion im August, kamen aber nach einer Woche die Beschwerden wieder. Seither sind alle Abstriche unauffällig nur das ständige Brennen und Wundgefühl zwischen Harnröhre und Scheideneingang ist geblieben. Die Schleimhaut sieht unauffällig aus. Zusätzlich plagt mich ein starkes Brennen nach dem Wasserlassen. Nun wurde ich versuchsweise 2 Wochen mit Fluconazol 100mg behandelt. Während meiner letzten Periode waren die Schmerzen 4/5 Tage komplett weg. Nach Ende der Periode waren die Schmerzen wieder da. Könnte das eine Vulvodynie sein? Was meinen Sie?

  • Lisali sagt:

    Hallo ,
    Ich leide seit 7 Monaten unter wirklich ununterbrochenen Jucken und brennen in der Leistengegend und im Intimbereich. Die Schmerzen sind nur gelindert wenn ich sitze und die Kleidung und Unterhose nicht reibt. Dann sind sie fast weg. Ich kann mittlerweile keine Unterhose mehr tragen weil es überall da , wo die Unterhose „einschneidet“ anfängt zu brennen als hätte ich mir einen Wolf gerissen aber man sieht nichts, außer ein paar rote Pünktchen oder Rötungen die nach einer Zeit wieder verschwinden..:-( auf enge Hosen kann ich auch ganz verzichten.. Brennen tut es an denn leisten bis runter an den Seiten und Jucken überall außer in der scheide drinnen.Meine Frauenärztin findet weder Pilze oder Bakterien ich bin einfach nur verzweifelt , ich kann nicht einmal mehr Unterhosen tragen.. Wissen sie Vllt was es ist ?

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Lisali,
      Ihre Beschwerden passen am ehesten zu einer Allergie. Hat mit Vulvodynie nichts zu tun. Alle Intim-Wasch-und Pflegemittel weglassen, Unterwäsche mit Waschmittteln für Allergiker waschen, kein Weichspüler usw. Eventuell vom Hautarzt beraten lassen. Gute Besserung!

      • Lisali sagt:

        Vor circa 4 Monaten wurde bei mir eine histaminintoleranz entdeckt als ich auf der Suche nach der richtigen Diagnose für mein Problem war. Ich dachte , dass es vielleicht davon kommen würde aber nach strickter Diät besserte sich nichts..denken Sie denn dass es Vielleicht etwas mit dieser Intoleranz zutun haben könnte ?
        Alles fing an als ich das 1. mal geschlechtsverkehr hatte nach circa 4 Wochen , Kondome benutzen wir nicht.
        Wenn es vom Waschmittel kommen würde müsste es doch eine kontaktallergie sein und am ganzen Körper so sein ?
        Was denken sie könnte es sein ?
        Ich halte die Schmerzen und den Juckreiz echt nicht mehr aus, alles erdenkliche leidet darunter und dabei müsste ich mich jetzt auf die Schule konzentrieren :(
        Ich bitte um einen guten Tipp, viel Hoffnung habe ich nicht mehr!
        Liebe Grüße

        • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

          Liebe Lisali,
          Ich hatte Ihnen meine Vermutung gesagt. Die Allergie auf Waschmittel muss überhaupt nicht am ganzen Körper sein! Bitte zum Hautarzt gehen! Auch Filzläuse können solche Symptome machen. Viele Grüße

        • Kimmbu999 sagt:

          Liebe Lisali,
          ich habe unter 30 jähriger Krankenschwestertätigkeit ein Burnout entwickelt. Es begann schleichend mit großer Erschöpfung. Über 1,5 Jahre wusste ich nicht was los war. Dann wurde eine Histaminintoleranz, neben weiteren Intoleranzen diagnostiziert. Ich dachte, ich hab’s. Die Diäten halfen nicht. Nun in der Reha habe ich das Burnout, bzw die Erschöpfungsdepression verstanden. Due Intoleranzen sind Symotom des körperlichen Zusammenbruchs. Auch die beschriebenen Leisten- und Unterleibsbeschwerden können typisch sein.Der Stress sorgt dafür, dass das Histamin ausgeschüttet wird.
          Alle Symptome unter Depression, Angststörung, Somatisierungsstörung, Burnout sind ähnlich. Interessantes über das unbewusste Nervensystem fand ich unter den Stichworten „unbewusstes Nervensystem Homöopathie Wolf“ da gibts ne feine Aufstellung der Auswirkungen.

  • Marie sagt:

    Hallo.
    Ich hoffe Sie können mir auch weiterhelfen.
    Ich habe seit ungefähr 2 Jahren mit immer wiederkehrenden Schwerzen in der Scheide zu kämpfen. Anfangs wurde ich wegen Blasenentzündungen behandelt, bis ich zum Urologen geschickt wurde und der anhand von Untersuchungen, wie Blasenspiegelung usw. nichts festgestellt hat. Nun wurde ich auf eine Eileiterenzündung und Pilzinfektionen behandelt, usw. Das ging dann über ein Jahr. Als ich die Pille gewechelt habe, waren plötzlich die Schmerzen weg. Allerdings habe ich von dieser Pille Stimmungschwankungen bekommen. Mein Arzt war der Meinung es liegt an den Hormonen. Also dass ich dadurch zu wenig Feuchtigkeit produzieren. Ich hatte dann ungefähr 7 Pillenwechsel. Bei manchen hatte ich wieder dieses Brennen am Scheideneingang bei anderen kein Brennen, aber Stimmungsschwankungen. Nun schlussendlich habe ich die Pille seit 3 Monanten abgesetz, nachdem ich von der swingo 20 kein brennen, aber Stimmungsschwankungen bekommen habe. Jetzt ist das Brennen wieder da. Ich kann es mittlerweile lokalisieren (Am Scheideneingang und besonders da in der Region, wo der angebliche G-Punkt liegt) Ich habe auch an dauernd das Gefühl ich muss aufs Klo, ich denkne, dass liegt daran, dass der Schmerzbereich sich auf die Blasenwand auswirkt. Die Schmerzen sind komischerweise mit Schmerztabletten nicht sehr schlimm bis ganz weg und als ich jetzt die 4 Frauenärztin aufgesucht habe und die mir Sobelin (Antibiothika) verschrieben hat, war es die ganze Zeit, als ich Antibiotika genommen hab wie weg. Ich habe dann eine Milchsäurekur danach genommen und jetzt ist es wieder da. Ich glaube nicht das es daran liegt, dass ich Angst vor Sex hatte. Nach der Antibiothika-Therapie hatt ich drei Tage keine Schmerzen und Sex und es war einfach nur wunderbar ohne Schmerzen Sex zu haben. Wir hatte dann auch 3 mal Sex und ich habe auch kein Problem mit OBs. Ich hoffe sie können mir einen Tipp geben, welche Ärzte ich wieter aufsuchen kann, oder was mögliche Ursachen für mein Problem sind. Vielen Dank schonmal.

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Marie,
      zunächst mal eine Beruhigung: mit der sogen. Vulvodynie haben Ihre Beschwerden nichts zu tun. Durch die vielen Antibiotika und Lokalbehandlungen ist Ihre Schleimhaut so empfindlich geworden, dass bereits geringe Hormonschwankungen nicht ausgeglichen werden können.
      Wichtigster Punkt: nehmen Sie gute Darmbakterien ein, denn damit können Sie nicht nur im Darm sondern auch in der Scheide und Blase wieder gute Bakterien, die die Schleimhäute schonen, anzüchten.
      Verwöhnen Sie Ihre Scheide mit Aromapflege oder Aromatherapie.
      Entspannen Sie sich, suchen Sie eventuell zusätzlich Hilfe bei einem Psychotheraputen, damit Ihr Schmerzgedächtnis auf andere Gedanken kommt. Gute Besserung!

      • Marie sagt:

        Wäre so etwas wie Pro-Symbioflor ein gutes Präperat für die Zuführung von gute Darmbakterien?

        • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

          Liebe Marie,
          Nein, das sind keine Darmbakterien. Aber eine Kur damit und anschließend mit Symbioflor 1 und 2 ist sehr gut, um den Darm wieder gesund zu machen. Alles Gute!

          • Marie sagt:

            Vielen Dank. Ich habe mir bereits eine Kur gekauft und werde das nun ausprobieren.
            Eine Frage hätte ich allerdings noch. Es betrifft die bereits formulierte Ferndiagnose.
            In der letzten Woche kam es öfters zu diesem Brennen in der Scheide. Eigentlich immer danach, wenn ich feucht wurde und als ich meine Periode bekam. Bestätigt das ihre Vermutung?
            Herzlichen Dank für alles. Andere Ärtze nehmen mich schon leider nicht mehr für Ernst und ich habe das Gefühl sie arbeiten ihre Patienten einfach nur noch ab. Desswegen bin ich sehr froh, dass sie sich für mich Zeit nehmen.

          • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

            Ja!

      • Dominika sagt:

        Hallo

        Ich bin 17Jahre alt und habe starke schmerzen im Intimbereich es tut weh und es brennt sehr stark.
        Schlafen schon seit 2Jahre mit meinem Freund und es ist immer 1Tag nach GV.
        Ich kan weder fast gehen weder laufen weder sitzen und weder liegen kann nichts machen weil es so starke schmerzen sind bitte helfen sie mir weiter..
        Ich verzweifle schon langsam.
        LG Dominika

        • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

          liebe Dominika,
          da müssen Sie sich vom Frauenarzt untersuchen lassen, das geht per Internet leider nicht. Zum Verzweifeln gibt es da keinen Grund. Er/Sie wird Ihnen dann sicher weiterhelfen können. Alles Gute!

  • Schlumpfine sagt:

    Hallo
    Ich leide seit einem Jahr an brennenden schmerzen im Genital und
    Analbereich. Dazu kommen schmerzen im internet Rücken und Becken.
    In diesem Jahr habe ich ein Marathon von Ärzten hinter mir.
    ( Gynäkologen, Hautärzte,Orthopäden, Hautklinik und Uni Klinik Frauenheilkunde)
    Dort bekomme ich nun seid März eine Neuraltherapie mit Procain.
    Aber ich bin der Meinung das ich dort nur die Symptome lindere und nicht die Ursache.
    Nun hab ich mir ein termin bei einem osteopathen geholt.
    Was halten sie davon?
    Würde mich über eine Antwort freuen.
    Lg

  • Livy sagt:

    Sehr geehrte Fr. Dr. Gerhard,

    Seit ca. 2 Monaten leide ich an Schmerzen im Intimbereich. Diese sind unregelmäßig und treten sporadisch auf. Bereits 3 Frauenärzte haben sowohl einen Abstrich gemacht, als auch den Urin untersucht. Ohne Befund. Die Pille habe ich abgesetzt, da ich Östrogenmangel vermutete. Ich habe bereits Antibiotika verschrieben bekommen, verschiedene Pflegen und Cremes getestet, jedoch hilft mir auf Dauer nichts davon. Auch beim Wasserlassen merke ich deutliche Schmerzen. An manchen Tagen merke ich jedoch keine Beschwerden. Sie sind allerdings ständig wiederkehrend.

    Langsam weiß ich nicht mehr weiter. Wenn ich lese, dass einige Frauen mehrere Jahre lang Beschwerden haben, macht mir das richtig Angst. Das schränkt die Lebensqualität so unheimlich ein.
    Vielleicht haben sie ja eine Idee.

    Vielen Dank und freundliche Grüße

  • Franzissk sagt:

    Sehr geehrte Frau Doktor,

    nun schreibe auch ich Ihnen hier. Ich werde im Anschluss gleich ihr Buch bestellen und hoffen das es mir weiterhilft. Ich möchte sie aber auch hier um ihren Rat bitten. Ich bin 29 Jahre und leide seit knapp 3 Jahren mit unterbrechungen an sich immer wieder verändernden Schmerzen im Genital- und Analbereich. Ich vermute es hat angefangen mit Sport den ich regelmässig im Fitnessstudio ausgeführt habe. Bei bestimmten SitUps hatte ich immer Schmerzen (ich leide unter Skoliose), irgendwann kam von jetzt auf gleich ein kribbln und ein Druckgefühl auf den Kitzler. Tatsächlich dachte ich am anfang es hätte etwas mit sexueller Erregung zu tun , bis ich merkte es ging nicht mehr weg. Ich erkundigte mich und sties auf das Restless Genitale Syndrom. Ich vermutete das zu haben. Die Schmerzen und die Intensität wechselten täglich und wurde besser wenn ich mich bewegte, sitzen ging gar nicht. Liegen ging am besten auf dem Rücken. Nach ein paar Monaten änderten sich die Schmerzen und wanderten abwechselnd zum After, zum Scheideneingang aussen oder in die Scheide,mal nur rechts oder links, malbeidseitig. Das Erregungsgefühl verschwand auch, so dass ich nicht mehr glaubte an Restless Genitale Erkrankt zu sein, sondern an einer Fibromyalgie. Heute bin ich nun auf den Begriff der Volvodynie gestossen. Die letzten 6 Monate ging es mir relativ gut und die Intensität der Schnerzen wechselte von 10 auf 1 in 3 Jahren, es wurde also eigentlich von Monat zu Monat besser. Seit knapp einer Woche habe ich wieder starke Schmerzen nach dem Aufwachen im unteren Rücken, nun kam gestern ein Druckgefühl an meiner Klitoris wieder. Ich bin ehrlich gesagt leicht verzweifelt. In den 3 Jahren habe ich mehrere Ärzte druchlaufen und wurrde auch leider so manches mal abgestempelt. Ich war im Krankenhaus und habe mich oberflächlich Neurologisch untersuchen lassen, dort war alles in Ordnung. Ich war beim Osteopathen, dieser renkte meinen Rücken ein, und meinen Atlas, dieses tat mir ziemlich gut. Er stellte erhöhte Ana Werte fest und Wasser im Douglas. Wegen der Ana Werte war ich vor kurzem beim Rheumatologen, die Ergebnisse stehen noch aus. Wegen dem Wasser im Douglas habe ich noch nichts unternommen. Ich war bei einer Heilpraktikerin und habe eine Dunkelfeldblutuntersuchung machen lassen. In dieser Untersuchung kam heraus das ich ein derzeit ganz schwaches Immunsystem habe und Schimmelpilze im Blut. Die Frauenärztin hat mich untersucht und nichts weiter gefunden. Ansonsten kann man zu meiner Krankengeschichte noch erwähnen das ich als Kind Krebs hatte und eine starke Chemotherapie erhalten habe, ich leide unter Bluthohdruck, habe eine Rippe weniger, Blutgruppe Rh. neg. 0, und habe ein schiefes Becken, verküzte Mittelhandknochen und trage Einlagen…. Was würden sie mir empfehlen wie ich weiter vorgehen soll? Ich wäre ihnen sehr Dankbar für ihre objektive einschätzung der Lage . Liebe Grüße , Franziska

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Franzissk,
      Ihre Beschwerden hängen am ehesten mit der Wirbelsäule zusammen und sollten ein Grund sein, wieder einen guten Osteopathen aufzusuchen. Außerdem sollten Sie 25-OH Vitamin D im Blut bestimmen lassen und Marker für den Vitamin B12-Stoffwechsel, entweder HoloTC-Test oder Methylmalonsäure. Unbedingt die Darmflora untersuchen lassen, denn erhöhte ANAs sollten Sie nicht auch noch haben. Gute Besserung!

  • Bettina sagt:

    Guten Abend zusammen,

    seit nun mehr 2 Jahren habe ich starke Schmerzen in der Scheide. Dem vorausgegangen sind starker Juckreiz, Brennen und dem Gefühl permanent eine Blasenentzündung zu haben. Sitzen war für mich nahezu unmöglich. Dies war sehr stark zyklusabhängig. Zunächst wurde eine starke Trockenheit der Scheide festgestellt, mein FA empfahl mir daraufhin die Pille um ein Gleichgewicht wiederherzustellen (zu diesem Zeitpunkt hatte ich die Gynefix) Die Hauptbeschwerden wurde gelindert und mit der Trockenheit habe ich zu leben gelernt. Jedoch ist Sex weiterhin nicht möglich.Immer wenn mein Partner eindringt schmerzt eine Stelle ganz besonders, Stellungsänderungen bringen auch kein Erfolg,an dieser Stelle kommt er immer hin. Mein FA hat nach mehrmaligen Ultraschällen mir eine Bauchspiegelung empfohlen, da er an dieser Stelle eine Verwachsung vermutete. Es wurde zwar eine kleine Verkapselung gefunden, jedoch hat sich der Verdacht der Endometriose nicht bestätigt. Nun, ca 2 Monate nach der Bauchspiegelung sind die Schmerzen nach wie vor da.Immer an der gleichen Stelle, ich spüre diese sogar an manchen Tagen beim Sitzen. Ich weiß einfach nicht mehr weiter. Können Sie mir vielleicht noch einen Rat geben?
    Mit frendlichen Grüßen

  • Lottah sagt:

    Guten Tag, seit meiner geheilten Brustkrebserkrankung habe ich eine Entzündung am Scheibeneingang, und bin zur Zeit etwas verzweifelt, da ich seit 2010 eine Entzündung habe. Fühlt sich an, als Ginge sie vom Damm aus, dann in die Falte und zur Zeit ist die rechte Seite bis ca. 1 cm in die Scheide in Richtung Vagina hinein geschwollen. Der Schmerz ist messerscharf sobald ich den Scheideneingang hier ein wenig dehne. Es gab von einer FA auch schon die Diagnose Lichen S., Hautarzt und eine andere Frauenärztin glauben es nicht. Eine Biopsie habe ich noch nicht durchführen lassen, da ich persönlich nicht an ein Lichen S. glaube. Ich habe auch noch nicht die verlässliche Creme zur Intimpflege für mich gefunden. Was kann ich tun? Danke für Ihre Unterstützung.

  • Toffifee sagt:

    Hallo,

    Ich hoffe, dass ich hier eine Antwort bekomme, die mir weiter hilft.

    Ich bin 24 Jahre alt, seit ca. 2 Jahren habe ich so starke Schmerzen am Scheideneingang, dass Sex unmöglich ist. Auch beim Einführen von Tampons oder bei der Berührung durch einen Finger schmerzt die Stelle. Wenn ich meinem Partner zuliebe doch versuche, Sex zu haben, sind die Schmerzen dann so schlimm, dass ich auch Stunden danach das Gefühl habe, wund zu sein.
    Meine Frauenärztin (von ihr fühle ich mich nicht mehr ernst genommen) konnte nichts feststellen, auch der Abstrich sei unauffällig. Dennoch hat sie mir verschiedene Cremes und Salben verschrieben, die jedoch keine Besserung brachten. In früheren Jahren hatte ich öfter mit Blasenentzündungen zu kämpfen. Zudem ein ständiges Jucken und Brennen. Außer häufigen Blockaden im Rücken geht es mir gesundheitlich sonst gut.

    Mein Partner und ich haben einen Kinderwunsch. Ich weiß in der momentanen Situation wirklich nicht, wie das nur funktionieren soll.

    Ich bedanke mich schon im Voraus für Ihre Hilfe!

    Viele Grüße

    Toffifee

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Toffifee,
      das klingt ja wirklich sehr unangenehm! Dazu fällt mir mehreres ein: Bettplatz überprüfen lassen, denn Schmerzen im unteren Rücken und am Genitale können zusammenhängen. Eventuell einen Neuraltherapeuten aufsuchen. Mit Aromapflege den Scheideneingang beruhigen. Gesunde Darmbakterien schlucken, die sich dann auch auf das Scheidenmilieu positiv auswirken. Dem Unbewussten auf die Spur kommen mit Hilfe eines Therapeuten (gilt nicht nur bei Kinderwunsch, sondern bei vielen Leiden). Berichten Sie mal, was Ihnen geholfen hat. Alles Gute!

  • gilda sagt:

    Hallo ich habe ca. 2Jahre hatte ich mit einem Chronischem Scheidenpilz C.Aöbicans zu kämpfen,als dieser endlich weg war hat sich der unheilbare C.Glabrata angesiedelt ich hatte allerdings mit diesem Pilz keine grossartigen Beschwerden seit einer Woche besteht bei mir ein ständiges Brennen in der Harnröhre und am Harnröhreneingang.Ich habe nach langer psychologischer Behandlung festgestellt dass sich Pschische Belastungen bei mir als Blasenentzündung manifestieren.Diesesmal ist es anders das Brennen wird nicht besser und ich hab den Verdacht dass es sich um Vulvodynie handeln könnte.Meine Schamlippen sind nicht besondres empfindlich zur Zeit allerdings verspüre ich manchmal Stiche in der Scheide und gelegntlich Brennnen an den inneren Schamlippen das vergeht aber ziemlich schnell wieder nur das Brennen im bereich Harnröhreneingang bleibt und in der Harnröhre auch.Sitzen tut manchmal weh,laufen aber auch und je öfter ich auf die Toilette muss um so schlimmer wird es.Kann es Vulvodynie sein?

  • Gabi sagt:

    Hallo,
    leide nun seit 2,5 Jahren unter brennen an der Scheide(zwischen den Schamlippen).
    Angefangen hat es mit eine Pilzinfektion , welche ich selbst mit Canesten Salbe behandl. habe. Zurück blieb ein Brennen. Bin dann zum FA, dort wurden mir Canesten Vaginalzäpfchen verschrieben. Diese haben meine Scheide so gereizt, das ich eine erneute Pilzinfektion hatte. Daraufhin ein anderes Pilzmittel (Wirkstoff) und gleichzeitiger Beginn von Feigwarzen, welche meine FA meinte gesehen zu haben. Behandlung der Feigwarzen (welche keine waren, lt. späteren PE´s) mit Thrychloressigsäure und Aldara. Über einen Zeitraum von ca. 2 Monaten. Brenne der Scheide blieb nach wie vor vorhanden. FA war ratlos. Wurde mit Hormonsalbe, Cortisonsalbe behandl. nichts half. Habe nun dieses Brennen und Gefühl des Wundseins, kann sehr schlecht sitzen , manchmal habe ich auch das Gefühl es brennt bis zum Anus. Obtisch gesehen sieht man manchmal eine leicht Rötung, es wurde auch mal eine PE entnommen, entzündlich verändertes Zellgewebe; . Momentan werde ich mit Fluconazo 200mg über 4 Wochen und einer speziellen Creme mit einem anti Pilzmittel und Antibiotikum behandl.. Bin auf Anraten meine FA nach München zu einem Spezialarzt. Der hat div. Abstriche gemacht und wohl noch einen leichten Pilzwachstum festgestellt.
    Kann das sein fast 3 Jahre lang? Bisher hilft diese Therapie nicht. Brennen nach wie vor. An manchen Tagen im Monat besser. Was könnte das sein? Vulvodynie?
    MfG
    Gabi

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Gaby,
      ich vermute, Sie haben es ganz richtig ausgedrückt: „die Scheide ist gereizt“. Das ist sicher keine Vulvodynie. Ihre Schleimhaut braucht eine gute Pflege, am besten mit Aromapflege und Aromatherapie. Was für eine Verhütungsmethode wenden Sie an? Womit waschen Sie Ihre Wäsche und den Intimbereich? Tragen Sie Baumwollunterwäsche oder Synthetik? Usw. alles ganz wichtige Hinweise, was Sie besser machen könnten und was Ihre Haut vielleicht zusätzlich stressen könnte. Alles Gute!

  • Hortensie sagt:

    Hallo Fr. Dr. Gerhard,
    vielleicht können Sie auch mir einen Tipp geben.
    Schon immer habe ich große Schmerzen, wenn meine Scheidenöffnung (vorderer Bereich der Scheide) gedehnt wird. Beim Einführen eines Fingers, eines Tampons oder beim Ultraschall gibt es keine Probleme. Soll der Scheideneingang jedoch dauerhaft gedehnt werden, wie z.B. beim Geschlechtsverkehr oder beim Öffnen des Spekulums während einer Untersuchung sind die Schmerzen nicht zum Aushalten. Bei Recherchen im Internet habe ich nirgends Ähnliches gefunden. Andere körperliche Ursachen z.B. Pilzinfektion können ausgeschlossen werden. Wie bereits geschrieben, das Problem ist dauerhaft und schon immer dagewesen.
    Für Ihre Antwort bedanke ich mich im Voraus.

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      liebe Hortensie,
      habe ich auch noch nicht gehört. Am ehesten könnte das mit einer Verkrampfung zusammenhängen. Lassen Sie sich mal wegen Aromatherapie beraten: sichere gibt es gute Mittel, die entkrampfend und schmerzstillend wirken und die man in einer Creme verarbeiten und vor dem GV oder Frauenarztbesuch benutzen kann. Geben Sie doch mal Bescheid, ob und wie Ihnen geholfen werden kommte. Viele Grüße!

      • Hortensie sagt:

        Hallo Frau Dr. Gerhard,
        vielen Dank für Ihre schnelle Antwort und den Tipp. Welche ätherischen Öle wären Ihrer Meinung nach denn geeignet?

        • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

          Liebe Hortensie,
          am besten von einer Aromatherapeutin beraten lassen, die eine Anamnese erheben kann und feststellen kann, ob Sie eventuell auf bestimmte Aromen allergisch reagieren könnten.
          Folgende Ölmischung empfiehlt eine Kollegin: 30 ml Mandelöl mit folgenden ätherischen Ölen: 6 Tropfen Sandelholz, 3 Tropfen Palmarosa und 4 Tropfen Lavendel. Aber Vorsicht, das könnte bei Ihnen ganz was anderes sein!

  • Mimi sagt:

    Hallo,

    Ich bin 26 Jahre und habe seid ca. 3 Jahren Beschwerden beim Geschlechtsverkehr,die vorher nicht aufgetreten sind.diese sind brennende schmerzen, die oft mehrere Tage anhalten und gelegentlich kleine Risse in der Schleimhaut. Die Beschwerden sind zyklusabhängig kurz vor /nach dem Eisprung meist weniger Schlimm. Abgesehn davon bin ich gesund ohne andere körperliche Beschweden. Mehrere Besuche bei verschiedenen Frauenärzten haben keine Ursache finden können. Einmal wurde eine leichte Pilzinfektion entdeckt, die behandelt wurde, ohne dass die Schmerzen gelindert wurden. Es wurden zu trockene Schleimhaut vermutet, aber auch Gleitcremes und multigyn liquigel, sowie cortisoncreme konnten die Schmerzen nicht lindern. Ein Frauenarzt hat Östrogenzäpfchen verschrieben, aber auch das hat nichts gebracht. Mittlerweile bin ich etwas ratlos, woran es liegen könnte und was ich noch dagegen tun kann.

  • Sherin sagt:

    Sehr geehrte Frau Prof. Gerhard,

    vor ein paar Monaten hatte ich eine Ausschabung. Vor der OP hatte ich immer wieder Zysten, welche von alleine immer wieder vergingen. Auch litt ich kurz vorher unter einem starken Brennen am Scheidenvorhof, es war rot aber man konnte nichts feststellen. Während der OP wurden Abstriche gemacht, auf HPV und Bakterien, beide waren negativ. Danach hatte ich lange Ausfluss, die Periode kam und danach ging es weiter. Später stellte man dann doch einen Pilz fest, der mit Kadefungin Tabletten behandelt wurde.
    Was ungewöhnlich war, war das Ziehen und Stechen links und rechts am Scheideneingang. Die Entzündung zieht sich in die Scheide, man sieht es, wenn man die kleinen Schamlippen zur Seite zieht. Die linke Seite ist auch leicht geschwollen und es sticht und zieht immer wieder. Frauenarzt und Hautarzt konnten keine genaue Diagnose trotz heftiger Beschwerden feststellen. Ich bekam Vitamin D zum Einnehmen und für den äußerlichen Bereich sowie eine Pastenmischung mit Ichtyol vom Hautarzt. Das Mittel habe ich noch nicht genommen.
    Was mich wundert ist, dass keine Abstriche mehr gemacht werden, weder um welchen Pilz es sich handelt noch ob andere Viren versteckt sind.
    Man wolle mich nicht beunruhigen, hieß es. Wo beunruhigt man eine Frau, wenn sie nicht weiß was sie hat, um es dann behandeln zu können? Als der Arzt den Ultraschall machte, hatte ich keine Beschwerden beim Einführen, die gingen los, als er diesen nach links und rechts bewegte und Druck auf dem Eingang ausübte, da bekam ich solches Stechen, dass ich ich gleich sagte: „Da, das ist es!“ Keine Reaktion. Ich war schon immer in dem Bereich empfindlich aber ein Ziehen oder so ein Stechen, das war mir neu. Man schob es dann auf die OP, obwohl die Seite links nach Wochen immer noch leicht geschwollen ist. Die B. Drüsen sind es nicht laut Arzt.
    Ich hatte vor über 20 Jahren eine Laser-OP in diesem Bereich. Mein Arzt schob es dann auf den Laser, welche damals zu viel entfernte. Heute wäre das ein Klacks. Lidocain vertrage ich nicht auch keine Emla-Salbe. Mir ging es die letzten Jahre relativ gut aber seit der OP ist alles durcheinander. Auf einer Wasserader liege ich nicht, das habe ich schon vor Jahren klären lassen. Elektrosmog ist auch nicht schuld, sonst hätte ich das immer gehabt. Woher kommt nur diese Entzündung im Scheidenvorhof bzw. dieses Stechen und Ziehen?

    Mit freundlichem Gruß

    Sherin

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Sherin,
      Da habe ich leider auch keine Ahnung! An Ihrer Stelle würde ich einfach mal mit Aromatherapie versuchen, die empfindliche Gegend zu beruhigen. Es ist völlig egal, ob man durch genaue Abstriche (die es übrigens in dieser Form, wie Sie denken, nicht gibt) irgendwelche Bakterien, Pilze etc. nachweisen würde. Es gilt, die innere Ursache für die Überempfindlichkeit zu finden. Dazu gehört auch Material der Unterwäsche, Hygiene- und Waschmittel etc. Viele Grüße

  • Isabel sagt:

    Hallo Fr. Dr. Gerhard,

    innerhalb der letzten 3 Jahre litt ich des öfteren an Blasenentzündungen (welche z.T. auch mit Antibiotika behandelt wurden) sowie Pilzinfektionen. Im Oktober 2014 fingen dann aber Schmerzen anderer Art an, ich hatte (vorallem nach dem Wasserlasssen) höllische Schmerzen im Vaginalbereich, sodass weder laufen noch sitzen konnte und bin direkt zu meiner Frauenärztin gefahren. Diese meinte eine leichte Pilzinfektion diagnostizieren zu können, ansonten war jedoch nichts. Ich behandelte die Pilzinfektion mit den verschriebenen Medikamenten, aber die Schmerzen blieben. Sie sind immer sehr plötzlich aufgetreten und hielten 3-4 Stunden, manchmal auch länger an. Da ich noch weitere Male bei meiner Frauenärztin war, diese mir aber nicht helfen konnte tat ich nichts mehr, da ich mir nicht erklären konnte woher sie kamen. Die Schmerzen sind seitdem phasenweise mal besser und mal schlechter, insgesamt treten sie aber seit ca 1 Jahr nicht mehr so häufig (nicht mehr jeden Tag so intensiv und lang) auf. Insgesamt bemerke ich dass sie insbesondere nach dem Wasserlassen und nach dem Geschlechtsverkehr vermehrt auftreten (es sind aber mit Sicherheit nicht die Schmerzen einer Blasenentzündung oder Pilzinfektion). Sie sind immer so stark, dass ich anfangs vermutet hatte es läge evtl eine Schädigung der Nerven im Genitalbereich vor.
    Jedoch passen manche der oben genannten Symptome eigentlich sehr gut.
    Hinzu kommt dass ich seit ca einem halben Jahr sehr stark vermehrt Wasserlassen muss und auch schlechter einhalten kann.
    Ich bin froh, dass die Schmerzen momentan etwas weniger geworden sind, jedoch kann ich mir immer noch nicht erklären woher sie kommen und was ich dagegen tun kann.
    Vielleicht könnten Sie mir ja einen Rat geben, ich würde mich jedenfalls darüber freuen.

    Grüße

    Isabel

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Isabel,
      ohne Sie untersuchen zu können, kann ich nicht genau sagen, woran Ihre Schmerzen liegen könnten. Am ehesten könnte ich mir vorstellen, dass sie mit einer leichten Blasensenkung zusammenhängen könnten. Auf jeden Fall würde ich Ihnen empfehlen, mal eine genaue urodynamische Untersuchung durchführen zu lassen. Es gibt darauf spezialisierte Frauenärzte. Alles Gute!

  • Lillyfee sagt:

    Sehr geehrte Fau Dr. Gerhard

    Ich bin 21 Jahre alt und leide nun schon seit 2 Jahren an brennenden stechenden schmerzen bei Berührung und Belastung , sowohl in der Scheide als auch innen und außen um den Scheideneingang und der klitoris. Ich war bei etlichen Frauenärzten es wurde alles untersucht. Geschlechtskrankheiten, pilzinfektionen, bakterielle Infektionen usw. Ich wurde mit allerlei Salben und Tabletten behandelt (hormonsalben, cortisonsalben etc.) jedoch hat nichts hat eine Besserung bewirkt. Schließlich wurde ich an einen Spezialisten für frauenheilkunde überwiesen. Dieser stellte die Diagnose Vulvodynie und riet mir mir psychologische Hilfe zu suchen. Ich bin sehr verzweifelt. Geschlechtsverkehr oder das einführen eines Tampons sind für mich unmöglich. Das belastet mich so sehr dass ich an nichts mehr anderes denken kann und auch keinen Mann mir näher kommen lasse.
    Ich halte das bald nicht mehr aus es muss doch etwas geben womit sich das behandeln lässt.

    LG Lilly

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Lilly,
      was ist mit 19 Jahren passiert, bevor die Beschwerden auftraten? Umzug? Stress? Anderer Partner? Unfall?
      Meine Vorschläge wären:
      von einem Geobiologen den Bettplatz untersuchen lassen, auch auf Elektrosmog
      zu einem Arzt für Naturheilkunde, der eine ganzheitliche Anamnese erheben kann und vielleicht bisher nicht bedachte Ursachen erkennt, u.a. auch Vitaminmängel überprüft
      zu einem Osteopathen, um zu klären, ob die Beschwerden etwas mit Nerven der Wirbelsäule und des Beckens zu tun haben könnten
      eventuell zu einem Arzt für Neuraltherapie, der Störfelder entstören und unterspritzen kann
      auch ein Homöopath oder TCM-Spezialist hat eventuell noch heilsame Ideen dazu.
      Wundern Sie sich nicht über die Vielzahl der Vorschläge, aber jede Frau ist anders und es gibt nicht eine Therapie für alle! Alles Gute!

      • Beli sagt:

        Wenn ich das alles so lese,muss man vieles selbst zahlen,also ich könnte das nicht,und ich leide seit 7 Monaten an Dauerschmerzen in der Scheide,es begann nach einer Blasenemtzündung,und ging nie wieder weg.Nehme jeden Tag Opiate das ich den Tag übersteh,Nachts werde ich oft wach,das ich es nicht mehr aushalte vor Schmerzen!Kein Arzt weis was es ist.Alle Untersuchungen wirklich alle waren Negativ.ich vermute das es eine Chronische IC ist daraus aht sich eine Vulvodynie entwickelt.Obwohl der Urologe meinte es Wäre keine IC,jedoch wurden nie die genauen Test gemacht,lediglich nur eine normale Blasenspiegelung!

        • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

          Liebe Beli,
          nicht aufgeben, aber leider ist es wirklich so, dass Ursachensuche und ganzheitliche Behandlung von den meisten gesetzlichen Kassen nicht bezahlt werden. Gehen Sie doch mal zu einem Allgemeinarzt, der auch Naturheilkunde gelernt hat, vielleicht hat er eine gute Idee für Sie. Er wird auch einsehen, dass Schmerzmittel keine Lösung sein können. Gute Besserung!

  • Isi sagt:

    Sehr geehrte Frau Doktor Gerhard.

    Ich möchte Ihnen gerne meinen Leidensweg beschreiben, damit Sie beurteilen können ob meine Symptome auf Vulvodynie hinweisen und was Sie raten würden zu tun:

    November 2014 – Bronchitis + 1 Woche Antibiotikum
    Dezember 2014 – Blasenentzündung + 1 Woche Antibiotikum
    Februar 2015 – Blasenentzündung & leichte Nierenbeckenentzündung + 1 Woche Antibiotikum
    Ab der zweiten Blasenentzündung hatte ich brennende Schmerzen beim Geschlechtsverkehr und ein allgemeines Unwohlsein im Intimbereich (sensibel, schmerzempfindlich, …)
    Meine erste Frauenärztin meinte es sei nur „gereizt“ und verschrieb mir Aufbaukuren (bei jedem Besuch).
    Als ich dann Frauenarzt gewechselt habe, stellte dieser die Diagnose „Urea- Plasma“ welches nach knapp 5 Wochen Antibiotika Behandlung (samt aller guten Bakterien) behoben/ vernichtet wurde. Als die Beschwerden jedoch nicht besser wurden, wurde „Escherichia coli“ diagnostiziert und mit Kapseln behandelt. Der Arzt vermutete auch, dass es Scheidenpilz sein könnte – wurde behandelt – ohne Erfolg.
    Nachdem auch diese Behandlung erfolglos blieb, wurden meine Symptome weiter mit Cremen, Kapseln und Aufbaukuren behandeln – ohne Erfolg.
    Auch die Pille hab ich abgesetzt, da ich dachte es könnte daran liegen- jedoch blieben alle Symptome unverändert.
    Meine dritte Frauenärztin hat mir dann antibakteriellen Spülungen, Vitaminkapseln und Aufbaukuren verschrieben – auch diese Behandlungen hat meine Symptome nicht gelindert.
    Auch Darmprobleme (Durchfall) haben mich in den letzten Monaten geplagt. Dazu sind meine Schmerzen im Scheidenbereich (außen und innen) schlimmer geworden. So tut es nicht nur bei Berührungen, sondern auch beim Sitzen und Bewegen weh.

    Der Schmerz auf den inneren und äußeren Scharmlippen, lässt sich als stechend und juckend (und sehr sensibel) beschreiben, der Scheideneingang ist besonders schmerzempfindlich- bei jeder Berührung ist ein brennender Schmerz zu verspüren auch in der Scheide ist jede Berührung brennend/ stechend schmerzend.
    Berührungen sind im Scheidenbereich sehr unangenehm und Tampon einführen und Geschlechtsverkehr ist ziemlich schmerzhaft und somit nicht „möglich“.
    Derzeit bin ich im Krankenhaus in Behandlung – wegen Beckenbodentraining (Verdacht auf hypotoner Beckenboden). Wobei die Ärzte nicht glauben, dass es daran liegt.

    Diese Beschwerden habe ich mittlerweile schon über ein Jahr und ich weiß nicht mehr weiter.

    Mit freundlichen Grüßen,
    Isi

  • Emmaline sagt:

    Ich bin Anfang 30 und habe jetzt bereits seit 3 Jahren starke Bewerden im Vulvabereich.
    Der gesamte Vulvabereich ist tiefrot und trocken. An der linken äußeren Schamlippe ist ein langer Riss. Die innere Schamlippe sind dunkle Flecken, die bräunlich aussehen.
    Eine Diagnose habe ich nicht. Ich war bei zwei Frauenärzten, die einen Abstrich gemacht und eine Pilzinfektion ausgeschlossen.
    Verschiedene Salben, die sie mir verschrieben hatten, habe die Beschwerden nur noch verschlimmert. Die erste Frauenärztin hat mir eine östrogenhaltige Salbe sowie eine kortisonhaltige Salbe erschrieben, die ich jeweils nach ca. 1 Woche Behandlung wieder abgesetzt habe, weil die Schmerzen zu groß wurden.
    Ein anderer Frauenarzt hat mir eine Salbe (1 gr Testostoron, 49 gr Vaseline) verschrieben, was die Beschwerden auch verschlimmert hat.
    Seitdem habe ich Bepanten und Deumavan versucht, aber in der letzten Zeit hat es sich eher wieder verschlimmert.

    Ich wasche mich im Intimbereich nur noch mit Wasser, fahre kaum Fahrrad, trage sehr selten Jeans, meistens Kleider und Leggings, trage ausschließlich Baumwollunterwäsche, gehe nicht mehr ins Schwimmbad – wegen des Chlorwassers. Trotzdem sind die Beschwerden nicht besser geworden.
    Ich habe das Gefühl, die Schleimhaut im Intimbereich ist – zumindest teilweise – kaputt. Die dunklen Stellen sind besonders berührungsempfindlich.
    Ich habe das Gefühl, dass sich die Beschwerden durch die Salben noch verschlimmert haben.
    Dazu muss ich hinzufügen: Ich habe Depressionen und habe vor einigen Jahren in einer besonders schlimmen Phase Antidepressiva genommen, aber nach Abklingen der akuten Phase nach ca. 1/2 Jahr wieder abgesetzt. Ich vermute, die Depressionen, die ich immer noch habe, und die Antidepressiva könnten vielleicht auch das Gleichgewicht im Scheidenbereich gestört haben und den Bereich empfindlicher gemacht haben.
    Auf jeden Fall ist es ein Teufelskreis: Die Depressionen werden durch die massiven Beschwerden im Vulvabereich noch verstärkt und die Schleimhaut im Vulvabereich regeneriert sich nicht.

    Zu schlimmsten Zeit habe ich Tag und Nacht Schmerzen, zwischendurch gibt es Stunden, in denen ich vollständig beschwerdefrei – oder einfach nur abgelenkt – bin. Die Schmerzen sind brennend oder stechend.
    Besonders schlimm ist das Brennen beim Wasserlassen und danach. Ich traue mich teilweise gar nicht mehr, auf die Toilette zu gehen.
    Teilweise sind die Schmerzen auch da, wenn ich mich nicht bewege. Oft kann ich nicht richtig sitzen oder laufen ohne Schmerzen zu haben.
    Ich kann also nichts mehr machen, was mir Spass macht, und habe teilweise sogar bei den kleinsten Bewegungen höllische Schmerzen. Ich frage mich, wie ich die Schleimhaut im Scheidenbereich wieder aufbauen kann.

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Emmaline,
      Waren Sie denn schon mal bei einem Hautarzt und haben eine Allergie ausschließen lassen?
      Für die lokale Behandlung würde ich die Aromatherapie vorschlagen. Am besten informieren Sie sich mal bei der Autorin des Artikels oder der darauf spezialisierten Apotheke.
      Auch Colostrum wäre einen Versuch wert, sowohl lokal als auch für eine gewisse Zeit zum Schlucken.
      Unter http://www.natum.de finden Sie ganzheitlich arbeitende Frauenärzte, die Ihnen vielleicht auch mit Homöopathie oder Pflanzenheilmitteln helfen könnten. Gute Besserung!

      • Emmaline sagt:

        Sehr geehrte Frau Dr. Gerhard,
        mir geht es leider schlechter, mein Intimbereich (innere Schamlippe) ist so rot und so wund, dass sie teilweise leicht blutet. Ich kann kaum sitzen oder laufen, nur im Liegen ist es einiger Maßen erträglich.
        Deshalb habe ich mir eine parfümfreie Aufbaumilch mit Colostrum in der Apotheke gekauft. Auf der Packung steht: Frei von Konservierungsstoffen – mit natürlichen Emulgatoren! (Colostrum aus den ersten 12 Stunden und mit Kaltsterilfiltration haltbar gemacht)
        Leider brennt die Creme bereits, wenn ich sie auftrage und das Brennen lässt auch nicht nach.
        Vielleicht liegt es an dem zweiten Bestandteil „Cetearyl Alcohol“, aber der scheint in allen colostrumhaltigen Cremes enthalten zu sein.
        Ich habe gelesen, dass Colostrum selbst angenehm sein soll und die Hautstruktur verbessern kann. Aber wenn die Creme derart auf der Haut brennt, frage ich mich, ob das Colostrum seine Wirkung überhaupt entfalten kann oder ob die Creme wegen des Alkohols der Haut nicht mehr schadet als nützt.
        Es wäre schade, denn, was ich über Colostrum gelesen habe, hört sich wirklich gut an, und wäre ein kleiner Hoffnungschimmer gewesen.

  • Anja sagt:

    Hallo, ich leide seit Jahren an einem immer wieder auftretendem Riss an der Scheide, Richtung Damm. Dieser wächst immer wieder zu, platzt aber durch Sex oder auch eine falsche Bewegung oft auf. Ich bin 49 Jahre alt, habe eine Tochter. Wenn ich mich recht erinnere, traten die Beschwerden irgendwann nach der Schwangerschaft auf. Die Gynäkologin wollte mir Kortison als Kur und danach einmal wöchentlich für immer verordnen. Ich möchte diese Behandlung aber nicht machen, da ich ansonsten nur Homöopathie einnehme. Diese konnte bislang aber leider nur zeitweilig Linderung schaffen. Ich habe den Eindruck, dass der Riss eine ständige Schwachstelle ist. Kann dies eventuell durch eine OP behoben werden? Ich las im Internet von Frauen, die es damit versucht haben…

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Anja,
      Kann es sein, dass Sie durch die Entbindung einen Riss hatten oder geschnitten worden sind? Dann könnte das Narbengewebe wirklich eine Schwachstelle sein. Eventuell könnte ein Neuraltherapeut helfen, der sich mit Störfeldern auskennt. Hier die Gesellschaften, die Ärzte vermitteln:
      DGfAN e.V. | Deutsche Gesellschaft für Akupunktur und Neuraltherapie e.V. http://www.dgfan.de/
      IGNH e.V. | Internationale medizinische Gesellschaft für Neuraltherapie nach Huneke, Regulationstherapie e. V. http://www.ignh.de/ http://www.ignh.de/arztsuche/
      ÖNR e.V., | Österreichische Gesellschaft für Neuraltherapie und Regulationsforschung, Wien http://www.neuraltherapie.at/
      Schweizerische Ärztegesellschaft für Neuraltherapie nach Huneke SANTH http://www.santh.ch/
      Außerdem kann es sein, dass Sie einen Östrogenmangel haben. Das lässt sich leicht feststellen, wenn Sie mal 3 Wochen täglich eine Creme mit Östriol benutzen, dann jeden zweiten Tag.
      Schließlich bieten die Aromatherapie und die Aromapflege sehr wirkungsvolle Heilmittel an. Am besten bei einer darauf spezialisierten Apotheke erkundigen. Gute Besserung!

  • Anja sagt:

    Hallo,

    Ich bin 22 Jahre alt und habe seit Oktober 2015, immer wiederkehrende schmerzen im äußeren scheidenbereich im oberen Dreieck. Nie in der Scheide.
    Es ist ein brennender stechender Schmerz, als ob ich eine Blasenentzündung hätte. Ich war beim Hausarzt und habe sofort Antibiotika verschrieben bekommen, danach waren die Bakterien weg, der Schmerz kehrte immer wieder zurück, es wurden aber keine Bakterien gefunden, danach habe ich sehr starke Rücken schmerzen bekommen und Fieber, es hieß es sei eine Nierenbeckenentzündung, jedoch wurden im Urin keinerlei Bakterien gefunden. Ich bekam trotzdem ein AB, das die Beschwerden in Kombination mit einem Schmerzmittel die Beschwerden linderte. Danach ging ich zum Urologen ohne Befund. Der Urologe meinte ohne Bakterien im Urin könnte es keine Nierenbeckenentzündung geben. Ich habe eine blasenspiegelung + Harnröhrenabstrich gemacht. Dabei kam nichts raus.
    Danach bin ich zum Gynäkologen, der konnte erst nichts finden, dann wurden E-coli in geringer Anzahl gefunden, dagegen habe ich ein AB bekommen. Die Beschwerden sind dadurch aber nicht besser geworden. Es wurde nochmal ein Abstrich gemacht und jetzt waren es anaerobe Bakterien (aber keine clamydien) diesmal bekam ich dagegen Arilin als Tablette und vaginalzäpfchen. Nach jedem Zäpfchen musste ich pausieren, weil ich immer starke Blutungen davon bekommen habe. Mein Freund wurde mit behandelt.
    Daraufhin war ich frohen Mutes das es endlich besser wird. Ich habe danach noch Multi Gyn verwendet und immer mal wieder hamasan salbe. Leider kommen die Schmerzen immer noch. Ich war also wieder beim Frauenarzt, aber es kam nichts raus. Ich habe auch immer wieder Blutungen ohne meine Tage zu haben seit Oktober. Mein Frauenarzt hat dazu aber auch keine Ursache finden können.
    Ich nehme die Pille dienovel seit ein paar Monaten, zuvor habe ich die Juliette bekommen (da habe ich aber schlechte Haut bekommen) und davor habe ich eine Pillen Pause von ca. 6 Monaten eingelegt. Da meine Periode aber ausblieb wurden meine hormonwerte überprüft. Ich habe einen erhöhten Testosteronspiegel, darum wurden mit düse Pillen verschrieben. Zuvor war es die belissima die ich 6 Jahre durchgehend genommen habe.

    Ich bin total verzweifelt und weis nicht, an welchen Arzt ich mich noch wenden kann. Oder welche Ursache es haben könnte.

    Vielleicht können Sie mir einen Tipp geben.

    Liebe Grüße

    Anja

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Anja,
      wahrscheinlich kommen Sie mit dieser Pille nicht klar. Warum nehmen Sie nicht wieder die Belissima, die ist ebenfalls gut für die Haut und bei erhöhten Testosteronwerten. Es kann sein, dass durch die Antibiotika auch die Pillenwirkung verändert wird, so dass Sie Zwischenblutungen bekommen. Ob es sich wirklich um Entzündungen bei Ihnen handelt, kann ich nicht sagen. Vielleicht versuchen Sie mal, einen ganzheitlich arbeitenden Frauenarzt in Ihrer Nähe zu finden unter http://www.natum.de Sonst sollten Sie einen Frauenarzt aufsuchen, der eine Spezialausbildung in Endokrinologie hat (Hormone), damit er die für Sie passende Pille aussucht. Um die Scheiden- und Blasenschleimhaut zu stabilisieren ist es wichtig, dass Sie gute Darmbakterien schlucken. Eventuell mit Östriol, einem speziell für die Scheide/Blase bestimmtem Östrogen, die Scheidenschleimhaut widerstandsfähiger und damit schmerzfrei machen. Gute Besserung!

  • Unglücklich sagt:

    hallo,
    Ich habe bereits seit über einem Jahr brennende Schmerzen beim Geschlechtsverkehr.
    Nach etlichen Arztbesuchen und vielen Fehldiagnosen und Fehlbehandlungen, weiß ich einfach nicht mehr weiter.

    Es ist keine bakterielle Infektion, kein Pilz, PH Wert ist normal und Ultraschall ist unauffällig.

    Welche Ursachen könnte diese Schmerzen hervorrufen.

    Können Sie mir helfen?

    Schonmals Danke im Voraus

    Frau,20- ratlos

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      liebe Unglücklich,
      oft sind es Allergien und Unverträglichkeiten von Pflegemitteln, Binden oder Tampons, Waschmitteln und Synthetikunterwäsche, die die Haut so empfindlich machen. Brennt es nur nach dem Verkehr, liegt es manchmal an der zu trockenen Scheide. Einfach mal Gleitmittel benutzen.

  • Stefanie sagt:

    Hallo,

    ich bin 25 Jahre und habe seit etwa dem 19. März immer mal wieder Probleme. Erst ging es los mit einer leicht gereizten Blase, jedenfalls musste ich mal einige Tage öfter auf Toilette. Das hat sich aber nach einer Woche wieder gegeben. Ich war beim Urologen und zum Urin abgeben und da ist alles okay. Habe auch keine Probleme mehr. Seit etwa zwei Wochen habe ich jetzt immer mal ein stechen im Intimbereich. Sowohl mehr oberhalb des Dreieckes als auch direkt neben den Schamlippen. Aber immer außerhalb.
    Mal ist es ein paar Tage ganz weg und dann ganz plötzlich wieder da. Ich hatte sonst nie Probleme mit Bakterien oder Pilzen und war immer beschwerdefrei. Beim Gynäkologen war ich auch schon, jedoch auch alles okay. Bei der letzten Regel ebenfalls in diesem Zeitraum waren Tampons kein Problem.
    Ich habe auch Probleme im Rücken/Ischiasbereich.
    Haben Sie eine Ideen wohin ich mich noch wenden kann bzw. evtl einen Verdacht?

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Stefanie,
      das klingt so, als ob Ihre Beschwerden mit dem Rücken zusammenhängen. Weitere Diagnostik wird Sie nicht weiterbringen. Eventuell mal zum Osteopathen gehen. Außerdem dringend regelmäßige Übungen für den Rücken machen. Am besten durch einen professionellen Physiotherapeuten beraten lassen. Gute Besserung!

  • Ina sagt:

    An alle Schmerzgeplagten hier, seit Jahren leide ich an schlimmen Schmerzen im äußeren Genitalbereich. Seit einem Jahr brennt es auch ganz extrem, es fühlt sich heiß an, ist entzündet, rot und geschwollen.
    Kein Arzt konnte oder wollte bisher helfen. Jetzt habe ich die Erfahrung gemacht, dass das Brennen und alle anderen Symptome immer dann auftritt, wenn ich bestimmte Sachen gegessen oder getrunken habe z.B. Laktosefreie Milch. In dieser finden sich oft Schimmelpilze auf die ich allergisch reagiere.
    Diese ganzen Unterleibsprobleme sind also allergisch bedingt. Seit 2 Tagen trinke ich keine Milch mehr und das Brennen, die Schwellungen u.s.w. sind weg :) .
    Lasst euch mal testen… von wegen „Vulvodynie“ … Vulvoallergie wäre die bessere Bezeichnung.

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Ina,
      ist ja toll, dass Sie das nach den Jahren mit Schwellungen und Schmerzen jetzt herausgefunden haben! Hoffentlich bleibt es jetzt dabei und es war nur die Milch schuld! So wie Sie die Symptome in einem anderen Kommentar früher geschildert hatten, kam eine Vulvodynie gar nicht infrage. In Zukunft werde ich bei diesen Beschreibungen häufiger an Nahrungsmittelallergien denken. Vielen Dank für den hilfreichen Kommentar und alles Gute!

  • Michaela sagt:

    Hallo,

    Ich bin 28 Jahre und leide seit 4 Monaten an Schmerzen im Intimbereich. Ich war nie anfällig für Scheideninfektionen und hatte dann vor vier Monaten vermutlich durch einen lokalen Östrogenmangel nach einer Durchfallerkrankung das erste mal eine Infektion mit E Coli und Ureaplasmen. Zeitgleich habe ich die Pille Valette abgesetzt, da ich im vergangenen Sommer vermehrt Probleme mit Wassereinlagerungen und Schmerzen in den Beinen hatte. Dadurch bin ich total in den Östrogenmangel gerutscht und habe seitdem dann auch eine gereizte Harnröhre und andauernden Harndrang. Ich wurde dann dreimal mit Antibiotika behandelt, da sich die Bakterien hartnäckig hielten. Jedoch gingen die Schmerzen und das Wundgefühl nicht weg, was sich meine Frauenärztin nicht verstehen konnte. Sie verschrieb mit wechselnd verschiedene Milchsäurepräparate von Döderlein Med, Vagisan, Gynophilus etc. welche ich alle nicht vertrug, da sie meine Schleimhaut zusätzlich reizten. Nach den Antibiotika waren vereinzelt Pilzsporen zu finden, was dann vier Wochen lang mit Fluconazol behandelt wurde. Meinen Darm habe ich für zehn Tage nach der Antibiotikabehandlung mit guten Bakterien aufgebaut, das Präparat weiß ich leider nicht mehr. Auf Empfehlung meines Hausarztes bin ich zu einem anderen Frauenarzt und dieser stellte dann den lokalen Östrogenmangel fest und verschrieb mir Oekolp. Ein Bluttest ergab, dass ich einen sehr starken Östrogenmangel habe (mit Schlafstörungen, obwohl ich immer einen gesunden Schlaf hatte, nächtlichen Hitzewallungen und ausbleibende Periode). Nach vier Wochen vertrug ich die Oekolp leider nicht mehr, die Schleimhaut besserte sich zwar, jedoch bekam ich unerträgliche Schmerzen im Bereich der großen Schamlippen und der Klitoris. Der Frauenarzt stellte mich mehr oder weniger als Hypochonder hin, ich müsste die Schmerzen eben aushalten und das dauere halt. Weitere vier Wochen später waren die Schmerzen so unerträglich, dass ich wieder zu meiner ursprünglichen Frauenärztin ging, sie verschrieb mit Linoladiol und wir machten erneut einen Hormontest. Dieser ergab, dass sich der Östrogenmangel noch verschlechtert hat, nach wie vor arbeiten meine Eierstöcke nicht und ich bekomme meine Periode nicht. Leider hatte ich bei Linoladiol die gleichen Schmerzen, wie bei der Oekolp. Ich habe beide Salben seit einer Woche abgesetzt, die Schmerzen an der Klitoris werden besser. Jedoch habe ich weiterhin Schmerzen am Scheideneingang, es brennt und juckt nicht, sondern es fühlt sich eher geschwollen und komisch an, hauptsächlich an der linken Seite und an den großen Schamlippen. Seit zwei Wochen nehme ich nun Gynokadin, wodurch der Harndrang tagsüber besser geworden ist, dafür aber nachts schlimmer. Meine Frauenärztin weiß leider nicht mehr weiter.

    Tut mir leid, wenn der Text jetzt so lange geworden ist, aber es belastet mich extrem. Mein Partner, mit dem ich seit vielen Jahren zusammen bin, ist zwar sehr verständnisvoll und versucht mich immer aufzubauen, ich leide jedoch sehr darunter, da ich natürlich auch gerne mal wieder Sex hätte. Auch kann ich meiner großen Leidenschaft dem Reiten (ich habe ein eigenes Pferd) nicht mehr nachkommen. Ich war sonst immer ein sehr lebensfroher Mensch und habe dadurch einen großen Knacks bekommen.

    Könnte es sich dabei um eine Vulvodynie handeln oder ist einfach alles so in Mitleidenschaft gezogen, dass es noch Zeit braucht, bis sich alles wieder normal anfühlt?

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Michaela,
      das ist mit Sicherheit keine Vulvodynie! Meistens reicht Gynokadin alleine bei sehr starkem Östrogenmangel nicht aus, manche Frauen resorbieren über die Haut nicht genug. Lassen Sie unter Gynokadin Östradiol messen. Wichtig sind auch die anderen Hormone: FSH, LH, Testosteron, DHEAS und TSH. Wenn in Ihrer Nähe eine Uniklinik mit einer Abteilung für gynäkologische Endokrinologie ist, würde ich mal zu den Spezialisten gehen. Alles Gute!

  • Svenny sagt:

    Hallo,

    Ich bin 17 und leide schon seit meiner Kindheit an Juckreiz im Intimbereich, der ab und zu (mal stärker, mal schwächer) auftrat. Man vermutete eine Lebensmittelunverträglichkeit gegen Zitrusfrüchte.
    Im Alter 13 /14 war ich aufgrund einer Esstörung untergewichtig und meine Periode blieb fast 2 Jahre aus. Eine Hormonuntersuchung zeigte einen niedrigen Östrogenwert (seit einem halben Jahr nehme ich aber die Pille).
    Der Juckreiz wurde in den letzten Jahren schlimmer (seit ca. 12) und im letzten Jahr kamen Brennen beim Wasserlassen und unerklärliche Schmerzen beim Gehen / Sitzen hinzu. Auch war die Vulva an manchen Stellen sehr gerötet… Meine Vermutung war eine Infektion, welche nur 2 mal zutraf (klassischer Hefepilz). Durch Zufall entdeckte ich im Internet die Erkrankung Vulvodynie. Momentan ist der Juckreiz & das Brennen beim Urinieren zwar besser, allerdings habe ich chronische Entzündungsschmerzen an der Vulva, besonders am Scheideneingang und Richtung After, die vor allem bei Berührung verstärkt auftreten. Sexueller Kontakt ist somit oft schmerzhaft oder gar nicht möglich. Ich pflege die Haut zwar regelmäßig mit Multi Gyn Actigel, jedoch kommen die Symptome schubartig wieder & ich weiß langsam nicht mehr, was ich noch machen soll… Würden Sie sagen, dass es sich um Vulvodynie handelt? Welche Ärzte kann ich im Raum Rheinland – Pfalz diesbezüglich kontaktieren?

    Vielen Dank im Vorraus!

  • syntja sagt:

    Hallo,
    Ich leide seit 2 Jahren unter mehr oder weniger ständigen schmerzen im v- Bereich, nach mehrerer Antibiotika aufgrund diverser bakterienstämme und einigen pilz Behandlungen waren die Erreger zwar weg, die schmerzen blieben jedoch. Dann darmsanierung milchsäure über Monate doch die schmerzen blieben. Es fühlt sich an wie rasur- oder Sonnenbrand doch haut und schleimhäute sehen gut aus…kein Arzt weiss was ,mit mir anzufangen…ich werde nun noch einen Hautarzt konsultieren, doch denke nicht, dass er was finden wird.
    Sex ist nicht verschlimmernd, doch Kleidung auf der Haut ist es.
    Werde bald zum Osteopathen gehen, mit grosser Hoffnung im gepäck;)

  • Isabel sagt:

    Liebe Frau Gerhard,
    ich suche nun auch Ihren Rat.
    Vor ca 3 Monaten hatte ich zum erste mal nach dem sex einen riss in der Schöeimhazt. Als es nicjt besser wurde, bin ich zur Frauenärztin. Es wurde trotzdem nicht besser. Wenn ich keinem sex hatte, heilten die Risse und alles war gut. Nach dem nächsten sex wieder das gleiche. Mit Tampons oder so habe ich keine Probleme. Auch bin ich feucht genug und gleitcreme bringt auch nix.
    Zwischendurch hatte ich auch eine Blasenentzündung und meine FA hat diverse Cremes verschrieben. Test auf Pilz oder Infektion alle negativ. Seit einer Woche brennt es nach dem sex so stark, das ich teilweise kaum sitzen kann. Heute sagte mir mein FA das sie nix für mich tun kann weil es vulvodynie sei.
    das kann ich allerdings nicht so glauben. Solche Probleme hatte ich noch nie. Bin jetzt 30 Jahre alt.
    Können sie mir einen Rat geben?
    Hoffnungsvoll und schon mal vielen Dank!
    Isabel

  • Melli sagt:

    Hallo,

    ich hatte 2014 Schmerzen im Intimbereich die tnicht auf eine Infektion zurückzuführen waren und unverändert blieben und erst nachdem ich nach 9 Monaten anfing mit Deumavan einzucremen, verschwanden. Vor ca. 3 Monaten sind die Schmerzen wieder aufgetreten aber in veränderter Form, dh. die Schmerzen wurden durch örtliche Reize z.B. GV ausgelöst, klangen dann aber wieder ab nach ca. 1 Woche. Aber seit 1 Monat ist meine Haut dort so empfindlich, dass die Schmerzen nicht mehr richtig abklingen, weil ständig eine neue Reizung entsteht. Komischerweise erst 3-4 Tage nach dem Auslöser. Deumavan benutze ich regelmäßig aber die Haut ist trotzdem sehr gereizt. Wenn es mir warm ist oder ich die Heizung aufgedreht habe, verschwinden die Schmerzen fast völlig. Auch GV ist möglich, sobald ich entspannt bin auch schmerzfrei. Aber trotzdem verschwindet das Brennen nivht vollständig und ich spüre z.B. Immer ein Brennen beim Wasserlassen. Was würden Sie mir raten zu tun?

  • Laura sagt:

    Hallo!
    Ich habe seit etwa einem halben Jahr Schmerzen (vor allem Brennen) um den Vaginaleingang, also in der Haut/im Gewebe. Die Schmerzen sind eigentlich immer da – mal mehr, mal weniger. GV ist nicht mehr möglich, da es mir gleich weh tut.
    Pilze, Bakterielles etc. sind ausgeschlossen. Weder Gynäkologe, noch Hautarzt wissen weiter. Ich pflege den Bereich regelmässig mit Kokosöl. Hormone nehme ich seit kurzem nicht mehr ein.

    Bin ansonsten völlig gesund. Vielleicht können Sie mir auch einen Arzt empfehlen, der spezialisiert ist? Ich komme aus Österreich.

    Haben Sie irgendwelche Tipps für mich?

    Liebe Grüße!

  • Claudia sagt:

    Hallo, vor 1 Jahr hatte ich nach einer Antibiotikatherapie eine Pilzinfektion, die sich über Monate gezogen hat. Danach war die Haut sehr empfindlich und immer schmerzhaft, was dann durch Oekolpcreme irgendwann besser wurde. Danach war ich 4 Monate schmerzfrei. Anfang Oktober bekam ich wieder extreme Schmerzen in der Vagina durch Bakterien woraufhin ich wieder ein Antibiotikum nehmen musste. Danach hat sich wieder ein Pilz draufgesetzt, der mit gängigen Mitteln nicht wegging. Habe dann Fluconazol bekommen und davon insgesamt 4 Tabletten genommen und musste dann abbrechen wegen extremer Nebenwirkungen. Analkrämpfe, so stark, dass ich dachte vor Schmerz ohnmächtig zu werden, Herzrasen, Atemnot usw. Der Schmerz in der Vagina ist leider Phasenweise immer noch sehr schlimm und die Haut drumherumkommen trocken und gereizt. Dazu kommt noch, dass ich parallel dazu extremes Brennen und stechen in der Aftergegend habe. Da mein ganzerGenitalbereich schmerzt und ich mir nicht mehr zu helfen weiß, bin ich absolut verzweifelt und weiß nicht mehr was ich tun kann. Mein Leben funktioniert nur noch sehr eingeschränkt! Ich war schon bei zweDermatologen, die mir dazu nichts sagen konnten, bei einer Proktologin, die mir gesagt hat, dass ich nichts habe, außer der der Schließmuskel verspannt ist und die Haut eventuell trocken. Nehme dafür Creme damit der Muskel entspannt und Schmerzäpfchen, aber die Haut brennt auch so sehr. Die Schamlippen Pflege ich mit Deumavan und nichts wird besser. Da die Schleimhäute wahrscheinlich total überreizt sind, weil ich seit 2 Monaten überall immer wieder verschiedene Mittel probiere versuche ich es auch tageweise zu lassen, aber dann wird es noch unerträglicher. Ich kann kaum noch sitzen, schlecht im Büro und beim Auto fahren und wünsche mir nichts sehnlicher, als dass das bald ein Ende hat. Haben Sie eine Idee?

  • Anna N. sagt:

    Guten Tag,

    ich leide seit mehreren Jahren unter brennenden, stechenden Schmerzen im V-Bereich, speziell an den Seiten des Scheideneingangs. Die Schmerzen treten bei der Berührung auf, aber auch, wenn das Gewebe beim Geschlechtsverkehr bewegt oder gedehnt wird. Häufig sind die Schmerzen so heftig, dass wir den GV abbrechen müssen, der Bereich ist dann noch tagelang gerötet und brennt. Auch Einführen von Tampons ist unangenehm und brennt. Eine Pilz- oder Bakterieninfektion konnte von der Frauenärztin ausgeschlossen werden, ich habe dann zur Behandlung eine Creme mit Estriol erhalten, aber bisher gibt es leider keine Besserung. Meine Frauenärztin versucht, sich um meine Schmerzen zu kümmern, ist aber eher hilflos (mehr Gleitgel versuchen, angenehmere Stellung suchen, mit/ohne Kondom versuchen, seltener rasieren etc. hat alles nichts geändert). Ich nehme seit zwei Jahren den Nuvaring, die Schmerzen sind allerdings schon länger vorher aufgetreten. Die Pille eignet sich nicht so gut für mich, da ich bei Stress schnell unter Verdauungsstörungen (Durchfall/Erbrechen) leide.

    Könnte es sich um eine Vulvodynie handeln? Ich würde mich freuen, wenn Sie mir weiterhelfen könnten!

    Viele Grüße, Anna

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Anna,
      Rötung und Brennen ist nicht so typisch für eine Vulvodynie. Die Beschwerden sprechen eher für ein Schleimhautproblem. Denn in Ihrem Darm spielt sich ja offenbar etwas Ähnliches ab!? Lassen Sie von einem Arzt für Naturheilkunde Ihren Darm überprüfen, Vitalstoffe für gesunde Schleimhäute empfehlen (gute Fette und Öle, Vitamin D, B-Vitamine etc.) und stabilisieren Sie Ihre Psyche mit Achtsamkeitstraining oder Yoga o.ä. Alles Gute!

      • Anna N. sagt:

        Liebe Frau Dr. Gerhard,

        vielen Dank schon einmal für Ihren Tipp, dadurch bin ich auf eine Ärztin für Naturheilkunde gestoßen, die bei mir ein stark ausgeprägtes Leaky-Gut-Syndrom sowie (u.a.) Glutenunverträglichkeit festgestellt hat. Nun ernähre ich mich seit ca. 4 Monaten glutenfrei und nehme Medikamente zur Verbesserung und Stabilisierung der Darmflora ein. Die Verdauungsbeschwerden bessern sich, aber die Schmerzen im Vaginalbereich sind leider geblieben. Sowohl Achtsamkeitstraining (progressive Muskelrelaxation) als auch eine lokale Therapie mit Koksöl und Vaginalzäpfchen (SymbioVag, 4Vag) haben leider bisher nicht geholfen.
        Wissen Sie vielleicht noch einen Rat?

        Liebe Grüße
        Anna

  • Chrissy sagt:

    Halllo leide an Fibromyalgie und Morbus bechterew seid einem Jahr immer wieder dauer Schmerz brennen Schmerzen beim Wasser lassen, aber urin super und abstriche auch ausser das mir ständig Milchsäure bakterien fehlen, cremes und co ohne erfolg ich kann langsam nicht mehr suche nun ein hautarzt auf und eine Schmerklinik/schmerzfacharzt
    Wohne nähe Duisburg und bin verzweifelt

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Crissy,
      in Essen gibt es doch eine tolle Naturheilkundeklinik, gehen Sie da mal hin. Alles Gute!

    • defeat sagt:

      Hallo liebe Frauen,
      das Buch von Dr. Ines Ehmer kenne ich in und auswendig, da ich selber seit ca. 4 Jahren an Vulvodynie leide bzw. litt, die nach mehreren Pilzbehandlungen auftrat. Habe zig Ärzte konsultiert und alle möglichen Medikamente, Salben, Akkupunktur und Osteopathie ausprobiert, keiner konnte helfen und keine Ursache wurde trotz zahlreicher Untersuchungen gefunden.
      Ich habe mehrere Autoimmunerkrankungen und Fibromyalgie.
      Habe jetzt DIE LÖSUNG für mich gefunden und möchte sie unbedingt an alle Schmerzgeplagten weitergeben, in der Hoffnung, sie können dadurch auch Linderung erfahren.
      1. Problem war bei mir, dass ich vor 12 Jahren an der Bandscheibe L5/S1 operiert worden bin. Anscheinend wurde durch den dünneren Bandscheibenrest bei L5/S1 mein Pudendusnerv gequetscht. Diesen konnte ich durch eine einfache Maßnahme entlasten, indem ich im Keller eine Reckstange an die Decke montierte, an der ich mich mehrmals am Tag nun hinhänge und meine Wirbelsäule dadurch strecke.
      2. Problem war, dass es anscheinend auch zuviele Lacto-Bazillen (H2O2-Bildner/Döderleinsche Stäbchen) in der Scheide gibt. Da ich durch meine Vorerkrankungen eine sehr empfindliche Haut habe, war ein pH-Wert von 4 und die damit verbundene Säureattacke zuviel für meine Schleimhaut. Auf die beschädigte Oberfläche, die mir seit 4 Jahren ständig mit Jucken, Brennen und Wundsein mitteilte, dass etwas nicht stimmt, konnten sich natürlich problemlos immer auch noch Pilze breitmachen. Alle Salben von Multigyn über Majorana Vaginalgel, Vagisan, Östrogensalben und wie sie alle heißen brachten nur kurzfristig Linderung, da alle mehr oder weniger Milchsäure enthalten, die für mein Problem kontraproduktiv war.
      Durch Recherchen im Internet stieß ich auf „Ölziehen“ im Mund mit Kokosöl, eine ayurvedische Behandlungsmethode (Viele Informationen dazu im Netz). Da der Mund auch mit Schleimhaut ausgestattet ist und sich in ihm auch massig Bakterien befinden, dachte ich, dass das in der Vagina auch funktionieren müsste. Also füllte ich einen Applikator mit dem bei Raumtemperatur festen Bio-Kokosöl (bei Körpertemperatur flüssig, gibts in Bio-Fachmärkten, z.B. Ebl) und applizierte es in die Vagina und an alle Stellen der Vulva, die schmerzten, über Nacht. Zum Schutz der Wäsche sollte eine Binde eingelegt werden.
      UND SIEHE DA: Nach fast 6 Wochen bin ich nun nahezu schmerzfrei, weil das Kokosöl gegen Bakterien, Pilze und Viren wirkt und anscheinend einen Lipidfilm über meine Schleimhaut gelegt hat, so dass diese sich regenerieren und meine Nervenendigungen sich endlich beruhigen konnten. Ich werde auf jeden Fall weiter mit Kokosöl behandeln bis endgültig alle Schmerzen weg sind und auch in Zukunft weiterhin den kompletten Intimbereich innen und außen mit Kokosöl pflegen.
      Ich wünsche allen Frauen, die so leiden, wie ich gelitten habe, recht gute und baldige Besserung.

      • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

        Liebe Defeat,
        das ist ja wirklich eine gute Nachricht! Sowohl Kokosöl als auch Granatapfelsamenöl (Delima) eignen sich für die Pflege der Schleimhaut. In Ihrem Fall ist auch sicher das Aushängen ganz wichtig. Viele Grüße und weiter gute Besserung!

  • tanja sagt:

    Hallo, ich habe seit Ca. 5 Wochen extremes brennen im Schritt, meine FÄ kann mir scheinbar nicht helfen, kein Pilz oder Bakterien gefunden!! Ich weiss nicht mehr weiter, langsam halte ich es nicht mehr aus!! Was kann ich gegen dieses extreme, ständig anhaltende brennen tun ? Bitte um Hilfe

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Tanja,
      dann gehen Sie mal zum Hautarzt, vielleicht liegt eine Allergie oder Unverträglichkeit vor. Wenn Sie den Suchbegriff „Scheideninfektion“ oben rechts eingeben, finden Sie viele Artikel und Hilfen zu dem Thema. Sehr effektiv bei unklarem Brennen kann Vicolac sein. Alles Gute

  • Hanna sagt:

    Ich habe seit ca. 1,5 Jahren massive Probleme im V- Bereich: zuerst total gestörte Flora, begleitet von Pilzen, bakterien etc. Häufig auch in Kombi mit Blasenentzündungen. Gynatren Impfung, diverse Antibiotika u antimykotika und alles an Milchsäure was die Apotheke hergab etc. Nun ist Infektmäßig länger alles ruhig, die Beschwerden bleiben jedoch… Brennen, Kribbeln, Schmerzen beim und vor allem nach dem GV welcher so gut wie nicht möglich ist…Auch bei längerem Berühren bleibt Schmerz zurück.?Nach einem weiteren Arztwechsel ( mit der Aussage ich sei ein Hypochonder u soll woanders hingehen)wurde ein Östrogenmangel durch die Pille festgestellt, welcher zur Zeit mit Oekolp u Advantan behandelt wird… Meine Frage ist: kann das alles wirklich nur davon kommen oder ist das eine Vulvodynie? Wenn ja, was müsste ich tun bzw wo soll ich noch hingehen, um das abklären zu lassen? Für einen Rat wäre ich sehr dankbar…

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Hanna,
      Diese Vorgeschichte spricht nicht für eine Vulvodynie. Der Östrogenmangel durch eine zu niedrig dosierte Pille wird oft übersehen. Allerdings verändert die Pille auch das Immunsystem und bei vielen Frauen gehen die Beschwerden weg, wenn Sie mit der Pille aufhören und eine andere Verhütungsmethode einsetzen. Darüber erfahren Sie bald mehr in diesem webmagazin. Viele Grüße!

  • g.p. sagt:

    Guten Abend,
    ich habe seit 6 Jahren starke Schmerzen/brennen beim GV. Ich bin weder verspannt oder nicht feucht genug. Benutzen auch noch mal extra Gleitgel. Es brennt einfach höllisch im Bereich der Harnröhre. Es wird einfach nicht besser. Bin fast jede Woche beim FA und der kann mir einfach nicht weiterhelfen. Ich weiß einfach nicht warum es ständig am brennen ist. Nach dem GV gehe ich auch sofort auf die Toilette und wasche mich nur mit Wasser. Aber selbst 2-3 Tage später brennt es immer noch. Woran kann es liegen? Haben Sie vll eine Idee? Würde mich über eine Antwort sehr freuen. LG

  • Klara sagt:

    Ich habe seit 2 Wochen (da hatte ich das erste Mal Sex) das Problem, dass ich nicht feucht werde. Selbst wenn ich eigentlich bereit (also erregt) bin. Seit ein paar Tagen hab ich nun auch Schmerzen an meiner Klitoris und beim Venushügel (wo die äußeren Schamlippen zusammenkommen). Meine Periode will auch nicht Kommen, obwohl ich schon seit 4 Tagen Ausfluss habe. Könnte das Vulvodynie sein?

  • Michelle klein sagt:

    Hallo!!

    Ich habe da mal eine frage, ich leide schon fast 4 wochen an schmerzen im intimbereich ich habe allerdings nur schmerzen wenn mein freund in meine scheide eindringt.
    Davor hatte ich das noch nie gehabt erst seit 4 wochen habe ich das und es ist manchmal nicht zum aushalten. Kann ich iwas dagegen tun das die schmerzen weg gehen, selbst bei der reibung tuts weh aber nicht so schlimm als wir er in mir eindringt?? Mein frauenarzt hat nix gefunden und er meint das es vlt durch die dehnung kommt beim geschlechtsverkehr

    Würde mich freuen auf ein paar tipps

  • Britta sagt:

    Guten Tag,
    Seit Beginn meiner 2. Schwangerschaft, bin jetzt kurz vor dem Entbindungstermin, leide ich immer wieder an stechenden oder brennenden Schmerzen im V-Bereich, in der Regel an den Schamlippen.VErschiedenste Sachen haben immer nur kurzzeitig geholfen.(Das MultiGyn-GEl bspw. etwa eine Woche) Wie hoch ist denn die Wahrscheinlichkeit, dass das nach der Schwangerschaft wieder aufhört,dass sich meine Hormonlage wieder normalisiert? Oder wird es sich über die Stillzeit auch nicht ändern? Psyschich wird die Belastung immer schlimmer, ich habe es vor allem nachts, so dass ich nicht einschlafen kann.
    MfG

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Britta,
      nur nach dem Geschriebenen kann ich mir die Ursache nicht richtig vorstellen. Vielleicht drückt der große Uterus auf einen Nerven, der zu den Schamlippen zieht. Ich gehe davon aus, dass die Schmerzen nach der Geburt weggehen werden. Ich wünsche Ihnen eine erfreuliches Geburtserlebnis und viel Glück für Sie und Ihr Baby!

  • Lisa sagt:

    Hallo,
    Ich habe dieses Problem seit Jahren. Seitdem ich das erste mal Sex hatte habe ich ständig nach diesem ein unerträgliches nervendes Brennen im V-Bereich gehabt. Das war nur auszuhalten, solange ich im warmen Badewasser sass. Da war es weg, aber nur bis ich wieder aus dem Wasser stieg. Dann war es wieder da. Meist hielt es zwei bis drei Tage an und hat mich teilweise so unruhig gemacht das ich sogar erbrochen habe. Noch dazu kam das ich schon immer Probleme mit Blasenentzündungen habe, was das ganze nicht besser macht. Inzwischen kommt es nurnoch alle drei bis vier Monate, allerdings nur solange es keinen Sex gibt. Ich habe allerdings für mich inzwischen ein gutes Mittel gefunden um die Schmerzen innerhalb von einer Stunde los zu werden. Erst ein warmes Bad und dann die Milchsäurekur von KadeFungin. Wirkt wahre Wunder und bestärkt mich in der Vermutung das die Schmerzen davon kommen, das der Milchsäure Haushalt kippt, was auch dazu passen würde das es meistens auftritt wenn ich kurz davor stehe meine Tage zu bekommen. Frauenärztin hat bei den Schmerzen leider nichts feststellen können.

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Lisa,
      danke für Ihre Beobachtung. Es ist bei vielen Frauen so, dass der Abfall der Hormone kurz vor der Periode das Immunsystem labil macht, so dass man plötzlich infektanfälliger oder auch schmerzanfälliger wird und sich die Reaktion unserer (Schleim)Häute verändert. Um Ihr Immunsystem stabiler zu machen, wäre sicher eine Darmkur mit guten Darmbakterien sinnvoll. Alles Gute!

  • Janina sagt:

    Hallo,

    Ich leide seit 2 Jahren an Schmerzen im V – Bereich. Angefangen hat alles mit einer Entzündung, angeblich soll es ein Pilz gewesen sein, typische Symptome wir Juckreiz oder Ausfluss fehlten komplett. Es war gerötet, geschwollen und Berührungsempfindlich. Ich habe 1 1/2 Jahre Tagebuch geführt und konnte ein Muster erkennen. Zum einen beginnen die Schmerzen immer ca. 1 Woche vor Beginn der Periode und halten bis ca. zur Mitte der Periode an und zum zweiten ist mir aufgefallen, das die Schwellung, das Brennen und die Rötung auftritt, wenn ich Getreideprodukte und Zuckerhaltiges zu mir genommen habe. Lasse ich Gluten und Zuckerhaltiges weg, gibt es keine Schwellung. Aber gegen die Schmerzen im V -Bereich die jeden Monat wiederkommen habe ich noch nichts gefunden. Vermutet wird von einem Spezialisten aus Greifswald, das es sich um Endometriose handelt, da die Schmerzen zyklisch auftreten. Ich komme aus Rostock und bin bei Ärzten aller Fachrichtungen gewesen, leider ohne Erfolg. Von einigen mzsste ich mir anhören, das ich mit den Schmerzen leben muß und andere unterstellten mir Psychosomatische Probleme. Bis vor 2 Jahren war ich Psychisch kerngesund, eine Lebensfrohe Frau. Heute wird mein Leben nur noch von Schmerzen und Verzweiflung bestimmt. Ich kann froh sein, das ich einen so verständnisvollen Partner an meiner Seite habe. Er hat mich auch gepflegt als ich 2014 für 2 Monate ein Pflegefall deswegen war. Die Lebensqualität ist erheblich eingeschränkt und ich überlege ernsthaft, mich einer Total OP zu unterziehen. Ab einem gewissen Punkt ist man mit allem Einverstanden, hauptsache die Schmerzen hören auf! Momentan quäle ich mich mit einer ecoli und Klebsiella Pneumoniae Infektion rum. Letzteres löste eine heftige Harnröhrenentzündung aus. Die Ärzte behandelten wahllos mit Antibiotika die aber nicht halfen. Bis mal jemand auf die Idee kam eine U- Kultur mit Antibiogramm anzulegen. Nehme jetzt Cotrimoxazol. Das Brennen hat nachgelassen, aber die Schmerzen und Missempfindungen am Harnröhrenausgang sind seit 5 Wochen geblieben.

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Janina,
      was soll eine Totaloperation da bringen? Ich kann Ihre Verzweiflung verstehen, aber so, wie Sie die Symptome beschreiben, kann ich sie nicht zuordnen. Offenbar hat doch die jetzige Harnblasenentzündung nichts mit den eigentlichen Schmerzen zu tun oder? Sollte tatsächlich der Verdacht auf eine Endometriose bestehen, so könnten Sie doch leicht mal für 4 Monate eine Hormonpille einnehmen, die sicher den Eisprung und die Periode unterdrückt. Sind dann die Schmerzen weg, wissen Sie mehr. Und immer den Darm behandeln! Vielleicht haben Sie auch noch weitere Nahrungsmittelunverträglichkeiten, die zu dieser schmerzhaften Überreaktion führen können. Schließlich fällt mir dazu noch ein, dass Sie einen Arzt für Neuraltherapie aufsuchen sollten. Der findet heraus, ob es sich um einen Nervenschmerz oder ein Störfeld handelt. Viel Glück und berichten Sie mal, was Ihnen geholfen hat.

      • Janina sagt:

        Liebe Prof. Dr. Gerhard,

        Die Schmerzen die ich kurz vor Beginn der Periode habe, sind stechend und reißend. Es bezieht sich auf den kompletten V – Bereich.
        Dazu kommen Schwellungen und Rötungen des kompletten äußeren Genitalbereichs.
        Nun habe ich seid Wochen mit einer Entzündung der Harnröhre zu kämpfen. Einige Tage habe ich kaum Beschwerden und an anderen Tagen brennt es so stark, das ich mich kaum noch auf die Toilette traue.

      • Carina sagt:

        Liebe janina,

        ich hatte bzw habe genau dasselbe problem. Furchtbare unterleibsschmerzen vor-während-und nach dem zyklus. bei mir hat man zuletzt auch alles auf die psyche geschoben und gemeint ich wäre schmerztablettenabhängig weil ich immer sagte dass die einnahme und dosishöhe nichts bringt, aber dabei wollte ich diese nicht einmal mehr nehmen weil eh nichts geholfen hat. bis ich auf die vermutung endometriose kam und mich operieren ließ und genau das wars! es war sogar schon so schlimm dass ich fast einen künstlichen darmausgang bekommen hätte weil alles soweit fortgeschritten war, dass sogar der darm schon komplett befallen und vewachsen war! damit hörten die schmerzen fûr ein paar monate auf aber kamen immer wieder. bis jetzt wurde ich mit 21 jahren schon vier mal operiert und aufgehört hat es erst vor neun monaten mit meiner schwangerschaft, mal sehen wie es danach aussieht. und das brennen bei der harnröhre und unbeschreiblich ungute gefuhl kenn ich nur zugut, hat aber glaub ich nichts mit der endometriose zu tun. aber da nimmt mich auch keiner ernst bzw versteht mich gar niemand, es quält mich wirklich sehr.. wäre nett falls du neuigkeiten zu dem thema hättest würde ich mich über einen tipp von dir wahnsinnig freuen. Lg carina

        • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

          Liebe Carina,
          da haben Sie ja wirklich Glück gehabt, dass nach diesen schweren Endometriose-OPs eine Schwangerschaft eingetreten ist. Suchen Sie nach der Geburt unbedingt einen Arzt für Naturheilkunde auf, damit Ihr Immunsystem gestärkt und Ihr Darm behandelt werden kann. Alles Gute!

  • Martina sagt:

    Sehr geehrte Frau Dr. Gerhard………
    ich leide an Ovarialkarzinom und hatte im vergangenen Jahr im Februar meine „große Operation“ mit anschließender Chemo. Nun hat sich seit diesem Jahr da wohl ein Lymphödem entwickelt mit Schwellung und Schmerzen im rechten Oberschenkel und wahrscheinlich auch im Intimbereich. Ich bekomme schon Lymphdrainage.
    Was mich besonders stört sind ständige Schmerzen im Scheidenbereich. Was können Sie mir empfehlen, was ich vieleicht in der Scheide anwenden könnte, um diese Schmerzen auszuschalten oder zu minimieren?
    Vielen Dank und freundliche Grüße
    Martina

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Martina,
      wenn die Schmerzen durch das Ödem bedingt sind, können Sie es mit homöopathischen Komplexmitteln, wie Traumeel, oder Enzymen, die eine antientzündliche Wirkung haben, oder Weihrauch versuchen. Oft ist auch Selen zu niedrig und Sie benötigen hochdosiert Selenit. Ist die Schleimhaut angegriffen (durch Hormonmangel, Chemo etc), können Sie einen Granatapfelsamenextrakt benutzen (delima) oder Multigyn Liquigel. Lassen Sie sich von einem ganzheitlich arbeitenden Frauenarzt über pflanzliche Hilfsmittel beraten. Gute Besserung!

  • Sehr geehrte Frau Dr. Gerhard, meine Kollegin und ich führen zur Zeit eine osteopathische Studie zum Thema Vulvodynie durch. Frauen die mindestens 18 Jahre alt sind, die Beschwerden in einer gewissen Stärke und mindestens schon ein halbes Jahr haben, können daran teilnehmen. Sie erhalten dann 6 kostenfreie osteopathische Behandlungen. Mögliche Behandlungsorte sind Stralsund, Berlin und ggf. Leipzig und Hamburg. Unser Anliegen ist es, die Erkrankung bekannter zu machen und die Frage zu klären ob Osteopathie die Schmerzen und die subjektive Lebensqualität verbessern kann.
    Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie unsere Studie auf Ihrer Webside erwähnen bzw. betroffenen Frauen diese Information weitergeben würden.
    Mit freundlichen Grüßen Mona Morgentau (Heilpraktikerin, Osteopathin)
    Lunamata@web.de

  • igerhard sagt:

    Liebe Jutta,
    das ist ja ein ganz schrecklicher Leidensweg! Sicher haben Sie auch schon Homöopathie und Neuraltherapie ausprobiert. Wenn nicht, schreiben Sie mir einfach eine e-mail. Viele Grüße!

  • Jutta sagt:

    Grüß Gott zusammen,
    seit ca. 4 Jahren leide ich tagsüber (von morgens bis abends) an ständigen Brennen im Intimbereich – dieses Leiden hört dann auf, wenn ich abends im Bett liege.
    Seit 4 Jahren gehe ich von einer Untersuchung zur anderen – habe eine Behandlungsmöglichkeit zur anderen wahrgenommen.
    Vor ca. 1 Jahr wurde bei einer erneuten gynäkologischen Untersuchung Vulvodyie diagnostiziert. Die bisher verabreichten Mendikamente haben nicht angesprochen.
    Seit dem „das Kind einen Namen hat“ habe ich mich – überwiegend im Internet – über dieses Frauenleiden kundig gemacht.
    Die Schmerzen haben folgenden Verlauf: Sie sind da und steigen kontinuierlich innerhalb von ca. 3 Tagen so stark, dass ich tagsüber weder sitzen noch liegen kann. Durch diese quälenden Schmerzen steigt das Tinitusgeräusch – diesen habe ich seit 10 Jahren. Es ist ein verdammter Teufelskreis – ich weiß nicht, wie lange ich diese nervliche Belastung aushalte. – Deshalb HILFE

    • igerhard sagt:

      Liebe Jutta,
      in dem Artikel hatten wir Ihnen eine Anlaufstelle genannt. Inzwischen gibt es Hinweise darauf, dass auch die Neuraltherapie helfen könnte. Über diese Gesellschaften finden Sie vielleicht einen Therapeuten:
      DGS e.V. | Deutsche Gesellschaft für Schmerztherapie e.V.
      DGfAN e.V. | Deutsche Gesellschaft für Akupunktur und Neuraltherapie e.V.
      IGNH e.V. | Internationale medizinische Gesellschaft für Neuraltherapie nach Huneke, Freudenstadt
      Gute Besserung!

  • Doris sagt:

    Hallo,
    ich leide seit ca. 8 Jahren an Vulvodynie. Vorgeschichte:diverse Unterleibs-OP`s, sehr viele Infektionen…..ich habe permanente Angst vor Pilzinfektionen. Seit 8 Jahren nehme ich sehr hochdosiert GKE ein – täglich und kann damit eine gute Verbesserung erreichen. Gut geholfen hat mir in diesem Jahr nach einem diagnostizierten Pilz eine Langzeittherapie Fluconazol. Meine Schmerzen kommen verhmehrt in den Herbst-Wintermonaten wieder – dabei denke ich an Vitamin-D-Mangel, das ich morgen beim Hausarzt abklären lassen will.

Kommentar schreiben

Hier können Sie Ihren Kommentar hinzufügen. Sie können diese Kommentare auch mittels RSS abonnieren

Seien Sie nett. Halten Sie es sauber. Bleiben Sie beim Thema. Kein Spam.

Um Ihren eigenen Gravatar einzurichten, registrieren Sie sich bitte bei Gravatar.