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Die „Pille“ zur Verhütung – selbstverständlich?

Von | 16. Februar 2013 – 00:53 18 Kommentare 22.232 AufrufeDrucken

Die Erfindung der Antibabypille vor ziemlich genau fünfzig Jahren hat eine heimliche und weltweite Revolution ausgelöst. Auf einmal war es für Frauen möglich geworden, selbstbestimmt zu entscheiden, ob und wann sie schwanger werden möchten. Das hat sicher viel zum neuen Selbstbewusstsein und zur Emanzipation der Frau in den westlichen Ländern beigetragen. Vorbei das Bangen und Warten auf die nächste Monatsblutung. Ledige Mütter mussten nicht mehr sein, und Frau konnte das selbst entscheiden.

Heute ist diese Form der hormonellen Verhütung zur Selbstverständlichkeit geworden. Die „Pille“ gibt es für junge Frauen auf Rezept, von der Krankenkasse bezahlt. Ab 16 können junge Mädchen alleine entscheiden, ob sie die Antibabypille nehmen möchten, zwischen 14 und 16 sollten die Eltern einverstanden sein. Das hat sicher viel dazu beigetragen, dass Teenagerschwangerschaften viel seltener geworden sind. Und dass Frauen in Ruhe und ohne Sorge ihre Sexualität erleben können.

Nachdenklich stimmt mich, dass in keinem Land so viele Antibabypillen verordnet werden wie in Deutschland, und dass sie auch nirgendwo so teuer verkauft werden wie bei uns. Gleiche Präparate kosten selbst im europäischen Ausland oft nur einen Bruchteil dessen, was sie hier kosten. Da wird also viel Geld verdient.

Fremdsteuerung durch die Antibabypille

© Meddy Popcorn - Fotolia.com

Und Frauen gewöhnen sich daran, „von der Wiege bis zur Bahre“ Hormone zu nehmen. So, als sei der weibliche Körper immer etwas, dass der Steuerung, Kontrolle, Ergänzung bedarf.

In der Tat bedeutet die Hormonpillen-Einnahme eine nicht unerhebliche Fremdsteuerung. Der komplexe weibliche Zyklus, der in einem hochkomplexen Zusammenspiel verschiedener Steuerzentren im Gehirn sowie der Eierstöcke und der Gebärmutter die weibliche Fruchtbarkeit ausdrückt, einem Zauberwerk gleich, wird durch die täglich gleiche Hormondosis von Fa. XY ersetzt.

Nebenwirkungen der Antibabypille

Frauen, deren Eigenregulation stabil ist, vertragen dieses relativ problemlos. Nicht wenige Frauen aber haben Neben- und Nachwirkungen einer oft ja dann jahrelangen Hormoneinnahme. Gewichtszunahme, Zellulite, Besenreiser, Stimmungsschwankungen und depressive Verstimmungen sind nur einige. Die künstlichen Hormone belasten das Gefäßsystem, die Gefahr einer Thrombose (Bildung von Blutgerinnseln), von Migräne und gutartigen Lebertumoren ist erhöht. Und bei manchen Frauen dauert es sehr lange, bis sie nach dem Absetzen der Pille wieder einen stabilen eigenen Zyklus haben. Wenn dann aber eigentlich Kinderwunsch besteht, macht das oft große Not.

Und dann gibt es noch das spannende Thema der Unlust unter der „Pille“. Immer wieder beschreiben Frauen, dass sie die Hormone zur Verhütung eigentlich gar nicht mehr brauchen, weil ihnen jede Lust vergangen ist…. Und wenn Sie sich in diesem Webmagazin mal ansehen, wie viele Frauen unter Pille mit chronischen Scheideninfektinen oder zu trockener Scheide zu kämpfen haben, so dass auch das die Lebensqualität und das Liebesleben über Monate erheblich beeinflusst, dann müssen Sie doch die Vorteile der Antibabypille in eine andere Relation zu den Nachteilen bringen.

Antibabypille bei Zyklusstörungen

Man sollte es sich eben gut überlegen, ob die „Pille“ wirklich die richtige Verhütungsmethode ist. Gerade junge Mädchen sollten, wenn möglich, erst einmal einen eigenen stabilen Monatszyklus haben, ehe sie Hormone einnehmen. Und sie sollten immer wissen, dass die „Pille“ zwar eine weitgehend sichere Verhütung, aber keinen Schutz vor den vielen sexuell übertragbaren Krankheiten bedeutet. Da lohnt es sich eben doch darüber nachzudenken, ob Sexualität nicht mehr ist als eine Turnübung, die man in möglichst jungen Jahren bereits stolz vollbracht haben möchte.

Sehr schade finde ich auch die Verordnung und Einnahme von Hormonen für junge Mädchen als automatische Therapie von Menstruationsschmerzen und Blutungsunregelmäßigkeiten, wie es so oft der Fall ist. Es gibt so viele gute Möglichkeiten naturheilkundlicher Behandlung und Hilfe.

Nicht zuletzt dauert es eben oft Jahre, bis sich der weibliche Zyklus stabil und beschwerdefrei einstellt. Wie ein Uhrwerk, das anfangs noch unrund läuft, muss sich ein Rhythmus oft erst einstellen. Und wie schön, wenn er das darf, wenn junge Frauen seelisch wie körperlich langsam und in ihrer eigenen Zeit und ohne Fremdsteuerung in das Erwachsenenleben hineinwachsen dürfen. Das hält gesund, ein Leben lang.

Über die Autorin

Dr. med. Anja Maria Engelsing, ist Frauenärztin mit den zusätzlichen Schwerpunkten Naturheilverfahren und Homöopathie. Sie ist in eigener Privatpraxis tätig und hält Vorträge und Seminare „Wege zur Liebe“ zu ganzheitlichen Frauenthemen. Sie ist Autorin der Bücher: „Homöopathie ganz weiblich“ und zusammen mit der Hebamme Nicole Heid des Buches: „Homöopathie & Co in Schwangerschaft und Babyzeit„.

Praxis für Frauenheilkunde,
Homöopathie und Naturheilverfahren
Kirchgasse 3
83075 Bad Feilnbach
tel 08064 9195
engelsing@wege-zum-heilsein.de
www.wege-zum-heilsein.de

Und was ist Ihre Meinung zur Antibabypille? Schreiben Sie doch einen Kommentar!

18 Kommentare »

  • Sam sagt:

    Guten Tag,

    Ich habe ein Problem, bei dem ich einen Rat dringend brauche.
    Am 4.11.15 habe ich zum letzten Mal die Pille Valette genommen, dann bis zum 11.11.15 die Pause gemacht. Und dann habe mich dafür entschieden sie gar nicht mehr zu nehmen. Ich nehme aber ein Medikament, bei dem es unbedingt zu vermeiden ist schwanger zu werden. Wenn ich jetzt Sex habe, bin ich dann ausreichend mit einem Kondom geschützt? Bei gelegentlichen Gv. Soll ich wieder anfangen die Pille zu nehmen? Kann ich sie sofort wieder nehmen oder soll ich warten? Gäbe es irgendwelche Nebenwirkungen wenn ich sie jetzt gleich wieder nehme? Was soll ich jetzt also machen?

    Viele Dank!

    Sam

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      liebe Sam,
      Ihre Fragen darf nur der Sie betreuende Frauenarzt beantworten, im Internet sind individuelle Beratungen verboten. Er kennt Ihre Gesamtsituation, auf keinen Fall jetzt auf eigene Faust irgendwann im Zyklus wieder mit der Pille beginnen, denn erstens ist der Schutz dann nicht sicher und zweitens kann es dann zu Blutungsstörungen kommen.

  • Marie sagt:

    Guten Tag,
    vielleicht können Sie mir weiterhelfen?
    Ich verhüte seit anderthalb Jahren mit der Kupferkette und bin damit sehr zufrieden. Seit dem Absetzen der Pille (ich nahm sie ca 2 Jahre lang ein, beginnend mit ca. 24 Jahren) leide ich jedoch unter Zyklusstörungen. Einen richtig regelmäßigen Zyklus hatte ich nie, er war aber ansonsten unauffällig. Ich hatte kurz nach dem Absetzen sehr lange Zyklen mit bis zu 40 Tagen. Durch Mönchspfeffer konnte ich die Zykluslänge auf ein Normalmaß reduzieren. Was bleibt sind jedoch die Krämpfe und Schmierblutungen, die ca 1-1,5 Wochen vor dem ersten Tag der Menstruation beginnen.
    Eine endokrinologische Untersuchung brachte keine Erklärung. Lediglich ein Viatmin B12- und ein Vitamin D-Mangel wurden entdeckt. Diese sind nun behoben, aber das eigentliche Problem besteht weiterhin.
    Haben Sie einen Rat für mich, was ich noch versuchen könnte?

  • Petra sagt:

    Danke für diesen Artikel. Ich sehe das ähnlich, die Pille wird oft als Selbstverständlichkeit gesehen und oft auch als einzig sichere Verhütungsmethode wahrgenommen. Das ging auch mir nicht anders, bis ich anfing unter den Nebenwirkungen der Pille stark zu leiden. Erst da begann ich mit der Recherche nach Alternativen – und siehe da, es gibt eine Reihe von hormonfreien Methoden, die genau so sicher wie die Pille schützen. Letzten Endes bin ich beim cycltest Verhütungscomputer gelandet (www.verhuetung-cyclotest.de), was auf der Methode sensiplan basiert. Das sind schon mal 2 sichere Verhütungsmethoden ohne Hormone und es gibt weitere. Ich würde mir wünschen, es gäbe mehr positive Presse für hormonfreie Verhütung! Für mich hat die Entscheidung die Pille abzusetzen mein Leben komplett verändert – zum Positiven und ich bereue nur, dass ich so lange gebraucht habe, um von den Hormonen loszukommen!

  • risiko Pille sagt:

    Wie viel junge Mädchen schon durch Lungenembolien gestorben oder erkrankt sind.
    Quelle: Risiko Pille.de
    http://www.risiko-pille.de/index.php/zahlen-a-fakten/146-welche-pillen-haben-ein-erhoehtes-risiko.html
    Die Anzahl der Brustkrebs Patientinnen steigt unaufhaltsam, und sie werden immer jünger. Kein wunder wenn sie schon mit 14 die Pille schlucken. Viele Frauen kennen die Risiken nicht denn sie werden nicht aufgeklärt, und können sich deshalb auch nicht schützen. Wie viele Todesfälle es schon sind wird verschwiegen. Deutschland hat die meisten Brustkrebserkrankungen in Europa.
    http://www.krebsgesellschaft.de/onko-internetportal/basis-informationen-krebs/krebsarten/brustkrebs/ursachen-und-risikofaktoren.html
    Es ist erstaunlich dass solche Tabletten, die medizinisch nicht notwendig sind auf dem Markt existieren dürfen.

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Dann muss man aber auch so ehrlich sein und gegenrechnen, wie viele Frauen ohne Pille an den Folgen unerwünschter Schwangerschaften und Schwangerschaftsabbrüche erkrankt oder gestorben wären. Ich bin weder Gegner noch Befürworter der Pille, sondern dafür, dass individuell die sicherste Verhütungsmethode gefunden und ordentlich aufgeklärt werden muss. Hinzu kommt, dass wir mit so vielen östrogenwirksamen Chemikalien konfrontiert werden, dass man darüber den Einzeleffekt des Pillenöstrogens fast vergessen kann. Viel schlimmer ist, dass unser „so gutes“ Leitungs-Trinkwasser nicht von östrogenwirksamen Stoffen gereinigt wird, so dass wir alle, egal ob Schwangere, Kinder oder Alte, viel zu hohen Östrogenmengen ausgesetzt sind.

  • Sam sagt:

    Hallo!

    Ich habe eine Frage, bin mir allerdings nicht sicher ob dies hier die richtige Plattform ist. Ich versuche es trotzdem einfach mal.

    Also ich nehme für gewöhnlich die pille durch und fahre gut damit. Letzte Woche (25.-31.10) habe ich nach etwa 6 Monaten wieder die 7 Tage Pause gemacht. Dann ab 1.11. wieder begonnen (gegen 23 Uhr). Dann am 2.11. habe ich sie Abends vergessen und am 3. morgens gegen 09:30 Uhr nachgeholt. Dann wieder normal abends genommen, ohne zu vergessen. Am 4.11. hatte ich mit meinem Partner Geschlechtsverkehr, dabei haben wir leider das Kondom vergessen. Muss ich mir Gedanken zu einer evtl. Schwangerschaft machen?

    Vielen Dank!

  • Thomas sagt:

    Oft ist auch ein Wechsel der Pille hilfreich. Meist sind es die Zusatzstoffe, die eine Unverträglichkeit auslösen. Am besten man lässt sich vom Hausarzt diesbezüglich beraten.

  • Liebe Luisa,

    wenn es nun einmal so ist, dass Sie aus medizinischen Gründen nicht länger Hormone einnehmen dürfen, sollten Sie unbedingt ganzheitliche Heilverfahren anwenden, um gegen Ihre Beschwerden anzugehen. Wahrscheinlich müsste man zunächst noch einmal einen Hormonstatus machen, um zu klären, ob hormonelle Probleme der Akne zugrunde liegen. Optimal wäre es, wenn Ihr Frauenarzt / Ihre Frauenärztin auch zu den Möglichkeiten der Anwendung von Naturheilverfahren beraten könnte. In Frage kommen aus meiner Sicht zum Beispiel Klassiche Homöopathie oder Akupunktur in Kombination mit Traditionell Chinesischer Medizin / Kräuterheilkunde.
    Das Gute ist, dass auf diesem Wege wirklich Heilung erfolgen kann.

    Ich wünsche Ihnen auf jeden Fall alles Gute!
    Ihre Anja Engelsing

  • Luisa sagt:

    Sehr geehrte Frau Dr. Anja Engelsing,

    seit 6 Jahren nehme ich die Pille und war immer sehr glücklich mit ihr, da sie mir meine Menstruationsbeschwerden nahm und mir einen regelmäßigen „Zyklus“ gab.
    In erster Linie nahm ich sie jedoch, weil sie das einizige Medikament war, das mir half mit meiner schweren Akne fertigzuwerden.
    Leider darf ich die Pille bald nicht mehr nehmen, da ich eine Fettleber bekommen habe. So wie es aussieht, leide ich unter einer Fettstoffwechselstörung, ein Termin in einer Leberambulanz wird hoffentlich Aufklärung bringen.
    Ich bin jedoch sehr verzweifelt und finde keinen Ausweg, da meine Menstruationsschmerzen fürchterlich waren und ich große Angst vor der schlimmen Akne habe, dass sie wiederkommt. Ich habe einige Narben davon und weiß nicht, was ich tun soll.
    Hätten Sie vielleicht einen Rat?

  • Jasmin sagt:

    Liebe Frau Dr. Anja Engelsing,

    ich persönlich würde von der Pille in der heutigen Zeit eher abraten, wenn man bedenkt, welche Nebenwirkungen diese mit sich zieht. Eine natürliche Verhütungsmethode wäre wohl deutlich gesünder. Die symptothermale Methode, wie sie von http://harri-wettstein.de beschrieben wird, halte ich als eine gute Alternative. Im Zweifelsfall muss man eben zum Kondom greifen.

  • Liebe Frau Segatz,

    mit der Kupferkette habe ich leider wenig Erfahrung. Ich konnte mich nie von dem Vorteil dieser Verhütungsmethode, verglichen mit der altbewährten Kupferspirale, überzeugen.
    Für die Kupferspirale gilt, dass Unterleibsentzündungen infolge von Infektionen wohl vor allem bei Frauen, die nie schwanger waren, häufiger vorkommen können.
    Ich hoffe, das hilft Ihnen schon ein wenig weiter.
    Vielleicht können Sie mehr Info über Pro Familia bekommen.

    Alles Gute für Sie, und herzliche Grüße,
    Anja Engelsing

  • Angelika Segatz sagt:

    Liebe Frau Dr. Engelsing,

    ich habe dazu eine Frage. Und zwar habe ich mich nun endgültig gegen die Pille entschieden und bin auf der Suche nach einer sicheren Alternative. Nun bin ich auf die Kupferkette gestoßen. Mit dieser Verhütungsmethode, könnte ich auf eine Verhütung mit Hormonen verzichten.
    Ich würde gerne wissen, was Sie davon halten!?
    Leider weiß ich nicht welche Auswirkungen eine ständige Kupferzufuhr auf den Körper hat und ob man sich häufiger Infektionen zuzieht?

    Vielen Dank im Vorraus,
    A. Segatz

  • Liebe Frau Fischer,

    auch ich bin Mutter zweier heranwachsender Töchter, und bin ganz Ihrer Meinung. Eine ungewollte Schwangerschaft ist von immensen und lebenslangen Konsequenzen, diese zu vermeiden ist das höchste Gut. Ich berate junge Frauen sehr ausführlich und bespreche in Ruhe mögliche Alternativen wie eine konsequente Anwendung von Kondomen, verbunden mit Zyklusmonitoring und wenn möglich sexueller Abstinenz um den Eisprung, wenn ein regelmässiger Zyklus vorliegt. Für diese Möglichkeit entscheiden sich nur wenige junge Frauen als erste Verhütung, und das ist selbstverständlich okay. Ich glaube, es ist wichtig, die Pille nicht als „non plus ultra“ und nicht als „Smarties“ zu beraten. Wenn die jungen Frauen sich dessen bewusst sind, werden sie früher oder später ihren eigenen Weg gehen.
    Danke sehr herzlich für Ihre wichtige Anmerkung.

    Mit herzlichen Grüßen,
    Anja Engelsing

  • Dr. Sonja Fischer sagt:

    Sehr geehrte Frau Dr. Engelsing,

    ich gebe Ihnen vollkommen recht mit Ihrem Artikel. Was mir fehlt ist die Schilderung der Alternativen besonders für junge Mädchen bzw. Frauen, denen das Selbstbewußtsein in der Sexulität noch fehlt zum Beispiel für Kondome, die ja alleine vor den ganzen geschlechtlich übertragbaren Krankheiten schützen. Eine ungewollte Schwngerscahft kann das ganze weitere Leben beeinflussen und das ist in der Regel mit vielen Schwierigkeiten verbunden. Ich habe selber eine Tochter und wäre für einen Rat sehr aufgeschlossen.
    Vielen Dank!

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