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Homöopathie lindert Wechseljahresbeschwerden

Von | 27. März 2014 – 23:10 88 Kommentare 245.476 AufrufeDrucken

Wechseljahresbeschwerden, wie Hitzewallungen, Schweißausbrüche, innere Unruhe und Schlafstörungen, können mit dem homöopathischen Komplexmittel Klimaktoplant®N gelindert werden.

Mandel mit Blüte und Frucht

Hitzewallungen, Stimmungsschwankungen, Schlafstörungen usw.: Die Liste potentieller Wechseljahresbeschwerden ist lang. Entsprechende Hormontherapien bergen auf Grund möglicher Nebenwirkungen das Risiko weiterer Beschwerden. Einen Versuch wert ist dagegen der Einsatz nebenwirkungsfreier homöopathischer Arzneimittel.

Man unterscheidet zwischen der Einzelmittelhomöopathie, die nur von einem in Homöopathie gut ausgebildeten Therapeuten durchgeführt werden sollte, und der symptombasierten Therapie mit homöopathischen Komplexmitteln. Diese können Sie, wenn Ihr behandelnder Arzt grünes Licht gibt, auch in Eigenregie einsetzen.

Bei den Wechseljahren (Fachbegriff: „Klimakterium“) handelt es sich nicht um eine Krankheit, sondern vielmehr um eine der Pubertät ähnliche Lebensphase hormoneller Umstellungen, in der es zu Beschwerden kommen kann (aber nicht muss).

Drei Phasen der Wechseljahre

Der weibliche Hormonhaushalt verändert sich während dieser Lebensphase schrittweise über einen Zeitraum von etwa 5 bis 10 Jahren. Das geschieht in drei Phasen:

1. Prämenopause

Wenn die Eibläschen in den Eierstöcken nahezu aufgebraucht sind, beginnt das Klimakterium: Die Hormonproduktion in den Eierstöcken nimmt allmählich ab. Der Eisprung bleibt zeitweise aus, die Fruchtbarkeit sinkt. Zu den ersten Anzeichen hormoneller Dysbalance zählen Blutungsstörungen. Zusätzlich kann es zu Spannungsgefühlen in der Brust, Wassereinlagerungen, Kopfschmerzen und Stimmungsschwankungen kommen.

Fast jede Frau leidet in dieser Phase unter den Symptomen des Prämenstruellen Syndroms (PMS). Was Viele nicht wissen: es muss in dieser Phase gar kein Mangel an Östrogen vorliegen, meistens ist es erstmal das Gelbkörperhormon, Progesteron, das nicht mehr genügend produziert wird, so dass relativ zu viele Östrogene den Stoffwechsel beherrschen, die Östrogendominanz.

2. Perimenopause

Ein bis zwei Jahre vor der letzten spontanen Monatsblutung („Menopause“) werden immer weniger Östrogene und Gelbkörperhormon („Gestagen“) gebildet, was häufig zu starken Wechseljahresbeschwerden führt. Lassen Sie sich nicht beirren: die Menopause hat nichts mit einer Zeitspanne, einer Pause, zu tun. Man kann die Menopause auch nicht vorhersagen. Erst wenn ein Jahr keine Blutung mehr eingetreten ist, wissen Sie: die letzte Blutung, das war meine Menopause, und jetzt befinde ich mich in der

3. Postmenopause

Bei der letzten Blutung sind die Frauen in Deutschland heute im Durchschnitt 51 Jahre alt. Treten ein Jahr lang keine Blutungen mehr auf, haben die Eierstöcke ihre Tätigkeit im Allgemeinen eingestellt. Die Lebensspanne der Fruchtbarkeit ist abgeschlossen.

Doch selbst nach dieser abschließenden Phase, die durchschnittlich nach dem 65. Lebensjahr in das sogenannte „Senium“ mündet, können noch klimakterische Beschwerden auftreten.

Klimakterium verläuft sehr individuell

Das Klimakterium verläuft bei keiner Frau gleich. Dies gilt sowohl für den Zeitpunkt, zu dem das Klimakterium bzw. die einzelnen Phasen beginnen, als auch für die möglichen Beschwerden der Wechseljahre: Während manche Frauen unter keinen Symptomen leiden, andere nur wenige und leichte Symptome wahrnehmen, leiden manche Frauen massiv unter den Wechseljahresbeschwerden.

Symptome der Wechseljahresbeschwerden

So kann die nachlassende Hormonbildung u.a. folgende Wechseljahresbeschwerden auslösen:

  • Hitzewallungen

    Schlafstörung © Robert Kneschke – Fotolia.com

  • Schweißausbrüche
  • Schlafstörungen
  • Stimmungsschwankungen bis hin zur Depressivität
  • verminderte Leistungsfähigkeit
  • Konzentrationsstörungen
  • körperliche und geistige Erschöpfung
  • Scheidentrockenheit/ sexuelle Probleme
  • Lustlosigkeit
  • Harnwegsinfektionen
  • Blasenschwäche
  • Nervosität/ Reizbarkeit
  • Angstattacken
  • Gewichtszunahme
  • Spannungsgefühl in den Brüsten
  • Haarausfall am Kopf
  • Haarwuchszunahme im Gesicht
  • Schmerzen in den Gelenken
  • Osteoporose (Knochenschwund) kann durch den Hormonmangel beginnen, macht aber erst später Beschwerden

Die häufigsten Wechseljahresbeschwerden

Zu den am weitesten verbreiteten Wechseljahresbeschwerden zählen u.a. Hitzewallungen, die typischerweise mit einer Rötung im Gesicht beginnen, dann auf Hals und Oberkörper übergreifen und zu heftigen Schweißausbrüchen führen. Davon betroffene Frauen klagen außerdem häufig über ein nachfolgendes Frösteln.

Bei den ebenfalls weit verbreiteten Schlafstörungen können sowohl Einschlaf- als auch Durchschlafstörungen auftreten. Das wiederum trägt zusätzlich zu verminderter Leistungsfähigkeit, Nervosität, Reizbarkeit und Erschöpfungszuständen bei.

Diagnostik bei Verdacht auf Wechseljahresbeschwerden

Wichtig ist durch einen Arzt abklären zu lassen, dass diese Beschwerden tatsächlich auf die Wechseljahre zurück zu führen sind und andere Ursachen für diese Symptome damit ausgeschlossen werden können.

Des Weiteren wird per Blutdiagnostik die Konzentration der Geschlechtshormone bestimmt.

Immer sollten auch die Schilddrüsenhormone und die Schilddrüsenantikörper überprüft werden, da in den Zeiten hormoneller Umstellungen oft auch die Schilddrüse mitleidet.

Gegebenenfalls wird eine Knochendichtemessung vorgenommen, um das Risiko einer Osteoporose abschätzen zu können.

Konventionelle Therapie von Wechseljahresbeschwerden

Bekräftigen die konkreten Diagnose-Ergebnisse den Anfangsverdacht der Wechseljahresbeschwerden, stehen dem Frauenarzt unterschiedliche schulmedizinische Therapiemöglichkeiten zur Verfügung: Von der tiefgreifenden Hormonersatztherapie bis zu symptombezogenen Hilfsmitteln wie östrogenhaltigen Cremes bei trockener Scheide oder Antidepressiva bei depressiven Verstimmungen usw.

Hormonersatztherapie bei Wechseljahresbeschwerden

Während Hormonersatztherapien noch vor einigen Jahren relativ bedenkenlos verordnet wurden, gibt es heute mehr und mehr Zweifel hinsichtlich möglicher Nebenwirkungen, wie die Zunahme des Brustkrebsrisikos, von Herzerkrankungen und Schlaganfällen. Nicht zuletzt Raucherinnen und Patientinnen mit Bluthochdruck, erhöhtem Thromboserisiko oder Tumorerkrankungen sollten deshalb keine Hormontherapie erhalten.

Auch die Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe empfiehlt die Hormonersatztherapie nur noch, wenn die Beschwerden sehr stark sind, keine anderen Medikamente wirken und der Leidensdruck der Patientin sehr hoch ist. Doch auch dann sollte die Behandlung maximal zwei Jahre dauern.

Selbstmedikation von Wechseljahresbeschwerden ja, aber…

Fußbad © Anfor – Fotolia.com

Viele Patientinnen mit Wechseljahresbeschwerden finden bald heraus, wie sie sich auf plötzliche Hitzewallungen oder Schlafstörungen einstellen können. Das fängt bei der Kleidung an (Etagenlook), geht über Veränderungen des Lebensstils (Bewegung steigern) bis hin zur Ernährungsumstellung. In einem früheren Artikel hatte ich Ihnen schon die wichtigsten Selbsthilfemethoden beschrieben. Aber oft reicht das nicht aus, so dass immer mehr Patientinnen nichthormonelle Behandlungsmethoden, wie die Phytotherapie oder die Homöopathie ausprobieren.

Aktuelle Studie zur Therapie von Wechseljahresbeschwerden

Gerade wurde eine aktuelle Befragung von deutschen Frauen in den Wechseljahren publiziert*. 1872 Fragebögen konnten ausgewertet werden. 14% der Frauen erhielten eine Hormonersatztherapie, 65% der Frauen wendeten eine oder mehrere naturheilkundliche Methoden an und 21% kombinierten Hormone und Naturheilkunde. Je ausgeprägter die Beschwerden waren, umso wahrscheinlicher war es, dass die Frauen eine Hormonersatztherapie erhielten. Dass die Kombination aus Schulmedizin und Homöopathie durchaus sinnvoll sein kann, finden Sie am Beispiel der Hashimoto-Erkrankung, die die homöopathische Ärztin Frau Dr. Tille Ihnen vorgestellt hat.

Die meisten Frauen berichteten über gute Erfahrungen mit einer Änderung des Lebensstils. Hierzu hat Ihnen meine Kollegin Dr. Susanne Bihlmaier ja kürzlich wichtige Hinweise gegeben. Viele weitere Anregungen finden Sie in früheren Artikeln in diesem Webmagazin. Interessant war, dass von den Frauen, die sich homöopathisch behandeln ließen, dreiviertel davon überzeugt waren, dass ihnen die Homöopathie gut geholfen hatte.

Pflanzliche Arzneimittel bei Wechseljahresbeschwerden

Salbei

Pflanzliche Arzneimittel („Phytotherapeutika“), die sich bei Wechseljahresbeschwerden eignen, sind in der Prämenopause besonders Extrakte aus Mönchspfeffer (Agnus castus), die den Gestagenmangel bessern.

Bei weiter fortgeschrittenem Klimakterium werden gerne Extrakte aus der Traubensilberkerze eingesetzt, oft auch kombiniert mit Johanniskraut.

Salbeiextrakte werden ebenfalls gerne benutzt, besonders bei Hitzewallungen. Aber Vorsicht bei dem unkontrollierten Trinken von zu viel Salbeitee, seine Östrogenwirkung kann zum Aufbau von Schleimhaut in der Gebärmutter führen und Blutungen auslösen.

Weitere Pflanzenheilmittel für Wechseljahresbeschwerden sind Extrakte aus der Türkischen Rhabarberwurzel, Rotklee oder aus Granatapfelsamen.

Allerdings müssen Frauen mit Allergien sich genau beobachten, damit sie Unverträglichkeitsreaktionen frühzeitig feststellen. Auch Frauen mit einem erhöhten Brustkrebsrisiko müssen auf einige Pflanzen, deren Inhaltsstoffe an die Östrogenrezeptoren binden, verzichten.

Homöopathie bei Wechseljahresbeschwerden als Therapie der Wahl

Die homöopathische Behandlung von Wechseljahresbeschwerden hat den Vorteil, dass sie gut in Eigenregie durchgeführt werden kann und keine Nebenwirkungen zu erwarten sind.

Allerdings müssen Sie unterscheiden zwischen der Einzelmittelhomöopathie und der Behandlung mit Komplexmitteln.

Einzelmittelhomöopathie bei Wechseljahresbeschwerden

Echte Homöopathen werden natürlich nur Einzelmittel propagieren, d.h. es muss eine genaue Familien-, Lebens- und Beschwerdeanamnese gemacht werden, um ein Mittel, das sogen. Simile, zu finden, das in seinem Arzneimittelbild alle Eigenschaften der erkrankten Person erfasst. Sie können sich vorstellen, dass das schwierig und zeitaufwendig ist und der Therapeut sehr erfahren sein muss, um rasch das für Sie richtige Mittel zu finden.

Komplexmittelhomöopathie bei Wechseljahresbeschwerden

Da die eigentlichen Wechseljahresbeschwerden aber bei vielen Frauen sehr ähnlich sind, kann man auch Komplexmittel einsetzen, die verschiedene homöopathische Arzneien enthalten und dadurch die wesentlichen Symptome der Wechseljahresbeschwerden abdecken. Das hierzulande meist verkaufte homöopathische Medikament gegen typische Wechseljahresbeschwerden ist das homöopathische Kombinationspräparat Klimaktoplant®N des Herstellers Deutsche Homöopathie-Union (DHU). Klimaktoplant®N ist ein Kombinationspräparat aus vier homöopathischen Einzelmitteln, die sich in ihrer positiven Wirkung gegenseitig unterstützen.

Inhaltsstoffe von Klimaktoplant®N

Cimicifuga (Traubensilberkerze) beeinflusst körperliche und seelische Beschwerden. Hitzewallungen, Schweißausbrüche, Kreislaufstörungen und Herzklopfen sowie Unruhe und Schlafstörungen werden reduziert. Die Extrakte aus der Wurzel der Traubensilberkerze werden auch als Phytopharmaka angeboten. Im Klimaktoplant erfolgt die Aufarbeitung nach homöopathischen Gesichtspunkten.

Sepia (Tinte des Tintenfischs) ist vor allem wegen seiner Wirkung bei den seelischen Beschwerden der Wechseljahre geschätzt, wie z. B. Reizbarkeit oder Gleichgültigkeit, Erschöpfungszuständen und Ein- und Durchschlafstörungen.

Ignatia (Ignatiusbohne) wird vor allem zur Behandlung von Stimmungsschwankungen und innerer Unruhe sowie Kopfschmerzen eingesetzt.

Sanguinaria (Kanadische Blutwurzel) entfaltet ihre Wirkung bei den körperlichen Beschwerden der Wechseljahre. So lassen sich durch Sanguinaria Hitzewallungen mit anfallsartigen Gesichtsrötungen, Herzrasen und Kopfschmerzen positiv beeinflussen.

Klinische Studie zu Klimaktoplant®N

Die Wirksamkeit von Klimaktoplant wurde durch wissenschaftliche Studien belegt. An einer dieser Studien** war ich selber beteiligt. Damals setzten wir Klimaktoplant®H ein, das Vorläuferprodukt des zwischenzeitlich weiter optimierten Klimaktoplant®N. Es hatte dieselben Inhaltsstoffe wie das heutige Klimaktoplant®N. Nur bei Sanguinaria war die Verdünnung (Potenz) anders.

In dieser Studie wurden 118 Patientinnen im Alter von 40 bis 55 Jahren, die zu diesem Zeitpunkt seit maximal 3 Jahren unter akuten klimakterischen Beschwerden litten, über einen Zeitraum von zwölf Wochen mit Klimaktoplant®H behandelt.

Das Ergebnis: 95,8 Prozent der Patientinnen gaben an, dass Hitzewallungen und Schwitzen nachgelassen hatten. Bei 95,7 Prozent besserten sich vorhandene Schlafstörungen, bei 94,0 Prozent depressive Verstimmungen und bei 93,2 Prozent Nervosität und Reizbarkeit.

Fazit

Klimaktoplant®N wirkt ohne Hormone und hat keine Nebenwirkungen. Auch Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten, zum Beispiel gegen Bluthochdruck, treten nicht auf. Und noch ein Plus: Frauen nach Brustkrebs oder mit erhöhtem Brustkrebsrisiko können ebenfalls bedenkenlos Klimaktoplant®N anwenden. Klimaktoplant®N ist sehr gut verträglich und kann auch über einen längeren Zeitraum eingenommen werden.

Damit entspricht Klimaktoplant®N dem Wunsch vieler betroffener Frauen nach einer effektiven Behandlung – ohne die unerwünschten Nebenwirkungen, die eine Hormontherapie mit sich bringen kann.

Literaturhinweis

*Buhling KJ, Daniels B v, Studnitz FSG v, Eulenburg C, Mueck AO.: The use of complementary and alternative medicine by women transitioning through menopause in Germany. Results of a survey of women aged 45-60 years. Complement Ther Med 2014; 22: 94-98 , Abstract

**Gerhard, J., Ventskovsky, B.: Klimakterische Beschwerden: Wirksamkeit eines homöopathischen Kombinationshomöopathikums. Der Kassenarzt 15 (Sonderbeilage), 1-4 (2006).

Buchempfehlung

Homöopathie für die Wechseljahre

Über 30 Jahre behandelte meine Kollegin, die französische Frauenärztin Evelyne Majer-Julian, ihre Patientinnen mit Homöopathie. Dabei konnte sie sich auf das Wissen ihres Vaters, Othon-André Julian, stützen, der einer der angesehensten und berühmtesten Homöopathen Frankreichs war. In ihrer Frauenarztpraxis wurde sie täglich von Frauen aufgesucht, die über die typischen Wechseljahresbeschwerden klagten, mit oder trotz Hormonersatztherapie. Hier galt es Alternativen zu finden.

In ihrem Buch „Homöopathie für die Wechseljahre“ führt sie zunächst in die Physiologie der Wechseljahre und die herkömmliche Therapie ein. Dann beschreibt sie in den beiden großen Kapiteln

  • Funktionelle Beschwerden und
  • Langfristige Komplikationen

zu jedem Symptom die passenden homöopathischen Mittel. Sie beschränkt sich allerdings nicht auf die bekannten großen Mittel, sondern erklärt auch wenig beachtete kleinere Mittel, neue Homöopathika, Organpräparate, Pflanzenheilmittel und die Aromatherapie. Dabei sind durchaus auch Kombinationen möglich.

Ein Literaturverzeichnis und Hinweise auf europaweite Bezugsquellen runden das Werk ab.

Meine Beurteilung

Ein fabelhaftes Werk zu den schier unerschöpflichen Möglichkeiten der bisher vernachlässigten homöopathischen Therapie der Wechseljahre, geschrieben von einer Frauenärztin, die sich jahrzehntelang um ihre Patientinnen bemüht hat und die sowohl die Schulmedizin als auch die Erfahrungsheilkunde kennt.

  • Für alle Therapeuten, die Frauen ab 40 Jahre betreuen, ein Muss.
  • Für Laien ein sehr guter Überblick über die Chancen einer homöopathischen Behandlung, im Einzelfall aber schwierig, sich selber zu behandeln. Auch wenn die Autorin überwiegend niedrige homöopathische Potenzen angibt, sollte frau als Laie immer einen ausgebildeten Homöopathen zur Begleitung der Therapie heranziehen.

Wunderbare Wechseljahre

Alf WechseljahreDieses kleine Büchlein „Wunderbare Wechseljahre“ der Autorin und Cartoonistin Renate Alf bringt mal etwas Abwechslung in die lehr- und schmerzreiche Literatur zu den Wechseljahren. Es ist zwar schon vor einigen Jahren erschienen, aber für mich immer wieder eine Freude, darin zu blättern, die aus dem Leben gegriffenen Geschichten zu lesen und die Cartoons zu bewundern. Herrlich, wie Renate Alf die verschiedenen Frauentypen und ihre Reaktionen auf und in den Wechseljahren beschreibt. Eine kleine Humortherapie in Wort und Bild, wie der Untertitel des Buches heißt.

Und wenn Sie Erfahrungen mit Homöopathie bei Wechseljahresbeschwerden haben, schreiben Sie doch für Ihre Leidensgenossinnen einen Kommentar.

88 Kommentare »

  • Katja sagt:

    Meine Frage an Frau Prof. Dr.Gehrhard wäre folgende.
    Ich bin 47 Jahre und meine Prämenopause beginnt gerade mit sehr starken,unregelmäßigen Menstruationsblutungen,welche nach Einnahme von Hirtentäschel-Tee sich sehr gut reguliert haben. Mir macht allerdings meine Gesichtshaut zu schaffen, die plötzlich von Rötungen und Pickeln gezeichnet ist. Kann hier auch Klimaktoplant Abhilfe schaffen?
    Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen.Ich lebe sonst gesund (vegetarisch-vegan,Sport,kein Nikotin oder Alkohol), herzlichen Dank

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Katja,
      Vielleicht haben Sie eine Allergie gegen Hirtentäschel entwickelt. Wenn Sie erst in der Prämenopause sind, könnte Mönchspfeffer mit seiner Gelbkörperhormonwirkung für Sie passender sein. Alles Gute

  • Bettina sagt:

    Ich nehme Klimaktoplant schon mehr als ein Jahr. Erst dauerte es ein paar Wochen, bis ich eine deutliche Besserung von Hitzewallungen und anschließenden Frösteln, sowie die Schlafstörungen zeigten. Vermindern kann ich die Dosierung nicht, dann fangen die Beschwerden wieder an. Trotz der 3 Tabletten am Tag kommt es alle 3-4 Monate zu einer leichten Verschlimmerung. Nach etwa 4-6 Wochen war dann alles wieder Bestens. Leider ist es diesmal so, als würde ich keine Tabletten nehmen. Und das seit mehreren Wochen. Ich habe den Eindruck, es wird schlimmer statt besser. Was kann ich tun? Hat jemand einen Rat? Vielen Dank!

  • Magdalena sagt:

    Sg.Frau Professor,
    Ich nehme seit einigen Jahren E-gel und p- creme, die Blutwerte sind e um 30 und p ca.1,5.Mein Befinden ist ganz gut, nur immer wieder einmal habe ich Tage mit starker Unruhe.Könnte ich meine Therapie noch optimieren,oder fehlt mir etwas anderes?
    MfG magdalena

    • Liebe Magdalena,
      die späte Antwort tut mir leid, irgendwo war Ihre Anfrage verschollen. Sie scheinen mit den Hormonen wirklich gut eingestellt zu sein. Sie sollten überprüfen, ob Ihnen Vitalstoffe fehlen, bspw. Jod, Selen, B-Vitamine, Omega-3-Fettsäuren usw. Alles Gute!

  • Karin sagt:

    Hallo,
    ich bin jetzt 59 Jahre alt und hatte vor 9 Jahren hormonell bedingten Brustkrebs. Es ist alles gut gelaufen und bis heute gut. Die wechseljahresbedingten Durchschlafstörungen und Wortfindungsprobleme konnte ich noch ganz gut wegstecken, seit ca. 5 Monaten hab ich aber sehr oft (vor allem morgens) richtige Angstzustände und in der letzten Zeit oft kaum Kraft für den Tag bis hin zur Depression. Rein organisch ist alles ok, hab beim Arzt gerade alles checken lassen. Kann Klimaktoplant da helfen?

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Karin,
      unbedingt KLimaktoplant versuchen, da es bei vielen Frauen wirklich auch gegen die Angstzustände hilft. Sonst einen Homöopathen suchen, der Klassische Homöopathie macht. Oft liegen auch Vitaminmangel-Zustände vor, die durch Nahrungsergänzungen behoben werden können. Auch niedrig dosiertes bioidentisches Progesteron über die Haut könnte helfen. Gute Besserung!

  • Nina sagt:

    Sehr geehrte Frau Prof. Gerhard,
    ich bin 48 Jahre alt und ich denke, ich bin mitten in den Wechseljahren. Mit allen Wehwehchen komme ich gut klar, aber seit ein paar Wochen leide ich unter ständigen recht starken (Spannungs)Kopfschmerzen!
    Was kann ich tun?

  • Carmen sagt:

    Ich bin 51 Jahre alt und in den Wechseljahren. Da ich keine Hormone nehmen möchte, aber sehr mit Hitzewallungen zu tun habe, nehme ich seit 3,5 Monaten Klimaktoplant N, ein homöopathisches Mittel. Ich stelle fest, dass es die Hitzewallungen reduziert, die Stimmung hebt. Nun habe ich seit 8 Tagen eine Zwischenblutung, keine richtige, leichte Unterleibsbeschwerden und mache mir Gedanken, ob es von dem Medikament kommen kann. Im Beipackzettel wird geraten bei einer Zwischblutung das Medikament abzusetzen und einen Arzt zu befragen, leider kennen das viele gar nicht. Und warum habe ich erst nach 3,5 Monaten Einnahme damit zu tun? In den Wechseljahren ist das ja wohl normal. Was sollte ich tun?

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Carmen,
      Sie haben Recht, das sind die ganz normalen Erscheinungen der Wechseljahre. Sie können das Klimaktoplant ruhig weiternehmen, sollten aber unbedingt vom Frauenarzt einen Ultraschall der Gebärmutter machen lassen, weil sich manchmal die Schleimhaut im Rahmen der Hormonschwankungen (die aber nicht durch Klimaktoplant verursacht werden) zu hoch aufbaut. Alles Gute!

  • Regina sagt:

    Guten Tag,
    Ich bin fast 44 und vor ca 4 Jahren wurde eine Gelbkörperhormonschwäche und Schilddrüsenunterfunktion festgesellt. Zu meiner eigentliche Frage. Unterstützt das Klimaktoplant N auch die Schilddrüsenunterfunktion? Weil die Eierstöcke und die Schilddrüse sich untereinander beeinflussen. Ich frage deshalb, weil selbst leichte SD Tabletten ( Euthyrox 25ug/ 12,5ug) nach einen längeren Zeitraum von 3 Monaten mir Probleme machen wie Schwitzen, Übelkeit, Drehschwindel, schnellere Unterzuckerung ,Magenprobleme, Durchfall bei 25ug(plus Gewichtsverlust, Kopfschmerzen). Mein Körper reagiert sehr sensibel.
    Freue mich über eine Antwort!

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Regina,
      Wenn Sie so auf Euthyrox reagieren, brauchen Sie es nicht! Bei Frauen über 40 wird viel zu oft und viel zu schnell eine SD-Unterfunktion diagnostiziert. Wenn Sie wirklich eine haben sollten, wäre Jod sicher besser. Viele Grüße

  • Tanja sagt:

    Hallo, ich bin 43 Jahre alt und vermute, dass ich so langsam in die „Wechseljahre“ komme. habe sehr erhöhten prolaktin, was kann ich pflanzliches einnehmen, damit der prolaktin sich nicht erhöht, lg Tanja

  • Barbara sagt:

    Hallo,
    ich bin 49 Jahre und habe schon seit einigen Jahre keine Periode mehr.
    Habe Hitzewallungen und Stimmungsschwankungen , komme aber mit beidem klar.
    Was mich allerdings furchtbar stört ist, dass meine Brüste sehr gewachsen sind (Cup B zu momentan D). Aber ich habe weiterhin ein Spannungsgefühl und befürchte, dass sie noch größer werden ….
    Würde in diesem Fall Klimaktoplant helfen?
    Oder gibt es ein anderes homöopathisches Mittel dafür?
    Danke, Barbara

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Barbara,
      Sie können Klimaktoplant versuchen. Das Wachstum der Brüste und das Spannungsgefühl spricht für eine starke Östrogendominanz und einen Progesteronmangel. Hat der Frauenarzt mal im US die Gebärmutterschleimhaut ausgemessen? Gegen die Östrogendominanz können Sie selber sehr viel tun: keinen Alkohol, keine Kuhmilchprodukte, viel Vollkorngetreide, täglich Leinsamen, viel Gemüse, viel Bewegung und Normalgewicht anstreben. Viel Erfolg!

  • Heike sagt:

    Hallo, ich bin 47 und ein Jahr in den Wechseljahren. Kämpfe mit Schlafstörungen und Hitzewallungen. Klimaktoplant nehme ich schon. Das hat die Hitzewallungen reduziert. Schlimm sind für mich die Ein- und Durchschlafstörungen. Meine Frauenärztin lässt mich mti dem Problem alleine. Hormontherapie oder nichts. Das geht bei mir aber nicht, da ich einen Lebertumor habe. Gibt es eine Liste von Heilpraktikern/Homöopathen oder Gynäkololgen die sich auf das Naturheilverfahren zum Thema Wechseljahren spezialisiert haben? Alleine komme ich nicht wirklich weiter.
    Vielen Dank für die Infos

  • Emilia sagt:

    Hallo Prof.Dr. Ingrid Gerhard

    Ich bin 46 Jahre alt seit 1,5 Jahre keine Regelblutung mehr seit 5 Monaten habe ich Beschwerden wie : Kurzatmigkeit, Herzrasen , habe ein harmlose hefepilzhautauschlag , Blutdruckschwankung 115-139 .. Ich habe das Gefühl ich vertrage lebensmittel nicht aber Allergiechek war ok , Schilddrüse ok , keine Hitzewallungen, keine Schlafstörung , aber manchmal stumpfe oder bliztartige Kopfweh kurz, und ich nehme nicht zu trotzdem hohe Cholesterin LDL 175 HDL 65 hm ziemlich ratlos gehört das auch zum wechseljahrenbeschwerden? Welche homöopathie , oder medikament wäre am besten für mich . Vielen dank für ihre Zeit !!

  • Kerstin sagt:

    Guten Morgen Frau Prof. Gerhard!
    Ich bin 47,5 Jahre alt und habe drei riesige Myome 6×8, 1X3 und ein undefinierbares in der Gebärmutter. An sich , bis auf eine starke Blutung, unproblematisch.
    Allerdings verspüre ich seit einem Jahr vermehrt die ersten Symptome der Wechseljahre und bin unsicher, was ich gegen Schlaflosigkeit und Unruhe an pflanzlichen Mitteln nehmen kann, ohne die Myome zu füttern.
    Können Sie mir eine Empfehlung geben, wie ich die Myome aushungern kann und die Wechseljahrsbeschwerden gleichzeitig mildern?
    Vielen Dank!
    Kerstin

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      liebe Kerstin,
      Sie können Klimaktoplant N nehmen, wie in diesem Artikel empfohlen, oder Remifemin, bzw Klimadynon. Traubensilberkerzenwurzelextrakt soll sich nach neueren Studien günstig auf die Myome auswirken. Auch eine sehr niedrig dosierte Progesteroncreme in der zweiten Zyklushälfte (z.B. 3-5%ig) könnte sinnvoll sein. Alles Gute!

  • Barbara sagt:

    Gutenberg Morgen,
    Ich have alleged Meiser Beshwerden mit Sepia gut in Griff bekommen. Nur ein Problem nicht Und das ist die enorme Gewichtszunahme. Esse wenig und ausgewogen. Was kann ich noch tun?
    Danke fuer Tips Barbara

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Barbara,
      Sprechen Sie mal mit Ihrem Arzt, ob eine Zuckerstoffwechselstörung vorliegen könnte, ob eventuell Myo-Inositol (Clavella) eine Option wäre. Suchen Sie sich einen Sport, der Ihnen Spaß macht. Viele Grüße

  • Anja sagt:

    Hallo Frau Dr. Gerhardt! Ich bin 38 1/2 Jahre und habe auch erhebliche Probleme gerade vor und während der Menstruation (PMS). Könnte ich Klimaktoplant auch schon nehmen?? Die nervöse Unruhe etc. macht mich fertig. Viele Grüsse

  • Jutta sagt:

    Ich bin in den Wchseljahren und habe mir jetzt Wechseljahrs Globoli besorgt.
    Was halten sie davon, von der Wirkung ?
    Kann ich die unbedenklich einnehmen?
    Über eine Antwort würde ich mich freuen

  • Maxi sagt:

    Hallo Fr. Dr. Gerhard,
    Ich bin 59 Jahre alt und hatte meine letzte Periode vor 7 Jahren. Nun habe ich kurz
    hintereinander zwei bakterielle Entzündungen mit Gardnerella Vaginalis lt. meines FA .
    Ich musste zwei verschiedene AB einnehmen auf die ich resistent war, erst Sobelin zeigte
    Wirkung. Jetzt eben wieder das 2. mal diese Creme. Mit Symbioflor meinen Darm behandelt.
    Da mein Ausfluss bräunlich ist mit etwas Blut soll ich unbedingt eine Ausschabung vornehmen lassen. Dies hätte nichts mit der Entzündung zu tun. Ist das so ? Für eine Antwort bin ich dankbar.

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Maxi,
      Ob unbedingt eine Ausschabung sein muss, kann nur Ihr Arzt entscheiden. Bräunlicher Ausfluss kann sowohl aus der Gebärmutter kommen als auch nur aus der Scheide durch die Entzündungen und einen Hormonmangel. Warum nicht einfach erstmal Ovestincreme nehmen und die Schleimhaut aufbauen? Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, ob er im US etwas Verdächtiges in der Gebärmutter gesehen hat, was eine sofortige Ausschabung rechtfertigen könnte. Alles Gute!

  • martina sagt:

    Hallo, seit einiger zeit verliere ich kopfhaar, sonst waren meine haare recht dick. bin 53 kann es an den wechseljahren liegen? nehmeseit 1 woche klimaktoplant auch priorin wurde mir empfohlen, kann mir jemdan rat geben?? ein schoenes wochenende, Martina :)

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Martina,
      das passiert leider vielen Frauen in den Wechseljahren. Priorin ist gut, mal vom Hautarzt beraten lassen, was in Ihrem individuellen Fall am hilfreichsten ist. Sollte es zu massiv werden, können auch bestimmte Hormone helfen. Mal Kanne Brottrunk trinken und damit Haarspülungen und -packungen machen. Alles Gute!

  • Bienchen sagt:

    Hallo Frau Dr. Gerhard,
    hätte ein paar Fragen. Ich bin 48 J. und weiss nicht so genau, ob ich in den WJ bin.
    Meine Frauenärztin wollte mir aber schon vor zwei Jahren eine Hormonersatztherapie verschreiben, die ich aber nicht genommen hab.
    Ich habe seit kurzem Gelenkschmerzen, bin oft müde, schnell erschöpft, reizbar und antriebslos und habe starke Stimmungsschwankungen (wenn ich richtig beobachtet habe, meistens in der 3. und 4. Zykluswoche). Ich merke, dass ich einfach nicht mehr so leistungsfähig bin. Meine Regelblutung kommt aber noch regelmäßig, fast bis auf den Tag genau. Und in den ersten paar Tagen noch genauso heftig wie immer schon.
    Hitzewallungen habe ich nur ab und an und wenn dann meistens nachts. In letzter Zeit kommen noch Einschlaf- bzw. Durchschlafstörungen dazu.
    Am meisten machen mir aber die depressiven Verstimmungen zu schaffen. Nehme seit 4 Monaten Klimadynon uno (abends 1) und Agnucaston (morgens 1). Anfangs dachte ich, dass mir diese Tabletten helfen, aber inzwischen habe ich das Gefühl dass sie nichts mehr bringen. Kann das sein? Und was kann ich dagegen tun? Was würden Sie mir empfehlen? Klimaktoplant hatte ich schon probiert, die haben mir nichts gebracht. Jetzt hab ich von Sepia und Ignatia gelesen. Soll ich die Klimad. weglassen? Hab aber Bedenken, dass alles dann noch schlimmer wird. Was meinen alle anderen hier dazu? Nette Grüße, Bienchen
    PS. Bin kein Arztgänger, da ich irgendwie das Gefühl hab, dass man immer nur schnell schnell wieder rausbefördert wird bzw. ich nicht von einem zum anderen geschickt werden will. Und das Vertrauen zu meiner FÄ ist inzwischen auch nicht mehr das Beste.

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Bienchen,
      momentan ist das noch ein Progesteronmangel, den man sehr gut mit Agnucaston behandeln kann, Dosis und Dauer der Therapie bei Ihnen nicht ausreichend. Klimadynon absetzen. Reichlich Omega-3-Fettsäuren schlucken und ein gutes Multivitaminpräparat, Sport. Dann normalisiert sich die Progesteronproduktion wieder

  • Lotti sagt:

    Guten Morgen, ich bin 52 Jahre alt, seit 14 Jahren in den WJ mehr oder weniger. Seit 1½ Jahren keine Blutung mehr. Alles an Beschwerden gehabt von Hitzewallungen bis Schlafstörungen, jedoch keine Depressionen :-), was ich jetzt seit Anfang des Jahres habe sind sexuelle Unlust und Scheidentrockenheit, was mich richtig frustig macht. Hilft dieses Präparat auch dabei? Habe auch tierisch an Gewicht zugenommen und bekomme es nur schwer runter.
    LG
    Lotti

  • heidemarie sagt:

    Hallo frau Gerhard, vielen Dank für die guten Informationen. Zu mir, 53 Jahre alt, vor 13 Jahren TIA ,seit 4 Jahren Nebivolol 2,5 mg ,170 kg 80 kg. Wechseljahresbeschwerden:seit 1,1/2 Jahren keinne Blutung mehr, Schlafstörungen,Depression,Schwitzen und Herzrasen in der Nacht,Haarausfall.Im Moment Östrogenzäpfchen und Creme gegen Scheidenwundsein vom Frauenarzt.voll im Beruf, mit Schichtdienst und stress. Darf ja keine Hormone nehmen wegen der TIA, was können sie mir raten ?

  • Elke sagt:

    Hallo, ich bin Elke, 47 Jahre alt und absolut mitten im Klimakterium. Ich schwitze nachts als ob es kein morgen gäbe. Mein Körper, meine Haut, mein Bindegewebe verändern sich und meine nächtliche Ruhe wird zusehens durch nächtliches aufwachen und Durchschlafschwierigkeiten gestört.Ich schlafe mittlerweile vor geöffnetem Fenster und bekomme die Krise wenn der Wettermensch Hitze voraussagt. Tagsüber geht es dementsprechend gut, jedoch gibt es Situationen wo ich das Gefühl habe über der Oberlippe entspringt ein Wasserfall. Ich bin weder übergewichtig noch träge allerdings ist es mir am liebsten ,ich habe, sollte ich frei haben, kein Familienmitglied um mich. Bin sehr ruhebedürftig und mutiere zum Einzelgänger. Ich liebe meine Einsamkeit, bin sehr glücklich und zufrieden damit. Jedoch kann mein Gatte diese “ Anwandlung“ nicht mit mir teilen und ich bin zusehens bemüht nicht unangenehm zu werden. Wäre wirklich erleichtert aus euren Erfahrungen mit homöopathischen Präparaten profitieren zu können. Danke im voraus.

  • erika sagt:

    Hallo,

    ich hatte 2012 wegen sehr starker Blutungen die NovaSure Therapie/OP und hatte 3 Jahre Ruhe. keine Blutungen mehr. Im November 2015 fingen die Blutungen wieder an. Es hieß, Myome und eine Veränderung der Gebärmutterwand, deshalb im Dezember 2015 eine Ausschabung. 1 Monat Esmya – musste ich wegen Nesselsucht nach 3 Wochen absetzen. Jetzt habe ich meine Regelblutung seit dem 1.April durchgängig! Am 15. April wieder eine Ausschabung, aber die Blutung hat bisher nicht aufgehört! Ich habe jetzt Duphaston Gelbkörperhormone genommen, leider immer noch Blutungen. Jetzt hat man mir die Hormonspirale empfohlen??? ich mag aber eigentlich keine Hormone zu mir nehmen. Wollte jetzt auf Globuli D4 umsteigen. Ich kann nicht mehr. Blute jetzt seit 7 Wochen durchgängig. Hatte am 15. April nach der Ausschabung eine Eisen Infusion, deshalb sind die Blutwerte noch stabil. Trotzdem bekomme ich langsam Angst! Wo kommt das Blut noch her?

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Erika,
      wenn die Blutung weiter aus der Gebärmutter kommt, fehlen Ihnen vielleicht Östrogene, die die Blutung stoppen könnten. Von Globuli halte ich in dieser Situation wenig. Ich kenne Ihr Alter und die weiteren Umstände nicht. Aber manchmal kann eine Gebärmutterentfernung ein größerer Segen sein als Eiseninfusionen! Alles Gute!

      • ronja sagt:

        Verträgt sich klimaktoplant mit der pille?

        • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

          Liebe Ronja,
          vertragen würden sie sich, aber warum? Entweder Pille, dann haben Sie keine Wechseljahresbeschwerden. Wenn doch, dann ist die Pille falsch.

          • Ronja sagt:

            Erst einmal danke für die antwort.Nehme die selbe Pille schon 27 Jahre lang ohne Orobleme zu zu habe.Bin50jahre und mir wird morgens ca. ne halbe Stund nach den aufstehen richtig unangenehm warm.Dachte das es von den wj kommen könnte deshalb meine Frage.bin aber auf starke schmerzmittel angewiesen da chronische schmerzen mich begleiten dann kommt es wohl davon.Lg Ronja

  • Blaumeise sagt:

    50 Jahre alt und wohl gerade im „Wechsel“… seit einiger Zeit Veränderung d. Zyklus jetzt aktuell:
    nach 6 Wochen erst Blutung. Dann gleich nach drei Wochen wieder eine, die aber 14 Tage nicht aufhörte. Jetzt keine mehr.
    Immerwährend Ziehen im Bauch. Schlecht drauf und im Stress…
    Soll Mönchspfeffer 3 Monate nehmen und ein Gestagen-Präperat 12 Tage lang, dass Blutung einsetzt, im Ultraschall jetzt Gebährmutter normale Größe, 7mm soll noch nicht abgeblutet sein.
    FA meint, ich käme nur auf diesem Weg wieder zur Blutung…
    Was meinen Sie?
    Vielen Dank für Ihre Antwort und ein schönes Wochenende!

  • Jäcki sagt:

    Hallo
    Ich habe mächtig Probleme seit 3 Jahren mit dem ständigen Schwitzen. Mir läuft das Wasser nur so runter. Zu meinem Glück bin ich auch noch Therapieversager. Habt ihr Tips für mich , wem geht es noch so ?

    LG Jäcki

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Jäcki,
      lesen Sie mal in den anderen Artikeln über Wechseljahre, wieviele pflanzliche Möglichkeiten es noch gibt. Da ist sicher auch für Sie was Hilfreiches dabei!

    • Ina sagt:

      Hey Jäcki, ich kann das total nachempfinden. Gerade dieses ständige Schwitzen und der übel riechende Schweiss haben mich am Meisten gestört. Dann noch ständig gereizt und unzufrieden. Meine Lieben hatten es nicht leicht. Habe über einen Zeitraum von 4 Monaten Galafem eingenommen und es hat mir gut geholfen. Erwarte keine Wunder, es wurde erst nach ca. 4 Wochen besser…aber wirklich besser. Das Wohlbefinden hat sich enorm gesteigert. Versuchs mal…lg

      • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

        Liebe Ina,
        danke für den Tipp. Bei den Pflanzenextrakten sollte man immer wissen, dass die Produkte verschiedener Firmen meist nicht miteinander vergleichbar sind, da durch die unterschiedliche Herstellung auch die wirksamen Inhaltsstoffe in ihren Konzentrationen stark schwanken. Es ist also durchaus möglich, dass Frauen auf den Cimicifugaextrakt in Galafem nicht gut ansprechen, dann aber auf den isopropanolischen Cimicifuga-Spezialextrakt (iCR-Spezialextrakt) in Remifemin doch. Also nicht zu schnell aufgeben, sondern einfach weiter versuchen. Diese Behandlung ist dann aber keine Homöopathie, sondern eine Phytotherapie. LG

    • Tania sagt:

      Hallo Jäcki,
      ich kann Ihnen Klimaktoplant sehr empfehlen. Am Anfang hatte ich 3 Tabletten pro Tag eingenommen und schon nach kurzer Zeit haben meine Schweißausbrüche nachgelassen, konnte wieder besser schlafen. Wenn es besser geht sollte man die Dose auf 2 Tabletten, dann nur eine pro Tag reduzieren. Nach ca 6-7 Monate nehme ich nur noch 1 Tablette pro Woche. Ich hoffe, dass bald alles vorbei ist. Viel Erfolg und gute Besserung. Tania

  • esther sagt:

    Hallo,

    ich bin 51 Jahre alt und mit wurde vor ca 5 Jahren die Gebärmutter und mein Rechter Eierstock ist auch entfernt worden. Mir geht es soweit mit meiner Menopause ganz gut da ich durch diese Netzwerk einen tollen ganzheitlichen Frauenarzt gefunden habe. mein Anliegen ist das ich total fettige Haare bekommen habe ich nehme an das ich in der Nacht ziemlich schwitze, hätten Sie da noch einen Tipp für mich.

    Ganz liebe Grüße
    Esther

  • Petra sagt:

    Hallo,
    ich bin 53 Jahre und habe seit über 3 Jahren keine Regelblutung mehr. Mein Problem sind die Hitzewallungen, ich meine immer mir platzt die Nase und die Wangen, das ist tagsüber sehr unangenehm vor allem in Besprechungen. Nachts bin ich immer auf der Suche nach kühlen Ecken im Bett, denn dann ist die Hitze in den Beinen. Schwitzen hält sich in Grenzen. Was könnte hier helfen. Hat jemand einen Rat?

  • Maike sagt:

    Hallo,

    Ich bin 47 Jahre alt. Seit meinem 39. Lebensjahr ging mein Gelbkörperspiegel sehr zurück. Seit 2 Jahren habe ich alle 3-5 Monate 2-5 Tage Schmierblutungen. Seit dieser Zeit habe ich 10kg zugenommen, habe Haarausfall und bin schnell erschöpft.
    Ich schlafe nicht mehr durch, wache 3-4 x nachts auf und habe nach längerem Sitzen beim Aufstehen das Gefühl, meine Gebärmutter senkt sich ab.
    Ich habe seit 3 Monaten meine Ernährung ( bin seit 2 Jahren Vegetarierin) umgestellt: kohlenhydratarm, eiweißreich, viel Gemüse und Obst, viele Milchprodukte, hochwertige Öle. Bewege mich mehr, habe 3 kg hart erkämpft abgenommen.
    Ist Klimaktoplant für mich geeignet? Am schlimmsten ist für mich, daß mein Scheitel größer wird und meine Kopfhaut durchscheint. Wäre ansonsten Sepia gegen Haarverlust sinnvoll?
    Vielen Dank im Voraus.

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Maike,
      viele Milchprodukte sind sicher kontraproduktiv, besser pflanzliches Eiweiß, bspw. aus Hülsenfrüchten. Ihnen fehlt nicht nur Gelbkörperhormon, sondern sicher auch Nebennierenrindenhormon, SD-Hormon, Östrogen. Suchen Sie sich bitte einen guten Endokrinologen, Homöopathie alleine kann ich Ihnen nicht empfehlen. Alles Gute!

  • Anette sagt:

    Hallo, ich bin 52 Jahre alt. Mit 37 würde Gebärmutter entfernt. Ab 40 immer wieder Hitzewallungen die jetzt alle 15-30 min mit nachfolgendem frösteln. Es nervt nur noch. Beeinträchtigt massiv meinen Tagesablauf und bei der Arbeit. Nehme Schilddrüsenpräparate 75 und 100 mg täglich im Wechsel da Haschimoto. Gewicht und essen ist gottseidank stabil was kann ich noch tun außer agnus castus zu mir zu nehmen?

  • Tanja sagt:

    Hallo. Ich bin 45 und leide jetzt seit ca 3 Jahren an aufkommenden Erschöpfungs Zuständen. Habe Schilddrüse untersuchen lassen, Allergie Tests machen lassen und niemand hat was gefunden. Die Erschöpfung dauert meistens 2-3 Wochen and und wird bei Sport und Stress schlimmer. Kann das perimenopause sein? Wenn ja, was würde da helfen?
    Vielen Dank!

    Tanja

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Tanja,
      Erschöpfung der Nebennieren erscheint mir da wahrscheinlicher. Oder Überforderung, die über Jahre endlich nach einer Lösung schreit. Oder unzureichende Ernährung mit einem Mangel an Mikronährstoffen. Ein Arzt für Naturheilkunde und orthomolekulare Medizin wird Ihnen da sicher weiterhelfen können. Und haben Sie schon an einen Vitamin-D-Mangel gedacht? Viele Grüße und gute Besserung!

  • Tamara sagt:

    Hallo,ich bin 51 Jahre und habe seit zwei Jahren mit starken Blutungen zu kämpfen,hatte auch in dieser Zeit zwei Ausschabungen. Meine Gebärmutter ist laut FA in Ordnung und ich hab auch keine Schmerzen. Ich nehme jetzt die Pille(JUBRELE) und habe von der zweiten Packung von drei 14 Tabletten weg.Ich hatte bis gester 13 Tage meine Regel,10 Tage davon sehr stark.
    Meine Frage ;was kann ich zusätzlich einnehmen?

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Tamara,
      Diese Pille ist bei Ihrer Situation sicher nicht so sinnvoll. Sprechen Sie mit Ihrem Frauenarzt über eine Alternative, Sie haben ja offenbar eine Östrogendominanz. Naturheilkundlich kann man die durch Ernährungsumstellung (keine tierischen Produkte, viel Gemüse und Vollkorngetreide) und Gewichtsabnahme und Sport bessern. Auch mit einem anderen Gelbkörperhormon, zyklusgerecht gegeben, konnt man oft weiter. Alles Gute!

  • Mo sagt:

    Hallo, ich bin 39 Jahre alt und vermute, dass ich so langsam in die „Wechseljahre“ komme. Meine Mutter wurde hormonell behandelt, weil die Beschwerden wohl zu zeitig – auch Ende des 30. Lebensjahres – auftraten.
    Meine Regelblutung ist schmerzhaft, aber nur ca. 2 Tage lang normal, dann Schmierblutungen, manchmal bis zum 7. Tag. Sonst hatte ich immer sehr regelmäßige normale Blutungen bis 5 Tage.
    Ich habe Frösteln, Schwindelanfälle, Übelkeit und Darmprobleme. Unter Schlafstörungen leide ich schon immer, deshalb kann ich da keine genaue Veränderung feststellen. Ich leide seit 3 Jahren unter Ängsten, die mit dem Thema „Krankheit“ und „Tod“ zu tun haben. Mein Antrieb hat nachgelassen und Stimmungsschwankungen habe ich auch. Das größte Problem derzeit ist meine seit einem halben Jahr anhaltenden Schmerzen im Kreuzbein – Steißbein – Bereich. Jegliche Therapie bis jetzt hat keinen Erfolg gebracht.
    Meine Frage ist: können dies alles Hinweise auf beginnendes Klimakterium sein? Und wie kann ich Abhilfe schaffen, ohne Hormone zu nehmen?
    Ich freue mich über eine Antwort.
    Vielen Dank

  • Lukanowski sagt:

    Hallo,sehr gute tipps,ich leider unter Schwindellataken was hilft homöopathisches?

  • Belana sagt:

    Ich nehme zur Zeit „Agnus Castus“ in der Potenz D6, und zwar 3x täglich vor dem Essen jeweils 5 Tropfen. Ist das die richtige Dosierung? Wie lange wird es dauern, bis eine Linderung der Symptompe eintritt?

  • Smilla sagt:

    Guten Tag!

    hat jemand Erfahrung mit dem Präparat „Bomaklim“ von Hevert? Habe am Wochenende begonnen, es zu nehmen (in Eigenregie). 100 ml enthalten 55 Vol..-% Alkohol; laut Beipackzettel nimmt man drei mal täglich 35 Tropfen. Ist das bedenklich, wenn man sonst nie Alkohol trinkt?

  • anna sagt:

    viele gute ratschläge. habe durch klimaktoplant wieder regelblutung bekommen – so stark wie nie –
    werden damit die wechseljahre verschleppt???

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Anna,
      nein, das werden sie nicht. Klimaktoplant ist ein homöopathisches Komplexmittel, das nur normalisiert, aber nicht manipuliert. Am Beginn des Klimakteriums ist es oft so, dass in unregelmäßigen Abständen noch mal wieder ein Ei heranreift. Wenn Ihnen Klimaktoplant hilft, nehmen Sie es ruhig weiter ein. Viele Grüße

      • Nannett sagt:

        Hallo alle zusammen, ich bin 56 Jahre alt und voll in den WJ. Es ist alles an Symptomen vorhanden, Herzrhythmusstörungen, Herzrasen, depressive Verstimmungen, Solaplexusbeschwerden, Schlafstörungen u.a.
        Habe meinen Job aufgegeben, da dieser auch noch extrem nervenaufreibend war in der Psychiatrie. Bin seit einiger Zeit bei einer Heilpraktikerin und parallel dazu mache ich Tradiotionelle Cinesische Medizin. Die Mittel sind alle sehr teuer und es wird sich zeigen, wie die Wirkung sein wird. Schreibt mir mal wenn Euch der Beitrag weiterhin interessiert. Ich kann noch viel mehr berichten. Gruß

  • julia sagt:

    Guten morgen alle zusammen, vielen dank… Bericht ist sehr hilfreich gewesen…

  • Arabella sagt:

    Hallo zusammen.Der Beitrag war sehr interesant.

    hat mir gute tipps gegeben .

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