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Hilfe bei Hitzewallungen in den Wechseljahren

Von | 3. Oktober 2009 – 13:57 170 Kommentare 316.213 AufrufeDrucken
Hitzewallung (fotolia.com)

Hitzewallung (forestpath, fotolia.com)

Fast täglich treffe ich Bekannte oder ehemalige Patientinnen zwischen 50 und 60 Jahren, die über nicht enden wollende Hitzewallungen klagen und mir erzählen, was sie schon alles vergeblich versucht haben, um sie loszuwerden. Eine meinte neulich: „Tagsüber habe ich mich ja daran gewöhnt, ich genieße diese Wärmewelle sogar, die durch den ganzen Körper fließt, aber nachts werde ich fast verrückt, weil ich stündlich im Saft schwimme, mich umziehen muss und nicht schlafen kann. Wie soll ich da noch konzentriert meinen Job machen!“ Ein echtes Problem, denn viele der Gesundheitsregeln, die ich auch in meinem Frauen-Gesundheitsbuch beschrieben habe, kosten Zeit, und daran mangelt es den meisten Frauen, die noch im Beruf stehen und in diesem Alter oft auf dem Höhepunkt ihrer Karriere sind.

Noch bis vor wenigen Jahren wurden Frauen in den Wechseljahren mit synthetischen Hormonen behandelt. Dadurch wurde das Hormonchaos bei vielen erfolgreich normalisiert. Aber die Risiken für Thrombosen und Brustkrebs waren so deutlich, dass heute nur noch bei stärksten Beschwerden, die nicht anders behandelt werden können, diese Hormone verschrieben werden. Außerdem soll die Dauer der Anwendung möglichst kurz sein.

Lebensführung

Zunächst einige Tipps zur Lebensführung, mit denen Sie auf Dauer gesehen die Häufigkeit und Intensität der Hitzewallungen reduzieren können:

Sauna (fotolia.com)

Sauna (RRF, fotolia.com)

  • Verzichten Sie auf Zigaretten, Kaffee, Alkohol und scharfe Gewürze.
  • Essen Sie wenig Fleisch, dafür viel Obst und Gemüse. Vegetarierinnen haben nur selten lästige Wechseljahresbeschwerden.
  • Reichern Sie Ihre Ernährung mit Pflanzenhormonen an: die Gruppe der Isoflavonoide ist besonders reichlich in Soja, Kichererbsen und anderen Hülsenfrüchten enthalten, die Lignane in Leinsamen, allen Getreiden, Mais, vielen Früchten und Gemüse. Sorgen Sie aber dafür, dass Ihr Darm gesund ist und alles richtig verdauen kann. Ergänzen Sie eventuell mit guten Darmbakterien, die dafür sorgen, dass die Pflanzenteile richtig aufgeschlossen werden und die Pflanzenhormone Ihren Zellen zur Verfügung stehen.
  • Reduzieren Sie den Verzehr von Kohlenhydraten, bspw. in süßen Säften oder Kuchen, und essen Sie lieber mehr Eiweiß, bspw. fettarme Joghurt, Hüttenkäse.
  • Essen Sie nicht zu spät und zu schwer zu Abend.
  • Bewegen Sie sich regelmäßig an der frischen Luft: Walking, Jogging, Schwimmen, Radfahren, Tanz, mindestens dreimal in der Woche etwa eine Stunde.
  • Härten Sie sich ab mit Sauna oder Kneipp-Anwendungen, machen Sie Massagen mit beruhigenden Körperölen, wie Fenchel, Hopfen, Salbei oder Lavendel. Auch Moorkuren in mittlerem Reizklima sind ideal.
  • Lernen Sie aktive Entspannung, bspw. durch Autogenes Training, Yoga oder Qigong.

Naturheilkundliche Hilfen

Der Markt an Nahrungsergänzungsmitteln, nicht rezeptpflichtigen Pflanzenkonzentraten oder homöopathischen Mitteln für Frauen in den Wechseljahren ist in den letzten Jahren fast explodiert. Ich möchte Ihnen einige Produkte nennen, die Sie selber, aber natürlich am besten nach Rücksprache mit Ihrer Ärztin, einnehmen können. Dabei müssen Sie aber berücksichtigen, dass die Wirkung nicht sofort spürbar ist, sondern dass Sie mindestens viel Wochen abwarten müssen, bis Sie die Wirksamkeit beurteilen können. Dabei kann es durchaus sein, dass ein Produkt, was Ihrer Freundin geholfen hat, bei Ihnen gar nicht anschlägt, und umgekehrt, dass ein Mittel, auf das Sie schwören, Ihrer Freundin nicht hilft. In dieser Lebensphase reagiert wirklich jeder Körper anders!

Nahrungsergänzungen

  • Nahrungsergänzungen aus milchsauer vergorenem Getreide, wie Kanne Brottrunk, oder aus gekeimtem Weizen, wie Multitaleen, enthalten viele Pflanzenhormone. Sie können mit allen Therapien kombiniert werden. Der Vorteil ist, dass die vielen Salze, die der Körper beim Schwitzen verliert, gleich mit aufgenommen werden.

Heilkräuter

  • Sie können sich auch selber Tees aus Heilkräutern brauen. So haben Himbeerblätter, Rosmarin, Beifuss, Holunderblüten und Salbei eine Östrogenwirkung, Frauenmantel, Schafgarbe, Brennnesseln eine Gelbkörperhormonwirkung. Aber Vorsicht: nicht literweise davon trinken, sonst passiert ihnen womöglich das, was bei einer meiner Patientinnen der Fall war. Sie kam mit Blutungen, die 5 Jahre nach der letzten Periode eingesetzt hatten, in die Klinik. Die Schleimhaut in der Gebärmutter war hoch aufgebaut, eine Ausschabung sollte stattfinden. Glücklicherweise erzählte sie mir, dass sie seit 2 Monaten 1-2 L Salbeitee wegen der Hitzewallungen getrunken hatte. Der hatte die Wirkung wie richtige Hormontabletten. Auf die Ausschabung konnte verzichtet werden, sie musste nur vorübergehend Progesteron einnehmen und durfte erstmal keinen Salbeitee mehr trinken.
  • Ein wunderbares Frauenmittel ist der Frauenmantel, Alchemilla. Alchemilla verkörpert mit ihren Blättern den weiblichen Schoß, aus dem die Pflanze in regelmäßigem Rhythmus einen Tautropfen „gebärt“. Sie steht für die Akzeptanz des Frauseins. Nehmen Sie 1-3 Tropfen täglich von CERES Alchemilla comp., gerne auch in jeglicher Kombination mit anderen Therapien.

Phytopharmaka

  • Traubensilberkerze (fotolia.com)

    Traubensilberkerze, auch Cimicifuga genannt (fotolia.com)

    Konzentrierte Präparate aus Soja, Rotklee, Salbei, Türkischem Rhabarber oder Granatapfel kann man in Kapseln kaufen. Sie enthalten ebenfalls Pflanzenhormone und meistens noch zusätzlich Vitamine. Aber bitte nicht einfach das nächstbeste und billigste Präparat im Supermarkt kaufen. Besser lassen Sie sich in der Apotheke beraten, denn die sachgerechte Herstellung und eine genügend hohe Konzentration der Inhaltsstoffe ist für den Erfolg wichtig. Empfehlenswert ist bspw. Ellafem®, das neben 45 mg Isoflavonen auch wichtige Vitamine und Fettsäuren enthält.

  • Extrakte aus der Traubensilberkerze sind Pflanzenheilmittel, die in Europa eine lange Tradition zur Behandlung von Hitzewallungen haben und wie Medikamente in vielen Studien überprüft wurden: am wichtigsten sind Remifemin (2×1 Tbl., anfangs doppelte Dosis) und Klimadynon, bzw. Klimadynon Uno (1x1Tbl).

Homöopathie und Schüßlersalze

  • Schüßlersalze können Sie je nach Typ und Art des Schweißes sehr schön selber einsetzen, lesen Sie in einem Ratgeber nach, welche Kombinationen für Sie gut sind.
  • Versuchen Sie es mit homöopathischen Komplexmitteln, wie bspw. Klimaktoplant Tbl., 3-5×1, oder den spagyrischen Tropfen KLIFE spag. Peka, 3×20.
  • Noch besser ist es allerdings, wenn Sie einen homöopathisch arbeitenden Arzt kennen, der Ihnen ein für Sie passendes Einzelmittel verordnen kann. Die Wirkung tritt bei richtigem Mittel ganz rasch ein.

Akupunktur und TCM

  • Auch die Akupunktur oder Kräuter aus der Traditionellen Chinesischen Medizin sind sehr hilfreich, wie wir in der Ambulanz für Naturheilkunde in Heidelberg in Studien zeigen konnten.

Hormontherapie

Leider gibt es auch einige Frauen, die auf keine dieser Therapien ausreichend ansprechen. Dann sollte man tatsächlich keine Angst vor einer vernünftigen Hormontherapie haben.

  • Hier bieten sich die sogen. natürlichen Hormone an, Östradiol und Progesteron, wie der Körper sie bildet. Das Östradiol wird als Gel in die Haut eingerieben, bspw. Estreva Gel, wobei man die Dosis sehr schön auf die eigenen Bedürfnisse abstimmen kann. Progesteron gibt es als Utrogest als Kapseln zum Schlucken. Sprechen Sie aber auf jeden Fall mit Ihrer Ärztin ab, ob eventuell Risikofaktoren bei Ihnen vorliegen, die diese Art von Therapie verbieten würden: Thrombosen, Brustkrebs in der Familie, bestimmte Brusterkrankungen bei Ihnen usw.

Sie sehen die Vielzahl von Möglichkeiten, so dass wirklich für jede Frau und jede Situation etwas dabei ist. Gehen Sie die Liste von oben nach unten durch. Und suchen Sie sich eine in der Naturheilkunde erfahrene Therapeutin, mit der Sie sich beraten können.

170 Kommentare »

  • Gerri sagt:

    Sehr geehrte Frau Prof.

    ich bin 44 Jahre alt und seit über einem Jahr plagen mich mehrere körperliche und inzwischen auch psychische Beschwerden.
    Hatte vor 4 Jahren eine subtotale Hysterektomie im Anschluß an die Kaiserschnittgeburt meines Kindes.
    Habe nun seit letztem Jahr immer wieder Rückenbeschwerden und hin und wieder leichte Schmerzen im Oberbauch Flanke und Unterbauch.
    Hatte schon einige gynäkologische Visiten und andere Facharztvisiten mit Ultraschall, Darmspiegelung, Magenspiegelung usw. o.B.
    Mache mir ziemlich Sorgen um meine Gesundheit, vor jeder Visite Angst, dass etwas Bösartiges diagnostiziert wird. Mich plagt nun auch nächtliches Schwitzen, meine leichte Regelblutung (Gebärmutterhals blieb erhalten) wird begleitet von ständigen Schmierblutungen.
    Auch wenn die Gebärmutter entfernt ist, könnten diese Beschwerden auch auf die beginnenden Wechseljahre hinweisen?
    Herzlichen Dank

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Gerri,
      etwa 20% der Frauen bekommen nach der subtotalen Hysterektomie noch Blutungen. Allerdings sollten die nicht ständig sein. Haben Sie beim Frauenarzt regelmäßig Ihren PAP-Abstrich machen lassen? Das Schwitzen und die Ängste können ein Zeichen der Wechseljahre sein. Bioidentische Progesteroncreme in niedriger Konzentration könnte Ihnen helfen. Die Schmerzen in Oberbauch, Flanken und Unterbauch könnten mit einer gestörten Darmflora zusammenhängen. Am besten suchen Sie sich einen Arzt, der naturheilkundlich auf Sie eingeht. Alles Gute!

  • Marion Künz sagt:

    Was würden Sie empfehlen….
    Klimaktoplant oder Femi loges???

    Liebe Grüsse Marion Künz

  • Julia sagt:

    Sehr geehrte Frau Professor,
    ich hatte vor 3 (mit 52 Jahren)Jahren ein Östrogen- und Progesteronrezeptor positives, Her2 neg. Mammacarzinom . (ER 90%,PR 20%, R0 resiziert, N0,M0, KI 67 <5%). Ich brauchte zum Glück keine Chemotherapie, nur Bestrahlung und nehme seit fast 3 Jahren Tamoxifen.
    Mit Beginn der endokrinen Therapie kamen auch die üblichen Beschwerden wie Hitzewallungen, innere Unruhe und Schlafstörungen. Mit den Hitzewallungen kann ich leben, jedoch zermürben mich die Schlafstörungen. Sie waren zu Anfang ganz schlimm, dann ging es besser, jedoch habe ich Anfang dieses Jahres kaum mehr als 1-2 Stunden geschlafen. Im Moment habe ich mit Akupunktur gute Erfolge erzielt, so dass das schlimmste wieder überstanden ist, gut schlafen sieht jedoch immer noch anders aus.
    Ich habe Ihrem Rat folgend Klimaktoplant eingenommen, jedoch keine Wirkung erzielen können. Auch kein Erfolg mit Cimicifuga. Nun habe ich von sibirischem Rhabarber gelesen (Femiloges) und dass dieser nur an die ß-Rezeptoren andockt. Somit sollte ich dieses Präparat doch nehmen können. Allerdings steht im BeipAntwortackzettel Brustkrebs in der Anamnese als Kontraindikation.
    Was raten Sie? Kann ich einen Versuch damit starten oder ist es zu riskant?
    Ich habe noch etwas vergessen.
    Gegen die trockene Schleimhaut nehme ich seit ca 6 Wochen Femisanit und es wirkt super!! Mein Arzt meinte, ich könnte ohne Risiko Oekolp 0,03mg Zäpfchen anwenden, aber das war mir zu riskant. Dank Ihrer tollen informativen website bin ich auf Femisanit gestoßen und bin super zufrieden damit. Ebenfalls nehme ich Granatapfel Elixier (700mg Polyphenole) und hoffe, damit (und mit einer gesunden Lebensweise)rezidiveren zu bleiben.
    Was ist Ihre Meinung zu Oekolp in meinem Fall?
    Vielen Dank im Voraus
    Vielen herzlichen Dank für Ihre

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Julia,
      mit etwas Ökolp hätte ich Null Problem, weil es ebenfalls an die guten Rezeptoren geht. Aber wenn Sie so zufrieden mit Feminsanit sind, sollten Sie unbedingt dabei bleiben, weil es auch noch andere gute Inhaltsstoffe hat. Auch Femiloges ist erlaubt, dockt ebenfalls nur an die guten Rezeptoren an. Ich hoffe, dass zu Ihrem gesunden Lebensstil auch genug Bewegung gehört, denn die reduziert das Rezidivrisiko mehr als alle Medikamente (mehr als 50%). Alles Gute!!!

    • Julia sagt:

      Vielen Dank für Ihre schnelle Antwort Frau Professor Gerhard!
      Ja, ich treibe viel Sport, (was ich allerdings auch schon vor der Erkrankung getan habe) trinke praktisch keinen Alkohol mehr und rauche auch nicht. Kreuzblütler stehen regelmäßig auf meinem Speiseplan wie auch Beeren und Nüsse und viel Obst und anderes Gemüse.
      Vielen Dank noch einmal für Ihre sehr informative und wertvolle Website. Es ist ein Segen, dass es Menschen wie Sie gibt!
      Mit herzlichen Grüßen
      Julia

  • Anke sagt:

    Liebe Frau Dr. Gerhard,

    ich bin 36, wiege 53kg bei 165cm, habe 3 Geburten hinter mir.

    Vor einem Jahr hatte ich eine Konisation, im Anschluss 2 Folge-OP’s wegen massiver Nachblutungen.

    Seit der letzten Geburt 2014 bin ich in einem Erschöpfungszustand, CFS-ähnlich. Seit kurzem bessern sich aber meine Schlafprobleme, einer Homöopathin sei Dank. Auch die allgemeinen Dinge wie Ernährung, Bewegung draußen und Sauna befolge ich und spüre auch, dass sie mir gut tun.

    Aber: Seit der OP habe ich in der zweiten Zyklushälfte massive Hitzewallungen mit viel Schweiß, Frieren und Schwäche. Außerdem werde ich extrem reizbar. Zugleich haben sich Schmierblutungen vor der eigentlichen Mens eingestellt und immer öfter verlängert sich der Zyklus.

    Ich habe dann naturidentes Progesteron gecremt, 3%, 1-2x pro Tag in der zweiten Zyklushälfte. Kurzfristig bessern sich die Hitzewallungen, aber die Schmierblutungen sind geblieben (5-6 Tage lang plus die Mens von noch mal 6-7 Tagen).

    Ein FA meinte, ich solle früher anfangen im Zyklus, und früher aufhören, also von Tag 12 bis Tag 22 etwa (vorher habe ich ab etwa Tag 16 bis zum Einsetzen der Schmierblutung gecremt).

    Nun sind die Schmierblutungen viel stärker, die Hitzewallungen auch. Ich creme ja nun in einem Zeitraum, in dem ich keine oder kaum Wallungen habe. Dafür sitze ich während der Schmierblutung in einem unerträglich nassen Zustand herum, von meinen Stimmungen ganz zu schweigen. Und eine lange und stärker werdende Blutung kann ich nach all den Strapazen wirklich nicht gebrauchen…

    Was soll ich tun? Höher dosieren? Früher anfangen und aufhören wie der Doc sagt oder doch lieber wie vorher? 10 Tage cremen, 14 Tage oder noch länger? Wo nur liegt der Fehler?

    Vielen Dank für Ihre Anregungen,
    Anke

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Anke,
      Es gibt zwei Wege:
      den schulmedizinischen, danach reicht offenbar die Progesteron-Dosis nicht aus und Sie benötigen mehr Progesteron. Am besten wäre eine Bestimmung von Estradiol und Progesteron in der zweiten Zyklushälfte.
      den naturheilkundlichen: dabei könnte Ihnen wahrscheinlich die TCM, also Akupunktur und Chinesische Kräuter, helfen, Ihr Hormon-Gleichgewicht wieder herzustellen. Gute Besserung!

  • Manuela sagt:

    Hallo Frau Dr.,

    das ist hier eine tolle Seite, aber die vielen unterschiedlichen Beiträge verunsichern mich.

    Ich bin 50 geworden, und habe seit ca. 1 Jahr nächtliches Schwitzen + Frieren, aber am meisten Probleme mit den heftigen Schweißausbrüchen tagsüber. Welches pflanzliche Mittel ohne Nebenwirkungen können Sie mir empfehlen.
    Vielen Dank!

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Manuela,
      da jede Frau anders ist und anders reagiert, sollten Sie sich Rat bei einer Frauenärztin holen. Das homöopathische Komplexmittel Klimaktoplant könnten Sie ohne Risiko versuchen. Alles Gute!

  • Antonia sagt:

    Liebe Frau Professor Gerhard,
    Ich bin 57. Seit 2,5 Jahre bin ich in der Menopause. Mein Problem sind nicht nur die starken Hitzewallungen, sondern auch die schwererträglichen Schweissausbrüche. Tags und nachts. Unruhiger Schlaf, Müdigkeit, Arbeitsunfähigkeit, Sress, häufige Erkältungen… Alles komplett. Phytoöstrogenähnliche Produkte habe ich schon viele ausprobiert, der Erfolg ist minimal.
    Ich habe 2 (wie mittelgrosse Wallnüsse) Myome, sowie Mastopathie und Brustcysten. Mein MZ war sehr schmerzhaft und nicht besonders regelmässig. Spricht das nicht von einer Östrogendominanz, bzw. einem Mangel an Progesteron? Ich bin 172 cm bei 65 kg Gewicht. Leider esse ich zu viel Kohlenhydrate, was die Situation erschwert. Meine Schilddrüse neigt aber eher zu einer Hyperfunktion (TSH Wert liegt leicht unter der unteren Grenze), deswegen habe ich kein Übergewicht.
    Meine Frage: sollte ich vielleicht eine Creme mit bioidentischem Progesteron, (z.B. Moon Rise von Aquasource) ausprobieren? Ich nehme momentan Mirifemin. Soll ich es weiternehmen oder einstellen?
    Viele Grüsse!
    Antonia

  • Alice sagt:

    Liebe Frau Dr.Ingrid Gerhard
    Ich habe Remifimin plus genommen,habe aber daurch zwischen Blutungen bekommen.Und nehme jetzt seid gestern femiloges,mein frage kann ich Sabei Tee wegen des schwitzen Trinken??
    Da die Tablettten ja erst in 3-4 Wochen ihre wirkung tun??
    MFG.Alice

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Alice,
      theoretisch ja, aber nicht mehr als 2 Tassen am Tag, da sonst die Östrogenwirkung zu stark sein könnte und dann die Zwischenblutungen verstärkt werden. Übrigens habe ich bei Remifemin noch nie Zwischenblutungen gesehen, sind Sie noch ganz am Beginn der Wechseljahre? Viele Grüße!

  • Barbara sagt:

    Sehr geehrte Frau Prof. Gerhard,

    Ihr Rat hat mir sehr geholfen. In meiner Gegend gibt es keinen Arzt, der sich mit naturidentischen Hormonen auskennt. Eine Frage würde ich gerne noch stellen: Aussage meiner Ärztin war, dass ich Estreva Gel, 0,1 Prozent cremen darf, aber Progesteron, sprich Progestan, 100 mg als Kapsel in der 2. Zyklushälfte einnehmen müsse. Die Creme kennt sie nicht. Schlafmangel und Erschöpfungssymptome haben mich mittlerweile ziemlich zermürbt, so dass ich gerade keine Energie habe die Kapsel, in der 100 mg enthalten sind, einzunehmen und noch zerschlagener zu werden (bei 2 recht jungen Kindern kann ich mir das momentan schlecht leisten). Aus Sorge, das Östrogen ohne ausreichenden Gegenspieler „Progesteron“ einzunehmen, habe ich die Dosis der Creme etwas erhöht (40 mg 10 prozentige Creme). Resultat war, dass ich heute total müde war und kaum meiner Arbeit vernünftig nachgehen konnte.
    Meine Frage: Ich habe das Gefühl, dass mein Körper auf einem guten Level bezgl. des Progesteronspiegels ist und ich phasenweise im Zyklus, wenn ich schlecht schlafe, Migräne bekomme und Kälteattacken oder Schweißausbrüche, nur noch Östrogen benötige, was auch umgehend hilft. Aber ohne Progesteron darf ich das ja eigentlich nicht wegen des Krebsrisikos. Ein anderer Arzt, den ich aufgesucht habe, meinte, Estreva sei auch naturidentisch und es sei egal mit der Progesteronzufuhr. Mein Problem ist, dass ich eher negativ reagiere, wenn ich Progesteron, auch wenn es 10 mg sind, creme. Gegen die Progestankapseln sträube ich mich einfach, weil ich der Creme vertraue und ich sie individuell dosieren kann. Es wird durch sie glaube ich auch mehr aufgenommen als wenn die Kapsel über Leber verstoffwechselt wird? Die widersprüchlichen Aussagen der Ärzte verwirrt mich momentan.

    Herzlichen Dank!!
    Barbar

  • Beta sagt:

    Guten Abend Frau Dr. Gerhard,

    meine Mutter leidet seit über 10 Jahren an juckreiz in verschidene körperteile. Sie ist jetzt 61. Kurz nach beginn der Wechseljahren hatte sie extremme juckreiz unter dem Brüsten.

    Die letzten 5 Jahren wechselt ihr juckreiz von Vagina, ins Ohr, am Kopfhaut, am Fuß und sogar zur Zeit öffters ins Gesicht.
    Sie war bei verschiedene Ärzte und sie haben ihr verschidene Salben gegeben. Richtig geholfen habe sie nicht.

    Ich habe mich jetzt selbs auf die Suche bei Googel gemacht, den ich möchte verstehen was sie hat. Durch Googel habe ich diesen Artikell hier gelesen und es kliengt sehr nach meiner Mutter :(

    Vielleicht können Sie mir etwas weiter helfen. Könnte sie tatsächlich diese Hitzewallung haben? Wenn ja haben Sie ein paar tipps für mich, wie sie die Schmerzen liedern kann?

    Ich bin dankbar über jeden tipp.

    Mit freundlichen Grüße
    Beta

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Beta,
      Dazu kann ich Ihnen auch nur wenig sagen. Ist Ihre Mutter sehr nervös? Manchmal tritt so etwas auch bei einem Vitamin-Mangel auf. Lassen Sie auf jeden Fall bei Ihrer Mutter mal im Blut das 25-OH-Vitamin D bestimmen. Bei Menschen mit Juckreiz und Hautproblemen ist es oft sehr niedrig. Wenn die Krankenkasse die Bestimmung nicht bezahlt, kostet sie etwa 30€. Schreiben Sie mir dann den Wert mal. Viele Grüße!

  • Silvia sagt:

    Sehr geehrte Frau Professorin Gerhard,
    Sehr aufmerksam lese ich Ihren Artikel und traue mich Sie hier anzuschreiben.
    Es geht hier um meine Schwiegermutter. Sie hat sehr grosse Schwierigkeiten mit den Wechseljahren, sie kommt gar nicht mit den Hitzewallungen zurecht. Sie hat 7 Jahre Hormone eingenommen, bis Ende letzten Jahres leider die Diagnose Brustkrebs bekamm. Seit Absetzen der Hormone geht es ihr allerdings von Woche zu Woche schlechter weil die Hitzewallungen immer stärker werden. Meine Frage an Sie: Kann man diese vorgeschlagenen Alternativen auch dann einnehmen wenn man diese Diagnose bekommen hat und man aktuell eine Strahlentherapie bekommt?
    Ich wurde mich sehr über eine Antwort freuen
    Mit Grüssen
    Silvia

  • Ulischnulli sagt:

    Sehr geehrte Frau Dr. Gerhard,
    seit drei Jahren habe ich Wechseljahresbeschwerden( hauptsächlich Schweissausbrüche u. Hitzewallungen). Ausprobiert habe ich Progesteron, Remifemin und auch Östrogengel. Alles hat immer eine Weile geholfen, aber der Erfolg hat sich nicht eingestellt. Ich beobachte, daß es mir wesentlich besser geht, wenn ich keinen Stress habe. Was mir neuerdings Sorgen macht, ist, daß ich nach Genuss von Süßem prompt mit obigen Symptomen reagiere. Gibt es einen Zusammenhang oder noch andere Gründe, die abgeklärt werden müssen?
    Vielen Dank im Voraus!

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Ulischnulli,
      Süßes macht sauer und braucht B-Vitamine und Magnesium auf. Die braucht der Körper aber, um wenigstens ein Minimum an Hormonen zu produzieren, also kann er das nicht und Sie bekommen verstärkt Wechseljahresbeschwerden. Alles klar? Viele Grüße!

  • Renana sagt:

    Hallo,

    ich bin 50 Jahre alt und bin die letzten Jahre zuerst mal mit den Veränderungen gut klar gekommen. Men denkt ja nicht, wie schlimm es werden kann. Also: ab Dezember Hitzewallungen, dadurch noch 2 Stunden Schlaf in der Nacht. Dann habe ich das Glück nur 2 Tage in der Woche arbeiten zu müssen (wie machen das Vollzeitkräfte?. Nach jedem Dienst (sehr anstrengend, Krankenschwester)bin ich nun richtig krank, da ich permanent mit kaltem feuchtem Shirt rumlaufe, mich ständig erkälte. Dieses mal so arg, dass ich Fieber bekam. Daheim nur noch Hitzewallung und Frieren. Das soll keine Krankheit sein? Super mein Leben ist am A…. So nun hab ich Salvysat (Salbei Tabletten gekauft) und nehme dies seit 3 Tagen. Ich hatte sofort starke Verbesserung, hab die erste Nacht seit fast 3 Monaten wieder 6 Stunden geschlafen. Bin trotzdem nicht ganz glücklich, was Sie oben über Salbei geschrieben haben und auch im Internet ist es sehr schwierig. Überall wird der Salbei gegen Hitzewallungen schwer gelobt, aber immer vage Angaben, nicht zu lange nehmen da giftig oder wie Sie sagen zu hormonähnlich. Ich bin enttäuscht, alle Frauen, die ich frage nehmen Hormone….
    Ich hatte für dieses Jahr viele Pläne. Ich habe alles aufgegeben und muss mein Leben so hinkriegen, dass ich wenigstens zwei Tage noch arbeiten kann!!!
    ich habe ein Myom, auch dies muss man anscheinend berücksichtigen in Bezug auf östrogenwirksame Kräuter?

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Renana,
      Wenn Ihnen Salvysat so gut geholfen hat, nehmen Sie es auf jeden Fall weiter. Haben Sie denn keinen Frauenarzt, der Sie betreut? Sollte Salvysat zu östrogenartigen Nebenwirkungen führen (Brustspannen, Blutungsstörung), können Sie ja immer noch umsteigen. Sie sollten unter der Therapie die Größe des Myoms und die Gebärmutterschleimhaut mit US kontrollieren lassen. Eventuell könnten sie bioidentisches Progesteron zusätzlich abends cremen oder als Zäpfchen nehmen, siehe auch dieser Artikel über Progesteron. Alles Gute!

  • Marie sagt:

    Sehr geehrte Frau Dr. Gerhard,

    vor 5 Jahren hatte ich einen burn-out, Folgediagnosen waren rez. Depressionen, Panikattacken, Agoraphobie, Angststörung, Schlafstörung. Ca. 4 Jahre nahm ich verschiedene Psychopharmaka und seit über einem Jahr gar keine mehr. Ich versuche, relativ erfolgreich, mithilfe von Psychotherapie und Schlafedukation auszukommen. Während meiner Einnahme von Psychopharmaka nahm ich in 4 Jahren 25 kg zu.
    Nun leide ich seit 3 Monaten unter Hitzewallungen, die meinen so hart erlernten Schlafrythmus wieder komplett durcheinander bringen. Dauererschöpfung ist die Folge. Mein Frauenarzt hat den Beginn der Wechseljahre kürzlich bestätigt und mir Remifemin plus empfohlen.
    Nun lese ich in Erfahrungsberichten, dass viele dadurch Gewicht zulegt haben. Das möchte ich unbedingt vermeiden, da ich ohnehin schon mit meinem veränderten Körperbild und Heißhunger zu kämpfen habe. Ich betreibe, so gut es eben geht, wieder Sport. Viele andere Dinge wie Sojakapseln etc. kommen wegen bekannter Allergien nicht in Frage.
    Wozu könnten Sie mir raten? Um Hitzewallungen bei Depression mit Schlafstörung und Übergewicht in den Griff zu bekommen?
    Ich danke Ihnen sehr für Ihre Aufmerksamkeit und bedanke mich ganz allgemein für Ihren großartigen Blog.

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Marie,
      mit Remifemin plus nimmt man nicht zu. Leider verändert sich der weibliche Stoffwechsel, wenn die Eierstöcke in ihrer Arbeit nachlassen, so dass die meisten Frauen zunehmen. Das kann auch Remifemin nicht verhindern. Machen Sie Sport, steigern Sie ihren Stoffwechsel und ernähren Sie sich überwiegend pflanzlich, dann können Sie Ihr gewicht halten. Viele Grüße!

  • Beate sagt:

    Sehr geehrte Frau Dr. Gerhard,

    seit einem knappen Jahr habe ich (51) Hitzewallungen, auch inzwischen am Tag.
    Erfolgreich hat mehrere Monate Klimadynon Uno gewirkt.
    Nun aber leider garnicht mehr.
    Nehme ich es zu lange? In dem Beipackzettel ist errwähnt, es sollte nicht zulange genommen werden?
    Können Sie mir gegen die Hitzewallungen etwas empfehlen?
    Was halten Sie von den Tropfen Klife(m) spag?
    Oder auch von Serelys, Klimaktoplant.
    Ich freue mich auch Ihre Antwort, herzlichen Dank.

  • Akinom sagt:

    Hallo,
    ich habe nur eine kurze Frage. Kann es sein , dass ich von Estriol-Gel 0,2%, das ich in die Scheide creme Magenschmerzen bekomme?

  • Elke sagt:

    Sehr geehrte Frau Doktor!
    Ich habe eine Frage zu Serelys: Seit einigen Jahren bereits bin ich im Wechsel und leide unter zum Teil wirklich störenden Hitzewallungen. Hormone nehme ich keine, diverse pflanzliche Präparate blieben ohne Wirkung, doch was ich über Serelys las, klingt vielversprechend. Allerdings bin ich Frühblüherallergikerin. Könnte es sein, dass die Pollenextrakte in Serelys bzw. dem neuen Mittel Femalen allergische Schübe auslösen?
    Für eine Antwort wäre ich sehr dankbar!

  • Heidrun sagt:

    Ich nehme schon sehr lange Phytostrol und habe nur noch ein paar kleine Hitzewellen. Wenn ich die Tabletten weg lasse wird es wieder heftiger.

    Darf ich Phytostrol denn durchgehend nehmen? Kann ich davon auch Brustkrebs bekommen wie bei Hormonen?

  • Uma sagt:

    Sehr geehrte Frau Dr. Gerhard,

    ich bin seit knapp zwei Jahren in den Wechseljahren. Heftige Schlafstörungen, Panikattacken und Hitzewallungen haben mich teilweise fast zur Verzweiflung getrieben. Hormone kann und will ich wegen familiärer Vorbelastung nicht nehmen. Mit remifemin plus hatte ich diese Probleme nach ein paar Wochen im Griff, hatte jedoch einerseits nach ein paar Monaten das Gefühl, diese nicht mehr zu vertragen. Zum anderen wies mich ein Apotheker darauf hin, dass auch pflanzliche Hormone (Cimicifuga) bei meiner Problematik nicht gut wären. Nun nehme ich Klimaktoplant, welches zumindest die Schlafstörungen positiv beeinflusst, nicht jedoch die Hitzewallungen. Meine Hausärztin hat mir jetzt Serelys empfohlen. Kann man dies zeitgleich mit Klimaktoplant (wegen der Schlafstörungen) nehmen? Und falls dies auch nicht hilft, würden Sie mir auch von mexican wild yam abraten (wegen der Hormonproblematik) oder ist dies unbedenklich? Ich bin gespannt auf Ihre Antwort…

    LG
    Uma

  • Tina sagt:

    Liebe Frau Dr. Gerhard,
    ich bin fast 52 und leide seit mehreren Jahren unter Wechseljahresbeschwerden (die immer schlimmer werden) wie nächtliches Schwitzen, Hitzewallungen,Schlafstörungen, Unruhe, depressive Verstimmungen,Antriebslosigkeit, Herzrasen und sehr trockener Scheide und manchmal Scheidenentzündungen.
    Untersuchungen beim Hausarzt (z.B.EKG, Ultraschall,… )sind ohne Befund, meine Blutwerte, auch Schilddrüse allesamt in Ordnung.
    Gegen die trockene Scheide benutze ich Ovestin Ovula 2x pro Woche.Jedoch habe ich immer ein Jucken und Brennen oder Schmerzen im Genitalbereich, und manchmal das Gefühl einer Blasenentzündung, was aber vom Urologen nicht bestätigt wurde (keine Keime, Ultraschall ohne Befund,cytologische Untersuchung negativ. Auf eine Blasenspiegelung habe ich verzichtet.) Krankmachende Pilze und Bakterien in der Scheide wurden behandelt und sind lt. Kultut zur Zeit nicht vorhanden.Auch gynäkologisch lässt sich nichts besonderes feststellen. Meine Periode kommt seit einem Jahr nur noch sehr unregelmäßig, lange Zyklen und dann lange PMS und starke Blutung.
    Gegen die anderen o.g. Beschwerden habe ich Cimicifuga genommen, musste aber damit aufhören, weil ich nach einigen Tagen Magen- und Darmbeschwerden davon bekam (auch ein 2. Versuch damit brachte Magenbeschwerden.)
    Femiloges half nach mehreren Wochen, aber auch darauf reagierte mein Magen sehr empfindlich und ich setzte es ab.
    Gegen Soja bin ich allergisch.
    Was könnte mir helfen? Alchemilla?
    Ich möchte abgesehen von den Scheidenzäpfchen wenn möglich keine Hormone nehmen.
    Ich würde mich über eine Antwort freuen.
    LG

  • Susanna sagt:

    Liebe Frau Prof. Gerhard
    Können folgende körperlichen Probleme von Hormonschwankungen ausgelöst werden? Seit drei Monaten habe ich ein Taubheitsgefühl oder eher eine Missempfindung am rechten Fuss. Gefolgt vom gleichen Symptom an der rechten Hand, Aussenseite. Physiotherapie half nichts, eine Abklärung ob es MS sein könnte war zum Glück negativ. zur gleichen Zeit hatte ich das erste Mal im Leben richtig heftige Hitzewallungen. Vor zwei Wochen kippte der Körper in einen extremen Zustand: Mich kribbelt es ab und zu über die Handrücken und Wangen. Ab und zu fühlen sich die Hand und Fussgelenke an, als wären sie umklammert. Die Füsse fallen schnell in leichte Krämpfe. Bei Stress kippte der ganze Körper in einen Unruhezustand, der sich wie ein Wetterleuchten anfühlte, Kribbeln, Ziehen, Zittern. Kann es sein, dass Hormonschwankungen solche Missempfindungen, Gelenkstaus, Krämpfe verursachen? Welches Mittel könnte dagegen helfen?

    Herzliche Grüsse
    Susanna

  • sissi sagt:

    Hallo liebe Frau Prof. Gerhard,
    erstmal möchte ich Ihnen sagen, wie froh ich bin, Sie im Netz gefunden zu haben. Danke für Ihre Hilfe. Ich hoffe von Ihnen auch auf einen Rat bzw. guten Tipp.
    So, nun zu mir: ich bin 45 Jahre, nehme seit 6 Jahren als Verhütung die 3-Monats-Spritze und hab seit einigen Wochen massivste Hitzewallungen.
    Diese Wallungen bringen mich an den Rand des Wahnsinns. Haare und Kleidung ist total nass. Mir läuft der Schweiss in Rinnsalen herunter. Am unangenehmsten ist aber immer das Frieren im Anschluss. Auch nehme ich seit einigen Wochen zu. Trotz Sport (3 – 5x pro Woche je 1.000 m Schwimmen, zusätzlich noch Wassersport wie Gymnastik, Aquajogging, etc.)
    Besonders das Bauchfett wird mehr. Bin 167 cm und wiege jetzt ca. 70 kg – Zunahme in den letzten 3 Monaten ca. 8 kg.
    Ich möchte keine Hormone nehmen, habe aber in den Postings herausgelesen dass Sie immer wieder mal Remifemin empfehlen. Wäre das auch etwas für mich? DA ich unter einer Schilddrüsenunterfunktion leide, muss ich L-Thyroxin 125 einnehmen. Kann ich mit Remifemin etwas falsch machen? Ich freue mich sehr auf ein Antwort. Danke im Voraus und LG

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Sissi,
      Zunächst einmal können Sie mit Remifemin nichts falsch machen. Offenbar befinden Sie sich in den Wechseljahren und die Hormone der Dreimonatsspritze können Ihnen nicht helfen. Sprechen Sie mal mit Ihrem FA, ob er nicht mal Ihre Hormone bestimmen kann und Ihnen eine leichte andere Hormontherapie empfehlen kann.
      Alles Gute!

  • Jasna sagt:

    Sehr geehrte Frau Prof. Dr. Gerhard,
    ich bin 51 und habe seit letztem Jahr die Hitzewallungen. Da ich mit Hormonen nichts machen wollte, habe ich mich in der Apotheke beraten lassen und Klimadynon Uno bekommen.Die habe ich dann 3 Monate genommen und meine Hitzewallungen waren weg. Seit Mai diesen Jahres( Genau nach einem Jahr seitdem die letzten eingetreten sind), sind die wieder da. Ich habe wieder Klimadynon Uno gekauft, nehme die schon seit 3 Monate, bekomme aber dsa Gefühl dass es immer schlechter wird, besonders nachts.Wie lange darf ich die nehmen und wäre vielleicht nicht besser ein anders Mittel auszuprobieren. Wenn ja, dann welches?
    Mit freundlichen Grüssen,
    Jasna

  • Schnucki sagt:

    Liebe Frau Dr. Gerhard,

    mit großem Interesse habe ich Ihr Buch gelesen und habe eine Frage dazu.
    Welche Apotheke stellt Progesteronkapseln her, die sich erst im Dünndarm auflösen?
    Mein Arzt in Leipzig hat mir die Kapseln in der Apotheke am Eschheimer Turm in Frankfurt
    bestellt,dort stellen sie auch das Hormon(kombi)gel her.

    Mit freundlichen Grüßen
    Isolde Weihrauch

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Schnucki,
      kann ich Ihnen leider nicht sagen, fragen Sie einfach in der Apotheke nach. Die Klösterl-Apotheke in München ist noch ein Ansprechpartner oder die Struwelapotheke in Frankfurt. Viele Grüße

  • Johanna sagt:

    Hallo,

    versucht es mal mit FEMI-LOGES , das hat mir sprichwörtlich mein altes Leben wieder gegeben. Bei mir fing es nach 2 Wochen an zu wirken. Fühlte mich wieder fit und ohne Hitze sogar Ängste und Schlaflosigkeit waren viel besser! Ich bin 52 und bin 4 Jahre wie durch eine Hölle gegangen seelisch und körperlich.
    LG

    Johanna

    • igerhard sagt:

      Liebe Johanna,
      ein sehr guter Tipp! Femi-loges enthält sibirische Rhabarberwurzel mit Pflanzenhormonen. In Kürze werde ich einen Artikel über Pflanzenhormone bei Wechseljahresbeschwerden veröffentlichen, da gehört Femi-loges dazu. Alles Gute!

  • Petra sagt:

    Liebe Frau Dr. Gerhard,

    haben Sie ganz herzlichen Dank für Ihre Antwort.
    Ja, es ist sicherlich eine gute Idee mit der Naturheilkundlichen Unterstützung. Und wenn ich Ihre Antwort richtig deute, ist wohl auch einen Behandlung mit naturidentischen Hormonen nicht ohne Nebenwirkungen.
    Die Ernährung und Bewegung spielen bei mir durchaus eine wichtige Rolle.
    Ich freue mich auf das Frauengesundheitsbuch, welches ich mir gerade bestellt habe!

    Herzlichst

    Petra

  • Petra sagt:

    Liebe Frau Dr. Gerhard,

    ich bin 57 Jahre alt.
    Vor sechs Jahren, im Alter von 52 Jahren, hatte ich eine beidseitige Ovarialzystenexstirpatsion, eine rechtsseitige Salpingektomie und Adhäsiolyse. Obwohl ich bereits 1998 eine Uterusentfernung hatte, die keine Wechseljahressymptomatik auslöste, und ein regelmäßiger Zyklus von 28 Tagen (nur ohne Blutung) bis zur Eierstock-OP die Norm war, kam ich nach dieser OP sehr abrupt und unsanft in die Wechseljahre.
    Da ich auch nach diesen sechs Jahren keine Besserung der Hitzewallungen (sie kommen seit sechs Jahren ohne Punkt und Komma täglich im Halb- bis Stundenrhythmus) durch alternative Mittel wie Klimaktoplant, Femi Loges, Remifimin, Progesteroncrem hinbekam, wende ich mich an Sie.
    Meinen Sie, dass es für mich sinnvoll ist, einen Endokrinologen aufzusuchen?
    Ich habe dieses Netzwerk erst vor kurzem gefunden und finde es ganz toll, wie Sie hier auf die Nöte und Sorgen der Frauen eingehen.

    Werde ich ohne Chemie überhaupt eine Linderung erfahren können?
    Am Liebsten möchte ich es auf jeden Fall so natürlich wie möglich.

    Vielen lieben Dank im voraus für Ihre Antwort.

    Petra

    • igerhard sagt:

      Liebe Petra,
      wenn Sie es so natürlich wie möglich wollen, dann empfehle ich Ihnen die Traditionelle Chinesische Medizin, die Ayurvedische Medizin oder die Homöopathie. Wenn Sie jetzt mit Hormonen anfangen, könnte es sein, dass Sie Besserung verspüren, es könnte aber auch sein, dass Sie andere Nebenwirkungen „einkaufen“. Ich kenne einige Patientinnen, die noch mit über 70 Jahren diese schweren Hitzewallungen hatten, denen eine dieser drei Methoden gut geholfen hat. Natürlich in Verbindung mit der konsequenten richtigen Ernährung und Bewegung. Alles Gute!

  • helga sagt:

    hallo bin 51hab vor 2jahren die GB entfernt bek
    zur zeit nehm ich EstradiolD4 progesteronD4und hsc globulies
    und estriol von biovea
    leider wird die hitzewallung immer schlimmer und schulterschmerzrn wie bolle

    koennen sie mir helfen???

  • Beate sagt:

    Sehr geehrte Frau Prof. Dr. Gerhard,

    habe dieses Forum mit Interesse gelesen und finde sowohl die Fragen als auch Ihre Antworten sehr interessant und informativ.

    Ich selber habe über gut fünf Jahre nur mit einer hormonellen Therapie über die Runden kommen können (Cyclo Proginova) und in den schlimmsten Zeiten musste ich sogar noch während der ein wöchigen Pause Pflaster kleben (Estremon). Leider ging es gar nicht ohne, da ich ansonsten sehr starke psychische Probleme bekam – bis hin zu Selbstmordgedanken. Dabei bin ich eigentlich ein sehr positiver Mensch und mache aus alles in meinem Leben das Beste.

    Letzten Sommer habe ich dann versucht die hormonelle Behandlung aufgegeben und bin positiv überrascht, wie gut ich inzwischen wieder
    ohne Hormone leben kann.

    Zwei kleine Probleme gibt es allerdings:

    1. Schweißausbrüche – damit komme ich aber klar
    2. gewaltige Gewichtszunahme

    und genau diese Gewichtszunahme ist mein heutiges Problem.

    Ich habe in den letzten 9 Monaten gute 10 Kilo zugenommen!!!!
    Meinen Lebensstil habe ich nicht verändert. Ich esse nicht mehr
    oder weniger wie vorher und ich treibe regelmässig Sport!
    Hinzu kommt, dass das angesammelte Gewicht sich nicht gleichmässig verteilt sondern sich nur am Bauch sammelt. Ich sehe aus als wäre ich schwanger!

    Ich werde selbstverständlich, nur wegen der Figurprobleme, nicht wieder Hormone nehmen, aber gibt es nicht irgendein homöopathisches Mittel,was mir hilft dieses Problem wieder in den Griff zu bekommen???

    Ich wäre Ihnen über einen Rat hierzu sehr dankbar.

    Mit freundlichem Gruß…

  • Dilek turgut sagt:

    Dankeschön ich werde mit geduld abwarten… weiter mich verfolgen sälbst ist die Frau ;-)

  • Dilek turgut sagt:

    Hallo Liebe Frau Doktor habe Fa angerufen er meinte
    Ich solle am abend nocmal 1 küp machen also 3mal am Tag
    Aber wenn ich Morgens 2 küp mache um9:00 uhr dass reicht
    Bis 17:00 uhr dann fängt die höllr wieder an am abend eine küp
    Hat auch nichts gebracht es ist erst der zweite tag weiss bicht soll
    Ich weiter hin benutzen oder was anders probieren bin so hilflos
    Weiss nicht mehr weiter könnten sie mir ein Rat geben
    Mit freundlichen Grüssen

  • Dilek turgut sagt:

    Haloo dankeschön für die schnelle Antwort ;-) mein Gel enthält
    0,62 mg Estradiol Hemihhydrat entspr 0,6 mg Estradiol als wirkstoff sowie
    Carbomer 980 ng enthanol 96^Trolamin ich mache ja 2 pumpe es reicht
    Bis Abend,dann merke ich wie des wieder anfängt ob ich noch ein pummpr machen
    Darf? Und soll ich noch zusätzlich was für dir Knochen tun ? Kalsium
    Vitamin D usw, oder andere Vitamine ??

    • igerhard sagt:

      Liebe Dilek,
      Ich darf Ihnen nicht vorschreiben, wie Sie die Hormone nehmen müssen, weil ich Sie nicht als Patientin vor mir sitzen habe. Wenn Sie sich ausreichend an der frischen Luft bewegen und gesund ernähren, brauchen Sie nichts zusätzlich einzunehmen. Informieren Sie sich in meinen Artikeln über gesunde Ernährung und lassen Sie sich vom Arzt beraten, welche Vitamine man im Blut bestimmen sollte, um Mangelerscheinungen auszugleichen. Jede Frau ist einzigartig, deshalb gibt es auch nicht dieselben Bedürfnisse. Man muss eine genaue Ernährungsanamnese erheben und kann dann beurteilen, was Sie zusätzlich einnehmen müssten.

  • Dilek turgut sagt:

    Hallo ich habe auch eine fragr ich fang mal damit an dass
    Meine eierstock weg ist bin 35 jahre habe ein kind
    Wegen eierstock zysten musste ich in mein Leben
    12 mal am bauch operiert :-( bis vor kurzem wurde mir
    Mein rechte eierstock entfernt linke wurde vor ein jahr
    Entfernt jetzt habe ich keine .…
    Ich habe tablette bekommen aber dir nebenwirkungen
    Waren so übel , Bluthochdruck mit migränrhalzigem kop
    Schmerzen verstärktem hitzewellungen depri
    Bis zum selbstmord usw. Dann bin ich zum Fa er hat mir
    Dann die Creme gegeben die ich auftragen soll und
    Noch tablette nehmen soll meine frage ist ich habe sie
    Aufgetragen am Bauch 2 hüpe soll den ganzen tag wirken
    Aber am Abend habe ich wiede Hitzewellungen usw… kann ich
    Am Tag 2 mal die creme auftragen zb; Morgens 2 hüpe
    Abends eine hüppe? Es wäre sehr nett wenn man mir was sagen
    Kann dankeschön vorraus

    • igerhard sagt:

      Liebe Dilek,
      Ich kenne die Konzentration der Creme und Ihre Hormonwerte nicht. Wahrscheinlich können Sie die Dosis individuell einstellen, aber das sollten Sie nicht zu schnell machen, sondern immer einige Tage die Reaktion auf die Creme abwarten. Am besten besprechen Sie die Dosierung noch mal mit Ihrem Doktor.
      Alles Gute!

  • heike sagt:

    Sehr geehrte Frau Dr. Gerhard.
    Ich hatte im Mai eine Total-Op. Eierstöcke, Eileiter und Gebärmutterhals wurden entfernt. Leider hatte ich nach der Op Thrombose mit Lungenembolie, so dass eine Hormonersatztherapie nicht in Frage kommt. Ich leide fürchterlich. Hitzewallungen , Schlafstörungen, Panikattacken und heftiger Schwindel sind an der Tagesordnung. Was können Sie mir raten?

    • igerhard sagt:

      Liebe Heike,
      Sämtliche Naturheilverfahren sind möglich: Traubensilberkerzenwurzelstockextrakt, homöopathische Komplex- und Einzelmittel, Traditionelle Chinesische Medizin usw. Am besten erstmal mit Remifemin plus anfangen und einen guten Homöopathen oder TCM-Arzt suchen.
      Alles Gute und viel Geduld!

  • Galina sagt:

    Liebe Frau Prof .Dr.Gerhard,
    Habe eine gute Freundin die wahnsinnig unten Wechseljahre leidet…
    Sie hat alles mögliche Symptome:Herzrasen,Hitzenwellungen,dauend Durchfall,fast jeden Tag Kopfschmerzen und
    neuerlich Angst zustande…und Gewicht zunähme…
    Sie war schon bei einige FA….und keine könnte sie leider nicht helfen.Was mir bekannt ist das sie einige
    Hormon Präparate schon ausprobiert hat und keine wirklich kann helfen…
    Selbst sind die Ärtzte sind ratlos,was los ist..?
    Meine Freundin ist 53 und hat diese Probleme schon 2Jahre.
    Ich kenne sie (als frühere Zeiten)als eine lustige und fröhliche Frau…
    Ist tut mir in Herzen wehe die täglich zu begegnen und das Ansehen wie schlecht die geht…dauend schlecht.
    Bitte helfen sie mir..
    Gibtst egendwie eine andere Therapie,wenn schon Hormone versagen?
    Hoffe auf ihre Antwort.
    Lg aus Köln Galina

  • Aline sagt:

    Liebe Frau Professor Gerhard,

    habe hier gerade gelesen, dass Sie Pantozol für ein Teufelszeug halten. Nehme seit Jahren 40 mg am Tag, weil ich ansonsten vor Sodbrennen vergehe, Probleme mit Speiseröhrenentzündung habe und schon Magen-Darmgeschwüre hatte sowie meinen Magen vor den Folgen meines Cortisonkonsums schützen muss. Gibt es aus Ihrer Sicht eine Alternative? Bin übrigens Vegetarierin.

    Danke für Ihre Antwort

    • igerhard sagt:

      Liebe Aline,
      weiß nicht, warum sie Cortison schlucken müssen. Suchen Sie sich am besten einen Arzt für Naturheilkunde, damit er überprüfen kann, wie man Ihnen noch helfen kann. Verbessern Sie Ihren Darmfunktion durch Kanne Brottrunk oder andere Darmbakterien.

  • Manuela sagt:

    Hallo Frau Dr. Gerhard,
    habe ihren Rat beherzigt und am nächsten Tag gleich Brottrunk gekauft getrunken, dann RR von 190/100 . Bin dann zum Arzt der meinte es könnte eine Histamin Intoleranz sein ?? Gab mir Bisoprolol auf BEdarf und eine Überweisung zum Hautarzt. Bis sich in mir alles beruhigt hatte war es wieder halb drei. Der Hautarzt hat einen kleinen Allergietest gemacht und meinte ich soll bei weiteren Problemen in die ambulante Klinik (100km entfernt) gehen. So jetzt esse ich nur noch Knäckebrot und Naturjoghurt. traue mich gar nichts mehr anzurühren vor lauter Angst das der Blutdruck wieder steigt.

    Liebe Grüsse Manuela

    • igerhard sagt:

      Liebe Manuela,
      das kann natürlich keine Dauerzustand sein. Vielleicht haben Sie wirklich eine Glutenallergie oder eine andere Unverträglichkeit. Da müssen unbedingt weitere Tests gemacht werden. Leider kann ich Ihnen da wirklich nicht weiterhelfen. Viel Glück!

  • Hallo Frau Dr. Gerhard,

    ich bin Ihnen sehr dankbar, das sie mir so schnell geantwortet haben. Werde Ihre Ratschläge befolgen.Ich wünsche Ihnen einen schönen Sonntag.

    Liebe Grüße Manuela

  • Liebe Frau Dr. Gerhard,
    ich bin zufällig auf dieser Seite gelandet. Das ist alles sehr interresant. Aber leider ist es ja noch so, das kein Arzt so richtig weiß, was er einer Frau in den Wechseljahren geben soll. Nun muss ich sagen, ich bin 54 Jahre, schon lange in den Wechseljahren. Habe jahrelang Remifemin und Johanniskraut zusätzlich genommen. Dazu hat der Hausarzt empfohlen Mikronährstoff gegen Homocystein zu nehmen. Dies nahm ich dann flüssig.Nun hatte ich letztes Magenprobleme bekommen, bekam dann Pantozol 80mg tgl. Dann ging es wieder besser bis im Juni dieses Jahres, ich bekam plötzlich starkes Herklopfen und konnte oft nachts nicht schlafen, war aufgedreht. Habe dies auch auf die WJ geschoben, die Frauenärztin meinte dann mal abklären. Der HA hat soweit alles untersucht, ist alles in Ordnung. Habe dann zusätzlich Klimaktoplant genommen. Vielleicht ist es besser geworden, weiß es nicht mehr. Seit vier Wochen hat sich nun alles verstärkt, habe dann noch teilweise Schlafmittel genommen, die mir den Blutdruck hochgejagt haben, das ich meinte ich müsste einen Notarzt rufen.Ich habe nun im Interent etwas recherchiert, könnte sein das die Magenprobleme vom langzeitigen Remifemin kommen, das das Pantozol sich nicht verträgt. Gestern hatte ich am Abend dann auch Remifemin genommen, da ich nicht schlafen konnte Bachblütentropfen zur Beruhigung, da das auch nicht half, eine Kyttatablette. Oh je, dann ist mein Blutdruck wieder hoch. Ich glaube das war nicht gut, habe dann viel Wasser getrunken, und so um drei hatte sich alles beruhigt und ich konnte schlafen.Also im Moment weiß ich auch nicht weiter, mein Arzt wird mich zum Kardiologen schicken, und der Frauenarzt hat jetzt keinen Termin. So siehst aus. Ich persönlich weiß nicht weiter.

    Aber das aufzuschreiben, hat geholfen.
    Danke Manuela

    • igerhard sagt:

      Liebe Manuela,
      Pantozol ist ein Teufelszeug, das sollte man nicht über längere Zeit einnehmen. Ist nur was für vorübergehende Notfälle! Das Essen kann dann nicht mehr richtig verdaut werden, der Darm leidet, die Darmschleimhaut wird durchlässig, Nahrungsmittelallergien können die Folge sein. Und die können genau dieselben Symptome machen, wie Sie sie beschreiben. Sie nehmen sicher zu viel durcheinander ein. Gehen Sie bitte zu einem Arzt für Naturheilkunde, stabilisieren Sie Ihren Säure-Basen-Haushalt. Dazu gibt es Artikel in diesem Webmagazin. Am besten mal regelmäßig Kanne Brottrunk einnehmen, auch Magnesium könnte Ihnen fehlen. Wenn Sie sich gerne selber behandeln, sollten Sie es mal mit Schüßlersalzen versuchen.
      Gute Besserung!

  • Ina sagt:

    Gibt es mexican wild yam evtl auch in homöopathischer Form?
    Ich kann aufgrund mehrfacher Unverträglichkeiten die „normalen“ Kapseln nicht einnehmen. Die nächtlichen Schweißausbrüche, die phasenweise sehr stark auftreten machen mich aber völlig fertig. Auch die Phasen, wo ich monatelang Nachts nicht schlafen kann machen noch zusätzlich schlapp und kraftlos.
    Gebärmutter ist vorhanden, die Blutungen sind seit ca 1 1/2 Jahren komplett ausgeblieben, davor hatte ich schon öfter längere Phasen in der Blutungen ausblieben, das erste Mal mit 38. Bin jetzt 49.
    Ein Hormonspiegel Anfang letzten Jahres ergab, dass ich von den Werten her in der Postmenopause bin.
    Mexican wild yam hatte ich mal in Kapselform eingenommen und das hatte mir auch geholfen, bis ich aufgrund meiner Unverträglichkeiten (gegen viele Nahrungsmittel, Zusatzstoffe, Chemikalien) wieder reagiert habe.
    Vielleicht gibt es das ja wirklich als Globuli??
    Liebe Grüße,
    Ina

    • igerhard sagt:

      Liebe Ina,
      von Yamswurzel halte ich nicht viel. Genaueres können Sie in den nächsten Tagen dem neuen Artikel über Progesteron entnehmen. Wenn Globuli, dann gleich in der richtigen Form der konstitutionellen Homöopathie mit Ihrem richtigen Mittel.
      Viele Grüße

  • michaela anders sagt:

    Liebe Frau Prof.Dr.Gerhard

    Ersteinmal bin ich sehr froh dieses Forum gefunden zu haben.Ich bin 49 2002 wurde mir die Gebärmutter entfernt.Vor ca 3 Jahren Angstzustände,Herzrasen und Schwerß und Panikausbrüche.Bekam Citalophram 20mg -habe es mittlerweile ausgeschlichen. Alle 3 Leberwerte schlecht.Jetzt erhöhter Blutdruck und Schweißausbrüche,Hitzewellen und Schweißaubrüche vom Feinsten 30 Stück und Nachts 3 mal umziehen.Der Schweiß ist kalt.Kreislauf okay.Mit Femiloges ging es eine Zeit auszuhalten-aber jetzt hilft es nicht mehr.Versuche jetzt Lachesis C30 Globoli und Memoflora 100mg Salbei 100mg Soja 100mg Rotklee.Trinke kalten Salbeitee 5 Tassen jeden Tag 30 min schwingen auf dem Trambolin-und Entspannung. Ich ernähre mich fast vegan.Was kann ich noch tun.

    vielen Dank für ihre Hilfe und Meinung-es ist toll was sie machen,die Frauen damit nicht alleine lassen.danke

    • igerhard sagt:

      Liebe Michaela,
      toll, was Sie alles versuchen! Wenn die Homöopathie und die Pflanzen und Ihr guter Lebensstil nichts an den Beschwerden ändern, müssen Sie vielleicht doch über eine leichte Hormontherapie nachdenken. Bioidentische Hormone über die Haut wären dann sinnvoll. googeln Sie das mal und suchen Sie unter http://www.natum.de nach einer Ärztin in Ihrer Nähe, die damit vielleicht schon Erfahrungen hat. Bald wird auch ein Artikel zu diesem Thema hier erscheinen. Außerdem haben Sie einen Vitamin-D-Mangel und B12-Mangel überprüfen lassen?
      Viele Grüße und guten Mut!

  • Maria Pregler sagt:

    Liebe Frau Prof.Dr. Gerhard,

    vielen Dank für den Hinweis,mein Frauenarzt bietet auch Naturheilkunde und TCM an. Ich werde ihm ansprechen und einen Termin vereinbaren. Bis dahin alles Gute und ein schöne Zeit. Ich werde Ihnen die Ergäbnisse mitteilen.

    Liebe Grüße

    Maria

  • Maria Pregler sagt:

    Liebe Frau Prof. Dr. Gerhard,

    ich bin ganz neu hier in Forum.

    Bin 67.Jahre alt 74 Kg. nicht Raucher trinke nur sehr mäßig Kaffee ein Glas wein gelegentlich. Treibe Sport zw. 3-5 Tage in der Woche. Ernährungsform ist mäßig, nicht übertrieben und sehr ausgewogen.

    Leide seit nun 2 Jahren unter massiven Schweißausbrüchen die mir zu schaffen machen, da ich mich leicht erkälte. Die Ausbrüche sind am Kopf, Brust, Rücken, gelegentlich auch nasse feuchte Hände (kühle Hände und Füße) aber nicht regelmäßig (evtl. jetzt da ich eine Bronitis habe.) Bei einfachen Bewegungen z. B. Sport im Haushalt, Treppensteigen im Haus usw.

    Was kann ich da machen welche Richtung, welchen Arzt muß ich da Konsultieren, da mein Hausarzt mich zum Frauenarzt verwiesen hat. Meine Blutwerte sind i.O. Frauenarzt meinte die Wechseljahre sind bei mir bereits vorbei.

    Für einen Hinweis bedanke ich mich recht herzlich,

    Maria

    • igerhard sagt:

      Liebe Maria,
      Meiner Meinung nach wären Sie am besten aufgehoben bei einem Arzt, der Konstitutionelle Homöopathie macht, oder bei einem, der sich mit der Traditionellen Chinesischen Medizin auskennt. Allerdings sind das Methoden, die normalerweise von der Gesetzlichen Krankenkasse nicht bezahlt werden.
      Viel Erfolg!

  • Tanja sagt:

    Liebe Frau Prof. Dr. Gerhard,
    ich bin 49 Jahre alt und leide seit nun mehr 2 Jahren an Hitzewallungen. Anfänglich nur Nachts und vor der monatlichen Blutung. Jetzt mitlerweile den ganzen Tag und auch die Nacht. Ich bin dabei meine Ernährung umzustellen. Ich habe kein Übergewicht. Nun meine Frage. Wie lange können bei normalen Lebensumständen, gute Ernährung, ein wenig Sport und Ruhephasen die Wechseljahrbeschwerden gehen? Was haben Sie persönlich in den Wechseljahren getan oder eingenommen, um dieses Leiden zu lindern?
    Tanja

    • igerhard sagt:

      Liebe Tanja,
      was verstehen Sie unter „ein wenig Sport“? Drei bis fünf Stunden in der Woche sollten zusammenkommen. Auch Sauna hilft. Zusätzlich würde ich den Wurzelstock von Traubensilberkerze nehmen, bspw. Remifemin. Was ich gemacht habe? Genau das und gelegentlich homöopathische Mittel dazu. Und viel Kanne Brottrunk. Wenn Sie Glück haben, ist der Spuk nach ein paar Monaten vorbei. Wenn nicht, spricht auch nichts gegen bioidentische Hormone.
      Viel Glück und Ausdauer!

  • Elisabeth H. sagt:

    Liebe Frau Prof. Dr. Gerhard,

    ich finde es unverantwortlich von den Ärzten, Frauen mit schweren Wechseljahrsbeschwerden Angst vor Hormonbehandlung und Krebs zu machen und sie mit diesen unerträglichen Leiden allein zu lassen – weil „sowas“ ja keine Krankheit ist und sowieso nur an der betroffenen Frau selber liegt. „Andere“ haben schließlich gar keine Beschwerden…

    Bei mir fingen die Beschwerden mit 40 Jahren an. 10 Jahre lang habe ich mit gräßlichen Schweißausbrüchen Tag und Nacht, mit Depressionen, Schlaflosigkeit, Erschöpfung und Schmerzen gelebt, alles – außer Hormonen – verschrieben bekommen und ausprobiert, ohne Erfolg. Hormone wollte man mir nicht geben, weil ich aus einer hochgradig brustkrebsbelasteten Familie stamme.

    Nachdem ich dann erfahren habe, dass die Schwester meiner Mutter (ebenfalls Brustkrebs) mit ihren 86 Jahren immer noch unter diesen Beschwerden leidet, habe ich mir eine Gynäkologin gesucht, die bereit und fähig war, die Problematik mit meinen Augen zu sehen: meine Chancen, Brustkrebs zu bekommen, sind sowieso sehr hoch. Soll ich deshalb bis zum Auftreten des Krebses (oder den Rest meines Lebens, siehe Tante) mit 0 Lebensqualität vor mich hin vegetieren?

    Ich bekomme jetzt seit 13 Jahren eine Minimaldosis an Hormonen und lebe damit gesund und zufrieden – und zum Glück auch immer noch ohne Krebs. Ich kann daher nur empfehlen, in schweren Fällen auch immer eine Hormonbehandlung mit in Betracht zu ziehen! Lebensqualität ist auch ein hohes Gut, vielleicht gerade bei bestehendem Krebsrisiko.

    Elisabeth

    • igerhard sagt:

      Liebe Elisabeth,
      vielen Dank für den kritischen und klugen Kommentar! Man darf wirklich die Hormone nicht verrteufeln. Heutzutage haben wir so gute Möglichkeiten, individuell besonders niedrige und gut verträgliche Hormone einzusetzen, dass die Risiken im Vergleich zur besseren Lebensqualität niedrig sind. Manchmal kann es nur etwas dauern, bis man den richtigen Spezialisten gefunden hat. Wenn man außerdem berücksichtigt, wie wichtig Bewegung und eine qualitativ hochwertige Ernährung sind, kann man seine Erkrankungsrisiken, nicht nur für Brustkrebs, ja auch weiter reduzieren.
      Alles Gute!

  • Angelika Asmussenb sagt:

    Sehr geehrte Frau Prof.Dr.Gerhard,
    auch ich klage über starke Hirzewellen,Schweißausbrüche, Schwindel Schlaflosigkeit, Ängste u.s.w.. Habe eine Fructoseintoleranz.
    Ich habe Cimicifuga über eine längere Zeit eingenommen, habe aber starke Magenschmerzen davon bekommen, dann habe ich Isoflavone eingenomme,n das hat mir sehr geholfen, bin von naturaus aber ein ängstlicher Mensch (Schwester an Brustkrebs gestorben).Ich möchte wissen, ob ich Isoflavone bedenkenlos weiter einnehmen kann.

    • igerhard sagt:

      Liebe Angelika,
      Während man heute annimmt, dass Sojaprodukte ohne Probleme in und nach den Wechseljahren verzehrt werden dürfen, ist man bei dem zusätzlichen Verzehr von isolierten Isoflavonen in Nahrungsergänzungsmitteln vorsichtiger, gerade wenn ein gewisses Brustkrebsrisiko besteht. Sprechen Sie bitte mit Ihrem Frauenarzt darüber und bringen Sie ihm ihre Tabletten mit, damit er sich ein Bild von dem Extrakt und der Dosis machen kann. Wegen Ihrer Ängste und der gleichzeitigen Behandlung Ihrer Hitzewallungen könnte Ihnen die Methode psenergy helfen. Die wurde unter anderem in diesem Artikel von meiner Kollegin Dr. Banis beschrieben. http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/energetische-gedanken-zur-ganzheitlichen-krebstherapie/ . Dort gibt es auch eine Therapeutenliste.
      Viel Glück

  • Jutta W. sagt:

    Liebe Frau Prof. Dr. Gerhard,

    werde mich um alles kümmern und Ihnen berichten.
    Vielen Dank für alles.
    LG
    Jutta W.

  • Martina Rudel sagt:

    Sehr geehrte Frau Prof. Dr. Gerhard,
    ich habe seit ca. 9 Monaten starke Hitzewallungen. Wenn die Hitze kommt kann ich mich nicht mehr konzentrieren, bekomme Herzrasen und bin von den nächtl. Attacken völlig kaputt und müde. Ich bin so fertig, dass ich heulen könnte. Ausprobiert habe ich Alsefemin, Remifemin, Estreva Gel und nun noch Sambucus comp.! Es bewegt sich nichts! Ich mache viel Sport, esse wenig, um mein Gewicht zu halten und weiß nicht, was ich noch machen soll.
    Für eine Antwort wäre ich Ihnen sehr, sehr dankbar!
    Martina

  • Jutta W. sagt:

    Liebe Frau Prof. Dr. Gerhard,

    Gut, daß ich Sie wieder gefunden habe. Ich war vor ungefähr 17 Jahren ihre Patientin an der Uni Heidelberg, bis man mir mitteilte, dass ich in Wohnortnähe einen Gynäkologen suchen sollte. Danach ging alles schief. Zur Erklärung: Im Alter von ungefähr 41 Jahren hat mir ein Chirurg, ohne meine Einverständnis, beide Ovarien entfernt. Von Ihnen bekam ich dann die natürlichen Hormone in Olivenöl. Das führe ich bis heute irgendwie in eigener Regie weiter, da mir andere Gynäkologen nicht weiterhelfen konnte. Habe deren Präparate nicht vertragen. Jetzt bin ich schon fast 59 Jahre und nehme täglich abwechselnd 0,7,0,8 ,0,9, mg Östradiol (Receptura) in Olivenöl und alle 2 Monate für 14 Tage 18omg Progesteron (Receptura). Bin mir nicht mehr sicher, ob das so stimmt. Habe auch eine Histaminintoleranz und diverse allergische Reaktionen, sodaß ich auch nicht unbedingt pflanzliche Mittel nehmen möchte. Lebe seit ungefähr 2 Jahren vegetarisch und vegan.
    Vielen Dank für Ihren Rat.

  • Anne sagt:

    Hallo Frau Prof. Dr. Gerhard,
    ich bin 65 Jahre alt und leide an einer koronaren Herzerkrankung. Mit 49 J. hatte ich einen Infarkt mit anschließender Bypass-OP. Ungefähr zur gleichen Zeit fingen meine Wechseljahresbeschwerden an, die mit Tabletten behandelt wurden. Später bin ich auf Hormonpflaster umgestiegen. Mir ging es immer gut damit, ich hatte keinerlei Beschwerden. Jetzt erst, aufgrund eines Präparatwechsels habe ich die Gebrauchsinfo bis ins Detail studiert. Ich war entsetzt; da ist ganz explizit aufgeführt, dass diese Präparate bei meiner Vorerkrankung nicht verabreicht werden dürfen, was für mich eine klare Aussage ist und nicht ein Hinweis auf eine eventuelle Vorsichtsmaßnahme. Wie ernst muss ich diesen Hinweis nehmen? Bin natürlich total verunsichert und habe deswegen das Pflaster sofort abgesetzt, mit der Folge, dass ich jetzt unter starken Hitzewallungen und innerer Unruhe leide. Kein angenehmer Zustand. Was raten Sie mir, was soll ich tun, alles ignorieren und mit der Hormontherapie weitermachen oder gibt es eine Alternative? Ich hoffe sehr auf eine positive Antwort und bedanke mich im voraus.

    • igerhard sagt:

      Liebe Anne,
      Die neuen Studien zeigen, dass die Nebenwirkungen einer Hormontherapie zu vernachlässigen sind, wenn man früh mit der Behandlung anfängt und die Hormone über die Haut aufnimmt. Sicherheitshalber, da ich Ihre Situation natürlich aus der Entfernung nicht beurteilen kann, sollten Sie einen gynäkologischen Endokrinologen aufsuchen. Solche Spezialisten gibt es praktisch an jeder Universitäts-Frauenklinik. Falls diese Art der Hormontherapie für Sie nicht geeignet sein sollte, können Sie die verschiedenen Pflanzenmittel probieren, die in meinen Artikeln genannt sind, sich viel bewegen und die Ernährung optimieren. Weiter Tipps finden Sie in meinem Frauengesundheitsbuch.
      Schreiben Sie mal, wie Ihnen geholfen wurde!

  • Gitte G. sagt:

    Hallo Frau Prof. Dr. Gerhard,

    ich bin 47, habe seit ca. 2 – 3 Jahren immer ca. 1 Woche vor Beginn der bis jetzt regelmäßig einsetzenden Periode Schwindel und Panikattacken, was sehr unangenehm ist und weitere Angst produziert. Nun habe ich seit ca. 1 Monat auch noch – empfinde ich so – extreme Hitzewellen, stehe mindestens 3 x pro Stunde „im Wasser“ und nachts … nicht zum Aushalten. Muss fast einen Schwimmring mit ins Bett nehmen.

    Hormone darf ich nicht nehmen, da ich sehr stark übergewichtig bin. Ich versuche, die Ernährung umzustellen (mehr Obst, wenig Fleisch und Wurst und Käse). Vom FA habe ich Serelys empfohlen bekommen. Aber ich habe den Eindruck, es wird mit den Hitzewellen noch mehr, seit ich die Tabletten nehme.

    Mir hat es jetzt bereits sehr geholfen, diese Seite zu lesen, da ich merke, dass es vielen Frauen so geht. Man ist so traurig, verzweifelt und hilflos.

    Mein FA hat mir – aufgrund der starken Regelblutungen – empfohlen, die Gebärmutter entfernen zu lassen. Meine Frage: Würden sich nach einer solchen OP die Wechseljahresbeschwerden merklich reduzieren oder hat das einen Einfluss? Ich würde die OP nur machen lassen, wenn der Wechseljahres-Kram nachlässt, ansonsten nehme ich eben die starken Blutungen „in Kauf“.

    Herzlichen Dank, ich hoffe sehr auf eine Antwort … und einen lieben Gruß, auch an alle „Mitleidensgenossinnen“
    Gitte

  • Gerta sagt:

    Schönen guten Abend sehr geehrte Frau Dr. Gerhard,
    das Dhea habe ich auf eigene Faust genommen, aber immer im Hinterkopf gehabt, das nach einem viertel Jahr testen zu lassen, um auf Nummer Sicher zu gehen. Die Oekolpcreme und das Progesterongel hat mir meine Frauenärztin verschrieben. Ich hatte schon vor Jahren eine Östrogendominanz und musste deshalb ausgeschabt werden.
    Ich leide zudem unter Hashimoto und Fibromyalgie. Fühle mich immer zu niedrig eingestellt, was ich an verstärkten Muskel-und Gelenkschmerzen festmache. Sobald ich ein bisschen das Medikament erhöhe, geht es mir besser und ich nehme auch zu. Paradox, welches mein Hausarzt nicht anerkennen will und mir deshalb nicht mehr Schilddrüsenhormon verordnet.
    Er meint ich würde dann noch mehr abnehmen, was aber nicht so ist. Das versteht er aber einfach nicht.
    Das Progesteron möchte ich ungern absetzen, da ich damit den Östrogenüberschuss auszugleichen versuche.
    Seltsam ist, dass ich, seitdem ich das Dhea einnehme keinen Nachtschweiß mehr habe.
    Da es eigentlich nur das Testosteron erhöht bei Frauen und weniger das Östrogen und mein Testosteron nicht erhöht ist, überlege ich eventuell erst einmal auf 5 mg herunterzugehen. Oder ist ein so hoher DHEA Spiegel an sich gefährlich? Ich habe keine Akne, keinen Haarausfall, nichts von alledem, was einen Überschuss anzeigen würde. Ich bedanke mich für Ihre Aufmerksamkeit.
    Viele liebe Grüße von Gerta

    • igerhard sagt:

      Liebe Gerta,
      die Idee, einfach mal das DHEA zu reduzieren, finde ich gut. Wenn das klappt, dann weiter reduzieren, also“ausschleichen“. Die Tatsache, dass Sie auch Fibromyalgie haben, spricht dafür, dass Sie verschiedene Vitamin- und Mineralstoffmängel haben und übersäuert sind. Mit der Hormontherapie setzen Sie ja nur an ganz kleinen Hebeln an, die eigentliche Ursache für Ihre angegriffene Gesundheit bekämpfen Sie damit nicht. Ich empfehle Ihnen dringend, sich einen Arzt für Naturheilkunde zu suchen, der auf IHren GEsamtzustand eingeht.
      Viel Erfolg und freundliche Grüße

  • Gerta sagt:

    Hallo Frau Dr. Gerhard,
    vielen Dank für Ihre schnelle Antwort. Ich finde das ganz toll, wie Sie sich hier kümmern. Hut ab!
    Mir haben meine Werte Angst gemacht. Meinen Sie, dass ich besorgt sein muss, wegen Brustkrebs oder Eierstockkrebs?
    Sollte ich das Dhea absetzen? Meine Vermutung geht dahin, dass ich mit meinem Euthyrox zu niedrig eingestellt bin. Ich habe Hashimoto und dadurch bedingt auch Fibromyalgie.
    Leider lebe ich auf dem Land und die Ärzte hier kennen sich kein bisschen mit Hormonen aus.
    Liebe Grüße von Gerta

    • igerhard sagt:

      Liebe Gerta,
      ja, ich würde DHEA absetzen. Wer hatte Ihnen denn diese Hormone alle empfohlen? Wenn Sie es auf eigene Faust gemacht haben, dann bitte unbedingt mal zu einem Spezialisten gehen, auch wenn Sie dafür mal weiter fahren müssen. Viel wichtiger als diese Hormone sind die richtige Ernährung und eventuell Nahrungsergänzungen. Wenn Sie diese hohen Werte nicht über Jahre haben, sollten Sie keine Angst vor Krebs haben müssen.
      Viele Grüße

  • Gerta sagt:

    Liebe Frau Dr. Gerhard,

    meine Speicheltestwerte sind heute gekommen und ich bin ganz fertig deshalb.
    Hallo,
    Ich wäre sehr, sehr dankbar für eine Bewertung meiner Ergebnisse. Progesteroncreme hatte ich 36 Stunden zuvor abgesetzt. Ich nehme eine 2% Creme zweimal am Tag vaginal. DHEA (10 mg) 24 Stunden zuvor. Ovestincreme im Moment nur ein Tüpfelchen morgens und abends im Gesicht und ganz selten nur noch vaginal.

    Nun zu den Werten:

    Dhea 29509pg/ml Referenzbereich:130-490 pg/ml

    Östradiol (Saliva) 83,8 pg/ml Referenzbereich zweite Zyklushälfte 0,8- 10,8 pg/ml

    Östriol(Saliva) 2554,4 pg/ml Referenzbereich 8 Uhr am Morgen < 21,0 pg/ml

    Cortisol: 8120 pg/ml Referenzbereich 8120 pg/ml

    Progesteron: 5000pg/ml Referenzbereich 2. Zyklushälfte 400-450 pg/ml

    Testosteron (Saliva): 40,5 pg/ml Referenzbereich 5,0-49,0 pg/ml

    Mir macht das jetzt wirklich Angst, weil vieles viel zu hoch ist. :-(

    Liebe Grüße von Gerta

    • igerhard sagt:

      Liebe Gerta,
      ja, das sind wirklich hohe Werte. Am besten, Sie lassen mal die Blutwerte bestimmen und sich von einem Frauenarzt mit Hormonerfahrung beraten. Die Speichelwerte können mal in die Irre führen.

  • Gabriela sagt:

    Hallo

    habe mit 35 Jahren die Gebährmutter entfernt bekommen. Und bin jetzt 51 Jahre. Seit einen halben Jahr habe ich unertägliche Hitzewallungen.Möchte aber keine Hormone einnehmen weil ich schon seit 4 Jahre Opiade einnehmen muß und da schon sehr gegen Übergewicht zu kämpfen habe. Tees, Sport, und Pflanzliche Mittel habe ich schon verwendet aber leider ohne Erfolg. -was kann ich noch alles machen ?
    Bin für alle guten Ratschläge dankbar

  • Bettina sagt:

    Hallo Frau Dr.,

    schön das es dieses Forum gibt. Ich bin 48 Jahre alt und seit einigen Wochen habe ich Hitzewallungen. Ich habe mir von Weleda Cimicifuga.comb-Tropfen besorgt und warte jetzt mal ab. Gerne würde ich auch Salbeitee trinken. Sind 1 bis 2 Tassen am Tag in Ordnung? In einem Beitrag schrieben Sie, dass man diesen kalt trinken soll. Ist das richtig?
    Als ich mich jetzt damit befassen und informieren mußte, mache ich mir große Gedanken um meine Mutter. Sie ist 67 Jahre alt. Seit über 20 Jahren nimmt sie Hormone, weil sie sehr starke Hitzewallungen hat. Zuerst in Tablettenform. Sie hatte dann vor ca. 3 Jahren ein geplatztes Blutgefäß im Nackenbereich, welches sich auswirkte, wie ein leichter Schlaganfall. Die Hormongabe wurde dann für 1 Jahr unterbrochen. Seitdem hat sie ein Hormonpflaster. Sie versuchte immer wieder mal die Hormone abzusetzen, leider war dies nie von länger Dauer. Sie ist übrigens nicht bei einer Gynäkologin, sondern bei ihrer Hausärztin und will auch nicht eine Spezialistin aufsuchen. Sie sagt sie würde sich bei ihrer Hausärztin wohlfühlen.

    • igerhard sagt:

      Liebe Bettina,
      Wenn Hormone über die Haut appliziert werden, besteht kein erhöhtes Schlaganfallrisiko, soweit wir heute wissen. Wenn es Ihrer mutter damit gut geht, sollte sie dabei bleiben.
      2 Tassen kalten Salbeitee am Tag können Sie ruhig trinken.

  • Kerstin sagt:

    Sehr geehrte Frau Prof. Dr. Gerhard!

    Ich bin seit ich 40 bin, in den Wechseljahren. Regelblutungen wurden extrem weniger und seit 2009 setzten sie ganz aus.

    Bekam Remifemin plus verschrieben und nahm diese Tabletten bis Mai diesen Jahres. Dennoch Beschwerden (Hitzewallungen – besonders nachts – extreme Unruhe und Herzrasen).

    Seit Mai Umstellung auf Estramon 30 Pflaster. Dann setzten wieder Regelblutungen (Schmierblutungen)ein. Mit starken Unterleibs- und Rückenschmerzen.

    Nun seit 05.07. erneute Umstellung auf Estramon 40 Pflaster. Keine 20 h später starke Regelblutung, wie zuletzt vor 10 Jahren.

    Meine Ärztin gab mir alternativ, falls wieder Blutungen auftreten, Serelys-Tabletten, die ich nun anstatt der Pflaster nehmen solle.

    Meine Frage: kann ich einfach so die Estramon 40 pflaster weglassen und im Anschluss gleich Serelys nehmen? Ich weiss, dass diese Tabletten -ähnlich wie Remifemin – über einen längeren Zeitraum genommen werden müssen, um eine Wirkung anzuzeigen.

    Also entweder Hormon Pflaster und wieder Regel mit Schmerzen oder ein neues Experiment. Liegen positive Erfahrungen mit Serelys vor? Welche Nachteile? (Bin Katzenhaar-Allergiker und bekomme Oralvac-Tropfen zur Desensibilisierung).

    Im Moment bin ich so auf dem Versuchs-Kaninchen-Trip und weiss auch nicht, was ich nun machen soll.

    Herzliche Grüsse,
    Kerstin

    • igerhard sagt:

      Liebe Kerstin,
      Habe selber keine Erfahrungen mit Serelys. Ob sie wirksamer sind als Remifemin weiß ich nicht. Gibt jedenfalls keine ausreichenden Studien dazu. Ist die Schilddrüse mal untersucht worden? Wie sieht die Gebärmutterschleimhaut im US aus? Suchen Sie sich eine Frauenärztin, die Erfahrung mit der Gabe von bioidentischen Hormonen hat, die man viel individueller dosieren kann als das Pflaster.

  • Eva sagt:

    Sehr geehrte Frau Prof.Dr Gerhard,

    zuerst einmal herzl Dank dass Sie hier in iesem Forum mit so vielen Ratschlägen uns Frauen zur Verfügung stehen. Nun möchte auch ich die Gelegenheit nutzen Ihnen kurz ein paar Fragen zu stellen.
    Ich bin 54 Jahre alt und habe seit ca 1 Jahr extreme Hitzewallungen, Schlafstörungen,Depressionen und so viele Dinge die zum Klimakterium gehören. Meine Gebärmutter wurde vor 3 Jahren entfernt und meine Schildrüse (bis auf einen kleinen Rest) im letzten Jahr. Ich nehme das Schilddrüsenhormon L-Thyroxin 150. In diesem einen Jahr habe ich 6 kg zugenommen, habe Schmerzen in den Gelenken (vor allem Knie), obwohl ich sehr gesund esse, nicht rauche und mich auch ausreichend bewege.Ich habe in diesem einen Jahr eine Vielzahl von Mitteln probiert wie: Remifemin, Schüssler Salze, Klimaktoplant..nur um einige zu nennen.Ich bin jetzt am Überlegen ob ich zu guter Letzt nicht doch mit synthetischen Hormonen mein Glück versuchen soll. Ich hatte 2006 einen bösartigen Krebs Tumor in meiner Niere der erfolgreich operiert wurde. Auf Grund dieser Krebs-Vorgschichte bin ich natürlich unsicher, ob ich mich für ein synthetisches Hormon entscheiden soll.
    Was würden Sie mir raten??
    Vielen herzl Dank

    Mit freundlichen Grüßen
    Eva

    • igerhard sagt:

      Liebe Eva,
      Wegen des Nierentumors und einer Hormontherape würde ich mir keine Gedanken machen. Sprechen Sie Ihre Ärztin auf bioidentische Hormone an, die sehr gut verträglich und individuell dosierbar sind. Viel Erfolg!

  • Manuela sagt:

    Liebe Frau Prof. Dr. Gerhard,
    seit einiger Zeit leide ich an erheblichen Hitzewallungen. An guten Tagen habe ich nur drei, das ist wunderbar. An schlechten 30 und mehr oder praktisch den ganzen Tag. Ich möchte möglichst keine Hormone nehmen und habe mir jetzt Remifemin gekauft. Sie schreiben oben, man soll anfangs die doppelte DOsis nehmen (2 x 2 Tabletten). Was heißt „anfangs“? Wie lange sollte ich bei dieser hohen Dosis bleiben und wann kann ich auf 2 x 1 umsteigen? Muss erst eine Besserung eingetreten sein? Und wie nehme ich dann weiter ein? Habe aktuell seit knapp drei Monaten keine Blutung gehabt, was ja nichts heißen muss. Wie nehme ich die Tabletten ein, falls ich wieder Blutungen habe? Ich danke Ihnen herzlich im Voraus!
    Liebe Grüße
    Manuela

    • igerhard sagt:

      Liebe Manuela,
      Anfangs bedeutet 2-3 Wochen, dann auf 2×1 reduzieren. Ob die Blutung kommt oder nciht, ist egal, man kann Remifemin durchgehend einnehmen. Wenn sich nach 3 Monaten keine Besserung zeigt, muss man ein anderes Präparat versuchen. Viel Erfolg und liebe Grüße!

  • Gerta sagt:

    Hallo sehr geehrte Frau Dr. Prof. Gerhard,

    erst einmal vielen herzlichen Dank für die Infos.
    Ich nehme das Estriol schon eine ganze Weile, vaginal, aber sobald ich absetze geht der Juckreiz wieder los.
    Ich versuche auch über das Estriol meinen sehr wahrscheinlichen Östrogenmangel ein klein wenig auszugleichen. Ich habe gelesen, dass eine tägliche 0,5mg Behandlung mit Estriol, einer Estradiolmenge von 0,05 mg entspricht und es somit also ein klein wenig auch systemisch wirkt.Ich versuche meine schlimmen nächtlichen Schwitzanfälle damit einzudämmen.
    Viele liebe Grüße von
    Gerta

  • Heidi sagt:

    Hallo Prof. Dr. Ingrid Gerhard,
    leider habe ich gesehen das mein Beitrag noch nicht beantwortet wurde,kann es sehn das Sie ihn übersehen haben?

    Nachträgliche Frage;Ist auch die OeKolp-Creme Wirkstoff-Estriol für einstehnung von Brust oder sogar Unterleibskrebs bei Langzeitanwendung ein auslöser?

    Mfg Heidi

  • Gerta sagt:

    Vielen herzlichen Dank Frau Prof. Dr. Ingrid Gerhard für Ihre superschnelle Antwort.
    Das beruhigt mich sehr.
    Ich habe leider noch etwas vergessen, ich bitte um Entschuldigung.
    Ich wollte noch wissen, wie lange ich bei dieser Einstellung bleiben kann oder ob man, wenn man dann entgültig keine Menstruation mehr hat, gar keine Hormone mehr nehmen darf.
    Ich würde gerne ein Leben lang zumind. das Dhea und Progesteron verwenden, eventuell nach Bedarf noch das Estriol vaginal.
    Ich habe gelesen, dass es in der Postmenopause nicht gut sein soll, noch Östrogen im Körper zu haben, wegen der Brustkrebsgefahr.
    Dhea und Progesteron können ja auch in Östrogene umgewandelt werden und Estriol ist sowieso ein Östrogen.
    Liebe Grüße von Gerta

  • Gerta sagt:

    Schönen guten Abend,

    ich bin 47 Jahre alt und leide unter nächtlichen Hitzewallungen, Depressionen, Scheidenjuckreiz und Gewichtsabnahme. BMI von 17,5.
    Dies alles hat sich gebessert, durch die Einnahme, von Dhea 10 mg, Progesteroncreme 3% und Oekolpcreme, die ich vaginal verwende.
    Meine Frage wäre nun dahingehend, wie hoch Sie das Risiko von Brustkrebs unter dieser Einstellung einschätzen. Die Oekolpcreme muss ich täglich verwenden, weil sonst sofort der Juckreiz wieder losgeht.
    Ich bewege mich sehr viel, mache 4 Mal die Woche Sport, trinke keinen Alkohol und bin Vegetarierin. Ich esse täglich Soja und Leinsamen und nehme viele Nems ein, z.B Leinölkapseln und Granatapfelextrakte usw.
    Für eine Antwort wäre ich Ihnen sehr dankbar.
    Liebe Grüße von Gerta S.

    • igerhard sagt:

      Liebe Gerta,
      Bei dieser Art und Dosierung von Hormonen, der gewissenhaften Ernährung und dem Sport sehe ich das Risiko für Brustkrebs nicht als erhöht an.
      Alles vorbildlich, nur zu wenig Fettreserven für schlechtere Zeiten?! Geht mir aber genauso. Wer sich viel bewegt und gesund isst, kann nicht zunehmen.
      Lieben Gruß!

  • Heidi sagt:

    Hallo Frau Dr.
    ich bin durch Zufall auf diese Seite gekommen und habe eine Frage.Ich bin 50 Jahre und seid gut 5 Jahren in den Wechseljahren.Angefangen hat es bei mir mit einen plötzlich auftretenden Harndrang.Vermutet wurde eine Blasenentzündung die ich aber nicht hatte.Mir wurde zwar etwas verschrieben gegen den ständigen Harndrang, aber gebracht hatte es damals nichts.Ich muss sagen, ich hattte noch nie Beschwerden mit meiner Blase und noch nie eine Blasenentzündung.Und dass ich in den Wechseljahren bin, wollte mein Frauenarzt nicht ganz glauben.Nach langem Hin und Her wurde dann vermutet, dass es eine Hormonelle Störung sei und mir wurde die OeKolp Creme verordnet. Mir wurde von meiner Frauenärztin empfohlen, die Creme auf die äußeren Schamlippen täglich aufzutragen.Durch einen anderen Arzt in einem Forun wurde mir gesagt, ich müsse die Creme 2x wöchentlich einen ganzen Applikator in die Scheide einführen, ansonsten würde das Ganze nichts bringen.Das mache ich jetzt gut 4 Monate und kann noch nicht sagen, dass es schon besser geworden ist. Meine Frage ist,wie lange dauert es, bis der Harndrang wieder normal ist und ich nicht mehr so oft zur Toilette gehen muss? Muss in der Nacht 1 x raus!
    Was könnte mir noch helfen? Habe zusätzlich noch eine Blasensenkung und beim Niesen kann es schon mal vorkommen, dass ein Tropfen in die Hose geht, was raten Sie mir? Mfg Heidi

    • igerhard sagt:

      Liebe Heidi,
      wenn die Östrogencreme richtig in die Scheide eingeführt wird, müsste nach 14 Tagen eine Besserung eingetreten sein. Sonst gibt es noch andere Ursachen für die Blasenreizung als nur fehlende Hormone. Muss ein Arzt abchecken.

  • Valerie sagt:

    Guten Abend!

    Ich habe irren Haarausfall. da ich eine Gabärmuttersectio 2007 hatte, schlitter ich mit 42 Jahren in die Wechseljahre. Meine Speziellen Blutwerte zeigen das lt.Gynikologe an. Er hat mir Estreva 0,1 verschrieben. Hilft mir das gegen meinen Haarausfall? ist das Brustkrbsrisiko hoch? Ich habe zusätzlich Depressionen, bin Phasenweise total gereizt und cholerisch geworden, was mir selber am meisten zu schaffen macht. Ich will gar nicht so sein. Meine Haare fallen extrem aus. Mein Hautarzt gab mir Vitaminspritzen. Damit wurde es auch nicht besser. Da meine oma väterlicherseits Brustkrebs mit 55 hatte, habe ich auch Angst erblich vorbelastet zu sein. Kann ich mit Estra was falsch machen? Dazu bin ich chronische Migränikerin, so dass andere Hormone wie Diane 35 gar nicht gehen, weil ich davon sofort Migräne bekomme. Können Sie mir netterweise einen Rat geben? ch bin zu jung um so hässlich zu werden und dazu noch so unangenehm. Auch die Depression macht mir dabei zu schaffen. Ich nehme noch Saroten 25 mg und oft ein triptan gegen die Migräne. Liebe Grüsse und danke im Voraus, Valerie

    • igerhard sagt:

      Liebe Valerie,
      Es war sicher vernünftig, dass Ihnen der Frauenarzt ein Östrogen verschrieben hat. Studien haben gezeigt, dass Frauen, die gleich zu Beginn der Wechseljahre ein Östrogen bekommen, weniger gefährdet bezüglichder Nebenwirkungen sind als Frauen, die es erst spät bekommen. Auch Depressionen und Stress können Haarausfall verursachen. Einige Mittel greifen direkt in den Stoffwechsel der Haare ein, ich denke, dass Ihr Hautarzt sie Ihnen schon empfohlen hat. Am besten suchen Sie sich einen ganzheitlich arbeitenden Therapeuten, der auch Homöopathie oder psychoenergetische Methoden einsetzt, wie bspw. Psenergy http://www.psenergy.ch/ Auch bei erblicher Veranlagung reduzieren Sie Ihr Risiko für Brustkrebs ganz erheblich, wenn Sie sich gesund ernähren und regelmäßig bewegen.
      Gute Besserung

  • Birgit sagt:

    Hallo,
    Ich habe mir gegen die Wechseljahresbeschwerden jetzt Ellafem gekauft. Anschließend habe ich im Internet einige negative Dinge über diese Isoflavone gelesen, die ja Hauptbestandteil dieser Kapseln sind. Sind diese Inhaltstoffe tatsächlich brustkrebsfördernd? Dann kann man ja auch gleich synthetische Hormone nehmen…….? Ich trau mir jetzt gerade gar nicht, diese Kapseln ein zu nehmen obwohl ich seit ein paar Wochen ganz unangenehme Hitzewellen habe.

    • igerhard sagt:

      Liebe Birgit,
      Nehmen Sie getrost Ellafem. Bei Hitzewallungen sollte man eine Stufentherapie versuchen, letzte Stufe sind die synthetischen Hormone. Wenn die alleinige Lebensstilumstellung nicht hilft, sind Pflanzenhormone sicher ein guter Schritt. Bei gesunden Frauen wird dadurch kein Brustkrebs gefördert.

  • Martina Kurz sagt:

    Hallo,
    ich hatte 2001 Brustkrebs, so dass ich keine Hormone nehmen kann. Seit nunmehr drei Jahren (ich werde jetzt 53) habe ich sehr starke Hitzewallungen. Mind. 3-4 pro stündlich und so stark, dass mir der Schweiß richtig läuft und die Kleidung feucht wird. Auch nachts werde ich mind. 3-4 mal durch Hitzewallungen wach, werfe dann alles von mir und suche kühle Stellen im Bett oder stelle mich vor’s geöffnete Fenster! Auf Anraten meines Gynäkologen nehme ich seit ca. 2 Jahren bereits täglich je eine Rotkleekapsel in Kombination mit remifemin plus – leider ohne nenneswerte Wirkung. Ich habe sogar den Eindruck, dass die Hitzewallungen stärker bzw. häufiger geworden sind. Die Hitzewallungen belasten mich sehr und ich bin durch dieses ständige starke Schwitzen oft genervt und gereizt. Dies ist besonders im Büro sehr belastend. Welche Alternativen könnten Linderung bringen?
    Auch meine beiden älteren Schwestern leiden stark unter Hitzewallungen. Die Älteste ist bereits 71 und hat sie immer noch, wenn auch nicht mehr ganz so stark. Ist es auch ein Stück Veranlagung? Was kann Frau gegen dieses Übel tun?

    Mit freundlichen Grüßen
    Martina Kurz

    • igerhard sagt:

      Liebe Martina,
      Da kann ich nur immer wieder Vorschläge zur Lebensstil-Veränderung machen, wie sie in fogenden Büchern beschrieben sind: „Das Frauengesundheitsbuch“, „Die neue Pflanzenheilkunde für Frauen“ und ganz neu das Brigitte Sonderheft über Wechseljahre. Wenn Sie Geld für Ihre Gesundheit ausgeben wollen, hilft meistens die TCM als Kombination zwischen Akupunktur, Ernährung nach den 5 Elementen und Chinesischen Kräutern. Auch eine Ayurvedakur und anschließende Weiterbehandlung mit ayurvedischen, individuell ausgewählten Kräutern bringt immer Besserung. Viele Grüße

  • Tine sagt:

    Hallo,
    ich habe da noch eine Frage bzgl. verschiedener Cremes.
    Was halten Sie von Yamswurzelcreme und was von Progesteron-Cremes?
    Gibt es da Erfahrungen zur Wirksamkeit in den Wechseljahren und auch zu evtl Nebenwirkungen (Thrombose)?
    Welche Schüßlersalze empfehlen Sie?

    Danke!!
    Tine

    • igerhard sagt:

      liebe Tine,
      von Yamswurzelcreme halte ich ncht viel, von Progesteroncreme ja, sollte aber in Zusammenarbeit mit einer Ärztin eingesetzt werden. Die Schüßlersalze muss man individuell nach den Symptomen einsetzen, bitte nachlesen in meinem Frauen-Gesundheitsbuch.

  • Lilu sagt:

    Hallo, ich bin Lilu, 45 j.Seit ca 6 Monate leide ich an den starken Hitzewallungen. Ganz schrecklich ist das! Ich möchte aber keine Hormone, weil meine Mutter Brustkrebs hatte und qualvoll verstorben (multiple Metastasen). Ich nehme seit 4 Wochen Phyto Strol. Mal ist es besser, mal nicht. Kann man höher dosieren? Anstatt 1 Tbl pro Tag zwei einnehmen? Oder sind 4 Wochen noch zu wenig? Oder passt mir Phyto Strol nicht? In allen Berichten über Phyto Strol steht viel positives, allerdings müsste man die Wirkung abwarten. Wie lange? Habe kein Lust und kein Geduld mehr…Und genauso wie viele Frauen hier ganz allein gelassen!!! Im Gegenteil, wenn ich jeden Tag im Büro am Rande höre, wie meine männliche Kollegen über den Frauen in den Wechseljahren scherzen und sich da kaputt lachen, möchte ich am liebsten verschwinden.

    • igerhard sagt:

      Liebe Lilu,
      kann mir gut vorstellen, wie nervig diese Hitzewallungen sind! mal besser, mal schlechter hängt auch viel vom Lebensstil ab. Kein Alkohol, kein Kaffee, viel Gemüse, wenig Fleisch, viel Bewegung, das hilft enorm. Normalerweise müssten die Tabletten innerhalb von 4 Wochen eine Besserung bringen. Wenn nicht, mal Traubensilberkerze, bspw. Remifemin, ausprobieren oder eine Homöopathin suchen, die mit Einzelmitteln arbeitet. Yoga, Meditation beginnen!
      Viel Erfolg!

  • Tine sagt:

    Hallo,
    ich bin 44, die ersten Hitzewallungen traten schon vor Jahren auf, immer vor der Regelblutung. Seit 3 Jahren dann heftige Hitzewallungen mit Zyklusunregelmäßigkeiten. Wie schon immer wieder beschrieben wurde, kommt das in Schüben, danach kann es sein, dass einige Monate Ruhe ist.
    Am schlimmsten ist das starke Frieren zwischen den Schweißausbrüchen. Diese kommen aktuell manchmal schon halbstündlich! Hormone darf ich wegen einer Thrombose nicht einnehmen. Wie ist das mit den Nebenwirkungen der pflanzlichen Präparate? Muss ich da auch aufpassen in Bezug auf die Thrombosegefahr?

    • igerhard sagt:

      Liebe Tine,
      Mit pflanzlichen Präparaten gibt es keine Thrombosegefahr. Sie können es also ruhig mal mit der Traubensilberkerze oder Rhabarberwurzel versuchen. In Kürze werde ich einen neuen Artikel bringen, der sich ausschließlich mit den Pflanzenhormonen beschäftigt. Weitere Hilfen finden Sie in meinem Buch „Die neue Pflanzenheilkunde für Frauen“. Übrigens: viele Frauen kommen auch ganz gut zurecht, wenn sie gezielt Schüßlersalze einnehmen. Erst mal viel Erfolg!

  • elke sagt:

    hallo, habe ebenfalls Hitzewallungen, teilweise 1-2 mal in der Stunde, nehme jetzt Hormone seit 4 Wochen, mal ist es besser, mal nicht. Zurzeit wieder ganz eztrem. Immer wenn früher die Periode war, dann kommen die Schlafstörungen hinzu, was echt nervt. Dachte mit den Hormonen geht alles weg, aber leider nicht, es nervt.

  • Viola .Passias sagt:

    Hallo,
    ich bin 43 Jahre,seit 3 Jahren nehme ich meine Verhütungspille. Vor 2 Wochen habe ich die abgesetzt, und seit einer Woche leide ich an Hitzewallungen. Kann es möglich sein, dass das Absetzen meine Hormone durcheinander gebracht hat und ich langsam in die Wechseljahre komme? Bin sehr sportlich, ernähre mich gesund, trinke und rauche nicht. Mein Körper und mein Geist sind fit.

    Mit freundlichen Grüßen
    Viola

    • igerhard sagt:

      Liebe Viola,
      das kann gut sein, dass die Wechseljahre anfangen. Es ist aber durchaus möglich, dass nach einer kurzen Gewöhnungsphase die Eierstockfunktion wieder einsetzt. Einfach mal abwarten, aber sicherheitshalber mit anderer Methode verhüten.

  • Heidi sagt:

    Hallo Dr.Ingrid Gerhard!

    Hallo, also ich habe diese Hitzewallungen seit einem halben Jahr. Bin 51J. Allerdings mehr in der Nacht u.weniger bei Tag! Nur liebe Frau Doktor Ingrid Gerhard, was mir Sorgen macht, sind meine Lymphknoten, die zwicken, brennen, ziehen u. schmerzen! Links in der Achselhöhle u. das zieht bis zur Brust! Hat das auch mit den Wechseljahren zutun? Nehme Leinsamen u. Sojamilch, gegen die hitzewallungen! Kann sagen, es ist besser geworden. Gehe jeden Tag 2 Stunden mit meinem Hund! Mache also viel Bewegung. Lg. Heidi

    • igerhard sagt:

      Liebe Heidi,
      Ich gehe mal davon aus, dass Ihre Frauenärztin die Brust schon untersucht hat und dass es eine unauffällige Mammographie gibt. Das Ziehen und Schmerzen kommt wahrscheinlich von einem Östrogenüberschuss und Gelbkörperhormonmangel. Nehmen Sie mal Mastodynon ein. Oder bitten Sie Ihre Frauenärztin um eine Creme mit Gelbkörperhormon. Oder trinken Sie zu viel Sojamilch? Kann auch zu Brustspannen führen.
      Viele Grüße

  • Mathilde sagt:

    Vor zwei Jahren wurde bei mir Brustkrebs diagnostiziert und direkt auch behandelt (OP / Chemo / Bestrahlung). Jetzt nehme ich Tamoxifen da mein Krebsart Hormonpositiv reagiert und habe bisher auch Velafaxin geringdosiert genommen um die starken und häufigen Schweißausbrüche zu reduzieren. Da ich durch Velafaxin Bluthochdruck bekam habe ich das Medikament inzwischen abgesetzt. Welche von Ihren homöophatischen Ernährungstipps darf ich nehmen bei meiner Vorerkrankung? oder kennen Sie ein anderes Medikament was ich nehmen kann – die Hitzewallungen Tag und Nacht sind ziemlich belastend für mich.

    • igerhard sagt:

      Liebe Mathilde,
      die folgenden Pflanzenmittel dürfen Sie auch bei hormonabhängigem Brustkrebs ausprobieren: Traubensilberkerzenextrakte, Rhapontikrhabarberextrake und alle homöopathischen Mittel und Schüßlersalze. Die Wirkung sollte innerhalb von 4 Wochen eintreten. Auch die Behandlung mit homöopathischen Einzelmitteln durch einen guten Homöopathen verspricht Erfolg. Gute Besserung!

  • martina sagt:

    hallo
    ich benutze seit gestern hormonpflaster, Estramon 50mg/24 Stunden. Hoffe sehr,dass die mir endlich helfen,.es ist die Hölle pur, die Frau durchmacht. WER hat damit Erfahrungen gemacht? Wann setzt die Wirkung ein? GRUSS Martina.

  • Kerstin sagt:

    Hallo,

    mir wurde vor 10 Tagen Leinöl empfohlen – 3 Teelöffel Leinöl mit Joghurt oder Magerquark vermischt und morgens auf nüchternen Magen essen. Also ich muss sagen, es hilft. Heute war mein erster Tag, ohne Hitzewallungen, mal paar „Anwandlungen“ von Wärme, aber das ist ja dagegen angenehm. Wenn das so bleibt, dann bin ich mehr als zufrieden. Selbst wenn Leinöl nicht die gewünschten Ergebnisse bringt, ist es sehr gesund. Einfach mal nachlesen „Leinöl Wirkungen“.

  • Karin sagt:

    Wechseljahre. Seit dem 39. Lebensjahr hatte ich Symptome. Alle Ärzte meinten nein das könne nicht sein das stehe so nicht in ihrer Liste, ich sei zu jung dafür. Remifemin halt eine Zeitlang, Cimicifuga auch (Globuli). Dann der Schwindel. Schließlich fand ich eine homöopathische Ärztin die das vollkommen in den Griff bekam mit Homöopathie. Nun bin ich 47 J. Lebe so gut wie vegetarisch, bewege mich jeden Tag (alles mit Rad, zu Fuß, schwimme so oft ich kann). Nachts und tags habe ich mittlerweile Hitzewallungen, die finde ich harmlos im Gegensatz was ich zuvor alles hatte: Kreislauf, Herzbeschwerden, Schwindel und mehr. Ich freue mich, dass ich nicht mehr so viel friere, da ich ständig abnehme. Denn ich habe auch Histamin-Intoleranz zur Laktose-Intoleranz (sind Nahrungsmittel-Unverträglichkeiten, die kein Arzt entdeckt, muss man selbst rausfinden). Histamin löst auch Schwindel und alle Symptome aus! Seit ich kein Histamin mehr esse und auch keine Liberatoren wie Schokolade Soja usw. geht es mir gut! Die leichten Hitzewallungen halte ich aus. Mit Ernährung lässt sich sehr viel machen. Vor allem natürlich auch Bewegung.

    • igerhard sagt:

      Liebe Karin,
      vielen Dank für den hilfreichen und ermutigenden Kommentar. Am besten ist wirklich, man beobachtet sich und seine Symptome genau und versucht herauszubekommen, was sie verbessert oder verschlechtert. Sowohl im guten als auch im schlechten Sinn ist die Ernährung an vielen Problemen schuld. Prima, wie Sie mit Ihren Ärzten zusammengearbeitet und die Therapie mitbestimmt haben! Alles Gute!

  • Es wird meines Erachtens etwas zu wenig (anderes habe ich nicht gelesen) auf die Möglichkeit von Psychotherapie hingewiesen. Viele Beschwerden können auch ohne die Einnahme von „Medikamenten“ oder Nahrungsergänzungsmitteln gelindert oder sogar gestoppt werden!

    • igerhard sagt:

      Liebe Frau Ellmann,
      Sie haben völlig Recht, dass auch der psychische Faktor berücksichtigt werden muss. Darauf weise ich in meinen Artikeln immer hin. Ob man allerdings bei Hitzewallungen in den Wechseljahren rasch und effektiv genug mit einer Psychotherapie helfen kann, stelle ich etwas in Frage. Wenn Sie Lust haben, können Sie gerne einen Artikel zu dem Thema mit Ihren Erfahrungen für das Webmagazin schreiben.

  • Birgit sagt:

    Ich bin 47 und habe seit einem halben Jahr Hitzewallungen und Schlafstörungen.
    Bis jetzt hab ich nur Frauenmanteltee getrunken.Jetzt habe ich von Sambucus comp. Globuli velati von Wala gelesen und über Mexican Wild Yam von Nature Power. Wer kann mir etwas dazu berichten?

  • Karin sagt:

    Hallo zusammen, ich habe seit meinem 45. Geburtstag Hitzewallungen,also über 5 Jahre. Dazwischen hatte ich ein Jahr lang keine Beschwerden. Ich habe Remifemin und Co. ausprobiert, aber alles hat mehr schlecht als recht geholfen. Dann hat mir ein freundlicher Apotheker Femikliman empfohlen und ich muss sagen, dass es fast weg ist. Habe höchstens noch ein, zwei mal pro Tag eine Wallung und die ist aber ganz gering und schnell wieder weg.Habe auch ein neues Mittel ausprobiert, Serelys. Ist preislich vergleichbar mit Femikliman und hat mir auch geholfen. Ausserdem gehe ich 2mal wöchentlich zum Sport.
    Also, nicht verzagen und weiter ausprobieren, irgendwann findet jeder etwas, das ihm hilft.

    • igerhard sagt:

      Liebe Karin, vielen Dank für Ihre Erfahrung, die ich auch immer wieder mache: jede findet irgendwann etwas, was ihr hilft! Sie hatten ja schon mal einen Traubensilberkerzenwurzelstockextrakt in Remifemin ausprobiert, da hat er nicht geholfen, dann haben sie den Traubensilberkerzenwurzelstockextrakt in Femikliman genommen, und dann hat er plötzlich geholfen! Das ist doch super und zeigt einmal, dass man ruhig mit denselben Inhaltsstoffen rumprobieren kann, und zum anderen, dass wahrscheinlich auch noch andere Faktoren die Stärke der Beschwerden beeinflussen. Sie machen Sport, das spielt meiner Erfahrung nach eine ganz große Rolle. Auch den Pollenextrakt, den Sie mit Serelys nehmen, schätze ich sehr, da unserer Ernährung oft wichtige Inhaltsstoffe fehlen, die wir aber benötigen, um uns gesund und fit zu fühlen. Matricell ist so ähnlich, das empfehle ich schon seit Jahren, nicht nur bei Wechseljahresbeschwerden, sondern auch jetzt, wenn die Erkältungszeit anfängt, um das Immunsystem zu stärken.

  • Franzi sagt:

    Vielen lieben Dank. Ich denke mit dieser Antwort kann ich was anfangen!

    Grüße Franzi

  • Franzi sagt:

    Leider helfen mir die bisherigen Antworten gar nicht. Hatte bis zum Frühjahr Estreva 0,1 von meinem Frauenarzt verschrieben bekommen. Nur hab ich immer mehr zu genommen, trotz regelmäßigen Fitnessstudio und Zumbakurs. Mein Arzt meinte: Das ist halt so… wenn es mir sonst gut geht! Seit Juni nehme ich Remifemin plus. Ich fühle mich besser, habe mehr Energie und nehme nicht mehr zu. Aber seit einem Monat habe ich Hitzewallungen die mich fast wahnsinnig machen! Salbeitee soll helfen und ich hab den nun probiert, 1-2Tassen tgl. Letztes Wochenende hatte ich eine leichte Blutung! Obwohl ich seit 3 Jahren keine Gebärmutter mehr habe. Jetzt lese ich Rotklee oder Schüsslersalze sollen gut sein, probier ich gerne, wenn es was hilft. Welche anderen Nahrungsergänzungsmittel gibt es noch? Bald kommt der Winter, allein die Vorstellung an einen (dünnen) Pullover…!
    Ich kann doch nicht wieder Hormone nehmen?!

    • igerhard sagt:

      Liebe Franzi, tut mir leid, dass Ihnen die Vorschläge in diesem Webmagazin noch nicht helfen konnten. Offenbar läuft da noch irgendwas mit Ihrem Leben falsch. Statt Fitness und Zumba sollten Sie vielleicht etwas zur Ruhe kommen? Mal mit sich selber beschäftigen, unterstützt durch Yoga oder Qigong o.ä. Auch mit einer deutlichen Ernährungsumstellung lässt sich sehr viel erreichen: zumindest mal vorübergehend verzichten auf: Alkohol, Kaffee, tierische Produkte incl. Käse, also auf Deutsch vegan essen. Wenn Salbeitee helfen soll, dann 4 Tassen am Tag, aber kalt. Ohne Gebärmutter gibt es keine hormonell bedingte Blutung. Wenn das Blut aus der Scheide kam, könnte es ein Hinweis auf eine zu trockene Scheide bei Hormonmangel sein, passiert dann gelegentlich nach dem Geschlechtsverkehr. Bei manchen Frauen wirken tatsächlich Schüßlersalze Wunder, kaufen Sie sich einfach mal ein Buch dazu. Oder versuchen Sie den Granatapfelsamenextrakt Delima.

  • Heike sagt:

    Ich habe alles
    Hitzewallungen
    Schwindel mit Übelkeit
    Panikattacken
    Müdigkeit
    Blutdruck seit Beginn schlagartig gestiegen, muß Tabletten nehmen

    Ich war erst 45 Jahre alt, als alles anfing und kam mit der neuen Situation schlecht zurecht. Am meisten zu schaffen macht mir auch heute noch der Schwindel.
    Nehme jetzt 3 x 5 Globulis am Tage Cimicifuga D 6 und ich muss sagen, ein wenig Linderung verschafft es mir doch, nur der Schwindel bleibt.
    Hier muss man wahrscheinlich lernen mit umzugehen, denn Lösungen kann mir hier keiner anbieten. Blutwerte alle super, Ohren super.

    Ich habe Übergewicht, weshalb mit mein Frauenarzt von Hormonen abgeraten hat. Gibt es hier noch andere Möglichkeiten?

    • igerhard sagt:

      Die allerbeste Hilfe können Sie sich nur selber anbieten: regelmäßige Bewegung, bspw. Laufen, wie ich in meinem neuen Artikel beschrieben habe, Gewichtsabnahme und vernünftiges Essen mit viel Frischkost, Bio aus der Region, wenig Alkohol, wenig tierische Produkte, eventuell Nahrungsergänzungen. Wenn so Ihr Körper wieder genügend Sauerstoff bekommt und die richtigen Baustoffe durch eine gesunde Ernährung, werden Blutdruck, Schwindel, Panikattacken, Müdigkeit kein Thema mehr sein!
      Viel Energie und Disziplin und Erfolg!

  • Anita sagt:

    Ich habe zwar wenig Probleme mit Hitzewallungen, doch ich bekomme immer stärkeren Haarausfall. Inzwischen habe ich gelesen (hier: http://www.ifue-haartransplantation.de) dass es sein kann, dass durch die Wechseljahre Haarausfall auftritt, der für immer bestehen bleibt.
    Ist das wahr? Können die Hormone so etwas auslösen? Mir behagt die Vorstellung gar nicht.

    • igerhard sagt:

      In den Wechseljahren geraten alle Hormone etwas durcheinander, da kann schon mal ein Haarausfall auftreten. Der lässt sich aber in der Regel wieder beheben. Lassen Sie sich am besten mal von einem Hautarzt und Haarspezialisten beraten.

  • Sylvia sagt:

    Ich habe genau dasselbe Problem wie Marion. Ich fühle mich völlig mit meinem Problem allein gelassen. Ich nehme schon seit Wochen Remifemin, aber die Hitze im Körper ist keine Spur weniger geworden. Ich leider sehr darunter. Ich fühle mich, als hätte ich dauernd hohes Fieber. Es ist unerträglich. Zu Hause habe ich keine Heizung an, aber selbst bei einer Raumtemperatur von 16° C ist mir noch zu heiß. Im Büro ist es nur schwer auszuhalten, weil dort immer über 20 Grad sind. Deshalb sitze ich ständig vor dem Ventilator. Ich bin am Verzweifeln. Das Leben ist für mich im Moment nicht mehr lebenswert. All die Mittelchen aus der Apotheke helfen auch nicht, ich habe mich schon oft beraten lassen. Es muss doch etwas geben, damit die Hitze wieder verschwindet und alles wieder normal ist??? Natürlich will ich auch nicht das Gegenteil, ich bin ja mehr als froh, dass das monatliche Übel endlich nicht mehr da ist, aber stattdessen jetzt diese ständige, unterträgliche Hitze. Ich fühle mich richtig elend und wie Marion schon geschrieben hat – Alleingelassen!

    • igerhard sagt:

      Liebe Sylvia,
      Wie ich schon auf Marion antwortete: Sie müssen die richtige Therapeutin finden, u. U. wirklich für eine gewisse Zeit natürliche Hormone nehmen und die Lebensgewohnheiten etwas umstellen. Innerhalb von 3 Monaten sollte dann eine messbare Verbesserung eingetreten sein.

  • igerhard sagt:

    Liebe Marion,
    Ihre Verzweiflung kann ich gut verstehen. Offenbar haben Sie noch nicht die richtige Frauenärztin gefunden. Wenn Ihre Beschwerden so groß sind, sollten Sie unbedingt mit Hormonen behandelt werden. Es gibt die individuelle Hormontherapie über die Haut, die kann man so dosieren, dass die Ängste vor Brustkrebs und anderen Nebenwirkungen (fast) unbegründet sind. Ich werde in den nächsten Wochen einen Artikel dazu schreiben. Bis dahin informieren Sie sich mal unter http://www.natum.de oder suchen Sie einen Endokrinologen auf. Auch bei der GSAAM finden Sie eventuell einen guten Therapeuten: http://www.gsaam.de/arzt-suche.html
    Viel Erfolg und gute Besserung!

  • Marion sagt:

    Vollkommen allein gelassen!
    Erst das Wundermittel Hormone, alles bestens ,mir geht es super keine Beschwerden keine Wechseljahre . Depresionen ,Angstzustände Haarausfall, Hautveränderungen im Gesicht, Schweißausbrüche alles unsinn.
    Mir geht es trotz der Wechseljahre sehr gut,das Älter werden ist gestopt
    Und dann schluss damit,das böse Zauberwort Krebs macht die Runde ,Hormone können sehr wahrscheinlich Brustkrebs fördern.Wir Frauen werden alleine gelassen, mit unseren Angstzuständen Schweißausbrüchen bei Tag und Nacht. jeder Tag ohne Depresionen ist schon eine Bereicherung.

    Egal welches Mittelchen hier auf Pflanzlicher Basis beschrieben wird ,es hilft nichts und schon garnicht wenn vorab Hormone genommen wurden.Das wird einfach verschwiegen Ich nehme seit Monaten Remiferin Plus und Lachesis Homöopathisches Mittel. Mir geht es schlecht und keine Hilfe in Sicht. Ich bin jetzt 60Jahre alt wie lange noch, es macht kein Spass mehr.

    • Julie sagt:

      Hallo, herzlichen Dank für dieses informative und gepflegte Forum. Es ist hilfreich und ich fühle mich nicht ganz alleine mit den Beschwerden. Meine Frage: können Wechseljahre zu Gelenkbeschwerden führen? Ich habe die ganze Palette der Hormonumstellung von Hitzewallung zur depressiven Verstimmung, Schlafstörungen bis hin zur Schlaflosigkeit, Konzentrationsverlust, enorme Gewichtszunahme….ect. allerdings was seit mehreren Monaten wirklich quälend und lebensbehindernd ist, dass meine Gelenke schmerzen und dadurch meine Bewegungsfreiheit enorm eingeschränkt wird. Es wurden keine Entzündungswerte oder aktive Rheumawerte gefunden – bin vorbelastet mit einer Autoimmunerkrankung (ANA Werte), Mischkollagenose, Renaud-Syndrom. Ich bin dennoch mit Fahrrad viel unterwegs, gehe regelmässig bewusst walken, rauche nicht,
      trinke kaum Alkohol. Ich lebe in West-Afrika wegen dem Klima und kann leider keine TMC – Ärzte aufsuchen. Können Sie mir bitte einen Hinweis geben? Mit herzlichem Dank.

      • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

        Liebe Julie,
        Gelenkbeschwerden können eine ganz typische Begleitung der Wechseljahre sein. Sie sind ein Zeichen von Übersäuerung. Stellen Sie Ihre Ernährung total um: Verzicht auf tierisches Eiweiß (keine Fleisch, keine Milchprodukte oder Käse), stattdessen Pflanzenkost und Hülsenfrüchte, möglichst viel Rohkost, Enzyme aus Ananas und Papaya. Führen Sie ein Essen-Tagebuch, und tragen Sie ein, wann Sie welche Beschwerden bekommen. Sie werden ganz schnell selber merken, was Ihnen gut tut und was Sie quält. Lesen Sie die Artikel über Übersäuerung! Alles Gute!

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