Grundlegendes Wissen zur Vorsorge von Erkrankungen und Therapien, die frau selber anwenden kann.

Das Bild der Frauen hat sich in den letzten Jahren gewaltig gewandelt. Längst sind sie nicht mehr „nur“ Hausfrauen, sondern leiten, wie die Werbung es nennt, kleine Familienunternehmen. Auch im Umgang mit der Gesundheit hat sich einiges getan. Natürlich wird auch heute noch hier und da ein Pflaster geklebt oder der gute alte Kamillentee gekocht. Doch das ist bei weitem nicht alles. Die Frau ist heute eine Gesundheitsmanagerin für sich, ihren Partner, die Kinder und auch oft genug für Freunde.

Wenn in medizinischen Lehrbüchern von Krankheiten geredet wird, ist es häufig egal, ob diese Krankheit einen Mann oder eine Frau getroffen hat. Medikamentenprüfungen werden sowieso fast nur bei jungen gesunden Männern durchgeführt. Dabei wird völlig übersehen, dass Frauen einen ganz anderen Stoffwechsel als Männer haben können, dass sie mit Schmerzen anders umgehen, dass sie von vielen Krankheiten häufiger und schwerer betroffen sind als Männer. Nur langsam berücksichtigt die Gender-Medizin die Besonderheiten des weiblichen Organismus. Ein Grund mehr, warum Frauen ihr eigenes Gesundheitsbuch haben müssen.

Das neue Frauen-Gesundheitsbuch

Vor einem Jahr konnte ich Ihnen die erfreuliche Mitteilung machen, dass das Frauen-Gesundheitsbuch zu einem reduzierten Preis erworben werden konnte. Inzwischen hat es sich so gut verkauft, dass der Verlag sich kurzfristig zu einer neuen Auflage entscheiden musste. Da der Thieme-Verlag im vergangenen Jahr seine Schwerpunkte geändert hat, wird das Frauen-Gesundheitsbuch nicht mehr beim Haug-Verlag erscheinen, der sich auf medizinische Fachliteratur beschränken will, sondern bei Trias, dem Ratgeber-Verlag. Ab 11. Juni soll es in allen Buchhandlungen und im Internet wieder erhältlich sein.

Das Frauen-Gesundheitsbuch wird ein neues Cover erhalten, außerdem soll die Papierqualität verbessert worden sein. Das Buch wird jetzt gebunden – somit ist die Haltbarkeit dieses „Nachschlagewerkes“ über mehrere Jahre garantiert. Der Inhalt ist unverändert. Nach kurzer Rücksprache mit dem Verlag war man der Meinung, dass das Frauen-Gesundheitsbuch so aktuell ist, dass inhaltlich keine Anpassung erforderlich wäre. Wenn Sie also noch ein rotes Frauen-Gesundheitsbuch besitzen, brauchen Sie sich kein neues zu kaufen.

Ich bin sehr froh, dass das Frauen-Gesundheitsbuch endlich wieder verfügbar ist. Denn die vielen täglichen Anfragen über e-mail von Frauen, die Probleme mit ihrer Gesundheit haben, zeigen mir, wie wichtig es ist, dass neben den aktuellen Artikeln im Webmagazin die Grundlagen zur Vorbeugung und Behandlung von Beschwerden erlernt werden. So etwas geht nicht per e-mail, da muss frau sich wirklich mal etwas Zeit für sich nehmen.

Das will dieses Buch

Zugegeben, das Frauen-Gesundheitsbuch kann kein Medizinstudium ersetzen, auch nicht das Gespräch mit Ihrem vertrauten Haus- oder Frauenarzt. Trotzdem kann und soll es Sie auf Augenhöhe mit diesen Fachleuten bringen. Vermessen, finden Sie? Ich denke nicht. Ich habe versucht, Ihnen das Wichtigste zusammenzustellen, sowohl über Therapie- als auch über Untersuchungsmethoden, sowohl über Vorbeugung, Ernährung, Umwelteinflüsse als auch über Operations- und Bestrahlungstechnik, sowohl über typische Frauenerkrankungen als auch über Beschwerden, die genauso gut Ihren Mann, Sohn oder Vater treffen können.
Die prall gefüllten Kapitel sollen dafür sorgen, dass Sie wissen, was los ist, und die richtigen Fragen stellen können, statt von Fachchinesisch erschlagen bzw. durch fehlende Informationen allein gelassen zu sein. Das Ziel ist klar: Sie sollen wissen, was wirklich gut für Sie ist, anstatt sich aus Unwissenheit mit dem Zweitbesten zufrieden zu geben.

Beispiele aus der Praxis

In den letzten Monaten bekomme ich täglich Anfragen zu Hashimoto, einer Autoimmunkrankheit der Schilddrüse, oder zu Zyklusbeschwerden, die mit einem Progesteronmangel zu tun haben könnten. Deshalb möchte ich Ihnen an diesen Beispielen erklären, warum das Frauengesundheitsbuch so wichtig ist.

Hashimoto

Wolfstrapp; Lycopus europaeus; © emer - Fotolia.com

Aus irgendeinem Grund bildet das Immunsystem plötzlich Antikörper gegen eigenes Schilddrüsengewebe. Die Schilddrüse entzündet sich, es wird zu viel oder zu wenig Schilddrüsenhormon gebildet, der weibliche Körper leidet unter „einem Wechselbad der Gefühle“. Die herkömmliche Therapie ist die Gabe von Schilddrüsenhormon. Wenn dann die Schilddrüsenwerte durch dieses Hormon einigermaßen normal sind, werden alle Beschwerden, die trotzdem noch vorhanden sein können, auf die Wechseljahre, den unerfüllten Kinderwunsch, die Psyche geschoben.

Sie wissen aus verschiedenen Artikeln in diesem Magazin über Hashimoto aber schon, wo die Ursachen für eine Autoimmunkrankheit zu suchen sind: Umweltbelastungen, gestörter Darm, Nahrungsmittelunverträglichkeiten, übermäßiger Stress, Fehlernährung usw. Im Frauen-Gesundheitsbuch werden Ihnen diese Zusammenhänge genau erklärt und die Therapiemethoden vorgestellt, die ganzheitlich, Schritt für Schritt, Ihren Organismus wieder ins Gleichgewicht bringen können. Hier können die Pflanzenheilkunde (Wolfstrapp) und die Homöopathie sehr tiefgreifend helfen.

Progesteronmangel

Wer kennt es nicht, das PMS, Schlafstörungen, Gereiztheit, Schmierblutungen vor der Periode, Wassereinlagerungen und zahlreiche andere Symptome, die mit einem Östrogenüberschuss, bzw. Gestagenmangel zusammenhängen können. Erste Reaktion: Bioidentisches Progesteron muss her, am besten als Creme, zum individuellen Auftragen auf die Haut. Auch das ist eigentlich wieder nur die Kaschierung eines Symptoms. Was verursacht denn diesen Hormonmangel?

Mönchspfeffer

Und wieder müssen wir tiefer gehen: ist es

  • ein Östrogenüberschuss durch hormonaktive Umweltgifte, durch falsche Ernährung mit zu viel Milchprodukten,
  • ein Progesteronmangel durch zu wenig gute Fette, zu viel Sport, zu viel Kaffee und übermäßigen Stress, fehlende B-Vitamine, also vielleicht wieder ein Darmproblem?

Sie sehen, auch in diesem Fall kann ich Ihnen zwar die Progesteroncreme empfehlen. Viel wichtiger und langfristig effektiver ist es aber, im Frauen-Gesundheitsbuch nachzulesen und zu erkennen, wo Sie Ihren Lebensstil anpassen und verbessern müssen. Auch wissen Sie dann, warum Methoden, wie Homöopathie, Ayurveda, die Europäische Pflanzenheilkunde (Mönchspfeffer) oder die Traditionelle ChinesischeMedizin (TCM) Ihre natürlichen inneren Heilkräfte mobilisieren können, damit Sie frei von Beschwerden, auch ohne Medikamente, werden können.

Zur Anwendung des Buches

Das Frauen-Gesundheitsbuch ist in 5 große Abschnitte unterteilt:

  • Situation der Frau und der Medizin heute
  • Methoden zur Gesunderhaltung
  • Methoden zum Gesundwerden
  • Frauentypische Erkrankungen
  • Allgemeine Erkrankungen

In den speziellen Krankheitskapiteln finden Sie konventionelle, alternative und unterstützende Maßnahmen.
Selbstverständlich soll es kein Buch sein, das Sie einfach mal so schnell im Bett vor dem Einschlafen durchlesen. Vielmehr soll es ein Handbuch sein, in dem Sie immer mal blättern und nachschlagen können. Und wenn Sie dann mal wirklich krank sind, können Sie in den entsprechenden Kapiteln nachlesen und das eine oder andere Naturheilmittel nach Rücksprache mit Ihrem Therapeuten einsetzen.
Wenn Sie eine Methode besonders interessiert, werden Ihnen Hinweise auf weiterführende Literatur gegeben.
Mir ist klar, dass viele Fragen offen bleiben werden, dafür ist unser wunderbarer Körper einfach zu kompliziert. Sicher hilft Ihnen Ihr Arzt dann gerne weiter und vielleicht auch dieses Magazin, das Sie regelmäßig mit aktuellen Nachrichten aus der Medizin versorgt.

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