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Colostrum – Hilfe aus der Natur bei Problemen im Intimbereich

Von | 15. März 2015 – 22:44 29 Kommentare 24.755 AufrufeDrucken

Irritationen und Entzündungen im Scheiden- und Vulvabereich lassen sich durch Colostrum, die Vormilch der Kuh, bessern und heilen.

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Über eine trockene Vulva klagen viele Frauen in und nach den Wechseljahren, manchmal auch schon zu einem früheren Zeitpunkt bspw. nach Geburten oder nach wiederholten Scheideninfektionen. Viele Anfragen bei mir über das Webmagazin beziehen sich auf diese Probleme. Deshalb bin ich froh, wenn ich Ihnen immer wieder neue Therapiemöglichkeiten vorschlagen kann. Cremes und Zäpfchen auf Pflanzenbasis sind Ihnen inzwischen bekannt. Die individuelle Aromatherapie ist sehr effektiv, aber ohne einen Frauenarzt, der sich auskennt, schwierig durchzuführen.

Ein einzigartiges Produkt für die trockene Vulva ist eine colostrumhaltige Intimlotion. Colostrum, die Vormilch der Kuh, die ausgerechnet soll Heilung versprechen? Zu Recht ist Kuhmilch in den letzten Jahren in Verruf geraten. Massentierhaltung und hoch industrialisierte Produktionsverfahren haben aus der einst wohl gesunden Milch nicht nur ein totes, sondern unterdessen auch ein ungesundes Lebensmittel gemacht.

Aber selbst die frischeste BIO-Milch ist aus wissenschaftlicher Sicht kein ideales Lebensmittel. Das liegt natürlich nicht an ihren tatsächlich reichlich vorhandenen Vitalstoffen, sondern einzig und alleine an einem gefährlichen Stoff in der Milch. Das Kasein, auch bekannt als Milcheiweiß oder Milchprotein. Es zählt zu den hochmolekularen Eiweißen und ist in der Lage, lebensbedrohliche Allergien hervorzurufen. Aber bitte keine Angst an dieser Stelle, denn die tote, nach ihrer Verpackung schmeckende Milch aus den Verbrauchermärkten hat weniger allergieauslösendes Potential als frische Milch von der BIO-Kuh.

Geschichte und Nutzung von Milch und Colostrum

Blicken wir doch einmal circa 8.000 Jahre zurück, zu Beginn der Milchwirtschaft. Der Mensch erkannte, mehr oder weniger durch Zufall, dass die Milch einer Kuh eine besondere Heilwirkung hatte. Rinder waren in der damaligen Zeit ausschließlich Lasttiere. Die damalige Kuh war damals auch noch keine Milchfabrik, die bis zu 25 Liter Milch am Tag produzieren musste, sondern ein naturbelassenes Huftier, dessen Euter ausschließlich in den ersten Wochen nach dem Kalben hochwertige und etwas dickflüssigere Milch gab.

Die wertvollste Milch, mit der besten Heilwirkung, war die vom Tag der Geburt eines Kalbes, das Colostrum, so die lateinische Bezeichnung der Erstmilch. Mit Entdeckung der Heilwirkung von Colostrum legte der steinzeitliche Mensch jedoch den Grundstein für die Milchwirtschaft. Er wollte dieses wertvolle und einfach zu erhaltende Heilmittel jeder Zeit verfügbar machen und begann daher, die Kuh täglich zu melken.

Melken

Melken

Die Kühe, wie wir sie heute kennen, sind das Resultat aus Zucht und eben dem täglichen Melken. Eines jedoch ist, soweit die Tiere artgerecht gehalten und ernährt werden, bis heute gleich geblieben: die enorm hohe Qualität und Heilkraft des Colostrums vom Tag der Geburt eines Kalbes. Für das neugeborene Kalb ist das Colostrum die allerwichtigste Nahrung, ohne die es keine Überlebenschance hat. Ohne Colostrum verenden Kälber binnen weniger Tage, denn sie besitzen kein angeborenes Immunsystem, wie z.B. das Menschenbaby.

Es ist naheliegend, dass ein Bauer das neugeborene Kalb zunächst bei der Mutterkuh anlegt, damit es ausreichend versorgt ist. Das Kälbchen trinkt ca. 3 bis 4 Liter und ist damit ausreichend versorgt. Die verbleibende Kolostralmilch, so der deutsche Name, muss der Bauer abmelken. Somit kommt der Mensch in den Genuss dieses wertvollen Rohstoffs.

Der Wirkmechanismus von Colostrum

Colostrum bietet als einziges Nahrungsmittel eine starke immunregulatorische Eigenschaft. In diesem Sinne hilft es dem Körper, einerseits mit Krankheitserregern fertig zu werden, und anderseits, immunologische Überreaktionen (Allergien und Autoimmunerkrankungen) zu unterdrücken. Außerdem besitzt Colostrum ein hohes antioxidatives Potential.

Inhaltsstoffe von Colostrum

Verantwortlich hierfür sind eine Vielzahl von komplexen Proteinen. Zu den wichtigsten zählen Antikörper (Immunglobuline), Signal- und Botenstoffe, sowie Wachstumsfaktoren und Zytokine. Colostrum ist reichlich davon bestückt; ist es ja dessen Grundeigenschaft, einem Kälbchen ohne Immunsystem zum Sprung ins Leben zu verhelfen. Die immunologische Wirkung von Colostrum ist seit vielen Jahren bekannt und wissenschaftlich bestätigt.

Die Immunregulatoren von Colostrum gelangen unversehrt in den Darm

myColostrum

myColostrum-Extrakt flüssig

Dennoch ging man lange Zeit davon aus, dass alle Proteine des Colostrums bereits nach kurzer Zeit im Darmtrakt zerlegt und somit unwirksam werden. Dies widerlegte eine Studie des Instituts für Physiologie und Biochemie der Ernährung, der Bundesanstalt für Milchforschung, im Jahre 1994. Die Wissenschaftler fanden heraus, dass Immunglobuline des bovinen (von der Kuh stammenden) Colostrums für sehr lange Zeit auf den Schleimhäuten verbleiben, insbesondere im Darmtrakt.

Andere Wissenschaftler nahmen an, dass die wertvollen Immunregulatoren nicht einmal im Dünndarm ankommen und somit auch niemals am Wirkort, sondern im sauren Magen bereits zersetzt werden. Auch diese Hypothese wurde widerlegt, als man erkannte, dass die aktiven Substanzen im Colostrum durch Glykoproteine geschützt werden, welche resistent gegen die aggressive Magensäure sind. Das ist die beste Voraussetzung, um im Darmtrakt immunmodulierend zu wirken.

Lokale Wirkung von Colostrum auf den Intimbereich

Haut und Schleimhaut des Intimbereichs sind in der Regel hervorragend gegen Krankheitserreger geschützt. Jedoch gibt es zahlreiche schädigende Einflüsse:

  • Hormonschwankungen,
  • Antibiotika-Einnahme,
  • unnötige Scheidenspülungen,
  • Kosmetika, Seifen und andere Waschprodukte,
  • Abwehrschwäche,
  • Stress,
  • alkalische Einflüsse durch die Monatsblutung oder Spermien,
  • Ansteckungen mit Krankheitserregern.

Dadurch werden die Haut und die Schleimhäute gereizt (irritiert), so dass Entzündungen mit Befall von Pilzen oder Bakterien entstehen können.

Bis dato war Colostrum in der Naturheilkunde nur für den oralen Verzehr bekannt. Nachdem aber bekannt wurde, dass Colostrum in der Lage ist, das natürliche Milieu auf allen Schleimhäuten, mit denen es in Verbindung kommt, wiederherzustellen, war es naheliegend, Untersuchungen im Intimbereich der Frau mit Colostrum anzustreben. Denn genau dort kommen die Immunregulatoren und Antikörper des Colostrums über den Verdauungstrakt nicht an.

Studienergebnisse mit Colostrum bei Vulvitis, Lichen und Craurosis

Die Untersuchungen von Dr. Dr. F. Starflinger, wurden mit speziell auf den Intimbereich angepassten Produkten in Form von colostrumhaltiger Aufbaumilch und Waschlotion gemacht.

Vicolac intim

Vicolac intim, jetzt Vicosan intim

62 Patientinnen wurden in die Studie aufgenommen, bei denen die bisherigen schulmedizinischen Behandlungen nicht zum Erfolg geführt hatten. Die Vicosan™ Intim-Aufbaumilch wurde morgens und abends von den Patientinnen auf die Vulva aufgetragen, nachdem vorher eine Wäsche mit Vicosan™ Intim-Waschlotion oder Kernseife stattgefunden hatte.

Beim Einschluss in die Studie und vier Wochen nach Behandlung wurde ein Befindlichkeitsbogen ausgefüllt, in dem die Patientinnen ihre Beschwerden in einer Skala von 0 (gar nicht) bis 10 (hochgradige Beschwerden) einschätzen mussten. Außerdem beurteilte der Frauenarzt den Lokalbefund.

In der Tabelle werden die Diagnosen der Patientinnen dargestellt und die Ergebnisse der Befindlichkeit vor und vier Wochen nach der lokalen Anwendung von Colostrum. Die Zahlen geben nicht die Anzahl der Pateintinnen an, sondern den durchschnittlichen Befindlichkeitsscore aller Patientinnen zum besagten Zeitpunkt. Es wird deutlich, wie gut Colostrum im Intimbereich wirkt, mit z.T. signifikanten Befundverbesserungen nach nur 4-wöchiger Anwendungsdauer.

Studienergebnisse

Studienergebnisse

Colostrum unterstützt mit seinen Reparaturfaktoren, insbesondere den Wachstumsfaktoren TGF-ß, TGF-α, IGF-I und EGF, die schnelle und effektive Regeneration des Genitalgewebes. Mit seiner nachgewiesenen antioxidativen Potenz hindert Colostrum Pilze und Bakterien an der Vermehrung. Colostrumhaltige Intimpflege und Aufbaumilch sind relativ neu und scheinen tatsächlich zielführend zu sein.

Nebenwirkungen von Colostrum

Colostrum hat keine Nebenwirkungen, wie sie bei den isolierten Wirksubstanzen des Colostrums durchaus bekannt sind. Das ist natürlich nicht verwunderlich, wäre es doch eine fiese Laune der Natur, einem Neugeborenen mit der ersten Mahlzeit seines Lebens nur eine einzige Nebenwirkung mitzugeben. Trotz der geringen Spuren von Laktose ist Colostrum auch nicht in der Lage, Reaktionen bei Laktoseintoleranz hervorzurufen.

Produktion von Colostrum

Vor ca. 25 Jahren, wurden in Niederbayern die ersten Forschungen betrieben, um Colostrum so zu verarbeiten, dass es einerseits für den Menschen verträglich ist und andererseits die aktiven Substanzen erhalten bleiben. Für die Colostrum Produkte mit den Handelsnamen Vicosan intim oder myColostrum wurde ein patentiertes Produktionsverfahren entwickelt. Dieses gewährleistet, dass die aktiven Substanzen zu 100% erhalten bleiben. Das gewonnene Colostrum Serum wird sogar konservierungsmittelfrei haltbar gemacht. Seit der Novellierung der EU Milchverordnung, im Jahr 2006, darf Colostrum auch offiziell verkauft werden. Seither ist ein regelrechter Ansturm an Anbietern im Internet und in Apotheken zu finden. Es macht durchaus Sinn, sich mit den Qualitätsunterschieden vertraut zu machen.

Unterschiedliche Qualität von Colostrum

Wie oben erwähnt, beruht die Funktion des Colostrums auf der Aktivität von komplexen Proteinen. Ein einfaches Experiment verdeutlicht, wie empfindlich diese sind. Nehmen wir einmal ein frisches Hühnerei. Es beinhaltet aktive Proteine, die für das Küken enorm wichtig sind, damit es perfekt ausgebildet wird, um irgendwann auch so stark zu sein, dass es die Schale des Eis durchstoßen kann. Erhitzen wir das Ei nun auf stark fiebrige 42 °C, denaturieren die Eiweißbausteine und zeigen das auch ganz deutlich, indem sie gerinnen. Aus diesem Ei wird niemals mehr, auch bei günstigsten Bedingungen, ein Küken schlüpfen. Ähnlich verhält sich Blut, daher ist hohes Fieber so gefährlich für jedes Lebewesen.

Produktionsprozess von Colostrum

Im Fall von Colostrum bedeutet das, dass der Produktionsprozess niemals die 40°C Grenze überschreiten darf, um zu gewährleisten, dass alle aktiven Proteine weiterhin ihren Job erledigen können. Ein reiner Kaltverarbeitungsprozess ist demnach optimal. Nun wird es sehr schwierig für die Hersteller, denn in der Tat beherrscht diesen aufwändigen Prozess kaum jemand.

Europaweit sind das nur zwei Unternehmen, eines davon ist in Niederbayern beheimatet. Der Großteil des angebotenen Colostrums, auch über Apotheken, durchlief nämlich Prozesstemperaturen zum Teil weit über 42 °C.

Dieses Colostrum ist frei von Zusatzstoffen und Konservierungsstoffen

Vicolac Colostrum Flasche

Vicolac Colostrum, jetzt myColostrum-Extrakt flüssig

Die reichhaltige Zusammensetzung des Colostrums macht es sehr empfindlich. Ähnlich wie frische Milch verdirbt es sehr schnell, und daher ist es eine Kunst in der Produktion, es so aufzubereiten, dass es ohne Zusatz- oder Konservierungsstoffe haltbar wird. Erreicht wird dies durch eine Kaltsterilfiltration. Bei der Produktion von myColostrum wird das Colostrum in einem schonenden Verfahren durch spezielle Filter gepumpt, die dermaßen feinporig sind, dass dadurch die natürliche Keimbelastung auf ein unschädliches Minimum reduziert wird. Durch dieses aufwändige Verfahren kann komplett auf Konservierungsmittel verzichtet werden. Die kosmetischen Produkte, wie z.B. Vicosan intim Aufbaumilch und Waschlotion, werden nach den strengen Richtlinien der Naturkosmetikherstellung produziert. Auch hier wird auf synthetische Konservierungsstoffe verzichtet.

Herkunft von Colostrum

Hinzu kommt eine in der Immunologie bekannte Eigenschaft der im Colostrum enthaltenen Antikörper. Deren immunologisches Gedächtnis. Diese können sich nämlich an alle Krankheitserreger erinnern, mit denen Sie einmal zu tun hatten. Australische, neuseeländische oder amerikanische Antikörper besitzen demnach eine Abwehrkraft gegen spezifische Krankheitserreger aus den einzelnen Regionen, in denen sie entstanden sind und nicht gegen Erreger in unseren Breiten- und Längengraden. Einfach ausgedrückt bedeutet das, dass Colostrum aus Europa für Europäer, aus Neuseeland für Neuseeländer und letztlich aus den USA für Amerikaner gut ist. Das Colostrum, das für Vicosan und MyColostrum verwendet wird, stammt von Kühen aus Deutschland und Österreich.

Tierhaltung und Fütterung der Kühe

Kühe auf der Weide

Kühe auf der Weide

Auch die Tierhaltung und Fütterung wirkt sich enorm auf die Qualität des Colostrums aus. So hat das Colostrum von konventioneller Viehhaltung einen weitaus schlechteren Wirkungsgrad als das von Tieren mit artgerechter Haltung und Fütterung. Wer nun auf BIO tippt, der wird an dieser Stelle staunen, denn die Mehrzahl der BIO-Höfe sind weit weg von artgerechter Fütterung. Aber auch die Viehhaltung ist nach den BIO-Verordnungen nicht optimal, um hochwertiges Colostrum zu erhalten.

Hohe Qualität entsteht dort, wo der Bauer respektvoll mit seinen Tieren umgeht. Er achtet auf richtige Fütterung, denn Rinder dürfen keine Getreide (dazu gehört auch Mais) fressen. Außerdem sorgt er für den naturgemäß wichtigen und weitläufigen Auslauf auf der Weide. Die Weideflächen sollten naturbelassen und ungedüngt sein und zudem eine Vielzahl von Pflanzenarten und -sorten beinhalten. Eine konventionelle Viehweide beherbergt nur noch 17 verschiedene Pflanzenarten, überwiegend Gräser. Im Vergleich dazu hat eine naturbelassene Weide bis zu 170 Pflanzenarten und -sorten. Stellen Sie sich einmal vor, Sie dürften nur noch blankes Knäckebrot essen. Es dauert nicht lange, und Sie werden sterbenskrank, auch wenn es BIO-Knäckebrot ist.

Fazit

  • Aufgrund der vorbildlichen Produktionstechnologie hat Frau, Mann und Kind mit myColostrum ein hervorragendes Colostrum-Produkt, das von deutschen und österreichischen Kühen stammt und europäische immunkompetente Inhaltsstoffe aufweist.
  • Dank der beeindruckenden Ergebnisse der Anwendungsstudie von Dr. Dr. Starflinger mit Vicosan intim kann man Vicosan intim Produkte vorbehaltlos für die Behandlung von Irritationen der Vulva, Lichen sklerosis, Craurosis, als auch anderen unspezifischen und atrophischen Vulvitiden empfehlen.
  • Bei Ursachen von Stress, schwachem oder überreagierendem Immunsystem, im Fall von Allergien oder Autoimmunerkrankungen, in der adjuvanten Krebstherapie und bei Fatigue ist die zusätzliche Verabreichung von myColostrum-Extrakt in Kapseln oder als flüssiges Serum empfehlenswert. Zu verschiedenen Krankheitsbildern liegen bereits signifikante Studien sowohl mit Colostrum als auch mit myColostrum vor.
  • Weitere Informationen über Colostrum Produkte, sowie die Bezugsquelle finden Sie hier.

Wenn Sie Erfahrungen mit Vicosan intim Produkten gemacht haben oder auch mit myColostrum, dann berichten Sie doch in einem Kommentar davon!

29 Kommentare »

  • Hannah sagt:

    Sehr informativ und interessanter Artikel!
    Werde häufig krank (circa 1x im Monat) und hatte auch schon oft mit Scheidenpilz zu kämpfen – bin gespannt auf die Wirkung von Colostrum! (Habe mir jetzt mal die intim Aufbaumilch von Vicosan bestellt, bitte Daumen drücken)
    Vielen Dank schonmal! :-)

  • Anna sagt:

    Ich wollte hier mal eine Rückmeldung geben zu meiner Erfahrung mit der Aufbaumilch vom Vicolac (bzw. mittlerweile heißt es ja Vicosan). Ich bin mittlerweile fast beschwerdefrei, ganz selten nur noch habe ich Probleme (Juckreiz, Brennen und Trockenheit waren meine „Hauptfeinde“) und dann auch nur in ganz abgeschwächter Form, kein Vergleich zu davor. Ich verwende sie fast täglich, sie ist sehr sparsam im Verbrauch und lässt sich problemlos und hygienisch dosieren (die hygienische Entnahme ist mir sehr wichtig, ich verstehe nicht, warum da manche Anbieter so wenig Wert darauf legen).
    Ich hoffe, andere haben damit genau so großen Erfolg, ich weiß wie anstrengend und zermürbend es sein kann, einfach kein passendes Mittel zu finden, das endlich Besserung bringt…es ist eine riesen Erleichterung und Steigerung an Lebensqualität!

    Liebe Grüße
    Anna

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Anna,
      vielen Dank für die Rückmeldung, der Erfolg freut mich sehr. Alles Gute!

    • Uschi sagt:

      Mich interessiert ob das von Ihnen verwendete Produkt Vicolac Parfum enthält. Das es wesentlich billiger ist, als Vicosan, das parfumfrei ist.
      Liebe Grüße
      Uschi

      • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

        Liebe Uschi,
        ich habe mich erkundigt. Vicolac gibt es schon über ein Jahr nicht mehr. Vielleicht meinen Sie das Konkurrenzprodukt Lacvital, das identisch mit Repalac ist. Dieses Produkt ist keine Naturkosmetik und enthält Parfum. Es hat aber auch einen Anteil Colostrum und zeigt einen positiven Effekt. Da mit Lacvital udn Vicolac gelegentliche Unverträglichkeiten auftraten, die wohl vom Parfum herrührten, wurde die Vicosan Rezeptur entwickelt (bei der Gelegenheit wurde damals das Produkt umbenannt in Vicosan). Ich hoffe, ich konnte Ihnen damit weiterhelfen. Alles Gute!

  • Karin sagt:

    Hallo,

    ich habe die Diagnose Lichen Scler. und hatte vor 9 Jahren hormonbedingten Brustkrebs. Kann ich Colostrum intim gefahrlos nutzen?
    Unter „Kontakt“ taucht bei mir leider kein Formular auf.
    Wäre für Rückemldung dankbar.

  • Veronika sagt:

    Sehr geehrte Frau Professor Gerhard,

    Kann man Colostrum auch in der Schwangerschaft benutzen?
    Mit freundlichen Grüßen

  • Sonja sagt:

    Sehr geehrte Frau Prof. Gerhard
    ich habe einen großen Myom 8x10cm und habe in der lezten Zeit Colostrum wg. Immunsystems genommen, kann es sein, dass das kontraproduktiv war, d.h. schlecht, denn es könnte unter anderem sein, dass dies meinen Myom noch mehr wachsen lies.
    Was wäre Ihre Meinung dazu? Enthält Costrum wie auch das andere Milch Hormone, Wachstumshormone, die ungünstig für Patienten, einen Myom noch fördern.
    Dankeschön,
    MFG
    Sonja

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Sonja,
      in Colostrum sind verschiedene Wachstumsfaktoren, deshalb möchte ich nicht ausschließen, dass sich die auf das Myomwachstum auswirken könnten, obwohl ich noch nie etwas davon gehört habe. Da ich nicht weiß, in welcher Zeit sich Ihr Myom entwickelt hat und wie lange Sie in welcher Dosis Colostrum nehmen, ist es schwierig, einen Zusammenhang herzustellen. Viele Grüße!

  • Petra sagt:

    Hallo.
    Ich nehme seit 6 Tagen Colostrum flüssig. Habe seit 20 Jahren Endometriose und schlucke Visanne und nehme Estradiol als Gel. Nun habe ich gesehen, dass diese Hormone auch im Colostrum sind. Kann sich das negativ auf die Endometriose auswirken?
    Andererseits weckt es in mir die Hoffnung doch mal die Pillen weglassen zu können.
    LG Petra

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Petra,
      Das Wesentliche im Colostrum sind die Immunfaktoren. Colostrum soll das gestörte Immunsystem bei Endometriose wieder ausbalanzieren. Ich bezweifle allerdings, dass das alleine ausreichend ist. Lassen Sie sich von einem Arzt für Naturheilkunde ausführlich beraten. Viele Grüße

  • Heike sagt:

    Sehr geehrte Frau Professor Gerhardt,

    Bei mir ist Lichen Sclerosus diagnostiziert worden. Jetzt habe ich beim recherchieren im Internet von der Colostrum salbe gelesen.
    Ist dies hilfreich?

  • Maja sagt:

    Sehr geehrte Frau Prof. Gerhard,

    mit großem Interesse habe ich Ihren Bericht über die vaginale Anwendung von Colostrum gelesen.

    Ich habe seit 7 Jahren Beschwerden im Vaginalbereich, ursächlich war eine Blasenentzündung mit späterer, sehr kurzer Anwendung eines Pilzmittels. Schon damals begann ein Brennen des Genitals aber vor allem extremes Brennen beim Wasserlassen. Ein großes Wundgefühl an den inneren Labien kam hinzu.

    In den Jahren meines Leidensweges habe ich eine Ärzte-Odyssee hinter mir. Eine Biopsie ergab eine chronische Vulvitis, kein Lichen Sc., kein HPV. Prof. Mendling wie auch Prof. Weissenberger haben eine Vestibulitis diagnostiziert, Prof. Petersen eine irritative Dermatitis (Deumavan hilft mir null, es verschlimmert das Ganze nur noch). Sämtliche Abstriche waren stets unauffällig. Urologen wissen ob des Brennens beim Wasserlassen auch nicht weiter, ich habe Akkupunktur versucht, diverse Salben (eine Eigenkreation von Prof. Weissenbacher, Sanigil-Gel, Cortison-Salben etc. pp.)

    Manchmal bin ich symptomfrei. Urplötzlich. Zwischendurch gab es mal ein halbes Jahr, in dem ich nichts hatte. Dann fing es wieder an.

    Seit 7 Jahren lebe ich allein, bin jetzt Ende 40, die Jahre ziehen ins Land und meine Sexualität ist dahin. :( Mal ganz zu schweigen von den starken Schmerzen, die mich täglich begleiten. Ich war eine lebensfrohe, lustige und gutaussehende Frau, ich habe Sexualität nur in 3 festen Beziehungen gelebt und mit den Jahren bin ich immer depressiver und zurück gezogener geworden. Ich fühle mich wie eine lebende Tote :(

    Ich weiß langsam nicht mehr weiter… im April/Mai war ich 7 Wochen beschwerdefrei, ein Wunder schien geschehen und jetzt ist es schlimmer denn je.

    Meinen Sie, das Colostrum wäre in meinem speziellen und hartnäckigen Fall einen Versuch wert? Die einzige Diagnose, die ich neben der VVS habe (Prof. Mendling meint allerdings, dass das extreme Brennen beim Wasserlassen untypisch dafür wäre) ist die Vulvitis durch die durchgeführte Biopsie.

    Was ich noch anfügen möchte ist, dass ein „Schub“ immer mit einem gewissen Geruch des Genitals einher geht. Kein typischer Geruch einer bakteriellen Vaginose, er ist eindeutig anders. Auch habe ich dann stets vermehrten, weißlichen, schaumigen Ausfluss. Ein wenig Abhilfe kann ich mir dann durch den Gebrauch von Balance Activ-Gel verschaffen.

    Haben Sie vielleicht ansonsten noch einen Rat für mich? Ich würde so gerne wieder mein Leben genießen und nicht für den Rest meiner Tage depressiv und schmerzerfüllt dahin vegetieren :(.

    Es grüßt sehr herzlich,

    Maja

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Maja,
      schaumiger Ausfluss spricht für Bakterien. Ich würde ein Aromatogramm machen lassen und dann mit der Aromatherapie behandeln. Bei so chronischen Beschwerden, die aber zwischendurch immer mal ganz weg sind, müssen Sie mal detektivisch tätig werden: was war anders im April-Mai als sonst? Urlaub, Ernährung, Psyche, Nahrungsergänzungen? Haben Sie genug Vitamin D, Omega-3-Fettsäuren und andere Schutzstoffe, die von innen die Haut pflegen? Alles Gute!

      • Maja sagt:

        Sehr geehrte Frau Prof. Gerhard,

        zunächst einmal ganz herzlichen Dank, dass Sie mir geantwortet haben. Ich zerbreche mir den Kopf darüber, was genau im April/Mai anders war. Ich hatte mich in der Zeit weitestgehend Low Carb ernährt, weil ich eine Diät angefangen hatte. Leider nahm ich – paradoxerweise – durch diese Ernährungsform in kurzer Zeit noch mehr zu (ich habe leider durch die VVS und entsprechenden Kummerspeck 10 kg zugenommen) und habe dies dann eingestellt.

        Sicherlich ging es mir in dieser Zeit psychisch besser, als jetzt. Aber es ist auch ein Teufelskreis: habe ich weniger VVS-Schmerzen, geht auch die Psyche bergauf. Jetzt habe ich wieder starke Schmerzen und bin depressiv.

        Meinen Vitamin-D-Spiegel werde ich jetzt kurzfristig testen lassen. Diesen habe ich schon länger im Verdacht, nicht ausreichend zu sein.

        Vor ein paar Tagen habe ich mit der Einnahme von MSM begonnen. Z.Zt. habe ich das Gefühl, dass dieser Schwefelstoff das Ganze noch verschlimmert, als mir besser zu tun.

        Was das Thema Aromatogramm angeht, so muss ich mich hier erst einmal einlesen. Ich weiß noch zu wenig darüber.

        Ich habe auch oft Bakterien im Verdacht, aber ich bin schon von vorne bis hinten mit detailliertesten Abstrichen untersucht worden. Dies z.B. äusserst umfassend bei Prof. Weissenbacher in München. Nichts.

        In der Uniklinik in Köln hat man vor 4 Jahren einen hohen Ureaplasmen-Befall festgestellt. Nach Gabe von Azithromycin hat man auch hier nichts mehr feststellen können, auch später nicht. Ich habe mich noch mehrmals darauf untersuchen lassen.

        Letztlich weiß keiner, was es genau ist.

        LG
        Maja

    • Anne sagt:

      Hallo Maja,

      Ich hatte die gleichen Symptome, fast ein ganzes Jahr lang.
      Zahllose Untersuchungen ( auf alle möglichen Krankheiten
      incl.Tropeninstitut ) keine Ergebnisse.

      Durch Zufall jetzt der Durchbruch:
      Es wurde eine Ureaplasma parvum Infektion festgestellt.

      Peinlich, da diese zu den „Geschlechtskrankheiten“ gehört, obwohl ich
      mir diese sehr sicher in einem Warmwasser Becken/Sauna zugezogen habe.
      Es soll verschiedene Formen der Ansteckung geben. Ich lebe seit Jahren in einer festen Beziehung.

      Wurde das bei Ihnen kontrolliert?

      Falls nicht und Sie haben noch die Symptome, rate ich Ihnen dringend dazu. Ich habe das Gefühl wieder auf dem Wege der Besserung zu sein….. nach 3 Tagen Antibiotikum.

      Liebe Grüße
      Anne

      • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

        liebe Anne,
        vielen Dank für diesen wichtigen Tipp. Leider werden diese Spezialabstriche oft „vergessen“. Alles Gute!

      • Maja sagt:

        Liebe Anne,
        leider lese ich Ihren Kommentar erst jetzt, per Zufall war ich noch einmal auf dieser Seite, weil ich mich nochmal über das Colostrum einlesen wollte.

        Das ist ja interessant! Bei einem Abstrich wurde bei mir dereinst Ureaplasma urealyticum festgestellt und das in großer Anzahl. Ein Antibiotikum brachte keine Besserung, angeblich war auch kein Befund mehr feststellbar.

        Ureaplasma parvum ist mir nicht bekannt.. vielleicht sollte ich mich noch einmal auf beides testen lassen.

        Und Ihre Symptome waren genau so, wie bei mir? Interessant…bislang habe ich selbst in diversen Foren im Netz niemanden gefunden, der vergleichbare Symptome gehabt hätte…

        LG
        Maya

  • Margit sagt:

    Sehr geehrte Frau Prof. Dr. Gerhard,

    mit großem Interesse habe ich den Beitrag zu Colostrum gelesen und haben hierzu noch zwei Fragen:

    Ist bei trockenen Schleimhäuten auch die innerliche Einnahme von Colostrum zu empfehlen? Wenn ja, sollte man auf flüssige Colostrum Extrakte oder auf Kapseln zurückgreifen?

    Kann die Einnahme von Colostrum auch eine positive Wirkung auf die Speiseröhre haben, ich habe seit 15 Jahren Migräne mit heftigem Erbrechen, darunter hat die Speiseröhre sehr gelitten.

    Ich bedanke mich herzlich für Ihre Hilfe und Ihre Bemühungen.

    Herzliche Grüße
    Margit

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Margit,
      Die innerliche Einnahme von Colostrum ist immer zu empfehlen, da die meisten von uns ein überlastetes Immunsystem haben und die Nahrungsmittel, die wir bekommen, oft mangelhaft sind. Würde Ihnen auf jeden Fall die flüssige Form empfehlen, die dann gleich die Speiseröhre etwas benetzt.

  • Belinda sagt:

    Liebe Frau Prof. Gerhard,

    haben Sie vielen Dank für Ihre Empfehlungen.
    Dürfte ich Sie hinsichtlich der guten Darmbakterien noch fragen – welche Bakterienart sollten diese enthalten bzw. welche Produkte könnten Sie mir konkret empfehlen?

    Herzlichen Dank!

    Liebe Grüße,
    Belinda

  • Belinda sagt:

    Sehr geehrte Frau Prof. Gerhard!

    Könnte Vicolac Intim auch bei irritativer Dermatitis helfen? Aus schulmedizinischer Sicht wurde mir Deumavan empfohlen, welches Linderung schafft, aber die Ursache nicht zu beheben scheint…
    Seit dem Ende einer einmaligen Scheidenpilzinfektion Ende Juni, welche mit Candibene Creme und Candibene Zäpfchen für eine Woche behandelt wurde, habe ich immer wieder eine Woche vor der Periode und auch danach Brennen im Bereich der Vuvla. Eine Untersuchung unter dem Mikroskop sowie auch im Labor war unauffällig – Normalbesiedelung der Vaginalflor, keine Pilze/Bakterien…
    In den letzten 2 Monaten war es auch komplett verschwunden…hätten sie vielleicht einen Ansatz/Idee?
    Ich komme aus Österreich und bin auf der Seite von NATUM leider nicht fündig geworden – könnten Sie mir eventuell eine Kollegin/einen Kollegen in Salzburg, Linz, Graz oder Wien empfehlen?

    Vielen herzlichen Dank im Voraus und Danke für Ihre wunderbare Arbeit mit dieser Plattform! Leider gibt es in Österreich meines Wissens nach so etwas nicht.

    Herzliche Grüße aus Österreich,
    Belinda

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Belinda,
      Leider habe ich keine Arztadressen in Österreich. Aber ich denke, dass Vicolac Intim durchaus zu einer Besserung beitragen könnte. Außerdem können Sie sich mal in der Apotheke ein Produkt mit guten Darmbakterien kaufen, von denen weiß man, dass sie auch die Scheide schützen. Alles Gute!

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