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Hormonspirale: mangelnde Aufklärung und viele Nebenwirkungen

Von | 18. Februar 2016 – 23:12 260 Kommentare 161.581 AufrufeDrucken

Das Risiko von Hormonspiralen  wird unterschätzt. Nur etwa die Hälfte der Anwenderinnen nutzen wegen der Nebenwirkungen die vorgeschriebene Liegezeit aus.

1_MirenaVon vielen FrauenärztInnen wird die Hormonspirale (Mirena oder Jaydess) als „der Mercedes“ unter den Verhütungsmitteln beworben. Diese wirke nur lokal und sei sehr niedrig dosiert. Außerdem sei sie gut verträglich und habe (fast) keine Nebenwirkungen. Frauen, die sich darauf einließen, haben schon böse Überraschungen erlebt. Denn alle diese Werbeargumente sind falsch.

  • Eine lokale Wirkung ist physiologisch unmöglich.
  • Niedrig dosiert? Die Mirena Hormonspirale gibt täglich so viel Gestagen ab wie 2-6 Minipillen.

Nicht verwunderlich, dass die Frauen daher mit einer großen Zahl an Nebenwirkungen rechnen müssen. Der Beipackzettel wird nur äußerst selten ausgehändigt (was eigentlich verpflichtend ist für die FrauenärztInnen), und daher kann der Zusammenhang oft zunächst nicht hergestellt werden.

Nebenwirkungen

Mirena Beipackzettel

Die im Beipackzettel aufgeführten Nebenwirkungen zu Mirena reichen von Akne bis Zysten.
Sehr häufig sind:
Kopfschmerzen, Bauchschmerzen, Schmerzen im Becken, Veränderung des Blutungsmusters: verstärkte Blutung, zu seltene Monatsblutungen, verminderte Blutung, Ausbleiben der Monatsblutung, Schmierblutungen, Entzündung der Scheide und des äußeren Genitals, Ausfluss aus der Scheide.
Häufig treten auf:
Depressive Stimmung, Depression, Migräne, Übelkeit, Nervosität, verringerter Geschlechtstrieb (Libido), Akne, übermäßiger Haarwuchs mit männlichem Verteilungsmuster, Rückenschmerzen, Eierstockzysten, schmerzhafte Monatsblutung, Brustschmerzen, Brustspannen, Ausstoßung der Mirena, Gewichtszunahme.
Gelegentliche Nebenwirkungen:
Blähungen, Haarausfall, Juckreiz, Ekzeme, Verfärbung der Haut, verstärkte Pigmentierung der Haut, Entzündungen im Beckenbereich, Entzündungen der Schleimhaut des Gebärmutterhalses und der Gebärmutter, Papanicolaou-Abstrich normal, Klasse II, Wassereinlagerungen im Gewebe (Ödeme).

Jaydess Beipackzettel

Der Beipackzettel der Hormonspirale Jaydess ist nahezu identisch.
Nicht aufgeführt sind bei beiden Varianten die psychischen Nebenwirkungen, wie Panikattacken, Angstgefühle, Stimmungsschwankungen, Schlafstörungen und Unruhe, vor denen bereits 2009 im Ärzteblatt gewarnt wurde.
So viel zur „guten Verträglichkeit“ der Hormonspirale.
Viele Frauen berichten auch über Schilddrüsenprobleme bis hin zu Hashimoto Thyreoiditis, die sie unter der Hormonspirale entwickelt haben.

Die „lokale“ Wirkung

2_Lokale_Wirkung_Mirena

Ausschnitt Werbebroschüre

Glaubt man dem Hersteller, so wird das Gestagen Levonorgestrel lediglich in die Gebärmutter abgegeben. Ein Schaubild in der Werbebroschüre „Mirena – Kopf frei für die Liebe“ suggeriert, dass andere hormonelle Verhütungsmethoden systemisch wirken, hingegen Mirena „lokal“ und eben nicht systemisch.

Eine glatte Werbelüge, denn das Gestagen wird bereits eine Stunde nach Einlage im Blut nachgewiesen.

Auch die systemischen Nebenwirkungen belegen diese Wirkung. Schließlich ist die Gebärmutter nicht aus Plastik. Eigentlich sollte jedem medizinisch bewanderten Menschen klar sein, dass eine „lokale“ Wirkung nicht möglich ist. Verwunderlich ist, dass sehr viele FrauenärztInnen ihren Patientinnen genau von dieser „lokalen“ Wirkung erzählen. Ob sie es selbst glauben?

Die „niedrige“ Dosierung

Bis mindestens 2006 kursierten Werbebroschüren des früheren Herstellers Schering, in denen behauptet wird, dass die im Blut messbaren Hormonspiegel unter Mirena 20-100mal geringer seien als bei der Pille.
Mit der Übernahme durch die Firma Bayer verschwand diese Information aus der Werbebroschüre.
Tatsächlich gibt die Mirena, die 52 mg Levonorgestrel enthält, eine tägliche Menge Gestagen an den Körper, die mindestens doppelt so hoch ist wie eine Tagesdosis der Gestagenpille. Wenn die Frau einen verlangsamten Stoffwechsel hat (z.B. durch eine Schilddrüsenunterfunktion) kann diese Menge bis zu 6fach höher als eine Pille sein.

Progesteronmangel/Östrogendominanz

Der Großteil der Nebenwirkungen entspricht der Symptomatik eines Progesteronmangels bzw. einer Östrogendominanz. Von Gestagenen ist bekannt, dass sie an die Rezeptoren des Progesterons andocken und einige Funktionen des Progesterons übernehmen. Folge ist, dass die Produktion von körpereigenem Progesteron heruntergefahren wird, denn laut Rezeptoren ist ja genügend Progesteron vorhanden. Das Ergebnis ist Progesteronmangel, der auch meist eine Östrogendominanz nach sich zieht.
Auch in den Wechseljahren sinkt der Progesteronspiegel. Das Beschwerdebild unter der Hormonspirale ähnelt deshalb Wechseljahresbeschwerden und kann leicht verwechselt werden. Dennoch sind auch verfrühte Wechseljahre möglich.

Hormonspirale für stillende Mütter?

3_Saeugling_BrustDie Hormonspirale wird für stillende Mütter empfohlen. Im Beipackzettel steht dazu:
„Levonorgestrel wurde in der Muttermilch gefunden (ungefähr 0,1 % der Dosis werden vom Säugling aufgenommen); allerdings ist es unwahrscheinlich, dass die von Mirena nach dem Einlegen in die Gebärmutterhöhle freigesetzte Dosis ein Risiko für das Kind mit sich bringt. Es scheint keine schädlichen Auswirkungen auf das Wachstum bzw. die Entwicklung des Kindes zu haben, wenn Mirena sechs Wochen nach der Geburt zur Anwendung kommt. Reine Gestagen-Methoden haben anscheinend keinen Einfluss auf die Quantität bzw. die Qualität der Muttermilch.“

Wenn man davon ausgeht, dass die tägliche Freisetzung des Hormons tatsächlich um ein Vielfaches höher ist als behauptet wird, so gilt dies auch für die Konzentration in der Muttermilch. Es gibt keinen Nachweis darüber, dass sich das Hormon nicht negativ auf den gestillten Säugling auswirkt. Mit Hormonspirale stillende Mütter berichteten von Kindern, die viel schrien, unruhig waren und sich sehr an die Mutter klammerten. Zudem wurden in einer Studie aus Chile von 2002  bei Kindern, die unter einem Levonorgestrel-haltigen Implantat gestillt wurden, eine erhöhte Anfälligkeit für Atemwegsinfekte und Augenentzündungen festgestellt.

Jaydess, die bessere Alternative?

2012 kam eine neue, kleinere und niedrig dosiertere Hormonspirale auf den Markt, zugeschnitten auf junge Frauen, die noch nicht geboren haben. Die Jaydess soll nur 3 Jahre getragen werden und enthält 13,5 mg Levonorgestrel, im Gegensatz zu ihrer „großen Schwester“ Mirena, die 52 mg Levonorgestrel enthält und 5 Jahre getragen wird. Hochgerechnet bedeutet dies, dass die Mirena viel zu hoch dosiert ist. Theoretisch würden 22,5 mg des Gestagens – also weniger als die Hälfte – ausreichen, um für 5 Jahre verhütend zu wirken.
Die täglich abgegebene Menge reicht bei Jaydess aber dennoch aus, um genau die gleichen gravierenden Nebenwirkungen wie bei der Mirena auszulösen.

Infektionsrisiko

Laut Werbebroschüre böte die Hormonspirale Mirena vermutlich Schutz vor bestimmten Infektionen.

Darüber gibt es keine Nachweise. Im Gegensatz dazu wird in einer Dissertation von 2011 ein Zusammenhang zwischen der Hormonspirale und einem erhöhten Risiko für chronisch-rezidivierende Vulvo-Vaginal-Infektionen festgestellt. Besonders Pilze können auf der Spirale einen Biofilm bilden, der bei den Frauen zu rezidivierenden Scheidenpilzinfektionen führen kann.

Verträglichkeit / Zufriedenheit mit der Hormonspirale

4_ZufriedenheitLaut Werbebroschüre „Mirena – Kopf frei für die Liebe“ ist die Verträglichkeit besonders gut. Es werden lediglich „unerwünschte Begleiterscheinungen“ in der Anpassungsphase aufgeführt. Laut einer Studie sollen diese später signifikant nachlassen. Bemerkenswert ist, dass diese Studie von 1994 ist, also noch vor der Einführung der Hormonspirale auf dem deutschen Markt, Langzeitbeobachtungen und -nebenwirkungen können also nicht eingeflossen sein. Durch den langsam sinkenden Progesteronspiegel treten viele Nebenwirkungen erst schleichend mit den Jahren auf.

Auch ist die Rede von 95 % zufriedenen bis sehr zufriedenen Mirena-Anwenderinnen.

Doch laut einer finnischen Studie aus 2007 entschieden sich 43 % der Mirena-Anwenderinnen vor Ablauf der 5-Jahresfrist für ein anderes Verhütungsmittel. Eine britische Studie zu Jaydess von 2015 kommt zum gleichen Ergebnis. Dort hielten nur 57 % der Jaydess-Anwenderinnen die vollen drei Jahre durch.

Was Frauen von ihren FrauenärztInnen berichten

In Internetforen tauschen sich hunderte von Frauen aus, die nicht oder ungenügend über die Nebenwirkungen aufgeklärt wurden. In den seltensten Fällen wurde umfassend aufgeklärt, fast nie der Beipackzettel ausgehändigt. Seit 2007 ist es verpflichtend für FrauenärztInnen, aufzuklären, den Beipackzettel auszuhändigen und die Frau dafür unterschreiben zu lassen.
Sehr viele Frauen wurden bei Beschwerden von ihren Ärzten nicht ernst genommen. Diese Ärzte stritten die Nebenwirkungen ab, da die Hormonspirale ja angeblich nur lokal wirke, was wie gesagt falsch ist.
Immer wieder wird berichtet, dass ÄrztInnen sich weigerten, die Hormonspirale zu entfernen, als die Patientinnen von massiven Nebenwirkungen berichteten. Nicht selten mussten diese Frauen dann mehrere ÄrztInnen aufsuchen, um die krankmachende Untermieterin loszuwerden.

Bayer und die illegale Werbekampagne

Im Jahr 2011 gab der Hersteller Bayer einer österreichischen Agentur den Auftrag, positive Erfahrungsberichte über die Hormonspirale Mirena in sozialen Netzwerken zu verbreiten. Diese Berichte sollten durch Rechtschreibfehler authentischer wirken. Die illegale Kampagne flog auf und 2015 wurde nicht nur die Agentur, sondern auch der Pharmakonzern Bayer vom österreichischen Ethikrat gerügt.

Fazit

Jeder Frau ist es selbst überlassen, wie sie verhüten möchte. Allerdings sollte sie vor ihrer Entscheidung von ihrer FrauenärztIn vollständig über mögliche Nebenwirkungen aufgeklärt werden. Die Realität zeigt, dass bezüglich Hormonspiralen diese Aufklärung in den seltensten Fällen stattfindet. Vielmehr hantieren FrauenärztInnen mit nachweislich falschen Werbeversprechen des Herstellers („lokale Wirkung“, „niedrig dosiert“).
Da die Frauen den Beipackzettel meist nicht bekommen, kommt es häufig vor, dass sie jahrelang von Arzt zu Arzt rennen auf der Suche nach der Ursache ihrer Beschwerden.
Ein unhaltbarer Zustand.

Ein eindringliches kurzes Video über das Pro und Kontra der Hormonspirale finden Sie auch aktuell von 2017 in Youtube „Das Verhütungsschirmchen“.

Über die Autorin

5_K.MicadaKatharina Micada ist Musikerin und schreibt für diverse online-Medien über verschiedene Themen. Als Betroffene der Hormonspiralen-Problematik ist sie inzwischen Expertin auf diesem Gebiet.
Kontakt:
mail: info (at) risiko-hormonspirale.de
Web: www.risiko-hormonspirale.de

Haben Sie Erfahrungen mit der Hormonspirale? Dann schreiben Sie doch einen Kommentar.

260 Kommentare »

  • Friedel sagt:

    Ich habe mir vor fast 5 Jahren die Mirena einsetzen lassen. Zuvor nahm ich 10 Jahre die Pille, die ich plötzlich nicht mehr vertrug und wöchentlich mit Migräne reagierte.
    Ich hatte mit der Mirena bisher keine Probleme, zumindest keine, die ich auf sie geschoben hätte. Jetzt zum Ende der Tragezeit habe ich auf einmal Symptome wie Herzrasen und innere Unruhe. Natürlich kann das auch stressbedingt sein, aber so übermäßig mehr Stress habe ich gar nicht. Blutwerte und Herz wurden untersucht. Alles super! Ich werde die Mirena nun auf jeden Fall entfernen lassen und hoffe, dass diese Symptome verschwinden und frage mich, ob meine Migräne auch gänzlich aufhört. Mit der Mirena hatte ich sie noch einmal im Monat als Ankündigung auf die Blutung. Die hatte ich tatsächlich regelmäßig.

  • Nadja sagt:

    Hallo….ich habe die Mirena nun seit 3 Jahren. Habe sie das erste Jahr wirklich gut vertragen. Danach kamen die Probleme mit der Brust. Die sind momentan aber wieder besser. Was mir aber immer mehr auffällt ist dass ich trotz Training und guter Ernährung überhaupt nichts abnehm. Kann das auch durch due Spirale sein??? Hat hier jemand Erfahrung damit???

  • Scholle sagt:

    Hallo. Danke für diesen interessanten Artikel.
    Ich trage seit vier Jahren die Mirena. Ein langes Leiden. Schmierblutungen ohne Ende…Jetzt auch Darmprobleme. Frauenarzt versuchte es erst zusätzlich mit der Pille , das Problem mit den Schmierblutungen in den Griff zu kriegen. Eine andere Frauenärztin versuchte es mit Esmya Hormonen. Ich scheine sehr leidensfähig zu sein. Seit einem halben Jahr Blaehbauch und Darmprobleme. Am Montag ist es soweit, die Mirena kommt endlich raus.
    Anmerkung. Lt Endokrinologie habe ich eine Östrogen Dominanz und starken Vitamin D Mangel. Das schiebe ich jetzt auch der Mirena zu.

  • Sunny sagt:

    Liebe Frau Micada, liebe Frau Gerhard,
    ich bin über Ihren Bericht sehr dankbar. Ich habe mir vor ca. 1 Jahr die Jaydess einsetzen lassen, da ich während meiner Periode unter unerträglichen Schmerzen sowie hohem Blutverlust leide. Meine Gynäkologin hat mir daher zur Hormonspirale geraten, da diese meine Beschwerden angeblich lindern würden. Aufgrund der Hormone war ich skeptisch und da ich
    Colitis ulcerosa habe sollte ich Hormone vermeiden. Deshalb habe ich extra mehrmals nachgehakt, ob die Hormone tatsächlich nur lokal wirkten, weil ich das Risiko eines erneuten Schubes und Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten (u.a. Humira) vermeiden wollte. Die Ärztin versicherte mir, dass die Hormone nur lokal wirkten. Den Schub bekam ich kurz danach, was ein Krankenhausaufenthalt und eine Reha nach sich zog. Mein Zustand verschlechtert sich aber täglich und kein Arzt kann mir sagen, woher meine Beschwerden kommen. Ich habe eine Odyssee an Arztbesuchen hinter mir und bin seit ca. einem halben Jahr arbeitsunfähig.Nachdem ich mir Ihren Artikel durchgelesen habe, kommt allerdings langsam Licht ins Dunkle. Ich habe unerklärbare anhaltende Unterbauchschmerzen, Akne (was ich nach der Pubertät nie wieder hatte), Haarausfall, Kopfschmerzen, depressive Verstimmungen, Schlafstörung, Vitamin D-Mangel und leide an totaler Erschöpfung, sodass ich nicht mehr in der Lage bin, meinen Alltag zu bewältigen. Ich vegetiere nur noch vor mich hin, d.h. ich verbringe den Großteil des Tages nur im Bett ind ohne starke Schmerzmittel überstehe ich den Tag kaum. Zwischendurch bekam ich meine Periode monatelang nicht mehr und seit einigen Wochen ist die Periode wieder so stark wie zuvor. Während meiner Periode habe ich zudem an starken depressiven Verstimmungen. Meine Vermutung ist nun, dass die Symptome mit der Spirale zusammen hängen. Sollte das der Fall sein, frage ich mich, wie ein Verhütungsmittel, das so krank macht, auf dem Markt sein kann. Ich bin mittlerweile so krank, dass mich die Ärzte in eine psychosomatische Klinik schicken wollen, weil sie nicht weiter wissen. Und wie können Gynäkologen behaupten, die Hormone würden nur lokal abgegeben werden!? Ich habe übrigens auch keinen Beipackzettel bekommen. Wie kann denn so etwas sein?Das ist doch Vorsatz. Zumal meine Gynäkologin von meiner Erkrankung weiß und welche Medikamente ich einnehme. Es macht mich auch auch generell wütend, dass viele Ärzte die Beschwerden der Patientinnen nicht ernst nehmen. Ich habe schon so oft gehört, dass meine Regelbeschwerden völlig normal seien. Wenn ich aber jedes Mal mind. 3 Tage nicht arbeitsfähig bin, ist das keineswegs normal. Ich will die Spirale so schnell wie möglich los werden, in der Hoffnung, endlich wieder ein Leben zu haben.
    Was würden Sie mir empfehlen?
    Kann ich irgendwo eine Beschwerde einreichen, wo auch etwas dagegen getan wird? Ich hoffe, dass keine andere Frau so etwas erleben muss.
    Vielen Dank!

  • Clara sagt:

    hallo!

    ich habe seit dez. 2013 die mirena und bis letztes jahr auch keine Probleme gehabt.
    seit 2016 kommt es zu häufigeren blutungen und ich habe innerhalb von 10 Monaten 2 mal eine Zyste (eingeblutete) bekommen und musste knapp 2 Wochen Medikamente nehmen.

    jetzt meine Frage: soll ich mirena ziehen lassen?

    • Ingeborg sagt:

      Hallo Clara,
      ich habe seit 10 Jahren die Mirena. Nächste Woche wird mir die 2. gezogen und die 3. eingesetzt….also ich kann nur positives über die Mirena sagen. Mir wurde die erste 1. eingesetzt weil ich so starke Blutungen hatte und ich im Landwirtschaftlichen Betrieb tätig bin. Wurde mir Mirena empfohlen…..Bin sehr zufrieden damit auch meine Blutung dauert nur 2 Tage höchstens 3 Tage aber das auch nicht stark.

    • Katharina sagt:

      Hallo Clara,
      dass die Zysten von der Mirena kommen ist ja ziemlich klar. Ob du weitere riskieren willst oder auch weitere Nebenwirkungen (siehe Langzeitnebenwirkungen) kannst du nur selbst entscheiden.

  • franzi sagt:

    Hallo liebe Frauen, liebe katharina und dr. gerhard,
    am ende meines kommentars habe ich eine wichtige frage an dr. gerhard!
    ich habe ihre beiträge und viele kommentare gelesen und danke allen dafür. auf meine fragen an die ärzte, weshalb alle frauenärzte, die ich kannte, nichts von dem zu wissen meinen, was man hier im netzfindet (vor allemfrauenerfahrungen, die ja nun kein nonsens oder scharlatanerie sind), bekam ich immer die antwort, im netz stünde soooviel, darauf sollte man bloß nicht hören.
    eine spezialistin für endometriose in berlin diagnostizierte starke adenomiose bei mir, in einer gebärmutter groß wie eine riesenbirne. nachdem es kein frauenarzt trotz meines persönlichen verdachts vermocht hatte. ich ließ mir auf ihren rat hin (erklärungen wie bei Ihnen beschrieben: lokale wirkung, keine libidoeinschränkung, kein haarausfall u.s.w.) die mirena einsetzen in 06/2016, aus folgenden gründen:

    da die maximale schmerzmitteldosis die letzten 2jahre kaum mehr anschlug, meinte ich, das bewußtsein während der monatlichen schmerzen zu verlieren, und da ich fast verblutete, alterte ich in den letzten 2jahren enorm und war sehr erschöpft. die ca. 6monatige behandlung mit akupunktur und chinesischen kräutern schien in 2monaten zu wirken, aber dann auch wieder nicht. ich konnte nicht mehr. da es adenomiose ist, kann die endometriose auch nicht aus der gebärmutter gelasert werden, sagte man mir.

    ich hatte immer einen kinderwunsch gehabt und hoffnung bis jetzt. nun bin ich 46, doch ich möchte die gebärmutter nicht verlieren.

    meine blutungen treten entweder nicht mehr auf oder nur sehr normal, mit durch schmerzmittel gut erträgliche schmerzen. das hilft mir sehr. gleichzeitig bin ich sehr erschöpft, habe dies aber auf die letzte starke blutung in 07/16, eine starke infektion direkt nach der mirenaeinsetzung, und eine art burn out zurückgeführt. rein zeitlich könnnte es auch an der mirena liegen, was die spezialistin auf meine anfrage hin, ebenso wie die ursache für die lustlosigkeit, ausschlossen.

    ihre berichte haben mir große angst gemacht und ich will die mirena nicht mehr lang drin lassen. aber ich habe auch horror vor den schmerzen, die ich jahrelang hatte, und das gefühl zu verbluten. die chinesische therapie war sehr teuer und hat nicht ausgereicht. was ist die alternative? danke…

  • Beate Kirk sagt:

    Mein Kommentar zum Thema Verhütugungsschirmchen Mirena und Co: Lieber Verhütungshütchen statt Verhütungsschirmchen, ist viel gesünder. Was mich persönlich ärgert: wieviele Frauen sich zwar in den Foren usw. aufregen, sich aber nicht bei der Ärztekammer, beim Bfarm, bei den Schlichtungsstellen der Ärztekammer usw. beschweren. Den Artikel der Frau Micada sowie die super Info-Zusammenstellung bei Risiko Hormonspirale finde ich sehr hilfreich und bin froh darüber. Hoffentlich haben die MitarbeiterInnen des Bfarm mittlerweile erkannt, dass Handlungsbedarf besteht, und zwar schon lange.

  • Elena sagt:

    Hallo!
    Ich habe mit 16 begonnen die Pille zu nehmen! Bis ich 22 war! Da ich Probleme mit der Pille hatte wurde mir die Spirale empfohlen, lies mir die Mirena einsetzten! War überaus zufrieden, meine Blutungen hörten zu Gänze auf und meine Depressionen wurden gelindert sogar waren sie verschwunden! Ich habe Gewicht verloren und habe wieder zum sporteln begonnen! Voriges Jahr habe ich mir die mini von Jaydess einsetzen lassen! Höllische Schmerzen 😔 Naja egal, tauschen tut anscheinend immer weh! Mein Partner und ich fanden 5 Jahre zu lange für unseren Kinderwunsch daher waren die 3 Jahre von Jaydess die perfekte Lösung!
    Doch seither, habe ich weder Lust für Sport, Sex oder sonstiges! Ganz im Gegenteil zu vorher, lief halbmaratons und täglich hatte ich Lust! Mein Freund und ich leiden darunter ich kann mich gerade mal dazu zwingen, und da macht es mir keinen Spaß 😑
    Soll ich mir die Spirale entfernen lassen oder könnte es psychisch sein, bin schon so weit und auch mein Partner, zu glauben ich finde ihn nicht mehr attraktiv, was nicht der Fall ist!!!‘

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Elena,
      ehe Sie Psychopharmaka einnehmen oder sich von Ihrem Freund trennen, würde ich an Ihrer Stelle erst mal die Hormonspirale rausnehmen lassen. Oder welchen Vorschlag macht Ihnen Ihr Frauenarzt? Viel Glück!

      • anais sagt:

        Liebe Fr.Gerhard,
        abgesehen von den vielen Nebenwirkungen, die ich erlebt habe, seitdem ich mir vor 2 Monaten die Hormonspirale einsetzen lassen habe, habe ich etwas Neues entdeckt: ich bin seit 1 Monat richtig krank mit Bronchitis und starker Schleimproduktion, und kein Arzt erklaert sich das trotz der starken Antibiotika und Cortisonbehandlung.. ich bin sicher, dass es mit der Spirale zu tun hat, sie verdickt doch den Schleim und so krank war ich noch nie!!! was sagen Sie dazu Fr. Gerhard? danke fuer eine Antwort!

        • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

          Liebe Anais,
          Gestagene wirken auf das Immunsystem. Ob sie zugleich den Schleim in den Bronchien verdicken, kann ich Ihnen nicht sagen. Aber wenn Sie wirklich so viele Nebenwirkungen bei sich entdeckt haben, gibt es ja kaum einen Grund bei der Stange zu bleiben. Gute Besserung!

    • Katharina sagt:

      Hallo Elena,
      es kann sein, dass dich die Langzeitnebenwirkungen eingeholt haben. Bitte schau dir mal an, wie es dazu kommt unter der unten im Artikel verlinkten website Risiko Hormonspiraleund dann auf „Nebenwirkungen“ und „Langzeitnebenwirkungen“ gehen.
      Ich sag nur: raus damit!

  • Carina sagt:

    Hallo!

    Auch ich habe mir die Mirena Spirale vor ca. 1 Jahr von meinem Frauenarzt aufschwatzen lasse. Zu beginn hatte ich drei Monate lang mit mal mehr mal weniger starken Blutungen zu kämpfen. Als diese endlich aufhörte bekam ich nach wie vor jeden Monat meine Blutungen und zwar keinesfalls vermindert, im Gegenteil. Zudem fühlte ich mich in er Zeit rund um meine Periode immer schlecht. Mein Frauenarzt meinte meine Symptome hören sich an wie ein PMS- hatte ich aber vorher nicht. Ich hatte mit häufigsten Schwindelattacken zu kämpfen die dann vermehrt auch außerhalb meiner Periodenzeit auftraten. Manchmal auch vermischt mit regelrechten Angstattacken. Ich dachte schon ich sei an der Kippe einer psychischen Erkrankung.
    Alles in mir, sagte ich muss diesen Fremdkörper wieder los werden!! Auch wenn mein Frauenarzt keine Verbindung zu der Spiral herstellen wollte.
    Vor 6 Tagen hab ich sie mir nun endlich wieder rausnehmen lassen. Die ersten zwei Tage hatte ich leichte Blutungen doch die letzten 4 Tage fühle ich mich als würde ich ausbluten… ich kann mir nicht vorstellen dass es ok ist wenn man so viel Blut verliert.
    Ich finde es unverantwortlich und auch unverschämt dass viele Ärzte mit all diesen Nebenwirkungen so hintern Berg halten und einem dann auch nicht mit der angemessenen Empathie begegnen wenn man davon betroffen ist!
    Diese Spirale hat mir jedenfalls nur Scherereien gebraucht und ich hoffe das die Nachwirkungen nicht allzu lange anhalten!

  • Dr.med. Roland Mathan sagt:

    Guten Tag, Frau Gerhard, guten Tag Frau Micada,
    ich bin Frauenarzt und wurde von einer Patientin auf Ihren Artikel aufmerksam gemacht.
    Vorausschicken möchte ich, dass ich weder mit dem Hersteller verbandelt bin noch finanziell gesponsert wurde, ich schreibe als privater Frauenarzt, Homöopath, Naturheilkundler incl. Vitamin D-Therapie und naturidentischer Hormontherapie.
    Ihre Ansicht über die Mirena kann ich nach langjähriger Anwendung und intensiver praktischer und klinischer Erfahrung überhaupt nicht teilen, vor allem nicht die Zahl der Anwendungsabbrüche bzw. der unzufriedenen Patientinnen.
    Die Zufriedenheitsrate liegt in meiner Praxis sicher über 90%, an Abbrechern gibt es 1-2 pro Jahr also im Promillebereich. Die Patientinnen sind so zufrieden, dass manche bereits die 3. Mirena in Folge haben.
    Sie schreiben, dass es durch die Mirena zu einer Östrogendominanz komme. Wie soll dies funktionieren?? Bei den halbjährlichen Spiralenkontrollen sehe ich regelmäßig Follikel in den Eierstöcken, was belegt, dass Eisprünge stattfinden und das natürliches Progesteron gebildet wird, also der Gegenspieler von Östradiol.
    Infektionen unter der Mirena sehe ich in meiner Praxis deutlich weniger als bei Anwendung der oralen Pille und des NUVA-Ringes, ebenso das Auftreten von Veränderungen am Muttermund, also Dysplasien oder Zervix-Ca.
    Ich sehe Ihren Artikel als Verunsicherung von (potentiellen) Anwenderinnen an, was aber nicht heißt, dass in Einzelfällen bei der Anwendung von Mirena oder Jaydess Nebenwirkungen auftreten können, die eine Entfernung notwendig machen, jedoch in ungleich seltener Zahl als bei anderen hormonellen Methoden. Leider enthält Ihr Artikel keinen gangbaren Alternativweg. Was möchten Sie Frauen als möglichst sichere Verhütung empfehlen, natürlich mit den geringsten Nebewirkungen, v.a. bez. Migräne, Thrombosen, Brust-Krebs, Gebärmutterhals-Krebs und Leberadenome??

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Lieber Herr Kollege Mathan,
      endlich!! Seit Februar 2016, also fast ein ganzes Jahr, steht dieser Artikel auf meiner Seite und ich wartete bisher vergeblich auf die Proteste der Frauenärzte! Dass sich ausgerechnet ein Homöopath und Naturheilkundler für die Hormonspirale stark macht, hatte ich weniger erwartet! Da hier nicht der Platz für eine wissenschaftliche Diskussion ist, musste ich Ihren Kommentar stark kürzen, werde aber selbstverständlich per email auf Ihre Fragen eingehen.
      Hier ignorieren Sie die Studien, auf die verlinkt wurde, in denen eine Abbrecherquote von fast 50% festgestellt wurde. Auch uns schreiben Patientinnen, die bereits die dritte Mirena in Folge haben. Das spricht aber auf Grund der Vorgeschichte der Patientinnen weniger für die HS als für eine eklatante Nachlässigkeit des behandelnden Arztes, der entweder nicht nach den Beschwerden fragt oder der die Beschwerden negiert oder der den Zusammenhang zwischen den Beschwerden und der HS in Frage stellt.
      In dieser Dissertation z.B. wurden erhöhte Infektionen unter der HS festgestellt.
      Unser Artikel enthält Fakten über Nebenwirkungen im Zusammenhang mit der HS, die den meisten Patientinnen in der Praxis vorenthalten werden. Wir halten unsere Frauen aber für so intelligent, dass sie Wirkungen und Nebenwirkungen selber abwägen können, um für sich persönlich die passende individuelle Verhütungsmethode zu finden.
      Seit wann sprechen im US sichtbare „Follikel“ für eine Ovulation? Oder gehen Sie davon aus, dass jede cystische Struktur im Ovar zur Ovulation führt?
      Unsere gemeinsame Kollegin Frau Dr. Struck hat in ihrem Buch die Vor- und Nachteile der nicht hormonellen Verhütungsmethoden wissenschaftlich herausgearbeitet. Es lohnt sich auch für einen Frauenarzt, sich damit kritisch und unvoreingenommen auseinanderzusetzen. Außerdem wurden auf der Webseite über die Risiken der Hormonspirale inzwischen alternative Verhütungsmethoden vorgestellt:

      • Jeanette sagt:

        Hallo,ich muss jetzt dazu etwas schreiben.Habe seit 15 Monaten die Spirale drin und fühle mich überhaupt nicht mehr wohl.Ich habe mein Körper nicht mehr im Griff.Schlafstörungen,Schwitzen in der Nacht,Angst und Panikattacken,Schwindel,Herzrasen uva.Wollte mir die Spirale entfernen lassen,jedoch war es nicht möglich weil der Faden weg war und ich auch nie meine Regel hatte in der Zeit.Also nehme ich die Pille extra dazu.Ich bin nicht mehr ich selbst.Bin beim Holopaten und er sagt das ich ein Progestronüberschuss womöglich habe und wenig Östrogen.Ich hoffe das Ding ist nicht eingewachsen und muss rausoperiert werden :(
        Ich bin mir aber ziemlich sicher das das alles von der HS kommt.LG

        • Jeanette sagt:

          Ausserdem denk ich das viele Frauen sich nicht trauen zu fragen ob es von der Spirale kommt weil die Antwort immer die Gleiche ist!Nämlich „Nein das kann nicht sein weil die Spirale nur lokal wirkt“ Wer es glaubt!!

        • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

          liebe Jeanette,
          tut mir leid, was Sie durchmachen müssen. Gehen Sie zu einem Arzt, der auch endoskopische Untersuchungen macht. Der hat ein kleines Gerät, mit dem er unter Sicht vom Muttermund aus in die Gebärmutter eingehen kann und die Spirale finden wird. Alles Gute!

    • Katharina sagt:

      Hallo Herr Mathan,
      Prof. Ingrid Gerhard hat schon das Wichtigste zu Ihrem Kommentar geschrieben.
      Was mich noch interessieren würde:
      1. Händigen Sie den Beipackzettel zur Hormonspirale jeder Patientin aus und lassen die Patientin unterschreiben?
      2. Wie reagieren Sie, wenn eine Patientin über Nebenwirkungen, die im Beipackzettel stehen klagt?
      3. Raten Sie dieser Patientin, die Hormonspirale drin zu behalten und abzuwarten?
      4. Nehmen Sie an sog. Anwendungsstudien zur Hormonspirale teil?
      Gruß
      Katharina

  • Vanessa S sagt:

    Guten Morgen,

    ich habe seit 07/2016 die Mirena, vorher ca. 10 Jahre die Pille genommen – zuletzt die Maxim.

    Leider habe ich immer wieder mit Endometriose zu kämpfen, weshalb nach der letzten Bauchspiegelung (und der Diagnose Adenomyosis uteri) durch das KH und meine Gyn die Mirena empfohlen wurde, da ich vor Rückenschmerzen kaum noch laufen konnte. Was ich leider nicht wusste ist, dass Hashimoto eine Kontraindikation ist.

    Mit nun guten 4-5 kg mehr auf der Waage, einem sprießenden Gesicht, Haarausfall und einem bescheidenen Allgemeinbefinden überlege ich, ob ich die Mirena ziehen lassen soll. Meine Gyn hat mir vor ca. 2 Mon dazu geraten, die Maxim zusätzlich wegen der Haut-/ Haarprobleme zu nehmen und so langsam bezweifel ich den Sinn dieser Konstellation und überlege die Mirena entfernen zu lassen – bin mir jedoch sehr unschlüssig :(

  • Sunny B. sagt:

    Servus Frau Prof. Dr. Ingrid Gerhard, ich schau ihre Seite nun schon einige Wochen an und habe noch nie in Internetforum geschrieben. Jetzt muss ich mich mal melden. Ich habe Seit ende 2014 die Mirena. Vorher hatte ich 2x Implanon drin ( das 1. dachte ich, habe ich gut vertragen, das 2. „fuxte“ dann und bekam Schmierblutungen.) somit lt Frauenarzt Mirena rein…da die ja angeblich so wenig Hormone abgibt. Ich hatte in der Pupertät Migräne mit Aura…in den 20 er Jahren nicht mehr ( mit Pille verhütet) seit ich 30 wurde und Implanon bekam, bekam ich diese Migräne wieder aber micht oft + unregelmäßig..wurde aber immer mehr). Dann habe ich ab der Mirena 1 1/2 Jahre gar keine Migräne mehr gehabt und seit einem halben Jahr immer wieder mehr Attacken. Lt FA kann dies nicht mit Mirena Zusammenhang geben, da ich es ja so gut vertrage und erst “ jetzt“ die Migräne kam, und nicht von Anfang an!! Er ist auf diese Internetseite auch gar nicht eingegangen und verteufelte all die Kommentare, ich soll doch nicht immer auf andere hören…:-( umd soll zum Neurolohen….Bitte schreiben Sie mir kurz, was Sie davon halten…danke…

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Sunny,
      Leider verändern sich die Beschwerden unter der Hormonspirale oft erst im Laufe der Jahre. Ihre Migräne, die ja wohl einen hormonellen Zusammenhang hat, kann schon durch die Mirena getriggert werden. Auch nach dem Ziehen der Spirale wird es aber sicher einige Zeit dauern, bis Ihr Hormonsystem wieder in der Reihe ist. Der Neurologe wird Ihnen nicht viel helfen können. Alles Gute!

      • Sunny B. sagt:

        Hallo, danke das Sie mich bestärken zu der Theorie mit „späteren Nebenwirkungen „. Ich werde mir die Spirale ziehen lassen, brauch nur noch ’nen guten Frauenarzt:-(….Meine Alternative wäre eine Gold-kupferspirale, da ich gar keine Hormone will. Ich bin nun 41 und habe zwei Kinder. Ich hatte zu früheren Zeiten, ohne hormonelle Verhütung, zwar unregelmäßigen Blutungszeitpunkt/Zyklus ( mal 28 Tage, mal 38 Tage,) jedoch eine schwache Blutung und am 1. Tag etwas Bauch ziehen. Denken Sie, das Goldkupfer eine gute Alternative ist, bzw. wäre reine Kupfer besser?? Danke für Antwort… SunnyB

        • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

          Liebe Sunny,
          Goldkupfer halte ich für eine gute Alternative. Wie wäre es denn mit dem Diaphragma Caya? Informieren Sie sich mal, was es noch für Möglichkeiten gibt, die besser sind als ständig einen Fremdkörper im Bauch zu tragen.

    • Katharina sagt:

      Es gibt bei der Hormonspirale Langzeitnebenwirkungen, die erst mit der Zeit spürbar werden. Bitte geh bei der unten im Artikel verlinkten website Risiko Hormonspirale auf „Nebenwirkungen“ und dann auf „Langzeitnebenwirkungen (kann hier leider keine direkten Links posten)

  • josy65 sagt:

    Fühle mich mit der Mirena eigentlich sicher. Aber meine Depressionen und mein Übergewicht werde ich damit wohl nicht mehr los . Bis zur Menopause…

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Josy65,
      „jeder ist seines Glückes Schmied“. Kann mir nicht vorstellen, dass es Frauen gibt, die freiwillig an Depression und Übergewicht leiden, denn schließlich gibt es Verhütungsmethoden, die diese Nebenwirkungen nicht haben. Informieren Sie sich einfach mal richtig!

    • Nicola sagt:

      Hallo,

      ich habe nun auch die zweite Mirena.
      Nachdem mein 1. Sohn (ich war 30) zur Welt kam hörten meine Blutungen nicht auf…. ich versuchte die 3 Monats spritzen. Half nicht….
      Daraufhin meinte mein FA er müsse eine Ausschabung machen, da er keine Ursache findet.
      Dies habe ich nicht zugelassen und statt dessen die Mirena einsetzen lassen.
      Keine Probleme gehabt…
      Nie…
      Blutungen weg.
      keine Verstimmungen, keine Gewichtszunahme keine offensichtlichen Nebenwirkungen.
      Als ich ein zweites Kind wollte habe ich sie entfernen lassen und war nach 1,5 Monaten mit meinem 2. Sohn Schwanger.
      Als dieser 2013 zur Welt kam war für mich klar das ich die Mirena wieder einsetzen lasse.
      Mit zwei Kindern und 36 Jahren wollte ich mir keinen Kopf machen müssen.
      Und keine Periode zu haben finde ich super.

      Leider habe ich seit dem das Gewicht nach der Geburt behalten und noch über 15 kg dazu bekommen. Und es scheint kein Ende in Sicht.
      Auch die Verstimmungen, absolut kein Interesse an sex und Ängste habe ich nun vermehrt.
      Kopfschmerzen und Rückenschmerzen habe ich seit meiner Jugend, ob diese gefördert werden durch die Spirale kann ich nicht einschätzen.

      Nun wundert es mich aber…
      Kann ein Mittel, welches 5 Jahre lang gut funktioniert hat und keinerlei Probleme verursacht hat, plötzlich so massive Veränderungen bringen?

      lieben Gruss
      Nicola

      • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

        Liebe Nicola,
        je älter wir werden, desto weniger Reserven haben wir. Stress mit 2 Kindern, die Belastungen der Schwangerschaften, veränderter Lebens- und Ernährungsstil, das alles frisst Ihre Reserven auf belastet den Stoffwechsel. Da kann es dann gut sein, dass eine kleine zusätzliche Belastung, wie die hormonellen Veränderungen durch die Hormonspirale, nicht mehr ausgeglichen werden können. Sie werden wohl in den sauren Apfel beißen und eine andere Verhütungsmethode wählen müssen. Viele Grüße

      • Katharina sagt:

        Ganz klar: ja!
        Wie es zu den Langzeitnebenwirkungen kommt steht auf der unten im Artikel verlinkten website Risiko Hormonspirale unter „Nebenwirkungen“ und dann „Langzeitnebenwirkungen“

  • Dreechen sagt:

    Guten Abend an Alle und auch ein gesundes neues Jahr!
    Ich habe mir jetzt so einige Berichte durchgelesen und muss sagen, ich bin entsetzt.
    Meine FÄ will mir seit mehr als einem Jahr auch die Spirale andrehen, weil ich fast 43, stark übergewichtig, Bluthochdruck (mittlerweile nicht mehr schlimm), niemals schwanger, leider nicht mehr die Pille nehmen darf, die ich vorher gut vertragen habe (Cilest)
    Mittlerweile nehme ich seit einiger Zeit die 28 Mini. Natürlich mit den üblichen Problemen, Depris,Libido, schlechte Laune, Müdigkeit, Vergessen usw.
    Eigentlich war sie nur ein Übergang zur Spirale. Da demnächst ein Termin ansteht war ich jetzt auf dem Gedanken, mir die Spirale einsetzen zu lassen. Gerade auch durch die nur positiven Erfahrungen meiner besten Freundin, die mittlerweile die 2. Mirena eingesetzt hat.
    Jetzt aber, nach dem ich hier alles gelesen habe, bin ich sehr unsicher. Mein Haarausfall, den ich jetzt schon habe durch die Pille und alle anderen Nebenwirkungen, langen mir.
    Ich bin gerade in einer Trennung drin, bräuchte dementsprechend eigentlich keine Verhütung. Nur kenne ich auch die Schwierigkeiten während und nach einer Pillenpause und möchte das meinem Körper jetzt auch nicht mehr antun (bei der letzten Pillenpause war ich Ende 20).
    Ich habe eine Konisation machen müssen wegen Verdacht auf Gebärmutterhalskrebs vor 5,5 J. was ziemlich knapp ausging.
    Hatte auch schon Probleme mit der Scheidenflora und hatte mir ständig was eingefangen, wie man das so nennt (Pilze usw), das ist allerdings auch schon mehr als 12 Jahre her.
    Zusätzlich nehme ich aus privaten Gründen auch Nahrungsergänzungsmittel auf nicht chemischer Basis.
    Ich bin sehr unsicher was ich nun machen soll.
    Weiterhin die 28 Mini, obwohl ich da auch mit unregelmäßigen Blutungen auch während des Zyklus zu tun habe oder eine Spirale??
    Wer kann mir was dazu sagen?
    Auch möchte ich hier nicht unerwähnt lassen, das ich über die Offenheit von euch allen sehr erfreut bin! Es hat mir schon geholfen, sicher zu sein, die Mirena doch nicht legen zu lassen.

    Vielen Dank im voraus und euch allen viel Kraft und Gesundheit in 2017

  • Susi sagt:

    Hallo Katharina,

    ich hatte schon mal am 31.12.2016 geschrieben und Sie hatten mir auch geantwortet. Allerdings hätte ich gerne noch eine Antwort zu zwei weiteren Punkten gehabt. Deswegen habe ich einen Kommentar unter meine Anfrage gesetzt und nochmal nachgefragt. Da Sie mir nicht geantwortet haben, gehe ich davon aus, dass Sie das nicht automatisch sehen, wie bei neuen Anfragen.

    Da jetzt Elke auch noch was dazu geschrieben und die gleiche Frage hat, bitte ich Sie, sich nochmal meine Anfrage anzusehen und ihr und mir zu antworten.

    Vielen Dank und einen schönen Tag noch!

    Susi

  • Kathi sagt:

    Hallo,
    ich bin 20 Jahre alt und habe mir die Jaydess nun vor etwa 4 Monaten einsetzen lassen.

    Ich habe vorher bereits um die 4 verschiedene Pillen getestet, hatte massive Nebenwirkungen v.a. starke Stimmungsschwankungen, ich begann ohne Grund zu weinen etc. Außerdem hatte ich durchgehend Zwischenblutungen und von einer Pille die schlimmsten Kopfschmerzen, die ich je hatte oder Übelkeit. Der Libidoverlust und Perioden in denen ich nicht feucht wurde kamen dazu.

    Als ich alles abgesetzt hatte, hatte ich Spaß am Sex, das kannte ich gar nicht!

    Das Einsetzen der Pirale nun, verlief innerhalb von 10 Minuten, ich bin sehr schmerzbeständig. Etwa drei Wochen hatte ich außer gelegentlichen Bauchschmerzen keine Probleme.

    Dann der Schock. Eine Pilzinfektion. Diese wurde behandelt, nach einer Woche war für 2 Wochen alles in Ordnung. Dann wieder Eine, seitdem creme ich jeden Tag. Der Intimbereich fühlt sich seitdem einfach anders an, täglich verspüre ich ein leichtes Brennen, Jucken, manchmal ein leichtes Stechen.
    Eine vermutliche Blasenentzündung wurde mit Antibiotikum behandelt. Dennoch habe ich dauernd das Gefühl auf Toilette zu müssen, wenn ich mich dorthin begebe, dann sind es oft nur ein paar Tropfen.

    Vom Frauenarzt soll ich mir nun ein Rezept abholen, bei einem Abstrich kam heraus, dass meine gesunde Scheidenflora ziemlich angegriffen ist, von der Spirale kann das laut FA nicht kommen…

    Ich denke ich werde mir die Spirale ziehen lassen… So unangenehm war es selbst mit der Pille nicht. Oder soll ich dem ganzen noch Zeit geben?

    Doch was für Alternativen sind nun möglich? Ich muss wohl weitere Pillen durchprobieren..

    LG

  • Cindy sagt:

    Hallo zusammen,
    ich habe mir die Mirena vor ziemlich genau drei Jahren, nach der Geburt unserer zweiten Tochter, legen lassen. Mit dem Vorsatz, nicht mehr hormonell zu verhüten, habe ich mich dann doch von meiner FA überreden lassen, mir eine Mirena legen zu lassen.
    Eine Entscheidung die ich heute bitter bereue.
    Denn die ganzen Nebenwirkungen, welche hier ja schon unendlich beschrieben wurden, haben sich auch bei mir so nach und nach eingeschlichen.
    Ich habe das die ersten Monate gar nicht so richtig registriert, was da so alles mit meinem Körper und vor allem auch mit meiner Psyche vor sich geht.
    Wie bei den meisten anderen hier auch, depressive Stimmungen-Angstzustände, antriebslos, Müdigkeit, aber auch Schlaflosigkeit-wg. Angstzuständen, teilweise aggressive Stimmung,keine Libido mehr, Brustschmerzen, Rückenschmerzen, Haarausfall-extrem, starke Behaarung an den Armen, Akne, ständige Pilzerkrankungen-hatte ich vorher nie, unregelmäßiger Zyklus-Blutungen, Zwischenblutungen usw).
    Genau diese Probleme habe ich bereits im Januar 2016 meiner damaligen FÄ geschildert, mit der Nachfrage ob denn die Spirale die Ursache sein könnte. Was sie aber vehement verneinte, lokale Wirkung usw. Sie würde mir das teure Ding nicht ziehen, meine Probleme sollte ich an anderer Stelle suchen. Ich habe dann auch tatsächlich geglaubt, sie könnte Recht haben und die ganze Sache ruhen lassen.
    Fakt ist, dass ich nun an einem Punkt bin, wo ich es aufgrund der ganzen Nebenwirkungen nicht mehr aushalte. Ich habe seit einigen Wochen, fast das komplette Paket wie oben beschrieben). Letzten Sommer habe ich die FA gewechselt und sie hat mich schon ernster genommen, als meine bisherige. Dort werde ich versuchen gleich morgen einen Termin zu bekommen um dieses Ding loszuwerden.
    Danke und liebe Grüße an alle!

  • Charlotte sagt:

    Nach 2kupferspiralen mit den intensiven Blutungen habe ich auf Empfehlung vor 5,5 Jahren die mirena legen lassen. Die Blutungen blieben entgegen der Prognose des Gyn. nie aus. Libido ging in Richtung null, Gereiztheit, und Haarausfall. Für mich das schlimmste. Nie hätte ich das in Verbindung zu dieser Spirale gebracht. Jetzt ließ ich sie ziehen, fühle mich bereits wohler, der Haarausfall nimmt sichtbar ab, wenn auch etwas schwankend, aber tendenziell weniger. Aber ich habe eine kl. Zyste am rechten Eierstock( lt. Gyn. kein Problem) , erheblich entzündetest Gewebe und beim Abstrich Pap III p/e/g/x., muss jedenfalls kontrollieren lassen, viele Bakterien, und soll ein Vitamin C Präparat zur Wiederherstellung der selbstheilung des Körpers nehmen, mit anschließenden Flor… , einem Präparat zur Anregung / der Wiederherstellung der scheidenflora. Ich bin bedient!
    Und das, nachdem ich, jetzt 54, mit 37 die Pille auf Anraten des Chirurgen abgesetzt habe, weil ich ( gutartige) rundherum auf der Leber hatte, die von der ununterbrochnen Einnahme der Pille kamen. Davon wollte auch kein Gyn. Was wissen. Ich habe meinem gyn. Extra gesagt, bitte nichts mehr mit Hormonen und er meinte, die blieben lokal.

    Tja, dank dieses Netzwerks und der zahlreichen Kommentare und Beiträge werde ich kommende Woche den Hormonspiegel incl. Schilddrüse und den Vitaminhaushalt austesten lassen.
    Ich bin zuversichtlich, dass alles andere sich auch wieder normalisiert, und zwar bald. Aber dieses Gyn. verstehe ich nicht. Warum erzählen die den Kommentaren hier nach zu urteilen alle so einen Unsinn? Was haben sie davon?

    Danke für diese Seite und die vielen informativen Infos.

  • Andrea sagt:

    Guten Tag,

    Ich habe mir nach der zweiten Schwangerschaft die Mirena einsetzten lassen, da wir keine weiteren Kinder möchte. In letzter Zeit habe ich festgestellt, dass ich absolut keine Lust auf Sex verspüre und nichts empfinde wenn mich mein Mann an der Klitoris oder Brüsten berührt auch ein Orgasmus bleibt aus. Ich bin mir nicht sicher ob diese allenfalls von der Mirena herrührt und bin verunsichert.
    Wir hatten immer ein tolles Sexleben und dass vermisse ich nun sehr. Unsere Ehe ist intakt und ausser der Lustlosigkeit ist alles tiptop.

    Vor den beiden Schwangerschaften hatte ich jeweils das Implanon oder die Minipille. Auch von da kenn ich die Lustlosigkeit, war aber immer viel kürzer und nicht so ausgeprägt.

    Was soll ich bloss tun?

    Besten Dank für den Rat.

  • Melanie sagt:

    Hallo, ich bin 44 Jahre habe eine Tochter und seit 3 Jahren die Mirena. Seit ca. einem Jahr leide ich an Depressionen, nehme auch Tabletten dafür. Seit geraumer Zeit beobachte ich ein Ziehen im Unterleib. Periode blieb immer aus und ich bin auch immer stark müde. Können die Depressionen von der Mirena kommen? Bin ich mit einer Kupferkette besser dran?

  • Globetrotter sagt:

    Hallo Zusammen,

    Ich habe mir die Mirena vor gut zwei Jahren nach der zweiten Schwangerschaft einsetzen lassen. Alles ging problem los, seit einigen Monaten stelle ich nun fest, dass ich absolut keine Lust mehr auf Sex verspüre, auch wenn mich mein Mann berührt, rührt sich gar nichts (werde nicht erregt, feucht, etc.) Diese Situation belastet mich zunehmend und ich bin mir am überlegen die Spirale entfernen zulassen da ich annehmen, dass meine Lustlosigkeit daher rührt. Habe viel darüber im Internet gelesen.

    Ich bin 37 Jahre alte und möchte keine Kinder mehr, was für andere Alternativen gibt es. Die Minipille habe ich immer gut vertragen und nur natürlich verhüten ist mir zu unsicher.

    Was soll ich bloss tun?

  • Susi sagt:

    Sehr geehrte Frau Dr. Gerhard,

    ich habe jetzt so viel gelesen (auch in einer Zeitschrift und quer im Internet) und bin total verunsichert. Gehe stramm auf die 50 zu und bin seit vielen Jahren nach drei gesunden und inzwischen erwachsenen Kindern sterilisiert. Muss also keine Angst haben wegen Schwangerschaft.

    Ich habe mir die Mirena Anfang 2010 das erste Mal legen lassen, weil mein Frauenarzt mir sie wegen meiner extremen und äußerst schmerzhaften und langen Blutungen empfohlen hat („wirkt ja nur lokal“…). Ich war normalerweise mindestens einen Tag krank geschrieben, wenn ich meine Regel bekommen habe. Zudem konnte ich schier das Haus nicht verlassen, da ich trotz Tampon und Binde aufgrund der starken schubhaften Blutungen, ständig meine Kleidung vollgeblutet habe. Das war schrecklich!

    Nach dem Einsetzen hatte ich 9 Monate Dauerblutung, aber nicht so stark (war trotzdem schrecklich). Inzwischen habe ich ab und an mal eine Schmierblutung (mit ein paar „Brocken“). Von dem her geht es mir besser.

    Allerdings habe ich seit ein paar Jahren Probleme mit Wassereinlagerungen. Im Sommer habe ich richtige Elefanten-Klumpfüße. Ringe trage ich auch nur noch ganz selten, da ich diese morgens nach dem Aufstehen gar nicht überstreifen kann. Die sexuelle Lust liegt auch deutlich hinter der meines Freundes zurück, was früher anders war… (habe das immer auf Alltagsstress oder Alter oder „gegenseitiges langes Kennen“ geschoben).

    Auch habe ich seit längerem einen erhöhten Blutdruck, den ich medikamentös behandeln muss. Ich hatte das schon mal nach meiner letzten Schwangerschaft, weil ich danach definitiv einfach nur fett war (hart, aber ehrlich). Habe damals 20 kg abgenommen und mein Blutdruck hat sich normalisiert, so dass ich keine blutdrucksenkenden Mittel mehr brauchte. Ohne Gewichtszunahme trat der erhöhte Blutdruck dann aber ca. ein bis zwei Jahre nach Einsetzen der Spirale wieder auf. Ich habe das auf mein Alter (damals 43 oder 44 Jahre) geschoben, mein Hausarzt auch.

    Jetzt meine Frage:

    Nachdem, was ich hier gelesen habe, könnten diese Symptome bei mir ebenfalls durch die Hormone verursacht werden.
    Empfohlen wurde mir die Spirale jedoch wegen meiner Hammer-Blutungen, die laut meinem Frauenarzt in den Wechseljahren noch schlimmer würden. Davor hatte ich panische Angst. Seine Rechnung war: 42 Jahre bei der ersten Spirale, 47 Jahre bei der zweiten und dann beide jeweils einfach ein bisschen länger drin lassen, sodass die zweite mit ca. 53 Jahren entfernt wird. Dann habe ich das Schlimmste mit den Wechseljahren hinter mir und den ganzen Stress mit diesen extremen Blutungen nicht mehr. Hat sich echt gut angehört…

    Was ist, wenn ich mir jetzt die Spirale ziehen lasse? Muss ich dann wieder alle vier Wochen so leiden? Gibt es Alternativen?
    Nehme zur Zeit morgens und abends jeweils ein Remifemin homöopathisch gegen Wechseljahrsbeschwerden). Vielleicht sind es ja gar keine Wechseljahre???

    Vielen Dank schon mal für Ihre Antwort und Hilfe!
    Ich habe auch ständig eiskalte Füße und Hände, die sich teilweise richtig gelb verfärben (also blutleer). Das ist sehr unangenehm, da sie dann auch taub sind. Habe das immer auf die Nebenwirkung des Betablockers wegen meines Blutdrucks geschoben, da dort auch kalte Füße angeführt werden. Wenn ich jetzt aber zurückdenke, kann es sowohl mit dem Blutdruckmittel als auch mit der Spirale zusammenhängen, da dies ca. 1,5 Jahre nach dem Einsetzen und dadurch ca. zeitgleich mit der notwendigen Einnahme des Blutdruckmittels aufgetreten ist.

    Kann es sein, dass ich, wenn ich mir die Spirale ziehen lasse, eventuell auch den zu hohen Blutdruck loswerden könnte?
    Ich weiß, Sie können keine Prognosen treffen, aber wäre es grundsätzlich theoretisch möglich?

    Danke nochmal und ein frohes neues Jahr an alle, die das hier lesen!

    Susi

    • Katharina sagt:

      Ja, das ist gut möglich, dass sich der Blutdruck wieder normalisiert, denn die Ursache (Hormonspirale) ist sehr wahrscheinlich. Im Beipackzettel zur Hormonspirale steht Bluthochdruck unter den Nebenwirkungen.
      Ist es nicht absurd, dass man wegen eines Verhütungsmittels ein Medikament mit Nebenwirkungen einnehmen muss?

      • Susi sagt:

        Hallo Katharina,

        danke für die Antwort, aber was ist mit den starken Blutungen?

        Und den Wassereinlagerungen?

        Viele Grüße

        Susi

        • Elke sagt:

          Hallo Susi,

          Ich habe das gleiche Problem mit den starken Blutungen und hatte hier auf eine Antwort gehofft. Ich bin 51 Jahre und habe 2 erwachsene Kinder. Seit über 2 Jahren blute ich so stark, dass meine FA mir erst die Gebärmutter entfernen wollte, wir uns letztes Jahr erst mal auf eine Ausschabung geeinigt haben. Gebracht hat das nur 2 Monate etwas, jetzt blute ich wieder sehr heftig. Die Empfehlung meiner FA lautet nun auch Hormonspirale, daher forsche ich momentan im Internet herum und bin ziemlich geschockt über die Nebenwirkungen. Ich habe vor 2 Jahren neu geheiratet und kann mir einen Verlust der Lust echt nicht vorstellen.
          Ich suche also auch dringend nach Alternativen um diese Blutungen wenigstens auf ein normales Level zu bekommen.

          Gruß

          Elke

        • Katharina sagt:

          Wassereinlagerungen (Ödeme) sind laut Beipackzettel eine offizielle Nebenwirkung.
          Wegen der starken Blutungen empfehle ich eine Heilpraktikerin mit Schwerpunkt Frauenheilkunde aufzusuchen. Oft liegt ein Hormonungleichgewicht zugrunde. Erfahrungsgemäß fällt Gynäkologen dazu nur eins ein: synthetische Hormone. Dies bekämpft nur die Symtome, aber nicht die Ursache. Mit naturidentischen Hormonen kann man viel bewirken, da kennen sich aber meist nur die Heilpraktikerinnen aus.

    • Anny sagt:

      Hallo Susi,
      ich hatte die gleichen Gründe wie du mir die Mirena einsetzen zu lassen. Das erste Jahr war Horror, dann hatte ich 2 Jahre keine Symptome , dann kam die Hölle….
      Ich fühlte mich totkrank….ich habe mir nach 3,5 Jahren das Ding ziehen lassen und es ging mir am nächsten Tag schon etwas besser. Mein Problem mit der starken Monatsblutung und den Schmerzen habe ich sofort nach dem Ziehen gelöst…Ausschabung mit gleichzeitiger Endometriumablation (Abtragung der Gebärmutterschleimhaut) und ich bin überglücklich mir geht es gut.Wenn ich das vor 3,5 Jahren gewusst hätte dann wäre mir viel Leid erspart geblieben..

      Lg Anny

  • Taazi sagt:

    Hallo die Lieben,

    Also ich berichte mal.. vielleicht ist ja hier jemand, dem es genauso ergeht.

    2012 habe ich mir aufgrund meiner abnormalen Unterleibschmerzen und der starken Periode (musste teils Pampers tragen). Das Einsetzen tat sehr weh, aber darüber habe ich hinweggesehen. Ich muss sagen ich hatte 4 Jahre keinerlei Probleme mit der Spirale. Im September 2016 habe ich sie mir raus nehmen lassen.

    Damit fing es an, ich habe 10 Kilo zugelegt, hatte eine Blasenentzündung nach der anderen, hatte immer eine Erkältung, war aber nie richtig krank, aber auch nie richtig gesund. Ich bin ultra sensibel und eine totale heulsuse geworden. Mein Freund meinte auch seither habe ich mich total verändert. Ich bin froh, dass er so geduldig mit mir ist.

    Nun ja irgendwie habe ich das Gefühl, dass die Morena meinen ganzen Hormonhaushalt kaputt gemacht hat.

    • Katharina sagt:

      Haben Sie Geduld mit der Wiederherstellung Ihrer Gesundheit. Die Hormonspirale schwächt das Immunsystem. Zur Unterstützung Ihres Immunsystems können Sie Vitamine und Mineralien untersuchen lassen und Mängel beheben. Abgesehen von den allgemeinen Informationen empfehle ich Ihnen Vitamin C hochdosiert zu nehmen. Hierbei ist Acerola-Kirschpulver besser als Ascorbinsäure.
      Die Informationen finden Sie auf der im Artikel ganz unten erwähnten Internetseite unter „Infothek“

  • Romy sagt:

    Guten Tag Frau Prof. Gerhard

    Welch‘ eine Erleichterung zu hören, dass die oftmals erwähnten Nebenwirkungen von der Mirena Spirale stammen. Habe sehr starken Haarausfall so dass ich Probleme mit dem Frisieren habe. Unregelmässige Schmierblutungen manchmal habe ich das Gefühl ich verfaule innerlich da der Geruch so schlimm ist. Habe die Spirale seit März 2015 drin und lass‘ sie nun am 9.1. herausnehmen. Habe nur Angst was danach kommt. Bevor man mir die Spirale eingesetzt hat, hatte ich einmal so starke Mens-Beschwerden wie Wehen. Dies kämme von den zwei Zysten in der Gebärmutter. Damals stellte man mich vor die Wahl: Gebärmutter raus oder Spirale rein. Die Wahl der Qual. Aber Haare zu haben ist für mich wichtiger und ich stell mich wieder ein auf eine regelmässige Regel, Blutstürze und Wehen d’Hauptsach die Haare wachsen wieder. Lg aus Basel

  • Melanie sagt:

    Hallo Frau Gerhard,
    ich bin 24 Jahre alt und habe die Mirena seit 3 Jahren. Ich bemerke nun schon länger, das ich so einiges an Nebenwirkungen mit mir herum trage?!? Ich bin dauerhaft müde, hab Zysten die ich auch öfters merke mit Unterbauchschmerzen- / ziehen, diese bluten auch gelegentlich, vorallem nach Geschlechtsverkehr. Außerdem hab ich starke Akne bekommen, darunter leide ich am meisten, da ich früher nie Hautprobleme hatte. Dazu kommen starke Gesichtsbehaarung, Migräne, einen Zyklus kann ich ebenfalls nicht erkennen. Starker Haarausfall, Gewichtszunahme, ausbleiben der Monatsblutung- bis auf das bluten der Zysten gelegentlich-, Brustschmerzen und spannen der Brust.

    Ich dachte ich bilde mir das nur ein und wusste nicht woher dies kommt aber jetzt denke ich fast, das dies von der Mirena kommt oder was meinen sie? Es sind ja auch so ähnliche Symptome bei einem PCO Syndrom.
    Als Hintergrund noch, ich habe mir die Mirena damals einsetzen lassen, da ich erst die Cerazette ca 2 Jahre hatte und dann dauerhaft meine Menstruation hatte, über ein dreiviertel Jahr ständig.. hab dann 5 verschiedene Pillen versucht aber nichts hat geholfen. Ich hab noch keine Kinder.

    Liebe Grüße

  • Anna sagt:

    Guten Tag,

    ich habe die Mirena bereits 3 mal einsetzten lassen, 1. mal nach der Geburt meines Sohnes, das 2. mal nach 5 Jahren operativ da eingewachsen und das 3. mal ebenfalls nach 5 Jahren operativ da Problematik Ich identifiziere hier viele Nebenwirkungen aber denke mal das ich vieles vn den Nebenwirkungen auch ohne Spirale gefühlt hätte. Nun habe ich diese nach dem 3. mal entfernen lassen weil wir gerne erneut ein Kind planen. Während der „Mirenazeit“ hatte ich GARKEINE Blutungen 12 Jahre Blutungsfrei… nach den entfernen hat ich 5 Wochen später meine Tage ganz nocjrmsl wie vor 12 Jahren 4 Tage lang ganz leicht. Nun habe ich seit 30 Tage keine, also bin ich überfällig oder hängt es mit der morgens zusammen? Schwangerschafts Test zeigen negativ? Wie schnell kann eine Frau nach 12 Jahren schwanger werden ? Vielen Dank liebe Grüße Anna

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Anna,
      in Ruhe abwarten. Wie schnell frau nach 12 Jahren Verhütung mit Hormonspirale schwanger werden kann, ist ganz unterschiedlich. Meist dauert es länger als mit den üblichen Kupferspiralen. Viele Grüße

  • sevo sagt:

    Ich habe mir mitte November die mirena einsetzen lassen. Und seit einem Monat habe ich Blutungen und seit einpaar tagen ist mir auch schlecht und kriege auf einmal hitzewallungen. Was soll ich machen? Abwarten oder entfernen lassen?

  • buj sagt:

    Hallo Frau Dr. Gerhard,
    ich trage die Jaydess jetzt seit ca. 10 Monaten und bin eigentlich auch recht zufrieden. Seit einiger Zeit habe ich meine Periode erst ganz normal ca. eine Woche, dann ist sie für zwei Tage vorbei und dann habe ich wieder starke Schmierblutungen. Ist das normal?
    Ich habe auch schon öfter gehört das die Jaydess zur unfruchtbarkeit führen kann. Besteht diese Gefahr wirklich?

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe buj,
      wenn es mit der Spirale nicht zu einer Infektion der Gebärmutter und der Eileiter kommt, sollten Sie nicht unfruchtbar werden. Blutungsstörungen und Unterleibsschmerzen sollten immer von einem Frauenarzt abgeklärt werden. Viele Grüße

  • Melanie sagt:

    Hallo Frau Gerhard, Hallo Zusammen,

    ich hatte mir 2005 die Mirena legen lassen, alles war super, nach 7 Jahren habe ich sie ziehen lassen und 4 Jahre garnicht verhütet und gemerkt wie gut es meinem Körper doch ohne die Hormone geht. Haare wurden wieder gut und sonst ging es mir gut. Dann habe ich dieses Jahr 4 Monate die Pille genommen und es war auch alles gut, aber da ich Raucherin bin riet mein FA wieder eine Spirale setzen zu lassen. Am 04.08.2016 ließ ich mir die Jaydees einlegen, weil sie ja nur „leichte „Hormone ausschüttet. Außer das ich Dauerblutungen hatte was natürlich voll nervte und ich beim einlegen wieder „fast gestorben bin „, war erst alles recht gut, doch seit ca. 6-8 Wochen ist mir dauer Übel und ich nehme mehr Migränetabletten wie ich in den letzten Jahren genommen habe, teilweise extremes Stechen im Kopf! Unlust zu einigen Dingen und Hitzewallungen…jetzt habe ich überlegt woran das liegen könnte und bin auf die Spirale gekommen. Nachdem was ich hier gelesen habe, könnte das ja voll zutreffen! Nun stelle ich mir die Frage , ob ich die Spirale nach 5 Monaten wieder ziehen lasse, weil mit Dauerkopfschmerzen und Übelkeit lässt es sich ja irgendwie nicht Leben!!! Frau Dr. Gerhard nachdem was ich hier so lese kann das von der Spirale kommen?

    Vielen Dank im voraus.
    Herzliche Grüße Melanie

  • Sunny sagt:

    Hallo,
    Ich hatte die Jaydess und sie wurde mir letzte Woche operativ entfernt.
    Kann das auch sein das man Verdauungsstörungen bekommt und sie zur Abnahme des Gewichts führt.. ?

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      liebe Sunny,
      offenbar lag die Jaydess ja wohl nicht richtig, sonst hätte sie nicht operativ entfernt werden müssen. Und das reizt dann nicht nur die Gebärmutterschleimhaut, sondern irritiert die ganze Umgebung. Jetzt das Immunsystem mit den richtigen Nahrungsergänzungen stärken! Alles Gute!

  • Sandra sagt:

    Hallo,

    nachdem ich mal wieder schlaflos im Bett liege, habe ich im Internet gestöbert und bin auf diese Seite hier gestoßen. Ich habe die Mirena seit März 2012 und bin jetzt 44 Jahre alt.

    Nun habe ich seit Juli 2016 einen starken Juckreiz am ganzen Körper, den ich mir nicht erklären kann. Schlimm ist dieser hauptsächlich nachts und lässt mich kaum noch schlafen Eine Fastenkur brachte etwas Erleichterung, aber nicht den durchschlagenden Erfolg.

    Kann es sein, dass dieser Juckreiz nach 4,5 Jahren Liegezeit eine Nebenwirkung der Mirena ist?

    Ich hätte mir zwar keine Neue mehr setzen lassen, da ich Zysten habe, die ständig beim Geschlechtsverkehr bluten und ich hoffe, dass sie sich nach dem Entfernen der US zurückbilden. Aber wenn der Juckreiz auch daher kommen kann, dann warte ich nicht mehr bis März, sondern lasse das Teil sofort entfernen.

    Was meint ihr dazu?

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Sandra,
      inbedingt raus damit und eine die Leber unterstützende Behandlung machen lassen. Viel Erfolg!

    • Bine sagt:

      Bin 52 Jahre alt hatte 2mal hintereinander Mirena,nie wieder bin sie jetzt seit 4 Wochen los habe keine angeblichen Wechseljahrbeschwerden mehr und wieder einen normalen Libido der fast platt war,und dachte das liegt an mir!!! Weit gefehlt das war die Hormongabe,habe übrigens nie einen Beipackzettel mit Nebebenwrkungen bekommen,sondern immer 400.- Euro bezahlt,fûr das einsetzen.

  • Fatima sagt:

    Hallo
    Ich bin 19 Jahre alt und habe vor 3 Monaten mein Kind entbunden.
    Jetzt möchte ich gerne eine spirale als Verhütungsmittel.
    Wäre Mirena oder Jaydess besser für mich?

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Fatima,
      Das müssen Sie mit Ihrer Frauenärztin besprechen, wir dürfen keine Fernberatung machen. Jede Verhütungsmethode hat ihre Vorteile und ihre Nachteile, deshalb muss man das ganz individuell entscheiden.

  • Barbara sagt:

    Liebe Laubi

    Vor rund 5 Wochen habe ich mir (30ig) die Mirena nach 7 Jahren ziehen lassen. Mir wurde die Spirale eingesetzt, da ich damals eine Thrombose-Erkrankung hatte und die Pille keine Option mehr war. Zu Beginn war ich absolut zufrieden mit der Spirale und hatte meiner Meinung nach auch keine nennenswerten Nebenwirkungen. Etwa nach 4 Jahren musste ich sie dann aber ziemlich schnell wechseln, da ich starke Stimmungsschwankungen bekommen hatte. Mit der neuen Spirale ging es mir dann wieder tip top. Menstruationsblutung hatte ich während der 7 Jahre nie.

    Nun ist sie draussen und ich merke plötzlich, wie stark die Hormone meinen Körper beeinflusst haben (auch wenn meine Frauenärztin was anderes behauptet). Ich hatte jahrelang extreme gespannte und schmerzende Brüste, das ist wie weggeblasen. und auch die Lust auf Sex ist massiv besser geworden seit der Entfernung. Allerdings überwiegen die negativen Folgen: Ich habe extreme Übelkeit, bin standing müde und könnte 20 Stunden am Tag schlafen, ich bin viel gereizter als vorher und mein Hautbild hat sich dramatisch verschlechtert. Menstruation habe ich bis heute keine wirklich gehabt (hatte nach rund 2 Wochen mal ganz schwarze Schmierblutung, aber wirklich nicht viel).

    Meinen Sie, dass diese Symptome mit der Entfernung der Spirale zusammenhängen können? Wissen Sie was ich tun kann, damit sich das wieder normalisiert?

    Vielen Dank für die Hilfe
    Barbara

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Barbara,
      ja, diese Symptome können mit dem Wegfall der Gestagene aus der Spirale zusammenhängen. Da Sie noch keinen normalen Zyklus haben, fehlen Ihnen sowohl Östrogen als auch Progesteron. Primär würde ich Ihnen empfehlen, einen Arzt für Naturheilkunde aufzusuchen, der Ihnen gute Nahrungsergänzungen empfehlen kann. Außerdem pflanzliche oder homöopathische Mittel, die Ihre Hormone wieder in die Balance bringen können. Alles Gute, Sie sind auf dem richtigen Weg!

    • Katharina sagt:

      Ja, sehe ich auch so. Du kannst deinem Körper eine Menge Gutes tun, indem du bestehende Vitamin- und Mineralmängel behebst Hier findest du alle wichtigen Informationen dazu:
      http://risiko-hormonspirale.de/vitamine-mineralien.html
      Alles Gute!

    • Silvia sagt:

      Hallo Barbara,

      ich habe mir auch meine Hormonspirale Anfang November nach 2,5 Jahren entfernen lassen. Grund: psychische Beschwerden (trübe Gedanken usw.)die jetzt glücklicherweise wieder weg sind. Meine Stimmung hat sich generell seit dem wieder erhellt.
      Mehr unreine Haut habe ich auch bekommen, schlafen könnte ich auch den ganzen Tag. UND: ich warte nun auch auf meine Regelblutung. Ich hatte zwar direkt nach dem Ziehen ein paar Tage Blutungen, dann vier Tage Pause und dann drei, vier Tage Schmierblutung.
      Ich nehme allerdings Biofem, ein standardisiertes Mönchspfefferpräparat. Hatte mir hier Frau Dr. empfohlen, da ich vor der Spirale sehr mit PMS zu tun hatte.
      Ich denke, es heißt für uns einfach abwarten und dem Körper Zeit geben, wieder in den natürlichen Rhythmus zu gelangen.

      Alles Gute!

  • Elritze sagt:

    Hallo,
    ich bin 48 Jahre alt und habe mir 2013 die Spirale legen lassen, da ich mit der Pille immer sehr starke Blutungen hatte. Nach der Geburt meines Sohnes 2001 hatte ich sie auch und war Blutungsfrei. Seit dem ich die Spirale habe hatte ich immer Blutungen, mittlerweile fast ständig Schmierblutungen oder auch richtige Blutungen. Meine FÄ rät mir eine Ausschabung mit wieder einlegen der Spirale, ich bin mir da aber sehr unsicher, zumal ich mich ungern in Narkose legen lassen. Chlormadion zyklisch genommen brachte fast gar nichts. Seit September habe ich phasenweisen Extrasystolen, mein Puls geht auch ca. 100/min hoch, meine Körpertemperatur fällt auf 35° und ich friere somit wie verrückt.
    Was sagen sie dazu?
    Mit freunlichen Grüßen!

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Elritze,
      ich sage, dass Sie nicht gesund sind. Ich weiß nicht, was Sie für eine Spirale haben. Sollte es die Hormonspirale sein, kann das Gestagen darin zu dem hormonellen Ungleichgewicht beitrragen, dass in dieser Lebensphase bei den meisten Frauen auftritt. Außerdem sind die ständigen Schmierblutungen nicht normal. Lassen Sie sich doch einfach die Spirale entfernen (geht normalerweise ohne Narkose) und nehmen Sie gute Nahrugnsergänzungen ein, wie Magnesium, B-Vitamine, Omega-3-Fettsäuren, etc. Alles Gute!

  • Suzana hadici sagt:

    Hallo
    Ich bin 32 und habe die hormonspirale in Jahre 2012 gekriegt nach dem ich Kind verloren habe. Und sei dem in ich ganze Zeit über mit Unterleib schmerzen und Blutung. Jetzt wollte ich es wek haben weil for 5 Tagen wider Kind verloren habe.mit Spirale. Aber muss bis Februar warten sagen die hier in Norwegen. Könten sie mir bitte helfen.

  • Sandra sagt:

    Ich habe hier ziemlich viele Kommentare gelesen. Jetzt weiss ich auch dass meine Angst vor Krankheiten von der Mirena kommen können. Ich habe die Mirena seit 2 1/2 Jahren, nach der Geburt meiner Tochter. Seit dort habe ich immer Angst das etwas mit mir passieren könnte. Am Anfang hatte ich fast ein halbes Jahr Schmierblutungen. Vor kurzem hatte ich ein Stechen in der Brust, nach dem Aufwachen abwechselnd kalte Beine.

    Und jetzt seit 2 1/2 Wochen Schmierblutungen und den ganzen Tag ist mir schwindelig. Kann es sein das Schwindel durch die Mirena kommt? Wäre froh um eine Antwort da ich bald einen Termin beim Frauenarzt habe und mir ev. die Spirale entfernen möchte.

    Vielen Dank

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Sandra,
      Das ist alles möglich. Würde unbedingt zur Frauenärztin gehen und die Spirale entfernen lassen. Auf jeden Fall gute Nahrungsergänzungen nehmen, damit der Organismus sich rasch erholt. Alles Gute!

  • mirja sagt:

    Hallo,
    vielen Dank für das offenbaren Eurer Gefühlswelt. Dies hat mir sehr weitergeholfen. Ich bin 46, habe einen Sohn, eine definitiv abgeschlossene Familienplanung und nach langen Jahren der Einnahme der Pille (Lysandra) die Nase voll davon. Habe gestern meine Frauenärztin nach weiteren Möglichkeiten gefragt, welche dann auch gleich die mirena ins Spiel brachte. Klang alles wundervoll, aber ich wollte mehr Infos, und die habe ich hier bekommen. Von derartigen Nebenwirkungen war keine Rede. Fazit: Depressionen brauch ich nicht. hatte ich schon, Gewicht hab ich jetzt schon mehr als genug, meine Haut soll bleiben wie sie ist und den Rest muss ich auch nicht haben. Mein Mann ist bereit eine Vasektomie machen zu lassen, das ist auch nicht viel teurer als eine Hormonspirale die mann sich eventuell nach ein paar Wochen oder Monaten wieder ziehen lassen muss ob der Nebenwirkungen.
    Ich Danke Euch und wünsche allen die die Nebenwirkungen ausbaden müssen das es Euch bald wieder besser geht, körperlich und mental.

  • Jeanette sagt:

    so,wollte mir heute die Spirale ziehen lassen.Leider war kein Faden mehr da und sie hat alles versucht sie rauszubekommen.Leider ohne Erfolg.Könnte heulen :( .Muss jetzt extra eine Pille nehmen damit ich meine Regel bekomme und sie es da nochmal versucht.Hoffe ich bekomme kein Hormonkoller.Und ich hoffe sehr das sie dann endlich rausgeht!!Was meinen Sie dazu Frau Dr. Gerhard?

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Jeanette,
      hoffe auch, dass sie den Faden findet. Sonst klären lassen, ob die Spirale überhaupt noch drin ist. Wenn ja, ist es für einen Endoskopiker kein Problem, sie in einer Kurznarkose zu entfernen. Alles Gute!

  • Sommerblümchen sagt:

    Kommt wirklich alles von der HS Mirena???

    Kurz zu meiner Person: ich bin 34 Jahre alt und Mutter von 3 Kindern. Nach der Geburt unseres Sohnes habe ich mir im Januar 2016 die Mirena einsetzen lassen und dachte, dass das die perfekte Verhütung sei. Vorab habe ich mich nicht großartig informiert und den guten Erfahrungen meiner besten Freundin vertraut.
    Bereits nach dem Einsetzen hatte ich Schmierblutungen, die bis heute nicht aufgehört haben. Meistens 3-4 Tage Blutungen, mal mehr mal weniger stark, dann wieder 2-3 Tage kaum Blutungen und dann wieder usw.
    Mein Frauenarzt habe ich diesbezüglich konsultiert und er meinte, ich könnte eine Pille zusätzlich nehmen, damit das mit den Blutungen besser wird. Das lehnte ich aber ab.
    Kurz nach dem Einsetzen kamen dann noch einige Begleiterscheinung hinzu, wie z.B. fettige Haare, Lipidoverlust, starke Behaarung an den Beinen und im Scharmbereich.
    Bis dahin war das für mich noch alles erträglich, wobei ich zu diesem Zeitpunkt bereits die HS in Verdacht hatte…
    Seit 6 Wochen geht es mir jedoch wirklich schlecht. Ich hatte eine extreme Erkältung mit Sinusitis und habe seitdem das Gefühl, dass mit meinem Körper etwas nicht stimmt. Ständig kreisen meine Gedanken um irgendwelche schlimmen Erkrankungen, wobei meine Hausärztin organisch nichts finden kann. Blutwerte (und es wurde wirklich alles getestet) sind absolut ok, Schilddrüse ebenfalls. Hinzu kommt eine permanente Übelkeit und Appetitlosigkeit, wodurch ich nun schon 7 kg abgenommen habe. Ich konnte Essen zum Teil nicht mal sehen…
    Meine Ärztin sagt nun, es wären depressive Verstimmungen, vielleicht durch zu viel Stress und meine ständigen Gedanken um diverse Krankheiten. Sie hat mich zum Psychologen überwiesen…und ich soll jetzt Antidepressiva nehmen.
    Nächste Woche habe ich bei meinem Gynäkologen einen Termin zum Ziehen der HS und hoffe, dass alles besser wird. Kann das alles von der HS gekommen sein? Hätte ich erstmal warten sollen und keine Antidepressiva nehmen? Habe auch hier einige Nebenwirkungen…

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Sommerblümchen,
      Sie sind auf dem richtigen Weg! Spirale raus und dann das Antidepressivum langsam ausschleichen. Viel Glück!

      • Sommerblümchen sagt:

        Können meine geschilderten NW wirklich alle von der Spirale kommen? Das Antidepressiva habe ich heute abgesetzt, da es eh nur die Einstiegsdosis war und ich nicht länger diese Dinger nehmen möchte!
        Wird es mir nach dem ziehen bald besser gehen und wie kann ich danach meinem Körper wieder auf Trapp helfen?

        • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

          Liebe Sommerblümchen,
          Geduld mit Ihrem Körper! Und gute Nahrungsergänzungen nehmen, wie Katharina Micada empfiehlt. Alles Gute!

          • Beate sagt:

            Sehr geehrte Frau Dr. Gerhard, was halten Sie von der Biovea Creme die problemlos im Internet bestellt werden kann mit bioidentischem Progesteron? Ich bin 54 Jahre, hatte 15 Jahre die Mirena, die letzte M. wurde vor gut einem Jahr entfernt. Ich habe schon etliches aufgefüllt an Vitaminen und Mineralstoffen, aber an die Hormone traue ich mich nicht richtig ran. Ich war bei der Gynäkologin, sie sagte, ein Hormonstatus macht keinen Sinn, die Werte schwanken täglich auch bei Frauen meines Alters. Die Gynäkolgin verordnete mir Oekolp forte Ovula 0,5 mg (wegen meiner Neigung zu Blasenentzündungen)- die habe ich bisher nicht verwendet, bin nicht sicher, ob Östrogene für mich gerade jetzt richtig sind. Mir geht es eigentlich ganz gut, ich bin aber häufig müde und leicht depressiv. Kann Progesteron helfen? Eigentlich bin ich sicher, dass ich nach 15 Jahre M. eine Östrogendominanz habe. Für Heilpraktiker usw. fehlen mir die finanziellen Mittel.

          • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

            Liebe Beate,
            Aus Erfahrung weiß ich, dass oft in den Internetcremes nicht das drin ist, was sein soll, sprich wirkungslos. Oekolp dürfen Sie ruhig nehmen, ist ein „gutes“ Östrogen. Machen Sie Sport, dann brauchen Sie kein Progesteron, ist am billigsten.

    • Maja sagt:

      Hallo Sommerblümchen,
      mir geht es gerade ganz genauso. Habe mir die Spirale heute ziehen lassen. Mich würde interessieren, ob es bei dir schon besser geworden ist?
      LG

  • LG sagt:

    Ich habe mir die Mirena vor etwas mehr als 2 Wochen ziehen lassen und glücklicherweise haben die Blutungen nach dem Ziehen vor wenigen Tagen endlich aufgehört!
    Die Entscheidung, dieses Ding ziemlich spontan ziehen zu lassen, war die beste Entscheidung seit langem – das Legen hingegen die dümmste…
    Ich war zu dem Zeitpunkt völlig fertig und lustlos, ab mittags meistens nur noch total müde, Gelenk- und Muskelschmerzen, Muskelschwäche, Leberprobleme, mehr Ängste, unglaubliche Schweißausbrüche, gereizt, unentspannt. Zufällig sprach ich mit meinem Heilpraktiker über Hormonspiralen und da wurde mir schlagartig klar, warum manche Sachen wohl seit gut 3 1/2 Jahren nicht so gut liefen… Und wann ich mich das letzte Mal so ähnlich fühlte: bei meiner zweiten Schwangerschaft… Ich habe eine halbe Nacht im Internet recherchiert und sie mir dann zwei Tage später ziehen lassen (die Gyn war glücklicherweise sehr offen dafür-sie meinte, bei manchen hilft das Ziehen, bei manchen auch nicht).
    Ich bin aber immer noch fassungslos und nicht fertig mit den Gedanken, die ich mir mache, was ich mir mit dem Ding angetan habe… Gleich am Anfang hatte ich Haarausfall, da hatte ich mich schon mal um die Nebenwirkungen „gekümmert“. Das ging dann aber wieder und es ging mir einigermaßen gut. Außer ein paar Zysten, die ich vorher nie hatte… Jetzt verstehe ich aber auch, warum ich plötzlich Locken bekam, die ich vorher auch nie hatte (natürlich nicht schlimm, aber ungewöhnlich und bis dato nicht erklärbar), warum ich nach einer genialen Gewichtsabnahme ziemlich rasant wieder alles drauf hatte (ich aß wieder normal und machte weniger Sport, aber auch dafür ging das alles ziemlich schnell). Ich frage mich inzwischen auch, ob ich meine fortgeschrittene Arthrose am Ende auch diesem Ding zu verdanken habe? Hatte eine Arthroskopie am Innenmeniskus und Arthrose Grad 2-3 und hatte danach innerhalb weniger Wochen Grad 4, auch in einer ziemlich rasanten Geschwindigkeit (hatte bis dahin auch überhaupt keine Knieschmerzen). Habe jetzt herausgefunden, dass es absolut kontraindiziert war, mir das Teil überhaupt zu legen (Hashimoto und Myome). Meine damalige Gyn wollte mir das Ding ungefragt schon nach Kind 1 und 2 jeweils „andrehen“, da hatte ich aber überhaupt keinen Bedarf. Erst als ich ununterbrochen Blutungen hatte und keine Medikation half, sah ich das als einzige „willkommene“ Lösung…
    Jetzt hoffe ich nur noch, dass mein Körper mir diesen Fehler „verzeiht“ und irgendwann alles wieder „normal und schön“ ist. Die unglaubliche Müdigkeit war allerdings ganz schnell weg – der Rest wird hoffentlich auch noch besser. Nun habe ich vermutlich noch nicht mal alles genannt an Problemen und vielleicht ist die Mirena auch nicht Ursache für alles – der zeitliche Zusammenhang ist allerdings für vieles ziemlich signifikant… Ich bin aber inzwischen echt entsetzt wie verantwortungslos einem dieses Teil „angedreht“ wird und wie egal dem Hersteller scheinbar die Gesundheit der Anwenderinnen ist. Vermutlich kann man diesem auch nichts nachweisen – könnte ja auch alles eine andere Ursache haben!?

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe LG,
      danke für den Erfahrungsbericht! Vielleicht könnte Ihnen ein Arzt für Naturheilkunde helfen, schneller wieder „normal“ zu werden. Außerdem müssen Sie ja was unternehmen, um die Myome in Schach zu halten und das gesötrte Immunsystem aufzubauen. Alles Gute!

    • Regina sagt:

      Ich kann bestätigen, dass etliche Frauenärzte sehr „schnell“ damit sind, die Mirena einzusetzen. Ich hatte lange Jahre Endometriose (3-Monats-Spritze…auch so ein Thema, bin inzwischen 47 J. alt), wollte davon weg, er empfahl die Mirena – ohne vorher etwas dazu zu erklären oder mal zu testen, ob ich die enthaltenen Hormone überhaupt vertrage; grundsätzlich gibt es da Möglichkeiten.
      Bei dem Gedanken, mir von ihm etwas einsetzen zu lassen, was nur er oder jemand Drittes entfernen kann (!), läuteten meine innerlichen Alarmglocken – zum Glück, wenn ich das hier so lese…
      Er drängelte regelrecht vehement daraufhin, das war der 2. Grund (neben der „Angewiesenheit“ auf ihn und Dritte…) für mein deutliches „nein“, aus diesen beiden Bedenken heraus wurde ich definitiv Gegner der Sache. Alles Gute weiterhin!

  • Gesa sagt:

    Sehr geehrte Frau Prof. Dr. Ingrid Gerhard,

    ich hoffe, dass meine Fragen nicht schon etliche Male gestellt wurden. Bitte verstehen Sie, dass ich nicht alle gestellten Fragen durchlesen konnte ;-) !
    Die Spirale (Jaydess) habe ich mir im April ’16 einsetzen lassen, nachdem ich immer wieder Probleme mit der Pille (Maxim) hatte und nach sämtlichen Berichten meiner Krankenkasse über die NW der Pille mehr als genug davon hatte.

    Etwa zwei Wochen nach dem Einsetzen schleppte ich eine schwere Gebärmutterentzündung mit mir herum, die erst nach ca. 4 Wochen entdeckt und behandelt werden konnte.
    Meine Blutungen hatte ich seit April genau 2 mal. Ich sehe es zwar als positiven Nebeneffekt an, frage mich allerdings, ob das wirklich gut sein kann? Ist doch irgendwie gegen die Natur..
    Außerdem kämpfe ich seit dem Einsetzen mit Hautproblemen: Im Gesicht, auf dem Rücken, den Schultern. Außerdem habe ich seit Einsetzen der Spirale insgesamt 15 kg. zugelegt. (Kann das mit der Spirale in Zusammenhang stehen?)

    Daher ganz doof gefragt: Können die o.g. Punkte wirklich alle von der Spirale kommen? Ich meine, wenn das Haut-Problem die „einzig wirkliche NW“ ist, dann nehme ich gern etwas dagegen. Dafür wäre es mir nicht wert, sie ziehen zu lassen.
    Falls Sie aber sagen, dass auch Gewichtszunahme, die Entzündung in der Gebärmutter etc. davon abhängig sein könnten, dann würde ich mich gern nach einer Alternative umschauen-denn das ist in meinen Augen dann keinen Kompromiss mehr wert.

    Ich danke Ihnen für das offene Ohr und Ihre Antwort!
    Herzlichen Dank

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      liebe Gesa,
      kann wirklich alles mit der Spirale zusammenhängen. Dass Sie die Gebärmutterentzündung mit liegender Spirale durchgehalten haben, empfinde ich als ziemlich heroisch. Männer sollten nicht nur Kinder kriegen können, sondern auch Spiralen in ihren wertvollsten Körperteilen!!! Bei manchen, nicht allen, Frauen bringen die Hormone in der Spirale die eigenen Hormone so durcheinander, dass es u.a. zu Hautproblemen und Gewichtszunahme kommt. Hier werden Verhütungsalternativen vorgestellt. Alles Gute!

    • Katharina sagt:

      Hallo Gesa,
      deine Nebenwirkungen stehen sogar im Beipackzettel!
      Gebärmmutterentzündung unter HÄUFIG,
      Akne unter SEHR HÄUFIG
      und Gewichtszunahme unter HÄUFIG (bei Mirena, aber bei Jaydess ist es das gleiche).
      Also nix wie raus damit!
      Alles Gute!

  • CoRa sagt:

    Hallo Prof. Gerhard,
    2012 habe ich mich für die Mirena entschieden, da diese mein Gyn sie in höchsten Tönen gelobt hat. Er hat auch erwähnt dass die Periode ganz ausfallen kann. Jetzt habe ich seit 6 Monaten keine Blutung, laut mein Gyn sei es eine normale Reakgion des Körpers.
    Hier lese ich, dass dies unter Nebenwirkung fällt dass mein Gyn unter „normal“ einstuft.
    Wie lange braucht der Körper um sich wieder an den normalen Zyklus zu gewöhnen? Da ich für nächstes Jahr meine erste Ss plane.

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Cora,
      Ihr Gyn hat Recht: dass die Periode schwächer wird und irgendwann ganz ausfällt, ist bei fast allen Frauen die ganz normale Wirkung der Mirena. Da jede Frau anders ist, kann man nie vorhersagen, wann sich das Hormongleichgewicht ohne Spirale wieder einstellen wird. Wenn Sie schon für nächstes Jahr eine Schwangerschaft planen, sollte die Spirale bald raus und Sie sollten natürlich verhüten. Das hat den großen Vorteil, dass Sie Ihren Körper besser kennenlernen und die Schwangerschaft leichter planen können. Viel Erfolg!

  • Sabine F. sagt:

    Sehr geehrte Frau Dr. Gerhart!

    Ich leide unter Endometriose und nachgewiesener starker Adenomyose. Ich wurde bereits operiert und habe als Therapie verschiedenste Hormone (versch. Pillen, Pflaster, Nuvoring, 3-Monatsspritze) versucht, bei allen bekam ich heftigste Nebenwirkungen, somit hörte ich wieder auf.
    Aufgrund meiner großen Schmerzen während dem Eisprung und vor bzw. während der Periode wollen mir verschiedene Ärzte des Endometriosezentrums die Mirena einreden, obwohl ich sehr sehr skeptisch bin. Mir wäre mittlerweile lieber (ich bin 34 und habe 2 Kinder), die Gebärmutter zu entfernen. Das Endo-Zentrum will sich damit nicht zufrieden geben und hat mir große Angst aufgrund der Risiken der Gebärmutterentfernung gemacht und gleichzeitig die Kasse zwecks Kostenübernahme der Mirena gefragt, welche sogar zugesagt hat. Im Internet lese ich vorwiegend negatives und auch der Beipackzettel ist nicht gerade vielversprechend.
    Ich schwanke zwischen Mirena und Gebärmutterentfernung…die Risiken dürften ähnlich sein. Was meinen Sie?

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Sabine,
      da stecken Sie wirklich in einer Zwickmühle. Da es ja durchaus Frauen gibt, die die Mirena vertragen, zumindest in den ersten Jahren, lohnt sich der Versuch bestimmt. Wenn Ärzte, die normalerweise gerne operieren, Ihnen im Moment von einer OP abraten, würde ich auch versuchen, erstmal ohne auszukommen. Unabhängig davon sollten Sie über die Optimierung der Ernährung und passende Nahrungsergänzungen daran arbeiten, die Schmerzen zu reduzieren. Viel Glück!

  • Margit sagt:

    Bin irgendwie so mal kurz geschockt, habe das zweite mal mir eine Hormonspirale einsetzen lassen, und habe jetzt Termin für die dritte, habe mich jetzt erst so nur informieren wollen, welche Unterschiede es zur Kupferspirale gibt, und siehe da, ich musste einiges lesen, das mich über die Hormonspirale ein wenig nachdenklich gestimmt hat. Ich wusste nichts über irgendwelche Nebenwirkungen! Leider wie mir jetzt bewusst wird! Eigenartig fand ich als ich vor kurzem akh termin wegen meinen eigenartigen Blutbefunden hatte, und mir gesagt wurde es kann sein, das ich die Spirale entfernen lassen müsste für genaue Untersuchungen! Frauenarzttermin, meine Frage dazu, gibt so wenig ab, dass dies nichts mit meinen Endokrinologischen Befunden zu tun haben kann. Habe seit der Geburt meines zweiten Sohnes, und danach einsetzten der ersten Spirale extreme Brustschmerzen, auch kommt immer wieder ein Knoten, der kommt und geht, abklärung gott sei dank nichts schlimmes! Doch seit einiger Zeit gibt es Probleme mit meinen Cortisolwerten, Adrenalin und Dopaminwerten, im Blut, Lustlosigkeit meinem Partner gegenüber macht sich immer mehr breit, Schilddrüse spinnt, und mir gehts auch phsychisch immer schlechter, als ich noch nicht informiert war über die Nebenwirkungen, hatte ich nie das gefühl dies auf die Spirale zu schliessen, doch seit ich gelesen habe, habe ich das ungute gefühl, das der zusammenhang vom einsetzten der spirale an eigentlich sehr viele Probleme angefangen haben, und ich mir sicher bin, die Hormonspirale nicht mehr zu nehmen, musste in meiner Jugend aufgrund von Depressionen die Pille absetzten, daher denk ich das mein ganzer körper ganz einfach die Spirale nicht ganz will, kann das alles damit zusammen hängen! Noch dazu habe ich ständig erhöhteren Blutdruck und natürlich auch einen extrem hohen Ruhepuls, und dieses immerwieder gefühl von ich kann nicht mehr, das Leben wird zu viel, doch ich weiss ich war nie so, und eigenartig das man an alles mögliche denkt aber nicht auf den Zusammenhang zur Spirale!

  • Sunny sagt:

    Hallo zusammen. Also ich trage die Jeydess seit bestimmt 10 Monaten.Ich vertrage sie so ganz gut, jedoch habe ich immer wieder Blutungen und die auch nicht wenig, was mich massiv stört. Ob ich sie die drei Jahre liegen lasse weiß ich wirklich noch nicht. Das mit der lokalen Wirkung,im Beipackzettel steht lediglich eine überwiegende lokale Wirkung, womit doch klar ist, dass natürlich auch was in den Körperkreislauf gelangt. Ich denke aber deutlich weniger als mit der Pille. Mit der Pille hatte ich jedenfalls ständig Migräne, dass ist komplett verschwunden, was ein absoluter Pluspunkt ist für die Spirale. Auch die Libido ist viel besser, bloß hindern mich persönlich die ständigen Blutungen an mehr Spaß. Ich frage mich, ob es nach all der Zeit noch Hoffnung gibt, dass der Mist noch aufhört. Wäre das nicht, wäre ich zufrieden.

  • Dori sagt:

    Hallo Frau Gerhard,
    ich habe mir vor im Januar 2015 die Mirena einsetzen lassen. Grund waren die starke Blutungen und Unterleibschmerzen. Vor der Mirena nahm ich die Pile Trisiston 21. Meine FÄ meinte das die Schmerzen verschwinden werden und ewentuell auch wenig bis gar keine Blutungen mehr haben werde.Im Juli 2015 bekam ich schlagartig Verspannungen in der li.Schulter. Die Schmerzen zogen sich linksseitig von Schulter, Rücken, Rippen, Brust, Arm bis Hand. Es wurde so schlimm das ich noch nicht einmal das Lenkrad vom Auto betätigen konnte. Ich ging zu meinem HA. Er überwies mich zum Orthopäden und nahm Blut ab. Mein HA stellte abgeklungenen EBV fest. Den behandelte ich beim Heilpraktiker, da noch Herpesvieren im Rachen und Magen waren. Der Vierus wird aber bei jeder Blutabnahme mit getestet und ist bis heut unauffällig. Der Orthopäde renkte mich ein und es war gut. Einen Monat später das gleiche, nur keine Schmerzen im Arm. Also ging ich zum Osteopathen. Schmerztherapie und einrenken. Tat gut. Im Oktotober 2015 hatte ich einen Knoten,li. Halsseite entdeckt. Befund: kalter Knoten teilweise Zystisch eingeschlossen (Struma). Also OP und halbe Schiddrüse entfernt. Letztendlich sind die Verspannungen (verhärteter li. gr.Brustmuskel),trotz nochmaliger Physio, geblieben. Auch die Brustschmerzen, Brustspannungen, werden schlimmer und halten an. Mein FA meint,das es nicht an der Spirale liegt und ich ein Schulter-Arm-Syndrom hätte. Als ich ihm sagte das auch die Libido zu wünschen übrig lässt,sagte er das auch dies nicht an der Spirale liegt. Da ich jetzt Schilddrüsentabletten nehmen muss,fragte ich ihn auch ob das probleme bringen würde,da das ja auch Hormone sind. Seine Antwort war: Nein, das sind ganz andere Hormone. Ich habe keine Ahnung mehr was mit mir los ist und ich vermute jetzt,das es nur durch die Spirale kommen kann, da die Probleme erst seit dem Einsetzen bestehen. Lustlosigkeit und Antriebslosigkeit sind auch noch. Können Sie mir vllt. sagen ob ich mit meiner Vermutung richtig liege und die Spirale lieber entfernen sollte.

    Vielen Dank im Voraus

  • Katrin sagt:

    Hallo!
    Ich trage schon die zweite Spirale, war eigentlich immer zufrieden damit.Seit ungefähr einem Jahr leide ich an Schwindel, Kopfschmerzen, Hitzewallungen,Lustlosigkeit,öfter Übelkeit oder auch starken Muskelverspannungen. Ich war beim Augenarzt und beim HNO, aber nichts, der Schwindel soll von der Muskelverspannung kommen. Seit 4 Monaten bin ich jetzt beim Sport, der mir auch gut tut. Der Schwindel ist weg, aber der Rest geblieben.
    Kann es sein, das es an der Mirena liegt nach sovielen Jahren?

  • nukiin sagt:

    Hallöchen! Ich hätte da auch mal eine Frage. Habe mir die Jaydess im Dezember 2015 legen lassen. Habe keine Probleme außer, dass ich immer ca. 1 Woche bevor ich meine Periode bekommen soll sehr starke Unterleibsschmerzen habe. Meine Frauenärztin und auch ein anderer Frauenarzt (Zweitmeinung) können es sich nicht erklären (keine Entzündung – nichts!). Kann es sein, dass durch die Spirale „normale“ PMS-Schmerzen/Krämpfe verstärkt werden?

    Vielen Dank im Voraus und liebe Grüße

  • vivian sagt:

    Liebe Fr. Dr. Gerhard,

    danke für diese hilfreiche Seite. Ich war fünf Jahre lang selbst Mirena-Trägerin und habe mir letztes Frühjahr diese entfernen lassen. Ich empfand einige Vorteile, aber auch viele Nachteile. Unter anderem habe ich das Gefühl, dass ich verstärkt Sinusitis entwickelt habe, die chronisch wurden. Ist Ihnen auch bekannt, dass Tinnitus und Gehörveränderungen mit der Hormonspirale zusammenhängen können?

    Besten Dank, Vivian

  • Raus damit sagt:

    Guten Tag
    Danke für Ihren Artikel. Ich hatte sieben Wochen die Mirena. Von Tag zu Tag ging es mir schlechter: Ich bekam heftige Depressionen, konnte nachts nicht mehr schlafen, hatte Herzrasen und nervöse Zuckungen am Auge und erkannte mich selbst nicht wieder. Zum Glück habe ich die Mirena sofort wieder entfernen lassen und seither geht es mir wieder besser.

  • Isa1989 sagt:

    Früher hatte ich die Pille. Da ich aber aufgrund Nahrungsunverträglichkeiten auch öfter Magenprobleme habe, hatte ich dann den Nuvaring. Vor 8 Wochen habe ich den Frauenarzt gewechselt und mich bezüglich der Gynefix erkundigt. Er hat mir sofort abgeraten und mir die Jaydess nahe gelegt. Er meinte, das wäre viel besser und schonender als der Nuvaring.

    Also habe ich mir vor 8 Wochen die Jaydess einlegen lassen. Ich bin wahrlich nicht schmerzempfindlich, aber das war selbst für mich fast zu viel. Bereits beim Einsetzen war mir klar, dass das meine erste und letzte Spirale war. Auf dem Nachhauseweg wurde mir so schwindlig, dass ich mich erst mal 30 Minuten setzen musste. Die nächsten 2 Tage habe ich vor Schmerzen im Bett verbracht.
    Aber dann ging es erst richtig los. In den 8 Wochen hatte ich ganze 5 blutungsfreie Tage. Und lediglich an diesen Tagen konnte ich behaupten, dass ich einigermaßen schmerzfrei wäre. Ich habe Schlafstörungen bekommen, Schweißausbrüche, ich ziehe mich nachts einmal um, in die Arbeit nehme ich Kleidung zum wechseln mit, da meine Kollegen meinen Schweißgeruch sonst nicht ertragen. Ich habe keine Kondition mehr, mir wird oft schwindlig und ich habe Herzrasen. Bin ich vorher 45 Minuten Joggen gegangen und anschließend in meine Wohnung im 3. Stock, so muss ich mich nun auch ohne Joggen nach den Treppen erst mal setzen weil ich vor Anstrengung keine Luft mehr bekomme.
    Nach 2 Wochen war ich beim Arzt. Er meinte nur, es wäre alles in Ordnung, ich müsse mich daran erst gewöhnen.

    Nach 7,5 Wochen bin ich zum Arzt und habe gesagt, ich halte die Schmerzen nicht mehr aus, ich möchte die Spirale sofort entfernt haben. Er hat sich geweigert, es wäre ja alles in Ordnung. Ich bin dann zu einem anderen Arzt gegangen und habe mir die Spirale entfernen lassen. Dieser hatte dafür Verständnis und hat mir auch gesagt, dass ich ganz sicher nicht die Einzige wäre mit diesen Problemen.

    Das waren die schlimmsten 8 Wochen meines Lebens. Pfeif auf das Geld, weil ich die Spirale nach 8 Wochen habe entfernen lassen. Ich möchte nur noch mein Leben wieder haben, ohne Schmerzen und gesundheitlich nicht vertretbaren Nebenwirkungen

  • Nicole sagt:

    Hallo an Alle,
    Durch Zufall bin ich auf diese Seite gestoßen. Es gibt gerade einige Dinge in meinem Leben, die ich zu klären versuche…
    Seit 1 Jahr und 10 Monaten trage ich die Mirena.
    Nach Einlegen hatte ich ca ein halbes Jahr durchgehend Blutungen, so dass ich zusätzlich noch ein Hormonpräparat dazu bekam. Danach war auch tatsächlich Ruhe. Allerdings hatte ich danach Probleme. Trockenheit und Gefühl einer Vulvitis oder Urethritis. Entzündung war nicht nachweisbar und die FÄ meinte, das Missgefühl / Trockenheit würde vom meinem Alter herrühren. Da war ich 34? Ich sollte ab sofort Deumavan benutzen, bzw wurde mir Gleitgel beim Verkehr empfohlen. Vor Spirale hatte ich definitiv kein Problem damit!!
    Nun zu den Symptomen
    9 Monate später bekam ich Tinitus. Kein hohes Piepen sondern tiefes Brummen. Tat ich als Stress auf Arbeit ab.
    Zunehmend Kältegefühl in den Beinen und Füßen. Besonders kribbeln die Füße. Mir war selbst im Sommer mit dicker Decke kalt.
    Die Libido sinkt schleichend. Ich fühle mich meist nur wohl, wenn es komplett ruhig um mich ist. Bin sehr lärmempfindlich. Zeitweise Berührungsempfindlich.
    Wie in den oberen Kommentaren erwähnt, kann ich dem nur anschließen, das auch meine Gefühlsleben abgestumpft sind. Anfangs war das sehr angenehm, da ich ziemlich sensibel und empathisch bin, mir alles zu Herzen genommen habe. Doch nun macht es mir langsam Angst. Mich nerven die Menschen um mich herum. Ich ziehe mich vor Freunden zurück. Vor meinem Mann und Kind. Ich will oft in Ruhe gelassen werden. Die Ohren drönen….
    Keine Aktivitäten, kein Ausgehen, oft bleiernde Müdigkeit. Ich schlafe sehr viel und bekomme nur schlecht den Haushalt in den Griff.
    Während der Arbeit, ich muss viel Laufen, bin ich sehr erschöpft. Depressionen nehmen zu und ich habe ein anhaltendes Krankheitsgefühl.
    Nachts Schweißausbrüche, zunehmend Haarwuchs am Kinn. Auch die Akne wird schlimmer.
    Ich bin erstaunt über meine Vergesslichkeit. Die schon fast einer Demenz gleicht. Neben Muskelverspannung habe ich zunehmend Gelenkschmerzen in Hüfte , Knie und Hände. Seit gestern Taubheit und Kribbeln im Mittelfinger mit gelenkschwellung. Schwindel und teilweise Gangunsicherheit.
    Seit 4 Wochen kämpfe ich mit Zahn und Kieferschmerzen und Entzündungen. So schlimm, dass 2 Zähne Wurzelbehandelt sind und 2 weitere auf der Kippe stehen. Und das passiert nachdem völlig normal eine Füllung ausgetauscht wurde. Ich habe deswegen Panikattacken. Angst alle Zähne zu verlieren.
    Kurz und gut. Ich habe extrem an Lebensqualität und Freude und Energie verloren. Schilddrüse seit 6 Jahren ok und das TSH war auch jetzt im Normbereich.
    Sport vorm PC oder schwimmen schläft völlig ein, ich bin ein Zombie. Und nun frage ich mich, wieso soll ich länger die Mirena tragen??

  • Angie sagt:

    Ich hatte die Mirena schon einmal vor ca. 12 Jahren (also mit Anfang 30) für insgesamt 8 Jahre und habe mich jetzt (mit 41) dummer Weise erneut dafür entschieden. Wenn ich nicht alles schon einmal miterlebt hätte damals, dann wäre ich jetzt nicht so schnell darauf gekommen, dass die Mirena daran Schuld war, dass ich plötzlich schon wieder eine Überweisung zum Psychologen in den Händen hielt.
    Auch damals ist meine Beziehung daran zerbrochen. Ich konnte mich selbst überhaupt nicht mehr ausstehen. Fühlte mich fett, faul, antriebslos, depressiv und gab meinem damaligen Freund die Schuld. 1,5 Jahre Psychotherapie folgten sowie diverse Untersuchungen (MRT etc.)wegen unklarer Kopfbeschwerden. Eine Art Mirgräne ohne Schmerz. Also nur ein Reiz auf dem Kopf. Habe Epilepsietabletten dagegen bekommen.
    Danach war ich 5 Jahre! alleine. Ich wusste überhaupt nicht, wofür ich einen Mann überhaupt brauchen sollte und wahrscheinlich konnten auch die Männer mit mir nichts anfangen, weil ich wegen der fehlenden Libido 0 Anziehungskraft hatte.
    Nun wieder das gleiche. Im Juni die Mirena gesetzt. Im August habe ich ihn verlassen, weil ich fast jeden Tag geweint habe und immer hören wollte, dass er mich liebt. Dabei konnte ich mich selbst im wahrsten Sinne des Wortes nicht mehr riechen. Ich hatte plötzlich meine Arbeit nicht mehr im Griff, stand völlig neben mir, ging nicht mehr raus und habe noch mehr geweint als vorher. Haus- und Frauenarzt wollten von der Theorie Mirena nichts wissen und so bekam ich wieder meine Überweisung für eine Therapie. Ich bin sehr dankbar, dass ich dieses Forum gefunden habe, denn die Berichte der anderen Frauen haben mich wachgerüttelt und meine Vermutung bestätigt. Bei der nächsten Gelegenheit habe ich mir die Mirena ziehen lassen. Seit dem habe ich keine Träne mehr geweint, werde ich jeden Tag wieder mehr ich selbst, kann wieder lachen und Spaß haben wie vorher. Auch ohne Therapie. Diesmal hat der Spuk nur 4 Monate gedauert.
    Leider kann mir keiner die Liebe meines Lebens zurück bringen :-/. Die Beziehung war zu frisch, um so eine Krise überstehen zu können. Für Männer klingt das natürlich wie eine abenteuerliche Ausrede und ich erreiche ihn damit nicht. Ich freue mich für alle, deren Männer genug Geduld und Ausdauer hatten, diesen Horror-Trip (denn so fühlt es sich im Nachhinein ja an) zu überstehen. Nehmt ihn ganz fest in den Arm und bedankt euch!
    Was können wir denn tun, um für mehr Aufklärung zu sorgen?

  • Nancy sagt:

    Sehr geehrte Frau Prof. Dr. Ingrid Gerhard,
    ich (38) habe 2014 nach der Geburt meiner Tochter die Mirena eingesetzt bekommen. Es folgte schnell die erste Zyste die mit Antibiotika behandelt werden musste. Extrem Haarausfall, taubheitsgefühl im Bein, Knoten in der Brust,Akne usw..Bei jedem Frauenarzt-besuch wollte ich mir diese wieder ziehen lassen und bekam die Antwort, wir warten noch mal ab,kann ja nicht von der Spirale sein. Alles möglich nach einer Schwangerschaft. Natürlich glaubt man ja seinem Arzt.
    Im April 2016 war ich dann bei seiner Urlaubsvertretung. Kurze Schilderung meinerseits und Sie ertastete gleich wieder Schwellungen in der Brust. Keine zwei Minuten später hatte Sie mir das „Ding“ gezogen!Ich war sehr erleichtert. Allerdings fingen jetzt die Probleme erst richtig an. Drei Wochen starke Abbruchblutungen. Pfingsten das erste mal nachts aufgewacht mit Herzrasen, Panikattacke. Immer wieder ganz plötzlich auftretende Schwindel-anfälle,Übelkeit, Kreislaufkollaps, wieder Haarausfall,Sehstörungen, Gedächnisprobleme. Es ist mir teilweise nicht möglich normal meiner Arbeit nachzugehen. Auch die ständige Angst, gleich ist wieder etwas oder ich Fall um, wenn ich mit meiner Tochter alleine bin, machen die Situation unerträglich. Mein Hausarzt kann es sich nicht erklären. War auch schon im Krankenhaus und hatte vor Ort Anfall mit Übelkeit, Herzrasen, Schwindel. Lippe hing wie beim Schlaganfall. Kopf mrt, ekg, eeg, Blutdruck, Margen und Darm Spiegelung alles ok. Ich bin mir ziemlich sicher daß es etwas mit den Hormonen und Auswirkung der Spirale sein muss. Mein TSH Wert ist aber in Ordnung und dann kann es für die Ärzte ja nicht daher kommen. Können die Nebenwirkungen auch nach der Entnahme bestehen bleiben?

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      liebe Nancy,
      Manche Frauen erholen sich nur sehr langsam. Meistens bestehen zahlreiche Mangelzustände bei Vitaminen, Spurenelementen und Mineralstoffen. Bitte unbedingt zu einem Arzt für Naturheilkunde gehen, um das abklären zu lassen. Auch die Pflanzenheilkunde und TCM können helfen. Alles Gute!

  • AnjaB sagt:

    Hallo, ich bin 34 und habe mir die Mirena vor gut einem Jahr nach der Geburt unseres 2. Kindes legen lassen. Seitdem ging es mir nie 100%gut-ständig hat mich meine Übelkeit aus der Schwangerschaft wieder eingeholt. Meine Periode hatte ich im 2 Wochen Rhythmus, nun plötzlich mal nach 6 Wochen.
    Die Übelkeit war nun wieder so schlimm, dass ich mich zum Arzt begeben habe, nach einigen Tests und laboruntersuchungen der Schock, dass sowohl mein Gamma GT Wert als auch mein bili-Wert zu hoch ist. Bisher war ich kerngesund, treibe Sport und ernähre mich ausgewogen…
    Mein Gefühl sagt mir, dass auch diese negative Veränderung Resultat der Spirale ist. Diesen Zusammenhang stellt natürlich kein Arzt her, aber ich habe für mich beschlossen, dass „das ding“ raus muss-ich möchte endlich wieder ich sein…

  • Trulla sagt:

    Hallo ich habe auch mal eine Frage ich bin 36 und habe mir die mirena am 25.6.16 legen lassen.habe seid dem fast täglich Kopfschmerzen,kann schlecht schlafen,kleine Pickel,bin unruhig,hitzewallungen,gereizt und ich erkenne mich selbst nicht wieder,und so einige Kleinigkeiten die oben genannt wurden.nun bin ich verunsichert ob ich mir die spirale ziehen lassen sollte.was würden sie raten?

  • Simi sagt:

    Ich habe die 3.Mirena und möchte sie entfernen lassen. Ich bin fast 42. Neben Hashimoto bemerke ich zunehmend Antriebslosigkeit , depressive Verstimmungen, Zunahme der Migräne ,Libidoverlust u.a. Meine Ärztin will nichts davon hören. Sie prophezeit mir starke Blutungen.Meine Beschwerden würden sich nicht bessern. Ich bin verunsichert. Hab ich vielleicht schon die Wechseljahre? Bin ratlos,

    • Katharina sagt:

      Natürlich verschwinden die Nebenwirkungen, wenn du keine Hormonspirale mehr hast. Womöglich kann es etwas dauern, weil auch Vitamin- und Mineralmängel behoben werden müssen. Viele Frauen berichten, dass die Einstellung der Schilddrüsenmedikamente unter der Hormonspirale unmöglich war.
      Die Hormonspirale verursacht einen Progesteronmangel, was sich ähnlich wie Wechseljahre anfühlen kann.

  • Jasmin sagt:

    Hallo, mir wurde sie gerade empfehlen, weil ich einen sehr starken Eisenmangel habe und eine extrem starke monatsblutung nach drei Kindern und diese ist immer begleitet von schmerzen.
    Es gibt angeblich kaum eine Alternative dazu. Die Pille möchte ich nicht nehmen und dauerhaft eisenpraperate lösen die Ursache nicht
    Mit krauterblut und entsprechender Ernährung konnte ich meinen Eisenspiegel bis jetzt nicht verbessern

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Jasmin,
      es gibt durchaus Frauen, die mit der Hormonspirale zufrieden sind. Alternativ könnten Sie es mit Pflanzenheilmitteln, TCM oder Homöopathie versuchen.

    • Katharina sagt:

      Es wäre gut, wenn Sie der Ursache für Ihre verstärkte Monatsblutung auf die Spur kämen. Oft liegt dieser ein Progesteronmangel zugrunde. Den würden Sie mit der Hormonspirale nur noch verschlimmern.
      Viele Frauen berichten von vermindertn Schmerzen bei der Blutung, wenn sie eine Menstruationstasse benutzen.
      Was das Eisen betrifft: Mit Kräuterblut kann man einen Mangel schlecht beheben. Da sollte ein hochdosiertes Präparat her oder Eiseninfusionen.

  • Silvia sagt:

    Sehr geehrte Frau Gerhard,

    ich, 38 Jahre, trage seit 2,5 Jahren die MIRENA Spirale, obwohl ich mich lange gegen eine hormonelle Verhütung gesträubt hatte. Jedoch war die Regelblutung nach der Entbindung meines Kindes immer sehr stark und unter dem PMS litt ich sehr. Diesbezgl. kann ich positiv von der Spirale berichten, denn diese Beschwerden haben sich eingestellt.
    Weniger gut war die schnelle Gewichtszunahme von 15 Kg!, seit ca. 1 Jahr depressive ´Verstimmungen, schnell erschöpft, freudlos.´ Seit einem halben Jahr Schlafstörungen und schnell fettende Haare. Ich habe schon sehr lange und somit vor Nutzung der Spirale mit einer Angsterkrankung zu tun. Ich kenne mich dieser allerdings sehr gut aus und kann daher behaupten, dass ich trotz dieser Störung kraftvoll und lebensfroh war.
    Meine Frage an Sie: können die Hormone vorhandene Erkrankungen verstärken?
    Welche pflanzlichen Mittel können Sie zur Linderung des PMS empfehlen?

    Ich bedanke mich recht herzlich für Ihre Antwort und sende freundliche Grüße!

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Silvia,
      Wenn Sie ohne Spirale wieder PMS bekämen, kann ein standardisierter Mönchspfefferextrakt helfen, außerdem verschiedene Nahrungsergänzungsmittel, die die Progesteronproduktion ankurbeln, besonders Magnesium, B-Vitamine. Omega-3-Fettsäuren, wie bei Dysmenorrhö beschrieben. Alles Gute!

    • Jeanette sagt:

      Mir geht es genauso.Habe seid 11 Jahren Angst und Panikstörung.Die ich aber gut im Griff hatte.Habe seid einem Jahr die Mirena und fühle mich einfach nicht mehr wohl.Es kommen erneut Panikattacken und Angstgefühle hoch .Ich bin am überlegen,mir die Spirale entfernen zu lassen.Habe auch ständig Unterleibsschmerzen und Brustspannen.Und beim GV auch Schmerzen :( Ich bin nicht mehr ich.

      • Silvia sagt:

        Liebe Jeanette,

        es ist zwar unwahrscheinlich, dass du mein Kommentar lesen wirst, vllt. nützt es den anderen Leserinnen etwas. Anfang Nov. habe ich mir die Spirale problemlos ziehen lassen. Und was soll ich sagen: meine Stimmung hat sich in kurzer Zeit wieder erholt und ich fühle mich wieder im Leben!:-) Und die Kilos purzeln auch schon wieder!!

  • Deniz sagt:

    Hallo,
    ich bin 41 und habe mir nach 5 Jahren nach der Geburt meines dritten Kindes aufgrund eines Verdachts einer Endometriose die Mirena einlegen lassen.
    Die Schmerzen die ich hatte sind weg,
    was hinzu kam sind die 6 Kilo zuviel,dann seit einem Jahr
    regelmäßige Eierstockszysten und immer wieder schwankende Gereiztheit.
    Meine FA hat die Gewichtszunahme durch die Mirena stark abgetan, übrigens auch die zweite Frauenärztin.
    Vor zwei Monaten habe ich mir ernsthaft wegen der Gewichtszunahme und den Eierstockszysten überlegt, die Mirena entfernen zu lassen.
    Ich kann mich leider wegen der Angst vor den Schmerzen einer Endometriose nicht entscheiden, wobei die Eierstockszysten sind auch nicht schmerz- und symptomfrei.
    Das einzige gute bei der Mirena ist, ist es das ich keine Blutungen mehr habe.

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Deniz,
      Sowohl die Gewichtszunahme als auch die Eierstockzysten können mit der Mirena zusammenhängen. Leider gibt es kein Medikament ohne Nebenwirkungen. Sprechen Sie noch mal mit Ihrem Arzt, welche alternative Verhütungsmethode er Ihnen empfehlen kann. Alles Gute!

  • Michi sagt:

    Hallo ich habe auch die Mirena Hormonspirale und hatte seit dem Einsetzten bei jedem Zyklus eine Zyste! Auch ich wurde als überempfindlich von meinem FA abgetan. „Eine Zyste tut nicht weh“ hat er immer gesagt! Bei mir aber leider schon! Das das eine Nebenwirkung der Spirale ist hat er natürlich auch nicht zugegeben! Erst ein Arzt im KH hat mich darauf aufmerksam gemacht, das es sehr wohl von der Spirale ist!
    Habe mich jetzt auch auf eine Hormnonfreieverhütung entschieden!

  • Lurchi sagt:

    Liebe Frau Gerhard,
    Ich bin 47 und trage die Milena seit fast 4 Jahren. Seit ungefähr 2 Jahren kann ich schlecht schlafen, fühle mich meistens müde und habe manchmal Palpitationen. Ich habe seit ich denken kann eine Arhythmie, und ein Kardiologe hat vor 5 Jahren bestätigt, das für mich normal ist. Da beide Eltern hohen Blutdruck haben, war ich beim meiner Ärztin, die mich zum EKG geschickt hat. Dieses zeigte extra Schläge und ich wurde zum Kardiologen überwiesen. Das Langezeit EKG bestätigte diese extra Schläge und auch Ruhephasen von 6 sec während des schlafens. Nun soll ich einen Schrittmacher bekommen. Ich wurde auch gefragt, was sich zwischen dem letzten und jetzigem EKG ereignet hat und ich konnte kein Ereignis festmachen. Nun ist mir aber eingefallen, dass der Unterschied die Mirena ist, die ich damals noch nicht trug. Bevor ich mir den Schrittmacher einsetzen lasse, möchte ich mir die Milena entfernen lassen und sehen, ob ich mich besser fühlen werde und sich mein Herzrhythmus wieder normalisiert. Ich habe ansonsten keine anderen Symptome. Denken Sie, dass das Hormon in Mirena diesen Einfluss haben koennte? Vielen Dank im Voraus, Ihre

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Lurchi,
      das ist durchaus denkbar. Der bei Ihnen bestehende Progesteronmangel kann dann vielleicht mit ganz geringen Mengen bioidentischem Progesteron kompensiert und Ihre Herzbeschwerden gebessert werden. Unbedingt ab sofort B-Vitamine, Omega-3-Fettsäuren und Magnesium nehmen, eventuell als Magnesium Oil. Alles Gute!

  • Riri sagt:

    Guten Abend!

    Ich bin sehr froh darüber Ihren Artikel gefunden zu haben, nicht mehr alleine mit meinen Vermutungen da zu stehen und endlich eine Bestätigung für all meine Nebenwirkungen zu haben.

    Die jaydess wurde mir vor 2 Jahren gelegt. Auch mir wurde erzählt, dass sie nur in der Gebärmutter wirken würde – kam mir damals schon etwas seltsam vor, aber man denkt die Arzt/Ärztin wird es wissen.

    Ich litt danach lange unter starken Schmerzen im Unterleib, diese ließen nach 3 Monaten nach, kommen aber in regelmäßigen Abständen zurück. Auch kann ich Nebenwirkungen wie Blasenentzündung alle 4 Wochen (man kann den Wecker danach stellen) nennen, ich habe starke Stimmungsschwankungen und Kopfschmerzen, bin häufig abgeschlagen, müde und lustlos (Motivation = 0)und bin extrem empfindlich für Infekte, Scheidenpilz etc. Es dauert extrem lang bis mein Körper nach z. B. einer Erkältung wieder fit ist.

    Was mich aber sehr stark zusätzlich belastet ist die starke Gewichtszunahme von + 5 kg. Ich hatte immer schlanke Beine, mit der jaydess habe ich schlagartig Ödeme (Wassereinlagerungen) an den Oberschenkel unterhalb der Hüfte bekommen. Meine Ernährung habe ich NICHT verändert.

    Ich würde mich nie wieder für die Spirale entscheiden oder diese weiterempfehlen, ich leide sehr darunter. Auch bin ich enttäuscht, dass der Frauenarzt dies alles abwinkt und nicht hören will! In einem Jahr würde sie gezogen werden, aber ich bin am überlegen dies schon ehr machen zu lassen.

  • W20 sagt:

    Eigentlich schreib ich keine Bewertungen, vieles wurde auch schon erwähnt….
    Hatte mir mit 17 die Mirena einsetzen lassen, nicht angenehm, aber zum Aushalten. Hatte danach ein paar Tage Schmerzen (ähnlich der Regelschmerzen), war aber auch noch ok. Nach ca 2-3 Monaten Schmierblutungen freute ich mich auf die Vorteile der Mirena. Diese waren klar – fast keine Menstruation, nicht mehr ständig an Verhütung denken. Doch ab ca. diesem Zeitpunkt fing meine Haut an, immer schlechter zu werden (hatte vorher reine Haut). Unzählige keine Pickel auf der Stirn, am Dekoltee und am Rücken. Lt. FA sollte dies nach einem halben Jahr besser werden, 3 Jahre lang hatte ich Geduld. Nun ließ ich mir die Spirale vor 3 Wochen vorzeitig ziehen und hoffe auf eine Verbesserung.
    Gerade meine jungen Jahre möchte ich nicht unnötig mit unreiner Haut verbringen, da versuch ich lieber jeden Tag an die Pille zu denken :)
    Wünsche allen anderen, dies schlimmer erwischt hat, alles Gute!
    PS: Natürlich leugnete mein FA, dass die Beschwerden von der Spirale kommen..

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe W20, Pickel sind eine typische Nebenwirkung der Hormonspirale. Ist sicher vernünftig, ohne auszukommen. Alles Gute!

      • W20 sagt:

        Sehr geehrte Fr. Gerhard,
        danke für die rasche Antwort.
        Ich wollte mit meinem Beitrag nur bemerken, dass nicht jeder so drastische Nebenwirkungen hat, wie hier zum Teil beschrieben wird. Manchmal vergisst man einfach, dass jemand, der keine Probleme mit der Spirale hat, wohl kaum einen Beitrag verfassen wird.

  • Mandy sagt:

    Sehr geehrte Frau Prof Dr Ingrid Gerhard,
    liebe Gruppe,
    auf der Suche nach Erklärungen für meine zunehmenden Beschwerden bin ich auf Ihr Forum gestoßen. Etwas erschrocken und doch erleichtert habe ich mich in vielen Beiträgen wiedergefunden.
    Seit einigen Monaten bin ich von Facharzt zu Facharzt gelaufen, um Hilfe und die Ursache zu finden. Es wurden Diagnosen gestellt, aber immer wieder die Aussage des Arztes, dass die Symptome nicht zusammen passen und die Diagnose nur einige dieser Beschwerden erklärt. Unter anderem Schilddrüsenunterfunktion, Bandscheibenvorfall LW5/S1 …usw.
    Ich habe mir so oft gewünscht, dass sich ein Spezialist mein Gesamtbild anschaut. Genügend Ausschlussuntersuchungen habe ich mitgemacht, wenngleich mir einige etwas oberflächlich erschienen. Gestern erst habe ich von einem Professor den Rat erhalten, ich solle noch mal zum Psychologen. Habe ich schon hin und wieder zu hören bekommen. Gesagt getan und ich war dort. Frau Doktor wusste wirklich nicht, wie sie alles einordnen sollte. Therapie und Medikamente verordnete sie nicht, denn sie sah ja auch die Befunde vor sich und konnte sich die Zusammenhänge der Beschwerden von Kopf bis Fuß nicht erklären.
    Bis Beginn 2015 war ich relativ beschwerdefrei. Zipperlein wurden mit Stress in Beruf und Privat als Ursache abgestempelt. Fand ich auch logisch und nachvollziehbar. Kurz darauf wurde mir ein gutartiger Hypophysentumor entfernt. Entstehung /Herkunft unbekannt.
    Seit dem musste ich aufgrund Insuffizienz 14 Monate Hydrocortison 20-10-0 einnehmen + L-Thyrox 88 1-0-0. Seit kurzem Spasmex30 0,5-0-0,5. Ich konnte wieder arbeiten und normal leben. Im Februar diesen Jahres begannen Beschwerden mit Haut und Haaren, Unruhe und Schlaflosigkeit, Magenschmerzen und Aufstoßen, Frieren usw. Auf Anraten der Ärztin wurde das Hydrocortison halbiert. So sollten die Beschwerden verschwinden. Aber sie kamen immer wieder und einige dazu! Kribbeln, Lähmungsattacken und ständiger Harndrang usw.
    Laut Labor sind Hydrocortison und Schilddrüse optimal eingestellt. Vor drei Wochen hat das Blutbild gezeigt, dass der Estradiolwert bei 621,6 pg/ml lag. Progesteron normal 0,13 ng/ml. Diese Untersuchung wurde erstmals gemacht. Cholesterol ist stets etwas erhöht. Monozyten waren bei 10,6%. Daraufhin sollte ich zum Gynäkologen. Dort war ich heute. Dieser stellte einen unauffälligen Ultraschall fest. „Alles okay“ sagte sie und ich sprach sie auf meine Spirale an. Sofort sagte sie, dass meine Beschwerden nicht von der Spirale kommen. Eine andere Erklärung hatte sie nicht. Schließlich konnte sie die Spirale nicht als Ursache ausschließen und berief sich auf die Zuverlässigkeit der Mirena. Genau wisse man das dann nur, wenn sie raus ist. Diese habe ich seit der Geburt meines 2.Kindes Anfang 2005 einsetzen lassen, dann 2010 gewechselt (war eingewachsen!). Letztes Jahr Juni 2015 habe ich sie erneut wechseln lassen, nachdem ich mich von meiner Hypophysentumor-OP erholt hatte. Die Mens habe ich seit vielen (5?) Jahren nicht mehr.
    Ich bin gerade 40 Jahre alt geworden und meine Knochen und Nerven sind steif wie bei ner älteren Dame ebenso die Vergesslichkeit, das Problem bekannte Wörter zu finden und die grauen Haare. Und die unerklärlichen Momente wo Augen und Gehör sehr empfindlich sind, Zucken im Schädel täglich mit Schwindel und Tinnitus (gelegentlich) sind nichts gegen meinen Wunsch endlich wieder durchschlafen zu können oder irgendwo hinzugehen ohne Angst,es nicht mehr rechtzeitig zur Toilette zu schaffen. Das bereitet mir im wahrsten Sinne des Wortes „Kopfschmerzen“. Seit langem bin ich auch ohne Partner, denn die „Lust“ und Sehnsucht nach kuscheln ist fast Null.
    Wenn ich eure Geschichten so lese, bestärkt mich das Gefühl, dass es die Spirale sein könnte. Obwohl ich immer noch ein wenig Zweifel habe. Denn es ging viele Jahre gut. Oder war es nur der stetige Tropfen? Hat jemand Erfahrung mit der länger zurückliegenden Zeit nach der Mirena?

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Mandy,
      Ihr Problem ist so komplex, dass man sicher nicht die Hormonspirale für alles verantwortlich machen kann. Aber der erste Schritt sollte wirklich die Entfernung der Spirale sein. Wenn Sie die Maßeinheiten bei den Hormonen richtig verstanden haben, haben Sie ja ein wahnsinnig hohes Östrogen und zu niedriges Progesteron. Wenn das schon lange besteht, wundert mich auch ein gutartiger Hypophysentumor nicht (ich nehme an, dass Sie ein Prolaktinom hatten?). Da hilft keine Progesteroncreme, sondern Sie müssen herausfinden, woher Ihre Östrogenüberlastung kommt: Amalgam, hormonaktive Umweltgifte, falsche Ernährung, Milchprodukte, keine Bewegung usw. Außerdem haben Sie sicher einen Mangel an bestimmten Vitaminen, Mineralien und Spurenelementen. Suchen Sie sich unbedingt einen guten Therapeuten für Naturheilkunde, der auch umweltmedizinisch versiert ist. In der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift Naturheilpraxis finden Sie viele Artikel über Naturheilkunde, u.a. einen von mir über Östrogendominanz und weitere über Frauenheilkunde. Alles Gute und berichten Sie mal, wie Ihnen geholfen wurde.

      • Mandy sagt:

        Ich danke Ihnen für die Antwort und werde den einen und anderen Rat annehmen.
        Es handelte sich tatsächlich um ein Prolaktinom, welches erst durch Sehstörungen und Gang zum Augenarzt entdeckt wurde.

        Ich verbleibe mit freundlichen Grüßen

      • Mandy sagt:

        …nachdem ich den Beitrag von frontal21 gesehen habe, war mir sofort klar, dass ich mir umgehend einen Termin beim Gyn besorgen werde. Ich hatte bereits einige Kopfschmerz-Attacken und Auren. Ein Anfall war so doll, dass ich nachts ins Krankenhaus eingeliefert worden bin. An die Spirale hat niemand gedacht oder in einer Anamnese beachtet. Meine Frauenärztin hatte ich letztens über meine Augenmigräne informiert, ohne eine kritische Reaktion von ihr. Ich befürchte, dass die Ärzte, egal welchen Fachbereichs, wenig oder gar nicht dahingehend geschult sind. Denn schon lange erzähle ich jedem Arzt von meinen Problemen mit den Augen.

  • Hei Ke sagt:

    Sehr geehrte Frau Prof. Dr. Gerhard,,

    was man hier liest hört sich ja schrecklich an. Ich bin 27 Jahre alt und habe die Mirena-Spirale bereits seit 9 Jahren, nächstes Jahr möchte ich sie mir zum 3. Mal einsetzen lassen. Ich habe die Spirale vor 9 Jahren von meinem Frauenarzt empfohlen bekommen, da ich von anderen hormonellen Verhütungsmethoden sehr müde und lustlos war, außerdem sehr oft starke Kopfschmerzen hatte. All das wurde mit der Spirale besser. Ich habe keine Monatsblutungen mehr (was ich auch überhaupt nicht vermisse!) und auch sonst keine Schmerzen. Das Einsetzen erfolgte bei mir immer unter Vollnarkose. Nach 1-2 Tagen Schmerzen (wie Regelschmerz) war ich beschwerdefrei und mein Freund hat die Spirale noch nie gespürt (ich übrigens auch nicht). Nach all den Erfahrungsberichten auf dieser Seite bin ich schockiert! Kann die Spirale nach langer Nutzung wirklich zu Unfruchtbarkeit führen? Wie kann es sein, dass eine Nutzerin 12 Zysten von der Spirale bekam?
    Ich werde mir das mit dem 3. Mal einsetzen der Spirale wohl wirklich nochmal überlegen müssen und bin zutiefst bestürzt, was anderen Nutzerinnen geschehen ist.

    Für eine kurze Antwort wäre ich sehr dankbar.

    Viele Grüße,
    Heike W.

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Hei Ke,
      wir wissen heute noch nicht genau, warum manche Frauen die Spirale so schlecht und andere gut vertragen. Das hängt sicher mit dem individuellen Hormon-Stoffwechsel zusammen. Wenn Sie schon so lange die Hormonspirale haben und die ganze Zeit keine Blutung, sollten Sie mit Ihrem Arzt besprechen, ob mal eine Knochendichtemessung gemacht werden sollte. Es ist beschrieben, dass manche Frauen, die sich nicht optimal ernähren und keinen Sport machen, unter der Hormonspirale eventuell zu früh Knochen abbauen. Alles Gute!

  • Elfgard sagt:

    Hallo. Auch ich bin froh endlich einmal erklärt zu bekommen, wie die mirena wirkt. Mein Fa ist riesiger Fan derselben und leugnet jede Nebenwirkung. Seit zwei Jahren trage ich, 38, diese nun in mir und in 3 Wochen kommt sie endlich raus! Schon kurz nach dem einsetzen bekam ich ständige Kopfschmerzen. Etwa 4-6 Monate später Haarausfall und feine, dünne Haare. Mittlerweile ist mein Haar vorne ganz Licht. Das ist sehr belastend. Hinzu kommen in dem zeitraum zwei faustdicke Zysten und totaler Libido Verlust. Seit 2 Monaten nehme ich nun auch noch zu ohne verändertem verhalten und ich leide unter geschwollenen, extrem schmerzenden brüsten. Zuguterletzt überlege ich seit 1, 5 Jahren, ob ich eine Mutter Kind Kur machen soll, weil ich so geschafft und freudlos bin. Mein Fa meint, dass alles steht definitiv nicht mit der mirena in Zusammenhang. Vielmehr wären das vielleicht die Wechseljahre? Das wäre bei meiner Familie sehr ungewöhnlich und auch in bin vor der mirena mit absolut regelmäßigem Zyklus ausgestattet gewesen. Auch bei meinem letzten Kind bin ich vor drei Jahren innerhalb 1 zyklusses schwanger geworden. Der Fa liegt meines Erachtens total falsch und ich fühle mich total schlecht beraten. ViElend dank für ihr Engagement.

  • Incognita sagt:

    Danke für diesen Artikel und diese fielen Kommentare! Schon seit einiger Zeit wunderte ich mich über merkwürdige Dinge, die ich sonst nie hatte: erhöhte Leberwerte, akuten Vitamin D Mangel, teilweise Schlafosigkeit, dünner werdendes Haar, hohe Emotionalität und teilweise Panik die ich voeher nie hatte. Auch ich trage die Jaydess. Mir wurde sie einfach so eingesetzt, ohne Betäubung, woraufhin ich für die darauffolgenden Tage unerträgliche Schmerzen hatte. Meine Regelschmerzen habe ich auch immer noch und auch die Menstruation ist nicht abgeschwächt. Anhand dieser vielen Anmerkungen und teilweise erschreckenden Schilderungen werde ich mir nun ernsthaft überlegen, die Spirale nach einem Jahr wieder entfernen zu lassen. Ein guter Bekannter, Programmierer eines Pharmazieunternehmens warnte mich neulig wiederdavor, dass auch Ärzte mit Hintergrund abrechenen und teilweise ihre Statistik bedienen undihr Rezepte „loswerden“ müssen da sie mit bestimmten Pharmazieunternehmen vetragliche Abmachungen getroffen haben. Es ist wirklich unfassbar. Gerade auch was Schmerzmittel betrifft. Ich wünsche euch allen nur das Beste, werdet bzw bleibt gesund und danke nocheinmal für all die mutigen Kommentare.
    Diese Seite sollte nach Möglichkeit überall wo es nur möglich ist verbreitet werden! Ich werde nächste Woche meine vertraute Hausärztin aufsuchen und alles Weitere mit ihr besprechen. Meine Frauenärztin wollte ich eh bald wechseln !!
    Und hinzufügen muss ich noch die Nebenwirkung teilweise stark schmerzender und angeschwollener Brüste. Von meinem Frauenarzt wurde das als „normal“ abgetan und vergleichsweise mit dem Milcheinschuss bei einer Schwangeren verglichen. Da kann man nur den Kopf schütteln! Also Passt auf euch auf, Liebste Grüsse

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Incognita,
      in Ihrem Fall sollte die Spirale wirklich raus. Aber haben Sie Verständnis für Ihre Ärztin: sie sieht auch viele Patientinnen, die gut mit der Spirale klar kommen. Und leider hat jede hormonelle Verhütungsmethode ihre Nachteile. Alles Gute!

  • Sally sagt:

    Hallo zusammen,
    ich bin 29 Jahre alt (keine Kinder) und habe mir im April dieses Jahres die Jaydess einsetzen lassen. Ich hatte mich vorab ein wenig über die kleine Hormonspirale informiert und mich hatte schließlich überzeugt, dass die diese (angeblich) nur lokal wirkt. Ich bereue sehr, dass ich nicht intensiver recherchiert habe!
    Das Einsetzen hat zum Glück unter Narkose stattgefunden, aber die Tage nach dem Einsetzen waren grauenhaft! Ich hatte wahnsinnige Schmerzen und wäre am liebsten gleich wieder zum Ziehen gegangen. Da ich der Jaydess jedoch eine Chance geben wollte und laut meines Frauenarztes alle seine Patientientinnen mit der Jaydess zufrieden sind, wartete/warte ich geduldig ab.
    Es ist nun knapp ein halbes Jahr vergangen und ich denke, dass sich mittlerweile alles eigespielt haben sollte.
    Als (einzig) positiven Effekt empfinde ich, dass meine Tage kaum bis gar nicht mehr kommen. (Ob das gesund sein kann, stelle ich allerdings in Frage!?) Dafür hatte ich aber auch die ersten drei bis vier Monate fast durchgängig Zwischenblutungen. Dieser Umstand ist gerade beim Koitus unschön, ebenso, wie wenn der Partner die Spirale dabei spürt.
    Zu meinen Begleiterscheinungen: Seit nun knapp zwei Monaten habe ich sehr schlimme Akne. Meine Stirn und mein Dekolleté sind komplett verpickelt. Zusätzlich leide ich parallel zu der Akne neuerdings auch unter Haarausfall und extrem schnell fettenden Haaren. Früher reichte es aus, wenn ich alle zwei Tage meine Haare gewaschen habe. Das ist nun leider undenkbar geworden.
    Eine weitere Belastung ist, dass ich seit dem Einsetzen der Jaydess bereits dreimal eine Blasenentzündung erlitten habe. Natürlich kann man einer Blasenentzündung ab und an zum Opfer fallen, aber allmählich halte ich das, in dem recht kurzen Zeitraum für keinen Zufall mehr. Des Weiteren ist mir seit einiger Zeit häufig schwindelig und teilweise auch übel. Anfangs dachte ich, das läge möglicherweise am Wetter, doch auch bei gleichmäßiger Wetterlage überkommt mich der Schwindel.
    Nichts von alledem finde ich jedoch so schlimm, wie die Tatsache, dass ich ständig schlecht gelaunt und gereizt bin. Vor allem deshalb, weil mein Partner ebenfalls darunter leiden muss. Ich kenne mich so nicht!
    Ich bin sehr unglücklich, da ich mich so gefreut hatte, eine Alternative zur „Pille“ gefunden zu haben und nun doch feststellen muss, dass die Jaydess für mich leider nicht geeignet ist. Ich werde versuchen noch diese Woche einen Termin zu erhalten, um sie wieder entfernen zu lassen. Ich freue mich für jede Frau, die mit der Jaydess gut zurecht kommt – ihr seid echt zu beneiden! Allen Leidensgenossinnen wünsche ich alles Gute!

  • Milchmaus sagt:

    Liebe Leidensgenossinnen,

    Da ich aufgrund von Medikamenten, die nicht mit der Pille verträglich sind, aber unbedingt eine Verhütung benötigen (Schwangerschaftstoxin), habe ich von 4 1/2Jahren die Mirena eingesetzt bekommen. Toll: keine Periode mehr, außer des Einsetzens keine Schmerzen, kein Ziepen, alles super! Nun wurde mir die Spirale vor 5 Wochen im Zuge einer Konisation gezogen. Seitdem habe ich keine Regel bekommen, nur immer stärker werdende Rückenschmerzen im Lendenbereich. Nun kam mir das Ganze doch etwas komisch vor, weshalb ich zum Gynäkologen ging- dieser entdeckte in jedem Eierstock 12 Zysten mit der Aussage, dass das die Folge der Mirena sein könnte. Da mein Körper den Hormonhaushalt nicht unter Kontrolle hat, empfiehlt er eine andere hormonelle Verhütungsmethode, ansonsten würden mich weiterhin Schmerzen plagen und mir ggf. irgendwann die Unfruchtbarkeit drohen. Aber ich möchte am liebsten gerade nichts mehr nehmen müssen, möchte meinen Körper nach den ganzen Strapazen zur Ruhe kommen lassen und möchte wieder einen normal funktionierenden Körper, mit Eisprung, Regel und allem, was dazu gehört. Hätte ich das nur gewusst, hätte ich mich von den Vorteilen der Spirale nie blenden lassen dürfen…
    Ich wünsche allen Betroffenen alles Gute!

    Viele Grüße,

    Milchmaus

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Milchmaus,
      wenn Sie erstmal die Strapazen der Konisation und die Reaktion auf die Spirale überwunden haben, werden Sie sicher wieder einen regelmäßigen Zyklus bekommen. In der Zwischenzeit aber unbedingt sicher verhüten, bspw. mit einem Diaphragma. Alles Gute!

  • Niccy sagt:

    Moinsen, ich bin 25 und hab mir die Mirena im März legen lassen. Mein FA hat mir diese kleine Ding als wundervolle Alternative verkauft und es mir mit damit schmackhaft gemacht, dass die Regelblutung ausbleibt und ich tatsächlich fünf Jahre ruhe habe und mich nicht um eine andere Verhütung kümmern muss.
    Tatsächlich musste ich feststellen, dass die Mirena eine Horrerspirale ist.
    Erstmal war das legen, ein Alptraum. Ich hatte tatsächlich noch nie solche unerträglichen Schmerzen. Ich dachte mein Unterleib reißt von innen auf.
    Ich hab den ganzen Tag geweint, und ich bin überhaupt nicht nah am Wasser gebaut und mein Schmerzempfinden ist so leicht zu entfachen.
    Dies zog sich über mehrere Tage.
    Dann ging es iwann zurück und ich dachte, dass es geschafft wäre. Falsch gedacht. Die Nebenwirkungen setzen nun langsam ein. Migräne, akute Akne, Libido nicht mehr vorhanden, Depressionen, stimmungsschwankungen, drei Wochen die Menstruation und eine Woche pause, dann wieder alles von vorn, Schmerzen im Unterleib, so heftig das ich nicht mehr laufen konnte, geschweige denn sitzen, liegen,oder iwas, absolute Wesensveränderung.
    Mein FA sagte ich bilde mir dies alles ein.
    Nun hatte ich Zysten bekommen und einen vermeintlichen Knoten in der Brust. Mein FA zweifelt an meinem Aussagen, sagt das ich mich irre, dass dies durch die Mirena auftreten kann.
    Ich suchte eine andere FA auf, ich erklärte ihr meine Beschwerden, sie erfragte explizit, ob mein FA mich nicht adäquat aufgeklärt hätte. Ich verneinte dies, sie war sichtlich erschrocken. Sie bot mir an dieses Horrording zu entfernen oder es noch zu versuchen, sie sagte es ist halt immer schade um das Geld, wenn man vorher richtig aufgeklärt werden würde, könnte man noch abwägen.
    Mir tat daß Geld auch in der Seele weh, deshalb wartete ich tatsächlich noch ganz 3 Monate.
    Nun war es nicht mehr auszuhalten. Ich rief sie an und erklärte das ich langsam durch drehe und ich es nicht mehr aushalten kann, dass es in mir drin ist.
    Ich kam und sie zog das Ding. Das ziehen ist auch nicht sonderlich toll und bisschen Schmerzhaft aber das war es mir wert. Ich fühlte mich frei.
    Sie sagte,dass es für mich sowieso besser ist, dass ich mich dazu entschieden hab sie zu entfernen.
    Sie ist der Meinung das junge Frauen, damit sehr zu kämpfen haben,wenn sie die Mirena haben. Zu viele Kompilationen.
    Also Mädels, ich hab nur gelitten. Und ich hatte die von den fünf Jahren ruhe, tatsächlich nur 7 Monate drin. Und es war nur schrecklich.
    Die Mirena kommt bei mir nicht mehr ins Haus.

    LG

  • Nadine sagt:

    Hallo ..
    Habe am 9.9.2016 die Jaydess eingesetzt bekommen.
    Dies war alles andere als ein kurzes ziepen, wie es vorher beschrieben wurde.
    Am selbigen Tag fing der Albtraum an von Tag zu Tag hatte ich stärkere Schmerzen und einen enormen Schmerzmittelbadarf um diese auszuhalten.

    Nach drei Tagen ging ich erneut zum FA wo es hieß ich hätte eine Gebärmutterentzündung mit übelriechendem Ausfluss es folgten 7 Tage Antibiose mit anschließend überlappender 2 Antibiose von ins 10 Tagen …
    Als da nach 14 Tagen so langsam Besserung eintrat, kam es 2 Tage später den nächsten Schock Einlieferung ins Krankenhaus mit starken Unterbauschmerzen und Eierstockszyste.
    Laut FA im KH und meiner FA kein Grund die Jaydess zu entfernen..!

    Wobei ich mittlerweile anderer Meinung bin.

  • Cassie sagt:

    Hallo- ich habe die Mirena vor 4 Jahren bekommen-hab sie empfohlen bekommen, da ich die Pille abgesetzt habe, zwecks leicht erhötem Blutdruck. Es hat sich alles schleichend verschlechtert. Ich habe fast 20 kg zugenommen,mein RR ist sehr sehr hoch,ich habe Panikattacken,Stimmungsschwankungen, Ödeme, Libidoverlust, Ekzeme, und eine Woche vor meiner Regel schwankt mein RR stark. Sehr unangenehm ist das viele viele Schwitzen. Kein Arzt konnte mir sagen woher das kommt.
    Ich habe damals auch keinen Beipackzettel bekommen und mir wurde aucv gesagt dass es nur lokal wirkt. Ich habe erst im Internet durch zufall den Beipackzettel gefunden, nachdem mich ein Internist fragte ob ich den Hormone nehme- zwecks der Nebenwirkungen. Ich hab mir eine neue Ärztin gesucht bei der ich heute war- sie hat mir auf ausdrücklichen Wunsch die Mirena entfernt- wollte aber über nicht glauben, dass ich denke dass einige Symptome eine Nebenwirkung sein könnten. Sie war der Meinung, dass das nicht möglich sei.
    Wie auch immer, ich bin froh dass sie raus ist und hoffe dass es besser wird.lg cassie

  • Yvonne sagt:

    Hallo, ich danke für all diese Informationen. Ich wollte mir wirklich die mirena einsetzen lassen.
    Ich Frage mich nun: wie kann ich effizient verhüten ohne diesen Hormon Alptraum?

  • Sabine sagt:

    Also, ich habe bereits die zweite Mirena liegen und in Kürze steht der nächste Wechsel an. Ich habe und hatte nie Nebenwirkungen und bin froh dass es diese Art der Verhütung gibt. Ich denke jeder reagiert anders. Mehrere meiner Freundinnen haben ebenfalls die Mirena und sind wie ich nebenwirkungsfrei und sehr zufrieden damit.

  • Nicole sagt:

    Hallo

    Ich habe die Jaydess seit fast 6 Wochen und merke immer mehr das ich sehr gereizt bin, viel weine und auch ziemliche schmerzen habe
    Libido Verlust
    Und immer mehr depressiv werde

    Überlege mir ernsthaft jetzt ziehen zu lassen,denn ich möchte meine Lebensfreude wieder haben und wieder ohne Schmerzen sein.

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Nicole,
      Schmerzen sollten Sie eigentlich nicht mehr haben. Sprechen Sie bitte mit der Frauenärztin über Ihre Beobachtungen! Alles Gute!

    • Katharina sagt:

      Du hast sehr typische Nebenwirkungen. Auch wenn der Libidoverlust nicht bei Jaydess im Beipackzettel steht. Aber bei Mirena (zumindest im österreichischen. Jaydess hat aber den gleichen Wirkstoff.
      Überlege dir gut, ob du dir das weiterhin antun willst. Erfahrungsgemäß wird es mit der Zeit eher schlimmer als besser, besonders die psychischen Nebenwirkungen.
      Bitte informiere dich auch auf http://www.risiko-hormonspirale.de

    • Jennifer sagt:

      Hallo,ich bin 31 Jahre alt und habe seit Anfang Januar die mirena. Ich hatte von Anfang an Probleme mit fettiger Haut Pickeln und einem allgemeinen Unwohlsein. Schnell gereizt,schlecht gelaunt,lustlos sei es bei Sex oder einfach nur mit Freunden das Haus zu verlassen… Auch ich hab keinen beipackzettel bekommen und dann im Netz nachgelesen und leider mehr negative als positive Einträge gefunden…
      Ich war dann nochmal beim gyn…Dieser meinte mit einer weiteren Gabe von wenig Hormonen würde das mit meiner Haut besser werden… Auch das war nicht der Fall und das mit der Reizbarkeit das würde sich wieder legen… Nun hatte ich leider innerhalb von 8 Tagen zwei Panik Attacken, wenn man das so nennen kann… Ich fang an zu zittern mir wird heiß und mein Bauch schlägt puzelbäume,so daß ich entweder breche oder Durchfall bekomme… Das ist auch vorher immer mal aufgetreten seit die spirale drin ist aber es wird schlimmer… Ich bin nicht mehr ich selbst ich bin ein lebens froher Mensch und das ganze macht mir langsam Angst…Zumal meine Schwiegermutter sehr depressiv ist und ich mit 31 nicht auch schon so enden will… Termin zum ziehen ist in 4 Wochen aber ich glaube ich ruf nochmal an um so früher die raus kommen desto besser… Mit meiner Pille die ich 15 Jahre gekommen habe hatte ich nie Probleme… Wollte nur einfach nicht täglich dran denken aber das wäre mir nun tausend mal lieber…
      LG Jenny

  • Kara sagt:

    Hallo,
    Habe mir am 19.07.2016 die jaydess einsetzen lassen.
    Das Einsetzen war die Hölle, die tage danach gingen so einigermaßen. Danach hatte ich wochenlang so starke Schmerzen dass ich nach 2 wochen zum notdienst musste, da mein FA im Urlaub war, und sie mir nur sagte die jaydess liegt richtig alles ok. Danach ging es auxh mit Dolormin für Frauen. An manchen Tagen hab ich dolormin gebraucht, an manchen nicht.
    Immer wieder schmierblutungen hatte ich auch, bis letzte Woche. Letzte Woche bekam ich dann stärkere Blutungen was ich nun als erste regelblutung annehme. Diese hielt ein paar Tage an. Nun ist die blutung vorbei und ich habe seit 2 Tagen unerträglich starke unterleibsschmerzen die mehr nach unten ziehen als normale regelschmerzen. Ich habe regelrecht das Gefühl einen Fremdkörper zu spüren. In 5 Tagen ist mein erster kontrolltermin.sollte sie verrutscht sein, ok wird sie entfernt aber Was soll ich tun wenn die jaydess richtig liegt? Die schmerzen 3 jahre lang ertragen? Oder sie entfernen lassen? Ich kann solche derart starken Schmerzen nicht ertragen.

  • Coli sagt:

    Hallo!
    Mir wurde mit 18 Jahren die Mirena eingesetzt.Damals war es wie oben beschrieben geworben worden.Ich hatte zuvor wegen meiner unerträglich langen,schmerzhaften und auslaugenden Blutung schon die ganzen gering dosierten Pillen durch mit dem Ergebnis Übelkeit,Erbrechen,Ödeme und Gewichtszunahme.Nach der Pillenpause hörte dann plötzlich die Blutung gar nicht mehr auf:6 Wochen lang! Ergebnis war eine Ausschabung nach der mir sofort die Spirale gelegt wurde.
    Nachdem die Gebärmutter sich von der Ausschabung erholt hatte,war ich 5 Jahre ohne Monatsblutung und es ging mir blendend ohne eine Nebenwirkung zu bemerken. Dann wurde mir mit 23 wieder die Spirale gelegt und alles war gut.Selbst als wir uns 2010 nach 8 Jahren Mirena der Familienplanung zuwendeten, wurde ich bereits im nächsten Zyklus schwanger.

    Ich werde sie mir nun auch am Ende der Familienplanung wieder einsetzen lassen.Für mich persönlich gibt es keine Alternative.

    Zum Thema Schilddrüse:Mein tsh basal wandelte all die Jahre (1-18Jahren)im Bereich 2,5-3. Durch die Schwangerschaft unterfunktionierte die Schilddrüse schon in den ersten Monaten. Mit der Spirale hatte es nichts zu tun,sondern mit der Schwangerschaft an sich.Denn nach Schwangerschaft und Stillzeit konnte ich die Schilddrüsenunterfunktionsmedis wieder weglassen.

    Einfach eigene Erfahrungen machen und sich nichtverrückt machen lassen…jeder Mensch ist anders.

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Coli,
      vielen Dank für diese positiven Mitteilungen. Sicher gibt es viele Frauen mit ähnlich guten Erfahrungen. Deshalb wollen wir auch nicht generell von der Mirena abraten. Wir wollen nur darauf aufmerksam machen, das es Nebenwirkungen gibt, die die Frauen kennen müssen, um nicht eine Ärzteodyssee durchmachen zu müssen. Viele Grüße!

    • Katharina sagt:

      Hallo Coli,
      sei froh, dass du so gut mit der Hormonspirale klar kommst.
      Angesichts der Ärzteodysee, die viele Mirenaträgerinnen durchmachen müssen, bevor sie auf die Ursache ihrer Beschwerden treffen (vor allem, weil 80 % der Patientinnen nicht oder nur mangelhaft aufgeklärt werden) find ich deinen Kommentar, dass jede selbst ihre Erfahrungen machen muss geradzu zynisch.
      Ja, viele Frauen machen ihre Erfahrungen selbst – und sehr oft schlechte!

  • elvi sagt:

    Hallo Frau Gerhard,
    Ich bin ,seit 1996,Serilisiert und habe schon das zweite mal die Mirena bis 2018.Da ich Monate lang Blutungen hatte,mal stark und mal weniger,deswegen noch die Spirale.
    Blutungen habe schon lange nicht mehr.
    Ich bin jetzt 52 Jahre und habe schon über einem Jahr eine Blasenendzündung,die mit Antibiotika nur zwei bis drei Tage danach wieder anfängt.Habe auch schon alles Ausprobiertund die Endzündung geht nicht weg.Zudem habe ich jetzt auch noch eine Scheiden trockenheit,wo ich jetzt Creme und Scheidenzäpfchen nehmen muß.
    Meine Frage ist,kann die Blasen endzündung von der Spirale sein und soll ich sie endfernen lassen?

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Elvi,
      besprechen Sie das bitte mit Ihrer Frauenärztin. Eventuell will sie vor dem Entfernen der Spirale eine Hormonuntersuchung machen lassen, um sicher zu gehen, dass Sie nicht mehr schwanger werden können. Frauen mit Spirale haben ein erhöhtes Risiko für Blaseninfektionen, deshalb wäre es sicher gut, wenn sie rauskäme. Alles Gute!

  • Jo sagt:

    Liebe Frau Gerhard,

    ich habe die Mirena seit 15 Jahren und leide unter vielen Zysten in der Brust (Mastopathie). Ich stehe jetzt vor der Entscheidung, mir die 4. und letzte Mirena vor der Menopause setzen zu lassen. Jetzt bin ich allerdings verunsichert, da ich auch eine Schilddrüsenunterfunktion (Hashimoto-Thyreoiditis) habe, die allerdings schon vor der ersten Mirena diagnostiziert wurde. Ich habe die für mich vorteilhaften Nebenwirkungen z.B. die geringe Regelblutung auch sehr geschätzt.
    Habe ich das richtig verstanden, dass die hohe Hormonkonzentration eigentlich auch für mehr als 5 Jahre reichen würde? Sind andere Nebenwirkungen als die bereits beschriebenen bei längerer Liegezeit zu erwarten? Reduziert sich die Hormonabgabe? Wäre es also eine Alternative, die Mirena einfach länger zu behalten und die Hormongabe dadurch langsam auszuschleichen – und wenn ja wie lange?
    Vielen Dank im Voraus

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Jo,
      da die Hormonkonzentratioen mit zunehmender Liegdauer der Spirale immer niedriger werden, weiß man nie, wie lange die Konzentrationen zur Schwangerschaftsverhütung ausreichen. Mit „Hormone ausschleichen“ kann man auch in eine Schwangerschaft hineinschleichen. Sprechen Sie mit Ihrer Frauenärztin ab, ob es für Sie Alternativen gibt. Eventuell der in Deutschland recht neue Kupferperlenball. Viele Grüße

  • jenni sagt:

    Hallo ihr?
    ich habe seit Februar 2013 die Mirena.
    soweit eig. Zufrieden gewesen. Aber seit ca. Anfang des Jahres habe ich immer wieder mit eigenartigen Symptomen zu kämpfen. Habe des öfteren starke Kopfschmerzen bekommen wobei mir dann auch noch schlecht wurde sodass ich dachte, gleich muss ich mich übergeben.wenn ich diese Kopfschmerzen hatte, fingen meine Finger,Füße und der Kopf an zu kribbeln und meine Augen waren so schwummeriCh. Zur Zeit habe ich viele Pickel auf Dekolletee und Rückenbereich. Aber das aller schlimmste wie ich finde, sind die schwarzen Haare die an meinem Kinn wachsen?. Ich bin doch kein MANN! und seit 3 Tagen bemerke ich, dass ich Milch in den Brüsten habe.Meine Tochter wird dieses Jahr 6 Jahre alt und ich habe sie nur 3 Monate gestillt.Können diese Symptome von der Mirena kommen? Liebe Grüße

  • Fabienne sagt:

    Hallo,
    ich finde den Artikel sehr gut, man findet ja immer noch viel zu wenig über etwaige Nebenwirkungen hormoneller Verhütung.
    Allerdings habe ich eine Frage und zwar:
    Bezüglich der „lokalen“ Wirkung von Hormonspiralen habe ich das ganze so verstanden, dass sie zumindest im Vergleich zur Pille weniger eingreifend sein müssten, da doch bei der Pille die Hormone zuerst die Leber passieren müssen um zum Ziel zu gelangen, die Dosierung also auch weit höher ist als es nötig ist um am Ziel zu wirken. Dagegen können Mireena/Jaydess erst wirken und alles was übrig bleibt kann restlos von der Leber „vernichtet“ werden.
    Sehe ich das falsch oder kann man damit durchaus sagen, dass Hormonspiralen diebezüglich etwas weniger schädlich sind als sämtliche Pillenprodukte?

    Lieben Grüße

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Fabienne,
      Hormonspiralen sind bzgl. Leberstoffwechsel und Thromboserisiko sicher als günstiger zu bewerten als Kombinationspillen. Für manche Frauen sind aber die durch die Hormonspirale hervorgerufenen Zyklusstörungen und Estrogen-, bzw. Progesteronmangel ein Problem. Viele sind aber gerade deshalb glücklich damit. Muss man wirklich ganz individuell ausprobieren und bewerten. Viele Grüße!

      • Katharina sagt:

        Hallo Fabienne,
        das Hormon bleibt ja nicht in der Gebärmutter, sondern gerät sofort in den gesamten Blutkreislauf. Die Hormonspirale gibt tägl. soviel Hormon ab wie in 2-6 Minipillen enthalen ist (je nach Stoffwechselgeschwindigkeit). D.h. dass auch der Blutspiegel höher ist und auf den kommt es an, wenn wir über Auswirkungen auf den gesamten Organismus reden. Die Leber muss diese große Hormonmenge verstoffwechseln und schafft das oft nicht. Daher gibt es oft gravierende Auswirkungen auf das komplette Hormonsystem, also auch die Schilddrüse.
        Von daher wäre es nicht richtig zu sagen, dass die Hormonspirale weniger schädlich ist.

  • Höchste Eisenbahn sagt:

    Hallo.
    Fünf Jahre habe ich diese Mirena-Hormonspirale getragen. Obwohl ich eine Schilddrüsenunterfunktion habe.. schon lange.. habe ich niemals zu viele Gedanken an hormonell bedingte Wesensveränderungen gehabt. Von Haus aus bin ich vertraut mit einer psychischen Störungen innerhalb meiner Familie, von Kindesbeinen an, so kam es, dass ich im Jahr 2013, als die Schwindelanfälle und Panikattaken begannen, es als familiäre Vorbelastung und Anzeichen eigener daraus resultierenden Störungen auffasste. Nach und nach schlich sich eine Dumpfheit des Gefühlslebens ein. Ich begann mich zeitweise sehr in der Sehnsucht zu verlieren, etwas zu empfinden, nicht nur sexuell, sondern noch viel eher Lebensfreude (und ich weine, wenn ich Lebensfreude schreibe). Ich funktionierte immer, nach wie vor, aber es kostet so viel Kraft und ich bin so hart zu mir. Und manchmal auch zu meiner Familie. Lärmempfindlich, mein Rücken tut mir ständig weh, was mich auch gereizt sein lässt, insbesondere wenn meine Kinder an mich stoßen. Meine Empathiefähigkeit hat nicht abgenommen und trotzdem entferne ich mich zunehmend von andern, da ich mich selbst als nicht salonfähig empfinde. Meine Panikattaken versuche ich in den Griff zu bekommen und die allermeisten Situationen trotzdem aufzusuchen, aber ich weiß nicht, wie lange mir dazu die Kraft bleibt. Seit zwei Wochen habe ich die Spirale nicht mehr. Seitdem fange ich erst an, mich damit auseinander zu setzten. Nach dem Ziehen kam mir der Eindruck von einer totalen Befreiung, die ich zuerst in meiner Vernunft noch gar nicht zuordnen konnte. Ich bin 38 hatte aber das Gefühl, dass alles irgendwie schon rum ist. Ein Knoten scheint sich gerade zu lösen und ich möchte mir nun gerne Hilfe holen, damit ich es bestmöglich überwinden kann. Vielleicht können Sie mir etwas raten. Danke sehr.

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Höchste Eisenbahn,
      Sie haben sich ja schon ganz toll selber geholfen! Es war sicher eine gute Idee, die Spirale entfernen zu lassen und erstmal wieder mit sich selber und seinem Körper in Kontakt zu kommen. In diesem Artikel finden Sie die Webseite einer tollen Frau, die Ihnen beim Erlernen einer natürlichen Verhütungsmethode beistehen kann. Sprechen Sie außerdem mit Ihrem Hausarzt über eine Psychotherapie. Auch mit dem Emotionscode lassen sich altlasten, die ja offenbar bei Ihnen eine große Rolle spielen, auflösen. es finden immer wieder Seminare in ganz Deutschland zu dieser Methode statt. Alles Gute!

      • Kati sagt:

        Hallo,
        ich habe die Hormonspirale jetzt seit 6 Wochen.
        Nach ca. 4 Wochen trat bei mir Schwindel, eine Art „Beklemmtheit“ und Angstzustände auf. Am Anfang war es nicht so oft aber seit letztem Wochenende ist es täglich.
        Hören diese Zustände irgendwann auf wenn sich der Körper daran gewöhnt hat oder bleiben diese Zustände für immer ?
        Wäre ein entfernen ratsam ?
        So wie es jetzt ist ist es für mich nicht in Ordnung, da man immer mit der Angst lebt, dass es wieder dreht.
        Über diese für mich schlimmen Nebenwirkungen wurde ich natürlich nicht aufgeklärt, weil da hätte ich mir nicht die Hormonspirale einsetzen lassen.
        Habe im Internet etwas von Progesteronmangel gelesen ?!
        Für einen Rat wäre ich sehr dankbar.

        • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

          Liebe Kati,
          da die meisten Frauen die Hormonspirale anfangs gut vertragen, kann es sein, dass es nur Ihre Ängste sind, weil so viel im Internet über die Nebenwirkungen geschrieben wird. Aber die treten meistens erst später auf. An Ihrer Stelle würde ich erstmal abwarten. Raus ist die Spirale ja schnell wieder. Alles Gute!

    • Kiki sagt:

      Hallo
      Mir geht es fast genauso. Nur gab es bei uns keine psychischen Krankheiten in der Familie. Ich spüre auch eine dumpfheit des Gefühlsleben und meine Lebensfreude schwindet immer mehr. Ich habe die Spirale jetzt 6 Monate. Ich hatte sie schon mal 3 Jahre da war alles ok.das war aber vor den kindern….Kann das mit der Spirale Zusammenhängen? Bin gespannt auf Ihre Antwort

      • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

        Liebe Kiki,
        theoretisch ist das möglich. Aber in der Zwischenzeit haben sich bei Ihnen ja auch andere Sachen geändert (Kinder, Stress, etc). Da Sie ja eine Verhütung brauchen und früher zufrieden mit der Spirale waren, würde ich Ihnen empfehlen, die Schilddrüse abklären zu lassen, den 25OH-Vitamin D-Spiegel und mal drei Monate gute Nahrungsergänzungen zu nehmen. Vielleicht sind Sie nur „ausgelaugt“. In der Zwischenzeit schon mal mit natürlicher Verhütung beschäftigen. Alles Gute!

  • Elke sagt:

    Hallo, habe mir nach 14 Jahre die Mirena letzte Woche entfernen lassen, weil ich in den Foren nur Horrormeldungen gelesen habe.
    Ich hatte in der 14 Jahren überhaupt keine Probleme mit der Mirena.
    Jetzt bekomme ich aber Angst, vor möglichen Spätfolgen.

  • Mia69 sagt:

    Ich bin wohl auch ein Mirena Opfer. Bei der 1. Mirena hatte ich oft Probleme mit Wassereinlagerungen. Immer viele Haare verloren und viel geschwitzt. Da wusste ich es noch nicht besser. Mein Heilpraktiket hatte mir davon abgeraten. Es war aber noch nicht schlimm genug. Nach Einsetzen der 2. Mirena habe ich in 1 Jahr 10 kg zugenommen. Habe es aber noch nicht mit der Mirena in Vetbindung gebracht. Nach Brustschmerzen wurde ich zum Mammographie geschickt. Ergebnis 4 Zysten. Werden nun beobachtet. Heute denke ich das auch hiet die Mitena Schuld ist. Ich leide zwar seit ca. 11 Jahren unter einem Benommenheitsschwindel det durch eine Fehlstellung der HWS kommt. Das hatte ich aber dank meinen Heilpraktikers im Griff. Seit Einsetzen der 2. Mitena hatte ich 6 x einen Lagerungsschwindel aber immer ohne Übelkeit. Wahrscheinlich auch Dank Mirena. Nach dem letzten Schwindel kam auch noch ein Infekt dazu und dann schlichen sich Angstzustände, Herzrasen, Magenprobleme, Unruhezustände und Depressionen ein. Mein Heilpraktiker hat mit Akkupunktur und speziellen Tropfen die Hormone wieder etwas ins Gleichgewicht gebracht. Das hat auch angeschlagen. Ich habe mir am Montag die Spirale ziehen lassen. Heute am Mittwoch geht es mir nicht gut. Hätte ich mal auf meinen Heilpraktiker gehört und mir die 2. gar nicht erst einsetzen lassen. Ich hoffe das sich das bald bessert. Soviel zum Thema wirkt ha nur lokal. Es wird wohl Wochen dauern bis die Hormone aus der Leber raus sind. Ich würde heute nie wieder in den Hormonhaushalt künstlich eingreifen. Ich bin 47 Jahre alt. Ich war immer ein super positiver Mensch. Und gehe nun zur Psychotherspie. An alle Leidensgenossonnen liebe Grüsse.

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Mia69,
      Vielen Dank für Ihren Bericht! Jetzt wird es Ihnen sicher ganz schnell besser gehen! Bei Ihrem Heilpraktiker sind Sie ja gut aufgehoben! Viele Grüße!

      • Mia69 sagt:

        Habe gerade Frontal 21 gesehen. Jetzt bin icj wirklich geschockt. Pseudotumor im Kopf Dank Mirena? Müssen wir uns alkle die unter Schwindel leiden und Druck auf dem Auge haben uns Sorgen machen?

        • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

          Liebe Mia69,
          habe ich auch gerade gesehen und bin geschockt. Das hat aber mit Tumor nichts zu tun, es ist „nur“ eine Druckerhöhung im Kopf durch zu viel Gehirnflüssigkeit. Immerhin werden als Ursachen auch hormonelle Regulationsstörungen angegeben. Ich bezweifle, dass da je irgendjemand auch an eine Hormonspirale denken würde! Deshalb gut zu wissen! Auch wenn offenbar extrem selten. Hier ist eine Gesellschaft, die darüber informiert. Wenn Sie nicht wissen, warum Sie Schwindel und Druck auf den Augen haben, mal zum Abklären zum HNO-, Augenarzt gehen, da liegt häufiger der Grund. Viele Grüße!

  • Marion sagt:

    Ich habe die Mirena jetzt das 3 mal 5 Jahre und habe sehr viele Nebenwirkungen, von Haarausfall, Gelenkschmerzen, Libido Verlust, Depressive Verstimmung, Rückenschmerzen um nur einige zu nennen. Jetzt bin ich in den Wechseljahren mit 51 Jahren und die Mirena muss dieses Jahr raus. Worüber ich schon Froh bin aber auch etwas Angst habe, denn davor habe ich unter strarken Blutungen gelitten was ja Dank der Mirena kein Thema mehr war. Das war auch der Grund weshalb ich die Nebenwirkungen so lange ertragen habe. Was mach ich wenn die Spirale raus ist und alles geht von vorn los, starke Blutungen?. Muss ich noch Verhüten? Ich wäre so Froh könnte mir jemand die Antwort darauf geben. Eigentlich ist mir noch viel wichtiger meine ständigen Bauchschmerzen die ich neuerdings regelmäßig jeden Monat bekomme los werden würde und endlich nicht mehr so gereizt wäre.

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Marion,
      am besten lassen Sie die Hormone untersuchen, dann wissen Sie, ob Sie noch verhüten müssen. Gegen zu starke Blutungen hilft, wenn Sie nur in der 2. Zyklushälfte 10-14 Tage lang Progesteron nehmen. Sprechen Sie mit Ihrer Frauenärztin über Ihre Ängste. Alles Gute!

      • Sabine sagt:

        Hallo, meine Tochter, 23, verhütet mit Jaydess und hat einige Probleme wie starke Akne und sehr starke Stimmungsschwankungen. Ausserdem leidet sie an Migräne. Ich benutze natürliches Progesteron von Biovea in den Wechseljahren und es hilft sehr gut.Könnte meine Tochter das Progesteron zusätzlich zur Jaydess in leichter Dosis auch benutzen?

        • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

          Liebe Sabine,
          theoretisch ja, aber die Akne wird damit sicher nicht besser.

          • Sabine sagt:

            Vielen Dank für Ihre schnelle Antwort.Die Hautprobleme hat sie erst seit dem Einsetzen der Spirale.
            Bringt das natürliche Progesteron,in der Kombination mit der Jaydess, den Hormonhaushalt dann nicht durcheinander?

            Schon mal vorab vielen Dank für Ihre Antwort. Lg

          • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

            Liebe Sabine,
            der Hormonhaushalt IST durcheinander, sonst würden die Probleme gar nicht auftreten. Das Gestagen in der Spirale hat eben doch eine Systemwirkung (und nicht nur eine lokale) und bei manchen eben auch eine androgene Restwirkung. Deshalb braucht Ihre Tochter eigentlich Östrogen und Progesteron, aber dann kann sie auch gleich die Pille nehmen! Komplizierte Sache mit alles, was mit Hormonen zu tun hat! Liebe Grüße

  • Maria sagt:

    Ich bin 52J, 3 Kinder (18,27,30) und werde hier stark verkürzt ;-) die wesentlichen Punkte meiner Odyssee schildern.
    Im Juli 2006 ließ ich mir meine erste Mirena einsetzen. Schon nach kurzer Zeit hatte ich im Lendenwirbelbereich Rückenschmerzen, die dann aber nach einiger Zeit verschwanden.
    In den darauflegenden Monaten traten immer häufiger Rückenschmerzen , starke Bewegungseinschränkungen und Hexenschüsse auf.
    Im Jahr 2011 hielten die Beschwerden nach einem Hexenschuss wochenlang an und eine Reha von 3 Wochen brachte schließlich etwas Erleichterung. Orthopädisch wurden normale altersbedingte Abnutzungserscheinungen diagnostiziert. Also nichts Dramatisches!
    Im Januar 2012 wurde eine neue Mirena eingesetzt und dann begann für mich eine Zeit mit intensiven körperlichen Beschwerden.
    Eine Blasenentzündung mit langanhaltender Irritation der Blase war recht unschön. Ich hatt starke Schmerzen im Halswirbelbereich. Alle Therapien brachten nur minimale Verbesserung. Immer wieder Phasen mit Rückenschmerzen und Hexenschüssen. Starke Verspannungen der gesamten Muskulatur. Hinzu kamen Schlafstörungen.
    Jeder Tag wurde zu einer großen Herausforderung. Die Erschöpfung stieg von Monat zu Monat.
    Nach einem Schleudertrauma im Juni 2013 konnte ich mich nicht erholen, Schwindel und Nackenschmerzen hielten sich über Monate. Nach einem erneuten Hexenschuss begann ich eine Psychotherapie um nichts unversucht zu lassen.
    Dann trat starke Unruhe auf. Eine Untersuchung der Schilddrüse war ohne Befund. Ich wurde zunehmend nervös, schreckhaft und angespannt und extrem lärmempfindlich. Ich hatte das Gefühl diesen Empfindungen willkürlich ausgesetzt zu sein. Ich konnte meinen Arbeitsalltag als Lehrerin kaum noch bewältigen.
    Ich schleppte mich von Physiotherapie zu Physiotherapie und mein Orthopäde erklärte mir, dass er mir nicht mehr helfen könnte. Auch andere Formen der Stressbewältigung ( viel Bewegung, Sauna , Hobbys, ….) ließ ich nicht unversucht. Nichts brachte wirklich Erleichterung.
    Dann kam das Finale: Mein Herz begann immer „härter“ zu schlagen, so dass ich kaum noch Ruhe finden konnte. Inneres Zittern und 3 Hexenschüsse in Folge brachten den körperliche Zusammenbruch.
    Meine Hausärztin diagnostizierte einen Burnout, depressive Episode, Bandscheibenbeschwerden und Hyperakusis. Eine Untersuchung beim Kardiologen war ohne Befund. Seit dem bin ich arbeitsunfähig.
    Nach vielen Monaten haben sich viele Symptome abgeschwächt, aber ich bin nicht voll belastbar und kann Anstrengungen nur dosiert bewältigen.
    Ich war immer eine „handfeste“ Person, die ihr Leben mit tatkräftig und Einfallsreichtum bewältigt hat.
    Nie ist mir in den Sinn gekommen, dass die Mirena einen Anteil an dieser ganzen Misere haben könnte, bis ein zufälliges Gespräch mit einer Arthelferin diese Möglichkeit in den Fokus rückte.
    Meine Frauenärztin verneint dies natürlich.
    Trotzdem ließ ich mir vor 2,5 Wochen die Mirena entfernen. Seitdem scheint mein Körper sich langsam zu entspannen.

    Liebe Frau Gerhard mich würde Ihre Meinung sehr interessieren.
    Vielen Dank!
    Maria

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Maria,
      wahrscheinlich hat die Kombination aus Mirena und beginnenden Wechseljahren zu diesen Problemen geführt. Es war sicher sehr vernünftig, sie entfernen zu lassen. Jetzt würde ich Ihnen empfehlen Hormonuntersuchungen aus dem Blut machen zu lassen (FSH, LH, Östradiol, Östron, Progesteron, DHEAS und Schilddrüsenhormone), außerdem Vitamin, Mineralstoffe und Spurenelemente (für manches ist Vollblut nötig) messen. Dann kann man gezielt Vitalstoff- und Hormonmangelerscheinungen therapieren. Alles Gute!

  • Monka sagt:

    Danke, für die umfangreichen Informationen. Wollte mir gerade die Spirale setzen lassen und habe mich nun ganz schnell umentschieden.

  • Beth sagt:

    Ich hab mit im Herbst 2015, als ich gerade frisch in einer Beziehung war eine Spirale von jaydess setzten lassen, ich hatte natürlich keine Ahnung von irgendwelchen Nebenwirkungen meine Frauenärztin hat mit überhaupt nichts gesagt, nicht mal wie viel sie kostet oder wie lange sie haltet.. An dem Tag an dem ich sie reinmachen ließ wusste mir FÄ nicht mal mehr dass ich eine hormonelle wollte, der einzige Grund für mich eine hormonelle spirale zu nehmen war weil ich gehört hatte dass ich meine tage nicht mehr bekomme und das wäre super weil ich solche starken Schmerzen hatte dass ich jeden Monat einen tag nur mir weinen verbracht habe. Auf jeden Fall sitze ich da und warte darauf meine spirale eingesetzt zu bekommen und das hat so weh getan ich hab in meinen 21 Jahren noch nie solche schmerzen erleiden müssen und danach war mein Kreislauf total hin weil mir auch niemand gesagt hatte dass ich ordentlich essen sollte davor, gsd hat mich mein Bruder abgeholt. Es vergingen ein paar Wochen und es tat immer noch sehr weh, vor allem nach und beim Sport und ich hatte einfach noch nach fast 2 Monaten schmierblutungen. Aber die gingen dann bald weg. Was dafür aber kam war ein immer wiederkommender scheidenpilz den ich jtze seit Dezember durchgehend habe, dir längste Zeit in der er weg war war vlt eine Woche. Ich war vor ungefähr einem Monat zur ersten kontrolluntersuchung und und weil mein Pilz so schlimm war hat das einführen der Geräte so weh getan, das schlimme war aber dass ich nicht einmal Symptome wie juckreiz oder Ausfluss hatte, ich habe danach 3 verschiedene mittel gegen den Pilz bekommen der dann für vlt eine Woche weg war und jtze wieder da ist, weswegen ich mir gestern eine canesten gekauft habe.. Mich nervt das alles ziemlich ich kann nicht mal mehr sec haben ohne dass es weh tut weil der Pilz anscheinend nie wirklich weg geht. Ich hab die spirale nicht mal ein Jahr und meine Mutter hat sie mir zum 21. gezahlt also würde sie noch 2 Jahre wirken aber ich überlege wirklich sie rausnehmen zulassen aber ich weiß nicht wie ich sonst verhüten soll oder was ich nehmen sollte damit ich keine Periode mehr bekomme..

  • Anonyme Mama sagt:

    Liebe Frauen, heute muss auch ich mal meine Spirakengeschichte loswerden. Sorry, aber die ist nicht schön. 4 Monate nach der Geburt empfahl mir meine FÄ die Jaydess. Ziemlich uninformiert dachte ich, ok, klingt gut. Geht wohl auch beim Stillen. Beim Einsetzen plötzlich höllische Schmerzen bis zum Kreuslaufkolaps. Die Jaydess hatte sich in die Gebärmutter gebohrt. Von dort direkt mit Krankenwagen ins Krankenhaus wegen dem Risiko zu Verbluten. Unter wiederum starken Schmerzen wurde dort die Spirale in Position gezogen. Danach: erst ok, dann immer wieder Schmerzen. Einige Tage später zurück zur FÄ, Ultraschall, offenbar war die Spirale wieder verrutscht… Der Faden war komplett weg. Also musste ein Termin zur Gebärmutterspiegelung unter Vollbarkose gemacht werden. Wunderschön… Als ich dort dann langsam zu mir kam, schaute mich der Arzt an und sagte, er hätte nichts gefunden. Ich dachte erst, der scherzt, aber nein. Seine Vermutung: ich hab sie verloren ohne es zu merken. Hä? Für so blöd halte ich mich eigentlich nicht. Wieder zur Ärztin, was nun? Neue Idee: wir machen ein MRT, um die Jaydess zu suchen. Das war dann ohne Ergebnis. Sollte also weg sein. Es folgte ein Jahr mit Schmerzen, Haarausfall usw. Ich dachte an alles mögliche, könnte ja nichts andres sein. Dann wieder Termin bei der Ärztin. Sie hätte inzwischen die Vermutung, dass man die Jaydess im MRT nicht sehen kann… Kein Scherz!!! Termin für ein CT ausgemacht. Ergebnis: Spirale im Bauchraum!!! Durch die Gebärmutter Wand gewandert. Folge: OP mit wieder Vollnarkose, Bauchspiegelung mit 3 Schnitten, jetzt ist sie raus. Was soll man dazu sagen… Ich wollte nur eine Verhütung. Ich war echt am Ende mit den Nerven. So etwas wünsche ich keinem. Also: informiert euch genau! Und zwar vorher! Nie zu früh nach der Geburt machen (weiß ich jetzt), beim Stillen ist das Risiko der Perforation 10 x höher! Meine Erfahrung: ich würde es niemals wieder tun. Wünsche euch allen viel Glück mit eurer Spirale oder noch besser ohne!

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Anonyme Mama,
      da fehlen einem wirklich die Worte! Gut, dass Sie mit dem Leben und ohne eine schwere Infektion oder Darmdurchbruch davon gekommen sind! Haben Sie sich juristisch beraten lassen? Denn so etwas darf nicht passieren! Alles Gute!

      • Anonyme Mama sagt:

        Liebe Frau Prof. Gerhardt,
        Danke für Ihre guten Wünsche. Ich habe jetzt Kontakt mit der Haftpflichtversicherung der Ärztin. Mal sehen, was dort herauskommt. Sonst nehme ich einen Anwalt. Ich kann das nicht so einfach auf sich beruhen lassen. Das war alles zu hart, gerade auch mit einem Baby, der damals ja auch mit ins KH musste wegen Stillen und im Moment oft weint, weil ich ihn noch nicht wieder heben darf… Kein Ins Bett bringen wie gewohnt, wickeln auf dem Fußboden etc. Traurig. Ich bin nur froh, dass ich jetzt erstmal alles hinter mir habe. Hoffe, es verheilt nun problemlos. Ich berichte mal, was sich mit der Versicherung getan hat. Ist vielleicht für andere Geschädigte auch interessant. Herzliche Grüße an alle!

  • natur sagt:

    Hallo,

    nachdem ich (34,2 Kinder) ein Jahr augenscheinlich ganz gut mit der Mirena zurecht gekommen bin, Libidoverlust und schnelle Reizbarkeit sowie jedesmal zur Lagekontrolle Zysten und ich durfte zur Nachkontrolle…hatte ich da noch nicht als Nebenwirkungen ausgemacht, fing es vor zwei Monaten an mit Schwindel. Erst einmal die Woche, dann zweimal, dann dreimal mittlerweile täglich. Ich dachte es wäre der Kreislauf oder das Wetter. Kreislauf trotz Schwindel top. Dazu bekam ich einen merkwürdigen Geschmack im Mund (trocken) mit leichter Übelkeit…dies erinnerte mich an die Nebenwirkungen des Nuva Rings den ich nach meinen Schwangerschaften nochmal probiert hatte (vor Schwangerschaften vertragen). Nach drei Monaten Dauerübelkeit kam mir erst die Erleuchtung und nachdem der Weg war, gings mir wieder gut. Also habe ich auch angefangen die Mirena zu recherchieren und ich hab gedacht ich les nicht richtig. Mittlerweile kamen noch Schweißausbrüche und Beklemmungen / bzw. Angst Panikattacken dazu. Blutwerte sind alle tadellos, daher bin ich direkt zur Frauenärztin. Hab mich nicht bequatschen lassen, sondern direkt die Mirena ziehen lassen. Meine Frauenärztin ist absoluter Fan der Mirena und hat mehrmals wiederholt wie schade schade sie das findet, dass ich sie jetzt nach einem Jahr nicht mehr haben möchte und meine Symthome können gar nicht daher rühren. Jetzt ist die Mirena 2 Wochen draußen. 2 Tage nach Ziehen hatte ich 1 Tag Blutung und 3 Tage etwas Durchfall. Seitdem tut sich nichts. Mir geht es unverändert schlecht, eher schlechter. Immer wieder dieser Schwindel, Übelkeit (morgens mit Brechreiz und tw. Erbrechen, weiterhin Beklemmungen, innere Unruhe, Appetitlosigkeit, Schlapp, Müde…
    Liegt das tatsächlich alles an der Mirena? Wann sollte sich Besserung einstellen? Hab jetzt diverse Überweisungen von meiner Hausärztin…HNO, Kardiologe, Neurologe, Magenspiegelung soll ich mir auch mal überlegen…Also so recht weiß sie auch nichts…und sie meinte auch die Mirena ist doch jetzt eine Woche raus und ihnen gehts nicht besser…also wirds nicht daran gelegen haben..hä (ich dachte das dauert Monate)
    Bei wem kann ich einen Hormontest machen lassen…beim Endokrinologen hab ich angerufen…nur mit Überweisung und erst ab Okt. Termine…
    Ich möchte doch gerne jetzt wissen, ob die Mirena bzw. die Hormone etwas mit meinem momentanen Zustand zu tun haben…
    Noch eine Frage…
    Kann man auch eine Überempfindlichkeit gegenüber Levonorgestrel testen lassen?
    Vielen Dank an alle, die im Internet posten … und somit Anhaltspunkte geben….sonst würde man das ein oder andere, sprich hier Mirena, gar nicht in Betracht bzw. ausschließen können…

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Natur,
      durchaus möglich, dass durch die Mirena Ihre Hormone durcheinander geraten sind. Überempfindlichlichkeit auf Levonorgestrel testen ist überflüssig und bringt nichts. Wenn Sie keinen Termin für Hormonbestimmungen bekommen, dann wenden Sie sich an einen Arzt für Naturheilkunde, der manchmal auch andere Möglichkeiten hat, Unverträglichkeiten und Hormonstörungen auszutesten. Es dauert übrigens bis zu einem halben Jahr, bis Ihr Körper sich wieder einreguliert hat. Die Schilddrüse sollte unbedingt abgekärt werden. Wegen des Schwindels auch Vitamin B12. Eventuell könnten Sie es vorübergehend, wenn Sie niemanden finden, der Ihnen rasch helfen kann, mit etwas Progesteroncreme versuchen, eventuell auch in homöopathischer Dosierung. Alles Gute!

  • Lunnia sagt:

    Ich möchte mich herzlich für diesen Artikel bedanken.
    Vor ca. 1/2 Jahr habe ich mir die Jaydess setzen lassen, seit 1/4 Jahr laufe ich von Facharzt zu Facharzt.
    Die Symptome führten zu diversen Diagnosestellungen, unter anderem MS und Hashimoto. Glücklicherweise konnte MS bereits ausgeschlossen werden, die Schilddrüsenwerte vom Endokrinologen stehen noch aus.
    Folgende Symptome traten/treten auf:
    Sehstörungen in Form von Doppelbildern
    Starker Gewichtsverlust
    Zittern
    Wassereinlagerungen
    Gefühl schwacher/schwerer Gliedmaßen
    Nachtschweiß
    Herzrasen
    Becken- und Rückenschmerzen
    erhöhte Reizbarkeit
    depressive Verstimmungen
    Müdigkeit
    Antriebslosigkeit
    Libidoverlust

    Durch diesen Artikel und die verlinkte Seite, kann ich mir alle Symptome erklären (vor allem in Kombination mit dem sowieso bestehenden B12 Mangel, den ich habe)
    Der Termin zu Lagekontrolle wird also ein Termin zum Ziehen lassen.
    Den Beipackzettel habe ich wie viele andere nicht bekommen, und auch ich wurde darüber aufgeklärt, dass die Spirale nur lokal wirke. Ich hoffe, dieser Trugschluss wird endlich vernünftig aufgeklärt, damit andere Frauen ohne Ärzteodysee auskommen.

  • lalelu sagt:

    Ich bin 19 Jahre alt. Von der Maxim Pille (die ich eigentlich gut vertragen hab, bis auf leichte Gewichtszunahme) habe ich wegen der scheinbar niedrigeren Dosierung zur Jaydess gewechselt. Ich hab diese jetzt seit einem halben Jahr, und habe seitdem Haarausfall, wieder fettigere Haare, vereinzelt Flechten auf der Haut, wieder Pickel im Gesicht und auf dem Rücken, einen komischen Körpergeruch, Scheidentrockenheit und 5 Kilo abgenommen (vor allem 2 Körbchengrößen…). Ob Dinge Nervosität, evtl depressive Stimmung und Rückenschmerzen auch daher kommen, kann ein, ist aber nicht so klar zu sagen.
    Ich mache mir jetzt wirklich Sorgen, da ich nach einer Hashimoto Thyreoditis keine wirkliche Schilddrüsenfunktion mehr habe und deshalb Hormone nehmen muss, die nicht immer perfekt eingestellt sind. Wenn diese zu hoch dosiert sind, steigt das Risiko für Osteoporose stark, die ja anscheinend auch eine Nebenwirkung der Hormonspiralen ist. Meine Oma und meine Tante haben schon Osteoporose, und ich denke nicht, dass ich irgendwas nehmen sollte, dass diese begünstigt.
    Was kann ich denn tun, wenn meine Frauenärztin mich viel zu einseitig „aufgeklärt“, bzw. geworben hat? Ich weiß nicht mal, ob ich noch einmal dorthin möchte, um es evtl entfernen zu lassen. Wo findet man Frauenärzte, die nicht auf ein Produkt spezialisiert sind und einen neutral und im Sinne des Patienten beraten? (In der 8. Klasse haben wir gelernt, wie Hormone wirken.. und ich wundere mich noch, dass die Ärztin etwas von lokaler Wirkung erzählt). Außer dass mich die Jaydess komplett auf den Kopf gestellt hat und ich mich selbst einfach nicht mehr mag, finde ich das auch von den Kosten her, die man dafür hatte, echt ärgerlich..

  • Claudi80 sagt:

    Hallo,

    ich bin 32 Jahre jung und habe mir nach 4 Jahren die Mirena entfernen lassen.
    Ich habe mich in den letzten 4 Jahren verändert und hätte es nie in den Zusammenhang mit der Spirale gebracht.Bis ich mal nach Nebenwirkungen gegoogelt habe und da ein paar Übereinstimmungen gefunden hab.

    Meine Frage wäre ob ich jetzt während des Hormonabbaus irgendwelche Nahrungsergänzungsmittel nehmen sollte?

    Claudi

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Claudi,
      Wenn Sie sich gesund und vollwertig ernähren, brauchen Sie keine Nahrungsergänzungsmittel einzunehmen. Sollten Sie sich nicht wohl fühlen, können Sie bei einem Arzt für Naturheilkunde über eine genaue Ernährungsanamnese und spezielle Blutuntersuchungen herausfinden lassen, ob Ihnen etwas fehlt und dann gezielt für eine gewisse Zeit Nahrungsergänzungen nehmen. Alles Gute!

  • Manu sagt:

    Hallo, ich bin 42 Jahre alt und habe im Januar 2016 meine zweite Mirena eingelegt bekommen.

    Ich hatte eigentlich mit der letzten keine Probleme (2010-2015) ausser einem Burnout in 2014 mit Herzrasen, Angstzuständen, Panikattaken, etc. Damals hatte ich wirklich sehr viel um die Ohren gehabt u war einfach ausgelaugt (Montagelang davor Lustlosigkeit, Müdigkeit, weniger soziale Kontakte als sonst). Mir wurde mit Beta-Blocker und Johanneskraut geholfen. 3 Monate arbeitsunfähig. Danach Stunden auf 75% reduziert. Nehme seit Mitte 2015 keine Medikamente mehr.

    Eigentlich war ich froh die Mirena raus zu haben, aber da ich danach plötzlich 1x im Monat wegen Kleinigkeiten in Tränen ausgebrochen bin (was ich niemals zuvor hatte) und auch die Tage mich nervten (hatte während der Mirena kein Blutung mehr bzw. alle 2 Monate bisschen Schmierblutung), dachte ich – komm lass sie dir doch wieder legen. Veilleicht sind dann die Stimmungsschwankungen weg und keine Tage mehr muss ich ja keinem erzählen wie angenehm das ist.

    Jetzt habe ich seit 4-5 Wochen wieder Angstzustände, Herzrasen, Müdigkeit, Übelkeit, angeregte Verdauung, Kopfschmerzen, hab 5 Kilo abgenommen (mach nix anders als sonst). Ich kann mir das echt nicht erklären woher es kommen soll. Irgenwie hatte ich gedacht vielleicht liegt es an den Hormonen und bin erschrocken was ich dann im Internet alles darüber lesen musste.

    Jedenfalls werde ich mir die Spirale so schnell wie möglich entfernen lassen (leider hat mein Gyn gerade Urlaub). Wenn ich Glück hab macht es seine Vertretung (stellt sich morgen raus).

    Ich werde Euch berichten wie es mir danach geht.

    Liebe Grüsse

    Manu

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Manu,
      unbedingt bei diesen Symptomen die Schilddrüse abklären lassen. Auch beginnende Wechseljahre können sich so ankündigen. vielleicht können Sie erst die Hormone überprüfen lassen, ehe Sie die Mirena entfernen. Oder ist die Verhütng kein Thema? Gute Besserung!

  • Biene sagt:

    Hallo, ich bin Biene, bin 45 Jahre alt und habe seit gut 11 Jahren die (3.) Mirena Spirale. Ich hatte vor der Spirale immer eine sehr starke, lange Blutung, was ziemlich belastend war. Seit der Mirena habe ich gar keine Blutung mehr.
    Ich fühle mich allerdings auch öfter schlapp und müde und habe Haarausfall. Nun habe ich bei der Heilpraktikerin schon einiges testen lassen. Zink war zu niedrig und B12 viel zu niedrig. Das habe ich eingenommen, aber die Wirkung war nicht wie erwünscht. Nun würde ich gern den Hormonstatus abklären lassen, weiß aber nicht, ob das unter der Spirale Sinn hat.
    Normalerweise soll der ja wohl am 22. Zyklustag untersucht werden.
    Über Hinweise wäre ich sehr dankbar. Herzliche Grüße.

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Biene,
      Sie können jederzeit zwischendurch die Hormone im Blut messen lassen: Estradiol, Estron, Progesteron, FSH, LH, DHEAS, Testosteron, eventuell auch Levonorgestrel, weil erfahrungsgemäß die Werte sehr stark ansteigen können, ohne dass dadurch an allen Organen ein Gestageneffekt auftritt. Die Symptome sprechen für einen Progesteronmangel. Wenn die Hormone bestimmt sind, gerne noch mal schreiben. Viele Grüße

      • Biene sagt:

        Vielen Dank! Ich habe kommende Woche einen Termin bei der Frauenärztin. Ich werde mal fragen, ob die Krankenkasse was dazu zahlt.
        Ich würde mich dann gern nochmals melden, wenn ich mehr weiß.
        Viele Grüße, Biene

  • LyStone sagt:

    Ich bin 50 Jahre alt und habe die Mirena jetzt im 7. Jahr.
    Beim Wechsel nach 5 Jahren, wurden mir die schleichenden Veränderungen, welche mit mir passierten, bewußt. Auf die Frage hin, ob dieses von der Spirale kommen könnte, sagte mein FA, auf keinen Fall, da diese ja nur lokal wirke. Wie schon mehrfach erwähnt, ist das glatter Humbug. Ich habe seit 2 Jahren vermehrt Migräne, sehr oft Infektionen im Genitalbereich, Blasenentzündungen, Druck auf der Brust, nächtliches Schwitzen ( lt. FA sei ich in den Wechseljahren), habe dies kontrollieren lassen, keine Anzeichen von WEchseljahren lt. Hormonstatus. Was sehr beängstigend ist, ich bin nur noch müde, antriebslos, schaffe meine Arbeitswoche und am Wochenende gehe ich nicht raus und liege nur zuhause rum. Auch zum Einkaufen muss ich mich überwinden. Ganz neu sind derzeit Herzrasen mit gleichzeitigem plötzlichen Hitzewallungen, aber nur nachts. Bin derzeit dabei alles abklären zu lassen (Magen-Darmspielgeung, erweiterte Blutuntersuchungen, Ultraschall). Da ich ein sehr lebenslustiger Mensch bin und sehr unternehmungslustig und immer spaß an Bewegung hatte, erkenne ich mich seit Monaten nicht mehr. Meine Lebensqualität ist verschwunden. Es ist sehr anstrengend eine Arbeitswoche hinter mich zu bringen.

  • Mama Blume sagt:

    Puh.. ich bin froh, dass ich mich erfolgreich gegen die Hormonspirale gewehrt habe. Nach meiner Schwangerschaft wollte mir meine FÄ ein hormonelles Verhütungsmittel aufschwatzen. Aber meine bisherigen Erfahrungen mit Pille,Ring und Spritze waren so verheerend, dass mir keines davon je wieder in meinem Körper kommen werden. Richtig übel waren für mich der Ring und die Spritze und bis heute bin ich die Kilos nicht losgeworden, die ich im laufe meiner Verhütungskarriere angesammelt habe
    :(

    Da kann ich mich wirklich glücklich schätzen, dass ich mit der Hor(ror)monspirale nicht auch noch Erfahrungen sammeln musste.. Was aber damals eher daran lag, dass ich ganz schlechte Erfahrungen mit der Kupferspirale gemacht hab!
    Schade, dass Frauenärzte kaum bis garnicht über hormonfreie Alternativen informieren (wollen…??).
    Zumindest gab aber es keine Probleme für mich, von meiner FÄ ein Diaphragma zu bekommen :) Zusammen mit der NFP ist das für mich eine tragbare Lösung bis zum nächsten Kinderwunsch. Und was danach kommt, muss ich dann sehen ^_^

  • Tina sagt:

    Es ist schlimm, was all diese Frauen erlitten haben. Ich hoffe sehr für alle betroffenen, das es ihnen bald besser geht. Ich selbst habe die Mirena seit Mai 2012 und habe bisher keinerlei probleme damit. Meine Regelblutung ist seither ausgeblieben, aber dass ist auch schon alles, aussert dass ich zu den zeiten in denen ich normalerweise meine blutung hätte, ein leichtes ziehen im unterleib verspüre, manchmal auch wenn der eisprung wäre. Aber sonnst alles Top. Keine der sonnstigen nebenwirkungen. Ich hatte wohl grosses glück und bin mir am überlegen nach ablauf der 5 jahre die Mirena nochmals einsetzen zu lassen.

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Tina,
      das ist sehr beruhigend. Es muss ja auch nicht jede Frau Nebenwirkungen haben! Das ist ja bei jedem Medikament so. Wichtig ist nur, dass frau die möglichen Nebenwirkungen kennt und mögliche Beschwerden dann richtig zuordnen kann. Alles Gute!

  • Anne-Christin sagt:

    Ich bin 32 Jahre alt und habe mir im Januar 2014, ein Jahr nach der Geburt unseres Sohnes, die Mirena Hormonspirale von Bayer legen lassen. Schon zwei Wochen nach dem Einsetzen traten die ersten Symptome auf. Schlagartig und mit voller Wucht: ich war von heute auf morgen wie ausgewechselt. Es fing mit der Schlaflosigkeit an. Die ersten Nächte hatte ich große Probleme einzuschlafen und schlief dadurch immer nur 2-4 Stunden die Nacht bis ich nach kurzer Zeit garnicht mehr in den Schlaf fand. Auch tagsüber konnte ich nicht zur Ruhe finden um den so dringend benötigten Schlaf nachzuholen. Ein Zustand der absolut unerträglich war und mich hilflos und verzweifelt machte. Hinzu kamen ständige Nervosität, Konzentrationsschwierigkeiten, Herzrasen, Herzstolpern, Panikattacken bei Nähe zu anderen Menschen (sogar meines Ehemannes) und Depressionen. Ich habe die Symptome nur in Zusammenhang mit der Mirena bringen können und habe mir die Mirena nach einer Tragedauer von nur 6 Wochen sofort entfernen lassen. Mein Gynäkologe war und ist noch immer der festen Überzeugung, dass die Mirena nichts mit all diesen Symptomen zu tun haben kann. Ohne, dass ich anderen betroffenen Angst machen möchte, muss ich sagen, dass die Symptome noch immer anhalten und auch an Intensivitat bis heute, fast 2 Jahre nach Entfernung, nicht abgenommen haben.
    Ich bin entsetzt wie viele Frauen dieses oder ein ähnliches Schicksal erleiden mussten und zukünftig erleiden müssen, weil Ärzte ihre Augen verschließen oder gar von Komplikationen wissen und sie bewusst verschweigen.
    Wie kann es sein, dass ein Medikament, das solche gravierenden, bleibenden Schäden verursacht in Deutschland weiterhin zugelassen ist?
    Ich ärgere mich immer wieder über mich selber nicht genauer recherchiert zu haben. Zu sehr habe ich mich auf die Broschüre des Herstellers und meinen Gynäkologen verlassen. Deshalb möchte ich andere Frauen über die Nebenwirkungen der Mirena aufklären.

  • Verena Ines sagt:

    Mir wurde die Mirena mit 22 Jahren 2010 eingesetzt. Ich hatte schmerzhafte Monatsblutungen, ausgelöst zuerst durch Pille und dann durch den Nuvaring.
    Mein alter Frauenarzt wollte mir die Mini-Kupferspirale einsetzten wegen meinem starken Libidoverlust und Gewichtszunahme durch den Nuvaring. Den Einsetztermin hatte ich bei seinem Sohn, mit er sich eine Gemeinschaftspraxis teilte. Der meinte, dass die Kupferspirale bei schmerzhaften Monatsblutungen das falsche wären (heute weiß ich, dass Abbruchsblutungen bei hormoneller Verhütung meist sehr schmerzhaft sind) und empfahl mir die Mirena. Diese würde nur lokal wirken und ich hätte nie wieder eine Monatsblutung. Einen Beipackzettel habe ich nie gesehen, geschweige denn über Nebenwirkungen aufgeklärt zu werden.

    Zuerst kamen die Blasenentzündungen… ca. alle drei Wochen eine. Dann starke Übelkeit immer wieder, Schwindel und Stimmungsschwankungen. Die Übelkeit schob ich auf den Ebbstein-Barr-Virus den ich als Kind hatte. Der Schwindel wurde untersucht mit Langzeit-EKG, CT usw. Gefunden wurde nichts. Bei den Stimmungsschwankungen dachte ich, ich wäre einfach so. Hypersenibel war ich auch. ich fing ziemlich schnell an zu weinen, mit Migräne hatte ich auch zu kämpfen. Immer wieder depressive Phasen.

    Als Jugendliche und junge Erwachsene hatte ich mit Depressionen und Bulimie zu kämpfen, die aber bis zu dem Zeitpunkt als die Mirena eingesetzt worden war, relativ verschwunden waren. Plötzlich ging das alles wieder los. Zum Schluss kamen auch noch Panikattacken und Angstzustände hinzu, außerdem hatte ich schwarze Haare am Kinn bekommen.

    Nur den plötzlichen Haarwuchs im Gesicht brachte ich mit der Mirena in Verbindung und die dauernden Blasenentzündungen, das hatten schon zwei Urologen angemerkt, die auch nicht mehr weiter wussten (Blasenspiegelung, Kultur wurde angelegt usw.) . Ich sprach meine Frauenärztin darauf an und sie wurde sauer und sagte:“Alle, die behaupten, das würde von der Mirena kommen, haben KEINE Ahnung! Lassen Sie sich die Haare am Kinn lasern, dann haben Sie auch keine Probleme damit! Und die Blasenentzündugnen kommen sicherlich nicht davon!“
    Das war kurz bevor die Mirena nach 5 Jahren gezogen werden sollte und meine Frauenärztin wollte mit mir eine neue Verhütung besprechen. Ich wollte nicht mehr hormonell verhüten, weil ich immer noch die Vermutung hatte, dass die Haare vom Kinn und die Blasenentzündungen von der Mirena kamen. Meine Frauenärztin meinte aber, ich sollte auf jeden Fall wieder Mirena oder die Jaydess nehmen.
    Ich wollte aber nicht und sagte, nur damit sie mich endlich in Ruhe lässt dass ich eventuell über Kinder nachdenke und sie antwortete:“Sie sind 27, Sie brauchen doch jetzt noch keine Kinder! Also können Sie noch 5 Jahre die Mirena oder 3 Jahre die Jaydess nehmen!“
    Den Frauenärzten ist wohl jedes Verkaufsargument recht.

    Ich ließ mir die Mirena am 01.10.2015 ziehen. Inzwischen konnte ich aufgrund der Panikattacken schon nicht mehr U-Bahn und S-Bahn fahren. Meine Beziehung litt da wir nichts mehr unternahmen. Keine Konzertbesuche mehr, keine Unternehmungen mit Freunden, keine Disco. Schon vor Familienessen bekam ich Panik. Ich fing an, Psychopharmaka zu nehmen.
    Ca. 6 Wochen nach der Entfernung stabilisierte sich mein Körper. Keine Migräne, keine Blasenentzündung, keine Stimmungsschwankungen, keine Panik mehr. Meine Menstruation kam, aber weitaus weniger schmerzhaft als vor der Mirena.

    Der erste Frauenarztbesuch nach der Mirena: Januar 2016. In einer Kinderwunschpraxis bei der Chefin meiner Schwiegermutter. Der Ärztin erzählte ich alles. Sie schüttelte den Kopf und sagte mir, dass diese lokale Wirkung ein Märchen sei und es unfassbar wäre, dass man mich nicht ernst genommen hat. Beim Ultraschall kam ein ausgeprägtes PCO zum Vorschein. Meine Eierstöck sind voller Zysten.
    Außerdem erzählte die Ärztin, dass viele Frauen bei ihr in der Praxis ein Problem hätten, Kinder zu bekommen, wenn sie davor die Mirena gehabt haben. Vor allem wenn sie etwas älter sind.

    Nun ließ ich mir die Kupfespirale setzen und mein Leben ist wieder lebenswert.

    Ich muss auch sagen, als ich mich letztes Jahr mit meiner Schwiegermutter über eine neue Verhütungsmethode unterhielt, da sie eben in einer Frauenarztpraxis arbeitet, sagte sie zu mir, ich soll keine Hormonspirale mehr nehmen, denn Hormone sind Gift. Da hatte ich noch nicht mal die Nebenwirkungen erwähnt. Auch sie erzählte mir von einer Freundin, die die Mirena hatte und sich stark veränderte und depressiv wurde.

    Ich bin wirklich froh, dass meine Familie, Partner und meine Schwiegermutter mir glaubten und mich durch eine schwierige Zeit begleiteten.

    • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

      Liebe Verena,
      es ist wirklich unglaublich, was Sie erlebt haben! Obwohl Ihr Kommentar sehr lang ist, habe ich ihn ungekürzt eingestellt. In Vertretung für alle FrauenärztInnen möchte ich mich bei Ihnen und anderen Leidtragenden der Hormonspirale entschuldigen. Ich werde weiter alles tun, um das Problem auch in der Ärzteschaft bewusst zu machen. Alles Gute!

      • Sabine sagt:

        Ein interessanter, sehr nachdenklich machender Kommentar; allerdings ist auch das nur eine ‚Momentaufnahme‘ einer einzelnen Person. Bei solch starken Depressionen, der Einnahme von Psychopharmaka (Wechselwirkungen?!) und Panikattacken sollte man statt zur Frauenärztin besser den Psychotherapeuten aufsuchen, um anderweitige Ursachen auszuschließen und mögliche Lösungen zu diskutieren (Erlernen von neuen Verhaltensmustern etc.). In jedem Fall: Alles Gute für die Zukunft!

        Und nun etwas zum Thema Kupferspirale:
        Die erste Kupferspirale einer Freundin von mir ist in ihrem Unterleib gewandert und befindet sich nun „irgendwo in der Bauchhöhle“ und ist dort nicht mehr auffindbar. Zugegebener- und erwiesenermaßen ein sehr seltener Fall in Deutschland, aber: Auch solche Nebenwirkungen gibt es; darüber wird selten mit einer derartigen Signalwirkung berichtet. Nun hat sie eine zweite eingesetzt bekommen, die derzeit noch da ist, wo sie sein soll.

        Ich selbst bin seit etwas über einem halben Jahr zufrieden mit der jaydess, nachdem ich mich jahrelang verweigert habe, wieder die Pille zu nehmen und andere Verhütungsmethoden dauerhaft zu unsicher oder zu nervig waren.

        Meine Bitte an die Verfasserin des Artikels: Bitte ordentlicher berichten, sämtliche Seiten zeigen (dass nämlich kein Verhütungsmittel frei von Nebenwirkungen ist) und keine Schreckensmeldungen ohne Rücksicht auf Verluste posten.

        • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

          Liebe Sabine,
          Sie haben völlig Recht: für uns Frauen gibt es praktisch keinen Sex-Spaß ohne Verhütungs-Leid. Es sei denn, Sie kennen wirklich Ihren natürlichen Zyklus und richten sich gewissenhaft nach den unfruchtbaren Tagen. Vor 30 Jahren glaubte ich als Endokrinologin auch, dass die Verhütung des Eisprungs mit synthetischen Hormonen das Ei des Columbus ist! Freuen Sie sich, dass Sie zur Zeit noch keine Nebenwirkungen durch die Jaydess haben. Und falls welche auftauchen, sind Sie ja jetzt perfekt infomiert. Ich wünsche Ihnen dann nur, dass Sie nicht erst den Weg über den Psychiater gehen müssen! Alles Gute!

          • Wanda sagt:

            Die Perforation der Gebärmutter ist nicht nur durch die Kupferspirale sondern auch durch die Jaydess /Mirena möglich. Durch die Hormonabgabe bei Hormonspiralen ist die Nebenwirkung jedoch um einiges gravierender.
            Ich selbst war Opfer der Hormonspirale und hatte die ganze Palette an Nebenwirkungen. Jetzt sind nach dem Ziehen zwei Monate vergangen. Alles was an den rund 25 Nebenwirkungen die ich aufzählen konnte noch geblieben ist, ist der Bartwuchs am Kinn. Ich hoffe den werde ich auch noch los.

        • Verena Ines sagt:

          Starke Depressionen und Bulimie hatte ich mit ca. 20 nach 6 Jahren Therapie eigentlich hinter mit gelassen.

          Das kam plötzlich alles wieder. Platzangst und Panikattacken sind typische Nebenwirkungen der Mirena. Oder wie erklären Sie sich dass ich 6 Monate nach der Mirena wieder normal unter Leute gehen und öffentliche Verkehrsmittel nutzen kann? Ich bin sogar letzte Woche 7 Stunden mit dem Bus nach Berlin gefahren, das war mit der Mirena undenkbar.

          Die Psychopharmaka habe ich erst genommen, als die Depressionen und Panikattacken überhand genommen haben, das war die Zeit September -November 2015. Die Psychopharmaka nehme ich nicht mehr, diese waren eine Hilfe um wieder auf die Beine zu kommen.
          Eine so plötzliche psychische Heilung ist ungewöhnlich. Ich kann diese nur mit der Entfernung der Mirena in Zusammenhang bringen. Oder meine Kollegen, Freunde und Familie die mir sagen, dass ich wie ein anderer Mensch wirke. Gut gelaunt und positiv.

      • Lunabelle sagt:

        Liebe Verena, was deinen Beitrag über die Fruchtbarkeit vieler (Ex-)Mirenaträgerinnen betrifft, kann ich persönlich nur bestätigen. Die jüngste mir Bekannte war mit 25 in der Menopause, obwohl sie die Mirena nur ca. 1 Jahr trug. Nach der Radiosendung vom bay. Rundfunk, erhielt ich (Informant/Sendung) div. Anrufe. Eine war gerade 36 Jahre, als sie bei ihr (nach Mirena) Unfruchtbarkeit feststellten. Auch kenne ich etliche Frauen persönlich, die gerade so um die 40 Jahre alt waren und sich nach Mirena in der Menopause befanden. Für mich kein Zufall! Auch gibt es Veröffentlichungen in gynäkologischen Fachzeitschriften, in denen die Vermutung publiziert werden, daß ältere Frauen (mit Mirena) vorzeitig in die Wechseljahre kommen.
        Für mich ist und bleibt Mirena „Körperverletzung“

      • Liebl sagt:

        Hallo Frau Gerhard,

        ich hatte auch die Mirena (ca. 3 Jahre) jedoch bin ich davon richtig aufgegangen, hatte schlechte Laune, meine sportliche Leistungsfähigkeit ging zurück, Pickel, Haarausfall usw.
        Dann war ich ein 3/4 Jahr in Afrika und seitdem habe ich Hirsutismus. Ich habe dort viele kennengelernt, die aufgrund des veränderten Klimas auch keine Monatsblutung, Haarausfall und Akne bekamen.

        Zurück in Deutschland versuche ich nun gegen den Hirsutismus anzukämpfen. Mit einem BMI von 25 und Kleidergröße 40 werde ich allerdings immer als stark Übergwichtig hingestellt und es läge ja alles an meinem Übergewicht. (Und angeblich habe ich PCO)

        Hier meine Fragen an Sie als Endokrinologin:
        Hat man PCO weil man übergewichtig ist oder ist man übergewichtig weil man PCO hat? Gibt es einen Zusammenhang mit dem Klimawechsel oder der Mirena?

        Ich möchte unbedingt irgendwann Kinder und auch Gewicht verlieren. Sämtliche Ernährungsumstellungen (Low-Carb & Juice Plus Shakes) bringen keinen Erfolg. Ich bin wirklich diszipliniert und möchte was ändern, aber langsam deprimiert es nur noch!

        • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

          Liebe Liebl,
          ich könnte mir vorstellen, dass Sie in Afrika noch mehr Schwermetallbelastungen ausgesetzt waren als bei uns. Da ich Ihre Hormonwerte und den US der Ovarien nicht kenne, kann ich Ihnen nicht sagen, ob Sie wirklich PCO haben. genauso wenig weiß ich, ob in Ihrem speziellen Fall erst die Henne oder erst das Ei da war!(Geben tut es beides). Ist aber eher von wissenschaftlichem Interesse. Lassen Sie sich von Ihrem Arzt mal das Nahrungsergänzungsmittel Clavella verschreiben (Myo Inositol), eventuell auch bioidentische Hormone und verzichten Sie auf Milchprodukte. Informieren Sie sich über Methoden zur Entgiftung. Gerne empfehle ich dafür das Buch von Dr. Mutter. Alles Gute!

          • Liebl sagt:

            Vielen Dank für die schnelle Antwort! Beim nächsten Zyklus werden die Nebennieren abgecheckt und dann werde ich diese Themen auch ansprechen! :)

            Liebe Grüße,
            Liebl

  • Bettiboo sagt:

    Ich lese mir das hier durch und bin zutiefst erschüttert das man Frauen sowas antut….Ich hatte ein Jahr nach dem Einsetzen eine schwere Depression und hab mich in den 13 Jahren meiner Mirena Odyssee nicht davon erholt….Ich hab mir alle Nebenwirkungen hier im Netz durchgelesen und ich konnte fast 35 für mich „ankreuzen“…..Ich war soweit mir das Leben zu nehmen…Ich fasse das bis heute nicht…Ich bin seit 14 Tagen die Spirale los….Kann jetzt wieder durchschlafen und bin wesentlich entspannter…mehr kann ich momentan noch nicht berichten

    • Laubi sagt:

      Hallo Frau Gerhard,
      Ich nehme schon zum zweiten Mal die Mirena und bin jetzt bei der zweiten im zweiten Jahr. Ich bin erschrocken über die ganzen Nebenwirkungen. Viele habe ich auch , habe sie aber nie mit der Mirena in Verbindung gebracht. Am meistens stört mich die Gewichtszunahme und der Haarausfall. Meine Haare werden schon sehr licht. Wenn ich die Spirale mir rausnehmen lasse reguliert sich der Hormonhaushalt dann wieder von alleine? Wie lange dauert das? Ich bin 45 Jahre und wir würden dann anders verhüten.
      Vielen Dank im Voraus

      • Prof. Dr. Ingrid Gerhard sagt:

        Liebe Laubi,
        Sie sind in einem schwierigen Alter, in dem man nicht weiß, wie lange es noch bis zu den Wechseljahren dauert. Deshalb kann ich auch schlecht beurteilen, wie schnell sich wieder ein Hormongleichgewicht einstellen wird. Einen Versuch ist die Entfernung der Spirale auf jeden Fall wert! Alles Gute!

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