Wechseljahresbeschwerden, wie Hitzewallungen, Schweißausbrüche, innere Unruhe und Schlafstörungen, können mit dem homöopathischen Komplexmittel Klimaktoplant®N gelindert werden.
Hitzewallungen, Stimmungsschwankungen, Schlafstörungen usw.: Die Liste potentieller Wechseljahresbeschwerden ist lang. Entsprechende Hormontherapien bergen auf Grund möglicher Nebenwirkungen das Risiko weiterer Beschwerden. Einen Versuch wert ist dagegen der Einsatz nebenwirkungsfreier homöopathischer Arzneimittel.
Man unterscheidet zwischen der Einzelmittelhomöopathie, die nur von einem in Homöopathie gut ausgebildeten Therapeuten durchgeführt werden sollte, und der symptombasierten Therapie mit homöopathischen Komplexmitteln. Diese können Sie, wenn Ihr behandelnder Arzt grünes Licht gibt, auch in Eigenregie einsetzen.
Bei den Wechseljahren (Fachbegriff: „Klimakterium“) handelt es sich nicht um eine Krankheit, sondern vielmehr um eine der Pubertät ähnliche Lebensphase hormoneller Umstellungen, in der es zu Beschwerden kommen kann (aber nicht muss).
Drei Phasen der Wechseljahre
Der weibliche Hormonhaushalt verändert sich während dieser Lebensphase schrittweise über einen Zeitraum von etwa 5 bis 10 Jahren. Das geschieht in drei Phasen:
1. Prämenopause
Wenn die Eibläschen in den Eierstöcken nahezu aufgebraucht sind, beginnt das Klimakterium: Die Hormonproduktion in den Eierstöcken nimmt allmählich ab. Der Eisprung bleibt zeitweise aus, die Fruchtbarkeit sinkt. Zu den ersten Anzeichen hormoneller Dysbalance zählen Blutungsstörungen. Zusätzlich kann es zu Spannungsgefühlen in der Brust, Wassereinlagerungen, Kopfschmerzen und Stimmungsschwankungen kommen.
Fast jede Frau leidet in dieser Phase unter den Symptomen des Prämenstruellen Syndroms (PMS). Was Viele nicht wissen: es muss in dieser Phase gar kein Mangel an Östrogen vorliegen, meistens ist es erstmal das Gelbkörperhormon, Progesteron, das nicht mehr genügend produziert wird, so dass relativ zu viele Östrogene den Stoffwechsel beherrschen, die Östrogendominanz.
2. Perimenopause
Ein bis zwei Jahre vor der letzten spontanen Monatsblutung („Menopause“) werden immer weniger Östrogene und Gelbkörperhormon („Gestagen“) gebildet, was häufig zu starken Wechseljahresbeschwerden führt. Lassen Sie sich nicht beirren: die Menopause hat nichts mit einer Zeitspanne, einer Pause, zu tun. Man kann die Menopause auch nicht vorhersagen. Erst wenn ein Jahr keine Blutung mehr eingetreten ist, wissen Sie: die letzte Blutung, das war meine Menopause, und jetzt befinde ich mich in der
3. Postmenopause
Bei der letzten Blutung sind die Frauen in Deutschland heute im Durchschnitt 51 Jahre alt. Treten ein Jahr lang keine Blutungen mehr auf, haben die Eierstöcke ihre Tätigkeit im Allgemeinen eingestellt. Die Lebensspanne der Fruchtbarkeit ist abgeschlossen.
Doch selbst nach dieser abschließenden Phase, die durchschnittlich nach dem 65. Lebensjahr in das sogenannte „Senium“ mündet, können noch klimakterische Beschwerden auftreten.
Klimakterium verläuft sehr individuell
Das Klimakterium verläuft bei keiner Frau gleich. Dies gilt sowohl für den Zeitpunkt, zu dem das Klimakterium bzw. die einzelnen Phasen beginnen, als auch für die möglichen Beschwerden der Wechseljahre: Während manche Frauen unter keinen Symptomen leiden, andere nur wenige und leichte Symptome wahrnehmen, leiden manche Frauen massiv unter den Wechseljahresbeschwerden.
Symptome der Wechseljahresbeschwerden
So kann die nachlassende Hormonbildung u.a. folgende Wechseljahresbeschwerden auslösen:
- Hitzewallungen
- Schweißausbrüche
- Schlafstörungen
- Stimmungsschwankungen bis hin zur Depressivität
- verminderte Leistungsfähigkeit
- Konzentrationsstörungen
- körperliche und geistige Erschöpfung
- Scheidentrockenheit/ sexuelle Probleme
- Lustlosigkeit
- Harnwegsinfektionen
- Blasenschwäche
- Nervosität/ Reizbarkeit
- Angstattacken
- Gewichtszunahme
- Spannungsgefühl in den Brüsten
- Haarausfall am Kopf
- Haarwuchszunahme im Gesicht
- Schmerzen in den Gelenken
- Osteoporose (Knochenschwund) kann durch den Hormonmangel beginnen, macht aber erst später Beschwerden
Die häufigsten Wechseljahresbeschwerden
Zu den am weitesten verbreiteten Wechseljahresbeschwerden zählen u.a. Hitzewallungen, die typischerweise mit einer Rötung im Gesicht beginnen, dann auf Hals und Oberkörper übergreifen und zu heftigen Schweißausbrüchen führen. Davon betroffene Frauen klagen außerdem häufig über ein nachfolgendes Frösteln.
Bei den ebenfalls weit verbreiteten Schlafstörungen können sowohl Einschlaf- als auch Durchschlafstörungen auftreten. Das wiederum trägt zusätzlich zu verminderter Leistungsfähigkeit, Nervosität, Reizbarkeit und Erschöpfungszuständen bei.
Diagnostik bei Verdacht auf Wechseljahresbeschwerden
Wichtig ist durch einen Arzt abklären zu lassen, dass diese Beschwerden tatsächlich auf die Wechseljahre zurück zu führen sind und andere Ursachen für diese Symptome damit ausgeschlossen werden können.
Des Weiteren wird per Blutdiagnostik die Konzentration der Geschlechtshormone bestimmt.
Immer sollten auch die Schilddrüsenhormone und die Schilddrüsenantikörper überprüft werden, da in den Zeiten hormoneller Umstellungen oft auch die Schilddrüse mitleidet.
Gegebenenfalls wird eine Knochendichtemessung vorgenommen, um das Risiko einer Osteoporose abschätzen zu können.
Konventionelle Therapie von Wechseljahresbeschwerden
Bekräftigen die konkreten Diagnose-Ergebnisse den Anfangsverdacht der Wechseljahresbeschwerden, stehen dem Frauenarzt unterschiedliche schulmedizinische Therapiemöglichkeiten zur Verfügung: Von der tiefgreifenden Hormonersatztherapie bis zu symptombezogenen Hilfsmitteln wie östrogenhaltigen Cremes bei trockener Scheide oder Antidepressiva bei depressiven Verstimmungen usw.
Hormonersatztherapie bei Wechseljahresbeschwerden
Während Hormonersatztherapien noch vor einigen Jahren relativ bedenkenlos verordnet wurden, gibt es heute mehr und mehr Zweifel hinsichtlich möglicher Nebenwirkungen, wie die Zunahme des Brustkrebsrisikos, von Herzerkrankungen und Schlaganfällen. Nicht zuletzt Raucherinnen und Patientinnen mit Bluthochdruck, erhöhtem Thromboserisiko oder Tumorerkrankungen sollten deshalb keine Hormontherapie erhalten.
Auch die Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe empfiehlt die Hormonersatztherapie nur noch, wenn die Beschwerden sehr stark sind, keine anderen Medikamente wirken und der Leidensdruck der Patientin sehr hoch ist. Doch auch dann sollte die Behandlung maximal zwei Jahre dauern.
Selbstmedikation von Wechseljahresbeschwerden ja, aber…
Viele Patientinnen mit Wechseljahresbeschwerden finden bald heraus, wie sie sich auf plötzliche Hitzewallungen oder Schlafstörungen einstellen können. Das fängt bei der Kleidung an (Etagenlook), geht über Veränderungen des Lebensstils (Bewegung steigern) bis hin zur Ernährungsumstellung. In einem früheren Artikel hatte ich Ihnen schon die wichtigsten Selbsthilfemethoden beschrieben. Aber oft reicht das nicht aus, so dass immer mehr Patientinnen nichthormonelle Behandlungsmethoden, wie die Phytotherapie oder die Homöopathie ausprobieren.
Aktuelle Studie zur Therapie von Wechseljahresbeschwerden
Gerade wurde eine aktuelle Befragung von deutschen Frauen in den Wechseljahren publiziert*. 1872 Fragebögen konnten ausgewertet werden. 14% der Frauen erhielten eine Hormonersatztherapie, 65% der Frauen wendeten eine oder mehrere naturheilkundliche Methoden an und 21% kombinierten Hormone und Naturheilkunde. Je ausgeprägter die Beschwerden waren, umso wahrscheinlicher war es, dass die Frauen eine Hormonersatztherapie erhielten. Dass die Kombination aus Schulmedizin und Homöopathie durchaus sinnvoll sein kann, finden Sie am Beispiel der Hashimoto-Erkrankung, die die homöopathische Ärztin Frau Dr. Tille Ihnen vorgestellt hat.
Die meisten Frauen berichteten über gute Erfahrungen mit einer Änderung des Lebensstils. Hierzu hat Ihnen meine Kollegin Dr. Susanne Bihlmaier ja kürzlich wichtige Hinweise gegeben. Viele weitere Anregungen finden Sie in früheren Artikeln in diesem Webmagazin. Interessant war, dass von den Frauen, die sich homöopathisch behandeln ließen, dreiviertel davon überzeugt waren, dass ihnen die Homöopathie gut geholfen hatte.
Pflanzliche Arzneimittel bei Wechseljahresbeschwerden

Salbei
Pflanzliche Arzneimittel („Phytotherapeutika“), die sich bei Wechseljahresbeschwerden eignen, sind in der Prämenopause besonders Extrakte aus Mönchspfeffer (Agnus castus), die den Gestagenmangel bessern.
Bei weiter fortgeschrittenem Klimakterium werden gerne Extrakte aus der Traubensilberkerze eingesetzt, oft auch kombiniert mit Johanniskraut.
Salbeiextrakte werden ebenfalls gerne benutzt, besonders bei Hitzewallungen. Aber Vorsicht bei dem unkontrollierten Trinken von zu viel Salbeitee, seine Östrogenwirkung kann zum Aufbau von Schleimhaut in der Gebärmutter führen und Blutungen auslösen.
Weitere Pflanzenheilmittel für Wechseljahresbeschwerden sind Extrakte aus der Türkischen Rhabarberwurzel, Rotklee oder aus Granatapfelsamen.
Allerdings müssen Frauen mit Allergien sich genau beobachten, damit sie Unverträglichkeitsreaktionen frühzeitig feststellen. Auch Frauen mit einem erhöhten Brustkrebsrisiko müssen auf einige Pflanzen, deren Inhaltsstoffe an die Östrogenrezeptoren binden, verzichten.
Homöopathie bei Wechseljahresbeschwerden als Therapie der Wahl
Die homöopathische Behandlung von Wechseljahresbeschwerden hat den Vorteil, dass sie gut in Eigenregie durchgeführt werden kann und keine Nebenwirkungen zu erwarten sind.
Allerdings müssen Sie unterscheiden zwischen der Einzelmittelhomöopathie und der Behandlung mit Komplexmitteln.
Einzelmittelhomöopathie bei Wechseljahresbeschwerden
Echte Homöopathen werden natürlich nur Einzelmittel propagieren, d.h. es muss eine genaue Familien-, Lebens- und Beschwerdeanamnese gemacht werden, um ein Mittel, das sogen. Simile, zu finden, das in seinem Arzneimittelbild alle Eigenschaften der erkrankten Person erfasst. Sie können sich vorstellen, dass das schwierig und zeitaufwendig ist und der Therapeut sehr erfahren sein muss, um rasch das für Sie richtige Mittel zu finden.
Komplexmittelhomöopathie bei Wechseljahresbeschwerden
Da die eigentlichen Wechseljahresbeschwerden aber bei vielen Frauen sehr ähnlich sind, kann man auch Komplexmittel einsetzen, die verschiedene homöopathische Arzneien enthalten und dadurch die wesentlichen Symptome der Wechseljahresbeschwerden abdecken. Das hierzulande meist verkaufte homöopathische Medikament gegen typische Wechseljahresbeschwerden ist das homöopathische Kombinationspräparat Klimaktoplant®N des Herstellers Deutsche Homöopathie-Union (DHU). Klimaktoplant®N ist ein Kombinationspräparat aus vier homöopathischen Einzelmitteln, die sich in ihrer positiven Wirkung gegenseitig unterstützen.
Inhaltsstoffe von Klimaktoplant®N
Cimicifuga (Traubensilberkerze) beeinflusst körperliche und seelische Beschwerden. Hitzewallungen, Schweißausbrüche, Kreislaufstörungen und Herzklopfen sowie Unruhe und Schlafstörungen werden reduziert. Die Extrakte aus der Wurzel der Traubensilberkerze werden auch als Phytopharmaka angeboten. Im Klimaktoplant erfolgt die Aufarbeitung nach homöopathischen Gesichtspunkten.
Sepia (Tinte des Tintenfischs) ist vor allem wegen seiner Wirkung bei den seelischen Beschwerden der Wechseljahre geschätzt, wie z. B. Reizbarkeit oder Gleichgültigkeit, Erschöpfungszuständen und Ein- und Durchschlafstörungen.
Ignatia (Ignatiusbohne) wird vor allem zur Behandlung von Stimmungsschwankungen und innerer Unruhe sowie Kopfschmerzen eingesetzt.
Sanguinaria (Kanadische Blutwurzel) entfaltet ihre Wirkung bei den körperlichen Beschwerden der Wechseljahre. So lassen sich durch Sanguinaria Hitzewallungen mit anfallsartigen Gesichtsrötungen, Herzrasen und Kopfschmerzen positiv beeinflussen.
Klinische Studie zu Klimaktoplant®N
Die Wirksamkeit von Klimaktoplant wurde durch wissenschaftliche Studien belegt. An einer dieser Studien** war ich selber beteiligt. Damals setzten wir Klimaktoplant®H ein, das Vorläuferprodukt des zwischenzeitlich weiter optimierten Klimaktoplant®N. Es hatte dieselben Inhaltsstoffe wie das heutige Klimaktoplant®N. Nur bei Sanguinaria war die Verdünnung (Potenz) anders.
In dieser Studie wurden 118 Patientinnen im Alter von 40 bis 55 Jahren, die zu diesem Zeitpunkt seit maximal 3 Jahren unter akuten klimakterischen Beschwerden litten, über einen Zeitraum von zwölf Wochen mit Klimaktoplant®H behandelt.
Das Ergebnis: 95,8 Prozent der Patientinnen gaben an, dass Hitzewallungen und Schwitzen nachgelassen hatten. Bei 95,7 Prozent besserten sich vorhandene Schlafstörungen, bei 94,0 Prozent depressive Verstimmungen und bei 93,2 Prozent Nervosität und Reizbarkeit.

Fazit
Klimaktoplant®N wirkt ohne Hormone und hat keine Nebenwirkungen. Auch Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten, zum Beispiel gegen Bluthochdruck, treten nicht auf. Und noch ein Plus: Frauen nach Brustkrebs oder mit erhöhtem Brustkrebsrisiko können ebenfalls bedenkenlos Klimaktoplant®N anwenden. Klimaktoplant®N ist sehr gut verträglich und kann auch über einen längeren Zeitraum eingenommen werden.
Damit entspricht Klimaktoplant®N dem Wunsch vieler betroffener Frauen nach einer effektiven Behandlung – ohne die unerwünschten Nebenwirkungen, die eine Hormontherapie mit sich bringen kann.
Literaturhinweis
*Buhling KJ, Daniels B v, Studnitz FSG v, Eulenburg C, Mueck AO.: The use of complementary and alternative medicine by women transitioning through menopause in Germany. Results of a survey of women aged 45-60 years. Complement Ther Med 2014; 22: 94-98 , Abstract
**Gerhard, J., Ventskovsky, B.: Klimakterische Beschwerden: Wirksamkeit eines homöopathischen Kombinationshomöopathikums. Der Kassenarzt 15 (Sonderbeilage), 1-4 (2006).
Buchempfehlung
Homöopathie für die Wechseljahre
Über 30 Jahre behandelte meine Kollegin, die französische Frauenärztin Evelyne Majer-Julian, ihre Patientinnen mit Homöopathie. Dabei konnte sie sich auf das Wissen ihres Vaters, Othon-André Julian, stützen, der einer der angesehensten und berühmtesten Homöopathen Frankreichs war. In ihrer Frauenarztpraxis wurde sie täglich von Frauen aufgesucht, die über die typischen Wechseljahresbeschwerden klagten, mit oder trotz Hormonersatztherapie. Hier galt es Alternativen zu finden.
In ihrem Buch „Homöopathie für die Wechseljahre“ führt sie zunächst in die Physiologie der Wechseljahre und die herkömmliche Therapie ein. Dann beschreibt sie in den beiden großen Kapiteln
- Funktionelle Beschwerden und
- Langfristige Komplikationen
zu jedem Symptom die passenden homöopathischen Mittel. Sie beschränkt sich allerdings nicht auf die bekannten großen Mittel, sondern erklärt auch wenig beachtete kleinere Mittel, neue Homöopathika, Organpräparate, Pflanzenheilmittel und die Aromatherapie. Dabei sind durchaus auch Kombinationen möglich.
Ein Literaturverzeichnis und Hinweise auf europaweite Bezugsquellen runden das Werk ab.
Meine Beurteilung
Ein fabelhaftes Werk zu den schier unerschöpflichen Möglichkeiten der bisher vernachlässigten homöopathischen Therapie der Wechseljahre, geschrieben von einer Frauenärztin, die sich jahrzehntelang um ihre Patientinnen bemüht hat und die sowohl die Schulmedizin als auch die Erfahrungsheilkunde kennt.
- Für alle Therapeuten, die Frauen ab 40 Jahre betreuen, ein Muss.
- Für Laien ein sehr guter Überblick über die Chancen einer homöopathischen Behandlung, im Einzelfall aber schwierig, sich selber zu behandeln. Auch wenn die Autorin überwiegend niedrige homöopathische Potenzen angibt, sollte frau als Laie immer einen ausgebildeten Homöopathen zur Begleitung der Therapie heranziehen.
Wunderbare Wechseljahre
Dieses kleine Büchlein „Wunderbare Wechseljahre“ der Autorin und Cartoonistin Renate Alf bringt mal etwas Abwechslung in die lehr- und schmerzreiche Literatur zu den Wechseljahren. Es ist zwar schon vor einigen Jahren erschienen, aber für mich immer wieder eine Freude, darin zu blättern, die aus dem Leben gegriffenen Geschichten zu lesen und die Cartoons zu bewundern. Herrlich, wie Renate Alf die verschiedenen Frauentypen und ihre Reaktionen auf und in den Wechseljahren beschreibt. Eine kleine Humortherapie in Wort und Bild, wie der Untertitel des Buches heißt.
Und wenn Sie Erfahrungen mit Homöopathie bei Wechseljahresbeschwerden haben, schreiben Sie doch für Ihre Leidensgenossinnen einen Kommentar.




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Hallo, ich bin 52 Jahre alt. Mit 37 würde Gebärmutter entfernt. Ab 40 immer wieder Hitzewallungen die jetzt alle 15-30 min mit nachfolgendem frösteln. Es nervt nur noch. Beeinträchtigt massiv meinen Tagesablauf und bei der Arbeit. Nehme Schilddrüsenpräparate 75 und 100 mg täglich im Wechsel da Haschimoto. Gewicht und essen ist gottseidank stabil was kann ich noch tun außer agnus castus zu mir zu nehmen?
Liebe Anette,
Sie können sich homöopathisch behandeln lassen oder mit Pflanzenextrakten. Alles Gute!
Hallo. Ich bin 45 und leide jetzt seit ca 3 Jahren an aufkommenden Erschöpfungs Zuständen. Habe Schilddrüse untersuchen lassen, Allergie Tests machen lassen und niemand hat was gefunden. Die Erschöpfung dauert meistens 2-3 Wochen and und wird bei Sport und Stress schlimmer. Kann das perimenopause sein? Wenn ja, was würde da helfen?
Vielen Dank!
Tanja
Liebe Tanja,
Erschöpfung der Nebennieren erscheint mir da wahrscheinlicher. Oder Überforderung, die über Jahre endlich nach einer Lösung schreit. Oder unzureichende Ernährung mit einem Mangel an Mikronährstoffen. Ein Arzt für Naturheilkunde und orthomolekulare Medizin wird Ihnen da sicher weiterhelfen können. Und haben Sie schon an einen Vitamin-D-Mangel gedacht? Viele Grüße und gute Besserung!
Hallo,ich bin 51 Jahre und habe seit zwei Jahren mit starken Blutungen zu kämpfen,hatte auch in dieser Zeit zwei Ausschabungen. Meine Gebärmutter ist laut FA in Ordnung und ich hab auch keine Schmerzen. Ich nehme jetzt die Pille(JUBRELE) und habe von der zweiten Packung von drei 14 Tabletten weg.Ich hatte bis gester 13 Tage meine Regel,10 Tage davon sehr stark.
Meine Frage ;was kann ich zusätzlich einnehmen?
Liebe Tamara,
Diese Pille ist bei Ihrer Situation sicher nicht so sinnvoll. Sprechen Sie mit Ihrem Frauenarzt über eine Alternative, Sie haben ja offenbar eine Östrogendominanz. Naturheilkundlich kann man die durch Ernährungsumstellung (keine tierischen Produkte, viel Gemüse und Vollkorngetreide) und Gewichtsabnahme und Sport bessern. Auch mit einem anderen Gelbkörperhormon, zyklusgerecht gegeben, konnt man oft weiter. Alles Gute!
Hallo, ich bin 39 Jahre alt und vermute, dass ich so langsam in die „Wechseljahre“ komme. Meine Mutter wurde hormonell behandelt, weil die Beschwerden wohl zu zeitig – auch Ende des 30. Lebensjahres – auftraten.
Meine Regelblutung ist schmerzhaft, aber nur ca. 2 Tage lang normal, dann Schmierblutungen, manchmal bis zum 7. Tag. Sonst hatte ich immer sehr regelmäßige normale Blutungen bis 5 Tage.
Ich habe Frösteln, Schwindelanfälle, Übelkeit und Darmprobleme. Unter Schlafstörungen leide ich schon immer, deshalb kann ich da keine genaue Veränderung feststellen. Ich leide seit 3 Jahren unter Ängsten, die mit dem Thema „Krankheit“ und „Tod“ zu tun haben. Mein Antrieb hat nachgelassen und Stimmungsschwankungen habe ich auch. Das größte Problem derzeit ist meine seit einem halben Jahr anhaltenden Schmerzen im Kreuzbein – Steißbein – Bereich. Jegliche Therapie bis jetzt hat keinen Erfolg gebracht.
Meine Frage ist: können dies alles Hinweise auf beginnendes Klimakterium sein? Und wie kann ich Abhilfe schaffen, ohne Hormone zu nehmen?
Ich freue mich über eine Antwort.
Vielen Dank
Liebe Mo,
genauso gut können die Beschwerden ganz andere Ursachen haben: überforderung, versteckte Traumata, zu wenig Bewegung, falsche Ernährung usw. Da Sie ja über den Homöopathieartikel an mich geraten sind: die Homöopathie wäre sicher ein sehr guter Ansatz für Sie. Hier sind einige Webseiten, über die Sie erfahrene Therapeuten finden können:
https://www.dzvhae.de/homoeopathie-fuer-patienten/wie-finde-ich-einen-homoeopathischen-arzt/
http://www.naturundmedizin.de
http://www.homoeopathie-heute.de
http://www.erfahrungsheilkunde.org/2.html
http://www.vkhd.de
Viel Erfolg!
Hallo,sehr gute tipps,ich leider unter Schwindellataken was hilft homöopathisches?
Liebe Lukanowski,
mit Homöopathie wird individuell gearbeitet und nicht ein Symptom behandelt. Suchen Sie sich bitte einen Arzt für Homöopathie. Gute Besserung!
Ich nehme zur Zeit „Agnus Castus“ in der Potenz D6, und zwar 3x täglich vor dem Essen jeweils 5 Tropfen. Ist das die richtige Dosierung? Wie lange wird es dauern, bis eine Linderung der Symptompe eintritt?
Liebe Belana,
Bei homöopathischen Mitteln muss man bis zu sechs Wochen Geduld haben. Die Dosierung musss der Therapeut beurteilen, die sollte individuell gewählt werden. Alles Gute!
Guten Tag!
hat jemand Erfahrung mit dem Präparat „Bomaklim“ von Hevert? Habe am Wochenende begonnen, es zu nehmen (in Eigenregie). 100 ml enthalten 55 Vol..-% Alkohol; laut Beipackzettel nimmt man drei mal täglich 35 Tropfen. Ist das bedenklich, wenn man sonst nie Alkohol trinkt?
Liebe Smilla,
Normalerweise ist der Alkoholanteil vernachlässigbar. Bei einer schweren Lebererkrnakung sollten Sie zurückhaltend sein.
viele gute ratschläge. habe durch klimaktoplant wieder regelblutung bekommen – so stark wie nie –
werden damit die wechseljahre verschleppt???
Liebe Anna,
nein, das werden sie nicht. Klimaktoplant ist ein homöopathisches Komplexmittel, das nur normalisiert, aber nicht manipuliert. Am Beginn des Klimakteriums ist es oft so, dass in unregelmäßigen Abständen noch mal wieder ein Ei heranreift. Wenn Ihnen Klimaktoplant hilft, nehmen Sie es ruhig weiter ein. Viele Grüße
Hallo alle zusammen, ich bin 56 Jahre alt und voll in den WJ. Es ist alles an Symptomen vorhanden, Herzrhythmusstörungen, Herzrasen, depressive Verstimmungen, Solaplexusbeschwerden, Schlafstörungen u.a.
Habe meinen Job aufgegeben, da dieser auch noch extrem nervenaufreibend war in der Psychiatrie. Bin seit einiger Zeit bei einer Heilpraktikerin und parallel dazu mache ich Tradiotionelle Cinesische Medizin. Die Mittel sind alle sehr teuer und es wird sich zeigen, wie die Wirkung sein wird. Schreibt mir mal wenn Euch der Beitrag weiterhin interessiert. Ich kann noch viel mehr berichten. Gruß
Hallo nannett !
ähnliche Beschwerden habe ich auch ! wie sind deine Erfahrungen , wie geht es dir ? Lieben Gruß, Moni
Guten morgen alle zusammen, vielen dank… Bericht ist sehr hilfreich gewesen…
Hallo zusammen.Der Beitrag war sehr interesant.
hat mir gute tipps gegeben .