Wechseljahresbeschwerden, wie Hitzewallungen, Schweißausbrüche, innere Unruhe und Schlafstörungen, können mit dem homöopathischen Komplexmittel Klimaktoplant®N gelindert werden.
Hitzewallungen, Stimmungsschwankungen, Schlafstörungen usw.: Die Liste potentieller Wechseljahresbeschwerden ist lang. Entsprechende Hormontherapien bergen auf Grund möglicher Nebenwirkungen das Risiko weiterer Beschwerden. Einen Versuch wert ist dagegen der Einsatz nebenwirkungsfreier homöopathischer Arzneimittel.
Man unterscheidet zwischen der Einzelmittelhomöopathie, die nur von einem in Homöopathie gut ausgebildeten Therapeuten durchgeführt werden sollte, und der symptombasierten Therapie mit homöopathischen Komplexmitteln. Diese können Sie, wenn Ihr behandelnder Arzt grünes Licht gibt, auch in Eigenregie einsetzen.
Bei den Wechseljahren (Fachbegriff: „Klimakterium“) handelt es sich nicht um eine Krankheit, sondern vielmehr um eine der Pubertät ähnliche Lebensphase hormoneller Umstellungen, in der es zu Beschwerden kommen kann (aber nicht muss).
Drei Phasen der Wechseljahre
Der weibliche Hormonhaushalt verändert sich während dieser Lebensphase schrittweise über einen Zeitraum von etwa 5 bis 10 Jahren. Das geschieht in drei Phasen:
1. Prämenopause
Wenn die Eibläschen in den Eierstöcken nahezu aufgebraucht sind, beginnt das Klimakterium: Die Hormonproduktion in den Eierstöcken nimmt allmählich ab. Der Eisprung bleibt zeitweise aus, die Fruchtbarkeit sinkt. Zu den ersten Anzeichen hormoneller Dysbalance zählen Blutungsstörungen. Zusätzlich kann es zu Spannungsgefühlen in der Brust, Wassereinlagerungen, Kopfschmerzen und Stimmungsschwankungen kommen.
Fast jede Frau leidet in dieser Phase unter den Symptomen des Prämenstruellen Syndroms (PMS). Was Viele nicht wissen: es muss in dieser Phase gar kein Mangel an Östrogen vorliegen, meistens ist es erstmal das Gelbkörperhormon, Progesteron, das nicht mehr genügend produziert wird, so dass relativ zu viele Östrogene den Stoffwechsel beherrschen, die Östrogendominanz.
2. Perimenopause
Ein bis zwei Jahre vor der letzten spontanen Monatsblutung („Menopause“) werden immer weniger Östrogene und Gelbkörperhormon („Gestagen“) gebildet, was häufig zu starken Wechseljahresbeschwerden führt. Lassen Sie sich nicht beirren: die Menopause hat nichts mit einer Zeitspanne, einer Pause, zu tun. Man kann die Menopause auch nicht vorhersagen. Erst wenn ein Jahr keine Blutung mehr eingetreten ist, wissen Sie: die letzte Blutung, das war meine Menopause, und jetzt befinde ich mich in der
3. Postmenopause
Bei der letzten Blutung sind die Frauen in Deutschland heute im Durchschnitt 51 Jahre alt. Treten ein Jahr lang keine Blutungen mehr auf, haben die Eierstöcke ihre Tätigkeit im Allgemeinen eingestellt. Die Lebensspanne der Fruchtbarkeit ist abgeschlossen.
Doch selbst nach dieser abschließenden Phase, die durchschnittlich nach dem 65. Lebensjahr in das sogenannte „Senium“ mündet, können noch klimakterische Beschwerden auftreten.
Klimakterium verläuft sehr individuell
Das Klimakterium verläuft bei keiner Frau gleich. Dies gilt sowohl für den Zeitpunkt, zu dem das Klimakterium bzw. die einzelnen Phasen beginnen, als auch für die möglichen Beschwerden der Wechseljahre: Während manche Frauen unter keinen Symptomen leiden, andere nur wenige und leichte Symptome wahrnehmen, leiden manche Frauen massiv unter den Wechseljahresbeschwerden.
Symptome der Wechseljahresbeschwerden
So kann die nachlassende Hormonbildung u.a. folgende Wechseljahresbeschwerden auslösen:
- Hitzewallungen
- Schweißausbrüche
- Schlafstörungen
- Stimmungsschwankungen bis hin zur Depressivität
- verminderte Leistungsfähigkeit
- Konzentrationsstörungen
- körperliche und geistige Erschöpfung
- Scheidentrockenheit/ sexuelle Probleme
- Lustlosigkeit
- Harnwegsinfektionen
- Blasenschwäche
- Nervosität/ Reizbarkeit
- Angstattacken
- Gewichtszunahme
- Spannungsgefühl in den Brüsten
- Haarausfall am Kopf
- Haarwuchszunahme im Gesicht
- Schmerzen in den Gelenken
- Osteoporose (Knochenschwund) kann durch den Hormonmangel beginnen, macht aber erst später Beschwerden
Die häufigsten Wechseljahresbeschwerden
Zu den am weitesten verbreiteten Wechseljahresbeschwerden zählen u.a. Hitzewallungen, die typischerweise mit einer Rötung im Gesicht beginnen, dann auf Hals und Oberkörper übergreifen und zu heftigen Schweißausbrüchen führen. Davon betroffene Frauen klagen außerdem häufig über ein nachfolgendes Frösteln.
Bei den ebenfalls weit verbreiteten Schlafstörungen können sowohl Einschlaf- als auch Durchschlafstörungen auftreten. Das wiederum trägt zusätzlich zu verminderter Leistungsfähigkeit, Nervosität, Reizbarkeit und Erschöpfungszuständen bei.
Diagnostik bei Verdacht auf Wechseljahresbeschwerden
Wichtig ist durch einen Arzt abklären zu lassen, dass diese Beschwerden tatsächlich auf die Wechseljahre zurück zu führen sind und andere Ursachen für diese Symptome damit ausgeschlossen werden können.
Des Weiteren wird per Blutdiagnostik die Konzentration der Geschlechtshormone bestimmt.
Immer sollten auch die Schilddrüsenhormone und die Schilddrüsenantikörper überprüft werden, da in den Zeiten hormoneller Umstellungen oft auch die Schilddrüse mitleidet.
Gegebenenfalls wird eine Knochendichtemessung vorgenommen, um das Risiko einer Osteoporose abschätzen zu können.
Konventionelle Therapie von Wechseljahresbeschwerden
Bekräftigen die konkreten Diagnose-Ergebnisse den Anfangsverdacht der Wechseljahresbeschwerden, stehen dem Frauenarzt unterschiedliche schulmedizinische Therapiemöglichkeiten zur Verfügung: Von der tiefgreifenden Hormonersatztherapie bis zu symptombezogenen Hilfsmitteln wie östrogenhaltigen Cremes bei trockener Scheide oder Antidepressiva bei depressiven Verstimmungen usw.
Hormonersatztherapie bei Wechseljahresbeschwerden
Während Hormonersatztherapien noch vor einigen Jahren relativ bedenkenlos verordnet wurden, gibt es heute mehr und mehr Zweifel hinsichtlich möglicher Nebenwirkungen, wie die Zunahme des Brustkrebsrisikos, von Herzerkrankungen und Schlaganfällen. Nicht zuletzt Raucherinnen und Patientinnen mit Bluthochdruck, erhöhtem Thromboserisiko oder Tumorerkrankungen sollten deshalb keine Hormontherapie erhalten.
Auch die Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe empfiehlt die Hormonersatztherapie nur noch, wenn die Beschwerden sehr stark sind, keine anderen Medikamente wirken und der Leidensdruck der Patientin sehr hoch ist. Doch auch dann sollte die Behandlung maximal zwei Jahre dauern.
Selbstmedikation von Wechseljahresbeschwerden ja, aber…
Viele Patientinnen mit Wechseljahresbeschwerden finden bald heraus, wie sie sich auf plötzliche Hitzewallungen oder Schlafstörungen einstellen können. Das fängt bei der Kleidung an (Etagenlook), geht über Veränderungen des Lebensstils (Bewegung steigern) bis hin zur Ernährungsumstellung. In einem früheren Artikel hatte ich Ihnen schon die wichtigsten Selbsthilfemethoden beschrieben. Aber oft reicht das nicht aus, so dass immer mehr Patientinnen nichthormonelle Behandlungsmethoden, wie die Phytotherapie oder die Homöopathie ausprobieren.
Aktuelle Studie zur Therapie von Wechseljahresbeschwerden
Gerade wurde eine aktuelle Befragung von deutschen Frauen in den Wechseljahren publiziert*. 1872 Fragebögen konnten ausgewertet werden. 14% der Frauen erhielten eine Hormonersatztherapie, 65% der Frauen wendeten eine oder mehrere naturheilkundliche Methoden an und 21% kombinierten Hormone und Naturheilkunde. Je ausgeprägter die Beschwerden waren, umso wahrscheinlicher war es, dass die Frauen eine Hormonersatztherapie erhielten. Dass die Kombination aus Schulmedizin und Homöopathie durchaus sinnvoll sein kann, finden Sie am Beispiel der Hashimoto-Erkrankung, die die homöopathische Ärztin Frau Dr. Tille Ihnen vorgestellt hat.
Die meisten Frauen berichteten über gute Erfahrungen mit einer Änderung des Lebensstils. Hierzu hat Ihnen meine Kollegin Dr. Susanne Bihlmaier ja kürzlich wichtige Hinweise gegeben. Viele weitere Anregungen finden Sie in früheren Artikeln in diesem Webmagazin. Interessant war, dass von den Frauen, die sich homöopathisch behandeln ließen, dreiviertel davon überzeugt waren, dass ihnen die Homöopathie gut geholfen hatte.
Pflanzliche Arzneimittel bei Wechseljahresbeschwerden

Salbei
Pflanzliche Arzneimittel („Phytotherapeutika“), die sich bei Wechseljahresbeschwerden eignen, sind in der Prämenopause besonders Extrakte aus Mönchspfeffer (Agnus castus), die den Gestagenmangel bessern.
Bei weiter fortgeschrittenem Klimakterium werden gerne Extrakte aus der Traubensilberkerze eingesetzt, oft auch kombiniert mit Johanniskraut.
Salbeiextrakte werden ebenfalls gerne benutzt, besonders bei Hitzewallungen. Aber Vorsicht bei dem unkontrollierten Trinken von zu viel Salbeitee, seine Östrogenwirkung kann zum Aufbau von Schleimhaut in der Gebärmutter führen und Blutungen auslösen.
Weitere Pflanzenheilmittel für Wechseljahresbeschwerden sind Extrakte aus der Türkischen Rhabarberwurzel, Rotklee oder aus Granatapfelsamen.
Allerdings müssen Frauen mit Allergien sich genau beobachten, damit sie Unverträglichkeitsreaktionen frühzeitig feststellen. Auch Frauen mit einem erhöhten Brustkrebsrisiko müssen auf einige Pflanzen, deren Inhaltsstoffe an die Östrogenrezeptoren binden, verzichten.
Homöopathie bei Wechseljahresbeschwerden als Therapie der Wahl
Die homöopathische Behandlung von Wechseljahresbeschwerden hat den Vorteil, dass sie gut in Eigenregie durchgeführt werden kann und keine Nebenwirkungen zu erwarten sind.
Allerdings müssen Sie unterscheiden zwischen der Einzelmittelhomöopathie und der Behandlung mit Komplexmitteln.
Einzelmittelhomöopathie bei Wechseljahresbeschwerden
Echte Homöopathen werden natürlich nur Einzelmittel propagieren, d.h. es muss eine genaue Familien-, Lebens- und Beschwerdeanamnese gemacht werden, um ein Mittel, das sogen. Simile, zu finden, das in seinem Arzneimittelbild alle Eigenschaften der erkrankten Person erfasst. Sie können sich vorstellen, dass das schwierig und zeitaufwendig ist und der Therapeut sehr erfahren sein muss, um rasch das für Sie richtige Mittel zu finden.
Komplexmittelhomöopathie bei Wechseljahresbeschwerden
Da die eigentlichen Wechseljahresbeschwerden aber bei vielen Frauen sehr ähnlich sind, kann man auch Komplexmittel einsetzen, die verschiedene homöopathische Arzneien enthalten und dadurch die wesentlichen Symptome der Wechseljahresbeschwerden abdecken. Das hierzulande meist verkaufte homöopathische Medikament gegen typische Wechseljahresbeschwerden ist das homöopathische Kombinationspräparat Klimaktoplant®N des Herstellers Deutsche Homöopathie-Union (DHU). Klimaktoplant®N ist ein Kombinationspräparat aus vier homöopathischen Einzelmitteln, die sich in ihrer positiven Wirkung gegenseitig unterstützen.
Inhaltsstoffe von Klimaktoplant®N
Cimicifuga (Traubensilberkerze) beeinflusst körperliche und seelische Beschwerden. Hitzewallungen, Schweißausbrüche, Kreislaufstörungen und Herzklopfen sowie Unruhe und Schlafstörungen werden reduziert. Die Extrakte aus der Wurzel der Traubensilberkerze werden auch als Phytopharmaka angeboten. Im Klimaktoplant erfolgt die Aufarbeitung nach homöopathischen Gesichtspunkten.
Sepia (Tinte des Tintenfischs) ist vor allem wegen seiner Wirkung bei den seelischen Beschwerden der Wechseljahre geschätzt, wie z. B. Reizbarkeit oder Gleichgültigkeit, Erschöpfungszuständen und Ein- und Durchschlafstörungen.
Ignatia (Ignatiusbohne) wird vor allem zur Behandlung von Stimmungsschwankungen und innerer Unruhe sowie Kopfschmerzen eingesetzt.
Sanguinaria (Kanadische Blutwurzel) entfaltet ihre Wirkung bei den körperlichen Beschwerden der Wechseljahre. So lassen sich durch Sanguinaria Hitzewallungen mit anfallsartigen Gesichtsrötungen, Herzrasen und Kopfschmerzen positiv beeinflussen.
Klinische Studie zu Klimaktoplant®N
Die Wirksamkeit von Klimaktoplant wurde durch wissenschaftliche Studien belegt. An einer dieser Studien** war ich selber beteiligt. Damals setzten wir Klimaktoplant®H ein, das Vorläuferprodukt des zwischenzeitlich weiter optimierten Klimaktoplant®N. Es hatte dieselben Inhaltsstoffe wie das heutige Klimaktoplant®N. Nur bei Sanguinaria war die Verdünnung (Potenz) anders.
In dieser Studie wurden 118 Patientinnen im Alter von 40 bis 55 Jahren, die zu diesem Zeitpunkt seit maximal 3 Jahren unter akuten klimakterischen Beschwerden litten, über einen Zeitraum von zwölf Wochen mit Klimaktoplant®H behandelt.
Das Ergebnis: 95,8 Prozent der Patientinnen gaben an, dass Hitzewallungen und Schwitzen nachgelassen hatten. Bei 95,7 Prozent besserten sich vorhandene Schlafstörungen, bei 94,0 Prozent depressive Verstimmungen und bei 93,2 Prozent Nervosität und Reizbarkeit.

Fazit
Klimaktoplant®N wirkt ohne Hormone und hat keine Nebenwirkungen. Auch Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten, zum Beispiel gegen Bluthochdruck, treten nicht auf. Und noch ein Plus: Frauen nach Brustkrebs oder mit erhöhtem Brustkrebsrisiko können ebenfalls bedenkenlos Klimaktoplant®N anwenden. Klimaktoplant®N ist sehr gut verträglich und kann auch über einen längeren Zeitraum eingenommen werden.
Damit entspricht Klimaktoplant®N dem Wunsch vieler betroffener Frauen nach einer effektiven Behandlung – ohne die unerwünschten Nebenwirkungen, die eine Hormontherapie mit sich bringen kann.
Literaturhinweis
*Buhling KJ, Daniels B v, Studnitz FSG v, Eulenburg C, Mueck AO.: The use of complementary and alternative medicine by women transitioning through menopause in Germany. Results of a survey of women aged 45-60 years. Complement Ther Med 2014; 22: 94-98 , Abstract
**Gerhard, J., Ventskovsky, B.: Klimakterische Beschwerden: Wirksamkeit eines homöopathischen Kombinationshomöopathikums. Der Kassenarzt 15 (Sonderbeilage), 1-4 (2006).
Buchempfehlung
Homöopathie für die Wechseljahre
Über 30 Jahre behandelte meine Kollegin, die französische Frauenärztin Evelyne Majer-Julian, ihre Patientinnen mit Homöopathie. Dabei konnte sie sich auf das Wissen ihres Vaters, Othon-André Julian, stützen, der einer der angesehensten und berühmtesten Homöopathen Frankreichs war. In ihrer Frauenarztpraxis wurde sie täglich von Frauen aufgesucht, die über die typischen Wechseljahresbeschwerden klagten, mit oder trotz Hormonersatztherapie. Hier galt es Alternativen zu finden.
In ihrem Buch „Homöopathie für die Wechseljahre“ führt sie zunächst in die Physiologie der Wechseljahre und die herkömmliche Therapie ein. Dann beschreibt sie in den beiden großen Kapiteln
- Funktionelle Beschwerden und
- Langfristige Komplikationen
zu jedem Symptom die passenden homöopathischen Mittel. Sie beschränkt sich allerdings nicht auf die bekannten großen Mittel, sondern erklärt auch wenig beachtete kleinere Mittel, neue Homöopathika, Organpräparate, Pflanzenheilmittel und die Aromatherapie. Dabei sind durchaus auch Kombinationen möglich.
Ein Literaturverzeichnis und Hinweise auf europaweite Bezugsquellen runden das Werk ab.
Meine Beurteilung
Ein fabelhaftes Werk zu den schier unerschöpflichen Möglichkeiten der bisher vernachlässigten homöopathischen Therapie der Wechseljahre, geschrieben von einer Frauenärztin, die sich jahrzehntelang um ihre Patientinnen bemüht hat und die sowohl die Schulmedizin als auch die Erfahrungsheilkunde kennt.
- Für alle Therapeuten, die Frauen ab 40 Jahre betreuen, ein Muss.
- Für Laien ein sehr guter Überblick über die Chancen einer homöopathischen Behandlung, im Einzelfall aber schwierig, sich selber zu behandeln. Auch wenn die Autorin überwiegend niedrige homöopathische Potenzen angibt, sollte frau als Laie immer einen ausgebildeten Homöopathen zur Begleitung der Therapie heranziehen.
Wunderbare Wechseljahre
Dieses kleine Büchlein „Wunderbare Wechseljahre“ der Autorin und Cartoonistin Renate Alf bringt mal etwas Abwechslung in die lehr- und schmerzreiche Literatur zu den Wechseljahren. Es ist zwar schon vor einigen Jahren erschienen, aber für mich immer wieder eine Freude, darin zu blättern, die aus dem Leben gegriffenen Geschichten zu lesen und die Cartoons zu bewundern. Herrlich, wie Renate Alf die verschiedenen Frauentypen und ihre Reaktionen auf und in den Wechseljahren beschreibt. Eine kleine Humortherapie in Wort und Bild, wie der Untertitel des Buches heißt.
Und wenn Sie Erfahrungen mit Homöopathie bei Wechseljahresbeschwerden haben, schreiben Sie doch für Ihre Leidensgenossinnen einen Kommentar.




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Hallo, ich bin 43 Jahre alt und vermute, dass ich so langsam in die „Wechseljahre“ komme. habe sehr erhöhten prolaktin, was kann ich pflanzliches einnehmen, damit der prolaktin sich nicht erhöht, lg Tanja
Liebe Tanja,
Hatten Sie denn schon Hormonuntersuchungen machen lassen oder wie kommen Sie auf erhöhtes Prolaktin? Günstig wirken sich standardisierte Pflanzenextrakte aus Mönchspfeffer aus. Viel Erfolg!
Hallo,
ich bin 49 Jahre und habe schon seit einigen Jahre keine Periode mehr.
Habe Hitzewallungen und Stimmungsschwankungen , komme aber mit beidem klar.
Was mich allerdings furchtbar stört ist, dass meine Brüste sehr gewachsen sind (Cup B zu momentan D). Aber ich habe weiterhin ein Spannungsgefühl und befürchte, dass sie noch größer werden ….
Würde in diesem Fall Klimaktoplant helfen?
Oder gibt es ein anderes homöopathisches Mittel dafür?
Danke, Barbara
Liebe Barbara,
Sie können Klimaktoplant versuchen. Das Wachstum der Brüste und das Spannungsgefühl spricht für eine starke Östrogendominanz und einen Progesteronmangel. Hat der Frauenarzt mal im US die Gebärmutterschleimhaut ausgemessen? Gegen die Östrogendominanz können Sie selber sehr viel tun: keinen Alkohol, keine Kuhmilchprodukte, viel Vollkorngetreide, täglich Leinsamen, viel Gemüse, viel Bewegung und Normalgewicht anstreben. Viel Erfolg!
Hallo, ich bin 47 und ein Jahr in den Wechseljahren. Kämpfe mit Schlafstörungen und Hitzewallungen. Klimaktoplant nehme ich schon. Das hat die Hitzewallungen reduziert. Schlimm sind für mich die Ein- und Durchschlafstörungen. Meine Frauenärztin lässt mich mti dem Problem alleine. Hormontherapie oder nichts. Das geht bei mir aber nicht, da ich einen Lebertumor habe. Gibt es eine Liste von Heilpraktikern/Homöopathen oder Gynäkololgen die sich auf das Naturheilverfahren zum Thema Wechseljahren spezialisiert haben? Alleine komme ich nicht wirklich weiter.
Vielen Dank für die Infos
Hallo Prof.Dr. Ingrid Gerhard
Ich bin 46 Jahre alt seit 1,5 Jahre keine Regelblutung mehr seit 5 Monaten habe ich Beschwerden wie : Kurzatmigkeit, Herzrasen , habe ein harmlose hefepilzhautauschlag , Blutdruckschwankung 115-139 .. Ich habe das Gefühl ich vertrage lebensmittel nicht aber Allergiechek war ok , Schilddrüse ok , keine Hitzewallungen, keine Schlafstörung , aber manchmal stumpfe oder bliztartige Kopfweh kurz, und ich nehme nicht zu trotzdem hohe Cholesterin LDL 175 HDL 65 hm ziemlich ratlos gehört das auch zum wechseljahrenbeschwerden? Welche homöopathie , oder medikament wäre am besten für mich . Vielen dank für ihre Zeit !!
Liebe Emilia,
Ihre Beschwerden können gut mit den Wechseljahren zusammenhängen. Spezielle Medikamente kann ich Ihnen nicht empfehlen, denn dafür müsste ich Sie als Patientin gesehen und sehr viel mehr ausgefragt haben. Am besten suchen Sie sich einen Arzt für Naturheilkunde, der Sie beraten und behandeln kann. Bei diesen Gesellschaften finden Sie Ärztelisten:
Ganzheitliche Frauenheilkunde
http://www.natum.de/275-0-Arztsuche.html
Naturheilmagazin hat Namensliste für Ärzte und Therapeuten
http://www.naturheilmagazin.de/nc/aerzte.html
Natur und Medizin der Karl und Veronika Carstens Stiftung
http://www.naturundmedizin.de
Ärztegesellschaft für Erfahrungsheilkunde e.V.
http://www.erfahrungsheilkunde.org/2.html
Zentralverband der Ärzte für Naturheilverfahren und Regulationsmedizin e.V.
http://www.zaen.org/
Alles Gute!
Vielen dank für ihre Antwort noch eine kurze FRage :
Ich habe meistens Beschwerden Am Vormittag entweder nach dem Essen oder vor dem …meistens dann auch Schwindel , magenblähungen oder wie gesagt diese kurzatmigkeit , dass ich denke ich hyperventilliere …Ist es normal , dass am vormittag kommt ? Und haben sie einen tipp gegen diese kurzatmigkeit? Ich danke ihnen vielmals für die Zeit und ihre Bemühungen .
Liebe Emilia,
das liegt vermutlich an dem geblähten Leib. Lassen Sie Ihren Darm überprüfen und nehmen Sie etwas, was Ihre Darmflora wieder gut aufbaut. Alles Gute!
Guten Morgen Frau Prof. Gerhard!
Ich bin 47,5 Jahre alt und habe drei riesige Myome 6×8, 1X3 und ein undefinierbares in der Gebärmutter. An sich , bis auf eine starke Blutung, unproblematisch.
Allerdings verspüre ich seit einem Jahr vermehrt die ersten Symptome der Wechseljahre und bin unsicher, was ich gegen Schlaflosigkeit und Unruhe an pflanzlichen Mitteln nehmen kann, ohne die Myome zu füttern.
Können Sie mir eine Empfehlung geben, wie ich die Myome aushungern kann und die Wechseljahrsbeschwerden gleichzeitig mildern?
Vielen Dank!
Kerstin
liebe Kerstin,
Sie können Klimaktoplant N nehmen, wie in diesem Artikel empfohlen, oder Remifemin, bzw Klimadynon. Traubensilberkerzenwurzelextrakt soll sich nach neueren Studien günstig auf die Myome auswirken. Auch eine sehr niedrig dosierte Progesteroncreme in der zweiten Zyklushälfte (z.B. 3-5%ig) könnte sinnvoll sein. Alles Gute!
Gutenberg Morgen,
Ich have alleged Meiser Beshwerden mit Sepia gut in Griff bekommen. Nur ein Problem nicht Und das ist die enorme Gewichtszunahme. Esse wenig und ausgewogen. Was kann ich noch tun?
Danke fuer Tips Barbara
Liebe Barbara,
Sprechen Sie mal mit Ihrem Arzt, ob eine Zuckerstoffwechselstörung vorliegen könnte, ob eventuell Myo-Inositol (Clavella) eine Option wäre. Suchen Sie sich einen Sport, der Ihnen Spaß macht. Viele Grüße
Hallo Frau Dr. Gerhardt! Ich bin 38 1/2 Jahre und habe auch erhebliche Probleme gerade vor und während der Menstruation (PMS). Könnte ich Klimaktoplant auch schon nehmen?? Die nervöse Unruhe etc. macht mich fertig. Viele Grüsse
Liebe Anja,
das ist noch nicht ideal. Besser erscheint mir für Sie Magnesium, eventuell als Magnesium Oil, und Mönchspfeffer, kontinuierlich eingenommen. Auch Lavendel, bspw. als Lasea ist hilfreich. Alles Gute!
Vielen Dank für ihre Empfehlungen. Ich werde es ausprobieren! Denn die Schlafstörungen, Stimmungsschwankungen etc. sind langsam echt lästig:( viele Grüsse
Ich bin in den Wchseljahren und habe mir jetzt Wechseljahrs Globoli besorgt.
Was halten sie davon, von der Wirkung ?
Kann ich die unbedenklich einnehmen?
Über eine Antwort würde ich mich freuen
Liebe JUtta,
die kenne ich nicht und sie erscheinen mir alles andere als seriös. Gehen Sie lieber zu einem naturheilkundlich arbeitenden Arzt. Grüße
Hallo Fr. Dr. Gerhard,
Ich bin 59 Jahre alt und hatte meine letzte Periode vor 7 Jahren. Nun habe ich kurz
hintereinander zwei bakterielle Entzündungen mit Gardnerella Vaginalis lt. meines FA .
Ich musste zwei verschiedene AB einnehmen auf die ich resistent war, erst Sobelin zeigte
Wirkung. Jetzt eben wieder das 2. mal diese Creme. Mit Symbioflor meinen Darm behandelt.
Da mein Ausfluss bräunlich ist mit etwas Blut soll ich unbedingt eine Ausschabung vornehmen lassen. Dies hätte nichts mit der Entzündung zu tun. Ist das so ? Für eine Antwort bin ich dankbar.
Liebe Maxi,
Ob unbedingt eine Ausschabung sein muss, kann nur Ihr Arzt entscheiden. Bräunlicher Ausfluss kann sowohl aus der Gebärmutter kommen als auch nur aus der Scheide durch die Entzündungen und einen Hormonmangel. Warum nicht einfach erstmal Ovestincreme nehmen und die Schleimhaut aufbauen? Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, ob er im US etwas Verdächtiges in der Gebärmutter gesehen hat, was eine sofortige Ausschabung rechtfertigen könnte. Alles Gute!
Hallo, seit einiger zeit verliere ich kopfhaar, sonst waren meine haare recht dick. bin 53 kann es an den wechseljahren liegen? nehmeseit 1 woche klimaktoplant auch priorin wurde mir empfohlen, kann mir jemdan rat geben?? ein schoenes wochenende, Martina :)
Liebe Martina,
das passiert leider vielen Frauen in den Wechseljahren. Priorin ist gut, mal vom Hautarzt beraten lassen, was in Ihrem individuellen Fall am hilfreichsten ist. Sollte es zu massiv werden, können auch bestimmte Hormone helfen. Mal Kanne Brottrunk trinken und damit Haarspülungen und -packungen machen. Alles Gute!