Die achtsame Behandlung mit Techniken der Ortho-Bionomy® schafft schnelle Erleichterung bei vielen Beschwerden nach einer Entbindung.

Ein Kind auf die Welt zu bringen gehört sicherlich zu den intensivsten Erfahrungen, die eine Frau machen kann. Ob eine eher problemlos gelungene Spontangeburt erlebt wurde oder eine Entbindung mit Hindernissen, Risiken und Stressfaktoren – wenn es letztlich „gut gegangen“ war, erhoffen viele aus dem Umfeld unwillkürlich, dass jetzt das große Mutterglück ausbricht und die junge Mutter nur sonnige Zufriedenheit ausstrahlt. Da fällt es vielen jungen Frauen schwer, über ein verändertes Körpergefühl in der Beckenregion und über Beschwerden im Intimbereich zu sprechen. Risse und Narben in der Scheide und am Damm sind ja nicht selten und lösen Schmerzen u.a. beim Sitzen und beim Geschlechtsverkehr aus.

Eine Entbindung kann schnell den Charakter einer traumatisierenden Erfahrung annehmen. Die klassische Traumadefinition lautet: Ein Trauma ist die Überforderung der in jeder Person angelegten Bewältigungsmechanismen.

Wenn schon die „normale“ Geburt viele werdende Mütter an die Grenzen ihrer körperlichen und psychischen Belastbarkeit bringt, führt eine Geburtssituation mit Zusatzstressoren und Komplikationen rasch zu einer Traumatisierung. Zu den häufigsten Traumareaktionen gehört als letzte Notreaktion des Körpers das Abschalten der körperlichen Wahrnehmung in der betroffenen Region. Umgekehrt sehen wir das Fortbestehen einer Überwachsamkeit in den Geweben, die als Schmerz, Überempfindlichkeit oder als Missempfindung anderer Art lange Zeit fortbesteht. Sich selber im Genitalbereich und am Unterleib nicht mehr richtig wahrnehmen zu können oder bei Berührung Missempfindungen zu haben, ist sehr bedrohlich und löst zusätzlich belastende Zukunftsängste aus.

Zwei positive Fallberichte

  • Das Beispiel einer jungen Frau nach ihrer ersten Entbindung zeigt, wie viele Frauen, die medizinisch nicht als krank gelten, dennoch von diesem Thema betroffen sein können. Eine junge Physiotherapeutin hatte in Zusammenhang mit ihrem unerfüllten Kinderwunsch bereits positive Erfahrungen mit der Behandlung mit manuellen Techniken der Ortho-Bionomy® gemacht. Jetzt kam sie 10 Monate nach Geburt ihres heißersehnten Nachwuchses zur Woman’s Care Behandlung. Ihr erstes Kind hatte sie nach 18 Stunden schmerzhafter Wehen geboren. Seither erlebte sie ihre Scheidenregion als seltsam taub, und bei der ihr selbst so wichtigen Sexualität mit ihrem Mann spürte sie kaum etwas. Dementsprechend hatten beide weniger Freude als sonst an ihrem Zusammensein.

Schon während der intravaginalen Behandlung kehrte zum freudigen Erstaunen der jungen Frau ihr Gefühl in der Scheide wieder zurück. Während der langen Rückfahrt nach der Behandlung übte sie anhaltend die Scheidenkontraktion (s.u.) und kam sehr positiv gestimmt zuhause an. „Ich muss wirklich sagen, dass ich einen sehr deutlichen Unterschied der Beckenbodenspannung fühle…. es fühlt sich jetzt komplett an…..Jetzt machen wir uns einen schönen Abend,“ schrieb sie noch am gleichen Abend. Am folgenden Morgen kam die nächste Nachricht: “ Das Gefühl ist immer noch da. Ich kann komplett anspannen und merke es sehr deutlich. B. fand es letzte Nacht auch super.““ Vom Ehemann erhielt ich (die Therapeutin) per WhatsApp eine kommentarlose Nachricht mit Blumenstrauß.

  • Eine andere junge Physiotherapeutin war während der Entbindung bis fast zur Klitoris hin gerissen. Sie konnte sich selber im Genitalbereich überhaupt nicht berühren. Nach einer vorsichtigen Narbenbehandlung schrieb sie mir: „Die Behandlung war super. Es fühlt sich an, als ob sich der Bereich emotional geöffnet hat. Was sich auch noch deutlich verbessert hat, ist, dass ich jetzt alles viel besser anfassen kann. Vielen Dank noch mal.“

Ablauf der Narbenbehandlung

Wenn entsprechende Beschwerden vorliegen beginnen wir zunächst mit der Behandlung der äußerlich zugänglichen Narben. Dann folgen die intravaginalen Narbenanteile, und wir schließen mit dem Muskeltraining der intravaginalen Muskulatur ab. Neben ausgebildeten Ortho-Bionomy®-Therapeutinnen kann die Behandlung auch durch Vertrauenspersonen und natürlich auch als Selbstbehandlung angeboten werden.

Mit der ortho-bionomischen Behandlung von Narben erleben wir immer wieder, dass wulstige und verquollene Narben schnell abblassen und die Missempfindungen nachlassen.

Vorbereitung der Narbenbehandlung

Für die Beschreibung unserer Vorgehensweise gehen wir von einer Behandlung durch eine zweite Person aus.

Behandlungssetting auf einer Liege

Wenn Sie die Behandlung zusammen mit einer Freundin oder Verwandten durchführen möchten, müssen Sie einen für beide geschützten Rahmen schaffen. Telefon und Handy sollten ausgeschaltet sein. Es geht darum, dass Sie beide ungestört sind für die Dauer der Behandlung. Der Raum ist angenehm temperiert. Es hat sich bewährt, die zu behandelnde Partnerin zwischen zwei Handtücher zu legen und mit einer Decke zuzudecken.

Vergessen Sie vor dem Beginn der Behandlung nie, dass es auch Ihnen als Behandlerin gut gehen muss. Sie dürfen Ihre Arbeitshaltung immer wieder korrigieren. In unseren Seminaren arbeiten wir auf dem Boden – in der Praxis immer auf einer Liege. Mit Kissen und Decken sorgen wir für die Bequemlichkeit von Patientin und Therapeutin. Sie können genauso gut auf dem Sofa oder einem Bett behandeln. Suchen Sie stets die bequemste Möglichkeit.

Manchmal ist der Hintergrund der Beschwerden vor der Behandlung der Patientin selbst nicht klar. Eine Narbenbehandlung weckt oft die präzise Erinnerung an den Zusammenhang, in dem die Verletzung geschehen ist. Achten Sie auch auf kleinste emotionale Reaktionen. Wenn Ihre Freundin den Atem anhält, unruhig oder starr wird, sich anspannt, halten Sie bitte inne und gehen achtsam aus dem körperlichen Kontakt. Jetzt können Sie besprechen, was gerade geschehen ist, was erlebt wurde. Es ist besser, immer wieder in ganz kleinen Schritten vorzugehen, um so der Patientin zu helfen, langsam ihre Bewältigungskompetenz zu erweitern.

In allen meinen Behandlungen, gleich mit welchem Anliegen die Patientin zu mir kam, habe ich nie erlebt, dass es zu einer emotionalen Überwältigung kam. Entscheidend ist die unbedingte Aufmerksamkeit im Kontakt, die Bereitschaft, selbst kleinste Reaktionen wahrzunehmen, sie wertzuschätzen, ohne sie zu beurteilen.

Meine Patientinnen liegen also geschützt zwischen zwei Handtüchern unter einer Decke. Ich arbeite mit latexfreien Handschuhen, um allergische Reaktionen zu vermeiden.

Gesprächskontakt bei der Narbenbehandlung

Während der Behandlung bleibe ich entspannt im Gesprächskontakt. Meine Patientin muss mir sofort mitteilen, wenn der Kontakt sich nicht „schön“ anfühlt. Ich benutze gerne Worte wie schön, weil die Patientinnen sonst unangenehme Gefühle nicht zurückmelden. Der Begriff „schön“ ist eindeutig in seiner Qualität. Viele Menschen sind geprägt von Sätzen wie: “Bös muss bös vertreiben.“ oder „KG tut weh“. Darum verwende ich einige Zeit auf die Herstellung einer klaren Kommunikationsgrundlage. Immer wieder weise ich darauf hin, dass selbst leicht unangenehme Wahrnehmungen oder die Qualität der bedeutungslosen Langeweile unbedingt zurückgemeldet werden müssen.

Wenn Sie sich gegenseitig behandeln, ist eine wichtige Voraussetzung, dass Sie sich jeweils bewusst in die Rolle der Therapeutin hineinbegeben. Ich rate davon ab, einen zu schnellen Rollenwechsel zu planen. Im privaten Umfeld können Sie leicht selbst bestimmen, wann die Gegenbehandlung stattfinden soll.

Die therapeutische Haltung

Sowohl die Narbenbehandlung wie die intravaginale Behandlung findet meist nicht als Selbstbehandlung statt, sondern wird im Austausch mit einer Vertrauensperson erlebt.

Da es sich um eine sehr intime Behandlung handelt, möchte ich selber als professionelle Therapeutin die Patientinnen erst einmal ein wenig kennenlernen. Respekt und Achtsamkeit sind besonders wichtige Voraussetzungen für die Behandlung. Aber auch die genannten äußeren Rahmenbedingungen sind mitentscheidend für das Ergebnis. Wir arbeiten weniger medizinisch, sind weniger neutral, wie z.B. eine Gynäkologin, sondern persönlich zugewandt, auf die subjektive Verfassung unserer Patientin bezogen.

Die Rücksichtnahme auf den jeweiligen emotionalen Zustand während der Behandlung ist ein weiterer maßgeblicher Faktor. Ich kreiere so gut wie möglich eine Stimmung, in der sich die Patientinnen vertrauensvoll entspannen. Eine ortho-bionomische Behandlung ist immer von einer wohlwollenden, unterstützenden, ressourcenorientierten Stimmung geprägt.

Jede Behandlung ist einzigartig

Das Anliegen der Patientin bestimmt das Setting und meinen Focus. Dadurch wird jede Behandlung einzigartig. Als Behandlungsbeispiel haben wir Ihnen die junge Frau mit ihren Beschwerden nach der Entbindung vorgestellt. Es könnte sich aber genauso gut um eine Frau mit Periodenschmerzen im höheren Lebensalter und eine Frau mit Kinderwunsch handeln. Jedes Mal wäre die Stimmung während der Behandlung eine komplett andere. Da die Behandlung Erinnerungen an Einzelaspekte des Geschehens hervorrufen kann, ist es möglich, dass sich unter der Sitzung der Behandlungsauftrag ändert. Als ortho-bionomische Therapeutin berücksichtige ich diese Veränderung, wobei mein Focus weniger auf das Problem orientiert ist. Ich möchte vielmehr gemeinsam mit ihr die Ressourcen der Patientin entdecken. Die Behandlung selbst wird in der Regel als sehr angenehm erlebt. Hinterher melden mir die Frauen zurück: „Mein Schoß fühlt sich ganz weich, warm und lebendig an.“

Die äußerliche Narbenbehandlung

Eine Scheide mit eingezeichneter „Uhr“ zur Lageorientierung

Ihre „Patientin“ liegt geschützt zwischen zwei Handtüchern unter einer Decke. Sie haben ebenfalls eine angenehme Körperhaltung gefunden. Wenn es sich um eine Dammrissnarbe handelt, riskieren Sie jetzt einen achtsamen Blick auf Ihr „Arbeitsgebiet“. Wir müssen zu unserer Orientierung schauen, wo denn der Scheideneingang liegt. Jede Scheide ist anders, und blind „herum zu suchen“ ist für beide Seiten unangenehm. Zu Ihrer besseren Orientierung und Kommunikation möchte ich Ihnen als Hilfe die Aufteilung der Scheide wie eine Uhr anbieten.

Miteinander bewusst mit den eigenen Unsicherheiten und Orientierungsnöten umzugehen fördert das wechselseitige Vertrauen. In unseren Seminaren sind die Frauen häufig am Kichern. Diese fröhliche Stimmung, in der sich auch Unsicherheit ausdrücken darf, ist unterstützend für die weitere Behandlung.

Sie können also ruhig schauen, ob und wo die Narbe außen am Damm beginnt, und dort mit der Behandlung anfangen. Dabei kann Ihre „Patientin“ sich gerne wieder mit dem zweiten Tuch bedecken. Die weitere tastende Orientierung entlang des Narbengewebes ist jetzt wichtiger.

Narbenbehandlung am Beispiel einer Blinddarmoperationsnarbe

Gehen Sie mit Ihrem Zeigefinger in einen achtsamen Kontakt mit der Narbe, gegebenenfalls auch mit dem tiefer darunter liegendem Gewebe. Dann verschieben Sie die Narbe ein wenig in unterschiedliche Richtungen wie in der obigen Abbildung.

In der für die Patientin angenehmsten/schönsten Richtung verweilen Sie einige Atemzüge. Dieser Moment des Verweilens kann länger und manchmal kürzer sein. Solange es sich für Sie beide interessant und nicht langweilig anfühlt, ist es in Ordnung, das Gewebe in dieser Position zu halten. In unseren Seminaren sagen wir unseren Teilnehmern oft: “Wenn man sich die Frage stellt, ob ich noch weitermachen sollte, ist die Behandlung in der Regel schon zu lange gewesen“. Sie behandeln auf diese Weise Schritt für Schritt die ganze äußere Narbe und widmen sich dann genauso der Narbe im Inneren des Körpers.

Die intravaginale Behandlung

Für die intravaginale Behandlung gibt es viele Indikationen. Sie reichen von Periodenbeschwerden, über eine Reizblase, Narbenschmerzen, rezidivierende Harnwegsreizungen, Inkontinenz, sexuelle Lustlosigkeit, angeblich zu enger Scheide, Missempfindungen beim Geschlechtsverkehr, therapieresistenten Rückenschmerzen bis hin zum unerfüllten Kinderwunsch körperlich gesunder Paare.

Training der Schließfunktion der Scheide

Als eine häufige Traumafolge zeigt sich der Totstellreflex, die Schocklähmung. Gewebeareale werden nicht mehr gut wahrgenommen, und die Muskulatur kann dort nur schwer oder gar nicht angesteuert werden. Darum ist ein Training der intravaginalen Muskulatur sehr wichtig.

Zuerst einmal darf die „Patientin“ versuchen, Ihren Zeigefinger vollständig fest mit der Scheide zu umschließen. Viele Frauen haben anfangs überhaupt keine Idee, wie sie das machen sollen. Hier versuche ich mit meinem Finger durch leichten Druck gegen die Scheidenwand ein deutliches Kontaktgefühl herzustellen. Dadurch spürt die Frau einen Widerstand und gewinnt eine Vorstellung davon, wo sie ihre Muskeln aktivieren könnte. Manchmal ist es hilfreich, wenn die Patientin gleichzeitig ihre Mundmuskulatur anspannt, um dadurch ein besseres Gefühl für ihre Scheidenmuskulatur zu bekommen.

Wenn das gut klappt, können Sie die Übung weiter verfeinern und mit zwei unterschiedlichen Bildern arbeiten: Einmal soll sich die Patientin vorstellen, mit ihrer Scheidenmuskulatur eine Schokoladenpraline zu lutschen oder als weitere Möglichkeit ein hartes Bonbon. Je vielfältiger, bewusster und variantenreicher das Zusammenziehen der Muskulatur möglich wird, desto besser ist es. Viele Frauen haben schon nach diesen ersten Behandlungen ein ganz anderes Körpergefühl in der Scheide.

Bitte beachten Sie:

Ich möchte unbedingt darauf hinweisen, dass Schmerzen beim Geschlechtsverkehr eine Folge von sexueller Gewalt sein können. Durch die Geburt kann die frühere, vielleicht vergessene aber immer noch wirksame Gewalterfahrung aktiviert werden. Laut Statistik hat jede vierte Frau sexuelle Übergriffe erlebt. In diesen Fällen überlegen Sie bitte, ob eine Behandlung unter Freundinnen nicht zu schwierig ist. Natürlich können das angenehme und sichere neue Erleben des eigenen Körpers auch die Folgen sexueller Gewalt in kleinen Schritten auflösen.

Behandlung bei Blasenbeschwerden

Nach einer Entbindung können ganz unterschiedliche Blasenbeschwerden auftreten. Manche Frauen haben eher Probleme die Blase zu entleeren, andere eher Mühe den Urin zu halten. In der PT, einer Fachzeitung für Physiotherapeuten, las ich kürzlich, dass bereits ganz junge Sportlerinnen von Blasenstörungen betroffen sind. Im Leistungssport leiden je nach Sportart knapp 50% der jungen Frauen auch ohne Schwangerschaft und Entbindung unter dieser Störung. Mit Anfang 20 den Urin während eines Volleyballspiels nicht halten zu können, ist für die Betroffenen oft so peinlich, dass sie sich keine Hilfe holen. Zunächst vermindern sie ihre Trinkmenge. Das nützt jedoch gar nichts. Das Problem ist unter anderem die gestörte Kontrolle der Schließfunktion der Beckenbodenmuskeln.

Wieder wenden Sie alle Techniken an, die bisher beschrieben wurden. Zusätzlich können Sie noch die neurolymphatischen Reflexzonen nach Chapman für die Blase nutzen. Wo diese liegen, wie frau sie behandelt und viele Behandlungsbeispiele können Sie nachlesen in unserem Buch „Frau Sein – genießen ohne Schmerz“, das im Pflaum Verlag erschienen ist.

Sämtliche Bilder wurden mit Erlaubnis des Verlages dem Buch der Autoren entnommen.

Autoren

Michaela Wiese arbeitete als Diplomsozialarbeiterin viele Jahre therapeutisch und pädagogisch mit Menschen mit somatopsychisch und psychosozial verursachten Krankheiten und Beschwerden. Besonderen Raum nahmen traumatisierte Mädchen und Frauen ein. 1994 gründete sie mit ihrem Mann das Deutsche Institut für Ortho-Bionomy® und arbeitet mit ihm in einer Praxisgemeinschaft. Michaela Wiese integrierte die Traumatherapie und die bewusste Einbeziehung somatopsychischer Interaktionen in die Ortho-Bionomy®. Neben der Leitung des Instituts ist sie als Ausbilderin und als Fachautorin tätig.

Dr. med. Klaus G. Weber, ist Allgemeinarzt mit den Schwerpunkten Ortho-Bionomy®, Naturheilverfahren und Homöopathie. Nach der Facharztausbildung in eigener Praxis niedergelassen engagierte er sich zwei Jahrzehnte bundesweit als Leiter ärztlicher Weiter- und Fortbildungen in Naturheilverfahren. Neben der Praxistätigkeit ist er zusammen mit seiner Frau Leiter und Ausbilder am Deutschen Institut für Ortho-Bionomy® und Fachautor.

Kontakt

Deutsches Institut für
Ortho-Bionomy®   

Michaela Wiese-Weber und
Dr. Klaus G. Weber
Metzelplatz 5
72108 Rottenburg
Tel. Büro 07472-1021 Institutsleitung 07472-24796
Mail: organisation@ortho-bionomy.de 
Auf der Homepage www.ortho-bionomy.de finden Sie unsere Therapeutinnenliste und unser Seminarangebot

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Einfach Frau sein

Genussvoll leben ohne Schmerz

Dieses Buch ist ein Geschenk für Frauen jeden Lebensalters, denn es macht Mut, Beschwerden, auch wenn sie schon länger bestehen, aktiv anzugehen. Die Beschreibungen der leidenden Frauen sind sehr anschaulich beschrieben von der Pubertät (Frau werden) über das Frausein bis hin zu den Wechseljahren (Frau bleiben). Es sind häufig Schmerzen und Beschwerden, die schamhaft verschwiegen werden, die irgendwann als normal erlebt werden, die aber die Lebensqualität und die Beziehungen massiv beeinträchtigen. Und die können alle mit einer Methode geheilt werden?

Ja, können sie, wenn man sich klarmacht, dass unser Körper durchzogen ist von Nervenverbindungen, die die Körperoberfläche und die inneren Organe miteinander vernetzen. Genauso wie es Spezialisten für Zugverbindungen gibt, so gibt es Therapeuten, die Spezialisten von Verknüpfungen zwischen allen Organen und Körperzonen sind. Mit unterschiedlichen Massagetechniken, die jede Frau erlernen kann, können von außen auch innere Organe beeinflusst werden. Verschiedene Techniken werden vorgestellt, die kombiniert werden können: Chakrentherapie, Fußreflexzonentherapie, Kraniosakrale Therapie und die gerade für Frauen so wichtige Ortho-Bionomy® und intravaginale Behandlung, wie sie Gegenstand dieses Artikels ist.

Diesem Buch ist eine große Leserschaft zu wünschen, damit sich viele Therapeutinnen angesprochen fühlen, diese Synthese aus Naturheilkunde, Ordnungstherapie und Traumatherapie zu erlernen, um Frauen das genussvolle Leben ohne Schmerz zu ermöglichen. Herausragend ist die üppige Bebilderung, die es auch Laien erleichtert, sich mit einfachen Handgriffen zu helfen.

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