Im ersten Artikel über den Säure-Basen-Haushalt habe ich Ihnen erklärt, wie es zur Übersäuerung des Organismus kommt und welche schwerwiegenden Folgen ständige Übersäuerung für Ihren Stoffwechsel und alle Organe haben kann. Es drohen nicht nur Abgeschlagenheit, chronische Müdigkeit, Kopf- und Rückenschmerzen, sondern auch Rheuma, Osteoporose, Herz-Kreislauferkrankungen und Krebs. In diesem Artikel werde ich Ihnen aufzeigen, wie Sie gegensteuern können, um langfristig gesund zu werden oder zu bleiben.
Therapie der Übersäuerung
Um eine Übersäuerung zu verhindern oder auszugleichen, müssen Sie erst mal selber etwas für sich tun. Dabei reicht es leider nicht, nur einen „Säureblocker“ zu schlucken. Hier das
5-Punkte-Programm zur Entsäuerung:
• Ernährung
• Darmpflege
• Wickel und Bäder
• Bewegung, Entspannung
• Basenmittel
Diese 5 Punkte werde ich Ihnen im Folgenden erläutern.
1. Ernährung
Bei einer gesunden Bio-Ernährung sollte Gemüse als Basenlieferant an erster Stelle stehen. Frisch zubereitete, gemüsereiche Mahlzeiten sind für den Säure-Basen-Haushalt am gesündesten, denn sie sind besonders reich an basischen Mineralstoffen, insbesondere Kalium. Basische Lebensmittel sollten 70 Prozent des Speiseplans ausmachen. Am einfachsten erreichen Sie dies mit einer Vegetarischen Kostform.
Essen Sie langsam und bewusst! Kauen Sie gut (meine Großmutter sagte immer: „32-mal jeden Bissen kauen, einmal für jeden Zahn“). Belasten Sie sich nicht mit einer großen Mahlzeit am Abend, damit sich der Stoffwechsel in der Nacht regenerieren kann.
Doch selbst basische Kost kann sauer wirken, wenn Darm und Stoffwechsel nicht funktionieren.
Trinken Sie viel klares Wasser ohne Kohlensäure, täglich 2-3L, oder Kräutertees. Das hilft Ihrem Körper bei der Ausscheidung der Säuren. Für Viele ist heißes Wasser (10 min. köcheln lassen) am bekömmlichsten, da es den Verdauungsapparat anregt und die Körpermitte stabilisiert.
Reduzieren Sie Genussgifte wie Rauchen, Alkohol und Kaffee. (Der Genuss liegt nicht in der Menge!)
2. Darmbehandlung
Durch eine Darmsanierung kann das gesunde leicht saure Darmmilieu wieder hergestellt werden. In einem sauren Dickdarm wird das gasförmige Ammoniak, das den Energiestoffwechsel in der Leber massiv belastet, als ungiftiges Salz ausgeschieden. Die Leber kann wieder entsäuern, und der Energiestoffwechsel wird befreit. Zusätzlich wird die Milchsäure im Dickdarm von Bakterien zu dem Krebshemmstoff Butyrat abgebaut.
Neben einer Ballaststoff reichen Kost eignen sich zur Darmsanierung sogen. Probiotika, das sind Kapseln, die gute Darmbakterien enthalten (Milchsäurebakterien, Colibakterien, Bidifusbakterien usw.). Hier einige Beispiele:
- 3-Symbiose und 3-Symbiose plus (hypo-a): enthält noch Vitamine und Futter für die Bakterien
- SymbioLact (SymbioPharm): eine Produktpalette mit verschiedenen Bakterienstämmen, u.a. ein Produkt, das SymbioLact Comp, das ohne Milchzucker, Milcheiweiß, Soja und Gluten auskommt.
- Dr. Jacobs Probioticum (Dr. Jacob´s Medical GmbH): enthält in einer Kapsel mehrere Milliarden Keime von acht verschiedenen Bakterienstämmen.
Die Behandlung sollten Sie mit Ihrem Arzt absprechen.
Wenn Sie erst etwas ohne Ihren Arzt ausprobieren wollen, trinken Sie Kanne Brottrunk (Kanne), der neben den Brotsäurebakterien auch Milchsäure und viele Enzyme, Vitamine und Spurenelemente enthält. Im Frauen-Gesundheitsbuch (S. 79 f) habe ich genauer beschrieben, wofür er alles gut ist. In der Neuentwicklung Kanne Bio Brottrunk Pauer Essenz enthält 1 ml sogar 50 Millionen guter Bakterien.
Oder Sie versorgen sich mit einem Milchsäure- Präbiotikum (z. B. Aronia-Elixier, Dr. Jacob´s Medical GmbH). Neben der darin enthaltenen rechtsdrehenden Milchsäure nähren präbiotische Ballaststoffe aus der Topinambur-Knolle die gesunden Darmbakterien und unterstützen die Wirkung der Milchsäure.
Basische Kräutertees, insbesondere Melisse, sind nicht nur heilsam für Magen und Darm, sondern wirken nachweislich entspannend und stresslindernd. Damit wirken sie auch den psychischen Ursachen der Übersäuerung entgegen.
Sorgen Sie für eine regelmäßige Verdauung, zum Beispiel durch viele Ballaststoffe oder eine Darmreinigung.
Gönnen Sie sich regelmäßig eine Bauchmassage. Wie Sie das machen müssen, finden Sie in einem kleinen Buch von Maria Köllner .
Merken Sie jedoch, dass das alles nichts hilft, dann lassen Sie in einem Speziallabor eine Stuhluntersuchung machen. Dabei sollten nicht nur die Bakterien- und Pilzstämme zahlenmäßig erfasst werden, sondern auch Stoffe, die auf Entzündungen oder eine Schwäche des Immunsystems im Darm hinweisen. Sie wissen ja, 80% unseres Immunsystems liegt im Darm! Auch die Glutenunverträglichkeit ist bei uns viel häufiger, als man bisher dachte.
3. Wickel und Bäder
Wenn Sie ihren Stoffwechsel noch weiter unterstützen wollen, dann verwöhnen Sie sich mit
Basenbädern: Fügen sie dem Badewasser so viel Badesalz zu, dass ein pH-Wert von 8 entsteht. Genießen Sie eine halbe bis eine Stunde das Bad (nicht zu heiß) und messen Sie wieder den pH-Wert. Die Differenz zeigt ihnen an, wie Sie entsäuert haben. Auch ein Fuß-Salzbad ist schon sehr reinigend. Entschlacken über die Haut ist effektiv und angenehm. Aber achten Sie auf gute Salze, bspw. im Wellness Bad von Ihlevital, das Meer- und Himalayasalz, Mineralerde, Dolomit und Korallenfossilien enthält.
Entlasten Sie auch Ihre Leber. Das fängt mit den leicht verdaulichen Nahrungsmitteln und der Alkohol- und Kaffeekarenz an. Zusätzlich machen Sie vor dem Schlafengehen einen
Leberwickel: Tauchen Sie ein Leintuch in kaltes Wasser (noch intensiver, da auch über die Haut entsäuernd ist Kanne Brottrunk statt Wasser) und wringen Sie es gut aus. Legen Sie es auf den nackten rechten Oberbauch. Darüber eine Plastikfolie und dann ein trockenes Handtuch legen. Darauf geben Sie eine Wärmflasche. Zunächst höchstens zwanzig Minuten liegen lassen, um den Kreislauf nicht zu überfordern. Später kann der Wickel bis zu zwei Stunden angewendet werden.
4. Entspannung, Schlaf, Bewegung, Bauchatmung
- Gönnen Sie sich Ruhe und Entspannung, auch mal zwischendurch, und wenn es nur 5 min. sind, die Sie ganz bei sich selber sein können.
- Lernen Sie eine Meditationstechnik. Dann wird es Ihnen bald leichter fallen, nicht gleich sauer zu reagieren, sondern gelassener und achtsamer zu werden.
- Gehen Sie regelmäßig spazieren und beobachten Sie dabei Ihren Atem. Spüren Sie ihn ganz bewusst. Atmen Sie tief in den Bauch ein und aus, um möglichst viel CO2 (Kohlensäure) abzuatmen.
- Treiben Sie Sport an der frischen Luft, aber übertreiben Sie nicht, Sie wollen ja nicht dabei übersäuern!
- Aktivieren Sie Ihr Lymphsystem durch Bürsten-Massage, Bewegung oder Trampolin.
- Sauna oder ein Infrarot-System aktivieren die Entsäuerung und Entgiftung über die Haut und beschleunigen den Prozess.
- Sorgen Sie für erholsamen Nachtschlaf, damit Ihr Körper genügend Zeit zur Regenerierung hat.
- Und lachen Sie so viel, dass Sie sich den Bauch halten müssen!
5. Basenmittel
Kalium und Magnesium stabilisieren Nerven, Muskeln, Blutdruck und entsäuern das Innere der Zellen. Werden die Zellen mit übermäßig vielen Säuren überflutet, gelangen diese in die Zelle und verdrängen Kalium und Magnesium. Die Folge: Die Zellen verarmen an Kalium und Magnesium, während sie schädliche Säuren ansammeln. Nehmen wir zusätzlich Kalium und Magnesium auf, können die Säuren die Zelle durch das Austauschsystem wieder verlassen. Dieses Phänomen wird auch intrazelluläre Entsäuerung genannt. Diese Eigenschaft besitzen nur Kalium und Magnesium. Natriumsalze dagegen leisten diese intrazelluläre Entsäuerung nicht.
Magnesium ist das wichtigste Anti-Stress-Mineral. Magnesiummangel ist weit verbreitet und macht sich in ausgeprägten Fällen beispielsweise durch Muskelzittern, Krämpfe, Kopfschmerzen, Überreiztheit und innere Unruhe bemerkbar. Fehlt das Mineral, fällt es uns schwerer, mit psychischen Belastungen umzugehen. Zudem schützt es Herz und Gefäße.
Vom Regen in die Traufe: Sinn und Unsinn der Basenmittel
Die Diskussion darüber, welche Basenmittel die besseren oder natürlicheren sind, wird kontrovers geführt. So wird behauptet, dass Bicarbonat als wichtigster körpereigener basischer Puffer am natürlichsten sei.
Dies ist eine klassische Halbwahrheit: Richtig ist zwar, dass Bicarbonat der wohl wichtigste körpereigene basische Puffer ist. Aber die Natur macht es beim Bicarbonat im Gegensatz zur Vorgehensweise vieler Azidose-Therapeuten genau richtig: Denn der Bicarbonat-Puffer wird über die Atmungskette in den Zellkraftwerken, die Kohlendioxid-Produktion und die Umgebungsluft bedient. Die Belegzellen im Magen spalten enzymatisch Wasser und Kohlendioxid zu Magensäure und Bikarbonat. Die Magensäure wird in den Magen abgegeben und säuert den Speisebrei an. Das Bicarbonat wird in das Blut abgegeben und erzeugt die sogen. Basenflut nach Mahlzeiten. Ein Teil des Bikarbonats gelangt über die alkalischen Pankreasverdauungssäfte wieder in den Darm, um die Magensäure zu neutralisieren. Es besteht hier also ein natürliches Säure-Basen-Gleichgewicht.
Die Auffüllung des Bicarbonat-Puffers geschieht über die Atmung und ist von der Natur nicht über die Ernährung mit natürlichen Lebensmitteln vorgesehen. Die anorganischen Verbindungen, wie Calciumcarbonat oder Natriumbicarbonat, kommen in Mineralwässern oder Gesteinen vor. Normale basenreiche Lebensmittel enthalten meistens organische, basisch wirkende Salze, wie zum Beispiel Kaliumcitrat oder Maleat. Organische Citrate entfalten ihre Wirkung erst im Citratzyklus. Sie können die ebenso im Citratzyklus anfallenden Stoffwechselsäuren auf naturgemäße Weise neutralisieren.
Was passiert aber, wenn man hochalkalisches Natriumbicarbonat (Natron) künstlich über ein Basenmittel zuführt?
Natron reagiert mit der Salzsäure des Magens zu Kochsalz. Kochsalz kann den Blutdruck, das Magenkrebs- und das Nierensteinrisiko erhöhen. Nach der übermäßigen Alkalisierung erhöht der Magen wieder reaktiv die Säureproduktion. Dies schädigt die Magenschleimhaut.
Besonders bei Menschen mit zu niedrigem Magensäuregehalt können außerdem gefährliche Bakterien die Säurebarriere des Magens überwinden und sich im Magen-Darm-Trakt ansiedeln. Mit anderen Worten: Natriumbicarbonat hochdosiert über ein Supplement einzunehmen, ist widernatürlich und schadet auf Dauer mehr als es nutzt. Infusionen durch einen erfahrenen Azidose-Therapeuten dagegen können eine sinnvolle vorübergehende Hilfe sein. Denn das Bicarbonat gehört ins Blut und nicht in den Magen-Darm-Trakt.
Gerne wird auch Calciumcarbonat verwendet. In den häufig verwendeten hohen Mengen zur Entsäuerung belastet es den Darm. Vom Körper aufgenommen werden Carbonate nur, wenn der Mensch genug Magensäure hat. Der regelmäßige Verzehr von hochalkalischen Basenmitteln wie Natriumbicarbonat und Calciumcarbonat schädigt auf Dauer die Dickdarmflora. Durch die verstärkte Ammoniakbelastung der Leber wird der Teufelskreis der Azidose nicht unterbrochen, sondern auf Dauer sogar gefördert.
Citrat-Basenmittel wirken im Zellstoffwechsel und schonen den Magen-Darmtrakt. Die Citrate füllen den Citratzyklus als zentralen Stoffwechselweg des Energiehaushalts auf und eliminieren dabei jeweils drei Säuremoleküle. Ein optimales Basenmittel enthält Kalium-, Magnesium-, und Calciumcitrat, Zink (essentiell für das Entsäuerungsenzym Carboanhydrase), Silizium (für das Bindegewebe) und Vitamin D (Calcium- und Magnesiumaufnahme) in einem ausgewogenen Verhältnis.
Ergänzt sollte nur werden, was in der Ernährung zu kurz kommt. Hierzu gehören in Deutschland ernährungsbedingt relativ häufig organische Basen wie Citrat, Kalium, Magnesium, in gesundem Maße Calcium (keine Hochdosis-Supplementierung) – und in den meisten Fällen kein Natrium (diesen Ansprüchen genügt zum Beispiel Dr. Jacob’s Basenpulver, Dr. Jacob´s Medical GmbH). Das darin enthaltene Vitamin D entspricht zwar der DGE-Empfehlung, aber reicht bei einem wirklichen Vitamin D-Mangel nicht aus.
Klinische Studien zeigen, dass Citrat-Basenmittel die Knochen von Frauen in der Postmenopause stärken, die Schmerzen von Patienten mit rheumatoider Arthritis und chronischen Rückenschmerzen lindern und Nierensteinleiden entgegenwirken. Kalium und Magnesium sind dabei vor allem zur Normalisierung des Blutdrucks und Herzrhythmus sehr wichtig. Gleichzeitig sollte der Natriumverzehr eingeschränkt werden.
Warum werden dennoch vor allem anorganisches Natriumbicarbonat, Phosphate und Calciumcarbonat in Basenpulvern verwendet?
Der Grund ist einfach: Sie sind in der Herstellung sehr preiswert. Die besser magen-darm-verträglichen und bioverfügbaren organischen Verbindungen Calciumcitrat, Kaliumcitrat und Magnesiumcitrat kosten im Gegensatz zu den anorganischen Substanzen etwa das Zwei-, Drei- beziehungsweise 5-Fünffache. Außerdem haben sie ein größeres Volumen, so dass die benötigten Mengen nicht so einfach in kleine Kapseln gedrückt werde können.
Was in Basenmitteln überflüssig ist
Auch die Zugabe von Eisen und Kupfer in Basenmitteln ist von zweifelhaftem Nutzen. Zum einen, weil diese Spurenelemente unwesentlich für den Säure-Basen-Haushalt sind und zum anderen, weil viele Menschen ohnehin durch einen historisch noch nie da gewesenen hohen Fleischkonsum damit bereits überversorgt sind.
Außerdem steht eine erhöhte Eisen- und Kupferzufuhr im Verdacht, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Krebs zu fördern. In einer Untersuchung an 3000 Männern und 3244 Frauen verdoppelten die prooxidativen Metalle Eisen und Kupfer nahezu das relative Risiko, an einer Krebserkrankung zu versterben. Bei nachgewiesenem Mangel sind sie allerdings sinnvoll.
Einige Basenpulver enthalten als Hauptbestandteil Milchzucker (Laktose) oder weißen Zucker (Saccharose). In Mitteleuropa leiden etwa 10 bis 20 Prozent der Bevölkerung an einer Laktose-Intoleranz. Ebenso wenig wünschenswert ist weißer Zucker, der bei Sauerstoffunterversorgung zur Säurebildung führt.
Es lohnt sich also, das Kleingedruckte auf den Packungen zu lesen. Es kommt auf den tatsächlichen Gehalt an basischen Wirkstoffen (Citrat) an. Viele Basenmittel enthalten unnötige Hilfsmittel, für die Sie oft ein Vielfaches im Vergleich zu reinen Citrat-Mischungen zahlen.
Turbo- Basenkur für zwischendurch
• Trinken Sie zweimal täglich ca. 5 g kaliumreiches, natriumarmes Citrat-Basenmittel (zum Beispiel Dr. Jacob’s Basenpulver) mit reichlich Wasser und je 10 ml eines Milchsäure-Präbiotikums (zum Beispiel Aronia Elixier oder Lactirelle, Dr. Jacob´s Medical GmbH) beziehungsweise 100 ml Kanne Brottrunk (Kanne) – als Turbokur für Darm, Stoffwechsel und Säure-Basen-Haushalt. (In Sprudel schmeckt die Mischung besonders gut, auch wenn stilles Wasser gesünder ist.)
• Nach Ablauf der drei Wochen reichen als Erhaltungsdosis meist täglich etwa 5 g Citrate und 1 Esslöffel Milchsäure-Präbiotikum oder 100-200 ml Kanne Brottrunk.
Folgen der Entsäuerung für Sie
Ihre Haare fallen nicht mehr frühzeitig aus, Ihre Haut wird reiner, Ihre Nägel fester, chronische Schmerzen und Entzündungsprozesse lassen nach. Sie werden sich entspannter und deutlich leistungsfähiger fühlen.
Wenn Sie zudem noch auf eine ausgewogene, gemüse- und obstreiche Ernährung achten und sich regelmäßig bewegen, beugen Sie langfristig der Knochenentkalkung und anderen degenerativen Krankheiten vor. Und Sie werden sich einfach vitaler und wohler in Ihrer Haut fühlen. Und ganz von alleine, anstatt sauer zu reagieren, immer häufiger herzhaft lachen!
Und wie haben Sie sich bei Übersäuerung geholfen? Dann schreiben Sie doch einen Kommentar.


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Vielen Dank für die tollen Tipps. Jetzt ist mir einiges klarer. Ich ernähre mich seit einiger Zeit basisch und habe zusätzlich noch Basentabletten genommen. Ich dachte, dass mus anfangs sein zum entsäuern. Die lasse ich jetzt weg. Nachdem ich Blutdrucktabletten nehmen muss, bin ich eh immer nicht so wirklich glücklich, wenn ich noch Tabletten zusätzlich einnehme muss. Nachdem ich im Netz auf einigen Seiten unterwegs war und doch teilweise sehr unterschiedliche Anschauungsweisen gefunden habe, find ich Ihre Beiträge am plausibelsten. Fühle mich richtig gut mit der Ernährung. Mir reichen 3 Mahlzeiten am Tag. Ich bin satt, habe keine Heißhungerattacken und habe schon ein paar Kilos verloren. ;-)Das mit dem Brotdrink werde ich gerne mal ausprobieren. Übrigens, dass Bakterien im Darm eine große Rolle spielen und dass das Zusammenspiel von Magen und Darm stimmen muss, war mir nie so wirklich bewusst. Je mehr ich mich mit dem Thema beschäftigte, desto mehr wird mir klar, was bei mir im Laufe der Zeit nicht gestimmt hat. Danke nochmals für die Infos!
Guten Tag,
vielleicht bin ich etwas spät mit meiern Frage zu einem blog aus 2012/13,mal sehen…
An einer Stelle wird folgendes empfohlen:
„Trinken Sie zweimal täglich ca. 5 g kaliumreiches, natriumarmes Citrat-Basenmittel (zum Beispiel Dr. Jacob’s Basenpulver) mit reichlich Wasser und je 10 ml eines Milchsäure-Präbiotikums …“
Soll/kann man diese beiden Präparate, Basenmittel und Präbiotikum, oder auch Nasenmittel und Probiotikum, gleichzeitig einnehmen? Oder muss ein Abstand zwischen beiden liegen? Wenn ja, welches Mittel ist als erstes zu nehmen?
Danke vorab für Ihren Kommentar.
Freundliche Grüße,
Eva
Können Sie gleichzeitig einnehmen.
Hallo hatte in 2007 und 2008 jeweils einen Myokatinfarkt. Nehme ASS 100 und Energy 40. Habe seit Ewigkeiten unmengen Luft im Bauch, man mein man ist im sechsten Monat Schwanger so dick wird der Bauch und sehr oft starkes Sodbrennen drück im ganzen Bauch bis das Zwergfell auf die Herzspitze drückt und Schmerzt. Nun meine ich das mein Körper total Übersäuert ist da ich viel Kaffee trinke und auch recht viel Fleisch und Süßigkeiten zu mir nehme. Wie und womit kann ich meinen Körper am besten entsäuern
nur mit einer kompletten Ernährungsumstellung, siehe auch diesen Artikel: http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/uebersaeuerung-%E2%80%93-mythos-oder-echtes-problem/
Hallo Fr. Prof.Dr.,
ich leide unter leichter chron. refluxoesophagitis und habe eine Fructose-Intoleranz, ich weiß auch das mein Körper stark übersäuert ist, leider weiß ich nicht wie ich dem entgegenstäuern soll, da ich mit Lebensmitteln stark eingeschränkt bin. Kann ich denn dieses Basenmittel einnehmen oder was würden sie mir in meinem Fall empfehlen? Über einen Rat würde ich mich sehr freuen! Mit freundlichen Grüßen
Liebe Marion,
Auch wenn Sie mit Lebensmitteln stark eingeschränkt sind, können Sie genügend Produkte finden, die basisch sind. Dauerhaft am besten ist es natürlich über die Ernährung mit Pflanzen und das völlige Weglassen von einfachen Kohlenhydraten, wie Industriezucker, Weißmehl, Alkohol. Die meisten Menschen mit Fruktoseintoleranz können Obst essen, wenn sie das Obst nach einer Mahlzeit oder als Kompott verzehren. Außerdem muss natürlich der Darm behandelt werden. Basenpulver mit organischen Basen, wie bspw. Dr. Jacobs Basenpulver, dürfen Sie ruhig einnehmen.
Alles Gute!
Hallo Frau Dr. Gerhard,
vielleicht können Sie mir weiterhelfen. Ich habe Hashimoto und
Psoriasis. Durch Medikamente hatte ich einen Darmpilz. Womit
sollte ich die Darmflora wieder aufbauen ? Seit gestern nehme
ich Pro-Symbioflor und heute habe ich gelesen, dass ich dieses
Mittel bei Hashimoto nicht nehmen darf. Ich habe mich im Internet
umgesehen, weil ich nach der Einnahme Durchfall hatte.
Für eine Antwort wäre ich dankbar.
Vielen Dank.
Liebe Mia,
Wüsste nicht, warum Sie Prosymbioflor nicht einnehmen sollten?! Aber wenn Sie erst mal den Pilz im Darm loswerden wollen, würde ich Ihnen Myrrhinil intest empfehlen: http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/chronisch-entzundliche-darmerkrankungen-%E2%80%93-hilfe-aus-der-natur/
Gute Besserung!
Vielen herzlichen Dank.
Ich trinke viel Wasser (ca. 4 Liter pro Tag), Salz nehme ich nicht viel zu mir. Ich werde es somit erhöhen. Gemüse und Früchte esse ich viel. Jedoch esse ich auch viel Schokolade (werde sie nun reduzieren). Fleisch esse ich sehr wenig. Zum Frühstück gibt es meistens Müesli (Braunhirse, Weizenkeim…). Oft esse ich zwischendurch auch Nüsse.
Mir ist aufgrund Ihrem Email nicht ganz klar, wie viel ich nun von welchen Präparaten noch einnehmen soll.
– RegEnergetikum von Dr. Jacob’s?
– Dr. Jacob’s Basenpulver?
– Multivitamin-Mineral-Basispräparat “Burgerstein Sport?
– Magnesium?
– Calcium?
Sie erwähnen im oberen Schreiben, dass Unizink oder Acerola-Zink gut aufgenommen werden. Soll ich eines dieser Präparate einnehmen?
Ich esse viel Käse. Milch trinke ich seit Jahren praktisch keine. Was meinen Sie dazu. Ich las, dass Käse sauer ist.
Vielen Dank und beste Grüsse
Liebe A,
Käse macht sauer. Alles übrige habe ich Ihnen ganau gesagt. Wenn Sie nicht klar kommen, bitte einen Arzt für Naturheilkunde aufsuchen. Ich kann Ihnen nichts Genaueres sagen, ohne Sie gesehen und eine genaue Anamnese gemacht zu haben. Denn schließlich wollen Sie ja individuell beraten werden!
Guten Tag Frau Gerhard
Seit 3 Monaten nehme ich täglich vor dem Frühstück 20ml RegEnergetikum von Dr. Jacob’s und nach dem Mittagessen einen Messlöffel Dr. Jacob’s Basenpulver zu mir.
Zusätzlich nehme ich fast täglich eine Tablette vom Multivitamin-Mineral-Basispräparat „Burgerstein Sport“ ein. Sie enthält unteranderem wie erwähntes Basenpulver ebenfalls Magnesium und Calcium.
Trotzdem verspüre ich z.T. noch Krämpfe. Dies vor allem, wenn ich meine Waden zusammen ziehe. Die Fingernägel sind weiterhin mit vielen weissen Flecken gezeichnet. Dies deutet auf Calcium-Mangel hin.
Meine linke Achillessehne ist entzündet. Ich las, dass dies ev. mit einer Übersäuerung zu tun haben kann. Ich treibe Sport, jedoch eher locker und meist kurz (ca. 30′ pro Tag).
Manchmal habe ich Mühe, mich zu konzentrieren.
Empfehlen Sie nun noch mehr Magnesium und Calcium einzunehmen?
Welches Magnesium kann der Körper sehr gut aufnehmen, ist gesund (naturnah, tut Körper gut…) und relativ hoch dosiert?
Welches Calcium kann der Körper sehr gut aufnehmen, ist gesund (naturnah, tut Körper gut…) und relativ hoch dosiert?
Was empfehlen Sie sonst noch?
Vielen herzlichen Dank
Liebe A,
Bei den Wadenkrämpfen kann es sich auch um einen Wasser- bzw. Kochsalzmangel handeln. Trinken Sie denn genug? Die weißen Flecken auf den Nägeln sind Zeichen eines Zinkmangels, meist kombiniert mit Vitamin B-Mangel. Je mehr Magnesium und Kalzium Sie isoliert aufnehmen, desto weniger wird offenbar Zink (und auch Eisen) aufgenommen. Reduzieren Sie mal die ganzen Mineralstoffe und versuchen Sie, sich basischer zu ernähren: viel Gemüse oder Smoothies!! Daraus werden Magnesium und Kalzium am besten aufgenommen! Und natürlich die einfachen Kohlenhydrate weglassen, die sind Magnesium- und Vitaminräuber. Wenn das nicht reicht, zwei ML Dr. Jacobs Basenpulver. Unizink oder Acerola-Zink werden gut aufgenommen.
Interessante Seite! Vielleicht möchte ja der eine oder andere auch meine Seite besuchen. Hier geht es hauptsächlich um das Thema Sodbrennen in der Schwangerschaft. Auch deswegen ist die „basische Ernährung“ eine wichtige Sache.
Hallo, Natalie,
danke für den Tipp, hier der Link zu Deiner Seite: http://www.sodbrennen-schwangerschaft.info
Vielen Dank für Ihre interessanten Tipps zur Entsäuerung. Hierzu habe ich folgende Frage: ist es empfehlenswert das „Jacobs Basenpulver“ und den „Kanne Brottrunk“ zeitlich getrennt einzunehmen, damit sich die jeweiligen Stoffe nicht gegenseitig ’stören‘?
Hallo, Perle,
eine sehr gute Frage. Ich würde auf jeden Fall die getrennte Einnahme empfehlen, sonst überfordert man den Darm. Außerdem müssen Sie erst mal selber ausprobieren, welche Dosis für Sie am verträglichsten ist. Nicht, dass Sie zu schnell aufgeben, weil Sie Blähungen oder Durchfall bekommen. Also beides getrennt und erst mal wenig, dann langsam steigern.
Viel Erfolg!
Tipp ist: viel weniger essen, was säurebildend wirkt, wie Fleisch, Käse, Wurst, mind 70 % Gemüse und Obst, dann braucht man häufig gar keine Basenmittel. Weglassen von Milchprodukten hilft häufig.
Dass Citrate mit Mineralstoffen bei Histamintoleranz Probleme machen, ist normalerweise nicht der Fall. Zitronensäure ist aber ein häufiger Zusatzstoff in Fertignahrungsmitteln, die häufig Probleme machen. Die Zitronensäure stammt dann meistens aus China, die Citrate in Dr. Jacobs Basenmittel aus Deutschland und Europa und sind GMO-frei.