Fast jede Frau leidet irgendwann einmal unter einer Scheideninfektion. Juckreiz, Ausfluss, Brennen und Schmerzen sind oft die typischen Anzeichen. Und viele Frauen schlagen sich immer wieder mit diesen quälenden Symptomen herum. Deshalb wurde ich von Frau Martina Seifen-Mahmoud für die Zeitschrift BIO zu dieser Erkrankung interviewed.Hier finden Sie das Interview mit einigen Ergänzungen und den Themen: Ursachen von Scheideninfektionen, Vorsorgemaßnahmen und Hilfen. In einem zweiten Artikel werde ich auf bestimmte Lebenslagen eingehen: Schwangerschaft, Stillzeit, Pille und die Probleme in den Wechseljahren.
Ursachen von Scheideninfektionen
Gibt es einen Zusammenhang zwischen Sommer, Sonne, Badefreuden und Scheideninfektion?
Ja, den gibt es. Viele Haut- und Schleimhautbewohner lieben eine feucht-warme Umgebung. Synthetikunterwäsche, String-Tangas und hautenge Stretch-Jeans sorgen für dieses Hautklima, bei dem man im Sommer noch leichter ins Schwitzen kommt. Eine erhöhte Ansteckungsgefahr droht außerdem durch Schwimmbäder, nasse Badesachen und gemeinsam genutzte, feuchte Handtücher.
Im Urlaub kann die zu intensive Sonneneinstrahlung das Immunsystem schwächen. Auch ungewohnte Speisen oder ein Zuviel an bestimmten Nahrungsmitteln oder Alkohol belasten den Organismus vermehrt. Last but not least ist für viele im Urlaub endlich mal Zeit für häufigen Sex, der die Scheidenschleimhaut und das Scheidenmilieu verändert.
Was in der Scheidenhöhle wohnt
Warum kann es relativ schnell zu einer Infektion kommen?
In der weiblichen Scheide leben eine Vielzahl von Bakterien und Pilzen in Harmonie zusammen, sofern die Milchsäure produzierenden Döderleinbakterien überwiegen und die möglicherweise krank machenden Keime in Schach halten. Das schaffen sie, indem sie den Säuregrad der Scheide bei einem pH- Wert von etwa 4 halten. Die Milchsäurebakterien sind von den Östrogenen abhängig, deshalb schwankt ihre Zahl und Aktivität im Verlaufe des Zyklus.
Werden diese hilfreichen Bakterien abgetötet, beispielsweise durch Antibiotika oder gechlortes Schwimmbadwasser, dann vermehren sich die schädlichen Keime. Auch durch Reinigungsmittel, hormonelle Veränderungen, Samenflüssigkeit, Blut, kann sich der pH-Wert verändern. Rötung und Schwellung im Intimbereich, untypisch gefärbter oder übel riechender Ausfluss, Juckreiz, Brennen – all dies sind Zeichen einer Infektion.
Bakterien oder Pilze
Scheideninfektionen werden meistens durch Bakterien oder Pilze verursacht – worin liegt der Unterschied?
Pilze und Bakterien haben unterschiedliche Lebensbedingungen. Pilze lieben beispielsweise Zucker. Frauen mit Übergewicht und einer erhöhten Zuckerkonzentration im Gewebe erkranken deshalb häufiger an Pilzinfektionen. Hierbei handelt es sich um Hefepilze, sogen. Candida-Arten. Ganz typisch ist dabei der weiße bröckelige Ausfluss, starker Juckreiz, eine gerötete und geschwollene Schleimhaut. Wenn frau schon „Pilzerfahrung“ hat, kann sie bei den ersten Anzeichen drei Tage lang KadeFungin 3 (Dr. Kade) einführen, das rezeptfrei erhältlich ist und die Pilze abtötet. Anschließend empfiehlt es sich, mit KadeFungin Milchsäurekur den pH- Wert wieder zu stabilisieren. Inzwischen gibt es ein neues Produkt, Multi-Gyn FloraPlus, das durch die Förderung der eigenen Laktobazillen in vielen Fällen die Pilzbesiedelung verhindern oder stoppen kann.
Bei ernsteren Pilzinfektionen und geschwächtem Immunsystem kann es sein, dass die Pilzsporen, die sich tief ins Gewebe eingraben können, von einfachen Anti-Pilzmitteln nicht erreicht werden. Dann sind spezielle, verschreibungspflichtige Mittel nötig, wie bspw. Fluconazol, das Pilze und Sporen abtötet.
Steigt der Scheiden-pH-Wert an, so vermehren sich die krank machenden Bakterien. Sie können aus dem Darm in die Scheide überwandern, bspw. die Colibakterien, oder durch Schmierinfektionen schon bei kleinen Mädchen in die Scheide eingebracht werden, bspw. die Streptokokken. Seltenere Erreger wie Gonokokken oder Chlamydien werden beim Geschlechtsverkehr übertragen. Sie machen aber selten eine starke Scheidenentzündung, sondern viel mehr eine Eileiterentzündung.
Das Hämophilus vaginalis-Bakterium, das heute normalerweise Gardnerella vaginalis genannt wird, liebt basisches Milieu und vermehrt sich besonders auf mangelhaft aufgebauter Scheidenschleimhaut. Diese Infektion kommt häufig nach den Wechseljahren oder unter niedrig dosierten Verhütungs- Pillen vor. Der Ausfluss ist eher klar und dünnflüssig und riecht nach Fisch. Juckreiz kann, muss aber nicht auftreten. Manchmal reicht es dann schon, wenn man mit Vitamin C (Vagi-C, Taurus- Pharma) die Scheide ansäuert. Vitamin C hat auch antioxidative Eigenschaften und ist daher besser als Milchsäure. Unter dem Einfluss des Vitamin Cs kann sich die eigene Scheidenflora in kürzester Zeit wieder regenerieren. Oder Sie verbessern mit Milchsäurebakterien das Scheidenmilieu. Mitunter ist aber eine lokale Hormon- oder sogar Antibiotikatherapie (am besten mit Metronidazol oder Clindamycin) sinnvoller.
Da die unterschiedlichen Infektionsauslöser auch verschiedene Behandlungen brauchen, ist es wichtig, dass man in der Regel eine Scheidenentzündung nicht nach Schema F selber behandelt. Sondern dass zunächst der Frauenarzt die richtige Diagnose stellt.
Trichomonaden
Auch Trichomonaden, also einzellige Geißeltierchen, gelten als Auslöser. Was ist hier zu beachten?
Trichomonaden werden vor allem beim Geschlechtsverkehr übertragen, nur die Hälfte aller Frauen bekommt allerdings Symptome. Wenn bekannt ist, dass der Partner Trichomonaden hat, muss unbedingt mit einem speziellen Antibiotikum behandelt werden. Besonders gefährlich sind sie in der Schwangerschaft, da sie zu einer Frühgeburt führen können. Vor Trichomonaden schützt man sich am besten durch die Benutzung eines Kondoms bei jedem Geschlechtsverkehr.
Risiko: Geschlechtsverkehr
Wie reduziert man beim Geschlechtsverkehr das Risiko für eine Scheideninfektion?
Einen Schutz haben wir gerade schon genannt: das Kondom. Man verhindert damit nicht nur, dass krank machende Bakterien übertragen werden können, sondern gleichzeitig schützt man die Scheide vor der basischen Samenflüssigkeit. Es dauert nämlich bis zu vier Tage nach dem Geschlechtsverkehr, bis sich der normale saure pH- Wert wieder eingestellt hat. Deshalb empfehle ich Frauen, die zu Scheideninfektionen neigen, nach dem Geschlechtsverkehr prophylaktisch ein Scheidenzäpfchen mit biologisch aktiven Milchsäurebakterien einzuführen, bspw. Vagiflor (Chiesi), 4Vag (hypo-a, enthält noch „Futter“ für die Bakterien und Vitamine) oder SymbioVag (SymbioPharm, enthält noch Milchsäure und Inulin, einen Nährstoff für Milchsäurebakterien).
Auch bestimmte Sexualpraktiken erhöhen das Risiko für Infektionen. So zum Beispiel wenn nach dem Analverkehr direkt Vaginalverkehr ausgeführt wird, ohne das Kondom zu wechseln oder sich gründlich zu reinigen. Denn dann können sich die Darmbakterien richtig wohl in der Scheide fühlen.
Psyche schuld?
Wenn Frauen immer wieder unter einer Scheideninfektion leiden – welche Rolle spielt der psychische Aspekt dabei?
Stress und Überlastung beeinträchtigen das Immunsystem und damit auch das Ökosystem unserer Haut und Schleimhäute. Die einen Frauen reagieren auf Stress mit Magen- oder Darmbeschwerden, die anderen mit Asthma oder Neurodermitis und wieder andere mit ständig rezidivierenden Infektionen. Dahinter können Partnerprobleme stecken, Ängste, Erfolgsdruck bei Kinderwunsch usw. Den Einfluss von psychischen Faktoren und Umweltbelastungen auf wiederholte Scheideninfektionen hat meine Kollegin Dr. Ulrike Güdel-Banis in einem gesonderten Artikel dargestellt.
Aber bevor man die Ursache auf die Psyche schiebt, sollte man wirklich eine klare Diagnose stellen. Denn wie oft kommen Frauen in die Sprechstunde und wollen nur wieder „die Zäpfchen gegen meinen Pilz“, die überhaupt keinen Pilz haben. Oft ist die Schleimhaut durch Pilzbehandlungen geschädigt oder es steckt eine Hormonstörung dahinter. Dies alles kann behandelt werden und schon ist die „psychische Ursache“ aus dem Weg geräumt.
Übertriebene Hygiene meiden
Welches sind die häufigsten Fehler bei Hygienemaßnahmen, die immer wieder propagiert werden? Was kann man tun oder sollte man möglichst unterlassen?
Der häufigste Fehler ist sicher, dass man „untenrum“ besonders „rein“ sein und gut riechen will. Leider wird viel zu häufig, zu intensiv und mit zu vielen Waschmitteln und Deos gearbeitet. Das reizt die Haut, tötet die guten Hautbakterien ab und erleichtert den krank machenden Keimen, die beispielsweise aus dem Darm kommen, den Eintritt in die Scheide. Ganz wichtig: Der Intimbereich sollte immer von vorne nach hinten, also vom Scheidenausgang zum After gereinigt werden.
Man nimmt dafür am besten Einmalwaschlappen oder solche aus Baumwolle, die man nur einmal benutzt und dann bei mindestens 60 Grad wäscht. Benutzen Sie ein- zweimal am Tag eine Waschlotion mit einem pH-Wert unter 7, bspw. Deumavan sensitiv (Kaymogyn). Pflegende Salben, wie Deumavan Salbe (Kaymogyn) oder Asche Basis Creme (Chiesi) sind unbedingt nach dem Waschen zu empfehlen, da sie die Haut glätten, vor Austrocknung schützen, Beschädigungen verhindern und weniger Darmbakterien auf der Haut verbleiben.
Verzichten sollte man auf Scheidenduschen, die nur die normale Scheidenflora durcheinander bringen. Die Scheide kann sich selber reinigen. Zurückhaltung ist auch geboten bei der Benutzung von duftenden Feuchttüchern. Sie reizen unter Umständen die Haut und können allergische Reaktionen auslösen.
Welche Vorteile hat ein Bidet?
Wenn man richtig herum darauf sitzt, wird das Genitale von vorne nach hinten abgespült und man schmiert nicht mit einem Waschlappen in alle Richtungen. Auch kann man die Temperatur regeln und eine Art Kneippkur für den Unterleib machen, indem man zwischen warm und kalt wechselt. Manche haben einen integrierten Fön, so dass die Haut besonders schonend getrocknet wird.
Welche Maßnahmen gelten für den Partner?
Auch der Partner sollte sich vor dem Geschlechtsverkehr das gesamte Genitale waschen und dabei auch die Vorhaut zurückschieben. Anschließend ist gründliches Händewaschen angesagt. Damit reduziert er das Risiko von Scheideninfektionen bei der Partnerin. Leidet die Partnerin unter wiederholten Scheideninfektionen, muss unter Umständen beim Partner mal eine Spermaprobe untersucht werden, denn er kann unter einer Entzündung leiden, ohne es zu merken. Nur ein Abstrich vom Penis reicht normalerweise nicht aus.
Und nicht zu vergessen, das Kondom, das ihn selbst und die Partnerin vor Infektionen schützt. Übrigens gilt dasselbe, wenn frau eine Partnerin hat: durch den Austausch der Scheidensekrete kann sie sich infizieren, und zwar ist das Risiko umso höher, je häufiger die Partnerinnen wechseln.
Tabelle: Intimpflege: was ist richtig, was ist falsch?

Tipps zur Vorbeugung
Wie lässt sich einer Scheideninfektion am besten vorbeugen?
Das fängt im Alltag bei der Kleidung und der Hygiene an. Die Unterwäsche sollte aus atmungsaktivem Material und nach Möglichkeit bei 60 Grad waschbar sein, denn dann gehen auch Pilze kaputt. Tangas sind für anfällige Frauen nichts. Der Slip sollte täglich gewechselt werden, die Kleidung nicht zu eng sein. Superenge Jeans sehen zwar flott aus, wenn man aber den ganzen Tag darin sitzen muss, entsteht ein schlechtes Hautklima. Hat man eine sitzende Tätigkeit, dann ein Kissen oder eine Unterlage wählen, die nicht zum Schwitzen führen.
Piercing und Intimrasuren reizen die Haut, so dass sie besonders sorgfältig mit Pflegecremes nachbehandelt werden muss. Dafür bietet sich Sagella Sensitive Pflege-Balsam an (Rottapharm), in dem zusätzlich ein pflanzlicher Haarwuchshemmer enthalten ist. Über die vernünftige Hygiene hatten wir ja schon gesprochen.
Um Infektionen durch Schwimmbadbesuche vorzubeugen, führt man am besten vor dem Schwimmen einen nicht reizenden Spezialtampon in die Scheide ein, den Symbiofem protect (SymbioPharm). Und wenn man befürchten muss, dass durch Medikamente, wie bspw. Antibiotika oder Nebennierenrindenhormone, die Scheidenflora leiden könnte, führt man prophylaktisch aktive Milchsäurebakterien ein, wie bspw. 4Vag (hypo-a) oder Vagiflor (Chiesi).
Auch nach einer Untersuchung beim Frauenarzt, nach operativen Eingriffen am Muttermund oder einer Ausschabung können die vorsichtshalber benutzt werden. Für Frauen, die besonders nach der Periode oder nach dem Geschlechtsverkehr an Scheidenentzündungen erkranken, sind diese Zäpfchen oder Scheidencremes auch eine große Hilfe.
Wichtig ist, dass nicht nur äußerlich mit Salbe behandelt wird, sondern dass die Zäpfchen tief in die Scheide, am besten abends, eingeführt werden. Außerdem gibt es zahlreiche Feuchtmittel als Vaginalsalben, -gels und -zäpfchen mit unterschiedlichen Inhaltsstoffen, wie Hyaluronsäure, Pflanzenextrakten (Aloe vera, Teebaumöl, Soja, Ringelblumen), die neben der Befeuchtung auch antientzündliche Eigenschaften haben. Sie sind aber wirklich nur zur Prophylaxe und als Gleitmittel geeignet. Informieren Sie sich vorher, ob sie mit Kondomen vereinbar sind.
Naturheilverfahren einsetzen
Welche naturheilkundlichen Maßnahmen empfehlen Sie?
In der Naturheilkunde wird ja weniger ein bestimmter Keim behandelt als das Terrain, der Boden, auf dem sich eine Erkrankung erst ausbilden kann. Deshalb kann man mit homöopathischen Mitteln behandeln, wenn der Ausfluss eine bestimmte Qualität hat, Besonderheiten bei der Monatsblutung bestehen und gleichzeitig typische Gemütssymptome auftreten.
Nur ein Beispiel: Calcium carbonicum, wenn die Patientin unter einem wund machenden milchigen Ausfluss leidet, die Blutungen zu stark und zu lang sind und sie ewig fröstelt. Homöopathische Komplexmittel können dann verschiedene Arten von Ausfluss abdecken. Mehr dazu finden Sie in meinem Frauengesundheitsbuch.
Oder man versucht es mit den Schüßlersalzen, bspw. Natrium chloratum D6 (Nr. 8) bei wässrig-klaren, wund machenden Absonderungen oder Natrium phosphoricum D6 (Nr. 9) bei sauer-käsigem Ausfluss. Auch Pflanzenmittel aus Sonnenhut, Lavendel oder der Kapuzinerkresse können helfen, die in Form von CERES Urtinkturen (Alcea) den Körper und die Seele bei der Selbstheilung unterstützen. Am besten wendet man sich an eine naturheilkundlich geschulte Therapeutin.
Aber Achtung: Wie größere Studien gezeigt haben, hilft bei immer wiederkehrenden Pilzinfektionen oft der wiederholte Einsatz eines bestimmten Anti-Pilzmittels besser als die Homöopathie, wie ich in einem anderen Artikel schon ausgeführt habe.
Ernährungsumstellung hilft
Kann sich frau auch durch die richtige Ernährung vor Scheideninfektionen mit Pilzen schützen?
Immer wieder tauchen neue Pilzdiäten auf. Letzten Endes wird man sein Immunsystem am besten stärken, wenn man wenig Industriezucker und Auszugsmehle zu sich nimmt, dafür reichlich Obst, Salat, Gemüse und Vollkornprodukte. Auch ein Zuviel an tierischen Nahrungsmitteln sollte vermieden werden, darunter fällt auch der reichliche Konsum von Milch und Käse.
Bei chronischen Pilzinfektionen sollte man auf jeden Fall beim Hausarzt einen Zuckerbelastungstest machen. Auch wenn er unauffällig sein sollte, ist vorübergehend der Konsum von süßem Obst und Kohlenhydraten einzuschränken.
Besteht der Verdacht, dass auch im Darm zu viele Pilze wohnen, was sich durch Blähungen und Durchfall bemerkbar machen kann, so sollte frau mit Ihrem Arzt besprechen, ob eine Stuhluntersuchung nötig ist. Werden darin viele Pilze nachgewiesen, muss der Darm behandelt werden, damit die Pilze nicht die Scheide besiedeln und das Immunsystem weiter schwächen. Frau kann auch auf eigene Faust rechtsdrehende Milchsäure schlucken, bspw. Mykocur (Asconex). Man rührt dreimal täglich 20 Tropfen dieser 20% igen Milchsäure in Wasser oder Tee ein (nicht in Milch!) und trinkt sie über mehrere Wochen regelmäßig. Dadurch wird wieder ein gesunder Darm-pH-Wert eingestellt, das Immunsystem wird aktiviert und der Stoffwechsel entlastet. So stellt sich dann auch wieder eine normale Scheidenflora ein.
Heute wissen wir, dass viele Frauen sogar im Sommer unter einem Vitamin D- Mangel leiden, auch dann droht eine verstärkte Anfälligkeit für Scheideninfektionen. Am besten den Vitamin D- Spiegel messen lassen und Abhilfe schaffen, was übrigens sehr gut mit Vitamin D- Öl über Scheidentampons oder –zäpfchen geht.
Weitere Hilfen
In der Apotheke gibt es Vitamin-C-Tabletten für die Scheide. Was ist davon zu halten?
Diese Tabletten säuern die Scheide an und ermöglichen dadurch den guten Scheidenbakterien bessere Überlebensbedingungen. Vitamin C hat antioxidative und immunmodulatorische Eigenschaften und ist daher mehr als eine Säure. Vitamin -C-Tabletten für die Scheide haben sich als Schutz vor bakteriellen Infektionen besonders in der Schwangerschaft bewährt. Voraussetzung ist natürlich, dass die eigenen Laktobazillen von guter Qualität und in ausreichender Anzahl vorhanden sind. Seit einigen Jahren wissen wir erst, dass vollwertige Laktobazillen Wasserstoffsuperoxid bilden können, das H2O2, und damit die anderen Bakterien in Schach halten. Wenn die Laktobazillen diese Fähigkeit nicht haben, hilft auch das Vitamin C nicht weiter. Übrigens kann man im Labor durch einen Abstrich und eine spezielle Kultur testen lassen, ob die eigenen Milchsäurebakterien Wasserstoffsuperoxid bilden können.
Joghurt für die Scheide?
Eine positive Wirkung sagt man auch so genannten Milchsäure-Gels bei Scheidenpilzinfektionen nach? Mitunter hilft aber auch ganz einfach ein Naturjoghurt, mit dem man die Scheide behandelt. Welche Erfahrungen gibt es?
Die Milchsäure-Gels säuern nur an. Besser sind Milchsäurebakterien(s.o.). Die haben allerdings den Nachteil, dass sie im Kühlschrank aufbewahrt werden sollten. Für Reisen sind die Milchsäuregels deshalb praktischer. Von Naturjoghurt würde ich heute abraten. Diese Laktobazillen gehören nicht zu Vaginalflora! Joghurt hat zwar einen kühlenden Effekt, was manchmal schon hilfreich ist. Das kann aber höchstens mal ein Notbehelf sein, wenn alle Apotheken geschlossen sind.
Impfung gegen Scheideninfektionen
Man hört auch immer mal, dass man sich gegen Scheideninfektionen impfen lassen kann. Was ist davon zu halten?
Das kann eine sehr hilfreiche Sache sein. Es gibt eine spezielle Impfung gegen Candidapilze, aber auch eine zweite, die aus Milchsäurebakterien gemacht wird und das Immunsystem der Scheide verbessert, so dass sie auch anderen Entzündungserregern vorbeugen kann.
Text incl. Bildnutzung mit freundlicher Genehmigung des Bio Ritter Verlags.
BIO-Heft 4
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Und welche Erfahrungen haben Sie mit der Scheidenhygiene und Infektionen gemacht? Unten können Sie einen Kommentar hinterlassen!

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habe lt. Frauenärztin eine anaerobe Scheideninfektion, die ich lt. Ärztin mit Anaerobex behandelt habe, habe zur Zeit keinen Ausfluß (war etwas bräunlich und roch nach Eisen?) hab´aber trotzdem ein leichtes Brennen – was kann ich nehmen?
nehme keine Verhütungsmittel, aber hab´ eine Schilddrüsenunterfunktion, welche ich relativ erfolgreich mit Euthyrox behandle
Könnte auch eine Harnröhreninfektion od. ähnliches dahinterstecken?
Danke für ihre Antwort
Habe nach Ihrer Beschreibung eher den Eindruck, dass die Scheidenschleimhaut zu trocken ist, vielleicht besteht ein Östrogenmangel? Versuchen Sie es mal mit einem dieser Produkte:
Delima® Feminin aus Granatapfelsamen- und Traubenkernöl, das Pflanzenhormone und pflegende Fettsäuren enthält,
Phyto Soja® Vaginal Gel auf Sojabasis,
Multigyn® Liquigel, das auf Polysacchariden aus Aloe vera basiert,
Gynomunal Vaginalgel®, das Pflanzenhormone aus Hopfen enthält, daneben Hyaluronsäure und Liposomen, die die Haut befeuchten und kräftigen,
Hyalofemme® Vaginalgel, das Hyaluronsäure enthält,
Vagisan® FeuchtCreme mit Milchsäure und rückfettenden Eigenschaften.
Auch eine anthroposophische Pflanzenmischung bringt Hilfe. Sie besteht aus: Rosmarinus/Prunus comp., Gelatum® (WALA)
Viel Erfolg!
Hallo Frau Gerhard,
ich habe folgendes Problem. Ich war vor ca. 1,5 Wochen im Freibad, hab seit dem Schmerzen. Es ist so ein Brennen, dachte es wär der Harnweg oder die Blase, da ich häufiger Wasser lassen muß als sonst (hab das Gefühl das es wärmer ist als sonst), kein Juckreiz. Hab mir so Urinteststreifen aus der Apotheke besorgt, aber die zeigen keine Veränderungen an, alles normal. Vielleicht ist es doch die Scheide, ich kann es nicht wirklich sagen. Hab mal mit dem Finger abgetastet, kann aber auch da nichts auffälliges feststellen. Kein auffälliger Ausfluß, ehr klar und nicht riechend. Hab etwas Stress und mach mir natürlich Gedanken, vielleicht steiger ich mich auch etwas zu sehr da hinein. Haben Sie einen Tip für mich, der mir vielleicht den Gang zum Gyn erspart?
Liebe Claudia,
Die Beschwerden klingen für mich eher wie Blasen-/Harnröhrenbeschwerden. Der Urintest aus der Apotheke ist da nicht ausreichend. Am besten gehen Sie zum Hausarzt, um das genau abklären zu lassen. Alternativ, wenn die Beschwerden nicht zu stark sind, könnten Sie es mit Angocin antiinfect versuchen, das ist ein Pflanzenmittel, was bei dieser Art von Blasenreizungen wirkt. Wenn es nicht besser wird, unbedingt zum Doktor!
Hallo Frau Gerhard!!
Ich finde Ihre Arbeit sehr interessant und hilfreich!
Ich lebe seit 2 Jahren in Australien mehr im Landesinneren wo es schwieriger ist die richtigen Arzte und behandlungen zu finden. Ich habe Probleme mit Scheideninfektionen wegen haufigen Verhutngswechsel, sprich Minipille, Injektion, Vaginalring, seit 6 Monaten garnichts ausser Kondom. Seit dem eher wenig Sex, unausgeglichen, Stress, Gewichtsschwankungen, emotional. Ich bin 25 und lebe ziemlich chaotisch, bin sehr emotional und leicht reizbar. Habe zur Zeit brokeligen weiss, manchmal gelblich- graulichen Ausfluss, riecht sauer nicht fischich, kein jucken oder Brennen. Letzte Infektion vor ein paar Monaten mit Starken Jucken und mit Climatrizol behandelt. Beachte Hygiene nur Wasser, Baumwolle. Aber falsche Ernahrung zu unregelmassig, weil meine Arbeit ist auf Nachtschicht, sitzend also zur zeit sehr unausgeglichen. Ich denke es ist wieder eine Infektion. Wie komme ich in Australien an diese Zapfchen ran oder Impfung und Brottrunk welche ich bisher noch nie versucht habe? Desweiterin habe ich manchmal starke, ubelriechende blahungen und jetzt gerade Durchfall. Mein Freund hat diesselben Blahungen und Nachtschweiss und ich finde er ist zuviel Fleisch und trinkt jeden tag Bier. Was mache ich mit ihm?Seit dem ich keine hormonelle Verhutung mehr nehme neben Gewichtsschwankungen bis zu 10kg auch meine Haut schlechter geworden. Sollte ich wieder die Pille nehmen? Injektion soll zu Osteoporose im alter fuhren und vaginalring soll zu hoch dosiert sein. Entschuldigen Sie meine Rechtschreibung aber ich hatte nicht genugend zeit. uber ihren rat wurde ich mich sehr freun!!?! Viele grusse
Hallo, Mel,
Sie haben ja schon selber geschrieben, welche Veränderungen nötig wären, damit Sie die wiederkehrenden Pilzinfektionen loswerden: vernünftige Ernährung, Bewegung, eventuell wieder die Pille (Kombination aus Östrogen und Gestagen), da momentan die Hormone durcheinander sind. Dann an sich selber arbeiten, um ausgeglichen und fröhlich zu werden. Da helfen keine Pillen, kein Brottrunk und keine Impfung! Tut mir leid, dass ich Ihnen da nicht mehr helfen kann. Vielleicht gibt es ja auch in Australien eine Naturheilkundeärztin, die sich um sie kümmern kann.
Hallo Frau Gerhard ,
Ich leide schon seit ein paar Jahren unter übel riechendem Ausfluss , der mich sehr beeinträchtigt . Aus Scham war ich bisher aber noch nicht beim Arzt . Was ich aber bis jetzt gelesen habe werde ich wohl an dem Weg zum Arzt nicht vorbei kommen . Meine Frage jetzt , da ich keinen Juckreiz oder sonstiges und nur den beschrieben Ausfluss habe, handelt es sich wohl um eine bakterielle Infektion . Ich danke ihnen jetzt schon für ihre Antwort und würde mich auch über Tipps freuen …
Liebe Nina,
Sie haben den Geruch zwar nicht beschrieben, aber ich nehme an, dass er fischig riecht. Dann handelt es sich um eine bakterielle Vaginose. Er kann auch faulig riechen als Hinweis auf eine Entzündung am Muttermund. Deshalb bitte unbedingt als erstes zum Frauenarzt. Wenn Sie dort waren und eine Diagnose haben, können Sie mir gerne noch mal schreiben, dann kann ich Ihnen Tipps geben, wie Sie sich in Zukunft vor diesem Ausfluss schützen können.
Hallo Frau Gerhard,
ich habe ein Problem was mich wirklich belastet, ich bin langsam wirklich verzweifelt. Seit 2,5 Jahren (also seit der Geburt meiner Tochter)leide ich fast pausenlos an Pilzen und auch bakteriellen Infektionen. Ich habe mittlerweile nichtmal mehr ein paar Wochen Ruhe, bin quasi spätestens alle 2-3 Wochen bei meinem Gynäkologen. Der ist auch langsam ratlos, genauso wie die anderen Ärzte wo ich mich vorgestellt habe. Ich habe gar keine Chance mit Milchsäure und Döderleinbakterien zu arbeiten, weil ich dann schon wieder die nächste Infektion bekomme. Und die Periode kommt dann auch noch dazwischen (wenn sie denn mal kommt). Eine Pille nehme ich nicht ein.
Auch auf die empfohlene Intimpflege achte ich, d.h. nur Wasser zum waschen, 60Grad Wäsche etc.
An Medikamenten habe ich glaube ich bald sämtliche Cremes und Zäpfchen durch, Milchsäurekuren, Vagi C, MultiGyn nehme ich alles ohne Erfolg. Momentan nehme ich Fluconazolkapseln, sehe aber auch keinen großen Erfolg. Femibion Flor Intim kapseln zum schlucken habe ich auch schon kurmäßig eingenommen. Eine Stuhlprobe wurde schon gemacht, war aber keine übermäßige Pilzbelastung zu finden. Ich weiß wirklich nicht mehr weiter, ich habe gar keine Chance meine Scheidenflora wieder aufzubauen, weil dann schon die nächste Infektion vorliegt. Vor allem habe ich Angst, dass das ganze Antibiotikum gegen die Bakterien mich bald kaputt macht.
Ich bin wirklich verzweifelt und für jeden Tipp dankbar…
Liebe Julia,
ZU Ihrem Problem fallen mir 2 wichtige Punkte ein, an denen man ansetzen müsste: ein zu schwaches Immunsystem und Stressfaktoren, wobei übermäßiger Stress, krank machende Emotionen und psychische Belastungen natürlich ihrerseits das Immunsystem stören. Solche Probleme haben Frauen nach dem ersten Baby häufiger. Am besten lassen Sie sich mal von einem Psychotherapeuten beraten.
Das geschädigte Immunsystem hängt häufig mit dem Darm zusammen. Langfristig müssen Sie über die Ernährung die Darmflora stabilisieren, dann bessert sich automatisch auch die Scheidenflora. Das erreichen Sie durch vollwertige Biokost mit wenig einfachen Kohlehydraten, genügend Ballaststoffen aus Getreide, Gemüse und Obst und milchsäurehaltige Nahrungsmittel, wie Sauerkraut, saure Bohnen oder am bequemsten mit Kanne Brottrunk http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/kanne-bio-brottrunk%C2%AE-ein-lebensmittel-das-es-in-sich-hat/ Alternativ oder zusätzlich eignet sich eine Kur mit Symbioflor http://symbiopharm.de/ am besten lassen Sie sich von der Firma einen Arzt in Ihrer Nähe nennen, der sich mit dieser Behandlung auskennt. Auch eine individuelle Impfung gegen Scheideninfektionen ist über diese Firma beziehbar http://symbiovaccin.de/ und oft als letzter Ausweg sehr erfolgreich.
Hallo Frau Gerhard,
ich habe auch ein Problem….. ich habe seit der Geburt meiner Tochter (14 Monate) regelmäßige Probleme mit dem ständigen Jucken und beim Wasserlassen unangenehmes Brennen…. Es vergeht nach einer Zeit wieder aber es kommt meist nach dem Geschlechtsverkehr wieder. Ich habe in den letzten 5 Monaten 3 Pilzbehandlungen von meinem Frauenarzt bekommen, nur leider ist das eigentliche Problem nicht erledigt. Der stark riechende Ausfluss ist geblieben, der manchmal sogar blutig ist, das Jucken und Brennen ebenfalls. Welchen Rat können Sie mir gebe,n um endlich Ruhe davon zu haben. Ich danke Ihnen schon mal recht Herzlichst. Liebe Grüße Mina
Sie schreiben nicht, ob Sie noch stillen oder eine Pille nehmen oder die Periode schon von alleine haben. Nach der Geburt kann es sich um ein hormonelles Problem handeln, dass einfach die Östrogene noch nicht hoch genug sind. Offenbar sind die Beschwerden nicht nur durch Pilze bedingt, sondern auch durch Bakterien, denn die machen den unangenehm riechenden Ausfluss. Reden Sie mit Ihrem Frauenarzt, ob ein Östrogenmangel besteht, dann kann man den gut durch Scheidenzäpfchen oder -creme behandeln. Andernfalls sollten Sie mal eine regelmäßige Kur mit Multigyn machen und dann nach jedem Geschlechtsverkehr eine eintägige Wiederholungsbehandlung, damit sich die Scheidenflora regenerieren kann. Alle anderen Optionen können Sie ja noch mal in diesem Artikel nachlesen.
Hallo Frau Gerhard.
ich habe viele probleme mit ein weißen ausfluss. ich habe schon oft mittel dagegen bekommen. aber es trat wieder und wieder auf. ich versuche schon seit jahren schwanger zu werden. kann es evtl.daran liegen das meine schleimhaut die spermien auf dem weg zum ei abtöten?
ich suche irgendwas und bin über jeden tipp dankbar, wo ich meine schleimhaut auf den normal stand bekomme und nicht mehr abtötet.
Liebe Nicki,
Ob der Schleim tatsächlich die Spermien abtötet, kann Ihr Frauenarzt ganz leicht mit dem Sims-Huhner-Test feststellen. Teilen Sie ihm Ihre Befürchtung mit, dann kann er diese einfache Untersuchung machen oder Sie zu einem auf Kinderwunsch spezialisierten Zentrum schicken. Falls keine organische Ursache für Ihren unerfüllten Kinderwunsch besteht, lassen Sie sich mal homöopathisch behandeln.
Werte Frau Gerhard,
Sie schreiben über eine spezielle Impfung gegen CANDIDA!
„…Es gibt eine spezielle Impfung gegen Candidapilze, aber auch eine zweite, die aus Milchsäurebakterien gemacht wird und das Immunsystem der Scheide verbessert…“
Da ich nachweislich immer wieder daran leide, würde mich diese besonders interessieren. Ich kenne nur die zweite, nämlich die Gynatren-Impfung, die ja nicht direkt gegen Candida konzipiert ist und auch dort nicht immer hilft.
Wo kann ich die erstgenannte bekommen?
Vielen Dank
Es handelt sich dabei um eine Candida-Autovaccine: http://www.symbinatur.com/de/CANDIDA-AUTOVACCINE-artikel-98.html des mikrobiologischen Labors in Herborn. Sie ist nach meiner Erfahrung sehr effektiv. Viel Erfolg!
Werte Frau Gerhard,
Sie schreiben in Ihrem Artikel über ZWEI mögliche Arten der Impfung, nämlich: „(…) Es gibt eine spezielle Impfung gegen Candidapilze, aber auch eine zweite, die aus Milchsäurebakterien gemacht wird und das Immunsystem der Scheide verbessert (…)“
Die zweite, also die GYNATREN-Impfung kenne ich und weiß, das sie bei ScheidenPILZ nicht immer hilft. Die erste allerdings, eine direkt gegen CANDIDA gerichtete Impfung kenne ich nicht!
Da ich seit Dezember letztens Jahres ca. 10 Pilzinfektionen hatte (Candida albicans, im Labor nachgewiesen) und nun 10 Wochen lang mit Fluconazol behandelt werde (2x pro Woche) und endlich beschwerdefrei bin, würde mich natürlich diese Impfung sehr interessieren. Denn anscheinend stimmt mit meinem „Mileu“ etwas nicht, wenn ich so anfällig bin. Ich hatte davor in meinem Leben lediglich 3-4 Pilzinfektion insgesamt und nun (ich bin 29) gingen sie nicht mehr weg, auch wenn ich bereits alle Maßnahmen und Tipps befolgt habe (inklusive Waschen bei 90°, Kanne Brottrunk täglich, Pflege mit Deumavan und alles erdenkliche zur lokalen Ansäuerung des Mileus, bzw. Döderlein Bakterien).
Ich würde mich sehr über Ihre Hilfe freuen!
Hallo Frau Gerhard,
ich war am Freitag zur Ausschabung und Polypentfernung im KHS. Danach normale leichte Blutung, welche am Sonntag in leichten Ausfluss überging. Seit der OP ist aber der gesamt Bauch gereizt (Luft im Bauch, Übelkeit, Durchfall, Verstopfung wechseln sich ab, ständiges Ziehen im Unterleib). Liege deshalb viel mit Wärmkissen und fühle mich noch schwach wenn ich aufstehe und mich etwas bewege. Am Montag war ich zur Kontrolluntersuchung beim Frauenarzt. Dieser meinte, es hätte sich Bauchwasser gebildet und der Ausfluss eine leichte Entzündung wären wohl schuld an den Blähungen und den Schmerzen. Er hat mir dafür Arilin und Lefax verordnet. Seit der Untersuchung habe ich wieder Blutungen – nicht stark aber den ganzen Tag. Weiterhin Ziehen im Bauch. Gestern Abend starke Probleme/Schmerzen beim Einführen des Zäpfchens am Scheideneingang. Ist das normal oder muss das nochmal abgeklärt werden? Kann ich das Arilin trotz Blutungen überhaupt nehmen?
Danke + viele Grüße
Da stimmt was nicht! Wenn Sie keine Bauchspiegelung hatten, gibt es keinen Grund warum der Darm so verrückt spielen soll und Sie immer noch diese Schmerzen haben. Wo soll das Bauchwasser herkommen? Messen Sie mal Fieber. Entweder haben Sie eine Infektion, dann müssen Sie aber ein Antibiotikum schlucken, oder bei der Ausschabung ist was schief gelaufen. Wenn bisher keine Besserung eingetreten ist, bitte noch mal zum Arzt gehen.