Fast jede Frau leidet irgendwann einmal unter einer Scheideninfektion. Juckreiz, Ausfluss, Brennen und Schmerzen sind oft die typischen Anzeichen. Und viele Frauen schlagen sich immer wieder mit diesen quälenden Symptomen herum. Deshalb wurde ich von Frau Martina Seifen-Mahmoud für die Zeitschrift BIO zu dieser Erkrankung interviewed.Hier finden Sie das Interview mit einigen Ergänzungen und den Themen: Ursachen von Scheideninfektionen, Vorsorgemaßnahmen und Hilfen. In einem zweiten Artikel werde ich auf bestimmte Lebenslagen eingehen: Schwangerschaft, Stillzeit, Pille und die Probleme in den Wechseljahren.
Ursachen von Scheideninfektionen
Gibt es einen Zusammenhang zwischen Sommer, Sonne, Badefreuden und Scheideninfektion?
Ja, den gibt es. Viele Haut- und Schleimhautbewohner lieben eine feucht-warme Umgebung. Synthetikunterwäsche, String-Tangas und hautenge Stretch-Jeans sorgen für dieses Hautklima, bei dem man im Sommer noch leichter ins Schwitzen kommt. Eine erhöhte Ansteckungsgefahr droht außerdem durch Schwimmbäder, nasse Badesachen und gemeinsam genutzte, feuchte Handtücher.
Im Urlaub kann die zu intensive Sonneneinstrahlung das Immunsystem schwächen. Auch ungewohnte Speisen oder ein Zuviel an bestimmten Nahrungsmitteln oder Alkohol belasten den Organismus vermehrt. Last but not least ist für viele im Urlaub endlich mal Zeit für häufigen Sex, der die Scheidenschleimhaut und das Scheidenmilieu verändert.
Was in der Scheidenhöhle wohnt
Warum kann es relativ schnell zu einer Infektion kommen?
In der weiblichen Scheide leben eine Vielzahl von Bakterien und Pilzen in Harmonie zusammen, sofern die Milchsäure produzierenden Döderleinbakterien überwiegen und die möglicherweise krank machenden Keime in Schach halten. Das schaffen sie, indem sie den Säuregrad der Scheide bei einem pH- Wert von etwa 4 halten. Die Milchsäurebakterien sind von den Östrogenen abhängig, deshalb schwankt ihre Zahl und Aktivität im Verlaufe des Zyklus.
Werden diese hilfreichen Bakterien abgetötet, beispielsweise durch Antibiotika oder gechlortes Schwimmbadwasser, dann vermehren sich die schädlichen Keime. Auch durch Reinigungsmittel, hormonelle Veränderungen, Samenflüssigkeit, Blut, kann sich der pH-Wert verändern. Rötung und Schwellung im Intimbereich, untypisch gefärbter oder übel riechender Ausfluss, Juckreiz, Brennen – all dies sind Zeichen einer Infektion.
Bakterien oder Pilze
Scheideninfektionen werden meistens durch Bakterien oder Pilze verursacht – worin liegt der Unterschied?
Pilze und Bakterien haben unterschiedliche Lebensbedingungen. Pilze lieben beispielsweise Zucker. Frauen mit Übergewicht und einer erhöhten Zuckerkonzentration im Gewebe erkranken deshalb häufiger an Pilzinfektionen. Hierbei handelt es sich um Hefepilze, sogen. Candida-Arten. Ganz typisch ist dabei der weiße bröckelige Ausfluss, starker Juckreiz, eine gerötete und geschwollene Schleimhaut. Wenn frau schon „Pilzerfahrung“ hat, kann sie bei den ersten Anzeichen drei Tage lang KadeFungin 3 (Dr. Kade) einführen, das rezeptfrei erhältlich ist und die Pilze abtötet. Anschließend empfiehlt es sich, mit KadeFungin Milchsäurekur den pH- Wert wieder zu stabilisieren. Inzwischen gibt es ein neues Produkt, Multi-Gyn FloraPlus, das durch die Förderung der eigenen Laktobazillen in vielen Fällen die Pilzbesiedelung verhindern oder stoppen kann.
Bei ernsteren Pilzinfektionen und geschwächtem Immunsystem kann es sein, dass die Pilzsporen, die sich tief ins Gewebe eingraben können, von einfachen Anti-Pilzmitteln nicht erreicht werden. Dann sind spezielle, verschreibungspflichtige Mittel nötig, wie bspw. Fluconazol, das Pilze und Sporen abtötet.
Steigt der Scheiden-pH-Wert an, so vermehren sich die krank machenden Bakterien. Sie können aus dem Darm in die Scheide überwandern, bspw. die Colibakterien, oder durch Schmierinfektionen schon bei kleinen Mädchen in die Scheide eingebracht werden, bspw. die Streptokokken. Seltenere Erreger wie Gonokokken oder Chlamydien werden beim Geschlechtsverkehr übertragen. Sie machen aber selten eine starke Scheidenentzündung, sondern viel mehr eine Eileiterentzündung.
Das Hämophilus vaginalis-Bakterium, das heute normalerweise Gardnerella vaginalis genannt wird, liebt basisches Milieu und vermehrt sich besonders auf mangelhaft aufgebauter Scheidenschleimhaut. Diese Infektion kommt häufig nach den Wechseljahren oder unter niedrig dosierten Verhütungs- Pillen vor. Der Ausfluss ist eher klar und dünnflüssig und riecht nach Fisch. Juckreiz kann, muss aber nicht auftreten. Manchmal reicht es dann schon, wenn man mit Vitamin C (Vagi-C, Taurus- Pharma) die Scheide ansäuert. Vitamin C hat auch antioxidative Eigenschaften und ist daher besser als Milchsäure. Unter dem Einfluss des Vitamin Cs kann sich die eigene Scheidenflora in kürzester Zeit wieder regenerieren. Oder Sie verbessern mit Milchsäurebakterien das Scheidenmilieu. Mitunter ist aber eine lokale Hormon- oder sogar Antibiotikatherapie (am besten mit Metronidazol oder Clindamycin) sinnvoller.
Da die unterschiedlichen Infektionsauslöser auch verschiedene Behandlungen brauchen, ist es wichtig, dass man in der Regel eine Scheidenentzündung nicht nach Schema F selber behandelt. Sondern dass zunächst der Frauenarzt die richtige Diagnose stellt.
Trichomonaden
Auch Trichomonaden, also einzellige Geißeltierchen, gelten als Auslöser. Was ist hier zu beachten?
Trichomonaden werden vor allem beim Geschlechtsverkehr übertragen, nur die Hälfte aller Frauen bekommt allerdings Symptome. Wenn bekannt ist, dass der Partner Trichomonaden hat, muss unbedingt mit einem speziellen Antibiotikum behandelt werden. Besonders gefährlich sind sie in der Schwangerschaft, da sie zu einer Frühgeburt führen können. Vor Trichomonaden schützt man sich am besten durch die Benutzung eines Kondoms bei jedem Geschlechtsverkehr.
Risiko: Geschlechtsverkehr
Wie reduziert man beim Geschlechtsverkehr das Risiko für eine Scheideninfektion?
Einen Schutz haben wir gerade schon genannt: das Kondom. Man verhindert damit nicht nur, dass krank machende Bakterien übertragen werden können, sondern gleichzeitig schützt man die Scheide vor der basischen Samenflüssigkeit. Es dauert nämlich bis zu vier Tage nach dem Geschlechtsverkehr, bis sich der normale saure pH- Wert wieder eingestellt hat. Deshalb empfehle ich Frauen, die zu Scheideninfektionen neigen, nach dem Geschlechtsverkehr prophylaktisch ein Scheidenzäpfchen mit biologisch aktiven Milchsäurebakterien einzuführen, bspw. Vagiflor (Chiesi), 4Vag (hypo-a, enthält noch „Futter“ für die Bakterien und Vitamine) oder SymbioVag (SymbioPharm, enthält noch Milchsäure und Inulin, einen Nährstoff für Milchsäurebakterien).
Auch bestimmte Sexualpraktiken erhöhen das Risiko für Infektionen. So zum Beispiel wenn nach dem Analverkehr direkt Vaginalverkehr ausgeführt wird, ohne das Kondom zu wechseln oder sich gründlich zu reinigen. Denn dann können sich die Darmbakterien richtig wohl in der Scheide fühlen.
Psyche schuld?
Wenn Frauen immer wieder unter einer Scheideninfektion leiden – welche Rolle spielt der psychische Aspekt dabei?
Stress und Überlastung beeinträchtigen das Immunsystem und damit auch das Ökosystem unserer Haut und Schleimhäute. Die einen Frauen reagieren auf Stress mit Magen- oder Darmbeschwerden, die anderen mit Asthma oder Neurodermitis und wieder andere mit ständig rezidivierenden Infektionen. Dahinter können Partnerprobleme stecken, Ängste, Erfolgsdruck bei Kinderwunsch usw. Den Einfluss von psychischen Faktoren und Umweltbelastungen auf wiederholte Scheideninfektionen hat meine Kollegin Dr. Ulrike Güdel-Banis in einem gesonderten Artikel dargestellt.
Aber bevor man die Ursache auf die Psyche schiebt, sollte man wirklich eine klare Diagnose stellen. Denn wie oft kommen Frauen in die Sprechstunde und wollen nur wieder „die Zäpfchen gegen meinen Pilz“, die überhaupt keinen Pilz haben. Oft ist die Schleimhaut durch Pilzbehandlungen geschädigt oder es steckt eine Hormonstörung dahinter. Dies alles kann behandelt werden und schon ist die „psychische Ursache“ aus dem Weg geräumt.
Übertriebene Hygiene meiden
Welches sind die häufigsten Fehler bei Hygienemaßnahmen, die immer wieder propagiert werden? Was kann man tun oder sollte man möglichst unterlassen?
Der häufigste Fehler ist sicher, dass man „untenrum“ besonders „rein“ sein und gut riechen will. Leider wird viel zu häufig, zu intensiv und mit zu vielen Waschmitteln und Deos gearbeitet. Das reizt die Haut, tötet die guten Hautbakterien ab und erleichtert den krank machenden Keimen, die beispielsweise aus dem Darm kommen, den Eintritt in die Scheide. Ganz wichtig: Der Intimbereich sollte immer von vorne nach hinten, also vom Scheidenausgang zum After gereinigt werden.
Man nimmt dafür am besten Einmalwaschlappen oder solche aus Baumwolle, die man nur einmal benutzt und dann bei mindestens 60 Grad wäscht. Benutzen Sie ein- zweimal am Tag eine Waschlotion mit einem pH-Wert unter 7, bspw. Deumavan sensitiv (Kaymogyn). Pflegende Salben, wie Deumavan Salbe (Kaymogyn) oder Asche Basis Creme (Chiesi) sind unbedingt nach dem Waschen zu empfehlen, da sie die Haut glätten, vor Austrocknung schützen, Beschädigungen verhindern und weniger Darmbakterien auf der Haut verbleiben.
Verzichten sollte man auf Scheidenduschen, die nur die normale Scheidenflora durcheinander bringen. Die Scheide kann sich selber reinigen. Zurückhaltung ist auch geboten bei der Benutzung von duftenden Feuchttüchern. Sie reizen unter Umständen die Haut und können allergische Reaktionen auslösen.
Welche Vorteile hat ein Bidet?
Wenn man richtig herum darauf sitzt, wird das Genitale von vorne nach hinten abgespült und man schmiert nicht mit einem Waschlappen in alle Richtungen. Auch kann man die Temperatur regeln und eine Art Kneippkur für den Unterleib machen, indem man zwischen warm und kalt wechselt. Manche haben einen integrierten Fön, so dass die Haut besonders schonend getrocknet wird.
Welche Maßnahmen gelten für den Partner?
Auch der Partner sollte sich vor dem Geschlechtsverkehr das gesamte Genitale waschen und dabei auch die Vorhaut zurückschieben. Anschließend ist gründliches Händewaschen angesagt. Damit reduziert er das Risiko von Scheideninfektionen bei der Partnerin. Leidet die Partnerin unter wiederholten Scheideninfektionen, muss unter Umständen beim Partner mal eine Spermaprobe untersucht werden, denn er kann unter einer Entzündung leiden, ohne es zu merken. Nur ein Abstrich vom Penis reicht normalerweise nicht aus.
Und nicht zu vergessen, das Kondom, das ihn selbst und die Partnerin vor Infektionen schützt. Übrigens gilt dasselbe, wenn frau eine Partnerin hat: durch den Austausch der Scheidensekrete kann sie sich infizieren, und zwar ist das Risiko umso höher, je häufiger die Partnerinnen wechseln.
Tabelle: Intimpflege: was ist richtig, was ist falsch?

Tipps zur Vorbeugung
Wie lässt sich einer Scheideninfektion am besten vorbeugen?
Das fängt im Alltag bei der Kleidung und der Hygiene an. Die Unterwäsche sollte aus atmungsaktivem Material und nach Möglichkeit bei 60 Grad waschbar sein, denn dann gehen auch Pilze kaputt. Tangas sind für anfällige Frauen nichts. Der Slip sollte täglich gewechselt werden, die Kleidung nicht zu eng sein. Superenge Jeans sehen zwar flott aus, wenn man aber den ganzen Tag darin sitzen muss, entsteht ein schlechtes Hautklima. Hat man eine sitzende Tätigkeit, dann ein Kissen oder eine Unterlage wählen, die nicht zum Schwitzen führen.
Piercing und Intimrasuren reizen die Haut, so dass sie besonders sorgfältig mit Pflegecremes nachbehandelt werden muss. Dafür bietet sich Sagella Sensitive Pflege-Balsam an (Rottapharm), in dem zusätzlich ein pflanzlicher Haarwuchshemmer enthalten ist. Über die vernünftige Hygiene hatten wir ja schon gesprochen.
Um Infektionen durch Schwimmbadbesuche vorzubeugen, führt man am besten vor dem Schwimmen einen nicht reizenden Spezialtampon in die Scheide ein, den Symbiofem protect (SymbioPharm). Und wenn man befürchten muss, dass durch Medikamente, wie bspw. Antibiotika oder Nebennierenrindenhormone, die Scheidenflora leiden könnte, führt man prophylaktisch aktive Milchsäurebakterien ein, wie bspw. 4Vag (hypo-a) oder Vagiflor (Chiesi).
Auch nach einer Untersuchung beim Frauenarzt, nach operativen Eingriffen am Muttermund oder einer Ausschabung können die vorsichtshalber benutzt werden. Für Frauen, die besonders nach der Periode oder nach dem Geschlechtsverkehr an Scheidenentzündungen erkranken, sind diese Zäpfchen oder Scheidencremes auch eine große Hilfe.
Wichtig ist, dass nicht nur äußerlich mit Salbe behandelt wird, sondern dass die Zäpfchen tief in die Scheide, am besten abends, eingeführt werden. Außerdem gibt es zahlreiche Feuchtmittel als Vaginalsalben, -gels und -zäpfchen mit unterschiedlichen Inhaltsstoffen, wie Hyaluronsäure, Pflanzenextrakten (Aloe vera, Teebaumöl, Soja, Ringelblumen), die neben der Befeuchtung auch antientzündliche Eigenschaften haben. Sie sind aber wirklich nur zur Prophylaxe und als Gleitmittel geeignet. Informieren Sie sich vorher, ob sie mit Kondomen vereinbar sind.
Naturheilverfahren einsetzen
Welche naturheilkundlichen Maßnahmen empfehlen Sie?
In der Naturheilkunde wird ja weniger ein bestimmter Keim behandelt als das Terrain, der Boden, auf dem sich eine Erkrankung erst ausbilden kann. Deshalb kann man mit homöopathischen Mitteln behandeln, wenn der Ausfluss eine bestimmte Qualität hat, Besonderheiten bei der Monatsblutung bestehen und gleichzeitig typische Gemütssymptome auftreten.
Nur ein Beispiel: Calcium carbonicum, wenn die Patientin unter einem wund machenden milchigen Ausfluss leidet, die Blutungen zu stark und zu lang sind und sie ewig fröstelt. Homöopathische Komplexmittel können dann verschiedene Arten von Ausfluss abdecken. Mehr dazu finden Sie in meinem Frauengesundheitsbuch.
Oder man versucht es mit den Schüßlersalzen, bspw. Natrium chloratum D6 (Nr. 8) bei wässrig-klaren, wund machenden Absonderungen oder Natrium phosphoricum D6 (Nr. 9) bei sauer-käsigem Ausfluss. Auch Pflanzenmittel aus Sonnenhut, Lavendel oder der Kapuzinerkresse können helfen, die in Form von CERES Urtinkturen (Alcea) den Körper und die Seele bei der Selbstheilung unterstützen. Am besten wendet man sich an eine naturheilkundlich geschulte Therapeutin.
Aber Achtung: Wie größere Studien gezeigt haben, hilft bei immer wiederkehrenden Pilzinfektionen oft der wiederholte Einsatz eines bestimmten Anti-Pilzmittels besser als die Homöopathie, wie ich in einem anderen Artikel schon ausgeführt habe.
Ernährungsumstellung hilft
Kann sich frau auch durch die richtige Ernährung vor Scheideninfektionen mit Pilzen schützen?
Immer wieder tauchen neue Pilzdiäten auf. Letzten Endes wird man sein Immunsystem am besten stärken, wenn man wenig Industriezucker und Auszugsmehle zu sich nimmt, dafür reichlich Obst, Salat, Gemüse und Vollkornprodukte. Auch ein Zuviel an tierischen Nahrungsmitteln sollte vermieden werden, darunter fällt auch der reichliche Konsum von Milch und Käse.
Bei chronischen Pilzinfektionen sollte man auf jeden Fall beim Hausarzt einen Zuckerbelastungstest machen. Auch wenn er unauffällig sein sollte, ist vorübergehend der Konsum von süßem Obst und Kohlenhydraten einzuschränken.
Besteht der Verdacht, dass auch im Darm zu viele Pilze wohnen, was sich durch Blähungen und Durchfall bemerkbar machen kann, so sollte frau mit Ihrem Arzt besprechen, ob eine Stuhluntersuchung nötig ist. Werden darin viele Pilze nachgewiesen, muss der Darm behandelt werden, damit die Pilze nicht die Scheide besiedeln und das Immunsystem weiter schwächen. Frau kann auch auf eigene Faust rechtsdrehende Milchsäure schlucken, bspw. Mykocur (Asconex). Man rührt dreimal täglich 20 Tropfen dieser 20% igen Milchsäure in Wasser oder Tee ein (nicht in Milch!) und trinkt sie über mehrere Wochen regelmäßig. Dadurch wird wieder ein gesunder Darm-pH-Wert eingestellt, das Immunsystem wird aktiviert und der Stoffwechsel entlastet. So stellt sich dann auch wieder eine normale Scheidenflora ein.
Heute wissen wir, dass viele Frauen sogar im Sommer unter einem Vitamin D- Mangel leiden, auch dann droht eine verstärkte Anfälligkeit für Scheideninfektionen. Am besten den Vitamin D- Spiegel messen lassen und Abhilfe schaffen, was übrigens sehr gut mit Vitamin D- Öl über Scheidentampons oder –zäpfchen geht.
Weitere Hilfen
In der Apotheke gibt es Vitamin-C-Tabletten für die Scheide. Was ist davon zu halten?
Diese Tabletten säuern die Scheide an und ermöglichen dadurch den guten Scheidenbakterien bessere Überlebensbedingungen. Vitamin C hat antioxidative und immunmodulatorische Eigenschaften und ist daher mehr als eine Säure. Vitamin -C-Tabletten für die Scheide haben sich als Schutz vor bakteriellen Infektionen besonders in der Schwangerschaft bewährt. Voraussetzung ist natürlich, dass die eigenen Laktobazillen von guter Qualität und in ausreichender Anzahl vorhanden sind. Seit einigen Jahren wissen wir erst, dass vollwertige Laktobazillen Wasserstoffsuperoxid bilden können, das H2O2, und damit die anderen Bakterien in Schach halten. Wenn die Laktobazillen diese Fähigkeit nicht haben, hilft auch das Vitamin C nicht weiter. Übrigens kann man im Labor durch einen Abstrich und eine spezielle Kultur testen lassen, ob die eigenen Milchsäurebakterien Wasserstoffsuperoxid bilden können.
Joghurt für die Scheide?
Eine positive Wirkung sagt man auch so genannten Milchsäure-Gels bei Scheidenpilzinfektionen nach? Mitunter hilft aber auch ganz einfach ein Naturjoghurt, mit dem man die Scheide behandelt. Welche Erfahrungen gibt es?
Die Milchsäure-Gels säuern nur an. Besser sind Milchsäurebakterien(s.o.). Die haben allerdings den Nachteil, dass sie im Kühlschrank aufbewahrt werden sollten. Für Reisen sind die Milchsäuregels deshalb praktischer. Von Naturjoghurt würde ich heute abraten. Diese Laktobazillen gehören nicht zu Vaginalflora! Joghurt hat zwar einen kühlenden Effekt, was manchmal schon hilfreich ist. Das kann aber höchstens mal ein Notbehelf sein, wenn alle Apotheken geschlossen sind.
Impfung gegen Scheideninfektionen
Man hört auch immer mal, dass man sich gegen Scheideninfektionen impfen lassen kann. Was ist davon zu halten?
Das kann eine sehr hilfreiche Sache sein. Es gibt eine spezielle Impfung gegen Candidapilze, aber auch eine zweite, die aus Milchsäurebakterien gemacht wird und das Immunsystem der Scheide verbessert, so dass sie auch anderen Entzündungserregern vorbeugen kann.
Text incl. Bildnutzung mit freundlicher Genehmigung des Bio Ritter Verlags.
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Und welche Erfahrungen haben Sie mit der Scheidenhygiene und Infektionen gemacht? Unten können Sie einen Kommentar hinterlassen!

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Sehr geehrte Frau Dr. Gerhard,
ich bin wirklich sehr froh, dass ich Ihre Seite gefunden habe und möchte mich Ihnen gerne anvertrauen. Mein Frauenarzt ist zwar sehr verständnisvoll, aber ich glaube als Mann, kann er sich einfach keine Vorstellung davon machen wie es ist, wenn es „dort“ juckt.
Ich bin 47 Jahre alt und habe schon seit Jahren immer wieder mit Pilz (Candida) und auch mit Allergien (hauptsächlich gegen Parabene und Formalin) im Vaginalbereich zu kämpfen. Normalerweise hilft mir dann die Nystaderm comp. Paste (Nystatin, Hydrocotisonacetat) gegen den Juckreiz. Nicht so diesesmal.
Ein Abstrich ergab: reichlich Enterococcus faecalis; reichlich Escherichia coli; mäßig Döderlein Stäbchen; kein Pilzwachstum;
Mein Arzt hat mir 6 St. Arilin-Zäpfchen (100 mg Metronidazol/Zäpfchen) verschrieben und für anschließend 6 St. Vagiflor-Zäpfchen. Aber das Arilin ist halt auch wieder Antibiotika und wird die Anfälligkeit erneut erhöhen.
Ich hatte vor ca. einem Jahr eine Hysterectomie. Antibiotika hab ich zuletzt bekommen wegen einer Magenschleimhautentzündung aufgrund Helicobacter Pylori und danach, weil mir eine Hütftprothese eingesetzt wurde.
Mein Immunsystem dürfte also ziemlich angeschlagen sein.
Ich verwende für den Intimbereich eine seifen-/parabenefreie, ph-hautneutrale Waschlotion und Einmalhandtücher. Meine Unterwäsche wasche ich bei 60 Grad und mit Hygiene-Spüler. Nach dem Toilettengang desinfiziere ich Hände und Toilette mit Antiseptikum.
Kann ich sonst noch etwas tun? Würde mir evtl. eine Impfung helfen – wenn ja, welche genau? Gibt es eine Salbe, die ich (zusätzlich zu den Zäpfchen) für den Außenbereich benutzen sollte?
Ich bin mittlerweile schon soweit, dass ich bereits mit Juckreiz reagiere, wenn ich nur mal eine öffentliche Toilette (ganz schlimm z.B. Bahnhof oder Raststätte) benutzen muss. Ich weiß natürlich, dass das nur Einbildung ist aber die Reaktion folgt nur kurz danach trotzdem.
Ich wäre Ihnen wirklich sehr dankbar, wenn Sie mir irgendwie helfen könnten, denn ich wünsche mir nichts sehnlicher, als diesen Teufelskreis endlich zu durchbrechen.
Mit freundlichen Grüßen
Liebe Brigitte,
Mit Ihren Hygienemaßnahmen machen Sie sicher des Guten zu viel! Lassen Sie mal das ganze Desinfizieren sein und benutzen Sie nur Wasser. Womöglich sprayen Sie auch noch und inhalieren die Desinfektionsmittel. Das macht alles Ihr Immunsystem kaputt. Gebärmutterentfernung, Hüftprothese und das alles bei Ihrem jugendlichen Alter, da bin ich sprachlos. Suchen Sie sich bitte einen ganzheitlich arbeitenden Arzt, der Sie an die Hand nimmt und mit Ihnen gemeinsam Ihren Lebensstil, die Ernährung, die Bewegung und mögliche Umwelt- und psychischen Belastungen „bearbeitet“. Dann wird sich auch Ihr Immunsystem erholen, Sie werden den Juckreiz los und haben eine Chance ganz gesund zu werden.
Alles Gute!
Sehr geehrte Frau Doktor
Ich suche dringend Hilfe bei einem Problem bezüglich der Pille in Verbinung mit Scheideninfektionen. Ich leide nun schon seit knapp einem Jahr an ständigen verschiedenen Vaginalinfektionen. Mein alter Frauenarzt schlug mir „Cerazette“ vor, wege meinen Regelschmerzen und weil man da ja irgendwann keine Blutung mehr bekommt, was das Keimrisiko dämmen sollte. Am 13.08.2013 habe ich nun angefangen sie zu nehmen. 22 Tage habe ich sie genommen, dann bin ich zum FA weil ich wieder Probleme hatte, der sagte, das wäre nicht die richtige für mich weil sie meine Scheide ausgetrocknet hätte und meine Pickel sehr verschlimmrt hätte ausserdem hatte ich zu dem Zeitpunkt (5.9) schon seit mehreren Tagen Zwischenblutung was ich auf die typische Nebenwirkung der Minipille zurückführe. Der Arzt hat mir dann die „Morea sanol“ gegeben und sagte ich solle sie gleich vom einen auf den anderen Tag nehmen und die „Cerazette“ absetzen. Seit dem 6.9 nehme ich nun die „Morea sanol“ und meine Blutungen haben bis jetzt (22.9) nicht aufgehört also es sind schwache Blutungen manchmal orange oder braun.. jetzt war ich am 19.9 wieder beim Arzt weil das Bluten nicht aufhört und eigentlich sollte bei mir ein Abstrich gemacht werden und das geht ja jetzt nicht. Der FA hat mir jetzt eine weitere Pille namens Ministon 20fem und gesagt ich soll beide Pillen nehmen und die Ministon nur bis das bluten aufhört. Aber mein Problem ist jetzt das ich Angst habe das mein kompletter Zyklus durcheinander ist, weil ich mich auch an einem Tag übergeben habe kurz nachdem ich die morea sanol nahm, und auch einmal vergessen habe sie zu nehmen, nach dem übergeben habe ich eine weitere genommen und jetzt sind inklusive heute noch 5 Tabletten drinn, was irgendwie nicht stimmen kann.. Hilfe jetzt endet sie ja dann am Donnerstag und dann müsste ich doch meine Tage bekommen oder??? aber Sinn der Sache war ja das man endlich den Abstrich machen kann…. oh Gott bitte helfen sie mir ich weiß jetzt garnicht mehr was ist und was ich machen soll!
Liebe Grüße Vicky
Liebe Vicky,
jetzt machen Sie sich mal wegen des Abstrichs nicht verrückt! Ihr FA versucht ja, Ihr Hormonchaos in den Griff zu bekommen, das kann manchmal etwas länger dauern, ist aber kein Grund zur Panik! Fragen Sie am besten Ihren FA, wie er das mit den Tabletten gemeint hat.
Liebe Prof. Dr. Gerhard, danke für den Tip mit der allergischen Reaktion. Ich habe die SymbioVag (nach 7 Tagen) jetzt weggelassen und merke eine deutlich Besserung. Sie können sich gar nicht vorstellen wie froh ich bin. Zum Hautarzt gehe ich erstmal nicht, vielleicht regeneriert sich alles von allein. Nochmal danke.
Vielen Dank für Ihre schnelle Antwort. Kann es sein, dass ich auf die SymbioVag Zäpfchen allergisch reagiere ? Das ist nämlich das
Einzige, was ich jetzt neu nehme. Alles andere Oekolp, MultiGyn ActiGel und auch Kadefungin habe ich bisher vertragen. Ich werde morgen zum Hautarzt gehen.
Liebe Frau Prof. Dr. Gerhard,
durch Blasenentzündungen musste ich mehrfach Antibiotika nehmen.
In der Scheide sind schon seit längerem zu wenig Milchsäurebakterien. Darum versuche ich die Scheidenflora mit BioVag und Östrogensalbe zu regenerieren.
Vor ungefähr zehn Tagen hatte ich das Gefühl einen Pilz zu bekommen und nahm auf Anraten meiner Ärztin Canifug Combi 3 Tage Salbe und Zäpfchen. Ich hatte das Gefühl, die Beschwerden wurden besser, aber nachdem ich mit dem Mittel aufhörte, waren sie wieder da. Ich wurde mittlerweile auf Pilze und Bakterien getestet, ein Abstrich wurde ans Labor geschickt, Befund negativ.
Ich habe ein gefühl, als wäre die Scheide wund, alles brennt, MultiGyn ActiGel, Deumavan Salbe/Reinigungslotion selbst die Östrogensalbe. Ich weiß eigentlich gar nicht mehr, was ich noch tun kann, damit dieses Brennen aufhört. Waschen tue ich mich nur noch mit Wasser morgens und abends.
Gestern habe ich es mit Bepanten Wund und Heilsalbe probiert. Das brachte etwas Linderung.
Momentan nehme ich nachts die BioVag Zäpfchen, selbst wenn die sich auflösen und es kommt davon etwas in den äußeren Scheidenbereich, brennt es. Meine Beschwerden sind also hauptsächlich im Scheideneingang. Vom Sex kommen die Beschwerden nicht, denn darauf verzichten mein Mann und ich jetzt schon.
Für Ihre Hilfe wäre ich sehr dankbar.
Liebe Marianne,
das klingt ja fast so, als wären Sie auf irgendetwas allergisch geworden. Am besten stellen Sie sich mal bei einem Hautarzt vor. Zur Pflege würde ich Ihnen momentan nur zu gutem Mandelöl raten, bspw. von Weleda.
Gute Besserung!
Sehr geehrte Frau Dr. Gerhard,
seit ein paar Tagen habe ich einen sehr starken Ausfluss und es brennt und juckt. Meine Frauenärztin empfiehlt mir bei Infektionen eigentlich immer Kadefungin 3 Kombi oder die Canesten Creme für drei Tage. Nun ist es so, dass wir seit ein paar Monaten versuchen ein Baby zu bekommen. Mein Eisprung ist morgen und ich bin mir nicht sicher wie ich vorgehen soll. Daher meine Frage an Sie: darf man Kadefungin oder Canesten anwenden, obwohl man gerade versucht schwanger zu werden? Bzw. können diese Behandlungen den Spermien schädigen?
Vielen Dank im Voraus und liebe Grüße
Laura
Liebe Laura,
Die Datenlage für diese Pilzmittel ist so gut, dass sie keine Probleme für eine mögliche Schwangerschaft darstellen sollten. Ob die Samenfäden daduch vielleicht langsamer werden, weiß man nicht. Versuchen Sie es doch einfach mal mit Multi-gyn floraplus Gel, das hilft auch bei Pilzen und stört vielleicht die Spermien weniger?
Viel Erfolg!
Sehr geehrte Freu Doktor,ich bin es mal wieder.. :(
Ich habe jetzt schon zum vierten mal eine Pilzinfektion :( Mit meinen ganzen Beschwerden in dem Bereich sprich mehrere bakterielle Infektionen und Pilze bin ich nun schon von Frauenarzt zu Frauenarzt gerannt, habe alles mögliche versucht wie Milchsäure/Bakterien, Sitzbäder,Brottrunk weil letztes mal festgestellt wurde,das ich garkeine Flora also gar keine Milchsäurebakterien habe. Nun habe ich vor einer starken Woche eine 12 tägige Vagiflor Kur beendet. Das Einführen von Vagiflor als auch von Michsäure hat sehr sehr am Scheideneingang/Vorhof gebrannt und das nun schon seit mehreren Monaten, aber warum? Deswegen bin ich am Donnerstag zum FA gegangen, welcher mal wieder einen Pilz feststellte, warum es mir aber da immer brennt, kann ich mir aber einfach nicht erklären. Da ich nun schon öfters Pilze hatte, hat er mit nun vier Tabletten Fluconazol 150 verschrieben, weil ich das alles nun schon so lange mitschleppe und weil er meint, es hätten sich schon Resistenzen bilden können. Ich habe ja schon dreimal Nystatin genommen wegen Candida im Bauch, auch habe ich ja seit mehreren Monaten die Ernährung komplett umgestellt auf Vollwertkost (Gemüse,Vollkorn, Basisch, Homöopathie…. kein Zucker,Hefe,Weißmehl…) Meine Frage ist nun, ob das Fluconazol allein reicht, weil man hat ja keine Creme für den äußeren Intimbereich, also ob das Fluconazol auch Pilze auf der äußeren Haut entfernt??
Liebe Grüße und Danke
Vicky
Liebe Vicky,
Ja, das Fluconazol wird über das Blut in alle Gewebe transportiert, man braucht zusätzlich nichts Äußerliches anzuwenden.
Viel Erfolg!
Ich habe seit einem Jahr das Verhütungsstäbchen seit dem nur noch die Tage ganz selten habe ich mal Sex mich macht das schon voll fertig die Frauenärztin weigert sich das teil rauszuholen wo es mir mega schlecht geht ich kann doch nicht 360 Tage meine Tage haben ,habe schon überlegt es mir selber rauszuholen. und jetzt meint die auch noch ich müsste Arilin nehmen. und sie wollte in 3 Monaten noch mal einen Krebsvorsorgeabstrich machen das witzige ist die macht das jedes mal wenn ich bei ihr bin langsam glaube ich die will mich ausnehmen wie eine Weihnachstgans! Was meinen sie dazu was kann ich machen. Ich will das stäbchen nicht mehr haben mir reichst. will auch mal wieder glücklich sein! Und im Moment sieht es nicht daraus aus.
Liebe Grüße Andrea
Liebe Andrea,
Ihr Kommentar ist für mich etwas schwer verständlich. Wenn Sie durch das Verhütungsstäbchen dauernd Blutungen haben, ist das sicher nicht die geeignete Verhütungs-Methode für Sie. Wenn Sie unzufrieden mit Ihrer Frauenärztin sind, sollten Sie eine zweite Meinung einholen und eventuell die Frauenärztin wechseln.
Liebe Frau Gerhard,
ich war nun heute bei dem Frauenarzt meiner Mutter und er hat bei mir Vestibular Adenitis diagnostiziert. Da es hierfür kein Heilmittel gibt, hat sie mir empfohlen weiter mit OeKolp zu arbeiten auf den Verhütungsring (circlet) umzusteigen, da dieser zusätzlich die Hormone zwar in niedriger Dosierung, aber direkt in die Schleimhaut abgibt und diese dadurch stärken kann. Haben sie noch zusätzliche Tipps?
Es ist zwar schön endlich zu wissen, was das wirkliche Problem ist, aber die Aussichten sind leider trotzdem nicht so rosig…
Viele Grüße,
Jana
Liebe Jana,
die Idee Ihres FA ist gut. In wie weit Ihnen die klassische Homöopathie unterstützend helfen kann, kann ich nicht beurteilen, lesen Sie hier mal nach: http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/scheideninfektionen-was-steckt-dahinter/ , http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/wiederkehrende-scheidenentzuendungen-was-experten-raten/
Viel Erfolg
Sehr geehrte Frau Dr. Gerhard,
ich bin 18 Jahre alt und verhüte nun schon seit 3 Jahren mit der Pille.
Seit 2 Jahren leide ich jedoch an ständig wiederkehrender bakterieller
Vaginose, welche direkt nach meiner Regelblutung erneut auftritt,
obwohl ich im selben Monat Arilin in Form von Vaginalzäpfchen dagegen genommen habe.
Derzeitig leide ich wieder daran, habe aber schon einen Termin beim FA
ausgemacht.
Diesmal riecht mein Ausfluss aber nicht fischig, sondern eher faulig und
Schmerzen im Unterleib quälen mich ebenfalls.
Ich bin mir mitlerweile ziemlich sicher, dass das ganze im Zusammenhang
mit meiner Pille steht, denn vor der Einnahmen hatte ich nie Probleme
mit Infektionen.
Nun meine eigentliche Frage an Sie: Ich weiß, dass die Beschwerden nach meiner Regelblutung wieder auftreten, wenn ich nicht zusätzlich
Zäpfchen mit Milchsäurebakteiren verwende oder andere diverse Cremes
etc. benutze.
Was würden Sie mir empfehlen und wenn es wirklich an der Pille liegen sollte, welche wäre besser für mich geeignet (in Bezug auf die Zu-
sammensetzung)?
Vielen Dank im Vorraus für Ihre Antwort!
Liebe Angelique,
Wahrscheinlich liegt Ihr Problem wirklich an der Pille. Fragen Sie Ihren Frauenarzt nach einer Pille, die etwas mehr Östrogene enthält. Wenn Sie Schmerzen im Unterleib habe, müsste auch ein Abstrich gemacht werden, damit Sie keine Infektion verschleppen.