Frauen nach Brustkrebs kämpfen für Frauen mit Brustkrebs

Mit rund 72.000 Neuerkrankungen jährlich ist Brustkrebs die mit Abstand häufigste Krebserkrankung bei Frauen in Deutschland. Doch nicht jede Patientin benötigt die gleiche Therapie. Während früher noch fast jede Patientin eine prophylaktische Chemotherapie erhielt, gibt es heute Genexpressionstests, mit denen herausgefunden werden kann, welcher Frau diese belastende Therapie erspart werden kann. Mit einer Petition an den Deutschen Bundestag sollte erreicht werden, dass auch für gesetzlich versicherte Brustkrebspatientinnen diese Methode zur Verfügung steht. Obwohl die Petition nicht die erforderlichen 50.000 Stimmen erhielt, wird weiter darum gekämpft.

Häufige Harnwegsinfekte: Helfen Zubereitungen aus der Preiselbeere?

Harnwegsinfekte begleiten manche Frauen ihr Leben lang. Schon kleine Mädchen können unter Blasenentzündungen leiden. Junge Frauen klagen immer wieder über Blasenentzündungen oder Reizblase nach dem Geschlechtsakt. Auch in der Schwangerschaft sind Harnwegsinfekte häufig. In den Wechseljahren und danach bewirkt der Östrogenmangel ein Dünnerwerden der Scheiden- und Blasenschleimhaut, so dass Bakterien ein leichtes Spiel haben. Viele Frauen helfen sich mit Pflanzentees. In den letzten Jahren wurden auch die Inhaltsstoffe der Preiselbeere erforscht. In diesem Artikel berichtet eine Wissenschaftlerin von ihren eigenen Untersuchungen zur Wirksamkeit der Preiselbeere bei Harnwegsinfekten.

Vulvodynie, Schmerzen im Intimbereich

Von Problemen im Intimbereich bleibt kaum eine Frau im Laufe ihres Lebens verschont. Meist kann der Frauenarzt helfen. Was aber, wenn der V-Bereich – also Vulva (Schamlippen, Kitzler und Bereich um den Scheideneingang) und Vagina (Scheide) – schmerzt, und die Schmerzen nicht mehr aufhören oder immer wiederkehren? Dann könnte es sich um eine Vulvodynie handeln. Während in den USA bereits starke Patientenorganisationen für die Bekanntheit und Erforschung deses Krankheitsbildes sorgen, stehen in Deutschland noch viele Ärzte hilflos vor der chronischen Schmerzpatientin mit Vulvodynie. Eine Ärztin gibt Hinweise zur Ursache, Diagnostik und Therapie. Sie macht den Betroffenen Mut zur „Expertin in eigener Sache“ zu werden.

Keine Angst vor Hitzewallungen in den Wechseljahren

Das Gesicht rötete sich urplötzlich, genauso schnell wie ihr Schweißperlen um die Nasenflügel glänzten. Noch deutlicher jedoch war die Veränderung der Gemütsverfassung: einst anpackend unabhängig, war sie auf einmal nervös, ängstlich, niedergedrückt. Und das, obwohl meine Mutter fast alles vorzuweisen hatte, was bei Wechseljahrsbeschwerden empfohlen wird. „Veranlagung“- das wollte ich nicht gelten lassen, und so ging ich auf die Pirsch in der Bücherwelt, stürzte mich ins digitale Netz, stöberte Frauengeheimnisse aus aller Welt auf und war selbst mein erstes Versuchskaninchen. Lernen Sie, wie der Wechsel zur „weisen Frau“ vom „puterrot zu phönixleicht“ umgestaltet werden kann.

Wiederkehrende Scheidenentzündungen, was Experten raten

Scheidenentzündungen stellen für uns Frauen in jedem Lebensalter ein oft schwerwiegendes Problem dar. Nimmt man alle Artikel in diesem Webmagazin zu Scheideninfektionen und ihren Therapiemethoden zusammen, so waren über 200.000 Leserinnen an diesem Thema interessiert. Da ich der Meinung bin, dass verschiedene Ärzte völlig unterschiedliche Erfahrungen mit der Behandlung machen, habe ich einigen Kollegen den verzweifelten Brief einer Leserin zugeschickt. Hier beschreiben Spezialisten für Sie ihre Vorgehensweise in hartnäckigen Fällen von wiederkehrenden (rezidivierenden) Scheideninfektionen und Scheidenentzündungen.

Starke Knochen, Expertentipps gegen Osteoporose

Die Knochen sind unser Gerüst, sozusagen das Haus, in dem der Körper wohnt. Wenn ihr Volumen abnimmt, was jeden Menschen ab einem gewissen Alter betrifft, wird das Gerüst instabiler. Es gibt nur wenige Frauen nach den Wechseljahren, bei denen nicht eine Osteoporose festgestellt wird, bzw. ein erhöhtes Risiko vermutet wird. Deshalb ist es wichtig, früh genug mit einer Vorbeugung der Osteoporose anzufangen und für starke und elastische Knochen zu sorgen. Da Frauen ein höheres Risiko haben, eine Osteoporose zu erleiden, führte die Zeitschrift BIO in der Ausgabe 1/ 2013, auf den Seiten 72-77 ein Interview mit mir.