Omega-3-Fettsäuren, wichtig von Schwangerschaft bis Alter

Die ungesättigten Omega-6- und Omega-3- Fettsäuren kann der Körper nicht selber bilden. Durch unsere moderne Ernährung ist das Verhältnis zwischen ihnen zu Ungunsten von Omega-3 verschoben. Daraus ergeben sich gesundheitliche Gefahren in jedem Alter. Omega-3-Fettsäuren sind in Pflanzenölen (ALA) und am meisten in fetten Meeresfischen (DHA, EPA) enthalten. Zur Entwicklung des kindlichen Gehirns ist in der Schwangerschaft und Stillzeit besonders viel DHA nötig, sowie zur Prophylaxe von Allergien und Autoimmunerkrankungen des Kindes EPA. Da Fisch sehr stark mit Umweltgiften belastet ist, sollten Schwangere ihn besser nicht verzehren, sondern ausreichende Mengen von DHA und EPA über saubere Nahrungsergänzungen zu sich nehmen.

Mit Grünteeextrakt das Wachstum von Myomen kontrollieren

Myome können zu zahlreichen Beschwerden und stark eingeschränkter Lebensqualität führen. Neben den eher seltenen genetischen Ursachen spielen hormonelle Dysbalancen, Fehlernährung und Mangel an Antioxidantien eine Rolle. Mit Ernährungsumstellung und Nahrungsergänzungen lässt sich das Myomwachstum bremsen. Besonders erfolgversprechend könnte ein hochkonzentrierter Grünteeextrakt sein. In einer Placebo-kontrollierten Pilotstudie nahm in der Verumgruppe die Myomgröße um 30% ab, in der Placebogruppe dagegen um 24% zu. Zurzeit läuft eine kontrollierte Anwendungsbeobachtung mit dem Grünteeextrakt Tigovit an der Uni-Frauenklinik der Charité in Berlin. Betroffene Frauen können sich über die Teilnahmemodalitäten dort informieren.

Vorzeitige Wechseljahre, sind Umwelthormone eine Ursache?

In den Industrienationen hat sich die Häufigkeit von vorzeitigen Wechseljahren und die Stärke der Symptomatik in den letzten Jahren verzehnfacht. Es gibt deutliche Hinweise darauf, dass hormonaktive Substanzen aus der Umwelt, die sogen. Endokrinen Disruptoren, dafür mitverantwortlich sind, die wir über die Nahrung, das Trinkwasser, die Luft aufnehmen. Außerdem spielen Lebensstilfaktoren, wie Rauchen, Alkoholkonsum, Fehlernährung, Übergewicht, sowie Autoimmunerkrankungen und Medikamente eine Rolle. Erfahren Sie hier einige Aspekte, die Sie berücksichtigen sollten, wenn Sie sich und Ihre Töchter vor vorzeitigen Wechseljahren schützen wollen.

PMS können Sie ohne Hormone heilen

Körperlich spürbare und seelisch erlebbare Beschwerden, die allmonatlich wiederkehren…. Fast jede Frau leidet irgendwann im Laufe ihres Lebens unter dem PMS (Prämenstruelles Syndrom). Oft wird es lange Zeit nicht als solches erkannt.
Heute wissen wir: PMS ist keine Krankheit, sondern eine Hormonstörung. Ursache ist zunächst ein Progesteronmangel. Aber nur deshalb besteht der Progesteronmangel, weil Sie zu wenig Ruhe haben, zu wenig Bewegung, zu wenige Mikronährstoffe, eine unzureichende Ernährung oder eine Belastung mit Umweltgiften. Deshalb können Sie auch selber Ihr PMS ganzheitlich und hormonfrei behandeln.

Meeresgemüse und Algen als Bestandteil unserer Ernährung

Vieles spricht für Algen und Meeresgemüse als Lebensmittel und Heilpflanzen. Man kann Algen zur Entgiftung und Ausleitung benutzen. Algen und Meeresgemüse enthalten Antioxidantien, Jod, viel Calcium, Eisen und Vitamin B12, essentielle Aminosäuren und Fettsäuren. Lignane in Braunalgen zählen zu den Phytoöstrogenen und schützen vermutlich vor hormonabhängigen Krebsarten, wie Brustkrebs und Prostatakrebs. Die meisten wildlebenden Seefischarten und Meeresfrüchte sind im Bestand gefährdet, deshalb sind Meeresgemüse und Algen die nachhaltige und ökologische Alternative zu Seefisch. Allerdings müssen Sie auch bei Algen und Meeresgemüse auf die Qualität und die Herkunft achten.

Natürliche Nahrungsergänzungen: Granatapfelsaft

In unserer Überfluss- Gesellschaft gibt es Nahrung in Hülle und Fülle. Das Problem ist nur, dass viele dieser Nahrungsmittel leere Hüllen für Geschmackstoffe und Kalorien sind. Es sind keine Lebensmittel mehr, die den Organismus mit Vitalstoffen und Bioenergie versorgen. Deshalb kann es in vielen Lebensphasen wichtig sein, unsere Nahrung mit Nahrungsergänzungsmitteln aufzubessern. Eines davon erhält man mit Granatapfelsaft. Seine natürlichen Polyphenole wirken entzündungs- und krebshemmend und halten die Gefäße jung. Zahlreiche Studien belegen, dass Granatapfelsaft nach optimaler Verarbeitung für Jeden ein Powertrunk ist.

Jod, wichtig für die Schilddrüse und die Brustgesundheit

Fast alle medizinischen Wahrheiten, die wir heute für uns als selbstverständlich erachten, mussten sich gegen viele Widerstände durchsetzen. So scheint dies auch für das Thema Jod und seine Bedeutung für die Brust zu gelten. Denn welche Frau mit Stillschwierigkeiten, Mastopathie oder Brustkrebs ist von ihrem Frauenarzt mal gefragt worden, ob sie genug Jod zu sich nimmt? Meistens reicht der Blick auf den Hals: wenn dort keine vergrößerte Schilddrüse zu sehen ist, geht man von einer ausreichenden Jodversorgung aus. Dabei kann Jod viel mehr! Jod ist für die Brustdrüse auch als Schutz vor Mastopathie und Brustkrebs wichtig. Der Jodsättigungstest deckt Jodmangel auf.

Zink – das Frauenmineral

Wenn wir uns eingehender mit dem Spurenelement Zink beschäftigen, erkennen wir, dass es speziell für die Frauengesundheit wichtige Schlüsselaufgaben im Körper übernimmt. Zink aktiviert und reguliert den Gehirnstoffwechsel und das gesamte Hormonsystem. Es bewirkt und ermöglicht unzählige Enzymreaktionen und hat über Stammhirn und Großhirnrinde auch bedeutenden Einfluss auf unser Wohlbefinden. Gerade Frauen leiden oft unter einem versteckten Mangel. Unerfüllter Kinderwunsch, Probleme in der Schwangerschaft, Wechseljahresbeschwerden, Erschöpfung, Haarausfall, Akne können auf einen Zinkmangel hinweisen, der frühzeitig ausgeglichen werden sollte.

Demenz und Depression durch Wurst, Milch und Zucker?

Wie spürbar gesundheitsaktiver Genuss helfen kann, wissen Menschen mit Akne, Rheuma und auch von Krebs Betroffene schon länger. Inzwischen mehren sich die Hinweise, dass auch unser Gehirn davon profitieren kann. Schon verschiedentlich wurde Ihnen an dieser Stelle aufgezeigt, wie direkt die Informationen aus unserem Darm ins Gehirn gelangen. Für die richtigen Informationen ist die richtige Darmflora und damit das richtige Essen verantwortlich, mit dem wir unsere eigenen Darmbewohner bei Laune halten. Können wir also vielleicht sogar unser Gehirn mit Messer und Gabel beeinflussen? Über diese neuesten Forschungsergebnisse werden Sie staunen!

Vitamin D3 und Vitamin K2 bei Osteoporose und Brustkrebs

Das Thema Vitamin D ist mittlerweile allgegenwärtig – zu Recht, wenn man sich die große gesundheitliche Bedeutung von Vitamin D klar macht. Besonders für Frauen ist die ausreichende Zufuhr von Vitamin D sehr wichtig, denn sie trägt unter anderem zur Vorbeugung von Osteoporose und Brustkrebs bei und kann auch während der Therapie unterstützend wirken. Wird ein Vitamin-D-Mangel festgestellt, herrscht jedoch Unsicherheit über die Höhe und Dauer einer Nahrungsergänzung. Zudem stellt sich die Frage, ob die zusätzliche Aufnahme von Vitamin K sinnvoll ist. Diese Fragen sollen hier beantwortet werden. Literaturliste und Buchempfehlungen zur Vertiefung der Kenntnisse runden den Artikel ab.

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