Superfoods – Geschenke der Natur

Superfoods sind vorwiegend pflanzliche Lebensmittel, die zahlreiche Bio-Aktivstoffe enthalten. Diese plant chemicals greifen positiv in den Stoffwechsel ein und stärken unser Abwehrsystem. Besonders wirksam sind heimische Superfoods, also Obst, Gemüse, Kräuter, Salatpflanzen, die bei uns wachsen: Erstens weil wir sie regelmäßig essen, dem Körper also ständig Nachschub an Bio-Aktivstoffen liefern. Zweitens, weil wir Bio-Aktivstoffe in Gemüse, Salat, Obst und Kräutern umso besser nutzen, je frischer und je ausgereifter die Lebensmittel sind. Ernährung mit heimischen Superfoods ist eine von Experten empfohlene gesunde Mischkost, jedoch NICHT ZWINGEND vegan, laktose- oder glutenfrei.

Eine gesunde Darmfunktion – aber natürlich!

Unser Darm führt häufig ein Schattendasein – und wird in seiner Bedeutung unterschätzt. Vielen Menschen ist nicht bewusst, dass dieses fleißige Organ neben der Verdauung noch eine Reihe weiterer wichtiger Aufgaben übernimmt. So ist der Darm unser wichtigstes Immunorgan. Chronische oder wiederkehrende Infekte, Abwehrschwächen, Entzündungen und Allergien nehmen häufig hier ihren Anfang. Für die Gesunderhaltung des Darmes sind die dort angesiedelten »guten« Bakterien von immens wichtiger Bedeutung. Die fleißigen Darmbewohner kann man durch die Zufuhr von probiotischen Keimen und durch richtige Ernährung unterstützen. Davon profitieren Darm und Mensch.

Milchsäure (Laktat) – Unterstützung für Darm und Leber

In der Küche unserer Großeltern wurden viele Nahrungsmittel milchsauer vergoren, um sie bekömmlicher und haltbarer zu machen. Leider ist in der modernen Ernährung nicht mehr viel davon übrig geblieben. In der Volks- und Naturheilkunde wird die rechtsdrehende L-(+)-Milchsäure jedoch aufgrund ihrer vielfachen positiven Wirkungen im Körper hoch geschätzt. Besonders im Darm wirkt Milchsäure regulierend, indem sie eine gesunde Darmflora fördert. Auch für die Leber spielt Milchsäure eine wichtige Rolle, da sie die Ammoniak-Ausscheidung über den Darm fördert und so die Leber entlastet.

Was Frauen 60+ wissen sollten (Teil 3)

Haare, Schönheit und Gewicht: das eine nimmt ab, das andere nimmt zu. Im dritten und letzten Teil meines Interviews in der BIO 4/2014 geht es um die drängenden Probleme Haarausfall und Gewichtsanstieg der Frau ab 60+. Je älter wir werden, desto geringer werden die Möglichkeiten, unsere Schwachstellen erfolgreich zu reparieren. Sowohl unser Haarkleid als auch unser Körpergewicht werden schon vor der Geburt geprägt. Durch die hormonellen Umstellungen nach den Wechseljahren und die mit dem Alter zunehmende Verlangsamung des Stoffwechsels haben auch vormals schlanke Frauen mit 60+ Probleme, ihr Traumgewicht zu halten. Neben der äußeren Schönheit finden Sie zusätzliche Ratschläge, wie auch Geist und Seele gepflegt werden können.

Was Frauen 60+ wissen sollten (Teil 2)

Im Teil 2 meines Interviews mit dem BIO-Magazin 4/2014 wurden weitere häufige Probleme älter werdender Frauen angesprochen. Störungen der Sexualität, Blasenschwäche, Osteoporose und Hörprobleme: auch dagegen kann die Frau 60+ selbst etwas tun. Dabei war es für mich sehr hilfreich, jahrelang eine Spezialsprechstunde für Frauen dieses Alters geführt zu haben. Außerdem gehöre ich ja nun schon eine ganze Zeit zu dieser Altersgruppe und kenne das eine oder andere Symptom aus eigener Betroffenheit. Um so mehr kann ich Ihnen versichern: es lohnt sich, etwas für sich selbst zu tun. Die meisten Beschwerden lassen sich in den Griff bekommen. Und Lebensqualität und Lebensfreude sind bei vielen Frauen 60+ größer als bei Frauen unter 60.

Besondere Geschenke für Körper und Seele

In der Weihnachtszeit gibt es ja kaum eine Frau, die sich nicht ab dem ersten Advent Gedanken über Geschenke für ihre Lieben macht. Aber auch anderen Menschen möchten wir bei der Gelegenheit eine Freude machen. Es sollte schon etwas Besonderes sein, nicht nur die übliche Tafel Schokolade, der Kasten Pralinen oder das Parfum. Bereits in früheren Jahren habe ich Ihnen Geschenke vorgestellt, die Spaß machen, lecker schmecken, anregen oder aufregen, entspannen oder Stoff zum Nachdenken geben. Sie sollen umweltverträglich und natürlich sein. Und sie sollen ein Stück Gesundheit, Wohlgefühl, Freude und Glück vermitteln. Heute gebe ich Ihnen weitere Anregungen geben, wie Sie Gesundheit verschenken können.

Chronisch krank, gereizter Darm, Darmflora schuld?

Bakterien verbinden wir mit Schmutz und Erkrankungen, aber nur etwa ein Prozent davon sind wirklich schädlich. Der Großteil der Bakterien lebt friedlich mit uns zusammen. Im Darm und auf der Haut brauchen wir sogar bestimmte Bakterienarten, um gesund zu bleiben. Ist die natürliche, bakterielle Besiedlung auf der Haut oder in den verschiedenen Schleimhautbereichen gestört, dann können daraus Erkrankungen entstehen. Dazu zählen das Reizdarmsyndrom, Candida-Überwucherungen, Allergien, Autoimmunkrankheiten und chronisch-entzündliche Darmerkrankungen. Sogar bei Adipositas und Krebs wurde eine veränderte Darmflora beobachtet. Unser Darm ist die zentrale Leitstelle für die Erregerabwehr. Hier erfahren Sie, wie Sie prüfen können, ob Ihr Darm gesund ist

Wie die geheimnisvolle HPU chronisch krank macht

Oft werden Frauen wegen Zyklusstörungen, prämenstruellem Syndrom, Schilddrüsenerkrankungen oder gar Unfruchtbarkeit behandelt, ohne dass erkannt wird, dass eine Störung des Stoffwechsels hinter diesen Beschwerden steht. Diese Stoffwechselstörung nennt man Hämopyrrollaktamurie, abgekürzt HPU. HPU führt zu großen Verlusten an aktivem Vitamin B6, Zink und teilweise auch Mangan. Dadurch ist unsere körpereigene Entgiftung gestört. Dies kann zu obigen körperlichen Beschwerden führen. Aber auch bei psychischen Erkrankungen, Autoimmunprozessen, Allergien und Arthrosen kann eine HPU beteiligt sein.

Mit Pflanzenkraft gegen Wechseljahresbeschwerden

In den europäischen Ländern leiden vier von fünf Frauen in den Wechseljahren an Beschwerden. In den vergangenen Jahren hat man den Eindruck, dass sowohl die Häufigkeit als auch die Intensität der Beschwerden zugenommen hat. Auch der Beginn der Klagen hat sich in jüngere Jahre verlagert. Dies liegt sicher an der stärkeren Belastung der Frauen, die unter mehr Zeitdruck und Erfolgszwang mit familiären und beruflichen Herausforderungen umgehen müssen. Da eine hormonelle Therapie heute nicht mehr so großzügig eingesetzt wird wie vor 20 Jahren, werden lieber Psychopharmaka eingenommen, als das Leid zu ertragen. Eine bessere Lösung sind Pflanzenextrakte, die in wissenschaftlichen Studien bewiesen haben, dass sie wirksam bei Wechseljahresbeschwerden sind.

Übersäuerung – Mythos oder echtes Problem?

Die Bedeutung des Säure-Basen-Stoffwechsels für unsere Gesundheit wird in der (Ernährungs)Medizin weit unterschätzt. In der Naturheilkunde spielt die Übersäuerung (Azidose) jedoch bereits seit Hippokrates eine wichtige Rolle. Das Thema Säure-Basen-Haushalt ist komplex und auf den ersten Blick häufig unlogisch. Diese Verunsicherung führt dazu, dass der Säure-Basen-Haushalt stiefmütterlich behandelt wird. Dabei haben Störungen des Säure-Basen- und Mineralstoff-Gleichgewichts vielfältige Auswirkungen auf unsere Gesundheit. Die gute Nachricht ist aber: Jeder von uns kann im Alltag vieles tun, um seinen Säure-Basen-Haushalt zu unterstützen und das Gleichgewicht wiederherzustellen.

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