Viele Frauen sind besorgt, wenn sie die Diagnose „Myom“ erfahren. Doch die meisten dieser Wucherungen sind harmlos und machen keine Beschwerden. Da Myome so häufig sind und junge Frauen sich zunehmend dafür interessieren, wie sie sich davor schützen können, hat die Zeitschrift BIO mit mir ein Interview darüber geführt. Die Fragen stellte Martina Seifen-Mahmoud. Sie können das Interview in der BIO 3/2012, S. 48-53 nachlesen.
Was und wo Myome sind
BIO: Was sind Myome eigentlich?
Prof. Ingrid Gerhard: Myome sind gutartige Geschwülste der Gebärmuttermuskulatur. Sie sind die häufigsten gutartigen Tumore bei Frauen zwischen Pubertät und Wechseljahren.
BIO: Welche Frauen sind besonders betroffen?
Prof. Ingrid Gerhard: 30-70% der über Dreißigjährigen haben Myome. Der Altersgipfel liegt bei 50 Jahren. Häufiger als bei weißen Frauen treten Myome bei Frauen afrikanischer Herkunft auf.
BIO: Wodurch werden Myome verursacht?
Prof. Ingrid Gerhard: Da das Wachstum von Myomen an die Funktion der Eierstöcke gekoppelt ist, stehen sie unter Östrogeneinfluss. Je mehr das Gleichgewicht zwischen dem eher schützenden Gelbkörperhormon zugunsten von Östrogen verschoben ist, desto eher können sich Myome entwickeln. Man hat außerdem festgestellt, dass im Myomgewebe mehr Andockstellen (Rezeptoren) für Östrogene vorhanden sind als in der normalen Muskulatur der Gebärmutter. Das heißt die Myome reagieren auch auf ein Zuviel an Östrogen empfindlicher und wachsen leichter. Das Gute daran ist, dass sie nach den Wechseljahren, wenn nicht weiter Östrogene eingenommen werden, schrumpfen.
BIO: Wo können Myome auftreten?
Prof. Ingrid Gerhard: Myome können in der Gebärmutterwand auftreten (intramural), von dort mehr nach außen zum Bauchfell hinwachsen (subserös) oder mehr nach innen Richtung Gebärmutterschleimhaut (submucös). Wenn sie nur in der Gebärmutterwand wachsen, spricht man von intramural. Entsprechend unterschiedlich fallen dann die Symptome aus. Manchmal ist die gesamte Gebärmuttermuskulatur myomytös verändert, die Gebärmutter ist dann vergrößert, ohne dass man einzelne Knoten sicher abgrenzen kann.
BIO: Und wie groß können Myome werden?
Prof. Ingrid Gerhard: Myome können Kindskopfgröße und mehr erreichen. Aber meistens läßt man es ja nicht so weit kommen.
Beschwerden durch Myome
BIO: Welche Beschwerden können Myome verursachen?
Prof. Ingrid Gerhard: Am häufigsten sind Blutungsstörungen. Die Blutungen sind oft verstärkt, dauern zu lange oder können auch ganz unregelmäßig werden. Wenn der Blutverlust im Laufe der Zeit zu groß wird, werden Sie sich immer matt und müde fühlen. Dann ist eine Blutarmut (Anämie) entstanden, die dringend behandelt werden muss.
Myome können auch Schmerzen verursachen, bei der Periode, beim Geschlechtsverkehr oder bei der gynäkologischen Untersuchung. Es sind sogar manchmal wehenähnliche Schmerzen möglich, wenn ein Myom in der Gebärmutterhöhle hängt und die Gebärmutter sich schmerzhaft zusammenzieht, um es auszupressen.
Myome können auch auf die Organe im kleinen Becken drücken. So zum Beispiel auf die Blase, dann hat man den Eindruck einer Reizblase oder Blasenentzündung. Sie können hinten auf den Darm drücken, so dass man Schmerzen beim Stuhlgang oder Kreuzschmerzen hat.
Aber zu Ihrer Beruhigung: 50% der Myome machen keinerlei Beschwerden!
BIO: Wie kann frau feststellen, ob sie ein Myom hat?
Prof. Ingrid Gerhard: Myome können zunächst nur vom Frauenarzt bei der Tastuntersuchung oder, früher noch, bei der vaginalen Ultraschalluntersuchung festgestellt werden. Manchmal ist es nötig, dass auch noch ein Ultraschall von der Bauchwand aus gemacht wird, wenn die Lage des Myoms unklar ist. Größere Myome können Sie dann oft selber durch Abtasten des Bauches fühlen
Behandlung von Myomen
BIO:Wie werden Myome normalerweise behandelt?
Zunächst kommt es immer darauf an, wie groß das Myom ist, ob es eins ist oder ob es mehrere sind und wo sie liegen. Dann spielt es natürlich eine Rolle, ob und welche Beschwerden sie verursachen, ob Kinderwunsch besteht oder ob Sie die Familienplanung abgeschlossen haben und kurz vor den Wechseljahren stehen.
Hormonell: Meistens versucht es die konventionelle Medizin zunächst mit Hormongaben, den GnRH-Analoga oder anderen, die die Eierstockfunktion völlig unterdrücken, in leichteren Fällen mit Hormonpillen in einer bestimmten Zusammensetzung, wie sie auch zur Verhütung eingesetzt werden. Die Hormone wirken nur, solange man sie einnimmt. Nach Absetzen dieser Medikamente ist ganz rasch die vorherige Myomgröße mit den gleichen Beschwerden erreicht.
Operativ: Deshalb entscheidet man sich heute oft zu einer operativen Maßnahme, bei der einzelne Myome chirurgisch oder mit besonderen Strahlentechniken entfernt oder eingeschmolzen werden. Allerdings muss bei 30-50% der Frauen damit gerechnet werden, dass sie im Laufe von 5 Jahren wiederkommen. In einem Buch der Professorin Gerlinde Debus wird ausführlich dargestellt, welche Methoden statt der Gebärmutterentfernung noch in Frage kommen. Des Weiteren kann man beim Frauengesundheitszentrum in München eine Broschüre zu Myomen erwerben.- Gebärmutterentfernung: sie ist nur selten nötig.
BIO: In welchen Fällen sollte man Myome operativ entfernen lassen?
Prof. Ingrid Gerhard:
- Wenn sie zu stark auf umliegende Organe drücken,
- die Blutungsstörungen nicht zu beherrschen sind oder
- Kinderwunsch besteht und der Arzt den begründeten Verdacht hat, dass die Myome die Befruchtung verhindern
- oder wenn die Myome Fehl-, Tod- oder Frühgeburten auslösen.
Sanfte Methoden
BIO: Gibt es auch sanfte Methoden aus der Naturheilkunde, mit denen frau sich helfen kann?
Prof. Ingrid Gerhard: Wenn die Myome noch klein sind, möglichst unter 4cm im Durchmesser, kann man versuchen, das Hormongleichgewicht wieder herzustellen. Dazu eignet sich die Ernährungsumstellung, bei Übergewicht die Gewichtsabnahme, unterstützt durch Pflanzenheilmittel, Homöopathie, Anthroposophische Mittel oder TCM.
Ich habe vor kurzem noch mal bei vielen Kollegen herumgefragt, ob sie wirklich mit diesen Methoden ein Verschwinden von Myomen beobachtet hätten. Der einstimmige Tenor ist: praktisch nie, aber die Blutungsstörungen und die Schmerzen können trotzdem in vielen Fällen gebessert werden. Ich selber erinnere mich nur an zwei Patientinnen, bei denen im Ultraschall einmal ein 2cm und einmal ein 4cm großes Myom nach homöopathischer Konstitutionstherapie nicht mehr nachweisbar waren.
Die typischen Frauenteemischungen werden gerne eingesetzt, um die Schmerzen bei der Periode und die Blutungsstörungen zu beeinflussen, bspw. Schafgarbenkraut, Frauenmantelkraut aber auch Mädesüßblüten, und entspannend wirkt Erdrauchkraut. In der „Neuen Pflanzenheilkunde für Frauen“ sind einige beschrieben. Agnus castus, das Keuschlamm, hat Progesteron ähnliche Wirkungen und kann manchmal auch erfolgreich zur Zyklusregulierung bei Myomen eingesetzt werden (Agnolyt, Agnucaston, Femicur N). Zur raschen Blutstillung bei Hypermenorrhö eignet sich Hirtentäscheltinktur, mehrmals täglich während der Periode 20-30 Tropfen. Man kann es mit CERES Bursa pastoris Urtinktur kombinieren, mehrmals täglich 5 Tropfen.
BIO: Und wie lässt sich ein Eisenmangel, der durch den zu starken Blutverlust zustande kommt, ausgleichen?
Prof. Ingrid Gerhard: Den Eisenmangel gleichen Sie am besten durch Eisen als Gluconat aus, verbunden mit Pflanzenextrakten oder Vitamin C- haltigen Säften, die die Aufnahme des Eisens verbessern. Sehr gute Erfahrungen bzgl. Verträglichkeit und nachweisbarem Hb-Anstieg haben wir in meiner Sprechstunde mit Floradix Kräuterblut mit Eisen gemacht, worin u.a. auch der bewährte Brennnesselextrakt enthalten ist. Auch bei den Schüßlersalzen gibt es einige, die die Blutbildung verbessern.
Schließlich spielen wie bei allen Erkrankungen auch psychische und mentale Faktoren beim Umgang mit Myomen eine Rolle, so dass viele Kollegen auch gute Erfahrungen mit Hypnosetherapie, Visualisierungsreisen u.a. gemacht haben
Wann Myome gefährlich werden
BIO: Können Myome entarten und sich zu Krebsgeschwüren entwickeln?
Prof. Ingrid Gerhard: Nein, das gibt es praktisch nicht. Die bösartigen Geschwülste der Gebärmuttermuskulatur, die Myosarkome, entwickeln sich eigenständig, wie man aus genetischen Untersuchungen von gutartigen und bösartigen Knoten weiß.
BIO: Kann man trotz Myomen schwanger werden?
Prof. Ingrid Gerhard: Ja, das kann man. Es hängt von der Größe und der Lokalisation der Myome ab, ob u. U. die Einnistung des Embryos erschwert ist oder ob die Eileiter verlegt sind.
BIO: Gefährden Myome eine Schwangerschaft?
Prof. Ingrid Gerhard: Da in der Schwangerschaft viele Östrogene und Wachstumsfaktoren gebildet werden, kann es passieren, dass die Myome anfangen zu wachsen. Das kommt besonders in den ersten drei Monaten der Schwangerschaft bei ungefähr jeder dritten Frau, die Myome hat, vor. U.U. muss dann auch mal in der Schwangerschaft ein Myom operativ entfernt werden. Dem Baby passiert aber dabei nichts.
Leider erleiden Frauen mit Myomen häufiger Fehlgeburten, weil die Myome den Raum in der Gebärmutter einschränken oder die Blutzufuhr im Mutterkuchen reduziert ist. Wenn das einmal vorgekommen ist, wird Ihnen Ihr Frauenarzt vielleicht empfehlen, die Knoten entfernen zu lassen.
Gelegentlich können Myome eine normale vaginale Entbindung erschweren oder unmöglich machen, dann wird Ihnen Ihr Geburtshelfer einen Kaiserschnitt empfehlen. Vielleicht denken Sie, dann kann man mir ja die Myome gleich mit entfernen! Aber das ist nicht sinnvoll, das Gewebe ist viel zu weich und zu stark durchblutet, das könnte sehr gefährlich werden.
Auch im Wochenbett können Komplikationen auftreten, wenn sich die Gebärmutter nicht richtig zusammenziehen kann, die Blutungen verstärkt sind oder sich Blut aufstaut und sogar Fieber auftritt.
Was jede Frau sonst noch tun kann
BIO: Welche Rolle spielt die Ernährung?
Prof. Ingrid Gerhard: Über mindestens vier verschiedene Mechanismen beeinflusst die Ernährung das Myomwachstum:
- Tierische Fette und Eiweiße regen das Wachstum von Myomen an, während die hohe Aufnahme von grünem Gemüse schützt.
- Umweltgifte, die eine Östrogenwirkung haben, die sogen. Xenoöstrogene, auch endokrine Disruptoren genannt, können an die Rezeptoren für Östrogene binden und wie Östrogene das Myomwachstum anregen. Hierzu gehören Schwermetalle, Weichmacher und viele weitere Industriechemikalien.
- Pflanzenöstrogene scheinen dagegen ein Schutz zu sein, wie bei japanischen Frauen festgestellt wurde, die sich sojareich ernährten.
- Durch einen zu hohen Verzehr von einfachen Zuckern und Weißmehlprodukten kommt es zu einer vermehrten Insulinausschüttung. Durch Insulin werden Wachstumsfaktoren in der Gebärmutter gebildet, die die Myome stimulieren.
Fazit
Sie schützen sich vor dem Wachstum von Myomen, wenn Sie viel Gemüse essen, Fleisch, Milch- und Milchprodukte reduzieren und Lebensmittel mit niedrigem Glyx- Index bevorzugen. Im Diametric-Verlag ist ein Myom-Kochbuch von Gudrun Brachhold erschienen, das Ihnen bei der Optimierung Ihrer Ernährung eine Hilfe sein kann.
BIO: Frau Prof. Gerhard, wir danken Ihnen ganz herzlich für das informative Gespräch!
Text incl. Bildnutzung mit freundlicher Genehmigung des Bio Ritter Verlags.
Das BIO-Heft 3, 2012 empfehle ich Ihnen nicht nur wegen meines Interviews, sondern weil Sie darin weitere wichtige Artikel finden über:
Sonne und Haut- Diabetes
- Wie Singen die Abwehrkräfte stärkt
- Homöopathie als Selbsthilfe
- welche Blüten Sie essen dürfen
- warum Linkshändigkeit kein Makel mehr ist
- und vieles mehr
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oder über das Internet http://www.biomagazin.de/





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Liebe Frau Prof. Dr. Gerhard,
mit großem Interesse habe ich Ihre Seite – insbesondere Ihre Ausführungen zu Myomen – gelesen. Ich stecke gerade in einer Zwickmühle, da mir geraten wurde meine Myome – 1X subserös, 3,7 cm und 1X intramural, 2,7 cm – operativ entfernen zu lassen, sonst drohe unter Umständen die „Zerstörung“ der Gebärmutter. Da ich kein Freund von Operationen bin, habe ich mir eine zweite Meinung eingeholt, dort wurde mir gesagt, dass eine OP vorerst nicht nötig sei. Nun ist es so, dass ich 33 Jahre alt bin und noch keine Kinder habe, aber mir grundsätzlich noch ein Kind wünsche. Da ich nun auch nicht mehr die „jüngste“ bin, frage ich mich, ob ein Zuwarten eher kontraproduktiv sein könnte. Haben Sie da eine Hilfestellung zum weiteren Vorgehen? Ihr Myom-Kochbuch werde ich mir direkt bestellen, so kann ich wenigstens schon einmal einen positiven Impuls setzen.
Vielen Dank bereits im Voraus!
Beste Grüße
Tina
Liebe Tina,
wenn man intramurale Myome entfernen will, ist das eine ziemlich heftige OP an der Gebärmutter, das subseröse Myom ist da weniger dramatisch. Ich würde erstmal auf die zweite Meinung hören. Stellen sie die Ernährung um. Und noch ein heißer Tipp: ein Grünteespezialextrakt, Tigovit, hat in Studien schon gezeigt, dass er Myome verkleinern kann. Unbedingt versuchen und bitte Rückmeldung über den (Miss)Erfolg geben! Viel Glück!
Vielen lieben Dank! Ich habe meine Ernährung umgestellt und Tigovit Kapseln bestellt – ich werde über den Verlauf berichten!
Liebe Frau Prof. Gerhard,
leider wuchsen die bekannten zwei Myome trotz Ernährungsumstellung, Tigovit sowie zusätzlicher TCM Behandlung. Zusätzlich verstärkten sich die Beschwerden, so dass ich mich dann doch zu einer OP entschied. Intraoperativ zeigte sich nun drei Myome (intramural, intramural bis submukös sowie subserös) sowie mehrere Endometrioseherde – im Endergebnis eine recht unangenehme OP, die sich hoffentlich gelohnt hat.
Nun soll ich mindestens sechs Monate nicht schwanger werden sowie versuchen hormonell eine Neubildung der Endometriose zu verhindern. Meinen Sie, dass ich danach schwanger werden kann oder wird dies eher problematisch? Ist es sinnvoll die Einnahme von Tigovit fortzusetzen, um die Neubildung von Myomen zu verhindern?
Gibt es noch irgendeinen Tipp, was man machen kann, um die Heilung der Naht an der Gebärmutter zu verbessern?
Vielen Dank bereits im Voraus für Ihre Mühe!
Beste Grüße
Tina
Liebe Tina,
dann war das wohl eine sehr sinnvolle Operation. In meinem Frauen-Gesundheitsbuch habe ich auch erklärt, wie man am besten die Heilung nach einer OP unterstützt, bspw.mit Enzymen. Da Sie ja dann später schwanger werden wollen, ist es empfehlenswert, neben einer gesunden Ernährung auch Nahrungsergänzungsmittel einzunehmen und den Darm behandeln zu lassen. Am besten suchen Sie sich einen Arzt für Naturheilkunde, der Sie bereits in den nächsten 6 Monaten, in denen Sie noch nicht schwanger werden dürfen, begleitet. Grünteeextrakt oder Curcuminphospholipid sind gute Antioxidanzien, die ein neues Myom-Wachstum vielleicht verhindern können. Viel Glück und gute Genesung!
Ich hatte eine leere fruchthöhle ohne embryo mit dottersack in der 10.ssw habe ich es mit cytotec versucht das es abgeht aber leider ohne Erfolg.
2 Wochen später die Ausschabung heute zur Kontrolle wurde ein utersu myomatosus in der Gebärmutter entdeckt. Ich hab noch ein myom rechts außen an der Gebärmutter. Ich bin 37 Jahre alt und ich hab Kinder Wunsch. Ich möchte schnell wieder schwanger werden. Muss ich operieren?ich hab keine schmerzen und keine starken blutung.was raten sie mir.
Liebe Sofia,
die leere Fruchthöhle ohne Embryo hat sicher nichts mit den Myomen zu tun. Da Sie schon 37 sind, würde ich nicht am Uterus rumoperieren, sondern erst noch mal versuchen, normal schwanger zu werden (aber erst in 3 Monaten), es sei denn Ihr Arzt hat gute Gründe für eine OP. Unbedingt mit guten Nahrungsergänzungen Ihre Gesundheit verbessern. Alles Gute!
Also bloß nicht operieren aber nicht das ich wieder eine Fehlgeburt bekomme wegen den myom. Auf was für Ernährung sollte ich achten und vermeiden?vielen Dank für ihre Antwort.kann man sie auch telefonisch erreichen bzw. Per email.lg sofia
Liebe Sofia,
lesen Sie das Myom-Kochbuch und die weiteren Artikel zur Ernährung. Individuelle Beratungen mache ich nicht. alles Gute!
Liebe Frau Prof.Dr. Gerhard, vielen dank für ihre Antwort. Habe noch eine frage,kann ein Baby gesund in der Gebärmutter wachsen wenn man ein kleines 2cm myom hat? Was wäre ein wichtiger Grund für eine Operation? Vielen lieben dank nochmal. Lg
Liebe Sofia,
das sollte normalerweise kein Problem darstellen. Ihr Frauenarzt wird das aber besser beurteilen können, da er genau sieht, ob das Myom breitbasig oder gestielt ist, wo es genau sitzt usw. Alles Gute!
Sehr geehrte Frau Prof. Dr.Gerhard,
Trotz Gebärmutterentfernung kehren bei mir Myome immer wieder zurück und zwar an den Eierstöcken (per Op und Histologie nachgewiesen).
Wieso kehren die Myome immer wieder zurück ohne Gebärmutter und was kann man dagegen tun?
Liebe Steffy,
Myome bestehen aus glatter Muskulatur, kann Ihnen deshalb nicht sagen, woher die an Ihren Eierstöcken kommen sollen. Myome sind estrogenabhängig. Handelt es sich wirklich um Myome, dann vermeiden Sie Kuhmilchprodukte und reduzieren Sie Ihren Fleischkonsum, essen Sie viele Vollkorngetreideprodukte und Leinsamen, sowie Gemüse, dadurch scheiden Sie über den darm Ihre eigenen Östrogene besser aus. Kaufen Sie Biokosmetik oder besser noch reduzieren Sie Ihren Verbrauch an Hygiene- und Körperpflegeprodukten, da sie hormonaktive Substanzen enthalten können (App Toxfox nutzen). Lassen Sie Ihren Schlafplatz untersuchen. Wenn immer wieder in derselben Körperregion etwas auftritt, ist das sehr verdächtig auf eine Belastung in dem Bereich. Treiben Sie regelmäßig Sport. Alles Gute!
Sehr geehrte Frau Dr. Gerhard, seit einem halben Jahr habe ich ein Myom am Gebärmuttermund, dass mit den GV verdirbt da es dabei permanent anfängt zu bluten. Es füllt die Scheide fast vollständig aus. Damit kann ich aber leben weil ich inzwischen Single bin :o(
Seit einigen Jahren bin ich von Tampons auf Mooncup umgestiegen und möchte gern wissen ob die Handhabung das Wachstum eventuell begünstigt oder Komplikationen auftreten können.
Lieben Dank für Ihre Antwort.
Liebe Manu,
Ist mir nicht bekannt, dass Mooncup, ein Siliconbecher, Probleme auslösen sollte. Würde trotzdem so ein großes Myom (oder Polyp?) nicht einfach so belassen. Alles Gute!
Hallo Frau Prof. Dr. Ingrid Gerhard,
auch ich habe vergangene Woche die Diagnose „Seitenwandmyom“ erhalten. Es ist 3 cm groß und und meine Frauenärztin empfahl mir sofort dieses laparoskopisch entfernen zu lassen.
Ich war zunächst total geschockt, weil ich überhaupt nicht wusste was das alles bedeutet. Auch habe ich totale Panik vor einer Operation an meiner Gebärmutter.
Ich bin 25, habe zwar aktuell noch keinen Kinderwunsch, könnte mir Kinder jedoch gut vorstellen wenn der richtige Mann gefunden ist. Ich lebe seit 6 Jahren vegetarisch, mache viel Sport, nehme die Pille und hatte nie Probleme mit meiner Periode oder sonstige Beschwerden.
Nach einer Recherche im Internet habe ich oft gelesen, dass man mit Myomen Leben kann und diese erst mal beobachten sollte. Daher verstehe ich die schnelle Überweisung zur Frauenklinik überhaupt nicht. Kann ich durch absetzten der Pille (Valette) und Veränderungen der Ernährung die Operation vermeiden?
Gerne würde ich Ihre Meinung dazu wissen und würde mich über eine Antwort freuen. Viele Grüße, Lisa
Liebe Lisa,
Sie haben völlig Recht, so schnell muss man nicht zum Messer greifen! Die Pille müssen Sie auch nicht absetzen, höchstens umstellen auf eine mit einem stärkeren und anderen Gestagen. Bezüglich Ernährung müssen Sie ihre Kuhmilchprodukte reduzieren, besser auf Ziege und Schaf umsteigen, die weniger Hormone enthalten. Viel Vollkorngetreide und Leinsamen, Gemüse und Salat. Mal Ihre Kosmetika überprüfen, die enthalten meistens östrogenaktive Substanzen, umsteigen auf gute Bioware, bspw. von Weleda oder Dr. Hauschka. Mit der App toxfox vom BUND finden Sie gleich im Laden heraus, wo Hormongifte drin sind. Hochkonzentrierte Grünteepolyphenole hemmen das Myomwachstum, tigovit, würde Ihnen dieses Nahrungsergänzungsmittel dringend empfehlen. Berichten Sie mal in einem halben Jahr, was sich getan hat! Viel Glück!
Sehr geehrte Frau Professor Gerhard,
Ich habe seit etwa 2 Jahren ein submuköses Myom von ca. 2cm Größe und heftige Blutungen in relativ kurzen Abständen (ca. Alle 15-18 Tage). Durch den hohen Blutverlust fühle ich mich nach der Periode müde und schlapp. Meine FA empfiehlt mir die Gebärmutter komplett zu entfernen. Ich bin 48 Jahre alt und habe keinen Kinderwunsch. Ich würde gerne wissen, ob es angemessen ist, gleich die Gebärmutter zu entfernen oder ob man nur das Myom entfernen sollte? Laut FA liegt das Myom schlecht und es gibt ein hohes Risiko, dass die Operation nicht erfolgreich ist bzw. dass das Myom wieder nachwächst.
Ich habe auch gelesen, dass man Myome mit Magnet-Resonanz Topografie entfernen lassen kann? Haben Sie dazu Erfahrung, ob das nur bei bestimmten Myom sinnvoll ist.
Vielen dank.
Liebe Katinka,
bei einem submukössem Myom und in Ihrem Alter erscheint mir tatsächlich die Gebärmutterentfernung am sinnvollsten mit den geringsten Nebenwirkungen. Viel Glück!
Liebe Katinka, ich hatte im letzten Jahr auch ein gr. Myom- was mir sehr viel Lebensenergie durch den Blutverlust gekostet hat. Ich habe es mit natürlichen Heilmitteln versucht, bzw. meinen inneren prozess zu dem Thema zu erkennen um mich dann zu entscheiden, ein gutes KH aufzusuchen. Ich hatte gut gewählt und einen sehr fürsorglichen Arzt angetroffen, der mir zur einer Ausschabung rat,jedoch auch meiner Ansicht war meine Gebärmutter zu lassen. Sehr weise. Seither keine Schmerzen, keine Blutungen mehr die sooo heftig waren.
Die Gebärmutter zu entfernen ist ein gr. Verlust… Es wird viel zu oft und fast unnötig operiert und dann noch das Alter vorschieben, finde ich persönlich grenzwertig. Myome kann man durch Ernährungsumstellung und Naturheilmittel heilen. Fragen sie einen gute Homöopathen was das beste Mittel für sie wäre, ich hab es mit APIS Mellifica heilen dürfen. Alles Gute und achten Sie auf Ihren Körper und Ihr Gefühl.
Ich stehe auch vor der Entscheidung GM raus oder nicht. Allerdings habe ich auch Angst davor, anschließend hat man wohl auch Probleme. So ganz ohne ist es wohl nicht auch wenn mein FA meint das die GM nur zum Kinder austragen da ist. Und da mein Kinderwunsch abgeschlossen ist kann sie ja auch weg. So einfach ist es eben nicht, ich hab nicht so viel gutes darüber gelesen. Aber die ewigen Blutungen und Schmerzen möchte ich auch nicht mehr. Was soll ich bloß tun????
Liebe Lotte,
es kommt immer darauf an, wie groß die Myome sind und wo sie sitzen. Oft kann eine Naturheilkundeärztin helfen, die mit pflanzlichen Mitteln und Nahrungsergänzungen sowohl Blutungsstörungen als auch Schmerzen verbessern kann. Die OP sollte wirklich nur die allerletzte Option sein. Neu ist, dass man mit dem Tigovit Grünteekomplex die Myome sogar zum Schrumpfen bringen kann, wie kürzlich in einer frauenärztlichen Fachzeitschrift mitgeteilt wurde.
Sehr geehrte Frau Dr.Gerhard,
immer erleichterter las ich die Kommentare auf ihrer Seite zum Thema Myom.
Ich habe seit mehreren Jahren ein Myom (Größe? erster Diagnosezeitpunkt?)
Aber mit 3 Kindern und einem größeren Bauprojekt sind meine Eisenkräfte seit einigen Jahren, wenn es gut läuft, am unteren Bereich( Hb 12,5). 2012 habe ich Eiseninfusionen bekommen und 2013 eine Kur,da war mein Zustand etwas stabiler, aber im Anfang 2015 waren die Eisenwerte wieder ganz schlecht Hb5,5 mmol/lund 3,8myg/l. Ab da habe ich Einsentabletten genommen, die ich aber jetzt nicht mehr vertrage.
Sehen Sie eine Chance die Myome soweit zu „beruhigen“ mit Meditation oder mit der Methode Wildwuchs, mit innerer Kommunikation, dass sie mir den Blutverlust verringern und sich meine Eisenwerte endlich mal so regulieren?
Meine FÄ hat mir letztes Jahr bei der jährl. Kontrolle zur Endometriumablation geraten, um die Blutungen, angenommen, die Särke ist durch das Myom bedingt, einzudämmen.
Sind meine Blutungen mit 2 Tagen größte Tampongröße 3 -4 Stck. plus Einlage und dann noch 5Tage schwache Blutung bei einer Zykluslänge von 25 Tagen so stark , dass die Endomatriumablation die richtige und einzige Möglichkeit darstellt ? Können sie mir etwas raten?
Vielen Dank für ihre Aufmerksamkeit, Elke
Liebe Elke,
mit der vielen Bluterei schaden Sie sich mehr als durch irgendeinen operativen Eingriff. Da Sie Größe und Lage der Myome nicht benennen können, gehe ich davon aus, dass Ihre Ärztin mit dem Vorschlag recht hat. Wenn Sie nicht sicher sind, ob das die einzige Möglichkeit ist, holen Sie sich eine zweite Meinung ein von einem Frauenarzt ein, der nicht selber operiert, Sie aber gründlich untersucht. Alles Gute!
Hallo,
ich habe ein 4×3,5×2,5 cm großes submuköses Hinterwandmyom in Isthmusnähe. Vor 10 Tagen hat meine Periode begonnen und hatte am 3. Tag so ein Ziehen im Steißbereich woraufhin dann auch ein etwa 4 cm großes Koagel abgegangen ist. Am 4. und 5. Tag stoppte die Blutung tagsüber und kam dann Abends wieder. Da ich am 6. und 7. Zyklustag wieder diesen leichten Zugschmerz nach unten hatte, war ich in der Uniklinik wo das Myom schon mal zum Teil entfernt wurde. Ich hatte/habe wirklich Bedenken das noch Blutreste in
der Gebärmutter sind v.a. weil die Lage des Myoms evtl. Den Abfluss behindert…also ich weiß nicht ob da eben am Myom noch alles vorbei konnte. Der Arzt sah beim Ultraschall keine Stauung oder Koagel und meinte er würde keinen Grund für das Ziehen sehen. Da nun gestern am 11. Tag das ziehen wieder da war, kommt nun doch wieder die Angst das nicht alles draußen ist. Am Mittwoch hat es übrigens auch nochmal abends geblutet. Sonst nur noch leichte Schmierblutung. Was meinen Sie? Kann das gefährlich werden wenn nicht alle Schleimhautreste raus sind? Oder kann ich dem Arzt vertrauen und man hätte sowas per Ultraschall gesehen?
Danke und Grüße
liebe Lisa,
vertrauen Sie ruhig Ihrem Arzt. Es können sich zwar immer mal wieder Koagel bilden, aber das ist nichts Bedrohliches. Hört das Ziehen nicht auf, gehen Sie nochmal zum Arzt, vielleicht muss er Ihnen vorübergehend bestimmte Hormone verschreiben. Alles Gute!
Vielen Dank für Ihre Antwort. Das ziehen ist zum Glück weggegangen und ich war seitdem auch nicht mehr beim Arzt. Allerdings hatte ich nun einen Tag etwa 8h lang eine leichte Blutung so als ob die Periode einsetzt. Dies war am am 20. Zyklustag. Dann war es wieder weg. Sowas hatte ich bisher noch nie und nun kommt wieder die Frage auf ob vielleicht die Periode viel zu früh eingesetzt hat und nun etwas nicht abfließen kann. Schmerzen hab ich keine. Danke und viele Grüße!
Ich bin 45 und bei mir hat man vor ca. 2 Jahren ein ca. 8,4 cm breites Myom an der Gebärmutter festgestellt. Mich wollte man ebenfalls gleich operrieren bzw. Hormone geben. Beides habe ich abgelehnt und habe mich über alternativen erkundigt. Nun zwei Jahre später ist mein Myom auf ca. 4,2 cm geschrumpft nur alleine durch eine kompl. Ernährungsumstellung und einem Tee. Leider wird heute viel zu schnell operiert, da die Ärzte so besser ihre Betten voll bekommen und es eigentlich totale Abzocke ist. Es ist schwer einen Frauenarzt bzw. Ärztin zu finden die über ihren Tellerrand hinaus sehen. Ich habe kompl. auf Milch, Weißmehl, Fleisch, Wasser aus Plastikflaschen etc. verzichtet. Gerne gebe ich noch nähere Informationen bezüglich der Ernährungsumstellung.
Liebe Clandi,
Vielen Dank, dass Sie uns von Ihren guten Erfahrungen mit der Ernährungsumstellung bei Myom berichten! Bei den Ärzten geht es sicher nicht nur um Abzocke, sondern sie sind einfach zu sehr spezialisiert auf ihr Fachgebiet. Sie lernen an der Uni nicht, dass es hormonaktive Substanzen in unserer Umwelt und Nahrung gibt, die wie Östrogene das Myomwachstum anregen. Ihren Vorschlag, dass Sie gerne genauer über Ihre Erfahrungen und die Ernährungsumstellung berichten wollen, möchte ich gerne annehmen. Wir könnten ja einen Artikel mit einem Interview darüber schreiben. Vielleicht haben Sie auch die beiden US-Bilder von vor 2 Jahren und jetzt, damit unsere Leserinnen wissen, dass Sie tatsächlich diese Veränderung erleben durften. Viele Grüße
Hallo Frau Dr. Gerhard,ich (30)leide seit längerer Zeit an Unterbauchschmerzen rechts. Nun wurden mehrere myome von ca bis 2cm entdeckt. Ebenso war meine Periode ca. 10 Tage lang und in den letzten Monaten sehr stark. Habe auch wehenartige schmerzen im Bauch und Rücken. Und ein ziehen in den Oberschenkel während der periode. Vor sechs Monaten war noch kein myom da. Soll ich einer op zusagen?
Liebe Yvonne,
Sie sind noch sehr jung. Versuchen Sie lieber durch die Änderung Ihres Lebensstils und der Ernährung ein Wachstum der kleinen Myome zu verhindern. Ein Arzt für Naturheilkunde oder TCM kann die Beschwerden sicher bessern. Alles Gute!
Liebe Clandi,
ich bitte Dich sehr mir Informationen bezüglich der Ernährungsumstellung zukommen zu lassen.
Vielen Lieben Dank!
Barbara
Liebe candi,
Habe ein ca. 7cm großes Myom.
Interessiere mich für eine Ernährungsumstellung.Hast du darüber noch nähere Infos.
Llg elke
Hallo Clandi,
ich bin an deiner Ernährungsumstellung und an deinen Tee interessiert. Ich habe leider nach einer OP wieder neue Myome und bin auf Naturheilkunde umgestiegen. Zunächst steht Entsäuerung auf dem Plan. Ich bin für alle Infos dankbar.
Liebe Frau Gerhard
Was würden Sie mir empfehlen: Vor zwei Monaten hat meine FÄ in der Gebärmutter ein Myom (5x5cm) festgestellt, heute bei der Kontrolluntersuchung war es bereits 7×5.5cm gross. Vor zwei Jahren hatte ich noch kein Myom. Ich bin schlank, knapp 53 Jahre alt und habe regelmässig meine Periode (im Abstand von ca. 15 bis 28 Tagen). Ganz lieben Dank für Ihre Antwort.
Herzliche Grüsse
Brigitta
Liebe Brigitta,
Entweder ist das wirklich ein zu schnelles Wachstum oder es war ein anderes Gerät und anderer Durchmesser wurde gemessen. Sicherheitshalber noch mal US bei einem US-Spezialisten machen lassen und ganz kurzfristige Kontrollen. Leider gibt es meines Wissens bis heute keine ganz sichere Methode, um gutartiges von bösartigem Wachstum zu unterscheiden. Viele Grüße
Liebe Frau Gerhard
Ganz herzlichen Dank!
Der Untersuch wurde bei derselben Frauenärztin mit demselben Gerät gemacht.
Sie hat mich heute noch angerufen und mir empfohlen, ein MRI machen zu lassen, was nun bei einem Spezialisten am Mittwoch getan wird.
Ich wünsche Ihnen ein wunderbares Wochenende, mit herzlichem Danke und Gruss
Brigitta
Sehr geehrte Frau Prof. Dr. Ingrid Gerhard,
kurz zu meiner Person: ich bin 33 Jahre alt (Kinderwunsch besteht), habe eine Schilddrüsenunterfunktion (angeboren) und ich habe jahrelang die Pille genommen. Mit meinem Myom habe ich einige Jahre gut gelebt, welches wegen der Pille kaum Beschwerden verursacht hat und kaum gewachsen ist. Nach einer kurzen Einnahmepause(3/4 Jahr, Größe des Myoms blieb dank Heilkräutern stabil) sollte ich die Pille für 3 Monate ohne Pause einnehmen. Hierbei verdoppelte sich fast die Größe des Myoms und die Blutungen wurden unerträglich. Somit wurden bei mir im Juni zwei Myome (ca. 4,5cm und 2,5cm) und eine Eierstockzyste mittels Bauchspiegelung entfernt. Bereits im August zeigte sich ein neues Myom, welches bis jetzt jedoch nicht weiter gewachsen ist und keine Probleme verursacht. Die Tendenz zu weiteren Myomen besteht. Ich bin an den Ursachen interessiert, um dementsprechend handeln zu können (Naturheilkunde erwünscht). Was sollte Ihrer Meinung nach genau getestet werden (Hormone, etc.) bzw. an wen muss ich mich wenden? Bei Myomen stehen ja auch Umweltgifte in Verdacht.
Vielen Dank im Voraus!
Liebe Steffi,
da kann Ihnen ein Arzt für Naturheilkunde helfen. Auf Grund einer genauen Anamnese kann er individuelle Zusatzuntersuchungen anordnen. Anschließend wird er Sie beraten, wie Sie mit der Ernährung und speziellen Nahrungsergänzungsmitteln „entgiften“ können. Alles Gute!
Liebe Frau Prof. Dr. Gerhard,
als 34-jährige, sonst gesunde, schlanke Frau, werde
ich mit erhöhtem Testosteronwert
seit 7 Jahren einfach nicht schwanger. Der erhöhte
Testosteronspiegel blockiert meine Eifollikel.
Nun las ich auf einer ihrer Seiten, dass Umweltgifte
die weiblichen Hormone vermännlichen können. Meine
Kinesiologin testete nun aus, dass ich mit Chlorella und
Ziegenmolke laut Dr. Klinghardt Psychokinesiologie
entgiften soll – das sollte meine Hormonlage verbessern.
Glauben Sie, dass an diesem Ansatz etwas dran ist?
Ich habe schon alles versucht und mein erhöhter männlicher
Hormonwert gibt nicht klein bei! Ich danke für ihre Hilfe!
Liebe Michaela,
entgiften kann Ihnen tatsächlich helfen. Wir haben ebenfalls gute Erfahrungen mit der TCM gemacht. Alles Gute!