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Wie Sie mit Pflanzen gesund bleiben und heilen können

Von | 12. Februar 2012 – 22:16 2 Kommentare 18.163 AufrufeDrucken

Endlich ist es soweit! Es gibt sie, „Die neue Pflanzenheilkunde für Frauen“. Früher wurde pflanzenheilkundliches Wissen mündlich von Generation zu Generation, von Mutter zu Tochter weitergegeben. Diese Tradition möchte ich aufgreifen und den Stab mit diesem Buch an Sie weiterreichen.

Frauen wollen ganzheitlich behandelt werden

PflanzenheilkundeIn meiner über 30-jährigen Praxis an der Universitäts-Frauenklinik in Heidelberg habe ich erlebt, dass Frauen ganz besondere Bedürfnisse haben. Sie möchten nicht mit einer Pille ihre Probleme wegschlucken oder mit einer Operation, bspw. der Gebärmutter, ihre lästigen Blutungsstörungen loswerden, sondern sie wollen die Ursachen für ihre Beschwerden finden. Sie möchten über ihre Sorgen sprechen, über ihre Lebenssituation, ihre Ängste und Nöte. Sie möchten in aller Ruhe über die Hintergründe ihrer gesundheitlichen Probleme aufgeklärt werden. Und: Sie wollen eine ganzheitliche Medizin, die Schulmedizin und Naturheilkunde kombiniert.

Wenn Frauen die Alternative haben zwischen dem rein schulmedizinischen Weg mit Arzneimittelgaben und Operationen und dem ganzheitlichen Weg, wählen viele von ihnen Letzteren. Auch wenn er mühsamer ist und mehr Eigeninitiative erfordert, auch wenn sie dabei oft ihr Leben ändern müssen. Denn Frauen wollen aktiv werden. Sie wollen etwas unternehmen, wollen die Verantwortung für ihren Körper nicht ausschließlich in die Hände der Ärzte legen. Sie wollen Krankheiten vorbeugen, und sie wollen am Gesundwerden mitarbeiten. »Was kann ich selber tun?« ist eine Frage, die mir wieder und wieder gestellt wurde.

Das Frauen-Gesundheitsbuch

Cover Frauen-Gesundheitsbuch 2014In „Das Frauen-Gesundheitsbuch“ habe ich Ihnen genau beschrieben, was sich in den verschiedenen Lebensphasen in Ihrem Körper abspielt. Ich habe darin die frauentypischen und viele allgemeine Erkrankungen erklärt. Neben den schulmedizinischen Behandlungsmethoden habe ich Ihnen die wichtigsten naturheilkundlichen Therapiemöglichkeiten aufgezeigt. Die Rückmeldungen begeisterter Leserinnen zeigen mir, dass mein Ziel, ein Hausbuch für Frauen zu schreiben, gelungen ist. Viele von ihnen sind inzwischen zur Gesundheitsmanagerin ihrer Familie geworden. Allerdings muss ich zugeben, dass diese Fülle von Informationen manche von Ihnen vielleicht entmutigt hat.

Deshalb habe ich überlegt, welche einfache, über Jahrtausende bewährte Methode es gibt, die auch heute noch von jeder Frau rasch erlernt und umgesetzt werden kann. Was anderes käme da in Frage als die Heilkraft der Pflanzen?

Zwischen Tradition und moderner Wissenschaft

In diesem Buch geht es um die Pflanzenheilkunde, eine Disziplin, die schon seit Urzeiten bevorzugt von Frauen ausgeübt wurde und die sich in besonderem Maße für die Selbsthilfe eignet. Und doch … so ganz unproblematisch ist dieses Themenfeld nicht. Denn Pflanzenheilkunde bewegt sich heute zwischen den Polen der jahrhundertealten, traditionellen Erfahrung einerseits und der modernen Wissenschaft andererseits. Beide Pole haben einen ganz unterschiedlichen Blickwinkel auf den Menschen, auf die Krankheit und auf die Pflanze.

Nicht selten vertreten Autoren von Pflanzenheilkundebüchern entweder die eine oder die andere Perspektive – und der Leser bleibt irritiert zurück. Genau das aber sollte in diesem Buch anders sein, denn beide Seiten haben ihre Berechtigung. Sie erfahren deshalb, wie die traditionelle Pflanzenheilkunde eine Pflanze sieht und nutzt, daneben aber genauso, welche Anwendungen wissenschaftlich belegt sind. Zudem sind alle Empfehlungen dieses Buches in der Praxis geprüft.

Meine Mitautorin, eine Kräuter-Fachfrau

Diese Vollständigkeit der Darstellung war nur möglich, weil ich das Buch gemeinsam mit Natascha von Ganski geschrieben habe. Natascha von Ganski hat als Heilpraktikerin 14 Jahre praktische Erfahrung mit der Pflanzenheilkunde. Neben ihrer Praxis gründete sie alcimia, eine eigene Heilpflanzenschule. Sie hält Vorträge und gibt Kurse für Therapie und Hausgebrauch. Viele der hier vorgestellten Teemischungen hat sie selber entwickelt und viele pflanzliche Heilmittel in neuer Zubereitung in der Praxis eingesetzt.

Aufbau des Buches

Einführung

Darin wird Ihnen aufgezeigt, wie sich die Pflanzenheilkunde bei uns in Europa entwickelt hat und welche wichtigen Frauen sie bekannt gemacht haben. Die Wirkungen der besonderen Pflanzeninhaltsstoffe werden Ihnen erklärt. Wesentliches zu diesem Kapitel hat eine weitere Mitarbeiterin beigetragen: Annette Kerckhoff, die einige von Ihnen sicher schon durch ihre fundierten Artikel und Patientenratgeber in Natur und Medizin kennen.

Heilpflanzenporträts

Mönchspfeffer

Die 50 wichtigsten Heilpflanzen werden dargestellt. Extra für dieses Buch wurden die Pflanzen liebevoll gezeichnet, so dass das Typische der Pflanze deutlich wird. Es werden ihre Inhaltsstoffe und deren Heilwirkung aufgezeigt. Die Anwendungsgebiete werden vorgestellt und beschrieben, welche Teile der Pflanze einzeln oder in Kombinationen verwendet werden.

Selbstbehandlung der häufigsten Beschwerden

Der größte Teil des Buches ist natürlich den häufigsten Beschwerden und deren Behandlung mit Pflanzen gewidmet. Von Zyklusstörungen bis Wechseljahre, von Erkältung bis Schmerzen, Sie werden überrascht sein, wann Sie überall Pflanzenheilmittel einsetzen können. Und natürlich nicht nur bei eigenen Unpässlichkeiten, sondern auch bei Kranken in der Familie. Dabei haben Sie oft die Wahl, ob Sie selber die Arzneien herstellen wollen oder ob Sie sich ein Fertigpräparat aus der Apotheke besorgen. Selbstverständlich wird immer deutlich gemacht, wann Sie die Pflanzenmittel nehmen dürfen und wann Sie besser einen Arzt aufsuchen.

Die Praxis der Pflanzenheilkunde

In diesem Kapitel wird Ihnen gezeigt, wie Sie Salben und Tinkturen selber herstellen können, worauf es beim Umgang mit Heilpflanzen ankommt oder wie Sie Wickel richtig anlegen. Die Illustrationen dazu und die genauen Mengenangaben werden es Ihnen leicht machen, rasch die richtigen Heiltees zuzubereiten und eine erfahrene Kräuterfrau zu werden. Vielleicht wollen sie aber auch einen Kurs bei Natascha von Ganski machen und sich von ihr in die praktische Pflanzenheilkunde einführen lassen, hier können Sie sich anmelden.

Habe ich Sie neugierig gemacht? Dann können Sie hier auch noch unser Interview mit der Journalistin Helga König sehen.

Und wenn Ihnen „Die neue Pflanzenheilkunde für Frauen“ gefällt, dann verteilen Sie doch Flyer oder legen Sie die Flyer in Ihrer Praxis oder Ihrem Laden aus.

Kontaktadressen

Hier können Sie Flyer anfordern:

Marketing
Nina Vogel
Tel.: 089/548 25 15 – 168
vogel@zsverlag.de

Hier können Sie Rezensionsexemplare bestellen:

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Friederike Koch-Büttner
Tel.: 089/548 25 15 – 298
koch-buettner@zsverlag.de

Hier können Sie sich beraten lassen, wenn Sie Bücher in Ihrer Praxis oder in Ihrem Laden weiter verkaufen wollen. Hier erfahren Sie auch, wie viel Mengenrabatt Sie bekommen können:

Vertrieb
Petra Frohnauer
Tel.: 089/548 25 15 – 282
frohnauer@zsverlag.de

Übrigens Natascha von Ganski und ich sind auch gerne bereit, Ihnen und einem von Ihnen ausgewählten Kreis die Vorzüge der Pflanzenheilkunde persönlich vorzustellen. Einige Lesungstermine im Sommer werden gerade vereinbart, ich werde Sie Ihnen in meinem Newsletter mitteilen. Und auch auf der Alcimia-Webseite werden Sie die Termine finden.

Teilen Sie uns doch Ihre Erfahrungen und Anregungen im Kommentar mit!

2 Kommentare »

  • Alles auf einen Blick: botanisch klare und schöne Pflanzenzeichnungen, Geschichtliches ebenso wie neueste Forschungerkenntnisse, das Ganze mit Tipps aus der Praxis für die Praxis. Eine rundum gelungene Pflanzenheilkunde für Frauen, herzliche Gratulation!

  • Das Angebot ist aus phytotherapeutischer Sicht sehr wertvoll.
    In unserer Klinik Blankenstein wird, in Anlehnung an bereits bestehende österreichische und schweizerische Ausbildungsgänge, eine Phytotherapieausbildung für Ärzte etabliert. Die Durchführung erfolgt in der Lehrabteilung für Naturheilkunde der Ruhr-Universität Bochum an der Klinik Blankenstein, Hattingen. Die Zertifizierung wird durch den Zentralverband der Ärzte für Naturheilverfahren und Regulationsmedizin e.V. (ZAEN) vorgenommen.
    Dass die Phytotherapie trotz aller Bemühungen seitens der Herstellerfirmen, der Pharmazeuten, der Pharmakologen, der pharmazeutischen Biologen und der wenigen Ärzte, die sich noch praktisch mit der Phytotherapie beschäftigen, nicht wie gewünscht beim Patienten »ankommt« ist mittlerweile jedem klar geworden: Die Verordnungszahlen gehen zurück, das grüne Rezept findet zu selten Anwendung. Zusätzlich verhindern die Änderungen durch das Gesundheitsmodernisierungsgesetz 2004 die breite Verordnung von Phytopharmaka durch die gesetzlichen Krankenversicherungen. Deshalb ist es sinnvoll, auf der einen Seite fundierte Empfehlungen für Laien zu verbreiten, wie es das Pflanzenheilkundebuch von Gerhard und von Ganski tut, auf der anderen Seite aber auch verstärkt eine solide Ausbildung der Ärzte in Phytotherapie anzustreben.
    Begleitend zur Phytotherapieausbildung wurde von uns der “Leitfaden Naturheilverfahren für die ärztliche Praxis” herausgegeben, in dem neben den evidenzbasierten Methoden der klassischen Naturheilverfahren wie Hydro-, Thermo-, Bewegungs-, Ernährungs-und Ordnungstherapie auch die Phytotherapie behandelt wird. Der Indikationenteil zeigt konkrete therapeutische Anwendungsempfehlungen bei allen relevanten Krankheitsbildern auf, z.B. aus den Fachgebieten Herz-Kreislauf- und Atmungssystem, Bewegungsapparat, Gynäkologie und Verdauungssystem.
    Prof. Dr. med. André – Michael Beer, M.Sc., Facharzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe, Naturheilverfahren, ist seit 1997 Chefarzt der Abteilung für Naturheilkunde an der Klinik Blankenstein in Hattingen und leitet den Lehrbereich Naturheilkunde an der Ruhr-Universität Bochum.
    Dr. med. Martin Adler, Facharzt für Allgemeinmedizin, Naturheilverfahren, ist seit 1992 niedergelassener Arzt in eigener Praxis. Er ist Lehrbeauftragter für Naturheilverfahren der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster und Mitglied der Kommission E.

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