Scheideninfektionen, was steckt dahinter?

Fast jede Frau leidet im Laufe ihres Lebens einmal unter einer Scheidenentzündung. Wenn sich diese Entzündungen jedoch häufen, also „chronisch“ werden, bewirkt dies ein Leiden, das nicht mehr nur körperlich ist. Viele Alltagsaktivitäten sind durch die Entzündungen beeinträchtigt. Dies kann im Extremfall dazu führen, dass soziale Kontakte eingeschränkt werden und der Freundeskreis sich deutlich verkleinert. Werden ganzheitliche Aspekte berücksichtigt und die Ursachen für wiederkehrende Scheideninfektionen erkannt und behandelt, so kann dauerhafte Heilung eintreten.

Hilfe bei Scheideninfektionen und trockener Scheide. Teil 2 Verschiedene Lebensphasen

Scheideninfektionen können in jedem Lebensalter auftreten: bei kleinen Mädchen, reifen Frauen und noch nach den Wechseljahren. In diesem Artikel, der Teil des Interviews mit BIO war, finden Sie nun weitere Besonderheiten zu den verschiedenen Lebensphasen. Neben den Entzündungen spielen auch zu trockene Schleimhäute eine Rolle. Die Hygiene- Tipps und Vorsorgemaßnahmen gelten, wie im ersten Teil beschrieben, immer und sollen hier noch einmal zusammengefasst werden.

Hilfe bei Scheideninfektionen. Teil 1 allgemeine und spezifische Maßnahmen

Fast jede Frau leidet irgendwann einmal unter einer Scheideninfektion. Juckreiz, Ausfluss, Brennen und Schmerzen sind oft die typischen Anzeichen. Und viele Frauen schlagen sich immer wieder mit diesen quälenden Symptomen herum. Deshalb wurde ich von Frau Martina Seifen-Mahmoud für die Zeitschrift BIO zu dieser Erkrankung interviewed.Hier finden Sie das Interview mit einigen Ergänzungen und den Themen: Ursachen von Scheideninfektionen, Vorsorgemaßnahmen und Hilfen.

Neue hormonfreie Behandlungsoption bei Scheidentrockenheit

Scheidentrockenheit ist ein weit verbreitetes Problem von Frauen in allen Altersgruppen. Brennen, Jucken, Reizungen im Intimbereich oder Sexualschmerzen sind nicht nur unangenehm und lästig, sondern können auch vaginale Infektionen und Entzündungen begünstigen. Trotzdem ist Scheidentrockenheit immer noch ein Tabuthema. Studien belegen, dass sich eine Scheidentrockenheit effektiv lindern lässt, wenn sie behandelt wird. Hormonfreie Befeuchtungsmittel sind Mittel der Wahl und können als Vaginalcreme oder Vaginalgel angewandt werden. Bei der Auswahl eines passenden Vaginalmittels sollten bestimmte Kriterien beachtet werden, damit die empfindliche Vagina nicht unnötig weiter gereizt oder das vaginale Milieu nicht ungünstig beeinflusst wird.

Was die kranke Scheide mit dem Darm zu tun hat

Juckreiz, Ausfluss, Brennen und Trockenheitsgefühl – Scheidenprobleme sind weit verbreitet und mitunter äußerst hartnäckig. Wenn Frauen immer wieder unter Infektionen und anderen Erkrankungen der Scheide leiden, stoßen rein lokale Maßnahmen schnell an ihre Grenzen. Spätestens dann ist es Zeit, einen Blick auf den in diesem Zusammenhang nach wie vor zu wenig beachteten Darm zu werfen, der in vielen Fällen Teil des Problems und zugleich Teil der Lösung ist. Letztendlich kann frau nur dann chronische Scheidenprobleme loswerden, wenn sie über einen gesunden Darm auch die Scheidenflora heilen und stabilisieren kann. Mit Hilfe des neuen Buches des Arztes Peter-Hansen Volkmann „Darm gesund – Mensch gesund. Ganz einfach!“ kann dies (fast) jeder Frau gelingen.

Die Vulvodynie erkennen und behandeln

Vulvodynie ist der Fachbegriff für Schmerzen und Missempfindungen im Bereich der äußeren Schamlippen und des Scheideneiganges. Jede Frau kennt das Gefühl, wenn bei einer Pilzinfektion die ganze Vulva brennt oder wenn sie sich nach einer längeren Fahrradtour wund gescheuert hat. Diese Beschwerden verschwinden nach einer zielgerichteten Behandlung meist schnell wieder. Wenn eine Vulvodynie aber nach einer durchgemachten Infektion hartnäckig bestehen bleibt, ist etwas in der Therapie noch nicht richtig gelaufen. Was ist aber los, wenn vor dem Beginn der Beschwerden gar keine Entzündung bestanden hat? Wenn Sie wissen, welche Ursachen und Formen es bei Vulvodynie gibt, finden Sie auch Wege, um gesund zu werden. Ganz grob unterscheiden wir die (post)infektiöse Vulvodynie von den nichtinfektiösen Vulvodynien.

Verhütung in der eigenen Hand – sicher aber nur mit Köpfchen

Die Pille und andere hormonelle Verhütung, sowie auch die Hormonspirale sind aktuell sehr stark in der Kritik. Aber es reicht nicht, Nebenwirkungen hormoneller Verhütung anzuprangern und diese oft nützlichen Medikamente und letztendlich sehr sicheren Verhütungsmittel zu verdammen, es ist auch sehr wichtig darüber zu informieren, wie alternative Verhütung sicher gelingen kann.
Für mich, nicht nur als Anwenderin sondern auch als langjährig praktizierende Frauenärztin, ist gerade die Kombination aus einer sicheren und wissenschaftlich untermauerten Form der natürlichen Familienplanung, wie Sensiplan®, und weiblichen Barrieremethoden, wie dem Diaphragma, eine ideale Möglichkeit, Verhütung in die eigene Hand zu nehmen. Jede einzelne dieser Methoden ist in sich eine gute Verhütungsmethode. Sie erfordern eine gewisse Beschäftigung mit dem eigenen Körper und Wissen über die Abläufe im Zyklus.
Wenn nach dem Absetzen hormoneller Verhütung der Zyklus noch nicht ganz regelmäßig ist und Körper-Zeichen einfach gedeutet werden können, ist es gut, eine Back-up Methode zu haben, sowohl für die Misch-Anwendung als auch als Backup. Daher empfehle ich häufig die Kombination von Barrieremethoden und Sensiplan und habe damit bei meinen Patientinnen beste Erfahrungen gemacht.

Endlich Ursache für wiederkehrende Blasenentzündungen finden

Rezidivierende Blasenentzündungen können Frauen zur Verzweiflung treiben. Bei etwa 80 Prozent der Blasenentzündungen ist E. coli der Auslöser, ein natürlicher Bewohner unseres Darms. Dort gehört es zu den wichtigen Bestandteilen der Darmflora, denn es trainiert das Immunsystem. Gelangt E. coli aber über die Harnröhre in die Blase, kann es dort die Blasenwand entzünden. Andere Erreger sind Enterokokken, Proteus und Staphylokokken.
Während einer akuten Blasenentzündung ist E. coli in der Lage, sich in die obersten Zellschichten der Blasenwand einzunisten. Dort entsteht ein Reservoir aus inaktiven Bakterien, die sich nicht vermehren, aber länger überdauern können. Besonders fatal: Antibiotika bekämpfen nur die Bakterien, die frei in der Blase vorhanden sind. Die eingenisteten, „schlafenden“ E. coli sind dagegen vor den Antibiotika geschützt – und auch vor der Immunabwehr.
Wissenschaftler haben nach aktuellen Erkenntnissen einen unerwarteten Auslöser für die wiederkehrende Blasenentzündung entdeckt: Ein Keim aus der Scheide, Gardnerella vaginalis, greift die oberste Schicht der Blasenwand an und setzt dort „schlafende“ E. coli-Bakterien frei, die sich daraufhin vermehren und eine erneute Blasenentzündung auslösen können. Ein neuer Urintest prüft, ob „schlafende“ E. coli und Keime aus der Scheide in der Blase sind.

Tabuthema: Scheidentrockenheit

Gegen Scheidentrockenheit haben wir etwas, lese ich. Ich sitze beim Frisör und blättere in einer Frauenzeitschrift. In der Anzeige erfahre ich weiter, dass vaginale Trockenheit lustfeindlich sei, weil sie zu Juckreiz und Brennen führen kann. Und nicht nur das: Eine trockene Scheide kann Entzündungen in Blase und Vagina nach sich ziehen. Und wie fürsorglich: Es wird mir noch angeboten, einfach den Coupon zu entnehmen, um ihn dann in der Apotheke diskret vorzulegen: Muss ja nicht jeder mitbekommen. Logisch, was untenrum passiert oder nicht funktioniert, darüber sprechen wir immer noch zu selten. Einfacher ist der Gang zur Apotheke.
Aber trockene Schleimhäute sind nur äußere Indikatoren dafür, dass wir auch „innen“ trocken sind. Durch sanfte Bewegungen lässt sich der Energiefluss wieder verstärken. Lernen Sie sich und Ihre Schleimhäute besser kennen durch das Schuhrakel und einen wunderbaren Onlinekurs der Autorin, der alles in den Schatten stellt, was Sie bisher über Ihren Beckenboden und Ihre Schleimhäute gehört haben.

Jod und Hashimoto-das Jodvermeidungs-Dogma hat ausgedient

Zwei Dinge bekommen Menschen mit der Erstdiagnose Hashimoto Thyreoiditis mit auf dem Weg – erstens ein Rezept für L-Thyroxin und zweitens den eindringlichen Ratschlag, Jod von nun an zu meiden. Kommt Ihnen das bekannt vor?
Die meisten meiden also fortan dieses Spurenelement, oder besser gesagt, machen einen großen Bogen um jodiertes Speisesalz, Fisch und Meeresfrüchte. Denn komplett Jod aus der Ernährung zu streichen, ist fast unmöglich. Zum Glück. Die Jod-Meider kommen zwangsläufig in einen massiven Jodmangel bzw. vergrößern den bereits bestehenden noch einmal.
Aber haben Sie sich als Betroffene schon einmal gefragt, warum Sie um Gottes Willen Jod meiden sollen. Oder haben Sie dies Ihren Arzt oder Heilpraktiker gefragt?

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