Viele Frauen sind besorgt, wenn sie die Diagnose „Myom“ erfahren. Doch die meisten dieser Wucherungen sind harmlos und machen keine Beschwerden. Da Myome so häufig sind und junge Frauen sich zunehmend dafür interessieren, wie sie sich davor schützen können, hat die Zeitschrift BIO mit mir ein Interview darüber geführt. Die Fragen stellte Martina Seifen-Mahmoud. Sie können das Interview in der BIO 3/2012, S. 48-53 nachlesen.
Was und wo Myome sind
BIO: Was sind Myome eigentlich?
Prof. Ingrid Gerhard: Myome sind gutartige Geschwülste der Gebärmuttermuskulatur. Sie sind die häufigsten gutartigen Tumore bei Frauen zwischen Pubertät und Wechseljahren.
BIO: Welche Frauen sind besonders betroffen?
Prof. Ingrid Gerhard: 30-70% der über Dreißigjährigen haben Myome. Der Altersgipfel liegt bei 50 Jahren. Häufiger als bei weißen Frauen treten Myome bei Frauen afrikanischer Herkunft auf.
BIO: Wodurch werden Myome verursacht?
Prof. Ingrid Gerhard: Da das Wachstum von Myomen an die Funktion der Eierstöcke gekoppelt ist, stehen sie unter Östrogeneinfluss. Je mehr das Gleichgewicht zwischen dem eher schützenden Gelbkörperhormon zugunsten von Östrogen verschoben ist, desto eher können sich Myome entwickeln. Man hat außerdem festgestellt, dass im Myomgewebe mehr Andockstellen (Rezeptoren) für Östrogene vorhanden sind als in der normalen Muskulatur der Gebärmutter. Das heißt die Myome reagieren auch auf ein Zuviel an Östrogen empfindlicher und wachsen leichter. Das Gute daran ist, dass sie nach den Wechseljahren, wenn nicht weiter Östrogene eingenommen werden, schrumpfen.
BIO: Wo können Myome auftreten?
Prof. Ingrid Gerhard: Myome können in der Gebärmutterwand auftreten (intramural), von dort mehr nach außen zum Bauchfell hinwachsen (subserös) oder mehr nach innen Richtung Gebärmutterschleimhaut (submucös). Wenn sie nur in der Gebärmutterwand wachsen, spricht man von intramural. Entsprechend unterschiedlich fallen dann die Symptome aus. Manchmal ist die gesamte Gebärmuttermuskulatur myomytös verändert, die Gebärmutter ist dann vergrößert, ohne dass man einzelne Knoten sicher abgrenzen kann.
BIO: Und wie groß können Myome werden?
Prof. Ingrid Gerhard: Myome können Kindskopfgröße und mehr erreichen. Aber meistens läßt man es ja nicht so weit kommen.
Beschwerden durch Myome
BIO: Welche Beschwerden können Myome verursachen?
Prof. Ingrid Gerhard: Am häufigsten sind Blutungsstörungen. Die Blutungen sind oft verstärkt, dauern zu lange oder können auch ganz unregelmäßig werden. Wenn der Blutverlust im Laufe der Zeit zu groß wird, werden Sie sich immer matt und müde fühlen. Dann ist eine Blutarmut (Anämie) entstanden, die dringend behandelt werden muss.
Myome können auch Schmerzen verursachen, bei der Periode, beim Geschlechtsverkehr oder bei der gynäkologischen Untersuchung. Es sind sogar manchmal wehenähnliche Schmerzen möglich, wenn ein Myom in der Gebärmutterhöhle hängt und die Gebärmutter sich schmerzhaft zusammenzieht, um es auszupressen.
Myome können auch auf die Organe im kleinen Becken drücken. So zum Beispiel auf die Blase, dann hat man den Eindruck einer Reizblase oder Blasenentzündung. Sie können hinten auf den Darm drücken, so dass man Schmerzen beim Stuhlgang oder Kreuzschmerzen hat.
Aber zu Ihrer Beruhigung: 50% der Myome machen keinerlei Beschwerden!
BIO: Wie kann frau feststellen, ob sie ein Myom hat?
Prof. Ingrid Gerhard: Myome können zunächst nur vom Frauenarzt bei der Tastuntersuchung oder, früher noch, bei der vaginalen Ultraschalluntersuchung festgestellt werden. Manchmal ist es nötig, dass auch noch ein Ultraschall von der Bauchwand aus gemacht wird, wenn die Lage des Myoms unklar ist. Größere Myome können Sie dann oft selber durch Abtasten des Bauches fühlen
Behandlung von Myomen
BIO:Wie werden Myome normalerweise behandelt?
Zunächst kommt es immer darauf an, wie groß das Myom ist, ob es eins ist oder ob es mehrere sind und wo sie liegen. Dann spielt es natürlich eine Rolle, ob und welche Beschwerden sie verursachen, ob Kinderwunsch besteht oder ob Sie die Familienplanung abgeschlossen haben und kurz vor den Wechseljahren stehen.
Hormonell: Meistens versucht es die konventionelle Medizin zunächst mit Hormongaben, den GnRH-Analoga oder anderen, die die Eierstockfunktion völlig unterdrücken, in leichteren Fällen mit Hormonpillen in einer bestimmten Zusammensetzung, wie sie auch zur Verhütung eingesetzt werden. Die Hormone wirken nur, solange man sie einnimmt. Nach Absetzen dieser Medikamente ist ganz rasch die vorherige Myomgröße mit den gleichen Beschwerden erreicht.
Operativ: Deshalb entscheidet man sich heute oft zu einer operativen Maßnahme, bei der einzelne Myome chirurgisch oder mit besonderen Strahlentechniken entfernt oder eingeschmolzen werden. Allerdings muss bei 30-50% der Frauen damit gerechnet werden, dass sie im Laufe von 5 Jahren wiederkommen. In einem Buch der Professorin Gerlinde Debus wird ausführlich dargestellt, welche Methoden statt der Gebärmutterentfernung noch in Frage kommen. Des Weiteren kann man beim Frauengesundheitszentrum in München eine Broschüre zu Myomen erwerben.- Gebärmutterentfernung: sie ist nur selten nötig.
BIO: In welchen Fällen sollte man Myome operativ entfernen lassen?
Prof. Ingrid Gerhard:
- Wenn sie zu stark auf umliegende Organe drücken,
- die Blutungsstörungen nicht zu beherrschen sind oder
- Kinderwunsch besteht und der Arzt den begründeten Verdacht hat, dass die Myome die Befruchtung verhindern
- oder wenn die Myome Fehl-, Tod- oder Frühgeburten auslösen.
Sanfte Methoden
BIO: Gibt es auch sanfte Methoden aus der Naturheilkunde, mit denen frau sich helfen kann?
Prof. Ingrid Gerhard: Wenn die Myome noch klein sind, möglichst unter 4cm im Durchmesser, kann man versuchen, das Hormongleichgewicht wieder herzustellen. Dazu eignet sich die Ernährungsumstellung, bei Übergewicht die Gewichtsabnahme, unterstützt durch Pflanzenheilmittel, Homöopathie, Anthroposophische Mittel oder TCM.
Ich habe vor kurzem noch mal bei vielen Kollegen herumgefragt, ob sie wirklich mit diesen Methoden ein Verschwinden von Myomen beobachtet hätten. Der einstimmige Tenor ist: praktisch nie, aber die Blutungsstörungen und die Schmerzen können trotzdem in vielen Fällen gebessert werden. Ich selber erinnere mich nur an zwei Patientinnen, bei denen im Ultraschall einmal ein 2cm und einmal ein 4cm großes Myom nach homöopathischer Konstitutionstherapie nicht mehr nachweisbar waren.
Die typischen Frauenteemischungen werden gerne eingesetzt, um die Schmerzen bei der Periode und die Blutungsstörungen zu beeinflussen, bspw. Schafgarbenkraut, Frauenmantelkraut aber auch Mädesüßblüten, und entspannend wirkt Erdrauchkraut. In der „Neuen Pflanzenheilkunde für Frauen“ sind einige beschrieben. Agnus castus, das Keuschlamm, hat Progesteron ähnliche Wirkungen und kann manchmal auch erfolgreich zur Zyklusregulierung bei Myomen eingesetzt werden (Agnolyt, Agnucaston, Femicur N). Zur raschen Blutstillung bei Hypermenorrhö eignet sich Hirtentäscheltinktur, mehrmals täglich während der Periode 20-30 Tropfen. Man kann es mit CERES Bursa pastoris Urtinktur kombinieren, mehrmals täglich 5 Tropfen.
BIO: Und wie lässt sich ein Eisenmangel, der durch den zu starken Blutverlust zustande kommt, ausgleichen?
Prof. Ingrid Gerhard: Den Eisenmangel gleichen Sie am besten durch Eisen als Gluconat aus, verbunden mit Pflanzenextrakten oder Vitamin C- haltigen Säften, die die Aufnahme des Eisens verbessern. Sehr gute Erfahrungen bzgl. Verträglichkeit und nachweisbarem Hb-Anstieg haben wir in meiner Sprechstunde mit Floradix Kräuterblut mit Eisen gemacht, worin u.a. auch der bewährte Brennnesselextrakt enthalten ist. Auch bei den Schüßlersalzen gibt es einige, die die Blutbildung verbessern.
Schließlich spielen wie bei allen Erkrankungen auch psychische und mentale Faktoren beim Umgang mit Myomen eine Rolle, so dass viele Kollegen auch gute Erfahrungen mit Hypnosetherapie, Visualisierungsreisen u.a. gemacht haben
Wann Myome gefährlich werden
BIO: Können Myome entarten und sich zu Krebsgeschwüren entwickeln?
Prof. Ingrid Gerhard: Nein, das gibt es praktisch nicht. Die bösartigen Geschwülste der Gebärmuttermuskulatur, die Myosarkome, entwickeln sich eigenständig, wie man aus genetischen Untersuchungen von gutartigen und bösartigen Knoten weiß.
BIO: Kann man trotz Myomen schwanger werden?
Prof. Ingrid Gerhard: Ja, das kann man. Es hängt von der Größe und der Lokalisation der Myome ab, ob u. U. die Einnistung des Embryos erschwert ist oder ob die Eileiter verlegt sind.
BIO: Gefährden Myome eine Schwangerschaft?
Prof. Ingrid Gerhard: Da in der Schwangerschaft viele Östrogene und Wachstumsfaktoren gebildet werden, kann es passieren, dass die Myome anfangen zu wachsen. Das kommt besonders in den ersten drei Monaten der Schwangerschaft bei ungefähr jeder dritten Frau, die Myome hat, vor. U.U. muss dann auch mal in der Schwangerschaft ein Myom operativ entfernt werden. Dem Baby passiert aber dabei nichts.
Leider erleiden Frauen mit Myomen häufiger Fehlgeburten, weil die Myome den Raum in der Gebärmutter einschränken oder die Blutzufuhr im Mutterkuchen reduziert ist. Wenn das einmal vorgekommen ist, wird Ihnen Ihr Frauenarzt vielleicht empfehlen, die Knoten entfernen zu lassen.
Gelegentlich können Myome eine normale vaginale Entbindung erschweren oder unmöglich machen, dann wird Ihnen Ihr Geburtshelfer einen Kaiserschnitt empfehlen. Vielleicht denken Sie, dann kann man mir ja die Myome gleich mit entfernen! Aber das ist nicht sinnvoll, das Gewebe ist viel zu weich und zu stark durchblutet, das könnte sehr gefährlich werden.
Auch im Wochenbett können Komplikationen auftreten, wenn sich die Gebärmutter nicht richtig zusammenziehen kann, die Blutungen verstärkt sind oder sich Blut aufstaut und sogar Fieber auftritt.
Was jede Frau sonst noch tun kann
BIO: Welche Rolle spielt die Ernährung?
Prof. Ingrid Gerhard: Über mindestens vier verschiedene Mechanismen beeinflusst die Ernährung das Myomwachstum:
- Tierische Fette und Eiweiße regen das Wachstum von Myomen an, während die hohe Aufnahme von grünem Gemüse schützt.
- Umweltgifte, die eine Östrogenwirkung haben, die sogen. Xenoöstrogene, auch endokrine Disruptoren genannt, können an die Rezeptoren für Östrogene binden und wie Östrogene das Myomwachstum anregen. Hierzu gehören Schwermetalle, Weichmacher und viele weitere Industriechemikalien.
- Pflanzenöstrogene scheinen dagegen ein Schutz zu sein, wie bei japanischen Frauen festgestellt wurde, die sich sojareich ernährten.
- Durch einen zu hohen Verzehr von einfachen Zuckern und Weißmehlprodukten kommt es zu einer vermehrten Insulinausschüttung. Durch Insulin werden Wachstumsfaktoren in der Gebärmutter gebildet, die die Myome stimulieren.
Fazit
Sie schützen sich vor dem Wachstum von Myomen, wenn Sie viel Gemüse essen, Fleisch, Milch- und Milchprodukte reduzieren und Lebensmittel mit niedrigem Glyx- Index bevorzugen. Im Diametric-Verlag ist ein Myom-Kochbuch von Gudrun Brachhold erschienen, das Ihnen bei der Optimierung Ihrer Ernährung eine Hilfe sein kann.
BIO: Frau Prof. Gerhard, wir danken Ihnen ganz herzlich für das informative Gespräch!
Text incl. Bildnutzung mit freundlicher Genehmigung des Bio Ritter Verlags.
Das BIO-Heft 3, 2012 empfehle ich Ihnen nicht nur wegen meines Interviews, sondern weil Sie darin weitere wichtige Artikel finden über:
Sonne und Haut- Diabetes
- Wie Singen die Abwehrkräfte stärkt
- Homöopathie als Selbsthilfe
- welche Blüten Sie essen dürfen
- warum Linkshändigkeit kein Makel mehr ist
- und vieles mehr
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Herzlichen Dank für Ihre Rückmeldung!!
Viele Grüße
Vielen lieben Dank für Ihre Antwort.
Ich nehme immernoch die Yevette. Er hat vor zwei Wochen Ultrashall gemacht und sagt, dass es normal sei. Durch die Selbstheilung und der Wunden seien Blutungen ganz normal.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass sooo viel Blut normal ist.
Welche Hormone empfehlen Sie? Was kann ich machen?!
Liebe Mary,
unter der Minipille Yvette kann man durchaus ständig Blutungen haben. Dann muss die Pille vielleicht gewechselt werden. Wenn Sie vor 2 Wochen zuletzt bei Ihrem Frauenarzt waren, müsen Sie wieder hin. Ich darf Ihnen per Internet keine Therapievorschläge machen. Wenn Sie soooo viel bluten, lassen Sie mal ein Blutbild machen, normal ist das nicht. Lassen Sie sich eventuell auch mal beim Hausarzt untersuchen. Viele Grüße!
Liebe Frau Prof. Dr. Gerhard.
Ich wende mich an Sie, weil ich total verzweifelt bin.
Ich wurde am 20.2. an der Gebärmutter operiert. Mir wurden 8 Myome in der Größe von ca. 1,5- 3,8 cm entfernt.
Vorher wurde mit verschiedenen Medikamente versorgt ( hämoöpatisch und Schulmedizin). Esmya habe ich als letztes genommen, welches die Blutungen teilweise gestoppt hatte. Ca. 2,5 Wochen nach der OP hatte ich die 3 Monate Einnahmezeit von Esmya erreicht. Nach Absetzen von Esmya , ca. eine Woche später fingen die Blutungen sehr leicht an und dauern bis jetzt weiter an!!! Es sind sehr starke Blutungen, mit Gewebe und teilweise Stechen und Ziehen in der Gebärmutter. Ich mache kein Sport und keine körperliche Anstrengung.Ich kann einfach nicht mehr. Ich muss sehr oft Binden wechseln, selbst in der Nacht.
Was kann ich noch machen?! Wie kann man die Blutungen stoppen?! Die Ursache- die Myome – sind entfernt, aber warum blute ich denn noch so sehr?!
Ich hoffe Sie können mir weiterhelfen .
Herzliche Grüße
Liebe Mary,
Sie müssen unbedingt zu Ihrem Frauenarzt gehen! Der wird einen Ultraschall von der Gebärmuttter machen und Ihnen Hormontabletten geben, damit die Blutung aufhört. Er wird auch überprüfen, ob Sie vielleicht eine Entzündung haben. Also nicht verzweifeln, sondern richtig untersuchen lassen. Gute Besserung!
Sehr geehrter Frau Dr. Gerhard,
seit knapp zwei Jahren weiß ich von einem intramuralem Myom, dieses war bei Entdeckung ca. 3×3 cm groß und ist auf gewachsen 4×5,6cm (wobei die neueste Messung von einem anderen Arzt mit besserem Ultraschallgerät stammt). Es handelt sich dabei um ein Konglomerat aus mehreren Myomen. Bei der letzten Untersuchung wurden außerdem noch ca. 4 weitere kleine Myome gefunden (eines außen drauf sitzend, die anderen intramural).
Ich werde demnächst 32, ernähre mich schon sehr lange vegetarisch und derzeit glutenfrei, und bin schlank. Schon immer habe ich sehr starke Regelblutungen mit Stücken, doch konnte ich da keine Verschlimmerung durch die Myome feststellen. Ich habe starken Eisenmangel, den ich versuche zu behandeln; meine Schilddrüsenwerte schwankten vor drei Jahren mit Verdacht auf Hashimoto, doch nun sind sie normal. Hormone (Pille) nehme ich nicht und hab ich auch noch nie.
Ich habe Kinderwunsch und bin sehr unschlüssig, wie ich deshalb bezüglich der Myome verfahren soll.
Der Frauenarzt sieht zwei Möglichkeiten:
Entweder Entfernung des großen Myoms, dann ein Jahr warten und dann schwanger werden. – Ich habe Angst, dass bei der Operation etwas beschädigt wird, vor allem aber mache ich mir Sorgen aufgrund der Narbe, die entsteht. Außerdem frage ich mich, ob es nicht sein kann, dass innerhalb des Jahres Wartezeit eines der anderen Myome zu wachsen beginnt und ich dann vor demselben Problem stehe.
Die zweite Möglichkeit wäre möglichst bald schwanger zu werden. – Hier gibt es natürlich die Gefahr einer Fehlgeburt. Auch frage ich mich, ob das Myom durch die Hormonschwankungen in der Schwangerschaft so stark wachsen könnte, dass es dann nicht mehr gebärmuttererhaltend zu entfernen ist und eine zweite Schwangerschaft unmöglich macht, sodass ich kein zweites Kind bekommen könnte.
Natürlich können Sie aus der Ferne schwer Konkretes dazu sagen, aber vielleicht können Sie mir doch kurz Ihre Einschätzung schreiben. Das würde mich sehr freuen!
Vielen Dank!
Liebe Mari,
Sie haben einen sehr vernünftigen Frauenarzt! An Ihrer Stelle würde ich erstmal versuchen, herauszufinden, warum Sie ein Myom nach dem anderen bekommen. Meist sind es Schwermetallbelastungen, Belastungen des Schlafplatzes und ähnliches. Dann die Ursache gezielt behandeln. Ein intramurales Myom zu entfernen ist immer mit hohem Risiko verknüpft, dass es hinterher nicht mehr zu einer normalen Schwangerschaft kommen könnte, deshalb würde ich erst mal eine Schwangerschaft mit Myom riskieren. Alles Gute!
Danke für Ihre schnelle antwort aber da hab ich jetzt eine frage was ich nicht verstanden habe.
Was meinen Sie mit bettplatz auf störungen
Danke schonmal für Ihre antwort
Liebe Canan,
Elektrosmog und Erdstrahlen können besonders dann zu Krankheiten führen, wenn man ihnen zu lange ausgesetzt ist, und das ist meistens auf dem Schlafplatz der Fall. Hier eine Auswahl von Artikeln zu dem Thema:
http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/wenn-die-erde-krank-macht/
http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/erdstrahlen/
http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/elektrosmog-ursachen-und-verhutung-teil-4-hochfrequente-elektromagnetische-felder/
http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/elektrosmog-und-erdstrahlen-was-ist-wirklich-dran/
http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/ein-schones-schlafzimmer-gesunder-schlaf/
Es gibt Fachgesellschaften für das Problem, die Ihnen einen Experten vermitteln können. Eine der Gesellschaften ist bei den Artikeln angegeben.
Hallo Frau Dr.Gerhard
Ich bin 26 jahre alt.bei mir wurde letzest jahr in juni ein myome von 5 cm grösse festgestellt der ausserhalb der gebärmutter war.meine FA empiehl mir es entfernen zulassen was ich auch tat während der op wurden noch zwei weitere gesehen die auch entfernt wurden alles lief gut.
Mein mann und ich wollen unbedingt ein kind haben aber innerhalb von acht monaten wurde in meiner gebärmutter 2 myome in der grösse von zwei cm und eine ausserhalb gefunden in der grösse von 3,5 cm und das an der selben stelle wo das vorherige operativ entfernt worden ist.
Gibt es andere methoden sie zu vernichten,und ich habe seit 2 monaten sehr starke blutung kann es wegen den myomen sein.
Können Sie mir helfen bitte???
Liebe Canan,
Das ist ja schlimm, dass Sie so schnell schon wieder Myome haben. Unbedingt den Bettplatz auf Störungen untersuchen lassen. Außerdem eine Ärztin für Naturheilkunde suchen, die Sie bzgl. Lebensstil, Ernährung und heilsamen Pflanzen berät. Haben Sie Amalgamfüllungen? Frauen mit Schwermetallbelastungen neigen zu Myomen. Am besten auf Vegetarische Kost mit wenig Milchprodukten umstellen. Myome vernichten kann man nicht, sondern man kann sie nur am weiteren Wachstum hindern. Alles Gute!
Hallo Frau Dr. Gerhard,
Ich bin 54 Jahre alt. Mir ist schon seit längerer Zeit bekannt, dass ich mehrere kleine und ein Myom von 4cm habe. Liegen aber gut. Die Gebärmutter ist 9 cm groß ,
Bei der Untersuchung sagte meine FA zu mir, dass meine Eierstöcke schon ganz klein seien. Bin ich in den Wechseljahren?
Blutungen habe ich aber schon noch. Manchmal stärker, aber auch an Monaten normal. Kann es dann sein, dass es die Myome sind, welche bluten. Wenn ja, wie kann man Myome „stilllegen“. Welche Möglichkeiten gibt es?
Noch eine Zusatzfrage: wenn die Eierstöcke schon klein sind, braucht man auch nicht mehr verhüten .
Ich bitte um ihre Meinung.
Liebe Maria,
Myome alleine bluten nicht. Offenbar arbeiten Ihre Eierstöcke noch, deshalb müssen Sie wohl auch noch verhüten. Durch Hormonuntersuchungen könnte ihr Arzt Ihnen Genaueres sagen. Viele Grüße!
Hallo Frau Prof. Dr. Gerhard,
ich bin 52 Jahre und habe seit 3 Monaten sehr starke Blutungen.
Ich habe ein 4 cm großes Myom (was zur Zeit Wachstumtendenz zeigt) und der Uterus ist vergrößert und hoch aufgebaute Schleimhaut es besteht auch ein Verdacht auf Polypen. Mein FA verschrieb mir Cyclo-Progynova 2 mg. Die Blutung ist weiterhin stark aber kürzer. Im Krankenhaus wurde mir eine Hysteretomie empfohlen. Mein Frauenarzt empfiehlt mir Esmyra für 3 Monate, in der Hoffnung das sich nach der Einnahme meine Blutungen von selbst einstellt. Ich habe seit Jahren Eisenmangel nehme ständig Eisentabl..
Eine Entscheidung fällt mir schwer. Können Sie mir einen Rat geben?
Ich nehme sehr ungern Hormone und bin auch von Esmyra nicht so überzeugt.
Wäre die Op ein Risiko mit HB Wert unter 9?
Vielen Dank schon mal für Ihre Antwort.
Grüsse
Petra
Liebe Petra,
das sind schwierige Fragen, die nur sehr vage von mir beantwortet werden können. Eine große OP mit so niedrigem Hb ist ein Problem. Da würde ich lieber versuchen, die Blutungen erstmal mit Medikamenten (oder einer Ausschabung?) zu reduzieren. Da Sie offenbar einen Östrogenüberschuss haben, wäre auch die hormonelle Therapie zu überdenken (weniger oder kein Östrogen, viel Gestagen). Wenn Ihr FA in solchen Fällen gute Erfahrungen mit Esmyra gemacht hat, muss man auch darüber noch mal nachdenken. Also am besten noch mal mit Ihrem Frauenarzt alle Optionen durchgehen. Alles Gute!
Hallo
Meine FA hat bei mir mehrere Myome verstreut in der Gebärmutter(meine Gebärmutter ist ziemlich groß 10 Zentimeter DU)
festgestellt. Ich bin 54 Jahre alt, habe aber noch meine Blutungen.
Normal manchmal auch stärker. Lt FSH Test in der Perimenopause.
Nun wurde mir vorgeschlagen ESMYA einzunehmen, dass die Myome schrumpfen und somit eine OP nicht in Frage kommt. Was meinen Sie, durch die Wechseljahre bleiben die Myome dann kleiner, oder wäre eine Ausschabung sinnvoller?
Oder was könnte ich tun. Schmerzen bereiten mir die Myome nicht, höchstens die sind auch für die Blutungstärke maßgebend.
Können sie mir helfen
Liebe Sabine,
mit einer Ausschabung kann man die Myome nicht entfernen. Wenn damit zu rechnen ist, dass die Periode bald aufhören wird, kann man vorübergehend die Myome mit Esmya zum Schrumpfen bringen. Ausprobieren.
Hallo
ich habe gerade die Diagnosse eines evtl Myoms wa aber auch „gut durchblutete Reste “ der Schwangerschaft ( Mein Sohn ist 6 Monate alt und ich hatte bis vor 3 Wochen keinerlei Beschwerden ) sein könnten.
Nun soll ich in 2 Tagen unter s Messer was mir gar nicht gefällt.
Ich mag diese „Ausschabung“ nicht , aber es wird mir dringend geraten diese zu machen ?
Ich hatte vor 3 Wochen meine Blutung so stark das ich 2 h wie „auslief“ und daraufhin vom FA empfholen ein Termin zur Beratung im Krankenhaus wahrzunehmen. Hier wurde heute eben ein 2 cm großes Myom oder Reste festgestellt , was man erst nach der Spiegelung ( die vor der OP Stattfindet ) genau sagen kann-
was soll ich nur tun.
Möchte sogern OP Termin absagen- beide Ärzte raten jedoch nicht dafür da dann wohl meine nächste Blutung ( in 6 Tagen ) wieder sooo stark sein wird.
Liebe Nicole,
bitte auf die Ärzte verlassen! Wenn es sich um „Reste“ der Schwangerschaft handelt, ist damit nicht zu spaßen. Viel Glück!