Blasenentzündung im Winter, weil man ständig friert, im Frühjahr, weil man die erste Sonne überschätzt, im Sommer, weil man sich im nassen Badezeug verkühlt, im Herbst…Und ganz schlimm im Urlaub, wenn man sich doch endlich mal richtig erholen und regenerieren will. Da Blasenentzündungen viele Frauen quälen und es gute Vorsorgemöglichkeiten gibt, sofern frau sie kennt und anwendet, hat mich Frau Ritter, die Chefredakteurin von BIO zu diesem Thema befragt. Sie können das ganze Interview in der BIO 3, 2010 lesen. Hier stelle ich Ihnen Ausschnitte und Ergänzungen vor.
BIO: Jede 2. Frau hat mindestens einmal im Leben mit einer Blasenentzündung zu tun, so zeigen Studien. Was sind die typischen Symptome?
Prof. Ingrid Gerhard: Neben dem ständigen Harndrang verspüren die Betroffenen Brennen beim Wasser lassen und Schmerzen im Unterleib. Es können nur kleine Urinmengen entleert werden, was meist mit Krämpfen verbunden ist.
BIO: Durch welche Faktoren wird eine Blasenentzündung ausgelöst?
Prof. Ingrid Gerhard: Ursache einer Blasenentzündung sind fast immer Bakterien, die durch eine Verkühlung, durch Geschlechtsverkehr oder eine Katheterisierung der Blase überhand genommen haben.
BIO: Warum tritt sie immer wieder mal auf?
Prof. Ingrid Gerhard: Hierfür gibt es verschiedene Gründe. So haben Frauen – im Unterschied zu Männern – eine kurze Harnröhre. Die Bakterien haben deshalb leichtes Spiel, vom äußeren Genitale in die Blase hoch zu wandern. Auch hormonelle Schwankungen können dazu führen, dass nicht nur die Schleimhaut der Scheide, sondern auch die der Blase verkümmert, so dass Bakterien leichter anhaften können.
Ebenso kann eine Antibiotika-Therapie das natürliche Gleichgewicht von guten und schlechten Bakterien auf Haut und Schleimhäuten stören. Last but not least ist ein geschwächtes Immunsystem häufig Auslöser einer Blasenentzündung. Der Körper kann die Bakterien nicht richtig in Schach halten, so beispielsweise bei der Zuckerkrankheit oder als Folge von anderen Erkrankungen.
BIO: Welche naturheilkundlichen Maßnahmen sind bei einer Blasenentzündung erfolgreich?
Prof. Ingrid Gerhard: An erster Stelle stehen hier die pflanzlichen Antibiotika aus Kapuzinerkresse und Meerrettichwurzel in ANGOCIN Anti.Infekt N (Repha). Sie werden bereits in den oberen Darmabschnitten in das Blut aufgenommen und schädigen die „guten“ Darmbakterien nicht. Sie sind rezeptfrei in der Apotheke erhältlich. Auch die Homöopathie kann helfen, doch sollte man sich das passende Mittel von einem Arzt empfehlen lassen.
BIO: Was kann Frau vorbeugend tun?
Prof. Ingrid Gerhard: Die Badezeit und das Tragen nasser Badekleidung begünstigen gerade im Sommer eine Infektion der Harnwege. Deswegen sollte nach dem Schwimmen möglichst der Badeanzug gewechselt werden. Auch das Sitzen auf blanken Stühlen oder Steinen ist zu vermeiden.
Die Blase hat gerne warme Füße, denn an den Füßen endet der Blasenmeridian. Das bedeutet auch: Nicht auf kaltem Boden barfuß laufen! Wer viel schwitzt, sollte viel trinken, damit die Blase gut durchgespült wird. Bei den allerersten Anzeichen einer Blasenentzündung ist es ratsam, mit einer Wärmflasche auf dem Bauch ins Bett zu gehen und viel zu trinken.
Ideal ist beispielsweise Cranberrysaft. Dieser verhindert, dass sich die Bakterien an der Blasenwand anheften können. Außerdem macht Vitamin C den Urin sauer, und das mögen die Bakterien gar nicht. Am besten nur leichte basische Nahrungsmittel essen und für eine gute Verdauung sorgen.
Auch Schüßlersalze sind im Anfangsstadium hilfreich. Hier kann alle zehn Minuten 1 Tablette Natrium phosphoricum D6 – möglicherweise im Wechsel mit Ferrum phosphoricum D12 – eingenommen werden. Natrium sulfuricum D6 ist zu empfehlen, wenn die Entzündung nach Kälte und Nässe aufgetreten ist. Dann ist nach einem Tag meist alles ausgestanden.
BIO: Welche Mittel können Sie zur Vorbeugung empfehlen?
Prof. Ingrid Gerhard: Die folgenden Rezepte kann man sowohl zur Vorbeugung von Blasenentzündungen als auch zur Begleitung einer antibiotischen Therapie einsetzen.
Blasentees

• Je 20 g Birken-, Orthosiphon-, Bärentrauben- und Schwarze Johannisbeerblätter sowie Goldrutenkraut mischen. Davon 1 EL mit 150 ml kochendem Wasser übergießen und fünf bis maximal acht Minuten ziehen lassen. Viermal täglich 1-2 Tassen trinken.
• 20 g Birken- und Orthosiphonblätter mit 30 g Bärentrauben- und 10 g Pfefferminzblättern mischen. Davon 1 EL mit 150 ml kochendem Wasser übergießen und zehn Minuten ziehen lassen. Viermal täglich 1 Tasse lauwarm trinken.
Achtung: Bärentraubenblätter sind für Kinder unter 12 Jahren sowie während der Schwangerschaft und Stillzeit nicht geeignet. Auch sollten Tees und Medikamente, die Bärentraubenblätter enthalten nur maximal fünfmal im Jahr und dann höchstens eine Woche verwendet werden, da sonst Leberschäden auftreten können. Deshalb noch ein Tee ohne Bärentraubenblätter:
• 50 g Schachtelhalmkraut, 30 g Birkenblätter, 20 g Wacholderbeeren mischen. 1 TL der Mischung mit 150 ml kochendem Wasser aufgießen und zehn Minuten ziehen lassen. Dreimal täglich 1 Tasse nach den Mahlzeiten trinken.
Pflanzliche Arzneimittel
Bärentraubenblätter gibt es auch in Tabletten, z. B. Cystinol akut Drg. oder mit Goldrutenkraut zur Nierendurchspülung als Cystinol N Lösung (Schaper und Brümmer).
Bei wiederkehrenden Blasenentzündungen und Reizblase Canephron N (Bionorica SE) längerfristig einnehmen, z.B. 12 Wochen durchgehend, bei akuten Harnwegsinfektionen bis zum Abklingen der Symptome. Die Pflanzenkombination enthält Tausendgüldenkraut, Liebstöckelwurzel und Rosmarinblätter. Dadurch entkrampft sie die Blase, wirkt antientzündlich und antibakteriell. Dosierung: 3 x tgl. 2 überzogene Tbl. oder 5ml.
Oder:
Morgens, mittags und abends je 3-5 Tr. von je einer Sorte: CERES Solidago Ø, CERES Echinacea Ø und CERES Tropaeolum Ø (ALCEA). Wenn Sie Ihren Körper gut kennen, werden Sie vielleicht schon bei den ersten Anzeichen mit diesen Tropfen verhindern, dass es zu einer ausgewachsenen Entzündung kommt.
Nahrungsergänzung
Die Kombination aus Cranberry, Vitamin C, Zink und Selen stärkt das Immunsystem und schützt gezielt die Blase (in Tuim urofemin, Dr. Willmar Schwabe, 4 x tgl. 4 Tbl.).
Spagyrik
Bei ersten Signalen 3x tgl. je 20 Tr. Akutur® spag und Toxex® spag Tropfen (Pekana) in etwas Flüssigkeit vor den Mahlzeiten.
BIO: Wann ist bei einer Blasenentzündung von einer Behandlung mit herkömmlichen Antibiotika eher abzuraten?
Prof. Ingrid Gerhard: Wenn es sich um wiederkehrende Blasenentzündungen ohne Fieber handelt. In diesem Fall würden die meisten Antibiotika nur die natürliche Keimbesiedlung von Darm und Schleimhäuten zerstören, was weitere Infekte vorprogrammiert. Dann ist es viel besser, die Wurzel des Übels herauszufinden und mit naturheilkundlichen Methoden das Immunsystem zu stärken. Die oben beschriebenen pflanzlichen Antibiotika aus Kapuzinerkresse und Meerrettichwurzel in ANGOCIN Anti-Infekt N (Repha) beispielsweise schädigen die Darmbakterien nicht. In der Therapie stehen sie darum immer an erster Stelle. Bei den Alarmsignalen Fieber und Rückenschmerzen dagegen sollte man nicht alleine herumdoktern, sondern schleunigst einen Arzt aufsuchen.
BIO: Kann eigentlich eine Blasenentzündung auch durch zu häufigen Geschlechtsverkehr ausgelöst werden?

Prof. Ingrid Gerhard: Leider ja, wir Frauenärzte sprechen dann oft von einer Honeymoon-Cystitis. Beim Austausch von Intimitäten werden Keime vom gesamten Genitalbereich einschließlich der Afterumgebung verteilt und in die Scheide eingebracht. Durch die „Massage“ der Scheide werden die Bakterien in die Harnröhre und Blase gedrückt. Deshalb sollten sich beide Partner vor dem Verkehr gründlich säubern. Zur Prophylaxe empfehlen wir den anfälligen Frauen die Blasenentleerung nach jedem Geschlechtsakt. Außerdem hat es sich bewährt, viel zu trinken, damit sich die Bakterien nicht anheften können.
BIO: Manche Frauen klagen unter der Einnahme der Pille oder in den Wechseljahren über gehäufte Blasenentzündungen, gibt es da tatsächlich einen Zusammenhang?
Prof. Ingrid Gerhard: Ja, den gibt es deshalb, weil die Schleimhaut der Blase wie die Scheidenschleimhaut auf Östrogene anspricht. Wenn eine Pille mit sehr niedrigem Östrogengehalt eingenommen wird oder wenn nach den Wechseljahren die Eierstöcke nicht mehr genügend Östrogene produzieren, trocknen bei manchen Frauen die Schleimhäute des Genitalbereichs einschließlich der Blase aus. Bakterien können sich dann leichter in der Blase ansiedeln. Wenn das der Fall ist, helfen oft Scheidenzäpfchen mit Östriol auch der Blase. Oder die Frauenärztin verschreibt eine andere Verhütungspille, bzw. für die ältere Frau natürliche Östrogene.
BIO: Welche Hygienemaßnahmen sind wichtig für den Intimbereich?
Prof. Ingrid Gerhard: Die häufigsten Bakterien, die man bei Blasenentzündungen findet, stammen aus dem eigenen Darm. Deshalb sollten Mütter ihren Töchtern von klein auf beibringen, dass sie sich nach der Toilette immer von vorne nach hinten abwischen müssen. Seifen, Waschlotionen und Deos sollten nur sehr zurückhaltend benutzt werden, um die empfindliche Haut im Genitalbereich nicht zu schädigen und die natürliche gesunde Keimbesiedelung zu erhalten. Am besten eignen sich Produkte, die den Säureschutzmantel stärken, beispielsweise Deumavan Waschlotion sensitiv (Kaymogyn). Einmalwaschlappen sind zu bevorzugen, damit keine Keime in den vorderen Genitalbereich verschleppt werden.
BIO: Frau Prof. Gerhard, wir danken Ihnen ganz herzlich für das Gespräch!
Text incl. Bildnutzung mit freundlicher Genehmigung des Bio Ritter Verlags.
Falls sie Fragen zu Blasenentzündungen haben oder eigene Erfahrungen mit anderen Leserinnen teilen wollen, gehen Sie einfach auf dieser Seite nach unten und geben Sie Ihren Kommentar ein. Ich werde auf jeden Fall darauf antworten.
Im BIO-Heft 3, 2010 finden Sie weitere interessante Artikel über:
• Schilddrüsenstörungen
• Essstörungen
• Wie wichtig Tanzen ist
• Pilgern der besonderen Art
• Selbstachtung
• Sonnenyoga
• Außerdem Wohlfühltipps für die heiße Jahreszeit und vieles mehr
Im August erscheint das BIO-Heft 4. Darin erfahren Sie in einem weiteren Interview mit mir, was Sie gegen Scheidenentzündungen tun können.
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Netzwerk Frauengesundheit





Liebe Frau Prof. Gerhard,
ich bin 35 Jahre alt und habe seit 15 Jahren Probleme mit BE. Mit 20 Jaren angefangen, mit dem ersten Infekt, habe ich seitdem immer wiederkehrende BE gehabt. Bis zu 10 mal im Jahr. Vor 11 Jahren wurde ich dann an der Harnröhre operiert, da eine Verengung festgestellt wurde. Die Beschwerden haben sich etwas gebessert nach der Op und ich litt dann 3 bis 4 mal im Jahr an einer BE. Ich habe viele Urologen und andere Ärzte in der Zeit aufgesucht und wurde immer mit Antibiotika in der Zeit behandelt. Langzeitantibiotika und pflanzliche Sachen ebenso. Im Sommer 2016 kam eine starke Blasenentündung die mir besonders aufgefallen ist, da sogar das Medikament lange nicht einschlagen wollte. Seit dem habe ich ein ernstes Problem und weiss nicht mehr weiter. Immer wiederkehrende Entzündungen (ca. alle vier Wochen mittlerweile) Bei drei letzten wurden keine Bakterien im Urin nachgewiesen, obwohl die Beschwerden üblich für BE waren, mit dem Unterschied, dass die Beschwerden morgens sehr stark waren und zum Ende des Tages sich besserten. Paar Tage später wurde es dann richtig akut und von heute auf morgen weg. Diese Beschwerden kann ich überhaupt nicht zuordnen ebenso die Ursache dafür. Es fängt meistens morgens an nach dem ersten Toilettengang. Brennen und stechen wie bei einer BE üblich. Nur die Beschwerden verschwinden auf einmal und kommen genau so wieder. Ausfluss aus der Scheide ist mir dabei aufgefallen. Laut Frauenarzt, der mich untersucht hat, jedoch alles in Ordnung.
Es belastet mich und auch meinen Ehe mitlerweile stark, denn ich habe nur noch Angst eine nächste BE zu kriegen.
Ich suche im Internet nach Lösung, weil ich mich ziemlich verloren fühle und die vielen Ärzte, die ich schon aufgesucht habe, mir nicht wirklich helfen konnten.
Meine Frage an Sie: Welche Schritte kann ich unternehmen oder welche Ärzte noch aufsuchen? Und vor allem was kann diese neue Art von Beschwerden bedeuten?
Ich danke Ihnen im voraus für Ihre Zeit und Hilfe!
Liebe Irina,
offenbar ist Ihre Blasenschleimhaut so gereizt, dass sich die Blase besonders in ganz entleertem Zustand bemerkbar macht. Trinken Sie gleich ein bis zwei Gläser lauwarmes Wasser, damit sie schnell wieder gefüllt wird. Außerdem lasen Sie unbedingt den Darm untersuchen und mit Probiotika behandeln. Nur mit gesunden Bakterienkulturen im Darm haben Sie die Chance, dass sich auch die Blase/Scheide erholt. Auch die TCM kann Ihnen sicher weiterhelfen. Alles Gute!
Sehr geehrte Rau Prof. Gerhard,
bin 60 Jahre.
habe von meiner FÄ. Estriol 0.5mg/G verordnet bekommen, hatte vor 10 Jahren eine Totalop, Östrogen u. Progesteron unter dem Normalwert. Seit 1/2 Jahr habe ich vermehrt Blasenprobleme betr. Toilettengang,kann es schon noch halten,aber je nach Trinkmenge stdl. Blasenentleerung!!. Wollte eine Progesteroncreme zur Beckenbodenstärkung, Knochenaufbau… verordnet haben, darauf ist sie aber gar nicht eingegangen. Bin der Meinung, dass ich eine Urgeinkontinentz habe u. nach Studieren Ihrer Veröffentlichungen auf evtl. Progesteronmangel als Ursache gestossen.
Urologe ist im Gegensatz zu mir nicht der Meinung, das ich Beckenbodenschwäche habe!!
Können Sie mir bitte einen Rat geben wie u. was ich nehmen sollte? ob ich die Gyn. wchseln sollte?
Eine richtige Therapie wäre ja dann mit Labormessungen verbunden, zahlt das die KK?
Ganz herzlichen Dank u. Vergelts Gott für diese Möglichkeit, Probleme loszuwerden u. noch dazu fachkompetente Auskunft zu
bekommen.
LB G
liebe Karin,
zunächst ist die Estriolcreme sicher gut. Dann setzen Sie sich, oder besser noch Ihre Frauenärztin oder Ihr Hausarzt, falls noch erforderlich, mit der Eisbärapotheke in Karlsruhe in Verbindung. Dort wird man Ihnen sagen, wie Ihre Ärztin eine 3% Progesteroncreme rezeptieren kann. Die Creme müssen Sie selber bezahlen, aber bei der niedrigen Dosierung sind keine Hormonbestimmungen erforderlich. Viele Grüße
Sehr geehrte Frau Prof.DR. Gerhard,
herzlichen Dank für Ihre Antwort.
wie oft u. wielange sollte ich erstmal die Estriolcreme verwenden, bzw. wie oft u. wielange die Progesteroncreme danach?
Viele Grüße u. DANKE
Karin
Liebe Karin,
die Estriolcreme erstmal 2 Wochen jeden Abend nehmen, dann die Progesteroncreme abends einen Hub dazu. Alles weitere muss Ihre behandelnde Frauenärztin entscheiden, bzw. Sie, je nach Besserung der Symptomatik. Viel Erfolg!
Liebe Frau Prof. Gerhard,
ich danke Ihnen sehr für Ihre Beratung u. werde Beides versuchen, gegebenenfalls mit Arztwechsel.
Ganz ohne ärztliche Begleitung möchte ich über längere Zeit keine Hormone nehmen.
Liebe Grüße
Karin
Liebe Frau Prof. Gerhard,
habe noch eine kleine Frage zum Estriol.
Ist dies vaginal auf Tampons z.b. zu verwenden oder wie das Progesteron dermal, also auf den Bauch oder Oberschenkeln einzureiben?
Herzliche Grüße
Karin
Liebe Karin,
vaginal als Creme mit Applikator oder als Scheidenzäpfchen. Viel Erfolg!
Ich habe seit mehreren Jahren wiederkehrende Blasenentzündungen (ausgelöst durch Geschlechtsverkehr).
Alle „Standards“ wie nach dem GV auf die Toilette, viel Trinken, warm halten, Intimhygiene etc. beachte ich. Eine Harnröhrenverengung kann bei mir nicht die Ursache sein, der Urinstrahl wurde gemessen und ist in Ordnung.
Seit ich GV habe nehme ich auch die Pille (erst Microgynon, jetzt Minisiston). Auf anraten meiner neuen Ärztin soll ich auf eine hormonfreie Verhütungsvariante umsteigen. Parallel hat sie anhand einer mikrobiologischen Untersuchung (anhand Stuhlprobe) festgestellt, dass mein Immunsystemwerte sehr schlecht sind. Der Immunsystemaufbau erfolgt.
Meine Frauenärztin sagt sie würde nicht denken dass die Pille schuld sein könnte. Sie kann mir also nicht weiter helfen (bin auf der Suche nach einer anderen).
Ist die Kupferkette geeignet? Manche Frauen berichten bei Kupferkette/-spirale von dem gleichen Problem.
Gibt es andere hormonfreie Alternativen?
Liebe Trina,
Es gibt einige hormonfreie Alternativen: hier zwei Artikel darüber: https://www.netzwerk-frauengesundheit.com/sicher-verhueten-ohne-pille-spirale-und-co/ und https://www.netzwerk-frauengesundheit.com/verhueten-ohne-hormone-na-sicher/ Wenn Ihnen NFP zu kompliziert ist, weichen Sie auf Caya aus Caya Contoured Diaphragma + DVD, 1 St
Sehr geehrte Prof. Dr. Ingrid Gerhard,
ich bin 20 Jahre alt und leide seit einem Jahr – seitdem ich meinen ersten Freund habe – an immer wiederkehrenden Blasenentzündungen ausschließlich nach dem Geschlechtsverkehr.
Auf Rat meines Urologen nahm ich einige Monate lang Infectotrimet 50 nach jedem GV ein, was mir auch half. Nach Absetzen trat die Problematik aber wieder auf.
Da ich nicht dauerhaft Antibiotikum einnehmen will, bin ich auf der Suche nach einer anderen Lösung.
Ich habe mir auch eine zweite Meinung eingeholt. Statt Infectotrimet wurden mir je 2 Dragees Canephron N nach jedem Geschlechtsverkehr empfohlen.
Das habe ich nun aber noch nicht ausprobiert, weil ich Angst vor einer neuen BE habe und sie im Moment wirklich nicht gebrauchen kann.
Generell habe ich eigentlich immer nach dem GV – und auch in anderen Situationen wie z.B. einem Schwimmbadbesuch – Angst vor einer neuen BE – es ist eine psychische Belastung mittlerweile.
Zudem scheint meine Blase durch die ganzen BEs sehr mitgenommen. Mein Harndrang-Gefühl tritt oft plötzlich und stark auf, was vorher nicht so war.
Im Grunde bin ich auf der Suche nach einem Mittel, mit dem ich wieder unbeschwerter durchs Leben gehen kann – ohne ständige Angst.
Was womöglich in direktem Zusammenhang damit steht: Ich leide unter Scheidentrockenheit. D.h. nach dem GV reißt die Schleimhaut ein, ein Riss ist eigentlich immer erkennbar. Auch darauf wurde ich von meiner Frauenärztin behandelt mit Estriolzäpfchen und einer Hormoncreme. Vollkommen verschwunden sind die Beschwerden aber nicht. Als Pille nehme ich Swingo 20.
Soll ich vielleicht die Pille absetzen und anders verhüten? Das scheint bei einigen Frauen ja zu helfen.
Außerdem habe ich gelesen, dass Angocin Anti-Infekt gut wirken soll. Auch als „Pille danach“ quasi. Ist das die bessere Alternative im Vergleich zu Canephron N?
Ich würde mich sehr über einen Rat von Ihnen freuen :)
Vielen Dank im Voraus!
Liebe Steffi,
In Ihrer Pille ist nur sehr wenig Östrogen, am besten sprechen Sie mit Ihrer Ärztin, dass Sie eine Pille brauchen mit 30 statt nur 20 µgr Estradiol. Ob Ihnen Canephron oder Angocin besser helfen wird als Prophylaxe, das müssen Sie ausprobieren, vergleichende Studien zu der Frage gibt es nicht. Alternativ informieren Sie sich doch zusammen mit Ihrem Freund mal über NFP. Alles Gute!
Vielen Dank für den Rat. Ich werde meine Frauenärztin definitiv darauf ansprechen!
Wegen des starken und plötzlich eintretenden Harndrangs: Was kann ich dagegen unternehmen? Mir wurden Spasmex 5mg Tabletten verschrieben. Allerdings verunsichern mich die Nebenwirkungen. Sind sie Ihrer Meinung nach das Mittel der Wahl?
Liebe Steffi,
ich kann und darf keine Fernbehandlung machen. Einen Versuch wären Ihre Beschwerden auf jeden Fall wert. Alles Gute!
Liebe Steffi,
versuche es mal mit Cranberryextrakt. Hilft bei mir prima. Ich nehme es vorbeugend 1 oder 2 Kapseln a 600 mg Trockenextrakt eine morgens eine abends. Mitterlerweile reicht bei mir eine. Die verhindern, das sich die Bakterien bzw. Keime an der Blasenschleimschaut festsetzen.
Gibt es im Drogeriemarkt DM. Cranberry + Vitamin C
Liebe Grüße
Liebe Frau Prof. Gerhard,
habe seit 4 Wochen eine Blasenentzündung. Habe schon 2 x Antibiotikum verschrieben bekommen. Zuerst Cipro Basic von meiner Hausärztin und danach weil immer noch Erreger im Urin waren Cefurox vom Urologen. Zunächst waren nach der letzten Einnahme die Keime/Bakterien und Symptome weg, aber nach 3 Tagen ging es wieder los. War jetzt wieder bei meiner Hausärztin, die mir dazu riet es mit einem pflanzlichen Präparat zu versuchen auf Grund der vielen Nebenwirkungen von zu viel Antibiotikum, da es sich ja nach ihrer Meinung um eine leichte Blasenentzündung handelt. Bin ratlos, habe immer noch ein komisches Gefühl im Unterbauch und leichtes Brennen beim Wasserlassen. Habe hier in dem Forum viel über pflanzliche Mittel gelesen, bin irgendwie überfordert. Habe mir bereits Cranberry Kapseln bestellt und nehme sie seit 2 Tagen. Was kann ich noch tun um diese Bakterien aus meinem Urin loszuwerden? Oder hängt es mit den Wechseljahren zusammen? Bin 51 Jahre habe erst seit dem letzten Jahr häufiger damit zu tun. Habe seit 11/2 Jahre keine Blutung mehr. Irgendwie habe ich jetzt totales Kopfkino, und denke, das ich die Dinger nie wieder los bekomme.
Mit freundlichen Grüßen und herzlichen Dank im Vorraus für Ihren Rat
Sternenfrau
Liebe Sternenfrau,
ich habe bereits in zahlreichen Kommentaren beantwortet, was man alles noch unternehmen kann, einfach mal nachlesen. Vieles spricht bei Ihnen dafür, dass erstens der Östrogenmangel eine Rolle spielt und zweitens ein schlechtes Ökosystem im Darm. Beides kann man gut behandeln. Viele Grüße
Vielen Dank für ihre schnelle Rückantwort. War heute beim Frauenarzt. Er hat einen Abstrich und eine Kultur von meinem Urin angelegt. Hat mir bis das Ergebnis da ist, AngocinN für die Blasenentzündung empfohlen und eine 5% Estriol Creme von Dr. Wolf für den Aufbau der Scheidenflora, Urogenital… . Ich weiß nicht, ob ich diese Creme benutzen soll??? Es handelt sich hierbei um Hormone, denen ich eigentlich ablehnend gegenüber stehe auch wenn sie nur lokal angewendet werden. Wer sagt mir denn, das sie nicht doch im ganzen Körper wirken? Gibt es schon Studien über die Langzeit(neben)wirkungen?
Über einen weiteren Rat wäre ich dankbar.
Mit freundlichen Grüßen
Sternenfrau
Liebe Sternenfrau,
Estriol ist überhaupt kein Problem, im Gegenteil. Minimal wirkt es natürlich im ganzen Körper (sofern die Zellen eine Andockstelle für dieses Hormon haben) und schützt vor den ungünstigen Wirkungen von Estradiol. Bis ins hohe Alter darf Frau ruhig Estriolcreme verwenden, ohne Nebenwirkungen befürchten zu müsssen.
Sehr geehrte Frau Gerhard,
vielen Dank für die schnelle Information. Jetzt bin ich etwas beruhigter was die Verwendung der Estriol Creme anbelangt.
Vielen Dank und herzliche Grüße
Sternenfrau
Sehr geehrte Frau Professor,
ich bin 75 Jahre alt und hatte auch früher ab und an Blasenentzündungen, behandelt mit Antibiotika oder auch nur mit Akutur.
Jetzt bin ich sehr unglücklich über meine Serie von BE 2016.
Die letzte von Oktober werde ich einfach nicht los, trotz einer Menge von Maßnahmen.
Urologin: Stravac-Impfungen Sept./Okt.
zweimal Fosfomycin Aristo 3000 mg Ende November
Heilpraktikerin: Akutur bis 6×10 Tr. tgl.
Canephron N Tropfen
Acimol 4x 2
Auto-Nosode
Angocin 3×5
Blasen- und andere Tees usw.
Mit all´diesen Mitteln ist es erträglich, aber nicht gut.
Es zieht und drückt im Unterleib, insbesondere beim Sitzen, Bücken, Wasserlassen, häufiger Harndrang, Beeinträchtigung des Wohlbefindens. Ich gehe eientlich täglich ca. 1 h an die frische Luft, traue mich jetzt aber gar nicht so richtig.
Nun bin ich gestern beim wsiederholten Lesen Ihres obigen Artikels und einiger Kommentare auf „Natural D-Mannose Powder“ gestoßen und habe es mir bestellt.
Meine Frage an Sie ist: Kann ich D-Mannose Powder zusätzlich zu den anderen Mitteln nehmen oder „beißt“ sich da etwas?
Für eine Antwort und auch jeden anderen Hinweis wäre ich Ihnen sehr dankbar.
Ich wünsche Ihnen schöne Feiertage und ein gutes neues Jahr.
Elfi
Liebe Elfie,
Sie können die Mannose ruhig zusätzlich einnehmen. Was ich aber für wichtiger halte, ist dass Sie Ihre Scheiden- und damit auch die Blasenschleimhaut mit dem Hormon Östriol gut aufbauen. Das wirkt oft Wunder! Lassen Sie sich von Ihrer Frauenärztin beraten! Wenn es sogar beim Sitzen und Bücken immer im Unterleib drückt, könnte auch noch eine Senkung oder eine Veränderung der Gebärmutter eine Rolle spielen. Alles Gute!
Hallo.
Ich habe seit 3/4 Jahr ständig das problem eine blasenentzündung zu bekommen und lebe langsam in angst und wünsche mir wenn ich ehrlich bin nur noch einzuschlafen und das es ein „ende“ hat. Meine erste blasenentzündung war nicht sehr schlimm bekam antibiotika weil sie eine woche anhielt. Meine 2. Lief so ab dass es ein heiser tag war ich weder etwas trunk noch aufs klo ging. 3 tage später brach di BE aus dass ich sogar mit dem krankenwagen abgeholt wurde. Seit dem habe ich ein kleines trauma könnte man sagen. Aufjedenfall meine 3. BE bekam ich im sommer weil mine nieren zu kalt waren. Meine 4. Kam einfach so ohne grund da ich vorher krank war und mich sowieso warm anzug und im bett blieb ist es mir ein rätsel wi ich diese bekommen habe. Bis jetzt habe ich immer antibiotika bekommen di gut halfen aber nid auf dauer also neme ich seit juni ein preiselbeer granulat zuerst mit kaltem wasser mittlerweile mit heisem wasser. Vor kurzem hatte ich wieder anzeichen auf einer blasenentzündung von der ich ebenfalls nicht weis von woher.An dem punkt möchte ich aber noch sagen..dass ich seit anfang meiner blasenentzündung die pille „valette“ nehme di ich bald wechseln werde weil ich starke regelschmerzen davon bekomme, und einen Freund habe seit dem wieder sexuel aktiv bin. (Ob sex und die pille etwas damit zu tun haben weis ich nicht da ich ein jahr vorher di gleiche situation hatte und keine BE bekommen habe) zusätzlich habe ich seit langem einen pilz und eine bakterielle Infektion in der scheide gehabt was man seit kurzem erst feststellen konnte. Meine frage wäre also. 1. Bei welchem arzt soll ich gehen um meine nieren und blase kontrollieren zu lassen. 2. Was kann ich noch tun um die blasenentzündung ganz weg zu bekommen damit sie nicht mehr kommt? Vorallem probleme habe ich in der nacht wenn ich schlafe, da ich dann nicht wie am tag ständig tee trinken kann habe ich morgens oft angst auf die toilette zu gehen. (Berechtigt) Danke im Vorraus.
Hallo, das sieht ganz nach einem schwachen Immunsystem aus. Antibiotika schwächen dieses und töten alle Bakterien ab – auch die guten. Schauen Sie doch mal unter naturheilt.com nach. Auf jeden Fall sind Zink, Vitamin C hochdosiert u. a. wichtig. Viel Gemüse, jetzt besonders das Wintergemüse hat viel Vit. C. Gute Besserung R. Pikran
Sehr geehrte Frau Doktorin,
Meine kurze Gesundheitsgeschichte: Ich bin 23 Jahre alt. Das erste Mal wo ich in der Nacht häufiger aufs Klo musste, da war ich 16 (zu dieser Zeit nicht sexuell Aktiv und keine Einahme der Pille). Kannte diese Beschwerden überhault nicht, somit ging ich zur Schulärtzin. Sie empfiehlte mir Blasen- und Nierentee (VON Heumann) und die Beschwerden waren nach ein paar Stunden weg und hatte Jahre lang keine.
Mit Winter 2014 ging es aber dann richtig los. Hab jetzt seit zwei Jahre regelmäßig blasenbeschweden, eigentlich nur im Winter bzw. Herbst. Umso öfters ich es habe umso länger dauern sie an und die Beschwerden sind schlimmer meiner Meinung nach.Hab seit frühling 2014 einen fixen freund (keine hormonelle verhütung) und im Herbst 2014 fing mein Studium an. Auf der Uni gibt es eigentlich kaum einen Tag wo mir nicht zu kalt ist, die räume sind einfach zu wenig geheizt.
Generell bin ich ein sensibler Mensch und mir ist sehr leicht kalt. Im Sommer geh ich selten schwimmen, denn unter 30Grad ist mir sowieso zu kalt um mich im bickini ins kalte Wasser zu stürzen.
Mein Frauenarzt meinte dazu i soll mich warm anziehen, vor allem die Füße (leichter gesagt als getan) und ich sollte meine Blase trainieren. Also trainieren, weil die Blase ihre Funktion (Urin aufzunehmen) verlernen kann. Dass ich häufiger früher auf Toilette gehe aus Langweile oder Vorsichtsmaßnahme trofft vollkommen zu.
Aja zur Behandlung der Beschwerden hab ich den Tee getrunken. Zwischen 3-5 mal am Tag und mindestens eine Woche lang.
Nebenbei: Nehme seit zwei Monaten Nova-Ring als Verhütungsmittel.
Was sagen Sie zu meiner Geschichte? Ich weiß nicht was ich noch tun soll: Viele Schichten Anziehrn, sogar in der Nacht im Bett (mindestens einen dicken Pullover im Winter), Hygiene Dinge beachten (Urin lassen nach dem Sex, vorne nach hinten, baumwoll Unterhosen, keine Duft slipeinlagen, täglich wechseln).
Was ich vergessen habe: seit das sich 14 bin oder so kann es leicht seit, dass mir meine Knochen bzw. Gelenke von der kälte weh tun. Dies ist auch ein Grund wieso ich in den kalten Monaten keine Jeans Hosen trage.
Habe auch eine Zeit lang cranberry tableten genommen also letzten Winter.und auch tapletten zur stärkung der abwehrkraft. Aber regelmäßig Tabletten zu nehmen durxhgehend ist auch nicht die Lösung oder?
Danke im voraus.
Liebe Cesca,
Da haben Sie es wohl mit einer sehr anfälligen Konstitution zu tun. Am besten suchen Sie sich einen erfahrenen Arzt für Homöopathie, der Sie mit einem Einzelmittel, Ihrem Kostitutionsmittel, behandeln kann. Außerdem wichtig eine ausgewogene Ernährung, bio, Vollwert. Dazu gibt es viele Vorschläge in diesem webmagazin. Alles Gute!
Hallo :)
Ich habe momentan auch eine akute BE was bei mir keine Seltenheit ist und grundsätzlich durch den Geschlechtsverkehr entsteht. Ich habe bereits eine strovac Impfung hinter mir, die ganze 4 Monate gewirkt hat und dann ging es jetzt wieder los. Habe ein Antibiotikum durch genommen. Mir wurde jedoch vom Arzt mitgeteilt das dieses nicht gut auf meine Keime ansprechen würde und ich nochmal vorbei schauen soll. Das werde ich dann wohl auch tun, da ich merke das es nicht ganz weg ist.
Meine Frage ist nun ob sie der Meinung sind das mir ein Umstieg auf eine andere Pille helfen könnte. Ich bin 21 und nehme jetzt seit 6 Jahren die Aida von Jenapharm. Da ich mich immer sehr unwohl gefühlt habe und Vorallem seit einigen Jahren sehr mit akne kämpfe hat mir meine Frauenärztin jetzt Bella hexal verschrieben. Haben diese Pillen einen niedrigen oder einen hohen Östrogen Gehalt?. Was würden Sie mir sonst noch raten um aus dem ewigen Teufelskreis raus zu kommen der mittlerweile sogar meine Beziehung belastet weil ich angst vor Intimität habe, da immer diese Schmerzen einer BE folgen.
Vielen Dank
Liebe Liesi,
Die Aida ist sehr niedrig dosiert, Bella ist besser, hat mehr Östrogen und hat zudem ein Gestagen, das günstig für die Haut ist. Könnte gut sein, dass Sie damit ihre Sorgen loswerden! Toitoi
Hallo,
ich würde gern mal eine Information dalassen,die nirgendwo bedacht wird.Das spricht hauptsächlich jene Frauen an,die wie ich immer wieder durch Geschlechtsverkehr Blasenentzündung bekommen.
Ich selbst habe auch lange gesucht und probiert,ich hab mir sogar fast einen Zahn ziehen lassen :D weil eine Verbindung zwischen Zahn und Blase Homöopatisch gesehen durchaus möglich sein kann.Den Termin dafür hatte ich schon,bis meine Hausärztin folgendes mutmaßte.
Meine Schleimhäute sind im Allgemeinen eher trocken!Also sei es durchaus möglich,das ich auch beim GV nicht „feucht“ genug werde und dadurch der Harneingang gereizt würde.Erst dachte ich eher skeptisch….hm,naja,ich hab da nix gemerkt ;) ! Aber wenn man schon vieles ausprobiert hat,ist Gleitgel nun doch die simpleste Variante.Meine Ärztin empfahl mir „FilmeGyno“ zum einführen (etwa einen halben Tag oder auch eine halbe Stunde vor dem GV),“Vea Olio“ um den Harneingang zu „schützen“ und zusätzlich Gleitcreme beim GV.
Wie üblich entlehre ich nach dem GV die Blase und dusche mich kurz ab.
Was soll ich sagen,ich war völlig überrascht!Ich wartete einen Tag ab,dann den nächsten und tatsächlich blieb die Blasenentzündung aus.
Keine Ahnung,was von den Dreien (Zäpfchen,Gel oder Gleitgel) meine Problemlösung war/ist.Aber ich bin nun seitdem komplett beschwerdefrei.
Seit Jahren leidet meine Mutter (über 70 Jahre) unter wiederkehrenden Blasenentzündungen, sie geht vom Urologen zum Frauen- und Hausarzt, bekommt jedesmal Antibiotika, hat schonCranberry und Angocin eingeommen. Eine Impfung hat nichts gebracht und auch die Blasenspiegelungen führen nur wieder zu Antibiotika. – Zur Zeit nimmt sie regelmäßig die Oekolp Salbe.
Das Antibiotikum wirkt jedesmal, aber nach ca. 10 Tagen geht es wieder los. Besonders nachts ist es schlimm, sie kann dann das Wasser nicht mehr halten, muss bis zu 11 Mal zur Toilette! Wir wissen nicht mehr weiter. Gibt es noch irgendetwas, das sie tun kann? Vielen Dank im Voraus. Claire
Liebe Claire,
Unbedingt konsequent täglich die Salbe nehmen. Die Darmflora aufbauen. Ernährung überprüfen, am besten mal eine gute Vollblutanalyse machen und gezielt Nahrungsergänzungen einnehmen. Zink fehlt ihr sicher. Arzt für Naturheilkunde oder guten Heilpraktiker aufsuchen. Was ist mit der Psyche? Alles Gute!
Sehr geehrt Frau Profssor,,,
Liebe Frau Professor Dr. Gerhard,
erstmal vielen lieben Dank für die Antwort. Die Tipps werden wir sicher beherzigen. Psyche ist aufgrund anderer Erkrankungen (Diabetes, COPD) ziemlich am Boden. Wäre eine weitere Impfung hilfreich oder die Zugabe von Multivitaminpräparaten z.B. O…immun? Bin dankbar für jeden Hinweis.
Claire
Liebe Claire,
Es tut mir sehr leid, aber bei so vielen schweren Erkrankungen ist es sicher mit einem einfachen Multivitaminpräparat, das wie in Ihrem angesprochenen Fall noch viele unverträgliche Zusatzstoffe enthält, nicht getan. Auch die Impfung wird Sie (bzw. Ihre Mutter) da nicht weiterbringen, die Sie ja schon erfolglos versucht hatten. Der Diabetes ist ein Risikofaktor für wiederkehrende Entzündungen. Am besten sollte Ihre Mutter wirklich einen Arzt für Naturheilkunde aufsuchen, der das Gesamtbild behandeln kann und nicht nur einen kleinen Aspekt daraus. Felicia hatte ja auch schon auf d-Mannose hingewiesen, das würde ich auf jeden Fall versuchen. Finden Sie so schnell keinen Arzt, so ergänzen Sie die Ernährung mit Zell Oxygen Immunkomplex von Dr. Wolz oder Wohlfühl plus von Hypo-a. Viel Erfolg!
Seit einer verschleppten Blasenentzündung bekam ich immer wieder neue BE. Seit über einem Jahr bin ich davon befreit durch die vorbeugende und auch akute Einnahme von D- Mannose. Das ist ein spezieller Zucker, an den sich die E.coli- Bakterien anheften und dann ausgeschwemmt werden. Mittlerweile nehme ich die D- Mannose nicht mehr ständig, sondern nur noch bei den ersten Anzeichen einer Blasenentzündung über einige Tage hochdosiert und habe seitdem keine einzige BE mehr bekommen. Ich kann es wirklich nur empfehlen, die Wirkung ist auch in Studien nachgewiesen (einfach mal googeln, z.B. Ärzteblatt). Gute Besserung!
Liebe Felicia,
gut, dass Sie noch mal darauf hinweisen. Diese Empfehlung habe ich auch schon wiederholt gegeben, aber wenn eine Betroffene das schreibt, ist es vielleicht viel wirksamer. Viele Grüße
Hallo, ich kann ihnen aus eigener Erfahrung die D.Mannose ans Herz legen..ich nehme das D.Mannose natural Pulver von Zein Pharma..einfach die ersten Tage 3mal täglich oder öfters einen TL in Wasser auflösen und trinken…danach jeden Tag morgens und abends 1 TL..ich mache das jetzt schon 2 Monate lang so und meine chronischen Beschwerden sind weg!! leider habe ich Anfangs zu früh damit aufgehört und die Entzündung kam sofort wieder aber nach den ersten Stunden wieder mit D.Mannose habe ich es wieder in den Griff bekommen,seitdem nehme ich D-Manose schon seit Wochen und alles ist ok.
Das Pulver kommt einem am Anfang zwar teuer vor,jedoch ist es das erste mal für mich dass ich eine Blasenentzündung ohne Antibiotika losgeworden bin!Und dass ich nicht mehr zum Arzt rennen muss ist mir der Preis wert!
liebe Stephanie,
normalerweise lasse ich diese direkte Werbung für eine Firma nicht zu, aber in diesem Fall habe ich mich überzeugt, dass sowohl Firma als auch Produkt durchaus empfehlenswert sind. Danke für den Tipp!