Alzheimer keine Chance geben

In den letzten Jahren hat die Wissenschaft gezeigt, dass Alzheimer eine Mangelkrankheit ist, verursacht durch eine moderne Lebensweise, die nicht mehr im Einklang mit unseren natürlichen Bedürfnissen steht. Die Mängel verhindern die natürliche Regeneration der Nervenzellen. Infolgedessen altern unsere Zellen vorzeitig, obwohl sie eigentlich auf lebenslange „Jugendlichkeit“ ausgelegt sind. Zudem hemmen sie das Wachstum des sogenannten Hippocampus. In ihm befindet sich unsere Gedächtniszentrale.
Die Folge: Anstatt lebenslang zu wachsen, schrumpft der Hippocampus. Damit wird die Kombination aus mangelhafter Regeneration und gestörtem Hippocampus-Wachstum zum Treiber der Alzheimer-Erkrankung.
Bei allen Wachstums- und Regenerationsvorgängen ─ und das gilt nicht nur bei uns Menschen ─ gilt das Gesetz des Minimums. Es besagt, dass es zu Störungen in der Entwicklung kommt und Krankheiten unvermeidlich werden, selbst oder gerade, wenn nur ein einziger (!) Faktor fehlt.
Während das Gesetz des Minimums einen ausgewogenen Lebensstil von uns einfordert, weist die Entwicklungsgeschichte uns darauf hin, welche Bereiche im Leben von Bedeutung sind und auf was es im Detail ankommt, damit wir unser genetisches Potential voll entfalten können.
Entscheidend dabei sind fünf Bereiche oder Säulen:

Tabuthema: Scheidentrockenheit

Gegen Scheidentrockenheit haben wir etwas, lese ich. Ich sitze beim Frisör und blättere in einer Frauenzeitschrift. In der Anzeige erfahre ich weiter, dass vaginale Trockenheit lustfeindlich sei, weil sie zu Juckreiz und Brennen führen kann. Und nicht nur das: Eine trockene Scheide kann Entzündungen in Blase und Vagina nach sich ziehen. Und wie fürsorglich: Es wird mir noch angeboten, einfach den Coupon zu entnehmen, um ihn dann in der Apotheke diskret vorzulegen: Muss ja nicht jeder mitbekommen. Logisch, was untenrum passiert oder nicht funktioniert, darüber sprechen wir immer noch zu selten. Einfacher ist der Gang zur Apotheke.
Aber trockene Schleimhäute sind nur äußere Indikatoren dafür, dass wir auch „innen“ trocken sind. Durch sanfte Bewegungen lässt sich der Energiefluss wieder verstärken. Lernen Sie sich und Ihre Schleimhäute besser kennen durch das Schuhrakel und einen wunderbaren Onlinekurs der Autorin, der alles in den Schatten stellt, was Sie bisher über Ihren Beckenboden und Ihre Schleimhäute gehört haben.

Osteoporose – Hilfe zur Selbsthilfe

Osteoporose ist eine Knochenkrankheit, bei der die Knochen an Festigkeit verlieren. Sie entwickelt sich meist langsam, schleichend und unbemerkt. Das Heimtückische an der Osteoporose ist, dass sie keine Schmerzen verursacht und oft erst wahrgenommen wird, wenn es zu einem Bruch kommt. Leider wird sie in den Jahren, in denen sie langsam, aber stetig entsteht, wenig beachtet und später als unvermeidliche Alterserscheinung hingenommen. Dabei gibt es wertvolle Möglichkeiten der Vorbeugung und Therapie: Ernährung, Bewegung, Nahrungsergänzung. Einige Übungen aus dem „Gesundheitsratgeber Osteoporose“ werden vorgestellt.

Wie Sie Myome vermeiden oder selbst heilen können

Für die Entstehung von Myomen spielen der Lebensstil und Ernährungsgewohnheiten eine wichtige Rolle. In diesem Interview zum Ratgeber „Myome selbst heilen“ klären die Autorinnen Prof. Dr. Ingrid Gerhard und Dr. Barbara Rias-Bucher über die Hintergründe ihrer Myom-Schrumpfkur auf.
Ihre Myom-Diät basiert auf pflanzlichen Lebensmitteln. Das hat zwei Gründe: Erstens werden Myome durch pflanzliche Lebensmittel (im Gegensatz zu tierischen) nicht stimuliert. Zweitens enthalten Pflanzen ein ganzes Spektrum von Substanzen, die bei Myomen sowohl präventiv als auch heilend wirken können: Bioaktivstoffe wie Phytoöstrogene, Antioxidantien und Präbiotika, dazu pflanzliche Proteine und Fette sowie vorwiegend basische Lebensmittel. Bevorzugen Sie also unverfälschte, natürliche, frische und saisonale Lebensmittel aus heimischem Anbau und essen Sie lieber Vollkorn- statt Weißmehlprodukte. Eier, Fleisch, Fisch und Schinken oder Milchprodukte und Süßes sind bei der Myom-Diät zwar nicht verboten, sollten aber nur in kleinen Mengen ein- bis zweimal pro Woche genossen werden.

Antibabypille macht krank durch Mangel an Mikronährstoffen

Wie alle hormonhaltigen Arzneimittel können auch orale Kontrazeptiva (Antibabypille) vielfältige Nebenwirkungen verursachen. In einer Reihe von Studien wurde beobachtet, dass die Antibabypille den Haushalt und Stoffwechsel von Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen beeinträchtigt. Die Blutspiegel von Folsäure, Vitamin B2, Vitamin B6, Vitamin B12 und Vitamin C sowie von Magnesium und Zink waren dabei auffällig verringert. Es wird aufgezeigt, welche Bedeutung diese Mikronährstoffe im Stoffwechsel haben und wie ein Mangel die Nebenwirkungen erklären kann. Es wird deshalb zur Supplementierung geraten. Bei Kinderwunsch sollte spätestens drei Monate vor dem Absetzen der hormonellen Kontrazeption eine entsprechende Nahrungsergänzung erfolgen.

Jod und Hashimoto-das Jodvermeidungs-Dogma hat ausgedient

Zwei Dinge bekommen Menschen mit der Erstdiagnose Hashimoto Thyreoiditis mit auf dem Weg – erstens ein Rezept für L-Thyroxin und zweitens den eindringlichen Ratschlag, Jod von nun an zu meiden. Kommt Ihnen das bekannt vor?
Die meisten meiden also fortan dieses Spurenelement, oder besser gesagt, machen einen großen Bogen um jodiertes Speisesalz, Fisch und Meeresfrüchte. Denn komplett Jod aus der Ernährung zu streichen, ist fast unmöglich. Zum Glück. Die Jod-Meider kommen zwangsläufig in einen massiven Jodmangel bzw. vergrößern den bereits bestehenden noch einmal.
Aber haben Sie sich als Betroffene schon einmal gefragt, warum Sie um Gottes Willen Jod meiden sollen. Oder haben Sie dies Ihren Arzt oder Heilpraktiker gefragt?

Omega-3-Fettsäuren, wichtig von Schwangerschaft bis Alter

Die ungesättigten Omega-6- und Omega-3- Fettsäuren kann der Körper nicht selber bilden. Durch unsere moderne Ernährung ist das Verhältnis zwischen ihnen zu Ungunsten von Omega-3 verschoben. Daraus ergeben sich gesundheitliche Gefahren in jedem Alter. Omega-3-Fettsäuren sind in Pflanzenölen (ALA) und am meisten in fetten Meeresfischen (DHA, EPA) enthalten. Zur Entwicklung des kindlichen Gehirns ist in der Schwangerschaft und Stillzeit besonders viel DHA nötig, sowie zur Prophylaxe von Allergien und Autoimmunerkrankungen des Kindes EPA. Da Fisch sehr stark mit Umweltgiften belastet ist, sollten Schwangere ihn besser nicht verzehren, sondern ausreichende Mengen von DHA und EPA über saubere Nahrungsergänzungen zu sich nehmen.

Mit Köpfchen kochen und Alzheimer vergessen

Die „Alzheimer-Krankheit unterscheidet sich von anderen Krankheiten dadurch, dass praktisch jeder sie irgendwann bekommt.“ So fasste DIE ZEIT im Jahr 2008 die vorherrschende Lehrmeinung zusammen: Alzheimer sei unvermeidbar. Inzwischen weiß man: Alzheimer ist nicht nur vermeidbar, sondern sogar heilbar, wenn man rechtzeitig seine Lebensweise artgerecht gestaltet und dadurch die krankheitsverursachenden Mängel abstellt. Mit dem dadurch reaktivierten Wachstum des Hippocampus steigert sich die Erinnerungsfähigkeit und zugleich die psychische Belastbarkeit. Man ist geistig fitter und wird unternehmenslustiger ─ und das funktioniert ohne Altersbeschrän-kung. Eine wichtige Säule ist die richtige Ernährung, wie der Autor sie in der „Kopfküche- Das Anti-Alzheimer-Kochbuch“ empfiehlt.

Mit Grünteeextrakt das Wachstum von Myomen kontrollieren

Myome können zu zahlreichen Beschwerden und stark eingeschränkter Lebensqualität führen. Neben den eher seltenen genetischen Ursachen spielen hormonelle Dysbalancen, Fehlernährung und Mangel an Antioxidantien eine Rolle. Mit Ernährungsumstellung und Nahrungsergänzungen lässt sich das Myomwachstum bremsen. Besonders erfolgversprechend könnte ein hochkonzentrierter Grünteeextrakt sein. In einer Placebo-kontrollierten Pilotstudie nahm in der Verumgruppe die Myomgröße um 30% ab, in der Placebogruppe dagegen um 24% zu. Zurzeit läuft eine kontrollierte Anwendungsbeobachtung mit dem Grünteeextrakt Tigovit an der Uni-Frauenklinik der Charité in Berlin. Betroffene Frauen können sich über die Teilnahmemodalitäten dort informieren.

Vorzeitige Wechseljahre, sind Umwelthormone eine Ursache?

In den Industrienationen hat sich die Häufigkeit von vorzeitigen Wechseljahren und die Stärke der Symptomatik in den letzten Jahren verzehnfacht. Es gibt deutliche Hinweise darauf, dass hormonaktive Substanzen aus der Umwelt, die sogen. Endokrinen Disruptoren, dafür mitverantwortlich sind, die wir über die Nahrung, das Trinkwasser, die Luft aufnehmen. Außerdem spielen Lebensstilfaktoren, wie Rauchen, Alkoholkonsum, Fehlernährung, Übergewicht, sowie Autoimmunerkrankungen und Medikamente eine Rolle. Erfahren Sie hier einige Aspekte, die Sie berücksichtigen sollten, wenn Sie sich und Ihre Töchter vor vorzeitigen Wechseljahren schützen wollen.